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Systemkameras im Test auf ExpertenTesten
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Systemkamera Test - fĂŒr Fotos, die besonders gut sein mĂŒssen - Vergleich der besten Systemkameras 2019

Die Systemkamera gehört neben den Spiegelreflexkameras zu den begehrtesten Fotoapparaten.Unser Team hat unterschiedliche Tests im Internet kontrolliert, um fĂŒr unsere Bestenliste Wertungen zu Gewicht, Sensoren, Pixelanzahl, Objektiv und vielen weiteren Komponenten einbinden zu können.

Systemkamera Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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Diese Systemkameras sollten Sie kennen

Der Markt von Systemkameras ist riesig, doch es gibt eine Hand voll Modelle, die einfach jeder kennen sollte. Es sind die beliebtesten Kameras, sowohl bei Amazon, als auch bei Testern und die Kameras, die am hÀufigsten in auf Google gesucht werden.

Diese wÀren: Sony Alpha 7 II und Sony Alpha 7 III, Olypus Pen, Canon Eos M100, Panasonic Lumix DC, Panasonic Lumix DMC und Nikon Z6 und Nikon Z7.

Im Folgenden wollen wir auf die Modelle etwas nĂ€her eingehen. Wir stellen zuerst Sony Alpha 7 III, die Nikon Z6 und die Canon EOS R vor, welche alle um die 2.000 Euro kosten. Die Canon Eos M100, Olympus Pen und Panasonic Lumix DC sind hingegen schon fĂŒr unter 500 Euro auf dem Markt.

Beginnen wir mit der

Sony Alpha 7 III

Systemkamera TestDie Sony Alpha 7 II brachte den Markt mit den spiegellosen Systemkameras mit Vollformatsensor erst richtig ins Rollen. Die Stiftung Warentest bestÀtigte dieser Kamera nÀmlich das beste Bildergebnis und schrieb, sie sei besser, als viele Spiegelreflexkameras. Bis dahin hatten viele Fotografen die spiegellosen Modelle noch nicht richtig ernst genommen.

Die Sony Alpha 7 III ist das Nachfolgemodell. Der Preis hat sich mittlerweile bei unter 2.000 Euro eingependelt und laut Profifotograf und YouTube-Vlogger Stephan Wiesner bekomme man fĂŒr das Geld einfach unglaublich viel. Besonders der Autofokus sei „mega mega gut“. Man könne sich bei egal welchen LichtverhĂ€ltnissen einfach immer darauf verlassen.

Genau dies macht die Sony Alpha 7 III auch fĂŒr ambitionierte AnfĂ€nger so besonders interessant – denn es sei laut diverser Tester einfach, mit der Sony Alpha III perfekte Fotoaufnahmen zu bekommen. NatĂŒrlich könne man zum gleichen Fotoergebnis auch mit einer gĂŒnstigeren Systemkamera oder der Sony Alpha 7 II kommen, doch eben nicht so leicht. Man mĂŒsse mehr beachten, mehr manuell einstellen etc. Bei der Sony Alpha III hingegen, drĂŒcke man einfach auf den Knopf – voila. Ein Bild wie vom Profi. Nicht einfach ein Schnappschuss, sondern Fotografien, die man viele Jahre lang wertschĂ€tzt.

Auf Amazon wurde die Sony Alpha 7 III mit 4,7 Sternen bewertet, allerdings erst von 62 KĂ€ufern. Dies ist nicht sehr verwunderlich, da es sich bei der Sony Alpha 7 III um ein hochpreisiges Produkt im semiprofessionellen Bereich handelt. Auch hier loben die KĂ€ufer neben der langen Akkulaufzeit insbesondere den Autofokus, welcher auch bei bewegten Objekten schnell wechseln wĂŒrde.

Die Stiftung Warentest schreibt zu ihrem Systemkamera Test 2019, die Sony Alpha 7 III schaffe „die besten Bilder“ sowohl in den automatischen als auch mit manuellen Einstellungen.

Trotzdem wÀhlte die Stiftung Warentest die Sony Alpha 7 III in ihrem Systemkamera Test nicht zum Testsieger.

ZusĂ€tzlich zum Fotografieren eignet sich die Sony Alpha 7 III auch sehr gut fĂŒr Videoaufnahmen, hier gibt es auch eine Reihe von Profioptionen.

Die Nikon Z6 und die Nikon Z7

sind bei der Stiftung Warentest ebenfalls sehr gut bewertet. Die Tester beschreiben beide Modelle als „gelungenes DebĂŒt“. Hier begeistern besonders die einfache Handhabung und das sehr gute Bildergebnis.

Im Internet lassen sich auch zahlreiche Rezensionen und Tests zur Nikon Z6 und Nikon Z7 finden. Der wesentliche Unterschied in beiden Kameras ist der, dass die Nikon Z7 noch mehr Pixel, als die Nikon Z6 besitzt. Die Frage ist hier, ob man so viele Pixel wirklich benötigt. Wer keine PlakatleinwÀnde drucken möchte, ist mit der Nikon Z6 ebenso gut bedient, wie externe Tester wie z. B. der bereits erwÀhnte Fotograf Stephan Wiesner sagt. (Siehe Video)

Die Frage danach, ob nun die Sony Alpha 7 III oder die Nikon Z6 besser ist, hat ebenfalls bereits sehr viele Fotografen beschÀftigt, da beide Modelle auch mit um die 2.000 Euro etwa den gleichen Preis haben.

Hier hat beispielsweise ValueTech TV auf seinem YouTube-Kanal einen Vergleich unternommen. Das Fazit fÀllt gemischt aus. Beide Systemkameras haben ihre StÀrken, wobei die StÀrken von der Sony Alpha 7 III wohl im Autofokus und im Objektiv-Zubehör liegen, wohingegen die Nikon Z6 etwas intelligenter in seiner Umsetzung als Systemkamera sei und auch etwas leichter zu handhaben.

Sehr gute Fotos und Videos kann man aber sowohl mit der Nikon Z6 als auch mit der Sony Alpha 7 III machen.

Canon EOS R ist ebenfalls ein großer Player unter den beliebtesten Systemkameras. Laut der Stiftung Warentest schaffte es die Canon EOS R allerdings nicht, an der Sony Alpha 7 III vorbeizuziehen, ist dafĂŒr aber sogar noch etwas teurer. Die Fotos sind laut externer Praxistests mit der Canon EOS R aber ebenfalls sehr gut.

Die beliebsten Systemkameras fĂŒr unter 500 Euro

FĂŒr diejenigen, die nicht so viel Geld fĂŒr eine Systemkamera ausgeben möchten, eignet sich beispielsweise die Canon EOS M100 sehr gut. Mit nur rund 350 Euro ist sie eine erschwingliche Systemkamera und eine der am hĂ€ufigsten auf Google gesuchten Kameras. Auf Amazon haben 64 KĂ€ufer eine Bewertung mit durchschnittlich 4,1 Sternen fĂŒr die Canon EOS M100 abgegeben. Laut der Kunden mache die Canon EOS M100 „gestochen scharfe“ Fotos und sei eine „tolle Kamera“, „super Kamera“ und mache „super Bilder“.

Bei der Olympus Pen E-PL9 handelt es sich ebenfalls um eine kompakte Systemkamera fĂŒr unter 500 Euro. Charmant ist an der Olympus Pen besonders die Optik, anstatt nur in Schwarz, gibt es die Olympus Pen auch in Weiß und Lederoptik, was besonders fĂŒr diejenigen, die eine Kamera (im Smartphone Zeitalter) als Lifestyle-Objekt mit sich herumtragen, interessant ist.

Zuletzt sollte man unbedingt noch die Panasonic Lumix DC und Panasonic Lumix DMC kennen, welche fĂŒr unter 500 oder sogar unter 300 Euro angeboten werden (in den verschiedenen AusfĂŒhrungen). Die kleinen handlichen Panasonic Modelle werden als Travel-Kameras fĂŒr anspruchsvolle Urlaubsfotos empfohlen.

Es gibt noch ein paar weitere sehr bekannte Systemkameras, wie z. B. auch Fujifilm, doch hoffen wir, dass wir Ihnen schon mal einen kleinen Einblick geben konnten. Welche Systemkameras wir selbst fĂŒr die besten halten, entnehmen Sie unserer Vergleichstabelle, wo Sie den aktuellen Testsieger sowie den Preis Leistungs Sieger finden.

Was ist eine Systemkamera?

Wenn Sie zu den Menschen gehören, die nicht nur Urlaubsbilder aufnehmen möchten, benötigen Sie mehr als nur eine Digitalkamera.

Fujifim - X-T10 SystemkameraDamit die Aufnahmen einen großen Detailreichtum vorweisen können, ist es nötig etwas tiefer zu gehen und zu sehen, mit welchen GerĂ€ten die Profis ans Werk gehen. Diese Arbeiten vorzugsweise mit Spiegelreflexkameras, die jedoch viele Nachteile mit sich bringen.

Eine Zwischenlösung erhalten Sie mit einer Systemkamera, die sich zwischen einer Spiegelreflexkamera und einer Digitalkamera bewegt.

Sie sind um einiges leichter als Spiegelreflexkameras, können jedoch im Gegensatz zu den Digitalkameras mit vielfĂ€ltigen Einstellungen ĂŒberzeugen. In der gesamten Vielfalt ist es nicht einfach, zwischen einer Spiegelreflexkamera und einer Systemkamera. Wir klĂ€ren diese Frage nun detailliert.

Spiegelreflexkameras kur DSLR genannt, sind Kameras, die mit einer einĂ€ugigen Linse versehen ist. DarĂŒber hinaus verfĂŒgt die Kamera ĂŒber einen Spiegel, der das Bild durch einen optischen Sucher reflektieren kann. Wird nun der Auslöser der Spiegelreflexkamera betĂ€tigt, kommt es zu einer RĂŒckschwingung und das Licht trifft auf einen lichtempfindlichen Sensor.

Sony - Alpha 6000 SystemkameraDer Unterschied zu einer Systemkamera besteht darin, dass diese keinen Spiegel beinhaltet. Da der Sucher jedoch unbedingt nötig ist, wurde bei den Systemkameras ein elektronischer Sucher eingebaut. Es kann auch vorkommen, dass kein Sucher vorhanden ist und das gesamte Vorgehen ĂŒber ein Display ersichtlich wird.

Aufgrund der Tatsache, dass eine Systemkamera keinen Spiegel beinhaltet, kommt eine kompakte Bauweise zustande. Sie sind daher handlicher und kleiner als herkömmliche Spiegelreflexkameras – liefern dennoch eine fabelhafte QualitĂ€t, die mit der einer Spiegelreflexkamera vergleichbar ist.

Auf Reisen oder bei AusflĂŒgen ist die Systemkamera sehr zu empfehlen, vor allen Dingen, wenn Sie vielfĂ€ltige Bilder knipsen möchten.

Im Gegensatz zu Brigkameras oder Kompaktkameras ist die Systemkamera flexibler im Einsatz. Sie können ein Objektiv aufsetzen. Die SchĂ€rfe einstellen oder die LichtintensitĂ€t wĂ€hlen. DarĂŒber hinaus ist es möglich Bildausschnitte zu wĂ€hlen und nahezu jede erdenkliche Einstellung zu vollziehen, die auch mit einer Spiegelreflexkamera möglich ist.

Allerdings finden sich auch bei den Systemkameras negative Punkte wie bei einer Spiegelreflexkamera – die Objektive der Hersteller sind meist mit anderen GerĂ€ten nicht kompatibel. Das heißt, wenn Sie eine Systemkamera erwerben, können Sie keine anderen Objektive verwenden.

Panasonic und Olympus haben dies jedoch aufgehoben und einigten sich auf einen gemeinsamen Standard. Allerdings sind nicht alle Funktionen mit jeder Kamera durchfĂŒhrbar.

Panasonic - Lumix DMC-GM1Ein weiteres Detail, was die Systemkamera aufzeigen kann, ist die Videofunktion. Möchten Sie Videos in Full HD drehen, können Sie dies mit einer Systemkamera ebenfalls vollziehen. WofĂŒr man frĂŒher mehrere GerĂ€te benötigte, kann heute mit nur einer Systemkamera abgedeckt werden.

Wenn Sie ein Video in guter QualitĂ€t drehen möchten, ist es sinnvoll, wenn Sie ein externes Mikro zur Sprachaufzeichnung verwenden. Achten Sie daher gleich beim Kauf darauf, dass ein externes Mikro angeschlossen werden kann. Alternativ steht ein eingebautes Mikro bereit, welches jedoch meist nicht die gewĂŒnschte QualitĂ€t liefert.

Wie funktioniert eine Systemkamera?

Kurz gesagt: Eine Systemkamera funktioniert wie eine Spiegelreflexkamera, nur mit dem Unterschied, dass kein Spiegel fĂŒr die Aufnahmen benötigt wird.

Außerdem verfĂŒgen die meisten Modelle ĂŒber einen elektrischen Sucher oder gar ĂŒber ein Display. Mittels den vielen Einstellungsmöglichkeiten kann die Systemkamera wie eine Spiegelreflexkamera verwendet werden. Die QualitĂ€t ist nahezu identisch, wobei die Handhabung einer Systemkamera auf die BedĂŒrfnisse von Nichtfachkundigen abgestimmt wurde.

Ein Profifotograf wird weiterhin perfekte Bilder nur mit einer Spiegelreflexkamera knipsen. In Privathaushalten, die detailgetreue Bilder aufnehmen möchten, stellt die Systemkamera eine klare Alternative zur unhandlichen und oft auch komplizierten Spiegelreflexkamera dar.

Vorteile & Anwendungsbereiche einer Systemkamera

Aufgrund der vielen Funktionen und Vorteile finden sich Systemkameras auch in ProfihÀnden wieder.

Sony - Alpha 5000Das Augenmerk liegt jedoch beim Hobbyfotograf, der hin und wieder schöne Urlaubsbilder, Geburtstagsbilder oder auch Videos aufnehmen und festhalten möchte. Auch Smartphonebesitzer profitieren von einer Systemkamera, wenn noch bessere Bilder als mit dem Handy gemacht werden sollen.

Die Handhabung ist ĂŒberaus einfach, so dass man schnell und unkompliziert die ersten Fotos knipsen kann. Viele Modelle sind mit einer ausgeklĂŒgelten Technologie versehen, die ebenso auch WLAN beinhaltet.

Mit dieser Möglichkeit können Sie die Fotos und Videos direkt bei den Social Medien wie Facebook und Co hochladen. Meist verfĂŒgen Systemkameras ĂŒber ein schwenkbares Display, welches die Aufnahme von Selfies ermöglicht.

Das Smartphone kann ĂŒberdies als hilfreiches Zubehör fĂŒr die Systemkamera dienen. Denn es gibt die Möglichkeit die Systemkamera mit dem Handy fernzubedienen oder das Smartphone als Kontrollbildschirm zu nutzen. Aufgrund einer simplen Verbindung, die sich NFC nennt, braucht man die beiden GerĂ€te nur noch aneinander halten, um sie miteinander zu verbinden. Mit Hilfe einer App können sogar noch mehr Funktionen hervorgeholt werden.

Die Vorteile einer Systemkamera auf einem BlickSony - Alpha 5000

  • einfache und kompakte Bauweise
  • leichter als eine Spiegelreflexkamera
  • optimale BildqualitĂ€t, die der Spiegelreflexkamera sehr nahe kommt
  • aufgrund der Wechselobjektive ist die Systemkamera nahezu so flexibel einsetzbar wie eine Spiegelreflexkamera
  • mit der Systemkamera lassen sich ebenso Videos aufzeichnen
  • mittels des schwenkbaren Displays können Selfies leichtgemacht werden
  • beinhaltet viele Smart Funktionen
  • kein Sucher oder ein elektrischer Sucher vorhanden
  • objektive anderer Hersteller sind meist mit der Systemkamera nicht kompatibel
  • geringe Auswahl an Objektiven
  • Auslösezeit ist meist lĂ€nger als bei Spiegelreflexkameras
  • ungeeignet fĂŒr Sportfotografie

Olympus - PEN E-PL7Welche Arten von Systemkameras gibt es?

Nimmt man es ganz genau, gehört eine Spiegelreflexkamera ebenfalls zu der Sorte Systemkameras.

Die Systemkamera arbeitet nach einem spezifischen Fotografiesystem, bei dem es möglich ist, einzelne Komponenten der Kamera auszutauschen.

Systemkameras arbeiten nach dem gleichen Prinzip, so dass gar nicht gesagt werden kann, dass es unterschiedliche Modelle gibt.

Es gibt allerdings unter den Kameras einige Unterschiede. Man unterscheidet zwischen Digitalkamera, Spiegelreflexkamera, Unterwasserkamera und einer Kompaktkamera.

Eine Systemkamera verfĂŒgt ĂŒber einen Sensor, der sich in der GrĂ¶ĂŸe zwischen 13,2 x 8,8 mm, 17,3 x 13,0 mm oder 22,2 x 14,8 mm befindet. Es kommt auf den Hersteller und auf das Modell an, zu welcher SensorgrĂ¶ĂŸe eine Systemkamera zĂ€hlt.

Man sagt jedoch, dass je grĂ¶ĂŸer die FlĂ€che des Sensors ist, umso mehr Platz hat der einzelne Bildpunkt.

Aufgrund dieser Tatsache ist es möglich, bessere und detailreichere Bilder aufzunehmen. Man kann mit einer Systemkamera auch schlechte LichtverhÀltnisse ausgleichen, so dass dennoch hochwertige Bilder ohne jeglichen QualitÀtsverlust entstehen.

Es gibt auch Vollfrontkameras, die mehr als Kleinbildformatkameras bekannt sind. Der Sensor bei diesen Modellen ist um einiges grĂ¶ĂŸer. Er entspricht der GrĂ¶ĂŸe von 36,0 x 24,0 mm. Diese GrĂ¶ĂŸe findet man auch bei spiegellosen Systemkameras wieder. Ge grĂ¶ĂŸer der Sensor ist, umso teurer ist auch die Kamera.

Lohnenswert ist eine Systemkamera mit einem großen Sensor nur, wenn damit wirklich professionelle Bilder gemacht werden.

Es gibt auch einen Nachteil, der von den großen Sensoren abrĂ€t: Sie verbrauchen sehr viel Strom und können unheimlich schnell heiß laufen, was bis zu einem Defekt fĂŒhren kann.

Bei Spiegelreflexkameras ist eine SensorgrĂ¶ĂŸe von 48,0 x 36,0 mm ebenfalls möglich, wovon man aber bei  spiegellosen Systemkameras absieht und diesen nicht verbaut.

So werden Systemkameras von ExpertenTesten getestet

ExpertenTesten hat keinen eigenen Systemkamera Praxistest durchgefĂŒhrt, sondern sieht den Test darin, dass die besten Kameras sich in verschiedenen Testkriterien unseres unabhĂ€ngigen TÜV-geprĂŒften Verbraucherportals bewĂ€hren mĂŒssen. Ein Produkt wie die Systemkamera bietet sich hierfĂŒr ideal an, da das Internet voll von Tests und Reviews ist, welche unser 70-köpfiges Team professionell auswertet.

Auswertung externer Praxistests

ZunĂ€chst prĂŒfen wir alle verfĂŒgbaren externen Tests von renommierten Testinstituten wie der Stiftung Warentest, Ökotest oder auch internationalen Test Magazinen wie Which? (England), Konsument (Österreich), Saldo (Österreich) oder anderen Test Intuitionen, die Partner der Stiftung Warentest sind. Hier können wir nicht nur die Testergebnisse einsehen (oft dĂŒrfen wir diese auf unserer Seite allerdings nicht verraten), sondern auch miteinander vergleichen. Meist sind die Urteile Ă€hnlich, manchmal kommen unterschiedliche Tester aber auch zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen. Dies kann z.B. daran liegen, dass manche Tester auch einen Labor Test durchgefĂŒhrt haben und das Produkt durch den Schadstoff-Test fiel – eine Information die andere Tester nicht hatten.

Sony - Alpha 5000

Weiterhin werden weitere externe Praxistests gesucht, wie sie sich besonders in der Fotoszene sehr leicht finden lassen (z. B. Systemkamera Forum). Neben verschiedenen Fotografie-Magazinen, die auch eigene Tests und Reviews zu neuen Kameras finden, gibt es auch sehr viele Fotografen, die einen YouTube Kanal besitzen und Systemkameras testen.

Oft bekommen professionelle Fotografen die Kamera zum Testen vom Hersteller geschickt. Sie sind dennoch in ihrer Kritik frei. Da wir sehr hĂ€ufig Vergleichstabellen zu Kameras und Kamera-Equipment erstellen, bearbeiten und aktualisieren, kennen wir die diversen YouTube Tester bereits sehr gut und pflegten zu einigen auch schon persönlichen Kontakt. Wir wissen also, welche Tester generell immer voll des Lobes sind und welche auch gern Kritik an den Produkten ĂŒben, die ihnen zu Testzwecken in die HĂ€nde kommen.

Bei dieser Art von Tests (auf YouTube oder Fotofachzeitschriften) handelt es sich oft um Einzeltests, das heißt, es wird nur eine einzige Systemkamera im Test getestet.  Unsere Aufgabe als Vergleichsportal ist es dann, diesen Test in Relation mit anderen Tests zu setzen.

Eine weitere Kategorie ist der „gute Rat vom FachverkĂ€ufer“

Ebenfalls im Internet sehr populÀr sind verschiedene FotofachgeschÀfte (Toronto, New York, London) die ebenfalls neue Kameras testen und den Test dann ihrem sozialen Netzwerk oder auf YouTube teilen. Es handelt sich hierbei nicht um unabhÀngige Tester, sondern um FachverkÀufer. Dennoch ist auch der gute Rat des FachverkÀufers ebenfalls etwas wert. Besonders wenn man diese Art von Test in eine Gesamtauswertung aufnehmen kann, wie wir es tun.

Auswertung der Kundenrezensionen

Zu unserer Art des Systemkamera Tests gehört es auch, dass wir uns die Kundenrezensionen im Internet ansehen und diese genau analysieren. Wir sehen uns die beliebtesten Modelle (die, mit den hĂ€ufigsten und besten Rezensionen) an und versuchen auszumachen, warum diese oder jene Systemkamera so besonders beliebt ist. Wenn uns die Testsieger (z.B. aus dem Systemkamera Test 2018 / 2019 der Stiftung Warentest) bekannt sind, prĂŒfen wir hierbei ebenfalls, ob die KĂ€ufer von der Kamera ebenfalls so ĂŒberzeugt sind.

Generell kann man sagen dass sich die Testergebnisse unabhĂ€ngiger Tester meistens mit den Kundenbewertungen decken. Das heißt, wenn man sieht, dass etwa 300 KĂ€ufer eine Kamera mit durchschnittlich ĂŒber 4 Sternen bewertet haben, ist es sehr wahrscheinlich dass sie auch in professionellen Tests gut abgeschnitten hat.

Es gibt immer einige SonderfĂ€lle, fĂŒr die sich aber immer eine ErklĂ€rung findet. In unserem Fernglastest haben wir beispielsweise das Fernglas Steier Safari, welches eines der beliebtesten FernglĂ€ser auf Amazon ist, von der Stiftung Warentest aber „mangelhaft“ bewertet wurde. Die Analyse der Kundenrezensionen hat gezeigt, dass die KĂ€ufer sich schon ĂŒber die SchwĂ€chen vom Steier Safari gegenĂŒber anderen FernglĂ€sern bewusst sind, dafĂŒr aber immer den Preis von nur rund 100 Euro hinzuziehen. Die Testsieger der Stiftung Warentest kosten nĂ€mlich deutlich mehr. Weiterhin hat die Stiftung Warentest mit dem Fernglas einen Tauchtest durchgefĂŒhrt, da es als „wasserfest“ deklariert ist. Diesen Test bestand das Fernglas aber nicht. Von den KĂ€ufern auf Amazon hat noch niemand sein GerĂ€t mit zum Tauchen genommen, sondern lediglich im Regen verwendet, wo es dicht genug hĂ€lt. Darum wurde dieser Punkt von den KĂ€ufern nicht registriert.

Wir wissen, Sie wollen einen Systemkamera Test und keinen Fernglas Test, doch wollen wir Ihnen kurz demonstrieren, wie die unterschiedlichen Bewertungen von Testern und KÀufern zustande kommen können.

Kurzum: Wenn eine Systemkamera sehr viele positive Bewertungen auf Amazon und anderen Bewertungsportalen hat, fließt dies positiv in unseren Test ein. (Es sollten schon mehrere Hundert Bewertungen sein, da einer Studie zufolge etwa 20 Prozent der Bewertungen manipuliert sind.)

Die Kundenbewertungen sind auch sehr wichtig fĂŒr unsere EinschĂ€tzung, wie hoch die Benutzerfreundlichkeit der Kamera ist (Profis und Tester finden sich nĂ€mlich hier leichter zurecht als ein Privatkunde.)

Vergleich von Produkteigenschaften

Ebenfalls wichtig fĂŒr unseren Test sind verschiedene Produkteigenschaften wie ein Bildstabilisator, HD oder UHD-QualitĂ€t, Akkulaufzeit, Gewicht, Anschlussmöglichkeiten fĂŒr externen Blitz, Mikro etc., Bluetooth, USB-SteckplĂ€tze und viele weitere Merkmale, welche wir zu unserem Test in der Vergleichstabelle ĂŒbersichtlich fĂŒr Sie aufbereitet haben.

Olympus - PEN E-PL7

Wir fĂŒhren hierbei keinen eigenen Test durch, ob diese Angaben stimmen, doch gibt es hier wiederum unser Hintergrundwissen durch die externen Tests und die Kundenrezensionen, ob beispielsweise die Akkulaufzeit auch mit der Herstellerangabe ĂŒbereinstimmt.

Nach Erstellung und Gewichtung verschiedener Testkriterien werden die Features abgeglichen und dann ĂŒberprĂŒfen wir, welche Systemkameras die besten und meisten Features bieten und welche die beste Ausstattung zu einem gĂŒnstigen Preis bietet. In der Vergleichstabelle zu unserm Test sehen Sie, welche Punkte uns besonders wichtig waren.

Wie Sie sehen, ist unser Test weit mehr als ein Systemkamera Test, wo jemand 5 Kameras ausprobiert und testet sondern wir nehmen sowohl diesen Test, als auch sÀmtliche andere Tests, um Ihnen sozusagen ein ultimatives Testresultat zu prÀsentieren, in welches Bewertungen von Testern und KÀufern aus mehreren LÀndern eingeflossen sind.

Worauf muss ich beim Kauf einer Systemkamera achten?

Bevor es an den Kauf einer Systemkamera geht, gibt es einiges zu beachten. Hobbyfotografen wissen, dass eine Kamera nicht gleich eine Kamera ist. Systemkameras sind klein, handlich und in einer kompakten Bauweise hergestellt. Sie beinhalten alle VorzĂŒge einer Spiegelreflexkamera außer einem Spiegel.

Dennoch kommt die QualitĂ€t der Aufnahmen sehr nahe an diese hochwertigen GerĂ€te heran. Aber nicht alle spiegellosen Kameras sind mit einer guten QualitĂ€t ausgestattet. Damit Sie im Nachhinein keine Überraschung erleben, geben wir Ihnen einige Tipps, auf was Sie beim Kauf einer Systemkamera achten sollten.

  • SensorgrĂ¶ĂŸe und QualitĂ€t
  • Objektive – sind sie wechselbar?
  • Lichtempfindlichkeit (ISO) und Blitz
  • Display
  • Serienbilder und Dateiformat
  • Bedienbarkeit
  • Akkulaufzeit und Speicherkarten
  • Videofunktion
  • Autofokus
  • Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnis
Die meisten Systemkameras verfĂŒgen ĂŒber einen sogenannten APS C Sensor. Dieser kann in den Maßen 17,3 x 13 mm oder 23,5 x 15,6 mm angegeben sein.

Bei einer gleichen Pixelzahl ist es vorteilhaft, wenn der APS C Sensor mit einer großen FlĂ€che versehen ist. Denn dies hat den Vorteil, dass die einzelnen Bildpunkte ausreichend viel Platz haben.

Details werden besser sichtbar, Bildrauschen werden reduziert und auch andere Merkmale, welche die QualitÀt vermindern, werden unterbunden.

Beim Kauf sollten Sie daher vermehrt auf den APS C Sensor achten und nicht nur auf die Menge der Megapixel.

Auch ein 12 Megapixel Sensor kann hochqualitative Bilder erzeugen, wenn das Objektiv und der Sensor ĂŒber eine hohe QualitĂ€t verfĂŒgen. 16 Megapixel sind nur lohnenswert, wenn Sie die Bilder spĂ€ter im Großformat drucken möchten.

BeschrÀnken sich Ausdrucke auf A4 oder kleiner, ist die Anzahl der Bildpunkte weniger relevant.

Bei Systemkameras können wie auch bei Spiegelreflexkameras die Objektive ausgetauscht werden. Je nach Bauart und Brennweite können Objektive fĂŒr bestimmte Situationen eingesetzt werden.

Ein Weitwinkelobjektiv eignet sich eher, wenn Landschaftsaufnahmen erstellt werden. Auch die Architektur kann mit diesem Objektiv besser zur Geltung gebracht werden.

Teleobjektive sind fĂŒr Aufnahmen gedacht, die weite Objekte ablichten möchten. Auch fĂŒr Tieraufnahmen ist dieses Objektiv bestens geeignet. Da die Anforderungen unterschiedlicher Natur sind, sollten Sie vor dem Kauf auf die Auswechselbarkeit der Objektive achten.

Achten Sie darauf, welche Objektive der Hersteller im Sortiment verfĂŒgt, denn meist, passen Objektive anderer Hersteller nicht auf die Systemkamera. In der Regel sind es die fĂŒhrenden Hersteller, die ein breites Sortiment an Objektiven vorstellen. Ein Vergleich lohnt sich also allemal, bevor Sie sich fĂŒr eine Systemkamera entscheiden.

Bei einer Systemkamera kommt es nicht sehr auf die Lichtempfindlichkeit an. Der ISO Wert sagt nur etwas darĂŒber aus, dass auch bei schlechten LichtverhĂ€ltnissen eine Aufnahme möglich ist, insofern die Systemkamera ĂŒber einen hohen ISO Wert verfĂŒgt.

Nachteilig ist allerdings, dass dies zu Bildrauschen fĂŒhrt und die Aufnahmen einen QualitĂ€tsverlust erleidet. IN der Regel ist es so, dass man mit einem ISO Wert von 25.600 nicht sehr viel Anfangen kann. Ist das Wetter schlecht, sollten Sie einen Aufsteckblitz oder den integrierten Blitz der Kamera verwenden.

Achten Sie beim Kauf darauf, dass der ISO Wert nicht sonderlich hochgeschraubt ist. Nutzen Sie eine Systemkamera mit einem integrierten Blitz oder einem Aufsteckblitz. Beachten Sie bei einem Aufsteckblitz, die zusÀtzlichen Kosten, die durch den Kauf dessen entstehen können.

Einige Hersteller statten die Systemkameras mit einem Display aus. Es gibt sehr große Unterschiede, was die GrĂ¶ĂŸe, die Auflösung und die Einsehbarkeit bei Sonnenlicht angeht.

Schwenkbare Displays eignen sich, um Selfies zu machen oder Aufnahmen mit einem schwer. Möchten Sie eine Systemkamera mit einer intuitiven Bedienung, ist ein Touch Display eine gute Wahl.

Bei einigen Fotosessions ist es wichtig, wie schnell Serienbilder erstellt werden. Vergleichen Sie die Daten der Systemkameras, wie viel Bilder pro Sekunde geschossen werden können.

Bei der QualitÀt der Bilder spielt auch das Format eine wesentliche Rolle. Denn das allseits beliebte JPEG Format ist eine komprimierte Datei, die sich nachtrÀglich nur schwer bearbeiten lÀsst. Daher wird oft zu dem unkomprimierten Format RAW gegriffen. Zwar wird mehr Speicherplatz benötigt, die QualitÀt ist jedoch um einiges höher und auch die Nachbearbeitung erfolgt einfacher.

Die Bedienbarkeit sollte bei einer Systemkamera sehr einfach sein. Achten Sie beim Kauf darauf, in welcher Anordnung die Bedienelemente angebracht sind. Lassen sich diese einfach bedienen und wie schwer ist es, sich durch die Haptik der Systemkamera zu kÀmpfen.

Wichtige Einstellungspunkte sollten leicht auch wĂ€hrend der Verwendung zu bedienen sein. Vorteilhaft ist es, wenn ein Moduswahlrad angebracht ist. Ein Touchscreen hat außerdem einige Vorteile, die zugunsten der Bedienbarkeit gehen.

Aufgrund der vielfÀltigen Nutzbarkeit sollten Sie auch auf die SpeicherkapazitÀt und die Akkuleistung achten. Wird die Systemkamera mit in den Urlaub genommen, ist es vorteilhaft, wenn der Akku auch bei Auslastung einige Zeit hÀlt.

Planen Sie eventuelle Kosten fĂŒr einen zweiten Akku mit ein, wenn die Akkulaufzeit nicht ausreichen sollte. Auch im Bezug auf die SpeicherkapazitĂ€t ist es sinnvoll, wenn eine SD-Karte in die Systemkamera eingepasst werden kann. Somit sind Sie nicht nur auf den internen Speicherplatz angewiesen und können jede Menge Fotos aufnehmen, bevor Sie diese auf ein grĂ¶ĂŸeres Speichermedium ĂŒbertragen mĂŒssen.

Viele Systemkameras verfĂŒgen ĂŒber eine Videofunktion. Hierbei ist es wichtig, dass Full-HD-Aufnahmen möglich sind. Ein guter Wert fĂŒr das Video befasst sich auf 1080p (1.920 x 1.080 Pixel).

Achten Sie darauf, wie viele Bilder pro Sekunde gespeichert werden können. Ein guter Wert befindet sich zwischen 24 und 60 Aufnahmen. Bei einem Video kommt es nicht nur auf die visuelle QualitÀt an, sondern auch auf die akustische.

Achten Sie darauf, dass ein Mikrofon angeschlossen werden kann, um auch die akustische QualitÀt anzupassen.

Ein wesentlicher Bestandteil einer Systemkamera ist der Autofokus. Diese unterscheiden sich durch Kreuz- und Lichtsensoren.

Kreuzsensoren arbeiten wesentlich zuverlÀssiger. Alternativ kann auch eine Mischung beider Sensoren verwendet werden.

Kameras im Allgemeinen sind nicht sonderlich gĂŒnstig, wenn man gute und hochqualitative Bilder aufnehmen möchten. Bevor es an den Kauf einer Systemkamera geht, sollten Sie sich ein Limit setzen, wie viel Sie fĂŒr eine Systemkamera ausgeben möchten.

Bedenken Sie dabei auch die eventuellen Zubehörteile wie Objektive und ein eventuell zusÀtzlicher Akku.

FĂŒr Einsteiger lohnt sich ein gĂŒnstiges GerĂ€t, mit dem die ersten Aufnahmen vollzogen werden können. Kennen Sie sich bereits mit dem Thema Fotografie auf, können Sie auf ein hochwertigeres Modell zurĂŒckgreifen.

Kurzinformation zu fĂŒhrenden Herstellern

  • Canon
  • Olympus
  • Samsung
  • Nikon
  • Panasonic
Canon ist bereits seit vielen Jahren einer der Spitzenreiter in der Welt der Kameras. In den 80er Jahren veröffentlichte das Unternehmen erstmals Digitalkameras.

Die Modelle wurden stetig weiterentwickelt und das Produktfolio erweitert. Heute gibt es viele Spiegelreflexkameras und auch Systemkameras im Portfolio des Unternehmens.

Der Hersteller ĂŒberzeugt mit vielen technischen Highlights und einem fabelhaften Kundenservice.

Olympus und Panasonic haben sich vor nicht allzu langer Zeit zusammengetan und stellen Systemkameras und dessen Objektive her, die stimmig zueinander passen.

Alle Teile sind untereinander kompatibel, so dass ein weiterer Vorteil entsteht. Olympus zeigt in den Produkten sein Können und prÀsentiert auch Systemkameras mit vielen Funktionen und Erweiterungen.

Außerdem ĂŒberzeugt der Hersteller mit einem fabelhaften Kundenservice, der weit ĂŒber das Beantworten von Fragen hinausgeht.

Hört man Samsung, denkt man gleich an die tollen Smartphones die das Unternehmen zu bieten. Aber nicht nur Smartphones sind seine SpezialitÀt, auch Systemkameras und andere Kameras werden von Samsung angeboten.

Es gab in der Vergangenheit immer wieder Auszeichnungen fĂŒr die Modelle. FunktionalitĂ€t und hohe QualitĂ€t spielen bei der Herstellung eine wichtige Rolle.

Jahrelange Erfahrungswerte brachten das Unternehmen dahin, wo es heute zu finden ist – an der Spitze der Unterhaltungselektronik.

Nikon ist neben Canon einer der bekanntesten Unternehmen, wenn es um Kameras geht. Die erste Systemkamera wurde 2011 auf dem Markt gebracht, die mit technischen Raffinessen ĂŒberzeugen konnte.

Die Objektive sind allesamt auf die Aps C Sensoren oder Vollformat Sensoren der Systemkameras abgestimmt, so dass ein perfektes Endergebnis aufkommt. Detailgetreue Bilder und ebenso hochwertige Videos können mit einer Systemkamera aus dem Hause Nikon gemacht werden.

DarĂŒber hinaus gibt es einen fabelhaften Kundenservice, der EinfĂŒhrungskurse beinhaltet, an dem jeder, der eine Kamera von Nikon kauft, teilnehmen kann.

Das Unternehmen stellt neben den gĂŒnstigen Digitalkameras auch Systemkameras mit Vollformat Sensor her. Panasonic schloss sich mit Olympus zusammen und setzte bei der Fertigung auf einen gemeinsamen Nenner.

FĂŒr Hobbyfotografen sind die Modelle sehr gut geeignet. Möchten Sie allerdings Fotografieren wir ein Profi, sollten Sie lieber auf eine Canon Systemkamera oder Nikon ausweichen.

Sony - Alpha 6000 SystemkameraInternet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meine Systemkamera am Besten?

Systemkameras können sowohl im Handel als auch im Internet erworben werden. Wir werden Ihnen nun eine gĂŒnstige Methode aufzeigen, wie Sie an eine passende Systemkamera kommen können. Dabei mĂŒssen Sie nicht an QualitĂ€t einsparen oder gar auf NoName Produkte zurĂŒckgreifen.

Bei unserem Test gab es als Erstes einen Preisvergleich zwischen dem Handel und dem Online Shops im Netz. Wir erkannten, dass die Kameras im Netz um einiges gĂŒnstiger liegen. Wir gingen dem auf den Grund und wollten wissen, wie dieses PhĂ€nomen zustande kommt.

Die ErklĂ€rung ist eigentlich ganz einfach. HĂ€ndler verfĂŒgen ĂŒber horrende Gesamtkosten, bevor ein Gewinn verzeichnet wird. Lohnkosten, Mietkosten usw. mĂŒssen monatlich gedeckt werden, bevor ein Gewinn ausgeschĂŒttet werden kann. Diese Kosten liegen sehr hoch, so dass ein GeschĂ€ft die ersten 10 Tage im Monat nur fĂŒr diese Kosten geöffnet hat.

Es gibt vom Hersteller eine Preisempfehlung, die so gut wie eingehalten wird, da der HĂ€ndler sonst nur Verluste schreiben wĂŒrde. Meist liegt der Aufschlag bei 100 Prozent.

Wenn eine Kamera nun im Verkauf bei 500 Euro liegt, können Sie fast davon ausgehen, dass die Kamera fĂŒr 250 Euro eingekauft wurde. Ein Online Shop kauft die Kamera zum gleichen Preis ein. Er verfĂŒgt im Gegensatz zum HĂ€ndler jedoch ĂŒber weniger Kosten, so dass er mit einem Aufschlag von 50 bis 70 Prozent gut berasten ist.

Das bedeutet fĂŒr Sie eine Einsparung von 30 bis 50 Prozent, wenn Sie die Systemkamera im Netz erwerben.

Doch nicht nur der Preis spielt eine große Rolle. Auch die Auswahl liegt im Netz viel höher. Im Laden gibt es meist nur die neuen Modelle, die im Anschaffungspreis höher liegen – mehr Technik heißt gleich höherer Preis. Möchten Sie nun ein Ă€lteres Modell erwerben, werden Sie dieses im Laden kaum mehr finden. Die Suche im Internet zeigt hierbei allerdings Erfolge. Sie können folglich im Internet auf Produkte zugreifen, die es im Handel schon gar nicht mehr gibt.Samsung - NX3000 Smart

Außerdem lassen sich vergleiche starten, so dass Sie alle Modelle gegenĂŒberstellen können. GefĂ€llt Ihnen ein Modell besonders gut, nehmen Sie dies in die engere Auswahl und fĂŒhren die Vergleiche fort – und zwar solange bis ein passendes Modell gefunden wurde.

Dem Online Shop ist es ganz egal, zu welcher Uhrzeit Sie dort erscheinen. Denn Öffnungszeiten gibt es keine, so dass Sie bequem auch nachts von zu Hause aus, Modelle vergleichen und erwerben können.

Sie brauchen das Haus nicht verlassen, was weiter Vorteile bietet, wenn Sie abends gestresst von der Arbeit nach Hause kommen. Am Wochenende lĂ€sst sich die gesparte Zeit fĂŒr andere AktivitĂ€ten nutzen – da Ihre Systemkamera bereits per Paketdienst auf dem Weg zu Ihnen ist.

Pentax - Q-S1Sie besitzen ein RĂŒckgaberecht, sobald eine Bestellung im Internet durchgefĂŒhrt wird. Ab dem Bestelltag haben Sie 14 Tage Zeit vom Kaufvertrag zurĂŒckzutreten. Online Shops unterscheiden sich auch in diesem Punkt grundlegend. Der Gesetzgeber schreibt eine minimale Dauer von 14 Tagen vor.

Ist sich der Online Shop seiner Sache im Klaren, gewĂ€hrt er eine lĂ€ngere RĂŒckgabefrist, die bis zu 28 Tage andauern kann. Sie haben nahezu 4 Wochen Zeit, um vom Kauf zurĂŒckzutreten, wenn Ihnen die Systemkamera nicht zusagen sollte. Allerdings bestehen fĂŒr die RĂŒckgabe diverse Auflagen.

Es ist nicht möglich, die Systemkamera 4 Wochen lang zu testen und diese dann in einem gebrauchten Zustand wieder zurĂŒckzugeben. Die RĂŒcktrittsklausel ist fĂŒr ungeplante KĂ€ufe gedacht. Wenn Sie es sich anders ĂŒberlegen sollten oder Ihnen plötzlich ein anderes Modell besser gefĂ€llt können Sie vom RĂŒcktrittsrecht gebrauch machen.

Allerdings ist es anzuraten den HĂ€ndler vorab zu informieren, wenn Sie vom Kauf zurĂŒcktreten möchten. Erwerben Sie die Kamera in einem Handel, ist der Umtausch so einfach nicht möglich. Vor allen Dingen, weil Sie einen deftigen Grund benötigen, um die gekaufte Ware wieder zurĂŒckzugeben. Die RĂŒcktrittsklausel, die Ihnen im Internet gewĂ€hrt wird, kann ohne Benennung von GrĂŒnden geschehen, so dass Sie auch an dieser Stelle ĂŒber einen großen Vorteil gegenĂŒber dem Kauf im Handel verfĂŒgen.

Die Geschichte der Systemkamera

Im Jahre 1550 wurde die Linse erfunden und mit ihr begann die Geschichte der Fotografie. Auch wenn es noch einige Jahre andauerte, bis die erste Kamera entwickelt wurde, kann dieser Zeitpunkt als der Beginn bezeichnet werden.

Sony - Alpha 6000 SystemkameraBegeben wir uns auf einen großen Zeitsprung in das Jahr 1963. Dies war das Jahr, in dem die erste digitale Kamera Einzug in unsere Welt nahm. David Paul Gregg war der Erfinder der Video-Disc Kamera. Die Bilder konnten damals nur einige Minuten lang gespeichert werden, aber dennoch war die Kamera das erste Modell, womit eine elektronische Speicherung von Bildern möglich war.

Einige Jahre SpÀter wurde ein Patent angemeldet, welches auf einen Bildsensor angelegt wurde. Es handelte sich dabei um einen Bildsensor in Form einer Matrix, welcher aus diskreten Photodioden bestand. Diese waren jeweils mit einem Speicherkondensator verbunden. Es konnten also optische Bilder mittels dem Einsatz von Halbleiterbauelementen aufzeichnen und abspeichern. Dieses Patent wurde im Jahre 1968 vergeben.

Nur ein Jahr spĂ€ter wurde die Basis des CCD (charge-coupled device) von Willard Boyle und George Smith erfunden. Ein CCD war ursprĂŒnglich als Datenspeicher entwickelt worden. Es handelte sich dabei um einen lichtempfindlichen Chip, auf dem Bilder kurzzeitig gespeichert werden konnten. Diese Erfindung zeichnete den endgĂŒltigen Durchbruch fĂŒr die digitale Fotografie auf.

Im Jahre 1970 wurde die erste Solid-State-Kamera hergestellt, die eine CCD als Bildsensor verwendete. Dabei handelte es sich jedoch um eine analoge Videokamera, die ein Live Bild aufzeigte. Zu dieser Zeit war es noch nicht möglich Bilder und Videos dauerhaft zu speichern und diese spÀter wiederzugeben.

Sony - Alpha 6000 Systemkamera1972 waren es Thomas B. McCord vom MIT und James A. Westphal von CalTech die eine Digitalkamera weiterentwickelten. Die Kamera benutzte eine Vidicon Bildaufnahmeröhre mit 256 x 256 Pixel Matrix. Sie schrieb 8-bit Bilddaten in circa 4 Sekunden auf einer Digitalkassette. Erstmals wurden Bilder vom Jupiter und einem Kugelsternhaufen mit dem Namen 47 Tucanae aufgenommen.

Im gleichen Jahr kam es zu einem Patentantrag, der am 20. April 1976 bewilligt wurde. Es handelte sich um eine Digitalkamera die etwa 10 kg auf die Waage brachte. Die Maße betrugen 20 x 20 x 40cm. Es handelte sich um ein schnurgebundenes System. 1971 wurde die Kamera erstmals vorgestellt. Ebenfalls im Jahre 1972 wurde ein weiteres Patent eingereicht. Es handelte sich um ein GerĂ€t, mit dem es möglich war, filmlos und elektronisch Bilder aufzuzeichnen.

1973 wurden die CCDs kommerziell von Fairchild Imaging sowohl entwickelt als auch produziert. Sie beinhalteten eine Auflösung von 100 x 100 Pixel. Die erste Kamera, die erhĂ€ltlich war, wurde als eine Fernsehkamera bezeichnet. Sie beinhaltete einen Bildsensor mit 0,01 Megapixeln und war in erster Linie fĂŒr Überwachungssysteme, medizintechnische und industrielle Anwendungen vorgesehen. Mit einem Gewicht von nur 170 Gramm lag der Stromverbrauch bei nur einem Watt.

1974 lag es Gil Amelio am Herzen eine Möglichkeit zu finden, die ermöglichte, dass CCDs einfach und industriell herstellten. 1975 kam die erste tragbare Digitalkamera auf den Markt. Sie stammte aus dem Hause Kodak und wurde von Steven J. Sasson konzipiert. Bilder konnten auf einer Digitalkassette gespeichert werden, die rund 4 kg wog.

Sony - Alpha 6000 SystemkameraEnde der 80er Jahre wurden die Digitalkameras vorwiegend von Profis und Fotografen verwendet. Mitte der 90er Jahre wurde die Kamera auch zum ersten Mal fĂŒr eine Reportage eingesetzt. 2002 kam die erste digitale Spiegelreflexkamera auf den Markt. Heute sind die Modelle kaum mehr ĂŒberschaubar. 2003 nahmen die Verkaufszahlen fĂŒr digitale Kameras zu und wurden auch fĂŒr die Privatanwender erschwinglich. In dieser Zeit schossen einige neue Hersteller hervor, die den Markt mit erobern wollten.

Folgend kamen neue Kamerasysteme zum Einsatz und auch Unterwasserkameras oder Systemkameras zogen in die Welt der digitalen Fotografie ein. Seit den 2000er Jahren werden Kameras auch in andere GerÀte wie Handys verbaut. Die Kameras damals erreichten gerade einmal 4 Megapixel Auflösung.

Schnell wurde an den Modellen weiterentwickelt, so dass heute Kameras mit mehr als 24 Millionen Pixel erhÀltlich sind.

Seit 2007 wurde darauf hingewiesen, dass die Pixelanzahl nichts mit der BildqualitĂ€t zu tun hat. Noch heute glauben jedoch viele, dass eine Kamera mit einem hohen Pixelwert auch hochwertige Bilder aufzeigen wĂŒrde.

Heute finden sich in fast allen Smartphones Kameras, die ebenfalls als Systemkameras bezeichnet werden, vor. Viele Smartphones sind sogar mit zwei Kameras ausgestattet, um damit Selfies zu machen und diese gleich in Socioal Networks zu publizieren. Immer noch wird in der Welt der digitalen Aufnahme weiterentwickelt, so dass stetig neue Technologien zum Einsatz kommen.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Systemkamera

Auf der Internationalen Funkausstellung kurz IFA werden immer wieder neue Kameras vorgestellt. Unter anderem befinden sich darunter auch Systemkameras, die stetig mit Komponenten fĂŒr Profis verbessert werden. Die meiste Begeisterung wird den Systemkameras gegeben, die auch als spiegellose Spiegelreflexkamera bezeichnet werden. Diese Modelle arbeiten sehr flexibel, da sie die Eigenschaft von Wechselobjektiven aufbringen, was bislang nur der Spiegelreflexkamera zugesprochen wurde.

Olympus - PEN E-PL7An der BildqualitĂ€t mangelt es spiegellosen Systemkameras in keiner Weise. Vermehrt bauen Hersteller in die einfachen Kameras Details mit ein, die bislang nur in Profikameras zum Einsatz kamen. Somit hat sich der Markt fĂŒr Hobbyfotografen deutlich verbessert.

Systemkameras liefern erstklassige Autofokussysteme. Nebenher kommt es zu einer hochwertigen Bildverarbeitung. Auch was die Geschwindigkeit angeht, legen die spiegellosen Systemkameras einen Zahn zu und werden immer schneller. Besonders bemerkbar ist dies bei der Bereitschaft, der Aufnahmeverzögerung und im Bezug auf die Serienbildfunktion. Hierbei kommt eine spezielle Sensorentechnik zum Einsatz. Es gibt APS C Sensor und Vollformat Sensor.

Der Speicher befindet sich direkt unter dem Sensor und unter der Elektronik. Bilddaten können dabei schneller verarbeitet werden. Auch bei der Videofunktion bleiben keine WĂŒnsche offen. Es kommt vermehrt zu einer 4K Auflösung, die bereits im sehr hohen Bereich liegt. Hobbyfilmer profitieren von der hohen QualitĂ€t, da nunmehr nur noch ein GerĂ€t zum Filmen und Fotografieren benötigt wird.

Selbst professionelle Fotografen sind von den Funktionen begeistert. Bei hochwertigen spiegellosen Systemkameras ist  die Chance gegeben, Einzelbilder aus den Videoaufnahmen zu holen. Somit lĂ€sst sich die perfekte Aufnahme nun aus einem Video filtern. Selbst bei Fotoserien kommt das geniale System zum Einsatz, so dass das perfekte Bild garantiert gefunden wird. Einige Modelle erlauben es die Bilder in den Zwischenspeicher zu schieben, so dass diese immer wieder verfĂŒgbar sind.

Wenn Sie eine Spiegelreflexkamera mit Sucher erwerben möchten, finden Sie diese eher in den oberen Preislagen. In Einsteigermodellen wird in der Regel kein Sucher eingebaut. Wenn Sie dennoch nicht auf den Sucher verzichten möchten, kann eine Kamera mit einem beweglichen Sucher wÀhlen, um damit besonders flexible Aufnahmen zu erreichen.Sony - Alpha 6000 Systemkamera

Der Sucher kann nach oben gekippt werden, so dass Kinder auf Augenhöhe fotografiert werden können. Das Knien auf den Boden entfÀllt und macht es ihnen leichter ein perfektes Bild zu erschaffen.

Displays – bitte beweglich

Man kann sie klappen oder auch drehen. Systemkameras sind oft mit einem Display ausgestattet, welches beweglich ist. Mit diesem Highlight können sogar Selfies geschossen werden. Viele Modelle lassen sich nach vorne oder zu den Seiten hin aufklappen.

Die Displays bei modernen spiegellosen Systemkameras können nach rechts oder links geklappt werden. Einige davon lassen sich sogar komplett drehen. Schwierige Situationen können nun mehr ohne Probleme fotografiert werden, ohne dabei das Motiv aus den Augen zu verlieren. Bei der Auflösung des Displays ist auf einen hohen Wert zu achten.

Denn je höher die Auflösung umso besser kann das Motiv auf dem Display eingesehen werden.

Normal sind Displays mit einer GrĂ¶ĂŸe von etwas 3 Zoll.

Sony - Alpha 5000WLAN – auch fĂŒr Kameras

Die neue Technik macht es möglich, dass nun auch bei spiegellosen Systemkameras das WLAN nicht fehlt. Verwenden Sie Ihr Smartphone als Fernbedienung fĂŒr die Kamera oder nutzen Sie weitere Apps, die Ihnen das Fotografieren vereinfachen. Stellen Sie eine Verbindung zwischen Systemkamera, Smartphone, Tablet oder PC her.

Dies funktioniert ĂŒber das NFC System, in dem Sie nur noch die Komponenten aneinander halten mĂŒssen, damit sich diese automatisch verbinden können. Es kann auch vorkommen, dass ein QR Code zum Einsatz kommt, der die gerĂ€t verbindet.

Selbst ein GPS EmpfĂ€nger kann an einige Systemkameras angeschlossen werden. Geodaten lassen sich festhalten – also wo Sie welches Bild aufgenommen haben und selbstverstĂ€ndlich mit passendem Datum und Uhrzeit.

Einzelne Modelle sind auch mit Bluetooth versehen, was jedoch schon wieder zu einer veralteten Verbindungsart gehört.

Outdoor tauglich – wasserfeste spiegellose Systemkameras

Wo frĂŒher noch Unterwasserkameras eingesetzt wurden, gibt es heute Systemkameras, die wasserdicht sind und sich im Outdoorbereich verwenden lassen. Verwendet werden, nicht wie man es FrĂŒher bevorzugte, klobige GehĂ€use, sondern unauffĂ€llige Materialien, die unheimlich robuste Eigenschaften aufweisen.

Auch Dichtungen funktionierten besser und die Abschirmung ist fabelhaft gefertigt. Es gibt auch gleich passende Objektive dazu, die ebenso wasserfest sind wie die Systemkamera selbst.

Astrofotografie kurz vorgestellt

Ein Blick in die Sterne verrÀt so einiges. Wer sich mit der Astrofotografie beschÀftigen möchte, taucht ein in andere Welten. Denn die Astrofotografie wird meist in der Nacht vorgenommen, wenn die Sterne klar und deutlich zu sehen sind.

Wir zeigen Ihnen einen kurzen Einblick in die Astrofotografie und welche GerĂ€tschaften hierfĂŒr benötigt werden.

  • Warme Kleidung
  • Rotlicht-Taschenlampe
  • Drehbare Sternkarte
  • Sitzgelegenheit
  • Notizbuch
  • Fernglas
  • Geduld
Sommer wie Winter kann es in unserem Breitengrad nachts sehr kalt werden. Daher ist auf eine gute Kleidung zu achten, wenn Sie sich ins Freie begeben. Beginnen Sie zu frieren, verwackeln automatisch die Bilder und die Freunde der Astrofotografie hÀlt nicht lange an.

Daher ist es wichtig, sich auf alle Wetterbedingungen gut einzustellen. Empfehlenswert ist es sich nach dem Zwiebelprinzip zu kleiden, so dass die KleidungsstĂŒcke eine gute Isolierung abgeben. FĂŒr das Beobachten des Sternenhimmels ist ein Fernglas oder ein Teleskop vorteilhaft.

Da sich die Finger die meiste Zeit im Freien bewegen, ist anzuraten, leichte Handschuhe zu tragen. Achten Sie darauf, dass eine Bewegungsfreiheit bleibt, um die Einstellschrauben zu jeder Zeit betÀtigen zu können.

Wird der Sternenhimmel in der Nacht beobachtet, ist eine kĂŒnstliche Lichtquelle unabkömmlich. Eine einfache Taschenlampe ist allerdings weniger gut geeignet. Das liegt daran, dass das menschliche Auge etwa 30 Minuten benötigt um sich an die Dunkelheit zu gewöhnen. Eine helle Taschenlampe beeintrĂ€chtigt folglich das Sehen, so dass diese ungeeignet ist.

Mit einem Rotlicht können Sie alles erkennen und die Dunkeladaption der Pupillen bleibt aus. Im Idealfall ist eine Taschenlampe gut geeignet, die in der Helligkeit regulierbar ist. Es gibt auch spezielle Astrotaschenlampen, die jedoch teurer in der Anschaffung sind.

Alternativ reicht also eine Rotlicht Taschenlampe vollkommen aus. Stirnlampen sind ebenfalls vorteilhaft, da Sie die HĂ€nde fĂŒr andere TĂ€tigkeiten frei haben. Nehmen Sie an einer Gruppenbeobachtung teil, gilt es als rĂŒcksichtslose, wenn Sie ungefilterte Taschenlampen verwendet.

Weiterhin benötigen Sie eine drehbare Sternenkarte, um sich am Himmelszelt zurechtzufinden. Mit Hilfe dieser Karte lassen sich Sterne und Sternenbilder zuordnen und ermitteln. Meist besteht die Sternenkarte aus einer Folie, die direkt gen Himmel gehalten werden kann.

Die Karte enthÀlt zudem Himmelrichtungen, so dass man sich leicht zurechtfinden kann. Durch Drehen können nun die Sternenbilder ermittelt werden.

Eine genaue Beschreibung entnehmen Sie der Bedienungsanleitung der Sternenkarte.

Wird der Himmel lÀngere Zeit beobachtet, ist eine Sitzgelegenheit von Vorteil. Hierbei eignet sich ein Klappstuhl, der wenig Eigengewicht aufbringt.

Ein Liegestuhl kann ebenfalls vorteilhaft sein, wenn fĂŒr die Beobachtung nur ein Fernglas oder die Kamera dienlich ist. Es ist sogar bequemer, wenn im letzteren Fall ein Liegestuhl verwendet wird.

Durch AbstĂŒtzen der Arme auf den Lehnen kann das Fernglas ruhiger gehalten werden.

Damit Sie sich Notizen machen können, ist ein Notizbuch mitzufĂŒhren. Hier können Sie Aufzeichnung ĂŒber die Luftunruhe, Sichtbarkeit der Objekte und noch andere Notizen aufschreiben.

Am besten eignet sich ein Notizbuch, welches in einem stabilen Einband untergebracht wurde. Verwenden Sie einen Filzschreiber oder Bleistift. Kugelschreiber oder FĂŒller könnten bei niedrigen Temperaturen ihren Dienst versagen.

Um die Sterne nÀher herzuholen, ist ein Fernglas oder ein Teleskop nötig. Möchten Sie Bilder aufnehmen, ist ein Teleskop besser geeignet, da sich die Kamera direkt an das Teleskop anbringen lÀsst.

Mit einem Stativ sind die Bewegungen ruhiger und es kann ein bewegungsfreies Bild aufgenommen werden. Einige Sterne sind mit dem bloßen Auge gar nicht sichtbar, so dass ein Teleskop oder Fernglas unabkömmlich ist.

Wenn Sie mit der Astrofotografie erst beginnen ist sehr viel Geduld nötig, bis Aufnahmen zustande kommen, die akzeptabel sind. Es dauert in etwa ein Jahr, bis Sie sich am Himmel auskennen werden. Auch die Region, die Jahreszeit und weitere Faktoren sind zu beachten. Das Auge muss trainiert werden, damit ein astronomisches Sehen aufkommen kann.

Daher ist es empfehlenswert, wenn Sie in jeder freien Minute den Himmel beobachten können. Um ein Objekt mit der Kamera erfassen zu können, dauert es ebenfalls sehr lange. Oft erkennen AnfÀnger, die einen Schnappschuss vom Himmel machen möchten, dass es gar nicht so einfach ist, einen einfachen Stern zu fotografieren.

Eben wurde er noch mit dem Auge erfasst – und auf dem Bild ist rein gar nichts mehr davon zu erkennen. Möchten Sie mit großen Teleskopen Arbeiten, dauert die Einarbeitung meist noch lĂ€nger.

Je komplexer die AusrĂŒstung umso besser werden die Aufnahmen – umso lĂ€nger dauert jedoch die Einsarbeitungszeit.

Wie funktioniert die Astrofotografie?

Sony - Alpha 5000Im Bereich der Digitalkameras hat sich in den letzten Jahren sehr viel verÀndert. GerÀte werden stetig weiterentwickelt, so dass einfache Modelle mit Spezialfunktionen ausgestattet werden können. Selbst mit einer Systemkamera ist es heutzutage möglich, in die Welt der Astrofotografie einzutauchen.

Bei Hobbyfotografen und Profis ist die neue Technik natĂŒrlich sehr beliebt. Hinsichtlich der Auflösung und der QualitĂ€t von spiegellosen Systemkameras werden immer beliebter. Sie bieten ein breites Spektrum, was Aufnahmen vom Mond und von einzelnen Planeten zulĂ€sst.

Einfache Kameras versagen dort ihren Dienst, so dass es einige Vorteile bietet, wenn auf eine Systemkamera ausgewichen wird. Möchten Sie auch einmal ein Bild vom Mondkrater aufnehmen, ist wie bereits vorhin schon erwÀhnt, einiges an Geduld nötig. Damit die Aufnahmen gelingen, benötigen Sie ein geschultes Auge, welches sich erst entwickeln muss.

Die digitale Fotografie bietet hinsichtlich der Astrofotografie einige Vorteile. Denn es ist nicht mehr nötig auf die Aufnahmen mehrere Tage zu warten – Sie können sofort und selbst erkennen, ob die Aufnahme gut oder schlecht wurde. Wenn Ihnen ein Bild nicht so gut gefĂ€llt können Sie es einfach wieder löschen und legen ein neues Bild an. Je nachdem wie viel Speicher die Systemkamera aufbringt, können Serienbilder gemacht werden, um schneller an das perfekte Bild zu gelangen.

Einen weiteren Vorteil bietet die digitale FotografieSchuhkartons mit Bildern entfallen. Diese werden alle auf einem DatentrÀger gespeichert und können dort nach Belieben sortiert werden. Auch eine nachtrÀgliche Bearbeitung der Bilder ist möglich.

Die Aufnahme mit einer herkömmlichen Digitalkamera

Diese Aufnahme nennt sich afokale Methode. Die meisten Objektive einer Digitalkamera lassen sich nicht abnehmen. Außerdem verfĂŒgen Sie ĂŒber kein Schraubgewinde. Bilder durch das Teleskop aufzunehmen und dabei eine herkömmliche Digitalkamera zu verwenden, ist eine Alternative, die jedoch keine ausreichende QualitĂ€t einbringen wird.Samsung - NX3000 Smart

Eine Methode ist es, die Kamera direkt mit der Hand an das Teleskoprohr zu halten. Es kann zu Verwackelungen kommen, was die BildqualitÀt sehr beeintrÀchtigen kann. Eine weitere Methode beschreibt ein separates Stativ, auf dem die Digitalkamera aufgesetzt wird.

Nun mĂŒssen Sie das Stativ sowiet verstellen, dass die Kamera im unmittelbaren Kontakt mit dem Teleskoprohr steht. Einige Modelle erlauben es auch, dass ein spezielles Zubehör verwendet wird, womit die Kamera direkt am Teleskop befestigt werden kann.

Bei der afokalen Methode wird das Bild vom Sternenhimmel sehr stark vergrĂ¶ĂŸert. Es ist eine sehr lange Belichtungszeit nötig, was zur Folge hat, dass Vignettierungen und Verzerrungen entstehen können.

Eine Vignettierung ist eine Verdunkelung der BildrĂ€nder, die entsteht, wenn sich die Kamera zu weit weg vom Okular befindet. Gleiches gilt, wenn er Blickwinkel einer Kamera grĂ¶ĂŸer ist als der einer Okularlinse. Möchten Sie kleine Planeten und Objekte fotografieren, die von einem schwarzen Huntergrund umgeben sind, ist die Vignettierung kein Problem – da die Aufnahmen sowieso schwarz zu erkennen sind.

Möchten Sie allerdings andere Aufnahmen bewĂ€ltigen, achten sie darauf, die Kamera möglichst genau am Okular anzubringen. Zentrieren Sie die Kamera zum Okular. Durch VerĂ€nderung der Brennweite lĂ€sst sich das Blickfeld verkleinern und an die Kamera anpassen. Dies verhindert außerdem eine Vignettierung. Der digitale Zoom sollte vollkommen ausgeschaltet werden.

Sony - Alpha 6000 SystemkameraEin Okular mit einem großen Augenabstand bietet die beste Voraussetzung fĂŒr Aufnahmen mit einer Systemkamera. Ist der Augenabstand zu gering, kann die Kamera nicht nah genug an das Okular herangefĂŒhrt werden. Welche die beste Einstellung fĂŒr Ihre Kamera ist, lĂ€sst sich nur durch Ausprobieren herausfinden. Hierbei ist wieder Geduld gefragt und Sie sollten sich besonders am Anfang keine großen Hoffnungen machen, dass ein brauchbares Bild erscheinen wird.

Bildverzerrungen werden durch Effekte im Okular verursacht. Es kann vorkommen, dass ein Teil des Bildes scharf zu erkennen ist, wobei ein anderer teil stark verschwommen erscheint. Die Bildebene der Kamera sollte daher immer senkrecht zur optischen Achse des Teleskops ausgerichtet sein.

Schmutz und Staub sollten vor dem Anbringen der Kamera noch einmal am besten mit einem Mikrofasertuch oder einem separaten Tuch fĂŒr Kamera und Teleskop entfernt werden. Weiterhin sinnvoll ist es die Kamera mit einem schwarzen Stoff abzudecken und somit Streulicht abzuschirmen.

Mit einer TeleskopnachfĂŒhrung sind Sie bestens ausgestattet. Diese ist zwar nicht unbedingt nötig, kann jedoch beim Fotografieren sehr hilfreich sein. Die TelekopfnachfĂŒhrung bewegt sich mit dem Himmel mit, so dass Sie in aller Ruhe alle Einstellungen bewĂ€ltigen können, ohne dabei das Objekt aus den Augen zu verlieren.

Es ist jedoch auch möglich ohne NachfĂŒhrung ein gutes Bild aufzunehmen, was allerdings einiges an Übung erfordert. Wenn Sie ein Objekt aufnehmen möchten. Sollten Sie das Zielobjekt anvisieren, in eine Ecke setzen und erst dann den Auslöser betĂ€tigen. Wenn es sich in der Mitte des Sichtfeldes befindet.

Fokussierung

Die Fokussierung ist das wichtigste Detail nicht nur bei der Astrofotografie. Die Kamera muss sehr scharf gestellt werden, denn aufgrund der UmstÀnde kann jede UnschÀrfe deutlich wahrgenommen werden. Es Zeichen sich UnschÀrfen auf dem Bild ab, so dass dieses unbrauchbar wird. Fokussieren Sie das Teleskop erst einmal genau aus.

Panasonic - Lumix DMC-G5KEG-KBrillentrĂ€ger mĂŒssen dabei die Hilfe der Brille in Anspruch nehmen. Der Fokus der Kamera sollte dabei auf unendlich gestellt werden. Kann die Einstellung nicht manuell vorgenommen werden, ĂŒbernimmt der Autofokus diese Aufgabe meist von allein.

Das Display der Systemkamera kann dafĂŒr verwendet werden, um eine Zentrierung und eine Fokussierung zu bewerkstelligen. VerfĂŒgt die Systemkamera ĂŒber einen Videoausgang, kann es bei einigen Aufnahmen sinnvoll sein, wenn die Kamera an ein TV GerĂ€t angeschlossen wird. Dort können Sie besser erkennen, wann der beste Zeitpunkt fĂŒr das Auslösen gekommen ist.

Die Sonne fotografieren

Möchten Sie die Sonne aufnehmen, ist eine besondere Sicherheitsvorkehrung zu treffen. Zu Ihrer und der Sicherheit Ihrer Kamera sollte ein bestimmter Sonnenfilter verwendet werden. Der Sucher der Kamera sollte dabei immer abgedeckt werden, so dass Sie nicht aus Versehen in diesen hineinblicken können.

Das Scharfstellen erfolgt ĂŒber das Display, was sich am Tag als etwas schwieriger herausstellen könnte. Die Kamera sollte daher, so gut es geht abgeschirmt werden. Auch bei dieser Methode kann ein externer Monitor sehr hilfreich sein.

Olympus - PEN E-PL7Eine Aufnahme auslösen

Um ein gutes Bild zu erzielen, ist ein hochwertiger Sucher das A und O. Denn nur durch diesen kann das Teleskoprohr optimal ausgerichtet werden. Hilfreich ist ein sogenanntes Sucherteleskop, welches mit einem beleuchteten Fadenkreuz das Zentrieren um ein vielfaches vereinfacht.

Besonders bei kleinen aber auch großen Objekten ist dies eine sehr angenehme Angelegenheit. Eine Aufnahme kommt zustande, wenn auf der Kamera der Auslöser betĂ€tigt wird. Auch bei spiegellosen Systemkameras gibt es keinen Umkehrspiegel, der am Anfang einer Belichtung Vibrationen erzeugt.

Dennoch ist es möglich, dass eine Aufnahme verwackeln kann, wenn der Auslöser betĂ€tigt wird. Ideal ist es, wenn Sie den Selbstauslöser der Kamera verwenden oder die Systemkamera mit dem Smartphone fernsteuern können. Ist dies nicht möglich, sollten Sie dachte und behutsam auf den Auslöser drĂŒcken.

Es kommt immer wieder vor, dass Modelle die Belichtungsdauer und die Blendöffnung selbst festlegen und diese Einstellungen nicht manuell vorgenommen werden können. In diesem Fall bleibt nichts anderes ĂŒbrig, als auf die Technik der Systemkamera zu vertrauen. In der Regel setzt dieses nur ein, wenn helle und gleichmĂ€ĂŸig beleuchtete Objekte aufgenommen werden.

Dies ist der Fall, wenn Sie etwa den Mond fotografieren möchten. Ist der Mond allerdings nur sichelförmig, kommt es oft zu einer Unter- oder Überbelichtung.

Fujifilm - X-A2Ist dies der Fall, muss eine manuelle Einstellung vorgenommen werden. Auch wenn die Belichtungsautomatik aktiviert ist, kann die Blende um mehrere Stufen verĂ€ndert werden. Bis zu zwei Stufen liegen im Normbereich, um eine Einstellung zu korrigieren. Bedenken Sie auch, dass Sie die Bilder regelmĂ€ĂŸig speichern, falls diese nur im Zwischenspeicher gelandet sind. Die Aufnahmen lassen sich sofort auf dem Display ansehen, so dass Sie sofort einen Überblick erhalten ob das Bild gelungen ist.

Experimentieren Sie mit der Belichtung, so lange bis ein perfektes Bild entsteht. Vergessen Sie dabei nicht die besten Kameraeinstellungen zu notieren, damit Sie das nĂ€chste Mal nicht lange suchen mĂŒssen, sondern gleich auf eine passable Einstellung treffen. Möchten Sie gerne Planeten fotografieren, ist es nötig, dass Sie selbst die besten Belichtungszeiten ausfindig machen.

Diese geschieht am Besten, wenn Sie selbst ausprobieren, wann der Planet am deutlichsten zu erkennen ist. Eine gute Richtlinie fĂŒr den Jupiter oder Saturn betrĂ€gt eine Viertel- bis eine halbe Sekunde. Zu beachten sind dabei auch die Luftturbulenzen, die das Bild verschwommen erscheinen lassen können.

Werden die Aufnahmen gespeichert, sollten Sie die höchstmögliche BildqualitÀt verwenden. Damit wird die BildqualitÀt am wenigsten beeintrÀchtigt und die Aufnahme kann zu Hause am PC noch nachbearbeitet werden. WÀhlen Sie vorzugsweise RAW anstelle von JPEG.

Wie viele Aufnahmen gemacht werden können, hÀngt von Ihrem Kameramodell ab. Ratsam ist eine Kamera, bei der eine SD Karte verwendet werden kann.

Diese hat den Vorteil, dass sie sich auswechseln lÀsst, wenn kein Speicherplatz mehr vorhanden ist.

Gute Aufnahmen erreichen Sie außerdem auch im Schwarz-Weiß Modus. Es kann vorkommen, dass durch die Farbgebung die Bilder schĂ€rfer erscheinen als bei Farbaufnahmen.

Die Stromversorgung

Sony - Alpha 6000 SystemkameraDamit nicht plötzlich das Display schwarz wird, sollten Sie auf eine ausreichend gute Akkuleistung achten. Besonders Systemkameras können aufgrund der vielen Funktionen sehr schnell ĂŒber einen leeren Akku verfĂŒgen. Sinnvoll ist es, wenn ein zweiter Akku mitgefĂŒhrt wird, oder eine externe Stromquelle verfĂŒgbar ist. Somit vermeiden Sie ungewollte Überraschungen und verlieren auch keine Aufnahmen.

Einige Modelle verbrauchen bereits bei der Verwendung der Systemkamera mit allen Funktionen fast die komplette Leistung des Akkus. Auch mit einem zweiten Akku wĂŒrden Sie nur eine Stunde lang fotografieren können, was ein sehr geringer Zeitraum bedeutet. Sie sollten daher schon beim Kauf darauf achten, dass eine lange Akkudauer gewĂ€hrleistet ist.

Eine Systemkamera lĂ€sst sich auch mit normalen Akkubatterien betreiben, so dass Sie einen ganzen Vorrat an Batterien mitfĂŒhren können – die Nacht der Aufnahmen ist folglich, so gut es geht gesichert.

Wenn Sie nicht gerade eine Systemkamera besitzen, die mit spritzwassergeschĂŒtzt ist, mĂŒssen Sie die Kamera separat vor Tau schĂŒtzen. Besonders in Gegenden wo sich GewĂ€sser, Felder oder Ähnliches befinden kommt es nachts zu einer hohen Tauwahrscheinlichkeit. Decken Sie die Kamera stets ab, wenn diese nicht benötigt wird. Auch wenn der Akku darunter leidet – schalten Sie die Kamera nicht ab, damit sie warm bleibt und dem Tau keine AngriffflĂ€che bietet.

Ideale Wetterbedingungen

FĂŒr die Astrofotografie ist besonders eines wichtig: ein klarer Himmel. Ist der Himmel bewölkt, kann die Aufnahme noch so gut sein, die Planeten und Sterne werden einfach nicht erkannt.

Sony - Alpha 5000Gute Bedingungen erhalten Sie in trockenen Gebieten, die sehr wenig bis gar nicht besiedelt sind. Wenn Sie die Astrofotografie mit einem Urlaub verbinden, möchten eigenen sich New Mexico oder auch Teneriffa sehr gut um gute Bedingungen zu erhalten. In der Schweiz und in Deutschland finden sich nur selten gute Bedienungen, um den Sternenhimmel ausgiebig zu fotografieren.

Ein dunkler Ort in der Höhe von mehr als 1600 Metern ist ebenfalls gut geeignet. Es sollte vorwiegend Trocken sein und einen klaren Himmel aufzeigen. Das MĂŒnstertal ist einer dieser Orte, die sich in Deutschland fĂŒr die Astrofotografie eignen.

Außerdem sollte die Nacht so schwarz wie möglich sein. Streulicht oder andere Störungsquellen, beintrĂ€chtigen die Sicht und sorgen fĂŒr einen QualitĂ€tsverlust der Bilder.

Außerdem ist ein Ort zu wĂ€hlen, an dem eine geringe Luftverschmutzung besteht. Beachten Sie auch, dass ein trocknes Klima fĂŒr die NasenschleimhĂ€ute nicht gerade das Beste ist. Vorteilhaft ist es daher, wenn Sie eine Nasensalbe verwenden, um lĂ€ngere Zeit ohne Probleme in dem Klima auszuhalten. Sind optimale Bedingungen geschaffen steht der perfekten Aufnahme nichts mehr im Weg. Es ist durchaus auch möglich, Nebel zu fotografieren, der mit dem bloßen Auge gar nicht zu erkennen ist. Lassen Sie sich also ĂŒberwĂ€ltigen von der Welt der Astrofotografie.

Systemkamera oder Bridgekamera

Oft stellt sich die Frage, welche Kamera die richtige ist. Soll es eine Systemkamera sein oder sich lieber eine Bridgekamera? Kompaktkameras stehen außer Frage, da diese nach einiger Zeit keine ausreichende QualitĂ€t mehr fĂŒr den Hobbyfotografen aufbringen.

Welches Modell liefert also die besten Ergebnisse und ist höherwertig von der QualitĂ€t der Bilder. FĂŒr viele ist der Preis entscheidend. Denn meist wir ein gĂŒnstiges Modell bevorzugt. Ob dann allerdings nicht an der QualitĂ€t der Bilder eingespart wird, ist fraglich. Es kommt aber nicht nur auf den Preis an, sondern auch auf die Merkmale und die QualitĂ€t der Bilder. Sehen wir uns die beiden Modelle einmal genauer an.

Sony - Alpha 5000BildqualitÀt und Ausstattung

Bridgekameras sollen den anderen Kameras deutlich ĂŒberlegen sein – wird oft behauptet. Doch bei genauem Hinsehen, erkennt man, dass dies nicht immer der Fall ist.

Denn eine gute Systemkamera arbeitet Ă€hnlich gut wie eine Spiegelreflexkamera, die ĂŒberaus hochwertige Bilder aufnehmen kann. Im Bezug auf die SensorgrĂ¶ĂŸe liegen Systemkamera und Bridgekamera ziemlich gleich. Somit ist die QualitĂ€t der Bilder nahezu identisch. Bei beiden gibt es AusfĂŒhrungen mit APS C Sensor und Vollformat Sensor.

Es ist also ein Irrglaube, dass mit einer Bridgekamera bessere Aufnahmen erreicht werden können. Im Gegenteil, die Systemkamera kann so weit konzipiert sein, dass der Sensor deutlich grĂ¶ĂŸer erscheinen kann. Somit sind hochwertige Systemkameras in der Lage bessere Bilder aufzunehmen. Was also die BildqualitĂ€t angeht, sollten Sie eine hochwertige Systemkamera vorziehen und die Bridgekamera lieber dort lassen, wo sie sich befindet.

Bei der Ausstattung hat allerdings die Bridgekamera einen deutlichen Vorteil. Es gibt einen sehr großen Zoombereich, der bei einer Systemkamera nur durch das Auswechseln des Objektives verĂ€ndert werden kann. Die Hersteller der Bridgekameras legen das Augenmerk darauf, eine All in One Kamera zu erschaffen, die möglichst alle Vorteile der gesamten Kamerawelt beinhaltet und dafĂŒr auch die Nachteile verzichtet.

Dies ist natĂŒrlich nicht möglich. Aber was Panoramabilder oder Makroaufnahmen angeht, kann das Bridgemodell die besseren Ergebnisse vorzeigen. Die Ausstattung einer Systemkamera ist jedoch weitlĂ€ufiger und geht schon hin bis zum Profimodell. Dennoch ist es eine Tatsache, dass der Zoom nur durch das Objektiv zu verstellen ist, welches gerade verwendet wird.

FĂŒr wen ist welches Modell besser geeignet und wo liegt der preisliche Unterschied?

Panasonic - Lumix DMC-G5KEG-KSystemkameras eigen sich fĂŒr Hobbyfotografen, die eine hohe QualitĂ€t der Bilder erreichen möchten. FĂŒr Profis allerdings ist die Systemkamera eher ungeeignet, so dass weiterhin auf die Spiegelreflexkamera ausgewichen wird.

Was den Preis angeht, kann man bei spiegellosen Systemkameras viel Zubehör erwerben, was natĂŒrlich aufgrund der QualitĂ€t hochwertiger gefertigt ist.

Folglich ist die Systemkamera kostenintensiver als eine Bridgekamera. Aber bei der Bridgekamera kann das Objektiv nicht ausgetauscht werden, was wiederum eine BeeintrÀchtigung von Bildern bestimmter Situationen hervorruft. Hochwertige Bridgemodelle können zwischen einem Anschaffungspreis von 300 bis 500 Euro liegen.

Besonders auf Reisen macht es sich bemerkbar, dass die Bridgekamera kein weiteres Zubehör benötigt. Wir eine Systemkamera mitgefĂŒhrt, muss wesentlich mehr Zubehör mitgenommen werden, um fĂŒr jede Situation das passende Objektiv wĂ€hlen zu können.

Allerdings muss auch gesagt werden, dass bei spiegellosen Systemkameras das Rauschverhalten geringer ist, was die QualitÀt der Bilder besagt. Möchten Sie folglich hochwertige Bilder, ist die Anschaffung einer Systemkamera vorteilhafter. Möchten Sie Urlaubsbilder in normaler QualitÀt erhalten, können Sie dies mit einer Bridgekamera bewÀltigen. Vorteilhaft ist auch, dass die Bridgekamera nahezu in jede Tasche passt, wÀhrend eine Systemkamera doch einiges an mehr Platzvolumen benötigt.

NĂŒtzliches Zubehör fĂŒr die Systemkamera

Wenn Sie sich fĂŒr eine Systemkamera entscheiden, ist es vorteilhaft, gleich an das Zubehör zu denken. Denn das passende Zubehör kann ĂŒber schöne und unschöne Bilder entscheiden. Es ist also nicht gesagt, dass Sie auch mit einer guten Kamera gute Bilder aufnehmen können. Erst mit den Möglichkeiten, welches das Zubehör bietet, können Einstellungen optimiert werden.

Sony - Alpha 6000 SystemkameraDies ist besonders bei einem Stativ zu erkennen. Eine Systemkamera kann mit einem Stativ ausgestattet werden, damit wackelfreie Bilder entstehen.

Dies hat mehrere Vorteile, wenn Sie zum Beispiel Naturaufnahmen erstellen möchten. Auch bei Tieraufnahmen ist ein Stativ sinnvoll.

Neben einem Stativ sollten Sie an eine Tasche denken. Denn die Systemkamera mit Objektiven sollte gut vor Ă€ußeren EinflĂŒssen geschĂŒtzt sein. Schon kleinste Kratzer im Objektiv können die Bilder unschön werden lassen. Daher ist eine passende Tasche eine sinnvolle Anschaffung.

Es gibt einige Modelle, wo sich bereits geeignete Taschen im Lieferumfang befinden. Allerdings bieten diese meist nur sehr wenig Platz fĂŒr die separaten Objektive. Daher ist es empfehlenswert nach einer Tasche Ausschau zu halten, wo Kamera und die benötigten Objektive Platz finden.

Das hat ĂŒberdies den Vorteil, dass sich alle benötigten Komponenten an einer Stelle befinden, was die Suche nach dem richtigen Objektiv vereinfacht.

Der Aufsteckblitz ist bei Modellen sinnvoll, die ĂŒber keinen integrierten Blitz verfĂŒgen oder ein separater Blitz hinzugefĂŒgt werden soll. Eine gute Alternative ist ein Systemblitz, der aufgesteckt und wieder bei Bedarf wieder abgenommen werden kann.

Sony - Alpha 6000 SystemkameraNehmen Sie gerne PortrÀts auf, ist ein Faltreflektor eine weitere sinnvolle Anschaffung. Der Faltreflektor kann, wie der Name erahnen lÀsst, praktisch zusammengefaltet werden. Somit können Sie diesen flexibel auch im Freien verwenden.

Hellen sie damit Schattenbereiche auf oder dunkeln Sie einen zu hellen Bereich fachgerecht mit dem Faltreflektor ab. Die Kosten fĂŒr einen Faltreflektor betragen um die 20 Euro.

Ein Trageriemen ist fĂŒr jede Systemkamera unabkömmlich. Denn der Gurt kann bei der Verwendung um den Hals gelegt werden, so dass Ihnen die Kamera nicht einfach so aus der Hand gerissen werden kann.

Er fungiert folglich auch als eine Art Diebstahlschutz. Weiterhin schĂŒtzt der Trageriemen davor, dass Ihnen die Systemkamera einfach aus der Hand fĂ€llt und zu Bruch geht.

Fujifilm - X-A2Wir die Kamera gerade nicht benötigt lÀsst sich der Trageriemen einfach um die Schulter legen, so dass die Systemkamera auch ohne Tasche transportabel bleibt.

Ein guter Trageriemen ist ab einem Preis von 40 bis 80 Euro in einer guten QualitÀt erhÀltlich.

Objektive gehören ebenso zum Zubehör der Systemkameras. Es gibt sie in verschiedenen AusfĂŒhrungen und sind fĂŒr unterschiedliche Systemkameras verfĂŒgbar.

Beachten Sie beim Kauf einer Systemkamera, dass nur die Objektive des Herstellers fĂŒr das Modell geeignet sind.

In der Regel passen andere Objektive nicht auf die Systemkamera. Vorteilhaft ist es fĂŒr jede Situation ein passendes Objektiv in der Tasche zu haben.

Somit lÀsst sich schnell eine Naturaufnahme knipsen oder die Architektur einer interessanten Stadt festhalten.

Achten Sie beim Kauf genau drauf, welche Eigenschaften das Objektiv aufbringen sollte. Denn auch hier gibt es weiter Differenzen, so dass nicht jedes Objektiv fĂŒr jeden Einsatzbereich geeignet ist.

Alternativen zur Systemkamera

Systemkameras zÀhlen schon zu den ProfigerÀten. Sie gleichen von der QualitÀt her den Spiegelreflexkameras nur das auf die Verwendnung eines Spiegels verzichtet wurde. Spiegelreflexkameras können eine Alternative zur Systemkamera darstellen, insofern Sie perfekte Bilder aufnehmen möchten.

Sony - Alpha 6000 SystemkameraHochwertige Spiegelreflexkameras können gut und gerne mehrere Tausend Euro kosten. Diese Anschaffung lohnt sich daher nur, wenn professionelle Bilder geknipst werden. Bevor es an den Kauf einer Kamera geht, ist es sinnvoll ein festgelegtes Budget fĂŒr eine Kamera nicht zu ĂŒberschreiten.

Spiegelreflexkameras verfĂŒgen ĂŒber einen Sucher, der einen bestimmten Bildausschnitt besser hervorheben kann.

Diese Funktionen kann eine Systemkamera nicht aufbringen, da sie ĂŒber keinen Sucher verfĂŒgt. Wenn Sie Hobbyfotograf sind und gerne und viel fotografieren, ist die Anschaffung einer Systemkamera zu empfehlen, da diese gĂŒnstiger in der Anschaffung liegt.

Profis ist der Kauf einer Spiegelreflexkamera anzuraten, da diese im Detail bessere Ergebnisse liefern kann.

Bridgekamera, Digitalkamera und CoNikon - 1 J4 Systemkamera

Wenn Sie einmal eine Systemkamera in Verwendung hatten, möchten Sie auf kein Modell mehr ausweichen, welches nicht an die Leistung einer Systemkamera heranreicht. Selbst im Bereich Unterwasserkamera gibt es bereits Modelle, die als Systemkamera bezeichnet werden und herrliche farbgetreue aufnahmen liefert.

Digitalkameras oder Bridgekameras eigenen sich eher fĂŒr Familien, die hin und wieder AusflĂŒge oder Urlaubsreisen mit schönen farbenprĂ€chtigen Bildern festhalten möchten. Geht es jedoch mehr ins Detail, sollte eine hochwertige Kamera erworben werden.

Fazit

Wenn man die Modelle miteinander vergleicht, gibt es nur die Alternative auf ein minderwertiges Modell auszuweichen, welches eher fĂŒr die Fotos fĂŒr den Hausgebrauch gedacht ist.

Bilder in einer guten QualitĂ€t lassen sich mit einer Systemkamera am besten knipsen – vor allen Dingen da auch Preis und Leistung bei den kompakten Modellen ĂŒbereinstimmen.

Fujifim - X-T10 SystemkameraWas kostet eine Systemkamera

Je nach Hersteller und Modell können die Preise sehr weit auseinanderfliegen. Es gibt preiswerte Modelle, die bereits ab 200 Euro erhĂ€ltlich sind. Möchten Sie mehr Ausstattung und Komfort können die Kosten weit ĂŒber 1000 Euro betragen. Im Gegensatz zu hochwertigen Spiegelreflexkameras sind die kompakten Systemkameras jedoch weitaus gĂŒnstiger.

FĂŒr Einsteiger ist es sinnvoll mit einem gĂŒnstigen Modell in die Welt der Fotografie einzusteigen. SpĂ€ter, wenn die Bilder einer höheren QualitĂ€t entsprechen, kann auf ein anderes Modell ausgewichen werden.

ZĂ€hlen Sie sich zu den Hobbyfotografen, die bereits Ahnung von der Materie haben, kann eine passende Systemkamera weit mehr als 1000 Euro kosten. Allerdings sollten Sie den zum Anschaffungspreis auch das Zubehör rechnen. Denn Objektive mĂŒssen in der Regel separat erworben werden.

Mittelklasse Modelle liegen im Bereich um die 600 Euro und liefern darĂŒber hinaus auch eine passable QualitĂ€t an Bildern. Achten Sie zudem auf die Ausstattung und die Akkuleistung, woran bei gĂŒnstigen Modellen eingespart wird.

Je mehr mit einer Systemkamera möglich ist, umso besser wird die QualitÀt der Bilder und umso mehr Freude werden Sie beim Fotografieren erhalten.

WeiterfĂŒhrende Links und Quellen

1. http://www.weekend.at/digital/digitalkamera/die-neuesten-kamera-trends-im-ueberblick/17.455.137

2. http://www.astrofotografie.org/index.htm

3. http://www.spiegel.de/thema/systemkameras/

4. http://www.wepreserve.eu/systemkamera-spiegellose-zukunft/

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