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USB Stick Test - fĂŒr Daten, die man behalten möchte - Vergleich der besten USB Sticks 2019

Der USB Stick ist ein Datenspeicher, der den Datentransfer zwischen verschiedenen GerĂ€ten ermöglicht.FĂŒr unsere Bestenliste hat unser Team zahllose Tests nebst Vergleiche im Internet kontrolliert, um Wertungen fĂŒr Material, Geschwindigkeit, SpeichergrĂ¶ĂŸe und einiges mehr darzubieten.

USB Stick Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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WofĂŒr steht USB?

Die AbkĂŒrzung USB ist inzwischen so alltĂ€glich geworden, dass sich die meisten Menschen kaum noch Gedanken darĂŒber machen. Doch wofĂŒr stehen die drei unscheinbaren Buchstaben eigentlich?

Hinter der AbkĂŒrzung steckt die englische Bezeichnung „Universal Serial Bus“. Dabei handelt es sich um einen bestimmten Anschluss. Heutzutage sind USB-Stecker an vielen GerĂ€ten und Kabeln der Standard. Bevor sich USB auf dem Markt durchsetzte, gab es eine Vielzahl von unterschiedlichen Steckern und Verbindungen. Diese kunterbunte Mischung stellt ein großes Problem fĂŒr die KompatibilitĂ€t von GerĂ€ten dar.

Ein USB-Stick ist dementsprechend ein kurzer Stab, der mit einem solchen universellen Anschluss ausgestattet ist. USB-Speichersticks können unterschiedlich groß sein. Selten ĂŒberschreiten sie eine LĂ€nge von sechs bis sieben Zentimetern. Mini-USB-Sticks kommen manchmal sogar nur auf ein Drittel dieser LĂ€nge und lassen sich dadurch nahezu ĂŒberall verstauen oder an einer geeigneten AufhĂ€ngung an einem SchlĂŒsselring befestigen.

USB-Speichersticks und andere Varianten

In unserer Testzusammenfassung geht es um USB-Speichersticks. Genau genommen sind sie allerdings nicht die einzigen USB-Sticks, die es gibt. Deshalb lohnt sich ein kurzer Blick auf die verschiedenen anderen Varianten.

Ein WLAN-Stick verfĂŒgt ebenfalls ĂŒber einen USB-Anschluss. Er dient jedoch nicht der Speicherung von Dateien, sondern verbindet einen Computer oder Laptop mit einem drahtlosen Netzwerk. Die meisten Laptops sind heutzutage bereits mit der Möglichkeit ausgestattet, die WLAN-Signale zu empfangen. Vor allem einige Ă€ltere GerĂ€te benötigen jedoch einen solchen WLAN-Stick damit eine Verbindung mit dem Netzwerk zu ermöglichen.

Ähnlich funktioniert der UMTS-Stick. Dieser baut eine Internetverbindung auf, indem er auf das Mobilfunknetz zurĂŒckgreift. Die meisten großen Mobilfunk-Anbieter bieten spezielle Flatrates an, um solche Websticks zu nutzen. Zur Zielgruppe gehören vor allem Menschen, die auch unterwegs mit dem Laptop surfen möchten.

DarĂŒber hinaus lassen sich einige MP3-Player ebenfalls zu den USB-Sticks im weitesten Sinne zĂ€hlen. Diese Zuordnung trifft in erster Linie auf kompakte MP3-Player zu. Allerdings ist die Bezeichnung USB-Stick hier sehr unĂŒblich.

Auch der DVB-T-Stick, mit dem Sie auf dem Rechner fernsehen können, gehört zur Gruppe der USB-Sticks.

USB-Stick News

Ein USB Stick ist in der heutigen Zeit eigentlich schon unerlĂ€sslich. Mit diesem praktischen technischen GerĂ€t, können Datentransfers zwischen mehreren GerĂ€ten durchgefĂŒhrt werden. Ob Bilder, Videos oder wichtige Dokumente, diese lassen sich mit wenigen Handgriffen und innerhalb kĂŒrzester Zeit auf einen USB Stick sicher abspeichern. Wer die Daten benötigt, steckt den Stick einfach an und kann die Bilder ansehen, Videos mit Freunden teilen oder die Dokumente im Bedarfsfall ausdrucken.

Die Auswahl ist sehr vielfĂ€ltig und wer sich mit dieser Materie noch nicht genauer auseinandergesetzt hat, wird sich beim Kauf sicherlich sehr schwer tun. Deshalb ist es lohnens- und empfehlenswert, sich einen aktuellen Test der bekannten Verbraucherportale anzusehen. In regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden kommen neue USB Sticks auf den Markt und es stellt sich die Frage, welcher Stick fĂŒr den alltĂ€glichen Gebrauch zu empfehlen ist?

Bestenliste bei Amazon

Ein sehr großer OnlinehĂ€ndler wie Amazon, hat in seinem Angebot viele USB Sticks. In den letzten Jahren sind diese Sticks besonders wichtig geworden. Vor einigen Jahrzehnten wurden Bilder noch ausgedruckt und in einem Fotoalbum aufbewahrt. Heute besitzt jeder ein Smartphone und wird tĂ€glich die eine oder andere Bildaufnahme machen. Diese Bilder nehmen auf dem Smartphone natĂŒrlich einen enormen Speicherplatz in Anspruch. In genau solchen FĂ€llen kommt dann ein USB Stick zum Einsatz und zur Anwendung.

Wie kurz angesprochen fĂŒhren die bekannten Vergleichsportale, wie etwa Stiftung Warentest, immer wieder einen Test mit den aktuellen Sticks durch. Ein solcher Produkttest liefert jedem eine Vielzahl an wichtigen Informationen.

Eine der wohl wichtigsten Eigenschaften ist der Speicherplatz. Wer sich zurĂŒckerinnert, gab es vor einigen Jahren lediglich Sticks mit einem Speicherplatz von 8 GB. Mit einem solchen Stick werden viele heute keine große Freude haben. Die heutigen AusfĂŒhrungen hören auf die Bezeichnung USB 3.0. Wer sich also einen Stick zulegen möchte, sollte sich auf alle FĂ€lle fĂŒr diese AusfĂŒhrung entscheiden.

Es gibt vereinzelt auch Sticks, welche eine KapazitĂ€t von 1000 GB bieten. In solchen FĂ€llen raten viele Experten jedoch, dass sich die Kunden fĂŒr eine externe Festplatte entscheiden.

Folgende Anbieter und Hersteller zÀhlen bei Amazon zu den beliebtesten:

– Kingston
– SanDisk
– Hama
– Intenso

Fazit

Wer sich fĂŒr einen dieser vier Hersteller bei einem USB Stick entscheidet, erhĂ€lt auf alle FĂ€lle ein sehr hochwertiges Produkt. Diese Hersteller dominieren den Markt seit einigen Jahren. Die Neuerungen der letzten Jahre liegen natĂŒrlich auf dem Gebiet der SpeicherkapazitĂ€t. Die digitalen Medien werden immer mehr und deshalb wird auch ein SpeichergerĂ€t benötigt, welche eine sehr hohe SpeicherkapazitĂ€t vorweisen kann. Mit den Informationen aus einem aktuellen Test und den Bewertungen bei Amazon, sollte jeder einen guten USB Stick finden können. Probieren oder testen sollte jeder einmal einen USB Stick, denn die Vorteile die diesen kompakten Speichermedien bieten sind gewaltig.

Funktionsweise eines USB-Sticks

Im Folgenden wenden wir uns wieder den USB-Speichersticks zu. Wie gelangen die Informationen auf den DatentrÀger?

ZunĂ€chst mĂŒssen Sie Ihren USB-Stick ĂŒber einen passenden USB-Stecker mit einem Computer verbinden. Über die BenutzeroberflĂ€che haben Sie die Möglichkeit, den Stick einzurichten: Sie können ihm beispielsweise einen aussagekrĂ€ftigen Namen geben, damit Sie Ihre Daten besser sortieren können.

Um zum Beispiel eine Office-Datei auf dem USB-Stick zu speichern, können Sie das Dokument ĂŒber die Option „Speichern“ oder „Speichern unter 
“ direkt auf dem Stick ablegen. Alternativ können Sie es zunĂ€chst auf der Festplatte des PCs speichern und anschließend auf den USB-Stick kopieren.

Was passiert beim Speichern im USB-Stick?

Im Inneren des GehÀuses befindet sich ein Flash-Speicher. Texte, Bilder, Lieder und andere Informationen werden in Form von elektrischen Ladungen codiert. Diese Ladungen lassen sich in einer Speicherzelle speichern.

Durch einen Kanal können diese zerlegten Informationen von einem GerĂ€t zum anderen Wechseln. Die Stromversorgung des USB-Speichersticks wird dabei ĂŒber den Laptop oder Desktop-Computer sichergestellt, mit dem der WechseldatentrĂ€ger verbunden ist.
Der Begriff „WechseldatentrĂ€ger“ verweist dabei auf den Umstand, dass der Stick nicht fest zum Computer gehört.

Wozu ist ein USB-Stick gut?

USB-Sticks erlauben es Ihnen, Ihre Daten unabhĂ€ngig von einem bestimmten Computer aufzubewahren. DarĂŒber hinaus können Sie den DatentrĂ€ger dazu nutzen, um Dateien von einem Rechner auf einen anderen zuÂ ĂŒbertragen.

USB-Sticks ermöglichen dadurch eine flexible Arbeitsweise.

In begrenztem Umfang eignen sie sich darĂŒber hinaus, um Sicherheitskopien von wichtigen digitalen Dokumenten anzufertigen. Dateien können auf dem Stick außerdem archiviert werden. Externe Festplatten sind fĂŒr diesen Zweck jedoch in der Regel besser geeignet, da sie deutlich mehr Speicherplatz zur VerfĂŒgung stellen.

Sowohl im Beruf als auch im privaten Bereich kommen USB-Sticks routinemĂ€ĂŸig zum Einsatz. Ihre grĂ¶ĂŸte StĂ€rke ist dabei die geringe GrĂ¶ĂŸe und einfache Handhabung. Da die meisten modernen Computer ĂŒber einen oder mehrere USB-Stecker verfĂŒgen, können Sie die Speichersticks vielfĂ€ltig einsetzen.

Inzwischen ist die Nutzung von USB-Sticks nicht mehr auf Computer beschrĂ€nkt. Auch Musikanlagen und andere GerĂ€te verfĂŒgen zum Teil ĂŒber entsprechende AnschlĂŒsse und die passende Software. Allerdings ist vom jeweiligen GerĂ€t abhĂ€ngig, ob eine solche Nutzung möglich ist.

Arten von USB-Speichern

Unterschiedliche Formen von USB-Sticks

Das Wort „Stick“ bedeutet „Stab“ oder „Stock“. Die meisten USB-Speichersticks verfĂŒgen ĂŒber eine lĂ€ngliche Form. Oft sind die kleinen Speichermedien abgeflacht, damit sie nicht wegrollen. DarĂŒber hinaus sind sie durch die flache Form leichter zu handhaben.

Ein USB-Stick kann jedoch im Grunde genommen jede beliebige Form besitzen. Lustige USB-Sticks in Form von Tieren oder andere Darstellungen sind jedoch selten, da sie die Nutzung oft praktisch einschrÀnken.

Einige USB-Sticks befinden sich an einem SchlĂŒsselanhĂ€nger.

Mini-USB-Sticks sind zum Teil so klein, dass sie vollstĂ€ndig im Port verschwinden, wenn Sie den Stick mit einem Desktop-Computer oder Laptop verbinden. Die DatentrĂ€ger besitzen dann jedoch meistens ĂŒber einen hervorstehenden Griff oder eine Schnur, um sie zurĂŒckzuholen.

USB 1.0, 2.0 und 3.0

USB-Speichersticks können nach ihrer jeweiligen Version unterschieden werden USB 1.0 kam bereits in den 1990ern auf den Markt. Damals konkurrierte der Anschluss jedoch noch mit zahlreichen anderen Ports – und USB-Sticks im heutigen Sinne waren sehr selten.

Mit USB 2.0 verbesserte sich die Geschwindigkeit, mit der Daten zwischen dem Computer und einem USB-Stecker ausgetauscht werden konnten. USB 2.0 ist auch heute noch weit verbreitet und spielt deshalb auch in unserer Testzusammenfassung eine zentrale Rolle.

Warum dominiert USB 3.0 bislang weder die praktische Nutzung im Alltag noch den Verkauf von neuen WechseldatentrĂ€gern? Die Übertragungsrate von USB 2.0 ist fĂŒr viele Anwendungen ausreichend, obwohl USB 3.0 mit einer deutlichen Steigerung der Geschwindigkeit aufwarten kann.

USB-Sticks der Version 3.0 eignen sich fĂŒr die Übertragung von großen Datenmengen besonders gut. Bei kleineren Informationsmengen, wie sie zum Beispiel bei einzelnen Textdokumenten anfallen, ist der Unterschied hingegen kaum spĂŒrbar.

USB-BC, USB-PD und Typ C

USB-BC, USB-PD und USB-Typ-C stellen Sonderformen von USB-Verbindungen dar, auf die wir hier nur kurz eingehen wollen.

  • USB-BC: „Battery Charging“ lĂ€sst eine höhere StromstĂ€rke und Leistungzu
  • USB-PD: „Power Delivery“ wurde speziell entwickelt, um auch energiehungrigere GerĂ€te ausreichend mit Strom zu Versorgen
  • USB-Typ-C erlaubt eine noch höhere StromstĂ€rke und Leistung

Was zeichnet einen guten USB-Stick aus?

KompatibilitÀt

Bei der Auswahl eines USB-Sticks sollten Sie darauf achten, ob Ihr Computer bzw. Laptop ĂŒber einen geeigneten Anschluss verfĂŒgt, der mit dem gewĂŒnschten USB-Stick kompatibel ist. Selbst ein leistungsstarker USB-Stick, der in allen Tests gut abschneidet, ist fĂŒr Sie sonst nicht benutzbar.

Speicherplatz

Beim Speicherplatz gibt es mittlerweile ein breites Spektrum. Billige USB-Sticks, die zum Teil sogar als Werbegeschenke verteilt werden, verfĂŒgen oft nur ĂŒber einen Speicher von 500 MB oder sogar noch weniger. Wenn Sie lediglich reine Textdokumente oder andere Dateien speichern möchten, die wenig Platz in Anspruch nehmen, kann ein solcher WechseldatentrĂ€ger ausreichen.

In der Praxis erweisen sich USB-Sticks mit 4 GB oder mehr jedoch oft als Vorteil. Übliche Abstufen sind außerdem 8 GB, 16 GB und 32 GB. FĂŒr die meisten Nutzungen sind 16 oder 32 GB vollkommen ausreichend und bieten Ihnen genĂŒgend Spielraum beim Datenmanagement. Wenn Sie Videodateien mit hoher Auflösung auf den Stick ĂŒbertragen möchten oder ĂŒber eine sehr große Sammlung an hochauflösenden Bildern verfĂŒgen, sind noch grĂ¶ĂŸere Speicher sinnvoll. Ähnliches gilt auch, wenn Sie Ihren Stick als Archiv fĂŒr Dateien benutzen möchten, die Sie nicht hĂ€ufig gebrauchen, damit diese auf der Festplatte keinen zusĂ€tzlichen Platz in Anspruch nehmen. Auch fĂŒr Sicherheitskopien kann sich ein Stick mit mehr Speicherplatz lohnen.

Preis-Leistungs-VerhÀltnis und Virenabwehr

Ein gutes VerhĂ€ltnis von Kosten und Leistung ist wĂŒnschenswert. Wenn Sie Ihren USB-Stick online erwerben, können Sie in aller Ruhe Preise vergleichen und sich genauestens ĂŒber die technischen Merkmale der Speichermedien informieren.

Bei der Technik sollte ein gĂŒnstiger Preis jedoch nicht auf Kosten der FunktionalitĂ€t gehen. USB-Sticks sind nicht nur ein Produkt von Speicherplatz und Übertragungsgeschwindigkeit. Aus SicherheitsgrĂŒnden statten vor allem bekannte Hersteller Ihre Sticks zum Teil mit einer Firewall aus, die Sie vor möglichen Viren warnt. Da USB-Sticks digitale Keimschleudern sind, erweisen sich solche Zusatzfunktionen in der Praxis als sehr nĂŒtzlich.

Kunststoff, Aluminium oder Gummi

Die meisten USB-Sticks nennen eine HĂŒlle aus Kunststoff oder Aluminium ihr Eigen. Beide Materialien zeigen sich in der Praxis als ausreichend stabil.

DĂŒnner Kunststoff kann jedoch bei starker Beanspruchung brechen. DarĂŒber hinaus ist es möglich, dass das Material im Laufe der Zeit spröde wir – zum Beispiel dann, wenn Sie den Stick oft in der Sonne liegen lassen oder das Speichermedium extremen Temperaturen ausgesetzt ist.

Aluminium kann sich bei starker Krafteinwirkung verbiegen oder brechen. Letzteres ist jedoch selten.

Eine RaritĂ€t sind auch USB-Sticks, die ĂŒber einen Mantel aus Gummi verfĂŒgen. Sie sollen StĂ¶ĂŸe abfedern und den USB auf diese Weise vor mechanischen SchĂ€den schĂŒtzen. Auch Gummi und Ă€hnliche Materialien können jedoch spröde werden.

Unserer Erfahrung nach spielt das Material des USB-Sticks nur eine untergeordnete Rolle. Wichtiger sind die beiden erstgenannten Kriterien: KompatibilitĂ€t und SpeichergrĂ¶ĂŸe. Wenn Sie jedoch eine besondere Vorliebe haben, können Sie das Material als Kriterium fĂŒr Ihren Kauf berĂŒcksichtigen.

USB 2.0 oder USB 3.0

Ob Sie sich fĂŒr USB 2.0 oder USB 3.0 entscheiden, hĂ€ngt nicht nur von der KompatibilitĂ€t mit Ihren GerĂ€ten ab. USB 3.0 bietet eine schnellere Verbindung und schneidet sowohl beim Auslesen von Dateien als auch beim Speichern schneller ab als der VorgĂ€nger USB 2.0.

Auch innerhalb einer Kategorie können sich jedoch Unterschiede in der Kommunikationsgeschwindigkeit des technischen Hilfsmittels ergeben. Viele Hersteller geben die Geschwindigkeit eines USB-Sticks deshalb ausdrĂŒcklich auf der Verpackung oder in der Produktbeschreibung an.

 

Lesegeschwindigkeit und Schreibgeschwindigkeit

Die Geschwindigkeit eines USB-Sticks ist von zwei Werten abhÀngig. Die Lesegeschwindigkeit kommt zum Tragen, wenn Sie Daten vom USB-Stick abrufen und beispielsweise ein Textdokument öffnen.

Erst beim Speichern von Änderungen oder beim Übertragen von weiteren Dateien ist die Schreibgeschwindigkeit des Sticks von Bedeutung. Mithilfe eines passenden Tools können Sie zu Hause ĂŒbrigens testen, wie schnell Ihr Stick wirklich ist. Mit diesem Test können Sie auch alte USB-Sticks ĂŒberprĂŒfen. So bekommen Sie einen Eindruck davon, an welches Tempo sie gewöhnt sind und ob Ihr neuer Stick schneller sein soll.

Gebrauchte USB-Sticks bergen Risiken

Beim Kauf eines USB-Sticks sollten Sie aus verschiedenen GrĂŒnden zu Neuware greifen und lieber nicht auf ein gebrauchtes Speichermedium zurĂŒckgreifen.

Ein USB-Stick ist grundsĂ€tzlich ein Sicherheitsrisiko fĂŒr Ihren Computer. Viren können ĂŒber den Stick unbemerkt von einem Rechner zu einem anderen ĂŒbertragen werden. Einige Arbeitgeber verbieten es ihren Mitarbeitern deshalb sogar, private USB-Sticks mitzubringen und an einen PC anzuschließen.

Geschickte Hacker können Schadsoftware so gut verbergen, dass sie kaum auffindbar ist.

USB-Sticks zeichnen sich im Allgemeinen durch ein sehr gutes VerhĂ€ltnis von Preis und Leistung aus. Die Kosten fĂŒr die Anschaffung eines neuen Sticks sind verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig gering – Kosten, die durch gelöschte Daten oder sogar dauerhafte SchĂ€den am Computer entstehen können, sind jedoch kaum abzuschĂ€tzen.

Deshalb empfehlen wir Ihnen, nur einen unbenutzten USB-Stick von einem seriösen VerkÀufer zu erwerben.

USB-Sticks: Marken

USB-Sticks werden nicht nur von großen Technologie-Unternehmen produziert, sondern auch kleinere Firmen vermarkten ihre eigenen USB-Sticks. Zum Teil werden die DatentrĂ€ger lediglich als Teil eines breiten Warenspektrums angeboten.

Zu den bekannten Herstellern gehören ScanDisk, Toshiba, Lexar, Epson, Hama, Kingston, Transcend, LogiLink, Patriot, Leef, ADATA, CnMemory, Emtec und viele mehr.

Wo finde ich die besten USB-Sticks?

Jeder Elektronikmarkt sollte Ihnen eine Auswahl von USB-Sticks bieten können. Zum Teil finden Sie die Speichermedien sogar in GeschÀften, die sich nicht auf elektronische GerÀte spezialisiert haben. Der Online-Kauf hat jedoch viele Vorteile.

Eigene Recherchen im Internet ermöglichen es Ihnen, bei Bedarf die QualitĂ€t des gewĂŒnschten Produkts grĂŒndlich zu hinterfragen. Was sagen andere Kunden zu diesem Produkt? Konnten die Erwartungen der KĂ€ufer erfĂŒllt werden? Zeigten sich beim Gebrauch des USB-Sticks MĂ€ngel – eventuell auch erst nach lĂ€ngerer Benutzung?

DarĂŒber hinaus erlaubt Ihnen das Internet, den gĂŒnstigsten Speicherstick zu finden. Sie sind nicht auf das Sortiment eines einzelnen Herstellers oder HĂ€ndlers beschrĂ€nkt, sondern können frei zwischen verschiedenen Anbietern wĂ€hlen. Das Ganze ist nicht einmal mit einem großen Aufwand verbunden, denn Sie bleiben dabei bequem zu Hause sitzen.

Der Komfort von Bestellungen und Warensendungen ist ohnehin ein großer Vorteil, den Online-Bestellungen gegenĂŒber dem Kauf im Fachhandel besitzen.

Wussten Sie schon, dass 
?


 USB-Sticks bereits in den 1990er Jahren erfunden wurden?


 ein USB-Stick langsamer werden kann?


 der Verlust von USB-Sticks mit sensiblen Firmendaten ein wirtschaftliches Problem ist?

Im Folgenden verraten wir Ihnen spannende Details rund um den USB-Stick und seine verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten. DarĂŒber hinauf verraten wir Ihnen einige Tipps zur richtigen Pflege des WechseldatentrĂ€gers und zeigen Ihnen, was Sie tun können, wenn der USB-Stick immer langsamer wird.

Die Geschichte des USB-Sticks

Der erste USB-Anschluss war der USB 1.0, der 1996 erstmals zu erwerben war. An der Entwicklung der damals revolutionÀren Technologien waren neben anderen Microsoft, IBM, Intel, Hewlett-Packard, NEC und Compaq beteiligt.

Die großen Namen verschafften dem USB-Anschluss optimale Startbedingungen. Die verschiedenen Firmen brachten nicht nur das Know-how ihrer Spezialisten und eine ausreichende Finanzierung ein, sondern erleichterten auch den Start des „Universal Serial Bus“ am freien Markt.

Trotzdem unterstĂŒtzte nicht jedes Betriebssystem, das damals ĂŒblich war, den neuen Anschluss. Dazu gehörte ausgerechnet auch Windows eigenes Produkt Windows 95.

Im Vergleich zu heutigen Schnittstellen bildete USB 1.0 eine sehr langsame Verbindung: Bei einer Geschwindigkeit von 12 Mbit pro Sekunde war ihre Leistungsgrenze erreicht. Inzwischen gilt USB 1.0 deshalb als veraltet.

UrsprĂŒnglich war der USB-Anschluss lediglich fĂŒr herkömmliche Desktop-PCs gedacht. Ziel der Entwicklung war es, eine Verbindung zu schaffen, die nicht nur leistungsfĂ€higer als andere war, sondern auch eine bessere Standardisierung ermöglichte. Maus, Tastatur, Drucker und andere GerĂ€te konnten ĂŒber die neue Verbindung angeschlossen werden.

Zahlreiche Schnittstellen, die weitestgehend von USB abgelöst wurden, sind dem User von heute kaum noch bekannt:

  • PS/2-Schnittstelle, zum Beispiel fĂŒr die Tastatur oder die Maus
  • DIN-Stecker, zum Beispiel fĂŒr ein AudiogerĂ€t oder die Tastatur
  • serielle Schnittstelle, zum Beispiel fĂŒr ein Modem oder den Drucker
  • Small Computer System Interface (SCSI), zum Beispiel fĂŒr den Drucker oder einen externen Speicher
  • Parallele Schnittstelle, zum Beispiel fĂŒr den Drucker
  • Gameport, zum Beispiel fĂŒr einen Joystick
  • Apple Desktop Bus

USB-Speichersticks waren bei der Erfindung der USB-Schnittstelle Anfang der 1990er Jahre noch nicht in Planung, ließen jedoch nicht lange auf sich warten.

USB 2.0 erschien kurz nach der Jahrtausendwende und lĂ€utete eine neue Ära von Schnittstellen ein. Die verbesserte Geschwindigkeit machte den Anschluss fĂŒr zahlreiche GerĂ€te im Vergleich zu Alternativen besonders attraktiv. Inzwischen wurde auch die Hardware von neuen Computern hĂ€ufig mit einer USB-Schnittstelle ausgestattet.

USB 3.0 ist nicht so neu, wie es den Anschein hat. Schon vor rund zehn Jahren trat die neue Generation von Schnittstellen auf die BĂŒhne der Technik. Dennoch sind USB-2.0-AnschlĂŒsse nach wie vor verbreitet. In vielen FĂ€llen bietet ein USB-2.0-Stick eine zufriedenstellende Leistung.

Neue USB-Speichersticks, die Sie heute kaufen, unterstĂŒtzen in der Regel entweder USB 2.0 oder USB 3.0. Einige Produkte unterstĂŒtzen auch beide AnschlĂŒsse. Die Angaben dazu finden Sie auf der Verpackung oder in der Produktbeschreibung, zum Teil auch auf dem Stick selbst.

Technische Details und weitere Fakten ĂŒber USB-Sticks

Wie schnell ist ein USB-Stick?

Das Tempo der DatenĂŒbertragung hĂ€ngt von verschiedenen Faktoren ab. Einen maßgeblichen Einfluss nimmt die Art der Schnittstelle. USB-2.0-Verbindungen können maximal 480 Mbit pro Sekunde ĂŒbertragen. USB 3.0 erreicht eine maximale Geschwindigkeit von 5 Gbit/s. Diese Zahlen entsprechen den optimalen Werten – viele Sticks erreichen diese Übertragungsraten bei einem praktischen Test nicht.

LĂ€sst sich ein USB-2.0-Stick mit einem alten 1.0-Stecker verbinden?

Wenn Sie einen Speicherstick in der Version USB 2.0 besitzen, können Sie testen, ob er mit Ă€lteren AnschlĂŒssen kompatibel ist. Die DatenĂŒbertragung wird dann jedoch deutlich verlangsamt sein. Die Schnittstelle sollte USB 1.1 entsprechen. Dabei handelt es sich um eine aktualisierte Version, die nach USB 1.0 auf den Markt kam und einige Fehler korrigierte, die beim USB-1.0-Anschluss noch zu finden waren.

Wie viel Speicherplatz bietet ein USB-Stick?

Die SpeicherkapazitÀt ist von Modell zu Modell verschieden. Entscheidend sind immer die Angaben des Herstellers oder HÀndlers. Nach oben gibt es theoretisch keine Grenze. Einzelne USB-Sticks erreichen mit ihrem Speicherplatz sogar den Terabyte-Bereich.

Gibt es USB-AnschlĂŒsse bei GerĂ€ten der Firma Apple?

2011 stellten Apple und Intel den Thunderbolt-Anschluss vor, mit dem viele Macs seitdem ausgestattet werden. ZusĂ€tzlich besitzen viele Macs jedoch einen herkömmlichen USB-Anschluss. Wenn Sie Apple-Nutzer sind, sollten Sie vor dem Kauf eines USB-Speichersticks prĂŒfen, ob Ihr GerĂ€t ĂŒber einen entsprechenden Anschluss verfĂŒgt und ob dieser mit dem gewĂŒnschten Stick kompatibel ist. Achten Sie dabei darauf, welche USB-Schnittstellen genau Sie an Ihrem Computer zur Auswahl haben – zum Beispiel USB-C, USB-3.0 usw. Teilweise benötigen Sie einen speziellen Adapter, um periphere GerĂ€te mit einem Mac-Computer zu verbinden.

Sind USB-Sticks auf jedem Betriebssystem nutzbar?

Nein! Nicht nur die Hardware Ihres Computers muss fĂŒr USB-Verbindungen ausgestattet sein, sondern die passende Software ist ebenfalls erforderlich. Neuere Computer besitzen in der Regel ein vorinstalliertes Betriebssystem, das USB unterstĂŒtzt. Wenn Sie ein altes Betriebssystem verwenden möchten, mĂŒssen Sie jedoch zuerst einen Treiber installieren, um Ihren USB-Stick nutzen zu können.

USB-Sticks richtig pflegen und die Haltbarkeit verlÀngern

Im Gegensatz zu Papier wirken digitale DatentrÀger unbegrenzt haltbar. Leider verhÀlt es sich in der RealitÀt ein wenig anders: USB-Sticks altern ebenso wie Festplatten und andere Speicher. Sie zeichnen sich durch eine begrenzte Haltbarkeit aus.

Die „Lebenserwartung“ eines USB-Sticks betrĂ€gt maximal 30 Jahre. Dieses voraussichtliche Alter bezieht sich nicht auf die StabilitĂ€t der HĂŒlle, sondern auf seine FunktionalitĂ€t bei optimalem Schutz.

Wir erinnern uns: Informationen werden auf dem USB in einem Flash-Speicher in Form von elektrischen Ladungen gespeichert. Beim Überschreiben nutzt der Flash-Speicher jedes Mal ein klein wenig ab. Um den USB-Speicherstick zu schonen, sollten Sie ihn deshalb nicht zu hĂ€ufig ĂŒberschreiben.

FĂŒr die praktische Nutzung im Alltag empfehlen wir Ihnen, auf einen „Stick fĂŒr unterwegs“ zu setzen. Diesen Speicherstick können Sie zum Beispiel benutzen, um zu Hause  Daten von einem PC auf einen anderen zu ĂŒbertragen, Ihren Schwiegereltern die schönsten Urlaubsfotos mitzubringen oder andere kurze Übertragungen zu absolvieren.

Eine Sicherheitskopie Ihrer wichtigsten digitalen Dokumente, die Daten fĂŒr das Finanzamt oder Backups lagern Sie hingegen auf einen oder mehrere Sticks aus, die Sie seltener aktualisieren. Dadurch wird der Flash-Speicher weniger beansprucht.

Es ist davon auszugehen, dass der „Stick fĂŒr unterwegs“ sich durch die intensive Benutzung schneller abnutzt und frĂŒher kaputt geht als die Archiv-Sticks. Allerdings ist der Verlust von Daten, die nur temporĂ€r wichtig sind, oft weniger dramatisch als die Zerstörung von relevanten Informationen oder der einzigen Kopie von Fotos, die Ihr eigenes Kind beim Aufwachsen zeigen.

Äußere EinflĂŒsse können dem USB-Stick ebenfalls schaden. Beispiele dafĂŒr sind:

  • Temperaturschwankungen
  • Feuchtigkeit
  • StĂ¶ĂŸe, BrĂŒche und andere mechanische Einwirkungen
  • SĂ€uren

Gesunder Menschenverstand ist dabei das A und O und reicht in vielen Situationen bereits aus, um Ihren USB-Stick vor Schaden zu bewahren. Setzen Sie den Stick keiner hohen Belastung aus und halten Sie ihn von Hitzequellen fern.

Drehen Sie alle Taschen nach außen, wenn Sie Ihre WĂ€sche waschen? Auf diese Weise vermeiden Sie nicht nur, fusselnde TaschentĂŒcher mitzuwaschen, sondern Sie bemerken auch rechtzeitig einen USB-Stick, der in einer Hosentasche vergessen wurde.

Der eigentliche USB-Anschluss ist besonders empfindlich. Viele Speichersticks besitzen deshalb eine Kappe, die groben Schmutz fernhĂ€lt. Eine solche Kappe schĂŒtzt den Stecker Ihres USB-Sticks zudem relativ gut davor, an etwas hĂ€ngen zu bleiben und abzubrechen. Einige Sticks haben keine Kappe vorzuweisen, sondern lassen sich in die HĂŒlle schieben und sind so durch die kompaktere Form ebenfalls geschĂŒtzt.

USB-Sticks, die wichtige Daten oder Programme enthalten, sollten Sie zusĂ€tzlich schĂŒtzen. Eine Box aus Kunststoff mit einem Deckel, der dicht schließt, ist dazu geeignet. Die Box ist nicht nur eine praktische Ordnungshilfe, sondern hĂ€lt zum Beispiel auch Luftfeuchtigkeit ab. Eine luftdichte Box ist demnach besser geeignet als eine FrĂŒhstĂŒcksdose.

Alle diese Maßnahmen bieten jedoch nur einen relativen Schutz. Selbst bei der besten Pflege können Sie die Haltbarkeit eines USB-Sticks nicht unendlich verlĂ€ngern. Damit Ihre Daten nicht verloren gehen, sollten Sie die Speichermedien regelmĂ€ĂŸig austauschen oder eine weitere Kopie in einer Cloud ablegen.

Schutz vor Diebstahl: Unsere Tipps

Einen USB-Stick durch Schusseligkeit oder Diebstahl zu verlieren ist zweifellos Ă€rgerlich. Die meisten USB-Sticks kosten nicht viel – doch der Ersatz ist eine Ausgabe, die vielleicht vermeidbar gewesen wĂ€re. Bei USB-Speichersticks mit großer KapazitĂ€t fĂ€llt der Verlust auch finanziell ins Gewicht.

Diebe eignen sich USB-Sticks nicht nur wegen eines möglichen monetĂ€ren Profits an. Sie bringen auf diesem Weg zum Teil auch sensible Informationen in ihren Besitz. Die Diebe nutzen diese Daten anschließend zum Beispiel fĂŒr Erpressungen oder sie verkaufen die Informationen gewinnbringend weiter. Auch der Diebstahl Ihrer IdentitĂ€t ist möglich.

Vermissen Sie einen USB-Stick, auf dem sich Daten fĂŒr Ihre Arbeit befinden? Wenn Ihre Antwort „Ja“ lautet, sind Sie damit nicht allein: Die Zeitschrift „Markt und Mittelstand“ berichtete in ihrer Ausgabe vom 04.11.2016, dass in einer Umfrage rund 75 % angaben, schon einmal einen USB-Stick mit solchen Daten verloren zu haben. Nicht immer war Diebstahl der Grund – doch diese erschĂŒtternde Zahl verdeutlicht, wie ernst das Risiko ist.

Unser Tipp: Speichern Sie nur Daten auf einem USB-Stick, die Sie bei einem externen Termin oder in einem anderen BĂŒro wirklich benötigen. Akten und Verwaltungsunterlagen sollten die ArbeitsstĂ€tte nicht verlassen, solange es nicht einen sehr guten Grund dafĂŒr gibt. Das gilt fĂŒr physische Aktenordner ebenso wie fĂŒr USB-Sticks und andere DatentrĂ€ger.

Sobald Sie sensible Daten auf einem USB-Stick speichern, sollten Sie die Dateien mit einem Passwort schĂŒtzen. Eine Kombination aus großen und kleinen Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen ist dabei sinnvoll.

Viele Betriebssysteme und Programme helfen Ihnen dabei. Wenn Sie Microsoft Office 2010 oder 2013 nutzen und ein Word-Dokument mit Passwort speichern möchten, tun Sie das ĂŒber den MenĂŒpunkt „Datei“. Dort sehen Sie die Option „Dokument schĂŒtzen“, bei der Sie „Mit Kennwort verschlĂŒsseln“ anklicken können. Anschließend geben Sie ein sicheres Passwort ein.

Auch in Libre Office können Sie Ihren Dokumenten ein Passwort geben. Wir haben diesen Vorgang mit der Version 4.2.8.2 fĂŒr Sie getestet. Gehen Sie auf „Speichern unter 
“ (Strg + Shift + S). Im Dialogfenster sehen Sie unten ein KĂ€stchen mit der Bezeichnung „Mit Kennwort speichern“. Setzen Sie ein HĂ€kchen und klicken Sie anschließend auf „Speichern“. Es öffnet sich ein weiteres Fenster. Dort können Sie das Passwort festlegen.

Ein Passwort stellt bereits eine erste Barriere dar, sodass die Daten zumindest fĂŒr Laien nicht sofort zugĂ€nglich sind. Damit sind die Daten jedoch noch nicht ausreichend geschĂŒtzt. Hacker können beispielsweise ein Programm nutzen, das in rasender Geschwindigkeit alle möglichen Buchstaben- und Zeichenkombinationen testet, bis das richtige Passwort gefunden ist.

Es ist deshalb ratsam, einen USB-Speicherstick zusĂ€tzlich zu verschlĂŒsseln. Programme wie BitLocker ĂŒbernehmen diese Aufgabe fĂŒr Sie. Eine VerschlĂŒsselung bietet zusĂ€tzlichen Schutz. Wenn Sie sich einmal fĂŒr eine VerschlĂŒsselung entschieden haben, ist die Anwendung reine Übungssache.

Denken Sie daran, den USB-Stick immer vom Computer zu trennen und mitzunehmen, wenn Sie Ihre Arbeit beenden. Am besten bewahren Sie den Stick immer in einem bestimmten Fach Ihrer Aktentasche auf. Die Routine hilft dabei, Fehler zu vermeiden.

Einen USB-Stick sollten Sie nicht unbeaufsichtigt lassen, wenn Sie sich außerhalb Ihres BĂŒros oder Ihrer Wohnung befinden. Gelegenheit macht Diebe!

Durch regelmĂ€ĂŸiges Formatieren können Sie außerdem die Spuren von Dokumenten beseitigen, die Sie vom USB-Stick gelöscht haben. Vorher besteht keine Garantie, dass Daten wiederhergestellt werden können – aber einfaches Löschen bietet umgekehrt auch keine zuverlĂ€ssige Sicherheit.

Unsere Erfahrungen mit digitaler Sicherheit zeigen immer wieder, wie wichtig privater Datenschutz ist. Oft wird er jedoch nicht ernst genommen, bis es schon zu spĂ€t ist. Beugen Sie vor und gehen Sie keine unnötigen Risiken ein! Datenschutz basiert nicht auf Paranoia, sondern auf vernĂŒnftigem Handeln. Passwörter anlegen und Daten verschlĂŒsseln ist erlernbar und oft nur eine Frage der Gewohnheit. Nehmen Sie sich ruhig einen ganzen Nachmittag Zeit, um sich mit einem Schritt nach dem anderen vertraut zu machen. Sie mĂŒssen nicht zum IT-Profi werden, doch Grundlagenwissen im Umgang mit USB-Sticks ist vorteilhaft.

FĂŒr ein Unternehmen sollte der Datenschutz zu den obersten PrioritĂ€ten gehören. Einige Berufsgruppen mĂŒssen in besonderem Maße sicherstellen, dass gespeicherte Daten nicht in die falschen HĂ€nde geraten können. Mehr noch: Sie dĂŒrfen nicht einmal von Personen eingesehen werden, die dazu nicht befugt sind.
Ärzte und Psychotherapeuten reprĂ€sentieren zwei dieser besonderen Gruppen. Unzureichender Datenschutz kann in in diesen Branchen weitreichende rechtliche Konsequenzen haben, vom Schaden fĂŒr den professionellen Ruf ganz zu schweigen.

ErgĂ€nzungen und praktische Tools fĂŒr den USB-Stick

Um einen USB-Speicherstick nutzen zu können, benötigen Sie einen Computer mit passendem Anschluss. Beim Kauf eines USB-Sticks sollten Sie deshalb großen Wert auf die KompatibilitĂ€t legen – sonst lĂ€uft der Stick möglicherweise langsamer oder funktioniert an Ihrem GerĂ€t sogar gar nicht.

Einige USB-Sticks können Sie als SchlĂŒsselanhĂ€nger bei sich fĂŒhren, sodass der WechseldatentrĂ€ger immer dabei und immer griffbereit ist. Dabei ist er allerdings einer grĂ¶ĂŸeren Belastung ausgesetzt.

Etuis fĂŒr USB-Sticks sind selten. Wenn Sie jedoch beruflich mehrere USB-Sticks sortiert aufbewahren möchten, kommt eine solche Ordnungshilfe fĂŒr Sie in Betracht. Eine luftdichte Aufbewahrungsbox fĂŒr USB-Sticks, externe Festplatten und andere Speicher kann dazu beitragen, die Haltbarkeit der Speicher zu verlĂ€ngern.

USB-AnschlĂŒsse sind ein Einfallstor fĂŒr Viren, Trojaner und andere unerwĂŒnschte Software. Aus diesem Grund sollten Sie ĂŒber ein angemessenes Anti-Viren-Programm und eine gute Firewall verfĂŒgen. Viele renommierte Hersteller schĂŒtzen die USB-Sticks zusĂ€tzlich, in dem Sie auf dem Stick selbst ebenfalls Sicherheitsprogramme installieren, die meist automatisch im Hintergrund aktiv sind.

UnabhĂ€ngig davon sollten Sie Ihren Computer vor Malware schĂŒtzen. Welche Warnzeichen weisen auf einen Virus oder Ă€hnliches hin, der sich auf Ihrem USB-Stick eingenistet hat? Mysteriöse Dateien, die Sie nicht selbst angelegt haben, können ein Hinweis sein.

DarĂŒber hinaus können nicht alle Viren verbergen, wie viel Speicherplatz sie auf dem USB-Stick in Anspruch nehmen. Wenn Ihr Stick keine Dateien enthĂ€lt, aber dennoch verbrauchten Speicherplatz anzeigt, sollten Sie dem PhĂ€nomen auf den Grund gehen. Ein Test mit einem Virenscanner kann weiterhelfen. Viele Virenscanner gebieten ĂŒber eine Funktion, mit der sie auch externe Laufwerke und WechseldatentrĂ€ger ĂŒberprĂŒfen können.

An dieser Stelle möchten wir ausdrĂŒcklich darauf Hinweise, dass auch alternative Betriebssysteme wie Linux keine absolute Sicherheit vor schĂ€dlicher Software bieten. Schon lange gibt es Malware, die auch Ubuntu & Co. befĂ€llt. DarĂŒber hinaus kann ein Windows-Virus von einem Linux-Rechner auf einen anderen Computer ĂŒbertragen werden. Auch wenn der Linux-Nutzer den Schaden nicht selbst zu spĂŒren bekommt, kann der Virus auf dem Windows-Rechner aktiv werden.

Einbußen in der LeistungsfĂ€higkeit Ihres USB-Sticks können unterschiedliche Ursachen haben und mĂŒssen nicht immer auf einen Virus zurĂŒckgehen. Erscheint Ihnen die Geschwindigkeit zu langsam? Machen Sie den USB-Stick-Test und ĂŒberprĂŒfen Sie das tatsĂ€chliche Tempo mit einem Tool! Ein solches Werkzeug reprĂ€sentiert beispielsweise „CrystalDiskMark Portable“ von PortableApps. Das Tool ist fĂŒr Windows geeignet.

Alternativen zum USB-Stick

FĂŒr einen USB-Stick sprechen viele gute GrĂŒnde: Er ist klein und praktisch. Einige Modelle können sogar 128 GB speichern. Dennoch gibt es Situationen, in denen eine Alternative zum USB-Speicherstick eine sinnvolle Option ist oder die bessere Lösung darstellt.

Externe Festplatte

Eine externe Festplatte verfĂŒgt hĂ€ufig ĂŒber einen USB-Anschluss, mit dessen Hilfe Sie das technische Accessoire mit dem Computer verbinden können. Im Gegensatz zu einem USB-Stick ist die externe Festplatte nicht auf eine flexible und mobile Nutzung ausgerichtet. Sie ist deutlich grĂ¶ĂŸer und damit etwas unhandlicher – aber dafĂŒr bietet Sie mehr Speicherplatz.

Die externe Festplatte ist vor allem fĂŒr Personen empfehlenswert, die große Datenmengen auf den DatentrĂ€ger kopieren möchten. Ein USB-Stick stĂ¶ĂŸt bei hochauflösenden Video- und Bilddateien irgendwann an die Grenzen seiner KapazitĂ€t.

Des Weiteren ist eine externe Festplatte einem USB-Stick oft vorzuziehen, wenn Sie ein Backup aller Dateien auf Ihrem Computer anfertigen möchten. Da Sie die Sicherheitskopien nicht stĂ€ndig transportieren mĂŒssen, sondern Sie in der Regel zu Hause oder an einem anderen Ort sicher aufbewahren, spielt die GrĂ¶ĂŸe der externen Festplatte nur eine untergeordnete Rolle.

SD-Karte

SD-Karten sind flache Speichermedien. Zahlreiche Kameras sind mit ihnen ausgestattet und speichern die Bilder, die Sie anschließend auf einen Rechner ĂŒberspielen und weiter bearbeiten oder verwalten können.

SD-Karten weisen im Gegensatz zu USB-Sticks eine feste GrĂ¶ĂŸe auf. Bei USB-Sticks ist lediglich die Verbindungsstelle standardisiert; der Stick selbst kann prinzipiell ĂŒber jede Form und GrĂ¶ĂŸe verfĂŒgen, die nicht im Widerspruch mit seiner FunktionalitĂ€t steht.

SD-Karten und entsprechende Ports am Computer sind weit genug verbreitet, um eine vielfÀltige Nutzung zu ermöglichen.

Zur Not können Sie auf einer SD-Karte nicht nur Bilder, sondern auch andere Dateien speichern. Allerdings ist die SpeicherkapazitÀt im Vergleich zu modernen USB-Sticks eher suboptimal.

ZweitgerÀt

Ein zweiter Computer, ein Laptop oder ein Tablet bieten Ihnen eine eigene Festplatte und damit prinzipiell auch neuen Speicherplatz.

Die Anschaffung eines ZweitgerĂ€ts lohnt sich vor allem, wenn Sie die Daten nicht nur speichern, sondern auch auf einem weiteren GerĂ€t nutzen möchten. DarĂŒber hinaus reprĂ€sentieren ZweitgerĂ€te einen Plan B – fĂŒr den Fall, dass Ihr Hauptcomputer versagt, beschĂ€digt wird oder sich aus unklaren GrĂŒnden nicht mehr richtig starten lĂ€sst.

Welches GerĂ€t fĂŒr Sie die richtige Option ist, hĂ€ngt von Ihren persönlichen Vorlieben ab. Laptops und Notebooks können sehr gĂŒnstig sein, wenn Sie auch unterwegs arbeiten möchten. Die transportablen GerĂ€te lassen sich aber auch bequem auf dem Sofa zu Hause nutzen.

Ein Tablet ist ebenfalls flexibel einsetzbar. Im Durchschnitt sind Tablets jedoch noch etwas teurer als billige Laptops oder Notebooks.

Sie greifen auf ein zweites GerĂ€t zurĂŒck und möchten dort dieselben Daten vorfinden wie auf Ihrem Hauptcomputer? In dem Fall können Sie auf Programme zurĂŒckgreifen, die Ihre Daten synchronisieren. Wenn Sie ein Dokument am Laptop bearbeiten, wird das identische Dokument auf dem Desktop-PC bei vorhandener Internetverbindung dann automatisch aktualisiert.

Möglich ist dabei die Nutzung des Dienstes „Dropbox“ oder einer von zahlreichen Clouds.

Die Cloud

Clouds sind ohnehin eine gute Alternative zu USB-Sticks. Es ist sogar möglich, dass die Online-Speicher in Zukunft USB-Sticks ablösen werden. Die Funktionen von Clouds unterscheiden sich je nach Anbieter.

Viele offerieren die Möglichkeit, auch offline mit den Daten zu arbeiten, die in der Cloud gespeichert sind. Sobald der Rechner das nÀchste Mal online geht, aktualisieren sich die Dateien entweder automatisch oder Sie können die Synchronisation manuell starten.

In einer Cloud hĂ€ngt die Geschwindigkeit der DatenĂŒbertragung von der Internetverbindung ab. Ähnlich wie bei einem USB-Stick kommt es dabei sowohl auf Hardware als auch auf Software an. DarĂŒber hinaus kann Ihr Tarif die Übertragungsgeschwindigkeit zwischen PC und Cloud beeinflussen.

Links und Quellen

Apple (Apple.com): „USB-GerĂ€te mit enem Mac verwenden“. https://support.apple.com/de-de/HT201163 (veröffentlicht am 21.06.2017, abgerufen am 24.07.2017).

Cunningham, Andrew (Arstechnica.com): „A brief history of USB, what it replaced, and what has failed to replace it“. https://arstechnica.com/gadgets/2014/08/a-brief-history-of-usb-what-it-replaced-and-what-has-failed-to-replace-it/ (abgerufen am 23.07.2017).

Holzbauer, Florian & Hellmann, Wiebke (Chip.de): „USB Stick Test: Die besten Speichertricks mit USB 3.0 im Vergleich – Schnell, schneller, USB-3.0-Sticks“. http://www.chip.de/artikel/USB-Stick-Test-Die-besten-Speichersticks-mit-USB-3.0-im-Vergleich_60143642.html (veröffentlicht am 15.07.2017, abgerufen am 23.07.2017).

N-TV.de: „Vorsicht, Datenverlust!: Speichermedien halten nicht ewig“. http://www.n-tv.de/technik/Speichermedien-halten-nicht-ewig-article17468976.html (veröffentlicht am 17.04.2016, abgerufen am 24.07.2017).

Schanze, Robert (Giga.de): „USB-Stick: Geschwindigkeit testen – so geht's“. http://www.giga.de/extra/usb/tipps/usb-stick-geschwindigkeit-testen-so-gehts/ (veröffentlicht am 26.01.2017, abgerufen am 23.07.2017).

Schischka, Benjamin (PCWelt.de): „Wie schnell ist Ihr USB-Stick?“. https://www.pcwelt.de/ratgeber/Mit-Gratis-Tools-testen-Wie-schnell-ist-Ihr-USB-Stick-308922.html (veröffentlicht am 29.09.2010, abgerufen am 23.07.2017).

Thiele, Pascal (Chip.de): „USB-Stick formatieren“. http://praxistipps.chip.de/usb-stick-formatieren_2850 (veröffentlicht am 31.03.2016, abgerufen am 24.07.2017).

Wikipedia.org: „USB-Massenspeicher“. https://de.wikipedia.org/wiki/USB-Massenspeicher (abgerufen am 23.07.2017).

Wikipedia.org: „Flash-Speicher“. https://de.wikipedia.org/wiki/Flash-Speicher (abgerufen am 23.07.2017).

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