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Motorroller im Test auf ExpertenTesten
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Motorroller Test - fĂŒr das unkomplizierte Mobil-sein. - Vergleich der besten Motorroller 2019

Bei einem Motorroller handelt es sich um eine Sonderbauart von einem Motorrad. Der Roller wird im Vergleich zum klassischen Krad ohne Knieschluss gefahren. Zwischen Sattel und Lenker befindet sich ein freier Durchstieg und im Bereich des Knies ist weder ein Tank noch ein Motor angebracht. ExpertenTesten hat die besten Motorroller ermittelt und verglichen.

Motorroller Bestenliste 2019

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Motorroller im Test – die kleine Freiheit auf zwei RĂ€dern

Ähnlich wie das Motorrad steht der Motorroller fĂŒr ein ganz bestimmtes LebensgefĂŒhl. In den 1950er Jahren trugen die klassischen Modelle aus dem Hause Vespa oder die Lambretta weltweit dazu bei, das wendige Fahrzeug bekannt zu machen. Bei einem Motorroller handelt es sich, so definiert es ein großes Online-Lexikon, um eine Sonderbauart von einem Motorrad.

Der Roller wird im Vergleich zum klassischen Krad ohne Knieschluss gefahren. Zwischen Sattel und Lenker befindet sich ein freier Durchstieg und im Bereich des Knies ist weder ein Tank noch ein Motor angebracht. Ein Bodenbrett dient als Trittbrett und die Vorderfront besitzt eine Verkleidung, die vor den WitterungseinflĂŒssen und Verschmutzung schĂŒtzen soll.

Motorroller werden lĂ€ngst nicht nur in vielen verschiedenen Designs angeboten, auch die Motorisierung hat sich in den letzten Jahren stark verĂ€ndert. Neben den Modellen mit großem Hubraum bietet der Handel verstĂ€rkt kleine Varianten an, die mit einem herkömmlichen PKW-FĂŒhrerschein gefahren werden können. Sie besitzen einen Hubraum von 49 ccm. Des Weiteren wird zwischen Zwei- und Viertakt-Motoren und in jĂŒngster Zeit auch zwischen Elektrorollern unterschieden.

Zwei- oder Viertaktmotor – was ist besser?

Bei den Motorrollern stellt der Antrieb den grĂ¶ĂŸten Unterschied dar. Es gibt die ZweirĂ€der nicht nur in mehreren Leistungsstufen. Wer sich fĂŒr einen Motorroller kaufen möchte, muss sich also zwischen dem Zweitakt-Motor oder dem Viertakter entscheiden. Elektroantriebe zĂ€hlen 2019 noch zu den Exoten und sind auf den Straßen eher selten anzutreffen. Nachfolgend möchten wir die zwei Motorarten nĂ€her beleuchten.

Der Zweitakt-Motor im Test – Vor- und Nachteile

Motorroller Test – Motorroller GMX 450 SPORT rot mit dem GepĂ€cktrĂ€gerVergleicht man die beiden Aggregate direkt miteinander, fĂ€llt sofort der einfachere Aufbau des Zweitakters ins Auge. Er kommt ohne Ventile aus und benötigt auch keine Nockenwelle. Die Motorschmierung wird direkt ĂŒber den Treibstoff realisiert. In der Vergangenheit wurde dazu das notwendige Schmieröl direkt in den Sprittank gegeben. Aktuelle Modell besitzen dafĂŒr einen separaten Tank. Die einfacher Bauweise reduziert den Aufwand, der fĂŒr Wartungsarbeiten anfĂ€llt. Ein Ölwechsel zum Beispiel entfĂ€llt.

Einer der wesentlichen Vorteile des Zweitakters: Bei niedrigen Drehzahlen erbringt er höhere Leistungen. Das bringt eine bessere Beschleunigung mit sich. Das nutzbare Drehzahlband fÀllt ebenfalls breiter aus. Der Motor ist im Vergleich zum Viertakt-Bruder leichter und vibriert weniger. Auch bei der Herstellung kann das Aggregat mit niedrigeren Kosten punkten.

Die Vorteile

  • Der Zweitakter nimmt das Gas im Vergleich zum Viertakt-Motor deutlich spontaner an. Das bringt ein agileres und sportlicheres Fahrverhalten mit sich
  • Der Wartungsaufwand fĂ€llt durch ein einfachen Aufbau geringer und einfacher aus
  • Wer gerne bastelt oder seinen Motorroller tunen möchte, ist mit einem Zweitakter gut beraten

Wie alles im Leben gibt es auch beim Zweitakter entsprechende Nachteile. So macht sich der mitverbrannte Treibstoff durch einen sehr intensiven Geruch der Abgase bemerkbar. Die prinzipbedingte Bauart macht es notwendig, dass dem Treibstoff Motoröl beigefĂŒgt werden muss (Zweitaktgemisch). Die Hersteller der Roller begegneten dieser Thematik Ende der 1980er Jahre mit der Verwendung einer automatischen Mischeinrichtung mit VorratsbehĂ€lter.

Die Nachteile

  • Abgase riechen intensiv nach Treibstoff
  • Der Motor ist im Vergleich zum Viertakter deutlich lauter
  • Der Spritverbrauch fĂ€llt höher aus

Zweitakter und die Verschmutzung der Luft

Das permanent steigende Verkehrsaufkommen sorgt fĂŒr eine immer höhere Luftverschmutzung. Dazu trĂ€gt auch der Zweitakter einen erheblichen Teil dazu bei. Der Partikelausstoß eines Motorrollers, der von einem Zweitakt-Motor angetrieben wird, ĂŒbersteigt selbst den eines Dieselmotors.

Auch der Ausstoß von Stickoxiden kann ĂŒber den Werten eines Viertakt-Ottomotors mit Vergaser liegen. Der Grund liegt in der schlechten Verbrennung der Schmiermittel, die dem Treibstoff beigefĂŒgt werden mĂŒssen. Durch die Anwendung der Abgasnorm Euro 1kommen seit Ende der 1990er Jahre ungeregelte Oxidationskatalysatoren zur Anwendung.

Vier Takte geben den Ton an – der Viertakt-Motor

Dem gegenĂŒber steht der deutlich umweltfreundlichere und laufruhigere Viertakt-Motor. In seinem Aufbau unterscheidet er sich nur unwesentlich von einem modernen Motor, der in einem Automobil verbaut wird. Die Maschine benötigt in jedem Fall Ventile und kommt auch nicht ohne Nockenwelle aus. Ein Ölsumpf sorgt fĂŒr die benötigte Schmierung.

Motorroller Test - Retroroller im Test mit dem Viertakt-MotorSeit 2003 verbauen die Herstellern von den angesagten Fahrzeugen bei Motorrollern, die mindestens 125 cm Hubraum besitzen, beinahe durchgehend den Viertakter. Auch bei den kleineren Varianten mit 50 ccm findet man immer mehr diese Art der Motorisierung. Modelle, die mit einem besonders leistungsstarken Motor ausgestattet sind und Höchstgeschwindigkeiten von ca. 175 km/h erreichen, werden sogar Aggregate mit zwei Zylindern verbaut.

Bis auf einen zusĂ€tzlichen Ölwechsel können die Wartungsarbeiten durchaus mit denen eines Zweitakters verglichen werden. Auf der Straße im Betrieb zeigt der Viertakter ein Ă€hnliches Verhalten wie ein PKW-Motor. Seine Abgase besitzen keinen durchdringenden Geruch und er zeichnet sich durch seine Laufruhe aus.

Die Vorteile

  • Große Laufruhe
  • Niedriger Verbrauch
  • Weniger GerĂ€uschemissionen
  • Keine unangenehmen AbgasgerĂŒche
  • Hohe ZuverlĂ€ssigkeit

Die Nachteile

  • Gasannahme erfolgt weniger spontan
  • Durch komplexere Bauweise des Motoras etwas höherer Wartungsaufwand
  • Weniger geeignet fĂŒr Tuner und Schrauber

Trotz steigender E-MobilitĂ€t – der Elektromotorroller ist noch immer ein Exot auf unseren Straßen

Er ist unglaublich praktisch, gleichzeitig zĂ€hlt er aber auch zu den grĂ¶ĂŸten Umweltverschmutzern im Straßenverkehr. Nein, die Rede ist nicht vom Diesel, sondern vom Zweitakt-Motorroller. In Zeiten, in denen der Smog in den StĂ€dten immer mehr Überhand nimmt und auch in lĂ€ndlichen Regionen die Luftbelastung durch Abgase permanent steigt, ist es notwendig, sich nach umweltfreundlichen Alternativen umzusehen, möchten wir auf das ZweiradgefĂŒhl nicht verzichten.

Chinesische StĂ€dte machen es vor: Hier knattern keine Roller mit umweltschĂ€dlichen Verbrennermotoren ĂŒber die Straßen. Der moderne Chinese flitzt auf einem schicken Roller mit leisem und vor allem umweltfreundlichem Elektroantrieb durch die City. So ist es auch kein Wunder, dass in Sachen E-Antriebe fĂŒr Motorroller aus dem Land des LĂ€chelns kommt.

Was sich in Asien bewĂ€hrt hat, könnte auch fĂŒr deutsche oder europĂ€ische StĂ€dte eine echte Alternative zu den jetzigen Möglichkeiten darstellen. Die wendigen Stromer stellen die Antwort auf verstopfte Straßen, die allzeit prĂ€sente Parkplatznot sowie Feinstaub und nicht zu vergessen den VerkehrslĂ€rm dar.

Die kleinen E-Roller schließen die LĂŒcke zwischen Fahrrad und Auto. Sie eignen sich hervorragend fĂŒr all die Strecken, die fĂŒr ein Auto zu kurz und fĂŒr ein Fahrrad eigentlich zu lang sind.

Der Fachmann geht hier von einer Distanz von ca. 12 km aus. WĂ€hrend des Betriebs kann der E-Roller mit zahlreichen Vorteilen ĂŒberzeugen. Er produziert keine stinkenden Abgase. Die Stromkosten liegen pro hundert Kilometer deutlich unter einem Euro. Die modernen Motoren sind extrem wartungsarm, da es nur wenige bewegliche Teile gibt, wie man sie beim klassischen Verbrenner findet. Die Parkplatzsuche gestaltet sich selbst in der grĂ¶ĂŸten Metropole sehr einfach. Fast alle aktuellen Rollermodelle sind mit tragbaren Akkus ausgestattet.

Sie können nicht nur sehr einfach getauscht werden, sie lassen sich auch ganz einfach an handelsĂŒblichen Steckdosen aufladen. Somit fĂ€llt auch das Reichweitenproblem nicht mehr ins Gewicht. Sehr hĂ€ufig lassen sich mit einer Akkuladung 50 tatsĂ€chliche Kilometer erreichen. Ist der E-Scooter auf 45 km/h begrenzt, reicht ein AutofĂŒhrerschein. Ist der nicht vorhanden, wird ein FĂŒhrerschein der Klasse M benötigt.

Wenn aber eigentlich die Antwort auf das Verkehrsproblem in den StĂ€dten und im urbanen Umfeld bereits gefunden ist, warum haben sich diese umweltfreundlichen Flitzer nicht schon lĂ€ngst durchgesetzt? Die Antwort liegt auf der Hand: Es liegt am Preis der E-Roller. Die ersten Modelle wurden bereits Mitte der 1990er Jahre angeboten und stammten aus dem Hause Peugeot. DafĂŒr rief der Hersteller einen Preis von ganzen 3.800 Euro auf. Verbrenner wurden zu dieser Zeit fĂŒr die HĂ€lfte angeboten. Bis heute durchbricht noch immer so gut wie kein großer Hersteller aus Europa die Kalkulation.

Motorroller Test - Elektromotor fĂŒr einen E-RollerJetzt kommt Bewegung auf den Markt und die E-MobilitĂ€t nimmt, wenn auch noch eher zögerlich, langsam aber sicher Fahrt auf. Neue und innovative Start-Ups wie Unu schickt E-Roller ins Rennen, die mit einem verbrauchertauglichen Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnis punkten können. Das Design des jungen Herstellers orientiert sich an klassischen Modellen. Wer es aber lieber puristisch mag, klare Kanten und ein eher zurĂŒckgenommenes Design bevorzugt, findet bei dem 2015 gegrĂŒndeten Start-Up Niu aus China das passende Modell.

Ganz gleich, ob Anbieter aus Fernost oder aus der Landeshauptstadt, ein Unternehmen freut sich ĂŒber jedes verkaufte Fahrzeug dieser Firmen. Die Rede ist von Bosch. In Stuttgart werden die SteuergerĂ€te und innovativen Motoren fĂŒr die Cityflitzer produziert. In Sachen E-MobilitĂ€t hat Bosch lĂ€ngst die Zeichen der Zeit erkannt und sich als Zulieferer international aufgestellt.

Funktionsweise, Ausstattungen und Reichweite

Der Elektromotorroller besitzt anstelle der bisher verwendeten Benzinmotoren einen elektrischen Antrieb. Die Energieversorgung ĂŒbernimmt eine sogenannte Traktionsbatterie. Sie selbst besteht aus gleich mehreren Akkumulatorzellen. Viele E-Roller sind mit einer automatischen Schaltung ausgestattet.

Moderne E-Roller – wodurch zeichnen sie sich aus?

Obwohl sie vor allem im lĂ€ndlichen Bereich eher selten anzutreffen sind, vergleicht man sie mit elektrisch angetriebenen Autos, erfreuen sich die elektrischen Roller vor allem im urbanen Umfeld und in den StĂ€dten steigender Beliebtheit. Damit nimmt auch das Angebot am Markt zu. Mittlerweile werden die trendigen und umweltfreundlichen Fahrzeuge in unterschiedlichen Konfigurationen und AusfĂŒhrungen angeboten und die Preise sinken.

Die langsamsten Modelle erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von ca. 20 km/h. Sie dĂŒrfen sogar ohne Schutzhelm gefahren werden. Wem die kleinen und langsamen Einsteigermodelle nicht ausreichen, kann auf auf leistungsstĂ€rkere Roller zurĂŒckgreifen. Es gibt elektrische Mofa-Roller bis 25 km/h. Sie dĂŒrfen ohne spezielle Papiere oder Erlaubnis am Straßenverkehr teilnehmen.

Mofa-Roller mit einer Spitzengeschwindigkeit bis 45 km/h benötigen eine Kleinkraftrad-Zulassung. Werden Geschwindigkeiten bis 80 km/h erreicht, handelt es sich um ein sogenanntes Leichtkraftrad. Diese Fahrzeuge dĂŒrfen nur mit entsprechenden FĂŒhrerscheinen gefahren werden.

Eine Frage der Reichweite – der Akku und seine Haltbarkeit

Ein Roller mit Elektroantrieb zeichnet sich durch sein unkompliziertes Handling aus. Das schĂ€tzen viele Pendler. Moderne E-Roller erreichen mit einer Akkuladung abhĂ€ngig von der Fahrweise und den Ă€ußeren EinflĂŒssen Reichweiten von bis zu 50 km. Die Aufladung des Stromspeichers ist denkbar einfach, wird dafĂŒr lediglich ein handelsĂŒblicher Stromanschluss benötigt. Im Idealfall kann das GefĂ€hrt einfach ĂŒber Nacht mit frischer Energie versorgt werden.

Motorroller Test - Bedienfeld des E-RollersUnd wĂ€hrend sich die Fahrer von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren am Morgen im Berufsverkehr mal wieder ĂŒber steigende Benzinpreise Ă€rgern, ist der E-Roller-Fahrer von diesen Preisschwankungen gĂ€nzlich ausgenommen. Ohne LĂ€rm oder Abgase zu erzeugen, kommt man durch den Verkehr und findet dann auch noch mitten in der Innenstadt bei Bedarf immer bequem einen Parkplatz.

Der Roller selbst ist eher ein Leichtgewicht. Dennoch kann er selbst schwere Fahrer mit einem Gewicht von bis zu 150 kg transportieren. Selbst ein Tripp zu zweit stellt kein Problem dar. Allerdings nehmen diese Faktoren maßgeblichen Einfluss auf die Reichweite. In Deutschland herrscht bis auf wenige Ausnahmen eine strikte Helmpflicht. Sie gilt auch fĂŒr E-Rollerfahrer und trĂ€gt sehr stark zur Sicherheit im Straßenverkehr bei.

Gibt es Nachteile?

Wie bei allen Dingen im Leben gibt es auch bei den umweltfreundlichen E-Motorrollern Vor- und Nachteil. Die Liste der Vorteile ist allerdings deutlich lĂ€nger. Dem gegenĂŒber steht der noch immer vergleichsweise hohe Anschaffungspreis. Er ĂŒbersteigt noch immer die Kosten, die beim Kauf eines herkömmlichen Motorrollers anfallen.

Damit der Akku wieder ausreichend Strom hat, muss er aufgeladen werden. WÀhrend der klassische Tankvorgang innerhalb weniger Minuten an der Tankstelle abgeschlossen ist, dauert die Ladezeit abhÀngig von der Ladestation und dem Stromspeicher mehrere Stunden.

Noch immer weißt die Ladeinfrastruktur große LĂŒcken auf. Ist der E-Motorroller noch mit Blei-Akkus ausgestattet, bringt dies ein hohes Gewicht mit sich.

Motorroller im Test – das sind die Kriterien

Es gibt sie von ganz klein bis ganz groß. Motorroller werden an vielen Stellen im stationĂ€ren Handel und natĂŒrlich auch im Internet in den unterschiedlichsten Konfigurationen und Varianten angeboten. Auch die Zahl der Hersteller ist nicht zuletzt dank der Konkurrenz aus Asien sehr groß.

Um die verschiedenen Roller-Modelle optimal miteinander vergleichen zu können, sind unabhÀngige Tests ein adÀquates Mittel. Hier stehen das Fahrverhalten, die Alltagstauglichkeit sowie die Ergonomie und die Kosten im Mittelpunkt der Tester.

Die Abmessungen werden hierbei ebenso unter die Lupe genommen wie das allgemeine Handling wie Parken, Rangieren oder die Betankung. Die Ausstattungen der verschiedenen Modelle kann erheblich voneinander abweichen. Daher ist sie durchaus ein wichtiges Entscheidungskriterium fĂŒr Roller-KĂ€ufer.

Worauf sollten wir beim Kauf achten?

Im Fachhandel, in BaumĂ€rkten und im Internet werden Roller in allen nur erdenklichen Varianten, GrĂ¶ĂŸen und Marken angeboten. Wer sich einen neuen Motorroller zulegen möchte, muss sich mit vielem auseinandersetzen, um das passende Modell fĂŒr sich zu finden.

Der passende Motorroller zum FĂŒhrerschein

Das wichtigste Kriterium vorab: der passende FĂŒhrerschein. Wer einen PKW-FĂŒhrerschein besitzt, hat damit auch gleichzeitig die Möglichkeit, ein Zweirad mit einem Hubraum von bis zu 50 ccm zu fahren. Das gilt auch fĂŒr Motorroller.  Die 50 ccm-Klasse kann als Einstieg in die motorisierte Zweirad-Welt gesehen werden. Die Fahrzeuge zeichnen sich in der Regel durch gĂŒnstige Preise aus. Die Modellpalette der Motorroller ist dabei in einem Leistungsbereich zwischen drei und fĂŒnf PS angesiedelt.

Die kleinen Flitzer sind handlich und leicht. Das macht sie vor allem im stĂ€dtischen Bereich zu einem praktischen Begleiter. Steuern oder der regelmĂ€ĂŸige Gang zum TÜV sind nicht vonnöten. Um einen solchen Roller zu betreiben, genĂŒgt ein gĂŒltiges Versicherungskennzeichen, das am Fahrzeug angebracht ist.

Üblicherweise besitzen Motorroller dieser Klasse einen komfortablen Elektrostarter. ZusĂ€tzlich gibt es noch einen Kickstarter. Manuelles Schalten ist nicht notwendig, da die Roller ĂŒber ein Automatik-Getriebe (Variomatik) verfĂŒgen. Ganz gleich, fĂŒr welches Modell wir uns entscheiden, es ist wichtig, dass es ergonomisch zu uns passt. Dabei gilt es besonders auf die Beinfreiheit und auf die Sitzhöhe zu achten. Nur wenn alles zusammen passt, ist ein sicheres und komfortables Fahren möglich.

Bis 125 ccm – flexible Allrounder fĂŒr viele Aufgaben im Test

Die nĂ€chste Klasse bilden Motoren mit einem Leistungsspektrum zwischen acht und 15 PS und einem Hubraum bis 125 ccm. Die Motorroller erreichen auf der Landstraße durchaus bis zu 100 km/h und sind mit ihrer Durchzugskraft sichere und komfortable Begleiter.

Motorroller Test - flexible 125 ccm Allrounder fĂŒr viele AufgabenUm einen 125 ccm-Motorroller im Straßenverkehr betreiben zu dĂŒrfen, mĂŒssen wir ihn zuvor an der Zulassungsstelle zulassen. Des Weiteren mĂŒssen die Fahrzeuge alle zwei Jahre dem TÜV vorgestellt werden. Steuern fallen fĂŒr die Klasse nicht an. WĂ€hrend die kleinen Roller mit einem herkömmlichen PKW-FĂŒhrerschein gefahren werden dĂŒrfen, ist fĂŒr die 125er-Klasse den FĂŒhrerschein A1 notwendig. Er kann ab einem Mindestalter von 16 Jahren absolviert werden. Wurde die PraxisprĂŒfung erfolgreich bestanden, beginnt eine zweijĂ€hrige Probezeit. Besitzen wir bereits einen PKW-FĂŒhrerschein und haben ihn bereits vor dem 01.04.1980 gemacht, dĂŒrfen wir damit auch ZweirĂ€der bis 125 ccm fahren.

Wenn es etwas mehr sein darf – mehr als 125 ccm

Besonders fĂŒr Pendler sind Modelle, die einen grĂ¶ĂŸeren Hubraum und damit auch mehr Leistung haben, interessant. Auf den Autobahnen hierzulande gilt eine Mindestgeschwindigkeit von 60 km/h. NatĂŒrlich kann man die auch mit einem 125er-Roller erreichen. Mehr Fahrspaß bringen aber die Motorroller, die auch mit einem deutlichen Mehr an Hubraum aufwarten.

Die kleineren Kollegen besitzen in der Regel auch kleinere RĂ€der. Damit ist der tĂ€gliche Weg zur Arbeit zwar zu schaffen, Komfort sieht aber ganz anders aus. So steht zum Beispiel die moderne 400er-Klasse mit ihren vielen Möglichkeiten fĂŒr puren Fahrspaß und vor allem auch fĂŒr Sicherheit zum Beispiel unter schwierigen Bedingungen wie nassen Fahrbahnen oder Ă€hnlichem.

Ein Doppelkupplungsgetriebe sorgt dann auch noch fĂŒr angenehmen Fahrkomfort, mit dem sich auch lĂ€ngere Strecken problemlos meistern lassen.

Fahrspaß auf drei RĂ€dern

Eine Sonderstellung nicht nur in Sachen Design nehmen DreirĂ€der ein. Sie können gĂ€nzlich ohne einen zusĂ€tzlichen Motorrad-FĂŒhrerschein gefahren werden. Voraussetzung hierfĂŒr sind zwei VorderrĂ€der und der Erwerb des Klasse B-FĂŒhrerscheins vor dem 19. Januar 2013.

Jetzt wird es spannend – eine kleine Kaufberatung fĂŒr E-Motorroller

Auch bei der Anschaffung der elektrischen und damit sehr umweltfreundlichen Roller-Variante gibt es beim Kauf einiges zu beachten, damit nachher der Fahrspaß im Vordergrund stehen kann.

Die VerarbeitungsqualitÀt im Test

Ein Herstellername, der europĂ€isch klingt und ein modernes und schickes Design erwecken schnell den Anschein, dass der KĂ€ufer ein QualitĂ€tsprodukt erwirbt. Hinzu kommt dann noch ein nahezu unschlagbar gĂŒnstiger Preis. Hiervon sollten wir uns als KĂ€ufer aber nicht blenden lassen und kĂŒhl rechnen. In jedem Fall lohnt sich ein genauerer Blick auf die Verarbeitung speziell im Bereich der Karosserie und die allgemeine QualitĂ€t.

E-Motorroller, die von entsprechender QualitĂ€t sind, werden in den meisten FĂ€llen auf dem europĂ€ischen Kontinent hergestellt. Das bringt auch höhere Kosten mit sich. Bei einer minderen QualitĂ€t kann sich im Vergleich zu höherwertigen Fahrzeugen schnell Rost an der Karosserie bilden. Die Folge sind unerwĂŒnschte Probleme, die im Zuge damit auftreten.

Das Batteriesystem

Aktuell werden zwei unterschiedliche Elektrobatterien in den E-Roller-Modellen verbaut. Es wird zwischen den klassischen Blei-Gel-Batterien und der modernen Lithiumbatterie unterschieden. Die erste Variante findet man in erster Linie bei preisgĂŒnstigen Fahrzeugen mit Elektroantrieb. HĂ€ufig werden sie als sogenannte leistungsstarke Silizium-Akkus angeboten.

Motorroller Test - Batteriesystem des E-RollersIst in einem zweirĂ€drigen Elektro-Fahrzeug zudem eine Ă€ltere Technik verbaut, spiegelt sich dies hĂ€ufig in einem gĂŒnstigeren Preis wider als eine vergleichbare aber moderne Batterie-Technologie. Die niedrigen Anschaffungskosten erkauft man sich aber auch mit einem höheren Gewicht, einer KapazitĂ€t, die geringer ausfĂ€llt und man muss außerdem eine geringere Lebensdauer der Akkus einplanen.

Die zweite Möglichkeit sind Lithium-Ionen-Akkus. Sie zeichnen sich durch ein geringeres Gewicht aus. Des Weiteren besitzen sie eine höhere KapazitĂ€t und punkten mit einer sehr viel lĂ€ngeren Lebensdauer. Der Akku ist das HerzstĂŒck des E-Motorrollers. Daher ist es in jedem Fall lohnenswert, auf eine aktuelle und hochwertige Antriebstechnik zu setzen.

Wie weit wir mit einer Batterieladung kommen, hĂ€ngt also in erster Linie davon ab, welche Akku-Technologie verbaut ist und welche KapazitĂ€t der Stromspeicher hat. Je stĂ€rker der Akkumulator ist, umso lĂ€nger können wir mit nur einer Aufladung damit fahren. NĂ€hert sich ein Akku dem Ende seines Lebenszyklus, kann er natĂŒrlich ausgetauscht werden. Um einen sachgemĂ€ĂŸen Austausch und die korrekte Entsorgung des alten Akkus zu gewĂ€hrleisten, sollte damit in jedem Fall ein zertifizierter HĂ€ndler beauftragt werden.

Mögliche Reparaturen und Garantien

Vergleicht man die E-Variante mit einem klassischen Verbrennungs-Motorroller zeigt sich, dass der E-Roller ĂŒber deutlich weniger bewegliche Teile im Antriebssystem verfĂŒgt. Die Wartungskosten fallen entsprechend geringer aus. Es bedarf weder eines Ölwechsel, noch mĂŒssen die ZĂŒndkerzen inspiziert werden. Es ist aber in jedem Fall ratsam, vor dem Kauf mit dem jeweiligen HĂ€ndler die Fragen rund um die Wartung und die damit verbundenen Kosten zu klĂ€ren.

Ganz gleich, ob es sich um ein gĂŒnstiges Modell oder um einen Elektro-Motorroller handelt, der im Premium-Segment angesiedelt ist, es bestehen so gut wie keine Möglichkeiten, anfallende Reparaturen selbst durchzufĂŒhren, da es sich bei dem E-Scooter um ein High-Tech-GerĂ€t handelt. Ob ein HĂ€ndler die Qualifikation fĂŒr die Reparaturen besitzt, kann er mit einem passenden Zertifikat nachweisen.

Vor dem Kauf sollte auch bei der E-Variante in keinem Fall auf eine ausgiebige Probefahrt verzichtet werden. Des Weiteren sollten wir den Roller nach den bereits genannten Kriterien einem detaillierten Test unterzogen werden, um böse Überraschungen zu vermeiden.

Sieben auf einen Streich – die wichtigsten Hersteller von Motorrollern im Test

In der Geschichte der Motorroller dĂŒrften Marken wie Lambretta oder Vespa wohl zu den bekanntesten Namen zĂ€hlen. Sie haben nicht nur mit innovativen Fahrzeugen einen ganz neuen Markt hervorgebracht, sie waren gleichzeitig Teil der Lebenskultur zu dieser Zeit. War in dieser Epoche das Angebot ĂŒberwiegend von den Italiennischen Platzhirschen geprĂ€gt, hat sich das 2019 grundlegend geĂ€ndert. Immer mehr Hersteller aus Asien drĂ€ngen auch hierzulande auf den Markt. Nachfolgend haben wir verschiedene Hersteller kurz vorgestellt.

  • Aprilia
  • BMW
  • Honda
  • Piaggio
  • Peugeot Motocycles
  • Keeway und die Qianjiang-Gruppe
  • Vespa
Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg entschloss sich Alberto Beggio, er ist der Vater von Ivano Beggio, des heutigen aprilia-Chefs. In den AnfĂ€ngen produzierte das Unternehmen FahrrĂ€der. Alberto Beggio vertrat die Meinung, dass der Lancia Aprilia das beste Auto der Welt sei. Er hatte außerdem den Ehrgeiz, die Weltbesten FahrrĂ€der zu produzieren und so schuf er die Marke aprilia. Es sollte bis zum Ende der 1960er Jahre dauern, bis Ivano Beggio seinen Vater ĂŒberzeugen konnte, zusĂ€tzlich zu den unmotorisierten FahrrĂ€dern das Sortiment um kleine GelĂ€ndemotorrĂ€der zu erweitern. Als er die Firma ĂŒbernahm, begann er mit gerade einmal 18 Mitarbeitern die Produktion von einem Zweirad mit einem Hubraum von 50 ccm. Die ersten Moped-Modelle trugen die Namen Daniela, Colibri und Packi. Zwei Jahre nach der FirmenĂŒbernahme stellte das Unternehmen das erste Motocross-Modell unter der Bezeichnung Scarabeo vor. Bis zum Ende der 1970er Jahre wurde das Fahrzeug als 50er- und 125er-Variante hergestellt.

1980 gestaltete der Firmenchef Beggio sein Unternehmen um. Es stand nun allein die Entwicklung von ZweirĂ€dern im Fokus. Alle Teile, die fĂŒr die Produktion benötigt wurden, ließ er von Zulieferern fertigen. Es kam zu einer gravierenden Sortimentserweiterung, die verschiedene StraßenmotorrĂ€der, Enduros und Trialmaschinen umfasste. Das Hubraumspektrum reichte von 50 bis 600 ccm.

1990 brachte aprilia das erste Roller-Modell auf den Markt. Unter der Bezeichnung Amico wurde das Fahrzeug zu einem echten Verkaufsschlager. Drei Jahre spĂ€ter prĂ€sentierten die Italiener den Scarabeo, das erste Motorrad mit Zweitakter und Katalysator. 1992 folgen das Amico-Leichtkraftrad und die Pegaso 125. Beide ZweirĂ€der waren ebenfalls mit einem Katalysator ausgestattet. 1993 brachte der Motorradbauer den Roller Scarabeo auf den Markt. Das besondere daran ist sein Design. Es kombiniert klassische Retro-Elemente mit den klaren und modernen Linien. Angetrieben wird der Roller von einem Viertakter mit vier Ventilen und er prĂ€sentiert sich mit großen RĂ€dern. Weitere Rollermodelle sind der Gulliver und der aprilia SR 50, die beide zu den umsatzstarken Modellen des Unternehmens zĂ€hlen.

Innovationen gehören seit jeher zum tĂ€glichen Brot von aprilia. So ist der Fahrzeugbauer der erste Hersteller in Italien, der bei seinen MotorrĂ€dern einen geregelten Katalysator einsetzte. Des Weiteren verbaute er als einer der ersten ein Antiblockiersystem, das sich fĂŒr das GelĂ€nde abschalten ließ.

Ende 2004 ĂŒbernahm die Piaggio-Gruppe aprilia. Damit wurde das Unternehmen Bestandteil des grĂ¶ĂŸten Motorradherstellers in Europa. Nach Honda und Yamaha stieg das Firmenkonsortium dadurch auf den dritten Platz der Weltrangliste. Pro Jahr setzt das mehr als 1,5 Milliarden Euro um und es werden 600.000 MotorrĂ€der und Motorroller von der Firmengruppe produziert. Zu dem Konsortium gehören neben aprilia außerdem bekannte Marken wie Moto Guzzi, Vespa und natĂŒrlich Piaggio.

BMW ist in erster Linie fĂŒr seine hochwertigen PKWs und seine MotorrĂ€der bekannt. 1992 wagte der Fahrzeugbauer außerdem den Schritt in das Roller-Segment, als er den BMW C1 auf den Markt brachte. Hierbei handelte es sich um einen ĂŒberdachten Motorroller, der erstmals auf der Zweiradmesse IFMA in Köln vorgestellt wurde. 2018 bietet das Unternehmen den C650 in drei verschiedenen AusfĂŒhrungen an. Der bayrische Fahrzeugbauer hat sich auch der Thematik ElektromobilitĂ€t nicht verschlossen. So ist der Motorroller auch als reine Elektro-Version erhĂ€ltlich.

Am 07. MĂ€rz 1916 öffnete das neu gegrĂŒndete Unternehmen Bayrische Flugzeugwerke (BFW) in MĂŒnchen erstmals seine Werkstore. Zu dieser Zeit stand die Herstellung von Flugmotoren im Mittelpunkt. Gut ein Jahr spĂ€ter wurde der Motorenhersteller umbenannt und trug den Namen Bayrische Motoren Werke GmbH. 1918 erfolgte eine Umfirmierung zur Bayrischen Motoren Werke AG. Die ersten MotorrĂ€der verließen 1923 die Werkshallen, fĂŒnf Jahre spĂ€ter wurde das Angebot um die Herstellung von Automobilen erweitert.

Schon das erste Modell von BMW, die R 32 war mit einem Zweizylinder-Boxermotor und einem Kardanantrieb ausgestattet. Die Bauweise ist bis heute im aktuellen Sortiment zu finden. Mit der R 39, die zwei Jahre spĂ€ter auf den Markt gebracht wurde, entstand die zweite Baureihe, bestehend aus einem Kardanantrieb und einem einzelnen Zylinder. Sie war ebenso wie der Boxer-Motor prĂ€gend fĂŒr das Motorradsortiment des Herstellers.

Mit der EinfĂŒhrung der Vollschwinge Mitte der 1950er vollzog BMW die Abkehr von Geradewegfederung. Gleichzeitig kam es zu einer Überarbeitung des Kardans. Das fĂŒhrte dazu, dass das Fahrzeug wĂ€hrend des Lastwechsels nicht mehr um die Querachse kippte, sondern sich in GĂ€nze hoben bzw. senkten. Dieses zu dieser Zeit einzigartige Verhalten verlieh den BMW-MotorrĂ€dern den Spitznamen Gummikuh. Als 1966 die R 27-Serie auslief, stellte BMW auch die Einzylinder-Baureihe ein. Galten MotorrĂ€der bis dahin als das Kraftfahrzeug „des kleinen Mannes“, wurden sie nun von bezahlbaren und kompakten PKWs abgelöst. Die hubraumstarken MotorrĂ€der der Bayern ĂŒberlebten diesen Trend und die Kombination Kardan und Boxer-Motor wurde nur noch von BMW angeboten.

Der nĂ€chste Meilenstein des bayrischen Unternehmens stellte die MarkteinfĂŒhrung der R 80 G/S aus dem Jahr 1980 dar. Sie war nicht nur die erste Enduro des Unternehmens, sondern auch das erste Modell dieser Bauform, das ĂŒber einen Mehrzylindermotor verfĂŒgte. Drei Jahre spĂ€ter brach mit der K 100 eine neue Ära an. Der Gitterrahmen setzte auf einen tragenden Block, der aus Motor und Getriebe bestand, auf. Üblicherweise wurden die Motoren quer eingebaut. Anders sah es bei der K 100 aus, ihr Antriebsaggregat war lĂ€ngs angeordnet.

2001 stellten die Bayern den C 1 der Öffentlichkeit vor. Bei dem Fahrzeug handelte es sich um einen ĂŒberdachten Roller. Üblicherweise besteht auch fĂŒr Roller die Helmpflicht. Durch die besondere Konstruktion ist der Fahrer davon befreit, fĂŒr ihn gilt stattdessen die Gurtpflicht. 2011 stellte BMW die Modelle C 650 GT und BMW C 600 Sport erstmals der Öffentlichkeit vor. 2012 nimmt BMW den Trend zur ElektromobilitĂ€t auf und bringt den BMW C evolution, einen reinen Elektroroller auf den Markt.

Ein weiterer sehr wichtiger und bekannter Marktteilnehmer ist die Firma Honda. Der heutige Weltkonzern wurde am 24. September 1948 gegrĂŒndet. Benannt ist das Unternehmen nach seinem GrĂŒnder Sƍichiƍ Honda. Die ersten Produkte des Unternehmens waren Motoren, die als Antrieb von FahrrĂ€dern dienten. 2018 hat sich aus der kleinen Firma ein Weltkonzern entwickelt, unter dessen Dach unter anderem Automobile, MotorrĂ€der, Mikro-Kraft-WĂ€rme-Kopplungs-Anlagen sowie Außenbordmotoren und MotorgerĂ€te fĂŒr den internationalen Markt hergestellt werden. Pro Jahr stellt der Konzern rund 22 Millionen Motoren her und ist damit der grĂ¶ĂŸte Produzent. Neben einem großen Portfolio an Autos und MotorrĂ€dern bietet Honda 2018 insgesamt sieben verschiedene Motorroller-Modelle an.

Das Profil des Unternehmens wird in der Öffentlichkeit von den AktivitĂ€ten im Motorsport geprĂ€gt. Ende der 1980er Jahre zu Beginn des neuen Jahrzehnts dominierte der Motorbauer die Formel 1-Szene mit seinen Motoren und konnte insgesamt sechs Meisterschaften fĂŒr sich gewinnen. 2008 zog sich der Konzern infolge der Finanzkrise aus der Formel 1 zurĂŒck.

Im Gegensatz zu anderen Herstellern aus Asien bietet Honda Motorroller an, die mindestens 108 ccm Hubraum besitzen. Das Portfolio setzt sich aus den Modellen SH125i, Forza 125, und dem PCX zusammen. Der kleinste im Bunde ist der Motorroller Vision 110. Der 108 ccm große Roller ist mit einem luftgekĂŒhlten Einzylinder-Viertaktmotor mit 8,84 PS ausgestattet. Der Motorroller SH150i hat einen Hubraum von 153 ccm und erbringt eine maximale Leistung von 15 PS. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 131 km/h macht der SH 300 auch auf der Autobahn eine gute Figur. Das Flaggschiff ist das Modell Integra. Der Motorroller wird von einem flĂŒssigkeitsgekĂŒhlten Zweizylinder-Viertakt-Reihenmotor angetrieben und erreicht eine maximale Leistung von knapp 55 PS.

Die Toskana ist nicht nur ein sehr beliebtes Urlaubsziel. Hier liegt die Kleinstadt Pontedera. Die Stadt ist in der Region ein wichtiges Zentrum fĂŒr die Industrie. Unter anderem ist hier die wichtigste ProduktionsstĂ€tte von Piaggio angesiedelt. Der Fahrzeugbauer fĂŒhrt unter anderem die legendĂ€re Vespa und dazu verschiedene Motorroller und Mofas in seinem Sortiment. Das Lastendreirad Ape und der Kleintransporter Porter stammen ebenfalls von Piaggio.

Seit das Unternehmen im Jahr 1884 gegrĂŒndet wurde, war es in verschiedenen Branchen angesiedelt. Den Grundstein zu dem erfolgreichen Unternehmen legte der Vater des FirmengrĂŒnders Rinaldo Piaggio bereits zwei Jahre vor der eigentlichen FirmengrĂŒndung, als er ein GrundstĂŒck erwarb, bei dem es sich ursprĂŒnglich um GrundstĂŒck fĂŒr ein Holzlager handelte. Die ersten Jahre waren vom Schiffsbau geprĂ€gt. SpĂ€ter konzentrierte sich das Unternehmen auf die Herstellung von Eisenbahnwagons. Als die Luftfahrt groß wurde, konzentrierte sich die italienische Firma ab 1916 auf den Bereich Flugzeugbau.

Die beiden Weltkriege waren fĂŒr Piaggio lukrativ, da die italienische Armee Kunde bei dem Unternehmen war. Das Stammwerk in Pontedera fiel dem Zweiten Weltkrieg zum Opfer und wurde zur GĂ€nze zerstört. Nach dem Krieg wurde es dem Unternehmen seitens der SiegermĂ€chte untersagt, RĂŒstungsgĂŒter herzustellen. Das Unternehmen war mittlerweile in die HĂ€nde von Enrico Piaggio ĂŒbergegangen. Er erkannt die Zeichen der Zeit und den Wunsch nach gĂŒnstigen Transportmitteln. Als Folge entwickelte er einen Motorroller und stellte ihn 1946 unter der Bezeichnung „Vespa“, zu deutsch Wespe, der Öffentlichkeit vor. Das 1967 prĂ€sentierte Modell Ciao fand vor allem bei jugendlichen Fahrern großen Anklang. Im Laufe der folgenden Dekaden ĂŒbernahm Piaggio verschiedene Mofa- und Motorradhersteller in Europa. Zu ihnen gehörten unter anderem der spanische Zweiradbauer Derbi oder die italienische Motorradfirma aprilia.

2018 prĂ€sentiert sich das Piaggio-Portfolio sehr vielseitig. Allein in der Sparte 50 ccm hat der Zweiradbauer gleich ganze 12 Modelle im Angebot. Zwei Motorroller mit je 125 ccm und insgesamt 5 Zweirad-Roller mit mehr als 300 ccm runden das Sortiment ab. Und wer sich als Pilot auf drei RĂ€dern sicherer fĂŒhlt als auf zwei, findet bei Piaggio ebenfalls eine leistungsstarke Auswahl.

Die UrsprĂŒnge des französischen Herstellers Peugeot Motocycles reichen zurĂŒck bis zum Ende des 18. Jahrhundert. Die namensgebende GrĂŒnderfamilie Peugeot trat erstmalig zu dieser Zeit unternehmerisch in Erscheinung. Das eigentliche GrĂŒndungsjahr des heutigen Konzerns, der Teil der Groupe PSA ist, ist das Jahr 1810. Im Jahr 1881 erweiterte das Unternehmen sein Angebot um FahrrĂ€der. Nur ein Jahr spĂ€ter prĂ€sentierte Peugeot das erste Hochrad.

Heute ist Peugeot vor allem fĂŒr seine PKWs bekannt. Ab 1889 stellte der Fahrzeugbauer außerdem MotorrĂ€der her und galt in Frankreich nach StĂŒckzahlen als bedeutendster inlĂ€ndischer Hersteller. Die ersten motorbetriebenen ZweirĂ€der wurden von einem 1,5 PS starkem Zedel-Motor, der in der Schweiz hergestellt wurde, angetrieben. Die ersten vollwertigen MotorrĂ€der stammen aus dem Jahr 1902. Ab 1903 verbauten die Franzosen selbst entwickelte Viertaktmotoren mit einem Hubraum von 239 bzw. 333 ccm. Die EinfĂŒhrung eines Motorrads mit einem Zweizylinder-V-Motors im Jahr stellte eine Weltpremiere dar.

Im Jahr 1953 stellte Peugeot seinen ersten Motorroller unter der Bezeichnung S 55 vor. Das zweisitzige Fahrzeug war mit einer Blechverkleidung ausgestattet. Zwei Jahre spĂ€ter folgte das Model S 57 C. Im gleiche Jahr wurde die Produktpalette um LeichtmotorrĂ€der ergĂ€nzt. 1970 fĂŒhrte Peugeot das Modell 103 am Markt ein, das heute Kultstatus genießt. Anfang der 1980er Jahre begann der französische Hersteller ZweirĂ€der mit einer Kunststoffverkleidung zu vermarkten. 1996 brachte er den ersten Elektroroller auf den Markt. Der erste Motorroller mit einer Einarmschwinge stammt aus dem Jahr 1997. 2001 stellte der Fahrzeugbauer den Roller Looxor vor. Hierbei handelte es sich um ein Modell mit großen RĂ€dern und wurde insbesondere fĂŒr die SchwellenlĂ€nder entwickelt.

2002 ĂŒbernahm Peugeot im Roller-Segment erneut eine Vorreiterrolle, als sie den ersten Motorroller auf den Markt brachten, der mit einer ABS-Bremse ausgestattet ist. 2006 ging der Konzern ein Joint-Venture mit dem chinesischen Unternehmen Qingqi ein, um die Expansion in Asien voranzutreiben. Mit dem Roller E-Vivacity brachten die Franzosen erneut einen E-Roller auf den Markt. 2013 folgte eine Sortimentserweiterung um einen dreirĂ€drigen Motorroller im Zeichen des Löwen.

2018 bietet Peugeot ein vielseitiges Roller-Angebot. Allein im 50 ccm-Segment stehen insgesamt 19 verschiedene Modell-Varianten von Retro bis super modern zur Auswahl. Nicht weniger umfangreich fallen die Bereiche 125, 150 ccm und mehr aus. Drei DreirÀder runden das Portfolio des Löwen ab.

Neben den traditionsreichen Herstellern aus Deutschland und Europa drĂ€ngen immer hĂ€ufige auch Anbieter aus Asien auf den Markt. So ist unter anderem die Marke Keeway bei vielen HĂ€ndlern zu finden. Hinter dem Label steht die Qiajiang Gorup Co., Ltd. Der Hersteller hat sich auf die Produktion von Scootern, MotorrĂ€dern und Quads mit unterschiedlichen HubrĂ€umen spezialisiert. Der Mutterkonzern der Marke ist in der chinesischen Volksrepublik in Wenling angesiedelt. Mit mehr als 1,2 Millionen Einheiten gehört das 1971 gegrĂŒndete Unternehmen zu den grĂ¶ĂŸten Fabrikanten im Land des LĂ€chelns. Seit 1999 werden die Fahrzeuge auch auf dem internationalen Markt angeboten. WĂ€hrend sie in China selbst unter dem Markennamen Qianjiang bekannt sind, werden sie unter anderem in Deutschland unter dem Label Keeway vertrieben.

Seit 2005 ist die Karcher AG aus Birkenfeld als Generalimporteur und als Generaldistributor in Deutschland tĂ€tig.Das Unternehmen arbeitet bundesweit mit einem dichten HĂ€ndlernetz zusammen. Des Weiteren legt es Wert auf eine enge Zusammenarbeit mit Ingenieuren und Entwicklern. So ist es möglich, zielgruppengerecht Fahrzeuge zu entwickeln, die höchsten QualitĂ€ts- und SicherheitsansprĂŒchen gerecht werden.

Die Vespa zĂ€hlt nicht nur in Italien oder auch hier in Deutschland zu den beliebtesten und bekanntesten Rollertypen. Sie genießt weltweit Kultstatus. Das stilvolle Zweirad wird von Piaggio hergestellt.

Es war das Jahr 1946, als die erste Vespa 98 auf den Markt kam. Das Fahrzeug hatte einen Hubraum von 98 ccm und wurde liebevoll „Paperino“, zu deutsch Entchen, genannt. Die erste Generation erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von maximal 60 km/h. Das Besondere ist die Bauform der Vespa. Ihr Entwickler Corradino D’Ascanio ging bei der Konstruktion von einem sitzenden Menschen aus. Um ihn herum wurden alle Teile des Zweirads angeordnet, es entstand die Vespa.

1953 brachte das Unternehmen die Vespa 125 auf den Markt. Der Motorroller konnte bereits eine Höchstgeschwindigkeit von 75 km/h erreichen und hatte eine Leistung von 5 PS. Als das Auto fĂŒr die Massen erschwinglich wurde, ebbte der Siegeszug des sparsamen Motorrollers in Europa langsam ab. In Indien und Teilen von Asien wurde der Roller zu einem sehr wichtigen Transportmittel.

Das Sortiment 2018 setzt sich aus insgesamt sechs verschiedenen Serien zusammen. Das Modell Primavera gehört bereits seit dem Ende der 1960er Jahre zum Sortiment von Vespa. Aktuell wird der Roller in der 50- und 125 ccm-Variante angeboten und vereint klassische Elemente mit modernster Technik. Etwas sportlicher prÀsentiert sich die Vespa Sprint. Sie wird von einer sportlichen Sitzbank, rechteckigen Scheinwerfern mit LED-Technik und der typisch roten Feder des hinteren Monofederbeins gekennzeichnet.

Die Vespa GTS besitzt genĂŒgend Leistung, um damit einen flotten Ausflug aufs Land zu machen. ErhĂ€ltlich ist der Roller mit 125 und 300 ccm. Wer es gerne sportlich mag, findet in der Vespa GTS Super sicher das passende Fahrzeug. ABS und Traktionskontrolle sorgen fĂŒr optimale Sicherheit, auch auf schwierigen UntergrĂŒnden wie Kopfsteinpflaster. Die Vespa GTS Sei Giorni 2017 ist ein nummeriertes Sondermodell, das an die gleichnamige Maschine aus den 50er Jahren erinnert. Ein besonderer BlickfĂ€nger ist die Vespa 946. Das Sondermodell steht fĂŒr die Zusammenarbeit von Vespa mit RED und dem Kampf gegen HIV.

 

Motorroller im Test – ein Blick in die Geschichte

LĂ€ngst sind Motorroller mit all ihren Facetten von unseren Straßen nicht mehr wegzudenken. Die beliebten und praktischen Fahrzeuge gehören zu der Familie der MotorrĂ€der. Da sie aber ohne Knieschluss gefahren werden, nehmen sie eine Sonderstellung ein. Das erste Model, das wirklich als Motorroller bezeichnet werden kann, stammt bereits aus dem Jahr 1915. Der amerikanische Hersteller Autoped Company of Long Island City aus New York brachte dieses motorgetriebene Fahrzeug auf den Markt.

Bis der erste Roller in Deutschland hergestellt wurde, sollte es bis 1919 dauern. Es handelte sich um einen Lizenznachbau der von der Firma Krupp in Essen hergestellt wurde. Das 130 cm lange Fahrzeug besaß einen Vorderradantrieb. Weitere Hersteller folgten in den kommenden Jahren. So nannte DKW sein mit Merkmalen des Motorrollers ausgestattetes Sesselrad Golem. Es wurde von 1921 bis 1922 in Berlin von Eickler hergestellt. Das Sesselrad Lomos stammte ebenfalls aus dem Hause DKW und wurde von einem 142 ccm-Zweitakter angetrieben.

Motorroller Test - Retroroller im TestDie große Zeit der Motorroller begann nach dem Zweiten Weltkrieg. In Europa erlebte das Zweirad durch die Entwicklung und Vermarktung der Vespa von Piaggio einen absoluten Boom. Innocenti zog mit der Lambretta 1947 nach. Der erste deutsche Motorroller der Nachkriegszeit stammt aus dem Jahr 1949 und trug den Namen Walba. Das Maicomobil und der Heinkel Tourist waren zusammen mit der Bella von ZĂŒndapp und der DĂŒrkopp Diana weitere Roller, die in Westdeutschland hergestellt wurden. Auch in der damaligen DDR wurden die Motorroller in großen StĂŒckzahlen hergestellt. Die Simson Schwalbe oder die Simson SR50 zĂ€hlten dabei zu den populĂ€rsten Modellen.

In den 1990er Jahren kam es zu einem Imagewandel. Die Fahrzeuge wurden fortan als Cityflitzer oder als Scooter verkauft.Der aktuelle Markt fĂŒr 50-ccm-Zweitakt-Motorroller wird lĂ€ngst von Unternehmen aus Fernost dominiert. In den höheren Klassen ĂŒber 125 ccm spielen Honda, Suzuki oder Piaggio mit den verschiedenen Marken eine wichtige Rolle.

Motorroller im Test – mit der richtigen Pflege die Lebensdauer verlĂ€ngern

UnabhĂ€ngig von seinem Hubraum und der Leistung besticht der Motorroller durch seine jederzeitige Einsatzbereitschaft, FlexibilitĂ€t und MobilitĂ€t. Haben wir uns einen Motorroller gekauft, möchten wir natĂŒrlich auch möglichst lange Freude daran haben und die Vorteile von diesem praktischen Fortbewegungsmittel genießen. Um das zu gewĂ€hrleisten ist e wichtig, dass wir unseren Roller gut und vor allem regelmĂ€ĂŸig pflegen. Dabei spielt die RegelmĂ€ĂŸigkeit eine wichtige Rolle.

Es ist schön, wenn das Fahrzeug alle paar Monate wieder auf Hochglanz bringt und eine Grundreinigung durchfĂŒhrt. Erfolgt aber in der Zwischenzeit keine Pflege in Form von Putzen und der DurchfĂŒhrung von Wartungsarbeiten, kann das schnell zu Problemen fĂŒhren. Es kommt zu vermehrten Verschleißerscheinungen, das Metall beginnt deutlich frĂŒher zu rosten.

Der Handel bietet eine FĂŒlle an Produkten an, mit denen sich ZweirĂ€der schnell und unkompliziert pflegen lassen. Vielzwecksprays, die als Rostlöser, Reiniger und gleichzeitig auch noch als Korrosionsschutz dienen, sind nur eine Möglichkeit. Silicon Öl glĂ€ttet OberflĂ€chen und lĂ€sst sich schmutz- und wasserabweisend werden. Hochleistungsfette mit Teflon können zum Schmieren der Lager genutzt werden. Das mindert den Verschleiß und sorgt fĂŒr einen leichten Lauf. Das schont das Material und kommt unserem FahrgefĂŒhl zu Gute.

Motorroller Test - BikeCare Motorrad Pflege Set fĂŒr grĂŒndliche Motorrad PflegeHauptscheinwerfer und Kunststoffteile lassen sich am besten mit einem milden Reinigungsmittel und einem weichen Tuch oder Schwamm vom Schmutz befreien. Nach der Reinigung sollte der Roller mit reichlich klarem Wasser abgespĂŒlt werden und anschließend gut abgetrocknet werden. Ist die Innenseite des Hauptscheinwerfers beim Waschen beschlagen, lĂ€sst sich der Beschlag einfach entfernen, indem der Motor im Stand einzige Zeit lĂ€uft. Dazu wird das Fernlicht eingeschaltet.

Sind wir mit unserem Motorroller in Regen gekommen oder waren auf Salz gestreuter Fahrbahn unterwegs, empfiehlt sich nach der Fahrt ebenfalls eine grĂŒndliche Reinigung, um Rost zuverlĂ€ssig vorzubeugen. Wie bei der herkömmlichen Pflege wird die Karosserie mit einem milden Waschmittel gereinigt. Lösungsmittel können OberflĂ€chen etc. angreifen und zerstören. Daher sollten wir auf ihre Verwendung unbedingt verzichten.

Die folgenden Bauteile reagieren Ă€ußerst empfindlich auf die Bearbeitung mit einem direkten und vielleicht harten Wasserstrahl:

  • Lenkersperre
  • Schalter am Lenker
  • Bremshebel
  • Scheinwerfer
  • Lager- und Reifennaben vorne
  • Vergaser
  • Luftfilter
  • Auslassöffnung des Auspuffs
  • hintere Bremstrommel

Elektrofahrzeuge und ihre Pflege

Möchten wir unseren Elektroroller nur in den Sommermonaten fahren oder ist eine Abstellzeit von mehr als vier Wochen geplant, mĂŒssen wir fĂŒr diese Zeit entsprechende Vorkehrungen treffen. Nur so ist es möglich, das der E-Scooter die Standzeit unbeschadet ĂŒbersteht und danach sofort einsatzbereit ist.

  • Alle Funktionen sollten am Fahrzeug ĂŒberprĂŒft werden. Anstehende Reparaturen am besten gleich erledigen lassen.
  • Vor dem Einmotten wird der Roller grĂŒndlich gereinigt. Der Reifendruck muss um 0,2 bis 0,3 Bar im Vergleich zu den Werksangaben erhöht werden.
  • Der beste Platz fĂŒr ein sicheres Abstellen ist die Garage. Anschließend entlasten wir die Reifen. Salze, Chemikalien oder Ă€hnliches sollte nicht in der NĂ€he des Fahrzeugs gelagert werden.
  • Ist es möglich, wird die Batterie ausgebaut und an einem frostgeschĂŒtzten und nicht zu kalten Standort gelagert.
  • Blei-Gel-Akkus werden voll aufgeladen gelagert, Lithium-Ionen-Akkus benötigen einen Ladestand von ca. 80 bis 90 % fĂŒr eine schonende Lagerung.
  • Verkleidungs- und Fahrzeugteile mit passenden Pflegemitteln konservieren.

Die wichtigsten Fragen auf einen Blick – Motorroller im Test

Gar keine Frage, Motorroller, Scooter oder Cityflitzer, wie die Fahrzeuge auch genannt werden, sind ĂŒberaus praktisch und sind nicht nur bei den jĂŒngeren Generationen ĂŒberaus beliebt. Damit wir aber genau das Model finden, das zu unseren Anforderungen passt, sollten wir uns bereits im Vorfeld ein paar Fragen beantworten.

Welche Typen gibt es?

Motorroller werden lÀngst in vielen verschiedenen Varianten angeboten. Es wird zwischen Zwei- und Viertakt-Motoren sowie Elektromotoren unterschieden. Des Weiteren gibt es eine Abstufung nach dem Hubraum: Modelle bis 50 ccm, bis 125 ccm und mehr als 125 ccm.

Benötigt man einen speziellen FĂŒhrerschein fĂŒr den Motorroller?

Motorroller gibt es in verschiedenen AusfĂŒhrungen und Leistungen. Handelt es sich um ein Mofa, wird dafĂŒr ein mindestens ein Mofa-Schein benötigt. Das maximal 45 km/h schnelle Mokick darf mit der Klasse AM gefahren werde.

Motorroller bis max. 125 cm erfordern mindestens einen A1-FĂŒhrerschein. ZweirĂ€der ĂŒber 125 ccm und max. 35 kW können mit einem A2 oder A-FĂŒhrerschein gefahren werden. Motorroller ĂŒber 125 ccm erfordern einen Klasse A-FĂŒhrerschein.

Welchen FĂŒhrerschein benötigt man fĂŒr einen dreirĂ€drigen Motorroller?

DreirĂ€der wie der MP3 von Piaggio nehmen auch unter den Motorrollern eine Sonderstellung ein. Da sie vorne zwei RĂ€der haben, dĂŒrfen sie mit einem FĂŒhrerschein der Klasse B gefahren werden.

Welche Kleidung ist fĂŒr Motorroller geeignet?

Motorrollerfahrer unterliegen wie der Motorradfahrer auch der allgemeinen Helmpflicht. Um die eigene Gesundheit zu schĂŒtzen, ist eine geeignete Schutzkleidung empfehlenswert. Sie mildert die Folgen eines Sturzes und schĂŒtzt den Körper vor Verletzungen.

Motorroller Test - 2-Takt-Motoröl fĂŒr MotorrollerWas kostet ein Roller im Unterhalt?

Roller mit bis zu 50 ccm Hubraum benötigen lediglich ein Versicherungskennzeichen. Die Kosten dafĂŒr hĂ€ngen unter anderem davon ab, wie lange es gĂŒltig ist (maximal 12 Monate) und fĂŒr welche Versicherung wir uns entscheiden. Bei grĂ¶ĂŸeren Modellen muss zur Versicherung, hier können wir zwischen Saison-oder Ganzjahres-Kennzeichen wĂ€hlen, auch noch die Steuer hinzu gerechnet werden. Sie hĂ€ngt vom Hubraum ab.

Des Weiteren fallen Kosten fĂŒr Benzin an. Sparsame Modelle bringen es durchaus auf weniger als 3 l/100 km. Zweitakter benötigen außerdem Motoröl. Werkstattkosten fĂŒr die Inspektion belaufen sich bei regelmĂ€ĂŸiger Kontrolle auf ca. 100 Euro im Jahr.

Was ist beim Motorroller-Kauf zu beachten?

Die Angebote sind vielseitig. Daher ist es wichtig, neben der passenden Ausstattung, dem Spritverbrauch und der Leistungsklasse auch auf die VerarbeitungsqualitĂ€t zu achten. Bei Elektrorollern steht außerdem die Frage nach der verbauten Batterietechnik im Raum.

Was kostet ein Motorroller?

Diese Frage lÀsst sich pauschal nicht beantworten. Der Preis wird unter anderem von der Marke, der Leistungsklasse und der Ausstattung des Fahrzeugs bestimmt. Des Weiteren spielt es eine Rolle, ob es ein Neu- oder Gebrauchtfahrzeug sein soll.

Welcher Helm ist fĂŒr Motorrollerfahrer geeignet?

In Deutschland besteht eine Helmpflicht fĂŒr Motorroller-/Motorradfahrer. Erlaubt sind neben dem geschlossenen Integralhelm Endurohelme, Klapphelme und sogenannte Jethelme. Den besten Schutz bieten Helme, die sich komplett verschließen lassen.

Was kostet die Inspektion fĂŒr einen Motorroller?

Wie bei allen Arbeiten, die von einer Werkstatt durchgefĂŒhrt werden, hĂ€ngt es auch hier stark vom jeweiligen Anbieter ab.

Freie WerkstĂ€tten warten meist mit geringeren Preisen als VertragswerkstĂ€tten, z. B. BMW auf. Außerdem hĂ€ngen die Kosten davon ab, welche Arbeiten im Rahmen der Inspektion durchgefĂŒhrt werden.

Welchen Kraftstoff benötigt ein Motorroller?

HandelsĂŒbliche Roller mit Verbrennungsmotoren benötigen ĂŒblicherweise Benzin. Aktuelle Modelle können auch mit dem umweltfreundlicheren E10 betrieben werden. Zweitakter benötigen außerdem Motorenöl.

Was wiegt ein Motorroller?

Das Gewicht hĂ€ngt unter anderem von der GrĂ¶ĂŸe und der LeistungsstĂ€rke des Motors ab. Die leichtesten Fahrzeuge bringen gerade einmal rund 40 kg auf die Waage. Großvolumige ZweirĂ€der hingegen oder Elektroroller wiegen deutlich mehr. Modelle wie der Piaggio MP3 wiegen zwischen 200 und 300 kg.

Welche Batterie-Technologien fĂŒr E-Roller gibt es?

Aktuell bietet der Handel zwei Varianten an. Die eine Möglichkeit stellt die Àltere Blei-Gel-Batterie dar. Sie ist deutlich schwerer und hat weniger KapazitÀt. Aktuelle Modelle werden meist von einem Lithium-Ionen-Akku angetrieben. Diese Technologie wiegt weniger, KapazitÀt und Lebensdauer sind ebenfalls höher.

WeiterfĂŒhrende Links

https://de.wikipedia.org/wiki/Motorroller
http://www.de.piaggio.com/piaggio/DE/de/home.html
https://www.markt.de/ratgeber/fahrzeuge/moped-motorroller/
http://www.roller-epple.de/motorroller/pflege-motorroller/
http://www.vespa.com/de_DE

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