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DSLR Kameras im Test auf ExpertenTesten
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DSLR Kamera Test - so schießen Sie Fotos wie ein Profi - Vergleich der besten DSLR Kameras 2019

Moderne DSLRs haben den Vorteil, dass nach dem Ausl√∂sen die Bilddaten sofort verf√ľgbar sind und √ľber das r√ľckw√§rtige Display sofort betrachtet werden k√∂nnen. Fehlerhaft belichtete oder unscharfe Fotos k√∂nnen sofort wieder gel√∂scht werden. Viele Spiegelreflexkameras verf√ľgen √ľber eine gro√üe Anzahl an Programmhilfen, mit denen Sie nahezu fehlerfrei auch die schwierigsten Fotosituationen meistern k√∂nnen. Hier finden Sie alle offiziellen Tests zum Thema DSLR Kamera, die es im Internet zu finden gibt.

DSLR Kamera Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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Was ist eine DSLR Kamera?

Hinter der Bezeichnung DSLR wird die digitale Spiegelreflexkamera verstanden. Das Herzst√ľck einer solchen Kamera stellt der Bildsensor dar, wobei es sich um CCD- bzw. CMOS-Varianten handelt. Diese Kameras bestehen aus folgenden Bauteilen:

  • dem Kamerageh√§use, auch Body genannt,
  • einem optischen Sucher auf der R√ľckseite,
  • einem festen oder klappbarem Display auf der R√ľckseite,
  • einem Ausl√∂ser,
  • einem Einstellring f√ľr die Zeit- und Belichtungssteuerung,
  • einem integrierten Blitz,
  • ein Bajonettverschluss zum Anbringen eines Objektivs,
  • herstellerbedingte Einstellkn√∂pfe sowie
  • einem Objektiv mit weiteren Einstellm√∂glichkeiten.

DSLR Kamera Test: VorteilModerne DSLRs haben den Vorteil, dass nach dem Ausl√∂sen die Bilddaten sofort verf√ľgbar sind und √ľber das r√ľckw√§rtige Display sofort betrachtet werden k√∂nnen. Fehlerhaft belichtete oder unscharfe Fotos k√∂nnen sofort wieder gel√∂scht werden. Viele Spiegelreflexkameras verf√ľgen √ľber eine gro√üe Anzahl an Programmhilfen, mit denen Sie nahezu fehlerfrei auch die schwierigsten Fotosituationen meistern k√∂nnen.

Sie k√∂nnen entweder √ľber den optischen Sucher das zu fotografierende Motiv betrachten als auch √ľber den r√ľckw√§rtigen Bildschirm. Wenn Sie h√§ufiger in Bodenn√§he fotografieren m√∂chten, empfiehlt sich ein klappbares Display.

Der gr√∂√üte Vorteil von Spiegelreflexkameras ist jedoch die M√∂glichkeit, auf eine Vielzahl an unterschiedlichen Objektiven zugreifen zu k√∂nnen. Hier finden Sie s√§mtliche Ausf√ľhrungen von Weitwinkel- bis Tele-Objektiven. Dank integriertem Bajonettverschluss lassen sich diese Objektive mit nur einem Handgriff am Kamerabody fixieren. Dabei werden auch die elektronischen Programmfunktionen der Kamera √ľber Kontakte auf das Objektiv √ľbertragen.

DSLR Kamera Test: VorteilBeachten Sie bitte, dass jede DSLR herstellerspezifische Eigenschaften aufweist, die in aller Regel untereinander nicht kompatibel sind. So können beispielsweise nur Canon-Objektive auf Canon-DSLRs den vollen Leistungsumfang anbieten und Nikon-Objektive entsprechend nur auf Nikon-Kameras.

Nach wie vor werden digitale Spiegelreflexkameras mit dem traditionellen Kleinbildformat verglichen. Kleinbildkameras und auch analoge Spiegelreflexkameras verwenden einen Rollfilm mit einem Bildformat von 24 x 36 mm. Dieses Format können lediglich digitale Spiegelreflexkameras mit Vollformatsensor wiedergeben, die jedoch nur im hochpreisigen Sektor anzutreffen sind.

Die meisten Konsumer-DSLRs verwenden kleinere Bildsensoren, auch APS-C-Sensoren genannt, sodass durch eine interne Umrechnung eine vergleichbare Bildgr√∂√üe erreicht werden kann. In diesem Fall ist zum Beispiel von dem Crop-Faktor die Rede. Beispielsweise m√ľssen die Sensoraufl√∂sungen der DSLRs von Nikon und Sony mit dem Faktor 1,5 multipliziert werden, um eine Aufl√∂sung von 24 x 36 mm zu erreichen. Canon-Sensoren m√ľssen mit 1,6 und Olympus- bzw. Panasonic-Sensoren mit dem Faktor 2 multipliziert werden.

Moderne Spiegelreflexkameras bestehen aus einem ergonomisch geformten Body mit ausgepr√§gtem Handgriff. Diese Kameras werden mithilfe von Lithium-Ionen-Akkus mit Energie versorgt. Auf der Unterseite ist noch ein Stativgewinde integriert, sodass Sie verwacklungsfreie Langzeitaufnahmen mit einem Stativ erstellen k√∂nnen. Obwohl auf der Oberseite ein ausklappbarer Blitz enthalten ist, befindet sich dar√ľber am Body noch ein separater Blitzschuh. Auf diesen k√∂nnen Sie ein leistungsstarkes Blitzlichtger√§t aufstecken.

Wie funktioniert eine DSLR Kamera?

DSLR Kamera Test:Wie funktioniert eine DSLR Kamera?Stellen Sie sicher, dass der Akku Ihrer DSLR aufgeladen ist und sich eine ausreichend große Speicherkarte im Speicherkarten-Slot befindet. Die digitalen Fotos werden später auf einer solchen Speicherkarte abgelegt. Sie können mit der rechten Hand bequem eine solche Kamera halten und mit dem Zeigefinger den Auslöser erreichen. Mit der linken Hand wird in aller Regel der Zoomring des Objektivs betätigt. Sobald die Anzeige eine ausreichende Motivschärfe signalisiert, können Sie den Auslöser betätigen.

Technisch gesehen erfolgt die Belichtung direkt durch das Objektiv. Zun√§chst gelangt das Licht durch das Objektiv auf den im Body verbauten Spiegel. Dieser leitet das Bild zum obenliegenden Sucher, sodass Sie in aller Ruhe Ihren gew√ľnschten Bildausschnitt ausw√§hlen k√∂nnen. Sobald Sie den Ausl√∂ser bet√§tigen, klappt der Spiegel nach oben und das Licht f√§llt auf den Fotosensor. Sodann k√∂nnen die Bilddaten dort verarbeitet und auf einer Speicherkarte abgelegt werden.

Beim Live-View-Modus ist der Spiegel die ganze Zeit hochgeklappt. In diesem Fall wird der Sensor zwar belichtet, jedoch die Aufnahme noch nicht gespeichert. Dieser Modus dient nur dazu, dass Sie auf dem r√ľckw√§rtigen Display eine Livebild-Vorschau erhalten und bei der Bildgestaltung unterst√ľtzt werden. Erst wenn Sie den Ausl√∂ser dr√ľcken, wird das Bild vom Sensor verarbeitet und auf der Speicherkarte abgelegt.

DSLR Kamera Test:Wie funktioniert eine DSLR Kamera?Der Live-View-Modus ist in aller Regel langsamer als die Fokussierung √ľber den Spiegel. Nach M√∂glichkeit sollten Sie beim Fotografieren mit einer DSLR den Sucher nutzen. Mittlerweile verf√ľgen die meisten Kamerahersteller √ľber ausreichend viele Programm-Automatiken, sodass auch unge√ľbten Fotografen perfekte Fotos gelingen.

Nachdem Sie das gew√ľnschte Foto gespeichert haben, k√∂nnen Sie dieses direkt √ľber eine USB-Schnittstelle auf Ihren Computer √ľbertragen. Dort haben Sie die M√∂glichkeit einer weiteren Bildbearbeitung oder k√∂nnen das Foto auf einem Fotodrucker ausdrucken.

Wie bei allen Fotoapparaten spielen bei der Bedienung die richtige Blende und Belichtungszeit eine wichtige Rolle. Viele DSLRs können diese Einstellungen automatisch vornehmen. Wenn Sie jedoch im manuellen Modus fotografieren, können Sie mit individuellen Einstellungen wesentlich detailreichere Aufnahmen erstellen.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Auch wenn hier kein DSLR Kamera Test selbst durchgef√ľhrt worden ist, k√∂nnen Sie hier zahlreiche n√ľtzliche Informationen finden, die Ihnen beim Kauf einer solchen Kamera behilflich sind. Digitale Spiegelreflexkameras decken den semiprofessionellen bis den professionellen Fotobereich ab. Diese Kameras gibt es auch f√ľr den kleinen Geldbeutel. Jedoch sind nach oben keine Grenzen gesetzt.

DSLR Kamera Test:Vorteile & AnwendungsbereicheEiner der gr√∂√üten Vorteile einer Spiegelreflexkamera ist die M√∂glichkeit, Wechselobjektive zu verwenden. Wenn Sie beispielsweise eine gro√üe Menschengruppe oder eine weite Landschaft fotografieren m√∂chten, dann sollten Sie zu einem Weitwinkelobjektiv greifen. Wenn Sie im Urlaub einen Steinbock in den Bergen bildschirmf√ľllend fotografieren m√∂chten, dann sollten Sie zu einem Tele-Objektiv greifen. Noch einfacher geht es mit einem modernen Zoom-Objektiv. Damit wird sowohl der Weitwinkel- als auch der Tele-Bereich abgedeckt.

Mit einer DSLR sind Sie besonders flexibel unterwegs und können sich auf einen gehobenen Funktionsumfang verlassen, der in aller Regel weitaus höher ist, als bei einer normalen Kompaktkamera. Ein Highlight ist der optische Sucher, mit dem Sie gestochen scharf das Motiv direkt durch das Objektiv in der Form sehen, wie es später aufgenommen wird. Viele moderne DSLRs sind zudem mit einem klapp- und schwenkbaren Display ausgestattet, welches Ihnen eine Live-View-Möglichkeit bietet.

Digitale Spiegelreflexkameras k√∂nnen vollautomatisch als auch manuell bedient werden. Profis lieben es, wenn Sie alle Einstellungen, wie zum Bespiele Belichtungszeit und Blende individuell einstellen k√∂nnen. Im Vergleich zu einer Kompaktkamera verf√ľgen DSLRs ebenso √ľber einen sehr schnellen Autofokus. Alles in allem haben digitale Spiegelreflexkameras in einem Test gegen√ľber den anderen Kameramodellen durchweg die Nase vorn. Eine kleine Konkurrenz haben diese Kameras mittlerweile von den spiegellosen Systemkameras erhalten, die jedoch auf kleinere Bildsensoren setzen.

Nicht unerwähnt bleiben soll, dass DSLRs zu den wenigen Kameramodellen gehören, die in der Oberklasse mit einem Vollformat-Sensor ausgestattet sind.

Vorteile einer DSLR Kamera:

  • sehr viele Wechselobjektive,
  • in der Oberklasse mit Vollformat-Sensor,
  • optischer Sucher,
  • klapp- und schwenkbares Display,
  • manuelle oder automatische Bedienung,
  • hoher Funktionsumfang,
  • schneller Autofokus,
  • Live-View-M√∂glichkeit.

Welche Arten von DSLR Kameras gibt es?

Bevor Sie sich f√ľr eine neue DSLR entscheiden, k√∂nnen Sie sich hier √ľber die unterschiedlichen Arten etwas n√§her informieren. Nat√ľrlich spielen f√ľr einen solchen Vergleich auch die eigenen Anforderungen und nat√ľrlich der Geldbeutel eine gro√üe Rolle. Viele renommierte Testinstitute haben in einem Test die verschiedenen Kamerasysteme n√§her untersucht. Auch diese Informationen k√∂nnen in diesen Vergleich mit einflie√üen.

Die Einsteiger-DSLR

DSLR Kamera Test:Welche Arten von DSLR Kameras gibt es?Digitale Spiegelreflexkameras m√ľssen den unterschiedlichsten Anspr√ľchen gen√ľgen. Viele steigen von einer Kompakt- oder Bridge-Kamera auf eine Einsteiger-DSLR um. Diese DSLRs sind optisch kaum noch von den h√∂herpreisigen Profi-Modellen zu unterscheiden. Jedoch werden Sie sofort den Unterschied merken, wenn Sie ein solches Einstiegsmodell in die Hand nehmen.

Einsteiger-DSLRs sind verh√§ltnism√§√üig leicht und das Geh√§use ist besonders plastiklastig ausgef√ľhrt. Die meisten Hersteller versuchen an dieser Stelle zu sparen, um Ihnen diese Kameras zu g√ľnstigen Preisen anbieten zu k√∂nnen. Diese Basismodelle verf√ľgen meist √ľber ein Standardobjektiv mit einer Brennweite von 18 bis 55 mm. Damit lassen sich normale Aufnahmen ohne gro√üartigen Telebereich erstellen.

Ausgestattet ist diese Einstiegsserie in aller Regel mit einem APS-C- bzw. DX-Sensor mit einer Gr√∂√üe von 22,3 x 14,9 mm. S√§mtliche bekannten Hersteller k√∂nnen Ihnen hier entsprechende Modelle anbieten, mit denen Sie die wichtigsten automatischen Programme und manuellen Einstellm√∂glichkeiten vorfinden. Selbst das professionelle RAW-Format wird unterst√ľtzt. Teilweise k√∂nnen diese Spiegelreflexkameras sogar in HD oder Full-HD filmen.

Diese Kameras verf√ľgen zudem √ľber einen aufklappbaren Blitz und k√∂nnen √ľber einen integrierten Blitzschuh Blitzlichtger√§te von Drittanbietern nutzen. Auch auf ein r√ľckseitiges Display m√ľssen Sie nicht verzichten. Der Funktionsumfang ist im Vergleich zu den h√∂herpreisigen Modellen jedoch enorm eingeschr√§nkt. Auch wenn viele dieser Ger√§te mittlerweile eine Aufl√∂sung von 18 Megapixeln aufweisen, kommen Sie an die hohe Randsch√§rfe der Profiger√§te bei weitem nicht heran.

Vorteilhaft ist wiederum die M√∂glichkeit, die vom Hersteller angebotenen Wechselobjektive nutzen zu k√∂nnen. Teilweise gibt es aber auch hier schon Unterschiede, das die Einsteiger-DSLRs h√§ufig einen Bajonett-Verschluss aus Kunststoff besitzen und somit nicht allzu haltbar sind. Insgesamt √ľberzeugen diese Ger√§te jedoch mit einem verh√§ltnism√§√üig g√ľnstigen Preis.

Vorteile:

  • h√§ufig vollst√§ndiges Set-Angebot, bestehend aus Kamera-Body und Standardobjektiv,
  • Wechselobjektive k√∂nnen genutzt werden,
  • vielfach wird RAW und Full-HD unterst√ľtzt,
  • g√§ngiger APS-C-Sensor mit verh√§ltnism√§√üig hoher Aufl√∂sung,
  • g√ľnstiger Preis.

Nachteile:

  • Geh√§use meist sehr plastiklastig,
  • kein hochwertiges Standardobjektiv im Set enthalten,
  • eingeschr√§nkter Funktionsumfang,
  • eher durchschnittlich gute Fotos.

Die Mittelklasse-DSLR

DSLR Kamera Test:Welche Arten von DSLR Kameras gibt es?In der Mittelklasse finden Sie gut ausgestattete DSLRs, die den Einstieg in die professionelle Fotografie bieten. Diese Kameras sind wesentlich hochwertiger verarbeitet. Obwohl auch diese Modelle √ľber eine DX- oder APS-C-Sensorverf√ľgen, ist bei den meisten Modellen eine v√∂llig andere Hardware und Software zur Bildverarbeitung verbaut. Diese Ger√§te sind wesentlich schneller und besitzen meist Sensoren mit einer sehr hohen Aufl√∂sung von mindestens 20 Megapixeln und mehr.

Wie auch die Einstiegsklasse k√∂nnen Sie bei diesen Spiegelreflexkameras auf eine Vielzahl an Objektiven zur√ľckgreifen. Hier finden Sie hochwertige Bajonett-Verschl√ľsse aus Vollmetall mit langer Lebensdauer. Die Kamerafunktionen werden auch auf die entsprechenden Objektive √ľbertragen. Neben vielen Automatik- und Kreativprogrammen k√∂nnen Sie nat√ľrlich alle Einstellungen manuell vornehmen.

Neben erstklassigen optischen Suchern sind diese Kameras in aller Regel mit klapp- und schwenkbaren Displays auf der R√ľckseite ausgestattet. Teilweise lassen sich diese sogar per Touchscreen bedienen. Neben einer besseren Ausstattung besitzen diese Ger√§te schon eine drahtlose Kommunikation. Sie k√∂nnen per Smartphone die Kamera steuern und √ľber Wlan die Fotos auf Smartphone oder Tablet √ľbertragen. Selbst eine Cloud-Anbindung wird mittlerweile in der semiprofessionellen Klasse angeboten.

Diese DSLRs sind zwar nicht ganz preisg√ľnstig, jedoch richten sich diese Modelle an ambitionierte Fotografen, die ggf. sp√§ter den Sprung zu den Vollformat-Modellen wagen m√∂chten. In Bezug auf die Bildqualit√§t und Schnelligkeit sind diese Kameras f√ľr den privaten Nutzer mehr als ausreichend. Im Angebot erhalten Sie sowohl die reinen Bodys, sodass Sie sich das passende Objektiv sp√§ter separat nachkaufen m√ľssen oder Komplett-Sets, die jedoch im Vergleich zur Einstiegs-Klasse mit wesentlich hochwertigeren Objektiven angeboten werden.

Vorteile:

  • Hochwertige Set-Angebote erh√§ltlich,
  • Bessere Bildqualit√§t,
  • Schnellere Bildverarbeitung,
  • APS-C-Sensor mit hoher Bildaufl√∂sung,
  • Gr√∂√üerer Funktionsumfang.

Nachteile:

  • H√∂herer Preis,
  • Teilweise gr√∂√üere Kamerageh√§use.

Die Profi-DSLR

DSLR Kamera Test:Welche Arten von DSLR Kameras gibt es?Wenn Sie bereit sind, etwas mehr Geld auszugeben oder gar die Fotografie zu Ihrem Beruf machen m√∂chten, dann sollten Sie sich die Vollformat-Spiegelreflexkamera etwas n√§her ansehen. Diese verf√ľgen √ľber einen Bildsensor, der einer Aufl√∂sung des traditionellen Kleinbildformates von 24 x 36 mm entspricht. Aus diesem Grund k√∂nnen wesentlich mehr Informationen f√ľr jedes Foto gespeichert werden.

Vorteilhaft ist, dass die die Bilder ein geringeres Rauschverhalten aufweisen. Ebenso lassen sich damit die Sch√§rfentiefenbereiche besser in den Griff bekommen. Auch in Bezug auf die Bildverarbeitung haben diese Kameras die Nase vorne. Sie sind mit der besten Kamerasoftware und auch ‚Äďhardware ausgestattet, sodass Sie sowohl bei Serienbildaufnahmen als auch bei schlechten Lichtverh√§ltnissen auf sehr gute Ergebnisse vertrauen k√∂nnen.

Nicht unerw√§hnt bleiben soll, dass durch die hohe Bildaufl√∂sung auch die Bilddateien wesentlich gr√∂√üer ausfallen. Aber nicht nur die Dateien sind gr√∂√üer, auch die Kamera-Bodys sind im Vergleich zur Mittelklasse nochmals gewaltig gewachsen. Sie tragen hier eine relativ gro√üe und nicht ganz so leichte Kamera mit sich herum. Aus diesem Grund werden die Vollformat-DSLRs h√§ufig f√ľr Studioaufnahmen eingesetzt und weniger als Reisekamera.

Sie k√∂nnen hier auf das gesamte Objektivprogramm des jeweiligen Herstellers und teilweise sogar von Drittanbietern zur√ľckgreifen. Teilweise sind diese Kameras mit mehreren Griffpositionen ausgestattet. Sie k√∂nnen √ľber einen winkelf√∂rmig verlaufenden Griffwulst die Kamera im Hoch- und Querformat sehr sicher halten.

Dagegen besitzen nur noch wenige Modelle √ľber einen aufklappbaren Blitz. Die Hersteller sind der Meinung, dass bei solchen hochwertigen Kameras ehedem ein professioneller Aufsteckblitz benutzt werden sollte.

In Bezug auf die Bedienung ergeben sich nur wenige √Ąnderungen zur Mittelklasse. Der Funktionsumfang ist zwar wesentlich h√∂her, jedoch bieten viele Vollformat-Kameras praktische Automatiken, die es auch Einsteigern erm√∂glichen, mit diesen Profi-Ger√§ten gut umzugehen. Der h√∂here Preis ist unter anderem auch darin begr√ľndet, dass diese Profi-DSLRs √ľber spritzwassergesch√ľtzte Magnesium-Geh√§use verf√ľgen, die auch in Extremsituationen eingesetzt werden k√∂nnen.

Vorteile:

  • echtes Vollformat,
  • geringeres Bildrauschen,
  • schnelle Bildverarbeitung,
  • beste Bildqualit√§t,
  • umfassender Funktionsumfang.

Nachteile:

  • gr√∂√üere Bilddateien,
  • meist gro√üe Kamerageh√§use,
  • h√§ufig kein integrierter Blitz,
  • relativ teuer.

So werden DSLR Kameras getestet

Viele renommierte Testinstituten und auch Foto-Communities haben in einem Test die unterschiedlichsten Kameramodelle auf Herz und Nieren √ľberpr√ľft. In einem solchen DSLR Kamera Test spielen einige Testkriterien eine wichtige Rolle. Obwohl hier selbst kein solcher Test durchgef√ľhrt worden ist, k√∂nnen Sie sich eingehend √ľber diese wichtigen Kriterien informieren, bevor Sie sich f√ľr das eine oder andere Kameramodell entscheiden.

Das Kameragewicht

DSLR Kamera Test:So werden DSLR Kameras getestetWenn Sie h√§ufiger im Urlaub oder Outdoorgel√§nde unterwegs sind, dann sollte eine Kameraausr√ľstung nicht allzu schwer sein. Dennoch m√ľssen Sie gerade bei einer DSLR einen Kompromiss schlie√üen. Mit solchen Kameras erreichen Sie die beste Bildqualit√§t und k√∂nnen flexibel mit Wechselobjektiven arbeiten. Kaum eine andere Kamera ist so vielseitig. Leider wirkt sich diese nat√ľrlich auf das Gewicht der Ausr√ľstung aus.

Ma√ügeblich f√ľr einen solchen Test ist immer das Body-Gewicht. W√§hrend die Einstiegs- und Mittelklasse Geh√§use mit einem Gewicht von rund 400 bis 600 g aufweisen, kommen die Vollformat-Modelle auf ein Gewicht zwischen 700 und 1.000 g. Hier m√ľssen Sie noch das Gewicht eines Objektivs hinzurechnen, sodass √ľber l√§ngere Transportstrecken ein enormes Gewicht auf Sie zukommt.

Die Bodygröße

DSLR Kamera Test:So werden DSLR Kameras getestetEbenso wie das Gewicht wurden in einem Test von Testinstituten auch Body-Abmessungen untersucht. Die gro√üen Vollformat-Kameras kommen hier durchschnittlich auf 160 x 165 x 80 mm (B x H x T), wie zum Beispiel die Canon EOS 1D zeigt. Grund hierf√ľr ist der Doppel-Handgriff, der wesentlich mehr Platz einnimmt. Es gibt aber auch Vollformat-Kameras, die in der H√∂he etwas niedriger sind.

Mir durchschnittlich 120 x 100 x 50 mm (B x H x T) sind die Einstiegs- und Mittelklasse-Modelle etwas kompakter. Die eigentliche Bodygr√∂√üe sagt nichts √ľber die Qualit√§t einer solchen Kamera aus. Auch in einem kleineren Geh√§use k√∂nnen die Hersteller erstklassige Technik verbauen. Wenn Sie jedoch auf Reisen sind, k√∂nnen Modelle mit kompakterem Geh√§use von Vorteil sein.

Die Monitorgröße

DSLR Kamera Test:So werden DSLR Kameras getestetZun√§chst sollten alle DSLRs √ľber einen optischen Sucher verf√ľgen. Dieser ist das Hautarbeitswerkzeug eines Fotografen. Dar√ľber hinaus kann f√ľr eine Bildvorschau oder eine Live-View-Betrachtung ein r√ľckw√§rtiges Display von Vorteil sein. Hier kommt es auf eine sehr gute Aufl√∂sung, aber auch auf eine ausreichende Gr√∂√üe an.

In heutiger Zeit besitzen die meisten Displays von DSLRs eine Bildschirmdiagonale von 3 Zoll. Hier finden Sie auch einige Kameras, die sogar eine Größe von 3,2 Zoll erreichen. Kleinere Displaygrößen entsprechen eigentlich nicht mehr dem Stand der Technik.

Die Auflösung in Megapixel

Viele Einsteiger achten in erster Linie auf die Anzahl an Megapixel, die eine DSLR erreicht. Viele sind der Meinung, dass eine hohe Pixelanzahl auch gleichzeitig f√ľr bessere Bilder steht. Grunds√§tzlich erreichen Sie mit einer hohen Pixelanzahl eine gr√∂√üere Tiefensch√§rfe. Es k√∂nnen mehr Bildinformationen gespeichert werden. Aus diesem Grund fangen heutige Kameras im semiprofessionellen Bereich bei mindestens 20 Megapixeln an. Sehr gute Modelle verf√ľgen √ľber Sensoren mit 24 Megapixeln und mehr.

Nicht vergessen sollten Sie aber, dass f√ľr eine gute Bildqualit√§t nicht die Anzahl der Bildpunkte alleine verantwortlich ist. Es kommt auch auf das Objektiv an. Gute Bilder lassen sich nur mit einer hervorragenden Optik erreichen. Aus diesem Grund ben√∂tigt eine DSLR mit hoher Megapixelanzahl auch ein entsprechend gutes Objektiv.

Der Bildstabilisator

DSLR Kamera Test:So werden DSLR Kameras getestetIn fast allen modernen Digitalkameras sind Bildstabilisatoren verbaut. Diese gleichen Bewegungen des Fotografen beim Fotografieren aus und verhindern auf diese Weise unscharfe Fotos durch Verwackeler. Zu den bekanntesten Bildstabilisatoren gehören die optischen Modelle. Diese können sowohl im Objektiv durch beweglich gelagerte Linsen realisiert werden oder durch einen beweglich gelagerten Bildsensor.

Vorteilhaft ist ein Bildstabilisator innerhalb der Kamera direkt am Bildsensor. Auf diese Weise können sämtliche angeschlossene Objektive davon profitieren. Befindet sich der Bildstabilisator nur im Objektiv, dann haben andere Objektive ohne Bildstabilisierung nichts von diesem Vorteil. Beachten Sie aber, dass Sie nur einen Bildstabilisator verwenden sollten. Werden diese im Objektiv und am Bildsensor gleichzeitig verwendet, kann sich die Wirkung ggf. aufheben.

Die Serienbildfunktion

DSLR Kamera Test:So werden DSLR Kameras getestetBesonders wichtig f√ľr digitale Spiegelreflexkameras ist die Serienbildfunktion. Hier gibt es von Modell zu Modell enorme Unterschiede. Sinn macht diese Funktion, da hierdurch bei der Schnappschuss-Fotografie wichtige Szenen festgehalten werden, die bei Einzelaufnahmen verloren w√§ren. Jede DSLR besitzt aus diesem Grund einen integrierten DRAM-Arbeitsspeicher und nutzt die Bildprozessorgeschwindigkeit zur Daten√ľbertragung.

Beachten Sie, dass die häufig vom Hersteller angegebene Serienbildgeschwindigkeit sich nur auf die geringste einstellbare Bildgröße bezieht. Je umfangreicher die Bilddaten werden, wie zum Beispiel beim RAW-Format, desto langsamer wird die Serienbildfolge.

Wenn Sie normale JPEGs fotografieren, können Sie durchschnittlich bis zu 5 bis 8 Bildern in der Sekunde schießen. Jedoch lassen sich diese Fotos nicht durchgängig erstellen. Die Serienbildfunktion ist in sogenannte Folgen eingeteilt, die sich an die Größe des Arbeitsspeichers richtet. So lassen sich zum Beispiel bis zu 15 oder 20 Bilder in Serie erstellen. Im RAW-Format sinkt die Geschwindigkeit, da diese Dateien wesentlich mehr Bildinformationen enthalten und auch größer sind.

Worauf muss ich beim Kauf einer DSLR Kamera achten?

Bevor Sie sich f√ľr eine neuen DSLR entscheiden, sollten Sie sich die nachfolgenden Kaufkriterien etwas n√§her ansehen. Hier wurden zwar die verschiedenen DSLRs nicht selbst getestet, jedoch liegen ausreichend Informationen vor, die einen weiten Bereich abdecken.

Die Art der DSLR

Eine digitale Spiegelreflexkamera sollten Sie entsprechend ihres Einsatzzweckes kaufen. Wenn Sie nur wenig fotografieren, aber dennoch auf Wechselobjektive setzen möchten, dann reicht ein Einstiegsmodell vollkommen aus. Etwas mehr Spielraum haben Sie mit einer semiprofessionellen DSLR. Diese bietet eine gute Verarbeitungsqualität und können hervorragende Aufnahmen erstellen.

Lediglich als ambitionierter Fotograf sollten Sie vielleicht √ľberlegen, ob nicht doch ein Vollformat-Modell die richtige Wahl ist. Hierzu m√ľssen Sie aber verst√§ndlicherweise etwas tiefer in die Tasche greifen.

Der Bildsensor und die Auflösung

Die meisten gängigen DSLRs sind mit einem CMOS-Sensor ausgestattet. Teilweise finden Sie hier herstellerbedingte Weiterentwicklungen. Unabhängig von einer Vollformat-DSLR bieten die gängigen Kameras eine Auflösung zwischen 18 und 24 Megapixeln.

Damit erreichen Sie verlustfreie Fotos, die sich auch f√ľr Gro√üformat eignen. Hierbei sind keine Verpixelungen mehr zu sehen.

Wenn von einem CMOS-Sensor die Rede ist, tragen viele Modelle zugleich noch die Formatbezeichnung APS-C. Lediglich die Vollformat-Kameras besitzen hochauflösunge CMOS-Sensoren, die dem Kleinbildformat 24 x 36 mm entsprechen.

Live-View-Möglichkeit

DSLR Kamera Test:So werden DSLR Kameras getestetObwohl Sie mit einer DSLR vornehmlich √ľber den integrierten Sucher fotografieren sollten, empfiehlt sich eine Kamera mit r√ľckw√§rtigem Display mit Live-View-Funktion. Sie k√∂nnen hier√ľber die zu fotografierende Szene direkt auf dem Monitor sehen. Mit einem klapp- und schwenkbaren Monitor k√∂nnen Sie hier√ľber besonders einfach in Bodenn√§he oder √ľber die K√∂pfe einer Menschengruppe fotografieren.

Live-View wird √ľbrigens auch verwendet, wenn Sie mit Ihrer DSLR filmen m√∂chten. Die Handhabung ist dann wesentlich einfacher. Bei modernen DSLRs l√§sst sich die Live-View-Funktion individuell ausschalten.

Die wichtigsten Komfort-Funktionen

DSLR Kamera Test:Die wichtigsten Komfort-FunktionenInsbesondere im Mittelklassebereich sollten Spiegelreflexkameras √ľber einen integrierten Blitz verf√ľgen. Dieser wird bei schlechten Lichtverh√§ltnissen automatisch aufgeklappt. Dar√ľber hinaus darf ein separater Blitzschuh¬†nicht fehlen. Hier k√∂nnen Sie einen leistungsst√§rkeren Aufsteckblitz fixieren.

Wie bereits zuvor erwähnt, erleichtert ein Bildstabilisator das Handling enorm. Hier können Sie auch bei längeren Belichtungszeiten noch gut aus der Hand und ohne Stativ fotografieren. Selbstverständlich sollte unter dem Kamerabody auch gleich ein Stativanschluss vorhanden sein.

Die Einstellungen sind von Hersteller zu Hersteller zwar etwas unterschiedlich angeordnet, jedoch in den meisten F√§llen √§hnlich. Neben einem Automatikprogramm, welches die h√§ufigsten Fotografiersituationen meistert, k√∂nnen Sie Blende und Belichtungszeit manuell einstellen. √úber ein praktisches Drehrad k√∂nnen Sie auch bestimmte Aufnahmeprogramme und das Fotografieren mit Blitz einstellen. Hier finden Sie auch die Einstellung f√ľr die Bildwiedergabe auf dem Monitor.

√úber das r√ľckw√§rtige Display, welches teilweise als Touchscreen-Ausf√ľhrung erh√§ltlich ist, sind zahlreiche Men√ľkn√∂pfe zu finden, mit denen Sie alle wichtigen Kamerafunktionen, wie zum Beispiel die Aufl√∂sung, Serienbilder, Kreativprogramme oder HDR-Aufnahmen einstellen k√∂nnen.

Die Objektive

Jeder Kamerahersteller bietet Ihnen eine Vielzahl an hochwertigen Objektiven an, die mithilfe eines Bajonettverschlusses mit wenigen Handgriffen befestigt werden können. Zu den wichtigsten Objektiven gehören

  • das Weitwinkel-Objektiv,
  • das Normalbrennweite-Objektiv,
  • das Tele-Objektiv und
  • das Zoom-Objektiv.

Wenn Sie lediglich einen Kamerabody kaufen, sollten Sie an ein Zoom-Objektiv denken. Damit lassen sich viele Bereiche vom Weitwinkel bis kleinerem Tele abdecken.

Das Preis-Leistungsverhältnis

Sowohl im Einstiegs- als auch Mittelklasse-Bereich k√∂nnen Sie auf solide Kit-Angebote zur√ľckgreifen. Damit m√∂chte der Hersteller Ihnen das Hobby schmackhaft machen und Sie k√∂nnen mit einem solchen Kit sofort loslegen. Beachten sollten Sie aber, dass zwar der Kamerabody hochwertig verarbeitet ist, jedoch das mitgelieferte Objektiv nur mittelm√§√üig gut ist. Es empfiehlt sich, sp√§ter nach einem teureren und besseren Objektiv Ausschau zu halten. Jedenfalls lohnt sich ein solches Kit-Angebot, da diese verh√§ltnism√§√üig g√ľnstig angeboten werden. Grunds√§tzlich wird ein Einzelkauf teurer. Hier sollten Sie ggf. auf Angebote achten.

Kurzinformation zu f√ľhrenden 7 Herstellern

Auf dem Markt werden zahlreiche DSLRs von verschiedenen Herstellern angeboten. Nahezu alle Kameras wurden bisher von renommierten Testinstituten einem Test unterzogen. Dabei weisen einige Hersteller Besonderheiten und Qualit√§ten auf, die andere Hersteller nicht bieten k√∂nnen oder in anderen Punkten √ľberzeugen k√∂nnen.

Nachfolgend sollen die bekanntesten Markenhersteller kurz vorgestellt werden, wobei die Auflistung letztlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt.

  • Canon
  • Nikon
  • Pentax
  • Sony
  • Panasonic
  • Olympus
  • Leica

Hinter dem Markennamen Canon steht die japanische Canon Inc. mit Stammsitz in Ota bei Tokio. 1937 wurde das Unternehmen als Labor f√ľr optische Pr√§zisions-Instrumente gegr√ľndet. Dabei hatte Canon das Ziel, kosteng√ľnstige Kameranachbauten von Leica und Contax herzustellen. Heute geh√∂rt Canon zu den gr√∂√üten Kameraherstellern weltweit.

Zun√§chst wurden analoge Kleinbildkameras hergestellt. Sehr erfolgreich war die analoge Spiegelreflexkamera-Serie FX. Sp√§ter kamen noch die Top-Modelle der F-1-Serie und die legend√§re A-Serie hinzu. Insbesondere die A-Serie war bei ambitionierten Fotografien sehr beliebt. Erst 1987 wurde die analoge Canon EOS Reihe vorgestellt. Diese Modelle verf√ľgten √ľber zahlreiche Programmfunktionen. Erstmals wurde auch das Canon-EF-Bajonett entwickelt, sodass neue leistungsf√§hige Objektive auf dem Markt kamen.

Schon 1984 bot Canon seine ersten Digitalkameras an, wobei hier insbesondere die kompakte IXUS-Serie √ľberzeugen konnte. Jedoch erst im Jahr 2000 wurde die bis heute beliebte digitale Canon EOS-Serie auf dem Markt vorgestellt. Diese leistungsf√§higen Modelle gibt es im Einstiegs- und Mittelklassebereich mit APS-C-Sensor und auch mit Vollformatsensor.

Interessant ist, dass die digitalen Spiegelreflexkameras von Canon mit der Typenbezeichnung einer fortlaufenden Zahl und dem Buchstaben D gekennzeichnet sind. Je kleiner die Zahl ist, desto höherwertiger ist die Canon EOS. Die Top-Modelle, wie zum Beispiel die EOS-1D X Mark II, wird vornehmlich von Berufsfotografen im Studio eingesetzt.

Hinter dem Label Nikon verbirgt sich die japanische Nikon Corporation mit Sitz in Chiyoda bei Tokio. Das Unternehmen wurde im Jahr 1917 aus drei Firmen gegr√ľndet, die sich mit optischen Pr√§zisionsger√§ten besch√§ftigten. Interessant ist, dass diese Fusion vom bekannten Konzern Mitsubishi unterst√ľtzt wurde und Nikon letztlich bis heute noch zu Mitsubishi geh√∂rt.

Nikon bot urspr√ľnglich nur optische Gl√§ser f√ľr Objektive an, sp√§ter dann Ferngl√§ser und Mikroskope. Das erste Kameraobjektiv wurde 1932 entwickelt. 1948 wurde die Mess-Sucherkamera Nikon I vorgestellt, die der damaligen deutschen Contax II nachempfunden war. Es folgten viele analoge Kamerasysteme. 1959 kam die analoge Spiegelreflexkamera Nikon F auf den Markt. Viele Jahre geh√∂rte die F-Serie zu den Spitzenprodukten von Nikon.

In Kooperation mit Fujifilm wurde 1994 zun√§chst die erste digitale Spiegelreflexkamera ader E-Serie vorgestellt. Den eigentlichen Durchbruch gelang Nikon aber erst mit der Nikon D70 im Jahr 2004. √Ąhnlich wie bei Canon tragen die DSLRs von Nikon eine Kennzeichnung, bestehend aus dem Buchstaben D und einer nachfolgenden Zahl. Je kleiner die Zahl ist, desto h√∂herwertige ist auch die Spiegelreflexkamera.

2007 wurde beispielsweise mit der Nikon D3 die erste DSLR mit Vollformatsensor vorgestellt. Nikon unterst√ľtzt im Einsteiger- und Mittelklassebereich die APS-C-Sensorgr√∂√üe und bezeichnet diese als DX-Format. Das Vollformat mit 24 x 36 mm Gr√∂√üe wird bei Nikon durch die FX-Serie repr√§sentiert. Zu den aktuellen Top-Modellen f√ľr das Fotostudio geh√∂rt beispielsweise die Nikon D5. Ebenso wie Canon geh√∂rt Nikon heute zu einem der gr√∂√üten Kamerahersteller weltweit.

Hinter der Markenbezeichnung Pentax verbirgt sich heute die japanische Ricoh Imaging. Der Firmenname stammt urspr√ľnglich aus den Bezeichnungen Pentaprisma und Contax, die bis 1957 zur ostdeutschen Zeiss Ikon geh√∂rte. 1957 wurde das Label an die Asahi Optical verkauft und sp√§ter vom Konzern Hoya √ľbernommen. Im Jahr 2011 gelang die Marke schlie√ülich an die Ricoh Imaging, die selbst fotografische Produkte herstellt.

Bereits 1957 wurden unter dem Namen Asahiflex die ersten analogen Spiegelreflexkameras hergestellt. Ein Meilenstein in der Firmengeschichte war die Entwicklung des K-Bajontt-Anschlusses im Jahr 1975. Entsprechend wurden auch die Spiegelreflexkameras der neuen K-Serie zugerechnet. Zuvor wurden die Objektive noch mit dem legendären M42-Schraubgewinde befestigt.

Gro√üe Erfolge verzeichnete Pentax mit der 1987 vorgestellten SF-Serie und 1991 mit der Z-Serie. Erst 1996 wurde die erste digitale Kompaktkamera von Pentax vorgestellt, die den Namen Option trug. Im Jahr 2000 kam die erste digitale DSLR auf den Markt. Sie wurde als Pentax MZ-D bezeichnet. 2003 folgte die sogenannten Pentax *ist D Serie, die jedoch einen nur ann√§hernd gro√üen APS-C-Sensor verf√ľgt.

Den Durchbruch erlangte Pentax aber erst 2006 mit den Modellen der K-Serie. Sehr beliebt war die Pentax K100Dsowie das Topmodell K10D. Erstmals gelangte es Pentax, neben Canon und Nikon auf Platz der der Kamerahersteller aufzur√ľcken. 2009 erschien diesbez√ľglich das Spitzenmodell K-7. Das heutige Top-Modell stellt die Pentax K-1 mit 36 MP Vollformatsensor dar.

Hinter dem Label Sony verbirgt sich die japanische Sony Corporation. Das 1946 gegr√ľndete Unternehmen mit Sitz in Minato bei Tokio hat sich in erster Linie auf Unterhaltungselektronik spezialisiert. Neben Playstation und Co. ist das Unternehmen aber auch im Kamerasektor stark vertreten. Dabei kann Sony auf die langj√§hrige Erfahrung eines der √§ltesten japanischen Kamerahersteller zur√ľckgreifen. Die Geschichte der Sony Kameras geht auf die Traditionsmarke Konica Minolta zur√ľck.

Seit März 2006 gehört Konica Minolta zu Sony und hat damit auch komplett die analoge Kameraproduktion eingestellt. Die Ursprungsmarke gehörte schon 1986 zu den ersten Anbietern von digitalen Kameras. Bekannt geworden ist Konica Minolta mit seinen Modellen der Dynax-Serie. Hierunter sollte auch eine digitale DSLR entwickelt werden. Jedoch wurde die Fotosparte zuvor an Sony abgegeben.

Schon 1990 entwickelte Sony selbst digitale Kompaktkameras, wobei insbesondere die Cybershop-Serie bekannt blieb. Mit der Übernahme von Konica Minolta wurde die erste digitale Spiegelreflexkamera unter dem Namen Sony Alpha DSLR-A100 entwickelt. Heute tragen alle Sony-DSLRs die Serienbezeichnung Alpha. Heute gehört die Sony Alpha DSLR-A9000 als Vollformatmodell zu den Spitzenprodukten. Zu den wichtigsten Besonderheiten gehört die zu 100 % mögliche Bildfeldabdeckung des optischen Pentaprismensuchers, den andere Hersteller in dieser Form nicht anbieten.

Im Jahr 1918 wurde die japanische Panasonic Corporation gegr√ľndet. Das in Kadoma ans√§ssige Unternehmen geh√∂rt ebenfalls zu den gr√∂√üten Herstellern von Unterhaltungselektronik. Die Produkte werden einerseits unter dem Label Panasonic, aber auch unter dem Markennamen Technics angeboten.

Bekannt geworden ist Panasonic mit seiner Hifi-Marke Technics in den 80er Jahren. Heute ist der Konzern vornehmlich wegen seiner Fernseher, Heimkino-Anlagen, DVD-Player, Telekommunikationsgeräte, aber auch Haushaltsgroßgeräte bekannt. Erst 2001 hat Panasonic unter dem Markennamen Lumix die ersten Digitalkameras angeboten.

Hinter der Lumix-Serie verbergen sich digitale Kompaktkameras, Bridge- bzw. SuperZoom-Kameras und spiegellose Systemkameras. Gemeinsam mit Olympus wurde 2008 das f√ľr Systemkameras f√ľhrende Objektivsystem Four-Thirds- bzw. Micro-Four-Thirds entwickelt.

Leider bietet Panasonic keine echten Spiegelreflexkameras an, sondern in der Top-Liga lediglich spiegellose Systemkameras mit Wechselobjektiv. Dabei gehört das Modell Panasonic G9 zu den Spitzenprodukten mit Micro-Four-Thirds-Bajonettanschluss und 20 MP Sensor. Trotz sehr guter Bildergebnisse bis hin zu einer 4K-Videoauflösung erreicht der Bildsensor lediglich eine Größe von 17,3 x 13 mm und gehört somit nicht zur Vollformat-Klasse.

Hinter dem Label Olympus steht die japanische Olympus Corporation mit Sitz in Shinjuku bei Tokio. Das 1919 gegr√ľndete Unternehmen produzierte zun√§chst Mikroskope und Kamera-Objektive. Die erste Sucher-Kamera wurde 1936 als Balgenkamera entwickelt und trug den Namen Semi-Olympus I. 1948 wurde das erste Kleinbildmodell mit dem Namen Olympus 35 I vorgestellt.

Den ersten Durchbruch gelang Olympus mit der Kompaktkamera PEN, zu der es heute die optisch baugleiche Digitalversion gibt. 1963 wurde mit der PEN F 1:18 die erste analoge Spiegelreflexkamera entwickelt. Später trugen die Spiegelreflexkameras die Serienbezeichnung OM.

Erst 1993 wurden die ersten kompakten Digitalkameras auf dem Markt vorgestellt. Sehr beliebt war die Camedia-Serie. Während die Spiegelreflex-Sparte aufgegeben wurde, hat sich Olympus seit 2009 neben Panasonic auf das neue Micro-Four-Thirds-Kamerasystem eingestellt. Hierbei handelt es sich um spiegellose Systemkameras, die wesentlich kompakter als herkömmliche DSLRs gebaut werden können.

Zu den Spitzenprodukten aus dieser Sparte geh√∂rt beispielsweise die Olympus E-M1 Mark II mit 21,8 MP Micro-Four-Thirds-Sensor. Interessant ist, dass im direkten Vergleich zu den digitalen Spiegelreflexkameras nahezu dieselben Funktionen und Einstellungen angeboten werden. Lediglich die Objektive sind wesentlich schmaler ausgef√ľhrt.

Hinter der Marke Leica steht die deutsche Leica Camera AG mit Sitz in Wetzlar. Das Traditionsunternehmen hat sich auf hochwertige Fotoapparate und Ferngl√§ser spezialisiert. Die Urspr√ľnge liegen im 1849 gegr√ľndeten Unternehmen von Carl Kellner und Ernst Leitz. 1920 wurde die Kleinbildkamera Leica I auf dem Markt vorgestellt. Passend hierzu wurde auch der Uleja Diaprojektor im Jahr 1926 entwickelt.

1996 wurde der bekannte Hersteller Minox √ľbernommen. Seit 2005 besteht eine Kooperation mit Panasonic, f√ľr die Leica die Objektive herstellt. Unabh√§ngig von den Kleinbildformaten ist Leica sehr stark im Mittel- und Gro√üformat vertreten. Die erste Spiegelreflexkamera kam 1965 mit der Leicaflex auf den Markt. Ab 1970 wurde die Baureihe R eingef√ľhrt. Diese Spiegelreflexkamera konnte mit einem digitalen R√ľckenteil sp√§ter nachger√ľstet werden. Seit 2008 gibt es die bew√§hrte Leica S Serie, wobei es sich um die erste digitale Spiegelreflexkamera handelt. Seinerzeit wurde noch ein CCD-Sensor verwendet.

Aktuell wurden die Kleinbild-Spiegelreflexkameras durch die spiegellosen Modelle der SL-Serie ersetzt. Echte digitale Spiegelreflexkameras sind dagegen nur noch in der Serie S der Mittelformatklasse zu finden.

 

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich meine DSLR Kamera am besten?

Ihre neue DSLR Kamera k√∂nnen Sie im √∂rtlichen Fotohandel, in gr√∂√üeren Kaufh√§usern, aber auch √ľber das Internet beziehen.

Der Kauf im örtlichen Fotohandel

Wenn Sie eine neue DSLR im √∂rtlichen Fotohandel kaufen m√∂chten, m√ľssen Sie teilweise weite Anfahrtswege in Kauf nehmen. Vor Ort finden Sie zwar eine gro√üe Auswahl, jedoch m√ľssen Sie teilweise mit h√∂heren Preisen rechnen. Die Verk√§ufer vor Ort werden versuchen, Ihnen in erster Linie hochpreisige Ger√§te anzubieten.

Problematisch ist, wenn Sie sich f√ľr ein Modell entschieden haben und damit sp√§ter nicht mehr zufrieden sind. Eine R√ľckgabe beim √∂rtlichen Fachhandel kann zu Schwierigkeiten f√ľhren.

Vorteile beim Kauf im örtlichen Fotohandel:

  • Verkaufsberatung,
  • Kamera kann in die Hand genommen werden,
  • DSLR kann sofort mit nach Hause genommen werden.

Nachteile beim Kauf im örtlichen Fotohandel:

  • weite Anfahrtswege,
  • geringere Auswahl,
  • h√∂here Preise.

Der Kauf √ľber das Internet

Im Internet haben Sie die gr√∂√üte Auswahl und finden Ihre Wunsch-DSLR auch zu den g√ľnstigsten Preisen. Hier finden Sie auch Ihren pers√∂nlichen DSLR Kamera Testsieger. Vorteilhaft ist, dass Sie rund um die Uhr und auch an Wochenenden oder Feiertagen bestellen k√∂nnen.

Teilweise erhalten Sie Ihre Kamera sogar innerhalb von 24 Stunden geliefert. Mitunter fallen hierbei noch nicht einmal Versandkosten an. Dar√ľber hinaus haben Sie ein 14-t√§giges Widerrufsrecht, sodass Sie bei Nichtgefallen die Kamera wieder an den H√§ndler zur√ľcksenden k√∂nnen.

Vorteile beim Kauf im Internet:

  • gro√üe Auswahl,
  • g√ľnstige Preise,
  • Widerrufsrecht.

Nachteile beim Kauf im Internet:

  • keine pers√∂nliche Verkaufsberatung,
  • Sie k√∂nnen die Kamera nicht sofort mit nach Hause nehmen.

Im direkten Vergleich bietet der Online-Einkauf wesentlich mehr Vorteile und kann daher nur empfohlen werden.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte der DSLR Kamera

DLSR Kamera Test:Die Geschichte der DSLR KameraVon Thomas Sutton wurde im Jahr 1861 bereits die erste Spiegelreflexkamera entwickelt. In Deutschland wurde dagegen von Richard H√ľttig das Modell Zeus-Spiegel-Kamera hergestellt. Der Berliner Fritz Kricheldorff produzierte dagegen 1895 die erste Spiegelreflexkamera mit Klapp-Mechanismus.

F√ľr das Kleinbildformat wurde 1936 von der deutschen Firma Ihagee die Kine Exakta entwickelt. Sie gilt als weltweit erste Kleinbild-Spiegelreflexkamera. Seinerzeit verf√ľgten diese Kameras noch √ľber einen Lichtschachtsucher, sodass das Sucherbild seitenverkehrt angezeigt wurde. Durch Kurt Staudinger wurde 1949 das Dachkantenprisma entwickelt, welches in der legend√§ren Contax S von Zeiss Ikon verwendet wurde.

Den heute verwendeten optischen Sucher hat 1943 der Ungar Jen√∂ Dulovits entworfen. Gleichzeitig baute er damit seine Spiegelreflexkamera mit Namen Duflex. Diese Kamera verf√ľgte zwar nicht √ľber ein Dachkantenprisma, sondern einzelne Spiegel, jedoch war dieses Modell bereits mit einem R√ľckschwingspiegel ausgestattet.

Die erste digitale Spiegelreflexkamera wurde dagegen von Kodak im Jahr 1987 vorgestellt. Hierbei handelt es sich um das Modell Elektro-Optic Camera.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die DSLR Kamera

Mit den nachfolgenden Daten und Fakten k√∂nnen Sie sich eingehend zum Thema DSLR Kamera informieren. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihre neue Kamera erstmals vorbereiten und einrichten. Dar√ľber hinaus werden Ihnen die wichtigsten Pflegetipps mit an die Hand gegeben.

DLSR Kamera in 10 Schritten richtig montiert

  • Schritt 1
  • Schritt 2
  • Schritt 3
  • Schritt 4
  • Schritt 5
  • Schritt 6
  • Schritt 7
  • Schritt 8
  • Schritt 9
  • Schritt 10

Kamera vorbereiten
Zun√§chst sollten Sie Ihre DSLR vorsichtig aus der Verpackung nehmen und den Lieferumfang auf Vollst√§ndigkeit √ľberpr√ľfen. Bei einem Kit-Angebot finden Sie h√§ufig neben dem Kamera-Body noch ein Kit-Objektiv, eine Speicherkarte und einen Lithium-Ionen Akku nebst Ladeger√§t. Studieren Sie im ersten Schritt die mitgelieferte Bedienungsanleitung.

Akku laden
Auch wenn f√ľr einen ersten Kamera Test der Akku schon werksseitig etwas geladen ist, sollten Sie diesen dennoch mithilfe des Ladeger√§tes aufladen. Die Ladedauer zeigt Ihnen das Ladeger√§t oder die Anleitung an.

Akku und Speicherkarte einsetzen
Nachdem der Akku aufgeladen ist, k√∂nnen Sie diesen in die Kamera einsetzen. Hierzu m√ľssen Sie entweder unten oder an der Seite im Bereich des gew√∂lbten Handgriffes eine Abdeckung √∂ffnen. Setzen Sie den Akku vorsichtig ein. Teilweise befindet sich unter dieser Abdeckung auch der Steckplatz f√ľr die Speicherkarte. Diese m√ľssen Sie ebenfalls einschieben, bis diese im Schacht einrastet. Nach dem Schlie√üen der Abdeckung ist die Kamera fast einsatzbereit.

Objektiv aufsetzen
Moderne DSLR sind mit einem Bajonett-Anschluss ausgestattet. Nehmen Sie zun√§chst die Kunststoffabdeckung von der vorderen Objektiv√∂ffnung ab. Ebenso m√ľssen Sie beim mitgelieferten Objektiv eine hintere Kunststoffabdeckung entfernen. Nun k√∂nnen Sie mit einer leichten Drehung das Objektiv auf den Bajonett-Ring aufsetzen. √úberpr√ľfen Sie, ob das Objektiv vor der Kamera sicher sitzt.

Objektivdeckel entfernen
Bevor Sie einen Test durchf√ľhren, sollten Sie noch den vorderen Objektivdeckel entfernen. Viele vergessen diesen und wundern sich beim ersten Mal, dass das Bild vollkommen schwarz ist.

Kamera einschalten
Neben dem Ausl√∂seknopf befindet sich meist der Ein-Ausschalter der DSLR. Diese m√ľssen Sie auf die On-Positionschieben. Danach wird die Kamera eingeschaltet.

Automatikprogramm wählen
F√ľr einen ersten Test sollten Sie √ľber das obere Drehrad Ihrer DSLR die Automatikfunktion einstellen. Auf diese Weise √ľbernimmt die Kamera s√§mtliche Einstellungen in Bezug auf Blenden- und Belichtungszeitwahl. Somit k√∂nnen Sie als Einsteiger schon sehr gute Aufnahmen erstellen.

Auslösen
√úber den optischen Sucher fixieren Sie nun ein individuelles Motiv an und dr√ľcken langsam bis zum Druckpunkt den Ausl√∂ser. Dabei kann sich die Programmautomatik optimal scharf stellen. Dr√ľcken Sie dann gleichm√§√üig den Ausl√∂ser ganz durch. An dem typischen Klickger√§usch h√∂ren Sie, dass Ihre DSLR die Aufnahme im Kasten hat.

Bild anschauen
Auf der R√ľckseite Ihrer DSLR finden Sie meistens einen kleinen Knopf der dem traditionellen Play-Symbol eines Audioger√§tes entspricht. Wenn Sie diesen einmal dr√ľcken, erscheint auf dem r√ľckw√§rtigen Display das zuletzt erstellte Foto. Bei einer Fehlaufnahme k√∂nnen Sie das Foto hier sofort wieder l√∂schen.

Kamera ausschalten
Wenn Sie keine Fotos mehr machen möchten, sollten Sie den Ein-Ausschalter wieder in die Off-Stellung bewegen. Auf diese Weise wird Ihre DSLR ausgeschaltet.

 

10 Tipps zur Pflege

  • Tipp 1
  • Tipp 2
  • Tipp 3
  • Tipp 4
  • Tipp 5
  • Tipp 6
  • Tipp 7
  • Tipp 8
  • Tipp 9
  • Tipp 10

Gehäuse reinigen
Damit alle Funktions- und Bedienelemente reibungslos funktionieren, sollten Sie in regelmäßigen Abständen mit einem weichen Lappen oder einem Pinsel das Gehäuse von Verunreinigungen säubern. Verwenden Sie hier keine Scheuermittel oder chemische Reiniger, da diese ggf. das Gehäuse beschädigen können.

Objektiv reinigen
Um einwandfreie Fotos zu erstellen, sollten Sie regelm√§√üig Ihr Objektiv reinigen. Mit einem Pinsel k√∂nnen Sie hier die Einstellringe gut s√§ubern. Ebenso m√ľssen Sie auch die Frontlinse vorsichtig reinigen. Hierzu kann ein kleiner Lederlappen sehr hilfreich sein. Es gibt im Handel sogenannte Radierer, die mit Ihrer Gummispitze auch bis in die Seitenr√§nder des Glases kommen. Verwenden Sie keine fl√ľssigen Reinigungsmittel.

Display reinigen
Mit einem weichen Lappen k√∂nnen Sie besonders gut das r√ľckw√§rtige Display s√§ubern. Insbesondere bei Touchscreen-Display verbleiben h√§ufig Fingerabdr√ľcke auf dem Monitor. Hauchen Sie etwas auf das Display. Diese Feuchtigkeit reicht aus, um den Monitor sauber zu bekommen.

Displayschutzfolie verwenden
Das r√ľckw√§rtige Display ist sehr kratzempfindlich. Wenn Sie h√§ufig im Outdoorgel√§nde unterwegs sind, kann dieses besch√§digt werden. Aus diesem Grund wird eine Displayschutzfolie empfohlen. Diese werden in entsprechenden Gr√∂√üen im Handel angeboten. Sie haben dieselbe Aufgabe wie eine Smartphone-Schutzfolie.

Spiegelreinigung
Leider neigen Spiegelreflexkameras dazu, dass durch die vordere Objektivöffnung Staub und Schmutz auf den klappbaren Spiegel gelangen kann. Hier sollten Sie nur einen Blasebalg verwenden, um den Spiegel zu reinigen. Bitte keine anderen Hilfsmittel, wie zum Beispiel einen Q-Tipp verwenden, da die Spiegeloberfläche sehr empfindlich ist.

Mattscheibe reinigen
Hinter dem Spiegel befindet sich noch eine Mattscheibe, die ebenfalls durch Staub beeinträchtigt werden kann. Auch in diesem Fall sollten Sie nur einen Blasebalg verwenden. Falls der Staub nicht verschwindet, sollten Sie keine weiteren Reinigungsmaßnahmen unternehmen und damit leben. Jedenfalls wird hierdurch das Foto selbst nicht beeinträchtigt.

Sensorreinigung
Viele moderne DSLR bieten eine Programmfunktion, mit der Sie den Bildsensor reinigen k√∂nnen. Hierbei wird der Staub quasi automatisch vom Sensor gesch√ľttelt. Es gibt im Handel aber auch spezielle Hilfsmittel, mit denen Sie vorsichtig den Sensor reinigen k√∂nnen. Diese Hilfsmittel reichen von Druckluft bis zu einem kleinen Spatel mit fuselfreiem Papier. Teilweise wird auch eine leichte Reinigungsfl√ľssigkeit angeboten.

Fototasche säubern
Unterwegs bietet die Fototasche Ihrer neuen DSLR ausreichend Schutz. Jedoch sollte auch das Innere regelm√§√üig ges√§ubert werden. Klopfen Sie Ihre Fototasche vorsichtig auf dem Kopf herum aus, sodass alle Kr√ľmel und anderen R√ľckst√§nde dabei herausfallen.

Akkufach säubern
Falls es zu Kontaktproblemen kommt, kann das Akkufach etwas verschmutzt sein. In diesem Fall sollten Sie den Akku aus dem Fach herausnehmen und mit einem Blasebalg und einem Pinsel die Kontakte reinigen.

Speicherkartenfach säubern
Ebenso wie das Akkufach, sollten Sie hin und wieder das Speicherkartenfach säubern. Hier reicht es häufig aus, wenn Sie ab und an einmal kräftig in den Kartenschlitz pusten.

 

N√ľtzliches Zubeh√∂r

Nachdem Sie sich f√ľr eine neue DSLR entschieden haben, m√∂chten Sie mit Sicherheit gerne wissen, ob es noch passendes Zubeh√∂r hierf√ľr gibt. Tats√§chlich ist die Auswahl bei Fotoartikeln sehr gro√ü. Aus diesem Grund wurden nur die wichtigsten Zubeh√∂rartikel hier aufgelistet.

DSLR Kamera Test: N√ľtzliches Zubeh√∂r Ein neues Objektiv
Wenn Sie als Einsteiger ein Kit-Angebot gekauft haben, befindet sich im Lieferumfang immer ein Standardobjektiv. F√ľr die ersten Fotografierversuche reicht dieses durchaus aus. Wenn Sie jedoch Ihre DSLR richtig ausreizen m√∂chten, sollten Sie sich nach und nach ein anderes Objektiv zulegen. Zu den wichtigsten Objektiven geh√∂ren ein Weitwinkel- und ein Tele-Objektiv. Ebenso kann auch ein gutes Zoom-Objektiv auf Reisen sehr n√ľtzlich sein.

Ein Stativ
Unumg√§nglich ist ein gutes Stativ. Nur damit sind Sie in der Lage, Langzeitaufnahmen zu erstellen. Neben den traditionellen Dreibein-Stativen gibt es auch sogenannte Monopods. Diese bestehen nur aus einer S√§ule und m√ľssen w√§hrend des Fotografierens gehalten werden.

Ein Aufsteck-Blitzlichtgerät
Der integrierte Aufklapp-Blitz einer DSLR ist nicht besonders leistungsstark. Wenn Sie individuelle Belichtungen w√ľnschen und auch √ľber eine gr√∂√üere Entfernung blitzen m√ľssen, dann empfiehlt sich ein guter Aufsteckblitz. Moderne Blitzlichtger√§te synchronisieren sich automatisch mit den Kameraeinstellungen und geben einen passend starken Blitz w√§hrend der Aufnahme ab.

Die 10 wichtigsten Fragen zur DSLR Kamera

Warum sollen Sie noch mit einer DSLR fotografieren?
Obwohl immer h√§ufiger spiegellose Systemkameras mit Wechselobjektiv angeboten werden, bieten traditionelle DSLRs zahlreiche Vorteile. Hier sind wesentlich leistungsf√§higere und teilweise gr√∂√üere Bildsensoren verbaut, die f√ľr hervorragende Bildergebnisse sorgen. Zudem ist das Objektivangebot viel gr√∂√üer als bei den Systemkameras.

Warum sind DSLRs häufig so teuer?
Sehr gute DSLRs bestehen aus einem professionellen Kamerabody und entsprechend hochwertigen Objektiven. Im Body verbauen die Hersteller die neueste Kameratechnik mit gro√üen Bildsensoren und ‚Äďprozessoren, die h√§ufig in professionellen Fotostudios eingesetzt werden. In Verbindung mit einem guten Objektiv sind diese Kameras daher nicht gerade preisg√ľnstig.

Warum wird das Vollformat empfohlen?
Der Vollformatsensor einer DSLR entspricht dem traditionellen Kleinbildformat mit 24 x 36 mm. Mit diesen Bildsensoren lassen sich wesentlich mehr Bildinformationen verarbeiten. Sie erhalten damit weitaus hochwertigere Aufnahmen als mit einem APS-C-Sensor oder gar einem kleineren Micro-Four-Thirds-Modell.

Welcher Blitz sollte bei einer DSLR benutzt werden?
Die meisten DSLRs besitzen einen aufklappbaren Blitz oberhalb des Geh√§uses. Dieser reicht f√ľr Aufnahmen in der Wohnung durchaus aus. Wenn Sie jedoch √ľber gr√∂√üere Bereiche Menschengruppen fotografieren m√∂chten oder eine individuelle Ausleuchtung w√ľnschen, dann sollten Sie zu einem guten Aufsteckblitz greifen, der bequem auf den Blitzschuh der Kamera aufgesteckt werden kann.

Welches Objektiv sollte f√ľr Landschaftsaufnahmen genutzt werden?
F√ľr Landschaftsaufnahmen sollten Sie zu einem guten Weitwinkelobjektiv greifen. Damit bekommen Sie in der Breite wesentlich mehr Landschaftsdetails auf das Bild. Teilweise reicht hierf√ľr aber auch ein Zoomobjektiv mit Weitwinkelbereich aus.

Wie viele Megapixel sollte eine DSLR besitzen?
Gängige DSLRs besitzen heute eine Auflösung von mindestens 18 Megapixeln. Empfohlen werden Modelle mit 20 oder noch besser mit 24 Megapixeln. Damit können Sie hochwertige Aufnahmen ohne Verpixelungen bei Vergrößerungen aufnehmen.

Wie groß sollte die Speicherkarte einer DSLR sein?
Da die Bilddateien entsprechend der Megapixelanzahl und auch bei RAW-Aufnahmen sehr gro√ü werden k√∂nnen, sollten Sie zu einer Speicherkarte greifen, die mindestens 16 GB gro√ü ist. Dar√ľber hinaus sollte die Speicherkarte auch eine ausreichend schnelle Daten√ľbertragungsrate besitzen. Hier werden insbesondere die SDHC-Modelle empfohlen, die eine Schreib- und Lesegeschwindigkeit von rund 90 Mbit/s. erreichen.

Welches Stativ kann f√ľr eine DSLR empfohlen werden?
F√ľr eine DSLR sollten Sie zu einem guten Dreibeinstativ greifen, welches f√ľr das Gewicht Ihrer Kamera ausgelegt ist. Wichtig ist ein robuster Stativkopf, der die Kamera sicher h√§lt. Mit einer Wechselplatte k√∂nnen Sie die Kamera mit wenigen Handgriffen vom Stativ entfernen.

Was bedeutet Abblenden?
Hinter Abblenden wird das Einstellen einer gr√∂√üeren Blendenzahl verstanden. Hierbei erhalten Sie einen kleineren Lichtdurchlass und eine h√∂here Sch√§rfentiefe. Im Gegenzug m√ľssen Sie f√ľr ein korrekt belichtetes Bild die Belichtungszeit entsprechend verl√§ngern.

Was ist der Unterschied zwischen einer DSLR und einer DSLM?
Im Unterschied zur DSLR verbirgt sich hinter der Bezeichnung DSLM eine spiegellose Systemkamera. Bei beiden Kamerasystemen können Sie Wechselobjektive verwenden. Die DSLM sind wesentlich kompakter, da der obere Spiegelkasten fehlt.

Alternativen zur DSLR Kamera

Es muss nicht immer eine DSLR Kamera sein. Durchaus können auch andere Kameramodelle als Alternative genutzt werden.

Die Bridge-Kamera

Hinter einer Bridge- oder SuperZoom-Kamera verbirgt sich ein Kameramodell mit einem fest verbauten Zoomobjektiv. Optisch sehen diese Kameras den DSLRs sehr ähnlich. Sie können hier jedoch kein Objektiv wechseln. Dagegen erhalten Sie einen Allrounder mit einem leistungsstarken Objektiv, welches in der Regel den Weitwinkel- bis Telebereich abdeckt.

Diese Kameras sind bis auf das Objektiv sehr kompakt gehalten und eignen sich hervorragend als Reisekamera. Zudem bieten gute Modelle nahezu dieselben Programmfunktionen, wie eine DSLR. Selbst manuelle Einstellungen sind mit diesen Kameras möglich.

Neben einem aufklappbaren Blitz kann bei den meisten Kameras √ľber den Blitzschuh auch ein Aufsteckblitzger√§t montiert werden.

Die spiegellose Systemkamera

Ebenfalls sehr kompakt gebaut sind die sogenannten DSLM. Diese Systemkameras verwenden Wechselobjektive und bieten einen vergleichbaren Ausstattungsstandard, wie eine DSLR. Gute Modelle kommen in Bezug auf die Bildqualität heute an die meisten Mittelklasse-DSLRs heran.

Wenn Sie mit Wechselobjektiven flexibel arbeiten m√∂chten und dennoch eine kompakte Reisekamera w√ľnschen, der sollte sich vielleicht bei diesen Systemkameras etwas n√§her umsehen.

Ein Vollformat wird jedoch hier nicht angeboten.

Weiterf√ľhrende Links und Quellen

In den nachfolgenden Internetquellen erhalten Sie viele weitere Informationen, die Ihnen bei der Wahl der richtigen DSLR Kamera weiterhelfen.

Grundlegende Informationen √ľber Spiegelreflexkameras finden Sie hier auf der Webseite von
https://de.wikipedia.org/wiki/Spiegelreflexkamera

Worauf Sie beim Kauf eines passendes Objektivs f√ľr Ihre DSLR achten m√ľssen, finden Sie auf der Seite von
http://www.pc-magazin.de/vergleich/objektiv-dslr-spiegelreflex-kamera-kauf-ratgeber-optik-makro-tele-weitwinkel-2111905.html

Weitere Hinweise zum Objektivkauf finden Sie hier
http://www.chip.de/video/Objektiv-Beratung-fuer-DSLR-DSLM-Video_57974492.html

Ein interessantes Forum f√ľr DSLRs k√∂nnen Sie hier finden
http://www.dslr-forum.de/

Wie Sie Ihre richtige Spiegelreflexkamera finden, können Sie hier nachlesen
https://digitalfotografie-aktuell.de/spiegelreflex-kamera/

 

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