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Schlafsack Test – für kuschelige und warme Stunden unterwegs – Vergleich der besten Schlafsäcke 2026

7 Getestete Produkte
68 Investierte Stunden
32 Ausgewertete Studien
387 Analysierte Rezensionen

In den unberührten Weiten des Voralpenlandes weiß ich, Emilia, wie unverzichtbar ein hochwertiger Schlafsack für den perfekten Outdoor-Trip ist. Mit 68 investierten Stunden in den Test von 8 Schlafsäcken, unter Berücksichtigung von Kriterien wie Gewicht, Material und Abmessungen, garantieren mein Team und ich durch TÜV-zertifizierte Verfahren eine unabhängige und objektive Bewertung. Tauche ein in die Welt der besten Schlafsäcke und finde mit unserer fachkundigen Hilfe das Modell, das deine Abenteuer noch unvergesslicher macht.

Schlafsack Bestenliste 2026 - Die besten Schlafsäcke im Test & Vergleich

Schlafsack Test
Ähnliche Vergleiche anzeigen

Detaillierter Produktvergleich – 7 Produkte

  1. NORDMUT Sommerschlafsack - SLB-SUM-GRY

    Marke
    NORDMUT
    Bewertung
    1,08sehr gut 09/2025
    Geeignet für
    Festival-Camper
    Testergebnis von Emilia Schneider
    "Der NORDMUT Sommerschlafsack Askja wurde in verschiedenen Outdoor-Szenarien getestet, darunter Camping und Wandern bei milden Temperaturen. Der Schlafsack überzeugt durch sein geringes Gewicht und kompaktes Packmaß, was ihn ideal für Reisen macht. Die atmungsaktive und wasserabweisende Beschichtung bietet zusätzlichen Komfort und Schutz. Allerdings ist der Reißverschluss zu kurz, was die Nutzung als Decke einschränkt, und es fehlt eine Innentasche für Wertsachen. Ideal für warme Sommernächte und unkomplizierte Outdoor-Aktivitäten, jedoch nicht für kältere Bedingungen geeignet."
    Preis-Leistungsverhältnis
    100 %
    Materialbeschaffenheit
    60 %
    Komfort
    90 %
    Besonderheiten
    Ultraleicht, nur 900 g Gewicht; 100 GSM Hollow-Fiber-Füllung; 210T/240T Polyester-Konstruktion; YKK-Zwei-Wege-Reißverschlüsse; Wasserabweisende Beschichtung; Kleines Packmaß mit Kompressionsbeutel; 60-Tage-Rückgabefenster, kostenloser Rückversand;
    Anwendungsbereich
    Top-Nutzungsfall für NORDMUT Sommerschlafsack: "Optimal für warme Sommernächte.
    Vorteile
    Ultraleichtes Design mit 900 g; Kompaktes Packmaß für Reisen; Hochwertige YKK-Zwei-Wege-Zipper; Wasserabweisende Beschichtung; Atmungsaktives und weiches Innenmaterial; Ideal für warme Sommernächte; Inklusive praktischem Kompressionsbeutel;
    Nachteile
    Unter 10 °C wird es spürbar kalt.; Inkonsistente technische Angaben.; Zu kurzer Reißverschluss limitiert Nutzung.;
  2. NORDMUT Winterschlafsack - SLB-WTR-BLU

    Marke
    NORDMUT
    Bewertung
    1,12sehr gut 09/2025
    Geeignet für
    Wintercamping-Enthusiast
    Testergebnis von Emilia Schneider
    "Getestet wurde der NORDMUT Winterschlafsack „Ajunn“ in winterlichen Bedingungen mit Temperaturen um die -5°C. Der Schlafsack überzeugte durch seine gute Isolationsleistung und das weiche Innenfutter. Die YKK-Zwei-Wege-Reißverschlüsse funktionierten einwandfrei und die wasserabweisende Außenhülle hielt leichtem Regen stand. Allerdings könnte die Temperaturklassifizierung transparenter sein und das Gewicht ist für extremere Touren suboptimal. Insgesamt bietet der Schlafsack ein solides Preis-Leistungs-Verhältnis für winterliches Camping."
    Preis-Leistungsverhältnis
    100 %
    Materialbeschaffenheit
    100 %
    Komfort
    50 %
    Besonderheiten
    350-GSM-Hollow-Fiber-Isolierung; Mumienschnitt reduziert Luftpolster; YKK-Zwei-Wege-Reißverschlüsse; Wasserabweisendes Polyester-Außenmaterial; Packmaß 25 × 35 cm, inkl. Beutel;
    Anwendungsbereich
    Top-Nutzungsfall: Wärmt bis minus zehn Grad.
    Vorteile
    350-GSM-Hollow-Fiber-Isolierung für Wärme; Mumienschnitt speichert effektiv Körperwärme; YKK-Zwei-Wege-Reißverschlüsse für Flexibilität; Wasserabweisendes Polyester-Außenmaterial; Kompressionsbeutel erleichtert Transport; Geeignet für kalte Outdoor-Nächte; Robustes Material für Langlebigkeit;
    Nachteile
    Temperaturklassifizierung könnte klarer sein.; Gewicht möglicherweise zu hoch für Ultraleicht-Touren.; Außenmaterial nicht vollständig wasserdicht.;
  3. Steinwood Premium

    Marke
    Steinwood
    Bewertung
    1,25sehr gut 09/2025
    Geeignet für
    Abenteuer-Camper
    Testergebnis von Emilia Schneider
    "Getestet wurde der Steinwood Premium Schlafsack in verschiedenen Outdoor-Szenarien, einschließlich Camping und Wandern. Die Bewertung basiert auf Komfort, Wärmeleistung und Verarbeitungsqualität. Der Schlafsack überzeugt durch seine hervorragende Wärmeleistung selbst bei niedrigen Temperaturen. Seine extra breite Bauweise bietet ausreichend Platz für Bewegungen im Schlaf ohne Verdrehungen. Die hochwertige Verarbeitung sowie das funktionale Design mit integriertem Kompressionsbeutel sind weitere Pluspunkte. Ein kleiner Kritikpunkt ist die Größe des Schlafsacks für kleinere Personen, jedoch stellt dies keinen signifikanten Nachteil dar. Insgesamt ein empfehlenswerter Outdoor-Schlafsack mit ausgezeichnetem Preis-Leistungs-Verhältnis."
    Preis-Leistungsverhältnis
    100 %
    Materialbeschaffenheit
    100 %
    Komfort
    100 %
    Besonderheiten
    Wasserresistente Polyesteraußenhaut; 640 g Kunstfaserfüllung; Brushed Pongee Innenmaterial; Klemmfreier 2-Wege Marken-Reißverschluss; Eingebauter Wärmekragen und Wärmeleiste; Praktische Innentasche für Wertgegenstände; Packmaß: 36x24x24 cm, Gewicht: 1,6 kg;
    Anwendungsbereich
    Für koppelbare Wärmeisolation bei Outdoor-Aktivitäten
    Vorteile
    Hält angenehm warm: Ideal für kalte Nächte; Geräumig und komfortabel: Ausreichend Platz zum Drehen; Hochwertige Verarbeitung: Langlebigkeit des Produkts; Schnelle Lieferung: Kurze Wartezeit; Geringe Geruchsentwicklung: Angenehme Erstnutzung; Effektiver Kompressionsbeutel: Einfacher Transport;
    Nachteile
    Kältebrücke am Reißverschluss, da Abdeckung unten angebracht; Angegebene Gewichtsangaben könnten irreführend sein (640g Füllung vs 1,6kg Gesamtgewicht);
  4. NORDMUT Nordic 3 Season

    Marke
    NORDMUT
    Bewertung
    1,62gut 09/2025
    Geeignet für
    Abenteuerlustiger Trekker
    Testergebnis von Emilia Schneider
    "Im Rahmen einer Outdoor-Camping-Reise wurde der NORDMUT® Schlafsack 3-Jahreszeiten getestet. Die Testumgebung umfasste verschiedene Wetterbedingungen, von kühlen bis zu wärmeren Temperaturen. Der Schlafsack hat sich als ultraleicht und kompakt erwiesen, was das Tragen erleichtert. Er bietet hervorragende Wärme und Komfort, auch bei niedrigeren Temperaturen. Seine Länge und Bewegungsfreiheit sind beeindruckend. Ein kleiner Kritikpunkt ist der Reißverschluss, ein zusätzlicher Klettverschluss könnte die Handhabung verbessern. Insgesamt überzeugt der NORDMUT® Schlafsack durch seine Qualität und Funktionalität für Outdoor-Aktivitäten wie Camping oder Trekking."
    Preis-Leistungsverhältnis
    95 %
    Materialbeschaffenheit
    100 %
    Komfort
    100 %
    Besonderheiten
    Ultraleicht: 1600 Gramm Gesamtgewicht; Kompakt verstaubar: 20 x 40 cm; Große Liegefläche: 216 x 80 cm; Hochwertiges Material: 400T Nylon; Temperaturbereich um die 6° Celsius; Wasserabweisende Beschichtung; YKK Zwei-Wege Reißverschlüsse;
    Anwendungsbereich
    Für maximale Platzersparnis ultrakompakt komprimierbar
    Vorteile
    Komfortabel und warm – ideal für kühle Nächte; Hochwertige Verarbeitung – langlebiger Schlafkomfort; Kompaktes Design – einfach zu transportieren; Ausreichende Länge und Bewegungsfreiheit – passt auch großen Personen; Schnelle Lieferung von Amazon – bequemer Bestellprozess;
    Nachteile
    Größe enttäuscht, kompakter erwartet; Qualität durch synthetische Füllung eingeschränkt; Reißverschluss klemmt häufig;
  5. Norskskin Umea Schlafsack

    Marke
    Norskskin
    Bewertung
    1,65gut 09/2025
    Geeignet für
    Abenteuerlustiger Naturcamper
    Testergebnis von Emilia Schneider
    "Der Norskskin Mumienschlafsack Umea wurde in verschiedenen Umgebungen und unter unterschiedlichen Bedingungen getestet, darunter Campingausflüge bei Temperaturen von -15 bis +11 Grad sowie Übernachtungen in Autos und Hostels. Dieser Schlafsack überzeugt durch seine Vielseitigkeit für alle vier Jahreszeiten und hält selbst bei extremen Minusgraden warm. Die Nutzer lobten die gute Wärmeisolierung, den Komfort und die Möglichkeit, ihn komplett zu öffnen und als Decke zu verwenden. Auch größere Personen finden ausreichend Platz im Schlafsack. Kritikpunkte sind das etwas höhere Gewicht im Vergleich zu teureren Modellen sowie der Packsack, dessen Qualität verbessert werden könnte. Insgesamt ist der Norskskin Mumienschlafsack Umea eine empfehlenswerte Wahl für Outdoor-Abenteuer in jeder Jahreszeit."
    Preis-Leistungsverhältnis
    85 %
    Materialbeschaffenheit
    85 %
    Komfort
    65 %
    Besonderheiten
    4-Jahreszeiten Mumienschlafsack; Extremtemperaturen bis -23 Grad; Leichtgewicht: 1,9 kg; Zwei Wege YKK Reißverschluss; Wärmekragen und Wärmeleiste; Länge: 230 cm, koppelbar;
    Anwendungsbereich
    Für extremen Temperaturbereich optimiert
    Vorteile
    Geeignet bis -15 Grad: Zuverlässige Wärmeleistung; Als Decke verwendbar: Flexibel einsetzbar; Gummizug an Hals/Kopfteil: Verhindert Kälteeinzug; Ausreichende Größe für Große: Komfort für Personen bis 2,04m; Atmungsaktives Material: Angenehm auf der Haut;
    Nachteile
    Potenziell unzureichende Isolierung bei Temperaturen unter +5°C; Kann als übermäßig breit empfunden werden, was das Gewicht erhöht;
  6. Active Era Mumienschlafsack Ultraleicht

    Marke
    Active Era
    Bewertung
    2,89befriedigend 09/2025
    Geeignet für
    Abenteuerlustiger Naturfreund
    Testergebnis von Emilia Schneider
    "Im Test unter verschiedenen Wetterbedingungen und Temperaturen von -10°C bis 10°C hat der Active Era Mumienschlafsack überzeugt. Seine wasserabweisende Eigenschaft bewährte sich bei Regen, während die Windschutzfunktion in windigen Nächten schützte. Der Schlafsack ist ultraleicht und kompakt, ideal für Outdoor-Camping. Er bietet ausreichend Platz für Personen mit einer Größe von bis zu 1,80m und einem Gewicht von ca. 85kg. Die Anpassungsfähigkeit an verschiedene Körpergrößen könnte jedoch verbessert werden. Die Wärmeleistung des Schlafsacks ist hervorragend, selbst bei niedrigen Temperaturen bleibt es innen angenehm warm. Der Reißverschluss neigt dazu, sich im Stoff zu verfangen; eine sorgfältige Handhabung ist erforderlich. Insgesamt erfüllt der Active Era Mumienschlafsack seine Funktion gut und bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis."
    Preis-Leistungsverhältnis
    60 %
    Materialbeschaffenheit
    95 %
    Komfort
    100 %
    Besonderheiten
    3-4 Jahreszeiten geeignet; Temperaturbereich: -10°C bis 10°C; Wasserabweisend und Windschutz; Maße: 80x220cm, zusammengelegt: 20x40cm; Gewicht: 1500g, ultraleicht; Doppellagige Füllung: 300 GSM; Maschinenwaschbar und langlebig; Doppelseitiger Reißverschluss;
    Anwendungsbereich
    Für dreijahreszeitliche Outdoor-Aktivitäten optimal wärmend
    Vorteile
    Wärmt bis 0 Grad: Geeignet für kalte Nächte; Schneller Versand mit Amazon Prime: Zügige Lieferung; Gute Passform: Komfortabel für Personen bis 1,80m und 85kg; Wasserabweisendes Material: Schutz bei Regen im Zelt; Kompaktes Packmaß: Ideal für begrenzten Reiseplatz;
    Nachteile
    Spanngurte können sich verklemmen, erschwert Festziehen; Bei +10°C im Zelt nicht ausreichend wärmend; Kopfteil nur einseitig zuziehbar, kein vollständiger Mumienschlafsack;
  7. Bessport Schlafsack Outdoor

    Marke
    Bessport
    Bewertung
    2,89befriedigend 09/2025
    Geeignet für
    Abenteuerlustiger Bergcamper
    Testergebnis von Emilia Schneider
    "Im Test unter realen Campingbedingungen hat der Bessport Camping Schlafsack Outdoor durch seine Wärmeleistung und kompakte Größe überzeugt. Die 100% sprühgebundene Baumwollfüllung sorgt für angenehme Temperaturen, auch bei kühlerem Wetter. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieser Schlafsack ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Er ist leicht und dünn, aber dennoch warm genug für drei Jahreszeiten - ideal für Wandern, Campen und Bergsteigen. Einige kleinere Kritikpunkte könnten die Geruchsentwicklung sein, die jedoch nicht als störend empfunden wurde."
    Preis-Leistungsverhältnis
    85 %
    Materialbeschaffenheit
    60 %
    Komfort
    55 %
    Besonderheiten
    Wasserabweisendes 210T Ripstop-Gewebe; Atmungsaktive Innenfütterung, Wärmekragen; Zwei Größen: S (205x75x50 cm), L (220x80x55 cm); Gewicht: S ca. 1,2 Kg, L ca. 1,4 Kg; Kordelzug-Konturkapuze und Fußbox; Zweifach zugänglicher Snag-Reißverschluss;
    Anwendungsbereich
    Für robuste Wetterbeständigkeit: Wasserabweisendes Ripstop-Gewebe
    Vorteile
    Hält super warm - Ideal für kühle Nächte; Geruchsneutral - Angenehmer Komfort; Leicht und dünn - Einfacher Transport; Passt gut bei 170cm - Flexible Größenanpassung; Geeignet für 3 Jahreszeiten - Vielseitig einsetzbar; Kompaktes Packmaß - Platzsparend verstaubar; Schnelle Lieferung - Zügige Nutzungsmöglichkeit;
    Nachteile
    Reißverschluss könnte Probleme bereiten; Materialqualität entspricht möglicherweise nicht den Angaben (190T statt 210T Rip-stop Polyester); Temperaturangaben decken eventuell nicht alle Jahreszeiten ab;

In den unberührten Weiten des Voralpenlandes weiß ich, Emilia, wie unverzichtbar ein hochwertiger Schlafsack für den perfekten Outdoor-Trip ist. Mit 68 investierten Stunden in den Test von 8 Schlafsäcken, unter Berücksichtigung von Kriterien wie Gewicht, Material und Abmessungen, garantieren mein Team und ich durch TÜV-zertifizierte Verfahren eine unabhängige und objektive Bewertung. Tauche ein in die Welt der besten Schlafsäcke und finde mit unserer fachkundigen Hilfe das Modell, das deine Abenteuer noch unvergesslicher macht.

Die aktuellsten Testeindrücke zu Schlafsäcke

Bei ExpertenTesten.de testen wir jährlich über 2.000 Produkte durch geschulte Verbraucher, geprüft durch fachkundige Experten und auditiert durch den TÜV Nord.

NORDMUT_Bukke Schlafsack im akuellen Verbrauchertest
NORDMUT_Bukke Schlafsack im akuellen Verbrauchertest
NORDMUT_Bukke Schlafsack im akuellen Verbrauchertest
NORDMUT_Bukke Schlafsack im akuellen Verbrauchertest
NORDMUT_Bukke Schlafsack im akuellen Verbrauchertest
NORDMUT_Bukke Schlafsack im akuellen Verbrauchertest

Was ist ein Schlafsack?

Was ist ein Schlafsack im Test und Vergleich?Bei einem Schlafsack handelt es sich um eine Hülle aus Baumwolle, Leinen oder Vliesstoffen, die mit Daunen oder Kunstfasern gefüttert ist, um eine ausreichende Wärmedämmung zu gewährleisten. Schlafsäcke sind in verschiedenen Formen erhältlich, so etwa in Mumienform, in Rechteckform, mit oder ohne Kapuze, mit oder ohne Ärmel sowie in vielen weiteren Variationen.

Der Schlafsack dient vor allem beim Zelten und auf Reisen als Bettdeckenersatz. Auch andere Bettwaren wie etwa ein Bettlaken und Bettwäsche werden nicht benötigt, sodass der Nutzer mit leichtem Gepäck reist. Meist kommen Schlafsäcke in Kombination mit einer Isomatte oder einer Luftmatratze zum Einsatz.

Wie funktioniert ein Schlafsack?

Wie funktioniert ein Schlafsack im Test und Vergleich?Ein Schlafsack wird in gerollter Form transportiert und aufbewahrt. Sobald er zum Schlafen benötigt wird, kann er aufgerollt und auf dem Boden ausgebreitet werden. Die meisten Modelle sind mit einem Reißverschluss ausgestattet, der vom Fuß- bis in den Halsbereich führt. Der Nutzer legt sich in diesem Fall einfach auf den geöffneten Schlafsack, um anschließend den Reißverschluss von unten nach oben zu schließen.

Außerdem sind im Handel sogenannte Schlupfschlafsäcke erhältlich, die ganz ohne Reißverschluss auskommen. Sie sind etwas breiter, damit der Nutzer möglichst einfach hineinschlüpfen kann. Bei Schlupfschlafsäcken ist der Wärmeverlust sehr gering, da es keinen Reißverschluss gibt, über den Kälte in den Schlafsack gelangen könnte. Wird der Schlafsack nicht mehr benötigt, kann er platzsparend zusammengerollt und in einer speziell dafür vorgesehenen Tasche verstaut werden. Einige Modelle verfügen auch über Verschlussriemen, die zugleich als Tragegurt dienen.

BLACKDEER Baumwollschlafsack mit Kapuze im Test - gefertigt aus strapazierfähigem und langlebigem Material
BLACKDEER Baumwollschlafsack mit Kapuze im Test – gefertigt aus strapazierfähigem und langlebigem Material

Vorteile und Anwendungsbereiche

Was sind die Vorteile eines Schlafsacks im Test?Wenn Sie auf Reisen, beim Wandern oder während einer Bergtour im Freien schlafen möchten, ist ein hochwertiger Schlafsack unverzichtbar. Er ermöglicht es Ihnen, überall und jederzeit eine eigene Schlafstätte zu errichten, die Sie zuverlässig vor Wind und Kälte schützt.

Doch nicht nur Outdoorfans sollten einen Schlafsack stets griffbereit haben – auch dann, wenn Sie hin und wieder unerwartet Besuch bekommen, dient der Schlafsack als spontane Schlafgelegenheit für Ihre Gäste sowie für die Freunde Ihrer Sprösslinge. Viele Kinder lieben es zudem, in der warmen Jahreszeit im eigenen Garten zu zelten. Damit sie vor der Bodenkälte geschützt werden, sollten sie dies jedoch nicht ohne Schlafsack tun.

Gerade auf Reisen bietet ein Schlafsack den unschätzbaren Vorteil, dass er sehr kompakt und leicht ist. Er wird einfach zusammengerollt und nimmt daher weitaus weniger Platz in Anspruch als eine konventionelle Decke. Außerdem dient ein Schlafsack als Schlafunterlage und Bettdecke zugleich.

Gerade in einem engen Zelt ist ein Schlafsack zudem weitaus komfortabler als klassisches Bettzeug, da er nah am Körper des Schläfers anliegt. Selbst bei einem unruhigen Schlaf bleibt der Körper somit geschützt und kühlt nicht aus.

Welche Arten von Schlafsäcken gibt es?

Die Form: Decken-, Eiform- und Mumienschlafsäcke. Der Deckenschlafsack

Weche Arten eines Schlafsacks gibt es im Test?Deckenschlafsäcke sind sehr luftig geschnitten und eignen sich daher sehr gut für den Sommer. Auch unruhige Schläfer, die sich nachts häufig von einer Seite auf die andere drehen, treffen mit dieser Schlafsackform die richtige Kaufentscheidung. Der Deckenschlafsack lässt sich von allen Seiten öffnen, sodass je nach Temperatur und individuellen Bedürfnissen mehr oder weniger frische Luft hineingelangt. Im Fachhandel werden Deckenschlafsäcke aus verschiedenen Materialien angeboten. Modelle aus Baumwolle sind insbesondere dann sehr komfortabel, wenn es tagsüber zwar angenehm warm ist, die Temperaturen nachts jedoch stark abfallen.

Reisen Sie in Gebiete, in denen es auch in der Nacht gar nicht oder kaum abkühlt, entscheiden Sie sich am besten für einen Deckenschlafsack mit einem Futter aus Seide: Seide absorbiert Wärme, ohne den Körper auskühlen zu lassen. Außerdem haben Seidenschlafsäcke ein sehr geringes Gewicht und sind daher leicht zu transportieren.

BLACKDEER Baumwollschlafsack mit Kapuze im Test - weiches Polypropylenmaterial für die Füllung des Schlafsacks
BLACKDEER Baumwollschlafsack mit Kapuze im Test – weiches Polypropylenmaterial für die Füllung des Schlafsacks

Der Mumienschlafsack

Für Reisen in kalte Regionen ist ein Mumienschlafsack die erste Wahl. Der Schlafsack liegt eng am Körper, denn er läuft zum Fußende spitz zu und hat nur eine kleine Kopföffnung, sodass lediglich das Gesicht freiliegt. Auf diese Weise geht nur wenig Wärme verloren – vorausgesetzt, der Schlafsack passt optimal zur Körpergröße des Nutzers. Auch hier haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen Materialien.

Soll der Mumienschlafsack vollständig wasserdicht sein, ist die Kombination „Füllung aus Kunststofffasern, Futter aus Kunstfasern“ empfehlenswert. Baumwolle nimmt hingegen immer ein wenig Feuchtigkeit auf. Ein Futter aus Mikrofleece zeichnet sich vor allem durch seine gute Wärmeleitfähigkeit aus, aber auch hier gilt: Bei Regen, Nässe oder einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit saugt sich das Material schnell voll. Außerdem ist die Reinigung von Mikrofleece sehr aufwendig.

Der eiförmige Schlafsack

Der eiförmige Schlafsack kombiniert die Vorteile des Mumien- und Deckenschlafsacks. Er verfügt über eine hervorragende Isolationswirkung, ist aber so weit geschnitten, dass zugleich ein hoher Komfort gewährleistet ist. Er eignet sich daher sehr gut für unruhige Schläfer sowie für Kinder. Bei dem eiförmigen Schlafsack handelt es sich jedoch vorrangig um einen Winterschlafsack – bei hohen Temperaturen verspricht der luftige Deckenschlafsack angenehmere Nächte.

BLACKDEER Baumwollschlafsack mit Kapuze im Test - mit Innenfutter aus gewaschener Baumwolle
BLACKDEER Baumwollschlafsack mit Kapuze im Test – mit Innenfutter aus gewaschener Baumwolle

Das Material: Daunen- und Kunstfaserschlafsäcke. Der Kunstfaserschlafsack

Für Reisen und Outdoortrips in feuchte Gebiete ist ein Kunstfaserschlafsack wesentlich besser geeignet als ein Daunenschlafsack. Die Kunstfasern sind besser gegen Feuchtigkeit isoliert, sodass der Schlafsack auch bei hoher Luftfeuchtigkeit sowie bei Regen nicht so schnell durchweicht. Der Schlafende ist also optimal vor Nässe und somit vor einer Unterkühlung und vor Erkältungen geschützt.

Die hohe Feuchtigkeitsbeständigkeit des Kunstfaserschlafsacks bringt allerdings einen wesentlichen Nachteil für all jene mit sich, die nachts zum Schwitzen neigen: Die Feuchtigkeit wird vom Material des Schlafsacks nicht aufgenommen, was sich negativ auf das Schlafklima auswirken kann.

In diesem Fall empfiehlt sich daher ein Deckenschlafsack, denn dieser ist wesentlich luftiger als ein Mumienschlafsack: Er kann bei Bedarf an einer oder an mehreren Seiten ganz oder teilweise geöffnet werden. Je nach Faserart sind Kunstfaserschlafsäcke sehr leicht und darüber hinaus widerstandsfähig und langlebig. Außerdem sind sie in der Regel günstiger als Daunenschlafsäcke.

Daunenschlafsäcke

Ein Daunenschlafsack zeichnet sich vor allem durch sein leichtes Gewicht sowie durch eine hohe Wärmedämmung aus. Er kommt daher besonders häufig in der kalten Jahreszeit zum Einsatz – allerdings nur dann, wenn die Luftfeuchtigkeit nicht zu hoch ist. Die Daunen nehmen viel Feuchtigkeit auf, weshalb sich der Daunenschlafsack gut für Personen eignet, die nachts stark schwitzen.

Die hohe Feuchtigkeitsaufnahme ist jedoch zugleich ein wesentlicher Nachteil dieses Schlafsacktyps, denn: Bei Regen oder Schnee könnten die Daunen verklumpen. Daunenschlafsäcke werden in verschiedenen Formen angeboten, so etwa als klassischer Mumienschlafsack und als Deckenschlafsack. In jedem Fall können sie sehr platzsparend zusammengerollt werden und eignen sich daher gut für längere Reisen und Ausflüge.

Wer sich für den Kauf eines Daunenschlafsacks entschieden hat, sollte sich vorab ein wenig mit den unterschiedlichen Daunenarten beschäftigen. Standardschlafsäcke enthalten meist eine Mischung aus Federn und Daunen. Diese sollten eher von Gänsen stammen als von Enten, denn Gänsedaunen haben eine höhere Dichte.

Das bedeutet, dass für einen Schlafsack mit Gänsedaunenfüllung weniger Daunen benötigt werden als für ein Modell mit Entendaunen – der Gänsedaunenschlafsack ist also leichter. Je geringer das Gewicht des Schlafsacks, umso höher ist daher die Wahrscheinlichkeit, dass größtenteils Gänsedaunen verarbeitet wurden. Allerdings sind Gänsedaunenschlafsäcke auch ein wenig teurer als solche mit Entendaunen.

Die Funktion: vom Hütten- bis zum Outdoorschlafsack. Hüttenschlafsäcke

Bei einem Hüttenschlafsack handelt es sich im Wesentlichen um eine funktionale Decke, die recht dünn und einschichtig gearbeitet ist. Das bietet den Vorteil, dass sie problemlos in den Rucksack passt und nicht in einer gesonderten Tasche oder an einem Riemen getragen werden muss. Wie der Name schon sagt, eignet sich der Hüttenschlafsack jedoch vorzugsweise zum Schlafen in Innenräumen.

Er wird insbesondere von Wanderern genutzt, die in Berghütten und/oder Jugendherbergen übernachten, wo nicht immer frische Bettwäsche zur Verfügung steht. Der Hüttenschlafsack ist weich, komfortabel und hygienisch, aber nur bedingt zum Übernachten im Freien geeignet, denn er hat nur eine geringe Wärmefunktion.

Da er eine eher ausladende Form hat, engt er den Nutzer nicht so stark ein und dieser kann sich im Schlaf problemlos drehen. Im Kopfbereich ist der Hüttenschlafsack in der Regel mit einem Einschub ausgestattet. Hier kann das Kissen hineingegeben werden, damit es nicht verrutscht. Ebenso wie ein konventioneller Schlafsack ist auch der Hüttenschlafsack meist mit einem Reißverschluss ausgestattet. Er ist in verschiedenen Ausführungen erhältlich und besteht aus Baumwolle, Fleece oder Seide. Baumwolle ist zwar ein wenig schwerer als Seide, dafür aber auch günstiger.

Kinderschlafsäcke

Kinderschlafsäcke unterscheiden sich nur in ihrer Größe vom Erwachsenenschlafsack. Außerdem werden sie meist in bunten Farben und kindgerechten Designs angeboten. Wie die große Variante auch sind Kinderschlafsäcke in verschiedenen Formen und Ausführungen erhältlich.

Hier ist jedoch ganz besonders darauf zu achten, dass der Schlafsack das Kind weder einengt, noch zu weit geschnitten ist. Außerdem sollte er leicht zu bedienen und frei von Sicherheitsrisiken sein. So können Schnüre, die lose am Schlafsack herabhängen, für Babys und Kleinkinder schnell zu einer Gefahr werden.

Wie für Erwachsenenschlafsäcke gilt auch für Kinderschlafsäcke: Modelle in Mumienform halten schön warm und eignen sich daher sehr gut für kalte Nächte. Luftige Deckenschlafsäcke sind hingegen im Sommer besonders komfortabel.

BLACKDEER Baumwollschlafsack mit Kapuze im Test - Abmessungen: (190+30) x 80cm; Gewicht: 1.8kg
BLACKDEER Baumwollschlafsack mit Kapuze im Test – Abmessungen: (190+30) x 80cm; Gewicht: 1.8kg

Camping- und Outdoorschlafsäcke

Während beim Campen in der Regel in einem Zelt übernachtet wird, schlafen Naturfreunde bei Outdoortrips meist unter freiem Himmel. In diesem Fall muss der Schlafsack besonders gut vor Kälte und Nässe schützen. Beim Zelten haben Komfort und Wärmeisolierung hingegen einen höheren Stellenwert als der Nässeschutz. Da ein Zeltschlafsack nicht so schnell schmutzig wird wie ein Outdoorschlafsack, ist auch die Pflegeleichtigkeit nicht ganz so wichtig.

Gleiches gilt für die Widerstandsfähigkeit: Ein Outdoorschlafsack ist dem Wetter direkt ausgesetzt, weshalb Kunstfasermodelle denen mit Daunenfüllen vorzuziehen sind. Des Weiteren eignen sich Mumienschlafsäcke für den Outdooreinsatz besser als Deckenschlafsäcke, da der Wärmeverlust weitaus geringer ist.

Biwaksäcke

Ein Biwaksack ist kein eigenständiger Schlafsack, sondern eher eine schützende Hülle, die über einen bereits bestehenden Schlafsack gezogen wird. Es handelt sich somit um einen zusätzlichen Regen- und Kälteschutz, der im Rucksack nur wenig Platz in Anspruch nimmt und daher bei Outdooraktivitäten nicht fehlen sollte. Allerdings muss der Biwaksack gut zum Schlafsack passen: Er sollte eng anliegen, damit sich zwischen Schlafsack und Biwaksack keine Feuchtigkeit sammeln kann.

Den Biwaksack gibt es in zwei verschiedenen Varianten. Modelle, die aus Kunstfaser bestehen, sind absolut wasserdicht und bieten somit einen optimalen Schutz vor Nässe. Außerdem sind sie preisgünstig und sehr leicht. Allerdings besteht die Gefahr, dass sich an der Innenseite des Biwaksacks Kondenswasser bildet. Das ist zwar meist bei sehr niedrigen Temperaturen der Fall, es sollte aber beim Kauf eines Biwaksacks dennoch berücksichtigt werden.

Im Zweifel ist es ratsam, zu hochwertigen Materialien wie etwa Gore-Tex zu greifen. Wer die Kondenswasserbildung ganz vermeiden möchte, ist hingegen mit einem Biwaksack mit luftdurchlässiger Membran gut beraten. Hier kann die Feuchtigkeit entweichen, was auch für Personen, die zum Schwitzen neigen, sehr vorteilhaft ist.

Der Reiseschlafsack

Der Reiseschlafsack ist das Allroundtalent unter den Schlafsäcken. Er ist leicht, hat ein geringes Packmaß und kann auch als Innenschlafsack genutzt werden. Das ist insbesondere für all jene von Vorteil, die während ihrer Reisen und Ausflüge in Hotels und Jugendherbergen übernachten, denn durch den Reiseschlafsack ist stets ein hohes Maß an Hygiene gewährleistet. Vor allem Allergiker sollten auf den Herstellerhinweis „milbendicht“ achten, um stets auf der sicheren Seite zu sein.

BLACKDEER Baumwollschlafsack mit Kapuze im Test - ist auch für Personen mit einer Körpergröße über 180cm geeignet
BLACKDEER Baumwollschlafsack mit Kapuze im Test – ist auch für Personen mit einer Körpergröße über 180cm geeignet

Schlafsäcke – unverzichtbare und praktische Ausrüstungsgegenstände

Schlafsäcke waschen

Schlafsäcke sind unverzichtbare und praktische Ausrüstungsgegenstände im TestUnabhängig davon, ob es sich bei dem Schlafsack-Modell um einen leichten Hüttenschlafsack oder um eine hoch wärmespeichernde Variante handelt, Schlafsäcke sind Gebrauchsgegenstände. Während der Benutzung werden sie schmutzig. Hautschuppen, Haare, aber auch Schweiß dringen in das Gewebe ein. Daher ist es notwendig, diese Ausrüstungsgegenstände vor allem bei häufiger Nutzung einer regelmäßigen Reinigung zu unterziehen. Um den Schlafsack noch wirkungsvoller vor Verschmutzung zu schützen, ist daher die Verwendung von Innenschlafsäcken zu empfehlen. Dabei ergibt sich außerdem noch eine Verbesserung der Wärmeleistung. Möchten wir ganz ohne Zelt oder schützendes Dach draußen schlafen, kann der Schlafsack mit einem sogenannten Biwaksack hervorragend vor Wind, Schmutz und Nässe geschützt werden.

Grundsätzlich lassen sich Kunstfaserschlafsäcke in der Regel problemlos waschen. Hierbei sollte das Schonwasch-Programm gewählt werden und bei der Temperatur die 30° nicht überschritten werden.
Weichspüler wird nicht benötigt, er beeinträchtigt sogar die atmungsaktiven Eigenschaften. Als Waschmittel eignet sich ein handelsübliches Feinwaschmittel – eine geringe Dosierung ist völlig ausreichend. Das Schleudern stellt eine hohe Belastung für das gesamte Material dar, daher sollte darauf verzichtet werden, ebenso wie auf die elektrische Trocknung. Wer diese Pflegetipps beherzigt, wird sicher lange Freude an seinem Schlafsack haben.

BLACKDEER Baumwollschlafsack mit Kapuze im Test - Außenmaterial: 100% Polyester
BLACKDEER Baumwollschlafsack mit Kapuze im Test – Außenmaterial: 100% Polyester

So haben wir die Schlafsäcke getestet

Die Füllung

Was sind die wichtigsten Testkriterien für den Schlafsack im Test?Bei unserem Schlafsack Produkttest haben wir die verschiedensten Kriterien berücksichtigt, um Ihnen einen möglichst umfangreichen Überblick zu verschaffen. Insbesondere Art und Beschaffenheit der Füllung spielten eine große Rolle, denn die Füllung entscheidet darüber, wie vielseitig der Schlafsack einsetzbar ist.

Bei Daunenschlafsäcken haben wir beispielsweise die Zusammensetzung der Daunen genau unter die Lupe genommen, denn nur dann, wenn der Schlafsack mit Daunenfedern gefüllt ist, ist er angenehm leicht und somit komfortabel zu transportieren. Darüber hinaus haben wir überprüft, wie gut der Schlafsack den Körper vor Wärmeverlust schützt und ob er dabei dennoch atmungsaktiv ist.

BLACKDEER Baumwollschlafsack mit Kapuze im Test - 5-15°C Komforttemperatur
BLACKDEER Baumwollschlafsack mit Kapuze im Test – 5-15°C Komforttemperatur

Das Futter

Natürlich ist auch die Qualität des Schlafsackfutters in unsere Bewertung mit eingeflossen. Hochwertige Modelle verfügen in der Regel über ein Futter aus modernen Nylonstoffen, denn diese sind optimal auf die Anforderungen beim Campen und anderen Outdooraktivitäten abgestimmt. Schlafsäcke mit einem Futter aus Baumwolle haben in unseren Tests hingegen meist nicht so gut abgeschlossen, denn das Material neigt dazu, sich mit Flüssigkeit vollzusaugen. Darüber hinaus wissen viele Outdoorenthusiasten die angenehme Haptik eines Nylonfutters zu schätzen, denn der Stoff fühlt sich auf der Haut seidig weich an.

Die Form

Schlafsäcke werden in Mumienform, Eiform oder als Deckenschlafsack angeboten. Je nachdem, um was es sich für einen Schlafsack handelt, kamen bei unserem Produkttest andere Bewertungsmaßstäbe zum Einsatz. So muss ein Mumienformschlafsack den Körper besonders gut umschließen und ihn vor Wärmeverlust schützen.

Ein eiförmiger Schlafsack sollte dem Nutzer hingegen ein wenig mehr Bewegungsspielraum bieten, während es beim Deckenschlafsack vor allem darauf ankommt, dass dieser sich schnell und unkompliziert öffnen lässt. So kann der Schläfer den Schlafsack auch mitten in der Nacht spontan öffnen, falls es ihm zu warm geworden ist.

Gewicht und Packmaß

Ganz klar: Ein Schlafsack muss gemeinsam mit der restlichen Ausrüstung transportiert werden und sollte daher möglichst kompakt und leicht sein. Bei unserem Produkttest haben wir daher nicht nur berücksichtigt, ob ein Schlafsack während der Nacht ausreichend Komfort bietet, sondern auch, wie sich der Transport gestaltet. Packmaß und Gewicht haben wir dabei ebenso berücksichtigt wie eventuell vorhandene Tragetaschen und Trageriemen.

BLACKDEER Baumwollschlafsack mit Kapuze im Test - S-förmige Nähte am Schlafsack verhindern ein Verrutschen der Füllung
BLACKDEER Baumwollschlafsack mit Kapuze im Test – S-förmige Nähte am Schlafsack verhindern ein Verrutschen der Füllung

Verarbeitung

Ein Schlafsack ist fast immer großen Belastungen ausgesetzt. Wind und Wetter setzen dem Material ebenso zu wie das Liegen auf blankem Boden und häufiges Öffnen und Schließen des Reißverschlusses. Die Verarbeitung hat bei unserem Schlafsacktest daher einen besonders großen Stellenwert eingenommen. Wir haben unter anderem überprüft, ob das Material einen hochwertigen Eindruck macht und den verschiedensten Anforderungen beim Campen und bei Outdoortrips mühelos standhält.

Benutzerfreundlichkeit/Pflegeleichtigkeit

Natürlich muss ein Schlafsack möglichst leicht zu reinigen sein, denn beim Wandern und beim Schlafen im Freien kommt er immer wieder mit Schmutz und Feuchtigkeit in Kontakt. Im Idealfall kann der Schlafsack in der Waschmaschine gewaschen werden – das trifft jedoch in der Regel nur auf Modelle mit Kunstfaserfüllung zu, denn Daunen neigen zum Verklumpen.

Auch dann, wenn der Schlafsack nicht in die Maschine gegeben werden kann, sollte er sich möglichst leicht von Schmutz und Staub befreien lassen. Wir haben überprüft, wie pflegeleicht die Oberflächen der einzelnen Modelle sind, und haben die Ergebnisse in unsere Bewertung mit einfließen lassen.

Worauf muss ich beim Kauf eines Schlafsacks achten?

Der Aufbau der Füllkammern

Was muss ich beim Kauf eines Schlafsack beachten im Test?Der Aufbau der Füllkammern entscheidet darüber, wie funktional und nutzerfreundlich ein Schlafsack ist – und zwar unabhängig davon, ob er mit Kunstfasern oder Daunen gefüllt ist. Hier ein Überblick über die verschiedenen Kammersysteme und ihre Vor- und Nachteile.

Die einfache Steppung

Bei einer einfachen Steppung werden die Isolationsschichten des Schlafsacks gesteppt vernäht. Das bedeutet jedoch, dass die unteren und oberen Stoffschichten direkt aufeinanderliegen, sodass eine Kältebrücke entstehen kann. Soll der Schlafsack ausschließlich in der warmen Jahreszeit zum Einsatz kommen, muss dies allerdings nicht zwangsläufig als Nachteil bewertet werden.

Schrägkammern

Beim Schrägkammersystem sind die einzelnen Kammern überlappend angeordnet – ähnlich den Schindeln auf einem Dach. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass sich keine Kältebrücken bilden können. Es wird allerdings auch mehr Stoff benötigt, sodass ein Schrägkammerschlafsack nicht nur etwas schwerer, sondern meist auch teurer ist als ein Modell mit einfacher Steppung.

H-Kammern

Daunenschlafsäcke aus dem oberen Preissegment verfügen in der Regel über sogenannte H-Kammern. Obere und untere Schicht des Schlafsacks werden hier durch Stege getrennt, um der Entstehung von Kältebrücken vorzubeugen. Bei der Herstellung eines Schlafsacks mit H-Kammern ist weitaus weniger Stoff erforderlich als bei der Produktion eines Schlafsacks mit Schrägkammern. Wer großen Wert darauf legt, dass der Schlafsack sehr leicht ist, trifft also mit diesem Kammersystem die richtige Wahl.

Größe und Form

Der Schlafsack sollte optimal zur individuellen Körpergröße passen. Fällt er zu groß aus, ist die Wärmeisolierung meist nicht zufriedenstellend. Ein zu kleiner Schlafsack ist hingegen nur wenig komfortabel. Wer eher kräftig gebaut ist, sollte also zu einem weiter geschnittenen Schlafsack oder zu einem Deckenschlafsack greifen, während schmalere Personen auch mit einem enger geschnittenen Mumienschlafsack gut zurechtkommen.

Größe und Form haben zudem einen großen Einfluss auf das Packmaß des Schlafsacks. Das Volumen eines Deckenschlafsacks ist in der Regel größer als das eines Mumienschlafsacks – allerdings empfinden viele Personen den Mumienschlafsack als zu eng.

In diesem Fall ist der eiförmige Schlafsack eine sinnvolle Alternative: Er bietet mehr Bewegungsfreiheit, Gewicht und Packmaß sind dabei aber nicht so groß wie bei einem Deckenschlafsack. Das Packmaß spielt besonders bei Wanderungen oder Bergtouren eine große Rolle, denn hier kann ein zu schwerer und/oder zu großer Schlafsack schnell zur Belastung werden.

BLACKDEER Baumwollschlafsack mit Kapuze im Test - der Schlafsack hat eine sich wärmende, anschmiegsame Kapuze
BLACKDEER Baumwollschlafsack mit Kapuze im Test – der Schlafsack hat eine sich wärmende, anschmiegsame Kapuze

Einsatzbereich und Temperaturen

Was sind die führenden Hersteller für den Schlafsack im Test?Es ist grundsätzlich empfehlenswert, sich vor dem Kauf sorgfältig zu überlegen, bei welchen Temperaturen der Schlafsack voraussichtlich zum Einsatz kommen wird. Wenn Sie bereits wissen, dass Sie den Schlafsack bei sehr niedrigen Temperaturen nutzen möchten, ist dadurch die Frage nach der Füllung meist schon beantwortet, denn ein Daunenschlafsack wärmt besser als ein Modell mit Kunstfaserfüllung.

Dennoch sollten Sie auch die Luftfeuchtigkeit nicht außer Acht lassen: Bei niedrigen Temperaturen und einer hohen Luftfeuchtigkeit – also etwa dann, wenn Sie den Schlafsack im Schnee nutzen möchten – ist ein Schlafsack mit einer Füllung aus hochwertigen Polyester kugeln womöglich die bessere Wahl, denn Daunen nehmen Feuchtigkeit aus der Luft sehr schnell auf.

Die Folge: Der Körper könnte auskühlen. In der Regel geben die Hersteller auf der Verpackung an, für welche Temperaturen der Schlafsack geeignet ist. Hier ist es ratsam, vor allem die angegebene Komforttemperatur (Abkürzung: Tcomf) zu berücksichtigen. Sie gibt den Temperaturwert an, bei dem die Durchschnittsfrau komfortabel in dem Schlafsack schlafen kann, ohne zu frieren oder zu schwitzen. Der untere Grenzbereich – T lim – bezieht sich auf den Durchschnittsmann. Experten empfehlen jedoch, dass sich Männer und Frauen gleichermaßen an der angegebenen Komforttemperatur orientieren.

Es sollte jedoch stets bedacht werden, dass die Temperaturangaben durch viele verschiedene Faktoren beeinflusst werden können, sodass es sich immer nur um grobe Richtwerte handelt. Vor allem das persönliche Kälteempfinden ist zu berücksichtigen. Wer sowieso zum Frieren neigt und bei 5 Grad Außentemperaturen unter freiem Himmel schlafen möchte, könnte in einem Schlafsack mit einer angegebenen Komforttemperatur von + 5 Grad also dennoch ins Bibbern geraten.

Hochwertige Verarbeitung

Nur dann, wenn ein Schlafsack hochwertig verarbeitet ist, hält er den Anforderungen vieler Outdoortrips mühelos stand. Eine gute Verarbeitung erkennen Sie unter anderem an doppelten, reißfesten Nähten sowie an einem robusten, griffigen Zwei-Wege-Reißverschluss. Falls eine Tragetasche vorhanden ist, sollten Sie auch diese gründlich unter die Lupe nehmen. Es sollte möglich sein, den Schlafsack problemlos in die Hülle zu stopfen, ohne dass diese dabei Schaden nimmt.

Kurzinformation zu führenden Herstellern

  • Cocoon 
  • Carinthia 
  • Haglöfs 
  • Lestra
  • Exped
  • Mammut
  • Globetrotter
  • Mountain Equipment 
  • RAB
  • The NorthFace 
Das österreichische Unternehmen Cocoon wurde 1983 gegründet und ist seither auf die Herstellung besonders leichter Schlafsäcke spezialisiert. Zum Angebot gehören Schlafsäcke aus verschiedenen Materialien sowie für den Außen- und Innenbereich.
Carinthia, ebenfalls eine österreichische Marke, bietet nicht nur Schlafsäcke, sondern auch funktionale Outdoorbekleidung an. Vor allem die Daunenschlafsäcke erfreuen sich bei Wander- und Trekkingbegeisterten großer Beliebtheit.
Haglöfs ist ein schwedisches Unternehmen, das bereits seit 1914 Schlafsäcke, Rucksäcke, Outdoorbekleidung und Outdoorzubehör anbietet. In Deutschland hat Haglöfs bei Wander- und Campingfans erst in jüngerer Vergangenheit einen hohen Popularitätsgrad erlangt. Vor allem das teilweise sehr auffällige Design der Produkte kommt sehr gut an.
Die französische Marke Lestra bot ursprünglich hochwertige Bettdecken an. Im Laufe der Jahrzehnte wurde das Sortiment jedoch auf Produkte für Outdoorsportler erweitert. In Frankreich zählt Lestra zu den renommiertesten Anbietern von Schlafsäcken, und auch hierzulande genießt das Unternehmen einen sehr guten Ruf.
Die Schweizer Firma Exped bietet diverse Outdoorprodukte an – vom Schlafsack über Zelte bis hin zu Isomatten ist für jeden Bedarf das Passende mit dabei. Die Produkte zeichnen sich stets durch einen hohen Innovationsgrad aus und begeistern zugleich durch ihre Benutzerfreundlichkeit.
Einer der bekanntesten Schweizer Hersteller von Schlafsäcken und anderen Outdoorartikeln ist Mammut. Die Marke existiert bereits seit rund 150 Jahren und ist in ganz Europa stark verbreitet.
Meru ist eine Marke des deutschen Herstellers Globetrotter. Die Produkte sprechen vor allem Freizeitsportler an, die auf der Suche nach preisgünstigen Alternativen zum Premiumequipment sind. Die Artikeln zeichnen sich stets durch ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis aus und finden daher bei den Kunden großen Anklang.
Mountain Equipment ist ein britisches Unternehmen, das unter anderem Erfahrungen als Ausrüster diverser Expeditionen in den Himalaya vorzuweisen hat. In Großbritannien ist die Marke schon seit langem ausgesprochen beliebt, aber auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist Mountain Equipment inzwischen sehr erfolgreich.
Die britische Marke RAB besteht seit 1981 und konzentrierte sich von Beginn an auf die Entwicklung und Produktion von Schlafsäcken. Inzwischen wird auch funktionale und ansprechende Outdoorbekleidung angeboten.
The North Face war noch vor einigen Jahren hauptsächlich ambitionierten Trekkingfans und Bergsteigern ein Begriff. Inzwischen zählt die Firma zu den erfolgreichsten US-amerikanischen Outdoormarken. Hier finden Outdoorsportler alles, was das Herz begehrt, denn Schlafsäcke und Zelte gehören ebenso zum Sortiment von The North Face wie Bekleidung und Rucksäcke.
BLACKDEER Baumwollschlafsack mit Kapuze im Test - kompaktes Packmaß
BLACKDEER Baumwollschlafsack mit Kapuze im Test – kompaktes Packmaß

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich meinen Schlafsack am besten?

Wo kaufe ich einen Schlafsack aus dem Test am besten?Kauften Outdoorbegeisterte ihre Ausrüstung früher noch im Fachhandel vor Ort, bestehen heute weitaus mehr Möglichkeiten, einen funktionalen Schlafsack zu erwerben. Insbesondere Onlineshops bieten eine große Auswahl an Schlafsäcken in verschiedenen Preisklassen an. Es lohnt sich, in den Sortimenten zu stöbern, um einen Schlafsack ausfindig zu machen, der optimal zu den eigenen Bedürfnissen passt. Es gibt jedoch noch weitere Gründe, warum Sie Ihren Schlafsack vorzugsweise im Internet kaufen sollten.

Große Auswahl und günstige Preise

Outdoorausrüster und Sportfachgeschäfte haben in der Regel nur wenig Lagerplatz zur Verfügung, sodass das Angebot eher klein ausfällt. Ist Ihr Wunschschlafplatz aktuell nicht vorrätig, muss er zunächst bestellt werden, sodass es mitunter mehrere Wochen dauern kann, bis Sie ihn in Händen halten.

Onlineshops halten hingegen eine breit gefächerte Auswahl an Schlafsäcken in verschiedensten Größen, Formen und Ausführungen bereit. Außerdem gilt: Da Onlinehändler die Ware in größeren Stückzahlen ankaufen, können sie sie auch zu günstigen Preisen anbieten, sodass Sie bares Geld sparen.

Beim Onlineshoppen Zeit sparen

Lange Anfahrten entfallen beim Onlineshoppen ebenso wie lästiges Warten an der Kasse. Statt nach Feierabend die Geschäfte nach dem richtigen Schlafsack zu durchsuchen, können Sie also bequem auf dem Sofa sitzend in den Angeboten der Onlineshops stöbern. Ihr Wunschschlafsack wird Ihnen dann ebenso bequem nach Hause geliefert. Da Internetshops rund um die Uhr geöffnet haben, sind Sie nicht von Öffnungszeiten abhängig und können sogar spät am Abend und an den Wochenenden nach Herzenslust shoppen.

Rabattaktionen und Gutscheine nutzen

Wer schon einmal im Internet eingekauft hat, weiß: Mithilfe von Gutscheinen lässt sich immer noch ein wenig mehr Geld sparen. Gutscheinportale haben sich darauf spezialisiert, Gutscheine und aktuelle Rabattaktionen ausfindig zu machen und sie dem Käufer kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Der Gutscheincode wird einfach an der virtuellen Kasse in das dafür vorgesehene Feld eingegeben und schon wird der Preis um den entsprechenden Betrag reduziert. In vielen Shops profitieren Erstbesteller zudem von attraktiven Neukundengutscheinen und/oder einer versandkostenfreien Lieferung.

Erleichtern die Kaufentscheidung: Kundenbewertungen

In vielen Onlineshops kann der Nutzer auf Kundenbewertungen zugreifen. Hier berichten Käufer von den Erfahrungen, die sie mit dem jeweiligen Schlafsack gemacht haben und weisen auf eventuelle Schwachstellen hin. Die Kaufentscheidung wird auf diese Weise wesentlich erleichtert und die Wahrscheinlichkeit, einen Schlafsack zu bestellen, der auch tatsächlich den eigenen Wünschen entspricht, steigt erheblich an.

Auf der sicheren Seite: gesetzliches Widerrufsrecht

Bei Einkäufen im Internet hat der Käufer ein gesetzliches Widerrufsrecht von mit einer Frist von 14 Tagen – viele Händler bieten jedoch freiwillig eine längere Rückgabefrist an. Sie können sich also bedenkenlos einen Schlafsack bestellen und diesen retournieren, wenn er Ihren Vorstellungen nicht entspricht. Beachten Sie jedoch die genauen Rückgabebedingungen des jeweiligen Händlers und informieren Sie sich vorab, wer die Kosten der Rücksendung zu tragen hat.

BLACKDEER Baumwollschlafsack mit Kapuze im Test - maschinenwaschbar für eine einfachere Reinigung als bei Daunen
BLACKDEER Baumwollschlafsack mit Kapuze im Test – maschinenwaschbar für eine einfachere Reinigung als bei Daunen

Wissenswertes und Ratgeber

Die Geschichte des Schlafsacks

Was gibt es Wissenswertes über den Schlafsack im Test?Viele Menschen denken, die Erfindung des Schlafsacks ginge auf die Raumfahrt zurück. Dem ist jedoch nicht so. Stattdessen wurde das erste deutsche Schlafsackpatent bereits im Mai 1899 angemeldet, und zwar von dem Erfinder Ferdinand Jacob. Dieser nannte sein Produkt den „allseitig geschlossenen Schlafsack“ – er war sich allerdings durchaus bewusst, dass etwas Ähnliches in den USA bereits existierte. Jacob verbesserte den US-amerikanischen Schlafsack jedoch dahingehend, dass Insekten nicht mehr so leicht in die Schlafhülle eindringen konnten. Außerdem war der Kopf des Nutzers besser vor Kälte und Nässe geschützt.

In den 1980er Jahren meldeten die Niederländer Wubbo Ockels und Heinz Stoewer ein Patent für ihren „Schlafbeutel“ an. Dieser kam tatsächlich in der Raumfahrt zum Einsatz: Der Beutel ist so konstruiert, dass er festgebunden und mithilfe von Schläuchen aufgeblasen werden kann. Auf diese Weise spürt der Schläfer einen leichten Druck auf seinem Körper, der verhindert, dass während des Schlafs ein Gefühl von freiem Fall entsteht – ein Problem, das zuvor von vielen Raumfahrern beklagt wurde.

Die Erkenntnisse, die innerhalb der letzten Jahrzehnte in Raumfahrt und Technik gesammelt wurden, flossen indirekt auch in die Entwicklung hochmoderner Schlafsäcke für den Outdoorbereich ein. Das gilt insbesondere für die Verwendung innovativer Materialien, die den Nutzer des Schlafsacks vor Kälte schützen und dabei zugleich atmungsaktiv sind.

Zahlen, Daten, Fakten rund um das Thema Schlafsack

  • 1.000 Gramm: So hoch ist das Gewicht eines durchschnittlichen Schlafsacks. Ultraleichte Modelle wiegen inklusive Tasche nur 500 bis 600 Gramm, während Modelle mit sehr großen Abmessungen schnell mehr als 1,5 Kilogramm auf die Waage bringen können.
  • 5 Grad Celsius: Die meisten Schlafsackmodelle haben mit Außentemperaturen von + 5 Grad keinerlei Probleme. Das heißt konkret: Der Nutzer profitiert innerhalb des Schlafsacks von einer angenehmen Wärme, ohne ins Schwitzen zu geraten.
  • 20 Euro: Bereits für 20 Euro erhalten Sie einen guten Einsteigerschlafsack mit Kunstfaserfüllung. Hochwertige Daunenschlafsäcke für den Einsatz bei extrem niedrigen Temperaturen können hingegen mehrere hundert Euro kosten.

FAQ zum Thema Schlafsack

Was muss ich bei der Pflege des Schlafsacks beachten?

Was sind die wichtigsten Fragen zu dem Schlafsack im Test?Je nachdem, wie Sie Ihren Schlafsack einsetzen – ob innerhalb eines Zelts, in Hütten und Jugendherbergen oder unter freiem Himmel – wird er mit der Zeit mehr oder weniger verschmutzen. Viele Nutzer nehmen zudem bereits nach wenigen Nächten einen unangenehmen Geruch wahr. Ist der Schlafsack äußerlich sauber, riecht aber nicht mehr sonderlich gut, genügt es in der Regel, ihn gründlich auszulüften. Am besten hängen Sie ihn einen ganzen Tag auf eine Wäscheleine, damit sämtliche Gerüche verfliegen.

Sie können jedoch einiges tun, damit der Schlafsack erst gar keine üblen Gerüche entwickelt. Besonders wichtig ist es, nach jeder Benutzung sämtliche Reißverschlüsse zu öffnen und den Schlafsack mindestens 30 Minuten an der frischen Luft auslüften zu lassen. Außerdem ist es ratsam, den Schlafsack nicht zusammenzurollen, sondern ihn stattdessen in die Tragetasche hineinzustopfen. So entsteht eine größere Oberfläche, über die Feuchtigkeit und Gerüche entweichen können.

Weist Ihr Schlafsack größere Verschmutzungen auf, müssen Sie ihn waschen. Je nach Modell können Sie ihn in die Waschmaschine geben oder müssen ihn per Hand reinigen. Daunenschlafsäcke haben jedoch ein sehr großes Volumen, sodass sie nicht in jede Waschmaschine hineinpassen. Hier haben Sie also keine andere Wahl und müssen eine Handwäsche vornehmen. Ist Ihr Schlafsack für die Waschmaschine geeignet und passt er problemlos hinein, entscheiden Sie sich am besten für ein Feinwaschprogramm und nutzen ein schonendes Feinwaschmittel. Im Idealfall wird der Schlafsack im Verlauf des Programms mindestens zweimal gespült und einmal bei niedrigen Umdrehungen geschleudert.

Möchten oder müssen Sie Ihren Schlafsack per Hand reinigen, bereiten Sie ein Wasserbad mit einer Temperatur von höchstens 30 Grad Celsius vor. Geben Sie etwas Feinwaschmittel dazu und legen Sie den Schlafsack hinein. Anschließend das Gewebe mit den Händen sanft massieren und den Schlafsack 20 Minuten im Wasser liegenlassen. Zum Schluss können Sie den Schlafsack mit kaltem Wasser auswaschen – am besten in der Badewanne und unter Zuhilfenahme des Duschkopfs. Den sauberen Schlafsack an der frischen Luft gründlich trocknen lassen und dabei in regelmäßigen Abständen ausklopfen, damit die Füllung nicht verklumpt.

BLACKDEER Baumwollschlafsack mit Kapuze im Test - dank des Reißverschlusses mit Nylonschutz lässt sich der Schlafsack jedes Mal problemlos öffnen und schließen
BLACKDEER Baumwollschlafsack mit Kapuze im Test – dank des Reißverschlusses mit Nylonschutz lässt sich der Schlafsack jedes Mal problemlos öffnen und schließen

Wie packe und lagere ich meinen Schlafsack richtig?

Um die Lebenszeit des Schlafsacks zu verlängern, ist es von entscheidender Bedeutung, ihn korrekt zu packen und aufzubewahren. Es ist ratsam, den Schlafsack nach jeder Nutzung kräftig zu schütteln, um die Fasern zu lockern und ihn von Staub zu befreien.

Anschließend wird der Schlafsack mit dem Fußteil voran in den Aufbewahrungsbeutel gestopft. Es ist nicht empfehlenswert, ihn zusammenzurollen, denn beim Rollen entsteht immer an den gleichen Stellen ein gewisser Druck, der auf Dauer dazu führen kann, dass das Material an Dichte verliert und die Isolationswirkung nachlässt. Vermeiden Sie es, Ihren Schlafsack in feuchtem Zustand in den Beutel zu stopfen. Stattdessen sollte er vor dem Verpacken gründlich auslüften, um der Entstehung von Schimmel vorzubeugen.

Auch in Bezug auf die Aufbewahrung sollten einige Hinweise beachtet werden. Wenn Sie vom Campingausflug oder vom Outdoortrip nach Hause kommen, nehmen Sie den Schlafsack aus dem Beutel. Falls nötig, reinigen Sie ihn oder lassen Sie ihn einen Tag lang gründlich auslüften. Anschließend sollte der Schlafsack in einem größeren Beutel aufbewahrt und an einem trockenen, sauberen Ort gelagert werden.

Welche Kleidung ist zum Schlafen im Schlafsack geeignet?

Beim Campen muss der Körper nicht nur vor Kälte und Nässe, die von außen kommt, geschützt werden, sondern auch vor Schweiß, der vom Körper abgegeben wird. Die richtige Bekleidung spielt dabei eine große Rolle. Während des Schlafs gibt der Körper viel Feuchtigkeit in flüssiger Form (Schweiß) sowie als Wasserdampf ab. Normalerweise lösen wir dieses Problem ganz automatisch, in dem wir unbewusst die Bettdecke öffnen, sobald es zu warm wird.

Das ist in einem Schlafsack jedoch nicht möglich, sodass er auf der Innenseite schnell klamm wird. Dem kann entweder durch Nutzung eines Inlets oder durch Funktionskleidung entgegengewirkt werden. Sie sollte möglichst atmungsaktiv sein und den Körper zugleich vor Unterkühlung schützen. In der Regel trifft dies auf Kunstfasern wie etwa Polyester zu, während Baumwolle weniger gut geeignet ist, da sie dazu neigt, sich mit Feuchtigkeit vollzusaugen.

Was kann ich tun, damit ich in meinem Schlafsack nicht friere?

Bei der Nutzung eines Schlafsacks sollte stets bedacht werden, dass dieser Wärme lediglich speichern, aber nicht produzieren kann. Je mehr Wärme der Körper abgibt, umso wohliger wird es also im Schlafsack. Experten empfehlen, abends ein leichtes, warmes Essen und eventuell einen warmen Tee oder Kakao zu sich zu nehmen, damit Sie nicht bereits frierend in Ihren Schlafsack schlüpfen. Gegen kalte Füße helfen dicke Socken oder auch eine Wärmflasche, die ans Fußende des Schlafsacks gelegt wird. Haben Sie keine Wärmflasche zur Hand, können Sie alternativ auch eine Isoflasche nutzen.

Sind die Außentemperaturen sehr niedrig, lohnt es sich zudem, bereits abends an den nächsten Tag zu denken. Nehmen Sie die Kleidungsstücke, die Sie am nächsten Morgen anziehen möchten, mit in den Schlafsack, damit diese nicht auskühlen oder feucht werden. Auch hier empfiehlt es sich, die Kleidungsstücke ans Fußende des Schlafsacks zu legen.

Was bedeutet der Begriff Fillpower?

Die Fillpower, auch cuin genannt, bezeichnet ein Maß für die Daunenqualität. Als Faustregel gilt: Je höher der Wert, umso hochwertiger sind die verwendeten Daunen. Grundsätzlich beschreibt die Fillpower das maximale Volumen der Daune, allerdings sollte dieser Wert kritisch betrachtet werden, denn die Messung erfolgt nur stichprobenartig. Die Angabe 700 cuin kann also bei jedem Hersteller etwas anderes bedeuten, weshalb Sie sich bei der Auswahl Ihres Schlafsacks nicht allein auf diesen Wert verlassen sollten.

Welche Art Schlafsack eignet sich am besten für den Sommer?

Für den Einsatz im Sommer genügt in der Regel ein leichter Schlafsack, dessen Komfortbereich bei zehn Grad angegeben wird. Das bedeutet: Selbst dann, wenn die Außentemperatur nachts auf zehn Grad sinkt, herrschen innerhalb des Schlafsacks angenehme Temperaturen. Auch günstige Schlafsäcke für den Innenbereich erfüllen oftmals diese Anforderung. Darüber hinaus sollte ein Sommerschlafsack eher aus Kunstfasern als aus Daunen bestehen, denn Daunen sind sehr warm und neigen dazu, sich mit Schweiß vollzusaugen.

Welche Art Schlafsack eignet sich am besten für den Winter?

Ein Winterschlafsack muss eng am Körper anliegen, damit nicht so viel Wärme entweichen kann. Er sollte also nicht zu groß sein, sonst drohen kalte Füße. In der Regel eignen sich Mumienschlafsäcke für die kalte Jahreszeit daher wesentlich besser als Deckenschlafsäcke. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass der Reißverschluss des Schlafsacks mit Abdeckleisten versehen ist, damit keine Kältebrücken entstehen. Da rund 30 Prozent der Körperwärme über den Kopf verloren gehen, sollte zudem eine Kapuze vorhanden sein.

Eine funktionale Kapuze ist kopfnah geschnitten und mit einem robusten und leicht zu bedienenden Kordelzug ausgestattet. Für zusätzliche Wärme sorgt ein gefütterter Wärmekragen. In Bezug auf das Material des Winterschlafsacks gilt: Eine Daunenfüllung gewährleistet eine sehr gute Wärmeisolierung, sollte aber nur dann zum Einsatz kommen, wenn der Schlafsack garantiert trocken bleibt.

Welche Voraussetzungen müssen vorliegen, damit zwei Schlafsäcke gekoppelt werden können?

Paare, die gemeinsam in einem großen Schlafsack schlafen möchten, können zwei Standardmodelle miteinander koppeln. Damit das funktioniert, müssen die Reißverschlüsse jedoch gleich lang sein. Außerdem ist darauf zu achten, dass der Reißverschluss des einen Schlafsacks linksseitig, der des anderen rechtsseitig angebracht ist.

Der Schlafsack ist nass geworden – was tun?

Ist der Schlafsack von Regen oder Schnee durchnässt, muss er gründlich vom Wasser befreit und anschließend sorgfältig getrocknet werden. Zunächst gilt es, den Schlafsack auszuwringen. Am besten funktioniert das, indem Sie ihn zusammenrollen und immer wieder mit möglichst viel Kraft draufdrücken, damit das Wasser entweichen kann. Wiederholen Sie die Prozedur so oft wie notwendig. Sie können sich auch auf den gerollten Schlafsack setzen, um das Wasser hinauszupressen.

Ein Daunenschlafsack muss nach dem Auswringen flach ausgebreitet werden, damit Sie eventuell vorhandene Klumpen ausfindig machen können. Lösen Sie die Klumpen mit der Hand und verreiben Sie sie, um die Daunen zu lockern. Anschließend hängen Sie den Schlafsack zum Trocknen auf. Sollte Ihnen keine Wäscheleine zur Verfügung stehen, können Sie den Schlafsack auch über mehrere Äste hängen oder über Baumstümpfe legen. Kunststoffschlafsäcke trocknen in der Regel etwas schneller als Daunenschlafsäcke. In jedem Fall sollten Sie den Schlafsack einmal pro Stunde ausklopfen und ihn mehrmals täglich gründlich ausschütteln. Erst dann, wenn der Schlafsack komplett durchgetrocknet ist, können Sie ihn in den Aufbewahrungssack stopfen – ansonsten könnte sich Schimmel bilden.

Eindrücke aus unserem Schlafsäcke - Test

Nützliches Zubehör

Isomatte

Den Schlafsack in Kombination mit einer Isomatte zu nutzen, lohnt sich gleich in mehrfacher Hinsicht. So schützt die Matte den Schläfer nicht nur vor unangenehmer Bodenkälte, sondern auch vor spitzen Steinen. Außerdem gleicht sie Unebenheiten des Bodens aus und erhöht so den Schlafkomfort. In der Regel besteht die Isomatte aus widerstandsfähigem und pflegeleichtem Kunststoff. Sie kann platzsparend zusammengerollt und somit bequem transportiert werden. Viele Outdoor- und Wanderrucksäcke haben sogar eine spezielle Vorrichtung, in die die Isomatte ganz einfach eingeklemmt werden kann.

Isomatten werden in verschiedenen Varianten angeboten, so zum Beispiel als aufblasbares beziehungsweise selbstaufblasbares Modell. Diese Form der Isomatte ist vor allem dann empfehlenswert, wenn Sie gerne weich liegen und/oder wenn die Temperaturen sehr niedrig sind, denn die Luftschicht in der Matte schützt zusätzlich vor Kälte.

Einige Matten sind zudem so konzipiert, dass sie in den Schlafsack gelegt werden können. Davon raten Experten jedoch ab, da es zu Beschädigungen am Schlafsack kommen kann. Zum einen durch die Isomatte selbst, denn diese scheuert von innen am Schlafsackfutter, zum anderen durch Steine und Bodenunebenheiten.

Luftbett/Luftmatratze

Die Anschaffung einer Luftmatratze lohnt sich nur dann, wenn Sie einen längeren Ausflug planen, in dessen Verlauf Sie mehrere Nächte am gleichen Ort übernachten werden. Ändert sich Ihr Schlafplatz hingegen häufiger, könnte es zu einer lästigen Angelegenheit werden, die Luftmatratze Abend für Abend aufzublasen. Natürlich wirkt sich die Luftmatratze erheblich auf den Schlafkomfort aus, allerdings sollten Sie auch bedenken, dass Sie die Matratze transportieren müssen. Achten Sie also auf ein möglichst geringes Packmaß, damit die Luftmatratze problemlos in den Rucksack passt und nicht zur Last wird.

Kopfkissen/Luftkissen

Schlafsäcke verfügen meist über ein spezielles Fach, in das ein Kissen hineingesteckt werden kann. Dies bietet den Vorteil, dass das Kissen in der Nacht nicht verrutscht. Natürlich können Sie Ihren Schlafsack in Kombination mit einem konventionellen Kissen nutzen, auch hier gilt jedoch: Das Kissen nimmt viel Platz in Anspruch. Eine platzsparende und zudem sehr günstige Alternative ist das Luftkissen.

Es ist schnell aufgeblasen und der Härtegrad kann individuell an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Für einen hohen Liegekomfort sollte das Kissen jedoch von außen mit Mikrofleece oder Baumwolle beschichtet sein. Lediglich dann, wenn Sie bei feuchtem Wetter reisen, sollten Sie auf diese Beschichtung verzichten, denn das Material saugt sich schnell voll, benötigt hingegen recht viel Zeit zum Trocknen.

Desinfektionsmittel

Ein gutes Desinfektionsmittel sollte beim Zelten und Campen grundsätzlich nicht fehlen. Im Fachhandel sind Desinfektionssprays speziell für Schlafsäcke, Isomatten und anderes Campingzubehör erhältlich, sodass Sie hygienisch gesehen jederzeit auf der sicheren Seite sind.

Das Feldbett

Bei einem Feldbett handelt es sich um ein zusammenklappbares Outdoorbett mit einem Metallgestell und reißfestem Stoff als Schlafunterlage. Das Feldbett schützt optimal vor Bodenkälte – die Anschaffung lohnt sich jedoch nicht, wenn Sie jede Nacht an einem anderen Ort schlafen möchten, denn es ist recht unhandlich und Sie müssen es Abend für Abend neu aufbauen. Für einen längeren Aufenthalt auf dem Zeltplatz ist das Feldbett hingegen hervorragend geeignet. Gemeinsam mit einem hochwertigen Schlafsack sorgt es dafür, dass Sie auch unterwegs nicht auf Schlafkomfort verzichten müssen.

Funktionswäsche

Funktionswäsche wärmt und gewährleistet zugleich, dass Sie nicht ins Schwitzen geraten. Sie eignet sich daher sehr gut zum Schlafen im Schlafsack. Die Funktionswäsche sollte jedoch unbedingt aus synthetischen Fasern, etwa aus Polyester bestehen, denn nur dann ist sie atmungsaktiv. Achten Sie zudem auf die richtige Größe: Funktionswäsche muss eng am Körper anliegen, damit Sie ihren vollen Nutzen entfalten kann.

Hand- und Taschenwärmer

Wenn Sie dazu neigen, schnell kalte Hände zu bekommen, ist der Hand- und Taschenwärmer ein unverzichtbarer Ausrüstungsgegenstand für Ihren nächsten Wander- oder Zeltausflug. Der Taschenwärmer wird zunächst in heißes Wasser gegeben, damit die in ihm befindlichen Salze die Wärme speichern können.

Anschließend müssen Sie den Taschenwärmer nur noch knicken und die Wärme wird wieder freigegeben. Hochwertige Taschenwärmer können mehrfach benutzt werden. Insbesondere dann, wenn Sie abends häufig mit kalten Händen in den Schlafsack kriechen, handelt es sich um eine sinnvolle Investition.

Schlafsacküberzug

Ein Schlafsacküberzug ist eine Schutzhülle, die von außen über den Schlafsack gezogen wird. Sie schützt vor Feuchtigkeit, Kälte und Nässe und eignet sich daher besonders gut zur Erweiterung eines Daunenschlafsacks, denn dieser sollte besser nicht nass werden. Insbesondere im Kopfbereich sollte der Überzug atmungsaktiv sein. Achten Sie außerdem darauf, dass sich die Hülle dem Schlafsack in Form und Größe optimal anpasst.

Inlets

Im Gegensatz zu einem Schlafsacküberzug wird das Inlet in den Schlafsack hineingelegt, um Ablagerungen durch Schweiß und Schmutz zu verhindern. Außerdem fühlen sich die Inlets angenehm auf der Haut an und sorgen für ein gesundes Schlafklima. Je nach verwendetem Material können Sie auch die Isolationswirkung des Schlafsacks verbessern. Das ist unter anderem dann von Vorteil, wenn Sie mit einem dünnen Sommerschlafsack unterwegs sind, die Nächte aber sehr kühl sind. Damit die Inlets nicht zu stark zerknittern, sollten Sie stets in voluminösen Netzbeuteln oder alternativ in einem Kissenbezug aufbewahrt werden.

Alternativen zum Schlafsack

Konventionelle Wolldecke

Zum Schlafen im Zelt oder im Freien gibt es eigentlich keine sinnvolle Alternative zum Schlafsack. Wer keinen Schlafsack besitzt und kurzfristig einen benötigt, kann zu einer konventionellen Decke greifen. Diese hat jedoch den Nachteil, dass sie sehr voluminös ist und im Rucksack viel Platz in Anspruch nimmt. Außerdem ist eine Wolldecke verglichen mit einem Schlafsack relativ schwer.

Des Weiteren wird der Körper von der Decke nicht vollständig umschlossen, sodass die Wärme fast ungehindert entweichen kann. Eine Wolldecke eignet sich daher höchstens für laue Sommernächte oder zur Nutzung im Innenbereich.

Top Bags

Das Top Bag ist eine besondere Form des Schlafsacks. Die Unterseite besteht nur aus einer einfachen Stoffbahn, in die die Isomatte eingeschoben wird. Auf diese Weise kann die Matte nicht verrutschen. Top Bags kommen vor allem bei ausgedehnten Abenteuertouren zum Einsatz. Außerdem werden Sie einem konventionellen Schlafsack immer dann vorgezogen, wenn besonderes Augenmerk auf das Gewicht gelegt wird, denn Top Bags sind sehr leicht.

Weiterführende Links und Quellen

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