
Im Auto ist es in dem Fall der Kindersitz. Auch wenn das Kind zu dem Zeitpunkt des Unfalls nicht im Kindersitz gesessen hat, kann es durch die enorme Krafteinwirkung vorkommen, dass kleine Haarrisse entstehen. Kommt es dann erneut zu einem Unfall, kann es sein, dass durch die nochmalige enorme Krafteinwirkung aus den Haarrissen große Risse werden.
Wenn nun die Versicherung des Unfallverursachers den Sitz überprüft, kann das zu einem folgenschweren Nachteil für Sie kommen. Denn die Versicherung könnte dann einfach behaupten, dass der Kindersitz unzulässig war.
Damit das Thema Sicherheit zu jeder Zeit eingehalten wird und auch andere Problematiken erst gar nicht entstehen, sollten Sie immer den Kindersitz überprüfen lassen.
Sind Sie an dem Unfall schuld, dann tragen Sie natürlich die Kosten der Überprüfung. Ist der Unfallgegner der Schuldige, so muss die Rechnung bei dessen Versicherung eingereicht werden.
In vielen Fällen müssen die Kindersitze auch ausgetauscht werden, was ebenfalls die Versicherung des Unfallverursachers übernehmen muss. Viele Hersteller schreiben auf den Infoseiten, dass der Kindersitz bereits bei einer Geschwindigkeit von 7 bis 10 km/h überprüft werden sollte.
Auch ohne Unfall

Im Falle eines Unfalls kann der Kindersitz den Kräften nicht mehr entgegenwirken, was die Verletzungsgefahr enorm erhöht. Ob bei einem Unfall oder bei Beschädigungen, der Kindersitz ist dafür da, dass er dem Kind einen sichern Halt im Fahrzeug gibt.
Bereits die kleinste und unsichtbarste Beschädigung reicht aus, dass der Schutz des Kindes nicht mehr gegeben ist. Daher gilt immer: Der Kindersitz MUSS nach einem Unfall unbedingt überprüft werden. Zudem darf ein defekter Kindersitz nicht mehr verwendet und muss umgehend ausgetauscht werden.