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TrekkingrÀder im Test auf ExpertenTesten
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Trekkingrad Test - fĂŒr eine raue Trekkingfahrt durch die Natur - Vergleich der besten TrekkingrĂ€der 2019

TrekkingrĂ€der sind ursprĂŒnglich fĂŒr lĂ€ngere Touren und fĂŒr die unterschiedliche Umgebung. In diesem Fahrradtyp vereinigen sich Sportlichkeit und Komfort. TrekkingrĂ€der Ă€hneln sich den Mountainbikes, haben jedoch viel schlankere Rahmen und dĂŒnnere Reifen. ExpertenTesten hat die besten TrekkingrĂ€der ermittelt und verglichen.

Trekkingrad Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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Was sind TrekkingrÀder?

Was ist ein Trekkingrad Test und Vergleich?Die TrekkingrĂ€der aus dem neuen Test 2019 sind voll ausgestattet und damit fĂŒr den Straßenverkehr zugelassen. Die meisten Trekkingbikes haben eine 28-Zoll-Bereifung, es gibt aber auch kleinere Modelle mit 26 Zoll großen Reifen. Mit ihrer robusten Konstruktion eignen sich die TrekkingrĂ€der nicht nur fĂŒr die Straße, sondern auch fĂŒr Waldwege, Schotter und anderes GelĂ€nde. Bei einem Blick auf die Geometrie fĂ€llt auf, dass das Trekkingrad Ă€hnlich aufgebaut ist wie ein Rennrad. Allerdings hat es Schutzbleche, einen GepĂ€cktrĂ€ger und eine Lichtanlage. Typischerweise ist eine Cantileverbremse (V-Brake) verbaut. Bei der Schaltung haben die KĂ€ufer die Wahl zwischen den klassischen Systemen Kettenschaltung und Nabenschaltung.

AbhĂ€ngig von der QualitĂ€t sind die TrekkingrĂ€der aus dem Vergleichstest oft mit komfortablen Extras ausgerĂŒstet, beispielsweise mit Federgabel und Nabendynamo. Der GepĂ€cktrĂ€ger ermöglicht es, eine Packtasche oder einen Fahrradkorb mitzunehmen. Damit eignen sich diese RĂ€der auch fĂŒr eine lange Fahrradtour oder fĂŒr eine mehrtĂ€gige Radreise. Der Unterschied zu anderen Fahrradtypen zeigt sich in der genauen Form sowie in der Robustheit der TrekkingrĂ€der.

Wie funktionieren TrekkingrÀder?

TrekkingrĂ€der funktionieren genau so wie andere RĂ€der, allerdings haben sie eine etwas andere Konstruktion. Das zeigt sich in den stabilen, relativ breiten Reifen sowie in dem bequemen Sattel. HĂ€ufig sind Sattel und Lenker mit einer Federung versehen, sodass man beim Radfahren die StĂ¶ĂŸe nicht so deutlich spĂŒrt.

Damit gehören die TrekkingrĂ€der zu den bequemen Bikes unter den SportrĂ€dern. Bei der Bremse gibt es mehrere Varianten, sodass sich die Radfahrer beispielsweise fĂŒr ein System mit oder ohne RĂŒcktritt entscheiden können.

Wie die Schaltung funktioniert, hÀngt von der Auslegung des Schaltsystems sowie von der Anzahl der GÀnge ab. Teilweise wird einfach ein Hebel verstellt, bei anderen Modellen dreht man am Lenkergriff oder bedient zwei Hebel, um hoch- oder runterzuschalten. Der traditionelle SeitenlÀuferdynamo wird direkt an das Laufrad gesetzt, wenn man mit Licht fahren möchte. Hier ist der Nabendynamo die einfachere und zuverlÀssigere Option, vor allem bei NÀsse.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Die TrekkingrĂ€der, die im Test untersucht wurden, gelten als Allround-Bikes. Sie eignen sich also fĂŒr viele Strecken, ob man durch die Stadt fĂ€hrt, einen kurzen Ausflug ins GrĂŒne macht oder eine lange Route plant. Mit dem Trekkingrad kann man entspannt radeln oder richtig in die Pedale treten. Das funktioniert auf ebenen, befestigten Radwegen ebenso gut wie auf Waldwegen oder auf einer Schotterpiste. Im Vergleich zum Cityrad sitzt man auf dem Trekkingrad nicht so aufrecht, sondern weiter nach vorne gebeugt. Allerdings ist es kein Problem, die Sitzposition zu verĂ€ndern, wenn man sich in einer aufrechten Haltung wohler fĂŒhlt. HierfĂŒr braucht man nur den Sitz und/oder den Lenker zu verstellen.

 Vorteile aus einem Trekkingrad Test bei ExpertenTestenDie TrekkingrĂ€der Testsieger ĂŒberzeugen unter anderem durch ihren sehr stabilen Rahmen, zudem haben sie sehr zuverlĂ€ssige Bremsen. Die meisten Modelle haben 18 bis 30 GĂ€nge und bieten damit sehr viel mehr FlexibilitĂ€t als die einfachen CityrĂ€der oder KlapprĂ€der, die zwischen drei und sieben GĂ€nge haben. Ein weiterer Pluspunkt bei vielen TrekkingrĂ€dern ist die gefederte Vorderradgabel. Diese verhindert das Durchschlagen von kleinen StĂ¶ĂŸen, die beispielsweise durch Schlaglöcher oder Bordsteinkanten entstehen.

An diesen VorzĂŒgen zeigt sich, dass die TrekkingrĂ€der aus dem Test vor allem wegen ihrer Vielseitigkeit so beliebt sind. Die RĂ€der eignen sich als sportliche, robuste Variante des Cityrads. Trotz der typischen StabilitĂ€t gibt es auch TrekkingrĂ€der in Leichtbauweise. Diese wiegen oft unter 15 kg, sodass es kein Problem ist, das Rad eine Treppe hochzutragen.

Wer sich öfters auf Fahrrad schwingen möchte, um den kleinen Einkauf zu erledigen oder um Freunde zu besuchen, der ĂŒberwindet beim Blick auf das praktische und sportliche Trekkingrad schnell seinen inneren Schweinehund. Diese ZweirĂ€der machen Lust auf ein kurzes oder lĂ€ngeres Training. Mit eigener Muskelkraft fĂ€hrt man umweltbewusster als mit dem Auto, außerdem tut man damit auch der Gesundheit etwas Gutes.

Welche Arten von TrekkingrÀdern gibt es?

Es gibt TrekkingrĂ€der fĂŒr Damen, Herren und Kinder, wobei die ÜbergĂ€nge teilweise fließend sind. Als Unterscheidungsmerkmale betrachtet man die Rahmenkonstruktion sowie die GrĂ¶ĂŸe der Reifen und des Rahmens. Auch das Design gibt Aufschluss darĂŒber, fĂŒr welche Zielgruppe ein Trekkingrad entwickelt wurde. Kinder-Bikes sind oft in fröhlichen Farbdesigns gehalten, bei den TrekkingrĂ€dern fĂŒr Damen darf es Rosa oder Lila sein, doch die meisten sportlichen ZweirĂ€der aus dem aktuellen Test sind in klassischen und dezenten Farben designt.

Neben dieser Kategorisierung kann man die TrekkingrĂ€der aus dem Test 2019 nach ihren Brems- und Schaltungssystemen aufteilen. GrundsĂ€tzlich stehen drei Schaltmodelle zur Auswahl: die Nabenschaltung, die Kettenschaltung und die Tretlagerschaltung. Innerhalb dieser Klassen gibt es noch Unterteilungen. Bei der Nabenschaltung liegt die Obergrenze meistens bei 9 bis 14 GĂ€ngen. Der Antrieb erfolgt hier durch eine Kette oder einen Riemen. Die Kettenschaltung hat oft 24 bis 30 GĂ€nge und wird immer ĂŒber eine Kette angetrieben. Bei der Tretlagerschaltung handelt es sich um eine Getriebeschaltung im Bereich des Tretlagers.

An der Konstruktion und auch an dem Schalttyp lĂ€sst sich teilweise erkennen, ob es sich um ein Fahrrad fĂŒr Einsteiger oder fĂŒr Fortgeschrittene handelt. Wenn man sich in den verschiedenen QualitĂ€tsklassen der TrekkingrĂ€der umsieht, ist außerdem festzustellen, dass einige RĂ€der etwas mehr Wartungsaufwand erfordern als andere. So braucht beispielsweise ein Trekkingrad mit Kettenschaltung mehr Pflege als ein Modell mit Nabenschaltung. DafĂŒr erhöht die Kettenschaltung die Effizienz und den Fahrkomfort.

Ein Blick auf die Sportausstattung des Trekkingrads hilft ebenfalls bei der Typisierung. Einige der TrekkingrÀder aus dem Test zeigen nur kleine Unterschiede zu den beliebten, komfortablen CityrÀdern. Andere lassen sich hingegen eher mit Sport- und RennrÀdern vergleichen. Im Folgenden sollen die wichtigsten Vor- und Nachteile der Schaltsysteme aufgelistet werden.

Die Vorteile von TrekkingrÀdern mit Kettenschaltung:

  • mehr FlexibilitĂ€t durch viele GĂ€nge
  • einfache Wartung durch außen liegende Bauteile möglich
  • Ersatzteile sind leicht zu bestellen, da es sich um gĂ€ngige Komponenten handelt und nicht um Spezialelemente
  • ausgereifte und effiziente Technik
  • große Bandbreite an Preis- und QualitĂ€tskategorien
  • auch nachtrĂ€gliche Einstellung der Übersetzung möglich

Die Nachteile der Kettenschaltung:

  • Bauteile sind der Witterung ausgesetzt und erfordern dadurch mehr Pflege und Wartung
  • höherer Verschleiß von Kette, KettenblĂ€ttern und Ritzeln
  • es kann nur wĂ€hrend des Tretens geschaltet werden
  • schwieriger Ausbau bei einem Platten des Hinterrades

Welche Arten von TrekkingrĂ€dern gibt es in einem Test?Bei der Nabenschaltung sind zwei Bauarten möglich, nĂ€mlich mit oder ohne RĂŒcktrittbremssystem. Ältere Personen fĂŒhlen sich oft mit einer RĂŒcktrittbremse sicherer, wĂ€hrend sportliche Leute gerne ein Modell ohne RĂŒcktritt auswĂ€hlen. Dadurch, dass hier ĂŒber die Nabe geschaltet wird, ist der Verschleiß sehr viel geringer. Die Kette befindet sich jedoch an der Außenseite, sodass man zumindest hier eine gewisse Pflege betreiben muss. Sie springt jedoch nicht von einem Ritzen auf den anderen. Zudem sorgt der Kettenkasten fĂŒr einen recht guten Schmutz- und Witterungsschutz. Als Variante zu diesem System gibt es auch die Nabenschaltung mit Riemenantrieb aus Carbon. Bei dieser Konstruktion findet kaum noch ein Verschleiß statt. Der Riemen hĂ€lt viel aus und sorgt außerdem fĂŒr eine nur sehr geringe GerĂ€uschentwicklung.

Allerdings ist fĂŒr den Riemenantrieb eine besondere Vorbereitung nötig, die die Kosten in die Höhe treibt. FĂŒr die Nabenschaltung ist das Innere gut geschmiert oder es gibt sogar ein offenes Ölbad. Das bedeutet, dass hin und wieder ein Ölwechsel durchgefĂŒhrt werden muss. Diese Aufgabe sollte man als Laie nicht selbst erledigen, sondern sich an einen Mechaniker bzw. HĂ€ndler wenden. Der Ölwechsel der Nabenschaltung ist aber erst nach mehreren tausend Kilometern fĂ€llig. Der Hinterradausbau ist bei der Nabenschaltung ebenso wie bei der Kettenschaltung relativ kompliziert. Denn auch die Komponenten der Nabe mĂŒssen mit ausgebaut werden.

Die Vorteile der Bikes mit Nabenschaltung:

  • durch geringen Verschleiß nahezu wartungsfrei
  • minimale bis keine Folgekosten
  • mehrere Preisklassen stehen zur VerfĂŒgung
  • Schalten ist auch im Stand durchzufĂŒhren
  • ĂŒber Fahrradkette oder Carbon-Riemen zu betreiben
  • mit oder ohne RĂŒcktrittbremse verfĂŒgbar

Die Nachteile der Nabenschaltung:

  • etwas höherer innerer Widerstand als bei den anderen Schaltsystemen
  • Wartung und Reparatur nur in der Fachwerkstatt möglich
  • relativ schweres Gewicht
  • keine nachtrĂ€gliche Anpassung der Übersetzung möglich, daher kann man ĂŒber die Ritzel und das Kettenblatt nur die PrimĂ€rĂŒbersetzung Ă€ndern
  • Ausbau vom Hinterrad ist noch schwieriger als bei der Kettenschaltung

So werden die TrekkingrÀder getestet

Im Test der TrekkingrĂ€der wurden viele Attribute und Details geprĂŒft. Im Folgenden sollen diese einzelnen Kriterien genauer vorgestellt werden. Damit erhalten die Kaufinteressenten viele Tipps fĂŒr die Auswahl eines geeigneten Trekkingrades.

Ausstattung und Attribute

Ein Blick auf die genaue Beschreibung der AusrĂŒstung hilft dabei, die TrekkingrĂ€der zu vergleichen und eine gute Entscheidung zu treffen. Dabei kann man beispielsweise die folgenden Details prĂŒfen:

  • Luftpumpe inklusive (ja/nein)
  • Federungssystem (ja/nein)
  • Zulassung StVO (ja/nein)

Einige Features können den Komfort beim Radfahren verbessern, andere haben eher einen sicherheitstechnischen Aspekt. Die detaillierten Bewertungskriterien helfen dabei, die verschiedenen TrekkingrĂ€der aus dem Test einander gegenĂŒberzustellen und so den eigenen Favoriten zu ermitteln.

Die Bremsen

 Nach diesen Testkriterien werden die TrekkingrĂ€der bei ExpertenTesten verglichenBei den Fahrradbremsen gibt es mehrere Optionen. Ob man eher schnell oder langsam unterwegs ist: Die Bremse sollte optimal funktionieren, damit man in schwierigen Situationen einen möglichst kurzen Bremsweg hat. Zur Auswahl stehen RĂŒcktrittbremsen, Felgenbremsen, Scheibenbremsen, Trommelbremsen und Rollenbremsen. Die RĂŒcktrittbremse gehört zu den Nabenbremsen und ist besonders bei der Ă€lteren Generation gefragt. In dem Moment, wenn die Pedalkurbel in RĂŒckwĂ€rtsrichtung gedreht wird, schiebt sich ein MetallstĂŒck in die Hinterradnabe und sorgt fĂŒr die Bremswirkung. Diese bewĂ€hrte RĂŒcktrittbremse lĂ€sst sich auch von Einsteigern und Senioren einfach und sicher bedienen. Allerdings empfinden junge Radfahrer diese Technik als veraltet und nicht wirkungsvoll genug. Das Problem besteht unter anderem darin, dass sich der RĂŒcktritt nicht exakt dosieren lĂ€sst. So kann es beispielsweise auf einer langen Strecke abwĂ€rts dazu kommen, dass die Nabe heiß lĂ€uft. In der Folge schmilzt das Schmierfett im Inneren und lĂ€uft eventuell heraus. Das fĂŒhrt womöglich zu LagerschĂ€den.

Eine Scheibenbremse funktioniert durch den seitlichen Andruck des Bremssattels auf die Scheibe, die im Bereich der Nabe sitzt. In der Scheibe befinden sich Löcher. Diese leiten die Feuchtigkeit schnell ab, die durch den starken FlÀchenpressdruck entsteht.

Die Trommelbremse arbeitet mit BremsbelĂ€gen, die von der Innenseite gegen eine Metalltrommel gepresst werden. HierfĂŒr werden spezielle BelĂ€ge eingesetzt, um eine zuverlĂ€ssige Bremsfunktion zu gewĂ€hrleisten. Der Vorteil bei der Trommelbremse zeigt sich in der UnabhĂ€ngigkeit von WettereinflĂŒssen. Auch wenn es nass wird, lĂ€sst die Bremswirkung nicht nach. Außerdem ist der Verschleiß so gering, dass man ihn vernachlĂ€ssigen kann. Schwierig wird es lediglich bei Abfahrten oder beim Transport von schweren Lasten.

Bei einer Rollenbremse werden die BremsbelĂ€ge ebenfalls von innen an eine Trommel aus Metall gepresst. Durch die Reibung zwischen den Metallen entsteht eine große Hitze, die ĂŒber die dazugehörigen KĂŒhlkörper abgeleitet wird. Die Rollenbremsen haben einen nur geringen Verschleiß und werden von der Witterung nicht in ihrer Wirkung beeinflusst.

Allerdings sind sie relativ schwer und können bei lĂ€ngeren Abfahrten ĂŒberhitzen. Bisher ist erst ein Fahrrad mit Rollenbremsen in einem ausfĂŒhrlichen Test geprĂŒft worden. Dabei stellte man fest, dass der Bremseffekt nicht stark genug war.

Die Schaltung

Das Schaltsystem bei den TrekkingrĂ€dern wirkt sich auf die FlexibilitĂ€t und Wartungsfreundlichkeit aus. Die Standardmodelle haben zumeist eine Kettenschaltung, doch auch TrekkingrĂ€der mit Nabenschaltung sind oft erhĂ€ltlich. Bei einer Kettenschaltung sind die Stufen zwischen den GĂ€ngen jedoch kleiner, sodass man hier besonders zĂŒgig und bequem vorankommt. Inzwischen gibt es aber auch Nabenschaltungen mit feinerer Abstimmung, die teilweise 11 GĂ€nge oder mehr haben.

Die QualitÀt

Die QualitĂ€t der TrekkingrĂ€der Testsieger zeigt sich manchmal schon beim Blick auf die Marke. Einige Hersteller wie Kalkhoff zeichnen sich durch eine besonders zuverlĂ€ssige Verarbeitung aus. Wer jedoch nur wenig Geld fĂŒr sein Fahrrad ausgeben möchte, kann auch eine gĂŒnstigere Herstellermarke auswĂ€hlen. Hier ist die Verarbeitung vielleicht nicht solide, doch fĂŒr den Alltagsgebrauch reicht die QualitĂ€t aus.

TrekkingrĂ€der fĂŒr Damen, Herren oder Kinder

Die verschiedenen TrekkingrĂ€der aus dem Test sind je nach Modell geeignet fĂŒr Damen oder Herren, fĂŒr Erwachsene oder Kinder. Bei den RĂ€dern fĂŒr Erwachsene kommen vorwiegend Diamant-, Trapez- und Wave- bzw. Tiefeinsteiger-Rahmen zum Einsatz. Diese Bauform zeigt bereits an, ob es sich um ein Herren- oder Damenfahrrad handelt. FĂŒr Herren bieten sich die TrekkingrĂ€der mit Diamant-Rahmen an, die sehr sportlich sind.

Die flachere Trapezform eignet sich ebenfalls fĂŒr Herren, aber auch fĂŒr Damen. Gerade die weniger erfahrenen Damen entscheiden sich gerne fĂŒr ein Fahrrad mit Tiefeinsteiger-Rahmen. Hier fĂ€llt das hĂ€ufige Auf- und Absteigen besonders leicht.

Das Gewicht

Ein Großteil der TrekkingrĂ€der aus dem Vergleichstest wiegt zwischen 15 und 19 kg. FĂŒr die sportlichen Radfahrer mit besonderen Ambitionen stehen auch noch leichtere RĂ€der zur VerfĂŒgung. FĂŒr TrekkingrĂ€der mit maximal 14 kg muss man jedoch deutlich mehr Geld investieren. DafĂŒr lassen sich diese Bikes leichter schultern, wenn man sie beispielsweise nicht auf der Straße abstellen möchte.

Die ReifengrĂ¶ĂŸe

Um die passende ReifengrĂ¶ĂŸe zu finden, wirft man einen Blick auf die GrĂ¶ĂŸentabellen. Diese beziehen sich entweder auf die KörpergrĂ¶ĂŸe oder auf die SchrittlĂ€nge. Bei FahrrĂ€dern wird die ReifengrĂ¶ĂŸe standardmĂ€ĂŸig in Zoll angegeben. Ein Zoll sind 2,54 cm und wird mit doppeltem AnfĂŒhrungszeichen markiert, beispielsweise 28” oder 26”. Diese zwei ReifengrĂ¶ĂŸen sind bei den TrekkingrĂ€dern fĂŒr Erwachsene am hĂ€ufigsten zu finden. Die grĂ¶ĂŸeren Reifen bieten mehr Laufruhe und damit auch mehr Bequemlichkeit.

Nach diesen Testkriterien werden TrekkingrĂ€der bei ExpertenTesten verglichenNeben dem Reifendurchmesser ist auch die Reifendicke eine wichtige Information. Im Trekkingbereich kommen inzwischen manchmal Ballonreifen zum Einsatz, die mehr als 40 mm messen. Mit mehr Luftvolumen erhöht sich der Komfort, denn man fĂ€hrt damit stabiler durchs GelĂ€nde. Des Weiteren sind die Ballonreifen sehr unempfindlich, sodass es seltener zu einer Panne kommt. Mit dem richtigen Luftdruck sorgen die Reifen außerdem fĂŒr eine gute Federung. Auf den normalen Straßen und Radwegen zeigen aber auch die klassischen Trekkingreifen mit einer Breite von 28 bis 37 mm ihre Vorteile.

Das VerhÀltnis von Preis-/Leistung

Bei der Recherche nach TrekkingrĂ€dern aus dem Test 2019 zeigen sich zum Teil große Unterschiede, was die Preise und die Leistungs-Features angeht. GrundsĂ€tzlich muss man fĂŒr mehr Leistungsmerkmale auch mehr bezahlen. Hier stellt sich die Frage, welche Eigenschaften das Trekkingrad tatsĂ€chlich haben soll. Im alltĂ€glichen Straßenverkehr benötigen die Radfahrer keine optimierte Federung. FĂŒr sportliche Hobby-Radfahrer lohnt sich hingegen eine spezielle Ausstattung. Wer bereit ist, mehr zu investieren, kann sich also ĂŒber eine verbesserte Leistung des Fahrrads freuen.

Design und Fahrspaß

Die Optik spielt auch mit in die Kaufentscheidung hinein. Schließlich möchten die Radfahrer nicht nur ein funktionales Trekkingrad besitzen, sondern auch den Fahrspaß genießen und Flagge zeigen. Mit einem hochklassigen Markenfahrrad demonstriert man seine Begeisterung fĂŒr ZweirĂ€der und unterstreicht sein QualitĂ€tsbewusstsein. Schnittig und dynamisch, so wĂŒnschen sich die meisten Freizeitradler ihr Trekkingrad.

Worauf muss ich beim Kauf von TrekkingrÀdern achten?

Die getesteten TrekkingrĂ€der bieten sich fĂŒr eine vielfĂ€ltige Nutzung an. Richtig ausnutzen kann man die VorzĂŒge jedoch nur, wenn das Rad auch zur eigenen KörpergrĂ¶ĂŸe passt und wenn man sich wohl darauf fĂŒhlt. Bequemes Auf- und Absteigen sollte unbedingt möglich sein und verbessert auch die Fahrsicherheit. Die Bremsen und das Schaltsystem mĂŒssen zu den eigenen FĂ€higkeiten passen und gelten ebenfalls als sicherheitsrelevante Ausstattung.

Wenn das Trekkingrad im Straßenverkehr eingesetzt wird, mĂŒssen alle relevanten Teile wie Lichtanlage, Reflektoren und Schutzbleche vorhanden sein. Das ist der Unterschied zu reinen SportrĂ€dern, die lediglich bei Wettbewerben zum Einsatz kommen.

Zu den Haupteigenschaften der TrekkingrĂ€der gehört ihre StabilitĂ€t. Daher sollte der Rahmen auch tatsĂ€chlich den alltĂ€glichen AnsprĂŒchen standhalten. Die Kombination aus Sportlichkeit und Bequemlichkeit ist ebenfalls zu beachten. Hier geht es beispielsweise um eine StoßdĂ€mpfung, die durch die Federgabel oder einen speziellen Sattel optimiert wird.

Als Alltagsrad sollte das Trekkingbike außerdem mit einem GepĂ€cktrĂ€ger ausgestattet sein. Teilweise gibt es zusĂ€tzlich noch einen Korb, der vor dem Lenker positioniert wird. Einige TrekkingrĂ€der aus dem Test werden gleich inklusive GepĂ€cktaschen angeboten. Diese erweitern die Möglichkeiten und ersparen den KĂ€ufern die Anschaffung von Reisetaschen oder anderen Transportsystemen.

Kurzinformation zu fĂŒhrenden 7 Herstellern

Einige Markennamen tauchen gleich mehrfach bei den TrekkingrÀder Testsiegern auf. Hier sollen die wichtigsten Hersteller kurz vorgestellt werden.

  • Prophete
  • Raleigh
  • Ortler
  • Cube
  • Diamant
  • Kalkhoff
  • Vermont
Prophete ist ein mittelstĂ€ndisches Unternehmen, das zu den Traditionsmarken in der Fahrradbranche zĂ€hlt. Als wichtiger Trendsetter stellt die Marke immer wieder neue Entwicklungen vor. Mit den technischen Erfahrungen und der Kundenorientierung gelingt es Prophete immer wieder, hochklassige und zugleich preiswerte TrekkingrĂ€der zu prĂ€sentieren. Dabei geht es dem Familienunternehmen einerseits um zeitgemĂ€ĂŸe MobilitĂ€t, andererseits um Komfort. Auch im Bereich der E-Bikes ist Prophete klar auf dem Vormarsch.
Die Raleigh Cycle Company stammt aus Großbritannien und besteht seit 1887. Über viele Jahre hinweg war Raleigh eine wichtige Marke im Profi-Radsport. Auch heute noch gehört das Unternehmen zu den Vorreitern, wenn es um Innovationen in der Fahrradwelt geht.
Der Name Ortler steht fĂŒr eine zielstrebige QualitĂ€tsphilosophie und fĂŒr ein hohes Maß an FunktionalitĂ€t. Der Hersteller von FahrrĂ€dern in diversen Variationen legt keinen großen Wert auf kurzlebige Trends, sondern konzentriert sich auf die wesentlichen Dinge. Die FahrrĂ€der von Ortler tragen das Siegel Made in Germany und werden sorgfĂ€ltig zusammengebaut. DafĂŒr sorgt das erfahrene Personal in den Herstellerbetrieben.
Die Marke Cube gehört zur Pending System GmbH & Co. KG, die ihren Sitz im bayerischen Waldershof hat. Es handelt sich um einen der erfolgreichsten Fahrradproduzenten Deutschlands. Das Unternehmen besteht seit 1993 und vertreibt seine FahrrÀder inzwischen in rund 60 LÀnder.
Zu den deutschen Traditionsunternehmen fĂŒr FahrrĂ€der gehört Diamant. Die Geschichte dieser Marke reicht bis ins 19. Jahrhundert zurĂŒck, allerdings kam es im Laufe der Jahrzehnte wiederholt zu einem Namenswechsel. Abgesehen von FahrrĂ€dern wurden bei Diamant auch andere Produkte wie LeichtkraftrĂ€der und Strickmaschinen hergestellt. Im Anschluss an die DDR-Zeiten mit sehr hohen Produktionszahlen fand eine VerĂ€nderung bezĂŒglich der EigentumsverhĂ€ltnisse statt. Die Herstellung von FahrrĂ€dern wurde fortgefĂŒhrt, allerdings in einem geringeren Umfang.
Kalkhoff besteht seit 1919 und gehört zu den international bekannten deutschen Fahrradmarken. In den 1980er Jahren kam es zur Insolvenz des Familienunternehmens. Zu diesem Zeitpunkt wurde die Marke Kalkhoff von dem Unternehmen Derby Cycle ĂŒbernommen. Die bewĂ€hrte QualitĂ€tsphilosophie blieb dabei erhalten.
Bei Vermont handelt es sich um ein Fahrradunternehmen, das viel Berufserfahrung mitbringt und sich sehr engagiert zeigt. Innovationen und bewĂ€hrte Ideen prĂ€gen die hochwertigen Vermont Bikes. Der Vertrieb erfolgt vor allem ĂŒber den Online-Handel und sorgt fĂŒr gute Verkaufszahlen.

 

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meine TrekkingrÀder am besten?

Viele Fahrradprofis empfehlen, das Trekkingrad in einer Fachhandlung zu kaufen. Hier kann man das Zweirad testen und sich von einem erfahrenen VerkĂ€ufer beraten lassen. Allerdings sind die Preise verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig teuer. Daher hoffen viele Kunden auf Top-Angebote im Supermarkt und verzichten auf eine Beratung. In den GeschĂ€ftsfilialen besteht jedoch immer das Problem, dass man die Preise nicht direkt vergleichen kann. Man muss mehrere LĂ€den aufsuchen, um sich einen Eindruck auf dem Fahrradmarkt zu verschaffen. Aus diesem Grund hat sich auch beim Kauf von TrekkingrĂ€dern der Online-Handel bewĂ€hrt.

Wo kaufe ich einen Trekkingrad Testsieger von ExpertenTesten am besten?Bei der Recherche im Internet ist es sehr viel leichter, die Vielfalt der TrekkingrĂ€der zu ĂŒberblicken und die besten Preise zu finden. Besonders beliebt sind die Anbieter, die die FahrrĂ€der kostenlos versenden und bei Nichtgefallen einen unkomplizierten Umtausch ermöglichen. Auf die individuelle Kundenberatung muss man beim Online-Kauf nicht verzichten. So erfĂ€hrt man, welche GrĂ¶ĂŸe die richtige ist. Bei vielen FahrradhĂ€ndlern im Internet liegen inzwischen GrĂ¶ĂŸentabellen und Ratgeber vor, die bei der Auswahl behilflich sind. Auch das ist ein cleverer Schachzug der Online-VerkĂ€ufer.

Wer ein Trekkingrad ausgewĂ€hlt hat, muss auch im Laden damit rechnen, dass es bestellt werden muss. Ohne Wartezeit geht es nur selten, es sei denn, es handelt sich um TrekkingrĂ€der einer Ă€lteren Generation, die noch auf Lager sind. Bei der Online-Bestellung bekommt man solche Modelle oft besonders gĂŒnstig. Da nimmt man die zwei bis vier Werktage Lieferzeit gerne in Kauf.

Beim Kauf eines Trekkingrads im GeschĂ€ft muss man natĂŒrlich mit dem Bike zurĂŒckfahren. Das bedeutet, dass man nicht mit dem Auto zur Filiale fahren kann. Lediglich großrĂ€umige Vans bieten genug Platz fĂŒr den RĂŒcktransport. Oder man muss zu zweit hinfahren, damit eine Person das Auto zurĂŒckfĂ€hrt. Diese umstĂ€ndliche Planung entfĂ€llt, wenn man sein Trekkingrad online kauft: Hier wird das Bike direkt zur Wunschadresse geliefert.

Wissenswertes & Ratgeber

Die TrekkingrĂ€der im Test 2019 sind typischerweise mit allen vorgeschriebenen Features fĂŒr den Straßenverkehr ausgerĂŒstet und erfĂŒllen damit die gesetzlichen Vorschriften. Abgesehen von der Fahrradbeleuchtung mĂŒssen noch einige andere Dinge vorhanden sein. Ein funktionierendes Bremssystem ist unerlĂ€sslich. Auch Speichen- und Pedalreflektoren gehören zur Grundausstattung.

BezĂŒglich der Beleuchtung hat sich in den letzten Jahren Einiges geĂ€ndert. Inzwischen darf man auch Ansteck-Lampen verwenden, wenn diese eine entsprechende Genehmigung haben. Diese Zulassung wird durch das PrĂŒfzeichen gekennzeichnet.

Weitere wissenswerte Details zu den TrekkingrĂ€dern aus dem Testvergleich werden im Folgenden etwas genauer erklĂ€rt. Geschichtliches, spezielle Fakten sowie eine Vielzahl von praktischen Tipps sollen den zukĂŒnftigen Trekkingradfahrern auf die SprĂŒnge helfen. Wenn man sich mit den vorhandenen Techniken auskennt, fĂ€llt es leichter, die Vorteile und EinschrĂ€nkungen zu erkennen. In der Folge kann man in der Vielfalt der TrekkingrĂ€der eine bessere Entscheidung treffen.

Die Geschichte der TrekkingrÀder

Vor dem Trekkingrad kam das Fahrrad. Dessen UrsprĂŒnge gehen auf die Erfindung eines Laufrades im Jahr 1817 zurĂŒck. Verantwortlich fĂŒr dieses GefĂ€hrt war Karl von Drais. Im spĂ€ten 19. Jahrhundert wurde dann der Rohrrahmen entwickelt, der beispielsweise bei dem Fahrradmodell Rover eingesetzt wurde. Mit der Verbindungsstange zwischen dem Sattellager und dem Tretlager verbesserte sich die StabilitĂ€t der damaligen FahrrĂ€der. So entstand der Diamant- oder FĂŒnfeckrahmen. Weitere Patente fĂŒr den Fahrraddynamo und die Felgenbremse folgten. Im Jahr 1893 wurden bereits FahrrĂ€der mit Alurahmen prĂ€sentiert, die unter der Marke Lu-Mi-Num liefen. Zwei Jahre spĂ€ter gab es das erste Modell mit Nabenschaltung und 1903 wurde die Torpedo-Freilaufnabe entwickelt, die eine RĂŒcktrittbremse hatte. Der Dynamo, wie wir ihn heute kennen, wurde 1908 von Fritz Eichert erfunden.

Alles wissenswerte aus einem Trekkingrad TestDie Kettenschaltung wurde 1946 eingefĂŒhrt und sorgte mit den verschiedenen Übersetzungen fĂŒr ein leichteres Fahren. In den 1960ern und 1970ern kamen einige neue Fahrradmodelle auf den Markt, beispielsweise das Bonanzarad und das BMX-Bike. Mit der Entwicklung der stabilen TrekkingrĂ€der in den spĂ€ten 1980er Jahren gingen die Hersteller auf die Nachfrage nach Offroad-Bikes ein. Die ersten RĂ€der dieser Art, beispielsweise das Centurion Accordo GT, wurden jedoch noch nicht als TrekkingrĂ€der bezeichnet.

Der Erfolg der TrekkingrĂ€der, die im Laufe der 1990er Jahre optimiert wurden, hing vor allem mit der WiderstandsfĂ€higkeit dieser Bikes zusammen. Den Entwicklern ging es darum, die LĂŒcke zwischen einem Standardfahrrad fĂŒr den Straßenverkehr und einem sportlichen Mountainbike zu schließen. So sind die universell nutzbaren Trekkingbikes entstanden, die sich als alltagstauglich erweisen und auch schwierigen Bedingungen standhalten.

An der Bereifung und auch bei der Materialauswahl haben die Hersteller seitdem stetig weitere Verbesserungen durchgefĂŒhrt. So sind die TrekkingrĂ€der inzwischen relativ leichtgewichtig geworden und sind trotzdem sehr robust. Auch die Neuheiten bei der Schaltung sorgen fĂŒr einen tollen Fahrkomfort, ob es um die Schalthebel oder Drehhebel am Lenker geht oder um das Schaltsystem am hinteren Laufrad. Neben der Technik hat sich auch das Design ein wenig verĂ€ndert. Teilweise ist der Unterschied zu den CityrĂ€dern erst auf den zweiten Blick zu erkennen, wĂ€hrend andere Modelle eher einem Sportrad Ă€hneln.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die TrekkingrÀder

Um auf den TrekkingrĂ€dern aus dem Vergleichstest bequem fahren zu können, muss die Sitzposition richtig vorbereitet werden. Fakt ist: Wenn man eine ungĂŒnstige Haltung auf dem Fahrrad einnimmt, kommt es zu Schmerzen oder Beschwerden. Der Sattel und der Lenker sollten deshalb millimetergenau abgestimmt werden. Auch der Rahmen darf weder zu groß noch zu klein sein, sonst passt der Abstand zwischen Sattel und Lenker nicht zur KörpergrĂ¶ĂŸe. Teilweise lĂ€sst sich der Fahrradsattel nicht nur in der Höhe verstellen, sondern auch nach vorne und hinten verschieben.

Die Rahmenhöhe gibt an, wie lang das Sitzrohr ist, also das senkrecht eingebaute Rohr unter dem Sattel. Es fĂŒhrt bis ins Innenlager der Tretkurbeln. Direkt am Sitzrohr oder am Unterrohr findet man die Zollangabe zur RahmengrĂ¶ĂŸe. Die fĂŒr die eigene KörpergrĂ¶ĂŸe empfohlene Rahmenhöhe hĂ€ngt vom Fahrradtyp ab. Die Experten raten dazu, bei der Kaufentscheidung auf eine ausreichende Schrittfreiheit zu achten. Diese sollte zumindest 3 cm bis zum oberen Ende des Oberrohrs betragen.

Damit man beim Fahren mit dem Trekkingbike standsicher ist und sich im Notfall schnell mit einem Fuß am Boden abstĂŒtzen kann, ist das Tretlager recht tief eingebaut. Trotzdem ist genug Spielraum fĂŒr Offroad-Touren vorhanden. Hier zeigt sich die Vielseitigkeit der TrekkingrĂ€der.

Im Allgemeinen ist die Gangschaltung relativ sportlich, sodass man mit dem Trekkingrad schnell vorankommt. Die RĂ€der eignen sich also fĂŒr unterschiedliche Strecken, ob es bergauf geht oder ob man Gegenwind hat. An den genauen Produktdaten erkennt man die VorzĂŒge, die das Trekkingbike gegenĂŒber den Cityrad hat. Die TrekkingrĂ€der aus dem Test haben normalerweise einen höheren Einstieg, sie verzichten auf eine RĂŒcktrittbremse und sind mit mehr GĂ€ngen ausgestattet. Genau deshalb ist man mit dem Trekkingbike schneller unterwegs, auch wenn man nicht mit voller Kraft in die Pedale tritt.

Typische Kennzeichen fĂŒr die TrekkingrĂ€der sind die breiten Reifen und die umfangreiche Ausstattung, die oft eine gefederte SattelstĂŒtze sowie eine Federgabel vorsieht. Bei einem Großteil dieser Bikes liegt die StandardgrĂ¶ĂŸe der Reifen bei 28 Zoll, doch auch 26-Zoll-Trekkingbikes sind erhĂ€ltlich. Die Schaltung kann 18, 21, 24 oder auch bis zu 30 GĂ€nge haben.

Zu den interessanten Fakten, die sich mit dem Radfahren beschĂ€ftigen, gehören auch Gesundheitsstatistiken. Die Weltgesundheitsorganisation hat beispielsweise herausgefunden, dass man das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch regelmĂ€ĂŸiges Radfahren deutlich senken kann. Wer tĂ€glich viereinhalb Kilometer mit dem Rad fĂ€hrt, bei dem sinkt die Gefahr eines Herzinfarkts um 50 %. Die gleichmĂ€ĂŸige Bewegung beim Radeln ist außerdem entspannend und hilft dabei, die Stresshormone zu reduzieren. Das verbessert die Stimmung und man fĂŒhlt sich insgesamt positiver und fitter. Nicht zuletzt kann man eine Menge Treibstoff sparen und damit die Umwelt schĂŒtzen, wenn man nicht das Auto benutzt, sondern das Fahrrad.

TrekkingrÀder in 6 Schritten richtig einstellen

Um auf dem Trekkingrad richtig zu sitzen, muss man alles optimal einstellen. Bei einem zu hoch eingestellten Sattel kann es nicht nur am Hintern zu Schmerzen kommen, sondern auch in den Knien, im RĂŒcken und in den Handgelenken. Auch der Lenker muss die ideale Position haben, sonst lĂ€sst die Freude am Radfahren bald nach. Bei der Anpassung der verstellbaren Elemente hilft es, sich an den folgenden Schritten zu orientieren.

Schritt 1: Die Sitzposition ĂŒberprĂŒfen

Schritt 1: Die Sitzposition ĂŒberprĂŒfen

Bei der ersten Probefahrt mit einem Trekkingrad sollte man sich kurz mit dem Fahrverhalten vertraut machen und die Sitzposition kontrollieren. Meistens merkt man sofort, ob der Sattel niedriger oder höher eingestellt werden muss.

Schritt 2: Die Sattelhöhe einstellen

Schritt 2: Die Sattelhöhe einstellen

ZunĂ€chst werden die Pedale in die senkrechte Position gebracht. Dann setzt man sich auf den Sattel und streckt die Beine hinab. Die Fersen sollten dabei das nach unten zeigende Pedal gerade eben berĂŒhren. Beim Radfahren tritt man mit den Fußballen, sodass sich die Knie automatisch etwas beugen. Gegebenenfalls ist eine kleine Anpassung fĂŒr mehr Komfort möglich, doch diese VerĂ€nderung sollte im Bereich von maximal 1 cm stattfinden.

Schritt 3: Den Sattel in der LĂ€ngsrichtung einstellen

Schritt 3: Den Sattel in der LĂ€ngsrichtung einstellen

Der Sattel und auch die Fahrradpedale werden hierfĂŒr in die waagerechte Stellung gebracht. Dann stellt man einen Fuß auf das vordere Pedal, ohne es zu bewegen. Die Kniescheibe sollte nun in der gleichen senkrechten Linie liegen wie die Achse des Pedals. Das lĂ€sst sich mit einer Schnur feststellen, die man als Lot am Knie befestigt und herabhĂ€ngen lĂ€sst. Gegebenenfalls schiebt man den Sattel noch nach vorne oder nach hinten, um die richtige Position zu finden. Dann zieht man die Schrauben fest.

Schritt 4: Die Lenkerposition prĂŒfen und gegebenenfalls korrigieren

Schritt 4: Die Lenkerposition prĂŒfen und gegebenenfalls korrigieren

Über die Körperhaltung stellt man fest, ob der Vorbau richtig eingestellt ist. Hier geht es nicht nur um die Empfehlungen der Fahrradexperten, sondern auch um die eigenen KomfortwĂŒnsche und um die Gewohnheiten beim Radfahren. So sollte der Lenker beim sportlichen Fahren nicht höher sein als der Fahrradsattel. Wenn man lieber entspannt durch die City kurvt, darf der Fahrradlenker hingegen auf eine höhere Position gebracht werden. Einige Lenker bieten die Möglichkeit, mehrere Positionen einzunehmen. Hier sollte man die zwei Hauptstellungen testen: die nach vorne gebeugte, sportliche Haltung und die aufrechte Position.

Schritt 5: Die Sitzposition checken

Schritt 5: Die Sitzposition checken

FĂŒr die korrekte Position beim Radfahren gibt es verschiedene Tipps, doch es kann auch hin und wieder AusnahmefĂ€lle geben. Am besten lĂ€sst es sich fahren, wenn Oberkörper und Oberschenkel im rechten Winkel zueinander stehen. FĂŒr die Kontrolle dieser Haltung kann man eine zweite Person um Hilfe bitten.

Schritt 6: Gegebenenfalls die Hebelposition justieren

Schritt 6: Gegebenenfalls die Hebelposition justieren

An den Lenkergriffen befinden sich nicht nur die Schalthebel, sondern auch die Bremsgriffe. Diese kann man nach Bedarf etwas nach außen oder innen schieben, sodass sie sich gut greifen lassen. Dadurch verkĂŒrzt sich die Reaktionszeit, wenn man bremsen muss oder wenn man viel schaltet.

10 Tipps zur Pflege

Die Testsieger der TrekkingrĂ€der und auch die Standardmodelle werden durch eine grĂŒndliche Pflege zu langjĂ€hrigen, treuen Begleitern im Alltag sowie bei Wochenendtouren. Hier werden alle wichtigen Reinigungstipps aufgezeigt. Diese sollen nicht nur sicherstellen, dass das Fahrrad sauber aussieht, sondern sie helfen auch dabei, die beweglichen Teile leichtgĂ€ngig zu halten und damit die Fahrtauglichkeit zu verbessern.

  • Tipp 1
  • Tipp 2
  • Tipp 3
  • Tipp 4
  • Tipp 5
  • Tipp 6
  • Tipp 7
  • Tipp 8
  • Tipp 9
  • Tipp 10
Bei der Pflege und Wartung hilft ein Fahrrad-Pflegeöl. Damit kann man die Schaltkomponenten, die Bremsen, die Pedale und andere bewegliche Bauteile am Trekkingrad versorgen.
Der Alu- oder Stahlrahmen Scheibenbremse und die Felgen werden am besten mit SpĂŒlwasser gereinigt. Im Anschluss an die Reinigung des Rahmens kann man noch etwas Pflegeöl auftragen und es nach einer kurzen Einwirkzeit abputzen.
Ein Carbonrahmen sollte nach dem Reinigen gut abgetrocknet werden. Zudem gibt es fĂŒr die TrekkingrĂ€der mit Carbonrahmen spezielle Pflegeprodukte, die das Material nicht nur reinigen, sondern auch konservieren. Ein solches Mittel eignet sich auch fĂŒr die Alu- und Metallteile und lĂ€sst das Rad wieder wie neu glĂ€nzen. Zudem beugt es neuem Schmutz vor.
Die Reinigung der Federgabel erfordert ein wenig Feinarbeit. Wenn GummibĂ€lge vorhanden sind, werden diese erst einmal nach oben geschoben. Dann putzt man das Standrohr ab und verwendet ein Pflegeöl. Anschließend zieht man die GummibĂ€lge wieder herunter. Ohne Gummibalg sammelt sich an dem Standrohr und den Staubdichtungen etwas mehr Schmutz an. Hier hilft etwas Öl, um den Schmutz zu binden und zu entfernen. Das Standrohr sollte auf jeden Fall nach einer Schmutzfahrt oder nach Regen gereinigt werden.
Nach einer Radfahrt durch den Regen oder wenn das Trekkingrad unterwegs schmutzig geworden ist, sollte man den Hinterbau grĂŒndlich sĂ€ubern. Auch hier hilft ein Pflegeöl, um die Gelenke zu reinigen. Diese Reinigung sollte etwa alle 300 bis 500 km stattfinden. Nach maximal 5.000 km Fahrt ist es Zeit, den Hinterbau-DĂ€mpfer zu demontieren, um die Gelenke grĂŒndlich zu sĂ€ubern und einzuölen.
Das Schaltwerk und den Umwerfer sprĂŒht man bei der Reinigungsaktion mit einem geeigneten Pflegemittel ein und lĂ€sst es fĂŒr drei bis fĂŒnf Minuten einwirken. Danach lĂ€sst sich der oberflĂ€chliche Schmutz leicht entfernen. Die Verschmutzungen in den Ecken bekommt man mit einer ausgedienten ZahnbĂŒrste weg. Die Schaltungsrollen sollten dabei nicht vernachlĂ€ssigt werden. Um an die inneren Elemente heranzukommen, kann man das Trekkingrad in einen MontagestĂ€nder spannen. Im Anschluss an die Reinigung werden die Gelenkwellen und die Lager von den Schaltrollen mit SprĂŒhöl behandelt. Dabei muss man aufpassen, dass das Öl nicht mit den Felgenflanken oder den Bremsscheiben in Kontakt kommt.
FĂŒr den Bremskörper gibt es ein extra Reinigungsmittel, das aufgesprĂŒht und gegebenenfalls mit einem Pinsel aufgetragen wird. Danach wischt man die Teile mit einem Putztuch ab. Die Gelenke werden anschließend noch mit Öl eingesprĂŒht. Dabei darf kein SprĂŒhöl auf der Felge und den Bremsgummis landen. Empfohlen wird diese Ölpflege immer dann, wenn das Trekkingrad nass und/oder schmutzig geworden ist.
Wer sein Trekkingrad hĂ€ufig benutzt, sollte alle drei bis vier Monate die Bremsen abmontieren, um sie zu reinigen. So lassen sich die Bremssockel sowie das Innenleben der Bremse am besten sĂ€ubern. Außerdem kann man die Aufnahmebohrung und den Sockel gezielt einfetten. Gleichzeitig lassen sich die BremsbelĂ€ge vorsichtig abschleifen. Feines Schmirgelpapier hilft dabei, kleine Schmutzpartikel und Unebenheiten zu entfernen.
Auch die Pedale beim Fahrrad verschmutzen schnell und benötigen eine regelmĂ€ĂŸige SĂ€uberung. Mit ein bisschen SprĂŒhöl bleiben sie leichtgĂ€ngig.
FĂŒr die grĂŒndliche Reinigung des Sattelrohrs nimmt man die SattelstĂŒtze und den Schnellspanner ab. So kommt man gut an die einzelnen Teile heran, die danach schnell wieder zusammengebaut sind.

 

NĂŒtzliches Zubehör

Bei dem Zubehör fĂŒr die TrekkingrĂ€der aus dem Test findet man die verschiedensten Ersatzteile, die im Rahmen einer Reparatur ausgewechselt werden können. Wenn etwas defekt ist, lĂ€sst sich das Bauteil oft auch von Laien austauschen. Die Pedale, die Lenkergriffe und andere leicht erreichbare Komponenten sind im Handumdrehen ausgebaut und neu montiert. Einige Reparaturarbeiten erfordern jedoch mehr Fachwissen und Geschick. Gerade bei der Schaltung, bei der Lichtanlage oder beim Bremssystem sollte man sich deshalb lieber an eine Fachwerkstatt wenden. Gerade bei den hochklassigen, teuren TrekkingrĂ€dern lohnt sich diese Investition. Neben den Reparaturteilen und dem ĂŒblichen Fahrradwerkzeug gibt es diverse Reinigungs- und Pflegeprodukte, vom Fahrradöl ĂŒber Putzlappen bis hin zu Spezialmitteln.

Das beste Zubehör fĂŒr Trekkingrad im TestWer viel mit seinem Trekkingrad fĂ€hrt, der benötigt noch einige andere Zubehörteile. Zur sicheren Ausstattung gehört beispielsweise ein Fahrradhelm. Dieser schĂŒtzt vor gefĂ€hrlichen Kopfverletzungen und muss perfekt passen. Nur wenn die Passform stimmt, erfĂŒllt der Helm auch seine Aufgabe. Außerdem wĂŒnschen sich die Radfahrer natĂŒrlich einen bequemen Kopfschutz. Im Optimalfall spĂŒrt man den Helm nicht einmal. Ein Fahrradhelm sollte möglichst leichtgewichtig sein und ein einfaches aber sicheres Kinngurtschloss haben. In seiner Form sollte er zum Trekkingrad passen, außerdem ist zumindest eine CE-Zertifizierung erforderlich.

Zur weiteren Komplettausstattung von ambitionierten Radfahrern gehören spezielle Fahrradschuhe sowie Klickpedale. Innovative Fahrradschuhe machen ein kraftsparendes Radeln möglich und bieten auch beim Gehen einen Top-Komfort. Es handelt sich also um sehr funktionale Schuhe, die im Gegensatz zu einfachen Sportschuhen eine ideale KraftĂŒbertragung beim Radfahren unterstĂŒtzen. FĂŒr ein optimales FahrgefĂŒhl stehen außerdem Klickpedale zur VerfĂŒgung. Sie stellen eine feste Verbindung zwischen Pedal und Fuß her, die sich jedoch im Notfall schnell lösen lĂ€sst.

Die Klickpedale sorgen dafĂŒr, dass das Trekkingrad nicht nur bei der AbwĂ€rtsbewegung des Beins Geschwindigkeit aufnimmt, sondern auch bei der AufwĂ€rtsbewegung. Es gibt zwei Varianten bei den Klickpedalen: das Modell mit integrierter Pedalplatte und die Bauart mit aufgesetzter Pedalplatte. Die Klickpedale mit integrierter Platte macht ein normales Gehen möglich, denn die Platte befindet sich direkt in der Sohle. Damit eignen sich diese Pedale fĂŒr sĂ€mtliche Fahrradtypen. Die Klickpedale mit aufgesetzter Pedalplatte erlaubt lediglich eine eingeschrĂ€nkte Gehfunktion, denn die Platten befinden sich auf der Schuhsohle. Daher kommt dieses Modell vorwiegend bei RennrĂ€dern zum Einsatz.

Das beste Zubehör fĂŒr Trekkingrad im TestFĂŒr die alltĂ€glichen Fahrten sowie fĂŒr Radtouren mit dem Trekkingrad gibt es noch weiteres wichtiges Zubehör wie GepĂ€cktaschen, Notfallset, Trinkflaschen und mehr. Die Luftpumpe fgehört ebenfalls mit dazu. Vor lĂ€ngeren Strecken sollte man sich mit Kartenmaterial ausrĂŒsten und gegebenenfalls Online-Tools bzw. Apps nutzen. Über GPS lĂ€sst sich die aktuelle Position ermitteln und man hat keine Schwierigkeiten, das Ziel zu finden. So ist man nicht allein auf die Schilder an den Radwegen und Straßen angewiesen, sondern kann sich auch ĂŒber wichtige Adressen in der Umgebung informieren.

FĂŒr ambitionierte Radfahrer gibt es noch weitere Fitness-Apps und spezielle Zubehörteile fĂŒrs Trekkingrad. Viele sportliche Biker nutzen einen Fahrradcomputer, um ihre Strecken aufzuzeichnen und ihre Leistung abzurufen. So lĂ€sst sich das Training direkt nachvollziehen. Mit einer App oder dem Fahrradcomputer kann man auch an verschiedenen Aktionen teilnehmen, die vom Radsportclub oder anderen Einrichtungen initiiert werden. Die tĂ€glichen Kilometer werden manuell oder automatisch eingetragen, sodass man immer genau sieht, was man in der letzten Woche geschafft hat.

AbhĂ€ngig von der bereits vorhandenen Fahrradausstattung kann man sich noch mit weiteren Extras ausrĂŒsten. Wenn lediglich ein Dynamolicht vorhanden ist, lohnt sich ein Standlicht, das auch dann fĂŒr eine gute Sichtbarkeit sorgt, wenn man gerade nicht fĂ€hrt, sondern an einer Ampel wartet. Die Reflektoren reichen nicht immer aus, daher fĂŒhlen sich viele Radfahrer mit Standlicht sicherer.

10 Fragen zum Trekkingrad

Frage 1: FĂŒr wen eignen sich TrekkingrĂ€der?

Mit ihrer Vielseitigkeit eignen sich die TrekkingrĂ€der aus dem Test fĂŒr unterschiedliche BedĂŒrfnisse. Nicht nur die Vielfahrer profitieren von den VorzĂŒgen der robusten, praktischen FahrrĂ€der. Auch als Wenigfahrer lĂ€sst man sich gerne von den zuverlĂ€ssigen Bikes ĂŒberzeugen. Die TrekkingrĂ€der können sportlich gefahren werden oder als eine stabile Variante des Citybikes genutzt werden. Durch ihre stabile AusfĂŒhrung eignen sie sich auch fĂŒr Personen mit etwas mehr Körpergewicht sowie fĂŒr den Transport von schweren Lasten.

Frage 2: Wie funktioniert das Fahrradtraining mit dem Trekkingrad?

Wer sein Trekkingrad fĂŒr das Fitnesstraining nutzen möchte, kann das Pensum von einer Woche zur nĂ€chsten allmĂ€hlich erhöhen. In der ersten Woche unternimmt man beispielsweise zwei bis drei Touren in ebenem GelĂ€nde, die etwa eine Stunde dauern. In der zweiten Woche verlĂ€ngert sich die Dauer auf bis zu zwei Stunden. In der dritten Trainingsstufe integriert man zwei Einheiten mit voller Leistung fĂŒr etwa drei Minuten. Die Trainingszeit selbst wird dabei auf bis zu 2,5 Stunden verlĂ€ngert. Die vierte Woche wiederholt diese Trainingsmethode und steigert die Zeit um noch einmal 20 %.

Frage 3: Welche Fahrradkleidung ist sinnvoll?

FĂŒr das entspannte Radeln auf dem Trekkingrad benötigt man keine spezielle Bekleidung. Wer sportlich fĂ€hrt, fĂŒr den bietet sich FunktionsunterwĂ€sche an, die durch ihre Spezialfasern den Schweiß abtransportiert. Auch die spezielle Oberbekleidung fĂŒr Radfahrer ist atmungsaktiv und sorgt dafĂŒr, dass die Haut trocken bleibt. FĂŒr schlechtes Wetter gibt es die geeignete Regenbekleidung, die NĂ€sse und Schmutz abhĂ€lt.

Frage 4: Welches Schaltsystem bietet sich fĂŒr die TrekkingrĂ€der an?

Die TrekkingrĂ€der aus dem Test sind mit verschiedenen Schaltungen erhĂ€ltlich, die zur eigenen Fahrweise passen sollten. Vor allem die Kettenschaltung hat sich hier bewĂ€hrt, doch wer mit bis zu elf GĂ€ngen zufrieden ist, kann sich auch fĂŒr eine Nabenschaltung entscheiden.

Weniger gebrĂ€uchlich ist die Tretlagerschaltung, die mit einem speziellen Getriebe funktioniert. Die Auswahl fĂŒr ein Schaltsystem hĂ€ngt also von den eigenen Vorlieben sowie von den sportlichen Ambitionen ab.

Frage 5: Was ist das Besondere an TrekkingrÀdern?

Im Gegensatz zu anderen FahrrĂ€dern sind die TrekkingrĂ€der aus dem Vergleichstest besonders stabil und eignen sich damit auch fĂŒr mehr Gewicht. Gleichzeitig ĂŒberzeugen sie durch ihre gute Ausstattung mit starken Bremsen. Auch beim Komfort braucht man keine Abstriche zu machen: Die Testsieger der TrekkingrĂ€der haben einen bequemen Sattel sowie eine zuverlĂ€ssige Federung, die StĂ¶ĂŸe abfĂ€ngt. Damit gilt das Trekkingrad als besonders bequeme Bauart der sportlichen Bikes.

Frage 6: Wie wird der Fahrradlenker richtig eingestellt?

Die richtige Einstellung des Fahrradlenkers richtet sich einerseits nach der Bauart des Fahrrads, andererseits nach der bevorzugten Sitzposition. Im Optimalfall fĂ€hrt man mit leicht vorwĂ€rts geneigtem Becken und kleinem Hohlkreuz. So kommt die WirbelsĂ€ule in ihre natĂŒrliche Form, gleichzeitig spannt man automatisch die RĂŒckenmuskulatur sowie die Bauchmuskeln etwas an, sodass der Oberkörper einen sicheren Halt hat. Ob der Lenker etwas höher oder niedriger eingestellt wird, richtet sich danach, ob man sportlich oder entspannt radeln möchte. Die Neigung des Oberkörpers richtet sich dabei nach der Höhe des Fahrradlenkers sowie nach dem Abstand zwischen Lenker und Sattel.

Frage 7: Was sind die Hauptunterschiede bei TrekkingrĂ€dern fĂŒr Damen und Herren?

Der grĂ¶ĂŸte Unterschied zwischen den Damen- und HerrenrĂ€dern zeigt sich in der Rahmenform. Ein Diamantrahmen wird von Herren bevorzugt, die mit rĂŒckwĂ€rtigem Beinschwung aufsteigen, doch auch einige sportliche Damen entscheiden sich fĂŒr diese Bauart.

In den meisten FĂ€llen greifen Frauen jedoch lieber zum Trapezrahmen mit abgesenktem Oberrohr. Hier fĂ€llt das Aufsteigen etwas leichter. Einige TrekkingrĂ€der fĂŒr Damen haben auch einen tiefen Einstieg, der noch komfortabler ist. Neben der Grundform des Rahmens zeigen sich die Unterschiede auch in der RahmengrĂ¶ĂŸe und im Design.

Frage 8: Wie sitzt man richtig auf dem Trekkingrad?

Auf einem Trekkingrad kann man verschiedene Positionen einnehmen. GrundsĂ€tzlich wird die sportliche Haltung empfohlen, bei der sich Lenker und Sattel etwa auf der gleichen Höhe befinden. FĂŒr das entspannte Fahren bietet sich die aufrechte Haltung an. Einige Freizeitradler stellen sich das Trekkingrad Ă€hnlich wie ein Cityrad ein, sodass sie halb vornĂŒbergebeugt fahren, doch die Experten raten davon ab.

Frage 9: Was ist besser: ein starres oder ein gefedertes Trekkingrad?

Die meisten TrekkingrĂ€der aus dem Test sind mit Federgabeln und gefederter SattelstĂŒtze versehen. Damit fĂ€hrt man sehr bequem, doch wenn man vorwiegend auf befestigten Straßen unterwegs ist, ist die Federung nicht so wichtig. Eine starre Gabel wiegt weniger und erfordert nicht so viel Wartungsaufwand wie eine Federgabel. Gegebenenfalls kann man fĂŒr eine bessere DĂ€mpfung auch breitere Reifen benutzen, um ein angenehmes FahrgefĂŒhl zu genießen.

Frage 10: Wie schwer sind TrekkingrÀder im Normalfall?

Die meisten TrekkingrĂ€der aus dem aktuellen Test 2019 haben ein Gewicht zwischen 15 und 18 kg. Ältere Modelle können auch mehr wiegen und brauchen entsprechend mehr Zeit, bis sie Geschwindigkeit aufnehmen. Bei den Testsiegern der TrekkingrĂ€der gibt es auch Leichtgewichte, die unter 14 kg wiegen. FĂŒr diese Modelle muss man jedoch oft einen vierstelligen Euro-Betrag einplanen.

Alternativen zum Trekkingrad

Als Alternative zu den TrekkingrĂ€dern aus dem Testvergleich bietet sich ein Reiserad an. Dieses Spezialfahrrad wurde darauf ausgelegt, lange Strecken zu bewĂ€ltigen. Ein solches Reiserad hat eine Ă€hnliche Geometrie wie ein Trekkingrad und ist damit genau so sportlich. Der Rahmen ist außerdem verstĂ€rkt und mit einem verlĂ€ngerten Hinterbau ausgerĂŒstet. Außerdem hat der Gabelvorlauf eine VerstĂ€rkung, sodass der Radstand etwas lĂ€nger ist. Durch den erweiterten Spielraum zwischen dem Vorder- und Hinterrad kann man die GepĂ€cktaschen besser unterbringen, sodass man beim Fahren nicht Gefahr lĂ€uft, dagegen zu stoßen. Gleichzeitig erhöht sich die Laufruhe durch diese Bauweise. Auch wenn das Reiserad voll bepackt ist, lĂ€sst es sich also gut steuern. DafĂŒr ist es im Stadtverkehr nicht so wendig und dynamisch wie die TrekkingrĂ€der aus dem Test 2019.

Die besten Alternativen zu einem Trekkingrad im Test und VergleichDas Citybike ist eine sinnvolle Alternativlösung fĂŒr die alltĂ€glichen Fahrten und entspricht ebenso wie das Trekkingrad den Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung. Im Vergleich zum Trekkingbike fĂ€hrt man auf dem Cityrad in relativ aufrechter Position. Hier steht der Komfort im Vordergrund, wĂ€hrend die Sportlichkeit weniger bedeutend ist. Mit oft etwas schmaleren Reifen eignet sich das Cityrad hauptsĂ€chlich fĂŒr befestigte Wege und Straßen. CityrĂ€der gibt es ebenfalls mit Kettenschaltung oder Nabenschaltung, allerdings findet man die wartungsarme Nabenschaltung hĂ€ufiger vor. Außerdem hat der Lenker oft eine besonders bequeme Form.

Die modernen Klapp- und FaltrĂ€der sind eher etwas fĂŒr kurze Strecken und bieten weder den gleichen Komfort noch die Sportlichkeit der klassischen TrekkingrĂ€der. Wenn man nach SportrĂ€dern sucht, kann man eventuell bei den Mountainbikes fĂŒndig werden, doch diese haben ganz andere Fahreigenschaften als die Trekkingbikes. Auch RennrĂ€der lassen sich kaum vergleichen und sind deshalb keine direkte Alternative.

WeiterfĂŒhrende Links und Quellen

https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_des_Fahrrads#Das_moderne_Fahrrad
https://de.wikipedia.org/wiki/Trekkingrad
http://www.fahrrad-ratgeber.com/fahrradtypen/trekkingrad.html
https://www.fahrrad-xxl.de/beratung/fahrrad/trekkingrad/schaltung/
https://www.ispo.com/knowhow/id_77676382/der-alleskoenner-zehn-argumente-fuer-ein-trekking-bike.html
https://www.fahrrad-workshop-sprockhoevel.de/fahrrad_pflege.htm
https://www.tomsbikecorner.de/fahrrad-tipps/fahrrad-sitzposition-richtig-einstellen-sitzhoehe-sitzhaltung
https://www.welt.de/gesundheit/article154022157/Zwei-Dinge-machen-die-meisten-Radler-falsch.html
https://www.bikeexchange.de/blog/trekkingrad-kaufberatung

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