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Wanderstöcke im Test auf ExpertenTesten
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Wanderstock Test - so sieht der perfekte Wanderbegleiter aus - Vergleich der besten Wanderstöcke 2019

Wenn Sie die Preise fĂŒr Wanderstöcke schlucken lassen, bedenken Sie, dass es sich hierbei nicht um einfache Stöcke handelt, sondern ein SportgerĂ€t! Durch die gute UnterstĂŒtzung bei Ihrem Hobby sparen Sie im Endeffekt sicherlich viele Arztkosten, darum empfehlen wir Ihnen, auf QualitĂ€t zu setzen. Die Wanderstöcke vom deutschen Hersteller Leki sind beispielsweise auf der ganzen Welt beliebt und werden selbst von externen Testern aus den USA und Neuseeland empfohlen. Unser TÜV-geprĂŒftes Verbraucherportal hat zudem die Kundenrezensionen ausgewertet und nennt Ihnen die besten Modelle fĂŒrs Wandern, Trekking und Offroad-GelĂ€nde.

Wanderstock Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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Auf was ist bei Wanderstöcken zu achten?

Was ist ein Wanderstock?

Der Wanderstock ist aus dem klassischen Spazierstock entstanden. Noch vor wenigen Jahrzehnten wurden Wanderstöcke ausschließlich von Ă€lteren Menschen, genutzt, um die altersbedingte eingeschrĂ€nkte MobilitĂ€t auszugleichen. Niemand ahnte damals, dass Wanderstöcke eines schönen Tages zu einem klassischen und beliebten „SportgerĂ€t“ werden wĂŒrden. Im Gegensatz zum klassischen Spazierstock werden Wanderstöcke paarweise eingesetzt, um eine optimale StĂŒtzverteilung zu erreichen und einseitige Belastungen zu vermeiden. Sie werden auch als Trekking-Stöcke bezeichnet.

Erfahren Sie in unserem Ratgeber, was einen Wanderstock auszeichnet.AbhĂ€ngig von der AusfĂŒhrung sind Wanderstöcke höhenverstellbar, um sie an die jeweilige KörpergrĂ¶ĂŸe des Nutzers anzupassen. Diese verstellbaren Modelle werden als Teleskopstöcke bezeichnet. Wanderstöcke ohne Höhenverstellung werden als FixlĂ€ngenstöcke bezeichnet. Der klassische Wanderstock reicht den Anwendern bis zur HĂŒfte. Wanderstöcke dienen sozusagen als zusĂ€tzliches Standbein.

Sie ermöglichen das Durchqueren schwieriger Passagen, das ZurĂŒcklegen grĂ¶ĂŸerer Distanzen und das Passieren von FlĂŒssen und BĂ€chen. Wanderstöcke können als Hilfsmittel eingesetzt werden, um die Bodenbeschaffenheit bei unklaren BodenverhĂ€ltnissen zu erkunden und dienen als punktuelle und kraftschonende StĂŒtze der Beinmuskulatur, wenn es bergauf geht sowie als StoßdĂ€mpfer wenn es bergab geht.

GrundsÀtzlich sind Wanderstöcke von Nordic Walking-Stöcken zu unterscheiden. Der entscheidende Unterschied besteht darin, dass Wanderstöcke aus meistens aus Aluminium gefertigt sind, wÀhrend Nord Walking-Stöcke aus Karbon bestehen, und damit leichter sind. Auch von der Griff-Schlaufen-Konstruktion unterschieden sich Wander- und Nordic Walking-Stock.

Ein weiterer Unterschied besteht darin, dass Wanderstöcke am unteren Ende mit einer Spitze versehen sind, die sich in den Untergrund bohrt. Ein darĂŒber befindlicher Teller verhindert ein ĂŒbermĂ€ĂŸiges Einsinken in den Boden. Nordic Walking-Stöcke sind am unteren Ende mit „Gummischuhen“ (Pads) ausgestattet, die das Laufen unter einfachen Umgebungsbedingungen auf Asphalt oder sandigem Untergrund ermöglichen. In unserem Wanderstöcke Produktvergleich 2019 stellen wir Ihnen die besten Modelle mit allen Vor- und Nachteilen vor.

Wie funktionieren Wanderstöcke?

Wanderstöcke unterstĂŒtzen den Wanderer bei seinen Wandertouren durch einfaches und unwegsames GelĂ€nde. Durch das Aufsetzen der Wanderstöcke erreicht der Wanderer beim Gehen eine Entlastung der Gelenke, Sicherheit und StabilitĂ€t und schĂŒtzt sich vor zu hohem Kraftaufwand und schneller ErmĂŒdung. Der rechte Wanderstock wird parallel zum linken Fuß auf den Boden aufgesetzt, der linke zusammen mit dem rechten Fuß.

Anwendungsbereiche

  • Bergab gehen
  • Bergauf gehen
  • Wanderungen durch Unterholz
  • Überqueren von schwierigen Passagen wie FlĂŒssen und BĂ€chen
  • Wandern auf felsigem Untergrund
  • Wandern mit schwerem GepĂ€ck
  • Einsatz als GestĂ€nge bei einem Tarp (Sonnensegel)

Vorteile & Nachteile

Vorteile

  • Wanderstöcke entlasten die Gelenke, insbesondere die Ellenbogen und Knie
  • unter schwierigen Umgebungsbedingungen bieten sie Halt, Sicherheit, StabilitĂ€t
  • die Muskulatur in Beinen, Armen und RĂŒcken werden gestĂ€rkt
  • Wanderstöcke schĂŒtzen vor Erschöpfung und vorzeitiger ErmĂŒdung
  • Ă€ltere, bewegungseingeschrĂ€nkte Menschen können wieder wandern
  • die SportgerĂ€te sind aufgrund ihres idealen Packmaßes einfach zu transportieren

Laut einer durch den Hersteller Komperdell in Auftrag gegebenen Untersuchung tragen Wanderstöcke nachweislich zur Reduktion der Gelenkbelastung bei. Die Entlastung der Gelenke zwischen Unter- und Oberschenkel betrĂ€gt 36 Prozent. Eine besondere Entlastung der Knie entsteht, wenn der Wanderer bergab geht. Eine grĂ¶ĂŸere StabilitĂ€t besteht beim Durchqueren schwieriger Passagen und unebenen Untergrund.

Das Passieren von BĂ€chen und FlusslĂ€ufen ist einfach zu meistern, steinige, sandige oder felsige Bodenbeschaffenheiten breiten keine Probleme mehr. Arme und Beine werden durch die UnterstĂŒtzung der Wanderstöcke gleichmĂ€ĂŸig belastet.

Sie ermöglichen das ZurĂŒcklegen grĂ¶ĂŸerer Distanzen und eine langfristige Steigerung der Kondition, die sich wiederum positiv auf das Herz-Kreislaufsystem auswirkt. Nicht nur die Beine werden beim Wandern gefordert, sondern auch Oberkörper und Arme trainiert. Der ergonomisch aufrechte Gang wird gefördert und Fehl- und Schonhaltungen vermieden.

Nachteile

Als Nachteil fĂŒhren Experten an, dass sich Wanderer nach einer gewissen Zeit zu sehr auf die UnterstĂŒtzung ihrer Wanderstöcke verlassen und nicht mehr ohne auskommen. Sie sehen den Gleichgewichtssinn in Gefahr und sind der Meinung, dass es den Wanderern schwerfĂ€llt, ohne Stöcke eine vergleichbare Leistung zu erbringen.

Welche Arten von Wanderstöcken gibt es?

Die Unterscheidung erfolgt nicht nur in Wander- beziehungsweise Trekkingstöcke, sondern auch nach Segmenten. AbhÀngig von der Anzahl der Segmente sind Wanderstöcke unterschiedlich zusammenklappbar.

Fixstöcke

Fixstöcke

Diese Variante ist nicht zusammenklappbar, sondern besteht aus einem nicht verĂ€nderbaren Rohr mit Griff und Schlaufen. Der Nachteil ist, dass diese Stöcke auf Reisen nur schwer mitfĂŒhrbar und im GepĂ€ck zu verstauen sind. Daher sind Fixstöcke fĂŒr den Einsatz im Wanderurlaub eher nicht geeignet. Die meisten Hersteller bieten jedoch die Teleskopvariante an. Das Fixstock-Modell findet bei Wanderstöcken eher selten Verwendung und wird mehr im Nordic Walking-Bereich eingesetzt.

Wanderstöcke mit drei Segmenten

Wanderstöcke mit drei Segmenten

Diese dreiteiligen Wanderstöcke können entsprechend der Anzahl ihrer Segmente praktisch zusammengeklappt und verstaut werden. Diese Modellvariante ist die StandardausfĂŒhrung.

Wanderstöcke mit vier Segmenten

Wanderstöcke mit vier Segmenten

Diese Wanderstöcke bestehen aus vier Einzelteilen und sind noch platzsparender als die dreiteilige AusfĂŒhrung.

Diese TeleskopausfĂŒhrungen sind praktisch in der Handhabung und flexibel in jeder Situation, allerdings kann die StabilitĂ€t aufgrund der ÜbergĂ€nge zwischen den einzelnen Komponenten etwas leiden. Sie werden auch als Faltstöcke bezeichnet. FixlĂ€ngenstöcke sind in dieser Hinsicht etwas stabiler. Unser Wanderstöcke Vergleich 2019 hat jedoch gezeigt, dass dieses StabilitĂ€tsproblem bei hochwertigen Fabrikaten unter normalen Belastungsbedingungen nicht auftritt.

So haben wir die Wanderstöcke getestet

Unser Wanderstöcke Test setzt bei den Punkten an, die ein hochwertiges Fabrikat ausmachen. Wir haben die verschiedenen Modelle und Hersteller genau geprĂŒft und einem HĂ€rtetest unter Praxisbedingungen unterzogen, das heißt, unser Team ist hinaus in die Natur gegangen und hat die Wanderstöcke unter unterschiedlichen Umgebungsbedingungen geprĂŒft. Um unseren Vergleich-Testsieger und unseren Preissieger zu bestimmen, sind wir auf die folgenden Schwerpunkte eingegangen:

  • Material und Gewicht
  • Klemmsystem oder Drehverschluss
  • Griff
  • Anti-Schock-System

Hier gehen wir auf das Kernmaterial sowie die unterschiedlichen Komponenten ein. Uns sind nicht nur die Verarbeitung, sondern auch die Beschaffenheit von Griff und Handschlaufen sowie eine leichte Verstellbarkeit des Stockmaßes wichtig. Alle von uns getesteten Modelle sind aus Karbon, Aluminium oder einer Kombination aus beiden Materialen gefertigt und wiegen zwischen 240 und 350 Gramm pro Stock. Das Gewicht variiert je nach StocklĂ€nge. Alle Modelle haben uns wĂ€hrend unserer Outdoor Tests ĂŒberzeugen können. Unser Produkt Vergleich 2019 hat uns gezeigt, dass sich beide Materialien durch unterschiedliche Eigenschaften auszeichnen. Dank des Leichtmetalls Aluminium sind selbst die Wanderstöcke mit 350 Gramm pro Einheit nicht zu schwer und liegen immer noch gut in der Hand. Die Rohrverarbeitung ist stabil uns steif genug, um einen guten Bodenkontakt zu gewĂ€hrleisten. Wanderstöcke mit einer Tintanal-VerstĂ€rkung bekommen einen Pluspunkt von uns, da diese VerstĂ€rkung besonders in schwerem, unwegsamem oder alpinem GelĂ€nde sinnvoll ist, um den Kontakt mit harten Kanten oder Untergrund auszugleichen.

Diese VerstĂ€rkung macht zwar 50 Gramm Mehrgewicht pro Stock aus, dieser Nachteil wird jedoch angesichts der erhöhten Sicherheit und StabilitĂ€t ausgeglichen. Diese zusĂ€tzliche Komponente ist aus Karbon gefertigt, die sich nicht wie Aluminium verformt. Die Aluminium-Modelle bestechen durch eine besonders hohe StabilitĂ€t und Belastbarkeit und sind im Preis gĂŒnstiger. Sie brechen nur unter wirklich harten Bedingungen. Ansonsten verbiegen sie sich, können jedoch mit einem einfachen Handgriff wieder in die Ausgangsposition zurĂŒckgebracht werden.

Wanderstöcke aus Karbon sind besonders leicht und federn Vibrationen, die beim Aufsetzen der Wanderstöcke auf den Boden automatisch entstehen, ab, was sehr gelenkschonend ist. Der eindeutige Nachteil besteht darin, dass sie eine geringere Belastbarkeit als ihre „Kollegen“ aus Aluminium aufweisen. Bei extremer Belastung kann es passieren, das Karbon an Ort und Stelle bricht, anstatt sich wie Aluminium nur zu verbiegen. Allerdings hat unser Praxis Test ergeben, dass so eine Extremsituation selbst beim professionellen Wandern in unwegsamen GelĂ€nde kaum auftritt, weshalb wir auch Wanderstöcke aus Karbon empfehlen.

Der Falt- beziehungsweise Klemmverschluss hat bei vielen Modellen den Drehverschluss abgelöst, da er einfacher zu bedienen ist. Selbst mit Handschuhen ist die Verstellung der StocklĂ€nge kein Problem. Diese Systeme sind notwendig, um Teleskopstöcke in die richtige Höhe zu fixieren. Wir konnten die von getesteten Modelle einfach zusammenstecken, ein Nachjustieren war nicht notwendig. Alle Wanderstöcke behielten nach der Verstellung ihr neues Stockmaß problemlos bei. Die Überlappung der einzelnen Komponenten garantiert eine hohe StabilitĂ€t und Steifigkeit, bei einem gleichzeitig leichten Handling. Dieses System zeichnet sich durch eine Belastbarkeit und FlexibilitĂ€t aus, wĂ€hrend DrehverschlĂŒsse bei hoher Belastung manchmal nachgeben. Die einzelnen Komponenten der Wanderstöcke rutschen unvermittelt ineinander, der Nutzer kann sein Gleichgewicht verlieren und stĂŒrzen.

Der Klemmverschluss wird einfach durch einen an der Außenseite angebrachten Hebel aktiviert und die Komponenten ineinander geschoben. Die Abnutzungserscheinungen fallen wesentlich geringer aus als bei den Modellen mit Drehverschluss. Manche Nutzer monieren allerdings die Optik, da das an der Außenseite der Wanderstöcke angebrachte Klemmsystem grĂ¶ĂŸer ist als der Drehverschluss. Allerdings sollte dieser optische Nachteil angesichts der Vorteile im Hintergrund stehen. Wanderstöcke mit Drehverschluss nutzen schneller ab und sind aufgrund der Drehmechanik weniger einfach zu handhaben, allerdings sind sie leichter und kompakter als Modelle mit Klemmverschluss.

Bei den Griffen haben wir auf eine ergonomische Ausrichtung geachtet, die sich leicht an die HĂ€nde des jeweiligen Nutzers anpasst. Dadurch werden eine unnatĂŒrliche oder verspannte Haltung der HĂ€nde und eine Überbelastung der Handgelenke vermieden. Einen besonderen Vorteil bieten die Modelle, deren Griff sich sowohl fĂŒr kleine als auch fĂŒr große HĂ€nde eignet. FĂŒr uns ist dieser Punkt wichtig, denn ein kleines Stockmaß mit nur 65 cm bedeutet nicht automatisch, dass der Nutzer mit einer geringen KörpergrĂ¶ĂŸe auch kleine HĂ€nde haben. Im Umkehrschluss haben wir festgestellt, dass auch Nutzer mit einem maximalen Stockmaß von 145 cm und einer entsprechenden KörpergrĂ¶ĂŸe nicht unbedingt große HĂ€nde haben mĂŒssen. Wanderstöcke, die sich an diese praktischen Gegebenheiten durch einen ergonomischen Griff anpassen, bekommen von uns einen Pluspunkt. Ein ergonomischer Griff ist nach vorne abgewinkelt nach hinten leicht verlĂ€ngert. Als angenehm empfinden wir Wanderstöcke mit Griffen aus hochwertigem Kunststoff wie atmungsaktiver EVA-Schaum oder Kork, die die Feuchtigkeit der HĂ€nde regulieren und somit eine hohe Rutschfestigkeit garantieren. Ferner bleibt eine unangenehme Blasenbildung an den HĂ€nden aus.

Die Schlaufen am Griff sollten mittels Klettband verschließbar sein, um sich an die Breite der Handgelenke des jeweiligen Nutzers anzupassen, denn ohne passend eingestellte Handschlaufen sind geeignete Armbewegungen nicht möglich. Eine Polsterung zur Vermeidung von Scheuern auf der Haut haben wir wĂ€hrend des Laufens als angenehm empfunden. Sie sollten aus atmungsaktiven Stoffen bestehen. Praktisch sind Schlaufen, die sich per Knopfdruck vom Handgriff lösen lassen. So können Sie die Stöcke zur Seite stellen, ohne den Klettverschluss umstĂ€ndlich zu betĂ€tigen. Dieses Feature ist bei kurzen Pausen, in denen die Stöcke ab- und wieder angelegt werden, sehr praktisch. Die Schlaufen sind notwendig, um eine optimale KraftĂŒbertragung von den Armen auf die Wanderstöcke zu garantieren.

Um von uns die Auszeichnung zum Vergleichssieger zu erhalten, mĂŒssen Wanderstöcke ĂŒber ein Anti-Schock-System verfĂŒgen, das eine zusĂ€tzliche StabilitĂ€t und Sicherheit beim Wandern garantiert. Das Körpergewicht und die Vibrationen beim Aufsetzen der Stöcke auf den Boden werden zusĂ€tzlich abgefedert, um die Gelenke zu schonen. Ohne diese DĂ€mpfvorrichtung geben Wanderstöcke im Fall großer Belastungen zu schnell nach. Die StĂŒtzfunktion ist nicht mehr gegeben und Körper und Gelenke werden zusĂ€tzlich belastet. Diese Zusatzfunktion kann der Nutzer individuell ein- und ausschalten, denn sie ist vorzugsweise auf hartem Untergrund und unter erschwerten Umgebungsbedingungen wie zum Beispiel dem Bergwandern sinnvoll.

Worauf muss ich beim Kauf von Wanderstöcken achten?

Damit die Wanderstöcke tatsĂ€chlich richtig eingesetzt werden und den ihnen zugedachten Sinn und Zweck erfĂŒllen, mĂŒssen Sie beim Kauf auf einige Details achten.

  • Material
  • LĂ€nge
  • Gewicht
  • Rohrmaterial
  • Mechanismus zur Höhenverstellung
  • Griffmaterial
  • Spitze und Teller
  • Anti-Schock-System
  • Packmaß und Belastbarkeit
Moderne Modelle aus Aluminium und Karbon sind pflegeleicht, stabil und unempfindlich gegen UmwelteinflĂŒsse. Richtig verwendet, geben sie dem Nutzer beim Wandern einen optimalen ergonomischen Halt, schonen die Gelenke und vermeiden einseitige Belastungen, Schon- und Fehlhaltungen. Dabei werden nicht nur die Beine, sondern durch die ArmtĂ€tigkeit auch der Oberkörper trainiert. Wandern mit Wanderstöcken ist ein gesunder, aber gleichzeitig schonender Sport, der auch fĂŒr AnfĂ€nger geeignet ist, vorausgesetzt, sie informieren sich vorher ĂŒber die richtige Verwendung der Stöcke. Um das Hilfsmittel optimal zu nutzen, ist es unerlĂ€sslich, dieses an die eigene KörpergrĂ¶ĂŸe anzupassen.

Die StocklĂ€nge ist das wichtigste Kaufkriterium, denn nur mit Wanderstöcken, die optimal zu Ihrer KörpergrĂ¶ĂŸe passen, können Sie gut und vor allem gesund wandern. Mit der richtigen LĂ€nge vermeiden Sie HaltungsschĂ€den, Schonhaltungen und Überbelastung einzelner Körperregionen und Gelenke. Wanderstöcke sind ĂŒberwiegend höhenverstellbar. Bei dieser Variante handelt es sich um Teleskopstöcke. Die StocklĂ€nge ist ĂŒber einen Drehmechanismus verstellbar und bewegt sich zwischen 65 und 145 cm. Der Drehmechanismus muss nach der Einstellung komplett einrasten, damit sich die StocklĂ€nge wĂ€hrend des Laufens nicht plötzlich verĂ€ndert. Die Gefahr besteht, dass Sie das Gleichgewicht verlieren und stĂŒrzen.

Der Vorteil dieser Teleskopvariante ist, dass auch mehrere Personen mit unterschiedlicher KörpergrĂ¶ĂŸe die Wanderstöcke nutzen können. Nutzen Sie ausschließlich alleine die Wanderstöcke, ist auch eine die Stockvariante ohne Höhenverstellung ausreichend. Allerdings mĂŒssen Sie zuvor jedoch ausrechnen, welche StocklĂ€nge zu ihrer KörpergrĂ¶ĂŸe passt, denn haben Sie einmal das falsche Modell gekauft, ist eine Anpassung nicht möglich. Viele Verwender sind sich hinsichtlich der richtigen LĂ€nge unsicher. Die ideale StocklĂ€nge geht leicht ĂŒber die HĂŒften hinaus. Ein ideales Höhenmaß liegt vor, wenn Unter- und Oberarm im rechten Winkel ausgerichtet sind. Beim Höhenanstieg sollten Sie die StocklĂ€nge etwas verkĂŒrzen, beim Höhenabstieg etwas verlĂ€ngern, um einen sicheren Halt zu bekommen. Dieses Stockmaß ist auch beim Walking anzuwenden. Die Faustregel lautet: KörpergrĂ¶ĂŸe x 0,68.

Allerdings empfehlen wir regelmĂ€ĂŸig die höhenverstellbare Variante, da diese Stöcke beim Wandern unter unterschiedlichen Umgebungsbedingungen verkĂŒrzt oder verlĂ€ngert werden sollten, um grĂ¶ĂŸere Höhenunterschiede beim Bergauf- und Bergabsteigen auszugleichen. Nicht zu vernachlĂ€ssigen ist außerdem das bequeme MitfĂŒhren im GepĂ€ck, wenn die Wanderstöcke auf das minimale Packmaß zusammengeschoben sind.

Das Gewicht der Wanderstöcke lĂ€sst sich nicht beeinflussen. Modelle mit einer lĂ€ngeren StocklĂ€nge sind natĂŒrlich etwas schwerer als die kurzen Modelle mit lediglich 65 cm. Da Trekkingstöcke auch fĂŒr den Höhenanstieg in unwegsamen GelĂ€nde genutzt werden, ist es wichtig, dass sie stabil, aber dennoch komfortabel in der Handhabung sind. Wanderstöcke sind ĂŒberwiegend aus Aluminium gefertigt, hĂ€ufig findet jedoch auch Karbon Verwendung. Im Allgemeinen sind sie bedingt durch ihre AusfĂŒhrung schwerer als Nordic Walking-Stöcke. Entscheiden Sie selbst, inwieweit dieses Kriterium fĂŒr Sie wichtig ist. Allerdings mĂŒssen Sie beachten, dass Nordic Walking-Stöcke fĂŒr das Wandern durch unwegsames GelĂ€nde abseits gut ausgebauter Straßen nicht geeignet sind. Die GummiaufsĂ€tze gibt es zwar auch fĂŒr „Asphalt“ und „GelĂ€nde“, jedoch sind diese AusfĂŒhrungen weniger stabil als die der Wanderstöcke. Die Gummipads haben keinen ausreichenden Kontakt zu weichen und unebenen Bodenbeschaffenheiten, die Rutschgefahr ist daher groß. Wanderstöcke dagegen haben aufgrund der sich in den Boden bohrenden Spitze und den Tellern, die ein ĂŒbermĂ€ĂŸiges Einsinken verhindern, einen optimalen Bodenkontakt.
Die Rohre der Wanderstöcke sind aus Aluminium gefertigt, einem Leichtmetall, das sehr stabil, aber dennoch nicht zu schwer ist. Bei Karbon handelt es sich um einen kohlenstofffaserverstĂ€rkten Kunststoff, der auch fĂŒr Angelruten und Fahrradrahmen verwendet wird. Dieses Material ist leichter und weniger stabil als Aluminium.
Obwohl viele Modelle nach wie vor mit einem Drehmechanismus ausgestattet sind, bevorzugen viele Wanderprofis Stockpaare mit Klemm- beziehungsweise Klappmechanismus. Vorteile sind die stabilere AusfĂŒhrung und die leichtere Handhabung. Der Nachteil besteht darin, dass dieser Mechanismus wesentlich auffĂ€lliger an den Stöcken angebracht ist. Allerdings dĂŒrfte die Optik fĂŒr Wanderer, denen es um die sichere Handhabung ihrer Stöcker geht, weniger wichtig sein. Der Drehmechanismus greift hĂ€ufig nicht so wie er soll, hĂ€ufig schieben sich die einzelnen Komponenten bei starken Belastungen zusammen. Der Klappmechanismus dagegen ist selbst unter schwierigen Bedingungen, zum Beispiel mit Handschuhen, leicht zu bedienen, da die einzelnen Komponenten einfach ineinander geschoben werden.

Der Griff zeichnet sich durch eine ergonomische Verarbeitung aus und ist mit hochwertigem, weichem Kunststoff beschichtet. Die Modelle aus der Preisoberklasse sind mit Kork versehen, das angenehm in der Hand liegt und schweißabweisend ist. Griffe mit KorkĂŒberzug erhalten von einen Pluspunkt, da sie aufgrund der schweißabsorbierenden Eigenschaften nicht feucht werden und ein Abrutschen damit verhindert wird. Die Griffe sollten leicht nach vorne abgewinkelt und nach hinten verlĂ€ngert sein.

Die Schlaufe darf nicht zu eng zu sein und nicht auf der Haut scheuern. Sie sollten mit atmungsaktiven Kunststoff gepolstert sein und etwas breiter ausfallen. Ein Klettverschluss bietet eine ideale Anpassungsmöglichkeit an die Breite des jeweiligen Handgelenks. Die ideale Handschlaufe ist 1,6 cm breit und lĂ€ngenverstellbar. Vorzugsweise sind die Kanten weich und abgerundet, so dass die Haut an den Handgelenken nicht wund scheuert. Wir haben festgestellt, je breiter und weicher die Schlaufen sind, desto besser ist der Tragekomfort. Als angenehm empfinden wir die Modelle, die Schaumstoff direkt unter dem Griff aufweisen, denn diese AusfĂŒhrung ist richtig praktisch. Bei Hangquerungen mĂŒssen Sie die StocklĂ€nge fĂŒr diese kurze Distanz nicht extra verstellen, sondern können die Stöcke direkt unter dem Griff an diesem Schaumstoffgriff anfassen. Wenn Sie regelmĂ€ĂŸig unter erschwerten Wetterbedingungen wie Regen oder Schnee laufen, achten Sie darauf, dass dieser Schaumstoffgriff zusĂ€tzlich mit wasserabweisenden Neopren versehen ist.

Die Stockspitze berĂŒhrt den Boden und ist scharfkantig verarbeitet, um auch unter weichen Bodenbedingungen einen optimalen Halt zu gewĂ€hrleisten. Die Spitze sollte aus Hartmetall bestehen, um auch beim Aufsetzen auf harten Untergrund wie Asphalt langanhaltend spitz und scharf zu bleiben. Wir empfehlen einen hohl- oder kronenförmigen Schliff, wodurch ein optimaler Bodenkontakt auf gefroren PfĂŒtzen oder sonstigen vereisten Stellen garantiert ist.

Der Teller verhindert das zu tiefe Einsinken und das Steckenbleiben der Wanderstöcke. Es gibt drei Tellerarten. Der kleine Standardteller eignet sich fĂŒr den Einsatz unter leichten Wanderbedingungen. Der Tourenteller verzeichnet eine mittlere GrĂ¶ĂŸe und ist fĂŒr gĂ€ngige Wandertouren mit mittelschweren Anforderungen und Höhenunterschieden geeignet. Der Tiefschneeteller wird, wie der Name bereits aussagt, vorzugsweise unter Schneebedingungen, aber auch im Bereich sehr weicher Umgebungsbedingungen, wie zum Beispiel Sumpfland, genutzt. Daher ist er auch unter dem Namen Winterteller bekannt. Das auf die Wanderstöcke eingehende Gewicht wird gleichmĂ€ĂŸiger verteilt. Alle Modelle werden mit dem Standardteller ausgestattet. Wer regelmĂ€ĂŸig anspruchsvolle Wandertouren oder Schneewanderungen unternimmt, sollte seine AusrĂŒstung um einen Touren- oder Tiefschneeteller erweitern.

Gut verarbeitete Modelle bringen ein Anti-Schock-System mit sich. Dabei handelt es sich um ein System zur DĂ€mpfung harter Stoßeinwirkungen. Harte StĂ¶ĂŸe wirken vor allem bei einem Abstieg aus grĂ¶ĂŸeren Höhenlagen auf den Körper ein. Der Wanderer setzt die Wanderstöcke ein, um den Abstieg zu erleichtern und abzubremsen. Das DĂ€mpfungssystem verhindert eine Überlastung der Gelenke durch harte StĂ¶ĂŸe, indem es diese vorher abfedert. Insbesondere die Hand- und Ellenbogengelenke werden entlastet. Dieses System lĂ€sst sich manuell aktivieren oder deaktivieren. Allerdings besteht die Schwachstelle darin, dass es zum Vibrieren der Stöcke kommen kann. Lassen Sie sich beraten, ob das Anti-Schock-System des ausgesuchten Modells leicht oder mit etwas mehr Kraftaufwand zu aktivieren ist. Experten raten zu einem System, bei dem Nutzer etwas mehr Kraft aufwenden muss, um eine unerwĂŒnschte Aktivierung der Feder zu vermeiden. Professionelle Sportler verzichten hĂ€ufig auf dieses System, um Stockgewicht einzusparen. Freizeitsportler sollten jedoch Wanderstöcke mit Anti-Schock-System einsetzen.
Als Packmaß werden Wanderstöcke in zusammengeschobenen Zustand bezeichnet. Die einzelnen Komponenten der Teleskopstöcke lassen sich ineinanderschieben, so dass sie bequem im Rucksack oder im Koffer mitgefĂŒhrt werden können. Auch beim Wandern unter abwechselnden Umgebungsbedingungen ist das Zusammen- und Auseinanderschieben notwendig, denn manchmal braucht man ein lĂ€ngeres, und manchmal ein kĂŒrzeres Höhenmaß. Die Wanderstöcke mĂŒssen jedoch eine optimale StĂŒtzbelastung aufweisen, damit sie sich wĂ€hrend des Wanderns nicht ungewollt zusammenschieben. Achten Sie vor dem Kauf auf die herstellerseitig angegebene Belastbarkeit. Die regulĂ€re Belastbarkeit bewegt sich zwischen 30 und 100 Kilogramm.

Kurzinformation zu fĂŒhrenden Herstellern

  • Leki
  • Black Diamond
  • Ultrasport
  • Hudora
  • Star Rover
  • Komperdell
MarktfĂŒhrer ist das Unternehmen Leki, das bereits 1948 gegrĂŒndet wurde und sich mehrere Jahrzehnte auf die Herstellung von Griffen und Tellern fĂŒr Skier konzentrierte. Neben Skistöcken stellt das Unternehmen mittlerweile auch Wanderstöcke her. Weitere Innovationen sind die Flexspitze, sowie die Cor-Tec-Griffe und 2-Komponenten-Griffe. Zu Leki gehören das hauseigene Außenklemmsystem und die Verwendung von High-Tec-Materialien wie Karbon und Aluminium. Die Griffe sind ergonomisch gestaltet und mit hochwertigen EVA-Schaum versehen. Die gepolsterten Handschlaufen bieten einen hohen Komfort. Diese Multifunktionsstöcke erfĂŒllen alle Sicherheitsanforderungen und weisen ein faires Preis-LeistungsverhĂ€ltnis auf. Das Gewicht bewegt sich zwischen 175 und 260 Gramm je Stock. Je nach Modell weisen sie unterschiedliche LĂ€ngen auf, zum Beispiel 67 bis 135 cm oder 115 bis 135 cm. Je nach Fabrikat verzeichnen die Leki-Modelle große Preisunterschiede. Die Preisskala bewegt sich zwischen 40 und 80 €.
Diese fĂŒhrende Marke kommt aus Amerika. Wanderstöcke von Black Diamond stehen fĂŒr innovative Verschlussmechanismen und ein geringes Gewicht. Die Fabrikate können auf ein geringes Packmaß zusammengesteckt werden und in jedem Rucksack verstaut werden. Diese Fabrikate zeichnen sich durch ergonomische Griffe und gutes Schwungverhalten aus. Die Teller können ohne großen Aufwand ausgewechselt werden. Die Spitzen stehen stabil auf dem Untergrund ohne Nachrutschen. Das Material der Griffe aus atmungsaktiven Kunststoff ist auch bei schwitzenden HĂ€nden noch angenehm. Black Diamond Wanderstöcke ĂŒberzeugen durch eine hochwertige Verarbeitung und bewegen sich in der mittleren bis oberen Preisklasse. Die Preise bewegen sich je nach Modell zwischen 40 und 100 Euro.
Die Wanderstöcke dieser Marke sind Alleskönner. Die Multifunktionsstöcke ĂŒberzeugen mit einem effizienten Anti-Schock-System. Diese gelenkschonende Feder kann wahlweise an- oder abgeschaltet werden. Die Fabrikate von Ultrasport können sowohl beim Nordic Walking als auch beim Wandern in unwegsamen GelĂ€nde eingesetzt werden, da sie sowohl ĂŒber Asphalt-Pads als auch ĂŒber eine Metallspitze mit Teller verfĂŒgen. Die Teleskopstöcke sind stufenlos auf die jeweilige KörpergrĂ¶ĂŸe des Nutzers anzupassen und weisen eine LĂ€nge von 71 bis 145 cm auf. Kunden berichten, dass sich die Arretierung nicht ungewollt löst und heben die guten Federeigenschaften hervor. Allerdings sind diese Fabrikate mit mehr als 300 Gramm pro Stock nicht besonders leicht, was viele Nutzer jedoch angesichts der Vorteile nicht stört. Diese Multifunktionsstöcke sind bereits ab 25 Euro erhĂ€ltlich.
Hudora-Wanderstöcke bestehen aus verschleißarmen Wolframcarbid. Wie stabil diese Fabrikate sind, beweist, dass auch Bohrer aus diesem Hartmetall hergestellt werden. Nach Auskunft des Herstellers wurden die ergonomischen Griffe von OrthopĂ€den entwickelt. Die Neoprenschlaufen sind bequem und mit dĂ€mpfenden Lamelleneinlagen versehen. Das Packmaß kann zwischen 71 und 145 cm eingestellt werden. Die Teller gegen das Einsinken im Schnee oder nassen Boden fehlen genauso wenig wie die Pads fĂŒr das Wandern auf asphaltierten Straßen. Die Wanderer können das angebrachte Anti-Schock-System nach Belieben an- oder abschalten. Ein gelenkschonendes Wandern ist somit unter allen Umgebungsbedingungen gewĂ€hrleistet.
Die Wanderstöcke von Star Rover schneiden bei den Kundenbewertungen regelmĂ€ĂŸig gut ab. Oft befinden sich auch Vergleichssieger darunter. Diese Fabrikate zeichnen sich durch ein geringes Gewicht und eine hohe FunktionalitĂ€t aus. Das Stockmaß lĂ€sst sich leicht an die jeweiligen Umgebungsvoraussetzungen anpassen. Die Star Rover-Modelle weisen ein gutes Preis-LeistungsverhĂ€ltnis auf. Die Preise bewegen sich zwischen 30 und 50 Euro. Positiv ist uns aufgefallen, dass sich die Modelle mit Anti-Schock-System im unteren bis mittleren Preissegment ohne QualitĂ€tseinbuße bewegen. Überrascht haben wir festgestellt, dass die Vergleichssieger aus dem oberen Preissegment dieses DĂ€mpfungssystem hĂ€ufig nicht aufweisen. Die Arretierung erfolgt zwar nicht ĂŒber das praktische Klemmsystem, sondern ĂŒber einen Drehmechanismus, dieser bewĂ€hrt sich aber dennoch, so dass wir die Star Rover-Fabrikate durchaus empfehlen können. Die Verbindungsstellen rasten zuverlĂ€ssig ein, die Stöcke verbiegen und brechen nicht. Zu erwĂ€hnen ist, dass diese Fabrikate aus Dura-Aluminium bestehen und damit etwas schwerer sind als die Modelle aus Aluminium oder Karbon. Allerdings sind diese Wanderstöcke hinsichtlich Verarbeitung und QualitĂ€t sehr hochwertig. Der einzige Nachteil besteht darin, dass manche Modell-Varianten keine schmale Naht an den Griffen aufweisen, die bei empfindlicher Haut nach einer Zeit wunde Stelle an den HĂ€nden verursachen kann.
Die Wanderstöcke dieses Herstellers bestechen durch eine hochwertige QualitĂ€t, ein minimales Packmaß von 42 cm und eine leicht zu bedienenden Powerock II Außenklemmung. Die Griffe sind mit Expedition Foam gepolstert, die Handschlaufen weisen gleichfalls eine weiche Polsterung auf. Die besondere Verarbeitung besteht darin, dass der obere Stockteil aus Titanal HF Aluminium und der untere Stockteil aus Karbon gefertigt ist. Mit einem Gesamtgewicht von lediglich 445 Gramm inklusive Trekking Ice Spitze und Trekking Ice Teller gehören diese Fabrikate zu den leichtesten ihrer Art. Die Preise bewegen sich zwischen 60 und 110 Euro, was angesichts der guten Verarbeitung nicht zu hoch ist.

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich meine Wanderstöcke am besten?

Wandern erfreut sich einer immer grĂ¶ĂŸeren Beliebtheit. Gerne greifen aktive Wanderer auf Wanderstöcke zurĂŒck. Wer einmal den Unterschied zwischen dem Wandern mit und ohne dieses Hilfsmittel kennengelernt hat, möchte nicht mehr auf diese innovativen Hilfsmittel verzichten. Entsprechend diesem Trend ist das Angebot auf dem Markt groß und die Entscheidung schwer.

Neben einem passenden Schuhwerk, wetterfester Kleidung, der richtigen Technik und Motivation sind hochwertige Wanderstöcke unerlĂ€sslich fĂŒr ein gesundes Sporterlebnis. Unser Produkt Test 2019 stellt Ihnen die besten Modelle und Hersteller vor und sagt Ihnen, worauf Sie beim Kauf Ihrer Wanderstöcke achten mĂŒssen. Wir arbeiten Hersteller unabhĂ€ngig und unterliegen keinem Umsatzzwang. Wir möchten unsere Leser in die Lage versetzen, sich auch ohne fachliche Beratung fĂŒr die richten Wanderstöcke zu entscheiden.

Produkt- und Preisvergleiche im Internet stellen Ihnen eine große Auswahl unterschiedlicher Modelle vor und ermöglichen einen direkten QualitĂ€ts- und Preisvergleich zwischen den einzelnen Angeboten. Dieser Direktvergleich ist im Fachhandel nicht möglich, fĂŒr AnfĂ€nger oder Laien jedoch wichtig, da sie hĂ€ufig nicht wissen, welche QualitĂ€tsmerkmale gute Wanderstöcke ausmachen.

SportgeschĂ€fte fĂŒhren meistens ausgesuchte Modelle bestimmter Hersteller. Daher besteht auch ein erhöhtes Interesse daran, diese bestimmten Marken zu verkaufen. Dabei kommt es den FachhĂ€ndlern vielleicht nicht immer darauf an, welche Wanderstöcke am besten zu den Anforderungen der jeweiligen Kunden passen. Einen Produkt- und Preisvergleich nehmen Sie bequem von Zuhause aus vor, ohne Zeitdruck und Beeinflussung von außen. Sie klicken sich in Ruhe durch die einzelnen Modelle und lesen Kundenbewertungen, die zusĂ€tzliches Vertrauen schaffen. Sie erfahren alles ĂŒber Vor- und Nachteile und die idealen Einsatzbedingungen.

Unser Wanderstöcke Vergleich stellt Ihnen ĂŒber den reinen QualitĂ€ts- und Preischeck auch noch einen Ratgeber zur Seite, der Ihnen den wichtigsten Tipps im Umgang mit den Wanderstöcken und zur richtigen Lauftechnik gibt. Aufgrund dieser Kriterien empfehlen wir unseren Lesern, sich vor dem Kauf im Internet zu informieren und Wanderstöcke online zu beziehen. Denn vom Produkt- und Preisvergleich ist der Weg zu den Homepages der Hersteller und Onlineshops kurz.

Mit nur wenigen Klicks auf entsprechende Links werden Sie umgehend zu Ihrem Wunschprodukt weitergefĂŒhrt. Der Bestellvorgang ist einfach, mit einem Klick befördern Sie Ihren Vergleich-Testsieger in den Warenkorb und bezahlen durch elektronische Bezahlsysteme wie Pay Pal. Innerhalb von ein bis zwei Tagen kommt das Paket bei Ihnen zuhause an und Ihrem Wandern mit Wanderstöcken steht nichts mehr im Weg.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte der Wanderstöcke

Menschen wandern schon seit vielen Jahrhunderten, und so ist diese gesunde Art der Fortbewegung nicht wirklich neu. Bevor sich Wanderstöcke in professionelle SportgerĂ€te verwandelt haben, und Wandern als Sportart immer beliebter wurde, verwendeten ausschließlich Ă€ltere Menschen Spazierstöcke, um ihre inzwischen eingeschrĂ€nkte MobilitĂ€t zu erhöhen.

Die zweite Gruppe, die Wanderstöcke einsetzte, waren professionelle Wanderer. Sie schnitzten sich entweder selbst einen Wanderstock oder ließen sich einen vom Fachmann anfertigen. Bei Kindern waren der Wandersmann mit Hut und Stock populĂ€r. Er war ein Wandergeselle, der von Haus zu Haus zog, um seine handwerklichen FĂ€higkeiten anzudienen.

Auf gefĂŒhrten Wandertouren gab es an jeder Haltestelle ein Wanderschild, mit dem der stolze Besitzer zeigen konnte, wie weit er bereits gewandert war. Je mehr Schilder ein Wanderstock aufwies, umso stolzer war der EigentĂŒmer.

Der klassische Spazierstock konnte aufgrund seiner Materialbeschaffenheit jedoch nur fĂŒr SpaziergĂ€nge in anspruchsloser Umgebung genutzt werden, zum Beispiel auf gut ausgebauten und asphaltierten Straßen, Wegen und BĂŒrgersteigen in unmittelbarer Wohnumgebung oder in der Stadt. Die Durchquerung von schwierigem Terrain, zum Beispiel nicht asphaltierte Wege, ĂŒber Stock und Stein oder Bergwanderungen waren nicht möglich.

Im Gegensatz zu den professionellen Wanderstöcken verwendeten die Senioren ein Stock anstatt zwei. Dieser Spazierstock war aus Holz gefertigt und stellte fĂŒr manche Menschen aufgrund einer hochwertigen Verarbeitung und eines kunstvoll verzierten Handknaufs sogar ein Statussymbol dar. Spazierstöcke wurden jedoch immer mit einem erhöhten Alter und den damit einhergehenden altersbedingten physischen EinschrĂ€nkungen assoziiert.

Seid vielen Jahrhunderten werden Wanderstöcke eingesetzt.Niemals wĂ€ren junge Menschen darauf gekommen, sich beim Wandern durch einen Spazierstock unterstĂŒtzen zu lassen. Allenfalls professionelle Bergsteiger oder Wanderer, die regelmĂ€ĂŸig in den Bergen Urlaub machten, nutzten Stöcke zur UnterstĂŒtzung.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Wanderstöcke

So setzen Sie Ihre Wanderstöcke richtig ein

Bevor Sie sich dafĂŒr entscheiden, Wanderstöcke einzusetzen, ĂŒberlegen Sie, fĂŒr welche Zwecke sie diese einsetzen möchten. Walken oder wandern Sie? FĂŒhrt Sie Ihr Weg lediglich ĂŒber gut asphaltierte und ausgebaute Straßen ohne Höhenunterschiede? Möchten Sie Ihre Trekkingstöcke zum Wandern in Bergen nutzen? Walken Sie regelmĂ€ĂŸig auf unebenen Terrain?

Legen Sie kurze oder lange Distanzen zurĂŒck? Wenn Sie sich nach Feierabend zu Hause sportlich betĂ€tigen möchten und ĂŒber gut ausgebaute und ebene Straßen laufen, reichen Nordic Walking-Stöcke aus. Bevor Sie sich in sportliche Abenteuer mit Ihren neuen Hilfsmitteln stĂŒrzen, sollten Sie diese auf einer leichten Wandertour mit gut ausgebauten Wegen ohne große Höhenunterschiede ausprobieren.

So bekommen Sie ein GefĂŒhl fĂŒr das Laufen mit Wanderstöcken. Wandern Sie dagegen regelmĂ€ĂŸig im Urlaub in den Bergen und haben unebene Straßen und Wege mit grĂ¶ĂŸeren Höhenunterschieden zu ĂŒberwinden, sind Wanderstöcke die richtige Wahl. Informieren Sie sich im Fachhandel, bei Ihrem Arzt oder einem Fachmann, wie Sie die Wanderstöcke richtig einsetzen.

Generell gilt, dass Sie die Wanderstöcke beim Wandern parallel vor Ihrem Körper aufsetzen. Ihren Oberkörper bringen Sie in Vorlage, Ihre Beine winkeln Sie an, um die Stöcke weit vorne und nach unten aufzusetzen.

Angelehnt an den Bewegungsablauf der Vierbeiner setzen Sie den linken Wanderstock parallel zu Ihrem rechten Fuß und den rechten Wanderstock parallel zu Ihrem linken Fuß auf.

Haben Sie starkes GefĂ€lle zu ĂŒberwinden, verlĂ€ngern Sie die StocklĂ€nge, bei einem Anstieg verkĂŒrzen Sie diese entsprechend. Ideal ist, wenn Sie das Stockpaar alle drei Schritte einsetzen. PrĂŒfen Sie mit den Stöcken die Festigkeit des Bodens, um festzustellen, ob das Erdreich an manchen Stellen locker ist. So können Sie sich vor unliebsamen Überraschungen schĂŒtzen und vermeiden UnfĂ€lle durch Stolpern oder Abrutschen. Achten Sie nach der Höheneinstellung immer darauf, dass die einzelnen Segmente Ihrer Teleskopstöcke wieder fest sitzen.

Je nach Umgebungsbedingungen kann der Einsatz nur eines Wanderstocks sinnvoll sein, um eine Hand freizustellen. Jeder muss fĂŒr sich ausprobieren, wie er am besten klarkommt. Wanderexperten bezeichnen die Wanderstöcke beim Wandern mit AbgĂ€ngen und Aufstiegen auch als Tal- beziehungsweise Berg-Wanderstock. Traversieren Sie ein GelĂ€nde, setzen Sie die Wanderstöcke mit jedem Schritt abwechselnd ein.

Traversieren bedeutet, dass Sie ein GelĂ€nde ohne große Höhenunterschiede durchqueren. Wer die sanfte UnterstĂŒtzung der Wanderstöcke erst einmal gelernt hat zu schĂ€tzen, möchte sie nicht mehr missen. Dennoch sollten Sie hin und wieder auch eine Wanderung ohne diese Hilfsmittel unternehmen, um Ihre KoordinationsfĂ€higkeit zu trainieren.

Wanderstöcke richtig einstellen

Das optimale Stockmaß – die richtige Einstellung

Der beste Wanderstock hilft nichts, wenn die LĂ€nge nicht optimal an die KörpergrĂ¶ĂŸe angepasst ist. Er darf nicht zu kurz und nicht zu lang sein. Neben der mathematischen Formel 0,68 x KörpergrĂ¶ĂŸe gibt es auch eine praktische Orientierung. Packen Sie die Stöcke an Griff in aufrechter Haltung und setzen Sie diese auf dem Boden auf.

Ihre Ober- und Unterarme sind einem 90-Grad-Winkel ausgerichtet, wobei die Oberarme am Körper anliegen. Sie sollten diese praktische Ausrichtung der mathematischen Berechnung vorziehen, da diese nicht berechnet, dass die ArmlĂ€nge nicht immer passend zu der KörpergrĂ¶ĂŸe ausfĂ€llt. GrĂ¶ĂŸe Menschen können durchaus kĂŒrzere Arme haben, wĂ€hrend kleine Menschen auch mit langen Armen ausgestattet sein können.

Generell gilt:

ebenmĂ€ĂŸiges Terrain = mittlere Stockeinstellung

Bergauf = kurze Stockeinstellung

Bergab = lange Stockeinstellung

Diese Einstellungen sind durchaus gut durchdacht, denn die Arme ĂŒberwinden keine Todpunkte. Ohne diese an die jeweilige Wandersituation angepasste Stockeinstellung kommt es zu GelenkĂŒberlastungen aufgrund von Stoßeinwirkungen beim Bergabgehen und einem ĂŒbermĂ€ĂŸigen Kraftaufwand beim Bergaufgehen.

Mit dem richtigen Stockmaß dienen die Wanderstöcke als Kletterhilfe und sind praktische Helfer beim Überqueren von FlĂŒssen, die auch als Vatten oder Furten bezeichnet werden. Sie testen die Wassertiefe, erkunden den Untergrund und vermeiden Stolperer. Beim Wandern ĂŒber ebenmĂ€ĂŸiges Terrain liegt die mittlere Stockeinstellung in HĂŒfthöhe.

Wanderstöcke richtig einstellen

Die richtige Gehtechnik: Darauf sollten Sie achten

Eigentlich ist Wandern doch einfach, man setzt einen Fuß vor den anderen. So einfach ist es jedoch nicht, denn eine gute, kraftsparende und gelenkschonende Gehtechnik muss man lernen. Wanderstöcke werden ĂŒberwiegend in schwierigen Umgebungsbedingungen, beim Bergwandern, auf steinigen und engen Pfaden und jenseits asphaltierter Straßen eingesetzt.

Besonders Menschen aus der Stadt haben mit dem Wandern unter erschwerten Bedingungen keine bis wenig Erfahrung. Das Ziel ist, UnfĂ€lle durch Stolpern und StĂŒrze zu vermeiden. Durch unbedachte Schritte ziehen sich viele Wanderer Verletzungen oder Risse der Kreuz-, Außen- oder InnenbĂ€nder zu. Wer hochwertige Wanderschuhe verwendet, hat bereits viel gewonnen, denn die Fußgelenke und FĂŒĂŸe brauchen einen optimalen Halt.

Turnschuhe und schicke Laufschuhe eignen sich zwar fĂŒr den Besuch im Fitnessstudio oder das Jogging Zuhause, nicht jedoch fĂŒr das professionelle Wandern unter erschwerten Bedingungen. Diese Sportschuhe bieten den Fußgelenken keine ausreichende StabilitĂ€t, der LĂ€ufer knickt schneller um. Ist das Profil nicht tief genug, besteht die Gefahr, auf Schotter auszurutschen. Der Körperschwerpunkt liegt ĂŒber den FĂŒĂŸen.

AnfĂ€nger machen hĂ€ufig den Fehler, sich zu weit nach vorne zu neigen, eine Fehlhaltung, die nicht gut fĂŒr den RĂŒcken ist. Eine aufrechte Haltung beim Wandern schont den RĂŒcken und verbraucht nicht so viel Kraft. Ist der Untergrund uneben, felsig, sandig oder mit Schotter bedeckt, ist ein leichtes Vorneigen des Körpers jedoch unablĂ€ssig, um das Gleichgewicht besser zu halten.

Das Körpergewicht verteilt sich gleichmĂ€ĂŸig auf die komplette Fußsohle. Die Wanderstöcke helfen dabei, Unebenheiten besser zu bewĂ€ltigen. Wichtig ist ein ruhiges Wandern mit kleinen und gleichmĂ€ĂŸigen Schritten, bei denen die LĂ€ufer ihre Wanderstöcke problemlos einsetzen können. Vorteilhaft bei kleinen Schritten ist das Aufsetzen des vorderen Innenschuhs, um den Druck ideal zu verteilen.

Bei glattem Untergrund werden die Taille und die Hacke der Sohle gleichmĂ€ĂŸig aufgesetzt. Besonders wertvolle Dienste leisten Wanderstöcke mit Anti-Schock-System wenn es bergab geht, denn sie bremsen die Schritte und schonen die Gelenke durch plötzlich eintretende Belastungen und StĂ¶ĂŸe. Kleine und kontrollierte Schritte bremsen den Abstieg. Wichtig ist, die Schuhe gut zu schnĂŒren, sie mĂŒssen fest am Fuß anliegen, damit die Zehen nicht bis nach vorne an die Schuhkante rutschen. Wanderstöcke sind ideal dazu geeignet, die Bodenbeschaffenheit zu prĂŒfen.

DafĂŒr wird die Spitze in das Erdreich eingebracht, um zu sehen, wie hart oder uneben der Boden ist. Wenn der Abstieg zu steil ausfĂ€llt, ist es sinnvoll, in die Hocke zu gehen und ein Bein nach dem anderen vorzusetzen. Denken Sie bereits beim Aufstieg an den Abstieg und wĂ€hlen Sie Ihre Wanderroute so aus, dass Sie auch wirklich zu bewĂ€ltigen ist. Denn wer oben angekommen ist, muss auch wieder zurĂŒck ins Tal kommen.

Achten Sie beim Kauf eines Wanderstocks auf ein Punkte.Sportmedizinische Untersuchungen bestĂ€tigen, dass ein ausgeglichenes Wandern mit regelmĂ€ĂŸigen kleinen Schritten die Abstiegsbelastung abfedert und nicht nur die Gelenke, sondern auch HĂŒften, RĂŒcken, Schultern, Arme und WirbelsĂ€ule schont. Wanderstöcke mit Anti-Schock-System sind eine zusĂ€tzliche UnterstĂŒtzung. Ganz gleich, ob Sie Auf- oder Abstiege oder ebenmĂ€ĂŸiges Terrain bewĂ€ltigen, Sie sollten immer den kompletten Fuß aufsetzen, oder die Fußspitze zuerst.

Beugen Sie die Knie dabei leicht an, um die eingehende Belastung in Form einer Stauchung durch die Muskulatur und nicht alleine durch das Kniegelenk aufzufangen. Die Kraft fĂŒr den Muskeleinsatz ist zwar etwas höher, dafĂŒr schonen Sie jedoch Ihre Gelenke und Knie. Muskeln können Sie trainieren, Knochen und Gelenke dagegen verschleißen. Gut durchtrainierte Beinmuskeln sind darĂŒber hinaus beim Wandern sehr behilflich.

Mit diesem elastischen Auftreten bei leicht gebeugten Kniegelenken wird die einfallende Energie durch die Oberschenkelmuskulatur aufgefangen. Ein leicht gebeugtes HĂŒftgelenk und ein minimal nach vorne gebeugter RĂŒcken ermöglichen regelmĂ€ĂŸige Abrollbewegungen. Der Körperschwerpunkt erfolgt demzufolge fast geradlinig. Bei unebener Bodenbeschaffenheit und grĂ¶ĂŸeren Höhenunterschieden ist es sinnvoll, den Fußballen zuerst aufzusetzen.

Die Wadenmuskulatur federt die eingehende Belastung ab, die Muskelvorspannung ermöglicht eine grĂ¶ĂŸere Bewegungsbereitschaft. Durch das Ballengehen erzeugt der Wanderer beim Abstieg kleine Trippelschritte. Passen Sie beim Abstieg Ihre Gehtechnik stets der vorherrschenden Situation an, denn die Umgebungsbedingungen können sich schnell Ă€ndern.

Je nach GelĂ€ndesituation nutzen Sie die Technik aufrechtes-tiefes Gehen, Fersenaufsatz-Ballenaufsatz oder geradliniges-aufrechtes Gehen. Beim Aufstieg ist der Gelenk- und Knochenverschleiß gering, da hier die fĂŒr die Abstiege typisch einfallenden schockartigen BelastungszustĂ€nde wegfallen. Es geht vor allem darum, die Höhenmeter mit so wenig Kraftaufwand wie möglich zu bewĂ€ltigen.

Sie gehen mit kleinen Schritten bei gestreckter Beinhaltung. Das Wandertempo wird der Situation je nach Geschwindigkeit angepasst. Die Wanderstöcke werden angelegt, indem man durch die Schlaufen die Griffe von oben umfasst. Der Schlaufenansatz befindet sich zwischen Zeigefinger und Daumen. Auf diese Weise fungiert die Schlaufe als UnterstĂŒtzung, so dass ein anstrengendes Halten der Griffe nicht notwendig ist. Eine lockere Griffumfassung ist ausreichend.

Wer sollte Wanderstöcke einsetzen?

Eine besondere Zielgruppe gibt es nicht, denn die innovativen Hilfsmittel sind fĂŒr jedermann in jedem Alter geeignet. Wer regelmĂ€ĂŸig unter guten Bedingungen auf geraden GelĂ€nde und gut ausgebauten Straßen lĂ€uft, braucht keine Wanderstöcke, hier ist die leichtere Nordic Walking-Variante ausreichend.

Wer nur ab und zu mal einen kleinen Spaziergang durch die Natur in der unmittelbaren Umgebung machen möchte, ist auch nicht unbedingt auf UnterstĂŒtzung angewiesen. Hier eignen sich Wandern oder Walking ohne Hilfsmittel.

Unter schwierigen Bedingungen in unebenem GelĂ€nde mit steinigem oder felsigem Untergrund, im Unterholz, im Wald oder beim Bergwandern mit grĂ¶ĂŸeren Höhenunterschieden sind Wanderstöcke jedoch unverzichtbarere Assistenten, die den Anwender sicher ĂŒber alle Hindernisse bringen, ihn vor dem Abrutschen, Umknicken und StĂŒrzen schĂŒtzen, und die darĂŒber hinaus StabilitĂ€t und Sicherheit geben. Sie entlasten die Gelenke, garantieren eine gleichmĂ€ĂŸige StĂŒtzverteilung und eine regulĂ€re Belastung von Beinen und Armen.

Auf diese Weise verbrauchen die Wanderer bei Auf- und Abstiegen oder lÀngeren Wanderungen nicht zu viel Kraft und vermeiden Muskelkater und Verspannungen durch Fehl- und Schonhaltung. Kritische Stimmen sagen, wer sich stÀndig auf diese innovativen Hilfsmittel verlasse, bekomme langfristig Probleme mit dem Gleichgewicht und sei nicht mehr in Lage, aus eigener Kraftanstrengung zu wandern.

Menschen mit chronischen Gelenkproblemen haben die Möglichkeit, ihre MobilitÀt mit Wanderstöcken zu erhöhen, da diese, wie zuvor erwÀhnt, die Gelenke entlasten. Auf diese Weise haben die Betroffenen beim Wandern weniger Schmerzen und sind wieder in der Lage, sich sportlich zu betÀtigen. Die wiedergewonnene MobilitÀt durch Wanderstöcke bewahrt diese Patienten vor langfristigen FolgeschÀden, die durch ihre Beschwerden und die damit einhergehende fehlende Bewegung auftreten können.

Ältere Menschen, die zwar noch mobil sind, sich jedoch aufgrund ihres Alters nicht mehr so viel zutrauen, aber dennoch abseits der gut ausgebauten Wanderwege unterwegs sein möchten, sind eine weitere Zielgruppe. Die Wanderstöcke geben ihnen StabilitĂ€t und Trittsicherheit. Auch der psychologische Effekt ist nicht zu unterschĂ€tzen, denn mit diesen modernen Hilfsmitteln können auch Senioren noch Wanderungen unternehmen, die ohne Wanderstöcke zu anstrengend wĂ€ren.

Besonders zu empfehlen sind Wanderstöcke bei Unternehmungen mit schwerem GepĂ€ck, das insbesondere die sogenannten Rucksack-Touristen mit sich fĂŒhren. Durch das AbstĂŒtzen auf den Wanderstöcken muss der RĂŒcken nicht die gesamte Last tragen. Durch das Abstoßen beim Laufen wird die RĂŒcken- und Armmuskulatur gestĂ€rkt.

Ganz gleich, ob jemand ein Wanderfreund, ein Nordic Walker, Hiker oder SpaziergĂ€nger, jung oder alt, sportlich oder unsportlich ist, jeder sollte die Gelegenheit haben, dass von ihm gewĂŒnschte Terrain, seine Lieblingswanderroute oder sein bevorzugtes Wanderrevier zu erschließen. Wanderstöcke sind ein optimales Hilfsmittel, das fĂŒr sportliche Bewegung ohne große Belastung und Kraftanstrengung sorgt. Es bringt die Wanderer sicher Ziel.

Wanderstöcke vs. Nordic Walking Stöcke – wo besteht der Unterschied?

Was ist der Unterschied zwischen Wanderstöcken und Nordic Walking Stöcken.Wie Nordic Walking ist auch das Wandern mit professionellen Wanderstöcken noch eine relativ junge Sportart. Nordic Walking findet seinen Ursprung, wie der Name bereits aussagt, in den skandinavischen LĂ€ndern, genauer gesagt in Finnland. Bei dieser Sportart handelt es sich einmal nicht um einen Trend, der aus den USA zu uns auf den Kontinent herĂŒbergeschwappt ist.

Parallel zum einfachen Walken mit Nordic Walking-Stöcken hat sich das professionelle Wandern mit Wanderstöcken entwickelt. Beide Hilfsmittel sind Ă€hnlich konzipiert und dienen dazu, den LĂ€ufer zu unterstĂŒtzen, sowie Körper und Gelenke zu schonen. Im Gegensatz zum einfachen Spazieren mit einem klassischen Spazierstock erreichen die heutigen Hilfsmittel eine optimale StĂŒtzverteilung und vermeiden HaltungsschĂ€den aufgrund von Fehl- oder Schonhaltungen.

Wanderstöcke passen sich an die KörpergrĂ¶ĂŸe der Nutzer an und sind leicht verstellbar und damit flexibel in jeder Situation. Sie unterstĂŒtzen das Laufen unter erschwerten Umgebungsbedingungen und sind in jeder Situation, vom Bergwandern bis zum Laufen ĂŒber einfache Strecken ohne Höhenunterschiede einsetzbar. Es handelt sich um eine schonende Art der Fortbewegung, die aber dennoch den gesamten Körper beansprucht, ohne eine Überbelastung hervorzurufen.

Das Wandern mit Wanderstöcken beansprucht den Wanderer nicht zu sehr, regt jedoch aufgrund der gleichmĂ€ĂŸigen, aber zĂŒgigen Laufbewegung das Herz-Kreislaufsystem an und gewĂ€hrleistet außerdem noch eine optimale Fettverbrennung. Der entscheidende Unterschied zu Nordic Walking-Stöcken besteht darin, dass Wanderstöcke am unteren Ende mit einer Spitze, die sich in den Untergrund bohrt, und einem Teller versehen sind, der ein zu starkes Einsinken in den Boden verhindert.

Nordic Walking-Stöcke sind am unteren Ende mit einem „Gummifuß“ versehen, der ein gleichmĂ€ĂŸiges Aufsetzen auf den Boden ermöglicht. Die Fachbezeichnung lautet „Pad“. Diese GummifĂŒĂŸe gibt es sowohl fĂŒr das Laufen auf asphaltierten Untergrund als auch fĂŒr das Fortbewegen auf sandigem Untergrund. Allerdings sind Nordic Walking-Stöcke nur fĂŒr einfache Umgebungsbedingungen einsetzbar, fĂŒr erschwerte Bedingungen wie zum Beispiel das Bergwandern oder unwegsames GelĂ€nde sind die GummifĂŒĂŸe ungeeignet.

Wanderstöcke können je nach Modell und Hersteller auch als Nordic Walking-Stöcke eingesetzt werden, da viele Hersteller die Gummi-Pads mitliefern. Anders herum sind Nordic Walking-Stöcke jedoch nicht als Wanderstöcke einsetzbar, da sie auch ohne Gummi-Pad ein abgerundetes Ende haben, die fĂŒr das Wandern wichtige Spitze und die Teller-Vorrichtung fehlen.

Pflege und Reinigung

Achten Sie auf die Pflege Ihrer Wanderstöcke.Die praktischen Helferlein wollen auch richtig gepflegt werden, um lange funktionstĂŒchtig zu bleiben.

Das Feder- und Verstellsystem der Teleskopstöcke muss immer fettfrei sein, daher sehen Sie bitte davon ab, Ihre Wanderstöcke wie eine quietschende TĂŒr zu ölen. Wenn Sie Ihre Wanderstöcke in feuchtem Zustand zusammenschieben, kann eine Korrosion entstehen. Trocknen Sie Ihre Teleskopstöcke vor dem Zusammenstecken kurz mit einem Tuch ab.

Wanderstöcke aus Aluminium sind pflegeleicht, denn sie wurden konstruiert, um sich auch unter erschwerten Bedingungen im unwegsamen GelÀnde zu bewÀhren. NÀsse und Schmutz machen ihnen nicht zu schaffen. Wischen Sie Ihre Wanderstöcke einfach mit einem feuchten Tuch etwas Reinigungsmittel ab, und sie glÀnzen wieder wie neu.

Allerdings sollte die Mechanik an den ÜbergĂ€ngen der einzelnen Komponenten hin und wieder gereinigt werden, um die FunktionstĂŒchtigkeit der Teleskopstöcke zu erhalten. In dem Gewinde der Schraube können sich RĂŒckstĂ€nde von Mineralien und Kalk absetzen. Das Gewinde lĂ€sst sich nicht mehr in den Stempel hineindrehen und sitzt fest.

Auch dieser Reinigungsvorgang ist unkompliziert, Sie ziehen den Stock wie bei der Einstellung der StocklÀnge auseinander und putzen das Gewinde mit einem trockenen oder feuchten Tuch ab. Die einzelnen Rillen können Sie vorsichtig mit einem Taschenmesser oder einer Nagelpfeile nachziehen, um kleine Schmutzpartikel zu beseitigen.

Die Mutter, auch als Stempel bezeichnet, ist hin und wieder durch RĂŒckstĂ€nde, die sich an den HĂ€nden befinden, verschmutzt. Sonnencreme kann sich zum Beispiel und an der Innenwand absetzen. Die notwendige StabilitĂ€t wird jedoch durch Reibung erzielt, dafĂŒr mĂŒssen Stempel und Innenwand trocken sein. Der Stempel ist nach dem Auseinanderziehen der Stöcke einfach mit einem Tuch erreichbar. Die Innenwand ist schwerer zugĂ€nglich, lĂ€sst sich jedoch mit einem Flaschenbesen problemlos sĂ€ubern.

Das untere Ende lĂ€uft in die Spitze. Da diese regelmĂ€ĂŸig Kontakt mit dem Boden hat, setzen sich hier schnell getrocknete Erdreste ab. Dieses untere Element wird bis zur Markierung herausgezogen und mit einem Tuch gereinigt. Die Markierung trĂ€gt die Bezeichnung „Max“ oder „Stop“. Das breite Stockende verzeichnet einen geringeren Spielraum im mittleren Element.

Diese Einstellung können Sie auch beim Wandern beibehalten, denn die einzelnen Komponenten sind besser fixiert, das Gewinde verbiegt sich nicht und verursacht weniger GerÀusche. Das Mittelelement lÀuft nicht spitz zu, sondern verzeichnet zwei parallel verlaufende Seiten. Es kann in das obere Element hineingeschoben werden, ohne an StabilitÀt zu verlieren. Beide Enden befinden sich in der oberen Röhre, ohne sich zu bewegen.

Die Handschlaufen können Sie von den Wanderstöcken abnehmen und sie kurz mit der Hand in einem Wasserbad mit Seife waschen. Diese Reinigung sollte vor allem nach langen Touren durchgefĂŒhrt werden, bei denen die HĂ€nde geschwitzt und Schweiß abgesondert haben.

Hinweise zur allgemeinen QualitĂ€t der Wanderstöcke geben der TÜV SĂŒd mit dem „blauen Oktagon“ oder das GS-Zeichen.

Reparatur der Wanderstöcke

HÀufige SchÀden sind

  • verschmierter Stempel
  • verschmierte Innenseiten
  • zugesetztes Gewinde am Konus
  • abgebrochene oder abgenutzte Spitze
  • verlorengegangene Teller
  • abgebrochenes Gewinde
  • zerbrochener Stempel
  • ausgerissene Schlaufen
  • sich bewegende eingepresste Mechanik

Kontrollieren Sie Ihre Wanderstöcke regelmĂ€ĂŸig auf BeschĂ€digungen.Abgebrochene Spitzen mĂŒssen ausgetauscht werden. Die meisten Fabrikate weisen aufgepresste Spitzen auf. Diese werden mit Hilfe einer Zange oder eines Schraubstocks unter vorsichtigem Drehen und Ziehen abgelöst. Dabei ist darauf zu achten, das Stockelement nicht zu beschĂ€digen. Verschmierte Stempel und Innenseiten werden, wie zuvor bereits erwĂ€hnt, gereinigt.

Verlorene Teller sind ein hÀufig vorkommendes Problem. Diese können jedoch beim Hersteller nachbestellt werden. Sie werden aufgeschraubt oder mit Bajonett-Verschluss verriegelt. Achten Sie darauf, dass die Teller richtig einrasten, damit sie nicht gleich wieder weg sind.

Ein abgebrochenes Gewinde wird durch ein neues durch Einkleben oder Pressen, je nach System, ersetzt.

Ein zerbröselter Stempel wird durch einen neuen durch Verschraubung ausgetauscht.

Manchmal passiert es, dass sich der Stempel in das Stockrohr schiebt. Das entsprechende Stockelement wird wieder in das Rohr geschoben, bis die Stelle des Gewindes erreicht ist. Unter leichtem Drehen im Uhrzeigersinn wird das Gewinde wider in den Stempel eingebracht.

Bei Karbonstöcken passiert es hÀufig, dass sich die eingepresste Mechanik mitbewegt. Sie wird durch Sekundenkleber fixiert.

Ausgerissene Schlaufen mĂŒssen gegen neue ausgetauscht werden.

FAQ

Muss ich Spezialschuhe verwenden?

Muss ich Spezialschuhe verwenden?

Das Wandern mit Wanderstöcken belastet den Fuß anders, als das klassische Walken oder Wandern. Mal abgesehen davon, dass jeder in unwegsamen GelĂ€nde auf jeden Fall feste Wanderschuhe tragen sollte. Beim Wandern unter leichten Bedingungen wie gut ausgebauten Wegen und asphaltierten Straßen reichen hochwertige Laufschuhe mit einer biegsamen Profilsohle. Wichtig fĂŒr das Wandern sind Schuhe mit guten FĂŒhrungs- und StĂŒtzeigenschaften. Leichtwanderstiefel gleichen die Nachteile eines Multifunktionsschuhs, der nicht fĂŒr das Wandern in unebenen Terrain geeignet ist, aus. Diese Variante ist bis zum Knöchel geschnitten und bietet einen guten Schutz vor dem Umknicken. Die Sohle ist krĂ€ftig mit einem stabilen Profil versehen, was auch Wanderungen mit GepĂ€ck komfortabel macht.

Eine Stufe höher rangieren Wanderstiefel, die aus festem Ledermaterial bestehen und Ă€ußerst stabil, aber nicht steif sind. Der Schaft ist höher geschnitten als beim Leichtwanderstiefel und reicht bis zur unteren Wade. Dieses Modell ist fĂŒr Wanderungen in den Bergen oder auf felsigem Untergrund geeignet. Trekkingstiefel sind die Oberklasse der Wanderstiefel, die zu professionellen Bergtouren, langen Touren in der Wildnis und beim Wandern mit schweren GepĂ€ck eingesetzt werden. Sie sind noch stabiler und steifer, sowie höher geschnitten als Wanderstiefel, ohne dem Wanderer jedoch die FlexibilitĂ€t zu nehmen.

Eignen sich auch meine klassischen Multifunktionsschuhe zum Wandern?

Eignen sich auch meine klassischen Multifunktionsschuhe zum Wandern?

Diese Sportschuhe eigenen sich fĂŒr leichte Wanderungen, Nordic Walking und SpaziergĂ€nge mit Hund oder Freunden. FĂŒr Wanderungen in unwegsamen GelĂ€nde oder fĂŒr Bergwanderungen ist diese Variante nicht geeignet, da es sich um klassische Sportschuhe handelt, die aus textilem Material bestehen und zudem nicht hoch geschnitten sind. Nur wenige Modelle verzeichnen einen Lederanteil, der den Schuhen etwas mehr StabilitĂ€t verleiht. Sie wiegen oft weniger als vierhundert Gramm und sind so leicht, dass der Wanderer sie kaum merkt. Allerdings geben sie keine Sicherheit und StabilitĂ€t beim Wandern unter erhöhten Umgebungsanforderungen. Die gut greifende Profilsohle bietet bei einfachen Bedingungen wie Asphalt oder gut ausgebauten Feldwegen ausreichenden Halt. Der seitliche Halt fehlt und der niedrige Schnitt lĂ€sst bei Regen schnell Wasser von oben in den Schuh eindringen. Einige Multifunktionsschuhe sind generell nicht wasserdicht, denn Wasser dringt bei manchen Modellen auch von der Seite und unten ein.

Gibt es auch Wanderstöcke aus Holz?

Gibt es auch Wanderstöcke aus Holz?

Ja, es gibt auch diese klassischen Modelle, die stark an die Spazierstöcke Ă€lterer Menschen erinnern, die diese nicht zu sportlichen Zwecken, sondern lediglich zur UnterstĂŒtzung der MobilitĂ€t einsetzen. Auch diese Modelle können je nach Modell reichhaltige Verzierungen, besonders am Knauf, aufweisen. Sollten Sie diesen zugegebenermaßen etwas edler aussehenden Modellen den Vorzug zu der Aluminiumvariante geben, achten Sie darauf, dass sie aus hochwertigem Holz wie Kastanie, Haselnuss oder Eiche gefertigt sind. Wanderstöcke aus Holz mĂŒssen unempfindlich gegen UmwelteinflĂŒsse, insbesondere Feuchtigkeit, sein, ansonsten sind sie nach kurzer Zeit nicht mehr funktionsfĂ€hig.

Darf ich auf Reisen das Stockpaar im HandgepĂ€ck mitfĂŒhren?

Darf ich auf Reisen das Stockpaar im HandgepĂ€ck mitfĂŒhren?

Wenn Sie Ihr Urlaubsziel per Flugzeug erreichen, dĂŒrfen Sie Ihre Trekkingstöcker nicht im HandgepĂ€ck mit sich fĂŒhren, denn sie weisen am Ende eine Spitze auf, die theoretisch als Waffe eingesetzt werden kann. Daher ist das richtige Packmaß wichtig. Da die meisten Stockpaare als TeleskopausfĂŒhrung erhĂ€ltlich sind, ist es jedoch einfach, diese zusammenzufalten und im Koffer mitzunehmen. Da Sie Ihre Wanderstöcke wĂ€hrend des Fluges nicht einsetzen können, ist es wenig sinnvoll, sie im HandgepĂ€ck mitzufĂŒhren.

NĂŒtzliches Zubehör

  • Wanderschuhe oder Wanderstiefel
  • neben Standardteller
  • Schutzhelm
  • Outdoor-Bekleidung
  • Rucksack
  • Gummipads
  • Stocktasche

WeiterfĂŒhrende Links und Quellen

http://www.bergleben.de/news/a/597589/sind-wanderst%C3%B6cke-sinnvoll–pros–contras-und-tipps-zur-anwendung

http://www.suedtirol-kompakt.com/kaufberatung-wanderstoecke/

https://www.youtube.com/watch?v=S1Oc_0fG4Bg

http://www.bewaehrungsprobe.de/Trekkingstoecke

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