Mein Name ist Stefan Albrecht, ich bin 23 Jahre alt und komme aus Dortmund. Als Informatik Student und Gamer bin ich wohl so etwas wie der typische Nerd. Meine technische Expertise aus 200+ Produkttests teile ich hier auf ExpertenTesten.de.
In der Welt der Hochleistungs-Grafikkarten macht jedes Detail den Unterschied – und genau da setzt meine Leidenschaft an. Mit meiner Erfahrung aus über 200 Produkttests, darunter 5 intensiv geprüfte Grafikkarten, und 22 Stunden investierter Zeit in Analysen und Bewertungen, zeige ich Dir auf ExpertenTesten.de, welche Modelle beim Typ, Video-Speicher und Chiptakt wirklich überzeugen. Tauche ein in unsere TÜV-zertifizierten, unabhängigen und objektiven Empfehlungen, um die Grafikkarte zu entdecken, die Dein Gaming-Erlebnis revolutionieren wird.
Grafikkarte Bestenliste 2026 - Die besten Grafikkarten im Test & Vergleich
Grafikkarte Test
Stefan Albrecht
Letzte Aktualisierung am:
Das Produkt "MSI Ventus OC" wurde aus der Tabelle genommen zur erneuten Prüfung.
"Getestet in einem High-End-PC-Setup, inklusive anspruchsvoller Spiele und Videobearbeitungssoftware. Die ASUS GeForce RTX 2060 zeigt beeindruckende Leistung bei 1080p und VR, bleibt dabei kühl und leise. Ein solider Kauf für anspruchsvolle Anwendungen, allerdings groß im Format – Platzierung prüfen."
Leistung in Spielen
80 %
Auflösung und Bildqualität
100 %
Energieeffizienz
60 %
Besonderheiten
NVIDIA Turing, 1785 MHz Boost-Takt; 1920 CUDA-Kerne; 6 GB GDDR6-Speicher, übertaktet; Unterstützt bis zu 4 Monitore; DisplayPort 1.4, HDMI 2.0, DVI-Anschlüsse; Flügelblatt-Lüfter mit IP5X-Staubbeständigkeit; Arbeitsgeräusch bei 0 dB unter 55 °C; Robuste Aluminium-Rückplatte;
Anwendungsbereich
Für hochauflösendes, leises 4K-Gaming
Vorteile
Ab Werk übertaktet für höhere Leistung; ASUS GPU Tweak II ermöglicht Anpassungen; Effiziente Kühlung durch zwei Lüfter; Erträgliche Geräuschkulisse auch unter Last; Beschleunigt 4K-Videoschnitt in Adobe Premiere;
Nachteile
Potenzielle Haltbarkeitsprobleme durch Flüssigkeitsaustritt bei einigen Modellen; Eingeschränkte Garantie nur im Herkunftsland gültig, problematisch bei Import;
Gigabyte Gaming OC
Marke
Gigabyte
Bewertung
2,09gut 09/2025
Geeignet für
Kreativer Leistungsprofi
Testergebnis von Stefan Albrecht
"Die Gigabyte GeForce RTX 3060 Gaming OC 12G (REV2.0) Grafikkarte überzeugt im Test durch ihre starke Leistung in Spielen und kreativen Anwendungen, bleibt dabei kühl und leise. Ideal für anspruchsvolle Nutzer, die Wert auf Ästhetik und Effizienz legen."
12 GB VRAM unterstützt Kreativprojekte; Stabile Temperaturen unter 75°C Vollast; Leistungsstark in AAA-Spielen und VR; Geräuscharme WINDFORCE Lüfter; Einfache Installation und Konfiguration;
Nachteile
Könnte Überhitzungsprobleme haben, Lüfter stoppen nach kurzem Einsatz; Berichtet instabile Frameraten bei anspruchsvollen Spielen;
MSI VENTUS 2X
Marke
MSI
Bewertung
2,27gut 09/2025
Geeignet für
Leistungsstarker Gaming-Enthusiast
Testergebnis von Stefan Albrecht
"Die MSI GeForce RTX 3060 VENTUS 2X 12G OC überzeugt im Test durch hohe Leistungsfähigkeit bei Spielen und Multitasking. Besonders hervorzuheben sind der leise Betrieb und die Energieeffizienz. Kleinere Schwächen zeigt sie jedoch bei aktiviertem Raytracing bezüglich des Stromverbrauchs."
Leistung in Spielen
90 %
Auflösung und Bildqualität
50 %
Energieeffizienz
55 %
Besonderheiten
NVIDIA GeForce RTX 3060; 12GB GDDR6 Speicher; Raytracing und DLSS Unterstützung; DisplayPort v1.4a x 3, HDMI 2.1; DUAL-FAN-Kühlungssystem; MSI TORX Fan 3.0 Design;
Anwendungsbereich
Für geräuscharme, effiziente Kühlung
Vorteile
12 GByte Speicher für hohe Leistung; Flüsterleise Betriebslautstärke erhöht Komfort; Unterstützt Dual 38 Bildschirme effizient; Energieeffizient mit ca 85 Watt Verbrauch; Hohe Auflösung und schöne Farben erlebbar;
Nachteile
Speicherbus möglicherweise falsch angegeben: 128 statt 256 Bit; Leistungseinbußen gegenüber Vorgängermodell: Langsamere DDR6x in der 8GB-Version;
Asus Dual V2
Marke
Asus
Bewertung
2,71befriedigend 09/2025
Geeignet für
Leistungsstarker KI-Spieler
Testergebnis von Stefan Albrecht
"Die ASUS GeForce Dual RTX 3060 12GB V2 OC Edition überzeugt durch beeindruckende Grafikleistung und effiziente Raytracing-Technologie. Im Testumfeld von anspruchsvollen Spielen und KI-Anwendungen zeigte sie hohe Leistungsstärke, jedoch war unter Last ein leichtes Summen hörbar. Insgesamt eine empfehlenswerte Wahl für Preisbewusste."
Leistung in Spielen
55 %
Auflösung und Bildqualität
90 %
Energieeffizienz
60 %
Besonderheiten
Nvidia Ampere Streaming-Multiprozessoren; RT-Kerne der zweiten Generation; Axial-Tech-Lüfterdesign; 0dB-Technologie bei geringer Auslastung; Korrosionsbeständige Edelstahl-Anschlussblende;
Anwendungsbereich
Für leises Gaming mit fortschrittlicher Kühltechnologie
Vorteile
Hervorragende Grafikleistung für anspruchsvolle Spiele; Unterstützt Raytracing und DLSS; Effiziente Bildgenerierung mit KI; Schnelle Installation und Treiberaktualisierung; Niedriger Stromverbrauch, platzsparendes Design;
Nachteile
Potenziell laute Lüftergeräusche beim Start und Stopp; Unterstützt maximal 4K bei 120 Hz und 8 Bit pro Pixel, nicht wie erhofft 144 Hz bei 10 Bit;
Mein Name ist Stefan Albrecht, ich bin 23 Jahre alt und komme aus Dortmund. Als Informatik Student und Gamer bin ich wohl so etwas wie der typische Nerd. Meine technische Expertise aus 200+ Produkttests teile ich hier auf ExpertenTesten.de.
In der Welt der Hochleistungs-Grafikkarten macht jedes Detail den Unterschied – und genau da setzt meine Leidenschaft an. Mit meiner Erfahrung aus über 200 Produkttests, darunter 5 intensiv geprüfte Grafikkarten, und 22 Stunden investierter Zeit in Analysen und Bewertungen, zeige ich Dir auf ExpertenTesten.de, welche Modelle beim Typ, Video-Speicher und Chiptakt wirklich überzeugen. Tauche ein in unsere TÜV-zertifizierten, unabhängigen und objektiven Empfehlungen, um die Grafikkarte zu entdecken, die Dein Gaming-Erlebnis revolutionieren wird.
Was ist eine Grafikkarte
Die Grafikkarte wird bei Computern für die Grafikausgabe verwendet. Die Karte wandelt die vom Prozessor berechneten Daten so um, dass ein Monitor die Daten als Bild wiedergeben kann. Die Grafikkarten (extern) werden über PCI-Steckplätze auf dem Motherboard mit dem Computer verbunden oder sind bereits im Chipsatz (intern) auf der Hauptplatine vorhanden. Bei den neuesten Entwicklungen sind Bestandteile der Grafikausgabe bereits in den Hauptprozessoren enthalten.
Aufbau / Funktionen eine Grafikkarte
Kurz zusammengefasst besteht die externe Grafikkarte aus:
Grafikprozessor (GPU)
Grafikspeicher
PCIe-Steckverbinder
PCIe-Stromanschluss
Display-Port Ausgang
HDMI Ausgang
DVI-I & DVI-D Ausgab
Slotblech
Grafikprozessor
Der Hauptprozessor CPU überträgt die Daten an die Grafikkarte. Da sehr viele Daten anfallen, benötigen die Karten zur Unterstützung und Verarbeitung einen eigenen Prozessor. Die GPU ist auf die Berechnung von Grafiken spezialisiert. Insbesondere geht es um die Darstellung und Berechnung von 3D-Animationen oder Grafikfunktionen wie Kantenglättung.
Dieser Prozessor bestimmt maßgeblich die Leistungsfähigkeit der Grafikkarten. Frühere Grafikkarten besaßen nur reine Ausgabefunktionen und hatten keinerlei Rechenfähigkeiten.
Inzwischen sind die Grafikprozessoren flexibel programmierbar wie die CPUs. Sie sind als integrierte Grafikeinheit einer CPU, auf dem Mainboard und auf PC-Erweiterungskarten bzw. Grafikkarten verbaut.
Grafikspeicher
Die Grafikkarten besitzen einen eigenen Arbeitsspeicher und zusätzlicher Speicheranbindung mit hohen Taktraten. Der Speicher speichert die Daten und dient als Ablage für die GPU. Die Kapazität des Speichers bestimmt die Bildauflösung und die maximale Farbtiefe des Monitors. Viele Grafikspeicher besitzen heute die Größe eines RAM von mehreren GB mit der entsprechenden Leistung. Unser Festplatten Dockingstation Test könnte Sie auch interessieren.
Zu Kontrollzwecken wird ein Speichercontroller auf der Grafikkarte verbaut, der den Zugriff auf den Speicher steuert. DDR steht als Abkürzung für „Double Date Rate“ und kennzeichnet einen bestimmten Typ von Arbeitsspeicher, wobei die Transferrate bei der Datenübertragung verdoppelt wird. Die MSI AMD Radeon R9 390 kann auf 8 GB DDR5 Speicher verweisen, wobei die 5 die Bezeichnung für die fünfte Version ist. Der Arbeitsspeicher der Grafikkarte ist in einzelne Speicherbereicht unterteilt. Dazu gehören:
Framebuffer
Vertex- und Pixel-Shader,
Z-Buffer
Geometrie- und Texturdaten
Jeder einzelne Bereich erfüllt verschiedene Funktionen. Pixel und zugehörigen Informationen wie Lage, Position oder Farbtiefe eines dargestellten Objektes werden in den jeweiligen Bereichen abgespeichert.
Framebuffer
Der Bildspeicher ist der Teil des Video-RAM, der der digitalen Kopie eines Monitorbildes entspricht. Jedem Bildschirmpixel wird genau ein Bereich des Framebuffers zugewiesen. Die Farbtiefe des Framebuffers legt die Maximalzahl der auf dem Bildschirm angezeigten Farben fest. Die üblichen Pixelformate geben an, wie viele Bits pro Pixel auf die Farbkanäle vergeben werden.
1 Bit pro Pixel, 2 Farben, MDA
2 Bit pro Pixel, 4 Farben, CGA
4 Bit pro Pixel: 16 Farben, EGA
8 Bit pro Pixel: 256 Farben, VGA
15 Bit pro Pixel, 32768 Farben, Real Color
16 Bit pro Pixel, 65536 Farben, High Color
24 Bit pro Pixel; 16777216 Farben, True Color
32 Bit pro Pixel
Die Bildauflösung gibt die Anzahl der Pixel des Framebuffers an. Aus der horizontalen und vertikalen Pixelanzahl kann das Seitenverhältnis ausgerechnet werden. Typische Framebuffer-Auflösungen sind die folgenden Angaben:
320 x 200: 64.000 Pixel, Seitenverhältnis 16:10
640 x 200: 128.000 Pixel, Seitenverhältnis 32:10
640 x 480: 307,200 Pixel, Seitenverhältnis 4:3
800 x 600: 480.000 Pixel, Seitenverhältnis 4:3
1024 x 768: 786.432 Pixel, Seitenverhältnis 4:3
1024 x 1024: 1,31 Mio. Pixel, Seitenverhältnis 5:4
1440 x 900: 1,3 Mio. Pixel, Seitenverhältnis 16:10
1680 x 1050: 1,76 Mio. Pixel, Seitenverhältnis 16:10
1600 x 1200: 1,92 Mio. Pixel, Seitenverhältnis 4:3
1920 x 1200: 2,3 Mio. Pixel, Seitenverhältnis 16:10
2048 x 1536: 3,15 Mio. Pixel, Seitenverhältnis 4.3
2560 x 1600, 4,10 Mio. Pixel, Seitenverhältnis 16:10
Vertex-Shader
Vertex-Shader sind ein spezieller Typ von Shadern, die in der Grafikpipeline ausgeführt werden. Sie sind für die Verarbeitung aller Eckpunkte zuständig. Die Koordinaten der Eckpunkte der Oberflächen werden transformiert, sodass eine Verschiebung, Rotation oder Skallierung durchgeführt wird. Dadurch lassen sich Formen von Objekten beeinflussen, was auch in der Beleuchtung Ausdruck findet.
Eine typische Modifikation betrifft die Koordinatensysteme. Punkte werden nur umgerechnet, nicht wie beim Geometry-Shader neu hinzugefügt. Mithilfe von Vertex-Shadern sind Effekte wie Vertex Lighting, Terrain-/Objektdeformation, Wasserwellen oder Fischaugenobjektive möglich.
Die nachfolgende Tabelle gibt Aufschluss darüber, welche Shader Version von welcher Grafikkarte unterstützt wird.
Pixel-Shader verändern die zu rendernden Fragmente, um eine realistische Darstellung von Material- und Oberflächeneigenschaften zu erreichen. Sie verändern auch die Texturdarstellung. Beispiele für die Verwendung sind Phong Shading, Spiegelungen, Schattierungen, Falloff, Blooming, Lens Flaresoder HDR-Rendering. Diese Shader sind Teil der GPU und nicht der CPU. In der GPU werden mehrere Shadereinheiten verbaut. Die Pixel-Shader, DirectX und Grafikkartenkompatibilität zeigt die nachfolgende Tabelle auf.
Es gibt mehrere Shader, wovon die beiden vorangegangenen etwas näher erläutert wurden. Die Shader und Schnittstellen, die hauptsächlich für die wichtigsten Transformationen verantwortlich sind, unterteilt man wie folgt:
Shader
Pixel-Shader
Geometry-Shader
Tessellation-Shader
Compute-Shader
Vertex-Shader
Domain-Shader
Hull-Shader
DirectX
Direct3D
OpenGL
Da der Funktionsumfang ständig wächst, wurde das Konzept der Unified Shader entwickelt. Der Grafiktreiber kann selbst entscheiden, welche Shader-Einheit eingesetzt wird. Alle Shader-Einheiten können damit dieselben Funktionen ausführen, was eine bessere Leistungsausbeute bei Grafikkarten bewirkt. Die Verarbeitungskette kurz zusammengefasst, wie sie bislang ablief:
CPU sendet Geometriedaten und Steuerbefehle an die Grafikkarte.
Vertex-Shader: Eckpunkte werden transformiert
Tessellation-Shader: Objekte werden weiter unterteilt
Geometry-Shader: weitere Veränderungen
Es wird rasterisiert, Fragmente erstell. Informationen werden über die Fläche interpoliert
Nach der Fragmentberechnung erfolgt der Test auf Sichtbarkeit (Z-Test), Schreibvorgang in den Framebuffer, Early Z-Test
Die Programmierung erfolgt anfangs in der Assemblersprache, heute in CG, GLSL oder HLSL. Für die einheitliche Nutzung der Shader bietet DirectX und OpenGL für die Anwendung Schnittstellen an. Die Shadereinheiten leisten heute mehr Berechnungen als die CPUs.
Z-Buffer
Z-Buffering ist ein Verfahren der Computergrafik für die Verdeckungsberechnung. Durch entsprechende Tiefeninformationen wird pixelweise festgestellt, welche Element gezeichnet werden müssen und welch zu verdecken sind.
Schnittstelle und Stromanschluss
Anfangs wurden die Grafikkarten über den internen Systembus mit Strom versorgt. Da die Datenmengen rasant anwuchsen, mussten auch mehr Daten über die Grafikkarten verarbeitet werden. Dafür wurden die PCI-Anschlüsse geschaffen, die sich auf dem Motherboard befinden und in die die Grafikkarten gesteckt werden. Später folgte der AGP-Anschluss, der besonders für Spiele genutzt wurde. Der noch schnellere Anschluss ist der heutige PCI-Express-Anschluss (PCIe). PCIe ist ein Businterface zwischen Grafikkarte und Mainboard.
Die Grafikdaten werden vom Hauptprozessor zur Grafikkarte und von dort zum Monitor übertragen. Der PCIe-Anschluss garantiert eine schnelle Datenübertragung auch bei großen Datenmengen. Die PCIe-Schnittstelle allein versorgt nicht mit genügend Strom. Dafür sind die 6- bis 8-poligen PCI-Stecker vorgesehen. Es gibt aber auch sparsame Grafikkarte, die ohne zusätzliche Stromversorgung auskommen, aber trotzdem leistungsfähig sind.
Externe Signalausgänge
Anfangs konnten nur analoge Signale verarbeitet werden zum Beispiel durch einen VGA-Anschluss. Die heutigen Grafikkarten besitzen Schnittstellen für die digitale Signalausgabe. Digitale Signale versprechen eine wesentlich bessere Bildqualität als analoge. Die Darstellung auf dem Monitor hängt wesentlich von der Signalqualität ab. Da Grafikkarten auch Tondaten übertragen, verbauen bestimmte Hersteller TV-/Video-Out-, Component-Out- oder Cinch-Anschlüsse. Standardmäßig besitzen Grafikkarten heute einen VGA-, DVI-, HDMI– und neuerdings auch einen Display/Port-Anschluss.
VGA
VGA steht für Video Graphics Array und war der Standard Bildschirm-Anschluss für analoge Verbindungen. Er war einer der ersten Anschlüsse von Grafikkarten und Übertragungsquelle von Bildsignalen. Über einen VGA-Anschluss, meist blau zu erkennen, lässt sich ein LCD-/LED-TV oder ein Monitor mit der Grafikkarte verbinden.
Die Buchse ist 15-polig und besitzt 3 Anschlussreihen, worüber ein analoges RGB-Signal bereitgestellt wird. Die Farben Rot, Grün und Blau haben jeweils einen Kanal. Der Anschluss war vorwiegend für Röhrenmonitore vorgesehen, wird aber auch noch für LCD-Monitore verwendet. Es werden nur analoge Videosignale übertragen.
Eine verkleinerte Version des VGA ist das Mini-VGA, das eingesetzt wird bei mobilen Geräten oder Notebooks, wo nicht genügend Platz vorhanden ist.
DVI
DVI steht für Digital Visual Interface und gilt als digitaler Nachfolger des VGA. Die Bilder können schärfer auf Monitore oder Flachbildschirme dargestellt werden. Der DVI-Anschluss besteht aus 3 Reihen mit übereinander liegenden Polen. Seitlich davon ist noch eine gesonderte Anschlussstelle. Bei DVI werden die Bilder mit einer Auflösung bis zu 1600 x 1200 Pixel mit einer Bildwiederholfrequenz von 69 MHz dargestellt. Es werden nur Videosignale keine Tonsignale übertragen. Verschiedene Versionen von DVI-Anschlüssen, die auch unterschiedlich verkabelt sind, funktionieren auch entsprechend unterschiedlich. Generell unterscheidet man:
DVI-D: Es werden ausschließlich digitale Signale übertragen. Man unterscheidet zwischen Single-Link-DVI und Dual-Link-DVI. Letzteres besitzt doppelt so viele Datenleitungen wie Single und liefert daher eine größere Bandbreite. Das ist besonders bei Auflösungen von mehr als 1920 x 1200 Pixel geeignet, da trotz großer Datenmenge die Bildwiederholfrequenz immer noch mindestens 60 Hertz beträgt. Der DVI-D Anschluss ist aufwärts kompatibel und lässt sich in HDMI konvertieren.
DVI-A: Es werden ausschließlich analoge Signale übertragen. DVI-A wird als Adapter-Kabel zu VGA eingesetzt.
DVI-I: Der integrierte DVI-I-Anschluss kann analoge und digitale Signale übertragen.
Die Mini-DVI Variante ist wie bei VGA für Notebooks und mobile Geräte geeignet. Es werden analoge und digitale Signale übertragen.
HDMI
HDMI steht für High Definition Multimedia Interface und ist der Nachfolge-Anschluss nach DVI. HDMI-Kabel besitzen einen 19-poligen Miniatur-Stecker und sind 5 bis 20 m lang. Es werden nicht nur digitale Videosignale, sondern auch Tonsignale übertragen. Der HDMI-Anschluss unterstützt die Wiedergabe von 3D-Inhalten und eine Auflösung bis 4K (UHD). Für HDMI gibt es verschiedene Versionen mit verschiedenen Übertragungsbandbreiten und unterschiedlichen Steckern. Dazu gehören HDMI 1.1 – 1.2 – 1.3 – 1.3a/b/c – 1.4-1.4a – 2.0 – 2.0a.
DisplayPort
Dieser Anschluss ist ein neuer Verbindungsstandard für Bild- und Tonsignale. Neue Grafikkarten verfügen bereits über diesen Anschluss, der VGA und DVI ablösen soll. Der DisplayPort ist kompatibel zu VGA, DVI, HDMI und Kopierschutzverfahren wie HDCP und DPCP. Es werden digitale Videosignale und Tonsignale in hoher Bandbreite übertragen. Full-HD Auflösung 1920 x 1080 Pixel oder ein 4K-UHD Auflösung von 3840 x 2160 Pixel werden unterstützt.
Kühllösung
Die entstehende Wärmeentwicklung beim Grafikprozessor, muss natürlich vermindert werden, um ein Überhitzen oder eine Beschädigung zu verhindern. Es gibt 3 Arten von Kühllösungen
aktive Kühllösung: Radiator
passive Kühllösung
Wasser- oder Flüssig-Kühlung
Der Radiator gibt die Hitze an die Umgebung ab und ein Kühlkörper leitet die Wärme an einen Lüfter weiter. Nachteilig ist, dass bei starker Auslastung der Grafikkarte die Kühlgeräusche störend sind.
Grafikkarten-Platine
Grafikkarten sind wie ein Mainboard als Leiterplatte verarbeitet, die auch Träger für elektronische Bauteile ist. In der Leiterplatte sind die elektrischen Verbindungen zu den einzelnen Komponenten wie Grafikprozessor, Shader oder Grafikspeicher verarbeitet. Die Leiterplatte oder Platine selbst ist ein elektrisch isolierendes Material, woran die Leiterbahnen als Verbindungen haften.
Das Material der Platine ist faserverstärkter Kunststoff. Die Leiterbahnen sind dünne Schichten von Kupfer, die auf die Platine aufgebracht sind. Die Bauteile werden auf die Platine oder in Lötaugen aufgelötet.
Dadurch werden alle Teile miteinander elektrisch verbunden. Um größere Elemente auf der Platine zu halten, können Klebstoff oder Verschraubungen verwendet werden.
Slotblech
Wenn die Karte in den Steckplatz eingesteckt ist, wird das Slotblech mit dem Gehäuse des PC verschraubt. Alle externen Signalausgänge sind dann gut erreichbar. Die externen Signalausgänge von Grafikkarten sind je nach Hersteller unterschiedlich.
Die grundlegenden Funktionen der Grafikkarte
Wenn alle Befehle an die Grafikkarte übermittelt wurde, wird das Bild dargestellt. Die Pixel werden in Pipelines nacheinander verarbeitet. Eine Pipeline beschreibt dabei die Schritte, die ein Grafiksystem zum Rendern, zur 3D-Darstellung auf dem Bildschirm, durchführen muss. Die Grafikpipeline unterteilt sich dabei in mehrere Schritte.
Die Shader innerhalb der Grafikpipelines geben den Pixelflächen die geometrischen Formen und Farben. Stehen mehrere Pipelines zur Verfügung, kann der Bildaufbau schneller erfolgen.
Der Funktionsablauf einer Grafikkarte läuft in folgenden Schritten ab:
CPU auf dem Mainboard berechnet Bildinformationen
über Bus-Schnittstelle erfolgt die Weiterleitung an den Grafikkartenchip
Verarbeitung der Informationen in der GPU (Grafikkartenchip bzw. Grafikprozessor)
Ablegen der Informationen in den Grafikspeicher
RAM-DAC liest Grafikspeicher aus und leitet die Signale direkt an den Monitor
kontinuierliche Signalweiterleitung an den Monitor
Vorteile und Anwendungsbereiche
Auch bei Grafikkarten sind Vor- und Nachteile abhängig vom Einsatzgebiet. Dabei muss der Unterschied, wofür wird welche Grafikkarte benötigt, welche Leistung soll sie bringen und wie teuer darf sie sein, zunächst exakt definiert werden. Es ergeben sich die folgenden Anwendungsbereiche:
Office Grafikkarten
Multimedia Grafikkarten
Gaming Grafikkarten
Office Grafikkarten
Diese Karten sind für den alltäglichen Computerbetrieb vorgesehen wie Office-Anwendungen, Internet surfen oder das Ansehen von HD-Videos. Der Grafikspeicher beträgt hier meistens 1 GB. Mit sehr viel Grafikeinschränkungen können ältere Spiele gespielt werden. Für neuere Spiele sind diese Karten ungeeignet. Meistens besitzen die neueren PCs AMD oder Intel Prozessoren, sodass eine Nach- oder Umrüstung nicht notwendig ist.
Multimedia Grafikkarten
Multimedia Grafikkarten besitzen ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und sind für die meisten PC-Anwendungen geeignet. Hier funktionieren bereits problemlos FullHD Videos, Video- und Bildbearbeitung, CAD-Programme und alle Anwendungen, die bei einer Office Grafikkarte auch schon funktionieren.
Die Anschlussmöglichkeiten sind schon etwas vielfältiger, wie zum Beispiel DVI, VG; HDMI etc. oder auch Anschlüsse für mehrere Monitoren.
Neuere Spiele sind meist in Bildqualität und Auflösung eingeschränkt, ältere Spiele hingegen laufen auch hier problemlos. Der Grafikspeicher weist eine Größe zwischen 1 und 2 GB auf, wobei 2 GB für Spiele vorhanden sein sollten.
Gaming Grafikkarten
Diese Grafikkarten sind vorwiegend für das Gaming am Computer geschaffen. Dabei wird Wert auf viele und aktuelle PC-Games mit hoher Grafikleistung dieser High-End Karten gelegt. Sie bieten eine hohe Grafik-Technologie und eine hohe Leistung. Ruckelfreies Game-Play mit hohen Grafikdetails, Bildauflösung in FullHD bis 4K Qualität und Kantenglättung sind gewährleistet. Dazu gehört ein 4K fähiger Monitor. Die Grafikkarte muss mit einer starken GPU und VRAM ausgerüstet sein. Der Grafikkartenspeicher liegt im Bereich zwischen 4 un 8 GB und mehr. Diese Karte ist auch für zukünftige Spielarten bestens gerüstet.
Arten einer Grafikkarte
Welche Arten von Grafikkarten können prinzipiell unterschieden werden?
Einsteiger-Grafikkarten
Mittelklasse-Grafikkarten
Performance-Grafikkarten
High-End-Grafikkarten
Einsteiger-Grafikkarten
Das sind die günstigsten Grafikkarten auf dem Markt. Sie sind nicht besonders leistungsstark und nicht für PC-Spiele geeignet. Wird bei der Arbeit am Computer keine grafisch anspruchsvolle Anwendung gefordert, ist eine solche Karte durchaus ausreichend. Sie punkten durch den einfachen Mehrwert, da Treiber und Software im Verhältnis zu integrierten Chipsatzgrafiken um einiges besser sind.
Die Karten besitzen weniger Verarbeitungseinheiten, geringere Chip- und Speichertaktraten und eine langsamere Speicheranbindung. Spiele können nur mit stark reduzierter Auflösung, weniger Texturschärfe und geringeren Grafikdetails gespielt werden. Viele dieser Karten können mit einer passiven Kühlung auskommen. Der Preis liegt meist unter 60 Euro.
Mittelklasse-Grafikkarten
Mit Mittelklasse-Grafikkarten können schon multimediale Inhalte, Videos im Full-HD oder Bildbearbeitungsprogramme wiedergegeben werden. Bei Spielen muss auf maximale Detailtiefe und Auflösung verzichtet werden, sie laufen aber dennoch ruckelfrei durch. Licht- und Schatteneffekte werden nicht sauber dargestellt wie bei Grafikkarten besserer Ausführung. Sie bieten keine grafische Höchstleistung, sind aber für verschiedene Spiele, für das Internet surfen oder für die Bilder Bearbeitung gut geeignet. Der Preis bewegt sich hier zwischen 60 und 120 Euro. Diese Karte ist für die Arbeit mit gängigen Anwendungsprogrammen gedacht.
Performance-Grafikkarten
Für PC-Spiele ist die günstige Gaming-Grafikkarte sehr gut geeignet. Die Performance-Grafikkarten sind leistungsstark. Ebenso sind mit dieser Karte Grafiker und Architekten in der Technik sehr gut versorgt. Mit der höheren Leistungsaufnahme geht auch ein höherer Stromverbrauch einher. Der Preis bewegt sich zwischen 150 und 320 Euro. Man erhält eine leistungsstarke Grafikkarte mit sehr guter Performance.
High-End-Grafikkarten
Diese Karten sind für Spiele auf höchstem grafischen Niveau geeignet. Alle Erwartungen werden bei diesen Karten voll und ganz erfüllt. Sie bieten eine sehr gute 3D-leistung mit entsprechend großer Leistungsaufnahme. Diese Karte benötigt nicht nur den standardmäßigen PCIe-Steckplatz, sondern noch zusätzliche Stromanschlüsse wie 6-Pin zu je 75 Watt. Der gesamte Computer muss dann wenigstens mit einem 450 Watt starken Netzteil betrieben werden, um alle Komponenten ausreichend mit Strom zu versorgen. Ebenso wird aufgrund der hohen Leistung eine Kühlkonstruktion mit mehreren Lüftern benötigt. Der Preis dieser stattlich ausgerüsteten Grafikkarte liegt in der Regel zwischen 350 und 800 Euro.
Die Gegenüberstellung der technischen Merkmale von diesen Kartenarten sind kurz tabellarisch zusammengefasst.
Einsteiger
Mittelklasse
Performance
High-End
Preis
bis 75 Euro
bis 150 Euro
bis 300 Euro
bis 1000 Euro
Anzahl Shader
bis 160
bis 800
bis 2000
bis 4000
Speichergröße
512 MB
1 GB
2 GB
4 GB
Speichertyp
DDR2, DDR3, GDDR5
DDR3, GDDR5
GDDR5
GDDR5
typische 3D-Leistungsaufnahme
bis 50 Watt
bis 90 Watt
bis 170 Watt
bis 300 Watt oder mehr
Netzteil
min. 300 Watt
min. 350 Watt
min. 450 Watt
min. 500 Watt oder mehr
Neue oder gebrauchte AMD Grafikkarte
Ohne eine funktionierende Grafikkarte können Sie Ihren Laptop oder PC nicht nutzen, denn bei einem Defekt sind die Darstellungen auf dem Bildschirm nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr möglich.
Besonders im Bereich Gaming kommt es aber auf eine hochwertige AMD Grafikkarte an, die sich durch eine hohe Auflösung und eine ebensolche Leistung auszeichnet.
Im folgenden Artikel informieren wir Sie zuverlässig über mögliche Reparaturen einer defekten Grafikkarte sowie über verfügbare Modelle bei einem Neukauf und deren Vor- und Nachteile.
Wann lohnt sich die Reparatur einer Grafikkarte?
Eine defekte Grafikkarte bemerken Sie meist recht schnell: Zeigt der Monitor Ihres Computers kein Bild mehr an und bleibt schwarz oder weist ein Flackern oder eine Streifenbildung auf, ist es wahrscheinlich, dass an dem für den Betrieb des Geräts essenziellen Bauteil ein Schaden vorliegt. Ist dies der Fall, stellt sich die Frage, ob die Grafikkarte repariert werden kann beziehungsweise ob sich ein solcher Eingriff finanziell rentiert. Ganz gleich, ob Sie eine Geforce RTX 2080 Ti, eine AMD Radeon oder eine Grafikkarte: 3 – 8 verwenden: Unter Umständen kann es möglich sein, einen Defekt zu beseitigen, ohne dass gleich ein Neukauf erforderlich wird. Hierzu ist aber zunächst eine exakte Fehlerdiagnose vonnöten, denn nicht immer liegt tatsächlich ein Schaden an der Grafikkarte vor.
Experten sind allerdings der Meinung, dass eine Reparatur der Grafikkarte nur in den wenigsten Fällen sinnvoll ist.
Allein die Diagnose kostet bei einem Computerprofi zwischen 40 und 50 Euro. Oftmals sind defekte AMD Grafikkarten wie die Geforce RTX 2060 oder die Radeon 5700 irreparabel beschädigt, sodass ein Reparaturversuch nur eine unnötige finanzielle Belastung darstellt.
Haben Sie eindeutig ermittelt, dass es sich um eine beschädigte Grafikkarte handelt, empfiehlt sich meist die Anschaffung einer neuen AMD Grafikkarte. Diese können Sie dann durch einen Fachmann austauschen lassen. Für diesen Wechsel werden meist nur etwa 30 bis 60 Euro veranschlagt, wenn der Computerprofi eine gebrauchte und überholte Karte verwendet. Die Kosten für eine neue Grafikkarte liegen, abhängig vom Modell und der Leistungsfähigkeit, etwa zwischen 150 und 350 Euro. Besonders für Gamer lohnt sich diese Anschaffung allemal, denn in diesem Bereich sind Leistungsfähigkeit und eine hohe Auflösung zwingend erforderlich für einen maximalen Spielspaß.
Welche Reparaturen an der Grafikkarte können Sie selbst durchführen?
Laien im Computerbereich sehen sich einer beschädigten Grafikkarte oftmals hilflos gegenüber. Dabei gibt es einen bekannten Trick, den Sie ohne großen Aufwand komfortabel zuhause durchführen können, um Ihre 5600 XT, 5700 XT oder 2070 Super mit etwas Glück zu retten. Nicht selten sind defekte Leiterbahnen auf der Grafikkarte dafür verantwortlich, dass das Bauteil nicht mehr einwandfrei funktionieren kann. Eine kontrollierte Hitzezufuhr kann dabei helfen, das auf den Platinen befindlichen Lötzinn leicht zu verformen und dadurch die Leiterbahnen wieder zusammenzufügen. Auch wenn es komisch klingen mag: Dazu müssen Sie Ihre defekte Grafikkarte RX 5600 oder AMD Big Navi nur in den Backofen geben und backen! Beachten Sie dabei aber bitte folgende Hinweise:
Bauen Sie die Grafikkarte aus und heizen Sie den Backofen auf 100 °C (Ober-/Unterhitze) vor. Alle Kunststoffteile sowie der Kühler müssen von der Karte entfernt werden.
Backen Sie die Grafikkarte für 30 Minuten auf mittlerer Schiene.
Anschließend lassen Sie die Grafikkarte mit oder ohne Raytracing Technologie abkühlen und bauen Sie nach dem Auftragen neuer Wärmeleitpaste wieder in den Computer ein.
Praxistest
Test: beste AMD Grafikkarte
AMD Radeon ist ein Markenname von AMD, womit Grafikkarten und Grafikchips vermarktet werden. Die Grafikprozessoren haben die Kennung Rxxx. Die Nummerierung der Prozessoren ist nicht immer chronologisch. Alle GPUs mit nativer AGP-Schnittstelle lassen sich auf die PCI-Grafikkarten aufsetzen. Ebenso können mit den entsprechenden Brückenchips GPUs mit nativer PCIe-Schnittstelle auf AGP-Grafikkarten verwendet werden.
AMD bietet Grafikprozessoren für das Embedded-System mit einer Langzeitverfügbarkeit von 5 Jahren an. Zur Berechnung von Gleitkommazahlen gibt es noch die Streamprozessoren. Beginnend mit der Radeon-X1000-Serie können Grafikprozessoren derartige Rechenaufgaben lösen. Aufgeführt werden hier für den Desktop die Modelle:
ATI-Radeon-7000-Serie
ATI-Radeon-8000-Serie
ATI-Radeon-9000-Serie
ATI-Radeon-X-Serie
ATI-Radeon-X1000-Serie
ATI-Radeon-HD-2000-Serie
ATI-Radeon-HD-3000-Serie
ATI-Radeon-HD-4000-Serie
ATI-Radeon-HD-5000-Serie
AMD-Radeon-HD-6000-Serie
AMD-Radeon-HD-7000-Serie
AMD-Radeon-HD-8000-Serie
AMD-Radeon-R200-Serie
AMD-Radeon-R300-Serie
AMD-Radeon-RX-400-Serie
AMD-Radeon-RX-500-Serie
AMD-Radeon-Vega-Serie
Für den Mobilbereich und für Embedded Systeme sind weitere Modelle vorhanden.
Test: beste Nvidia Grafikkarte
Die besten Karten von Nvidia sind mit dem Markennamen GeForce betitelt. Gesteht für Geometrie und Force für Kraft. Zu den eigentlichen Treibern der GeForce Grafikkarten kommen sogenannte Stereo-3D-Treiber hinzu. Dadurch wird eine stereoskopische Ausgabe von OpenGL- oder DirectX-Grafik möglich. Der Test zeigt für die Erzeugung eines dreidimensionalen Eindrucks die Herstellung von anaglyphen Bildern. Alternativ kann ein Monitor mit kurzer Nachleuchtzeit und einer Shutterbrille verwendet werden.
Der neueste Test ergibt, dass es bereits Bildschirme mit einer bestimmten Blickwinkelbegrenzung schaffen, ein räumliches Bild ohne Brille darzustellen. Alle GPUs mit AGP-Schnittstelle lassen sich auch für PCI-Grafikkarten einsetzen. GPUs mit nativer PCIe-Schnittstelle lassen sich mit einen Brückenchip auch für AGP-Grafikkarten verwenden. Die Modellreihen umfassen
GeForce-256-Serie
GeForce-2-Serie
GeForce-3-Serie
GeForce-4-Serie
GeForce-FX-Serie
GeForce-6-Serie
GeForce-7-Serie
GeForce-8-Serie
GeForce-9-Serie
GeForce-100-Serie
GeForce-200-Serie
GeForce-300-Serie
GeForce-400-Serie
GeForce-500-Serie
GeForce-600-Serie
GeForce-700-Serie
GeForce-900-Serie
GeForce-10-Serie
GeForce-Titan-Serie
Test: beste Intel Grafikkarte
Intel Hd Graphics ist der Begriff für in CPU integrierte Grafikprozessoren. Jede neue Prozessorgeneration enthält eine neue Grafikgeneration. Die ersten eigenen Grafikkarten mit High-End-Qualität sollen 2019/2020 erscheinen.
Der Test zeigte folgende Modellreihen:
Westmere
Sandy Bridge
Ivy Bridge
Haswell
Broadwell
Airmont
Skylake
Kaby-Lake
Coffee-Lake
Cannon Lake
Ice Lake
Einige Generationen werden im Test verglichen:
Test Westmere
Die 1. Core-Generation mit der 5. Grafikgeneration erschien im Januar 2010. Clarkdale oder Arrandale Prozessoren wurden als Celeron, Pentium oder Core mit HD-Grafik vermarktet.
HD-Graphics mit 12 Shader-Einheiten
Test Sandy Bridge
Die 2. Core-Generation mit der 6. Gafikgeneration erschien 2011 mit Sandy-Bridge-Prozessoren.
HD-Graphics mti 6 Shader-Einheiten
HD-Graphics 200 mit 6 Shader-Einheiten und Zusatzfunktionen
HD-Graphics 3000 mit 12 Shader-Einheiten und Zusatzfunktionen
Test Ivy Bridge
Die 3. Core-Generation mit der 7. Grafikgeneration erschien 2012.
HD-Graphics mit 6 Shader-Einheiten
HD-Graphics 2500 mit 6 Shader-Einheiten und Zusatzfunktionen
HD-Graphics 4000 mit 16 Shader-Einheiten mit Zusatzfunktionen
Test Haswell
Die 4. Core-Generation mit der 7,5. Grafikgeneration wurde mit 4 unterschiedlich integrierten GPU-Modulen im September 2012 vorgestellt.
HD Graphics GT1 mit 10 Shader-Einheiten
HD Graphics 4200, 4400,4600,P4600, P4700 GT2 mit 20 Shader-Einheiten
HD Graphics 5000 GT3 mit 40 Shader-Einheiten und der doppelten Performance der HD4xxx-GPUs
Iris Graohics 5100 entspricht mit höherem Takt der HD Graphics 5000
Iris Pro Graphics 5200 GT3e entspricht der HD Graphics 5000 mit zusätzlich 128 MB DRAM
Test Broadwell
Die 5. Core-Generation mit der 8. Grafikgeneration erschien im November 2013 für Broadwell Prozessoren mit Iris Pro Grafik.
HD Graphics GT1 mit 12 Shader-Einheiten, 850 MHz
HD Graphics 5300 GT2 mit 24 Shader-Einheiten, 900 MHz
HD Graphics 5500 GT2 mit 24 Shader-Einheiten, 950 MHz
HD Graphics 5600 GT2 mit 24 Shader-Einheiten, 1,05 GHz
HD Graphics 6000 GT3 mit 48 Shader-Einheiten, 1 GHz
Iris Graphics 6100 GT3 mit 48 Shader-Einheiten, 1,1 GHz
Iris Graphics 6200 GT3 mit 48 Shader-Einheiten, 1,15 GHz
In Intel Xeon E3 v4 Prozessoren befinden sich:
HD Graphics P5700 GT2 mit 24 Shader-Einheiten, 1 GHz
Iris Pro Graphics P6300 GT3e mit 48 Shader-Einheiten, w,15 GHz
Test Skylake
Die 6.Core-Generation mit der 9. Grafikgeneration besitzt die folgenden integrierten Prozessoren:
HD Graphics 510 GT1 mit 12 Shader-Einheiten, 1 GHz
HD Graphics 515 GT2, 1 GHz
HD Graphics 520 GT2 mit 24 Shader-Einheiten, 1 GHz
HD Graphics 530 GT2 mit 24 Shader-Einheiten, 1,05 GHz
Iris Graphics 540 GT3e mit 48 Shader-Einheiten, 1,05 GHz
Iris Graphics 550 GT3e mit 48 Shader-Einheiten, bis zu 1,1 GHz
Iris Pro Graphics 580 GT4e mit 72 Shader-Einheiten, 1 GHz
Folgende GRUs sind in Intel Xeon E3 v5 Prozessoren:
Hd Graphics P530, GT2 mit 24 Shader-Einheiten
Iris Pro Graphics P580 GT4e mit 72 Shader-Einheiten, 1 GHz
Test Kaby-Lake
Die 7. Core-Generation mit der 9,5. Grafikgeneration beinhalten
HD Graphics 610 GT1 mit 12 Shader-Einheiten, 1,10 GHz
HD Graphics 615 GT2 mit 24 Shader-Einheiten, 1,05 GHz
HD Graphics 620 GT2 mit 24 Shader-Einheiten, 1,15 GHz
HD Graphics 630 GT2 mit 24 Shader-Einheiten, 1,15 GHz
Iris Plus Graphics 640 GT3e mit 48 Shader-Einheiten, 1,10 GHz
Iris Plus Graphics 650, GT3e mit 48 Shader-Einheiten bis zu 1,15 GHz
In Intel Xeon E3 v6 Prozessoren sind die integrierten GPUs:
HD Graphics P630 GT2 mit 24 Shader-Einheiten
Test: beste Grafikkarte von S3 Graphics
Grafikkerne von S3 Graphics werden in vielen IGPs von VIA Technologies verbaut. Zu den Desktop-Chips gehören Deltachrom S8, DelatChrom S4, GammChrome S18, die Chrome-S20-Familie oder MultiChrome. Bei den IGPs gilt die Integration von Savage-4-Grafikkernen in Chipsätze von VIA als erstes Projekt nach der Übernahme von S3 Graphics durch VIA. ProSavage und ProSavageDDR sind die verbesserten Varianten und entstanden aus einer Mischung von Savage 4 und Savage 2000 Grafikkernen.
Test: S3 Savage-Familie
Als Grafikchips werden in dieser Familie folgende Chips verbaut:
Savage 3D
Savage 4
Savage 2000
Savage XP / AlphaChrome
Für die intengrierten Chipsätze in IGP sind im Angebot:
Twister
ProSavage
ProSavage DDR
Die Leistungsmerkmale der Grafikchips sind in der folgenden Übersicht gegenübergestellt:
Grafikchip
Launch
Fertigungs-prozess
Transistor-anzahl
Kerntakt
Pixel Pipelines
TMU
Speichertakt
Speicher-interface
Speicher-größe
Savage 3D
Juni 1998
0,25 mikrometer
100 MHz
1
1
125 MHz
64 Bit
8 MB
Savage 4
1999
0,25 mikrometer
110 – 166 MHz
1
2
100 – 166 MHz
64 Bit
8 – 32 MB
Savage 2000
August 2000
0,18 mikrometer
12 Mio.
125 – 150 MHz
2
4
143 – 166 MHz
128 Bit
32 – 64 MB
Savage XP
2002
0,15 mikrometer
166 MHz
2
4
166 MHz
128 Bit
32 – 64 MB
Eigenschaften von Integrated Graohics:
Chip
Pixel-Pipelines
TMU
Speicher-Interface
Twister
1
2
64 Bit
ProSavage / ProSavage DDR
1
2
64 Bit
Test: S3 ViRGE-Familie
Dieser Grafikprozessor war einer der ersten 2D/3D Beschleuniger für den Markt. Der ViRGE/325 wurde, ausgestattet mit einem EDO-RAM, zum schnellsten 2D-Beschleuniger der 90er Jahre (1995). Obwohl der ViRGE einfache 3D-Szenen schneller berechnen konnte als das Prozessor-Rendering, führten dennoch Features wie bilineare Filterung zu starken Geschwindigkeitseinbußen.
Besonders mit der Einführung von Voodoo Graphics 3dfx und Rendition Verite und der wachsenden Bedeutung von DirectX konnte die 3D-Beschleunigung verbessert werden. Einen Überblick über die Modelldaten von 1995 bis 2000 zeigt die folgende Tabelle auf.
Chip
Veröffent-lichung
Fertigungs-prozess
Chip-ID
Kerntakt
TMUs
RAMDAC
Speicher-Interface
Speicher-Größe
Schnittstelle
ViRGE/325
1995
500 nm
86C325
55 MHz
1
135 MHz
EDO-RAM
2/4 MB
PCI
ViRGE/VX
1996
500 nm
86C988
55 MHz
1
220 MHz
VRAM
2/4/8 MB
PCI
ViRGE/DX
1996
?
86C375
72 MHz
1
170 MHz
EDO-RAM
2/4 MB
PCI
ViRGE/GX
1996
?
86C385
73 MHz
1
170 MHz
SDRAM, SGRAM
2/4 MB
PCI
ViRGE/GX2
1997
?
86C357
90 MHz
1
170 MHz
SDRAM, SGRAM
4 MB
AGP 1.0
ViRGE/MX
1997
?
86C260
55 MHz
1
135 MHz
SDRAM, SGRAM
2 MB
AGP 1.0
Trio3D
1998
?
86C365
100 MHz
1
230 MHz
SDRAM, SGRAM
4 MB
AGP 1.0
Trio3D/2X
1999
?
86C362, 86C368
100 MHz
1
230 MHz
SDRAM, SGRAM
4/8 MB
AGP 1.0
Test: S3 Chrome-Familie
Zur Chrome Familie gehören bei den Desktop-Chips:
DeltaChrome
GammaChrome
Chrome S20
Chrome 400
Chrome 500
Grafikprozessoren
Bei den IGPs sind es die
UniChrome und UniChrome Pro
Chrome9 HC
Nachfolgend stellen 3Gegenüberstellungen die wichtigsten Eigenschaften der Grafikchips, der Grafikkarten-Modelle und der Leistungsdaten der S3 Chrome Serie gegenüber, wodurch ein schneller Überblick gewährleistet ist.
Übersicht Grafikchips der S3 Graphics Chrome Serie
Grafik-chip
Fertigung
Einheiten
DirectX / OpenGL Version
Video-prozessor
Schnitt-stelle
Prozess in nm
Transis- toren in Mio
Fläche in mm²
ROPs
Unified Shader
TAUs
TMUs
Stream-Prozessoren
Shader-Einheiten
Shader-Cluster
Delta-Chrome S4
130
?
92
4
?
?
1
?
4
9.0b / 2.0
Chromotion
AGP 8x
Delta-Chrome S8
130
?
92
8
?
?
1
?
8
9.0b / 2.0
Chromotion
AGP 8x
Gamma-Chrome
130
?
92
4
?
?
1
?
4
9.0b / 2.0
Chromotion 2.0
PCIe
Chrome S20
90
?
92
4
?
?
1
?
8
9.0b / 2.0
Chromotion 3.0
PCIe
Chrome 400
65
196
85
4
?
?
1
?
4
10.1 / 3.0
ChromotionHD
PCIe 2.0
Chrome 500
65
?
85
4
?
?
1
?
4
10.1 / 3.0
ChromotionHD
PCIe 2.0
Übersicht Grafikkarten-Modelle der S3 Graphics Chrome Serie
Modell
Monat/Jahr
Grafikprozessor (GPU)
Grafikspeicher
TDP (Watt)
Sonstiges
Typ
Chiptakt (MHz)
Shadertakt (MHz)
Größe (MB)
Takt (MHz)
Typ
Delta Chrome S4
07/2003
DeltaChrome S4
325
–
256
325
128 Bit DDR
?
–
Omni Chrome
?
DeltaChrome S4
?
–
256
?
128 Bit DDR
?
DeltaChrome S4 + ViVo-Funktion
Delta Chrome S8
07/2003
DeltaChrome S8
300
–
256
300
128 Bit DDR
?
–
Gamma Chrome S18 Pro
03/2004
GammaChrome
400
–
256
200
128 Bit GDDR2
?
–
Chrome S25
11/2005
Chrome S20
500
–
256/512
400
64/128 Bit GDDR2
?
MultiChrome
Chrome S27 LP
11/2005
Chrome S20
500
–
128
400
128 Bit GDDR2
?
MultiChrome, Low-Profile
Chrome S27
11/2005
Chrome S20
650
–
128
650
128 Bit GDDR3
?
MultiChrome
Chrome S27
11/2005
Chrome S20
700
–
256
650
128 Bit GDDR3
?
MultiChrome
Chrome 430 GT
03/2008
Chrome 400
625
900
256
500
64 Bit GDDR2
?
MultiChrome
Chrome 440 GTX
05/2008
Chrome 400
725
1200
256
700
64 Bit GDDR3
?
MultiChrome
Chrome 530 Gt
11/2008
Chrome 500
625
900
512
500
64 Bit GDDR2
?
MultiChrome
Chrome 540 GTX
02/2009
Chrome 500
800
1200
256
850
64 Bit GDDR3
?
MultiChrome
Leistungsdaten der S3 Graphics Chrome Serie:
Modell
Rechenleistung über die Streamprozessoren
(GFlops)
Pixelfüllrate des Grafikprozessors (MPixel/s)
Texelfüllrate des Grafikprozessors (MT/s)
Datenübertragungsrate zum Grafikspeicher
(GB/s)
DeltaChrome S4
–
1300
1300
10,4
OmniChrome
–
?
?
?
DeltaChrome S8
–
2400
2400
9,6
GammaChrome S18 Pro
–
1600
1600
6,4
Chrome S25
–
2000
4000
6,4
Chrome S27 LP
–
2000
4000
6,4
Chrome S27
–
2600
5200
10,4
Chrome S27
–
2800
5600
10,4
Chrome 430 GT
29
2500
2500
8,0
Chrome 440 GTX
38
2900
2900
11,2
Chrome 530 GT
29
2500
2500
8,0
Chrome 540 GTX
38
3200
3200
13,6
Test: Multichrome
Bei der Multi-GPu-Technik von S3 Graphics wird die Rechenarbeit auf mehrere Grafikchips verteilt. Folgende Grafikkarten unterstützen Multichrome: Chrome S25, Chrome S27, Chrome 430 Gt, Chrome 440 GTX, Chrome 530 GT, Chrome 540 GTX. Multichrome besitzt zur Zeit 2 Betriebsmodi: AFR (Alternate Frame Rendering) und SFR (Split Frame Rendering). Folgende Grafikchips unterstützen Multichrome:
Chrome S20 Serie
Chrome 400 Serie
Chrome 500 Serie
Worauf muss man beim Kauf achten
Die Vergleiche von Grafikkarten erfolgen meist auf der Basis von Ausstattung und Leistungsmerkmalen. Dabei werden vorwiegend die Taktfrequenzen, die Shader-Anzahl, Speichertakt, Speicherbandbreite und Grafikspeicher verglichen. An Bedeutung gewinnt die Bezeichnung FPS, Frames per Second, oder auch Framerate.
Das bedeutet, wie oft das Bild neu berechnet und aufgebaut wird. Eine Framerate von 30 fps liefert ein flüssiges Bild. Die Kombination aus Auflösung und Framerate lassen Vergleiche von Grafikkarten zu. Es gibt eine riesige Auswahl an Grafikkarten. Neben dem Vergleich der Testsieger sind verschiedene Punkte wichtig, die es beim Kauf zu beachten gilt.
Grafikchip
Grafikspeicher (VRAM)
Gamer PC oder nicht?
Kompatibilität
Kühler
Signalausgänge
Der Grafikchip ist abhängig von der Grafikleistung. Natürlich sind leistungsfähigere Chips auch teurer. Es ist das Preis-Leistungs-Verhältnis genau unter die Lupe zu nehmen. Die wichtigen Kapazitäten des VRAMs sind das Vermögen der Bandbreite und der Geschwindigkeit, mit der die Daten verarbeitet werden können. Eine Karte mit GDDR5 Speicher hat die doppelte Bandbreite von einer DDR3-Memory.
Die Größe des Grafikspeichers spielt natürlich auch eine Rolle, besonders wenn viele Spiele gespielt werden sollen. Beim Gamer-PC müssen alle Komponenten miteinander kompatibel sein. Es muss also die erneuerte Grafikkarte ins System passen. Die PCIe-Steckerverbindungen müssen ausreichend vorhanden sein und die Powerleistung ist bei einem Upgrade auch nicht außer Acht zu lassen. Die Temperatur der CPU soll nicht über 60 °C steigen. Daher ist eine Grafikkarte mit eigener Kühlungsversorgung angebracht. Die Kompatibilität der Signalausgänge ist zu überprüfen, damit die Monitore etc. auch angeschlossen werden können.
7 führende Hersteller
ViA Technologies
Matrox
S3 Graphics
ATI Technologies
Intel
Nvidia
AMD
ViA wurde 1987 in Taipeh, Taiwan gegründet und ist eine chinesische Aktiengesellschaft aus der Branche der Halbleiterindustrie. Das Produktportfolio umfasst
PC-Prozessoren
Grafikchips
Soundchips
Netzwerkchips
Controllerchips
Mainboards
Mit der Entwicklung von stromsparenden EPIA-Motherboards im Mini-TX-Format mit passiver Kühlung machte sich die Firma auf dem Markt bekannt. Die kleine Bauweise und der geringe Stromverbrauch sind prädestiniert für den Einsatz als Multimedia-PC. ViA wurde im Zuge eines Projektes in mehrere Teilfirmen zerlegt. Diese Firmen sind die Tochterfirmen von ViA Technologies:
Centauer Technology (CPUs)
ViA Networking Technologies (LAN & WLAN Chips)
ViA Optical solution (Controller für optische Laufwerke)
IC Ensemble (Soundchips)
ViA Embedder Solutions Division (EPIA-Plattform)
ViA Telekom (Chipsätze für Handys)
ViA Labs, Inc. (VLI) (Chipsätze für USB Hochgeschwindigkeitsanwendungen)
Seit 2008 zog sich ViA aus dem Bereich AMD und Intel zurück und konzentrierte sich auf die Produktion eigener Prozessoren wie C3 und C7.
Matrox Electronic Systems Ltd. wurde 1976 im Bereich Software und Elektronik gegründet und hat seinen Sitz in Dorval in Kanada. Das Unternehmen ist bis heute ein Familienunternehmen und nicht an einer Börse notiert. Das Unternehmen unterteilt sich in 3 Geschäftsbereiche:
Matrox Graphics
Matrox Video
Matrox Imaging
In den 1990er Jahren war die Firma führender Hersteller von Grafikkarten. Das Unternehmen spezialisierte sich auf den Bereich von Profi-Grafikkarten mit mehreren Monitoranschlüssen. Die Mitarbeiterzahl liegt derzeit bei mehr als 900. Diese Grafikkarten von Matrox werden dort verwendet, wo eine hohe Bildqualität mit einer hohen Auflösung mit mehreren Monitoren gefordert ist.
Das ist besonders im medizinischen Bereich der Fall als auch bei Grafikern oder an Börsen- und Kassenterminals. Matrox Graphics beschäftigt sich mit der Entwicklung und den Vertrieb von Grafiklösungen im professionellen Bereich. Das betrifft sowohl die Software-Lösungen als auch die Hardware-Produktion. Die Produkte von Matrox Graphics sind unter anderem:
Display Controller Boards
Display Wall-Lösungen
Graphics Expansion Modules (GXM)
Grafikkarten und Treiber
medizinische Bildverarbeitung
Remote Graphics uNits (RGUs)
Thin Computing
Speziell bei den Grafikkarten sind folgende Serien mit einer Vielzahl von Grafikkarten hergestellt worden. Dazu zählen:
M-Serie (2008, DX-9) mit Matrox M9120 PCIe x16 (2 DVI-SL) als ein Beispiel
Marvel-Serie: mit Matrox Marvel G200 als ein Beispiel
Millenium-Serie: mit Matrox Millenium als ein Beispiel
Mystique Serie mit Matrox Mystique als ein Beispiel
Parhelia-Serie (DX-8) mit Matrox Parhelia (2002) als ein Beispiel
QID Serie mit Matrox QID (AGP, 8x, VH)
Sonstige wie Matrox Ultima Plus als ein Beispiel
Das amerikanische Unternehmen S3 Graphics Ltd. wurde 1989 im Bereich Mikroelektronik und Informationstechnik gegründet und hat seinen Sitz in Fremont in Kalifornien. Ursprünglich war das Unternehmen ein Joint-Venture von S3 Inc. und ViA Technologies. 2003 brachte das Unternehmen DeltaChrome S8 und DeltaChrome S4 auf den Markt. Damit versuchte sich das Unternehmen auf dem umkämpften Grafikchip-Markt zu etablieren.
2005 wurde die Chrome-S20-Familie bekannt gemacht. Mit Multichrome können 2 oder mehrere S3-Grafikkarten betrieben werden . 2009 stellte die Firma Chrome 5400E vor, der mit Hilfe von OpenCL GPGPU-Berechnungen unterstützen soll. Twister ist das erste Projekt von S3 Graphics nach der Übernahme von ViA Technologies. [/
ProSavageDDR und ProSavage sind die besseren Varianten der IGPs als Mischung von Savage4 und Savage 2000. Unter dem Namen UniChrome kommt ein neuer Grafikkern für IGPS auf den Markt, der die alten Twister und PoSavage ablösen soll. Weitere Informationen hierzu sind unter:
S3 Savage-Familie
S3 Chrome-Familie
MulitChrome zu finden
ATI Technologies, das 1985 gegründet und durch die Übernahme von AMD 2006 aufgelöst wurde, hatte als kanadische Firma seinen Sitz in Markham in Kanada. Das Unternehmen galt seinerzeit als wichtigster Hersteller von Grafikkarten und Grafikchips im Computerbereich. Trotz Übernahme durch AMD blieb der Markenname ATI für diverse Grafikprodukte einige Zeit bestehen.
Seit 2010 wurde laut AMD der Markennamen ATI nicht mehr unterstützt, sondern nur noch AMD. Das Hauptgeschäftsfeld war die Herstellung und Entwicklung von Grafikprozessoren für PC, Fernsehgeräte, Mobiltelefone, Konsolen und andere Mikroelektronikgeräte. ATI war auch im Multimediageschäft präsent. Das Unternehmen ATI stellte außerdem Hauptplatinen-Chipsätze für die Prozessoren von AMD und Intel her. Mit Crossfire führte ATI eine Technik ein, die 2 PCIe-Grafikkarten auf bestimmten Hauptplatinen betreiben kann. Das wird meist als Erweiterungsalternative für Intel- und AMD-Boards eingesetzt, um eine weitere gleichartige ATI-Grafikkarte hinzuzufügen.
Ein Grafikkarten-Verbund von 2 bis 4 Karten konnte auf einer sogenannten Spider-Plattform mit einer AMD-CPU betrieben werden. ATI liefert außerdem Treiber für Windows Mac oder Linux. ATI besaß Niederlassungen in Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Japan, China, USA etc. Die Firma beschäftigte vor ihrer Übernahme rund 5600 Mitarbeiter und erwirtschaftete einen Umsatz von ungefähr 2,2 Med. US-Dollar. Zu den Grafikchips gehörten:
Desktop: Radeon, Rage, Mach
Notebook: Mobility Radeon, Mobility FireGL, ATI FireProM u. a.
professioneller Bereich: FireGL, FireMV, ATI FirePro
Embedded- und Mobil-Bereich: ATI Imageon
Multimedia: ATI All-In-Wonder
Die Chipsätze laufen und dem Namen AMD als Typenbezeichnung weiter.
Intel Corporation wurde 1968 im Bereich Mikroelektronik gegründet und hat seinen Sitz in Santa Clara in Kalifornien. Mit einer Mitarbeiterzahl vom letzten Stand in 2015 von 107.300 weltweit erwirtschaftete das Unternehmen eine Umsatz von 55,355 Mrd. US-Dollar. Die Europa-Zentrale befindet sich in München. Intel produziert Mikroprozessoren, Chipsätze für Mainboards, WLAN- und Netzwerkkarten, Embedded-CPUS und Flash-Speicher. Die Marktkapitalisierung kam mit Beginn 2017 auf 170,4 Mrd. USD. Das erste Produkt der Firma war ein bipolarer 64-Bit.Schottky-RAM.
Bis in die 80er Jahre war das Hauptgeschäft die Herstellung von DRAM. 1971 wurde der erste EPROM (löschbarer einmal beschreibbarer Speicherchip) auf den Markt gebracht, der als großer Erfolg galt. Bis 2008 war Intel mit Spansion einer der größten Hersteller von Flash-Speichern. 1971 wurde der erste 4-Bit-Prozessor Intel 4004 vorgestellt. Der erste vollwertige Mikroprozessor ist der Intel 8080, der ein 8-Bit-Mikroprozessor ist. Basierend auf dieser Entwicklung erschien der Mikrocontroller 8048, der 1980 durch den 8051 ersetzt wurde.
Das wohl bekannteste Produkt von Intel sind die x86 Mikroprozessoren, die weltweit in IBM-PCs verbaut wurden. Heute sind Intel Chips für Desktop-Computer (Pentium-Dual-Core, Celeron, Intel-Core-2 etc.), für Notbooks (Pentium-Dual-Core, Core Duo, Core 2 Duo etc.) und für Workstations und Server (Xeon-Serie) hinzu gekommen. Intel ist Weltmarktführer für Grafikchips. Die meisten Bürorechner und Notebooks, die auf Centrino-Technologie basieren, besitzen eine Intel-Plattform mit einer integrierten Grafik (IGPs). Des Weiteren wurde ein eigenes Smartphone mit eigenen Chipsatz unter dem Dach von Lenovo in China produziert.
Nvidia Corporation wurde 1993 im Bereich Mikroelektronik und Informationstechnik gegründet und hat seinen Sitz in Santa Clara in Kalifornien. 2017 waren 11.000 Mitarbeiter angestellt, die einen Umsatz von 9,71 Mrd. USD erwirtschafteten. Nvidia ist der größte Entwickler von Grafikprozessoren und Chipsätzen für PCs und Spielekonsolen. Die Produkte umfassen:
Grafikchips für PCs
Chipsätze für PCs
Grafikchips für Konsolen
HPC-Produkte
CPU/SoC-chips
Software
Tablet PCs
Komponenten selbst fahrender Kraftfahrzeuge
Bei den Grafikchips handelt es sich um folgende Produkte:
Nvidia NV1
Nvidia Riva
Nvidia Vanta
Nvidia GeForce
Nvidia GeForce M (für Notebooks)
Nvidia GeForce Go ( f. N.)
Nvidia GeForce Max Q (f. N.)
Nvidia GoForce (für Mobiltelefone)
Nvidia Quadro (für Workstations)
Die nachfolgenden Komponenten enthalten ebenso eine ganze Reihe von spezifischen Produkten. Zu erwähnen ist hier noch die Plattform für künstliche Intelligenz in selbst fahrenden Kraftfahrzeugen, die aufgrund von einem Unfall bis auf Weiteres eingestellt wurde.
Die AMD Corporation wurde 1969 als Sanders Assoziation gegründet. Es hat seinen Hauptsitz in Sunnyvale in Kalifornien und stellt vorwiegend Mikroprozessoren, Chipsätze, Grafikchips und Netzwerkchips her. Mit ungefähr 9100 Mitarbeitern erwirtschaftete es in 2017 einen Umsatz von 4,27 Mrd. US-Dollar. Die ersten integrierten Schaltkreise produzierte das Unternehmen 1969. Seit 1973 expandierte das Unternehmen auch außerhalb der USA.
1975 begann AMD mit der Produktion von Speicherchips. 1979 erfolgte der Gang des Unternehmens an die Börse. Dort ist es seit 2013 im S&P 500 Index gelistet. Die Aktien des Unternehmens wurden von 1979 bis 2014 an der New York Stock Exchange gehandelt, seit 2015 sind die Aktien bei der NASDAQ notiert.
Speziell im Desktopsegment bietet AMD den AMD Ryzen, AMDFX, Phenom II, den Athlon II, den Sempron und die AMD-Fusion-APUs in Ausführungen von 2 bis 8 Kernen an. Der AMD Fusion integriert die CPU, die GPU und die Video bzw- Hardwarebeschleuniger auf einem Die (Begriff aus der Halbleitertechnik, Baugruppe, integrierter Schaltkreis, Mikrosystem etc.). Die Liste der Mikroprozessoren ist lang und kann hier nur kurz aufgeführt werden. Dazu gehören:
Ebenso sind Prozessoren für die Mobile-CPUs und- APUs, Server-CPUs, Embedded-SPUs usw. von AMD auf dem Markt.
AMD bietet auch für die verschiedendsten System Chipsätze an. Hierzu gehören der K6, der Athlon, der Athlon 64 oder der K10. Eine ganze Reihe von AMD-Chipsätzen benutzen das PCI-Express-Protokoll zur Signalübertragung von Peripheriegeräten mit dem Chipsatz und zur Verbindung der CPU mit der Nortbridge. Andere benutzen den PCI-Bus zur Signalübertragung von Peripheriegeräten mit dem Chipsatz und den Front Side Bus (FSB) zur Verbindung von CPU und Northbridge.
Grafikprozessoren werden für Standard PCs und Computerspiele als AMD Radeon (vorher ATI Radeon) als AMD FirePro, AMD Pro Series und ATI FireMV auf den Markt gebracht.
Seit 1984 stellt AMD für eine Vielzahl von Geräten Ethernet-ICs her, die auf der AMD-PCnet-Serie aufbauen.
Internethandel vs. Fachhandel
Die Vorteile des Internethandels gegen den Fachhandel sind nur kurz erwähnt, aber nachvollziehbar.
Vorteile des Internethandels:
Online Shopping ist bequem
Shopping rund um die Uhr
Shopping ohne Wartezeit
einfacher Preisvergleich
stressfrei shoppen
riesige Auswahl
Vergleiche, Tests, Testsieger
Services, Zusatzservices
viele Informationen
Sicherheit und Transparenz
Nachteile des Internethandels:
Ware kann man nicht anfassen, ausprobieren
Lieferzeiten
Versandkosten
Mindestbestellwert
Shopping Feeling
Reklamationen
Unsicherheit
10 Vorteile gegen 7 Nachteile, die eigentlich beim Kauf von Grafikkarten nicht so sehr ins Gewicht fallen. Fakt ist, Vorteile des Internethandels sind die Nachteile des Fachhandels und umgekehrt. Es nützt mir nichts, eine Grafikkarte anfassen zu müssen, um sie zu beurteilen. Vom Tastsinn kann ich nicht auf die Eigenschaften der Grafikkarte schließen.
Die Lieferzeiten sind in der Regel innerhalb weniger Tage abgewickelt und die Versandkosten rechnen sich mit den Fahrtkosten zu den einzelnen Geschäften auch wieder auf.
Einen Mindestbestellwert kann es bei Grafikkarten eigentlich gar nicht geben und ist auch nur noch selten im Internethandel anzutreffen, zum Beispiel bei Pflanzenversand oder Ähnlichem. Vom Shopping Feeling kann man höchstens beim Kauf von Kleidungsstücken, Schmuck oder Genussmitteln wie Kaffee sprechen, wenn man den Einkauf nicht in Hast und Eile sondern mit Muse erledigen will und kann. Reklamationen sind heute im Internet sehr gut abgehandelt und die Bezahlungen laufen über sichere Webseiten, sodass es selten zu Komplikationen kommt, wenn man seinen eigenen Rechner genügend mit Firewall und Antivirus abgesichert hat.
Wissenswertes und Rategeber
Geschichte der Grafikkarte
Früher wurden noch gar keine Bildschirmausgaben gemacht, sondern nur Ausgaben auf Druckern oder Plottern. Die Entwicklung geht zurück bis in das Jahr 1949 als der Whirlwind-Computer am MIT Institut entwickelt wurde. Hier wurden zum ersten Mal Ausgaben auf einen Kathodenstrahlröhrenbildschirm ausgegeben. Darauf aufbauend wurde das Luftraumüberwachungssystem SAGE vom amerikanischen Militär entwickelt, wodurch Radarinformationen auf einem Bildschirm angezeigt werden konnten. Whirlwind wird bis heute als Beginn der Computergrafik angesehen.
10 Jahre später wurde die ersten kommerziellen auf Röhren basierenden Rechner vermarktet. In den 70er Jahren sind die auch heute noch in Grafikkarten verwendeten Algorithmen entwickelt worden. Dazu zählen die Shading Verfahren, Phong und Gouraud. Ebenfalls in dieser Zeit wurden die Z-Buffer zur Berechnungen von Verdeckungen in 3D-Szenen sowie Textureigenschaften, Texture Mapping, Reflection Mapping und Bump Mapping entwickelt.
1981 folgte von IBM mit dem Monochrome Display Adapter der erste Grafikadapterstandard für die PCs. Bereits damals schon wurden die Standards für Farbgrafikkarten entwickeln. Die Color Graphics Adapter stellten bei einer Zeichengröße von 8 x 8 Pixel 80 x 25 Zeichen dar. Lediglich wurde nur der Inhalt des Video-RAM in Ausgangssignale für den Monitor umgewandelt. Entweder konnte der Textmodus genutzt werden oder es wurden im Grafikmodus bestimmte Pixel eingefärbt. 1984 erschien die erste auf Prozessoren basierende Grafikkarte von IBM, der Professional Graphics Adapter. Er bot 2D sowie 3D Beschleunigung an und konnte eine Auflösung von 640 x 480 mit 60 Bildern pro Sekunde und 256 Farben darstellen.
Durch die Fortentwicklung der grafischen Benutzeroberflächen erhöhte sich die Relevanz für hochwertige Grafikkarten. Es wurden Windows-Beschleuniger entwickelt, die nicht nur zeichneten, sondern auch Befehle ausführten. Somit konnten Flächen, Linien und Füllungen gezeichnet werden. Mit der Weiterentwicklung von Grafikkarten entwickelten sich auch Standards der Computergrafik wie OpenGL oder die Grafikpipeline. Mit dem Erscheinen von Echtzeit-3D-Spielen mussten auch die Grafikkarten entsprechend angepasst werden.
Zahlen, Daten und Fakten
Zur Zeit sind die folgenden Preisklassen für Grafikkarten auf den Markt. Diese Informationen dienen nur als Vergleichsbeispiele.
Preisklasse
Grafikkarte
Modell
100 – 200 Euro
Nvidia GeForce GTX 1050 Ti
Palit GeForce GTX 1050 Ti Dual OC
201 – 350 Euro
AMD Radeon RX 580
Power Color Radeon RX 580 Red
Devil
oder
Nvidia GeForce GTX 1060
Gigabyte GeForce GTX 1060 Aorus
6G
350 – 500 Euro
Nvidia GeForce GTX 1070 Ti
KFA² GeForce GTX 1070 Ti EX
501 – 600 Euro
Nvidia GeForce GTX 1080
Inno3D GeForce GTX 1080 iChill X3
601 – …Euro
Nvidia GeForce GTX 1080 Ti
Gigabyte GeForce GTX 1080 Ti
Aorus
Die Preisentwicklungen sind in den letzten Monaten unterschiedliche ausgefallen. Das kann an dem Kursverlust vieler Kryptowährungen liegen, die mittlerweile auch den Grafikkarten -Markt betreffen. Fast alle Modelle sind günstiger geworden, unabhängig davon, von welchem Anbieter sie stammen. Selbst die teure Radeon 580 ist deutliche im Preis gesunken. Dafür können einige Daten verglichen werden.
12/2017
02/2018
04/2018
05/2018
Preisveränderung seit dem 4/4/18
Preisanstieg seit dem 4/12/2017
AMD Radeon
Radeon RX 560
111 Euro
140 Euro
159 Euro
145 Euro
– 9 %
31 %
Radeon RX 570
206 Euro
309 Euro
289 Euro
260 Euro
-10 %
26 %
Radeon RX 580
249 Euro
449 Euro
389 Euro
299 Euro
-23 %
20 %
Radeon RX Vega 56
549 Euro
839 Euro
659 Euro
618 Euro
-6 %
13 %
Radeon RX Vega 64
602 Euro
999 Euro
749 Euro
700 Euro
-7 %
16 %
Nvidia GeForce
GeForce GTX 1050 Ti
149 Euro
164 Euro
189 Euro
169 Euro
-11 %
13 %
GeForce GTX 1060
256 Euro
350 Euro
324 Euro
299 Euro
– 8 %
17 %
Geforce GTX 1070
420 Euro
559 Euro
520 Euro
445 Euro
– 14 %
6 %
GeForce GTX 1070 Ti
440 Euro
579 Euro
550 Euro
489 Euro
– 11 %
11 %
GeForce GTX 1080
503 Euro
668 Euro
639 Euro
550 Euro
– 14 %
9 %
GeForce GTX 1080 Ti
705 Euro
940 Euro
889 Euro
799 Euro
– 10 %
13 %
Testvergleiche verhelfen immer zu einem besseren Überblick und erleichtern Kaufentscheidungen.
Montage, 10 Tipps
Die Montage wird kurz zusammengefasst. Zuerst ist die alte Grafikkarte herauszunehmen. Folgende Punkte sollten beachtet werden:
zuerst erden
nicht die goldenen Kontakte berühren
auf den Riegel bei Grafikkarten achten
keine Gewalt anwenden
die Kontakte der Steckkarte müssen beim Einsetzen fast komplett im Steckplatz verschwunden sein
das Anschließen der zusätzlichen Stromversorgung für die Grafikkarte darf nicht vergessen werden
Weiter sollte man die folgenden Tipps unbedingt einhalten:
Kompatibilität prüfen
alte Treiber deinstallieren
Tuning-Tools entfernen
alte Karte richtig ausbauen
Stromversorgung anschließen
Karten-Treiber prüfen
Netzteilleistung prüfen
Bildschirm richtig justieren
richtige Bildschirm-Einstellung finden
Treiber einstellen
Einige Tipps zur Pflege
Bei einer konventionellen Kühlung wird über einen Kühlkörper in Form von Kühlrippen der Prozessor gekühlt. Darüber bläst eine Ventilator einen Luftstrom, um die Wärme abzuführen. Die Luftkühlung ist in alltäglichen Umgebungen unbegrenzt vorhanden und kann mittels Ventilator zugeführt werden. Wasser kann allerdings mehr thermische Energie aufnehmen als Luft. Somit sind Wasserkühlungen oft besser als Luftkühlungen. Diese Rippen und der Ventilator sollten von Zeit zu Zeit von Staub, der sich dort ansetzt, befreit werden, sonst lässt die Kühlleistung nach. Um den Rechner von Verschmutzungen zu befreien, geht man folgendermaßen vor:
benötigte Werkzeuge:
Kreuzschraubendreher in verschiedenen Größen
ein großer weicher Pinsel
Druckluft evtl. aus der Dose
Tücher, Küchenrolle
Glasreiniger
Wärmeleitpaste
Spatel zum Auftragen
Staubsauger mit schmaler Düse
Antistatikband gegen elektrostatische Aufladungen
Vorgehensweise:
Alle Türen, Klappen etc.des Gehäuses sind zu entfernen. Die Schrauben sind zu lösen und die Seitenwände abzunehmen. Ebenso ist die Frontblende zu beseitigen. Nun hat man den Einblick in den PC und kann sich einen Überblick über den Verschmutzungsgrad verschaffen. Für den groben Schmutz sollte der Staubsauger an den Gehäuseteilen eingesetzt werden. Den Rest bearbeitet man mittels Druckluft
und einem weichen Pinsel.
Den Feinstaub entfernt man mittels Glasreiniger und einem Lappen. Die Lüfter sollten zum Zwecke der Reinigung ausgebaut und mittels Druckluft gesäubert werden. Anschließend werden die Ventilatoren mit einem feuchten Tuch gereinigt. Nachdem alle Gehäuselüfter gereinigt wurden, geht es an die Komponenten. Um die Grafikkarte zu reinigen, sollte sie ausgebaut werden.
Vorher ist natürlich die Stromzufuhr zu unterbinden. Hier kommen die Druckluft und der weiche Pinsel zum Einsatz. Der Prozessor ist ebenfalls mit Luftdruck und Pinsel von Staub zu befreien. Die CPU wird nach der Reinigung wieder auf den Sockel gesetzt und Wärmeleitpaste auftragen und den Kühlkörper wieder befestigen. Da sich am Gehäuseboden auch erheblich Schmutz ansammelt, darf
dieser bei der Reinigung nicht vergessen werden. Bei dieser Gelegenheit können Kabel geordnet und mit Bindern fixiert werden. Nach der Reinigung werden alle Teile wieder eingesetzt und das Gehäuse verschlossen.
Nützliches Zubehör
Das Zubehör ist natürlich von der jeweiligen Grafikkarte abhängig. Dazu gehören Anschluss-Kabel für DVI, HDMI & Display-Port. Ebenso ist das richtige Netzteil anzuschließen. High-End-Grafikkarten benötigen für den Betrieb 200 – 600 Watt. Adapter, Kühler, Brücken oder Adapterkabel jeweils für die entsprechenden Karten sind überall erhältlich.
10 Fragen
Wofür brauche ich eine Grafikkarte?
Eine Grafikkarte wandelt Daten in Bild[/checklist]signale um und leitet sie an den Monitor. Die Grafikkarten entlasten auch die aktuelle CPU durch einen eigenen Prozessor, der Berechnungen abnimmt. Ohne Grafikkarte würde auf dem Monitor kein Bild erscheinen.
Wodurch unterscheidet sich eine PCIe-Grafikkarte von einem AGP-Modell?
Eine PCI-Express-Grafikkarte besitzt einen anderen Anschluss und erfordert einen entsprechenden PCI-Express-Steckplatz auf dem Motherboard.
Sind die PCIe-Grafikkarten schneller als die AGP-Geräte?
Die PCIe-Grafikkarten sind in der Regel schneller als die AGP-Geräte. Es ist aber vom jeweiligen Spiel abhängig, denn die Spiele müssen auch die höhere Übertragungsgeschwindigkeit zwischen PCIe-Grafikkarte und der CPU berücksichtigen. Es können teilweise bis zur vierfachen Datenmenge pro Sekunden übertragen werden.
Besitzt jeder PC einen PCI-Steckplatz?
Dieser Steckplatz ist nur bei neueren Rechnern eingebaut. Ältere Modelle haben noch den alten AGP-Steckplatz.
Kann ich meinen alten Rechner aufrüsten?
Dafür wird eine neue Hauptplatine nötig sein mit neuem Netzteil und zusätzlichen Arbeitsspeicher. Eine Aufrüstung in diesem Umfang kann sich preislich zwischen 250 und 500 Euro bewegen.
Ist für eine neue Grafikkarte auch ein Netzteil mit mehr Leistung nötig?
Das ist nicht unbedingt immer notwendig. Moderne Grafikkarten benötigen ein Netzteil mit mindestens 350 Watt Leistung, besser sind 500 Watt. Es kann ja sein, dass das alte Netzteil bereits diese Leistung aufweist.
Was bedeutet SLI oder Crossfire?
Die SLI-Technik ermöglicht einen parallelen Betrieb von Nvidia-Grafikprozessoren und Grafikkarten. Dadurch wird noch mehr an 3D-Grafikleistung für Spiele erzeugt. Crossfire bedeutet SLI-Technik vom kanadischen Hersteller ATI.
Können alle Direct-X-10 Grafikkarten auch mit Direct-X-9 arbeiten?
Alle PCIe-Karten für Direct-X 10 sind abwärts kompatibel bis zu Direct -X 9. Damit sind sie auch in Windows XP einsetzbar.
Welche Bildschirmmodi stellen die Grafikkarten dar?
Die Grafikkarten können alle gängigen Modi darstellen. Das sind 640 x 480 Bildpunkt bis zu 1600 x 1200 Bildpunkte. Hochauflösende Filme mit Auflösungen von 1920 x 1080 Bildpunkten können auf den entsprechenden Bildschirmen wiedergegeben werden.
Was kosten Grafikkarten?
Das hängt von der Leistungsfähigkeit der Grafikkarte ab. Es gibt Karten bis zu 60 Euro und solche, die weit darüber hinaus gehen bis zu 1000 Euro für eine hochwertige High-End Grafikkarte.
5 Alternativen zum Weiterlesen
Mitunter treten Probleme auf bei Grafikkarten, wobei viele Ratgeber im Internet zu einer Lösung verhelfen können.
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