Beratene Verbraucher:
35890941
Suche
Generic filters
Nur genaue Treffer
Suche im Titel
Suche im Inhalt
Suche in Zusammenfassung
Fahrradboxen im Test auf ExpertenTesten
Getestete Produkte 8
Investierte Stunden 57
Ausgewertete Studien 9
Gelesene Rezensionen 256

Fahrradbox Test - fĂŒr die sichere Aufbewahrung eines Fahrrads - Vergleich der besten Fahrradboxen 2019

Eine Fahrradbox schĂŒtzt ihre FahrrĂ€der vor NĂ€sse und Schmutz und Dieben. Unser TÜV-geprĂŒftes Verbraucherportal hat die besten Fahrradgaragen anhand externer Tests und der Kundenbewertungen ermittelt. Wie sich zeigte, ist der Aufbau nicht immer ganz einfach, doch es lohnt sich. Positiv bewerten wir es, wenn Hersteller eine Video-Anleitung auf YouTube zur VerfĂŒgung stellen, bei Fahrradboxen ist dies aber leider kaum zu finden.

Fahrradbox Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

Ähnliche Vergleiche anzeigen

Wie funktioniert eine Fahrradbox?

Eine Fahrradbox kann praktisch ĂŒberall aufgestellt werden. Um eine solche Box aufzubauen mĂŒssen keine Erdarbeiten ausgefĂŒhrt werden. Es muss also kein Fundament gelegt oder gegossen werden.

In der Regel haben die Fahrradgaragen keinen Boden, sodass lediglich der Rahmen des Gestells auf dem Erdboden (dem Rasen, den Gehwegplatten oder dem Asphalt) aufliegen.

Unebenheiten im Untergrund sind bei den meisten Modellen kein Problem, da sie ĂŒber höhenverstellbare FĂŒĂŸe verfĂŒgen, mit denen eben jene Unebenheiten ausgeglichen werden können.

Fahrradboxen werden nicht nur im privaten Rahmen genutzt. Sie sind auch immer hÀufiger auf öffentlichem Grund zu finden. Sie dienen in der Stadt der sicheren und Platz sparenden Unterstellung von FahrrÀdern.

Öffentliche Fahrradboxen oder Fahrradgargen sind fĂŒr Jedermann nutzbar. Um dich Sicherheit des untergestellten Rades zu gewĂ€hrleisten gibt es verschiedene Schließmechanismen. Meist handelt es sich um elektronische Schließsysteme.

Um die Box nutzen zu können, muss entweder eine Chipkarte erworben werden oder eine App auf das Smartphone geladen werden. Die Fahrradboxen können tageweise oder auch dauerhaft angemietet werden. Die öffentlichen Fahrradboxen sollen die Nutzung von FahrrÀdern in InnenstÀdten populÀrer machen.

Vorteile und Anwendungsbereiche

Die Vorteile einer Fahrradbox liegen klar auf der Hand. ZunĂ€chst einmal schĂŒtzt sie das Fahrrad (oder die FahrrĂ€der) vor sĂ€mtlichen WitterungseinflĂŒssen. Bis zu einem bestimmten Grad ist die Fahrradgarage auch ein Diebstahlschutz.

Gut verschlossen stehen die RÀder in der Box wesentlich sicherer als wenn sie lediglich an einem Zaun, GelÀnder, Pfosten oder Baum angeschlossen werden.

Des Weiteren hat die Box den Vorteil, dass das Fahrrad außerhalb des Hauses gelagert werden kann. Das Fahrrad muss also nicht stĂ€ndig aus dem Keller oder in den Keller transportiert werden.

Das macht es fĂŒr den Nutzer nicht nur einfacher, es ist auch eine saubere Angelegenheit. Immerhin mĂŒssen durch Regen nass gewordene FahrrĂ€der oder schlammige Bikes nicht durch den Hausflur getragen werden.

Die Vorteile aus einem Test im Überblick:

  • Schutz vor Witterung
  • Diebstahlschutz
  • geringerer Aufwand vor und nach der Nutzung
  • kein Schmutz und keine NĂ€sse im Haus

Anwendungsbereiche von Fahrradboxen

Eine Fahrradbox ist natĂŒrlich in erster Linie fĂŒr die Unterbringung von FahrrĂ€dern gedacht. Allerdings lassen sich die kleinen „HĂŒtten“ auch zweckendfremden. So kann auch der Kinderwagen gut in einer solchen Fahrradbox abgestellt werden. Das ist vor allem fĂŒr Familien eine echte Erleichterung, die in einem oberen Stockwerk wohnen. Der Kinderwagen kann in der Box sicher und unabhĂ€ngig von der Witterung untergestellt werden.

In der kalten Jahreszeit eignet sich die Fahrradbox aufgrund der frostigen Temperaturen jedoch nicht zum Einstellen eines Kinderwagens. Sollte es keine Alternative geben, dann sollten der Korb oder der Sitz (zum Beispiel mit einer WÀrmeflasche) angewÀrmt werden, bevor das Kind in den Wagen gelegt oder gesetzt wird.

GrĂ¶ĂŸere Fahrradboxen bieten darĂŒber hinaus auch noch Platz fĂŒr Kinderspielzeuge (Ball oder Spielzeuge fĂŒr den Sandkasten). Auch kleinere GartengerĂ€te können darin abgestellt werden. Je nach Bauweise ist eine Fahrradbox also beinahe vergleichbar mit einem kleinen GerĂ€teschuppen fĂŒr den Garten. Allerdings sind Fahrradboxen grundsĂ€tzlich niedriger als herkömmliche GerĂ€teschuppen in Fertigbauweise.
Da Fahrradboxen nur eine geringe Höhe haben, kann das Dach in der Regel aufgeklappt werden. Dadurch kann man bequem an alles gelangen, was man in der Box lagert.

Welche Arten von Fahrradboxen gibt es?

Der Grundgedanke einer Fahrradbox ist es, eine stabile Umhausung fĂŒr FahrrĂ€der zu bieten. Die verschiedenen Hersteller haben diesen Grundgedanken in Ă€hnlicher Art und Weise umgesetzt. Dennoch gibt es kleinere Unterschiede zwischen den verschiedenen Arten.

Fahrradbox aus Kunststoff

Eine Fahrradbox aus Kunststoff ist die simpelste Lösung fĂŒr das witterungsgeschĂŒtzte Abstellen von FahrrĂ€dern außerhalb des Hauses. Modelle aus Kunststoff verfĂŒgen oft ĂŒber einen gewölbten Deckel, der sich aufklappen lĂ€sst. Die vornehmlich mit zwei TĂŒren ausgestatteten Boxen werden in der Regel mit Hilfe eines VorhĂ€ngeschlosses abgeschlossen.

Die Fahrradbox aus Kunststoff bringt diverse Vorteile mit sich. So ist sie zunĂ€chst einmal vergleichsweise gĂŒnstig (im Vergleich mit Modellen aus Stahl) in der Anschaffung. Auch das Gewicht der Kunststoffboxen ist relativ gering. Das geringe Gewicht der einzelnen Kunststoffelemente trĂ€gt auch dazu bei, dass die Fahrradboxen hĂ€ufig von nur einer Person aufgebaut werden können.

Ein weiterer Vorteil von Fahrradgaragen aus Kunststoff ist die integrierte Bodenplatte. Bei diesen Modellen kann also auch nichts (zum Beispiel MĂ€use) von unten in die Box gelangen.

Der Kunststoff an sich hat noch einen weiteren Vorteil, zumindest dann, wenn es sich um ein hochwertiges Produkt handelt. Denn UV-bestĂ€ndiger Kunststoff verwittert nicht durch die Sonneinstrahlung und lĂ€sst sich darĂŒber hinaus auch sehr leicht reinigen. Die Fahrradbox bleibt damit auch optisch lange Zeit ansprechend.
Das geringe Gewicht der Fahrradgaragen aus Kunststoff bringt jedoch auch Nachteile mit sich. So sind die Boxen wesentlich anfĂ€lliger fĂŒr starken Wind. Ist die Box dann nicht fest im Boden verankert, kann es passieren, dass sie vom Wind weggeweht wird. Das gilt insbesondere dann, wenn die Box nicht richtig verschlossen ist. Dann können sich die TĂŒren und der Deckel öffnen und dem Wind zusĂ€tzliche AngriffsflĂ€che bieten.

Ein weiterer Nachteil ist die relativ geringe Sicherheit. Die Kunststoffelemente lassen sich mit ein wenig Kraftaufwand problemlos öffnen. Der Kunststoffkonstruktion fehlt es generell an Robustheit. Wir empfehlen daher, die FahrrÀder auch in der verschlossenen Box zusÀtzlich mit Fahrradschlössern zu sichern.

Vorteile und Nachteile im Überblick

Vorteile:

  • relativ gĂŒnstig in der Anschaffung
  • geringes Gewicht
  • kann oft von nur einer Person aufgebaut werden
  • verfĂŒgt meist ĂŒber eine Bodenplatte
  • leicht zu reinigen

Nachteile:

  • windanfĂ€llig
  • relativ geringe Sicherheit

Fahrradbox aus Metall

Die Fahrradbox aus Metall unterscheidet sich im Aufbau nur geringfĂŒgig von den Varianten aus Kunststoff. HĂ€ufig ist es bei den Boxen aus Metall jedoch so, dass der Deckel flach ist. Auch bei den Metallboxen gibt es an der Front meist zwei TĂŒren, um das Hineinstellen oder Herausnehmen der RĂ€der zu erleichtern. Das Dach lĂ€sst sich auch bei diesen Modellen nach oben aufklappen. Die Fahrradgaragen aus Metall können mit ganz unterschiedlichen Schließmechanismen ausgestattet sein. Auch hier gibt es die Variante, bei der die beiden TĂŒren mit Hilfe eines VorhĂ€ngeschlosses verschlossen werden. Bei einigen Modellen ist aber auch ein fester Schließzylinder in den TĂŒren integriert.

Eine Fahrradbox aus Metall hat etliche Vorteile. So ist die Bauweise sehr robust. Die Boxen, die in der Regel aus verzinktem und beschichtetem Stahlblech gebaut sind, können der Witterung problemlos standhalten. Selbst bei Hagel mĂŒssen hier keine SchĂ€den befĂŒrchtet werden. Und aufgrund des hohen Gewichtes kann auch der Sturm so eine Box nur schwer forttragen. DarĂŒber hinaus haben es auch Diebe bei den Stahlboxen wesentlich schwerer, ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen. Das gilt insbesondere fĂŒr die Modelle, die mittels eines fest eingebauten Schließzylinders abgeschlossen werden können.

Die Metallboxen sind auch auf lange Sicht gut vor den WitterungseinflĂŒssen geschĂŒtzt. Denn die Beschichtung sorgt dafĂŒr, dass der Rost hier keine Chance hat.

Wird die OberflĂ€che des Metalls durch Kratzer oder andere mechanische EinflĂŒsse beschĂ€digt, dann kann an dieser Stelle durchaus Rost entstehen. Wir empfehlen daher selbst kleine Macken in der Beschichtung zeitnah auszubessern.

SelbstverstÀndlich ist auch eine Fahrradbox aus Metall nicht ohne Nachteile. ZunÀchst einmal sind hochwertige Metall-Fahrradboxen in der Anschaffung recht teuer. Allerdings relativiert sich der Anschaffungspreis durch die lange Haltbarkeit wieder ein bisschen.

Ein weiterer Nachteil ist das hohe Gewicht, jedoch nur fĂŒr den Transport und die Montage. FĂŒr Transport und Montage sind in der Regel zwei Personen notwendig. DarĂŒber hinaus ist die Montage der Metallboxen auch etwas aufwĂ€ndiger als bei Fahrradgaragen aus Kunststoff, da die einzelnen Teile hier miteinander verschraubt werden mĂŒssen, wĂ€hrend bei den Kunststoffboxen die einzelne Elemente hĂ€ufig nur ineinander gesteckt werden.

Viele FahrradhĂ€uschen aus Metall verfĂŒgen nicht ĂŒber eine Bodenplatte. Das bedeutet, dass neben Ungeziefer so auch die Feuchtigkeit aus dem Boden in die Box gelangen kann.

Vorteile und Nachteile im Überblick

Vorteile:

  • sehr robust gebaut
  • auch langfristig guter Schutz vor WitterungseinflĂŒssen
  • guter Diebstahlschutz

Nachteile:

  • hoher Anschaffungspreis
  • hohes Gewicht und deshalb aufwĂ€ndig zu Montieren
  • keine Bodenplatte

Fahrradbox aus Holz

Wer es natĂŒrlicher mag, der kann sich auch fĂŒr eine Fahrradgarage aus Holz entscheiden. Die Bauweise ist mit den Varianten aus Kunststoff und Metall vergleichbar. Gleichwohl erlaubt Holz als Baumaterial durchaus ein paar Modifikationen. Insbesondere dann, wenn die Fahrradgarage in Eigenregie gebaut wird, können verschiedene gestalterische Elemente integriert werden. Dadurch kann die Box besser an die Umgebung angepasst werden. Sie wirkt dann weniger wie ein Fremdkörper.

Die Vorteile von Fahrradgaragen aus Holz sind vielfĂ€ltig. ZunĂ€chst einmal erlaubt Holz verschiedene Modifikationen. Die Fahrradbox kann mit ein wenig handwerklichem Geschick auch immer erweitert oder umgebaut werden. DarĂŒber hinaus ist Holz als natĂŒrlicher Werkstoff auch optisch wesentlich ansprechender als Kunststoff oder Metall.

Fahrradgaragen aus Holz bieten guten Schutz vor WitterungseinflĂŒssen. Holz ist außerdem ein schlechter WĂ€rmeleiter. Deswegen heizt sich das Innere an heißen Sommertagen auch wesentlich weniger stark auf als bei Modellen aus Holz oder Kunststoff. DarĂŒber hinaus ist Holz langlebig und robust.

Auch die Sicherheit ist bei der Variante aus Holz gewÀhrleistet. Als potentielle Schwachstelle kann hier höchstens das Schloss ausgemacht werden.

Ganz ohne Nachteile kommt das HolzhĂ€uschen fĂŒr FahrrĂ€der auch nicht aus. So sind die Fahrradgaragen aus Holz nicht wirklich gĂŒnstig in der Anschaffung. UnabhĂ€ngig davon, ob man das Rohmaterial fĂŒr eine selbstgebaute Fahrradbox kauft oder zu einem fertigen Set greift, die Kosten sind recht hoch.
FĂŒr die Montage des FahrradhĂ€uschens werden in jedem Fall mindesten zwei Personen benötigt.

Zu guter Letzt bedarf Holz einer permanenten Pflege, damit es ĂŒber lange Zeit der Witterung trotzen kann. Das Holz muss also regelmĂ€ĂŸig mit einer imprĂ€gnierenden FlĂŒssigkeit gestrichen werden, damit es nicht verwittert oder verfault. Auch der Boden, auf dem das HolzhĂ€uschen aufgestellt wird, kann zum Problem werden. Wird das Holz nĂ€mlich direkt auf den Erdboden oder den Rasen gesetzt, kann sich die Feuchtigkeit aus der Erde in das Holz ziehen. Das hat zur Folge, dass das Holz verfault. Wer sich also fĂŒr eine Fahrradbox aus Holz entscheidet, dem empfehlen wir, dass die Box auf einem gegossenen Fundament mit Drainage aufzubauen, um das Holz auch von unten zu schĂŒtzen.

Vorteile und Nachteile im Überblick

Vorteile:

  • erlaubt individuelle Modifikationen
  • optisch ansprechend
  • robust und sicher

Nachteile:

  • teuer in der Anschaffung
  • aufwĂ€ndige Montage
  • hoher Pflegeaufwand

Mobile Fahrradbox fĂŒrs Camping

Fahrradbox Test zeltEin Campingurlaub ohne FahrrĂ€der ist eigentlich undenkbar. Denn gerade auf den weitlĂ€ufigen CampingplĂ€tzen sowohl in Deutschland als auch in den Urlaubsgebieten bietet das Fahrrad die Möglichkeit, ĂŒber den Platz zur Rezeption zu radeln oder AusflĂŒge zu unternehmen und dabei nicht immer gleich das Auto vom Wohnwagen abkoppeln zu mĂŒssen oder mit dem riesigen Wohnmobil unterwegs zu sein (wobei man dann schon wieder das Vorzelt einrollen muss etc.). Wer einmal im Campingurlaub war, weiß um die Vorteile vom Fahrrad Bescheid.

Da jeder Camper außerdem ein Zelt aufbauen kann, ist eine Fahrradbox in Zeltform genau das richtige. NatĂŒrlich: eine Zeltkonstruktion ist nicht so sicher, wie die anderen Fahrradboxen aus unserem Test oder die Fahrradboxen die deutschlandweit an immer mehr Bahnhöfen aufgestellt werden (oder noch aufgestellt werden sollen). Doch zumindest sind die FahrrĂ€der nicht direkt im Blickfeld und man darf hoffen, dass die zusĂ€tzliche Barriere der mobilen Fahrradbox doch eine weitere Hemmschwelle fĂŒr Diebe darstellt.

DarĂŒber hinaus sind FahrrĂ€der in der Fahrradbox besser geschĂŒtzt, z.B. vor klebrigem Pollenflug, wie er manchmal in Frankreich anzutreffen ist. Zudem bleibt das Fahrrad so immer im Trockenen und wird nicht nass geregnet oder dreckig.

Es gibt die mobilen Fahrradboxen mittlerweile in mehreren AusfĂŒhrungen. Es gibt kleinere Fahradzelte fĂŒr nur ein Fahrrad schon fĂŒr unter 30 Euro und grĂ¶ĂŸere, in die bis zu drei FahrrĂ€der passen sollen. Bei den besseren Modellen ist die Plane zudem UV-geschĂŒtzt.

So wurden die Fahrradboxen getestet

Die Bauweise und die Materialien, die fĂŒr den Bau einer Fahrradbox verwendet werden, können recht verschieden sein. Dennoch wurden alle getesteten Modelle nach denselben Testkriterien auf Herz und Nieren ĂŒberprĂŒft.

Testkriterium: GrĂ¶ĂŸe und Gewicht

Die GrĂ¶ĂŸe einer Fahrradbox entscheidet im Wesentlichen darĂŒber, ob wir sie kaufen oder nicht. Immerhin entscheidet die GrĂ¶ĂŸe darĂŒber, ob wir alle unsere FahrrĂ€der darin unterbringen können. Abgesehen davon ist die GrĂ¶ĂŸe der Box auch entscheidend, wenn es darum geht einen geeigneten Stellplatz fĂŒr die Fahrradbox zu finden.

Das Gewicht ist gleich in mehrfacher Hinsicht ein wichtiges Testkriterium. Wobei sowohl ein hohes, wie auch ein geringes Gewicht Vor- und Nachteile haben kann. So erleichtert ein geringes Gewicht natĂŒrlich den Transport und den Aufbau. Gleichzeitig ist eine besonders leichte Konstruktion aufgrund der Materialbeschaffenheit oft auch besonders anfĂ€llig fĂŒr SchĂ€den durch Sturm. Zudem ist die Sicherheit hier geringer. Bei Fahrradboxen mit hohem Gewicht ist die Sicherheit aufgrund des dicken, robusten Materials oft besser. Auch die Widerstandskraft bei Sturm ist hier naturgemĂ€ĂŸ höher. Allerdings sind wirklich robust gebaute Modelle oft auch wesentlich teurer als leichtere Modelle aus Kunststoff.

Testkriterium: StabilitÀt

Die StabilitĂ€t der Fahrradbox ergibt sich zunĂ€chst einmal daraus, aus welchem Material sie gefertigt wurde. Doch nicht nur das Material selber entscheidet ĂŒber die StabilitĂ€t, sondern auch die QualitĂ€t des Materials (doppelwandiger Kunststoff ist robuster als einfache Kunststoffplatten). Zudem sind auch die Rahmenkonstruktion und die Verbindungen ein wichtiger Bestandteil, wenn es um die StabilitĂ€t geht.

Testkriterium: Sicherheit

Die Sicherheit ist ein zentrales Thema bei Fahrradboxen. Daher ist es wichtig, dass die Fahrradgaragen abschließbar sind. In der Regel können alle Fahrradboxen abgeschlossen werden. Bei einigen wird hierfĂŒr ein VorhĂ€ngeschloss verwendet. Bei anderen Modellen kann der Inhalt der Box auch mit zwei VorhĂ€ngeschlössern an unterschiedlichen Stellen gesichert werden. Wieder andere Modelle verfĂŒgen ĂŒber einen festen Schließzylinder, mit denen die Fahrradbox wie eine gewöhnliche TĂŒr abgeschlossen werden kann. Je mehr Möglichkeiten zum Sichern der Box vorhanden sind, desto besser wurde die Fahrradbox in einem Test bewertet.

Ein Schloss allein sorgt nicht fĂŒr Sicherheit. Wenn sich beispielsweise Teile der Fahrradgarage ohne großen Aufwand abmontieren oder öffnen lassen, dann ist das nachteilig fĂŒr die Sicherheit der darin eingestellten FahrrĂ€der.

Bei der Sicherheit geht es außerdem um die Sicherheit des Nutzers dieser Fahrradgarage. Besteht beispielsweise die Gefahr, dass ein hochgeklapptes Dach unkontrolliert nach unten fallen kann, dann besteht eine latente Verletzungsgefahr. Gleiches gilt fĂŒr schlecht verarbeitete Kanten, an denen sich die Besitzer verletzen können.

Testkriterium: Material

Das Material kann bei der Wahl einer Fahrradgarage durchaus von Bedeutung sein. Leichter Kunststoff ist im Vergleich zu robustem Stahlblech natĂŒrlich weniger sicher. Allerdings ist Kunststoff deshalb nicht grundsĂ€tzlich die schlechtere Wahl. Denn doppelt gearbeitete Kunststoffplatten mit Profil sind ebenfalls sehr stabil. Und auch das eigentlich robuste und bestĂ€ndige Stahlblech kann eine schlechte Wahl sein, wenn es nicht feuerverzinkt und beschichtet ist. Denn dann ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis sich der Rost durch das Material frisst.

Testkriterium: Bodenplatte und Bodenverankerung

Der Boden einer Fahrradgarage scheint im ersten Moment nicht sonderlich wichtig zu sein. Schließlich geht es ja hauptsĂ€chlich darum, die FahrrĂ€der vor dem Wetter und vor Dieben zu schĂŒtzen. Doch wenn die Box nicht fest am Boden verankert werden kann, kann sie (abhĂ€ngig vom Material) von zwei krĂ€ftigen Dieben problemlos angehoben und fortgetragen werden. Die FahrrĂ€der sind damit nicht mehr geschĂŒtzt.

Eine gute Bodenverankerung ist weiterhin bei starken Winden absolut notwendig. Gerade leichte Konstruktionen können durch starke Wind- oder Sturmböen problemlos umgeweht werden. Dadurch können an der Fahrradbox und in der Umgebung erhebliche SchÀden entstehen.

Eine Bodenplatte ist fĂŒr eine Fahrradbox nicht unbedingt notwendig. Jedoch ist sie von Vorteil, denn sie verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit aus dem Boden. Auch Ungeziefer kann sich so nicht in die Box ziehen.

Testkriterium: Besonderheiten

Bei den Besonderheiten wurde in einem Test unter anderem erfasst, wie viele Jahre Garantie die Hersteller auf ihr Produkt oder Teile des Produkts geben. Besonders lange Garantiezeiten sprechen in der Regel fĂŒr eine gute QualitĂ€t des Materials und dessen Verarbeitung.

Auch das Fassungsvermögen wurde in einem Test berĂŒcksichtigt. Denn die Außenmaße allein geben nicht hundertprozentig Auskunft darĂŒber, wie viele FahrrĂ€der tatsĂ€chlich eingestellt werden können.

Ferner ist auch die Innenausstattung hier von Belang. Handelt es sich nur um eine einfache Box oder gibt es in der Box noch Möglichkeiten die RĂ€der geordnet (zum Beispiel in Schienen) abzustellen? Sinnvoll sind hier auch Möglichkeiten (zum Beispiel Ösen), an denen man die FahrrĂ€der zusĂ€tzlich mit einem Fahrradschloss anschließen kann.

Die Verschlusstechnik des Daches ist ebenfalls bei den Besonderheiten berĂŒcksichtigt worden. Hier wird zum Beispiel bewertet ob der Deckel mit GasdruckdĂ€mpfern oder Federzugsystem ausgestattet ist.

Bei einigen Modellen wurde im Test eine besonders hohe Traglast festgestellt. Das kann auch bei Fahrradboxen aus Kunststoff der Fall sein, wenn sie ĂŒber eine RahmenverstĂ€rkung aus Metall verfĂŒgen.

Auch „negative“ Besonderheiten wurden in einem Fahrradbox Test berĂŒcksichtigt. Dazu zĂ€hlt unter anderem das Fehlen von Montagematerial.

Testkriterium: Preis

Der Preis spielt in der Bewertung von Fahrradgaragen lediglich eine Nebenrolle. Viel zu unterschiedlich sind hier die Voraussetzungen. Jedoch kann man hĂ€ufig anhand des Preises schon erkennen, um welche QualitĂ€t es sich handelt. Bei extrem gĂŒnstigen Modellen kann man daher davon ausgehen, dass sie weniger sicher und weniger lange haltbar sind.

Worauf muss ich beim Kauf einer Fahrradbox achten?

Beim Kauf einer Fahrradbox empfehlen wir zunĂ€chst einmal den Platzbedarf genau zu prĂŒfen. Wie viele FahrrĂ€der sollen untergestellt werden? Soll die Box auch noch Platz fĂŒr andere Dinge bieten? Wenn der Bedarf ermittelt ist, muss geprĂŒft werden, ob auch eine entsprechende StellflĂ€che auf dem GrundstĂŒck vorhanden ist.

Nachdem nun die Frage nach der GrĂ¶ĂŸe geklĂ€rt ist, muss darĂŒber nachgedacht werden, aus welchem Material die Fahrradbox gebaut sein soll. Die verschiedenen Materialien besitzen stets Vorteile, aber oft auch Nachteile. Es gilt nun also abzuwĂ€gen, was einem selbst besonders wichtig ist. Will man eine besonders langlebige, robuste und sichere Einhausung fĂŒr seine FahrrĂ€der oder möchte man seine RĂ€der lediglich vor der Witterung schĂŒtzen? Bei allen Materialien sollte man darauf achten, dass sie witterungsbestĂ€ndig sind.

Kunststoff sollte UV-bestĂ€ndig sein, damit das Material durch die Sonneneinstrahlung nicht porös wird und ausbleicht. Bei Metall sollte man unbedingt darauf achten, dass es verzinkt und mit einer Beschichtung versehen ist, die es vor Verwitterung schĂŒtzt.Aus verschiedenen GrĂŒnden sollte eine Fahrradbox ĂŒber eine Bodenverankerung verfĂŒgen. Die Möglichkeit dafĂŒr ist bei vielen Modellen vorhanden.

Allerdings ist das Montagematerial fĂŒr die Verankerung im Boden bei vielen Fahrradgaragen nicht im Lieferumfang enthalten. Beim Kauf sollte also gleich darauf geachtet werden, ob das Montagematerial im Paket inklusive ist. So erlebt man keine bösen Überraschungen, wenn man die Box spĂ€ter aufbauen möchte.

Die Sicherheit ist ein zentrales Thema bei Fahrradgaragen. Deshalb sollte beim Kauf besonders auf diesen Aspekt geachtet werden.

Bei Modellen, die mit einem oder mehreren VorhĂ€ngeschlössern gesichert werden können, sind die Schlösser im Regelfall nicht im Lieferumfang enthalten. Das ist nicht wirklich ein Nachteil, da man so die Möglichkeit hat, sich selbst ein sicheres Schloss auszusuchen. Wer sich fĂŒr ein besonders preiswertes Modell aus Kunststoff entscheidet, bei dem hat das Schloss oft nur eine abschreckende Wirkung. Denn die einfachen, wenig robusten Konstruktionen erlauben DiebstĂ€hle durch einfache Gewalteinwirkung gegen das instabile Material.

Die Art und Weise, wie die einzelnen Bauteile miteinander verbunden werden, ist ebenfalls ein Detail, auf das beim Kauf geachtet werden sollte. Besonders sicher und robust sind die Konstruktionen, bei denen die Elemente fest miteinander verschraubt werden können. Das erfordert beim Aufbau zwar etwas mehr Zeit, zahlt sich aber spÀter in Punkto Robustheit aus. Zudem ist die Box so widerstandsfÀhiger gegen mutwillige Zerstörung von Dieben.

Kurzinformationen zu fĂŒhrenden Herstellern

  • Tepro
  • Keter
  • Lifetime

Die deutsche Firma tepro sorgt mit ihren Produkten seit den 1980er-Jahren dafĂŒr, dass in Hof und Garten alles seine Ordnung hat. Zu den Produkten, die das Unternehmen vertreibt zĂ€hlen so auch diverse Aufbewahrungssysteme, wie Boxen fĂŒr die Aufbewahrung von Gartenutensilien. DarĂŒber hinaus gehören auch Carports und Garagen, sowie Fahrradgaragen zum Sortiment von tepro. Die Fahrradboxen von tepro sind in verschiedenen GrĂ¶ĂŸen und aus verschiedenen Materialien erhĂ€ltlich.

Die Firma bietet pragmatische Lösungen fĂŒr die Aufbewahrung im Haus und außerhalb des Hauses. So bietet Keter unter anderem Regale, Boxen, Aufbewahrungssysteme fĂŒr Werkzeuge aber auch Gartenmöbel und Produkte fĂŒr Kinder an. Auch Fahrradboxen hat Keter in seinem Sortiment. Die Besonderheit bei allen Produkten der Firma Keter ist, dass sie alle aus hochwertigem Kunststoff hergestellt werden. Bei allem Pragmatismus ist es dem Unternehmen wichtig, dass alle seine Produkte ein ansprechendes Design besitzen.

Die Marke Lifetime bietet attraktive Lösungen fĂŒr die Aufbewahrung. Die Aufbewahrungsboxen ĂŒberzeugen durch gute QualitĂ€t und durch ihre vielseitige Nutzbarkeit. So können die gerĂ€umigen Fahrradgaragen auch als Lagerplatz fĂŒr Feuerholz, GartengerĂ€te oder als Einhausung fĂŒr die MĂŒlltonnen verwendet werden.

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich meine Fahrradbox am besten?

Beim Kauf einer Fahrradgarage sollte nicht vorschnell entschieden werden. Immerhin besteht immer die Möglichkeit, dass man noch eine bessere und vor allem sicherere Variante finden kann. Das gilt vor allem dann, wenn man im Internet nach einer passenden Fahrradbox sucht. Denn hier steht einem fĂŒr den Kauf praktisch die ganze Welt offen.

Man hat die Möglichkeit, die Angebote verschiedener Hersteller und Shops miteinander zu vergleichen. Dadurch besteht die gute Chance auf ein echtes SchnĂ€ppchen. Selbst teure Markenprodukte können mit ein bisschen GlĂŒck im Internet sehr gĂŒnstig erworben werden. Oft ist es so, dass diese Produkte dann selbst mit den zusĂ€tzlichen Versandkosten noch wesentlich gĂŒnstiger sind als identische Produkte im Fachhandel.

Freilich muss man im Internet auf die fachkundige Beratung verzichten, in deren Genuss man in einem Fachmarkt kommt. Allerdings sind die Beschreibungen im Internet meist sehr ausfĂŒhrlich, sodass oft keine Fragen offen bleiben. Zudem gibt es in den Online-Shops Kundenrezensionen. Diese sind hĂ€ufig deutlich aussagekrĂ€ftiger als eine VerkĂ€uferberatung im Handel. Denn hier werden Erfahrungswerte rund um das Produkt mit anderen Kunden geteilt. In den Rezensionen erfĂ€hrt man zum Beispiel welche Schwierigkeiten eventuell bei der Montage auftreten können, an welcher Stelle zuerst ein Verschleiß festzustellen ist und wie robust das Produkt wirklich ist.

Wer auf der Suche nach einer Fahrradgarage den Weg in den Fachmarkt sucht, wird meist in BaumĂ€rkten oder Gartencentern fĂŒndig. Dort findet man das eine oder andere Modell sogar aufgebaut. Das ermöglicht es natĂŒrlich, sich ein gutes Bild von der GrĂ¶ĂŸe, der Materialbeschaffenheit und der StabilitĂ€t zu machen. Allerdings findet man in BaumĂ€rkten oft nur ein sehr begrenztes Angebot vor. Das liegt in vielen FĂ€llen daran, dass die Baumarkt-Ketten hĂ€ufig VertrĂ€ge mit bestimmten Marken abgeschlossen haben und deshalb auch nur diese Marken anbieten. Dem Kunden wird so die Möglichkeit genommen, die Produkte verschiedener Hersteller miteinander zu vergleichen.

Da die BaumĂ€rkte oft nur kleine Kontingente solcher Produkte ordern, sind die Preise meist höher als in Online-Shops. Allerdings kann es durchaus vorkommen, dass Fahrradgaragen in den BaumĂ€rkten im Rahmen einer Aktion vergĂŒnstigt angeboten werden.

Der Kauf einer Fahrradbox im Internet erweist sich in vielen FĂ€llen als die bessere Wahl. Man findet dort das grĂ¶ĂŸere Angebot, kann hĂ€ufig von sehr gĂŒnstigen Preisen profitieren und bekommt das sperrige Gut direkt bis vor die HaustĂŒr geliefert.

Wissenswertes und Ratgeber

Die Geschichte der Fahrradbox

Pro Tag werden in Deutschland gut 1.000 FahrrĂ€der entwendet. Der Diebstahl geschieht meist auf öffentlichem Grund. Aber auch in Innenhöfen, aus Hausfluren oder sogar aus Fahrradkellern werden immer wieder FahrrĂ€der gestohlen. Einen vollkommenen Schutz davor, Opfer eines Fahrraddiebes zu werden gibt es nicht. Allerdings kann man diverse Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. So kann man sein Rad (auch wenn es nur kurz ist) bei jedem Abstellen mit einem Fahrradschloss sichern. Der sicherste Schutz vor Diebstahl ist jedoch, wenn der Dieb das Fahrrad gar nicht erst zu Gesicht bekommt. Und dafĂŒr gibt es die Fahrradbox.

Die Fahrradbox oder Fahrradgarage ist im Grunde eine leichte Abwandlung des gewöhnlichen GerĂ€teschuppens. Die einzigen Unterschiede sind hier die etwas geringere Höhe und das aufklappbare Dach. Diese speziell gebauten Aufbewahrungsboxen sind oft fĂŒr das Unterstellen mehrerer FahrrĂ€der geeignet. Sie bieten damit Platz fĂŒr die RĂ€der der ganzen Familie. In MehrfamilienhĂ€usern können sie natĂŒrlich auch fĂŒr die Allgemeinheit nutzbar gemacht werden.

Die Fahrradgarage ist aber nicht nur auf privatem Grund eine gute Möglichkeit, das Fahrrad (außerhalb des Hauses) sicher unterzubringen. Auch im öffentlichen Raum großer StĂ€dte gibt es immer mehr Fahrradgaragen. Die ersten gab es bereits in den 80er-Jahren in Hamburg. Die Stadt stellte damals runde HĂ€uschen auf, in die bis zu 12 FahrrĂ€der untergestellt werden konnten. SelbstverstĂ€ndlich waren die TĂŒren des HĂ€uschens abschließbar. Inzwischen gibt es in Hamburg mehr als 400 solcher FahrradhĂ€uschen. Und auch in anderen deutschen und europĂ€ischen StĂ€dten, wie zum Beispiel MĂŒnster, Dortmund, Linz, Paris oder Rotterdam werden immer mehr dieser abschließbaren Abstellmöglichkeiten fĂŒr FahrrĂ€der geschaffen.

In vielen StĂ€dten soll durch die Installation solcher Fahrradgaragen das Radfahren attraktiver gemacht werden. Das dient nicht nur der Verkehrsberuhigung in den InnenstĂ€dten, sondern soll auch dabei helfen, den CO2-Ausstoß zu verringern. Daher ist anzunehmen, dass es in Zukunft in immer mehr StĂ€dten öffentliche Fahrradgaragen geben wird. FĂŒr das Öffnen und Abschließen der TĂŒren wird bei neu errichteten Fahrradgaragen heute gerne auf die Hilfe von Smartphones und Apps gesetzt.

Da immer mehr Menschen heute E-Bikes nutzen, bieten die StÀdte im Rahmen der Fahrradunterstellung auch die Möglichkeit an, den Akku wÀhrend der Standzeit wieder aufzuladen.

Zahlen, Daten Fakten rund um die Fahrradbox

Etwa 72.000.000 Deutsche sind im Besitz mindestens eines eigenen Fahrrades und fast jeder Deutsche beherrscht das Radfahren. Und etwa 38 Prozent der Deutschen nutzen ihr Rad mehrmals in der Woche oder sogar tĂ€glich. Das Fahrrad ist also ein ĂŒberaus beliebtes Fortbewegungsmittel. Wobei es sowohl fĂŒr das tĂ€gliche Erledigen von Wegen oder fĂŒr das Pendeln zur Arbeit genutzt wird, als auch fĂŒr den Freizeitspaß oder zur sportlichen BetĂ€tigung.

Leider ist der Fahrraddiebstahl ĂŒberall in Deutschland ein echtes Problem. Daher verwenden einige Radfahrer auch bewusst ein Ă€lteres (und oftmals nicht mehr sicheres) Fahrrad fĂŒr den Weg zur Arbeit oder in die Stadt. Ihr neues, teures Bike bleibt aus Angst vor einem Diebstahl dagegen oft zu Hause. Die sicheren Abstellmöglichkeiten fĂŒr FahrrĂ€der in den StĂ€dten werden jedoch immer weiter ausgebaut. Und der ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club) testet diese Abstellsysteme auf ihre Sicherheit.

Der ADFC ĂŒberprĂŒft die Abstellanlagen auf ihre Sicherheit und darĂŒber hinaus auch auf ihre Tauglichkeit. Hier wird zum Beispiel geprĂŒft, ob die AbstĂ€nde fĂŒr die Radeinstellung groß genug sind. HierfĂŒr werden bestimmte Richtlinien angewendet. Bei offenen Abstellanlagen gelten im Übrigen andere Richtlinien wie bei Fahrradgaragen. Entspricht eine Fahrradabstellanlage oder Fahrradgarage den Vorgaben des ADFC, so wird es mit dem PrĂŒfsiegel „ADFC-geprĂŒfte Abstellanlage“ gekennzeichnet.

Fahrradgaragen fĂŒr den privaten Gebrauch werden von unabhĂ€ngigen Testinstituten auf ihre Tauglichkeit und auf ihre Sicherheit hin ĂŒberprĂŒft. Wir empfehlen, beim Kauf auf die offiziellen PrĂŒfsiegel zu achten, da sich dahinter meist gute QualitĂ€t und damit Sicherheit verbergen.

Fahrradboxen fĂŒr den privaten Gebrauch sind in der Regel fĂŒr das Abstellen zwischen zwei und fĂŒnf FahrrĂ€dern gebaut. Wie viele RĂ€der tatsĂ€chlich in solch einer Box untergestellt werden können, das hĂ€ngt von verschiedenen Faktoren ab. Gibt es Schienen zum Einstellen der RĂ€der, dann ist die Anzahl der einzustellenden RĂ€der in der Tat auf die Anzahl der integrierten Schienen beschrĂ€nkt. Gibt es keine solche Vorrichtung am Boden oder an den WĂ€nden der Fahrradbox, dann können je nach GrĂ¶ĂŸe auch mehr als die vom Hersteller empfohlene Anzahl von RĂ€dern untergebracht werden.

FahrrĂ€der richtig ĂŒberwintern

Wenn es Winter wird, wechseln wir unsere Garderobe und bei unseren Autos die Reifen. Doch wie bringt man sein Rad richtig durch den Winter?

Mit ein paar wenigen Tipps kann man dafĂŒr sorgen, dass das Fahrrad bis zum nĂ€chsten FrĂŒhjahr einsatzfĂ€hig bleibt.

  • Die Reinigung 
  • Schutz von NĂ€sse 
  • Achtung bei hĂ€ngender Lagerung
  • Auf die Luft achten 
  • Nach dem Winterschlaf  

Bevor man ĂŒberhaupt darĂŒber nachdenkt sein Rad ĂŒber mehrere Monate einzulagern, sollte es zunĂ€chst grĂŒndlich gereinigt werden. DafĂŒr kann fĂŒr die Entfernung von eingetrocknetem Schmutz zunĂ€chst eine BĂŒrste verwendet werden.

Aber Vorsicht: durch das Streichen mit der BĂŒrste ĂŒber den eingetrockneten Schmutz kann es zu SchĂ€den am Lack kommen. Daher empfehlen wir, den Rahmen mit der BĂŒrste abzuklopfen um groben Schmutz zu entfernen.

Wenn der grobe Schmutz entfernt ist, kann man mit Wasser, einem sanften Reinigungsmittel und einem weichen Tuch den Rahmen abwischen. Dabei ist es wichtig, auch die Unterseite des Rahmens von jeglichem Schmutz zu befreien. Denn RĂŒckstĂ€nde von Salz oder SportgetrĂ€nken können das Material auf Dauer schĂ€digen.

NĂ€sse ist immer ein Problem, wenn es darum geht, etwas zu lagern. Allerdings ist es nun einmal so, dass in Garagen oder KellerrĂ€umen im Winter eine gewisse Luftfeuchtigkeit vorherrscht. Um sein Bike nun vor KorrosionsschĂ€den zu schĂŒtzen, sollte vor allen Dingen die Schaltung mit Silikonspray behandelt werden. Das hĂ€lt die NĂ€sse ab und schĂŒtzt so die damit behandelten Teile.

Bei der Verwendung von Silikonspray sollte darauf geachtet werden, nur so viel zu verwenden wie unbedingt notwendig. Denn an dem Silikonspray können sich Staub und Schmutz sammeln und die Teile können dadurch verkleben. Auch sollte man darauf achten, dass die Bremsen nicht mit dem Spray in BerĂŒhrung kommen.

Wenn ein Fahrrad in der Garage oder im Keller ĂŒberwintert wird, dann wird es aus PlatzgrĂŒnden hĂ€ufig am Hinterrad hĂ€ngend gelagert. FĂŒr moderne RĂ€der mit Scheibenbremsen kann das allerdings zum Problem werden. Denn hier besteht die Gefahr, dass sich die Luft im Bremssystem ungĂŒnstig verteilt. Um das zu verhindern, kann man den Bremshebel ziehen und mit einem Kabelbinder am Lenker fixieren. Allerdings ist auch hier Vorsicht geboten, denn der Kabelbinder kann am Griff deutliche Spuren hinterlassen. Idealerweise hĂ€lt man sich bei der Lagerung an die Empfehlungen des Herstellers oder VerkĂ€ufers.

Um den Gummi des Reifens bei der langen Lagerung im Winter zu schonen, sollte der Reifendruck vor dem Einlagern etwas reduziert werden. Bei Mountainbikes sind etwa 1 bar der ideale Reifendruck fĂŒr die Überwinterung. Der Reifendruck von RennrĂ€dern sollte auf etwa 2 bar reduziert werden.

Wird das Rad stehend gelagert, sollten die beiden RĂ€der etwa einmal im Monat ein wenig gedreht werden. Damit kann man verhindern, dass sich die Felge in den Reifen drĂŒckt.

Wenn man sein Fahrrad nach Monaten wieder aus dem Keller oder aus der Garage holt, sollte man sich nicht sofort wieder loslegen, sondern das Rad erst einmal wieder fahrtauglich machen. Das heißt, dass die Bremsen ĂŒberprĂŒft werden mĂŒssen, die Kette muss geölt werden, die Lichter mĂŒssen auf ihre FunktionalitĂ€t ĂŒberprĂŒft werden und die RĂ€der mĂŒssen wieder mit ausreichend Luft aufgefĂŒllt werden. Um die Verkehrssicherheit des Rades sicherzustellen, empfiehlt es sich auch, das Bike vor dem ersten Einsatz in eine Fahrradwerkstatt zu geben um es dort auf Herz und Nieren prĂŒfen zu lassen.

FAQ zur Fahrradbox

Darf ich eine Fahrradgarage ĂŒberall aufstellen?

Diese Frage lĂ€sst sich nicht so einfach beantworten. Denn das hĂ€ngt unter anderem davon ab, wie groß die Fahrradgarage ist. Fahrradgaragen aus festem Material werden aus baurechtlicher Sicht mit GartenhĂ€usern gleichgesetzt. Und fĂŒr deren Bau benötigt es ab einer bestimmten GrĂ¶ĂŸe einer Genehmigung des Bauamtes. Ab welcher GrĂ¶ĂŸe das der Fall ist, das ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich geregelt.

Beim Aufstellen auf dem eigenen GrundstĂŒck muss auch darauf geachtet werden, dass die Grenze zum Nachbarn unberĂŒhrt bleibt. Beim Aufstellen auf einem Platz, der zu einem Mehrfamilienhaus gehört, bedarf es unbedingt auch der Erlaubnis des Vermieters.

Wie muss der Untergrund zum Errichten einer Fahrradgarage beschaffen sein?

Das hĂ€ngt tatsĂ€chlich von der Bauart der Fahrradbox ab. Modelle mit einem durchgĂ€ngigen Rahmen ohne Bodenplatte können praktisch auf jedem Untergrund aufgestellt werden. Wenn höhenverstellbare FĂŒĂŸe vorhanden sind, dann können auch kleine Unebenheiten oder ein geringes GefĂ€lle ausgeglichen werden.

Bei Modellen mit Bodenplatte empfiehlt sich das Aufstellen auf einer ebenen FlÀche (Gehwegplatten, Beton oder Asphalt).

Wie muss ich meine Fahrradbox pflegen?

Fahrradboxen aus Metall oder Kunststoff sind in der Regel enorm pflegeleicht. Das Material ist normalerweise gut vor sĂ€mtlichen WitterungseinflĂŒssen geschĂŒtzt. Dennoch empfiehlt es sich, die Fahrradbox regelmĂ€ĂŸig mit etwas Wasser (zum Beispiel mit einem Gartenschlauch) zu reinigen.

Die Reinigung von Fahrradboxen ist im Übrigen dann besonders sinnvoll, wenn sie in der NĂ€he einer vielbefahrenen Straße aufgestellt ist. Hier kann es durchaus vorkommen, dass durch vorbeifahrende PKW Salz an das Material gespritzt wird. Und das kann auf Dauer zu SchĂ€den an Metall und Kunststoff fĂŒhren.

Fahrradgaragen aus Holz mĂŒssen regelmĂ€ĂŸig mit einer imprĂ€gnierenden Lösung gestrichen werden, um das Holz vor Verwitterung zu schĂŒtzen.

Wieso ist die Belastbarkeit einer Fahrradgarage wichtig?

Die Belastbarkeit von Fahrradboxen wird von den Herstellern stets angegeben und ist auch Bestandteil unseres Vergleichs. Doch wozu muss eine Fahrradbox belastbar sein? Schließlich dient das zu öffnende Dach nicht als AbstellflĂ€che. Dennoch ist es wichtig, dass die Box hohen Belastungen standhalten kann. Sollten Diebe beispielweise versuchen mit HammerschlĂ€gen oder Tritten die Box zu beschĂ€digen, sodass sie an den Inhalt gelangen können, muss das die Fahrradbox aushalten können.

NĂŒtzliches Zubehör

Als besonders nĂŒtzlich kann sich ein Fahrradlift erweisen. Mit dieser einfachen Konstruktion wird es möglich, dass Fahrrad an der Decke hĂ€ngend zu lagern. DafĂŒr mĂŒssen zwei Halter am Fahrrad befestigt werden. Mit Hilfe eines Seils kann das Fahrrad dann ganz einfach hochgezogen werden. Der so gewonnene freie Platz am Boden kann nun anderweitig genutzt werden. Dieses Zubehör ist natĂŒrlich nur fĂŒr Garagen mit einer entsprechenden Höhe sinnvoll.

Sollten im Lieferumfang der Fahrradgarage noch keine FĂŒhrungsschienen vorhanden sein, dann empfiehlt es sich, sich diese nachtrĂ€glich zu kaufen. Die FĂŒhrungsschienen sind aus Metall und erleichtern das Platzieren des Fahrrads in der Box. Auch steht das Rad viel sicherer auf den Schienen. Derartige FĂŒhrungsschienen gibt es auch fĂŒr die Variante, bei denen die RĂ€der senkrecht an der Wand der Fahrradbox befestigt werden.

Die Fahrradboxen, bei denen das möglich ist, sind meist höher als normale Fahrradboxen. DafĂŒr sind sie jedoch weniger tief. Solche Fahrradboxen empfehlen sich beispielsweise, wenn die dafĂŒr vorgesehene StellflĂ€che recht schmal ist. Dann ist es ratsam, den Raum nach oben zu nutzen. Hier gilt es wieder die baurechtlichen Vorschriften zu beachten. Diese kann man beim Bauamt seiner Stadt erfragen.

Die Bodenverankerung trĂ€gt einen wesentlichen Teil zur Sicherheit (Diebstahl und Standfestigkeit bei hohen Windgeschwindigkeiten)bei. Bei einigen Fahrradboxen ist diese Möglichkeit jedoch von Werk aus nicht vorgesehen. Das ist jedoch kein Problem, da entsprechende Halterungen fĂŒr die Verankerung im Boden auch nachtrĂ€glich gekauft werden können. Ideal ist es natĂŒrlich, wenn eine solche Verankerung mit einem festen Fundament verbunden werden kann.

FĂŒr den Erhalt der Fahrradboxen ist eine regelmĂ€ĂŸige Pflege sinnvoll. Insbesondere Kunststoff kann im Laufe der Jahre durch Ablagerungen unschön aussehen. Um diese wieder entfernen zu können, empfehlen wir die Verwendung von Pflegemitteln, die auch fĂŒr die Reinigung und Pflege von Gartenmöbeln geeignet sind.

Alternativen zur Fahrradbox

Wer es sich aus baurechtlichen GrĂŒnden nicht erlauben kann, eine Fahrradbox auf dem GrundstĂŒck zu errichten. Oder wer nicht die Genehmigung seines Vermieters fĂŒr das Aufstellen einer Fahrradbox auf dem GrundstĂŒck erhĂ€lt, der muss zumindest nicht vollstĂ€ndig auf den Schutz seines Fahrrades verzichten. Denn es gibt auch spezielle Fahrradplanen oder FahrradhĂŒllen. Diese können einfach ĂŒber das Fahrrad oder ĂŒber mehrere FahrrĂ€der gestĂŒlpt werden. Die Nutzung solcher HĂŒllen oder Planen erfordert keinerlei Genehmigung und kann auch von Vermietern nicht untersagt werden.

Die HĂŒllen bieten lediglich einen Schutz vor NĂ€sse (Regen). Ein Diebstahlschutz ist hier nicht vorhanden. Daher sollte das Rad, bevor man es mit der Plane oder HĂŒlle abdeckt, an einem stabilen Gegenstand angeschlossen werden.

Eine weitere Alternative ist die Zeltkonstruktion, die ein wenig an ein TomatengewĂ€chshĂ€us fĂŒr den Garten erinnert. Der Vorteil solcher Zelte ist der Rahmen, der dem Ganzen eine feste Struktur gibt.
Das Fahrrad kann hier, wie in einer Fahrradbox, ganz bequem eingestellt werden, da die Vorderseite des Zeltes mittels eines Reißverschlusses vollstĂ€ndig geöffnet werden kann. Die geöffnete Plane kann dann komplett nach oben gerollt oder geklappt werden.

Auch die Zelte bieten keinerlei Schutz vor Diebstahl. Auch hier empfehlen wir, die RĂ€der separat mit mindestens einem Schloss zu sichern. Die Zelte schĂŒtzen lediglich vor NĂ€sse. Zudem sind die Zeltkonstruktionen enorm anfĂ€llig fĂŒr starke Winde, da sie kaum Eigengewicht haben und eine verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig große AngriffsflĂ€che bieten.

http://www.adfc.de/verkehr–recht/radverkehr-gestalten/fahrradparken/fahrradparken-uebersichtsseite

https://www.fahrradgarage-fahrradbox.de/fahrradgarage-metall/

https://www.fahrradgarage-fahrradbox.de/fahrradgarage-holz/

https://www.fahrradgarage-fahrradbox.de/fahrradgarage-kunststoff/

http://fahrradbox-fahrradgarage.de/fahrradgarage-selber-bauen-anleitung.html

https://www.biohort.com/shop/de/produkte/storemax.html

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (2.652 Bewertungen. Durchschnitt: 4,72 von 5)
Loading...