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Regenjacken im Test auf ExpertenTesten
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Regenjacke Test - damit man trotz Regen trocken bleibt - Vergleich der besten Regenjacken 2019

Sie interessieren sich f√ľr einen Regenjacke und k√∂nnen sich noch nicht entscheiden, welches Modell Sie ausw√§hlen sollen? Deswegen haben wir viele Tests verglichen, damit Sie eine leichte Auswahl haben. In unserem Vergleich sind Regenjacken f√ľr jede Gelegenheit.

Regenjacke Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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Was ist eine Regenjacke?

Eine Regenjacke ist ein Kleidungsst√ľck, das die N√§sse und das Wetter gut abh√§lt. Der Regenschutz entsteht durch ein Material, das im Optimalfall wasserdicht ist. Zumindest wasserabweisend sollte es sein, damit die Regenjacken aus dem Test ihren Namen auch verdienen. H√§ufig verf√ľgen die Regenjacken √ľber eine Kapuze, die auch den Kopf vor N√§sse sch√ľtzt. Bei der Ausstattung der zahlreichen Regenjacken gibt es gro√üe Unterschiede, die sich auf die Flexibilit√§t der Kapuze und anderer Elemente beziehen. So k√∂nnen die Regenjacken mit oder ohne Kapuze und Kragen getragen werden, mit ge√∂ffneten L√ľftungsschlitzen oder mit einer einziehbaren Fleecejacke.

Auch bei einem genaueren Blick auf die getesteten Regenjacken ist die Grenze zu den Windjacken nicht immer zu erkennen. Teilweise sind auch die Windbreaker f√ľr Damen, Herren und Kinder mit einer wasserabweisenden oder sogar wasserdichten Schicht ausger√ľstet. Bei den wasserdichten Regenjacken Testsiegern kann man jedenfalls davon ausgehen, dass diese auch vor Wind sch√ľtzen.

Wie funktioniert eine Regenjacke?

Wie funktioniert eine Regenjacke TestDie Hauptfunktion einer Regenjacke besteht darin, die Tr√§ger vor N√§sse zu sch√ľtzen. Im besten Fall sind diese Jacken nicht nur wasserdicht, sondern auch atmungsaktiv. Es handelt sich also um ein praktisches Kleidungsst√ľck, das den K√∂rper vor den Umwelteinfl√ľssen sch√ľtzt. Bei den modernen Regenjacken aus dem Test handelt es sich typischerweise um Hardshelljacken. Diese sind h√§ufig mit einer Membran ausgestattet, die ein angenehmes Klima unter dem Stoff erzeugt. Auf langen Spazierg√§ngen oder bei anderen Aktivit√§ten w√ľrde man unter einem absolut dichten Material schnell ins Schwitzen geraten, doch die Membran leidet die Feuchtigkeit und W√§rme von der Innenseite der Jacke zur Au√üenseite. Die N√§sse und K√§lte von drau√üen werden hingegen abgehalten.

Die wasserdichten Eigenschaften und die Atmungsaktivit√§t erf√§hrt man bei einem Blick auf die detaillierte Produktbeschreibung. Hier werden die Wassers√§ule und der RET-Wert angegeben. Je h√∂her die entsprechenden Werte sind, desto besser sch√ľtzt die Regenjacke vor Regen und desto angenehmer ist das K√∂rperklima.

Bei besonders warmen Temperaturen gibt es bei vielen Jacken zus√§tzliche Bel√ľftungsm√∂glichkeiten. Diese Funktion wirkt dem verst√§rkten Transpirieren entgegen und macht den Regenschutz besonders komfortabel. Bei starkem Regen kann man die Schutzfunktionen erweitern und beispielsweise die Kapuze aus dem Kragen nehmen, den Kragen hochklappen und den Rei√üverschluss mit zus√§tzlichen Schutzelementen abdecken.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Nicht nur die Testsieger der Regenjacken bieten mehrere Möglichkeiten an, den Nässeschutz zu optimieren. Auch die einfachen Wetterjacken sind mit einem hochgeschlossenen Reißverschluss und einer Kapuze, die mit einer Kordel festgebunden wird, ausgestattet. Bei regnerischem Wetter sind die Regenjacken daher unverzichtbar. Sie haben oft ein kleineres Packmaß als andere Jacken und bieten einen hervorragenden Schutz gegen die Regentropfen. Der Regenschirm ist nur dann hilfreich, wenn es nicht zu windig ist, zudem muss man ihn extra mitnehmen. Im Gegensatz dazu ist die Regenjacke nicht nur bei Nässe zu tragen, sondern auch als leichte Sommer- oder Übergangsjacke.

Outdoor-Bekleidung ist in der heutigen Zeit unverzichtbar, auch wenn man nicht st√§ndig zu Wanderungen aufbricht oder drau√üen Sport treibt. Gerade die Regenjacken werden auch im Alltag getragen. Die Testsieger verf√ľgen √ľber abgedeckte Rei√üverschl√ľsse, an denen keine N√§sse eindringen kann. Selbst bei Starkregen dringt hier und an den anderen Stellen der Jacke kein Tropfen hindurch.

Wie wasserdicht die Regenjacken aus dem Vergleichstest tats√§chlich sind, ist aus den genauen Produktdaten abzulesen. Im Optimalfall haben die Jacken nicht nur abgedeckte Verschlussleisten, sondern auch eine hohe Widerstandsf√§higkeit. Erg√§nzend zu den wasserdichten oder wasserabweisenden Eigenschaften verf√ľgen viele Wetterjacken √ľber Extras, die f√ľr die unterschiedlichen Einsatzbereiche entwickelt wurden. So gibt es Regenjacken f√ľr den normalen Alltagsgebrauch aber auch Modelle, die beim Radfahren, auf langen Wanderungen oder auf Klettertouren zum Einsatz kommen.

Welche Arten von Regenjacken gibt es?

Welche Arten von Regenjacken gibt es TestDie verschiedenen Modelle der Regenjacken aus dem Test sind auf die jeweiligen Gr√∂√üen, Anspr√ľche von Herren, Damen und Kindern zugeschnitten. Mit etwas mehr oder weniger Bewegungsspielraum, weit oder auf Taille geschnitten, im sportlichen, femininen oder fr√∂hlichen Dessin, auf dem ersten Blick f√§llt bei den diversen Jacken nat√ľrlich die Optik auf. Doch es gibt noch einige andere Unterscheidungsmerkmale.

Bei den sportlichen Regenjacken aus dem Test 2019 spielt die Atmungsaktivit√§t eine entscheidende Rolle. Die Modelle, die f√ľr Wanderfreunde konzipiert wurden, lassen sich extrem klein zusammenfalten, sodass sie problemlos in den Trekkingrucksack gesteckt werden k√∂nnen. Beim Tragen einer solchen Wander-Regenjacke fallen weitere interessante Details aus, zum Beispiel die Verst√§rkungen in der Schulterpartie, die den Abrieb durch den Rucksack verhindern. H√§ufig liegt die Wassers√§ule bei diesen Outdoor-Jacken zwischen 5.000 und 10.000 mm. Die Kapuze ist schnell aus dem Kragen herausgeholt und ein erh√∂hter Kragen sorgt daf√ľr, dass auch bei der st√§ndigen Bewegung kein Wasser in den Nacken l√§uft.

F√ľr den Laufsport gibt es besonders luftige und leichtgewichtige Regenjacken, f√ľr Radfahrer stehen Jacken zur Verf√ľgung, die k√∂rpernah und dadurch sehr windschnittig sind. Die Jacken f√ľr den Radsport sind hinten l√§nger als vorne, um einen guten Komfort zu bieten.

Wenn man eine Regenjacke f√ľr den Alltag sucht, soll nat√ľrlich auch der modische Anspruch erf√ľllt werden. Bei den trendigen Jacken mit N√§sseschutz findet man sch√∂ne Schnitte und tolle Farbdesigns. Auch hier ist oft ein sportliches Design gefragt, doch es darf auch etwas eleganter sein. Zum Teil haben die modischen Regenjacken aus dem Test eine gl√§nzende Beschichtung, die futuristisch oder nostalgisch anmutet. F√ľr die Damen gibt es Jacken mit Tailleng√ľrtel, bei den Herrenjacken stehen Modelle zur Auswahl, die einer Bomberjacke √§hneln oder die den Stil der Biker-Jacken nachahmen. L√§ngere Regenjacken lassen sich mit Trenchcoats oder mit Kurzm√§nteln vergleichen. Sie halten zus√§tzlich zum Oberk√∂rper auch die Oberschenkel trocken.

Sehr beliebt sind die Multifunktionsjacken. Hierbei handelt es sich um eine Regenjacke mit einer herausnehmbaren Innenjacke. Diese Innenjacke besteht zumeist aus Fleece und verwandelt die Au√üenjacke in eine w√§rmende Winterjacke. Wenn man die Regenjacke ohne Innenfutter tr√§gt, hat man den √ľblichen, leichten Regenschutz.

Wenn man die Regenjacken aus dem Test auf ihre Materialqualität untersucht, kann man sie in noch mehr Arten unterteilen. Es gibt Jacken mit diversen Beschichtungen. Typische Stoffe sind Polyamid, Nylon und geölte Baumwolle (Oilskin). Die Beschichtungen bestehen beispielsweise aus PVC, Kunststoffmaterialien und Gummi. Zu den atmungsaktiven Textilien gehören Goretex und Sympatex, die gleichzeitig als Markenname bekannt sind.

Die Hardshell-Regenjacken bestehen aus solidem Material und bieten einen besonders lang anhaltenden Regenschutz. Der Begriff Hardshell bezieht sich auf ihre Robustheit; diese Modelle halten also auch der st√§rkeren Reibung durch das Tragen eines Rucksacks oder durch den h√§ufigen Kontakt zu Felsgestein stand. Mit ihrer Abriebfestigkeit sind die Hardshelljacken die perfekte Ausr√ľstung f√ľr eine andauernde Belastung. Die Hardshelljacken gibt es in mehreren Qualit√§ten. Die zweilagigen Modelle sind im Verh√§ltnis zu den drei- und vierlagigen Jacken weniger strapazierf√§hig.

Eine Softshell-Regenjacke ist deutlich flexibler als eine Hardhell-Jacke, allerdings ist der Regenschutz nicht so stark. Sie werden deshalb nicht als wasserdicht gekennzeichnet, sondern lediglich als wasserabweisend. Daher eignen sich die Softshell-Regenjacken nur als Schutz vor einem leichten Schauer.

Die nachfolgenden Vorteile und Nachteile beziehen sich auf die wasserdichten Regenjacken, die etwas weniger flexibel sind, aber daf√ľr einen zuverl√§ssigen Regenschutz bieten.

Die Vorteile der Regenjacken:

  • guter N√§sseschutz,
  • kleines Packma√ü,
  • zumeist atmungsaktiv,
  • vielseitig einzusetzen durch eine Vielfalt von Designs,
  • praktische Verstellm√∂glichkeiten (Kapuze, Rei√üverschl√ľsse, Kragen, Bel√ľftungen),
  • zus√§tzlicher Windschutz.

Die Nachteile der Regenjacken:

  • eingeschr√§nkter Bewegungsspielraum,
  • muss gelegentlich impr√§gniert werden,
  • gute Qualit√§t ist etwas teurer.

So werden die Regenjacken getestet

Der Test der Regenjacken befasst sich mit allen wichtigen Features, die einen Hinweis auf die Gesamtqualit√§t sowie auf die Tauglichkeit der Kleidungsst√ľcke liefern. Ob man eine Regenjacke f√ľr den Outdoor-Sport oder f√ľr den Alltag sucht, die Ausstattung muss zu den eigenen Vorstellungen passen. Zudem sollten sich die K√§ufer √ľber die Haltbarkeit und √ľber die Anpassungsf√§higkeit der Jacken informieren.

Die Wasserdurchlässigkeit

Wie gut h√§lt die Regenjacke den Regen ab? Dieser Aspekt steht bei der Qualit√§tspr√ľfung klar im Vordergrund. Im Test der Regenjacken wurde das Material unter einem stetig ansteigenden Wasserdruck gepr√ľft. Dabei steigt die Wassers√§ule abh√§ngig von der Norm pro Minute um 100 oder 600 Millimeter. Dabei misst man, wie lange es dauert, bis drei Wassertropfen durch das Material kommen. Aus dem aktuellen Druck bemisst sich die entsprechende mm-Wassers√§ule. Die Normvorgaben beziehen sich auf die Wassers√§ule sowie auf den Wasserdampfdurchgangswiderstand, der als RET-Wert bekannt ist.

Ab einer Wassers√§ule von 1.500 mm gelten Textilien laut deutscher Norm als wasserdicht. Bei hochwertiger Outdoor-Bekleidung ist eine Wassers√§ule von √ľber 10.000 mm vorhanden.

Der Tragekomfort

Eine Regenjacke sollte nicht nur vor dem Wetter sch√ľtzen, sondern auch bequem zu tragen sein. Die Passform muss also zum K√∂rperbau passen. Viele Verbraucher ziehen etwas bequemere Schnitte vor, um genug Spielraum zu haben, auch wenn sie einen Pullover unter der Jacke tragen. So ist genug Platz auch im Schulter- und Armbereich vorhanden. Abh√§ngig vom Einsatzzweck k√∂nnen aber auch windschnittige Jacken priorisiert werden, die beim Laufen oder Radfahren jede Bewegung mitmachen und trotz des k√∂rpernahen Schnittes nicht einengen.

Die Nahtverarbeitung

Man sollte unbedingt die Nähte untersuchen, denn diese Stellen gelten als potenzielle Schwachstellen. Bei den Testsiegern der Regenjacken werden die Nahtverbindungen mithilfe von Seam Tapes verschweißt. Einige Hersteller versuchen, die Nähte zu reduzieren, und arbeiten mit möglichst wenig Verbindungsstellen. So entsteht ein besserer Komfort, gleichzeitig verringern sich die Sollbruchstellen.

Die Taschen

Viele Regenjacken verf√ľgen √ľber mindestens zwei Au√üentaschen. Teilweise kommen Innentaschen dazu, wo die Geldb√∂rse oder der Hausschl√ľssel hineingesteckt wird. F√ľr Wanderungen bieten sich Jacken mit zus√§tzlichen Taschen an. Damit der Inhalt in den Jackentaschen nicht verloren gehen und auch nicht nass werden kann, sind verschlie√übare Taschen gefragt. H√§ufig kommen Rei√üverschl√ľsse zum Einsatz, doch auch Klappverschl√ľsse mit Knopf oder Klettband halten die Regenn√§sse ab und verhindern, dass etwas herausf√§llt.

Kordeln und B√ľndchen

Mit Kordeln und feststellbaren B√ľndchen und S√§umen lassen sich die Armabschl√ľsse, der Kragen und andere Elemente der Regenjacke sicher fixieren. Am unteren Bund der Jacke lassen sich Kordeln mit wenigen Handgriffen festbinden und auch die Kapuze wird schnell gesichert, indem man die durchgezogene Kordel festknotet. An den Armabschl√ľssen kommen oft andere Verschlusssysteme zum Einsatz, zum Beispiel Druckkn√∂pfe oder Klettsysteme. Diese k√∂nnen bei K√§lte und Regen etwas enger eingestellt werden. Bei w√§rmeren Temperaturen und wenn der Regen nachl√§sst, lockert man die Abschl√ľsse wieder.

Die Kapuze

Ohne eine Kapuze erf√ľllt die Regenjacke ihren Sinn nur teilweise. Doch wenn es nicht regnet, ben√∂tigt man diesen Schutz nicht. Es gibt verschiedene Kapuzenvarianten, von der komplett abkn√∂pfbaren Kapuze bis zum einrollbaren und fixierbaren Element. Zum Teil verf√ľgen die Jackenkapuzen √ľber einen kleinen oder gr√∂√üeren Schirm, der das Gesicht ein wenig vor dem Regen sch√ľtzt. Andere Kapuzen sind helmtauglich, also gro√ü genug, um √ľber den Fahrrad- oder Kletterhelm gezogen zu werden.

Die Bel√ľftung

Bei den modernen Regenjacken aus dem Testvergleich sind oft Unterarmrei√üverschl√ľsse vorhanden, die eine extra Bel√ľftung erm√∂glichen. Das ist f√ľr das Feuchtigkeitsklima unter der Jacke sehr wichtig. Wer schnell schwitzt, freut sich √ľber die zus√§tzliche Luftzufuhr. Abh√§ngig von der Passform der Jacke wird sie durch das √Ėffnen dieser L√ľftungsverschl√ľsse noch etwas flexibler. Nat√ľrlich sollten die Bel√ľftungsrei√üverschl√ľsse mit nur einer Hand zu √∂ffnen und zu schlie√üen sein, damit man die Jacke nicht extra ausziehen muss.

Worauf muss ich beim Kauf von einer Regenjacke achten?

Die Entscheidung f√ľr eine Regenjacke aus dem Test richtet sich nach der Gesamtqualit√§t, nach der Optik und nach dem jeweiligen Einsatz. Teilweise handelt es sich um echte Modest√ľcke, bei anderen steht die Funktionalit√§t im Fokus. Die Auswahl reicht vom klassischen, gelben Friesennerz √ľber sportliche Outdoor-Jacken in sch√∂nen Farben bis zu schlichten und dezenten Allwetterjacken. Wichtiger als das Design ist jedoch der Wetterschutz, den man unbedingt genau untersuchen sollte. Denn nur wenn die wasserdichten Eigenschaften erf√ľllt sind, wird man auch mit der Regenjacke zufrieden sein.

Besonders beliebt sind die Hardshell-Jacken, die sowohl den Regen als auch den Wind abhalten. Damit man beim Tragen des wasserdichten Stoffes nicht zu stark schwitzt, sollte man auf die atmungsaktiven Features achten. Diese zeigen sich einerseits in der Materialqualit√§t, andererseits in zus√§tzlichen Bel√ľftungsschlitzen.

Worauf muss ich beim Kauf von einer Regenjacke achten TestF√ľr den Outdoor-Einsatz und auch f√ľr Reisen empfehlen sich Wetterjacken, die besonders leicht sind und ein m√∂glichst geringes Packma√ü haben. Sie lassen sich so klein zusammenrollen, dass sie kaum Platz ben√∂tigen, sei es im Rucksack oder im Kofferraum. Zudem muss man die Jacke nat√ľrlich anprobieren, um festzustellen, ob sie gut sitzt. Sie sollte nicht zu weit sein, sonst f√ľhlt man sich darin unwohl, doch wenn eine Regenjacke zu eng ist, wird es erst recht unbequem. Man braucht gen√ľgend Bewegungsfreiraum, besonders dann, wenn man die Jacke beim Bergsteigen oder beim Radfahren tr√§gt. Bei den Regenjacken f√ľr den Alltagseinsatz sollte man daran denken, dass darunter Platz f√ľr die normale Tageskleidung sein muss. Diese d√ľrfen also im Zweifelsfall etwas weiter geschnitten sein.

Die Frage, welche Regenjacke es sein soll, richtet sich auch nach der Jahreszeit. F√ľr Fr√ľhling und Sommer kommen d√ľnne Jacken infrage, w√§hrend in der k√§lteren Jahreszeit Regenjacken mit Innenfutter sehr beliebt sind. Teilweise lassen sich die Innenjacken herausnehmen: Dann handelt es sich um 2-in-1-Jacken, auch als Multifunktionsjacken bekannt.

Kurzinformation zu f√ľhrenden 7 Herstellern

Die Hersteller von Regenjacken haben verschiedene Hintergr√ľnde. Einige stammen aus der Modebranche, andere aus dem Sportbereich und wieder andere kennt man als Spezialisten f√ľr Outdoor-Ausr√ľstung. W√§hrend sich die Modeunternehmen eher auf das Design konzentrieren, steht bei den Sport- und Outdoor-Marken die Funktionalit√§t im Mittelpunkt. Teilweise werden auch s√§mtliche W√ľnsche auf einmal erf√ľllt.

  • Sch√∂ffel
  • VAUDE
  • Killtec
  • Jack Wolfskin
  • Icepeak
  • Adidas
  • North Face
Sch√∂ffel geh√∂rt zu den Marktf√ľhrern im Bereich von Outdoor-Bekleidung. Die hochklassigen Regenjacken von Sch√∂ffel sind weltweit gefragt. Das Unternehmen stammt aus Bayern und setzt bei der Produktion der funktionalen Bekleidung auf Nachhaltigkeit und eine hervorragende Verarbeitungsqualit√§t. Es handelt sich um ein traditionelles Familienunternehmen, das auf eine Geschichte zur√ľckblickt, die schon vor mehr als 200 Jahren begann und bis heute von vielen Erfolgen begleitet wird.
VAUDE wurde im Jahr 1974 von Albrecht von Dewitz gegr√ľndet. Bei dem deutschen Unternehmen steht der Bergsport klar im Mittelpunkt. Die Begeisterung f√ľr Outdoor-Aktivit√§ten ist an dem charakteristischen, funktionalen Design der Jacken und anderen Artikel deutlich zu erkennen. VAUDE hat sich als umweltbewusster und kundenorientierter Hersteller einen gro√üen Namen gemacht.
Das Familienunternehmen Killtec hat seine Zentrale in Buchholz, nicht weit entfernt von Hamburg. Der Experte f√ľr Sport- und Freizeitkollektionen beh√§lt alle wichtigen Anforderungen im Blick, von der ausgereiften Produkttechnik √ľber das Design bis hin zu weiteren Entwicklungen. Die Erfolgsgeschichte von Killtec hat in den 1980er Jahren begonnen.
Jack Wolfskin ist ein Name, um den man bei Outdoor-Bekleidung nicht herumkommt. Die Firma hat ihren Sitz im Taunus und h√§lt eine gro√üe Palette von Funktionsbekleidung und Ausr√ľstung f√ľr den Outdoor-Einsatz bereit. Jack Wolfskin besteht seit 1981 und konnte sich als eine der gro√üen Firmen auf dem internationalen Markt etablieren.
Die finnische Marke Icepeak wurde 1996 gegr√ľndet und z√§hlt inzwischen zu den wichtigsten europ√§ischen Herstellern von Sport- und Outdoorbekleidung. Bei Icepeak geht es nicht nur um die Funktionalit√§t der Produkte, sondern auch um den modischen Aspekt. Das ist auch an den zahlreichen Regenjacken von Icepeak zu sehen, die sowohl optisch als auch durch ihre Funktionsqualit√§t √ľberzeugen.
Die deutsche Firma Adidas hat sich nach der Firmengr√ľndung im Jahr 1949 zun√§chst auf die Herstellung von Sportschuhen fokussiert. Sp√§ter erweiterte sich das Sortiment um Sportbekleidung und Outdoor-Ausr√ľstung. Heute hat die Adidas AG in Herzogenaurach weltweit eine starke Pr√§senz. Die Kollektionen der Kernmarken wurden um Designermarken erg√§nzt. Entsprechend modisch treten die aktuellen Regenjacken von Adidas auf.
The North Face ist ein Unternehmen aus den USA, das in den 1960er Jahren seinen Erfolgsweg antrat. Die Firma hat sich auf Outdoor-Kleidung spezialisiert und ist vor allem f√ľr seine modernen Jacken, Fleece-Artikel und Schuhe bekannt. Auch Rucks√§cke und Zelte tragen das unverwechselbare Logo von The North Face. In der Branche der Outdoor-Bekleidung geh√∂rt The North Face zu den gro√üen Weltmarken und ist zurzeit sogar der internationale Marktf√ľhrer.

 

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meine Regenjacke am besten?

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meine Regenjacke am besten TestEine Regenjacke findet man bei den M√§nteln und Jacken im Kaufhaus, im Fachgesch√§ft f√ľr Sport- und Outdoorartikel und immer h√§ufiger auch im Supermarkt, wenn es spezielle Aktionen gibt. In den gro√üen St√§dten haben einige Marken auch ihre eigenen L√§den, in denen man einen √úberblick √ľber die diversen Jacken und das komplette Sortiment erh√§lt. Die einfachere L√∂sung besteht jedoch darin, im Internet zu recherchieren. Hier muss man nicht von einem Ladengesch√§ft zum anderen laufen, sondern einige Mausklicks reichen aus, um die zahlreichen Regenjacken aus dem Test miteinander zu vergleichen.

Anstatt durch die Kaufh√§user zu gehen und die diversen Kleiderst√§nder zu durchforsten, nutzt man beim St√∂bern in den Online-Shops die vorhandenen Filter. Soll es eine Regenjacke f√ľr Herren, Damen oder Kinder sein? Welche Farbe wird bevorzugt? Welche Gr√∂√üen und Schnitte sind gesucht? Die Preiskategorie spielt f√ľr viele Kunden ebenfalls eine relevante Rolle. Im Anschluss an die Aktivierung der Produktfilter klickt man noch die Sortierung an, sodass die g√ľnstigsten, neusten oder am besten bewerteten Regenjacken auf den vorderen Pl√§tzen stehen.

Im Gesch√§ft kann man das Material anfassen und einen Blick auf das Etikett werfen, des Weiteren liefern fachkundige Verk√§ufer eine kleine Beratung zu den Regenjacken. Im Online-Shop gibt es aussagekr√§ftige Fotos, eine umfassende Beschreibung und Kundenbewertungen. Diese subjektiven Meinungen sind f√ľr die Kaufentscheidung sehr n√ľtzlich, denn hier stehen nicht nur die n√ľchternen Fakten auf dem Pr√ľfstand, sondern auch einige besondere Anmerkungen.

Ein Punkt, der bei der Online-Bestellung als negativ empfunden wird, ist die Tatsache, dass man die Textilien nicht ber√ľhren kann. Dadurch, dass die Regenjacke bei Nichtgefallen zur√ľckgeschickt werden kann, ist dieser Nachteil jedoch schnell behoben.

Die Tendenz geht deshalb eindeutig zum Internet-Kauf, denn die Vorteile √ľberwiegen: zeitliche Unabh√§ngigkeit, eine erleichterte Auswahl, detaillierte Erl√§uterungen, zus√§tzliche Kundenerfahrungen und oft auch ein g√ľnstigerer Preis.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Vielfalt der modernen Wetterjacken orientiert sich an ganz unterschiedlichen Vorstellungen der Verbraucher. Teilweise werden die Regenjacken aus dem Test st√§ndig in der Tasche mitgenommen, damit man sie im Notfall zur Hand hat. Andere Modelle kommen auf ausgedehnte Rad- oder Wandertouren mit und zeichnen sich durch eine besondere Klimatechnologie aus. Welche Jacke f√ľr welchen Einsatz geeignet ist, erf√§hrt man beim Durchlesen der genauen Beschreibung. Die Materialien sind in diesem Zusammenhang ein besonders wichtiger Faktor.

Zu der Suche nach einer Regenjacke geh√∂rt die Frage, ob eine Beschichtung oder eine Membran besser ist. Die Beschichtungen sind meistens nicht so stabil wie eine innovative Membran, sodass die Membran f√ľr eine bessere Wasserdichte sorgt. Zudem k√∂nnen die Beschichtungen eher abnutzen. Daher empfehlen sich die Jacken mit Membran eher f√ľr Wanderungen, bei denen die Jacke etwas st√§rker belastet wird. Die Regenjacken mit Beschichtung haben aber auch ihre Fans und werden beispielsweise bei leichten Sportarten wie Radfahren und Joggen getragen.

Wer sich eine Regenjacke kaufen m√∂chte, w√ľnscht sich vor allem einen praktischen Wetterschutz. Es ist jedoch auch f√ľr die kurzentschlossenen K√§ufer interessant, mehr √ľber die geschichtlichen Hintergr√ľnde zu erfahren, die als N√§chstes beschrieben werden. Zudem enth√§lt dieser Ratgeber einige Tipps f√ľr die Reinigung und Impr√§gnierung von Regenjacken.

Die Geschichte der Regenjacke

Die Geschichte der Regenjacke Test: adidas Herren Regenjacke CoreM√§ntel und Jacken dienten schon immer als Wetterschutz, doch die ersten Artikel dieser Art, die gezielt als Regenschutz gedacht waren, entstanden erst im fr√ľhen 19. Jahrhundert. Der Schotte Macintosh erfand einen Regenmantel aus wasserdichtem Gummi, an dem das Regenwasser abperlte. Doch in der damaligen Zeit wurde noch √ľber viele Nachteile dieser M√§ntel geschimpft. Das Material roch stark, war extrem steif und lie√ü sich nicht waschen. Macintosh versuchte, diese Probleme zu l√∂sen, und verbesserte so seine handgefertigten Regenm√§ntel. Die typischen Mackintosh-Regenm√§ntel werden noch heute in einer modernisierten Version hergestellt. Die Weiterentwicklung ist auch in der leichten Ver√§nderung des Markennamens zu erkennen. Ein weiteres Unternehmen, das mit Regenbekleidung einen durchschlagenden Erfolg hatte, war Barbour. John Barbour gr√ľndete 1894 seine Firma im Nordosten von England und konnte ebenfalls gute Verkaufszahlen erzielen.

In Deutschland, genauer gesagt in Rosenheim, entwickelte Johann Klepper um 1920 einen wind- und wasserdichten Mantel. Dieser Kleppermantel war eine passende Erg√§nzung des bereits bestehenden Sport- und Outdoor-Produktsortiments der Schneiderfirma. Ebenso wie die anderen Regensachen der damaligen Zeit hatte jedoch auch der Kleppermantel keine atmungsaktiven Eigenschaften. Entsprechend schnell kam man unter diesem Regenschutz ins Schwitzen. In der Mitte des 20. Jahrhunderts erarbeitete Klepper ein spezielles Bel√ľftungssystem. Diese Rillo-L√ľftung bestand aus durchdachten L√ľftungskan√§len und optimierte die Luftzirkulation. Bis fast etwa 1970 entstanden viele Varianten des verbesserten Kleppermantels mit Gummibeschichtung.

Um 1950 hatte der Friesennerz seinen Einzug auf den Markt. Zu seinem Durchbruch kam es um 1970. Au√üen bestand dieser Regenmantel aus Kunststoff, der zumeist in Gelb gestaltet war. Unverkennbar und bis heute beliebt, der Friesennerz mit seinem norddeutschen Charakter steht f√ľr Tradition und Langlebigkeit.

Die Anspr√ľche ver√§nderten sich jedoch: Friesennerz und Kleppermantel waren vielen Verbrauchern zu sperrig, zu schwer und zu wenig atmungsaktiv. Die Hersteller suchten deshalb nach leichteren Materialien, die bessere Klimaeigenschaften hatten. So entstand immer mehr Freizeitbekleidung aus synthetischen Textilien. Beim Einsatz von neuen Polymermaterialien mussten keine L√ľftungsschlitze mehr integriert werden, stattdessen wurden Klimamembrane wie Goretex und Sympatex genutzt. Bei diesen L√∂sungen dringt kein Wasser von au√üen nach innen, doch die Feuchtigkeit innen wird zur Au√üenseite geleitet. Darum gelten die modernen Polymere als atmungsaktive und zugleich wasserdichte Allesk√∂nner.

Die Hersteller von Regenkleidung arbeiten mit Kunststoff und Kautschuk, um die Stoffe immer noch besser zu machen. Gleichzeitig hat sich an der Optik der Regenjacken Einiges geändert. Nach dem klobigen, gelben Friesennerz folgten anschmiegsame Jacken in allen möglichen Farben, teilweise auch mit Mustern. Vor allem im Sportbereich kamen dynamische Dessins in Mode, bei denen zwei oder drei Farben miteinander kombiniert wurden. Und die aufgesetzten Taschen wurden durch eingearbeitete Reißverschlusstaschen ersetzt.

Im Gegensatz zu den √§lteren, steifen Jacken haben die modernen Regenjacken ein sehr kleines Packma√ü, sodass sie im Rucksack kaum Platz ben√∂tigen. Beim Herausnehmen verwandeln sich die winzigen Pakete in eine gro√üe Jacke, deren Klimaeigenschaften alle W√ľnsche erf√ľllen. Die Funktionalit√§t und der Komfort werden bei den aktuellen Regenjacken aus dem Test 2019 noch weiter optimiert, sei es durch clevere Taschenl√∂sungen oder durch besondere Details an den B√ľndchen und Rei√üverschl√ľssen.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Regenjacke

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Regenjacke TestDie genauen Produktdaten zu den getesteten Regenjacken zeigen an, wie wetterfest diese Kleidungsst√ľcke wirklich sind. Ob eine Jacke wasserdicht ist oder nicht, l√§sst sich an der Wassers√§ule erkennen. In Deutschland gelten genau festgelegte Normen, die auf der Basis von ausf√ľhrlichen Tests √ľberpr√ľft werden. Dabei setzt man das Jackenmaterial einem Wasserdruck aus, der immer mehr erh√∂ht wird. Wenn drei Tropfen durchgedrungen sind, misst man die Wassers√§ule und erh√§lt so eine bestimmte Zahl. Als wasserdicht gilt ein Stoff, wenn die Wassers√§ule mindestens 1.500 mm betr√§gt. Im internationalen Vergleich gibt es gewisse Unterschiede: In der Schweiz wird ein Stoff erst bei einer Wassers√§ule von 4.000 mm als wasserdicht bezeichnet.

F√ľr die Berechnung der Wassers√§ule sind verschiedene Faktoren zu ber√ľcksichtigen. Wenn man sich mit einem mittleren K√∂rpergewicht auf einen nassen Untergrund setzt, dr√ľckt das Wasser so stark auf die Ber√ľhrungsfl√§che, als w√ľrde es etwa 4.000 bis 5.000 mm hoch stehen. Wenn man sich auf den Untergrund kniet, steigt die Wassers√§ule auf 14.000 mm an. Eine Regenjacke mit entsprechend hoher Wassers√§ule h√§lt die N√§sse trotzdem ab. Oft haben die Hardshell-Jacken eine Wassers√§ule zwischen 10.000 und 20.000 mm. Bis das Wasser hier durchdringt, muss also ein deutlich h√∂herer Wasserdruck auftreten.

Wenn man sich hinlegt, wird √ľbrigens von einem Wasserdruck von etwa 1.000 bis 2.000 mm ausgegangen. Beim Stehen rechnet man mit einem Druck von rund 25.000 mm. Die genauen Zahlen sind jedoch immer vom K√∂rpergewicht und von der Gr√∂√üe abh√§ngig.

Abgesehen von der Wassers√§ule sollte man bei der Suche nach einer guten Regenjacke noch weitere grundlegende Kriterien und die Extras √ľberpr√ľfen. Viele Modelle haben zus√§tzliche Sonderfunktionen. Im Alltag w√ľnscht man sich beispielsweise ausreichend Jackentaschen, um ein paar Kleinigkeiten einzustecken. Besonders sinnvoll sind Rei√üverschlusstaschen, denn diese sch√ľtzen den Inhalt nicht nur vor dem Herausfallen, sondern auch vor N√§sse. Wenn man auch sein Handy in die Jackentasche steckt, dann sollte die Tasche eine F√ľtterung haben, um die Elektronik besser zu sch√ľtzen.

Eine Kapuze ist bei einer Regenjacke unverzichtbar. Einige lassen sich im Kragen verstauen oder nach innen umklappen, andere k√∂nnen abgenommen werden, wenn sie nicht ben√∂tigt werden. Der Kragen bei den Regenjacken hilft dabei, den Nacken gegen Wind und N√§sse zu sch√ľtzen. So kann man bei k√ľhlen Temperaturen und bei Regen auf einen zus√§tzlichen Schal verzichten.

Zu den wichtigen Ausstattungsmerkmalen bei den Regenjacken aus dem Test geh√∂ren au√üerdem Zugb√§nder und gegebenenfalls zus√§tzliche Bel√ľftungs√∂ffnungen. Damit kann man je nach Wetterlage die Jacke noch besser abdichten oder f√ľr mehr Luftzirkulation sorgen.

Nicht nur die Regenjacken f√ľr Kinder verf√ľgen h√§ufig √ľber Reflektoren. Auch bei den sportlichen Modellen ist es sinnvoll, zu Jacken mit reflektierenden Elementen zu greifen, um die Sicherheit zu erh√∂hen. Eine weitere Besonderheit bei den innovativen Jacken ist ein Kopfh√∂rer-Gang. Dieser erlaubt es, das Kabel vom Smartphone oder Multimedia-Player ohne Umweg zum Ohrst√∂psel zu f√ľhren.

Regenjacke in 6 Schritten richtig imprägnieren

Bei den Regenjacken aus dem Testvergleich 2019 ist keine gro√üartige Vorbereitung zu treffen. Wenn es tr√∂pfelt oder regnet, zieht man die Jacke einfach schnell √ľber, und schon wird man nicht mehr nass. Damit die Regenjacke auch ihren Zweck erf√ľllt, kann es allerdings n√∂tig sein, sie hin und wieder zu impr√§gnieren. So k√∂nnen die Schutzeigenschaften wieder aufgefrischt werden, wenn sie mit der Zeit nachlassen.

Hier soll in einem Beispiel gezeigt werden, wie man beim Impr√§gnieren einer Regenjacke vorgeht und was dabei zu beachten ist. Es gibt mehrere Methoden, die daf√ľr infrage kommen. Dabei ist zu beachten, dass die Impr√§gnierschicht nicht an allen Stellen im gleichen Umfang ausgewaschen wurde.

  • Schritt 1
  • Schritt 2
  • Schritt 3
  • Schritt 4
  • Schritt 5
  • Schritt 6
Die noch vorhandene Impr√§gnierung testen: Wenn man das Gef√ľhl hat, dass die Impr√§gnierung der Regenjacke ihren Zweck nicht mehr erf√ľllt, sollte man sie testen. Daf√ľr gibt man einige Tropfen Wasser auf den Jackenstoff und beobachtet, was geschieht. Wenn die Tropfen herunterrollen oder durch leichtes Sch√ľtteln wegspr√ľhen, funktioniert die Impr√§gnierung noch. Wenn sie jedoch nicht abperlen, sondern in den Stoff eindringen, ist eine Auffrischung der Impr√§gnierung n√∂tig. Man kann diesen Test gleich an mehreren Stellen der Jacke durchf√ľhren. Meistens sind es die Fl√§chen, die besonders starken Anspr√ľchen standhalten m√ľssen, beispielsweise der Schulterbereich und die √Ąrmel.
Die Reaktivierung der Impr√§gnierung: Bei einer noch relativ neuen Regenjacke aus dem Test reicht es m√∂glicherweise aus, sie zu reaktivieren. Das geschieht im W√§schetrockner. Bei einer m√§√üigen Temperatur im Programm f√ľr Funktionsbekleidung l√§sst man den Trockner etwa 30 Minuten lang laufen. Die W√§rme im Trockner frischt die Impr√§gnierung wieder auf. Wenn man keinen W√§schetrockner besitzt, kann man f√ľr die Reaktivierung durch W√§rme ein B√ľgeleisen verwenden. Dabei muss man jedoch ein Tuch zwischen die Regenjacke und das B√ľgeleisen legen. Die Dampffunktion darf nicht aktiviert werden, zudem muss man aufpassen, dass das Material der Jacke nicht zu hei√ü wird. In der Herstelleranweisung erf√§hrt man, ob die B√ľgelmethode f√ľr die Jacke geeignet ist und welche Vorsichtsma√ünahmen man treffen sollte.
Die Entscheidung f√ľr die Einwasch- oder Spray-Impr√§gnierung: Ob man die Impr√§gnierung einw√§scht oder aufspr√ľht, h√§ngt von der Beschaffenheit der Regenjacke ab. Je nachdem, um welches Jackensystem es sich handelt, kann die Impr√§gnierung zum Einwaschen die Atmungsaktivit√§t beeintr√§chtigen. Hier kommt es darauf an, welche Membran in die Jacke eingearbeitet ist. Die Herstellerangaben helfen dabei, die optimale Impr√§gnierungsart zu finden.
Die Impr√§gnierung zum Spr√ľhen: Bei der Impr√§gnierung als Spr√ľhvariante gibt es kaum Einschr√§nkungen. Sie funktioniert bei jeder Membran und gibt einem die M√∂glichkeit, stark beanspruchte Stellen etwas mehr zu impr√§gnieren. Damit geht man keinerlei Risiko ein und kann das Material sorgf√§ltig behandeln. Vor dem Aufspr√ľhen des Impr√§gniermittels muss man die Regenjacke jedoch erst einmal gr√ľndlich waschen. In der Produktbeschreibung ist nachzulesen, ob die Jacke vor dem Impr√§gnieren trocknen muss oder ob sie noch nass sein sollte. Zum Aufspr√ľhen der Impr√§gnierung legt man seine Regenjacke flach hin. So l√§sst sich der Spr√ľhnebel am besten auftragen, ohne dass zu viel danebengeht.
Gegebenenfalls die Imprägnierung einarbeiten: In der Gebrauchsanleitung der Imprägnierung und der Jacke findet man eine Information dazu, ob das Mittel noch eingearbeitet werden soll oder nicht. Dieses Einarbeiten aktiviert die Imprägnierung im Anschluss an das Auftragen.
Die zweite Variante: Einwaschen: Wenn man sich f√ľr die Impr√§gnierung zum Einwaschen entscheidet, w√§scht man die Regenjacke zun√§chst entsprechend der Anleitung. Danach f√ľhrt man einen weiteren Waschgang mit dem Impr√§gnierungsmittel f√ľr die Waschmaschine durch. Das Mittel wird dabei wie ein Weichsp√ľler zum Waschgang hinzugegeben. Ein zus√§tzlicher Tipp: Wenn die Regenjacke fertig impr√§gniert ist, sollte man sie gut trocknen lassen, bevor sie wieder dem Wetter ausgesetzt wird. Damit wird vermieden, dass die Impr√§gnierung gleich wieder ‘verwischt'.

 

10 Tipps zur Pflege

Damit die Regenjacke lange Zeit das Wasser abh√§lt, sollte man sie entsprechend der Pflegeanweisung behandeln. Manche Verbraucher haben das Bed√ľrfnis, ihre Jacken m√∂glichst oft zu waschen, was jedoch die wasserdichten Eigenschaften beeinflussen kann. Andere sind offensichtlich der Meinung, dass es besser ist, die Regenjacken nicht zu gr√ľndlich zu reinigen. Wie so oft ist der Mittelweg die richtige Wahl, denn ohne eine gewisse Pflege verschlei√üen die Jacken bald und sehen nicht mehr sch√∂n aus, und zu viel Reinigungsaufwand schw√§cht das Material.

Welche Pflegeprodukte sinnvoll sind und wie viel Aufwand man betreiben muss, h√§ngt vor allem von der Stoffqualit√§t ab. Typischerweise sind die heutigen Regenjacken aus Funktionsstoffen gefertigt, f√ľr die eine spezielle Pflege empfohlen wird. Die hier zusammengestellten Pflege- und Waschempfehlungen gelten deshalb nicht f√ľr alle Regenjacken aus dem Test. Darum sollte man vor dem Waschen immer auf die Pflegeanleitung achten.

  • Tipp 1
  • Tipp 2
  • Tipp 3
  • Tipp 4
  • Tipp 5
  • Tipp 6
  • Tipp 7
  • Tipp 8
  • Tipp 9
  • Tipp 10
Das richtige Waschen ist unerl√§sslich, um die Regenjacke frisch zu halten. Auch wenn es sich um atmungsaktive Jacken handelt, kann man durch sportliche Aktivit√§ten ins Schwitzen kommen. Der Schwei√ü hinterl√§sst Salze, die zu Verstopfungen in der Membran f√ľhren. Um das Waschen kommt man also nicht herum. Je nachdem, wie oft die Jacke getragen wird, sollte man sie zwei- bis viermal j√§hrlich in die Waschmaschine geben. Meistens liegt die empfohlene Waschtemperatur bei 30 oder 40 Grad. Im Schonwaschgang ist die Schleuderzahl etwas geringer, sodass die Membrane nicht so stark belastet werden.
Vor dem Waschgang sollte man die Regenjacke auf links drehen und s√§mtliche Verschl√ľsse schlie√üen. Damit verringert sich die Gefahr, dass etwas kaputt geht.
F√ľr die Funktionstextilien gibt es spezielle Reinigungsprodukte, doch meistens kann man auch normale Feinwaschmittel verwenden. Allerdings sollte man keinen Weichsp√ľler verwenden, denn dieser w√ľrde die Membran verstopfen.
Wenn man seine Regenjacke im Trockner antrocknet, ist auch hier ein schonendes Programm zu w√§hlen. Die normalen Temperaturen eines W√§schetrockners w√ľrden die funktionalen Materialien zu sehr strapazieren und zerst√∂ren.
Wer keinen Trockner hat, macht manchmal den Fehler, die Regenjacke an der Heizung aufzuh√§ngen, um sie schneller zu trocknen. Die Hitze direkt am Heizk√∂rper kann den Kunststoff jedoch zum Schmelzen bringen. Auch das direkte Sonnenlicht ist beim Trocknen der Regenbekleidung zu vermeiden. Besser ist es, die Jacke an einem schattigen und/oder gut durchl√ľfteten Ort aufzuh√§ngen.
Das Trocknen auf der W√§scheleine ist unproblematisch. Man kann die noch nasse Regenjacke aber auch √ľber der Badewanne oder in der Dusche aufh√§ngen. B√ľgeln ist unn√∂tig und auch nicht empfehlenswert.
Gelegentlich sollte die Regenjacke imprägniert werden. Im Allgemeinen empfehlen die Hersteller, die Imprägnierung nach drei oder vier Waschgängen zu erneuern. Damit stellt man sicher, dass die wasserdichten Eigenschaften erhalten bleiben und die Wassertropfen zuverlässig außen abperlen.
Ob man sich f√ľr die Spr√ľhimpr√§gnierung oder f√ľr die Waschimpr√§gnierung entscheidet, h√§ngt von der Art der Regenjacke ab. Die Wasch- bzw. Tauchimpr√§gnierung eignet sich nicht f√ľr alle Modelle, zudem verteilt sich das Mittel beim Aufspr√ľhen besonders gut.
Um den typischen Abperl-Effekt der Regenjacke wiederherzustellen, muss man nicht unbedingt die Imprägnierung erneuern. Auch der Schongang im Wäschetrockner hilft dabei, den Nässeschutz zu verbessern.
Die Kordelz√ľge, Laschen und anderen Verschl√ľsse sollten hin und wieder √ľberpr√ľft werden. Wenn sich hier etwas l√∂st, kann man die Schwachstellen meistens selbst wieder ausbessern. Dabei muss man allerdings aufpassen, dass das regendichte Material nicht besch√§digt wird.

 

N√ľtzliches Zubeh√∂r

N√ľtzliches Zubeh√∂r TestDamit man sich in seiner Regenjacke gut aufgehoben f√ľhlt, kann es n√∂tig sein, etwas Zubeh√∂r zu verwenden. Zun√§chst geht es um den eigentlichen Tragekomfort der Jacke, doch mit zus√§tzlichen Kleidungsst√ľcken und einigen Accessoires l√§sst sie sich perfekt erg√§nzen. Wenn man die Wetterschutzjacke beim Sport tr√§gt, ist beispielsweise Funktionsunterw√§sche sinnvoll. Abh√§ngig von der Sportart kommen mehrere Bekleidungsschichten zum Einsatz, von der Radhose √ľber das Laufshirt bis hin zu speziellen Handschuhen, M√ľtzen und Halst√ľchern.

Erg√§nzend zu einem der Regenjacken Testsieger wird oft weitere Regenbekleidung eingesetzt. Eine farblich passende Regenhose darf dabei nicht fehlen. Diese Regenhosen sind einerseits weit genug geschnitten, um √ľber der normalen Hose getragen zu werden, andererseits schmiegen sie sich mit ihrem flexiblen Stoff gut an, sodass eine recht ordentliche Windschnittigkeit gegeben ist.

Wenn die Regenjacke beim Radfahren oder bei einer anderen Sportart verwendet wird, bei der ein Helm unverzichtbar ist, ben√∂tigt man eventuell einen Helm√ľberzieher. Nicht immer l√§sst sich die Kapuze der Jacke komplett √ľber den Fahrradhelm oder eine Skim√ľtze ziehen. Genau hier kommen die Helm√ľberzieher zum Einsatz. Noch sicherer ist man allerdings mit einer helmtauglichen Kapuze, die verhindert, dass das Wasser hinten in den Nacken l√§uft.

Die Regenjacken aus dem Vergleichstest sind sozusagen die simple L√∂sung, sei es f√ľr den Outdoor-Sport oder f√ľr die allt√§glichen Wege. Wer eine komplette Ausstattung w√ľnscht, kann sich zus√§tzlich eine Regenhose oder einen Regenanzug kaufen. Die Kombinationen geh√∂ren dabei zu den Favoriten, denn sie machen es m√∂glich, sich entsprechend der Wetterverh√§ltnisse und der eigenen Vorhaben nur halb oder ganz gegen den Regen zu sch√ľtzen.

Als Erg√§nzung zu den Regenjacken gibt es noch weiteres wasserdichtes Zubeh√∂r. Man kann sich mit Arm- und Beinschonern ausr√ľsten, um die N√§sse m√∂glichst gut abzuhalten. Hinzu kommen Gamaschen und √úberzieher f√ľr die normalen Stra√üenschuhe. Oder man entscheidet sich gleich f√ľr Gummistiefel oder wasserdichte Schuhe. F√ľr Kinder ist das Sortiment an diesem Regenzubeh√∂r besonders farbenfroh. F√ľr die Erwachsenen stehen eher dezente Farben zur Auswahl, doch auch hier findet man auff√§llige Designs, die meistens dynamisch wirken.

Neben der reinen Regen-Ausr√ľstung samt Zubeh√∂r findet man eine Vielfalt von Outdoor-Accessoires, die das Equipment f√ľr Wanderer, Kletterer und Campingurlauber erweitern. Dabei handelt es sich um T√ľcher, die wahlweise um den Hals oder um den Kopf gebunden werden. Auch Schals und Loops sind sehr beliebt, und zwar nicht nur bei modebewussten Frauen. Auch M√§nner schw√∂ren auf die leichten und trotzdem sch√ľtzenden Begleiter, wenn sie in der freien Natur unterwegs sind. Zum Teil eignen sich die Scarfs sogar als Gesichtsschutz und sorgen daf√ľr, dass man sich nicht komplett durchn√§sst f√ľhlt.

F√ľr die Outdoor-Unternehmungen gibt es praktische G√ľrtel mit Steckschnalle und anderen Verschlusssystemen, die nicht nur die Hose halten. Mit Karabinerhaken und √§hnlichen Elementen werden die G√ľrtel zu einem zweckm√§√üigen und sicheren Befestigungsaccessoire. In einigen Bereichen wie Wandern und Skifahren kommen auch Hosentr√§ger infrage. Hier gibt es jedoch weniger M√∂glichkeiten, seine Utensilien einzuhaken.

Wenn es nicht nur um den Wetterschutz geht, sondern um die Ausstattung f√ľr eine l√§ngere Tour, ist die Bandbreite des Zubeh√∂rs nahezu unbegrenzt. Multifunktionale Outdoor-Messer, GPS-Sender, eine kompakte Geldb√∂rse, Wanderst√∂cke, jeder Outdoor-Fan kann sich sein Equipment nach Belieben zusammenstellen.

10 Fragen zur Regenjacke

Frage 1: Wie atmungsaktiv ist eine moderne Regenjacke aus dem Test 2019 wirklich?

Moderne Regenjacken halten das Wasser von au√üen ab, doch der Wasserdampf von innen wird trotzdem nach au√üen geleitet. Diese grunds√§tzliche Funktionsweise der getesteten Jacken kann allerdings durch die aktuelle Wetterlage beeinflusst werden, was mit dem Temperaturgef√§lle zwischen dem K√∂rper und der Umgebung zusammenh√§ngt. Je h√∂her die Au√üentemperatur ist, desto weniger bekommt man die Atmungsaktivit√§t zu sp√ľren. Selbst die innovativen Hightech-Membrane schaffen es nicht, gro√üe Mengen von Schwei√ü in einer kurzen Zeit abzutransportieren. Wenn zus√§tzlich die Impr√§gnierung schw√§chelt, saugt sich das Material der Jacke wom√∂glich mit Feuchtigkeit voll, sodass die Durchl√§ssigkeit des Wasserdampfs verringert wird.

Frage 2: Was tun, wenn die Hardhelljacke nicht mehr wasserdicht ist?

Wenn die Regenjacke auf einmal wasserdurchl√§ssig wird, sollte man zun√§chst pr√ľfen, ob vielleicht die eigene Schwei√üproduktion f√ľr die Innenn√§sse verantwortlich ist. Manchmal kann eine Besch√§digung der Membran der Ausl√∂ser f√ľr die Feuchtigkeit sein, auch wenn man keinen Riss im Stoff sieht. Selbst feine Schmutzpartikel k√∂nnen durch das Gewebe des Au√üenmaterials eindringen und √§hnlich wie Sandpapier die Membran zerst√∂ren. Kleine L√∂cher lassen sich mit einem Reparaturset abkleben, sodass die wasserdichten Eigenschaften wiederhergestellt sind. Eine solche Reparatur kann man auch bei einem Servicepartner oder direkt beim Hersteller durchf√ľhren lassen.

Frage 3: Wie viel Bewegungsfreiheit muss eine Regenjacke bieten?

Bei Sportarten wie Klettern und Radfahren sind Regenjacken gefragt, die m√∂glichst flexibel sind und die Benutzer nicht in ihren Bewegungen einschr√§nken. Zu diesem Zweck haben diese Jacken oft einen Unterarmzwickel. Dieser Einsatz sorgt daf√ľr, dass die √Ąrmel nicht hochrutschen, wenn man die Arme ausstreckt. Zum Teil sind die Regenjacken f√ľr Sportler auch aus einem teilweise flexiblen Material gefertigt, das die Bewegungsfreiheit ebenfalls unterst√ľtzt. Bei normalen Alltagsjacken sollte vor allem genug Spielraum f√ľr die Kleidung darunter sein, schlie√ülich m√∂chte sich niemand eingeengt f√ľhlen.

Frage 4: Wie sehen wasserdichte Rei√üverschl√ľsse bei Regenjacken aus?

Bei den wasserdichten Rei√üverschl√ľssen der getesteten Regenjacken gibt es zwei Varianten. Die technischen Modelle wurden so konstruiert, dass sie aufgrund ihrer Bauart kein Wasser durchlassen. Die zweite Ausf√ľhrung ist ein klassischer Rei√üverschluss mit Abdeckleiste. Hier verhindert das Schutzelement √ľber dem eigentlichen Verschluss, dass die Regenn√§sse nach innen dringt. Die Abdeckleiste muss man immer extra schlie√üen, um den gew√ľnschten Schutz sicherzustellen, daf√ľr sind die speziell gefertigten wasserdichten Verschl√ľsse anf√§lliger gegen Verschlei√ü.

Frage 5: Was ist der Unterschied zwischen wasserabweisend und wasserdicht?

Eine Jacke, die lediglich als wasserabweisend definiert wird, h√§lt f√ľr einen gewissen Zeitraum trocken, l√§sst aber dann doch die N√§sse durch. Deshalb eignen sich wasserabweisende Jacken nur f√ľr den kurzfristigen Einsatz. Die echten Regenjacken aus dem Test sind im Gegensatz dazu wasserdicht und halten der N√§sse dauerhaft stand. Beim genauen Hinsehen sind jedoch Unterschiede bei den wasserdichten Eigenschaften zu erkennen, die mit der Wassers√§ule und mit der Gesamtqualit√§t zusammenh√§ngen.

Frage 6: Was ist bei der Wassersäule zu beachten?

Die Wassers√§ule gibt an, bis zu welchem Druck die Regenjacken aus dem Test 2019 dem Wasser von au√üen standhalten. Je h√∂her der angegebene Wert der Wassers√§ule ist, desto besser sch√ľtzt die Jacke vor der N√§sse. Die Testsieger bei den Regenjacken haben eine Wassers√§ule von bis zu 30.000 mm. Allerdings kann eine hohe Wassers√§ule zu einem erh√∂hten Gewicht der Jacke f√ľhren oder die Atmungsaktivit√§t beeintr√§chtigen. Hier gilt es, das richtige Verh√§ltnis zu finden, um sowohl von der Wasserdichte als auch von den anderen Vorteilen zu profitieren.

Frage 7: Wozu ist der Unterarmreißverschluss in einer Regenjacke da?

Mit dem Unterarmrei√üverschluss ist es m√∂glich, die Luftzirkulation unter der Jacke zu verbessern. Wenn man diesen Rei√üverschluss √∂ffnet, dringt mehr Luft an den Oberk√∂rper, was gerade bei schwei√ütreibenden Sportarten angenehm ist. Gerade unter den Armen entsteht viel Schwei√ü, zudem kommt hier kein Regen hinein. Diese Stelle ist damit ideal f√ľr eine zus√§tzliche Bel√ľftung. Wenn die Au√üentemperaturen sinken und man den zus√§tzlichen Luftzug nicht ben√∂tigt, schlie√üt man den Unterarmrei√üverschluss wieder. Daf√ľr reicht eine Hand aus, sodass man die Jacke nicht extra ausziehen muss, um die Ver√§nderung vorzunehmen.

Frage 8: Wie wichtig ist das Packmaß?

Bei einer Trekkingtour sollte man eine Regenjacke mit einem kleinen Packma√ü verwenden, die sich gut verstauen l√§sst. Wenn es jedoch viel regnet und man die Jacke meistens anzieht, dann ist die Stabilit√§t und Atmungsaktivit√§t wichtiger als das Packma√ü. Die Regenjacken f√ľr den Alltagsgebrauch werden ebenfalls oft in die Tasche gesteckt: Hier freuen sich die Benutzer √ľber ein geringes Gewicht und ein entsprechend kleines Packma√ü. Die Bedeutung des Packma√ües zeigt sich also vor allem dann, wenn man die Regenjacke nicht anzieht, sondern im Rucksack oder in der Tasche transportiert.

Frage 9: Welche Taschenlösungen sind bei den Regenjacken sinnvoll?

Die Regenjacken aus dem Vergleichstest sind oft mit mehreren Au√üentaschen ausgestattet. H√§ufig handelt es sich dabei um Einschubbtaschen mit Rei√üverschluss. Wer einen H√ľftgurt tr√§gt, sollte darauf achten, dass sich dieser Gurt und die Taschen nicht gegenseitig ins Gehege kommen. Zum Teil gibt es noch eine Innentasche, die Platz f√ľr das Geld bietet. Bei den wasserdichten Outdoor-Jacken sind manchmal auch Taschen mit d√§mpfender Einlage eingearbeitet, in denen das Smartphone sicher aufgehoben ist. Auch hier sollte ein Rei√üverschluss vorhanden sein.

Frage 10: Wie umweltverträglich sind die aktuellen Regenjacken?

Man hört immer wieder davon, dass die modernen Outdoor- und Regenjacken gewisse Schwächen bei der Umweltverträglichkeit zeigen. Die Hightech-Materialien basieren auf dem Einsatz von Chemikalien, die umwelt- und gesundheitsschädliche Folgen auslösen können. Die erstklassigen Klimaeigenschaften sind jedoch nur mit Textilien zu erreichen, die zu mindestens 90 % aus chemischen Fasern bestehen. Um die Umweltressourcen zu schonen, bieten inzwischen immer mehr Hersteller Regenbekleidung aus Recycling-Polyester an. Ein Blick auf das Etikett zeigt, ob ein Recycling-Anteil verarbeitet wurde.

Alternativen zur Regenjacke

Als Alternative zu einer wasserdichten Regenjacke aus dem Test kann man abh√§ngig von den geplanten Unternehmungen eine nur leichte, wasserabweisende Windjacke oder eine Softshelljacke anziehen. Mit so einem unzureichenden Regenschutz h√§lt man der N√§sse aber nur f√ľr wenige Minuten stand, daher eignen sich diese Modelle lediglich f√ľr kurze Wege.

Der Regenschirm ist kein direkter Ersatz f√ľr die Regenjacke, doch er sch√ľtzt nat√ľrlich auch vor der N√§sse, die von oben kommt. Bei etwas st√§rkerem Wind bringen die Regenschirme jedoch wenig. Daf√ľr gibt es keine Probleme mit dem Tragekomfort oder mit Atmungsaktivit√§t. F√ľr einen kleinen Spaziergang oder f√ľr den Weg zur Arbeit ist der Regenschirm deshalb noch immer unverzichtbar. Allerdings braucht man immer eine Hand, um den Schirm festzuhalten, und muss ein zus√§tzliches Teil mit sich tragen.

Das Regencape und der Regenponcho sind beide weit geschnitten und k√∂nnen deshalb auch √ľber einer normalen Jacke getragen werden. Selbst ein Rucksack l√§sst sich damit abdecken. Die Capes verf√ľgen oft √ľber eine Kapuze, die eng ums Gesicht gebunden wird. Der Regenschutz ist recht gut, allerdings bestehen die meisten Regencapes aus einem nur wenig bis gar nicht atmungsaktiven Material. Dadurch, dass die untere Seite offen ist, kann die Luft jedoch ganz gut zirkulieren. Die Best√§ndigkeit bei den Regenponchos ist jedoch nicht so gut wie bei den Regenjacken. Zudem k√∂nnen die Ponchos bei der Windschnittigkeit nicht mithalten.

Klassische Regenm√§ntel sind etwas f√ľr richtiges Schietwetter, allerdings werden sie ungern f√ľr Outdoor-Unternehmungen verwendet. Das liegt daran, dass sie ein recht hohes Gewicht haben und zudem unflexibel sind. Ihr Vorteil besteht darin, dass sie relativ lang geschnitten sind. Trotzdem k√∂nnen auch die modernen Regenm√§ntel und Friesennerze nicht bei den innovativen Eigenschaften der Regenjacken Testsieger mithalten.

Weiterf√ľhrende Links und Quellen

https://de.wikipedia.org/wiki/Regenjacke
https://www.bergfreunde.de/basislager/wasserdicht-oder-wasserabweisend/
https://www.bergfreunde.de/regenjacken
http://www.sueddeutsche.de/leben/oeko-ratgeber-einmal-outdoor-jacke-ohne-chemie-bitte-1.3727048
https://www.bergzeit.de/regenjacke/
https://utopia.de/ratgeber/nachhaltige-outdoor-bekleidung/
https://ousuca.com/regenjacken/
https://www.k-online.de/cgi-bin/md_k/lib/pub/tt.cgi/Eine_kleine_Geschichte_des_Regenmantels.html?oid=99536&lang=1&ticket=g_u_e_s_t

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