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Rucksack Test - fĂŒr den perfekten Ausflug in die Natur - Vergleich der besten RucksĂ€cke 2019

Der Rucksack ist ein praktisches Transportmittel fĂŒr den Alltag, Ausflug oder Urlaub.Um Wertungen zu Material, Fassungsvermögen, Seitentaschen und weitere Vorteile in unserer Bestenliste aufnehmen zu können, hat unser Team diverse Tests und Vergleiche im Internet ĂŒberprĂŒft.

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Letzte Aktualisierung am:

Der Transport von GegenstĂ€nden war fĂŒr den Menschen schon immer wichtig. Bei Ausgrabungen finden sich immer wieder taschenartige Konstrukte, die zum Transport von kleinen und großen Dingen genutzt wurden und der heutigen Tasche oder dem Rucksack gar nicht so unĂ€hnlich sind. Was damals zu schwer fĂŒr die Hand war, wurde einfach auf den RĂŒcken geschultert und auf diese Weise getragen, unterstĂŒtzt durch ein Tragegestell. Es bestand damals aus StĂ€mmen und Hölzern, die durch SchnĂŒre oder Leder zusammengehalten wurden.

Aus diesem Gestell entwickelte sich das, was wir heute als Rucksack kennen. Es handelt sich dabei um eine mehr oder weniger große Tasche mit zwei Schulterriemen, die dazu gedacht ist, auf den RĂŒcken genommen zu werden und schwere Lasten zu tragen. Das Gewicht verteilt sich auf den RĂŒcken und die Schultern, die weit mehr Gewicht tragen können, als ein Mensch in die Hand nehmen kann.

Kein Wunder, dass das Sprichwort sagt, jemand habe einen schweren Rucksack zu tragen, wenn es ihm seelisch nicht gut geht, denn in einen Rucksack passt so manche schwere Last, die sonst gar nicht tragbar wĂ€re! Sein verstaubtes Image ist der Rucksack mittlerweile ebenfalls los. Im Gegenteil – er gilt aktuell sogar als Modetrend und findet sich in den aktuellen Kollektionen so mancher bekannter Designer…

Was ist ein Rucksack?

Was ist ein Rucksack Test und Vergleich?Der Rucksack besteht aus einer Tasche und zwei Schulterriemen, die individuell an die GrĂ¶ĂŸe des TrĂ€gers angepasst werden können. Material der Tasche, Form, GrĂ¶ĂŸe, Anzahl der SeitenfĂ€cher und sonstige Eigenschaften entscheiden darĂŒber, um welche Art von Rucksack es sich handelt – denn Varianten des beliebten Accessoires gibt es sehr viele. Es gibt beispielsweise spezielle Modelle, die nur vom MilitĂ€r, fĂŒr bestimmte Sportarten oder auch speziell fĂŒr den Transport bestimmter GegenstĂ€nde wie SchulbĂŒcher gemacht werden. Hinzu kommen die reinen Mode-Accessoires, die zwar optisch dem Rucksack entsprechen, aber nicht dazu gemacht sind, schwere Lasten zu tragen.

Das Modell, das am ehesten dem “UrRucksack” Ă€hnelt, ist der Tornister, der teilweise heute noch beim MilitĂ€r verwendet wird. Er hat ein hartes Innenfach und ist mit Stoff umhĂŒllt, was ihn zwar sehr stabil macht, aber auch unbequem zu tragen. Deswegen sieht man beim MilitĂ€r doch hĂ€ufiger RucksĂ€cke, die aus sehr stabilem Stoff gefertigt sind, damit sie das feste Innenfach nicht mehr brauchen. Der Tornister gilt als der erste moderne Rucksack, aus dem sich die Stofftasche mit Schulterriemen entwickelte, die wir heute als Rucksack kennen und schĂ€tzen.

Ebenfalls zu den stabileren RucksĂ€cken gehören Wander– oder KofferrucksĂ€cke. Sie sind fĂŒr Reisen gemacht und mĂŒssen bequem ĂŒber mehrere Stunden zu tragen sein, dabei aber auch ihren Inhalt vor Wind, Wetter, StĂ¶ĂŸen und anderen EinflĂŒssen von außen zu schĂŒtzen. Es gibt sie in kleinen GrĂ¶ĂŸen, sie können aber auch in etwa so lang wie der ganze menschliche RĂŒcken sein. In letzterem Fall sind sie fĂŒr lange Reisen gemacht und werden auch gerne von Backpackern oder Working Tourists verwendet, denen ein Koffer einfach zu umstĂ€ndlich wĂ€re.

Sicherlich am hĂ€ufigsten sieht man aber RucksĂ€cke fĂŒr den ganz normalen Alltag. Sie sind robust gestaltet, da sie manchmal auch den kompletten Einkauf mit schweren GegenstĂ€nden tragen können mĂŒssen.
Außerdem sind sie dafĂŒr gemacht, jahrelang zu halten, denn man will sich auch nicht alle paar Monate einen neuen Rucksack kaufen mĂŒssen. Der Rucksack fĂŒr den Alltag ist in seiner Gestaltung am flexibelsten unter allen RucksĂ€cken, denn er gehört zum Outfit und bei ihm kommt es auch auf das optische Gefallen an – nicht nur darauf, wie viel Gewicht er tragen kann.

GrundsĂ€tzlich wird aber jeder Rucksack mit zwei Schulterriemen auf dem RĂŒcken getragen. An diesen beiden Riemen ist die Tasche selbst befestigt, die am oberen Ende entweder zugeschnĂŒrt, mit einem Druckknopf oder Klettverschluss geschlossen und mit einer Klappe aus Stoff verschlossen wird. Die Tasche des Rucksacks kann in mehrere InnenfĂ€cher unterteilt sein, was es einfacher macht, empfindliche GegenstĂ€nde getrennt von schwereren zu transportieren und sich im Innenfach des Rucksacks zurecht zu finden, ohne ihn komplett auszurĂ€umen, wenn man etwas aus ihm entnehmen will.

Was ist ein Rucksack Test und Vergleich?Ein Handy kann in ein dafĂŒr vorgesehenes Seitenfach gesteckt werden, wo das Display vor Kratzern geschĂŒtzt ist und es schnell griffbereit ist. Auch den Geldbeutel hat man immer schnell in der Hand, wenn er sein eigenes Fach im Rucksack hat. Soll der Rucksack schwerer beladen werden, hat er meist noch einen Brustriemen, da dieser die Last anders verteilt. Diesen sieht man hĂ€ufiger bei Sport- und WanderrucksĂ€cken sowie bei den Modellen, die beim MilitĂ€r im Einsatz sind. Die Last des Rucksacks liegt dann nicht mehr nur auf den Schultern des TrĂ€gers, wo sie schnell zu RĂŒckenschmerzen fĂŒhren könnte, wenn sie zu schwer ist oder einfach ungĂŒnstig auf dem RĂŒcken lastet. Dadurch bleibt der Rucksack auch dann noch bequem, wenn er einen schweren Wochenendeinkauf nach Hause transportieren muss.

RucksĂ€cke gibt es ĂŒbrigens nicht nur fĂŒr Erwachsene und Kinder. Auch ein grĂ¶ĂŸerer Hund kann einen Rucksack tragen, sofern seine Muskulatur ansonsten gesund ist. NatĂŒrlich darf er nur sehr leicht beladen werden, beispielsweise mit Leckerlis oder einem Hundespielzeug. FĂŒr kleine Hunde ist er definitiv nichts, da sie nichts Schweres tragen können.

Wird der Hund aber auf eine Wanderung oder auch nur einen langen Spaziergang mitgenommen, finden viele Hundehalter den Rucksack fĂŒr ihren Vierbeiner doch ganz angenehm. Dadurch hat auch der Hund alles bei sich, was er unterwegs braucht – und je grĂ¶ĂŸer der Hund, desto mehr davon kann er auch selbst auf dem RĂŒcken tragen. Allerdings sollte vorher ausprobiert werden, ob es dem Hund etwas ausmacht, etwas auf seinem RĂŒcken zu spĂŒren, denn es gibt auch Hunde, die das gar nicht mögen.

Wie funktioniert ein Rucksack?

Die grundsĂ€tzliche Funktionsweise des Rucksacks besteht darin, das zu transportierende Gewicht zu schultern und auch ĂŒber lĂ€ngere Strecken bequem tragen zu können. Deshalb sind die modernen RucksĂ€cke, die wir getestet haben, stets auf die gesunde Haltung des Körpers ausgerichtet. Durch die praktische Form, das widerstandsfĂ€hige Material und das möglichst geringe Eigengewicht ermöglichen die RucksĂ€cke eine ideale Gewichtsverteilung.

Wie funktioniert ein Rucksack im Test und Vergleich bei Expertentesten?Davon profitieren die SchĂŒler und Studenten, die einen Alltagsrucksack benutzen, ebenso wie die Wanderer, die sich fĂŒr einen großen Trekkingrucksack entschieden haben. Durch ihre spezielle Konstruktion und das Tragesystem sind die verschiedenen RucksĂ€cke sehr beliebt, sei es, um die SchulbĂŒcher zu transportieren, um die Arbeitsmaterialien fĂŒr die Dienstreise einzupacken oder um einen Ausflug ins GrĂŒne zu machen. Je nachdem, fĂŒr welchen Zweck der Rucksack eingesetzt wird, braucht er oft etwas mehr Volumen. Vor allem die Wander- und TrekkingrucksĂ€cke bieten viel Platz fĂŒr die CampingausrĂŒstung und fĂŒr Wechselkleidung. In dem relativ hohen Trekkingrucksack findet das klein zusammengerollte Zelt samt Stangen ausreichend Platz, zudem ist oft ein Zusatzfach fĂŒr den Schlafsack vorhanden. Durch die ExtrafĂ€cher lassen sich beispielsweise die elektronischen GerĂ€te sicher und dennoch gut erreichbar verstauen. Manche RucksĂ€cke dieser Art können durch Trinksysteme erweitert werden, ohne dass sich dies auf den Tragekomfort auswirkt. Das bedeutet, dass stets die ideale Balance gewĂ€hrleistet wird, wenn man den Rucksack richtig packt.

Bei der Benutzung von UmhĂ€ngetaschen belastet man seinen RĂŒcken nur einseitig, deshalb krĂŒmmt sich die WirbelsĂ€ule zur Seite. Ab einer gewissen Dauer und abhĂ€ngig vom Gewicht der Tasche sind HaltungsschĂ€den und vor allem RĂŒckenschmerzen vorprogrammiert. Genau deshalb ist es fĂŒr SchĂŒler sowie fĂŒr Erwachsene gesĂŒnder, das Gewicht symmetrisch zu verteilen. Bei dem Rucksack ist das kein Problem, denn hier packt man all seine Utensilien und BĂŒcher in die FĂ€cher und nimmt schließlich alles auf den RĂŒcken. Die WirbelsĂ€ule neigt sich nicht zu einer Seite, was eine deutliche Entspannung fĂŒr den Körper bedeutet. Dennoch sollte man möglichst nicht zu viel Gewicht auf den RĂŒcken nehmen, denn auch das wirkt sich irgendwann negativ auf das Befinden aus.

Immer wieder machen sich Eltern, Lehrer und Mediziner Gedanken darĂŒber, wie schwer eine Schultasche bzw. ein Schulrucksack sein darf. Da die Kinder noch im Wachstum sind, wird hier etwas vorsichtiger kalkuliert als bei Erwachsenen. Im Allgemeinen sollte der Rucksack von Kindern nicht schwerer sein als 15 Prozent vom Körpergewicht. Sportliche Kinder haben zwar kein Problem damit, auch 20 Prozent ihres Körpergewichts zu tragen, aber das sollte die Ausnahme bleiben. FĂŒr etwas schwĂ€chere SchĂŒler kann die Obergrenze ggf. bei 10 Prozent liegen.

Auf jeden Fall lĂ€sst sich das Gewicht des Inhalts leichter tragen, wenn es auf beiden Schultern liegt und nicht nur auf einer Seite. Deshalb empfehlen OrthopĂ€den auch fĂŒr Erwachsene den Rucksack anstelle der Aktentasche.
Die Ergonomie im tĂ€glichen Leben sollte sich nicht nur auf den Arbeitsplatz selbst beschrĂ€nken, sondern auch den Weg zur Arbeit mit einbeziehen. Die einseitige Sitzhaltung ist fĂŒr viele BĂŒroangestellte nĂ€mlich nicht das einzige Problem. Durch das stĂ€ndige Tragen von Schultertaschen gewöhnt man sich womöglich eine gekrĂŒmmte Haltung an, sodass es bald zu Verspannungen, Kopfschmerzen und ggf. sogar Durchblutungsstörungen kommt. Durch einen soliden und durchdacht konstruierten Rucksack fĂŒr GeschĂ€ftsleute wird die RĂŒckengesundheit gefördert, gleichzeitig behĂ€lt man beide HĂ€nde frei. Dieser zusĂ€tzliche Vorteil ist ein wesentliches Funktionsmerkmal der praktischen RucksĂ€cke, unabhĂ€ngig davon, in welchem Bereich man sie einsetzt.

 

Vorteile & Anwendungsbereiche

Die vielfĂ€ltigen RucksĂ€cke aus dem Verleich lassen sich in diversen Bereichen verwenden. Oft erkennt man an der genauen Bezeichnung, zu welchem Zweck die Rucksackvarianten entwickelt wurden. So gibt es den Schulrucksack, den Wanderrucksack und zahlreiche andere RucksĂ€cke, die wir in unserem Vergleich nĂ€her untersucht haben, immer unter BerĂŒcksichtigung der jeweiligen VorzĂŒge und Einsatzgebiete.

Als relativ leichtgewichtige und kleine Variante ist der Fahrradrucksack zu nennen. Dieser hat hĂ€ufig ein ergonomisches Format, mit Schultergurten, die im Vergleich zu den anderen RucksĂ€cken mehr in der Mitte sitzen. Teilweise handelt es sich um faltbare RucksĂ€cke mit einem kaum spĂŒrbaren Eigengewicht.
Besonders praktisch sind diese RucksĂ€cke, wenn sie ein Fach mit integrierter RegenhĂŒlle haben. Diese kann ggf. schnell herausgeholt und ĂŒber den gesamtem Rucksack gestĂŒlpt werden, wenn das Wetter umschwenkt. Auch RucksĂ€cke, die nicht spezifisch fĂŒr Radfahrer konzipiert wurden, lassen sich teilweise ganz klein zusammenfalten, sodass man keinen Stauraum fĂŒr sie benötigt. Zudem stehen Rucksackmodelle zur VerfĂŒgung, die ebenfalls sehr leicht sind und dennoch ein hohes Volumen haben. Auch wenn sie nicht faltbar sind, eignen sie sich fĂŒr viele Outdoor-EinsĂ€tze, sei es fĂŒr den City-Trip oder fĂŒr einen Tagesausflug in die Berge.

Der Kletterrucksack ist eine andere Variante und weist ebenfalls auf die vielfĂ€ltigen Einsatzmöglichkeiten hin. Dabei muss es nicht immer der spezielle Rucksack sein, der einen auf die Bergtouren begleitet. Ebenso wie bei den SkirucksĂ€cken sind diese Modelle jedoch auch mit einigen Extras ausgerĂŒstet, die den Outdoor-Sportlern viele Dinge etwas einfacher machen. Hier wird unter anderem die Effizienz der jeweiligen Klimasysteme deutlich, außerdem sind die SpezialrucksĂ€cke teilweise mit Befestigungsclips und Ă€hnlichen Details versehen. Die KletterrucksĂ€cke verfĂŒgen beispielsweise ĂŒber ein Extrafach fĂŒr die Bergsteiger-Tools, wĂ€hrend die SkirucksĂ€cke mit Halterungen fĂŒr die Skistöcke ausgestattet sind.

Draußen in der Natur oder in der City, die vielfĂ€ltigen RucksĂ€cke ĂŒberzeugen durch ihre wasserdichten Eigenschaften oder durch ihre passgenaue und attraktive Form. Je nachdem, wann und wo der Rucksack hauptsĂ€chlich benutzt wird, kann man zu einem klassischen Wanderrucksack greifen oder sich fĂŒr einen dezenten und edlen Business-Rucksack. Im Vergleich zu den anderen Tragetaschen oder Koffern punkten die RucksĂ€cke in unserem Vergleich immer wieder durch ihre hervorragende Lastverteilung, die den Benutzern das Transportgewicht leichter erscheinen lĂ€sst.

Rucksack News und Neuvorstellungen

Weidenkorb-Rucksack aus nachhaltigen Rohstoffen

Das Modelabel Laba aus Görlitz hat einen neuen Rucksack entwickelt, welcher aus einem Weidengeflecht besteht. Es ist eher ein Korb, als ein Rucksack, wie ihn frĂŒher die Leute vielleicht zum Holzsammeln trugen, doch soll er durch InnenfĂ€cher aus Leinenstoff auch fĂŒr Laptop, Smartphone und Bio-Limonade geeignet sein. Der schnell nachwachsende Rohstoff der Weiden wĂ€chst in der Oberlausitz. Somit ist der Rucksack Kiep it real von Laba nicht nur ein modisches, sondern auch ein Klima-Statement.

Neuer Kletterrucksack Rock Blitz 15 von Black Diamond

Laut dem Kletter-Magazin LACRUX, ist der neue Rucksack Rock Blitz 15 von Black Diamond der ideale Rucksack fĂŒr lĂ€ngere MehrseillĂ€ngentouren. Wie die Kletter-Experten schreiben, besitzt dieser Rucksack alle Features, die einen guten Rucksack zum Klettern ausmachen und von denen man bei vielen Modellen immer eines vermissen wĂŒrde. Der Rucksack Rock Blitz 15 ist schmal, bietet ein externes Seitenfach, welches man gut erreichen kann, wĂ€hrend der Rucksack auf dem RĂŒcken ist und der HĂŒftgurt ist höhenverstellbar, sodass er nicht mit dem Klettergurt in die Quere kommt.

Rucksack fĂŒr Gamer mit USB-Anschluss fĂŒr die Powerbank

Der Rucksack GXT 1255 Outlaw 15.6 Gaming Backpack ist speziell fĂŒr die AnsprĂŒche von mobilen Gamern entwickelt worden und kommt auch im entsprechenden Design daher. Der Rucksack GXT 12255 Outlaw soll in erster Linie das teure Gaming Equipment schĂŒtzen, wenn man seine Utensilien mit auf Games-Conventions nimmt und bietet auch einen USB-Anschluss fĂŒr die Powerbank.

Neue FotorucksÀcke von Lowepro

Die Marke Lowepro wurde von uns bereites in unsrem Fotorucksack Test vorgestellt; nĂ€mlich unter den Marken, die Fotografen empfehlen. Lowepro ist besonders wegen der Langlebigkeit bei Fotografen als Rucksack beliebt. Jetzt gibt es zwei neue Modelle: den Rucksack Lowepro Photo Active BP 300 AW (All Weather) mit 25 Litern Stauraum und den etwas kleineren Rucksack Photo Active BP 200 AW. Beide sind sowohl in Blau als auch in Schwarz verfĂŒgbar und bieten sicheren Platz fĂŒr Stativ und Objektive (auch Super Zoom).

Ökotest: Schadstoffe in Kinder Rucksack

Im Kinder Rucksack Test von Ökotest (2019) wurde der Rucksack Paw Patrol von Heinrich Sieber als einziger mit „mangelhaft“ bewertet. Der Rucksack versagte sowohl im Tragekomfort (kein  RĂŒckenpolster und zu enge TrĂ€ger) als auch im Schadstofftest. Es wurden mehrere Schadstoffe gefunden, wovon besonders der Weichmacher DEHP bedenklich ist. In RucksĂ€cken ist DEHP zwar noch erlaubt, doch in Babyprodukten und –Spielzeug ist er verboten, da er vermutlich FruchtbarkeitsschĂ€digend ist.

Welche Arten von RucksÀcken gibt es?

Im Sortiment der Rucksack-Hersteller steht eine Vielzahl von Modellen zur Auswahl, von den leichteren KinderrucksĂ€cken ĂŒber die AlltagsrucksĂ€cke bis hin zu hochfunktionalen Outdoor-AusfĂŒhrungen. Als wichtiges Transportmittel fĂŒr Kinder lĂ€sst sich der Schulrucksack ggf. auch als Freizeitrucksack umfunktionieren. Auch die verschiedenen RucksĂ€cke fĂŒr Erwachsene eignen sich fĂŒr mehrere Verwendungen. Bei der Entscheidung zwischen den diversen Rucksack-Typen geht es jedoch nicht allein darum, ein Modell fĂŒr Trekking oder Fahrradfahren zu finden. Die vielfĂ€ltigen Varianten unterscheiden sich teilweise auch durch ihre speziellen Tragesysteme oder Materialfunktionen. Deshalb möchten wir in diesem Abschnitt alle Details berĂŒcksichtigen, die in diese Thematik mit hineinspielen.

Einige Experten zeigen schon einen Unterschied zwischen den Modellen fĂŒr den RĂŒcken und den RucksĂ€cken fĂŒr die Schultern auf. Die Favoriten fĂŒr Wanderer sind die RucksĂ€cke, die tatsĂ€chlich auf dem RĂŒcken transportiert werden, denn diese rĂŒckenfreundliche Methode ist besonders gesund und komfortabel. Damit liegen die TrekkingrucksĂ€cke, die eng am RĂŒcken liegen, eindeutig vor den RucksĂ€cken, die das Gewicht eher auf die Schultern verteilen. Bei Letzteren sollte man aufpassen, dass die Gesamtlast nicht zu hoch ist. Ansonsten kann es passieren, dass die Schultern nach hinten gezogen werden. Das fĂŒhrt bald zu Beschwerden und schrĂ€nkt die Benutzer in ihren Bewegungen ein.
Typischerweise gibt es verschiedene Modelle fĂŒr MĂ€nner und Frauen. Das hĂ€ngt mit der idealen ergonomischen Anpassung zusammen. Im VerhĂ€ltnis zu den HerrenrucksĂ€cken sind die AusfĂŒhrungen fĂŒr Damen oft etwas kleiner und leichter. Vor allem das RĂŒckenelement ist relativ kurz. Außerdem sind die Brust- und HĂŒftgurte oft etwas schmaler und auch weiter bzw. flexibler. Beim Design zeigen sich oft ebenfalls einige Detail-Unterschiede, die jedoch einen rein Ă€sthetischen Wert haben. Wichtiger sind die funktionalen Elemente, die einen schonenden Effekt auf die Körperhaltung haben sollen.

Bei den Tragesystemen der RucksĂ€cke aus unserem Vergleich sind ebenfalls Unterschiede zu erkennen. Typischerweise kommen diese Tragesysteme vorwiegend bei Wander- bzw. TrekkingrucksĂ€cken zum Einsatz, es gibt jedoch auch FahrradrucksĂ€cke und andere Outdoor-Modelle mit Tragesystem. Ein solches System sorgt fĂŒr die gute StabilitĂ€t der Rucksackkonstruktion und ist deshalb auch bei FotorucksĂ€cken zu finden. Die folgenden Varianten sind bei den Rucksack-Tragesystemen möglich: VentilationsrĂŒcken, Netz oder eng anliegende Systeme.

Bei dem VentilationsrĂŒcken ist ein Netz vorhanden, das sich ĂŒber Leisten aus Schaumstoffmaterial spannt. Das Netz liegt nicht direkt am RĂŒcken an, denn die Leisten sind gewissermaßen die Abstandshalter. Auf diese Weise wird der gesamte RĂŒcken des TrĂ€gers stets gut belĂŒftet. Der Rucksack steht zwar ein wenig ab, sodass das Gewicht etwas schwerer wirkt, grundsĂ€tzlich ist der Tragekomfort jedoch besser, da man nicht so schnell ins Schwitzen kommt. Vor allem TrekkingrucksĂ€cke sind oft mit diesem VentilationsrĂŒcken versehen.

Bei dem Netz ist keine Schaumstoffleiste vorhanden. Es wird eher in Kombination mit einem Rahmen aus Stahl eingebaut, sodass es sich typischerweise um besonders steife Rucksackkonstruktionen handelt.
Als stabiles Tragesystem unterstĂŒtzt das Netz auf ideale Weise die Luftzirkulation. Oft sorgen zusĂ€tzliche Schoner an den Seiten fĂŒr einen verbesserten Schutz der Nieren. Die meisten RucksĂ€cke werden mit den eng anliegenden Tragesystemen angeboten. Hier liegt der Rucksack tatsĂ€chlich dicht am RĂŒcken, sodass nur eine geringe BelĂŒftung stattfinden kann. Als Ausgleich lassen sich diese Modelle besonders gut kontrollieren, wenn man sie erst einmal aufgesetzt hat. Ggf. sorgen atmungsaktive Materialien fĂŒr ein angenehmeres TragegefĂŒhl und dafĂŒr, dass man nicht zu stark im RĂŒcken schwitzt.

Im Folgenden möchten wir noch die wichtigsten Rucksackmodelle etwas detaillierter beschreiben: den Wanderrucksack, den Alltagsrucksack und den Schulrucksack. Im Rahmen unseres Rucksack Vergleichs 2019 geht es uns vorwiegend darum, den Lesern eine Entscheidungshilfe zu prĂ€sentieren. Deshalb liefern wir nicht nur eine Übersicht ĂŒber die spezifischen Produktmerkmale, sondern wir fĂŒhren auch die jeweiligen Vor- und Nachteile auf.

Der Wanderrucksack wird auch als Trekkingrucksack bezeichnet. Er eignet sich speziell fĂŒr Outdoor-Unternehmungen und damit vor allem fĂŒr sportlich aktive Menschen. Bei der Herstellung dieser Wander- oder TrekkingrucksĂ€cke achten die Hersteller auf eine langfristig robuste Verarbeitung sowie auf die Förderung der richtigen Haltung. Deshalb lieben diese RucksĂ€cke dicht am RĂŒcken an oder sie verfĂŒgen ĂŒber ein maßgeschneidertes Tragesystem. Durch zusĂ€tzliche Gurte im Brust- und HĂŒftbereich kann ein solcher Wanderrucksack noch fester geschnallt werden. So verringert sich das Risiko, dass er zur Seite rutscht.

Die großformatigen TrekkingrucksĂ€cke haben ausreichend Stauraum fĂŒr die komplette CampingausrĂŒstung. Damit qualifizieren sie sich auch fĂŒr mehrtĂ€gige Touren. Extrataschen und spezielle Befestigungsteile sorgen dafĂŒr, dass die Trinkflasche ebenso schnell zur Hand ist wie die Signalpfeife oder das Smartphone. Auch ein Notfallset passt in den Wanderrucksack hinein. Dieses sollte Pflaster und ggf. weitere Utensilien fĂŒr die medizinische Erstversorgung beinhalten.

Ein Wanderrucksack kann schwer bepackt werden und lĂ€sst sich dennoch relativ bequem tragen, auch wenn die Tour mehrere Stunden lang dauert. Ggf. ist es sinnvoll, den Rucksack mit seinem vollen Packgewicht zunĂ€chst ĂŒber eine kĂŒrzere Strecke zu testen. So stellt man gleich fest, ob das Material tatsĂ€chlich wasserdicht ist. Falls dies nicht der Fall ist, kann der Trekkingrucksack auch mit einer zusĂ€tzlichen RegenhĂŒlle geschĂŒtzt werden.

Die Unterseite der TrekkingrucksÀcke sollte möglichst stabil und abriebfest sein, damit es hier nicht zu einer BeschÀdigung kommt, wenn man sein GepÀck abstellt. Bei den Gurten legen die Hersteller viel Wert auf eine optimale Polsterung und oft auch auf eine spezielle Formgebung.

Dadurch soll ein angenehmer Sitz gewĂ€hrleistet sein, ohne dass der Rucksack drĂŒckt oder die Wanderer in ihrem Bewegungsfeld eingrenzt. Typischerweise verfĂŒgen diese Rucksackmodelle fĂŒr Outdoor-Fans ĂŒber eine Deckeltasche, die noch ein wenig Platz fĂŒr möglichst schnell erreichbare Kleinigkeiten bietet. Diese dĂŒrfen jedoch nicht zu schwer sein, damit sich das Gesamtgewicht nicht zu weit verlagert.

Bei den RĂŒckensystemen der WanderrucksĂ€cke sind die Ventilationsnetze die Favoriten, da sie die Luftzirkulation zwischen begĂŒnstigen. Auch die Outdoor-RucksĂ€cke fĂŒr kĂ€ltere Temperaturen sind oft mit einem vergleichbaren Tragesystem versehen, denn beim Wandern kommt man unabhĂ€ngig vom Klima relativ schnell ins Schwitzen. Wenn der Rucksack mit einem KontaktrĂŒcken versehen ist, fĂ€llt den Benutzern bald auf, dass die Luft nicht richtig zirkuliert.

Die Vorteile des Wander- oder Trekkingrucksacks

  • Viel Stauraum und diverse Extrataschen,
  • praktische Handhabung,
  • zusĂ€tzliche Befestigungselemente,
  • auch fĂŒr lange Touren geeignet,
  • zweckmĂ€ĂŸiges und komfortables RĂŒcken-Tragesystem,
  • solide Outdoor-QualitĂ€t.

Die Nachteile

  • Oft sehr große Form, die sich nicht verkleinern lĂ€sst
  • nur ab einer bestimmten KörpergrĂ¶ĂŸe geeignet,
  • abhĂ€ngig vom Tragesystem höheres Gewicht.

Ein Blick auf die Alltags- bzw. TagesrucksĂ€cke zeigt, dass es sich hier um echte Multitalente handelt. Mit einem solchen kompakten Rucksack sind beide HĂ€nde frei beweglich, sodass man problemlos damit durch die Stadt oder zur Arbeit gehen kann. Auch fĂŒr kleinere AusflĂŒge oder fĂŒr ein Picknick eignet sich der Alltagsrucksack. Typischerweise haben diese RucksĂ€cke aus dem Test ein Fassungsvermögen zwischen 10 und 35 Litern. Damit stellen sie eine ergonomische und zweckmĂ€ĂŸige Alternative zur Messenger Bag oder zu einer anderen UmhĂ€ngetasche dar.

Die AlltagsrucksÀcke können aus verschiedenen Materialien bestehen, beispielsweise aus Leder, Canvas oder Nylon. Auch weitere Textilien und Kunststoffe sind möglich. Die Vielseitigkeit zeigt sich einerseits in der Aufteilung, andererseits in der Optik.

Als modisches Accessoire ersetzt ein schicker, kleiner Damenrucksack die Handtasche, wĂ€hrend die praktischen und robust verarbeiteten RucksĂ€cke eher fĂŒr den Sonntagsspaziergang mit Picknick verwendet werden. Im Vergleich zu den funktionalen Outdoor-AusfĂŒhrungen haben die verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig kleinen TagesrucksĂ€cke oft ein höheres Eigengewicht. Das ist ein klares Zeichen dafĂŒr, dass hier nicht nur die ZweckmĂ€ĂŸigkeit im Fokus steht.

Die Vorteile des Tagesrucksacks

  • Kompaktes, handliches Format,
  • vielseitig einzusetzen (Shopping, Arbeitsweg, Ausflug),
  • attraktive Designs, vor allem bei den DamenrucksĂ€cken,
  • ausreichende GrĂ¶ĂŸe fĂŒr die alltĂ€glichen Dinge.

Die Nachteile

  • Typischerweise nicht atmungsaktiv,
  • abhĂ€ngig vom Einsatz ggf. etwas unpraktisch.

Bei dem Schulrucksack stehen wieder andere PrioritĂ€ten auf der Wunschliste. Die Ähnlichkeit mit dem Schulranzen ist offensichtlich, dennoch gibt es ein paar Unterschiede. So hat der Rucksack im Gegensatz zum Ranzen keine starren Wandelemente, sondern er ist deutlich flexibler. Außerdem liegt ebenso wie bei den anderen Rucksackvarianten das Gewicht des Inhalts dicht am RĂŒcken, wĂ€hrend der Ranzen stĂ€rker wippt. Deshalb bietet der Schul- oder Kinderrucksack mehr Komfort und Sicherheit, was sich schon bei den jungen Benutzern in einer aufrechten Haltung zeigt. Ein weiteres typisches Ausstattungsmerkmal bei den SchulrucksĂ€cken zeigt sich in den Reflektoren. Ebenso wie bei den Schulranzen verbessern diese die Sichtbarkeit im Straßenverkehr.

Damit sich die Kinder nicht eingeschrĂ€nkt oder ĂŒbermĂ€ĂŸig belastet fĂŒhlen, sollte der Schulrucksack auf ihre GrĂ¶ĂŸe und auf ihr Körpergewicht abgestimmt werden. Ansonsten kommt es womöglich schon frĂŒh zu RĂŒckenbeschwerden, falls der Rucksack zu schwer ist.

Ältere SchĂŒler und Studenten greifen gerne zu den UmhĂ€ngetaschen, da diese lĂ€ssiger wirken. Doch auch noch im Alter von 16 oder 20 Jahren lĂ€sst sich der Rucksack einfach besser transportieren. Die WirbelsĂ€ule wird nicht zur Seite gekrĂŒmmt, und genau darauf kommt es an. Außerdem bieten die SchulrucksĂ€cke oft gepolsterte Innentaschen, die StĂ¶ĂŸe abdĂ€mpfen. Gerade wenn man elektronische GerĂ€ten wie Smartphone und Tablet mit sich herumtrĂ€gt, sollte man sich deshalb fĂŒr einen Rucksack mit Laptop- oder Tablet-Fach entscheiden. Die einfachen SchulrucksĂ€cke haben zwar oft kein spezielles Laptop-Fach, doch auch in einem großen, leicht gepolsterten Extrafach kann die Elektronik sicher transportiert werden.

Die Trends bei den SchulrucksĂ€cken konzentrieren sich nicht nur auf die Farben und Motive auf der OberflĂ€che. Auch die Form und die Gesamtoptik spielen eine Rolle. Auf jeden Fall sollten auch schon die jĂŒngeren Kinder ihren eigenen Geschmack durchsetzen. So wird sichergestellt, dass sie sich mit dem Schulrucksack wohl fĂŒhlen, ob sie damit die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe signalisieren oder ob sie selbstbewusst ihre IndividualitĂ€t zeigen.

Die Vorteile beim Schulrucksack

  • Funktionale Ausstattung im kompakten Format,
  • weiche Wandelemente,
  • hĂ€ufig mit Reflektoren ausgestattet,
  • teilweise mit integrierten Polstern zum Abfedern von StĂ¶ĂŸen,
  • ergonomisch und rĂŒckenschonend,
  • oft gĂŒnstiger Preis.

Die Nachteile

  • Maximales Volumen ist begrenzt,
  • manchmal fehlt ein Laptop-Fach.

So haben wir die RucksÀcke getestet

Im Rahmen unseres Rucksack Vergleichs von 2019 haben wir sĂ€mtliche Details gecheckt. Damit geben wir den Kaufinteressenten die besonders relevanten Informationen bereit, die bei der Auswahl behilflich sein sollen. Ob man sich nach dem Rucksack Testsieger umsieht oder ob es ein besonders leichtes oder wetterfestes Modell sein soll, die verschiedenen Blickwinkel machen deutlich, dass es ganz unterschiedliche AnsprĂŒche an die Transportmittel gibt.

Die GrĂ¶ĂŸe des Rucksacks

Am Anfang geht es oft darum, die geeignete GrĂ¶ĂŸe zu finden. Hierbei steht zumeist das Packvolumen im Vordergrund, wĂ€hrend die Außenmaße erst an zweiter Stelle stehen. Man sollte nicht immer nach dem Modell mit mehr Stauraum greifen, um sich von vornherein anzugewöhnen, den Rucksack sparsam zu packen. Auf diese Weise geht man sicher, dass nicht zu viel Last auf den Schultern bzw. auf dem RĂŒcken liegt. FĂŒr die jeweiligen Einsatzzwecke haben wir eine kure Auflistung der RichtgrĂ¶ĂŸen:

FĂŒr Tagestouren sowie fĂŒr den Alltag (UniversitĂ€t, Schule usw.) ist ein Volumen von 15 bis 25 Litern ausreichend. Bei mehrtĂ€gigen Wanderungen sollte der Rucksack mindestens 35 Liter fassen. Bei Camping-Touren oder Backpacking kommen standardmĂ€ĂŸig die Outdoor-RucksĂ€cke ab 50 Liter Volumen zum Einsatz.

Das Material

Nach diesen Testkriterien werden RucksĂ€cke bei ExpertenTesten verglichenDie TagesrucksĂ€cke aus Leder gehören zu den Klassikern und erweisen sich als langjĂ€hrige Favoriten, gleichgĂŒltig, ob sie im Alltag oder in den Ferien verwendet werden. Auch die Modelle aus Kunstleder oder Canvas reihen sich in diese Kategorie der attraktiven Transportmittel ein. Im Gegensatz zu diesen praktischen, bequemen und gleichzeitig schönen RucksĂ€cken geht es bei den Funktionsmodellen eher um ein leichtes Eigengewicht bei zugleich optimaler StabilitĂ€t. Die TrekkingrucksĂ€cke sind aus diesem Grund vorwiegend aus Kunststoffen wie Nylon gefertigt. In Kombination mit anderen innovativen Materialien wird eine solide QualitĂ€t sichergestellt. So reißt auch dann nichts ein, wenn der Rucksack prall gefĂŒllt ist. Mit weichen Polstern und flexiblen Elementen wird der Tragekomfort zusĂ€tzlich perfektioniert. Teilweise befinden sich diese speziellen Stoffe direkt am Rucksack, oft sind es jedoch auch die Tragegurte, die eine VerstĂ€rkung haben.

Wasserdicht oder nicht?

Wenn der Rucksack hauptsĂ€chlich fĂŒr Outdoor-AktivitĂ€ten genutzt wird, dann sollte er nicht durchnĂ€sst werden, sobald ein wenig Regen aufkommt. Deshalb haben wir auch die wasserdichten RucksĂ€cke im Vergleich untersucht. Diese halten den kompletten Inhalt trocken und lassen den Niederschlag abperlen.

Die Business-Tauglichkeit

Bei den RucksĂ€cken fĂŒr GeschĂ€ftsleute geht es vorrangig um die professionelle und dezente Optik. Vor allem die Modelle aus Leder kommen hier gut an. Zur Business-Tauglichkeit gehört außerdem eine intelligente Innenaufteilung, im Optimalfall mit Laptop-Fach. Außerdem sollte der Business-Rucksack groß genug sein, um Dokumente im DIN-A-4-Format aufzunehmen. Durch ZusatzfĂ€cher fĂŒr die diversen Kleinigkeiten hat man schnellen Zugriff auf Stift und Notizblock, Smartphone und SchlĂŒssel. Das Portemonnaie sollte einerseits gut erreichbar sein und andererseits vor fremden HĂ€nden geschĂŒtzt werden.

Die RĂŒckensysteme

Vor allem bei den WanderrucksĂ€cken haben wir die RĂŒckensysteme im Detail untersucht. Die beiden Hauptvarianten – das Ventilationsnetz und der KontaktrĂŒcken – passen sich auf unterschiedliche Weise an den RĂŒcken an. WĂ€hrend das Ventilationsnetz einen gewissen Abstand schafft und dadurch die BelĂŒftung verstĂ€rkt, liegt der KontaktrĂŒcken dicht an. Das Ventilationsnetz ist die bessere Lösung fĂŒr aktive Wanderer; bei den kleineren StandardrucksĂ€cken fĂŒr den Alltag reicht hingegen das KontaktrĂŒckensystem aus.

Die Schultergurte

Je schwerer die RucksĂ€cke sind, desto wichtiger ist die Beschaffenheit der Gurte. Ab einem gewissen Gewicht sollten die Schultergurte mit Polstern versehen sein. Außerdem dĂŒrfen sie nicht zu schmal sein, sonst schneiden sie in die Schultern ein. Mit breiten und gepolsterten Gurten scheint die Last leichter zu sein. Mit verstellbaren Schultergurten kann man außerdem individuelle Anpassungen vornehmen. So ist es kein Problem, die Riemen zu kĂŒrzen oder zu verlĂ€ngern, bis der Rucksack weder zu hoch noch zu tief sitzt und optimal anliegt.

HĂŒftgurt und Lastkontrollriemen

Die grĂ¶ĂŸeren RucksĂ€cke aus dem Vergleich sind fĂŒr große Lasten ausgelegt und bieten entsprechend sichere Tragesysteme, die typischerweise durch zusĂ€tzliche Riemen ergĂ€nzt werden. Bei einem großen Trekkingrucksack ist der HĂŒftgurt unverzichtbar. Dieser Gurt sollte in HĂŒfthöhe verlaufen und darf weder zu locker noch zu fest sitzen, sodass er nicht kneift und dennoch die nötige StabilitĂ€t herstellt.

Ein zusĂ€tzlicher Gurt, der ĂŒber die Brust verlĂ€uft, kann als weitere Fixierung dienen. Mit Lastkontrollriemen, die typischerweise an der oberen Seite vom Rucksack befestigt werden, ist eine optimale Gewichtsverlagerung möglich. Im Bereich zwischen Schultern und HĂŒfte sorgen diese Riemen fĂŒr noch mehr Sicherheit.

Die Kompressionsriemen

Mit den sogenannten Kompressionsriemen hat es etwas anderes auf sich. Sie sind dafĂŒr entwickelt worden, den Rucksack selbst zu verdichten. Wenn nicht das gesamte Volumen im Rucksack ausgenutzt wurde, sind diese Kompressionsriemen besonders sinnvoll. Sie verkleinern gewissermaßen die RucksackgrĂ¶ĂŸe, sodass der Inhalt optimal verteilt wird und nicht umherrutschen kann. Meistens reichen zwei Riemen auf jeder Seite des Trekkingrucksacks aus, doch manchmal braucht man auch mehrere Kompressionsriemen.

Worauf muss ich beim Kauf eines Rucksacks achten?

Die Suche nach einem Rucksack wird mit diesem Vergleich hoffentlich etwas leichter. Auf jeden Fall haben wir versucht, alle relevanten Informationen ĂŒbersichtlich zusammenzufassen. Viele KĂ€ufer richten sich bei der Auswahl zunĂ€chst nach der Ă€ußeren Form und nach dem Design der RucksĂ€cke. Nach und nach kommen auch weitere Kriterien hinzu, die sich auf das Volumen, den Komfort und andere Merkmale beziehen. Worauf es wirklich ankommt, das muss letztendlich jeder selbst wissen.

Unser ausfĂŒhrlicher Rucksack Vergleich 2019 soll jedoch eine Entscheidungshilfe sein und in diesem Zusammenhang die wichtigsten Auswahlkriterien auffĂŒhren.

Ohne BerĂŒcksichtigung der GrĂ¶ĂŸe bzw. des Volumens geht es vor allem um eine sinnvolle Aufteilung der RucksĂ€cke. Schließlich sollen alle kleinen und großen GegenstĂ€nde ihren Platz finden. Gerade bei einem höheren Gewicht ist es außerdem wichtig, dass sich das Gewicht gezielt verteilen lĂ€sst. Dadurch ist eine optimale Lastenverteilung möglich. Diese wirkt sich wiederum auf den Tragekomfort des Rucksacks aus. Gleichzeitig findet man seine Utensilien schneller wieder, wenn man den Überblick ĂŒber seine eigene Aufteilung behĂ€lt.
Die FĂ€cheraufteilung in den kleineren und grĂ¶ĂŸeren RucksĂ€cken erleichtert es den Benutzern, alles zu verstauen und auch wiederzufinden. Selbst bei den handlichen AlltagsrucksĂ€cken ist es also nĂŒtzlich, wenn die schweren Dinge unten und/oder nah am RĂŒcken untergebracht werden und die leichten Sachen oben bzw. vorne. Bei den TrekkingrucksĂ€cken ist diese Packweise noch wichtiger. Die Anzahl der FĂ€cher kann also eine entscheidenden Beitrag zu der zweckmĂ€ĂŸigen Nutzung liefern.

Wenn ein Wanderrucksack gekauft werden soll, dĂŒrfen gewisse Features nicht fehlen. Viele Anwender wĂŒnschen sich einen Packsack mit Trennung zwischen Hauptfach und Bodenfach sowie mit einem flexibel zu schließenden Zwischenboden. FĂŒr die echten Outdoor-Aktivsportler lohnt sich zudem ein integrierbares Trinksystem. Variable FĂ€cher im Deckel oder an der Außenseite bieten sich fĂŒr Kleinteile an. Nicht nur bei den WanderrucksĂ€cken sind auch zusĂ€tzliche Eingriffe und Stecktaschen beliebt.

Bei den RucksĂ€cken fĂŒr Kinder kommen noch andere wichtige Produktmerkmale ins Spiel. So gibt es SchulrucksĂ€cke mit Reflektoren bzw. mit reflektierenden Streifen, die die Sichtbarkeit bei schlechten LichtverhĂ€ltnissen optimieren. Außerdem achten viele Hersteller auf eine besondere StabilitĂ€t und auf gepolsterte AußenwĂ€nde und InnenfĂ€cher, um den Inhalt des Schulrucksacks vor Ă€ußeren EinflĂŒssen zu schĂŒtzen.

Kurzinformation zu fĂŒhrenden Herstellern

  • Globetrotter 
  • ASOS 
  • FjĂ€llrĂ€ven 
  • Vaude 
  • Jack Wolfskin 
  • DAKINE 
  • McNeill 

WanderrucksĂ€cke gehören in vielerlei AusfĂŒhrung zum Sortiment der Marke for Sport- und Outdoorkleidung.
Eine Anlaufstelle fĂŒr modische Trend-RucksĂ€cke in den Looks und Stoffen der Saison. Die Eigenmarke ASOS des Online-Shops fĂŒr Mode und Accessoires bietet gute QualitĂ€t zu bezahlbaren Preisen.
Das Modell KĂ„nken aus Vinylon der schwedischen Marke kam bereits 1978 auf den Markt und war als alltagstauglicher Rucksack fĂŒr alle FĂ€lle gedacht. Er richtete sich vor allem an Schulkinder, denen mit dem besonderen Design eine gesunde Haltung ermöglicht wurde. Heute zĂ€hlt der schlichte Klassiker zum MustHave und ist ein absoluter Modetrend unter den RucksĂ€cken.
Die Sport– und Outdoormarke bietet neben vielerlei hochwertiger Ausstattung fĂŒr draußen auch RucksĂ€cke, denen die Natur und die Witterung nichts anhaben kann. FĂŒr den Alltag werden die praktischen RucksĂ€cke mindestens genauso gern gekauft. Im Sortiment befinden sich auch als Schultasche geeignete RucksĂ€cke fĂŒr Kinder – in entsprechenden Designs.
Ebenfalls aus dem OutdoorSegment kommen die robusten RucksĂ€cke von Jack Wolfskin. Sie sind dazu gemacht, Wind und Wetter zu widerstehen – oder dem ganz normalen Alltag.
Eastpakhat eine Ă€hnliche Geschickte wie der KĂ„nken von FjĂ€llrĂ€ven und ist vor allem unter Ă€lteren Schulkindern beliebt. Da die Marke eine jahrzehntelange Garantie fĂŒr alle RucksĂ€cke und Taschen anbietet, wird der ehemalige Schulrucksack oft noch zu Ausbildung und Uni weiter getragen – und sogar noch lĂ€nger.
RucksĂ€cke aus dem Hause DAKINE sind fĂŒr den Alltag gemacht, aus robusten Materialien gefertigt und lange haltbar.
Unter dem Mottoyour best friend” steht McNeill seit Jahrzehnten fĂŒr ergonomisch gestaltete, unkaputtbare Schulranzen und im Design dazu passende Ausstattung wie Regenschirme, FedermĂ€ppchen oder Turnbeutel. Die Marke mit dem Yorkshire Terrier im Logo kennt sicherlich jeder noch aus der eigenen Schulzeit.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meinen Rucksack am besten?

Im Internet ist das Angebot der RucksĂ€cke besonders groß, außerdem haben die Kaufinteressenten hier sehr gute Möglichkeiten, die enorme Auswahl entsprechend ihrer Vorliebe einzugrenzen. Das macht die Online-Suche extrem komfortabel, denn so kann man zielstrebig nach dem gewĂŒnschten Rucksack stöbern. Ob es ein Wanderrucksack sein soll, ein leichter Alltagsrucksack oder eine Spezialversion, mithilfe der Filterfunktionen landet man sofort bei den richtigen Modellen.

Auch beim Kauf im Laden trifft man gewissermaßen schon dann seine erste Wahl, wenn man das GeschĂ€ft betritt, denn die Outdoor-RucksĂ€cke werden im Outdoor- oder SportgeschĂ€ft angeboten, wĂ€hrend die Alltags- und Business-RucksĂ€cke im Taschenladen zu finden sind. SchulrucksĂ€cke findet man oft auch im GeschĂ€ft fĂŒr Schulbedarf oder sogar in einer Extraabteilung des Schreibwarenladens.

Das Vergleichen der infrage kommenden RucksĂ€cke ist im Internet ein Kinderspiel. Bei dem Weg durch die GeschĂ€fte erfordert diese Aktion hingegen viel mehr Zeit und Aufwand. Man macht sich Notizen zum Preis und zur Ausstattung des Rucksacks und muss eventuell noch einmal in den ersten Laden zurĂŒck. Das Internet bietet hier deutlich mehr UnterstĂŒtzung, denn hier hat man alle Informationen im Blick. In den Vergleichsportalen oder im Online Shop stellt man die RucksĂ€cke direkt nebeneinander, um festzustellen, welcher der bessere oder der gĂŒnstigere ist.

Die Bestellung ist im Handumdrehen erledigt und schon ein paar Tage spĂ€ter wird der Rucksack geliefert. Auch wenn man erst die Lieferung abwarten muss, nimmt die Online-Bestellung normalerweise weniger Zeit in Anspruch als der Kauf im Laden.Die Beratung im GeschĂ€ft kann durch einen telefonischen Service oder einen Chat mit dem Team des Internet-Shops ersetzt werden. Lediglich das direkte Anfassen und Anschauen funktioniert im Internet nicht. Hier mĂŒssen die Fotos und Beschreibungen der RucksĂ€cke ausreichen. Gegebenenfalls ist jedoch ein unkomplizierter Umtausch möglich, falls der ausgewĂ€hlte und bestellte Rucksack nicht alle AnsprĂŒche erfĂŒllt.

Wissenswertes & Ratgeber

In unserem Vergleich der RucksĂ€cke möchten wir die interessierten Leser auch darĂŒber informieren, wie sie die schweren Trekkingmodelle aufsetzen und anpassen. Die Gurte und Verstelloptionen bieten hier oft mehrere Möglichkeiten. Man sollte jedoch darauf achten, hier keinen Fehler zu machen, denn das könnte schon bald zu Schmerzen im RĂŒcken oder in den Schultern fĂŒhren.

Am Anfang sollte man die Gurte und Riemen lockern und den Rucksack testweise mit einem gewissen Gesicht beladen. Danach setzt man ihn auf den RĂŒcken und legt die Riemen ĂŒber die Schultern. Bei vorgebeugtem Oberkörper wird der Rucksack so verschoben, dass sich der HĂŒftgurt direkt an der Kante des Beckens befindet. Dann werden die Schultergurte zunĂ€chst nur leicht angezogen. Hierbei ist darauf zu achten, dass die Schultern nicht zu stark belastet werden. Im optimalen Fall befindet sich der Ansatz von den Schulterriemen zwischen den beiden SchulterblĂ€ttern.

Die Lastkontrollriemen sollen schrĂ€g zwischen dem Rucksack und dem SchlĂŒsselbein verlaufen, am besten in einem Winkel zwischen 30 und 50 Grad.

Wenn die Last relativ leicht ist, kann man ggf. auf diesen Kontrollriemen verzichten oder ihn nur locker befestigen. So ist eine verstĂ€rkte Luftzirkulation im RĂŒckenbereich möglich. Bei einer hohen Last sind die Riemen jedoch unverzichtbar: Durch ihre Straffung wird ein enger Kontakt zwischen dem Rucksack und dem RĂŒcken hergestellt, wodurch sich die gesamte StabilitĂ€t verbessert.
Mit dem Brustgurt werden die SchulterblÀtter fixiert, allerdings darf er nicht zu stark gespannt werden, damit er nicht die Atmung behindert.

Zuletzt passt man noch die Alu-Strebe des Rucksacks an den RĂŒcken an, wenn das Trekkingmodell ĂŒber dieses ergonomische Extra verfĂŒgt. Gerade AnfĂ€nger benötigen bei dieser Aktion oft die Hilfe einer zweiten Person. Die Aluminiumstrebe wird aus dem rĂŒckwĂ€rtigen Teil des Rucksacks gezogen und an den RĂŒcken gelegt, um sie hier zurechtzubiegen. Wenn sie sich genau an die Form der WirbelsĂ€ule angepasst hat, platziert man sie wieder im Inneren des Rucksacks. Hier dient sie als zusĂ€tzliche Stabilisierung.

Bei jedem Start zu einer Wanderung oder auch im Laufe einer lĂ€ngeren Tour kann es sinnvoll sein, die Gurte erneut zu straffen bzw. die Einstellung leicht zu verĂ€ndern. Auf diese Weise kommt es zu einem Wechsel der Belastung, sodass Schultern, RĂŒcken, HĂŒfte und andere Körperbereiche nicht vorzeitig verspannen oder verkrampfen.

Im Rahmen unseres Rucksack Vergleichs möchten wir auch auf die beste Art des Anhebens bzw. Aufsetzens und Absetzens hinweisen. Fakt ist, dass man sich bei einer falschen Bewegung schnell verheben kann, wenn das Gewicht etwas höher ist. Um eine Zerrung oder andere Beschwerden zu vermeiden, sollte man also vorsichtig sein.

Die jeweiligen Vorgehensweisen beschreiben wir der besseren Übersicht halber fĂŒr RechtshĂ€nder. LinkshĂ€nder gehen also spiegelverkehrt dazu vor. Der gefĂŒllte Rucksack wird dicht neben den rechten Fuß gestellt. Dann geht man etwas in die Knie und greift den Tragegriff oder Schultergurt, um den Rucksack daran hochzuheben. Der RĂŒcken sollte gerade bleiben, damit die Bandscheiben nicht zu stark belastet werden. Bei einem schweren Gewicht setzt man den Rucksack erst einmal auf dem rechten Oberschenkel des noch immer angewinkelten Beins ab. Mit der linken Hand gibt man ihm hier einen festen Halt, wĂ€hrend man mit dem rechten Arm durch den Schulterriemen geht und sich quasi hineindreht. Nun kann man den Rucksack mit der UnterstĂŒtzung der rechten Schulter hochheben und im gleichen Schritt mit dem linken Arm durch den anderen Schulterriemen fahren. Ein paar leichte Bewegungen zeigen an, ob der Rucksack optimal sitzt.

Um den Rucksack wieder abzusetzen, geht man die Schritte sozusagen in rĂŒckwĂ€rtiger Reihenfolge durch. Zuerst zieht man den linken Arm aus dem Riemen und lĂ€sst das Gewicht von hinten rechts um den Körper herum auf den angewinkelten rechten Oberschenkel sinken. Danach wird der rechte Arm von dem zweiten Schulterriemen befreit. WĂ€hrend der RĂŒcken gerade bleibt, hebt man den Rucksack ganz auf den Boden.

Bei diesen Schritten ist es sehr wichtig, das schwere Gewicht möglichst dicht am Körper zu bewegen und den RĂŒcken gerade zu halten. Die Hebekraft kommt vorwiegend durch das Beugen der Knie zustande, also durch die Muskeln der Oberschenkel. Auf diese Weise werden RĂŒcken, HĂŒfte und Schultern so wenig wie möglich belastet.

Die Geschichte des Rucksacks

Schon in der Jungsteinzeit wurden rucksackĂ€hnliche Gestelle verwendet, die den JĂ€gern und Sammlern von damals das Tragen erleichterten. SpĂ€ter verĂ€nderten sich die TransportbehĂ€lter und passten sich an die verschiedenen Anforderungen an. Der eigentliche Beginn der Rucksack-Geschichte wird von vielen im 17. Jahrhundert angesetzt. Damals handelte es sich um eine Art Armee-Rucksack, die von den Soldaten verwendet wurden. Anders als die bis dahin oft rekrutierten Landsknechte wurden die Armeen gezielt in bestimmten Kampftechniken geschult und mit einer einheitlichen AusrĂŒstung versehen. Dazu gehörte neben der Bekleidung, den Waffen und dem Schutz auch der Tornister. Dieser wurde mit diversen Utensilien, mit Proviant und Munition gefĂŒllt. Auf dem RĂŒcken getragen waren diese Tornister nicht im Weg und behinderten die Soldaten nicht, wenn sie unterwegs waren oder kĂ€mpften.

Vom 17. bis ins 20. Jahrhundert kam es zu vielen Verbesserungen bei diesen Tornistern. Unter anderem wurde mit dem beginnenden 19. Jahrhundert ein Brustriemen ergĂ€nzt. Dieser erlaubte es, auch höhere Lasten mitzunehmen, ohne dass sich das Gewicht zu sehr nach hinten verschob. Im spĂ€ten 19. Jahrhundert wurde der sogenannte “kaiserliche Heerestornister” besonders hĂ€ufig eingesetzt. Dieser bestand typischerweise aus einem Rahmen aus Holz und war mit einem Stoffgewebe verkleidet. Auch im ersten Weltkrieg griffen die Soldaten auf Ă€hnliche Tornister zurĂŒck. Die damals ĂŒbliche Sparvariante hatte eine Bespannung aus grauer Baumwolle. In den 1930er Jahren wurde erstmalig ein Transportmittel ohne den bis dahin verwendeten Holzgestell prĂ€sentiert. Deshalb gilt das Jahr 1934 gewissermaßen als die Geburtsstunde des modernen Rucksacks.

Nicht nur fĂŒr die MilitĂ€rtornister hatte der sogenannte M34 eine wichtige Bedeutung. Auch die Weiterentwicklung der RucksĂ€cke wurde dadurch eingeleitet. Vor allem in Bezug auf die ZweckmĂ€ĂŸigkeit, den Komfort und die Robustheit tat sich in den folgenden Jahrzehnten eine Menge. Unter anderem hatten die Hersteller das Ziel, die Lastenverteilung zu optimieren und auf flexible VerstĂ€rkungen anstelle von festen Gestellen zu setzen. So kamen einige zusĂ€tzliche Riemen und Schnallen hinzu. Weitere Unterteilungen des Innenraums sowie ZusatzfĂ€cher verwandelten den MilitĂ€rrucksack in den perfekten Freizeitbegleiter.
In den 1970ern waren die RucksĂ€cke in Tarnfarben sehr beliebt. Diese sollten einerseits das Design der Armee-RucksĂ€cke aufnehmen und waren andererseits ein Symbol fĂŒr die Friedensbewegung. So wurden die Military-RucksĂ€cke beispielsweise als Protest gegen den damaligen Vietnamkrieg von den jungen Leuten getragen. Auf der olivgrĂŒnen Farbe dieser SoldatenrucksĂ€cke hoben sich Sticker mit der Friedenstaube und anderen Zeichen der Pazifistenbewegung deutlich ab. Auch einige Modedesigner erkannten die Kraft dieser Symbolik und setzten auf den Military Look, der dadurch salonfĂ€hig wurde.

Die folgenden 1980er Jahre verÀnderten den Stil der RucksÀcke. Anstelle der Optik und der demonstrativ rebellischen Haltung ging es um die FunktionalitÀt der verschiedenen Modelle. Spezielle SportrucksÀcke kamen in Mode, und zwar nicht nur bei Wanderungen, sondern auch in der Stadt. Dabei durften die Farben ruhig etwas bunter sein.

Sportlich und dynamisch, dieser Trend hielt sich auch noch in den 1990er Jahren. Zudem vervielfachten sich die spezifischen Arten der RucksÀcke. Die Kombination aus Modeaccessoire und praktischen Tragesystem wurde von Kindern und Erwachsenen eingesetzt, von sportlichen MÀnnern und modebewussten Frauen.

Im neuen Jahrtausend prĂ€sentieren sich die RucksĂ€cke weiterhin funktional und modern, vielseitig und sportlich. Teilweise handelt es sich um Fashion-Taschen, die eben nicht ĂŒber der Schulter, sondern auf dem RĂŒcken getragen werden. Viele RucksĂ€cke werden heute jedoch fĂŒr Sportler entwickelt und passen sich an die individuellen WĂŒnsche an. Zu diesem Zweck hat sich nicht nur das Sortiment vergrĂ¶ĂŸert. Auch die VariabilitĂ€t spielt inzwischen eine wichtige Rolle. Ob es sich um einen Alltagsrucksack handelt, um einen Laptop-Rucksack mit StoßdĂ€mpfung oder um ein Trekkingmodell, ĂŒblicherweise lassen sich die Riemen und auch einige andere Elemente auf die eigene KörpergrĂ¶ĂŸe sowie auf die Traglast anpassen. Hier zeigt sich die ausgereifte Technologie der RucksĂ€cke aus unserem Vergleich.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Rucksack

Ob wir den Testsieger der RucksĂ€cke untersuchen oder ein anderes Modell, die Fakten sprechen eindeutig fĂŒr diesen zuverlĂ€ssigen und anpassungsfĂ€higen Begleiter. Damit der Rucksack auch seinen Zweck erfĂŒllt, ist es jedoch wichtig, dass man die geeignete GrĂ¶ĂŸe auswĂ€hlt. Diese richtet sich danach, welche GegenstĂ€nde bzw. welches Gewicht man darin transportiert. Als Bemessungsgrundlage verwendet man sowohl die Last als auch das Volumen des Equipments, bzw. der Artikel, die man mitnimmt. Eine Daunenweste braucht beispielsweise viel Stauraum, wiegt jedoch wenig. Eine große Taschenlampe bringt hingegen mehr Gewicht mit sich, benötigt aber kaum Platz. FĂŒr die verschiedenen EinsĂ€tze können sich die KĂ€ufer an den folgenden GrĂ¶ĂŸenempfehlungen orientieren.

Ein kleiner Rucksack, der bis zu 10 Liter und bis zu 5 kg fasst, eignet sich fĂŒr kurze Radfahrten, fĂŒr die Stadt, fĂŒr SpaziergĂ€nge und ggf. auch zum Laufen. Die nĂ€chste Kategorie sind RucksĂ€cke zwischen 15 und 20 Liter Volumen, die maximal 7 kg tragen. Sie kommen bei Tageswanderungen oder bei Radtouren zum Einsatz, bei denen man nur wenig GepĂ€ck dabei hat. Auch die RucksĂ€cke zum Klettern und Skifahren sind oft in dieser GrĂ¶ĂŸenordnung zu finden.

RucksĂ€cke von 20 bis 25 Liter bzw. fĂŒr maximal 8 kg eignen sich fĂŒr Tagestouren in diversen Bereichen, zum Beispiel fĂŒr einen StĂ€dtetrip oder fĂŒr einen Ausflug ins GrĂŒne. FĂŒr Schule, UniversitĂ€t und Beruf kommen die RucksĂ€cke mit einem Volumen von 25 bis 35 kg infrage. Sie tragen bis zu 10 kg.

Eine mehrtĂ€gige Wanderung sollte mit einem Rucksack in der GrĂ¶ĂŸe 35 bis 45 Liter gestartet werden. Ob es sich um eine Hochtour oder um einen Skiausflug handelt, 12 kg GepĂ€ck sollten ausreichen. FĂŒr den Urlaub oder fĂŒr eine lĂ€ngere Trekkingtour sind die grĂ¶ĂŸeren RucksĂ€cke mit einem Fassungsvermögen von 45 bis 65 Liter konzipiert. Im Allgemeinen liegt die maximale Belastbarkeit dieser WanderrucksĂ€cke bei 18 kg.

Mit den grĂ¶ĂŸten RucksĂ€cken ab 65 Liter ist man fĂŒr die extremen Trekking-Expeditionen richtig ausgerĂŒstet. Mehr als 25 kg sollte das Gewicht jedoch nicht betragen, auch wenn man zu einer großen Reise aufbricht. Darunter wĂŒrde auch der stĂ€rkste RĂŒcken leiden.

Durch eine clevere Ausstattung lĂ€sst sich der Innenraum des Rucksacks optimal nutzen. In unserem Vergleich der RucksĂ€cke haben wir deshalb die speziellen Extras und die verschiedenen Optionen bei den WanderrucksĂ€cken sowie bei den anderen AusfĂŒhrungen genauer betrachtet. Details wie eine integrierte RegenhĂŒlle oder Halterungen fĂŒr Wander- oder Skistöcke machen den Outdoor-Rucksack zum praktischen Begleiter fĂŒr jede Wetterlage und Umgebung. Auch ein abtrennbares Bodenfach kann die FunktionalitĂ€t optimieren. Es bietet Platz fĂŒr den Schlafsack oder fĂŒr ein zweites Paar Schuhe. Auch die SchmutzwĂ€sche kann in diesem Fach verstaut werden.

FĂŒr eine Wanderung oder zum Laufen lohnt es sich, nach einem Rucksack mit Trinksystem zu suchen. Die entsprechende Vorrichtung erspart es einem, den Rucksack abzunehmen, wenn man etwas trinken möchte. FĂŒr den Winter bzw. fĂŒr Bergtouren können zusĂ€tzliche Befestigungen fĂŒr die entsprechende AusrĂŒstung vorhanden sein.

Bei den großen RucksĂ€cken sind hĂ€ufig verschiedene ZugĂ€nge vorhanden, ĂŒber die man auf das Hauptfach zugreifen kann. Das bedeutet, dass die Wanderer nicht nur von oben an ihre Sachen herankommen. Auch von vorne, von der Seite oder von unten können sie ins Innere fassen.

Durch Extras wie ein Fach, das direkt in den HĂŒftgurt integriert ist, hat man außerdem sein Handy oder ein Fahrtenmesser griffbereit. Des Weiteren gibt es auch RucksĂ€cke mit SpezialfĂ€chern, in denen das Notebook, ein Organizer oder die Trinkflasche sicher aufgehoben sind. Auch fĂŒr Kleinkram wie SchlĂŒssel, Signalpfeife usw. gibt es oft eine robuste Befestigung. Ob man mit dem Rucksack abseits der Straßen oder in der Stadt unterwegs ist, die Komplett-Ausstattung sorgt jederzeit fĂŒr den nötigen Komfort und auch fĂŒr ausreichend Sicherheit.

Pflege und Reinigung

Die Art der Pflege richtet sich nach dem Material, aus dem der Rucksack gefertigt ist. Die leichten Stoff-RucksĂ€cke kann man einfach in der Waschmaschine reinigen, doch die meisten Modelle sollten manuell gewaschen werden. Ansonsten können RĂŒckstĂ€nde des Waschmittels in dem Material bleiben und hier die Fasern schĂ€digen. Eventuell werden dadurch sogar Hautreizungen verursacht. Auf jeden Fall ist es wichtig, sich die Pflegehinweise der Hersteller genau durchzulesen. Oft haben die RucksĂ€cke eine ImprĂ€gnierung, die nicht beeintrĂ€chtigt werden sollte.

Die typischen Reinigungsempfehlungen raten zu der manuellen Entfernung von Flecken. HierfĂŒr nimmt man entweder reines Wasser oder eine milde Seifenlauge. Mit einer weichen BĂŒrste lassen sich die Schmutzflecken im Allgemeinen schon beseitigen.

Nach einer Wanderung und nach dem Entleeren des Rucksacks sollte dieser grĂŒndlich ausgeschĂŒttelt werden. Zu diesem Zweck lassen sich einige RucksĂ€cke komplett umstĂŒlpen. Dadurch fĂ€llt das Auswischen der Innentaschen leichter, denn man kommt auch an die schwierigen Stellen besser heran. Beim Abwischen der AußenflĂ€chen und Taschen dĂŒrfen auch die VerschlĂŒsse nicht ĂŒbersehen werden. Oft verfĂ€ngt sich an den ReißverschlĂŒssen etwas Schmutz, der nur mit einem feuchten Lappen zu entfernen ist.

Wenn es sich um festsitzende Verschmutzungen handelt, kann der Rucksack ggf. mit einem milden Reinigungsmittel gesĂ€ubert werden. AbhĂ€ngig von der QualitĂ€t darf er sogar in einer solchen Lauge eingeweicht werden, bis sich der Schmutz oder die Salzkruste löst. Nach der grĂŒndlichen Reinigung muss der Rucksack trocknen. Dies geschieht am besten in einem gut belĂŒfteten Zimmer.

Die RucksĂ€cke mit einer ImprĂ€gnierung benötigen im Normalfall nur eine sanfte Reinigung. In den ersten Jahren der Nutzung braucht die ImprĂ€gnier-Schicht keine spezielle Nachbehandlung, allerdings kann es nötig sein, die ReißverschlĂŒsse zu sichern. DafĂŒr stehen spezielle RegenhĂŒllen zur VerfĂŒgung. Wenn die ImprĂ€gnierung im Laufe der Jahre nachlĂ€sst, kann man sie mit einem geeigneten Spray wieder verstĂ€rken. Auch fĂŒr RucksĂ€cke ohne einen solchen Wasserschutz stehen ImprĂ€gnier-Sprays zur VerfĂŒgung. Da diese aufsprĂŒhbare ImprĂ€gnierung jedoch ĂŒblicherweise nur fĂŒr eine gewisse Dauer funktioniert, ist eine regelmĂ€ĂŸige Anwendung nötig.

FAQ

Warum ist es so wichtig, den Rucksack genau auf den Körper und die Traglast anzupassen?

Auch wenn es sich um den Rucksack Testsieger handelt, ist nicht von vornherein sichergestellt, dass er den gewĂŒnschten Komfortanspruch erfĂŒllt. Damit es nicht zu Verspannungen oder sogar zu Schmerzen kommt, sollte man ihn also richtig einstellen. Das ist vor allem dann wichtig, wenn man ihn fĂŒr lĂ€ngere Zeit trĂ€gt. Deshalb sollte man geduldig vorgehen, wenn man das GepĂ€ck einrĂ€umt und spĂ€ter die Gurte richtig anzieht. So vermeidet man eine Überlastung der Schultern oder eine Fehlhaltung.

Warum ist ein Rucksack die gesĂŒndere Lösung fĂŒr den RĂŒcken?

Sowohl bei den SchulrucksĂ€cken als auch bei den WanderrucksĂ€cken zeigen sich die Vorteile des ergonomischen Prinzips. Die Lastverteilung ist bei einem Rucksack sehr viel gleichmĂ€ĂŸiger als bei einer UmhĂ€ngetasche. Anstatt das Gewicht nur auf den Schultern zu tragen, verlagert der Rucksack die Last weiter nach unten. Das Becken ist deutlich belastbarer als der Oberkörper. Das macht sich in dem optimierten Komfort bemerkbar und auch in der aufrechten Haltung, die man beim Rucksack-Tragen einnimmt.

Was hat es mit der WassersÀule auf sich?

Die WassersÀule des Gewebes bezieht sich auf die wasserdichten Eigenschaften des Rucksacks. Wenn sie mit mindestens 1300 mm angegeben wird, gilt der Stoff als wasserdicht. Durch die WassersÀule wird der Druck gekennzeichnet, ab dem die Tropfen durchdringen.

Was ist eigentlich eine Rucksackreise?

Eine Rucksackreise ist einerseits gĂŒnstiger und andererseits abwechslungsreicher als die klassische Pauschalreise. GefĂŒhrte Wanderreisen bringen einen durch Deutschland, Europa und viele andere Regionen. Wenn man alleine bzw. in einer kleinen Gruppe unterwegs ist, kann man besonders flexibel planen. Vor allem bei einem Camping-Urlaub gibt es auch mit eventuellen UnterkĂŒnften keine Probleme. Viele Menschen freuen sich in ihren Ferien ĂŒber die Freiheit der Rucksackreise. Man nimmt nicht unnötig viel mit, sondern konzentriert sich auf das Wesentliche. Der freie Himmel und die schönen Aussichten in die Naturlandschaft verdeutlichen, dass hier tatsĂ€chlich der Weg das Ziel ist. Oft orientieren sich die Routen an den frĂŒheren Pilgerstrecken. So gilt der Jakobsweg als eine der bekanntesten Rucksacktouren. Sicherlich sind die Rucksackreisen auch deshalb so interessant und beliebt, weil sie noch immer das Pilgern thematisieren und damit auch den Weg zu sich selbst symbolisieren.

Welcher Rucksack eignet sich fĂŒrs HandgepĂ€ck im Flugzeug?

FĂŒr das HandgepĂ€ck, das mit ins Flugzeug darf, gibt es spezifische Bestimmungen, die bei den Fluglinien allerdings nicht immer einheitlich geregelt sind. StandardmĂ€ĂŸig liegt die Obergrenze fĂŒr HandgepĂ€ck bei etwa 50 x 40 x 20 cm, allerdings sind manchmal VerĂ€nderungen möglich. Es ist also ratsam, sich vor einem Flug ĂŒber die genauen Richtlinien zu informieren, damit der Rucksack im Bereich der vorgegebenen MaximalgrĂ¶ĂŸe bleibt. Das Gewicht spielt ebenfalls eine Rolle, wobei es auch hier abhĂ€ngig von der Fluggesellschaft verschiedene Grenzwerte gibt. 6 kg war einmal Standard, doch teilweise sind es nur 5 kg, wĂ€hrend andere Fluglinien ein Gewicht von bis zu 10 kg erlauben. Teilweise darf sogar noch ein Laptop-Rucksack mit ins Flugzeug genommen werden, wenn der jeweilige Tarif dies beinhaltet.

Wie wird der Rucksack richtig gepackt?

Beim Packen eines Rucksacks geht es darum, das Gewicht an der richtigen Stelle zu platzieren. Dadurch stellt man sicher, dass der Schwerpunkt nah am RĂŒcken liegt. Dies wiederum fĂŒhrt zu einer geringeren Eigendynamik des Rucksacks. Der Effekt besteht darin, dass der Rucksack den Oberkörper nicht zu weit nach hinten zieht. Vor allem bei den grĂ¶ĂŸeren WanderrucksĂ€cken bzw. bei Modellen, die ĂŒber 30 Liter fassen, sollte man deshalb folgendermaßen vorgehen:

Schwere GegenstĂ€nde wie Schuhe oder Zeltstangen kommen direkt an die RĂŒckenseite, damit das Hauptgewicht am Körper liegt. Leichteres GepĂ€ck wie Daunenjacke und Schlafsack steckt man in das Bodenfach, wĂ€hrend mittelschwere Kleidung weiter oben verstaut wird. Die kleinen Dinge, zu denen man einen schnellen Zugriff haben möchte, finden im Deckelfach einen sicheren Platz. Auch wenn der Rucksack viele Befestigungsmöglichkeiten an seiner AußenflĂ€che bietet, sollte man hier möglichst wenig AusrĂŒstung fixieren, da sie die AngriffsflĂ€che vergrĂ¶ĂŸern. Zudem ist hier kein Wetterschutz vorhanden. Bei dem FĂŒllen der Außentaschen ist eine gleichmĂ€ĂŸige Verteilung des Gewichts sinnvoll, damit der Rucksack nicht auf einer Seite tiefer hĂ€ngt als auf der anderen.

Wie kann ich im Inneren des Rucksacks Ordnung halten?

Beim Verstauen des Inhalts helfen Packbeutel. Diese eignen sich zum Verpacken von Proviant aber auch fĂŒr die luftdichte Abschirmung von frischer und gebrauchter WĂ€sche. Gleichzeitig vereinfachen die Packbeutel das AusfĂŒllen aller toten Winkel im Rucksack. Wenn man etwas sucht, dann zeigt sich ein weiterer Vorteil der Packtaschen, denn so bringt man nicht alles durcheinander, auch wenn man an die unten gelagerten GegenstĂ€nde herankommen will.

FĂŒr welche EinsĂ€tze eignet sich ein Rucksack mit Rollen?

HĂ€ufig handelt es sich bei den RucksĂ€cken mit Rollen um besonders stabile BehĂ€ltnisse, die sich fĂŒr die Reise eignen. So kann beispielsweise der businesstaugliche HandgepĂ€ck-Rucksack mit leicht laufenden Rollen ausgerĂŒstet sein. Dieser kann je nach Gewicht geschultert oder hinter sich her gezogen werden. Ein solches Rucksacksystem mit Rollen bietet Platz fĂŒr die Arbeitsunterlagen oder auch fĂŒr die SportausrĂŒstung. Ggf. kann dieser Rollen-Rucksack auch fĂŒr die EinkĂ€ufe verwendet werden. Wenn der Rucksack noch leer ist, trĂ€gt man ihn einfach auf seinem RĂŒcken, aber auf dem RĂŒckweg ist er prall gefĂŒllt und hat ein hohes Gewicht, sodass man ihn bequem rollen kann. Solche RucksĂ€cke sind beispielsweise auf Messen zu sehen. An dem Design erkennt man, ob es sich um einen Business- oder Freizeitrucksack handelt.

Wodurch zeichnet sich ein City-Rucksack aus?

Beim Stadtbummel trĂ€gt man normalerweise nicht viel Gewicht mit sich herum, dennoch greifen viele Frauen gerne zum kleinen und schicken City-Rucksack. Dieser ersetzt die Handtasche und lĂ€sst sich so leicht auf dem RĂŒcken tragen, dass er kaum zu spĂŒren ist. Hier ist er weniger im Weg als die UmhĂ€nge- oder Henkeltasche. Allerdings sollte man bei der Verwendung eines leichtgewichtigen Rucksacks daran denken, dass man ihn nicht stĂ€ndig im Blick hat. Vorsicht vor fremdem Zugriff ist also geboten. Wenn die Wertsachen aus dem Rucksack genommen werden, braucht man wieder andere Unterbringungsmöglichkeiten fĂŒr Portemonnaie und Handy, sodass der City-Rucksack nicht den gleichen Zweck erfĂŒllen kann wie die Handtasche.

Kann man sich einen Rucksack auch selbst nÀhen?

Es gibt NĂ€hkurse, in denen verschiedene Schnitte fĂŒr individuelle RucksĂ€cke nĂ€her erlĂ€utert werden, sowie detaillierte Anleitungen im Internet. Besonders wichtig ist die Grundform, die beispielsweise speziell fĂŒr einen City-Rucksack oder fĂŒr einen Schulrucksack konzipiert wurde. FĂŒr einen solchen Leinen- oder Baumwollrucksack benötigt man möglichst robuste Stoffe, da diese auch ein gewisses Gewicht aushalten sollten. Entsprechend sauber mĂŒssen auch die NĂ€hte verarbeitet werden. Das NĂ€hen eines Rucksacks macht abhĂ€ngig von der Anzahl der Einstecktaschen und VerschlĂŒsse viel Arbeit, dafĂŒr hĂ€lt man am Ende ein schönes EinzelstĂŒck in den HĂ€nden.

Wo finde ich einen schönen, traditionellen Lederrucksack?

Die frĂŒheren RucksĂ€cke waren oft ganz oder teilweise aus Leder gefertigt. Auch heute noch gibt es solche klassischen Exemplare, bei denen zumindest die BesĂ€tze und Schnallen aus Leder bestehen, wĂ€hrend die grĂ¶ĂŸeren FlĂ€chen zum Beispiel aus Canvas gearbeitet sind. Ein reiner Lederrucksack ist bei den Ledermarken erhĂ€ltlich. Hier hat eindeutig der Ă€sthetische Aspekt Vorrang, denn aufgrund seiner Beschaffenheit ist das Leder relativ schwer und damit weniger funktional als die modernen RucksĂ€cke aus Nylon und Ă€hnlichen leichten aber reißfesten Materialien. Neben den bekannten Herstellern fĂŒr Lederaccessoires bieten manchmal auch die GepĂ€ck-Experten schöne LederrucksĂ€cke an. Diese Modelle eignen sich ebenso gut fĂŒr die gemĂŒtliche Tageswanderung oder fĂŒr einen Wochenendtrip.

Kann man auch einen gebrauchten, alten Rucksack wieder auffrischen und verwenden?

NatĂŒrlich ist es möglich, die FundstĂŒcke vom Dachboden zu reinigen, ggf. zu ĂŒberarbeiten und wieder in Gebrauch zu nehmen. Allerdings sollte man beim SĂ€ubern der diversen Elemente grĂŒndlich vorgehen und nicht nur oberflĂ€chlich den Staub abwischen. Je nach Material ist ein feuchter Lappen oder ein Reinigungsspray nĂŒtzlich. Zu guter Letzt lohnt sich der Einsatz eines Frischedufts, um auch den letzten muffigen Geruch zu beseitigen.

Wenn sĂ€mtliche Teile sauber sind, können die eventuell vorhandenen SchĂ€den repariert werden. Bei einem Rucksack aus Stoff ist es möglicherweise nötig, Flicken aufzusetzen, die sogar pfiffig aussehen können. FĂŒr Leder braucht man besondere Nadeln, um beispielsweise die Riemen oder Ersatzschnallen zu fixieren. Bei einem modernen Trekkingrucksack ist die Wetterfestigkeit zu kontrollieren. Falls der Stoff wasserdurchlĂ€ssig ist, behandelt man ihn rundum mit einem ImprĂ€gnierspray.

NĂŒtzliches Zubehör

Ob wir den Testsieger der RucksĂ€cke betrachten oder andere AusfĂŒhrungen, nach einer Weile können einige Elemente nicht mehr zuverlĂ€ssig halten, sodass eine Erneuerung der FunktionsfĂ€higkeit nötig ist. FĂŒr diese NotfĂ€lle stellen viele Marken die erforderlichen Zubehör- und Ersatzteile zur VerfĂŒgung. Die passenden Elemente helfen dabei, die VerschlĂŒsse wiederherzustellen oder andere Teile zu reparieren bzw. zu ersetzen. Auch fĂŒr die Erweiterung der Funktionen oder zur Verbesserung der Sicherheit können diese Komponenten eingesetzt werden.

Zu dem typischen Zubehör fĂŒr RucksĂ€cke zĂ€hlen beispielsweise spezielle VerschlĂŒsse wie Klemmschnallen oder KlettbĂ€nder. Damit können unter anderem die Riemen leichter gesichert werden. Auch als ErgĂ€nzung der bereits vorhandenen Befestigungsmöglichkeiten kommen solche BĂ€nder und Schnallen oft zum Einsatz. Spannriemen, Kordelstopper und ReißverschlussbĂ€nder machen aus einem Standard-Rucksack ein individuelles System. NatĂŒrlich bieten sich diese vielfĂ€ltigen Extras auch als Ersatz fĂŒr die auszutauschenden Teile an.

Des Weiteren gibt es ZusatzfĂ€cher, mit denen man den Rucksack gewissermaßen aufrĂŒsten kann. Auch zusĂ€tzliche Karabiner helfen den Nutzern dabei, das Transportsystem fĂŒr den individuellen Gebrauch zu perfektionieren. Dies ist mit BĂŒgelschlössern und kurzen Stahlseilen möglich. Besonders sinnvoll ist ein Regenschutz, der abhĂ€ngig von seiner Form und vom Befestigungsprinzip einfach ĂŒbergestĂŒlpt oder direkt am Rucksack fixiert werden kann.

Die verschiedenen Extrateile sind hÀufig in diversen Formaten und Farbtönen erhÀltlich. Dadurch kann jeder die passenden Elemente zu seinem Rucksack kaufen. In der gleichen Farbe fallen die Zusatzteile nicht auf. Man kann durch kontrastierende Farbdesigns aber auch neue Akzente setzen.

Zu den Kleinigkeiten eines Rucksacks gehören ggf. auch ein SchlĂŒsselhaken und eine Signalpfeife. Bei lĂ€ngeren Touren oder bei warmem Wetter sollte man zudem ein leichtes Handtuch mitnehmen. Besonders die dĂŒnnen TĂŒcher aus Mikrofaser bieten sich dafĂŒr an, denn sie haben nur ein geringes Packmaß und können doch sehr nĂŒtzlich sein. Zur Komplettierung der WanderausrĂŒstung steckt man noch ein Fahrtenmesser und ggf. weitere Utensilien ein, die auch schon bei kurzen Strecken benötigt werden.

NatĂŒrlich dĂŒrfen bei der AufzĂ€hlung des Zubehörs die Packbeutel nicht fehlen. Wer schon öfters gewandert ist, der weiß, wie mĂŒhselig es sein kann, sich durch den Inhalt des Rucksacks zu wĂŒhlen. Die Packtaschen halten ein wenig Ordnung und trennen die verschiedenen Dinge voneinander. In SchutzhĂŒllen gepackt kommt die gebrauchte WĂ€sche nicht mit den anderen Sachen in Kontakt. Beim Einpacken dieser Beutel sollte man darauf achten, dass ein wenig Spiel bleibt, denn dadurch lassen sich die Taschen besser in dem Rucksack verstauen und auch in die letzten Winkel schieben. ZusĂ€tzliche SchutzhĂŒllen fĂŒr besonders empfindliche GerĂ€tschaften sorgen dafĂŒr, dass das Smartphone, das Tablet und die Kamera sauber und trocken bleiben. Diese SchutzhĂŒllen oder PlastiktĂŒten kann man direkt als Rucksack-Zubehör kaufen, denn hier ist die QualitĂ€t im Allgemeinen besser als bei den Standardtaschen.

Alternativen zum Rucksack

Die Frage nach einer Alternative zum klassischen Rucksack orientiert sich an dem entsprechenden Einsatzbereich. FĂŒr den Alltag kommen UmhĂ€nge- bzw. Handtaschen infrage, die vor allem bei einem leichten Gewicht eine gute Lösung sind. Anders als beim Rucksack hat man hie allerdings oft nicht beide HĂ€nde frei, es sei denn, es handelt sich um eine Cross-Body-Bag. Diese wird quer ĂŒber dem Oberkörper getragen, sodass man keine Hand braucht, um sie festzuhalten.

Der Rucksack als GepĂ€ckstĂŒck kann durch einen kleinen Trolley oder eine Reisetasche ersetzt werden. Diese beiden Transportmittel belasten den Körper nur einseitig, deshalb darf man sie nicht zu schwer beladen und auch nicht zu lange tragen. Der Trolley kann mit seinen Rollen immerhin auch ĂŒber lĂ€ngere Wege gezogen werden, wĂ€hrend das bei der normalen Reisetasche nicht möglich ist.

FĂŒr SchĂŒler ist anstelle des Schulrucksacks auch der herkömmliche Ranzen geeignet. Dieser ist im Gegensatz zum Rucksack oft etwas stabiler und bietet somit mehr Schutz fĂŒr die BĂŒcher und den weiteren Inhalt. Allerdings hat er zumeist ein höheres Gewicht und außerdem nicht so gute Trageeigenschaften, da er nicht so eng am RĂŒcken anliegt. Ein Vorteil bei vielen Schulranzen zeigt sich bei den Protektoren, die ĂŒblicherweise integriert sind. Doch auch der Schulrucksack kann mit solchen Schutzprotektoren ausgerĂŒstet sein oder ggf. damit ergĂ€nzt werden.

FĂŒr den großen Wander- oder Trekkingrucksack gibt es keine Alternative. Hier bleibt nur die Frage offen, welches Modell fĂŒr die aktuelle Tour am besten geeignet ist. Einige dieser XXL-RucksĂ€cke verfĂŒgen zusĂ€tzlich ĂŒber eine Stabilisierung mit Stangen oder sogar ĂŒber ein Rollensystem. Trotzdem handelt es sich auch hier um RucksĂ€cke, die also nicht als Alternative prĂ€sentiert werden können. Auf manchem Extrem-Expeditionen sieht man Personen, die eine Art Trage hinter sich her ziehen. Ein solches System eignet sich jedoch nur fĂŒr den Einsatz im Schnee, denn auf einer normalen Wegstrecke wĂŒrde das Gestell durchgeschĂŒttelt werden.

WeiterfĂŒhrende Links und Quellen

https://de.wikipedia.org/wiki/Rucksack

https://www.otto.de/sport/sportaccessoires/sportrucksaecke/

https://www.globetrotter.de/rucksack-zubehoer-ersatzteile/

http://www.tippscout.de/rucksack-packen-richtig-beladen-gewicht-und-groesze-abschaetzen_tipp_2663.html

https://www.bergfreunde.de/rucksaecke/

http://www.reisen-mit-rucksack.de/passenden-rucksack-finden/rucksack-alternativen/

http://www.stimme.de/ratgeber/diesunddas/Der-Rucksack-im-Wandel-der-Zeit;art132181,3114648

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