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Digitale Spiegelreflexkamera Test 2018 • Die 12 besten Digitale Spiegelreflexkameras im Vergleich

Die digitale Spiegelreflexkamera lässt das Licht durch ihre Objektiv-Linse und bringt es durch die Reflexion des Schwingspiegels auf die integrierte Einstellscheibe. Über die Sammellinse und die Reflexion im Inneren des Prismas erscheint das Bildmotiv im Sucher, der häufig über einen Dioptrienausgleich verfügt. Teilweise funktionieren die digitalen Spiegelreflexkameras nicht mit einem Dachkantpentaprisma, sondern mit einem Lichtschachtsucher oder Porro-Spiegelsucher.

Digitale Spiegelreflexkamera Bestenliste 2018

Letzte Aktualisierung am: 

 
  Nikon D850 Canon EOS 700D Canon Canon EOS 80D 1263C034 SLR-Digitalkamera (24,2 Megapixel, 7,7 cm (3 Zoll) Display, DIGIC 6 Bildprozessor, NFC und WLAN, Full HD, Kit inkl. EF-S 18-55mm 1:3,5-5,6 IS STM) schwarz Sony Alpha 7M2 E-Mount Nikon D5300 Nikon Coolpix B500 Panasonic LUMIX DMC-FZ300EGK Panasonic LUMIX G DMC-G70MEG-K Sony Alpha 68 A-Mount Canon EOS 2000D Sony DSC-HX350B Kodak AZ421 PIXPRO Astro
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ExpertenTesten TÜV-Siegel 1,10
sehr gut
1,61
gut
2,02
gut
2,02
gut
2,09
gut
2,32
gut
2,33
gut
2,33
gut
2,41
gut
2,52
befriedigend
2,73
befriedigend
2,84
befriedigend
Kundenbewertungen
auf Amazon

4.3 von 5 Sternen
bei 375 Rezensionen

4.4 von 5 Sternen
bei 110 Rezensionen

4.2 von 5 Sternen
bei 96 Rezensionen

4.3 von 5 Sternen
bei 167 Rezensionen

4.1 von 5 Sternen
bei 170 Rezensionen

4.3 von 5 Sternen
bei 128 Rezensionen

4.4 von 5 Sternen
bei 87 Rezensionen

4.6 von 5 Sternen
bei 60 Rezensionen

4.6 von 5 Sternen
bei 28 Rezensionen

3.8 von 5 Sternen
bei 8 Rezensionen

3.5 von 5 Sternen
bei 20 Rezensionen
Marke Nikon Canon Canon Sony Nikon Nikon Panasonic Panasonic Sony Canon Sony Kodak
Modell k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A.
Gewicht

915 g

1000 g

730 g

560 g

530 g

540 g

640 g

1000 g

600 g

475 g

630 g

445 g

Maße

5.8 x 3.1 x 4.9 cm

13.3 x 10 x 7.9 cm

13.9 x 7.85 x 10.52 cm

9.56 x 12.69 x 7.37 cm

10 x 10 x 10 cm

9.49 x 11.35 x 7.83 cm

13.2 x 9.2 x 11.7 cm

7.74 x 12.49 x 8.62 cm

828 x 143 x 104 cm

7.8 x 12.9 x 10.1 cm

21 x 15 x 15 cm

8.43 x 11.28 x 8.15 cm

Auflösung

45,7 Megapixel

18.5 Megapixel

25.8 Megapixel

24.7 Megapixel

24,78 Megapixel

16.76 Megapixel

12.8 Megapixel

16.84 Megapixel

24.8 Megapixel

24 Megapixel

21.1 Megapixel

16.15 Megapixel

FULL-HD

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

Wi-fi

ja

ja

ja

ja

ja

ja

nein

ja

ja

ja

ja

nein

Bilder / Sekunde

120 FPS

5 FPS

7 FPS

5 FPS

4 FPS

3 FPS

4 FPS

8 FPS

8 FPS

3 FPS

10 FPS

5 FPS

ISO-Bereich

102.400

100

100 -16,000

ISO 100

100 bis 12.800

k.A.

6400

k.A.

max. 25600

100 – 6400

12800

3200

Bildstabilisierung

k.A.

Auto

Optischer

Auto

Auto

Auto

5-Achsen Bildstabilisierung

Auto

Optischer

Optischer

5-Achsen-Bildstabilisierung

Optischer

Monitor

3,2 Zoll

3,0 Zoll

3,0 Zoll

3,0 Zoll

3,2 Zoll

3,0 Zoll

3,0 Zoll

3,0 Zoll

2,7 Zoll

3,0 Zoll

3,0 Zoll

3 Zoll

Garantie

2 Jahre

2 Jahre

2 Jahre

2 Jahre

2 Jahre

2 Jahre

2 Jahre

2 Jahre

2 Jahre

2 Jahre

2 Jahre

2 Jahre

Besonderheiten
  • Extrem hoch­auflö­sender Voll­for­mat­sensor
  • Sehr gute Vide­o­funk­tion
  • Sehr sch­neller und zuver­läs­siger Auto­fokus
  • ISO-Empfindlichkeit
  • Wi-Fi Funk­tion
  • Beeindruckende Geschwindigkeit
  • Reaktionsschnelle Kamera
  • Erstklassige Fotos und Videos
  • Intelligenter Sucher
  • Dual Pixel CMOS AF
  • Reaktionsschnelle Kamera
  • Erstklassige Fotos und Videos
  • Intelligente Sucher
  • Kreative Videoaufnahmen
  • NFC-Technologie
  • 5-Achsen-Bildstabilisierung
  • Feste Fokussierung
  • Weitwinkel
  • Fester Fokus
  • Beeindruckende Videokunst
  • Integrierte Wi-fi Funktionen
  • Integrierter GPS-Emfänge
  • Grosser neig- und drehbar Monitor
  • AF-System mit 39 Messfeldern
  • Optimale Detailzeichnung
  • Optischer 40-fach-Mega-Zoom
  • Intuitive Bedienung
  • Kreativmodus und Smart-Portrait-System
  • Konnektivität durch SnapBridge
  • Leistungsstark und sparsam
  • 4K Foto und 4K Video Funktion
  • Die Nano-Oberflächenbeschichtung
  • Hohe Bildqualität
  • Robustes Design
  • Extrem schneller Autofokus
  • 4K-Video- und 4K-Foto
  • Hybrid Kontrast Autofokus
  • Einfache Bedienung
  • Schneller Autofokus
  • Erweiterbar für flexiblen Einsatz
  • Umfassendes und Schnelles AF-System
  • Hochentwickelter AF-Algorithmus
  • Hervorragender Autofokus
  • Integrierte Bildstabilisierung
  • BIONZ X Bildprozessor
  • Wunderschöne Fotos und Videos
  • Ganz einfach verbinden
  • Einfach verständliche Anleitungen
  • Canon Photo Companion App
  • Low Energie-Technologie
  • 50FACH Zoom
  • Detailreiche Bilder
  • BIONZ X
  • AF-Scharfstellung
  • Xtra Fine LCD-Bildschirm
  • 42x optical zoom
  • Elektronischer Sucher
  • Drahtlose Steurung
  • Farbeffekte
  • Schwenkbarer LCD-Monitor
Komfort
Materialbeschaffenheit
Verarbeitungsqualität
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Was ist eine digitale Spiegelreflexkamera?

Was ist ein Digitale Spiegelreflexkamer Test und Vergleich?Die digitale Spiegelreflexkamera kenn man auch als SR-Kamera oder DLSR. Es handelt sich um einen Fotoapparat, der mit einem wegklappbaren Spiegel zwischen dem Objektiv und der Bildebene ausgerüstet ist.

So erfolgt eine seitenverkehrte Abbildung des Motivs. Die früheren Spiegelreflexkameras erforderten viel Feingefühl bei einem Blick durch den Sucher, doch später kamen Prismensucher zum Einsatz, die das Bild richtig herum darstellten. Die digitale Spiegelreflexkamera aus dem Test ist ein einäugiges Modell, doch es gibt auch die seltenere zweiäugige Kamera (TLR für twin-lens reflex) mit eigenem Sucher-Strahlengang oberhalb des Hauptobjektivs.

Die moderne digitale Spiegelreflexkamera funktioniert mit einem digitalen Aufnahmesensor, sodass man die aufgenommenen Bilder direkt auf den PC überspielen oder im Internet hochladen kann.

Wie funktioniert eine digitale Spiegelreflexkamera?

Wie funktioniert ein Digitale Spiegelreflexkamera im Test und Vergleich bei Expertentesten? Die digitale Spiegelreflexkamera lässt das Licht durch ihre Objektiv-Linse und bringt es durch die Reflexion des Schwingspiegels auf die integrierte Einstellscheibe. Über die Sammellinse und die Reflexion im Inneren des Prismas erscheint das Bildmotiv im Sucher, der häufig über einen Dioptrienausgleich verfügt. Teilweise funktionieren die digitalen Spiegelreflexkameras nicht mit einem Dachkantpentaprisma, sondern mit einem Lichtschachtsucher oder Porro-Spiegelsucher.

Die klassische digitale Spiegelreflexkamera aus dem Test arbeitet mit einem Spiegel, der direkt vor der Bildaufnahme hochklappt. Nun öffnet sich der Verschluss, sodass das Bild nicht durch das Dachkantpentaprisma gelangt, sondern auf die Filmebene.

Einige spezielle Spiegelreflexkameras haben keinen Schwingspiegel, sondern einen fixierten, teildurchlässigen Spiegel. Auch die Verwendung eines Prismas ist möglich. Dadurch reduziert sich die Verzögerung zwischen dem Auslösen des Bildes und der Belichtung. Gerade bei den motorgetriebenen Kameras sind so besonders schnelle Aufnahmefolgen möglich, dafür ist das Sucherbild dunkler. Das hängt mit der Aufteilung des Lichts zusammen.

Typischerweise werden rund zwei Drittel des Lichts zur Filmebene oder zum Sensor durchgelassen, während das letzte Drittel gespiegelt wird.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Vorteile aus einem Digitale Spiegelreflexkamera Test bei ExpertenTestenDurch den Einsatz von relativ großen Sensoren ist die Bildqualität von digitalen Spiegelreflexkameras sehr gut. Selbst die kleinsten DSLR-Sensoren (APS-C) sind leistungsstärker als die Standard-Bildsensoren in den modernen Kompaktkameras. Dementsprechend hoch ist die Auflösung bei der digitalen Spiegelreflexkamera aus dem Test 2018. Die Details sind kontrastreich und auch die hohe Lichtempfindlichkeit sorgt für schöne Bilder. Damit eignet sich die DSLR auch für etwas schlechtere Lichtverhältnisse, vor allem, wenn es sich um einen der Testsieger der digitalen Spiegelreflexkameras mit Vollformatsensor handelt.

Im Vergleich zu Kompaktkameras bieten die ausgereiften digitalen Spiegelreflexkameras viele Einstellungsmöglichkeiten. Damit punkten sie besonders bei den anspruchsvollen Hobbyfotografen. Die professionellen Fotografen arbeiten mit hochklassigen digitalen Spiegelreflexkameras und experimentieren mit speziellen ISO-Werten, Zeiteinstellungen und Blenden. Mit einer individuellen Belichtungsmessung lassen sich außergewöhnliche Fotografien erzeugen. Man kann die automatischen Voreinstellungen verwenden oder manuell Fokussieren, je nachdem, welche Effekte gewünscht sind. So lassen sich auch bewegliche Motive verfolgen. Beim Weißabgleich und bei Belichtungsreihen zeigen die modernen digitalen Spiegelreflexkameras aus dem Test, was sie können.

Die Flexibilität der DLSR zeigt sich auch bei der Bandbreite der Objektive. Während man bei den Kompaktkameras auf das eingebaute Objektiv festgelegt ist, kann man die digitale Spiegelreflexkamera nach Belieben mit verschiedenen Linsen ausrüsten. Die riesige Auswahl macht es möglich, die Kamera-Objektive auf die jeweiligen Projekte anzupassen. Häufig nehmen auch die Hobby-Fotografen ein paar Linsen zum Auswechseln mit.

Für Urlaubsfotos, Naturaufnahmen, Tierfotografie oder das Festhalten von sportlichen Ereignissen sind die digitalen Spiegelreflexkameras die perfekten Begleiter. Anders als bei den früheren analogen Kameras lassen sich die Bilder digital verarbeiten und weiterleiten.

Damit vereint die moderne Spiegelreflexkamera die bewährte Technik mit den innovativen IT-Möglichkeiten.

Welche Arten von digitalen Spiegelreflexkameras gibt es?

Welche Arten von Digitale Spiegelreflexkamera gibt es in einem Test?Bei den Spiegelreflexkameras unterscheidet man zwischen den ein- und zweiäugigen Modellen. Die zweiäugige digitale Spiegelreflexkamera ist auch unter dem Kürzel TLR bekannt. Sie verfügt über zwei Objektive, welche die gleiche Brennweite haben. Das untere Aufnahmeobjektiv ist für die Belichtung des Films zuständig und ist mit einem Zentralverschluss ausgestattet. Über das zweite, obere Objektiv wird eine seitenverkehrte Abbildung des Motivs auf die Einstellscheibe gebracht. Dieses Sucherobjektiv ist oft recht simpel konstruiert, sorgt durch seine Lichtstärke aber für ein helles, gut erkennbares Sucherbild, das die Scharfstellung erleichtert. Mit der Entfernungseinstellung erfolgt eine parallele Bewegung der beiden Objektive, bis das Bild scharf ist.

Die Vorteile der zweiäugigen Spiegelreflexkamera:

  • ständig sichtbares Sucherbild ohne Abdunklung durch die Arbeitsblende,
  • leises Aufnahmegeräusch,
  • nahezu keine Erschütterung beim Auslösen.

Die Nachteile der zweiäugigen DSLR:

  • keine anspruchsvollen Objektive erhältlich (doppelte Herstellung zu kostenintensiv),
  • Parallaxenfehler durch verschobene optische Achsen.

Die zweiäugigen Kameras sind heute kaum noch zu finden und werden vorwiegend von Sammlern und Nostalgikern verwendet. In der Fotografie sind die einäugigen digitalen Spiegelreflexkameras aus dem aktuellen Test der Standard. Das Kürzel SLR steht für „single lens reflex“ und bezieht sich auf die einäugige Konstruktion. Hier ist ein klappbarer Spiegel integriert. Typischerweise verfügen diese Kameras über ein Dachkantpentaprisma, doch auch ein Lichtschacht ist bei einigen Modellen verbaut, um das Abbild über die Einstellscheibe zum Sucher zu projizieren. Direkt bei der Aufnahme klappt der Spiegel weg, sodass die Belichtung durch das Auslösen des Verschlusses erfolgt.

Die verschiedenen Anwendungsbereiche aus einem Digitale Spiegelreflexkamera Test bei ExpertenTestenDie einäugige digitale Spiegelreflexkamera wird mit verschiedenen Objektiven verwendet. Beim Verschluss handelt es sich üblicherweise um einen Schlitzverschluss unmittelbar vor der Filmebene. Diese Bauart stellt die Auswechslung der Objektive sicher. Zwischen der weiter hinten liegenden Objektiv-Linse und der Filmebene ist der Mindestabstand relativ groß. Deshalb setzen die Hersteller in Kombination mit kurzen Brennweiten auf eine Retrofokus-Bauart. Die entsprechenden Objektive haben einen erhöhten Verarbeitungsaufwand und sind entsprechend teurer, zudem kann es gewisse Einbußen bei der Bildqualität geben.

Die genaue Beurteilung ist durch die abgedunkelte Blende nicht einfach, deshalb arbeiten die aktuellen Spiegelreflexkameras mit einer Offenblendungsmessung. Diese nimmt die automatische Einstellung erst direkt vor der Aufnahme vor. Hier spricht man von der automatischen Springblende (ASB). Um die Schärfentiefe vorher zu bestimmen, ist bei einigen Kameras eine manuelle Einstellung des Arbeitsblendenwerts möglich. Bei der Entfernungseinstellung hilft die Offenblende mit einer nur minimalen Schärfentiefe.

Die Vorteile der einäugigen digitalen Spiegelreflexkamera:

  • freie Auswahl von Objektiven und Zubehör,
  • kein Parallaxenfehler,
  • vielseitige Kamera-Varianten für Einsteiger und Fortgeschrittene.

Die Nachteile der einäugigen Kamera:

  • verdunkeltes Sucherbild während der Belichtung,
  • Vibration durch den wegklappenden Schwingspiegel.

So werden die digitalen Spiegelreflexkameras getestet

Wer eine digitale Spiegelreflexkamera sucht, der findet im Test viele Hinweise zu den spezifischen Eigenschaften und den bewährten Einsatzgebieten. Man sollte jedoch nicht nur auf die Qualitätsausstattung der DSLR achten, sondern auch die eigenen Kenntnisse berücksichtigen. Die folgenden Kriterien liefern wichtigen Input für die Entscheidungsfindung.

Die Ergonomie

Eine digitale Spiegelreflexkamera ist im Allgemeinen größer als eine Kompaktkamera und erfordert eine andere Vorgehensweise. Aus diesen Gründen spielt die Ergonomie eine wichtige Rolle. Nach Möglichkeit sollte die DSLR angenehm in der Hand zu halten sein, damit man auch Spaß am Fotografieren hat. Der Griff ist komfortabel gestaltet, sodass man die Spiegelreflexkamera sicher festhält, während man mit der anderen Hand gleichzeitig die Einstellungen vornimmt. Dabei bleibt das Auge am Sucher, bis man den gewünschten Bildausschnitt ausgewählt hat. Mit ihrer intuitiven Bedienung orientiert sich die moderne Spiegelreflexkamera an den Ansprüchen von unerfahrenen und professionellen Nutzern.

Das Gewicht

Wenn man die digitale Spiegelreflexkamera aus dem Test auf eine Reise oder Wanderung mitnimmt, zählt jedes Gramm. Gerade wenn man nicht auf die Wechselobjektive verzichten möchte, sollte man aufpassen, dass die Kamera nicht zu groß und auch nicht zu schwer ist. Einige der aktuellen Spiegelreflexkameras haben ein kompaktes Format, doch man sollte sich bewusst sein, dass die größeren Modelle im Allgemeinen die besseren Bilder machen.

Der Sucher

Die digitale Spiegelreflexkamera braucht einen guten optischen Sucher, um sicherzustellen, dass die Fotos gut werden. Eine moderne DLSR verfügt oft über ein Display, auf dem sich das Bild schon kontrollieren lässt. Doch der optische Sucher arbeitet deutlich präziser und macht es möglich, auch schwierige Bereiche vor der Aufnahme zu prüfen.

Gerade wenn das Licht sehr hell ist, bietet sich der hochwertige Sucher für die Bilderfassung an.

Die Schärfentiefe

Für eine bestimmte Schärfentiefe stehen jeweils die geeigneten Sensoren für die digitalen Spiegelreflexkameras zur Verfügung. Einige Motive erfordern eine höhere Schärfentiefe, damit sowohl der Vordergrund als auch der Hintergrund gut zu erkennen sind. Um dieses Ziel zu erreichen, wird die Blende weit geschlossen. Entsprechend weniger Licht kommt durch, sodass eine längere Belichtungszeit erforderlich ist. Hier hilft es, die ideale Einstellung der Schärfentiefe oder des ISO-Wertes zu finden oder ein Stativ aufzustellen, damit nichts verwackelt.

Die Akkulaufzeit

Für die Aufnahmen mit der digitalen Spiegelreflexkamera verwendet man primär den optischen Sucher, der ohne Strom funktioniert. Daher hält die DSLR im Verhältnis zu System- und Kompaktkameras deutlich länger durch. Trotzdem sollte man auf die Akkuleistung achten, vor allem, wenn man seine Kamera auf eine längere Tour mitnimmt und keine Möglichkeit hat, den Akku aufzuladen.

Die Sensorgröße

Eine kleine Digitalkamera hat oft auch nur einen kleinen Sensor, durch den sich die Rauschanfälligkeit erhöht. Größere Sensoren sind hingegen rauschärmer und haben eine höhere Lichtempfindlichkeit. Gerade bei den digitalen Spiegelreflexkameras ist das Gehäuse etwas größer, sodass ausreichend Platz für die Sensorik ist. Entsprechend besser wird die Bildqualität. Zu den gängigen Sensor-Typen zählen APS-C und APS-H. Der APS-C-Sensor hat eine Größe zwischen 14 x 21 mm und 16 x 24 mm, während der APC-H-Sensor 19,1 x 28,7 mm groß ist. Der Vollformatsensor ist 24 x 36 mm groß.

Die Lichtempfindlichkeit

Bei der Auswahl der Spiegelreflexkamera spielt auch die Lichtempfindlichkeit der Sensoren eine wesentliche Rolle. Sie wird als ISO-Wert angegeben. Standardmäßig liegt dieser ISO-Wert in einem Bereich zwischen 50 und 3.200. Die Testsieger der digitalen Spiegelreflexkameras liegen mit fünfstelligen Werten jedoch weit darüber.

Bei einem verdoppelten ISO-Wert steigt auch die Lichtempfindlichkeit auf das Doppelte an.

Die Einschaltzeit und die Auslöseverzögerung

Bei den aktuellen Spiegelreflexkameras aus dem Test sind sowohl die Einschaltzeit als auch die Auslöseverzögerung extrem kurz. Das heißt, dass die Kamera sehr schnell einsatzbereit ist und Fotos aufnehmen kann. Bei den meisten DSLR-Modellen ist die Reaktionszeit besser als bei den Kompaktkameras. Damit man auch tatsächlich schnelle Schnappschüsse machen kann, geht es jedoch nicht nur um die kurze Einschaltzeit, sondern auch um den schnell funktionierenden Autofokus mit Scharfstellung. In den technischen Angaben der Produktbeschreibung sollte man den Blick auf diese zwei Zeiten trotzdem nicht übersehen und vor der Kaufentscheidung prüfen.

Der Speicher

Eine digitale Spiegelreflexkamera braucht einen ausreichend großen Speicher. Je höher die Auflösung der Bilder ist, desto mehr Platz brauchen sie auf der Speicherkarte, vor allem, wenn man sich für die einfache, unkomprimierte Speicherung entscheidet. Schon bei einer geringen Auflösung ist das unkomprimierte Foto über 28 Megabyte groß. Und auch wenn man es über JPEG um 1:10 staucht, werden noch fast 3 Megabyte des Speichers damit belegt. Beim Kauf der Spiegelreflexkamera sollte man daher noch zusätzliche Speicherkarten oder Sticks einplanen, damit die Speicherkapazität nicht gesprengt wird.

Mittlerweise wird für die meisten digitalen Spiegelreflexkameras der SD-Speicherkartentyp eingesetzt (Secure Digital), einschließlich der entsprechenden Nachfolger-Speichermedien SDHC und DSXC. Teilweise findet man auch noch CompactFlash-Speicherkarten (CF), die jedoch nicht mehr so oft zum Einsatz kommen. Auch die dazugehörigen Microdrive-Laufwerke gehören heute nicht mehr zum Standard und werden immer seltener benutzt.

Diese früheren Speichertypen gelten inzwischen als zu unhandlich, auch wenn sie ähnliche Anforderungen wie die aktuellen SD-Karten erfüllen.

Der Sucher und die Live-Vorschau

Früher wurde bei der Benutzung der digitalen Spiegelreflexkameras ausschließlich der Sucher für das Anvisieren des Motives genutzt. Doch inzwischen steht den Fotografen ein Monitor zur Verfügung, der das Bild in Echtzeit anzeigt und so einen guten Blick auf das Motiv erlaubt. Allerdings sollte man wissen, dass dieser Live-Modus den Autofokus verlangsamt. Wenn man schnell fotografieren möchte, sollte man den Live-View deshalb deaktivieren und wieder den Sucher benutzen.

Die Auto-Funktionen

Für Einsteiger in die DSLR-Technik ist das Fotografieren ohne Automatik noch ungewohnt. Deshalb sollte man die automatischen Funktionen nicht alle deaktivieren, sondern sich nach und nach an die manuelle Einstellung gewöhnen. Hierfür eignen sich die Kameras besonders gut, die unterschiedliche Automatik-Modi bieten. Die Käufer haben die Wahl zwischen der Vollautomatik, einer Halbautomatik und der komplett manuellen Einstellung.

Der Bildstabilisator

Wenn ein Bild verwackelt, ist das auch auf dem Vorschaudisplay nicht gleich zu erkennen. Oft sind die Lichtverhältnisse schlecht und eine längere Belichtungszeit wird gewählt, sodass sich das Risiko von Wackeleffekten erhöht. Hier hilft gegebenenfalls ein Stativ, oder man stützt sich beim Fotografieren auf, sodass die Kamera nicht wackelt. Auch ein Bildstabilisator ist ein nützliches Hilfsmittel gegen verwackelte Aufnahmen. Ein solcher Stabilisator gleicht die kleinen Bewegungen aus und unterstützt dabei die Scharfstellung, sodass das Bild perfekt wird und keine verwischten Flächen auftauchen. Bei den digitalen Spiegelreflexkameras befindet sich der Stabilisator oft im Objektiv. Das bedeutet, dass die Stabilisation direkt mit dem entsprechenden Objektiv verbunden ist.

Wenn man ein anderes Kameraobjektiv auswählt, muss zunächst überprüft werden, ob dieses ebenfalls über einen Stabilisator verfügt.

Worauf muss ich beim Kauf von einer digitalen Spiegelreflexkamera achten?

Worauf muss ich beim Kauf eines Digitale Spiegelreflexkamera Testsiegers achten? Bei der Kaufentscheidung für eine digitale Spiegelreflexkamera aus dem Test 2018 sollte man seine eigenen Ansprüche kennen und sich einen Überblick über die zahlreichen Modelle verschaffen. Für Einsteiger gibt es bereits kostengünstige Kameras mit einer ordentlichen Leistung. Im Gegensatz zu den spiegellosen Systemkameras hinterlassen die Einsteigermodelle der digitalen Spiegelreflexkamera einen besseren Eindruck. Und über die automatischen Funktionen kann man sich an die Funktionsweise gewöhnen, bis man sich an die manuellen Feineinstellungen heranwagt.

Für bestimmte Anwendungen ist eine digitale Spiegelreflexkamera mit besonders schnellem Autofokus erforderlich. Gerade die Profis setzen auf Modelle mit einem exakten Autofokus, wenn es um Reportagen in der freien Natur geht oder um Sportfotografie.

Die Suche nach einer geeigneten DLSR führt die Kunden außerdem in die Welt der Objektive. Nicht jede Kamera kann mit allen Objektiven bestückt werden, darum sollte man schon vorher prüfen, für welche Einsatzbereiche die diversen Objektive und digitalen Spiegelreflexkameras geeignet sind. Dabei spielt natürlich auch der Preis eine gewisse Rolle.

Kurzinformation zu führenden 7 Herstellern

Die großen Marken für Fotografie präsentieren diverse Modellvarianten der digitalen Spiegelreflexkamera. Einige Unternehmen haben sich auf den professionellen Fotobedarf spezialisiert, doch die meisten richten sich an alle Kunden, ob es sich um Einsteiger handelt oder um erfahrene Fotografen.

  • Canon
  • Nikon
  • Sony 
  • Olympus
  • Pentax
  • Samsung
  • Lumix

Das japanische Unternehmen Canon hat seinen Firmensitz in Tokio und besteht seit 1937. Hier werden digitale Spiegelreflexkameras für unerfahrene und fortgeschrittene Fotografen entwickelt. Zu den Favoriten gehören dabei die Modelle aus der Canon EOS-Reihe.

Nikon wurde im Jahr 1917 gegründet. Anfangs wurden hier optische Gläser produziert. In den 1920er Jahren kamen Objektive hinzu. Inzwischen kennt man Nikon für eine Vielfalt von Fotoapparaten und optischen Präzisionsgeräten. Die digitalen Spiegelreflexkameras von Nikon werden mit einem D vor der Produktnummer gekennzeichnet.

Sony, gegründet 1946, ist heute der drittgrößte Elektronikkonzern in Japan. Viele Jahre hielt sich das Unternehmen aus dem Konkurrenzkampf der digitalen Fotografie heraus. Nach der Übernahme des Kamera-Segments von Konica Minolta im Jahr 2006 brachte Sony seine erste Spiegelreflexkamera heraus und konnte seitdem gute Erfolge in diesem Bereich erzielen.

Auch bei Olympus handelt es sich um ein japanisches Unternehmen. Der Hersteller von opto-digitalen Produkten richtet sich an private Kunden aber auch an professionelle Fotografen. Auch für die medizinische Sparte, für den industriellen Einsatz und für die Wissenschaft präsentiert Olympus ausgereifte Lösungen. Die Marke führte den Standard Four-Thirds ein und orientiert sich damit an dem Verbraucherwunsch nach einer Normierung der Kamera-Komponenten.

Die japanische Marke Pentax gehört heute zum Unternehmen Ricoh Imaging. Sie ist eng mit der Entwicklung von optischen Produkten verbunden und gehörte früher zum Unternehmen Hoya K.K. Schon seit den 1950er Jahren werden hier Spiegelreflexkameras hergestellt.

Samsung ist ein großer Mischkonzern in Südkorea. In der Sparte Electro-Mechanics konzentriert sich das Unternehmen auf die Herstellung von elektronischen Produkten und Bauteilen. In diesen Produktbereich fallen neben den Digitalkameras auch Computer, Automobilelektronik und Smartphones.

Der japanische KonzernPentax vertreibt seine Elektronikprodukte nicht nur unter dem eigenen Namen, sondern auch unter anderen Markennamen wie Technics und Lumix. Lumix spielt auf dem Markt der Fotoapparate eine Hauptrolle und reiht sich mit den innovativen Geräten bei den Testsiegern der digitalen Spiegelreflexkameras ein. Für die Weiterentwicklungen der modernen Kameras und der dazugehörigen Objektive arbeitet Panasonic mit Leica zusammen.

 

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meine digitale Spiegelreflexkamera am besten?

Digitale Spiegelreflexkamera Testsieger im Internet online bestellen und kaufenEine digitale Spiegelreflexkamera erhält man im Fachgeschäft für Fotobedarf, im Elektromarkt und natürlich im Online-Shop. Die Ladengeschäfte haben meistens nur ein begrenztes Sortiment, während im Internet deutlich mehr Kameras erhältlich sind. Außerdem fällt die Online-Recherche sehr viel leichter als die Suche in den Läden. Man erspart sich viele Wege und führt die Vergleiche einfach am eigenen Notebook oder Tablet durch. Die bequeme Online-Bestellung beginnt entweder über die Suchmaschine, über einen der Produkttests der digitalen Spiegelreflexkameras oder direkt bei einem Internet-Händler.

Die umfassenden Beschreibungen im Internet liefern den Käufern alle Informationen, die für eine Entscheidung relevant sind. Tatsächlich sind die meisten Kunden bei der Online-Suche eher bereit, sich in das Thema einzulesen, als wenn sie im Geschäft stehen. Die Internet-Suche verläuft deutlich entspannter und man lässt sich mehr Zeit, denn hier muss man nicht auf die Uhr schauen. Wenn man bequem zuhause sitzt, stöbert und vergleicht, spielen Ladenöffnungszeiten keine Rolle.

Durch Filter lassen sich die verfügbaren Spiegelreflexkameras eingrenzen, sodass man sich von der Flut von Kameras nicht zu sehr überwältigt fühlt.

Hinzu kommt die Sortierung. Sie macht es möglich, die eigenen Prioritäten konsequent durchzusetzen. Was ist den Kunden wichtiger, der Preis, die Bewertungen oder der Zeitpunkt der Markteinführung?

Wissenswertes & Ratgeber

Alles wissenswerte aus einem Digitale Spiegelreflexkamera Test Die Auswahl einer digitalen Spiegelreflexkamera aus dem Test erfolgt nach verschiedenen Kriterien. Wenn man die Kamera dann in den Händen hält, beginnt die eigentliche „Arbeit“. Zunächst wird empfohlen, Datum und Uhrzeit einzustellen. Die dazugehörige oder separate Speicherkarte muss gegebenenfalls formatiert werden, danach setzt man sie ein und es kann losgehen.

Doch wovon ist der Kameramodus abhängig und welche Einstellung ist für die diversen Motive die richtige? Zunächst sollte man sich mit den Modi vertraut machen und diese ausprobieren. Der Modus „Auto“ ist zwar ein guter Einstieg, doch auch die anderen Einstellungen spielen eine Rolle. Erst wenn die Benutzer wissen, wofür die Abkürzungen stehen, lernen sie allmählich, mit der DSLR umzugehen. Für den Start eignet sich der Auto-Modus oder der P-Modus. Bei den Modi A und Av ist die Blendenöffnung groß und die Blendenzahl klein, sodass eine gewisse Unschärfe das Bild kennzeichnet. Bei Naturaufnahmen kann man damit interessante Effekte erzielen.

Die verschiedenen Parameter des Fotoapparates lassen sich fast alle manuell oder automatisch steuern. Wer gleich am Anfang gute Bilder machen möchte, sollte mit den Automatikfunktionen beginnen und später zu den manuellen Einstellungen übergehen.

Dieser Test der digitalen Spiegelreflexkameras soll neben den Spezifikationen auch einige Tipps für die Hobby-Fotografen liefern.

Zudem ist es für die Benutzer interessant, Wissenswertes über die Geschichte und die spezifischen Einstellungsmöglichkeiten zu erfahren. Auf diese Details soll in den folgenden Kapiteln eingegangen werden.

Die Geschichte der digitalen Spiegelreflexkamera

 Die besten Ratgeber aus einem Digitale Spiegelreflexkamera Test Schon im 17. Jahrhundert fanden viele Experimente in der Fotografie statt. Zum Funktionsprinzip der Spiegelreflexkamera gab es bereits 1686 eine Erklärung. Johann Zahn hatte die Idee, ein Bild nach dem Weg durch die Linse mit einem Spiegel zu reflektieren, um es auf einer Mattscheibe darzustellen.
Es dauerte jedoch bis 1861, bis die erste Spiegelreflexkamera entwickelt wurde. Verantwortlich für diese Konstruktion war Thomas Sutton, ein englischer Fotograf, Erfinder und Autor. 1893 kam ein Wechselmagazin für diese Art von Kamera zum Einsatz und wurde patentiert. Durch diesen Mechanismus wurde das Auswechseln der Filme erleichtert, die nun nicht mehr zurückgespult werden mussten.

Noch im ausgehenden 19. Jahrhundert wurde die erste deutsche Spiegelreflexkamera entwickelt. Hierbei handelte es sich um die Zeus-Spiegel-Kamera, die von dem Dresdener Unternehmer Richard Hüttig hergestellt wurde.

Die frühen Spiegelreflexkameras hatten noch keinen Klapp-Mechanismus. Eins der ersten Modelle mit dieser Mechanik kam von Fritz Kricheldorff, einem Berliner. Sie wurde um 1895 als Spiegel-Reflex-Klappcamera vorgestellt. Für ein späteres Modell aus dem Jahr 1910 meldete Kricheldorff ein eigenes Patent an.

In der Geschichte der Fotografie kam es zu Veränderungen, die sich unter anderem darin zeigten, dass die Kameras ein immer handlicheres Format bekamen und dass die Technik verfeinert wurde. Auf der Frühjahrsmesse in Leipzig von 1936 wurde die weltweit erste Kleinbild-Spiegelreflexkamera von Karl Nüchterlein präsentiert. Diese Kamera funktionierte mit einem Lichtschachtsucher und bildete wie andere Modelle dieser Art ein seitenverkehrtes Sucherbild. Schon 1931 fand Kurt Staudinger eine Methode, diesen Nachteil zu kompensieren. Er setzte ein Dachkantpentaprisma ein, welches das Bild umkehrte, sodass es seitenrichtig angezeigt wurde. Zum Einsatz dieses speziellen Prismas kam es allerdings erst viele Jahre später. Die ersten seriengefertigten Kameras mit dem seitenumkehrenden Dachkantpentaprisma wurden 1949 auf den Markt gebracht, und zwar bei der Contax S von Zeiss Ikon und bei der Rectaflex aus Italien.

Im Jahr 1943 ließ sich der ungarische Erfinder Jenő Dulovits einen Spiegelreflex-Sucher patentieren, der einen Einblick mit aufrechtem und seitenrichtigem Bild in Augenhöhe hatte. Damit schuf er die Basis für den noch heute verwendeten Suchereinblick. Hier kam jedoch nicht das Dachkantprisma zum Einsatz, sondern Dulovits verwendete einzelne Spiegelelemente. Zudem hatte seine Kamera einen Rückschwingspiegel, der gleich im Anschluss an eine Aufnahme das Sucherbild wieder sichtbar machte.

In den folgenden Jahrzehnten ging es mit der Entwicklung der Spiegelreflexkamera kontinuierlich voran. Die Kameras wurden noch kleiner und zu beliebten Begleitern. Bis in die 1990er Jahre handelte es sich um analoge Spiegelreflexkameras, deren Filme noch entwickelt wurden. Dann verdrängten die digitalen Kameras allmählich die analogen Modelle. Durch die Digitalisierung hat man nun jederzeit Zugriff auf das Bildmaterial, auch ohne ausgedruckte Fotos.

Teure Filme sind nicht mehr nötig, stattdessen lassen sich die Bilder in Form von Daten auf dem PC sichern oder nach Belieben als Fotobuch oder Poster drucken.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die digitale Spiegelreflexkamera

Alle Zahlen und Daten aus einem Digitale Spiegelreflexkamera Test Bei der Benutzung der digitalen Spiegelreflexkamera spielt die ISO Einstellung eine wichtige Rolle. Generell befindet sie sich im Automatik-Modus. Bei schwierigen Lichtverhältnissen ist eine manuelle Anpassung erforderlich, denn sonst wählt die Kamera einen zu hohen ISO-Wert aus und das Bild zeigt nicht die gewünschte Qualität. Bei Helligkeit wird die Einstellung ISO 100 empfohlen.

Für Bilder, die bei Tageslicht aufgenommen werden, braucht man im Normalfall keinen Blitz einzustellen. Es kann allerdings möglich sein, dass durch starke Sonneneinstrahlung dunkle Schatten auftauchen. Dies lässt sich mit dem zugeschalteten Blitz verhindern. Umgekehrt kann das Blitzlicht in einer dunklen Umgebung stören, denn es erreicht nur die Motive im Vordergrund und lässt Schlagschatten entstehen. Wenn der Blitz automatisch eingestellt ist, muss man für die Deaktivierung einen anderen Modus wählen. Dafür kommen die Einstellungen P, M, Av beziehungsweise A, TV oder S infrage.

Eine moderne digitale Spiegelreflexkamera aus dem aktuellen Test überzeugt mit funktionalen Produktdaten und belegbaren Fakten. Die Käufer haben die Wahl zwischen den Kameras für Einsteiger, für Fortgeschrittene und für Profis. Um gute Bilder zu machen, benötigen die Spiegelreflexkameras ausgereifte Features und einwandfreie Mechanismen. Je mehr Erfahrung die Fotografen haben, desto häufiger kommen die manuellen Einstelloptionen zum Einsatz, während die Einsteiger vorwiegend die Automatik-Funktionen nutzen. Für eine hervorragende Qualität der Bilder muss vor allem die Auflösung stimmen. Wie hoch diese ist, erfährt man durch die Angabe der Megapixel.

Die Anzahl der Megapixel bezieht sich auf die Millionen Bildpunkte des Kamerasensors. Jeder einzelne Bildpunkt nimmt eine bestimmte Lichtmenge auf, sodass sich aus den einzelnen Daten das Bild zusammensetzt. Wenn die Auflösung der Kamera beispielsweise bei 2.000 x 2.000 Pixel liegt, ist das Bild 2.000 Bildpunkte breit und ebenfalls 2.000 Punkte hoch. Es handelt sich also um insgesamt 4 Megapixel (4 Millionen). Neben der Zahl der Megapixel geht es jedoch auch um die Größe des Sensors. Dieser ist entscheidend für Helligkeits- und Farbwert der Fotos.

Im Vergleich zu den Kompaktkameras verfügen die digitalen Spiegelreflexkameras aus dem Testvergleich über deutlich größere Sensoren. Daher können sie eine entsprechend bessere Bildqualität liefern, auch wenn nicht mehr Megapixel vorhanden sind als bei einer Kompaktkamera.

Dadurch, dass die Bildpunkte selbst größer sind, können sie die Farbunterschiede mit einer höheren Genauigkeit abbilden.

Digitale Spiegelreflexkamera in 8 Schritten richtig vorbereiten und verwenden

Damit die digitale Spiegelreflexkamera auch schöne Fotos macht, muss man sie richtig vorbereiten und bedienen. Der einfache Automatik-Modus eignet sich deshalb nur für Standardbilder. Für diejenigen, die das volle Potenzial nutzen möchten, bieten sich mehr Gestaltungsmöglichkeiten, wenn der Automatik-Modus deaktiviert wird. Die folgenden Schritte zeigen, wie man sich auf die jeweilige Situation vorbereitet.

  • Die Einstellung der Blende
  • Die Verschlusszeit einstellen
  • Die ISO-Einstellung vornehmen
  • Fokussieren
  • Serienbilder aufnehmen
  • Den Live-View aktivieren
  • Die Bild-Rückschau prüfen
  • Der Weißabgleich

Über die Blende lässt sich die Belichtung einstellen. Wenn man die runde Öffnung der Kameralinse weiter öffnet, lässt sie mehr Licht hinein. Das ist in einer dunkleren Umgebung hilfreich. Bei Helligkeit verkleinert man die Blendenöffnung.

Die Verschlusszeit hilft dabei, die Belichtungszeit der Aufnahme zu steuern. So kann man eine Bewegung gewissermaßen einfrieren oder Wischeffekte erzeugen. Bei einer extrem kurzen Verschlusszeit kommt nur sehr wenig Licht in die Kamera, bei längeren Verschlusszeiten nimmt sie hingegen mehr Licht auf. Für das Einfrieren von schnellen Bewegungen ohne den typischen Verwacklungseffekt wählt man also eine kurze Verschlusszeit aus. Bei der Aufnahme von fließenden, dynamischen Fotos mit verschwommenen Bereichen verwendet man hingegen eine längere Verschlusszeit.

Bei dem ISO-Wert geht es um die Lichtempfindlichkeit und um die Körnung. Eine hohe ISO-Zahl macht die Kamera besonders lichtempfindlich, daher sollte man den Wert bei nur geringem Umgebungslicht erhöhen. Wenn die ISO-Zahl sehr hoch ist, können die Pixel sichtbar werden. Das passiert auch bei den Testsiegern der digitalen Spiegelreflexkameras. Das körnige Bild hängt also nicht mit der Qualität der Kamera zusammen, sondern mit der hohen ISO-Einstellung.

Am Objektiv der Kamera befindet sich der Schalter AF-MF. AF steht für Autofokus und aktiviert das automatische Fokussieren. MF steht für den manuellen Fokus. Wenn man sich für das manuelle Fokussieren entscheidet, visiert man das Fotomotiv mithilfe des Suchers an und stellt dabei die richtige Schärfe ein, indem man den Fokusring dreht. Bis man die ideale Einstellung gefunden hat, kann es einen Moment dauern. Zudem erfordert dieses manuelle Fokussieren eine gewisse Erfahrung, die erst mit der Zeit kommt.

Die klassische digitale Spiegelreflexkamera verfügt über mehrere Sensoren für den Autofokus. Diese Sensoren befinden sich im zentralen Bereich der Bildfläche. Bei dem Blick in den Sucher sieht man sie als Markierungspunkte. Vor allem der größte Sensor in der Mitte ist sehr empfindlich und hilft dabei, auch geringe Kontraste zu erkennen.

Um sportliche Ereignisse zu verfolgen oder andere Bewegungen aufzunehmen, sind Serienbilder eine gute Lösung. Sie erleichtern es dem Fotografen, den idealen Zeitpunkt für die Aufnahme zu finden. Man muss nicht den einen Moment abwarten, sondern lässt die Spiegelreflexkamera fortlaufend fotografieren. Erst wenn man den Auslöser loslässt oder wenn der Speicher voll ist, hört die Serienaufnahme auf. Wenn man gleichzeitig den Autofokus aktiviert hat, sorgt der ausgewählte Sensor für die optimale Bildschärfe.

Im Allgemeinen verwendet man den optischen DSLR-Sucher, um ein Motiv ins Visier zu nehmen. Doch man kann auch den Live-View nutzen. Wenn dieser Modus aktiviert ist, lässt sich das Motiv über das Display der Kamera betrachten. Das hilft bei der Vorbereitung von besonderen Posen. Für die Aktivierung des Live-Views sind die digitalen Spiegelreflexkameras mit einer entsprechenden Taste ausgestattet.

Im Anschluss an eine Aufnahme kann man mithilfe der Bild-Rückschau die Belichtung prüfen. Mit dem Auge ist diese Kontrolle nicht besonders präzise, doch es gibt ein Histogramm, das diese Rückschau erleichtert. Dieses Histogramm kennzeichnet die genaue Verteilung der Belichtungswerte. Links werden die dunkleren Bereiche aufgeführt, rechts die hellen, beleuchteten Elemente. Der Graph bezieht sich auf die Dominanz des entsprechenden Tonwerts. Wenn er an der X-Achse verläuft, ist dieser Tonwert nur im geringen Umfang vertreten, wenn er jedoch einen hohen Wert hat, ist er dominant.

Durch den Weißabgleich lässt sich feststellen, ob die Farben im Bild richtig dargestellt sind. Wenn der Weißabgleich beispielsweise eine rötlich-warme Färbung oder einen bläulichen Stich hat, dann ist eine Neutralisierung der Farbabstimmung nötig. Wenn man bei Tageslicht fotografiert, sollte die digitale Spiegelreflexkamera damit keine Probleme haben. Doch bei Kunstlicht kann der automatische Weißabgleich gewisse Schwächen zeigen. In diesem Fall ist es möglich, die entsprechenden Anpassungen vorzunehmen. Das geschieht durch spezielle Vorgaben, die beispielsweise für Wolkenhimmel, künstliche Beleuchtung wie Glühlampen oder Leuchtstoffröhren oder auch für Blitzaufnahmen eingestellt werden können. Auch ein manueller Weißabgleich kann aktiviert werden. Zu der Option gelangt man über die Menüführung der Kamera. Das Foto einer weißen Fläche dient als Grundlage für den perfekten Weißabgleich.

 

10 Tipps zur Pflege

Eine digitale Spiegelreflexkamera muss pfleglich behandelt und regelmäßig gereinigt werden. Verunreinigungen können dazu führen, dass die Sensorik nicht mehr einwandfrei funktioniert. Wenn Schmutz auf dem Objektiv haften bleibt oder wenn Staubpartikel die Kamera verunzieren, sieht man das auch auf den Aufnahmen. Die hier zusammengestellten Tipps zur Pflege und Reinigung zeigen, worauf man bei der Handhabung der Spiegelreflexkamera achten muss. So bleibt die DSLR aus dem Test lange Zeit wie neu und die Fotos werden nicht von auffälligen Flecken oder dunklen Körnern gekennzeichnet.

  • Tipp 1
  • Tipp 2
  • Tipp 3
  • Tipp 4
  • Tipp 5
  • Tipp 6
  • Tipp 7
  • Tipp 8
  • Tipp 9
  • Tipp 10

Um festzustellen, ob die Oberfläche des integrierten Sensors sauber ist, macht man einfach eine Aufnahme von einer hellen Fläche ohne Struktur. Dafür eignet sich ein Foto vom wolkenlosen Himmel oder von einem weißen Blatt Papier. Darauf lassen sich eventuelle Staubpartikel gut erkennen.

Viele digitale Spiegelreflexkameras von heute haben eine integrierte Reinigungsautomatik. Diese hilft dabei, den Staub vom Sensor zu entfernen. Die kamerainterne Technologie schüttelt gewissermaßen die Staubpartikel ab. Einige Spiegelreflexkameras verfügen auch über eine Software, die für die Erkennung von Störungen auf der empfindlichen Sensorfläche zuständig ist.

Vorwiegend sind es Staubpartikel und leichte Flusen, die sich in der Luft befinden und auf der Sensorik landen können. Bei Außenaufnahmen kommen noch Blütenstaub und ähnliche Partikel hinzu. Zudem muss man mit kleinen Rückständen von der Produktion und mit Abrieb vom Kameraverschluss oder von anderen Bauteilen des Gerätes rechnen. Wenn die Verunreinigungen sichtbar werden, ist eine Reinigung erforderlich. Für die perfekte Pflege des Sensors stehen spezielle Reinigungskits zur Verfügung. Ein solches Set enthält die Grundausstattung für die präzise und behutsame Sensorreinigung. Dazu gehören eine beleuchtete Lupe, eine speziell entwickelte Reinigungsflüssigkeit, fusselfreie Tücher, ein Spatel aus Holz oder Kunststoff sowie ein Mini-Sauger. In der Beschreibung der Kamera sowie in der Anleitung zu diesem Pflege-Kit findet man die genaue Anleitung für die Sensorenreinigung.

Wenn man sich die Sensorreinigung nicht selbst zutraut, sollte man sich an einen Profi wenden. Im Fachhandel für Fotografie wird die Kamera perfekt gereinigt. Zumindest alle zwei Jahre sollte man seiner Spiegelreflexkamera so eine professionelle Reinigung gönnen.

Um den Sensor selbst zu reinigen, sollte man sich alle dafür erforderlichen Utensilien zurechtlegen. Zunächst klappt man den Spiegel der Kamera hoch und fixiert ihn, sodass er nicht versehentlich herunterklappen kann. Vorher sollt man den Akkustand prüfen oder das Gerät mit dem Netz verbinden, denn wenn der Akku nahezu leer ist, klappt er automatisch den Spiegel herunter, was auf keinen Fall passieren darf.

Nun entfernt man das Objektiv der Kamera und legt an seiner Stelle die LED-Lupe aus dem Reinigungsset an der Fläche an. Bei der Inspektion der Sensoroberfläche findet man heraus, welche Stellen verschmutzt sind. Anschließend legt man fusselfreies Papier um den Holz- oder Kunststoffspatel und taucht es vorsichtig in die Reinigungsflüssigkeit. Jetzt nimmt man die Lupe wieder ab und reinigt mit dem befeuchteten Papier die Sensoroberfläche, um die Schmutzpartikel rückstandslos zu entfernen. Zuletzt führt man eine erneute Kontrolle mit der LED-Lupe durch. Wenn keine Nacharbeiten mehr nötig sind, setzt man das Objektiv wieder auf, sodass die Kamera wieder einsatzbereit ist.

In der kalten Jahreszeit kann sich Kondenswasser auf der Sensorfläche niederschlagen. Das hängt mit dem Temperaturunterschied von draußen und drinnen zusammen. Die erfahrenen Fotografen haben einen Trick, mit dem sie ihre Kamera schützen. Sie bewahren die Spiegelreflexkamera in einem Gefrierbeutel mit Verschluss auf, bis der Temperaturwechsel überstanden ist. Damit lässt sich das Kondenswasser zuverlässig vermeiden, auch wenn es eine Weile dauern kann. Wenn die digitale Spiegelreflexkamera aus dem Test ausgekühlt ist und man einen warmen Traum betritt, sollte man auf keinen Fall das Objektiv entfernen.

Die Objektiv-Fassung der Spiegelreflexkamera darf nur über kurze Zeit geöffnet werden, damit keine Schmutzpartikel ins Geräteinnere gelangen. Darum sollte man beim Entfernen eines Objektivs möglichst schnell ein anderes Objektiv oder den Gehäusedeckel anbringen.

Das rückwärtige Teil vom Objektiv sollte außen von Staub befreit werden, bevor man es an seiner digitalen Spiegelreflexkamera befestigt. Gegebenenfalls verwendet man einen Blasebalg zum Entfernen von Staub- und Schmutzpartikeln. Auch ein trockenes, weiches Mikrofasertuch eignet sich für die behutsame Reinigung des Objektivs.

Neben der Spiegelreflexkamera braucht auch die Kameratasche eine gelegentliche Reinigung. Wenn sich zu viel Staub und Schmutz darin sammelt, leidet auch die Kamera, und das sollte man nach Möglichkeit vermeiden. Am besten leert man die Tasche regelmäßig und saugt den Schmutz heraus. Dabei ist darauf zu achten, dass man die Kleinteile nicht versehentlich mit aufsaugt. Diese sollten also vorher sicher weggeräumt werden.

Zu den besonders empfindlichen Teilen der digitalen Spiegelreflexkamera gehört der teildurchlässige Spiegel. Er sollte auf keinen Fall mit Reinigungsflüssigkeit behandelt werden und darf auch nicht abgerieben werden. Dadurch würde der SLT-Spiegel beschädigt werden und für einen solchen Schaden übernimmt der Hersteller keine Garantie. Um Staubpartikel vom SLT-Spiegel fernzuhalten, eignet sich ein Gummiblasebalg, der nicht direkt mit der Spiegeloberfläche in Kontakt kommen darf.

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Nützliches Zubehör

Das beste Zubehör für Digitale Spiegelreflexkamera im Test Für den Einsatz beim Fotografieren, für die Aufbewahrung sowie für die Reinigung der digitalen Spiegelreflexkamera präsentieren die Hersteller das erforderliche Zubehör. Neben den integrierten Elementen wir Sucher und Spiegel stehen diverse Objektive zur Auswahl, die man passend zu seiner DSLR aussuchen muss. Des Weiteren können auswechselbare Filter, Stative, Halterungen und Blitzlichter zum Einsatz kommen.

Die Objektive spielen in der Fotografie eine besonders wichtige Rolle. Mit den geeigneten Objektiven für die digitale Spiegelreflexkamera aus dem Test lässt sich das ganze Potenzial nutzen. Das Blickfeld wird durch die verschiedenen Objektive verändert, sodass entweder ein besonderer Effekt erzeugt wird oder ein extrem starker Zoom zustande kommt. Ebenso wie bei der Auswahl der Kamera selbst sollte man auch bei der Suche nach den Objektiven die eigenen Projekte im Blick behalten. Es muss nicht unbedingt das teure Profi-Objektiv sein, wenn man gerade als Foto-Amateur begonnen hat.

Ein Zoom-Objektiv eignet sich dafür, weit entfernte Fotomotive stark zu vergrößern und sozusagen heranzuholen. Bei den Top-Produkten mit hohem Zoom-Faktor ist eine hervorragende Schärfe sichergestellt. Der Standard-Zoom eignet sich vorwiegend für Landschaftsaufnahmen, um größere Gruppen aufzunehmen oder für alltägliche Fotos. Auch in der Architektur liefern die Zoom-Objektive im Standardformat gute Dienste.

Der Tele-Zoom qualifiziert sich für besonders weite Distanzen ohne Qualitätsverlust. Wer mit seiner digitalen Spiegelreflexkamera Aufnahmen vom Mond machen möchte, der sollte sich für einen Super-Zoom mit extrem hoher Brennweite entscheiden.

Mit dem Weitwinkel-Objektiv ist es möglich, einen größeren Einfallwinkel aufzunehmen. Teilweise ist ein Winkel von 180 Grad möglich. Damit kommt der Weitwinkel vor allem in der Landschafts- und Raumfotografie zum Einsatz. Auch für Aufnahmen von Sportereignissen sind die Weitwinkel-Objektive geeignet.

Das Makro-Objektiv stellt Bilder mit einer besonders hohen Auflösung her, die einen Maßstab von 1:8 oder 1:9 erreichen. Damit sind faszinierende Detailaufnahmen von Pflanzen oder kleinen Tieren möglich.

Mit den passenden Filtern ist es möglich, die Farbeffekte und Kontraste zu beeinflussen. Diese filternden Elemente werden direkt vor der Kameralinse aufgesetzt und sind dafür zuständig, die Bestandteile des Bildes zu verstärken oder abzuschwächen. Das kann sinnvoll sein, wenn man im Sucher bestimmte Lichteffekte erkennt, die verändert werden sollen.

Zu den wichtigen Filtern für die digitale Spiegelreflexkamera gehört der Polfilter, auch als CPL-Filter bekannt. Dieser essenzielle Kamerafilter hilft gegen zu starke Spiegelungen. Der UV-Filter blockiert das UV-Licht der Sonne und verhindert auf diese Weise unnatürliche Farbveränderungen, die durch die Technik der Spiegelreflexkamera erzeugt werden können. Weitere wichtige Filter für die DSLR sind der Sternfilter, der Grauverlaufsfilter und der Nahlinsenfilter. Dieser Nahlinsenfilter funktioniert ähnlich wie eine Lupe und vergrößert die Bilddarstellung sowohl im Sucher als auch auf der Aufnahme.

Neben den Objektiven und Filtern für die digitale Spiegelreflexkamera aus dem Test 2018 stehen zahlreiche externe Zubehörteile zur Verfügung. In dieser Kategorie findet man das Blitzlicht, das sich auf der Kamera aufsetzen lässt. Die heutige Technik arbeitet mit LEDs, die Energie sparen und zudem sehr zuverlässig sind. Durch die neuartigen Blitz-Systeme kommt es kaum noch zu dem Rote-Augen-Effekt, denn hier sorgt ein kurzer Vorblitz dafür, dass die Reflexion in den Augen nicht mehr sichtbar ist, wenn die Aufnahme erfolgt.

Ein Stativ ist ein unverzichtbarer Begleiter, wenn man Langzeitaufnahmen oder mehrere Aufnahmen aus der gleichen Position machen möchte. Auf dem Stativ wird die digitale Spiegelreflexkamera sicher fixiert, sodass Wackler vermieden werden. Es gibt diverse Arten von Stativen, die sich recht schnell aufbauen und einstellen lassen. Teilweise verfügen die modernen Stative über einen Drei-Wege-Neiger, der minimale Feinjustierungen unterstützt und die drei Achsen unabhängig voneinander bewegt. Das ist nicht nur für die professionellen Fotografen ein wichtiger Punkt, sondern auch für ambitionierte Hobby-Fotografen. Bei den Standard-Stativen kommt es auf ein möglichst leicht zu transportierendes Format, auf ein geringes Gewicht sowie eine ausreichende Stabilität an.

Eine Kameratasche und ein Behälter für das Zubehör dürfen natürlich ebenfalls nicht fehlen, gleichgültig, ob man zu einer Reise aufbricht oder seine Foto-Wanderung von zuhause aus startet. Die Tasche sollte genau auf die Größe der digitalen Spiegelreflexkamera abgestimmt sein und regelmäßig gereinigt werden.

Im Optimalfall verfügt die Kameratasche über einen weichen Gurt, der den Tragekomfort perfekt abrundet.

10 Fragen zur digitalen Spiegelreflexkamera

Was ist besser: die Spiegelreflexkamera oder die Systemkamera?

Welche Kamera im individuellen Fall die bessere ist, richtet sich nach den Erfahrungswerten der Fotografen und nach den Ansprüchen. Die digitale Spiegelreflexkamera aus dem aktuellen Test punktet mit ihrer Flexibilität und einer anspruchsvollen Bildqualität, die mit der Sensorik zusammenhängt. Dafür sind die Kompakt- und Systemkameras durch ihre Automatik einfacher zu benutzen, auch wenn es die Fotos an Detailreichtum fehlen lassen.

Welche technischen Vorteile hat die digitale Spiegelreflexkamera?

Die technischen Vorzüge der digitalen Spiegelreflexkamera aus dem Test liegen in der präzisen Schärfenachführung, die beispielsweise im Serienmodus für eine hohe Exaktheit der Bilder sorgt. Zudem hat man beim Einsatz der DSLR deutlich mehr Spielraum, wenn experimentelle Fotografien gewünscht sind. Vorteilhaft sind außerdem die großen Sensoren, die individuell einstellbaren Fokussierzeiten und die vielfältig einsetzbaren Wechselobjektive und Filter.

Worauf basiert die gute Bildqualität der digitalen Spiegelreflexkamera?

Nicht jede Spiegelreflexkamera hat eine bessere Bildqualität als die klassische Kompaktkamera. Mit dem Begriff Spiegelreflex wird lediglich das Suchersystem beschrieben und nicht die Bildqualität. Die Sensoren sind bei der DSLR jedoch größer, was die eigentliche Ursache für die überzeugende Bildqualität ist. Damit verbessert sich die Eingangsdynamik, die für die Differenzierung von hellen und dunklen Bildbereichen zuständig ist.

Warum sind manuelle Einstellungen bei der DSLR so wichtig?

Die digitalen Spiegelreflexkameras bieten neben ihrer Vollautomatik diverse Motivprogramme, sodass man auf manuelle Feineinstellungen oft verzichten kann. Doch nicht immer trifft die integrierte Automatik die richtige Entscheidung. Das hängt mit der geringen Schärfentiefe der DSLR zusammen, die kleine Fehlfokussierungen nicht verzeiht. Genau hier beginnt die wichtige Rolle der manuellen Einstellung, die im Spiel von Schärfe und Unschärfe das Fotografieren mit der digitalen Spiegelreflexkamera zu einem kreativen Hobby macht.

Was ist mit dem Verlängerungsfaktor gemeint?

Der Verlängerungsfaktor bezieht sich auf die Brennweite des Kameraobjektivs. Er kommt zum Einsatz, wenn man ein Objektiv an einer Kamera einsetzt, bei der der Sensor ein kleineres Format als das Kleinbild hat. Das bedeutet, dass der Sensor den betreffenden Bildausschnitt zuschneidet, ohne dass die Brennweite angepasst wird. In diesem Fall verschiebt sich der Bildwinkel.

Wie lassen sich verschmutzte Sensoren in der DLSR reinigen?

Die Sensoren in der digitalen Spiegelreflexkamera können durch Staub und andere Fremdpartikel verschmutzen, sodass Flecken auf den Aufnahmen entstehen. Aus diesem Grund sind viele der getesteten Spiegelreflexkameras mit einer Selbstreinigungsfunktion ausgestattet. Hierbei werden die störenden Partikel durch Erschütterungen gelöst, allerdings funktionieren die Systeme nicht hundertprozentig. In einem solchen Fall hilft eine manuelle Reinigungsaktion mit einem speziell zusammengestellten Reinigungskit.

Welches ist die kleinste DSLR?

Im Vergleich zu den Kompakt- und Systemkameras ist eine DSLR deutlich größer. Doch es gibt auch Ausnahmen. Als kleinstes Modell der digitalen Spiegelreflexkameras gilt die Canon EOS 200D, die nicht nur für Anfänger geeignet ist, sondern auch von fortgeschrittenen Fotografen verwendet wird, die gerne mit einem handlichen Gerät unterwegs sind.

Welche Filter eignen sich für die Kamera?

Die meisten DSLR Filter lassen sich mit fast jeder Spiegelreflexkamera kombinieren, sodass man nur einen kurzen Kompabilitätscheck machen muss. Als wichtige Maßangabe hierfür dient der Durchmesser des Objektivs. Im Allgemeinen liegen die gängigen Größen zwischen einem Durchmesser von 52 und 105 mm. Gegebenenfalls können Adapter eingesetzt werden, um größere Filter an einem kleineren Gewinde anzuschließen.

Welche Speicherkarten stehen für die digitalen Spiegelreflexkameras zur Auswahl?

Die digitalen Bilddaten brauchen genügend Speicherplatz, daher braucht man eventuell zusätzliche Speicherkarten. Zu den gängigen Speichermedien gehören die Secure Digital Memory Card und der Sony Memory Stick. Frühere Speicherkarten wie die CompactFlash-Karte, die Multimedia Card und die Smart Media Card sind jedoch kaum noch im Einsatz oder werden nur für ältere Kameras verwendet.

Welche digitale Spiegelreflexkamera eignet sich für unerfahrene Einsteiger?

Als Einsteiger braucht man sich nicht um detaillierte Produktdaten wie Megapixel zu kümmern, denn die heutigen digitalen Spiegelreflexkameras aus dem Test sind diesbezüglich sehr gut ausgestattet. Wichtiger ist ein Blick auf das Zubehör, das bei vielen aktuellen Geräten ein Kitobjektiv enthält. Dieses reicht für den Einstieg aus und ermöglicht auch einige fotografische Experimente. Auf jeden Fall sollte man die Kamera in die Hand nehmen und kurz testen, wie gut man mit der Größe und der Bedienung klarkommt.

Alternativen zur digitalen Spiegelreflexkamera

Die besten Alternativen zu einem Digitale Spiegelreflexkamera im Test und Vergleich Die digitale Spiegelreflexkamera aus dem Test ist sehr beliebt und schließt die Lücke zwischen den klassischen, analogen Qualitätskameras und der Digitalfotografie. Wer jedoch nur wenig Geld zur Verfügung hat, um eine Kamera zu kaufen, der greift gerne zur Kompaktkamera. Diese ist eine preiswerte Alternative und liefert trotzdem recht gute Fotos. Im Vergleich zur Spiegelreflexkamera ist die Kompakt- oder Systemkamera deutlich kleiner und zudem leicht zu bedienen. Dafür haben die Hobby-Fotografen weniger Möglichkeiten bei den Feineinstellungen.

Die früheren analogen Spiegelreflexkameras sind ebenso wie die zweiäugigen Spiegelreflexkameras etwas für Liebhaber des Bewährten. Hier hat man nicht die Möglichkeit, die Daten selbst zu speichern, online zu versenden oder weiterzuverarbeiten. Stattdessen muss man den Film entwickeln lassen, um die Bilder anzuschauen und zu verteilen.

Im Vergleich dazu sind die modernen digitalen Spiegelreflexkameras deutlich praktischer.

Weiterführende Links und Quellen

http://www.wepreserve.eu/wie-funktioniert-eine-spiegelreflexkamera/
https://de.wikipedia.org/wiki/Spiegelreflexkamera
https://www.richtig-fotografiert.de/kamera-ratgeber/spiegelreflexkamera/
https://www.kleine-fotoschule.de/kameratechnik/kameratypen/spiegelreflexkamera.html
http://www.chip.de/news/Die-kleinste-DSLR-neu-aufgelegt-Canon-EOS-200D-bietet-viel-Leistung-auf-engem-Raum_117789767.html
https://www.wunderkarten.de/magazin/schoener-fotografieren-spiegelreflexkamera/
https://www.fotomagazin.de/technik/spiegelreflex-fur-anfanger-10-tipps-zum-start
http://www.besserfotografieren.com/fotografieren-grundlagen.php
https://www.sony.de/electronics/support/how-to-clean-alpha
http://referate.mezdata.de/sj2009/dslr_sinan-saglam/ausarbeitung/seite1.html

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