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Kettenschloss Test 2018 • Die 0 besten Kettenschlösser im Vergleich

Bei einem Kettenschloss handelt es sich um ein Fahrradschloss mit flexiblen Gliedern. Die Kettenschlösser aus dem Test sind in verschiedenen Größenordnungen und Kategorien erhältlich. So kann man für den individuellen Sicherheitsanspruch jeweils das geeignete Modell auswählen. Neben der Unterscheidung durch die Länge lassen sich die Kettenschlösser durch ihren Schlossmechanismus klassifizieren. Dabei handelt es sich entweder um einen Schließzylinder, der teilweise in Form eines Vorhängeschlosses aufgebaut ist, oder um ein Zahlenschloss.

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Was sind Kettenschlösser?

Was sind Kettenschlösser Tests?Kettenschlösser sind massive und zugleich flexible Fahrradschlösser, die in diversen Längen und Gewichtsklassen zur Verfügung stehen. Ihren Namen tragen diese Kettenschlösser, da sie aus stabilen Kettengliedern bestehen, die fest miteinander verbunden sind. Durch diese Bauart lassen sich die Kettenschlösser nach Bedarf zurechtziehen und verdrehen. Die Kette wird durch einen Schließzylinder gesichert. Als besonders hochwertig gelten dabei die Zylinder mit Drehscheibentechnik. Auch die Robustheit der gehärteten Kette aus Stahl erhöht die Sicherheit. Typischerweise sind die Kettenschlösser Testsieger mit einer ummantelten Kette ausgestattet. Diese erhöht einerseits die Widerstandsfähigkeit und schont andererseits das Fahrrad selbst.

Wie funktionieren Kettenschlösser?

Wie funktionieren Kettenschlösser Tests?Die Kettenschlösser sind ein flexibel nutzbarer Sicherungsmechanismus. Durch die Beweglichkeit der Kette lässt sich dieses Schloss nach Bedarf um die verschiedenen Bauteile des Fahrrads und ein festes Element legen und abschließen. Damit funktionieren die Kettenschlösser als ideale Fahrradschlösser, ob man sein Zweirad an einem speziellen Fahrradständer anschließt oder an einem Laternenmast. Abgeschlossen wird das Kettenschloss am besten mit einem Schlüssel. Es gibt jedoch auch Kettenschlösser im Test, die über ein Zahlenschloss verfügen. Diese Zahlenschlösser sind allerdings nicht so sicher wie die Modelle mit Schließzylinder.

Die Schlüssel der Zylinderschlösser sind mit einer Codierung versehen, die sich aus den Einkerbungen und der präzisen Form des Schlüsselbarts zusammensetzt. Im Inneren des Schließzylinders wird die Codierung ertastet. Erst bei der exakten Übereinstimmung zwischen Schlüsselprofil und Schließzylinder-Profil kann man den Schlüssel herumdrehen. Ergänzend kommen die Stifte des Zylinders hinzu, die als weiterer Sicherheitscheck dienen und in diesem Sinne die genaue Position überprüfen.

Wer sein Fahrrad mit einem Kettenschloss sichert, der hat das schnell erledigt. Oft handelt es sich um Kettenschlösser, die beim Verschließen lediglich einrasten müssen. Es ist also nicht nötig, extra den Schlüssel hervorzuholen, um das Schloss abzuschließen. Der Plug-in Verschluss sichert das Schloss ohne Zuhilfenahme des Schlüssels. Diesen braucht man lediglich zum Aufschließen der Kettenschlösser.

Auch beim kurzen Abstellen vor einem Geschäft sollte man nicht auf das Anschließen verzichten, sonst haben es Fahrraddiebe leicht und die Versicherung kann sich weigern, den Verlust des Fahrrads zu decken.

Einmal um das Rad herumlegen oder durch die Speichen hindurch fädeln, das Schloss einrasten lassen, und schon erfüllt das Kettenschloss seine Sicherungsfunktion.

Zum Aufschließen verwendet man je nach Ausführung des Schlosses den passenden Schlüssel oder das Zahlenschloss.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Vorteile & Anwendungsbereiche aus einem Kettenschloss Test: Die Kettenschlösser sind lang genug, um sie je nach Bedarf um das Stürzrohr des Sattels oder durch die Speichen der Reifen zu führen und anschließend um eine feste Verankerung zu legen. Ob man den Verschluss mit dem Schlüssel oder einem Zahlenschloss sichert, für die Langfinger wird es auf jeden Fall schwierig, das Fahrrad zu stehlen. Der Vorteil bei den Kettenschlössern aus dem Test zeigt sich in ihrer simplen Handhabung. Mit der richtigen Zahlenkombination oder dem passenden Schlüssel dauert das Öffnen nur Sekunden. So bedeutet das Abschließen für die Fahrradbesitzer nur einen geringen Aufwand und sorgt trotzdem für eine hohe Sicherheit.

Gerade bei einem teuren Fahrrad sollte man auf ein solides Schloss nicht verzichten. Oft steigen die Ansprüche an die Kettenschlösser mit einem hochpreisigen Zweirad. Für die Fahrraddiebe verschlechtern sich damit die Chancen. Um die Testsieger der Kettenschlösser zu knacken, braucht man viel Kraftaufwand und auch Zeit. Zudem verursacht das Aufbrechen solcher Schlösser auch einen gewissen Lärm, sodass die Diebe oft Abstand von ihrem Vorhaben nehmen, auch wenn das exklusive Fahrrad für sie eine große Verführung darstellt. So haben die Kettenschlösser gewissermaßen eine abschreckende Wirkung.

Der gute Diebstahlschutz ist somit der größte Vorteil bei einem Kettenschloss. Man sollte allerdings daran denken, dass auch die besten Kettenschlösser aus dem Test 2018 nur dann sinnvoll sind, wenn man sie an einem verankerten Gegenstand anschließt. Wenn sich das Fahrrad über die Stange heben lässt, an die es angeschlossen wurde, oder wenn die vorhandene Halterung lose ist, fehlt die nötige Sicherheit.

Wo man auch unterwegs ist, das Kettenschloss lässt sich mit zwei Handgriffen um eine Verankerung schlingen und einrasten. Ob man sein Fahrrad vor dem Supermarkt abstellt, an der Bushaltestelle oder mitten in der City, das Anschließen geht den Benutzern schnell in Fleisch und Blut über. Man sollte es sich auch bei den nur kurzen Aufenthalten angewöhnen, damit das Zweirad in jeder Situation vor Diebstahl sicher ist. Es empfiehlt sich, dabei nicht nur die Räder zu blockieren, sondern das komplette Fahrrad an einem festen Objekt zu sichern.

Mit dieser Vorgehensweise sinkt das Risiko, dass das Zweirad entwendet wird, enorm. Außerdem erfüllt das stabile, moderne Kettenschloss die Anforderungen der Diebstahlversicherung. Falls das Rad unter erheblichem Aufwand trotzdem gestohlen wird, hat man bei seiner Versicherung Anspruch auf einen Ersatz des Fahrrads. Das ist vor allem dann wichtig, wenn das Fahrrad relativ teuer war.

Übrigens können die Kettenschlösser aus dem Test 2018 auch für einige andere Bereiche eingesetzt werden. Ihre Hauptfunktion besteht darin, Fahrräder zu sichern, doch sie eignen sich auch zum Verschließen von großen Toren. Manchmal sieht man, dass die Ketten um die Metallstreben eines Gartentors gelegt werden, um das Eintreten von fremden Personen zu verhindern. Auch hier zeigen die Kettenschlösser ihre beständige Qualität.

Zum Abschließen von Gartenhütten und Türen eignen sie sich allerdings weniger, da die Ketten ein robustes Element zum Fixieren brauchen, um das man sie herumlegen kann.

Welche Arten von Kettenschlössern gibt es?

Welche Arten von Kettenschlössern gibt es in einem Test?Bei einem Kettenschloss handelt es sich um ein Fahrradschloss mit flexiblen Gliedern. Die Kettenschlösser aus dem Test sind in verschiedenen Größenordnungen und Kategorien erhältlich. So kann man für den individuellen Sicherheitsanspruch jeweils das geeignete Modell auswählen. Neben der Unterscheidung durch die Länge lassen sich die Kettenschlösser durch ihren Schlossmechanismus klassifizieren. Dabei handelt es sich entweder um einen Schließzylinder, der teilweise in Form eines Vorhängeschlosses aufgebaut ist, oder um ein Zahlenschloss.

Die klassischen Kettenschlösser sind mit einem Schließzylinder versehen. Dieser wird durch den dazugehörigen Schlüssel ab- und aufgeschlossen. Die aktuellen Schließzylinder überzeugen durch ihre Stabilität, die auch den Manipulationsversuchen von Langfingern standhält. Allerdings benötigen diese Schließzylinder eine gewisse Pflege, um einwandfrei zu funktionieren und beim Schließen keine Schwächen zu zeigen.

Das Verschließen über einen Zahlencode ist vor allem deshalb beliebt, weil man hier keinen Schlüssel benötigt. Allerdings ist die Schließart durch den Code weniger sicher als der Schließzylinder. Erfahrene Diebe wissen, wie sie ein solches Zahlenschloss ohne zu viel Zeitverlust knacken können. Daher bewerten viele Versicherungen ein Code-Schloss als nicht ausreichende Diebstahlsicherung. Aus diesem Grund sollte man die Zahlenschlösser lediglich für Fahrräder benutzen, die nicht so viel wert sind. Je mehr Zahlen der Code hat, desto schwieriger wird es für die potenziellen Fahrraddiebe. Bei den meisten Zahlenschlössern gibt es deshalb mindestens vier Zahlen, und einige haben sogar einen fünf- oder sechsstelligen Zahlencode.

Noch relativ neu sind Kettenschlösser mit einer Verriegelung über eine Smartphone-App. Durch diesen Schließmechanismus über Funktechnik erspart man sich den Schlüssel und auch das Einstellen eines Zahlencodes. Das Schloss ist schwieriger zu manipulieren, allerdings kann es zu Problemen kommen, wenn die App einmal versagt oder wenn der Akku des Smartphones leer ist. Eine andere Möglichkeit, dieses Funk-Schloss zu öffnen, besteht nicht.

Abgesehen von den Standard-Kettenschlössern für Fahrräder stehen auch etwas kleinere und pfiffig designte Kinder-Fahrradschlösser zur Verfügung. Diese Kettenschlösser werden durch bunte Farben und manchmal auch lustige Motive gekennzeichnet. Zudem sind die Schlösser für Kinderfahrräder relativ leicht.

Des Weiteren gibt es spezielle Kettenschlösser, die für die Kombination mit dem am Rad verbauten Ringschloss entwickelt wurden. Hier ist kein eigener Schließzylinder vorhanden, denn ein solches Kettenschloss wird gleichzeitig mit dem Absperren des Ringschlosses gesichert. Es dient als Ergänzung des Abschließens und erlaubt es, das Fahrrad an einem verankerten Gegenstand anzuschließen.

Die Art der Ummantelung kann ebenfalls die Unterschiede zwischen den Typen aufzeigen. Bei vielen Kettenschlössern besteht diese Ummantelung aus Kunststoff oder Gummi. Diese beiden Materialien erweisen sich als sehr robust und unanfällig gegen Witterungseinflüsse und andere Belastungen. Inzwischen bieten die Hersteller immer häufiger Kettenschlösser mit Textil-Ummantelung an. Dabei handelt es sich beispielsweise um Nylon, das extrem leicht ist und sich trotzdem durch eine hohe Strapazierfähigkeit auszeichnet.

Die hier zusammengestellten Vorteile beziehen sich auf die klassischen Kettenschlösser:

  • Gute Flexibilität der Gliederkette,
  • optimale Diebstahlsicherung für das Fahrrad,
  • praktisch und schnell zu öffnen und zu schließen,
  • unanfällig für Rost,
  • problemlos zu transportieren.

Die Nachteile der Kettenschlösser:

  • Höheres Gewicht als andere Fahrradschlösser,
  • abhängig von der Qualität relativ teuer.

So werden die Kettenschlösser getestet

So werden die Kettenschlösser getestetDie Testsieger der Kettenschlösser sind eine sichere Entscheidung, allerdings sollte das ausgewählte Schloss auch zum Fahrrad passen. Dabei geht es einerseits um die Sicherheitskategorie, andererseits um den Komfort bei der Handhabung. Schließlich sollte das Kettenschloss gut zu bedienen sein, damit man sein Fahrrad auch tatsächlich immer anschließt. Zudem sind die Haltbarkeit und die Unanfälligkeit gegen Rost zu beachten. Denn auch beim häufigen Einsatz dürfen die Kettenschlösser keine Schwächen zeigen, auch wenn das Fahrrad öfters draußen steht und sie viel Feuchtigkeit aushalten müssen.

Der Sicherheitsgrad

Die Sicherheitsstufe sagt etwas über die Widerstandsfähigkeit der Kettenschlösser aus. Durch die Kennzeichnung der Schlösser erfährt man, wie sicher die verschiedenen Modelle sind. Allerdings haben die Hersteller ihre eigenen Einstufungsklassen, darum sollte man sich an den Klassifizierungen der unabhängigen Stellen orientieren. Das können beispielsweise die Zertifikate vom ADFS sein. Auch das VdS-Siegel gibt Aufschluss über den Sicherheitsgrad der Kettenschlösser aus dem Test 2018.

Die Stahlqualität

Im Optimalfall bestehen die Kettenglieder aus durchgängig gehärtetem Stahl, der eine hohe Strapazierfähigkeit hat. Auch die Bauform der Glieder sagt etwas über die Widerstandskraft aus. Wenn die Kettenglieder mindestens 1 cm dick sind, sollte die Sicherheit ausreichen. Ein herkömmlicher Bolzenschneider hat bei dieser Größe oft schon Schwierigkeiten und hilft den Dieben nicht weiter.

Die Länge

Die Länge vom Kettenschloss sollte ausreichen, um das Fahrrad leicht an einer verankerten Halterung oder an anderen festen Gegenständen anzuketten. Wenn man sein Zweirad hin und wieder an einem Baum festmachen möchte, sollte das Schloss eine Mindestlänge von 80 oder 90 cm haben. Für Kinderfahrräder reichen hingegen kürzere Kettenschlösser von beispielsweise 50 cm Länge aus.

Die Ummantelung

Durch die Ummantelung bieten die Kettenschlösser einen gewissen Schutz für den Fahrradrahmen. Ohne eine Umhüllung könnte es bald Kratzspuren am Fahrrad geben, die womöglich zu den ersten Roststellen führen. Gerade weil Kettenschlösser relativ schwer sind, sollte man daher die Ummantelung prüfen. Gummi, Kunststoff und auch Textilfasern sorgen dafür, dass das Fahrrad selbst keine Spuren davonträgt, wenn man das Kettenschloss täglich verwendet. Durch die Ummantelung werden außerdem die Kettenglieder vor Verschleiß geschützt. Abhängig von der Art der Umhüllung kann das Schloss selbst etwas weniger flexibel werden. Nylon oder andere Synthetikfasern bieten die größte Flexibilität, dafür sind Gummi- und Kunststoffummantelungen robuster.

Der Schutz vom Schließmechanismus

Der Schließmechanismus wird bei einigen Kettenschlössern durch einen speziellen Schutz gegen Aufbohren und Picken gesichert. Auch unter dem Einsatz eines Kältesprays könnte das Schließsystem leiden. Daher lohnt es sich, den Schutzmechanismus des Schlosses zu prüfen. Wenn dieser Aufbohrschutz nicht vorhanden ist, steigt das Risiko, dass die Diebe mit speziellen Geräten Erfolg beim Knacken des Schlosses haben. Gleichzeitig wird das Schloss anfälliger gegen die Einflüsse des Wetters.

Gerade wenn man sein angeschlossenes Fahrrad längere Zeit stehen lässt, darf ein solcher Schutz nicht fehlen.

Worauf muss ich beim Kauf von Kettenschlössern achten?

Worauf muss ich beim Kauf von Kettenschlösser Testsiegern achten?Wer sich bei den Kettenschlössern umsieht, der wird feststellen, dass nicht alle Ausführungen die Widerstandsfähigkeit von gehärtetem Stahl haben. Hier ist ein genauer Blick auf die Materialqualität unverzichtbar. Manchmal bestehen zwar die Kettenglieder aus dem gehärteten Metall, doch die Verbindung zum Schloss ist nur aus normalem Stahl gefertigt. Eine solche Schwachstelle senkt die Sicherheit der Kettenschlösser.

Im Optimalfall hat die Kette aus gehärtetem Stahl eine dämpfende Ummantelung, die ein weiteres Zeichen für die Sicherheit ist. Noch wichtiger ist jedoch die Art des Schließzylinders. Dieses Bauteil ist das wichtigste Sicherheitselement der Kettenschlösser. Der Schließzylinder lässt sich ausschließlich mit dem passenden Schlüssel öffnen.

Abhängig vom Wert des Fahrrads kann auch ein Kettenschloss mit Zahlencode in die nähere Auswahl kommen. Allerdings sollte man sich bewusst machen, dass diese Modelle eine geringere Sicherheitsstufe haben als die Kettenschlösser mit Schließzylinder.

Die Länge der Kettenschlösser richtet sich danach, wie und wo man sein Zweirad üblicherweise anschließt. Für viele unterschiedliche Parksituationen eignen sich die Schlösser mit 80 bis 100 cm Länge, die sogar um einen Baum herum gelegt werden können.

Wenn jedoch an den Stellen, wo man üblicherweise sein Fahrrad abstellt, feste Fahrradständer zum Anschließen bereitstehen, reichen auch etwas kürzere Kettenschlösser von beispielsweise 60 cm Länge aus.

Kurzinformation zu führenden 7 Herstellern

Die Kettenschlösser aus dem Test stammen von verschiedenen Sicherheitsexperten. Im Folgenden werden einige der wichtigsten Hersteller aufgeführt. In der Branche gibt es noch einige weitere große Unternehmen, daher sollen die hier aufgeführten Markennamen lediglich als Beispiel dienen.

  • ABUS
  • Kryptonite
  • Trelock
  • Axa
  • Fischer
  • Burg-Wächter
  • I LOCK IT

Das traditionsreiche Unternehmen ABUS ist der deutsche Marktführer im Bereich der Sicherheitstechnologie. Das zeigt sich nicht nur bei den widerstandsfähigen Kettenschlössern für Fahrräder, sondern auch bei den anderen Schließsystemen des Herstellers. Mit seinen hohen Sicherheitsstandards hat ABUS auch auf dem internationalen Markt einen großen Bekanntheitsgrad, ob es um Fahrradschlösser geht oder um Schlösser für Häuser und Gewerbebetriebe.

Kryptonite ist ein US-amerikanisches Unternehmen, das diverse Kettenschlösser sowie andere Arten von Fahrradschlössern im Programm hat. Typischerweise werden hier die Kettenschlösser mit Mini-Versionen der bewährten Bügelschlösser kombiniert. Mit ihrer guten Sicherheitskategorie reihen sich diese Kettenschlösser bei den Testsiegern ein, dafür ist der Preis etwas höher.
Trelock ist eine deutsche Firma, die sich als Sicherheitsexperte etabliert hat. Auch hier steht ein umfassendes Angebot an Kettenschlössern und anderen Schließsystemen zur Auswahl. Nicht nur der ADFC, auch andere Radfahrer greifen gerne zu den Produkten von Trelock, um ihre Zweiräder zu sichern.
Axa beschäftigt sich schon seit den 1920er Jahren mit Schließsystemen für Fahrräder. Das erste Produkt dieser Art war ein Ringschloss, später folgten weitere Innovationen, die die Sicherheit der Fahrräder erhöhen sollten. Schon seit der Firmengründung von Axa Stenman Industries im Jahr 1902 beschäftigt sich das Unternehmen auch mit anderen Sicherheitskomponenten für Türen und Fenster. Die Kettenschlösser fürs Fahrrad nehmen somit nur einen Teil des Sortiments ein.
Zu den bekannten Herstellern von Fahrradschlössern gehört das Unternehmen Fischer. Bei den Testsiegern der Kettenschlösser ist beispielsweise das Bügelschloss Safe 85851 von Fischer zu finden. Auch einige andere Modelle des renommierten Unternehmens überzeugen durch ihre Widerstandskraft und eine entsprechend hohe Sicherheitsstufe.
Burg-Wächter bietet eine umfassende Produktpalette von Fahrradschlössern an. Die Kettenschlösser von Burg-Wächter punkten mit einer optimalen Robustheit. Auch die Seilschlösser der beliebten Marke überzeugen die Fahrrad-Freunde. Ob man zum Schließzylinder oder zum Zahlencode tendiert, bei Burg-Wächter stehen beide Möglichkeiten zur Verfügung. Auch für Motorroller und Motorräder gibt es hier zuverlässige Kettenschlösser.
Die Marke I LOCK IT wird von der haveltec GmbH präsentiert. Es handelt sich um ein noch junges Unternehmen, das mit seinen innovativen I LOCK IT Fahrradschloss im Jahr 2015 seinen ersten durchschlagenden Erfolg hatte. Die Plattform Kickstarter zeichnete diese Entwicklung als eins der erfolgreichsten Fahrradschloss-Produkte in Deutschland aus.

 

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meine Kettenschlösser am besten?

Wo kaufe ich meine Kettenschlösser Testsieger am besten?Kettenschlösser kann man in der Fahrradhandlung beim Zubehör kaufen, im großen Verbrauchermarkt und teilweise auch in einem Baumarkt. Hin und wieder gibt es in den Supermärkten Aktionsangebote, bei denen die Kettenschlösser besonders preiswert sind. Bei solchen günstigen Preisen ist es allerdings wichtig, den Hersteller zu prüfen und einen genauen Blick auf die Qualität zu werfen.

Der Kauf im Internet erfordert im Vergleich zum Stöbern in den Geschäften viel weniger Zeitaufwand und ist deshalb sehr beliebt. Wenn man zuhause sitzt und online recherchiert, ist man auch oft eher bereit, sich die Beschreibungen genau durchzulesen. Man muss sich nicht nach der Ladenschlusszeit richten, sondern hat genügend Ruhe, um sich zu entscheiden. Dabei helfen die Bewertungen anderer Kunden und die Tests der Kettenschlösser. In den Online-Ratgebern und Tests erfährt man außerdem einige Details zur richtigen Anwendung der Fahrradschlösser.

Bei der Internet-Suche in einem Online-Shop oder über die Preisvergleichsseite spart man also viel Zeit und oft auch Geld. Das liegt daran, dass man auf einen Blick sieht, wo das gewünschte Fahrradschloss besonders preiswert ist. Die Bestellung selbst ist mit einigen Klicks und Eingaben fertig, sodass man oft nur noch zwei bis vier Tage warten muss, bis das Kettenschloss eintrifft. Wie lange die Lieferzeit schätzungsweise dauert, zeigen die Online-Händler schon vor dem Kauf an.

Die einfache Bezahlweise und die anderen Vorteile der Internet-Bestellung sind wichtige Pluspunkte, von denen inzwischen immer mehr Käufer profitieren.

Wissenswertes & Ratgeber

Vom klassischen Kettenschloss bis zum innovativen Modell, es gibt viele wissenswerte Dinge über diese Fahrradschlösser zu erfahren. Wenn man Schwierigkeiten bei der Auswahl eines Kettenschlosses hat, sollte man sich über die verschiedenen Bauformen und auch über die Sicherheit des Schließsystems informieren. Dieser Ratgeber und Test der Kettenschlösser liefert nützliche Tipps, worauf es bei diesen Fahrradschlössern ankommt. Doch als Laie weiß man oft nicht, wie man den Tricks der Diebe etwas entgegensetzen kann. Teilweise gehen die Langfinger mit roher Gewalt daran, andere greifen zu Spezialwerkzeug, um die Schließzylinder zu öffnen. Wer sich jedoch für einen Testsieger der Kettenschlösser entschieden hat, bei dem sollte ein solcher Aufbruchversuch scheitern. Die Top-Ausführungen dieser Fahrradschlösser sind nicht nur mit gehärteten Elementen ausgestattet, sondern auch mit einem speziellen Schutz, der das Aufbohren und Herausziehen des Schließzylinders vermeidet.

Die Geschichte der Kettenschlösser

Erfindung der KettenschlösserFahrradschlösser gibt es seit dem frühen 20. Jahrhundert, als die frühen Fahrräder immer mehr Neider auf den Plan riefen. Die Besitzer wünschten sich eine Sicherung ihrer Zweiräder. Die Hersteller erkannten den Bedarf und suchten nach praktischen und sicheren Lösungen. So kamen sie darauf, eine Stahlkette zum Anschließen der Fahrräder zu entwickeln. Damit konnten nicht nur Zweiräder angeschlossen werden. Teilweise wurden diese Ketten mit Schlosskörper auch zum Sichern von Toren und anderen Dingen eingesetzt.

Im Verlauf des 20. Jahrhunderts veränderten sich die Kettenschlösser und passten sich an die sich steigernden Wünsche der Verbraucher an. Einerseits wünschten sich die Radfahrer leichtere Schlösser, die besser zu transportieren waren. Andererseits sollten die Kettenglieder möglichst unzerstörbar sein. Denn auch die Fahrraddiebe richteten sich auf die Sicherheitssysteme ein und gingen mit schwerem Gerät daran, die Kettenschlösser aufzubrechen.

Bald kam man darauf, die Kettenschlösser mit einer Ummantelung zu versehen. Diese schützte einerseits die Kettenglieder vor Rost, andererseits sollte sie dafür sorgen, dass das Schloss keine Spuren am Fahrradrahmen hinterließ. Diese Ummantelung wurde mit der Zeit verfeinert, ebenso wie die Kettenschlösser selbst. So gelang es den Produzenten, die Sicherheitsstufen zu erhöhen und zugleich das Gewicht der Fahrradschlösser zu senken. Außerdem wurden die Kettenglieder selbst noch etwas flexibler.

In den 1970er und 1980er Jahren waren Kettenschlösser mit Zahlencode sehr gefragt. Allerdings fanden die Diebe bald heraus, mit welchen Tricks man diese gut knacken konnte. So gingen die Radfahrer mit der Zeit dazu über, Kettenschlösser mit Schließmechanismus zu kaufen.

In den 1990er und 2000er Jahren wurden die Fahrräder immer teurer, ob es sich um sportliche Bikes handelte oder um komfortable City-Räder. Seit 2010 ist außerdem das Interesse an den E-Bikes gestiegen. Mit den wertvollen Fahrrädern kamen bessere Fahrradschlösser zum Einsatz. Wieder machten sich die Hersteller daran, ihre Produkte zu perfektionieren. So entstanden vielseitig einsetzbare Kettenschlösser, die sich durch höchste Sicherheitsstandards auszeichnen. Es gibt inzwischen eine genaue Kategorisierung der Fahrradschlösser, die es möglich macht, die Schließsysteme auf den Wert des Zweirads abzustimmen. Die modernen Kettenschlösser aus dem Vergleichstest sind gut gepanzert und lassen sich durch ihre spezielle Geometrie mit Sechskantketten kaum noch knacken. Die neuste Entwicklung mit einem Fahrradschloss, das über eine App bedient wird, erspart den Fahrradbesitzern den Schlüssel und ist ebenfalls sehr sicher. Teilweise wird dieser Mechanismus durch zusätzliche Funktionen ergänzt, die beispielsweise eine Ortung erlauben.

Zum Teil eignen sich die Kettenschlösser mit einer solchen Software auch für Bike-Sharing.

Zahlen, Daten, Fakten rund um Kettenschlösser

10 Tipps zur Pflege aus einem Kettenschloss Test: Die Kettenschlösser von heute bestehen oft nicht aus den typischen ovalen oder runden Gliedern, sondern aus Sechskant-Elementen. Diese spezielle Schrägung macht es den Dieben mit dem Aufbrechen besonders schwer. Zudem lohnt sich ein Blick auf den Durchmesser dieser Kettenglieder. Je größer die Glieder sind, desto widerstandsfähiger reagieren sie auf die aggressiven Versuche der Fahrraddiebe. Diese geben schnell auf, wenn sie bemerken, dass sie keinen Erfolg haben.

Die Qualitätsprüfung der Kettenschlösser aus dem Test beginnt mit dem Blick auf das Gütesiegel. Abhängig von ihrer Herkunft haben die Fahrradschlösser ein spezielles Zertifikat, das die Sicherheit eindeutig kennzeichnet. Letztendlich soll das Niveau des Diebstahlschutzes möglichst hoch sein. Die Einteilung in mehrere Sicherheitsstufen ist oft herstellerspezifisch, daher lässt sich nicht immer auf Anhieb sagen, wie zuverlässig das Kettenschloss tatsächlich ist. Die Sicherheitsstufen zeigen an, für welche Umgebung und auch für welche Zweiräder die Kettenschlösser empfohlen werden. Einige kommen eher für den Einsatz im städtischen Raum und für die Sicherung von normalen Fahrrädern infrage, während andere auch für E-Bikes, Roller oder Motorräder eingesetzt werden können.

Die Qualität der Bauform orientiert sich an den aktuellen Normen. Der entsprechende Standard kann wichtig sein, wenn der Schließzylinder ausgetauscht werden muss. Unter anderem geht es dabei um die Normierungen DIN EN 1303 sowie DIN 18252. Diese Kennzeichnungen beziehen sich auf die Abmessungen des Zylinders. Zu den üblichen Bauformen der Fahrradschlösser gehören Ovalzylinder, Rundzylinder und Profilzylinder. Für die Benutzer gibt es bei diesen Formen der Schließzylinder kaum einen Unterschied, da sie auf die gleiche Art funktionieren. Wichtiger ist der Manipulationsschutz bei den Fahrradschlössern. Im Optimalfall hat das Kettenschloss einen zusätzlichen Schutz gegen Schläge, Herausziehen und Aufbohren. Dieses Extra ist jedoch nicht bei allen Kettenschlössern vorhanden.

Darum sollte man vor der Kaufentscheidung vor allem den Schließmechanismus und seinen Aufbruchschutz kontrollieren, denn wenn die Kette äußerst stabil ist, setzen die Fahrraddiebe am Schloss an.

Kettenschlösser in 4 Schritten richtig anbringen

Damit das eigene Fahrrad nicht entwendet wird, muss man es gut abschließen. Hier kommen die Kettenschlösser aus dem Test 2018 zum Einsatz. Selbst wenn man das Rad nur kurz abstellt, sollte man nicht versäumen, es anzuschließen. Mit dem Kettenschloss bindet man es sozusagen fest, was sicherer ist, als wenn man nur ein Ringschloss anbringt, das lediglich das Wegrollen verhindert aber nicht das Wegtragen. Die Kettenschlösser müssen dafür eine ausreichende Länge haben, sonst ist ein wenig Tüftelei nötig, bis man das Rad angeschlossen hat. Vor allem muss man eine geeignete Befestigungsmöglichkeit finden. Wenn man das Kettenschloss nur um die Räder und den Fahrradrahmen legt, besteht weiterhin die Gefahr, dass das Fahrrad geklaut wird. Die folgenden Schritte zeigen, wie man sein Bike schnell und sicher anschließt.

  • Schritt 1
  • Schritt 2
  • Schritt 3
  • Schritt 4

Bei Sporträdern ist es sinnvoll, das Fahrradschloss zunächst sicher am Rahmen zu verankern. Auch bei Trekking- und City-Bikes werden die Kettenschlösser oft an einem dafür vorbereiteten Halter festgemacht. So ist das Schloss stets einsatzbereit und klappert nicht hinten im Fahrradkorb herum. Die Befestigung selbst wird einfach am Fahrrad festgeschraubt. Auch das Kettenschloss lässt sich hier verschrauben, sodass es sicher fixiert ist.

Grundsätzlich wird empfohlen, sowohl das Laufrad als auch den Rahmen anzuschließen. Zu diesem Zweck führt man das Kettenschloss durch diese Elemente hindurch. Die Sattelstange ist ungeeignet zum Anschließen, denn ein Dieb könnte sie einfach abschrauben. Zum Anschließen braucht man einen fest stehenden, verankerten Gegenstand. Das kann ein in den Boden eingelassener Fahrradständer sein oder auch ein fest verwurzelter Baum.

Am Fahrrad sollte man das Kettenschloss an einer möglichst hohen Stelle anbringen. So gibt man dem Dieb keine Chance, sein Werkzeug am Boden anzusetzen. Das Hebeln, das zum Aufbrechen nötig wäre, fällt entsprechend schwerer. Außerdem ist es empfehlenswert, das Kettenschloss durch schmale Stellen zu fädeln. Auch damit erschwert man es den Kriminellen, an einer geeigneten Stelle anzusetzen, um das Schloss aufzubekommen.
Wenn man sich unsicher fühlt, weil man die Gegend nicht kennt oder weil einem das Fahrrad viel wert ist, sollte man ein zweites Fahrradschloss einsetzen. Am effektivsten ist ein anderer Schlosstyp. Schon der Blick auf das doppelt abgeschlossene Zweirad hält die potenziellen Langfinger von ihren Aufbruchversuchen ab.

 

10 Tipps zur Pflege

Die Kettenschlösser müssen der Witterung standhalten und bekommen viel Schmutz ab. Von unten werden sie mit Schlamm bespritzt, von oben mit Regen oder Schnee. Auch wenn es sich um ein Schloss handelt, das nicht am Fahrrad fixiert wird, sind einige Strapazen auszuhalten. Beim Transport in der Fahrradtasche oder im Rucksack kann das Kettenschloss ebenfalls leiden. Hier sind es andere Schmutzpartikel, beispielsweise Textilfasern, die möglicherweise in den Schließmechanismus eindringen. Die nachstehenden Hinweise zeigen, welche Möglichkeiten man bei der Reinigung und Pflege der Kettenschlösser hat.

  • Tipp 1
  • Tipp 2
  • Tipp 3
  • Tipp 4
  • Tipp 5
  • Tipp 6
  • Tipp 7
  • Tipp 8
  • Tipp 9
  • Tipp 10
Wenn der Schlüssel im Schließzylinder klemmt und sich nicht richtig drehen lässt, kann man das Schloss vorsichtig öffnen und mit Waschbenzin reinigen. Auch ein anderes Mittel zum Fettlösen hilft dabei, den Schließzylinder, das gesamte Schloss sowie den Schlüssel zu reinigen. Die abschließende Behandlung mit einem Kriechöl macht das Schloss wieder leichtgängig.
In den Empfehlungen des Herstellers findet man die Tipps, welches Spezialöl sich zum Einfetten des Schließzylinders eignet. Häufig handelt es sich dabei um ein Pflegespray. Gegebenenfalls kann man ein Nähmaschinenöl oder ein anderes Synthetiköl mit den geeigneten Qualitätsmerkmalen verwenden. Zumindest einmal im Jahr ist eine solche Behandlung des Schließzylinders nötig. Dadurch lassen sich Rückstände vom Abrieb und Schmutzpartikel entfernen, zudem kann man auf diese Weise eine Vereisung vermeiden.
Das Einölen des Schlosses sorgt auch für einen gewissen Rostschutz. Auch wenn viele Kettenschlösser aus dem Test einen guten Korrosionsschutz haben, sollte man das Ölen nicht vernachlässigen.
Wenn das Schloss schwergängig wird, greifen viele Verbraucher instinktiv zu Wasser, um die Verschmutzungen herauszuspülen. Das funktioniert zwar im ersten Moment, doch das Wasser kann den Schmutz auch noch tiefer in den Schließmechanismus eindringen lassen. Außerdem besteht das Risiko, dass sich im Inneren Rost bildet. Auf den Einsatz von Wasser sollte man bei der Reinigung des Fahrradschlosses also besser verzichten.
Eventuell kann man Wasser mit Spülmittel mischen, um die Rückstände vom Fett und die Schmutzpartikel gezielt aufzulösen und zu beseitigen. Hier sollte man jedoch aufpassen, denn auch mit Spülmittel erhöht sich die Gefahr von Rost.
Speiseöl ist keine gute Lösung zum Einfetten und sollte deshalb nur im Notfall verwendet werden. Grundsätzlich eignet es sich zwar zum Schmieren des Schließzylinders, aber es zieht auch Schmutz und Staub an, sodass das Schloss bald wieder verstopft und schwergängiger wird als je zuvor.
Um ein Fahrradschloss einzufetten, eignet sich Graphitspray. Es funktioniert als trockene Schmierung und zieht keinen Schmutz an. Der Einsatz von Graphitspray hat somit keine Nachteile.
Ein Silikonspray kann ebenfalls dafür eingesetzt werden, um das Fahrradschloss wieder leichtgängiger zu machen. Als Schmierung eignet es sich jedoch weniger gut als Graphitspray, da Silikonspray schmutzbindende Eigenschaften hat.
Wenn der Schlüssel im Schließmechanismus des Kettenschlosses stecken bleibt und abbricht, braucht man ein paar Utensilien, um das Problem zu lösen. Mit einer spitzen Pinzette, einer feinen Zange oder einem dünnen Metallsägeblatt lässt sich der Rest vom Schlüssel herausholen. Hierfür hält man den Schließzylinder mit der Öffnung nach unten und schlägt auf seine Rückseite. Mit der Pinzette oder den anderen Geräten hilft man etwas nach, bis sich der Schlüsselbart herausziehen lässt. Eventuell muss dafür ein kleiner Verschluss vorne am Schließzylinder blockiert werden, damit er nicht im Weg ist. Gegebenenfalls verwendet man noch etwas Öl- oder Graphitspray, um das Vorderteil des Schlüssels zu lockern.
Ein eingefrorenes Kettenschloss lässt sich mithilfe eines Enteisungssprays wieder öffnen. Auch warmes (nicht heißes) Wasser oder ein Föhn hilft beim Erwärmen des Schließsystems. Um dem Einfrieren vorzubeugen, verwendet man ein zuverlässiges Schmiermittel wie Graphitspray.

 

Nützliches Zubehör

Kettenschlösser Test: Nützliches ZubehörAls Zubehör für die Kettenschlösser bietet sich eventuell ein Zweitschloss an. Dabei kann es sich um ein Bügelschloss, ein Kabelschloss oder ein Faltschloss handeln. Die Sicherheitsexperten raten oft dazu, zwei verschiedene Bauarten miteinander zu kombinieren.

Für die Montage eines Kettenschlosses aus dem Test 2018 gibt es außerdem spezielle Halterungen. Diese werden direkt am Fahrrad befestigt und halten das Kettenschloss an seinem Platz. Je nach Bauart des Zweirads können die Halterungen auf runde Rohrquerschnitte oder an einen nicht runden Querschnitt angepasst werden. Dabei wird die Halterung entweder verschraubt oder über ein dehnbares Spannband fixiert. Zumeist wird die Befestigung an der Seite oder im Rahmendreieck durchgeführt.

Als Ergänzung eignen sich zusätzliche Halterungen für das Zweirad. Zusätzlich zu den Kettenschlössern aus dem Test kann man beispielsweise die Getränke in eine solche Halterung einsetzen. Abgesehen von der klassischen Getränkehalterungen stehen den Radfahrern auch spezielle Montageelemente für den Fahrradlenker und für andere Bauteile des Zweirads zur Verfügung.

Weiteres Zubehör für das Fahrrad sind Fahrradkorb und Fahrradtaschen für den Gepäckträger oder auch für den Einsatz vorne am Lenker. Zudem gibt es Schnalle für die Pedale und Halterungssysteme für Zusatzleuchten.

Für die Pflege der Kettenschlösser und auch des Fahrrads selbst braucht man ebenfalls das richtige Zubehör. Als Schmiermittel kommt entweder ein spezielles Fahrradöl infrage oder ein Graphitspray. Da die meisten Reparatur-, Wartungs- und Reinigungsarbeiten zuhause durchgeführt werden, kann man diese Kleinteile zuhause aufbewahren. Lediglich wenn man zu einer längeren Radtour aufbricht, ist es empfehlenswert, diese Utensilien in der Fahrradtasche zu verstauen. Hier sollte auch etwas Platz für den typischen Fahrradknochen oder für anderes Handwerkzeug sein.

Falls das Kettenschloss oder das Fahrrad selbst einen Defekt aufweist, benötigt man die passenden Reparaturteile. Von der Beleuchtung bis zum Ersatzschlüssel, bei den Herstellern der jeweiligen Produkte findet man alle nötigen Dinge. Auch Zusatzelemente wie ein GPS-Gerät oder ein Tachometer eignen sich zum Aufrüsten des Zweirads.

Wer ganz sportlich mit dem Fahrrad unterwegs ist, für den lohnt sich außerdem ein Trainingscomputer mit Pulsmessgerät.

Alternativen zum Kettenschloss

Alternativ zu den Kettenschlössern aus dem Vergleichstest bieten sich noch andere Arten von Fahrradschlössern an. Das einfache Ringschloss befindet sich direkt am Zweirad, ist jedoch nur eine minimale Sicherung. Es hindert die Diebe lediglich daran, das Fahrrad einfach wegzuschieben. Sicherer sind die Faltschlösser, die ähnlich wie die Kettenschlösser um das Rad und um einen fest stehenden Gegenstand gelegt werden.

Zu den Fahrradschlössern mit der höchsten Sicherheitsstufe gehören die Bügelschlösser. Diese sind zwar sperrig und haben ein recht schweres Gewicht, dafür bieten sie den Dieben keine Angriffsfläche. Der stabile Bügel widersetzt sich auch dem Einfluss von roher Gewalt. Beim Transport zeigt sich das Bügelschloss allerdings nicht so flexibel wie das Kettenschloss. Daher liegen die Kettenschlösser im Test 2018 auf den vorderen Rängen.

Weiterführende Links und Quellen

https://de.wikipedia.org/wiki/Fahrradschloss#Kettenschl%C3%B6sser

http://www.fahrradschloss-info.de/panzerkette.html

https://www.acv.de/tipps-infos/fahrrad/sicherheit/fahrradschloss-kaufberatung/

https://www.kurbelix.de/anleitungen/schloesser/schluessel-im-fahrradschloss-abgebrochen-was-tun

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