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Stickmaschine Test 2018 • Die 9 besten Stickmaschinen im Vergleich

Die Stickmaschine fertigt Verzierungen auf Stoffen maschinell an. Dabei ist es unumgänglich, zunächst einmal als Grundlage auf die Handarbeitstechnik "Sticken" etwas näher einzugehen. Beim Sticken werden Trägermaterialien in Form von Stoffen, Leder oder Papier mit Durchziehen und Aufnähen von Fäden verziert.

Stickmaschine Bestenliste 2018

Letzte Aktualisierung am: 

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ExpertenTesten TÜV-Siegel 1,11
sehr gut
1,34
sehr gut
1,39
sehr gut
1,59
gut
2,02
gut
2,08
gut
2,33
gut
2,34
gut
2,83
befriedigend
Kundenbewertungen
auf Amazon

4.1 von 5 Sternen
bei 11 Rezensionen

3.8 von 5 Sternen
bei 217 Rezensionen

3.9 von 5 Sternen
bei 546 Rezensionen

4.6 von 5 Sternen
bei 34 Rezensionen

3.8 von 5 Sternen
bei 35 Rezensionen

3.6 von 5 Sternen
bei 36 Rezensionen

3.3 von 5 Sternen
bei 98 Rezensionen

4.1 von 5 Sternen
bei 88 Rezensionen

3.2 von 5 Sternen
bei 18 Rezensionen
Maschinentyp k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A.
Anzahl Nähprogramme

300

323

206

50

197

225

30

40

16

Knopflochautomatik

10

13

11 Knopflochvarianten

5

7 Knopflochtypen

7

2

Ein-Stufen-Knopflochautomatik

4-Schritt in verschiedenen Größen

max. Stichbreite

ca. 6 mm

7 mm

ca. 5 mm

ca. 6 mm

7 mm

7 mm

ca. 7 mm

ca. 5 mm

5 mm

max. Stichlänge

ca. 4,5 mm

5 mm

ca. 4 mm

ca. 4 mm

4,5 mm

ca. 5 mm

ca. 4,5 mm

ca. 4 mm

4 mm

Nählicht

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

Einfädler

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

Overlockstiche

ja

ja

ja

nein

ja

nein

nein

nein

ja

Abmessungen

44 x 15 x 32 cm

44 x 22 x 35 cm

38 x 17,5 x 28 cm

40 x 19 x 30 cm

50 x 26 x 36 cm

51 x 29 x 36 cm

30 x 12 x 25 cm

41 x 17 x 31 cm

30 x 13 x 28 cm

Gewicht

11,6 Kg

8,42 Kg

7,7 Kg

6 kg

7,7 Kg

8 Kg

8 Kg

5 Kg

3,8 kg

Besonderheiten
  • unkomplizierte Bedienung
  • LCD-Display
  • 2 Alphabete
  • Freiarm-Anschiebetisch abnehmbar
  • Einfädler
  • Robust, stabil und langlebig
  • mit Touchscreen
  • Buchstaben schreiben
  • elektrische Fadenschere
  • Nählicht
  • perfekte Stiche
  • Nadelstopp oben-unten
  • einfachste Bedienung
  • Sticken von Buchstaben und Zahlen
  • tageslichtähnliches LED
  • Allrounder im Hobbybereich
  • Unterfaden Schnellautomatik
  • 7 Punkte Transporteur
  • digitale Anzeige
  • robust
  • auch für Quilt und Patchwork
  • Unterfaden-Schnellautomatik
  • Stichspeicher
  • Hintergrundbeleuchtetes LC-Display
  • Robust
  • vielseitiges Stichprogramm
  • einfachste Bedienung
  • Schnellstart Spulensystem
  • Komfort-Nadeleinfädler
  • Nählicht
  • schnelle und leichte Handhabung
  • Schnellstart Spulensystem
  • SwiftSmart Einfädelsystem
  • gute Ausleuchtung
  • Einfädler
  • sehr gutes Handling
  • Schlanker Freiarm
  • umfangreiche Stich-Varianten
  • 3 Jahre Herstellergarantie
  • Stabil
  • einfaches Bedienen aller Funktionen
  • für alle Änderungsarbeiten
  • schnell, effizient und kostengünstig
  • Rückwärtsnähtaste
  • regulierbare Oberfadenspannung
Materialbeschaffenheit
Komfort
Verarbeitungsqualität
Preisvergleich
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Was ist eine Stickmaschine?

Bereits bei der Handarbeit haben sich verschiedene Techniken entwickelt. Bekannt waren die Buntstickerei und die Weißstickerei. Die Haarstickerei wird heute nur noch vereinzelt in China angefertigt. Daraus haben sich verschiedene Formen herausgebildet. So sind weitere dazugekommen wie zum Beispiel:

  • Zwirnknöpfe
  • Posamentenknöpfe
  • handgestickte Gürtel
  • Weißstickereien
  • Monogrammstickereien
  • Schwälmer Stickereien
  • Ajour Stickereien
  • Hohlsaumstickereien
  • Schwarzstickereien
  • Hedebo
  • Nadelspitzen mit und ohne Stoff
  • Reticella Stickereien
  • Reticella Nadelspitze ohne Stoff
  • Nadelmalerei
  • Zierstiche
  • Durchbruchstickerei
  • Kreuzstichstickereien
  • Paillettenstickereien
  • Kordelstickereien
  • Moosstickereien
  • Bändchenstickereien und viele andere.

Für die verschiedenen Techniken werden die verschiedensten Stiche verwendet. Einige der Techniken werden bereits durch ihre Sticharten gekennzeichnet, wie es zum Beispiel die Kreuzstichtechnik, Kelim– oder Gobelin-Technik ist.

Je nach Sticktechnik werden verschiedene Stiche verwendet. Dabei kann es vorkommen, dass unterschiedliche Techniken dieselben Sticharten verwenden. Eine grobe Zuordnung zu den einzelnen Musterarten ergibt für die Kreuzstichtechnik und entsprechende Unterarten die Verwendung von

  • halber Kreuzstich / Gobelinstich
  • Perlstich / Petit Point
  • Kreuzstich
  • Langstich

Der Buntstickerei arbeitet beispielsweise vorwiegend mit folgenden Sticharten:

  • Vorstich
  • Steppstich
  • Stielstich
  • Fischgrätenstich
  • doppelter Steppstich
  • Zweigstich
  • Knötchenstich
  • Schlingstich / Festonstich / Langettenstich
  • Hexenstich / Kreuznahtstich / Schattenstich
  • Hohlbeinstich
  • Plattstich / Flachstich
  • Schnurstich
  • Perlstich / Petit Point
  • Margeritenstich
  • Spannstich
  • Wickelstich u. a.

Um die vielen Möglichkeiten visuell zusammenzustellen, werden oft sogenannte Mustertücher hergestellt, wo alle Stiche untereinander aufgestickt sind. Eine Stickmaschine übernimmt nun diese aufwendige Arbeit des Stickens professionell. Sie ähnelt für den einfachen Gebrauch im Haushalt dem Aufbau einer Nähmaschine und stickt das gewünschte Motiv auf den Stoff, Jeans oder Filz.

Dazu wird der Stoff mittels Stickrahmen unterhalb der Nadel befestigt, der sich nun automatisch vertikal und horizontal je nach Programm hin- und herbewegt. Bei Nähmaschinen ohne Stickfunktion muss durch manuelles Bewegen eines normalen runden Stickrahmens und der Nadel teils mit Betätigung des Handrades die Nähmaschine wie beim Stopfen bedient werden. Die Automatik der neueren Näh- / Stickmaschinen erleichtert daher zumindest diesen Arbeitsgang um ein Vielfaches.

Funktion und erste Schritte mit einer Stickmaschine?

Bei älteren Maschinen befindet sich die Stickinformation des Wunschmotivs auf einer Stickkarte, die in einen Slot eingeschoben wird. Bei neueren Geräten wird ein USB-Kabel direkt an den PC angeschlossen bzw. mittels USB-Speicherstick mit den Informationen versorgt. Für die Stickdateien gibt es unterschiedliche Formate. Alle Maschinen arbeiten vektorbasiert mit Pfaden, die im Gegensatz zu Pixelgrafiken aus mathematischen Formeln zusammengesetzt sind.

Jeder Stich, den die Maschine ausführt, ist vorprogrammiert. Linien werden mit Zickzack-Stich, Geradstich und Dreifachstich ausgeführt. Für das Sticken von Flächen werden Satinstich, Füllstich, Kreuzstich, Kreisstich, Radialstich und Spiralstich eingesetzt. Wenn ein Motiv mehrere Farben beansprucht, so ist sowohl die Reihenfolge der Schritte als auch die Farbe des Garns gespeichert, das einzufädeln ist. Die Stickmaschinenhersteller verwenden für ihre Programme unterschiedliche Formate. Einen einheitlichen Standard für alle gibt es nicht.

Nachfolgend werden alle Stickformate aufgelistet.

  • Brother (*.PES)
  • Husqvama / Viking (*.HUS, *.SHV, *.VIP)
  • Janome (*.JEF, *.SEW)
  • Melco (*.EXP)
  • Pfaff (*.PCS, *.Vp3)
  • Singer (*.CSD, *.XXX)
  • Tajma (*.DST)
  • Bernina (*.art, exp+)

Für das Synonym „*“ steht dann der Name der Datei mit nachfolgender Formatangabe, getrennt mit Punkt. Einige Programme sind multiformatfähig und können somit auf jeder Stickmaschine verwendet werden. Lediglich in der Bedienung der Programme bestehen unter den Herstellern Unterschiede, die die Funktionalität betreffen. Man kann Programme im Internet kaufen. Man kann auch einige Programme kostenfrei downloaden.

Es besteht auch die Möglichkeit, mithilfe geeigneter Software seine eigenen Programme zu erstellen. Eine Sticksoftware ist das Programm Embird, das auch downgeloadet werden kann. Das ist eine Software, die herstellerunabhängig ist. Die erstellten Programme können in verschiedenen Formaten erstellt und von allen Maschinen abgearbeitet werden. Mit Embird können gekaufte Softwaredateien bearbeitet werden, d. h. vergrößern, verkleinern, die Farben wechseln, drehen, spiegeln oder auch das Motiv selbst verändern. Verschieden Stickdateien können auch kombiniert werden.

Es können eigene Fotos und Grafiken digitalisiert werden und somit eigene Stickdateien erstellt werden, die man verkaufen kann. Embird ist modular aufgebaut und daher preisgünstig, da man sich nur die Module kauft, die man auch benötigt. Je nach gewünschten Funktionen kann man sein Basic später erweitern. Embird unterteilt sich in:

  • Embird Basic: Grundmodul, mit
    Modul „Embird Editor“: für das Verändern gekaufter Software
    Modul „Embird Manager“: für das Verwalten von Stickdateien
  • Embird Studio: für das Erstellen neuer Stickdateien
  • Embird Sfumato: für das Digitalisieren von Fotos und Umwandeln in Stickdateien
  • Embird Cross Stitch: für das Erstellen von Kreuzstich Stickdateien
  • Embird FontEngine: für das Erstellen von Stickschriften

Interessant ist es, sich selbst die eigenen Stickdateien mit einer Sticksoftware herzustellen. Als Basisgrundlage dient ein Foto, Bild oder Grafik, das die Sticksoftware digitalisiert und in eine Vektorgrafik umwandelt. Anschließend wird es nach den eigenen Vorstellungen bearbeitet. Es kann mit anderen Motiven, Schriften oder Rahmen versehen werden, es kann vergrößert, verkleinert, gespiegelt, gedreht oder die Farben verändert werden.

Nun übersetzt die Software die Vorlage in Stiche und speichert das Ergebnis in einer Stickdatei mit entsprechendem Format ab. Nach einem Probestickgang kann die Datei nochmals optimiert werden, bevor sie dann ihren endgültigen Bearbeitungsstand hat und abgespeichert wird. Neben eigenen Programmen der Stickmaschinenhersteller sind noch andere geeignete oder sogar kostenfreie Softwarelösungen auf dem Markt. Welche Funktionen sollten diese Programme besitzen?

  • Stickdateien erstellen: Umwandeln von Bildern, Fotos und Grafiken in Stickdateien
  • Änderung von fertigen Stickdateien: Größe, Farbe u. a.
  • Kombination von Stickmotiven: mit Rahmen, Schriften u. a.
  • Umwandlung der Computerschriften in Stickschriften
  • Speicherung in verschiedene Stickformate
  • Umwandlung in andere Stickformate
  • Verwaltung der vorhandenen Stickdateien
  • Stichsimulator

Die grundlegenden Arbeitsschritte für das Sticken mit der Maschine

  1. Programm editieren, Stickdatei per USB, Stickdatei auswählen
  2. Stoff oder / und Stickvlies in den Rahmen spannen, nachdem der Stoff auf das Vlies gelegt und mit Sprühkleber fixiert wurde.
  3. Nach Vorgabe der Stickdatei wird die Garnrolle mit der passenden Farbe eingelegt. Für den Unterfaden muss das gleiche Garn wie für den Oberfaden benutzt werden.
  4. Stickrahmen auswählen
  5. Sticken beginnen
  6. die hergestellten Vliesmotive ausschneiden (bei Motivherstellung)

Was brauche ich als Grundausstattung?

  1. Kombi – oder Stickmaschine
  2. Rahmen: Der Rahmen sollte nach Möglichkeit größer als 10 x 10 cm sein. Notfalls muss ein passender Rahmen nachgekauft werden, 13 x 18 cm oder größer. Das Einspannen in den Rahmen ist bei Handstickerei und Maschinenstickerei unterschiedlich. Bei Handstickerei wird der Stoff von oben nach unten gespannt, also oben eingelegt, die Ecken außerhalb des Rahmens zeigen nach unten. Bei der Maschinenstickerei ist es genau umgekehrt, der Stoff liegt unten, die Ränder oder Ecken zeigen nach oben.
  3. Nadeln: prinzipiell gilt dünner Stoff + Garn -> dünne Maschinensticknadeln, dicker Stoff + Garn -> dicke Maschinensticknadeln.
  4. Garne: aus Kunstseide, Viskose, Polyester, Baumwolle, Wollgarn, Metallicgarne u. a. Als Untergarne sind spezielle Ausführungen erhältlich, die auf der Rückseite des Stickbildes kaum zu spüren sind. Unterfäden sind zum Teil fertig aufgespult erhältlich. Die gebräuchlichsten Stickgarne sind:
    • ganz dünnes Baumwollgarn
    • Sticktwist (6 dünne, teilbare Fäden)
    • Mattstickgarn (locker gedrehter, dickerer Baumwollfaden)
    • Perlgarn (gedrehter, glänzender Baumwollfaden unterschiedlicher Stärke)
    • dünnes, weiches Wollstickgarn (Taubenzephir)
    • dickes Wollstickgarn (Kelimgarn)
    • Quiltgarn (sehr fester dünner Baumwollfaden)
    • Gold- und Silbergarn (verschiedene Stärken)
  5. Stickdateien: Neben kostenlosen Angeboten, den bereits in der Maschine installierten oder mit einem Softwareprogramm eigens erstellten Dateien findet man im Internet viele Anbieter, die Stickdateien verkaufen. Dazu gehören sowohl Internetshops als auch Designer wie zum Beispiel:
    • DaWanda
    • Anja Rieger
    • EmiOli
    • Janeas World
    • Smila und andere
  6. Stickvlies: Prinzipiell werden 3 Arten von Stickvlies unterschieden.
    • zum Abreißen
    • zum Auswaschen
    • zum Abschneiden

Stickvliese zum Abreißen: Das Vlies kann nach dem Sticken einfach abgerissen werden. Zu dieser Sorte gehören Vliese ohne Haftbeschichtung, zum Aufbügeln oder zum Kleben. Vliese ohne Haftbeschichtung werden bei glatten und nicht dehnbaren Stoffen wie Baumwolle, Leinen oder Filz verwendet. Vliese zum Aufbügeln werden vor dem Sticken auf dehnbare Stoffe wie Jersey, Wolle oder Polyester aufgebügelt, damit sie stabil bleiben. Vliese zum Kleben verwendet man, wenn beim Einspannen Abdrücke entstehen oder das Stück Stoff zu klein für den Rahmen ist. Man spannt dann nur das Stickvlies ein und zieht die Schutzschicht von der Klebeschicht ab. Danach kann das kleine Stoffstück aufgeklebt werden.

Stickvliese zum Auswaschen: Das Vlies wird nach dem Sticken mit Wasser ausgewaschen. Dünne Stickfolie wird über Stoffe wie Frottee, Samt oder Plüsch gelegt. Zusätzlich wird zum Stoff und Folie noch das gewünschte Stickvlies eingespannt. Bei Spitzenstickerei wird eine extrastarke Folie mit in den Rahmen gespannt und darauf gestickt. Bei durchsichtigen Stoffen, die nicht in Rahmen gespannt werden können oder dürfen, wird ein selbstklebendes Stickvlies verwendet.

Stickvliese zum Abschneiden: Hier handelt es sich um weiche Stabilisatoren wie Dekos auf Taschen oder Accessoires, die im Stoff bleiben.

  1. Sprühzeitkleber Mit dem Kleber können Stoffe für eine bestimmte Zeit miteinander verbunden werden. Der Kleber wird bei Stoffen verwendet, die man nicht in den Rahmen spannen kann. Man spannt das Vlies in den Rahmen und sprüht entweder den Rahmen oder das aufzuklebende Stück Stoff ein. Man sollte darauf achten, dass der Rahmen nicht angesprüht wird.
  2. Stoffe: Die zu bestickenden Stoffe sollten mit den entsprechenden Stickmaterialien gut abgestimmt sein. Die Garne müssen zum Stoff passen.

Vorteile & Anwendungsbereiche einer Stickmaschine

Beim Maschinensticken führt die Maschine den Stickrahmen. Beim Freihandsticken wird der Stickrahmen mit der Hand geführt. Für das Freihandsticken ist viel Übung erforderlich. Die Anwendung einer Stickmaschine ist für den Laien und Profi unbegrenzt möglich. Seien es die Herstellung von Stickdesigns in Form von Flaggen, Tieren, Ostern, Weihnachten, Sport, Sternzeichen oder Blumen, die als Vorlagen downgeloadet werden können, oder das Aufsticken von Applikationen, das Besticken von Kissen, Decken oder Wäsche, in vielen Bereichen ist mit dieser Handarbeitstechnik die Möglichkeit geboten, Verzierungen und Muster auf Stoffe zu kreieren.

Es muss nicht mühevoll in Handarbeit gestickt werden, sondern man kann mit der Maschinenstickerei in kurzer Zeit brillante Ergebnisse erzielen. Des Weiteren stehen viele Techniken zur Verfügung, um einen gewünschten Effekt zu erzielen.

Zum Beispiel gibt es verschiedene Arten von Stickdateien für

  • Füllstiche
  • Applikationen
  • Fransen-Applikationen
  • 3-D-Applikationen
  • Kreuzstich
  • ITH
  • Doodle Stitching
  • Krocket
  • Prägemuster
  • Spitze
  • Freebies, kostenfreie Stickdateien

Stickvorlagen gibt es in allen Größen und Schattierungen. Einige nachfolgende Beispiele zeigen die Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten der Stickmaschinen.

  • Stickmuster für Buchstaben, Musikinstrumente, für Anfänger, moderne, Alphabet u.a.
  • Stickmuster, alt: historisch, mittelalterlich, schwedisch, dänisch, keltisch, Krone u.a.
  • Stickvorlagen Tiere: Rentier, Katze, Frosch, Wolf, Pferd, Elch, Drache, Kuh u. a.
  • Stickvorlagen Kinder: Foto, Geburt, Auto, Bärchen u. a.
  • Stickvorlagen Blumen, Rose, Lavendel
  • Stickvorlagen für Weihnachten, Engel, Weihnachtsmann, Schneeflocke, Schneemann, Stern, Tannenbaum, Kugel, Licht, Kerze usw.

Beliebt sind auch die Stickereien mit Durchbruchmuster, Hardanger, die Weißstickerei, die Schwarzstickerei, die besonders auch bei Trachtenbekleidungen oder Haushaltwäsche wie Tischdecken zum Einsatz kommen.

Welche Arten von Stickmaschinen gibt es?

Es werden 2 Arten von Stickmaschinen unterschieden. Die kombinierte Variante aus Nähmaschine und Stickmaschine ist sowohl für das Nähen als auch in einem Gerät für das Sticken geeignet. Die Modelle sind meistens preisgünstig und ideal für Einsteiger. Die maximale Stickfläche ist aber auf nur 10 x 10 cm begrenzt, sodass größere Arbeiten nicht damit ausgeführt werden können. Nähtisch und Nadelfuß müssen außerdem je nach Verwendung ständig gewechselt werden. Bei einer reinen Stickmaschine unterscheidet man in zwei Varianten.

Einfachere Modelle arbeiten nur mit einer Nadel. Beim Farbwechsel ist ein Garnwechsel notwendig. Professionelle Modelle arbeiten mit bis zu 15 Nadeln, die jeweils 1000 Stich in der Minute durchführen können. Es können 15 verschiedene Farben und Garne verwendet werden. Diese Profis unter den Stickmaschinen ähneln einer überdimensionalen Overlock Nähmaschine mit Sticktisch. Die reinen Stickmaschinen können sowohl in der einfachen als auch professionellen Variante größere Projekte für größere Stickmotive mit größerem Stickrahmen bearbeiten. Dem Einsteiger werden die verschiedenen Arten von Stickmaschinen vorgestellt, um eine Kaufentscheidung zu erleichtern.

Man unterscheidet

  • Einkopfstickmaschine
  • Mehrkopfstickmaschine
  • Großstickmaschine
  • Einnadel-Stickmaschine
  • Mehrnadel-Stickmaschine
  • Flachbettstickmaschine
  • Freiarmstickmaschine
  • Nähmaschine mit Stickfunktion
  • Stickmaschine
  • Sonderstickmaschine
  • Moosstickmaschine
  • Bändchenstickmaschine

Nähmaschine mit Stickfunktion / Stickmaschine

Eine Nähmaschine mit Stickfunktion hat gegenüber der Stickmaschine den Vorteil der Platzersparnis. Wer noch keine Nähmaschine besitzt, kann sich vorteilhaft eine Nähmaschine mit Stickfunktion kaufen. Man kann aber nur immer eine Variante wählen, entweder Nähen oder Sticken und muss jedes Mal die Funktion umbauen. Mit separaten Maschinen kann gleichzeitige genäht und gestickt werden. Bei separaten Maschinen entfällt der Umbau von der Funktion Nähen auf die Funktion Sticken.

Größtenteils besitzen die Stickmaschinen einen Stickrahmen von 10 x 10 cm. Viele Stickdateien können aber mit dieser Größe nicht verarbeitet werden. Daher ist ein Stickrahmen der Größe 13 x 18 cm empfehlenswert. Eine Nähmaschine mit Stickfunktion ist für alle die geeignet,

  • die wenig Platz zur Verfügung haben
  • nur eine Maschine für Nähen und Sticken haben wollen
  • für die das Sticken und Nähen Hobby ist
  • die genügend Zeit für den Funktionsumbau zur Verfügung haben
  • die noch keine Nähmaschine besitzen

Bei der Auswahl eines solchen Modells muss sowohl die Nähfunktion als auch die Stickfunktion jeweils getrennt für sich genau unter die Lupe genommen werden, bevor man sich für ein spezielles Modell entscheidet. Kriterien für die Nähmaschine sind

  • leichte Bedienbarkeit
  • Verarbeitung unterschiedlicher Stoffe
  • Angebot diverser Nutzstiche, Zierstiche und Elastikstiche
  • Gewünschte Zusatzfunktionen wie sticken, säumen, patchworken, quilten

Bei einer reinen Stickmaschine fallen Kriterien ins Gewicht wie zum Beispiel

  • Größe des Stickbereiches
  • Übertragung der Stickdateien
  • Kosten

Einnadel-Stickmaschine / Mehrnadel-Stickmaschine

In Aufbau und Funktion gleicht die Einnadel-Stickmaschine einer Nähmaschine. Ihr Stickstich ist der Kettenstich. Beim Kettenstich wird die Schlinge des Vorstiches um die nachfolgende Ausstichstelle gelegt. Mehrnadelmaschinen sind entweder Schiffchenstickmaschinen oder Handstickmaschinen. Die Handstickmaschinen arbeiten mit dem Plattstich. Durch das parallele Sticken entsteht eine geschlossene Fläche, wobei nach jedem Stich der Faden voll durch den Stoff gezogen wird.

Bei der Handstickmaschine wird eine zweispitzige Nadel verwendet. Dieses Handsticken existiert bereits seit 1829. Es wurde von Josua Heilmann erfunden und in der Industrie eingesetzt. Die Handstick- oder Plattstichmaschine wurde Ende des 19. Jahrhunderts durch die Schiffchenstickmaschine verdrängt. Alle modernen Stickmaschinen sind heut Schiffchenstickmaschinen. Das Konzept besteht durch Isaak Gröbli bereits seit 1863. Wie die Nähmaschine arbeitet eine Schiffchenstickmaschine mit Ober- und Unterfaden. Der Oberfaden wird bei jedem Stich mit dem Unterfaden verschlungen. Eine Schiffchenstickmaschine kann mit mehreren Nadeln und Schiffchen arbeiten.

Einkopfstickmaschine / Mehrkopfstickmaschine / Großstickmaschine

Die Einkopfstickmaschine besitzt nur einen Stickkopf, womit nur ein Objekt oder nur ein Muster gestickt werden kann. Eine Mehrkopfstickmaschine besitzt genau dem Namen nach mehrere Stickköpfe, womit mehrere Objekte mittels Doppelsteppstich bearbeitet werden können. Diese Maschinen werden vorwiegend industriell eingesetzt.

Die Stickköpfe sind jeweils mit mehreren Nadeln ausgestattet. Moderne Mehrkopfstickmaschinen können bis zu 56 Stickköpfe besitzen. Sie eignen sich besonders gut zur Bearbeitung fertiger Schlauchwaren wie Hemden, Polos, T-Shirts und Mützen. Großstickmaschinen sticken im Gegensatz zu Mehrkopfstickmaschinen auf einen vertikal gestellten Rahmen.

Freiarmstickmaschine / Flachbettstickmaschine / Sonderstickmaschine

Eine Freiarmstickmaschine besitzt unterhalb des Stickrahmens einen Arm mit dem Unterfaden. Diese Maschinen können alle Materialien besticken. Im Gegensatz dazu ist der Anwendungsbereich einer Flachbettstickmaschine auf flache Materialien beschränkt. Sonderstickmaschinen werden in der Paillettenstickerei, beim Anfertigen von Kordeln und Ketten verwendet. Bei Mehrkopfstickmaschinen sind oft Pailletteneinrichtungen adaptierbar. Die Paillette wird dabei durchstochen und mit Steppstich fixiert.

Bei der Kordelstickerei wird vorwiegend mit Kettenstich gearbeitet. Dabei ermöglicht eine drehbare Nadel das Legen der Schlaufen für den Stich. Das rotierend zugeführte Garn kann mit einem weiteren Faden verstärkt werden, um der Stickerei Farbeffekte oder mehr Fülle zu verleihen.

Moosstickmaschine / Bändchenstickmaschine

Diese Maschinen sind etwas anders als Stickmaschinen aufgebaut. Moosstickereien werden mittels Einfadensystem betrieben. Durch Drehen der Nadel wird an der Oberseite des Materials eine Schlaufe erzeugt, die mit oftmaligem Wiederholen eine Moosfläche entstehen lässt. Bändchenstickmaschinen sind mit speziellen Stickköpfen versehen. Der Bändchenkopf kann sich um die volle Achse um die Sticknadel drehen, angestickt und von einer Rolle abgewickelt. Das Bändchen wird anschließend mit verschiedenen Sticharten auf der Unterlage befestigt.

So werden Stickmaschinen getestet?

Mithilfe eines einfachen Stickmaschinentests kann der Interessent seine passende Stickmaschine unabhängig von Empfehlungen von Fachleuten selbst finden. Dabei werden verschiedene Leistungsfaktoren genau unter die Lupe genommen, womit man die verschiedenen Modelle von Stickmaschinen vergleichen kann.

Test 1: Die Geschwindigkeit von Stickmaschinen

Ausschlaggebend ist in der Regel die Produktionszeit, für die die Stickgeschwindigkeit und die Stichlänge maßgebend sind. Für eine bestimmte Stichqualität wird mitunter die Geschwindigkeit ab einer bestimmten Stichlänge gedrosselt. Das ist von Modell zu Modell verschieden. Diese Informationen kann sich der Kunde vorab einholen und vergleichen. Dabei sollte auch gleichzeitig die Geschwindigkeit für Fadenschnitte und Farbwechsel betrachtet werden. Eventuell kann vor Ort an verschiedenen Maschinen das gleiche Stickgut auf Geschwindigkeit, Stickqualität und Stichlänge ausgetestet werden.

Test 2: Die Einrichtung von Stickmaschinen

Die Einrichtung wird auf Zeitdauer und Handhabung getestet. Häufig müssen Stickmuster, Garnfarben und Textilien gewechselt werden. Ausschlaggebend sind folgende Faktoren:

  • Können die Parameter für Farben, Farbreihenfolgen, Fadenspannung und Stickrahmen in der Stickmaschine gespeichert werden?
  • Besitzt die Stickmaschine eine Nadelzuweisung?
  • Kann die Stickmaschine festlegen, welche Sticknadel zu welcher Farbe zugewiesen wird?
  • Kann automatisch die Farbreihenfolge erstellt werden?
  • Besitzt die Maschine Rahmengrenzen und meldet bei Überschreitung durch das Stickmotiv einen Fehler?

Test 3: Stickfeldgröße von Stickmaschinen

Stickmaschinen müssen den unterschiedlichsten Kundenanforderungen gerecht werden und mit hoher Geschwindigkeit eine Vielzahl verschiedener Produkte besticken. Die Flexibilität von Stickmaschinen kann durch das Besticken von Baseball Caps getestet werden. Die Kappen besitzen oft ungewöhnliche Formen, wobei die Stichhöhe als Testfaktor sehr gut analysiert werden kann. Andere herausfordernde Formen können in diesen Test mit einbezogen werden. Der Stickmaschinen-Kappentest stellt fest, ob die gewünschte Stickmaschine den Kundenanforderungen entsprechen kann oder nicht.

Worauf muss beim Kauf einer Stickmaschine geachtet werden?

Zunächst gilt es, sich der unterschiedlichen Stickmaschinen zu widmen, die den eigenen Bedarf und das Können abdecken. Für Stickanfänger ist es anfangs schwierig, das passende Modell zu finden, da das Angebot vielfältig und zunächst schwer überschaubar ist. Folgende Kriterien sollten bei eingehender Analyse zum Erfolg führen:

  1. Stickmaschine oder Nähmaschine mit Stickfunktion
  2. die Größe des Stickbereichs
  3. die Übertragung der Motive vom PC auf die Stickmaschine
  4. die Kosten
  5. die Anbieter und Bezugsquellen

Wenn bereits eine Nähmaschine vorhanden ist und die ihre Dienste noch zu aller Zufriedenheit ausführt, wird sicher nur eine einzelne Stickmaschine benötigt werden. Mit 2 Maschinen ist zwar mehr Platz erforderlich, aber der Funktionsumbau entfällt. Der Stickrahmen von Stickmaschinen bestimmt die Größe des Stickbereiches. Mit einer Größe von 10 x 10 cm stößt man schnell an die Grenzen. Es empfiehlt sich daher, einen Stickrahmen von 13 x 18 cm auszuwählen. Die Übertragung der Stickdateien auf die Maschine erfolgt größtenteils per USB-Stick oder neuerdings per WLAN-Übertragung.

Im Hobbybereich liegen die Kosten von Stickmaschinen zwischen 300 und 1000 Euro. Professionelle Stickmaschinen liegen preislich zwischen 1000 und 6000 Euro. Hinzugerechnet werden müssen die Nebenkosten für notwendiges Stickzubehör wie Vlies, Garn und Stickdateien bzw. Sticksoftware. Bekannte Anbieter von Stickmaschinen sind Bernette, Bernina, Brother, Husqvarna, Janome, Pfaff, Singer und W6. Die Unternehmen bieten Modelle für Einsteiger und Fortgeschrittene im Haushalts- und Kleingewerbebereich ebenso wie Modelle für große Stickbetriebe an.

Von diversen Händlern werden auch Auslauf- oder Vorführmodelle angeboten. Dort können unter anderem auch gebrauchte Stickmaschinen erworben werden, die vom Händler geprüft und eventuell noch mit einer Händlergarantie versehen sind. Eine gut erhaltene gebrauchte Stickmaschine ist aufgrund der Kosten eine gute Alternative. Beim Kauf von gebrauchten Modellen sollte man besonders auf Folgendes achten:

  • die Ersatzteilfrage: Bei Auswahl einer Markenmaschine wie Brother oder Janome ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass noch eine gewisse Zeit Ersatzteile zu bekommen sind bzw. eine Werkstatt für die Maschine zu finden ist.
  • die Dauer der Restherstellergarantie oder Händlergarantie
  • die Seriosität und das Bewertungsprofil des Verkäufers, Privatverkäufers oder Händler
  • die allgemeinen Kriterien s. o. für die Auswahl einer Stickmaschine
  • das Vorhandensein eines Ports für ein USB-Stick zum Laden von Stickdateien

Bei einem beliebten Stickmaschinenmodell ist ein späterer Weiterverkauf oft problemlos möglich.

Kurzinformationen zu 7 führenden Herstellern

Die Firmen werden hier gleichberechtigt und nicht gewichtet aufgelistet.

  • Bernina
  • Brother
  • Pfaff
  • Singer
  • Husqvarna
  • Janome
  • W6
1893 wurde die Schweizer Firma Bernina Nähmaschinenfabrik mit Sitz in Steckborn gegründet. Mit der Erfindung der Hohlsaum-Nähmaschine entwickelte sich das Unternehmen zu den führenden Herstellern von Näh- und Sticksystemen, die das Nähen, Sticken, Overlocken und Quilten ermöglichen. 1926 wurde die erste Haushaltnähmaschine entwickelt, die ab 1959 mit dem Anstecknähfuß zur vollautomatischen Nähmaschine wurde. Seit 1988 kamen die ersten Nähcomputer der Firma auf den Markt, wodurch die Produktion erweitert und die Märkte weiter ausgebaut wurden. Die Bernina AG gehört zur Branche der Textilmaschinen und ungefähr 1000 Mitarbeiter erwirtschaften circa 176 Mio. Jahresumsatz. Bernina führt keinen Direktverkauf durch, sondern vertreibt seine Produkte weltweit über Business-to-Business-Geschäftsbeziehungen. Es gibt demzufolge ein weltweit agierendes Netz selbstständiger Händler. Angefangen von der ersten Haushaltsnähmaschine, dem Modell 105 – hergestellt von Fritz Gegauf – bis zum Modell 790 aus dem Jahr 2015 zeigt die lange Firmengeschichte dieses Traditionsunternehmens.

Bernina vertreibt auch unter dem Namen Bernette Näh- und Stickmaschinen. Empfehlenswert sind die Bernette Chicago 7, Bernina B 780, Bernina B 560 und die Bernina B 880.

Die Produktpalette des Unternehmens Brother ist sehr vielseitig. Es umfasst neben Farb- und Monochromdruckern mit Laser, LED oder Tintenstrahl, Multifunktionsgeräten mit Scannen, Kopieren und Faxen, Faxgeräte Beschriftungsgeräte auch Schreibmaschinen sowie Näh- und Sticksysteme. Brother wurde 1908 gegründet und hat seinen Sitz in Japan. Der Konzern beschäftigt ungefähr 30000 Mitarbeiter. 1962 wurde in Deutschland die Brother International GMBH gegründet.

Dieses Unternehmen erwirtschaftet heute einen Gesamtumsatz von über 300 Millionen Euro. Der Vertrieb von Industrie-Nähmaschinen und Textildruckern erfolgt heute über Brother Industriemaschinen GmbH am Rhein. Über diese Firma läuft das ganze Geschäft in ganz Europa, dem nahen Osten und Südafrika ab. Weitere Brother-Firmen existieren in der Schweiz als AG, die 1972 gegründet wurde und mit circa 100 Mitarbeitern ungefähr 40 Millionen Euro Umsatz jährlich erwirtschafte.

In Österreich ist die Brother International Austria GesmbH mit Sitz in Wien ansässig, die 1971 gegründet wurde. Sie ist für 13 Staaten in Osteuropa zuständig. Sie vertreibt Laserdrucker, Multifunktionsdrucker, Faxgeräte, P-Touch-Beschriftungsgeräte, Schreibmaschinen und Nähmaschinen. Zu empfehlen unter den Brothers ist die Brother Innov-is 90E, die Brother Innov-is V3, die Brother PR650e, die Brother Innov-is 750E, die Brother PR655 oder die Brother PR1000e.

Pfaff Industriesysteme und Maschinen GmbH ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit Sitz in Kaiserslautern. Die Firme beschäftigt in Entwicklung, Produktion, Verwaltung und Vertrieb circa 200 Mitarbeiter. Der Vertrieb erfolgt über eigene Tochterfimen sowie Partner weltweit. Die älteste Pfaff-Nähmaschine mit Pedal wurde von Michael Pfaff 1862 verkauft. 1907/08 wurde die erste Industrienähmaschine hergestellt. 1926 wurde das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt.

Das Unternehmen entwickelte sich kontinuierlich weiter. Die Montage erfolgte am Fließband. 1936 ist die dreimillionste Pfaff-Nähmaschine hergestellt worden. 1951 wurde die erste tragbare Koffer-Nähmaschine mit variabeln Freiarm angeboten. 1960 entwickelte das Unternehmen durch den Nachfolger der Pfaff-Generationen Hugo Lind die erste Maschine mit Fadenabschneider. 1976 führte das Unternehmen die erste Zickzack-Nähmaschine mit 6000 Stichen/min ein. 1968 erschien der erste Aufnähautomat für Jeanstaschen. 1973 kam der erste programmierbare Konturenautomat hinzu. Durch personelle und wirtschaftliche Schwierigkeiten verkaufte die Aktienmehrheit 1997 das Unternehmen der Semi-Tech Globalfirma an die Tochtergesellschaft Singer, woraus dann der Singer/Pfaff-Konzern entstand. 1999 musste wegen bedrohlicher Wirtschaftslage Insolvenz angemeldet werden. Die Sparte Haushaltnähmaschinen ging mit allen Rechten der Marke Pfaff an Husqvarna Viking aus Schweden.

Der Bereich Industriemaschinen ging 2001 an Rimoldi und 2002 zu 95 % an Bianchi Mare. Letztendes wurden die Anteile der Pfaff-Unternehmen an eine Treuhand aufgeteilt und 2013 an eine chinesische SGSB Group Ltd. verkauft. Unter den Pfaff-Stickmaschinen sind die Pfaff creative 3.0, die Pfaff creative performance und die Pfaff creative sensation pro zu empfehlen.

Die Singer Company wurde 1851 von Isaac Singer und dem Rechtsanwalt Clark in der Bonstoner Werkstatt gegründet. In relativ kurzer Zeit wurde das Unternehmen zu einem der größten Nähmaschinenproduzenten weltweit. 1851 erhielt Singer für eine verbesserte Nähmaschine ein Patent. Das Unternehmen Singer entwickelte sich innerhalb von 2 Jahren zum führenden Hersteller von Nähmaschinen in den USA.

1853 wurde das Unternehmen in die Singer Manufacturing Company umbenannt. Die Company stieg zum weltweit größten Nähmaschinenunternehmen auf. Die Company unterhielt Büros in Hamburg, Schottland, Brasilien und New York. Die jährliche Produktion lag damals bei 20000 Nähmaschinen. Weitere Produktionsstätten in Glasgow, Montreal, Österreich oder Schottland-Kobolwie kamen hinzu. 1889 wurde die erste funktionierende elektrische Singernähmaschine entwickelt. 1921 kamen die erste tragbare und 1978 die erste computergesteuerte Nähmaschine hinzu. Bereits 1890 lag der Weltmarktanteil der Singer Company bei 80 %. Weitere Firmenniederlassungen in Russland, Wittenberge, Kanada, Monza oder in den brasilianischen Caminas ließen die Produktionszahlen auf 3 Millionen Stück ansteigen.

1929 übernahm Sing die Standard Sewing Machine Company. 1963 wurde der Unternehmensname in die Singer Company umbenannt. Durch weitere Firmenübernahmen u. a. für Elektronik- und Büromaschinen beschäftigte Singer in den 70iger Jahren weltweit circa 120.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete einen Jahresumsatz von 2,5 Milliarden Dollar. Heut gehören die Unternehmen Singer und Husqvarna zum Unternehmen SVP Worldwide in Hamilton und den Bermudas. Das Nähmaschinenwerk Wittenberge wurde 1904 als Zweigwerk der amerikanischen Singer Company in Betrieb genommen. Wittenberge war seither die Stadt der Nähmaschinen. Durch die Weltwirtschaftskrise stellte Singer in Wittenberg 1932 nur noch 43351 Nähmaschinen her. Durch einen Erweiterungsbau konnte sich das Werk etwas erholen. Besonders durch den Einsatz betriebswirtschaftlicher Neuerungen wie der Einsatz von Hellerith-Lochkartenapparaten für die Maschinensteuerung wurde mehr Leistung erzielt. 1945 wurde durch die Demontage wegen Reparationsleistungen das gesamte Werk beschlagnahmt. 1951 übernahm Fa. Seidel & Naumann die Fabrik mit dem Namen Nähmaschinewerke Veritas, die 1964 in VEB und Kombinat Textima umbenannt wurden und eben ihre eigenen Marken herstellten. Zu empfehlen sind die echten Singers noch mit der Singer Futura XL-420 und die Singer Futura XL-580.

Husqvarna Group ist ein schwedischer Hersteller von Motorgeräten, Motorsägen, Rasenmäher oder Schneidgeräte. 1689 wurde die Firma mit der Herstellung von Musketen in Huskvarna gegründet. Seit 1872 produziert sie unter anderem Nähmaschinen und gusseiserne Haushaltgeräte. Die Aktiengesellschaft hat heute ihren Hauptsitz in Stockholm in Schweden, beschäftigt ungefähr 12700 Mitarbeiter und erwirtschaften einen Jahresumsatz von circa 36 Milliarden Schwedische Kronen.

Zu den wichtigsten Marken der Firma gehören heute Husqvarna, Jonsered, McCulloch, Poulan, Gardena, Flymo und andere. Weltweit ist die Group mit rund 14200 Mitarbeitern in 40 Ländern präsent. Die Produktpalette des Unternehmens hat sich der europäischen Wirtschafts- und Technikentwicklung und der zunehmenden Konzentrationsprozesse ständig angepasst. Eine der bekannten Stickmaschinen ist die HUSqvarna Viking. Weitere Modelle sind die Husqvarna H Class 600E, Husqvarna Viking Designer Topaz 30, Husqvarna Viking Designer Ruby DeLuxe, Husqvarna Viking Designer Diamond Deluxe und die Husqvarna Viking Designer Diamond Royale, alles spezielle Vikinger-Modelle. Mit der eigens für diese Maschinen entwickelten Software 6D Embroidery können Stickdateien erstellt und bearbeitet werden. Die Speicherung ist in fast alle Dateiformate möglich, sodass sie für fast alle Stickmaschinen verwendet werden können.

1921 gründete Ose Yosaku das erste japanische Unternehmen für Haushalts-Nähmaschinen.

1935 wurde der Name Janome als Markenname eingeführt.

1936 beginnt die erste japanische Fabrik mit der Massenproduktion von Nähmaschinen.

1971 Das Modell g4KModell 801: vollautomatische Zickzack-Nähmaschine mit vielen einmaligen Funktionen.

1979 Das Modell Memeory 7: die erste pro-g6­lürpgrammierbare Computernähmaschine der Welt

1990 weltweit erste Stickmaschine, ohne zusätzliches Stickaggregat, MC 8000

2000 Modell MC10000: die erste g8_lStickmaschine mit direktem PC-Anschluss per USB

2005 Modell MC 11000: erste Maschine weltweit mit industrieller Robotertechnik, höherverstellbarer i-height Bildschirm, einfache Bedienerführung, es folgt Supermodell MC 6600 mit AcuFeed Obertransport.

2006 Übernahme der Schweizer Traditionsmarke ELNA

2008 die 50.000.000ste Maschine verlässt die Produktion

2011 neues Kombimodell Horizon MC12000

2013 Innovationen: weltweit erste Haushaltsnähmaschine mit WLAN Verbindung zu Tablets und PC, Apps und Programme nun möglich

2015 neue Generation der CoverPro in Arbeit

Als Stickmaschine ist die Janome Memory Craft 350E und als Kombimaschine sind Janome Memory Craft 9900, Janome Horizon MC 12000 und Janome Horizon MC 15000 zu empfehlen.

Bei W6 Nähmaschinen handelt es sich um ein Familienunternehmen aus Hameln, das sich auf Näh- und Stickmaschinen spezialisiert hat. Die Produktpalette besteht aus Nähmaschinen, Stickmaschinen, Overlocker, Sticksoftware, Zubehör, hochwertige Nähgarne, Scheren und Zubehör. Durch die hochwertige Produktion des Unternehmens kann eine Garantie von 10 Jahren gewährleistet werden. Die Firma nennt sich W6 Wertarbeit Projektierungs- und Handelsgesellschaft mbH mit Sitz im Wennigsen in Deutschland. Die Firma bietet auch Ratenzahlung an. Die W6 Sticksoftware Hatch Embroidery unterstützt alle gängigen Stickformate. Angeboten werden die
– W6 Näh- und Stickmaschine N 3300: 120 Nähprogramme, Stickeinheit 10 x 10 cm, automatische Fadenspannung, Einfädler, Freiarmfunktion, Nähen und Quilten
– W6 Näh- und Stickmaschine N 3300 : mit Hatch Embroider Basixs: Stickeinheit 13 x 20 cm, Nähen und Quilten, sonst wie vorher
– W6 Näh- und Stickmaschine N 5000: mit Hatch Embroider Basics, Stickeinheit 10 x 10 cm, computergesteuert
– W6 Näh- und Stickmaschine N 5000: mit Hatch Embroider Basics, Stickeinheit 13 x 20 cm, computergesteuert und viele andere Features

Empfohlen für den Einsteiger wird die W6 Stickmaschine W6 N 6000 mit einer Stickbreite von 10 x 10 cm und weiteren Features.

Wo kaufe ich am besten eine Stickmaschine, Internet oder Fachhandel?

An dieser Stelle kann man am besten in einer Tabelle die Argumente gegenüberstellen.

Onlinekauf im InternetFachhandel
Kann der Käufer das Produkt testen?Für den Onlinekauf gilt ein gesetzliches Rückgaberecht ohne Angabe von Gründen. Die Ware kann dann in aller Ruhe zu Hause probiert werden. Allerdings ist der direkte Vergleich mehrerer Produkte fast nicht möglich.Der Vorteil des Fachhandels ist es, dass mehrere Produkte sofort ausgetestet werden können, wenn sie auf Lager sind. Dadurch können Unterschiede und der eigene Bedarf gut miteinander verglichen werden.
Wie schnell erhält der Käufer die Ware?In der Regel werden die Produkte per Internet schnell geliefert innerhalb weniger Tage, sofern sie vorrätig sind.Die Produkte, die der Händler auf Lager hat, können sofort mitgenommen werden.
 Ist der Preis fair? Vorteil des Internetkaufs ist ein ausführlicher Preisvergleich vieler Modelle. Die billigsten Modelle sind nicht immer die besten. Der Verkäufer führt das Kaufsgespräche zielorientiert. Hier hilft eine Vorabinformation über das Internet über die Preisverhältnismäßigkeit der Angebote.
 Ist die Beratung gut? Im Internet kann man auf vernünftige Erfahrungsberichte zurückgreifen, die man von den Anbietertestimonials herausfiltern muss. Beratungen sind auch hier oft nur reine Verkaufsgespräche. Eine reale Beratung eines Fachspezis ist sicher von Vorteil.
 Umtausch und Garantie Bei großen und seriösen Internethändlern ist das kaum ein Problem. Das ist bei seriösen Fachhändlern gewährleistet.
 Ist der Händler seriös? Die Seriosität von Händler wird oft durch die Bewertungen gegeben. Wichtig ist nicht nur die Beurteilung, ob Kauf und Lieferung erfolgreich waren, sondern eher der Umgang mit auftretenden Problemen.Probleme können auftreten, wenn der Kunde schlecht beraten ist oder es bei der Abwicklung Probleme gibt.
 Woran erkennt man einen seriösen Händler? Auch seriöse Händler können Insolvenz anmelden, wenn die Auftragslage schlecht ist. Dann allerdings sind Geld oder Gewährleistungsansprüche des Kunden verfallen. Auch seriöse Händler können Insolvenz anmelden, wenn die Auftragslage schlecht ist. Dann allerdings sind Geld oder Gewährleistungsansprüche des Kunden verfallen.
Ist das Produkt in Ordnung? Hier muss man auf den Begriff „Grauware“ achten. Was in der EU direkt oder über Händler verkauft wird, ist keine Grauware. Der Kunde hat das Recht auf Garantie.Händler können EU-weit einkaufen. Bei Auslandsprodukten wird versucht, in Kooperation mit den Herstellern die Gewährleistung und Garantie kostenneutral an den Hersteller weiterzugeben.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte der Stickmaschine

Der erste funktionierende Mechanismus wurde 1829 von Jusua Heilmann als Handstickmaschine entwickelt. Dieser Mechanismus ahmte die Handstickerei nach. Die Stickfiguren entstanden, indem die durchgezogenen Fäden an den Figurenrändern nach und nach das Muster der Fläche bildeten. Der Stickrahmen war vertikal und beweglich, der Apparat selbst machte nur eine horizontale Bewegung. Marktreife erzielte diese Maschine durch die Weiterentwicklung von Rittmeyer und Vogler um 1850. Mittels dieser Stickmaschinen wurden die Stickereien um St. Gallen zu einem bedeutenden Wirtschaftszweig. 1910 war die Stickerei der Schweiz mit 20 % der wichtigste Exportzweig.

In Deutschland verbreitete sich dieser Industriezweig vor allem in Sachsen. Man kennt heut den berühmten Namen der Plauener Spitze. Die Weiterentwicklung von Handstickmaschinen erfolgte 1863 durch Isaak Gröbli mit der Schifflistickmaschine. Deren Basis ist nicht mehr die Handstickerei, sondern die Funktion der Nähmaschine mit Ober- und Unterfaden. Sie arbeitete also bereits mit 2 Fäden. 1898 wurden die Stickautomaten entwickelt. Die Zeit von 1890 bis 1910 gilt als Hochblüte der Stickerei in St. Gallen. Der von Gröbli entwickelte Automat ersetzte den Pantograf durch ein Lockkartenband.

Die Schifflistickmaschine war der Grundstein zur vollständigen Mechanisierung der Stickerei. Diese Schifflistickmaschinen wurden nun mit Lockkarten gesteuert, die teilweise heute noch so zum Einsatz kommen. Allerdings werden die einstigen Lockkarten mit Computern ersetzt.

In Sachsen erfand Anton Falke 1881 die maschinengestickte Tüllspitze, die Plauener Spitze. Sie wurde zur Domäne des Vogtlandes. 1989 wurde die Plauener Spitze auf 1400 Stickmaschinen hergestellt und in mehr als 40 Länder exportiert. Für den industriellen Einsatz entwickelten sich die Mehrkopf- und Großstickmaschinen, mit denen vorwiegend T-Shirts, Hemden, Polos, Mützen oder Socken bestickt wurden

Zahlen, Daten, Fakten

Am Beispiel nur einer Stickmaschine wird hier die Vielzahl an Informationen, die im Internet über die jeweiligen Maschinen zu finden sind, einmal kurz aufgelistet. Hier gelten beispielgebend die folgenden Charakteristika für eine Vielzahl von Maschinen, die man mit einem entsprechenden Internetvergleich für seinen Bedarf analysieren sollte.

Produktinformationen zur „W6 Näh- und Stickmaschine N 500 mit Programm Hatch Embroidery Basics“ (nicht vollständig)

  • Spitzenqualität aus der W6 Baureihe
  • robust, langlebig, stabil
  • 10 Jahre Garantie
  • Nadeleinfädler eingebaut
  • leise Arbeitsweise
  • interner Maschinenspeicher
  • 2 Schriftarten
  • Nähpressandruck verstellbar
  • Einzel- und Dauermusterauswahltaste
  • 323 Nähprogramme
  • Blindstich
  • 13 Knopflocharten
  • Freihand Monogramme, Stick- und Stopffuß im Zubehör
  • Nadelstopp
  • Quilten, Freihandquilten, Antikstiche, Nostalgiestiche
  • große Nutzstichauswahl
  • Dekorationsstiche
  • Satinstiche
  • Nähen mit Zwillingsnadel
  • 7 Segmente Transporteur
  • elektrische Fadenschere
  • Freiarm,
  • Touchscreen Bildschirm
  • ausführliche Gebrauchsanweisung u. a.

Mitgeliefertes Zubehör W6 N 5000:

  • Standard Zickzackfuß
  • Reissverschlussfuß
  • Blindstichfuß
  • Satinstichfuß / Applikationsfuß
  • Obertransportfuß
  • Knopfannähfuß
  • Geradstich / Quiltfuß
  • Rollsaumfuß
  • Kordelaufnähfuß
  • Stick- und Stopffuß
  • Schraubendreher, Trennmesser, Reinigungspinsel
  • Abdeckung
  • Ersatz-Nadelsortiment
  • 2. Garnrollenstift

Verpackungsmaße und Gewichte der Stickmaschine W6 N 5000:

  • Länge: 44 cm
  • Breite: 22 cm
  • Höhe: 35 cm
  • Gewicht: 8,42 kg

Funktionen W6 Sticktisch oder Stickeinheit mit 13 x 20 cm:

  • Stickmustervorschau
  • 4 verschiedene Schriftarten, europäische Sonderzeichen und Symbole
  • Abstandsfunktionen zwischen Buchstaben veränderbar
  • akustische Fehlermeldung
  • Drehen, Spiegeln, Biegen
  • 150 Stickmotive
  • freie Designmöglichkeiten
  • Größenveränderungen
  • Kombinationsfunktion
  • max. Stickgeschwindigkeit 400-750 Stiche pro Minute
  • Musterbearbeitung
  • Stickeinheit 5 kg
  • optionale kleinere Stickrahmen erhältlich
  • USB Anschluss
  • Zusammensetzung von Mustern

Zubehör W6 Sticktisch oder Stickeinheit mit 13 x 20 cm:

  • Stickfuß
  • USB-Stick
  • großer Stickrahmen
  • große Schablone

Verpackungsmaße der W6 Sticktisch oder Stickeinheit mit 13 x 20 cm:

  • Länge: 60 cm
  • Breite: 20 cm
  • Höhe: 50 cm
  • Gewicht: 7 kg

Produktinfos zu „Sticksoftware Hatch Embroidery Basics“:

  • verändern der Größe und Farbauswahl
  • simulieren des Stickvorgangs
  • anpassen des Strickmotivs an Stoff
  • abspeichern im *.EMB Format
  • automatisches Optimieren des Stickmotivs von der Software und vieles andere

Unterstützte Dateien, die gelesen werden:

EMB, AMT, ART, JAN, EXP, GNC, EMX, DST, DSB, ARX, EXP, PES, PEC, SEW, EMD, JEF, JPX, JEF+, SHV, HUS, VIP, VP3, PCM, PCD, PCQ, PCS, XXX, CSD, ART42, AMT, JMT, EMT

Unterstützte Dateien, die abgespeichert werden:

EMB, DST, EXP, PES, PEC, SEW, EMD, JEF, HUS, JPX, SHV, VP3, VIP, PCD, PCQ, PCM, PCS, CSD, EMT, XXX,

Diese Informationen sollten jeder Bedienungsanleitung und Beschreibung der Maschinen zu entnehmen sein.

Montageanleitung in einzelnen Schritten, richtiges Befestigen – Aufbauarbeiten bis zum Stickbeginn

Selbstverständlich ist die Montage auch bei jeder Maschine verschieden und wird als Beschreibung mit beigefügt. Es kann aber vorkommen, dass eine gebrauchte Maschine von privat gekauft wird, wo die Beschreibung abhandengekommen ist. Für diese Fälle soll diese Ausführung eine kleine Unterstützung sein. Die grundlegenden Schritte zum Beispiel bei einer Brother-Maschine sind folgende:

  • Schritt 1
  • Schritt 2
  • Schritt 3
  • Schritt 4
  • Schritt 5
  • Schritt 6
  • Schritt 7
  • Schritt 8
Anbringen der Stickeinheit

Die Maschine funktioniert nur mit angeschlossener Stickeinheit.

Nadel überprüfen

Nadeln anbringen, die zum Stoff passen

Einrichten des Unterfadens

Aufwickeln und Einsetzen der Unterfadenspule

Vorbereiten des Stoffes

Den Stoff mit Unterlegvlies unterlegen und in den Stickrahmen einspannen

Anbringen des Stickrahmens

Befestigen des Stickrahmens an der Stickeinheit

Auswählen eines Musters

Stickmuster auswählen

Layout prüfen

Prüfen der Position und Größe des Stickmusters und nach Bedarf einstellen am Layout

Einrichten des Stickgarns

Das passende Stickgarn wählen entsprechend dem Stickmuster, Einfädeln des Oberfadens

Das Anbringen der Stickeinheit:

  1. Maschine ausschalten
  2. die Stickeinheit auf den Maschinenarm schieben
  3. Maschine einschalten
  4. Der Stickarm fährt in die Ausgangsposition.
  5. Der Bildschirm zur Stickmusterauswahl wird angezeigt.

Das Abnehmen der Stickeinheit:

  1. Ausschalten der Maschine
  2. Stickrahmen entfernen
  3. Maschine einschalten
  4. Stickarm in Lagerposition bringen per Layout
  5. Maschine ausschalten
  6. den Freigabeknopf der Maschine festhalten und die Stickeinheit langsam herausziehen

Am Layout der Maschine sind bei Betrieb größtenteils folgende Symbole zu sehen:

  1. Stickmuster
  2. zusätzliche Stickmuster
  3. Buchstabenmuster
  4. Rahmenmuster
  5. Stickmusterkarten
  6. gespeicherte Muster der Maschine
  7. Bewegung des Stickarms der Stickeinheit in die Lagerposition

Ändern von Maschineneinstellungen: Es erscheinen die entsprechenden Symbole im Layout.

EinstellungssymbolDetailsEinstellungen
GarnfarbanzeigeÄndern der Garnfarbe im StickbildschirmGarnfarbe/Zeit bis zum Sticken/Stichanzahl/Garnnummer
MaßeinheitAuswahl der angezeigten Maßeinheitmm/Zoll
StickfadenspannungEinstellung der Fadenspannung-8 bis +8
max. StickgeschwindigkeitLegt die maximale Stickgeschwindigkeit fest650 SPM / 350 SPM
SummerBei jedem Vorgang ertönt ein Summton.on / off
StartbildschirmSoll beim Einschalten der Startbildschirm angezeigt werden?on / off
SpracheEinstellung der Sprache über die BildschirmanzeigeEnglisch, Deutsch, Französisch, Italienisch……
LCD-HelligkeitEinstellung der Helligkeit des LCD-Bildschirmsheller – + dunkler
StichzählerServicezähler für die Gesamtanzahl der Stichekeine Angabe

Tipps zur Pflege der Stickmaschine

Eine kurze Übersicht zeigt die zeitlich durchzuführenden Reinigungs- und Wartungsarbeiten auf, die an der Stickmaschine je nach Bauweise unterschiedlich durchzuführen sind. Von Händler wird diesbezüglich auch ein Wartungsservice angeboten, den man nach einer bestimmten Anzahl von Monaten, 6, 12 oder 18, in Anspruch nehmen kann.

Reinigungs- und Wartungsarbeiten (je Stickstelle)

täglich

  1. Greifer und Greiferumgebung reinigen und Greifer ölen
  2. Fadenschneider und Unterfadenwächter reinigen

vierteljährlich

  1. Schraubenrand fetten (Fußplatte)
  2. Antriebsräder fetten (Fußplatte)
  3. Antriebsrad fetten (Freiarm)
  4. Antrieb des Fadenschneiders (unter dem Freiarm) pflegen
  5. Filz im Oberteil ölen (Stickkopf)
  6. Filze im Nadelpaket ölen (Stickkopf)
  7. Pailletteneinrichtung (Spindel fetten)

halbjährlich

  1. Zugstange fetten (Fußplatte)
  2. Zugstange fetten (Freiarm)
  3. Pleuel im Oberteil ölen (Stickkopf)

bei Bedarf

  1. Oberfadenführung reinigen (Stickkopf)
  2. Bohreinrichtung, Bohrerwechsel
  3. Doppelrollen-Kordeleinrichtungen (Nadelstangen und Führungen)
  4. Kordel- Schlaufeneinrichtung (Nadelstangen und Führungen)

Reinigungs- und Wartungsarbeiten (Maschine allgemein)

vierteljährlich

  1. Linearführung fetten, Pantografensteuerung, Antrieb-Seite fette, Antriebtiefe fetten

Reinigungs- und Wartungsarbeiten (Steuerungskomponenten)

bei Bedarf

  1. Reinigung der Steuerungskomponenten
  2. Reinigung des Lüftungsfilters

Genauere Angaben, wie die Wartung durchzuführen ist für die jeweilige Maschine, sollten in den entsprechenden Bedienungsanleitungen oder Beschreibungen nachzulesen sein.

Nützliches Zubehör

Nützliches Werkzeug in der Stickerei sind Rasierklinge, Rasierer, Auftrenner, Feuerzeuge oder ein Luftkompressor mit Wasserfilter zur Reinigung der Maschine. Mit einem Rasierer kann die Rückseite aufgetrennt werden, indem der Unterfaden abgeschabt wird. Das ist aber nicht für jede Stickerei geeignet. Ein Auftrenner ist ein handelüblicher Knopflochmacher, bestehend aus einer Klinge mit einseitiger Schärfung. Der Auftrenner ist sehr gut zum Schneiden und Auftrennen der Stickerei geeignet. Feuerzeuge werden verwendet, um kleine Fäden oder Schlaufen abzubrennen bzw. zu schmelzen. Sie sind ein Muss für jeden Sticker.

Der Luftkompressor sollte mit Wasserfilter sein, da normale Luftkompressoren mikroskopisch kleine Wasserpartikel in die Luft spritzen, die die Maschine auf Dauer durch Einrosten beschädigen können. Ebenso nützlich sind Markierstifte für helle Stoffe, Nadelkissen, Fixierer oder Adapter. Sinnvoll ist auch, sich ein paar Stickrahmen unterschiedlicher Größe zuzulegen. Ein Lupenset optimiert die normale Sicht und schärft den Blick au den Arbeitsbereich. Zirkellineale eignen sich hervorragend zum Gestalten von Motiven und Effekten.

Um nicht immer die Garnrollen wechseln zu müssen, ist ein Mehrfach-Garnrollenständer sinnvoll. Zum Beispiel sind bei einem Achtfach-Garnrollenständer zum Aufsetzen und Abnehmen die jeweils 8 Garnstifte für den Farbwechsel nummeriert. Ein Freiarmrahmen ermöglicht kleine Stickereien an Ärmeln, Manschetten, Hosenbeinen oder Kinderbekleidung, ohne langes Auftrennen. Man sollte bei seiner Stickmaschine abprüfen, welches optionale Zubehör zum Nachkauf zur Verfügung
steht.

Das notwendige Zubehör zur Stickmaschine sind, wie bereits erwähnt, Sprühzeitkleber, Stickdatei, Stickgarn, Stickschere und Sticksoftware, worauf bereits eingegangen wurde. Eine Stickschere ist 2-fach gebogen und viel feiner als eine Nagelschere. Die Doppelbiegung ist dann vorteilhaft, wenn unter dem Stickfuß über dem Rahmen kleine Fäden weg zuschneiden sind. Man erspart sich, den Rahmen herausnehmen zu müssen.

Alternativen zur Stickmaschine

Die Alternative ist zunächst die Handstickerei, die trotz fortgeschrittener Technik gern noch als Hobby betrieben wird. Aber auch andere ausgefeilte Ideen können durchaus einen Ersatz für die Stickerei bieten. Die Auswahl vorhandener oder die eigene Herstellung von Applikationen, die man als Zierde auf die Kleidungsstücke aufbringt, ist eine echte und oft zeitsparende Alternative zum Aufsticken.

Applikationen selber herstellen

Für das Erstellen von einer oder mehreren Stickdateien, die in den Rahmen gleichzeitig hineinpassen, wird extrastarke Stickfolie benötigt und in den Rahmen eingespannt. Das Stickprogramm wird ausgewählt und mehrfach oder in verschiedenen Ausführungen auf die Folie gestickt. Die Stickmotive werden ausgeschnitten und die Stickfolie wird in Wasser aufgelöst. Danach werden die gestickten Applikationen auf gerader Unterlage getrocknet. Diese Stickmotive können dann mit den verschiedensten Methoden an Stoffen als Zierde befestigt werden.

Applikationen ohne Stickmaschine

Mit einem Plotter können verschiedene Materialien gefertigt und geschnitten werden. Mit einem Schneidplotter lassen sich die eigenen Applikationen per Bildschirm kreieren und schneiden. Die Motive können dann mit geeigneten Materialien auf den Stoff aufgebügelt werden.

Applikationen aufnähen

Um eine Applikation von einem Stoffstück mit der Stickmaschine aufzusticken, geht man wie folgt vor. Zunächst sind die benötigten Materialien zurechtzulegen. Man braucht:

  • Stickmaschine oder Nähmaschine mit Stickmodul
  • Ein passendes Stickmuster
  • Maschinenstickgarn
  • Stoff für die Applikation
  • Trägerstoff

Der Trägerstoff wird auf das Vlies gelegt und in den Stickrahmen eingespannt. Um den Stoff zu schonen, kann zusätzlich auf den Stoff ein Stück Stickvlies gelegt werden. Den Applikationsstoff muss man nicht einspannen, es genügt, ihn mit Stecknadeln zu fixieren. Die Maschine stickt nun nach Stickdatei den ersten Teil des Stickmusters.

Der überschüssige Stoff kann entfernt werden. Mit Satinstich wird anschließend der fusselige Rand versäubert. Nun können noch weitere Stickereien auf die Applikation aufgestickt werden, etwa ein Schriftzug oder eine zweite Applikation. Zum Schluss wird der Stickrahmen gelöst und die Stickfolie entfernt.

Weiterführende Links und Quellen

Für Interessenten, die sich gern weiterbilden und ausprobieren möchten:

Die Weißstickerei

Wie übertrage ich Motive auf den Stoff?

Wie macht man Durchbruchmuster?

Kostenlose Kurse

Wie wird die Datei in die Stickmaschine übertragen?

Das Freihand-Sticken oder Nähmalen

Das Nadelfilzen

Die Goldstickerei

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