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NAS-Server im Test auf ExpertenTesten
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NAS-Server Test - fĂŒr die perfekte Datenspeicherung - Vergleich der besten NAS-Server 2019

NAS-Server sind im EDV Bereich sowie als Datenspeicher quasi unerlĂ€sslich.Unser Team hat fĂŒr eine Bestenliste diverse Vergleiche nebst Tests im Internet durchleuchtet und konnte demnach Bewertungen fĂŒr Prozessoranzahl, RAM GrĂ¶ĂŸe, KapazitĂ€ten und einiges mehr einbinden.

NAS-Server Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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Was ist ein NAS-Server?

Ein NAS-Server ist ein an ein Netzwerk angebundener Computer, der als Datenspeicher fungiert. NAS steht dabei fĂŒr Network Attached Storage. Seine hauptsĂ€chliche Aufgabe ist also die Verwaltung der ihm anvertrauten Daten.

Meistens ist er mit mehreren Festplatten, SSD-Laufwerken oder anderen Bauteilen zur Speicherung von Daten ausgestattet. Mehrere Festplatten oder SSDs werden entweder genutzt, um die maximale SpeicherkapazitÀt zu erhöhen oder aber um das Risiko von Datenverlusten durch Hardwareversagen zu minimieren.

Wie funktioniert ein NAS-Server?

Ein NAS-Server ist in den meisten FĂ€llen ein vollwertiger Rechner, dessen Hardware auf die Speicherung großer Datenmengen und eine schnelle Netzwerkanbindungausgelegt ist. Letztere ist dabei insbesondere in anspruchsvollen AnwendungsfĂ€llen wichtig, damit sĂ€mtliche berechtigten Nutzer jederzeit ohne grĂ¶ĂŸere Verzögerungen auf die auf dem NAS-Server hinterlegten Daten zugreifen können.Wie fuktioniert ein NAS Server Test

Insbesondere beim professionellen Einsatz dieser GerĂ€te z.B. in Firmennetzwerken oder zurSpeicherung von Videodaten mehrerer Kameras kommt es wesentlich auf eine ausreichend schnelle DatenĂŒbertragungsrate an. Hier muss der NAS-Server hĂ€ufig AnsprĂŒchen genĂŒgen, die mit den Anforderungen an Ă€ltere, im Arbeitsplatzrechner intern eingebaute Festplattenlaufwerke zu vergleichen sind – wie der Fachmann vielleicht auch aus der Praxis weiß ist dies keine immer leicht zu bewĂ€ltigende Aufgabe. Daher ist eine möglichst breitbandige Netzwerkanbindung in solchen FĂ€llen unerlĂ€sslich.

Aber auch bei einfacheren Anwendungen im privaten Multimedia-Bereich sollte stets eine hinreichend schnelle DatenĂŒbertragungsrate etwa fĂŒrs Streaming von Videodateien und eine ausreichende KapazitĂ€t zur Speicherung aller Medieninhalte zur VerfĂŒgung stehen.

Bei NAS-Servern mit WLAN-Anbindung ist daher auch der unterstĂŒtze Wifi-Standard ein wichtiges Kriterium: Wird der jeweils neueste Standard mit den momentan schnellstmöglichen Übertragungsraten unterstĂŒtzt, oder sollte man vielleicht lieber bis zur nĂ€chsten Generation des jeweiligen GerĂ€tes warten? Außerdem sollte der Server ĂŒber eine WLAN-VerschlĂŒsselung auf dem aktuellen Stand der Technik, d.h. aktuell mindestens eineWPA2-VerschlĂŒsselung verfĂŒgen, wenn man plant, ihn ĂŒber die Wifi-Schnittstelle ins Netzwerk einzubinden.

Quad-Core Multimedia-NAS-Server TS-453Be von QNAP im Test

 

Was kann ein NAS Server?

NAS Server: zuverlĂ€ssige Datenspeicher mit zahlreichen Zusatzfunktionen. Wenn Sie sich in einem NAS Server Test ĂŒber dieses GerĂ€t informieren, möchten Sie sicherlich ganz genau wissen, was es leisten kann.

Die meisten Anwender wissen sicherlich, dass der NAS Server in erster Linie der Datenspeicherung dient. Doch hĂ€lt er noch viele weitere Funktionen fĂŒr Sie bereit. Der folgende Artikel stellt einige der wichtigsten Möglichkeiten vor.

  • Datenspeicherung
  • Cloudspeicher
  • Web- und Mailserver
  • NAS als Mediaserver
  • Streaming
  • Überwachungssystem
  • NAS als USB-Server verwenden

Hauptfunktion: Datenspeicherung

NAS Server wurden entwickelt, um große Datenmengen aufzunehmen. UrsprĂŒnglich kamen sie ausschließlich zu diesem Zweck zum Einsatz, doch auch heute noch stellt die Datenspeicherung die Hauptfunktion der GerĂ€te dar. Die gesamte Hardware ist auf diese Aufgabe ausgerichtet. Ein NAS Server verfĂŒgt zwar auch ĂŒber einen Prozessor und ĂŒber einen Arbeitsspeicher, doch ist die Ausstattung in diesen Bereichen in der Regel nicht allzu ĂŒppig. Bei den Festplatten ist jedoch genau das Gegenteil der Fall. Die meisten GerĂ€te verwenden mehrere Festplatten, von denen jede einzelne einen beachtlichen Speicherplatz aufweist. Daraus ergibt sich eine betrĂ€chtliche GesamtkapazitĂ€t. NAS Server können nicht nur viele Daten speichern. Sie sorgen dabei auch fĂŒr eine hohe Sicherheit. Die meisten GerĂ€te unterstĂŒtzen eine redundante Datenspeicherung. Das bedeutet, dass alle Informationen auf unterschiedlichen Festplatten abgespeichert werden. Daher stehen sie selbst bei einem Defekt eines Speichermediums noch an einem anderen Ort zur VerfĂŒgung.

NAS als Cloudspeicher verwenden

NAS Server zeichnen sich nicht nur durch eine hohe SpeicherkapazitĂ€t aus. Ein weiteres Merkmal dieser Produkte besteht darin, dass sie die Daten ĂŒber ein Netzwerk ĂŒbermitteln. Aus diesen Eigenschaften ergeben sich noch viele weitere Anwendungsmöglichkeiten. Beispielsweise können Sie mithilfe dieses GerĂ€ts Ihren eigenen Cloudspeicher einrichten. Wenn Sie die notwendigen Einstellungen vornehmen, greifen Sie problemlos ĂŒber das Internet auf die Daten zu. So stehen Sie Ihnen an jedem beliebigen Ort zur VerfĂŒgung – mit dem Laptop, dem Smartphone oder mit dem Tablet. Das GerĂ€t funktioniert wie ein Cloudspeicher eines professionellen Anbieters – mit dem Unterschied, dass Sie hier die Daten bei Ihnen zu Hause aufbewahren, wodurch sie besonders sicher sind.

Web- und Mailserver

Wenn Sie eine eigene Internetseite veröffentlichen wollen oder wenn Sie Ihren Mailverkehr unabhĂ€ngig von einem gewerblichen Anbieter durchfĂŒhren möchten, dann ist der NAS Server dabei ebenfalls hilfreich. Wenn Sie eine passende Software installieren, können Sie das GerĂ€t ganz einfach als Web- oder als Mailserver verwenden. In der Regel unterstĂŒtzen die Produkte zu diesem Zweck Dynamic DNS. Um den Zugriff auf eine Internetseite zu ermöglichen, ist es notwendig, dass deren Adresse mit einer IP-Adresse verknĂŒpft ist. Bei privaten AnschlĂŒssen Ă€ndert sich die IP-Adresse jedoch immer wieder. Dynamic DNS sorgt dafĂŒr, dass die Informationen immer aktuell gehalten werden, sodass Ihre Seiten stets erreichbar sind.

NAS als Mediaserver

Insbesondere bei Privatanwendern ist auch die Funktion als Mediaserver sehr beliebt. Immer mehr GerĂ€te, die sich fĂŒr die Wiedergabe von Audio- oder Videoinhalten anbieten, lassen sich in ein Netzwerk integrieren. Auf diese Weise ist es möglich, Filme, MusikstĂŒcke oder andere Inhalte auf einem zentralen Server abzulegen und mit jedem verfĂŒgbaren EndgerĂ€t abzuspielen. Das sorgt fĂŒr ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm und fĂŒr eine einfache Bedienung. Viele moderne NAS Server sind auch fĂŒr diese Aufgabe hervorragend ausgerĂŒstet. Sie verfĂŒgen ĂŒber eine Funktion als Mediaserver. So können Sie die Inhalte einfach auf dem GerĂ€t abspeichern und sie daraufhin mit dem Smart TV oder einer vernetzten HiFi-Anlage abspielen.

Streaming von Medieninhalten

Viele NAS Server verfĂŒgen auch ĂŒber eine Streaming-Funktion. Damit verbreiten Sie Ihre Medien-Inhalte im gesamten Netzwerk. Auf den ersten Blick scheint diese Anwendung beinahe identisch mit der Verwendung als Media-Server zu sein. Der Unterschied besteht jedoch darin, dass Sie hierbei die Inhalte nicht mit einem anderen EndgerĂ€t anfordern mĂŒssen. Vielmehr verbreitet sie der Server selbststĂ€ndig. Die Testsieger unter den NAS Servern machen es beispielsweise ganz einfach, mit dieser Funktion ein LAN-Radio einzurichten.

Mit dem NAS ein Überwachungssystem einrichten

Ein NAS Server kann auch zur Sicherheit bei Ihnen zu Hause oder im BĂŒro beitragen. Viele GerĂ€te erlauben die Installation einer App fĂŒr die Überwachung der RĂ€ume. Nun mĂŒssen Sie nur noch eine passende IP Kamera besorgen und diese an den Server anschließen. Normalerweise ist hierfĂŒr ein USB-Anschluss vorhanden. Das NAS zeichnet die Bilder auf und bei Bedarf macht es sie auch ĂŒber das Internet verfĂŒgbar. Auf diese Weise behalten Sie stets im Blick, was im entsprechenden Raum vor sich geht. Das kann die Sicherheit deutlich erhöhen.

NAS als USB-Server verwenden

Sowohl in BĂŒros als auch in Privathaushalten sind mittlerweile unzĂ€hlige netzwerkfĂ€hige GerĂ€te vorhanden: Desktop-PCs, Smartphones, Notebooks und Tablets. Bei der Verwendung dieser GerĂ€te kommt es jedoch immer wieder vor, dass Sie ein Dokument einscannen oder ausdrucken mĂŒssen. Um jedes einzelne davon mit den entsprechenden PeripheriegerĂ€ten auszustatten, wĂ€re jedoch ein erheblicher Aufwand notwendig. Aus diesem Grund ist es effizienter, diese Aufgaben in einem Netzwerk zu organisieren. Dabei leistet der NAS Server wertvolle Dienste. Sie können daran Drucker, Scanner und andere USB-GerĂ€te anschließen. Daraufhin können Sie mit jedem GerĂ€t, das in das Netzwerk integriert ist, auf die entsprechenden Dienste zugreifen.

Was kann ein NAS Server aus einem Test

NAS Server Empfehlung von the wirecutter (New York Times)

Das Review Portal der New York Times, the wirecutter hat 2018 eine umfangreiche Kaufempfehlung fĂŒr NAS Server veröffentlicht. HierfĂŒr wurden zwei IT-Experten ausgewĂ€hlt, welche „den besten NAS Server fĂŒr die meisten Leute“ finden sollten.

Die Experten sind:

Joel Santo Domingo, welcher als IT- und System-Administrator bei verschiedenen Firmen angestellt war, bevor er in den Journalismus wechselte und erst bei PCMag und dem PC Magazin arbeitete und dann zu the wirecutter wechselte.

Thorin Klosowski verfĂŒge ĂŒber eine „extensive“ Erfahrung mit Linux und NAS und habe mehr NAS Server und Cloud Storages installiert, als er zĂ€hlen könne. Er arbeitete außerdem sechs Jahre als Elektronik-Fachjournalist fĂŒr Lifehacker.

Ihre Wahl fĂŒr den besten NAS Server (fĂŒr die meisten Leute) fiel auf den

NAS Server Synology DS218+

Dieser Two-Bay NAS Server fĂŒr Privatnutzer wĂŒrde das bieten, was die meisten brĂ€uchten. Es sei ein solider Datenspeicher mit guter Sicherheit und biete nĂŒtzliche Apps und Media Streaming. Der NAS Server Synology DS218+ sei sehr leicht zu installieren und komfortabel zu verwalten.

Auf dem 2. Platz ist der

NAS Server QNAP TS-251B

Der QNAP TS-251B sei fast so schnell wie der DS218+, biete dafĂŒr aber auch einen HDMI-Eingang und mehrere USB-EingĂ€nge.

Der „Upgrate-Pick“ fiel auf den

NAS Server Synology DS418play

Normalerweise wird bei the wirecutter neben den Top-Empfehlungen immer ein „Budget Deal“ ausgewĂ€hlt, in dem das beste Produkt zu einem gĂŒnstigen Preis ausgewĂ€hlt wird. Hier empfanden es die Tester allerdings eher angebracht ein Upgrade zu prĂ€sentieren, fĂŒr die, die noch etwa mehr investieren können.

Der NAS Server Synology DS418play sei quasi die 4-bay Version vom DS218+, verfĂŒge aber ĂŒber noch mehr Speicherplatz und Datensicherung. Leider habe er einen USB-Anschluss weniger.

Techstage NAS Server Test

Die Testergebnisse decken sich auch mit der Kaufberatung von deutschem Online-Magazin Techstage, welches die verschiedenen NAS Server selbst in einem Praxistest geprĂŒft und unter anderem die Geschwindigkeit gemessen hat.

Neben dem NAS Server QNAP TS-251B und dem NAS Server Synology DS218+ empfehlen sie auch noch den NAS Server Asustor AS6302T, welcher sich als „echte Überraschung“ im Test erwiesen habe und den NAS Server TerraMaster F2-420.

Welche Voraussetzungen mĂŒssen fĂŒr den NAS Server gegeben sein?

Ein NAS Server bietet viele Vorteile sowohl fĂŒr professionelle als auch fĂŒr private Anwender. Insbesondere die hohe KapazitĂ€t fĂŒr die Datenspeicherung sowie der einfache Zugriff ĂŒber ein Netzwerk zĂ€hlen zu den wesentlichen Vorteilen, die der NAS Test ermitteln konnte.

Damit alle Funktionen einwandfrei funktionieren, ist es jedoch erforderlich, dass einige Voraussetzungen erfĂŒllt sind. Dieser Artikel stellt vor, welche Anforderungen bestehen, um den NAS Server problemlos betreiben zu können.

VerlĂ€ssliches Netzwerk fĂŒr die DatenĂŒbertragung

Eine der grundlegenden Eigenschaften des NAS Servers besteht darin, dass er die Daten ĂŒber ein Netzwerk ĂŒbermittelt. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass ein zuverlĂ€ssiges Netzwerk fĂŒr diese Aufgabe bereitsteht. Wenn Sie ĂŒber keinen passenden Router verfĂŒgen, ist das NAS vollkommen wertlos, da kein Zugriff möglich ist.

Dabei sollten Sie auch beachten, auf welche Weise Sie auf das GerĂ€t zugreifen möchten. HierfĂŒr bestehen grundsĂ€tzlich zwei verschiedene Möglichkeiten. Sie können den Server entweder ĂŒber ein Ethernet-Kabel mit dem Router verbinden oder ihn in ein WLAN integrieren.Welche Voraussetzungen mĂŒssen fĂŒr den NAS Server im Test gegeben sein

Die erste Alternative zeichnet sich durch eine besonders stabile Verbindung und durch eine hohe Übertragungsrate aus.

Die zweite Möglichkeit ist besonders einfach zu installieren und außerdem genießen Sie dabei eine große Freiheit bei der Wahl Ihres Standorts. Je nachdem, fĂŒr welche Methode Sie sich entscheiden, Ă€ndern sich auch die Anforderungen an das GerĂ€t und an das vorhandene Netzwerk.

Wenn Sie einen verkabelten Zugang wĂŒnschen, mĂŒssen Sie dafĂŒr sorgen, dass Ihr Netzwerkkabel bis zum beabsichtigten Aufstellungsort reicht. Bei einer Verbindung ĂŒber WLAN ist es nicht nur notwendig, dass der verwendete NAS Server diese Technik unterstĂŒtzt. DarĂŒber hinaus ist ein Router erforderlich, der die drahtlose Anbindung ermöglicht.

ZuverlĂ€ssiger Internetanschluss fĂŒr viele Funktionen notwendig

Die Hauptfunktion des NAS Servers besteht darin, Daten abzuspeichern und ĂŒber ein lokales Netzwerk zugĂ€nglich zu machen. DafĂŒr ist eigentlich kein Internetzugang erforderlich. Allerdings bieten moderne GerĂ€te zahlreiche Zusatzfunktionen. Beispielsweise können Sie damit einen Cloudspeicher einrichten, der den Zugriff an jedem beliebigen Ort erlaubt.

Außerdem eignet sich das NAS als Web- oder als Mailserver. Wenn Sie diese praktischen Zusatzfunktionen nutzen möchten, ist es wichtig, auf einen zuverlĂ€ssigen Internetanschluss zu achten. Am besten ist es, wenn Sie zu diesem Zweck eine Flatrate einrichten. Diese bietet nicht nur einen ununterbrochenen Zugang zum Internet. DarĂŒber hinaus fallen durch die DatenĂŒbertragung keine zusĂ€tzlichen Kosten an.

Fester Standort fĂŒr dauerhaften Betrieb

Der NAS Server ist ein GerĂ€t, das darauf ausgerichtet ist, dauerhaft in Betrieb zu sein. Nur so kann es seine Aufgaben zu jedem Zeitpunkt erfĂŒllen. Aus diesem Grund ist es wichtig, einen geeigneten Standort auszuwĂ€hlen.

An diesem sollten Sie den Server dauerhaft abstellen können, ohne dass es notwendig ist, ihn zu bewegen. Das wĂŒrde nicht nur den Betrieb unterbrechen. DarĂŒber hinaus sind die Bauteile dieses Produkts nicht auf eine hĂ€ufige Bewegung ausgerichtet.

Daher könnte es zu Defekten fĂŒhren, wenn Sie den Standort immer wieder Ă€ndern.

FĂŒr den Dauerbetrieb ist außerdem eine ununterbrochene Stromversorgung notwendig. Daher sollten Sie auch diesen Aspekt bei der Standortwahl berĂŒcksichtigen.

NetzwerkfĂ€hige GerĂ€te fĂŒr die Bedienung erforderlich

Ein NAS Server verfĂŒgt weder ĂŒber einen Monitor noch ĂŒber eine Tastatur oder eine Maus. Dennoch ist es notwendig, auf das GerĂ€t zuzugreifen. Beispielsweise mĂŒssen Sie Benutzerkonten einrichten, Vorgaben fĂŒr die Organisation der Datenspeicherung machen oder Apps installieren.

Da ein direkter Zugriff aufgrund des Fehlens der genannten PeripheriegerĂ€te nicht möglich ist, benötigen Sie hierfĂŒr andere GerĂ€te. In der Regel kommt hierfĂŒr ein Desktop-PC oder ein Laptop zum Einsatz.

Manchmal können Sie zu diesem Zweck auch ein Smartphone oder ein Tablet verwenden. Wenn Sie Ihren NAS Server einrichten, ist es daher wichtig, darauf zu achten, dass die entsprechenden GerĂ€te fĂŒr die Bedienung vorhanden sind.

Festplatten, CPU und Arbeitsspeicher: die notwendige Hardware

FĂŒr den reibungslosen Betrieb eines NAS Servers ist es nicht nur notwendig, dass die Voraussetzungen im Umfeld stimmen. DarĂŒber hinaus muss auch das GerĂ€t selbst einige Anforderungen erfĂŒllen. Welche GerĂ€te sich hierfĂŒr besonders gut eignen, erfahren Sie in einem NAS Test.

Ausgesprochen wichtig ist dabei der Speicherplatz. Fast alle NAS Server verwenden mehrere Festplatten, um die Daten zu speichern. Dabei ist eine ausreichende KapazitĂ€t fĂŒr Ihre Datenmengen notwendig.

FĂŒr die Übermittlung der Daten ĂŒber das Netzwerk und fĂŒr einige weitere Aufgaben benötigt das GerĂ€t auch einen Prozessor und einen Arbeitsspeicher. Daher sollten Sie auch unter diesem Gesichtspunkt auf die richtige Ausstattung achten.

LeistungsfĂ€higes und dennoch kostengĂŒnstiges NAS-Server TS-431P von QNAP mit 4 EinschĂŒbe fĂŒr Klein- und HeimbĂŒros

FĂŒr wen ist ein NAS Server geeignet?

NAS Server kamen in den letzten Jahren immer stĂ€rker in Mode. Nicht nur viele Unternehmen setzen auf diese Technik, sondern auch immer mehr Privatanwender. Dabei kam es zu einer erheblichen VerĂ€nderung hinsichtlich der Einsatzgebiete. Daher gehört es auch zu einem NAS Server Test, genau zu ĂŒberprĂŒfen, fĂŒr welche Anwender diese Angebote ĂŒberhaupt geeignet sind.

NAS: das Speichersystem fĂŒr kleine und mittlere Unternehmen

Die ersten NAS Server waren an den AnsprĂŒchen professioneller Anwender ausgerichtet. Sie orientierten sich dabei in erster Linie am Bedarf kleiner oder mittlerer Unternehmen. NAS Server entstanden zu einer Zeit, zu der die Digitalisierung in immer mehr Firmen an Bedeutung gewann.FĂŒr wen ist ein NAS Server aus einem Test geeignet?

Zuvor war es nur in Großbetrieben oder in speziellen Technologie-Konzernen ĂŒblich, dass mehrere ComputerarbeitsplĂ€tze vorhanden waren.

Dort gab es große Server, die die notwendige Infrastruktur dafĂŒr bereitstellten. In kleineren oder mittelgroßen Betrieben waren jedoch in der Regel nur sehr wenige Rechner vorhanden.

Als jedoch durch die immer weitreichenderen technischen Möglichkeiten die Ausstattung an Computern stark anstieg, war dafĂŒr eine neue Infrastruktur notwendig.

Die Einrichtung einer großen Serveranlage war fĂŒr kleinere Betriebe jedoch mit unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸig hohen Kosten verbunden.

Da immer mehr Arbeiten am Computer verrichtet wurden, stieg jedoch der Bedarf an Speicherplatz. Auch die Anforderungen fĂŒr eine einfache Zusammenarbeit sind in dieser Phase angestiegen.

Die ersten NAS Server entstanden, um diese Probleme zu beheben. Dabei handelte es sich um relativ kleine GerĂ€te, fĂŒr die weder große Ausgaben noch gesonderte RĂ€umlichkeiten erforderlich waren. Dennoch zeichneten sie sich durch eine sehr hohe KapazitĂ€t aus. Da nur ein einziger NAS Server fĂŒr alle Mitarbeiter notwendig war, hielten sich die Kosten dafĂŒr in Grenzen.

Die GerĂ€te erweiterten zum einen die SpeicherkapazitĂ€ten erheblich. Das brachte fĂŒr viele Betriebe, in denen immer grĂ¶ĂŸere Mengen an elektronischen Daten anfielen, große Vorteile mit sich. Die Einbindung in das Netzwerk machte auch den Zugang ganz einfach.

Jeder Mitarbeiter konnte von seinem Arbeitsplatz aus die benötigten Dateien abspeichern oder abrufen. DarĂŒber hinaus verbesserte der NAS Server die Zusammenarbeit der einzelnen Angestellten erheblich. So war es ganz einfach möglich, gemeinsam an einem Dokument zu arbeiten.

Diese Vorteile fĂŒhrten dazu, dass sich NAS Server bei kleinen und mittleren Unternehmen schnell durchsetzten. Sie finden bis heute Verwendung, um die Dateien, an denen die BeschĂ€ftigten arbeiten, abzuspeichern. DarĂŒber hinaus nutzen viele Firmen diese GerĂ€te, um Backups zu erstellen und um auf diese Weise fĂŒr eine hohe Datensicherheit zu sorgen.

Zunehmende Verbreitung in Privathaushalten

Über viele Jahre hinweg verwendeten fast ausschließlich professionelle Anwender NAS Server. Das hat sich jedoch in letzter Zeit stark verĂ€ndert. Immer mehr Privatpersonen entscheiden sich dazu, einen NAS Server zu Hause einzurichten. Der Grund dafĂŒr liegt darin, dass sich in diesem Bereich die technische Ausstattung ebenfalls stark verĂ€ndert hat.

Noch vor einigen Jahren kam es nur selten vor, dass in einem Privathaushalt mehr als ein netzwerkfÀhiges GerÀt anzutreffen war. Dabei handelte es sich meistens um einen Desktop-PC, den die ganze Familie gemeinsam nutze.

Ein Netzwerkspeicher war unter diesen Voraussetzungen vollkommen unnötig. Zum einen waren in der Regel nur so wenige Daten vorhanden, dass diese problemlos auf der Festplatte Platz fanden. Sollte es dennoch einmal zu KapazitĂ€tsengpĂ€ssen kommen, war es sinnvoll, entweder den internen Speicher zu erweitern oder einen zusĂ€tzlichen Datenspeicher direkt an den Computer anzuschließen.

Mittlerweile sind jedoch immer mehr GerÀte auf den Markt gekommen, die ebenfalls netzwerkfÀhig sind. Heutzutage sind in den meisten Haushalten mehrere Smartphones, Tablets und Notebooks zu finden. Hinzu kommen Smart TVs und andere netzwerkfÀhige HaushaltsgerÀte.

Auf diese Weise entstehen immer mehr Daten, sodass ein zusĂ€tzlicher Speicher immer hĂ€ufiger erforderlich wird. Außerdem möchten viele Nutzer die gleichen Dateien mit unterschiedlichen GerĂ€ten nutzen. Mit einem NAS Server ist das ganz einfach.

Viele Hersteller haben auf diese Entwicklung reagiert und bieten mittlerweile GerĂ€te an, die sich noch stĂ€rker an den AnsprĂŒchen privater Nutzer orientieren. Diese bieten beispielsweise Zusatzfunktionen fĂŒr die Verwendung als Media Server oder fĂŒr das Streaming von Inhalten. Daher eignen sie sich noch besser fĂŒr Privatanwender.

Fazit: NAS Server eignen sich fĂŒr private und professionelle Anwender gleichermaßen

Die Vorteile, die ein NAS Server von Anfang an beim Einsatz in einem professionellen Umfeld bot, bleiben bis heute erhalten. Daher eignen sich diese GerĂ€te hervorragend fĂŒr kleine und mittlere Betriebe, die eine einfache Möglichkeit fĂŒr ein Datenspeicherungs-System mit hoher KapazitĂ€t suchen.

Da diese Vorteile mittlerweile jedoch auch fĂŒr viele Privatanwender von großer Bedeutung sind, kommen die GerĂ€te in diesem Umfeld inzwischen gleichermaßen zum Einsatz. Der NAS Test zeigt außerdem, dass viele Hersteller praktische Zusatzfunktionen implementiert haben, die den Nutzungskomfort gerade in diesem Bereich erhöhen.

TS-453Be NAS-Server von QNAP – Erweiterung der NAS-FunktionalitĂ€t mit dem PCIe-Steckplatz

Technische Daten

Beim Kauf eines NAS Servers ist es wichtig, auf die technischen Daten zu achten. Wenn Sie einen NAS Server Test betrachten, erkennen Sie schnell, welche Werte dabei von besonderer Bedeutung sind. Die Testsieger glÀnzen dabei insbesondere im Bereich der SpeicherkapazitÀt mit einer guten Leistung. Allerdings gibt es noch einige weitere Aspekte, die Sie beachten sollten.

Die SpeicherkapazitĂ€t: wichtigstes Kriterium fĂŒr einen NAS Server

Die wesentliche Aufgabe eines NAS Servers besteht darin, Daten in großen Mengen zu speichern. Daher ist die KapazitĂ€t des GerĂ€ts ein wesentlicher Kritikpunkt fĂŒr den Produktvergleich. Zum einen ist es wichtig, auf die maximale GesamtkapazitĂ€t zu achten.

Jedes NAS GehĂ€use verfĂŒgt ĂŒber eine feste Anzahl an SteckplĂ€tzen fĂŒr Festplatten.

Wie viele Daten Sie auf dem GerĂ€t speichern können, hĂ€ngt jedoch davon ab, wie viele davon bestĂŒckt sind und welche KapazitĂ€t die einzelnen Festplatten aufweisen.

Dabei ist es empfehlenswert, ein Produkt auszuwĂ€hlen, das nicht nur den aktuellen Bedarf abdeckt, sondern das darĂŒber hinaus einige Erweiterungsmöglichkeiten bietet. So sind Sie auch fĂŒr die Zukunft gewappnet.

Welche RAID-Systeme unterstĂŒtzt der NAS Server?

Wenn Ihr NAS Server ĂŒber mehrere Festplatten verfĂŒgt, ist es möglich, die Daten auf unterschiedliche Weise zu ordnen. Die einfachste Alternative besteht darin, die Dateien einfach hintereinander zu speichern. Sobald eine Festplatte voll ist, kommt die nĂ€chste zum Einsatz.

Es ist jedoch auch möglich, die Daten redundant – also mehrfach – zu speichern. Das erhöht die Sicherheit erheblich. Wenn eine Festplatte einen Schaden erleiden sollte, können Sie die Informationen problemlos von einem anderen Speicherplatz abrufen. Das reduziert zwar das Risiko fĂŒr einen Datenverlust, doch sinkt dadurch die KapazitĂ€t des Speichers.

Um die redundante Datenspeicherung zu organisieren, kommt in der Regel ein RAID-System zum Einsatz. Dabei gibt es jedoch unterschiedliche Methoden. Manche Verfahren legen einen sehr hohen Wert auf die Datensicherheit – auch wenn die KapazitĂ€t dadurch stark reduziert wird.

Andere Systeme nutzen die KapazitĂ€t besser aus, wodurch sich das Risiko fĂŒr einen Datenverlust jedoch etwas erhöht. Im NAS Server Test schneiden GerĂ€te besonders gut ab, die verschiedene Systeme unterstĂŒtzen. So entscheiden Sie als Anwender selbst, welche PrioritĂ€ten Sie setzen.

Stromverbrauch: entscheidendes Kriterium beim NAS Server Test

NAS Server sind in der Regel rund um die Uhr in Betrieb. Obwohl sich diese GerÀte eigentlich durch einen geringen Verbrauch auszeichnen, können so mittelfristig hohe Betriebskosten entstehen.

Selbst geringe Unterschiede im Verbrauch können dabei jedoch einen großen Unterschied ausmachen. Daher spielt der Verbrauch im NAS Test eine wichtige Rolle. Ein sparsames GerĂ€t kann sich finanziell stark auszahlen, selbst wenn es etwas teurer ist.

Prozessor und Arbeitsspeicher: nicht immer von großer Bedeutung

Eine Datei auf der Festplatte abzuspeichern und sie ĂŒber ein Netzwerk zu verschicken, ist ein Prozess, der nur eine relativ geringe Rechenleistung erforderlich macht. DafĂŒr benötigen Sie weder einen schnellen Prozessor noch einen großen Arbeitsspeicher.

Da die Hauptaufgabe eines NAS Servers aber genau darin besteht, spielt die Ausstattung in diesem Bereich nur eine untergeordnete Rolle. Daher kommen fĂŒr einige Produkte relativ langsame Prozessoren zum Einsatz.

Auch ein schneller und ĂŒbertaktbarer Arbeitsspeicher ist nicht notwendig. Diese Ausstattung wĂŒrde nicht nur zusĂ€tzliche Kosten verursachen, sondern auch den Stromverbrauch erhöhen. Das ist bei der Verwendung als NAS Server jedoch unbedingt zu vermeiden.

Allerdings gibt es auch hierbei Ausnahmen. Wenn mehrere Anwender simultan auf den NAS Server zugreifen, erhöht sich der Rechenbedarf enorm. Insbesondere in Unternehmen mit mehreren Mitarbeitern ist das jedoch hÀufig der Fall.

Damit dadurch keine Wartezeiten entstehen, ist hierbei eine etwas bessere Ausstattung empfehlenswert. Das gilt auch fĂŒr NAS Server mit speziellen Entertainment-Funktionen. Das Streaming von Medieninhalten macht beispielsweise eine höhere Rechenleistung erforderlich.

Eine hohe KonnektivitÀt ist wichtig

Die KonnektivitĂ€t der GerĂ€te ist ein weiterer wichtiger Aspekt und spielt daher im NAS Server Test eine große Rolle.

Ein Netzwerkanschluss ist bei diesen Produkten immer vorhanden, da dieser zu den grundlegenden Merkmalen eines NAS Servers zÀhlt.

Allerdings gibt es auch hierbei Unterschiede. Manche Angebote unterstĂŒtzen nur einen verkabelten Anschluss, wĂ€hrend sich andere Artikel nur ĂŒber das WLAN einbinden lassen. Daher sollten Sie vor dem Kauf genau ĂŒberlegen, auf welche Weise Sie den NAS Server mit dem Router verbinden möchten.

DarĂŒber hinaus verfĂŒgen viele Produkte ĂŒber weitere Anschlussmöglichkeiten. Wenn Sie ein regelmĂ€ĂŸiges Backup der Daten durchfĂŒhren möchten, ist es beispielsweise sehr praktisch, wenn der NAS Server ĂŒber einen USB-Anschluss verfĂŒgt.

Das erlaubt außerdem die Einbindung eines Druckers, eines Scanners oder eines anderen GerĂ€ts. E-Sata, Firewire und HDMI sind weitere praktische Anschlussmöglichkeiten, die einige NAS Server bieten.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Ein großer Vorteil eines NAS-Servers ist die zentrale Speicherung der verwalteten Daten und die weitlĂ€ufige VerfĂŒgbarkeit ĂŒber das Netzwerk. Gerade in grĂ¶ĂŸeren Netzwerken z.B. in Unternehmen verteilen sich die bearbeiteten Dateien der Mitarbeiter ansonsten ĂŒber viele einzelne Festplatten, USB-Sticks und andereSpeicher. Hier muss dann oftmals eine passende Software-Lösung zur Rate gezogen werden, die sich etwa um die regelmĂ€ĂŸigen Updates aller Festplatten und anderer Laufwerke kĂŒmmert. Der NAS-Server macht es dem Administrator hingegen vergleichsweise einfach: Hier genĂŒgt es selbst im ungĂŒnstigsten Fall (je nach Redundanzlevel), ein Backup von allen in den NAS-Server eingebauten Platten anzulegen.

DarĂŒber hinaus kann die Redundanz des NAS-Servers zur Erhöhung der Datensicherheit genutzt werden: Durch diese werden die hinterlegten Daten automatisch auf mehrere Festplatten gleichzeitig geschrieben. Dies erhöht zwar natĂŒrlich die Menge der benötigten Festplatten, verringert die Wahrscheinlichkeit eines Datenverlustes durch Hardwareversagen allerdings wesentlich.

Gerade bei der der Speicherung großer Datenmengen ist der Defekt von einzelnen Festplatten in der Regel nicht zu vermeiden. Mit einem NAS-Server, der die Daten in einem RAID redundant speichert, wird dieses Problem effektiv weitgehend unter Kontrolle gebracht.

Sehr stark werden NAS-Server gerade in den letzten Jahren auch in der Sicherheitstechnik eingesetzt. Hier dienen sie zum Speichern der Bilder vonÜberwachungskameras. Gerade bei grĂ¶ĂŸeren Anlagen, die aus mehreren Kameras bestehen, bietet der NAS-Server hier im Vergleich zu einer lokalen digitalen Speicherung (etwa auf SD-Karte) oder gar einer lokalen analogen Speicherung (etwa auf Magnetband) zahlreiche Vorteile. Auch hier kommt die zentrale Datenspeicherung auf dem NAS-Server voll zum Tragen: Die Aufnahmen der verschiedenen Kameras können einfach und bequem von einem einzigen an das Netzwerk angeschlossenen PC angesehen werden, anstatt umstĂ€ndlich die Speicherkarten oder gar BĂ€nder der verschiedenen Kameras sequentiell durchgehen zu mĂŒssen.

DarĂŒber hinaus kann auch die redundante Speicherung fĂŒr zusĂ€tzliche Sicherheit sorgen. Nichts ist Ă€rgerlicher, als wenn im Ernstfall wie einem Einbruch mitSachschaden die Aufnahmen der Überwachungskameras vor der Auswertung durch einen Hardwareschaden zerstört werden. Aus diesem Grund empfiehlt es sich ĂŒbrigens auch, die entsprechenden NAS-GerĂ€te an einem fĂŒr eventuelle Eindringliche möglichst unzugĂ€nglichen und/oder schwer einsehbaren Ort aufzustellen.

NAS Server TS-453Be von QNAP – Quad-Core Multimedia-NAS mit 4 EinschĂŒbe und mit PCIe-Steckplatz

Welche Arten von NAS-Servern gibt es?

Im Wesentlichen muss bei den NAS zwischen Modellen fĂŒr private Anwender und Unternehmen unterschieden werden. Hierbei gibt es zwar keine klare Abgrenzung, allerdings sind die meistens NAS-Server mit 8, 16 oder mehr FestplattenschĂ€chten fĂŒr die meisten Privatanwender eher uninteressant. Allerdings bieten die Modelle fĂŒr den Privatbereich hĂ€ufig eine bessere UnterstĂŒtzung und zusĂ€tzliche Features beim Umgang mit Multimedia-Inhalten wie Video– oder Fotodateien. Solche Modelle mit Multimedia-FĂ€higkeit sind dann also unter UmstĂ€nden eher fĂŒrs Heimkino geeignet.

Noch deutlicher sind die GerĂ€te hingegen anhand der Anzahl der PlattenschĂ€chte zu charakterisieren: Hier sind GerĂ€te, die nur eine einzige Festplatte im Netzwerk zur VerfĂŒgung stellen, von solchen NAS abzugrenzen, die mit mehreren Festplattenparallel arbeiten (können). Über letztere lĂ€sst sich nicht nur ein Geschwindigkeitsvorteil im Vergleich zur einzelnen Platte im Netzwerk erreichen, sondern (je nach Konfiguration) auch ein Dateisystem mit echter redundanterSpeicherung realisieren. Dies bedeutet, dass die DatenintegritĂ€t nicht mehr direkt von der Unversehrtheit der physikalischen DatentrĂ€ge abhĂ€ngt: Sogenannte RAIDskönnen, von RAID0 einmal abgesehen, auch den Defekt einer oder sogar mehrerer Platten verkraften, ohne dass die Nutzer einen Datenverlust bemerken. NatĂŒrlich sollte die defekte Platte dann trotzdem schnellstmöglich ausgetauscht werden, da die Wahrscheinlichkeit eines Versagens des RAID immer mit der Anzahl der defekten Platten ansteigt.

Besonders kritisch ist in dieser Hinsicht, dass zum gleichen Zeitpunkt gekaufte Festplatten meist eine Ă€hnliche Lebensdauer haben, weshalb im Laufe der Zeit auch RAID-Systeme entwickelt wurden, die ĂŒber die Redundanz auch mehr als einen physikalischen Totalausfall eines Speichermediums verkraften können. Das einfachste Verfahren ist hier das parallele Schreiben aller Daten auf mindestens drei Festplatten nach dem RAID1-Standard, das allerdings den Speicherplatz dann nicht besonders effektiv ausnutzt. Die verschiedenen, im Laufe der Zeit erarbeiteten RAID-Lösungen werden weiter unten noch ausfĂŒhrlicher erklĂ€rt.

NAS-Server Neuigkeiten

Synology Diskstation DS1019+ Review

Der bekannte NAS-Server Hersteller Synology hat 2019 seine neue Diskstation DS1019+ vorgestellt. Sie verfĂŒgt ĂŒber fĂŒnf LaufwerkschĂ€chte, sodass es von Synology nach vier Bays wie bei dem Modell DS418j oder sechs SchĂ€chten wie bei dem Modell DS1618+ nun auch die 5er-Variante gibt.

Es macht durchaus Sinn, die GrĂ¶ĂŸen-LĂŒcke zu schließen, da die Anforderungen an einen NAS-Server individuell sehr unterschiedlich sind, wie der NAS-Server Test zeigt.

Durch den zusĂ€tzlichen fĂŒnften Bay lĂ€sst sich ein SSD-Cache einrichten, wĂ€hrend die vier weiteren EinschĂŒbe weiterhin fĂŒr Festplatten genutzt werden können. Es sind bis zu 140 Terabyte SpeicherkapazitĂ€t möglich, wie beispielsweise Storage-Insider berichtet. Der NAS-Server kann fĂŒr 4k-Viodotrankodierung und Multimedia-Anwendungen genutzt werden. Laut dem Hersteller sind 225 MB pro Sekunde fĂŒr Lese- und SchreibvorgĂ€nge möglich.

Bei den ersten Reviews und Praxistests zum neuen Synology NAS-Server zeigt sich (wie zu erwarten) eine gute und verlÀssliche Performance.

Es nicht vorgesehen mehr Arbeitsspeicher zu verbauen, als von den Herstellern vorgesehen ist. Wer dies trotzdem tut, trĂ€gt dafĂŒr selbst das Risiko.

Im folgenden Video wird die neue Diskstation genauer vorgestellt:

IronWolf Festplatte mit 14 Terabyte

Nas Server Festplatte Im September 2018 hat das amerikanische Unternehmen Seagate Technology seine Produktpalette von internen Festplatten erweitert, welche jetzt auch im deutschsprachigen Raum verfĂŒgbar sind. Die Produkte IronWolf und IronWolf Pro haben jetzt bis zu 14 Terabyte SpeicherkapazitĂ€t.

Seagate hat mit seinen Festplatten besonders „Network Attached Storage“ (NAS) fĂŒr kleine bis mittlere Unternehmen im Angebot. Da die Datenmengen immer grĂ¶ĂŸer werden, wachsen auch die Festplatten Volumen. Im Jahr sollen laut Seagate mit der neuen 14 TB-Festplatte rund 300 TB im Jahr bewegt werden können.

Die Festplatte kann auch als Backup verwendet werden. Die Hersteller-Garantie betrĂ€gt fĂŒr IronWolf 3 Jahre und fĂŒr IronWolf Pro 5 Jahre.

(IronWolf Pro 14 TB, Amazon 499,95 Euro)

So haben wir die NAS-Server getestet

Der Dreh- und Angelpunkt unseres Tests war die LeistungsfĂ€higkeit der verwendeten Hardware in Relation zum Preis. Hier kam es besonders auf der Preisklasse angemessene DatenĂŒbertragungsraten und Rechenleistung an. Optionale Zusatzfunktionen wie zum Beispiel eine HardwareunterstĂŒtzung von ĂŒblichen VerschlĂŒsselungsverfahren wurden hier ebenfalls positiv bewertet. Ein wichtiger Kritikpunkt war auch die einfache Konfigurierbarkeit und die ZuverlĂ€ssigkeit des GerĂ€ts im alltĂ€glichen Einsatz.

Konnten Änderungen der Konfiguration einfach und unkompliziert vorgenommen werden, oder musste man sich zuvor umstĂ€ndlich durch ein MenĂŒ mit vielen Unterpunkten arbeiten? Da viele Nutzer im Home-Bereich sicherlich auch die Multimediafunktionen der verschiedenen GerĂ€te wie etwa Video-Streaming ĂŒber DLNA nutzen möchten, haben wir diese bei Vorhandensein ebenfalls in die Bewertung mit einbezogen. ZusĂ€tzliche Merkmale wie etwa das optionale Umkodieren von Audiospuren von Videodateien wurden hier positiv berĂŒcksichtigt.

TS-431P NAS-Server von QNAP im Test

Worauf muss ich beim Kauf eines NAS-Servers achten?

Ein wesentlicher Punkt beim Kauf eines NAS-Servers sind die Voraussetzungen, unter denen dieser spĂ€ter operieren soll. Es kommt also bei Auswahl des GerĂ€ts auf den Einsatzzweck an. Welche Bandbreite wird im Netzwerk benötigt, wie groß sollte das maximale Speichervolumen des GerĂ€ts sein? Wenn die Daten aus SicherheitsgrĂŒnden redundant gespeichert werden sollen, ist außerdem zu beachten, dass je nach Redundanzlevel bzw. verwendetem RAID-Typ nur einBruchteil der SpeicherkapazitĂ€t der eingebauten Festplatten zur VerfĂŒgung steht.

Hier sollte also darauf geachtet werden, dass der maximale verfĂŒgbare Speicher auch unter BerĂŒcksichtigung der redundanten Datenspeicherung auch noch fĂŒr den angedachten Anwendungszweck ausreicht. Ein Beispiel aus der Praxis: Werden alle Daten ĂŒber die Redundanzfunktion des GerĂ€ts z.B. physikalisch doppelt gespeichert und fasst der NAS-Server maximal zwei Festplatten zu je 1 TB, zu stehen auch bei voller Belegung nur etwa 1 TB an SpeicherkapazitĂ€t als tatsĂ€chlicher Datenspeicher zur VerfĂŒgung.

Über diese scheinbare Speicherplatzverschwendung ist man spĂ€testens dann froh, wenn wichtige Daten auf dem NAS gespeichert werden und eine der Platten ohne jede Vorwarnung einen plötzlichen Defekt etwa durch ein unbemerktes Überhitzen des GerĂ€ts erleidet. In einem solchen Fall stehen den Nutzern dann immer noch die Kopien der Dateien auf der zweiten Platte zur VerfĂŒgung. NatĂŒrlich sollten trotzdem regelmĂ€ĂŸige Backups ausgefĂŒhrt werden, um das Risiko eines unwiderbringlichen Datenverlusts so weit wie möglich zu minimieren.

Die richtige Technoligie gegen Datenverlust

festplatten-einschub-schmalEine Hot-Swap-Funktion ist dann praktisch, wenn der NAS-Server fĂŒr eine Wartung der installierten DatentrĂ€ger nicht einfach kurz abgeschaltet werden kann. Das GerĂ€t unterstĂŒtzt dann einen Austausch von Festplatten wĂ€hrend des laufenden Betriebs. So können Platten, die z.B. wegen HardwareschĂ€den vorzeitig das Zeitliche segnen, einfach und effektiv gegen intakte GerĂ€te ausgetauscht werden. Dabei sind die entsprechenden Daten natĂŒrlich nur dann noch fĂŒr die Benutzer zugĂ€nglich, wenn diese noch auf mindestens einer der verbliebenden intakten Platten vorhanden sind: Es muss also redundant gespeichert werden, um eine VerfĂŒgbarkeit aller Dateien auch wĂ€hrend des Festplattenaustauschs zu gewĂ€hrleisten.

Neben internen Festplatten bieten viele NAS-GerĂ€te auch den Anschluss von USB– oder eSATA-Datenspeichern an. Auf diese Weise kann die KapazitĂ€t des GerĂ€tes schnell und effektiv erweitert werden. Allerdings sollte hierbei am besten im Vorfeld geklĂ€rt werden, welche Funktionen des GerĂ€tes auch fĂŒr externe DatenspeicherverfĂŒgbar sind. Insbesondere sind auch die BeschrĂ€nkungen der externen AnschlĂŒsse in Bezug auf die DatenĂŒbertragungsrate zu beachten: So lĂ€sst sich die Anzahl der angeschlossenen Platten etwa meist nicht mit USB-Hubs beliebigerweitern, da hier gerĂ€tespezifische BeschrĂ€nkungen greifen können und außerdem die Limitierung der Übertragunsgeschwindigkeit zu beachten ist.

Konkret heißt das: Werden mehrere USB-Platten an einen einzelnen USB-Bus angeschlossen, so teilen sie sich auch die Übertragungsrate. Drei angeschlossene Platten können dann also die Daten nur mit je einem Drittel der maximalen USB-Geschwindigkeit ĂŒbertragen. Dies kann in der Praxis je nach verwendeter USB-Spezifikation und Anwendungsfall immer noch ausreichend sein, allerdings sollte man sich dieser BeschrĂ€nkung vor dem Kauf eines entsprechenden GerĂ€ts bewusst sein.

Sehr wichtig bei der Kaufentscheidung ist die maximale Geschwindigkeit des Netzwerkinterfaces . Zum Erzielen im alltĂ€glichen Gebrauch tauglicher Übertragungsraten sollte es auch fĂŒr NAS, die in verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig kleinen Netzwerken genutzt werden, mindestens eine 100MBit-Anbindung sein. Besser ist jedoch gleich eine Gigabit-Anbindung, die die notwendige Leistung auch fĂŒr anspruchsvollere Aufgaben zur VerfĂŒgung stellt. Insbesondere dann, wenn das NAS in einem grĂ¶ĂŸeren Netzwerk genutzt werden soll, empfiehlt es sich, keinesfalls an der Übertragungsrate zu sparen. Im Zweifelsfalle sollte bei ansonsten vergleichbaren Werten also das NAS gewĂ€hlt werden, welches die schnelleren Datenraten im Netzwerk liefert. Allerdings sollte man sich hier auch nicht bloß auf die Herstellerangaben verlassen: Ein Test des GerĂ€ts vor Ort liefert meistens erst die notwendige Klarheit darĂŒber, wie sich das GerĂ€t in der jeweiligen Netzwerkumgebung schlĂ€gt.

Komponenten aufeinander abstimmen

Ist man mit dem Ergebnis auch nach korrekter Konfiguration nicht zufrieden, so sollte man nach Möglichkeit am besten schnell und einfach von seinem RĂŒckgaberecht Gebrauch machen und sich nach einem AlternativgerĂ€t umsehen, sofern hier eine realistische Verbesserung zu erwarten ist. Allerdings sind zu vielen GerĂ€ten auch online typische Werte fĂŒr die Lese- und Schreibgeschwindigkeiten aus der Praxis einsehbar. Diese werden zum Teil von professionellen Hardware-Experten, zum Teil aber auch einfach von Besitzern des jeweiligen GerĂ€ts veröffentlicht. Diese Werte sollten zwar einerseits immer mit Vorsicht genossen werden, da es neben dem GerĂ€t selbst auch z.B. auf eine hinreichend leistungsfĂ€hige Netzwerkumgebung ankommt.

Fehlkonfigurationen wie eine zu langsame Netzwerkanbindung, eine schlechte WLAN-Erreichbarkeit oder aber ein selbstinstalliertes alternatives Betriebssystem können hier fĂŒr deutliche Abweichungen von den ĂŒblichen Durchschnittswerten sorgen. Andererseits können diese Werte aber eine wertvolle Orientierungshilfe sein. Hierbei sollte vorab gesagt werden, dass die maximal im Netzwerk möglichen Raten wegen diverser StöreinflĂŒsse oder grundsĂ€tzlicher BeschrĂ€nkungen in der Hardware meistens in der Praxis nicht erreicht werden. Außerdem tritt hĂ€ufig ein asynschrones Verhalten der GerĂ€te bezĂŒglich der Geschwindigkeiten beim Schreiben und Lesen auf.

Ein großer Cache hilft dabei, physikalische Festplattenzugriffe zu minimieren und so die DatenĂŒbertragungsrate im Netzwerk fĂŒr die Nutzer des NAS zu erhöhen. Einige Modelle bieten hier auch die Möglichkeit an, eine SSD als Cache fĂŒr die verbauten Festplatten zu nutzen.

Soll das GerĂ€t hingegen per WLAN an das Netzwerk angeschlossen werden, so ist auch hier auf eine hinreichend leistungsfĂ€hige Verbindung fĂŒr die alltĂ€gliche Anwendung zu achten. Am besten sind hier im Normalfall GerĂ€te, die den neuesten aktuell verfĂŒgbaren Wifi-Standard unterstĂŒtzen.

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels ist dies aktuell der 802.11ac-Standard, NAS-Server mit Ă€lteren Schnittstellen fĂŒrs Funknetzwerk können fĂŒr weniger anspruchsvolle Anwendungen jedoch immer noch zu gebrauchen sein und sind oftmals bereits fĂŒr einen vergleichsweise geringen Preis erhĂ€ltlich. Wer sich fĂŒr ein solches GerĂ€t interessiert, sollte allerdings auf Nummer sicher gehen, dass tatsĂ€chlich alle benötigten technischen Optionen zur VerfĂŒgung stehen. Hierzu zĂ€hlen z.B. eine ausreichende Anzahl von modernen Festplattenslots. Außerdem muss es natĂŒrlich auch die notwendige Leistung fĂŒr den angedachten Einsatzzweck liefern, d.h. ĂŒber einen ausreichend großen Arbeitsspeicher, einen schnellen Datenbus und einen den alltĂ€glichen Anforderungen gewachsenen ProzessorverfĂŒgen.

Mehr Sicherheit durch VerschlĂŒsselung

tresortuerEine zusĂ€tzliche Option, ĂŒber die der Nutzer insbesondere zur Speicherung von Firmengeheimnissen, den Bildern von Überwachungskameras oder andererempfindlicher Daten nachdenken kann, ist die VerschlĂŒsselung der Festplatten. Dies ist insbesondere dann sinnvoll, wenn realistisch mit einem Diebstahl des NAS-Servers oder der in ihm enthaltenen Platten gerechnet werden muss. Der große Vorteil dieser Technik ist, dass die Daten fĂŒr unbefugte Dritte ohne den entsprechenden SchlĂŒssel nutzlos sind: Anstatt der erhofften hochbrisanten Informationen im Klartext offenbart sich dem Dieb nur ein unverstĂ€ndliches Daten-Kauderwelsch. Dieser Vorteil ist allerdings gleichzeitig auch ein Nachteil: Geht der SchlĂŒssel bzw. das Passwort verloren, so sind sĂ€mtliche auf den Platten des NAS abgespeicherten Informationen nicht mehr zu gebrauchen.

Wer sein NAS verschlĂŒsseln möchte, sollte deshalb sehr genau wissen, was er tut. Wenn man sich allerdings bewusst fĂŒr diese Option entscheiden möchte, so ist eine HardwareunterstĂŒtzung fĂŒr gebrĂ€uchliche VerschlĂŒsselungsverfahren wie etwa AESein großer Vorteil. Diese verringert die Last auf die Prozessoren, die wĂ€hrend des regulĂ€ren Betriebs durch das stĂ€ndige Ent- und VerschlĂŒsseln der Daten bei allen Lese- und SchreibvorgĂ€ngen entsteht. Gerade dann, wenn das kryptographische Verfahren sehr sicher und somit meist auch dementsprechend rechenintensiv ist, kann eine solche Option deshalb sinnvoll sein. Eine sinnvolle Option kann es außerdem sein, eine unverschlĂŒsselte Kopie der auf dem NAS enthaltenen Daten an einem sicheren Ort aufzubewahren.

Auch die Softwarepakete, die den NAS-Servern beigelegt sind, können zur Kaufentscheidung beitragen, obwohl es bei dieser natĂŒrlich hauptsĂ€chlich auf die Leistung der Hardware ankommen sollte. So sollte der NAS-Server im Idealfall bereits soweit vorkonfiguriert sein, dass nur noch die Festplatten eingebaut undeinige abschließende Optionen eingestellt werden mĂŒssen. GerĂ€te, die ohneaufgespieltes Betriebssystem bzw. ohne installierte Firmware geliefert werden, sind glĂŒcklicherweise eher die Ausnahme. Solche Produkte wenden sich eher an erfahrene Nutzer, die genug Fachwissen haben, um auch solche GerĂ€te betriebsbereit zu machen.

Die beigelegten Anleitungen sind erfahrungsgemĂ€ĂŸ z.B. aufgrund schlechter Übersetzungen nicht immer hilfreich. Aus den in einer solchen Anleitung beschriebenen „fĂŒnf einfachen Schritten“ können so mitunter ohne die notwendige Erfahrung schnell viele arbeitsreiche Stunden werden, ohne dass dem durchschnittlichen Nutzer ein letztendlicher Erfolg garantiert werden kann. DarĂŒber hinaus werden NAS aber auch weitere Softwarepakete wie z.B. Backuplösungenbeigelegt, die beispielsweise eine besonders einfache Sicherung der auf dem Netzwerkspeicher abgelegten Daten versprechen. Wenn solche kostenlosen Beigaben von guter QualitĂ€t sind, können sie durchaus die emanzipierte Kaufentscheidung positiv beeinflussen. Allerdings gilt dies meist nur, wenn man sich nicht so recht zwischen zwei beinahe gleichwertigen GerĂ€ten entscheiden kann.

Musik und Videos fĂŒr alle im Netzwerk

saxophonMultimedia-Optionen der GerĂ€te können insbesondere fĂŒr Privatanwender interessant sein. Hier geht es um vorinstallierte Software, welche z.B. das Videostreaming oder Musikhören vom Netzwerkspeicher besonders komfortabel gestalten soll. Auf diese Weise können die zentral auf dem NAS abgelegten Medien von vielen verschiedenen GerĂ€ten innerhalb des Hauses, wie z.B. Smart-TVs, Tabletsund Smartphones, abgerufen werden. Insbesondere ist hier DLNA zu nennen. Hierbei handelt es sich um ein Protokoll fĂŒr die Übertragung von Multimedia-Inhalten im heimischen Netzwerk. Clients wie z.B. Smart-TVs mit DLNA-FĂ€higkeit können dann etwa hochauflösende Videos ĂŒber das Netzwerk direkt vom NAS wiedergeben.

Dies hat den großen Vorteil, dass die heimische Videosammlung an von einem zentralen Ort aus verfĂŒgbar ist und sich nicht z.B. ĂŒber unzĂ€hligeverschiedene USB-Festplatten verteilt. Auch das umstĂ€ndliche Kopieren von Videodateien auf einen USB-Stick, der dann in das Smart-TV gesteckt wird, ist mit DLNA nicht mehr nötig. Die meist recht komfortablen Mediacenter , die im Lieferumfang vieler Smart-TVs enthalten sind, lassen sich dabei im Regelfall komfortabel aus vom Sofa aus mit der Fernbedienung des GerĂ€ts bedienen. Wie Sie dabei die Medieninhalte ihres NAS konkret abrufen können, entnehmen sie bitte der Bedienungsanleitung ihres Smart-TV. In vielen FĂ€llen muss der Medienserver auf dem NAS allerdings erst aktiviert werden, bevor er zur VerfĂŒgung steht.

Einige NAS unterstĂŒtzen dabei auch multimediaspezifische Besonderheiten: So können etwa Tonspuren von Videos, die in einem fĂŒr das Smart-TV unverstĂ€ndlichen Format abgespeichert wurden, wĂ€hrend des Streamings „on-the-fly“ in ein verstĂ€ndliches Format ĂŒbersetzt werden.

Die Nennung aller möglichen Kombinationen von Audio-Formaten und unterstĂŒtzten GerĂ€ten sprengt dabei den Rahmen dieses Artikels, bitte informieren sie sich deshalb vorab, ob diese Funktion von ihrem ausgewĂ€hlten NAS unterstĂŒtzt wird und inwiefern sie mit Ihrem Smart-TV kompatibel ist.

Insbesondere Optionen, die den Zugriff auf die Daten des heimischen NAS ĂŒber das Internet erlauben, können hierbei sehr nĂŒtzlich sein. So kann man im Prinzip auch Freunden jederzeit die neuesten Bilder oder Videos aus dem Urlaub vorfĂŒhren oder auch im Urlaub ĂŒber das WLAN des Hotels einen Film aus dem heimischen Datenspeicher genießen. Im Prinzip deshalb, weil einerseits natĂŒrlich eine hinreichend schnelle Internetanbindung eine wichtige Vorraussetzung zum Streamen grĂ¶ĂŸerer Videodateien ist.

Andererseits sollte aber auch der Sicherheitsaspekt nicht vernachlĂ€ssigt werden: Gerade bei dem relativ unsicheren, aber immer noch vielfach eingesetzten Zugriff ĂŒber FTP können verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig leicht Passwörter ausgespĂ€ht werden. Dies liegt einfach daran, dass der FTP-Server in der Regel keine VerschlĂŒsselung dieser Daten verlangt: Wenn ein Angreifer wĂ€hrend des Zugriffs auf den FTP-Server die entsprechenden Netzwerkpakete abfĂ€ngt, so kann er in vielen FĂ€llen direkt den verwendeten Benutzernamen und das zugehörige Passwort auslesen. Aus diesem Grunde empfiehlt es sich unserer Meinung nach, entweder auf eine Nutzung der FTP-Option zu verzichten oder aber wenigstens SFTP (Secure FTP) oder rsync zu nutzen, sofern der Server dies anbietet. Diese Verfahren stellen bei korrekter Konfiguration erhöhte Sicherheitsanforderungen an die DatenĂŒbertragung zwischen Client und Server und sind damit von Dritten schwieriger zum umberechtigten Zugriff auf das NAS nutzbar.

QNAP TS-453Be – sichere private Cloud-Lösung

Kurzinformation zu fĂŒhrenden Herstellern

  • Synology
  • QNAP
  • Western Digital
Synology ist ein Unternehmen, das sich vornehmend auf Netzwerktechnologie spezialisiert hat. Neben Routern und netzwerkgebundener Überwachungstechnik gehören auch NAS zu seinem Sortiment. Im Bereich der NAS bietet der Hersteller mit den Produkten aus der Serie „RackStation“ bzw. „DiskStation“ passende netzwerkgebundene Speicher fĂŒr große Unternehmen, kleine Firmen und Heimanwendungen an. Von vielen wird das Unternehmen mittlerweile als einer der fĂŒhrenden Ideengeber im Bereich der NAS-Server angesehen. Mittlerweile agiert Synology wohl auch durch seine leistungsfĂ€higen technischen IT-Lösungen auf internationaler Ebene.
QNAP konzentriert sich vornehmlich auf die Produktion hochwertiger NAS-Server. Dabei beweist das Unternehmen immer wieder aufs Neue, dass sich auch in dieser relativ schmalen Sparte frische Impulse setzen lassen. Insbesondere ist der Konzern auch im anspruchsvollen Bereich der VideoĂŒberwachung aktiv. Besonders großen Wert setzt das Unternehmen dabei auf eine hohe Benutzerfreundlichkeit der angebotenen Produkte, ohne dabei die LeistungsfĂ€higkeit zu vernachlĂ€ssigen.
Western Digital ist vielen Computernutzern sicherlich bereits aus der Welt der Festplattenlaufwerke ein Begriff. Mit der zunehmenden PopularitÀt der NAS-Server hat der Konzern auch einige GerÀte in dieser Hardwaresparte hervorgebracht. Die meisten Lösungen richten sich dabei anscheinend eher an private Nutzer als an professionelle Unternehmen. Jedoch bleibt abzuwarten, ob die PopularitÀt der Marke ihr letztendlich auch zum Durchbruch im Bereich der NAS-Server verhelfen kann.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich mein NAS am Besten?

Beim Kauf eines NAS-Servers sollte man sich schon vorab ein wenig mit der Materie beschĂ€ftigt haben. Viele Nutzer scheuen aber erfahrungsgemĂ€ĂŸ diese MĂŒhe und fragen den FachhĂ€ndler ihres Vertrauens in einem kostenlosen BeratungsgesprĂ€ch nach einem fĂŒr ihren Einsatzzweck optimal geeigneten Produkt. Mit ein wenig Zeitaufwand lĂ€sst sich allerdings unter UmstĂ€nden hier eine ganze Menge Geld sparen. Denn schließlich stellt das Internet hier zum Teil sehr gute Informationsquellen zur VerfĂŒgung, aus denen technisch versierte Benutzer sich relativ einfach und unkompliziert ĂŒber die verschiedenen technischen Details informieren können.

internetGerade bei Artikeln aus dem Bereich der Technik lassen sich hĂ€ufig durch den Einkauf im Internet einige Euro sparen. So kann der Interessent den gleichen Artikel, den auch der FachhĂ€ndler nach einem lĂ€ngeren VerkaufsgesprĂ€ch anpreisen wĂŒrde, oftmals wesentlich gĂŒnstiger in einem Online-Shop erwerben. Hier spielt neben den Kosten fĂŒr die fachliche Weiterbildung der mitunter vielen entsprechend geschulten Mitarbeiter auch der zeitliche Aufwand und die damit einhergehenden Personalkosten eine wichtige Rolle. Letztendlich kann man also davon ausgehen, dass bei vielen FachhĂ€ndlern jeder Kunde einen Aufpreis auf den jeweiligen NAS-Server zahlt.

Somit kann man sich darĂŒber streiten, ob das VerkaufsgesprĂ€ch letztendlich wirklich kostenlos ist. Nebenbei muss natĂŒrlich auch immer das Eigeninteresse des VerkĂ€ufers beachtet werden. Sicherlich ist der eine oder andere Kunde, der lediglich eine einfache Möglichkeit zur zentralen Speicherung seiner Multimediadateien suchte, mit einem fĂŒr diesen Anwendungszweck hoffnungslos ĂŒberdimensionierten GerĂ€t nach Hause gegangen.

Auch bei elektronischen GerĂ€ten gilt natĂŒrlich bei gewerblichen HĂ€ndlern im Internet das gesetzlich vorgeschriebene vierzehntĂ€gige RĂŒckgaberecht. Einige Shops bieten dem Kunden jedoch auch eine lĂ€ngere Frist von z.B. 30 Tagen. Aus diesem Grunde lĂ€sst sich ein NAS, das die Erwartungen wider Erwarten doch nicht erfĂŒllt, einfach innerhalb dieser Frist zum jeweiligen HĂ€ndler zurĂŒckschicken. Aus diesem Grund geht man auch beim Erwerb eines NAS kein großes Risiko ein. Selbstverschuldete BeschĂ€digungen des GerĂ€ts sollten hierbei natĂŒrlich möglichst vermieden werden.

Deshalb unser Tipp: Informieren Sie sich am besten im Netz ĂŒber die technischen Details und Finessen, die die verschiedenen NAS-Server bieten. Anschließend können Sie das am besten geeignete GerĂ€t einfach und unkompliziert direkt im Netz bestellen. In unserer obigen Bestenliste finden Sie dabei unsere Vergleichssieger 2019 und andere Kandidaten, die am großen NAS-Server-Test 2019 teilgenommen haben, noch einmal ĂŒbersichtlich aufgefĂŒhrt.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte der NAS-Server

Die Geschichte der NAS-Server begann etwa in den 1980er Jahren. Zu dieser Zeit wurden Netzwerkprotokolle entwickelt, welche den Zugriff auf Dateninhalte interner Speichermedien anderer Rechner erlaubten. So lag die Idee der ausschließlichen Nutzung eines Rechners zur Bereitstellung von Daten an andere Computer recht nahe. Im Laufe der Zeit wurde dabei immer deutlicher, dass eine solche Datenspeicherung in vielen AnwendungsfĂ€llen zahlreiche Vorteile mit sich brachte. Insbesondere wurden die verschiedenen RAID-Stufen entwickelt, um einen guten Tradeoff zwischen der Datensicherheit und der Nutzung des zur VerfĂŒgung stehenden physikalischen Speichers zu erreichen.

datacenterDie Server ĂŒbernahmen dabei mit leistungsfĂ€higer werdender Technik auch immer weitere Aufgaben, so dass NAS letztendlich viel mehr als nur die bloße Datenverwaltung leisteten. Einige Dienste mit besonders hĂ€ufigen Zugriffen konnten dabei zunĂ€chst aus LeistungsgrĂŒnden nicht auf den NAS laufen. Dieses Problem tritt heutzutage hingegen nur noch selten auf. WĂ€hrend die netzwerkgebundenen Speicher in ihren Anfangstagen großen Unternehmen und UniversitĂ€ten vorenthalten waren, setzen sie sich in der heutigen Zeit auch immer weiter in kleineren Betrieben, in der Überwachungstechnik und in Privathaushalten als zentrale, gut erreichbare und durch die Redundanz erhöhte Datensicherheit bietende Speicherlösungen durch.

Ein relativ neues Anwendungsgebiet ist dabei die Speicherung speicherhungriger, qualitativ hochwertiger Multimediainhalte, die in den Anfangstagen des NAS so noch gar nicht existierten. Hier waren Ton- und Videotechnik noch weitgehend analog und die visuellen und akustischen Möglichkeiten der damals existierenden Computer sehr beschrĂ€nkt. Somit sind die netzwerkgebundenen Speicher ein gutes Beispiel fĂŒr ein technisches Konzept, dessen Anwendung sich im Laufe der Jahre geĂ€ndert hat, obwohl die grundlegenden Prinzipien fast gleich geblieben sind (von den heutigen, im Vergleich zu damals geradezu gigantischen Werten in puncto SpeicherkapazitĂ€t und Rechenleistung der GerĂ€te einmal abgesehen).

Zahlen, Daten, Fakten rund um die NAS-Server

NAS-Server sind in ihrer Geschwindigkeit im Wesentlichen durch ihre Netzwerkanbindung und die LeistungsfĂ€higkeit der intern und extern angeschlossenen Platten bzw. Speichermedien bestimmt. Gerade in den letzten Jahren sind dabei immer mehr GerĂ€te hinzu gekommen, die außer der meist ohnehin schon obligatorischen Netzwerkanbindung ĂŒber das Ethernet mit einer maximalen Transferrate von 100 Mbit/s auch maximale Übertragungsraten im Gigabit-Bereich unterstĂŒtzen.

led-anzeigenDurch die Nutzung dieser neuen Technologien hat sich einerseits die LeistungsfĂ€higkeit der auf dem Markt erhĂ€ltlichen GerĂ€te deutlich verbessert, da die Netzwerkanbindung zuvor gerade bei der gleichzeitigen Nutzung durch mehrere User einen typischen Flaschenhals darstellte. Andererseits sind aber durch die Leistungsanforderungen an die GerĂ€te gewachsen, da die Hersteller sich bei den Modellen der neuesten Generation nun nicht mehr auf die grundsĂ€tzliche Bandbreitenlimitierung der verwendeten Hardware berufen konnten. So wurden NAS entwickelt, die bei der richtigen Konfiguration ein Vielfaches der zuvor ĂŒblichen Datendurchsatzraten zur VerfĂŒgung stellen konnten.

Aber auch eine andere Revolution hat die Welt der NAS-Server empfindlich beeinflusst oder wird dies wenigstens vorraussichtlich in der Zukunft: So wurde durch die EinfĂŒhrung von SSDs auch die BeschrĂ€nkung der Schreib- und Lesegeschwindigkeiten durch die entsprechenden Werte von Festplatten aufgehoben. SSDs liefern hier wesentliche bessere Daten. Dies ist unter anderem auch der Grund, warum mittlerweile viele Menschen SSDs neben einer herkömmlichen Festplatte zur Beschleunigung der Geschwindigkeit ihres Arbeitsplatzrechners nutzen. Allerdings sind hier momentan fĂŒr die meisten AnwendungsfĂ€lle noch keine wesentlichen Vorteile bei der Nutzung einer SSD gegenĂŒber einer HDD zu erwarten. Die Verwendung von SSDs im NAS bringt meist nur Verbesserungen der Geschwindigkeiten im zweistelligen Prozentbereich, schlĂ€gt aber mit verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig großen Kosten zu Buche.

Unter anderem können diese Laufwerke momentan noch nicht ganz mit den großen SpeicherkapazitĂ€ten von Festplatten mithalten. Wer also den Fokus bei seinem NAS eher auf große SpeicherkapazitĂ€ten oder hohe Datensicherheit durch Redundanz legt, der sollte auch momentan eher noch Festplatten in das GerĂ€t einbauen. Anders sieht es aus, wenn regelmĂ€ĂŸig sehr große Datenmengen ĂŒber das Netzwerk befördert werden mĂŒssen: Hier kann ein maximaler bzw. möglichst großer Datendurchsatz sinnvoll sein, um eine möglichst schnelle AusfĂŒhrung der entsprechenden Aufgaben zu gewĂ€hrleisten. Ein Beispiel ist etwa die Übertragung von Videodaten mehrerer parallel ans Netzwerk angeschlossener HD-Kameras, wie sie etwa in kleineren Amateur- oder semiprofessionellen Studios ab und zu anzutreffen sind.

Allerdings sollte in so einem Fall dann dafĂŒr gesorgt werden, dass neben der Geschwindigkeit auch die notwendige KapazitĂ€t zur Abspeicherung der Videodateien und eine ausreichend schnelle Netzwerkverbindung vorhanden ist. In einigen FĂ€llen empfiehlt sich unter UmstĂ€nden auch die Nutzung mehrerer parallelarbeitender Netzwerkschnittstellen zur Erhöhung des Datendurchsatzes. In einem solchen Fall muss dann natĂŒrlich allerdings auch darauf geachtet werden, dass sĂ€mtliche beteiligte Hardware diese Konfiguration unterstĂŒtzt und keine unvorhergesehenen FlaschenhĂ€lse entstehen. Die meisten Nutzer können auf solche auf besonders hohen Datendurchsatz hin konfigurierte Lösungen jedoch verzichten. Wer hingegen eine solches NAS benötigt, sollte dann natĂŒrlich auch bei der Konfiguration des GerĂ€ts typische Geschwindigkeitskiller wie etwa eine langsame WLAN-Anbindung ausschließen.

Übrigens: HĂ€ufig wird gerade von Neueinsteigern in die Welt der RAIDs die Wichtigkeit von Backups unterschĂ€tzt. Hier kann man leicht dem Irrglauben erliegen, dass alle auf dem NAS gespeicherten Daten durch die Redundanz bereits hinreichend gesichert sind. Dies stimmt jedoch nicht: Festplattendefekte können zwar bis zu einem gewissen Grad durch dieses System abgefangen werden, dies ist aber der einzige Schutz, den der redundante Plattenverbund (RAID) bietet. Wird eine Datei etwa versehentlich oder böswillig auf dem NAS ĂŒberschrieben, so kann sie nachher im Ernstfall nicht wiederhergestellt werden. Der Sinn der Redundanz ist lediglich, die ZuverlĂ€ssigkeit der Datenspeicherung bis zu einem gewissen Grade von der ZuverlĂ€ssigkeit einzelner Speichermedien zu entkoppeln. Fehlerhafte oder versehentliche Schreibzugriffe werden hingegen nicht abgefangen. Aus diesem Grunde sollten auch die Daten eines NAS gerade im professionellen Bereich ebensohĂ€ufig gesichert werden wie die Daten einzelner Festplatten.

TS-453Be von QNAP – Quad-Core Multimedia-NAS mit PCIe-Steckplatz

NAS Server einrichten

Der erste Schritt ist bei den meisten GerĂ€ten die Installation der Festplatten, sofern diese nicht mitgeliefert wurden und vom Hersteller bereits eingebaut worden sind. Hierzu wird meist einfaches Werkzeug wie z.B. ein Schraubenzieher benötigt, der Vorgang wird in der Regel in der mitgelieferten Dokumentation oder auf der Webseite des Herstellers anschaulich und auch fĂŒr Laien nachvollziehbar dargestellt. Zur weiteren Einrichtung des NAS-Servers wird vom Hersteller meist ein Programm oder ein Web-Interface mitgeliefert, mit dem sich das GerĂ€t im Normalfall ohne Probleme konfigurieren und die wesentlichen Einstellungen vornehmen lassen.

Bei dem meisten NAS-Severn muss dabei vor der eigentlichen Nutzung zumindest eine kurze Installations- bzw. Konfigurationsprozedur durchlaufen werden. HĂ€ufig können hier auch wichtige Optionen wie etwa die VerschlĂŒsselung der eingebauten Festplatten oder die Redundanzstufe des RAID schnell und effektiv per Mausklick konfiguriert werden. DarĂŒber hinaus lassen sich an viele Modelle auch direkt ein Bildschirm und eine USB-Tastatur anschließen, um die notwendigen Konfigurationsschritte vorzunehmen. Nach einer eventuell erforderlichen Aktualisierung der Firmware des GerĂ€ts und einer Anmeldung als Administrator kann es dann bereits mit der weiteren Einrichtung des GerĂ€ts und der anschließenden Nutzung losgehen.

Die Nutzung des NAS auf einem ans Netzwerk angeschlossenen Rechner verlĂ€uft in der Regel Ă€hnlich problemlos: Zum Zugriff auf die Daten unter Windows wird das GerĂ€t meist einfach ĂŒber die Netzwerkumgebung angesteuert. Der Rechner spricht das NAS dann ĂŒber die in der Konfiguration festgelegte IP-Adresse an, um auf die hinterlegten Daten zuzugreifen. Einige Hersteller bieten hier auch zusĂ€tzliche Softwarelösungen an, die das Auffinden des NAS im Netzwerk zusĂ€tzlich erleichtern sollen. Auch einige Zusatzservices des GerĂ€ts wie etwa DLNA zum Zugriff auf Multimediainhalte werden in der Regel in der Windows-Netzwerkumgebung dargestellt.

Nach dem Doppelklick auf das entsprechende Symbol etwa im Explorer kann auf die auf dem NAS gespeicherten Daten dann ganz normal zugegriffen werden. Allerdings ist bei den meisten Konfigurationen zuvor noch das Einloggen mit Benutzernamen und Passwort notwendig. Diese Einstellung sollte nur deaktiviert werden bzw. bleiben, wenn man sich vollkommen sicher ist, dass Dritte ruhig auf die auf dem NAS gespeicherten Daten zugreifen können (z.B. wenn diese garantiert keine sensiblen Informationen enthalten). In allen anderen FĂ€llen kann der Zugriff aufs Netzwerk meist nicht so gut kontrolliert werden, dass eine öffentliche Freigabe der auf dem NAS abgespeicherten Inhalte problemlos möglich ist. Dies gilt insbesondere auch dann, wenn mehrere Nutzer gleichzeitig das NAS nutzen sollen. In einem solchen Fall sind nĂ€mlich neben den bereits angefĂŒhrten Punkten auch die PrivatsphĂ€re der Nutzer zu berĂŒcksichtigen.

Meist lassen sich ĂŒber das Webinterface auch die Benutzer des NAS einrichten. Diese erhalten dann oft auch ein privates Verzeichnis, in dem sie ihre persönlichen Daten ablegen können. Sicherheitshalber sollte aber ĂŒberprĂŒft werden, ob wirklich kein anderer Nutzer auf das entsprechende Verzeichnis zugreifen kann. Die Zugriffsrechte der verschiedenen Nutzer auf die unterschiedlichen Verzeichnisse können aber bei den meisten GerĂ€ten ebenfalls ĂŒber das Webinterface festgelegt werden. Wenn eine Kollegin etwa hĂ€ufig die Arbeitsergebnisse eines bestimmten Mitarbeiters benötigt, dann kann ihr nach Absprache mit allen Beteiligten ein Leserecht auf ein entsprechendes Verzeichnis eingerĂ€umt werden. Allerdings soll sie die dort abgelegten Daten ja nicht verĂ€ndern können, so dass ihr das Schreibrecht dann vorenthalten bleibt.

Wer darf was – Zugriffsrechte zuweisen

Bei der Verteilung von Zugriffsrechten auf dem NAS gilt im Allgemeinen, dass den einzelnen Nutzern so wenige Rechte wie möglich eingerĂ€umt werden sollten. So lassen sich Komplikationen durch versehentlich oder absichtlich gelöschte Dateien im Voraus vermeiden . NatĂŒrlich sollten die User volle Rechte in ihrem privaten Verzeichnis erhalten, darĂŒber hinausgehende Berechtigungen sollten jedoch sehr sparsam verteilt werden. Wird das NAS jedoch nur im privaten Bereich eingesetzt, so kommt man um die Einrichtung vieler verschiedener Benutzer und der komplizierten Abstimmung der Berechtigungen meist herum. Allerdings sollte auch hier nicht immer mit dem Administratorzugang auf sĂ€mtliche Daten des NAS zugegriffen werden.

sicherheit-passwortVielmehr empfiehlt sich auch hier die Einrichtung von Nutzern, die etwa ausschließlich auf das Verzeichnis mit den auf dem NAS abgelegten Multimedia-Inhalten lesend zugreifen dĂŒrfen. Auf diese Weise können etwa wĂ€hrend des Filmeschauens nicht im Hintergrund unbemerkt und ungewollt Inhalte auf dem NASgelöscht werden, weil der abspielende Rechner zufĂ€llig mit einem Virus infiziert ist.

Ein weiterer Punkt, ĂŒber den man sich im Vorfeld Gedanken machen sollte, ist das Redundanzlevel, welches auf dem NAS genutzt werden soll. FĂŒr die meisten Privatanwender reicht die Nutzung von höchstens 2 Platten in einer RAID1-Konfiguration in Verbindung mit regelmĂ€ĂŸigen Backups aus, um eine ausreichende Datensicherheit zu gewĂ€hrleisten, wĂ€hrend Unternehmen zum Teil auch auf noch höhere Redundanz zurĂŒckgreifen. Dies dient dem Zweck, einen unwiderruflichen Datenverlust durch Hardwareversagen so unwahrscheinlich zu machen, dass er in der Praxis quasi niemals eintritt.

NatĂŒrlich ist das Maß der Sicherheit dabei auch eine Frage des persönlichen Geschmacks bzw. SicherheitsbedĂŒrfnisses. Der Fachmann spricht bei den in einem NAS mit mehreren verbauten Festplatten von einem RAID-Verbund. Die AbkĂŒrzung RAID steht dabei fĂŒr „Redundant Array of Independent Disks“. Die RAID-Level wie RAID0, RAID1 usw. legen dabei wichtige Eigenschaften des von diesem Verbund im Netzwerk bereitgestellten Speichers fest. RAID0 arbeitet hierbei trotz des Namens ohne jegliche Redundanz. Bei diesem Verfahren wird lediglich der parallele Zugriff auf mehrere Platten genutzt, um Daten im Netzwerk im Vergleich zu einer einzelnen Festplatte schneller zur VerfĂŒgung stellen zu können: So kann beispielsweise auf beiden Platten gleichzeitig der Schreib- und Lesekopf an die jeweilige gewĂŒnschte Position gebracht werden, wĂ€hrend bei einer einzelnen Platte zunĂ€chst der erste Bereich gelesen werden muss, bevor der Kopf weiter zum nĂ€chsten Sektor bewegt werden kann. Dadurch werden die Zugriffszeiten effektiv reduziert.

Bei dem Zugriff auf eventuell im NAS verbaute SSDs bietet RAID0 hingegen in der Praxis meist keine grĂ¶ĂŸeren Vorteile. Im RAID1-Verbund aus zwei HDDs werden die Daten zeitgleich auf beiden Platten gehalten, so dass bei einem Ausfall einer Platte jederzeit noch die Kopie auf der anderen zur VerfĂŒgung steht.

Dieses Modell lĂ€sst sich dabei theoretisch auf beliebig viele Platten erweitern, so dass beispielsweise bei entsprechend ausgestatteten professionellen NAS auch RAID1-VerbĂŒnde mit 16 Platten kein Problem sind. Die Wahrscheinlichkeit eines unwiderbringlichen Datenverlustes durch einen Festplattendefekt ist in solchen Systemen natĂŒrlich sehr gering, allerdings steht dann auch trotz der Verwendung von 16 Festplatten den Nutzern nur die KapazitĂ€t einer einzigen Festplatte zur VerfĂŒgung. Dies fĂŒhrt effektiv dazu, dass in der Praxis ein Mittelweg zwischen der SpeicherkapazitĂ€t eines RAID1-Verbundes und der Datensicherheit gefunden werden muss, da kein NAS ĂŒber unendlich viele Festplattenslots verfĂŒgt.

Neben den bereits genannten RAID0- und RAID1-VerbĂŒnden existieren auch noch weitere redundante Speicherungsverfahren, die sich praktisch in einem NAS umsetzen lassen. Diese sind allerdings technisch komplizierter und ihre Beschreibung wĂŒrde somit den Rahmen dieses Artikels sprengen. Die Grundidee ist bei allen diesen Verfahren jedoch immer, einen möglichst effektiven Mittelweg zwischen der benötigten physikalischen SpeicherkapazitĂ€t des NAS und der Datensicherheit zu finden. In der Praxis werden in Unternehmen von diesen Verfahren heutzutage insbesondere RAID5 und RAID6als Alternative zu RAID1 eingesetzt.

NAS Server vs. Cloud Lösungen

Eine weitere Speicherlösung, die heutzutage in aller Munde ist und auch in der Praxis bereits hÀufig eingesetzt wird, ist das Speichern in der Cloud. Darunter versteht man das Ablegen der Dateien auf einem Server bzw. einer ganzen Serverfarm im Internet, die dann dem jeweiligen berechtigten Benutzer den Zugriff auf einen persönlichen Datenspeicher erlaubt. Allerdings ist hier in vielen FÀllen die im Vergleich zum lokalen Netzwerk relativ leistungsschwache Internetanbindung ein Flaschenhals, der einen Àhnlich schnellen Zugriff auf die in der Cloud abgelegten Daten weitgehend unmöglich macht.

cloudAllerdings bietet die Cloud den Vorteil der grĂ¶ĂŸeren VerfĂŒgbarkeit: Hier lĂ€sst sich mit den richtigen Login-Daten jederzeit und von jedem Rechner aus auf die eigenen Daten zugreifen. Dies birgt allerdings auch ein gewisses Sicherheitsrisiko, da man sich bei fremden Rechnern und besonders auch bei öffentlichen Computern (wie man sie etwa in Bibliotheken findet) niemals ganz sicher sein kann, dass der Rechner vollkommen virenfrei ist und die eingegebenen Daten nicht abgegriffen werden. Wenn in der Cloud empfindliche Daten gespeichert sind, sollte man aus diesem Grunde am besten nur von vertrauenswĂŒrdigen (d.h. in der Regel eigenen) Rechnern aus auf die Cloud zugreifen. Dieses Risiko ist bei einem NAS-Server im lokalen Netzwerk deutlich geringer, allerdings ist dafĂŒr auch der Zugriff auf die Dateien auf das Netzwerk beschrĂ€nkt.

Auch hier bietet sich zwar bei vielen Servern die Möglichkeit, ĂŒber das Internet auf die gespeicherten Daten zugreifen zu können, allerdings hat der Administrator auch die Möglichkeit, auf diese Option ganz zu verzichten. So bleiben etwa Firmengeheimnisse, Abrechnungen und andere sensible Daten garantiert im Firmennetzwerk, Hackerangriffe oder „Man-in-the-Middle“-Attacken sind weitgehend ausgeschlossen. Allerdings bleibt hier natĂŒrlich auch immer noch eine Restgefahr durch Mitarbeiter, die Daten willentlich veröffentlichen oder Sicherheitsvorkehrungen ignorieren. Solche Probleme lassen sich allerdings nur selten allein durch technische Maßnahmen bewĂ€ltigen, vielmehr ist hier auch ein gewisses zwischenmenschliches FeingefĂŒhl gefragt.

Schlussendlich ist es in gewissem Umfang Geschmackssache, ob man die eigenen Daten lieber auf dem eigenen NAS oder in der Cloud ablegt. Ein wenig verschwimmt die Grenze zwischen den beiden Lösungen auch, da einige Hersteller gerade die InternetfĂ€higkeit der diversen NAS-Server bewerben und diese als “eigene Cloud” bezeichnen. Ein wesentlicher Vorteil ist hier jedoch, dass man sich beim eigenen NAS-Server mit Internetzugriff keine Sorgen um die VertrauenswĂŒrdigkeit des Speicherplatzanbieters machen muss.

Synology, das Maß der Dinge?

nas-rackWer sich fĂŒr ein NAS interessiert, der kommt heutzutage kaum noch um die zahlreichen Angebote fĂŒr die NAS-Server von Synology herum. So verspricht etwa die Diskstation dem Heimnutzer eine große Vielzahl von Optionen und Möglichkeiten insbesondere auch im Multimedia-Bereich. Die Rackstation ist hingegen eher professionelleren Anwendungen vorbehalten. Viele Nutzer sind von der einfachen Konfigurierbarkeit und der umkomplizierten Nutzung dieser GerĂ€te im alltĂ€glichen Gebrauch ĂŒberzeugt. So liefern auch die gĂŒnstigeren Modelle der Synology DiskStation fĂŒr Privatanwender oftmals bereits Funktionen wie RAID1, RAID5, Hardware-VerschlĂŒsselung und weitere interessante Features, die einige hardwareaffine Leser vielleicht eher von professionellen GerĂ€ten mit vierstelligen Anschaffungskosten kennen.

Allerdings sollte man hier nicht ĂŒbersehen, dass der Markt weiterhin stark umkĂ€mpft ist und dementsprechend auch andere Hersteller GerĂ€te im Angebot haben, die mit den Synology Diskstations mithalten und zum Teil fĂŒr bestimmte Anwendungen besser geeignet sein können. Hier ist etwa der Mitbewerber QNAP zu nennen, der mittlerweile ebenfalls viele z.B. auch auf den Privatsektor abgestimmte Netzwerkspeicherlösungen bereithĂ€lt. Nutzer, die etwa einfach nur eine möglichst gĂŒnstige Möglichkeit zur Anbindung einer einzelnen Festplatte an ein Netzwerk suchen, können meist auch relativ problemlos auf die Angebote anderer großer Mitarbeiter zurĂŒckgreifen. Allerdings haben auch die Netzwerkspeicher der beiden MartkfĂŒhrer durchaus ihre Vorteile. Der große NAS-Server-Test 2019 hat uns hier einige interessante technische Details zu den verschiedenen Testkandidaten offenbart, die zu der in der obigen Tabelle dargestellten Bewertung gefĂŒhrt hat.

Sicherheit rund um das NAS

Eine der grĂ¶ĂŸten SicherheitslĂŒcken kann auftreten, wenn auf den NAS-Server ĂŒber das Internet zugegriffen werden kann. Dieses Problem lĂ€sst sich am einfachsten vermeiden, indem die entsprechende Option in den Einstellungen des GerĂ€ts deaktiviert wird. Will man hingegen nicht darauf verzichten, auch unterwegs Medieninhalte vom NAS zu streamen oder die Mitarbeiter von Daheim auf die Daten im BĂŒro zugreifen zu lassen, so sind entsprechende Sicherheitsvorkehrungen zu beachten. So sollten die Daten natĂŒrlich auch im Fernzugriff durch ein Passwort und einen Benutzernamen gesichert werden, wie es bei den meisten GerĂ€ten auch standardmĂ€ĂŸig der Fall ist.

tresor-digitalWeitere Sicherheit kann durch eine VerschlĂŒsselung der verwendeten Festplatten erlangt werden. Diese schĂŒtzt die auf den Platten enthaltenen Daten auch im Falle eines Diebstahls der Festplatte vor der unbefugten Einsicht durch Fremde. Gerade gut gehĂŒtete Firmengeheimnisse, sensible persönliche Daten und andere vertrauliche Dokumente sollten daher mit einer entsprechenden VerschlĂŒsselung gesichert werden. Wichtig ist dabei, dass der VerschlĂŒsselungsstandard so gewĂ€hlt wird, dass die Sicherheit der Daten gewĂ€hrleistet ist. Auf Passwörter wie „1234“ oder „Passwort“ sollte deshalb möglichst verzichtet werden. Vielmehr sollte die maximale SchlĂŒssellĂ€nge in vollem Umfang ausgereizt werden, wenn man eine große Sicherheit der auf dem NAS abgespeicherten Daten erzielen möchte.

Bei der Wahl des Passwortes sollten auch die möglichen Zeichen voll ausgereizt werden, wozu neben Buchstaben auch Zahlen und Sonderzeichen zĂ€hlen. Dazu ein kleines Rechenbeispiel: FĂŒr ein fiktives zweistelliges Passwort, das nur auf den 30 Buchstaben (mit Umlauten) des deutschen Alphabets besteht, gibt es 30 x 30 = 900 Möglichkeiten. Werden auch die Großbuchstaben, Zahlen und weiter Sonderzeichen hinzugenommen, so dass man insgesamt auf 80 im Passwort möglicherweise verwendete Zeichen kommt, so muss ein potentieller Angreifer bereits 80 x 80 =6400 mögliche zweistellige Passwörter ausprobieren.

Ein Brute-Force-Verfahren, welches leidiglich alle möglichen Passwörter ausprobiert, um an die Daten zu gelangen, mĂŒsste im zweiten Fall also mehr als sechsmal so lange arbeiten wie im zweiten Fall. Die Arbeit eines Hackers wird durch die passende SchlĂŒsselwahl also maßgeblich erschwert. Es versteht sich von selbst, dass in der Praxis niemals ein zweitstelliges Passwort genutzt werden sollte, dieses Beispiel dient lediglich zur Illustration des Effekts der Nutzung von möglichst vielen verschiedenen Zeichen zu einer Verbesserung der Passwortsicherheit. NatĂŒrlich sollte dieses Passwort dann niemals verloren gehen, da ansonsten auch vom Dateninhaber nicht mehr auf die Daten zugegriffen werden kann.

Wer dieses Risiko nicht eingehen möchte, der sollte stets ein unverschlĂŒsselte Kopie der Daten an einem vollkommen sicheren Ort aufbewahren. Moderne kryptographische Verfahren wie z.B. AES sind mit den richtig gewĂ€hlten Parametern so gut, dass sie eine EntschlĂŒsselung der Daten ohne Passwort quasi unmöglich machen. Effektiv bedeutet das, dass die typische Rechenzeit zur EntschlĂŒsselung einer mit diesem Verfahren verschlĂŒsselten Festplatte lĂ€nger als ein Menschenleben ist. Daher sollte man sich also im Klaren sein, dass man im Normalfall nach einem Verlust des Passworts effektiv nie wiederan die auf dem NAS abgespeicherten Daten kommt und entsprechend vorsichtig vorgehen. Verfahren wie AES werden mit starken Parametern aus diesem Grunde unter anderem auch vom MilitĂ€r und von Terroristen genutzt, da sie effektiv verhindern, dass empfindliche Informationen ungewollt in die HĂ€nde des Feindes oder sonstiger unberechtigter Personen gelangen.

Gelegentlich wird auch nach einem passenden Safe oder Tresor fĂŒr ein NAS gefragt, um einen Diebstahl der Hardware zu verhindern. Dies ist meistens jedoch unserer Meinung nach zumindest im Privatbereich nicht sinnvoll, da diese Lösung meist nicht die gleiche Sicherheit wie die VerschlĂŒsselung garantieren kann und in professioneller QualitĂ€t zudem noch verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig teuer ist. Wer eine solche Lösung in der RealitĂ€t umsetzen möchte, der sollte sich keinesfalls ausschließlich auf den Stahlschrank oder Tresor verlassen. Vielmehr sollten empfindliche Daten nichtsdestotrotz zusĂ€tzlich mit einer VerschlĂŒsselung geschĂŒtzt werden, die unbefugten Dritten den Zugriff auch nach dem Diebstahl des NAS garantiert unmöglich macht.

NĂŒtzliches Zubehör

In vielen FĂ€llen sind die Festplatten nicht im Lieferumfang des NAS enthalten und mĂŒssen daher separat hinzubestellt werden. Hierbei sollte man insbesondere darauf achten, dass die Spezifikationen der Platten mit dem NAS kompatibel sind. Oftmals liegt hier eine BeschrĂ€nkung der KapazitĂ€t der in einen Schacht des GerĂ€ts einzusetzenden Platte vor. Außerdem sollte man gerade beim Einsatz mehrerer Festplatten in einem einzigen NAS den Einsatz von speziell fĂŒr NAS angefertigte NAS-HDD s in ErwĂ€gung ziehen. Diese zeichnen sich meist durch eine geringere WĂ€rmeentwicklung und andere auf den Einsatz im NAS abgestimmte technische Eigenschaften aus.

ssdGerade Nutzer, die Wert auf einen möglichst leisen Netzwerkspeicher z.B. fĂŒr die Nutzung im Heimkino legen, können aus diesem Grund von solchen speziellen NAS-Festplatten profitieren. Wer seinen Fokus eher auf besonders hohe DatendurchsĂ€tze als auf eine hohe SpeicherkapazitĂ€t oder Redundanz legen möchte, der kann alternativ auch den Einbau von SSDs in ErwĂ€gung ziehen, sofern dies vom GerĂ€t unterstĂŒtzt wird. Allerdings scheiden sich hier die Ansichten darĂŒber, ob die erhöhte Performance den zusĂ€tzlichen Kostenfaktor und die im Vergleich zum Einsatz von Festplatten verrringerte physikalische SpeicherkapazitĂ€t tatsĂ€chlich aufwiegt. Eine solche Konfiguration ist als eher etwas fĂŒr Bastler und Leute, die Spaß daran haben, notfalls auch mit etwas MĂŒhe die letzten Performance-Prozente aus ihrer Hardware zu kitzeln.

Bei der Nutzung eines NAS ist es hĂ€ufig sinnvoll, mindestens eine Festplatte (oder andere Speicherlösung) als ErsatzgerĂ€t bereitzuhalten. So können defekte Datenspeicher im NAS zeitnah ausgetauscht werden. Besonders praktisch ist in diesem Zusammenhang eine eventuelle Hotplug-bzw. Hotswap-Funktion des GerĂ€ts, welche den Plattenwechsel auch wĂ€hrend des laufenden Betriebs ermöglicht. So spĂŒren die Nutzer des NAS nichts von dem Defekt, wenn er nicht mit Datenverlusten verbunden ist (vor denen die Redundanz des GerĂ€tes ja schĂŒtzen soll).

Nach dem Austausch der physikalischen Speicher wird dann die neue Platte im Idealfall ohne weiteres Zutun des wartenden Mitarbeiters in das interne Dateisystem eingebunden. Schon kurze Zeit spĂ€ter ist dann der ursprĂŒngliche Zustand wieder hergestellt.

Wer kleine Festplatten im 2,5“-Format in 3,5“-SchĂ€chte einbauen möchte, der kann sich bei vielen Modellen mit passenden Festplattenadaptern helfen. Umgekehrt ist der Einbau der zu großen 3,5“-Platten in 2,5“-SchĂ€chte natĂŒrlich nicht möglich.

Eindrücke aus unserem NAS-Server - Test

Alternativen zum NAS-Server

Eine heutzutage hĂ€ufig genutze Alternative zum NAS-Server ist das Speichern der Daten in der Cloud. FĂŒr sehr einfache Anwendungen im Heim-Bereich bietet hĂ€ufig auch ein entsprechend ausgestatteter Router eine Anschlussmöglichkeit fĂŒr USB-Festplatten oder andere Speicherlösungen. Der Inhalt dieser Massenspeicher kann dann im heimischen Netzwerk relativ einfach und unkompliziert zur VerfĂŒgung gestellt werden. Jedoch ist hierbei auf eine passende Formatierung der angeschlossenen DatentrĂ€ger zu achten. Die am hĂ€ufigsten unterstĂŒtzten Dateisystem sind dabei jene, die auch vom Betriebssystem Windows genutzt werden. Allerdings ist dies nicht unbedingt erforderlich, hier kommt es darauf an, wie weit das GerĂ€t durch den Nutzer konfiguriert werden kann.

Viele vorkonfigurierte NAS-Server bereiten die eingesetzten leeren Festplatten automatisch gemĂ€ĂŸ ihren BedĂŒrfnissen zur Datenspeicherung vor. Bei solchen GerĂ€ten kommt es also nicht unbedingt darauf an, welches Betriebssystem von dem NAS verwendet wird. Zu diesem Vorgang gehört neben dem Formatieren der Festplatte auch das Erstellen der Partitionstabelle. Der Nutzer bekommt von diesem Vorgang im Idealfall nichts mit – er kann dann nach einigen Minuten Wartezeit einfach und unkompliziert den von NAS zur VerfĂŒgung gestellten Speicherplatz nutzen.

usb-festplatteEine weitere Option fĂŒr technikaffine Nutzer ist der Selbstbau eines NAS. Dies ist aber in vielen FĂ€llen keine leichte Aufgabe: Insbesondere bei der passiven KĂŒhlung vieler NAS-Server und der Abstimmung der Komponenten ist in den EntwicklerbĂŒros eine Menge Hirnschmalz in die entsprechenden PlĂ€ne geflossen. Deshalb sollte man nicht erwarten, dass der selbstgebaute NAS spĂ€ter mit den Spezifikationen eines von professionellen Entwicklern geplanten GerĂ€ts mithalten kann.

Gerade wenn das GerĂ€t besonders leise sein soll, weil es etwa im Wohnzimmer zum Filmeschauen verwendet werden soll, stellt sich deshalb die Frage, ob man mit einem gekauften GerĂ€t nicht in den meisten FĂ€llen besser fĂ€hrt. Gerade dann, wenn man die zur Konstruktion benötigten Arbeitsstunden in die Kalkulation mit einbezieht, ist das selbstgebaute NAS in vielen FĂ€llen unter dem Strich eher teurer als gĂŒnstiger. NatĂŒrlich lassen sich aber bei einem solchen Projekt andererseits natĂŒrlich auch lehrreiche praktische Einblicke in die Hardware- und Netzwerktechnik gewinnen. Andererseits sollten aber auch die zur Fertigstellung eines auch in der Praxis nutzbaren Network Attached Storage keinesfalls unterschĂ€tzt werden.

Hier wollen Netzwerk, Hardware und Software in fachmĂ€nnischer Weise aufeinander abgestimmt werden, um wichtige GerĂ€teeigenschaften wie etwa den Datendurchsatz zu optimieren. Wer sein NAS also nicht nur als Hobbyprojekt nutzen möchte und kein sehr umfangreiches Fachwissen verfĂŒgt, sollte deshalb unserer Meinung nach eher zu einer fertig gekauften Lösung greifen.

WeiterfĂŒhrende Links und Quellen

NAS im Selbstbau: http://www.smarthelpers.de/smarthome/ratgeber-heimserver-im-eigenbau-die-komponentenauswahl.html

QNAP: https://www.qnap.com/i/de/

Synology: https://www.synology.com/de-de/

FreeNAS-Betriebssystem fĂŒr NAS: http://www.freenas.org/

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