Beratene Verbraucher:
35890941
Suche
Generic filters
Nur genaue Treffer
Suche im Titel
Suche im Inhalt
Suche in Zusammenfassung
FotorucksÀcke im Test auf ExpertenTesten
Getestete Produkte 10
Investierte Stunden 77
Ausgewertete Studien 2
Gelesene Rezensionen 720

Fotorucksack Test - so nehmen Sie Ihre Lieben mit in den Urlaub - Vergleich der besten FotorucksÀcke 2019

Wer viel reist, der möchte diese Momente gerne festhalten. DafĂŒr ist eine FotoausrĂŒstung von Nöten, die sicher transportiert werden muss. Wichtig ist hierfĂŒr ein Fotorucksack. ExpertenTesten hat verschiedene Tests verglichen.

Fotorucksack Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

Ähnliche Vergleiche anzeigen

Was ist ein Fotorucksack?

FotorucksĂ€cke Ă€hneln in Form und GrĂ¶ĂŸe einem Tagesrucksack. Allerdings unterscheidet sich die Innenaufteilung dieser Modelle erheblichen von allen anderen RucksĂ€cken. Zahlreiche gepolsterte FĂ€cher nehmen passgenau Fotoapparat und Objektive auf. DarĂŒber hinaus bieten diese Rucksackmodelle auch fĂŒr Stativ, Akkus, Blitz, Speicherkarten etc. genĂŒgend Stauraum.

Wie andere RucksĂ€cke besitzen diese Modelle sowohl zwei Schultergurte als auch einen HĂŒft- und einen Brustgurt. Ein Fotorucksack dient somit dem Transport des Fotoequipments und schĂŒtzt dieses vor StĂ¶ĂŸen, Staub und NĂ€sse. Aufgrund der FĂ€chereinteilung ordnen diese RucksĂ€cke die gesamte AusrĂŒstung ĂŒbersichtlich und gewĂ€hren einfachen Zugriff.

Wie funktioniert ein Fotorucksack?

Das Tragesystem eines Fotorucksacks funktioniert genau so wie bei allen anderen RucksĂ€cken: Die Last ruht auf den beiden Schultergurten und dem HĂŒftgurt. Mit dem Brustgurt lĂ€sst sich der Abstand der Schultergurte regulieren, sodass diese immer mittig auf den Schultern liegen.

FotorucksĂ€cke verfĂŒgen grundsĂ€tzlich ĂŒber zahlreiche FĂ€cher und Taschen. Die grĂ¶ĂŸeren FĂ€cher unterteilen gepolsterte Trennelemente. Da diese Elemente ĂŒber KlettverschlĂŒsse verfĂŒgen, ermöglichen sie eine variable Einteilung des Innenraums. Die FĂ€cher lassen sich somit entsprechend der zu transportierenden AusrĂŒstung anpassen. Bei der Grundeinteilung orientieren sich die Hersteller an der GrĂ¶ĂŸe von gebrĂ€uchlichen Kameras und Objektiven.

Somit befindet sich jeder AusrĂŒstungsgegenstand in einem eigenen Fach und stoßt daher nicht mit anderen GegenstĂ€nden zusammen. Durch die Anpassungsmöglichkeit der FĂ€cher “sitzt” jeder AusrĂŒstungsgegenstand fest im jeweiligen Fach und schlĂ€gt auch beim Laufen mit dem Rucksack nicht hin und her.

Diese FĂ€cher sind ĂŒber ReißverschlĂŒsse einfach zu erreichen. HĂ€ufig konzipieren Hersteller ihre FotorucksĂ€cke, sodass der Zugriff auf die Kamera mit montiertem Objektiv nur wenige Handgriffe erfordert und in wenigen Sekunden erfolgen kann. Um an die Zweitkamera, Objektive oder das Zubehör zu gelangen, sind weitere Handgriffe erforderlich. Somit fĂ€llt beim eiligen Herausziehen des Fotoapparats nicht der Rest des Equipments aus dem Rucksack.

Um den wertvollen Inhalt des Fotorucksacks zusĂ€tzlich zu schĂŒtzen, statten Hersteller die Modelle zumeist mit einem verstĂ€rkten Boden oder flachen FĂŒĂŸen aus Kunststoff aus. Somit steht der Rucksack auch problemlos auf nassem oder dreckigem Untergrund. Zudem besitzen viele FotorucksĂ€cke einen RegenĂŒberzug.

Somit besteht die Funktion eines Fotorucksacks im sicheren Transport der FotoausrĂŒstung. Dabei gewĂ€hrleisten eine ĂŒbersichtliche Ordnung und der direkte Zugriff auf die Kamera eine unkomplizierte Handhabung der RucksĂ€cke in der Praxis.

Fotorucksack: Diese Modelle empfehlen Fotografen

FĂŒr unseren Fotorucksack Test haben wir bei diversen Fotografen, die regelmĂ€ĂŸig Kamera-Equipment auf YouTube vorstellen und von der Fotocommunity auch sehr geachtet werden, nach Empfehlungen fĂŒr den besten Fotorucksack gesucht.

Das erste Kriterium, auf welches die Fotografen natĂŒrlich achten, ist die QualitĂ€t. Wer mehrere tausend Euro an Equipment durch die Gegend trĂ€gt, will sich auf seinen Fotorucksack verlassen können. Die ReißverschlĂŒsse und NĂ€hte mĂŒssen stabil sein und dĂŒrfen unter keinen UmstĂ€nden aufplatzen oder reißen.

In puncto QualitĂ€t empfiehlt beispielsweise Dr. Thomas Hintze von der RAW Akademie fĂŒr Fotografie und Film aus Essen die Marke Lowepro. Als Beweis fĂŒhrt er in seinem neusten YouTube Video seinen ersten Fotorucksack Lowepro vor, welcher auch nach ĂŒber 20 Jahren immer noch (mittlerweile als Wanderrucksack) im Einsatz ist.

Nach einem weiteren Lowepro Modell, dem Fotorucksack Lowepro Pro Trekker 450 AW (welcher ebenfalls schon 12 Jahre seinen guten Dienst getan hat) ist er 2018 auf ein neues Modell umgestiegen. Er habe auch mit anderen Herstellern geliebÀugelt, landete am Ende aber doch wieder bei Lowepro und hat sich den Fotorucksack Lowepro Pro Runner BP 450 AW II zugelegt.

Der AW (All Weather) Rucksack hat im stabilen Boden eine RegenschutzhĂŒlle mit der man den Rucksack schnell und praktisch komplett vor NĂ€sse schĂŒtzen kann. Eine große Verbesserung sei hier, dass nicht mehr so viele Striemen vom Rucksack hĂ€ngen, mit denen man bei der Tour durch den Wald beim Pro Trekker auch schon mal festhĂ€nge.

Beim Aufbau ist Hintze wichtig, dass der Fotorucksack ein großes Fach in der Mitte fĂŒr ein Super-Zoom-Objektiv bietet, um welches man alles andere Equipment herum drapieren kann.

Fotograf Benjamin Jaworskyj scheint seine FotorucksĂ€cke etwas hĂ€ufiger zu wechseln. Nachdem er 2013 noch den Fotorucksack XTREMplus Dynamik Shuttle M mit Diebstahl Schutz empfohlen hat und in seinem YouTube Video dazu unter anderem vorgefĂŒhrt hat, wie man mit dem befĂŒllten Rucksack auch hĂŒpfen kann und ihn zu Boden werfen kann, ohne dass das Equipment Schaden nimmt, hat er nun schon zwei weitere Modelle gekauft. Einen Fotorucksack EVOC Sports CP 18l (18 Liter Volumen) und ein grĂ¶ĂŸeres Modell von EVOC (Fotorucksack EVOC CP 26l?).

Der grĂ¶ĂŸere Fotorucksack sei toll, aber fĂŒr den Transport im GelĂ€nde doch etwas sehr groß und er ginge zwar im Flugzeug noch als HandgepĂ€ck durch, wĂŒrde aber immer die volle Aufmerksamkeit der SicherheitskrĂ€fte auf sich ziehen, wĂ€hrend der kleine EVOC Sports gar nicht als Fotorucksack zu erkennen sei. Er biete dennoch genug Stauraum fĂŒr die komplette Ausstattung samt Stativ und sogar noch Platz fĂŒr „etwas zu futtern“.

Preislich liegen die FotorucksĂ€cke von EVOC ĂŒber den Preisen von Lowepro, haben dafĂŒr aber auch ein (unserer Meinung nach) ansprechenderes Design.

Fotograf Stefan Wiesner empfiehlt eine Kombination von mehreren Taschen, wobei er als Rucksack den Fotorucksack K&F Concept wÀhlt. An diesem ist neben den Funktionen auch das Design sehr interessant, welches sich optisch sehr von anderen FotorucksÀcken unterscheidet.

Wie man sieht, wÀhlen die Fotografen unterschiedliche Modelle, wobei alle ihren Fokus auf Landschaftsfotografie legen.

Die Vorteile & Anwendungsbereiche eines Fotorucksacks

FotorucksĂ€cke richten sich an Fotografinnen und Fotografen, die eine DSLR Systemkamera oder eine analoge Spiegelreflexkamera benutzen. Da die RucksĂ€cke dem Transport dienen und gleichzeitig einen direkten Zugriff erlauben, liegen die Anwendungsbereiche hauptsĂ€chlich unter freiem Himmel. Dazu gehören vor allem die Natur-, Tier-, Straßen-, Abenteuer- und Reisefotografie. Bei diesen Anwendungen ĂŒberzeugen die RucksĂ€cke mit gutem Tragekomfort. Dabei ist die AusrĂŒstung zu jedem Zeitpunkt sicher verpackt und trotzdem besteht unterwegs die Möglichkeit, schnell zur Kamera zu greifen. Zudem akzeptieren Fluggesellschaften einige Fotorucksackmodelle als HandgepĂ€ck.

Im Bereich der Veranstaltungs- und Modefotografie bieten sich diese RucksĂ€cke als reines Transportmittel an. Aufgrund der ĂŒbersichtlichen Einteilung besteht dann vor Ort keine Notwendigkeit, das gesamte Equipment auszupacken. Somit dient der Rucksack in diesem Kontext dem Transport der FotoausrĂŒstung und dem organisierten Arbeiten vor Ort.

Die Vorteile eines Fotorucksacks

  • Tragekomfort
  • umfassender Schutz fĂŒr die FotoausrĂŒstung
  • organisiert die AusrĂŒstung ĂŒbersichtlich
  • direkter Zugriff auf die Kamera

Welche Arten von FotorucksÀcken gibt es?

FotorucksĂ€cke unterscheiden sich hauptsĂ€chlich in GrĂ¶ĂŸe und Handhabung. Die Handhabung beeinflussen vor allem die Anordnung der ReißverschlĂŒsse und die Möglichkeiten der FĂ€chereinteilung im Inneren.

  • Die Anordnung der ReißverschlĂŒsse

Die Anordnung der ReißverschlĂŒsse zum Öffnen des Fotorucksacks wirkt sich auf die Handhabung aus. Neben der klassischen Anordnung eines umlaufenden ReißverschlĂŒssen gibt es andere innovative Varianten.

Beim umlaufenden Reißverschluss mit zwei Schiebern lĂ€sst sich der Rucksack auf die Tragegurte legen und komplett aufklappen. Somit besteht ĂŒbersichtlicher Zugriff auf den gesamten Inhalt. Einige Hersteller ordnen im oberen Drittel auf beiden Seiten einen Gurt mit Klickverschluss (Steckschnallen) an. Da diese Gurte ĂŒber den Reißverschluss verlaufen, verhindern die geschlossenen Gurte das Öffnen des Reißverschlusses ĂŒber die gesamte LĂ€nge. Somit sehen die Hersteller im oberen Bereich ein Fach fĂŒr den schnell Zugriff vor. Dieses lĂ€sst sich problemlos öffnen, ohne dass sich aus Versehen der gesamte Reißverschluss öffnet und somit die ĂŒbrige AusrĂŒstung unter UmstĂ€nden herausfĂ€llt.

Einige Hersteller ordnen den umlaufenden Reißverschluss direkt am RĂŒckenbereich des Rucksacks an. Also verlĂ€uft der Reißverschluss um das Tragesystem herum. Beim Öffnen dieser Modelle lĂ€sst sich entsprechend die gesamte RĂŒckseite des Rucksacks mit Tragesystem aufklappen. Dieses System bietet zwei Vorteile. Da der Reißverschluss direkt am RĂŒcken verlĂ€uft, kann niemand unbemerkt an den wertvollen Inhalt des Rucksacks gelangen. Zudem besteht die Möglichkeit, den Rucksack zu öffnen, ohne ihn dafĂŒr ganz abzusetzen.

Bei angelegtem HĂŒftgurt lassen sich die beiden Arme aus den Schultergurten ziehen und der gesamte Fotorucksack um die HĂŒfte nach vorne drehen. Der Rucksack hĂ€ngt dann horizontal vor dem Oberkörper, wobei das Tragesystem nach oben zeigt. Da sich der Reißverschluss auf dieser Seite befindet, lĂ€sst sich der Rucksack einfach öffnen.

Einige FotorucksĂ€cke besitzen einen seitlichen Reißverschluss im unteren Bereich: Diese Idee stammt von den Slingbags. Nach dem Absetzen eines Schultergurts lĂ€sst sich der Rucksack mit einer Hand auf die Körpervorderseite ziehen, sodass die andere Hand an dieses seitliche Fach gelangt. Das Gewicht des Rucksacks ruht wĂ€hrendessen auf einer Schulter. Dieser direkt Zugriff auf die Kamera erfolgt schnell und unkompliziert.

  • Die Tragesysteme

FotorucksĂ€cke besitzen ein klassisches Tragesystem, das aus Schultergurten sowie Brust- und HĂŒftgurt besteht. Allerdings erweitern einige Hersteller die Tragemöglichkeiten ihrer Rucksackmodelle, indem sie zusĂ€tzlich das Tragen als Slingbag mit nur einem Tragegurt ermöglichen. Besonders hochwertige Rucksackmodelle bieten ein individuell justierbares Tragesystem und eine belĂŒftete RĂŒckenpartie.

Weitere Informationen!

Bei den Alternativen zum Fotorucksack stellen wir Slingbags detaillierter vor:

  • Die FĂ€chereinteilung

Alle FotorucksĂ€cke zeichnen sich durch flexible Einteilungsmöglichkeiten des Innenraums aus. Hier bieten viele Modelle eine Dreiteilung in LĂ€ngsrichtung. Durch Trennelemente mit Klettverschluss lassen sich diese langen FĂ€cher entsprechend der ObjektivgrĂ¶ĂŸen individuell unterteilen. FĂŒr die Kamera mit montiertem Objektiv sehen alle Rucksackmodelle ein T-förmiges Fach vor. Dieses Kamerafach befindet sich – fĂŒr den schnell Zugriff – im oberen Bereich des Rucksacks. Nur bei Modellen mit seitlichem Schnellzugriff ordnen Hersteller dieses Fach entsprechend im unteren Teil des Rucksacks an.

  • Weitere Ausstattungsmerkmale

FĂŒr Speicherkarten und Akkus bieten FotorucksĂ€cke grundsĂ€tzlich eigene FĂ€cher bzw. Taschen. Zudem besitzen einige Modelle auch ein Laptopfach. Um auch ein Stativ (Tripod) sicher zu transportieren, verfĂŒgen viele FotorucksĂ€cke ĂŒber spezielle Befestigungsmöglichkeiten an der Außenseite – andere Modelle besitzen ein Innenfach fĂŒr ein Reisestativ. Zahlreiche Hersteller statten ihre FotorucksĂ€cke mit einem Regenschutz aus: Dieser befindet sich in einer Außentasche, sodass die wasserdichte RegenhĂŒlle im Falle eines Schauers schnell zur Hand ist.

  • Die FotorucksackgrĂ¶ĂŸen

Im Gegensatz zu den RucksĂ€cken fĂŒr den Trekkingbereich geben Hersteller selten die GrĂ¶ĂŸe der FotorucksĂ€cke in Litern an. Fotorucksackhersteller geben stattdessen an, wie viele Kameras und Objektive in ihren Rucksackmodellen Platz finden. Kleine Modelle nehmen eine Kamera mit montiertem Objektiv, zwei Wechselobjektive und Zubehör wie Speicherkarten etc. auf. In Modelle der mittleren GrĂ¶ĂŸe passen bis zu fĂŒnf Wechselobjektive und unter UmstĂ€nden ein Kamerabody (KameragehĂ€use ohne Objektiv). Große FotorucksĂ€cke bieten Raum fĂŒr bis zu zehn Wechselobjektive, ein zusĂ€tzliches KameragehĂ€use und zahlreiches Zubehör.

So haben wir die FotorucksÀcke getestet?

In einem externen Fotorucksack Test 2019 stellen Testpersonen die VerarbeitungsqualitĂ€t, das Tragesystem und die Handhabung der Modelle in den Mittelpunkt. Da diese RucksĂ€cke dem Transport einer wertvollen FotoausrĂŒstung dienen, sollten sie eine entsprechend hohe und vertrauenswĂŒrdige QualitĂ€t besitzen. Das Tragesystem bestimmt den Komfort. Aber letztlich entscheidet auch die Handhabung darĂŒber, ob der Fotorucksack dauerhaft in der Praxis zum Einsatz kommt.

  • Die VerarbeitungsqualitĂ€t

Beim Test der VerarbeitungsqualitĂ€t berĂŒcksichtigen die externen Fotorucksack Tests auch die vom Hersteller verwendeten Materialien. Starke Kunstfasergewebe bieten mehr Reißfestigkeit als einfacher Nylonstoff. Ebenso versprechen doppelte NĂ€hte eine bessere Belastbarkeit. Zum Test packen die Tester alle Modelle voll. Auf keinen Fall darf diese Maximalbelastung an den NĂ€hten erkennbar sein: Bei minderwertigen NĂ€hten entsteht besonders an den zentralen NĂ€hten der Schultergurte ein schmaler Zwischenraum.

  • Das Tragesystem

Die Testpersonen testen den Tragekomfort der FotorucksĂ€cke bei Maximalbelastung. Besonders der direkte Vergleich der Testmodellen macht die Unterschiede schnell erkennbar. Zudem werden positive Testpunkte fĂŒr Modelle mit verstellbarem Tragesystem vergeben, da dies individuellen Komfort gewĂ€hrleistet. DarĂŒber hinaus sammeln RucksĂ€cke mit belĂŒfteter RĂŒckenpartie Pluspunkte in einem Test. Außerdem sollten die RucksĂ€cke einen HĂŒftgurt mit Polsterung, fĂŒr eine gute Bewertung im Test besitzen. Bei einer umfangreichen FotoausrĂŒstung kommen schnell mehrere Kilogramm an Gewicht zusammen, sodass ein gepolsterter HĂŒftgurt zur Entlastung der Schultern vorhanden sein sollte.

  • Die Handhabung

Testpersonen bevorzugen keine bestimmte Art der Handhabung. Allerdings untersuchen sie im Rahmen eines Fotorucksack Tests 2019 die Stimmigkeit der jeweiligen Handhabung. Also testen sie die Gesamtkonzeption der FotorucksĂ€cke. Einige Taschen- bzw. Fachanordnungen machen z. B. nur im Rahmen eines bestimmten Handhabungskonzepts Sinn, erweisen sich aber im Kontext eines anderen Konzepts als unbrauchbar. Die Tester achten somit auf eine in sich schlĂŒssige Handhabung der FotorucksĂ€cke.

  • Einige Worte zur RucksackgrĂ¶ĂŸe

In Tests wird die GrĂ¶ĂŸe nicht direkt bewertet: Ein großer Rucksack ist nicht unbedingt besser als ein kleiner Rucksack. Allerdings bewerten die Testpersonen es als positiv, wenn Hersteller die GrĂ¶ĂŸe eines Rucksacks optimal ausnutzen. Ein Beispiel: Zwei Modelle besitzen nahezu die gleichen Außenabmessungen. Falls nun ein Rucksackmodell Platz fĂŒr mehr Wechselobjektive bietet als das andere Modell, fĂŒhrt das in einem Fotorucksack Test zu Pluspunkten.

Worauf muss ich beim Kauf eines Fotorucksacks achten?

Achten Sie beim Kauf eines Fotorucksacks auf die QualitĂ€t, da Ihre FotoausrĂŒstung wertvoll ist: Sparen Sie nicht am falschen Ende. BezĂŒglich der GrĂ¶ĂŸe entscheidet der Umfang Ihrer AusrĂŒstung. Wenn Sie bereits eine umfangreiche FotoausrĂŒstung besitzen und nur Teile davon mitnehmen wollen, richten Sie sich nach dem Anwendungsbereich und der Tourdauer.

Unser Fotorucksack Vergleich-Testsieger zeichnet sich durch ein schlĂŒssiges Handhabungskonzept aus. Allerdings entscheiden bei der Handhabung auch persönliche Vorlieben und ArbeitsablĂ€ufe. Bestellen Sie zwei Rucksackmodelle, wenn Sie unsicher sind, welches Konzept Ihnen zusagt.

Wir empfehlen ein klassisches Modell mit Reißverschluss auf der RĂŒckseite und ein Modell mit alternativem Konzept. Wenn Sie verstĂ€rkt im urbanen Raum fotografieren, bietet sich ein Rucksack mit Reißverschluss am Tragesystem an, da dieser vor unerwĂŒnschten Zugriff schĂŒtzt. Wollen Sie hingegen schnell einsatzbereit sein, testen Sie einen Fotorucksack mit seitlichem Zugriff.

Kurzinformation zu fĂŒhrenden Herstellern

Aus diversen Fotorucksack Tests stellen wir verschiedene Hersteller dieser RucksĂ€cke vor. Diese haben sich auf Fotozubehör spezialisiert oder begannen ihre Unternehmen als Teil der Fotobranche. DarĂŒber hinaus bieten auch Hersteller aus der Outdoor-, Lifestyle- oder ReisegepĂ€ckbranche diese FotorucksĂ€cke an. Dazu gehören u. a. Jack Wolfskin, The North Face, Ortlieb, Crumpler, Samsonite, Dakine und Pacsafe.

  •  Hama
  • Mantona
  • Vanguard
  • Lowepro
  • Tamrac
Das deutsche Unternehmen Hama besteht seit 1923. Aus dem Fotogroßhandel und Hersteller von LaborausrĂŒstung hat sich ein weltweit agierendes Unternehmen entwickelt. Heute produziert und vertreibt Hama sowohl Zubehör fĂŒr die Fotografie als auch fĂŒr Computer und Unterhaltungselektronik. Das Unternehmen beschĂ€ftigt weltweit ungefĂ€hr 2.500 Mitarbeiter. Im Bereich der RucksĂ€cke und Taschen bietet Hama verschiedene Modelle in unterschiedlichen GrĂ¶ĂŸen, die besonders Hobbyfotografen ansprechen.
Niclas Walser grĂŒndete im Jahr 1998 einen Versandhandel fĂŒr gebrauchte FotoausrĂŒstung. Danach erfolgte ein steiler Aufstieg des Unternehmens, der zur GrĂŒndung der eigenen Marke walimex im Jahr 2003 fĂŒhrte. Die Marke mantona ĂŒbernimmt Foto Walser im Jahr 2011. Zum Sortiment gehören neben Stativen vor allem FotorucksĂ€cke und -taschen. Diese richten sich an Amateure.
Vanguard besteht seit 1986 und der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich im chinesischen Guangdong. Vor allem an Fotografen, Angler und JÀger richtet sich die Marke mit diversem Zubehör. Fotografen finden im Sortiment neben Stativen und anderem Zubehör zahlreiche FotorucksÀcke sowie -taschen.
Mike, Greg und Jeff grĂŒndeten im Jahr 1967 Lowepro als Schwesterunternehmen von Lowe Alpin. Im Jahr 1972 brachte die amerikanische Marke erstmals eine gepolsterte Tasche fĂŒr Fotoequipment auf den Markt. Lowepro hat im Lauf der Unternehmensgeschichte zahlreiche Neuerungen entwickelt, die heute zum Standard bei FotorĂŒcksĂ€cken und -taschen gehören. Heute bietet die Marke ein differenziertes Sortiment fĂŒr Profis und Amateure.
Das amerikanische Unternehmen besteht seit 1977 und gilt als Erfinder der Toploadertaschen. Außer diversen Taschen gehören auch verschiedene Rucksackmodelle zum Sortiment. Mit diesen RucksĂ€cken richtet sich Tamrac an Amateure oder Profis.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meinen Fotorucksack am besten?

Beide Varianten des Einkaufs bieten Vor- und Nachteile. Wir stellen Ihnen im Folgenden beide Möglichkeiten vor. Die verschiedenen Modelle fĂŒr einen Fotorucksack Test wurden ĂŒber das Internet bestellt. ZunĂ€chst beleuchten wir jedoch den Einkauf beim FachhĂ€ndler.

  • Der Einkauf beim FachhĂ€ndler

Das FĂŒhren eines Fachhandels fĂŒr Fotozubehör lohnt sich nur in grĂ¶ĂŸeren StĂ€dten. Somit kommt auf viele Kunden eine**Anfahrt** mit Auto oder Bahn zu. Wenn der HĂ€ndler keine eigenen ParkplĂ€tze zur VerfĂŒgung stellt, erfordert die**Parkplatzsuche** zusĂ€tzlich Zeit. Zumeist gestaltet sich das Sortiment vor Ort ĂŒberschaubar, wobei einige HĂ€ndler bestimmte Marken bzw. Hersteller bevorzugen und andere grundsĂ€tzlich nicht fĂŒhren. Somit sinkt die Wahrscheinlichkeit, den optimalen Fotorucksack fĂŒr die eigenen BedĂŒrfnisse zu finden. Zudem muss die Entscheidung fĂŒr ein Modell in kurzer Zeit fallen, da Kunden den FachhĂ€ndler sonst ein weiteres Mal aufsuchen mĂŒssen. Also werden viele Kunden Kompromisse machen.

  • Der Einkauf bei einem OnlinehĂ€ndler

Der Onlinekauf gestaltet sich demgegenĂŒber stressfrei, da Kunden den Einkauf nicht planen mĂŒssen. Aufgrund der fehlenden Öffnungszeiten im Onlinehandel kaufen sie ein, wenn es die eigene Zeiteinteilung erlaubt. Zudem bieten große OnlinehĂ€ndler ein breiteres Sortiment, das nicht nur mehr Modelle umfasst, sondern auch zahlreiche unterschiedliche Hersteller berĂŒcksichtigt. Es besteht nicht die Notwendigkeit, sich sofort zu entscheiden. Wenn Kunden unsicher sind, bestellen sie einfache verschiedene Modelle zur Ansicht. So finden sie unkompliziert das geeignete Fotorucksackmodell fĂŒr die persönlichen AnsprĂŒche. Bei jedem Onlinekauf – solange es sich nicht um gebrauchte Ware handelt – steht Kunden nach dem Fernabsatzgesetz das Recht des Umtauschs zu.

Im Gegensatz zum FachhÀndler bietet der Onlinekauf dem Kunden:

  • ein stressfreies, da zeitunabhĂ€ngiges Einkaufen
  • ein sehr breites Sortiment
  • und grundsĂ€tzlich ein Umtauschrecht.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte der FotorucksÀcke

Die Entwicklung der FotorucksÀcke hÀngt eng mit der Weiterentwicklung der Fotoapparate in der zweiten HÀlfte des 20. Jahrhunderts zusammen. Im gleichen Zeitraum wurde der Rucksack so erfolgreich, dass er sich heute in allen Bereichen des professionellen und privaten Lebens wiederfindet. Somit beeinflussen diese beiden Faktoren gemeinsam die Geschichte des Fotorucksacks.

  • Wichtige Schritte in der Entwicklung des Rucksacks

Bis in die 1950er-Jahre hinein bestanden RucksĂ€cke aus Baumwolle, Leinen oder Leder. Diese Modelle fanden vor allem beim MilitĂ€r Verwendung. Nach dem 2. Weltkrieg begannen amerikanische Rucksackentwickler, ihre Modelle aus Nylon zu fertigen. Diese in den 1930er-Jahren erfundene Chemiefaser verĂ€nderte die Entwicklung von RucksĂ€cken nachhaltig – auch heutige FotorucksĂ€cke bestehen aus Nylon oder Ă€hnlichen Chemiefasern. GegenĂŒber Naturfasern bieten sie eine höhere StrapazierfĂ€higkeit bei gleichzeitig geringerem Gewicht. Zudem saugt Nylon kaum Wasser auf.

  • Tragekomfort und stĂ€rke Orientierung an der Praxis

Gleichzeitig rĂŒckte der Tragekomfort der RucksĂ€cke in den Fokus der Entwickler. Die Entwicklung erster Tragegestelle bzw. -systeme war die Folge. Bis zum Ende der 1960er-Jahre richteten sich die Modelle hauptsĂ€chlich an Bergsteiger und Abenteurer. Um die RucksĂ€cke entsprechend der Praxis zu optimieren, arbeiteten Hersteller mit diesen Aktiven zusammen und berĂŒcksichtigen deren RĂŒckmeldungen. In der Folge schritt die Entwicklung schneller voran als zuvor. Auch heutige Hersteller von FotorucksĂ€cken legen besonderen Wert auf den Tragekomfort. Zudem gestalten sie die FĂ€cher und Handhabung der Modelle entsprechend der Praxis einer Fotografin oder eines Fotografen.

  • Die Tropfenform

Ende der 1960er-Jahre stellt das amerikanische Unternehmen Gerry Outdoors erstmals einen Rucksack in Tropfenform vor. In den 1970er-Jahren eroberten diese RucksÀcke den amerikanischen Alltag und verbreiteten sich im folgenden Jahrzehnt auch in Europa. Die Tropfenform zeichnet heute die meisten TagesrucksÀcke aus und auch Fotorucksackhersteller orientieren sich an dieser Form.

  • Weiterentwicklung der Tragesysteme

In den 1980er-Jahren optimierten Hersteller die Tragesysteme der RucksĂ€cke. Dabei fĂŒhrten sie neue Technologien erst bei großen Rucksackmodellen fĂŒr das Trekking oder Bergsteigen ein. In der Praxis bewĂ€hrte Entwicklungen ĂŒbertrugen die Hersteller im Anschluss auch auf kleinere Rucksackmodelle. Heute gehört auch bei hochwertigen FotorucksĂ€cken ein**belĂŒftetes und individuell anpassbares Tragesystem** zum Standard.

  • Die Differenzierung

Aufgrund des Erfolgs der RucksĂ€cke in allen Lebensbereichen erfolgte eine Differenzierung fĂŒr bestimmte Anwendungen. So entwickelten Hersteller u. a. Fahrrad-, Ski-, Trink- oder NotebookrucksĂ€cke. Zu dieser Entwicklung gehören auch die FotorucksĂ€cke.

  • Kurzer Überblick der Entwicklung des Fotoapparats ab 1950

Im Jahr 1953 stellte Leitz seinen ersten Fotoapparat mit Bajonettverschluss fĂŒr Wechselobjektive vor. Dieser einfache Verschluss ermöglichte das unkomplizierte Austauschen von Kameraobjektiven. Mit der EinfĂŒhrung der Vivitar Serie fĂŒr Zoomobjektiven durch den Hersteller Kiron im Jahr 1973 begann der Erfolg der langen Kameraobjektive mit hoher Brennweite. Im Jahr 1978 brachte Rollei die erste vollelektronische Kamera auf den Markt, die entsprechend Batterien oder einen Akku benötigte. Anfang der 1990er-Jahre kamen erste Digitalkameras auf den Markt. Diese bildeten das Foto nicht auf einem Film ab, sondern verwandelten das Bild mithilfe eines Sensors in digitale Daten und speicherte diese auf einer Speicherkarte. Ab dem Jahr 2000 setzte sich die Digitalfotografie durch und löste die analoge Fotografie ab.

  • Die Bedeutung dieser Entwicklung fĂŒr FotorucksĂ€cke

Der kurze Überblick der grundlegenden Entwicklungen in der Fotografie verdeutlicht, dass die Hersteller von FotorucksĂ€cken mit dem Technikstand der Fotografie Schritt halten mĂŒssen. In den 1970er- und 1980er-Jahren erforderten die RucksĂ€cke fĂŒr Fotografen Stauraum fĂŒr Filme. Heute ist dieser ĂŒberflĂŒssig. Allerdings sollten Speicherkarten und Ersatzakkus in aktuellen RucksĂ€cken einen Platz finden. Weil sich Wechselobjektive durchsetzten, benötigten FotorucksĂ€cke fortan entsprechende FĂ€cher fĂŒr diese unterschiedlichen Objektive. Da die Bearbeitung von digitalen Fotos am Computer erfolgt, bieten viele FotorucksĂ€cke auch ein Laptopfach. Somit stellten FotorucksĂ€cke immer einen Spiegel von zwei unterschiedlichen Entwicklungen dar: Auf der einen Seite antworteten sie auf den Fortschritt der Kameratechnologie und auf der anderen Seite spiegelten sie die allgemeine Rucksackentwicklung. Auch in Zukunft werden die Hersteller mit ihren Fotorucksackmodellen auf diese beiden Entwicklungen RĂŒcksicht nehmen.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die FotorucksÀcke

Die Anwendungsbereiche der Fotografie

Fachleute unterteilen die Fotografie in verschiedene Anwendungsbereiche. Im Folgenden geben wir einen Überblick der einzelnen Bereiche. Dabei erklĂ€ren wir, ob der Einsatz eines Fotorucksacks jeweils empfehlenswert ist.

  • Die PortrĂ€tfotografie

Bei der PortrĂ€tfotografie steht das Abbilden des Menschen im Mittelpunkt. Professionelle PortrĂ€tfotos entstehen hĂ€ufig in einem Studio, somit besteht keine Notwendigkeit fĂŒr einen Fotorucksack. Viele Menschen tragen PortrĂ€tfotos geliebter Menschen in der Brieftasche.

  • Die Reisefotografie

Bei dieser Art der Fotografie geht es um das Festhalten von ReiseeindrĂŒcken. Fast alle Menschen nehmen einen Fotoapparat mit auf ihre Urlaubsreise, um ihre EindrĂŒcke im Bild festzuhalten. Nach der Reise dienen die Fotos als Erinnerung. Sobald mehr als nur eine digitale Kompaktkamera oder ein Smartphone dem Fotografieren im Urlaub oder auf Reisen dient, bietet sich ein Fotorucksack an. Auch professionelle Reisefotografinnen und -fotografen verwenden gerne diese RucksĂ€cke, um die AusrĂŒstung wĂ€hrend der Reisen komfortabel und sicher zu transportieren.

  • Die Reportagefotografie

Diese Art der Fotografie nennt sich auch Fotojournalismus und dient der Bildberichterstattung. Somit steht das Dokumentieren des Zeitgeschehens im Mittelpunkt. Entsprechend weit fÀchern sich die Themen auf: Politik, Sport, Kultur, Krieg usw. Professionelle Fotojournalistinnen und -journalisten sind beruflich viel unterwegs. Somit gehört diese Art der Fotografie zu den klassischen Einsatzbereichen von FotorucksÀcken.

  • Die Natur- und Tierfotografie

Das Fotografieren von Tieren, Pflanzen und Landschaften findet fast immer in der Natur statt. Somit verwenden Profis wie auch Amateure bevorzugt einen Fotorucksack, da dieser fĂŒr die AusrĂŒstung Sicherheit bietet und gleichzeitig auch bei lĂ€ngeren Fußwegen Tragekomfort bietet.

  • Die Materialien der FotorucksĂ€cke

Wie unser geschichtlicher Überblick zeigt, stellt die Verwendung von Kunstfasern in der Rucksackproduktion einen wichtigen Entwicklungsschritt dar. Heutige FotorucksĂ€cke bestehen grundsĂ€tzlich aus Kunstfasern. Dabei verwenden Hersteller hĂ€ufig Nylon. Das chemische Verfahren zur Herstellung von Nylon entwickelte das amerikanische Unternehmen DuPont in den 1930er-Jahren, sodass es sich bei der Bezeichnung Nylon um einen Markennamen handelt.

  • Besonders robustes Nylongewebe: Cordura

Einige Hersteller verwenden Cordura. Dabei handelt es um ein texturiertes Nylongewebe, das sich durch eine höhere Abrieb- und Reißfestigkeit als herkömmliches Nylon auszeichnet. Dieses sehr robuste Material eignet sich hervorragend fĂŒr FotorucksĂ€cke, da sie einer starken Beanspruchung unterliegen und unter keinen UmstĂ€nden reißen dĂŒrfen. In Produktbeschreibungen von FotorucksĂ€cken folgt auf die Bezeichnung Cordura grundsĂ€tzlich ein Zahl: z. B. Cordura 500D oder Cordura 1000D. Diese Zahlen gefolgt von der Einheit D oder den beschreibt die StĂ€rke des Fadens, den Hersteller fĂŒr das Gewebe verwendet haben. Diese Einheit nennt sich Denier. Dabei bedeutet 100 Denier, dass ein Faden mit einer LĂ€nge von 9000 Metern genau 100 Gramm wiegt. Je schwerer der Faden ist desto robuster das Gewebe. Somit zeichnet sich Cordura 1000D durch eine höhere Reißfestigkeit aus als Cordura 500D.

  • Ripstop

Die Bezeichnung Ripstop beschreibt, dass der Hersteller in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden stĂ€rkere FĂ€den einwebt. HĂ€ufig lĂ€sst sich diese Herstellungsart an der kastenförmigen Struktur des Gewebes erkennen. Diese Technologie verhindert das Ausreißen kleiner Löcher, da die stĂ€rkeren FĂ€den dies in beiden Richtungen verhindern.

Kamera sicher einpacken

Vor dem Packen empfehlen wir Ihnen, sich mit dem Rucksack und seinen verschiedenen Einteilungsoptionen und ReißverschlĂŒssen vertraut zu machen. Viele Hersteller rĂŒsten ihre FotorucksĂ€cke mit einem Fach fĂŒr den unmittelbaren Zugriff aus. In dieses Fach gehört die Kamera mit montiertem Standardobjektiv. Dabei sollte die Kamera passgenau im Fach sitzen und nicht wackeln: Die gepolsterten Begrenzungselemente entsprechend anpassen. Zum Verstauen der ĂŒbrigen FotoausrĂŒstung empfehlen wir, zunĂ€chst alle anpassbaren Trennelemente zu entfernen.

Am besten in einer Ecke das erste Wechselobjektiv verstauen und mit einem Trennelement per Klettverschluss fixieren. In diesem ersten Fach sollte das Objektiv wiederum wackelfrei sitzen. Diese Vorgehensweise bei den ĂŒbrigen AusrĂŒstungsgegenstĂ€nden fortsetzen: Den nĂ€chsten Gegenstand platzieren und anschließend mit einem gepolsterten Element sichern. Auf diese Weise funktioniert die Ermittlung der verschiedenen FachgrĂ¶ĂŸen am einfachsten, sodass jedes Fach optimal zum jeweiligen AusrĂŒstungsgegenstand passt.

Wichtiges Zubehör wie Ersatzakkus und Speicherkarten am besten in seitlichen Taschen oder FĂ€chern verstauen. FĂŒr ein Stativ bieten viele FotorucksĂ€cke eine Befestigungsmöglichkeit außen am Rucksack: Es macht Sinn, diese auch entsprechend zu nutzen.

Beim ersten Packen des Fotorucksacks steht das sichere Verstauen der gesamten AusrĂŒstung im Mittelpunkt. Nach ersten Versuchen in der Praxis werden ungĂŒnstige Anordnungen von bestimmten GegenstĂ€nden auffallen, da sie den Arbeitsfluss behindern. Somit lassen sich mit der Zeit entsprechende Anpassungen der Anordnung vornehmen. So kristallisiert sich fĂŒr jede Fotografin und jeden Fotografen nach einer Weile die optimale Anordnung der AusrĂŒstung heraus.

Hinweis!

  • Im Kapitel FAQ beschreiben wir, welches Equipment am besten in einen Fotorucksack gehört.

FAQ

Was gehört in einen Fotorucksack?

Diese Frage hĂ€ngt mit der Art der Fotografie zusammen: Die Tierfotografie erfordert z. B. eine andere AusrĂŒstung als die Straßenfotografie. Unterschiedliche Aufgaben erfordern unterschiedliche Kameras, Objektive, Blenden und Filter. Somit gibt es keine endgĂŒltige Packliste fĂŒr den Fotorucksack. Trotzdem sind alle Fotografinnen und Fotografen in der heutigen Zeit auf volle Akkus und leere Speicherkarten angewiesen. Auch ein LadegerĂ€t mit entsprechendem Netzkabel und eine mobile Festplatte bzw. ein Laptop erweisen sich als sinnvoll, sobald die Fototour lĂ€nger als nur einen Nachmittag dauert. Außerdem sind eine Blaseblag sowie ein Reisestativ praktisch. Zudem empfehlen wir eine RegenschutzhĂŒlle fĂŒr die Kamera.

Erfahrene Experten raten zu einer Kamera mit einem Standardobjektiv. Außerdem machen ein Tele- und ein Weitwinkelobjektiv zum Wechseln Sinn. Diese drei Objektivarten eröffnen ein weites Spektrum an fotografischen Möglichkeiten. Je nach Anwendungsbereich bieten sich andere Wechselobjektive an. Allerdings sollte Fotografinnen und Fotografen immer ein Standardobjektiv zur VerfĂŒgung stehen.

Weitere Informationen:

Im Kapitel NĂŒtzliches Zubehör geben wir detaillierte Informationen.

Wie viel Platz sollte der Rucksack bieten?

Die Beantwortung dieser Frage hĂ€ngt von dem Anwendungsbereich bzw. der fotografischen Aufgabe ab. AnfĂ€ngern mit noch ĂŒberschaubarer AusrĂŒstung raten wir, an die Zukunft zu denken: Mit der Zeit sammelt sich mehr AusrĂŒstung an.

Somit bietet sich eine RucksackgrĂ¶ĂŸe an, die noch Platz fĂŒr ein oder zwei weitere Objektive lĂ€sst. Allerdings sollte der Fotorucksack nicht viel zu groß sein, da sich die AusrĂŒstungsgegenstĂ€nde dann beim Laufen zu stark hin- und herbewegen – trotz der gepolsterten FĂ€cher. Im Gegensatz zu regulĂ€ren RucksĂ€cken besitzen FotorucksĂ€cke keine Kompressionsgurte, die dieses Problem beheben könnten.

NĂŒtzliches Zubehör

Wir haben praktisches Zubehör zusammengetragen, das wir als sinnvoll fĂŒr das Fotografieren unterwegs erachten. Somit gehört es in einen Fotorucksack.

  • Regenschutz fĂŒr die Kamera

Mit einem Regenschutz lassen sich auch bei schlechtem Wetter unter freiem Himmel beruhigt fotografieren. Hersteller bieten diese SchutzhĂŒllen aus Kunststoff in unterschiedlichen AusfĂŒhrungen an. Diese HĂŒllen reichen von Wegwerfmodellen bis hin zu AusfĂŒhrungen, die eine integrierte Augenmuschel besitzen. WĂ€hrend sich einfache Modelle hauptsĂ€chlich fĂŒr Aufnahmen mit Stativ und Fernauslöser eignen, ermöglichen hochwertige AusfĂŒhrungen ein fast einschrĂ€nkungsfreies Fotografieren bei Regen. Diese praktischen HĂŒllen schĂŒtzen nicht nur vor Regen, sondern auch vor Staub.

  • Mobile Festplatte

Besonders auf lĂ€ngeren Reisen entstehen schnell so viele Fotos, dass auch mehrere Speicherkarten ihr Limit erreichen. Dann hilft nur das Übertragen der Daten auf ein anderes Speichermedium. Dazu bieten sich mobile Festplatten an, die ein integriertes LesegerĂ€t fĂŒr SD-Speicherkarten besitzen. Diese Festplatten speichern mehrere Terabyte und machen die Fotografin oder den Fotografen unabhĂ€ngig von einem Laptop.

  • Speicherkartenbox

Diese flachen Boxen bieten mehrere Speicherkarten Platz und sind wasserdicht. So lassen sich die Karten zusammen in einem der RucksackfĂ€cher verstauen. Obwohl die meisten FotorucksĂ€cke ihren Inhalt vor Wasser schĂŒtzen, ist diese zusĂ€tzliche Sicherheitsmaßnahme sinnvoll: Auf den Speicherkarten befinden sich schließlich viele Fotos.

  • Blasebalg

Ein kleiner Blasebalg eignet sich zur Reinigung von Kamera und Objektiven. Durch einen Luftstoß lassen sich Staub, KrĂŒmel etc. unkompliziert und schnell entfernen. Da diese Art der Reinigung kontaktlos erfolgt, besteht keine Gefahr des Verkratzens von empfindlichen OberflĂ€chen. HĂ€ndler fĂŒr Fotozubehör fĂŒhren diese BlasebĂ€lge, die sich nicht nur unterwegs als praktische kleine Helfer erweisen.

Alternativen zum Fotorucksack

Alle Alternativen zum Fotorucksack ermöglichen ebenfalls den sicheren Transport von Fotoapparat und Zubehör. HierfĂŒr bieten sie der Fotografin oder dem Fotografen ebenfalls gepolsterte Einteilungen und FĂ€cher. Allerdings unterscheiden sich GrĂ¶ĂŸe und Handhabung dieser Alternativen. Daher besitzen diese Taschen und Koffer jeweils bestimmte Anwendungsbereiche: Hier kommen die Vorteile der jeweiligen Lösung besonders zum Tragen.

  • Diverse Fototaschen

Fototaschen besitzen nur einen Schultergurt und bieten zumeist weniger Stauraum als ein Fotorucksack. Zu dieser Art der Taschen gehören Schultertasche und Slingtaschen.

Schultertaschen besitzen einen langen Gurt und hĂ€ngen auf Höhe der HĂŒfte. Bei diesen Taschen erfolgt der Zugriff von oben. Sie nehmen eine Kamera, Objektive und Zubehör auf. Da die Schultertaschen beim schnellen Laufen an die HĂŒfte schlagen, eignen sich diese Modelle nur fĂŒr SpaziergĂ€nge.

Slingtaschen zeichnen sich durch einen Gurt aus, der beim Tragen quer ĂŒber den Oberkörper verlĂ€uft. Somit liegt die Tasche auch quer auf dem RĂŒcken. Ohne die Tasche abzusetzen, lĂ€sst sie sich am Gurt nach vorne ziehen. Die Slingtasche befindet sich dann im Brustbereich und gibt direkten Zugriff auf die Kamera. Meistens nehmen diese Slingtaschen nur einen Fotoapparat und etwas Zubehör (Akkus plus Speicherkarten) auf. Damit die Tasche beim Laufen bzw. Rennen nicht dauernd auf den RĂŒcken schlĂ€gt, besitzen die meisten Modelle einen zweiten schmalen Gurt zur Fixierung. Als Vorbild dienen hierfĂŒr die Messengerbags der Fahrradkuriere.

  • Toploader (Holstertaschen)

Diese Taschen Ă€hneln den Schultertaschen, da sie auch ĂŒber einen einzelnen Schultergurt verfĂŒgen. Allerdings werden diese Holstertaschen etwas höher getragen. Der Zugriff erfolgt von oben, wobei diese Taschen eine Kamera mit montiertem Teleobjektiv aufnehmen. Somit steht bei Toploadertaschen das schnelle “Schießen” von Fotos im Vordergrund. Gleichzeitig lĂ€sst sich die empfindliche Kamera einfach und schnell wieder verstauen.

  • Fotokoffer und -trolleys

Fotokoffer und -trolleys stellen die Alternative mit dem grĂ¶ĂŸten Platzangebot dar. Entsprechend dienen sie dem Transport einer umfangreichen FotoausrĂŒstung mit dem Flugzeug, der Bahn oder dem Auto. Dabei steht der sichere Transport der AusrĂŒstung an erster Stelle und nicht der schnelle Zugriff.

WeiterfĂŒhrende Links und Quellen

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (2.713 Bewertungen. Durchschnitt: 4,74 von 5)
Loading...