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Bridgekamera Test 2018 • Die 15 besten Bridgekameras im Vergleich

Durchweg gehören Bridgekameras zu den semiprofessionellen Digitalkameras. Optisch erinnern Bridgekameras durchaus an digitale Spiegelreflexkameras. Diese Modelle sind zwar nicht so kompakt wie die meisten Taschen-Digitalkameras, weisen dafür aber wesentlich mehr Funktionen auf.

Bridgekamera Bestenliste 2018

Letzte Aktualisierung am: 

   
  Panasonic LUMIX DMC-FZ1000EG Canon PowerShot G3 X Sony DSC-RX10 Sony DSC-HX400V Panasonic LUMIX DMC-FZ72EG-K Nikon Coolpix P900 Panasonic LUMIX DMC-FZ300EGK Canon PowerShot SX60 Kodak AZ651 PixPro Panasonic Lumix DC-FZ82EG-K Canon PowerShot SX540 HS Canon Powershot SX430 is Sony DSC-H300 Kodak PIXPRO AZ521 Fujifilm FinePix S9900W
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ExpertenTesten TÜV-Siegel 1,05
sehr gut
1,07
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sehr gut
1,36
sehr gut
1,57
gut
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1,69
gut
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gut
2,04
gut
2,07
gut
2,09
gut
2,25
gut
2,28
gut
2,80
befriedigend
2,89
befriedigend
Kundenbewertungen
auf Amazon

4.2 von 5 Sternen
bei 280 Rezensionen

4.1 von 5 Sternen
bei 45 Rezensionen

3.9 von 5 Sternen
bei 115 Rezensionen

4 von 5 Sternen
bei 310 Rezensionen

4.3 von 5 Sternen
bei 178 Rezensionen

4.1 von 5 Sternen
bei 102 Rezensionen

4.2 von 5 Sternen
bei 122 Rezensionen

4.1 von 5 Sternen
bei 79 Rezensionen

3.6 von 5 Sternen
bei 22 Rezensionen

3.8 von 5 Sternen
bei 70 Rezensionen

4.3 von 5 Sternen
bei 64 Rezensionen

4.7 von 5 Sternen
bei 3 Rezensionen

3.7 von 5 Sternen
bei 73 Rezensionen
Marke Panasonic Canon Sony Sony Panasonic Nikon Panasonic Canon Kodak Panasonic Canon Canon Sony Kodak Fujifilm
Gewicht

780 g

690 g

753 g

630 g

560 g

898 g

640 g

610 g

600 g

617 g

417 g

306 g

590 g

500 g

670 g

Abmessungen

13,1 x 13,7 x 9,9 cm

10,53 x 12,33 x 7,65 cm

10,2 x 12,9 x 8,8 cm

12,9 x 9,32 x 10,32 cm

11,8 x 13 x 9,2 cm

10,3 x 13,7 x 13,9 cm

13,2 x 9,2 x 11,7 cm

12,76 x 9,26 x 11,43 cm

11,58 x 3,56 x 6,73 cm

11,9 x 13 x 9,4 cm

9,2 x 12 x 8,1 cm

10,44 x 8,51 x 6,91 cm

9,17 x 12,75 x 8,9 cm

9,75 x 12,27 x 8,59 cm

12,26 x 11,62 x 8,69 cm

Verbindungstechnologie

HDMI-Anschluss

Wifi

Wi-Fi & NFC

HDMI-Anschluss

HDMI-Anschluss

HDMI-Anschluss

Wifi

WiFi

Wifi

WiFi

HDMI-Anschluss

HDMI-Anschluss

USB

HDMI-Anschluss

WiFi

Auflösung

20,9 Megapixel

20,9 Megapixel

20,2 Megapixel

21,1 Megapixel

16,8 Megapixel

16 Megapixel

12,1 Megapixel

16,8 Megapixel

21,14 Megapixel

18 Megapixel

21,1 Megapixel

20,5 Megapixel

20,1 Megapixel

16 Megapixel

16,2 Megapixel

Videoqualität

Ultra HD

Full HD

Full HD

Full HD

Ultra HD

Ultra HD

Full HD

Full HD

Full HD

Ultra HD

Full HD

Full HD

HD Ready

Full HD

Full HD

Displaygröße

3 Zoll

3 Zoll

3 Zoll

3 Zoll

3 Zoll

3 Zoll

3 Zoll

3 Zoll

3 Zoll

3 Zoll

3 Zoll

3 Zoll

3 Zoll

4 Zoll

3 Zoll

Zoom

16x

25x

8,3x

50x

60x

83x

25x

65x

65x

60x

50x

45x

35x

52x

4x

Besonderheiten
  • guter elek­tro­ni­scher Sucher
  • viele manu­elle Ein­stel­lungen mög­lich
  • sch­neller Auto­fokus
  • viele manu­elle Ein­stel­lungen mög­lich
  • gute Ver­ar­bei­tung
  • klappbarer LCD-Touchscreen
  • sehr gute Bildqualität
  • toller Zoom
  • robust
  • einfach zu bedienen
  • guter Bild­s­ta­bi­li­sator
  • ein sehr gutes und vielseitiges Objektiv
  • sehr gute Bild­qua­lität
  • sehr gute Videos
  • ein­fache Bedi­e­nung
  • sehr gute Bildqualität
  • handlich
  • kompakt
  • großes Leistungspektrum
  • sehr gute Automatik
  • viele Funk­tionen
  • guter Bild­s­ta­bi­li­sator
  • handlich
  • bedienerfreundlich
  • gute Ver­ar­bei­tung
  • handlich
  • kompakt
  • viele Fun­k­­tionen
  • beson­ders gute Ver­ar­bei­tung
  • beson­ders großer opti­scher Zoom
  • Touch­sc­reen-LCD
  • gute Ver­ar­bei­tung
  • sch­neller Auto­fokus
  • liegt sehr gut in der Hand
  • sehr gutes Display und Sucher
  • hohe Reaktionsgeschwindigkeit
  • leichtes Gewicht
  • einfach zu bedienen
  • liegt sehr gut in der Hand
  • gute Bildqualität
  • Fernsteuerung (via iOS-/ Android-Gerät)
  • sehr gute Bildqualität
  • einfache Bedienung
  • sehr nahes Ranzoomen ohne Stativ
  • gute Haptik
  • sehr gute Bildqualität
  • gutes Preis/Leistungsverhältnis
  • extrem hoch­auflö­sende Video­auf­nahmen sind mög­lich
  • hoch­wer­tige Ver­ar­bei­tung
  • licht­starke Optik
  • sehr ein­fache Bedi­e­nung
  • gutes Preis-/Leistungsverhältnis
  • sehr leicht
  • gestochen scharfe Bilder
  • sch­neller Auto­fokus
  • kompakt
  • handlich
  • sehr leicht
  • sehr gute Bildqualität
  • guter Bildstabilisator
  • guter Auto­matik-Modus
  • guter Bild­s­ta­bi­li­sator
  • solide Einstiegskamera
  • die Qualität der Bilder ist gut
  • sehr leicht zu bedienen
  • viel Zubehör
  • gute Bildqualität
  • leichte Bedienung
  • gute Größe
  • gute Bilder bei schlechten Lichtverhältnissen
  • Videofilmen mit Bildstabilisator
  • gute Bildqualität
  • sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis
  • sehr viele Features
  • leicht zu bedienen
Benutzerfreundlichkeit
Komfort
Verarbeitungsqualität
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Was ist eine Bridgekamera?

Panasonic Lumix DC-FZ82EG-K Bridgekamera TestDer eigentümliche Name Bridgekamera rührt daher, dass dieser Kameratyp quasi eine Brücke zwischen einer herkömmlichen kompakten Digitalkamera und einer digitalen System- bzw. Spiegelreflexkamera darstellen soll.

Diese Kameras sollen die Vorzüge beider Kameratypen miteinander vereinen. Aus diesem Grund werden Bridgekameras auch als sogenannte Prosumer-Kameras bezeichnet. Dieser Begriff setzt sich aus Consumer- und Professional-Kamera zusammen.

Der größte Unterschied zwischen einer Bridgekamera und einer modernen DSLR, also Digital Single Lens Reflex Kamera, ist die Tatsache, dass diese mit einem hochwertigen Zoomobjektiv ausgestattet sind. Dieses bietet einen weiten Zoombereich, der einen guten Weitwinkel- bis zu einem großen Telebereich abdeckt.

Darüber hinaus sind die Objektive sehr lichtstark und können auch bei wenig Umgebungslicht gute Aufnahmen erstellen. Es handelt sich hierbei aber immer um ein fest mit der Kamera verbundenes Objektiv. Systemkameras und Spiegelreflexkameras sind dagegen mit einem Anschluss für Wechselobjektive ausgestattet.

Bridgekameras bieten mit ihrem festen Objektiv daher nicht die hohe Flexibilität wie die richtigen Spiegelreflexmodelle. Dafür bieten sie neben einem ausreichenden Automatikmodus die Möglichkeit, auch viele manuelle Einstellungen vornehmen zu können. Mit diesen Kameras lassensich sehr wohl kreative Aufnahmen erstellen.

Ähnlich wie die System- und Spiegelreflexkameras verfügen Bridge-Modelle über einen separaten Sucher. Ebenso steht bei modernen Ausführungen auch ein schwenkbarer Monitor auf der Rückseite zur Verfügung. Nicht unerwähnt bleiben soll, dass die meisten Bridgkameras mit einem Blitzschuh ausgestattet sind. Sie können darauf ein professionelles Blitzlicht aufstecken, der dann anstelle des integrierten Aufklappblitzes verwendet werden kann.

Dank der ähnlichen Gehäuseform, die mit den Spiegelreflex-Systemen vergleichbar ist, befindet sich auf der rechten Kameraseite ein ergonomischer Handgriff. Die Bedienelemente sind identisch angeordnet, wie bei einer DSLR, wobei mit dem oberen Programmwählrad die Automatikprogramme und der manuelle Modus gesteuert werden kann.

Panasonic Lumix DC-FZ82EG-K Bridgekamera im TestBridgekameras werden häufig auch als Superzoom-Kamera bezeichnet. Dabei lässt sich der Zoombereich über einen gummierten Außenring am Objektiv sowohl manuell als auch über eine Wipptaste für den Weitwinkel- und Telebereich automatisch bedienen.

Wie bei den meisten Digitalkameras verfügen Bridgekameras auf der Unterseite über ein Stativgewinde. Ebenso sind am Gehäuse diverse Anschlüsse für eine Fernsteuerung, eine Datenübertragung per USB und ein Steckplatz für eine Speicherkarte vorhanden.

Betrieben werden diese Kameras über einen leistungsstarken Lithium-Ionen-Akku, wobei sich das Ladegerät auch gleich im Lieferumfang befindet.

Interessant ist auch, dass das fest eingebaute Zoomobjketiv auf der Außenseite ein Filtergewinde besitzt. Hierauf können Sie die verschiedensten Filter montieren, wobei neben dem UV-Filter auch Pol- und Graufilter zu finden sind.

Einschränkungen gibt es jedoch immer in der Größe des Bildsensors. Dieser ist kleiner als die Sensoren einer Spiegelreflexkamera. Dennoch kommen diese mitunter auf eine Auflösung von mehr als 20 Megapixeln.

Ebenso wie die großen Spiegelreflexkameras sind moderne Bridgekameras mit modernster Technik ausgestattet. Hier kann insbesondere der gute Autofokus überzeugen, der das Motiv schnell scharfstellen kann. Selbst eine Gesichtserkennung ist verfügbar.

Auch wenn hier kein Bridgekamera Test durchgeführt worden ist, liegen hier ausreichende Informationen vor, sodass Sie sich eingehend über diesen Kameratypen informieren und ggf. eine Kaufentscheidung treffen können.

Wie funktioniert eine Bridgekamera?

Wenn Sie für einen Test Ihre neue Bridgekamera in Händen halten, werden Sie feststellen, dass diese Kameras wesentlich größer ausfallen, als die meisten Kompaktkameras. Hier haben Sie das Gefühl, eine professionelle Kamera zu bedienen. Für spätere Umsteiger auf ein professionelles Spiegelreflexkamera-System mag dies durchaus hilfreich sein. Die Funktionsweise ist relativ einfach.

Jede Kamera besitzt ein Objektiv, durch welches das Licht in die Kamera einfallen kann. Das zu fotografierende Motiv wird durch das Zoomobjektiv kleiner im Weitwinkelbereich oder größer im Telebereich dargestellt. Hinter dem Objektiv befindet sich der Bildsensor, der elektronisch die Bilddaten umsetzt und auf der Speicherkarte ablegt.

Als Fotograf können Sie den gewünschten Bildausschnitt über den integrierten Sucher oder einen rückwärtigen Bildschirm individuell auswählen. Die eigentliche Aufnahme wird aber erst erstellt und gespeichert, wenn Sie den Auslöser der Kamera betätigen. Im Automatikmodus übernimmt die Kamera dabei von alleine die richtige Belichtung und Verschlusszeit.

Im manuellen Modus könnne Sie am besten lernen, wie Ihre Superzoomkamera funktioniert. Fangen wir hier mit der Blendenwahl an. Eine Bridgekamera verfügt beispielsweise über eine Blendenreihe von 2.8 – 3.2 – 3.6 – 4.0 – 4.5 – 5.0 – 5.6 – 6.3 – 7.1 – 8.0 – 9.0 – 10.0 und 11.0.

Panasonic Lumix DC-FZ82EG-K Bridgekamera Schwarz TestDie Blende besteht aus Lamellen im Objektiv, die die Lichtmenge reguliert, welche in das Objektiv einfallen kann. Beachten Sie hierbei, dass von einer großen Blende die Rede ist, wenn die Blendenzahl sehr klein ist.

Bei Blende f2.8 handelt es sich um eine kleine Zahl, wobei jedoch sehr viel Licht in das Objektiv einfallen kann.

Bei Blende f11.0 handelt es sich um eine große Zahl, bei der jedoch nur wenig Licht in das Objektiv fällt.

Eine richtige Blendenzahl kann wichtig für die Schärfentiefe sein. Wenn Sie eine große Blende, als eine kleine Blendenzahl einstellen, wird nur das fotografierte Motiv scharf abgebildet.

Der Hintergrund verschwimmt hierbei in Unschärfe. Dies ist bei vielen Aufnahmen ein gewünschter Effekt. Möchten Sie stattdessen auch den Hintergrund scharf ablichten, um zum Beispiel die tolle Landschaft zu fotografieren, dann sollten Sie eine kleine Blende, also eine große Blendenzahl verwenden.

Die Verschlusszeit regelt dagegen die Zeit, in der die Blende geöffnet bleibt. Je größer die Verschlusszeit gewählt wird, desto länger fällt das voreingestellte Blendenlicht in das Objektiv. Beachten Sie hierbei, dass bewegte Objekte eine kürzere Verschlusszeit verlangen, um Bewegungsunschärfe zu vermeiden.

Nachfolgende Richtwerte sollten Sie in etwa beherzigen:

  • Verschlusszeit 1/60 sek. eignet sich gut für Blitzlichtaufnahmen in Räumen,
  • Verschlusszeit 1/125 sek. eignet sich gut, um Fußgänger mit geringer Laufgeschwindigkeit zu fotografieren,
  • Verschlusszeit 1/500 sek. eignet sich gut für Sportaufnahmen,
  • Verschlusszeit 1/1000 sek. eignet sich gut für Vogel- oder Flugzeugaufnahmen.

Ebenfalls wichtig für perfekte Aufnahmen ist die richtige ISO-Einstellung. Überlassen Sie die ISO-Einstellung bei einer Bridgte am Anfang ruhig der Automatik. Hier gibt es im Menü der Kamera die Einstellung Auto-ISO.

Ansonsten liegen Sie bei den meisten Aufnahmen mit ISO 100 oder 200 richtig. Lediglich bei sehr schlechten Lichtverhältnissen können Sie die ISO-Zahl etwas heraufschrauben. Beachten Sie aber, dass sehr hohe ISO-Zahlen ab 1000 zu einem Bildrauschen führen können.

Nachdem Sie Ihr Motiv abgelichtet haben, wird dieses auf der Speicherkarte der Kamera gespeichert. Viele Modelle verwenden hierzu das JPG-Format. Höherwertige Bridgekameras können aber auch im RAW-Format speichern. Dazu später mehr.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Besitzer von Bridgekameras werden von den Profis teilweise belächelt, da diese Kameras nicht den vollen Funktionsumfang einer DSLR oder System-Kamera erreichen. Dennoch bieten Superzoomkameras sehr viele Vorteile, sodass immer häufiger Profis auf diese Kameragattung zurückgreifen.

Nikon Coolpix B500 Kamera BridgekameraBridgekameras sind die idealen Reisekameras. Sie bieten mehr Funkionen als eine kompakte Digitalkamera, wobei hier das lichtstarke Zoomobjektiv ausschlaggebend ist.

Mit nur einem Handgriff können Sie das anvisierte Motiv heranzoomen und Ihren Schnappschuss machen. Bridgekameras sind schnell einsatzbereit. Ein Objektivwechsel ist hier nicht erforderlich.

Wenn Sie beispielsweise mit einer DSLR unterwegs sind und als Objektiv ein Weitwinkel verwenden, müssen Sie erst ein Teleobjektiv aufschrauben, wenn Sie plötzlich ein weit entferntes Motiv fotografieren möchten.

Ebenso bieten Bridgekameras viele nützliche Einstellungen, wobei neben den Automatikfunktionen und –programmen auch viele manuelle Einstellungen vorgenommen werden können. Sie sind mit einer solchen Superzoomkamera auf Reisen gut ausgerüstet.

Ein weiterer Vorteil ist, dass durch die feste Bauweise des Objektivs keine Schmutzpartikel auf den empfindlichen Bildsensor gelangen können. Bei einer DSLR müssen Sie immer aufpassen, dass bei Objektivwechsel kein Wind vorhanden ist, der Ihnen Sand oder Staub in das Kamerainnere blasen kann.

Bridgekameras eignen sich daher auch sehr gut unter extremen Fotografierbedingungen. Schließlich darf auch nicht vergessen werden, dass die meisten Prosumer-Bridgekameras zu verhältnismäßig günstigen Preisen angeboten werden. DSLR kosten mit guten Objektiven wesentlich mehr.

Die Vorteile einer Bridgekamera:

  • bessere Bildqualität als bei Kompaktkameras,
  • automatische und manuelle Einstellungen möglich,
  • großer Zoombereich,
  • festes Objektiv bietet Schutz vor Verschmutzung des Sensors,
  • Filtermontage möglich,
  • separater Sucher,
  • klappbarer Bildschirm,
  • separater Blitzschuh,
  • Stativgewinde,
  • ideal für Reisen,
  • gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Welche Arten von Bridgekamera gibt es?

Unter den Bridgekameras gibt es noch einige Unterschiede, die für eine Kaufentscheidung von Interesse sind. Etliche Testinstitute haben in einem Test auf diese Unterschiede hingewiesen.

Die Einsteiger-Bridgekamera

Bridgekameras sind schon sehr preisgünstig erhältlich. Jedoch müssen Sie in diesem Fall auf einige Funktionen und Ausstattungsmerkmale verzichten.

Bei den Einsteiger-Bridgekameras wird häufig auf einen separaten Sucher verzichtet. Sie können das Motiv nur durch den rückwärtigen Monitor anvisieren. Dabei lässt sich der Monitor in vielen Fällen noch  nicht einmal verstellen.

Darüber hinaus besitzen diese Superzoomkameras keinen separaten Blitzschuh. Hier können Sie nur den integrierten Aufklappblitz verwenden, welcher mitunter sehr schwach ausgeführt ist. Nicht alle Einsteiger-Bridgekameras lassen sich manuell einstellen. Ebenso wird häufig auch in der Sensorauflösung gespart, sodass hier häufig nicht mehr als 18 MP herauskommen.

Dagegen können diese Kameras mit einer sehr kompakten Bauweise und einem leichten Eigengewichtüberzeugen. Die Bildergebnisse müssen sich teilweise nicht hinter höherwertigen Modellen verstecken.

Vorteile:

  • leicht und kompakt,Sony Einstiegsbridge DSC-H300 Test
  • gute Bildqualität,
  • preisgünstig.

Nachteile:

  • wenige Funktionen,
  • fehlender Sucher,
  • fehlender Blitzschuh,
  • Monitor nicht abklappbar,
  • Aufklappblitz etwas schwach.

Die Mittelklasse-Bridgekamera

In der mittleren Preisklasse sind die Bridgekameras großzügiger ausgestattet. Hier finden Sie Modelle mit separatem Sucher, aufklappbarem Display, einem separatem Blitzschuh und etliche manuelle Einstellmöglichkeiten. Neben dem Automatikmodus bieten diese Kameras eine wesentlich größere Kreativität beim Fotografieren.

Das Zoomobjektiv können Sie entweder über einen _Wippschalter vom Weitwinkel- in den Telebereich_motorangetrieben einstellen oder manuell über den Drehring am Objektiv. Diese Kameras bieten Ihnen eine gute Bildqualität, wobei der Sensor durchaus auch Auflösungen jenseits der 20 MP-Grenze bereitstellt. Ebenso kommen hier besonders lichtstarke Qualitätsobjektive zum Einsatz. Beispielsweise bietet Ihnen der Markenhersteller Panasonic sogar echte Leica-Objektive an.

Mit diesen Bridgekameras sind Sie gut ausgestattet und können diese problemlos auch auf Urlaubsreisen für anspruchsvolle Aufnahmen einsetzen.

Vorteile:

Nikon Coolpix B500 Kamera Bridgekamera Test

  • gute Bildqualität,
  • separater Sucher,
  • separater Blitzschuh,
  • automatische und manuelle Funktionen,
  • hohe Sensorauflösung,
  • abklappbares Display,
  • gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Nachteile:

  • etwas schwerer und größer,
  • teilweise kleineres Display,
  • teilweise keine FullHD-Videofunktion,
  • Monitor nicht immer abklappbar.

Die Profi-Bridgekamera

Die professionelle Bridgekamera vereint alle Vorzüge der Mittelklassemodelle. Diese Kameras verfügen über einen sehr großen Funktionsumfang, lassen sich aber auch vollständig manuell betreiben. Sie bieten eine hohe Sensorauflösung von mehr als 20 MP und sind mit leistungsstarken Objektiven ausgestattet.

Ein großer Unterschied ist, dass diese Kameras auch als Camcorder-Ersatz mit FullHD-Qualität verwendet werden können. Selbst eine Stereo-Tonaufnahme ist möglich. Diese Bridgekameras sind wesentlich schneller in der Bildbearbeitung und erlauben auch eine höhere Serienbildgeschwindigkeit. Natürlich lassen sich die Aufnahmen nicht nur im JPG-Format abspeichern, sondern auch im RAW-Format.

Nicht unerwähnt bleiben soll, dass die Top-Modelle preislich schon an die Einsteiger-DSLRs heranreichen. Unabhängig davon können diese Modelle auf Reisen mit vielen Vorteilen und einer sehr guten Bildqualität überzeugen.

Vorteile:

  • sehr gute Bildqualität,Panasonic LUMIX DMC-FZ1000EG Premium-Bridgekamera Display im Test
  • schnelle Serienbildfunktion,
  • Videos in FullHD und sogar 4K möglich,
  • viele automatische und manuelle Funktionen,
  • hohe Sensorauflösung,
  • abklappbares Display,
  • RAW-Format möglich.

Nachteile:

  • teilweise so groß wie eine DSLR,
  • verhältnismäßig teuer.

So werden Bridgekameras getestet

Da hier selbst kein Bridgekamera Test durchgeführt worden ist, wurden die meisten Testkriterien von renommierten Testinstituten übernommen. Die Auflistung ist verständlicherweise nicht abschließend, da regelmäßig neue Kameramodelle auf dem Markt erscheinen, die wiederum einen anderen Funktionsumfang aufweisen.

Bildsensor und Auflösung

Panasonic LUMIX DMC-FZ1000EG Premium-BridgekameraDer Bildsensor der meisten Bridgekameras besitzt eine Größe von 1/2,5-Zoll bzw. 5,4 x 4,0 mm. Professionelle Bridgekameras kommen hier auf 1-Zoll bzw. 13,2 x 8,8 mm.

Im Vergleich zum bewährten APS-C-Format der gängigen DSLR besitzen deren Sensoren eine Größe von 22,2 x 14,8 mm.

Das traditionelle Vollformat, welches dem Kleinbild-Format entspricht, besitzt eine Größe von 36 x 24 mm.

Je größer der Bildsensor ist, desto mehr Bildinformationen können hier gespeichert werden. In Bezug auf die Sensorauflösung erreichen die aktuellen Superzoomkameras mindestens 20 MP.

Integrierter Blitz

Panasonic LUMIX Premium-Bridgekamera TestDer kamerainterne Blitz kann bei schlechten Lichtverhältnissen eine nützliche Hilfe darstellen. Jedoch sollten Sie hier keine allzu hohe Leistung erwarten. Diese Modelle kommen auf eine Leitzahl von etwa 15. Mit einem richtigen Aufsteckblitz erreichen Sie eine Leitzahl von 30 bis 60.

Darüber hinaus werfen die Aufklappblitze ein relativ hartes Licht, während die professionellen Blitzlichtgeräte sich individuell ausrichten lassen. Damit können Sie dann indirekt blitzen. Nach Möglichkeit sollten Sie zu einer Bridgekamera mit Blitzschuh greifen, um später einen Aufsteckblitz montieren zu können.

Serienaufnahmen

Viele moderne Superzoomkameras verfügen über die Möglichkeit, Serienbilder zu erstellen. Damit lassen sich zum Beispiel komplette Bewegungsabläufe fotografieren. Andererseits können Sie sich aus einer Serienfolge die besten Fotos heraussuchen, die Sie später ausdrucken möchten.

Für einen Test spielt die Serienbildgeschwindigkeit eine wichtige Rolle. Diese ist abhängig vom internen Kameraspeicher und der verbauten Bildverarbeitungssoftware. Standardmäßig liegt die durchschnittliche Geschwindigkeit bei etwa 50 Bildern in der Sekunde.

Es ist übrigens üblich, dass nach einer gewissen Anzahl an Fotos die Geschwindigkeit abnimmt. Dies liegt daran, dass der Speicher die neuen Bilder nicht mehr so schnell aufnehmen kann oder die Software mit der weiteren Bearbeitung überfordert ist.

 

Worauf muss ich beim Kauf einer Bridgekamera achten?

Mit den folgenden Kaufkriterien können Sie sich einen guten Überblick über den gewünschten Funktionsumfang einer Bridgekamera verschaffen. Vielleicht finden Sie auf diese Weise die für Ihre Bedürfnisse passende Bridgekamera noch einfacher.

Der richtige Zoombereich

Als echte Superzoomkamera spielt der Zoombereich eine wichtige Rolle. Schließlich suchen viele Fotografen eine solche Kamera für Urlaubsreisen. Viele Kunden haben in einem Test dargelegt, dass Ihnen ein großzügiger Weitwinkelbereich ebenso wichtig erscheint, wie in großer Telebereich.

Ideal wäre ein Weitwinkelbereich von 25 mm bis zu einem Supertelebereich von 600 mm. Leider gibt es bei den meisten Herstellern hier kein Allgemeinrezept, sodass Sie hier leichte Kompromisse eingehen müssen.

Viele gute Bridgekameras kommen hier auf einen Zoombereich zwischen 24 und 400 mm. Für die meisten Aufnahmesituationen ist dies ausreichend dimensioniert.

Der Bildstabilisator

Besonders wichtig für eine Kamera ist ein Bildstabilisator. Hier gibt es verschiedene Techniken, wobei viele Modelle mit einem 5-achsigen Stabilisator ausgestattet sind. Dieser gleicht die Kamerabewegung in der Hand sehr gut aus, sodass Sie bei schlechten Lichtverhältnissen auch mit längerer Verschlusszeit ohne Verwackeln fotografieren können. Gerade bei Zoom- oder Videoaufnahmen werden Sie dieses Feature zu schätzen wissen.

Bei Bridgekameras ist der Bildstabilisator häufig im Objektiv verbaut. Diese Technik nutzen auch viele professionelle DSLRs. Beachten Sie bitte, dass ein Bildstabilisator kein Stativ ersetzen kann. Dieses sollten Sie sich nachträglich noch zulegen.

Die Anzahl der Megapixel

Bereits zuvor wurde darauf eingegangen, dass viele Bridgekameras mindestens 20 Megapixel an Auflösung besitzen. Nicht immer ist jedoch eine hohe Anzahl Voraussetzung für perfekte Aufnahmen. Für ein 10 x 15 cm großes Foto benötigen Sie in aller Regel lediglich eine Auflösung von 2 MP. Für ein DIN A4 großes Foto sollten es schon 10 MP sein, um einen unerwünschten Treppcheneffekt im Bild zu vermeiden. 30 x 40 cm große Fotos sollten dagegen 14 MP oder mehr aufweisen.

Die Videoauflösung

Vorteilhaft ist es, wenn Sie mit Ihrer Bridgekamera auch Videoaufnahmen erstellen können. Dabei wird neben den Videosequenzen auch gleich der Ton mit aufgezeichnet.

Einfache Kameramodelle schaffen hier lediglich HD-Qualität. Achten Sie darauf, dass es wenigstens FullHD ist. Noch besser sind Kameras, die auch in 4K aufnehmen können.

Kurzinformation zu führenden 7 Herstellern

Im Internet finden Sie zu jedem Kameramodell einen entsprechenden Test. Bevor Sie sich für eine bestimmte Marke entscheiden, sollten Sie sich über die bekanntesten Hersteller etwas näher informieren.

  • Panasonic
  • Sony
  • Canon
  • Nikon
  • Fujifilm
  • Olympus
  • Leica

Panasonic

Die japanische Panasonic Corporation mit Sitz in Kadoma wurde bereits im Jahr 1918 gegründet. Hierbei handelt es sich zum einen Technologiekonzern, der sich auf Haushaltsgeräte, Leuchtmittel, Motoren, Akkus, Multimedia- und Audio-Systeme sowie Kameras spezialisiert hat. Im Kamerasegment ist Panasonic durch seine Lumix-Modellebekannt geworden. Neben den Lumix Bridgekameras produziert Panasonic gemeinsam mit Olympus hochwertige Systemkameras mit dem Micro Four Thirds Anschluss.

Schon seit einigen Jahren gehören die Lumix Bridgekameras zu den Top-Modellen auf dem Markt. In vielen Tests haben diese Modelle durchweg Bestnoten erhalten. Diese können daher ohne Einschränkungen als Bridgekamera Testsieger bezeichnet werden. Preislich sind diese Kameras im mittleren bis gehobenen Preissegment angesiedelt.

Sony

Die japanische Sony Corporation wurde 1946 gegründet und hat Ihren Stammsitz in Minato bei Tokio. Dieser Technologiekonzern ist für seine Audio-, Video- und Fernsehgeräte international bekannt. Das Unternehmen produziert unter anderem Smartphones und Spielekonsolen, wobei die Playstation zu den Marktführern gehört. Darüber hinaus ist Sony erfolgreich im Kamerasegment vertreten. Seit 2006 wurde der bekannte Kamerahersteller Konica Minolta übernommen.

Neben Spiegelreflex- und Systemkameras produziert Sony auch erstklassige Bridgekameras. Diese zeichnen sich durch eine hochwertige Verarbeitung und einen großen Funktionsumfang aus. Ähnlich wie die Lumix-Serie gehören auch die Sony Bridgekameras zu den Top-Favoriten und können durchweg als Bridgekamera Testsieger bezeichnet werden. Diese Modelle finden Sie im mittleren bis höheren Preissegment.

Canon

Die japanische Canon Inc. wurde im Jahr 1937 gegründet und hat ihren Stammsitz in Ota bei Tokio. Das Unternehmen gehört zu den weltgrößten Kameraherstellern und produziert darüber hinaus hochwertige Drucksysteme. Selbst in Zeiten der analogen Fotografie gehörten die Kameras von Canon zur Spitzenklasse. Heute werden erstklassige digitale Spiegelreflexkameras, Bridgekameras und Kleinbild-Modelle hergestellt.

Canon Bridgekameras bieten Ihnen eine erstklassige Verarbeitungsqualität und einen großen Funktionsumfang. Diese verbergen sich bei Canon hinter der Powershot-Serie. Sie finden die Canon Superzoomkameras im mittleren Preissegment.

Nikon

Hinter dem Markennamen Nikon verbirgt sich die japanische Nikon Corporation mit Sitz in Chiyoda bei Tokio. Das 1917 gegründete Unternehmen gehört zu einem der bedeutendsten Hersteller von Fotoartikeln. Seit Beginn der analogen Fotografie hat Nikon denselben Bekanntheitsgrad erreicht, wie der Konkurrent Canon. Das Unternehmen produziert Spiegelreflex- und Systemkameras, Bridgekameras und Kompaktkameras.

Die Nikon Bridgekameras bestechen mit einer hohen Verarbeitungsqualität und einem großen Funktionsumfang. Wer möchte, erhält diese Kameras auch in verschiedenen Farben. Die Bridgekameras laufen bei Nikon unter der Serienbezeichnung Coolpix. Sie finden diese Kameras im unteren bis gehobenen Preissegment.

Fujifilm

Hinter dem Label Fujifilm verbirgt sich die japanische Fujifilm Holdings Corporation mit Sitz in Minato bei Tokio. Das 1934 gegründete Unternehmen wurde zunächst mit seinen Rollfilmen für Kleinbildkameras bekannt. Darüber hinaus produziert Fujifilm Kleinbildkameras, Spiegelreflexkameras sowie Bridgekameras. Passend hierzu kann Fujifilm auch gleich die entsprechenden Speicherkarten anbieten.

Die Fujifilm Bridgekameras sind hochwertig verarbeitet und bieten einen enorm großen Zoombereich. Leider werden momentan keine aktuellen Modelle mehr hergestellt. Die letzten Serien sehen den digitalen Spiegelreflexkameras sehr ähnlich. Viele Händler bieten diese Kameras dennoch an. Sie finden die Fujifilm Bridgekameras im unteren bis mittleren Preissegment.

Olympus

Die japanische Olympus K. K. mit Sitz in Shinjuku bei Tokio wurde 1919 gegründet. Hierbei handelt es sich um einen traditionellen Fotohersteller, der sich auf Kleinbildkameras, Spiegelreflex- und Systemkameras, aber auch auf Bridgekameras spezialisiert hat. In den letzten Jahren wurde Olympus gemeinsam mit Panasonic durch die Entwicklung des neuen Anschluss-Systems Micro Four Thirds bekannt.

Olympus Bridgekameras können mit einer soliden Verabeitungsqualität überzeugen. Da diese Kameras nur noch gebraucht oder als Restposten erhältlich sind, müssen Sie in Bezug auf die Bildauflösung leichte Kompromisse eingehen. Mittlerweile wurde diese Serie durch die neuen Systemkameras vollständig ersetzt. Dennoch finden Sie diese Bridgekameras im Handel im unteren Preissegment.

Leica

Hinter dem Markennamen Leica verbirgt sich die deutsche Leica Camera AG mit Sitz in Wetzlar. Das 1986 neu gegründete Traditionsunternehmen hat sich auf die Entwicklung und Produktion von erstklassigen Kamerasystemen spezialisiert. Schon seit 1914 produziert Leica Kleinbildkameras, wobei die legendäre barnacksche Leica I den Erfolg des Unternehmens einläutete. Neben den traditionellen Kleinbildkameras produziert Leica auch erstklassige Spiegelreflexkameras. In Kooperation mit Panasonic wurden die Leica Bridgekameras der V-Lux-Serie hergestellt.

Die Leica Bridgekameras überzeugen mit einer hohen Verarbeitungsqualität. Zu den Top-Modellen gehört die V-Lux Typ 114-Serie, die in etwa vergleichbar ist mit der Panasonic Lumix FZ-1000. Jedoch ist in der Leica ein wesentlich schnellerer Bildprozessor verbaut. Sie finden diese Leica Bridgekameras im höheren Preissegment.

 

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich meine Bridgekamera am Besten?

Eine Bridgekamera im örtlichen Handel kaufen

In nahezu jedem Fotogeschäft können Sie eine Bridgekamera kaufen. Leider ist die Auswahl vor Ort meist begrenzt. Verständlicherweise können hier nicht alle Hersteller und Modelle finden. Beachten Sie auch, dass die Preise der angebotenen Kameras im Fachgeschäft häufig höher ausfallen. Zudem versuchen die Verkäufer, Ihnen nur diejenigen Kameras zu verkaufen, die im Angebot vorhanden sind.

Falls Sie sich dennoch zu einem Kauf entscheiden, können Sie die Kamera vor Ort begutachten und ggf. testen. Wenn Sie jedoch einmal nicht mit dem Kauf zufrieden sein sollten, kann es Schwierigkeiten bei der Rückgabe wegen Nichtgefallens geben. Anstelle einer Kaufpreiserstattung gibt es häufig nur einen Einkaufsgutschein.

Vorteile:

  • Sie können die Bridgekamera begutachten und testen,
  • Sie erhalten eine Verkaufsberatung,
  • Sie können die Bridgekamera sofort mitnehmen.

Nachteile:

  • geringe Auswahl,
  • vielfach höhere Preise,
  • teilweise umständliche Anfahrtswege,
  • Schwierigkeiten bei der Rückgabe.

Eine Bridgekamera im Internet kaufen

Eine Bridgekamera können Sie im Internet rund um die Uhr bestellen. Hier finden Sie auch den Bridgekamera Testsieger zu günstigen Preisen. Die Auswahl ist sehr groß, sodass Sie auch außergewöhnliche Kameramodelle finden werden.

Vielfach sind noch nicht einmal Versandkosten fällig. Auf Wunsch können Sie Ihre neue Bridgekamera sogar innerhalb von 24 Stunden sich zusenden lassen.

Bei Nichtgefallen haben Sie ein 14-tägiges Rückgaberecht. Nach der Rücksendung erhalten Sie vom Händler Ihren Kaufpreis erstattet.

Vorteile:

  • große Produktauwahl,
  • günstige Preise,
  • bestellen rund um die Uhr,
  • häufig keine Versandkosten,
  • Lieferung innerhalb von 24 Stunden möglich,
  • Widerrufsrecht.

Nachteile:

  • keine persönliche Verkaufsberatung,
  • Sie können die Kamera nicht sofort mitnehmen,
  • keine Begutachtung vor Ort möglich.

Nach Abwägung der Vor- und Nachteile kann der Einkauf einer Bridgekamera im Internet empfohlen werden.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte der Bridgekamera

Bereits 1841 stellte Voigtländer sein erstes Kameramodell auf dem Markt vor. Frühere Kamerasysteme beruhten auf dem Prinzip der Camera Obscura und waren noch nicht mit einem Objektiv ausgestattet. Im Laufe der Geschichte wurden die Kameramodelle weiterentwickelt und konnten wesentlich kompakter gebaut werden.

Mignon-Batterien (AA) für ca. 570 AufnahmenIn den 40er und 50er Jahren dominierten die Kleinbildkameras. Für Profis gab es aber auch schon die ersten Spiegelreflexkameras mit Wechselobjektiv. Durchweg handelte es sich hier lediglich um analoge Kamerasysteme.

In den 50er Jahren wurden erstmals Bridgekameras entwickelt. Bei diesen handelt es sich um Spiegelreflexkameras mit fest verbautem Objektiv. Vorreiter war die von Mamiya und Nikon gemeinsam entwickelte Nikkorex 35. Dieses Modell gehört heute zu den begehrten Sammlerstücken.

Da diese Kamera nur über ein 50 mm Festbrennweiten-Objektiv verfügt, konnte der Nutzer hierfür optional noch einen Weitwinkel- und Televorsatz dazukaufen. 1963 erfolgte die Weiterentwicklung mit einem Zoomobjektiv. Hierbei handelt es sich zum ein f2.8 lichtstarkes Objektiv mit einer Brennweite von 36 bis 86 mm.

1988 wurde die Yashica Samurai X3.0 vorgestellt. Hiebei handelte es sich ebenfalls um eine Spiegelreflexkamera mit festem Objektiv. Diese Bridgekamera verwendete einen normalen Kleinbildfilm, erstellt jedoch daraus Fotos im Halbformat. Das Zoomobjektiv bot eine Brennweite zwischen 35 und 85 mm. Der motorangetriebene Autofokus war überaus laut.

Vorteilhaft war, dass die seinerzeitigen Bridgekameras über einen kompakten Zentralverschluss verfügten. Weitergehende Modelle waren mit einem Infrarot-Autofokus-System ausgestattet. Weitere Vorreiter dieser Kamerabaureihe waren die Ricoh Mirai sowie die Chinon GS-9. Auch Olypmpus setzte zunächst auf Bridgekameras.

1997 wurde von Olympus die erste digitale Bridgekamera mit der Bezeichnung Camedia C-1000L vorgestellt. Weitere Hersteller waren Pentax und Hewlett-Packard. Zwischenzeitlich wurde der Spiegelreflexsucher durch einen elektronischen Sucher erstetzt. Heute finden Sie von vielen renommierten Markenherstellern aktuelle Kameramodelle in Superzoom-Ausführung.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Bridgekamera

Bridgekamera oder doch lieber Systemkamera?

Bei der Wahl der richtigen Kamera überlegen viele, sich anstelle einer Bridgekamera lieber eine Systemkamera zuzulegen. Beide Kamerasysteme besitzen in etwas dieselben Gehäuseabmessungen und eignen sich daher besonders gut als Reisekamera. Mit einer Bridgekamera können Sie jedoch nicht das Objektiv wechseln und sind immer auf die vorgegebene Brennweite angewiesen. Hier sind Systemkameras wesentlich flexibler.

Sony Alpha 5000 Systemkamera (Full HD, 20 Megapixel, Exmor APS-C HD CMOS SensorWenn Sie beispielsweise einen großen Weitwinkelbereich benötigen, kann ein Wechselobjektiv hier natürlich vorteilhaft sein. Ebenso gibt es Teleobjektive, die eine größere Brennweite bieten als das fest verbaute Zoomobjektiv einer Bridgekamera. Unabhängig davon müssen Sie bei einer Systemkamera unterwegs auch wesentlich mehr Fotozubehör, sprich Objektive mit sich herumtragen. Dies kann auf Wanderungen, Safaris etc. sehr umständlich sein.

Für Urlaubsfotos bieten Bridgekameras eine gute Aufnahmequalität. Dennoch sind die Bildsensoren etwas kleiner als die einer Systemkamera. Jedoch müssen sich die Aufnahmen und auch der

Funktionsumfang einer Bridgekamera nicht hinter den Systemkameras verstecken. Wer es einfach und bequem mag, der sollte auf eine Superzoomkamera zurückgreifen. Wer das Optimum aus seinen Fotos herausholen möchte, der sollte dagegen auf eine Systemkamera setzen. Als Alternative für Profis bieten sich natürlich noch die digitalen Spiegelreflexkameras an.

Bridgekamera für die Makrofotografie

Viele Fotografen möchten mit Ihrer Bridgekamera nicht nur Landschafts- oder Portraitaufnahmen erstellen, sondern auch winzige Details formatfüllend ablichten. Bei Spiegelreflexkameras gibt es hierfür spezielle Makroobjektive. Diese bieten Ihnen einen Abbildungsmaßstab von 1:1 bzw. 1:2. Bei einer Bridgekamera sieht dies anders aus. Hier können Sie kein Makroobjektiv verwenden.

Bridgekamera für die Makrofotografie BieneDennoch eignen sich die meisten Kleinbild- und Bridgekameras durchaus für Makroaufnahmen. Der Aufnahmeabstand beträgt mit dem fest eingebauten Zoomobjektiv wenige Zentimeter. Dennoch wird hier nicht der gewünschte Makrobereich komplett abgedeckt. Für wunderschöne Blumen- oder Insektenaufnahmen müssen Sie noch etwas näher heran.

Speziell für Bridgekameras können Sie im Handel auf eine Vielzahl an Vorsatzlinsen zurückgreifen. Hier können insbesondere die hochwertigen Raynox-Linsen überzeugen. Diese werden entweder über das vordere Objektivgewinde oder per Klemmverschluss vor das Objektiv gesetzt.

In aller Regel müssen Sie die Scharfstellung manuell vornehmen. Diese Vorsatzlinsen arbeiten ähnlich wie ein Vergrößerungsglas. Damit lassen sich erstaunlich gute Makroaufnahmen erstellen. In den Randbereichen des Bildes kann es jedoch zu leichten Schattierungen kommen.

Nutzen Sie zusätzlich ein Stativ, da trotz Bildstabilisator Makroaufnahmen nur schwer aus der Hand zu schießen sind. Optimal wäre natürlich noch ein Ringblitzlicht-Gerät. Damit wird genau der Makrobereich zuverlässig ausgeleuchtet. Solche Ringblitzlicht-Geräte benötigen einen Blitzschuh-Anschluss, der sich in aller Regel bei guten Bridgekameras oben auf dem Gehäuse befindet.

Das Gitternetz der Bridgekamera einblenden

Die meisten modernen Bridgekameras verfügen über eine Vielzahl an Funktionen, die Sie über das Menü individuell einstellen können. Dieses lässt sich bequem über das rückwärtige Display bedienen. Zunächst sollten Sie den Monitor bzw. Sucher so einstellen, dass dieser in 9 gleich große Teile unterteilt wird. Es handelt sich um ein 3 x 3 Gitternetz, welches sich bei den meisten Kameramodellen einblenden lässt. Auf diese Weise erhalten Sie eine zuverlässige Hilfe, um den Horizont waagerecht auszuloten.

Darüber hinaus können Sie Ihre Bilder mit der sogenannten Drittel-Regel wesentlich interessanter und ansprechender gestalten. Bilder erscheinen vielfach langweilig, wenn sich das zu fotografierende Motiv genau in der Bildmitte befindet. Schieben Sie dieses lieber auf die zweite senkrechte Linie des Rasters. Ebenso sollten Sie bei einem markanten Himmel die oberen 2/3 für diesen reservieren und der Landschaft nur das untere Drittel spendieren.

Mit einer solchen Motivanordnung erhalten Sie echte Fotokunstwerke, die den Betrachter fesseln. Es muss eben nicht alles statisch und genau ausgerichtet betrachtet

Die Vorteile des klappbaren Monitors

Hochwertige Bridgekameras sind auf der Gehäuserückseite mit einem TFT-Monitor ausgestattet. In vielen Fällen handelt es sich sogar um ein Touchscreen-Display. Besonders praktisch ist ein klapp- bzw. schwenkbares Display. Dieses bietet Ihnen viele nützliche Erleichterungen beim Fotografieren.

Panasonic LUMIX DMC-FZ1000EG Premium-Bridgekamera Display TestWenn Sie beispielsweise über eine größere Menschenmenge fotografieren möchten, wie zum Beispiel auf einem Konzert, dann klappen Sie das Display nach unten. Sie können Ihre Kamera über die Köpfe der vor Ihnen stehenden Personen halten und dennoch das gewünschte Motiv sicher fokussiren. Selbst Videoaufzeichnungen sind in dieser Position möglich.

Klappen Sie das Display ebenfalls nach unten und dann in einem leichten Winkel zu sich heran, wenn Sie in tiefer Position fotografieren möchten.

Diese Vorgehensweise eignet sich gut, um Tiere oder Kleinkinder in Bodennähe zu fotografieren. Sie müssen sich nicht mühsam mit den Knien abstützen oder sich gar auf den Boden legen.

Wenn Sie Ihr Display zur Seite schwenken, sodass der Monitor nach vorne gerichtet ist, dann haben Sie mit Ihrer Bridgekamera die Möglichkeit, Selbstportraits bzw. Selfies zu erstellen. Beachten Sie bitte, dass jedes Kameramodell über einen eingeschränkten Aktionsradius des klappbaren Displays verfügt. Einige lassen sich nur nach oben oder unten klappen, andere können aber auch seitlich gedreht werden.

Bridgekamera in 8 Schritten richtig installiert

Für einen ersten Test Ihrer neuen Bridgekamera gehen Sie folgendermaßen vor:

  • Schritt 1
  • Schritt 2
  • Schritt 3
  • Schritt 4
  • Schritt 5
  • Schritt 6
  • Schritt 7
  • Schritt 8

Schritt 1 – Lieferumfang überprüfen

Nachdem Sie Ihre Superzoomkamera ausgepackt haben, sollten Sie zuerst den Lieferumfang anhand der mitgelieferten Bedienungsanleitung überprüfen. In aller Regel sind hier neben der eigentlichen Kamera noch eine Gegenlichtblende, eine Objektivabdeckung, ein Akku, ein Ladegerät, eine kleine SD-Speicherkarte und ein Tragegurt zu finden.

Schritt 2 – Akku aufladen

Für einen Test müssen Sie auf alle Fälle den Akku vollständig aufladen. Über das intelligente Ladegerät wird Ihnen jederzeit der Ladezustand angezeigt. Setzen Sie danach den geladenen Akku in den Aufnahmeschacht Ihrer Kamera ein.

Schritt 3 – Speicherkarte einschieben

Im zweiten Schritt können Sie die mitgelieferte oder eine größere Speicherkarte in den Einschub an der Kamera einsetzen. Achten Sie anhand der Anleitung darauf, wie groß insgesamt Speicherkarten von Ihrer Bridgekamera unterstützt werden. In den meisten Fällen handelt es sich um SD-Speicherkarten, die eine unterschiedliche Schreibgeschwindigkeit aufweisen. Teilweise muss die Speicherkarte vor der ersten Verwendung von der Kamera formartiert werden.

Schritt 4 – Schutzabdeckungen beseitigen

Im Lieferzustand sind einige Kamerabereich mit einer Schutzabdeckung versehen. Hierzu gehört eine Klebefolie auf dem rückwärtigen Display, teilweise eine Abdeckung auf dem hinteren Sucher sowie natürlich eine Objektivabdeckung.

Schritt 5 – Kamera einschalten

Über einen kleinen Hebel werden die meisten Bridgekameras eingeschaltet. Je nach Modell wird hierbei das Hauptmenü auf dem rückwärtigen Display angezeigt. Hier sollten Sie die notwendigsten Voreinstellungen vornehmen. Wichtig sind Datums- und Uhrzeiteinstellungen, aber auch die Art des Dateiformates und mit welcher Qualität die Fotos später auf der SD-Karte abgespeichert werden.

Schritt 6 – Fokussieren und auslösen

Stellen Sie für einen ersten Test die Kameraautomatik ein. Hierbei übernimmt Ihre Bridge sämtliche Funktionen, wie zum Beispiel die automatische Fokussierng, die Belichtung sowie die Verschlusszeit. Beobachten Sie Ihr Motiv auf dem hinteren Display oder durch den Sucher und drücken vorsichtig auf den Auslöser. Dabei wird das Motiv von alleine scharfgestellt. Drücken Sie nun den Auslöser ganz durch. Danach haben Sie Ihr erstes Foto erstellt.

Schritt 7 – Bild anzeigen

Über das rückwärtige Display können Sie sich die erstellten Aufnahmen direkt anzeigen lassen. Hierfür müssen Sie nur das Programmwählrad auf Wiedergabe stellen. Über ein Menükreuz können Sie durch sämtliche Aufnahmen auf der Speicherkarte blättern. Wenn Sie dort mit einem Foto nicht zufrieden sind, können Sie dieses auch bequem löschen.

Schritt 8 – Bild auf dem Rechner übertragen

Verbinden Sie Ihre Bridgekamera mit einem USB-Kabel mit Ihrem Computer und schalten danach die Kamera ein. Stellen Sie das Programmwählrad auf Wiedergabe. Auf dem Desktop wird die Kamera als Laufwerk erkannt. Von dort können Sie die gewünschten Aufnahmen einfach in einen Ordner auf Ihrer Festplatte kopieren.

 

10 Tipps zur Pflege

  • Tipp 1
  • Tipp 2
  • Tipp 3
  • Tipp 4
  • Tipp 5
  • Tipp 6
  • Tipp 7
  • Tipp 8
  • Tipp 9
  • Tipp 10

Tipp 1 – Gehäuse reinigen

Als Reisekamera muss eine Bridgekamera vielfach verschiedenen Witterungsbedingungen standhalten. Das Gehäuse kann hierbei durch Wasserspritzer, Staub, Sand und andere Einflüsse verschmutzt werden. Wenn Sie das Gehäuse sowie die Bedienelemente nicht regelmäßig mit einem feinen Pinsel säubern, kann es über einen längeren Zeitraum zu Abnutzungserscheinungen oder Kontaktproblemen führen. Das Gehäuse können Sie auch mit einem leicht angefeuchten Lappen säubern. Vergessen Sie nicht, dieses hinterher trockenzureiben.

Tipp 2 – Objektiv säubern

Staub und Sand können auch dem Zoomobjektiv zusetzen. Dies merken Sie daran, dass beim Drehen des Zoomrings das Objektiv quitscht und knackt. In diesem Fall haben sich kleine Sandkörner in das Drehgewinde festgesetzt. Da die Drehbereiche leicht eingeölt sind, verbleiben diese Sandkörner an ihrem neuen Platz. Mit einer Bürste oder einem Pinsel können Sie auch hier bei voll aufgedrehtem Zoomobjektiv die Bereiche sehr gründlich säubern.

Tipp 3 – Frontlinse säubern

Unabhängig davon, ob Sie einen Schutzfilter vor dem Objektiv verwenden oder nicht, sollten Sie in regelmäßigen Abständen mit einem Pinsel bzw. Reinigungstuch die Frontlinse von Verschmutzungen und Fingerabdrücken säubern. Es gibt auch spezielle Radierstifte, mit denen Sie die Linse sehr sauber bekommen können. Hier reicht es meist aus, wenn Sie kurz auf die Linse hauchen, um die nötige Feuchtigkeit für die Reinigung zu erreichen.

Tipp 4 – Filter verwenden

Nachdem Sie die Frontlinse gesäubert haben, sollten Sie zum Schutz entweder einen UV-Skylight-Filter oder einen Pol-Filter aufschrauben. Dadurch wird die empfindliche Frontlinse vor Stößen und Beschädigungen geschützt. Die Filter sind in der Anschaffung wesentlich günstiger.

Tipp 5 – Sucher reinigen

Der hintere Sucher ist relativ klein. Hier können Sie mit einem Pinsel oder Radierstift die Glasscheibe des Suchers von Verunreinigungen oder Fingerabdrücken befreien. Somit haben Sie immer den besten Durchblick.

Tipp 6 – Rückwärtiges Display säubern

Je nach Bridgekamera ist das hintere Display nach unten oder zur Seite wegklappbar. Damit können Sie sich das Fotografieren über den Köpfen oder in niedriger Höhe erleichtern. Dennoch dient das Display auch als vollwertiger Sucherersatz und als Bildwiedergabe. In diesem Fall sollten Sie vorsichtig die Touchscreen-Oberfläche mit einem fusselfreien Tuch säubern. Vermeiden Sie scharfe Reinigungsmittel.

Tipp 7 – Displayschutzfolie verwenden

Einen besonderen Schutz erhält Ihr Display, wenn Sie dieses mit einer Displayschutzfolie versehen. Hierbei bleibt die Touchscreen-Funktionalität erhalten und Sie können jederzeit die Folie wieder rückstandslos abziehen. Jedenfalls schützt eine solche Folie vor Kratzern und leichten Stößen.

Tipp 8 – Akkus richtig laden

Die meisten Bridgekameras werden mit Lithium-Ionen-Akkus betrieben. Diese besitzen keinen Memory-Effekt und können jederzeit wieder nachgeladen werden. Beachten Sie aber, dass zum Aufladen nur das mitgelieferte Spezial-Ladegerät verwendet werden darf. Ansonsten würde der Akku Schaden nehmen. Nähere Hinweise finden Sie in der Bedienungsanleitung.

Tipp 9 – Blitzschuh säubern

Bei einigen Bridgekameras befindet sich auf dem Blitzschuh noch ein Kunststoffschutz. Diesen sollten Sie immer auf der Kamera lassen, wenn Sie kein Blitzlichtgerät einsetzen. Ansonsten sollten Sie mit einem kleinen Pinsel regelmäßig auch den Blitzschuh säubern, da sich in den Rillen gerne Schmutzansammlungen festsetzen.

Tipp 10 – Kameratasche verwenden

Zur sicheren Aufbewahrung Ihrer Bridgekamera oder für die Urlaubsreise empfiehlt es sich, wenn Sie diese in einer speziellen Kameratasche transportieren. Diese Taschen sind weitgehend gepolstert und mit praktischen Innenfächern ausgestattet, sodass Ihre Kamera dort sicheren Halt findet. Mit einer solchen Tasche können Sie die Lebensdauer Ihrer Bridgekamera erhöhen.

 

Nützliches Zubehör

Für jeden Kameratypen gibt es reichlich Zubehör. Auch für Bridgekameras können wir Ihnen das eine oder andere Zubehör noch empfehlen.

Ein Stativ

Wenn Sie Langzeitaufnahmen erstellen möchten oder Gruppenaufnahmen mit Selbstauslöser, sodass Sie die Chance haben, auch einmal selbst mit auf das Foto zu kommen, dann bietet sich ein gutes Stativ förmlich an. Beachten Sie, dass ein Stativ sehr sicher stehen sollte. Jedes Modell sollte auf die verwendete Kamera ausgerichtet sein. Verständlicherweise würde ein leichtes Stativ mit einer schweren DSLR schnell umkippen. Im Handel finden Sie gute Reise- und Studiostative für Ihre neue Bridgekamera.

Ein Blitzlichtgerät

Wie schon zuvor erwähnt, ist der eingebaute Blitz in der Bridgekamera verhältnismäßig schwach. Zudem kann dieser nicht individuell ausgerichtet werden. Um das volle Leistungsspektrum Ihrer Kamera bei Blitzlichtaufnahmen auszunutzen, sollten Sie sich einen modernen Aufsteck-Blitz besorgen. Achten Sie hier auf eine hohe Leitzahl, welche die Blitzstärke angibt. Ebenso sollte sich der Blitzkopf nach oben und zur Seite drehen lassen. Nur so können Sie indirekt blitzen.

Vorsatzlinsen

Sehr beliebt sind Vorsatzlinsen für das Kameraobjektiv. Zu den bekanntesten Vertretern gehören der UV-Filter, der Pol-Filter sowie der Grau-Filter. Darüber hinaus gibt es aber auch noch eine Vielzahl an Effektfiltern. Auf der einen Seite dienen diese Filter dem Schutz der Frontlinse, haben aber auf der anderen Seite eine bestimmte fotografische Aufgabe.

So wirken beispielsweise mit einem Pol-Filter der Himmel und das Meer wesentlich blauer und kräftiger. Mit einem Graufilter können Sie fließendes Wasser in einen weißen Nebel verwandeln. Achten Sie bei einem Vorsatzfilter immer auf den richtigen Objektivdurchmesser.

 

W-Fragen:

Was bedeutet das RAW-Format?

Die Bilddaten werden unkomprimiert im sogenannten Rohformat auf der Speicherkarte abgelegt. Diese Dateien können mithilfe einer Bildbearbeitung optimal nachbearbeitet werden, was in aller Regel mit JPG-Dateien nicht in diesem Ausmaß möglich ist. Sie können mit RAW-Dateien das Bestmögliche aus Ihren Fotos herausholen.

Welche Speicherkarte werden für Bridgekameras benötigt?

Lesen Sie zunächst in der Bedienungsanleitung nach, welche Speicherkarten Ihre Bridgekamera verwenden kann. Bei SD-Speicherkarten gibt es je nach Kameramodell Größenbeschränkungen, wobei viele Modelle wenigstens 32 GB Karten unterstützen. Darüber hinaus sorgen moderne SDHC-Karten für einen enormen Geschwindigkeitsschub beim Speichern.

Welche Bridgekamera eignet sich für die Makrofotografie?

Viele Bridgekameras können im Nahbereich ordentliche Aufnahmen erstellen. Ideal sind solche Modelle mit kurzer Auslöseverzögerung und die Möglichkeit, RAW-Dateien speichern zu können. Ein klappbares Display kann hilfreich sein. Vielfach werden für Bridgekameras auch besondere Nah-Vorsatzlinsen angeboten.

Welche Bridgekamera können Sie auf eine Safari mitnehmen?

Als Reisekamera können Sie eine Bridgekamera auch auf eine Safari mitnehmen. Achten Sie auf eine möglichst große Brennweite von mindestens 400 mm. Damit können Sie auch weiter entfernte Tiere formatfüllend aufnehmen.

Warum sollten Sie eine Bridgekamera kaufen?

Bridgekameras bieten Ihnen weitaus mehr Funktionen als eine herkömmliche Kompaktkamera. Mit dem fest eingebauten Objektiv können Sie sowohl Weitwinkel- als auch Teleaufnahmen erstellen. Sie müssen hier keine umfangreiche und schwere Fotoausrüstung transportieren.

Welche Bridgekamera hat den größten Bildsensor?

Die aktuellen Top-Modelle von Sony und Panasonic besitzen mit 1 Zoll den größten CMOS-Sensor. Viele andere Modelle kommen hier nur auf einen 1/2,3 Zoll großen Sensor. Jedoch ist dieser CMOS-Sensor der Top-Modelle immer noch kleiner als das APS-C-Format.

Was ist bei einer Bridgekamera besonders wichtig?

Eine Bridgekamera sollte über einen ausreichend großen Zoombereich sowie ein lichtstarkes Objektiv verfügen. Neben einem integrierten Sucher sollte auch ein Blitzschuh vorhanden sein. Letztlich sollten Sie nicht nur Automatikprogramme nutzen können, sondern die Bridgekamera auch vollständig manuell bedienen können.

Welche Bridgekamera eignet sich zum Filmen?

Nahezu jede moderen Bridgekamera bietet Ihnen eine Videofunktion. Ideal sind solche Modelle, die in Full-HD oder gar 4K aufnehmen können. Wünschenswert wäre auch eine Stereo-Audioaufnahmemöglichkeit.

Welche Bridgekamera eignet sich für Sportaufnahmen?

Für Sportaufnahmen sollten Sie zu einer Bridgekamera mit einem großen Telebereich greifen. Achten Sie auf eine schnelle Serienbildfunktion und natürlich eine kurze Auslöseverzögerung. Darüber hinaus sollte die Kamera auch schnelle SD-Speicherkarten unterstützen.

Was kostet eine gute Bridgekamera?

Gute Top-Modelle können durchaus zwischen 500 und knapp 1.000 Euro kosten. Aber auch zwischen 250 und 350 Euro finden Sie relativ hochwertige Bridgekameras. Diese richten sich sowohl an Einsteiger als auch semiprofessionelle Fotografen.

Alternativen zur Bridgekamera

Vielleicht fragen Sie sich, ob es zu einer Bridgekamera auch Alternativen gibt. Natürlich hängt dies von den eigenen Vorlieben bei der Fotografie und von Geldbeutel ab. Einige Alternativen haben wir für Sie hier aufgeliestet.

Die digitale Spiegelreflexkamera

Nikon D3200 Digitale SpiegelreflexkameraWenn Sie besonders flexibel und mit hoher Qualität fotografieren möchten, dann sollten Sie sich eine digitale Spiegelreflexkamera zulegen. Diese Kameras gibt es sowohl für Einsteiger, ambitionierte Fotografen und natürlich Profis.

Der größte Vorteil ist, dass Sie bei diesem Kameratypen Wechselobjektive nutzen können. Ebenso bieten diese Kameras wesentlich größere Bildsensoren, die letztlich auch zu einer besseren Aufnahmequalität führen.

Obwohl viele DSLRs über zahlreiche Automatikfunktionen für Einsteiger verfügen, ist die Handhabung insgesamt etwas komplizierter als bei einer Bridgekamera. Hier stehen Ihnen viele Profi-Funktionen zur Verfügung, die Anfänger teilweise überfordern. Sehr gute DSLRs sind verhältnismäßig teuer. Da kann schon einmal ein einzelnes Objektiv teurer sein als Ihre neue Bridgekamera.

Die Systemkamera

Die Panasonic Lumix DMC-G5KEG-K Systemkamera für Sie getestet.Systemkameras sind noch verhältnismäßig neu auf dem Markt. Hierbei handelt es sich um spiegellose Digitalkameras, die mit Wechselobjektiven ausgestattet werden können.

In diesem Bereich unterstützen die meisten Modelle die sogenannte Micro Four Thirds Technik, wobei es sich um einen neuen Objektivanschluss handelt, der kleiner als bei herkömmlichen DSLRs ist. Diese Kameras verfügen auch über kleinere Bildsensoren als das übliche APS-C-Format.

Spiegellose Systemkameras können auf eine Vielzahl an Objektiven zurückgreifen. Sie sind insgesamt sehr kompakt gebaut und eignen sich durchaus auch als Reisekamera. Sie können gut als Alternative zu einer Bridgekamera angesehen werden. Die Bildqualität ist etwas besserer als bei einer Bridgekamera. Die Preise sind dagegen verhältnismäßig hoch.

Die Kompaktkamera

Fujifilm X70 Kompaktkamera silberKompakte Digitalkameras gibt es schon viele Jahre. Sie haben sich in der Form kaum verändert und wurden ursprünglich den traditionellen Kleinbildkameras nachempfunden. Sie sind verhältnismäßig klein und können überall in der Hosen- oder Jackentasche mitgeführt werden.

Mittlerweile gibt es hier hochwertige Modelle mit gutem Zoombereich, der insgesamt jedoch nicht an den Zoombereich der Bridgekameras herankommt. Dennoch sind diese Kameras mit vielen nützlichen Funktionen ausgestattet.

Mit einer Kompakt-Digitalkamera lassen sich sehr gute Schnappschüsse erstellen. Leider fehlt vielen Modellen eine manuelle Einstellmöglichkeit. Ebenso wird nur selten das RAW-Format unterstützt. Auf einen Sucher oder einen Blitzschuh müssne Sie bei vielen Modellen ebenfalls verzichten. Auch in der Bildqualität kommen diese Kameras nicht ganz an die Bridgekameras heran. Dennoch können diese eine interessante Alternative darstellen.

Weiterführende Links und Quellen

Mit den nachfolgenden Links und Quellen können Sie sich noch eingeheder über Bridgekameras informieren. Vielleicht finden Sie auf diese Weise noch schneller zu Ihrer Wunschkamera.

Grundlegende Informationen zu einer Bridgekamera

Die Vor- und Nachteile einer Bridgekamera

Tipps zu Bridgekameras

Einen Fotolehrgang mit Bridgekameras

Den Unterschied zwischen DSLR und Bridgekamera

Worauf Sie bei Einsteiger-Bridgekameras achten müssen

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