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Reisestativ Test - f√ľr professionelle Fotos im Urlaub - Vergleich der besten Reisestative 2019

Reisestativ Bestenliste 2019

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Was ist ein Reisestativ?

Wenn es um Langzeitbelichtungen geht, kommen Sie als Fotograf nicht um ein¬†gutes Stativ herum. Das Wort Stativ stammt vom¬†lateinischen Stativus, was mit dem Wort Feststehend gleichbedeutend ist. In diesem Ratgeber soll das¬†Reisestativ¬†vorgestellt werden, welches in erster Linie f√ľr den mobilen Einsatz gedacht ist.

Ein solches Stativ wird benötigt, um

  • eine Fotokamera,
  • eine Videokamera,
  • ein Blitzlichtger√§t,
  • eine Studioleuchte,
  • einen Reflektorschirm oder
  • ein Mikrofon

sicher und stabil zu befestigen. Insoweit stellt ein Stativ eine St√ľtze dar, mit der technische Ger√§te in Innenr√§umen und in der freien Natur sicher aufgestellt werden k√∂nnen.

Ein Stativ besteht in aller Regel aus leichtem Aluminium, aus Carbon und teilweise auch aus Massivholz. Insbesondere die mobil einsetzbaren Reisestative sind vornehmlich aus den leichten Materialien hergestellt. Eine wichtige Komponente im Aufbau stellen die Teleskop-Beine dar. Bekannt sind diese Modelle als sogenannte Dreibein-Stative. Jedes einzelne Bein kann sowohl im Winkel als auch in der Länge individuell eingestellt werden.

Eine H√∂henverstellung ist besonders wichtig, um aus verschiedenen Standorth√∂hen fotografieren oder filmen zu k√∂nnen. Die jeweiligen Teleskopbeine m√ľssen stabil- und verwindungsfest ausgef√ľhrt sein. Wichtig ist in allen F√§llen, dass zum Beispiel ein leichtes Reisestativ problemlos Ihre Kamera tragen kann. Aus diesem Grund sollten Sie auf das maximale Tragegewicht des Stativs achten. Zur rutschsicheren Handhabung sind die Stativbeine in aller Regel mit einem Schaumgummi umgeben.

Am Ende der Teleskopbeine finden Sie spezielle¬†Stativschuhe. Diese bestehen im einfachsten Fall aus Gummif√ľ√üen, die ein Verrutschen auf glatten Untergr√ľnden verhindern. Es gibt aber auch Edelstahl-Spitzen, die in unwegsamem Gel√§nde f√ľr einen sicheren Stand sorgen. Durchweg k√∂nnen Sie ein Stativ in der H√∂he zwischen 50 bis 200 cm einstellen. Die verstellbaren Teleskopbeine finden √ľber entsprechende Klemmverbindungen in jeder Position Halt.

Eine weitere Komponente stellt der¬†Stativanschluss¬†dar. An dieser Anschlussm√∂glichkeit werden die unterschiedlichsten Schwenkk√∂pfe f√ľr die Kamerabefestigung montiert. Der Stativanschluss besteht meist aus einer Mittels√§ule, die zum Teil bis auf den Boden abgesenkt werden kann und dem Stativ noch eine zus√§tzliche Stabilit√§t bietet und einer oberen Aufnahmeplatte. Bei h√∂herwertigen Modellen werden Kugelschalen verwendet, in die sp√§ter ein passgenauer Schwenkkopf eingesetzt werden kann.

ESDDI Kamera Stativ 160cm 62.6 Reisestativ im Test von ExpertentestenSehr wichtig ist der eigentliche Schwenkkopf. Es handelt sich um eine mechanische Komponente, auf der eine Aufnahme- bzw. Wechselplatte montiert wird, sodass die aufgesetzte Kamera zur Seite und in der Neigung geschwenkt werden kann. Moderne Stative verwenden als Schwenkkopf einen Kugelkopf oder einen 3-Wege-Neiger.

Die Wechselplatte ist ein Teil des Schwenkkopfes und wird häufig fest mit der Kamera verschraubt. Sie ermöglicht ein schnelles Aufsetzen der Kamera auf ein Stativ. In einigen Fällen sind Fotostative noch mit einem Handgriff ausgestattet, sodass Sie besonders bequem die Richtung und Neigung einstellen können.

Alle diese Features finden Sie bei Studio-Stativen und auch bei Reisestativen. Wie bereits zuvor erw√§hnt, ist ein¬†Reisestativ jedoch wesentlich filigraner und leichter ausgef√ľhrt. Bei Nichtgebrauch lassen sich diese Modelle besonders platzsparend verstauen. Die hierf√ľr erh√§ltlichen Stativtaschen k√∂nnen Sie problemlos an Ihrem Fotorucksack befestigen.

Wie funktioniert ein Reisestativ?

Ein Reisestativ wird zun√§chst sehr kompakt und zusammengeklappt in einer entsprechenden Nylontasche geliefert. Nach dem Auspacken m√ľssen Sie Ihr Reisestativ erst auseinanderklappen. Suchen Sie sich einen festen und sicheren Untergrund f√ľr den Aufbau. L√∂sen Sie anschlie√üend die Klemmverbindungen, um das Stativ in die gew√ľnschte H√∂he zu bringen. Da die Teleskopbeine ineinandergeschoben sind, m√ľssen diese herausgezogen werden. Fixieren Sie die gew√ľnschte H√∂he und stellen das Stativ in Position.

Nehmen Sie die Schnellwechselplatte ab und schrauben diese unter Ihre Fotokamera. Danach wird die Kamera mitsamt der Wechselplatte auf dem Schwenkkopf befestigt. Wenn diese mit einem Kugelkopf ausgestattet ist, lässt sich die Kamera in jede beliebige Position schwenken.

Aufgrund des leichten Eigengewichts können Sie das Stativ mit der Kamera problemlos auch an einen anderen Standort transportieren.

Da sämtliche Teleskopbeine individuell eingestellt werden können, lässt sich ein Stativ zum Beispiel auch auf Treppenabsätze platzieren oder in unwegsamen Gelände. In allen Fällen sollten Sie auf einen stabilen und sicheren Stand achten.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Kompaktes Stativ-Tairoad Tragbar 140 cm Leicht Reisestativ im Test von ExpertentestenEin Stativ bzw. Reisestativ wird ben√∂tigt, um mit Ihrer Fotokamera perfekte Aufnahmen zu erstellen. Dabei lassen sich insbesondere¬†verwackelungsfreie Langzeitaufnahmen¬†erstellen. Ein Reisestativ bietet Ihnen zudem den Vorteil, dass es sehr leicht ist und auch platzsparend verstaut werden kann. Problemlos k√∂nnen Sie dieses Stativ in einer Fototasche oder im Rucksack mitf√ľhren. Dennoch besteht es aus vielen individuell einstellbaren Segmenten, sodass Sie hieraus ein normal hohes Stativ zusammenbauen k√∂nnen.

Diese Stative werden gerne f√ľr Landschaftsaufnahmen verwendet. Gerade in der D√§mmerung k√∂nnen Sie damit besonders gut die Lichtstimmung einfangen. Aber auch in der Nacht, wenn Sie beispielsweise mit einem Teleobjektiv den Mond fotografieren m√∂chten, kommen Sie um ein Stativ nicht herum. Vielleicht m√∂chten Sie auch gerne einmal ein Feuerwerk zu Sylvester aufnehmen. In diesen F√§llen ist ein Reisestativ ein zuverl√§ssiger Helfer.

Reisestative werden unter anderem eingesetzt, wenn Sie Selbstaufnahmen von sich oder der Familie erstellen möchten. In diesem Fall ersetzt ein Stativ den Fotografen, da die Kamera ferngesteuert bedient werden kann. Auch bei Studioaufnahmen und in der Produktfotografie darf ein Stativ nicht fehlen. Diese sind flexible und universell einsetzbar.

Vorteile eines Reisestativs:

  • verhindert verwackelte Langzeitaufnahmen,
  • ideal f√ľr Selbstaufnahmen,
  • perfekt bei schlechten Lichtverh√§ltnissen,
  • gut geeignet f√ľr Nachtaufnahmen,
  • leichtes Eigengewicht,
  • l√§sst sich platzsparend verstauen,
  • flexibel einsetzbar,
  • attraktives Preis-Leistungsverh√§ltnis.

Welche Arten von Reisestativen gibt es?

Bevor Sie sich f√ľr ein bestimmtes Reisestativ entscheiden, k√∂nnen Sie sich hier √ľber die unterschiedlichen Modelle informieren. Auch wenn diese hier keinem Test unterzogen worden sind, finden Sie ausreichend Anhaltspunkte, um das f√ľr Ihre Bed√ľrfnisse passende Reisestativ zu finden.

Das traditionelle Dreibeinstativ

AFAITH Ultra Portable Faltbare Aluminiumlegierung Mini Reisestativ im Test von ExpertentestenZu den beliebtesten Stativarten geh√∂rt das Dreibeinstativ. Dieses besteht aus drei flexibel einstellbaren Standf√ľ√üen, die aus¬†mehreren einzelnen Segmenten¬†bestehen. Durch Auseinanderziehen der Segmente ergibt sich die Stand- und Fotografierh√∂he. Dank der drei gespreizten F√ľ√üe erh√§lt ein Dreibeinstativ eine hohe Stabilit√§t. Um Unterschied zu einem Studiostativ sind Reisestative wesentlich filigraner ausgef√ľhrt.

Dennoch bieten diese Reisestative eine hohe Standfestigkeit, dass auch¬†schwerere Kameras daran befestigtwerden k√∂nnen. Zur Kamerabefestigung dient der Stativkopf, der unterschiedlich ausgef√ľhrt sein kann. Hier finden Sie¬†3-Wege-Neiger bzw. Kugelk√∂pfe, sodass sich die Kamera in jede gew√ľnschte Richtung und H√∂he einstellen l√§sst.

Reisestative mit Mittelsäule bieten zudem den Vorteil, dass diese noch weiter nach oben herausgezogen werden können. Somit ergibt sich eine sehr hohe Fotoposition. Andererseits lässt sich die Mittelsäule häufig auch vom Dreibeinstativ trennen und kann dann als Einbeinstativ genutzt werden.

Vorteile:

  • hohe Standfestigkeit,
  • ausreichende Fotografierh√∂he,
  • leichtes Eigengewicht,
  • k√∂nnen platzsparend verstaut werden,
  • auch f√ľr schwerere Kameras geeignet,
  • Mittels√§ule kann als Einbeinstativ genutzt werden.

Nachteile:

  • Aluminium-Modelle sind etwas schwerer,
  • teilweise etwas schwierigere Bedienung,
  • teilweise kleine Wechselplatte,
  • Carbon-Modelle sind relativ teuer.

Das Einbeinstativ

Zu den Reisestativen geh√∂rt auch das sogenannte¬†Einbeinstativ bzw. Monopod. Hierbei handelt es sich um eine St√ľtzvorrichtung f√ľr Kameras, die nur aus einer einzigen Teleskops√§ule besteht. Im Gegensatz zu den vorgenannten Modelle¬†kann ein Monopod nicht von alleine stehen. Sie m√ľssen daher zum Fotografieren immer mit einer Hand das Einbeinstativ festhalten.

Diese Modelle sind recht praktisch einsetzbar und können platzsparend in der Fototasche verstaut werden. Mit dieser Haltehilfe lassen sich Aufnahmen bei längeren Belichtungszeiten oder schlechten Lichtverhältnissen besser erstellen, als ohne Stativ. Beachten sollten Sie aber, dass ein Einbeinstativ verständlicherweise nicht die hohe Stabilität aufweist, wie zum Beispiel ein Dreibeinstativ.

Interessant sind Monopods, die unterhalb der Wechselplatte f√ľr die Kamerabefestigung einen¬†ergonomischen Handgriff¬†mit Schaumgummi-Ummantelung besitzen. Wenn diese am unteren Teleskopbein noch √ľber eine dicke Gummist√ľtze oder gar eine Metallspitze verf√ľgen, k√∂nnen Sie diese¬†Einbeinstative im ausgezogenen Zustand auch als Gehhilfe bzw. Wanderstock¬†verwenden.

Vorteile:

  • leichtes Eigengewicht,
  • ausreichende Fotografierh√∂he,
  • kann platzsparend verstaut werden,
  • ideal f√ľr l√§ngere Belichtungszeiten,
  • kann mit Griff auch als Wanderstock verwendet werden,
  • sind schon recht preisg√ľnstig erh√§ltlich.

Nachteile:

  • bleibt alleine nicht stehen,
  • nicht so stabil wie ein Dreibeinstativ,
  • wenige Einstellungsm√∂glichkeiten.

Das Ministativ

Ministative k√∂nnen auch als Reisestativ verwendet werden. Hierbei handelt es sich in aller Regel um sehr kleine¬†Tischstative, die nur wenige Zentimeter hoch sind. Diese Dreibeinstative besitzen¬†keine ausziehbaren Teleskopbeine. Ebenso sind die Aufnahmek√∂pfe sehr minimalistisch ausgef√ľhrt. Ein Ministativ wird vornehmlich auf dem Tisch eingesetzt. Sie k√∂nnen aber auch unterwegs dieses Stativ auf dem Boden, auf dem Zaun, auf einer Bank oder auf einem Felsen zum Fotografieren einsetzen.

Beachten Sie, dass diese Stative¬†nicht f√ľr schwere Kameras¬†geeignet sind. Eine digitale Spiegelreflexkamera mit Teleobjektiv kann darauf nicht montiert werden. Kompakte Digitalkameras, Smartphones und Webcams k√∂nnen Sie jedoch darauf sehr sicher befestigen.

Vorteile:

  • leichtes Eigengewicht,
  • kann platzsparend verstaut werden,
  • praktisch f√ľr lange Belichtungszeiten,
  • preisg√ľnstig.

Nachteile:

  • nicht allzu standsicher,
  • nicht f√ľr schwere Kameras geeignet,
  • wenige Einstellungsm√∂glichkeiten.

Das Flex-Stativ

Ein Flex-Stativ ist größenmäßig vergleichbar mit einem Mini-Stativ. Hierbei handelt es sich um kleine Dreibeinstative, die jedoch mit flexibel einstellbaren Beinen versehen sind. Diese lassen sich in jede beliebige Richtung einstellen und verbleiben auch in dieser Position. Auf diese Weise können Sie zum Beispiel ein solches Flex-Stativ an einem Laternenmast festklemmen, an einer Fahnenstange oder an einem Geländer.

Im oberen Bereich befindet sich ein Kugelkopf oder eine andere Kameraaufnahme. Interessant ist, dass diese flexibel einstellbaren Ministative sehr robust gebaut sind und auch etwas schwerere Kameras tragen k√∂nnen. Dank der wetterfesten Bauweise k√∂nnen diese Stative universell im Outdoor-Gel√§nde verwendet werden. Die drei Flex-Beine dienen als¬†Klammerbefestigung, k√∂nnen aber auch ganz normal als Standf√ľ√üe eingesetzt werden. Zu den bekanntesten Modellen geh√∂rt das¬†Gorillapad.

Vorteile:

  • leichtes Eigengewicht,
  • platzsparende Verstauung,
  • ideal f√ľr verwackelungsfreie Aufnahmen,
  • kann an Masten und Gel√§ndern fixiert werden,
  • universell einsetzbar.

Nachteile:

  • geringe Aufnahmeh√∂he,
  • h√§ufig recht teuer.

Der Bohnensack

Ebenfalls als Reisestativ-Ersatz kann ein¬†Beanbag¬†dienen. Hierbei handelt es sich um einen kleinen Beutel, der mit Granulat gef√ľllt ist. Diesen k√∂nnen Sie auch auf unebene Untergr√ľnde legen. Der Beutel passt sich zudem sehr gut Ihrem Kamerageh√§use an. Sie erreichen damit eine sehr stabile Kameraunterlage, die auch f√ľr Langzeitaufnahmen geeignet ist. Diese Bohnens√§cke sind hier zwar keinem Test unterzogen worden, werden aber von vielen Fotografen gerne unterwegs mitgef√ľhrt.

Beachten sollten Sie lediglich, dass diese S√§cke keine hohe Aufnahmeposition bieten und diese ggf. auf h√∂here Untergr√ľnde bzw. Hindernisse gelegt werden m√ľssen.

Vorteile:

  • leichtes Eigengewicht,
  • k√∂nnen gut mitgef√ľhrt werden,
  • ideal f√ľr verwackelungsfreie Aufnahmen,
  • f√ľr individuelle Untergr√ľnde geeignet,
  • g√ľnstig,
  • lassen sich auch selbst herstellen.

Nachteile:

  • geringe Aufnahmeh√∂he,
  • kein richtiges Stativ.

So werden Reisestative getestet

Ein Test von Reisestativen wurde hier nicht durchgef√ľhrt. Jedoch liegen ausreichend Testergebnisse und Informationen vor, sodass Sie sich hier im Ratgeber eingehend √ľber die wichtigsten Testkriterien informieren k√∂nnen.

Die Materialbeschaffenheit

Professionelles Aluminium Tragbares T Kamera Video Reisestativ mit hydraulischer Kopf im Test von ExpertentestenViele Testinstitute haben in einem Test die verschiedenen Reisestative in Bezug auf das Material √ľberpr√ľft. Grunds√§tzlich werden Stative¬†aus Aluminium und aus Carbon¬†angeboten. Zu den leichtesten Ausf√ľhrungen geh√∂ren die Carbon-Stative, wobei Sie jedoch gr√∂√üere Vorsicht walten lassen sollten, als bei den Aluminium-Ausf√ľhrungen. Dennoch hat sich gezeigt, dass Reisestative aus Aluminium nicht unbedingt schlechter sein m√ľssen. Auch hier finden Sie den einen oder anderen Testsieger.

Dar√ľber hinaus sind Stative mit Kunststoffapplikationen, Schaumgummi als Griffhalterungen und Edelstahl-Komponenten ausgestattet. Insbesondere die hochwertigen Stativk√∂pfe bestehen meist aus Edelstahl bzw. Aluminium. Unabh√§ngig davon zeichnen sich die hieraus hergestellten Reisestative mit einer hohen Verarbeitungsqualit√§t und einer langen Lebensdauer aus.

Die Tragfähigkeit

Die Belastbarkeit ist von entscheidender Bedeutung f√ľr ein Reisestativ. Sie finden hier enorme Unterschiede zwischen¬†5 und 25 kg. Grund hierf√ľr ist, dass insbesondere die gro√üen System- und Spiegelreflexkameras ein Stativ ben√∂tigen, welches eine hohe Belastbarkeit aufweist. Testweise k√∂nnen Sie zum Beispiel eine digitale Spiegelreflexkamera einfach einmal auf ein kleines Tischstativ setzen. Sie werden feststellen, dass dieses mitsamt der Kamera umfallen kann. Hier sollten Sie auf die Herstellerangaben achten.

Die Verschl√ľsse f√ľr die Stativbeine

Da die meisten Stative mit Teleskopbeinen ausgestattet sind, sollten diese nach dem Ausziehen auch sicher halten. In diesem Fall werden spezielle¬†Klick- und Drehverschl√ľsse¬†verwendet. Jedes Segment bleibt dabei in seiner bestimmten Position und kann sich nicht versehentlich verschieben. Hier entscheidet letztlich der pers√∂nliche Geschmack, f√ľr welche Technik Sie sich entscheiden. So werden einige Stativbeine per Knebel-Verschluss gehalten, andere durch eine Drehbewegung.

Der Stativkopf

Der Stativkopf ist mit einer¬†Aufnahmeplatte oder einer Schnellwechselplatte¬†ausgestattet. Daran wird die Kamera befestigt und kann in jede beliebige Richtung gebracht werden. Der Stativkopf l√§sst sich bei teureren Modellen wechseln. Je nach Hersteller und Modell sind hier die g√§ngigen Schraubverbindungen im 1/4-Zoll-, 3/4- und 3/8-Zoll-Format zu finden. Die Schraube f√ľr die Kamerabefestigung l√§sst sich bei Bedarf wechseln.

Zu den am häufigsten verwendeten Stativköpfen gehören die Kugelköpfe und die 3-Wege-Neiger. Bei letzteren ist zudem noch ein kleiner Handgriff zu finden, da hiermit die Dreh- und Neigungseinstellung noch einfacher vorgenommen werden kann.

Das Preis-Leistungsverhältnis

F√ľr das Fotohobby geben ambitionierte Fotografen eine Menge aus. Durchaus k√∂nnen Sie schon ein solides Reisestativ aus Aluminium f√ľr rund 30 Euro bestellen. Ebenso sind aber auch hochwertige und sehr leichte Carbon-Reisestative ab 180 Euro aufw√§rts erh√§ltlich. Letztlich kommt es immer auf den Einsatzzweck an. Wenn Sie einen aufregenden Outdoor-Urlaub antreten und mit einer erstklassigen Fotokamera unterwegs sind, dann sollte auch das Reisestativ etwas h√∂herwertiger ausgef√ľhrt sein.

M√∂chten Sie dagegen f√ľr einen Wochenendausflug an der See ein paar Familienaufnahmen bzw. Selbstaufnahmen erstellen, kann auch ein g√ľnstigeres Aluminium-Reisestativ vollkommen ausreichend sein. Alles in allem k√∂nnen Sie auf viele verschiedene Markenhersteller zur√ľckgreifen, die Ihnen zu einem attraktiven Preis-Leistungsverh√§ltnis die jeweiligen Modelle anbieten.

Worauf muss ich beim Kauf eines Reisestativs achten?

Auch wenn hier kein Reisestativ einem Test unterzogen worden ist, liegen ausreichende Informationen f√ľr eine m√∂gliche Kaufentscheidung vor.

Die Stabilität des Stativs

K&F Concept TM2534T Stativ Kamera Reisestativ im Test von ExpertentestenMa√ügeblich f√ľr hochwertige Langzeitaufnahmen ist ein stabil stehendes Stativ. Hier kommt es auf die¬†Anzahl der Beine¬†und dessen Segmente an. Viele Einschub-Elemente an den F√ľ√üen k√∂nnen ein Stativ wackelig machen. Wenige Segmente sorgen dagegen f√ľr eine bessere Stabilit√§t. Je weiter die Beine eines Dreibein-Stativs auseinander gesetzt werden k√∂nnen, desto h√∂her ist dessen Stabilit√§t.

Nicht unwichtig ist der Stativkopf, der die Kamera tragen muss. Gute Stative sind so ausgef√ľhrt, dass Sie daran auch Kameras mit l√§ngeren Objektiven befestigen k√∂nnen, ohne dass diese umkippen. Vorteilhaft bei Dreibeinstativen ist, dass Sie diese auch¬†auf Treppen aufbauen¬†k√∂nnen. So lassen sich ein bis zwei Beine k√ľrzer einstellen und wenigstens ein Stativbein l√§nger f√ľr die darunterliegende Treppenstufe. Dadurch erh√§lt ein solches Stativ einen optimalen Stand.

Weniger stabil lassen sich die √ľbrigen Modelle verwenden, wie zum Beispiel das Einbeinstativ oder das Tischstativ.

Das Gewicht

Bei Reisestativen spielt das Gewicht eine nicht unwichtige Rolle. Niemand m√∂chte ein allzu schweres Stativ mitnehmen. Solide¬†Aluminium- und Carbon-Stative¬†kommen auf etwa 1,5 bis 2 kg. Ma√ügeblich f√ľr ein geringes Eigengewicht sind d√ľnne Teleskopbeine und kleinere Stativk√∂pfe. Durchaus kann ein kompaktes Reisestativ mit geringem Gewicht dieselbe Stabilit√§t wie ein gro√ües Modell erreichen. Ein sicherer Stand geht jedoch h√§ufig zu Lasten der Ausziehh√∂he. So sind viele Reisestative etwas niedriger als gro√üe Studiostative.

Platzsparende Verpackung

Viele Reisestative werden auch gleich mit einer passenden Transporttasche geliefert. Diese nimmt Ihr neues Stativ sicher auf. Nicht immer ist jedoch eine solche Tasche angebracht. Wenn das Stativ problemlos in Ihren Fotorucksack passt, können Sie hierauf auch verzichten.

Reisestative lassen sich mithilfe der Teleskopbeine nicht nur bequem ineinander schieben, sondern sind zudem mit Gelenkverschl√ľssen ausgestattet. Bei vielen Ausz√ľgen ben√∂tigen Sie f√ľr den Aufbau etwas mehr Zeit.

Ein Reisestativ sollte neben einer ausreichenden Fotohöhe nur so viele Auszugssegmente wie nötig besitzen.

Die Mittelsäule

Dreibeinstative gibt es h√§ufig mit¬†zus√§tzlicher Mittels√§ule. Diese kann bis zum Boden heruntergezogen werden und sorgt damit f√ľr einen noch stabileren Stand. Sie k√∂nnen diese Mittels√§ule aber auch aus dem Stativ ziehen, sodass Sie in diesem Fall ein integriertes Einbeinstativ erhalten. Ein weiterer Vorteil ist, dass die ausgefahrene Mittels√§ule f√ľr eine h√∂here Fotografierh√∂he genutzt werden kann.

Bei einigen Stativen l√§sst sich die Mittels√§ule auch horizontal verwenden. Viele interessante Fotoeinstellungen sind damit m√∂glich. Problematisch ist nur, dass eine eingefahrene Mittels√§ule¬†weniger gut f√ľr bodennahe Aufnahmen verwendet¬†werden kann. Diese ragt so weit nach unten, dass das Stativ nicht so dicht √ľber dem Boden aufzustellen ist. Hierzu m√ľssen Sie die Mittels√§ule erst entfernen. Alles in allem kann ein Modell mit Mittels√§ule nur empfohlen werden.

Kurzinformation zu f√ľhrenden 7 Herstellern

Bevor Sie sich f√ľr ein neues Reisestativ entscheiden, sollten Sie sich hier √ľber die bekanntesten Hersteller etwas n√§her informieren. Die Auflistung ist nicht abschlie√üend, da auf dem Markt immer neue Hersteller sich mit neuen innovativen Produkten pr√§sentieren.

  • Manfrotto
  • Rollei
  • Cullmann
  • Mantona
  • K&F Concept
  • Sirui
  • Velbon
Hinter dem Label Manfrotto verbirgt sich die italienische¬†Manfrotto Imagine More, die seit 1989 zur britischen Vitec Group geh√∂rt. Das urspr√ľnglich in den 70er Jahren gegr√ľndete Unternehmen ist f√ľr seine hochwertigen Dreibein- und Einbein-Stative international bekannt. Viele Profi-Fotografen setzen auf diese Stative. Dar√ľber hinaus werden heute verschiedene Stativk√∂pfe, 3-Wege-Neiger, Kugelk√∂pfe, Lichtstative und Fototaschen angeboten.

Manfrotto Reisestative¬†sind entweder aus Aluminium oder Carbon gefertigt. Diese kompakten Modelle werden komplett mit Stativkopf angeboten. Dabei finden Sie einfachere Modelle mit Schnellwechselplatte, aber auch funktionelle Stative mit 3-Wege-Neiger und anderen modernen Stativk√∂pfen. Je nach Einsatzbereich verf√ľgen die Reisestative auch √ľber eine separat verwendbare Mittels√§ule, sodass Sie Ihr Dreibein-Stativ schnell in ein Einbein-Modell verwandeln k√∂nnen.

Hervorzuheben sind hier die leichten Carbon-Stative. Manfrotto Reisestative gibt es in vielen verschiedenen Ausf√ľhrungen. Sie finden diese Modelle im¬†unteren bis h√∂heren Preissegment. Carbon-Reisestative sind wesentlich teurer als die bew√§hrten Aluminium-Ausf√ľhrungen.

Hinter der Markenbezeichnung Rollei verbirgt sich die deutsche¬†RCP-Technik GmbH¬†mit Hauptsitz in Norderstedt. Urspr√ľnglich wurde Das Unternehmen im Jahr 1920 als Werkstatt f√ľr Feinmechanik und Optik, Franke & Heidecke gegr√ľndet. Erst 1962 wurde der Markennamen Rollei eingef√ľhrt. Bekannt wurde Rollei durch seine zwei√§ugige Spiegelreflexkamera und seine Mittelformat-Kameras. Heute stellt das Unternehmen auch preiswerte Digitalkameras her.

Zum Produktsortiment geh√∂ren aber auch erstklassige¬†Reisestative¬†und weiteres Fotozubeh√∂r. Dabei setzt Rollei vornehmlich auf innovative und leichte Aluminium- und Carbon-Ausf√ľhrungen. Die meisten Modelle sind als Dreibein-Stativ ausgef√ľhrt, die jedoch bei Bedarf durch entfernen der Mittels√§ule in ein Einbein-Stativ verwandelt werden k√∂nnen. Herausragend sind die zahlreichen Stativk√∂pfe, die ausreichend Tragkraft f√ľr digitale Spiegelreflexkameras bieten.

Die platzsparend zu verstauenden Reisestative finden Sie im mittleren bis höheren Preissegment.

Hierzulande steht hinter dem Label Cullmann die¬†Cullmann Germany GmbH¬†mit Stammsitz in Langenzenn. Das vor rund 40 Jahren gegr√ľndete Unternehmen steht f√ľr qualitativ hochwertiges Fotozubeh√∂r. Fotoapparate werden jedoch nicht hergestellt. Der britische Hersteller bietet Ihnen erstklassige Stative, Stativk√∂pfe und Taschen an.

Die Cullmann Reisestative sind aus Aluminium und aus Carbon erhältlich. Hier finden Sie nicht nur ausgewachsene Dreibein-Stative, sondern auch kleine Tisch-Stative, die sich mit vielen Funktionen und eine hohe Traglast auszeichnen. Sie finden diese Stative von Cullmann im unteren bis mittleren Preissegment.

Hinter dem Markennamen Mantona steht die deutsche Walser GmbH & Co. KG mit Sitz in Gersthofen. Der Hersteller ist schon seit vielen Jahren als großer Fotozubehör-Anbieter bekannt. Zum Produktsortiment gehören Fototaschen, Foto-Rucksäcke, Stative, Kugelköpfe, Action-Cam-Zubehör und Smartphone-Kamerazubehör.

Mantona Reisestative¬†gibt es in Aluminium- und Carbon-Ausf√ľhrung. Schon die Einstiegsmodelle sind mit einem hochwertigen 3-Wege-Neiger ausgestattet. Geringe Packma√üe und ein leichtes Eigengewicht machen diese Stative zum Allrounder im Outdooreinsatz. Sie k√∂nnen diese Modelle problemlos im Rucksack oder in der mitgelieferten Stativtasche mitf√ľhren. Sie finden die Mantona Stative im¬†mittleren Preissegment.

Hinter dem Label K&F Concept verbirgt sich die gleichnamige chinesische¬†K&F Concept¬†mit Stammsitz in Longhua District. Das 2011 gegr√ľndete Unternehmen hat sich auf Dreibein-Stative, Fotofilter, Linsenadapter, Kamerataschen, Mikrofone und Blitzlichtger√§te spezialisiert.

K&F Concept Reisestative¬†werden in Aluminium und Carbon angeboten. Interessant ist, dass im Gegensatz zu vielen anderen Herstellern auch die Carbon-Stative zu verh√§ltnism√§√üig g√ľnstigen Preisen angeboten werden. Geringe Packma√üe geh√∂ren ebenso zu den Vorz√ľgen, wie viele Einstellungsm√∂glichkeiten. Auf einen 3D-Kugelkopf m√ľssen Sie hier nicht verzichten. Diese Stative sind im¬†mittleren Preissegment¬†angesiedelt.

Hinter dem Label Sirui steht hierzulande die deutsche¬†Sirui Europe GmbH¬†mit Sitz in Berlin. Das Unternehmen hat sich auf hochwertige Stative spezialisiert. Sie finden hier Dreibein- und Einbeinstative, Monopods, Ministative und nat√ľrlich die entsprechenden Stativk√∂pfe. Aber auch¬†Fotorucks√§cke und Filter¬†bietet der Hersteller an.

Sirui Reisestative zeichnen sich durch eine hohe Verarbeitungsqualität aus. Besonders ansprechend gestaltet sind die farblich lackierten Aluminium-Modelle. Nicht unerwähnt bleiben sollen die edlen Carbon-Stative. Die kompakten Abmessungen machen diese Stative zu zuverlässigen Begleitern auf Ihren Reisen. Sie finden die Reisestative von Sirui im mittleren bis gehobenen Preissegment.

Hinter dem Markennamen Velbon verbirgt sich die japanische¬†Velbon Corporation. Hierzulande ist das Unternehmen mit der Velbon Deutschland Zentrale in W√ľrzburg angesiedelt. Velbon hat sich auf die unterschiedlichsten Stative spezialisiert. Sie finden hier elegante Carbon-Stative, Aluminium-Modelle, Einbeinstative und nat√ľrlich auch Reisestative.

Velbon Reisestative¬†sind minimalistisch ausgef√ľhrt und k√∂nnen problemlos im Rucksack mitgef√ľhrt werden. Diese Modelle sind mit 6 Segmenten versehen und lassen sich mit wenigen Handgriffen aufbauen. Hier kann insbesondere die aktuelle UT-Serie mit viel Flexibilit√§t √ľberzeugen. So sind diese Stative in mehreren Beinst√§rken f√ľr unterschiedliche Einsatzzwecke erh√§ltlich. Diese Reisestative finden Sie im¬†mittleren bis h√∂heren Preissegment.

 

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich mein Reisestativ am besten?

Fotozubeh√∂r und Reisestative k√∂nnen Sie in jedem¬†guten Fotofachgesch√§ft¬†kaufen. Hier bieten sich zum Beispiel aber auch die Technik-M√§rkte und gr√∂√üeren Kaufh√§user an. Dar√ľber hinaus finden Sie ab und an auch interessante Angebote bei Discountern. Nicht vergessen werden darf jedoch der Einkauf √ľber das Internet. Nachfolgend sollen die verschiedenen Kaufm√∂glichkeiten miteinander verglichen werden. Beachten Sie, dass hier selbst kein Test von Reisestativen vorgenommen worden ist.

Der Einkauf eines Reisestativs im Fotofachgeschäft

Rollei Compact Traveler leichtes Reisestativ im Test von ExpertentestenFotofachgesch√§fte locken ihre Kunden bereits √ľber ihr Schaufenster an. Hier finden Sie die aktuellen Kameramodelle und auch das entsprechende Fotozubeh√∂r. In vielen F√§llen m√ľssen Sie jedoch das Fachgesch√§ft erst mit dem Auto anfahren. Freie Parkpl√§tze sind in Innenst√§dten meist Mangelware. Auch sind an Wochenenden die Gesch√§fte arg √ľberlaufen.

Wenn Sie Ihr Fotogesch√§ft gefunden haben, ist nicht sichergestellt, dass Sie vor Ort auch wirklich einen der Reisestativ Testsieger finden. Die Auswahl ist meist etwas eingeschr√§nkt. Die Verk√§ufer haben in aller Regel nur wenig Zeit f√ľr Sie. R√ľckfragen nach einem Testsieger Modell f√ľhren daher kaum zum Erfolg. Schlie√ülich m√∂chte das Gesch√§ft in erster Linie auch¬†nur die angebotenen Stative verkaufen.

Aufpassen sollten Sie, wenn Sie ein gro√ües Studiostativ als Reisestativ angeboten bekommen. Dieses l√§sst sich nicht so einfach zusammenklappen und mitf√ľhren. Vorteilhaft ist jedoch, dass Sie sich vor Ort √ľber das Produkt¬†eingehend informieren¬†k√∂nnen. Bei Gefallen nehmen Sie das Reisestativ sofort mit. Nicht immer sind jedoch die Preise vor Ort g√ľnstig.

Wenn Sie sich dennoch f√ľr ein solches Stativ entschieden haben, kann es vorkommen, dass Sie daheim damit nicht zufrieden sind. Wenn Sie Ihr neues Reisestativ¬†wieder zur√ľckgeben m√∂chten, kann es zu Schwierigkeiten kommen. In vielen F√§llen erhalten Sie anstelle des Kaufpreises nur einen Einkaufsgutschein.

Vorteile beim Einkauf im Fotofachgeschäft:

  • Sie k√∂nnen sich vom Reisestativ sofort ein Bild machen,
  • Sie k√∂nnen sich von einem Verk√§ufer, einer Verk√§uferin beraten lassen,
  • Sie k√∂nnen Ihr passendes Reisestativ sofort mitnehmen.

Nachteile beim Einkauf im Fotofachgeschäft:

  • Anfahrtswege, Parkplatzsuche und √ľberf√ľllte Gesch√§fte,
  • √ľberforderte Verk√§ufer,
  • geringe Auswahl an Reisestativen,
  • geringe Auswahl an Reisestativen,
  • teilweise recht teuer,
  • wenige Testsieger werden angeboten,
  • schwierige R√ľckgabe bei Nichtgefallen.

Der Einkauf eines Reisestativs im Internet

Wesentlich entspannter k√∂nnen Sie Ihr Reisestativ¬†im Internet bestellen. Hier haben Sie die gr√∂√üte Auswahl und k√∂nnen auch von den¬†g√ľnstigsten Preisen¬†profitieren. Sie k√∂nnen bequem von daheim bestellen und sind nicht auf lange Anfahrtswege angewiesen. Bestellen Sie Ihr Reisestativ¬†rund um die Uhr und auch an Sonn- und Feiertagen.

Mittlerweile ist das Bestell- und Bezahlverfahren wesentlich vereinfacht. Sie werden schrittweise durch den Bestellvorgang geleitet. Dabei fallen h√§ufig noch nicht einmal Versandkosten an. Teilweise k√∂nnen Sie Ihr Reisestativ auch innerhalb von 24 Stunden geliefert bekommen. Besonders sicher ist der Einkauf √ľber das Internet, wenn Sie sich an zertifizierte H√§ndler wenden.

Falls Ihnen einmal das Stativ nicht gefallen sollten, so k√∂nnen Sie von Ihrem¬†24-t√§tigen Widerrufsrecht¬†Gebrauch machen. Schicken Sie in diesem Fall das Reisestativ wieder an den H√§ndler zur√ľck und erhalten danach Ihren Kaufpreis erstattet.

Vorteile beim Einkauf im Internet:

  • keine Anfahrtswege,
  • bestellen Sie Ihr Stativ rund um die Uhr,
  • auch an Sonn- und Feiertagen ist eine Bestellung m√∂glich,
  • sehr gro√üe Auswahl,
  • hier finden Sie auch Ihren Testsieger,
  • g√ľnstige Preise,
  • vielfach ohne Versandkosten,
  • Lieferung innerhalb von 24 Stunden m√∂glich,
  • R√ľckgaberecht bei Nichtgefallen.

Nachteile beim Einkauf im Internet:

  • keine Verkaufsberatung durch einen Verk√§ufer oder Verk√§uferin,
  • Sie k√∂nnen sich das Stativ nicht genau ansehen,
  • eine sofortige Mitnahme ist nicht m√∂glich.

Bei einem direkten Vergleich kann der¬†Einkauf √ľber das Internet nur empfohlen werden.

Wissenswertes & Ratgeber

Mit diesen Ratgeberthemen m√∂chten wir Ihnen noch weitere n√ľtzliche Informationen an die Hand geben. Auf diese Weise l√§sst sich vielleicht das richtige Reisestativ f√ľr Ihren Einsatzzweck noch etwas schneller finden.

Die Geschichte der Stative

Stative sind eng mit der Fotografie verbunden. Bereits 1815 wurde die erste Lithografie-Aufnahme erstellt. Die damaligen Kameramodelle aus Holz verwendeten schon f√ľr einen sicheren Stand ein¬†Holzstativ. Im Jahr 1898 entwickelte die s√§chsische Firma Berlebach in Dresden die ersten funktionellen Holzstative. Das Unternehmen gilt als √§lteste deutsche Stativfabrik. Ab 1900 wurden von dort die Stative weltweit vertrieben. Auch heute noch werden dort hochwertige Stative aus Eschenholz produziert.

Einen gro√üen Aufschwung erlangte die Stativproduktion in den 50er Jahren. Hier wurden die ersten Aluminium-Modelle angeboten, die √ľber einen Kugelkopf verf√ľgten. Es folgten viele unterschiedliche Stativarten, wobei auch die Stativk√∂pfe weiterentwickelt wurden. Im Jahr 1994 wurde das erste Carbon-Stativ vom Hersteller Gitzo mit Namen Mountaineer auf dem Markt vorgestellt. Im Laufe der Zeit entwickelten sich die Stative kontinuierlich weiter. Auch wenn die ersten Aluminium-Stative ebenfalls als Reisestative eingesetzt wurden, k√∂nnen Sie heute auf besonders kompakte Ausf√ľhrungen zur√ľckgreifen.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Reisestative

Mit den nachfolgenden Daten und Fakten können Sie sich noch etwas eingehender mit Fotostativen beschäftigen. Hier erfahren Sie auch, worauf Sie bei der Verwendung achten sollten.

Vibrationen vermeiden
Auch wenn Sie ein zuverl√§ssiges Reisestativ verwenden, k√∂nnen m√∂gliche¬†Vibrationen zu Bewegungsunsch√§rfef√ľhren. Dies r√ľhrt daher, dass zum Beispiel der hochklappende Spiegel einer Spiegelreflexkamera sowie ein Windzug das Stativ mit samt der Kamera in Bewegung versetzt. Gerade bei Teleobjektiven wird diese Bewegung als leichte Unsch√§rfe auf dem Foto sichtbar.

Abhilfe schaffen k√∂nnen Sie bei Spiegelreflexkameras mit einer sogenannten¬†Spiegelvorausl√∂sung, sodass Sie manuell den Spiegel bereits hochklappen und keine Ersch√ľtterung sp√ľrbar wird. Gegen Wind hilft ein absolut sicherer Stand und¬†ein hohes Gewicht. Bei leichten Reisestativen finden Sie daher unterhalb der Mittels√§ule h√§ufig einen Haken. Daran k√∂nnen Sie einen Ballastsack mit Steinen gef√ľllt h√§ngen. Auf diese Wiese wird das Stativ schwerer und ist nicht mehr so windanf√§llig.

Bildstabilisator ausschalten
In vielen Fotoschulen ist zu lesen, dass bei einer Fotokamera mit integriertem Bildstabilisator dieser ausgeschaltet werden soll, wenn sich die Kamera auf einem Stativ befindet. Diese Betrachtungsweise muss heute nicht immer geteilt werden. Verständlicherweise versucht ein Bildstabilisator die Eigenbewegungen der Kamera, die der Fotograf in den Händen hält, auszugleichen. Die Elektronik ist sehr empfindlich und kann gerade bei schlechten Lichtverhältnissen sehr hilfreich sein.

Auf einem Stativ versucht der Bildstabilisator nat√ľrlich ebenfalls m√∂gliche Bewegungen zu registrieren und diese auszugleichen. Da ein Stativ aber relativ fest steht, arbeitet der Bildstabilisator kontinuierlich und versucht m√∂gliche Vibrationen auszugleichen, die gar nicht vorhanden sind. Die Folge ist, dass die Aufnahmen etwas unscharf werden. Die Gyrosensoren des Bildstabilisators erkennen auch bei einer ruhigen Kamera immer noch eine langsame Bewegung, die es auszugleichen gilt.

Interessant ist, dass diese Reaktion eigentlich nichts mit dem Stativ zu tun hat. Sie können selber eine sehr ruhige Hand haben oder die Kamera auf einen festen Untergrund auflegen und dennoch arbeitet der Bildstabilisator. Um jedoch von vornherein scharfe Aufnahmen zu bekommen, ist es ratsame, den Bildstabilisator auf dem Stativ auszuschalten.

Wof√ľr sich ein Reisestativ auf Reisen lohnt
F√ľr viele Aufnahmesituationen kann ein Stativ sehr hilfreich sein. Wie in diesem Ratgeber bisher angef√ľhrt, k√∂nnen Sie damit nat√ľrlich in erster Linie Langzeitaufnahmen oder Selbstportraits erstellen. Auf Reisen ist es jedoch universell einsetzbar. Im Gegensatz zu Freihandaufnahmen k√∂nnen Sie hiermit¬†wesentlich pr√§ziser den Bildaufbau bei Landschaftsaufnahmen gestalten. Sie lassen sich f√ľr jede Aufnahme mehr Zeit.

Nat√ľrlich darf auch nicht unerw√§hnt bleiben, dass mit einem Reisestativ absolut verwackelungsfreie Aufnahmen erstellt werden. Dies f√ľhrt letztlich mit korrekter Kameraeinstellung auch zu sch√§rferen Fotos. Interessant ist die Verwendung eines Reisestativs zum Fotografieren von Wasserf√§llen. Hier werden h√§ufig Graufilter eingesetzt, sodass das herabst√ľrzende Wasser einen atemberaubenden Nebel bildet. Zu diesem Zweck m√ľssen Sie l√§ngere Belichtungszeiten einstellen. Ohne Stativ w√§ren diese Fotos nicht m√∂glich.

Die verschiedenen Schwenkköpfe im Überblick
Die Wechselplatte einer Kamera bzw. die Schraubbefestigung dient der sicheren Aufnahme Ihrer Fotokamera. Damit Sie ein Stativ richtig nutzen k√∂nnen, sollten Sie die Kamera in jede gew√ľnschte Richtung individuell einstellen k√∂nnen. Um diese Bewegungen zu erm√∂glichen, sind Stative mit sogenannten¬†Schwenkk√∂pfen¬†ausgestattet. Hier gibt es zahlreiche Unterschiede.

Wichtig ist in allen F√§llen, dass der Schwenkkopf √ľber eine passende Schraubverbindung verf√ľgt. Hier sind das 1/4-, 3/4- und 3/8-Zoll-Gewinde Standard. Diese Verschraubungen sind h√§ufig zweiseitig als Adapter ausgef√ľhrt und k√∂nnen bei Bedarf gewechselt werden.

Der Kugelkopf
F√ľr die Verwendung eines Kugelkopfes ben√∂tigt das Stativ im oberen Bereich eine¬†Kugelschale, in der die Kugel mit der Schraubverbindung eingesteckt werden kann. Auf diese Weise l√§sst sich die aufgeschraubte Kamera in jede Drehrichtung bringen. Sie k√∂nnen damit Panoramaaufnahmen erstellen, aber auch verschiedene Neigungen einstellen. Eine Kugel ist letztlich nicht an eine bestimmte Position gebunden, muss aber feststellbar sein.

Um die Kamera in eine bestimmte Position zu halten, wird durch eine Stellschraube die Kugel fixiert. Ansonsten w√ľrde die Aufnahmeplatte mit der Kamera aufgrund des Kameragewichts immer zu einer Seite kippen. Kugelk√∂pfe k√∂nnen sehr kompakt gebaut sein und eignen sich daher sehr gut f√ľr ein Reisestativ.

Der Fluidkopf
Beim Fluidkopf handelt es sich um einen Schwenkkopf, der durch eine z√§he Fl√ľssigkeit bewegt wird, die durch Metallkammern gepresst wird. Die Schwenkkopfbewegungen werden durch diese Fl√ľssigkeit ged√§mpft. Sie k√∂nnen damit¬†butterweiche Schwenks¬†erzeugen. In erster Linie werden diese K√∂pfe f√ľr Videokameras ben√∂tigt, da hier pr√§zise Filmaufnahmen m√∂glich sind.

In Bezug auf die Bauweise sind Fluidk√∂pfe meistens als 3-Wege-Neiger ausgef√ľhrt. In seitlichen Metallkammern befindet sich die L√∂sung, die f√ľr einen gleichm√§√üigen Schwenk verantwortlich ist. Hier geht es in erster Linie darum, m√∂gliche Ruckler durch Reibung an Metallfl√§chen zu vermeiden.

Der 3-Wege-Neiger
Der 3-Wege-Neiger gehört heute zu den häufigsten Stativköpfen. Mit dieser Konstruktion können Sie die Kamera horizontal schwenken, aber auch die Neigung individuell einstellen. Mit einem Klappmechanismus können Sie zwischen Hochformat- und Querformataufnahmen wechseln. Sämtliche Einstellungen lassen sich getrennt voneinander vornehmen. Aus diesem Grund gehören 3-Wege-Neiger nicht zu den schnellsten.

Mithilfe von Feststellschrauben und Klemmverschl√ľssen wird die Position bei Bedarf eingestellt. Wenn eine schnelle Kamerapositionierung erforderlich ist, sind Kugelk√∂pfe die bessere Wahl. Jedoch finden Sie die 3-Wege-Neiger heute sowohl an teuren als auch an g√ľnstigen Stativen. Selbst gute Reisestative sind hiermit ausgestattet. Vorteilhaft ist, dass sich mit einem 3-Wege-Neiger die Kamera besonders pr√§zise ausrichten l√§sst. Dies ist zum Beispiel bei Landschafts- und Architekturaufnahmen sehr wichtig.

Der Panoramakopf
Beim Panoramakopf handelt es sich um einen Stativkopf, mit dem Sie¬†pr√§zise 360-Grad-Aufnahmen¬†erstellen k√∂nnen. Diese K√∂pfe sind vornehmlich f√ľr horizontale Kameraschwenks konzipiert. Die Drehbewegung kann bei den g√ľnstigen K√∂pfen manuell gef√ľhrt werden. Es gibt aber auch¬†motorisierte K√∂pfe, die mit einem Elektromotor ausgestattet sind.

Motorisierte Panoramak√∂pfe k√∂nnen schrittweise gesteuert werden. Dabei l√§sst sich die Anzahl der Schritte individuell einstellen. Auf diese Weise wird bei jedem Schritt eine Aufnahme erstellt, sodass hinterher eine 360-Grad-Panoramaaufnahme zusammengef√ľgt werden kann. Manuelle Panoramek√∂pfe verf√ľgen √ľber einen verl√§ngerten Handgriff, sodass Sie damit den Kopf besser drehen k√∂nnen.

Der Kurbelkopf
Der Kurbelkopf ist nur bei schweren Studiostativen zu finden. Hier wird √ľber kleine Handkurbeln der Neigungswinkel und die Drehrichtung eingestellt. Bei einigen Modellen erfolgt die Drehbewegung √ľber ein Schneckengetriebe, bei √§lteren Modellen √ľber eingespannte Drahtseile. Eine korrekte Kameraeinstellung dauert bei dieser Vorgehensweise entsprechend l√§nger.

Reisestativ in 10 Schritten richtig montieren

Die nachfolgenden Schritte helfen Ihnen, Ihr Reisestativ richtig aufzubauen.

  • Schritt 1
  • Schritt 2
  • Schritt 3
  • Schritt 4
  • Schritt 5
  • Schritt 6
  • Schritt 7
  • Schritt 8
  • Schritt 9
  • Schritt 10
Stellen Sie Ihr auseinandergeklapptes Stativ immer auf einen festen Untergrund und vermeiden Sand, Schnee, Gras oder Schlamm.
Falls der Platz ausreicht, sollten Sie die Beine eines Dreibeinstativs immer so weit wie m√∂glich auseinander klappen und anschlie√üend fixieren. Auf diese Weise wird ein stabiles gleichseitiges Dreieck erzeugt. Sollte ein Bein k√ľrzer ausgefahren sein, kann das Stativ umkippen.
Nutzen Sie ggf. die integrierte Wasserwage im Stativkopf.Befestigen Sie die Schnellwechselplatte unterhalb Ihrer Kamera oder bei langen Teleobjektiven direkt am Teleobjektiv. Setzen Sie danach die Kamera bzw. die Kamera mit Teleobjektiv mitsamt der Schnellwechselplatte auf dem Stativkopf ein. Der Schwerpunkt sollte sich möglichst mittig befinden.
R√ľtteln Sie an der Schnellwechselplatte, um zu √ľberpr√ľfen, dass diese fest unter der Kamera sitzt. Diese darf sich nicht bewegen. Notfalls m√ľssen Sie die Schraube etwas fester anziehen.
Richten Sie nun den Stativkopf in Richtung des zu fotografierenden Motivs aus. Achten Sie darauf, dass die Schrauben und Klemmverschl√ľsse richtig angezogen sind, damit sich der Stativkopf nicht durch das Kameragewicht verschiebt.
Setzen Sie nun die Schnellwechselplatte mitsamt der Kamera auf den Stativkopf und sichern Sie diese. In vielen Fällen muss hier ein kleiner Stift betätigt werden, damit die Wechselplatte fest mit dem Kopf verbunden wird.
Nun halten Sie die Kamera mit der einen Hand und lösen die Klemmverbindung des Stativkopfes. Richten Sie die Kamera genau aus und fixieren dann wieder die Klemmverbindung.
M√∂chten Sie in Bodenn√§he fotografieren, dann sollten Sie die Beine soweit einziehen, dann nur noch die dickeren Beine einen festen Stand haben. Ebenso m√ľssen diese soweit wie m√∂glich auseinander geklappt werden, sodass sich hier wieder das stabile Dreieck bildet.
Stellen Sie nun Ihre Kamera und das Objektiv so ein, dass Sie eine perfekte und richtig belichtete Aufnahme erstellen können. Anstelle den Auslöser mit der Hand zu betätigen, sollten Sie in diesem Fall einen Fernauslöser verwenden.
Tragen Sie das Stativ mit Kamera nur √ľber kurze Distanzen. Heben Sie es immer mit beiden H√§nden an und fassen dabei die gummierten Griffe des Stativs an. Achten Sie darauf, dass Kugelk√∂pfe bei dieser Transportm√∂glichkeit sich leicht verstellen k√∂nnen.
 

10 Tipps zur Pflege

Ein gutes Reisestativ sollte regelmäßig gesäubert und gepflegt werden. Dies trifft insbesondere auf die teuren Carbon-Stative zu. Die nachfolgenden Tipps können Ihnen hier weiterhelfen.

  • Tipp 1
  • Tipp 2
  • Tipp 3
  • Tipp 4
  • Tipp 5
  • Tipp 6
  • Tipp 7
  • Tipp 8
  • Tipp 9
  • Tipp 10
Stative werden vielfach im Außenbereich eingesetzt. Um Schmutz und Staub zu entfernen, können Sie einen leicht angefeuchteten Lappen verwenden. Reiben Sie das Stativ danach wieder trocken ab.
Sand und Staub k√∂nnen auch in das Innere der hohlen Stativbeine gelangen. Beim Zusammenschieben kann die Oberfl√§che verkratzt werden. L√∂sen Sie mit einem Inbus-Schl√ľssel die Schraube an der Stativschulter und l√∂sen die einzelnen Segmente. Mit einer Flaschenb√ľrste k√∂nnen Sie das Innere reinigen.
Schrauben Sie die Gummif√ľ√üe oder Spikes ab. Anhand der Schraube sehen Sie bereits, wie stark verschmutzt diese Komponenten sind. S√§ubern Sie diese mit einem feuchten Lappen und √∂len danach das Gewinde mit etwas N√§hmaschinen√∂l wieder ein.
Lösen Sie den Klemmverschluss und nehmen den Kugelkopf bzw. den 3-Wege-Neiger vom Stativ. Reinigen Sie die einzelnen Komponenten und schrauben diese dann wieder auf das Stativ.
Damit sich kein erneuter Schmutz in die Gewindeg√§nge der Stativbeine verirrt, sollten Sie diese erst gr√ľndlich s√§ubern und anschlie√üend mit etwas Silikon einfetten. Beim Zusammenschrauben verteilt sich das Silikon im Gewinde von alleine.
Vergessen Sie nicht, die im Bereich des Stativkopfes befindliche Wasserwaage mit einem leicht angefeuchteten Lappen zu reinigen. Nur so können Sie später besser die korrekte Ausrichtung des Stativs erkennen.
Die Klemmverschl√ľsse zum Ausfahren der Stativbeine sorgen f√ľr den n√∂tigen Druck, um die Beine in einer gew√ľnschten H√∂he zu halten. Mit einem Pinsel k√∂nnen Sie diese gut s√§ubern. Ggf. k√∂nnen Sie die Metallteile hierbei gegen Korrosion etwas einfetten.
Nehmen Sie die Mittels√§ule heraus, indem Sie diese nach oben Herausziehen. Mit einem angefeuchteten Lappen kann diese ges√§ubert werden. Reinigen Sie auch die innenliegende F√ľhrung am Stativ, damit sich beim Einschieben der Mittels√§ule dort kein Schmutz festsetzen kann.
Bei vielen Stativen befindet sich am Stativkopf ein Griff, mit dem der Kopf in die gew√ľnschte Position gebracht werden kann. Dieser ist dort eingeschraubt. Drehen Sie diesen soweit ein, dass dieser wieder einen festen Sitz erreicht.
Damit Ihre Kamera immer einen perfekten Sitz mit dem Stativ erzielt, m√ľssen Sie auch die Wechselplatte sorgf√§ltig s√§ubern. Hier kann ein kleiner Pinsel hilfreich sein.
 

N√ľtzliches Zubeh√∂r

Rollei Compact Traveler No. 1 - leichtes Reisestativ aus Aluminium im Test von ExpertentestenWenn Sie sich f√ľr ein neues Stativ, wie zum Beispiel f√ľr einen der Testsieger, entschieden haben, k√∂nnen Sie mit den nachfolgenden Zubeh√∂r noch mehr herausholen.

Wasserwaage
F√ľr viele Kugelk√∂pfe gibt es optionale Wasserwagen zum Aufstecken. Damit f√§llt es einfacher, den Kugelkopf vertikal und horizontal richtig auszurichten. Ebenso verhindern Sie eine m√∂gliche Schr√§glage, wenn Sie beispielsweise Panoramaschwenks vornehmen m√∂chten.

L-Winkel
Praktisch ist ein L-Winkel, der auf die Schraube der Schnellwechselplatte befestigt wird. Damit lässt sich die Kamera besonders schnell und einfach zwischen Hoch- und Querformat wechseln.

Spikes
Wenn Sie im freien Gelände unterwegs sind, kann der Untergrund teilweise rutschig sein. In diesem Fall helfen kleine Metall-Spikes, die Sie unter die Stativbeine schrauben können.

Nodalpunkt-Adapter
√Ąhnlich wie ein L-Winkel gibt es auch einen sogenannten Nodalpunkt-Adapter. Damit k√∂nnen Sie verzerrungsfreie Panoramaaufnahmen erstellen. Mit etwas handwerklichem Geschick k√∂nnen Sie diese Adapter auch selbst herstellen, da diese in aller Regel recht teuer sind.

Querträger
Auf dem Stativkopf können Sie einen Querträger montieren. Auf diesem lassen sich zum Beispiel zwei Kameras oder Studioleuchten bzw. Schirmreflektoren befestigen.

Stativtasche
Falls nicht im Lieferumfang enthalten, lohnt sich die Anschaffung einer guten Stativtasche. Darin k√∂nnen Sie Ihr teures Reisestativ besonders sicher transportieren. Insbesondere hochwertige Carbon-Stative sollten immer gegen Besch√§digungen gesch√ľtzt werden.

Tragegurt
Wenn Sie Ihr Stativ an der Schulter transportieren m√∂chten, finden Sie im Handel hierf√ľr auch spezielle Tragegurte. Diese sind so ausgelegt, dass Sie ohne Behinderung Ihr Stativ einfach transportieren k√∂nnen.

W-Fragen:

Welches Reisestativ wird f√ľr eine DSLR ben√∂tigt?¬†F√ľr eine DSLR sollten Sie auf ein stabiles Reisestativ setzen. Spiegelreflexkameras mit Objektiv sind nicht gerade leicht. Erkundigen Sie sich daher vor dem Kauf √ľber die h√∂chstm√∂gliche Traglast des Stativs.

Was ist ein Reisestativ mit Kugelkopf?¬†Ein Kugelkopf ist eine besonders kompakte M√∂glichkeit, den Stativkopf in jede m√∂gliche Richtung zu bewegen. Der Kugelkopf wird mithilfe einer Klemmverbindung angezogen und verbleibt dann in der gew√ľnschten Position.

Wof√ľr kann die Mittels√§ule eines Reisestativs genutzt werden?¬†Dank herausziehbarer Mittels√§ule l√§sst sich die Gesamtaufnahmeh√∂he erh√∂hen. Ebenso k√∂nnen Sie eine Mittels√§ule auch als Monopod verwenden.

Was sollte ein Reisestativ zum Filmen besitzen?¬†Ein Reisestativ zum Filmen sollte am Stativkopf √ľber einen F√ľhrungsgriff verf√ľgen. Auf diese Weise lassen sich Kameraschwenks besonders einfach durchf√ľhren.

Welche Vorteile hat ein Carbon-Reisestativ?¬†Carbon-Stative sind besonders leicht und dennoch stabil. Sie k√∂nnen mit ihrem geringen Eigengewicht sehr gut im Fotorucksack mitgef√ľhrt werden.

Was ist ein Reisestativ f√ľr Kompaktkameras?¬†Hierbei handelt es sich um besonders leichte Reisestative. Diese ben√∂tigen keine stabilen Standbeine, sondern sollten lediglich √ľber eine ausreichende Aufnahmeh√∂he verf√ľgen. Sie sind f√ľr leichte Kompaktkameras ideal geeignet.

Was ist ein Gorillapod? Hierbei handelt es sich um ein besonderes Ministativ, welches flexible Stativbeine besitzt. Diese können zum Beispiel um ein Geländer oder einen Mast geklemmt werden und erreichen eine gute Tragfähigkeit.

Wof√ľr wird ein Tischstativ verwendet?¬†Ein Tischstativ kann auch als Reisestativ genutzt werden. Es erreicht jedoch nur eine geringe Aufnahmeh√∂he. Ideal ist es f√ľr Kompaktkameras, die auf dem Tisch ausgerichtet werden.

Wie sollte die Kamera auf einem Reisestativ bedient werden?¬†Nach M√∂glichkeit sollten Sie einen Fernausl√∂ser bzw. eine Kabelfernbedienung verwenden, um m√∂gliche Ersch√ľtterungen bei der Bedienung der Kamera auf dem Stativ zu vermeiden.

Wie kann ein leichtes Stativ kippsicher gemacht werden?

Spreizen Sie alle drei Beine soweit wie möglich auseinander. Ebenso können Sie noch einen kleinen Gewichtssack unterhalb der Mittelachse des Stativs aufhängen. Dadurch wird mehr Gewicht auf die Aufstandsfläche erzeugt.

Alternativen zum Reisestativ

F√ľr Langzeitaufnahmen ist ein Stativ unverzichtbar. Jedoch gibt es f√ľr ein Reisestativ auch entsprechende Alternativen.

Studiostativ
Einige Stative sind sehr robust und schwer ausgef√ľhrt. Diese werden beispielsweise vornehmlich¬†in Fotostudioseingesetzt. Diese Modelle k√∂nnen zwar auch transportiert werden, nehmen jedoch wesentlich mehr Platz ein. Viele Stative lassen sich auch nicht so kompakt zusammenlegen. Diese Ausf√ľhrungen k√∂nnen unter Umst√§nden als Alternative genutzt werden.

Bildstabilisator
In manchen F√§llen ben√∂tigen Sie kein Stativ. Auch bei schlechten Lichtverh√§ltnissen lassen sich mit einem¬†guten Bildstabilisator¬†noch durchaus brauchbare Aufnahmen erstellen. Sie m√ľssen hier lediglich versuchen, selbst einen festen Stand zu erreichen und die Kamera m√∂glichst ruhig halten. Ein Bildstabilisator kann zwar keine sehr langen Langzeitaufnahmen meistern, ist aber dennoch eine gute Fotografierhilfe. Im begrenzten Umfang kann er ein Stativ ersetzen.

Naturstativ
Auch ohne Stativ k√∂nnen Sie unterwegs verwacklungssichere Aufnahmen erstellen. Hier sollten Sie auf die Hilfsmittel aus der Natur zur√ľckgreifen. Zu diesen¬†Naturstativen¬†geh√∂ren beispielsweise

  • Baumst√ľmpfe,
  • Steine und Felsen,
  • Astgabeln,
  • Mauern, Z√§une und Zaunpf√§hle,
  • Fensterb√§nke,
  • Tische, B√§nke und St√ľhle sowie
  • Autod√§cher.

Weiterf√ľhrende Links und Quellen

Die nachfolgenden Links befassen sich eingehend mit dem Thema Stativ, wobei die Tipps und Tricks auch f√ľr Reisestative gelten.
https://de.wikipedia.org/wiki/Stativ
https://www.kleine-fotoschule.de/zubehoer/stative/tipps-zur-stativnutzung.html
http://umdieweltreise.ch/beste-reisestativ/
https://www.matthiashaltenhof.de/blog/stativ/
https://www.fotocommunity.de/forum/zubehoer/reisestativ-tipps-bohnensack-stativklemme—132178

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