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Dokumentenscanner im Test auf ExpertenTesten
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Dokumentenscanner Test - für den alltäglichen Bürowahnsinn - Vergleich der besten Dokumentenscanner 2019

Wer viele Dokumente scannen möchte, zum Beispiel für die Bearbeitung oder für die Archivierung, der kann dafür einen Dokumentenscanner nutzen. Es gibt hier aber markannte Unterschiede. Während man bei einem normalen Scanner jede Seite einzeln auflegen muss, kann man bei einem Dokumentenscanner einen ganzen Stapel an Unterlagen in den Dokumentenscanner einlegen, dieser übernimmt dann automatisch das Scannen und die Bearbeitung.

Dokumentenscanner Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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Seit beinahe zweitausend Jahren gehört Papier zu den wichtigsten Speichermedien für Informationen aller Art. Das Wissen der Menschheit ist in unzähligen Büchern und Dokumenten gespeichert. Wenn sie unter optimalen Bedingungen gelagert werden, können solche Dokumente ohne weiteres Jahrhunderte überdauern. Der Nachteil dieser Texte besteht darin, dass sie immer nur wenigen gleichzeitig zur Verfügung gestellt werden können, da das Anfertigen einer ausreichenden Anzahl von Kopien zeitaufwendig und teuer ist.

Die besten Dokumentenscanner im Test und VergleichDie Entwicklung des Computers änderte all das. Auf seiner Festplatte können große Mengen an Informationen gespeichert werden. Ein normales Buch (ausschließlich Text) benötigt nur um die 4 MB Speicherkapazität. Das bedeutet, auf einer Festplatte mit einer Kapazität von 400 GB (400.000 MB) können theoretisch etwa 100.000 Bücher gespeichert werden. In der Praxis ist das aber gar nicht so einfach, denn Computer können nicht lesen. Das bedeutet natürlich nicht, dass sie Analphabeten sind, sondern dass es eine Einrichtung geben muss, die Text, Zeichnungen und Fotos so umwandelt, das sie vom Computer erkannt, bearbeitet und gespeichert werden können. Diese Einrichtung bzw. Gerät ist ein Scanner.

Fast jeder hat heute ein Multifunktionsgerät zu Hause oder im Büro, mit dem man nicht nur Drucken, sondern auch Kopieren, Faxen und Scannen kann. Während die Leistung dieser Geräte für den durchschnittlichen Nutzer durchaus ausreichend ist, werden an Dokumentenscanner besondere Anforderungen gestellt.

Die Auswahl an Geräten ist groß und nicht jeder Dokumentenscanner ist für jedes Einsatzgebiet geeignet. In der nachfolgenden Bestenliste zeigen wir interessierten Nutzer die 10 wichtigsten Geräte auf dem Markt, listen kurz und prägnant ihre Eigenschaften und geben so eine wertvolle Orientierungshilfe bei der Auswahl des passenden Geräts. Die Bestenliste erleichtert die Entscheidung ungemein, weil sie es gestattet, die Geräte auf einen Blick miteinander zu vergleichen, anstatt sich mühsam durch eine lange Liste technischer Einzelheiten arbeiten zu müssen.

Was ist ein Dokumentenscanner?

Im Prinzip ist ein Dokumentenscanner nichts weiter als ein gewöhnlicher Scanner. Er verrichtet dieselbe Aufgabe wie ein Multifunktionsgerät und liest mit Hilfe der Scanfunktion Bilder und Text ein. Das bedeutet, er wandelt die auf dem Papier bzw. der Vorlage enthaltenen Informationen um, so dass sie vom Computer erkannt, bearbeitet und gespeichert werden können. Dieser Vorgang wird auch als Digitalisierung bezeichnet.

Der Hauptunterschied zu einem Multifunktionsdrucker besteht darin, dass ein Dokumentenscanner ein Gerät ist, dass auf diese eine Funktion, das Scannen, spezialisiert ist. Er kann nicht als Drucker oder Kopierer benutzt werden. Multifunktionsgeräte, die auch als Scanner benutzt werden können, gehören fast immer zum Typ der Flachbettscanner, bei denen jedes Dokument einzeln auf eine Glasplatte gelegt und abgetastet werden muss.

Dokumentenscanner dagegen gehören überwiegend zur Kategorie Einzug- oder Durchzugscanner und können einen ganzen Stapel an Dokumenten selbstständig abarbeiten.

Je nach Modell können das zwischen 50 bis 1.000 Seiten Papier sein. Zusätzlich können die meisten Modelle derDokumentenscanner gleichzeitig die Vorder- und Rückseite einer Vorlage abtasten. Dieses Verfahren wird in der Fachsprache als Duplexscan bezeichnet. Deswegen werden diese Geräte dort eingesetzt, wo große Mengen an Papier möglichst schnell in den Computer eingelesen und gespeichert werden müssen. Häufige Einsatzgebiete sind zum Beispiel Banken und Versicherungsgesellschaften aber auch Kliniken, Forschungsinstitute, Universitäten, Archive und Bibliotheken. Welches Gerät sich am besten eignet, zeigen wir im Dokumentenscanner Test 2019.

 

Wie funktioniert ein Dokumentenscanner?

Der Begriff Scanner kommt aus der englischen Sprache und leitet sich aus dem Verb scannen ab, das abtasten bedeutet. Ein Scanner ist ein Gerät zur Datenerfassung, dass mit vielen einzelnen Messungen ein möglichst originalgetreues Abbild der Vorlage erzeugt und diese analogen Messwerte mit Hilfe von sogenannten A/D Umsetzern in digitale Signale umwandelt, die von einem Computer gelesen, bearbeitet und gespeichert werden können.

Was passiert beim Scannen?

Das Grundprinzip ist eigentlich gar nicht so kompliziert. Die Volage, die gescannt werden soll, zum Beispiel ein Bild, eine Zeichnung oder eine Seite mit Text, wird von einer Lichtquelle angestrahlt. Ein Teil des Lichtes wird dabei absorbiert und ein anderer Teil reflektiert. Je heller die angestrahlte Fläche ist, um so mehr Licht reflektiert sie. Schwarze Flächen, wie beispielsweise Stellen mit Buchstaben, absorbieren dagegen den größten Teil der Strahlen.

Das reflektierte Licht wird durch eine Stablinse gebündelt und auf eine zeilenförmige Anordnung von CCD Sensoren gerichtet. Diese Bauteile bestehen aus Halbleiter-Werkstoffen und sind lichtempfindlich. Je stärker das Licht ist, das auf die CCD (charge coupled device) Sensoren fällt, um so stärker wird der Strom, der durch sie fließt. Diese Messwerte werden durch A/D Umsetzer in digitale Signale umgewandelt, die vom Computer erkannt werden können.

Die CCD Sensoren sind in einem Scannerkopf untergebracht, der die Vorlage Zeile für Zeile abtastet. Bei sogenannten Flächensensoren dagegen wird entweder die gesamte Vorlage oder ein großer Teil davon auf einmal gescannt.

Einen kleinen Haken hat die Sache aber noch: CCD Sensoren können nur Helligkeitsunterschiede erkennen, aber keine Farben. Mit CCD Sensoren allein könnten höchstens schwarz/weiß Scans angefertigt werden.

Wie funktioniert ein Farbscan?

Wie funktioniert ein Dokumentenscanner im Test und Vergleich bei Expertentesten?Dafür gibt es mehrere Methoden. Durch Farbfilter können die Grundfaben Rot, Grün und Blau getrennt abgetastet werden. Früher waren dafür 3 Durchläufe notwendig, was eine niedrige Arbeitsgeschwindigkeit zur Folge hat. Moderne Sensoren sind mit Farbfiltern ausgestattet, die gewechselt werden können. Dadurch kann der Scan in einem Durchlauf durchgeführt werden.

Eine andere Methode für einen Farbscan besteht darin, farbige Lichtquellen zu verwenden, mit deren Hilfe die Sensoren nur Licht einer bestimmten Wellenlänge messen und so die Farbe bestimmen. Als Lichtquelle werden häufig Leuchtdioden verwendet, die preisgünstig sind und sich durch eine lange Lebensdauer auszeichnen. Alternativ kann auch eine weiße Lichtquelle benutzt werden, die durch ein Prisma scheint und es in seine farbige Bestandteile zerlegt.

Software als Teil des Scanvorgangs

Die meisten Dokumentenscanner benutzen zusätzliche Software, um die Scanergebnisse zu verbessern. Vielfach wird die OCR Technik eingesetzt. Die Abkürzung heißt “optical charakter recognition”, auf Deutsch optische Zeichenerkennung. Der Computer erzeugt ein Rasterbild, mit dessen Hilfe die Messwerte des Scans ausgewertet werden. Sich wiederholende Muster werden als Buchstaben, Zahlen oder Zeichen interpretiert und vom Computer entsprechend dargestellt.

Dadurch wird das Scannen erheblich vereinfacht und beschleunigt. Allerdings liegt die Trefferquote nicht bei 100 Prozent. Bereits eine Trefferquote von 99 Prozent bedeutet, dass auf einer durchschnittlichen Seite mit Text 40 Buchstaben nicht richtig dargestellt werden.

Bei den großen Papiermengen, die mit Dokumentenscannern bearbeitet werden (und bei denen es oft auf eine exakte Übereinstimmung des Scans mit der Vorlage ankommt) ergibt sich dadurch häufig eine relativ hohe Fehlerquote, die eine manuelle Kontrolle und Nachbearbeitung erforderlich machen kann.

Daneben verfügen vieleDokumentenscanner über integrierte Software, die Beschädigungen wie Knicke oder Flecke in der Vorlage erkennt und automatisch ausgleicht. Mit Bildbearbeitungssoftware lässt sich die Qualität der Scans nachträglich verbessern.

Vorteile und Anwendungsbereiche

Ein Dokumentenscanner arbeitet nach demselben Prinzip wie andere Scanner auch. Natürlich bestehen große Unterschiede zwischen diesen Spezialgeräten und Multifunktionsgeräten, bei denen das Scannen nur eine von mehreren Funktionen ist. Multifunktionsgeräte sind meist Flachbettscanner, bei denen die Vorlage auf eine Glasplatte gelegt und dann gescannt wird. Der gesamte Vorgang dauert jedoch sehr lange und ist allenfalls für einzelne Dokumente oder Schriftstücke akzeptabel.

Im Vergleich dazu sind Dokumentenscanner Hochleistungsgeräte, die selbst große Papierstapel schnell einscannen können. Hochleistungsscanner können bis zu 500 Seiten pro Minute im Format DIN A 4 mit Hilfe des Duplexscans auf beiden Seiten gleichzeitig erfasst werden. Da die Dokumentenscanner meist als Durchzugs-oder Einzugsscanner ausgelegt sind, können sie bis zu 1.000 Seiten selbständig bearbeiten.

Manche Modelle können zusätzlich auch als Flachbettscanner genutzt werden, um empfindliche Vorlagen, zum Beispiel wertvolle historische Dokumente, nicht zu beschädigen bzw. auch gebundene Vorlagen wie Bücher, Zeitschriften und Broschüren einscannen zu können.

Die Vorteile auf einen Blick

  • leistungsstark
  • schnell
  • bedienerfreundlich
  • arbeitet automatisch
  • Bildbearbeitung und OCR integriert

Anwendungsgebiete

Die verschiedenen Anwendungsbereiche aus einem Documentenscanner Test bei ExpertenTesten

Dokumentenscanner werden hauptsächlich bei der elektronischen Archivierung eingesetzt. Viele Unternehmen müssen Unterlagen aus steuerrechtlichen und handelsrechtlichen Gründen für mehrere Jahre oder gar Jahrzehnte aufbewahren. Ein gewöhnliches Archiv, in dem die Originale in Papierform aufbewahrt werden würden, wäre in der Unterhaltung viel zu teuer und würde zudem eine Unmenge an Platz beanspruchen.

Da ist die elektronische Archivierung die bessere Lösung, weil die Speicherdichte auf elektronischen Medien wesentlich höher ist als auf Papier. Dazu kommt noch, dass umständliches Suchen im Archiv entfällt und die benötigten Dokumente in Bruchteilen einer Sekunde aufgerufen werden können. Sollte ein Ausdruck auf Papier, eine sogenannte hard copy, notwendig sein, kann die entsprechende Datei an einen Drucker geschickt und ausgedruckt werden.

Weitere Anwendungsgebiete sind das Einscannen von technischen Zeichnungen, deren Lagerung in Papierform sehr aufwendig ist, da sie meist großformatig sind und flach gelagert werden müssen. Nach dem Einscannen mit dem Dokumentenscanner dagegen können sie wie jede andere Datei elektronisch gespeichert werden. Auch zum elektronischen Erfassen von Behördenakten werden Dokumentenscanner benötigt, da große Mengen an Informationen verarbeitet werden müssen, zum Beispiel beim Finanzamt, bei der Rentenversicherung, beim Einwohnermeldeamt oder bei der Kraftfahrzeugstelle. Ähnliches trifft auch auf viele Organisationen, darunter beispielsweise Krankenkassen, das Deutsche Rote Kreuz, Automobilclubs und andere zu.

Welche Arten von Dokumentenscannern gibt es?

Dokumentenscanner unterteilen sich in die 3 Hauptkategorien Durchzugscanner,Einzugscanner und Flachbettscanner, die alle ihre Vor- und Nachteile haben.

Durchzugscanner

Diese Geräte sind stationäre Geräte, die für gewöhnlich an einer Wand montiert sind.Durchzugscanner sind weit verbreitet und werden zum Beispiel in vielen Firmen zum Zweck der Erfassung der Arbeitszeit eingesetzt (Stechkarten). Andere Anwendungsgebiete sind die Zugangskontrolle und das Registrieren von Besuchern. Durchzugscanner tragen ihren Namen daher, weil sich bei diesen Geräten nicht der Scankopf bewegt, sondern die Vorlage an den Sensoren vorbei geführt wird. Dabei handelt es sich um einen Schlitz, durch den die Vorlage (Karte) gezogen wird.

Vorteile

  • Durchzugscanner arbeiten sehr effektiv und zuverlässig
  • benötigen kaum Wartung
  • verrichten im Regelfall über viele Jahre ihren Dienst und geben kaum Probleme

Nachteile

  • können nur bestimmte Arten von Vorlagen lesen
  • Dabei handelt es sich meist um spezielle Karten mit einem aufgedruckten Strichcode
  • Für alle anderen Anwendungen können sie nicht eingesetzt werden

Einzugscanner

Diese Geräte sind die am häufigsten eingesetzten Dokumentenscanner. Sie tragen diesen Namen, weil der Scanner ein Fach hat, in dem die zu scannenden Papierblätter gestapelt sind. Aus diesem Stapel zieht der Einzugscanner selbständig eine Seite nach der anderen und scannt sie. Der Vorgang wird so lange fortgesetzt, bis der gesamte Stapel abgearbeitet ist. Kommt es zu Störungen, wie zum Beispiel einem Papierstau, unterbricht der Einzugscanner seine Arbeit so lange, bis das Problem behoben ist.

Die meisten Einzugscanner verfügen über die Funktion Duplex-Scan. Das bedeutet, dass beide Seiten eines Papierblattes gleichzeitig gescannt werden können. Für das Einscannen geschäftlicher Korrespondenz wie Rechnungen, Quittungen, Kaufbelege und ähnliche Schriftstücke werden spezielle Einzugscanner angeboten, die nur schwarz/weiß scannen können. Durch den Verzicht auf die Funktion Farbscannen erhöht sich die Arbeitsgeschwindigkeit.

Vorteile

  • Einzugscanner arbeiten sehr schnell
  • Mit ihrer Hilfe lassen sich große Mengen an Dokumenten in kurzer Zeit erfassen
  • Ohne diese Geräte wäre die elektronische Archivierung in den meisten Fällen gar nicht möglich
  • Einzugscanner sind mobile Geräte und können an beliebiger Stelle im Büro oder im Archiv aufgestellt werden
  • Viele dieser Scanner sind mit Firmware (integrierter Software) ausgestattet, die eine automatische Bildbearbeitung oder Texterfassung (OCR) vornimmt
  • Dadurch wird die Digitalisierung der Schriftstücke vereinfacht und beschleunigt

Nachteile

  • Aufgrund der angewendeten Technologie können Einzugscanner nur lose Papierblätter bearbeiten.
  • Gebundene oder geheftete Dokumente wie zum Beispiel Bücher, Broschüren oder Zeitschriften können mit ihnen nicht gescannt werden, außer wenn sie aufgeschnitten und in einzelne Seiten zerlegt werden würden
  • So etwas ist bei historischen Dokumenten natürlich undenkbar
  • Zudem kommt es durch die hohe Arbeitsgeschwindigkeit gelegentlich vor, dass einzelne Schriftstücke beschädigt werden

Flachbettscanner

Diese Gefahr besteht bei Flachbettscannern nicht. Dabei handelt es sich umDokumentenscanner, bei denen die Vorlage auf eine Glasplatte gelegt und durch den Scankopf mit den CCD Sensoren Zeile für Zeile abgetastet wird. Diese Art Scanner ist häufig in Multifunktionsgeräten zu finden.

Vorteile

  • Flachbettscanner erreichen eine sehr hohe Auflösung
  • Da die Vorlage beim Scannen nicht berührt wird, arbeiten sie sehr schonend
  • Der Hauptvorteil besteht jedoch darin, dass sich mit ihnen auch gebundene Vorlagen wie Bücher oder Zeitschriften scannen lassen

Nachteile

  • Flachbettscanner arbeiten sehr langsam und erfordern großen Aufwand bei der Bedienung
  • Wird mit ihnen ein Buch eingescannt, muss das Seite für Seite mit der Hand vorgenommen werden, was nicht nur sehr viel Zeit benötigt, sondern auch arbeitsintensiv (und damit teuer) ist
  • Für viele wertvolle historische Schriftstücke und Bücher ist es oft aber die einzige Möglichkeit, um sie zu digitalisieren

So haben wir die Dokumentenscanner getestet

Die genauen Ergebnisse darüber veröffentlichen wir im Dokumentenscanner Test 2019. Beim Test der Geräte spielen verschiedene Kriterien eine Rolle.

Auflösung

Nach diesen Testkriterien werden Dokumentenscanner bei ExpertenTesten verglichenDiese Eigenschaft bezeichnet gewissermaßen die “Sehschärfe” des Scanners. Die Auflösung wird für gewöhnlich in dpi (dots per inch) angegeben. Auf Deutsch bedeutet das Punkte pro Zoll und meint, wie viele Punkte der Scanner auf einem Quadratzoll unterscheiden kann. Eine hohe Auflösung wird vor allem dort gebraucht, wo Fotos oder Dias gescannt werden sollen. Bei diesen Anwendungsgebieten kann sie gar nicht hoch genug sein, um eine möglichst detailgetreue Wiedergabe der Vorlage erstellen zu können. Für das Scannen von Textdokumenten dagegen reicht eine Auflösung von 400 dpi in der Regel vollkommen aus, da diese Belege meist reine Textdokumente sind.

Optik

Damit sind die zum Scannen benötigten Linsensysteme gemeint. Eine hohe Auflösung garantiert noch lange keinen gestochen scharfen Scan, wenn die Linse nur verschleierte oder verschwommene Bilder liefert. Besonders bei Scannern, die zum Scannen von gebundenen Vorlagen benutzt werden, kommt es auf eine hohe Tiefenschärfe an, da es in einer Vielzahl von Fällen schlichtweg unmöglich ist, die Vorlage genau parallel zum Scankopf auszurichten. Buchseiten wölben sich zum Rücken hin immer etwas.

Farbtiefe

Dieser Wert sagt aus, wie viele Farben das Gerät unterscheiden kann. Eine Farbtiefe von 1 Bit bedeutet, dass der Scanner nur schwarz/weiß scannen kann. Bei einer Farbtiefe von 8 Bit können bereits 256 Graustufen unterschieden werden und eine Farbtiefe von 24 Bit bedeutet, dass das Gerät das volle Spektrum der Farben erfassen kann.

Software

Der beste Dokumentenscanner ist nur so gut wie die Software, mit der er geliefert wird. Am häufigsten wird beim Erfassen von Schriftstücken OCR benutzt. Dabei handelt es sich um eine Software, die in einer Vorlage automatisch Zeichen erkennt, sie erfasst und speichert.

OCR wird häufig bei der Erfassung und Auswertung von Belegen benötigt. Zur Erkennung von Handschriften gibt es eine spezielle Software, die ICR genannt wird. Andere spezielle Programme sind auch für die Auswertung von Formularen und Fragebögen geeignet.

Betriebssystem

Der Dokumentenscanner sollte mit dem Betriebssystem des Computers kompatibel sein. Wenn letzteres veraltet ist und beispielsweise Windows XP oder gar die noch älteren Systeme Windows 98 bzw. Windows 95 verwendet werden, kann es passieren, dass damit der Dokumentenscanner nicht funktioniert. Ähnliches trifft auf Linux zu. Viele Hersteller unterstützen dieses Open-Source Betriebssystem nicht und stellen dafür keine Treiber zur Verfügung.

Worauf muss beim Kauf eines Dokumentenscanners geachtet werden?

Um es gleich von Anfang an zu sagen: den perfekten Dokumentenscanner für alle Einsatzzwecke gibt es nicht. Wir empfehlen, sich in unserem Dokumentenscanner Test ausführlich zu informieren und aus der Liste das für Ihre Zwecke am besten geeignete Gerät auszuwählen. Für das Scannen von Schriftstücken kommen grundsätzlich 2 Typen von Geräten in Frage: Einzugscanner oder Flachbettscanner. MancheDokumentenscanner stellen auch eine Kombination aus beiden Gerätetypen dar.

Einzugscanner sind die am häufigsten benutzten Dokumentenscanner. Diese Geräte kommen für Sie in Frage, wenn es sich bei den zu scannenden Schriftstücken um lose Papierblätter handelt. Typische Beispiele aus dem geschäftlichen Alltag sind Rechnungen, Quittungen oder Formulare, die gescannt werden müssen. Bei einem Scanner, der für diese Zwecke genutzt wird, kommt es gar nicht so sehr auf eine hohe Auflösung an. Für diese Anwendungen sind 400 dpi in der Regel mehr als ausreichend.

Worauf muss ich beim Kauf eines Dokumentenscanner Testsiegers achten?Wichtiger ist ein gutes Texterkennungsprogramm wie beispielsweise OCR, das die gescannten Dokumente automatisch in eine PDF Datei umwandelt, die bearbeitet und/oder nach bestimmten Begriffen durchsucht werden kann. Für handgeschriebene Texte gibt es ein ähnliches Programm, das ICR heißt. Andere spezielle Texterkennungsprogramme sind auf die Auswertung von Fragebögen oder Formularen zugeschnitten. Geschäftskorrespondenz fällt meist in großen Mengen an.

Daher lohnt es sich, Dokumentenscanner auszuwählen, die eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit haben. Dazu tragen Geräte bei, die mit der Funktion Duplexscan ausgestattet sind. Derartige Scanner können beide Seiten eines Blattes gleichzeitig scannen und ersparen so einen zweiten Durchlauf der Schriftstücke.

Ganz anders sieht es dagegen aus, wenn Sie überwiegend Fotos,grafische Darstellungen oder Zeichnungen scannen wollen. Für diese Zwecke empfehlen wirDokumentenscanner mit möglichst guter Auflösung von 1.200 dpi und höher. Nach oben gibt es da keine Grenze. Je höher die Auflösung, um so feinere Nuancen kann der Scanner unterscheiden. Allerdings nützt das nichts, wenn nicht auch das System optischer Linsen von hervorragender Qualität ist.

Eine minderwertige Optik lässt die Einzelheiten verschwimmen und kann sogar Schlieren oder Schleier auf dem Scan erzeugen. Ebenso wichtig ist die Farbtiefe. Das bedeutet, wie viele Farben der Scanner unterscheiden kann, ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl eines Fotoscanners. Ebenso wichtig ist dieSoftware, mit der ein Fotoscannerausgestattet ist. Ein gutes Bildbearbeitungsprogrammsollte unbedingt dazu gehören.

Falls Sie dagegen gebundene Schriftstücke wie Bücher, Zeitschriften oder Broschürenbzw. Kataloge einscannen wollen, empfehlen wir einen Flachbettscanner. Diese Geräte haben einen Einzeleinzug. Das bedeutet, die zu scannenden Vorlagen müssen einzeln auf die Glasplatte gelegt werden und Seite für Seite gescannt werden. Dadurch können gebundene Dokumente digitalisiert werden, ohne dass sie zerstört (aufgeschnitten) werden müssen. Bei dem Vorlagen, die mit dem Flachbettscanner eingelesen werden, handelt es sich in der Mehrzahl der Fälle um eine Mischung aus Text und Bildern bzw. Fotos. Neben hoher Auflösung und Farbtiefe ist eine gute Optik mit großer Tiefenschärfe notwendig, da die Vorlagen meistens nicht plan auf der Glasplatte aufliegen, sondern sich zur Mitte zu, dem Rücken, wölben.

Ist die Tiefenschärfe zu gering, wird der Scan an dieser Stelle verschwommen. Ein Dokumentenscanner ist eine langfristige Investition. Deswegen empfehlen wir Ihnen, erprobte Geräte namhafter Hersteller zu wählen. Natürlich sind diese Scanner nicht billig, dafür bekommen Sie aber auch Geräte, auf die Sie sich verlassen können und die über lange Zeit zuverlässig ihren Dienst verrichten. Mit Billigprodukten haben Sie jedoch ständig Probleme und müssen sich mit schlechter Qualität herumärgern. Das beim Kauf eingesparte Geld ist schnell vergessen, der Ärger jedoch bleibt, so lange Sie das Gerät benutzen.

 

Welche Hersteller sind im Bereich Dokumentenscanner führend?

  • Brother
  • Canon
  • CHS
  • Epson
  • Fujitsu
  • IPEVO
Das Unternehmen heißt mit vollem Namen eigentlich Brother Industries und wurde bereits 1908 in Japan gegründet. Von einer kleinen Reparaturwerkstatt für Nähmaschinen entwickelte sich die Firma zu einem weltweit tätigen Konzern. Zum Produktionsprogramm gehören Drucker, Scanner, Multifunktionsgeräte, Faxgeräte, Beschriftungsgeräte und computergesteuerte Näh- und Stickmaschinen. Brother Deutschland bietet gegenwärtig 5 Modelle mit unterschiedlicher Kapazität an. Die schnellsten Geräte können bis zu 100 Seiten pro Minute scannen, andere bewältigen immerhin noch 500 Seiten pro Tag. Alle Geräte sind mit einem Vorlageneinzug ausgestattet und können über eine USB Schnittstelle mit dem Computer verbunden werden. Je nach Modell gehört auch eine WLAN Schnittstelle zur Ausstattung. Die Spitzenmodelle sind mit allen 3 gängigen Betriebssystemen Windows, Linux und Mac OS kompatibel. Alle Brother Dokumentenscanner akzeptieren als Vorlagen Normalpapier, Rechnungen, Karteikarten, ID-Karten und Visitenkarten. Die Firma Canon ist ein japanisches Unternehmen, das 1937 gegründet wurde. Der Stammsitz befindet sich in Tokyo. Weltweit beschäftigt Canon nahezu 200.000 Mitarbeiter und erzielt einen Umsatz von mehr als 22 Milliarden Euro. Damit gehört Canon zu den größten Unternehmen der Branche. Das Fertigungssortiment ist sehr vielseitig und umfasst unter anderem Digitalkameras, Drucker, Multifunktionsgeräte, Scanner, Kopierer, Camcorder und andere Geräte.
Canon verfügt über ein breites Sortiment an Dokumentenscannern. Das Angebot ist in mehrere Gruppen unterteilt und umfasst beispielsweise mobile Scanner, die speziell für die Arbeit mit Laptops konzipiert wurden und leicht, kompakt und schnell arbeiten. Arbeitsplatzscanner sind zur Anwendung im Büro bestimmt und sind mit automatischen Dokumenteneinzug (ADF) und umfangreicher Software ausgestattet. Die Geräte können mehrere Tausend Seiten pro Tag scannen. Noch schneller sind Dokumentenscanner aus der Gruppe der Produktionsscanner. Spitzenmodelle in dieser Gruppe können bis zu 30.000 Seiten pro Tag scannen. Sie sind beispielsweise für Poststellen oder zur digitalen Dokumentenerfassung bestimmt. Andere besondere Dokumentenscanner von Canon gehören zur Gruppe der Netzwerkscanner, die kabellos mit dem Computer verbunden und in ein Intranet integriert sind. DIN A3 Scanner sind eine andere spezielle Gruppe vonDokumentenscannern, die Vorlagen bis zum Format DIN A3 bearbeiten können. Das genaue Gegenteil sind Scheckscanner. Diese Dokumentenscanner sind sehr klein, arbeiten dafür aber mit höchster Genauigkeit. Sie sind für den Einsatz in Banken und der Finanzwirtschaft bestimmt. Zum Angebot von Canon gehören auch Flachbettscanner, mit denen gebundene Vorlagen bis zum Format DIN A4 gescannt werden können. Für größere Vorlagen gibt es Aufsätze bis zum Format DIN A3. CHS ist der Markenname von Scannern der US-amerikanischen Firma Socketmobile. Das Unternehmen wurde 1992 gegründet und hat seinen Sitz in Kalifornien. Es produziert mobile Scanner, die zum Einsatz mit Smartphones, Tablet PCs und Laptops bestimmt sind.
Der Name ist Programm, denn die Abkürzung CHS bedeutet cordless handheld scanner, auf Deutsch kabelloser Handscanner. Bei diesen Geräten handelt es sich um spezielleBarcodescanner, die hauptsächlich im Handel und der Logistik verwendet werden. Sie stehen über Bluetooth mit dem jeweiligen Computer oder Smartphone in Verbindung und sind mit einer Vielzahl von Geräten kompatibel. Die Firma Epson ist eine japanische Aktiengesellschaft, die zu den weltweit führenden Unternehmen auf dem Gebiet der Elektronik und Computertechnik gehört. Epson wurde 1942 gegründet und beschäftigt weltweit mehr als 70.000 Mitarbeiter. Das produktionsprogramm des Konzerns ist sehr umfangreich und reicht von Industrierobotern über Computer und Digitalkameras bis hin zu Druckern und Scannern.
Gegenwärtig hält Epson 22 verschiedene Modelle in der Kategorie Dokumentenscannerim Angebot bereit. Die Palette ist sehr breit gefächert und bietet für (beinahe) jeden Wunsch das passende Modell. Spitzengeräte können Vorlagen bis zum Format DIN A3 bearbeiten und haben eine Arbeitsgeschwindigkeit von bis zu 80 Seiten pro Minute. Andere Epson Dokumentenscanner sind eher für kleine Unternehmen ausgelegt und können bis zu 30 Seiten pro Minute bearbeiten. Auch schnell arbeitendeFlachbettscanner gehören zum Sortiment von Epson. Einige der Modelle können Vorlagen bis zum Format DIN A3 scannen. Ein spezieller Grafikscanner überzeugt mit einer sehr hohen Auflösung von 4.800 dpi. Mit diesem Gerät können auch Filme gescannt werden. Die Firma Fujitsu ist ein japanischer Konzern, der 1935 als Hersteller von Telefonzubehör gegründet wurde. Seitdem weitete sich der Geschäftsbereich stetig aus. Heute beschäftigt Fujitsu weltweit beinahe 170.000 Mitarbeiter und gehört zu den größten Computerherstellern. Auch im Bereich IT, Halbleiter und Telekommunikation gehört Fujitsu zu den Marktführern.
Die Dokumentenscanner von Fujitsu werden in 2 Gruppen unterteilt. Die Geräte der ersten Kategorie tragen die Bezeichnung ScanSnap. Sie zeichnen sich durch eine besonders benutzerfreundliche Bedienung aus. Dokumente können mit einem einzigen Knopfdruck gescannt werden. Trotzdem sind die SnapScan Dokumentenscannerleistungsfähige Geräte, die mehrere Dutzend Seiten pro Minute scannen können und über einen automatischen Dokumenteneinzug (ADF) verfügen. Zur Serie SnapScan gehört auch ein Modell, mit dem Textvorlagen (darunter auch Bücher) bis zu einem Format von DIN A3 berührungsklos gescannt werden können. Das Gerät nutzt das Prinzip eines Handscanners, ist aber auf einem Gestell montiert. Dokumentenscanner der fi-Serie sind Hochleistungsgeräte, die bis zu 100 Seiten pro Minute scannen können. Sie sind mit einem automatischen Dokumenteneinzug (ADF) ausgerüstet und verfügen über die Funktion Duplexscan, mit der die beiden Seiten eines Blattes gleichzeitig gescannt werden können. Einige der Modelle sind netzwerkfähig. Dokumentenscanner der SP Serie gehören zur Mittelklasse und können beim Duplexscanbis zu 50 Seiten pro Minute bearbeiten. Sie sind ebenfalls sehr benutzerfreundlich ausgelegt. IPEVO ist eine US-amerikanische Firma aus Sunnyvale in Kalifornien,die hauptsächlich Geräte produziert, die zur Digitalisierung im Schulunterricht verwendet werden. IPEVO entwickelt für seine Geräte keine eigenen Komponenten, sondern baut sie aus standardisierten und bewährten Bauteilen. Dadurch sind die Produkte von IPEVO besonders preisgünstig. Sie werden in mehreren Ländern außerhalb der USA, darunter auch in Deutschland, angeboten.
Dabei handelt es sich nicht um einen eigentlichen Dokumentenscanner, sondern vielmehr um ein Scan Kit für verschiedene Modelle von IPEVO Dokumentenkameras. Das Scan Kit ist nichts weiter als eine Schiene, auf der die Dokumentenkamera befestigt werden kann und einer Halterung für die Vorlage. Damit kann die Vorlage gescannt werden, wobei die Dokumentenkamera als Scanner dient. Wenn es nur gelegentlich notwendig wird, einen Scan anzufertigen, ist ein IPEVO Scan Kit eine preisgünstige Lösung.

Avision AV176U Dokumentenscanner Test

Daten und Fakten

Versand und Verpackung

Avision AV176U Dokumentenscanner Praxiseinsatz, Test und VergleichDie Lieferung erfolgte termingenau und zuverlässig. Der Dokumentenscanner war stoßfest und transportsicher verpackt, mit Folie und Karton gelagert und wies weder Kratzer, Beschädigungen noch technische Mängel auf. Das Gerät war klein und handlich, leicht aufgebaut und neuwertig. Es gab die benötigten Kabel, eine Bedienungsanleitung und eine hochwertige Software dazu.

Nähere Infos zum Hersteller

Das chinesische Unternehmen Avision konnte sich im Laufe der Zeit einen Namen im Bereich der Multifunktionsgeräte und Hochleistungsscanner machen. Der Konzern ist weltweit aktiv, wurde 1991 in Hsinchu gegründet und hat auch in Deutschland eine Filiale in Krefeld.

Um den Ansprüchen der Kunden zu entsprechen, stellt „Avision“ ein großes Sortiment neuester Technologien und Produkte zur Verfügung, die eine sehr schnelle Dokumentenverwaltung erlauben. Neben Dokumenten- und Flachbettscannern gibt es von der Marke auch hochwertige mobile Scanner.

Maße und Gewicht

Avision AV176U Dokumentenscanner Eigenschaften, Test und VergleichFür den Dokumentenscanner war nicht viel Platz notwendig, da es sich um ein sehr schönes, kleines und kompaktes Modell handelte. Die Maße betrugen 28,2 x 15,2 x 16,5 Zentimeter. Das Gerät konnte gut untergebracht, schnell auf- und abgebaut werden.Das Gewicht betrug 2,3 Kilogramm, wobei der Dokumentenscanner trotzdem sehr rutschfest und stabil stand. Die aufklappbaren Elemente dienten zur Stabilisation und zum Schutz gegen Staub und Verschmutzung.

Design, Farbe und Verarbeitung

Der „Avision AV176U Duplex Dokumentenscanner“ bestand aus matt glänzendem Kunststoff in schwarzer und weißer Farbe. Mehrere Funktionstasten erlaubten eine direkte Einstellungsvielfalt, was im Vergleich nicht alle Modelle mitbrachten. Dadurch war die Bedienung etwas einfacher. Über die Tasten konnten auch individuelle Scan-Einstellungen gespeichert werden.

Das Gerät war hochwertig und sauber verarbeitet, konnte im oberen Bereich nicht nur einfach, sondern zweifach in der Dokumentenablage herausgezogen werden. Unten war die Papierausgabe auf stabilem Grund gestattet. Das Modell war formschön. Papierauswurf- und Papiereinzughalter konnten eingeklappt werden, wenn der Scanner nicht benutzt wurde.

Papierformat, Auflösung und Leistung

Avision AV176U Dokumentenscanne Vorteile im Test und VergleichBei einer Auflösung von 600dpi war sowohl der Farb- als auch Schwarzweiß-Scan in bestem Format und Kontrast möglich. Unterstützt wurden viele Formate, darunter auch GIF und JPEG.Das Papierformat gestattete eine Größe von DIN A4 und kleiner. Auch beidseitige Farbdokumente wurden bei entsprechender Größe optimal gescannt, automatisch zugeschnitten und gedreht. Das Gerät arbeitete mit 15 Watt Leistung, war energiesparsam und modern konzipiert. Der Schnell-Scan war mit bis zu 30 ppm und 60 ipm in Farbe und Schwarzweiß möglich.

Technologie und Funktionen

Eine Ultraschalldoppelblatterkennung bildete als Sensor eine gute Voraussetzung für den gelungenen Scan. Dazu gab es Funktionen über die Software für das automatische Zuschneiden, Entzerren und Anpassen der Dateien.Gescannt werden konnten Dokumente, Kunstkarten, Belege, Visiten- und Kreditkarten. Durch eine WLAN-Verbindung war es auch möglich, die Daten direkt in der Cloud zu speichern.

Scan und Software – der Dokumentenscanner in der Nutzung

Installation, Aufbau und Einrichtung

Avision AV176U Dokumentenscanner Erfahrungen, Test und VergleichDie Software bot modernste Funktionen und etliche Bildverbesserungswerkzeuge. Sie war schnell installiert und eingerichtet, erleichterte die Anwendung und optimierte den Scan.Enthalten waren im Test u. a. die beliebten „Twain“- und „ISIS“-Treiber und dein „Avision Button Manager“, über den selbst komplexe Scan-Vorgänge mit einem einzigen Tastendruck erledigt oder Daten direkt in die Cloud gescannt werden konnten.Der Dokumentenscanner selbst war handlich, kompakt und klein, konnte zusammen- und aufgeklappt, auch durch das leichte Gewicht im Standort neu platziert werden. Er wurde über das Netzkabel an den Strom angeschlossen, über USB mit dem PC verbunden.

Bedienung, Anwendungen und Software

Die Software war praktisch und intuitiv aufgebaut, so dass die Menüführung einigermaßen benutzerfreundlich und nicht zu kompliziert war.

Durch „Paper Port“ wurden die Dateien in normaler Größe und in Miniaturformat dargestellt. Dazu war das schnellere Durchsuchen und Sortieren der Dokumente möglich. Der Zugriff konnte auch von mobilen Geräten erfolgen.
Der Dokumentenscanner war in der Lage, einseitige oder beidseitige Scans umzusetzen, dabei auch Bild und Text als Format zu erkennen und auszurichten.

Avision AV176U Dokumentenscanner Rezensionen im Test und VergleichStatt einer Bedienung im Schritt-für-Schritt-Takt erwies sich die Nutzung über eine Taste im Test als vorteilhafter, da so die meisten Funktionen automatisch umgesetzt wurden, keine aufwendige Einstellung benötigten. Dazu konnten neun Tasten direkt und individuell mit den wichtigsten Sofort-Funktionen belegt werden. Das erhöhte den Bedienkomfort deutlich, gerade auch, wenn es darum ging, viele Papiere auf einmal durchzuziehen.

Der Scan verursachte keinen Papierstau. Traten Störungen auf, stoppte das Modell selbstständig. Jedes Blatt wurde schnell und leise verarbeitet. Das Durchsuchen von PDFs war ebenfalls im Test möglich.

Scandauer und Scanqualität

In seinen Funktionen war der „Avision AV176U Duplex Dokumentenscanner“ zuverlässig, bot einen sehr schnellen Durchzug, was nicht nur einseitige, sondern auch beidseitige Scans betraf. Die Dateien wurden zunächst als PDF gespeichert, konnten auch umgewandelt werden.

Die Bild- und Textqualität war ausgezeichnet, scharf und detailgenau. Auch Farbe und Kontrast zeigten gute Werte, konnten noch nachbearbeitet werden.

Plustek PS286 Dokumentenscanner Test

Die Lieferung erfolgte zuverlässig und schnell, lag im vom Hersteller angegebenen Zeitrahmen. Das Gerät lag in einem stabilen und größeren Karton, war neu, unbeschädigt und sofort für die Installation bereit.Mit im Paket waren eine Transporttasche, ein Netzteil, ein ADF-Papierhalter und die Installations-CD für die Software und Bedienung. Das Modell war klein und handlich, nahm angeschlossen wenig Platz weg. Eine kurze Anleitung gab es ebenfalls dazu.

Nähere Infos zum Hersteller

Plustek ist eines der wenigen Unternehmen im Test und Vergleich, das ausschließlich auf die Herstellung von Scannern und Dokumentenscannern spezialisiert ist. Es gehört zu den führenden Herstellern und vertreibt seine Produkte und Geräte weltweit.

Gegründet wurde „Plustek“ 1986 in Taiwan in der Stadt Taipeh, hat ein weiteres Forschungs- und Entwicklungszentrum in Shenzhen in China. Die Niederlassungen sind in Frankreich, England, Russland, Deutschland, Brasilien, Indien und in den USA zu finden. „Plustek“ erfand 1992 den ersten Graustufen-Einzugsscanner und den ersten Farb-Einzugsscanner. 2004 folgte der erste Buchscanner.

Maße und Gewicht

Plustek PS286 Dokumentenscanner Praxiseinsatz, Test und VergleichDer „Plustek SmartOffice PS286 Plus Duplex Dokumentenscanner“ war in der Bauweise hervorragend und platzsparend konzipiert. Der gesamte Aufbau gestattete eine übersichtliche Nutzung. Das Gerät war leicht und handlich.Der Scanner wog 1,7 Kilogramm, konnte daher im Test auch jederzeit neu platziert werden. Die Maße betrugen 26,3 x 12,8 x 14,8 Zentimeter. Dadurch war eine ausgezeichnete Leistung in kompakter Form gewährleistet.

Design, Farbe und Verarbeitung

Das Design sah optisch sehr ansprechend, modern und schnittig aus. Die Kanten waren abgerundet, das Gehäuse matt glänzend, silbern und grau gehalten. Im unteren Bereich ließ sich die Papierauffangschale herausziehen, im oberen Bereich der Papierhalter auf- und zuklappen. Dieser diente gleichzeitig als Staubschutz, wurde das Modell nicht genutzt.

Die Verarbeitung war wertig, die Haptik ausgezeichnet. Aufgeklappt bot der Dokumentenscanner ein kleineres Tastenfeld und gestattete die Festlegung von 9 Funktionstasten. So konnte auf Knopfdruck sehr schnell das richtige Format festgelegt werden.

Papierformat, Auflösung und Kapazität

Plustek PS286 Dokumentenscanner Preisvergleich und TestNicht nur normale Textdokumente, auch Visiten- und Plastikkarten konnte der Dokumentenscanner leicht verarbeiten, wenn sie eine Dicke bis zu 1,2 Millimeter aufwiesen. Er schaffte Dokumente mit einer Länge bis zu 25 Zentimeter und war für das Format DIN A4 geeignet. Die Vorlagekapazität lag bei bis zu 50 Blatt.

Die Auflösung betrug 300dpi, die dann für Schwarzweiß- und Farbdruck taugte, allerdings in Farbe nachbearbeitet werden musste. Der Scan war im Test schnell und einwandfrei, zeigte keine Fehler, war aber in der Farbe auch nicht allzu intensiv.

Technologie und Funktionen

Angelegt werden konnten 9 individuelle Scan-Profile, die in den Formaten über eine One-Touch-Funktionstaste vordefiniert werden konnten und dann eine sehr unkomplizierte und schnelle Verwendung gestatteten. Die jeweilige Zahl war dann in dem kleinen Display zu erkennen und konnte leicht gestartet werden.

Das Modell besaß eine integrierte Bildverarbeitung und bot damit eine hohe Bildqualität und OCR-Genauigkeit. Die Formate wurden in PDF, JPEG, TIF und MS-Office erstellt.

Scan und Software – der Dokumentenscanner in der Nutzung

Installation, Aufbau und Einrichtung

Plustek PS286 Dokumentenscanner Eigenschaften, Test und VergleichDer Dokumentenscanner wurde über ein ausreichend langes Kabel an den Strom angeschlossen, über USB mit dem PC verbunden. Ein direkter Netzwerkanschluss war nicht vorhanden, so dass z. B. Cloud-Dienste nicht genutzt oder die Dokumente sofort per E-Mail verschickt werden konnten.

Die Übertragung war jedoch über USB möglich und konnte dann vom Computer versendet werden. Es gab eine CD-ROM dazu, über die eine hochwertige Software installiert werden konnte. Diese war in wenigen Schritten im Test konfiguriert.

Bedienung, Anwendungen und Software

Sobald der Scan erfolgte, wurde das Bild oder die Datei am Bildschirm dargestellt. Das ging flott und problemlos, die Blätter wurden in der korrekten Ausrichtung angeordnet. Die Software wiederum bot eine Möglichkeit, zu speichern, das Datei-Format festzulegen, die Dokumente zu bearbeiten, zu schneiden oder zu drehen. Sie gestattete keine aufwendigen Anwendungen, war dafür aber sehr übersichtlich angelegt. Das Tagesvolumen lag bei 1.500 Seiten.

Die Dokumente sollten ein Gewicht zwischen 50 und 105 g/m2 aufweisen. Die Bedienung durch die Funktionstasten und die Software war leicht und unkompliziert. Das Dokument wurde senkrecht eingezogen, verrutschte dabei auch nicht ungünstig. Bücher konnten nicht gescannt werden. Das Modell hatte lediglich einen ADF-Einzug, der auch einen losen Stapel durchscannte.

Scandauer und Scanqualität

Plustek PS286 Dokumentenscanner Rezensionen im Test und VergleichAuch mehrere Seiten auf einmal wurden sehr schnell und zuverlässig durchgezogen und gescannt. Die Scangeschwindigkeit lag bei 25 ppm und 50 ipm für Schwarzweiß- und Farbdokumente. Die Bildqualität zeigte sich hochwertig, gestochen scharf und sauber. Auch farbige Dateien wurden klar dargestellt, in der Farbe und im Kontrast nicht ganz so satt und ausgeglichen.

Beim Einzug wurde jedes einzelne Dokument durch den Sensor erfasst und durchgescannt. Die Datei konnte dann mit der Software angepasst und in das gewünschte Format übertragen werden.

Leider hatte der Scanner keinen Slot für eine Speicherkarte, konnte entsprechend nicht ohne PC verwendet werden. Das Erfassen von dünnen und durchschimmernden Papieren und Belegen war dagegen kein Problem. Der Scan war im Test nur einseitig möglich.

Brother ADS-1100W Dokumentenscanner Test

Versand und Verpackung

Brother ADS-1100W Dokumentenscanne Erfahrungen, Test und VergleichDas Modell von Brother wurde zügig und zuverlässig nach der Bestellung ausgeliefert und benötigte nur 3 Werktage. Das Paket war stoßfest und transportsicher, der Dokumentenscanner unbeschädigt, neu und schön kompakt. Zum Gerät gab es die benötigten Kabel und die Software-CD dazu.Eine kurze Anleitung informierte über die Installation, ein digitales Handbuch war auf der DVD zu finden. Das Modell war sofort betriebsbereit, musste nur an den Strom angeschlossen und mit dem PC verbunden werden. Die Garantiezeit betrug 3 Jahre.

Maße und Gewicht

Der Dokumentenscanner hatte ein übersichtlich kompaktes Format mit der Abmessung von 10,3 x 28,5 x 8,4 Zentimeter. Damit war er leicht unterzubringen, zusammengeklappt im Test und Vergleich schmal und handlich.

Das Gewicht betrug 1,4 Kilogramm. Ein direkter Netzwerkanschluss war vorhanden, wobei im Test sichtbar wurde, dass die Übertragung mit PC-Verbindung und durch den Start mit der Software etwas schneller funktionierte.

Design, Farbe und Verarbeitung

Brother ADS-1100W [Thema]: Praxiseinsatz, Test und VergleichDas gesamte Gehäuse war schwarzfarbig, robust und matt glänzend. Der Scanner konnte im Deckel aufgeklappt werden, der dann gleichzeitig die Papierhalterung war. Das Design war schick, modern und elegant, die Bauform rechteckig und schmal.

Ein Display saß im vorderen Bereich und daneben mehrere Bedien- und Funktionstasten. Angezeigt wurde z. B. die Verbindung mit dem Internet. Das Modell war sehr sauber und gut verarbeitet, hatte eine USB- und HI-Speed-Schnittstelle.

Papierformat, Auflösung und Leistung

Bei einer interpolierten Auflösung bis zu 1.200 dpi war der Scan in hervorragender Qualität möglich, sowohl für Schwarzweiß- als auch Farbdokumente. Das Modell arbeitete mit einer Leistung von 14 Watt, war schnell und leise, bot das normale Format bis zu DIN A4 mit zusätzlichem Schlitz für Visitenkarten. Der Scan erfolgte in Duplex auch beidseitig, was die Anwendung im Test deutlich erleichterte.

Scan und Software – der Dokumentenscanner in der Nutzung

Installation, Aufbau und Einrichtung

Brother ADS-1100W Dokumentenscanner Eigenschaften, Test und VergleichDie Einrichtung der Software über die Treiber-CD war schnell gemacht und erforderte keinen besonderen Aufwand. Der Scanner konnte auch mit dem Netz verbunden werden und alle Anwendungen direkt starten.Der drahtlose Scan über die WLAN-Schnittstelle war etwas langsamer, konnte aber direkt geteilt oder an das Tablet und Smartphone weitergeleitet werden.Das Gerät war im Test schnell angeschlossen, bot gegenüber anderen Modellen im Vergleich zusätzlich eine Nutzung ohne PC über den USB-Stick. Unterstützt wurde „ISIS“, um die Einbindung in professionelle Archivierungssysteme zu vereinfachen.

Bedienung, Anwendungen und Software

Die Tasten am Gerät waren klar definiert und konnten in vier Anwendungen vorprogrammiert werden, um den Scan über einen Knopfdruck zu aktivieren und nicht erst aufwendig im Test festlegen zu müssen.

Das Modell erfasste alle Schwarzweiß- und Farbdokumente, Karten, Namensschilder, Belege, Quittungen und Rechnungen, entzerrte das Bild und bot auch eine Erkennung von leeren Seiten, die im Test jedoch nicht immer einwandfrei funktionierte.

Über die Software konnten die Daten im Ordner archiviert, als Format festgelegt und zurechtgeschnitten werden. Ein Zusammenfassen mehrerer Dokumente zur einer PDF war nicht möglich.

Scandauer und Scanqualität

Der Scan ging zügig voran und war im Geräusch sehr leise. Bis zu 20 Blatt konnten automatisch eingezogen werden, wobei ein Papierstau nicht so schnell auftrat. Die Scangeschwindigkeit Schwarzweiß-Dokumenten lag bei 32 Seiten pro Minute in beidseitigem Ergebnis, bei 16 Seiten pro Minute bei einseitigen Dokumenten. Damit war der Scan zuverlässig und korrekt.

Etwas ungünstig war der Einzug selbst, der häufig auch Schieflagen verursachte. Das Modell verfügte nicht über eine automatische Anpassung und Ausrichtung. Das machte die Nachbearbeitung am PC notwendig. Dafür war die Bildqualität hoch und in scharfer und klarer Auflösung auch für den Farb-Scan geeignet.

Wo kauft man Dokumentenscanner am besten?

Dokumentenscanner sind spezialisierte Geräte, die überwiegend für kommerzielle Kunden von Interesse sind. Der Fachhandel für Computerbedarf und Zubehör ist jedoch zum größten Teil auf die Bedürfnisse privater Kunden oder höchstens kleiner Gewerbetreibender ausgerichtet. Selbst wenn es in der Hauptfiliale einer Metropole Angebote im Bereich Dokumentenscanner gibt, handelt es sich in der Regel nur um wenige Modelle.

Wo kaufe ich einen Dokumentenscanner Testsieger von ExpertenTesten am besten?Zudem hat nicht jeder Kunde das Glück, in der Nähe einer großen Filiale eines Computerfachgeschäfts zu wohnen. Für die Mehrheit bedeutet das lange Anfahrzeiten, die nervige Suche nach einem Parkplatz und die Beschränkung auf die Öffnungszeiten. Dadurch geht wertvolle Arbeitszeit und somit Geld verloren.

Wir empfehlen den Einkauf im Internet als weitaus bessere Lösung. Dabei sind Sie weder an bestimmte Zeiten gebunden, noch müssen Sie Stunden für eine weite Anfahrt verschwenden. Stattdessen können Sie vom Büro oder von zu Hause aus bestellen, wann immer Sie Zeit oder Lust haben. im Internet steht Ihnen praktisch das gesamte Sortiment der in Deutschland erhältlichen Dokumentenscannern zur Verfügung.

Sie können sich in der jeweiligen Produktbeschreibung über alle Einzelheiten des Geräts informieren, gründlicher und schneller als das selbst ein gut geschulter Fachverkäufer tun könnte. Aufgrund dieser Informationen können Sie Ihre Kaufentscheidung treffen. Mit Hilfe einer Preissuchmaschine finden Sie den Onlineshop, in dem das Gerät am günstigsten zu haben ist.

 

Wissenswertes und Ratgeber

Wie so viele technische Entwicklungen ist die Geschichte des Dokumentenscanners eng mit den Leistungen eines Deutschen verknüpft. Weltweit wird Rudolf Hell als Erfinder der Scannertechnik und “Edison der grafischen Industrie” anerkannt. Die Grundlagen dazu lieferte sein “Hellschreiber”, der 1929 erfunden wurde, Das Gerät zerlegt Zeichen und Buchstaben in Bildpunkte und sendet diese per elektronischen Impuls an einen Empfänger, der das Bild wieder zusammensetzt.

Das war das Grundprinzip des Faxgeräts, das heute noch genutzt wird. Im Jahre 1958 erhielten Rudolf Hell und der Brite John Crosfield von einer renommierten amerikanischen Druckerei den Auftrag, einen Farbscanner zu entwickeln.

Zunächst experimentierten die Erfinder mit einem Vorläufer des Flachbettscanners. Da die Vorlage Punkt für Punkt mit Licht in 3 unterschiedlichen Farben abgetastet wurde, dauerte das Scannen einer Vorlage noch mehrere Stunden. Der erste Scanner, der nach diesem Prinzip arbeitete, kam 1963 auf den Markt. Nur 2 Jahre später setzte Hell auf die Trommeltechnik.

Alles wissenswerte aus einem Dokumentenscanner TestScanner, die nach diesem Prinzip arbeiten, tasten mit einem Scannerkopf, der sich hin und her bewegt, die Vorlage ab, die auf der rotierenden Trommel befestigt ist. 1971 brachte Hell den ersten vollständig digitalen Scanner auf den Markt. Da Trommelscanner für die heutigen Anforderungen zu langsam sind, werden sie nicht mehr hergestellt. Bis in die achtziger Jahre war die von Rudolf Hell gegründete Firma Weltmarktführer in der der Scannertechnik. Trommelscanner wurden erst in den neunziger Jahren von den heute noch in Gebrauch befindlichen Flachbettscannern abegelöst.

Seitdem ist die Entwicklung weit voran gekommen. Moderne Dokumentenscanner sind Hochleistungsgeräte, die mehrere Zehntausend Seiten Papier pro Tag bearbeiten können. Funktionen wie automatischer Papiereinzug und Duplexscan vereinfachen die Bedienung und beschleunigen das Arbeitstempo. Die Spezialisierung schreitet auch bei Dokumentenscannern immer weiter voran. Für den gewerblichen Bereich, in dem überwiegend mit losen Schriftstücken gearbeitet wird, haben sich Einzugscannerbewährt, während für gebundene Vorlagen am besten mit einem Flachbettscannergescannt werden können.

Welcher Dokumentenscanner eigent sich am besten? Die richtige Beantwortung dieser Frage hängt am meisten davon ab, wozu das Gerät verwendet werden soll. Bei Geräten, mit denen Fotos gescannt werden sollen, kommt es auf vor allem auf höchste Auflösung und eine orginalgetreue Farbwiedergabe an. In dieser Kategorie werden öfter auch einmal Vorlagen verwendet, die größer als das Format DIN A4 sind. In Poststellen von Firmen und Behörden dagegen kommt es vor allem auf eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit an, um das hohe Volumen an Schriftstücken bewältigen zu können.

Die besten Ratgeber aus einem Dokumentenscanner Test

Lohnt sich die Anschaffung eines Dokumentenscanners überhaupt? Für die meisten Unternehmen auf jeden Fall. Gesetzliche Vorschriften besagen, dass wichtige Unterlagen mehrere Jahre lang aufbewahrt werden müssen. Würde diese Schriftstücke in einem herkömmlichen Archiv gelagert, würde das immense Kosten verursachen. Ein Archiv benötigt nicht nur viel Platz, sondern muss auch klimatisiert und mit Alarm- und Brandmeldeanlagen ausgerüstet sein und von Fachpersonal betreut werden. Schriftstücke dagegen, die mit Hilfe von Dokumentenscannern digitalisiert und elektronisch gespeichert werden, finden zu Tausenden bequem auf einer DVD oder einem USB Stick Platz und können dort Jahrzehnte ohne Probleme überdauern.

Aber Dokumentenscanner sind doch teuer, oder? Diese Aussage stimmt nur bedingt. Natürlich haben die Qualitätsprodukte ihren Preis. Andererseits handelt es sich dabei um eine Investition, die sich schnell bezahlt macht. Dazu kommt, dass alle führenden Hersteller von Dokumentenscannern auch Modelle im Sortiment haben, die speziell für die Bedürfnisse kleiner und mittlerer Unternehmen entwickelt wurden. Diese Geräte haben ein ausgezeichnetes Preis-Leistungsverhältnis.

Alternativen zum Dokumentenscanner

Um große Mengen an Dokumenten schnell scannen zu können, gibt es eigentlich keinen Ersatz. Wenn nur gelegentlich ein Schriftstück gescannt werden muss, kann dafür auch ein Multifunktionsgerät mit einem integrierten Flachbettscanner benutzt werden. Unterwegs können zur Not auch verschiedene Apps für Smartphones oder Tablet PCs verwendet werden.

Diese tasten das Schriftstück ähnlich wie ein Handscanner ab und wandelt das Ergebnis automatisch in eine PDF Datei um. Es gibt auch Kugelschreiber (Smart Pens), mit denen dieselbe Aufgabe erfüllt werden kann. Die Stifte speichern die Daten auf einer Speicherkarte. Ersatzweise lässt sich auch eine gute Digitalkamera benutzen.

Quellen und weiterführende Links

de.wikipedia.org/wiki/Dokumentenscanner
de.wikipedia.org/wiki/Scanner_(Datenerfassung)
www.ocr-systeme.de/ocr.allg.htm
www.konstruktion.de/after-work/erfindungen-die-geschichte-des-scanners/
www.fujitsu.com/de/products/computing/peripheral/scanners/
www.brother.de/scanner7alle-scanner/dokumentenscanner#&xcStartAt=quickfinder

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