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Stative im Test auf ExpertenTesten
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Stativ Test - so m√ľssen Sie die Kamera nicht mehr festhalten - Vergleich der besten Stative 2019

Mit einem Stativ lassen sich qualitativ hochwertige Bilder ohne Verwackelungen erstellen.Unsere Experten haben diverse Tests im Internet √ľberpr√ľft, um eine Bestenliste kreieren zu k√∂nnen, die auch Wertungen f√ľr Material, Gewicht, Belastbarkeit, H√∂hen und vieles mehr einbezieht.

Stativ Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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Was ist ein Stativ?

Der Name Stativ leitet sich von der lateinischen Bezeichnung ‚Äěstativius‚Äú ab und bedeutet √ľbersetzt so viel wie feststehend. Es wird eingesetzt, um eine stabile Aufstellung von Film- und Fotokameras, Mikrofonen, Messinstrumenten, Leuchten oder Laborger√§ten zu erm√∂glichen.

In der Regel sind die Stative f√ľr m√∂glichst flexible Aufstellm√∂glichkeiten mit mehreren Teleskopbeinen ausgestattet. Aus Gr√ľnden der Festigkeit k√∂nnen nicht verstellbare Beine zum Beispiel f√ľr die schweren Teleskope der Astronomie von Vorteil sein.¬†Es ist aber nicht nur die Stabilit√§t, die ein Stativ so √ľberaus praktisch macht. Nat√ľrlich besteht in den meisten F√§llen, eine Kamera zum Beispiel in einer Astgabel, mit einem Stein oder √§hnlichem in der gew√ľnschten Position zu halten.

Das Stativ erledigt diese Arbeit aber sehr viel flexibler, sicherer und vor allem ohne dabei die wertvolle Kamera zu beschädigen. Die verschiedenen Modelle erlauben es, den Fotoapparat oder die Videokamera in beliebig kleinen oder großen Schritten zu bewegen und so den Bildausschnitt genau zu bestimmen. Abhängig von der Ausstattung ist im Stativ selbst oder im Stativkopf eine Wasserwaage eingebaut. Sie zeigt direkt an, ob die Kamera auch wirklich korrekt horizontal ausgerichtet ist.

Die verschiedenen Stativ-Typen

In unserem Stativ-Test stoßen Sie auf unterschiedliche Typen und Stativ-Kategorien. Im Folgenden möchten wir Ihnen die wichtigsten Unterschiede in Sachen Aufbau und Anwendungsmöglichkeiten vorstellen.

Wie unser gro√üer Stativ-Test zeigt, kann man die praktischen Helfer in den unterschiedlichsten Situationen einsetzen. Entsprechend vielf√§ltig gestalten sich die Ausf√ľhrungen, in denen sie angeboten werden. Vom Kompaktstativ √ľber Studiostative aus Carbon oder Aluminium, bis zu Varianten mit nur einem oder drei Beinen. Es f√§llt oft schwer, da die richtige Entscheidung zu treffen.

Wer ganz ohne Beratung seine Fotoausr√ľstung um dieses praktische Element erweitern m√∂chte, muss eine echte Herausforderung meistern. Um das passende Modell zu finden, ist es lohnenswert sich vor dem Kauf die aufgelisteten Fragen zu stellen:

  • Wie gro√ü ist mein Budget f√ľr den Stativ-Kauf?
  • Soll das Stativ auch auf Reisen genutzt werden?
  • Welche Tragf√§higkeit sollte es aufweisen?
  • Wie hoch, welche Arbeitsh√∂he wird ben√∂tigt?
  • Welchen Stativkopf kann ich verwenden?

Wenn diese Fragen bereits beantwortet werden k√∂nnen, f√§llt es leichter, in der gro√üen Angebotsvielfalt das gew√ľnschte Modell herauszufiltern.

Diese Stative empfehlen Fotografen

Stativ TestF√ľr unseren Stativ Test haben wir uns die Stativ Empfehlungen professioneller Fotografen auf YouTube angesehen. Viele dieser Videos haben um die 100.000 Klicks. An dieser Stelle wollen wir kurz zusammenfassen, welche Stative warum und f√ľr welchen Einsatz von den Stativ-Experten empfohlen werden.

Fotograf und YouTube-Videoblogger Stephan Wiesner empfiehlt f√ľr unterwegs und all die Situationen, in denen man denkt, man w√ľrde wahrscheinlich eh kein Stativ brauchen, das Stativ GorillaPod von JOBY. Dieses sehr robuste Stativ sei darum praktisch, weil es durch die verschiedenen Gelenke so flexibel ist, dass es √ľberall passt. Es sei dazu super robust (quasi unkaputtbar) und ist seit Jahren ein treuer Begleiter des Fotografen. Die Befestigung der Spiegelreflexkamera und von anderen Kameras funktioniere ‚Äď wenn auch nicht ganz optimal.

Auch f√ľr Selfies sei es gut geeignet. Es gibt das Stativ GorillaPod in 4 Ausf√ľhrungen (GorillaPod 3k, 3k pro, 5k und 5k pro).

Ein weiteres Stativ, das laut dem Fotografen auch sehr beliebt sei, ist das Stativ Rollei C5i. In seinen Fotografie-Workshops habe oft die H√§lfte aller Teilnehmer dieses Stativ. Es gibt das Stativ aus Carbon und aus Aluminium, wobei Aluminium seiner Meinung nach nicht unbedingt schlechter sei, au√üer dass es etwas schwerer sei. Die meisten h√§tten aber wohl das g√ľnstigere Stativ Rollei C5i in Aluminium.

Stativ Tipp von Fotograf Stephan Wiesner: ‚ÄěKauft euch zwei Stative und kauft euch kein Billig-Stativ f√ľr 30 Euro, sondern etwas Vern√ľnftiges, und das habt ihr dann euer Leben lang.‚Äú

Jonah Plank von ‚ÄěCameras are my passion‚Äú ist da etwas anderer Ansicht. F√ľr das j√ľngere Publikum von seinem YouTube Kanal sucht er stets nach ‚ÄěLow Budget‚Äú Deals f√ľr s√§mtliche Bereiche rund um Fotografie und Filme.

Er empfiehlt darum auch 5 Low-Budget Stative wobei das g√ľnstigste, n√§mlich das Stativ Cullmann ALPHA 2500 gerade einmal um die 20 Euro kostet. Gut, es sei zum Teil aus Plastik und etwas wackelig und halte auch nicht ewig ‚Äď doch hey, f√ľr den Anfang und f√ľr kleines Geld sei es gut genug.

Weiterhin empfiehlt er ebenfalls das Stativ GorillaPod SLR und GorillaPod Focus sowie das Stativ Velbon, auf dem man trotz des geringen Preises auch gr√∂√üere Kameras befestigen k√∂nne. Das beste Stativ f√ľr unter 200 Euro ist seiner Meinung nach das Stativ Vanguard Alta Pro Carbon. Es sei sehr stabil und in Kombination mit dem Manfrotto Fluid Head k√∂nne man auch sehr gute Schwenks machen.

Wer auf der Suche nach einem Tischstativ ist, f√ľr den empfiehlt Fotograf Pavel Kaplun das Tischstativ Sirui 3T-35K (nicht ganz g√ľnstig aber seiner Meinung nach wirklich gut brauchbar) und das Stativ Cullmann Magnesit Copter.

Die verschiedenen Anwendungsbereiche

F√ľr Fotografen, die mit ihrer Kamera h√§ufig auf Foto-Touren gehen, ist das Stativ ein unverzichtbarer Bestandteil der Ausr√ľstung. Doch in diesem Fall kommt es auf jedes Gramm Gewicht an, denn wer m√∂chte schon gern zwei oder drei Kilogramm zus√§tzlich mit herumschleppen? Das Packma√ü ist f√ľr alle Fotografen, die ihr Stativ auf Foto-Touren oder Reisen verwenden m√∂chten, ein sehr wichtiger Faktor. Stative, die f√ľr den mobilen Einsatz konzipiert wurden, lassen sich in der Regel problemlos auf eine L√§nge von 40 bis 50 cm zusammenklappen. Auch in Sachen Gewicht k√∂nnen die sogenannten¬†Reisestative¬†√ľberzeugen: Sie bringen gerade einmal leichte ein bis 1,5 kg auf die Waage und fallen damit auch bei l√§ngeren Reisen nicht gro√ü ins Gewicht.

Einige Modelle bieten die M√∂glichkeit, die Beine umzuklappen. Der montierte Kugelkopf kann damit eingeschlossen werden. Da der Kugelkopf sonst herausragen w√ľrde, f√ľhrt das zu einer zus√§tzlichen Verringerung der Transportl√§nge. Dank eines praktischen Klappmechanismus und schraubbaren Beinen ist das Stativ im Handumdrehen auf- und wieder abgebaut.

Fototaschen und Rucks√§cke bieten einen nur sehr begrenzten Platz. Das sogenannte Kompakt- oder Ministativ passt durch seine noch kleineren Packma√üe in nahezu jede Fototasche. Diese kompakten Helfer bringen eine deutlich geringere Arbeitsh√∂he mit sich, daher eignen sie sich eher f√ľr den Einsatz auf einem Podest oder √§hnlichem. Wird maximale Flexibilit√§t gefordert, sind Gorillapods mit ihren biegsamen Beinen die ideale Wahl.

Sie k√∂nnen auch an Objekten wie Gittern oder B√§umen befestigt werden. Besonders hilfreich sind diese Varianten an Pl√§tzen, an denen ein gro√ües Stativ nicht aufgebaut werden kann oder darf. Ministative gibt es viel zahlreichen Farben und Ausf√ľhrungen.

Bei sogenannte Tischstativen¬†handelt es sich um sehr kleine Modelle, die sich schnell aufbauen lassen und die √ľberall hin mitgenommen werden k√∂nnen. Klemmstative k√∂nnen wie eine Schraubzwinge auch an unregelm√§√üigen Befestigungspunkten angebracht werden und sorgen f√ľr sicheren Halt. Um ein Stativ auf glatten Fl√§chen sicher zu befestigen, ist ein Saugstativ ideal. Diese Modelle sind mit mindestens einem Saugfu√ü ausgestattet, der auf glatten Oberfl√§chen eine zuverl√§ssige Befestigung gew√§hrleistet.

Einbeinstative zeichnen sich ebenfalls durch eine sehr kompakte Bauweise aus und erlauben trotzdem eine angenehme Arbeitsh√∂he zum Fotografieren. Diese Stativart wird besonders f√ľr die Event- und Sportfotografie eingesetzt. An den Orten, wo wenig Platz ist und ein schneller Einsatz vonn√∂ten ist, k√∂nnen sie ihre St√§rken ausspielen.

Im Gegensatz zu den immer preiswerteren und raffinierteren Reisestative hat das Einbeinstativ aber stark an Beliebtheit verloren. Auch wenn sie ungeschlagen schnell ausgefahren sind, m√ľssen sie doch jederzeit festgehalten werden.

Das Dreibeinstativ ist der Klassiker unter den verschiedenen Varianten. Wie der Name bereits verr√§t, steht es mit drei Beinen sicher und zuverl√§ssig auf dem Boden. Modellabh√§ngig bietet das Stativ durch einen eingebauten Haken die M√∂glichkeit, es zus√§tzlich zu beschweren. Das Dreibein ist unter anderem f√ľr den Landschaftsfotografen ein vielseitiger und unverzichtbarer Begleiter, da er auch bei Wind und unebenem Gel√§nde jederzeit auf maximale Stabilit√§t angewiesen ist. Station√§re Shootings, Architekturbilder oder Portr√§t- und Gruppenaufnahmen sind weitere Einsatzgebiete, f√ľr die diese Bauform bestens geeignet ist.

Bei dem Körperstativ handelt es sich um eine Spezialkonstruktion. Sie erlaubt es, die Kamera bequem am Körper zu tragen.

So haben wir die Stative f√ľr Sie getestet

  • Der Stativ-Typ: Unterschieden wird zwischen Drei- und Einbeinstativen und Kompakt- bzw. Ministativen.
  • Material: F√ľr die Herstellung der zahlreichen Modelle werden verschiedene Materialien verwendet: Bevorzugt kommen Aluminium, Carbon, aber auch Edelstahl und Kunststoffe oder Holz und Basalt zum Einsatz.
  • Die Aufstellh√∂he: Sie entscheidet, bis zu welcher H√∂he mit einem Stativ gearbeitet werden kann.
  • Das Gewicht: Je nach Verwendungsart ist es wichtig, trotz maximaler Stabilit√§t ein m√∂glichst geringes Gewicht, wie zum Beispiel bei einem Reisestativ zu erhalten.
  • Der Stativkopf: Neben dem 360¬į-Kugelkopf gibt es noch einen Zwei- und Drei-Wege-Neiger, der eine horizontale und vertikale Einstellung erm√∂glicht.
  • Die Tragf√§higkeit: Gro√üe und schwere Spiegelreflexkameras und Objektive k√∂nnen einiges an Gewicht auf die Waage bringen. Da spielt die Tragf√§higkeit des Stativs eine wichtige Rolle.

Worauf kommt es beim Stativ-Kauf an?

Es gibt sie in H√ľlle und F√ľlle und am Markt tummeln sich zahlreiche Hersteller. Nicht minder gro√ü f√§llt die Preisspanne aus. Vor allem f√ľr Einsteiger in die Materie wird die Angebotsf√ľlle schnell zu einer un√ľberschaubaren Herausforderung. Um Fehlinvestitionen zu vermeiden und lange Freude am Fotostativ zu haben, ist es wichtig, bei der Auswahl des Wunschmodells ein paar Dinge zu beachten.

Das Material

Nur mit einem stabilen bzw. robusten Stativ ist es m√∂glich, ordentlich zu fotografieren und die Bilder zu realisieren, die man sich vorgestellt hat. Das bringt es mit sich, dass das Stativ selbst unbedingt aus stabilem Metall besteht. Eine m√∂gliche Alternative w√§re noch dickwandiger Kunststoff. G√§ngige Materialien f√ľr die Stative sind das leichtgewichtige Aluminium und Carbon. Aluminium-Varianten sind sehr h√§ufig am Markt vertreten. Sie √ľberzeugen durch einen attraktiven Preis und sind in der Lage, die Schwingungen des Spiegelschlags gut zu √ľbertragen. Wer nicht so genau auf das Budget achten muss und steht das Gewicht im Vordergrund, kann auf Carbon-Stative zur√ľckgreifen. Sie wiegen besonders wenig. Daher lassen sie sich leichter als Aluminium-Modelle transportieren. Im Gegensatz zum Aluminium √ľbertr√§gt Carbon die Spiegelschlag-Schwingung weniger und bei der Anschaffung schl√§gt ein h√∂herer Preis zu Buche.

Der Kopf des ganzen

Der Stativkopf √ľbernimmt die wichtige Aufgabe, der Kamera eine sichere Befestigungsm√∂glichkeit und dem Fotografen individuelle Verstellm√∂glichkeiten zu bieten. Daher sollte ihm ebenfalls entsprechende Aufmerksamkeit gewidmet werden.

Wie beim Stativ auch, ist ein Kopf aus Metall deutlich widerstandsfähiger als ein Plastik-Stativkopf und lässt sich deutlich besser ein- und verstellen.

Um die Kamera in nahezu jeder gew√ľnschten Position sicher und zuverl√§ssig fixieren zu k√∂nnen, kommen verschiedene Stativkopf-Varianten zum Einsatz. Der sogenannte Drei-Wege-Neiger kann in den drei Achsen unabh√§ngig voneinander verstellt werden. Darin liegt auch der unbestrittene Vorteil dieser Stativkopf-Art. Es ist somit m√∂glich, die Kamera √ľberaus exakt zu f√ľhren und in alle Richtungen zu drehen. Der Nachteil besteht in der l√§ngeren Zeit, die zum Einstellen ben√∂tigt wird.

Das beste Stativ kann ohne einen hochwertigen Stativkopf seinen Aufgaben nicht nachkommen. Der sogenannte Kugelkopf ist das i-T√ľpfelchen, denn er verleiht dem Stativ im t√§glichen Einsatz die notwendige Flexibilit√§t. Einen hochwertigen Kugelkopf erkennt man daran, dass er die Kamera zuverl√§ssig und stabil fixiert und leichtg√§ngig ist. Wurde die Kamera in die gew√ľnschte Position gebracht und der Kugelkopf fixiert, ver√§ndert er seine Position nicht mehr. Eine zuverl√§ssig stabile Lage ist bei Reihenaufnahmen oder Langzeitbelichtungen extrem wichtig. Ver√§ndert der Kopf seine Position, kann dies durchaus die Aufnahme zerst√∂ren.

Das Zusammenspiel der verschiedenen Komponenten ist wichtig, denn auch hier gibt es unz√§hlige Modelle. Sie unterscheiden sich in der Preisgestaltung und im Gewicht. Auch in Sachen Tragf√§higkeit und Verarbeitung gibt es teilweise gravierende Abweichungen. Hier noch einmal die wichtigsten Kaufaspekte f√ľr einen Kugelkopf kurz zusammengefasst:

  • Maximale Stabilit√§t: Verhindert das Nachrutschen der Kamera.
  • Verarbeitungsqualit√§t: Das jeweilige Modell soll lange halten und der Kugelkopf ohne zus√§tzliche Schmierung auskommen.
  • Integrierte Friktionseinstellung: Sie steuert die Leichtg√§ngigkeit bei Ausrichten der Kamera.
  • Stufenlose Drehung auf der horizontalen Achse: Damit werden Panoramaaufnahmen erleichtert.

Die Tragfähigkeit

Ganz gleich, f√ľr welche Stativ-Form man sich letztlich entscheidet, ein wichtiger Punkt bei jeder Kaufentscheidung ist die Stabilit√§t bzw. die Tragf√§higkeit des jeweiligen Modells.

Wie viel Gewicht kann es standhalten und ab wann beginnt es zu kippen? Der erste Punkt kann den jeweiligen Herstellerangaben entnommen werden. Das Stativ beginnt dann zu kippen, wenn die Hebelwirkung darauf zu groß wird.

Wird eine schwere Spiegelreflexkamera mit einem Teleobjektiv auf dem Stativ befestigt, kann das schnell der Fall sein. Wie bereits erw√§hnt, besitzen viele Stative f√ľr einen sicheren Stand einen sogenannten Lasthaken. An ihn kann zus√§tzlicher Ballast, zum Beispiel in Form eines Rucksacks geh√§ngt werden und die Stabilit√§t des Stativs wird so verbessert.

Die Stativbeine nehmen ebenfalls ma√ügeblichen Einfluss auf die Standsicherheit. Modelle, deren Beine drei oder vier zusammenschiebbare Segmente besitzen, k√∂nnen unter Umst√§nden weniger standfest sein. Mehr Segmente k√∂nnen einen instabileren¬†Stand bedeuten, bringen aber gleichzeitig kompaktere Packma√üe mit sich. Ein weiterer Unterschied besteht in den F√ľ√üen. Hier wird zwischen Spikes und Gummif√ľ√üen unterschieden. Spikes sind die richtige Wahl f√ľr unebenes Terrain, in dem die Gummif√ľ√üe nicht mehr ausreichend Halt finden. Bei einigen Modell-Varianten ist es zudem m√∂glich, die Stativ-F√ľ√üe auszuwechseln.

Weitere wichtige Fragen rund um den Stativ-Kauf

Damit das Stativ auch genau den jeweiligen Anforderungen entspricht, ist es wichtig, aber noch weitere Dinge zu beachten:

  • Ist es zum Beispiel m√∂glich, Zubeh√∂r wie Videok√∂pfe oder Schnellwechselplatten anzubringen?
  • Kann das Stativ abgeschlossen werden?
  • Besitzt es eine veredelte Oberfl√§che?
  • Aus wie vielen Elementen bestehen die Beine?
  • Wie weit k√∂nnen sie gespreizt werden? Das ist vor allem f√ľr Aufnahmen in Bodenn√§he sehr wichtig.
  • Welche Arretierungsm√∂glichkeit wird f√ľr die einzelnen Teile verwendet?
  • Wie sind die F√ľ√üe beschaffen und k√∂nnen sie vielleicht sogar ausgewechselt werden?
  • Wie ist die Mittels√§ule des Stativs beschaffen?
  • Wie kann die Mittels√§ule bewegt und festgestellt werden? Ist eine D√§mpfung vorhanden?
  • Ist sie herausnehmbar?
  • Wie hoch f√§llt die maximale und minimale H√∂he aus?

Die Stativ-Tasche

Bei der Anschaffung von einem neuen Stativ wird der Gedanke an eine geeignete Tasche immer wieder vernachl√§ssigt. Alles beginnt bereits beim Transport. Auf dem Weg zur perfekten Location kann man das Stativ selbstverst√§ndlich auch ordentlich ohne eine sch√ľtzende H√ľlle im Fahrzeug verstauen. Im Falle einer Vollbremsung oder √§hnlichen Vorkommen kann einer der weiteren Gegenst√§nde, die sich vielleicht ebenfalls im Koffer- oder Fahrerraum befinden, gegen das ungesch√ľtzte Stativ prallen. Das f√ľhrt h√§ufig dazu, dass das wertvolle St√ľck dadurch Schaden nimmt.

√Ąhnlich sieht es beim Transport zu Fu√ü aus. Das Fotostativ l√§sst sich in gr√∂√üerer Ausf√ľhrung schwer tragen und ist umst√§ndlich zu greifen. Viel einfacher geht es, wenn das Ger√§t in einer praktischen und strapazierf√§higen Tragetasche verstaut und einfach geschultert werden kann. Gleichzeitig sch√ľtzt auch hier die Tasche den wertvollen Helfer vor Besch√§digung und Schmutz.

Behalten Sie das Budget immer fest im Blick

Zu guter Letzt entscheidet auch das zur Verf√ľgung stehende Budget, welches Modell angeschafft werden kann und soll. Die Preisspanne f√ľr die jeweiligen Modelle ist gro√ü. Kompaktmodelle punkten schon mit kleinen Preisen zwischen 30 und 50 Euro. Hochwertige Stative schlagen schnell mit mehreren hundert Euro zu Buche. Das Material nimmt dabei einen entscheidenden Einfluss auf den Preis. Stative, die aus Carbon hergestellt werden, sind in der Regel teurer. Exoten aus Basalt oder Titan treiben den Preis zus√§tzlich nach oben.

Wie bei allen Dingen trägt schlägt sich die Marke in den Anschaffungskosten nieder. Die Produkte von Markenherstellern wie Manfrotto gehören in der Regel in die höheren Preiskategorien als zum Beispiel Cullmann oder Feisol, die durchaus preiswertere Alternativen im Sortiment haben.

Sollen diese Teile der Fotoausr√ľstung zudem noch die M√∂glichkeit bieten, sie in nassem Gel√§nde oder gar in Salzwasser einzusetzen, kann das zu einer regelrechten Preisexplosion f√ľhren. Wird allerdings regelm√§√üig ein solcher Einsatz geplant, ist diese Mehrinvestition in jedem Fall lohnenswert. Grunds√§tzlich sollte in die Kaufentscheidung auch der Gedanke mit einflie√üen, dass ein Stativ meist √ľber einen l√§ngeren Zeitraum als ein Kamera-Body genutzt wird. Daher k√∂nnen sich h√∂here Investitionskosten mittel- bis langfristig durchaus lohnen. Ebenfalls ist die Regel: ‚ÄěWer billig kauft, kauft zweimal‚Äú nicht au√üer Acht zu lassen.

Unser gro√üer Stativ-Test macht es deutlich: Es gibt die Modelle in beinahe allen Preisklassen und in zahlreichen Gr√∂√üen. F√ľr jeden Geldbeutel und Einsatzzweck ist mit Sicherheit etwas passendes dabei. Wichtig ist es, sich vor dem Kauf zu √ľberlegen, welche Ausstattungsmerkmale unbedingt notwendig und welche zweitrangig sind. Viele Hersteller locken weiterhin mit technischen Gimmicks, zum Beispiel einer integrierten Libelle (Wasserwaage).

Ein kleiner Hersteller-√úberblick

Von Hama bis Velbon, die Welt der Stative ist gro√ü. Besonders Neulinge auf diesem Gebiet sehen sich mit einem regelrechten Dschungel an M√∂glichkeiten konfrontiert. So vielseitig sich dieser Bereich auch gestaltet, nat√ľrlich gibt es auch hier einige Platzhirsche, die das Feld dominieren.

Hama

1923 beginnt mit der Firmengr√ľndung der Hamaphot KG in Dresden eine Erfolgsgeschichte in Deutschland. In den ersten Jahren ist das Unternehmen ausschlie√ülich im Bereich des Photo-Gro√ühandels und der Herstellung von Laborger√§ten sowie Aufnahmezubeh√∂r t√§tig.

In den Wirren des Zweiten Weltkriegs wird das Werk in Dresden zerst√∂rt. 1945 steht f√ľr Hamphot der Neubeginn auf dem Plan und der Hersteller √∂ffnet seine Werkstore in Monheim. Zu dieser Zeit handelt Firmengr√ľnder Martin Hanke noch mit allerlei Dingen wie Schreibwaren, Pinseln oder √Ąhnlichem, um sich √ľber Wasser zu halten. Er selbst f√§hrt dazu mit dem Fahrrad zu den verschiedenen Lieferanten im s√ľddeutschen Raum. Als Hamaphot 1946 in ein gr√∂√üeres Geb√§ude umzieht, ist es auch Zeit f√ľr ein neues Logo.

Als am 19. Mai 1950 die erste photokina in K√∂ln er√∂ffnet, geh√∂rt Hamaphot nat√ľrlich mit zu den ersten Ausstellern. Das Unternehmen pr√§sentiert seine Bilderrahmen, Diak√§sten, Laborzubeh√∂r und nat√ľrlich das Pulver-Blitzger√§t, das bis 1949 auch das Logo zierte.

1958 √ľbernehmen nach dem Tod von Martin Hanke sein Sohn Rudolf und der Schwager Adolf Thomas die Unternehmensf√ľhrung. Bis zum Jahr 1968 wird das Firmenlogo immer wieder ver√§ndert, bis es schlie√ülich das heute noch bekannte Aussehen bekommt. Die 1970er Jahre sind von starker Expansion gepr√§gt. 1973 bezieht Hamaphot das Werk II. Nachdem bis 1979 die Zahl der Besch√§ftigten mittlerweile auf 300 angestiegen ist, wird dieses Werk um die doppelte Fl√§che erweitert.

In den 1980er Jahren erschlie√üt sich Hama neue M√§rkte in Frankreich. 1990 wird in Gro√übritannien die Tochterfirma gegr√ľndet und im gleichen Jahr beginnt au√üerdem der Bau von Werk III. 1993 nimmt Hama erstmals an der CeBIT teil. In den folgenden Jahren folgen die Er√∂ffnungen verschiedener Tochterfirmen in und au√üerhalb von Europa. 2010 l√§dt das Unternehmen erstmals zur Hama Hausmesse ein.

Das Unternehmen wird weltweit von seinen Kunden f√ľr die Lieferung zuverl√§ssiger Qualit√§t gesch√§tzt. Im Bereich der Stative kann der Hersteller sowohl Einsteiger als auch Profis von seinen Produkten √ľberzeugen.

Manfrotto – die Innovation Italiens

Lino Manfrotto ist Ende der 1960er Jahre als Fotoreporter, Industrie- und Werbefotograf t√§tig. Die Foto-Studioausr√ľstung dieser Zeit ist schwer und macht einem professionellen Fotografen die Arbeit nicht gerade einfacher. Obwohl es bereits ein vielseitiges Angebot an Studioblitzen und entsprechenden Beleuchtungsmitteln am Markt gibt, werden Zubeh√∂re wie Stative, Halterungen oder Gurte regelrecht vernachl√§ssigt. Zusammen mit einem Mitarbeiter mach sich Lino Manfrotto daran, seine ersten eigenen Produkte wie einen robusten und leichten Lampenschirm mit ausreichender Arbeitsh√∂he zu entwicklen.

In den Jahren danach stellt er nur einige wenige St√ľcke her, bei denen es sich ausschlie√ülich um Nachfragen aus dem Freundeskreis des Fotografen handelt. Den ersten wirklich bedeutenden Auftrag erh√§lt Manfrotto von einem H√§ndler aus der Schweiz, als er sich entschlie√üt, seine Produkte auf internationaler Ebene zu pr√§sentieren.

Gen√ľgt in der Anfangszeit noch die heimische Garage als Produktionsst√§tte, muss Manfrotto schnell erkennen, m√∂chte er die Auftragsflut seiner Kunden bew√§ltigen k√∂nnen, ben√∂tigt er gr√∂√üere Werkst√§tten. 1972 wird ein weiterer Meilenstein des heute international erfolgreichen Unternehmens gelegt, als Lino Manfrotto Gilberto Battocchio kennenlernt. Battiocchio ist zu dieser Zeit noch als Techniker f√ľr einen Maschinenbetrieb in Bassano t√§tig. Die beiden b√ľndeln ihre Ressourcen und werden zu einem √§u√üerst innovativen Team. 1974 wird das erste Stativ der Marke Manfrotto der √Ėffentlichkeit vorgestellt. Alle Stativ-Modelle des Herstellers zeichnen sich durch ein geringes Gewicht, vielseitige Einsatzm√∂glichkeiten und eine einfache Handhabung aus. Produkte wie Autopole¬ģ, Superclamp¬ģ oder Superboom geh√∂ren in vielen Fotostudios auf der ganzen Welt zu den unverzichtbaren Ausr√ľstungsgegenst√§nden.

Die 80ger Jahre stehen ganz im Zeichen des Firmenwachstums. Mitte des Jahrzehnts gibt es in Bassano bereits sechs Betriebsst√§tten. In den n√§chsten Jahren werden f√ľnf weitere Produktionsst√§tten er√∂ffnet.

Um auch die Bed√ľrfnisse der Filmindustrie decken zu k√∂nnen, wird 1987/1988 die Marke Avenger gegr√ľndet. Nur ein Jahr sp√§ter erfolgt der Verkauf der Lino Manfrotto Beteiligung an die britische und B√∂rsen notierte Vitec Group plc, Manfrotto und Battacchio bleiben im Management der Gruppe. In den 1990er Jahren werden die Firmen Gitzo in Frankreich und Bogen, das heute unter Manfrotto Distribution gef√ľhrt wird, aus den USA aufgekauft. Weitere Firmenk√§ufe finden nach dem Jahrtausendwechsel statt.

Die Digitalisierung hat auch vor der Fotografie nicht halt gemacht. Da Manfrotto die grundlegenden Ver√§nderungen der Technologien erkannt und darauf reagiert hat, konnten so konsequent neue L√∂sungen f√ľr Videofilmer und Fotografen entwickelt werden.

Bis 2010 ist das Unternehmen ausschlie√ülich darauf ausgerichtet, die Bed√ľrfnisse ambitionierter Hobby-Fotografen und Profis zu erf√ľllen. Im Zuge der Weiterentwicklung der Marke vergr√∂√üert Manfrotto f√ľr den ‚ÄěSocial Recorder‚Äú (Verbraucher, die sich die Fotografie haupts√§chlich durch den Einsatz von Smartphones oder kleinen Kompaktkameras erschlie√üen). F√ľr diese Zielgruppe stellen Videos und Fotos in der Welt der sozialen Netzwerke eine wichtige W√§hrung dar.

Cullmann

Das mittelfr√§nkische Langenzenn ist der Sitz der Cullmann Germany GmbH. Seit mehr als vierzig Jahren steht der Hersteller f√ľr hochwertiges uns praxisgerechtes Foto- und Videozubeh√∂r. Dabei orientiert sich das Unternehmen angefangen bei der Idee bis zur Produktion an den Bed√ľrfnissen ihrer Anwender und steht in st√§ndigem Dialog mit professionellen Benutzern und Amateuren gleicherma√üen. Besonders viel Lob erntet Cullmann immer wieder f√ľr seinen schnellen und sehr kompetenten Kundenservice. Das Sortiment reicht von kompakten Reisestativen √ľber Tischstative bis zu hochwertigen Dreibeinstativen mit Kurbels√§ule und Kameraschnellkupplungssysteme.

BENRO

Bei vielen Profi- und Hobbyfotografen sind die hochwertigen Produkte von BENRO grunds√§tzlich die erste Wahl. 1995 wird die BENRO Precision Industrie (Zhongshan) Co., Ltd. gegr√ľndet. Seither entwickelt das Unternehmen hochwertige optische Filter, Fotostative, Stativk√∂pfe, sowie Kamerataschen und stellt diese auch selbst her.

BENRO Stative und die Produkte aus dem gesamten Sortiment werden heute in Europa, Japan und den USA, sowie in China vertrieben. Die hochwertigen Produkte erfreuen sich besonders im Reich der Mitte gro√üer Popularit√§t, so dass BENRO hier zu den f√ľhrenden Unternehmen am Markt geh√∂rt.

Rollei – Tradition aus Deutschland

In Braunschweig der 1920er Jahren nimmt die Geschichte der heutigen Marke Rollei ihren Anfang. Bereits 1916 hatte Reinhold Heideke die Idee, eine v√∂llig neue Rollfilm-Kamera zu entwickeln und herzustellen. Alles was fehlte, war das daf√ľr notwendige Startkapital. Als er nach langer Suche Paul Franke kennenlernt, ist dieser bereit, ihn bei seinem Vorhaben finanziell zu unterst√ľtzen.

1919 entschlie√üen sich die beiden, f√ľr das Unternehmen ‚ÄěFranke & Heidecke‚Äú einen Gewerbeschein zu beantragen. Die Eintragung ins Handelsregister erfolgt am 01. Februar 1920. Die zwei√§ugige Rolleiflex, die bis heute als richtungsweisende Rollfilmkamera gilt, hat daf√ľr gesorgt, dass Rollei innerhalb kurzer Zeit auch auf internationaler Ebene seinen Ruf als Pr√§zisionshersteller begr√ľnden und dauerhaft festigen konnte. Ganze Generationen von Fotografen werden von der Kult-Kamera in den 50ern und 60ern beeinflusst, es entsteht sogar ein eigener fotografischer Stil.

Bis heute unterliegt die Fotografie zahlreichen Veränderungen und Weiterentwicklungen. Es sind nicht nur die Technologien und die Möglichkeiten, Produkte zu vermarken, die einem ständigen Wandel unterliegen. War in den Anfangsjahren von Rollei die Fotografie nur wenigen Menschen vorbehalten, heute ist sie ein gängiges Medium, das allgegenwärtig ist.

Im Jahr 2014 wird das Unternehmen unter dem Namen Rollei GmbH & Co.KG gef√ľhrt und ist in Europa mittlerweile in mehr als zwanzig L√§ndern ein fester Teilnehmer des Marktes. Die vielseitige Produktpalette setzt sich aus digitalen Kameras und Bilderrahmen, Actioncams, Camordern, Foto- und iPhone-Zubeh√∂r sowie DiaFilmScanner und Fotopro Stativen zusammen.

Joby – Flexibilit√§t und Innovation f√ľr Fotografen

2011 eroberte sich Joby aus den USA auch hierzulande mit seinem innovativen Gorillapod im Sturm einen festen Platz auf dem Markt f√ľr Fotozubeh√∂r. Mit seiner Flexibilit√§t, einer ansprechenden Farbgestaltung und moderaten Preisen √ľberzeugt das junge und sehr moderne Unternehmen Amateure und Profis gleicherma√üen. Neben dem Gorillapod in seinen unterschiedlichen Facetten stellt Joby au√üerdem Stand-Klemmstative f√ľr das Smartphone, sowie Stative f√ľr Actioncams her, die mit einer Saugnapfhalterung ausgestattet sind.

Velbon

Seit mehr als sechzig Jahren steht der Name Velbon weltweit f√ľr anspruchsvolles Zubeh√∂r und hochwertige Stative. Das Unternehmen bezeichnet sich selbst als Pionier in Innovation, Entwicklung und Design. 1955 mit der Firmengr√ľndung der offizielle Grundstein dieser Erfolgsgeschichte gelegt. Der Firmenname leitet sich den beiden Begriffen ‚Äěvel‚Äú, das nach dem japanisch ausgesprochenen englisch Wort f√ľr ‚Äěsehr‚Äú klingt, und dem franz√∂sischen ‚Äěbon‚Äú f√ľr ‚Äěgut‚Äú ab. Von Anfang an besteht somit der eigene und sehr ehrgeizige Qualit√§tsanspruch, eben ‚Äěsehr gut‚Äú zu sein. L√§ngst hat Velbon auch in Deutschland Fu√ü gefasst und die Produkte werden von der Powered4You, einer Zweigniederlassung der Duttenhofer Group vertrieben. Nachhaltigkeit und Umweltschutz stehen sowohl im japanischen Headquarter als auch in der deutschen Niederlassung im Fokus des Unternehmens.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich mein Stativ am besten?

Die f√ľhrenden Hersteller wie Hama, Manfrotto oder Gorillapod bieten Hobby-Fotografen und professionellen Anwendern eine gro√üe Auswahl an hochwertigem Fotozubeh√∂r an. F√ľr nahezu jeden Anwendungsfall und f√ľr jedes Bed√ľrfnis gibt es im Handel das passende Stativ.

Da kann es vor allem f√ľr Einsteiger in dieses faszinierende Hobby schwierig werden, das passende Modell f√ľr sich zu entdecken. Des Weiteren stellt sich die Frage, wo dieser praktische Helfer f√ľr unverwackelte Fotos am besten zu bekommen ist. Der Online-Handel nimmt einen immer h√∂heren Stellenwert ein, da er Kunden viele Vorz√ľge bietet.

Das Fachgesch√§ft punktet klar mit der M√∂glichkeit, jeden Kunden individuell beraten zu k√∂nnen. Vorhandene Stative k√∂nnen direkt vor Ort unter Augenschein genommen werden, in vielen F√§llen ist sogar ein Ausprobieren m√∂glich. Da Fotofachgesch√§fte nicht unbedingt in der H√§ufig von Discountern anzutreffen sind, bringt der Besuch eine durchaus nicht unerhebliche Fahrtzeit mit sich. Befindet sich das Ladenlokal im st√§dtischen Bereich, kann die Suche nach einem Parkplatz schnell zu einer nervlichen Belastungsprobe werden, die die Freude auf das neue Stativ gr√ľndlich tr√ľbt. Immer l√§ngere Arbeitszeiten und mehr √úberstunden im Beruf sorgen daf√ľr, dass die Zeit nach Feierabend mehr und mehr eingegrenzt wird. In vielen F√§llen fehlt dann der Nerv, sich auf die Suche nach einem passenden Stativ zu begeben.

Ganz einfach geht da der Stativ-Kauf im Internet vonstatten. In unserem gro√üen Stativ-Test pr√§sentieren wir Ihnen nicht nur die Vergleich-Testsieger √ľbersichtlich dargestellt, Sie erhalten noch jede Menge n√ľtzliche Tipps und Infos rund um diesen unverzichtbaren Ausr√ľstungsteil.

V√∂llig entspannt k√∂nnen angehende und bereits erfahrene Fotografen aus dem schier unendlichen Angebot an Online-Shops auf der ganzen Welt genau das Wunschprodukt aussuchen, das am besten zu ihnen und ihren Anforderungen passt. √Ėffnungszeiten spielen hierbei keine Rolle und abh√§ngig vom Versandort- bzw. -land wird das Stativ dann wenige Tage sp√§ter ganz bequem nach Hause geliefert.

Das Stativ und seine Geschichte

Moderne Kameras sind l√§ngst so handlich geworden, dass man sie, abh√§ngig von der Situation und dem Ergebnis, das man damit erschaffen m√∂chte, auch ohne ein Stativ verwenden kann. Doch das war nicht immer der Fall. Die Geschichte der Fotografie reicht zur√ľck bis zu ihrem Vorl√§ufer, der sogenannten Camera obscura (lat. f√ľr dunkle Kammer).

Bereits Aristoteles, der immerhin im vierten Jahrhundert vor Christus lebte, erkannte das Prinzip und die Funktionsweise. Bis aber das erste richtige Foto entstehen konnte, sollte es noch einige Jahrhunderte dauern. 1826 entsteht die bis heute älteste Fotografie.

Joseph Nic√©phore Ni√©ce lichtete daf√ľr in Aufnahme mit mehrst√ľndiger Belichtungszeit den Blick aus seinem Arbeitsfenster ab. Auch wenn die Entwicklung der Belichtungsverfahren rasant und kontinuierlich weiterentwickelt wurden, war es aufgrund der Gr√∂√üe der Kamera und der Zeit, welche f√ľr die Belichtung ben√∂tigt wurde, zwingend notwendig, die Kamera fest auf einem Stativ zu befestigen.

Fragen und Antworten rund um das Thema Stativ

Bei der Suche nach dem ganz pers√∂nlichen Stativ Vergleichs-Testsieger tauchen neben den verschiedenen Kauf-Kriterien meist noch weitere Fragen auf, die dieses Thema betreffen. Daher haben wir einen kleinen Fragenkatalog zusammengestellt und diesen nat√ľrlich auch beantwortet.

Wozu benötigt man ein Stativ?

Das Stativ kann sehr viel mehr, als nur einfach die Kamera ruhig zu halten. Es erlaubt dem Fotografen, den Bildausschnitt ganz genau zu bestimmen, hilft, st√ľrzende Linien oder kippende Horizonte zu vermeiden oder ist bei Mehrfachbelichtungen wie HDR ein unverzichtbarer Helfer. Das sind nur einige der M√∂glichkeiten, die dieser funktionelle Teil der Fotoausr√ľstung bietet.

Das erste Stativ – braucht man es wirklich?

F√ľr viele Fotografen ist das Stativ ein unverzichtbarer Bestandteil ihrer Fotoausr√ľstung und sie verwenden es entsprechend h√§ufig. Andere wiederum nutzen es nur, wenn es sich aufgrund der Bedingungen nicht vermeiden l√§sst. Um herauszufinden, welchen Nutzen und welche M√∂glichkeiten Ihnen das Stativ bringen kann, ist unser Stativ-Vergleichstest eine hervorragende M√∂glichkeit, weitreichende Informationen dazu zu erhalten. Sicherlich wird sich im Freundes- und Bekanntenkreis noch das eine oder andere Stativ finden, das Sie sich einfach einmal ausleihen k√∂nnen, um damit erste Erfahrungen zu sammeln.

Wie hoch sollte ein Stativ sein?

F√ľr ein r√ľckenschonendes und komfortables Arbeiten ist es wichtig, dass das Stativ dem Benutzer eine angenehme Arbeitsh√∂he bietet. Dabei braucht das jeweilige Wunschmodell nicht unbedingt die K√∂rpergr√∂√üe des Fotografen zu erreichen. Ein Stativkopf und die Kamera selbst k√∂nnen zu der H√∂he noch hinzugerechnet werden. Da die Augen bekanntlich direkt √ľber der Nase sitzen, k√∂nnen von der K√∂rpergr√∂√üe ungef√§hr zehn Zentimeter abgezogen werden. Ist der Fotograf also ca. 180 cm gro√ü, gen√ľgt ein Stativ mit einer H√∂he von 150 cm, damit er hindurchschauen kann, ohne sich zu b√ľcken.

Wie wichtig ist die Minimalhöhe?

Es sind vor allem die Makro- und Landschaftsfotografen, die besonders tief auf den Boden hinunter m√ľssen. Hat das Stativ eine Mittels√§ule, kann sich das durchaus hinderlich auswirken. Ein kleines Tischstativ, ein Bohnensack oder ein Mini-Stativ, das speziell f√ľr diese Anwendungsf√§lle ausgelegt ist, k√∂nnen Abhilfe schaffen.

Wof√ľr werden Schnellwechselsysteme ben√∂tigt?

Viele Köpfe und Stative sind mit einem 1/4-Zoll oder einem 3/8-Zoll-Gewinde ausgestattet. In der Vergangenheit schraubte man die Kamera direkt auf das Stativ. Auch heute ist diese einfachste Form der Befestigung noch gebräuchlich. Sogenannte Schnellwechselsysteme erleichtern die Arbeit und sparen Zeit. Meist versteht man unter solch einem System eine Kombination aus Kameraplatten und einer passenden Basis am Stativkopf. Viele Köpfe werden bereits mit einer solchen Basis angeboten. Das am weitesten verbreitete und ausgefeilteste System ist das Schwalbenschwanzsystem, das dem Acra Swiss Standard entspricht.

N√ľtzliches Zubeh√∂r

Unser gro√üer Stativ-Test zeigt, das Angebot in diesem Bereich ist √ľberaus umfangreich und sehr vielseitig. Um wirklich f√ľr jede Situation bestens ger√ľstet zu sein, bieten die Hersteller zahlreiches Zubeh√∂r an. Wir zeigen in unserem Vergleichstest einige der g√§ngigsten Teile f√ľr Stativ-Zubeh√∂r.

Makro- oder Einstellschlitten

Speziell in der Makrofotografie kann dieser Schlitten seine St√§rken ausspielen. Unter Zuhilfenahme einer Schraube l√§sst sich der Schlitten vor- und zur√ľckbewegen und erspart einem so das permanente Zurechtr√ľcken des gesamten Stativs, bewegt sich das Objekt. Eine Verbindung aus zwei Einstellschlitten wird als Kreuzschlitten bezeichnet und erlaubt zus√§tzlich die Verstellung nach links und rechts.

Nodalpunkt-Adapter

Mit der Hilfe von diesem Adapter kann die Kamera um den sogenannten Nodalpunkt (jeweils errechneter Knotenpunkt) gedreht werden. Nodalpunkt-Adapter finden in der Panoramafotografie verbreitet Anwendung und sind bei der Anfertigung von sogenannten Kugelpanoramen nahezu unverzichtbar. Mit der Hilfe von diesem Adapter lassen sich Bilder einem Blickwinkeln von 180 Grad vertikal und ganzen 360 Grad horizontal erstellen.

Niviliersockel

Der Sockel erleichtert die waagrechte Ausrichtung der Kamera und hilft, einen evtl. ungleichm√§√üigen Boden auszugleichen, ohne dabei die Stativbeine in der L√§nge ver√§ndern zu m√ľssen.

Transportmöglichkeiten

Es gibt immer wieder Situationen, in denen das Stativ auf die eine oder andere Art transportiert werden muss. Daher sollte man den Gedanken an die damit verbundenen Transportm√∂glichkeiten nicht vernachl√§ssigen. Als erste M√∂glichkeit w√§re hier der Stativgurt zu nennen. Mit einem Karabiner und einer Schlaufe, die jeweils am oberen bzw. am unteren Ende des Stativs befestigt werden, hat man im Handumdrehen eine komfortable M√∂glichkeit geschaffen, das Stativ auch √ľber l√§ngere Strecken sicher zu transportieren: Einfach √ľber den R√ľcken oder √ľber die Schulter h√§ngen und schon kann es losgehen. In Sachen Einsatzbereitschaft ist dies mit Sicherheit die schnellste Variante.

L√§ngst haben die Hersteller den Bedarf an ad√§quaten Transportm√∂glichkeiten erkannt und bieten daher in nahezu jeder Gr√∂√üe passende Stativtaschen an. Das Instrument wird dazu so sicher und einfach verpackt und kann ebenfalls √ľber der Schulter oder der Tasche getragen werden. Wer auf seinen Foto-Touren h√§ufig das Fahrrad einsetzt, sollte √ľber den Erwerb einer Gep√§cktr√§gerstativtasche nachdenken. Wie eine herk√∂mmliche Gep√§cktasche wird dieses Modell eingeh√§ngt und bietet so bequeme Transportm√∂glichkeiten f√ľr das wertvolle Stativ.

Ist keine schnelle Einsatzbereitschaft gefragt und steht der Tragekomfort im Vordergrund, hat der Fotorucksack ganz klar die Nase vorn. Viele Hersteller bieten Fotorucksäcke an, die speziell auf die Stativ-Beförderung ausgelegt sind. Verschiedene Riemen und Schlaufen ermöglichen eine sichere und zuverlässige Befestigung an der Außenseite des Rucksacks. Eine Ausnahme können Holzstative darstellen, da sie nicht unbedingt in diese vorgesehenen Haltemöglichkeiten passen. Sie werden am besten mit dem Stativgurt mitgenommen.

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