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Fotoscanner Test - f√ľr das Equipment eines echten Fotografen - Vergleich der besten Fotoscanner 2019

F√ľr den Fotografen geh√∂rt der Fotoscanner ohne Umschweife zum Equipment dazu. F√ľr unsere Bestenliste haben unsere Experten verschiedene Tests nebst Vergleiche im Internet kontrolliert und konnten somit auch Bewertungen f√ľr Lieferumfang, Schnittstellen, Durchlichteinheiten u.v.m. abgeben.

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Letzte Aktualisierung am:

Was ist ein Fotoscanner?

Bei einem traditionellen Fotoscanner handelt es sich √ľblicherweise um einen**Flachbettscanner**. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese Ger√§te mit oder ohne Durchlichteinheit ausgestattet sind. Flachbettscanner sind Multifunktionsger√§te, mit denen wir nicht nur Dokumente in erstklassiger Qualit√§t digitalisieren k√∂nnen, sondern auch Fotos, Grafiken und ganze Magazinseiten. Sie arbeiten √§hnlich wie ein Fotokopierer. Einige Modelle besitzen eine Durchlichteinheit mit denen wir auch Dias und Negativfilme im Kleinbildformat digitalisieren k√∂nnen.

Im Gegensatz zu den echten Filmscannern bzw. Diascannern fehlen ihnen vielfach die n√∂tige Aufl√∂sung und auch ein entsprechender Kontrastumfang, so dass ihre**St√§rken in erster Linie bei Dokumentvorlagen** zu finden sind. Auf dem Markt sind aber auch Filmscanner zu finden, die ebenfalls zur bekannten CCD-Technologiegeh√∂ren und eine wesentlich h√∂here Bildqualit√§t erreichen. Teilweise verf√ľgen sie sogar √ľber einen automatischen Einzug zum Scannen von Papierfotos.

Technisch hat sich in letzter Zeit viel bei den Fotoscannern getan. Wird ein normaler Flachbettscanner zum Digitalisieren von Fotos verwendet, geschieht dies √ľber einen**CCD-Zeilensensor**, der sich mit konstanter Geschwindigkeit unterhalb der Glasplatte bewegt und auf diese Weise ein komplettes Foto abscannen kann. Nach wie vor sind auch heute noch viele moderne Fotoscanner nach diesem Vorbild konstruiert.

Moderne Ger√§te arbeiten aber auch mit einem CMOS-Sensor und fotografieren eine Vorlage, √§hnlich wie bei einer Digitalkamera, ab. Der Scanvorgang gelingt hier√ľber wesentlich schneller, wobei die hochaufl√∂senden Sensoren eine wesentlich bessere Bildqualit√§t und weniger Fehlerquellen bieten. In einem¬†Fotoscanner Test haben sich externe Tester mit beiden Technologien besch√§ftigt.

Wie funktioniert ein Fotoscanner?

Die meisten Fotoscanner √§hneln optisch einem Flachbettscanner. Bei diesen Modellen m√ľssen die Papierabz√ľge unterhalb einer aufklappbaren Abdeckung auf eine Glasplatte gelegt werden. Es gibt aber auch Fotoscanner, die √ľber einen automatischen Einzug verf√ľgen, so dass die Papierfotos durch einen schmalen Schlitz √ľber eine Belichtungseinheit gef√ľhrt werden.

Wir möchten nachfolgend die Unterschiede zwischen den beiden gängigsten Verfahren bei Fotoscannern vorstellen.

 Der Fotoscanner mit Scanzeile

Wir befassen uns zunächst mit dem Scan- Vorgang eines Flachbettscanners bzw. eines Fotoscanners mit Scanzeile. Wir sprechen hier auch von einem Scanner mit CCD-Sensortechnologie. Unterhalb einer Glasscheibe befinden sich eine Steuerelektronik, ein beweglicher Scankopf und eine starke Lichtquelle. Die Lichtquelle strahlt dabei das zu scannende Foto an, wobei die Fotooberfläche das Licht reflektiert. Helle Flächen reflektieren hierbei mehr als dunkle Flächen. Über einen Stellmotor wird der Scankopf unter der Glasscheibe entsprechend der maximalen Größe der Scanfläche kontinuierlich bewegt.

Das reflektierende Licht wird √ľber ein Spiegelsystem zu einer Linse geleitet. Das Licht wird fokussiert und an lichtempfindliche Dioden weitergeleitet. Die Dioden wandeln die verschiedenen Lichtintensit√§ten in elektrische Impulse um. Dabei ist die Spannung umso h√∂her, je heller das Licht reflektiert wird. W√§hrend des Scanvorgangs wird das Licht durch einen Rot-Gr√ľn-Blau-Filter geschickt. √úber einen**Analog-Digital-Wandler** werden die analogen Spannungen schlie√ülich in digitale Signale umgewandelt. Diese k√∂nnen dann von einem Computer weiterverarbeitet werden.

Fotoscanner mit Scanzeile gibt es als Flachbettscanner-Ausf√ľhrung als auch als Scanner mit automatischem Papierfoto-Einzug.

Der Fotoscanner mit CMOS-Sensor

Fotoscanner mit CMOS-Sensortechnologie k√∂nnen sehr kompakt gebaut werden. Vielfach werden diese Modelle auch gleichzeitig zum Scannen von Diapositiven und Negativstreifen verwendet. Papierfotos werden in der Regel √ľber einen Aufnahmeschacht automatisch eingezogen. Der Fotoeinzug ist vergleichbar mit dem Papiereinzug bei einem Drucker mit hinterem Papierschacht.

Beim CMOS-Sensor handelt es sich um eine besonders stromsparende M√∂glichkeit, Fotos zu digitalisieren. Diese werden hier√ľber abfotografiert, so dass die meisten Ger√§te auch sofort √ľber einen integrierten kleinen Monitor eine Bildvorschau bieten. CMOS-Sensoren mit wenigstens 14 Megapixeln Aufl√∂sung sind in diesem Bereich keine Seltenheit. Leider zeichnen sich Scanvorg√§nge √ľber einen CMOS-Sensor mit einer schlechteren Lichtempfindlichkeit aus. Die CMOS-Technologie verwandelt einen Scan sofort in ein digitales Format, wie zum Beispiel in die Dateiformate TIFF, JPG oder GIF. Diese k√∂nnen dann problemlos von einem Computer weiterverarbeitet werden.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Von gro√üem Interesse sind nat√ľrlich die Anwendungsbereiche von Fotoscannern und deren Vorteile. In vielen F√§llen sind im privaten Bereich Multifunktionsdrucker zu finden, die √ľber eine Scaneinheit verf√ľgen, mit denen wir auch fotokopieren k√∂nnen. Leider sind die Aufl√∂sungen solcher integrierter Scanner nur durchschnittlich berechnet, wobei das Augenmerk eher auf einen perfekten Ausdruck gelegt wird.

Wer seine Fotosammlungen in sehr guter Qualit√§t digitalisieren m√∂chte, der sollte auf einen echten Fotoscanner zur√ľckgreifen. Nur diese Ger√§te besitzen eine hohe Farbtiefe und eine entsprechende Aufl√∂sung. Generell ist es Geschmackssache, ob ein Fotoscanner mit einem automatischen Einzug ausgestattet ist oder nicht.

Zu den h√§ufigsten Anwendungen geh√∂rt das Archivieren von wertvollen Papieraufnahmen. Dabei sind es nicht immer nur Farbbilder, die gescannt werden m√ľssen, sondern h√§ufig auch alte Schwarz-Wei√ü- oder Sepia-Aufnahmen aus den Vorkriegsjahren. Viele Scanner sind technisch so ausgelegt, dass sie schon selbst hardwarem√§√üig Bildfehler, Staub und andere Verschmutzungen korrigieren k√∂nnen.

Wichtig f√ľr uns ist, dass mit einem Fotoscanner die gescannten Fotos jederzeit weiterverarbeitet werden k√∂nnen. Dabei sind wir auch in der Lage, √ľber ein professionelles Fotolabor erneut hochwertige Abz√ľge von diesen Aufnahmen zu bestellen.

Die Vorteile von Fotoscannern

Aus einem Fotoscanner Test möchten wir eindeutig die Vorteile solcher Scanner herausstellen, um Ihnen eine mögliche Kaufentscheidung an die Hand zu geben.

  • h√∂here Aufl√∂sung als normale Dokumenten-Flachbettscanner,
  • wertvolle Papieraufnahmen k√∂nnen digitalisiert und weiterverarbeitet werden,
  • leichte Bedienung,
  • attraktives Preis-Leistungsverh√§ltnis

Gibt es auch Nachteile beim Fotoscanner?

Die nachfolgenden Nachteile aus einem Fotoscanner Test 2019 möchten wir Ihnen ebenfalls nicht vorenthalten, spielen insgesamt aber nur eine untergeordnete Rolle.

  • Fotoscanner ben√∂tigen zus√§tzlichen Platzbedarf auf dem Schreibtisch,
  • wer sich f√ľr einen Fotoscanner mit automatischem Einzug entschieden hat, kann hiermit keine Buch- oder Zeitschriftenvorlagen einscannen,
  • Multifunktionsdruckerbesitzer haben noch ein weiteres Ger√§t an ihrem Computer anzuschlie√üen

Welche Arten von Fotoscannern gibt es?

Wir möchten Ihnen hier aus einem Fotoscanner Test 2019 die verschiedenen Arten vorstellen und auch auf deren Vor- und Nachteile eingehen. Gleich vorweg möchten wir auch darlegen, dass es im Grunde nach keinen Scanner gibt, der hundertprozentig auf Fotos optimiert ist.

Der Fotoscanner

Als Fotoscanner werden die vorgenannten CCD-Flachbettscanner als auch die CMOS-Einzugsscanner bezeichnet. Flachbettscanner k√∂nnen in der Regel bis zu einer Vorlagengr√∂√üe von DIN A4 scannen. Einzugsscanner sind auf die √ľblichen Papierfotogr√∂√üen, wie zum Beispiel 10 x 15 cm, beschr√§nkt. Interessant sind in diesem Fall die Scan-Aufl√∂sungen, die bei den kompakten

‚ÄĘ Einzugsscanner bei rund 2.592 x 1.850 Pixeln liegt und bei den
‚ÄĘ CCD-Flachbettscannern von 4.800 x 4.800 Pixeln bis 9.600 x 9.600 Pixeln reicht.
Nicht unerwähnt bleiben soll, dass durch eine höhere Auflösung auch immer größere Bilddateien produziert werden, die nicht immer auch wirklich benötigte Bilddaten enthalten.

Vorteile Fotoscanner

Fotoscanner-EpsonPerfectV550-black

  • sehr gute Scan-Aufl√∂sung,
  • hohe Farbtiefe,
  • guter Kontrastbereich,
  • schnelle und einfache Bedienung

Nachteile Fotoscanner

  • es k√∂nnen h√§ufig nur Fotos bis zu einer bestimmten Gr√∂√üe gescannt werden,
  • teilweise hoher Preis

Der Multifunktions-Scanner

Wir sprechen von einem Multifunktions-Scanner, wenn wir mit diesem nicht nur Papierabz√ľge, sondern auch Dias und Filmnegative digitalisieren k√∂nnen. Viele Modelle zeichnen sich durch eine kompakte Bauform aus, verf√ľgen √ľber die neuere CMOS-Technologie und bieten dem Nutzer vielfach auch einen kleinen Monitor, mit dem eine Bildvorschau gew√§hrleistet wird. Dank der kompakten Abmessungen sind diese Scanner jedoch nicht f√ľr gro√üformatige Papierabz√ľge geeignet. Dennoch werden die meisten Fotoformate unterhalb von DIN A4 unterst√ľtzt. Die Scan-Aufl√∂sung liegt bei ungef√§hr 2.500 x 1.800 Pixeln.

Vorteile Multifunktions-Scanner

FotoscannerHPScanjet-von oben

  • gute Scan-Aufl√∂sung,
  • hohe Farbtiefe und guter Kontrast,
  • CMOS-Technologie liefert sofort digitales Endergebnis,
  • kompakte Abmessungen

Nachteile Multifunktions-Scanner

  • meist nur f√ľr kleinere Foto-Formate geeignet,
  • CMOS-Technologie bietet schlechtere Lichtempfindlichkeit als CCD,
  • Multifunktions-Scanner sind nicht billig

Der Film-Scanner

Wir haben bereits in einem gesonderten Artikel √ľber den Film-Scanner berichtet. Es handelt sich um den typischen Diascanner, der ausschlie√ülich zum Digitalisieren von Dias und Negativstreifen konzipiert ist. Papierfotos k√∂nnen nur als Multifunktions-Scanner eingelesen werden.

Vorteile Film-Scanner

  • sehr gute Scan-Aufl√∂sung,Fotoscanner-Canon-CanScan-mitDiatasche
  • hohe Farbtiefe und guter Kontrast bei Dias und Negative,
  • kompakte Abmessungen

Nachteile Film-Scanner

  • in der Regel nur f√ľr Dias und Negative geeignet,
  • gerahmte Dias m√ľssen separat √ľber Halterungen eingesteckt werden,
  • gute Ger√§te sind recht teuer

Der Flachbett-Scanner

Zu den Allroundern geh√∂ren die Flachbett-Scanner, die Dokumente, Bilder, farbige Vorlagen und nat√ľrlich auch Fotos digitalisieren k√∂nnen. Die meisten Modelle arbeiten mit dem CCD-Verfahren, wobei eine Scanzeile die Vorlage abtastet. Der gr√∂√üte Unterschied zu den echten Fotoscannern ist die niedrigere Scan-Aufl√∂sung, die durchschnittlich bei 1.200 x 1.200 Pixeln liegt. Dar√ľber hinaus reichen die Farbtiefe und der Kontrastbereich f√ľr herk√∂mmliche Fotos bis 10 x 15 cm Gr√∂√üef√ľr den Hausgebrauch durchaus aus. Flachbett-Scanner dieser Art sind bereits sehr g√ľnstig erh√§ltlich und werden universell zum Scannen und Fotokopieren verwendet.

Fotoscanner-Maße-Flachbett

Vorteile Flachbett-Scanner

  • ausreichende Scan-Aufl√∂sung,
  • Fotos k√∂nnen in guter Qualit√§t f√ľr den Hausgebrauch digitalisiert werden,
  • g√ľnstiger Preis

Nachteile Flachbett-Scanner

  • nehmen viel Stellfl√§che ein,
  • sind im Rahmen der Multifunktionsdrucker √ľberfl√ľssig geworden,
  • geringere Scan-Aufl√∂sungen

Der mobile Scanner

Mobile Scanner zeichnen sich durch eine √§u√üerst kompakte Bauweise aus. Sie werden entweder h√§ndisch mithilfe eines festen CCD-Sensors √ľber die Vorlage gef√ľhrt, wobei nat√ľrlich sehr schnell Ungenauigkeiten auftreten k√∂nnen oder es gibt sie als Einzugsscanner. Diese portablen Scanner werden gerne von Au√üendienstmitarbeitern genutzt, wobei es nicht auf eine sehr hohe Scan-Qualit√§t ankommt. Vielfach werden hier auch nur Dokumente eingescannt. Aufgrund der geringeren Aufl√∂sung sind sie nur bedingt als Fotoscanner einzusetzen.

Vorteile mobiler Scanner

  • leicht und kompakt,
  • k√∂nnen gut unterwegs eingesetzt werden,
  • g√ľnstiger Preis

Nachteile mobiler Scanner

  • geringe Scan-Aufl√∂sung,
  • nicht immer leichte Handhabung,
  • f√ľr Fotoscann nur bedingt einsetzbar

c‚Äôt √ľber die besten Fotoscanner

Das Computerfachmagazin c‚Äôt hat sich f√ľr ein gro√ües Scanner-Special im Juni 2019 intensiv mit dem aktuellen Scanner-Markt befasst. Im Experten-Interview mit einem ihrer Redakteure gehen sie auch auf die Frage ein, welcher Scanner am besten zum Scannen von Fotos geeignet ist.

Im Jahr 2010 hatte die Stiftung Warentest noch geschrieben, dass viele herk√∂mmliche Scanner besser Fotos scannen k√∂nnten, als spezielle Fotoscanner. Dies scheint nach fast 10 Jahren Entwicklung nicht mehr der Fall zu sein. Laut c‚Äôt sind spezielle Fotoscanner am besten f√ľr Fotos. Von den Fotoscannern selbst sei die beste Wahl Epson oder Canon. Das Gute an diesen Fotoscannern sei, dass sie sehr viele Graustufen gut wieder geben k√∂nnten und dunklere Fl√§chen nicht einfach nur in ein einheitliches Schwarz verwandeln.

Epson bietet Fotoscanner in mehreren Preiskategorien an. In der unteren Preiskategorie um die 100 Euro befinden sich der Fotoscanner Epson Perfection V370 und der Fotoscanner Epson V39. F√ľr etwa das Doppelte bekommt man die Fotoscanner Epson Perfection V600 und Epson Perfection V550.

F√ľr Professionelle gibt es dann die noch h√∂herwertigen und noch teureren Fotoscanner Epson Perfection V800 und Espon Perfection V850 Pro. Diese funktionieren mit einer ICE-Technologie und k√∂nnen Foto, Negative und alte Dias nicht nur Scannen, sondern auch reparieren. Sie erkennen feine Risse etc., welche sich dann mit dem Scanner bearbeiten lassen.

Von Canon sind die bekanntesten Fotoscanner der Canon Canoscan 8800F, der Canon Canoscan 9000F und der Fotoscanner Canon Canoscan 9000F Mark II. Preislich liegen sie alle um die 200 Euro.

So wurden die Fotoscanner getestet

Die Fotoscanner Testsieger wurden nach folgenden Testkriterien getestet:

Die Art des Fotoscanners und die verwendeten Medien

Hierbei ging es um die Bauart des jeweiligen Fotoscanners. Dabei wurde in Tests zwischen Flachbett-Fotoscannern und solchen Modellen mit automatischem Einzugunterschieden. Einige Modelle verwenden eine Stapelzuf√ľhrung, in der mehrere Papierfotos gleicher Gr√∂√üe eingelegt werden k√∂nnen, so dass diese √ľber einen Einzug nacheinander digitalisiert werden k√∂nnen.

Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist die Gr√∂√üe der verwendeten Medien. W√§hrend die Flachbett-Scanner teilweise sogar Papierfotos bis zu einer Gr√∂√üe von DIN A3 scannen k√∂nnen, gibt es kompakte Fotoscanner, die lediglich die traditionellen Papiergr√∂√üen von 10 x 15 cm digitalisieren. Hier kommt es letztlich auf den jeweiligen Einsatzzweck an. Wer flexibel sein m√∂chte, greift auf einen DIN A4 Flachbett-Fotoscanner zur√ľck.

Scanverfahren

Die meisten Flachbett-Fotoscanner nutzen das CCD-Verfahren mithilfe einer Scanzeile, die sich kontinuierlich unterhalb einer Glasfläche bewegt und das Foto scannt. Anstelle einer Kaltlichtröhre als Lichtquelle, verwenden sehr kompakte Flachbett-Scanner LEDs. In diesem Fall sprechen wir vom CIS-Verfahren, welches jedoch insgesamt eine geringere Schärfentiefe aufweist. CIS-Scanner können nur sehr plan aufliegende Vorlagen optimal digitalisieren.

Im Gegensatz zu den vorgenannten Techniken gibt es noch das CMOS-Verfahren. Dieses wird in der Regel bei kompakten Fotoscannern verwendet, in dem das Papierfoto in eine integrierte Dunkelkammer gezogen, dort beleuchtet wird und mithilfe eines CMOS-Sensors abfotografiert wird. Im Ergebnis erhalten wir direkt ein digitales Bildformat.

Farbtiefe

Die Farbtiefe bestimmt bei einer Fotografie alle Helligkeits- und Farbwerteinnerhalb eines bestimmten Rasters. Diese Werte werden in jedem Pixel gespeichert. Jede Bildeinheit kann √ľber mehrere Farbabstufungen verf√ľgen. Die Farbtiefe eines normalen Digitalbildes liegt bei 24 Bit. Dennoch ist es sehr unwahrscheinlich, dass ein Foto sich aus allen verf√ľgbaren Einzelfarben zusammensetzt.

In einem Fotoscanner Test wurde festgestellt, dass die meisten Scanner √ľber eine Farbtiefe von wenigstens 24 Bit verf√ľgen. Einige erreichen sogar eine**Farbtiefe von 48 Bit**.

Die Auflösung

Ein weiteres Kaufkriterium ist die zu erreichende Auflösung eines Fotoscanners. In aller Regel wird dies in dpi bzw. Pixel angegeben. Gute Fotoscanner erreichen hier eine Scanauflösung von wenigstens 1.200 dpi. Es gibt aber auch Modelle, die 2.400, 3.600 oder 4.800 dpi erreichen.

Bei utopisch hohen Scan-Aufl√∂sungen sollten Sie jedoch vorsichtig sein, dass der Hersteller hier nicht die interpolierten Werte verwendet hat. In der Digitalfotografie spielt die Interpolation eine wichtige Rolle. Hier√ľber k√∂nnen Bilder mit geringer Pixeldichte aufgefrischt werden. Leider geschieht dies meist nur mit einer Einbu√üe der Sch√§rfentiefe, da wichtige Bilddaten nicht rekonstruiert werden k√∂nnen. Bei einer Verkleinerung eines Fotos durch Interpolation spielt dies keine so gro√üe Rolle.

Worauf muss ich beim Kauf eines Fotoscanners achten?

Wenn Sie sich f√ľr einen neuen Fotoscanner interessieren, sollten Sie zuerst ber√ľcksichtigen, f√ľr welchen Einsatzzweck und wie h√§ufig Sie ein solches Ger√§t ben√∂tigen. Zu den modernen Fotoscannern geh√∂ren auch Flachbett-Scanner mit hohen Scan-Aufl√∂sungen von wenigstens 2.400 dpi, mit denen Sie auch alle anderen Vorlagen, wie Schriftst√ľcke, Brosch√ľren und sogar B√ľcher digitalisieren k√∂nnen.

Bedenken Sie, dass f√ľr sehr hochwertige Scans diese separaten Flachbett-Scanner deutlich besser sind, als die integrierten Modelle vieler Multifunktions-Drucker. Hier sollten Sie also entscheiden, ob Ihnen der zus√§tzliche Platzbedarf zugunstenerstklassiger Digitalisierungen von Fotos dies wert ist.

Wichtige Kennwerte f√ľr die Qualit√§t eines Fotoscanners sind die maximale Scan-Aufl√∂sung in Pixel bzw. dpi und die Farbtiefe von wenigstens 24 Bit. M√∂chten Sie nur die traditionellen Papierabz√ľge in den Formaten 9 x 13 oder 10 x 15 digitalisieren, dann gibt es sehr kompakte Fotoscanner mit automatischem Einzug und hochaufl√∂sender CMOS-Technologie, mit denen Sie sofort im Ergebnis digitale Bilddateien erhalten. Ansonsten k√∂nnen wir Ihnen die Foto-Flachbett-Scanner empfehlen, die √ľber eine Scanzeile und einen Analog-Digital-Wandler ebenfalls digitale Bildformate liefern.

Letztlich spielt noch der verf√ľgbare Platzbedarf eine Rolle bei der Kaufentscheidung. Nicht jeder m√∂chte neben seinem Drucker noch ein Ger√§t mit denselben Abmessungen auf seinem Schreibtisch stehen haben. Interessanterweise gibt es aber auch hier mittlerweile platzsparende L√∂sungen bekannter Hersteller, mit denen diese DIN A4 Scanner in aufrechter Position betrieben werden k√∂nnen.

Kurzinformation zu f√ľhrenden Herstellern

Unsere Fotoscanner Vergleichssieger stammen von renommierten Herstellern, die wir Ihnen nachfolgend ein wenig näher vorstellen möchten.

  • Rollei
  • Canon
  • Epson
  • Plustek
  • Hama
Die deutsche Rollei GmbH mit Sitz in Hamburg wurde im Jahr 1920 gegr√ľndet. Das Traditionsunternehmen hat die legend√§ren zwei√§ugigen Spiegelreflexkameras entwickelt und ist auch bis heute in der professionellen Fotografie vertreten. Rollei produziert die kompakten, w√ľrfelf√∂rmigen Fotoscanner, die mit CMOS-Technologie ausgestattet sind. √Ąhnlich wie in einer Dunkelkammer, werden Papierfotos √ľber einen automatischen Einzug in das Innere des Scanners transportiert und dort √ľber eine LED-Belichtungseinheit von einem hochaufl√∂senden CMOS-Sensor fotografiert. Mit diesen Ger√§ten erhalten wir sofort unser digitales Endprodukt in einem gew√ľnschten Dateiformat. Neben Papierfotos k√∂nnen diese Multifunktions-Fotoscanner aber auch Dias und Negativstreifen digitalisieren.
Canon ist ein japanisches Unternehmen mit Stammsitz in Tokio, welches bereits 1937 gegr√ľndet wurde. Die Firma ist weltweit einer der gr√∂√üten Kamerahersteller, aber auch im Bereich von Druckern und Scannern sehr stark vertreten. Die modernen Scanner der CanoScan-Serie setzen auf das hochwertige Linsensystem aus dem Fotobereich und erreichen hierdurch eine beeindruckende Qualit√§t. Abtast-Aufl√∂sungen von 4.800 x 4.800 dpi und eine Farbtiefe von 48 Bit sind hier ebenso zu finden, wie ein enormes Scan-Tempo. Einige Modelle lassen sich platzsparend auch in aufrechter Position betreiben. Selbst DIN A4 Vorlagen und B√ľcher bereiten diesen Flachbett-Scannern keine Probleme. Sie sind als Fotoscanner ideal geeignet und geh√∂ren ebenfalls zu unseren Fotoscanner Vergleichs-Testsiegern.
Die Seiko Epson Corporation mit Sitz im japanischen Nagano wurde im Jahr 1942 gegr√ľndet. Diese Marke ist sehr stark im Druckersegment vertreten, wobei aber auch Flachbett-Scanner zum Produktsortiment geh√∂ren. Sehr beliebt sind die Fotoscanner der Perfection-Serie, die mit besonders hohen Aufl√∂sungsraten √ľberzeugen k√∂nnen. Das Topmodell erreicht dabei eine Ausgabeaufl√∂sung von sage und schreibe bis zu 12.800 dpi. Diese CCD-Scanner verwenden als Lichtquelle ultrahelle LEDs, sodass zu Beginn des Scan-Vorgangs die Aufw√§rmphase entfallen kann. Die Epson Flachbett-Scanner sind f√ľr anspruchsvolle Fotografen und Hobbyfotografen ideal geeignet und sorgen f√ľr ein rasches Digitalisieren umfangreicher Fotosammlungen. Mit diesen Scannern k√∂nnen auch Dias und Negativstreifen gescannt werden.
Die Plustek Inc. ist ein Hersteller von hochwertigen Scannern und wurde 1989 in Taiwan gegr√ľndet. In erster Linie ist Plustek f√ľr seine Diascanner mit Aufl√∂sungen bis 7.200 dpi bekannt geworden. Aber auch im Flachbett-Scanner-Bereich kann der Hersteller mit innovativen L√∂sungen zu g√ľnstigen Preisen √ľberzeugen. Interessant sind die mobilen Plustek Fotoscanner der SmartPHoto-Serie, die mit ihrer automatischen Formaterkennung Papierfotos bis zu einer Gr√∂√üe von DIN A6 √ľber einen Einzug digitalisieren k√∂nnen. Mittels One-Touch-Bedienung wird durch einfachen Tastendruck jedes passende Foto sofort gescannt. Aber auch mit den Flachbett-Scannern der OpticSlim-Serie lassen sich bis zu 1.200 dpi gute Scan-Ergebnisse erzielen. F√ľr ambitionierte Hobbyfotografen ist Plustek mit Sicherheit eine interessante Alternative.
Die deutsche Hama GmbH & Co.KG mit Sitz in Monheim wurde im Jahr 1923 gegr√ľndet. Das Unternehmen hat sich auf Computer- und Fotozubeh√∂r, Audio, Video und Telekommunikation spezialisiert. Von Hama gibt es auch portable Fotoscanner, die f√ľr Bildformate bis 10 x 15 cm geeignet sind und dabei eine ausreichende Aufl√∂sung von 1.800 x 1.200 dpi erreichen. √úber einen ingegrierten Lithium-Ionen-Akku sind diese kompakten Fotoscanner auch unterwegs ohne Netzstrom einsatzf√§hig, wobei die Akkuleistung sogar f√ľr bis zu 150 Fotoscans ausreicht. Hama Fotoscanner sind f√ľr Einsteiger und Leute, die unterwegs ihre Fotos scannen m√∂chten, ideal geeignet. Dabei √ľberzeugen diese kompakten Ger√§te mit einemg√ľnstigen Preis-Leistungsverh√§ltnis.

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich meinen Fotoscanner am besten?

Nachdem wir Ihnen die bekanntesten Hersteller von Fotoscannern vorgestellt haben, m√∂chten Sie nat√ľrlich auch wissen, wo es diese Fotoscanner Vergleich-Testsieger zu kaufen gibt.

Einkauf im Fachhandel

Fotoscanner k√∂nnen wir im √∂rtlichen Fachhandel finden. In etlichen Elektronikm√§rkten werden Scanner f√ľr die meisten Anwendungszwecke angeboten. Problematisch ist nur, dass wir hier nicht immer auch diejenigen Modelle finden, die wir hier als Fotoscanner Vergleichs-Testsieger auserkoren haben. Bei Nachfragen werden die meisten Verk√§ufer nat√ľrlich versuchen, die verf√ľgbaren Fotoscanner anzupreisen, auch wenn diese letztlich schlechtere Bewertungen erhalten haben. Dar√ľber hinaus erhalten wir auch nicht immer den g√ľnstigsten Preis.

Viele M√§rkte bieten hier nur einen Gutschein an, f√ľr den wir verst√§ndlicherweise gar keinen Bedarf haben. Auch in diesem Fall sollten Kunden aufpassen, ob es wirklich eine gute Wahl ist, bei einem √∂rtlichen Fachhandel einzukaufen.

Recht nachteilig finden wir die unterschiedlichen R√ľckgabekriterien bei Nichtgefallen. Sollte uns ein Fotoscanner nicht gefallen oder hat sogar M√§ngel, k√∂nnen wir nicht immer darauf vertrauen, dass wir in einem Elektronikfachmarkt unser Geld zur√ľck¬†bekommen.

Vorteile Fachmarkt

  • pers√∂nliche Inaugenscheinnahme m√∂glich,
  • mit etwas Gl√ľck gute Beratung
Fotoscanner-HPScanjetG4010-Rueckansicht

Nachteile Fachmarkt

  • nicht alle gew√ľnschten Modelle erh√§ltlich,
  • starke Beeinflussung durch Verk√§ufer,
  • schlechte R√ľckgabem√∂glichkeiten,
  • h√§ufig teure Preise

Einkauf im Internet

Wer sich lange Anfahrtswege und eine umst√§ndliche Parkplatzsuche ersparen m√∂chte, der nutzt den Onlineeinkauf f√ľr einen Fotoscanner. Im Internet finden wir problemlos auch die¬†getesteten Top-Modelle und k√∂nnen diese zu wesentlich g√ľnstigeren Preisen kaufen, als im √∂rtlichen Fachhandel.

Die meisten Onlineh√§ndler gew√§hrleisten eine sicheren und reibungslose Kaufabwicklung mit einem Widerrufsrecht. Wir m√ľssen uns hier auch nicht auf eine Beeinflussung durch einen Verk√§ufer einstellen und k√∂nnen in aller Ruhe unseren gew√ľnschten Fotoscanner aussuchen. Viele interessante Informationen zu Fotoscannern finden Sie in einem externen¬†¬†Fotoscanner Test, welchen wir Ihnen f√ľr eine Kaufberatung empfehlen m√∂chten.

Alte Bilder Fotoscanner

Vorteile Onlineeinkauf

  • das gew√ľnschte Modell ist verf√ľgbar,
  • unbeschwertes Einkaufserlebnis ohne Parkplatzsuche,
  • Einkaufsm√∂glichkeiten rund um die Uhr,
  • g√ľnstige Preise

Nachteile Onlineeinkauf

  • keine pers√∂nliche Beratung durch einen Verk√§ufer,
  • keine Vor-Ort-Inaugenscheinnahme

Wissenswertes & Ratgeber

Hier erfahren Sie noch einige Hintergrundinformationen rund um das Thema Fotoscanner.

Die Geschichte des Fotoscanners

Die Entwicklung unserer heutigen Scanner und auch der Fotoscanner geht auf den Deutschen Rudolf Hell zur√ľck. Dieser erfand im Jahr 1929 das Faxger√§t, bei dem Buchstaben und Linien in einzelne Punkte zerlegHell Hellschreiber-Bletchley-Fotoscannert wurden und auf diese Weise elektronisch √ľbertragen werden konnten. Von daher hat Rudolf Hell den Grundstein f√ľr die moderne Scanner-Technologie gelegt. Das Faxger√§t mit dem Namen Hellschreiber ist eigentlich ein Fernschreiber, den Hell √ľber sein eigenes Unternehmen vertrieb.

Der Hellschreiber nutzte eine Rasteraufteilung von 7×7 und konnte jedes Zeichen aus 49 Bildpunkten zusammensetzen. Diese Technik existiert auch heute noch bei den √ľblichen Faxger√§ten. Hell verkaufte seine Rechte sp√§ter an Siemens, die bis in die 80er Jahre den Hellschreiber unter eigenem Namen vertrieben. Im Jahr 1951 erfand Hell seinen Klischographen, der f√ľr das Hochdruckverfahren eingesetzt wurde. 1956 entwickelte er dann das erste Faxger√§t KF 108, welches den Hellschreiber ersetzen sollte. Siemens hielt aber noch viel zu lange an dem alten Verfahren fest, so dass sich in der Zwischenzeit die Japaner mit moderneren Technologien durchsetzen konnten.

In den Vereinigten Staaten wurde seit 1951 an der Erfindung eines Farb-Scanners gearbeitet. Da die Prototypen der Firma PDI gravierende M√§ngel aufwiesen, wurde der Entwicklungsauftrag f√ľr einen Farb-Scanner an Rudolf Hell und an den Engl√§nder John Crosfield vergeben. Hell erfand dabei seinen Colorgraphen, dem ersten Farbscanner mit Flachbett-Hell DC300 -erster Digitalscanner1977Technologie. Die ersten Ger√§te waren jedoch mit mehr als 500 Elektror√∂hren ausgestattet und wurden dabei sehr warm. Ein Scan einer 30 x 40 cm Vorlage dauerte mehrere Stunden.

1965 wechselte Hell auf die Trommelbauweise seiner Farb-Scanner. 1970 entwarf Hell seinen Chromograph DC 300 mit Digitaltechnik. Es war seinerzeit der erfolgreichste Farb-Scanner und wurde weltweit mehr als 3.500 Mal verkauft. Gemeinsam mit dem Engl√§nder Crosfield wurde schlie√ülich noch das Modell_Magnascan_ entwickelt, welches bis zum Ende der 90er Jahre erfolgreich vermarktet wurde. Erst danach begann die gro√üe √Ąra der heutigen Flachbett-Scanner, aus der schlie√ülich auch die Fotoscanner stammen.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Fotoscanner

Wir m√∂chten in unserem Fotoscanner Vergleich¬†2019 noch auf einige interessanten Daten und Fakten aufmerksam machen, die Ihnen vielleicht beim Kauf eines Fotoscanners n√ľtzlich sein k√∂nnen.

Die Verteilung von Scannern in deutschen Haushalten

Wir haben uns mit den statistischen Erhebungen des bekannten Statistikportals_Statista_ befasst und konnten hierbei feststellen, dass in einem Zeitraum von 2011 bis 2014 in den meisten deutschen Haushalten durchschnittlich 13 Millionen noch einen separaten Scanner benutzen. Auch wenn die Zahlen leicht r√ľckl√§ufig sind und viele auf einen Multifunktionsdrucker mit integriertem Scanner setzen, haben Flachbett-Scanner immer noch die Nase vorne in Bezug auf die Nutzung von Laserdruckern oder reinen Fotodruckern.

Die Kaufabsichten f√ľr einen Fotoscanner

Auch hierbei haben wir wieder Statista herangezogen und konnten feststellen, dass der Kauf von Multifunktionsdruckern an erster Stelle steht. Nur etwa 1,3 % aller Nutzer planen, sich einen Scanner anzuschaffen. Wir m√ľssen hierbei jedoch ber√ľcksichtigen, dass in diesen Zahlen auch diejenigen Nutzer enthalten sind, die generell sich einen Flachbett-Scanner anschaffen m√∂chten. Fotoscanner stellen eine Nischenl√∂sung f√ľr ambitionierte Fotografen dar.

Konnektivität eines Fotoscanners

Wir haben zwar √ľber die unterschiedlichen Bauweisen eines Fotoscanners gesprochen, jedoch noch nicht, wie diese mit einem Computer verbunden werden. W√§hrend die ersten Flachbett-Scanner noch √ľber eine SCSI-Schnittstelle verf√ľgten, werden moderne Fotoscanner fast ausschlie√ülich √ľber einen schnellen USB-2.0-Port mit dem Computer verbunden. In seltenen F√§llen sind auch kompakte und portable Scanner zu finden, die √ľber WiFi mit einem Computer verbunden werden k√∂nnen. Im Grunde ist diese Konnektivit√§t bei Scannern auch eher un√ľblich und spielt vielmehr bei Druckern eine wichtige Rolle.

Automatisches Entfernen von Staub und Kratzern

Viele ältere Fotoaufnahmen sind nicht nur vergilbt, sondern weisen auch Beschädigungen auf. Häufig haften Schmutz und Staub auf den empfindlichen Oberflächen. Kratzer können ebenfalls störend wirken. Viele Fotoscanner sind mithilfe einer sogenannten Digital ICE-Technologie hardwaremäßig in der Lage, während eines Scanvorgangs diese Kratzer und Verschmutzungen zu beseitigen. Nicht immer sind diese Ergebnisse jedoch zufriedenstellend, so dass wir nicht darum herumkommen, eine gute Bildbearbeitungssoftware einzusetzen.

Fotoscanner ausleihen oder kaufen?

Fotoscanner sind eine ideale Hilfe, wenn es um das Digitalisieren von Papieraufnahmen geht. Viele stellen sich vielleicht die Frage, ob es sich √ľberhaupt lohnt, einen solchen Scanner zu kaufen. Viele Portale und Fachh√§ndler bieten die M√∂glichkeit, einen Fotoscanner auszuleihen.

M√∂chten Sie viele Ihrer alten Fotosammlungen digitalisieren, dann ben√∂tigen Sie hierf√ľr viel Zeit. W√§hrend die eigentliche Scan-Zeit relativ kurz ist, nimmt das Suchen und Zur√ľcksortieren der Aufnahmen die meiste Zeit in Anspruch. In diesem Fall lohnt es sich nicht, sich einen Fotoscanner auszuleihen.Viele Fotografen greifen auf einen modernen Foto-Flachbett-Scanner zur√ľck, der nicht nur f√ľr Fotos geeignet ist, sondern mit dem auch alle anderen Vorlagen digitalisiert werden k√∂nnen. Dank der flexiblen Einsatzweise lohnt es sich auch hier nicht, einen solchen Scanner auszuleihen.

Letztlich sprechen auch die relativ g√ľnstigen Preise gegen ein Ausleihen. Gute Fotoscanner sind schon f√ľr knapp unter 100 Euro erh√§ltlich. Wer regelm√§√üig seine Papierfotos und Fotoalben digitalisieren m√∂chte, der sollte sich lieber gleich einen eigenen Fotoscanner kaufen. Einen Fotoscanner sollten Sie sich nur dann ausleihen, wenn die zu digitalisierende Anzahl an Papierfotos und Bilderb√§nden √ľberschaubar ist und innerhalb eines kurzen Zeitraums bew√§ltigt werden kann.

N√ľtzliches Zubeh√∂r

Fotoscanner werden von Werk ab bereits mit umfangreichen Zubeh√∂r ausgeliefert. Im Lieferumfang ist alles enthalten, um einen solchen Scanner voll und ganz nutzen zu k√∂nnen. Dennoch gibt es f√ľr Sie n√ľtzliches Zubeh√∂r, mit denen die Scan-Arbeit wesentlich erleichtert wird.Fotoscanner-Filmcleaner

Reinigungsspray

Im Handel werden praktische Sprayflaschen mit Reinigungsl√∂sung angeboten, mit denen Papierfotos und sogar Dias und Negativstreifen schonend ges√§ubert werden k√∂nnen. Gleichzeitig sorgt diese Fl√ľssigkeit daf√ľr, dass die Oberfl√§che antistatisch wirkt und somit keinen Staub und Schmutz mehr anziehen kann.

Baumwollhandschuhe

Ambitionierte Fotografen verwenden Baumwollhandschuhe, mit denen Papierbilder unFotoscanner-Handschuhed Negativstreifen besonders schonend behandelt werden k√∂nnen. Dadurch werden Fingerabdr√ľcke vermieden, die sp√§ter zu unsch√∂nen Scan-Ergebnissen f√ľhren w√ľrden. Insbesondere bei Dias sollten Fingerabdr√ľcke vermieden werden.

Blasebalg mit Reinigungspinsel

Recht beliebt f√ľr die Reinigung von Fotos ist ein sogenannter Blasebalg mit RFotoscanner-Putzpinseleinigungspinsel. Staub und Verschmutzungen lassen sich auf diese Weise sehr einfach beseitigen. Generell spielt es eine wichtige Rolle, alle Verschmutzungen vor einem Scanvorgang zu entfernen. Dies ist auch dann erforderlich, wenn der Fotoscanner √ľber eine¬†integrierte Staub- und Kratzerentfernung verf√ľgt.

WiFi-Boxen

Obwohl die meisten Scanner √ľber einen schnellen USB-Port mit einem Computer verbunden werden, gibt es einige Hersteller, die eine separate WiFi-Box zur Verf√ľgung stellen. Hier√ľber k√∂nnen bestimmte Scanner ihre Daten kabellos zum Computer oder auch zu anderen mobilen Endger√§ten √ľbertragen. Hierf√ľr ist dann weder ein Netzwerkkabel noch eine externe Stromversorgung zum Scannen erforderlich.

Alternativen zum Fotoscanner

Auf der Suche nach Alternativen zum Fotoscanner gibt es leider nur wenige Möglichkeiten.

Wir können Fotos mit einer Digitalkamera digitalisieren

M√∂chten wir nur hin und wieder einmal ein Papierfoto digitalisieren, dann k√∂nnen wir hierf√ľr auch unsere Digitalkamera nutzen. Grundvoraussetzung ist, dass unsere Kamera √ľber eine ausreichend hohe Aufl√∂sung verf√ľgt. Zun√§chst m√ľssen wir eine plane Auflagefl√§che suchen. Nachdem wir dort unser Papierfoto ausgerichtet haben, sollte auf eine ausreichende Beleuchtung geachtet werden.

Damit Spiegelungen vermieden werden, d√ľrfen wir keinen Blitz verwenden. Viele Fotos sind mit einer gl√§nzenden Beschichtung versehen, die ansonsten unsch√∂ne Reflexionen wiedergibt. Ideal w√§ren mehrere Lichtquellen, die von der Seite das Foto anstrahlen. Damit vermeiden wir auch einen m√∂glichen Schattenwurf durch das Papier. Das Licht sollte auch nicht direkt auf das Foto strahlen.

Da wir auf einen Blitz verzichten, m√ľssen wir uns gegen Verwackelungen sch√ľtzen. Von daher empfehlen wir unbedingt ein Stativ. Um Verzeichnungen zu vermeiden, sollte unsere Kamera direkt von oben das Foto abfotografieren. Es empfiehlt sich, mehrere Aufnahmen mit unterschiedlichen Belichtungen anzufertigen. Am PC k√∂nnen wir mithilfe eines Bildbearbeitungsprogramms m√∂gliche Fehler noch korrigieren.

Der Standard-Scanner

Wenn wir keinen hochaufl√∂senden Fotoscanner besitzen, k√∂nnen wir unsere Papierabz√ľge auch mit einem herk√∂mmlichen Flachbett-Scanner digitalisieren. Die Aufl√∂sungen sollten wenigstens 300 dpi f√ľr kleinere Abz√ľge betragen. Auch hier kann ein gutes Bildbearbeitungsprogramm weiterhelfen. Neben den Standard-Flachbett-Scannern k√∂nnen wir auch die integrierten Scanner unseres Multifunktionsdruckers nutzen. Dabei d√ľrfen wir jedoch nicht aus den Augen verlieren, dass diese Scanner nicht √ľber die hohe Scan-Aufl√∂sung verf√ľgen, wie sie separate Fotoscanner besitzen. In vielen F√§llen wird f√ľr die integrierten Scanner eines MFDs die CIS-Scan-Technologie verwendet. Wie zuvor dargelegt, gibt es hier Einbu√üen in Bezug auf Farbtiefe und Kontrast.

Weiterf√ľhrende Links und Quellen

F√ľr all diejenigen, die noch weitere Informationen √ľber Fotoscanner erhalten m√∂chten, k√∂nnen wir die nachfolgenden Quellen empfehlen.

Grundlegende Begriffe zum Thema Scanner finden Sie unter

https://de.wikipedia.org/wiki/Scanner_(Datenerfassung)

Eine Kaufberatung finden Sie unter

http://www.filmscanner.info/FilmscannerKauf.html

Ein Blogbeitrag √ľber Fotoscanner ist hier zu finden

http://forum.computerbild.de/digitalkameras/fotoscanner-kaufberatung_66746.html

In dieser bekannten Community finden Sie ebenfalls Informationen

http://www.fotocommunity.de/forum/zubehoer/fotoscanner-362293—362293

Interessante Tipps zum Digitalisieren von Fotos sind hier zu finden

http://praxistipps.chip.de/fotos-digitalisieren-die-besten-tipps_28241

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