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Weitwinkelobjektive im Test auf ExpertenTesten
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Weitwinkelobjektiv Test - f√ľr das erzielen eindrucksvoller Bilder - Vergleich der besten Weitwinkelobjektive 2019

Mit einem Weitwinkelobjektiv lassen sich eindrucksvolle Bilder erzielen.F√ľr unsere Bestenliste hat sich unser Team verschiedene Tests im Internet angesehen und konnte daher Bewertungen zu Blenden, Brennweiten, Blickwinkel und weiteren Passagen aufzeigen.

Weitwinkelobjektiv Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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Der Vergleichssieger im Video

Was ist ein Weitwinkelobjektiv?

Was macht ein gutes Weitwinkelobjektiv aus?Bei einem Weitwinkelobjektiv handelt es sich um ein besonderes Foto-Objektiv, welches einen Bildwinkel besitzt, der wesentlich größer ist als der eines Normalobjektives. Diese Objektive finden wir in erster Linie bei den traditionellen Spiegelreflexkameras und zählen zu den sogenannten Wechselobjektiven.

Bei Menschen liegt der nat√ľrliche Bildwinkel im Bereich zwischen 40 bis 50 Grad. Dies entspricht in der Fotografie einem Normalobjektiv. Ein Weitwinkel besitzt eine sehr kurze Brennweite und einen √ľberaus gro√üen Bildwinkel. Wir werden sp√§ter noch auf die verschiedenen Arten von Weitwinkelobjektiven eingehen.

Ein Weitwinkel ist so konstruiert, dass weit entfernte Bildmotive wesentlich kleiner dargestellt werden. Dadurch wird bei einem gleichen Aufnahmeabstand zum Motiv auch der Bildma√üstab verkleinert. Dies f√ľhrt dazu, dass wir nicht nur einen sehr hohen Sch√§rfentiefebereich erhalten, sondern auch viel mehr Umgebung auf unser Foto bannen k√∂nnen.

Vereinfacht ausgedr√ľckt, stellt ein Weitwinkel genau das Gegenst√ľck zu einem Tele-Objektiv dar. Anstatt weit entfernt liegende Objekte n√§her heranzuholen, k√∂nnen wir wesentlich mehr in der Breite auf das Foto bekommen.

Weitwinkelobjektive gibt es f√ľr analoge als auch digitale Kameras. Ein wichtiges Kennzeichen ist die Verbindung zur jeweiligen Kamera. W√§hrend in fr√ľheren Zeiten das legend√§re M42-Schraubgewinde vorherrschte, wurden professionelle analoge Spiegelreflexkameras mit einem Bajonett-Anschluss ausgestattet. Dadurch gelang ein Objektivwechsel wesentlich schneller.

Mittlerweile können wir diese Objektive auch an den modernen, digitalen Systemkameras finden. Diese sind wesentlich kompakter gebaut, als herkömmliche Spiegelreflexmodelle. Daher haben die Weitwinkelobjektive generell auch einen geringeren Durchmesser.

In Zeiten der digitalen Fotografie m√ľssen auch die Objektive viel mehr leisten. Aus diesem Grund wurden auch die Anschl√ľsse komplett neu √ľberarbeitet. Obwohl es immer noch die Bajonett-Anschl√ľsse gibt, sind zus√§tzliche Kontakte hinzugef√ľgt worden, um elektrische bzw. digitale Signale an das Kamerageh√§use einer digitalen Spiegelreflex- oder Systemkamera weiterzugeben.

√úber diese Anschl√ľsse k√∂nnen wir von der Kamera aus das Objektiv nahezu vollst√§ndig automatisch bedienen. Hierbei werden

  • Motoren f√ľr die Ver√§nderung der Brennweite,
  • eine Bildstabilisierung und
  • eine Autofokusfunktion
möglich.

So ist es auch nicht verwunderlich, dass viele elektronische Funktionen nicht mehr alleine im Kameragehäuse untergebracht sind, sondern meistens auch in einem hochwertigen Weitwinkelobjektiv.

Optisch betrachtet geh√∂ren Weitwinkelobjektive zu den k√ľrzesten Objektiven. Die Funktionsweise soll nachfolgend vorgestellt werden.

Wie funktioniert ein Weitwinkelobjektiv?

Ein Weitwinkelobjektiv muss in jedem Fall zum Geh√§useanschluss der verwendeten Kamera passen. In heutiger Zeit werden Weitwinkel meistens √ľber einen Bajonettanschluss mit der Kamera verbunden.

Bevor wir noch auf die verschiedenen Arten eingehen, soll die Funktionsweise anhand eines normalen Weitwinkelobjektives mit einer festen Brennweite von 35 mm in Bezug auf das Kleinbildformat erklärt werden. Wir möchten mit unserem Weitwinkel eine schöne Landschaftsaufnahme als Panorama erstellen.

Die Brennweite von 35 mm stellt die Entfernung zwischen der Aufnahmeebene und der Objektivebene dar. Je größer die Brennweite angegeben ist, desto kleiner ist der Bildausschnitt, wird aber vergrößert dargestellt. Dies ist zum Beispiel bei einem Teleobjektiv der Fall. Bei einem Weitwinkel ist es umgekehrt. Je kleiner die Brennweite ist, desto mehr bekommen wir auf das Bild.

Neben der Brennweite spielt aber auch die Blende eine wichtige Rolle. Sie ist ein Indiz f√ľr die Lichtst√§rke unseres Weitwinkels. Wir haben hier zum Beispiel eine feste Blende von f/1:2,8. Grunds√§tzlich gilt, dass eine kleine Blendenzahl eine gro√üe Blende mit gro√üer Lichtst√§rke darstellt. Eine Blende von f/1:11 ist dagegen eine gro√üe Blendenzahl, jedoch f√§llt hier nur wenig Licht auf unseren Kamerasensor.

Schlie√ülich d√ľrfen wir noch die Verschlusszeit unserer Kamera nicht unerw√§hnt lassen. Je k√ľrzer die Verschlusszeit gew√§hlt wird, desto weniger Licht f√§llt auf den Sensor. Wir erhalten also eine unterschiedliche Belichtung, wenn wir die Verschlusszeit ver√§ndern.

Nachdem wir durch den Sucher unserer Kamera geblickt haben, können wir genau den zu fotografierenden Bereich bestimmen. Generell zeichnen sich Weitwinkelobjektive durch eine hohe Schärfentiefe aus. Dabei werden in aller Regel sowohl der vordere Bereich unseres Fotos als auch der Hintergrund möglichst scharf abgebildet.

Um Verwackelungen während der Aufnahme zu vermeiden, sind viele moderne Weitwinkel mit einem Bildstabilisatorausgestattet. So bleibt unsere Panoramaaufnahme auch dann scharf, wenn wir eine längere Verschlusszeit wählen.

Einige Modelle sind auch mit einem Autofokus versehen. Insbesondere bei digitalen Kameras unterst√ľtzt uns ein Autofokus automatisch beim Scharfstellen auf bestimmte Bereiche eines Fotos. Hierbei werden die Bereiche auf dem Foto von der Kamera ausgesucht, die ein Betrachter sich zuallererst ansieht.

F√ľr die eigentliche Aufnahme m√ľssen wir lediglich gef√ľhlvoll auf den Ausl√∂ser dr√ľcken.

Vorteile & Anwendungsbereiche

In unserem Weitwinkelobjektiv Test m√∂chten wir noch kurz erw√§hnen, wof√ľr sich der Einsatz eines solchen Objektivs eignet.

  • Landschafts- und Panoramaaufnahmen,
  • Gruppenfotos und
  • Architekturaufnahmen.

Welche Arten von Weitwinkelobjektiven gibt es?

Es gbit verschiedene Arten von Weitwinkelobjetiven. Hier zum Beispiel das Fisheye Objektiv.Beim Kauf eines Weitwinkels ist es auf den ersten Blick gar nicht so einfach, hier das richtige Modell auszuwählen. Es gibt viele Kriterien, nach denen wir diese Objektive unterscheiden können.

Das normale Weitwinkelobjektiv

Das einfache Weitwinkelobjektiv stellt die Einstiegsklasse dar und wird umgangssprachlich auch als Reportageobjektiv bezeichnet. Es besitzt eine Brennweite zwischen 24 und 35 mm in Bezug auf das Kleinbildformat.

Diese Weitwinkel werden f√ľr kleinere Gruppenaufnahmen, Reise- und Reportageaufnahmen von Landschaften und St√§dtefotos verwendet. Wir erhalten hierbei nur eine leichte bis mittlere Weitwinkelwirkung.

Vorteile:

  • preisg√ľnstig,
  • gute Sch√§rfentiefe und
  • kaum bildliche Verzerrungen.
Nachteile:
  • Bildwinkel sehr gering und
  • es passt nicht allzu viel auf das Bild.

Das Super-Weitwinkelobjektiv

Super-Weitwinkel werden mitunter auch als Ultra-Weitwinkelobjektive bezeichnet. Sie haben einen Brennweitenbereich zwischen 10 und 24 mm.

Diese Weitwinkel sind ideal f√ľr Landschafts- und Naturaufnahmen. Im k√ľnstlerischen Bereich werden diese Objektive zum Beispiel auch f√ľr Aktaufnahmen eingesetzt.

Vorteile:

  • es kann sehr viel in der Breite auf einem Foto abgebildet werden und
  • gute Sch√§rfentiefe.
Nachteile:
  • hohe bildliche Verzerrungen und
  • relativ teuer.

Das Fisheye-Objektiv

Das Fisheye Objektiv macht lustige Effekte.Weitwinkel mit einer Brennweite unter 10 mm werden auch als Fisheye-Objektiv bezeichnet. Diese Objektive werden sowohl in der Makro-Fotografie, aber auch f√ľr k√ľnstlerische Aufnahmen bei St√§dteaufnahmen, wie zum Beispiel vor hohen Geb√§uden, verwendet.

Eine Besonderheit ist hierbei, dass die sogenannte horizontale Linie des Fotos nahezu kreisrund verkr√ľmmt wird. Ein Landschaftsfoto wird dadurch so verfremdet, als ob wir hier einen kleinen Erdball fotografieren w√ľrden.

Vorteile:

  • gut geeignet f√ľr die Makro-Fotografie und
  • k√ľnstlerische Verfremdung durch gekr√ľmmten Horizont.
Nachteile:
  • sehr starke bildliche Verzerrung und
  • an den R√§ndern h√§ufig unscharf.

Unterscheidung nach Festbrennweite und Zoomfunktion

Weitwinkel sind in erster Linie dazu gedacht, einen gro√üen Aufnahmewinkel auf das Foto zu bannen. Dadurch wird der Hintergrund nach der zur Verf√ľgung stehenden Brennweite verkleinert.

Bei einer Festbrennweite haben wir nur eine einzige festgelegte Brennweite, wie zum Beispiel 28 mm oder 35 mm. Bis auf eine manuelle oder automatische Scharfstellung können wir am Bildausschnitt nichts verändern.

Es gibt aber auch Weitwinkelobjektive, die einen begrenzten Zoombereich besitzen. Das Zoomen ist eigentlich großen Objektiven vorbehalten, bei denen sich beispielsweise der Brennweitenbereich vom Weitwinkel mit 28 mm bis zum mittleren Telebereich mit 200 mm individuell einstellen lässt.

Bei einem Weitwinkel k√∂nnen wir dagegen nur innerhalb von wenigen Millimetern die Brennweite ver√§ndern. Sehr h√§ufig finden wir einen Zoombereich zwischen 10 und 20 mm oder zwischen 24 und 35 mm. Dadurch erreichen wir auch bei Weitwinkelaufnahmen etwas mehr Flexibilit√§t. Auf diese Weise k√∂nnen wir den Bildbereich in der Breite unseren Bed√ľrfnissen entsprechend anpassen.

Vorteile Festbrennweite:

  • gute Sch√§rfentiefe und
  • hochwertige und wartungsfreie Verarbeitung.
Nachteile Festbrennweite:
  • unflexibel und
  • relativ teuer.

Four Thirds und Micro Four Thirds

Wir haben verschiedene Kriterien unter die Lupe genommen.Ausschlie√ülich f√ľr digitale spiegellose Systemkameras haben die beiden Unternehmen Olympus und Panasonic den Four Thirds und Micro Four Thirds Standard entwickelt. Hierbei handelt es sich zurzeit um den einzigen hersteller√ľbergreifenden Standard f√ľr diese Systemkameras.

Die Objektive des Four Thirds Systems haben einen etwas größeren Durchmesser als die Micro Four Thirds Modelle. Insgesamt sind die Weitwinkelobjektive jedoch kleiner als die traditionellen Bajonett-Anschluss-Systeme der digitalen Spiegelreflexkameras mit APS-C-Sensor.

Vorteile:

  • leicht und kompakt,
  • gute Sch√§rfentiefe und
  • gro√ües Angebot an Weitwinkelobjekten.
Nachteile:
  • erreichen nicht ganz die Leistung von Weitwinkelobjektiven mit gro√üem Bajonett-Anschluss und
  • relativ teuer.
Abschließend möchten wir der Vollständigkeit halber noch erwähnen, dass die meisten Weitwinkelobjektive sich noch nach den Herstellern unterscheiden.

So haben wir die Weitwinkelobjektive verglichen

In unserem Weitwinkelobjektiv Vergleich 2019 möchten wir Ihnen auch gerne aufzeigen, wonach wir die verschiedenen Modelle hin getestet haben.

  • Lichtst√§rke
  • Brennweite
  • Farbs√§ume bzw. chromatische Abberationen
  • Verzeichnungen
  • Vignettierungen
Grunds√§tzlich m√∂chten viele Fotografen ein m√∂glichst lichtstarkes Objektiv besitzen. Dies liegt darin begr√ľndet, dass mit einem solchen Objektiv auch bei einer kurzen Verschlusszeit immer noch ausreichend Licht auf den Sensor fallen kann und die Fotos richtig sowie ohne Bewegungsunsch√§rfen belichtet werden.

Besitzt zum Beispiel ein Weitwinkelobjektiv eine Brennweite von 35 mm und einen Blendendurchmesser von 12,5 mm, so ergibt sich hieraus eine Lichtstärke von 1:2,8 (35 / 12,5). Je niedriger die Lichtstärkenzahl bei einem Weitwinkel angegeben ist, desto lichtstärker ist es. Besonders lichtstarke Objektive besitzen einen Wert von 1:12 oder noch niedriger.

Die Lichtst√§rke wird h√§ufig kann bei Weitwinkelobjektiven mit kleinem Zoombereich auch etwas variieren. So finden wir stattdessen auf dem Objektiv die Bezeichnung 1:45 ‚Äď 1:56, was jedoch in diesem Fall auf eine relativ schlechte Lichtst√§rke hinweist.

Ebenfalls haben wir uns die verschiedenen Brennweiten der Weitwinkel näher angesehen. Auch hier gibt es enorme Unterschiede, so dass wir die Weitwinkel in die Kategorien
  • einfaches Weitwinkel,
  • Super-Weitwinkel und
  • Fish-Eye
  • unterscheiden m√ľssen.
Letztlich geht es hier eigentlich darum, wie viel wir mit der Brennweite auf dem Bild abbilden möchten.
Leider haben wir im Test festgestellt, dass viele Weitwinkel unter einer chromatischen Abberation leiden. Dies liegt daran, dass sich in den Randbereichen eines Weitwinkels das Licht stärker bricht, als bei Objektiven mit größeren Brennweiten.

Diese unerw√ľnschten Farbs√§ume lassen sich sp√§ter auch mit einer Bildbearbeitung kaum herausarbeiten. Die Hersteller reagieren mit UD-Weitwinkeln, sogenannten Ultra-Low-Dispersion-Weitwinkeln oder verbauen ein Flourit-Linsensystem, welches diese Farbs√§ume mildert.

Unsere Testsieger besitzen zwar ebenfalls eine solche Farbsaumbildung, jedoch ist diese im Vergleich zu den g√ľnstigen Einsteigermodellen relativ gering.

Gerade bei Weitwinkelobjektiven haben wir festgestellt, dass Bildfehler nicht nur durch die sogenannten st√ľrzenden Linien unterhalb der Normalbrennweite auftreten, sondern teilweise auch gew√∂lbte und schiefe Linienf√ľhrungen auftretenk√∂nnen.

Unsere Testsieger sind vor diesen Bildfehlern zwar nicht ganz gefeit, erreichen jedoch im Vergleich mit ihren Konkurrenten noch akzeptable Werte.

Unter Vignettierungen werden Randabdunkelungen verstanden, die vornehmlich im Weitwinkelbereich anzutreffen sind. Gl√ľcklicherweise lassen sich die meisten Vignettierungen mit einem guten Bildbearbeitungsprogramm nachtr√§glich beseitigen, in dem die dunklen Bildstellen einfach wieder aufgehellt werden.

Dennoch finden wir es wichtig, dass gute Weitwinkel eine m√∂glichst geringe Randabdunkelung aufweisen. Auch hier k√∂nnen unsere getesteten Modelle mit guten Werten √ľberzeugen.

Worauf muss ich beim Kauf eines Weitwinkelobjektivs achten?

Wenn Sie sich auf dem Markt ein wenig n√§her umsehen, werden Sie feststellen, dass es schon sehr g√ľnstige Weitwinkelobjektive um die 100 Euro gibt, aber auch sehr teure Modelle f√ľr √ľber 1.000 Euro erh√§ltlich sind. Insoweit haben wir f√ľr Sie einige wichtige Kaufkriterien f√ľr Sie zusammengestellt.

Welches Weitwinkel ist das richtige?

Welches Weitwinkel ist das richtige?

Grunds√§tzlich sollten Sie zuerst Ihren ganz pers√∂nlichen finanziellen Rahmen abstecken und festlegen, wie viel Sie bereit sind, f√ľr ein Weitwinkel auszugeben. F√ľr eine weitergehende Preisfindung ist es wichtig zu wissen, welche Art von Weitwinkel Sie ben√∂tigen.

Wenn Sie Reportageaufnahmen bevorzugen, im Urlaub die eine oder andere Panoramaaufnahme erstellen oder auf der Familienfeier ein Gruppenbild machen möchten, dann kann ein normales Weitwinkelobjektiv mit einer Brennweite zwischen 28 und 35 mm ausreichend sein.

Diese Modelle sind schon recht preisg√ľnstig erh√§ltlich. Im mittleren Preissegment liegen die Weitwinkel bis 24 mm Brennweite. Die Ultra- oder Super-Weitwinkelobjektive sind in aller Regel den Profis vorbehalten, die auch bereit sind, einen h√∂heren Preis zu bezahlen.

Besonders speziell ist das Fish-Eye, welches jedoch mehr f√ľr Effektfotos als f√ľr sch√∂ne Panoramaaufnahmen genutzt werden kann.

Zoomen oder nicht?

Zoomen oder nicht?

Wie wir bereits weiter oben erl√§utert haben, gibt es Weitwinkel mit einer festen Brennweite und solche mit kleinem Zoombereich. Auch hier gibt es preisliche Unterschiede. Insgesamt w√ľrden wir f√ľr reine Weitwinkelaufnahmen eher zu einer Festbrennweite raten.

Die Weitwinkel mit Festbrennweite besitzen eine h√∂here Aufl√∂sung, sind lichtst√§rker und bilden weniger Abbildungsfehler ab. Wenn Sie dennoch lieber zu einem Zoomobjektiv greifen m√∂chten, dann sollten Sie sich vielleicht einmal die gro√üen Zoom-Modelle ansehen, die √ľber einen sehr gro√üen Brennweitenbereich gehen. Hier k√∂nnen Sie dann den Weitwinkel- bis hin zum Telebereich abdecken.

Passt das Objektiv auch wirklich zu meiner Kamera?

Passt das Objektiv auch wirklich zu meiner Kamera?

√úberpr√ľfen Sie vor dem Kauf, ob Sie eine digitale Spiegelreflexkamera mit APS-C Sensor oder gar eine Vollformat-Kamera besitzen. Verst√§ndlicherweise passt nicht jedes Weitwinkel auch an jede Kamera.

Hauptkriterium ist der Bajonett-Anschluss f√ľr Wechselobjektive. Zu den genormten Bajonett-Anschl√ľssen geh√∂ren

    • C-Mount mit 17,526 mm Gewindegr√∂√üe und
    • CS-Mount mit 12,5 mm Gewindegr√∂√üe.
      • Dar√ľber hinaus ist auch dieser Anschluss von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich ausgef√ľhrt. Mit nur einer Drehbewegung lassen sich jedoch alle Weitwinkel an der Kamera fixieren. Insbesondere bei den digitalen Spiegelreflex-Modellen werden vom Objektiv zur Kamera viele digitale Informationen ausgetauscht.

Die Unterscheidung des Bajonett-Anschlusses nach Kamerahersteller unterscheidet sich wie folgt:

        • EF-Weitwinkel f√ľr die beliebten Canon EOS Modelle,
        • EF-S-Weitwinkel f√ľr Canon EOS Kameras mit einem Crop-Faktor von 1,6 oder APS-C Sensor sowie
        • Micro Four Third Weitwinkel f√ľr Olympus und Panasonic Systemkameras.

Anmerkung: Bei den zuvor genannten EF-S-Weitwinkeln ragt das Objektiv besonders weit in das Kameragehäuse

          • .

Generell passen die Weitwinkel eines Herstellers auch zu dessen Kamerageh√§usen. Auf der R√ľckseite des Objektivs steht genau, f√ľr welche Kamera es verwendet werden kann. Aber auch in der Beschreibung fehlen solche Angaben nicht. Der bekannte Hersteller Canon setzt dabei auf Objektive f√ľr den APS-C Sensor, Nikon bezeichnet sein System mit DX und MFT steht f√ľr das zuvor benannte Micro Four Third System.

Dar√ľber hinaus gibt es zahlreiche Objektivhersteller, wie zum Beispiel Sigma, Tamron oder Tokina, die f√ľr Canon- und Nikon-Kameras gleicherma√üen Weitwinkel anbieten.

Kurzinformation zu f√ľhrenden Herstellern

In unserem Weitwinkelobjektiv Vergleich¬†2019¬†m√∂chten wir Ihnen einige der bekanntesten Markenhersteller von Weitwinkelobjektiven vorstellen. Nat√ľrlich erhebt die Aufz√§hlung keinen Anspruch auf Vollst√§ndigkeit, soll Ihnen die Auswahl jedoch ein wenig erleichtern.

  • Canon
  • Nikon
  • Sony
  • Sigma
  • ¬†
  • Tamron
Zu den bekanntesten Kameraherstellern geh√∂rt das japanische Unternehmen Canon mit Sitz in Tokio. Das 1937 gegr√ľndete Unternehmen ist f√ľr seine hochwertigen Kamerasysteme weltweit bekannt. Schon die analogen Spiegelreflexkameras erfreuten sich gro√üer Beliebtheit. Wie viele andere Hersteller auch, dominieren heute jedoch die digitalen Modelle.

Neben den verschiedensten digitalen Kameras produziert Canon f√ľr diese auch seine eigene Objektiv-Serie. Hierzu geh√∂ren auch die bew√§hrten Canon Weitwinkel, die mit ihrem Anschluss als EF und EF-S bezeichnet werden.

Die modernen Canon Weitwinkelobjektive sind in erster Linie f√ľr die g√§ngigen digitalen EOS Spiegelreflexkameras konzipiert. Sie reichen vom einfachen Weitwinkel √ľber das Ultra-Weitwinkel bis zum Fisheye.

Zu den Besonderheiten z√§hlt der USM-Ultraschallmotor f√ľr den automatischen Autofokus, der eine ger√§uschlose und ultraschnelle Scharfeinstellung erm√∂glicht. Bei einigen Modellen wird dagegen noch die STM-Technologie mit Steppmotoren verwendet. Finden Sie auf dem Objektiv noch die Bezeichnung IS, dann handelt es sich um ein Modell mit integriertem Bildstabilisator.

Viele Canon Weitwinkel sind gegen Feuchtigkeit und Staub zuverl√§ssig abgedichtet. Sie sind die ideale L√∂sung f√ľr professionelle Fotos und k√∂nnen auch zu Videoaufnahmen mit der Kamera genutzt werden. Insgesamt liegen die Canon Weitwinkel im gehobenen bis h√∂heren Preissegment.

Die japanische Nikon Corporation mit Sitz in Tokio geh√∂rt ebenfalls zu den bekanntesten Kamera- und Objektivhersteller. Das 1917 gegr√ľndete Unternehmen hat sich urspr√ľnglich auf die Herstellung von optischen Linsen spezialisiert. Heute steht Nikon mit seinen digitalen Kameras in direkter Konkurrenz zum vorgenannten Unternehmen Canon.

Die Objektive von Nikon bezeichnet der Hersteller selbst als Nikkor. Insbesondere die Weitwinkelobjektive sind auch mit der Bezeichnung DX versehen. Dies bedeutet, dass die Objektive f√ľr das DX-Sensorformat mit 24 x 16 mm entwickelt worden sind. Das K√ľrzel AF weist darauf hin, dass dieses Objektiv von Nikon mit einem Autofokus-Motor ausgestattet ist.

Generell bieten Nikkor-Objektive nahezu dieselben technischen Eigenschaften, wie die Modelle von Canon. Bei Nikon liegen die Weitwinkelobjektive ebenfalls im gehobenen und höheren Preissegment.

Die japanische Sony Corporation mit Sitz in Tokio geh√∂rt zu den gr√∂√üten Elektronikkonzernen weltweit. Gegr√ľndet wurde das Unternehmen im Jahr 1946. Entscheidend war die √úbernahme des traditionellen Kameraherstellers Konica Minolta im Jahr 2006. Aufbauend auf dessen technischen Entwicklungsstand wurden auch die ersten digitalen Sony Spiegelreflexkameras angeboten. Diese Serie ist bis heute als Sony Alpha bekannt.

Passend zu den Sony Spiegelreflexkameras und den neueren spiegellosen Systemkameras finden Sie auch die entsprechenden Weitwinkelobjektive. Diese Objektive haben eine speziellen Bajonett-Anschluss, der als SEL bzw. E-Mount APS-C bezeichnet wird.

Die Weitwinkel sind mit dem Sony-eigenen Bildstabilisator SteadyShot ausgestattet. Auch diese Sony Weitwinkel_entsprechen weitgehend dem Funktionsumfang der Objektive von Canon und Nikon_. Preislich liegen die Weitwinkel im gehobenen bis höheren Preissegment.

Sehr bekannt ist die japanische K. K. Sigma mit Sitz in Kawasaki, die sich auf hochwertige Digitalkameras mit bew√§hrtem Foveon X3-Bildsensor spezialisiert hat. Dar√ľber hinaus produziert das 1961 gegr√ľndete Unternehmen viele kompatible Objektive f√ľr die f√ľhrenden Hersteller Canon, Nikon, Sony, Pentax, Olympus und Panasonic.

Sigma Weitwinkelobjektive zeichnen sich durch eine hohe Verarbeitungsqualität aus. Sie bieten sämtliche Funktionen und Anschlussmöglichkeiten der zuvor genannten Markenhersteller. Beim Kauf dieser Objektive ist lediglich darauf zu achten, dass diese auch wirklich zur angegebenen Kamera passen.

Sigma deckt s√§mtliche Weitwinkel-Modelle ab. Neben der Kompatibilit√§t zu APS-C bietet das Unternehmen auch Modelle f√ľr Vollformt-Kameras an. Insgesamt liegen diese Objekte im mittleren bis gehobenen Preissegment und stellen eine echte Alternative gegen√ľber den Original-Objektiven dar.

Bei der japanischen K. K. Tamron mit Stammsitz in Saitama handelt es sich um einen weltbekannten Hersteller von Kameraobjektiven. Das 1950 gegr√ľndete Unternehmen produziert selbst keine Kameras.

F√ľr nahezu s√§mtliche zuvor genannten Kamerahersteller bietet Tamron seine kompatiblen Objektive an. Diese m√ľssen sich in keinster Weise hinter den Originalen verstecken. Tamron Weitwinkelobjektive bieten alle bekannten Funktionen und Anschlussm√∂glichkeiten der bedienten Kamerahersteller.

Grunds√§tzlich handelt es sich hierbei um sehr hochwertige Objektive mit speziell verg√ľteten Linsen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass Tamron Weitwinkelobjektive im mittleren bis h√∂heren Preissegment anzutreffen sind.

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich mein Weitwinkelobjektiv am besten?

Viele m√∂chten nun wahrscheinlich gerne wissen, wo Sie einen unserer Testsieger am besten kaufen k√∂nnen. Fotozubeh√∂r finden Sie meistens in den einschl√§gigen Fotogesch√§ften vor Ort. Aber auch in den gro√üen Technikm√§rkten und Kaufh√§usern k√∂nnen Sie Objektive f√ľr Ihre Kamera kaufen. Nicht unerw√§hnt bleiben soll jedoch der Einkauf eines Weitwinkelobjektivs √ľber das Internet. Wir m√∂chten nun die jeweiligen Vor- und Nachteile dieser Kaufm√∂glichkeiten aufz√§hlen.

Ein Weitwinkel im örtlichen Foto-Fachgeschäft kaufen

KundenserviceFotografen haben schon immer in den Fotol√§den nach ihren Kameras Ausschau gehalten. Auch heute noch bieten diese eher kleinen Gesch√§fte eine grundsolide Auswahl an. Leider liegen diese Gesch√§fte und auch Fachm√§rkte nicht vor der eigenen Haust√ľr, so dass Sie immer erst mit dem Auto eine beachtliche Wegstrecke zur√ľcklegen m√ľssen.

Vor Ort kann es durchaus vorkommen, dass Sie nicht das gew√ľnschte Weitwinkel finden. Entweder ist es ausverkauft oder gar nicht erh√§ltlich. In den Foto-Fachgesch√§ften erhalten Sie in aller Regel aber eine gute Beratung. Jedoch wird Ihnen hier auch schnell ein Objektiv verkauft, √ľber welches Sie sich zuvor noch nicht informiert haben.

Nicht immer muss es sich dabei um eine optimale Wahl handeln. Neben der begrenzten Auswahl können viele Fotoläden nur bestehen, wenn diese einen angemessenen Kaufpreis verlangen. Viele Schnäppchen werden Sie daher nur selten finden.

Wenn Sie sich f√ľr ein anderes Weitwinkel entschieden haben, kann es vorkommen, dass Sie daheim nicht zufrieden sind. Nicht jeder H√§ndler ist begeistert, wenn Sie Ihr Weitwinkelobjektiv dann zur√ľckgeben m√∂chten. Hier m√ľssen Sie also immer mit Schwierigkeiten rechnen.

Vorteile beim Einkauf im örtlichen Fotoladen

            • Sie erhalten meist eine gute Verkaufsberatung,
            • teilweise gute Schn√§ppchen und
            • Sie k√∂nnen Ihr Objektiv sofort mit nach Hause nehmen.
Nachteile beim Einkauf im örtlichen Fotoladen
            • H√§ufig m√ľssen Sie erst zum Gesch√§ft fahren,
            • die Auswahl ist begrenzt,
            • Sie m√ľssen mit h√∂heren Preisen rechnen,
            • Verk√§ufer versuchen, Ihnen ein alternatives Objektiv zu verkaufen,
            • Sie k√∂nnen auch einen Ladenh√ľter erwischen und
            • eine R√ľckgabe ist h√§ufig mit Schwierigkeiten verbunden.

Ein Weitwinkel √ľber das Internet kaufen

Seit dem Siegeszug des Internets sollten sich auch Fotografen dort näher umsehen, wenn es um den Kauf eines Weitwinkelobjektivs geht. Verständlicherweise bietet das Internet die größte Auswahl. Hier tummeln sich viele Händler, die um die Gunst der Kunden buhlen.

Im Internet k√∂nnen Sie auch von den g√ľnstigsten Preisen profitieren. Lange Anfahrtswege, eine aufw√§ndige Parkplatzsuche oder gar √ľberf√ľllte Innenst√§dte an Wochenenden geh√∂ren damit der Vergangenheit an. Sie k√∂nnen bequem von zuhause aus Ihr Weitwinkel bestellen.

Mittlerweile ist das Bestellverfahren sehr vereinfacht und auch sicher geworden. Wenden Sie sich diesbez√ľglich an zertifizierte H√§ndler. Ebenso gibt es auch keine lange Lieferfristen mehr. Gerade bei Objektiven bekommen Sie die Ware in aller Regel sogar versandkostenfrei zugesandt.

Teilweise liefern Ihnen die H√§ndler Ihr Weitwinkel sogar innerhalb von 24 Stunden. Nicht unerw√§hnt bleiben soll aber auch das einger√§umte Widerrufsrecht. Sollte Ihnen das Objektiv einmal nicht gefallen, k√∂nnen Sie es bequem an den H√§ndler wieder zur√ľcksenden. Sie erhalten dann den Kaufpreis und die Versandkosten erstattet.

Vorteile beim Einkauf im Internet

            • gr√∂√ütm√∂gliche Auswahl,
            • viele g√ľnstige Angebote,
            • einfaches und sicheres Bestellverfahren,
            • keine Anfahrtswege,
            • kurze Lieferfristen,
            • mitunter Lieferung innerhalb von 24 Stunden m√∂glich,
            • Widerrufsrecht bei Nichtgefallen.
Nachteile beim Einkauf im Internet
            • Sie haben keine pers√∂nliche Beratung,
            • Sie k√∂nnen Ihr Weitwinkel nicht sofort mitnehmen.
Unter Abwägung der Vor- und Nachteile können wir Ihnen den Einkauf im Internet nur empfehlen.

Wissenswertes & Ratgeber

In unserem nachfolgenden Ratgeber zu unserem Weitwinkelobjektiv Test haben wir noch einige interessante Themen aufgegriffen, die mit Weitwinkelobjektiven zusammenhängen. Diese Informationen sollen Ihnen bei der Suche nach dem passenden Objektiv weiterhelfen.

Die Geschichte der Weitwinkelobjektive

Wann begann eigentlich die Geschichte des Weitwinkelobjektivs?Die ersten Kameras wurden auch als sogenannte Lochkameras bezeichnet, da sie eine glaslose √Ėffnung f√ľr die Belichtung benutzten. Im 17. Jahrhundert wurden erstmals auch Glaslinsen f√ľr die Darstellung von reellen Bildern genutzt.

Die ersten Objektive bestanden aus mehreren Glas-Sammellinsen. Sie zeigten noch eine starke chromatische Aberration. In der Anfangszeit wurden Objektive zur Beobachtung des Sternenhimmels konstruiert. Eines der ersten Modelle stammte von Johannes Hevelius mit einer erstaunlichen Länge von 45 m.

Erst im 19. Jahrhundert wurden Objektive mit achromatischen Linsen gebaut, um die Bilder sch√§rfer abzeichnen zu k√∂nnen. Bis dahin boten die Objektive nur eine geringe √Ėffnung und waren sehr lichtschwach. Sie eigneten sich lediglich f√ľr Langzeitaufnahmen. Bei Personenaufnahmen mussten diese mit geeigneten Hilfsmitteln so abgelenkt werden, dass die Betroffenen √§u√üerst ruhig standen oder sa√üen.

Um 1840 entwickelte der √Ėsterreicher Josef Petzval ein lichtstarkes Objektiv f√ľr die Portr√§tfotografie. Es bestand aus einem Doppellinsensystem und erreichte einen Bildwinkel von 20 Grad. Damit konnten Personen mit einer wesentlich k√ľrzeren Belichtungszeit fotografiert werden.

Ludwig Seidel untersuchte m√∂gliche Abbildungsfehler der Linsen auf mathematischem Wege. Seine Berechnungen f√ľhrten zur Entwicklung leistungsf√§higer Objektive. Um 1890 wurden die ersten Weitwinkelobjektive entwickelt, die f√ľr Landschafts- und Architekturaufnahmen eingesetzt wurden. Diese wurden von Zeiss und Goerz konstruiert.

Die Weiterentwicklungen mit großem Abbildungswinkel stammten von Thomas Sutton und Hugo Adolph Steinheil zum Ende des 19. Jahrhunderts. Hierbei konnte ein Bildwinkel bis 135 Grad erreicht werden.

Das erste lichtstarke Objektiv, mit dem Fotografen auch bei wenig Umgebungslicht und sogar in Innenr√§umen fotografieren konnten, war das 1924 entwickelte Ernostar. Es hatte eine √Ėffnung von 1:2 und wurde sp√§ter noch von Zeiss mit dem Modell Sonnar mit 1:1,5 und letztlich dem Tachon von Astro-Berlin mit 1:0,95 √ľbertroffen.

Bahnbrechend war die Entwicklung von Alexander Smakula bei Zeiss im Jahr 1934, als die Linsen mit einer Antireflexionsschicht beschichtet werden konnten. Damit war nun endlich der Weg frei, um leistungsf√§higere Objektive f√ľr jeden Einsatzzweck zu konstruieren.

Die Weitwinkelobjektive, wie wir sie heute kennen, stammen urspr√ľnglich aus dem Jahr 1931. Sie wurden Retrofokus-Weitwinkel genannt. Zun√§chst wurden Sie nur f√ľr Filmkameras verwendet und seit 1950 auch f√ľr Spiegelreflexkameras. Bis heute wurden Weitwinkel st√§ndig verbessert und sind heute den Erfordernissen der digitalen Fotografie angepasst.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Weitwinkelobjektive

Die nachfolgenden Daten und Fakten liefern Ihnen weitergehende Informationen zu Weitwinkelobjektiven.

Die Brennweiten im APS-Format

Das APS-Format steht f√ľr die g√§ngigen Halbformat-Kameras, mit denen die meisten g√§ngigen digitalen Spiegelreflexkameras ausgestattet sind. Im Gegensatz zu einer Vollformatkamera erreicht der kleinere Bildsensor auch nur einen kleineren Bildausschnitt. Als Fotograf k√∂nnen Sie sich aber behelfen, um das Gef√ľhl f√ľr die richtige Brennweite zu erhalten.

F√ľr APS-Kameras gilt, dass ein Normalobjektiv eine Brennweite von 30 bis 35 mm aufweist. Alle Brennweiten die darunter liegen, geh√∂ren in die Kategorie der Weitwinkel, alle die dar√ľber liegen in den Bereich der Teleobjektive.

Weitwinkel bieten in aller Regel eine hohe Lichtstärke

Im Gegensatz zu den Teleobjektiven mit großer Brennweite besitzen Weitwinkel nur eine geringe Brennweite. Konstruktionsbedingt erreichen Teleobjektive eine relativ schlechte Lichtstärke. Viele Modelle fangen erst bei f/1:3,5. Anders sieht dies bei einem Weitwinkel aus. Gute Objektive erreichen hier eine durchschnittliche Lichtstärke von f/1:2,8 oder noch besser.

Wir können ähnlich wie bei einem Normalobjektiv mit einem Weitwinkel auch bei schwierigen Lichtverhältnissen fotografieren.

Sinn und Zweck des Autofokus-Systems

Mithilfe eines Autofokus-Systems versucht die Kamera auf bestimmte Bereiche eines Fotos scharfzustellen. Bei Objektiven f√ľr digitale Kameras ist dieses Hilfsmittel nahezu immer gegeben und wird h√§ufig nicht mehr in der Kamera, sondern im Objektiv implementiert.

Unser Weitwinkel mit Autofokus besitzt eine bestimmte Anzahl an sogenannten AF-Feldern. Diese Felder sind mit Sensoren ausgestattet, die auf dem Bild die Bereiche absuchen, die die größten Lichtkontraste aufweisen. Die AF-Messfelder sind mit einem Kreativprogramm hinterlegt und versuchen, die Bereiche der AF-Felder scharfzustellen.

Gerade bei Sport-, Kinder- und Tieraufnahmen bietet ein automatischer Autofokus eine enorme Erleichterung, da wir selbst gar nicht so schnell reagieren können, um manuell scharfzustellen. Andererseits gibt es auch Situationen, in denen der Autofokus nicht eingesetzt werden sollte.

Wenn wir zum Beispiel bei Regen oder Schneefall fotografieren oder Hintergr√ľnde mit wenig Kontrast w√§hlen, kann sich der Autofokus von alleine nicht auf bestimmte Kontrastpunkte scharfstellen. In diesem Fall sollten wir den Autofokus abschalten und manuell scharfstellen.

Merkmale am Weitwinkel, ob ein Autofokus verbaut ist oder nicht

Wir beleuchten in unserem Ratgeber welchen Sinn und Zweck manche Funktionen eines Weitwinkelobjektivs haben.Jedes Weitwinkelobjektiv tr√§gt auf dem Geh√§use, im Bereich der des Bajonett-Anschlusses oder am vorderen Filtergewinde einige Informationen, die auf die Funktionen hinweisen. Hierzu verwenden die Hersteller unterschiedliche Abk√ľrzungen, auf die Sie achten sollten:

            • Tamron: AF,
            • Sigma: HSM,
            • Canon: USM,
            • Pentax: SDM,
            • Sony: SSM,
            • Nikon: SWM,
            • Olympus: SWM.
              • Bei diesen Abk√ľrzungen handelt es sich immer um die

Bezeichnung des Motors des Autofokus-Systems

              • .

Sinn und Zweck des Bildstabilisators

Unscharfe oder verwackelte Aufnahmen entstehen, wenn wir bei schlechten Lichtverh√§ltnissen oder mit einer zu langen Verschlusszeit fotografieren. Nat√ľrlich k√∂nnen wir notfalls auch ein Stativ benutzten, jedoch haben wir dieses aus Platzgr√ľnden nicht immer dabei.

Um eine ruhige Hand des Fotografen zu unterst√ľtzen gibt es Bildstabilisatoren. Insbesondere f√ľr l√§ngere Brennweiten im Telebereich kann ein Bildstabilisator f√ľr gute Fotos sorgen. Generell werden zwei Arten von Bildstabilisatoren unterschieden:

                • der mechanische Bildstabilisator im Kamerageh√§use und
                • der optische Bildstabilisator im Objektiv.
                  • Es sollte jedoch

immer nur ein Bildstabilisator eingesetzt werden

                  • . Wir ein solcher sowohl in der Kamera als auch im Objektiv gleichzeitig verwendet, so versuchen beide Bildstabilisatoren die Bewegungen gegenseitig auszugleichen, was wiederum nicht gelingt. Wir erhalten dann unscharfe Aufnahmen. Daher m√ľssen wir einen Stabilisator ausschalten oder ein Objektiv ohne Bildstabilisierung verwenden.

Wenn in einem Weitwinkelobjektiv ein Bildstabilisator eingebaut ist, verwenden die Hersteller unterschiedliche Abk√ľrzungen:

                    • Tamron: VC,
                    • Sigma: OS,
                    • Canon: IS,
                    • Panasonic: OIS,
                    • Nikon: VR.
                      • Bei Sony hei√üt der Bildstabilisator SteadyShot. Olympus verbaut in seinen Systemkameras den Bildstabilisator direkt, so dass dieser in den Objektiven nicht ben√∂tigt wird.

Pflege und Reinigung

Unsere Weitwinkelobjektiv Testsieger sind eine nicht unerhebliche Investition, so dass Sie nach Möglichkeit lange daran Freude haben sollen. Umso wichtiger ist es, dass Sie Ihr Objektiv schonend behandeln und pflegen.

Schmutz und Feuchtigkeit auf der Linse k√∂nnen zu Lichtreflexen und st√∂renden Flecken auf dem Foto f√ľhren. Zudem erreicht zu wenig Licht den Bildsensor und die Bilder werden unterbelichtet. Den oberfl√§chlichen Staub und Schmutz k√∂nnen wir mit einem speziellen Foto-Blasebalg wegblasen.

Passen Sie mit Sandk√∂rnern auf. Diese d√ľrfen Sie lediglich mit einem kleinen Pinsel oder einem Blasebalg beseitigen. Verwenden Sie kein Tuch, da Sie ansonsten die empfindliche Linsenoberfl√§che zerkratzen w√ľrden.

Grobe Verschmutzungen auf dem √ľbrigen Geh√§use k√∂nnen Sie dagegen mit einem Tuch oder einem gr√∂√üeren Pinsel beseitigen. Im Handel gibt es auch fl√ľssige Spr√ľhreiniger, die √§hnlich arbeiten, wie ein Brillenputztuch.

Denken Sie bei der Reinigung nicht nur an das vordere Objektivglas, sondern auch an dessen R√ľckseite. Auch diese m√ľssen Sie vorsichtig reinigen, da die hintere Linse das Licht des fotografierten Bildes direkt an den Sensor der Kamera weitergibt.

Bei Nichtbenutzen sollten wir unser kostbares Weitwinkelobjektiv immer im Köcher oder in der Fototasche sicher aufbewahren.

FAQ

Gibt es das Weitwinkelobjektiv als Kit-Objektiv?

Gibt es das Weitwinkelobjektiv als Kit-Objektiv?

Von einem Kit-Objektiv sprechen wir, wenn dieses zusammen mit der Kamera als g√ľnstiges Angebot erh√§ltlich ist. Sinn und Zweck ist es, dass mit dem Kauf einer digitalen Spiegelreflex- oder Systemkamera der Nutzer sofort ein Objektiv dabei hat, um sofort mit dem Fotografieren beginnen zu k√∂nnen.

Leider ist es relativ ungewöhnlich, dass hierbei ein Weitwinkel als Kit-Objektiv gewählt wird. Meistens handelt es sich ausschließlich um Normalobjektive.

Ist ein Pancake ein Ersatz f√ľr ein Weitwinkel?

Ist ein Pancake ein Ersatz f√ľr ein Weitwinkel?

Bei einem Pancake handelt es sich um ein sehr flaches Objektiv, welches vor einer Spiegelreflex- oder Systemkamera gesetzt werden kann. Es besitzt zum Teil eine Dicke von nur 1 cm. Auf einen sehr gro√üen Brennweitenbereich m√ľssen wir bei diesen Modellen verzichten.

Pancakes sind in aller Regel als Festbrennweite ausgef√ľhrt. Sie geh√∂ren tendenziell zu den Weitwinkelobjektiven. Insoweit sind hier auch Brennweiten von 10 bis 25 mm anzutreffen. Es gibt aber auch Ausnahmen, wie zum Beispiel das Canon Pancake EF 40 mm, welches damit den Normalobjektivbereich abdeckt.

Selbst eine Zoomvariante ist mittlerweile zu finden. Dieses wird von Panasonic unter der Bezeichnung Lumix G X Vario PZ 14-42 mm angeboten. Aufgrund der geringen Brennweite dieser Objektive k√∂nnen wir diese durchaus als Ersatz f√ľr ein Weitwinkel verwenden.

Makroaufnahmen mit einem Weitwinkel sinnvoll?

Makroaufnahmen mit einem Weitwinkel sinnvoll?

F√ľr Makroaufnahmen werden meist spezielle Objektive mit Festbrennweite, ein Balgenger√§t oder ein Teleobjektiv verwendet. Normalobjektive k√∂nnen f√ľr die Makro-Fotografie mit Vergr√∂√üerungslinsen ausgestattet werden. Nachteilig sind in diesem Fall die Randabschattungen, Vignettierungen und Farbs√§ume.

Weitwinkel gibt es zwar auch als Festbrennweite, jedoch sind Weitwinkel mit ihrem geringen Abstand zum Motiv nur bedingt als Makro-Objektiv zu gebrauchen. Im Nahbereich k√∂nnen bei einem Weitwinkel gravierende Bildfehler auftreten. Von daher kann ein Weitwinkel f√ľr die Makro-Fotografie nicht empfohlen werden.

Ist ein Ultra-Weitwinkel zu empfehlen?

Ist ein Ultra-Weitwinkel zu empfehlen?

Zun√§chst m√ľssen wir festhalten, dass ein Ultra-Weitwinkel einen sehr kleinen Brennweitenbereich besitzt. Nat√ľrlich bekommen wir damit besonders viel auf ein Foto. Andererseits m√ľssen wir als Fotograf aber auch aufpassen, nicht vom eigentlich zu fotografierenden Motiv abzulenken.

Wenn wir zum Beispiel in einer Landschaft eine besondere Erhebung oder ein Gebäude herausstellen möchten, kann es vorkommen, dass mit einem Ultra-Weitwinkel viel zu viel Umgebung mit auf das Foto kommt. In diesem Fall sollten wir mit dem Weitwinkel ruhig so nahe wie möglich an das Motiv gehen.

Dadurch bringen wir uns als Fotograf automatisch in die Mitte des Geschehens. Dies gelingt √ľbrigens auch sehr gut bei Gruppenaufnahmen. Interessanterweise weisen gute Ultra-Weitwinkelobjektive so gut wie keine Verzerrungen auf. Von diesen Eigenschaften k√∂nnen wir in jeglicher Position profitieren.

N√ľtzliches Zubeh√∂r

Selbstverst√§ndlich m√∂chten wir Ihnen in unserem Test √ľber Weitwinkel auch das eine oder andere n√ľtzliche Zubeh√∂r nicht vorenthalten.

  • Der UV-Skylight-Filter
  • Der Objektivdeckel
  • Der Graufilter
Sehr h√§ufig wird der sogenannte UV-Skylight-Filter in der Fotografie verwendet. Hierbei handelt es sich um einen besonderen Filter, der insgesamt f√ľr eine w√§rmere Farbwiedergabe sorgt. Die Intensit√§t ist bei vielen Modellen durch einfache Drehung ver√§nderbar.

Auf Weitwinkelobjektiven ist dieser Filter besonders sinnvoll. Gerade bei Landschaftsaufnahmen werden weit entfernt liegende Objekte durch die Lichtbrechung der Atmosphäre bläulich gefärbt. Der Filter wirkt dieser Farbverfälschung zuverlässig entgegen.

Gleichzeitig verhindert dieser Filter das Eindringen von UV-Strahlen, so dass er h√§ufig auch als _UV-Sperrfilter bezeichnet_wird. Viele Fotografen nutzen diese verh√§ltnism√§√üig g√ľnstigen Filter aber auch, um Ihr teures Objektiv und insbesondere die Frontlinse vor Schmutz und Verkratzungen zu sch√ľtzen.

Wenn Sie sich ein Weitwinkelobjektiv kaufen, sind im Lieferumfang entweder ein kleiner K√∂cher und/oder ein Objektivdeckel enthalten. Sollte dieser Deckel fehlen, empfehlen wir Ihnen, einen solchen separat f√ľr den Objektivdurchmesser zu kaufen.

Ein solcher Objektivdeckel sch√ľtzt die Frontlinse Ihres Weitwinkels zuverl√§ssig vor Schmutz und Verkratzungen. Es sollte immer dann aufgesetzt werden, wenn Sie das Objektiv auf der Kamera haben, diese aber im Augenblick nicht benutzten.

Ein Graufilter wird direkt auf das vordere Filtergewinde unseres Weitwinkelobjektivs geschraubt. Diese Filter sind auch unter der Bezeichnung ND f√ľr Neutraldichte bekannt. Mit einem Graufilter wird die einfallende Lichtmenge durch das Objektiv weitgehend reduziert. Vorteilhaft ist, dass dadurch Kontraste und Farben weitgehend unbeeinflusst bleiben.

Ein Graufilter bietet die Möglichkeit, Aufnahmen mit längerer Belichtungszeit zu erstellen. Besonders schön sehen Landschaftsaufnahmen aus, bei denen Wolken oder Gewässer in Bewegungsunschärfe zu einem weichen Film verwischen.

Ebenso lassen sich mit einem solchen Filter sich bewegende Personen oder Fahrzeuge aus einem Bild entfernen. Aber auch an Orten, wo die Sonnen besonders grell scheint, wie zum Beispiel an einem Sandstand, kann ein Graufilter √úberbelichtungen vermeiden. Es gibt viele Einsatzzwecke, die trotz kurzer Belichtungszeiten zu einer √ľberm√§√üigen Lichteinstrahlung f√ľhren.

Beim Kauf sollten Sie auf das passende Filtergewinde Ihres Weitwinkelobjektivs achten. Generell sind diese Graufilter schon recht preisg√ľnstig erh√§ltlich.

Alternativen zum Weitwinkelobjektiv

In unserem Weitwinkelobjektiv Test 2019 möchten wir Ihnen auch einige Alternativen vorstellen, mit denen Sie ebenfalls Panorama-, Landschafts-, Architektur- und Gruppenaufnahmen machen können.

  • Die Weitwinkel-Vorsatzlinse
  • Das Pancake
Fast alle Objektive einer Spiegelreflex- oder Systemkamera besitzen an der Au√üenseite ein Filtergewinde mit einem bestimmten Durchmesser. Daran werden √ľblicherweise Farb- und Effektfilter vorgeschraubt. Auch der beliebte UV-Skylight-Filter geh√∂rt auf dieses Gewinde.

F√ľr viele Objektive gibt es auch Weitwinkelkonverter oder Weitwinkel-Vorsatzlinsen. Diese vergr√∂√üern den Bildwinkel des Objektivs, wobei die zus√§tzlichen Linsen einen Multiplikationseffekt zwischen 0,3 und 0,8 besitzen.

Schrauben wir zum Beispiel vor einem Weitwinkel mit 28 mm Brennweite unsere Vorsatzlinse, erreichen wir anschließend ein Weitwinkel mit einer Brennweite von 22 mm. Leider weisen diese Vorsatzlinsen starke Verzeichnungen, eine chromatische Aberration und Randabschattungen auf. Sie sollten daher nur als Notlösung verwendet werden.

Auf das Pancake sind wir bereits weiter oben eingegangen. Es ist eine interessante Alternative gegen√ľber einen echten Weitwinkelobjektiv. Jedoch erreicht ein Pancake in aller Regel nicht die hohe Abbildungssch√§rfe wie ein teures Weitwinkel.

Weiterf√ľhrende Links und Quellen

Die nachfolgenden Links und Quellen haben wir f√ľr Sie abschlie√üend noch einmal herausgesucht. Sie besch√§ftigen sich mit Weitwinkelobjektiven und gehen teilweise noch etwas tiefer in die Materie hinein.

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