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Outdoor Kameras im Test auf ExpertenTesten
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Outdoor Kamera Test - fĂŒr Bilder aus der schönen Natur - Vergleich der besten Outdoor Kameras 2019

GrundsĂ€tzlich handelt es sich bei den Outdoor Kameras also um eine spezielle Variante der herkömmlichen Kamera. Man kann damit Bilder und Videos aufnehmen und ist dabei stets auf der sicheren Seite, denn ein Sturz ist fĂŒr das gepanzerte GehĂ€use dieses Kameramodells kein Problem.

Outdoor Kamera Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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Was ist eine Outdoor Kamera?

Was ist ein Outdoor Kamera test und VergleichEine Outdoor Kamera ist im Vergleich zur klassischen Kamera sehr robust und oft sogar wasserdicht. Sie eignet sich fĂŒr Extremtemperaturen im Sommer und im Winter. Selbst wenn diese Outdoor Kamera einmal herunterfĂ€llt, bekommt sie keinen Kratzer. Das hĂ€ngt mit der hohen WiderstandsfĂ€higkeit dieser Kameras zusammen, die auch unter starker Belastung störungsfrei funktioniert.

Im Vergleich der Outdoor Kameras aus dem Test 2019 ist es nicht leicht, das perfekte Modell zu finden. Dieser Ratgeber soll zeigen, welche Features zu haben sind und worauf es bei der Auswahl der besten Outdoor Kamera Testsieger ankommt. Typischerweise sind diese zuverlĂ€ssigen Fotoapparate fĂŒr draußen mit einer festen Ummantelung aus Gummi versehen. Damit wird die Elektronik sicher geschĂŒtzt.

Wie funktioniert eine Outdoor Kamera?

Bei den modernen Outdoor Kameras aus dem vergleichenden Test hat sich inzwischen die Digitaltechnik durchgesetzt. Die Outdoor Kameras aus dem Test funktionieren also auf den ersten Blick genau so wie herkömmliche Digitalkameras: Motiv anvisieren und auf den Auslöser drĂŒcken. Die Fotos werden nicht, wie es bei den traditionellen Fotoapparaten noch ĂŒblich war, auf einer Filmrolle gespeichert, sondern als digitale Datei abgelegt. SpĂ€ter kann man sie auf den PC ĂŒberspielen, ausdrucken oder im Internet hochladen.

Wie funktioniert ein Outdoor Kamera im Test und Vergleich bei Expertentesten?Anders als die normalen Digitalkameras sind die Outdoor-GerĂ€te von einer Art Panzer umgeben, der aus Vollgummi besteht. Hinzu kommen Spezialdichtungen, die sicherstellen, dass kein Staub ins Innere der Kamera eindringt. Auch Schmutzpartikel und Feuchtigkeit werden abgehalten, sodass sich die robusten GerĂ€te perfekt fĂŒr Outdoor-AktivitĂ€ten eignen.

Mit dieser besonderen Eigenschaft heben sich die Outdoor Kameras aus dem Vergleichstest deutlich von klassischen Kamerasystemen ab.

Man kann mit diesen GerĂ€ten auch bei Regen oder am Strand fotografieren, ohne dass man befĂŒrchten muss, dass die Elektronik leidet. 

Teilweise eignen sich die Kameras sogar fĂŒr Taucher. Sie sind zum Teil fĂŒr eine Wassertiefe von zwölf oder 15 m ausgelegt. FĂŒr ambitionierte Unterwasserfotografen gibt es außerdem noch die Tauchkameras, mit denen man noch tiefer gehen kann. Diese Tauchkameras sind sozusagen eine Sonderform der Outdoor Kamera.

Bei den Outdoor Kameras ist das Zoomobjektiv optimal geschĂŒtzt. Es befindet sich im GerĂ€teinneren, wo Staub, Sand und NĂ€sse nicht hinkommen. Durch ihre besondere Bauart haben die Outdoor Kameras aus dem aktuellen Test oft einen maximal fĂŒnffachen Zoom. Hier zeigt sich eine gewisse EinschrĂ€nkung im Vergleich zu anderen Kameras, die teilweise einen 30-fachen Zoom haben.

Die Brennweite der Outdoor Kameras liegt zumeist bei mindestens 28 mm. Damit lassen sich gute Weitwinkelaufnahmen machen, sodass auch Indoor-Aufnahmen möglich sind..

Outdoor Kameras im Praxistest

Der Fotokamera YouTube-Kanal DPReview (Digital Photography Review) hat 2018 vier Outdoor Kameras getestet. Der Fokus bei diesem Test lag sowohl bei der Performance unter Wasser als auch im Freien.

Getestet wurden folgende Modelle:

Outdoor Kamera Nikon Coolpix W300
Outdoor Kamera Olympus TG-5
Outdoor Kamera Fujifilm XP130
Outdoor Kamea Panasonic Lumix TS7

Die Nikon Coolpix W300 und die Olympus TG-5 gehören zu den bekanntesten und beliebtesten Modellen unter den Outdoor Kameras, die Panasonic Lumix TS7 war zum Zeitpunkt des Tests gerade neu auf den Markt gekommen und die Fujifilm XP130 ist recht preisgĂŒnstig.

Die Tester nahmen alle vier Modelle mit zu einem Angelausflug, wo die Kameras auch im Seewasser getestet wurden. Es wurden unterschiedliche Foto- und Videoaufnahmen bei Tag und bei DĂ€mmerung gemacht.

Die gĂŒnstige Fujifilm XP130 schnitt in allen Testkategorien am schlechtesten ab. Beim Zoom kommt man damit nicht wirklich nah an die Objekte heran, wĂ€hrend bei der Olympus TG-5 richtig tolle Makro-Aufnahmen möglich sind.

Trotzdem war die Performance der XP130 nicht wirklich schlecht. Wer nur wenig Geld ausgeben wolle und ein einfaches MenĂŒ schĂ€tze und beim Fotografieren nicht wirklich kreativ werden will, sondern sozusagen nur „Standard-Urlaubsbilder“ schießen will – fĂŒr den reiche die Outdoor Kamera Fujifilm XP130 völlig aus. Sie sei außerdem wegen der leichten Bedienung und dem Preis auch fĂŒr Kinder gut geeignet.

Die Outdoor Kamera Nikon Coolpix konnte im Test schon weitaus mehr ĂŒberzeugen mit einem guten Sensor und 4k-Video-Modus. Doch da sie preislich schon recht nah an der Outdoor Kamera Olympus TG-5 liege, empfehlen die Fotografie-Profis in jedem Fall diese, welche der Outdoor Kamera Testsieger von DPReview ist.

Hier bekomme man wirklich etwas fĂŒr sein Geld und könne auch sehr kreativ werden und nicht nur Urlaubs-SchnappschĂŒsse produzieren, sondern Bilder, die man lange aufbewahren wolle und wertschĂ€tzen wĂŒrde.

Die neue Lumix TS7 welche so vielversprechend angekĂŒndigt wurde und preislich noch höher liegt, als die Olympus, konnte nach Meinung der Tester nicht voll ĂŒberzeugen. Sicher: eine gute Outdoor Kamera – doch fĂŒr den gehobenen Preis biete sie einfach nicht wirklich mehr und sei in manchen Punkten sogar schlechter.

Zum Outdoor Kamera Testsieger Olympus TG-5 ist mittlerweile das Nachfolgemodell, die Olympus TG-6 auf dem Markt erschienen.

Den ersten Rezensionen und TG-6 Praxistests zufolge, haben die Änderungen eine echte Verbesserung mit sich gebracht. Besonders das MenĂŒ wurde vereinfacht, sodass man noch schneller im richtigen Modus sei.

Im folgenden Video wird der Unterschied zwischen der Olympus TG-5 und TG6 genauer erklÀrt.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Eine Outdoor Kamera aus dem Test 2019 ĂŒberzeugt mit vielen VorzĂŒgen. Unter anderem sind die Outdoor-Fotografen wegen der praktischen Bedienung so begeistert von der Technik. Manuelle Einstellungen muss man kaum vornehmen, denn ĂŒblicherweise ist eine Auswahlautomatik integriert, die ĂŒber die Motivprogramme funktioniert. So wĂ€hlt der Fotoapparat eigenstĂ€ndig den optimalen Aufnahmemodus. Das heißt, dass man nicht immer beide HĂ€nde zum Fotografieren braucht. Außerdem ist die Automatik sehr gut fĂŒr Einsteiger geeignet, die sich weniger gut mit den Kamerafunktionen auskennen.

Vorteile aus einem Outdoor Kamera Test bei ExpertenTestenMit der Outdoor Kamera sind die Hobbyfotografen perfekt fĂŒr Aufnahmen im Freien vorbereitet. WĂ€hrend eine normale Digitalkamera sehr viel empfindlicher ist, hĂ€lt das Outdoor-Modell auch starken Temperaturschwankungen und Feuchtigkeit stand. Falls die Outdoor Kamera irgendwo anstĂ¶ĂŸt, geht sie nicht gleich zu Bruch. DafĂŒr sorgt die stabile Ummantelung.

Es ist also auch in einer schwierigen Umgebung kein Problem, tolle Fotos zu schießen.

Inzwischen verfĂŒgen viele Outdoor Kameras aus dem Vergleich ĂŒber eine Aufzeichnungsfunktion und ĂŒber WLAN. Damit kann man die gerade aufgenommen Bilder oder Filme ins Netz stellen und mit Freunden teilen. So wird das GerĂ€t zum wichtigen Kommunikationsmittel. Wer auf Actionsport steht, fĂŒr den bietet sich eine Outdoor Kamera zur Befestigung am Fahrrad oder am Helm an. Des Weiteren eignen sich diese GerĂ€te fĂŒr die VideoĂŒberwachung, denn normalerweise kann man damit nicht nur Fotos aufnehmen, sondern auch Filme.

Welche Arten von Outdoor Kameras gibt es?

Die Outdoor Kameras aus dem Testvergleich stehen in verschiedenen Versionen zur Auswahl. Neben den klassischen, kompakten Digitalkameras fĂŒr den Outdoor-Einsatz gibt es auch Spiegelreflex-GerĂ€te. Die Outdoor Kompaktkamera gibt es in mehreren AusfĂŒhrungen, die sich durch ihre Preiskategorie, die BildqualitĂ€t und die Funktionsvielfalt unterscheiden. Sie eignet sich durch ihr kompaktes Format sehr gut fĂŒr unterwegs.

Welche Arten von Outdoor Kameras gibt es in einem Test?Eine Spiegelreflex Outdoor Kamera ist relativ teuer und außerdem grĂ¶ĂŸer als eine Kompaktkamera. DafĂŒr ist die BildqualitĂ€t deutlich besser und man hat mehr Möglichkeiten bei den manuellen Einstellungen. Vor allem die Profis und die erfahrenen Hobbyfotografen greifen lieber zur Spiegelreflexkamera.

Als Spezialmodell wurde bereits die Tauch- oder Unterwasserkamera genannt. Diese macht auch viele Meter unter der WasseroberflĂ€che schöne Bilder. Ebenfalls interessant ist die GoPro Kamera, die sich am Fahrradhelm oder an der Outdoor-AusrĂŒstung fixieren lĂ€sst.

Damit kann man zum Beispiel die eigene Fahrt mit dem Mountainbike filmen. Bei der GoPro handelt es sich um eine kabellose, batteriebetriebene Kamera.

Bei den verschiedenen Modellvarianten kann man auch zwischen den QualitĂ€tsstufen unterscheiden. So gibt es die einfachen Einsteiger-Kameras, die GerĂ€te fĂŒr Fortgeschrittene und Profi-Modelle fĂŒr Outdoor-Sportler.

Die Vorteile der klassischen, digitalen Outdoor Kamera:

  • sehr guter Schutz gegen Schmutz, Staub und NĂ€sse,
  • unempfindlich gegen StĂŒrze und StĂ¶ĂŸe,
  • kompakte, griffige Form,
  • gĂŒnstiger Preis

Die Nachteile der Digitalkamera fĂŒr den Outdoor-Einsatz:

  • EinschrĂ€nkungen bei der BildqualitĂ€t,
  • nur geringe Zoomfunktion,
  • mĂ€ĂŸige VideoqualitĂ€t

So werden die Outdoor Kameras getestet

Nach diesen Testkriterien werden Outdoor Kameras bei ExpertenTesten verglichenIm Test der Outdoor Kameras wurden viele Bewertungskriterien unter die Lupe genommen. Wer auf der Suche nach einem ordentlichen und trotzdem nicht zu teuren Fotoapparat sucht, fĂŒr den spielt das VerhĂ€ltnis von Preis und Leistung eine Hauptrolle.

Hier lohnt es sich, grĂŒndlich zu vergleichen, um den eigenen Outdoor Kamera Testsieger zu entdecken. Vor allem die hier aufgefĂŒhrten Punkte sollten berĂŒcksichtigt werden.

StandardmĂ€ĂŸig eingebaute Features und spezielle Attribute

Bei der PrĂŒfung der Standardfeatures der Outdoor Kameras aus dem Test sollte man sich ĂŒber die BildqualitĂ€t informieren. Ob man SchnappschĂŒsse von Tieren oder am Strand macht oder seine Fotos grĂŒndlich vorbereitet, das Foto soll möglichst perfekt werden. Einige Hobbyfotografen möchten keine langwierigen Einstellungen durchfĂŒhren, sondern gleich auf den Auslöser drĂŒcken.

Hier hilft ein Feature wie der Bildstabilisator. Zudem sollte die Outdoor Kamera mit mehreren ISO-Einstellungen ausgerĂŒstet sein, damit sie sich auf die aktuellen LichtverhĂ€ltnisse anpassen lĂ€sst. Auch dieses Feature gehört inzwischen zum Standard. Bei den besonderen Attributen findet man beispielsweise eine integrierte GPS-Funktion. Diese kann von Barometer, Kompass und weiteren Messtools ergĂ€nzt werden. So sieht man auf einen Blick, wo genau man ein bestimmtes Bild aufgenommen hat und an welchem Standort man sich befindet.

Die Marke der Outdoor Kamera kann ebenfalls entscheidend sein. Gerade die erfahrenen Fotografen haben hĂ€ufig eine bevorzugte Herstellermarke. Das macht es leichter, Objektive und andere Komponenten nachzurĂŒsten.

Abmessung und Gewicht

Nach diesen Testkriterien werden Outdoor Kameras bei ExpertenTesten verglichenEine Outdoor Kamera ist meistens grĂ¶ĂŸer und schwerer als eine normale Digitalkamera. Es gibt aber auch relativ kompakte Modelle, die leicht in die Tasche passen und außerdem sehr handlich sind. Wer viel auf Reisen ist, fĂŒr den bietet sich gerade fĂŒr den Anfang ein kleines GerĂ€t mit geringem Gewicht an.

Die erfahrenen Hobby- und Profifotografen entscheiden sich hingegen oft fĂŒr eine grĂ¶ĂŸere Outdoor Kamera, die etwas mehr wiegt und dafĂŒr ĂŒber umfangreiche Funktionen verfĂŒgt.

Stoßfest , staubsicher, wasserdicht

Die Stoßfestigkeit ist fĂŒr die Outdoor Kameras aus dem Vergleichstest ein wesentliches Kennzeichen. Wenn man bei einer Wanderung mit dem GerĂ€t gegen Felsen stĂ¶ĂŸt oder es fallen lĂ€sst, sollte es nicht gleich kaputt gehen. Neben der WiderstandsfĂ€higkeit gegen StĂ¶ĂŸe und StĂŒrze sind die aktuellen Testsieger der Outdoor Kameras auch staubsicher.

Immer mehr Outdoor Kameras sind außerdem wasserdicht. Hier ist darauf zu achten, fĂŒr welche Wassertiefe die GerĂ€te geeignet sind. Die gĂŒnstigeren Modelle aus dem Vergleich beginnen mit einer Wassertiefe von fĂŒnf Metern, andere eignen sich auch fĂŒr eine Tiefe von bis zu 30 Metern.

Verantwortlich fĂŒr die Robustheit sind das zuverlĂ€ssige GehĂ€use und die Glasscheibe, die den Sichtbereich schĂŒtzt. Auch Sandkörner und feiner Staub sind damit kein Problem.

Auflösung und BildqualitÀt

Die Bildauflösung wird in Megapixel angegeben. Je mehr Bildpunkte vorhanden sind, desto höher ist die Auflösung und desto kontrastreicher ist die Aufnahme. FĂŒr den Hobby-Einsatz sind oft 7 Megapixel ausreichend. Wer eine grĂ¶ĂŸere Detailtiefe wĂŒnscht, fĂŒr den kommt eine Outdoor Kamera mit 12 Megapixel infrage.

Die Auflösung wirkt sich direkt auf die BildqualitĂ€t aus. Aber auch Zusatzfunktionen wie die Gesichtserkennung oder die Blinzelwarnung helfen dabei, perfekte Fotos in der gewĂŒnschten QualitĂ€t zu machen.

Display-GrĂ¶ĂŸe und Sucher

Auf dem Display lĂ€sst sich der Bildausschnitt einstellen, außerdem kann man hiermit die SchĂ€rfe einschĂ€tzen. Im Allgemeinen liegt die DisplaygrĂ¶ĂŸe der Outdoor Kameras zwischen 2 und 3 Zoll. Die Festlegung des Ausschnitts und die Bewertung der BildschĂ€rfe fallen bei einem grĂ¶ĂŸeren Display entsprechend leicht. Mit einem optischen oder digitalen Sucher kann man auch bei ungĂŒnstigen LichtverhĂ€ltnissen einen genauen Blick auf das Motiv werfen.

Optischer Zoom, Blitz und andere Features

Im Allgemeinen ist festzustellen, dass eine Outdoor Kamera mit optischem Zoom bessere Bilder liefert als ein GerĂ€t mit Digitalzoom. Der Digitalzoom greift lediglich auf den Bildausschnitt zu, den er auf das volle Bildformat vergrĂ¶ĂŸert, was man im Grunde genommen auch bei der spĂ€teren Bildbearbeitung erledigen kann. Beim optischen Zoom ist die BildqualitĂ€t hingegen deutlich besser.

Anders als die klassische Digitalkamera verfĂŒgt die Outdoor Kamera meistens ĂŒber kein ausfahrbares Objektiv. Hier gibt es lediglich den Zoom, der eine maximal fĂŒnffache VergrĂ¶ĂŸerung erlaubt. Die Anpassung auf das Motiv erfolgt meistens ĂŒber die automatischen Funktionen.

Ist ein Blitz vorhanden (ja/nein)? Im Dunkeln geht es kaum ohne BlitzgerÀt, daher kann man auch bei Outdoor-Aufnahmen den Blitz zuschalten. Des Weiteren hat man abhÀngig von der Ausstattung der Outdoor Kamera teilweise auch die Möglichkeit, Videos in HD aufzunehmen.

Das Farbdesign

Eine auffĂ€llige Farbe ist im Outdoor-Einsatz sehr nĂŒtzlich, denn durch das markante Design kann die Kamera nicht verloren gehen. Man sieht sie auch aus einiger Distanz und behĂ€lt sie gut im Blick. Die trendige Optik macht die Outdoor Kamera aus dem Vergleichstest unverwechselbar und zeigt außerdem den typischen Action-Stil dieser GerĂ€te.

Die Handhabung

Die Outdoor Kameras aus dem Test 2019 sind im Normalfall leicht zu handhaben und ĂŒbersichtlich gestaltet. Auch wenn die HĂ€nde schmutzig oder nass sind, gibt es keine Schwierigkeiten bei der Bedienung. Oft sind die wichtigsten Funktionen ĂŒber den Schnellzugriff erreichbar. Damit zeichnen sich die Testsieger der Outdoor Kamera durch eine besondere Bedienfreundlichkeit aus. Die griffsichere OberflĂ€che und die praktische Formgebung runden das GerĂ€t perfekt ab.

Im Optimalfall haben die Kameras eine ergonomische Form, sodass man nicht unbedingt zwei HÀnde braucht, um sie zu bedienen. Das ist vor allem bei Outdoor-AktivitÀten ein echter Pluspunkt. Die praktische Bauweise erleichtert es, schnell nach dem Apparat zu greifen und einen Schnappschuss zu machen.

Mit oder ohne WLAN

Die digitalen Outdoor Kameras sind inzwischen WLAN geeignet. Man kann also die Fotos jederzeit auf das Tablet oder Smartphone ĂŒbertragen und so online hochladen. Damit zeigt man in den sozialen Medien seine PrĂ€senz und ist immer auf dem aktuellen Stand. Durch die WLAN Funktion lĂ€sst sich die Kamera außerdem von einem anderen Standort aus fernsteuern. Das ist fĂŒr Langzeitaufnahmen mit Stativ oder fĂŒr einen Einsatz als Überwachungskamera interessant.

SensorgrĂ¶ĂŸe und ISO-Einstellung

Die SensorgrĂ¶ĂŸe der Kamera beeinflusst die BildgrĂ¶ĂŸe. Wenn der Sensor klein ist, kann er also nur einen entsprechend kleinen Bildausschnitt liefern. Die Angabe erfolgt in Zoll.

Die ISO-Einstellung bezieht sich auf die Lichtempfindlichkeit, die sich individuell anpassen lĂ€sst. Wenn es sehr hell ist, braucht man nur einen kleinen ISO-Wert. Bei stĂ€rkerer Bewölkung oder in der DĂ€mmerung muss man hingegen einen höheren ISO-Wert einstellen. Bei der Auswahl einer Outdoor Kamera aus dem Vergleich sollte man aufpassen, dass man bei der ISO Einstellung genĂŒgend Spielraum hat.

Worauf muss ich beim Kauf von einer Outdoor Kamera achten?

Es stehen verschienene Outdoor Kamera Modelle zur Auswahl, die man genau vergleichen sollte, um sich richtig zu entscheiden. Vorher muss man sich erst einmal Gedanken darĂŒber machen, in welcher Umgebung man die Kamera vorwiegend verwendet. Wer hauptsĂ€chlich Wander- und Bergtouren plant, fĂŒr den ist die Wasserdichte des GerĂ€tes weniger wichtig. Stattdessen sollte man sich auf die Stoßfestigkeit konzentrieren. Die genaue Beschaffenheit der Panzerung und der Glasscheibe, die sich vor dem Sichtfeld befindet, sind in jedem Fall relevant. Diese Schutzelemente sorgen dafĂŒr, dass die Kamera weder von Staub und StĂ¶ĂŸen noch von Feuchtigkeit zerstört wird. Man sollte also ĂŒberprĂŒfen, ob diese Sicherheitspunkte zu den eigenen Unternehmungen passen, damit man auf alle Risiken vorbereitet ist. Beim Badeurlaub am Strand sind andere Eigenschaften gefragt als auf der Radtour oder beim Trekking.

Worauf muss ich beim Kauf eines Outdoor Kamera Testsiegers achten?FĂŒr Taucher gibt es wasserdichte Outdoor Kameras, die teilweise bis 25 oder 30 Meter unter Wasser funktionieren. Hier sollte man einen genauen Blick auf die maximale Wassertiefe werfen. Wenn lediglich 10 Meter angegeben sind, darf man mit der Kamera nicht tiefer tauchen, sonst wird sie beschĂ€digt.

Wer seine Outdoor Kamera aus dem Vergleich auch in den Winterurlaub mitnimmt, der sollte die KĂ€lteresistenz checken.

Die robusten Testsieger halten auch zweistelligen Minusgraden stand, ohne dass die Technik darunter leidet.

FĂŒr Einsteiger kommen zumeist die einfachen, preiswerten Outdoor Kameras in die nĂ€here Auswahl. Sie haben einen Staub- und Spritzwasserschutz. HĂ€ufig sind sie sogar bis zu 3 m Wassertiefe wasserdicht. Die Preise fĂŒr solche Einsteiger-Kameras sind mit 50 bis 100 Euro sehr gĂŒnstig.

FĂŒr etwas höhere AnsprĂŒche und fĂŒr aktive Personen eignen sich die Outdoor Kameras mit stoßfester Gummierung. Diese GerĂ€te bleiben auch bei einem Sturz heile. Die gĂŒnstigsten Digitalkameras fĂŒr Outdoor-Sportler liegen bei etwa 110 Euro, andere Modelle kosten bis zu 300 Euro.

Schon fĂŒr etwa 300 Euro findet man wasserdichte Outdoor Kameras, die fĂŒr eine Tauchtiefe bis zu 25 m ausgelegt sind. Es ist immer sinnvoll, eine grĂ¶ĂŸere Tauchtiefe zu benutzen, damit man sich beim Tauchen nicht eingeschrĂ€nkt fĂŒhlt. Die Angabe zur Wassertiefe bezieht sich immer auf die Maximaltiefe und auf eine nur kurze Einsatzdauer, deshalb sollte man lieber vorsichtig sein und einen gewissen Spielraum einkalkulieren.

Kurzinformation zu fĂŒhrenden 7 Herstellern

Die Top-Hersteller von Outdoor Kameras kennt man bereits fĂŒr viele andere fototechnische GerĂ€te. Beim Vergleichen der Marken zeigt sich schnell, wo die besten zu finden sind. Die hier zusammengestellte Liste prĂ€sentiert einige der wichtigsten Hersteller in diesem Bereich.

  • Nikon
  • Panasonic
  • Lumix
  • Canon
  • Olympus
  • Sony
  • Fujifilm
Nikon gehört zu den großen japanischen Herstellern, wenn es um moderne Kameras und Objektive geht. Das Unternehmen prĂ€sentiert im Bereich der Outdoor Kameras hochklassige und robuste GerĂ€te. Neben den innovativen Features ĂŒberzeugt auch das einfache Handling der Nikon Kameras.
Die Outdoor Kameras von Panasonic gehören zu den besten GerĂ€ten. Das weltweit bekannte Unternehmen aus Japan prĂ€sentiert ein breites Portfolio von Kompakt- und Systemkameras. Die Panasonic Digitalkameras fĂŒr den Outdoor-Einsatz eignen sich fĂŒr hohe AnsprĂŒche und halten auch einer stĂ€rkeren Belastung sicher stand.
Die Marke Lumix ist aus der Partnerschaft von Panasonic und Leica entstanden. Hier findet man ausgereifte Kamerasysteme fĂŒr unterschiedliche AnsprĂŒche. Auf der Suche nach Outdoor Kameras gelangt man beispielsweise zu der Modellreihe Tough Outdoor. Diese GerĂ€te punkten mit wasserdichten und schlagfesten Eigenschaften.
OutdoorKameras von Canon zeichnen sich durch eine gute Bildtechnik aus sowie durch eine hohe BestÀndigkeit. Canon stammt ebenfalls aus Japan und besteht seit 1937. Abgesehen von den modernen Kameras und FernglÀsern prÀsentiert das Unternehmen auch andere Digital Imaging Produkte wie Drucker, Scanner und Kopierer.
Olympus ist ein traditionsreicher, japanischer Markenhersteller von Kameras und weiteren opto-digitalen GerÀten. Bei der Vielzahl der Kameratypen sind auch hochwertige Outdoor Kameras und Systemkameras zu finden. Das Sortiment der Olympus Kameras reicht von einfachen Modellen bis zu ausgereiften Profi-Kameras.
Sony ist einer der großen Elektronikkonzerne in Japan und weltweit. Neben dem KerngeschĂ€ft, das sich auf Unterhaltungselektronik konzentriert, gibt es auch viele andere Produkte im breiten Produktsortiment von Sony. Die Marke, die ihren Ursprung in den 1940er Jahren hat, prĂ€sentiert nicht nur TV-GerĂ€te und Digitalkameras, sondern auch Mobiltelefone, PlayStations und viele andere Artikel fĂŒr Freizeit und Beruf.
Fujifilm besteht seit den 1930er Jahren und machte sich zuerst einen Namen mit Materialien fĂŒr Kinofilme. Inzwischen handelt es sich um einen riesigen Technologiekonzern, der sich vor allem im Bereich der Fotografie etabliert hat. Abgesehen von Digitalkameras in diversen AusfĂŒhrungen gibt es auch Speicherkarten, Bilderservices und Fotopapier von Fujifilm. Die Outdoor Kameras gehören mit zu den am besten bewerteten Produkten der beliebten Marke.

 

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meine Outdoor Kamera am besten?

Eine Outdoor Kamera aus dem aktuellen Testvergleich kann man im FachgeschĂ€ft fĂŒr Fototechnik kaufen oder im Elektronikmarkt. Die traditionsbewussten Fotografen suchen gerne einen FachhĂ€ndler auf und lassen sich bei ihrem Einkauf genau beraten. Doch in einem solchen GeschĂ€ft muss man mit relativ hohen Preisen rechnen. Außerdem ist die Auswahl eingeschrĂ€nkt. Im Elektronikmarkt ist die Bandbreite der Outdoor Kameras grĂ¶ĂŸer, dafĂŒr ist die Beratung nicht ganz so ausfĂŒhrlich. Noch grĂ¶ĂŸer ist das online angebotene Sortiment. Hier muss man jedoch nicht auf eine genaue Beratung verzichten, denn die Fachleute stehen per Telefon, Chat oder Mail zur VerfĂŒgung. Bei Fragen wendet man sich also einfach an das freundliche Kundenservice-Team.

Wo kaufe ich einen Outdoor Kamera Testsieger von ExpertenTesten am besten?Das Vergleichen fĂ€llt im Internet sehr viel leichter als im GeschĂ€ft. Einige Mausklicks helfen dabei, die breite Auswahl an Outdoor Kameras aus dem Test zu ĂŒberblicken. Die genauen Angaben zu Preis und Leistung sind dabei ebenso nĂŒtzlich wie die Kundenbewertungen. Diese unterstĂŒtzen die Kunden bei ihrer Auswahl, denn auch wenn man nicht alle Erfahrungsberichte durchliest, dienen die von den KĂ€ufern vergebenen Pluspunkte als praktische Entscheidungshilfe.

Im Online-Shop kann man sich mithilfe der Filter und Sortierfunktionen schnell orientieren. Über diese Einstellungen werden lediglich die Outdoor Kameras angezeigt, die die gewĂŒnschte Auflösung und Technik bieten. Der Preis lĂ€sst sich ĂŒber beide Optionen auswĂ€hlen, entweder, indem man die GerĂ€te nach Preis sortiert, oder indem man bei den Filtern einen bestimmten Preisbereich einstellt.
Des Weiteren erhalten die Kunden im Internet umfassende Infos zum Zubehör und zu ergĂ€nzenden Teilen fĂŒr die Outdoor Kameras. Wissenswerte Tipps fĂŒrs Fotografieren selbst oder ErklĂ€rungen zum Equipment helfen dabei, sich richtig auszurĂŒsten.

Links zu Outdoor Kamera Tests und zu den Herstellern sind bei der Recherche ebenfalls nĂŒtzlich. So kann man sich einen hervorragenden Überblick verschaffen oder sich ĂŒber das geeignete Zubehör informieren. Die Online-Bestellung selbst erfordert nicht viel Zeit. Nur wenige Eingaben und Klicks mĂŒssen durchgefĂŒhrt werden. Durch die hohe VerfĂŒgbarkeit und das große Sortiment bei den InternethĂ€ndlern betrĂ€gt die Lieferzeit meistens nur ein paar Tage.

Interessanterweise sind die Outdoor Kameras online oft gĂŒnstiger als im LadengeschĂ€ft. Die Internet-HĂ€ndler haben meistens mehr Spielraum bei der Preisgestaltung. Das hĂ€ngt damit zusammen, dass sie teilweise direkt mit den Herstellern zusammenarbeiten. Auch wenn es um einen Umtausch, um eine Reklamation oder um eine Reparatur geht, kann man mit dem Online-VerkĂ€ufer Kontakt aufnehmen, um alles zu besprechen. So lassen sich eventuelle Probleme schnell klĂ€ren, sei es durch die RĂŒcksendung, durch die Weiterleitung an einen Reparaturservice oder durch den Hersteller selbst.

Wissenswertes & Ratgeber

Die besten infos aus einem Outdoor Kamera TestFĂŒr die Benutzung von Outdoor Kameras gibt es viele wissenswerte Tipps, die dabei helfen sollen, das beste GerĂ€t zu finden und gute Fotos zu machen. Mittlerweile haben immer mehr Digitalkameras eine WLAN Funktion, doch im Vordergrund steht weiterhin die Fototechnik selbst.

Bei den GerĂ€ten speziell fĂŒr Outdoor-Freunde ist auch die Bauart ein wesentlicher Faktor. Man kann also nicht nur in einer normalen Umgebung fotografieren, sondern auch unter widrigen UmstĂ€nden interessante Aufnahmen machen.

Ein heftiger Aufprall, ein Tauchgang oder Temperaturschwankungen sind fĂŒr die robusten Outdoor Kameras aus dem aktuellen Vergleich kein Problem.

Im Test der Outdoor Kameras zeigen sich die Unterschiede zwischen den gĂŒnstigen, mittleren und teuren GerĂ€ten. Teilweise verfĂŒgen auch die preiswerten Modelle ĂŒber eine ordentliche FunktionalitĂ€t, bei anderen sind die Einsatzmöglichkeiten stĂ€rker beschrĂ€nkt. Der Zoom ist bei den meisten Outdoor Kameras meistens nicht grĂ¶ĂŸer als 5-fach. DafĂŒr kann man auch andere Extras nutzen, beispielsweise eine GPS-Funktion.

In der Welt der Outdoor-Fotografie sind ganz unterschiedliche Features gefragt. Dieser Ratgeber liefert eine Vielfalt von Informationen, ob es um den geschichtlichen Hintergrund geht oder um praktische Hinweise fĂŒrs Fotografieren oder fĂŒr die Pflege der Outdoor Kameras.

Die Geschichte der Outdoor Kamera

Jede moderne Kamera hat als VorlĂ€ufer die “Camera obscura”, die bereits um 400 vor Christus erfunden wurde. Hierbei handelte es sich um eine Vorform des Fotoapparates. Dieser Kasten, der auch als Lochkamera bezeichnet wurde, hatte ein winziges Loch, durch welches das Bild auf eine FlĂ€che projiziert wurde. Chemische Filme fĂŒr die Aufzeichnung gab es allerdings noch nicht, stattdessen wurde die Wiedergabe des gespiegelten Bildes fĂŒr realistische Zeichnungen genutzt.

Die Camera Obscura wurde im frĂŒhen 19. Jahrhundert von dem Unternehmen Susses FrĂšres serienmĂ€ĂŸig produziert. Im Jahr 1841 gelang es VoigtlĂ€nder, eine Kamera aus Ganzmetall zu entwickeln. Etwa in dieser Zeit wurde auch das erste Objektiv auf der Basis von physikalischen Gesetzen konstruiert. Um 1840 fanden bereits Verbesserungen an diesem Objektiv statt. Die Neuerung wurde nach dem Entwickler Josef Petzval als Petzvalobjektiv prĂ€sentiert. Dieses war das damals erste Objektiv mit LichtstĂ€rke. Die LichtstĂ€rke war um das 16-fache höher als bei dem Objektiv der frĂŒheren Daguerre-Kamera.

Die besten Ratgeber aus einem Outdoor Kamera TestIn den darauffolgenden Jahrzehnten setzte man albuminisierte Glasplatten oder Papiere ein. Damit war es möglich, bei einer Belichtungszeit von mindestens 20 Sekunden die Bilder aufzuzeichnen. Mit der EinfĂŒhrung der Kollodium-Nassplatte konnte die Belichtungszeit deutlich verkĂŒrzt werden. Allerdings musste man diese Platten direkt vor Ort vorbereiten und nach der Aufnahme entwickeln.

Die Fotografen konnten also nur dann mobil arbeiten, wenn sie ein Dunkelkammerzelt besaßen. Außerdem hatten die Fotoschichten eine unterschiedliche Lichtempfindlichkeit, sodass die Farbtreue zu wĂŒnschen ĂŒbrig ließ. Ein weiterer Nachteil waren die großformatigen Fotoplatten, die die Handhabung erschwerten.

1855 erfand Poitevin zwei neue Verfahren: Gummidruck und Pigmentdruck. SpÀter kamen Trockenplatten mit Tanninen, Gelatine oder Albumin zum Einsatz. Mit der industriellen Herstellung ab 1879 ging es mit der Fototechnik rasant voran.

Schon in den 1860er Jahren wurden die ersten Pigmentdrucke in Farbe entwickelt. Außerdem wurden VerschlĂŒsse vorgestellt, die Reihenaufnahmen ermöglichten. Mit dem “fotografischen Gewehr” von 1883 konnte beispielsweise eine komplette Belichtungsserie auf einer Fotoplatte festgehalten werden.

Im frĂŒhen 20. Jahrhundert wurde die Fotografie mithilfe der panchromatischen Tonwertwiedergabe verbessert. Allerdings gab es vorwiegend Schwarzweiß-Vorlagen, die eine korrekte Wiedergabe der Grauwerte ermöglichten.

In der zweiten HĂ€lfte des 20. Jahrhunderts gelang es, immer mehr elektronische Komponenten in den Kameras zu verbauen. Nikon gehörte zu den Wegbereitern dieser Technik und vereinfachte durch den Einsatz von Elektromotoren die Bedienung. Auch die Automatisierungen weckten das Interesse der Verbraucher. In den 1960er Jahren konnte man die Belichtungsmessung mithilfe des Objektivs durchfĂŒhren, außerdem kamen die ersten Fotoapparate mit elektronisch gesteuertem Verschluss auf den Markt. Bald darauf folgte die automatische Fokussierung und in den spĂ€ten 1970er Jahren wurde die erste Spiegelreflexkamera mit mehrfacher Belichtungsautomatik vorgestellt. Im Jahr 1979 gab es die erste Kamera mit aktivem Autofokus-System.

Das große Interesse an Kompaktkameras, das von den 1980er Jahren bis in die spĂ€ten 1990er anhielt, ließ erst nach, als die Fototechnik der Smartphones verbessert wurde und als es immer mehr kleine Systemkameras gab. So kamen die Kamerahersteller auf die Idee, neue Features einzusetzen. In der Folge entstanden die heute so gefragten Outdoor Kameras, die mit einem robusten Schutzpanzer ausgestattet sind.

Mit ihrer BestĂ€ndigkeit grenzen sich diese Spezialkameras von den herkömmlichen Kleinkameras ab. So eignen sich die Outdoor Kameras aus dem Vergleichstest auch fĂŒr extreme Situationen. Sicherlich hĂ€ngt diese Entwicklung auch mit der steigenden Begeisterung fĂŒr den Outdoor- und Action-Sport zusammen. Die gute Kombination aus einfacher Bedienung und innovativer Fototechnologie ist dabei ebenfalls ein großes Plus.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Outdoor Kamera

Die Produktdaten und Eigenschaften der aktuellen Outdoor Kameras weisen auf die WiderstandsfÀhigkeit dieser GerÀte hin. Die Testsieger der Outdoor Kameras halten zum Beispiel einer Wassertiefe von 40 Metern stand und tragen auch bei einem Sturz aus 2 m Höhe keine SchÀden davon. Sie sind unempfindlich gegen Sandkörner und feinen Staub. Dennoch bieten sie die gleichen Vorteile wie die modernen Kompaktkameras, da sie ein Àhnlich kleines Format haben und sehr handlich sind.

Bei der Übersicht ĂŒber die Fakten zeigt sich der optimale Schutz gegen EinflĂŒsse von außen. Dieser stellt sicher, dass die Outdoor Kamera auch schweren Beanspruchungen standhĂ€lt. Gleichzeitig punkten die Fotoapparate durch ihre sichere Bedienung. Allerdings muss man gewisse Kompromisse machen, denn durch ihre besondere Bauart haben die Outdoor Kameras nur einen eingeschrĂ€nkten Zoom (maximal 5-fach).

Alle Zahlen und Daten aus einem Outdoor Kamera TestDie Produktbeschreibung enthĂ€lt alle relevanten Zahlen und Funktionsangaben. HĂ€ufig laufen die Einstellungen automatisch ab, sodass kaum manuelle Anpassungen erforderlich sind. TatsĂ€chlich sind relativ wenig Einstelloptionen vorhanden. Daher lassen sich viele Outdoor Kameras aus dem Vergleichstest 2019 auch als Schnappschusskamera bezeichnen. Mit ihren Leistungsdaten eignen sie sich vorwiegend fĂŒr automatische Einstellprozesse und ersparen den Benutzern das umstĂ€ndliche Hantieren.

Die Motivprogramme helfen dabei, die Kamera fĂŒr das aktuelle Motiv vorzubereiten. DafĂŒr kann man meistens keine Feinjustierung vornehmen. AbhĂ€ngig von der HD QualitĂ€t können die Aufnahmen der Outdoor Kamera etwas einfacher oder hochwertiger sein.

Zu den wichtigen Daten einer Kamera gehört die Auflösung. Bei den getesteten Outdoor Kameras liegt die BildgrĂ¶ĂŸe zumeist zwischen 5 und 20 Megapixel, manchmal auch höher. Bei einer Auflösung von unter 5 Megapixel kann ein leichtes Bildrauschen auftauchen. Im Vergleich dazu sind die GerĂ€te mit 16 oder 20 Megapixel deutlich stĂ€rker, was sich vor allem bei einer VergrĂ¶ĂŸerung zeigt.

Mit einer hohen LichtstĂ€rke werden schwierige Umgebungsbedingungen bzw. LichtverhĂ€ltnisse ausgeglichen. Ein kleiner F-Wert weist darauf hin, dass es sich um ein lichtstarkes Objektiv handelt. Im Optimalfall liegt der F-Wert fĂŒr den Weitwinkelbereich bei maximal 3,5.

Auch die Brennweite wirkt sich auf die BildqualitĂ€t der Outdoor Kamera aus. Allerdings spielen der Zoombereich und das Teleobjektiv keine so große Rolle. Bei dem Blick auf die technischen Zahlen sollte man berĂŒcksichtigen, dass hier der optische Zoom aufgefĂŒhrt wird. Bei dem Digitalzoom handelt es sich lediglich um eine einfache AusschnittsvergrĂ¶ĂŸerung, die eine nur geringe Auflösung haben kann.

Outdoor Kamera in 6 Schritten richtig einstellen

Die meisten Outdoor Kameras aus dem Vergleichstest sind mit einer intelligenten, praktischen Automatik ausgerĂŒstet. Das macht das Fotografieren fĂŒr AnfĂ€nger besonders einfach. Wenn man jedoch einige Einstellungen selbst vornehmen möchte, gibt es eine Vielfalt von Profitipps und Hinweisen fĂŒr die stabilen Digitalkameras. So kann man ĂŒber einzelne Anpassungen bei der Belichtungszeit oder Brennweite selbst bestimmen, wie das endgĂŒltige Foto aussieht. Die folgenden Schritte zeigen, was bei der individuellen Einstellung der Outdoor Kamera möglich ist.

  • Die Kamera kennenlernen
  • Die Blende einstellen
  • Die Verschluss- bzw. Belichtungszeit einstellen
  • Den ISO-Wert auswĂ€hlen
  • Die richtige Brennweite wĂ€hlen
  • Experimentieren
In der Produktbeschreibung sind die einzelnen Funktionen und Bedienelemente der Outdoor Kamera genau erklĂ€rt. Hier erfahren die Benutzer alle Details zu den Einstellmöglichkeiten. Wenn man sich eingehend mit der Beschreibung beschĂ€ftigt, erfĂ€hrt man mehr ĂŒber die Blende, ĂŒber die Belichtungszeit und den ISO-Wert. Damit ist man vorbereitet fĂŒr die ersten Kamera-Aufnahmen.
Die Blende ist die Öffnung des Objektivs. AbhĂ€ngig davon, wie weit sie geöffnet wird, ist der Lichteinfall etwas grĂ¶ĂŸer oder geringer. Bei einem hohen Blendenwert ist die Öffnung sehr klein, sodass das Foto relativ dunkel wird. Bei einer grĂ¶ĂŸeren Blendenöffnung fĂ€llt mehr Licht hinein, sodass das Bild ĂŒberbelichtet werden kann. Die Blende ist außerdem fĂŒr die Regulierung der SchĂ€rfentiefe verantwortlich. Diese verbessert sich bei einer nur kleinen Öffnung.
Über die Verschlusszeit reguliert man den Zeitraum, in dem das einfallende Licht auf den Sensor fĂ€llt. Bei einer langen Verschlusszeit erhöht sich das Risiko, dass ein Bild verwackelt. Deshalb wird oft empfohlen, die Kamera bei einer lĂ€ngeren Verschlusszeit auf einem Stativ zu positionieren. AbhĂ€ngig von der Verschlusszeit kann das Bild etwas verschwommen oder sehr prĂ€zise wirken.
Mit dem ISO-Wert wird die Lichtempfindlichkeit vom Sensor ausgedrĂŒckt. Wenn der Wert bei maximal 200 liegt, ist man fĂŒr Aufnahmen bei hellem Licht gut vorbereitet, beispielsweise fĂŒr Aufnahmen im Sonnenlicht. Bei ungĂŒnstiger Belichtung kann man entweder die Blende grĂ¶ĂŸer einstellen, eine lĂ€ngere Belichtungszeit wĂ€hlen oder den ISO-Wert erhöhen.
Bei der Brennweite handelt es sich um die Distanz zwischen Linse und Brennpunkt. Eine große Brennweite fĂŒhrt also zu einem kleinen Bildausschnitt. Bei einem normalen Objektiv liegt die Brennweite typischerweise bei 50 mm. Dieses entspricht dem natĂŒrlichen Blickwinkel vom menschlichen Auge. Des Weiteren stehen Weitwinkelobjektive sowie Teleobjektive fĂŒr die Regulierung der Brennweite zur VerfĂŒgung.
Die technischen Tipps und theoretischen ErklĂ€rungen sind nur die Grundlage. Um tolle Aufnahmen anzufertigen, muss man jedoch aktiv werden und die Outdoor Kamera mit verschiedenen Einstellungen testen. So kann man verschiedene Motive mit diversen Automatik-Funktionen oder manuellen Anpassungen fotografieren. Der Vorteil an den Outdoor Kameras besteht darin, dass sie fĂŒr alle Aufnahmen draußen konzipiert wurden. So hat man besonders viel Freude an den fotografischen Experimenten. Motive warten ĂŒberall, sei es in der freien Natur oder bei einer Outdoor-Veranstaltung.

 

10 Tipps zur Pflege

Auch die beste Outdoor Kamera aus dem Test 2019 benötigt eine gewisse Pflege, damit sie nicht vorzeitig Verschleißspuren zeigt. Hier wurden die wichtigsten Tipps fĂŒr die Reinigung und die richtige Behandlung dieser Kameras zusammengefasst. Wenn man sich daran hĂ€lt, lassen sich Schlieren und andere unschöne Spuren auf den Fotos vermeiden. Außerdem wirkt sich die richtige Behandlung der Outdoor Kameras positiv auf ihre Lebensdauer aus.

  • Tipp 1:
  • Tipp 2:
  • Tipp 3:
  • Tipp 4:
  • Tipp 5:
  • Tipp 6:
  • Tipp 7:
  • Tipp 8:
  • Tipp 9:
  • Tipp 10:
Wenn die Outdoor Kamera nur leicht verschmutzt ist oder sich ein wenig Staub darauf abgesetzt hat, reicht es meistens aus, das GehÀuse mit einem leicht befeuchteten Mikrofasertuch zu sÀubern. Das ist schnell erledigt und macht nicht viel Arbeit.
Zum Entfernen von Staubteilchen und Sandkörnern, die in den kleinen Ritzen der Kamera haften, kann man einen weichen Borstenpinsel verwenden. Dieser hilft dabei, Schmutzpartikel vorsichtig zu beseitigen. Auch fĂŒr die Reinigung der Bedientasten eignet sich ein solcher Pinsel.
Wenn man mit dem einfachen Borstenpinsel keinen Erfolg hat, ist eventuell Spezialwerkzeug fĂŒr die Reinigung nötig. Bei dem fotografischen Equipment findet man einen Fotopinsel. Dieser hat antistatische Borsten, die auch feinste Staubpartikel leicht aufnehmen.
Manchmal bleiben klebrige Schmutzspuren auf dem GehĂ€use der Outdoor Kamera zurĂŒck. Das können Essensreste oder RĂŒckstĂ€nde von Sonnenöl sein. Um zu vermeiden, dass die OberflĂ€che davon angegriffen wird, sollte man nicht zu lange mit der Reinigung warten. Die Experten empfehlen Isopropyl-Alkohol. Dieses Mittel benutzt man, um das Reinigungstuch aus Mikrofaser damit anzufeuchten, und wischt damit die verschmutzte Stelle sauber.
Spezielle Isopropyl-Alkoholreiniger sind auch nĂŒtzlich, wenn die schmutzigen Stellen schwer zu erreichen sind. Gegebenenfalls hilft auch ein fusselfreies WattestĂ€bchen bei der Reinigung.
Wenn sich Schmutzpartikel auf dem Objektiv befinden, benötigt man einen Antistatik-Pinsel, um sie zu beseitigen. Dabei muss man sehr vorsichtig vorgehen. Bei den meisten Outdoor Kameras aus dem Testvergleich fÀhrt das Objektiv jedoch nicht aus, sodass diese Reinigung nur selten nötig ist.
Wenn sich Schmutzpartikel auf der Frontlinse vom Objektiv angesammelt haben, macht sich das durch eine schlechtere BildqualitĂ€t bemerkbar. Auf den Aufnahmen sind deutliche Schlieren zu sehen, des Weiteren wirken die Bilder unscharf. Bei den modernen Outdoor Kameras haben die Linsen meistens eine schĂŒtzende Spezialbeschichtung. Diese vermeidet Kratzer, trotzdem sollte man harte Partikel wie Sandkörner möglichst schnell entfernen. Das geschieht am besten durch vorsichtiges Abtupfen. Wisch- und Kratzbewegungen sind hingegen zu vermeiden. Im Anschluss daran wischt man noch behutsam mit einem Optik-Reinigungstuch ĂŒber die OberflĂ€che der Linse.
Gegen hartnĂ€ckigen Schmutz auf dem Objektiv hilft ein mit lauwarmem Wasser befeuchtetes Tuch. Auf keinen Fall sollte man zu Alkohol oder Reinigungsmitteln greifen, denn diese wĂŒrden die Beschichtung des Objektivs zerstören. Spezialwerkzeuge fĂŒr diese Reinigung haben eine FilzoberflĂ€che und eignen sich damit auch zum Polieren.
Wenn ein Objektivwechsel durchgefĂŒhrt wird, besteht immer das Risiko, dass ein wenig Staub in der Kamera landet. Das ist vor allem bei Spiegelreflexkameras der Fall. Durch den Staub, der sich auf der OberflĂ€che des Sensors ablagert, entstehen auf den spĂ€teren Fotos womöglich dunkle Stellen. Bei den innovativen Digitalkameras ist teilweise ein komplettes Reinigungssystem integriert, das eine umstĂ€ndliche Reinigung unnötig macht.
Bei der Benutzung der Outdoor Kamera sollte man trotz ihrer WiderstandsfĂ€higkeit auf einen guten Schutz des GerĂ€tes achten. Eine passende Transporttasche vermeidet Kratzer und sorgt außerdem fĂŒr mehr Sicherheit. Außerdem hat man so die komplette AusrĂŒstung in einer Tasche und findet die einzelnen Teile schnell wieder.

 

NĂŒtzliches Zubehör

Bei dem Zubehör fĂŒr die Outdoor Kameras findet man unter anderem spezielle Reinigungstools. Mit einem kompletten Reinigungsset lĂ€sst sich die Kamera zuverlĂ€ssig sĂ€ubern. Darin sind alle wichtigen Teile fĂŒr die Filter- und Objektivreinigung enthalten. Sehr praktisch ist der Blasebalg mit dazugehörigem Kamerapinsel. Ein Mikrofasertuch darf ebenfalls nicht fehlen. Als nĂŒtzliches Hilfsmittel gibt es oft noch einen Lenspen.

Wenn es nicht im Reinigungsset enthalten ist, kann man das Reinigungsspray und feuchte TĂŒcher separat kaufen. Auch weitere Utensilien wie Sensorreiniger und Swab-StĂ€bchen sind bei der Pflege der Outdoor Kameras sehr nĂŒtzlich.

Das beste Zubehör fĂŒr Outdoor Kamera im TestFĂŒr den Transport der Kamera stehen diverse Fototaschen und RucksĂ€cke zur Auswahl. In diesen stabilen und funktionalen Tragesystemen ist das Foto-Equipment gut aufgehoben.

Meistens erhĂ€lt man die passenden Tragetaschen fĂŒr die Outdoor Kamera direkt vom Hersteller, doch es gibt auch flexibel einzusetzende Taschen, die einen sicheren Platz fĂŒr die FotoausrĂŒstung bieten. Von der kompakten, klassischen Kameratasche in Dunkelgrau bis zum wetterfesten Outdoor-Rucksack mit Schutzpolster im leuchtenden Outdoor-Design, in dem vielfĂ€ltigen Sortiment der Fototaschen und Kameragurte findet jeder das richtige Produkt.

Als sinnvolle ErgĂ€nzung fĂŒr die Outdoor Kamera kann man noch andere fototechnische Komponenten verwenden, beispielsweise ein BlitzgerĂ€t. Dieses kommt nicht nur in einer dunklen Umgebung zum Einsatz, sondern kann auch bei hellem Tageslicht eine Ecke ausleuchten. Teilweise kann man die BlitzgerĂ€te zusammenschalten, um ein besonderes Lichtszenario zu schaffen.

Im Zusammenhang mit Langzeitaufnahmen braucht man unter anderen spezielle Fotofilter. Diese beeinflussen den Lichteinfall und den Bildsensor. Das ist gerade deshalb so wichtig, weil es bei den Outdoor Kameras aus dem Test 2019 nur eingeschrÀnkte Einstellungsmöglichkeiten gibt.

Ein Belichtungsmesser hilft den Fotografen dabei, die Aufnahme gezielt vorzubereiten. Wenn man die Belichtung kennt, ist eine genaue Einstellung von Blende und Verschlusszeit möglich. Der Belichtungsmesser erfasst die LichtstÀrke und erlaubt damit eine prÀzise Anpassung des Blitzlichtes und der anderen Justierungen. Vor allem die professionellen Fotografen können auf den Belichtungsmesser nicht verzichten. Hobbyfotografen, die gerne experimentieren, befassen sich ebenfalls gerne mit diesem System.

Das Sucherzubehör ist ebenfalls nĂŒtzlich, denn beim Blick durch den Sucher sieht man das Motiv besser, als wenn man nur auf das Display vertraut. Hier geht es darum, das passende Zubehör fĂŒr die Kamera auszuwĂ€hlen. Des Weiteren benötigt man fĂŒr die Bedienung der Outdoor Kamera und auch fĂŒr die Verbindung mit PC, Fernseher oder anderen GerĂ€ten die entsprechenden Kabel. Lediglich bei den WLAN kompatiblen Digitalkameras ist kein Kabel fĂŒr die DatenĂŒbertragung nötig. Einige Kabel werden auch fĂŒr die Kopplung mit BlitzgerĂ€t und anderen Komponenten eingesetzt. So verwandelt sich die Kamera in eine Art Spezialcomputer.

Bei den besten Outdoor Kameras aus dem Test gehören die wichtigen Elemente oft mit zur Originallieferung. Hier liegen alle Teile bei, ob es sich um die verschiedenen Kabel handelt, um die Fototasche oder um ein spezielles GehÀuse.

NatĂŒrlich lohnt sich auch ein Blick auf die Fachliteratur fĂŒr Outdoor-Fotografen. Nicht nur im Internet sind viele Hinweise zu finden. Oft sind die nĂŒtzlichen Tipps und Bewertungen der Outdoor Kameras in Zeitschriften oder BĂŒchern zu finden. So kann man sich perfekt vorbereiten, wenn die nĂ€chste Reise mit der Kamera im GepĂ€ck ansteht. Die FachbĂŒcher zum Thema Outdoor Fotografie enthalten interessante Anregungen und weisen auf die besonderen Möglichkeiten der modernen Kameras hin.

10 Fragen zur Outdoor Kamera

Frage 1: Welche Marken fĂŒr Outdoor Kameras sind die besten?

Oft kommen die Outdoor Kamera Testsieger von den weltweit vertretenen MarktfĂŒhrern wie Sony, Nikon und Fujifilm. Doch auch einige kleinere Unternehmen haben sehr hochklassige Outdoor Kameras in ihrem Sortiment. Es ist daher sinnvoll, sich auch ĂŒber die weniger bekannten Unternehmer zu informieren und die Bewertungen zu lesen. Welcher Hersteller tatsĂ€chlich am besten ist, das kann man pauschal nicht beantworten. Hier stellt sich die Frage, was die Benutzer jeweils von ihrer Kamera erwarten.

Frage 2: Welche Outdoor Kamera aus dem Vergleichstest ist die richtige fĂŒr mich?

Bei den Outdoor Kameras, die verglichen wurden, ist es nicht immer leicht, den Überblick zu behalten. Wenn man wissen möchte, welches Modell die eigenen WĂŒnsche erfĂŒllt, sollte man sich ĂŒber die persönlichen AnsprĂŒche im Klaren sein. Einige der Outdoor Kameras eignen sich vorwiegend fĂŒr Einsteiger und fĂŒr Gelegenheitsnutzer. Andere wurden eher fĂŒr aktive, unternehmungslustige Personen und fĂŒr Sportler entwickelt und zeichnen sich durch eine hohe Stoßfestigkeit aus. Bei den Outdoor Kameras fĂŒr Taucher kann man sicher sein, dass diese bis 25 m Wassertiefe oder mehr wasserdicht sind.

Frage 3: Welche Wassertiefe ist bei den wasserdichten Outdoor Kameras maximal möglich?

Die Angabe der Wassertiefe bei den Outdoor Kameras bezieht sich stets auf die maximale Tiefe. Wenn man im Bereich von 10 m taucht, sollte die Kamera nach Möglichkeit etwas mehr Wassertiefe zulassen, damit sie nicht zu hohen Beanspruchungen ausgesetzt wird. Einige dieser wasserdichten Outdoor Kameras eignen sich fĂŒr einen Bereich bis zu 20 oder 25 Metern, andere schaffen sogar eine Tauchtiefe von 40 Metern. Ein Blick auf die genauen Produktzahlen auf der RĂŒckseite des GerĂ€tes oder in der Beschreibung zeigt an, auf welche Tiefe der Hersteller die Kamera ausgelegt hat.

Frage 4: Wann lohnt sich eine Outdoor Kamera mit WLAN?

Wer seine Fotos gerne online stellt und mit seinen Freunden teilen möchte, der kann ĂŒber die WLAN Funktion der Kamera direkt auf das Internet zugreifen. Auch die Kopplung mit anderen GerĂ€ten ist ĂŒber WLAN möglich. Bei den neuen Testsiegern der Outdoor Kameras ist WLAN bereits Standard, doch nicht alle Fotografen benutzen diese Funktion auch. Sie lohnt sich vor allem fĂŒr junge Leute, die sich gerne mit anderen Hobbyfotografen und Freunden austauschen.

Frage 5: Welche Outdoor Kamera eignet sich fĂŒr die Überwachung?

Einige der Outdoor Kameras können als Überwachungskamera eingesetzt werden. Wenn sie ĂŒber WLAN verfĂŒgen, ist sogar eine Bedienung aus der Ferne möglich. Beim Outdoor-Einsatz profitieren die Benutzer von den wasserdichten Eigenschaften, denn im Vergleich zu empfindlicheren GerĂ€ten können die Outdoor Kameras auch bei Regenwetter im Freien verwendet werden. Allerdings kann es in der Dunkelheit Schwierigkeiten mit der Darstellung geben. Gegebenenfalls benötigt man dann eine Outdoor Kamera mit Infrarot, die als NachtsichtgerĂ€t funktioniert und ein deutlich sichtbares Überwachungsvideo liefert.

Frage 6: Wann kommt die Outdoor Kamera zum Einsatz?

Mit ihrer stoßfesten und wasserdichten Bauweise lĂ€sst sich die Outdoor Kamera bei jeder Wetterlage verwenden, ob es regnet, stĂŒrmt oder sonnig ist. Eisige Temperaturen sind ebenso unproblematisch wie Hitze. Mit ihrer Ausstattung können die hochklassigen Outdoor Kameras also fĂŒr viele Anwendungen genutzt werden. Aufnahmen am Strand, Unterwasseraufnahmen beim Schnorcheln, Bilder von der Trekkingtour oder morgendliche Fotos vom Hochsitz im Wald, die Outdoor Kamera macht tolle Bilder.

Frage 7: Welches ist die beste Outdoor Kamera aus dem Test?

Die Frage nach dem Top-Modell der Outdoor Kameras kann nur unter BerĂŒcksichtigung der persönlichen Vorlieben und AnsprĂŒche beantwortet werden. Zu den Favoriten gehört die Tough TG-4 von Olympus, die einerseits mit ihrer hervorragenden BildqualitĂ€t und 16 Megapixel ĂŒberzeugt und andererseits extrem bruchsicher ist. Sie hĂ€lt Belastungen von bis zu 100 kg und Minusgraden bis zu -10 Grad Celsius stand. Ein weiteres Top-GerĂ€t ist die Panasonic Lumix FT5.

Frage 8: Was ist bei der Auswahl des optischen Zooms zu beachten?

Bei dem Blick auf die technischen Details der Outdoor Kameras muss man darauf achten, dass hier tatsĂ€chlich der optische Zoom gemeint ist und nicht der Digitalzoom. Letzterer bezieht sich lediglich auf die AusschnittsvergrĂ¶ĂŸerung und bietet keine verbesserte Auflösung, wie es beim optischen Zoom der Fall ist. Bei der Benutzung einer Outdoor Kamera ist zumeist kein großer Zoombereich erforderlich. Daher kommt man im Allgemeinen mit einem 3- bis 5-fachen optischen Zoom aus.

Frage 9: Wie sieht es mit der Sturzresistenz der robusten Outdoor Kameras aus?

Die Sturzresistenz der Kameras stellt sicher, dass die Elektronik nicht gleich zerstört wird, wenn das GerĂ€t herunterfĂ€llt. Gerade bei Trekking- und Bergtouren sollte man deshalb prĂŒfen, bis zu welcher Fallhöhe die Outdoor Kamera heile bleibt. Je sportlicher es bei den eigenen AktivitĂ€ten zugeht, desto robuster sollte der Fotoapparat sein. Bei den meisten Modellen wird eine maximale Sturzhöhe zwischen 1,5 und 2 Metern angegeben.

Frage 10: Was kostet eine gute Outdoor Kamera aus dem Vergleichstest 2018?

Die kompakten Outdoor Kameras aus dem Test erhĂ€lt man oft schon fĂŒr weniger als 100 Euro, allerdings sind hier die Einstelloptionen eingeschrĂ€nkt. Nach oben hin ist der Weg offen: Höherwertige Modelle liegen bei einem Preis zwischen 300 und 500 Euro. Wer sich fĂŒr eine Spiegelreflexkamera fĂŒr den Outdoor-Einsatz entscheidet, muss mit einer Investition von 1.000 Euro oder sogar noch mehr rechnen.

Alternativen zur Outdoor Kamera

Anstelle der Outdoor Kameras aus dem neuen Vergleichstest kann man auch einen anderen Fotoapparat verwenden. Dann allerdings muss man besser auf das GerĂ€t aufpassen, denn eine Systemkamera ist nicht so gut vor StĂŒrzen, StĂ¶ĂŸen und Feuchtigkeit geschĂŒtzt. FĂŒr aktive Leute kommen eventuell die Action-Cams infrage. Diese GerĂ€te zeichnen sich ebenfalls durch eine gute StrapazierfĂ€higkeit aus. Damit eignen sie sich fĂŒr FreizeitaktivitĂ€ten wie Mountainbiking oder fĂŒr actionreiche Filmaufnahmen beim Sport oder bei festlichen Events. Bei einer Action-Cam liegt der Fokus jedoch beim Filmen. Wenn man Fotos aufnehmen möchte, wird es umstĂ€ndlich, denn hier gibt es kein Display, um das Sucherbild zu kontrollieren. Außerdem lassen sich die Knöpfe nicht so leicht bedienen, was vor allem dann schwierig wird, wenn man Handschuhe trĂ€gt.

Die besten Alternativen zu einem Outdoor Kamera im Test und VergleichFĂŒr Naturaufnahmen und Urlaubsfotos eignen sich klassische Digitalkameras sowie Einwegkameras. Wie bereits erklĂ€rt, ist bei diesen Kameras mehr Vorsicht gefragt. Bei einer Spiegelreflexkamera sowie bei anderen hochklassigen Digitalkameras haben die Fotografen oft mehr Möglichkeiten bei der manuellen Einstellung. Dadurch wird aber auch mehr Zeit beansprucht, sodass man bis zum DrĂŒcken des Auslösers lĂ€nger braucht. So ist es fĂŒr einige SchnappschĂŒsse zu spĂ€t.

AbhĂ€ngig vom Einsatzbereich kann eventuell auch eine professionelle Überwachungskamera die Outdoor Kamera ersetzen. Eine Kamera, die fest installiert wird, erfordert jedoch etwas mehr Vorarbeit.

FĂŒr Nachtaufnahmen draußen sowie drinnen stehen außerdem noch Infrarotkameras zur VerfĂŒgung. Diese liefern auch bei schlechter Sicht gute Aufnahmen. Teilweise handelt es sich dabei um Jagd- oder Tierkameras, die man auf dem Hochstand oder im eigenen Garten positioniert.

Mini-Kameras und Sofortbildkameras sind eher etwas fĂŒr einfache Fotos. Hier steht der Spaß am Fotografieren im Vordergrund, wĂ€hrend man bei der BildqualitĂ€t einige Abstriche machen muss.

WeiterfĂŒhrende Links und Quellen

https://de.wikipedia.org/wiki/Fotoapparat
https://www.outdoor-kamera.org/
https://www.netzwelt.de/
https://www.merkur.de/reise
https://www.otto.de/technik/kamera/outdoorkamera/
https://www.nordlandblog.de/iso-brennweite-co-wie-du-bei-unzaehligen-kameraeinstellungen-ganz-einfach-den-ueberblick-behaeltst/

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