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Buchscanner im Test auf ExpertenTesten
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Buchscanner Test - damit erfahren Sie Titel und Inhalt jedes Buches - Vergleich der besten Buchscanner 2019

Ein Test der Buchscanner soll aufzeigen, wie nĂŒtzlich die Buchscanner fĂŒr Studenten und Vielleser sind. Anfangs kamen die speziellen Scanner fĂŒr BĂŒcher vorwiegend in wissenschaftlichen Instituten und Bibliotheken zum Einsatz, doch heute gibt es auch Buchscanner fĂŒr den privaten Gebrauch. Mit unserer Kaufberatung möchten wir den Lesern ein Tool prĂ€sentieren, das bei der Auswahl helfen soll.

Buchscanner Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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Was ist ein Buchscanner?

Bei einem Buchscanner handelt es sich um ein GerĂ€t, das die Seiten von BĂŒchern innerhalb kurzer Zeit einscannt. Zu diesem Zweck vereinen die Buchscanner aus diversen Tests mehrere Technologien miteinander.
Neben dem eigentlichen Scan-Programm sorgt die Bauart der Scanner dafĂŒr, dass sich die Buchseiten schneller umblĂ€ttern lassen. AbhĂ€ngig von dem Scannertyp liegt das Buch dabei mit der Öffnung nach oben oder nach unten. Die jeweilige Bauweise hilft einerseits dabei, den Einband und BuchrĂŒcken zu schĂŒtzen, andererseits unterstĂŒtzt sie ein schnelles und entsprechend effektives BlĂ€ttern und Scannen. FĂŒr das Scannen selbst ist eine moderne Software verantwortlich, die auch die Verzerrungen am Rand berĂŒcksichtigt und so die FehleranfĂ€lligkeit verringert. Hier wird der Unterschied zu den klassischen Scannern und zu den Einzugscannern deutlich, die lediglich fĂŒr einzelne Seiten geeignet sind.

Wie funktioniert ein Buchscanner?

Das Scannen durch die Buchscanner in allen Tests findet durch das Ertasten von einzelnen Zeilen und Seiten statt oder durch FlĂ€chensensoren. Innerhalb von Sekundenbruchteilen werden dabei die optischen Daten umgewandelt. GrundsĂ€tzlich gelten die Buchscanner, die mit FlĂ€chensensoren funktionieren, als die langlebigere Variante. Allerdings ist immer darauf zu achten, dass nicht alle BĂŒcher und Dokumente fĂŒr jeden Buchscanner-Typus geeignet ist. Gerade bei Ă€lteren BĂŒchern sollte man deshalb darauf achten, dass die Vorlagen keinen zu starken Beanspruchungen ausgesetzt sind.

BĂŒcher sind fĂŒr Scanner eine spezielle Herausforderung, da sie nicht einfach flach auf eine Glasscheibe gelegt werden können. Wenn sie nicht komplett geöffnet sind, kommt es jedoch zu einer Verzerrung im mittleren Bereich bzw. in der NĂ€he der Falz. Das manuelle Einscannen bzw. Digitalisieren von BĂŒchern dauert durch das stĂ€ndige UmblĂ€ttern sehr lange. Zudem bedeutet das wiederholte AndrĂŒcken eine gewisse Belastung fĂŒr das Buch und die Bindung. So leidet die Vorlage und das Ergebnis ist nicht besonders hochwertig. Das macht die eingescannten Texte fĂŒr die folgenden Textprogramme teilweise unleserlich. FĂŒr die Weiterbearbeitung ist diese Form des Scannens daher ungeeignet.

Ein weiteres Problem ist das Format der BĂŒcher, die sich nicht an den klassischen DIN A 4 oder DIN A 3 GrĂ¶ĂŸen orientieren. Deshalb wurden die Buchscanner auf die spezifischen Anforderungen in diesem Bereich zugeschnitten. Mittlerweile ist es mithilfe der Buchscanner Vergleichssieger möglich, komplette Bibliotheken innerhalb relativ kurzer Zeit zu digitalisieren. Nicht nur im professionellen Umfeld ist das von großer Bedeutung. Auch immer mehr Privatpersonen profitieren von den Buchscannern, die die BĂŒcher schonen und trotzdem schnell arbeiten. Je nach Empfindlichkeit der Vorlage ist ein Flachbettscanner oder ein Aufsichtscanner die bessere Wahl.

Wenn große BestĂ€nde in Bibliotheken und Verwaltungen zu bearbeiten sind, kommen entsprechend große GerĂ€te zum Einsatz. Diese bestehen aus zwei miteinander kombinierten Scannern, die zueinander versetzt angeordnet sind. Beim Scannen muss das Buch nicht weit aufgeklappt werden. Oft wird es von einer Buchwippe gehalten, wĂ€hrend der Scanner selbst die Seiten abfotografiert und durch eine Ansaugfunktion umblĂ€ttert.

Typischerweise werden die Buchscanner in Kombination mit Office-ArbeitsplĂ€tzen betrieben. Das heißt fĂŒr die Benutzer, dass sie die Scan-Dateien anschließend mit Office-Programmen editieren können, beispielsweise mit Word, PowerPoint oder Excel.
Auch die Erstellung und Bearbeitung von PDF-Dateien ist möglich. In der Folge lassen sich teilweise sogar Grafiken und Charts bearbeiten. Speichern, Ausdrucken und das Brennen von CDs, all diese Aufgaben lassen sich direkt mit dem Scannen verbinden.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Die praktischen Buchscanner aus einem Test sind eine effiziente Lösung fĂŒr eine zĂŒgige Digitalisierung der vorhandenen BuchbestĂ€nde. Das ist fĂŒr den Heimgebrauch nĂŒtzlich, beispielsweise wenn man die AltbestĂ€nde im Buchregal in handliche eBooks verwandeln möchte, sowie fĂŒr Studenten und Wissenschaftler, die alle wichtigen Veröffentlichungen als Datei griffbereit haben möchten. Die Flachbett- und Aufsichtscanner, die getestet wurden, arbeiten im Vergleich zum Kopierer oder zum MultifunktionsgerĂ€t weitaus schneller. Außerdem werden die BĂŒcher durch die spezielle Bauweise der Buchscanner nicht so sehr strapaziert. Das ist ein wichtiger Vorteil fĂŒr die Buchbindung, die bei einem zu starken Druck ihre Haftung verlieren kann. ZusĂ€tzlich zu dem eigentlichen Scannen der BĂŒcher verfĂŒgen die unsere Vergleichssieger und alle Testsieger Buchscanner 2019 oft noch ĂŒber weitere Funktionen. So ist es möglich, die eingescannten Daten nachtrĂ€glich zu bearbeiten oder eine automatische Korrektur zu initialisieren. Unter anderem geht es dabei um leistungsfĂ€hige Texterkennungs-Programme, sodass die Scan-Dateien beispielsweise nach bestimmten Begriffen durchsucht oder editiert werden können.

Die innovative Technik der Buchscanner ist die Basis fĂŒr eine sofortige Datenerfassung ĂŒber optische Signale. Mit den fotoelektrischen Prozessen lassen sich die BĂŒcher mithilfe der BildaufzeichnungsgerĂ€te zu Dateien verarbeiten, die danach auf dem PC oder einem anderen EndgerĂ€t zur VerfĂŒgung stehen. Die bewĂ€hrte Lichtsensorik wird bereits seit mehreren Jahrzehnten in Druckereien verwendet und bietet sich dementsprechend auch fĂŒr die gewerblich und privat genutzten Buchscanner an. Die Möglichkeit, komplette BĂŒcher zu scannen und zu speichern, erweitert die Einsatzbereiche in der UniversitĂ€t, im Beruf und auch zuhause.

Ein unĂŒbersehbarer Vorteil bei den Buchscannern aus diversen Tests ist das Zusammenfassen von vielen Seiten in einer einzigen Datei. Ein anderer Scanner wĂŒrde jede Seite einzeln abspeichern und mit fortlaufenden Nummern kennzeichnen.
Das erfordert eine Nachbearbeitung, um mehrere Seiten miteinander zu verbinden. Der Buchscanner erspart den Anwendern diesen Schritt.

Welche Arten von Buchscannern gibt es?

Große Buchscanner sind seit lĂ€ngerer Zeit in universitĂ€ren und wissenschaftlichen Bibliotheken zu finden. Hier werden oft vollautomatische Systeme eingesetzt, die das Personal bei der Digitalisierung unterstĂŒtzen. Unser Vergleich der Buchscanner bezieht sich auf die kleineren GerĂ€te, die fĂŒr den privaten Anwender entwickelt wurden. Diese zeigen sich ebenfalls als effektive Hilfsmittel beim Scannen und Speichern der eigenen Bibliothek.

Wer BĂŒcher einscannen möchte, der entscheidet sich zumeist fĂŒr einen angepassten Flachbettscanner oder fĂŒr einen Overhead-Scanner. Beide Varianten sind speziell auf die Bindungsart von BĂŒchern zugeschnitten. Das heißt, dass die Buchbindung beim Scannen geschont wird und dass zudem die Verzerrungen eliminiert werden. So verringert sich der Aufwand fĂŒr die Benutzer. Wichtig ist außerdem die Software, die bei der Nachbearbeitung die möglicherweise vorhandenen Fehler ausmerzt. Teilweise können auch die Multifunktionsscanner mit ihren FĂ€higkeiten ĂŒberzeugen, da sie neben BĂŒchern auch Dias digitalisieren können oder ein Extrafach fĂŒr das automatische Einziehen von Papier haben. Im Folgenden möchten wir die wichtigsten Kategorien der Buchscanner etwas genauer beschreiben.

Bei dem Flachbettscanner handelt es sich um ein GerĂ€t mit Glasplatte, die in ihrer GrĂ¶ĂŸe auf das Papierformat angepasst ist. Hier legt man das Buch bzw. die Dokumente flach auf die AuflageflĂ€che, wo das Ablesen durch die Lichtsensoren auf der mechanischen Einheit erfolgt. Ein solcher Flachbettscanner ist vor allem fĂŒr einzelne Scans sinnvoll, bei BĂŒchern ist das UmblĂ€ttern hingegen relativ zeitraubend. Die speziellen Buchscanner mit Flachbett-System arbeiten deshalb oft mit einer Zusatzfunktion und sind anders aufgebaut. Sie sind sozusagen eine abgewandelte Form dieses angepassten Flachbettscanner.

Die Vorteile des Flachbettscanners:

  • Die AuflageflĂ€che geht fast bis zur Ă€ußeren Kante des GerĂ€ts,
  • auch bei vielen StandardgerĂ€ten Formate bis DIN A3 möglich,
  • verzerrungsfreie Digitalisierung,
  • durch Auflagen des Buches entsteht plane FlĂ€che.

Die Nachteile:

  • Licht blendet nach oben,
  • regelmĂ€ĂŸige Wartung erforderlich.

Der Aufsichtscanner funktioniert, wie der Name andeutet, mit der Draufsicht. Es gibt Modelle mit Zeilensensor sowie GerĂ€te, die Ă€hnlich wie eine Kamera funktionieren. Auch diese Aufsichtscanner sind in einer speziell fĂŒr BĂŒcher entwickelten Bauart erhĂ€ltlich. Besonders interessant sind die Aufsichtscanner mit Buchwippe. Hier ist das Buch nicht auf einer ebenen FlĂ€che geöffnet, sondern in einem etwas kleineren Winkel. Außerdem werden durch die Wippe die Höhenunterschiede der beiden Buchseiten ausgeglichen. Damit eignen sich diese Aufsichtscanner mit Buchwippe vor allem fĂŒr gebundene Werke. Bei den Vergleichssiegern dieser Buchscanner sorgt eine Glasplatte mit integrierter Druckregulierung fĂŒr einen gezielten Schutz der Objekte. Wenn der Druck zu hoch wird, erfolgt eine automatische Öffnung, sodass das Original nicht beschĂ€digt wird.

Die Vorteile des Aufsichtscanners:

  • bequemes und zĂŒgiges Scannen,
  • Scannen von zwei Seiten gleichzeitig,
  • Formate bis DIN A3 möglich,
  • keine Wartung erforderlich.

Die Nachteile:

  • HĂ€ufig Probleme bei Bearbeitung durch Software,
  • AnfĂ€lligkeit gegenĂŒber Streulicht (QualitĂ€t verschlechtert sich).

Bei einem Durchlichtscanner richtet sich das Licht nicht auf ein lichtundurchlÀssiges Material, sondern auf halbtransparente Dias.

Die Einzugsscanner sind ausschließlich fĂŒr loses Papier geeignet, beispielsweise fĂŒr Quittungen und Einzeldokumente. Das typische Format liegt hier bei DIN A4, aber auch kleinere und grĂ¶ĂŸere Scans sind bei vielen GerĂ€ten möglich. Die einzuscannenden Papiere werden nur in das dafĂŒr bereitgestellte Vorlagenfach eingelegt. Nach der Aktivierung der Scan-Funktion zieht das GerĂ€t die Vorlage ein und erledigt das Scannen automatisch. Vor allen bei einer Stapelverarbeitung punkteten diese Dokumenten- oder Einzugsscanner in diversen Tests.

Ein Handscanner mit Akku kann auch unabhÀngig von einem Computer oder einer Steckdose betrieben werden. Mit dieser FÀhigkeit ist er besonders mobil.
Die eingescannten bzw. aufgezeichneten Scan-Dokumente bleiben auf der integrierten Speicherkarte zwischengespeichert, bis man sie spĂ€ter auf den PC lĂ€dt. FĂŒr die Handhabung des manuellen Scanners braucht man eine gewisse Übung, denn das GerĂ€t muss möglichst gleichmĂ€ĂŸig, ohne Wackeln und in einer geraden Linie ĂŒber das vorliegende Dokument bewegt werden. Damit das Resultat gut lesbar ist, sollte auch der Untergrund eben sein. Einige Handscanner verfĂŒgen unten am GehĂ€use ĂŒber Rollen. Diese erleichtern es, den gleichen Abstand zur Vorlage zu behalten. WĂ€hrend der Bewegung darf dieser Kontakt nicht verloren gehen. Vor allem fĂŒr kleine Vorlagen wie Visitenkarten und Fotografien kommen die Handscanner infrage.

Einige Handscanner sind in Stiftform erhĂ€ltlich. Auch hier wird der gescannte Text erst einmal gespeichert und steht fĂŒr spĂ€tere Anwendungen zur VerfĂŒgung, beispielsweise als Textdatei oder als JPG.

So wurden die Buchscanner getestet

Alle Buchscanner Tests von 2019 beschĂ€ftigen sich mit den VorzĂŒgen und Nutzungsmöglichkeiten dieser modernen GerĂ€te. FĂŒr die Kaufinteressenten haben wir viele Details aus den Tests gesammelt, die gemeinsam eine Art Ratgeber bilden. Es geht uns also nicht nur um die Vergleichssieger der Buchscanner, sondern auch um den praktischen Nutzen der GerĂ€te und um die Digitalisierung selbst. Bei der Suche nach einem geeigneten Buchscanner fĂŒr den eigenen Bedarf sind viele Extras zu beachten, damit das ausgewĂ€hlte GerĂ€t tatsĂ€chlich alle notwendigen Funktionen mitbringt und die BĂŒcher nicht beschĂ€digt. Im Folgenden zeigen wir deshalb, worauf es bei der Suche nach einem Buchscanner besonders ankommt. GrundsĂ€tzlich geht es uns dabei um die stationĂ€ren Scanner. Diese sind ĂŒblicherweise stĂ€ndig mit einem Desktop-Computer oder auch einem anderen GerĂ€t verbunden. Über eine entsprechende Schnittstelle erfolgt die Ausgabe direkt an dem betroffenen PC, wenn man keine andere Einstellung am Scanner vornimmt.

Das Papierformat

Anders als die ĂŒblichen SchriftstĂŒcken im DIN A4 Format haben BĂŒcher ganz unterschiedliche Abmessungen, die sich an keine Norm halten. Teilweise handelt es sich um deutlich kleinere BĂŒcher, bei anderen liegt das Format deutlich ĂŒber den klassischen Dokumenten-Abmessungen. Deshalb sollte man unbedingt ĂŒberprĂŒfen, ob der Flachbett- oder Aufsichtscanner groß genug ist.

Bei den Flachbettscannern ist die AuflageflĂ€che oft begrenzt und nur wenig grĂ¶ĂŸer als DIN A4. Wer hauptsĂ€chlich große BĂŒcher einscannen möchte, braucht deshalb einen Scanner mit A3 FlĂ€che. Diese grĂ¶ĂŸeren Buchscanner kosten allerdings oft deutlich mehr als die klassischen A4 Scanner.

Im Allgemeinen bieten die Aufsichtscanner mehr Möglichkeiten beim Erfassen der Seiten. GrundsĂ€tzlich sind die Scaneinheiten bei einem solchen Overhead-GerĂ€t von vornherein auf eine DokumentengrĂ¶ĂŸe in A3 ausgelegt. Deshalb eignen sich die Aufsichtscanner unter anderem auch zum Scannen von Bildern.

Die Auflösung

Die Buchscanner aus einem Test 2019 sind mit verschiedenen Auflösungsraten erhĂ€ltlich. Bei den Multifunktions-Scannern lĂ€sst sich die Auflösung hĂ€ufig verstellen. Hier ist das Einscannen von BĂŒchern hĂ€ufig eine Zusatzfunktion, bei der beispielsweise 300 dpi eingestellt sind. Diese Standardauflösung reicht im Normalfall fĂŒr BĂŒcher auch aus. Wenn jedoch Buchseiten mit Illustrationen eingescannt werden, sollte man eine höhere Auflösung verwenden.

Einige Scanner bieten eine Auflösung von bis zu 1.200 dpi an. Diese hohe Anzahl von Bildpunkten liefert deutlich mehr PrÀzision.

Die Bildsensoren

Bei den Bildsensoren der Buchscanner stellt sich zumeist die Frage, ob CCD oder CMOS verwendet wird. Doch zunÀchst möchten wir zur Sensorik selbst einige Details erklÀren. Die Sensor-Chips verwandeln das Licht, das sie erkennen, in Energie. Mithilfe einer gezielten Lichtfilterung können sie die Farben herstellen. Zu diesem Zweck kommen zwei verschiedene Typen von Chips zum Einsatz, die gewisse Unterschiede bei der Erkennung der Bildpunkte haben. Die CCD (Charge Coupled Device) lesen die Spannungswerte von den Bildpunkten nach und nach aus, was auch als Eimerkettenprinzip bekannt ist. Bei dem Active-Pixel-Sensor, der mit der CMOS-Technik arbeitet, werden die Bildpunkte einzeln angesprochen.

Ein QualitĂ€tsunterschied bei diesen beiden Technologien lĂ€sst sich inzwischen auch beim genauen Hinsehen nicht mehr erkennen. FrĂŒher hatte die CMOS-Technik eine schwĂ€chere Lichtausbeute, doch mittlerweile ist sie ebenso prĂ€zise wie CCD. FĂŒr die Benutzer von Buchscannern ist jedoch der vorwiegende Einsatzbereich interessant. So sind die FlĂ€chensensoren der Dokumenten- und Buchscanner zumeist mit der CMOS-Technik ausgestattet.

Die Beleuchtung

Im Allgemeinen arbeiten die modernen Buchscanner Vergleichssieger mit LEDs, wenn die Buchseiten ausgeleuchtet werden. Die LEDs ĂŒberzeugen durch ihre Helligkeit, durch ihren energiesparenden Betrieb und eine gute Haltbarkeit, auch beim hĂ€ufigen Gebrauch. Leuchtstoffröhren sind lediglich noch in den Ă€lteren Scannern zu finden. Sie liefern ein helles Licht, sind jedoch nicht so energieeffizient wie die LEDs. Zudem kann es zu einer trĂ€gen Reaktion kommen, vor allem direkt nach dem Einschalten des Scanners.

Nicht nur die Buchscanner Vergleichssieger sollten die Vorlagen gleichmĂ€ĂŸig ausleuchten. Auch die gĂŒnstigeren GerĂ€te liefern nur dann ein zufriedenstellendes Ergebnis, wenn das Licht optimal ausgerichtet ist und am Rand nicht schwĂ€cher wird. In diesem Zusammenhang ist ein Blick in das Innenleben der Sensorik interessant. Die Buchseiten reflektieren das Licht, anschließend kommt es zur LichtbĂŒndelung in der Sammellinse und zur Verarbeitung durch den Bildsensor. Wenn die Bildbereiche nicht gleichmĂ€ĂŸig beleuchtet werden, dann kommt es zu einer Fleckenbildung. Das wird auch beim Blick auf die Scan-Dokumente sichtbar. Die Fehlerrate erhöht sich und die Überarbeitung bzw. Korrektur gestaltet sich schwieriger als nötig. Bei Overhead-Scannern ist außerdem darauf zu achten, dass kein Streulicht den Scan-Prozess stört. Auch das wĂŒrde sich negativ auf die BildqualitĂ€t auswirken.

Das Format der Ausgabedateien

Bei den meisten Buchscannern hat man mehrere Möglichkeiten beim Speicherformat. Die entsprechende Software des Scanners erlaubt eine individuelle Anpassung. So kann man selbst festlegen, ob das eingelesene Dokument als eine editierbare DOC- oder PDF-Datei gespeichert werden soll oder ob ein Bildformat wie TIF, BMP oder JPG die bessere Variante ist. Bei Tabellen oder PrÀsentationen kommen auch Dateiformate wie XLS oder PPT in die nÀhere Auswahl.

Worauf muss ich beim Kauf eines Buchscanners achten?

Bei der Suche nach dem geeigneten Buchscanner ist unser Produktvergleich ein hilfreiches Tool. Wir möchten den KĂ€ufern sĂ€mtliche wichtigen Hinweise bereitstellen und auf diese Weise zeigen, welche Scanner es gibt und wofĂŒr sie sich jeweils besonders gut eignen.
Unter anderem geht es dabei um die Scanner-Software, die hĂ€ufig mit einer Texterkennung arbeitet. So hat man alle Hilfsmittel zur Hand, um die Dokumente nicht nur einzulesen und auf einem Bildschirm darzustellen, sondern auch um sie zu bearbeiten. Typischerweise gehört eine CD mit Treiber zum Lieferumfang sowie eine Anleitung. Auch bei den intuitiv bedienbaren Scannern hilft diese Dokumentation bei der richtigen Herangehensweise. Zum Teil eignen sich die Buchscanner auch fĂŒr andere Programme. Wer bereits eine Scanner-Software besitzt, sollte allerdings auf die KompatibilitĂ€t des GerĂ€ts mit der Software achten. Bei der TWAIN-Software handelt es sich beispielsweise um einen Standard, der die Übertragung zwischen Hardware und Software vereinfacht. Wenn es sich um einen Buchscanner ohne dieses TWAIN-Interface handelt, so ist man allein auf die Steuerungsprogramme des Herstellers angewiesen.

Die GrĂ¶ĂŸe des Buchscanners spielt ebenfalls eine nicht zu vernachlĂ€ssigende Rolle. AbhĂ€ngig von der hauptsĂ€chlichen Nutzung kann ein kleiner Scanner ausreichen, um BĂŒcher bis zu DIN A4 zu scannen, oder es muss ein grĂ¶ĂŸeres Modell sein. Die Frage, welche Technologie die bessere ist – Flachbett oder Aufsicht – muss auch geklĂ€rt werden. Hier geht es einerseits um die Beschaffenheit und Empfindlichkeit der BĂŒcher, andererseits um die Umgebungsbedingungen.

Kurzinformation zu fĂŒhrenden Herstellern

Zu den großen Herstellern von Buchscannern gehören die Technologie-Marken Fujitsu und Microtek. Diese Unternehmen sind fĂŒr ihre hochentwickelten GerĂ€te fĂŒr den beruflichen und privaten Bereich seit Jahrzehnten bekannt. Ebenfalls ĂŒberzeugend sind die Scanner von Plustek und Sceye, die sich bei den Vergleichssiegern der Buchscanner einreihen.

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich meinen Buchscanner am Besten?

In einem FachgeschĂ€ft fĂŒr BĂŒrobedarf sowie im großen Elektronikmarkt erhalten die Kunden fachkundige Hilfe durch die VerkĂ€ufer. Hier kann man sich die Buchscanner direkt ansehen und ggf. Fragen zur FunktionalitĂ€t und Bedienung stellen.

Die Auswahl ist in den GeschĂ€ften jedoch deutlich geringer als in den Internet-Shops. Online fĂ€llt die Suche auch deshalb leichter, weil es hier Filterfunktionen gibt, die das große Sortiment entsprechend der eigenen WĂŒnsche eingrenzen.
Eine Sortierung und auch ein direkter Vergleich beschleunigen die Entscheidung. Falls trotz der detaillierten Beschreibungen zu den Buchscannern ein paar Unklarheiten auftauchen, kann man das Service-Team des Online-Shops anrufen oder per Mail kontaktieren.

Im VerhĂ€ltnis zu den Scannern im Laden sind die GerĂ€te im Internet oft gĂŒnstiger. Zudem findet man in den Online-Shops und ĂŒber die Suchmaschinen interessante Erfahrungsberichte. Die Bestellung selbst ist in kurzer Zeit erledigt, sodass man sich die Fahrt zum GeschĂ€ft sparen kann. Bei der Lieferzeit muss man ebenfalls keine lange Verzögerung in Kauf nehmen; oft kommen die bestellten Buchscanner schon zwei bis fĂŒnf Tage spĂ€ter an. Wenn es dringend sein sollte, steht oft eine Expresslieferung zur VerfĂŒgung, die man anklicken kann.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Buchscanner aus vielen Tests ermöglichen ein schonendes und schnelles Digitalisieren von BĂŒchern und anderen Dokumenten. Deshalb können sie sich nicht mit den leistungsfĂ€higen Scan-Automaten vergleichen, die in Bibliotheken und anderen Einrichtungen Verwendung finden. Diese sind so konstruiert, dass man die BĂŒcher nicht mehr manuell umblĂ€ttern muss, und arbeiten entsprechend zĂŒgig. In Kombination mit den dafĂŒr entwickelten Softwarelösungen liefern aber auch die kompakten Buchscanner fĂŒr den Hausgebrauch gute Ergebnisse, bei gleichzeitiger Reduktion des Arbeitsaufwandes. Zudem sorgt die Beschaffenheit der Buchscanner Vergleichssieger dafĂŒr, dass die BĂŒcher selbst nicht zu sehr unter der Behandlung leiden.

Die Geschwindigkeit der GerĂ€te ist vor allem von der verwendeten Software abhĂ€ngig. Auch das Digitalisat, also das Endprodukt, das durch die Digitalisierung erzeugt wird, kann das Arbeitstempo beeinflussen. Wenn das Digitalisat im Anschluss an den Scan bearbeitet werden soll, so muss eine Texterkennung durchgefĂŒhrt werden, was sich auf die Bearbeitungszeit auswirkt. Auch Zusatzfunktionen wie das Drehen und Zuschneiden der eingelesenen Seiten und ein automatischer Ausgleich von Verzerrungen können das Ergebnis optimieren. Hier zeigt sich die LeistungsfĂ€higkeit der Buchscanner Vergleichssieger.

Bei der Auflösung ist die Einheit dpi maßgebend. Hierbei handelt es sich um das KĂŒrzel fĂŒr “dots per inch” bzw. Bildpunkte pro Zoll.
Der Begriff stammt aus der Druckerei-Technik, es geht also um die Druckauflösung und nicht um die Bildschirmauflösung. Inzwischen hat sich die Bezeichnung dpi jedoch durchgesetzt und gilt fĂŒr viele Anwender als Synonym fĂŒr das KĂŒrzel ppi, das sich eigentlich auf die digitalen Scan-Dokumente bezieht. In der Geschichte der Scanner und auch bei den detaillierten Fakten gibt es noch einige weitere MissverstĂ€ndnisse aber auch viele Anzeichen fĂŒr die stetige Verbesserung der technischen GerĂ€te.

Die Geschichte des Buchscanners

Die Buchscanner sind eine Weiterentwicklung der klassischen Scanner. Deshalb möchten wir in dieser geschichtlichen Zusammenfassung zunĂ€chst auf die Erfindung des Scanners eingehen. An den ersten Farbscannern wurden bereits in den 1930er Jahren getĂŒftelt, doch die ersten GerĂ€te dieser Art errangen erst in den 1950er Jahren mehr öffentliche Aufmerksamkeit. In den USA tat sich die Verlagsgesellschaft Time Inc. mit Eastman Kodak zusammen, um einen Farbscanner zu entwickeln und damit die zeitintensive Reproduzierungstechnik zu ersetzen. Anfangs gab es jedoch noch viele MĂ€ngel, sodass die GerĂ€te wieder vom Markt genommen wurden.

ZunĂ€chst waren es vorwiegend Reproduktionsstudios, die mit den entsprechenden Arbeiten befassten. Die Scanner selbst sollten nicht auf dem freien Markt verkauft werden, sodass sie ausschließlich in den Studios zum Einsatz kamen. Lizenzen wurden ebenfalls nicht vergeben.

Die Funktionsweise der Farbscanner bestand darin, einen Punkt nach dem anderen mithilfe von Farbfiltern abzutasten. Das war die Basis fĂŒr die Umwandlung in elektrische Werte, die exakt die Farbe der jeweiligen Bildpunkte definierten. Ähnlich wie bei Retuschierarbeiten sorgte das gekoppelte Rechenwerk fĂŒr die Korrektur der Bildpunkte. Das Unternehmen Hell war fĂŒhrend in dieser Technologie und stieg in den 1960er Jahren auf eine verĂ€nderte Bauart der GerĂ€te um, die Trommelbauweise. Es folgten spezielle Chromagraphen, die bei der Verarbeitung von Dias und anderen Bildern eingesetzt wurden.

Der erste Digital-Scanner wurde im Jahr 1970 prĂ€sentiert. Zeitgleich mit einem Chromagraphen von Hell positionierte auch Crosfield ein solches Scan-GerĂ€t auf dem Markt. Diese GerĂ€te waren oft noch etwas grĂ¶ĂŸer als die heutigen Scanner, zudem gab es nur eine eingeschrĂ€nkte Auswahl. Von der Erfindung des Digital-Scanners zum Buchscanner war es nicht mehr weit. Immer hĂ€ufiger kam der Wunsch nach praktischen und schnelleren Scan-GerĂ€ten auf, bei dem die Veröffentlichungen nicht manuell flachgedrĂŒckt werden mussten.

Scanner sind seit den 1990er Jahren in BĂŒros unverzichtbar und auch zuhause immer hĂ€ufiger zu finden. Die Programme haben sich im Laufe der letzten Jahre weiter verbessert, sodass auch sehr schnelle Scans möglich sind.

Im Jahr 2001 wurde ĂŒbrigens der erste vollautomatische Buchscanner in Betrieb genommen, und zwar in der Stanford UniversitĂ€t.
Die Buchscanner aus den Tests 2019 sind deutlich kleiner und sie funktionieren nicht automatisch. Trotzdem gelten viele dieser Buchscanner als Vergleichssieger, da sie sehr leistungsstark und zuverlĂ€ssig sind. Ausgereifte technische Features und der Bedienkomfort konnten im Laufe der Jahre verfeinert werden. Zudem ĂŒberzeugt die Nutzbarkeit der Digitalisate, was in vielerlei Hinsicht von wachsender Bedeutung ist.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Buchscanner

Die Buchscanner aus diversen Tests lesen Zeitschriften, gebundene BĂŒcher, Diplomarbeiten und viele andere Dokumente auf schonende Weise ein. Auch Ă€ltere Werke werden also keiner hohen Belastung ausgesetzt. FĂŒr das UmblĂ€ttern der Seiten ist immer eine gewisse Zeit einzukalkulieren, dennoch arbeiten die Buchscanner zĂŒgig und prĂ€zise. Beim Scannen entsteht eine digitale Datei, auch als Digitalisat bekannt. Dieses beinhaltet eine einzelne Seite, mehrere zusammengefasste Seiten oder ein komplettes Buch.

Typischerweise kommen die Scanner dort zum Einsatz, wo viele BĂŒcher in digitale Dateien umgewandelt werden sollen. Wichtige Arbeitsbereiche sind Archive und Bibliotheken, Behörden und Kanzleien. Durch die Digitalisierung der hier vorhandenen BestĂ€nde lassen sich diese auch einer grĂ¶ĂŸeren Leserschaft zugĂ€nglich machen. Gerade bei historischen Werken sind jedoch besondere Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, damit diese BĂŒcher nicht beschĂ€digt werden.

Solche antiquarischen BĂŒcher sollten nur bis zu einem bestimmten Winkel geöffnet werden, damit sich die Leimung nicht löst. Bei einem normalen Scanner mit flacher Auflage wĂ€re jedoch ein Öffnungswinkel von 180 Grad nötig. Die speziell entwickelten Buchscanner ermöglichen einwandfreie Aufnahmen, auch wenn der Öffnungswinkel des Buches nur zwischen 90 und 110 Grad liegt. In Kombination mit einer Buchwippe in V-Form sind noch kleinere Öffnungswinkel bei den Scannern möglich, beispielsweise 45 Grad.

GrundsÀtzlich lassen sich die Buchscanner in drei Hauptkategorien aufteilen: die manuellen Scanner, zu denen die adaptierten Flachbettscanner und die Auflichtscanner gehören, die halbautomatischen Buchscanner und die vollautomatischen Scan-GerÀte, die teilweise auch als Scan-Roboter bezeichnet werden.

Der Kauf eines solchen Buchscanners lohnt sich dann, wenn man hĂ€ufiger mehrseitige Dokumente einscannt, um sie zu digitalisieren. Mit einem normalen Scanner wĂŒrde diese Aufgabe sehr viel mehr Zeit erfordern und am Ende hĂ€tte man viele einzelne Dateien auf dem Computer, die erst manuell in eine einzige Dokumentendatei umgewandelt werden mĂŒssten.

Die Buchscanner aus einem Test 2019 haben die nötige FunktionalitĂ€t, um einen hier auf sinnvolle Weise zu unterstĂŒtzen. Beim Auflegen des Buches ist darauf zu achten, dass der Rand bĂŒndig abschließt. Das heißt auch, dass die GrĂ¶ĂŸe des zu scannenden Werkes zu dem Buchscanner passt. Die Buchscanner brauchen einen wesentlich kĂŒrzeren Zeitraum fĂŒr das Aufnehmen der Seiten. Einige erkennen selbst, wann sich ein Buch auf der AuflageflĂ€che befindet, und starten den Scan automatisch. Interessant ist auch die Software, die oft nicht nur eine Texterkennung beinhaltet, sondern auch Bilder einfĂŒgt und so ein perfektes Abbild des Originals erzeugt. AbhĂ€ngig von der QualitĂ€t des Buchscanners und von der Software ist jedoch meistens eine Nachbearbeitung dafĂŒr erforderlich.

FAQ

Sind die BĂŒcher beim Scannen auch wirklich sicher?

Gerade wenn wertvolle Werke oder historische SchriftstĂŒcke gescannt werden, dĂŒrfen diese keinesfalls beschĂ€digt werden. Aus diesem Grund sind die Buchscanner oft mit einer Beleuchtung ausgestattet, die keine WĂ€rme abstrahlt. Auch die Konstruktion selbst hat keine scharfen Kanten, die das Papier einreißen könnten. Eine Buchwippe sorgt fĂŒr die Schonung der Bindung.

Bei den halb- oder vollautomatischen Buchscannern sorgt teilweise eine spezielle Vorrichtung mit Ansaugpumpen fĂŒr ein vorsichtiges UmblĂ€ttern. Auch hier sind die BĂŒcher also sicher vor ĂŒbermĂ€ĂŸigen Strapazen und zeigen nach dem Scannen keine Verschleißspuren.

Wie schnell kann der Buchscanner arbeiten?

Die Geschwindigkeit beim Scannen hĂ€ngt davon ab, welcher Sensor eingebaut ist und wie die mechanischen Komponenten funktionieren. Im Allgemeinen arbeiten die FlĂ€chensensoren besonders zĂŒgig. Diese sind hĂ€ufig bei den Dokumentenkameras verbaut und brauchen fĂŒr ein Digitalisat nicht einmal eine Sekunde. Bei den Buchscannern, die mit Zeilensensoren ausgestattet sind, dauert das Einlesen einer Seite durchschnittlich zwei bis sieben Sekunden.

Die Unterschiede beim Arbeitstempo richten sich auch nach der Auflösung beim Scannen. Wenn das Format der Dateien aufgrund einer feineren Auflösung grĂ¶ĂŸer wird, so muss man entsprechend mehr Zeit fĂŒr den Scanvorgang einkalkulieren.

FĂŒr welches Format eignen sich die Buchscanner aus den Tests?

Im Allgemeinen eignen sich die getesteten Buchscanner fĂŒr DIN A4 und A3. Aber auch grĂ¶ĂŸere Formate sind möglich, sodass ein Buch mit doppelter DIN A0 Abmessung ebenfalls noch eine gute Auflösung zeigt. Hier ist es wichtig, dass unabhĂ€ngig von der GrĂ¶ĂŸe der Buchseiten auch die Details der Bilder richtig wiedergegeben werden.

Funktioniert die Vorbereitung auf das “papierlose BĂŒro” mit dem Buchscanner?

Der Begriff “papierloses BĂŒro” beschreibt die immer stĂ€rkere Digitalisierung. Ganz ohne Dokumente in Papierform geht es jedoch nicht. Der Buchscanner hilft jedoch dabei, die AktenschrĂ€nke zu entrĂŒmpeln und alle wichtigen Unterlagen in digitaler Form zu archivieren. Dadurch fĂ€llt es den BĂŒroangestellten leichter, bestimmte Unterlagen wiederzufinden bzw. weiter zu bearbeiten. In vielen Unternehmen wird die eingehende Post nicht von einem Ablagekorb in den nĂ€chsten gelegt, sondern eingescannt und elektronisch weitergeleitet. Ausdrucken ist nicht mehr erforderlich, stattdessen erfolgt die Kommunikation per Mail. Die elektronischen Archive sind einfach und ĂŒbersichtlich zu sortieren und zu durchsuchen, was sich positiv auf die ProduktivitĂ€t auswirkt.

Welche Scan-Einstellung ist richtig fĂŒr Standard-Dokumente und BĂŒcher mit reinem Text?

Wenn der Buchscanner auf eine hohe Auflösung eingestellt wird, sind die DatensĂ€tze entsprechend groß. Bei der elektronischen Archivierung kann das bald zu einem Speicherproblem fĂŒhren. Deshalb sollte man die Einstellungen auf die jeweiligen Dokumente abstimmen, um die KapazitĂ€t der Speichermedien nicht zu ĂŒberlasten. GrundsĂ€tzlich reicht eine Auflösung von 300 dpi aus, ggf. können auch 150 dpi schon ein gutes Ergebnis liefern. Schwarz-Weiß ist die Standardeinstellung bei Texten, hier muss also bei normalen Dokumenten keine VerĂ€nderung durchgefĂŒhrt werden. Bei reinen Textdokumenten bietet sich das Dateiformat GIF an, bei Bildern und Fotos ist das Format JPG zu empfehlen. Bei der spĂ€teren Bearbeitung kann man diese Dateiformate ggf. in PDF umwandeln. Wenn es sich um Texte handelt, ist auch eine direkte Auswahl von PDF möglich. Ansonsten hilft die Druckoption oder ein Creator-Tool bei der PDF-Erstellung.

Wie sortiere ich die Scan-Dateien im Archiv?

Die Digitalisierung dient dazu, Probleme zu beseitigen. Deshalb sollte sie nicht zu neuen Schwierigkeiten bei der Ablage fĂŒhren.

Mit der richtigen Ordnung ist es kein Problem, im Anschluss an das Scannen den Überblick ĂŒber die gespeicherten Dateien zu behalten. Das ist besonders wichtig, wenn der Buchscanner bei der Arbeit eingesetzt wird und mehrere Personen Zugriff auf das Ordnungssystem haben.

Eine sinnvolle Organisation der digitalen Akten hilft bei der Suche nach den entsprechenden Dokumenten. Hierbei hilft eine Nummerierung, die das Sortieren vereinfacht. Das Speicherdatum alleine reicht meistens nicht aus, um ein schnelles Wiederfinden sicherzustellen. Typische Vorgehensweisen beim Speichern beinhalten eine Standardisierung bei den Dateinamen. Hier hat sich das Datum als Beginn fĂŒr den Dateinamen etabliert, und zwar in der Reihenfolge Jahr, Monat und Tag. Anschließend folgt noch der Betreff bzw. der Titel des Dokuments. Mit dieser systematischen Kennzeichnung lassen sich auch alte Dokumente wiederfinden.

Kann man einen Buchscanner selber bauen?

Einen Scanner selber bauen setzt viel technisches Wissen voraus. Deshalb geht es bei dieser Frage eher um die Konstruktion eines automatischen Scanners mithilfe von Kameras. Man montiert eine Vorrichtung, die dafĂŒr sorgt, dass die Buchseiten gleichmĂ€ĂŸig hell beleuchtet werden. Zudem werden die Fotos der Seiten automatisch erzeugt. HierfĂŒr kommen Kameras infrage, die sich mit einer Fernbedienung steuern lassen. Eine Apparatur zum Ansaugen und UmblĂ€ttern der Seiten erleichtert das Einscannen und verringert so den Arbeitsaufwand.

Kann ein Buchscanner dabei helfen, die eigene Bibliothek zu verkleinern?

Wer viel liest und sein BĂŒcherregal entschlacken möchte, kann die vielen BĂŒcher mithilfe eines Buchscanners digitalisieren. Danach steht die LektĂŒre in digitalisierter Form zur VerfĂŒgung und kann mit dem eBook-Reader, dem Tablet oder Notebook gelesen werden. Das nimmt viel weniger Platz in Anspruch als ein großes BĂŒcherregal. Zudem fĂ€llt die Suche nach einen bestimmten Werk viel leichter, wenn man alles in digitalisierter Form vorliegen hat.

Warum sollte ich eigene BĂŒcher einscannen?

TatsĂ€chlich scannen immer mehr Privatpersonen ihre eigene Bibliothek ein. So haben sie die Möglichkeit, ihre BĂŒcher auch unterwegs zu lesen, ohne die möglicherweise schweren Werke mitzunehmen. Das Smartphone, der eBook-Reader und das Tablet sind deutlich leichter.

Auch das Abspeichern der Scan-Dateien hat einige VorzĂŒge. So lassen sich die Dateien nicht nur auf der Festplatte des PCs abspeichern, sondern auch in der Cloud.
Hierauf haben die Anwender auch von anderen Orten aus Zugriff. Die Cloud-Systeme eignen sich außerdem fĂŒr den unkomplizierten Austausch von Dateien mit Freunden und Verwandten. Eine spezielle Software ist dafĂŒr nicht erforderlich.

Ab wann lohnt sich der Kauf eines Buchscanners?

Ob sich ein Buchscanner lohnt oder nicht, muss jeder fĂŒr sich selbst entscheiden. Wer ohnehin einen Scanner benötigt, sollte sich ĂŒber die VorzĂŒge dieser Buchscanner informieren. Diese lassen sich selbstverstĂ€ndlich auch fĂŒr andere Dokumente benutzen und stehen zudem als zuverlĂ€ssige GerĂ€te bereit, wenn es einmal darum geht, mehrseitige Unterlagen fĂŒrs eigene Archiv oder fĂŒr die Versicherung zu digitalisieren.

Worauf muss ich achten, wenn ich ein antiquarisches Buch einscanne?

Alte BĂŒcher mit antiquarischem Wert sind mit großer Vorsicht zu behandeln. Einrisse am RĂŒcken oder ein Bruch in der Leimung fĂŒhren zu einem schnellen Verschleiß, deshalb ist es wichtig, beim Scannen behutsam damit umzugehen. Auf keinen Fall sollte das Buch flach auf dem Bauch liegen. Besser ist es, beide Buchdeckel mitsamt den Seiten sicher festzuhalten, damit nichts verrutscht und sich beim Scannen und UmblĂ€ttern nichts lösen kann. Feuchte Finger sind unbedingt zu vermeiden, auch wenn das BlĂ€ttern mit trockenen Fingern etwas lĂ€nger dauert. Die wertvollen Werke sollen schließlich beim Digitalisieren nicht leiden, sondern lediglich auch auf dem PC lesbar sein.

Was ist besser: der Buchscanner oder der Einzugscanner?

Bei dem Buchscanner wird die Vorlage auf die dafĂŒr vorgesehene FlĂ€che gelegt, sodass man nach jedem Scan umblĂ€ttern muss. Das kann bei Dokumenten mit vielen Seiten einige Zeit lang dauern. Der Einzugscanner zieht hingegen die Seiten ein, die in das entsprechende Fach gelegt werden. Der Vorlageneinzug bietet oft Platz fĂŒr 25, 100 oder sogar noch mehr Seiten. Durch den automatischen Papiereinzug folgt ein Dokument nach dem anderen, ohne dass man etwas dafĂŒr einstellen oder manuell nachhelfen muss.

Der Vorlageneinzug beim Scanner funktioniert jedoch nur bei Dokumenten, die nicht gebunden sind. Auch eine BĂŒroklammer setzt das System außer Betrieb.
Zudem kann es ggf. zu einem Papierstau beim Einzug kommen. Deshalb hat sich in vielen BĂŒros der Buchscanner durchgesetzt. Welches System das bessere ist, richtet sich also nach der hauptsĂ€chlichen Nutzung.

NĂŒtzliches Zubehör

FĂŒr die effiziente und individuelle Nutzung der Buchscanner aus einem Test sind einige Zubehörteile erforderlich. Unter anderem handelt es sich dabei um die Reinigungsutensilien, die dafĂŒr sorgen, dass die AblageflĂ€che und die Beleuchtungselemente sauber bleiben. Des Weiteren gibt es von den Herstellern original Reparaturteile, falls einzelne Elemente ausgetauscht werden mĂŒssen. Wer sich mit der Technik weniger gut auskennt, sollte einen Elektro-Service mit der Reparatur bzw. mit dem Einbau der Ersatzteile beauftragen. Kleine Arbeiten lassen sich jedoch auch von unerfahrenen aber geschickten Nutzern durchfĂŒhren.

Der modulare Aufbau bei vielen Buchscannern sorgt fĂŒr eine gewisse FlexibilitĂ€t. So gibt es oft spezielle AufsĂ€tze, die einen noch effizienteren Scan-Vorgang ermöglichen. Neben der Hardware kann auch die Software eine wesentliche Rolle bei der Abstimmung des Buchscanners auf die anstehenden Arbeiten spielen. Mit den entsprechenden Komponenten und den passenden Verbindungen ist ggf. eine nachtrĂ€gliche AufrĂŒstung des GerĂ€ts möglich. Bei verĂ€nderten Anforderungen oder speziellen WĂŒnschen kommen auch die Kabel fĂŒr die jeweiligen Schnittstellen zum Einsatz und erleichtern das Speichern oder Weiterleiten der Digitalisate.

Zu den wichtigen Zubehörteilen der Buchscanner aus dem Test 2019 zĂ€hlen unter anderem die Buchwippen bzw. Buchhalterungen. Diese sind so aufgebaut, dass sie das Buch geöffnet halten, ohne dass dabei der BuchrĂŒcken belastet wird. Mit einem Blatthalter wird sichergestellt, dass die Seiten nicht versehentlich umklappen. Trotzdem wird kein zusĂ€tzlicher Druck aufgebaut, der die Bindung strapazieren wĂŒrde.

Teilweise handelt es sich bei diesen Blatthaltern um Kunststofffinger. Diese sind transparent und so gebaut, dass sie gewölbtes Papier zwar plan legen, aber keine Spuren hinterlassen. Mit dieser UnterstĂŒtzung wird das Scan-Ergebnis perfekt.

Teilweise lĂ€sst sich eine Barcode-Erkennung integrieren. Diese hilft dabei, die einzuscannenden Dokumente zu identifizieren, was bei einer bestimmten Ablagestruktur wichtig sein kann. Zudem helfen diese Erkennungssysteme bei der Weiterverarbeitung, die in den anschließenden PC-Systemen erfolgt.

Um die HĂ€nde frei zu behalten, entscheiden sich einige Anwender fĂŒr die ErgĂ€nzung des Scanners mit einem Fußschalter. Das macht die Prozesse sehr komfortabel und reduziert die Handgriffe. Ein solcher Fußschalter ist also besonders sinnvoll bei sehr dicken Werken, die gescannt werden sollen.

Die Bediensoftware darf beim Zubehör nicht fehlen. Sie ist eine wesentliche Grundlage fĂŒr die MultifunktionalitĂ€t am Arbeitsplatz oder im heimischen BĂŒro. Durch die geeigneten Programme lassen sich die ArbeitsablĂ€ufe beschleunigen, zudem ist immer eine optimale Anpassung auf die integrierten Prozesse gewĂ€hrleistet. Mit einer genauen Anleitung tauchen wĂ€hrend des Betriebs keine Fragen auf bzw. sie sind im Bedarfsfall schnell zu klĂ€ren.

FĂŒr die Kontrolle kann außerdem ein TFT-Monitor nachtrĂ€glich mit dem Buchscanner gekoppelt werden. So haben die Anwender zu jedem Zeitpunkt die Möglichkeit einer Live-Vorschau. Die Scanergebnisse lassen sich gut ĂŒberwachen und bei Fehlern ist eine sofortige Reaktion möglich. Auf dieser Basis ist die Sichtkontrolle vor allem fĂŒr Berichte mit vielen Seiten und fĂŒr andere wichtige Dokumente ein großer Vorteil.

Alternativen zum Buchscanner

Der Buchscanner lĂ€sst sich abhĂ€ngig vom Volumen, das man einscannen muss, ggf. durch einen einfachen Scanner ersetzen. Hier dauert der Scan-Vorgang jedoch viel lĂ€nger. Ab einer gewissen Seitenanzahl wird die Einzelbearbeitung deshalb uneffektiv. Schneller geht es beispielsweise bei einem Scan-Service, der oft in Bibliotheken und an UniversitĂ€ten zu finden ist. FĂŒr Studierende ist diese Dienstleistung teilweise kostenfrei.

Auch Copy-Shops arbeiten inzwischen oft mit Scannern, sodass man die kopierten Seiten nicht in einem Stapel Papier nach Hause trÀgt, sondern auf dem USB-Stick.

Wer eine externe Dokumentenarchivierung wĂŒnscht, der muss sich nicht unbedingt selbst um das Einscannen kĂŒmmern. Es gibt auch spezielle Scan-Services, die einem diese Arbeit abnehmen. Die entsprechenden Dateien lassen sich anschließend gesammelt aufbewahren oder an einen Notar ĂŒbergeben, abhĂ€ngig davon, um welche Unterlagen es sich handelt. Wenn man ein externes Unternehmen mit dem Scannen beauftragt, ist in diesem Zusammenhang ein sicherer Transport der Akten erforderlich. Je nachdem, wie viel Material einzuscannen ist, kann es eventuell gĂŒnstiger sein, das Scannen selbst durchzufĂŒhren oder die Dokumente vor Ort bzw. innerhalb des Unternehmens zu digitalisieren.

WeiterfĂŒhrende Links und Quellen

https://www.bookscanner.de/der-buchscanner/

https://de.wikipedia.org/wiki/Buchscanner

http://www.buchscanner.tv/allgemein_buchscanner.html

http://www.walternagel.de/handel-und-industrie/hardware/scanner/eScan-Open-system-Produktionsbereich

https://en.wikipedia.org/wiki/Robotic_book_scanner

https://www.heise.de/make/artikel/Ein-Buchscanner-zum-Zusammenklappen-2910463.html

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