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FahrradsÀttel im Test auf ExpertenTesten
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Fahrradsattel Test - fĂŒr eine gemĂŒtliche Radfahrt im Sommer - Vergleich der besten FahrradsĂ€ttel 2019

FĂŒr eine entspannte Fahrradtour ist ein bequemer Fahrradsattel notwendig.In unserer Bestenliste stellt unser Team die besten Sattel vor und offenbart - nach Lesung unzĂ€hliger Tests im Internet - ebenso Wertungen zu Belastbarkeit, Druckverteilung, Sattelform und weitere Besonderheiten.

Fahrradsattel Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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Der Vergleichssieger im Video

Daneben sind z. B. die richtige Ausrichtung von Lenker und Sattel notwendig, sowohl bei der Höheneinstellung der Lenkstange als auch bei einer aerodynamischen Anpassung des Fahrradsattels. Nur unter verschiedenen Bedingungen kann das Fahren dann Genuss bleiben und fĂŒhrt nicht zu HaltungsschĂ€den und einer Belastung des Sitzfleisches.

Zudem kommt die Frage auf, was die Fortbewegung gerade in sportlicher AktivitĂ€t auch bringen sollte, wenn der Fahrradnutzer danach absteigt und sich gerĂ€dert fĂŒhlt, gar mit Schmerzen zu kĂ€mpfen hat, die vorher nicht vorhanden waren. Das wĂ€re wohl kaum Sinn der Sache.

Kurz gesagt, das Fahrrad in seinen einzelnen Bestandteilen muss auch seine geeigneten Aufgaben erfĂŒllen, wobei nicht jeder Fahrradsattel zu jedem Anspruch passt. Unterschiedliche Menschen und eine unterschiedliche Nutzung bedĂŒrfen einer Anpassung, bei der sowohl Becken und RĂŒcken nicht belastet werden, ebenso der Genitalbereich entlastet wird.

Gerade dort sind vermehrt Nervenbahnen und BlutgefĂ€ĂŸe vorhanden, die durch das Sitzen auf dem Fahrradsattel bereits stark in Anspruch genommen und auch gequetscht werden können. Es wĂ€re nicht schön, wenn die Liebe zum Fahrradfahren hier zu dauerhaften SchĂ€den fĂŒhrt. Neben der Bequemlichkeit spielt also durchaus auch der medizinische Aspekt eine wichtige Rolle. Deshalb hat ExpertenTesten diverse Fahrradsattel Tests 2019 aufgesucht und alle Testsieger miteinader verglichen. Wichtig waren uns dabei die Testkriterien nach denen die Modelle von erfahrenen Testpersonen getestet wurden und so ist unsere Bestenliste enstanden.

Was ist ein Fahrradsattel?

FĂŒr verschiedenen AktivitĂ€ten gibt es unterschiedliche SĂ€ttel.Ein Fahrradsattel ist fĂŒr den besseren Halt und die Position des Fahrradnutzers vorhanden, um ihm die notwendige Balance zu ermöglichen. Dabei sind die Form und die Polsterung verschieden, der Fahrradsattel in Typ und Aussehen hĂ€ngt auch von den körperlichen Merkmalen des Fahrradfahrers ab und vom Fahrrad selbst.

Je nachdem, wie das Fahrrad zum Einsatz kommt, ob als Mountainbike, als Trekking- oder Tourenrad, als Rennrad oder als City- oder Holland-Rad, ist auch die Sitzhaltung auf dem Fahrrad eine verschiedene.

Wer das Fahrrad nur dann nutzt, um z. B. das Auto stehen zu lassen, sollte besonders auf die Bequemlichkeit achten und auf die gegebene aufrechte Sitzposition. Das ist sowohl durch die Höhe, GrĂ¶ĂŸe und Polsterung des Fahrradsattels bedingt als auch durch die Ausrichtung des Lenkers in Hinblick auf die Sattelhöhe. Wichtig bleibt die gleichmĂ€ĂŸige Druckverteilung und empfindliche Stellen weniger zu belasten.

Bei der Nutzung eines Rennrads wiederum sitzt der Fahrer weit vorgebeugt. Der Sattel muss demnach anders und aerodynamischer sein als ein breiter Sattel fĂŒr die bequeme Fahrt. Ebenso spielt der Radler-Typ fĂŒr den Sattel eine Rolle, ob beim Fahren selbst mehr das Scham- oder Sitzbein belastet wird.

Sattelformen und der jeweilig Einsatz fĂŒr den Fahrradsattel

Bei der Form des Fahrradsattels wird in klassische und moderne Modelle unterschieden. Der klassische Fahrradsattel besitzt eine hinten breite SitzflĂ€che, die nach vorne hin spitz zulĂ€uft und somit schmaler wird. Der Übergang bis zur so bezeichneten Sattelnase ist stufenlos.

Wir haben auch die verschiedenen Sattelformen in augenschein genommen.Alternativen sind an das Rad angepasste SÀttel, die schmaler und weniger gepolstert sind, aber auch mit einer zusÀtzlichen Federung ausgestattet sein können. Herstellern ist dabei wichtig, eine breite Auswahl zu bieten, die aber durch Anpassung und Entwicklungsarbeit die Bequemlichkeit immer mehr erhöhen.

Es ist falsch zu sagen, dass der Sattel aus medizinischer Sicht besonders belastende Auswirkungen auf die Gesundheit hat, dennoch beeinflusst er den Körper, je nachdem, wo und wie lange das Fahrrad genutzt wird.

Daher wird auf die BewegungsablĂ€ufe fĂŒr die technischen Weiterentwicklungen ebenso eingegangen wie auf den Aufbau, so dass der Sattel an HĂŒfte, Becken, WirbelsĂ€ule und Lendenwirbel bestens angepasst wird und die Problemzonen entlastet werden können. Diese liegen besonders im Scham-, Damm- und Sitzbein.

Auswirkungen des Fahrradsattels auf den menschlichen Körperbau

Problemzonen

Problemzonen

Das Sitz- und Schambein sind die Hauptbelastungszonen beim Fahrradfahren und werden, je nach Nutzung und Haltung auf dem Fahrrad, unterschiedlich in Anspruch genommen. Das Sitzbein wird hauptsĂ€chlich bei der aufrechten Haltung belastet, das Schambein wiederum dabei entlastet. Ist die Haltung vorne ĂŒbergeneigt, wird wiederum das Schambein durch das damit einhergehende Vorkippen des Beckens belastet. An dieser Stelle befinden sich sowohl Nervenbahnen als BlutgefĂ€ĂŸe, die stĂ€rker gequetscht werden. Das kann nicht nur Schmerzen verursachen, sondern auch zu bleibenden SchĂ€den fĂŒhren. Daher muss besonders das Schambein auch bei anspruchsvolleren Fahrten so gut wie möglich entlastet werden und der Sattel auf diese Fahrt abgestimmt sein.

Maße

Maße

Die GrĂ¶ĂŸe und LĂ€nge spielen also fĂŒr den geeigneten Sattel eine wesentliche Rolle, der Sattel sollte weder zu klein noch zu groß ausfallen. Hersteller bieten ihre Modelle daher auch in unterschiedlichen Sattelbreiten an.
Um den eigenen perfekten Sattel zu finden, muss dieser auf die eigene Anatomie, also auf den Sitzbeinhöckerabstand des GesĂ€ĂŸes angepasst sein, ebenso darauf, wo und wie hĂ€ufig das Fahrrad zum Einsatz kommt.
Die unterschiedliche Haltung hat Auswirkung auf das Becken, die WirbelsĂ€ule und die verschiedenen Kontaktstellen zwischen Sattel und GesĂ€ĂŸ. Eine eher gebeugte Haltung bedarf eines eher schmalen Sattels, die aufrechte Haltung dagegen eines breiten und bequemen Sattels.

Sitzposition

Sitzposition

Die Sitzposition ist entscheidend fĂŒr das Vermeiden von Fehlbelastungen. RĂŒcken, HĂŒfte, Hals und Kopf sollten daher immer eine gerade Linie bilden, wenn es um eine aufrechte Haltung geht. Fatal sind die ĂŒber- oder untergesteckten Positionen, ein Hohlkreuz oder ein Krumm- bzw. RundrĂŒcken. Nacken, RĂŒcken und Schultern sollten daher immer entspannt bleiben, StĂ¶ĂŸe und SchlĂ€ge durch die leicht angewinkelten Arme ausgeglichen werden.

Ausrichtung und Höhe

Ausrichtung und Höhe

Die Sattelausrichtung und Höhe sind maßgebend fĂŒr das angenehme Fahren. Dabei gilt generell, dass der Fahrradsattel immer waagerecht ausgerichtet ist, was mit einer Wasserwaage ĂŒberprĂŒft werden kann. Diese Ausrichtung ermöglicht eine optimale Ausnutzung des Sattels in Hinblick auf Druckverteilung und Entlastung der RĂŒcken- und Beckenregion.

Geschlechtsspezifische SĂ€ttel

Geschlechtsspezifische SĂ€ttel

Auch wenn der Sattel hÀufig noch auf den Unterschied des Beckens von Frauen und MÀnnern abgestimmt ist, da das Becken von Frauen oftmals etwas breiter ist als das der MÀnner ist, zeigt sich doch, dass ein Unterschied hier anatomisch kaum eine relevante Bedeutung hat. Der Sattel wird daher zunehmend als Unisex-Modell vermarktet.

Bestimmung des Sitzbeinknochenabstands

Bestimmung des Sitzbeinknochenabstands

Wesentlich bleibt der Abstand der Sitzbeinhöcker. Dieser kann gemessen werden, z. B. durch einen Wellpappentest. DafĂŒr wird sich auf einen harten und flachen Stuhl gesetzt, auf dem ein StĂŒck Wellpappe liegt. Die Beine werden auf eine kleine Erhebung gestellt, z. B. eine Holzkiste oder kleinere Bank. So treten die beiden Sitzbeinhöcker stark hervor und zeigen auf der Wellpappe als Abdruck den Abstand. Die Vertiefungen mĂŒssen dann nur durch einen Bleistift gekennzeichnet werden und der Abstand vom jeweiligen Mittelpunkt der beiden Kreise gemessen werden. Dieser ist dann ausschlaggebend fĂŒr den Kauf eines geeigneten Sattels.

Welche Fahrradsattel fĂŒr welches Rad? Welche Arten gibt es?

Klassischer Sattel fĂŒr das normale Holland- oder City-Fahrrad

Klassischer Sattel fĂŒr das normale Holland- oder City-Fahrrad

Dieser Sattel ist meistens breit, bequem und druckentlastend. Das Gewicht des Fahrers wird ausreichend verteilt, eine besonders starke Polsterung und Federung fangen die StĂ¶ĂŸe ab. Auf einem City-Bike nimmt der Fahrradfahrer eine aufrechte Position ein, so dass sich das Gewicht grĂ¶ĂŸtenteils auf das GesĂ€ĂŸ und die Beckenknochen verlagert. Das ermöglicht eine Entspannung des gesamten RĂŒckens, ganz besonders auch dann, wenn z. B. der Lenker geschwungen, statt gerade ist, die Griffe also Richtung Sattel und Fahrrad zeigen und die aufrechte Position komplett möglich machen.
Der breite Sattel fĂ€ngt durch die Art des Radfahrens allerdings weniger StĂ¶ĂŸe ab, so dass die WirbelsĂ€ule und die Bandscheiben mit der Zeit stĂ€rker belastet sind. Daher sollte die Fahrt mit einem City-Bike nicht allzu lange dauern.

Fahrradsattel fĂŒr das Touren- und Trekkingfahrrad

Fahrradsattel fĂŒr das Touren- und Trekkingfahrrad

FĂŒr diese Art Fahrrad ist eine eher gebeugte Haltung notwendig. Die Lenkstange ist gerade, die Fahrt dauert lĂ€nger und die Geschwindigkeit mit einem solchen Rad ist auch höher und wird durch Fahrstil und Bewegung verĂ€ndert. Das bringt mit sich, dass das Becken unterschiedlich auf dem Sattel aufliegt. Die gebeugte Haltung verursacht eine Verlagerung der Belastung von den Sitzbeinknochen weg zum Schambein.
FĂŒr Touren- oder TrekkingrĂ€der eignen sich daher etwas schmalere SĂ€ttel besser. Diese sind weniger gepolstert, ergonomisch und ermöglichen dem Fahrer aufgrund seiner vorgebeugten Haltung einen besseren Halt. Die Sattelschale ist elastisch und ermöglicht eine gleichmĂ€ĂŸige Verteilung des Körpergewichts ĂŒber die gesamte SitzflĂ€che. So wird der Scham- und Dammbereich entlastet, was bei lĂ€ngerer Fahrradnutzung ĂŒberhaupt notwendig ist.
Dieser Satteltyp bleibt natĂŒrlich die eher sportlichere Variante. FĂŒr das bequeme Spazierfahren ist er nicht geeignet, wird hĂ€ufig als zu hart empfunden und kann bei falschem Gebrauch auch Druckstellen verursachen, die schmerzhaft sind.

Fahrradsattel fĂŒr das Mountainbike

Fahrradsattel fĂŒr das Mountainbike

Mit dem Mountainbike geht es hĂ€ufig ins GelĂ€nde, das uneben ist und viele StĂ¶ĂŸe und eine hohe Belastung fĂŒr das GesĂ€ĂŸ mit sich bringt. Auch wenn der Fahrradfahrer dabei weniger sitzt und vielmehr hĂ€ufig in den Pedalen steht, wird meistens ein Sattel bevorzugt, der die Zwischenphasen des Sitzens entlastet, aber auch durch die Notwendigkeit eines Ausbalancierens und dem Halten des Gleichgewichts durch die Oberschenkel, die dabei eng an den beiden Sattelseiten anliegen, eine hohe StrapazierfĂ€higkeit des Sattels ermöglicht. Das Mountainbike wird hĂ€ufig ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum genutzt. Die Anforderungen an den Sattel sind damit erhöht und mĂŒssen die SchlĂ€ge und StĂ¶ĂŸe ausgleichen.

Fahrradsattel fĂŒr das Rennrad und den professionelleren Sport

Fahrradsattel fĂŒr das Rennrad und den professionelleren Sport

Da mit einem Rennrad besonders hohe Geschwindigkeiten erzielt werden sollen, muss der Sattel natĂŒrlich auch aerodynamisch und leicht sein. Solche Satteltypen sind lĂ€nglich und schmal, besitzen eine harte OberflĂ€che und weisen meistens keinerlei Federung und Polsterung auf. Das Material ermöglicht ein sehr reduziertes Gewicht, der Sattel muss zum Abstand der Beckenknochen und Sitzbeinhöcker und zur Sitzposition passen. Auf einem Rennrad ist die Haltung besonders stark vorgeneigt, das Gewicht des Körpers verlagert sich auf die Lenkstange, kippt aber gleichzeitig auch das gesamte Becken. Dadurch wiederum wird die Druckbelastung von den Sitzbeinhöckern zum Schambein gelenkt.

Andere Varianten und Modelle

Andere Varianten und Modelle

Daneben gibt es von Herstellern besondere Modelle, die mehr Komfort und Sicherheit versprechen. Dazu gehören der „nasenlose Sattel“, der medizinische Sattel“, der „Lochsattel“, der „ergonomische Sattel“ und Ă€hnliche. Allerdings sehen diese Angebote in der Werbung besser aus als sie sich in der Praxis bewĂ€hren. Zum Beispiel ist ein Sattel ohne Nase durchaus bedenklich, kann sogar bei falschem Umgang gefĂ€hrlich werden, da die SeitenfĂŒhrungen fehlen und das Geradeaus-Fahren erschwert ist. Gar nicht möglich ist z. B. das freihĂ€ndige Fahren, da die Balance ohne Sattelnase nicht gehalten werden kann. Eine Ausnahme bildet der Lochsattel, dessen InnenflĂ€che fehlt, so dass der spezifische Druck sich erhöhen kann, je grĂ¶ĂŸer dieses Loch ist.
Wichtig bleibt demnach, sich fĂŒr die klassischen Varianten zu entscheiden, die nur die Auswahl fĂŒr das geeignete Rad und das Material betreffen, um daneben dann auch die Pflege einfacher zu gestalten.

Welche Materialien lassen sich bei den verschiedenen FahrradsÀtteln unterscheiden?

Nicht nur fĂŒr die Bequemlichkeit, auch fĂŒr die Reinigung und Pflege spielt das Material des Fahrradsattels eine entscheidende Rolle. GrundsĂ€tzlich kann dieses bei SĂ€tteln in drei Gruppen eingeteilt werden. Einmal gibt es den Kunststoffsattel, der mit verschiedenen FĂŒllungen zur DĂ€mpfung versehen ist, z. B. mit Gel, Schaumstoff oder Ă€hnlichen Produkten, zum anderen den Kunststoffsattel mit Leder- oder KunstlederĂŒberzug, der mit oder ohne Einlagen zum AbdĂ€mpfen gefĂŒllt ist, und den Kernledersattel, der speziell von ganz bestimmten Herstellern (wie z. B. die Firma „Brooks England“) vertrieben wird.

Je nachdem bringen die verschiedenen Materialien Vor- und Nachteile mit sich, auch hĂ€ngt die Entscheidung fĂŒr das Material des Sattels von der Art der Lagerung des Fahrrads ab, so dass z. B. ein Fahrrad, das hĂ€ufig draußen steht und der Witterung ausgesetzt ist, kaum einen Lederbezug benötigt, sondern ein Kunststoff- oder Plastiksattel wesentlich besser geeignet ist. Diese mĂŒssen kaum gepflegt werden, reagieren aber dennoch auf TemperatureinflĂŒsse und Sonnenstrahlung.

Kernlederfahrradsattel – Vor- und Nachteile

Fahhradsattel gibt es in verschiednene Materialen. Wir haben sie fĂŒr Sie unter die Lupe genommen.Es ist nicht abzustreiten, dass der Ledersattel seinen Preis auch wert ist, denn er passt sich im Laufe der Zeit auch an die SitzflĂ€che des Fahrradfahrers an und ist Ă€ußerst atmungsaktiv. Dadurch entstehen ein hoher Komfort beim Sitzen und ein angenehmes Sitzklima.

Auch spricht fĂŒr den Ledersattel natĂŒrlich die lange Haltbarkeit, die bei guter Pflege machbar ist. Der Ledersattel kann viel besser Hitze und UV-Strahlung vertragen, sollte allerdings dennoch mit einem Sattelbezug versehen und regelmĂ€ĂŸig eingefettet werden.

Die Pflege des Ledersattels ist natĂŒrlich ein Nachteil gegenĂŒber Kunststoff- oder PlastiksĂ€tteln. Etwas langlebiger ist ein Sattel aus PVC. Bei Kernleder handelt es sich nun einmal um ein Naturprodukt, das daher auch sehr nĂ€sseempfindlich ist und mit der Zeit stĂ€rker abnutzt.

Das Gewicht des Ledersattels ist schwerer als das der anderen Varianten. Das liegt wiederum daran, weil der Ledersattel durch den höheren Komfort meistens auch eine verstÀrkte Federung und ein Titangestell aufweist. Ein weiteres Manko in dieser Hinsicht bleibt, dass KernledersÀttel meistens nur von bestimmten Herstellern angeboten werden, die sich darauf spezialisiert haben.

Gelfahrradsattel – Vor- und Nachteile

Der Gelfahrradsattel ist dem gegenĂŒber wesentlich witterungsbestĂ€ndiger, allerdings auch nur in dem Rahmen, in dem die Satteldecke keine Risse und BeschĂ€digungen aufweist. Ein Vorteil ist die Bequemlichkeit. Der Sattel ist weich und ermöglicht ein angenehmes Fahren, wenn er dem GesĂ€ĂŸ des Fahrers entspricht.

Des Weiteren ist ein Gelsattel natĂŒrlich auch leichter im Gewicht. Nachteilig ist, dass ein Gelsattel mit der Zeit und dem Gebrauch weicher werden kann, und wenn das geschieht, auch Unannehmlichkeiten auslöst, so z. B. kann sich der Fahrer schnell einen „Wolf“ holen.

Kunststoff- oder Plastiksattel – Vor und Nachteile

Ein großer Vorteil von KunststoffsĂ€tteln bleibt die leichte Pflege. Diese Art Sattel besteht meistens aus einer Kunststoffschale und einem dazu gehörigen Sattelgestell, das aus Titan, Aluminium, Stahl oder Carbon gefertigt und zum Teil auch gefedert ist. Auch sind diese SĂ€ttel verschieden gepolstert, meistens mit Gel oder Schaumstoff. Ein weiteres Pro bleibt der Preis, da solche SĂ€ttel meistens wesentlich gĂŒnstiger sind als z. B. der aufwendiger gefertigte Ledersattel.

Solche SĂ€ttel mĂŒssen nicht, wie z. B. der Ledersattel, erst eingefahren werden. Ihre Form muss vor dem Kauf richtig gewĂ€hlt werden, denn sie verĂ€ndert sich kaum. Auch das Gewicht ist leichter, und solche SĂ€ttel sind wesentlich witterungsbestĂ€ndiger, eignen sich also auch fĂŒr das Abstellen draußen.

Wahlweise lassen sich KunststoffsĂ€ttel natĂŒrlich auch mit einem Sattelbezug versehen, der aus Kunstleder, echtem Leder oder anderem Gewebe sein kann. Hier muss dann natĂŒrlich etwas mehr auf die Witterung geachtet werden, auch aufgrund der Polsterung, die sich, ist sie starkem Regen ausgesetzt, dann vollsaugen kann und den Sattel zum Schwamm macht.

Fahrradsattel in bunt

FAhrradsattel TestEin Fahrrad ist fĂŒr die meisten Menschen nicht nur einfach ein Fortbewegungsmittel. Wie unser Fahrradsattel Test gezeigt hat, ist das Fahrrad samt dem Sattel auch ein Lifestyle Objekt, welches die Persönlichkeit unterstreicht. Die wichtigste Funktion bei einem Fahrradsattel aus dem Test ist zweifelsfrei die Bequemlichkeit, doch sollte ein Fahrradsattel zudem noch gut aussehen.

Neben dem funktionalen Aspekt, auf den wir auf dieser Seite bereits ausfĂŒhrlich eingegangen sind, möchten wir nun beleuchten, welche FahrradsĂ€ttel auch optisch ein Highlight sind. (Wohlgemerkt als Sattel selbst, nicht als Sattel-Überzug.)

Breite Cruiser-FahrradsĂ€ttel gibt es z.B. von der Marke Electra in vielen bunten Farben und Motiven. Wer sich noch nicht wirklich zur Farbe traut, der kann mit dem Fahrradsattel Electra Hawaii optisch nichts falsch machen: schwarz mit weißem Blumenmuster. Beim italienischen Hersteller Monte Grappa gibt es Cruiser-FahrradsĂ€ttel mit aufgedruckten Fotomotiven wie den Fahrradsattel Monte Grappa Nord Skay (Motiv Kompass) oder den Fahrradsattel Monte Grappa Sunset (Motiv BĂ€ume mit Sonnenuntergang).

Eine weitaus grĂ¶ĂŸere Auswahl an farbenfrohen Fahrradsitzen hat man bei Rennrad-Satteln. Hier wĂ€ren beispielsweise die vielen bunten Modelle von TRK, Selle SMP oder die sportlich bedruckten Fahrradsattel der Fahrrad-Fabrik. Diese sind zwar nicht völlig bunt, heben sich aber durch Ralleystreifen in Karomuster oder orange Linien von der Masse ab. Weiterhin gibt es den Fahrradsattel Willyn, ebenfalls in sportlicher Optik.

Bei den normalen Sattelmodellen fĂŒrs City-Bike ist uns der Fahrradsattel Chill aus London aufgefallen. Es gibt ihn in Orange, Weiß oder Dunkelrot mit einem Regenbogen Streifen.

Worauf muss ich beim Kauf eines Fahrradsattels achten?

TatsĂ€chlich ist der Ratschlag von einem VerkĂ€ufer, dass sich ein Fahrradsattel hĂ€ufig verkauft hat, wertlos und nicht ausschlaggebend fĂŒr den eigenen Bedarf. Das liegt ganz einfach daran, dass sich das Hinterteil jedes Menschen unterscheidet. Auch die Sitzposition spielt eine wesentliche Rolle, so dass ein Sattel fĂŒr den einen Menschen bequem und angenehm sein kann, fĂŒr den anderen zum Folterwerkzeug wird und Schmerzen verursacht.

Das angenehme Fahrradfahren hĂ€ngt dabei von mehreren Faktoren ab, nicht nur der Sattel, auch die Höhe von Sattel und Lenkstange spielen eine Rolle, dennoch liegt auf dem Fahrradsattel die grĂ¶ĂŸte Belastung, was insbesondere die Beckenknochen jedes Menschen betrifft.

Diese sind in ihrem Abstand bei jedem anders, so dass also die Breite des Sattels auf den Abstand der Beckenknochen angepasst werden muss. Das wiederum zeigt, dass ein Sattel nicht unbedingt bequemer ist, nur weil er breiter ist.

FĂŒr den Kauf sind vielmehr die Federung des Sattels, dessen Gewicht, die LĂ€nge und Breite, die Bequemlichkeit, die Polsterung und ermöglichte Sitzhaltung auf dem Sattel von Bedeutung. So benötigten Fahrradfahrer, die Radlerhosen mit Sitzpolster benutzen z. B. keinen besonders stark gepolsterten Fahrradsattel, andere möchten gerade eine ausreichende Polsterung und greifen zum Gelsattel.

Kurzinformation zu fĂŒhrenden Herstellern von FahrradsĂ€tteln:

Weltweit marktfĂŒhrend auf dem Markt der Fahrradsattel ist die Firma „Selle Royal“ aus Italien. Neben unterschiedlichen SĂ€tteln in allen AusfĂŒhrungen verkauft das Unternehmen auch Fahrradzubehör.

GegrĂŒndet wurde es 1956 von Riccardo Bigolin in Pozzoleone und wuchs schnell zu einer der grĂ¶ĂŸten ProduktionsstĂ€tten fĂŒr Fahrradzubehör heran, die am Tag ĂŒber 70.000 FahrradsĂ€ttel produzieren und diese in mehr als 30 LĂ€nder exportieren.

„Brooks England“ ist ein weiterer Hersteller von MarkenfahrradsĂ€tteln aus Kernleder. Die FahrradsĂ€ttel sind zumeist mit Titan- oder Stahlsattelrahmen versehen. Eine neuere Sattel-Serie besteht aus vulkanisiertem Naturkautschuk, ĂŒberzogen mit Baumwolle aus biologischem Anbau, die das Leder ersetzt. Die Serie wird unter dem Namen „Cambium“ vertrieben.

Die gesamte Konfektionierung an einer Werkbank verlĂ€uft auch nach all den Jahren, seit der Erfindung des Sattels durch den GrĂŒnder Brooks, noch per Handarbeit. Die Spezialmaschinen fĂŒr das PrunkstĂŒck sind ĂŒber 90 Jahre alt und besitzen auch genauso alte WerkzeugsĂ€tze. Das Unternehmen setzt demnach immer noch stark auf Tradition und konnte bekannte Radsportler wie Bartali, Girardengo, Eddy Merckx oder Coppi fĂŒr die Vermarktung und Nutzung gewinnen.

„SQlab“ wiederum ist ein deutscher Hersteller, dessen Sattelherstellung auf Ergonomie baut. Das Unternehmen hat z. B. den Stufensattel mit Adlernase entwickelt, die tiefer als die SitzflĂ€che selbst liegt. Auch bietet „SQlab“ FahrradsĂ€ttel, die dem Becken in seine Bewegung folgen und so die Problemzonen entlasten.

Andere bekannte Markennamen sind, neben dem transparenten Sattel aus Royal-Gel von „Selle Royal“, auch „LOOKIN, „Crank Brothers“, „Contec“, „Velo“, „Prophete“, „Fizik“, „Lepper“ und „Terry“.

Internet vs. Fachhandel: wo eignet sich der Kauf eines Fahrradsattels eher?

Ein Fahrradsattel Testsieger sollte die AnsprĂŒche des KĂ€ufers immer decken. Gekauft werden kann er in GroßmĂ€rkten oder im Fachhandel, aber auch im Internet, hier besonders, wenn auf spezielle Marken Wert gelegt wird und der Sattel eines Testsiegers gewĂŒnscht wird, der sich einen Namen machen konnte und seine Produktion auch speziell auf FahrrĂ€der und FahrradsĂ€ttel eingestellt hat. Im Internet gibt es ein ĂŒbersichtliches Angebot verschiedener SĂ€ttel, mit Angaben ĂŒber Material, Bequemlichkeit, Federung und Einsatz. Da FahrradsĂ€ttel kaum Gewicht haben, ist die Lieferung innerhalb Deutschlands meistens kostenlos.

Der Drittplatzierte im Video

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte des Fahrrads und Fahrradsattels

Fahrradtasche fĂŒr individuelle Anforderungen.Die Erfindung des Fahrrads als erster Entwurf und Modell gesteht die Forschung aufgrund einer Zeichnung dem Universalgenie Leonardo da Vinci zu. Dieser zeigte sich in vielerlei Hinsicht Ă€ußerst kreativ, entwarf im 15. Jahrhundert bereits PlĂ€ne zu einem federgetriebenen Automobil, zum Hubschrauber oder einem schlichten Tauchanzug.

Der erste Bau und Einsatz eines Fahrrads, besser gesagt eines Zweirads, kam 1817 zustande. Dieses entwarf Karl von Drais in Deutschland, da eine Hungersnot zu einem verstĂ€rkten Sterben vieler Pferde fĂŒhrte und die Notwendigkeit fĂŒr einen Ersatz her musste. Das Pferd wurde andeutungsweise mechanisch nachgebildet.

In Frankreich wiederum entwarf der Erfinder Draisine eine Laufmaschine, die auch nach ihm benannt wurde. Das Laufrad hielt sich einige Jahre, daneben gab es die mehrspurige Variante des Velozipedes, da viele Menschen sich vor dem Balanceakt fĂŒrchteten, der auf einem damaligen Zweirad notwendig war.

Bald kamen Tretkurbeln hinzu, die am Vorderrad befestigt waren, wobei dieses immer noch grĂ¶ĂŸer als das Hinterrad war. Die Verbesserung des Rades nahm seinen Lauf, zunĂ€chst in Frankreich, dann in England, wobei die französische Bezeichnung „Bicycle“ von den EnglĂ€ndern ĂŒbernommen wurde.

1870 wurde dann die gesamte Fahrradtechnik verbessert. Der Knicklenker wurde entworfen, dann der X- und Diamantrahmen. Stahlfelgen wurden durch leichtere Felgen aus Holz ersetzt, die noch bis in die sechziger Jahre ihren Zweck erfĂŒllten. Ach der Fahrradsattel hat dabei seine eigene Geschichte.

Dieser wiederum wurde von dem englischen Unternehmer John Boultbee Brooks erfunden, dessen Name auch heute noch eine der bekanntesten Marken ist. Er betrauerte zu diesem Zeitpunkt den Tod seines geliebten Pferdes und wollte es nicht ersetzen, so dass er nun, um sich dennoch geeignet fortbewegen zu können, auf das gute alte Fahrrad zurĂŒckgriff. Schnell musste Brook aber feststellen, dass der Fahrradsattel völlig unbequem war und wohl kaum den breiten RĂŒcken und bequemen Sattel seines Pferdes ersetzte.

Damals waren die SĂ€ttel eher aus hartem Material wie Holz oder Metall, kaum vergleichbar mit dem Kunststoff aus heutiger Zeit, so dass Brooks auf die Idee kam, die gesamte SitzflĂ€che mit Leder zu ĂŒberziehen und den Sattel etwas breiter zu machen, natĂŒrlich immer im Hinterkopf den Pferdesattel habend, auf dem er bequemer gesessen hatte.

Das einfache Fahrrad selbst Ă€nderte dann sein Bild. 1870 wurde das Hochrad erfunden und die Weiterentwicklung des Sattels ermöglichte auch schnell verschiedene Formen. Einige sahen zunĂ€chst birnenförmig aus und waren eine Metallplatte, die mit Leder ĂŒberzogen waren und mit verschiedenem Material, z. B. Rosshaar, gepolstert wurden.

Der Fahrradsattel wurde dann mit Schrauben auf einer Feder befestigt, die wiederum durch einen dazugehörigen Holzkeil gesichert wurde und seine Aufgabe erfĂŒllte.

Diese Variante wurde dann durch eine verbesserte Sattelfeder ausgetauscht, wobei sich auch die Formen des Fahrradsattels weiter verĂ€nderten, ebenso die damit einhergehenden FĂŒllungen.

Schon zehn Jahre spĂ€ter erhielt das Fahrrad dann durch einen Diamantrahmen das heutige Aussehen, wĂ€hrend die Entwicklung des Sattels zweckdienlicher wurde, bald auch die AnsprĂŒche an Bequemlichkeit erfĂŒllen musste, da immer mehr Menschen auf das Fahrrad zurĂŒckgriffen und dieses fĂŒr viele erschwinglich wurde. Bekannte Fotos aus dieser Zeit zeigen die Straße, auf der sich sowohl Automobile neben Pferdekutschen und Fahrradfahrer bewegen.

Die Entwicklung des Fahrradsattels ist dabei fast eine wissenschaftliche Forschung geworden. Vor allen Dingen behielten Techniker hier den Anspruch im Auge, den Fahrradfahrer bequem und sicher an sein Ziel bringen zu können, indem er natĂŒrlich auch sein GesĂ€ĂŸ schonte.

Der erste Sattel, der dann von Metall und Holz auf Kunststoff wechselte und eine gemischte Bauweise aufwies, nannte sich „Selle Concor 1986“. Er bestand aus einem LederĂŒberzug ĂŒber einer Schale aus Plastik. Solche sind in der heutigen Umsetzung gang und gĂ€be.

Die meisten SĂ€ttel bestehen aus Plastik und Kunststoff, werden dann mit Kunstleder ĂŒberzogen und besitzen eine dafĂŒr angepasste Bauform. Weitere Materialien sind Schaumstoff und Nylon.

NatĂŒrlich hat sich mit den AnsprĂŒchen auch das Design verĂ€ndert und verbessert, so gibt es z. B. SĂ€ttel, die ein transparentes Fenster aufweisen, so dass es möglich ist, in das Innere eines Sattels zu blicken. Auch gibt es den Sattel, der mit ganz bestimmtem Gel gefĂŒllt ist und etwa 40 Prozent aller Bewegungen und SchlĂ€ge reduziert bzw. abdĂ€mpft.

Die geeignete Pflege und Reinigung des Fahrradsattels

Ein Fahrradsattel, vor allem aus Leder, sollte immer gepflegt werden.Die richtige Pflege und Reinigung des Fahrradsattels schont das Material und bewirkt dessen Langlebigkeit. Kunststoff- und PlastiksĂ€ttel bedĂŒrfen einer geringeren Pflege, wobei ein feuchter Lappen zur Reinigung meistens genĂŒgt, der Ledersattel dagegen einer etwas aufwendigeren.

Letzterer muss hĂ€ufiger eingefettet und ab und an auch gespannt werden. Gerade in der Einsitz- und Einfahrphase sollte der Sattel dann mehrmals von unten nach oben eingefettet werden. Oben wird eine dĂŒnne Fettschicht aufgetragen und der Sattel poliert, unten eine dickere, die nicht poliert werden muss.

FĂŒr das Einfetten eines Sattels gibt es spezielle Fette, genauso gut eignen sich aber auch flĂŒssige Lederpflegeprodukte, Bienenwachs, Motoröl oder Ballistol. Abzuraten ist von Schuhspray oder Butter bzw. Speiseöl.

Ist der Sattel aus Leder nass geworden, sollte er auf natĂŒrlichem Weg getrocknet werden, da er schnell abfĂ€rbt oder ausbleicht. Auch sollte der Sattel unter diesen UmstĂ€nden keinesfalls gespannt werden.

Die richtige Einstellung des Fahrradsattels:

Die optimale Sattelposition ist ausschlaggebend, dass das Fahrrad nicht zum Folterinstrument wird. Daher muss der Sattel vor dem Fahren richtig eingestellt werden. Ideal ist ein Sattel so ausgerichtet, dass sich die Sattelspitze waagerecht zum Sattelhinterteil verhÀlt.

Um einen sicheren Halt zu ermöglichen muss auch die SattelstĂŒtze richtig eingelassen werden. Dabei ist ein Abstand von 5 bis 6 Zentimeter ratsam, damit Klemme und Muffe genĂŒgend Druck auf die Sattelstange ĂŒbertragen und die erforderliche Kraft aufbringen.

Der Sattel sollte daher möglich machen, dass die Kraft, die auf die Pedale ausgeĂŒbt wird, leicht ausfĂ€llt. Auch sollte die Höhe des Sattels samt Stange immer so aufeinander abgestimmt sein, dass bei sich unten befindender Pedale das Bein durchgestreckt werden kann.

HĂ€ufige Fragen zum Fahrradsattel:

Hat ein Fahrradsattel physische Auswirkungen auf die Prostata und ZeugungsfÀhigkeit?

Hat ein Fahrradsattel physische Auswirkungen auf die Prostata und ZeugungsfÀhigkeit?

Mittlerweile medizinisch erwiesen ist, dass Radfahren auf die ZeugungsfÀhigkeit keinen Einfluss hat. Ebenso wenig kommt es zu Erektionsstörungen durch den Fahrradsattel. Die Probleme, die das Fahrradfahren allgemein mit sich bringt, sind eine Störung der Durchblutung und Versorgung aller Nervenzellen im Becken- und Dammbereich. Dabei hat das Fahren eine Einwirkung auf den gesamten Bewegungsapparat.
Die Prostata verĂ€ndert sich beim Mann mit zunehmendem Alter ebenfalls unabhĂ€ngig vom Fahrradfahren, da es sich um eine DrĂŒse handelt, die weiterwĂ€chst. Beschwerden lösen dann Druckempfindlichkeit aus, die gerade fĂŒr den Becken- und Dammbereich verheerend sein können. So sollte demnach das Fahrradfahren bei Prostata-Beschwerden allgemein reduziert oder ganz darauf verzichtet werden.

Kann ein Fahrradsattel RĂŒckenprobleme beseitigen?

Kann ein Fahrradsattel RĂŒckenprobleme beseitigen?

Die Bewegung selbst ist sinnvoll, wenn Schmerzen im WirbelsĂ€ulen- und RĂŒckenbereich auftreten, sollte aber mit einer geringen Belastung erfolgen. Eine aufrechte Position auf dem Fahrrad, die ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum erfolgt, ist immer stark belastend fĂŒr die RĂŒckenmuskulatur, auch die Haltung spielt eine Rolle. GĂŒnstig ist dann ein Sattel, der die Bandscheiben und die WirbelsĂ€ule etwas entlastet und eine etwas nach vorne gebeugte Haltung zulĂ€sst.

Wie kann ich Schweiß im GesĂ€ĂŸbereich vermeiden?

Wie kann ich Schweiß im GesĂ€ĂŸbereich vermeiden?

Schweiß tritt bei lĂ€ngerem Fahrradfahren immer auf, da sich die WĂ€rme im Schritt staut. Her hilft ein Sattel, der ein Loch oder eine Durchbruchstelle in der Mitte aufweist, die als “Full-Cut-O-Zone” bezeichnet wird. Noch einfacher bleibt die Wahl des Kernledersattels, da dieser meistens besonders atmungsaktiv ist. Bei einem Material aus Kunststoff oder Plastik ist das Schwitzen nicht zu vermeiden.

NĂŒtzliches Zubehör

Es gibt ein paar sehr nĂŒtzliche Zubehörteile fĂŒr den Fahrradsattel.Was jeder gute Fahrradsattel benötigt, wenn es sich um ein besseres Material und eine hochwertige AusfĂŒhrung handelt, ist natĂŒrlich ein Sattelschutz, eine HĂŒlle, die sich ĂŒber den Sattel stĂŒlpen lĂ€sst und damit vor BeschĂ€digung und WitterungseinflĂŒsse schĂŒtzt. Auch kann so das Material mehr geschont werden und verlĂ€ngert seine Lebensdauer.

Ein endlich gefundener Sattel, der vielleicht auch etwas mehr Geld gekostet hat, wird dann meistens sehr lange genutzt und die heutigen Varianten lassen das auch zu. Jeder Fahrradfahrer möchte schließlich seinen ganz eigenen, auf das eigene GesĂ€ĂŸ abgestimmten Sattel.

Ein Sattelbezug kann gegen Abnutzung hilfreich sein. Eine andere Variante ist die Satteldecke, die ĂŒber einen Kordelzug rutschsicher zusammengezogen wird. Speziell fĂŒr den Wetterschutz gibt es einen Regenschutz aus Silikon. Dieser eignet sich auch gut als Fliegenschutz, wenn das Fahrrad z. B. mit dem Auto transportiert wird.

Gut macht sich eine SattelstĂŒtze, auch muss die Federung des Sattels ab und an erneuert werden und ist austauschbar. Ebenso dient ein Sattelklemmbolzen dazu, die SattelstĂŒtze sicher in die gewĂŒnschte Höhe zu bringen.

FĂŒr die Pflege ist eine Dose Sattelfett ein ideales Zubehör. FĂŒr das Montieren eignet sich ein SpannschlĂŒssel speziell fĂŒr den Fahrradsattel.

Einige Hersteller bieten auch ein „Sitzknochen Vermessungsset“ an. Dieses enthĂ€lt eine Messpappe und Messlehre und ermöglicht eine schnelle Bestimmung des individuellen Sitzknochenabstands des Fahrradfahrers.

WeiterfĂŒhrende Links und Quellen:

Tipps fĂŒr den richtigen Fahrradsattel und die benötigten Einstellungen, um Sitzproblemen vorzubeugen:

Alles rund um das Fahrrad und den Sattel:

Fit for Fun: Der perfekte Sattel fĂŒr den individuellen Gebrauch:

Sattel richtig einstellen – so geht’s:

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