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Spiegelreflexkameras im Test auf ExpertenTesten
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Spiegelreflexkamera Test - f√ľr atemberaubende Bilder und Videos - Vergleich der besten Spiegelreflexkameras 2019

Die Spiegelreflexkamera ist definitiv die K√∂nigin im Bereich der Fotokameras.Aus diesem Grund hat unser Team mannigfaltige Tests im Internet unter die Lupe genommen, um f√ľr unsere Bestenliste Wertungen zu Gewicht, Abmessung, Megapixeln, Aufnahmen und einiges mehr einbinden zu k√∂nnen.

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Letzte Aktualisierung am:

Bei der Autofokus-SLR-Kamera wird der Spiegel nicht nur f√ľr das Sucherbild genutzt, sondern vielmehr auch¬†f√ľr die Fokussierung. Beim Live-View-Modus muss jedoch die Kameraelektronik auf die Kontrastauswertung des Lichts, welches vom Sensor erfasst wurde, zur√ľckgreifen. Hierbei ist Nutzung des Spiegels also nicht m√∂glich und eine Fokussierung wird normalerweise stark eingeschr√§nkt oder verlangsamt. F√ľr einen schnellen Autofokus sollte daher der Sucher beim Live-View genutzt werden.

Klassiker in der Fotografie sind analoge Kameras, deren Konstruktionsprinzip auch bei den digitalen Spiegelreflexkameras oftmals beibehalten wurde. Lediglich sind Transport und Film bei den digitalen Kameras der Kameraelektronik nebst Sensor gewichen. Man kann stark vereinfacht sagen, dass sich die digitale Technik der Spiegelreflexkameras von der analogen Technik durch eine veränderte Bilderfassung, Verarbeitung und Speicherung unterscheidet.

Gemeinhin haben die Spiegelreflexkameras den Ruf einer komplexen, schwer zu bedienenden und teuren Spezies. Dies denken jedoch zumeist nur fototechnisch unbedarfte Menschen. Darum werden oftmals √ľberteuerte Sucherkameras gekauft, deren Bildqualit√§t jedoch deutlich unter der einer Spiegelreflexkamera liegt.

Dabei sind die Spiegelreflexkameras dank vieler Automatiken wie Autofokus und dergleichen autofokusin¬†der¬†heutigen¬†Zeit so einfach zu bedienen. Einfach nur Durchgucken und Draufdr√ľcken ist die Devise.

Nur wer sich wirklich mit der Fotografie beschäftigen möchte, der wird in die automatisch Steuerung der Kamera schnell manuell eingreifen wollen. Jede gekaufte Kamera besitzt eine
bebilderte Bedienungsanleitung, die alle Funktionen (automatische oder manuelle) genau erkl√§rt und die Einstellungen beschreibt. Bei den differenzierten Modellen gibt es nur geringf√ľgige Unterschiede, das Grundprinzip ist immer gleich. Anf√§nger in der Fotografie, welche sich eine Spiegelreflexkamera zulegen m√∂chten, sollte immer mit einer manuell zu bedienenden Kamera beginnen. So wird der Blick f√ľr das Wesentliche gesch√§rft. Nur so kommt der Fotograf sp√§ter mit den High-Tech-Ger√§ten auch wirklich klar und zudem kann man diese Kameras g√ľnstig erstehen.

Die grundlegenden Bedienelemente einer manuellen Spiegelreflexkamera

  • Einstellring f√ľr die Entfernung
  • Einstellring f√ľr die BlendenCanon EOS 750D SLR-Digitalkamera 3
  • Einstellrad f√ľr die Belichtungszeit
  • Ausl√∂ser
  • Hebel zum Filmtransport
  • Entriegelungsknopf f√ľr das R√ľckspulen
  • ausklappbare Kurbel zum Zur√ľckspulen
  • Einstellrad f√ľr die Empfindlichkeit des Films
  • Einstellrad zur Korrektur der Belichtung.

Welche unterschiedlichen Arten von Spiegelreflexkameras gibt es?

  • Digitale Spiegelreflexkameras (DSLR)
Als DSLR-Spiegelreflexkameras (Digital-Single-Lense Reflex), welches sich auf den Aufbau bezieht, werden Kameras mit einem digitalen Bildsensor bezeichnet.

Sie sind den √§lteren, analogen Modellen, zumindest vom Aufbau und der Mechanik her, ziemlich √§hnlich. Mithilfe eines klappbaren Spiegels wird das Bild auf den Sucher projiziert. Wird der Ausl√∂ser bet√§tigt, klappt der Spiegel zur√ľck und das Licht kann auf das lichtempfindliche Medium fallen.

Der Gegensatz zu den analogen Modellen besteht lediglich darin, dass sich im Inneren der Kamera kein Film, sondern ein Aufnahmesensor befindet. Dies hat den Vorteil, dass das Bildmaterial sofort digital zur Verf√ľgung steht.

Dadurch ist es jederzeit m√∂glich, fehlerhafte oder misslungene Fotografien anzusehen und diese gegebenenfalls sofort zu wiederholen oder zu korrigieren. Bei der digitalen Spiegelreflexkamera k√∂nnen zudem die Bildqualit√§t und dessen Gr√∂√üe unmittelbar an der Kamera eingestellt und jederzeit ver√§ndert werden. Genau wie bei den analogen Spiegelreflexkameras k√∂nnen bei den digitalen Modellen die Objektive der Kameras jederzeit ausgewechselt werden. Dies erlaubt vergr√∂√üerte Einsatzm√∂glichkeiten. Die fertigen Bilder werden bei den meisten Modellen im RAW-Format gespeichert. Dabei stehen alle m√∂glichen Informationen zu den Bildern zur Verf√ľgung. Somit kann bei den meisten Modellen der digitalen Spiegelreflexkameras eine sofortige Nachbearbeitung der Bilder erfolgen.

  • Systemkameras (DSLM)

Seit etwa f√ľnf Jahren sind Systemkameras mit der Kurzbezeichnung DSLM (Digital-Sigle-Lense Mirrorless) echte Konkurrenten zu den digitalen Spiegelreflexkameras geworden.¬†Diese Kameras ohne optischen Sucher und Spiegel bieten immer die M√∂glichkeit zum Einsatz unterschiedlicher Objektive. Die Technologie dieser relativ jungen Entwicklung w√§chst zudem st√§ndig weiter. Noch ist das Angebot der jungen Kamerageneration sehr begrenzt, aber eine Weiterentwicklung ist nicht aufzuhalten.

Die Systemkameras haben gegen√ľber den digitalen Spiegelreflexkameras den Vorteil, dass sie wesentlich kompakter und leichter sind. Somit werden sie besonders von Fotografen mit Outdooraktivit√§ten bevorzugt.

Die digitale Spiegelreflexkamera mit unz√§hligen Wechselobjektiven w√ľrde ein wesentliches mehr an Gewicht und Volumen bedeuten. Da es im Bereich der Bildqualit√§t kaum nennenswerte Unterschiede gibt, schwenken viel Nutzer von digitalen Spiegelreflexkameras um zu den Systemkameras. Bei den meisten Modellen unterschiedlicher Hersteller sind relativ gro√üe Bildsensoren verbaut und eine Fokussierung sowie die Kontrolle ist √ľber das Kameradisplay m√∂glich. Wirklich gute Systemkameras verf√ľgen zudem √ľber ein schwenkbares Display. Wer hochaufl√∂sende Videoaufnahmen mit 4 k machen m√∂chte, f√ľr den sind Systemkameras die bessere Alternative.

  • Kompaktkameras
Auf dem Markt der Kompaktkameras tummeln sich die Modelle der digitalen Fotografie f√ľr jedermann. Bei Preisen zwischen 50 und 500 Euro, einer sehr gro√üen Spannweite, sind die Ausstattungsmerkmale deshalb auch sehr differenziert.

So werden von den Kameras mit vergr√∂√üertem Zoom (M√∂glichkeit zur Vergr√∂√üerung des Bildausschnittes vor der Aufnahme) bis hin zu superkleinen und leichten Modellen f√ľr die Hosentasche angeboten. Nebenbei bieten auch einige Hersteller wasserdichte Modelle an, die idealerweise f√ľr Unterwasseraufnahmen verwendet werden k√∂nnen. Viele der Kompaktkameras verf√ľgen √ľber Automatik-Funktionen, die jedoch auch einige Einstellungen manuell erlauben. Mithilfe des digitalen Displays k√∂nnen die Motive anvisiert und abgelichtet werden, wobei Korrekturen am Motiv jederzeit m√∂glich sind. Eher selten kommt der optische Sucher, der bei einigen Modellen integriert ist, zum Einsatz. Die Kompaktkameras haben jedoch eine geringere Qualit√§t und Aufl√∂sung gegen√ľber den System- oder digitalen Spiegelreflexkameras, da sie einen deutlich kleineren Bildsensor verbaut haben.

Die Speicherung der Bilder erfolgt platzsparend im JPEG-Format innerhalb der Kamera. Hierbei gehen jedoch alle Bildinformationen verloren. Da die heutigen Smartphones (z. B. iPone 6 und Samsung Galaxy 4) ebenfalls sehr gute Bildqualit√§ten liefern, droht der Markt der Kompaktkameras deutlich zur√ľckzugehen.

Viele Nutzer von Smartphones benutzen ihr Handy f√ľr die Fotografie, sodass eine zus√§tzliche Kompaktkamera nicht mehr ben√∂tigt wird.

  • Bridgekameras

Obwohl die Bridgekameras in die Kategorie der Kompaktkameras gehören, werden sie gesondert behandelt, denn sie besitzen eine differenzierte Bauweise.

Von der Optik her sind sie eher den Spiegelreflexkameras mit großem Gehäuse und stabiler Konstruktion nachempfunden. Sie unterscheiden sich jedoch durch den extrem großen Zoom, der eine bis zu 60-fache (teilweise auch noch mehr) Vergrößerung erlaubt.

Aufgrund dieses gro√üen Zooms ben√∂tigt die Bridgekamera besonders leistungsf√§hige Bildstabilisatoren. So ist das Verwackeln auch bei einer gro√üen Entfernung nahezu unm√∂glich. Die Bridgekameras verf√ľgen ebenso √ľber eine Vielzahl von Einstellm√∂glichkeiten. Hierbei sind sowohl halb automatische wie auch manuelle Einstellungen und Programme m√∂glich. Bei Videoaufnahmen betr√§gt die maximale Videol√§nge 20 bis 30 Minuten und die Aufnahmen sind von zumeist guter Qualit√§t.

Vorteile einer Spiegelreflexkamera

Spiegelreflexkameras und besonders digitale Spiegelreflexkameras bilden die K√∂nigsklasse unter den Fotoapparaten. Sie besitzen, besonders gegen√ľber den leichten und kleinen Kompaktkameras jedoch viele Vorteile.

Vorteile der Spiegelreflexkameras im √úberblick:

  • mit den Wechselobjektiven ist jede Spiegelreflexkamera an die jeweiligen Aufgaben anzupassen
  • der Stromverbrauch der Kameras ist niedrig
  • gro√üe Bildsensoren sorgen f√ľr eine gute Bildqualit√§t
  • da sich der Bildsensor nicht erw√§rmt gibt es weniger Bildrauschen
  • die meisten Modelle besitzen einen leistungsstarken Autofokus
  • die Ger√§te sind robust und stabil
  • mit der Spiegelreflexkamera bieten sich unz√§hlige manuelle Einstellungsm√∂glichkeiten
  • √ľber das Display ist eine gute Beurteilung der Qualit√§t der Bilder m√∂glich
  • alle Aufnahmen bei den digitalen Spiegelreflexkameras k√∂nnen ohne Informationsverlust im Rohdatenformat gespeichert werden
  • die schnelle Sch√§rfeerkennung erm√∂glicht h√∂here Geschwindigkeiten beim Fotografieren.

Bei all ihren Vorteilen haben die Spiegelreflexkameras, ob digital oder nicht, auch Nachteile, die jedoch nicht √ľberwiegen.

  • gegen√ľber Kompaktkameras sind sie eher gro√ü
  • viele verschiedene Wechselobjektive ben√∂tigen viel Platz und die gesamte Kamera wird dadurch auch schwerer
  • der Preis ist deutlich h√∂her als z. B. bei den Kompaktkameras
  • tiefer gehende Fotografiekenntnisse werden zur manuellen Einstellung ben√∂tigt
  • da die Objektive zur Kamera passend gew√§hlt werden m√ľssen und jeder Hersteller nur ein gewisses Kontingent zur Verf√ľgung stellt, sind Einschr√§nkung bei der Objektivwahl m√∂glich
  • digitale Spiegelreflexkameras sind empfindlich f√ľr Besch√§digungen durch Staub und Schmutz.

Auf welche Funktionen muss ich beim Kauf einer Spiegelreflexkamera achten?

Vor dem Kauf einer Spiegelreflexkamera sollten Hobbyfotografen bedenken, ob sie wirklich eine solche Kamera benötigen und nutzen möchten.

F√ľr gelegentliche Urlaubs-Schnappsch√ľsse ist eine kleine und leichte Kompaktkamera sicher besser, als die gr√∂√üeren und schwereren Spiegelreflexkameras.

Ambitionierte Hobbyfotografen und Profis ben√∂tigen sicherlich eine digitale Spiegelreflexkamera mit allen Schikanen. Zwar sind digitale Spiegelreflexkameras auch f√ľr Fotografie-Einsteiger, denn sie sind mit allen m√∂glichen Automatik-Funktionen ausgestattet, wer jedoch exzellente Bilder erhalten m√∂chte, der sollte sich mit den manuell zu bedienenden Funktionen dieser Kameras vertraut machen. Immer andere Einstellungen und Bedienungselemente f√ľhren zu immer wieder anderen Ergebnissen. Spiegellose Systemkameras setzen sich auf dem Markt immer mehr durch. Sie sind so beliebt, weil sie trotz der geringeren Gr√∂√üe und zugleich dem geringeren Gewicht gestochen scharfe, sch√∂ne Fotografien machen. DSLR-Kameras fokussieren schneller und haben eine gr√∂√üere Ausl√∂severz√∂gerung, sodass sie sich ideal f√ľr Aufnahmen von bewegten Motiven wie z. B. bei spielenden Kindern oder bei Sportereignissen eignen. Der gr√∂√üte Unterschied zwischen DSLM- und DSLR-Kameras liegt im Sucher. Dieser Sucher erm√∂glicht einen besseren Blick auf das Motiv, wobei Systemkameras zumeist auf diesen Sucher verzichten. Bei diesen Kameras kann man das Bild nur auf dem Display sehen, was daher etwas umst√§ndlich ist. F√ľr Videoaufnahmen ist eine Systemkamera die weitaus bessere Alternative.Nikon-D5200-SLR-Digitalkamera

Das N√§chste, was zu beachten ist, w√§re das Sensorformat. Je gr√∂√üer der Sensor, desto besser ist die Qualit√§t des¬†fertigen Bildes. Digitale Spiegelreflexkameras haben hier eindeutig die Nase vorn, denn der verbaute Chip einer Kompaktkamera kann mit dem der Spiegelreflexkamera nicht mithalten. Einziges Problem hierbei ist jedoch, dass die Sensoren immer teurer werden, je gr√∂√üer sie sind. Die teuersten Modelle finden Sie beim Vollformatsensor. In diesem Bereich fangen die neuen Modelle ohne Objektive um die 2.000 Euro erst an und sind nach oben hin offen. Daf√ľr werden Sie jedoch mit dem Sensor-Chip in der Gr√∂√üe eines Kleinbild-Negativstreifens (24 x 36 Millimeter) und so mit guten Aufnahmen auch bei sehr schlechten Sichtverh√§ltnissen belohnt. Zudem werden die Bilder der gro√üen Sensoren auch ohne Verlust der Sch√§rfe beim Ausdrucken wiedergegeben – ganz im Gegensatz zu Bildern einer Kompaktkamera. Super Ergebnisse zu einem g√ľnstigen Preis bieten die Sensor-Chips mit APS-C Format, die nur halb so gro√ü und bei den meisten digitalen Spiegelreflexkameras verbaut sind.

Die Auflösung ist ein weiterer Punkt, der zu beachten ist. Gängige DSLR-Kameras haben eine Auflösung von 18 Auflösung
und 24 Megapixeln. Selbst mit niedrigerer Pixelanzahl sind die Fotos, dank der besseren Bildsensoren, immer noch gestochen scharf. Bei den digitalen Spiegelreflexkameras ist die reduzierte Pixelanzahl jedoch bei dämmrigen Lichtverhältnissen oder bei Dunkelheit von Vorteil, denn die einzelnen Pixel sind auf dem Bildsensor viel größer. Liegen die ISO-Standardwerte im Bereich von 100 bis 1600, so erreicht z. B. die EOS 700D von Canon einen ISO-Wert von bis zu 25600. Mit einem höheren ISO-Wert kann aufgrund des geringen Lichteinfalls die Belichtungszeit reduziert werden. Bei einem steigenden ISO-Wert wirkt das Bild jedoch gröber, was im Jargon als Rauschen bezeichnet wird.

Der n√§chste Punkt d√ľrfte die Bedienung sowie der Komfort sein, der besonders bei Fotografie-Anf√§ngern Canon EOS 750D SLR-Digitalkamera 4von Bedeutung ist. Robustheit wie auch Handlichkeit wird von den Fotografen gew√ľnscht und neben einer guten Bildqualit√§t und der Ausstattung ist die einfache Bedienbarkeit ein wichtiges Kaufkriterium. Bestehen die g√ľnstigen Einsteigermodelle aus Kunststoff, so sind die professionellen Ger√§te aus Magnesium gefertigt. Dieses Magnesium ist ein widerstandsf√§higes Material, ohne allzu sehr ins Gewicht zu gehen. Gute Ger√§te verf√ľgen ebenfalls √ľbe eine Abdichtung gegen, Schmutz, Wasser und Staub, die h√§ufigsten Ursachen einer Fehlfunktion des empfindlichen Bildsensors bei der digitalen Spiegelreflexkamera. Auch Haptik und die Form der Kamera wird beim Kauf besonders beachtet. Liegt sie gut in der Hand und ist der Ausl√∂ser einfach zu erreichen, besitzt sie etwa noch eine Gummibeschichtung f√ľr ein verbessertes Handling der Grifffl√§chen, dann ist die Kamera schon so gut wie gekauft. Zudem sollten die wichtigsten (oder f√ľr Sie individuell die liebsten) Funktionen per Schnellzugriff zu verstellen sein.

Das Objektiv ist ein wichtiges und unerl√§ssliches Zubeh√∂rteil. Oftmals sind diese Wechselobjektive genauso teuer wie die Kamera selbst. Deshalb sollten gerade Einsteiger genau √ľberlegen, welche Objektive ben√∂tigt werden.

Bei den Zoom-Objektiven ist z. B. der Brennwert variabel, wohingegen es auch Objektive mit einer Fest-Brennweite gibt. Ideal sind von den Herstellern angebotene “Kits“. Diese beinhalten g√ľnstige Kombinationen mit Zoom-Objektiv und Basis f√ľr Einsteiger.

F√ľr das Fotografieren bei schlechten Lichtverh√§ltnissen haben sich Zoom-Objektive nicht bew√§hrt, da sie weniger lichtstark sind. Diese Objektive bieten jedoch eine Das Objektivgro√üe Variabilit√§t in der Motivik. Zwei Objektive mit unterschiedlichen Brennweiten sind f√ľr Anf√§nger ideal.

Hier haben sich ein Objektiv mit 24 bis 70 mm und ein zweites Objektiv mit 70 bis 200 mm Brennweite bew√§hrt. Wer keinen Tele-Zoom ben√∂tigt, der bekommt f√ľr das gleiche Geld drei lichtstarke Objektive mit Fest-Brennwerten. Einsteiger sind mit einem einfachen Teleobjektiv, einem Makroobjektiv sowie einem lichtstarken Weitwinkelobjektiv f√ľr den Anfang gut ger√ľstet.

Die Wahl des geeigneten Herstellers der Spiegelreflexkamera ist im Hinblick auf die Objektive sehr wichtig, denn jeder Hersteller hat seinen eigenen Objektivanschluss. Es gibt zwar Adapter, die einen Wechsel untereinander erlauben, jedoch wird dadurch die Brennweite ver√§ndert. Gr√∂√üte Objektivauswahl bieten die f√ľhrenden Hersteller Nikon und Canon. Sigma und Tamron, Fremdhersteller, fertigen auch Objektive, welche g√ľnstiger doch etwas weniger gut arbeiten und mit den Kameras von Nikon und Cannon kompatibel sind.

Klare Vorteile bei einer digitalen Spiegelreflexkamera bieten Sucher und Display. Gegen√ľber Systemkameras haben Sie hier ein realistischeres Gef√ľhl f√ľr das Motiv. Gute Kameras verf√ľgen √ľber eine Sucheranzeige in Dioptrienzahl, welche verstellbar ist. Dies ist ideal f√ľr Brillentr√§ger. Bei den meisten Kameras jedoch wird eine 3 Zoll gro√üe Diagonale f√ľr das Displays genutzt und die Bildaufl√∂sung ist hoch. Sind im Display zus√§tzlich noch wei√üe Pixel verbaut, k√∂nnen sie bei Tageslicht wunderbar erkannt werden.

Auch die Bildqualität ist ein wichtiges Kaufkriterium, wenn nicht sogar das Wichtigste. Dabei hängt diese Qualität nicht nur von der Kamera, sondern vielmehr auch vom Objektiv ab.

Folgende Kriterien sollten beim Kauf ausschlaggebend sein:

  • eine hohe Bildsch√§rfe, welche von Objektiv und Bildsensor gleicherma√üen erreicht werden – m√∂glichst hohe Sch√§rfe l√§sst auch feinste Strukturen detailgenau erkennen
  • der Wert der Blende gibt Aufschluss auf die Abbildung der Motive und deren Kontrast – eine m√∂glichst gro√üe Anzahl der Blendenstufen hat hierbei gro√üen Einfluss und kann den Kontrast richtig darstellen
  • die Farbgenauigkeit muss beachtet werden, damit die Motive m√∂glichst realit√§tsgetreu auf dem Bild wiedergegeben werden – die Angabe erfolgt √ľber den DeltaE-Wert, der m√∂glichst niedrig sein sollte
  • wichtig ist auch der DeltaRGB = Wei√üabgleich – hier gilt das Gleiche wie bei der Farbgenauigkeit
  • das bei h√∂heren ISO-Werten auftretende Bildrauschen – das auch als VN = “Visual Noise” bezeichnete Rauschen sollte m√∂glichst niedrig sein
  • eine Rauschunterdr√ľckung, welche das Bildrauschen ausgleicht – es kann vorkommen, das Motive mit schwachen Kontrasten an Details verlieren – eine “Kurtosis-Messung”, deren Ergebnis m√∂glichst gering sein sollte, gibt dar√ľber jedoch Aufschluss

Letztendlich liegt es in Ihrer Entscheidung, was genau f√ľr Sie wichtig ist. Ein hoher ISO-Wert z. B. schl√§gt Canon EOS 1200D SLR-Digitalkamera 2sich immer auf den Preis nieder. Ein gutes Abw√§gen des Preis-Leistungs-Verh√§ltnisses ist daher angeraten.

Last, but not least, der Bildstabilisator, der f√ľr wackelfreie, scharfe Bilder unerl√§sslich ist. Dieser Bildstabilisator,¬†in Geh√§use oder Objektiv verbaut, sollte von hoher Qualit√§tsg√ľte sein, wenn Sie freih√§ndig fotografieren. Die Kamera wird bei starkem Zoom und einer l√§ngeren Belichtungszeit ruhig gehalten. Dieser Stabilisator bewirkt, dass abh√§ngig von der Brennweite und bei gleichen Lichtverh√§ltnissen, die Belichtungszeit verk√ľrzt werden kann. So wird das Verwackeln der entstehenden Bilder verhindert oder minimiert. Mit eine langen Belichtungszeit aufgenommene Bilder ben√∂tigen ein Stativ. Der Zugewinn des Bildstabilisators wird bei gr√∂√üeren Zoomm√∂glichkeiten bzw. gr√∂√üeren Brennweiten n√∂tig, bei kurzen Brennweiten kann er ausgeschaltet werden.

Ob nun der verbaute Bildstabilisator im Geh√§use oder im Objektiv besser ist, kann man schlecht sagen. Vorteil des im Geh√§use verbauten Stabilisators ist, dass er f√ľr alle Objektive genutzt werden kann. Auch kosten die Objektive mit einem integrierten Bildstabilisator weitaus mehr. Hierbei ist jedoch die Belichtungsmessung sowie die Arbeit des Autofokus besser.

Spiegelreflexkamera besser mit APS-C oder Vollformat Sensor?

Die Kameras aus unserem Spiegelreflexkamera Test sind mit unterschiedlichen Sensoren ausgestattet. So gibt es Spiegelreflexkameras mit APS-C Sensor und Spiegelreflexkameras mit Vollformat Sensor.

Die Art des Sensors (unabh√§ngig von der Brennweite des Objektivs) entscheidet √ľber den Cropfaktor.

Was ist Cropping?

Der Cropfaktor bestimmt den Bildausschnitt und kommt vom englischen Wort ‚Äěto crop‚Äú (etw. Beschneiden). Beim Cropping wird das Bild also um einen bestimmten Faktor beschnitten.

APS-C steht f√ľr ‚ÄěAdvanced Photo System Type-C‚Äú. APS ist ein altes Format, welches es fr√ľher in drei verschiedenen Formaten bei Filmrollen gab. Typ C steht f√ľr ‚Äěclassic‚Äú und hat ein Seitenverh√§ltnis von 3:2 (2,51 cm x 1,67 cm).

Eine Spiegelreflexkamera mit APS-C Sensor beschneidet den Bildausschnitt weitaus mehr, als eine Vollformatkamera. Das hei√üt fotografiert man aus 10 Metern Entfernung eine Hausfront, sieht man durch den APS-C Sensor vielleicht die T√ľr, durch den Vollformat Sensor aber die komplette Hausfront.

Vor- und Nachteile eines APS-C Sensors und Vollformat Sensors

Mehr h√∂rt sich erstmal besser an, doch hat eine Cropkamera auch ihre Vorteile. Wenn man z.B. gerne Portraits von Gesichtern aufnimmt, kann man mit ge√∂ffneter Blende aus gutem Abstand heraus ein sch√∂nes Portrait mit Fokus auf dem Gesicht und verschwommenem Hintergrund machen. Mit einer Spiegelreflexkamera aus dem Test mit Vollformat Sensor hat man aber au√üer der Person noch viel mehr vom Hintergrund auf dem Bild. Um das Gesicht in den Fokus zu r√ľcken, muss man also viel n√§her an die Person herantreten.

Vorteile Spiegelreflexkamera mit APS-C Sensor

-Oft g√ľnstiger

-Objektive sind ebenfalls oft g√ľnstiger

-Besser f√ľr Portraitfotografie

-Sehr gut f√ľr Sportfotografie und Makrofotografie

Nachteile Spiegelreflexkamera mit APS-C Sensor

-Auch mit Weitwinkel-Objektiv nicht so großer Weitwinkel möglich

-Anf√§lliger f√ľr Bildrauschen

Spiegelreflexkamera mit APS-C Sensor Modelle

Spiegelreflexkamera mit APS-C Sensor gibt es aktuell viele auf dem Markt. Zu den bekanntesten gehören wohl die Modelle von Canon: Spiegelreflexkamera Canon EOS 200D, Canon EOS 77D und Canon EOS 80D sowie Canon EOS 7D Mark II. Weiterhin gibt es auch Nikon-Modelle wie die Spiegelreflexkamera Nikon D500 und Nikon D7500. Ebenfalls sehr beliebt ist die Spiegelreflexkamera Sony Alpha 77 II.

Vorteile Spiegelreflexkamera mit Vollformat Sensor

-Hervorragend f√ľr Weitwinkelaufnahmen mit Weitwinkelobjektiv

-Sehr gut f√ľr Landschaftsaufnahmen

-Weniger Bildrauschen

Nachteile Spiegelreflexkamera mit Vollformat Sensor

-Höherer Preis

-Weit entfernte Motive (z.B. Tiere) lassen sich nicht so gut in den Fokus r√ľcken

-Viel Hintergrund kann vom Motiv ablenken

Spiegelreflexkamera mit Vollformat Sensor Modelle

Zu den bekanntesten Spiegelreflexkameras mit Vollformat Sensor gehören neben der Sony Alpha 99 II die Nikon-Modelle: Nikon D850, Nikon D6 und Nikon D750. Von Canon gibt es u.a. die Modelle Canon EOS-1D X Mark II, Canon EOS-5D Mark IV, Canon EOS 6D und auch die Spiegelreflexkamera Pentax K-1 II sei hier zu erwähnen.

Wie haben wir die Spiegelreflexkameras getestet?

Mit maximal sieben Beantwortungen auf Fragen k√∂nnen Sie bei der Kaufberatung die f√ľr Sie passende Kamera ausw√§hlen. Die Erstellung dieser Fragen ist die Basis der Testreihen unserer unabh√§ngiger Tester.

Von den Testern werden alle beim Kauf relevanten Punkte wie Bildstabilisator, Bildqualit√§t, Objektive, Sucher und Display, Aufl√∂sung, Bedienung sowie Komfort, das Sensorformat und alle anderen Einstellungspunkte ber√ľcksichtigt.

Zuletzt werden nat√ľrlich auch die Preise bzw. das Preis-Leistungs-Verh√§ltnis √ľberpr√ľft. Selbst Serviceleistungen und die Herstellergarantie d√ľrfen bei einer unabh√§ngigen Beurteilung nicht fehlen. Zuletzt flie√üen die Kundenrezensionen zu den einzelnen Kameras mit in die jeweilige Bewertung ein. Unabh√§ngige Tester bedeutet, dass Personen mit mehr oder weniger Know-how in Bezug auf das Fotografieren mit einer Spiegelreflexkamera eine solche Kamera in die Hand bekommen und nun munter darauf los fotografieren sollen. Hierbei handelt es sich um wahllos ausgew√§hlte, unterschiedliche Personen, die alle etwas anderes fotografieren. Die Einen bevorzugen Landschaftsbilder und wieder Andere m√∂chten gerne sportliche Events einfangen. Hierbei stellt sich schnell heraus, welche Kamera bzw. welches Objektiv f√ľr welche Motive besser geeignet ist. Auch das Handling wird durch diese unterschiedlichen Personen beurteilt. Zu jeder ausgelieferten Kamera gibt es einen differenziert gro√üen Stamm an Testern, die nach der Praxis einen Fragebogen zur Kamera ausf√ľllen m√ľssen. Angefangen vom Gelegenheits-Fotografen bis hin zum professionellen Berufsfotografen ist hier ein breites Spektrum vertreten.

Selbstverst√§ndlich werden die Spiegelreflexkameras auch im Labor genauestens auf Herz und Nieren gepr√ľft. Hier werden die unterschiedlichen Belichtungszeiten, die Qualit√§t des Bildstabilisators, das verwendete Material und dessen Verarbeitung sowie die verschiedenen Einstellm√∂glichkeiten oder der Autofokus getestet. Bevor eine Kamera auf dem Markt zug√§nglich ist, durchl√§uft sie ein umfassendes Pr√ľfverfahren, woran sich unabh√§ngige Tester beteiligen. Besonderes Augenmerk liegt hierbei zudem auf den Aufbau der Kamera und dessen Funktionen. In diesem Zusammenhang werden auch die unterschiedlichen, zur Kamera passenden Objektive und andere Zubeh√∂rteile mitgetestet. Die f√ľhrenden Marken Canon und Nikon haben dazu eigene Testlabors, f√ľr die sowohl Profi-Fotografen wie auch technisches Personal arbeitet.

Bedenken Sie immer, die f√ľr Sie wichtigen Kaufkriterien sind auch f√ľr die unabh√§ngigen Tester entscheidend bei der Wahl zu den besten Spiegelreflexkameras. Bei den Beurteilungen flie√üen viele Faktoren ineinander und werden gegeneinander abgewogen.

Was kostet eine Spiegelreflexkamera?

Wer nicht viel Geld ausgeben m√∂chte oder das Fotografieren mit einer Spiegelreflexkamera von Grund auf erst erlernen muss, der ist mit einer gebrauchten Kamera f√ľr den Anfang gut beraten.

Der Gebrauchtmarkt ist voll von Spiegelreflexkameras √§lterer Bauart, mit denen man ein gutes Schn√§ppchen machen kann. Diese Kameras besitzen alles, was man am Anfang f√ľr gestochen scharfe Bilder ben√∂tigt und selbst fortgeschrittene Fotografen finden hier noch das eine oder andere “Schmuckst√ľck”.

Da gerade die √§lteren Modelle noch f√ľr eine lange Lebensdauer konzipiert wurden, k√∂nnen Sie hier auf dem Gebrauchtwarenmarkt oder bei Online-Auktionen eigentlich nichts verkehrt machen.

Gerade f√ľr Fotografie-Anf√§nger ist die Kamera mit einem Pentax-K-Bajonett immer eine gute Empfehlung. Diese Kamera hat sich vor der Erfindung des Autofokus zu einem guten Standard entwickelt. Zu dieser Kamera finden Sie auch ein immens gro√ües Sortiment an Wechselobjektiven und wie bei allem – gro√ües Angebot, niedriger Preis. Auch k√∂nnen Sie als Anf√§nger zu √§lteren Kameras aus dem Versandhandel greifen, welche unter Hausmarken hergestellt wurden.

Diese Kameras sind extrem g√ľnstig, wobei die bekannten Marken wie Nikon, Canon, etc. auch bei den √§lteren Modellen noch ordentlich zu Buche schlagen. Wer viel ins Ausland reist und dort gestochen scharfe Fotos machen m√∂chte, der sollte sich aufgrund des fehlenden Neidfaktors, in jedem Fall f√ľr diese Reisen eine √§ltere Spiegelreflexkamera aussuchen. Dies ist ein Punkt, der nicht zu untersch√§tzen ist, denn Kameras werden gerne und viel gestohlen. Die Preise einer guten, √§lteren Kamera liegen unter 50 Euro, wobei zumeist neben dem Kamerageh√§use auch ein Standardobjektiv mit 50 Millimeter Brennweite enthalten ist.

Wer jedoch unbedingt auf ein neues Top-Modell setzen möchte, der sollte zunächst die unterschiedlichen Preise gut vergleichen. Gerade auf dem Markt der digitalen Spiegelreflexkameras schwanken diese zwischen 350 und bis zu 20.000 Euro.

Es kommt immer darauf an, ob ein Objektiv enthalten ist und ob es sich um eine einfache Einstiegskamera oder ein Profimodell handelt. F√ľr jeden Geldbeutel gibt es das passende Modell und die Kameras werden mit und ohne Zubeh√∂rteile wie Objektive, Blitzger√§te und dergleichen angeboten.

Als Einstiegsmodell f√ľr Fotografie- oder Spiegelreflex-Neulinge gibt es digitale Spiegelreflexkameras f√ľr unter 700 Euro. Selbst anspruchsvollere Hobbyfotografen, die nur gelegentlich eine Kamera ben√∂tigen, kommen hier noch gut klar. Diese Modelle sind zumeist nicht so gro√ü und nicht so schwer, wie Profimodelle.

  • In der Mittelklasse der digitalen Spiegelreflexkamera f√ľr fortgeschrittene Fotografen bewegen sich die Preise zwischen 700 und 1.500 Euro. Hier wird ein semiprofessioneller Einsatz geboten. Diese Spiegelreflexkameras sind schwerer und robuster als die Einsteigermodelle. Auch k√∂nnen mit ihnen schnelle Serienaufnahmen gemacht werden und die Lichtempfindlichkeit ist hierbei h√∂her. Somit eignen sich diese Kameras hervorragend f√ľr Aufnahmen in der D√§mmerung oder sogar bei Nacht.
  • In der Profiklasse mit digitalen Spiegelreflexkameras ab 1.500 Euro k√∂nnen Sie besonders robuste, teilweise sogar spritzwassergesch√ľtzte und stabile Kameras erstehen. Diese Kameras haben eine sehr schnelle Serienbildfunktion, unz√§hlige, individuelle M√∂glichkeiten zur Einstellung, gr√∂√üere Monitore und viele Zubeh√∂rteile. Die Bildsensoren bei den Profimodellen sind mit √ľber 10 Megapixeln besonders gro√ü.
  • Auch g√ľnstige neue Auslaufmodelle der digitalen Spiegelreflexkameras sind immer eine Option. Kostet das neue Modell von Nikon D 80 rund 800 Euro, so bel√§uft sich das nicht minder gute Vorg√§ngermodell D 70s (vor wenigen Jahren auf den Markt gekommen) nur rund 480 Euro.

Top 5 der Spiegelreflexkamera Hersteller

  • Canon¬†
  • Nikon¬†
  • Sony¬†
  • Pentax¬†
  • ¬†Hasselblad
Canon ist eine der f√ľhrenden Marken bei der Herstellung von Spiegelreflexkameras. Canon, das japanische Unternehmen mit Sitz in Tokio, wurde 1937 mit der Bezeichnung Seikik?gaku kenky?sho von Uchida Saburo, Yoshida Goro und dem Arzt Takeshi Mitarai gegr√ľndet.¬†Canon EOS deckt alle Bereiche vom Einsteigermodell bis zur Profi-Kamera ab. F√ľr Einsteiger und die ersten Schritte in die DSLR-Fotografie optimal ist die Canon EOS 1200D Kit 18 – 55 mm oder die Canon EOS 700D Kit 18 – 55 mm. Einfachste Bedienung mit jeder Menge Flexibilit√§t wird hier dem Fotografie-Einsteiger geboten. F√ľr fortgeschrittene Fotobegeisterte bieten sich die EOS M 3 mit Hybrid CMOS AF III, die EOS 70 D mit Dual Pixel CMOS AF oder die EOS 6 D mit 11-Punkt-AF empfindlich bis -3 LW besser an. Sie bieten neue Techniken und gestalten das fotografieren kreativer sowie spannender. Zudem bieten diese Kameras neue Leistungsmerkmale f√ľr neue fotografische Dimensionen und unz√§hlige M√∂glichkeiten zur Steuerung. Die EOS f√ľr Profifotografen, welche in jeder Situation mit Zuverl√§ssigkeit, Leistung und einer brillanten Bildqualit√§t dienlich sein m√ľssen, sind die kompakte EOS 5 D Mark III, die EOS 5 DS mit revolution√§rer Bildaufl√∂sung und die EOS 5 DSR mit einer ultimativen DSLR-Bildqualit√§t.
Nikon ist ein japanisches Unternehmen seit 1917 mit Sitz in Tokio. Das Unternehmen Nikon Corporation stellt Fotoapparate, Objektive und anderen optische Präzisionsgeräte wie Ferngläser, Mikroskopen und Steppern her.
Nikon D deckt ebenfalls alle Bereiche vom Einsteiger bis zum Profi ab. Mit der D-Serie erleben Sie ultimative Bildqualit√§t sowie kreative Gestaltungsm√∂glichkeiten. Neueste Modelle sind die Nikon D 3300 Kit 18 – 105 mm und die Nikon D 750 Kit 24 – 120 mm. Weitere Modelle aus der D-Serie sind ideal f√ľr Hobby- und Profifotografen.
Sony ist als Sony Corporation nach Hitachi sowie Panasonic der drittgrößte japanische Elektronikkonzern mit Sitz in Minato, Tokio. Das eigentliche Kerngeschäft von Sony ist die Unterhaltungselektronik. Besonderheiten von Sony sind mit den Serien Sony Alpha und Sony SLT Innovation und beste Bildsensoren. Das neueste Modell ist die Sony Alpha 77 M 2 Kit 16 Р50 mm.
Pentax ist der Markenname f√ľr Fotokameras, Objektive und diverse andere optische Produkte. Unter dem Namen Pentax verbirgt sich das japanische Unternehmen Pentax K. K., welches bis zum Jahre 2008 existierte. 2008 wurde die Pentax Corporation vom japanischen Konzern Hoya √ľbernommen, seither existiert sie nicht mehr als eigenst√§ndiges Unternehmen. 2011 wurde die Fotosparte an den Elektronik- und B√ľrotechnikkonzern Ricoh verkauft. Der Name Pentax geh√∂rte urspr√ľnglich dem ostdeutschen VEB Zeiss Ikon. Pentax K ist eine Produktserie, die vorrangig hochwertige Ger√§te f√ľr den Profibereich bereith√§lt. Aktuelle Top-Produkte sind die Pentax K-S1 Kit 18 – 55 mm und die Pentax K-50 Kit 18 – 55 mm.
Hasselblad ist ein schwedischer Hersteller von Scannern und Mittelformatkameras. Mit Sitz in G√∂teborg wurde das Unternehmen 1941 von Victor Hasselblad gegr√ľndet. Das Traditions- und Familienunternehmen Hasselblad stellt ausschlie√ülich hochwertige Ger√§te im Profibereich her. Top-Neuheiten sind hier die Hasselblad HV Kit 24 – 70 mm und die Hasselblad H5D-40 (Body).

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meine Spiegelreflexkamera am Besten?

Wenn Sie eine Spiegelreflexkamera f√ľr Ihre individuelle Nutzung erw√§hlt haben, dann bleibt f√ľr Sie nur die Frage, wo Sie diese kaufen sollen. Selbstverst√§ndlich k√∂nnen Sie alle Fachgesch√§fte, welche die von Ihnen gew√§hlte Kamera im Sortiment haben, “abklappern” und das Angebot dieser Fachgesch√§fte vergleichen.

Selbst in einem bestimmten Discounter k√∂nnte genau die von Ihnen gew√§hlte Spiegelreflexkamera gerade im Angebot sein. Jedoch d√ľrften Sie gerade in den Discountern oder in den gro√üen Elektrom√§rkten keine individuelle Beratung zur Kamera erhalten. Auch ist dieser Vorgang sehr m√ľ√üig und kostet viel Zeit. Wenn Sie Pech haben, sind Sie nicht zur rechten Zeit am rechten Ort und verpassen so das vermeintliche “Schn√§ppchen“. Sollten Sie sich vollkommen im Unklaren sein, welche Kamera f√ľr Ihre individuellen Bed√ľrfnisse und W√ľnsche die absolut Richtige ist, dann sollten Sie in jedem Fall einen Fachmarkt mit passender Beratung w√§hlen. Dies alles jedoch nur, wenn Sie auf Angebote nicht angewiesen sind und viel Zeit er√ľbrigen k√∂nnen.

Viele einfacher, schneller und zumeist g√ľnstiger geht die Auswahl der Spiegelreflexkamera online. Hier haben Sie unz√§hlige Anbieter wie Amazon, Idealo und Co. bei denen Sie direkt und mit nur wenigen Klicks die Preise vergleichen k√∂nnen.

Auch k√∂nnen Sie hier direkt Kundenrezensionen einsehen und mit detaillierten Beschreibungen die einzelnenonline einkaufen Kameras gegeneinander abw√§gen. Sollten Sie vollkommen unschl√ľssig oder f√ľr Sie eine Spiegelreflexkamera absolutes Neuland sein und besitzen Sie z. B. keine Empfehlung von Freunden oder Verwandten, dann sind Produktberichte, welche ebenfalls online eingesehen werden k√∂nnen, der richtige Weg. Hier k√∂nnen Sie auch genaue Beschreibungen der verschiedenen Spiegelreflexkameras einsehen und die Vor- und Nachteile abw√§gen.

Da Sie bestimmt nicht auf dem Anf√§nger-Level stehen bleiben und mit der Zeit das eine oder andere Zubeh√∂rteil erwerben m√∂chten, sollten Sie sich vor dem Kauf einer Spiegelreflexkamera √ľber zus√§tzliche M√∂glichkeiten informieren.

Dies können Sie ebenfalls online tun, denn beim Angebot der Kameras finden Sie immer direkt die möglichen Zubehörteile wie Blitzgeräte, verschiedene Wechselobjektive und dergleichen mehr. Egal ob es sich um ein Angebot bei den großen Anbietern wie Amazon und Co. oder bei den Kamera-Herstellern direkt handelt, die Möglichkeiten zur Ergänzung sind immer transparent einzusehen.

Besonders interessant ist ein Onlinevergleich, wenn Sie nicht √ľber ein unbegrenztes Budget verf√ľgen. Mit nur wenigen Klicks erfahren Sie z. B. auf den Seiten der Produktberichte zu welchem Preis, welche Kamera wo angeboten wird. Somit k√∂nnen Sie im Internet schneller, einfacher und eher “Schn√§ppchen” finden, als wenn Sie die Gesch√§fte einzeln aufsuchen. Auch werden online spezielle Zusatzleistungen, Garantiezeiten, etc. transparent dargestellt. Genaue Informationen geben die einzelnen Hersteller auf ihren Produktseiten im Internet.

Wenn Sie als Einsteiger lieber zuerst mit einer gebrauchten Spiegelreflexkamera beginnen m√∂chten, auch hier ist das Onlineangebot auf dem Gebrauchtmarkt auf verschiedenen Seiten ersichtlich. Ein gro√ües Angebot an gebrauchten Spiegelreflexkameras und deren Zubeh√∂rteile befindet sich bei Ebay oder in den speziellen Foren. In diesen Foren k√∂nnen Sie auch immer online Antworten auf Ihre Fragen, die mit Sicherheit kommen werden, erhalten. Hier sind oftmals professionelle Fotografen an Bord, die mit n√ľtzlichen Tipps Ihre Fotografie und den Umgang mit der Spiegelreflexkamera verbessern k√∂nnen.

Als Gegenargument k√∂nnten Sie anbringen, dass Sie eine Spiegelreflexkamera vor dem Kauf gerne in H√§nden fachhandelhalten w√ľrden und deshalb lieber einen Kauf im Fachmarkt vorziehen. Dagegen k√∂nnte man halten, dass Sie sich die erw√§hlte Kamera ja jederzeit im Fachgesch√§ft ansehen k√∂nnen, nur Kaufen sollten Sie online, denn nur so k√∂nnen Sie garantiert Sonderangebote nutzen, Antworten auf Fragen und Tipps von Usern dieser Kamera bekommen und auf den Seiten der unabh√§ngigen Produktberichte die Vergleichssieger vergleichen.

Auch k√∂nnen Sie sich online zu jeder Zeit √ľber Neuerungen auf dem Markt der Fotografie erkundigen.

  • Welche neuen Modelle wurden auf der Fotomesse vorgestellt und was k√∂nnen diese?
  • Gibt es grundlegende Neuerungen auf dem Fotografiemarkt und wenn ja, welche?

Alles Informationen, die Sie im Fachgeschäft nicht erhalten.

Ein weiterer Punkt, der gegen einen Kauf im Fachgesch√§ft spricht, ist die Tatsache, dass Sie hier nur ein begrenztes Angebot haben. Dies wird besonders bei den Zubeh√∂rteilen auff√§llig. Online haben Sie hingegen wirklich alles Notwendige, was Sie f√ľr sch√∂ne Bilder ben√∂tigen, zur Verf√ľgung. Die richtige Spiegelreflexkamera mit dem dazu passenden Equipment, welche individuell f√ľr Ihre Bed√ľrfnisse, Eins√§tze und W√ľnsche optimiert ist und eine wirklich umfassende Gebrauchsinformation. Zus√§tzlich erhalten Sie online Tipps f√ľr den Umgang und Vorschl√§ge zur Erweiterung der Spiegelreflexkamera. Unabh√§ngige Tester haben die Kameras getestet und neutral bewertet, ein Verk√§ufer will in vielen F√§llen nur die teuerste Kamera verkaufen. Wobei teuer nicht immer mit besonders gut gleichzusetzen ist.

Auf was muss ich bei der Benutzung einer Spiegelreflexkamera achten?

Wer sich als absoluter Neuling eine Spiegelreflexkamera zulegen möchte, der sollte sich mit der Bedienung vertraut machen. Selbst wenn die Kamera narrensicher automatisiert ist, schadet es nichts, wenn gewissen Einstellungen einmal von Hand verstellt und somit ausprobiert werden.

Sind Sie sich nicht sicher, ob √ľberhaupt eine Spiegelreflexkamera infrage kommt, sollten Sie mit einer gebrauchten Kamera beginnen.

Grob k√∂nnte man sagen, dass eine gute Kamera f√ľr den Hausgebrauch eine Kompaktkamera und die SLR eher etwas f√ľr begeisterte Fotografen oder Profis ist.

Eine Kompaktkamera ist handlich, klein wie auch leicht, manchmal sogar wasserdicht und hat unter Umständen auch viel Zoom. Ihr Preis schwankt zwischen 100 und 1.000 Euro.

Eine Spiegelreflexkamera hingegen ist klobig, gro√ü sowie zumeist schwer, macht daf√ľr jedoch bessere Bilder, die zudem variabel und komplexer sind. Ohne Objektiv kostet die Basis zwischen 300 und 5.000 Euro und Wechselobjektive zwischen 150 und 20.000 Euro.

F√ľr eine wirklich gute Ausnutzung der SRL muss man diese kennenlernen und man ben√∂tigt mehr Zubeh√∂r. Wer nur einfach auf das Motiv halten m√∂chte, um dann abzudr√ľcken, der ist mit einer Kompaktkamera besser beraten.

Bei der Bildqualität bietet eine Spiegelreflexkamera klare Vorteile. Bedingt durch das Gehirn der Kamera, die Sensorgröße, erreicht man erstklassige Ergebnisse beim Fotografieren.

Zudem hat man wesentlich mehr manuelle Einstellungsm√∂glichkeiten in Bezug auf Blende/ISO/Zeit und kann die Optik dem Motiv anpassen. Zu √ľberlegen ist immer der Anspruch an die Qualit√§t der Bilder. Wer sich unbedingt an eine SRL wagen m√∂chte, der sollte sich entweder online oder im Fachmarkt eine Beratung zum Handling von genau dieser Kamera einholen. Auch die Bedienungsanleitung ist hier hilfreich. Ansonsten kann man einfach munter darauflos fotografieren und ausprobieren.

Spezielle Einsteigermodelle, welche von allen namhaften Herstellern angeboten werden und √ľber Automatik-Sony-Einstiegsbridge-DSC-H300Funktionen verf√ľgen, sind die beste Wahl, wenn es eine neue Kamera sein soll. Diese Einsteigermodelle sind f√ľr den kleinen Geldbeutel und oftmals als Kit, also mit Objektiven, versehen.

Sp√§ter, nach einiger Routine, k√∂nnen dann die automatischen Einstellungen ausgeschaltet und die Kamera von Hand eingestellt werden. Hier ist probieren angeraten, denn es kommt ja auch immer darauf an, ob sich das Bildmotiv bewegt oder feststehend ist und wie die Lichtverh√§ltnisse sind. Unabh√§ngige Testreihen geben Ihnen Aufschluss √ľber die besten Einsteigermodelle. In jedem Fall sollten diese Modelle praktisch wie auch einfach gestaltet sein und den Geldbeutel nicht so arg strapazieren. Mit differenzierten Wechselobjektiven, welche das eigentliche Herzst√ľck der Spiegelreflexkameras sind, k√∂nnen Sie nach den grundlegenden Kenntnissen zur Kamera beginnen.

FAQ zum Thema Spiegelreflexkamera

Welches Produkt gilt allgemein als Spiegelreflexkamera Testsieger?

Die Canon EOS 6D SLR-Digitalkamera gilt laut mannigfaltiger Tests im Internet als allgemeiner Testsieger. Das Modell fertig 4,5 Bilder / Sekunde und bietet ein 3″ Display. Auch ein Autofokus sowie Full-HD-Videos geh√∂ren zum Equipment dazu.


Welche ist die beste Spiegelreflexkamera?

In Bezug auf unterschiedliche Testberichte im Internet ist die Canon EOS 6D SLR-Digitalkamera die beste Spiegelreflexkamera. Die Kamera verf√ľgt √ľber 20,2 Megapixel und wiegt leichte 680 g. Zu den weiteren Vorteilen z√§hlen ein GPS-Empf√§nger und ein Clear View TFT-Display.

Spiegelreflexkamera Bewertung – was sind die wesentlichen Punkte?

Die Spiegelreflexkamera ist ein Fotoapparat, bei dem zwischen Bildebene und Objektiv ein klappbarer Spiegel integriert ist. Die Canon EOS 6D SLR-Digitalkamera ist gem√§√ü externer Testberichte Testsieger. Das 3 Zoll Display, der GPS-Empf√§nger, die Reihenaufnahme und das Vollformat mit 20 Megapixel stellen nur einige von zahlreichen Vorz√ľgen dar.

Alternativen zur Spiegelreflexkamera

Auf dem Kameramarkt im Vormarsch sind die spiegellosen Systemkameras, welche mit Wechselobjektiven und guter Bildqualität den klassischen Spiegelreflexkameras bald den Rang ablaufen.

Das ge√ľbte Fotoauge sieht √ľberall in der Umgebung, beim t√§glichen Einkauf z. B. geeignete Fotomotive. Leider hat der Fotograf genau dann n√§mlich seine eher klobige, schwere Spiegelreflexkamera nicht dabei. Die kleine Digitalkamera, welche nahezu in jede Hosentasche passt, w√§re hier das Optimale, befriedigt jedoch die Bed√ľrfnisse der Hobbyfotografen nur selten. So entstand der Traum vieler Fotografen, die eine gute Bildqualit√§t mit einer kompakten Bauweise und einfacher Bedienung w√ľnschen. Leicht soll sie sein und doch hervorragende Bilder machen. Eine gute Kamera f√ľr jeden Tag und jeden Anlass eben, welche der klassischen Spiegelreflexkamera in der Qualit√§t sehr nahe kommt.

Die in 2008 vorgestellte Lumix DMC-G1 von Panasonic, die den W√ľnschen der meisten Fotografen sehr nahe kam, galt damals als Sensation. Das Aussehen hatte sie von der klassischen Spiegelreflexkamera, der Objektivwechsel ging ebenso wie bei einer klassischen Spiegelreflexkamera und auch die Einstellm√∂glichkeiten der G 1 waren identisch. Lediglich der Spiegel fehlte hier. Dadurch wurde auch der Licht leitende Glask√∂rper √ľberfl√ľssig, welcher das Licht in den Sucher leitet. Aufgrund dessen wurde die gesamte Kamera kompakter, kleiner und leichter und zudem entfiel das Klack-Ger√§usch des Spiegelschlags. Das war es, was Hobbyfotografen sich immer gew√ľnscht hatten, eine “Immer-dabei-Kamera” mit Einstellm√∂glichkeiten und Wechselobjektiven, die genau so gute Bilder machte, wie eine SRL-Kamera.

In Kooperation von Panasonic und Olympus entwickelt, basierte diese Systemkamera auf dem Four-Thirds-Format des Herstellers Olympus. Daraus wurde die MFT = Micro-Four-Thirds-Standard entwickelt, welche das kleinere und kompaktere Gehäuse erst möglich machte.

Nach der Panasonic Lumix DMC-G1 kam die PEN E-P1 von Olympus als zweite Systemkamera im Jahre 2009 heraus. Es folgten Hersteller wie Sony, Samsung, und Nikon. Bis heute haben nahezu alle Hersteller (Ausnahmen sind Praktica, Casio und Rollei) zumindest ein Modell einer Systemkamera im Angebot. Fortan stagnierte der Verkauf der Kompaktkameras und das Geschäft mit den Systemkameras boomte.

Studien zur Folge haben die Systemkameras international ein Wachstum von 50 % zu verzeichnen, wohingegen die Kompaktkameras, aufgrund der fortschrittlichen Smartphones mit guter Kamerafunktion, beim Umsatz eher zur√ľckgehen. Obwohl die Kompaktkameras viel g√ľnstiger sind, k√∂nnen sie nur unwesentlich mehr, als ein gutes Smartphone, weshalb sie kaum zus√§tzlich gekauft werden. Aus diesem Grund hei√üt die einzige Alternative zu einer Spiegelreflexkamera – Systemkamera. Nicht zuletzt auch deshalb, weil die innovativen Technologien in diesem Bereich st√§ndig fortschreiten.

N√ľtzliches Zubeh√∂r

Das praktische Zubeh√∂r f√ľr Spiegelreflexkameras kann sehr spartanisch oder sehr umfassend ausfallen. Verschiedene Wechselobjektive geh√∂ren auch zu den Zubeh√∂rteilen. Hierbei kommt immer darauf an wo und f√ľr was die Kamera genutzt wird.
Nahezu jeder Hersteller von Spiegelreflexkameras stellt ebenso s√§mtliche Zubeh√∂rteile zur Kamera her. Dann gibt es auch noch Fremdfirmen, welche neben Canon, Nikon, Olympus, Panasonic, Pentax, Samsung und Sony vom Objektiv √ľber das Blitzger√§t und dem Stativ bis hin zum Reinigungsmittel und der passenden Tasche alles produzieren. Die Produktionen der namhaften Hersteller beziehen sich zumeist auf Zubeh√∂rteile, welche exakt nur auf die Kamera-Modellreihen dieses Herstellers zugeschnitten sind, wobei die Fremdfirmen eher Produkte (teilweise mit Adapter) herstellen, welche mit mehreren Kamera-Modellreihen und -marken kompatibel sind. Es gibt auf dem Zubeh√∂rmarkt N√ľtzliches und Unn√∂tiges. Was jeder halbwegs gute Fotograf zus√§tzlich zur Kamera besitzen sollte, sind:

  1. Stative
  2. Staubentfernung
  3. Bildkontrolle und -sicherung
  4. Blitzgeräte
  5. Rucksäcke und Taschen
  6. Kameraschutz

1. Stative

Sie gibt es in den unterschiedlichsten Ausf√ľhrungen. Sie sorgen beim Fotografieren f√ľr einen sicheren Halt der Kamera und ein wackelfreies Bild. Ist das Stativ gut, dann besitzt es einen leichtg√§ngigen Stativkopf mit Schnappvorrichtung, ist robust und tr√§gt spielend das Gewicht der Spiegelreflexkamera. Eine Schnappvorrichtung ist deshalb angebracht, weil mit ihr die SRL-Kamera in sekundenschnelle und sicher am Stativ befestigt oder gel√∂st werden kann. Ein pr√§zise gew√§hltes Motiv kann ohne Stativ verwackeln, wenn eine hohe Brennweite gew√§hlt wurde. Hierf√ľr muss ein standfestes Stativ gew√§hlt werden, was jedoch nicht unbedingt schwer sein muss. Besonders f√ľr Outdooraktivit√§ten haben sich Stative aus Carbon bew√§hrt. In jedem Fall sollte das Stativ zusammen mit der Kamera ausprobiert werden.

2. Staubentfernung

Gerade digitale Spiegelreflexkameras sind empfindlich gegen Staub und Schmutz. Wird das Objektiv gewechselt, kann sehr schnell Staub in die Kamera gelangen. Dieser Staub setzt sich gerne auf dem Aufnahmesensor ab und ist dann als K√∂rnchen auf dem Bild sichtbar. Einige Hersteller bieten darum Kameras mit automatischer Staubentfernung an, die jedoch nicht alle Verunreinigungen entfernen k√∂nnen. Aus diesem Grund gibt es von einigen Herstellern Reinigungssysteme, welche als Set f√ľr die Aufnahmesensoren gedacht sind.

Wird der Kamerasensor von Ihnen per Hand gereinigt, sollte der Ort der Reinigung m√∂glichst staubfrei und sauber sein. Wird der Sensor mit dem Reinigungselement ber√ľhrt, sollte nicht gescheuert oder gerieben werden. Ein Kratzer auf der empfindlichen Sensoroberfl√§che bedeutet zugleich der Austausch des Sensors, was richtig ins Geld geht. Auf Nummer sicher gehen Sie mit einer professionellen Reinigung in einer der Servicewerkst√§tten des Kameraherstellers.

3. Bildkontrolle und -sicherung

Wer viel fotografiert, der wei√ü, das selbst die gr√∂√üte Speicherkarte schnell vollgeknipst ist. Dies geht umso schneller, wenn verlustfrei im RAW-Format gespeichert wird. Eine 1-GB-Speicherkarte kann z. B. 266 Bilder im JPEG-Format aber nur 110 Bilder im RAW-Format aufnehmen. Eine 40-Gigabyte-Festplatte als Archivger√§t kann viel mehr Bilder aufnehmen. Bei ca. 8,7 Megabyte pro Bild w√§ren das hier 4.400 Bilder im RAW-Format oder √ľber 10.000 Bilder im JPEG-Format bei ca. 2,2 Megabyte pro Bild. Zudem k√∂nnen Sie mit einem Archivger√§t die Bilder l√∂schen, verwalten und besser √ľberpr√ľfen, denn der Bildschirm zur Kontrolle ist gr√∂√üer.

4. Blitzgeräte

Im Allgemeinen sind die eingebauten Blitzlampen einer Spiegelreflexkamera zumeist heller als die einer Kompaktkamera. Bei vielen Aufnahmesituationen jedoch reicht diese Blitzlampe nicht aus, um Motive richtig auszuleuchten. Aufsteckbare Zusatzblitze bieten hier mehr Licht. Diese zus√§tzlichen Blitzger√§te werden von den Kamera-Herstellern und auch von Fremdanbietern angeboten. Der Unterschied zwischen den Originalblitzger√§ten der Hersteller und denen der Fremdanbieter besteht in der Lichtausbeute. Auch gibt es hier Unterschiede in der Blitzgeschwindigkeit, wann die Blitze wieder einsatzbereit sind. Sind die Modelle von den Kamera-Herstellern dazu noch etwas kostenintensiver, verf√ľgen sie √ľber Zusatzfunktionen. Hierbei ist z. B. die Lichtstreuung mit einer motorgesteuerten Anpassung an die eingestellte Brennweite gekoppelt.

Fremdanbieter bieten jedoch auch ein breites Spektrum Universalblitze an, welche mit Adaptern an die verschiedenen Modelle angebracht werden können. Auch gibt es von den Fremdanbietern Blitze, welche optimal auf die Kameraelektronik und den jeweiligen Anschluss der gängigsten Kameras abgestimmt sind. So greifen viele Fotografen zu diesen Blitzgeräten von Fremdanbietern, wenn sie nicht so viel Geld ausgeben möchten.

5. Rucksäcke und Taschen

Alle namhaften Spiegelreflexkamera-Hersteller haben ein gro√ües Sortiment an Taschen und Rucks√§cken. In diesen k√∂nnen die Basis-Kamera nebst Objektiven sowie andere Zubeh√∂rteile bruch- und sto√üfest untergebracht werden. Innen angebrachte Halterungen mit Klettverschl√ľssen und eine individuelle Raumgestaltung bieten die bestm√∂gliche Raumausnutzung der unterschiedlich gro√üen Taschen und Rucks√§cke. So hat der Fotograf alles N√∂tige sicher und gut untergebracht. Beim Kauf der Kamera sollte eine Unterbringungsm√∂glichkeit gew√§hlt werden, die gro√ü genug ist, denn das Equipment wird mit der Zeit sicherlich wachsen. Ideal ist eine Tasche oder ein Rucksack mit Einhandbedienung, aus der die ben√∂tigten Zubeh√∂rteile schnell entnommen werden k√∂nnen. Tragegurte und Schnellverschl√ľsse runden das Gesamtbild der Rucks√§cke und Taschen ab. Mit ihnen kann der Rucksack z. B. vom R√ľcken nach vorne geschoben werden, ohne ihn abzunehmen. Neben den optimierten Taschen und Rucks√§cken der Kamera-Hersteller bieten auch Fremdanbieter diese an. Hier lassen sich einige Euros einsparen.

6. Kameraschutz

Da gerade die g√ľnstigeren Spiegelreflexkamera-Modelle aus Kunststoff bestehen, reagieren sie empfindlich auf Spritzwasser und St√ľrze. Kamera-Hersteller bieten hier passende Schutzh√ľllen an. Die Kamera bekommt ein “Rundum-M√§ntelchen” aus Kunststoff und kann mit dieser Schutzh√ľlle ganz normal bedient werden. Das Display kann aber auch mit einer Displayfolie vor Kratzern und anderen Besch√§digungen gesch√ľtzt werden. Bei Unterwasserkameras sind die Geh√§use sowieso aus Kunststoff und somit bieten sie einen optimalen Schutz vor dem Eindringen des Wassers. Dieses Geh√§use gibt es auch mit Schutz f√ľr einen aufgesteckten Blitz. Unterwassergeh√§use aus CNC-gefr√§sten Aluminium Monobl√∂cken sind eher etwas f√ľr Profis. Diese sind auch gegen Seewasser best√§ndig und bieten die M√∂glichkeit sogar unter Wasser die Speicherkarte zu wechseln. Ideal also f√ľr Taucher, die lange auf Motivjagd gehen m√∂chten.

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