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Sofortbildkamera Test 2018 • Die 14 besten Sofortbildkameras im Vergleich

Einmal auf den Auslöser drücken und schon ertönt ein Surren: Gleich danach hält man das Papier in der Hand, das sich allmählich zu einem Bild entwickelt. Noch immer gibt es sie, die beliebte Sofortbildkamera. Dieser Test zeigt auf, dass die charakteristischen Sofortbildkamera Testsieger aus den 1970ern und 1980ern weiterhin gefragt sind.

Sofortbildkamera Bestenliste 2018

Letzte Aktualisierung am: 

  Sofortkamera Instax Mini 8
  LEICA CAMERA AG Sofort Fujifilm Instax Mini 90 Neo Classic Fujifilm Instax Lomography Instant Wide Lomography Instant Wide Combo Fujifilm 16445795 Instax Wide 300 Polaroid Sofortbildkamera SJCAM Impossible 4623 Fujifilm Instax SQ 6 EX D Polaroid Originals 9008 Kodak PRINTOMATIC Lomography Lomo Instant Black Polaroid 640 (600-Serie) Sofortbildkamera 640 Fujifilm Instax Mini 8
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ExpertenTesten TÜV-Siegel 1,08
sehr gut
1,49
sehr gut
1,54
gut
1,55
gut
1,65
gut
1,69
gut
1,84
gut
1,90
gut
1,98
gut
2,07
gut
2,30
gut
2,48
gut
2,54
befriedigend
2,86
befriedigend
Kundenbewertungen
auf Amazon

4.2 von 5 Sternen
bei 8 Rezensionen

4.3 von 5 Sternen
bei 162 Rezensionen

4 von 5 Sternen
bei 1 Rezensionen

5 von 5 Sternen
bei 1 Rezensionen

4.1 von 5 Sternen
bei 133 Rezensionen

2.9 von 5 Sternen
bei 39 Rezensionen

4 von 5 Sternen
bei 2 Rezensionen

4.5 von 5 Sternen
bei 24 Rezensionen

4.3 von 5 Sternen
bei 10 Rezensionen

3.3 von 5 Sternen
bei 7 Rezensionen

3 von 5 Sternen
bei 2 Rezensionen
Marke LEICA CAMERA AG Fujifilm Fujifilm Lomography Lomography Fujifilm Polaroid SJCAM Fujifilm Polaroid Originals Kodak Lomography Polaroid 640 (600-Serie) Sofortbildkamera Fujifilm
Farbe

orange

orange

schwarz

schwarz

weiss

schwarz/ grau

weiss

weiss

grau

schwarz-weiß

weiss

schwarz

schwarz

blau

Bildgröße

46 x 62 mm

46 x 62 mm

62 x 99 mm

k.A.

k.A.

62 x 99 mm

51 x 76 mm

k.A.

k.A.

k.A.

50 x 76 mm

42 x 64 mm

k.A.

62 x 46 mm

Stromversorgung

Akku

Akku

4 AA Batterien

1 CR123A Batterien

4 x AAA Batterien

Bat­terie

Akku

Batterien

2 CR2 Batterien

Akku

Akku,

4 x AAA Batterien

Filmbatterie

2 AA Batterien

Gewicht

380 g

369 g

612 g

1400 g

1700 g

748 g

258 g

700 g

700 g

440 g

454 g

740 g

399 g

28 g

Maße

5,8 x 12,4 x 9,4 cm

9,2 x 11,3 x 5,7 cm

16,8 x 12,1 x 9,6 cm

25 x 20 x 15 cm

k.A.

9,5 x 16,8 x 12,1 cm

2,5 x 12 x 7,5 cm

16 x 16 x 16 cm

12,81 x 5,81 x 11,87 cm

15 x 11 x 9,5 cm

k.A.

8 x 5 x 19 cm

k.A.

7,62 x 12,7 x 13,97 cm

Mit LCD-Bildschirm

nein

nein

nein

nein

nein

nein

ja

nein

nein

nein

nein

nein

nein

nein

Mit Stativgewinde

ja

ja

nein

ja

nein

ja

ja

nein

ja

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nein

ja

nein

nein

Mit SD-Kartenspeicher

nein

nein

nein

nein

nein

nein

ja

nein

nein

nein

ja

nein

nein

nein

Helligkeit variierbar

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

Mit Bedienungsanleitung

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

Besonderheiten
  • Selfie-Modus
  • einzigartiges Leica Design
  • vielseitige Motivprogramme
  • mit Makro-Linse
  • sehr intui­tive Bedi­e­nung
  • her­vor­ra­gende Ver­ar­bei­tung
  • mit Selfie-Spiegel
  • her­vor­ra­gende Ver­ar­bei­tung
  • sehr intui­tive Bedi­e­nung
  • robust
  • klein
  • kompakt
  • praktisch
  • gute Verarbeitung
  • einfache Handhabung
  • digitaler Bildzähler
  • Belichtungskorrektur +1 und - 1
  • besitzt einen kleinen Spiegel an der linken Seite der Linse
  • magnetische Sticker, Klebepunkte
  • Photo Ständer and Photo Clips
  • digitaler Bildzähler
  • Belichtungskorrektur +1 und - 1
  • Color gel filters
  • Objektivdeckel funktioniert als Fernauslöser
  • Mehrfachbelichtung
  • Blitz zur optimalen Ausleuchtung
  • Bildzählwerk
  • Funktionstasten
  • Nahlinse für detailreiche Makro-Aufnahmen und Selbstportrait-Funktion
  • Stativgewinde zur Befestigung am Kamerastativ
  • her­vor­ra­gende Bild­qua­lität
  • mit Touch­sc­reen
  • mit HD-Vide­o­funk­tion
  • mit LCD-Bild­schirmen
  • sehr leicht
  • gute Verarbeitung
  • einfache Handhabung
  • zur Verwendung mit Polariod 600 Filmen
  • eingebauter Blitz
  • mit Trageriemen
  • integrierter Selfie-Spiegel
  • einziehbares Objektiv
  • Blitz und Blitzfilter
  • Belichtungssteuerung
  • Selfie-Modus
  • kompatible Filme:
  • eigendesign mit Präzisions-Schrittmotor für Verschluss
  • Optische Polycarbonat- und Acrylglas-Linsen
  • 60 Tage Akkulaufzeit
  • Selbstauslöser
  • One-Stop-Druck
  • einfach zu benutzen
  • praktisch
  • integriertes Drucken
  • ansprechendes Design
  • automatischer Blitz
  • Mehrfachbelichtungen
  • Stativanschluss
  • mit Objektivdeckel
  • Schieße Laaangzeitbelichtungen
  • integrierter Blitz
  • Lichtempfindlichkeit ISO 640
  • Filmformat Polaroid 600
  • Echtbildsucher
  • Fixfokus
  • sofortige Verfügbarkeit durch automatische Bildausgabe
  • eingebauter Blitz für optimale Ausleuchtung
  • helle, weiche Bilder mit High-Key-Belichtung
  • mit Trageschlaufe
  • leicht
Materialbeschaffenheit
Komfort
Preis-Leistungsverhältnis
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Sofortbildkamera TestEinmal auf den Auslöser drücken und schon ertönt ein Surren: Gleich danach hält man das Papier in der Hand, das sich allmählich zu einem Bild entwickelt. Noch immer gibt es sie, die beliebte Sofortbildkamera. Dieser Test zeigt auf, dass die charakteristischen Sofortbildkamera Testsieger aus den 1970ern und 1980ern weiterhin gefragt sind. Allerdings können die Modelle von heute etwas mehr als nur schnelle Bilder liefern. Mit Tipps zum Kauf und einigen Hintergrundinformationen präsentiert dieser Ratgeber gleich mehrere Gründe, sich für eine funktionale Sofortbildkamera zu entscheiden.

Im Kleinformat als Mini-Modell oder etwas größer und robuster, das System der Sofortbildkameras ist noch immer beliebt. Auch wenn die Trends in der heutigen Welt immer schnelllebiger werden, deutet sich hin und wieder eine Gegenbewegung an. Das ist bei der Sofortbildfotografie eindeutig zu erkennen. Die Renaissance dieser Kameras setzt ein klares Zeichen.

Der Aufbau ist relativ einfach und die Benutzer finden schnell heraus, wie die Sofortbildkamera funktioniert. Genau so wünscht man sich eine praktische Kamera, ob man gerade erst mit dem Fotografieren beginnt oder sich schon etwas länger dafür begeistert.
Die Mini-Sofortbildkameras sind vor allem für Kinder interessant. Und auch die Erwachsenen begeistern sich für die besondere Art der Fotoproduktion.

Wie funktioniert eine Sofortbildkamera?

Die Sofortbildkameras aus dem Test 2018 funktionieren nicht mit einem klassischen Film, sondern hier werden spezielle Papierblätter eingelegt. Für die älteren Apparate gibt es eine doppelte Rolle, die aus Negativ- und Positivblättern besteht. Auf jeden Fall sind die Blätter mit einer lichtempfindlichen Beschichtung versehen, die quasi als Negativfilm dient.

Zum Fotomaterial gehören außerdem die Chemikalien, die als Paste aufgetragen sind. Hierin sind alle für die Entwicklung nötigen Stoffe enthalten. Wenn das von der Sofortbildkamera aufgenommene Bild herausgezogen wird, verteilen sich die Chemikalien zwischen dem Negativ und dem Positiv, wobei Silberteilchen oder Farbstoffe Wie funktioniert ein Sofortbildkamera Test?transportiert werden, je nachdem, ob es sich um Schwarz-Weiß-Fotos oder um Colorfilme handelt. Während der Einwirkzeit erfolgt die Trennung von Negativ und Positiv, bis das Bild fertig ist.

Da es am Ende kein Negativ gibt, das man weiter verwenden könnte, lassen sich die Polaroid-Aufnahmen nur durch das Bild-von-Bild-Verfahren reproduzieren. Eine andere Methode für die Reproduktion der Sofortbilder gibt es nicht.

Wenn man Schwarz-Weiß-Aufnahmen anfertigen möchte, gibt es hierfür das entsprechende Fotomaterial. Hier ist gegebenenfalls auch die Produktion eines Negativs möglich, was es einem erlaubt, die Bilder zu kopieren oder zu vergrößern.

Im Jahr 1972 wurde das Integralfilm-Verfahren entwickelt. Hier finden die Prozesse in einer abgeschlossenen Einheit statt. Für die Belichtung steht in der Integralfilm-Kamera ein Spiegel zur Verfügung, der auf das transparente Positiv gerichtet ist. Der Transport der Bildeinheit erfolgt motorisch. Durch den Farbstoff, der in der chemischen Mischung beinhaltet ist, wird das Positiv zuerst vor dem Lichteinfall geschützt. Erst während der allmählichen Farbstoffbildung entfärbt sich das Material. Auf dem fertigen Sofortbild ist also kein Lichtschutz mehr vorhanden.

Die heutigen Sofortbildkameras aus dem Testvergleich sind oft mit speziellen Funktionen ausgerüstet. Anders als die einfachen Modelle bieten die Testsieger der Sofortbildkameras oft etwas mehr Extras.

So kann man sie beispielsweise auf spezielle Lichtsituationen einstellen, Langzeitaufnahmen machen oder rote Augen reduzieren. Einige Kameras haben sogar eine Video-Funktion, die eine hervorragende HD-Auflösung bietet. Andere lassen sich via USB-Kabel oder Bluetooth mit anderen Geräten verbinden.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Mit den Sofortbildkameras aus dem Testvergleich hat man ein reizvolles Gerät, das Nostalgie symbolisiert und gleichzeitig zum Experimentieren einlädt. Der spezielle Reiz einer solchen Kamera liegt in der Momentaufnahme. Anders als bei den modernen Digitalkameras bekommt das einzelne Foto wieder einen höheren Wert. Nicht nur die ältere Generation freut sich über Bilder auf Papier. Auch für junge Leute ist es spannend, sich mit dieser interessanten Fototechnik zu beschäftigen.

Mit einer Sofortbildkamera erspart man sich die Bestellung von Fotodrucken, denn hier werden die Bilder direkt ausgedruckt. Ob man diese Bilder in ein Album einklebt, verschenkt oder für die Herstellung von Grußkarten reproduziert, bleibt jedem selbst überlassen.Vorteile & Anwendungsbereiche von Sofortbildkameras im Test

Gerade die spontanen Fotos möchte man am liebsten gleich vor sich sehen, und zwar nicht nur im Display, sonder als bleibende Erinnerung auf Papier. Genau für solche Zwecke eignen sich die Sofortbildkameras aus dem Test 2018. Wer beispielsweise auf einer Hochzeit die Gäste zum Fotografieren anregen möchte, kann zwei oder drei Mini-Sofortbildkameras bereitlegen, die jeder benutzen darf.

So entstehen lustige Schnappschüsse, die noch während der Feier an einer Pinnwand aufgeklebt werden. Auch bei seltenen Familientreffen lohnt es sich, eine Sofortbildkamera mitzunehmen: So brauchen die Angehörigen nicht lange darauf zu warten, ob sie irgendwann einen Abzug bekommen, denn man kann ihnen gleich die frisch gemachten Fotos überreichen.

Es gibt verschiedene Bereiche, in denen die Sofortbildkamera ein nützliches und beliebtes Gerät ist. Unter anderem werden sie gerne dort benutzt, wo man sich sofort ein Bild von einer Szenerie machen möchte. Das kann im Zusammenhang mit einem Gutachten der Fall sein oder auch beim Film und im Theater. Hier helfen die Kameras, die Ansicht einer Kulisse zu kontrollieren oder eine bestimmte Schwachstelle zu belegen.

Während einer Dokumentation oder bei der Beweisaufnahme kommen die Sofortbildkameras ebenfalls häufig zum Einsatz: Das erspart den Beteiligten viel Zeit und man hat gleich eine Art Beleg in der Hand.

Wer nur wenig fotografiert und wenig Geduld hat, freut sich ebenfalls über die Sofortbildkamera. Manchmal sind es Kinder, die sich für diese ungewohnte Technik begeistern. Sie sehen in der Polaroid möglicherweise ein Relikt aus früheren Zeiten, andererseits ist diese Art des Fotografierens eindeutig spannender als die Aufnahmen mit einem Smartphone.

Professionelle Fotografen, die für die Presse, für Werbeunternehmen oder für Fernsehproduktionen arbeiten, nutzen die Sofortbildkamera für die kurzfristige Vorlage von Aufnahmen.
Auf diese Weise können sie beispielsweise eine bestimmte Beleuchtung austesten oder Fotos als Platzhalter für die spätere Aufnahme verwenden.

Zudem greifen Event-Fotografen gerne zur Sofortbildkamera, denn diese macht es ihnen möglich, die Bilder unmittelbar nach der Aufnahme an die fotografierten Personen zu verkaufen. Ein Fotolabor oder ein externer Drucker ist hier nicht erforderlich. Teilweise sind es auch Fotokünstler, die mit den Sofortbildkameras originelle Fotografien erstellen und diese gleich im Anschluss zum Verkauf ausstellen – oder eben Kunstwerke daraus machen.

Welche Arten von Sofortbildkameras gibt es?

Wenn es um Sofortbildkameras geht, denkt man meistens an die typische „Polaroid“ aus den 1970er Jahren. Diese gilt als der Klassiker in diesem Bereich. Weil jeder wusste, worum es geht, wurde die Bezeichnung Polaroid-Kamera oft auch für die Modelle anderer Hersteller verwendet.

Von Polaroid und den wenigen anderen Herstellern gibt es mehrere Ausführungen von Sofortbildkameras. Diese unterscheiden sich in ihrer Größe sowie in der Funktionalität. Teilweise handelt es sich um die traditionellen Sofortbildkameras mit einem gewissen Nostalgie-Faktor, bei anderen steht die möglichst einfache Bedienung im Vordergrund. Die Weiterentwicklung in der Branche führte dazu, dass es eine Weile lang kein vernünftiges Welche Arten von Sofortbildkameras gibt es im Test?Filmmaterial für die Sofortbildkameras gab. Hier sorgte das Unternehmen Impossible für Nachschub, sodass die Liebhaber von Polaroid ihre Kamera weiter benutzen konnten.

Bei den modernen Sofortbildkameras hat man die Wahl zwischen analogen und digitalen Modellen. Die digitale Kamera basiert auf der analogen Funktion, mit der die herkömmliche Sofortbildkamera arbeitet, und hat als Ergänzung einen digitalen Speicher. Dieser besteht üblicherweise aus einer externen Speicherkarte.

Da viele Leute heutzutage lieber mit dem Smartphone oder einer kleinen, handlichen Digitalkamera fotografieren, haben die Sofortbildkameras im Alltag ausgedient. Für Liebhaber kann es sich trotzdem lohnen, sich für so eine schnell entwickelnde Kamera zu entscheiden. Gerade die neueren Modelle bieten eine relativ gute Fotoqualität. Man sollte jedoch daran denken, dass das Fotomaterial verhältnismäßig teuer ist.

Einige Geräte funktionieren als eine Art Fotodrucker, trotzdem können die meisten Sofortbildkameras aus dem Test nicht mit den hochwertigen und innovativen Digitalkameras mithalten.

Die einfacheren, kleinen Analog-Sofortbildkameras im trendigen Design kommen bei experimentierfreudigen Kindern und Erwachsenen gut an. Sie können als Gimmick eingesetzt werden, beispielsweise auf einer Feier, wo jeder seine eigenen Fotos gleich in Papierform bekommt.

Die Vorteile von Sofortbildkameras:

  • Konzentration auf das Wesentliche und auf die Hauptfunktionen,
  • sofortiger Ausdruck des Fotos gleich nach der Aufnahme,
  • variable Einstellungen möglich (Helligkeit, Selbstauslöser),
  • einfaches Handling,
  • in vielen Bereichen einzusetzen

Die Nachteile von Sofortbildkameras:

  • Von jeder Aufnahme wird nur ein Abzug geliefert,
  • es gibt nur ein Format,
  • die Abzüge sind abhängig von der Qualität nicht dauerhaft haltbar,
  • teures Fotomaterial.
  • So werden die Sofortbildkameras getestet

Um herauszufinden, welche Sofortbildkamera sich für den individuellen Bedarf eignet, sollte man sich Gedanken über den hauptsächlichen Einsatzbereich machen. Im Test der Sofortbildkameras wurde auf verschiedene Kriterien geachtet.

Damit sollen die Kaufinteressenten alle wichtigen Informationen erhalten, die für die Entscheidung nötig sind. Je nachdem, wie häufig man mit der Kamera unterwegs ist und was man damit vorhat, lohnt es sich beispielsweise, nicht nur auf die analoge Funktion zu setzen, sondern auch auf einen digitalen Speicher zugreifen zu können.

Die Fotoqualität

Die Qualität eines Fotos hängt nicht allein von den Fähigkeiten des Fotografen ab. Auch die Kamera muss die entsprechende Ausrüstung haben, um saubere Kontraste und klare Farbe darstellen zu können. Im Vergleich zu den aktuellen Digitalkameras steht einem bei der klassischen Sofortbildkamera jedoch keine Fokussierung zur Verfügung. Stattdessen erfolgt diese Fokussierung automatisch, was nicht immer zu einem perfekten Ergebnis führt. Das ist zwar für die Benutzer sehr komfortabel, dafür hat man selbst nicht viel Einfluss auf die Bildqualität.

Abhängig von den Lichtverhältnissen kann es passieren, dass die Aufnahmen der Sofortbildkamera etwas dunkel werden oder dass sie etwas unscharf sind. Die Sofortbildkamera Testsieger konnten jedoch sowohl bei den Außenaufnahmen als auch bei den Fotos in Innenräumen gute Resultate erzielen. Bei anderen Kameras sind die Fotografien, die im Freien gemacht wurden, deutlich besser als die Innenaufnahmen.

Die Handhabung

Um gute Fotos zu machen, sollte die Kamera gut zu handhaben sein. Teilweise sind die Sofortbildkameras jedoch relativ groß und liegen entsprechend schwer in den Händen. Eine griffige Haptik sorgt dafür, dass einem der Handhabung einer Sofortbildkamera im TestApparat nicht wegrutscht, außerdem sollte man darauf achten, dass der Auslöser an einer günstigen Stelle positioniert ist. Auch die anderen Bedienelemente sollten so angebracht sein, dass man die Kamera nicht umständlich herumdrehen muss, um etwas an den Einstellungen anzupassen.

Auf der Suche nach einer handlichen Sofortbildkamera ist zu berücksichtigen, dass die Modelle, die für Erwachsene eine gute Form haben, für Kinderhände etwas klobig sein können. Zudem geht es bei dem Handling um praktische Bedienfunktionen: Es darf also nicht zu kompliziert werden. Gerade wenn die Kamera nicht allzu oft zum Einsatz kommt, wünscht man sich ein Modell, an das man sich nicht erst lange gewöhnen muss.

In Bezug auf die Ergonomie und die Verarbeitung geht es also einerseits um die Griffigkeit und Sicherheit, andererseits um die Nachvollziehbarkeit der Bedienung und um die gute Erreichbarkeit des Auslösers und der anderen Tasten.

Das Filmmaterial

Schon bei der Auswahl der Sofortbildkamera lohnt sich ein Blick auf das geeignete Filmmaterial. Wenn man sich für die älteren Kameramodelle interessiert, sollte man wissen, ob man das dafür benötigte Papier auch noch bekommt und wie viel dieses kostet. Im Vergleich zu anderen Fototechniken sind die Sofortbild-Filme relativ kostspielig. Immerhin können sich die Liebhaber der Sofortbildkamera darüber freuen, dass es für die meisten Fabrikate weiterhin das erforderliche Material gibt, auch wenn man etwas mehr dafür bezahlen muss. Neben dem Preis spielt natürlich auch die Qualität des Fotopapiers eine wesentliche Rolle. Schließlich sollen die Fotos nicht schon nach einem Jahr verblassen.

Das Papierformat

Eine Sofortbildkamera liefert immer nur ein Fotoformat. In früheren Zeiten erhielt man ausschließlich quadratische Bilder in der Größe 79 x 79 mm.

Bei den aktuellen Kameras dieser Art gibt es jedoch kleinere, rechteckige Bilder in der Standardabmessung 62 x 46 mm. Zudem gibt es einige Sofortbildkameras aus dem Test, die abweichende Bildergrößen liefern. Das kann beispielsweise ein größeres Format von 62 x 99 mm sein oder ein kleineres Format von 51 x 76 mm.

Die Extras

Fast alle Sofortbildkameras, die man heute bekommt, haben eine integrierte Blitzfunktion. Des Weiteren gibt es viele Modelle mit Selbstauslöser und einem Timer. Einige verfügen außerdem über ein Gewinde, das es ermöglicht, die Kamera auf einem Stativ zu befestigen. Zur Sicherheit sind viele der Sofortbildkameras mit einer Trageschlaufe ausgestattet. Wer möchte, kann zusätzlich eine Tragetasche kaufen, falls diese noch nicht im Lieferumfang enthalten ist.

Fixfokus oder Autofokus

Bei den meisten Sofortbildkameras aus dem Test 2018 gibt es einen Fixfokus: Dieser erlaubt keine Veränderung bei der Einstellung der Bildschärfe. Das Kameraobjektiv ist auf eine Art fokussiert, dass sämtliche Bilddetails scharf abgebildet werden, wenn die Motive mindestens 50 cm entfernt sind. Entsprechend einfach ist es, mit der Fixfokus-Kamera zu fotografieren, denn man braucht keine extra Schärfeeinstellung durchzuführen.

Da man bei diesen Modellen auf die Schärfeeinstellung verzichten kann, gibt es nur eine äußerst geringe Verzögerung beim Auslösen der Kamera. Das macht die Bedienung der Sofortbildkamera mit Fixfokus so simpel. Allerdings hat man dadurch nur wenige Möglichkeiten, mit Unschärfe zu spielen oder kreative Nahaufnahmen zu machen. Wer solche Experimente plant, der sollte sich für ein Sofortbildkamera mit Autofokus entscheiden. Einige Kameras bieten zudem besondere Aufnahmemodi, die dabei helfen, Landschaftsaufnahmen oder andere spezielle Fotos herzustellen. Mit dem Autofokus hat man somit etwas mehr Spielraum.

Die Sonderfunktionen

Für bestimmte Aufnahmen lohnen sich Sofortbildkameras mit Spezialfunktionen. Zusätzlich zu den Die Sonderfunktionen von Sofortbildkameras im TestBasisfunktionen bieten sie mehrere Belichtungsprogramme, je nachdem, ob man drinnen oder draußen fotografiert. Mit einer Langzeitaufnahme lassen sich beispielsweise Bilder bei dezenter Beleuchtung machen. Ebenfalls nützlich ist die Rote-Augen-Reduktion.

Die modernen Sofortbildkameras verfügen zudem über eine Video-Funktion und über eine Bluetooth-Schnittstelle. Damit wird die Lücke zwischen dem herkömmlichen Modell und den innovativen Digitalkameras geschlossen.

Akku oder Batterie

Teilweise arbeiten die Sofortbildkameras aus dem Testvergleich mit Akku, andere erhalten ihre Energie aus einer Batterie. Es gibt Modelle mit fest eingebautem sowie mit herausnehmbarem Akku. Während man die Batterie austauschen muss, wenn sie leer ist, lässt sich der Akku einfach aufladen. Entweder verbindet man dafür die komplette Kamera samt Akku mit dem Netzstecker, oder man entnimmt den Akku und steckt ihn ins Aufladegerät.

Worauf muss ich beim Kauf einer Sofortbildkamera achten?

Wer eine Sofortbildkamera sucht, für den ist ein genauer Blick in die technischen Features interessant. Grundsätzlich sind die klassischen Sofortbildkameras aus dem Test 2018 simpel aufgebaut, sodass man sie ohne lange Vorbereitung benutzen kann. Damit das auch wirklich funktioniert, sollte man jedoch etwas mehr über die Eigenschaften der ausgewählten Kamera wissen.

Bei den einfachen Sofortbildkameras fotografiert man mit einer festen Verschlusszeit, die standardmäßig bei 1/60 Sekunde liegt. Die Steuerung für diese Belichtung erfolgt über die Kamerablende und den Blitz. Besonders bei Aufnahmen in Innenräumen ist diese Einstellung sehr hilfreich. Für Bilder im Freien kann die Belichtung jedoch zu stark sein, vor allem bei klarem Himmel und Sonnenschein. Bei einer variablen Verschlusszeit entstehen bessere Fotos: Hier kann man eine Belichtungszeit von 1/2 bis 1/400 einstellen. Durch die Verlängerung der Belichtung ist auch in der Dämmerung oder bei ungünstigen Lichtverhältnissen ein Foto ohne Blitz möglich.

Die Handhabung ist bei der Kaufentscheidung ein besonders wichtiger Punkt, es sei denn, man nutzt die Sofortbildkamera nur gelegentlich. Wenn auf einer Feier ein paar Fotos gemacht werden sollen, vielleicht im Zusammenhang mit einem Party-Spiel, dann darf es auch ein etwas größeres Einsteigermodell sein: Hier geht es vorwiegend um die simple Bedienung. Solche Party-Kameras sind relativ günstig und oft in mehreren Farbvarianten verfügbar.

Für die Anhänger der Sofortbildfotografie stehen nostalgische Kameras zur Auswahl. Neben diesen Modellen im Retrolook, die von dezenten Farbtönen und Chrom gekennzeichnet werden, gibt es auch moderne Ausführungen, die etwas mehr Funktionen bieten und in diversen Farben erhältlich sind.
Mit den zusätzlichen Funktionen kann man die Sofortbildkameras für kreative Aufnahmen nutzen und etwas experimentieren.

Für Fortgeschrittene gibt es Modelle mit einer ausgereiften Technik. Solche Sofortbildkameras gehören zu den Testsiegern und kombinieren die Vorzüge der klassischen Polaroid mit modernen Funktionen. Bluetooth, externer Speicher und andere Extras machen aus der einfach zu bedienenden Sofortbildkamera ein Multifunktionsgerät: Sogar als Fotodrucker kann ein solcher Apparat genutzt werden. Im Vergleich zu den einfacheren Ausführungen ist bei diesen modernen Sofortbildkameras das Filmmaterial oft günstiger. Auch das sollte man sich bewusst machen, bevor man sich für ein Modell entscheidet.

Kurzinformation zu führenden 7 Herstellern

Die Testsieger der Sofortbildkameras kommen von verschiedenen Herstellern, auch wenn man früher ausschließlich die Marke Polaroid kannte. Welches Modell letztendlich für den individuellen Zweck am besten geeignet ist, hängt von den Prioritäten der Benutzer ab. Die Qualität muss daher immer in Bezug auf die eigenen Vorstellungen und Einsatzbereiche betrachtet werden.

  • Polaroid
  • Kodak
  • Keystone
  • Fujifilm
  • Leica Camera AG
  • Lomography
  • Impossible
Polaroid gilt als der Wegbereiter auf dem Markt der Sofortbildkameras. Das Unternehmen ist schon seit den späten 1940er Jahren verantwortlich für die Entwicklung der ersten Modelle. Im Jahr 1972 präsentierte Polaroid den Integralfilm und gleichzeitig die faltbare Spiegelreflex-Sofortbildkamera. Später erhielten die Polaroid-Kunden eine Sucherkamera im nicht faltbaren Kunststoffgehäuse. Auch in den 1980ern brachte das Unternehmen immer wieder neue Varianten auf den Markt.
Die Firma Kodak versuchte schon in den 1970ern, an den Erfolg von Polaroid anzuknüpfen. Allerdings kam es in den 1980ern zu einem Rechtsstreit, da Polaroid sein Patent einklagte. Das war das Ende für die Kodamatic-Reihe. In der Folge musste Kodak Schadensersatz zahlen und zog sich von dem Bereich der Sofortbildkameras zurück. Ab 1986 kaufte das Unternehmen die eigenen Kameras auf und erstattete den Kaufpreis zurück oder tauschte sie gegen die Kodak Disc Kamera oder eine gleichwertige Polaroid-Kamera ein.
Zu Beginn der 1970er Jahre erteilte Polaroid einigen Unternehmen die Patentherstellung von Sofortbildkameras. Dazu gehörte auch die Firma Keystone, die in der Folge Kameras produzierte, die mit dem Polaroid Filmmaterial kompatibel waren.
Einer der großen, bis heute aktiven Hersteller von Sofortbildkameras ist Fujifilm. Das japanische Elektronikunternehmen ist im Nikkei-Index gelistet. Schon seit den 1930ern ist die Marke in der Herstellung von Kino- und Filmmaterialien aktiv.
Die Leica Camera AG wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts gegründet. Das deutsche Unternehmen für optische Industrie hat seinen Firmensitz in Wetzlar und fokussiert sich vor allem auf Fotokameras und Ferngläser.
Lomography ist eine Marke aus St. Petersburg in Russland. Die Fabrik LOMO PLC wurde in den 1980er Jahren gegründet und kann sich bis heute auf dem Markt behaupten.
Das junge Unternehmen Impossible sorgt dafür, dass der Reiz der Sofortbildfotografie erhalten bleibt, und übernahm im Jahr 2008 die letzte Fabrik von Polaroid in Enschede, Niederlande. Damit wollten die Jungunternehmer die Marke vor dem Vergessen bewahren. So entstanden die neuen Sofortbildkameras auf den noch bestehenden Maschinen.

 

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meine Sofortbildkamera am besten?

Es gibt nicht mehr viele Fachgeschäfte für Fotografie, doch hier erhält man eine hervorragende Beratung, wenn man nach einer Sofortbildkamera sucht. Allerdings muss man damit rechnen, dass hier nur eine kleine Auswahl zu haben ist. Im Elektronikmarkt gibt es zwar eine insgesamt größere Produktpalette, dafür ist die Beratungsqualität meistens nicht so gut. Die größte Auswahl steht einem im Internet zur Verfügung. Hier gibt es Suchmaschinen,Wo kaufe ich meinen Sofortbildkamera Testsieger am besten?Bewertungsportale und eine Vielzahl von Online-Shops. Zwar steht einem kein Verkäufer gegenüber, doch wenn man Fragen hat, dann kann man sich in den meisten Fällen an einen Online- oder Telefonservice wenden. Hier lassen sich eventuelle Probleme klären.

Als besonders nützlich werden die Erfahrungsberichte anderer Käufer angesehen. Diese erwähnen mögliche Schwierigkeiten mit der gekauften Sofortbildkamera oder schreiben etwas zur Servicequalität oder zur Lieferzeit des Online-Händlers. Solche Informationen sind für die Kunden sehr relevant und können dabei helfen, eine Kaufentscheidung zu fällen.

Ebenfalls vorteilhaft sind die Vergleichsmöglichkeiten im Internet. So braucht man nicht lange, um zu ermitteln, wo eine bestimmte Sofortbildkamera am günstigsten ist oder welche Modelle auf der Beliebtheitsskala weit oben stehen.

Wissenswertes & Ratgeber

Wenn man mit einer Sofortbildkamera fotografiert, gibt es nur wenige Einschränkungen. Trotzdem kann es helfen, sich an den Ratschlägen der erfahrenen Fotografen zu orientieren. Wenn es sich um eine Kamera mit Fixfokus handelt, sollte man beispielsweise einen Minimalabstand von 50 cm zum Motiv einhalten, denn sonst kann es zu Unschärfen kommen. Bei einer Sofortbildkamera mit fester Belichtungszeit besteht das Risiko, dass das Bild bei heller Beleuchtung, beispielsweise in der Sonne, überbelichtet wird. Darum eignet sich ein solches Gerät vorwiegend für Aufnahmen um Schatten oder in Innenräumen. Auch mit einem anderen Modell ist es ratsam, nicht gegen das Sonnenlicht zu fotografieren. Ansonsten wird das Motiv womöglich unterbelichtet.

Wer besondere Aufnahmen machen möchte, beispielsweise von einer Menschengruppe oder von sich selbst, der sollte eine Kamera verwenden, die mit einem Stativgewinde kompatibel ist oder sich mit einem Selfie-Stick nutzen lässt. Gegebenenfalls kann man auch eine Selfie-Linse einsetzen, die den Spiegel sozusagen nachrüstet.

Schon für das Einlegen des Kamerafilms gibt es bestimmte Vorsichtsmaßnahmen: Schließlich soll das Papier nicht schon vor dem Fotografieren belichtet werden. Zudem muss man natürlich das richtige Filmmaterial besorgen. Der Film muss mit der Sofortbildkamera kompatibel sein, sonst lässt er sich nicht einlegen. Schon beim Kauf des Kameramodells sollte man sich über die Kosten für das Filmmaterial informieren. Immerhin kostet ein einzelnes Sofortbild mindestens 0,60 Euro und ist damit deutlich teurer als andere Fotos.

Die Geschichte der Sofortbildkamera

Schon im 19. Jahrhundert wurde mit Sofortbildfotografien experimentiert: 1860 arbeitete das Unternehmen Dubroni in Paris mit einer Vorläufertechnik. Doch die ersten Sofortbildkameras, wie wir sie heute kennen, entstand erst 1947. Verantwortlich für diese Erfindung war Edwin Herbert Land, der sein Patent in dem eigenen Unternehmen Polaroid vermarktete.

Bei den ersten Polaroid-Land-Modellen wurde das Trennbildverfahren eingesetzt. Dieses funktionierte mit Schwarz-Weiß-Roll-Filmen, die verschiedene Abmessungen hatten.Erfindung der Sofortbildkamera aus einem Test

Von 1948 bis 1992 wurden die 40er-Serie-Filme gemeinsam mit der Polaroid 95 produziert und vertrieben. Hier lag die Abmessung der Fotos bei 83 x 108 mm. Bei den frühen Filmen, die bis 1950 hergestellt wurden, kamen Sepiafarben zum Einsatz. Erst anschließend ging man bei der 41er Serie zu Schwarz-Weiß über.

Bei diesem Typ 41 und auch bei den Nachfolgern der Schwarz-Weiß-Trennbildfilme musste im Anschluss an die bis zu 30 Sekunden währende Entwicklung eine Schutzschicht mit Klarlack aufgetragen werden. Zu diesem Zweck gab es zusätzlich zu den Filmen ein vorbereitetes Schwämmchen.

Als letzte Sofortbildkamera der Serie 40 wurde im Jahr 1961 das Modell J66 präsentiert. Hier war eine automatische Belichtungssteuerung integriert. Für die optimale Bilddarstellung musste man den besonders empfindlichen Film Typ 47 einsetzen, der 3000 ASA hatte.

Ab 1954 gab es dann auch kleinere Bildformate, die als Polaroid-Serie 30 eingeführt wurden und 64 x 83 mm groß waren. Damit wurden auch die Kameras selbst kleiner und besser zu handhaben. 1961 gab es also auch die J33, quasi das Schwestermodell zur J66.

Im Jahr 1963 wurde erstmals ein Sofortbild-Farbfilm präsentiert. In den Filmkassetten befanden sich anfangs acht Bilder, später waren es dann zehn im Format von 72 x 95 mm.

1965 präsentierte Polaroid erneut eine Rollfilm-Sofortbildkamera, die durch ihren günstigen Verkaufspreis zu einem echten Renner wurde. Im Gegensatz zu den faltbaren Kameras hatte dieses neue Modell jedoch ein stabiles Kunststoffgehäuse.

Im Laufe der weiteren Jahre fanden viele Optimierungen statt. Die Objektive wurden präziser, die Fokussierung verbesserte sich und es wurden neue Elemente integriert, beispielsweise einklappbare Sucher. Zudem benutzte man immer häufiger die nicht faltbaren Pack-Kameras. 1971 kamen die Packfilme mit Bildern von 69x 72 mm auf den Markt.

Durch die Empfindlichkeit der Trennbildfilme wirkte sich die Temperatur auf die Entwicklungsdauer und auch auf das Ergebnis aus. Damit die Benutzer nicht ungeduldig wurden, stattete Polaroid seine Sofortbildkameras mit einer analogen Stoppuhr aus und lieferte eine Tabelle mit, die anzeigte, wie lange die Entwicklungszeit dauert. Abhängig von der Dauer konnten sich die Kontraste verstärken oder das Bild erhielt einen ungewünschten Farbstich ins Gelbliche oder ins Bläulich-Grüne. Man musste zwar keine schützende Schicht mehr auftragen, aber die Entwicklungsdauer erhöhte sich auf bis zu 60 Sekunden.

Als 1972 der Integralfilm auf den Markt kam, präsentierte Polaroid gleichzeitig die faltbare Spiegelreflex-Sofortbildkamera. 1977 wurden auch nicht faltbare Modelle im Kunststoffgehäuse vorgestellt. 1982 entstand der Typ 600-Film mit dem quadratischen Format 79 x 79 mm, der eine hohe Lichtempfindlichkeit hatte. Die beliebten Sofortbildkameras aus der Serie 600 verfügten größtenteils über eine integrierte Blitzfunktion sowie über einen Autofokus.

Im Jahr 1976 präsentierte der Konkurrent Kodak seine Sofortbildkameras. Die EK2 war ein einfaches Modell Geschichte einer Sofortbildkamera im Testmit Fixfokus und einem Filmauswurf, der manuell mit einer Kurbel zu bedienen war. Die EK4 und EK6 hatten eine Fokussierungsfunktion und einen elektrischen Auswurf. Bei der EK8 handelte es sich um eine faltbare Kamera. Später kam es zur Umbenennung dieser Modelle, zudem modernisierte Kodak seine Sofortbildkameras, sowohl im Design als auch in den Funktionen.

1982 ersetzte Kodak seine EK-Modelle durch seine Kodamatic-Serie. Diese Faltkameras verfügten alle über einen Gummibalg und einen elektrischen Filmtransport. Nach dem Patentstreit mit Polaroid zog sich das Unternehmen Kodak jedoch von der Produktion der Sofortbildkameras zurück.

Die Neuerungen im Bereich der Fotografie zeigten auch bei den Sofortbildkameras Spuren. Zum Ende der 1980er Jahre verfügten fast alle Modelle über einen Autofokus sowie über ein elektronisches Blitzgerät. 1997 wurde beispielsweise die klappbare Captiva-Kamera produziert und 1999 kam eine Einweg-Sofortbildkamera auf den Markt, die allerdings nur bis 2001 vertrieben wurde.

Mittlerweile ist die klassische Sofortbildkamera eher ein Nischenprodukt. Stattdessen kann man eine Digitalkamera nutzen, die mit einem Minidrucker gekoppelt ist. Dieses Produkt hat jedoch nicht viele Anhänger gefunden. Beliebter sind da die typischen Polaroid-Kameras, mit denen erstaunliche Bilder entstehen können. Teilweise setzen die modernen Fotokünstler die besonderen Eigenschaften der Sofortbildkameras dafür ein, besondere Farbeffekte herzustellen.

Seit 2010 gibt es übrigens wieder die gute, alte, analoge Sofortbildkamera: Diese Geschichte ist also noch nicht zu Ende. worüber sich besonders die Nostalgiker freuen.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Sofortbildkamera

Meistens kann man schon an der Größe einer Sofortbildkamera erkennen, welches Format die Bilder haben. Da das Filmmaterial in das Kameragehäuse hineinpassen muss, ist man von Anfang an auf eine bestimmte Größe festgelegt. Die folgende Liste zeigt an, wie groß der Film mit und ohne Papier bei den typischen Sofortbildkameras aus dem Test 2018 ist:

  • Filmgröße mit Rand: 8,6 x5,4 cm – Bildgröße ohne Rand: 6,2 x 4,6 cm (Scheckkartenformat)
  • Filmgröße mit Rand: 8,6 x 10,8 cm – Bildgröße ohne Rand: 6,2 x 9,9 cm (mittlere Größe
  • Filmgröße mit Rand: 10,8 x 8,8 cm – Bildgröße ohne Rand: 67,8 x 7,6 cm (Originalgröße)
  • Filmgröße mit und ohne Rand: 5,08 x 7,62 cm (digitale Kameras)

Neben dem Format sollte man noch andere Fakten berücksichtigen, wenn man sich eine Sofortbildkamera aus dem Test 2018 aussucht. Unter anderem geht es dabei um die zusätzlichen Extras, die über die Standardanwendungen hinausgehen. Wer mit seiner Kamera besonders Aufnahmen machen möchte, die möglicherweise einen künstlerischen Inhalt haben, eignen sich die Sonderfunktionen für spezielle fotografische Experimente.Zahlen, Daten, Fakten rund um die Sofortbildkamera im Test

Im Vergleich zu den analogen, klassischen Kameras bieten die digitalen Modelle meistens mehr Einstellungsmöglichkeiten und Zusatzfunktionen. Trotzdem kann man auch mit einer Analog-Sofortbildkamera interessante Aufnahmen machen und mit besonderen Effekten spielen.

Aus früheren Jahrzehnten kennt man das typische Wedeln. Doch gibt es dafür tatsächlich einen Grund oder ist es einfach nur ein Zeichen des ungeduldigen Wartens, bis sich das Sofortbild entwickelt hat? Die Fakten zeigen, dass das Wedeln eher schädlich für das Foto ist. Schließlich soll das Bild nicht trocknen. Wenn es zu heftig bewegt wird, können sich die Chemikalien nicht optimal entwickeln.

In der Folge entstehen womöglich Unschärfen. Darum lautet die Empfehlung, dass man das gerade aufgenommene Bild am besten flach hinlegt, mit nach oben zeigender Fotoseite. Allerdings sollte kein Sonnenlicht auf das frisch hergestellte Foto fallen, denn sonst verblasst die Farbe. An einem schattigen Ort ist das Bild deshalb sicherer aufgehoben. Über das Foto gebeugt kann man dann verfolgen, wie sich die Farben allmählich entwickeln.

Sofortbildkamera in 8 Schritten richtig einsetzen

Auf den ersten Blick sieht es ganz einfach aus: Man muss nur mit der Kamera auf das Wunschmotiv draufhalten, den Auslöser drücken und nach wenigen Sekunden das Bild herausziehen und warten. Damit man aber wirklich mit dem Foto zufrieden ist, sollte man sich ein paar Gedanken zur Ausleuchtung und zu einigen anderen Details machen. Ansonsten kommt es zu über- oder unterbelichteten Bildern, auf denen nicht viel zu erkennen ist.

Eine Sofortbildkamera bietet zwar oft nicht die gleichen technischen Raffinessen wie eine Digital- oder Spiegelreflexkamera, trotzdem kann sie kreativ eingesetzt werden.

Abhängig von den eigenen künstlerischen oder zweckorientierten Vorstellungen kann man Panoramen aufnehmen, mit starken Farbstichen arbeiten oder Überblendungen kreieren. Solche Feinheiten lernt man in einem Foto-Workshop. Einiges kann man sich auch selbst beibringen, ob es um die Positionierung des Motivs geht oder um das Einfangen von einer besonderen Stimmung.

Die folgenden Schritte zeigen, wie man rein technisch gesehen vorgeht, wenn man eine Sofortbildkamera verwendet. Allerdings sollte man auch hier ein paar grundsätzliche Gedanken zum Motiv nicht vernachlässigen.

  • Schritt 1: Die Motivauswahl und die Blickrichtung
  • Schritt 2: Die Sofortbildkamera einschalten
  • Schritt 3: Die richtige Position finden
  • Schritt 4: Mit oder ohne Blitz?
  • Schritt 5: Kameraeinstellungen vornehmen
  • Schritt 6: Durch den Sucher schauen
  • Schritt 7: Den Auslöser drücken
  • Schritt 8: Abwarten
Bei der Auswahl des Motivs spielen oft schon die Überlegungen zur Belichtung mit hinein. Hier geht es beispielsweise um eine günstige Positionierung, um eine besondere Perspektive und auch um den Lichteinfall. Gegen die Sonne fotografieren ist beispielsweise wenig empfehlenswert.
Nach dem Einschalten dauert es einen Moment, bis die grüne Lampe an der Sofortbildkamera leuchtet. Nun ist sie betriebsbereit. So lange ein rotes Licht zu sehen ist oder gar kein Lämpchen aufleuchtet, kann man noch nicht fotografieren. Eventuell braucht die Kamera noch einen Augenblick oder man muss etwas an der Einstellung ändern. In der Anleitung zur Sofortbildkamera kann man eventuelle Warnhinweise nachlesen.
Wenn man eine Aufnahme mit Blitz machen möchte, muss man nah genug an das Motiv herangehen. Hier empfehlen die Ratgeber eine maximale Entfernung von eineinhalb Metern, ansonsten reicht die Beleuchtung durch den Blitz nicht aus.

Beim Fotografieren ohne Blitz kann eine geringere Distanz die Bildschärfe erhöhen.

In Innenräumen und bei wenig Licht sollte der Blitz aktiviert sein, doch draußen kann man meistens darauf verzichten. Bei Sonnenlicht wäre das Bild sonst überbelichtet. Wenn sich der Blitz nicht deaktivieren lässt, kann man ihn gegebenenfalls abkleben
Abhängig von den Lichtverhältnissen kann man die Einstellungen der Sofortbildkamera anpassen. Die modernen Geräte haben häufig ein entsprechendes Helligkeitsprogramm, sodass es leicht fällt, die Kamera auf sonnig, bewölkt oder Innenaufnahmen einzustellen. Im Handbuch zur Kamera findet man alle wichtigen Angaben hierzu.

Bei vielen Sofortbildkameras ist ein Sensor integriert, der den Fotografen die relevanten Informationen zur Belichtung zur Verfügung stellt. Ein Blinklicht hilft dabei, die optimale Einstellung zu finden. Hier muss man nur noch den Regler entsprechend der Hinweise justieren.

Ein Blick durch den Sucher der Sofortbildkamera zeigt einem, ob man das Motiv richtig im Bild hat. Hierbei ist zu beachten, dass man anders als bei einer Spiegelreflexkamera nicht exakt den Ausschnitt sieht, der aufgenommen wird. Es kann also eine minimale Abweichung geben, denn das Guckloch für den Sucher befindet sich knapp neben der Kameralinse oder ein wenig darüber. Es ist deshalb ratsam, das Hauptmotiv mittig zu platzieren, damit es am Rand nicht abgeschnitten wird.
Nun kommt das eigentliche Fotografieren: Man drückt auf den Auslöser. Abhängig von der Situation kann es nötig sein, den idealen Moment abzuwarten: Bei Außenaufnahmen möchte man vielleicht eine windzerzauste Frisur vermeiden und bei Partyfotos schickt man die Foto-Bomber noch zur Seite.

Nun ist die Aufnahme „im Kasten“ und man muss nur noch eine Weile warten, bis sie sich entwickelt hat. Das Sofortbild kommt aus der Kamera heraus und es dauert noch einige Sekunden, bis man es erkennt. Wedeln oder gar Schütteln ist nicht nötig. Man legt das Bild am besten an einen nicht zu hellen Platz auf den Tisch und betrachtet, wie sich die Farben schnell herauskristallisieren. Abhängig von dem Modernisierungsgrad der Sofortbildkamera kann das bis zu fünf Minuten dauern oder nur eine halbe Minute.

Beim Schütteln des Bildes könnte die Entwicklung gestört werden. Womöglich vermischen oder trennen sich die Chemikalien zu früh, sodass sich Blasen bilden. Das sollte man unbedingt vermeiden, indem man das Bild ruhig liegen lässt.

 

10 Tipps zur Pflege

Damit die Sofortbildkamera langfristig funktionsfähig bleibt, sollte man sorgsam damit umgehen. Eine gewisse Pflege ist auf jeden Fall empfehlenswert und auch um die Reinigung kommt man nicht herum. Denn auch wenn man seinen eigenen Testsieger der Sofortbildkameras stets sicher aufbewahrt und vor Staub schützt, können sich immer winzige Schmutz- und Staubpartikel daran festsetzen. Für ungetrübte Bilder und eine sichere Benutzung folgen deshalb 10 hilfreiche Tipps, die zeigen, was bei der Reinigung und Pflege zu beachten ist.

  • Tipp 1
  • Tipp 2
  • Tipp 3
  • Tipp 4
  • Tipp 5
  • Tipp 6
  • Tipp 7
  • Tipp 8
  • Tipp 9
  • Tipp 10
Spezielle Reinigungssets helfen dabei, die Sofortbildkamera sauber zu halten. Man erhält diese Sets im Fotohandel, wo auch anderes Equipment dieser Art zu finden ist. Zu einem solchen Reinigungsset gehört ein fusselfreies Tuch: Das ist auf jeden Fall besser als ein Papiertaschentuch, das womöglich Kratzer auf dem empfindlichen Objektiv hinterlässt, oder als ein Staubtusch, das mehr Fussel hinterlässt als wegwischt.
Einige Expertem empfehlen, eine Sprühdose für die Entfernung von Staub und weiteren kleinen Partikeln zu verwenden. Hier ist auf einen gewissen Abstand zu achten: Die Sprühdose sollte der Linse auf keinen Fall zu nah kommen. Möglicherweise setzen sich die Schmutzpartikel sonst am Rand der Fotolinse fest, wo sie sich nur schwer beseitigen lassen und zu einer dauerhaften Ablagerung werden.
Bei der Auswahl eines Reinigungssprays sollte man ausschließlich auf die Spezialprodukte aus der Fotobranche zurückgreifen. Die Sprays, die man im Baumarkt erhält, sind wenig empfehlenswert. Oft enthalten sie Treibgas, welches auf der Linse zu winzigen Tröpfchen wird. Wenn sich diese erst festgesetzt haben, hat man ein ernsthaftes Problem.
Um ein Kameraobjektiv zu reinigen, gibt es spezielle Pinsel, die mit einem Blasebalg funktionieren. Diese Art der Reinigung ist sehr behutsam und vermeidet überflüssigen Kontakt mit der Oberfläche des Objektivs. Schon sehr feine Kratzspuren können das Glas beschädigen. Auch das Display und der Sucher der Sofortbildkamera können mit dem Spezialpinsel gesäubert werden.
Wer Angst hat, dass die Sofortbildkamera und das Objektiv durch eine unsachgemäße Behandlung beschädigt werden könnten, kann das Gerät an einen Fachhändler übergeben, der die Reinigung durchführt. Hier erhält man oft auch Tipps, wie man beim Säubern richtig vorgeht.
Weder zur Reinigung noch zu Wartungszwecken sollte man die Kamera auseinandernehmen. Sobald man das Gehäuse der Sofortbildkamera öffnet, erlischt die Herstellergarantie. Wenn man befürchtet, dass sich innen in der Kamera Staub, Sand oder womöglich Feuchtigkeit gesammelt hat, dann sollte man lieber einen Fachmann aufsuchen. Dieser kann die Wartung und Reinigung der Sofortbildkamera selbst durchführen oder das Gerät an den Hersteller schicken.

Auch wenn man es sich zutraut, die Sofortbildkamera zu zerlegen und wieder zusammenzubauen: Diesen Schritt sollte man erst einleiten, wenn man sich gar nicht anders zu helfen weiß und wenn die Garantiezeit vorbei ist.

Wenn die Sofortbildkamera über ein Display verfügt, muss dieses besonders behandelt werden. Häufig kann dieses Display eingeklappt oder abgenommen werden. Zudem gibt es Schutzfolien oder ein festes Plexiglas, um die Oberfläche zu schützen und die Beanspruchung zu verringern. Wenn der Bildschirm von Schmutzspuren und Fingerabdrücken geziert wird, muss man ihn mit dafür vorgesehenen Reinigungstüchern säubern. Hierfür eignet sich auch ein Mikrofasertuch, das jedoch nicht zu hart sein darf. Sprays und Flüssigkeiten sind nur mit Vorsicht anzuwenden. Viele Experten raten ganz davon ab, denn es darf auf keinen Fall Feuchtigkeit ins Innere der Sofortbildkamera eindringen.

Die modernen Sofortbildkameras aus dem Test verfügen häufig über USB-Anschlüsse und eventuell weitere Schnittstellen. Diese benötigen ebenfalls eine Reinigung, denn sonst setzt sich hier Staub fest und stört die einwandfreie Datenübertragung. Meistens gibt es für diese Stellen kleine Schutzvorrichtungen wie Mini-Klappen, die man immer schließen sollte, wenn man nicht auf den Anschluss zugreifen muss.

Mit Druckluft aus einer Spraydose lässt sich der Staub aus diesen kleinen Löchern gut entfernen. Wenn der Schmutz jedoch festklebt und der Anschluss nicht mehr richtig zu nutzen ist, hilft nur noch eine Reinigung durch den fachkundigen Experten.

Auch der Kartenslot für die Speicherkarte kann im Laufe der Zeit leiden. Durch die wiederholte Benutzung der Speicherkarte gelangen womöglich Staubpartikel im Slot. Hier hilft ebenfalls die Druckluft-Dose. Um der Verschmutzung etwas entgegenzusetzen, kann man die Speicherkarten selbst ebenfalls schützen: Am besten legt man sie nicht nur einfach ins Regal, sondern bewahrt sie in einer Schachtel auf. Der häufige Hautkontakt führt dazu, dass winzige Partikel von Fett, Schmutz und Schweiß auf der Karte landen. Diese behindern womöglich den digitalen Datenfluss. Für die Reinigung einer Speicherkarte bzw. ihrer Kontakte verwendet man am besten Isopropyl-Alkohol, den man in der Apotheke kaufen kann.

Diejenigen, die ihre Sofortbildkamera nur gelegentlich einsetzen, sollten die Batterien nicht ständig in der Kamera lassen. Eine Batterie kann auslaufen und die Kontakte verschmutzen. Schlimmstenfalls wird die Sofortbildkamera dadurch so sehr beschädigt, dass sie sich nicht mehr reparieren lässt.

Wenn man Akkus verwendet, ist es wichtig, diese rechtzeitig auszutauschen, damit die Kamera auch einsatzbereit ist. Eventuell lohnt es sich, Ersatzakkus anzuschaffen.

Die Sofortbildkamera selbst hat meistens keine Probleme bei höheren oder niedrigeren Temperaturen. Allerdings können extreme Temperaturschwankungen das Filmmaterial beeinträchtigen. Besonders gut funktionieren die Sofortbildkameras aus dem Testvergleich bei einer gemäßigten Temperatur zwischen 15 und 25 Grad, doch natürlich kann man sie auch an kälteren und wärmeren Tagen verwenden. Allerdings sollte man darauf achten, das Filmmaterial an einem geeigneten Ort zu lagern, der im Optimalfall eher kühl und vor allem dunkel ist. Die Kamera selbst bewahrt man am besten in der Hülle auf, damit sie nicht zum Staubfänger wird.

 

Nützliches Zubehör

Um mit der Sofortbildkamera Aufnahmen zu machen, ist das Fotopapier unverzichtbar. Dieses Filmmaterial gibt es oft auch noch für die schon älteren Kameramodelle. Man erhält es online oder in den Fachgeschäften.

Einige der Sofortbildkameras aus dem Test haben einen Stativanschluss. Hierbei handelt es sich um ein Gewinde, das sich an der unteren Seite des Geräts befindet. Im Allgemeinen eignet sich dieses Stativgewinde für die gängigen Stative auf dem Markt. Mit einem solchen Stativ erweitert man den Einsatzbereich seiner Kamera, ob man sich in einer Gruppe aufstellt oder ob eine Landschaftsszene aufgenommen werden soll.

Für Aufnahmen von sich selbst ist ein Selfie-Spiegel nützlich. Dieses moderne Zubehör dient dazu, den optimalen Bildausschnitt zu kontrollieren, bevor man den Auslöser betätigt. Damit kann der Selfie-Spiegel den Verbrauch von Filmmaterial deutlich reduzieren.Zubehör in einem Sofortbildkamera Test?

Ein Selbstauslöser ist in vielen Sofortbildkameras integriert. Abhängig vom Modell lässt er sich eventuell nachrüsten, das ist jedoch eher selten der Fall. Darum sollte man sich schon im Vorfeld schlaumachen, um herauszufinden, welche Kamera über welche Extras verfügt.

Die modernen, digitalen Sofortbildkameras haben immer häufiger eine interne Speichermöglichkeit. Zudem hat man hier meistens einen Anschluss für eine externe Speicherkarte. Solche SD-Karten bekommt man in jedem Elektronikmarkt. Sie haben eine hohe Kapazität und bieten damit viel Platz für Urlaubsfotos und andere Aufnahmen. Mit der Speicherkarte oder auch mit einem USB-Kabel kann man die gespeicherten Bilder einfach auf den PC übertragen.

Eine passende Kameratasche ist manchmal im Lieferumfang der Sofortbildkamera enthalten. Man kann diese Umhängetaschen aber notfalls separat kaufen. Sie bieten oft nicht nur Platz für die Kamera, sondern auch für die Filme. Zudem sind die speziellen Kamerataschen gut abgepolstert und so stabil, dass sie Stöße abfangen und selbst ein Sturz nicht das Ende der Sofortbildkamera bedeuten muss.

Es gibt noch viel weiteres Zubehör für Fotografen, von zusätzlichen Beleuchtungselementen bis hin zu Fotoboxen und Hintergrund-Konstruktionen. Ob man als Hobbyfotograf unterwegs ist oder als Profi, die vielfältigen Kameras bieten einen großen Spielraum beim Experimentieren und bei Auftragsarbeiten. Wer sehr viel fotografiert, besitzt meistens mehrere Kameras und die dazugehörigen Objektive.

Die Experten haben für jeden Bereich ihre Favoriten und wissen schon vorher, welche Ausrüstung sie auf ihre Fahrten mitnehmen. Das gilt nicht nur für die Projekte mit der hochklassigen Spiegelreflexkamera, sondern auch für die künstlerischen oder zweckmäßigen Vorhaben mit der Sofortbildkamera.

Wer sich fürs Fotografieren und für Sofortbildkameras interessiert, der hat möglicherweise auch Bedarf an Fotoalben und Aufbewahrungsboxen. Hier ist die Auswahl sehr groß. Zusätzlich zu den Alben und Boxen in diversen Formaten gibt es auch Fotorahmen, die man auf dem Sideboard oder dem Schreibtisch aufstellen kann oder die an der Wand aufgehängt werden.

Alternativen zur Sofortbildkamera

Die Sofortbildkameras aus dem Test 2018 bieten etwas, das die Digitalkameras und Smartphones kaum ersetzen können. Sie liefern gleich nach der Aufnahme ein Bild auf Papier: Diese Funktion ist bei den modernen Kameras und Handys einfach nicht vorgesehen.

Als eine Art Zwischenlösung gibt es mobile Fotodrucker, die relativ klein sind und direkt mit einer Kamera oder dem Smartphone gekoppelt werden können.

Bei den privaten Nutzern können sich diese Fotodrucker jedoch noch nicht durchsetzen. Auch die professionellen Fotografen entscheiden sich weiterhin für die praktischen Sofortbildkamera Testsieger, wenn es darum geht, eine Lichteinstellung zu checken oder eine Szene vorzubereiten.
Der Blick auf das Foto, das gerade mit dem Smartphone gemacht wurde, mag in einigen Fällen ausreichen, doch ein echter Ersatz ist es nicht.

Die Digitalisierung macht es allerdings leicht, papierlos zu fotografieren. Man tauscht seine Bilder in den Social Media aus oder sieht sich die Bilder gemeinsam auf dem Tablet an. Gerade für die ältere Generation und für die künstlerische Fotografie haben die Sofortbildkameras jedoch weiterhin einen besonderen Reiz. Die analoge Fotografie hat eben immer noch eine gewisse Beständigkeit und übt damit eine große Faszination aus.

Weiterführende Links und Quellen

https://de.wikipedia.org/wiki/Sofortbildkamera
https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article2784271/Die-Polaroid-Bilder-feiern-ihren-letzten-Geburtstag.html
http://www.lomography.de/about/history
http://www.computerbild.de/artikel/avf-Aktuell-Foto-Video-Polaroid-lebt-Ein-ueberblick-zum-Geburtstag-des-Erfinders-10068621.html
https://updated.de/ratgeber/spass-mit-der-sofortbildkamera-die-besten-tipps-und-tricks-28355
https://www.prophoto-online.de/fotopraxis/kamerapflege-so-haelt-die-freude-lange-an-10009047

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