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Mountainbikes im Test auf ExpertenTesten
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Mountainbike Test - fĂŒr das besondere Erlebnis mit dem Rad - Vergleich der besten Mountainbikes 2019

Mit einem Mountainbike lassen sich nicht nur Wege, sondern auch HĂŒgel und steiniges GelĂ€nde befahren.Unser Expertenteam hat nach PrĂŒfung zahlloser Tests im Internet einen Vergleich erstellt, in dem neben Funktionen auch Vorteile, Anwendungsfelder und weitere VorzĂŒge eingebunden wurden.

Mountainbike Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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  Preis prĂŒfen Preis prĂŒfen Preis prĂŒfen Preis prĂŒfen Preis prĂŒfen Preis prĂŒfen Preis prĂŒfen Preis prĂŒfen Preis prĂŒfen Preis prĂŒfen Preis prĂŒfen Preis prĂŒfen Preis prĂŒfen Preis prĂŒfen Preis prĂŒfen Preis prĂŒfen
ExpertenTesten TÜV-Siegel 1,12
sehr gut
1,27
sehr gut
1,49
sehr gut
1,64
gut
1,72
gut
1,82
gut
2,01
gut
2,09
gut
2,34
gut
2,48
gut
2,56
befriedigend
2,67
befriedigend
2,72
befriedigend
2,74
befriedigend
2,75
befriedigend
2,82
befriedigend
Kundenbewertungen
auf Amazon

4.2 von 5 Sternen
bei 12 Rezensionen

4.6 von 5 Sternen
bei 281 Rezensionen

3.1 von 5 Sternen
bei 26 Rezensionen

3.9 von 5 Sternen
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3.7 von 5 Sternen
bei 37 Rezensionen
Marke MYTNN Bergsteiger Gregster Bergsteiger Bergsteiger Talson Multibrand Distribution KS Cycling Talson Multibrand Distribution Coollook BIKE SPORT LIVE ACTIVE
Hersteller

MYTNN

Bergsteiger

Gregster

KS Cycling

Bergsteiger

Bergsteiger

Galano

Galano

Talson

Multibrand Distribution

KS Cycling

Talson

Multibrand Distribution

Coollook

BIKE SPORT LIVE ACTIVE

CoollooK

Modell

k.A.

Kodiak

GR-7210

SNW2458

Kansas

Canberra

MTB Galano TOXIC / PULSE

Toxic

k.A.

ProBike ADVENTURE

Hardtail Twentyniner

k.A.

PROBIKE Pro 29

PROBIKE

Thunder

26 Zoll CoollooK

Farbe

Weiß/ Blau

GrĂŒn

Schwarz

Schwarz

Deep Schwarz

Glossy Blau

Schwarz

Schwarz

Schwarz/Blau

Weiß

Schwarz

Schwarz/Blau

Weiß/Grau-Rot

Weiß

Blau matt

Schwarz

Material

Aluminium

Stahl

Aluminium

Alu-Rahmen

Hi-Ten Stahl

Hi-Ten Stahl

Alu-Rahmen

Alu-Rahmen

Alu-Rahmen

Stahl

Stahl

Alu-Rahmen

Stahl

Stahl

Stahl

Stahl

Zielgruppe

unisex

unisex

unisex

unisex

Jugend

unisex

unisex

unisex

unisex

Damen

unisex

unisex

unisex

unisex

Herren

unisex

Abmessungen

k.A.

KörpergrĂ¶ĂŸe ab 150 cm

170 x 65 x 98 cm

k.A.

73 x 53 x 97 cm

105 x 68 x 107 cm

KörpergrĂ¶ĂŸe von 165 cm

KörpergrĂ¶ĂŸe von ca 145 – ca 170 cm

KörpergrĂ¶ĂŸe von 150 bis 170 cm

KörpergrĂ¶ĂŸe von 130 bis 160 cm

k.A.

KörpergrĂ¶ĂŸe von 145 bis 170cm

KörpergrĂ¶ĂŸe ĂŒber 160 cm

KörpergrĂ¶ĂŸe von 150 bis 180 cm

KörpergrĂ¶ĂŸe von 175 bis 185 cm

KörpergrĂ¶ĂŸe 150-180cm

Gewicht

20 Kg

16.5 kg

16 Kg

19 kg

13 Kg

17 Kg

16,9 kg

15,9 kg

ca. 17kg

13,8 Kg

ca. 18,5 kg

k.A.

14,3 Kg

16 kg

k.A.

18 kg

Geschwindigkeiten

21

21

21

24

6

21

21

21

21

18

21

21

21

18

21

18

Rahmen

26 Zoll

26 zoll

26 Zoll

26 Zoll

24 Zoll

29 Zoll

29 Zoll

26 Zoll

26 Zoll

24 Zoll

29 Zoll

26 Zoll

19 Zoll

26 Zoll

27,5 Zoll

26 Zoll

Road und Off Road

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

Doppelte Federung

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

nein

nein

ja

ja

ja

Besonderheiten
  • Design
  • Original Shimano Schaltung
  • Gabel aus Aluminium
  • bequem
  • 1 Jahre Garantie
  • Vollfederung
  • Shimano-Schaltung
  • HI-TEN Rahmen
  • V-Bremse
  • Robust
  • leichter Aluminium-Rahmen
  • Scheibenbremsen vorn-/hinten
  • einfache Montage
  • Design
  • robust
  • RadgrĂ¶ĂŸe: 26 Zoll
  • Rahmenmaterial: Aluminium
  • RahmengrĂ¶ĂŸe-(cm): 43
  • Geschlecht: Unisex
  • Anzahl-GĂ€nge: 24
  • 6 gang Shimano
  • langlebiger Hi-ten Rahmen
  • gute Optik
  • 70 mm V-Brakes
  • leichtlĂ€ufige Felgen
  • 21 gang Shimano
  • langlebiger hi-ten Rahmen
  • 180 mm Scheibenbremse
  • gefederte Gabel
  • gute Optik
  • Mechanische Scheibenbremsen
  • Robust
  • Mehr Traktion
  • Stabil
  • Hardtail Mountainbikes sind leichter zu warten und lĂ€nger haltbar.
  • FĂŒr Jugendliche mit einer KörpergrĂ¶ĂŸe von ca 145 ca 160 cm
  • Stabil
  • Aus hochqualitativeren Kompnenten
  • Robust
  • Pflegeleicht
  • Vollfederung
  • 21-Gang
  • stabil
  • schöne Optik
  • SHIMANO Schaltwerk
  • Stahlrahmen
  • V-Bremsen
  • QUICK RELEASE System
  • ISO 9001: 2008 zertifiziert
  • verbesserte Verpackung
  • microSHIFT Drehschaltgriffe
  • Stahl-Rahmen
  • Ahead-Vorbau
  • Shimano Tourney Schaltwerk
  • Clarks Scheibenbremsen
  • 21-Gang
  • Gabelfederung
  • Aluminium-Hohlkammerfelgen
  • Sportsattel
  • Shimano Drehgriffschaltung
  • Stahlrahmen
  • QUICK RELEASE System
  • V-Bremsen
  • Handschaltung
  • 85% zusammengebaut
  • EU-Produkt
  • Robust
  • Höhenverstellbare SattelstĂŒtze
  • feste Kette
  • Preis-/Leistung
  • EU Produkt
  • stabile Reifen
  • gutes Design
  • starke Bremsen
  • Stahl-Rahmen
  • 26-Zoll Stahlklapprahmen
  • 18 GĂ€nge
  • Stahl-V-Bremse
  • QUICK RELEASE System am Vorderlaufrad
  • Handschaltung (wrist change)
Materialbeschaffenheit
VerarbeitungsqualitÀt
Preis-LeistungsverhÀltnis
Preisvergleichsmatrix
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Was ist ein Mountainbike?

Viele besitzen ein Mountainbike, doch nur wenige wissen um die Unterschiede zu einem herkömmlichen Fahrrad und was ein Mountainbike eigentlich ist.

Das Mountainbike wird hĂ€ufig mit dem KĂŒrzel MTB gekennzeichnet und bedeutet nichts anderes als „Bergfahrrad“.

Mountainbikes sind vornehmlich fĂŒr den Einsatz auf unbefestigtem GelĂ€nde, abseits asphaltierter Fahrradwege gebaut. SelbstverstĂ€ndlich kann das Mountainbike auch in der Stadt zum Einsatz kommen, allerdings ist es aufgrund seiner besonderen Beschaffenheit wesentlich effektiver in unwegsamem GelĂ€nde.

Wie funktioniert ein Mountainbike?

Fahrrad ist nicht gleich Fahrrad. Es gibt zahlreiche verschiedene Modelle, die jeweils ganz besondere Eigenschaften mit sich bringen. So sind die Reifen bei einem Rennrad zum Beispiel besonders schmal. Dadurch gibt es einen viel geringeren Reibungswiderstand zwischen Reifen und Asphalt. Der Rennradfahrer benötigt somit weniger Kraft um das Rennrad zu bewegen. Und auch das Mountainbike hat diverse Eigenheiten, die es eben besonders in den Bergen oder auf unwegsamem GelÀnde so effizient machen.

Eine dieser Eigenheiten sind die Reifen, die zum Beispiel im Vergleich mit den Reifen eines Rennrades, einen deutlich grĂ¶ĂŸeren Durchmesser haben. Der grĂ¶ĂŸere Durchmesser der Reifen macht sie insgesamt robuster. Schotterpisten und steinige Wege können den Reifen so viel weniger anhaben. Zudem besitzen die Reifen von Mountainbikes ein deutliches Profil, welches zum Beispiel den RennrĂ€dern beinahe vollstĂ€ndig fehlt. Das Profil sorgt fĂŒr den nötigen Grip. Auch das trĂ€gt dazu bei, dass der Mountainbikefahrer auf holprigen Strecken und matschigem Untergrund nicht den Halt verliert.

Ein weiterer Unterschied zwischen den Reifen von Mountainbikes und den Reifen vieler anderer Fahrradmodelle ist die GrĂ¶ĂŸe. Die Reifen von Mountainbikes haben normalerweise einen geringeren Durchmesser als RennrĂ€der oder TourenrĂ€der.

Durch den geringeren Durchmesser des Rades, den grĂ¶ĂŸeren Durchmesser des Reifens und durch die Profilierung muss der Fahrer eines Mountainbikes mehr Kraft fĂŒr eine Radumdrehung aufwenden als der Fahrer eines Rennrades. Zudem kann durch den geringeren Raddurchmesser eine geringere Strecke pro Radumdrehung zurĂŒckgelegt werden als mit einem Rennrad oder einem Tourenrad.

Eine weitere Besonderheit der Mountainbikes ist die RahmengrĂ¶ĂŸe. Der Rahmen eines Mountainbikes ist im Vergleich mit anderen Fahrrad-Modellen meist etwas kleiner. Das bedeutet, dass der Schwerpunkt hier niedriger ist.

29 Zoll MTB Galano TOXICMountainbikes verfĂŒgen zudem ĂŒber eine Gangschaltung. Die Anzahl der GĂ€nge kann dabei ziemlich variieren. Dabei sind dicke KettenblĂ€tter, die fĂŒr viele GĂ€nge stehen, nicht unbedingt ein Muss, um auch steile Anstiege problemlos bewĂ€ltigen zu können.

Denn das ist durchaus auch mit einer geringeren Anzahl von GĂ€ngen möglich. Die Übersetzung spielt hierbei eine wichtige Rolle. Bei vielen modernen RĂ€dern ist die Übersetzung so gut, dass man auch mit „nur“ 20 GĂ€ngen gut durch die Berge kommt.

Das Fahren im GelĂ€nde kann nicht nur anstrengend fĂŒr die Muskeln werden, sondern auch fĂŒr die Gelenke und die WirbelsĂ€ule. Wenn es ĂŒber holprige Strecken geht wirken schließlich enorme KrĂ€fte auf den StĂŒtzapparat.

Bei rasanten Bergabfahrten ĂŒber holprige Wege ist die Stoßbelastung fĂŒr Schultern, Nacken und Steißbein enorm. Um das abzufedern, ist also eine gute DĂ€mpfung notwendig. Und deshalb findet man bei Mountainbikes auch immer eine gefederte Gabel, die die Stoßbelastung fĂŒr den Oberkörper etwas dĂ€mpft. Bei den meisten herkömmlichen Mountainbikes ist keine Sattelfederung eingebaut. Allerdings gibt es auch Modelle, bei denen der Sattel mit einer professionellen Federung ausgestattet ist. Diese Modelle werden Full Suspension Mountainbikes (oder kurz „Fullys“) genannt.

Vorteile und Anwendungsbereiche

Das Mountainbike ist erst einmal ein Fahrrad, welches grundsĂ€tzlich in jedem GelĂ€nde zum Einsatz kommen kann. Es kann natĂŒrlich auch im Stadtverkehr gefahren werden. Allerdings kann das Mountainbike nur dann sein volles Potential entfalten, wenn man es in der Umgebung fĂ€hrt, fĂŒr die es eigentlich gebaut ist.

Bei Fahrten in der Stadt könnte es zum Beispiel ein echter Nachteil sein, dass das Mountainbike von Haus aus nicht mit Schutzblechen ausgestattet ist. Bei Fahrten auf Regennasser Fahrbahn wird man so auch nach einem Regenschauer noch ordentlich nass. Auch ein GepĂ€cktrĂ€ger, auf dem man seine Tasche fĂŒr die Uni oder die Arbeit befestigen kann, gibt es an einem Mountainbike grundsĂ€tzlich nicht.

Zudem sind die meisten Mountainbikes nicht verkehrssicher. Sie sind also nicht fĂŒr den Straßenverkehr zugelassen. Das liegt vor allen Dingen an der fehlenden Beleuchtung. Die ist standardmĂ€ĂŸig an einem Mountainbike nicht vorhanden. Allerdings kann die Beleuchtung problemlos nachgerĂŒstet werden, sodass auch ein Mountainbike fĂŒr den Betrieb im Straßenverkehr zugelassen ist.

Das Mountainbike ist eindeutig fĂŒr Strecken abseits der Zivilisation und abseits ausgetretener Pfade gebaut worden.

Der niedrige Schwerpunkt, der durch den vergleichsweise kleinen Rahmen von Mountainbikes zustande kommt, erlaubt auch im GelĂ€nde sichere 26 Zoll Aluminium-Rahmen-Fahrrad Scheibenbremsen Cyrusher aktualisiert neu FR100Fahrmanöver. Der Fahrspaß ist damit grundsĂ€tzlich höher als bei anderen FahrrĂ€dern. Auch ist es durch den kleineren Rahmen etwas wendiger als andere Modelle.

Wer mit dem Mountainbike ĂŒber „Stock und Stein“ fĂ€hrt, der muss sich natĂŒrlich darauf verlassen können, dass das Bike sehr robust gebaut ist. Und das trifft auf Mountainbikes unbedingt zu. Die Rohrkonstruktion des Rahmens hat einen ordentlichen Durchmesser, wodurch er besonders stabil ist.

Die Tatsache, dass fĂŒr den Bau eines Rahmens fĂŒr ein Mountainbike mehr Material verbaut wird, wirkt sich dennoch nicht negativ auf das Gewicht des Bikes aus. Denn die Hersteller wissen, dass das Gewicht des Fahrrads eine nicht ganz unwichtige Rolle spielt. Schließlich muss der Mountainbike-Fahrer fĂŒr jedes Kilogramm mehr an Gewicht auch mehr Kraft aufwĂ€nden. Und das ist gerade bei Bergauffahrten auf steinigen Waldwegen kein Genuss.

Zudem kommt es insbesondere im alpinen Bereich auch vor, dass es Streckenpassagen gibt, die gar nicht befahrbar sind.

Der Radfahrer muss sein Bike dann teilweise tragen. Ein hohes Gewicht des Fahrrades wĂ€re somit ein echter Nachteil. Deswegen verwenden die Hersteller von Mountainbikes fĂŒr die Rahmen ihre FahrrĂ€der robuste aber leichte Materialien.

GĂ€ngige Materialien fĂŒr den Rahmen eines Mountainbikes:

  • Aluminium
  • Carbon
  • Titan
  • Stahl

Aluminium

Aluminium wird bei Mountainbikes am hĂ€ufigsten verbaut. Und das aus gutem Grund. Denn Aluminium ist nicht nur kostengĂŒnstig, es lĂ€sst sich aufgrund seiner weichen Beschaffenheit auch hervorragend verarbeiten. Zudem ist es ein sehr leichter Werkstoff, was fĂŒr den Fahrradbau ein echter Vorteil ist.

Aluminium kommt in vielen Bauteilen eines Fahrrades vor. Jedoch wird es selten in reiner Form verbaut, sondern mit zusĂ€tzlichen Werkstoffen vermengt. So wird zum Beispiel oft Zink fĂŒr die Festigkeit mit beigefĂŒgt.

Carbon

Bei Carbon handelt es sich um einen Verbundstoff aus Fasern und Epoxidharz. Die Besonderheit von Carbon ist seine Leichtigkeit. Doch so vorteilhaft ein geringes Gewicht auch ist, bei Carbon ist die Bruchfestigkeit noch immer ein Problem. DarĂŒber hinaus ist Carbon in der Herstellung doch noch recht aufwĂ€ndig, wodurch der Verbraucher fĂŒr die leichten CarbonrĂ€der auch tief in die Tasche greifen muss.

Titan

Titan ist ein besonders hochwertiger Werkstoff fĂŒr die Herstellung von Fahrradrahmen. Es ist beinah ebenso robust wie Stahl, wiegt allerdings fast 40 Prozent weniger als Stahl. Zudem ist es durch die Oxidschicht an der OberflĂ€che sehr gut vor Korrosion geschĂŒtzt.

Die Herstellung von Titanrahmen ist sehr aufwÀndig, weshalb derartige Bikes nur sehr limitiert angeboten werden. Bei der Klientel, die sich Titan-Bikes leisten, handelt es sich in der Regel um sehr zahlungskrÀftige Kunden oder Sammler.

Stahl

Stahl gehört als Werkstoff fĂŒr die Herstellung von FahrrĂ€dern zu den echten Klassikern. In frĂŒheren Zeiten kam man um Stahl bei FahrrĂ€dern nicht herum. Allerdings ist Stahl recht schwer und somit ist dieser Werkstoff fĂŒr moderne Bikes nicht ideal. Dennoch findet man Stahl auch heute noch in vielen Bauteilen von Mountainbikes. So sind beispielsweise Schrauben und Tretlager-Achsen aufgrund ihres geringen Verschleißes und ihrer hohen Festigkeit hĂ€ufig aus Stahl.

Stahl gehört auch bei der Rahmenkonstruktion noch lĂ€ngst nicht zum alten Eisen. Es wird auch heute noch zum Bau von Mountainbikes verwendet. Gerade Retro-Fans setzen wieder vermehrt auf Stahl. Durch bessere Legierungen kann eine noch höhere Festigkeit erzeugt werden und durch grĂ¶ĂŸere Rohrdurchschnitte wird eine bessere Steifigkeit erzielt.

Allerdings hat Stahl dennoch den Nachteil, dass es schwer und anfĂ€llig fĂŒr Korrosion ist.

Mountainbikes sind hÀufig leichter als TourenrÀder oder TrekkingrÀder.

Ein großer Vorteil, den Mountainbikes darĂŒber hinaus haben, ist die Federung. Allerding ist die wirklich nur im GelĂ€nde ein Vorteil. Denn auf ebener, asphaltierter Straße kann die Kraft durch die Federung nicht optimal auf die Straße gebracht werden. 

Besonders die Sattelfederung macht sich hier eher nachteilig bemerkbar. Bei vielen Modellen gibt es daher die Möglichkeit, die Federung zu sperren oder die Federung zumindest hÀrter einzustellen.

Gefederte Mountainbikes, so genannte Full Suspension Bikes, gleichen Unebenheiten im Boden aus und entlasten somit die Gelenke und die WirbelsÀule des Fahrers.

Welche Arten von Mountainbikes gibt es?

Das Mountainbike ist ein Bergfahrrad. Doch welche Berge kann man damit eigentlich hinauffahren? Und was ist, wenn man die Berge lieber in rasanten Abfahrten hinter sich lĂ€sst? Genau fĂŒr diese unterschiedlichen Anforderungen gibt es das Mountainbike in verschiedenen Kategorien.

Diese Mountainbike-Arten gibt es:

  • Hardtail
  • Cross Country
  • All Mountain
  • Enduro
  • Freerider
  • Downhill

Hardtail Mountainbike

Die Besonderheit des Hardtail Mountainbike ist sein starrer Rahmen. Bei diesem Typ ist zumindest der hintere Teil (der Sattel) nicht gefedert. Hardtail Bikes sind hĂ€ufig aus Aluminium oder Carbon gebaut. Je nach Anforderung des EigentĂŒmers kann die Ausstattung recht unterschiedlich ausfallen. AbhĂ€ngig von der Ausstattung wiegen Hardtails zwischen 8 und 13 Kilogramm.

Cross Country Mountainbikes

Die Cross Country Mountainbikes werden auch als Marathon Mountainbikes bezeichnet. Dieser Typ Mountainbike ist fĂŒr den Breitensport, aber auch fĂŒr den Leistungssport in spezieller AusfĂŒhrung erhĂ€ltlich. Die Modelle fĂŒr den Breitensport sind in der Regel etwas schwerer und wiegen um die 12 kg. Die Modelle, die fĂŒr Wettkampfrennen auf unbefestigtem GelĂ€nde gebaut sind, die wiegen meist unter zehn Kilogramm. Bei den Modellen, die fĂŒr Rennen gebaut sind, spielt die Bremse eine wichtige Rolle. Normalerweise werden bei den Cross Country Bikes Scheibenbremsen verbaut. Die Sitzposition ist auf diesem Fahrrad eher flach. Zudem ist das Bike vorne und hinten gefedert. Wobei der Federweg jeweils bis zu zehn ZentimeterbetrĂ€gt. Gebaut sind die Renn-Bikes hĂ€ufig aus Carbon, was sie sehr teuer macht.

All Mountain Mountainbike

Das All Mountain Bike ist fĂŒr Touren im Gebirge gebaut. Die Sitzposition ist etwas aufrechter als beim Cross Country Mountainbike. Die Materialien, aus denen das Bike gebaut ist, sind robust und belastbar. Deshalb wieg ein All Mountain Mountainbike auch meist auch zwischen 10 und 15 kg. Das Bike ist komplett gefedert und die Federwege liegen hier zwischen 10 und 14 cm. Und obwohl das Bike vollstĂ€ndig und sehr gut gefedert ist, macht sich das durch die spezielle Bauweise beim Bergauffahren nicht unbedingt nachteilig bemerkbar. Bei den Abfahrten sorgt die gute Federung fĂŒr Spaß und Sicherheit. Die Reifen des All Mountain Mountainbikes sind recht breit, wodurch sie hervorragend fĂŒr den Einsatz im GelĂ€nde geeignet sind. Sie können aber auch gut auf der Straße gefahren werden.

Enduro Mountainbikes

Die Enduro Mountainbikes sind entweder in Bikeparks oder in steilem GelĂ€nde zu finden. Sie wiegen bis zu 16 kg und haben einen Federweg zwischen 13 und 16 cm. Die FahrrĂ€der sind so gebaut, dass das Fahrwerk von jedem Fahrer exakt auf die eigenen BedĂŒrfnisse angepasst werden kann. Eine weitere Besonderheit der Enduro Bikes sind die Reifen. Die sind nicht nur deutlich breiter als die Reifen anderer Modelle, sie sind auch mit einem besonders starken Profil ausgestattet. Scheibenbremsen gehören bei diesen Modellen zum Standard.

Freerider Mountainbikes

Freerider Mountainbikes sind vor alle fĂŒr die BewĂ€ltigung steiler Abfahrten gebaut. FĂŒr Touren sind sie nicht geeignet. Die Freerider gibt es in unterschiedlichen Varianten. Die Variante fĂŒr den „Breitensportler“ kann bis zu 20 kg wiegen und hat einen Federweg zwischen 15 und 20 Zentimetern. Diese Modelle sind vor allem fĂŒr steile Abfahrten mit wenigen kurzen SprĂŒngen geeignet. Und dann gibt es noch die Variante fĂŒr die große Show. Diese Freerider wiegen manchmal mehr als 20 kg und haben einen Federweg von ĂŒber 20 Zentimetern. Mit diesen Bikes werden zum Beispiel kunstvolle SprĂŒnge auf speziellen Parcours vorgefĂŒhrt. Die Freerider sind zwar hervorragend fĂŒr Abfahrten, fĂŒr den Weg nach oben sind sie jedoch nur bedingt geeignet.

Downhill Mountainbikes

Die Downhill Mountainbikes sind im Prinzip fĂŒr nichts anderes gebaut als fĂŒr rasante Abfahrten. Hier geht es tatsĂ€chlich darum, den Berg so schnell es geht nach unten zu kommen. Und dafĂŒr sind sie mit extrem breiten Reifen ausgestattet. Die Reifen der Downhill Bikes sind bis zu 76 Millimeter breit. Damit die notwendige StabilitĂ€t gegeben ist, wiegen die Bikes nicht selten bis zu 22 kg.

FĂŒr Touren oder Anstiege sind die Bikes aufgrund ihres hohen Gewichtes und dem hohen Rollwiderstand durch die breiten Reifen kaum geeignet. Weitere Besonderheiten des Downhill Mountainbikes sind die spezielle Federung und die hydraulischen Scheibenbremsen.

So haben wir die Mountainbikes getestet

Das Fahrerverhalten von Mountainbikes kann recht unterschiedlich ausfallen. Hierbei kommt es immer darauf an, um welche Bauart es sich handelt, wie groß und breit die Reifen sind oder wie das Bike gefedert ist. Dennoch gibt es Testkriterien, anhand derer sich die QualitĂ€t eines Mountainbikes bestimmen lĂ€sst.

Und diese Kriterien haben wir fĂŒr unseren Mountainbike Test angewendet.

  • Gewicht
  • Material
  • Federung
  • Bremsen
  • Schaltung
  • Besonderheiten

Das Gewicht

Beim Gewicht eines Mountainbikes ist es durchaus von Vorteil, wenn dieses möglichst gering ist. Schließlich erfordert jedes Extra-Kilo mehr Kraftaufwand, um es fortbewegen zu können. Allerdings kann auch ein höheres Gewicht bei einem Mountainbike von Vorteil sein. Wenn es sich zum Beispiel um spezialisierte Bikes wie das Downhill Mountainbike handelt, dann ist ein hohes Gewicht von Vorteil. Denn hier wirkt sich das Gewicht auch auf die FahrstabilitĂ€t aus.

Beim Gewicht eines Mountainbikes entscheidet auch die Spezialisierung des Bikes darĂŒber, welches Gewicht ideal ist. Bei Mountainbikes, die fĂŒr lĂ€ngere Touren gebaut wurden, ist ein geringes Gewicht ideal, fĂŒr Bikes, die speziell fĂŒr rasante Abfahrten gebaut wurden, ist ein hohes Gewicht ideal.

Das Material

Das Material ist maßgeblich fĂŒr das Gewicht der Mountainbikes verantwortlich. Das Material, das fĂŒr den Rahmen verwendet wurde ist aber auch fĂŒr die StabilitĂ€t und Robustheit des Bikes verantwortlich. Der klassische Stahlrahmen ist zwar schwer, dafĂŒr aber auch besonders stabil. Aluminium hingegen ist nur dann wirklich stabil, wenn der Rahmen auf eine spezielle Weise geformt ist. DafĂŒr ist ein Rahmen aus Aluminium besonders leicht. Das gilt auch fĂŒr einen Rahmen aus Carbon. Das ist jedoch in der Herstellung sehr teuer, was sich natĂŒrlich auch auf den Preis des Fahrrads auswirkt. Einen hohen Preis muss man auch fĂŒr einen Rahmen aus Titan bezahlen. DafĂŒr ist das jedoch robust wie Stahl und dennoch leicht.

Bei der Bewertung des Materials kommt es im Test nicht nur auf das Material selber an, sondern auch auf die Verarbeitung. Vor allem die Verbindungsstellen am Rahmen wurden kritisch bewertet. Denn die gehören zu den klassischen Schwachpunkten am Rahmen.

Die Federung

Bei der Beurteilung der Federung geht es nicht darum zu bewerten, ob ein Mountainbike nur vorne oder auch hinten gefedert ist, sondern vielmehr darum wie gut die Federung sich bewĂ€hrt. DafĂŒr gilt es zu testen, wie lang der Federweg jeweils ist. DarĂŒber hinaus ist es von Vorteil, wenn sich die Federung bei Bedarf einfach sperren lĂ€sst (auch wĂ€hrend der Fahrt) und wie gut sich die Federung auf das jeweilige Gewicht des Fahrers anpassen lĂ€sst.

Die Bremsen

Die Bremsen sind, wie bei einem Kraftfahrzeug, ein sicherheitsrelevantes Bauteil. Deshalb werden die Bremsen in Tests immer besonders kritisch begutachtet. Scheibenbremsen oder gar hydraulische Scheibenbremsen sind grundsĂ€tzlich besser als die klassische Felgenbremse. Allerdings muss das Bremssystem auch immer gut auf das Fahrrad und die jeweiligen Anforderungen abgestimmt sein. Die Bremsen eines Mountainbikes fĂŒr besonders die sportliche Fahrweise (zum Beispiel Freerider, Enduro, Downhill) mĂŒssen höheren Anforderungen genĂŒgen als bei einem klassischen Cross County Mountainbike.

UnabhÀngig vom Modell des Mountainbikes muss eine Bremse immer dazu in der Lage sein, die RÀder schnell und kontrolliert zum Stillstand bringen zu können.

Die Schaltung

Ist an einem Mountainbike eine gute Schaltgruppe verbaut, dann wirkt sich das zwar auf den Kaufpreis aus, allerdings ist auch davon auszugehen, das Schaltung strapazierfĂ€hig und ausdauernd ist. Die Anzahl der GĂ€nge ist eher zweitrangig zu beurteilen. Viel wichtiger ist eine gute Übersetzung.

Besonderheiten

Bei den Besonderheiten haben wir in unserem Test beispielsweise bewertet, wie leicht sich das Rad montieren lÀsst. Wie einfach sich die RÀder montieren lassen und wie einfach sich Lenker und Sattel anpassen lassen. Zudem haben wir hier auch Details wie ein besonders gutes Profil der Reifen mit in die Bewertung des Bikes einbezogen.

Auch die FunktionalitĂ€t im GelĂ€nde kann sich positiv auf die Beurteilung eines Bikes auswirken, wenn es beispielsweise besonders wendig ist, wenn die Federung besonders gut ist, wenn es besonders gut auf nassem Untergrund agiert oder wenn es ĂŒber eine besonders hochwertige Ausstattung verfĂŒgt.

Worauf muss ich beim Kauf eines Mountainbikes achten?

KS Cycling Fahrrad Mountainbike 26 Fatbike SNW2458 Aluminiumrahmen schwarz, 380MBeim Kauf eines Mountainbikes ist es zunĂ€chst einmal wichtig, dass man sich fĂŒr das richtige Modell entscheidet. HierfĂŒr wiederum muss der vorrangige Verwendungszweck des Bikes (zum Beispiel hauptsĂ€chlich Touren oder Abfahrten) berĂŒcksichtigt werden. Ist so der richtige Mountainbike-Typ gefunden worden, geht es um die Details.

Das erste Detail ist die RahmengrĂ¶ĂŸe. Die Rahmenhöhe lĂ€sst sich anhand der KörpergrĂ¶ĂŸe grob berechnen. Allerdings kommt es auch auf das persönliche Empfinden an.

GrundsĂ€tzlich ist fĂŒr Tourenfahrer angenehmer, wenn der Rahmen etwas grĂ¶ĂŸer ist. Bei sportlicherer Fahrweise ist es sicherer, wenn der Rahmen etwas kleiner ist.

Es kommt aber nicht nur auf die Höhe des Rahmens an, sondern auch auf die RahmenlĂ€nge. Hier gilt es zu beachten, dass ein kĂŒrzerer Rahmen eine aufrechtere Sitzposition ermöglicht.

Gerade fĂŒr lĂ€ngere Touren ist das angenehmer, da die HalswirbelsĂ€ule hier nicht so sehr belastet wird. Wer es sportlicher mag, der ist mit einem lĂ€ngeren Rahmen besser bedient. Hier ist die Sitzposition flacher.

  • Die Sitzposition
  • Die RadgrĂ¶ĂŸe
  • Die Schaltung
  • Die Bremsen
Die Sitzposition wird natĂŒrlich vorrangig durch die Beschaffenheit des Rahmens bestimmt. Allerdings spielt auch der Lenker hier eine nicht unerhebliche Rolle. So sind flache Lenkstangen ideal fĂŒr alle, die gerne lange, schnelle Strecken fahren. Wer jedoch lieber auf Strecken unterwegs ist, die eine gewisse Wendigkeit erfordern, dem empfehlen wir eine gekröpfte Lenkstange. Diese vermindern (idealerweise im Zusammenspiel mit einem kĂŒrzeren Rahmen) die Belastung auf die Arme und HĂ€nde.

Von der GrĂ¶ĂŸe des Laufrades hĂ€ngt beim Mountainbiken viel ab. Ein kleineres Rad in 26“ ist zum Beispiel besonders wendig, leicht, beschleunigt gut und lĂ€sst sich hervorragend abbremsen. Allerdings ist es unruhig im Lauf, hat eine geringe Traktion und bringt auch in den Kurven keine ideale StabilitĂ€t.

Bei einem großen 29“ Rad zĂ€hlen eine hohe KurvenstabilitĂ€t, eine sehr gute Traktion und eine hohe Laufruhe zu den Vorteilen. Allerdings sind die großen RĂ€der auch recht schwer, nicht besonders wendig und zeigen kein gutes Bremsverhalten.

Das Beste aus beiden Welten bekommt man mit dem 27,5“ Reifen. Die können in allen Punkten ĂŒberzeugen. Sie laufen ruhig, lassen sich gut bremsen, haben ein gutes Beschleunigungsverhalten, sind wendig, haben eine gute Traktion und wiegen nicht zu viel.

Wir empfehlen beim Kauf eines Mountainbikes auf den Preis der Schaltung zu achten. Wobei eine gute Schaltung immer etwas mehr kostet. Allerdings muss man als Hobby-Mountainbiker fĂŒr die einzelnen Teile der Schaltung wirklich nicht zu tief in die Tasche greifen. Profis hingegen können und sollten fĂŒr einen guten Antrieb schon etwas mehr ausgeben.
Bei den Bremsen empfehlen wir in jedem Fall Scheibenbremsen. Teurer, dafĂŒr aber besser, sind die hydraulischen Bremssysteme. Zudem sollte auch die GrĂ¶ĂŸe der Bremsscheiben beachtet werden. Dabei gilt der Grundsatz, je grĂ¶ĂŸer die Bremsscheibe, desto steiler kann das GelĂ€nde sein, das man damit bewĂ€ltigen kann.

Kurzinformation zu fĂŒhrenden Herstellern

Im Folgenden möchten wir einige bekannten Hersteller von Mountainbikes kurz vorstellen.

  • Bulls
  • Haibike
  • Giant
  • Scott
  • Cube
  • KTM
Die Produkte der Marke Bulls haben sich seit der FirmengrĂŒndung im Jahr 1995 inzwischen in vielen LĂ€ndern, darunter auch den USA, Russland und Neuseeland, einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Bulls steht seit jeher fĂŒr sportliches FahrvergnĂŒgen. Noch mehr, seit sich im Jahr 2007 das Team BULLS gegrĂŒndet hat. Seit dieser Zeit greift das Unternehmen direkt auf die Erfahrungen von Profisportlern zurĂŒck und lĂ€sst diese in die Entwicklung neuer Produkte einfließen. Zur Produktpalette von Bulls zĂ€hlen neben Hardtails auch RennrĂ€der, BMX und E-Bikes.
Auch die Marke Haibike wurde im Jahr 1995 ins Leben gerufen. Allerdings werden sie zunĂ€chst noch unter dem Markennamen Winora verkauft. Die sportlichen Bikes werden von dem Unternehmen stĂ€ndig weiterentwickelt. Und dabei betritt man bei Haibike auch unbekannte Pfade. So wie bei der EinfĂŒhrung des ersten E-Mountainbikes im Jahr 2010. Neben FahrrĂ€dern fĂŒr Kinder gehören natĂŒrlich Mountainbikes fĂŒr Einsteiger und Profis auf der Sortimentsliste von Haibike. Und selbstverstĂ€ndlich gibt es die Cross Bikes, Trekking Bikes, Downhill Bikes und Offroad Bikes von Haibike auch mit elektrischem Antrieb.
Die Marke Giant wurde im Jahr 1972 in Taiwan gegrĂŒndet. Ziel war es, bezahlbare FahrrĂ€der in guter QualitĂ€t herzustellen. Inzwischen hat das Unternehmen lĂ€ngst seinen vierzigsten Geburtstag gefeiert und gehört zu den weltweit besten Fahrradherstellern. Die gute QualitĂ€t und zahlreiche innovative Entwicklungen haben dazu beigetragen, dass auch im Profisport zahlreiche Preise mit den Produkten von Giant gewonnen werden konnten. Zum umfangreichen Sortiment von Giant zĂ€hlen neben RennrĂ€dern, CrossrĂ€dern, CityrĂ€dern, TrekkingrĂ€dern und KinderrĂ€dern natĂŒrlich auch Mountainbikes und moderne E-Bikes.
Der schweizerische Fahrradhersteller Scott zu den weltweit erfolgreichsten Produzenten von FahrrĂ€dern und Sportartikeln. Angefangen hat alles im Jahr 1986, als Scott sein erstes Mountainbike auf den Markt gebracht hat. Zum Erfolg des Unternehmens hat maßgeblich die Tatsache beigetragen, dass das Unternehmen immer wieder mit neuen Innovationen ĂŒberzeugt hat. Zudem hat Scott den Anspruch an sich selber, stets die beste QualitĂ€t abzuliefern.
Die 1993 in Bayern gegrĂŒndete Marke Cube hat RennrĂ€der, CityrĂ€der, KinderrĂ€der und Mountainbikes in allen Variationen im Angebot. SelbstverstĂ€ndlich ist das Unternehmen auch lĂ€ngst sehr erfolgreich auf den Zug der elektrischen Bikes aufgesprungen. Die Produkte des Unternehmens sind vor allem im Freizeitsport sehr beliebt. Anregungen und Ideen holt sich Cube aber auch gerne von Profisportlern oder dem werkseigenem Fahrrad-Team. Die Mountainbikes von Cube zĂ€hlen inzwischen zu den deutschlandweit beliebtesten Modellen bei den Kunden.
KTM ist eine österreichische Marke, die bereits im Jahr 1964 gegrĂŒndet wurde. Das Unternehmen stellt FahrrĂ€der fĂŒr alle Bereiche in bester QualitĂ€t her. Zudem steht die Marke KTM fĂŒr neueste Technologien, weshalb die Bikes von KTM auch bei den Profis hohen Anklang finden. Die in allen Teilen perfekt aufeinander abgestimmte sportliche Performance kann man zum Beispiel bei den TrekkingrĂ€dern, KinderrĂ€dern, RennrĂ€dern, Mountainbikes oder auch E-Bikes von KTM erleben.

Wo kaufe ich mein Mountainbike am besten?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie man sich sein neues Mountainbike kaufen kann. Bevor man sich allerdings aktiv auf die Suche nach einem neuen Bike macht, empfehlen wir die Ergebnisse unseres Mountainbike Tests etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Anhand unserer Testergebnisse lÀsst sich die Auswahl schon im Vorfeld auf ein paar bestimmte Modelle einschrÀnken.

Wer sein neues Mountainbike beim FachhĂ€ndler kauft, der kann sich in der Regel auf eine fachkundige Beratung mit fundiertem Wissen des VerkĂ€ufers verlassen. Viele VerkĂ€ufer sind selbst aktive Fahrradsportler und können daher auf einen großen persönlichen Erfahrungsschatz zurĂŒckgreifen.

Zudem können Bergsteiger Alu-Mountainbike 28 Zollsie auch sehr gute Tipps geben, welches Modell fĂŒr welchen Fahrstil besonders gut geeignet ist.

Allerdings ist das Angebot im Fachhandel meist nicht sehr groß. In vielen GeschĂ€ften werden zudem oft nur bestimmte Marken angeboten. Diese Marken werden von den VerkĂ€ufern dann natĂŒrlich besonders angepriesen, unabhĂ€ngig davon, ob die Produkte anderer Marken eine bessere Performance zu bieten haben. Auch daher ist es wichtig, sich vor dem Kauf die Ergebnisse eines Mountainbike Tests durchzulesen.

Viele schrecken vor einem Kauf im Internet zurĂŒck, weil hier die Beratung fehlt. Allerdings ist das nicht in jedem Fall so. ZunĂ€chst einmal werden die Mountainbikes auf den Webseiten meist sehr gut beschrieben. Und bei jedem Online-FachhĂ€ndler, der etwas auf sich hĂ€lt, gibt es zudem eine Möglichkeit, sich mit Fragen oder WĂŒnschen ĂŒber eine Chatfunktion oder ein Kontaktformular direkt an den HĂ€ndler zu wenden.

Auch eine telefonische Beratung wird in manchen FĂ€llen angeboten. Der Vorteil des Onlinehandels ist das große Angebot, was auch eine große Markenvielfalt mit sich bringt. Zudem können OnlinehĂ€ndler meistens viel bessere Preise anbieten. Das gilt vor allem fĂŒr Vorjahresmodelle. Aber auch aktuelle Modelle können oft deutlich gĂŒnstiger angeboten werden als im Fachhandel.

Wissenswertes und Ratgeber

Die Geschichte des Mountainbikes

Die Geschichte des Mountainbikes begann in den frĂŒhen 70er-Jahren in den USA. Im Jahr 1973 haben es sich drei Freunde am kalifornischen Berg Mount Tamalpais getroffen, um diesen mit dem Rad zu erforschen.

Allerdings stellte der knapp 800 Meter hohe Berg mit seinen Schotterpisten fĂŒr ein normales Fahrrad eine schier unlösbare Aufgabe dar. Deshalb besorgten sich die drei Freunde alte FahrrĂ€der aus den 30er-Jahren ohne Gangschaltung, dafĂŒr aber mit Ballonreifen und einem breiten Lenker.

Der Weg bergauf war mit den ĂŒber 20 kg schweren RĂ€dern ĂŒberaus beschwerlich, da die RĂ€der an einigen Stellen auch getragen werden mussten. Den Lohn gab es dann aber bei der Abfahrt. Hier zeigte sich das wahre Potenzial der RĂ€der. Der Enthusiasmus fĂŒr die Bergfahrten war geweckt und im Jahr 1976 fand das erste Rennen mit diesen RĂ€dern statt.

1977 wurde dann das erste richtige Mountainbike gebaut. Hierbei handelte sich um eine eigenstĂ€ndige Rahmenkonstruktion, die an die besonderen Anforderungen der Bergfahrten angepasst wurde. Auch wurde das Gewicht des Fahrrades deutlich reduziert. Es dauerte dann noch ein paar Jahre, bis sich die Idee des Mountainbikes in den USA verbreitete. Den Namen „Mountainbike“ trĂ€gt das Fahrrad offiziell seit dem Jahr 1980. In diesem Jahr wurden auch die damals noch ĂŒblichen Stahlfelgen durch Alufelgen ersetzt.

Im Jahr 1982 wird mit der Produktion von spezifischen Bauteilen fĂŒr Mountainbikes begonnen. Etwa ein Jahr spĂ€ter war das Mountainbike soweit ausgereift, das es in die Massenproduktion gehen konnte.

Im Jahr 1990 fanden dann in den USA und auch in Deutschland die ersten Mountainbike-Meisterschaften statt. SpÀtestens seit dieser Zeit ist das Mountainbike zum MassenphÀnomen geworden.

Die ersten in Masse produzierten Mountainbikes waren zwar eine eigenstĂ€ndige Sparte im Bereich der FahrrĂ€der, allerdings waren sie technisch noch lange nicht ausgereift. In den folgenden Jahrzehnten wurden, bis heute, immer mehr Möglichkeiten gefunden, wie das Mountainbike noch besser gemacht werden kann. Die Materialien fĂŒr den Rahmen des Mountainbikes wurden zum Beispiel mit Aluminium, Carbon oder Titan immer leichter. Auch die Federung wurde immer weiter verbessert. Gleiches gilt fĂŒr die Schaltanlagen und die Bremsen.

Zahlen, Daten, Fakten rund um das Mountainbike

  • Seit wann gibt es das Mountainbike?

Das Mountainbike, eine amerikanische Erfindung, gibt es seit dem Jahr 1977. Seit 1981 heißen die BergfahrrĂ€der auch offiziell Mountainbike.

  • Wie viele Mountainbikes gibt es in Deutschland?

In Deutschland gibt es insgesamt etwa 72.000.000 FahrrÀder. Etwa 3.500.000 bis 4.000.000 davon sind Mountainbikes.

  • Wie viel kostet ein Mountainbike?

Die Preisspanne bei den Mountainbikes ist sehr groß. Einfache Modelle sind schon fĂŒr 300 oder 400 Euro erhĂ€ltlich. Die Preise hĂ€ngen unter anderem davon ab, welche Materialien fĂŒr den Rahmen verwendet wurden. Aber auch die Schalttechnik, der Lenker, die Reifen, LaufrĂ€der und der Sattel wirken sich auf den Preis aus. Daher kann ein wirklich gutes Mountainbike auch gut und gerne 5.000 Euro kosten. LĂ€sst man sich sein Mountainbike aus ausgewĂ€hlten Bauteilen selber zusammenstellen, dann kann das Bike sogar noch mehr kosten.

Es gibt aber auch Mountainbikes auf dem Markt, fĂŒr deren Preis könnte man sich locker einen neuen Kleinwagen leisten. Das derzeit teuerste Mountainbike auf dem Markt kostet etwa 12.500 Euro. RĂ€der in diesem Preissegment sind natĂŒrlich nichts fĂŒr den Hobby-Biker. Diese Mountainbikes, meist Downhill oder Trail-Bikes, sind vor allem fĂŒr diejenigen gebaut, die sich in Rennen auf steiles, unwegsames GelĂ€nde begeben.

Wer kein Vermögen fĂŒr sein Mountainbike ausgeben möchte, der kann ein preiswertes Modell auch nach und nach mit einzelnen hochwertigen Komponenten aufrĂŒsten.

  • Weitere Zahlen, Daten und Fakten rund um das Mountainbike

Die ersten Deutschen Meisterschaften im Mountainbiken fanden 1990 in Kirchzarten im Schwarzwald statt. In diesem Jahr fanden auch die ersten offiziellen Weltmeisterschaften im Mountainbiking in den USA statt. NatĂŒrlich war es mit Ned Overend auch ein Amerikaner, der sich den ersten Weltmeistertitel sicherte. Bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta ist das Cross Country Mountainbiking das erste Mal olympisch. Gold ging hier an den NiederlĂ€nder Bart Brendjens. Bei den Damen sicherte sich die Italieniern Paola Pezzo die Goldmedaille.

Ein Mountainbike kann in insgesamt zehn verschiedenen Bauarten erworben werden. Jede diese speziellen Typen hat eine besondere Eignung fĂŒr spezielle Terrains und Fahrweisen.

Mountainbike vs. Tourenrad

Ob beim Fahrradkauf ein Mountainbike oder ein Tourenrad die bessere Wahl ist, hĂ€ngt in erster Linie davon ab, in welchem GelĂ€nde das Bike hauptsĂ€chlich bewegt werden soll. GrundsĂ€tzlich lĂ€sst sich sagen, dass das Mountainbike eher auf unwegsamem und steilem GelĂ€nde zu Hause ist. Das Tourenrad hingegen fĂŒhlt sich vor allem auf gut ausgebauten Wegen heimisch.

Warum das so ist, das erklÀren die Unterschiede zwischen den beiden Modellen. ZunÀchst einmal unterscheiden sich Tourenrad und Mountainbike deutlich beim Gewicht. Mountainbikes sind mit einem Gewicht zwischen 10 und 14 kg grundsÀtzlich leichter als TourenrÀder mit einem Gewicht zwischen 16 und 19 kg. SelbstverstÀndlich gibt es bei jedem dieser Modelle, abhÀngig von der Ausstattung, auch Abweichungen. Das Gewicht wirkt sich auf den Kraftaufwand beim Fahren und auf das Fahrtempo aus.

Ein weiterer Unterschied zwischen den beiden Fahrrad-Typen ist die Sitzposition. Auf einem Tourenrad sitzt der Fahrer deutlich aufrechter als auf dem Mountainbike. Daher ist das Tourenrad auch besser fĂŒr lĂ€ngere Strecken geeignet, da der RĂŒcken und die Arme hier nicht so sehr belastet werden.

Mountainbike 26 Leader Doberman (2015) Schwarz 55cm, 55cmMountainbike und Tourenrad unterscheiden sich auch in der Ausstattung. TourenrĂ€der sind generell mit Beleuchtung, Schutzblechen und GepĂ€cktrĂ€ger ausgestattet. Dem Mountainbike fehlt diese Ausstattung. Daraus ergibt sich auch, dass Mountainbikes etwas wartungs- und pflegeintensiver sind. Denn wĂ€hrend die Schutzbleche der TourenrĂ€der Wasser und Matsch gut abfangen können, wird der Schmutz beim Mountainbike ordentlich ĂŒber das Rad (und den Fahrer) verteilt.

Achtung: WĂ€hrend TourenrĂ€der in der Regel den Vorgaben der StVZO (Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung) entsprechen, sind Mountainbikes meist nicht fĂŒr den Betrieb auf öffentlichen Straßen zugelassen. Mountainbikes mĂŒssen hierfĂŒr mit einer geeigneten Beleuchtung ausgestattet werden.

Damit sind TourenrĂ€der also FahrrĂ€der fĂŒr den alltĂ€glichen Gebrauch oder fĂŒr lĂ€ngere Touren auf gut ausgebauten Wegen. Mountainbikes hingegen sind eher fĂŒr Fahrten im GelĂ€nde geeignet. Hier sorgen sie aufgrund ihres etwas geringeren Gewichtes fĂŒr besonders viel Fahrspaß. Zudem sind Mountainbikes in der Regel auch besser gefedert als TourenrĂ€der. Eine Federung ist bei TourenrĂ€dern nicht unbedingt notwendig, da man mit ihnen ohnehin meist nur auf gut ausgebauten Wegen unterwegs ist.

Sicher Fahrrad fahren

Das Radfahren lernen die meisten schon im frĂŒhesten Kindesalter. Und auch wenn man mal ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum hinweg nicht auf dem Sattel gesessen hat, so verlernt man das Radfahren dennoch nicht. Allerdings ist das pure Können allein noch keine Garantie dafĂŒr, dass man stets sicher unterwegs ist.SCOTT MTB Hardtail grau M

FĂŒr die Sicherheit beim Radfahren sollte man unbedingt einen Helm tragen. In Tests kann man nachlesen, welches Modell besonders sicher ist. Das Tragen eines Helms kann beim Sturz schwere Kopfverletzungen verhindern. Und das ist beim Fahren in der Stadt oder auf öffentlichen Straßen ebenso wichtig, wie bei Fahrten im GelĂ€nde.

Studien haben ergeben, dass bei etwa 6.200 UnfÀllen mit dem Fahrrad die Kopfverletzungen deutlich geringer ausfielen. Bei HelmtrÀgern waren schwere Hirntraumata mit Todesfolge um bis zu 60 % seltener als bei Personen, die keinen Helm getragen haben.

Wer sich mit seinem Rad im Straßenverkehr bewegen möchte, dessen Fahrrad muss unbedingt verkehrssicher sein. Bei einem verkehrssicheren Fahrrad mĂŒssen die Bremsen einwandfrei funktionieren, um das Rad in Gefahrensituationen möglichst schnell zum Stillstand bringen zu können. Außerdem gehört eine funktionierende Beleuchtung zu einem verkehrssicheren Fahrrad. Diese Beleuchtung gehört bei Mountainbikes nicht zur StandardausrĂŒstung und muss nachgerĂŒstet werden.

Damit es aber gar nicht erst zu einem Sturz im Straßenverkehr kommt, sollte man sich stets aufmerksam und selbstbewusst auf den Straßen bewegen. Als Radfahrer im Straßenverkehr sollte man sich bewusst sein, dass man ein normaler Verkehrsteilnehmer ist und die gleichen Regeln zu befolgen hat wie die Autofahrer. Das bedeutet, dass man dieselben Grundregeln zu befolgen hat. Auf „LĂŒckenspringen“ sollte verzichtet werden. Beim Abbiegen mĂŒssen deutliche Handzeichen gegeben werden und an Kreuzungen und Ampeln mĂŒssen sich auch Radfahrer eindeutig in einen Fahrstreifen einordnen. Beim Abbiegen sollten Radfahrer ganz besonders aufmerksam auf die Autofahrer achten.

Wenn ein Radweg vorhanden ist, muss dieser auch genutzt werden. Ist der Radweg jedoch zu schmal oder unwegsam, darf der Radfahrer auch auf der Straße fahren. Wenn es ausdrĂŒcklich erlaubt ist, dann dĂŒrfen Radfahrer auch auf dem Gehweg fahren.

Bei Fahrten abseits der Straßen, die fĂŒr den Autoverkehr zugelassen sind (Waldwege, Radwege, Trails) mĂŒssen sich Radfahrer nicht um die Gefahr durch Autos sorgen. Dennoch kann es auch hier zu UnfĂ€llen kommen. So kann es zum Beispiel zu ZusammenstĂ¶ĂŸen mit anderen Radfahrern kommen, wenn man um eine Kurve fĂ€hrt. Daher sollte man sich auch auf Wald- oder Radwegen an das Rechtsfahrgebot halten um solche ZusammenstĂ¶ĂŸe zu vermeiden.

Zu StĂŒrzen kann es auch dort kommen, wo nur wenige Radfahrer unterwegs sind. Auf unwegsamem GelĂ€nde, auf dem sich Geröll, Wurzeln oder Äste von BĂ€umen befinden kann, kann es zu schweren StĂŒrzen kommen, wenn man den Hindernissen nicht rechtzeitig ausweichen kann. Daher ist es immer ratsam auf solchen Strecken mit erhöhter Vorsicht und angepasster Geschwindigkeit zu fahren. Vor allem sollte man sich nur solche Strecken aussuchen, fĂŒr die die eigenen FĂ€higkeiten ausreichen.

Kraft, Kondition und Koordination sollten auf schwierigen Strecken unbedingt vorhanden sein. Wir empfehlen daher vor dem Beginn einer Tour genau das Streckenprofil zu studieren. FĂŒr die meisten Radwege oder Trails gibt es in BroschĂŒren (erhĂ€ltlich bei den örtlichen Touristen-Informationen) oder auf entsprechenden Webseiten.

FAQ

  • Wie fit muss ich fĂŒr eine Mountainbike Tour sein?

Mountainbiking ist ein beliebter Freizeitsport. Das haben auch zahlreiche Reiseanbieter erkannt und bieten daher spezielle Event-Reisen mit Mountainbike Touren an. FĂŒr diese Touren muss man kein Profi sein. In der Regel werden hier fĂŒr jedes Fitness-Level die passenden Touren angeboten. Beim Mountainbiking kommt es aber nicht nur auf Kraft- und Kondition an, beim Befahren steiler Trails mit Spitzkehren, Treppen und anderen Hindernissen ist auch eine gute Technik gefragt.

Anbieter solcher Mountainbike Event-Reisen bieten ihren Kunden meist auch ein Techniktraining an, mit dem sie auf die kommenden Touren vorbereitet werden.

Abgesehen davon bieten sie natĂŒrlich auch Touren in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden an.

Wer auf einer Tagestour bis zu 40 km und 800 Höhenmeter auf gut ausgebauten Wegen zurĂŒcklegen kann, der gilt als Einsteiger. Diese Touren sind auch fĂŒr die ganze Familie gut geeignet.

Echte Profis wagen sich hingegen auf steile Trails, bei denen auf bis zu 100 km ganze 2.000 Höhenmeter ĂŒberwunden werden mĂŒssen. Steile Anstiege und Abfahrten auf schwierigen Strecken und lĂ€ngere Tragepassagen gehören bei diesen Strecken ebenso dazu wie grĂ¶ĂŸere Hindernisse auf der Strecke und anspruchsvolle Spitzkehren. Auf diesem Level sind eine extrem gute Kondition und eine sehr gute Fahrtechnik notwendig.

  • Welches Mountainbike benötige ich fĂŒr eine Mountainbike Tour

Echte Profis wissen natĂŒrlich, dass sie mit einem einfachen Mountainbike in steilem GelĂ€nde nicht weit kommen. FĂŒr die sportlichen Mountainbiker, die gerne anspruchsvolle Passagen, steile Abfahrten und Trails voller Hindernisse befahren, fĂŒr die ist ein Full Suspension Bike unbedingt zu empfehlen. Wer vorrangig auf Trails unterwegs ist, fĂŒr den sind auch spezielle Trek Bikes empfehlenswert.

Wer sich hingegen eher zu den Genussfahrern zĂ€hlt, das heißt, auf relativ gut und gut ausgebauten Wegen mit wenigen oder moderaten Anstiegen unterwegs ist, fĂŒr den ist ein herkömmliches Hardtail vollkommen ausreichend.

Je anspruchsvoller das GelÀnde ist, das man befahren möchte, desto mehr muss man in sein Mountainbike investieren.

  • Welche AusrĂŒstung benötige ich fĂŒr eine Mountainbike Tour?

Wir empfehlen auf jeder Mountainbike Tour einen Helm zu tragen, denn auch auf einfachen Strecken kann es zu StĂŒrzen kommen.

Ansonsten sollte immer auf gute Radbekleidung geachtet werden. Diese muss selbstverstÀndlich der Jahreszeit entsprechend gewÀhlt werden. Im Sommer reicht eine einfache Radhose und ein Trikot. Auch wer sich auf dem Rad nicht wie ein Radprofi kleiden möchte, ist angehalten darauf zu achten, Kleidung aus Funktionsmaterial zu tragen. Baumwollkleidung sollte vermieden werden.

Im FrĂŒhjahr, im Herbst oder gar im Winter muss die Radbekleidung natĂŒrlich etwas anders gewĂ€hlt werden. In den Übergangszeiten sollten Radfahrer immer mehrere Schichten Kleidung dabei haben. Eine dĂŒnne Windstopper- oder RegenjackeÂ ĂŒber dem Trikot ist im FrĂŒhjahr und im Herbst empfehlenswert. Auch werden jetzt natĂŒrlich lange Hosen getragen. Wenn es kĂ€lter als +15 Grad ist, ist es zudem empfehlenswert ein Funktionsunterhemd unter dem Trikot zu tragen. Hose und Trikot sollten bei Temperaturen unter +5 Grad Thermofunktion besitzen. Auch die Schuhe mĂŒssen bei diesen Temperaturen wĂ€rmer sein.

Handschuhe können sich ebenfalls in jeder Jahreszeit als nĂŒtzlich erweisen. Im Sommer tragen die klassischen Radhandschuhe ohne Fingerspitzen dazu bei, dass man auch an schweißtreibenden Anstiegen den Lenker immer fest im Griff hat. In der kalten Jahreszeit sind dann entsprechend vollstĂ€ndige Handschuhe zu tragen. Die schĂŒtzen die Fingerkuppen vor dem kalten Fahrtwind. Damit auch der Kopf im Winter nicht auskĂŒhlt, empfiehlt es sich eine dĂŒnne MĂŒtze oder ein Buff Tuch unter dem Helm zu tragen.

Neben der Beschaffenheit der Radbekleidung ist auch die Farbe nicht ganz unwichtig. Gerade in der dunklen Jahreszeit oder auch, wenn man auf Landstraßen unterwegs ist, sollte die Kleidung eine möglichst leuchtende Farbe haben, damit man gut gesehen wird.

Da eine Radtour dem Körper viel abverlangt, gehört zur Ausstattung bei einer Radtour auch unbedingt Verpflegung. Isotonische GetrÀnke und Energieriegel sind die idealen Begleiter auf jeder Tour.

NĂŒtzliches Zubehör

Wie ein Auto kann man auch ein Mountainbike mit Zubehör aufrĂŒsten und es so komfortabler, leistungsfĂ€higer oder sicherer zu machen. Wir möchten hier einige Zubehörteile fĂŒr Mountainbikes empfehlen, die besonders nĂŒtzlich und sinnvoll sind.

AWEÂź BMX Full Face Helm schwarz, GrĂ¶ĂŸe M 54–58 cmAls erstes empfehlen wir natĂŒrlich ein wichtiges Zubehör, was das Fahren auf dem Mountainbike sicherer macht. Und das ist eine gute Beleuchtung. Beim Kauf der Fahrradbeleuchtung muss aber unbedingt darauf geachtet werden, dass diese nach StVO zugelassen ist. Ist das nicht der Fall, dann kann man im Falle einer Verkehrskontrolle zur Kasse gebeten werden.

Zudem ist die Leuchtkraft von nicht StVO-zugelassenen Leuchtmitteln oft nicht ausreichend groß. Das schrĂ€nkt die Sicht in der Dunkelheit ein und verhindert auch, dass man gut gesehen wird. Die Fahrradleuchten können meist ohne großen Montageaufwand an dem Rahmen und die Lenkstange des Mountainbikes angebracht werden.

Als durchaus nĂŒtzlich können sich auch Schutzbleche erweisen. Diese können problemlos nachtrĂ€glich am Rad angebracht werden und verhindern, dass das Rad und der Fahrer des Rads bei matschiger und nasser Strecke schmutzig werden.

Des Weiteren gibt es noch Zubehör, durch die das Fahren auf dem Mountainbike komfortabler wird. Dazu gehören die gefederte SattelstĂŒtze und der Gelsattel. Wenn das Mountainbike, so wie es bei einem Hardtail ĂŒblich ist, nur im vorderen Bereich gefedert ist, kann man sich ganz einfach mit einer gefederten SattelstĂŒtze das GefĂŒhl eines Fullys (Full Suspension Mountainbike) verschaffen.

NatĂŒrlich ist das nicht wirklich vergleichbar. Allerdings hilft die Federung in der SattelstĂŒtze dabei SchlĂ€ge und Unebenheiten auf dem Weg etwas auszugleichen. Die Belastung fĂŒr das GesĂ€ĂŸ und die WirbelsĂ€ule werden so verringert.

Damit der Po auf langen Strecken nicht zu sehr leiden muss, empfehlen wir, den Sattel des Mountainbikes durch einen Gelsattel zu ersetzen. Dieser ist mit einem Gel gepolstert und macht das Sitzen dadurch angenehmer.

Der Gelsattel ist in unterschiedlichen GrĂ¶ĂŸen und in der ergonomisch jeweils (fĂŒr Damen und Herren) idealen Form erhĂ€ltlich. Alternativ zum Gelsattel kann man auch zu einem Sattel greifen, der mit Luft gefĂŒllt ist. Bei solchen SĂ€tteln kann die Polsterung mit Hilfe einer gewöhnlichen Luftpumpe individuell angepasst werden.

Trideer Halbfinger Fahrradhandschuhe Reithandschuhe RadsporthandschuheUm das Fahren auf lĂ€ngeren Strecken auch fĂŒr die HĂ€nde angenehmer zu machen, empfehlen wir den Kauf ergonomisch geformter Handgriffe. Auf diesen Griffen liegen die HandflĂ€chen, anders als bei den herkömmlichen runden Griffen, auf.

Die Handgelenke werden dadurch entlastet. ZusĂ€tzlich sind bei diesen ergonomisch geformten Handgriffen meist auch kleine „Hörnchen“ an der Außenseite angebracht. Die ermöglichen eine verĂ€nderte Griffhaltung. Auch dadurch können die HĂ€nde und Arme wĂ€hrend der Fahrt entlastet werden. Zudem sind diese „Hörnchen“ sehr gut dafĂŒr geeignet, um sich am Berg daran hochzuziehen.

Als weiteres Zubehör empfehlen wir eine geeignete Schutzbrille, um das Auge vor Fahrtwind, Insekten und Sonneneinstrahlung zu schĂŒtzen. Wer nicht nur auf einsamen Waldwegen unterwegs ist, dem empfehlen wir außerdem eine Fahrradklingel.

FĂŒr GetrĂ€nke und Verpflegung darf auch ein Fahrradrucksack nicht fehlen. Die speziellen RucksĂ€cke sind meist recht klein, passen sich gut an den RĂŒcken an und sind mit einer Trinkblase ausgerĂŒstet. Das dort eingefĂŒllte GetrĂ€nk kann ĂŒber einen Schlauch dann direkt (wĂ€hrend der Fahrt) getrunken werden. Im dem Rucksack findet dann neben der Verpflegung und zusĂ€tzlicher Bekleidung (Regen- oder Windjacke) dann auch noch das Fahrradschloss einen Platz.

Alternativen zum Mountainbike

Eine echte Alternative zum Mountainbike gibt es nicht. Vor allem, wenn man mit einem Fahrrad vorrangig auf Waldwegen oder in den Bergen unterwegs sein möchte. Hier braucht man einfach die etwas breiteren, griffigen Reifen, eine gute Schaltung und eine ordentliche Federung um die Anforderungen des GelÀndes meistern zu können.

NatĂŒrlich trifft man in den Bergen auch hĂ€ufig auf Rennradfahrer. Das Rennrad an sich ist fĂŒr Anstiege natĂŒrlich optimal, weil es ĂŒber große, sehr dĂŒnne RĂ€der verfĂŒgt, die viel Vortrieb und wenig Rollwiderstand bieten und obendrein sehr leicht ist. Abgesehen davon ist es fĂŒr das GelĂ€nden gĂ€nzlich ungeeignet. Die dĂŒnnen Reifen können nur auf gut ausgebauten asphaltierten Straßen sicher bewegt werden.

Sucht man jedoch ein Fahrrad, mit denen man leichtes GelÀnde problemlos bewÀltigen kann und auch im Alltag gut zurecht kommt, dann ist das Tourenrad eine sinnvolle Alternative zum Mountainbike. Das Tourenrad ist ein Allround-Fahrrad, dessen FÀhigkeiten im GelÀnde jedoch beschrÀnkt sind.

Das Mountainbike ist speziell fĂŒr die Berge gebaut worden. Es handelt sich also um ein spezialisiertes Fahrrad. In bergiger Umgebung ist das Mountainbike damit alternativlos. Um den unterschiedlichen Anforderungsprofilen der Berge (zum Beispiel Mittelgebirge oder alpines GelĂ€nde) gerecht werden zu können, gib es das Mountainbike jedoch in verschiedenen Variationen.

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