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Fahrradrucksack Test 2018 • Die 10 besten Fahrradrucksäcke im Vergleich

Wer viel mit dem Fahrrad unterwegs ist, wird einen Fahrradrucksack zu schätzen wissen.Unser Team hat im Internet unzählige Kundenmeinungen und Tests für unsere Bestenliste gesichtet. Dabei entstanden auch Bewertungen zu Gewicht, Wasserdichte, Komfort und weitere Vorteile.

Fahrradrucksack Bestenliste 2018

Letzte Aktualisierung am: 

  01-Fahrradrucksack-Sporty-Backpack-von-Sportastisch-bb Diamond Candy Jack Wolfskin Unisex Rucksack Velocity 12 COX Swain 30L super leichter wasserdichter Outdoor Rucksack Mardingtop Wasserdicht Fahrrad Schulter Rucksack Outdoor-Local-Lion-12L Lixada-18L-Fahrradrucksack Lixada Wasserabweisend Schulter Fahrrad Rucksack für Mountain Radreisen Wandern Camping Wassertasche läuft Salewa Unisex Wanderrucksack Chip 22 SHTH-Ultraleichter-Fahrradrucksack Kimood Hydra Backpack Rucksack Laufrucksack Fahrradrucksack Sportrucksack KM111 lime green grey
  Premium Fahrradrucksack Sporty Backpack von Sportastisch Diamond Candy Jack Wolfskin Unisex Rucksack Velocity 12 COX Swain 30L super leichter wasserdichter Outdoor Rucksack Mardingtop Wasserdicht Fahrrad Schulter Rucksack Outdoor Local Lion-12L Lixada 18L Fahrradrucksack Lixada Wasserabweisend Schulter Fahrrad Rucksack Salewa Unisex Wanderrucksack Chip 22 SHTH Ultraleichter Fahrradrucksack Kimood Hydra Backpack Rucksack Laufrucksack Fahrradrucksack Sportrucksack KM111 lime green grey
ExpertenTesten TÜV-Siegel ---Unsere Empfehlung 1,0 1,1 1,3 1,5 1,6 1,7 1,9 2,0 2,2 2,3
Marke

Sportastisch

Diamond Candy

Jack Wolfskin

Cox Swain

Mardingtop

Local Lion

Lixada

Lixada

Salewa

SHTH

KiMood

Größe

22 x 32 x 53 cm

50 x 32 x 15cm

45 x 29 x 6 cm

76 x 38 x 15 cm

30 x 12 x 41 cm

43 x 22 x 20cm

ca. 49 x 25 x 18cm

46,2 x 28,8 x 4,2 cm

50 x 31 x 22 cm

44 x 25 x 10 cm

8 x 31 x 21cm

Kapazität

28L

40L

k.A.

30L

k.A.

12L

18L

k.A.

k.A.

5L

ca. 5L

Gewicht

649 g

k.A.

658 g

548 g

290 g

500 g

ca. 700g

558 g

340 g

ca. 600g

k.A.

Saison

Evergreen

Evergreen

Evergreen

Evergreen

Evergreen

Evergreen

Evergreen

Evergreen

Evergreen

Evergreen

Evergreen

Für wen

Unisex

Unisex

Unisex

Unisex

Unisex

Unisex

Unisex

Unisex

Unisex

Unisex

Unisex

Stil

sportlich

sportlich

sportlich

sportlich

sportlich

sportlich

sportlich

sportlich

sportlich

sportlich

sportlich

Wasserdicht

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

nein

ja

nein

Gepolsteter Rücken

ja

ja

nein

ja

ja

ja

ja

k.A.

nein

ja

nein

Rollen

nein

nein

nein

nein

nein

nein

nein

nein

nein

nein

nein

Besonderheiten
  • Polsterung der Schulterträger
  • Praktische Seitentaschen
  • Hochwertiges Material
  • Ergonomisches Design
  • Exklusive 3 Jahre Premium Garantie
  • gute Verarbeitung
  • modernes Design
  • hohe Qualität
  • einfache Bedienung
  • robust
  • für den Alltag
  • Tragesystem mit breiten Gurten
  • ausreichend Platz
  • funktioniert einwandfrei
  • einfach zu bedienen
  • sehr bequem
  • gute Qualität
  • einfach zu bedienen
  • stabil
  • gutes Design
  • gute Qualität
  • gute Verarbeitung
  • einfach zu bedienen
  • funktioniert einwandfrei
  • waschbar
  • waschbar
  • guteVerarbeitung
  • einfach zu bedienen
  • gute Qualität
  • Handhabung
  • guter Verarbeitung
  • hohe Qualität
  • waschbar
  • einfach zu bedienen
  • Handhabung
  • gute Qualität
  • Funktionalität
  • gute Verarbeitung
  • einfach zu bedienen
  • Handhabung
  • Funktionalität
  • Handhabung
  • einfach zu bedienen
  • hohe Qualität
  • gute Verarbeitung
  • Funktionalität
  • gute Verarbeitung
  • hohe Qualität
  • einfach zu bedienen
  • Handhabung
  • Handhabung
  • Qualität
  • Handhabung
  • Funktionalität
  • Benutzung
Komfort Unsere Empfehlung
Ver­ar­bei­tung Unsere Empfehlung
Design Unsere Empfehlung
Preis- / Leistung Unsere Empfehlung
Preisvergleich
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Was ist ein Fahrradrucksack?

Fahrradrucksäcke sind speziell auf die Erfordernisse des Radfahrens angepasst. Meistens liegt ihr Fassungsvolumen zwischen 10 und 30 Litern. Wie normale Rucksäcke besitzen auch die Modelle speziell für Radlerinnen und Radler zwei gepolsterte Schultergurte.

Zudem statten Hersteller Fahrradrucksäcke zumeist mit einem Hüft- und Brustgurt aus. Von anderen Rucksäcken unterscheiden sich diese Modelle aufgrund der Fächeraufteilung und bestimmter Ausstattungsmerkmale, die nur beim Fahrradfahren Sinn machen. Auf diese besonderen Ausstattungsmerkmale gehen wir im übernächsten Kapitel unseres Fahrradrucksack Vergleichs 2018 ein.

Wie funktioniert ein Fahrradrucksack?

Bei einem Fahrradrucksack ruht die Last auf den beiden Schultergurten und auf dem Hüftgurt. Während bei großen Trekkingrucksäcken der Großteil der Last auf dem Hüftgurt ruht, ist die Lastverteilung bei Fahrradrucksäcken ausgeglichener. Hierfür ist vor allem die leicht gebückte Haltung beim Fahrradfahren verantwortlich.

Da besonders Abfahrten zu hohen Geschwindigkeiten führen, sollte der Fahrradrucksack eng am Körper anliegen und in Kurven nicht zu den Seiten rutschen: Dies gewährleistet ein durchdachtes Tragesystem.

Zum Verstauen des Gepäcks bieten Fahrradrucksäcke verschiedene Fächer. Dabei nimmt diese Art des Rucksacks auf fahrradspezifische Ausrüstungsgegenstände wie Helm oder Werkzeug Rücksicht.

 

Die Vorteile & Anwendungsbereiche eines Fahrradrucksacks

Fahrradrucksäcke eignen sich ideal für Tages- oder Wochenendtouren. Dabei nehmen sie in Design, Passform und Größe auf alle Belange von Bikern Rücksicht. Somit überzeugen diese Rucksäcke durch Tragekomfort, eine praktische Fachaufteilung und hilfreiche Ausstattungsdetails. Diese Vorteile kommen nicht nur bei Fahrradtouren zum Tragen, sondern machen den Fahrradrucksack auch zu einem praktischen Begleiter für den Alltag mit Fahrrad in der Stadt oder auf dem Land.

Die Vorteile

  • optimaler Tragekomfort beim Radeln
  • funktionale Aufteilung der Fächer
  • auch im Alltag nutzbar

Die Nachteile

  • zu wenig Stauraum für lange Fahrradtouren

Welche Arten von Fahrradrucksäcken gibt es?

Fahrradrucksäcke lassen sich in zwei Größenkategorien einteilen: Die kleinen Modelle fassen zwischen 10 und 15 Liternund das Fassungsvermögen der großen Fahrradrucksäcke liegt zwischen 15 und 30 Litern.

Das Tragesystem

Das Prinzip des Tragesystems eines Fahrradrucksacks ähnelt den Systemen von anderen Rucksäcken. Somit besteht das Tragesystem aus zwei gepolsterten Schultergurten, deren Abstand sich mit einem schmalen Brustgurt regeln lässt. Sowohl der Brust- als auch die beiden Schultergurte besitzen Schnallen zur Anpassung der Länge.

Der gepolsterte Hüftgurt überträgt einen Großteil der Last auf die Hüftknochen und entlastet somit die Schultern. Ebenfalls über Schnallen lässt sich die Länge dieses Hüftgurts optimal anpassen. Das Öffnen und Schließen dieses Gurts funktioniert dank Blitzverschluss (Steckverschluss) problemlos. Günstige Fahrradrucksackmodelle besitzen nur einen schmalen Hüftgurt, der keinerlei Gewicht trägt. Diese Modelle verhindern nur, dass sich der Fahrradrucksack seitlich bewegt. Grundsätzlich bieten jedoch Tragesysteme mit ausgebildetem Hüftgurt mehr Tragekomfort.

Außer den Gurten des Tragesystems beeinflusst die Ausbildung der Rückenpartie den Tragekomfort des Fahrradrucksacks. Um ein starkes Schwitzen zu verhindern, sorgen Hersteller mit einer dreidimensionalen Gestaltung der Rückenpartie für eine Hinterlüftung: Luftkanäle verhindern, dass es zu Hitzestau kommt. Zudem setzten Rucksackhersteller im Rückenbereich besonders atmungsaktives Mesh-Gewebe ein, das die Transpiration schnell vom Körper wegleitet.

Besonders flexible Tragesysteme

Für besonders hochwertige Rucksackmodelle greifen die Hersteller auf verstellbare Tragesysteme zurück, die sich bei Trekkingrucksäcken bewährt haben. Diese ermöglichen eine individuelle Anpassung entsprechend der jeweilige Rückenlänge der Fahrerin oder des Fahrers. Somit bieten diese Modelle einen höheren Tragekomfort.

Die Rückenprotektoren

Rückenprotektoren unterscheiden Fahrradrucksäcke von fast allen anderen Rucksacktypen – nur Rucksäcke für Snowboarder und Freeskifahrer besitzen ebenfalls diese Protektoren. Bei den meisten Modellen lassen sich diese Protektoren herausnehmen. Sie befinden sich direkt hinter dem Tragesystem des Fahrradrucksacks in einem separaten Fach. Bei einem Sturz schützen diese Protektoren die Wirbelsäule vor schwerwiegenden Verletzungen, da sie die Aufpralllast abfangen: Steine schlagen nicht durch den Rucksack direkt auf die Wirbelsäule durch. Somit erhöhen Fahrradrucksäcke mit diesem Ausstattungsmerkmal die Sicherheit. Vor allem für Mountainbiker empfehlen wir deshalb Fahrradrucksäcke mit integriertem Rückenprotektor.

Das Werkzeugfach

Das Werkzeugfach bildet oft das äußerste Fach und besitzt einen umlaufenden Reißverschluss. Somit besteht die Möglichkeit, dieses Fach komplett aufzuklappen. Dies sorgt für Übersicht und einen direkten Zugriff. Um die Organisation des Werkzeugs zu erleichtern, statten Hersteller das Werkzeugfach mit verschiedenen Unterteilungen aus. So lassen sich Werkzeuge, Flickzeug, Ersatzschlauch etc. übersichtlich verstauen.

Der Helmhalter

Der Helmhalter befindet sich außen am Fahrradrucksack und dient der Aufbewahrung eines Fahrradhelms. Dabei handelt es sich um ein Netz oder ein Stück Stoff, das sich mit vier Gurten außen am Fahrradrucksack befestigen lässt. Einige Hersteller realisieren den Helmhalter durch einfache Gurte, unter denen der Helm – nach dem Festziehen – direkt am Rucksack sitzt.

Die Kompressionsriemen

Die Kompressionsriemen befinden sich an den beiden Seiten des Rucksacks und sind fest mit diesem verbunden. Durch das Ziehen des Gurtendes verringert sich der Abstand der beiden festvernähten Enden des Riemens. Somit komprimieren diese Riemen den gesamten Rucksack und dessen Inhalt. Dadurch verringert sich die Größe und der Rucksack liegt enger am Körper an. Gleichzeitig verhindern angezogene Kompressionsriemen, dass sich die Gepäckstücke in einem nur halb vollen Rucksack hin- und herbewegen.

Reißverschlussfächer bzw. Expander

Reißverschlussfächer bzw. Expander erweitern bei Bedarf das Fassungsvolumen des Fahrradrucksacks um einige Liter. Durch das Öffnen von seitlichen Reißverschlüssen entsteht zusätzlicher Stauraum. In Kombination mit Kompressionsriemen passen Fahrradfahrerinnen und -fahrer somit ihren Rucksack den jeweiligen Bedürfnissen an, sodass der Rucksack niemals schlapp auf dem Rücken hängt.

Außenfächer

Viele Fahrradrucksäcke verfügen über seitliche Außenfächer, die sich im unteren Bereich des Rucksacks und somit knapp über der Hüfte befinden. Aufgrund des einfachen Zugriffs – auch während der Fahrt – eigenen sich diese Außenfächer hervorragend für die Aufbewahrung von Fahrradhandschuhen, Getränkeflaschen oder Müsliriegeln.

Belüftete Fächer

Einige Hersteller rüsten ihre Fahrradrucksäcke mit belüfteten Fächern aus. In diesen Fächern trocknen feuchte Bekleidungsstücke bereits während der Fahrt. Somit beugt ein belüftetes Fach Stockflecken vor.

Reflektoren und Befestigungsmöglichkeit für ein Rücklicht

Viele Fahrradrücksäcke besitzen Reflektoren, die für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sorgen. Allerdings ersetzen diese nicht die gesetzlich vorgeschriebenen Reflektoren am Fahrrad: Die Sicherheit erhöhen sie besonders in der dunklen Jahreszeit trotzdem. Zudem verfügen einige Fahrradrucksäcke über eine kleine Schlaufe zur Befestigung eines batteriebetriebenen Rücklichts. Bei Fahrrädern ohne hinteres Schutzblech befindet sich ein batteriebetriebenes Rücklicht normalerweise an der Sattelstütze. Am Rucksack getragen befindet sich das Rücklicht höher und ist einfacher für andere Straßenverkehrsteilnehmer zu erkennen.

Damenmodelle

Verschiedene Hersteller produzieren auch Fahrradrucksäcke speziell für Damen. Hierbei nehmen die Hersteller Rücksicht auf die tendenziell geringere Körpergröße von Damen. Somit finden besonders Frauen unter diesen Modellen einen Fahrradrucksack, der optimal passt und überzeugenden Tragekomfort bietet.

Kurierrucksäcke

Außerdem gibt es Kurierrucksäcke, die sich in ihrer Form von den übrigen Modellen unterscheiden. Im Gegensatz zu anderen Fahrradrucksäcken besitzen diese Modelle eine auffallend rechteckige Form. Häufig nehmen Kurierrucksäcke Gepäckstücke im A3-Format auf. Diese bestehen aus beschichteten Kunstfasern, welche die Hersteller nicht vernähen, sondern verschweißen. In Kombination mit einem Rollverschluss bieten diese Modelle hundertprozentigen Schutz vor Regen.

Der zumeist fehlende Hüftgurt und das sehr simple Tragesystem dieser Rucksäcke schlagen sich in einem geringeren Tragekomfort nieder. Auch fehlen bei diesen Modellen Kompressionsriemen und Helmhalter. Zudem besitzen Kurierrucksäcke keine aufwendige Fächeraufteilung und auch Außentaschen sind meistens nicht vorhanden.

Anwendungsbereiche

Anwendungsbereich der kleinen Fahrradrucksäcke

Die Modelle dieser Größenkategorie eignen sich für „die schnelle Trainingsrunde“. Besonders Fahrradrucksäcke mit Trinksystem machen hierfür Sinn, da sich Biker komplett auf die Strecke konzentrieren können. Mountainbikern empfehlen wir ein Modell mit integriertem Rückenprotektor. Bei Modellen dieser Größe reicht das Fassungsvermögen aus, um etwas Werkzeug, einige Müsliriegel und eine Regenjacke oder einen Pullover mitzunehmen. Wer einen Fahrradrucksack für das Training sucht und gerne so leicht wie möglich unterwegs ist, der greift zu einem Modell aus dieser Größenkategorie. Nachteil: zu klein für längere Touren.

Anwendungsbereich der großen Fahrradrucksäcke

Diese Größenkategorie bietet sich für längere Touren über das Wochenende an. In diesen Modellen findet mehr Gepäck Platz, sodass auch Touren mit Übernachtung möglich sind. Gleichzeitig gewährleisten Kompressionsriemen immer einen optimalen Schwerpunkt der Rucksäcke. Somit stellen Modelle in dieser Größenkategorie den idealen Begleiter für Profis und Amateure dar. Zudem eignen sich diese Fahrradrucksäcke auch für den Alltag, da sie ausreichend Platz für einen**Einkauf** oder die Schul- bzw. Unibücher bieten.

Anwendungsbereiche der Kurierrucksäcke

Kurierrucksäcke eignen sich am besten für den Alltag. Aufgrund des weniger komfortablen Tragesystems und der nur rudimentär ausgebildeten Hüftgurte stehen sie den übrigen Fahrradmodellen in Sachen Tragekomfort nach. Allerdings verfügen diese Modelle zumeist über ein großes Fach ohne Unterteilung, sodass sich auch größere Gepäckstücke transportieren lassen. Somit liegen die Anwendungsbereiche vor allem im urbanen Alltag. Für reine Fahrradtouren über ein Wochenende bieten Kurierrucksäcke jedoch zu wenig Tragekomfort.

So wurden die Fahrradrucksäcke getestet

In einem Fahrradrucksack Test 2018 treten viele Modelle von verschiedenen Herstellern in unterschiedlichen Testkategorien gegeneinander an. Aus den Testergebnissen der einzelnen Testkategorien wird eine Gesamtnote gebildet, sodass am Schluss ein Fahrradrucksack Testsieger feststeht.

Allerdings bekommt ein Fahrradrucksack nur aufgrund eines großen Fassungsvermögens nicht mehr Punkte als ein kleineres Modell. Nun erfahren Sie, welche Testkategorien in den Test einfließen und wie diese getestet wurden.

Die Verarbeitungsqualität

Häufig unterscheidet die Verarbeitungsqualität hochwertige von minderwertigen Fahrradrucksäcken. Somit untersuchen Testpersonen die Qualität der Verarbeitung besonders gründlich. Sie legen das Augenmerk dabei auf die Ausführungen der Verbindungen der verschiedenen Gurte: Schulter-, Hüft- und Brustgurt. Aber auch die Verbindungen der Kompressionsriemen unterliegen starker Belastung. Sie überprüfen die Nähte dieser Verbindungsstellen: Nicht alle Hersteller verwenden doppelte Nähte. Zudem schauen sich die Tester alle übrigen Nähte an. Bei außen liegenden Taschen besteht die Gefahr des seitlichen Ausreißens, wenn die seitlichen Nähte nicht zusätzlich durch eine kurze Quernaht gesichert sind.

Die Testkriterien dieser Kategorie in Kürze

  • Welche Materialen verwendet der Hersteller und wie verarbeitet er diese? Halten stark beanspruchte Verbindungen?

Der Tragekomfort

Ein Mitglied des Testteams passt sich den jeweiligen Fahrradrucksack an. Anschließend befüllen sie den Rucksack komplett, um den Tragekomfort zu beurteilen. Damit der Fahrradrucksack Test unter möglichst realen Bedingungen erfolgt, dreht ein Tester mit jedem vollen Rucksack eine Runde – auf dem privaten Fahrrad. So kann er sich ganz auf das Tragegefühl des Rucksacks konzentrieren. Im Vergleich der unterschiedlichen Modelle fallen so die Unterschiede schnell auf.

Die Testkriterien dieser Kategorie in Kürze

  • Wie einfach und gut erfolgt die individuelle Anpassung in einem Test?
  • Ist ein komplett gefüllter Rucksack im Test bequem zu tragen?

Die Ausstattungsmerkmale

In dieser Testkategorie wird die Ausstattung im Test bewertet. Eine umfassende Ausstattung führt zu Pluspunkten in dieser Kategorie. Während einige Modelle bereits einen integrierten Regenschutz besitzen, muss dieser bei vielen Fahrradrucksäcken separat gekauft werden. Auch bei den Trinksystemen gibt es Unterschiede, da nicht grundsätzlich eine entsprechende Trinkblase zum Lieferumfang gehört.

Allerdings probieren Testpersonen diese Ausstattungsmerkmale auch in der Praxis aus, sodass nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität berücksichtigt wird: Wie sinnvoll erweist sich z. B. die Aufteilung des Werkzeugfachs? Hat der Hersteller wirklich an die Praxis gedacht oder geht es nur darum, in der Produktbeschreibung einen Haken hinter „Werkzeugfach“ zu machen?

Die Testkriterien dieser Kategorie in Kürze

  • Welche Ausstattungsmerkmale besitzt das Modell und wie gut funktionieren diese?

Die Handhabung

In dieser Kategorie wird die gesamte Handhabung der Fahrradrucksäcke getestet. Wie leichtgängig sind die Reißverschlüsse und lassen sich die Schiebergriffe gut anfassen? Erreicht der Testfahrer die seitlichen Taschen auch während der Fahrt problemlos? Kurz: Testpersonen testen das Konzept und dessen Umsetzung. In dieser Kategorie spielt die Ergonomie des gesamten Fahrradrucksacks eine zentrale Rolle.

Die Testkriterien dieser Kategorie in Kürze

  • Ist das Gesamtkonzept durchdacht und gut umgesetzt?
  • Macht die Aufteilung Sinn und bewährt sich das Modell in der Praxis?

Worauf muss ich beim Kauf eines Fahrradrucksacks achten?

Wenn Sie zuerst überlegen, welches Rucksackvolumen Sie benötigen, grenzen Sie die Auswahl bereits erheblich ein. Dies sollte also der erste Schritt beim Kauf eines Fahrradrucksacks sein. Danach entscheiden Sie, welche Ausstattungsmerkmale der Rucksack aufweisen soll: Trinksystem, Helmhalter, integrierter Regenschutz, Werkzeugfach? Schauen Sie anschließend in einem Testübersicht nach, welches Modell alle Ihre Anforderungen erfüllt und Sie haben Ihren Favoriten gefunden.

Falls das Rucksackvolumen des Testsiegers zu Ihren Vorstellungen passt, schauen Sie sich dieses Modell genauer an. Mit einem externen Fahrradrucksack Testsieger oder unserem Vergleichssieger treffen Sie eine gute Wahl.

Kurzinformationen zu führenden Herstellern

  • Deuter
  • Evoc
  • Vaude
  • Jack Wolfskin
Im Jahr 1898 gründet Hans Deuter eine Weberei für Segel- und Leinentuch, die zunächst Postsäcke fertigte. Ab 1910 produzierte das Unternehmen Tornister und Rucksäcke. Zudem sponsert Deuter bekannte Bergsteiger und stellte im Jahr**1968 erste eigene Rucksäcke aus Nylon** vor. Ab 1984 revolutionierte das deutsche Unternehmen den Markt für Rucksäcke mit dem Netzrücken-Tragesystem. Im Jahr 1990 präsentierte das Unternehmen einen ersten Fahrradrucksack. Ab 2005 produzierte Deuter erfolgreich Fahrradrucksäcke mit Rückenprotektoren und erwies sich ein weiteres Mal als Innovator unter den Rucksackentwicklern. Obwohl das Unternehmen auch Schlafsäcke produziert, präsentiert sich Deuter als**Rucksackmarke**.
Bernd Stucke und Holger Feist gründeten EVOC im Jahr 2008. Bereits Jahre zuvor hatten die beiden Freunde Equipment nach den eigenen Vorstellungen entwickelt und produziert. Dies hatten die beiden Snowboarder und Biker selbst genutzt oder an Freunde weitergegeben. Heute bietet das Unternehmen eine breite Auswahl an Fahrradrucksäcken. Diese vergleichsweise junge Marke gilt als Weltmarktführer für Snowboard- und Fahrradrucksäcke mit stabilen Rückenprotektoren.
Albrecht von Dewitz gründete Vaude im Jahr 1974 und begann, Bergsportausrüstung zu vertreiben sowie eigene Rucksäcke zu produzieren. Im Jahr 1994 führte das Unternehmen einen eigenen Produktbereich für Radsportartikel ein. Als**Outdoormarke** führt Vaude ein breites Sortiment an Bekleidung, Schuhen, Schlafsäcken, Zelten und Rucksäcken. Im Bereich der Rucksäcke bietet das Unternehmen eine eigene Linie für Fahrradrucksäcke. Heute führt die Tochter des Gründers das deutsche Familienunternehmen.
Ulrich Dausien eröffnete im Jahr 1979 das Ausrüstungs- und Bekleidungsgeschäft Sine. Bereits zwei Jahre später gründete er die Eigenmarke Jack Wolfskin. Vor allem aufgrund des Erfolgs der Doppeljacke, die Ulrich Dausien entwarf, entwickelte sich Jack Wolfskin zu einem eigenständigen Unternehmen. Heute umfasst das Sortiment der Outdoormarke Bekleidung und Ausrüstung. Im Bereich der Rucksäcke finden Fahrradfahrer unter den Sportrucksäcken spezielle Modelle für das Fahrradfahren.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meine Fahrradrucksack am besten?

Lesen Sie in Ruhe unseren Fahrradrucksack Vergleich 2018 und bestellen dann – gut informiert – Ihren Fahrradrucksack im Internet. So ersparen Sie sich Zeit und Mühe. Die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Fachhändler vor Ort Ihr Wunschmodell führt, ist sehr gering. Also müssten Sie in verschiedenen Geschäften nach dem gewünschten Modell suchen. Wenn Sie Ihr bevorzugtes Fahrradrucksackmodell nicht finden, bleibt Ihnen nur der Kauf eines Modells übrig, das Sie nicht zufriedenstellt.

Online bestellen Sie dann, wenn Sie Zeit haben: An Öffnungszeiten, Parkplatzsuche und überfüllte Geschäfte verschwenden Sie keine Gedanken. Sie vergleichen online verschiedene Rucksackmodelle und entscheiden sich ohne zeitlichen Druck für Ihren Favoriten. Falls Ihnen der online bestellte Fahrradrucksack doch nicht gefällt, machen Sie einfach von Ihrem**Umtauschrecht** Gebrauch und bestellen ein anderes Modell.

Also sprechen verschiedene Gründe für den Onlinekauf und gegen den Fachhandel vor Ort. Zudem präsentiert Ihnen unser Fahrradrucksack Vergleich bereits getestete Modelle. Sie erkennen in unserer Übersicht direkt die Vor- und Nachteile der verschiedenen Modelle und finden somit schnell einen Fahrradrucksack, der Ihren Vorstellungen entspricht.

Die Geschichte des Rucksacks

Fahrradrucksäcke stellen eine Differenzierung für eine bestimmte Zielgruppe innerhalb des Segments für Rucksäcke dar. Somit gehören sie zur Entwicklungsgeschichte von Rucksäcken und dem Tragen von Lasten auf dem Rücken.

Das Tragen von Lasten auf dem Rücken

Als Vorläufer des Rucksacks gilt die Rückentrage oder Kraxe. Dieses Tragegestell besteht aus Holz und besitzt zwei Schultergurte. Von der Seite gesehen beschreibt das Gestell die Form des Buchstaben „L“. Während der lange Schenkel am Rücken anliegt, dient der kurze Schenkel dem Stapeln der Lasten. Vor allem Bauern und fliegende Händler nutzten die Rücktrage zum Transportieren von großen Lasten.

Das älteste Fundstück dieser Rückentragen stammt aus der Zeit von ca.**3.300 vor Christus**: Der Ötzi war mit einer Rückentrage in den Alpen unterwegs. Moderne Weiterentwicklungen der Kraxe – mit einem Gestell aus Aluminium – waren bis in die 1970er-Jahre in der Outdoorszene und bei Abenteurern beliebt.

Der Einfluss des Militärs: der Tornister

Der Tornister besteht aus einer Holzkonstruktion mit einer Bespannung aus Fell oder Stoff und zwei Schulterriemen. Im 17. Jahrhundert erforderte die Professionalisierung der Armeen eine einheitliche Ausrüstung für die Soldaten. Hierzu gehörte auch der Tornister. Im Lauf seiner Geschichte veränderte sich der Tornister immer wieder entsprechend der Anforderungen der Infanterie. Später dienten diese Tornister als Vorbild für Schulranzen. Besondere Bedeutung für die Entwicklung des Rucksacks kommt dem Brustriemen zu, der ab 1810 die Tornister auszeichnete.

Anfang des 20. Jahrhunderts

Aufgrund des Ledermangels im 1. Weltkrieg bestanden die Tornister des Militärs fortan aus Baumwollstoff. Zudem verzichteten diese Modelle auf ein inneres Gestell. In den folgenden Jahrzehnten sollten zwei Amerikaner die Entwicklung von Rucksäcken entscheiden beeinflussen und die Grundlage für heutige Rucksäcke und Fahrradrucksäcke legen.

Der Innovator Asher Kelty

Asher Kelty gilt als Erfinder des Rucksacks mit Tragegestell aus Aluminiumrohr und einem Beutel aus Nylon, den Lastösenbolzen am Rahmen befestigen. Zusammen mit seiner Frau fertigte er Anfang der 1950er-Jahre die ersten Modelle in Handarbeit. Dafür verwendeten sie leichte und zugleich widerstandsfähige Materialien aus Militärbeständen. Aufgrund des Erfolgs der Rucksäcke gründete das Ehepaar ein eigenes Unternehmen. Bei der weiteren Entwicklung der Rucksäcke kristallisieren sich drei Prinzipien heraus, die auch heutige Rucksackentwickler berücksichtigen:

  • Möglichst leichte Materialien verwenden.
  • Die widerstandsfähigsten Materialien benutzen.
  • Der Trägerin oder dem Träger möglichst viel Tragekomfort bieten.

Der Innovator Gerry Cunningham

Auch Gerry Cunningham trug mit mehreren Erfindungen zur Entwicklung des modernen Rucksacks bei. Im Jahr 1938 stattete er seinen Leinenrucksack erstmals mit zwei Fächern aus, die jeweils einen Reißverschluss besaßen. Die Reißverschlüsse ermöglichten einen einfacheren Zugriff als die damals üblichen Schnür- oder Schnallensysteme. Nachdem Gerry Cunningham nach dem 2. Weltkrieg die Firma Gerry Outdoors gegründet hatte, setzte er die Weiterentwicklung des Rucksacks fort. Im Jahr 1967 stellte er den ersten Rucksack ohne Tragegestell aus Nylon vor.

Dieses Modell zeichnet sich durch eine Tropfenform aus und prägte die Rucksackentwicklung nachhaltig: Gerry Cunningham hatte die Urform heutiger Tagesrucksäcke erfunden.

Der Rucksack erobert den Alltag von amerikanischen Studenten

Kelty und Gerry Outdoors wie auch andere amerikanische Unternehmen für Outdoorausrüstung vertrieben ihre Rucksäcke an entsprechende Outdoor- oder Skigeschäfte. Studenten in Seattle erkannten die Vorteile der kleineren Rucksäcke und transportieren so ihre Bücher – komfortabel und vor Regen geschützt. Mitte der 1970er-Jahre entwickelte das amerikanische Unternehmen Caribou Mountaineering erstmals einen Rucksack speziell für Studenten. Dieser passte in der Größe zu den bei Studenten üblichen Büchern und besaß einen extra verstärkten Boden, um ein schnelles Durchstoßen zu verhindern. Sowohl die Rucksackentwickler als auch die Händler hatten das Potenzial des Markts jenseits der Outdoorbranche entdeckt.

Die weitere Differenzierung

Der Rucksack eroberte den Alltag der meisten Menschen und gehört auch in Deutschland seit den 1980er-Jahren zu Schule,**Freizeit** und Sport. Weiterhin bleibt der Rucksack essenzieller Teil der Ausrüstung für Bergsteiger, Abenteurer und Backpacker. Allerdings setzte in den 1980er-Jahren eine bis heute anhaltende Differenzierung ein: Tagesrucksäcke, Bergsteigerrucksäcke, Trekkingrucksäcke, Fotorucksäcke, Schulrucksäcke, Snowboard- und Skirucksäcke usw. Hersteller optimieren die Rucksäcke in Form, Größe und Funktionalität entsprechend des Verwendungszwecks. Auch Fahrradrucksäcke gehören dazu.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Fahrradrucksack

Kunstfasern: die Grundlage heutiger Fahrradrucksäcke

Nahezu alle Rucksäcke bestehen aus Kunstfasern – Modelle aus Baumwolle oder Leder fallen in heutigen Rucksacksortimenten sofort ins Auge. Meistens verwenden Rucksackhersteller Polyamide (Nylon) oder Polyester. Beide Fasern entwickelte der amerikanische Chemiker Wallace Hume Carothers in den 1930er-Jahren im Forschungslabor des Unternehmens DuPont. Es handelt sich jeweils um synthetisch hergestellte Fasern, die erstmals bei der Produktion von Zahnbürsten und Strümpfe Verwendung fanden.

Da diese Chemiefasern kein Wasser aufnehmen, weniger als Leder wiegen und widerstandsfähiger als Naturfasern (u. a. Baumwolle) sind, eigen sie sich ideal zur Herstellung von Rucksäcken.
Bei der englischen Bezeichnung Nylon handelt es sich um einen Markennamen des Unternehmens DuPont, der sich nicht nur im englischen Sprachgebrauch durchgesetzt hat. Der deutsche Markenname Perlon ist hingegen aus dem alltäglichen Sprachgebrauch verschwunden.

Kein Fahrradrucksack ohne Reißverschluss

Der Amerikaner Elias Hower meldete den ersten Reißverschluss im Jahr 1851 zum Patent an. Allerdings versucht er nicht, seine Erfindung kommerziell zu vermarkten. Weitere Entwicklungsschritte und Vermarktungsversuche folgten. Allerdings dauerte es bis zum Jahr 1917, bevor die US-Navy erstmals für Bekleidung Reißverschlüsse in großer Stückzahl verwendete. Heute gehören Reißverschlüsse ganz selbstverständlich zu vielen Bekleidungsstücken und auch jeder Fahrradrucksack besitzt mindestens einen Reißverschluss.

Den Fahrradrucksack richtig packen

Beim Packen des Fahrradrucksacks gilt es, auf einen möglichst niedrigen Schwerpunkt zu achten. Daher sollten sichschwere Gegenstände möglichst nah am Körper befinden und tendenziell eher unten im Rucksack liegen. Falls der Fahrradrucksack ein separates Bodenfach besitzt, gehören hier kleine und schwere Gegenstände hinein. Die leichtere Bekleidung findet dann im größeren oberen Fach einen Platz. Auch beim Packen für Schule, Uni oder den Einkauf gilt der Grundsatz des niedrigen Schwerpunkts: Schwere Bücher direkt am Rücken tragen wie auch Getränkekartons, Konserven oder die Packung Mehl.

Häufig verfügen die Hüftgurte über seitliche Taschen. In diesen sollten sich keine harten Gegenstände wie z. B. Werkzeug befinden, da diese bei Stürzen auf die Seite zu schweren Verletzungen führen können. Daher sollten Biker für das Werkzeug immer die dafür vorgesehenen Fächer verwenden.

Die Regenschutzhülle sollte einfach zu erreichen sein, damit der einsetzende Regen nicht zu einem Durchsuchen des gesamten Rucksacks führt. Also macht es Sinn, den Regenschutz in einer der seitlichen Außentaschen zu verstauen. Einige Hersteller integrieren den Regenschutz und bieten entsprechend ein spezielles Fach.

FAQ

Wie wird der Rucksack richtig angepasst?

Zunächst die Schultergurte vollständig öffnen und den Fahrradrucksack aufsetzen. Die Hüftgurte müssen als Erstes so eingestellt sein, dass sie genau über die Hüftknochen verlaufen. Erst nach der Einstellung des Hüftgurts erfolgt die Anpassung der Schultergurte. Zum Anpassen der Schultergurte eine leicht nach vorne gebeugte Position einnehmen, die der Fahrhaltung auf dem Fahrrad entspricht. Dann die Schultergurte so weit anziehen, bis die Gurte komfortabel in der Schulterpartie anliegen. Beim etwas weiteren Vorbeugen darf der Rucksack nicht auf dem Rücken nach oben verrutschen. Abschließend gilt es, den schmalen Brustgurt einzustellen.

Dieser verhindert, dass die beiden Schultergurte zu weit auseinanderrutschen. Um ein komfortables Tragen zu ermöglichen, sollten die Schultergurte jeweils mittig über die Schulter verlaufen: Also den Brustgurt entsprechend einstellen.

Ein Tipp für unterwegs!

  • Wenn Sie unterwegs Gepäck aus dem Rucksack nehmen (z. B. einen Pullover oder eine Regenjacke), ziehen Sie anschließend die seitlichen Kompressionsriemen des Rucksacks an. So gewährleisten Sie, dass das verbleibende Gepäck nicht im Rucksack hin- und herfliegt und dieser weiterhin optimal am Rücken anliegt.

Was gehört für eine Fahrradtour unbedingt in den Rucksack?

Ein Wetterumschwung sollte Sie nicht unangenehm überraschen. Seien Sie vorbereitet und nehmen entsprechende**Bekleidung** mit. Da das Fahrradfahren viele Kalorien verbraucht, benötigen Sie unbedingt Energiereserven. So haben Sie genügend Kraft für den nächsten Anstieg und verlieren auch Ihre Konzentration nicht. Besonders in anspruchsvollem Gelände führen Unaufmerksamkeiten schnell zu Unfällen. Als Wegzehrung bieten sich Energieriegel oder Bananen an. Auch auf Ihren Flüssigkeitshaushalt sollten Sie achten und immer ausreichend trinken.

Um auch auf einen platten Reifen vorbereitet zu sein, gehören ein Ersatzschlauch und eine Luftpumpe in den Fahrradrucksack. Zusätzlich benötigen Sie ein Multifunktionswerkzeug, um den Reifen auszubauen. Ein Reifenheber erweist sich als sehr hilfreich, um beim Schlauchwechsel den Reifenmantel problemlos auf die Felge zu ziehen. Überprüfen Sie vor dem Beginn der Tour, ob Sie mit Ihrem Werkzeug (Multifunktionswerkzeug für Fahrräder) auch alle Schrauben und Muttern Ihres Fahrrads lösen bzw. anziehen können.

Nehmen Sie auch eine Karte der Region mit, in der Sie unterwegs sind. Für den Notfall sollten Sie außerdem Ausweis, Versichertenkarte und ein Handy mitführen.

Übersicht der wichtigsten Utensilien:

  • Essen (Energieriegel, Banane etc.) und Trinken
  • dem Wetter entsprechende Kleidung
  • Luftpumpe, Ersatzschlauch und Reifenheber
  • Multifunktionswerkzeug
  • Karte
  • Ausweis, Versichertenkarte und Handy

Kann der dreckige Fahrradrucksack in die Waschmaschine?

Nein! Die mechanische Belastung durch die Waschmaschine vertragen Fahrradrucksäcke nicht. Getrockneter Schutz lässt sich zumeist gut ausklopfen. Falls das Ausklopfen nicht ausreicht oder an den Tragegurten Salzränder vom Schwitzen vorhanden sind, hilft nur einweichen. Dazu den Fahrradrucksack für eine halbe Stunde in eine Wanne mit warmem Wasser – kein heißes Wasser – und pH-neutraler Seife legen. Alternativ zu pH-neutraler Seife eignet sich auch Duschgel. Anschließend lässt sich der Schmutz mit einer weichen Bürste vorsichtig entfernen. Zur Entfernung aller Seifenrückstände spülen Sie den Rucksack gründlich aus, bevor Sie ihn zum Trocknen auf die Leine hängen: Weder im Wäschetrockner trocknen noch bügeln.

Ein Pfelegetipp für die Reißverschlüsse!

  • Das Einreiben mit Seife, Wachs oder Grafit (Bleistift) hilft bei schwergängigen Reißverschlüssen aus Metall. Für die Varianten aus Kunststoff eignet sich Silikonspray.

Nützliches Zubehör

Regenschutz

Die meisten Fahrradrucksäcke überstehen problemlos einen leichten Regenschauer, ohne dass der gesamte Inhalt nass wird. Allerdings durchweicht ein Dauerregen den Rucksack. Mit einem Regenschutz lässt sich dies sehr einfach verhindern. Diese Schutzüberzüge besitzen einen Saum mit Gummiband und umschließen den Rucksack. Trotzdem beeinträchtigen sie das Tragen des Rucksacks nicht. Meistens bieten Rucksackhersteller Regenschutzhüllen an, die optimal zu den unterschiedlichen Rucksackmodellen des eigenen Sortiments passen – bei herstellerfremden Modellen auf die richtige Größe achten. Hierbei geben das Fassungsvolumen und die Form des Fahrradrucksacks die entscheidenden Anhaltspunkte.

Trinkblase

Viele Fahrradrucksäcke bieten ein Fach für ein Trinksystem, ohne jedoch eine Trinkblase mitzuliefern. Entsprechende Trinkblasen bieten unterschiedliche Hersteller an, wobei das Fassungsvermögen zwischen 1,0 und 3,0 Litern liegt. Diese Kunststoffbeutel lassen sich einfach im dafür vorgesehenen Fach verstauen und besitzen einen Trinkschlauch mit Mundstück (Ventil). Dieser Schlauch verläuft von der Kunststoffblase zu einem Schultergurt: Die meisten Fahrradrucksäcke verfügen über eine Fixierungsmöglichkeit des Mundstücks am Schultergurt. Somit lässt sich während der Fahrt unkompliziert der Durst stillen.

Alternativen zum Fahrradrucksack

Es gibt verschiedene Alternativen zum Fahrradrucksack, die sich in Größe und Funktionalität unterscheiden. Alle diese Alternativen ermöglichen den Transport von Gepäck bzw. Lasten mit dem Fahrrad.

Fahrradkuriertasche

Wie bereits der Name dieser Tasche beschreibt, nutzen Fahrradkuriere diese Art der Tasche, um Brief- und Paketsendungen zu transportieren. Im Gegensatz zu einem Fahrradrucksack besitzen Kuriertaschen nur einen Schultergurt, der quer über die Brust verläuft – entsprechend liegt die Tasche quer auf dem Rücken. Verschiedene Hersteller bieten diese Taschen in unterschiedlichen Größen an. Im Gegensatz zu Fahrradrucksäcken besitzen diese Taschen keine Rückenpolsterung und kein Belüftungssystem.

Fahrradtaschen

Wenn ein Fahrradrucksack von der Tendenz zu klein ist, bieten sich Gepäckträgertaschen als Alternative an. Es macht jedoch keinen Sinn, einfach einen größeren Rucksack zu verwenden. Zum einen ist das Tragen größerer Rucksäcke beim Fahrradfahren unbequem und zum anderen liegt der Schwerpunkt bei dieser Art des Rucksacks zu hoch: Auf dem Fahrrad wirkt sich das Tragen eines großen Trekkingrucksacks negativ auf das Gleichgewicht und Fahrgefühl aus. Somit stellen hier Gepäckträgertaschen die geeignete Alternative dar. Mithilfe einer leichten Rohrkonstruktion lassen sich diese Taschen auf beiden Seiten des Hinter- oder Vorderrads befestigen. Da diese Taschen mit einem Fassungsvolumen von 30 bis 50 Litern viel Stauraum bieten, eignen sie sich besonders gut für längere Fahrradtouren, aber auch beim Einkauf in der Stadt erweisen sie sich als hilfreich.

Lenkertaschen besitzen hingegen nur ein Volumen von wenigen Litern. In diesen Taschen finden die Utensilien auf eine Fahrradtour Platz, die sofort griffbereit sein sollen: Handy, Karte, Müsliriegel etc. Zudem gibt es Rahmentaschen, die nur wenige Zentimeter breit sind und sich direkt am Rahmen befestigen lassen. Aufgrund der geringen Größe eignen sich diese Taschen besonders gut für Flick- und Werkzeug.

Fahrradkorb

Fahrradkörbe lassen sich entweder am Lenker oder auf dem Gepäckträger befestigen. Dabei bieten verschiedene Befestigungssysteme eine einfache Handhabung. Somit besteht die Möglichkeit, den Korb mit zum Einkaufen in den Supermarkt zu nehmen. Also entfällt das lästige Umpacken der Waren. Im Gegensatz zum Fahrradrucksack lassen sich die Waren im Korb stapeln. Besonders bei Kunststoffbechern mit Aluminiumdeckel (Joghurt, Sahne etc.) ist somit ein unkomplizierter und sicherer Transport in einem Fahrradkorb gewährleistet.

Weiterführende Links und Quellen