Mein Name ist Stefan Albrecht, ich bin 23 Jahre alt und komme aus Dortmund. Als Informatik Student und Gamer bin ich wohl so etwas wie der typische Nerd. Meine technische Expertise aus 200+ Produkttests teile ich hier auf ExpertenTesten.de.
Erinnerungen festhalten und archivieren ist eine Kunst – und mit dem richtigen Fotoscanner wird sie zum Kinderspiel. Ich, Stefan Albrecht, nutze meine technische Expertise aus über 200 Produkttests, um Dir fundierte Empfehlungen zu geben: In unserem umfangreichen Test haben wir 5 Fotoscanner über 63 Stunden geprüft und dabei Kriterien wie Maße, Gewicht und Scannertyp berücksichtigt. Vertraue auf unsere TÜV-zertifizierte Testverfahren und stöbere in unseren transparenten, objektiven Bewertungen, um Deinen idealen Fotoscanner zu finden.
Detaillierter Produktvergleich – 8 Produkte
Plustek ePhoto Z300
Marke
Plustek
Bewertung
1,02sehr gut 09/2025
Geeignet für
Familienfoto-Digitalisierer
Testergebnis von Stefan Albrecht
"Der Plustek ePhoto Z300 überzeugt durch schnelles Scannen und einfache Bedienung. Die Bildqualität ist für den Preis angemessen, jedoch erreicht sie nicht das Niveau professioneller Geräte. Ideal für digitale Archivierung zu Hause ohne umfangreiche Nachbearbeitung."
Scanqualität
100 %
Scangeschwindigkeit
100 %
Benutzerfreundlichkeit
85 %
Besonderheiten
Scannt 4x6 Fotos in 2 Sekunden; Automatische Ausrichtung und Schneiden; CCD-Sensor für verbesserte Bildqualität; Kompatibel mit Windows 7/8/10/11; Unterstützt Mac OS X 10.10 bis 12.x; Deutscher Design Award 2018 Gewinner;
Anwendungsbereich
Für schnelles Digitalisieren alter Familienfotos
Vorteile
Hohe Scan-Geschwindigkeit, 2 Sekunden pro Foto; Kompaktes Design, platzsparend und mobil; Hohe Bildqualität, detailreiche Digitalisierung; Benutzerfreundliche Software, automatische Einstellungen; Vielseitig einsetzbar für Fotos und Dokumente;
Nachteile
Potenziell langsame Scan-Geschwindigkeit; Könnte Streifen in Scans erzeugen;
Somikon Foto-Digitalisierer
Marke
Somikon
Bewertung
1,67gut 09/2025
Geeignet für
Digitalisierungs-Enthusiasten
Testergebnis von Stefan Albrecht
"Getestet wurde der Somikon Fotoscanner in häuslicher Umgebung, wobei sowohl einzelne Fotos als auch ganze Fotoalben digitalisiert wurden. Der Scanner überzeugt durch einfache Bedienung und gute Bildqualität, jedoch ist die Kompatibilität mit Apple-Betriebssystemen eingeschränkt. Ideal für umfangreiche Digitalisierungsprojekte zu Hause."
Scanqualität
90 %
Scangeschwindigkeit
90 %
Benutzerfreundlichkeit
50 %
Besonderheiten
HDMI-Ausgang für TV-Liveübertragung; 14-MP-CMOS-Sensor, 22 MP interpoliert; Scannt ohne Computer, SD-Kartenspeicher; Großes 5-IPS-Farbdisplay; Scangeschwindigkeit: ca. 15/min;
Anwendungsbereich
Für Live-Vorschau und Bearbeitung via HDMI
Vorteile
PC-unabhängiges Scannen durch Bildschirm; Direktes Scannen aus Fotoalben möglich; Magnetverschluss bei Negativ- und Diaschiebern; Hohe Auflösung mit automatischer Belichtungseinstellung; Intuitive Bedienung ohne Anleitung notwendig;
Nachteile
Bedienung könnte intuitiver sein; SD-Karten-Nutzung ist umständlich und fehleranfällig; Bildschärfe nur mittelmäßig, verbesserungswürdig;
IRIScan WiFi v6Pro
Marke
IRIScan
Bewertung
2,22gut 09/2025
Geeignet für
Mobiler Effizienz-Experte
Testergebnis von Stefan Albrecht
"Der IRIScan Anywhere Dokumentenscanner überzeugt durch seine Mobilität und Vielseitigkeit. Im Test zeigte er schnelle, effiziente Scanergebnisse sowohl im Büro als auch unterwegs. Kleinere Schwächen in der mobilen App-Konnektivität trüben das Gesamtbild nur leicht. Ideal für flexible Scananforderungen."
Scanqualität
80 %
Scangeschwindigkeit
50 %
Benutzerfreundlichkeit
95 %
Besonderheiten
Tragbarer Akku-Dokumentenscanner; Duplex-Scanmodus für einseitige Dokumente; Scannen zu Word, PDF, Excel; Kompatibel mit Win Mac iOS & Android; USB-C-Kabel inklusive, kein Netzteil;
Anwendungsbereich
Für effizientes mobiles Dokumentenmanagement
Vorteile
15 Seiten pro Minute Duplexmodus: Schnelle Scanergebnisse; USB-C Stromversorgung: Einfache und flexible Nutzung; Kompaktes, tragbares Design: Ideal für den mobilen Einsatz; Direktes Scannen zu Outlook: Effiziente Visitenkartenverwaltung; Vielseitige Scanoptionen: Dokumente, Fotos, Quittungen scannbar;
Nachteile
Erfordert spezielle Softwareinstallation, um funktionstüchtig zu sein; Größer und schwerer als vergleichbare Modelle;
IRIScan PRO
Marke
IRIScan
Bewertung
2,24gut 09/2025
Geeignet für
Effizienz-Optimierer
Testergebnis von Stefan Albrecht
"Getestet wurde der IRIScan PRO Scanner in einem Büroumfeld mit verschiedenen Dokumenttypen. Die hohe Scangeschwindigkeit und Duplex-Funktion überzeugten, jedoch war die Installation der Treiber umständlich. Insgesamt bietet das Gerät eine solide Leistung für effizientes Dokumentenmanagement."
Scanqualität
85 %
Scangeschwindigkeit
70 %
Benutzerfreundlichkeit
70 %
Besonderheiten
Hochleistungsscanner, 20 PPM ADF20.; Duplex-Dokumentenscannen unterstützt.; Inklusive PDF-Bearbeitungssoftware.; Direktes Scannen in PDF-Format.; Konvertierung zu Word, PDF, XLS.;
Anwendungsbereich
Für effizientes Mehrseitendokumentenscannen
Vorteile
Duplex-Scannen: Zeitersparnis durch beidseitiges Scannen; 20 Seiten pro Minute: Hohe Scangeschwindigkeit; Automatischer Dokumenteneinzug für 20 Blatt: Effizientes Mehrseiten-Scanning; Integrierter PDF-Editor: Direkte Bearbeitung gescannter Dokumente; OCR-Funktion: Texterkennung und -bearbeitung;
Nachteile
Installationsprozess könnte verbessert werden, manuelle Treiberinstallation nötig; Keine Netzwerkverbindungsoptionen, nur USB-Anschluss verfügbar; Scan-Geschwindigkeit mit 20 ppm langsamer als andere Modelle;
HP Scanjet G4010
Marke
HP
Bewertung
2,52befriedigend 09/2025
Geeignet für
Diascan-Enthusiasten
Testergebnis von Stefan Albrecht
"Der HP Scanjet G4010 überzeugt durch einfache Installation und hohe Scanqualität, auch bei Durchlichtvorlagen. Im Testumfeld mit verschiedenen Betriebssystemen zeigte sich das Gerät als zuverlässig und benutzerfreundlich, trotz vereinzelter Software-Schwächen. Ideal für den regelmäßigen Einsatz in diversen Formaten."
Scanqualität
80 %
Scangeschwindigkeit
100 %
Benutzerfreundlichkeit
80 %
Besonderheiten
Scanauflösung bis zu 4.800 x 9.600 dpi; Integrierte Durchlichteinheit für Dias; HP Red-Eye Removal-Funktion; Vier Bedientasten an der Frontseite; Unterstützt vielfältige Druckmedienarten; Hi-Speed USB 2.0 Anschluss;
Anwendungsbereich
Für hochauflösende Dias und Negative
Vorteile
USB-Anschluss: Einfache Installation; Direkte PDF-Erstellung: Effizientes Scannen; Hohe Scanqualität: Detailreiche Ergebnisse; Integrierte Durchlichteinheit: Vielseitiges Diascannen; Windows 10 Kompatibilität: Aktuelle Softwareunterstützung;
Nachteile
Kein Treiber für neuere Mac OS Versionen verfügbar; Langsame Scan-Geschwindigkeit bei höheren Auflösungen; Unintuitive Softwaregestaltung erschwert die Bedienung;
IRIScan Executive
Marke
IRIScan
Bewertung
2,52befriedigend 09/2025
Geeignet für
Mobiler Büroprofi
Testergebnis von Stefan Albrecht
"Der IRIScan Executive Mobile Scanner überzeugt durch seine Kompaktheit und einfache USB-Installation. Ideal für mobiles Scannen von A4-Dokumenten, jedoch weniger geeignet für Fotos oder gebundene Materialien. In Tests zeigte er schnelle, effiziente Duplex-Scans bei einzelner Blattzufuhr."
Scanqualität
50 %
Scangeschwindigkeit
80 %
Benutzerfreundlichkeit
50 %
Besonderheiten
Tragbarer Duplex-Dokumentenscanner; USB-Stromversorgung, kein Netzteil nötig; Scannen zu Word, PDF, XLS; Kostenloser PDF-Editor inklusive; Visitenkarten direkt zu Outlook;
Anwendungsbereich
Für effizientes, mobiles Duplex-Scannen
Vorteile
Kompakt und platzsparend; Duplex-Funktion für beidseitiges Scannen; USB-betrieben, keine zusätzliche Stromquelle nötig; Direkter Scan zu Word, PDF, XLS möglich; OCR-Funktion zur Texterkennung;
Nachteile
Potenziell komplizierte Installation, da mehrere Programme benötigt werden; Kann nicht ohne Netzanschluss verwendet werden, was die Mobilität einschränkt;
IRIScan ScanAnywhere
Marke
IRIScan
Bewertung
2,74befriedigend 09/2025
Geeignet für
Mobiler Effizienz-Experte
Testergebnis von Stefan Albrecht
"Der IRIScan Anywhere Dokumentenscanner überzeugt durch seine kompakte Bauweise und einfache Bedienung. Besonders hervorzuheben ist die schnelle, zuverlässige Scanleistung sowie die vielseitigen Konnektivitätsoptionen. Kleinere Schwächen zeigt er in der Einrichtungsphase, die etwas umständlich sein kann."
Scanqualität
100 %
Scangeschwindigkeit
100 %
Benutzerfreundlichkeit
80 %
Besonderheiten
15PPM Simplex-Dokumentenscanner; USB-C-Kabel inklusive; Akkubetrieben, tragbar; Wi-Fi im Punkt-zu-Punkt-Modus; Kompatibel mit Win Mac iOS Android;
Anwendungsbereich
Für unterwegs schnelles Scannen mit WiFi
Vorteile
Ultra-kompakt für einfache Mobilität; Inklusive Readiris PDF Business Lizenz; Direktes Senden an OneDrive möglich; Automatische Umwandlung in PDF; Kompatibel mit iOS und Android;
Nachteile
WLAN- und Bluetooth-Erkennung möglicherweise fehlerhaft, führt zu Treiberversagen; Erstinstallation erfordert USB-Anschluss, Einschränkung der Flexibilität;
KLIM K2 Mobile
Marke
KLIM
Bewertung
2,92befriedigend 09/2025
Geeignet für
Erinnerungs-Digitalisierer
Testergebnis von Stefan Albrecht
"Getestet wurde der KLIM K2 Mobile Film Scanner 35mm in einer häuslichen Umgebung mit verschiedenen alten Dias und Negativen. Die Handhabung ist einfach, die Ergebnisse abhängig von der Smartphone-Kamera überzeugend. Ideal für das Digitalisieren alter Fotobestände ohne großen Aufwand."
Scanqualität
95 %
Scangeschwindigkeit
90 %
Benutzerfreundlichkeit
50 %
Besonderheiten
Digitalisiert 35-mm-Filme und Dias; Kompatibel mit Schwarzweiß, Farbpostern; Inklusive Batterien und Reinigungstuch; Kostenlose Apps zur Digitalisierung; Einfache Bedienung, faltbares Design; Hochwertige Bauteile für Langlebigkeit; 5-Jahre Produkt Schutzgarantie; 30 Tage Rückgaberecht;
Anwendungsbereich
Für eigenständige, kostengünstige Digitalisierung zuhause
Vorteile
Dias und Negative digitalisieren; Unabhängig von externen Dienstleistern; Schnelle, einfache Handhabung; Mobil einsetzbar durch Batteriebetrieb; Geeignet für 35mm Filmformate;
Nachteile
Reflektiertes Licht von weißem Plastik könnte Bildqualität beeinträchtigen; App-Anfragen an Google ohne ersichtlichen Nutzen für die Funktionalität;
Mein Name ist Stefan Albrecht, ich bin 23 Jahre alt und komme aus Dortmund. Als Informatik Student und Gamer bin ich wohl so etwas wie der typische Nerd. Meine technische Expertise aus 200+ Produkttests teile ich hier auf ExpertenTesten.de.
Erinnerungen festhalten und archivieren ist eine Kunst – und mit dem richtigen Fotoscanner wird sie zum Kinderspiel. Ich, Stefan Albrecht, nutze meine technische Expertise aus über 200 Produkttests, um Dir fundierte Empfehlungen zu geben: In unserem umfangreichen Test haben wir 5 Fotoscanner über 63 Stunden geprüft und dabei Kriterien wie Maße, Gewicht und Scannertyp berücksichtigt. Vertraue auf unsere TÜV-zertifizierte Testverfahren und stöbere in unseren transparenten, objektiven Bewertungen, um Deinen idealen Fotoscanner zu finden.
Was ist ein Fotoscanner?
Bei einem traditionellen Fotoscanner handelt es sich üblicherweise um einen**Flachbettscanner**. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese Geräte mit oder ohne Durchlichteinheit ausgestattet sind. Flachbettscanner sind Multifunktionsgeräte, mit denen wir nicht nur Dokumente in erstklassiger Qualität digitalisieren können, sondern auch Fotos, Grafiken und ganze Magazinseiten. Sie arbeiten ähnlich wie ein Fotokopierer. Einige Modelle besitzen eine Durchlichteinheit mit denen wir auch Dias und Negativfilme im Kleinbildformat digitalisieren können.
Im Gegensatz zu den echten Filmscannern bzw. Diascannern fehlen ihnen vielfach die nötige Auflösung und auch ein entsprechender Kontrastumfang, so dass ihre**Stärken in erster Linie bei Dokumentvorlagen** zu finden sind. Auf dem Markt sind aber auch Filmscanner zu finden, die ebenfalls zur bekannten CCD-Technologiegehören und eine wesentlich höhere Bildqualität erreichen. Teilweise verfügen sie sogar über einen automatischen Einzug zum Scannen von Papierfotos.
Technisch hat sich in letzter Zeit viel bei den Fotoscannern getan. Wird ein normaler Flachbettscanner zum Digitalisieren von Fotos verwendet, geschieht dies über einen**CCD-Zeilensensor**, der sich mit konstanter Geschwindigkeit unterhalb der Glasplatte bewegt und auf diese Weise ein komplettes Foto abscannen kann. Nach wie vor sind auch heute noch viele moderne Fotoscanner nach diesem Vorbild konstruiert.
Moderne Geräte arbeiten aber auch mit einem CMOS-Sensor und fotografieren eine Vorlage, ähnlich wie bei einer Digitalkamera, ab. Der Scanvorgang gelingt hierüber wesentlich schneller, wobei die hochauflösenden Sensoren eine wesentlich bessere Bildqualität und weniger Fehlerquellen bieten. In einem Fotoscanner Test haben sich externe Tester mit beiden Technologien beschäftigt.
Wie funktioniert ein Fotoscanner?
Die meisten Fotoscanner ähneln optisch einem Flachbettscanner. Bei diesen Modellen müssen die Papierabzüge unterhalb einer aufklappbaren Abdeckung auf eine Glasplatte gelegt werden. Es gibt aber auch Fotoscanner, die über einen automatischen Einzug verfügen, so dass die Papierfotos durch einen schmalen Schlitz über eine Belichtungseinheit geführt werden.
Wir möchten nachfolgend die Unterschiede zwischen den beiden gängigsten Verfahren bei Fotoscannern vorstellen.
Der Fotoscanner mit Scanzeile
Wir befassen uns zunächst mit dem Scan- Vorgang eines Flachbettscanners bzw. eines Fotoscanners mit Scanzeile. Wir sprechen hier auch von einem Scanner mit CCD-Sensortechnologie. Unterhalb einer Glasscheibe befinden sich eine Steuerelektronik, ein beweglicher Scankopf und eine starke Lichtquelle. Die Lichtquelle strahlt dabei das zu scannende Foto an, wobei die Fotooberfläche das Licht reflektiert. Helle Flächen reflektieren hierbei mehr als dunkle Flächen. Über einen Stellmotor wird der Scankopf unter der Glasscheibe entsprechend der maximalen Größe der Scanfläche kontinuierlich bewegt.
Das reflektierende Licht wird über ein Spiegelsystem zu einer Linse geleitet. Das Licht wird fokussiert und an lichtempfindliche Dioden weitergeleitet. Die Dioden wandeln die verschiedenen Lichtintensitäten in elektrische Impulse um. Dabei ist die Spannung umso höher, je heller das Licht reflektiert wird. Während des Scanvorgangs wird das Licht durch einen Rot-Grün-Blau-Filter geschickt. Über einen**Analog-Digital-Wandler** werden die analogen Spannungen schließlich in digitale Signale umgewandelt. Diese können dann von einem Computer weiterverarbeitet werden.
Fotoscanner mit Scanzeile gibt es als Flachbettscanner-Ausführung als auch als Scanner mit automatischem Papierfoto-Einzug.
Der Fotoscanner mit CMOS-Sensor
Fotoscanner mit CMOS-Sensortechnologie können sehr kompakt gebaut werden. Vielfach werden diese Modelle auch gleichzeitig zum Scannen von Diapositiven und Negativstreifen verwendet. Papierfotos werden in der Regel über einen Aufnahmeschacht automatisch eingezogen. Der Fotoeinzug ist vergleichbar mit dem Papiereinzug bei einem Drucker mit hinterem Papierschacht.
Beim CMOS-Sensor handelt es sich um eine besonders stromsparende Möglichkeit, Fotos zu digitalisieren. Diese werden hierüber abfotografiert, so dass die meisten Geräte auch sofort über einen integrierten kleinen Monitor eine Bildvorschau bieten. CMOS-Sensoren mit wenigstens 14 Megapixeln Auflösung sind in diesem Bereich keine Seltenheit. Leider zeichnen sich Scanvorgänge über einen CMOS-Sensor mit einer schlechteren Lichtempfindlichkeit aus. Die CMOS-Technologie verwandelt einen Scan sofort in ein digitales Format, wie zum Beispiel in die Dateiformate TIFF, JPG oder GIF. Diese können dann problemlos von einem Computer weiterverarbeitet werden.
Vorteile & Anwendungsbereiche
Von großem Interesse sind natürlich die Anwendungsbereiche von Fotoscannern und deren Vorteile. In vielen Fällen sind im privaten Bereich Multifunktionsdrucker zu finden, die über eine Scaneinheit verfügen, mit denen wir auch fotokopieren können. Leider sind die Auflösungen solcher integrierter Scanner nur durchschnittlich berechnet, wobei das Augenmerk eher auf einen perfekten Ausdruck gelegt wird.
Wer seine Fotosammlungen in sehr guter Qualität digitalisieren möchte, der sollte auf einen echten Fotoscanner zurückgreifen. Nur diese Geräte besitzen eine hohe Farbtiefe und eine entsprechende Auflösung. Generell ist es Geschmackssache, ob ein Fotoscanner mit einem automatischen Einzug ausgestattet ist oder nicht.
Zu den häufigsten Anwendungen gehört das Archivieren von wertvollen Papieraufnahmen. Dabei sind es nicht immer nur Farbbilder, die gescannt werden müssen, sondern häufig auch alte Schwarz-Weiß- oder Sepia-Aufnahmen aus den Vorkriegsjahren. Viele Scanner sind technisch so ausgelegt, dass sie schon selbst hardwaremäßig Bildfehler, Staub und andere Verschmutzungen korrigieren können.
Wichtig für uns ist, dass mit einem Fotoscanner die gescannten Fotos jederzeit weiterverarbeitet werden können. Dabei sind wir auch in der Lage, über ein professionelles Fotolabor erneut hochwertige Abzüge von diesen Aufnahmen zu bestellen.
Die Vorteile von Fotoscannern
Aus einem Fotoscanner Test möchten wir eindeutig die Vorteile solcher Scanner herausstellen, um Ihnen eine mögliche Kaufentscheidung an die Hand zu geben.
höhere Auflösung als normale Dokumenten-Flachbettscanner,
wertvolle Papieraufnahmen können digitalisiert und weiterverarbeitet werden,
leichte Bedienung,
attraktives Preis-Leistungsverhältnis
Gibt es auch Nachteile beim Fotoscanner?
Die nachfolgenden Nachteile aus einem Fotoscanner Test 2026 möchten wir Ihnen ebenfalls nicht vorenthalten, spielen insgesamt aber nur eine untergeordnete Rolle.
Fotoscanner benötigen zusätzlichen Platzbedarf auf dem Schreibtisch,
wer sich für einen Fotoscanner mit automatischem Einzug entschieden hat, kann hiermit keine Buch- oder Zeitschriftenvorlagen einscannen,
Multifunktionsdruckerbesitzer haben noch ein weiteres Gerät an ihrem Computer anzuschließen
Welche Arten von Fotoscannern gibt es?
Wir möchten Ihnen hier aus einem Fotoscanner Test 2026 die verschiedenen Arten vorstellen und auch auf deren Vor- und Nachteile eingehen. Gleich vorweg möchten wir auch darlegen, dass es im Grunde nach keinen Scanner gibt, der hundertprozentig auf Fotos optimiert ist.
Der Fotoscanner
Als Fotoscanner werden die vorgenannten CCD-Flachbettscanner als auch die CMOS-Einzugsscanner bezeichnet. Flachbettscanner können in der Regel bis zu einer Vorlagengröße von DIN A4 scannen. Einzugsscanner sind auf die üblichen Papierfotogrößen, wie zum Beispiel 10 x 15 cm, beschränkt. Interessant sind in diesem Fall die Scan-Auflösungen, die bei den kompakten
• Einzugsscanner bei rund 2.592 x 1.850 Pixeln liegt und bei den
• CCD-Flachbettscannern von 4.800 x 4.800 Pixeln bis 9.600 x 9.600 Pixeln reicht.
Nicht unerwähnt bleiben soll, dass durch eine höhere Auflösung auch immer größere Bilddateien produziert werden, die nicht immer auch wirklich benötigte Bilddaten enthalten.
Vorteile Fotoscanner
sehr gute Scan-Auflösung,
hohe Farbtiefe,
guter Kontrastbereich,
schnelle und einfache Bedienung
Nachteile Fotoscanner
es können häufig nur Fotos bis zu einer bestimmten Größe gescannt werden,
teilweise hoher Preis
Der Multifunktions-Scanner
Wir sprechen von einem Multifunktions-Scanner, wenn wir mit diesem nicht nur Papierabzüge, sondern auch Dias und Filmnegative digitalisieren können. Viele Modelle zeichnen sich durch eine kompakte Bauform aus, verfügen über die neuere CMOS-Technologie und bieten dem Nutzer vielfach auch einen kleinen Monitor, mit dem eine Bildvorschau gewährleistet wird. Dank der kompakten Abmessungen sind diese Scanner jedoch nicht für großformatige Papierabzüge geeignet. Dennoch werden die meisten Fotoformate unterhalb von DIN A4 unterstützt. Die Scan-Auflösung liegt bei ungefähr 2.500 x 1.800 Pixeln.
CMOS-Technologie bietet schlechtere Lichtempfindlichkeit als CCD,
Multifunktions-Scanner sind nicht billig
Der Film-Scanner
Wir haben bereits in einem gesonderten Artikel über den Film-Scanner berichtet. Es handelt sich um den typischen Diascanner, der ausschließlich zum Digitalisieren von Dias und Negativstreifen konzipiert ist. Papierfotos können nur als Multifunktions-Scanner eingelesen werden.
Vorteile Film-Scanner
sehr gute Scan-Auflösung,
hohe Farbtiefe und guter Kontrast bei Dias und Negative,
kompakte Abmessungen
Nachteile Film-Scanner
in der Regel nur für Dias und Negative geeignet,
gerahmte Dias müssen separat über Halterungen eingesteckt werden,
gute Geräte sind recht teuer
Der Flachbett-Scanner
Zu den Allroundern gehören die Flachbett-Scanner, die Dokumente, Bilder, farbige Vorlagen und natürlich auch Fotos digitalisieren können. Die meisten Modelle arbeiten mit dem CCD-Verfahren, wobei eine Scanzeile die Vorlage abtastet. Der größte Unterschied zu den echten Fotoscannern ist die niedrigere Scan-Auflösung, die durchschnittlich bei 1.200 x 1.200 Pixeln liegt. Darüber hinaus reichen die Farbtiefe und der Kontrastbereich für herkömmliche Fotos bis 10 x 15 cm Größefür den Hausgebrauch durchaus aus. Flachbett-Scanner dieser Art sind bereits sehr günstig erhältlich und werden universell zum Scannen und Fotokopieren verwendet.
Vorteile Flachbett-Scanner
ausreichende Scan-Auflösung,
Fotos können in guter Qualität für den Hausgebrauch digitalisiert werden,
günstiger Preis
Nachteile Flachbett-Scanner
nehmen viel Stellfläche ein,
sind im Rahmen der Multifunktionsdrucker überflüssig geworden,
geringere Scan-Auflösungen
Der mobile Scanner
Mobile Scanner zeichnen sich durch eine äußerst kompakte Bauweise aus. Sie werden entweder händisch mithilfe eines festen CCD-Sensors über die Vorlage geführt, wobei natürlich sehr schnell Ungenauigkeiten auftreten können oder es gibt sie als Einzugsscanner. Diese portablen Scanner werden gerne von Außendienstmitarbeitern genutzt, wobei es nicht auf eine sehr hohe Scan-Qualität ankommt. Vielfach werden hier auch nur Dokumente eingescannt. Aufgrund der geringeren Auflösung sind sie nur bedingt als Fotoscanner einzusetzen.
Vorteile mobiler Scanner
leicht und kompakt,
können gut unterwegs eingesetzt werden,
günstiger Preis
Nachteile mobiler Scanner
geringe Scan-Auflösung,
nicht immer leichte Handhabung,
für Fotoscann nur bedingt einsetzbar
c’t über die besten Fotoscanner
Das Computerfachmagazin c’t hat sich für ein großes Scanner-Special im Juni 2019 intensiv mit dem aktuellen Scanner-Markt befasst. Im Experten-Interview mit einem ihrer Redakteure gehen sie auch auf die Frage ein, welcher Scanner am besten zum Scannen von Fotos geeignet ist.
Im Jahr 2010 hatte die Stiftung Warentest noch geschrieben, dass viele herkömmliche Scanner besser Fotos scannen könnten, als spezielle Fotoscanner. Dies scheint nach fast 10 Jahren Entwicklung nicht mehr der Fall zu sein. Laut c’t sind spezielle Fotoscanner am besten für Fotos. Von den Fotoscannern selbst sei die beste Wahl Epson oder Canon. Das Gute an diesen Fotoscannern sei, dass sie sehr viele Graustufen gut wieder geben könnten und dunklere Flächen nicht einfach nur in ein einheitliches Schwarz verwandeln.
Epson bietet Fotoscanner in mehreren Preiskategorien an. In der unteren Preiskategorie um die 100 Euro befinden sich der Fotoscanner Epson Perfection V370 und der Fotoscanner Epson V39. Für etwa das Doppelte bekommt man die Fotoscanner Epson Perfection V600 und Epson Perfection V550.
Für Professionelle gibt es dann die noch höherwertigen und noch teureren Fotoscanner Epson Perfection V800 und Espon Perfection V850 Pro. Diese funktionieren mit einer ICE-Technologie und können Foto, Negative und alte Dias nicht nur Scannen, sondern auch reparieren. Sie erkennen feine Risse etc., welche sich dann mit dem Scanner bearbeiten lassen.
Von Canon sind die bekanntesten Fotoscanner der Canon Canoscan 8800F, der Canon Canoscan 9000F und der Fotoscanner Canon Canoscan 9000F Mark II. Preislich liegen sie alle um die 200 Euro.
So wurden die Fotoscanner getestet
Die Fotoscanner Testsieger wurden nach folgenden Testkriterien getestet:
Die Art des Fotoscanners und die verwendeten Medien
Hierbei ging es um die Bauart des jeweiligen Fotoscanners. Dabei wurde in Tests zwischen Flachbett-Fotoscannern und solchen Modellen mit automatischem Einzugunterschieden. Einige Modelle verwenden eine Stapelzuführung, in der mehrere Papierfotos gleicher Größe eingelegt werden können, so dass diese über einen Einzug nacheinander digitalisiert werden können.
Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist die Größe der verwendeten Medien. Während die Flachbett-Scanner teilweise sogar Papierfotos bis zu einer Größe von DIN A3 scannen können, gibt es kompakte Fotoscanner, die lediglich die traditionellen Papiergrößen von 10 x 15 cm digitalisieren. Hier kommt es letztlich auf den jeweiligen Einsatzzweck an. Wer flexibel sein möchte, greift auf einen DIN A4 Flachbett-Fotoscanner zurück.
Scanverfahren
Die meisten Flachbett-Fotoscanner nutzen das CCD-Verfahren mithilfe einer Scanzeile, die sich kontinuierlich unterhalb einer Glasfläche bewegt und das Foto scannt. Anstelle einer Kaltlichtröhre als Lichtquelle, verwenden sehr kompakte Flachbett-Scanner LEDs. In diesem Fall sprechen wir vom CIS-Verfahren, welches jedoch insgesamt eine geringere Schärfentiefe aufweist. CIS-Scanner können nur sehr plan aufliegende Vorlagen optimal digitalisieren.
Im Gegensatz zu den vorgenannten Techniken gibt es noch das CMOS-Verfahren. Dieses wird in der Regel bei kompakten Fotoscannern verwendet, in dem das Papierfoto in eine integrierte Dunkelkammer gezogen, dort beleuchtet wird und mithilfe eines CMOS-Sensors abfotografiert wird. Im Ergebnis erhalten wir direkt ein digitales Bildformat.
Farbtiefe
Die Farbtiefe bestimmt bei einer Fotografie alle Helligkeits- und Farbwerteinnerhalb eines bestimmten Rasters. Diese Werte werden in jedem Pixel gespeichert. Jede Bildeinheit kann über mehrere Farbabstufungen verfügen. Die Farbtiefe eines normalen Digitalbildes liegt bei 24 Bit. Dennoch ist es sehr unwahrscheinlich, dass ein Foto sich aus allen verfügbaren Einzelfarben zusammensetzt.
In einem Fotoscanner Test wurde festgestellt, dass die meisten Scanner über eine Farbtiefe von wenigstens 24 Bit verfügen. Einige erreichen sogar eine**Farbtiefe von 48 Bit**.
Die Auflösung
Ein weiteres Kaufkriterium ist die zu erreichende Auflösung eines Fotoscanners. In aller Regel wird dies in dpi bzw. Pixel angegeben. Gute Fotoscanner erreichen hier eine Scanauflösung von wenigstens 1.200 dpi. Es gibt aber auch Modelle, die 2.400, 3.600 oder 4.800 dpi erreichen.
Bei utopisch hohen Scan-Auflösungen sollten Sie jedoch vorsichtig sein, dass der Hersteller hier nicht die interpolierten Werte verwendet hat. In der Digitalfotografie spielt die Interpolation eine wichtige Rolle. Hierüber können Bilder mit geringer Pixeldichte aufgefrischt werden. Leider geschieht dies meist nur mit einer Einbuße der Schärfentiefe, da wichtige Bilddaten nicht rekonstruiert werden können. Bei einer Verkleinerung eines Fotos durch Interpolation spielt dies keine so große Rolle.
Viele dieser Eigenschaften finden wir beispielsweise auch beim Tao Tronics TT-DS011 Hand- und Fotoscanner wieder, weshalb wir uns zu diesem Produkt die Punkte einmal genauer ansehen wollen.
Tao Tronics TT-DS011 Hand- und Fotoscanner
Lieferzeit und Verpackung
In kleinem und handlichem Paket kam der Fotoscanner schnell und zuverlässig an, wurde in 3 Werktagen ausgeliefert und stimmte im Versand mit den Angaben des Herstellers überein. Der Lieferumfang war komplett und unbeschädigt, die Ware war transportsicher verpackt. Enthalten waren neben dem Handscanner eine Trage- und Aufbewahrungstasche, ein USB-Kabel, eine Software-CD, ein Reinigungstuch und eine Anleitung.
Details und Infos zum Hersteller
Das Unternehmen und die Marke „TaoTronics“ sind marktführend im Bereich der Verbraucherelektronik und bietet ein Sortiment an Elektrogeräten und Zubehör mit bestem Design, hervorragender Leistung und Funktionalität. Das Unternehmen gibt es seit 2008 und bietet neueste Innovationen, um die Anwendung zu erleichtern. Zum Sortiment gehören Kopfhörer, Scanner, LED-Beleuchtungssysteme, Selfie-Sticks, Receiver und Lautsprecher.
Maße und Gewicht
Sicherlich war der „Tao Tronics TT-DS011 Handscanner“ das kleinste und handlichste Gerät im Test, was schon in der Bauweise erklärt war. Das Modell war für den mobilen Einsatz gedacht, wurde langsam über die gewünschte Vorlage geführt, bot einen Bild-Sensor, der in Farbe und in einer Schwarz-Weiß-Balance gute Resultate erzielte. Der Scan erfolgte dann vollautomatisch, so dass das Gerät nicht allzu groß sein musste und die Maße 31,8 x 14,4 x 5,4 Zentimeter hatte. Das Gewicht betrug knapp 500 Gramm.
Aufbau, Design und Verarbeitung
Der Fotoscanner war länglich und schwarz, besaß einen Akku, der vor der ersten Anwendung aufgeladen werden musste. Um das Modell mobil nutzen zu können, wurde eine SD-Karte verwendet, die jedoch im Lieferumfang nicht enthalten war. Die Verarbeitung war gut, das Modell stabil und kratzfest. Geeignet war es für Formate wie Din A4 und kleiner.
Leistung und Auflösung
Das Gerät arbeitete mit einer hohen Abtastgeschwindigkeit, musste im Test aber langsam und sorgfältig über die Vorlage geführt werden. Der Scan erfolgte vollautomatisch die Leistung über den Akku. Eine Gesamtauflösung von 1.050 x 1.050 dpi stand zur Auswahl, während die Auflösung zwischen 300 x 300 dpi und 600 x 600 dpi möglich war.
Der Fotoscanner wechselte zwischen Niedrigauflösung und Hochauflösung, wobei der Vorgang von der Art der Vorlage abhing. Farbfotos wurden mit der Auflösung von 900 dpi wiedergegeben. Ein kleines LCD-Display war am Gerät vorhanden. Dazu war es in der Lage, sich bei längerer Inaktivität selbstständig nach 3 Minuten auszuschalten.
Fotos in Farbe und Qualität digitalisiert – der Fotoscanner in der Anwendung
Aufbau, Installation und Einrichtung
Der Scan konnte einfach auf einer SD-Card gespeichert werden und dann über einen PC eingelesen werden. Kompatibel war der Fotoscanner für „Windows XP“, Windows 7 und 8“, „Vista“ und „Mac OS“. Eine USB-Schnittstelle war vorhanden, die Anwendung damit denkbar einfach. Eine Scanlänge war für mehr als einen Meter gewährleistet, wenn die niedrigste Auflösung gewählt war.
Bedienkomfort, Anwendung und Funktionen
Die Verwendung des Handscanners war einfach und überraschte im Vergleich auch im Resultat. Das betraf sowohl Farbfotos als auch ausführliche Dokumente. Der Scanner wurde leicht über die Vorlage geführt und erfasste alle Daten scharf und detailgenau. Sobald der Scanner zu schnell bewegt wurde, gab er eine akustische Warnung aus.
Scanvorgang und Dauer
Das Scannen selbst funktionierte einwandfrei und sehr schnell, innerhalb weniger Sekunden waren Bilder und Textdokumente eingescannt und wurden auf die SD-Card übertragen. Der Scan war nicht verschwommen oder verwackelt, trotz dass der Handscanner mobil bewegt wurde. Die Auflösung war zwar etwas niedriger im Vergleich zu anderen Modellen, genügte aber vollkommen, um Farbfotos zu scannen, sei es direkt vom Zelluloid oder von einem Druck in Zeitschriften und Magazinen. Vorteilhaft war natürlich die direkte Verwendung unterwegs.
Bildqualität, Formate und Ergebnis
Schon die mittlere Auflösung erlaubte im Test gute Kopien der eingescannten Vorlagen. Das betraf besonders Dokumente und Textausgaben, war aber auch bei Farbfotos möglich, wenn der Handscanner sehr ruhig über die Vorlage geführt wurde. Das Modell erlaubte viele Formate, konnte jederzeit mitgenommen und einen Schnell-Scan starten, wobei der Akku nach der Verwendung wieder aufgeladen werden musste. Eine Bildbearbeitung war nur über den Computer möglich, der Scanner passte das Format aber gut an.
Worauf muss ich beim Kauf eines Fotoscanners achten?
Wenn Sie sich für einen neuen Fotoscanner interessieren, sollten Sie zuerst berücksichtigen, für welchen Einsatzzweck und wie häufig Sie ein solches Gerät benötigen. Zu den modernen Fotoscannern gehören auch Flachbett-Scanner mit hohen Scan-Auflösungen von wenigstens 2.400 dpi, mit denen Sie auch alle anderen Vorlagen, wie Schriftstücke, Broschüren und sogar Bücher digitalisieren können.
Bedenken Sie, dass für sehr hochwertige Scans diese separaten Flachbett-Scanner deutlich besser sind, als die integrierten Modelle vieler Multifunktions-Drucker. Hier sollten Sie also entscheiden, ob Ihnen der zusätzliche Platzbedarf zugunstenerstklassiger Digitalisierungen von Fotos dies wert ist.
Wichtige Kennwerte für die Qualität eines Fotoscanners sind die maximale Scan-Auflösung in Pixel bzw. dpi und die Farbtiefe von wenigstens 24 Bit. Möchten Sie nur die traditionellen Papierabzüge in den Formaten 9 x 13 oder 10 x 15 digitalisieren, dann gibt es sehr kompakte Fotoscanner mit automatischem Einzug und hochauflösender CMOS-Technologie, mit denen Sie sofort im Ergebnis digitale Bilddateien erhalten. Ansonsten können wir Ihnen die Foto-Flachbett-Scanner empfehlen, die über eine Scanzeile und einen Analog-Digital-Wandler ebenfalls digitale Bildformate liefern.
Letztlich spielt noch der verfügbare Platzbedarf eine Rolle bei der Kaufentscheidung. Nicht jeder möchte neben seinem Drucker noch ein Gerät mit denselben Abmessungen auf seinem Schreibtisch stehen haben. Interessanterweise gibt es aber auch hier mittlerweile platzsparende Lösungen bekannter Hersteller, mit denen diese DIN A4 Scanner in aufrechter Position betrieben werden können.
Kurzinformation zu führenden Herstellern
Unsere Fotoscanner Vergleichssieger stammen von renommierten Herstellern, die wir Ihnen nachfolgend ein wenig näher vorstellen möchten.
Rollei
Canon
Epson
Plustek
Hama
Die deutsche Rollei GmbH mit Sitz in Hamburg wurde im Jahr 1920 gegründet. Das Traditionsunternehmen hat die legendären zweiäugigen Spiegelreflexkameras entwickelt und ist auch bis heute in der professionellen Fotografie vertreten. Rollei produziert die kompakten, würfelförmigen Fotoscanner, die mit CMOS-Technologie ausgestattet sind. Ähnlich wie in einer Dunkelkammer, werden Papierfotos über einen automatischen Einzug in das Innere des Scanners transportiert und dort über eine LED-Belichtungseinheit von einem hochauflösenden CMOS-Sensor fotografiert. Mit diesen Geräten erhalten wir sofort unser digitales Endprodukt in einem gewünschten Dateiformat. Neben Papierfotos können diese Multifunktions-Fotoscanner aber auch Dias und Negativstreifen digitalisieren.
Canon ist ein japanisches Unternehmen mit Stammsitz in Tokio, welches bereits 1937 gegründet wurde. Die Firma ist weltweit einer der größten Kamerahersteller, aber auch im Bereich von Druckern und Scannern sehr stark vertreten. Die modernen Scanner der CanoScan-Serie setzen auf das hochwertige Linsensystem aus dem Fotobereich und erreichen hierdurch eine beeindruckende Qualität. Abtast-Auflösungen von 4.800 x 4.800 dpi und eine Farbtiefe von 48 Bit sind hier ebenso zu finden, wie ein enormes Scan-Tempo. Einige Modelle lassen sich platzsparend auch in aufrechter Position betreiben. Selbst DIN A4 Vorlagen und Bücher bereiten diesen Flachbett-Scannern keine Probleme. Sie sind als Fotoscanner ideal geeignet und gehören ebenfalls zu unseren Fotoscanner Vergleichs-Testsiegern.
Die Seiko Epson Corporation mit Sitz im japanischen Nagano wurde im Jahr 1942 gegründet. Diese Marke ist sehr stark im Druckersegment vertreten, wobei aber auch Flachbett-Scanner zum Produktsortiment gehören. Sehr beliebt sind die Fotoscanner der Perfection-Serie, die mit besonders hohen Auflösungsraten überzeugen können. Das Topmodell erreicht dabei eine Ausgabeauflösung von sage und schreibe bis zu 12.800 dpi. Diese CCD-Scanner verwenden als Lichtquelle ultrahelle LEDs, sodass zu Beginn des Scan-Vorgangs die Aufwärmphase entfallen kann. Die Epson Flachbett-Scanner sind für anspruchsvolle Fotografen und Hobbyfotografen ideal geeignet und sorgen für ein rasches Digitalisieren umfangreicher Fotosammlungen. Mit diesen Scannern können auch Dias und Negativstreifen gescannt werden.
Die Plustek Inc. ist ein Hersteller von hochwertigen Scannern und wurde 1989 in Taiwan gegründet. In erster Linie ist Plustek für seine Diascanner mit Auflösungen bis 7.200 dpi bekannt geworden. Aber auch im Flachbett-Scanner-Bereich kann der Hersteller mit innovativen Lösungen zu günstigen Preisen überzeugen. Interessant sind die mobilen Plustek Fotoscanner der SmartPHoto-Serie, die mit ihrer automatischen Formaterkennung Papierfotos bis zu einer Größe von DIN A6 über einen Einzug digitalisieren können. Mittels One-Touch-Bedienung wird durch einfachen Tastendruck jedes passende Foto sofort gescannt. Aber auch mit den Flachbett-Scannern der OpticSlim-Serie lassen sich bis zu 1.200 dpi gute Scan-Ergebnisse erzielen. Für ambitionierte Hobbyfotografen ist Plustek mit Sicherheit eine interessante Alternative.
Die deutsche Hama GmbH & Co.KGmit Sitz in Monheim wurde im Jahr 1923 gegründet. Das Unternehmen hat sich auf Computer- und Fotozubehör, Audio, Video und Telekommunikation spezialisiert. Von Hama gibt es auch portable Fotoscanner, die für Bildformate bis 10 x 15 cm geeignet sind und dabei eine ausreichende Auflösung von 1.800 x 1.200 dpi erreichen. Über einen ingegrierten Lithium-Ionen-Akku sind diese kompakten Fotoscanner auch unterwegs ohne Netzstrom einsatzfähig, wobei die Akkuleistung sogar für bis zu 150 Fotoscans ausreicht. Hama Fotoscanner sind für Einsteiger und Leute, die unterwegs ihre Fotos scannen möchten, ideal geeignet. Dabei überzeugen diese kompakten Geräte mit einemgünstigen Preis-Leistungsverhältnis.
Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich meinen Fotoscanner am besten?
Nachdem wir Ihnen die bekanntesten Hersteller von Fotoscannern vorgestellt haben, möchten Sie natürlich auch wissen, wo es diese Fotoscanner Vergleich-Testsieger zu kaufen gibt.
Einkauf im Fachhandel
Fotoscanner können wir im örtlichen Fachhandel finden. In etlichen Elektronikmärkten werden Scanner für die meisten Anwendungszwecke angeboten. Problematisch ist nur, dass wir hier nicht immer auch diejenigen Modelle finden, die wir hier als Fotoscanner Vergleichs-Testsieger auserkoren haben. Bei Nachfragen werden die meisten Verkäufer natürlich versuchen, die verfügbaren Fotoscanner anzupreisen, auch wenn diese letztlich schlechtere Bewertungen erhalten haben. Darüber hinaus erhalten wir auch nicht immer den günstigsten Preis.
Viele Märkte bieten hier nur einen Gutschein an, für den wir verständlicherweise gar keinen Bedarf haben. Auch in diesem Fall sollten Kunden aufpassen, ob es wirklich eine gute Wahl ist, bei einem örtlichen Fachhandel einzukaufen.
Recht nachteilig finden wir die unterschiedlichen Rückgabekriterien bei Nichtgefallen. Sollte uns ein Fotoscanner nicht gefallen oder hat sogar Mängel, können wir nicht immer darauf vertrauen, dass wir in einem Elektronikfachmarkt unser Geld zurück bekommen.
Vorteile Fachmarkt
persönliche Inaugenscheinnahme möglich,
mit etwas Glück gute Beratung
Nachteile Fachmarkt
nicht alle gewünschten Modelle erhältlich,
starke Beeinflussung durch Verkäufer,
schlechte Rückgabemöglichkeiten,
häufig teure Preise
Einkauf im Internet
Wer sich lange Anfahrtswege und eine umständliche Parkplatzsuche ersparen möchte, der nutzt den Onlineeinkauf für einen Fotoscanner. Im Internet finden wir problemlos auch die getesteten Top-Modelle und können diese zu wesentlich günstigeren Preisen kaufen, als im örtlichen Fachhandel.
Die meisten Onlinehändler gewährleisten eine sicheren und reibungslose Kaufabwicklung mit einem Widerrufsrecht. Wir müssen uns hier auch nicht auf eine Beeinflussung durch einen Verkäufer einstellen und können in aller Ruhe unseren gewünschten Fotoscanner aussuchen. Viele interessante Informationen zu Fotoscannern finden Sie in einem externen Fotoscanner Test, welchen wir Ihnen für eine Kaufberatung empfehlen möchten.
Vorteile Onlineeinkauf
das gewünschte Modell ist verfügbar,
unbeschwertes Einkaufserlebnis ohne Parkplatzsuche,
Einkaufsmöglichkeiten rund um die Uhr,
günstige Preise
Nachteile Onlineeinkauf
keine persönliche Beratung durch einen Verkäufer,
keine Vor-Ort-Inaugenscheinnahme
Wissenswertes & Ratgeber
Hier erfahren Sie noch einige Hintergrundinformationen rund um das Thema Fotoscanner.
Die Geschichte des Fotoscanners
Die Entwicklung unserer heutigen Scanner und auch der Fotoscanner geht auf den Deutschen Rudolf Hell zurück. Dieser erfand im Jahr 1929 das Faxgerät, bei dem Buchstaben und Linien in einzelne Punkte zerlegt wurden und auf diese Weise elektronisch übertragen werden konnten. Von daher hat Rudolf Hell den Grundstein für die moderne Scanner-Technologie gelegt. Das Faxgerät mit dem Namen Hellschreiber ist eigentlich ein Fernschreiber, den Hell über sein eigenes Unternehmen vertrieb.
Der Hellschreiber nutzte eine Rasteraufteilung von 7×7 und konnte jedes Zeichen aus 49 Bildpunkten zusammensetzen. Diese Technik existiert auch heute noch bei den üblichen Faxgeräten. Hell verkaufte seine Rechte später an Siemens, die bis in die 80er Jahre den Hellschreiber unter eigenem Namen vertrieben. Im Jahr 1951 erfand Hell seinen Klischographen, der für das Hochdruckverfahren eingesetzt wurde. 1956 entwickelte er dann das erste Faxgerät KF 108, welches den Hellschreiber ersetzen sollte. Siemens hielt aber noch viel zu lange an dem alten Verfahren fest, so dass sich in der Zwischenzeit die Japaner mit moderneren Technologien durchsetzen konnten.
In den Vereinigten Staaten wurde seit 1951 an der Erfindung eines Farb-Scanners gearbeitet. Da die Prototypen der Firma PDI gravierende Mängel aufwiesen, wurde der Entwicklungsauftrag für einen Farb-Scanner an Rudolf Hell und an den Engländer John Crosfield vergeben. Hell erfand dabei seinen Colorgraphen, dem ersten Farbscanner mit Flachbett-Technologie. Die ersten Geräte waren jedoch mit mehr als 500 Elektroröhren ausgestattet und wurden dabei sehr warm. Ein Scan einer 30 x 40 cm Vorlage dauerte mehrere Stunden.
1965 wechselte Hell auf die Trommelbauweise seiner Farb-Scanner. 1970 entwarf Hell seinen Chromograph DC 300 mit Digitaltechnik. Es war seinerzeit der erfolgreichste Farb-Scanner und wurde weltweit mehr als 3.500 Mal verkauft. Gemeinsam mit dem Engländer Crosfield wurde schließlich noch das Modell_Magnascan_ entwickelt, welches bis zum Ende der 90er Jahre erfolgreich vermarktet wurde. Erst danach begann die große Ära der heutigen Flachbett-Scanner, aus der schließlich auch die Fotoscanner stammen.
Zahlen, Daten, Fakten rund um den Fotoscanner
Wir möchten in unserem Fotoscanner Vergleich 2026 noch auf einige interessanten Daten und Fakten aufmerksam machen, die Ihnen vielleicht beim Kauf eines Fotoscanners nützlich sein können.
Die Verteilung von Scannern in deutschen Haushalten
Wir haben uns mit den statistischen Erhebungen des bekannten Statistikportals_Statista_ befasst und konnten hierbei feststellen, dass in einem Zeitraum von 2011 bis 2014 in den meisten deutschen Haushalten durchschnittlich 13 Millionen noch einen separaten Scanner benutzen. Auch wenn die Zahlen leicht rückläufig sind und viele auf einen Multifunktionsdrucker mit integriertem Scanner setzen, haben Flachbett-Scanner immer noch die Nase vorne in Bezug auf die Nutzung von Laserdruckern oder reinen Fotodruckern.
Die Kaufabsichten für einen Fotoscanner
Auch hierbei haben wir wieder Statista herangezogen und konnten feststellen, dass der Kauf von Multifunktionsdruckern an erster Stelle steht. Nur etwa 1,3 % aller Nutzer planen, sich einen Scanner anzuschaffen. Wir müssen hierbei jedoch berücksichtigen, dass in diesen Zahlen auch diejenigen Nutzer enthalten sind, die generell sich einen Flachbett-Scanner anschaffen möchten. Fotoscanner stellen eine Nischenlösung für ambitionierte Fotografen dar.
Konnektivität eines Fotoscanners
Wir haben zwar über die unterschiedlichen Bauweisen eines Fotoscanners gesprochen, jedoch noch nicht, wie diese mit einem Computer verbunden werden. Während die ersten Flachbett-Scanner noch über eine SCSI-Schnittstelle verfügten, werden moderne Fotoscanner fast ausschließlich über einen schnellen USB-2.0-Port mit dem Computer verbunden. In seltenen Fällen sind auch kompakte und portable Scanner zu finden, die über WiFi mit einem Computer verbunden werden können. Im Grunde ist diese Konnektivität bei Scannern auch eher unüblich und spielt vielmehr bei Druckern eine wichtige Rolle.
Automatisches Entfernen von Staub und Kratzern
Viele ältere Fotoaufnahmen sind nicht nur vergilbt, sondern weisen auch Beschädigungen auf. Häufig haften Schmutz und Staub auf den empfindlichen Oberflächen. Kratzer können ebenfalls störend wirken. Viele Fotoscanner sind mithilfe einer sogenannten Digital ICE-Technologie hardwaremäßig in der Lage, während eines Scanvorgangs diese Kratzer und Verschmutzungen zu beseitigen. Nicht immer sind diese Ergebnisse jedoch zufriedenstellend, so dass wir nicht darum herumkommen, eine gute Bildbearbeitungssoftware einzusetzen.
Fotoscanner ausleihen oder kaufen?
Fotoscanner sind eine ideale Hilfe, wenn es um das Digitalisieren von Papieraufnahmen geht. Viele stellen sich vielleicht die Frage, ob es sich überhaupt lohnt, einen solchen Scanner zu kaufen. Viele Portale und Fachhändler bieten die Möglichkeit, einen Fotoscanner auszuleihen.
Möchten Sie viele Ihrer alten Fotosammlungen digitalisieren, dann benötigen Sie hierfür viel Zeit. Während die eigentliche Scan-Zeit relativ kurz ist, nimmt das Suchen und Zurücksortieren der Aufnahmen die meiste Zeit in Anspruch. In diesem Fall lohnt es sich nicht, sich einen Fotoscanner auszuleihen.Viele Fotografen greifen auf einen modernen Foto-Flachbett-Scanner zurück, der nicht nur für Fotos geeignet ist, sondern mit dem auch alle anderen Vorlagen digitalisiert werden können. Dank der flexiblen Einsatzweise lohnt es sich auch hier nicht, einen solchen Scanner auszuleihen.
Letztlich sprechen auch die relativ günstigen Preise gegen ein Ausleihen. Gute Fotoscanner sind schon für knapp unter 100 Euro erhältlich. Wer regelmäßig seine Papierfotos und Fotoalben digitalisieren möchte, der sollte sich lieber gleich einen eigenen Fotoscanner kaufen. Einen Fotoscanner sollten Sie sich nur dann ausleihen, wenn die zu digitalisierende Anzahl an Papierfotos und Bilderbänden überschaubar ist und innerhalb eines kurzen Zeitraums bewältigt werden kann.
Nützliches Zubehör
Fotoscanner werden von Werk ab bereits mit umfangreichen Zubehör ausgeliefert. Im Lieferumfang ist alles enthalten, um einen solchen Scanner voll und ganz nutzen zu können. Dennoch gibt es für Sie nützliches Zubehör, mit denen die Scan-Arbeit wesentlich erleichtert wird.
Reinigungsspray
Im Handel werden praktische Sprayflaschen mit Reinigungslösung angeboten, mit denen Papierfotos und sogar Dias und Negativstreifen schonend gesäubert werden können. Gleichzeitig sorgt diese Flüssigkeit dafür, dass die Oberfläche antistatisch wirkt und somit keinen Staub und Schmutz mehr anziehen kann.
Baumwollhandschuhe
Ambitionierte Fotografen verwenden Baumwollhandschuhe, mit denen Papierbilder und Negativstreifen besonders schonend behandelt werden können. Dadurch werden Fingerabdrücke vermieden, die später zu unschönen Scan-Ergebnissen führen würden. Insbesondere bei Dias sollten Fingerabdrücke vermieden werden.
Blasebalg mit Reinigungspinsel
Recht beliebt für die Reinigung von Fotos ist ein sogenannter Blasebalg mit Reinigungspinsel. Staub und Verschmutzungen lassen sich auf diese Weise sehr einfach beseitigen. Generell spielt es eine wichtige Rolle, alle Verschmutzungen vor einem Scanvorgang zu entfernen. Dies ist auch dann erforderlich, wenn der Fotoscanner über eine integrierte Staub- und Kratzerentfernung verfügt.
WiFi-Boxen
Obwohl die meisten Scanner über einen schnellen USB-Port mit einem Computer verbunden werden, gibt es einige Hersteller, die eine separate WiFi-Box zur Verfügung stellen. Hierüber können bestimmte Scanner ihre Daten kabellos zum Computer oder auch zu anderen mobilen Endgeräten übertragen. Hierfür ist dann weder ein Netzwerkkabel noch eine externe Stromversorgung zum Scannen erforderlich.
Alternativen zum Fotoscanner
Auf der Suche nach Alternativen zum Fotoscanner gibt es leider nur wenige Möglichkeiten.
Wir können Fotos mit einer Digitalkamera digitalisieren
Möchten wir nur hin und wieder einmal ein Papierfoto digitalisieren, dann können wir hierfür auch unsere Digitalkameranutzen. Grundvoraussetzung ist, dass unsere Kamera über eine ausreichend hohe Auflösung verfügt. Zunächst müssen wir eine plane Auflagefläche suchen. Nachdem wir dort unser Papierfoto ausgerichtet haben, sollte auf eine ausreichende Beleuchtung geachtet werden.
Damit Spiegelungen vermieden werden, dürfen wir keinen Blitz verwenden. Viele Fotos sind mit einer glänzenden Beschichtung versehen, die ansonsten unschöne Reflexionen wiedergibt. Ideal wären mehrere Lichtquellen, die von der Seite das Foto anstrahlen. Damit vermeiden wir auch einen möglichen Schattenwurf durch das Papier. Das Licht sollte auch nicht direkt auf das Foto strahlen.
Da wir auf einen Blitz verzichten, müssen wir uns gegen Verwackelungen schützen. Von daher empfehlen wir unbedingt ein Stativ. Um Verzeichnungen zu vermeiden, sollte unsere Kamera direkt von oben das Foto abfotografieren. Es empfiehlt sich, mehrere Aufnahmen mit unterschiedlichen Belichtungen anzufertigen. Am PC können wir mithilfe eines Bildbearbeitungsprogramms mögliche Fehler noch korrigieren.
Der Standard-Scanner
Wenn wir keinen hochauflösenden Fotoscanner besitzen, können wir unsere Papierabzüge auch mit einem herkömmlichen Flachbett-Scanner digitalisieren. Die Auflösungen sollten wenigstens 300 dpi für kleinere Abzüge betragen. Auch hier kann ein gutes Bildbearbeitungsprogramm weiterhelfen. Neben den Standard-Flachbett-Scannern können wir auch die integrierten Scanner unseres Multifunktionsdruckers nutzen. Dabei dürfen wir jedoch nicht aus den Augen verlieren, dass diese Scanner nicht über die hohe Scan-Auflösung verfügen, wie sie separate Fotoscanner besitzen. In vielen Fällen wird für die integrierten Scanner eines MFDs die CIS-Scan-Technologie verwendet. Wie zuvor dargelegt, gibt es hier Einbußen in Bezug auf Farbtiefe und Kontrast.
Weiterführende Links und Quellen
Für all diejenigen, die noch weitere Informationen über Fotoscanner erhalten möchten, können wir die nachfolgenden Quellen empfehlen.
Grundlegende Begriffe zum Thema Scanner finden Sie unter
Fotoscanner gibt es in zwei verschiedenen Ausführungen
Fotoscanner gibt es in zwei Arten: Entweder werden die Fotos auf einer Glasplatte aufgelegt (Flachbettscanner), oder per Einzug gescannt. Je nach Format, Qualität und Anzahl der Bilder haben beide Möglichkeiten ihre Vor- und Nachteile.
Wann ein Fotoscanner mit Einzug die bessere Wahl ist
Wenn Sie eine große Anzahl von Fotos einscannen möchten, ist ein Fotoscanner mit automatischem Einzug und Stapelverarbeitung die beste Wahl. Hier können Sie dutzende Bilder einlegen, welche der Scanner in kürzester Zeit verarbeitet. Die Fotos müssen hierfür allerdings die gleiche Größe haben und dürfen nicht beschädigt oder zerknickt sein.
Kaufberatung auf BILD.de: Die Fotoscanner-Software sollte stets dabei sein
Um die gescannten Bilder gleich am PC bearbeiten zu können, sollte eine Fotoscanner-Software beim Scanner enthalten sein.
Was taugen Fotoscanner?
Fotoscanner haben gegenüber herkömmlichen Scannern den Vorteil, dass sie mehr Farbnuancen abbilden können. Bei einem Dokumentenscanner kann es passieren, dass verschiedene Grautöne einfach nur schwarz wiedergegeben werden. Zudem gibt es viele Fotoscanner mit Stapeleinzug, sodass gleich ganze Fotopakete schnell und voll automatisch abgearbeitet werden. In verschiedenen Tests zeigte sich, dass es unter den Fotoscannern selbst große Unterschiede bei der gelieferten Bildqualität und der Software gibt.
Auf welchen Quellen basieren unsere Noten?
Die Bewertung der Fotoscanner ergibt sich aus den Testergebnissen verschiedener Fachmagazine, welche mit den Kundenmeinungen zu einer Note verrechnet werden.
Kann man Fotos digitalisieren?
Um Fotos zu digitalisieren, eignen sich Fotoscanner hervorragend. Falls Sie nur wenige Fotos digitalisieren möchten und dafür kein Gerät anschaffen wollen, empfiehlt Chip die Fotoscanner-App von Google für Android und iOS. Damit können Sie Fotos bequem mit dem Smartphone digitalisieren. Die Stiftung Warentest empfiehlt darüber hinaus Dienstleister, welche wertvolle Fotoschätze nicht nur digitalisieren, sondern auch professionell aufbereiten.
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