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NAS-Server im Test auf ExpertenTesten.de
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NAS-Server Test - für die perfekte Datenspeicherung - Vergleich der besten NAS-Server 2021

NAS-Server sind im EDV Bereich sowie als Datenspeicher quasi unerlässlich. Unser Team hat für eine Bestenliste diverse Vergleiche nebst Tests im Internet durchleuchtet und konnte demnach Bewertungen für Prozessoranzahl, RAM Größe, Kapazitäten und einiges mehr einbinden.

Autor Stefan Albrecht
Stefan Albrecht

Mein Name ist Stefan Albrecht, ich bin 23 Jahre alt und komme aus Dortmund. Als Informatik Student und Gamer bin ich wohl so etwas wie der typische Nerd. Meine technische Expertise aus 200+ Produkttests teile ich hier auf ExpertenTesten.de.

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NAS-Server Bestenliste  2021 - Die besten NAS-Server im Test & Vergleich

NAS-Server Test

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Was ist ein NAS-Server?

Ein NAS-Server ist ein an ein Netzwerk angebundener Computer, der als Datenspeicher fungiert. NAS steht dabei für Network Attached Storage. Seine hauptsächliche Aufgabe ist also die Verwaltung der ihm anvertrauten Daten.

Meistens ist er mit mehreren Festplatten, SSD-Laufwerken oder anderen Bauteilen zur Speicherung von Daten ausgestattet. Mehrere Festplatten oder SSDs werden entweder genutzt, um die maximale Speicherkapazität zu erhöhen oder aber um das Risiko von Datenverlusten durch Hardwareversagen zu minimieren.

Diagramm zum Preis-Leistungs-Verhältnis der NAS-Server

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Wie funktioniert ein NAS-Server?

Wie funktioniert am besten ein NAS-Server aus dem Test und Vergleich?Ein NAS-Server ist in den meisten Fällen ein vollwertiger Rechner, dessen Hardware auf die Speicherung großer Datenmengen und eine schnelle Netzwerkanbindungausgelegt ist. Letztere ist dabei insbesondere in anspruchsvollen Anwendungsfällen wichtig, damit sämtliche berechtigten Nutzer jederzeit ohne größere Verzögerungen auf die auf dem NAS-Server hinterlegten Daten zugreifen können.

Insbesondere beim professionellen Einsatz dieser Geräte z.B. in Firmennetzwerken oder zurSpeicherung von Videodaten mehrerer Kameras kommt es wesentlich auf eine ausreichend schnelle Datenübertragungsrate an. Hier muss der NAS-Server häufig Ansprüchen genügen, die mit den Anforderungen an ältere, im Arbeitsplatzrechner intern eingebaute Festplattenlaufwerke zu vergleichen sind – wie der Fachmann vielleicht auch aus der Praxis weiß ist dies keine immer leicht zu bewältigende Aufgabe. Daher ist eine möglichst breitbandige Netzwerkanbindung in solchen Fällen unerlässlich.

Aber auch bei einfacheren Anwendungen im privaten Multimedia-Bereich sollte stets eine hinreichend schnelle Datenübertragungsrate etwa fürs Streaming von Videodateien und eine ausreichende Kapazität zur Speicherung aller Medieninhalte zur Verfügung stehen.

Bei NAS-Servern mit WLAN-Anbindung ist daher auch der unterstütze Wifi-Standard ein wichtiges Kriterium: Wird der jeweils neueste Standard mit den momentan schnellstmöglichen Übertragungsraten unterstützt, oder sollte man vielleicht lieber bis zur nächsten Generation des jeweiligen Gerätes warten? Außerdem sollte der Server über eine WLAN-Verschlüsselung auf dem aktuellen Stand der Technik, d.h. aktuell mindestens eineWPA2-Verschlüsselung verfügen, wenn man plant, ihn über die Wifi-Schnittstelle ins Netzwerk einzubinden.

04 QNAP TS 453Be ET

Quad-Core Multimedia-NAS-Server TS-453Be von QNAP im Test

 

Was kann ein NAS Server?

NAS Server: zuverlässige Datenspeicher mit zahlreichen Zusatzfunktionen. Wenn Sie sich in einem NAS Server Test über dieses Gerät informieren, möchten Sie sicherlich ganz genau wissen, was es leisten kann.

Die meisten Anwender wissen sicherlich, dass der NAS Server in erster Linie der Datenspeicherung dient. Doch hält er noch viele weitere Funktionen für Sie bereit. Der folgende Artikel stellt einige der wichtigsten Möglichkeiten vor.

  • Datenspeicherung
  • Cloudspeicher
  • Web- und Mailserver
  • NAS als Mediaserver
  • Streaming
  • Überwachungssystem
  • NAS als USB-Server verwenden

Hauptfunktion: Datenspeicherung

NAS Server wurden entwickelt, um große Datenmengen aufzunehmen. Ursprünglich kamen sie ausschließlich zu diesem Zweck zum Einsatz, doch auch heute noch stellt die Datenspeicherung die Hauptfunktion der Geräte dar. Die gesamte Hardware ist auf diese Aufgabe ausgerichtet. Ein NAS Server verfügt zwar auch über einen Prozessor und über einen Arbeitsspeicher, doch ist die Ausstattung in diesen Bereichen in der Regel nicht allzu üppig. Bei den Festplatten ist jedoch genau das Gegenteil der Fall. Die meisten Geräte verwenden mehrere Festplatten, von denen jede einzelne einen beachtlichen Speicherplatz aufweist. Daraus ergibt sich eine beträchtliche Gesamtkapazität. NAS Server können nicht nur viele Daten speichern. Sie sorgen dabei auch für eine hohe Sicherheit. Die meisten Geräte unterstützen eine redundante Datenspeicherung. Das bedeutet, dass alle Informationen auf unterschiedlichen Festplatten abgespeichert werden. Daher stehen sie selbst bei einem Defekt eines Speichermediums noch an einem anderen Ort zur Verfügung.

NAS als Cloudspeicher verwenden

NAS Server zeichnen sich nicht nur durch eine hohe Speicherkapazität aus. Ein weiteres Merkmal dieser Produkte besteht darin, dass sie die Daten über ein Netzwerk übermitteln. Aus diesen Eigenschaften ergeben sich noch viele weitere Anwendungsmöglichkeiten. Beispielsweise können Sie mithilfe dieses Geräts Ihren eigenen Cloudspeicher einrichten. Wenn Sie die notwendigen Einstellungen vornehmen, greifen Sie problemlos über das Internet auf die Daten zu. So stehen Sie Ihnen an jedem beliebigen Ort zur Verfügung – mit dem Laptop, dem Smartphone oder mit dem Tablet. Das Gerät funktioniert wie ein Cloudspeicher eines professionellen Anbieters – mit dem Unterschied, dass Sie hier die Daten bei Ihnen zu Hause aufbewahren, wodurch sie besonders sicher sind.

Web- und Mailserver

Wenn Sie eine eigene Internetseite veröffentlichen wollen oder wenn Sie Ihren Mailverkehr unabhängig von einem gewerblichen Anbieter durchführen möchten, dann ist der NAS Server dabei ebenfalls hilfreich. Wenn Sie eine passende Software installieren, können Sie das Gerät ganz einfach als Web- oder als Mailserver verwenden. In der Regel unterstützen die Produkte zu diesem Zweck Dynamic DNS. Um den Zugriff auf eine Internetseite zu ermöglichen, ist es notwendig, dass deren Adresse mit einer IP-Adresse verknüpft ist. Bei privaten Anschlüssen ändert sich die IP-Adresse jedoch immer wieder. Dynamic DNS sorgt dafür, dass die Informationen immer aktuell gehalten werden, sodass Ihre Seiten stets erreichbar sind.

NAS als Mediaserver

Insbesondere bei Privatanwendern ist auch die Funktion als Mediaserver sehr beliebt. Immer mehr Geräte, die sich für die Wiedergabe von Audio- oder Videoinhalten anbieten, lassen sich in ein Netzwerk integrieren. Auf diese Weise ist es möglich, Filme, Musikstücke oder andere Inhalte auf einem zentralen Server abzulegen und mit jedem verfügbaren Endgerät abzuspielen. Das sorgt für ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm und für eine einfache Bedienung. Viele moderne NAS Server sind auch für diese Aufgabe hervorragend ausgerüstet. Sie verfügen über eine Funktion als Mediaserver. So können Sie die Inhalte einfach auf dem Gerät abspeichern und sie daraufhin mit dem Smart TV oder einer vernetzten HiFi-Anlage abspielen.

Streaming von Medieninhalten

Viele NAS Server verfügen auch über eine Streaming-Funktion. Damit verbreiten Sie Ihre Medien-Inhalte im gesamten Netzwerk. Auf den ersten Blick scheint diese Anwendung beinahe identisch mit der Verwendung als Media-Server zu sein. Der Unterschied besteht jedoch darin, dass Sie hierbei die Inhalte nicht mit einem anderen Endgerät anfordern müssen. Vielmehr verbreitet sie der Server selbstständig. Die Testsieger unter den NAS Servern machen es beispielsweise ganz einfach, mit dieser Funktion ein LAN-Radio einzurichten.

Mit dem NAS ein Überwachungssystem einrichten

Ein NAS Server kann auch zur Sicherheit bei Ihnen zu Hause oder im Büro beitragen. Viele Geräte erlauben die Installation einer App für die Überwachung der Räume. Nun müssen Sie nur noch eine passende IP Kamera besorgen und diese an den Server anschließen. Normalerweise ist hierfür ein USB-Anschluss vorhanden. Das NAS zeichnet die Bilder auf und bei Bedarf macht es sie auch über das Internet verfügbar. Auf diese Weise behalten Sie stets im Blick, was im entsprechenden Raum vor sich geht. Das kann die Sicherheit deutlich erhöhen.

NAS als USB-Server verwenden

Sowohl in Büros als auch in Privathaushalten sind mittlerweile unzählige netzwerkfähige Geräte vorhanden: Desktop-PCs, Smartphones, Notebooks und Tablets. Bei der Verwendung dieser Geräte kommt es jedoch immer wieder vor, dass Sie ein Dokument einscannen oder ausdrucken müssen. Um jedes einzelne davon mit den entsprechenden Peripheriegeräten auszustatten, wäre jedoch ein erheblicher Aufwand notwendig. Aus diesem Grund ist es effizienter, diese Aufgaben in einem Netzwerk zu organisieren. Dabei leistet der NAS Server wertvolle Dienste. Sie können daran Drucker, Scanner und andere USB-Geräte anschließen. Daraufhin können Sie mit jedem Gerät, das in das Netzwerk integriert ist, auf die entsprechenden Dienste zugreifen.

 

NAS Server Empfehlung von the wirecutter (New York Times)

Beste Empfehlungen von Experten aus dem NAS-Server Test und VergleichDas Review Portal der New York Times, the wirecutter hat 2018 eine umfangreiche Kaufempfehlung für NAS Server veröffentlicht. Hierfür wurden zwei IT-Experten ausgewählt, welche „den besten NAS Server für die meisten Leute“ finden sollten.

Die Experten sind:

Joel Santo Domingo, welcher als IT- und System-Administrator bei verschiedenen Firmen angestellt war, bevor er in den Journalismus wechselte und erst bei PCMag und dem PC Magazin arbeitete und dann zu the wirecutter wechselte.

Thorin Klosowski verfüge über eine „extensive“ Erfahrung mit Linux und NAS und habe mehr NAS Server und Cloud Storages installiert, als er zählen könne. Er arbeitete außerdem sechs Jahre als Elektronik-Fachjournalist für Lifehacker.

Ihre Wahl für den besten NAS Server (für die meisten Leute) fiel auf den

NAS Server Synology DS218+

Dieser Two-Bay NAS Server für Privatnutzer würde das bieten, was die meisten bräuchten. Es sei ein solider Datenspeicher mit guter Sicherheit und biete nützliche Apps und Media Streaming. Der NAS Server Synology DS218+ sei sehr leicht zu installieren und komfortabel zu verwalten.

Auf dem 2. Platz ist der

NAS Server QNAP TS-251B

Der QNAP TS-251B sei fast so schnell wie der DS218+, biete dafür aber auch einen HDMI-Eingang und mehrere USB-Eingänge.

Der „Upgrate-Pick“ fiel auf den

NAS Server Synology DS418play

Normalerweise wird bei the wirecutter neben den Top-Empfehlungen immer ein „Budget Deal“ ausgewählt, in dem das beste Produkt zu einem günstigen Preis ausgewählt wird. Hier empfanden es die Tester allerdings eher angebracht ein Upgrade zu präsentieren, für die, die noch etwa mehr investieren können.

Der NAS Server Synology DS418play sei quasi die 4-bay Version vom DS218+, verfüge aber über noch mehr Speicherplatz und Datensicherung. Leider habe er einen USB-Anschluss weniger.

Techstage NAS Server Test

Die Testergebnisse decken sich auch mit der Kaufberatung von deutschem Online-Magazin Techstage, welches die verschiedenen NAS Server selbst in einem Praxistest geprüft und unter anderem die Geschwindigkeit gemessen hat.

Neben dem NAS Server QNAP TS-251B und dem NAS Server Synology DS218+ empfehlen sie auch noch den NAS Server Asustor AS6302T, welcher sich als „echte Überraschung“ im Test erwiesen habe und den NAS Server TerraMaster F2-420.

Welche Voraussetzungen müssen für den NAS Server gegeben sein?

Ein NAS Server bietet viele Vorteile sowohl für professionelle als auch für private Anwender. Insbesondere die hohe Kapazität für die Datenspeicherung sowie der einfache Zugriff über ein Netzwerk zählen zu den wesentlichen Vorteilen, die der NAS Test ermitteln konnte.

Damit alle Funktionen einwandfrei funktionieren, ist es jedoch erforderlich, dass einige Voraussetzungen erfüllt sind. Dieser Artikel stellt vor, welche Anforderungen bestehen, um den NAS Server problemlos betreiben zu können.

Verlässliches Netzwerk für die Datenübertragung

Eine der grundlegenden Eigenschaften des NAS Servers besteht darin, dass er die Daten über ein Netzwerk übermittelt. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass ein zuverlässiges Netzwerk für diese Aufgabe bereitsteht. Wenn Sie über keinen passenden Router verfügen, ist das NAS vollkommen wertlos, da kein Zugriff möglich ist.

Dabei sollten Sie auch beachten, auf welche Weise Sie auf das Gerät zugreifen möchten. Hierfür bestehen grundsätzlich zwei verschiedene Möglichkeiten. Sie können den Server entweder über ein Ethernet-Kabel mit dem Router verbinden oder ihn in ein WLAN integrieren.

Die erste Alternative zeichnet sich durch eine besonders stabile Verbindung und durch eine hohe Übertragungsrate aus.

Die zweite Möglichkeit ist besonders einfach zu installieren und außerdem genießen Sie dabei eine große Freiheit bei der Wahl Ihres Standorts. Je nachdem, für welche Methode Sie sich entscheiden, ändern sich auch die Anforderungen an das Gerät und an das vorhandene Netzwerk.

Wenn Sie einen verkabelten Zugang wünschen, müssen Sie dafür sorgen, dass Ihr Netzwerkkabel bis zum beabsichtigten Aufstellungsort reicht. Bei einer Verbindung über WLAN ist es nicht nur notwendig, dass der verwendete NAS Server diese Technik unterstützt. Darüber hinaus ist ein Router erforderlich, der die drahtlose Anbindung ermöglicht.

Zuverlässiger Internetanschluss für viele Funktionen notwendig

Die Hauptfunktion des NAS Servers besteht darin, Daten abzuspeichern und über ein lokales Netzwerk zugänglich zu machen. Dafür ist eigentlich kein Internetzugang erforderlich. Allerdings bieten moderne Geräte zahlreiche Zusatzfunktionen. Beispielsweise können Sie damit einen Cloudspeicher einrichten, der den Zugriff an jedem beliebigen Ort erlaubt.

Außerdem eignet sich das NAS als Web- oder als Mailserver. Wenn Sie diese praktischen Zusatzfunktionen nutzen möchten, ist es wichtig, auf einen zuverlässigen Internetanschluss zu achten. Am besten ist es, wenn Sie zu diesem Zweck eine Flatrate einrichten. Diese bietet nicht nur einen ununterbrochenen Zugang zum Internet. Darüber hinaus fallen durch die Datenübertragung keine zusätzlichen Kosten an.

Fester Standort für dauerhaften Betrieb

Der NAS Server ist ein Gerät, das darauf ausgerichtet ist, dauerhaft in Betrieb zu sein. Nur so kann es seine Aufgaben zu jedem Zeitpunkt erfüllen. Aus diesem Grund ist es wichtig, einen geeigneten Standort auszuwählen.

An diesem sollten Sie den Server dauerhaft abstellen können, ohne dass es notwendig ist, ihn zu bewegen. Das würde nicht nur den Betrieb unterbrechen. Darüber hinaus sind die Bauteile dieses Produkts nicht auf eine häufige Bewegung ausgerichtet.

Daher könnte es zu Defekten führen, wenn Sie den Standort immer wieder ändern.

Für den Dauerbetrieb ist außerdem eine ununterbrochene Stromversorgung notwendig. Daher sollten Sie auch diesen Aspekt bei der Standortwahl berücksichtigen.

Netzwerkfähige Geräte für die Bedienung erforderlich

Ein NAS Server verfügt weder über einen Monitor noch über eine Tastatur oder eine Maus. Dennoch ist es notwendig, auf das Gerät zuzugreifen. Beispielsweise müssen Sie Benutzerkonten einrichten, Vorgaben für die Organisation der Datenspeicherung machen oder Apps installieren.

Da ein direkter Zugriff aufgrund des Fehlens der genannten Peripheriegeräte nicht möglich ist, benötigen Sie hierfür andere Geräte. In der Regel kommt hierfür ein Desktop-PC oder ein Laptop zum Einsatz.

Manchmal können Sie zu diesem Zweck auch ein Smartphone oder ein Tablet verwenden. Wenn Sie Ihren NAS Server einrichten, ist es daher wichtig, darauf zu achten, dass die entsprechenden Geräte für die Bedienung vorhanden sind.

Festplatten, CPU und Arbeitsspeicher: die notwendige Hardware

Für den reibungslosen Betrieb eines NAS Servers ist es nicht nur notwendig, dass die Voraussetzungen im Umfeld stimmen. Darüber hinaus muss auch das Gerät selbst einige Anforderungen erfüllen. Welche Geräte sich hierfür besonders gut eignen, erfahren Sie in einem NAS Test.

Ausgesprochen wichtig ist dabei der Speicherplatz. Fast alle NAS Server verwenden mehrere Festplatten, um die Daten zu speichern. Dabei ist eine ausreichende Kapazität für Ihre Datenmengen notwendig.

Für die Übermittlung der Daten über das Netzwerk und für einige weitere Aufgaben benötigt das Gerät auch einen Prozessor und einen Arbeitsspeicher. Daher sollten Sie auch unter diesem Gesichtspunkt auf die richtige Ausstattung achten.

07 QNAP TS 431P ET

Leistungsfähiges und dennoch kostengünstiges NAS-Server TS-431P von QNAP mit 4 Einschübe für Klein- und Heimbüros

Für wen ist ein NAS Server geeignet?

NAS Server kamen in den letzten Jahren immer stärker in Mode. Nicht nur viele Unternehmen setzen auf diese Technik, sondern auch immer mehr Privatanwender. Dabei kam es zu einer erheblichen Veränderung hinsichtlich der Einsatzgebiete. Daher gehört es auch zu einem NAS Server Test, genau zu überprüfen, für welche Anwender diese Angebote überhaupt geeignet sind.

NAS: das Speichersystem für kleine und mittlere Unternehmen

Die ersten NAS Server waren an den Ansprüchen professioneller Anwender ausgerichtet. Sie orientierten sich dabei in erster Linie am Bedarf kleiner oder mittlerer Unternehmen. NAS Server entstanden zu einer Zeit, zu der die Digitalisierung in immer mehr Firmen an Bedeutung gewann.

Zuvor war es nur in Großbetrieben oder in speziellen Technologie-Konzernen üblich, dass mehrere Computerarbeitsplätze vorhanden waren.

Dort gab es große Server, die die notwendige Infrastruktur dafür bereitstellten. In kleineren oder mittelgroßen Betrieben waren jedoch in der Regel nur sehr wenige Rechner vorhanden.

Als jedoch durch die immer weitreichenderen technischen Möglichkeiten die Ausstattung an Computern stark anstieg, war dafür eine neue Infrastruktur notwendig.

Die Einrichtung einer großen Serveranlage war für kleinere Betriebe jedoch mit unverhältnismäßig hohen Kosten verbunden.

Da immer mehr Arbeiten am Computer verrichtet wurden, stieg jedoch der Bedarf an Speicherplatz. Auch die Anforderungen für eine einfache Zusammenarbeit sind in dieser Phase angestiegen.

Die ersten NAS Server entstanden, um diese Probleme zu beheben. Dabei handelte es sich um relativ kleine Geräte, für die weder große Ausgaben noch gesonderte Räumlichkeiten erforderlich waren. Dennoch zeichneten sie sich durch eine sehr hohe Kapazität aus. Da nur ein einziger NAS Server für alle Mitarbeiter notwendig war, hielten sich die Kosten dafür in Grenzen.

Die Geräte erweiterten zum einen die Speicherkapazitäten erheblich. Das brachte für viele Betriebe, in denen immer größere Mengen an elektronischen Daten anfielen, große Vorteile mit sich. Die Einbindung in das Netzwerk machte auch den Zugang ganz einfach.

Jeder Mitarbeiter konnte von seinem Arbeitsplatz aus die benötigten Dateien abspeichern oder abrufen. Darüber hinaus verbesserte der NAS Server die Zusammenarbeit der einzelnen Angestellten erheblich. So war es ganz einfach möglich, gemeinsam an einem Dokument zu arbeiten.

Diese Vorteile führten dazu, dass sich NAS Server bei kleinen und mittleren Unternehmen schnell durchsetzten. Sie finden bis heute Verwendung, um die Dateien, an denen die Beschäftigten arbeiten, abzuspeichern. Darüber hinaus nutzen viele Firmen diese Geräte, um Backups zu erstellen und um auf diese Weise für eine hohe Datensicherheit zu sorgen.

Zunehmende Verbreitung in Privathaushalten

Über viele Jahre hinweg verwendeten fast ausschließlich professionelle Anwender NAS Server. Das hat sich jedoch in letzter Zeit stark verändert. Immer mehr Privatpersonen entscheiden sich dazu, einen NAS Server zu Hause einzurichten. Der Grund dafür liegt darin, dass sich in diesem Bereich die technische Ausstattung ebenfalls stark verändert hat.

Noch vor einigen Jahren kam es nur selten vor, dass in einem Privathaushalt mehr als ein netzwerkfähiges Gerät anzutreffen war. Dabei handelte es sich meistens um einen Desktop-PC, den die ganze Familie gemeinsam nutze.

Ein Netzwerkspeicher war unter diesen Voraussetzungen vollkommen unnötig. Zum einen waren in der Regel nur so wenige Daten vorhanden, dass diese problemlos auf der Festplatte Platz fanden. Sollte es dennoch einmal zu Kapazitätsengpässen kommen, war es sinnvoll, entweder den internen Speicher zu erweitern oder einen zusätzlichen Datenspeicher direkt an den Computer anzuschließen.

Mittlerweile sind jedoch immer mehr Geräte auf den Markt gekommen, die ebenfalls netzwerkfähig sind. Heutzutage sind in den meisten Haushalten mehrere Smartphones, Tablets und Notebooks zu finden. Hinzu kommen Smart TVs und andere netzwerkfähige Haushaltsgeräte.

Auf diese Weise entstehen immer mehr Daten, sodass ein zusätzlicher Speicher immer häufiger erforderlich wird. Außerdem möchten viele Nutzer die gleichen Dateien mit unterschiedlichen Geräten nutzen. Mit einem NAS Server ist das ganz einfach.

Viele Hersteller haben auf diese Entwicklung reagiert und bieten mittlerweile Geräte an, die sich noch stärker an den Ansprüchen privater Nutzer orientieren. Diese bieten beispielsweise Zusatzfunktionen für die Verwendung als Media Server oder für das Streaming von Inhalten. Daher eignen sie sich noch besser für Privatanwender.

Vorteile eines NAS Servers für den professionellen Einsatz

Die ersten NAS Server kamen fast ausschließlich in einem professionellen Umfeld zum Einsatz. Mittlere und größere Unternehmen nutzten diese Geräte für die Datenspeicherung. In diesem Umfeld fallen in der Regel sehr große Datenmengen an, die deutlich umfangreicher als bei privaten Anwendern sind. Während diese Bilder, Videos und persönliche Unterlagen in der Regel problemlos auf einem gewöhnlichen Computer abspeichern können, reicht dessen Kapazität bei vielen professionellen Anwendern nicht aus.

Daher sind die Netzwerkspeicher normalerweise mit mehreren Festplatten bestückt, um selbst große Mengen an Daten aufnehmen zu können. Ein weiterer Vorteil, der früher fast ausschließlich für professionelle Anwender von Bedeutung war, bestand im einfachen Zugriff mit unterschiedlichen Geräten. Während Privatanwender früher in der Regel nur über einen einzigen Computer verfügten, gab es schon zur Zeit der ersten NAS Server in vielen Betrieben eine größere Anzahl an Computerarbeitsplätzen.

Die Integration des Datenspeichers in das Netzwerk erlaubt einen einfachen Zugriff von jedem Endgerät aus. Das erleichtert insbesondere Projekte, bei denen mehrere Mitarbeiter zusammenarbeiten. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass NAS Server häufig eine hohe Datensicherheit gewährleisten. Viele Produkte verwenden ein System der redundanten Speicherung. Das bedeutet, dass alle Informationen auf zwei unterschiedlichen Festplatten abgelegt werden. Daher sind sie selbst bei einem Defekt einer Festplatte noch erreichbar. Diese Technik bringt insbesondere für sensible Unternehmensdaten große Vorteile.

Vorteile eines NAS Servers für den privaten Einsatz

In den letzten Jahrzehnten kam es im Bereich der Privatanwender zu einem großen Wandel. Zum einen ist die Menge der privat verwendeten Daten enorm angestiegen. Entwicklungen wie die digitale Fotografie- und Videotechnik führten dazu, dass heutzutage auch private Nutzer so viele Daten auf ihrem Computer abspeichern möchten, dass ein externer Speicher sinnvoll ist.

Darüber hinaus ist die Zahl der verwendeten Endgeräte stark angestiegen. Während früher in den meisten Haushalten nur ein einziger Computer vorhanden war, hat heutzutage häufig jedes Familienmitglied mindestens ein Smartphone und manchmal zusätzlich dazu ein Tablet oder ein Laptop. Daher wird die Datenspeicherung im Netzwerk auch hier immer sinnvoller. Durch diese Technik greifen Sie mit jedem Gerät auf Ihre Daten zu.

Die Einbindung in das Netzwerk bietet noch einen weiteren Vorteil: Über das Internet können Sie auch von an anderen Orten auf die Inhalte zugreifen. Das ist ideal, wenn Sie im Urlaub, in einem Café oder während einer Zugfahrt an einem Projekt weiterarbeiten oder einfach auf Ihre Musiksammlung zugreifen möchten. Viele Hersteller von NAS Servern haben auf diesen Trend reagiert und bieten mittlerweile Geräte an, die sich an private Anwender richten. Dabei handelt es sich nicht mehr nur um reine Datenspeicher, sondern um Multifunktions-Produkte mit vielen weiteren Anwendungsmöglichkeiten.

Insbesondere die Vernetzung mit Multimedia-Geräte ist mittlerweile deutlich einfacher und bietet Privatanwendern viele neue Verwendungsmöglichkeiten.

Wichtige Funktionen für private Anwender

Wichtige Funktionen aus einem NAS-Server Test und VergleichFür private Anwender sind neben der Anwendung als reiner Datenspeicher insbesondere die Multimedia-Funktionen interessant. Mit einem Smart TV oder anderen netzwerkfähigen Geräten können Sie auf Ihre Videos und Musikstücke direkt zugreifen. So wird es überflüssig, die Daten auf einen externen Speicher zu kopieren und mit dem Gerät zu verbinden.

Der direkte Zugriff erhöht den Nutzungskomfort daher erheblich. Viele Geräte sind auch mit einer Streaming-Funktion ausgestattet. So verbreiten Sie Ihre Lieblingsmusik im gesamten Netzwerk. Über verschiedene Apps lassen sich die Funktionen des NAS Servers noch zusätzlich erweitern. Es gibt beispielsweise Programme, mit denen Sie das Gerät für die Videoüberwachung nutzen können. In Verbindung mit einer geeigneten IP-Kamera sorgen Sie dadurch für mehr Sicherheit bei Ihnen zu Hause. Auch Webserver-Funktionen sind häufig verfügbar, sodass Sie auf dem NAS Server Ihre eigenen Internetseiten verfügbar machen können.

Fazit: NAS Server eignen sich für private und professionelle Anwender gleichermaßen

Die Vorteile, die ein NAS Server von Anfang an beim Einsatz in einem professionellen Umfeld bot, bleiben bis heute erhalten. Daher eignen sich diese Geräte hervorragend für kleine und mittlere Betriebe, die eine einfache Möglichkeit für ein Datenspeicherungs-System mit hoher Kapazität suchen.

Da diese Vorteile mittlerweile jedoch auch für viele Privatanwender von großer Bedeutung sind, kommen die Geräte in diesem Umfeld inzwischen gleichermaßen zum Einsatz. Der NAS Test zeigt außerdem, dass viele Hersteller praktische Zusatzfunktionen implementiert haben, die den Nutzungskomfort gerade in diesem Bereich erhöhen.

06 QNAP TS 453Be ET

TS-453Be NAS-Server von QNAP – Erweiterung der NAS-Funktionalität mit dem PCIe-Steckplatz

Technische Daten

Beim Kauf eines NAS Servers ist es wichtig, auf die technischen Daten zu achten. Wenn Sie einen NAS Server Test betrachten, erkennen Sie schnell, welche Werte dabei von besonderer Bedeutung sind. Die Testsieger glänzen dabei insbesondere im Bereich der Speicherkapazität mit einer guten Leistung. Allerdings gibt es noch einige weitere Aspekte, die Sie beachten sollten.

Die Speicherkapazität: wichtigstes Kriterium für einen NAS Server

Die wesentliche Aufgabe eines NAS Servers besteht darin, Daten in großen Mengen zu speichern. Daher ist die Kapazität des Geräts ein wesentlicher Kritikpunkt für den Produktvergleich. Zum einen ist es wichtig, auf die maximale Gesamtkapazität zu achten.

Jedes NAS Gehäuse verfügt über eine feste Anzahl an Steckplätzen für Festplatten.

Wie viele Daten Sie auf dem Gerät speichern können, hängt jedoch davon ab, wie viele davon bestückt sind und welche Kapazität die einzelnen Festplatten aufweisen.

Dabei ist es empfehlenswert, ein Produkt auszuwählen, das nicht nur den aktuellen Bedarf abdeckt, sondern das darüber hinaus einige Erweiterungsmöglichkeiten bietet. So sind Sie auch für die Zukunft gewappnet.

Welche RAID-Systeme unterstützt der NAS Server?

Wenn Ihr NAS Server über mehrere Festplatten verfügt, ist es möglich, die Daten auf unterschiedliche Weise zu ordnen. Die einfachste Alternative besteht darin, die Dateien einfach hintereinander zu speichern. Sobald eine Festplatte voll ist, kommt die nächste zum Einsatz.

Es ist jedoch auch möglich, die Daten redundant – also mehrfach – zu speichern. Das erhöht die Sicherheit erheblich. Wenn eine Festplatte einen Schaden erleiden sollte, können Sie die Informationen problemlos von einem anderen Speicherplatz abrufen. Das reduziert zwar das Risiko für einen Datenverlust, doch sinkt dadurch die Kapazität des Speichers.

Um die redundante Datenspeicherung zu organisieren, kommt in der Regel ein RAID-System zum Einsatz. Dabei gibt es jedoch unterschiedliche Methoden. Manche Verfahren legen einen sehr hohen Wert auf die Datensicherheit – auch wenn die Kapazität dadurch stark reduziert wird.

Andere Systeme nutzen die Kapazität besser aus, wodurch sich das Risiko für einen Datenverlust jedoch etwas erhöht. Im NAS Server Test schneiden Geräte besonders gut ab, die verschiedene Systeme unterstützen. So entscheiden Sie als Anwender selbst, welche Prioritäten Sie setzen.

Stromverbrauch: entscheidendes Kriterium beim NAS Server Test

NAS Server sind in der Regel rund um die Uhr in Betrieb. Obwohl sich diese Geräte eigentlich durch einen geringen Verbrauch auszeichnen, können so mittelfristig hohe Betriebskosten entstehen.

Selbst geringe Unterschiede im Verbrauch können dabei jedoch einen großen Unterschied ausmachen. Daher spielt der Verbrauch im NAS Test eine wichtige Rolle. Ein sparsames Gerät kann sich finanziell stark auszahlen, selbst wenn es etwas teurer ist.

Prozessor und Arbeitsspeicher: nicht immer von großer Bedeutung

Eine Datei auf der Festplatte abzuspeichern und sie über ein Netzwerk zu verschicken, ist ein Prozess, der nur eine relativ geringe Rechenleistung erforderlich macht. Dafür benötigen Sie weder einen schnellen Prozessor noch einen großen Arbeitsspeicher.

Da die Hauptaufgabe eines NAS Servers aber genau darin besteht, spielt die Ausstattung in diesem Bereich nur eine untergeordnete Rolle. Daher kommen für einige Produkte relativ langsame Prozessoren zum Einsatz.

Auch ein schneller und übertaktbarer Arbeitsspeicher ist nicht notwendig. Diese Ausstattung würde nicht nur zusätzliche Kosten verursachen, sondern auch den Stromverbrauch erhöhen. Das ist bei der Verwendung als NAS Server jedoch unbedingt zu vermeiden.

Allerdings gibt es auch hierbei Ausnahmen. Wenn mehrere Anwender simultan auf den NAS Server zugreifen, erhöht sich der Rechenbedarf enorm. Insbesondere in Unternehmen mit mehreren Mitarbeitern ist das jedoch häufig der Fall.

Damit dadurch keine Wartezeiten entstehen, ist hierbei eine etwas bessere Ausstattung empfehlenswert. Das gilt auch für NAS Server mit speziellen Entertainment-Funktionen. Das Streaming von Medieninhalten macht beispielsweise eine höhere Rechenleistung erforderlich.

Eine hohe Konnektivität ist wichtig

Die Konnektivität der Geräte ist ein weiterer wichtiger Aspekt und spielt daher im NAS Server Test eine große Rolle.

Ein Netzwerkanschluss ist bei diesen Produkten immer vorhanden, da dieser zu den grundlegenden Merkmalen eines NAS Servers zählt.

Allerdings gibt es auch hierbei Unterschiede. Manche Angebote unterstützen nur einen verkabelten Anschluss, während sich andere Artikel nur über das WLAN einbinden lassen. Daher sollten Sie vor dem Kauf genau überlegen, auf welche Weise Sie den NAS Server mit dem Router verbinden möchten.

Darüber hinaus verfügen viele Produkte über weitere Anschlussmöglichkeiten. Wenn Sie ein regelmäßiges Backup der Daten durchführen möchten, ist es beispielsweise sehr praktisch, wenn der NAS Server über einen USB-Anschluss verfügt.

Das erlaubt außerdem die Einbindung eines Druckers, eines Scanners oder eines anderen Geräts. E-Sata, Firewire und HDMI sind weitere praktische Anschlussmöglichkeiten, die einige NAS Server bieten.

Komponenten eines NAS Servers im Detail erklärt

Jeder NAS Server ist aus unterschiedlichen Komponenten aufgebaut. Jede einzelne davon hat eine ganz spezielle Funktion und ist für eine korrekte Arbeitsweise unverzichtbar. Informationen über die Funktionsweise der einzelnen Bauteile und die Anforderungen an sie sind sehr wichtig, um beim Einkauf die richtige Entscheidung zu treffen.

Auch wenn Ihr Speicher einen Defekt erleidet oder Sie seine Kapazitäten erweitern möchten, ist es wichtig, die richtigen Komponenten zu erwerben. Daher stellt dieser Ratgeber die einzelnen Bestandteile vor und erklärt, worauf bei der Verwendung für einen NAS Server zu achten ist.

Die Festplatten: das Herzstück des NAS Servers

Die wichtigste Aufgabe eines NAS Servers ist die Datenspeicherung. Diese findet mithilfe von Festplatten statt. Aus diesem Grund ist es berechtigt, zu sagen, dass die Festplatten das Herzstück dieses Geräts darstellen. Bei der Auswahl spielt insbesondere die Kapazität eine wichtige Rolle.

Je größer die Festplatten sind, desto mehr Daten können Sie auf dem NAS speichern. Darüber hinaus ist es wichtig, zu beachten, dass diese Produkte hierbei im Dauerbetrieb laufen. Die Beanspruchung ist dabei deutlich höher als bei einem gewöhnlichen PC.

Aus diesem Grund ist es notwendig, Festplatten zu verwenden, die sich für eine unterbrechungslose Nutzung eignen. Während bei einem gewöhnlichen PC eine geringe Zugriffszeit eine wichtige Rolle spielt, eignen sich für den NAS Server auch langsame Festplatten. Diese sind nicht nur preiswerter, darüber hinaus haben sie normalerweise einen niedrigeren Stromverbrauch, eine geringere Geräuschentwicklung und eine höhere Lebensdauer.

Das Gehäuse – Schutz und Ordnung für den NAS Server

Um die einzelnen Bauteile zusammenzufügen, ist ein Gehäuse erforderlich. Dieses gibt jeder einzelnen Komponente einen sicheren Halt und schützt sie vor Staub und weiteren Umwelteinflüssen. Dabei ist es wichtig, darauf zu achten, dass das Gehäuse mehrere Festplatten aufnehmen kann. Viele Standardmodelle sind lediglich mit zwei Festplattenplätzen ausgestattet.

Viele NAS Server verwenden jedoch deutlich mehr. Dabei ist es nicht nur notwendig, den aktuellen Bedarf zu berücksichtigen.

Einer der großen Vorteile der NAS Server besteht darin, dass sich ihre Speicherkapazität relativ einfach durch den Einbau einer weiteren Festplatte erweitern lässt. Voraussetzung hierfür ist, dass dafür genügend Platz vorhanden ist.

Ansonsten weichen die technischen Anforderungen an ein NAS Gehäuse kaum von denen bei einem gewöhnlichen PC ab. Allerdings legen viele Anwender bei diesen Geräten Wert auf eine geringe Größe. Daher sind die meisten speziellen NAS Gehäuse recht klein und lassen sich dadurch problemlos im Regal oder im Schrank verstauen.

Die CPU

Wichtige Komponenten eines NAS-Server im Test und VergleichDie Rechenprozesse auf einem NAS Server sind deutlich komplizierter als bei einer einfachen externen Festplatte. Dieses Gerät muss verschiedene Methoden für die Datenspeicherung umsetzten und außerdem die Versendung und den Empfang über das Netzwerk organisieren. Hierfür ist ein eigener Prozessor notwendig. Daher stellt die CPU eine weitere unverzichtbare Komponente des NAS Servers dar.

Im Vergleich zu den Rechenprozessen eines gewöhnlichen Computers sind diese Vorgänge jedoch sehr einfach. Aus diesem Grund ist ein vergleichsweise langsamer Prozessor hierbei vollkommen ausreichend.

Dieser ist nicht nur günstiger, sondern zeichnet sich in der Regel durch einen niedrigeren Stromverbrauch aus. Das reduziert die Betriebskosten für den im Dauerbetrieb laufenden Server deutlich.

Außerdem mindert das die Wärmeentwicklung. Je nachdem, welche übrigen Komponenten Sie verwenden, können Sie dabei sogar unter Umständen auf eine aktive Kühlung verzichten. Das macht die Geräte besonders leise.

Der Arbeitsspeicher

Der Arbeitsspeicher dient dazu, die Daten für die Rechenprozesse zwischenzuspeichern. Hierbei gilt Ähnliches wie bei der Auswahl der Festplatten: Die Kapazität spielt eine wichtige Rolle und sollte nicht zu knapp bemessen sein, während die Leistung nur von relativ geringer Bedeutung ist.

Aus diesem Grund ist es hierbei möglich, auf kostengünstige Basismodelle zurückzugreifen. Produkte mit einer herausragenden Performance – die beispielsweise eine leichte Übertaktung zulassen und die Wärmeentwicklung durch die zusätzliche Beanspruchung durch integrierte Kühlkörper unterbinden, sind in diesem Bereich nicht notwendig.

Das würde nicht nur die Anschaffungskosten erhöhen. Darüber hinaus verbrauchen diese Bauteile deutlich mehr Strom.

Das Mainboard für die Anbindung der einzelnen Komponenten

Das Mainboard – auch als Motherboard oder als Hauptplatine bezeichnet – dient in erster Linie der Aufnahme des Prozessors. Es verfügt über einen Sockel, in den Sie die CPU einfach einstecken können. Bei der Auswahl einer Hauptplatine ist es sehr wichtig, dass diese zur Größe des Gehäuses passt.

Da NAS Server häufig besonders klein sind, ist der Einbau gewöhnlicher PC-Mainboards oftmals nicht möglich. Ein weiterer Aspekt ist die Anzahl der Steckplätze für die Festplatten. Viele Standardmodelle verfügen hierbei lediglich über zwei Anschlüsse.

Ein NAS Server sollte jedoch mindestens die Verwendung von vier Festplatten erlauben. Auf einigen Mainboards sind Sound- und Grafikkarten bereits fest integriert. Da diese Funktionen jedoch bei der Verwendung als NAS Server keine Rolle spielen, können Sie auch eine Platine ohne diese Zusätze verwenden.

 

Vorteile & Anwendungsbereiche

Ein großer Vorteil eines NAS-Servers ist die zentrale Speicherung der verwalteten Daten und die weitläufige Verfügbarkeit über das Netzwerk. Gerade in größeren Netzwerken z.B. in Unternehmen verteilen sich die bearbeiteten Dateien der Mitarbeiter ansonsten über viele einzelne Festplatten, USB-Sticks und andereSpeicher. Hier muss dann oftmals eine passende Software-Lösung zur Rate gezogen werden, die sich etwa um die regelmäßigen Updates aller Festplatten und anderer Laufwerke kümmert. Der NAS-Server macht es dem Administrator hingegen vergleichsweise einfach: Hier genügt es selbst im ungünstigsten Fall (je nach Redundanzlevel), ein Backup von allen in den NAS-Server eingebauten Platten anzulegen.

Darüber hinaus kann die Redundanz des NAS-Servers zur Erhöhung der Datensicherheit genutzt werden: Durch diese werden die hinterlegten Daten automatisch auf mehrere Festplatten gleichzeitig geschrieben. Dies erhöht zwar natürlich die Menge der benötigten Festplatten, verringert die Wahrscheinlichkeit eines Datenverlustes durch Hardwareversagen allerdings wesentlich.

Gerade bei der der Speicherung großer Datenmengen ist der Defekt von einzelnen Festplatten in der Regel nicht zu vermeiden. Mit einem NAS-Server, der die Daten in einem RAID redundant speichert, wird dieses Problem effektiv weitgehend unter Kontrolle gebracht.

Sehr stark werden NAS-Server gerade in den letzten Jahren auch in der Sicherheitstechnik eingesetzt. Hier dienen sie zum Speichern der Bilder vonÜberwachungskameras. Gerade bei größeren Anlagen, die aus mehreren Kameras bestehen, bietet der NAS-Server hier im Vergleich zu einer lokalen digitalen Speicherung (etwa auf SD-Karte) oder gar einer lokalen analogen Speicherung (etwa auf Magnetband) zahlreiche Vorteile. Auch hier kommt die zentrale Datenspeicherung auf dem NAS-Server voll zum Tragen: Die Aufnahmen der verschiedenen Kameras können einfach und bequem von einem einzigen an das Netzwerk angeschlossenen PC angesehen werden, anstatt umständlich die Speicherkarten oder gar Bänder der verschiedenen Kameras sequentiell durchgehen zu müssen.

Darüber hinaus kann auch die redundante Speicherung für zusätzliche Sicherheit sorgen. Nichts ist ärgerlicher, als wenn im Ernstfall wie einem Einbruch mitSachschaden die Aufnahmen der Überwachungskameras vor der Auswertung durch einen Hardwareschaden zerstört werden. Aus diesem Grund empfiehlt es sich übrigens auch, die entsprechenden NAS-Geräte an einem für eventuelle Eindringliche möglichst unzugänglichen und/oder schwer einsehbaren Ort aufzustellen.
13 QNAP TS 453Be ET

NAS Server TS-453Be von QNAP – Quad-Core Multimedia-NAS mit 4 Einschübe und mit PCIe-Steckplatz

Welche Arten von NAS-Servern gibt es?

Verschiedene Arten aus einem NAS-Server Test und VergleichIm Wesentlichen muss bei den NAS zwischen Modellen für private Anwender und Unternehmen unterschieden werden. Hierbei gibt es zwar keine klare Abgrenzung, allerdings sind die meistens NAS-Server mit 8, 16 oder mehr Festplattenschächten für die meisten Privatanwender eher uninteressant. Allerdings bieten die Modelle für den Privatbereich häufig eine bessere Unterstützung und zusätzliche Features beim Umgang mit Multimedia-Inhalten wie Video– oder Fotodateien. Solche Modelle mit Multimedia-Fähigkeit sind dann also unter Umständen eher fürs Heimkino geeignet.

Noch deutlicher sind die Geräte hingegen anhand der Anzahl der Plattenschächte zu charakterisieren: Hier sind Geräte, die nur eine einzige Festplatte im Netzwerk zur Verfügung stellen, von solchen NAS abzugrenzen, die mit mehreren Festplattenparallel arbeiten (können). Über letztere lässt sich nicht nur ein Geschwindigkeitsvorteil im Vergleich zur einzelnen Platte im Netzwerk erreichen, sondern (je nach Konfiguration) auch ein Dateisystem mit echter redundanterSpeicherung realisieren. Dies bedeutet, dass die Datenintegrität nicht mehr direkt von der Unversehrtheit der physikalischen Datenträge abhängt: Sogenannte RAIDskönnen, von RAID0 einmal abgesehen, auch den Defekt einer oder sogar mehrerer Platten verkraften, ohne dass die Nutzer einen Datenverlust bemerken. Natürlich sollte die defekte Platte dann trotzdem schnellstmöglich ausgetauscht werden, da die Wahrscheinlichkeit eines Versagens des RAID immer mit der Anzahl der defekten Platten ansteigt.

Besonders kritisch ist in dieser Hinsicht, dass zum gleichen Zeitpunkt gekaufte Festplatten meist eine ähnliche Lebensdauer haben, weshalb im Laufe der Zeit auch RAID-Systeme entwickelt wurden, die über die Redundanz auch mehr als einen physikalischen Totalausfall eines Speichermediums verkraften können. Das einfachste Verfahren ist hier das parallele Schreiben aller Daten auf mindestens drei Festplatten nach dem RAID1-Standard, das allerdings den Speicherplatz dann nicht besonders effektiv ausnutzt. Die verschiedenen, im Laufe der Zeit erarbeiteten RAID-Lösungen werden weiter unten noch ausführlicher erklärt.

Faktencheck: Kurze Definition von ‚NAS‘

NAS steht für Network Attached Storage – auf Deutsch netzwerkgebundene Datenspeicherung. Daraus geht bereits hervor, dass die Datenspeicherung der wichtigste Einsatzbereich dieser Geräte ist. Daher verfügen sie über eine sehr hohe Speicherkapazität. Ein weiteres Kennzeichen eines NAS Servers besteht darin, dass der Zugriff auf die Daten über ein Netzwerk stattfindet. Aus diesem Grund eignet er sich hervorragend, wenn mehrere Nutzer und Geräte mit den entsprechenden Informationen arbeiten. Der folgende Ratgeber-Artikel geht ausführlich darauf ein, was einen NAS Server auszeichnet und welche Vorteile er für die Anwender bietet.

Die Festplatten: Grundlage für die Funktion als Datenspeicher

Früher kamen NAS Server vorwiegend in Unternehmen und in anderen Institutionen zum Einsatz, bei denen große Mengen an Daten anfielen. Während für private Anwender die Festplatte ihres Computers – häufig in Verbindung mit wechselbaren Datenträgern – vollkommen ausreichte, war dies für professionelle Anwender oftmals nicht der Fall. Aus diesem Grund war hier eine zusätzliche Speichermöglichkeit erforderlich. Eine der am häufigsten implementierten Lösungen hierfür war die Nutzung eines NAS Servers.

Nach wie vor verwenden zahlreiche Betriebe diese Technik. Mittlerweile hat sie sich jedoch auch in vielen Privathaushalten durchgesetzt. Sowohl für private als auch für professionelle Anwender steht bei diesem Gerät nach wie vor die Datenspeicherung im Mittelpunkt. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass es eine ausreichend hohe Kapazität bietet. NAS Server verwenden als Speichermedium in der Regel gewöhnliche Festplatten.

Diese sind im Verhältnis zu ihrer Kapazität recht preiswert und zeichnen sich außerdem durch eine geringe Zugriffszeit aus. Um dem großen Platzbedarf gerecht zu werden, ist eine einzelne Festplatte jedoch in der Regel nicht ausreichend. Aus diesem Grund verwenden fast alle NAS Server mindestens zwei dieser Datenspeicher – bei vielen Modellen sogar noch deutlich mehr.

Unterschiedliche Methoden für die Datenspeicherung

Wenn mehrere Festplatten zum Einsatz kommen, ist es wichtig, diese sinnvoll zusammenzufügen. Eine einfache Methode besteht darin, diese einfach hintereinander zu schalten: Sobald eine Festplatte voll ist, kommt einfach die nächste zum Einsatz. Allerdings gibt es dabei noch weitere Organisationsformen, die in vielen Anwendungsfällen erhebliche Vorteile mit sich bringen. In den meisten Fällen richtet der NAS Server ein RAID ein.

Diese Abkürzung steht für Redundant Array of Independent Disks. Dabei handelt es sich um ein Organisationsprinzip für die Datenspeicherung unter Verwendung mehrerer einzelner Datenträger. Der Name sagt bereits aus, dass die Redundanz hierbei eine wichtige Rolle spielt. Das bedeutet, dass die Informationen nicht nur auf einer Festplatte vermerkt werden. Vielmehr besteht dabei noch ein alternativer Speicherungsort. Das macht die Daten deutlich sicherer. Sollte es einmal vorkommen, dass eine der Festplatten einen Defekt erleidet, ist es jederzeit möglich, die Daten von einem anderen Speicherort anzufordern.

Das erhöht die Ausfallsicherheit erheblich und reduziert das Risiko eines Totalverlusts deutlich. Insbesondere wenn es sich um sehr wichtige Daten mit hohem Wert handelt, bietet diese Technik große Vorteile. Innerhalb der RAID-Technik gibt es unterschiedliche Organisationsformen. Es gibt Strukturen, die viel Wert auf die Datensicherheit legen. Durch die mehrfache Datenspeicherung reduziert sich die Kapazität dabei jedoch erheblich. Andere Modelle bieten eine etwas geringere Absicherung, sodass der Bedarf an Speicherplatz etwas niedriger ist.

Bei den meisten Geräten können die Anwender selbst entscheiden, welche RAID-Technik sie verwenden möchten, um den Datenspeicher entsprechend ihrer Anforderungen einzurichten.
Die Funktion als Server
Bei einer externen Festplatte übernimmt der Computer die Zuteilung der Daten. Aus diesem Grund ist hierbei nur eine einfache Steuerungselektronik erforderlich. Ein NAS Server ist jedoch deutlich unabhängiger und muss diese Aufgabe daher eigenständig übernehmen. Außerdem muss er die Organisation des RAIDs und die Übermittlung der Daten über das Netzwerk übernehmen. Da diese Aufgabe deutlich komplexer ist, benötigt er einen eigenen Prozessor mit einem Arbeitsspeicher. Daher funktioniert er im Prinzip genau wie ein gewöhnlicher Computer – lediglich ohne Peripheriegeräte wie Bildschirm oder Tastatur. Allerdings sind die Anforderungen an die Hardware dabei in der Regel deutlich geringer.

Daher kommen hierfür häufig langsamere Prozessoren zum Einsatz. Darüber hinaus verfügt der NAS Server über ein eigenes Betriebssystem. Dieses koordiniert alle Aufgaben. Die Anforderungen sind dabei jedoch andere als bei einem gewöhnlichen PC. Daher verfügen diese Produkte nicht über ein gewöhnliches Windows-Betriebssystem, sondern über eine Software, die speziell für den Betrieb von NAS Servern hergestellt wurde. Diese sorgt für eine einfache und effiziente Bewältigung der Aufgaben in diesem Bereich. Ein NAS Server dient in erster Linie als Fileserver. Das bedeutet, dass er einzelne Dateien über das Netzwerk bereitstellt und dass er sie entgegennimmt und abspeichert. Sowohl die Hardware als auch das Betriebssystem sind so ausgelegt, dass sie diese Aufgaben mit einer hohen Effizienz erledigen.
Weitere Zusatzfunktionen
Da beim NAS Server ein Prozessor, ein Arbeitsspeicher und viele weitere Komponenten eines gewöhnlichen Computers vorhanden sind, kann dieser auch viele weitere Aufgaben übernehmen. Häufig dient er beispielsweise als Web-Server. Auf diese Weise können Privatpersonen und Unternehmen ihre eigene Homepage öffentlich zugänglich machen. Gerade bei kleineren Projekten ist diese Alternative sehr sinnvoll, da sie einfach und preiswert ist. Viele NAS Server erlauben es außerdem, Apps zu installieren.

Diese kleinen Anwenderprogramme erweitern die Nutzungsmöglichkeiten erheblich. Auf diese Weise ist es beispielsweise möglich, von jedem beliebigen Ort aus über das Internet auf den NAS Server zuzugreifen. Darüber hinaus gibt es Apps, die für eine einfache Anbindung von Multimedia-Geräten sorgen. Sie können auf diese Weise sogar ein System für die Video-Überwachung in Ihrer Wohnung oder im Büro installieren. Auch die Verwendung als Druckserver ist bei einigen Geräten möglich.

NAS-Server Neuigkeiten

Synology Diskstation DS1019+ Review

Der bekannte NAS-Server Hersteller Synology hat 2019 seine neue Diskstation DS1019+ vorgestellt. Sie verfügt über fünf Laufwerkschächte, sodass es von Synology nach vier Bays wie bei dem Modell DS418j oder sechs Schächten wie bei dem Modell DS1618+ nun auch die 5er-Variante gibt.

Es macht durchaus Sinn, die Größen-Lücke zu schließen, da die Anforderungen an einen NAS-Server individuell sehr unterschiedlich sind, wie der NAS-Server Test zeigt.

Durch den zusätzlichen fünften Bay lässt sich ein SSD-Cache einrichten, während die vier weiteren Einschübe weiterhin für Festplatten genutzt werden können. Es sind bis zu 140 Terabyte Speicherkapazität möglich, wie beispielsweise Storage-Insider berichtet. Der NAS-Server kann für 4k-Viodotrankodierung und Multimedia-Anwendungen genutzt werden. Laut dem Hersteller sind 225 MB pro Sekunde für Lese- und Schreibvorgänge möglich.

Bei den ersten Reviews und Praxistests zum neuen Synology NAS-Server zeigt sich (wie zu erwarten) eine gute und verlässliche Performance.

Es nicht vorgesehen mehr Arbeitsspeicher zu verbauen, als von den Herstellern vorgesehen ist. Wer dies trotzdem tut, trägt dafür selbst das Risiko.

Im folgenden Video wird die neue Diskstation genauer vorgestellt:

IronWolf Festplatte mit 14 Terabyte

Im September 2018 hat das amerikanische Unternehmen Seagate Technology seine Produktpalette von internen Festplatten erweitert, welche jetzt auch im deutschsprachigen Raum verfügbar sind. Die Produkte IronWolf und IronWolf Pro haben jetzt bis zu 14 Terabyte Speicherkapazität.

Seagate hat mit seinen Festplatten besonders „Network Attached Storage“ (NAS) für kleine bis mittlere Unternehmen im Angebot. Da die Datenmengen immer größer werden, wachsen auch die Festplatten Volumen. Im Jahr sollen laut Seagate mit der neuen 14 TB-Festplatte rund 300 TB im Jahr bewegt werden können.

Die Festplatte kann auch als Backup verwendet werden. Die Hersteller-Garantie beträgt für IronWolf 3 Jahre und für IronWolf Pro 5 Jahre.

(IronWolf Pro 14 TB, Amazon 499,95 Euro)

So haben wir die NAS-Server getestet

Der Dreh- und Angelpunkt unseres Tests war die Leistungsfähigkeit der verwendeten Hardware in Relation zum Preis. Hier kam es besonders auf der Preisklasse angemessene Datenübertragungsraten und Rechenleistung an. Optionale Zusatzfunktionen wie zum Beispiel eine Hardwareunterstützung von üblichen Verschlüsselungsverfahren wurden hier ebenfalls positiv bewertet. Ein wichtiger Kritikpunkt war auch die einfache Konfigurierbarkeit und die Zuverlässigkeit des Geräts im alltäglichen Einsatz.

Konnten Änderungen der Konfiguration einfach und unkompliziert vorgenommen werden, oder musste man sich zuvor umständlich durch ein Menü mit vielen Unterpunkten arbeiten? Da viele Nutzer im Home-Bereich sicherlich auch die Multimediafunktionen der verschiedenen Geräte wie etwa Video-Streaming über DLNA nutzen möchten, haben wir diese bei Vorhandensein ebenfalls in die Bewertung mit einbezogen. Zusätzliche Merkmale wie etwa das optionale Umkodieren von Audiospuren von Videodateien wurden hier positiv berücksichtigt.

06 QNAP TS 431P ET

TS-431P NAS-Server von QNAP im Test

WD My Cloud Home persönlicher Cloudspeicher 2 TB im Test 2021

Viele dieser Eigenschaften finden wir beispielsweise auch beim WD My Cloud Home persönlicher Cloudspeicher wieder, weshalb wir uns zu diesem Produkt die Punkte einmal genauer ansehen wollen.

Der im Gegensatz zu weit verbreiteten Servern ausgesprochen niedrige Energieverbrauch ist bloß einer von vielen Vorteile eines NAS-Servers. Die Network Attached Storages bieten willkürlich erweiterbare Speicherkapazitäten und können über das Netzwerk, in dem sie liegen, angesteuert werden. All das, ohne hierfür einen großen Zeit- und Kostenaufwand zu riskieren.

NAS-Server wurden bis zum jetzigen Zeitpunkt von unserem Team analysiert und untereinander verglichen. Diese Liste der getesteten Rezensionen editiert sich jedoch nonstop. Es macht sich daher bezahlt, bei nächster Gelegenheit wieder vorbeizuschauen.

Dazu haben sich die ExpertenTesten-Mitarbeiter die Kenntnisse von Menschen angesehen, die sich diesen Artikel bereits gekauft haben. Die positiven sowie die negativen Beurteilungen wurden gesammelt und ausgewertet. Unsere Noten- und Sternevergabe soll unseren Lesern dabei helfen, sich noch vor der Bestellung für das bestgeeignete Produkt zu entscheiden.

 

WDBVXC0020HWT-EESN im Vergleichstest

Wir von ExpertenTesten sind durchaus stolz darauf, Ihnen auch zu diesem Produkt die wichtigsten Vergleichskriterien im direkten Vergleich zur Konkurrenz vorstellen zu können. Lassen Sie uns folglich direkt beginnen!

Abmessungen

Von gehobener Aussagekraft ist für die Redakteure von ExpertenTesten das Testkriterium „Abmessungen“.
Die Abmessung von NAS-Server WDBVXC0020HWT-EESN beträgt 14 x 5,3 x 17,6 cm.

Folglich ist dieses Gerät um 51% kleiner als NAS-Server eine Position besser platzierte NAS-Server DS115j mit einer Abmessung von 7,1 x 22,4 x 16,6cm.

Bei 17 von 19 getesteten Produkten war die Abmessung schlechter/nicht vorhanden.
Anders bei unserem DN-7023-1.
Die Abmessung von WDBVXC0020HWT-EESN ist um 65% schlechter als von TS-251+ des Herstellers Qnap.

Arbeitsspeicher

Zu guter Letzt gilt unsere Aufmerksamkeit u.a. dem Arbeitsspeicher.
Wie wir herausgefunden haben beträgt der Arbeitsspeicher NAS-Servers von Western Digital 1024 MB.
Der Arbeitsspeicher der Produkte im vergleichenden Test reicht von 512 zu 2048MB, wobei das Produkt N2310 den kleinsten Arbeitsspeicher aufweist und Produkt DS218+ den größten Arbeitsspeicher bietet.

Der Arbeitsspeicher von NAS-Server WDBVXC0020HWT-EESN beträgt 1024MB.
Daher ist dieses Produkt umINF% größer als NAS-Server am schlechtetesten beurteilte NAS-Server DN-7023-1 mit einem Arbeitsspeicher von kAMB.

Gleichzeitig ist NAS-Server WDBVXC0020HWT-EESN um 50% kleiner als der Sieger des Vergleichstests mit einem Arbeitsspeicher von 2048MB.

Western Digital im Vergleich

Summa summarum sind auf expertentesten.de unter den NAS-Servern nachfolgende Marken vertreten: Western Digital, Netgear, Zyxel, Synology, Thecus, Buffalo Technology Deutschland, DIGITUS, TRENDnet, Qnap, ASUS Computer und TerraMaster . Den besten Notendurchschnitt schafft dabei die Marke Zyxel mit einer durchschnittlichen Bewertung von 1.2. Deutlich weniger erfolgreich schneiden auf ExpertenTesten NAS-Server der Hersteller Qnap und DIGITUS ab.

Besser schnitt in unserem Vergleichstest beispielsweise folgendes Produkt ab: TS-251+ mit einer deutlich besseren Bewertung . Ein schwächeres Ergebnis erhielt demgegenüber folgender Artikel: N2310.

Zu den Western Digital NAS-Servern, welche von ExpertenTesten unter die Lupe genommen wurden, zählt übrigens auch und EX4100 mit einem Platz 3-Ranking.

Netgear RN212D23-100NES 212 D-Disc NAS System im Test 2021

Viele dieser Eigenschaften finden wir beispielsweise auch bei dem Netgear RN212D23-100NES 212 D-Disc NAS System wieder, weshalb wir uns zu diesem Produkt die Punkte einmal genauer ansehen wollen.

Dieser Server von NETGEAR ist der erste hochleistungsfähige NAS Server mit Full-HD-1080p Transcoding-Fähigkeiten. Besonderes Branchen führendes Merkmal ist der 5-Stufen-Dateischutz für Videos, Dokumente, Fotos oder andere Arten von Daten. Die Benutzeroberfläche und die Apps für Smartphones, Mac, PC oder Tablet tragen zur Benutzerfreundlichkeit und Einfachheit bei und machen den RN2 1200 zur idealen Wahl für User. Die Details sind nachfolgend genau ausgeführt.

Die wichtigsten Informationen im Test zu NETGEAR RN212

Lieferung und Verpackung

Ein NAS-Server RN 212 im Test und VergleichDie Lieferung über Amazon erfolgt kostenlos. Im Lieferumfang sind enthalten:

  • der Server RN2 1200 von Netgear
  • Netzwerkkabel
  • Netzteil mit 2 oder 4 Schächten
  • Netzkabel
  • evtl. einen Bluetooth Adapter
  • Kurzanleitung
  • Patchkabel, Schrauben
Nach Eintreffen der Lieferung ist der Packungsinhalt auf Vollständigkeit und Unversehrtheit zu prüfen. Bei Beanstandungen, Fehlern, Mängeln oder Beschädigungen ist der Kundenservice hinzuzuziehen und das Gerät evtl. wieder zurück zu schicken.

Sollte der Server in Originalverpackung zugeschickt worden sein, ist es sinnvoll, diese zum Zwecke der Rehabilitation in der Garantiezeit aufzubewahren.

Inbetriebnahme

Das Netzwerkkabel ist mit dem Server zu verbinden. Wenn noch keine Festplatte vorhanden ist, sind eine oder zwei Festplatten in den Schacht einzustecken. Der Server ist über das Netzteil mit dem Stromkreis zu verbinden. Es sind nur zulässige Festplatten zu installieren. Das Gerät muss gut belüftet aufgestellt werden und darf nicht blockiert sein. Die Temperaturgrenzwerte sollten nicht überschritten werden. Es ist ratsam, eine unterbrechungsfreie Stromversorgung zum Schutz des Gerätes zwischenzuschalten.

Folgende Betriebssysteme werden durch den Server unterstützt:

  • Windows 10 (32 Bit und 64 Bit)
  • Windows 8.1 (32 Bit und 64 Bit)
  • Windows 8 (32 Bit und 64 Bit)
  • Windows Server 2016 (64 Bit)
  • Windows Server 2012 R2 (64 Bit)
  • Microsoft Server 2012 (64 Bit)
  • Microsoft server 2008 R2 (64 Bit)
  • Apple OS X 10.7 oder später
  • Linux, Unix, Solaris
  • Apple iOS
  • Google Android

Folgende Browser werden unterstützt:

  • Microsoft Edge
  • Microsoft Internet Explorer 9.0 oder höher
  • Apple Safari 5.0 oder höher
  • Google Chrome 20 oder höher
  • Mozilla Firefox 14 oder höher

Auf das Bootmenü kann über das Smartphone oder über einen anderen PC, der mit dem Internet verbunden ist, zugegriffen werden.

Daten und Fakten

Gerade bei Geräten, die nicht ganz billig sind, muss man sich bei einem Kauf sehr genau die jeweiligen Eigenschaften und Spezifikationen ansehen.

Die Eigenschaften des RN212, die ihn gegenüber anderen seiner Klasse hervorheben, sind:

  • Quad-Core ARM Cortex A15 1,4-GHz Prozessor und 2 GB RAM
  • 1080p HD Echtzeit-Streaming und Transcodierung zu einem Remote-Gerät (VC, MP4, MPEG2/4, H264)
  • Dual Gigabit Ethernet – im Link-Aggregation-Modus bis zu zweifacher Durchsatz
  • bis zu 200 MB/s beim Lesen und 160 MB/s beim Schreiben maximieren den gleichzeitigen Durchsatz
  • Hochleistungs-Anti-Virus
  • Next-Gen-BTFRS-Dateisystem zusammen mit anderen NETGEAR Technologien für umfassenden 5-Stufen-Dateischutz

Umgebung:

  • Geräuschniveau: < 25 dBA
  • Betriebstemperatur: 0 – 40°C
  • Betriebsfeuchtigkeit: 5 – 95 % nicht kondensierend
  • Smart Fan
  • Strom an/aus nach Plan
  • Unterstützung für unabhängige Stromversorgung
  • Netzwerk-UPS mit SNMP-Management
  • Wake-on-LAN
  • Festplatten-Spin-down
  • Auto-Power-on (nach Herunterfahren)

Systemüberwachung:

  • Überwachung der Gerätekapazität
  • Bad Block scan
  • Hard Drive S.M.A.R.T
  • File System Check
  • Festplatten-Scrubbing
  • Festplatten-Defragmentierung
  • Alarmfunktionen
  • Auto-Shutdown
  • Auto-Restart

Allgemeine Eigenschaften:

  • AL214 1,4 GHz Prozessor
  • 2GB Arbeitsspeicher
  • 2-bay Speicher
  • 1 eSATA Port
  • 1 USB 3.0 Port Vorderseite
  • 1 USB 3.0 Post Rückseite
  • 2 GbE Ports
  • Laufwerkschächte: 2
  • Gigabit LAN Ports
  • Anzahl von Besuchern gleichzeitig: 8
  • On-the-fly-Transcodierung
  • Datenübertragung mit AC-Geschwindigkeiten
  • Garantie auf Gehäuse: 3 Jahre
  • Lüfter (mm): 92
  • unterstützte Laufwerke: SATA/SSD 2,5 oder 3,5 Zoll

Verbrauch:

  • Stromverbrauch bei voller Auslastung: 39,5 W
  • Stromverbrauch in Betreib: 38 W
  • Stromverbrauch ausgeschaltet ( LAN angestellt): 1,31 W

Gewicht / Größe:

  • Abmessungen: 142 x 101 x 220 mm
  • Gewicht ohne Festplatten: 2,12 kg

Leistung:

  • Wechselstrom-Eingangsspannung: 100 – 240 V
  • Stromfrequenz: 50 – 60 Hz, einphasig

Bedienung und Funktionen

An der Frontseite und an den Seiten befinden sich folgende Teile:

  • Power Button und LED
  • LED für Festplattenaktivität
  • Entlüftungsschlitze
  • USB 3.0 Port
  • Backup Button
  • USB und Backup Status LED
  • Disk 1 und Disk 2 LEDs
  • Geräte-Schachttür

An der Vorderseite befinden sich folgende Einbauten, wenn die Geräte-Schachttür geöffnet ist:

  • Gerätetür für Festplatten
  • Griff für das Festplattenfach
  • Griffverriegelung für Laufwerkschublade
  • Freigabehebel für Laufwerkschublade
  • Laufwerksschächte

Die Rückseite des Gerätes besteht aus:

  • Abluftventilator
  • Kensington lock für die Gerätesicherung
  • 2 USB 3.0 Ports
  • 1 eSATA Port
  • 2 GbE Ports für separate Ethernet Verbindung
  • Reset Button
  • Power Adapter Steckdose

Das System verfügt über einen normalen Bootmodus und einen Modus für Werkseinstellungen. Der normale Bootvorgang wird genauso gestartet wie die Betätigung mit der Powertaste. Bei der Werkseinstellung wird ein Festplattentest durchgeführt. Danach blink alle LEDs in einem 10-Minuten-Timeout. Bei der Installation kann auf eine mobile Insight App zurückgegriffen werden, die über App Store oder Google Play Store.

Das Netgear Gerät muss mit demselben WLAN-Netzwerk verbunden sein wir das iOS- oder Android-Gerät. Es muss außerdem über einen Netzwerk Bluetooth-Dongle verfügen. Die Konfiguration kann auch über ReadyCloud vorgenommen werden. Eine andere Möglichkeit ist die Verwendung von Raidar. Die Einrichtungszeit beträgt 15 Minuten. Alle Festplatten sind zu installieren. Bereits formatierte Festplatten, die Daten enthalten, müssen neu formatiert werden.

Über einen PC des gleichen Netzwerkes wird ReadyCloud aufgerufen bzw. es wird Raidar aufgerufen. Mit START wird ein neues ReadyNAS eingerichtet. Der gewünschte Modus für die Einrichtung wird gewählt. Die eine Option ist Setup with ReadyCloud, die andere ist eine Offline Installation, wo Admin und Passwort eingerichtet werden. Es erscheint ein Setup-Assistent, dessen Bildschirmanweisungen zu befolgen sind. Das ReadyNas System kann dann verwendet werden. Im Software Manual sind alle Funktionen, die mit dem System durchgeführt werden können, sehr ausführlich erklärt. Dazu gehören kurz aufgelistet:

  • Start mit Basis Installation etc
  • Volume Konfiguration mit RAID Konzeptionen u. a.
  • Ordner für die gemeinsame Verwendung
  • LUNs
  • Snapshots
  • User und Gruppen
  • Verwendung von Cloud-Services
  • System Einstellungen
  • System Power
  • ReadyNas und Video Management
  • Installierung der Milestone Arcus App
  • Installierung und Verwendung von Apps
  • System Monitoring
  • System Wartung
  • Backup und Wiederherstellung

Diese aufgeführten Punkten sind ausführlich mit vielen Unterpunkten und allem, was zur Bedienung dazugehört, in der Software Beschreibung abgehandelt.

Praxistest

Material und Verarbeitung

Das Gerät besitzt eine formschöne und robuste Hülle aus mehr Metall und wenig Kunststoff. Die Verarbeitung ist beispielhaft. An der Frontseite befinden sich nicht nur gut positionierte Schriftzüge, sondern auch LEDs, USB 3.0 Ports und Schalter. Das Gerät mit einer Länge von 22 cm, einer Höhe von 14,2 cm und einer Breite von 10,1 cm lässt sich gut in Regalen verstauen.

Technik und Funktionsumfang

Der ARM Cortex A15-Prozessor Quadcore erzielt eine Leistung von 1,4 GHz. Auf der Hauptplatine befinden sich außerdem 2GB DDR RAM. Für die Netzwerkarbeit steht ein Dual GB-Port im Link-Aggregation-Modus zur Verfügung. Das Gerät liest laut Angaben bis zu 200 MBit/s und schreibt mit 160 MBit/s. Der Server arbeitet mit einem BTFRS-Dateisystem, das durch einen Virenschutz gesichert ist. Das Gerät ist für maximal mit 2 2,5 Zoll oder 3,5 Zoll Festplatten und maximal 16 TB Speicher vorgesehen.

Software

Ein integrierter Flash-Speicher von 128 MB ist für das Betriebssystem auf der Grundlage des ReadyCloud Portals reserviert, worüber beispielsweise Applikationen installiert werden. Die einfache Anordnung des Menüs erleichtert Einstellungen und Verwendung des Gerätes. Zur Sicherheit tragen automatische Backups und der RAID-Schutz bei. Ebenso kann ein Backup wichtige Daten auf den von NETGEAR zur Verfügung gestellten kostenlosen Cloud durchgeführt werden.

Haupteinsatzzweck

Mittels Arbeitsspeicher und Prozessor ist ein Streaming und Transcoding von Inhalten an Endgeräte möglich. Gängige Formate wie MP4 oder H264 werden durch den DLNA Medien Server verarbeitet. Ebenso können Dienste wie Plex oder iTunes genutzt werden. Die DLNA Funktion lässt sich für die Wiedergabe und das Streaming von Videos und Bilder oder Musik nutzen. Vielfältige Backup-Funktionen sind für die Datensicherung vorgesehen.

Gerät im Betrieb

Das Gerät arbeitet im Betrieb sehr leise mit 1,6 Sone. Im Stand-by sind es sogar nur 0,7 Sone. Wenn über Endgeräte wie ein Smart-TV auf Mediendaten zugegriffen wird, erfolgt eine problemlose selbstständige Aktivierung. Bei Bedarf können sogar Platten während des laufenden Betriebes ausgetauscht werden. Die Datenträger werden aber trotzdem durch verschiedene Sicherheitssysteme überwacht. Bei Problemen erscheinen rechtzeitig Warnmeldungen.

Lieferumfang und Zubehör

Das Gerät wird im robusten Karton mit schützendem Materialen geliefert. Der Hersteller liefert den NAS mit Patchkabel, Netzteil und Kurzanleitung aus. Zusätzlich wird ein Kaltgerätestecker und Schrauben für die Montage beigelegt. Der festplattenlose NAS muss durch zulässige Festplatten durch den Kunden ergänzt werden.

Garantie

Bei Versand durch Amazon wird eine Herstellergarantie von 3 Jahren gewährt. Bei Versand durch Drittanbieter gelten deren Angaben bezüglich Versand und Garantie.

Zubehör

Als Zubehör wird ein Austauch-/Zusatz-3,5- oder 2,5 -Zoll-Festplattenfach angeboten.

Worauf muss ich beim Kauf eines NAS-Servers achten?

Worauf muss ich beim Kauf eines NAS Server Testsiegers achten?Ein wesentlicher Punkt beim Kauf eines NAS-Servers sind die Voraussetzungen, unter denen dieser später operieren soll. Es kommt also bei Auswahl des Geräts auf den Einsatzzweck an. Welche Bandbreite wird im Netzwerk benötigt, wie groß sollte das maximale Speichervolumen des Geräts sein? Wenn die Daten aus Sicherheitsgründen redundant gespeichert werden sollen, ist außerdem zu beachten, dass je nach Redundanzlevel bzw. verwendetem RAID-Typ nur einBruchteil der Speicherkapazität der eingebauten Festplatten zur Verfügung steht.

Hier sollte also darauf geachtet werden, dass der maximale verfügbare Speicher auch unter Berücksichtigung der redundanten Datenspeicherung auch noch für den angedachten Anwendungszweck ausreicht. Ein Beispiel aus der Praxis: Werden alle Daten über die Redundanzfunktion des Geräts z.B. physikalisch doppelt gespeichert und fasst der NAS-Server maximal zwei Festplatten zu je 1 TB, zu stehen auch bei voller Belegung nur etwa 1 TB an Speicherkapazität als tatsächlicher Datenspeicher zur Verfügung.

Über diese scheinbare Speicherplatzverschwendung ist man spätestens dann froh, wenn wichtige Daten auf dem NAS gespeichert werden und eine der Platten ohne jede Vorwarnung einen plötzlichen Defekt etwa durch ein unbemerktes Überhitzen des Geräts erleidet. In einem solchen Fall stehen den Nutzern dann immer noch die Kopien der Dateien auf der zweiten Platte zur Verfügung. Natürlich sollten trotzdem regelmäßige Backups ausgeführt werden, um das Risiko eines unwiderbringlichen Datenverlusts so weit wie möglich zu minimieren.

Die richtige Technoligie gegen Datenverlust

Eine Hot-Swap-Funktion ist dann praktisch, wenn der NAS-Server für eine Wartung der installierten Datenträger nicht einfach kurz abgeschaltet werden kann. Das Gerät unterstützt dann einen Austausch von Festplatten während des laufenden Betriebs. So können Platten, die z.B. wegen Hardwareschäden vorzeitig das Zeitliche segnen, einfach und effektiv gegen intakte Geräte ausgetauscht werden. Dabei sind die entsprechenden Daten natürlich nur dann noch für die Benutzer zugänglich, wenn diese noch auf mindestens einer der verbliebenden intakten Platten vorhanden sind: Es muss also redundant gespeichert werden, um eine Verfügbarkeit aller Dateien auch während des Festplattenaustauschs zu gewährleisten.

Neben internen Festplatten bieten viele NAS-Geräte auch den Anschluss von USB– oder eSATA-Datenspeichern an. Auf diese Weise kann die Kapazität des Gerätes schnell und effektiv erweitert werden. Allerdings sollte hierbei am besten im Vorfeld geklärt werden, welche Funktionen des Gerätes auch für externe Datenspeicherverfügbar sind. Insbesondere sind auch die Beschränkungen der externen Anschlüsse in Bezug auf die Datenübertragungsrate zu beachten: So lässt sich die Anzahl der angeschlossenen Platten etwa meist nicht mit USB-Hubs beliebigerweitern, da hier gerätespezifische Beschränkungen greifen können und außerdem die Limitierung der Übertragunsgeschwindigkeit zu beachten ist.

Konkret heißt das: Werden mehrere USB-Platten an einen einzelnen USB-Bus angeschlossen, so teilen sie sich auch die Übertragungsrate. Drei angeschlossene Platten können dann also die Daten nur mit je einem Drittel der maximalen USB-Geschwindigkeit übertragen. Dies kann in der Praxis je nach verwendeter USB-Spezifikation und Anwendungsfall immer noch ausreichend sein, allerdings sollte man sich dieser Beschränkung vor dem Kauf eines entsprechenden Geräts bewusst sein.

Sehr wichtig bei der Kaufentscheidung ist die maximale Geschwindigkeit des Netzwerkinterfaces . Zum Erzielen im alltäglichen Gebrauch tauglicher Übertragungsraten sollte es auch für NAS, die in verhältnismäßig kleinen Netzwerken genutzt werden, mindestens eine 100MBit-Anbindung sein. Besser ist jedoch gleich eine Gigabit-Anbindung, die die notwendige Leistung auch für anspruchsvollere Aufgaben zur Verfügung stellt. Insbesondere dann, wenn das NAS in einem größeren Netzwerk genutzt werden soll, empfiehlt es sich, keinesfalls an der Übertragungsrate zu sparen. Im Zweifelsfalle sollte bei ansonsten vergleichbaren Werten also das NAS gewählt werden, welches die schnelleren Datenraten im Netzwerk liefert. Allerdings sollte man sich hier auch nicht bloß auf die Herstellerangaben verlassen: Ein Test des Geräts vor Ort liefert meistens erst die notwendige Klarheit darüber, wie sich das Gerät in der jeweiligen Netzwerkumgebung schlägt.

Komponenten aufeinander abstimmen

Ist man mit dem Ergebnis auch nach korrekter Konfiguration nicht zufrieden, so sollte man nach Möglichkeit am besten schnell und einfach von seinem Rückgaberecht Gebrauch machen und sich nach einem Alternativgerät umsehen, sofern hier eine realistische Verbesserung zu erwarten ist. Allerdings sind zu vielen Geräten auch online typische Werte für die Lese- und Schreibgeschwindigkeiten aus der Praxis einsehbar. Diese werden zum Teil von professionellen Hardware-Experten, zum Teil aber auch einfach von Besitzern des jeweiligen Geräts veröffentlicht. Diese Werte sollten zwar einerseits immer mit Vorsicht genossen werden, da es neben dem Gerät selbst auch z.B. auf eine hinreichend leistungsfähige Netzwerkumgebung ankommt.

Fehlkonfigurationen wie eine zu langsame Netzwerkanbindung, eine schlechte WLAN-Erreichbarkeit oder aber ein selbstinstalliertes alternatives Betriebssystem können hier für deutliche Abweichungen von den üblichen Durchschnittswerten sorgen. Andererseits können diese Werte aber eine wertvolle Orientierungshilfe sein. Hierbei sollte vorab gesagt werden, dass die maximal im Netzwerk möglichen Raten wegen diverser Störeinflüsse oder grundsätzlicher Beschränkungen in der Hardware meistens in der Praxis nicht erreicht werden. Außerdem tritt häufig ein asynschrones Verhalten der Geräte bezüglich der Geschwindigkeiten beim Schreiben und Lesen auf.

Ein großer Cache hilft dabei, physikalische Festplattenzugriffe zu minimieren und so die Datenübertragungsrate im Netzwerk für die Nutzer des NAS zu erhöhen. Einige Modelle bieten hier auch die Möglichkeit an, eine SSD als Cache für die verbauten Festplatten zu nutzen.

Soll das Gerät hingegen per WLAN an das Netzwerk angeschlossen werden, so ist auch hier auf eine hinreichend leistungsfähige Verbindung für die alltägliche Anwendung zu achten. Am besten sind hier im Normalfall Geräte, die den neuesten aktuell verfügbaren Wifi-Standard unterstützen.

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels ist dies aktuell der 802.11ac-Standard, NAS-Server mit älteren Schnittstellen fürs Funknetzwerk können für weniger anspruchsvolle Anwendungen jedoch immer noch zu gebrauchen sein und sind oftmals bereits für einen vergleichsweise geringen Preis erhältlich. Wer sich für ein solches Gerät interessiert, sollte allerdings auf Nummer sicher gehen, dass tatsächlich alle benötigten technischen Optionen zur Verfügung stehen. Hierzu zählen z.B. eine ausreichende Anzahl von modernen Festplattenslots. Außerdem muss es natürlich auch die notwendige Leistung für den angedachten Einsatzzweck liefern, d.h. über einen ausreichend großen Arbeitsspeicher, einen schnellen Datenbus und einen den alltäglichen Anforderungen gewachsenen Prozessorverfügen.

Mehr Sicherheit durch Verschlüsselung

Eine zusätzliche Option, über die der Nutzer insbesondere zur Speicherung von Firmengeheimnissen, den Bildern von Überwachungskameras oder andererempfindlicher Daten nachdenken kann, ist die Verschlüsselung der Festplatten. Dies ist insbesondere dann sinnvoll, wenn realistisch mit einem Diebstahl des NAS-Servers oder der in ihm enthaltenen Platten gerechnet werden muss. Der große Vorteil dieser Technik ist, dass die Daten für unbefugte Dritte ohne den entsprechenden Schlüssel nutzlos sind: Anstatt der erhofften hochbrisanten Informationen im Klartext offenbart sich dem Dieb nur ein unverständliches Daten-Kauderwelsch. Dieser Vorteil ist allerdings gleichzeitig auch ein Nachteil: Geht der Schlüssel bzw. das Passwort verloren, so sind sämtliche auf den Platten des NAS abgespeicherten Informationen nicht mehr zu gebrauchen.

Wer sein NAS verschlüsseln möchte, sollte deshalb sehr genau wissen, was er tut. Wenn man sich allerdings bewusst für diese Option entscheiden möchte, so ist eine Hardwareunterstützung für gebräuchliche Verschlüsselungsverfahren wie etwa AESein großer Vorteil. Diese verringert die Last auf die Prozessoren, die während des regulären Betriebs durch das ständige Ent- und Verschlüsseln der Daten bei allen Lese- und Schreibvorgängen entsteht. Gerade dann, wenn das kryptographische Verfahren sehr sicher und somit meist auch dementsprechend rechenintensiv ist, kann eine solche Option deshalb sinnvoll sein. Eine sinnvolle Option kann es außerdem sein, eine unverschlüsselte Kopie der auf dem NAS enthaltenen Daten an einem sicheren Ort aufzubewahren.

Auch die Softwarepakete, die den NAS-Servern beigelegt sind, können zur Kaufentscheidung beitragen, obwohl es bei dieser natürlich hauptsächlich auf die Leistung der Hardware ankommen sollte. So sollte der NAS-Server im Idealfall bereits soweit vorkonfiguriert sein, dass nur noch die Festplatten eingebaut undeinige abschließende Optionen eingestellt werden müssen. Geräte, die ohneaufgespieltes Betriebssystem bzw. ohne installierte Firmware geliefert werden, sind glücklicherweise eher die Ausnahme. Solche Produkte wenden sich eher an erfahrene Nutzer, die genug Fachwissen haben, um auch solche Geräte betriebsbereit zu machen.

Die beigelegten Anleitungen sind erfahrungsgemäß z.B. aufgrund schlechter Übersetzungen nicht immer hilfreich. Aus den in einer solchen Anleitung beschriebenen „fünf einfachen Schritten“ können so mitunter ohne die notwendige Erfahrung schnell viele arbeitsreiche Stunden werden, ohne dass dem durchschnittlichen Nutzer ein letztendlicher Erfolg garantiert werden kann. Darüber hinaus werden NAS aber auch weitere Softwarepakete wie z.B. Backuplösungenbeigelegt, die beispielsweise eine besonders einfache Sicherung der auf dem Netzwerkspeicher abgelegten Daten versprechen. Wenn solche kostenlosen Beigaben von guter Qualität sind, können sie durchaus die emanzipierte Kaufentscheidung positiv beeinflussen. Allerdings gilt dies meist nur, wenn man sich nicht so recht zwischen zwei beinahe gleichwertigen Geräten entscheiden kann.

Musik und Videos für alle im Netzwerk

Multimedia-Optionen der Geräte können insbesondere für Privatanwender interessant sein. Hier geht es um vorinstallierte Software, welche z.B. das Videostreaming oder Musikhören vom Netzwerkspeicher besonders komfortabel gestalten soll. Auf diese Weise können die zentral auf dem NAS abgelegten Medien von vielen verschiedenen Geräten innerhalb des Hauses, wie z.B. Smart-TVs, Tabletsund Smartphones, abgerufen werden. Insbesondere ist hier DLNA zu nennen. Hierbei handelt es sich um ein Protokoll für die Übertragung von Multimedia-Inhalten im heimischen Netzwerk. Clients wie z.B. Smart-TVs mit DLNA-Fähigkeit können dann etwa hochauflösende Videos über das Netzwerk direkt vom NAS wiedergeben.

Dies hat den großen Vorteil, dass die heimische Videosammlung an von einem zentralen Ort aus verfügbar ist und sich nicht z.B. über unzähligeverschiedene USB-Festplatten verteilt. Auch das umständliche Kopieren von Videodateien auf einen USB-Stick, der dann in das Smart-TV gesteckt wird, ist mit DLNA nicht mehr nötig. Die meist recht komfortablen Mediacenter , die im Lieferumfang vieler Smart-TVs enthalten sind, lassen sich dabei im Regelfall komfortabel aus vom Sofa aus mit der Fernbedienung des Geräts bedienen. Wie Sie dabei die Medieninhalte ihres NAS konkret abrufen können, entnehmen sie bitte der Bedienungsanleitung ihres Smart-TV. In vielen Fällen muss der Medienserver auf dem NAS allerdings erst aktiviert werden, bevor er zur Verfügung steht.

Einige NAS unterstützen dabei auch multimediaspezifische Besonderheiten: So können etwa Tonspuren von Videos, die in einem für das Smart-TV unverständlichen Format abgespeichert wurden, während des Streamings „on-the-fly“ in ein verständliches Format übersetzt werden.

Die Nennung aller möglichen Kombinationen von Audio-Formaten und unterstützten Geräten sprengt dabei den Rahmen dieses Artikels, bitte informieren sie sich deshalb vorab, ob diese Funktion von ihrem ausgewählten NAS unterstützt wird und inwiefern sie mit Ihrem Smart-TV kompatibel ist.

Insbesondere Optionen, die den Zugriff auf die Daten des heimischen NAS über das Internet erlauben, können hierbei sehr nützlich sein. So kann man im Prinzip auch Freunden jederzeit die neuesten Bilder oder Videos aus dem Urlaub vorführen oder auch im Urlaub über das WLAN des Hotels einen Film aus dem heimischen Datenspeicher genießen. Im Prinzip deshalb, weil einerseits natürlich eine hinreichend schnelle Internetanbindung eine wichtige Vorraussetzung zum Streamen größerer Videodateien ist.

Andererseits sollte aber auch der Sicherheitsaspekt nicht vernachlässigt werden: Gerade bei dem relativ unsicheren, aber immer noch vielfach eingesetzten Zugriff über FTP können verhältnismäßig leicht Passwörter ausgespäht werden. Dies liegt einfach daran, dass der FTP-Server in der Regel keine Verschlüsselung dieser Daten verlangt: Wenn ein Angreifer während des Zugriffs auf den FTP-Server die entsprechenden Netzwerkpakete abfängt, so kann er in vielen Fällen direkt den verwendeten Benutzernamen und das zugehörige Passwort auslesen. Aus diesem Grunde empfiehlt es sich unserer Meinung nach, entweder auf eine Nutzung der FTP-Option zu verzichten oder aber wenigstens SFTP (Secure FTP) oder rsync zu nutzen, sofern der Server dies anbietet. Diese Verfahren stellen bei korrekter Konfiguration erhöhte Sicherheitsanforderungen an die Datenübertragung zwischen Client und Server und sind damit von Dritten schwieriger zum umberechtigten Zugriff auf das NAS nutzbar.

Weitere wichtige Eigenschaften eines NAS Servers

Die Kapazität

 Folgende Eigenschaften sind in einem NAS-Server Test wichtig Da der wichtigste Anwendungsbereich eines NAS Servers die Datenspeicherung ist, spielt die Kapazität bei der Kaufentscheidung eine besonders große Rolle. Daher sollten Sie sich genau überlegen, welche Datenmengen Sie auf dem Gerät ablegen möchten. Dabei gilt es zu berücksichtigen, dass NAS Server in der Regel unterschiedliche Methoden für die Datenspeicherung unterstützen. Einige Alternativen speichern die Dateien mehrfach ab und sorgen dadurch für eine besonders hohe Datensicherheit.

Das führt jedoch dazu, dass die tatsächliche Aufnahmekapazität deutlich geringer als der nominelle Speicherplatz der Festplatten ist. Wenn Sie Wert auf eine hohe Datensicherheit legen und eine derartige Methode anwenden möchten, sollten Sie diesen Aspekt bei der Berechnung der benötigten Kapazität beachten. Bei vielen Anwendern steigen die Datenmengen, die sie auf dem NAS Server ablegen möchten, im Laufe der Zeit beträchtlich. Das hat zur Folge, dass die Kapazitäten häufig nach einigen Jahren nicht mehr ausreichen. Aus diesem Grund ist es immer sinnvoll, Produkte mit Erweiterungsmöglichkeiten zu erwerben. Diese verfügen über leere Schächte, in die Sie bei Bedarf einfach zusätzliche Festplatten einfügen können. Das erhöht die Kosten kaum, es führt jedoch dazu, dass Sie besonders lange Freude an Ihrem Gerät haben.

Die Größe

Die Größe des Produkts ist ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Auswahl des NAS Servers. In vielen Firmen kommen hierfür Geräte mit beachtlichen Ausmaßen zum Einsatz. Diese nehmen zwar viel Platz in Anspruch, sie verfügen jedoch über eine besonders hohe Speicherkapazität. Bei den meisten privaten Anwendern ist der Bedarf in diesem Bereich jedoch nicht ganz so hoch. Hier sind Produkte beliebt, die etwa die Größe eines Schuhkartons aufweisen. Diese lassen sich ganz einfach in einem Schrank oder in einem Regal abstellen.

Die Geschwindigkeit der Datenübertragung

Die verschiedenen Geräte zeichnen sich durch unterschiedliche Übertragungsraten aus. Auch dieser Aspekt kann beim Kauf von Bedeutung sein. Allerdings fällt dieser nur bei der Übertragung sehr großer Datenmengen ins Gewicht. Wenn Sie einige private Fotos und Videos auf den NAS Server übertragen, werden Sie die Unterschiede kaum wahrnehmen.

Aus diesem Grund ist dieser Aspekt vorwiegend für professionelle Anwender von Interesse. Wenn in einer Firma sehr große Datenmengen übertragen werden, kann es bei langsamen Modellen zu Verzögerungen kommen. Hinsichtlich der Geschwindigkeit ist nicht nur das Gerät selbst von Interesse. Auch die Bandbreite des Netzwerks spielt eine wichtige Rolle. Beispielsweise macht es wenig Sinn, einen sehr schnellen NAS Server zu kaufen, diesen dann jedoch über das WLAN anzuschließen. Das begrenzt die Übertragungsrate so stark, dass dieser Vorzug des Produkts nicht zum Tragen kommt.

Wenn Sie Wert auf eine schnelle Übermittlung legen, sollten Sie das Gerät stets über Ethernet anschließen.

Zusätzliche Funktionen und Ausstattung

Ursprünglich handelte es sich bei NAS Servern um reine Datenspeicher. Seit diese Geräte jedoch in Privathaushalten zum Einsatz kommen, haben die Hersteller viele Erweiterungen im Funktionsumfang umgesetzt. Daher sollten Sie auch in diesem Bereich überlegen, welche Anwendungsmöglichkeiten Sie wünschen. Viele Geräte eignen sich beispielsweise hervorragend für Multimedia-Funktionen. Sie unterstützen das Streaming und übermitteln die Inhalte direkt an Smart-TVs und andere netzwerkfähige Geräte. Doch ist dies bei manchen NAS Servern nicht einmal notwendig.

Diese verfügen über einen HDMI-Ausgang und übertragen die Filme direkt zum Fernsehgerät. Häufig ist dabei sogar eine Fernbedienung integriert, um die Wiedergabe bequem vom Sofa aus zu steuern. Damit sind die Möglichkeiten jedoch noch nicht ausgeschöpft. Viele Geräte lassen sich als Web-Server benutzen. Damit die Adresse selbst bei einer wechselnden IP-Adresse jederzeit erreichbar ist, verfügen viele Geräte auch über eine Implementierung des Dynamic Domain Name Systems. Um einen einfachen Backup der Daten zu ermöglichen, sind häufig ein USB-Ausgang und eine automatische Backup-Taste vorhanden.

CPU und RAM

Da ein NAS Server ein eigenständiger kleiner Computer ist, benötigt er auch einen Prozessor und einen Arbeitsspeicher. Die Ausstattungsvarianten, die Sie bei den einzelnen Angeboten vorfinden, weisen jedoch enorme Unterschiede auf – die sich wiederum in den Kosten widerspiegeln. Daher sollten Sie auch unter diesem Gesichtspunkt überlegen, welche Ausstattung für Sie notwendig ist. Bei der Funktion als reiner Datenspeicher sind die Anforderungen an CPU und RAM relativ gering.

Wenn Sie keine weiteren Funktionen nutzen möchten, können Sie in diesem Bereich daher zur Standard-Ausstattung greifen. Allerdings gilt dies nicht, wenn viele Nutzer simultan auf den NAS Server zugreifen. Dies ist insbesondere in Betrieben mit mehreren Mitarbeitern der Fall. In diesem Fall steigt der Rechenbedarf deutlich an, sodass Sie zu einer besseren Ausstattung greifen sollten. Dies ist auch der Fall, wenn Sie den NAS Server für das Streaming von Multimedia-Inhalten verwenden möchten.

Die Geräuschentwicklung

Manche NAS Server sind relativ laut. Wenn Sie das Gerät im Keller oder im Rechenzentrum Ihrer Firma aufstellen, stört das kaum. Im heimischen Schlafzimmer wirkt das jedoch störend. In diesem Fall ist es wichtig, auf leise Geräte zu achten. Auch unter diesem Gesichtspunkt kann es einige Unterschiede geben. Zum einen spielt das Format der verwendeten Festplatten eine Rolle.

Häufig kommen hierfür günstige 3,5“-Modelle zum Einsatz. Diese sind jedoch oftmals etwas lauter. Wenn Sie es leise mögen, empfehlen sich 2,5“-Festplatten. Auch die Kühlung wirkt sich auf die Geräuschentwicklung aus. Ein aktiver Lüfter ist relativ laut. Einige NAS Server – insbesondere solche mit einem relativ langsamen Prozessor – kommen jedoch mit einer passiven Kühlung aus, die kaum Lärm verursacht.

Der Stromverbrauch

Schließlich ist der Stromverbrauch von Bedeutung. Da der NAS Server in der Regel rund um die Uhr in Betrieb ist, können hier selbst geringfügige Unterschiede über die Jahre hinweg zu erheblichen Kosten führen. Grundsätzlich gilt, dass ein schnellerer Prozessor und mehr RAM in der Regel auch einen höheren Energiebedarf nach sich ziehen. Daher sollten Sie die Ausstattung hierbei stets so knapp wie möglich bemessen.

Auch die Bauart und spezielle Energiespar-Funktionen spielen hierbei eine wichtige Rolle.
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Kurzinformation zu führenden Herstellern

  • Synology
  • QNAP
  • Western Digital
Synology ist ein Unternehmen, das sich vornehmend auf Netzwerktechnologie spezialisiert hat. Neben Routern und netzwerkgebundener Überwachungstechnik gehören auch NAS zu seinem Sortiment. Im Bereich der NAS bietet der Hersteller mit den Produkten aus der Serie „RackStation“ bzw. „DiskStation“ passende netzwerkgebundene Speicher für große Unternehmen, kleine Firmen und Heimanwendungen an. Von vielen wird das Unternehmen mittlerweile als einer der führenden Ideengeber im Bereich der NAS-Server angesehen. Mittlerweile agiert Synology wohl auch durch seine leistungsfähigen technischen IT-Lösungen auf internationaler Ebene.
QNAP konzentriert sich vornehmlich auf die Produktion hochwertiger NAS-Server. Dabei beweist das Unternehmen immer wieder aufs Neue, dass sich auch in dieser relativ schmalen Sparte frische Impulse setzen lassen. Insbesondere ist der Konzern auch im anspruchsvollen Bereich der Videoüberwachung aktiv. Besonders großen Wert setzt das Unternehmen dabei auf eine hohe Benutzerfreundlichkeit der angebotenen Produkte, ohne dabei die Leistungsfähigkeit zu vernachlässigen.
Western Digital ist vielen Computernutzern sicherlich bereits aus der Welt der Festplattenlaufwerke ein Begriff. Mit der zunehmenden Popularität der NAS-Server hat der Konzern auch einige Geräte in dieser Hardwaresparte hervorgebracht. Die meisten Lösungen richten sich dabei anscheinend eher an private Nutzer als an professionelle Unternehmen. Jedoch bleibt abzuwarten, ob die Popularität der Marke ihr letztendlich auch zum Durchbruch im Bereich der NAS-Server verhelfen kann.

Wesentliche Qualitätskriterien eines NAS-Servers

Ein sicherer, schneller und großer Datenspeicher ist für professionelle Anwender unverzichtbar. Doch auch private Nutzer legen immer mehr Wert auf ein entsprechendes Storage System. Eine beliebte Möglichkeit für die Umsetzung besteht darin, einen NAS Server zu verwenden.

Diese Abkürzung steht für Network Attached Storage. Daraus geht hervor, dass der Speicher hierbei über ein Netzwerk mit den Anwendern verbunden ist. Das macht es ganz einfach, mit verschiedenen Geräten oder sogar über das Internet auf die Daten zuzugreifen.

So können Sie mit Ihrem Laptop, mit dem Tablet oder mit dem Smartphone auf alle Dokumente zugreifen. Besonders vorteilhaft ist dieses System für professionelle Arbeitsgruppen. Da alle Mitarbeiter stets die aktuellen Datensätze zur Verfügung haben, erleichtert es die Zusammenarbeit erheblich. Die folgenden Ratgeber-Artikel stellen fünf Aspekte vor, die für den Kauf und für die Nutzung des NAS Servers wichtig sind.

NAS Server kaufen – darauf kommt es an!

Es gibt unzählige Hersteller, die NAS Server anbieten. Wenn Sie von den Vorteilen dieser Geräte profitieren möchten, müssen Sie sich entscheiden, welches dieser Produkte das richtige für Sie ist.

Die technischen Eigenschaften können dabei ganz unterschiedlich sein. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich genau zu überlegen, welche Anforderungen Sie an das Gerät stellen.

Die Speicherkapazität: grundlegendes Kriterium beim Kauf eines NAS Servers

 

Die wichtigste Aufgabe eines NAS Servers besteht darin, Daten zu speichern. Aus diesem Grund ist die Speicherkapazität des Geräts ohne Zweifel das wichtigste Kriterium für den Einkauf. Bevor Sie ihre Auswahl treffen, sollten Sie daher überlegen, welche Daten Sie auf dem NAS Server ablegen möchten und welchen Umfang diese haben.

Wenn Sie davon ausgehen, dass Ihr Bedarf im Laufe der nächsten Jahre deutlich ansteigen wird, ist es sinnvoll, ein Produkt mit Erweiterungsmöglichkeiten zu erwerben. Die meisten Artikel in diesem Bereich bieten Steckplätze für mehrere Festplatten.

Bei einigen Angeboten handelt es sich lediglich um das Gehäuse, das Sie anschließend selbst mit Festplatten bestücken müssen. In diesem Fall ist es sinnvoll, sich für ein Produkt zu entscheiden, bei dem für die Abdeckung Ihres aktuellen Bedarfs nicht alle Schächte notwendig sind.

So können Sie bei Bedarf einfach weitere Festplatten hinzufügen und dadurch die Kapazität erhöhen. Doch auch wenn Sie einen NAS Server kaufen möchten, der bereits mit Festplatten bestückt ist, entdecken Sie Geräte, die darüber hinaus über einige leere Steckplätze verfügen und die somit erweiterbar sind.

NAS Server mit vielfältigen weiteren Funktionen

Früher handelte es sich bei NAS Servern um reine Datenspeicher. Mittlerweile bieten die Hersteller jedoch auch Produkte mit zahlreichen Zusatzfunktionen an. Beispielsweise verfügen viele Geräte über eine Webserver-Funktion. Auf diese Weise können Sie Ihre eigenen Internetseiten ins Netz stellen.

Dynamic-Domain-Name-Server-Dienste sorgen dafür, dass diese auch bei einer wechselnden IP-Adresse ständig erreichbar sind. Integrierte Datenbankfunktionen erlauben die Einrichtung von Blogs und anderer Software.

Auch Streaming-Dienste zählen mittlerweile zur Grundausstattung. Einige Produkte bieten darüber hinaus viele weitere Funktionen. Sie können hier Apps installieren, die sich beispielsweise für die Einrichtung eines Video-Überwachungssystems, eines Mail-Clients oder eines Anti-Virus-Programms eignen.

Redundante Datenspeicherung für mehr Sicherheit

Ein großer Vorteil vieler NAS Server besteht darin, dass sie besonders sicher gegenüber einem Datenverlust sind. Das liegt daran, dass sie meistens ein RAID-System verwenden. Die Abkürzung steht für Redundant Array of Independent Disks. Das bedeutet, dass das Speichersystem aus mehreren unabhängigen Festplatten besteht.

Je nach Einstellungen ermöglicht es diese Technik, die Daten doppelt abzuspeichern. Dann stehen die Informationen selbst, wenn eine Festplatte einen Schaden erleiden sollte, noch an einem anderen Speicherort zur Verfügung und sind daher jederzeit abrufbar.

Wenn Sie einen hohen Wert auf die Datensicherheit legen, sollten Sie auf jeden Fall ein Modell auswählen, das mindestens zwei Festplatten enthält und die RAID-Technik unterstützt.

Prozessor und Arbeitsspeicher

Da ein NAS Server wie ein kleiner Computer funktioniert, benötigt er auch einen Prozessor und einen Arbeitsspeicher. Die Ausstattung in diesen Bereichen weist jedoch große Unterschiede zwischen den einzelnen Angeboten auf.

Modelle mit einem sehr schnellen Prozessor und mit einem großen Arbeitsspeicher sind jedoch in der Regel recht teuer. Daher sollten Sie genau überlegen, welche Ansprüche an die Ausstattung bestehen.

Sollten Sie das Gerät fast ausschließlich zur Datenspeicherung einsetzen und alleine darauf zugreifen, sind Sie mit der Basisausstattung gut bedient.

Sollten jedoch häufig mehrere Personen gleichzeitig den NAS Server verwenden oder falls Sie ihn für das Streaming Ihrer Inhalte einsetzten, ist es ratsam, auf einen schnelleren Prozessor und einen größeren Arbeitsspeicher zu achten.

NAS mit SSD?

Als Alternative zu einer herkömmlichen Festplatte sind seit einigen Jahren sogenannte Solid State Drives (SSDs) erhältlich. Dabei handelt es sich um einen rein elektronischen Datenspeicher, der sich insbesondere durch eine deutlich geringere Zugriffszeit auszeichnet.

Einige Anwender fragen sich nun, ob ein SSD auch für den NAS Server zu empfehlen ist. Dies ist in der Regel jedoch nicht der Fall. Der Vorteil der geringeren Zugriffszeiten kommt hierbei normalerweise nicht zum Tragen, da die Datentransferrate ohnehin geringer ist. Den deutlich höheren Kosten für diese Technik steht daher kein effektiver Nutzen gegenüber.

Die Auswahl der richtigen Festplatten

Beim Kauf eines NAS Servers ist es wichtig, auf die Art der verwendeten Festplatten zu achten. Dabei haben Sie die Auswahl zwischen dem 2,5″- und dem 3,5″-Format. In aller Regel ist es sinnvoll, sich für 3,5″-Festplatten zu entscheiden. Diese sind im Verhältnis zum Speicherplatz normalerweise deutlich günstiger.

Lediglich wenn Sie viel Wert auf eine geringe Geräuschentwicklung und auf ein niedriges Gewicht legen, ist die Verwendung von 2,5″-Modellen sinnvoll. Wenn Sie für den NAS Server lediglich ein Gehäuse kaufen und dieses selbst mit Festplatten bestücken, ist es sinnvoll, Produkte auszuwählen, die für den Dauerbetrieb geeignet sind oder die speziell für diesen Anwendungsbereich optimiert sind.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich mein NAS am Besten?

Beim Kauf eines NAS-Servers sollte man sich schon vorab ein wenig mit der Materie beschäftigt haben. Viele Nutzer scheuen aber erfahrungsgemäß diese Mühe und fragen den Fachhändler ihres Vertrauens in einem kostenlosen Beratungsgespräch nach einem für ihren Einsatzzweck optimal geeigneten Produkt. Mit ein wenig Zeitaufwand lässt sich allerdings unter Umständen hier eine ganze Menge Geld sparen. Denn schließlich stellt das Internet hier zum Teil sehr gute Informationsquellen zur Verfügung, aus denen technisch versierte Benutzer sich relativ einfach und unkompliziert über die verschiedenen technischen Details informieren können.

Gerade bei Artikeln aus dem Bereich der Technik lassen sich häufig durch den Einkauf im Internet einige Euro sparen. So kann der Interessent den gleichen Artikel, den auch der Fachhändler nach einem längeren Verkaufsgespräch anpreisen würde, oftmals wesentlich günstiger in einem Online-Shop erwerben. Hier spielt neben den Kosten für die fachliche Weiterbildung der mitunter vielen entsprechend geschulten Mitarbeiter auch der zeitliche Aufwand und die damit einhergehenden Personalkosten eine wichtige Rolle. Letztendlich kann man also davon ausgehen, dass bei vielen Fachhändlern jeder Kunde einen Aufpreis auf den jeweiligen NAS-Server zahlt.

Somit kann man sich darüber streiten, ob das Verkaufsgespräch letztendlich wirklich kostenlos ist. Nebenbei muss natürlich auch immer das Eigeninteresse des Verkäufers beachtet werden. Sicherlich ist der eine oder andere Kunde, der lediglich eine einfache Möglichkeit zur zentralen Speicherung seiner Multimediadateien suchte, mit einem für diesen Anwendungszweck hoffnungslos überdimensionierten Gerät nach Hause gegangen.

Auch bei elektronischen Geräten gilt natürlich bei gewerblichen Händlern im Internet das gesetzlich vorgeschriebene vierzehntägige Rückgaberecht. Einige Shops bieten dem Kunden jedoch auch eine längere Frist von z.B. 30 Tagen. Aus diesem Grunde lässt sich ein NAS, das die Erwartungen wider Erwarten doch nicht erfüllt, einfach innerhalb dieser Frist zum jeweiligen Händler zurückschicken. Aus diesem Grund geht man auch beim Erwerb eines NAS kein großes Risiko ein. Selbstverschuldete Beschädigungen des Geräts sollten hierbei natürlich möglichst vermieden werden.

Deshalb unser Tipp: Informieren Sie sich am besten im Netz über die technischen Details und Finessen, die die verschiedenen NAS-Server bieten. Anschließend können Sie das am besten geeignete Gerät einfach und unkompliziert direkt im Netz bestellen. In unserer obigen Bestenliste finden Sie dabei unsere Vergleichssieger 2021 und andere Kandidaten, die am großen NAS-Server-Test 2021 teilgenommen haben, noch einmal übersichtlich aufgeführt.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte der NAS-Server

Die Geschichte der NAS-Server begann etwa in den 1980er Jahren. Zu dieser Zeit wurden Netzwerkprotokolle entwickelt, welche den Zugriff auf Dateninhalte interner Speichermedien anderer Rechner erlaubten. So lag die Idee der ausschließlichen Nutzung eines Rechners zur Bereitstellung von Daten an andere Computer recht nahe. Im Laufe der Zeit wurde dabei immer deutlicher, dass eine solche Datenspeicherung in vielen Anwendungsfällen zahlreiche Vorteile mit sich brachte. Insbesondere wurden die verschiedenen RAID-Stufen entwickelt, um einen guten Tradeoff zwischen der Datensicherheit und der Nutzung des zur Verfügung stehenden physikalischen Speichers zu erreichen.

Die Server übernahmen dabei mit leistungsfähiger werdender Technik auch immer weitere Aufgaben, so dass NAS letztendlich viel mehr als nur die bloße Datenverwaltung leisteten. Einige Dienste mit besonders häufigen Zugriffen konnten dabei zunächst aus Leistungsgründen nicht auf den NAS laufen. Dieses Problem tritt heutzutage hingegen nur noch selten auf. Während die netzwerkgebundenen Speicher in ihren Anfangstagen großen Unternehmen und Universitäten vorenthalten waren, setzen sie sich in der heutigen Zeit auch immer weiter in kleineren Betrieben, in der Überwachungstechnik und in Privathaushalten als zentrale, gut erreichbare und durch die Redundanz erhöhte Datensicherheit bietende Speicherlösungen durch.

Ein relativ neues Anwendungsgebiet ist dabei die Speicherung speicherhungriger, qualitativ hochwertiger Multimediainhalte, die in den Anfangstagen des NAS so noch gar nicht existierten. Hier waren Ton- und Videotechnik noch weitgehend analog und die visuellen und akustischen Möglichkeiten der damals existierenden Computer sehr beschränkt. Somit sind die netzwerkgebundenen Speicher ein gutes Beispiel für ein technisches Konzept, dessen Anwendung sich im Laufe der Jahre geändert hat, obwohl die grundlegenden Prinzipien fast gleich geblieben sind (von den heutigen, im Vergleich zu damals geradezu gigantischen Werten in puncto Speicherkapazität und Rechenleistung der Geräte einmal abgesehen).

Zahlen, Daten, Fakten rund um die NAS-Server

NAS-Server sind in ihrer Geschwindigkeit im Wesentlichen durch ihre Netzwerkanbindung und die Leistungsfähigkeit der intern und extern angeschlossenen Platten bzw. Speichermedien bestimmt. Gerade in den letzten Jahren sind dabei immer mehr Geräte hinzu gekommen, die außer der meist ohnehin schon obligatorischen Netzwerkanbindung über das Ethernet mit einer maximalen Transferrate von 100 Mbit/s auch maximale Übertragungsraten im Gigabit-Bereich unterstützen.

Durch die Nutzung dieser neuen Technologien hat sich einerseits die Leistungsfähigkeit der auf dem Markt erhältlichen Geräte deutlich verbessert, da die Netzwerkanbindung zuvor gerade bei der gleichzeitigen Nutzung durch mehrere User einen typischen Flaschenhals darstellte. Andererseits sind aber durch die Leistungsanforderungen an die Geräte gewachsen, da die Hersteller sich bei den Modellen der neuesten Generation nun nicht mehr auf die grundsätzliche Bandbreitenlimitierung der verwendeten Hardware berufen konnten. So wurden NAS entwickelt, die bei der richtigen Konfiguration ein Vielfaches der zuvor üblichen Datendurchsatzraten zur Verfügung stellen konnten.

Aber auch eine andere Revolution hat die Welt der NAS-Server empfindlich beeinflusst oder wird dies wenigstens vorraussichtlich in der Zukunft: So wurde durch die Einführung von SSDs auch die Beschränkung der Schreib- und Lesegeschwindigkeiten durch die entsprechenden Werte von Festplatten aufgehoben. SSDs liefern hier wesentliche bessere Daten. Dies ist unter anderem auch der Grund, warum mittlerweile viele Menschen SSDs neben einer herkömmlichen Festplatte zur Beschleunigung der Geschwindigkeit ihres Arbeitsplatzrechners nutzen. Allerdings sind hier momentan für die meisten Anwendungsfälle noch keine wesentlichen Vorteile bei der Nutzung einer SSD gegenüber einer HDD zu erwarten. Die Verwendung von SSDs im NAS bringt meist nur Verbesserungen der Geschwindigkeiten im zweistelligen Prozentbereich, schlägt aber mit verhältnismäßig großen Kosten zu Buche.

Unter anderem können diese Laufwerke momentan noch nicht ganz mit den großen Speicherkapazitäten von Festplatten mithalten. Wer also den Fokus bei seinem NAS eher auf große Speicherkapazitäten oder hohe Datensicherheit durch Redundanz legt, der sollte auch momentan eher noch Festplatten in das Gerät einbauen. Anders sieht es aus, wenn regelmäßig sehr große Datenmengen über das Netzwerk befördert werden müssen: Hier kann ein maximaler bzw. möglichst großer Datendurchsatz sinnvoll sein, um eine möglichst schnelle Ausführung der entsprechenden Aufgaben zu gewährleisten. Ein Beispiel ist etwa die Übertragung von Videodaten mehrerer parallel ans Netzwerk angeschlossener HD-Kameras, wie sie etwa in kleineren Amateur- oder semiprofessionellen Studios ab und zu anzutreffen sind.

Allerdings sollte in so einem Fall dann dafür gesorgt werden, dass neben der Geschwindigkeit auch die notwendige Kapazität zur Abspeicherung der Videodateien und eine ausreichend schnelle Netzwerkverbindung vorhanden ist. In einigen Fällen empfiehlt sich unter Umständen auch die Nutzung mehrerer parallelarbeitender Netzwerkschnittstellen zur Erhöhung des Datendurchsatzes. In einem solchen Fall muss dann natürlich allerdings auch darauf geachtet werden, dass sämtliche beteiligte Hardware diese Konfiguration unterstützt und keine unvorhergesehenen Flaschenhälse entstehen. Die meisten Nutzer können auf solche auf besonders hohen Datendurchsatz hin konfigurierte Lösungen jedoch verzichten. Wer hingegen eine solches NAS benötigt, sollte dann natürlich auch bei der Konfiguration des Geräts typische Geschwindigkeitskiller wie etwa eine langsame WLAN-Anbindung ausschließen.

Übrigens: Häufig wird gerade von Neueinsteigern in die Welt der RAIDs die Wichtigkeit von Backups unterschätzt. Hier kann man leicht dem Irrglauben erliegen, dass alle auf dem NAS gespeicherten Daten durch die Redundanz bereits hinreichend gesichert sind. Dies stimmt jedoch nicht: Festplattendefekte können zwar bis zu einem gewissen Grad durch dieses System abgefangen werden, dies ist aber der einzige Schutz, den der redundante Plattenverbund (RAID) bietet. Wird eine Datei etwa versehentlich oder böswillig auf dem NAS überschrieben, so kann sie nachher im Ernstfall nicht wiederhergestellt werden. Der Sinn der Redundanz ist lediglich, die Zuverlässigkeit der Datenspeicherung bis zu einem gewissen Grade von der Zuverlässigkeit einzelner Speichermedien zu entkoppeln. Fehlerhafte oder versehentliche Schreibzugriffe werden hingegen nicht abgefangen. Aus diesem Grunde sollten auch die Daten eines NAS gerade im professionellen Bereich ebensohäufig gesichert werden wie die Daten einzelner Festplatten.

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NAS Server einrichten

Nachdem Sie einen NAS Server für die Datenspeicherung gekauft haben, ist es notwendig, das Gerät einzurichten. Dieser Vorgang kann sich je nach Hersteller leicht unterscheiden. Die folgende Anleitung ist so gestaltet, dass sie für die meisten Geräte hilfreich ist.

Allerdings kann es bei manchen Produkten auch zu leichten Abweichungen kommen. Daher ist es stets sinnvoll, zusätzlich die Betriebsanleitung aufmerksam zu lesen. Dort finden Sie alle Informationen, die genau auf Ihr Gerät zutreffen.

Die Festplatten einbauen

Bei einigen NAS Servern sind die Festplatten bereits integriert. In diesen Fällen müssen Sie das Gerät einfach aus der Verpackung nehmen und können mit dem nächsten Schritt weitermachen.

Allerdings gibt es auch zahlreiche Produkte, die Sie selbst mit passenden Datenspeichern bestücken müssen. Die Betriebsanleitung gibt Auskunft darüber, wie Sie dabei vorgehen sollten. Bei vielen Modellen müssen Sie einfach die entsprechenden Einschübe öffnen und die Festplatten einlegen.

Bei anderen Artikeln müssen Sie eine Schraube am hinteren Teil der Abdeckung lösen, um Zugriff auf die Schächte zu bekommen. Sollte es notwendig sein, die Platten festzuschrauben, sollten Sie dafür nur die beigelegten Spezialschrauben verwenden. Andere Schrauben wirken zwar häufig auf den ersten Blick identisch, können das Gewinde jedoch beschädigen.

Um die Laufwerke anzuschließen, sollten Sie den Stecker genau betrachten. Dabei werden Sie feststellen, dass es nur eine richtige Möglichkeit für den Anschluss gibt. Mit leichtem Druck lässt er sich einfach mit dem entsprechenden Anschluss verbinden.

Den richtigen Aufstellungsort wählen und das Gerät anschließen

Bevor Sie den NAS Speicher in Betrieb nehmen, müssen Sie sich Gedanken über den passenden Aufstellungsort machen. Um das Gerät zu betreiben, benötigen Sie lediglich eine Steckdose und einen Netzwerkanschluss. Für eine hohe Lebensdauer ist es empfehlenswert, einen trockenen, kühlen und staubfreien Raum auszuwählen.

Falls Ihr NAS Speicher über einen WLAN Anschluss verfügt, sind Sie bei der Wahl des Aufstellungsorts sehr frei. Insbesondere bei etwas lauteren Geräten bietet es sich beispielsweise an, diese im Keller aufzustellen. Allerdings sollten Sie beachten, dass der drahtlose Anschluss etwas langsamer als die verkabelte Anbindung ist.

Insbesondere bei großen Datenmengen ist es daher empfehlenswert, ein Ethernetkabel zu verwenden – auch wenn dieses Sie bei der Wahl des Aufstellungsorts etwas einschränken sollte. Nun müssen Sie nur noch den Netzstecker und gegebenenfalls das Netzwerkkabel einstecken und können das Gerät in Betrieb nehmen.

Die Installation der Software

Der NAS Server funktioniert im Prinzip genau gleich wie ein Computer. Um über das Netzwerk zu kommunizieren und um alle Aufgaben rund um die Datenspeicherung zu erfüllen, ist daher ein Betriebssystem erforderlich. Bei einigen Modellen ist dieses bereits vorinstalliert, sodass Sie sich darum nicht kümmern müssen.

Bei anderen Produkten ist es jedoch zunächst notwendig, die entsprechende Firmware zu installieren. Diese können Sie in der Regel direkt beim Hersteller herunterladen. Wenn Sie den Speicher eingeschaltet und in das Netzwerk integriert haben, entdeckt der Installations-Assistent ihn automatisch und führt Sie durch die einzelnen Schritte.

Der erste Zugriff

Im nächsten Schritt müssen Sie sich zum ersten Mal bei Ihrem neuen NAS Server einloggen. Der Zugriff findet dabei über Ihren PC oder über ein anderes mit dem Netzwerk verbundenes Gerät statt. Hierfür ist es notwendig, die IP-Adresse des NAS Servers zu kennen.

Wie Sie diese ermitteln, ist je nach Hersteller unterschiedlich. Einige Unternehmen verwenden hierfür stets die gleiche Adresse und geben diese direkt in der Betriebsanleitung an.

In anderen Fällen ist eine Software vorhanden, die sie ermittelt. Sollte es dabei zu Problemen kommen, ist es alternativ möglich, die IP-Adresse über die DHCP-Tabelle des Routers herauszufinden.

Indem Sie diesen Zahlencode eingeben, gelangen Sie zum Login-Bildschirm des NAS Servers. Die Zugangsdaten sind in der Gebrauchsanweisung angegeben, sodass es kein Problem darstellen sollte, sich einzuloggen.

Die notwendigen Einstellungen vornehmen

Nachdem Sie den Login erfolgreich absolviert haben, können Sie die verschiedenen Dienste des Geräts einrichten. Im ersten Schritt sollten Sie dabei das Passwort für den Zugang zum Server ändern. Auf diese Weise verhindern Sie einen unbefugten Zugriff.

Ein weiterer wichtiger Schritt besteht darin, verschiedene Benutzerkonten einzurichten. Insbesondere für Firmennetzwerke ist dies ausgesprochen wichtig. Dabei legen Sie fest, welcher Nutzer auf welche Daten zugreifen darf.

Außerdem bestimmen Sie, ob der Inhaber des entsprechenden Kontos die Daten nur lesen oder auch verändern darf. Bei Multimedia-Geräten können Sie vorgeben, wo Sie Ihre Musik- und Videodateien abspeichern möchten und ob Sie diese zum Streaming freigeben. Je nach Funktionsumfang Ihres Geräts entdecken Sie noch zahlreiche weitere Dienste im Menü, die Sie nach Ihren persönlichen Wünschen konfigurieren können.

Wer darf was – Zugriffsrechte zuweisen

Bei der Verteilung von Zugriffsrechten auf dem NAS gilt im Allgemeinen, dass den einzelnen Nutzern so wenige Rechte wie möglich eingeräumt werden sollten. So lassen sich Komplikationen durch versehentlich oder absichtlich gelöschte Dateien im Voraus vermeiden . Natürlich sollten die User volle Rechte in ihrem privaten Verzeichnis erhalten, darüber hinausgehende Berechtigungen sollten jedoch sehr sparsam verteilt werden. Wird das NAS jedoch nur im privaten Bereich eingesetzt, so kommt man um die Einrichtung vieler verschiedener Benutzer und der komplizierten Abstimmung der Berechtigungen meist herum. Allerdings sollte auch hier nicht immer mit dem Administratorzugang auf sämtliche Daten des NAS zugegriffen werden.

Vielmehr empfiehlt sich auch hier die Einrichtung von Nutzern, die etwa ausschließlich auf das Verzeichnis mit den auf dem NAS abgelegten Multimedia-Inhalten lesend zugreifen dürfen. Auf diese Weise können etwa während des Filmeschauens nicht im Hintergrund unbemerkt und ungewollt Inhalte auf dem NASgelöscht werden, weil der abspielende Rechner zufällig mit einem Virus infiziert ist.

Ein weiterer Punkt, über den man sich im Vorfeld Gedanken machen sollte, ist das Redundanzlevel, welches auf dem NAS genutzt werden soll. Für die meisten Privatanwender reicht die Nutzung von höchstens 2 Platten in einer RAID1-Konfiguration in Verbindung mit regelmäßigen Backups aus, um eine ausreichende Datensicherheit zu gewährleisten, während Unternehmen zum Teil auch auf noch höhere Redundanz zurückgreifen. Dies dient dem Zweck, einen unwiderruflichen Datenverlust durch Hardwareversagen so unwahrscheinlich zu machen, dass er in der Praxis quasi niemals eintritt.

Natürlich ist das Maß der Sicherheit dabei auch eine Frage des persönlichen Geschmacks bzw. Sicherheitsbedürfnisses. Der Fachmann spricht bei den in einem NAS mit mehreren verbauten Festplatten von einem RAID-Verbund. Die Abkürzung RAID steht dabei für „Redundant Array of Independent Disks“. Die RAID-Level wie RAID0, RAID1 usw. legen dabei wichtige Eigenschaften des von diesem Verbund im Netzwerk bereitgestellten Speichers fest. RAID0 arbeitet hierbei trotz des Namens ohne jegliche Redundanz. Bei diesem Verfahren wird lediglich der parallele Zugriff auf mehrere Platten genutzt, um Daten im Netzwerk im Vergleich zu einer einzelnen Festplatte schneller zur Verfügung stellen zu können: So kann beispielsweise auf beiden Platten gleichzeitig der Schreib- und Lesekopf an die jeweilige gewünschte Position gebracht werden, während bei einer einzelnen Platte zunächst der erste Bereich gelesen werden muss, bevor der Kopf weiter zum nächsten Sektor bewegt werden kann. Dadurch werden die Zugriffszeiten effektiv reduziert.

Bei dem Zugriff auf eventuell im NAS verbaute SSDs bietet RAID0 hingegen in der Praxis meist keine größeren Vorteile. Im RAID1-Verbund aus zwei HDDs werden die Daten zeitgleich auf beiden Platten gehalten, so dass bei einem Ausfall einer Platte jederzeit noch die Kopie auf der anderen zur Verfügung steht.

Dieses Modell lässt sich dabei theoretisch auf beliebig viele Platten erweitern, so dass beispielsweise bei entsprechend ausgestatteten professionellen NAS auch RAID1-Verbünde mit 16 Platten kein Problem sind. Die Wahrscheinlichkeit eines unwiderbringlichen Datenverlustes durch einen Festplattendefekt ist in solchen Systemen natürlich sehr gering, allerdings steht dann auch trotz der Verwendung von 16 Festplatten den Nutzern nur die Kapazität einer einzigen Festplatte zur Verfügung. Dies führt effektiv dazu, dass in der Praxis ein Mittelweg zwischen der Speicherkapazität eines RAID1-Verbundes und der Datensicherheit gefunden werden muss, da kein NAS über unendlich viele Festplattenslots verfügt.

Neben den bereits genannten RAID0- und RAID1-Verbünden existieren auch noch weitere redundante Speicherungsverfahren, die sich praktisch in einem NAS umsetzen lassen. Diese sind allerdings technisch komplizierter und ihre Beschreibung würde somit den Rahmen dieses Artikels sprengen. Die Grundidee ist bei allen diesen Verfahren jedoch immer, einen möglichst effektiven Mittelweg zwischen der benötigten physikalischen Speicherkapazität des NAS und der Datensicherheit zu finden. In der Praxis werden in Unternehmen von diesen Verfahren heutzutage insbesondere RAID5 und RAID6als Alternative zu RAID1 eingesetzt.

NAS Server vs. Cloud Lösungen

Eine weitere Speicherlösung, die heutzutage in aller Munde ist und auch in der Praxis bereits häufig eingesetzt wird, ist das Speichern in der Cloud. Darunter versteht man das Ablegen der Dateien auf einem Server bzw. einer ganzen Serverfarm im Internet, die dann dem jeweiligen berechtigten Benutzer den Zugriff auf einen persönlichen Datenspeicher erlaubt. Allerdings ist hier in vielen Fällen die im Vergleich zum lokalen Netzwerk relativ leistungsschwache Internetanbindung ein Flaschenhals, der einen ähnlich schnellen Zugriff auf die in der Cloud abgelegten Daten weitgehend unmöglich macht.

Allerdings bietet die Cloud den Vorteil der größeren Verfügbarkeit: Hier lässt sich mit den richtigen Login-Daten jederzeit und von jedem Rechner aus auf die eigenen Daten zugreifen. Dies birgt allerdings auch ein gewisses Sicherheitsrisiko, da man sich bei fremden Rechnern und besonders auch bei öffentlichen Computern (wie man sie etwa in Bibliotheken findet) niemals ganz sicher sein kann, dass der Rechner vollkommen virenfrei ist und die eingegebenen Daten nicht abgegriffen werden. Wenn in der Cloud empfindliche Daten gespeichert sind, sollte man aus diesem Grunde am besten nur von vertrauenswürdigen (d.h. in der Regel eigenen) Rechnern aus auf die Cloud zugreifen. Dieses Risiko ist bei einem NAS-Server im lokalen Netzwerk deutlich geringer, allerdings ist dafür auch der Zugriff auf die Dateien auf das Netzwerk beschränkt.

Auch hier bietet sich zwar bei vielen Servern die Möglichkeit, über das Internet auf die gespeicherten Daten zugreifen zu können, allerdings hat der Administrator auch die Möglichkeit, auf diese Option ganz zu verzichten. So bleiben etwa Firmengeheimnisse, Abrechnungen und andere sensible Daten garantiert im Firmennetzwerk, Hackerangriffe oder „Man-in-the-Middle“-Attacken sind weitgehend ausgeschlossen. Allerdings bleibt hier natürlich auch immer noch eine Restgefahr durch Mitarbeiter, die Daten willentlich veröffentlichen oder Sicherheitsvorkehrungen ignorieren. Solche Probleme lassen sich allerdings nur selten allein durch technische Maßnahmen bewältigen, vielmehr ist hier auch ein gewisses zwischenmenschliches Feingefühl gefragt.

Schlussendlich ist es in gewissem Umfang Geschmackssache, ob man die eigenen Daten lieber auf dem eigenen NAS oder in der Cloud ablegt. Ein wenig verschwimmt die Grenze zwischen den beiden Lösungen auch, da einige Hersteller gerade die Internetfähigkeit der diversen NAS-Server bewerben und diese als „eigene Cloud“ bezeichnen. Ein wesentlicher Vorteil ist hier jedoch, dass man sich beim eigenen NAS-Server mit Internetzugriff keine Sorgen um die Vertrauenswürdigkeit des Speicherplatzanbieters machen muss.

Synology, das Maß der Dinge?

Wer sich für ein NAS interessiert, der kommt heutzutage kaum noch um die zahlreichen Angebote für die NAS-Server von Synology herum. So verspricht etwa die Diskstation dem Heimnutzer eine große Vielzahl von Optionen und Möglichkeiten insbesondere auch im Multimedia-Bereich. Die Rackstation ist hingegen eher professionelleren Anwendungen vorbehalten. Viele Nutzer sind von der einfachen Konfigurierbarkeit und der umkomplizierten Nutzung dieser Geräte im alltäglichen Gebrauch überzeugt. So liefern auch die günstigeren Modelle der Synology DiskStation für Privatanwender oftmals bereits Funktionen wie RAID1, RAID5, Hardware-Verschlüsselung und weitere interessante Features, die einige hardwareaffine Leser vielleicht eher von professionellen Geräten mit vierstelligen Anschaffungskosten kennen.

Allerdings sollte man hier nicht übersehen, dass der Markt weiterhin stark umkämpft ist und dementsprechend auch andere Hersteller Geräte im Angebot haben, die mit den Synology Diskstations mithalten und zum Teil für bestimmte Anwendungen besser geeignet sein können. Hier ist etwa der Mitbewerber QNAP zu nennen, der mittlerweile ebenfalls viele z.B. auch auf den Privatsektor abgestimmte Netzwerkspeicherlösungen bereithält. Nutzer, die etwa einfach nur eine möglichst günstige Möglichkeit zur Anbindung einer einzelnen Festplatte an ein Netzwerk suchen, können meist auch relativ problemlos auf die Angebote anderer großer Mitarbeiter zurückgreifen. Allerdings haben auch die Netzwerkspeicher der beiden Martkführer durchaus ihre Vorteile. Der große NAS-Server-Test 2021 hat uns hier einige interessante technische Details zu den verschiedenen Testkandidaten offenbart, die zu der in der obigen Tabelle dargestellten Bewertung geführt hat.

Sicherheit rund um das NAS

Eine der größten Sicherheitslücken kann auftreten, wenn auf den NAS-Server über das Internet zugegriffen werden kann. Dieses Problem lässt sich am einfachsten vermeiden, indem die entsprechende Option in den Einstellungen des Geräts deaktiviert wird. Will man hingegen nicht darauf verzichten, auch unterwegs Medieninhalte vom NAS zu streamen oder die Mitarbeiter von Daheim auf die Daten im Büro zugreifen zu lassen, so sind entsprechende Sicherheitsvorkehrungen zu beachten. So sollten die Daten natürlich auch im Fernzugriff durch ein Passwort und einen Benutzernamen gesichert werden, wie es bei den meisten Geräten auch standardmäßig der Fall ist.

Weitere Sicherheit kann durch eine Verschlüsselung der verwendeten Festplatten erlangt werden. Diese schützt die auf den Platten enthaltenen Daten auch im Falle eines Diebstahls der Festplatte vor der unbefugten Einsicht durch Fremde. Gerade gut gehütete Firmengeheimnisse, sensible persönliche Daten und andere vertrauliche Dokumente sollten daher mit einer entsprechenden Verschlüsselung gesichert werden. Wichtig ist dabei, dass der Verschlüsselungsstandard so gewählt wird, dass die Sicherheit der Daten gewährleistet ist. Auf Passwörter wie „1234“ oder „Passwort“ sollte deshalb möglichst verzichtet werden. Vielmehr sollte die maximale Schlüssellänge in vollem Umfang ausgereizt werden, wenn man eine große Sicherheit der auf dem NAS abgespeicherten Daten erzielen möchte.

Bei der Wahl des Passwortes sollten auch die möglichen Zeichen voll ausgereizt werden, wozu neben Buchstaben auch Zahlen und Sonderzeichen zählen. Dazu ein kleines Rechenbeispiel: Für ein fiktives zweistelliges Passwort, das nur auf den 30 Buchstaben (mit Umlauten) des deutschen Alphabets besteht, gibt es 30 x 30 = 900 Möglichkeiten. Werden auch die Großbuchstaben, Zahlen und weiter Sonderzeichen hinzugenommen, so dass man insgesamt auf 80 im Passwort möglicherweise verwendete Zeichen kommt, so muss ein potentieller Angreifer bereits 80 x 80 =6400 mögliche zweistellige Passwörter ausprobieren.

Ein Brute-Force-Verfahren, welches leidiglich alle möglichen Passwörter ausprobiert, um an die Daten zu gelangen, müsste im zweiten Fall also mehr als sechsmal so lange arbeiten wie im zweiten Fall. Die Arbeit eines Hackers wird durch die passende Schlüsselwahl also maßgeblich erschwert. Es versteht sich von selbst, dass in der Praxis niemals ein zweitstelliges Passwort genutzt werden sollte, dieses Beispiel dient lediglich zur Illustration des Effekts der Nutzung von möglichst vielen verschiedenen Zeichen zu einer Verbesserung der Passwortsicherheit. Natürlich sollte dieses Passwort dann niemals verloren gehen, da ansonsten auch vom Dateninhaber nicht mehr auf die Daten zugegriffen werden kann.

Wer dieses Risiko nicht eingehen möchte, der sollte stets ein unverschlüsselte Kopie der Daten an einem vollkommen sicheren Ort aufbewahren. Moderne kryptographische Verfahren wie z.B. AES sind mit den richtig gewählten Parametern so gut, dass sie eine Entschlüsselung der Daten ohne Passwort quasi unmöglich machen. Effektiv bedeutet das, dass die typische Rechenzeit zur Entschlüsselung einer mit diesem Verfahren verschlüsselten Festplatte länger als ein Menschenleben ist. Daher sollte man sich also im Klaren sein, dass man im Normalfall nach einem Verlust des Passworts effektiv nie wiederan die auf dem NAS abgespeicherten Daten kommt und entsprechend vorsichtig vorgehen. Verfahren wie AES werden mit starken Parametern aus diesem Grunde unter anderem auch vom Militär und von Terroristen genutzt, da sie effektiv verhindern, dass empfindliche Informationen ungewollt in die Hände des Feindes oder sonstiger unberechtigter Personen gelangen.

Gelegentlich wird auch nach einem passenden Safe oder Tresor für ein NAS gefragt, um einen Diebstahl der Hardware zu verhindern. Dies ist meistens jedoch unserer Meinung nach zumindest im Privatbereich nicht sinnvoll, da diese Lösung meist nicht die gleiche Sicherheit wie die Verschlüsselung garantieren kann und in professioneller Qualität zudem noch verhältnismäßig teuer ist. Wer eine solche Lösung in der Realität umsetzen möchte, der sollte sich keinesfalls ausschließlich auf den Stahlschrank oder Tresor verlassen. Vielmehr sollten empfindliche Daten nichtsdestotrotz zusätzlich mit einer Verschlüsselung geschützt werden, die unbefugten Dritten den Zugriff auch nach dem Diebstahl des NAS garantiert unmöglich macht.

Nützliches Zubehör

In vielen Fällen sind die Festplatten nicht im Lieferumfang des NAS enthalten und müssen daher separat hinzubestellt werden. Hierbei sollte man insbesondere darauf achten, dass die Spezifikationen der Platten mit dem NAS kompatibel sind. Oftmals liegt hier eine Beschränkung der Kapazität der in einen Schacht des Geräts einzusetzenden Platte vor. Außerdem sollte man gerade beim Einsatz mehrerer Festplatten in einem einzigen NAS den Einsatz von speziell für NAS angefertigte NAS-HDD s in Erwägung ziehen. Diese zeichnen sich meist durch eine geringere Wärmeentwicklung und andere auf den Einsatz im NAS abgestimmte technische Eigenschaften aus.

Gerade Nutzer, die Wert auf einen möglichst leisen Netzwerkspeicher z.B. für die Nutzung im Heimkino legen, können aus diesem Grund von solchen speziellen NAS-Festplatten profitieren. Wer seinen Fokus eher auf besonders hohe Datendurchsätze als auf eine hohe Speicherkapazität oder Redundanz legen möchte, der kann alternativ auch den Einbau von SSDs in Erwägung ziehen, sofern dies vom Gerät unterstützt wird. Allerdings scheiden sich hier die Ansichten darüber, ob die erhöhte Performance den zusätzlichen Kostenfaktor und die im Vergleich zum Einsatz von Festplatten verrringerte physikalische Speicherkapazität tatsächlich aufwiegt. Eine solche Konfiguration ist als eher etwas für Bastler und Leute, die Spaß daran haben, notfalls auch mit etwas Mühe die letzten Performance-Prozente aus ihrer Hardware zu kitzeln.

Bei der Nutzung eines NAS ist es häufig sinnvoll, mindestens eine Festplatte (oder andere Speicherlösung) als Ersatzgerät bereitzuhalten. So können defekte Datenspeicher im NAS zeitnah ausgetauscht werden. Besonders praktisch ist in diesem Zusammenhang eine eventuelle Hotplug-bzw. Hotswap-Funktion des Geräts, welche den Plattenwechsel auch während des laufenden Betriebs ermöglicht. So spüren die Nutzer des NAS nichts von dem Defekt, wenn er nicht mit Datenverlusten verbunden ist (vor denen die Redundanz des Gerätes ja schützen soll).

Nach dem Austausch der physikalischen Speicher wird dann die neue Platte im Idealfall ohne weiteres Zutun des wartenden Mitarbeiters in das interne Dateisystem eingebunden. Schon kurze Zeit später ist dann der ursprüngliche Zustand wieder hergestellt.

Wer kleine Festplatten im 2,5“-Format in 3,5“-Schächte einbauen möchte, der kann sich bei vielen Modellen mit passenden Festplattenadaptern helfen. Umgekehrt ist der Einbau der zu großen 3,5“-Platten in 2,5“-Schächte natürlich nicht möglich.

NAS Server einrichten – unsere 5 Praxistipps

Bevor Sie Ihren neuen NAS Server in Betrieb nehmen können, ist es wichtig, in richtig einzurichten. Da dieses Gerät deutlich komplexer als ein einfacher Wechseldatenträger ist, ist diese Aufgabe hierbei etwas komplizierter als beispielsweise bei einer externen Festplatte. Dennoch sind die einzelnen Schritte relativ einfach und der zeitliche Aufwand hält sich ebenfalls in Grenzen.

1. Festplatten kaufen und einbauen

Einige NAS Server werden bereits komplett mit Festplatten bestückt ausgeliefert. In diesen Fällen können Sie diesen Schritt einfach überspringen. In vielen Fällen handelt es sich bei diesen Produkten jedoch lediglich um ein Gehäuse, das mit einer CPU bestückt ist. Um die eigentlichen Datenspeicher müssen Sie sich dabei selbst kümmern.

Das macht die Einrichtung zwar etwas komplizierter, doch profitieren Sie davon, dass Sie bei der Auswahl vollkommen unabhängig sind. So können Sie Festplatten kaufen, die genau die für Sie benötigte Kapazität aufweisen. Außerdem können Sie Produkte auswählen, die auch in anderen Bereichen die von Ihnen gewünschten Kriterien erfüllen. Zunächst müssen Sie entscheiden, wie viele Festplatten Sie einbauen möchten. Die meisten Angebote verfügen über relativ viele Steckplätze, von denen Sie jedoch nicht alle belegen müssen. Es ist vielmehr sinnvoll, einige Schächte leer zu lassen, um die Kapazität später erweitern zu können.

Bei der Berechnung der erforderlichen Kapazität müssen Sie beachten, dass je nach verwendetem Organisationsprinzip der tatsächliche Speicherplatz des NAS Servers vom nominellen Wert der Festplatten deutlich abweichen kann. Sie müssen außerdem darauf achten, dass die gewählten Modelle für den Dauerbetrieb geeignet sind und dass ihr Format zum gewählten NAS Server passt. Nachdem Sie die Speichermedien eingekauft haben, müssen Sie sie in das Gerät einbauen.

Wie das funktioniert, ist von Modell zu Modell unterschiedlich. Daher ist es in jedem Fall wichtig, die Bedienungsanleitung zu lesen und den Einbau entsprechend dieser Vorgaben durchzuführen. Bei vielen Produkten können Sie einfach ein kleines Fach öffnen und die Festplatte einlegen. Bei anderen Ausführungen ist es möglich, mit einem Schraubenzieher einen Teil der Verkleidung zu lösen.

Um die Festplatte mit dem NAS Server zu verbinden, müssen Sie den Stecker mit leichtem Druck in die vorhandene Buchse drücken. Dabei gibt es nur eine mögliche Richtung. Um Beschädigungen zu vermeiden, müssen Sie Stecker und Buchse genau betrachten, um die richtige Verbindungsweise auszuwählen.

2. Richtigen Aufstellungsort wählen und Gerät in das Netzwerk integrieren

Im nächsten Schritt ist es notwendig, einen passenden Aufstellungsort für den NAS Server zu suchen. Ein einfacher Zugang ist hierbei nicht wichtig, da die Bedienung fast komplett über das Netzwerk stattfindet. Sie können sich hierfür ganz einfach mit Ihrem PC oder mit dem Smartphone einloggen. Daher können Sie den NAS Server auch problemlos in einem versteckten Winkel aufstellen. Empfehlenswert ist es, einen trockenen und möglichst staubfreien Ort zu wählen. Wenn das Gerät viel Lärm macht, ist es sinnvoll, es nicht im Schlafzimmer oder in anderen häufig benutzten Räumen aufzustellen.

In diesem Fall bietet sich beispielsweise ein Kellerraum an. Für den Betrieb ist eine Steckdose notwendig, sodass diese unbedingt in der Nähe vorhanden sein sollte. Um den NAS Server mit Ihrem Netzwerk zu verbinden, können Sie entweder einen verkabelten Anschluss einrichten oder das Gerät per WLAN integrieren. Beide Möglichkeiten haben einige Vor- und Nachteile. Sollten Sie sich für die verkabelte Alternative entscheiden, profitieren Sie von einem besonders schnellen Zugriff.

Das ist insbesondere dann sinnvoll, wenn Sie regelmäßig sehr große Datenmengen abrufen. Allerdings sind Sie dabei in der Standortwahl etwas eingeschränkt: Entweder Sie stellen den NAS Server in der unmittelbaren Umgebung Ihres Routers auf oder Sie müssen zunächst die entsprechenden Kabel verlegen.

Insbesondere für private Anwender empfiehlt sich daher die Anbindung über das WLAN, obwohl die Verbindung dabei geringfügig langsamer ist.

3. Firmware installieren

Jeder NAS Server benötigt ein Betriebssystem, um alle seine Aufgaben erfüllen zu können. Bei einigen Produkten ist dieses bereits vorinstalliert, sodass Sie diese einfach anschließen können. In anderen Fällen sind Sie hingegen selbst für die Installation verantwortlich. Doch ist auch diese Aufgabe sehr einfach und nimmt nur wenige Minuten in Anspruch. Wie Sie hierbei genau vorgehen müssen, kann sich von Hersteller zu Hersteller etbwas unterscheiden. Daher ist es auch hierbei notwendig, die Betriebsanleitung sorgfältig zu lesen, um alle notwendigen Informationen zu erhalten. In den meisten Fällen können Sie die Software jedoch einfach auf der Homepage des Anbieters herunterladen. Der Installations-Assistent führt Sie daraufhin durch alle erforderlichen Schritte.

4. Den ersten Login durchführen

Um den ersten Login durchführen zu können, benötigen Sie die IP-Adresse des NAS Servers. Manche Hersteller verwenden bei ihren Geräten dafür stets die gleiche Nummer. In diesen Fällen genügt ein einfacher Blick in das Handbuch. Bei anderen Marken ist die Vergabe jedoch nicht einheitlich. Die Adresse ermitteln Sie bei diesen Produkten in der Regel einfach mithilfe des Online-Assistenten. Sollte es dabei Probleme geben, können Sie die IP-Adresse auch über die DHCP-Tabelle Ihres Routers abfragen. Wenn Sie die IP-Adresse herausgefunden haben, müssen Sie diese einfach in die Adresszeile Ihres Browsers eingeben und auf Enter drücken. Auf diese Weise gelangen Sie zur Login-Seite des Geräts. Um Zugriff zu erhalten, müssen Sie einen Benutzername und ein Kennwort eingeben. Bei vielen Herstellern ist der Standardwert in beiden Fällen admin. Sollten Sie mit diesen Daten nicht ans Ziel kommen, müssen Sie kurz in der Betriebsanleitung nachschauen, welche Zugangsdaten für das entsprechende Gerät erforderlich sind.

5. Das Gerät nach Ihren Wünschen konfigurieren

Im letzten Schritt müssen Sie die Konfigurationen für das Gerät vornehmen. Um die Sicherheit zu gewährleisten, ist es empfehlenswert, als erstes den Benutzernamen und das Passwort zu ändern. Da die ursprünglichen Zugangsdaten bei vielen Geräten identisch sind, bieten sie praktisch überhaupt keinen Schutz. Um einen unbefugten Zugriff zu unterbinden, ist es wichtig, ein sicheres Passwort vorzugeben. Der nächste Schritt besteht darin, ein passendes RAID für Ihren NAS Server auszuwählen.

Dabei handelt es sich um die Organisationsstruktur der Daten auf den einzelnen Festplatten. Es gibt Systeme, die die Daten mehrfach abspeichern und Sie daher sehr gut vor einem Verlust schützen. Das ist bei sensiblen Informationen sehr empfehlenswert. Allerdings geht dies zulasten der Kapazität. Wenn für Sie die Datensicherheit nur eine untergeordnete Rolle spielt, können Sie auch ein System auswählen, das keine doppelte Speicherung vornimmt. Schließlich können Sie verschiedene Benutzerkonten vorgeben.

Jeder Mitarbeiter beziehungsweise jedes Familienmitglied erhält dabei seinen eigenen Speicherplatz für persönliche Dateien.

Darüber hinaus können Sie bestimmte Bereiche für eine gemeinsame Nutzung freigeben. Dabei geben Sie genau vor, welcher Anwender Leserechte erhält und welcher Nutzer die Dateien auch verändern darf.

Eindrücke aus unserem NAS-Server - Test

Alternativen zum NAS-Server

Eine heutzutage häufig genutze Alternative zum NAS-Server ist das Speichern der Daten in der Cloud. Für sehr einfache Anwendungen im Heim-Bereich bietet häufig auch ein entsprechend ausgestatteter Router eine Anschlussmöglichkeit für USB-Festplatten oder andere Speicherlösungen. Der Inhalt dieser Massenspeicher kann dann im heimischen Netzwerk relativ einfach und unkompliziert zur Verfügung gestellt werden. Jedoch ist hierbei auf eine passende Formatierung der angeschlossenen Datenträger zu achten. Die am häufigsten unterstützten Dateisystem sind dabei jene, die auch vom Betriebssystem Windows genutzt werden. Allerdings ist dies nicht unbedingt erforderlich, hier kommt es darauf an, wie weit das Gerät durch den Nutzer konfiguriert werden kann.

Viele vorkonfigurierte NAS-Server bereiten die eingesetzten leeren Festplatten automatisch gemäß ihren Bedürfnissen zur Datenspeicherung vor. Bei solchen Geräten kommt es also nicht unbedingt darauf an, welches Betriebssystem von dem NAS verwendet wird. Zu diesem Vorgang gehört neben dem Formatieren der Festplatte auch das Erstellen der Partitionstabelle. Der Nutzer bekommt von diesem Vorgang im Idealfall nichts mit – er kann dann nach einigen Minuten Wartezeit einfach und unkompliziert den von NAS zur Verfügung gestellten Speicherplatz nutzen.

Eine weitere Option für technikaffine Nutzer ist der Selbstbau eines NAS. Dies ist aber in vielen Fällen keine leichte Aufgabe: Insbesondere bei der passiven Kühlung vieler NAS-Server und der Abstimmung der Komponenten ist in den Entwicklerbüros eine Menge Hirnschmalz in die entsprechenden Pläne geflossen. Deshalb sollte man nicht erwarten, dass der selbstgebaute NAS später mit den Spezifikationen eines von professionellen Entwicklern geplanten Geräts mithalten kann.

Gerade wenn das Gerät besonders leise sein soll, weil es etwa im Wohnzimmer zum Filmeschauen verwendet werden soll, stellt sich deshalb die Frage, ob man mit einem gekauften Gerät nicht in den meisten Fällen besser fährt. Gerade dann, wenn man die zur Konstruktion benötigten Arbeitsstunden in die Kalkulation mit einbezieht, ist das selbstgebaute NAS in vielen Fällen unter dem Strich eher teurer als günstiger. Natürlich lassen sich aber bei einem solchen Projekt andererseits natürlich auch lehrreiche praktische Einblicke in die Hardware- und Netzwerktechnik gewinnen. Andererseits sollten aber auch die zur Fertigstellung eines auch in der Praxis nutzbaren Network Attached Storage keinesfalls unterschätzt werden.

Hier wollen Netzwerk, Hardware und Software in fachmännischer Weise aufeinander abgestimmt werden, um wichtige Geräteeigenschaften wie etwa den Datendurchsatz zu optimieren. Wer sein NAS also nicht nur als Hobbyprojekt nutzen möchte und kein sehr umfangreiches Fachwissen verfügt, sollte deshalb unserer Meinung nach eher zu einer fertig gekauften Lösung greifen.

Weiterführende Links und Quellen

NAS im Selbstbau: http://www.smarthelpers.de/smarthome/ratgeber-heimserver-im-eigenbau-die-komponentenauswahl.html

QNAP: https://www.qnap.com/i/de/

Synology: https://www.synology.com/de-de/

FreeNAS-Betriebssystem für NAS: http://www.freenas.org/

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FAQ

Welche NAS-Server sind die besten?

Die besten NAS-Server laut Testern: Platz 1: Sehr gut (1,2) Synology DiskStation DS918+ (4GB RAM) Platz 2: Sehr gut (1,2) Qnap TS-131P Platz 3: Sehr gut (1,2) Qnap TS-253B-4G Platz 4: Sehr gut (1,2) Asustor AS3102T Platz 5: Sehr gut (1,3) NetGear ReadyNAS RN214 Platz 6: Sehr gut (1,3) Qnap TS-453Be-4G

Was sollten Sie vor dem Kauf wissen?

Es gibt einige Kriterien, die für den Kauf zu beachten sind. Die Ratgeber geben hierfür die besten Informationen, die auf einen Blick nachgelesen werden können.

Welche NAS-Server sind die aktuellen Testsieger?

In den Fachmagazinen sind die aktuellen Testsieger Testsieger: Qnap TS-228A (PCgo 09/2019), Synology DiskStation DS218j (Stiftung Warentest 04/2019) und Synology DiskStation DS119j (Stiftung Warentest 04/2019).

Auf welchen Quellen basieren unsere Noten?

Die Noten stammen aus Tests und aus Fachmagazinen. Zusammen mit Kundenmeinungen wurde eine Gesamtnote berechnet und zur Verfügung gestellt.

Kaufberatung: NAS-Server-Vergleich 2021 für den Privateinsatz und das Büro

Es besteht die Möglichkeit, dass die Daten mit Hilfe des Heimnetzwerks für alle Geräte bereitstehen. Dazu bietet sich eine externe Festplatte an, die an die einzelnen Geräte angeschlossen werden kann. Die Datennutzung muss freigegeben werden und solange das der Fall ist, kann man auf die Daten zugreifen.

Tipps zur Einrichtung: Wie muss ich meinen NAS-Server anschließen?

Die Inbetriebnahme ist in der Regel in wenigen Schritten abgeschlossen. Das Gerät muss an das Stromnetz angeschlossen werden. Dazu ist ein LAN-Kabel vorhanden. Danach muss er eingeschaltet werden und es gilt den Anweisungen des Herstellers zu folgen. Grundsätzlich dauert die Einrichtung etwa 5 Minuten.

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