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Sofortbildkameras im Test auf ExpertenTesten
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Sofortbildkamera Test - fĂŒr lustige Partybilder mit Soforteffekt - Vergleich der besten Sofortbildkameras 2019

Einmal auf den Auslöser drĂŒcken und schon ertönt ein Surren: Gleich danach hĂ€lt man das Papier in der Hand, das sich allmĂ€hlich zu einem Bild entwickelt. Noch immer gibt es sie, die beliebte Sofortbildkamera. Dieser Test zeigt auf, dass die charakteristischen Sofortbildkamera Testsieger aus den 1970ern und 1980ern weiterhin gefragt sind.

Sofortbildkamera Bestenliste 2019

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Sofortbildkamera TestEinmal auf den Auslöser drĂŒcken und schon ertönt ein Surren: Gleich danach hĂ€lt man das Papier in der Hand, das sich allmĂ€hlich zu einem Bild entwickelt. Noch immer gibt es sie, die beliebte Sofortbildkamera. Dieser Test zeigt auf, dass die charakteristischen Sofortbildkamera Testsieger aus den 1970ern und 1980ern weiterhin gefragt sind. Allerdings können die Modelle von heute etwas mehr als nur schnelle Bilder liefern. Mit Tipps zum Kauf und einigen Hintergrundinformationen prĂ€sentiert dieser Ratgeber gleich mehrere GrĂŒnde, sich fĂŒr eine funktionale Sofortbildkamera zu entscheiden.

Im Kleinformat als Mini-Modell oder etwas grĂ¶ĂŸer und robuster, das System der Sofortbildkameras ist noch immer beliebt. Auch wenn die Trends in der heutigen Welt immer schnelllebiger werden, deutet sich hin und wieder eine Gegenbewegung an. Das ist bei der Sofortbildfotografie eindeutig zu erkennen. Die Renaissance dieser Kameras setzt ein klares Zeichen.

Der Aufbau ist relativ einfach und die Benutzer finden schnell heraus, wie die Sofortbildkamera funktioniert. Genau so wĂŒnscht man sich eine praktische Kamera, ob man gerade erst mit dem Fotografieren beginnt oder sich schon etwas lĂ€nger dafĂŒr begeistert.
Die Mini-Sofortbildkameras sind vor allem fĂŒr Kinder interessant. Und auch die Erwachsenen begeistern sich fĂŒr die besondere Art der Fotoproduktion.

Wie funktioniert eine Sofortbildkamera?

Die Sofortbildkameras aus dem Test 2019 funktionieren nicht mit einem klassischen Film, sondern hier werden spezielle PapierblĂ€tter eingelegt. FĂŒr die Ă€lteren Apparate gibt es eine doppelte Rolle, die aus Negativ- und PositivblĂ€ttern besteht. Auf jeden Fall sind die BlĂ€tter mit einer lichtempfindlichen Beschichtung versehen, die quasi als Negativfilm dient.

Zum Fotomaterial gehören außerdem die Chemikalien, die als Paste aufgetragen sind. Hierin sind alle fĂŒr die Entwicklung nötigen Stoffe enthalten. Wenn das von der Sofortbildkamera aufgenommene Bild herausgezogen wird, verteilen sich die Chemikalien zwischen dem Negativ und dem Positiv, wobei Silberteilchen oder Farbstoffe Wie funktioniert ein Sofortbildkamera Test?transportiert werden, je nachdem, ob es sich um Schwarz-Weiß-Fotos oder um Colorfilme handelt. WĂ€hrend der Einwirkzeit erfolgt die Trennung von Negativ und Positiv, bis das Bild fertig ist.

Da es am Ende kein Negativ gibt, das man weiter verwenden könnte, lassen sich die Polaroid-Aufnahmen nur durch das Bild-von-Bild-Verfahren reproduzieren. Eine andere Methode fĂŒr die Reproduktion der Sofortbilder gibt es nicht.

Wenn man Schwarz-Weiß-Aufnahmen anfertigen möchte, gibt es hierfĂŒr das entsprechende Fotomaterial. Hier ist gegebenenfalls auch die Produktion eines Negativs möglich, was es einem erlaubt, die Bilder zu kopieren oder zu vergrĂ¶ĂŸern.

Im Jahr 1972 wurde das Integralfilm-Verfahren entwickelt. Hier finden die Prozesse in einer abgeschlossenen Einheit statt. FĂŒr die Belichtung steht in der Integralfilm-Kamera ein Spiegel zur VerfĂŒgung, der auf das transparente Positiv gerichtet ist. Der Transport der Bildeinheit erfolgt motorisch. Durch den Farbstoff, der in der chemischen Mischung beinhaltet ist, wird das Positiv zuerst vor dem Lichteinfall geschĂŒtzt. Erst wĂ€hrend der allmĂ€hlichen Farbstoffbildung entfĂ€rbt sich das Material. Auf dem fertigen Sofortbild ist also kein Lichtschutz mehr vorhanden.

Die heutigen Sofortbildkameras aus dem Testvergleich sind oft mit speziellen Funktionen ausgerĂŒstet. Anders als die einfachen Modelle bieten die Testsieger der Sofortbildkameras oft etwas mehr Extras.

So kann man sie beispielsweise auf spezielle Lichtsituationen einstellen, Langzeitaufnahmen machen oder rote Augen reduzieren. Einige Kameras haben sogar eine Video-Funktion, die eine hervorragende HD-Auflösung bietet. Andere lassen sich via USB-Kabel oder Bluetooth mit anderen GerÀten verbinden.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Mit den Sofortbildkameras aus dem Testvergleich hat man ein reizvolles GerĂ€t, das Nostalgie symbolisiert und gleichzeitig zum Experimentieren einlĂ€dt. Der spezielle Reiz einer solchen Kamera liegt in der Momentaufnahme. Anders als bei den modernen Digitalkameras bekommt das einzelne Foto wieder einen höheren Wert. Nicht nur die Ă€ltere Generation freut sich ĂŒber Bilder auf Papier. Auch fĂŒr junge Leute ist es spannend, sich mit dieser interessanten Fototechnik zu beschĂ€ftigen.

Mit einer Sofortbildkamera erspart man sich die Bestellung von Fotodrucken, denn hier werden die Bilder direkt ausgedruckt. Ob man diese Bilder in ein Album einklebt, verschenkt oder fĂŒr die Herstellung von Grußkarten reproduziert, bleibt jedem selbst ĂŒberlassen.Vorteile & Anwendungsbereiche von Sofortbildkameras im Test

Gerade die spontanen Fotos möchte man am liebsten gleich vor sich sehen, und zwar nicht nur im Display, sonder als bleibende Erinnerung auf Papier. Genau fĂŒr solche Zwecke eignen sich die Sofortbildkameras aus dem Test 2019. Wer beispielsweise auf einer Hochzeit die GĂ€ste zum Fotografieren anregen möchte, kann zwei oder drei Mini-Sofortbildkameras bereitlegen, die jeder benutzen darf.

So entstehen lustige SchnappschĂŒsse, die noch wĂ€hrend der Feier an einer Pinnwand aufgeklebt werden. Auch bei seltenen Familientreffen lohnt es sich, eine Sofortbildkamera mitzunehmen: So brauchen die Angehörigen nicht lange darauf zu warten, ob sie irgendwann einen Abzug bekommen, denn man kann ihnen gleich die frisch gemachten Fotos ĂŒberreichen.

Es gibt verschiedene Bereiche, in denen die Sofortbildkamera ein nĂŒtzliches und beliebtes GerĂ€t ist. Unter anderem werden sie gerne dort benutzt, wo man sich sofort ein Bild von einer Szenerie machen möchte. Das kann im Zusammenhang mit einem Gutachten der Fall sein oder auch beim Film und im Theater. Hier helfen die Kameras, die Ansicht einer Kulisse zu kontrollieren oder eine bestimmte Schwachstelle zu belegen.

WÀhrend einer Dokumentation oder bei der Beweisaufnahme kommen die Sofortbildkameras ebenfalls hÀufig zum Einsatz: Das erspart den Beteiligten viel Zeit und man hat gleich eine Art Beleg in der Hand.

Wer nur wenig fotografiert und wenig Geduld hat, freut sich ebenfalls ĂŒber die Sofortbildkamera. Manchmal sind es Kinder, die sich fĂŒr diese ungewohnte Technik begeistern. Sie sehen in der Polaroid möglicherweise ein Relikt aus frĂŒheren Zeiten, andererseits ist diese Art des Fotografierens eindeutig spannender als die Aufnahmen mit einem Smartphone.

Professionelle Fotografen, die fĂŒr die Presse, fĂŒr Werbeunternehmen oder fĂŒr Fernsehproduktionen arbeiten, nutzen die Sofortbildkamera fĂŒr die kurzfristige Vorlage von Aufnahmen.
Auf diese Weise können sie beispielsweise eine bestimmte Beleuchtung austesten oder Fotos als Platzhalter fĂŒr die spĂ€tere Aufnahme verwenden.

Zudem greifen Event-Fotografen gerne zur Sofortbildkamera, denn diese macht es ihnen möglich, die Bilder unmittelbar nach der Aufnahme an die fotografierten Personen zu verkaufen. Ein Fotolabor oder ein externer Drucker ist hier nicht erforderlich. Teilweise sind es auch FotokĂŒnstler, die mit den Sofortbildkameras originelle Fotografien erstellen und diese gleich im Anschluss zum Verkauf ausstellen – oder eben Kunstwerke daraus machen.

Welche Arten von Sofortbildkameras gibt es?

Wenn es um Sofortbildkameras geht, denkt man meistens an die typische “Polaroid” aus den 1970er Jahren. Diese gilt als der Klassiker in diesem Bereich. Weil jeder wusste, worum es geht, wurde die Bezeichnung Polaroid-Kamera oft auch fĂŒr die Modelle anderer Hersteller verwendet.

Von Polaroid und den wenigen anderen Herstellern gibt es mehrere AusfĂŒhrungen von Sofortbildkameras. Diese unterscheiden sich in ihrer GrĂ¶ĂŸe sowie in der FunktionalitĂ€t. Teilweise handelt es sich um die traditionellen Sofortbildkameras mit einem gewissen Nostalgie-Faktor, bei anderen steht die möglichst einfache Bedienung im Vordergrund. Die Weiterentwicklung in der Branche fĂŒhrte dazu, dass es eine Weile lang kein vernĂŒnftiges Welche Arten von Sofortbildkameras gibt es im Test?Filmmaterial fĂŒr die Sofortbildkameras gab. Hier sorgte das Unternehmen Impossible fĂŒr Nachschub, sodass die Liebhaber von Polaroid ihre Kamera weiter benutzen konnten.

Bei den modernen Sofortbildkameras hat man die Wahl zwischen analogen und digitalen Modellen. Die digitale Kamera basiert auf der analogen Funktion, mit der die herkömmliche Sofortbildkamera arbeitet, und hat als ErgĂ€nzung einen digitalen Speicher. Dieser besteht ĂŒblicherweise aus einer externen Speicherkarte.

Da viele Leute heutzutage lieber mit dem Smartphone oder einer kleinen, handlichen Digitalkamera fotografieren, haben die Sofortbildkameras im Alltag ausgedient. FĂŒr Liebhaber kann es sich trotzdem lohnen, sich fĂŒr so eine schnell entwickelnde Kamera zu entscheiden. Gerade die neueren Modelle bieten eine relativ gute FotoqualitĂ€t. Man sollte jedoch daran denken, dass das Fotomaterial verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig teuer ist.

Einige GerÀte funktionieren als eine Art Fotodrucker, trotzdem können die meisten Sofortbildkameras aus dem Test nicht mit den hochwertigen und innovativen Digitalkameras mithalten.

Die einfacheren, kleinen Analog-Sofortbildkameras im trendigen Design kommen bei experimentierfreudigen Kindern und Erwachsenen gut an. Sie können als Gimmick eingesetzt werden, beispielsweise auf einer Feier, wo jeder seine eigenen Fotos gleich in Papierform bekommt.

Die Vorteile von Sofortbildkameras:

  • Konzentration auf das Wesentliche und auf die Hauptfunktionen,
  • sofortiger Ausdruck des Fotos gleich nach der Aufnahme,
  • variable Einstellungen möglich (Helligkeit, Selbstauslöser),
  • einfaches Handling,
  • in vielen Bereichen einzusetzen

Die Nachteile von Sofortbildkameras:

  • Von jeder Aufnahme wird nur ein Abzug geliefert,
  • es gibt nur ein Format,
  • die AbzĂŒge sind abhĂ€ngig von der QualitĂ€t nicht dauerhaft haltbar,
  • teures Fotomaterial.
  • So werden die Sofortbildkameras getestet

Um herauszufinden, welche Sofortbildkamera sich fĂŒr den individuellen Bedarf eignet, sollte man sich Gedanken ĂŒber den hauptsĂ€chlichen Einsatzbereich machen. Im Test der Sofortbildkameras wurde auf verschiedene Kriterien geachtet.

Damit sollen die Kaufinteressenten alle wichtigen Informationen erhalten, die fĂŒr die Entscheidung nötig sind. Je nachdem, wie hĂ€ufig man mit der Kamera unterwegs ist und was man damit vorhat, lohnt es sich beispielsweise, nicht nur auf die analoge Funktion zu setzen, sondern auch auf einen digitalen Speicher zugreifen zu können.

Die FotoqualitÀt

Die QualitĂ€t eines Fotos hĂ€ngt nicht allein von den FĂ€higkeiten des Fotografen ab. Auch die Kamera muss die entsprechende AusrĂŒstung haben, um saubere Kontraste und klare Farbe darstellen zu können. Im Vergleich zu den aktuellen Digitalkameras steht einem bei der klassischen Sofortbildkamera jedoch keine Fokussierung zur VerfĂŒgung. Stattdessen erfolgt diese Fokussierung automatisch, was nicht immer zu einem perfekten Ergebnis fĂŒhrt. Das ist zwar fĂŒr die Benutzer sehr komfortabel, dafĂŒr hat man selbst nicht viel Einfluss auf die BildqualitĂ€t.

AbhĂ€ngig von den LichtverhĂ€ltnissen kann es passieren, dass die Aufnahmen der Sofortbildkamera etwas dunkel werden oder dass sie etwas unscharf sind. Die Sofortbildkamera Testsieger konnten jedoch sowohl bei den Außenaufnahmen als auch bei den Fotos in InnenrĂ€umen gute Resultate erzielen. Bei anderen Kameras sind die Fotografien, die im Freien gemacht wurden, deutlich besser als die Innenaufnahmen.

Die Handhabung

Um gute Fotos zu machen, sollte die Kamera gut zu handhaben sein. Teilweise sind die Sofortbildkameras jedoch relativ groß und liegen entsprechend schwer in den HĂ€nden. Eine griffige Haptik sorgt dafĂŒr, dass einem der Handhabung einer Sofortbildkamera im TestApparat nicht wegrutscht, außerdem sollte man darauf achten, dass der Auslöser an einer gĂŒnstigen Stelle positioniert ist. Auch die anderen Bedienelemente sollten so angebracht sein, dass man die Kamera nicht umstĂ€ndlich herumdrehen muss, um etwas an den Einstellungen anzupassen.

Auf der Suche nach einer handlichen Sofortbildkamera ist zu berĂŒcksichtigen, dass die Modelle, die fĂŒr Erwachsene eine gute Form haben, fĂŒr KinderhĂ€nde etwas klobig sein können. Zudem geht es bei dem Handling um praktische Bedienfunktionen: Es darf also nicht zu kompliziert werden. Gerade wenn die Kamera nicht allzu oft zum Einsatz kommt, wĂŒnscht man sich ein Modell, an das man sich nicht erst lange gewöhnen muss.

In Bezug auf die Ergonomie und die Verarbeitung geht es also einerseits um die Griffigkeit und Sicherheit, andererseits um die Nachvollziehbarkeit der Bedienung und um die gute Erreichbarkeit des Auslösers und der anderen Tasten.

Das Filmmaterial

Schon bei der Auswahl der Sofortbildkamera lohnt sich ein Blick auf das geeignete Filmmaterial. Wenn man sich fĂŒr die Ă€lteren Kameramodelle interessiert, sollte man wissen, ob man das dafĂŒr benötigte Papier auch noch bekommt und wie viel dieses kostet. Im Vergleich zu anderen Fototechniken sind die Sofortbild-Filme relativ kostspielig. Immerhin können sich die Liebhaber der Sofortbildkamera darĂŒber freuen, dass es fĂŒr die meisten Fabrikate weiterhin das erforderliche Material gibt, auch wenn man etwas mehr dafĂŒr bezahlen muss. Neben dem Preis spielt natĂŒrlich auch die QualitĂ€t des Fotopapiers eine wesentliche Rolle. Schließlich sollen die Fotos nicht schon nach einem Jahr verblassen.

Das Papierformat

Eine Sofortbildkamera liefert immer nur ein Fotoformat. In frĂŒheren Zeiten erhielt man ausschließlich quadratische Bilder in der GrĂ¶ĂŸe 79 x 79 mm.

Bei den aktuellen Kameras dieser Art gibt es jedoch kleinere, rechteckige Bilder in der Standardabmessung 62 x 46 mm. Zudem gibt es einige Sofortbildkameras aus dem Test, die abweichende BildergrĂ¶ĂŸen liefern. Das kann beispielsweise ein grĂ¶ĂŸeres Format von 62 x 99 mm sein oder ein kleineres Format von 51 x 76 mm.

Die Extras

Fast alle Sofortbildkameras, die man heute bekommt, haben eine integrierte Blitzfunktion. Des Weiteren gibt es viele Modelle mit Selbstauslöser und einem Timer. Einige verfĂŒgen außerdem ĂŒber ein Gewinde, das es ermöglicht, die Kamera auf einem Stativ zu befestigen. Zur Sicherheit sind viele der Sofortbildkameras mit einer Trageschlaufe ausgestattet. Wer möchte, kann zusĂ€tzlich eine Tragetasche kaufen, falls diese noch nicht im Lieferumfang enthalten ist.

Fixfokus oder Autofokus

Bei den meisten Sofortbildkameras aus dem Test 2019 gibt es einen Fixfokus: Dieser erlaubt keine VerĂ€nderung bei der Einstellung der BildschĂ€rfe. Das Kameraobjektiv ist auf eine Art fokussiert, dass sĂ€mtliche Bilddetails scharf abgebildet werden, wenn die Motive mindestens 50 cm entfernt sind. Entsprechend einfach ist es, mit der Fixfokus-Kamera zu fotografieren, denn man braucht keine extra SchĂ€rfeeinstellung durchzufĂŒhren.

Da man bei diesen Modellen auf die SchĂ€rfeeinstellung verzichten kann, gibt es nur eine Ă€ußerst geringe Verzögerung beim Auslösen der Kamera. Das macht die Bedienung der Sofortbildkamera mit Fixfokus so simpel. Allerdings hat man dadurch nur wenige Möglichkeiten, mit UnschĂ€rfe zu spielen oder kreative Nahaufnahmen zu machen. Wer solche Experimente plant, der sollte sich fĂŒr ein Sofortbildkamera mit Autofokus entscheiden. Einige Kameras bieten zudem besondere Aufnahmemodi, die dabei helfen, Landschaftsaufnahmen oder andere spezielle Fotos herzustellen. Mit dem Autofokus hat man somit etwas mehr Spielraum.

Die Sonderfunktionen

FĂŒr bestimmte Aufnahmen lohnen sich Sofortbildkameras mit Spezialfunktionen. ZusĂ€tzlich zu den Die Sonderfunktionen von Sofortbildkameras im TestBasisfunktionen bieten sie mehrere Belichtungsprogramme, je nachdem, ob man drinnen oder draußen fotografiert. Mit einer Langzeitaufnahme lassen sich beispielsweise Bilder bei dezenter Beleuchtung machen. Ebenfalls nĂŒtzlich ist die Rote-Augen-Reduktion.

Die modernen Sofortbildkameras verfĂŒgen zudem ĂŒber eine Video-Funktion und ĂŒber eine Bluetooth-Schnittstelle. Damit wird die LĂŒcke zwischen dem herkömmlichen Modell und den innovativen Digitalkameras geschlossen.

Akku oder Batterie

Teilweise arbeiten die Sofortbildkameras aus dem Testvergleich mit Akku, andere erhalten ihre Energie aus einer Batterie. Es gibt Modelle mit fest eingebautem sowie mit herausnehmbarem Akku. WĂ€hrend man die Batterie austauschen muss, wenn sie leer ist, lĂ€sst sich der Akku einfach aufladen. Entweder verbindet man dafĂŒr die komplette Kamera samt Akku mit dem Netzstecker, oder man entnimmt den Akku und steckt ihn ins AufladegerĂ€t.

Worauf muss ich beim Kauf einer Sofortbildkamera achten?

Wer eine Sofortbildkamera sucht, fĂŒr den ist ein genauer Blick in die technischen Features interessant. GrundsĂ€tzlich sind die klassischen Sofortbildkameras aus dem Test 2019 simpel aufgebaut, sodass man sie ohne lange Vorbereitung benutzen kann. Damit das auch wirklich funktioniert, sollte man jedoch etwas mehr ĂŒber die Eigenschaften der ausgewĂ€hlten Kamera wissen.

Bei den einfachen Sofortbildkameras fotografiert man mit einer festen Verschlusszeit, die standardmĂ€ĂŸig bei 1/60 Sekunde liegt. Die Steuerung fĂŒr diese Belichtung erfolgt ĂŒber die Kamerablende und den Blitz. Besonders bei Aufnahmen in InnenrĂ€umen ist diese Einstellung sehr hilfreich. FĂŒr Bilder im Freien kann die Belichtung jedoch zu stark sein, vor allem bei klarem Himmel und Sonnenschein. Bei einer variablen Verschlusszeit entstehen bessere Fotos: Hier kann man eine Belichtungszeit von 1/2 bis 1/400 einstellen. Durch die VerlĂ€ngerung der Belichtung ist auch in der DĂ€mmerung oder bei ungĂŒnstigen LichtverhĂ€ltnissen ein Foto ohne Blitz möglich.

Die Handhabung ist bei der Kaufentscheidung ein besonders wichtiger Punkt, es sei denn, man nutzt die Sofortbildkamera nur gelegentlich. Wenn auf einer Feier ein paar Fotos gemacht werden sollen, vielleicht im Zusammenhang mit einem Party-Spiel, dann darf es auch ein etwas grĂ¶ĂŸeres Einsteigermodell sein: Hier geht es vorwiegend um die simple Bedienung. Solche Party-Kameras sind relativ gĂŒnstig und oft in mehreren Farbvarianten verfĂŒgbar.

FĂŒr die AnhĂ€nger der Sofortbildfotografie stehen nostalgische Kameras zur Auswahl. Neben diesen Modellen im Retrolook, die von dezenten Farbtönen und Chrom gekennzeichnet werden, gibt es auch moderne AusfĂŒhrungen, die etwas mehr Funktionen bieten und in diversen Farben erhĂ€ltlich sind.
Mit den zusĂ€tzlichen Funktionen kann man die Sofortbildkameras fĂŒr kreative Aufnahmen nutzen und etwas experimentieren.

FĂŒr Fortgeschrittene gibt es Modelle mit einer ausgereiften Technik. Solche Sofortbildkameras gehören zu den Testsiegern und kombinieren die VorzĂŒge der klassischen Polaroid mit modernen Funktionen. Bluetooth, externer Speicher und andere Extras machen aus der einfach zu bedienenden Sofortbildkamera ein MultifunktionsgerĂ€t: Sogar als Fotodrucker kann ein solcher Apparat genutzt werden. Im Vergleich zu den einfacheren AusfĂŒhrungen ist bei diesen modernen Sofortbildkameras das Filmmaterial oft gĂŒnstiger. Auch das sollte man sich bewusst machen, bevor man sich fĂŒr ein Modell entscheidet.

Kurzinformation zu fĂŒhrenden 7 Herstellern

Die Testsieger der Sofortbildkameras kommen von verschiedenen Herstellern, auch wenn man frĂŒher ausschließlich die Marke Polaroid kannte. Welches Modell letztendlich fĂŒr den individuellen Zweck am besten geeignet ist, hĂ€ngt von den PrioritĂ€ten der Benutzer ab. Die QualitĂ€t muss daher immer in Bezug auf die eigenen Vorstellungen und Einsatzbereiche betrachtet werden.

  • Polaroid
  • Kodak
  • Keystone
  • Fujifilm
  • Leica Camera AG
  • Lomography
  • Impossible
Polaroid gilt als der Wegbereiter auf dem Markt der Sofortbildkameras. Das Unternehmen ist schon seit den spĂ€ten 1940er Jahren verantwortlich fĂŒr die Entwicklung der ersten Modelle. Im Jahr 1972 prĂ€sentierte Polaroid den Integralfilm und gleichzeitig die faltbare Spiegelreflex-Sofortbildkamera. SpĂ€ter erhielten die Polaroid-Kunden eine Sucherkamera im nicht faltbaren KunststoffgehĂ€use. Auch in den 1980ern brachte das Unternehmen immer wieder neue Varianten auf den Markt.
Die Firma Kodak versuchte schon in den 1970ern, an den Erfolg von Polaroid anzuknĂŒpfen. Allerdings kam es in den 1980ern zu einem Rechtsstreit, da Polaroid sein Patent einklagte. Das war das Ende fĂŒr die Kodamatic-Reihe. In der Folge musste Kodak Schadensersatz zahlen und zog sich von dem Bereich der Sofortbildkameras zurĂŒck. Ab 1986 kaufte das Unternehmen die eigenen Kameras auf und erstattete den Kaufpreis zurĂŒck oder tauschte sie gegen die Kodak Disc Kamera oder eine gleichwertige Polaroid-Kamera ein.
Zu Beginn der 1970er Jahre erteilte Polaroid einigen Unternehmen die Patentherstellung von Sofortbildkameras. Dazu gehörte auch die Firma Keystone, die in der Folge Kameras produzierte, die mit dem Polaroid Filmmaterial kompatibel waren.
Einer der großen, bis heute aktiven Hersteller von Sofortbildkameras ist Fujifilm. Das japanische Elektronikunternehmen ist im Nikkei-Index gelistet. Schon seit den 1930ern ist die Marke in der Herstellung von Kino- und Filmmaterialien aktiv.
Die Leica Camera AG wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts gegrĂŒndet. Das deutsche Unternehmen fĂŒr optische Industrie hat seinen Firmensitz in Wetzlar und fokussiert sich vor allem auf Fotokameras und FernglĂ€ser.
Lomography ist eine Marke aus St. Petersburg in Russland. Die Fabrik LOMO PLC wurde in den 1980er Jahren gegrĂŒndet und kann sich bis heute auf dem Markt behaupten.
Das junge Unternehmen Impossible sorgt dafĂŒr, dass der Reiz der Sofortbildfotografie erhalten bleibt, und ĂŒbernahm im Jahr 2008 die letzte Fabrik von Polaroid in Enschede, Niederlande. Damit wollten die Jungunternehmer die Marke vor dem Vergessen bewahren. So entstanden die neuen Sofortbildkameras auf den noch bestehenden Maschinen.

 

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meine Sofortbildkamera am besten?

Es gibt nicht mehr viele FachgeschĂ€fte fĂŒr Fotografie, doch hier erhĂ€lt man eine hervorragende Beratung, wenn man nach einer Sofortbildkamera sucht. Allerdings muss man damit rechnen, dass hier nur eine kleine Auswahl zu haben ist. Im Elektronikmarkt gibt es zwar eine insgesamt grĂ¶ĂŸere Produktpalette, dafĂŒr ist die BeratungsqualitĂ€t meistens nicht so gut. Die grĂ¶ĂŸte Auswahl steht einem im Internet zur VerfĂŒgung. Hier gibt es Suchmaschinen,Wo kaufe ich meinen Sofortbildkamera Testsieger am besten?Bewertungsportale und eine Vielzahl von Online-Shops. Zwar steht einem kein VerkĂ€ufer gegenĂŒber, doch wenn man Fragen hat, dann kann man sich in den meisten FĂ€llen an einen Online- oder Telefonservice wenden. Hier lassen sich eventuelle Probleme klĂ€ren.

Als besonders nĂŒtzlich werden die Erfahrungsberichte anderer KĂ€ufer angesehen. Diese erwĂ€hnen mögliche Schwierigkeiten mit der gekauften Sofortbildkamera oder schreiben etwas zur ServicequalitĂ€t oder zur Lieferzeit des Online-HĂ€ndlers. Solche Informationen sind fĂŒr die Kunden sehr relevant und können dabei helfen, eine Kaufentscheidung zu fĂ€llen.

Ebenfalls vorteilhaft sind die Vergleichsmöglichkeiten im Internet. So braucht man nicht lange, um zu ermitteln, wo eine bestimmte Sofortbildkamera am gĂŒnstigsten ist oder welche Modelle auf der Beliebtheitsskala weit oben stehen.

Wissenswertes & Ratgeber

Wenn man mit einer Sofortbildkamera fotografiert, gibt es nur wenige EinschrĂ€nkungen. Trotzdem kann es helfen, sich an den RatschlĂ€gen der erfahrenen Fotografen zu orientieren. Wenn es sich um eine Kamera mit Fixfokus handelt, sollte man beispielsweise einen Minimalabstand von 50 cm zum Motiv einhalten, denn sonst kann es zu UnschĂ€rfen kommen. Bei einer Sofortbildkamera mit fester Belichtungszeit besteht das Risiko, dass das Bild bei heller Beleuchtung, beispielsweise in der Sonne, ĂŒberbelichtet wird. Darum eignet sich ein solches GerĂ€t vorwiegend fĂŒr Aufnahmen um Schatten oder in InnenrĂ€umen. Auch mit einem anderen Modell ist es ratsam, nicht gegen das Sonnenlicht zu fotografieren. Ansonsten wird das Motiv womöglich unterbelichtet.

Wer besondere Aufnahmen machen möchte, beispielsweise von einer Menschengruppe oder von sich selbst, der sollte eine Kamera verwenden, die mit einem Stativgewinde kompatibel ist oder sich mit einem Selfie-Stick nutzen lĂ€sst. Gegebenenfalls kann man auch eine Selfie-Linse einsetzen, die den Spiegel sozusagen nachrĂŒstet.

Schon fĂŒr das Einlegen des Kamerafilms gibt es bestimmte Vorsichtsmaßnahmen: Schließlich soll das Papier nicht schon vor dem Fotografieren belichtet werden. Zudem muss man natĂŒrlich das richtige Filmmaterial besorgen. Der Film muss mit der Sofortbildkamera kompatibel sein, sonst lĂ€sst er sich nicht einlegen. Schon beim Kauf des Kameramodells sollte man sich ĂŒber die Kosten fĂŒr das Filmmaterial informieren. Immerhin kostet ein einzelnes Sofortbild mindestens 0,60 Euro und ist damit deutlich teurer als andere Fotos.

Die Geschichte der Sofortbildkamera

Schon im 19. Jahrhundert wurde mit Sofortbildfotografien experimentiert: 1860 arbeitete das Unternehmen Dubroni in Paris mit einer VorlĂ€ufertechnik. Doch die ersten Sofortbildkameras, wie wir sie heute kennen, entstand erst 1947. Verantwortlich fĂŒr diese Erfindung war Edwin Herbert Land, der sein Patent in dem eigenen Unternehmen Polaroid vermarktete.

Bei den ersten Polaroid-Land-Modellen wurde das Trennbildverfahren eingesetzt. Dieses funktionierte mit Schwarz-Weiß-Roll-Filmen, die verschiedene Abmessungen hatten.Erfindung der Sofortbildkamera aus einem Test

Von 1948 bis 1992 wurden die 40er-Serie-Filme gemeinsam mit der Polaroid 95 produziert und vertrieben. Hier lag die Abmessung der Fotos bei 83 x 108 mm. Bei den frĂŒhen Filmen, die bis 1950 hergestellt wurden, kamen Sepiafarben zum Einsatz. Erst anschließend ging man bei der 41er Serie zu Schwarz-Weiß ĂŒber.

Bei diesem Typ 41 und auch bei den Nachfolgern der Schwarz-Weiß-Trennbildfilme musste im Anschluss an die bis zu 30 Sekunden wĂ€hrende Entwicklung eine Schutzschicht mit Klarlack aufgetragen werden. Zu diesem Zweck gab es zusĂ€tzlich zu den Filmen ein vorbereitetes SchwĂ€mmchen.

Als letzte Sofortbildkamera der Serie 40 wurde im Jahr 1961 das Modell J66 prĂ€sentiert. Hier war eine automatische Belichtungssteuerung integriert. FĂŒr die optimale Bilddarstellung musste man den besonders empfindlichen Film Typ 47 einsetzen, der 3000 ASA hatte.

Ab 1954 gab es dann auch kleinere Bildformate, die als Polaroid-Serie 30 eingefĂŒhrt wurden und 64 x 83 mm groß waren. Damit wurden auch die Kameras selbst kleiner und besser zu handhaben. 1961 gab es also auch die J33, quasi das Schwestermodell zur J66.

Im Jahr 1963 wurde erstmals ein Sofortbild-Farbfilm prÀsentiert. In den Filmkassetten befanden sich anfangs acht Bilder, spÀter waren es dann zehn im Format von 72 x 95 mm.

1965 prĂ€sentierte Polaroid erneut eine Rollfilm-Sofortbildkamera, die durch ihren gĂŒnstigen Verkaufspreis zu einem echten Renner wurde. Im Gegensatz zu den faltbaren Kameras hatte dieses neue Modell jedoch ein stabiles KunststoffgehĂ€use.

Im Laufe der weiteren Jahre fanden viele Optimierungen statt. Die Objektive wurden prÀziser, die Fokussierung verbesserte sich und es wurden neue Elemente integriert, beispielsweise einklappbare Sucher. Zudem benutzte man immer hÀufiger die nicht faltbaren Pack-Kameras. 1971 kamen die Packfilme mit Bildern von 69x 72 mm auf den Markt.

Durch die Empfindlichkeit der Trennbildfilme wirkte sich die Temperatur auf die Entwicklungsdauer und auch auf das Ergebnis aus. Damit die Benutzer nicht ungeduldig wurden, stattete Polaroid seine Sofortbildkameras mit einer analogen Stoppuhr aus und lieferte eine Tabelle mit, die anzeigte, wie lange die Entwicklungszeit dauert. AbhĂ€ngig von der Dauer konnten sich die Kontraste verstĂ€rken oder das Bild erhielt einen ungewĂŒnschten Farbstich ins Gelbliche oder ins BlĂ€ulich-GrĂŒne. Man musste zwar keine schĂŒtzende Schicht mehr auftragen, aber die Entwicklungsdauer erhöhte sich auf bis zu 60 Sekunden.

Als 1972 der Integralfilm auf den Markt kam, prĂ€sentierte Polaroid gleichzeitig die faltbare Spiegelreflex-Sofortbildkamera. 1977 wurden auch nicht faltbare Modelle im KunststoffgehĂ€use vorgestellt. 1982 entstand der Typ 600-Film mit dem quadratischen Format 79 x 79 mm, der eine hohe Lichtempfindlichkeit hatte. Die beliebten Sofortbildkameras aus der Serie 600 verfĂŒgten grĂ¶ĂŸtenteils ĂŒber eine integrierte Blitzfunktion sowie ĂŒber einen Autofokus.

Im Jahr 1976 prÀsentierte der Konkurrent Kodak seine Sofortbildkameras. Die EK2 war ein einfaches Modell Geschichte einer Sofortbildkamera im Testmit Fixfokus und einem Filmauswurf, der manuell mit einer Kurbel zu bedienen war. Die EK4 und EK6 hatten eine Fokussierungsfunktion und einen elektrischen Auswurf. Bei der EK8 handelte es sich um eine faltbare Kamera. SpÀter kam es zur Umbenennung dieser Modelle, zudem modernisierte Kodak seine Sofortbildkameras, sowohl im Design als auch in den Funktionen.

1982 ersetzte Kodak seine EK-Modelle durch seine Kodamatic-Serie. Diese Faltkameras verfĂŒgten alle ĂŒber einen Gummibalg und einen elektrischen Filmtransport. Nach dem Patentstreit mit Polaroid zog sich das Unternehmen Kodak jedoch von der Produktion der Sofortbildkameras zurĂŒck.

Die Neuerungen im Bereich der Fotografie zeigten auch bei den Sofortbildkameras Spuren. Zum Ende der 1980er Jahre verfĂŒgten fast alle Modelle ĂŒber einen Autofokus sowie ĂŒber ein elektronisches BlitzgerĂ€t. 1997 wurde beispielsweise die klappbare Captiva-Kamera produziert und 1999 kam eine Einweg-Sofortbildkamera auf den Markt, die allerdings nur bis 2001 vertrieben wurde.

Mittlerweile ist die klassische Sofortbildkamera eher ein Nischenprodukt. Stattdessen kann man eine Digitalkamera nutzen, die mit einem Minidrucker gekoppelt ist. Dieses Produkt hat jedoch nicht viele AnhĂ€nger gefunden. Beliebter sind da die typischen Polaroid-Kameras, mit denen erstaunliche Bilder entstehen können. Teilweise setzen die modernen FotokĂŒnstler die besonderen Eigenschaften der Sofortbildkameras dafĂŒr ein, besondere Farbeffekte herzustellen.

Seit 2010 gibt es ĂŒbrigens wieder die gute, alte, analoge Sofortbildkamera: Diese Geschichte ist also noch nicht zu Ende. worĂŒber sich besonders die Nostalgiker freuen.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Sofortbildkamera

Meistens kann man schon an der GrĂ¶ĂŸe einer Sofortbildkamera erkennen, welches Format die Bilder haben. Da das Filmmaterial in das KameragehĂ€use hineinpassen muss, ist man von Anfang an auf eine bestimmte GrĂ¶ĂŸe festgelegt. Die folgende Liste zeigt an, wie groß der Film mit und ohne Papier bei den typischen Sofortbildkameras aus dem Test 2019 ist:

  • FilmgrĂ¶ĂŸe mit Rand: 8,6 x5,4 cm – BildgrĂ¶ĂŸe ohne Rand: 6,2 x 4,6 cm (Scheckkartenformat)
  • FilmgrĂ¶ĂŸe mit Rand: 8,6 x 10,8 cm – BildgrĂ¶ĂŸe ohne Rand: 6,2 x 9,9 cm (mittlere GrĂ¶ĂŸe
  • FilmgrĂ¶ĂŸe mit Rand: 10,8 x 8,8 cm – BildgrĂ¶ĂŸe ohne Rand: 67,8 x 7,6 cm (OriginalgrĂ¶ĂŸe)
  • FilmgrĂ¶ĂŸe mit und ohne Rand: 5,08 x 7,62 cm (digitale Kameras)

Neben dem Format sollte man noch andere Fakten berĂŒcksichtigen, wenn man sich eine Sofortbildkamera aus dem Test 2019 aussucht. Unter anderem geht es dabei um die zusĂ€tzlichen Extras, die ĂŒber die Standardanwendungen hinausgehen. Wer mit seiner Kamera besonders Aufnahmen machen möchte, die möglicherweise einen kĂŒnstlerischen Inhalt haben, eignen sich die Sonderfunktionen fĂŒr spezielle fotografische Experimente.Zahlen, Daten, Fakten rund um die Sofortbildkamera im Test

Im Vergleich zu den analogen, klassischen Kameras bieten die digitalen Modelle meistens mehr Einstellungsmöglichkeiten und Zusatzfunktionen. Trotzdem kann man auch mit einer Analog-Sofortbildkamera interessante Aufnahmen machen und mit besonderen Effekten spielen.

Aus frĂŒheren Jahrzehnten kennt man das typische Wedeln. Doch gibt es dafĂŒr tatsĂ€chlich einen Grund oder ist es einfach nur ein Zeichen des ungeduldigen Wartens, bis sich das Sofortbild entwickelt hat? Die Fakten zeigen, dass das Wedeln eher schĂ€dlich fĂŒr das Foto ist. Schließlich soll das Bild nicht trocknen. Wenn es zu heftig bewegt wird, können sich die Chemikalien nicht optimal entwickeln.

In der Folge entstehen womöglich UnschĂ€rfen. Darum lautet die Empfehlung, dass man das gerade aufgenommene Bild am besten flach hinlegt, mit nach oben zeigender Fotoseite. Allerdings sollte kein Sonnenlicht auf das frisch hergestellte Foto fallen, denn sonst verblasst die Farbe. An einem schattigen Ort ist das Bild deshalb sicherer aufgehoben. Über das Foto gebeugt kann man dann verfolgen, wie sich die Farben allmĂ€hlich entwickeln.

Sofortbildkamera in 8 Schritten richtig einsetzen

Auf den ersten Blick sieht es ganz einfach aus: Man muss nur mit der Kamera auf das Wunschmotiv draufhalten, den Auslöser drĂŒcken und nach wenigen Sekunden das Bild herausziehen und warten. Damit man aber wirklich mit dem Foto zufrieden ist, sollte man sich ein paar Gedanken zur Ausleuchtung und zu einigen anderen Details machen. Ansonsten kommt es zu ĂŒber- oder unterbelichteten Bildern, auf denen nicht viel zu erkennen ist.

Eine Sofortbildkamera bietet zwar oft nicht die gleichen technischen Raffinessen wie eine Digital- oder Spiegelreflexkamera, trotzdem kann sie kreativ eingesetzt werden.

AbhĂ€ngig von den eigenen kĂŒnstlerischen oder zweckorientierten Vorstellungen kann man Panoramen aufnehmen, mit starken Farbstichen arbeiten oder Überblendungen kreieren. Solche Feinheiten lernt man in einem Foto-Workshop. Einiges kann man sich auch selbst beibringen, ob es um die Positionierung des Motivs geht oder um das Einfangen von einer besonderen Stimmung.

Die folgenden Schritte zeigen, wie man rein technisch gesehen vorgeht, wenn man eine Sofortbildkamera verwendet. Allerdings sollte man auch hier ein paar grundsÀtzliche Gedanken zum Motiv nicht vernachlÀssigen.

  • Schritt 1: Die Motivauswahl und die Blickrichtung
  • Schritt 2: Die Sofortbildkamera einschalten
  • Schritt 3: Die richtige Position finden
  • Schritt 4: Mit oder ohne Blitz?
  • Schritt 5: Kameraeinstellungen vornehmen
  • Schritt 6: Durch den Sucher schauen
  • Schritt 7: Den Auslöser drĂŒcken
  • Schritt 8: Abwarten
Bei der Auswahl des Motivs spielen oft schon die Überlegungen zur Belichtung mit hinein. Hier geht es beispielsweise um eine gĂŒnstige Positionierung, um eine besondere Perspektive und auch um den Lichteinfall. Gegen die Sonne fotografieren ist beispielsweise wenig empfehlenswert.
Nach dem Einschalten dauert es einen Moment, bis die grĂŒne Lampe an der Sofortbildkamera leuchtet. Nun ist sie betriebsbereit. So lange ein rotes Licht zu sehen ist oder gar kein LĂ€mpchen aufleuchtet, kann man noch nicht fotografieren. Eventuell braucht die Kamera noch einen Augenblick oder man muss etwas an der Einstellung Ă€ndern. In der Anleitung zur Sofortbildkamera kann man eventuelle Warnhinweise nachlesen.
Wenn man eine Aufnahme mit Blitz machen möchte, muss man nah genug an das Motiv herangehen. Hier empfehlen die Ratgeber eine maximale Entfernung von eineinhalb Metern, ansonsten reicht die Beleuchtung durch den Blitz nicht aus.

Beim Fotografieren ohne Blitz kann eine geringere Distanz die BildschÀrfe erhöhen.

In InnenrĂ€umen und bei wenig Licht sollte der Blitz aktiviert sein, doch draußen kann man meistens darauf verzichten. Bei Sonnenlicht wĂ€re das Bild sonst ĂŒberbelichtet. Wenn sich der Blitz nicht deaktivieren lĂ€sst, kann man ihn gegebenenfalls abkleben
AbhÀngig von den LichtverhÀltnissen kann man die Einstellungen der Sofortbildkamera anpassen. Die modernen GerÀte haben hÀufig ein entsprechendes Helligkeitsprogramm, sodass es leicht fÀllt, die Kamera auf sonnig, bewölkt oder Innenaufnahmen einzustellen. Im Handbuch zur Kamera findet man alle wichtigen Angaben hierzu.

Bei vielen Sofortbildkameras ist ein Sensor integriert, der den Fotografen die relevanten Informationen zur Belichtung zur VerfĂŒgung stellt. Ein Blinklicht hilft dabei, die optimale Einstellung zu finden. Hier muss man nur noch den Regler entsprechend der Hinweise justieren.

Ein Blick durch den Sucher der Sofortbildkamera zeigt einem, ob man das Motiv richtig im Bild hat. Hierbei ist zu beachten, dass man anders als bei einer Spiegelreflexkamera nicht exakt den Ausschnitt sieht, der aufgenommen wird. Es kann also eine minimale Abweichung geben, denn das Guckloch fĂŒr den Sucher befindet sich knapp neben der Kameralinse oder ein wenig darĂŒber. Es ist deshalb ratsam, das Hauptmotiv mittig zu platzieren, damit es am Rand nicht abgeschnitten wird.
Nun kommt das eigentliche Fotografieren: Man drĂŒckt auf den Auslöser. AbhĂ€ngig von der Situation kann es nötig sein, den idealen Moment abzuwarten: Bei Außenaufnahmen möchte man vielleicht eine windzerzauste Frisur vermeiden und bei Partyfotos schickt man die Foto-Bomber noch zur Seite.

Nun ist die Aufnahme “im Kasten” und man muss nur noch eine Weile warten, bis sie sich entwickelt hat. Das Sofortbild kommt aus der Kamera heraus und es dauert noch einige Sekunden, bis man es erkennt. Wedeln oder gar SchĂŒtteln ist nicht nötig. Man legt das Bild am besten an einen nicht zu hellen Platz auf den Tisch und betrachtet, wie sich die Farben schnell herauskristallisieren. AbhĂ€ngig von dem Modernisierungsgrad der Sofortbildkamera kann das bis zu fĂŒnf Minuten dauern oder nur eine halbe Minute.

Beim SchĂŒtteln des Bildes könnte die Entwicklung gestört werden. Womöglich vermischen oder trennen sich die Chemikalien zu frĂŒh, sodass sich Blasen bilden. Das sollte man unbedingt vermeiden, indem man das Bild ruhig liegen lĂ€sst.

 

10 Tipps zur Pflege

Damit die Sofortbildkamera langfristig funktionsfĂ€hig bleibt, sollte man sorgsam damit umgehen. Eine gewisse Pflege ist auf jeden Fall empfehlenswert und auch um die Reinigung kommt man nicht herum. Denn auch wenn man seinen eigenen Testsieger der Sofortbildkameras stets sicher aufbewahrt und vor Staub schĂŒtzt, können sich immer winzige Schmutz- und Staubpartikel daran festsetzen. FĂŒr ungetrĂŒbte Bilder und eine sichere Benutzung folgen deshalb 10 hilfreiche Tipps, die zeigen, was bei der Reinigung und Pflege zu beachten ist.

  • Tipp 1
  • Tipp 2
  • Tipp 3
  • Tipp 4
  • Tipp 5
  • Tipp 6
  • Tipp 7
  • Tipp 8
  • Tipp 9
  • Tipp 10
Spezielle Reinigungssets helfen dabei, die Sofortbildkamera sauber zu halten. Man erhÀlt diese Sets im Fotohandel, wo auch anderes Equipment dieser Art zu finden ist. Zu einem solchen Reinigungsset gehört ein fusselfreies Tuch: Das ist auf jeden Fall besser als ein Papiertaschentuch, das womöglich Kratzer auf dem empfindlichen Objektiv hinterlÀsst, oder als ein Staubtusch, das mehr Fussel hinterlÀsst als wegwischt.
Einige Expertem empfehlen, eine SprĂŒhdose fĂŒr die Entfernung von Staub und weiteren kleinen Partikeln zu verwenden. Hier ist auf einen gewissen Abstand zu achten: Die SprĂŒhdose sollte der Linse auf keinen Fall zu nah kommen. Möglicherweise setzen sich die Schmutzpartikel sonst am Rand der Fotolinse fest, wo sie sich nur schwer beseitigen lassen und zu einer dauerhaften Ablagerung werden.
Bei der Auswahl eines Reinigungssprays sollte man ausschließlich auf die Spezialprodukte aus der Fotobranche zurĂŒckgreifen. Die Sprays, die man im Baumarkt erhĂ€lt, sind wenig empfehlenswert. Oft enthalten sie Treibgas, welches auf der Linse zu winzigen Tröpfchen wird. Wenn sich diese erst festgesetzt haben, hat man ein ernsthaftes Problem.
Um ein Kameraobjektiv zu reinigen, gibt es spezielle Pinsel, die mit einem Blasebalg funktionieren. Diese Art der Reinigung ist sehr behutsam und vermeidet ĂŒberflĂŒssigen Kontakt mit der OberflĂ€che des Objektivs. Schon sehr feine Kratzspuren können das Glas beschĂ€digen. Auch das Display und der Sucher der Sofortbildkamera können mit dem Spezialpinsel gesĂ€ubert werden.
Wer Angst hat, dass die Sofortbildkamera und das Objektiv durch eine unsachgemĂ€ĂŸe Behandlung beschĂ€digt werden könnten, kann das GerĂ€t an einen FachhĂ€ndler ĂŒbergeben, der die Reinigung durchfĂŒhrt. Hier erhĂ€lt man oft auch Tipps, wie man beim SĂ€ubern richtig vorgeht.
Weder zur Reinigung noch zu Wartungszwecken sollte man die Kamera auseinandernehmen. Sobald man das GehĂ€use der Sofortbildkamera öffnet, erlischt die Herstellergarantie. Wenn man befĂŒrchtet, dass sich innen in der Kamera Staub, Sand oder womöglich Feuchtigkeit gesammelt hat, dann sollte man lieber einen Fachmann aufsuchen. Dieser kann die Wartung und Reinigung der Sofortbildkamera selbst durchfĂŒhren oder das GerĂ€t an den Hersteller schicken.

Auch wenn man es sich zutraut, die Sofortbildkamera zu zerlegen und wieder zusammenzubauen: Diesen Schritt sollte man erst einleiten, wenn man sich gar nicht anders zu helfen weiß und wenn die Garantiezeit vorbei ist.

Wenn die Sofortbildkamera ĂŒber ein Display verfĂŒgt, muss dieses besonders behandelt werden. HĂ€ufig kann dieses Display eingeklappt oder abgenommen werden. Zudem gibt es Schutzfolien oder ein festes Plexiglas, um die OberflĂ€che zu schĂŒtzen und die Beanspruchung zu verringern. Wenn der Bildschirm von Schmutzspuren und FingerabdrĂŒcken geziert wird, muss man ihn mit dafĂŒr vorgesehenen ReinigungstĂŒchern sĂ€ubern. HierfĂŒr eignet sich auch ein Mikrofasertuch, das jedoch nicht zu hart sein darf. Sprays und FlĂŒssigkeiten sind nur mit Vorsicht anzuwenden. Viele Experten raten ganz davon ab, denn es darf auf keinen Fall Feuchtigkeit ins Innere der Sofortbildkamera eindringen.

Die modernen Sofortbildkameras aus dem Test verfĂŒgen hĂ€ufig ĂŒber USB-AnschlĂŒsse und eventuell weitere Schnittstellen. Diese benötigen ebenfalls eine Reinigung, denn sonst setzt sich hier Staub fest und stört die einwandfreie DatenĂŒbertragung. Meistens gibt es fĂŒr diese Stellen kleine Schutzvorrichtungen wie Mini-Klappen, die man immer schließen sollte, wenn man nicht auf den Anschluss zugreifen muss.

Mit Druckluft aus einer Spraydose lÀsst sich der Staub aus diesen kleinen Löchern gut entfernen. Wenn der Schmutz jedoch festklebt und der Anschluss nicht mehr richtig zu nutzen ist, hilft nur noch eine Reinigung durch den fachkundigen Experten.

Auch der Kartenslot fĂŒr die Speicherkarte kann im Laufe der Zeit leiden. Durch die wiederholte Benutzung der Speicherkarte gelangen womöglich Staubpartikel im Slot. Hier hilft ebenfalls die Druckluft-Dose. Um der Verschmutzung etwas entgegenzusetzen, kann man die Speicherkarten selbst ebenfalls schĂŒtzen: Am besten legt man sie nicht nur einfach ins Regal, sondern bewahrt sie in einer Schachtel auf. Der hĂ€ufige Hautkontakt fĂŒhrt dazu, dass winzige Partikel von Fett, Schmutz und Schweiß auf der Karte landen. Diese behindern womöglich den digitalen Datenfluss. FĂŒr die Reinigung einer Speicherkarte bzw. ihrer Kontakte verwendet man am besten Isopropyl-Alkohol, den man in der Apotheke kaufen kann.

Diejenigen, die ihre Sofortbildkamera nur gelegentlich einsetzen, sollten die Batterien nicht stÀndig in der Kamera lassen. Eine Batterie kann auslaufen und die Kontakte verschmutzen. Schlimmstenfalls wird die Sofortbildkamera dadurch so sehr beschÀdigt, dass sie sich nicht mehr reparieren lÀsst.

Wenn man Akkus verwendet, ist es wichtig, diese rechtzeitig auszutauschen, damit die Kamera auch einsatzbereit ist. Eventuell lohnt es sich, Ersatzakkus anzuschaffen.

Die Sofortbildkamera selbst hat meistens keine Probleme bei höheren oder niedrigeren Temperaturen. Allerdings können extreme Temperaturschwankungen das Filmmaterial beeintrĂ€chtigen. Besonders gut funktionieren die Sofortbildkameras aus dem Testvergleich bei einer gemĂ€ĂŸigten Temperatur zwischen 15 und 25 Grad, doch natĂŒrlich kann man sie auch an kĂ€lteren und wĂ€rmeren Tagen verwenden. Allerdings sollte man darauf achten, das Filmmaterial an einem geeigneten Ort zu lagern, der im Optimalfall eher kĂŒhl und vor allem dunkel ist. Die Kamera selbst bewahrt man am besten in der HĂŒlle auf, damit sie nicht zum StaubfĂ€nger wird.

 

NĂŒtzliches Zubehör

Um mit der Sofortbildkamera Aufnahmen zu machen, ist das Fotopapier unverzichtbar. Dieses Filmmaterial gibt es oft auch noch fĂŒr die schon Ă€lteren Kameramodelle. Man erhĂ€lt es online oder in den FachgeschĂ€ften.

Einige der Sofortbildkameras aus dem Test haben einen Stativanschluss. Hierbei handelt es sich um ein Gewinde, das sich an der unteren Seite des GerĂ€ts befindet. Im Allgemeinen eignet sich dieses Stativgewinde fĂŒr die gĂ€ngigen Stative auf dem Markt. Mit einem solchen Stativ erweitert man den Einsatzbereich seiner Kamera, ob man sich in einer Gruppe aufstellt oder ob eine Landschaftsszene aufgenommen werden soll.

FĂŒr Aufnahmen von sich selbst ist ein Selfie-Spiegel nĂŒtzlich. Dieses moderne Zubehör dient dazu, den optimalen Bildausschnitt zu kontrollieren, bevor man den Auslöser betĂ€tigt. Damit kann der Selfie-Spiegel den Verbrauch von Filmmaterial deutlich reduzieren.Zubehör in einem Sofortbildkamera Test?

Ein Selbstauslöser ist in vielen Sofortbildkameras integriert. AbhĂ€ngig vom Modell lĂ€sst er sich eventuell nachrĂŒsten, das ist jedoch eher selten der Fall. Darum sollte man sich schon im Vorfeld schlaumachen, um herauszufinden, welche Kamera ĂŒber welche Extras verfĂŒgt.

Die modernen, digitalen Sofortbildkameras haben immer hĂ€ufiger eine interne Speichermöglichkeit. Zudem hat man hier meistens einen Anschluss fĂŒr eine externe Speicherkarte. Solche SD-Karten bekommt man in jedem Elektronikmarkt. Sie haben eine hohe KapazitĂ€t und bieten damit viel Platz fĂŒr Urlaubsfotos und andere Aufnahmen. Mit der Speicherkarte oder auch mit einem USB-Kabel kann man die gespeicherten Bilder einfach auf den PC ĂŒbertragen.

Eine passende Kameratasche ist manchmal im Lieferumfang der Sofortbildkamera enthalten. Man kann diese UmhĂ€ngetaschen aber notfalls separat kaufen. Sie bieten oft nicht nur Platz fĂŒr die Kamera, sondern auch fĂŒr die Filme. Zudem sind die speziellen Kamerataschen gut abgepolstert und so stabil, dass sie StĂ¶ĂŸe abfangen und selbst ein Sturz nicht das Ende der Sofortbildkamera bedeuten muss.

Es gibt noch viel weiteres Zubehör fĂŒr Fotografen, von zusĂ€tzlichen Beleuchtungselementen bis hin zu Fotoboxen und Hintergrund-Konstruktionen. Ob man als Hobbyfotograf unterwegs ist oder als Profi, die vielfĂ€ltigen Kameras bieten einen großen Spielraum beim Experimentieren und bei Auftragsarbeiten. Wer sehr viel fotografiert, besitzt meistens mehrere Kameras und die dazugehörigen Objektive.

Die Experten haben fĂŒr jeden Bereich ihre Favoriten und wissen schon vorher, welche AusrĂŒstung sie auf ihre Fahrten mitnehmen. Das gilt nicht nur fĂŒr die Projekte mit der hochklassigen Spiegelreflexkamera, sondern auch fĂŒr die kĂŒnstlerischen oder zweckmĂ€ĂŸigen Vorhaben mit der Sofortbildkamera.

Wer sich fĂŒrs Fotografieren und fĂŒr Sofortbildkameras interessiert, der hat möglicherweise auch Bedarf an Fotoalben und Aufbewahrungsboxen. Hier ist die Auswahl sehr groß. ZusĂ€tzlich zu den Alben und Boxen in diversen Formaten gibt es auch Fotorahmen, die man auf dem Sideboard oder dem Schreibtisch aufstellen kann oder die an der Wand aufgehĂ€ngt werden.

Alternativen zur Sofortbildkamera

Die Sofortbildkameras aus dem Test 2019 bieten etwas, das die Digitalkameras und Smartphones kaum ersetzen können. Sie liefern gleich nach der Aufnahme ein Bild auf Papier: Diese Funktion ist bei den modernen Kameras und Handys einfach nicht vorgesehen.

Als eine Art Zwischenlösung gibt es mobile Fotodrucker, die relativ klein sind und direkt mit einer Kamera oder dem Smartphone gekoppelt werden können.

Bei den privaten Nutzern können sich diese Fotodrucker jedoch noch nicht durchsetzen. Auch die professionellen Fotografen entscheiden sich weiterhin fĂŒr die praktischen Sofortbildkamera Testsieger, wenn es darum geht, eine Lichteinstellung zu checken oder eine Szene vorzubereiten.
Der Blick auf das Foto, das gerade mit dem Smartphone gemacht wurde, mag in einigen FĂ€llen ausreichen, doch ein echter Ersatz ist es nicht.

Die Digitalisierung macht es allerdings leicht, papierlos zu fotografieren. Man tauscht seine Bilder in den Social Media aus oder sieht sich die Bilder gemeinsam auf dem Tablet an. Gerade fĂŒr die Ă€ltere Generation und fĂŒr die kĂŒnstlerische Fotografie haben die Sofortbildkameras jedoch weiterhin einen besonderen Reiz. Die analoge Fotografie hat eben immer noch eine gewisse BestĂ€ndigkeit und ĂŒbt damit eine große Faszination aus.

WeiterfĂŒhrende Links und Quellen

https://de.wikipedia.org/wiki/Sofortbildkamera
https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article2784271/Die-Polaroid-Bilder-feiern-ihren-letzten-Geburtstag.html
http://www.lomography.de/about/history
http://www.computerbild.de/artikel/avf-Aktuell-Foto-Video-Polaroid-lebt-Ein-ueberblick-zum-Geburtstag-des-Erfinders-10068621.html
https://updated.de/ratgeber/spass-mit-der-sofortbildkamera-die-besten-tipps-und-tricks-28355
https://www.prophoto-online.de/fotopraxis/kamerapflege-so-haelt-die-freude-lange-an-10009047

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