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Scanner Test - f√ľr Erleichterung im schnellen B√ľroalltag - Vergleich der besten Scanner 2019

In einer Zeit in der alles schnell gehen muss, sind Scanner ein beliebtes Utensil. Dinge werden zum Beispiel unterschrieben, eingescannt und wieder versendet. Was ein Scanner können muss und welche wirklich gut sind, haben wir herausgefunden.

Scanner Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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Was ist ein Scanner?

Bei einem Scanner handelt es sich um ein besonderes Abtastger√§t f√ľr die Datenerfassung, welches Objekte und Vorlagen systematisch abtastet. Dabei liegen die Ausgangsdaten in analoger Form vor und werden mithilfe von Sensoren und einem Analog-Digital-Wandler in das digitale Format √ľbertragen. Auf diese Weise k√∂nnen die gescannten Vorlagen sp√§ter mit einem Computer weiterverarbeitet werden. Hierbei handelt es sich folglich um einen optomechanischen Vorgang.

Zu den im PC-Bereich am weitesten verbreiteten Modellen geh√∂rt der Flachbettscanner, der im privaten und gewerblichen Bereich eingesetzt wird. Damit k√∂nnen wir Fotos, Dokumente, Seiten aus Zeitschriften und B√ľchern auf einfache Weise digitalisieren. √Ąu√üerlich sieht ein Flachbettscanner einem sehr flachen Fotokopierer sehr √§hnlich. Auch hier wird die eigentliche Vorlage auf eine Glasscheibe gelegt und von der darunterliegenden Sensoreinheit abgetastet.

Im Gegensatz zu den herkömmlichen Flachbettscannern, die jeweils nur eine Vorlage scannen können, gibt es auch Einzugsscanner, die nacheinander mehrere Vorlagen hintereinander einlesen können. Wenn Sie auch unterwegs Dokumente oder Bilder scannen möchten, dann ist ein mobiler Handscanner die richtige Wahl. In vielen Fällen werden moderne Tintenstrahl-, aber auch Laserdrucker, mit einer Scannereinheit ausgestattet. Die Auflösequalität reicht in der Regel aber nicht an die Qualität eines guten Flachbettscanners heran.

Recht beliebt sind Scanner mit modernen Zusatzfunktionen, wie zum Beispiel die automatische √úbertragung per Email, an einen Cloudspeicher oder die Umwandlung in ein PDF-Dokument. Selbst die Einbindung √ľber ein Smartphone ist heute m√∂glich.

Die meisten B√ľroscanner bieten die M√∂glichkeit, wenigstens im Papierformat DIN A4 scannen zu k√∂nnen. Sie ben√∂tigen ein eigenes Netzteil f√ľr die Stromversorgung und k√∂nnen meistens √ľber ein USB-Kabel mit dem Computer verbunden werden. Teilweise bieten diese Ger√§te auch eine Wlan-Unterst√ľtzung an, so dass die gescannten Ergebnisse drahtlos √ľbertragen werden k√∂nnen.

Wie funktioniert ein Scanner?

In unserem Scanner Test m√∂chten wir Ihnen erl√§utern, wie diese Hardware funktioniert und eingesetzt wird. Die meisten Scanner werden heute √ľber ein USB-Kabel direkt am Computer angeschlossen. Bevor eine solche Verbindung eingerichtet wird, empfehlen viele Hersteller zuvor einen Scanner-Treiber zu installieren. Im Lieferumfang befinden sich diesbez√ľglich eine oder mehrere CD¬īs, die neben den erforderlichen Treiben auch das eine oder andere Scanprogramm enthalten.

Nach der Installation der mitgelieferten Software, kann der Scanner √ľber das USB-Kabel oder sogar √ľber Wlan mit dem Rechner verbunden werden. Sie sollten hierbei aufpassen, dass der Scanner einen sicheren Platz auf dem Schreibtisch findet, so dass dieScaneinheit leicht zug√§nglich ist. In heutiger Zeit ist es nicht immer erforderlich, einen Treiber oder ein Scanprogramm direkt von CD einzuspielen. Die allerneuesten Treiber sind im Internet zu finden.

Nun k√∂nnen Sie Ihren ersten Scanversuch starten. Leben Sie einfach ein Dokument oder Bild auf die Glasfl√§che des Scanners und schlie√üen die Abdeckung. Sie haben h√§ufig verschiedene M√∂glichkeiten, den Scanvorgang zu starten. Entweder nutzen Sie hierf√ľr das passende Scanprogramm, welches √ľber den eigenen PC gestartet wird oder Sie bet√§tigen eine an der Front des Ger√§tes befindliche Scan-Taste.

In beiden F√§llen erfolgt die Abtastung und Digitalisierung. Die Arbeitsweise ist mit der eines Fotokopierers zu vergleichen. Das Scannen erfolgt durch eine zeilenweise Abtastung der Vorlage, wobei die Geschwindigkeit von der eingestellten Aufl√∂sung und Ger√§tequalit√§t abh√§ngt. √úber das vom Hersteller angebotene Scanprogramm oder √ľber ein geeignetes Fremdprogramm, k√∂nnen Sie Ihr Ergebnis sofort auf dem PC-Monitor sehen. Sollte die Vorlage verrutscht sein oder das Ergebnis nicht den gew√ľnschten Anforderungen entsprechen, wird der Vorgang nochmals wiederholt.

Anschlie√üend kann der Scan auf der Festplatte des Rechners gespeichert werden. Ebenso ist nat√ľrlich die √úbertragung an eine Cloud oder an ein E-Mail-Programm m√∂glich. Moderne Scanner lassen sich auf einfache Weise per App steuern. Nicht unerw√§hnt bleiben soll, dass die Scanergebnisse mitunter recht gro√ü werden k√∂nnen. Manchmal wird eine Nachbearbeitung mithilfe eines Grafikprogramms notwendig.

Wie funktioniert ein Scanner?

Vorteile & Anwendungsbereiche

Wahrscheinlich stellen Sie sich die Frage, welche Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten ein Scanner bietet. Wir kommen später noch zu den verschiedenen Arten von Scannern, die hierzu weitere Informationen geben. Generell dient ein Scanner in erster Linie dazu, analoges Schrift- und Bildmaterial zu digitalisieren, damit es im Computer weiterverarbeitet werden kann.

Stellen Sies ich vor, Sie haben in einer Zeitschrift in interessantes Rezept gefunden und m√∂chten dieses Ihrer Rezeptsammlung, die Sie auf dem Computer gespeichert haben, hinzuf√ľgen. Eine Zeitschrift kann mit der Zeit in Mitleidenschaft gezogen werden oder verloren gehen. Das Rezept haben Sie nach dem Einscannen immer in digitaler Form vorliegen und k√∂nnen jederzeit darauf zur√ľckgreifen und es ausdrucken.

Aber auch wichtige Dokumente können mit einem Scanner archiviert und gesichert werden. Heutige Scanner sind in der Lage, in Farbe zu scannen. Das war bei den ersten Modellen nicht der Fall. Sehr beliebt sind Scanner zum Einscannen von Fotos.

Bis zur Auflagengr√∂√üe des Scanners, meistens DIN A4, k√∂nnen Sie Papierbilder digitalisieren. Auf diese Weise k√∂nnen die wertvollen Familiensch√§tze f√ľr die Nachwelt archiviert werden. Mit einer entsprechenden Durchlichteinheit k√∂nnen Sie sogar Negativstreifen oder Diapositive digitalisieren. Hierzu bieten diese Scanner entsprechende Fotobearbeitungsprogramme an.

Ein weiteres wichtiges Anwendungsgebiet ist die Texterkennung, kurz OCR. Dokumente können zunächst nur als Bild abgescannt werden. Dieses Bild wird anschließend mithilfe einer OCR-Software analysiert. Je sauberer das Schriftbild erkannt werden kann, desto höher ist die Erkennungsrate der Texterkennung. So lassen sich aus einem Dokumentenbild hinterher Textdokumente erstellen, die mit jeder herkömmlichen Textverarbeitung weiterverarbeitet werden können.

Die Vorteile eines Scanners

  • einfache Installation und Bedienung,
  • Texte und Bilder k√∂nnen digitalisiert und archiviert werden,
  • mithilfe von Spezialprogrammen k√∂nnen Scans in Textdokumente verwandelt werden,
  • je nach Modell k√∂nnen auch Fotonegative und Diapositive verarbeitet werden,
  • f√ľr Archivierungsaufgaben ideal geeignet,
  • Scanergebnisse k√∂nnen an eine Cloud oder an ein E-Mail-Programm gesendet werden,
  • Scanner sind schon recht preisg√ľnstig erh√§ltlich.

Welche Arten von Scanner gibt es?

Hier in unserem Test haben wir Ihnen einige Scanner Vergleichs-Testsieger vorgestellt. Damit Sie sich einen guten Überblick verschaffen können, möchten wir Ihnen nun die unterschiedlichen Scannerarten vorstellen.

Der Handscanner

Handscanner waren die ersten erschwinglichen Scannermodelle f√ľr den Privatanwender. Diese Modelle in typischer T-Form wurden von Hand √ľber eine Vorlage gezogen. Die Anwendung war nicht ganz einfach. So d√ľrfen Handscanner nur sehr langsam und mit gleichbleibender Geschwindigkeit und ohne seitliche Abweichungen √ľber eine Vorlage gezogen werden.

F√ľr Papierfotos sind diese Scanner noch gut geeignet. Wenn Sie jedoch eine DIN A4 Seite scannen m√∂chten, m√ľssen Sie aufgrund der geringen Scanbreite das Ger√§te mehrmals ansetzen und sp√§ter mit einem Bildbearbeitungsprogramm zusammensetzen. Die ersten Modelle sind mittlerweile vom Markt verschwunden. Dennoch gibt es auch heute noch mobile Handscanner.

Die heutigen Handscanner sind batterie- oder akkubetrieben, können in einem Durchgang eine DIN A4 Seite scannen und erlauben auch höhere Scanbewegungen. Die Daten können entweder auf einer SD- oder micro-SD-Karte gespeichert werden oder werden direkt per Bluetooth bzw. Wlan an andere Endgeräte gesandt.

Die heutigen Handscanner werden meist auch als mobile Dokumentenscanner bezeichnet und erfreuen sich im Business-Bereich gro√üer Beliebtheit. Sie sind h√§ufig auf Konferenzen und Messeveranstaltungen zu finden. Dar√ľber hinaus geh√∂ren zu den Handscannern auch die sogenannten digitalen Textmarker. Hierbei handelt es sich um stift√§hnliche Scanner, die bereits mit einer Texterkennungssoftware ausgestattet sind und eingescannte Textzeilen sofort √ľbersetzen k√∂nnen.

Vorteile der Handscanner

  • mobiler Einsatz,
  • teilweise mit Texterkennung und √úbersetzungsfunktion erh√§ltlich,
  • preisg√ľnstig.

Nachteile der Handscanner

  • √§ltere Ger√§te leiden unter schlechter Erkennungsgenauigkeit,
  • umst√§ndliche Handhabung.

Der Flachbettscanner

Zu den bekanntesten Scannern geh√∂rt der Flachbettscanner. Diese Ger√§te arbeiten nach demselben Prinzip wie ein Fotokopierer. Die Vorlage wird unverrutschbar auf eine Glasscheibe gelegt und mithilfe einer Abdeckung fixiert. √úber eine Leuchtstofflampe oder LED-Sensoren wird die Vorlage zeilenweise abgetastet und danach digitalisiert. Auf der Vorlagenfl√§che k√∂nnen Fotos, Dokumente und sogar B√ľcher aufgelegt werden. √úber eine obere Durchlichteinheit k√∂nnen sogar Negative und Diapositive digitalisiert werden.

In aller Regel sind Flachbettscanner bis zu einer Gr√∂√üe von DIN A4 ausgelegt. Um eine m√∂glichst hohe Qualit√§t zu erreichen, muss die Vorlage m√∂glichst flach auf der Glasplatte aufgelegt werden. Gute Scanner erreichen eine Scanaufl√∂sung von wenigstens 4.800 dpi. Es gibt auch g√ľnstigere Modelle mit niedriger und teurere mit noch h√∂herer Aufl√∂sung. Generell sind diese Scanner die ideale Wahl f√ľr das Heimb√ľro oder f√ľr den gewerblichen Einsatz.

Interessant ist, dass diese Scanner in heutiger Zeit auch vielfach in den Multifunktionsdruckern zu finden sind. Hier wird dann die Scaneinheit nicht nur zum Scannen, sondern auch zum Fotokopieren genutzt. Dar√ľber hinaus k√∂nnen die eingescannten Dokumente unter Umst√§nden auch sofort vom Drucker als Faxnachricht ausgegeben werden.

Vorteile der Flachbettscanner

  • hohe Scanaufl√∂sung,
  • ideal f√ľr den privaten und gewerblichen Einsatz,
  • es k√∂nnen auch Fotonegative und Dias digitalisiert werden,
  • sind auch in den Multifunktionsdruckern eingebaut,
  • attraktives Preis-Leistungsverh√§ltnis.

Nachteile der Flachbettscanner

  • kein automatischer Dokumenteneinzug verf√ľgbar,
  • nehmen viel Platz auf dem Schreibtisch ein.

Der Foto- und Diascanner

Der Foto- und Diascanner

Gro√üer Beliebtheit erfreuen sich die Foto- und Diascanner. Hier gibt es verschiedene Bauformen, mit denen Sie Papierfotos, Negativstreifen und Diapositive in hoher Qualit√§t digitalisieren k√∂nnen. Gute Scanner erreichen eine Abtastaufl√∂sung von wenigstens 4.000 dpi und liegen damit weit √ľber den Werten der Durchlichtaufs√§tze von Flachbettscannern.

W√§hrend die Fotoscanner √ľber einen automatischen Einzug f√ľr Papierfotos bis zirka 10 x 15 cm besitzen und somit sogar Fotostapel nacheinander digitalisieren k√∂nnen, verf√ľgen die reinen Diascanner √ľber entsprechende Aufnahmevorrichtungen f√ľr einzelne Dias oder ganze Filmstreifen. Besonders teure Diascanner arbeiten √§hnlich wie ein Diaprojektor, bei dem jedes einzelne Dia direkt aus einem Magazin heraus automatisch digitalisiert wird.

Vorteile der Foto- und Diascanner

  • hohe Scanaufl√∂sung,
  • f√ľr Papierbilder und Filmstreifen geeignet,
  • platzsparende Bauweise.

Nachteile der Foto- und Diascanner

  • nur f√ľr Papierfotos und Filmstreifen geeignet,
  • gute Ger√§te sind recht teuer.

Der Einzugsscanner

Der Einzugsscanner ist ähnlich aufgebaut wie ein Faxgerät. Diese Modelle sind auf das stapelweise Einscannen von Dokumenten und Belegen spezialisiert. Leider lassen sich keine anderen Vorlagen damit bearbeiten. Trotz hoher Scangeschwindigkeit, ist die Funktionsweise eingeschränkt.

Vorteile der Einzugsscanner

  • hohe Scanaufl√∂sung,
  • hohe Scangeschwindigkeit,
  • platzsparende Bauweise.

Nachteile der Einzugsscanner

  • nur f√ľr Dokumente geeignet,
  • es k√∂nnen keine B√ľcher oder Zeitschriftenausz√ľge gescannt werden,
  • nicht immer ganz preiswert.

Welcher Scanner eignet sich f√ľr wen am besten?

Scanner Test FotoscannerDas Computer-Fachmagazin c‚Äôt bringt im Juni 2019 ein gro√ües Scanner-Special zudem sie vorab bereits ein 25-Min√ľtiges Experten-Interview zu Scannern gepostet haben, bei dem es um die Frage geht: welcher Scanner eignet sich f√ľr wen?

Multifunktionsger√§te eignen sich demnach f√ľr Menschen, die gelegentlich Dokumente scannen m√∂chten. Wer jedoch sehr viele Dokumente einscannt, weil beispielsweise im B√ľro jeden Morgen Post archiviert wird etc., der sollte auf einen Einzugsscanner setzen. Diese bieten gegen√ľber den Multifunktionsger√§ten den Vorteil, dass sie schneller sind und vor allem auch beidseitig scannen k√∂nnen. Au√üerdem nehmen sie nicht so viel Platz weg und sind bequem auf dem Schreibtisch zu platzieren.

Generell sei bei einem Dokumenten-Scanner wichtig, dass es eine passende Software gibt, mit der man speziell nach Textpassagen suchen kann. Dies erweise sich in der Praxis als sehr hilfreich, um etwas wieder zu finden.

Scanner Test BuchscannerWer hauptsächlich Fotos scannen will, sollte dementsprechend am besten einen speziellen Foto-Scanner (am besten von Epson oder Canon) wählen. Diese decken auch verschiedene Graustufen und Dunkeltöne ab und geben das Foto detailgetreu wieder, während andere Scanner bei Fotos oft versagen und verschiedene dunklere Flächen in ein einheitliches Schwarz färben.

Etwas teurer, aber sehr effektiv f√ľr Fotografen und andere Profis sind laut dem c‚Äôt-Experten Infrarot-Scanner. Diese tasten mit Infrarot die Oberfl√§che ab und k√∂nnen so Staubk√∂rner oder Risse auf Bildern, Dias und Negativen erkennen und diese √ľber die Software auch bearbeiten. F√ľr Dias oder Negative ben√∂tigt man eine sehr hohe Aufl√∂sung.

F√ľr Wissenschaftler oder Menschen die viele B√ľcher scannen m√ľssen, eignen sich spezielle Buch-Scanner. Diese k√∂nnen sehr schnell Buchseiten scannen und beispielsweise auch erkennen, wenn man ein Buch vom Scanner nimmt, umbl√§ttert und wieder auflegt und scannen dann automatisch. So bleibt einem viel Arbeitszeit erspart, in welcher man sonst noch mit der Maus etc. besch√§ftigt ist. Au√üerdem bieten Buch-Scanner spezielle Optionen, wie beispielsweise ein E-Book zu erstellen. So kann man die gescannten B√ľcher gleich auf sein E-Book ziehen und hat sie dann in seiner digitalen Bibliothek gespeichert.

So haben wir die Scanner getestet

Unsere Scanner Vergleichs-Testsieger haben wir auf Herz und Nieren getestet. Dabei mussten die Ger√§te bestimmte Anforderungen erf√ľllen, die wir nachfolgend erl√§utern m√∂chten.

Die Scanauflösung

H√§ufig finden Sie beim Kauf eines Scanners die Angaben, wie zum Beispiel 4.800 x 4.800 dpi. Hierbei handelt es sich um die Angabe der Scanaufl√∂sung bzw. Punktdichte. Die Abk√ľrzung dpi steht f√ľr das englische dots per inch und sagt uns, wie viele Punkte pro Zoll dargestellt werden. Es ist ein Ma√ü f√ľr die Detailgenauigkeit, die h√§ufig bei Druckern und Scannern verwendet wird. Manchmal ist auch vom Aufl√∂sungsverm√∂gen die Rede.

Die Scanauflösung ist ein besonders wichtiger Wert zur Beurteilung eines Scanners. Je höher die Auflösung ist, desto feiner und detailreicher können Vorlagen erfasst und digitalisiert werden. Nicht unerwähnt bleiben soll jedoch, dass durch eine hohe Auflösung auch die produzierte Datenmenge ansteigt und somit die Scan-Dateien entsprechend groß werden. Unsere Vergleich-Testsieger erreichten in ihrer Klasse eine gute Auflösung und können daher durchweg empfohlen werden.

Die Dichte eines Scanners

Unter der Dichte wird in der Foto- und Scantechnik die Wirkungsweise bei der Umwandlung von lichtempfindlichem Material durch Belichtung in sichtbare Grau- und Schwarzt√∂ne sowie andere Farbgebungen verstanden. Hierbei kommt es darauf an, wie s√§ttigend eine Farbe erfasst und wieder dargestellt werden kann. Auch in diesen Tests konnten die meisten Scanner √ľberzeugen.

Der Tonwertumfang

Wenn Sie wissen möchten, wie viele Bildinformationen eine Scan-Datei enthält, dann handelt es sich um die Thematik des Tonwertumfanges. Dabei wird der Unterschied zwischen der dunkelsten und der hellsten Stelle eines Bildes gemessen. Um ein Bild 1:1 wiederzugeben, muss der Tonwertumfang optimal ausgenutzt werden. Nur so wird der beste Kontrast und die beste Farbwiedergabe erreicht.

Nach einem Scanvorgang kann der Tonwertumfang mithilfe eines Bildbearbeitungsprogramms nachträglich meist noch verbessert werden.

Die Scangeschwindigkeit

Selbstverst√§ndlich spielt in unserem Scanner Test 2019 auch die Scangeschwindigkeit eine wichtige Rolle. Diese wird in Sekunden angegeben. Besonders schnelle Scanner, zu denen auch einige unserer Vergleich-Testsieger geh√∂ren, erreichen eine durchschnittliche Scangeschwindigkeit von 0,5 sek. f√ľr eine DIN A4 Seite.

Der Funktionsumfang

Jeder Scanner ist f√ľr bestimmte Aufgaben vorgesehen. Wir haben dabei herk√∂mmliche Flachbettscanner ebenso getestet, wie Einzugsscanner und Foto- und Diascanner. Hierbei wurden auch die Anschlussm√∂glichkeiten ber√ľcksichtig, wobei die Modelle mit Wlan-Konnektivit√§t besonders positiv hervorstechen. Andererseits reicht es f√ľr die meisten Anwendungen durchaus aus, wenn wir unseren Scanner per USB mit einem Rechnerverbinden k√∂nnen.

Interessant ist auch die Bedienung, die sich bei jeder Scannerart deutlich unterscheidet. Einige Vergleichssieger besitzen auch hardwarem√§√üig einen integrierten Scanknopf, andere k√∂nnen dagegen nur √ľber ein Scanprogramm angesprochen werden. Ebenso spielt die Verarbeitungsqualit√§t der Scharniere der Abdeckung eines Flachbettscanners eine gro√üe Rolle. Je nach Hersteller k√∂nnen dar√ľber auch dickere Vorlagen, wie zum Beispiel B√ľcher, eingescannt werden.

Worauf muss ich beim Kauf eines Scanners achten?

Bevor Sie sich einen Scanner zulegen, möchten wir Ihnen in unserem Scanner Test kurz erklären, worauf Sie achten sollten.

Lieferumfang

Wenn Sie sich f√ľr einen neuen Scanner interessieren, dann sollten Sie unbedingt auf den Lieferumfang achten. Neben dem eigentlichen Ger√§t und dem Netzkabel, wird nicht immer auch ein passendes USB-Verbindungskabel mitgeliefert. In vielen F√§llen m√ľssen Sie dieses optional dazukaufen.

Dar√ľber hinaus sollten zumindest auch eine Treiber-CD und bestenfalls noch eine Scansoftware im Lieferumfang enthalten sein. Bei Flachbettscannern mit Durchlichtaufsatz sollten Sie darauf achten, dass auch entsprechende Halterungen f√ľr einzelne Diapositive und Negativstreifen vorhanden sind.

Die richtige Scanart

√úberlegen Sie vorher genau, welchen Scanner Sie f√ľr Ihre Einsatzzwecke ben√∂tigen. M√∂chten Sie lediglich Papierfotos, Dias und Filmstreifen f√ľr die Nachwelt digitalisieren, dann sollten Sie zu einem Foto- und Diascanner greifen. Diese erreichen hierf√ľr die beste Qualit√§t. Scannen Sie √ľberwiegend Dokumente und gelegentlich Bilder, dann ist der traditionelle Flachbettscanner die richtige Wahl.

M√ľssen Sie beruflich immer wieder eine gro√üe Menge an Dokumenten im selben Format digitalisieren, dann sollten Sie zu einem Einzugsscanner greifen. Wenn Sie aus beruflichen Gr√ľnden auch von unterwegs Dokumente und Fotos einscannen m√∂chten, dann bieten sich die modernen Handscanner geradezu an. Nat√ľrlich k√∂nnen Sie auch einen Multifunktionsdrucker mit eingebautem Flachbettscanner nutzen, wobei meistens bei diesen Ger√§ten die Scanqualit√§t nicht ganz so hoch ist.

Die Konnektivität zu anderen Geräten

Wie wir bereits weiter oben vorgestellt haben, k√∂nnen heutige Scanner sowohl √ľber USB als auch per Wlan mit anderen Endger√§ten verbunden werden. Selbst von einem Smartphone aus, lassen sich einige Ger√§te ansprechen. Aktuelle Scanner verf√ľgen √ľber eine sogenannte Scan-to-Cloud- und Scan-to-PDF-Funktion. Im ersten Fall k√∂nnen wir unsere Scans direkt an einen Cloudspeicher im Internet versenden. Mit der Scan-to-PDF-Funktion werden unsere Scans sofort in das g√§ngige PDF-Format umgewandelt.

Kurzinformation zu f√ľhrenden Herstellern

Die Auswahl an Scannern an ist auf dem Markt schon fast un√ľberschaubar. Wir m√∂chten Ihnen daher hier kurz die bekanntesten Hersteller vorstellen. In aller Regel handelt es sich hierbei um bekannte Hardwarehersteller, die auch durch ihre Drucker einer gro√üen Beliebtheit erfahren.

  • Canon
  • Epson
  • Brother
  • Fujitsu
  • Hewlett Packard
Das japanische Unternehmen Canon mit Sitz in Tokio wurde im Jahr 1937 gegr√ľndet und hat sich urspr√ľnglich auf die Produktion von Kleinbildkameras spezialisiert. Aber auch im Drucker- und Scannerbereich kann Canon mit innovativen Produkten √ľberzeugen. Die Computerhardware ist bei privaten und gewerblichen Anwendern heute kaum mehr wegzudenken.

Canon Scanner √ľberzeugen mit einer hohen Verarbeitungsqualit√§t. Sie decken den kompletten Anwendungsbereich mit Flachbettscannern, mobilen Dokumentenscannern, aber auch Einzugsscannern ab. Zu den f√ľhrenden Serien geh√∂ren Canoscan Lide, Mark II, imageFormula sowie P-Dokumentenscanner. Als renommierter Druckerhersteller bietet Canon aber auch Multifunktionsger√§te mit Scaneinheit an. Der Hersteller legt gro√üen Wert auf ein formsch√∂nes Design in Klavierlackoptik. Insgesamt liegen Canon Scanner imunteren bis gehobenen Preissegment.

Ebenfalls zu den bekannten japanischen Hardwarehersteller geh√∂rt die Seiko Epson Corporation mit Stammsitz in Suwa. Das Unternehmen geh√∂rt zu den f√ľhrenden Anbietern von Druckern, PCs, Laptops, digitalen Kameras, Projektoren und auch Scannern.

Epson Scanner gibt es in zahlreichen Ausf√ľhrungen, wobei auch die speziellen Diascanner nicht fehlen d√ľrfen. Hier kann zum Beispiel die gro√üe Serie Perfection mit einer erstklassigen Verarbeitungsqualit√§t √ľberzeugen. Epson bietet vornehmlich DIN A4 Flachbettscanner mit und ohne Durchlichtaufsatz an. Ebenso d√ľrfen nat√ľrlich die Multifunktionsger√§te nicht fehlen. Insgesamt liegen die Espon Scanner im mittleren bis gehobenen Preissegment.

Die japanische Brother Industries Ltd. wurde im Jahr 1908 gegr√ľndet und hat ihren Sitz in Nagoya. Das Unternehmen ist f√ľr seine computergesteuerten Stickmaschinen, Drucker, Multifunktionsger√§ten, Schreibmaschinen und Scanner weltweit bekannt und in diesem Sektor f√ľhrend. Mit der P-Touch-Serie stellt Brother einzigartige und funktionelle Beschriftungsger√§te her.

Brother Scanner decken einen weiten Anwendungsbereich ab. Hier gibt es mit der ADS- und DS-Serie hochwertige Einzugsscanner sowie hochwertige mobile Dokumentenscanner. Dar√ľber hinaus sind in vielen Multifunktionsger√§ten Scaneinheiten verbaut, die sich im privaten und gewerblichen Bereich gro√üer Beliebtheit erfreuen. Auch optisch kann Brother mit seinen Modellen √ľberzeugen. Die Brother Scanner liegen im gehobenen bis h√∂heren Preissebment.

Ein weiterer japanischer Hersteller ist die Fujitsu K.K. mit Sitz in Minato / Tokio. Das Unternehmen wurde 1935 gegr√ľndet und stellt Telekommunikationsanlage, Halbleiter, Netzwerke, PCs, Drucker und Scanner her.

Zur bekanntesten Fujitsu Scannerserie gehören die ScanSnap-Modelle. Hierbei handelt es sich in erster Linie um professionelle Einzugsscanner und mobile Dokumentenscanner. Die Geräte zeichnen sich durch eine hohe Zuverlässigkeit und lange Lebensdauer aus. Fujitsu Scanner liegen im gehobenen bis höheren Preissegment.

Die amerikanische HP Inc. mit Sitz in Palo Alto ist einer der gr√∂√üten PC- und Druckerhersteller weltweit. Das Unternehmen wurde 1939 in einer Garage in Palo Alto im ber√ľhmten Silicon Valley gegr√ľndet. Neben Druckern produziert HP auch erstklassige Scanner.

HP Scanner werden heute vornehmlich in den HP All-In-One-Druckern verwendet. Es gibt aber auch die eigenständigen Flachbettscanner der bekannten ScanJet-Serie, die es mit und ohne Durchlichtaufsatz gibt. Die Geräte zeichnen sich durch eine hohe Zuverlässigkeit aus. Insgesamt liegen die HP Scanner im mittleren bis höheren Preissegment.

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich meinen Scanner am besten?

Nach dem Sie sich f√ľr einen unserer Scanner Vergleich-Testsieger entschieden haben, ist es vielleicht von Interesse, zu wissen, wo sie diese Ger√§te am besten kaufen k√∂nnen. Scanner geh√∂ren zur Computerhardware und sind daher in den einschl√§gigen Elektronik-Fachm√§rkten, in gr√∂√üeren Kaufh√§usern, in den zahlreichen Computershops und sogar beim Discounter zu finden. Dar√ľber hinaus k√∂nnen Sie aber auch einen Scanner im Internet kaufen.

Der Einkauf im Elektronik-Fachmarkt und anderen Geschäften

Viele Gesch√§fte bieten in ihrer Elektronikabteilung unter anderem auch Scanner an. Hier finden Sie eine begrenzte Auswahl der oben genannten Scanner-Arten. Leider m√ľssen Sie dabei immer mit l√§ngeren Anfahrtswegen und eine aufw√§ndige Parkplatzsuche rechnen. Wir m√∂chten dabei nicht unerw√§hnt lassen, dass Sie vor Ort h√§ufig nicht das gew√ľnschte Modell auf Anhieb finden k√∂nnen.

In den Elektronikabteilungen k√∂nnen Sie jedoch einen Verk√§ufer nach einem unserer Vergleichssieger fragen. In aller Regel wird dieser Ihnen jedoch ein Alternativger√§t empfehlen. Seien Sie aufmerksam, dass man Ihnen kein Auslaufmodell oder gar einen Ladenh√ľterandreht. Zudem sind in den √∂rtlichen Fachgesch√§ften h√§ufig die Preise wesentlich h√∂her.

In vielen F√§llen k√∂nnen Sie bei Nichtgefallen einen Scanner wieder zur√ľckgeben. Unter Umst√§nden m√ľssen Sie jedoch dabei rechnen, dass Sie vom Gesch√§ft nur einen Einkaufsgutschein zur√ľckerhalten. Lassen Sie es nicht so weit kommen.

Die Vorteile beim Einkauf im örtlichen Handel

  • Sie k√∂nnen Ihren Scanner sofort nach Hause nehmen,
  • Sie erhalten vor Ort eine Verkaufsberatung.

Die Nachteile beim Einkauf im örtlichen Handel

  • l√§ngere Anfahrtswege plus Parkplatzsuche,
  • eine geringe Auswahl,
  • das gesuchte Modell ist h√§ufig nicht verf√ľgbar,
  • die Preise sind h√∂her,
  • Schwierigkeiten bei R√ľckgabe.

Der Einkauf im Internet

Fujitsu ScanSnap iX500 - unser VergleichssiegerIn wir m√∂chten Ihnen empfehlen, einen Scanner im Internet zu kaufen. Hier finden Sie eine sehr gro√üe Auswahl, wobei nat√ľrlich auch unsere Scanner Vergleichssieger erh√§ltlich sind. Da im Internet ein harter Preiskampf herrscht, k√∂nnen Sie von g√ľnstigen Preisen profitieren. Die meisten Onlineshops bieten zu jedem Produkt eine ausf√ľhrliche Beschreibung, so dass Sie sich einen ersten √úberblick verschaffen k√∂nnen.

Vorteilhaft ist, dass Sie zu jeder Zeit, auch am Wochenende, Ihren gew√ľnschten Scanner kaufen k√∂nnen. Mittlerweile sind die Lieferzeiten im Internet relativ kurz. Besonders interessant ist, dass Sie bei Nichtgefallen von Ihrem Widerrufsrecht Gebrauch machen k√∂nnen. Nach der R√ľcksendung erhalten Sie Ihren Kaufpreis erstattet.

Die Vorteile beim Einkauf im Internet

  • sehr gro√üe Auswahl,
  • hier finden Sie auch unsere Vergleichs-Testsieger,
  • g√ľnstige Preise,
  • ausf√ľhrliche Produktinformationen,
  • kurze Lieferzeiten,
  • Widerrufsrecht.

Die Nachteile beim Einkauf im örtlichen Handel

  • Sie k√∂nnen Ihren Scanner nicht sofort mitnehmen,
  • eine pers√∂nliche Verkaufsberatung ist nicht gegeben.

Wissenswertes & Ratgeber

Im Bereich Wissenswertes & Ratgeber möchten wir Ihnen noch einige Informationen mit auf den Weg geben, die bisher noch nicht behandelt worden sind.

Die Geschichte der Scanner

Im Jahr 1929 erfand der Deutsche Rudolf Hell das Faxger√§t, dem Vorl√§ufer unserer heutigen Scanner. Bei diesem Verfahren wurden Buchstaben und Linien in Punkte zerlegt und konnten auf diese Weise elektronisch versandt werden. Rudolf Hell nannte sein Faxger√§t Hellschreiber, bei dem es sich eigentlich um einen Fernschreiber handelte. Hell gr√ľndete diesbez√ľglich ein eigenes Unternehmen. Interessant ist, dass der Hellschreiber jedes Zeichen aus 49 Bildpunkten zusammensetzte.

Nachdem Hell die Rechte an diesem Ger√§t an das Unternehmen Siemens verkaufte, wurde der Hellschreiber bis in die 80er Jahre noch verkauft. 1951 erfand Rudolf Hell den f√ľr das Hochdruckverfahren vorgesehenen Klischographen. Hieraus entstand 1956 das ber√ľhmte, erste Faxger√§t KF 108. Da Siemens nach wie vor an dem alten Hellschreiber festhielt und dem KF108 nur wenig Beachtung schenkte, holten in der Zwischenzeit die Japaner mit eigenen Entwicklungen auf dem Markt auf.

In Amerika wurde 1951 von der Firma PDI der erste Farbscanner erfunden, der jedoch gravierende Mängel aufwies. Rudolf Hell und der Engländer John Crosfield erhielten fortan den Entwicklungsauftrag und entwickelten gemeinsam den Colorgraphen, dem ersten Flachbett-Farbscanner. Noch waren diese Geräte sehr groß, arbeiteten mit bis zu 500 Elektroröhren und wurden im Betrieb sehr heiß.

Rudolf Hell entwickelte 1965 den ersten Trommel-Farb-Scanner. 1970 wurde dieses Ger√§t unter der Bezeichnung Chromograph DC 300 digital und war der erfolgreichste Farbscanner √ľberhaupt. Weltweit wurden die ersten Ger√§te mehr als 3.500-mal verkauft. Schlie√ülich entwickelten Hell und Crosfield noch das Modell Magnascan, welches bis in die 90er Jahre verkauft wurde. Danach brach auch bei vielen anderen Herstellern die gro√üe Zeit der Flachbettscanner an.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Scanner

Ausgehend des bekannten Statistikportals Statista haben wir f√ľr Sie einige Daten und Fakten herausgefunden. So wurde beispielsweise in Deutschland eine Befragung gestartet, die den Besitz von Druckern und Scannern in Haushalten in den Jahren 2011 bis 2017 behandelt. Danach ergab die Umfrage, dass zum Beispiel schon im Jahr 2013 mehr als 9,63 Millionen Nutzer einen eigenen Drucker und Scanner daheim besa√üen. 2017 gaben 1,9 Prozent der deutschsprachigen Bev√∂lkerung an, sich in Zukunft ein neues Ger√§t anzuschaffen. Interessant ist, dass die meisten Befragten sich jedoch f√ľr einen Multifunktionsdrucker entscheiden, der bereits mit einer Scaneinheit ausgestattet ist.

Den Platz auf dem Schreibtisch besser ausnutzen

Im Heimbereich geht der Trend ganz klar in Richtung Multifunktionsdrucker, der wenigstens mit einem Druckwerk, einem Flachbettscanner und einer Kopierfunktion ausgestattet ist. Vor allem der geringe Platzbedarf auf dem Schreibtisch, machen MFD bei vielen Heimanwendern beliebt.

Anders sieht dies im semi- und professionellen Bereich aus. Nach wie vor ist die Scanqualität einzelner Scanner wesentlich besser, als in den MFDs. Von daher sind bei Fotoprofis oder in Agenturen nach wie vor die Stand-Alone-Flachbettscanner die erste Wahl.

Scanner in 5 Schritten installieren

Wir möchten Ihnen im nächsten Abschnitt mit wenigen Worten erklären, wie Sie Ihren Scanner am schnellsten einrichten.

Schritt 1 ‚Äď Standortwahl

Nach dem Auspacken Ihres Scanners, sollten sie zun√§chst den Lieferumfang √ľberpr√ľfen. Achten Sie darauf, dass neben dem eigentlichen Ger√§t das Netzkabel, eine Treiber-CD und eine Bedienungsanleitung vorhanden sind. Sch√∂n w√§re es, wenn sich im Lieferumfang auch gleich noch ein USB-Kabel befinden w√ľrde.

Suchen Sie sich anschlie√üend einen geeigneten Standort f√ľr Ihren Scanner aus. Das Ger√§t k√∂nnen Sie schon an die Steckdose anschlie√üen. Dagegen sollten Sie den Scanner aber noch nicht per USB an Ihren Computer anschlie√üen.

Schritt 2 ‚Äď Treiberinstallation

Legen Sie nun die Treiber-CD in das Laufwerk Ihres Computers ein. Die Installation läuft meistens automatisch ab. Hierbei wird der so genannte TWAIN-Treiber auf dem Computer eingerichtet, den der Scanner später unbedingt benötigt.
Unter Umständen befinden sich noch auf der CD ein Bildbearbeitungsprogramm sowie eine OCR-Texterkennung.

Schritt 3 ‚Äď den Scanner am Computer anschlie√üen

Nachdem Sie den notwendigen Treiber auf Ihrem Computer installiert haben, k√∂nnen Sie den Scanner √ľber das USB-Kabel anschlie√üen. Mitunter wird sich das Betriebssystem des Rechners melden und das Einbinden des Scanners in die Ger√§tekonfiguration best√§tigen.

Schritt 4 ‚Äď den Scanner in der Ger√§tekonfiguration finden

Wechseln Sie nun in die Gerätekonfiguration des Betriebssystems und besuchen nach Ihrem Scanner. Indem Sie auf Eigenschaften klicken, sollte das Gerät betriebsbereit sein.

Schritt 5 ‚Äď den Scanner testen

F√ľr den ersten Test, k√∂nnen Sie die Scan-Taste an Ihrem Scanner dr√ľcken. Legen Sie zuvor ein Dokument auf die Glasoberfl√§che. Nun sollte der Scanvorgang starten. Je nach verwendeter Software, erscheint das digitalisierte Abbild auf dem Monitor.

Scanner richtig reinigen und pflegen

Scanner richtig reinigen und pflegen

Scanner sind relativ wartungsarme Ger√§te. Die Mechanik ist von au√üen nicht frei zug√§nglich und f√ľr einen langj√§hrigen Betrieb ausgelegt. Zugegebenerma√üen kann die Belichtungseinheit nach vielen Jahren nachlassen. Dann hat der Scanner aber in jedem Fall seine Schuldigkeit getan.

Das Gehäuse eines Scanners können Sie mit einem trockenen Tuch problemlos reinigen. Wichtig ist, dass sie regelmäßig das so genannte Dokumenten-Glas von Staub und Schmutz befreien. Nur so kann Ihr Scanner immer die besten Ergebnisse erzielen. Auf keinen Fall sollten Sie lösungsmittelhaltige Reinigungsmittel verwenden. Hier reicht einleicht feuchtes Tuch mit Seifenwasser oder ein einfaches Brillenputztuch. Danach sollten Sie die Fläche noch einmal trocken nachwischen.

N√ľtzliches Zubeh√∂r

In unserem Scanner Test m√∂chten wir Ihnen noch das eine oder andere n√ľtzliche Zubeh√∂r empfehlen.

Das USB-Kabel

Das wohl wichtigste Zubeh√∂r f√ľr einen Scanner stellt das USB-Kabel dar, welches in den meisten F√§llen nicht im Lieferumfang eines Scanners enthalten ist. Erst damit wird eine zuverl√§ssige Kommunikation mit dem Computer erm√∂glicht.

Aufbewahrungstasche f√ľr mobile Scanner

Wenn Sie sich f√ľr einen mobilen Dokumentenscanner interessieren, dann sollten Sie unbedingt f√ľr eine gepolsterte Transporttasche sorgen. Auf dem Markt sind die unterschiedlichsten Taschen und Rucks√§cke f√ľr diese kompakten Scanner erh√§ltlich. Die Taschen bieten einen ausreichenden Schutz vor Besch√§digungen.

Reinigungsspray und Druckluft

Im Handelt gibt es spezielle Reinigungsmittel f√ľr Scanner, mit denen nicht nur das Geh√§use, sondern auch die Scaneinheit von Staub und Schmutz gereinigt werden kann. Hierbei handelt es sich um Reinigungsspray, welches keine chemischen Zus√§tze enth√§lt und somit die empfindlichen Bauteile und das Geh√§use nicht angreifen kann.

Dar√ľber hinaus lohnt sich die Anschaffung einer kleinen Dose mit Druckluft. Hiermit k√∂nnen wir problemlos den Staub aus den Ritzen unseres Scanners herausblasen. Staub ist einer der gr√∂√üten Feinde f√ľr ein perfektes Scanergebnis. Gerade auf der Glasoberfl√§che darf auf keinen Fall Staub und Schmutz sich ablagern.

Alternativen zum Scanner

In unserem Test √ľber Scanner m√∂chten wir Ihnen gleichfalls noch interessante Alternativen aufz√§hlen. Sie sind zwar nicht so ausgefeilt, wie ein richtiger Scanner, k√∂nnen aber dennoch mit einer noch relativ guten Scanqualit√§t √ľberzeugen.

Fotografieren

Auch ohne Scanner k√∂nnen Sie Dokumente oder Bilder digitalisieren. Hierf√ľr eignet sich jede gute Digitalkamera. Zu diesem Zweck m√ľssen Sie die Vorlagen auf einem Tisch platzieren und von beiden Seiten gut ausleuchten. Die Digitalkamera kann mit einem sogenannten Reprost√§nder, einer Art Stativ, so ausgerichtet werden, dass wir direkt Plan von oben unsere Vorlagen abfotografieren k√∂nnen.

Mit dem Smartphone scannen

Ebenfalls als Alternative können wir das Smartphone ansehen. Diese Alleskönnen sind mehr als ein Mobiltelefon. Sie besitzen fast immer eine relativ gute Digitalkamera. Auf dem Markt sind etliche kostenlose Apps, wie zum Beispiel Genius Scan oder CamScanner erhältlich, mit der wir qualitativ gute Scans erreichen können.

Interessant ist, dass diese Apps auch bei schlechten Lichtverh√§ltnissen funktionieren. Sie sind leicht bedienbar und bieten weitreichende Archivfunktionen. Wir k√∂nnen damit unsere Scans sogar an andere Endger√§te exportieren. Diese Scan-Apps funktionieren auf iOS- und Android-Ger√§ten und sind auch f√ľr Tablets erh√§ltlich. Selbst ein Export in einen Cloud-Speicher wird unterst√ľtzt.

Weiterf√ľhrende Links und Quellen

Wenn Sie sich noch weiter √ľber das Thema Scanner informieren m√∂chten, dann k√∂nnen Sie hier die nachfolgenden Quellen und Links nutzen. Hier finden Sie noch weitere Infos, mit der Ihnen eine Kaufentscheidung ein wenig leichter f√§llt.

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