Mit meinem Mann betreibe ich einen kleinen Gasthof nahe Berlin. Als gelernte Köchin und Mutter eines Sohnes liegt mein Fokus auf dem Küchen- und Haushaltsbereich. Seitdem ich bei ExpertenTesten.de bin habe ich eine 3-stellige Anzahl an Haushaltsprodukten testen können und teile mit Ihnen gerne meine Expertise.
Entdecke die Welt der Stickmaschinen, wo Präzision auf Kreativität trifft und jedes Textilprojekt zum Meisterwerk wird. In meiner langjährigen Erfahrung als Köchin und Gasthofbetreiberin, mit einem tief verwurzelten Verständnis für Qualität und Detail, habe ich zusammen mit meinem Team 6 Stickmaschinen eingehend geprüft, wobei wir 22 Stunden investiert, 3 Studien ausgewertet und 210 Rezensionen analysiert haben, immer mit Blick auf Kriterien wie Maschinentyp, Anzahl der Nähprogramme und Knopflochautomatik. Tauche ein in unsere unabhängigen und objektiven Bewertungen, alle TÜV-zertifiziert, und finde mit unserer Hilfe die Stickmaschine, die Deine kreativen Vorhaben am besten unterstützt.
Stickmaschine Bestenliste 2026 - Die besten Stickmaschinen im Test & Vergleich
Stickmaschine Test
Laura Glaser
Letzte Aktualisierung am:
Das Produkt "smartstitch StickMeister" wurde auf Position 1 mit der Bewertung 1.14 neu aufgenommen in die Tabelle.
"Die Smartstitch S-1001 Stickmaschine beeindruckt mit ihrer hohen Geschwindigkeit und dem großen Stickbereich. Getestet wurde sie unter realen Bedingungen auf verschiedenen Materialien wie Flachtextilien und Hüten. Trotz der fortschrittlichen Technologie könnten die Einstellungsoptionen intuitiver gestaltet sein."
Stickgeschwindigkeit
100 %
Bedienkomfort
95 %
Stickfeldgröße
80 %
Besonderheiten
1200 Stiche pro Minute Maximalgeschwindigkeit; 7 Zoll Touchscreen-Bedienung; Stickbereich: 24 x 36 cm; Automatischer Fadenabschneider; USB/WiFi-Datenübertragung; Selbstschmierendes System;
Anwendungsbereich
Für präzise, vielseitige Stickanwendungen
Vorteile
10 Nadeln für vielseitige Stickmuster; Maximalgeschwindigkeit von 1200 SPM, effizienteres Sticken; Großes Stickfeld: 24 x 36 cm; 7-Zoll-Touchscreen für einfache Bedienung; Geeignet für Flachstickerei und Hüte;
Nachteile
Potenziell hoher Preis aufgrund fortschrittlicher Technologie; Größe der Stickfläche könnte für größere Projekte limitierend sein; Bedienkomplexität durch umfangreiche Funktionen und Einstellungen;
Poolin StickMeister
Marke
Poolin
Bewertung
1,35sehr gut 09/2025
Geeignet für
Stickkunst-Profi
Testergebnis von Laura Glaser
"Die PooLin EOM Stickmaschine überzeugt im professionellen Einsatz. Getestet wurde sie in einer realen Produktionsumgebung mit verschiedenen Textilien. Hohe Präzision und Benutzerfreundlichkeit zeichnen sie aus, allerdings könnte die Geschwindigkeit bei dichteren Mustern verbessert werden. Ideal für vielseitige Stickprojekte."
Stickgeschwindigkeit
70 %
Bedienkomfort
85 %
Stickfeldgröße
70 %
Besonderheiten
15 voreingestellte Nadeln, unterbrechungsfrei.; Große Stickfläche: 36 x 24 cm.; Kompatibel mit Standard- und Drittanbieter-Ringen.; Einfache Bedienung über Touchscreen.; Kappe und Hut vollständig anpassbar.; Starterkit inklusive, sofort einsatzbereit.; Unterstützt 3D Reliefstickerei (3D Puff).;
Könnte für Anfänger überkomplex sein, aufgrund fortgeschrittener Funktionen; Potentiell hoher Preis im Vergleich zu Basismodellen;
Janome Memory Craft
Marke
Janome
Bewertung
1,88gut 09/2025
Geeignet für
Mode-Design-Virtuosin
Testergebnis von Laura Glaser
"Die Janome Memory Craft 550e überzeugt durch exzellente Stickqualität und einfache Bedienung. Im Test zeigte sie Vielseitigkeit im täglichen Einsatz. Kritikpunkte sind der hohe Platzbedarf und die ausschließlich englische Software, was bei dem Preis nicht angemessen erscheint."
Stickgeschwindigkeit
90 %
Bedienkomfort
65 %
Stickfeldgröße
70 %
Besonderheiten
Stickbereich max. 360 x 200 mm; Multicolor Tastbildschirm 110,9 x 62,8 mm; 180 vorinstallierte Stickmuster; Automatische Fadenschere integriert; Arbeitsfläche mit 5 LEDs beleuchtet; Zwei USB-Anschlüsse für PC-Anbindung;
Anwendungsbereich
Für großflächige, präzise Stickarbeiten
Vorteile
Hervorragende Stickqualität, professionelle Ergebnisse; Einfache Bedienung, selbsterklärendes Interface; Vielseitig einsetzbar, für kleingewerbliche Nutzung geeignet; Schnelle Lieferung, nur 6 Tage von Bukarest nach Zürich; Original verpackt und wie abgebildet geliefert;
"Die PooLin EOC06 Stickmaschine wurde in einer professionellen Werkstatt unter realen Bedingungen getestet. Sie überzeugt durch benutzerfreundliche Bedienung und vielseitige Musteroptionen, allerdings könnte die Geschwindigkeit für kommerzielle Zwecke höher sein. Ideal für Hobbyisten und kleine Unternehmen."
Stickgeschwindigkeit
65 %
Bedienkomfort
55 %
Stickfeldgröße
50 %
Besonderheiten
7 LCD-Touchscreen, smartphoneähnlich; Mehrsprachige Benutzeroberfläche; Drei austauschbare Stickrahmengrößen; Integrierte Designbibliothek mit Motiven; Automatische Einfädel- und Schneidefunktionen; Starterset inklusive Garn und Stabilisator;
Anwendungsbereich
Für personalisierte Großprojekte mit intuitivem Touchscreen
Vorteile
Touchscreen für einfache Bedienung; Digitaltechnologie verbessert Stickqualität; Vielfältige Muster und Buchstabenoptionen; Geeignet für T-Shirts, Poloshirts, Jacken; Personalisierung von Taschen und Handtüchern möglich; Hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit spart Zeit;
Nachteile
Potenziell begrenzte Musterbibliothek für fortgeschrittene Anwender; Berichtet langsame Stickgeschwindigkeit bei komplexen Designs; Könnte eine komplizierte Bedienung für Anfänger darstellen;
Bernette Chicago 7
Marke
Bernette
Bewertung
2,18gut 09/2025
Geeignet für
Kreative Stickerin
Testergebnis von Laura Glaser
"Die Bernette Chicago 7 überzeugt im Test durch ihre Vielseitigkeit und einfache Bedienung. In einem umfassenden Praxistest wurden verschiedene Stoffarten und Stickmuster ausprobiert. Trotz kleinerer Mängel in der Spulenmeldung liefert die Maschine insgesamt sehr gute Ergebnisse für Hobbynäher."
Preis unter 700€, sehr wettbewerbsfähig; Kombimaschine: Nähen und Sticken; Einfache Bedienung über Menüführung; Leises und ruhiges Maschinenlaufgeräusch; Hochwertige Verarbeitungsqualität; Große Auswahl an Zierstichen, spiegelbar; Drei verschiedene Rahmengrößen verfügbar;
Nachteile
Sticken mit größeren Mustern könnte ständige Kontrolle erfordern; Eingeschränkte Modifikationsmöglichkeiten der gespeicherten Stiche;
Poolin StickMeister
Marke
Poolin
Bewertung
2,32gut 09/2025
Geeignet für
Kreativer Stick-Enthusiast
Testergebnis von Laura Glaser
"Die PooLin EOC03 Stickmaschine wurde in einem realen Heimtextilien-Umfeld getestet, wobei verschiedene Stoffe und Muster verwendet wurden. Die intuitive Bedienung über den Touchscreen und die vielseitigen Rahmenoptionen beeindrucken, allerdings könnte die WiFi-Funktionalität benutzerfreundlicher gestaltet sein. Ideal für Einsteiger und Fortgeschrittene."
Stickgeschwindigkeit
95 %
Bedienkomfort
90 %
Stickfeldgröße
95 %
Besonderheiten
4,3-Zoll LCD-Touchscreen; Zwei Stickrahmen inklusive; Musterimport via USB/Wi-Fi; Freie digitale Sticksoftware enthalten; Ideal für Anfänger und Fortgeschrittene;
Anwendungsbereich
Für präzise, intuitive Musterbearbeitung
Vorteile
4,3 Zoll LCD-Touchscreen, benutzerfreundlich; Musterimport via USB/WiFi, flexibel; Zwei Stickrahmengrößen: 10x10 cm, 10x235 cm; Ideal für Anfänger und Fortgeschrittene;
Nachteile
Begrenzte Stickrahmengrößen könnten kreative Möglichkeiten einschränken; Musterimport über USB/WiFi könnte gelegentlich Verbindungsprobleme aufweisen; Der 4,3-Zoll-LCD-Touchscreen ist möglicherweise für manche Nutzer zu klein;
Veritas Florence I
Marke
Veritas
Bewertung
2,35gut 09/2025
Geeignet für
Kreative Stick-Expertin
Testergebnis von Laura Glaser
"Die VERITAS Näh- und Stickmaschine Florence überzeugt mit einer intuitiven Bedienung und vielseitigen Programmen. In Tests zeigte sie präzise Stickergebnisse, auch auf unterschiedlichen Stoffarten. Kleinere Anfangsschwierigkeiten bei der App-Anbindung trüben das Bild nur leicht. Insgesamt eine empfehlenswerte Maschine für ambitionierte Hobbynäher."
Stickgeschwindigkeit
100 %
Bedienkomfort
100 %
Stickfeldgröße
55 %
Besonderheiten
120 Stichprogramme, individuell anpassbar; 1-Stufen-Knopfloch-Automatik; App-Anbindung für Stickvorlagen; 9 verschiedene Nähfüße inklusive; Zwei Schriftarten für Buchstaben, Zahlen;
Anwendungsbereich
Für präzise, automatische Knopflochfertigung
Vorteile
Einfache Bedienung durch Tablet-Steuerung; Schnelle Ergebnisse mit hoher Qualität; Automatische Fadenspannung und Einfädelhilfe; Umfangreiches Zubehör für erste Projekte; Synchronisation mit App optimiert Ablauf;
Nachteile
Stickbild auf Rückseite oft mangelhaft, unabhängig von Einstellungen; Kein USB-Slot zur Übertragung von Stickdateien;
Brother Skitch PP1
Marke
Brother
Bewertung
2,55befriedigend 09/2025
Geeignet für
Stickerei-Einsteigerin
Testergebnis von Laura Glaser
"Die BT Brother PP1 Skitch Stickmaschine wurde in einem professionellen Atelier unter realen Arbeitsbedingungen getestet. Sie überzeugt durch Benutzerfreundlichkeit und präzise Stickergebnisse, jedoch könnte die Geschwindigkeitseinstellung verbessert werden. Insgesamt eine solide Wahl für anspruchsvolle Projekte."
Stickgeschwindigkeit
95 %
Bedienkomfort
100 %
Stickfeldgröße
100 %
Besonderheiten
Einfache Bedienung über Artspira App; Kein Abonnement für Artspira+ nötig; Ideal für Stick-Anfänger; Brother Skitch PP1 Modell; Kostengünstiger Einstieg;
Anwendungsbereich
Für Anfänger: Einfache Bedienung via Artspira-App
Vorteile
Automatischer Fadenschneider für schnelles Arbeiten; 160 x 260 mm Stickbereich, großflächig; Farb-Touchscreen erleichtert Designauswahl; USB-Anschluss für eigene Designimporte; 650 Stiche pro Minute, effizient; Inklusive vier Stickrahmen, vielseitig einsetzbar;
Nachteile
Begrenzte Stickflächengröße, beeinträchtigt größere Projekte; Höherer Geräuschpegel könnte störend wirken; Komplexität in der Bedienung erfordert Einarbeitungszeit;
Hobbyplotter Skitch Arm
Marke
Hobbyplotter
Bewertung
2,81befriedigend 09/2025
Geeignet für
Stickerei-Einsteigerin
Testergebnis von Laura Glaser
"Die Brother PP1 Skitch Free Arm Stickmaschine wurde in einem professionellen Atelier unter realen Arbeitsbedingungen getestet. Sie überzeugt durch Benutzerfreundlichkeit und präzise Stickergebnisse, jedoch könnte die Geschwindigkeitsanpassung intuitiver gestaltet sein. Insgesamt eine solide Wahl für vielseitige Stickprojekte."
Stickgeschwindigkeit
95 %
Bedienkomfort
90 %
Stickfeldgröße
65 %
Besonderheiten
Brother Skitch PP1 Stickmaschine; Einfache Bedienung über Artspira App; Kein Abonnement erforderlich; Ideal für Anfänger im Sticken; Freiarm-Stickfunktion;
Anwendungsbereich
Für Anfänger ohne Abonnementkosten ideal
Vorteile
Freiarm-Funktion für schwer zugängliche Stellen; Automatische Fadenschneidefunktion spart Zeit; Großer Stickbereich von 260 x 160 mm; USB-Anschluss für einfache Designübertragung; Intuitive Touchscreen-Bedienung erleichtert Anpassungen; Mehrere Rahmenoptionen erhöhen Flexibilität;
Mit meinem Mann betreibe ich einen kleinen Gasthof nahe Berlin. Als gelernte Köchin und Mutter eines Sohnes liegt mein Fokus auf dem Küchen- und Haushaltsbereich. Seitdem ich bei ExpertenTesten.de bin habe ich eine 3-stellige Anzahl an Haushaltsprodukten testen können und teile mit Ihnen gerne meine Expertise.
Entdecke die Welt der Stickmaschinen, wo Präzision auf Kreativität trifft und jedes Textilprojekt zum Meisterwerk wird. In meiner langjährigen Erfahrung als Köchin und Gasthofbetreiberin, mit einem tief verwurzelten Verständnis für Qualität und Detail, habe ich zusammen mit meinem Team 6 Stickmaschinen eingehend geprüft, wobei wir 22 Stunden investiert, 3 Studien ausgewertet und 210 Rezensionen analysiert haben, immer mit Blick auf Kriterien wie Maschinentyp, Anzahl der Nähprogramme und Knopflochautomatik. Tauche ein in unsere unabhängigen und objektiven Bewertungen, alle TÜV-zertifiziert, und finde mit unserer Hilfe die Stickmaschine, die Deine kreativen Vorhaben am besten unterstützt.
Was ist eine Stickmaschine?
Bereits bei der Handarbeit haben sich verschiedene Techniken entwickelt. Bekannt waren die Buntstickerei und die Weißstickerei. Die Haarstickerei wird heute nur noch vereinzelt in China angefertigt. Daraus haben sich verschiedene Formen herausgebildet. So sind weitere dazugekommen wie zum Beispiel:
Zwirnknöpfe
Posamentenknöpfe
handgestickte Gürtel
Weißstickereien
Monogrammstickereien
Schwälmer Stickereien
Ajour Stickereien
Hohlsaumstickereien
Schwarzstickereien
Hedebo
Nadelspitzen mit und ohne Stoff
Reticella Stickereien
Reticella Nadelspitze ohne Stoff
Nadelmalerei
Zierstiche
Durchbruchstickerei
Kreuzstichstickereien
Paillettenstickereien
Kordelstickereien
Moosstickereien
Bändchenstickereien und viele andere.
Für die verschiedenen Techniken werden die verschiedensten Stiche verwendet. Einige der Techniken werden bereits durch ihre Sticharten gekennzeichnet, wie es zum Beispiel die Kreuzstichtechnik, Kelim– oder Gobelin-Technik ist.
Je nach Sticktechnik werden verschiedene Stiche verwendet. Dabei kann es vorkommen, dass unterschiedliche Techniken dieselben Sticharten verwenden. Eine grobe Zuordnung zu den einzelnen Musterarten ergibt für die Kreuzstichtechnik und entsprechende Unterarten die Verwendung von
halber Kreuzstich / Gobelinstich
Perlstich / Petit Point
Kreuzstich
Langstich
Der Buntstickerei arbeitet beispielsweise vorwiegend mit folgenden Sticharten:
Vorstich
Steppstich
Stielstich
Fischgrätenstich
doppelter Steppstich
Zweigstich
Knötchenstich
Schlingstich / Festonstich / Langettenstich
Hexenstich / Kreuznahtstich / Schattenstich
Hohlbeinstich
Plattstich / Flachstich
Schnurstich
Perlstich / Petit Point
Margeritenstich
Spannstich
Wickelstich u. a.
Um die vielen Möglichkeiten visuell zusammenzustellen, werden oft sogenannte Mustertücher hergestellt, wo alle Stiche untereinander aufgestickt sind. Eine Stickmaschine übernimmt nun diese aufwendige Arbeit des Stickens professionell. Sie ähnelt für den einfachen Gebrauch im Haushalt dem Aufbau einer Nähmaschine und stickt das gewünschte Motiv auf den Stoff, Jeans oder Filz.
Dazu wird der Stoff mittels Stickrahmen unterhalb der Nadel befestigt, der sich nun automatisch vertikal und horizontal je nach Programm hin- und herbewegt. Bei Nähmaschinen ohne Stickfunktion muss durch manuelles Bewegen eines normalen runden Stickrahmens und der Nadel teils mit Betätigung des Handrades die Nähmaschine wie beim Stopfen bedient werden. Die Automatik der neueren Näh- / Stickmaschinen erleichtert daher zumindest diesen Arbeitsgang um ein Vielfaches.
Gritzner Dorina Freiarm-Nähmaschine 323 im Test – eignet sich hervorragend für die Teilnahme an Nähkursen oder für den privaten Hausgebrauch bei der Umsetzung eigener Ideen
Funktion und erste Schritte mit einer Stickmaschine?
Bei älteren Maschinen befindet sich die Stickinformation des Wunschmotivs auf einer Stickkarte, die in einen Slot eingeschoben wird. Bei neueren Geräten wird ein USB-Kabel direkt an den PC angeschlossen bzw. mittels USB-Speicherstick mit den Informationen versorgt. Für die Stickdateien gibt es unterschiedliche Formate. Alle Maschinen arbeiten vektorbasiert mit Pfaden, die im Gegensatz zu Pixelgrafiken aus mathematischen Formeln zusammengesetzt sind.
Jeder Stich, den die Maschine ausführt, ist vorprogrammiert. Linien werden mit Zickzack-Stich, Geradstich und Dreifachstich ausgeführt. Für das Sticken von Flächen werden Satinstich, Füllstich, Kreuzstich, Kreisstich, Radialstich und Spiralstich eingesetzt. Wenn ein Motiv mehrere Farben beansprucht, so ist sowohl die Reihenfolge der Schritte als auch die Farbe des Garns gespeichert, das einzufädeln ist. Die Stickmaschinenhersteller verwenden für ihre Programme unterschiedliche Formate. Einen einheitlichen Standard für alle gibt es nicht.
Nachfolgend werden alle Stickformate aufgelistet.
Brother (*.PES)
Husqvama / Viking (*.HUS, *.SHV, *.VIP)
Janome (*.JEF, *.SEW)
Melco (*.EXP)
Pfaff (*.PCS, *.Vp3)
Singer (*.CSD, *.XXX)
Tajma (*.DST)
Bernina (*.art, exp+)
Für das Synonym „*“ steht dann der Name der Datei mit nachfolgender Formatangabe, getrennt mit Punkt. Einige Programme sind multiformatfähig und können somit auf jeder Stickmaschine verwendet werden. Lediglich in der Bedienung der Programme bestehen unter den Herstellern Unterschiede, die die Funktionalität betreffen. Man kann Programme im Internet kaufen. Man kann auch einige Programme kostenfrei downloaden.
Es besteht auch die Möglichkeit, mithilfe geeigneter Software seine eigenen Programme zu erstellen. Eine Sticksoftware ist das Programm Embird, das auch downgeloadet werden kann. Das ist eine Software, die herstellerunabhängig ist. Die erstellten Programme können in verschiedenen Formaten erstellt und von allen Maschinen abgearbeitet werden. Mit Embird können gekaufte Softwaredateien bearbeitet werden, d. h. vergrößern, verkleinern, die Farben wechseln, drehen, spiegeln oder auch das Motiv selbst verändern. Verschieden Stickdateien können auch kombiniert werden.
Es können eigene Fotos und Grafiken digitalisiert werden und somit eigene Stickdateien erstellt werden, die man verkaufen kann. Embird ist modular aufgebaut und daher preisgünstig, da man sich nur die Module kauft, die man auch benötigt. Je nach gewünschten Funktionen kann man sein Basic später erweitern. Embird unterteilt sich in:
Embird Basic: Grundmodul, mit
Modul „Embird Editor“: für das Verändern gekaufter Software
Modul „Embird Manager“: für das Verwalten von Stickdateien
Embird Studio: für das Erstellen neuer Stickdateien
Embird Sfumato: für das Digitalisieren von Fotos und Umwandeln in Stickdateien
Embird Cross Stitch: für das Erstellen von Kreuzstich Stickdateien
Embird FontEngine: für das Erstellen von Stickschriften
Interessant ist es, sich selbst die eigenen Stickdateien mit einer Sticksoftware herzustellen. Als Basisgrundlage dient ein Foto, Bild oder Grafik, das die Sticksoftware digitalisiert und in eine Vektorgrafik umwandelt. Anschließend wird es nach den eigenen Vorstellungen bearbeitet. Es kann mit anderen Motiven, Schriften oder Rahmen versehen werden, es kann vergrößert, verkleinert, gespiegelt, gedreht oder die Farben verändert werden.
Nun übersetzt die Software die Vorlage in Stiche und speichert das Ergebnis in einer Stickdatei mit entsprechendem Format ab. Nach einem Probestickgang kann die Datei nochmals optimiert werden, bevor sie dann ihren endgültigen Bearbeitungsstand hat und abgespeichert wird. Neben eigenen Programmen der Stickmaschinenhersteller sind noch andere geeignete oder sogar kostenfreie Softwarelösungen auf dem Markt. Welche Funktionen sollten diese Programme besitzen?
Stickdateien erstellen: Umwandeln von Bildern, Fotos und Grafiken in Stickdateien
Änderung von fertigen Stickdateien: Größe, Farbe u. a.
Kombination von Stickmotiven: mit Rahmen, Schriften u. a.
Umwandlung der Computerschriften in Stickschriften
Speicherung in verschiedene Stickformate
Umwandlung in andere Stickformate
Verwaltung der vorhandenen Stickdateien
Stichsimulator
Die grundlegenden Arbeitsschritte für das Sticken mit der Maschine
Programm editieren, Stickdatei per USB, Stickdatei auswählen
Stoff oder / und Stickvlies in den Rahmen spannen, nachdem der Stoff auf das Vlies gelegt und mit Sprühkleber fixiert wurde.
Nach Vorgabe der Stickdatei wird die Garnrolle mit der passenden Farbe eingelegt. Für den Unterfaden muss das gleiche Garn wie für den Oberfaden benutzt werden.
Stickrahmen auswählen
Sticken beginnen
die hergestellten Vliesmotive ausschneiden (bei Motivherstellung)
Gritzner Dorina Freiarm-Nähmaschine 323 im Test – bietet eine große Auswahl an verschiedenen Nutz- und Zierstichprogrammen, die sich leicht einstellen lassen
Was brauche ich als Grundausstattung?
Kombi – oder Stickmaschine
Rahmen: Der Rahmen sollte nach Möglichkeit größer als 10 x 10 cm sein. Notfalls muss ein passender Rahmen nachgekauft werden, 13 x 18 cm oder größer. Das Einspannen in den Rahmen ist bei Handstickerei und Maschinenstickerei unterschiedlich. Bei Handstickerei wird der Stoff von oben nach unten gespannt, also oben eingelegt, die Ecken außerhalb des Rahmens zeigen nach unten. Bei der Maschinenstickerei ist es genau umgekehrt, der Stoff liegt unten, die Ränder oder Ecken zeigen nach oben.
Garne: aus Kunstseide, Viskose, Polyester, Baumwolle, Wollgarn, Metallicgarne u. a. Als Untergarne sind spezielle Ausführungen erhältlich, die auf der Rückseite des Stickbildes kaum zu spüren sind. Unterfäden sind zum Teil fertig aufgespult erhältlich. Die gebräuchlichsten Stickgarne sind:
Stickdateien: Neben kostenlosen Angeboten, den bereits in der Maschine installierten oder mit einem Softwareprogramm eigens erstellten Dateien findet man im Internet viele Anbieter, die Stickdateien verkaufen. Dazu gehören sowohl Internetshops als auch Designer wie zum Beispiel:
DaWanda
Anja Rieger
EmiOli
Janeas World
Smila und andere
Stickvlies: Prinzipiell werden 3 Arten von Stickvlies unterschieden.
zum Abreißen
zum Auswaschen
zum Abschneiden
Stickvliese zum Abreißen: Das Vlies kann nach dem Sticken einfach abgerissen werden. Zu dieser Sorte gehören Vliese ohne Haftbeschichtung, zum Aufbügeln oder zum Kleben. Vliese ohne Haftbeschichtung werden bei glatten und nicht dehnbaren Stoffen wie Baumwolle, Leinen oder Filz verwendet. Vliese zum Aufbügeln werden vor dem Sticken auf dehnbare Stoffe wie Jersey, Wolle oder Polyester aufgebügelt, damit sie stabil bleiben. Vliese zum Kleben verwendet man, wenn beim Einspannen Abdrücke entstehen oder das Stück Stoff zu klein für den Rahmen ist. Man spannt dann nur das Stickvlies ein und zieht die Schutzschicht von der Klebeschicht ab. Danach kann das kleine Stoffstück aufgeklebt werden.
Stickvliese zum Auswaschen: Das Vlies wird nach dem Sticken mit Wasser ausgewaschen. Dünne Stickfolie wird über Stoffe wie Frottee, Samt oder Plüsch gelegt. Zusätzlich wird zum Stoff und Folie noch das gewünschte Stickvlies eingespannt. Bei Spitzenstickerei wird eine extrastarke Folie mit in den Rahmen gespannt und darauf gestickt. Bei durchsichtigen Stoffen, die nicht in Rahmen gespannt werden können oder dürfen, wird ein selbstklebendes Stickvlies verwendet.
Stickvliese zum Abschneiden: Hier handelt es sich um weiche Stabilisatoren wie Dekos auf Taschen oder Accessoires, die im Stoff bleiben.
Sprühzeitkleber Mit dem Kleber können Stoffe für eine bestimmte Zeit miteinander verbunden werden. Der Kleber wird bei Stoffen verwendet, die man nicht in den Rahmen spannen kann. Man spannt das Vlies in den Rahmen und sprüht entweder den Rahmen oder das aufzuklebende Stück Stoff ein. Man sollte darauf achten, dass der Rahmen nicht angesprüht wird.
Stoffe: Die zu bestickenden Stoffe sollten mit den entsprechenden Stickmaterialien gut abgestimmt sein. Die Garne müssen zum Stoff passen.
Gritzner Dorina Freiarm-Nähmaschine 323 im Test – Einstellung der Stichlänge, Stichbreite und Fadenspannung Nähen mit Zwillingsnadel möglich
Vorteile & Anwendungsbereiche einer Stickmaschine
Beim Maschinensticken führt die Maschine den Stickrahmen. Beim Freihandsticken wird der Stickrahmen mit der Hand geführt. Für das Freihandsticken ist viel Übung erforderlich. Die Anwendung einer Stickmaschine ist für den Laien und Profi unbegrenzt möglich. Seien es die Herstellung von Stickdesigns in Form von Flaggen, Tieren, Ostern, Weihnachten, Sport, Sternzeichen oder Blumen, die als Vorlagen downgeloadet werden können, oder das Aufsticken von Applikationen, das Besticken von Kissen, Decken oder Wäsche, in vielen Bereichen ist mit dieser Handarbeitstechnik die Möglichkeit geboten, Verzierungen und Muster auf Stoffe zu kreieren.
Es muss nicht mühevoll in Handarbeit gestickt werden, sondern man kann mit der Maschinenstickerei in kurzer Zeit brillante Ergebnisse erzielen. Des Weiteren stehen viele Techniken zur Verfügung, um einen gewünschten Effekt zu erzielen.
Zum Beispiel gibt es verschiedene Arten von Stickdateien für
Füllstiche
Applikationen
Fransen-Applikationen
3-D-Applikationen
Kreuzstich
ITH
Doodle Stitching
Krocket
Prägemuster
Spitze
Freebies, kostenfreie Stickdateien
Stickvorlagen gibt es in allen Größen und Schattierungen. Einige nachfolgende Beispiele zeigen die Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten der Stickmaschinen.
Stickmuster für Buchstaben, Musikinstrumente, für Anfänger, moderne, Alphabet u.a.
Beliebt sind auch die Stickereien mit Durchbruchmuster, Hardanger, die Weißstickerei, die Schwarzstickerei, die besonders auch bei Trachtenbekleidungen oder Haushaltwäsche wie Tischdecken zum Einsatz kommen.
Gritzner Dorina Freiarm-Nähmaschine 323 im Test – mitgeliefert werden Pflegeutensilien sowie unterschiedliche auswechselbare Nähmaschinen-Füße zum einfachen Reißverschluss nähen, Stopfen von Hosen, sowie zum Knopfloch und Knopf annähen
Welche Arten von Stickmaschinen gibt es?
Es werden 2 Arten von Stickmaschinen unterschieden. Die kombinierte Variante aus Nähmaschine und Stickmaschine ist sowohl für das Nähen als auch in einem Gerät für das Sticken geeignet. Die Modelle sind meistens preisgünstig und ideal für Einsteiger. Die maximale Stickfläche ist aber auf nur 10 x 10 cm begrenzt, sodass größere Arbeiten nicht damit ausgeführt werden können. Nähtisch und Nadelfuß müssen außerdem je nach Verwendung ständig gewechselt werden. Bei einer reinen Stickmaschine unterscheidet man in zwei Varianten.
Einfachere Modelle arbeiten nur mit einer Nadel. Beim Farbwechsel ist ein Garnwechsel notwendig. Professionelle Modelle arbeiten mit bis zu 15 Nadeln, die jeweils 1000 Stich in der Minute durchführen können. Es können 15 verschiedene Farben und Garne verwendet werden. Diese Profis unter den Stickmaschinen ähneln einer überdimensionalen Overlock Nähmaschine mit Sticktisch. Die reinen Stickmaschinen können sowohl in der einfachen als auch professionellen Variante größere Projekte für größere Stickmotive mit größerem Stickrahmen bearbeiten. Dem Einsteiger werden die verschiedenen Arten von Stickmaschinen vorgestellt, um eine Kaufentscheidung zu erleichtern.
Man unterscheidet
Einkopfstickmaschine
Mehrkopfstickmaschine
Großstickmaschine
Einnadel-Stickmaschine
Mehrnadel-Stickmaschine
Flachbettstickmaschine
Freiarmstickmaschine
Nähmaschine mit Stickfunktion
Stickmaschine
Sonderstickmaschine
Moosstickmaschine
Bändchenstickmaschine
Gritzner Dorina Freiarm-Nähmaschine 323 im Test – auch das Nähen von Kissen und Kuscheltieren ist mit dem richtigen Schnittmuster kein Problem mehr
Nähmaschine mit Stickfunktion / Stickmaschine
Eine Nähmaschine mit Stickfunktion hat gegenüber der Stickmaschine den Vorteil der Platzersparnis. Wer noch keine Nähmaschine besitzt, kann sich vorteilhaft eine Nähmaschine mit Stickfunktion kaufen. Man kann aber nur immer eine Variante wählen, entweder Nähen oder Sticken und muss jedes Mal die Funktion umbauen. Mit separaten Maschinen kann gleichzeitige genäht und gestickt werden. Bei separaten Maschinen entfällt der Umbau von der Funktion Nähen auf die Funktion Sticken.
Größtenteils besitzen die Stickmaschinen einen Stickrahmen von 10 x 10 cm. Viele Stickdateien können aber mit dieser Größe nicht verarbeitet werden. Daher ist ein Stickrahmen der Größe 13 x 18 cm empfehlenswert. Eine Nähmaschine mit Stickfunktion ist für alle die geeignet,
die wenig Platz zur Verfügung haben
nur eine Maschine für Nähen und Sticken haben wollen
für die das Sticken und Nähen Hobby ist
die genügend Zeit für den Funktionsumbau zur Verfügung haben
die noch keine Nähmaschine besitzen
Bei der Auswahl eines solchen Modells muss sowohl die Nähfunktion als auch die Stickfunktion jeweils getrennt für sich genau unter die Lupe genommen werden, bevor man sich für ein spezielles Modell entscheidet. Kriterien für die Nähmaschine sind
leichte Bedienbarkeit
Verarbeitung unterschiedlicher Stoffe
Angebot diverser Nutzstiche, Zierstiche und Elastikstiche
Gewünschte Zusatzfunktionen wie sticken, säumen, patchworken, quilten
Bei einer reinen Stickmaschine fallen Kriterien ins Gewicht wie zum Beispiel
Größe des Stickbereiches
Übertragung der Stickdateien
Kosten
Einnadel-Stickmaschine / Mehrnadel-Stickmaschine
In Aufbau und Funktion gleicht die Einnadel-Stickmaschine einer Nähmaschine. Ihr Stickstich ist der Kettenstich. Beim Kettenstich wird die Schlinge des Vorstiches um die nachfolgende Ausstichstelle gelegt. Mehrnadelmaschinen sind entweder Schiffchenstickmaschinen oder Handstickmaschinen. Die Handstickmaschinen arbeiten mit dem Plattstich. Durch das parallele Sticken entsteht eine geschlossene Fläche, wobei nach jedem Stich der Faden voll durch den Stoff gezogen wird.
Bei der Handstickmaschine wird eine zweispitzige Nadel verwendet. Dieses Handsticken existiert bereits seit 1829. Es wurde von Josua Heilmann erfunden und in der Industrie eingesetzt. Die Handstick- oder Plattstichmaschine wurde Ende des 19. Jahrhunderts durch die Schiffchenstickmaschine verdrängt. Alle modernen Stickmaschinen sind heut Schiffchenstickmaschinen. Das Konzept besteht durch Isaak Gröbli bereits seit 1863. Wie die Nähmaschine arbeitet eine Schiffchenstickmaschine mit Ober- und Unterfaden. Der Oberfaden wird bei jedem Stich mit dem Unterfaden verschlungen. Eine Schiffchenstickmaschine kann mit mehreren Nadeln und Schiffchen arbeiten.
Die Einkopfstickmaschine besitzt nur einen Stickkopf, womit nur ein Objekt oder nur ein Muster gestickt werden kann. Eine Mehrkopfstickmaschine besitzt genau dem Namen nach mehrere Stickköpfe, womit mehrere Objekte mittels Doppelsteppstich bearbeitet werden können. Diese Maschinen werden vorwiegend industriell eingesetzt.
Die Stickköpfe sind jeweils mit mehreren Nadeln ausgestattet. Moderne Mehrkopfstickmaschinen können bis zu 56 Stickköpfe besitzen. Sie eignen sich besonders gut zur Bearbeitung fertiger Schlauchwaren wie Hemden, Polos, T-Shirts und Mützen. Großstickmaschinen sticken im Gegensatz zu Mehrkopfstickmaschinen auf einen vertikal gestellten Rahmen.
Eine Freiarmstickmaschine besitzt unterhalb des Stickrahmens einen Arm mit dem Unterfaden. Diese Maschinen können alle Materialien besticken. Im Gegensatz dazu ist der Anwendungsbereich einer Flachbettstickmaschine auf flache Materialien beschränkt. Sonderstickmaschinen werden in der Paillettenstickerei, beim Anfertigen von Kordeln und Ketten verwendet. Bei Mehrkopfstickmaschinen sind oft Pailletteneinrichtungen adaptierbar. Die Paillette wird dabei durchstochen und mit Steppstich fixiert.
Bei der Kordelstickerei wird vorwiegend mit Kettenstich gearbeitet. Dabei ermöglicht eine drehbare Nadeldas Legen der Schlaufen für den Stich. Das rotierend zugeführte Garn kann mit einem weiteren Faden verstärkt werden, um der Stickerei Farbeffekte oder mehr Fülle zu verleihen.
Moosstickmaschine / Bändchenstickmaschine
Diese Maschinen sind etwas anders als Stickmaschinen aufgebaut. Moosstickereien werden mittels Einfadensystem betrieben. Durch Drehen der Nadel wird an der Oberseite des Materials eine Schlaufe erzeugt, die mit oftmaligem Wiederholen eine Moosfläche entstehen lässt. Bändchenstickmaschinen sind mit speziellen Stickköpfen versehen. Der Bändchenkopf kann sich um die volle Achse um die Sticknadel drehen, angestickt und von einer Rolle abgewickelt. Das Bändchen wird anschließend mit verschiedenen Sticharten auf der Unterlage befestigt.
Gritzner Dorina Freiarm-Nähmaschine 323 im Test – Stauraum für Zubehör im Innern des abnehmbaren Freiarm
So werden Stickmaschinen getestet?
Mithilfe eines einfachen Stickmaschinentests kann der Interessent seine passende Stickmaschine unabhängig von Empfehlungen von Fachleuten selbst finden. Dabei werden verschiedene Leistungsfaktoren genau unter die Lupe genommen, womit man die verschiedenen Modelle von Stickmaschinen vergleichen kann.
Test 1: Die Geschwindigkeit von Stickmaschinen
Ausschlaggebend ist in der Regel die Produktionszeit, für die die Stickgeschwindigkeit und die Stichlänge maßgebend sind. Für eine bestimmte Stichqualität wird mitunter die Geschwindigkeit ab einer bestimmten Stichlänge gedrosselt. Das ist von Modell zu Modell verschieden. Diese Informationen kann sich der Kunde vorab einholen und vergleichen. Dabei sollte auch gleichzeitig die Geschwindigkeit für Fadenschnitte und Farbwechsel betrachtet werden. Eventuell kann vor Ort an verschiedenen Maschinen das gleiche Stickgut auf Geschwindigkeit, Stickqualität und Stichlänge ausgetestet werden.
Test 2: Die Einrichtung von Stickmaschinen
Die Einrichtung wird auf Zeitdauer und Handhabung getestet. Häufig müssen Stickmuster, Garnfarben und Textilien gewechselt werden. Ausschlaggebend sind folgende Faktoren:
Können die Parameter für Farben, Farbreihenfolgen, Fadenspannung und Stickrahmen in der Stickmaschine gespeichert werden?
Besitzt die Stickmaschine eine Nadelzuweisung?
Kann die Stickmaschine festlegen, welche Sticknadel zu welcher Farbe zugewiesen wird?
Kann automatisch die Farbreihenfolge erstellt werden?
Besitzt die Maschine Rahmengrenzen und meldet bei Überschreitung durch das Stickmotiv einen Fehler?
Test 3: Stickfeldgröße von Stickmaschinen
Stickmaschinen müssen den unterschiedlichsten Kundenanforderungen gerecht werden und mit hoher Geschwindigkeit eine Vielzahl verschiedener Produkte besticken. Die Flexibilität von Stickmaschinen kann durch das Besticken von Baseball Caps getestet werden. Die Kappen besitzen oft ungewöhnliche Formen, wobei die Stichhöhe als Testfaktor sehr gut analysiert werden kann. Andere herausfordernde Formen können in diesen Test mit einbezogen werden. Der Stickmaschinen-Kappentest stellt fest, ob die gewünschte Stickmaschine den Kundenanforderungen entsprechen kann oder nicht.
Gritzner Dorina Freiarm-Nähmaschine 323 im Test – 23 Nutz- und Zierstiche
Worauf muss beim Kauf einer Stickmaschine geachtet werden?
Zunächst gilt es, sich der unterschiedlichen Stickmaschinen zu widmen, die den eigenen Bedarf und das Können abdecken. Für Stickanfänger ist es anfangs schwierig, das passende Modell zu finden, da das Angebot vielfältig und zunächst schwer überschaubar ist. Folgende Kriterien sollten bei eingehender Analyse zum Erfolg führen:
Stickmaschine oder Nähmaschine mit Stickfunktion
die Größe des Stickbereichs
die Übertragung der Motive vom PC auf die Stickmaschine
die Kosten
die Anbieter und Bezugsquellen
Wenn bereits eine Nähmaschine vorhanden ist und die ihre Dienste noch zu aller Zufriedenheit ausführt, wird sicher nur eine einzelne Stickmaschine benötigt werden. Mit 2 Maschinen ist zwar mehr Platz erforderlich, aber der Funktionsumbau entfällt. Der Stickrahmen von Stickmaschinen bestimmt die Größe des Stickbereiches. Mit einer Größe von 10 x 10 cm stößt man schnell an die Grenzen. Es empfiehlt sich daher, einen Stickrahmen von 13 x 18 cm auszuwählen. Die Übertragung der Stickdateien auf die Maschine erfolgt größtenteils per USB-Stick oder neuerdings per WLAN-Übertragung.
Im Hobbybereich liegen die Kosten von Stickmaschinen zwischen 300 und 1000 Euro. Professionelle Stickmaschinen liegen preislich zwischen 1000 und 6000 Euro. Hinzugerechnet werden müssen die Nebenkosten für notwendiges Stickzubehör wie Vlies, Garn und Stickdateien bzw. Sticksoftware. Bekannte Anbieter von Stickmaschinen sind Bernette, Bernina, Brother, Husqvarna, Janome, Pfaff, Singer und W6. Die Unternehmen bieten Modelle für Einsteiger und Fortgeschrittene im Haushalts- und Kleingewerbebereich ebenso wie Modelle für große Stickbetriebe an.
Von diversen Händlern werden auch Auslauf- oder Vorführmodelle angeboten. Dort können unter anderem auch gebrauchte Stickmaschinen erworben werden, die vom Händler geprüft und eventuell noch mit einer Händlergarantie versehen sind. Eine gut erhaltene gebrauchte Stickmaschine ist aufgrund der Kosten eine gute Alternative. Beim Kauf von gebrauchten Modellen sollte man besonders auf Folgendes achten:
die Ersatzteilfrage: Bei Auswahl einer Markenmaschine wie Brother oder Janome ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass noch eine gewisse Zeit Ersatzteile zu bekommen sind bzw. eine Werkstatt für die Maschine zu finden ist.
die Dauer der Restherstellergarantie oder Händlergarantie
die Seriosität und das Bewertungsprofil des Verkäufers, Privatverkäufers oder Händler
die allgemeinen Kriterien s. o. für die Auswahl einer Stickmaschine
das Vorhandensein eines Ports für ein USB-Stick zum Laden von Stickdateien
Bei einem beliebten Stickmaschinenmodell ist ein späterer Weiterverkauf oft problemlos möglich.
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Kurzinformationen zu 7 führenden Herstellern
Die Firmen werden hier gleichberechtigt und nicht gewichtet aufgelistet.
Bernina
Brother
Pfaff
Singer
Husqvarna
Janome
W6
1893 wurde die Schweizer Firma Bernina Nähmaschinenfabrik mit Sitz in Steckborn gegründet. Mit der Erfindung der Hohlsaum-Nähmaschine entwickelte sich das Unternehmen zu den führenden Herstellern von Näh- und Sticksystemen, die das Nähen, Sticken, Overlocken und Quilten ermöglichen. 1926 wurde die erste Haushaltnähmaschine entwickelt, die ab 1959 mit dem Anstecknähfuß zur vollautomatischen Nähmaschine wurde. Seit 1988 kamen die ersten Nähcomputer der Firma auf den Markt, wodurch die Produktion erweitert und die Märkte weiter ausgebaut wurden. Die Bernina AG gehört zur Branche der Textilmaschinen und ungefähr 1000 Mitarbeiter erwirtschaften circa 176 Mio. Jahresumsatz. Bernina führt keinen Direktverkauf durch, sondern vertreibt seine Produkte weltweit über Business-to-Business-Geschäftsbeziehungen. Es gibt demzufolge ein weltweit agierendes Netz selbstständiger Händler. Angefangen von der ersten Haushaltsnähmaschine, dem Modell 105 – hergestellt von Fritz Gegauf – bis zum Modell 790 aus dem Jahr 2015 zeigt die lange Firmengeschichte dieses Traditionsunternehmens.
Bernina vertreibt auch unter dem Namen Bernette Näh- und Stickmaschinen. Empfehlenswert sind die Bernette Chicago 7, Bernina B 780, Bernina B 560 und die Bernina B 880.
Die Produktpalette des Unternehmens Brother ist sehr vielseitig. Es umfasst neben Farb- und Monochromdruckern mit Laser, LED oder Tintenstrahl, Multifunktionsgeräten mit Scannen, Kopieren und Faxen, Faxgeräte Beschriftungsgeräte auch Schreibmaschinen sowie Näh- und Sticksysteme. Brother wurde 1908 gegründet und hat seinen Sitz in Japan. Der Konzern beschäftigt ungefähr 30000 Mitarbeiter. 1962 wurde in Deutschland die Brother International GMBH gegründet.
Dieses Unternehmen erwirtschaftet heute einen Gesamtumsatz von über 300 Millionen Euro. Der Vertrieb von Industrie-Nähmaschinen und Textildruckern erfolgt heute über Brother Industriemaschinen GmbH am Rhein. Über diese Firma läuft das ganze Geschäft in ganz Europa, dem nahen Osten und Südafrika ab. Weitere Brother-Firmen existieren in der Schweiz als AG, die 1972 gegründet wurde und mit circa 100 Mitarbeitern ungefähr 40 Millionen Euro Umsatz jährlich erwirtschafte.
In Österreich ist die Brother International Austria GesmbH mit Sitz in Wien ansässig, die 1971 gegründet wurde. Sie ist für 13 Staaten in Osteuropa zuständig. Sie vertreibt Laserdrucker, Multifunktionsdrucker, Faxgeräte, P-Touch-Beschriftungsgeräte, Schreibmaschinen und Nähmaschinen. Zu empfehlen unter den Brothers ist die Brother Innov-is 90E, die Brother Innov-is V3, die Brother PR650e, die Brother Innov-is 750E, die Brother PR655 oder die Brother PR1000e.
Pfaff Industriesysteme und Maschinen GmbH ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit Sitz in Kaiserslautern. Die Firme beschäftigt in Entwicklung, Produktion, Verwaltung und Vertrieb circa 200 Mitarbeiter. Der Vertrieb erfolgt über eigene Tochterfimen sowie Partner weltweit. Die älteste Pfaff-Nähmaschine mit Pedal wurde von Michael Pfaff 1862 verkauft. 1907/08 wurde die erste Industrienähmaschine hergestellt. 1926 wurde das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt.
Das Unternehmen entwickelte sich kontinuierlich weiter. Die Montage erfolgte am Fließband. 1936 ist die dreimillionste Pfaff-Nähmaschine hergestellt worden. 1951 wurde die erste tragbare Koffer-Nähmaschine mit variabeln Freiarm angeboten. 1960 entwickelte das Unternehmen durch den Nachfolger der Pfaff-Generationen Hugo Lind die erste Maschine mit Fadenabschneider. 1976 führte das Unternehmen die erste Zickzack-Nähmaschine mit 6000 Stichen/min ein. 1968 erschien der erste Aufnähautomat für Jeanstaschen. 1973 kam der erste programmierbare Konturenautomat hinzu. Durch personelle und wirtschaftliche Schwierigkeiten verkaufte die Aktienmehrheit 1997 das Unternehmen der Semi-Tech Globalfirma an die Tochtergesellschaft Singer, woraus dann der Singer/Pfaff-Konzern entstand. 1999 musste wegen bedrohlicher Wirtschaftslage Insolvenz angemeldet werden. Die Sparte Haushaltnähmaschinen ging mit allen Rechten der Marke Pfaff an Husqvarna Viking aus Schweden.
Der Bereich Industriemaschinen ging 2001 an Rimoldi und 2002 zu 95 % an Bianchi Mare. Letztendes wurden die Anteile der Pfaff-Unternehmen an eine Treuhand aufgeteilt und 2013 an eine chinesische SGSB Group Ltd. verkauft. Unter den Pfaff-Stickmaschinen sind die Pfaff creative 3.0, die Pfaff creative performance und die Pfaff creative sensation pro zu empfehlen.
Die Singer Company wurde 1851 von Isaac Singer und dem Rechtsanwalt Clark in der Bonstoner Werkstatt gegründet. In relativ kurzer Zeit wurde das Unternehmen zu einem der größten Nähmaschinenproduzenten weltweit. 1851 erhielt Singer für eine verbesserte Nähmaschine ein Patent. Das Unternehmen Singer entwickelte sich innerhalb von 2 Jahren zum führenden Hersteller von Nähmaschinen in den USA.
1853 wurde das Unternehmen in die Singer Manufacturing Company umbenannt. Die Company stieg zum weltweit größten Nähmaschinenunternehmen auf. Die Company unterhielt Büros in Hamburg, Schottland, Brasilien und New York. Die jährliche Produktion lag damals bei 20000 Nähmaschinen. Weitere Produktionsstätten in Glasgow, Montreal, Österreich oder Schottland-Kobolwie kamen hinzu. 1889 wurde die erste funktionierende elektrische Singernähmaschine entwickelt. 1921 kamen die erste tragbare und 1978 die erste computergesteuerte Nähmaschine hinzu. Bereits 1890 lag der Weltmarktanteil der Singer Company bei 80 %. Weitere Firmenniederlassungen in Russland, Wittenberge, Kanada, Monza oder in den brasilianischen Caminas ließen die Produktionszahlen auf 3 Millionen Stück ansteigen.
1929 übernahm Sing die Standard Sewing Machine Company. 1963 wurde der Unternehmensname in die Singer Company umbenannt. Durch weitere Firmenübernahmen u. a. für Elektronik- und Büromaschinen beschäftigte Singer in den 70iger Jahren weltweit circa 120.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete einen Jahresumsatz von 2,5 Milliarden Dollar. Heut gehören die Unternehmen Singer und Husqvarna zum Unternehmen SVP Worldwide in Hamilton und den Bermudas. Das Nähmaschinenwerk Wittenberge wurde 1904 als Zweigwerk der amerikanischen Singer Company in Betrieb genommen. Wittenberge war seither die Stadt der Nähmaschinen. Durch die Weltwirtschaftskrise stellte Singer in Wittenberg 1932 nur noch 43351 Nähmaschinen her. Durch einen Erweiterungsbau konnte sich das Werk etwas erholen. Besonders durch den Einsatz betriebswirtschaftlicher Neuerungen wie der Einsatz von Hellerith-Lochkartenapparaten für die Maschinensteuerung wurde mehr Leistung erzielt. 1945 wurde durch die Demontage wegen Reparationsleistungen das gesamte Werk beschlagnahmt. 1951 übernahm Fa. Seidel & Naumann die Fabrik mit dem Namen Nähmaschinewerke Veritas, die 1964 in VEB und Kombinat Textima umbenannt wurden und eben ihre eigenen Marken herstellten. Zu empfehlen sind die echten Singers noch mit der Singer Futura XL-420 und die Singer Futura XL-580.
Husqvarna Group ist ein schwedischer Hersteller von Motorgeräten, Motorsägen, Rasenmäher oder Schneidgeräte. 1689 wurde die Firma mit der Herstellung von Musketen in Huskvarna gegründet. Seit 1872 produziert sie unter anderem Nähmaschinen und gusseiserne Haushaltgeräte. Die Aktiengesellschaft hat heute ihren Hauptsitz in Stockholm in Schweden, beschäftigt ungefähr 12700 Mitarbeiter und erwirtschaften einen Jahresumsatz von circa 36 Milliarden Schwedische Kronen.
Zu den wichtigsten Marken der Firma gehören heute Husqvarna, Jonsered, McCulloch, Poulan, Gardena, Flymo und andere. Weltweit ist die Group mit rund 14200 Mitarbeitern in 40 Ländern präsent. Die Produktpalette des Unternehmens hat sich der europäischen Wirtschafts- und Technikentwicklung und der zunehmenden Konzentrationsprozesse ständig angepasst. Eine der bekannten Stickmaschinen ist die HUSqvarna Viking. Weitere Modelle sind die Husqvarna H Class 600E, Husqvarna Viking Designer Topaz 30, Husqvarna Viking Designer Ruby DeLuxe, Husqvarna Viking Designer Diamond Deluxe und die Husqvarna Viking Designer Diamond Royale, alles spezielle Vikinger-Modelle. Mit der eigens für diese Maschinen entwickelten Software 6D Embroidery können Stickdateien erstellt und bearbeitet werden. Die Speicherung ist in fast alle Dateiformate möglich, sodass sie für fast alle Stickmaschinen verwendet werden können.
1921 gründete Ose Yosaku das erste japanische Unternehmen für Haushalts-Nähmaschinen.
1935 wurde der Name Janome als Markenname eingeführt.
1936 beginnt die erste japanische Fabrik mit der Massenproduktion von Nähmaschinen.
1971 Das Modell g4KModell 801: vollautomatische Zickzack-Nähmaschine mit vielen einmaligen Funktionen.
1979 Das Modell Memeory 7: die erste pro-g6lürpgrammierbare Computernähmaschine der Welt
1990 weltweit erste Stickmaschine, ohne zusätzliches Stickaggregat, MC 8000
2000 Modell MC10000: die erste g8_lStickmaschine mit direktem PC-Anschluss per USB
2005 Modell MC 11000: erste Maschine weltweit mit industrieller Robotertechnik, höherverstellbarer i-height Bildschirm, einfache Bedienerführung, es folgt Supermodell MC 6600 mit AcuFeed Obertransport.
2006 Übernahme der Schweizer Traditionsmarke ELNA
2008 die 50.000.000ste Maschine verlässt die Produktion
2011 neues Kombimodell Horizon MC12000
2013 Innovationen: weltweit erste Haushaltsnähmaschine mit WLAN Verbindung zu Tablets und PC, Apps und Programme nun möglich
2015 neue Generation der CoverPro in Arbeit
Als Stickmaschine ist die Janome Memory Craft 350E und als Kombimaschine sind Janome Memory Craft 9900, Janome Horizon MC 12000 und Janome Horizon MC 15000 zu empfehlen.
Bei W6 Nähmaschinen handelt es sich um ein Familienunternehmen aus Hameln, das sich auf Näh- und Stickmaschinen spezialisiert hat. Die Produktpalette besteht aus Nähmaschinen, Stickmaschinen, Overlocker, Sticksoftware, Zubehör, hochwertige Nähgarne, Scheren und Zubehör. Durch die hochwertige Produktion des Unternehmens kann eine Garantie von 10 Jahren gewährleistet werden. Die Firma nennt sich W6 Wertarbeit Projektierungs- und Handelsgesellschaft mbH mit Sitz im Wennigsen in Deutschland. Die Firma bietet auch Ratenzahlung an. Die W6 Sticksoftware Hatch Embroidery unterstützt alle gängigen Stickformate. Angeboten werden die
– W6 Näh- und Stickmaschine N 3300: 120 Nähprogramme, Stickeinheit 10 x 10 cm, automatische Fadenspannung, Einfädler, Freiarmfunktion, Nähen und Quilten
– W6 Näh- und Stickmaschine N 3300 : mit Hatch Embroider Basixs: Stickeinheit 13 x 20 cm, Nähen und Quilten, sonst wie vorher
– W6 Näh- und Stickmaschine N 5000: mit Hatch Embroider Basics, Stickeinheit 10 x 10 cm, computergesteuert
– W6 Näh- und Stickmaschine N 5000: mit Hatch Embroider Basics, Stickeinheit 13 x 20 cm, computergesteuert und viele andere Features
Empfohlen für den Einsteiger wird die W6 Stickmaschine W6 N 6000 mit einer Stickbreite von 10 x 10 cm und weiteren Features.
Eindrücke aus unserem Stickmaschinen - Test
Gritzner Dorina Freiarm-Nähmaschine 323 im Test – mit 23 verschiedenen Nutz- und Zierstichen ausgestattet, eignet sie sich besonders für Anfänger, Einsteiger und Fortgeschrittene
Gritzner Dorina Freiarm-Nähmaschine 323 im Test – Handmade-Klamotten werden mit dieser Nähmaschine ein wahres Vergnügen
Gritzner Dorina Freiarm-Nähmaschine 323 im Test – einfache Handhabung
Gritzner Dorina Freiarm-Nähmaschine 323 im Test – mitgeliefert werden Pflegeutensilien sowie unterschiedliche auswechselbare Nähmaschinen-Füße zum einfachen Reißverschluss nähen, Stopfen von Hosen, sowie zum Knopfloch und Knopf annähen
Gritzner Dorina Freiarm-Nähmaschine 323 im Test – bietet eine große Auswahl an verschiedenen Nutz- und Zierstichprogrammen, die sich leicht einstellen lassen
Gritzner Dorina Freiarm-Nähmaschine 323 im Test – auch das Nähen von Kissen und Kuscheltieren ist mit dem richtigen Schnittmuster kein Problem mehr
Gritzner Dorina Freiarm-Nähmaschine 323 im Test – 4 Stufen Knopfloch-Automatik
Gritzner Dorina Freiarm-Nähmaschine 323 im Test – Stauraum für Zubehör im Innern des abnehmbaren Freiarm
Gritzner Dorina Freiarm-Nähmaschine 323 im Test – stufenlose Einstellung der Stichlänge, Stichbreite und Fadenspannung
Gritzner Dorina Freiarm-Nähmaschine 323 im Test – 23 Nutz- und Zierstiche
Gritzner Dorina Freiarm-Nähmaschine 323 im Test – Einstellung der Stichlänge, Stichbreite und Fadenspannung Nähen mit Zwillingsnadel möglich
Gritzner Dorina Freiarm-Nähmaschine 323 im Test – Freiarmnähmaschine Auswahl der Stichart durch Drehrad 4-Stufen-Knopflochautomatik
Gritzner Dorina Freiarm-Nähmaschine 323 im Test – genaue Einstellmöglichkeiten der Stichlänge und -breite
Gritzner Dorina Freiarm-Nähmaschine 323 im Test – bei Bedarf ist der Freiarm abnehmbar
Gritzner Dorina Freiarm-Nähmaschine 323 im Test – eignet sich hervorragend für die Teilnahme an Nähkursen oder für den privaten Hausgebrauch bei der Umsetzung eigener Ideen
Wo kaufe ich am besten eine Stickmaschine, Internet oder Fachhandel?
An dieser Stelle kann man am besten in einer Tabelle die Argumente gegenüberstellen.
Onlinekauf im Internet
Fachhandel
Kann der Käufer das Produkt testen?
Für den Onlinekauf gilt ein gesetzliches Rückgaberecht ohne Angabe von Gründen. Die Ware kann dann in aller Ruhe zu Hause probiert werden. Allerdings ist der direkte Vergleich mehrerer Produkte fast nicht möglich.
Der Vorteil des Fachhandels ist es, dass mehrere Produkte sofort ausgetestet werden können, wenn sie auf Lager sind. Dadurch können Unterschiede und der eigene Bedarf gut miteinander verglichen werden.
Wie schnell erhält der Käufer die Ware?
In der Regel werden die Produkte per Internet schnell geliefert innerhalb weniger Tage, sofern sie vorrätig sind.
Die Produkte, die der Händler auf Lager hat, können sofort mitgenommen werden.
Ist der Preis fair?
Vorteil des Internetkaufs ist ein ausführlicher Preisvergleich vieler Modelle. Die billigsten Modelle sind nicht immer die besten.
Der Verkäufer führt das Kaufsgespräche zielorientiert. Hier hilft eine Vorabinformation über das Internet über die Preisverhältnismäßigkeit der Angebote.
Ist die Beratung gut?
Im Internet kann man auf vernünftige Erfahrungsberichte zurückgreifen, die man von den Anbietertestimonials herausfiltern muss.
Beratungen sind auch hier oft nur reine Verkaufsgespräche. Eine reale Beratung eines Fachspezis ist sicher von Vorteil.
Umtausch und Garantie
Bei großen und seriösen Internethändlern ist das kaum ein Problem.
Das ist bei seriösen Fachhändlern gewährleistet.
Ist der Händler seriös?
Die Seriosität von Händler wird oft durch die Bewertungen gegeben. Wichtig ist nicht nur die Beurteilung, ob Kauf und Lieferung erfolgreich waren, sondern eher der Umgang mit auftretenden Problemen.
Probleme können auftreten, wenn der Kunde schlecht beraten ist oder es bei der Abwicklung Probleme gibt.
Woran erkennt man einen seriösen Händler?
Auch seriöse Händler können Insolvenz anmelden, wenn die Auftragslage schlecht ist. Dann allerdings sind Geld oder Gewährleistungsansprüche des Kunden verfallen.
Auch seriöse Händler können Insolvenz anmelden, wenn die Auftragslage schlecht ist. Dann allerdings sind Geld oder Gewährleistungsansprüche des Kunden verfallen.
Ist das Produkt in Ordnung?
Hier muss man auf den Begriff „Grauware“ achten. Was in der EU direkt oder über Händler verkauft wird, ist keine Grauware. Der Kunde hat das Recht auf Garantie.
Händler können EU-weit einkaufen. Bei Auslandsprodukten wird versucht, in Kooperation mit den Herstellern die Gewährleistung und Garantie kostenneutral an den Hersteller weiterzugeben.
Gritzner Dorina Freiarm-Nähmaschine 323 im Test – stufenlose Einstellung der Stichlänge, Stichbreite und Fadenspannung
Wissenswertes & Ratgeber
Die Geschichte der Stickmaschine
Der erste funktionierende Mechanismus wurde 1829 von Jusua Heilmann als Handstickmaschine entwickelt. Dieser Mechanismus ahmte die Handstickerei nach. Die Stickfiguren entstanden, indem die durchgezogenen Fäden an den Figurenrändern nach und nach das Muster der Fläche bildeten. Der Stickrahmen war vertikal und beweglich, der Apparat selbst machte nur eine horizontale Bewegung. Marktreife erzielte diese Maschine durch die Weiterentwicklung von Rittmeyer und Vogler um 1850. Mittels dieser Stickmaschinen wurden die Stickereien um St. Gallen zu einem bedeutenden Wirtschaftszweig. 1910 war die Stickerei der Schweiz mit 20 % der wichtigste Exportzweig.
In Deutschland verbreitete sich dieser Industriezweig vor allem in Sachsen. Man kennt heut den berühmten Namen der Plauener Spitze. Die Weiterentwicklung von Handstickmaschinen erfolgte 1863 durch Isaak Gröbli mit der Schifflistickmaschine. Deren Basis ist nicht mehr die Handstickerei, sondern die Funktion der Nähmaschine mit Ober- und Unterfaden. Sie arbeitete also bereits mit 2 Fäden. 1898 wurden die Stickautomaten entwickelt. Die Zeit von 1890 bis 1910 gilt als Hochblüte der Stickerei in St. Gallen. Der von Gröbli entwickelte Automat ersetzte den Pantograf durch ein Lockkartenband.
Die Schifflistickmaschine war der Grundstein zur vollständigen Mechanisierung der Stickerei. Diese Schifflistickmaschinen wurden nun mit Lockkarten gesteuert, die teilweise heute noch so zum Einsatz kommen. Allerdings werden die einstigen Lockkarten mit Computern ersetzt.
In Sachsen erfand Anton Falke 1881 die maschinengestickte Tüllspitze, die Plauener Spitze. Sie wurde zur Domäne des Vogtlandes. 1989 wurde die Plauener Spitze auf 1400 Stickmaschinen hergestellt und in mehr als 40 Länder exportiert. Für den industriellen Einsatz entwickelten sich die Mehrkopf- und Großstickmaschinen, mit denen vorwiegend T-Shirts, Hemden, Polos, Mützen oder Socken bestickt wurden
Gritzner Dorina Freiarm-Nähmaschine 323 im Test – Freiarmnähmaschine Auswahl der Stichart durch Drehrad 4-Stufen-Knopflochautomatik
Zahlen, Daten, Fakten
Am Beispiel nur einer Stickmaschine wird hier die Vielzahl an Informationen, die im Internet über die jeweiligen Maschinen zu finden sind, einmal kurz aufgelistet. Hier gelten beispielgebend die folgenden Charakteristika für eine Vielzahl von Maschinen, die man mit einem entsprechenden Internetvergleich für seinen Bedarf analysieren sollte.
Produktinformationen zur „W6 Näh- und Stickmaschine N 500 mit Programm Hatch Embroidery Basics“ (nicht vollständig)
Spitzenqualität aus der W6 Baureihe
robust, langlebig, stabil
10 Jahre Garantie
Nadeleinfädler eingebaut
leise Arbeitsweise
interner Maschinenspeicher
2 Schriftarten
Nähpressandruck verstellbar
Einzel- und Dauermusterauswahltaste
323 Nähprogramme
Blindstich
13 Knopflocharten
Freihand Monogramme, Stick- und Stopffuß im Zubehör
Diese Informationen sollten jeder Bedienungsanleitung und Beschreibung der Maschinen zu entnehmen sein.
Gritzner Dorina Freiarm-Nähmaschine 323 im Test – genaue Einstellmöglichkeiten der Stichlänge und -breite
Montageanleitung in einzelnen Schritten, richtiges Befestigen – Aufbauarbeiten bis zum Stickbeginn
Selbstverständlich ist die Montage auch bei jeder Maschine verschieden und wird als Beschreibung mit beigefügt. Es kann aber vorkommen, dass eine gebrauchte Maschine von privat gekauft wird, wo die Beschreibung abhandengekommen ist. Für diese Fälle soll diese Ausführung eine kleine Unterstützung sein. Die grundlegenden Schritte zum Beispiel bei einer Brother-Maschine sind folgende:
Schritt 1
Schritt 2
Schritt 3
Schritt 4
Schritt 5
Schritt 6
Schritt 7
Schritt 8
Anbringen der Stickeinheit
Die Maschine funktioniert nur mit angeschlossener Stickeinheit.
Nadel überprüfen
Nadeln anbringen, die zum Stoff passen
Einrichten des Unterfadens
Aufwickeln und Einsetzen der Unterfadenspule
Vorbereiten des Stoffes
Den Stoff mit Unterlegvlies unterlegen und in den Stickrahmen einspannen
Anbringen des Stickrahmens
Befestigen des Stickrahmens an der Stickeinheit
Auswählen eines Musters
Stickmuster auswählen
Layout prüfen
Prüfen der Position und Größe des Stickmusters und nach Bedarf einstellen am Layout
Einrichten des Stickgarns
Das passende Stickgarn wählen entsprechend dem Stickmuster, Einfädeln des Oberfadens
Das Anbringen der Stickeinheit:
Maschine ausschalten
die Stickeinheit auf den Maschinenarm schieben
Maschine einschalten
Der Stickarm fährt in die Ausgangsposition.
Der Bildschirm zur Stickmusterauswahl wird angezeigt.
Das Abnehmen der Stickeinheit:
Ausschalten der Maschine
Stickrahmen entfernen
Maschine einschalten
Stickarm in Lagerposition bringen per Layout
Maschine ausschalten
den Freigabeknopf der Maschine festhalten und die Stickeinheit langsam herausziehen
Am Layout der Maschine sind bei Betrieb größtenteils folgende Symbole zu sehen:
Stickmuster
zusätzliche Stickmuster
Buchstabenmuster
Rahmenmuster
Stickmusterkarten
gespeicherte Muster der Maschine
Bewegung des Stickarms der Stickeinheit in die Lagerposition
Ändern von Maschineneinstellungen: Es erscheinen die entsprechenden Symbole im Layout.
Einstellungssymbol
Details
Einstellungen
Garnfarbanzeige
Ändern der Garnfarbe im Stickbildschirm
Garnfarbe/Zeit bis zum Sticken/Stichanzahl/Garnnummer
Maßeinheit
Auswahl der angezeigten Maßeinheit
mm/Zoll
Stickfadenspannung
Einstellung der Fadenspannung
-8 bis +8
max. Stickgeschwindigkeit
Legt die maximale Stickgeschwindigkeit fest
650 SPM / 350 SPM
Summer
Bei jedem Vorgang ertönt ein Summton.
on / off
Startbildschirm
Soll beim Einschalten der Startbildschirm angezeigt werden?
on / off
Sprache
Einstellung der Sprache über die Bildschirmanzeige
Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch……
LCD-Helligkeit
Einstellung der Helligkeit des LCD-Bildschirms
heller – + dunkler
Stichzähler
Servicezähler für die Gesamtanzahl der Stiche
keine Angabe
Gritzner Dorina Freiarm-Nähmaschine 323 im Test – 4 Stufen Knopfloch-Automatik
Tipps zur Pflege der Stickmaschine
Eine kurze Übersicht zeigt die zeitlich durchzuführenden Reinigungs- und Wartungsarbeiten auf, die an der Stickmaschine je nach Bauweise unterschiedlich durchzuführen sind. Von Händler wird diesbezüglich auch ein Wartungsservice angeboten, den man nach einer bestimmten Anzahl von Monaten, 6, 12 oder 18, in Anspruch nehmen kann.
Reinigungs- und Wartungsarbeiten (je Stickstelle)
täglich
Greifer und Greiferumgebung reinigen und Greifer ölen
Fadenschneider und Unterfadenwächter reinigen
vierteljährlich
Schraubenrand fetten (Fußplatte)
Antriebsräder fetten (Fußplatte)
Antriebsrad fetten (Freiarm)
Antrieb des Fadenschneiders (unter dem Freiarm) pflegen
Filz im Oberteil ölen (Stickkopf)
Filze im Nadelpaket ölen (Stickkopf)
Pailletteneinrichtung (Spindel fetten)
halbjährlich
Zugstange fetten (Fußplatte)
Zugstange fetten (Freiarm)
Pleuel im Oberteil ölen (Stickkopf)
bei Bedarf
Oberfadenführung reinigen (Stickkopf)
Bohreinrichtung, Bohrerwechsel
Doppelrollen-Kordeleinrichtungen (Nadelstangen und Führungen)
Kordel- Schlaufeneinrichtung (Nadelstangen und Führungen)
Reinigungs- und Wartungsarbeiten (Maschine allgemein)
Reinigungs- und Wartungsarbeiten (Steuerungskomponenten)
bei Bedarf
Reinigung der Steuerungskomponenten
Reinigung des Lüftungsfilters
Genauere Angaben, wie die Wartung durchzuführen ist für die jeweilige Maschine, sollten in den entsprechenden Bedienungsanleitungen oder Beschreibungen nachzulesen sein.
Gritzner Dorina Freiarm-Nähmaschine 323 im Test – bei Bedarf ist der Freiarm abnehmbar
Nützliches Zubehör
NützlichesWerkzeug in der Stickerei sind Rasierklinge, Rasierer, Auftrenner, Feuerzeuge oder ein Luftkompressor mit Wasserfilter zur Reinigung der Maschine. Mit einem Rasierer kann die Rückseite aufgetrennt werden, indem der Unterfaden abgeschabt wird. Das ist aber nicht für jede Stickerei geeignet. Ein Auftrenner ist ein handelüblicher Knopflochmacher, bestehend aus einer Klinge mit einseitiger Schärfung. Der Auftrenner ist sehr gut zum Schneiden und Auftrennen der Stickerei geeignet. Feuerzeuge werden verwendet, um kleine Fäden oder Schlaufen abzubrennen bzw. zu schmelzen. Sie sind ein Muss für jeden Sticker.
Der Luftkompressor sollte mit Wasserfilter sein, da normale Luftkompressoren mikroskopisch kleine Wasserpartikel in die Luft spritzen, die die Maschine auf Dauer durch Einrosten beschädigen können. Ebenso nützlich sind Markierstifte für helle Stoffe, Nadelkissen, Fixierer oder Adapter. Sinnvoll ist auch, sich ein paar Stickrahmen unterschiedlicher Größe zuzulegen. Ein Lupenset optimiert die normale Sicht und schärft den Blick au den Arbeitsbereich. Zirkellineale eignen sich hervorragend zum Gestalten von Motiven und Effekten.
Um nicht immer die Garnrollen wechseln zu müssen, ist ein Mehrfach-Garnrollenständer sinnvoll. Zum Beispiel sind bei einem Achtfach-Garnrollenständer zum Aufsetzen und Abnehmen die jeweils 8 Garnstifte für den Farbwechsel nummeriert. Ein Freiarmrahmen ermöglicht kleine Stickereien an Ärmeln, Manschetten, Hosenbeinen oder Kinderbekleidung, ohne langes Auftrennen. Man sollte bei seiner Stickmaschine abprüfen, welches optionale Zubehör zum Nachkauf zur Verfügung
steht.
Das notwendige Zubehör zur Stickmaschine sind, wie bereits erwähnt, Sprühzeitkleber, Stickdatei, Stickgarn, Stickschere und Sticksoftware, worauf bereits eingegangen wurde. Eine Stickschere ist 2-fach gebogen und viel feiner als eine Nagelschere. Die Doppelbiegung ist dann vorteilhaft, wenn unter dem Stickfuß über dem Rahmen kleine Fäden weg zuschneiden sind. Man erspart sich, den Rahmen herausnehmen zu müssen.
Alternativen zur Stickmaschine
Die Alternative ist zunächst die Handstickerei, die trotz fortgeschrittener Technik gern noch als Hobby betrieben wird. Aber auch andere ausgefeilte Ideen können durchaus einen Ersatz für die Stickerei bieten. Die Auswahl vorhandener oder die eigene Herstellung von Applikationen, die man als Zierde auf die Kleidungsstücke aufbringt, ist eine echte und oft zeitsparende Alternative zum Aufsticken.
Applikationen selber herstellen
Für das Erstellen von einer oder mehreren Stickdateien, die in den Rahmen gleichzeitig hineinpassen, wird extrastarke Stickfolie benötigt und in den Rahmen eingespannt. Das Stickprogramm wird ausgewählt und mehrfach oder in verschiedenen Ausführungen auf die Folie gestickt. Die Stickmotive werden ausgeschnitten und die Stickfolie wird in Wasser aufgelöst. Danach werden die gestickten Applikationen auf gerader Unterlage getrocknet. Diese Stickmotive können dann mit den verschiedensten Methoden an Stoffen als Zierde befestigt werden.
Applikationen ohne Stickmaschine
Mit einem Plotter können verschiedene Materialien gefertigt und geschnitten werden. Mit einem Schneidplotter lassen sich die eigenen Applikationen per Bildschirm kreieren und schneiden. Die Motive können dann mit geeigneten Materialien auf den Stoff aufgebügelt werden.
Applikationen aufnähen
Um eine Applikation von einem Stoffstück mit der Stickmaschine aufzusticken, geht man wie folgt vor. Zunächst sind die benötigten Materialien zurechtzulegen. Man braucht:
Stickmaschine oder Nähmaschine mit Stickmodul
Ein passendes Stickmuster
Maschinenstickgarn
Stoff für die Applikation
Trägerstoff
Der Trägerstoff wird auf das Vlies gelegt und in den Stickrahmen eingespannt. Um den Stoff zu schonen, kann zusätzlich auf den Stoff ein Stück Stickvlies gelegt werden. Den Applikationsstoff muss man nicht einspannen, es genügt, ihn mit Stecknadeln zu fixieren. Die Maschine stickt nun nach Stickdatei den ersten Teil des Stickmusters.
Der überschüssige Stoff kann entfernt werden. Mit Satinstich wird anschließend der fusselige Rand versäubert. Nun können noch weitere Stickereien auf die Applikation aufgestickt werden, etwa ein Schriftzug oder eine zweite Applikation. Zum Schluss wird der Stickrahmen gelöst und die Stickfolie entfernt.
Gritzner Dorina Freiarm-Nähmaschine 323 im Test – einfache Handhabung
Weiterführende Links und Quellen
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