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Regenjacken im Test auf ExpertenTesten
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Gelesene Rezensionen 426

Regenjacke Test - damit man trotz Regen trocken bleibt - Vergleich der besten Regenjacken 2019

Sie interessieren sich fĂŒr einen Regenjacke und können sich noch nicht entscheiden, welches Modell Sie auswĂ€hlen sollen? Deswegen haben wir viele Tests verglichen, damit Sie eine leichte Auswahl haben. In unserem Vergleich sind Regenjacken fĂŒr jede Gelegenheit.

Regenjacke Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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ExpertenTesten TÜV-Siegel 1,07
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Kundenbewertungen
auf Amazon

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bei 7 Rezensionen

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bei 32 Rezensionen

4.2 von 5 Sternen
bei 21 Rezensionen

3.8 von 5 Sternen
bei 23 Rezensionen

3.8 von 5 Sternen
bei 15 Rezensionen

3 von 5 Sternen
bei 33 Rezensionen
Marke Vaude Helly Hansen Höhenhorn Columbia Adidas Blend Normani Unibelle WOLDO Athletic Finejo GWELL CMP Trespass B&C
Material

100% Polyester

100% Polyester

Polyester

100% Polyamid

100% Polyamid

100% Polyester

Nylon

95% Baumwolle, 5% Elasthan

100% Polyester

100% Nylon

Polyester

Polyamid

Polyamid

100% Nylon

Farbe

Blau

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Schwarz

Blau

Rot

Blau

Schwarz

Rot

Blau

Gelb

GrĂŒn

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Verschluss

100% Polyester

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Passform

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Geeignet fĂŒr

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Herren

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Damen

Damen

Damen

Herren

MĂ€dchen

Herren

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Anzahl Farbenvarianten

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Windshutz

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Wasserfest

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Besonderheiten
  • Leichte Regenjacke
  • Wasserdicht
  • 2-Lagen Material
  • Front RV mit doppeltem Flap
  • Kapuze angeschnitten
  • Schnell trocknendes Futter
  • Regulierbare und verstaubare Kapuze
  • Außen- und Innentaschen
  • Dauerhaft wasserabweisend
  • winddicht
  • Höchstes QualitĂ€t
  • Ideale Passform
  • Super leicht
  • Zwei Seitentaschen
  • Wasserabweisend
  • Omni-Tech Technologie
  • Wasserdichten Schutz
  • Kleines Packmaß
  • Spring/Summer
  • Gut verarbeitet
  • Seitliche Eingriffstaschen
  • Kordelzug am Bund
  • Wasserabweisend
  • Verstellbare Kapuze
  • 100% Polyamid
  • Mesh-Futter/Netzfutter
  • Kapuze mit farblich abgesetztem Tunnelzug
  • Lederapplikation
  • Zwei seitliche Eingrifftaschen
  • Eine Innentasche
  • inkl. Transport- und Aufbewahrungsbeutel
  • Regenabweisendes
  • Leichtes Material
  • Elastische BĂŒndchen
  • Durchgehender 5 mm Reißverschluss
  • Brusttasche mit Reißverschluss
  • 95% Baumwolle, 5% Elasthan
  • Formschön und tailliert
  • Ideal fĂŒr Freizeit, Sport, Camping
  • Klassisches zeitloses Design
  • Winddicht
  • Atmungsaktiv
  • Reißverschluss Blau Small S
  • Jacke mit Kapuze
  • WassersĂ€ule von 3.000mm
  • Wasserdicht
  • Atmungsaktiv
  • Absoluter Schutz vor NĂ€sse
  • Passend fĂŒr FitnesslĂ€ufer
  • Verstellbare Taille
  • Winddicht Polyester
  • Super leicht und atmungsaktiv
  • Hohe Sichtbarkeit
  • Verstellbar
  • Knopf in der RĂŒckseite
  • Zwei Reißverschlusstaschen
  • Geklebte NĂ€hte
  • Die Kapuze ist fest angeschnitten
  • Wasserdicht
  • WassersĂ€ule von 1,500 mm
  • Wasserfest bis 3000 mm
  • Atmungsaktiv (3000 mvp)
  • LĂ€sst sich leicht in die Netz-Tasche packen
  • Verstellbare, versteckte Kapuze
  • Gutes Preis-LeistungsverhĂ€ltnis
  • Femininer Schnitt
  • Kragenform: Kapuze
  • Tailliert
  • Verschluss: Reißverschluss
  • Modern
VerarbeitungsqualitÀt
Materialbeschaffenheit
Komfort
Preisvergleichsmatrix
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Was ist eine Regenjacke?

Eine Regenjacke ist ein KleidungsstĂŒck, das die NĂ€sse und das Wetter gut abhĂ€lt. Der Regenschutz entsteht durch ein Material, das im Optimalfall wasserdicht ist. Zumindest wasserabweisend sollte es sein, damit die Regenjacken aus dem Test ihren Namen auch verdienen. HĂ€ufig verfĂŒgen die Regenjacken ĂŒber eine Kapuze, die auch den Kopf vor NĂ€sse schĂŒtzt. Bei der Ausstattung der zahlreichen Regenjacken gibt es große Unterschiede, die sich auf die FlexibilitĂ€t der Kapuze und anderer Elemente beziehen. So können die Regenjacken mit oder ohne Kapuze und Kragen getragen werden, mit geöffneten LĂŒftungsschlitzen oder mit einer einziehbaren Fleecejacke.

Auch bei einem genaueren Blick auf die getesteten Regenjacken ist die Grenze zu den Windjacken nicht immer zu erkennen. Teilweise sind auch die Windbreaker fĂŒr Damen, Herren und Kinder mit einer wasserabweisenden oder sogar wasserdichten Schicht ausgerĂŒstet. Bei den wasserdichten Regenjacken Testsiegern kann man jedenfalls davon ausgehen, dass diese auch vor Wind schĂŒtzen.

Wie funktioniert eine Regenjacke?

Wie funktioniert eine Regenjacke TestDie Hauptfunktion einer Regenjacke besteht darin, die TrĂ€ger vor NĂ€sse zu schĂŒtzen. Im besten Fall sind diese Jacken nicht nur wasserdicht, sondern auch atmungsaktiv. Es handelt sich also um ein praktisches KleidungsstĂŒck, das den Körper vor den UmwelteinflĂŒssen schĂŒtzt. Bei den modernen Regenjacken aus dem Test handelt es sich typischerweise um Hardshelljacken. Diese sind hĂ€ufig mit einer Membran ausgestattet, die ein angenehmes Klima unter dem Stoff erzeugt. Auf langen SpaziergĂ€ngen oder bei anderen AktivitĂ€ten wĂŒrde man unter einem absolut dichten Material schnell ins Schwitzen geraten, doch die Membran leidet die Feuchtigkeit und WĂ€rme von der Innenseite der Jacke zur Außenseite. Die NĂ€sse und KĂ€lte von draußen werden hingegen abgehalten.

Die wasserdichten Eigenschaften und die AtmungsaktivitĂ€t erfĂ€hrt man bei einem Blick auf die detaillierte Produktbeschreibung. Hier werden die WassersĂ€ule und der RET-Wert angegeben. Je höher die entsprechenden Werte sind, desto besser schĂŒtzt die Regenjacke vor Regen und desto angenehmer ist das Körperklima.

Bei besonders warmen Temperaturen gibt es bei vielen Jacken zusĂ€tzliche BelĂŒftungsmöglichkeiten. Diese Funktion wirkt dem verstĂ€rkten Transpirieren entgegen und macht den Regenschutz besonders komfortabel. Bei starkem Regen kann man die Schutzfunktionen erweitern und beispielsweise die Kapuze aus dem Kragen nehmen, den Kragen hochklappen und den Reißverschluss mit zusĂ€tzlichen Schutzelementen abdecken.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Nicht nur die Testsieger der Regenjacken bieten mehrere Möglichkeiten an, den NĂ€sseschutz zu optimieren. Auch die einfachen Wetterjacken sind mit einem hochgeschlossenen Reißverschluss und einer Kapuze, die mit einer Kordel festgebunden wird, ausgestattet. Bei regnerischem Wetter sind die Regenjacken daher unverzichtbar. Sie haben oft ein kleineres Packmaß als andere Jacken und bieten einen hervorragenden Schutz gegen die Regentropfen. Der Regenschirm ist nur dann hilfreich, wenn es nicht zu windig ist, zudem muss man ihn extra mitnehmen. Im Gegensatz dazu ist die Regenjacke nicht nur bei NĂ€sse zu tragen, sondern auch als leichte Sommer- oder Übergangsjacke.

Outdoor-Bekleidung ist in der heutigen Zeit unverzichtbar, auch wenn man nicht stĂ€ndig zu Wanderungen aufbricht oder draußen Sport treibt. Gerade die Regenjacken werden auch im Alltag getragen. Die Testsieger verfĂŒgen ĂŒber abgedeckte ReißverschlĂŒsse, an denen keine NĂ€sse eindringen kann. Selbst bei Starkregen dringt hier und an den anderen Stellen der Jacke kein Tropfen hindurch.

Wie wasserdicht die Regenjacken aus dem Vergleichstest tatsĂ€chlich sind, ist aus den genauen Produktdaten abzulesen. Im Optimalfall haben die Jacken nicht nur abgedeckte Verschlussleisten, sondern auch eine hohe WiderstandsfĂ€higkeit. ErgĂ€nzend zu den wasserdichten oder wasserabweisenden Eigenschaften verfĂŒgen viele Wetterjacken ĂŒber Extras, die fĂŒr die unterschiedlichen Einsatzbereiche entwickelt wurden. So gibt es Regenjacken fĂŒr den normalen Alltagsgebrauch aber auch Modelle, die beim Radfahren, auf langen Wanderungen oder auf Klettertouren zum Einsatz kommen.

Welche Arten von Regenjacken gibt es?

Welche Arten von Regenjacken gibt es TestDie verschiedenen Modelle der Regenjacken aus dem Test sind auf die jeweiligen GrĂ¶ĂŸen, AnsprĂŒche von Herren, Damen und Kindern zugeschnitten. Mit etwas mehr oder weniger Bewegungsspielraum, weit oder auf Taille geschnitten, im sportlichen, femininen oder fröhlichen Dessin, auf dem ersten Blick fĂ€llt bei den diversen Jacken natĂŒrlich die Optik auf. Doch es gibt noch einige andere Unterscheidungsmerkmale.

Bei den sportlichen Regenjacken aus dem Test 2019 spielt die AtmungsaktivitĂ€t eine entscheidende Rolle. Die Modelle, die fĂŒr Wanderfreunde konzipiert wurden, lassen sich extrem klein zusammenfalten, sodass sie problemlos in den Trekkingrucksack gesteckt werden können. Beim Tragen einer solchen Wander-Regenjacke fallen weitere interessante Details aus, zum Beispiel die VerstĂ€rkungen in der Schulterpartie, die den Abrieb durch den Rucksack verhindern. HĂ€ufig liegt die WassersĂ€ule bei diesen Outdoor-Jacken zwischen 5.000 und 10.000 mm. Die Kapuze ist schnell aus dem Kragen herausgeholt und ein erhöhter Kragen sorgt dafĂŒr, dass auch bei der stĂ€ndigen Bewegung kein Wasser in den Nacken lĂ€uft.

FĂŒr den Laufsport gibt es besonders luftige und leichtgewichtige Regenjacken, fĂŒr Radfahrer stehen Jacken zur VerfĂŒgung, die körpernah und dadurch sehr windschnittig sind. Die Jacken fĂŒr den Radsport sind hinten lĂ€nger als vorne, um einen guten Komfort zu bieten.

Wenn man eine Regenjacke fĂŒr den Alltag sucht, soll natĂŒrlich auch der modische Anspruch erfĂŒllt werden. Bei den trendigen Jacken mit NĂ€sseschutz findet man schöne Schnitte und tolle Farbdesigns. Auch hier ist oft ein sportliches Design gefragt, doch es darf auch etwas eleganter sein. Zum Teil haben die modischen Regenjacken aus dem Test eine glĂ€nzende Beschichtung, die futuristisch oder nostalgisch anmutet. FĂŒr die Damen gibt es Jacken mit TaillengĂŒrtel, bei den Herrenjacken stehen Modelle zur Auswahl, die einer Bomberjacke Ă€hneln oder die den Stil der Biker-Jacken nachahmen. LĂ€ngere Regenjacken lassen sich mit Trenchcoats oder mit KurzmĂ€nteln vergleichen. Sie halten zusĂ€tzlich zum Oberkörper auch die Oberschenkel trocken.

Sehr beliebt sind die Multifunktionsjacken. Hierbei handelt es sich um eine Regenjacke mit einer herausnehmbaren Innenjacke. Diese Innenjacke besteht zumeist aus Fleece und verwandelt die Außenjacke in eine wĂ€rmende Winterjacke. Wenn man die Regenjacke ohne Innenfutter trĂ€gt, hat man den ĂŒblichen, leichten Regenschutz.

Wenn man die Regenjacken aus dem Test auf ihre MaterialqualitÀt untersucht, kann man sie in noch mehr Arten unterteilen. Es gibt Jacken mit diversen Beschichtungen. Typische Stoffe sind Polyamid, Nylon und geölte Baumwolle (Oilskin). Die Beschichtungen bestehen beispielsweise aus PVC, Kunststoffmaterialien und Gummi. Zu den atmungsaktiven Textilien gehören Goretex und Sympatex, die gleichzeitig als Markenname bekannt sind.

Die Hardshell-Regenjacken bestehen aus solidem Material und bieten einen besonders lang anhaltenden Regenschutz. Der Begriff Hardshell bezieht sich auf ihre Robustheit; diese Modelle halten also auch der stĂ€rkeren Reibung durch das Tragen eines Rucksacks oder durch den hĂ€ufigen Kontakt zu Felsgestein stand. Mit ihrer Abriebfestigkeit sind die Hardshelljacken die perfekte AusrĂŒstung fĂŒr eine andauernde Belastung. Die Hardshelljacken gibt es in mehreren QualitĂ€ten. Die zweilagigen Modelle sind im VerhĂ€ltnis zu den drei- und vierlagigen Jacken weniger strapazierfĂ€hig.

Eine Softshell-Regenjacke ist deutlich flexibler als eine Hardhell-Jacke, allerdings ist der Regenschutz nicht so stark. Sie werden deshalb nicht als wasserdicht gekennzeichnet, sondern lediglich als wasserabweisend. Daher eignen sich die Softshell-Regenjacken nur als Schutz vor einem leichten Schauer.

Die nachfolgenden Vorteile und Nachteile beziehen sich auf die wasserdichten Regenjacken, die etwas weniger flexibel sind, aber dafĂŒr einen zuverlĂ€ssigen Regenschutz bieten.

Die Vorteile der Regenjacken:

  • guter NĂ€sseschutz,
  • kleines Packmaß,
  • zumeist atmungsaktiv,
  • vielseitig einzusetzen durch eine Vielfalt von Designs,
  • praktische Verstellmöglichkeiten (Kapuze, ReißverschlĂŒsse, Kragen, BelĂŒftungen),
  • zusĂ€tzlicher Windschutz.

Die Nachteile der Regenjacken:

  • eingeschrĂ€nkter Bewegungsspielraum,
  • muss gelegentlich imprĂ€gniert werden,
  • gute QualitĂ€t ist etwas teurer.

So werden die Regenjacken getestet

Der Test der Regenjacken befasst sich mit allen wichtigen Features, die einen Hinweis auf die GesamtqualitĂ€t sowie auf die Tauglichkeit der KleidungsstĂŒcke liefern. Ob man eine Regenjacke fĂŒr den Outdoor-Sport oder fĂŒr den Alltag sucht, die Ausstattung muss zu den eigenen Vorstellungen passen. Zudem sollten sich die KĂ€ufer ĂŒber die Haltbarkeit und ĂŒber die AnpassungsfĂ€higkeit der Jacken informieren.

Die WasserdurchlÀssigkeit

Wie gut hĂ€lt die Regenjacke den Regen ab? Dieser Aspekt steht bei der QualitĂ€tsprĂŒfung klar im Vordergrund. Im Test der Regenjacken wurde das Material unter einem stetig ansteigenden Wasserdruck geprĂŒft. Dabei steigt die WassersĂ€ule abhĂ€ngig von der Norm pro Minute um 100 oder 600 Millimeter. Dabei misst man, wie lange es dauert, bis drei Wassertropfen durch das Material kommen. Aus dem aktuellen Druck bemisst sich die entsprechende mm-WassersĂ€ule. Die Normvorgaben beziehen sich auf die WassersĂ€ule sowie auf den Wasserdampfdurchgangswiderstand, der als RET-Wert bekannt ist.

Ab einer WassersĂ€ule von 1.500 mm gelten Textilien laut deutscher Norm als wasserdicht. Bei hochwertiger Outdoor-Bekleidung ist eine WassersĂ€ule von ĂŒber 10.000 mm vorhanden.

Der Tragekomfort

Eine Regenjacke sollte nicht nur vor dem Wetter schĂŒtzen, sondern auch bequem zu tragen sein. Die Passform muss also zum Körperbau passen. Viele Verbraucher ziehen etwas bequemere Schnitte vor, um genug Spielraum zu haben, auch wenn sie einen Pullover unter der Jacke tragen. So ist genug Platz auch im Schulter- und Armbereich vorhanden. AbhĂ€ngig vom Einsatzzweck können aber auch windschnittige Jacken priorisiert werden, die beim Laufen oder Radfahren jede Bewegung mitmachen und trotz des körpernahen Schnittes nicht einengen.

Die Nahtverarbeitung

Man sollte unbedingt die NĂ€hte untersuchen, denn diese Stellen gelten als potenzielle Schwachstellen. Bei den Testsiegern der Regenjacken werden die Nahtverbindungen mithilfe von Seam Tapes verschweißt. Einige Hersteller versuchen, die NĂ€hte zu reduzieren, und arbeiten mit möglichst wenig Verbindungsstellen. So entsteht ein besserer Komfort, gleichzeitig verringern sich die Sollbruchstellen.

Die Taschen

Viele Regenjacken verfĂŒgen ĂŒber mindestens zwei Außentaschen. Teilweise kommen Innentaschen dazu, wo die Geldbörse oder der HausschlĂŒssel hineingesteckt wird. FĂŒr Wanderungen bieten sich Jacken mit zusĂ€tzlichen Taschen an. Damit der Inhalt in den Jackentaschen nicht verloren gehen und auch nicht nass werden kann, sind verschließbare Taschen gefragt. HĂ€ufig kommen ReißverschlĂŒsse zum Einsatz, doch auch KlappverschlĂŒsse mit Knopf oder Klettband halten die RegennĂ€sse ab und verhindern, dass etwas herausfĂ€llt.

Kordeln und BĂŒndchen

Mit Kordeln und feststellbaren BĂŒndchen und SĂ€umen lassen sich die ArmabschlĂŒsse, der Kragen und andere Elemente der Regenjacke sicher fixieren. Am unteren Bund der Jacke lassen sich Kordeln mit wenigen Handgriffen festbinden und auch die Kapuze wird schnell gesichert, indem man die durchgezogene Kordel festknotet. An den ArmabschlĂŒssen kommen oft andere Verschlusssysteme zum Einsatz, zum Beispiel Druckknöpfe oder Klettsysteme. Diese können bei KĂ€lte und Regen etwas enger eingestellt werden. Bei wĂ€rmeren Temperaturen und wenn der Regen nachlĂ€sst, lockert man die AbschlĂŒsse wieder.

Die Kapuze

Ohne eine Kapuze erfĂŒllt die Regenjacke ihren Sinn nur teilweise. Doch wenn es nicht regnet, benötigt man diesen Schutz nicht. Es gibt verschiedene Kapuzenvarianten, von der komplett abknöpfbaren Kapuze bis zum einrollbaren und fixierbaren Element. Zum Teil verfĂŒgen die Jackenkapuzen ĂŒber einen kleinen oder grĂ¶ĂŸeren Schirm, der das Gesicht ein wenig vor dem Regen schĂŒtzt. Andere Kapuzen sind helmtauglich, also groß genug, um ĂŒber den Fahrrad- oder Kletterhelm gezogen zu werden.

Die BelĂŒftung

Bei den modernen Regenjacken aus dem Testvergleich sind oft UnterarmreißverschlĂŒsse vorhanden, die eine extra BelĂŒftung ermöglichen. Das ist fĂŒr das Feuchtigkeitsklima unter der Jacke sehr wichtig. Wer schnell schwitzt, freut sich ĂŒber die zusĂ€tzliche Luftzufuhr. AbhĂ€ngig von der Passform der Jacke wird sie durch das Öffnen dieser LĂŒftungsverschlĂŒsse noch etwas flexibler. NatĂŒrlich sollten die BelĂŒftungsreißverschlĂŒsse mit nur einer Hand zu öffnen und zu schließen sein, damit man die Jacke nicht extra ausziehen muss.

Worauf muss ich beim Kauf von einer Regenjacke achten?

Die Entscheidung fĂŒr eine Regenjacke aus dem Test richtet sich nach der GesamtqualitĂ€t, nach der Optik und nach dem jeweiligen Einsatz. Teilweise handelt es sich um echte ModestĂŒcke, bei anderen steht die FunktionalitĂ€t im Fokus. Die Auswahl reicht vom klassischen, gelben Friesennerz ĂŒber sportliche Outdoor-Jacken in schönen Farben bis zu schlichten und dezenten Allwetterjacken. Wichtiger als das Design ist jedoch der Wetterschutz, den man unbedingt genau untersuchen sollte. Denn nur wenn die wasserdichten Eigenschaften erfĂŒllt sind, wird man auch mit der Regenjacke zufrieden sein.

Besonders beliebt sind die Hardshell-Jacken, die sowohl den Regen als auch den Wind abhalten. Damit man beim Tragen des wasserdichten Stoffes nicht zu stark schwitzt, sollte man auf die atmungsaktiven Features achten. Diese zeigen sich einerseits in der MaterialqualitĂ€t, andererseits in zusĂ€tzlichen BelĂŒftungsschlitzen.

Worauf muss ich beim Kauf von einer Regenjacke achten TestFĂŒr den Outdoor-Einsatz und auch fĂŒr Reisen empfehlen sich Wetterjacken, die besonders leicht sind und ein möglichst geringes Packmaß haben. Sie lassen sich so klein zusammenrollen, dass sie kaum Platz benötigen, sei es im Rucksack oder im Kofferraum. Zudem muss man die Jacke natĂŒrlich anprobieren, um festzustellen, ob sie gut sitzt. Sie sollte nicht zu weit sein, sonst fĂŒhlt man sich darin unwohl, doch wenn eine Regenjacke zu eng ist, wird es erst recht unbequem. Man braucht genĂŒgend Bewegungsfreiraum, besonders dann, wenn man die Jacke beim Bergsteigen oder beim Radfahren trĂ€gt. Bei den Regenjacken fĂŒr den Alltagseinsatz sollte man daran denken, dass darunter Platz fĂŒr die normale Tageskleidung sein muss. Diese dĂŒrfen also im Zweifelsfall etwas weiter geschnitten sein.

Die Frage, welche Regenjacke es sein soll, richtet sich auch nach der Jahreszeit. FĂŒr FrĂŒhling und Sommer kommen dĂŒnne Jacken infrage, wĂ€hrend in der kĂ€lteren Jahreszeit Regenjacken mit Innenfutter sehr beliebt sind. Teilweise lassen sich die Innenjacken herausnehmen: Dann handelt es sich um 2-in-1-Jacken, auch als Multifunktionsjacken bekannt.

Kurzinformation zu fĂŒhrenden 7 Herstellern

Die Hersteller von Regenjacken haben verschiedene HintergrĂŒnde. Einige stammen aus der Modebranche, andere aus dem Sportbereich und wieder andere kennt man als Spezialisten fĂŒr Outdoor-AusrĂŒstung. WĂ€hrend sich die Modeunternehmen eher auf das Design konzentrieren, steht bei den Sport- und Outdoor-Marken die FunktionalitĂ€t im Mittelpunkt. Teilweise werden auch sĂ€mtliche WĂŒnsche auf einmal erfĂŒllt.

  • Schöffel
  • VAUDE
  • Killtec
  • Jack Wolfskin
  • Icepeak
  • Adidas
  • North Face
Schöffel gehört zu den MarktfĂŒhrern im Bereich von Outdoor-Bekleidung. Die hochklassigen Regenjacken von Schöffel sind weltweit gefragt. Das Unternehmen stammt aus Bayern und setzt bei der Produktion der funktionalen Bekleidung auf Nachhaltigkeit und eine hervorragende VerarbeitungsqualitĂ€t. Es handelt sich um ein traditionelles Familienunternehmen, das auf eine Geschichte zurĂŒckblickt, die schon vor mehr als 200 Jahren begann und bis heute von vielen Erfolgen begleitet wird.
VAUDE wurde im Jahr 1974 von Albrecht von Dewitz gegrĂŒndet. Bei dem deutschen Unternehmen steht der Bergsport klar im Mittelpunkt. Die Begeisterung fĂŒr Outdoor-AktivitĂ€ten ist an dem charakteristischen, funktionalen Design der Jacken und anderen Artikel deutlich zu erkennen. VAUDE hat sich als umweltbewusster und kundenorientierter Hersteller einen großen Namen gemacht.
Das Familienunternehmen Killtec hat seine Zentrale in Buchholz, nicht weit entfernt von Hamburg. Der Experte fĂŒr Sport- und Freizeitkollektionen behĂ€lt alle wichtigen Anforderungen im Blick, von der ausgereiften Produkttechnik ĂŒber das Design bis hin zu weiteren Entwicklungen. Die Erfolgsgeschichte von Killtec hat in den 1980er Jahren begonnen.
Jack Wolfskin ist ein Name, um den man bei Outdoor-Bekleidung nicht herumkommt. Die Firma hat ihren Sitz im Taunus und hĂ€lt eine große Palette von Funktionsbekleidung und AusrĂŒstung fĂŒr den Outdoor-Einsatz bereit. Jack Wolfskin besteht seit 1981 und konnte sich als eine der großen Firmen auf dem internationalen Markt etablieren.
Die finnische Marke Icepeak wurde 1996 gegrĂŒndet und zĂ€hlt inzwischen zu den wichtigsten europĂ€ischen Herstellern von Sport- und Outdoorbekleidung. Bei Icepeak geht es nicht nur um die FunktionalitĂ€t der Produkte, sondern auch um den modischen Aspekt. Das ist auch an den zahlreichen Regenjacken von Icepeak zu sehen, die sowohl optisch als auch durch ihre FunktionsqualitĂ€t ĂŒberzeugen.
Die deutsche Firma Adidas hat sich nach der FirmengrĂŒndung im Jahr 1949 zunĂ€chst auf die Herstellung von Sportschuhen fokussiert. SpĂ€ter erweiterte sich das Sortiment um Sportbekleidung und Outdoor-AusrĂŒstung. Heute hat die Adidas AG in Herzogenaurach weltweit eine starke PrĂ€senz. Die Kollektionen der Kernmarken wurden um Designermarken ergĂ€nzt. Entsprechend modisch treten die aktuellen Regenjacken von Adidas auf.
The North Face ist ein Unternehmen aus den USA, das in den 1960er Jahren seinen Erfolgsweg antrat. Die Firma hat sich auf Outdoor-Kleidung spezialisiert und ist vor allem fĂŒr seine modernen Jacken, Fleece-Artikel und Schuhe bekannt. Auch RucksĂ€cke und Zelte tragen das unverwechselbare Logo von The North Face. In der Branche der Outdoor-Bekleidung gehört The North Face zu den großen Weltmarken und ist zurzeit sogar der internationale MarktfĂŒhrer.

 

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meine Regenjacke am besten?

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meine Regenjacke am besten TestEine Regenjacke findet man bei den MĂ€nteln und Jacken im Kaufhaus, im FachgeschĂ€ft fĂŒr Sport- und Outdoorartikel und immer hĂ€ufiger auch im Supermarkt, wenn es spezielle Aktionen gibt. In den großen StĂ€dten haben einige Marken auch ihre eigenen LĂ€den, in denen man einen Überblick ĂŒber die diversen Jacken und das komplette Sortiment erhĂ€lt. Die einfachere Lösung besteht jedoch darin, im Internet zu recherchieren. Hier muss man nicht von einem LadengeschĂ€ft zum anderen laufen, sondern einige Mausklicks reichen aus, um die zahlreichen Regenjacken aus dem Test miteinander zu vergleichen.

Anstatt durch die KaufhĂ€user zu gehen und die diversen KleiderstĂ€nder zu durchforsten, nutzt man beim Stöbern in den Online-Shops die vorhandenen Filter. Soll es eine Regenjacke fĂŒr Herren, Damen oder Kinder sein? Welche Farbe wird bevorzugt? Welche GrĂ¶ĂŸen und Schnitte sind gesucht? Die Preiskategorie spielt fĂŒr viele Kunden ebenfalls eine relevante Rolle. Im Anschluss an die Aktivierung der Produktfilter klickt man noch die Sortierung an, sodass die gĂŒnstigsten, neusten oder am besten bewerteten Regenjacken auf den vorderen PlĂ€tzen stehen.

Im GeschĂ€ft kann man das Material anfassen und einen Blick auf das Etikett werfen, des Weiteren liefern fachkundige VerkĂ€ufer eine kleine Beratung zu den Regenjacken. Im Online-Shop gibt es aussagekrĂ€ftige Fotos, eine umfassende Beschreibung und Kundenbewertungen. Diese subjektiven Meinungen sind fĂŒr die Kaufentscheidung sehr nĂŒtzlich, denn hier stehen nicht nur die nĂŒchternen Fakten auf dem PrĂŒfstand, sondern auch einige besondere Anmerkungen.

Ein Punkt, der bei der Online-Bestellung als negativ empfunden wird, ist die Tatsache, dass man die Textilien nicht berĂŒhren kann. Dadurch, dass die Regenjacke bei Nichtgefallen zurĂŒckgeschickt werden kann, ist dieser Nachteil jedoch schnell behoben.

Die Tendenz geht deshalb eindeutig zum Internet-Kauf, denn die Vorteile ĂŒberwiegen: zeitliche UnabhĂ€ngigkeit, eine erleichterte Auswahl, detaillierte ErlĂ€uterungen, zusĂ€tzliche Kundenerfahrungen und oft auch ein gĂŒnstigerer Preis.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Vielfalt der modernen Wetterjacken orientiert sich an ganz unterschiedlichen Vorstellungen der Verbraucher. Teilweise werden die Regenjacken aus dem Test stĂ€ndig in der Tasche mitgenommen, damit man sie im Notfall zur Hand hat. Andere Modelle kommen auf ausgedehnte Rad- oder Wandertouren mit und zeichnen sich durch eine besondere Klimatechnologie aus. Welche Jacke fĂŒr welchen Einsatz geeignet ist, erfĂ€hrt man beim Durchlesen der genauen Beschreibung. Die Materialien sind in diesem Zusammenhang ein besonders wichtiger Faktor.

Zu der Suche nach einer Regenjacke gehört die Frage, ob eine Beschichtung oder eine Membran besser ist. Die Beschichtungen sind meistens nicht so stabil wie eine innovative Membran, sodass die Membran fĂŒr eine bessere Wasserdichte sorgt. Zudem können die Beschichtungen eher abnutzen. Daher empfehlen sich die Jacken mit Membran eher fĂŒr Wanderungen, bei denen die Jacke etwas stĂ€rker belastet wird. Die Regenjacken mit Beschichtung haben aber auch ihre Fans und werden beispielsweise bei leichten Sportarten wie Radfahren und Joggen getragen.

Wer sich eine Regenjacke kaufen möchte, wĂŒnscht sich vor allem einen praktischen Wetterschutz. Es ist jedoch auch fĂŒr die kurzentschlossenen KĂ€ufer interessant, mehr ĂŒber die geschichtlichen HintergrĂŒnde zu erfahren, die als NĂ€chstes beschrieben werden. Zudem enthĂ€lt dieser Ratgeber einige Tipps fĂŒr die Reinigung und ImprĂ€gnierung von Regenjacken.

Die Geschichte der Regenjacke

Die Geschichte der Regenjacke Test: adidas Herren Regenjacke CoreMĂ€ntel und Jacken dienten schon immer als Wetterschutz, doch die ersten Artikel dieser Art, die gezielt als Regenschutz gedacht waren, entstanden erst im frĂŒhen 19. Jahrhundert. Der Schotte Macintosh erfand einen Regenmantel aus wasserdichtem Gummi, an dem das Regenwasser abperlte. Doch in der damaligen Zeit wurde noch ĂŒber viele Nachteile dieser MĂ€ntel geschimpft. Das Material roch stark, war extrem steif und ließ sich nicht waschen. Macintosh versuchte, diese Probleme zu lösen, und verbesserte so seine handgefertigten RegenmĂ€ntel. Die typischen Mackintosh-RegenmĂ€ntel werden noch heute in einer modernisierten Version hergestellt. Die Weiterentwicklung ist auch in der leichten VerĂ€nderung des Markennamens zu erkennen. Ein weiteres Unternehmen, das mit Regenbekleidung einen durchschlagenden Erfolg hatte, war Barbour. John Barbour grĂŒndete 1894 seine Firma im Nordosten von England und konnte ebenfalls gute Verkaufszahlen erzielen.

In Deutschland, genauer gesagt in Rosenheim, entwickelte Johann Klepper um 1920 einen wind- und wasserdichten Mantel. Dieser Kleppermantel war eine passende ErgĂ€nzung des bereits bestehenden Sport- und Outdoor-Produktsortiments der Schneiderfirma. Ebenso wie die anderen Regensachen der damaligen Zeit hatte jedoch auch der Kleppermantel keine atmungsaktiven Eigenschaften. Entsprechend schnell kam man unter diesem Regenschutz ins Schwitzen. In der Mitte des 20. Jahrhunderts erarbeitete Klepper ein spezielles BelĂŒftungssystem. Diese Rillo-LĂŒftung bestand aus durchdachten LĂŒftungskanĂ€len und optimierte die Luftzirkulation. Bis fast etwa 1970 entstanden viele Varianten des verbesserten Kleppermantels mit Gummibeschichtung.

Um 1950 hatte der Friesennerz seinen Einzug auf den Markt. Zu seinem Durchbruch kam es um 1970. Außen bestand dieser Regenmantel aus Kunststoff, der zumeist in Gelb gestaltet war. Unverkennbar und bis heute beliebt, der Friesennerz mit seinem norddeutschen Charakter steht fĂŒr Tradition und Langlebigkeit.

Die AnsprĂŒche verĂ€nderten sich jedoch: Friesennerz und Kleppermantel waren vielen Verbrauchern zu sperrig, zu schwer und zu wenig atmungsaktiv. Die Hersteller suchten deshalb nach leichteren Materialien, die bessere Klimaeigenschaften hatten. So entstand immer mehr Freizeitbekleidung aus synthetischen Textilien. Beim Einsatz von neuen Polymermaterialien mussten keine LĂŒftungsschlitze mehr integriert werden, stattdessen wurden Klimamembrane wie Goretex und Sympatex genutzt. Bei diesen Lösungen dringt kein Wasser von außen nach innen, doch die Feuchtigkeit innen wird zur Außenseite geleitet. Darum gelten die modernen Polymere als atmungsaktive und zugleich wasserdichte Alleskönner.

Die Hersteller von Regenkleidung arbeiten mit Kunststoff und Kautschuk, um die Stoffe immer noch besser zu machen. Gleichzeitig hat sich an der Optik der Regenjacken Einiges geĂ€ndert. Nach dem klobigen, gelben Friesennerz folgten anschmiegsame Jacken in allen möglichen Farben, teilweise auch mit Mustern. Vor allem im Sportbereich kamen dynamische Dessins in Mode, bei denen zwei oder drei Farben miteinander kombiniert wurden. Und die aufgesetzten Taschen wurden durch eingearbeitete Reißverschlusstaschen ersetzt.

Im Gegensatz zu den Ă€lteren, steifen Jacken haben die modernen Regenjacken ein sehr kleines Packmaß, sodass sie im Rucksack kaum Platz benötigen. Beim Herausnehmen verwandeln sich die winzigen Pakete in eine große Jacke, deren Klimaeigenschaften alle WĂŒnsche erfĂŒllen. Die FunktionalitĂ€t und der Komfort werden bei den aktuellen Regenjacken aus dem Test 2019 noch weiter optimiert, sei es durch clevere Taschenlösungen oder durch besondere Details an den BĂŒndchen und ReißverschlĂŒssen.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Regenjacke

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Regenjacke TestDie genauen Produktdaten zu den getesteten Regenjacken zeigen an, wie wetterfest diese KleidungsstĂŒcke wirklich sind. Ob eine Jacke wasserdicht ist oder nicht, lĂ€sst sich an der WassersĂ€ule erkennen. In Deutschland gelten genau festgelegte Normen, die auf der Basis von ausfĂŒhrlichen Tests ĂŒberprĂŒft werden. Dabei setzt man das Jackenmaterial einem Wasserdruck aus, der immer mehr erhöht wird. Wenn drei Tropfen durchgedrungen sind, misst man die WassersĂ€ule und erhĂ€lt so eine bestimmte Zahl. Als wasserdicht gilt ein Stoff, wenn die WassersĂ€ule mindestens 1.500 mm betrĂ€gt. Im internationalen Vergleich gibt es gewisse Unterschiede: In der Schweiz wird ein Stoff erst bei einer WassersĂ€ule von 4.000 mm als wasserdicht bezeichnet.

FĂŒr die Berechnung der WassersĂ€ule sind verschiedene Faktoren zu berĂŒcksichtigen. Wenn man sich mit einem mittleren Körpergewicht auf einen nassen Untergrund setzt, drĂŒckt das Wasser so stark auf die BerĂŒhrungsflĂ€che, als wĂŒrde es etwa 4.000 bis 5.000 mm hoch stehen. Wenn man sich auf den Untergrund kniet, steigt die WassersĂ€ule auf 14.000 mm an. Eine Regenjacke mit entsprechend hoher WassersĂ€ule hĂ€lt die NĂ€sse trotzdem ab. Oft haben die Hardshell-Jacken eine WassersĂ€ule zwischen 10.000 und 20.000 mm. Bis das Wasser hier durchdringt, muss also ein deutlich höherer Wasserdruck auftreten.

Wenn man sich hinlegt, wird ĂŒbrigens von einem Wasserdruck von etwa 1.000 bis 2.000 mm ausgegangen. Beim Stehen rechnet man mit einem Druck von rund 25.000 mm. Die genauen Zahlen sind jedoch immer vom Körpergewicht und von der GrĂ¶ĂŸe abhĂ€ngig.

Abgesehen von der WassersĂ€ule sollte man bei der Suche nach einer guten Regenjacke noch weitere grundlegende Kriterien und die Extras ĂŒberprĂŒfen. Viele Modelle haben zusĂ€tzliche Sonderfunktionen. Im Alltag wĂŒnscht man sich beispielsweise ausreichend Jackentaschen, um ein paar Kleinigkeiten einzustecken. Besonders sinnvoll sind Reißverschlusstaschen, denn diese schĂŒtzen den Inhalt nicht nur vor dem Herausfallen, sondern auch vor NĂ€sse. Wenn man auch sein Handy in die Jackentasche steckt, dann sollte die Tasche eine FĂŒtterung haben, um die Elektronik besser zu schĂŒtzen.

Eine Kapuze ist bei einer Regenjacke unverzichtbar. Einige lassen sich im Kragen verstauen oder nach innen umklappen, andere können abgenommen werden, wenn sie nicht benötigt werden. Der Kragen bei den Regenjacken hilft dabei, den Nacken gegen Wind und NĂ€sse zu schĂŒtzen. So kann man bei kĂŒhlen Temperaturen und bei Regen auf einen zusĂ€tzlichen Schal verzichten.

Zu den wichtigen Ausstattungsmerkmalen bei den Regenjacken aus dem Test gehören außerdem ZugbĂ€nder und gegebenenfalls zusĂ€tzliche BelĂŒftungsöffnungen. Damit kann man je nach Wetterlage die Jacke noch besser abdichten oder fĂŒr mehr Luftzirkulation sorgen.

Nicht nur die Regenjacken fĂŒr Kinder verfĂŒgen hĂ€ufig ĂŒber Reflektoren. Auch bei den sportlichen Modellen ist es sinnvoll, zu Jacken mit reflektierenden Elementen zu greifen, um die Sicherheit zu erhöhen. Eine weitere Besonderheit bei den innovativen Jacken ist ein Kopfhörer-Gang. Dieser erlaubt es, das Kabel vom Smartphone oder Multimedia-Player ohne Umweg zum Ohrstöpsel zu fĂŒhren.

Regenjacke in 6 Schritten richtig imprÀgnieren

Bei den Regenjacken aus dem Testvergleich 2019 ist keine großartige Vorbereitung zu treffen. Wenn es tröpfelt oder regnet, zieht man die Jacke einfach schnell ĂŒber, und schon wird man nicht mehr nass. Damit die Regenjacke auch ihren Zweck erfĂŒllt, kann es allerdings nötig sein, sie hin und wieder zu imprĂ€gnieren. So können die Schutzeigenschaften wieder aufgefrischt werden, wenn sie mit der Zeit nachlassen.

Hier soll in einem Beispiel gezeigt werden, wie man beim ImprĂ€gnieren einer Regenjacke vorgeht und was dabei zu beachten ist. Es gibt mehrere Methoden, die dafĂŒr infrage kommen. Dabei ist zu beachten, dass die ImprĂ€gnierschicht nicht an allen Stellen im gleichen Umfang ausgewaschen wurde.

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  • Schritt 2
  • Schritt 3
  • Schritt 4
  • Schritt 5
  • Schritt 6
Die noch vorhandene ImprĂ€gnierung testen: Wenn man das GefĂŒhl hat, dass die ImprĂ€gnierung der Regenjacke ihren Zweck nicht mehr erfĂŒllt, sollte man sie testen. DafĂŒr gibt man einige Tropfen Wasser auf den Jackenstoff und beobachtet, was geschieht. Wenn die Tropfen herunterrollen oder durch leichtes SchĂŒtteln wegsprĂŒhen, funktioniert die ImprĂ€gnierung noch. Wenn sie jedoch nicht abperlen, sondern in den Stoff eindringen, ist eine Auffrischung der ImprĂ€gnierung nötig. Man kann diesen Test gleich an mehreren Stellen der Jacke durchfĂŒhren. Meistens sind es die FlĂ€chen, die besonders starken AnsprĂŒchen standhalten mĂŒssen, beispielsweise der Schulterbereich und die Ärmel.
Die Reaktivierung der ImprĂ€gnierung: Bei einer noch relativ neuen Regenjacke aus dem Test reicht es möglicherweise aus, sie zu reaktivieren. Das geschieht im WĂ€schetrockner. Bei einer mĂ€ĂŸigen Temperatur im Programm fĂŒr Funktionsbekleidung lĂ€sst man den Trockner etwa 30 Minuten lang laufen. Die WĂ€rme im Trockner frischt die ImprĂ€gnierung wieder auf. Wenn man keinen WĂ€schetrockner besitzt, kann man fĂŒr die Reaktivierung durch WĂ€rme ein BĂŒgeleisen verwenden. Dabei muss man jedoch ein Tuch zwischen die Regenjacke und das BĂŒgeleisen legen. Die Dampffunktion darf nicht aktiviert werden, zudem muss man aufpassen, dass das Material der Jacke nicht zu heiß wird. In der Herstelleranweisung erfĂ€hrt man, ob die BĂŒgelmethode fĂŒr die Jacke geeignet ist und welche Vorsichtsmaßnahmen man treffen sollte.
Die Entscheidung fĂŒr die Einwasch- oder Spray-ImprĂ€gnierung: Ob man die ImprĂ€gnierung einwĂ€scht oder aufsprĂŒht, hĂ€ngt von der Beschaffenheit der Regenjacke ab. Je nachdem, um welches Jackensystem es sich handelt, kann die ImprĂ€gnierung zum Einwaschen die AtmungsaktivitĂ€t beeintrĂ€chtigen. Hier kommt es darauf an, welche Membran in die Jacke eingearbeitet ist. Die Herstellerangaben helfen dabei, die optimale ImprĂ€gnierungsart zu finden.
Die ImprĂ€gnierung zum SprĂŒhen: Bei der ImprĂ€gnierung als SprĂŒhvariante gibt es kaum EinschrĂ€nkungen. Sie funktioniert bei jeder Membran und gibt einem die Möglichkeit, stark beanspruchte Stellen etwas mehr zu imprĂ€gnieren. Damit geht man keinerlei Risiko ein und kann das Material sorgfĂ€ltig behandeln. Vor dem AufsprĂŒhen des ImprĂ€gniermittels muss man die Regenjacke jedoch erst einmal grĂŒndlich waschen. In der Produktbeschreibung ist nachzulesen, ob die Jacke vor dem ImprĂ€gnieren trocknen muss oder ob sie noch nass sein sollte. Zum AufsprĂŒhen der ImprĂ€gnierung legt man seine Regenjacke flach hin. So lĂ€sst sich der SprĂŒhnebel am besten auftragen, ohne dass zu viel danebengeht.
Gegebenenfalls die ImprÀgnierung einarbeiten: In der Gebrauchsanleitung der ImprÀgnierung und der Jacke findet man eine Information dazu, ob das Mittel noch eingearbeitet werden soll oder nicht. Dieses Einarbeiten aktiviert die ImprÀgnierung im Anschluss an das Auftragen.
Die zweite Variante: Einwaschen: Wenn man sich fĂŒr die ImprĂ€gnierung zum Einwaschen entscheidet, wĂ€scht man die Regenjacke zunĂ€chst entsprechend der Anleitung. Danach fĂŒhrt man einen weiteren Waschgang mit dem ImprĂ€gnierungsmittel fĂŒr die Waschmaschine durch. Das Mittel wird dabei wie ein WeichspĂŒler zum Waschgang hinzugegeben. Ein zusĂ€tzlicher Tipp: Wenn die Regenjacke fertig imprĂ€gniert ist, sollte man sie gut trocknen lassen, bevor sie wieder dem Wetter ausgesetzt wird. Damit wird vermieden, dass die ImprĂ€gnierung gleich wieder ‘verwischt'.

 

10 Tipps zur Pflege

Damit die Regenjacke lange Zeit das Wasser abhĂ€lt, sollte man sie entsprechend der Pflegeanweisung behandeln. Manche Verbraucher haben das BedĂŒrfnis, ihre Jacken möglichst oft zu waschen, was jedoch die wasserdichten Eigenschaften beeinflussen kann. Andere sind offensichtlich der Meinung, dass es besser ist, die Regenjacken nicht zu grĂŒndlich zu reinigen. Wie so oft ist der Mittelweg die richtige Wahl, denn ohne eine gewisse Pflege verschleißen die Jacken bald und sehen nicht mehr schön aus, und zu viel Reinigungsaufwand schwĂ€cht das Material.

Welche Pflegeprodukte sinnvoll sind und wie viel Aufwand man betreiben muss, hĂ€ngt vor allem von der StoffqualitĂ€t ab. Typischerweise sind die heutigen Regenjacken aus Funktionsstoffen gefertigt, fĂŒr die eine spezielle Pflege empfohlen wird. Die hier zusammengestellten Pflege- und Waschempfehlungen gelten deshalb nicht fĂŒr alle Regenjacken aus dem Test. Darum sollte man vor dem Waschen immer auf die Pflegeanleitung achten.

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Das richtige Waschen ist unerlĂ€sslich, um die Regenjacke frisch zu halten. Auch wenn es sich um atmungsaktive Jacken handelt, kann man durch sportliche AktivitĂ€ten ins Schwitzen kommen. Der Schweiß hinterlĂ€sst Salze, die zu Verstopfungen in der Membran fĂŒhren. Um das Waschen kommt man also nicht herum. Je nachdem, wie oft die Jacke getragen wird, sollte man sie zwei- bis viermal jĂ€hrlich in die Waschmaschine geben. Meistens liegt die empfohlene Waschtemperatur bei 30 oder 40 Grad. Im Schonwaschgang ist die Schleuderzahl etwas geringer, sodass die Membrane nicht so stark belastet werden.
Vor dem Waschgang sollte man die Regenjacke auf links drehen und sĂ€mtliche VerschlĂŒsse schließen. Damit verringert sich die Gefahr, dass etwas kaputt geht.
FĂŒr die Funktionstextilien gibt es spezielle Reinigungsprodukte, doch meistens kann man auch normale Feinwaschmittel verwenden. Allerdings sollte man keinen WeichspĂŒler verwenden, denn dieser wĂŒrde die Membran verstopfen.
Wenn man seine Regenjacke im Trockner antrocknet, ist auch hier ein schonendes Programm zu wĂ€hlen. Die normalen Temperaturen eines WĂ€schetrockners wĂŒrden die funktionalen Materialien zu sehr strapazieren und zerstören.
Wer keinen Trockner hat, macht manchmal den Fehler, die Regenjacke an der Heizung aufzuhĂ€ngen, um sie schneller zu trocknen. Die Hitze direkt am Heizkörper kann den Kunststoff jedoch zum Schmelzen bringen. Auch das direkte Sonnenlicht ist beim Trocknen der Regenbekleidung zu vermeiden. Besser ist es, die Jacke an einem schattigen und/oder gut durchlĂŒfteten Ort aufzuhĂ€ngen.
Das Trocknen auf der WĂ€scheleine ist unproblematisch. Man kann die noch nasse Regenjacke aber auch ĂŒber der Badewanne oder in der Dusche aufhĂ€ngen. BĂŒgeln ist unnötig und auch nicht empfehlenswert.
Gelegentlich sollte die Regenjacke imprĂ€gniert werden. Im Allgemeinen empfehlen die Hersteller, die ImprĂ€gnierung nach drei oder vier WaschgĂ€ngen zu erneuern. Damit stellt man sicher, dass die wasserdichten Eigenschaften erhalten bleiben und die Wassertropfen zuverlĂ€ssig außen abperlen.
Ob man sich fĂŒr die SprĂŒhimprĂ€gnierung oder fĂŒr die WaschimprĂ€gnierung entscheidet, hĂ€ngt von der Art der Regenjacke ab. Die Wasch- bzw. TauchimprĂ€gnierung eignet sich nicht fĂŒr alle Modelle, zudem verteilt sich das Mittel beim AufsprĂŒhen besonders gut.
Um den typischen Abperl-Effekt der Regenjacke wiederherzustellen, muss man nicht unbedingt die ImprÀgnierung erneuern. Auch der Schongang im WÀschetrockner hilft dabei, den NÀsseschutz zu verbessern.
Die KordelzĂŒge, Laschen und anderen VerschlĂŒsse sollten hin und wieder ĂŒberprĂŒft werden. Wenn sich hier etwas löst, kann man die Schwachstellen meistens selbst wieder ausbessern. Dabei muss man allerdings aufpassen, dass das regendichte Material nicht beschĂ€digt wird.

 

NĂŒtzliches Zubehör

NĂŒtzliches Zubehör TestDamit man sich in seiner Regenjacke gut aufgehoben fĂŒhlt, kann es nötig sein, etwas Zubehör zu verwenden. ZunĂ€chst geht es um den eigentlichen Tragekomfort der Jacke, doch mit zusĂ€tzlichen KleidungsstĂŒcken und einigen Accessoires lĂ€sst sie sich perfekt ergĂ€nzen. Wenn man die Wetterschutzjacke beim Sport trĂ€gt, ist beispielsweise FunktionsunterwĂ€sche sinnvoll. AbhĂ€ngig von der Sportart kommen mehrere Bekleidungsschichten zum Einsatz, von der Radhose ĂŒber das Laufshirt bis hin zu speziellen Handschuhen, MĂŒtzen und HalstĂŒchern.

ErgĂ€nzend zu einem der Regenjacken Testsieger wird oft weitere Regenbekleidung eingesetzt. Eine farblich passende Regenhose darf dabei nicht fehlen. Diese Regenhosen sind einerseits weit genug geschnitten, um ĂŒber der normalen Hose getragen zu werden, andererseits schmiegen sie sich mit ihrem flexiblen Stoff gut an, sodass eine recht ordentliche Windschnittigkeit gegeben ist.

Wenn die Regenjacke beim Radfahren oder bei einer anderen Sportart verwendet wird, bei der ein Helm unverzichtbar ist, benötigt man eventuell einen HelmĂŒberzieher. Nicht immer lĂ€sst sich die Kapuze der Jacke komplett ĂŒber den Fahrradhelm oder eine SkimĂŒtze ziehen. Genau hier kommen die HelmĂŒberzieher zum Einsatz. Noch sicherer ist man allerdings mit einer helmtauglichen Kapuze, die verhindert, dass das Wasser hinten in den Nacken lĂ€uft.

Die Regenjacken aus dem Vergleichstest sind sozusagen die simple Lösung, sei es fĂŒr den Outdoor-Sport oder fĂŒr die alltĂ€glichen Wege. Wer eine komplette Ausstattung wĂŒnscht, kann sich zusĂ€tzlich eine Regenhose oder einen Regenanzug kaufen. Die Kombinationen gehören dabei zu den Favoriten, denn sie machen es möglich, sich entsprechend der WetterverhĂ€ltnisse und der eigenen Vorhaben nur halb oder ganz gegen den Regen zu schĂŒtzen.

Als ErgĂ€nzung zu den Regenjacken gibt es noch weiteres wasserdichtes Zubehör. Man kann sich mit Arm- und Beinschonern ausrĂŒsten, um die NĂ€sse möglichst gut abzuhalten. Hinzu kommen Gamaschen und Überzieher fĂŒr die normalen Straßenschuhe. Oder man entscheidet sich gleich fĂŒr Gummistiefel oder wasserdichte Schuhe. FĂŒr Kinder ist das Sortiment an diesem Regenzubehör besonders farbenfroh. FĂŒr die Erwachsenen stehen eher dezente Farben zur Auswahl, doch auch hier findet man auffĂ€llige Designs, die meistens dynamisch wirken.

Neben der reinen Regen-AusrĂŒstung samt Zubehör findet man eine Vielfalt von Outdoor-Accessoires, die das Equipment fĂŒr Wanderer, Kletterer und Campingurlauber erweitern. Dabei handelt es sich um TĂŒcher, die wahlweise um den Hals oder um den Kopf gebunden werden. Auch Schals und Loops sind sehr beliebt, und zwar nicht nur bei modebewussten Frauen. Auch MĂ€nner schwören auf die leichten und trotzdem schĂŒtzenden Begleiter, wenn sie in der freien Natur unterwegs sind. Zum Teil eignen sich die Scarfs sogar als Gesichtsschutz und sorgen dafĂŒr, dass man sich nicht komplett durchnĂ€sst fĂŒhlt.

FĂŒr die Outdoor-Unternehmungen gibt es praktische GĂŒrtel mit Steckschnalle und anderen Verschlusssystemen, die nicht nur die Hose halten. Mit Karabinerhaken und Ă€hnlichen Elementen werden die GĂŒrtel zu einem zweckmĂ€ĂŸigen und sicheren Befestigungsaccessoire. In einigen Bereichen wie Wandern und Skifahren kommen auch HosentrĂ€ger infrage. Hier gibt es jedoch weniger Möglichkeiten, seine Utensilien einzuhaken.

Wenn es nicht nur um den Wetterschutz geht, sondern um die Ausstattung fĂŒr eine lĂ€ngere Tour, ist die Bandbreite des Zubehörs nahezu unbegrenzt. Multifunktionale Outdoor-Messer, GPS-Sender, eine kompakte Geldbörse, Wanderstöcke, jeder Outdoor-Fan kann sich sein Equipment nach Belieben zusammenstellen.

10 Fragen zur Regenjacke

Frage 1: Wie atmungsaktiv ist eine moderne Regenjacke aus dem Test 2019 wirklich?

Moderne Regenjacken halten das Wasser von außen ab, doch der Wasserdampf von innen wird trotzdem nach außen geleitet. Diese grundsĂ€tzliche Funktionsweise der getesteten Jacken kann allerdings durch die aktuelle Wetterlage beeinflusst werden, was mit dem TemperaturgefĂ€lle zwischen dem Körper und der Umgebung zusammenhĂ€ngt. Je höher die Außentemperatur ist, desto weniger bekommt man die AtmungsaktivitĂ€t zu spĂŒren. Selbst die innovativen Hightech-Membrane schaffen es nicht, große Mengen von Schweiß in einer kurzen Zeit abzutransportieren. Wenn zusĂ€tzlich die ImprĂ€gnierung schwĂ€chelt, saugt sich das Material der Jacke womöglich mit Feuchtigkeit voll, sodass die DurchlĂ€ssigkeit des Wasserdampfs verringert wird.

Frage 2: Was tun, wenn die Hardhelljacke nicht mehr wasserdicht ist?

Wenn die Regenjacke auf einmal wasserdurchlĂ€ssig wird, sollte man zunĂ€chst prĂŒfen, ob vielleicht die eigene Schweißproduktion fĂŒr die InnennĂ€sse verantwortlich ist. Manchmal kann eine BeschĂ€digung der Membran der Auslöser fĂŒr die Feuchtigkeit sein, auch wenn man keinen Riss im Stoff sieht. Selbst feine Schmutzpartikel können durch das Gewebe des Außenmaterials eindringen und Ă€hnlich wie Sandpapier die Membran zerstören. Kleine Löcher lassen sich mit einem Reparaturset abkleben, sodass die wasserdichten Eigenschaften wiederhergestellt sind. Eine solche Reparatur kann man auch bei einem Servicepartner oder direkt beim Hersteller durchfĂŒhren lassen.

Frage 3: Wie viel Bewegungsfreiheit muss eine Regenjacke bieten?

Bei Sportarten wie Klettern und Radfahren sind Regenjacken gefragt, die möglichst flexibel sind und die Benutzer nicht in ihren Bewegungen einschrĂ€nken. Zu diesem Zweck haben diese Jacken oft einen Unterarmzwickel. Dieser Einsatz sorgt dafĂŒr, dass die Ärmel nicht hochrutschen, wenn man die Arme ausstreckt. Zum Teil sind die Regenjacken fĂŒr Sportler auch aus einem teilweise flexiblen Material gefertigt, das die Bewegungsfreiheit ebenfalls unterstĂŒtzt. Bei normalen Alltagsjacken sollte vor allem genug Spielraum fĂŒr die Kleidung darunter sein, schließlich möchte sich niemand eingeengt fĂŒhlen.

Frage 4: Wie sehen wasserdichte ReißverschlĂŒsse bei Regenjacken aus?

Bei den wasserdichten ReißverschlĂŒssen der getesteten Regenjacken gibt es zwei Varianten. Die technischen Modelle wurden so konstruiert, dass sie aufgrund ihrer Bauart kein Wasser durchlassen. Die zweite AusfĂŒhrung ist ein klassischer Reißverschluss mit Abdeckleiste. Hier verhindert das Schutzelement ĂŒber dem eigentlichen Verschluss, dass die RegennĂ€sse nach innen dringt. Die Abdeckleiste muss man immer extra schließen, um den gewĂŒnschten Schutz sicherzustellen, dafĂŒr sind die speziell gefertigten wasserdichten VerschlĂŒsse anfĂ€lliger gegen Verschleiß.

Frage 5: Was ist der Unterschied zwischen wasserabweisend und wasserdicht?

Eine Jacke, die lediglich als wasserabweisend definiert wird, hĂ€lt fĂŒr einen gewissen Zeitraum trocken, lĂ€sst aber dann doch die NĂ€sse durch. Deshalb eignen sich wasserabweisende Jacken nur fĂŒr den kurzfristigen Einsatz. Die echten Regenjacken aus dem Test sind im Gegensatz dazu wasserdicht und halten der NĂ€sse dauerhaft stand. Beim genauen Hinsehen sind jedoch Unterschiede bei den wasserdichten Eigenschaften zu erkennen, die mit der WassersĂ€ule und mit der GesamtqualitĂ€t zusammenhĂ€ngen.

Frage 6: Was ist bei der WassersÀule zu beachten?

Die WassersĂ€ule gibt an, bis zu welchem Druck die Regenjacken aus dem Test 2019 dem Wasser von außen standhalten. Je höher der angegebene Wert der WassersĂ€ule ist, desto besser schĂŒtzt die Jacke vor der NĂ€sse. Die Testsieger bei den Regenjacken haben eine WassersĂ€ule von bis zu 30.000 mm. Allerdings kann eine hohe WassersĂ€ule zu einem erhöhten Gewicht der Jacke fĂŒhren oder die AtmungsaktivitĂ€t beeintrĂ€chtigen. Hier gilt es, das richtige VerhĂ€ltnis zu finden, um sowohl von der Wasserdichte als auch von den anderen Vorteilen zu profitieren.

Frage 7: Wozu ist der Unterarmreißverschluss in einer Regenjacke da?

Mit dem Unterarmreißverschluss ist es möglich, die Luftzirkulation unter der Jacke zu verbessern. Wenn man diesen Reißverschluss öffnet, dringt mehr Luft an den Oberkörper, was gerade bei schweißtreibenden Sportarten angenehm ist. Gerade unter den Armen entsteht viel Schweiß, zudem kommt hier kein Regen hinein. Diese Stelle ist damit ideal fĂŒr eine zusĂ€tzliche BelĂŒftung. Wenn die Außentemperaturen sinken und man den zusĂ€tzlichen Luftzug nicht benötigt, schließt man den Unterarmreißverschluss wieder. DafĂŒr reicht eine Hand aus, sodass man die Jacke nicht extra ausziehen muss, um die VerĂ€nderung vorzunehmen.

Frage 8: Wie wichtig ist das Packmaß?

Bei einer Trekkingtour sollte man eine Regenjacke mit einem kleinen Packmaß verwenden, die sich gut verstauen lĂ€sst. Wenn es jedoch viel regnet und man die Jacke meistens anzieht, dann ist die StabilitĂ€t und AtmungsaktivitĂ€t wichtiger als das Packmaß. Die Regenjacken fĂŒr den Alltagsgebrauch werden ebenfalls oft in die Tasche gesteckt: Hier freuen sich die Benutzer ĂŒber ein geringes Gewicht und ein entsprechend kleines Packmaß. Die Bedeutung des Packmaßes zeigt sich also vor allem dann, wenn man die Regenjacke nicht anzieht, sondern im Rucksack oder in der Tasche transportiert.

Frage 9: Welche Taschenlösungen sind bei den Regenjacken sinnvoll?

Die Regenjacken aus dem Vergleichstest sind oft mit mehreren Außentaschen ausgestattet. HĂ€ufig handelt es sich dabei um Einschubbtaschen mit Reißverschluss. Wer einen HĂŒftgurt trĂ€gt, sollte darauf achten, dass sich dieser Gurt und die Taschen nicht gegenseitig ins Gehege kommen. Zum Teil gibt es noch eine Innentasche, die Platz fĂŒr das Geld bietet. Bei den wasserdichten Outdoor-Jacken sind manchmal auch Taschen mit dĂ€mpfender Einlage eingearbeitet, in denen das Smartphone sicher aufgehoben ist. Auch hier sollte ein Reißverschluss vorhanden sein.

Frage 10: Wie umweltvertrÀglich sind die aktuellen Regenjacken?

Man hört immer wieder davon, dass die modernen Outdoor- und Regenjacken gewisse SchwÀchen bei der UmweltvertrÀglichkeit zeigen. Die Hightech-Materialien basieren auf dem Einsatz von Chemikalien, die umwelt- und gesundheitsschÀdliche Folgen auslösen können. Die erstklassigen Klimaeigenschaften sind jedoch nur mit Textilien zu erreichen, die zu mindestens 90 % aus chemischen Fasern bestehen. Um die Umweltressourcen zu schonen, bieten inzwischen immer mehr Hersteller Regenbekleidung aus Recycling-Polyester an. Ein Blick auf das Etikett zeigt, ob ein Recycling-Anteil verarbeitet wurde.

Alternativen zur Regenjacke

Als Alternative zu einer wasserdichten Regenjacke aus dem Test kann man abhĂ€ngig von den geplanten Unternehmungen eine nur leichte, wasserabweisende Windjacke oder eine Softshelljacke anziehen. Mit so einem unzureichenden Regenschutz hĂ€lt man der NĂ€sse aber nur fĂŒr wenige Minuten stand, daher eignen sich diese Modelle lediglich fĂŒr kurze Wege.

Der Regenschirm ist kein direkter Ersatz fĂŒr die Regenjacke, doch er schĂŒtzt natĂŒrlich auch vor der NĂ€sse, die von oben kommt. Bei etwas stĂ€rkerem Wind bringen die Regenschirme jedoch wenig. DafĂŒr gibt es keine Probleme mit dem Tragekomfort oder mit AtmungsaktivitĂ€t. FĂŒr einen kleinen Spaziergang oder fĂŒr den Weg zur Arbeit ist der Regenschirm deshalb noch immer unverzichtbar. Allerdings braucht man immer eine Hand, um den Schirm festzuhalten, und muss ein zusĂ€tzliches Teil mit sich tragen.

Das Regencape und der Regenponcho sind beide weit geschnitten und können deshalb auch ĂŒber einer normalen Jacke getragen werden. Selbst ein Rucksack lĂ€sst sich damit abdecken. Die Capes verfĂŒgen oft ĂŒber eine Kapuze, die eng ums Gesicht gebunden wird. Der Regenschutz ist recht gut, allerdings bestehen die meisten Regencapes aus einem nur wenig bis gar nicht atmungsaktiven Material. Dadurch, dass die untere Seite offen ist, kann die Luft jedoch ganz gut zirkulieren. Die BestĂ€ndigkeit bei den Regenponchos ist jedoch nicht so gut wie bei den Regenjacken. Zudem können die Ponchos bei der Windschnittigkeit nicht mithalten.

Klassische RegenmĂ€ntel sind etwas fĂŒr richtiges Schietwetter, allerdings werden sie ungern fĂŒr Outdoor-Unternehmungen verwendet. Das liegt daran, dass sie ein recht hohes Gewicht haben und zudem unflexibel sind. Ihr Vorteil besteht darin, dass sie relativ lang geschnitten sind. Trotzdem können auch die modernen RegenmĂ€ntel und Friesennerze nicht bei den innovativen Eigenschaften der Regenjacken Testsieger mithalten.

WeiterfĂŒhrende Links und Quellen

https://de.wikipedia.org/wiki/Regenjacke
https://www.bergfreunde.de/basislager/wasserdicht-oder-wasserabweisend/
https://www.bergfreunde.de/regenjacken
http://www.sueddeutsche.de/leben/oeko-ratgeber-einmal-outdoor-jacke-ohne-chemie-bitte-1.3727048
https://www.bergzeit.de/regenjacke/
https://utopia.de/ratgeber/nachhaltige-outdoor-bekleidung/
https://ousuca.com/regenjacken/
https://www.k-online.de/cgi-bin/md_k/lib/pub/tt.cgi/Eine_kleine_Geschichte_des_Regenmantels.html?oid=99536&lang=1&ticket=g_u_e_s_t

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