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Kinderfahrradsitze im Test auf ExpertenTesten
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Kinderfahrradsitz Test - damit erkunden auch die kleinsten die Welt mit dem Rad - Vergleich der besten Kinderfahrradsitze 2019

Damit auch die Kleinsten sicher an Radtouren teilnehmen können, ist ein Kinderfahrradsitz ratsam.In unserer Bestenliste sind mitunter Wertungen zu Funktionen, Sicherheit, Maße und weitere Details eingebunden, die unser Team nach Lesung zahlreicher Tests im Internet herausgefiltert hat.

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Letzte Aktualisierung am:

Was ist ein Kinderfahrradsitz

In den ersten Lebensjahren nehmen Eltern in der Regel ihre Kinder ĂŒberall hin mit. Dabei muss nicht immer auf das Auto zurĂŒckgegriffen werden. Eine gute Alternative hierzu ist das Fahrrad, mit dem sich vor allem kĂŒrzere Strecken sehr sicher bewĂ€ltigen lassen. Doch damit das eigene Kind auch tatsĂ€chlich sicher auf dem Fahrrad mitfahren kann, ist ein Kinderfahrradsitz erforderlich. Hierbei handelt es sich um einen speziellen Fahrradsitz. Er wird zusĂ€tzlich auf dem Rad entweder vorn oder hinten montiert. In dem Sitz können Kinder unterschiedlichen Alters sicher von A nach B transportiert werden. Die Tour mit dem Rad macht sich insbesondere im Großstadtdschungel bezahlt. Es ist wendig, geht nicht mit aufwendiger Parkplatzsuche einher und bewegt sich darĂŒber hinaus oft auch schneller.

Ein Kinderfahrradsitz kann genutzt werden, sobald das Kind dazu in der Lage ist, selbstÀndig zu sitzen. Um SchÀden an der WirbelsÀule zu vermeiden, sollte es jedoch nicht vorher in einem solchen Sitz Platz finden.

Viele Kinder können bereits in einem Alter von 9 Monaten sicher und selbstĂ€ndig sitzen. Wie lange das Kind auf einem solchen Sitz mit dem Fahrrad transportiert werden kann, hĂ€ngt in erster Linie von der GrĂ¶ĂŸe des Nachwuchses ab.

In der Regel ist die Anwendung von einem Kinderfahrradsitz jedoch bis zu einem Alter von sieben Lebensjahren möglich. Wichtig ist, dass der Kinderfahrradsitz prinzipiell zur GrĂ¶ĂŸe des Kindes passt. Angeboten werden Kinderfahrradsitze in verschiedenen GrĂ¶ĂŸen und AusfĂŒhrungen.

Die AusfĂŒhrungen unterscheiden sich vor allem in der Montage voneinander. So gibt es Fahrradsitze, die sich ausschließlich vorn oder hinten montieren lassen. Hierbei handelt es sich jedoch um eine individuelle Entscheidung. Wer das eigene Kind im Blick haben möchte, sollte sich fĂŒr einen Kinderfahrradsitz entscheiden, der sich vorn montieren lĂ€sst. Hier sitzt dann das Kind vor dem Fahrer.

Es gibt jedoch viele Eltern, die sich bei der Frontmontage unwohl fĂŒhlen. Ganz anders sieht es auf der Seite der Kinder aus. Die meisten Kinder lieben es in einem Fahrradsitz zu sitzen, bei dem sie nach vorn freie Sicht haben. Diese Variante bietet eine deutlich bessere Unterhaltung wĂ€hrend der Fahrt und ist spannender.

Gerade wenn die Kinder hinter dem Fahrrad sitzen, entwickeln sie oftmals den Drang konsequent nach vorn zu sehen. Dies ist durch die Montage des Sitzes hinten jedoch nur schwer möglich. Der Kinderfahrradsitz ist mit verschiedenen Gurten ausgestattet, die ein sicheres Anschnallen des eigenen Kindes ermöglichen und verhindern, dass dieses wÀhrend der Fahrt herausfÀllt.

Wie funktioniert ein Kinderfahrradsitz?

Damit Klein- und Vorschulkinder direkt auf dem Fahrrad der Eltern mitfahren können, gibt es den Kinderfahrradsitz. Optisch erinnert er an die Kindersitze fĂŒr das Auto. Er wird entweder hinter dem Lenker und vor dem Sattel oder auf dem GepĂ€cktrĂ€ger montiert.

Das Kind sitzt im Kinderfahrradsitz aufrecht und ist entsprechend durch Gurte gesichert, sodass es wĂ€hrend der Fahrt nicht herausfallen kann. Hier finden ĂŒberwiegend 3-Punkt-Sicherheitsgurte Anwendung. Sie sind mit Schulterpolstern ausgestattet, sodass sie wĂ€hrend der Fahrt nicht einschneiden. Auch bei einem Sturz sollen sie vermeiden, dass das Kind aus dem Fahrradsitz fĂ€llt. Es ist optimal gesichert. Die Gurte erinnern durch ihren Aufbau an einfache HosentrĂ€ger.

Grundlegend sollte ein Kinderfahrradsitz nur bis zu einem Alter von etwa 6 Jahren verwendet werden. FĂŒr den Sitzplatz zwischen Lenker und Sattel gilt ein Maximalgewicht von 15 kg. Hinten ist die Grenze mit 22 kg ein wenig großzĂŒgiger gestaltet.

GrundsĂ€tzlich muss hier allerdings auch immer auf die Empfehlungen der Hersteller geachtet werden. Meist handelt es sich bei den Kinderfahrradsitzen um Modelle, die als Schalensitz aufgebaut sind. Sie sind mit einer recht hohen RĂŒckenlehne versehen. Bei vielen dieser Schalensitze wird eine KopfstĂŒtze verarbeitet, die sogar verstellbar ist.

Zu den weiteren Merkmalen gehören die FußstĂŒtzen. Sie sind in der Regel verstellbar und lassen sich kinderleicht an die GrĂ¶ĂŸe des Kindes anpassen. Hier kommen auch Feststellgurte zum Einsatz, die extra fĂŒr die FĂŒĂŸe auf dem Kinderfahrradsitz Anwendung finden. Bevor Kinderfahrradsitze auf einem Fahrrad montiert werden, ist es ausgesprochen wichtig zu prĂŒfen, ob das Rad an sich wirklich funktionstĂŒchtig ist. So mĂŒssen sich Bremsen und Reifen, aber natĂŒrlich auch Beleuchtung und Lenker in einem sehr guten Zustand befinden und makellos funktionieren. DarĂŒber hinaus dĂŒrfen Kinder nur dann mitfahren, wenn der Fahrer selbst ein Mindestalter von 16 Jahren vorweisen kann.

Auch wenn sich die Kinder im Fahrradsitz befinden, darf auf einen Kinderfahrradhelm nicht verzichtet werden. Er ist das Einzige, was wÀhrend der Fahrt und bei einem eventuellen Sturz die nötige Sicherheit bringt.

Vorteile und Anwendungsbereiche

Wie der Name schon andeutet, können Kinderfahrradsitze bei FahrrĂ€dern verwendet werden. Wichtig ist, dass er nur fĂŒr bei ErwachsenenrĂ€dern angewendet wird. Vorteil ist bei dem Fahrradsitz, dass das Kind direkt mit auf dem Rad sitzt, aber seinen ganz eigenen, sicheren Bereich hat. GrundsĂ€tzlich ist das Angebot mittlerweile so umfassend, dass es fĂŒr jeden Fahrradtyp einen geeigneten Fahrradsitz gibt. So kann der Sitz sowohl am klassischen Damenfahrrad als auch am Trekkingbike montiert werden. Weiterhin ist eine Anwendung an den sogenannten Fitness- und Mountainbikes möglich.

Besonders vielseitig lassen sich die Fahrradsitze einsetzen, die fĂŒr die hinterseitige Montage gedacht sind. Hier ist die KompatibilitĂ€t mit den meisten Rahmenformen vorhanden. Sind die Fahrradrahmen eher klein gefasst, gilt es bei der Montage des Kinderfahrradsitzes darauf zu achten, dass sich der Sattel nicht im Weg befindet. Das ist nicht immer einfach. Zudem darf der Sattel an sich nicht zu niedrig sein, denn sonst besteht die Gefahr, dass es keine Haltungsstreben gibt, an denen der Kinderfahrradsitz befestigt werden kann.

Auf einige Besonderheiten gilt es bei Trekkingbikes und DamenfahrrĂ€dern zu achten, die einen Tiefeneinstieg haben. Hier dĂŒrfen die Front-Kinderfahrradsitze nicht zu nah am Sattel montiert werden, da sonst das Aufsteigen eher schwierig ist. Wichtig ist, dass der Kinderfahrradsitz besonders sicher und fest montiert ist, sodass er sich wĂ€hrend der Fahrt nicht löst. Die meisten Kinderfahrradsitze sind jedoch so gestaltet, dass sie sich recht einfach montieren lassen.

Gelingt die Installation trotz aller Anstrengungen nicht, können sich Fahrradbesitzer an dieser Stelle auch an einen lokalen Fahrradladen wenden. Dies bietet den Vorteil, dass die Montage in jedem Fall fachgerecht erfolgt.

Die Kosten hierfĂŒr halten sich in Grenzen. Sie liegen bei rund 10 Euro. Einen solchen Service gibt es bei den Online Shops nicht. Auch hier muss dann auf den lokalen Anbieter zurĂŒckgegriffen werden.

Anwendungsbereiche der Kinderfahrradsitze sind vielseitig. Sie reichen vom Einsatz auf Kurzstrecken, die beispielsweise zur ArbeitsstĂ€tte oder der Kita fĂŒhren, bis hin zu sehr umfangreichen Radtouren. In allen FĂ€llen bieten die Sitze sehr viel Sicherheit und Fahrkomfort.

Welche Arten von Kinderfahrradsitzen gibt es?

Die meisten Kinderfahrradsitze werden anhand ihrer Montageform unterschieden. Grundlegend gibt es heute drei unterschiedlicher Kinderfahrradsitze, die eigene Merkmale und Besonderheiten haben:

  • Fahrradsitze zur Montage hinter dem Sattel
  • Fahrradsitze zur Montage hinter dem Lenker
  • Fahrradsitze zur Montage vor dem Lenker

Alle AusfĂŒhrungen bieten entscheidende Vor- und Nachteile, die sich in der Nutzung zeigen, allerdings auch die Sicherheit betreffen.

Die unterschiedlichen Kinderfahrradsitze haben aber auch Gemeinsamkeiten. Sie sind kinderleicht zu handhaben und gehen mit einer exzellenten Wendigkeit einher. Dadurch eignen sie sich hervorragend fĂŒr den alltĂ€glichen Stadtverkehr, wo sie ein Maximum an Sicherheit versprechen. Nicht nur beim Fahren, sondern auch beim Schieben können sich die Kinderfahrradsitze sehen lassen. So lĂ€sst sich das Fahrrad sehr einfach schieben, komfortabel rangieren und spĂ€ter auch platzsparend abstellen.

Ein Klassiker unter den Kinderfahrradsitzen sind die Modelle, die hinter dem Sattel positioniert werden. HĂ€ufig befinden sie sich ĂŒber dem GepĂ€cktrĂ€ger. Der Sitz wird prinzipiell an der Sattelstange befestigt, sodass die Fahrer von Anfang an absolute Bein- und Bewegungsfreiheit genießen.

Ein entscheidender Pluspunkt ist, dass die Kinder in dieser Position sehr gut vor dem Fahrtwind geschĂŒtzt sind und sich damit in der Regel auch wohler fĂŒhlen. Durch diese Fahrradsitze geht der Platz auf dem GepĂ€cktrĂ€ger verloren. Hier kann allerdings auf Packtaschen zurĂŒckgegriffen werden, sodass eine flexible Lösung vorhanden ist. Die Kindersitze, die fĂŒr viele Positionen entwickelt werden, gehen mit praktischen Details einher. So sind sie zum Beispiel in der Höhe verstellbar. DarĂŒber hinaus lassen sich die RĂŒckenlehnen hier sehr einfach nach hinten lehnen, sodass eine nicht ganz so aufrechte Haltung erreicht wird. Die FußstĂŒtzen sind hier zudem in der Höhe verstellbar, um fĂŒr hohen Komfort wĂ€hrend der Fahrt zu sorgen. Die Kindersitze fĂŒr die Installation hinter dem Sattel lassen sich hervorragend auf die verschiedenen KindergrĂ¶ĂŸen abstimmen und garantieren hier absolute Passgenauigkeit. Ein entscheidender Vorteil ist der Komfort, wenn die Kinder wĂ€hrend der Fahrt einschlafen. In diesem Fall können sie in diesen Sitzen bequemer schlafen. Ein weiterer Pluspunkt dieser Sitze ist das maximal zulĂ€ssige Höchstgewicht. Es liegt immerhin bei maximal 22 kg.

Neben diesem gibt es Kinderfahrradsitze, die fĂŒr die Installation hinter dem Lenker vorgesehen sind. In diesem Fall sitzt das Kind prinzipiell in Fahrtrichtung. Der Sitz wird zwischen dem Fahrer und dem Lenker angebracht. Vorteil ist, dass die Kinder hier uneingeschrĂ€nkte Sicht nach vorn genießen. Viele Fachleute bezeichnen diese Kinderfahrradsitze als besonders empfehlenswert, denn sie haben den geringsten Einfluss auf das Fahrverhalten. Doch sie bergen auch einen entscheidenden Nachteil, denn gerade der Bewegungsspielraum fĂŒr die Beine kann hier stark eingeschrĂ€nkt werden. Zudem besteht immer die Gefahr, dass sich der Fahrer durch das Kind vor ihm zu stark ablenken lĂ€sst. Ansonsten bieten diese Sitze eine sehr umfassende Sicherung. Fahrer mĂŒssen sich mit eventuellen EinschrĂ€nkungen bei der Fahrsicherheit und Umsicht vertraut machen. Ein Manko ist, dass Kinder bei diesem Konzept den kompletten Fahrwind abbekommen, was durchaus sehr unangenehm sein kann. Weiterhin eignet sich die Sitzposition vor dem Sattel nur fĂŒr kleine Kinder. Hier liegt die Gewichtsbegrenzung bei 15 kg.

Auf dem Markt finden sich bis heute einzelne Kinderfahrradsitze, die fĂŒr die Installation vor dem Lenker gedacht sind. Diese Modelle sind allerdings weniger empfehlenswert und sollten insbesondere aus SicherheitsgrĂŒnden gemieden werden. Hier sitzt das Kind vor dem Lenker in Fahrtrichtung auf dem Rad. In AusnahmefĂ€llen kann sicherlich auf diese AusfĂŒhrung zurĂŒckgegriffen werden, doch es sollte die Ausnahme bleiben. Durch die KinderfahrradsĂ€tze wird die Lenkung ausgesprochen instabil. Daher lehnen auch erfahrene Fachleute diese Variante vollstĂ€ndig ab. Das Maximalgewicht, das fĂŒr diese Installation zulĂ€ssig ist, liegt hier bei den gewohnten 15 kg.

So haben wir die Kinderfahrradsitze getestet

Das Angebot an Kinderfahrradsitzen ist groß. In den letzten Jahren erschienen zahlreiche Modelle auf dem Markt, die sich durch Material, QualitĂ€t, AusfĂŒhrung und Extras voneinander unterscheiden. Eltern fĂ€llt es verstĂ€ndlicherweise schwer, sich fĂŒr einen der zahlreichen Kinderfahrradsitze zu entscheiden. Wir haben uns mehrere Kinderfahrradsitze genauer angesehen und einem umfassenden Test unterzogen.

Dabei sind wir unter anderem auf folgende Kriterien eingegangen:

  • Montageart
  • Verstellbarkeit
  • Belastbarkeit
  • Gutsystem
  • Komfort
  • Ausstattungsextras
  • Preis-LeistungsverhĂ€ltnis

Kinderfahrradsitze werden zu sehr unterschiedlichen Konditionen im Handel angeboten. Daher haben wir auch den Preis als Kriterium in den Test einfließen lassen. Grundlegend gilt, dass nicht ausschließlich die hochpreisigen Modelle ĂŒberzeugen können. Es gibt auch durchaus preiswertere Kinderfahrradsitze, die sehr sicher sind und darĂŒber hinaus mit einer soliden Ausstattung aufwarten.

Eines der wichtigsten Testkriterien war die Belastbarkeit. Hier gibt es erhebliche Unterschiede. Als Mindestgewicht geben die meisten Hersteller 9 Kilogramm an. Hierbei handelt es sich in der Regel auch um das Gewicht, mit dem Kinder selbstÀndig sitzen können. Je nach Montageart reicht die Belastbarkeit von 15 bis 22 kg.

Sicherheit ist natĂŒrlich auch beim Kinderfahrradsitz von besonderer Bedeutung und muss in entsprechender Form in die Entscheidung einbezogen werden. Wichtig sind hier vor allem die Gurte, die verarbeitet werden. WĂ€hrend der Fahrt halten sie das Kind im Sitz und auch bei einem eventuellen Sturz stellen sie eine entscheidende Absicherung dar. Es werden 3-Punkt-Gurtsysteme ebenso verarbeitet wie 5-Punkt-Gurtsysteme. Die 3-Punkt-Gurtsysteme finden ĂŒberwiegend bei den Sitzen Anwendung, die vor dem Sattel montiert werden.

Beim Vergleich der Montagestandorte sind wir auf fĂŒnf verschiedene Angebote gestoßen:

  • Sattelrohr
  • Steuerrohr
  • Rahmen
  • Rahmen/Sattelrohr
  • Sattelrohr/GepĂ€cktrĂ€ger

Bei Komfort und Sicherheit gehen die Ausstattungen sehr weit auseinander. Hier arbeiten die Hersteller mit unterschiedlichen Merkmalen, mit denen sie es aber auch schaffen, sich von der Konkurrenz abzuheben. Typisch sind in diesem Bereich Ausstattungsdetails wie Tragegriff, Sitzpolster, Speichenschutz und Diebstahlschutz. Einige Modelle sind zudem mit einem FrontbĂŒgel versehen. Tragegriffe erweisen sich im Alltag als sehr praktisch, denn sie erleichtern den Transport der Sitze im Allgemeinen.

Wir haben geprĂŒft, ob bei den verschiedenen Kinderfahrradsitzen die Gurte und Fußschalen verstellbar sind. Beides ist wichtig, denn nur so ist eine Anpassung an die KörpergrĂ¶ĂŸe des Kindes möglich. Besonders wichtig ist dies fĂŒr die Gurte, denn sitzen sie zu locker, bieten sie dem Nachwuchs nicht mehr ausreichend Halt. Um den Kopfbereich wĂ€hrend der Fahrt zu entlasten, sind die meisten Kinderfahrradsitze mit einer KopfstĂŒtze ausgestattet. Diese kann bei einigen hochwertigen Modellen sogar verstellt werden.

Einzelne Kinderfahrradsitze sind im Test durch besondere Funktionen aufgefallen. So gehen sie beispielsweise mit einer Relax-Funktion einher. HierfĂŒr lĂ€sst sich der Sitz nach der Installation noch einmal um 12,5 Grad neigen, sodass die Kinder besonders entspannt sitzen.

Gerade bei Familien, die in der Stadt leben, ist der Kinderfahrradsitz in der Regel tĂ€glich im Einsatz. Daher ist es wichtig, dass er robust und solide gebaut ist. Wir haben daher einen genauen Blick auf die QualitĂ€t geworfen, die die Sitze versprechen. Hier gibt es bei den Materialien und der Verarbeitung große Unterschiede. Allerdings zeigt sich hier auch, dass gerade die Verarbeitung fĂŒr die QualitĂ€t entscheidend ist. Nur wenn ein Sitz hochwertig und sicher verarbeitet ist, wird er auch eine lange Nutzung ermöglichen.

Abschließend sind wir in unserem Test auch auf andere Meinungen eingegangen. So haben wir uns beispielsweise angesehen, was die Stiftung Warentest zu den Kinderfahrradsitzen sagt. Hier gehen die Meinungen weit auseinander. Einige Kinderfahrradsitze haben mit gut oder befriedigend abgeschnitten. Bei anderen mussten dagegen deutliche Abstriche gemacht werden. Kinderfahrradsitze befinden sich in direktem Kontakt mit dem Kind. Daher ist es durchaus wichtig, dass die Sitze frei von Schad- und Giftstoffen sind. Von solchen Stoffen geht fĂŒr den kindlichen Körper eine erhebliche Gefahr aus.

Auch die Handhabung ist in unsere Vergleichsergebnisse eingeflossen. Hier gibt es enorme Unterschiede. Viele Sitze lassen sich besonders einfach und komfortabel handhaben. Damit beginnt das bequeme Handling hier bereits bei der Montage der Sitze auf dem Fahrrad. Daneben steht auch eine Auswahl an Kinderfahrradsitzen zur VerfĂŒgung, die beim Hineinsetzen des Kindes maximalen Komfort versprechen. Gerade im Alltag mit Kindern ist es oft wichtig, dass sich diverse Einstellungen und Bedienungen nur mit einer Hand vornehmen lassen. Dies sollte auch bei einem guten Kinderfahrradsitz der Fall sein.

Alle Faktoren, die wir einzeln genauestens geprĂŒft haben, sind in unsere Vergleichsergebnisse eingeflossen und wurden letzten Endes von uns genutzt, um das Preis-LeistungsverhĂ€ltnis zu beurteilen. Unser Test zeigt, dass die Unterschiede gerade beim Preis-LeistungsverhĂ€ltnis enorm sind. Unsere Favoriten haben wir fĂŒr Sie zusammengestellt. Mit unserem Test möchten wir Eltern in erster Linie die Entscheidung fĂŒr einen der zahlreichen Fahrradsitze erleichtern.

Worauf muss ich beim Kauf der Kinderfahrradsitze achten?

Der Kauf eines Kinderfahrradsitzes sollte gut ĂŒberlegt und durchdacht erfolgen. Es ist wichtig, dass die Entscheidung nicht ĂŒberstĂŒrzt wird. Es gibt verschiedene Faktoren, an denen sich Eltern beim Kauf der Sitze orientieren können.

Wir haben diese hier zusammengefasst:

  • vorhandene Ausstattungsmerkmale
  • AtmungsaktivitĂ€t
  • BĂŒgel
  • Farbwahl
  • Verarbeitung
  • GrĂ¶ĂŸenverstellbarkeit
  • Montageform
  • Reflektoren
  • Sicherheit
  • Sitzpolster
  • Speichenschutz
  • Tragegriff

Eines der entscheidenden Kaufmerkmale sind die generellen Ausstattungsmerkmale. Hier gibt es zwischen den Sitzen je nach Hersteller und Modell deutliche Unterschiede. Die Ausstattungsmerkmale sind bei den Sitzen sehr breit gefĂ€chert und reichen angefangen von der Farbwahl ĂŒber die GrĂ¶ĂŸe bis hin zum Tragegriff. Der Tragegriff hat sich in den vergangenen Jahren zu einem praktischen Basic entwickelt und ist bei den meisten Modellen zu finden. Durch diesen Griff lassen sich die Sitze sehr einfach tragen, was sich im Alltag auszahlt. Am hĂ€ufigsten werden die Kinderfahrradsitze im Sommer genutzt. In dieser Jahreszeit herrschen an vielen Tagen aber auch recht hohe Temperaturen. Eine Tour mit dem Fahrrad wird sehr schnell ausgesprochen unangenehm, wenn der Nachwuchs schwitzt. Daher sollten die Kinderfahrradsitze immer mit einer guten AtmungsaktivitĂ€t versehen sein. Um diese zu erreichen, setzen die Hersteller LĂŒftungsschlitze ein, die sich sowohl in der Sitz- als auch in der RĂŒckenflĂ€che wiederfinden. Durch diese Schlitze kann Luft an den Körper der Kinder gelangen und sie können wĂ€hrend der Fahrt aufatmen.

Beim Kauf eines Kinderfahrradsitzes gilt es darauf zu achten, ob BĂŒgel vorhanden sind. Diese sind zwar ein Merkmal der Sicherheitsausstattung, sind aber lĂ€ngst nicht bei allen Modellen zu finden. Arme und HĂ€nde werden in der Regel mit ArmstĂŒtzen geschĂŒtzt. Ein BĂŒgel ist hier ein weiterer Pluspunkt, der die hohe QualitĂ€t bescheinigt. Als sehr sicher gelten geschlossene Armlehnen, die mit einer Grifföffnung versehen sind. Hier sind die Ärmchen des eigenen Kindes optimal geschĂŒtzt, sodass ein Maximum an Sicherheit erreicht wird.

Nicht nur qualitative Merkmale spielen beim Kauf der Kinderfahrradsitze eine entscheidende Rolle. Wichtig sind an dieser Stelle prinzipiell auch optische Faktoren. Hierzu gehört beispielsweise die Farbwahl. Die Kinderfahrradsitze werden in unterschiedlichen Designs angeboten.

Sie decken ein sehr breites Farbspektrum ab. Doch die Farbwahl sollte bei einem Kindersitz nicht nur unter optischen Gesichtspunkten erfolgen. Wichtig sind hier ebenso praktische Aspekte. Immerhin ist der Sitz Wind und Wetter ausgesetzt und die zahlreichen Witterungsbedingungen hinterlassen an dem Material auch zĂŒgig ihre Spuren.

Im Sommer muss bei der Farbwahl ein weiterer Aspekt berĂŒcksichtigt werden. An warmen Tagen heizen sich dunkle KunststoffoberflĂ€chen sehr schnell auf und werden unangenehm heiß. Dies sollte möglichst vermieden werden, sodass es sich lohnt, auf helle Sitze zurĂŒckzugreifen. Ideal sind graue Sitze. Auf schwarze Sitze sollte dagegen wenn möglich verzichtet werden. Weiße Fahrradsitze sind auch eher weniger empfehlenswert, da sich hier sehr schnell Schmutz und Dreck zu erkennen geben.

Wichtig ist bei jedem Kinderfahrradsitz vor allem eins: Er muss passen und muss sich auf das Kind, das darin sitzt, anpassen lassen. Ein entscheidendes Kriterium ist hier die GrĂ¶ĂŸenverstellbarkeit. Jeder Kinderfahrradsitz sollte in der GrĂ¶ĂŸe angepasst sein. Die Fußschalenhöhe ist mittlerweile bei den meisten Sitzen verstellbar und bietet hier auch einen hohen Komfort. Damit Kinder wĂ€hrend der Fahrt Spaß haben und ausreichend sehen, lohnt es sich zudem auf ein Modell zurĂŒckzugreifen, das mit einer höhenverstellbaren KopfstĂŒtze ausgestattet ist. Dies bietet den Vorteil, dass die Sitze mitwachsen und dadurch lange nutzbar sind. Auch nach einem Wachstumsschub lĂ€sst sich damit immer noch ein und derselbe Sitz nutzen.

FĂŒr die Sicherheit ist beim Kinderfahrradsitz vor allem eins wichtig. Hierbei handelt es sich um die Gurtsysteme, die im Innenbereich des Sitzes verarbeitet werden. Sie halten das Kind wĂ€hrend der Fahrt im Sitz und sorgen grundsĂ€tzlich auch wĂ€hrend eines Sturzes fĂŒr eine wichtige Absicherung. Die meisten Fahrradsitze fĂŒr Kinder sind mit einem praktischen 3-Punkt-Gurtsystem ausgestattet. Hier verlaufen die Gurte ĂŒber die Schultern und zwischen den Beinen. DarĂŒber hinaus gehen einige Hersteller noch einen Schritt weiter und verarbeiten sogar 5-Punkt-Gurtsysteme, wie sie aus den Autositzen bekannt sind.

Hier befinden sich noch Befestigungselemente an der Taille und fĂŒhren auf beiden Seiten entlang. Sicherlich bietet ein 5-Punkt-Gurtsystem deutlich mehr Sicherheit. Allerdings kann auch schon ein 3-Punkt-System den aktuellen, in Deutschland geltenden Sicherheitsanforderungen vollumfĂ€nglich gerecht werden.

Wer mit dem Fahrrad und dem eigenen Kind im Straßenverkehr unterwegs ist, möchte natĂŒrlich möglichst gut und schnell von den anderen Verkehrsteilnehmern wahrgenommen werden. Damit dies möglich ist, sind die meisten Kinderfahrradsitze mit Reflektoren ausgestattet. Sie reflektieren das Licht von Fahrzeugen und sorgen damit fĂŒr eine schnellere Sichtbarkeit. Die meisten Kindersitze sind mit einem sehr großen RĂŒckenstrahler in Rot ausgestattet.

Kinder möchten in einem solchen Kinderfahrradsitz nicht nur sicher von A nach B gebracht werden, sondern natĂŒrlich auch möglichst bequem. Daher ist es wichtig, dass die Sitze zumindest mit einigen Sitzpolstern versehen sind. Sitzpolster befinden sich auf der SitzflĂ€che.

Die Polster mĂŒssen dabei nicht zwingend sonderlich dick ausfallen. Es gibt auch AusfĂŒhrungen, die vergleichsweise dĂŒnn sind, aber eine gute SitzqualitĂ€t versprechen. FĂŒr eine optimale Hygiene sollten diese Sitzpolster abnehmbar und waschbar sein. So erweisen sie sich im Alltag als besonders pflegeleicht. Wie beim Kinderfahrradsitz gilt prinzipiell auch bei den Sitzpolstern, dass von dunklen AusfĂŒhrungen abgeraten werden muss, da sich diese wĂ€hrend des Sommers zu stark aufheizen.

Sehr wichtig sind bei einem guten Kinderfahrradsitz weiterhin die Ausstattungsdetails zum Speichenschutz. Der Speichenschutz bezieht sich auf das Kind. Er sorgt dafĂŒr, dass wĂ€hrend der Fahrt die FĂŒĂŸe nicht in die Speichen geraten, wo erhebliche Verletzungen drohen wĂŒrden. HierfĂŒr sind die Sitze in der Regel mit Fußschalen ausgestattet, in denen die FĂŒĂŸe Platz finden. Die Fußrasten sind bei den meisten Sitzen verstellbar, sodass sie es ermöglichen, die Schuhe zu fixieren. In den letzten Jahren blieben die Kinderfahrradsitze natĂŒrlich von den verschiedenen Weiterentwicklungen und Anpassungen nicht unberĂŒhrt. So wurden die Sitze kontinuierlich verbessert, um mehr Komfort zu schaffen.

Die Verbesserungen bezogen sich nicht nur auf Sicherheit und Sitzkomfort, sondern auch aufs Handling. So sind die meisten Fahrradsitze mittlerweile mit einem Tragegriff ausgestattet. Die Tragegriffe befinden sich dabei auf der RĂŒckseite der Griffe. GrundsĂ€tzlich handelt es sich hierbei sicherlich nicht um ein Must-have, sondern in erster Linie um eine Erleichterung.

Insbesondere wenn man im Sommer unterwegs ist, sind Kinder einer erheblichen UV-Strahlung ausgesetzt. Hier muss darauf geachtet werden, dass ausreichend Schutz vorhanden ist. Vor gefĂ€hrlicher UV-Strahlung können Kinder am besten mit Sonnencreme geschĂŒtzt werden. Diese sollte großzĂŒgig auf der Haut aufgetragen werden. Besondere Aufmerksamkeit muss dabei natĂŒrlich dem Lichtschutzfaktor zuteilwerden. Dabei ist es wichtig, dass der LSF bei 50 liegt.

Bei der Auswahl des Kinderfahrradsitzes muss natĂŒrlich auch darauf geachtet werden, wie sich der Sitz montieren lĂ€sst. Hier werden ĂŒberwiegend zwei AusfĂŒhrungen angeboten. Der Front Kinderfahrradsitz und der Heck Kinderfahrradsitz. Bei einem Front-Kinderfahrradsitz gilt es insbesondere auf eine Kopfablage zu achten. Durch diese wird der Komfort in dem Sitz erheblich erhöht. Weiterhin sollte hier ein BĂŒgel vorhanden sein. Dank des BĂŒgels können Kinder die Arme aufstĂŒtzen. DarĂŒber hinaus lĂ€sst sich der Kopf auf der Kopfablage ausruhen. Die Kopfablage bietet einen sehr guten Schutz.

Auch beim Heck Kinderfahrradsitz gilt es auf einige besondere Ausstattungsmerkmale zu achten. Hierzu gehören in erster Linie zwei Kriterien. Zum einen sind dies die Helmaussparung und zum anderen die Neigbarkeit. Durch die Helmaussparung wird sichergestellt, dass Helm und Kopf ausreichend Freiheit wĂ€hrend der Fahrt genießen. Sehr praktisch sind zudem Kinderfahrradsitze, die mit einer Neigbarkeit versehen sind. Die Neigbarkeit wird auch als Relaxfunktion bezeichnet und macht sich vor allem dann bezahlt, wenn die Kinder wĂ€hrend der Fahrt einschlafen. Durch den leicht nach hinten geneigten Sitz wird eine bequemere Schlafposition erreicht.

Kurzinformation zu fĂŒhrenden Herstellern

Kinderfahrradsitze werden heute von zahlreichen Unternehmen gefertigt und auf dem deutschen Markt angeboten. Neben den einheimischen Herstellern haben sich in den vergangenen Jahren auch zahlreiche auslÀndische Marken etabliert. Eine davon ist bellelli.

  • bellelli
  • Walser
  • GMG
  • WeeRide
  • Kettler
  • Römer
  • OK Baby
  • Prophete

Bei bellelli handelt es sich um eine italienische Marke, die ein sehr umfassendes Angebot an Kindersicherheitssitzen anbietet. Die Angebote richten sich nicht nur an den Einsatz auf dem Fahrrad, sondern stehen auch in Form von Autositzen zur VerfĂŒgung. Neben den praktischen Sitzen bietet bellelli auch eine Auswahl an praktischem Fahrradzubehör zu fairen Preisen.

Walser ist ein echtes Traditionsunternehmen und genießt auf dem Markt einen ausgezeichneten Ruf. Schon seit 1977 setzt sich das Unternehmen mit der Herstellung von Autozubehör, Komfort und einem Maximum an Sicherheit auseinander. Seit der UnternehmensgrĂŒndung hat sich das Unternehmen zu einem der MarktfĂŒhrer in der Branche entwickelt.

GMG ist mit seinen Kinderfahrradsitzen oftmals einen Schritt voraus und baut bei den eigenen Sitzen auf eine umfangreiche Ausstattung. Die meisten Kinderfahrradsitze sind mit innovativen Merkmalen versehen und zeichnen sich durch ihre hohe VerarbeitungsqualitÀt und das starke Preis-LeistungsverhÀltnis aus.

WeeRide hat sich mit der GrĂŒndung auf den Fahrradsektor spezialisiert und wartet in diesem Bereich mit einem gigantischen Angebot auf. Immer wieder wurden beispielsweise die Kinderfahrradsitze in der Vergangenheit getestet und fĂŒr gut befunden. Auf diesem Weg hat sich WeeRide eine gute Position auf dem Markt erkĂ€mpft.

Geht es um Freizeitutensilien oder Fortbewegungsmittel fĂŒr Kinder, ist Kettler die fĂŒhrende Adresse. Im Jahr 1949 wurde Kettler gegrĂŒndet und hat sich seitdem kontinuierlich weiterentwickelt. Mittlerweile ist das Unternehmen seit mehr als 65 Jahren auf dem Freizeitmarkt aktiv und hat sich hier mit richtungsweisenden Produktlösungen etabliert.

Wie kaum ein Unternehmen steht Römer fĂŒr absolute Innovation. Das Unternehmen erfindet immer wieder neue Technologien, die in den Produkten Einzug halten und ihnen gegenĂŒber vielen Konkurrenzlösungen einen erheblichen Vorteil verschaffen. Dabei orientiert sich Römer bei der Entwicklung neuer Produkte in erster Linie an den Anforderungen und Herausforderungen des Familienlebens.

OK Baby verbindet Badespaß und Babypflege geschickt miteinander und entwickelt hochwertige Produkte. Komfort und einfache Handhabung sind bei allen Angeboten garantiert. Dabei handelt es sich bei OK Baby um eine typisch italienische Marke, die mit einem innovativen Design ĂŒberzeugt.

Hinter Prophete verbirgt sich ein deutscher Hersteller, der sich auf die Entwicklung und Produktion von FahrrĂ€dern und Fahrradzubehör spezialisiert hat. Rollerzubehör und Motoroller gehören ebenso zum Angebot des Unternehmens mit Sitz in Rheda-WiedenbrĂŒck. Mittlerweile beschĂ€ftigt das Unternehmen 550 Mitarbeiter und ist an vier Standorten aktiv.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meinen Kinderfahrradsitz am besten?

SpĂ€testens mit dem Start der Fahrradsaison finden sich Kinderfahrradsitze immer wieder in Discountern, Super- und VerbrauchermĂ€rkten im Angebot. Sie gehören zum wichtigsten Fahrradzubehör und genießen seit Jahren eine kontinuierliche Nachfrage. Wer einen Kinderfahrradsitz kaufen möchte, steht zunĂ€chst vor der Frage, wo er das am besten tut. Angeboten werden die Fahrradsitze an vielen Stellen. So sind sie sowohl im lokalen Handel als auch im Onlinehandel zu finden. Beide Anlaufstellen bieten entscheidende Vorteile, geben aber natĂŒrlich auch mit Nachteilen einher.

Der regionale Fachhandel oder die ortsansĂ€ssigen SupermĂ€rkte und Discounter sind fĂŒr viele Familien die erste Anlaufstelle, wenn sie auf der Suche nach einem Kinderfahrradsitz sind. Insbesondere wĂ€hrend der Saison werden auch regional zahlreiche Modelle und AusfĂŒhrungen angeboten.


Vorteil der regionalen Angebote
ist, dass die Sitze vor dem Kauf angefasst werden können. Vor Ort lĂ€sst sich die QualitĂ€t zudem um einiges besser beurteilen als dies ĂŒber Bilder möglich ist. Dies zeigt sich insbesondere bei der Verarbeitung der verschiedenen Materialien.

Im regionalen Fachhandel ist das Angebot in der Regel natĂŒrlich deutlich begrenzter als dies im Internet der Fall ist. Dies ist in der Regel dem Platzangebot geschuldet, das bei den meisten HĂ€ndlern recht begrenzt ausfĂ€llt. Dadurch haben sie nicht die Option ein so breites Angebot an Marken und Modellen zu realisieren. Gerade wer ein bestimmtes Angebot sucht, muss sich hier oft mit erheblichen EinschrĂ€nkungen zufriedengeben. So mĂŒssen diese Modelle in der Regel erst bestellt werden, wodurch weitere Wartezeiten entstehen. Ein Pluspunkt ist natĂŒrlich die Beratung vor Ort, die sehr viel Sicherheit vermittelt. Hier können sich Familien von einem Experten ĂŒber die Funktionen und die Montage beraten lassen. Wer sich dazu entschließt, den Kinderfahrradsitz in einem Fachhandel zu kaufen, kommt oftmals auch in den Genuss eines Montageservices. Dieser ist sicherlich kostenpflichtig, sorgt allerdings fĂŒr viel Komfort in der Handhabung. Außerdem können Kunden hier sicher sein, dass die Montage
fachgerecht erfolgt ist.

Bei den Preisen herrscht im Bereich der Kinderfahrradsitze ein sehr umfangreiches PreisgefĂ€lle. Gerade als Aktionsware in Discountern und SupermĂ€rkten werden diese Sitze mittlerweile recht gĂŒnstig angeboten.

Allerdings mĂŒssen sich Verbraucher hier auch damit abfinden, dass sie nicht in den Genuss von Beratungen kommen. Im Fachhandel muss dagegen in der Regel schon ein wenig tiefer in die Tasche gegriffen werden. Hier finden sich oftmals bekannte Marken, zu denen es kaum Alternativen gibt. Diese sind natĂŒrlich mit relativ hohen Anschaffungskosten verbunden.

Ein umfassendes Angebot steht im Internet zur VerfĂŒgung. Der Onlinehandel punktet bei der Suche nach den Kinderfahrradsitzen in erster Linie durch das Angebot. Die Auswahl an Marken, Modellen und Herstellern ist umfassend und macht die Entscheidung fĂŒr eines der Produkte nicht gerade leicht.

Angeboten werden Kinderfahrradsitze in verschiedenen Bauweisen. Die meisten Online Shops fĂŒhren nicht nur eine große Auswahl an aktuellen Modellen, sondern halten auch Sitze aus der letzten Saison bereit. Hier dĂŒrfen sich Eltern vor allem auf attraktive Preisvorteile verlassen.

Die Preise fĂŒr die Kinderfahrradsitze sind im Internet hĂ€ufig um einiges gĂŒnstiger. Diesem Aspekt liegen in erster Linie die geringeren Kosten zu Grunde, mit denen die meisten OnlinehĂ€ndler zu kĂ€mpfen haben. Die meisten Online Shops geben die Kosteneinsparungen an die Kunden weiter und warten mit attraktiven Aktionen auf. In der Vergangenheit gehörte gerade die Beratung zu den großen Schwachstellen der meisten Online Shops. Hier haben die HĂ€ndler jedoch nachgebessert und bieten mittlerweile einen wirklich guten Kundensupport.

So können Kontaktaufnahmen in der Regel via E-Mail, Fax, Telefon oder auch Chat erfolgen. Die Anfragen werden von den meisten HĂ€ndlern umgehend beantwortet. Wer sich fĂŒr einen der zahlreichen Sitze entschieden hat, kann sich online auf eine zĂŒgige Lieferung verlassen. Die meisten Online Shops liefern die Sitze innerhalb von 48 Stunden zur gewĂŒnschten Adresse. Oft erfolgt der Versand sogar kostenlos, sodass hier das Portemonnaie geschont wird.

Kinderfahrradsitze stehen online in verschiedenen Preislagen bereit, sodass sich fĂŒr jeden Geschmack das Passende finden lĂ€sst. Ein entscheidender Pluspunkt des Onlinekaufs ist die FlexibilitĂ€t. So mĂŒssen sich Verbraucher hier nicht an Öffnungs- und Schließzeiten halten, sondern können ganz flexibel nach Lust und Laune nach dem passenden Sitz suchen. Weiterhin kann online sehr einfach auf verschiedene Vergleichsergebnisse und Bewertungen zurĂŒckgegriffen werden. Damit ist es möglich, sich einen idealen Überblick ĂŒber die zahlreichen Angebote zu verschaffen. Gerade Bewertungen liefern oftmals besonders wichtige Informationen zu den einzelnen Sitzen und zeigen ein Bild, das sonst nicht so schnell deutlich wird.

FĂŒr den Online-Kauf eines Kinderfahrradsitzes sprechen vor allem folgende Punkte:

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  • FlexibilitĂ€t beim Einkauf
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  • flexibler Onlinekauf mit hoher Sicherheit
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  • schnelle Lieferung, meist innerhalb von 48 Stunden
  • attraktive Aktionen und Rabatte.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte der FahrrÀder und Fahrradsitze

Heute sind Fahrradsitze aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Sie sind fĂŒr Familien eines der beliebtesten Mittel, um den eigenen Nachwuchs auf dem Rad mitzunehmen. Dabei sind sie auch einer der mit Abstand sichersten Wege. Noch vor einigen Jahrzehnten war es undenkbar, dass neben Erwachsenen auch Babys und Kleinkinder auf dem Rad mitgenommen werden können. Heute ist das anders. Wer gern Rad fĂ€hrt und darĂŒber hinaus ein Kleinkind im Haushalt hat, greift gern auf den Kinderfahrradsitz zurĂŒck.

Die Entwicklung des Kinderfahrradsitzes geht eng mit der des Fahrrads einher. Lange bevor es das heute bekannte Fahrrad gab, waren sogenannte Muskelkraftwagen zu finden. Sie wurden schon im frĂŒhen Mittelalter genutzt. Meist handelte es sich bei ihnen nur um kleine WĂ€gelchen, die mit einem sogenannten Lakaien Fußantrieb ausgestattet waren. Sie wurden ĂŒberwiegend in herrschaftlichen GĂ€rten eingesetzt. Ein großer Meilenstein auf dem Weg zum ersten Fahrrad war die Draisine. Karl Drais, ein Forstbeamter, stellte im Jahr 1817 seine einspurige Laufmaschine vor. Was damals eine wahre Innovation war, machte sich schließlich als Draisine einen Namen. Die Laufmaschine galt fĂŒr den Erfinder als gelungene Alternative zum Reitpferd und bot ganz neue Fortbewegungsmöglichkeiten.

Angetrieben wurde Drais bei seiner Erfindung von den Entwicklungen in dem Jahr zuvor, das von vielen Missernten gekennzeichnet war. Durch die zahlreichen Missernten stiegen die Preise fĂŒr das Pferdefutter erheblich nach oben, wodurch die Fortbewegung mit dem Pferd zu einer Art Luxus wurde. In den folgenden Jahrzehnten wurde die Draisine in vielfacher Form nachgebaut. Obwohl die Faszination zunĂ€chst groß war, erfuhr sie keinerlei Weiterentwicklung, sodass sie schließlich voll und ganz in Vergessenheit geraten ist. Die Eisenbahnen sorgten schließlich dafĂŒr, dass die Draisine voll und ganz verschwand. Laufmaschinen wurden schließlich erst wieder in der zweiten HĂ€lfte des 19. Jahrhunderts interessant.

Schnell wurden die ersten Laufmaschinen zu dieser Zeit schließlich mit einem Pedalantrieb ausgestattet. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts konnte der Pedalantrieb gemeinsam mit den Laufmaschinen so weiterentwickelt werden, dass das erste Fahrrad der Welt entstand.

Die ersten Pedale fanden aber nicht etwa beim Fahrrad, sondern bereits bei der Draisine Anwendung. Die Draisine zeichnete sich durch ihre beachtliche RadgrĂ¶ĂŸe von durchschnittlich 60 cm aus. Schon bei minimalen Geschwindigkeiten gelang es mit der Draisine unter Anwendung von kleineren Lenkkorrekturen ein recht balanciertes Fahren zu ermöglichen. Der erste Pedalkurbelantrieb wurde wahrscheinlich bei der Draisine an der Achse des Vorderrads eingesetzt. Das Patent hierzu meldeten Pierre Michaux und Pierre Lallement an.

Von da an schritt die Entwicklung des Fahrrads rasant voran. Schon im 20. Jahrhundert galt es schließlich als das erste massentaugliche Individualverkehrsmittel, das zu einem gĂŒnstigen Preis angeboten wurde. Schon in der ersten HĂ€lfte des 20. Jahrhunderts konnte sich das Fahrrad insbesondere in Europa sehr stark verbreiten. Zu jener Zeit war dieses Fortbewegungsmittel bereits fĂŒr einfache Arbeiter erschwinglich. Im Zuge der Industrialisierung und der Urbanisierung mussten sie plötzlich immer lĂ€ngere Wege in Kauf nehmen. Um diese zu bewĂ€ltigen, galt das Fahrrad schnell als Maß der Dinge. Bis 1936 erreichte das Fahrrad eine wirklich beeindruckende Verbreitung. In Deutschlands StĂ€dten, die ĂŒber 100.000 Einwohner zĂ€hlten, waren bereits 43 bis 61 Prozent der Arbeiter nur mit dem Fahrrad unterwegs, um den Weg zu den ArbeitsstĂ€tten zu meistern. Doch nicht nur fĂŒr den Arbeitsweg kam das Fahrrad in Frage. Es wurde schließlich auch genutzt, um Fahrten in den Urlaub zu stemmen. Mit der steigenden Bedeutung des Fahrrads wurden auch die Radwege weiter ausgebaut. Damit gab es schon 1938 mehr als 10.000 km Radwege. Besondere Aufmerksamkeit genoss das Fahrrad schließlich in der Zwischenkriegszeit. WĂ€hrend dieser Zeit entwickelte es sich sehr schnell zum wichtigsten Individualverkehrsmittel, das es in Europa gab. Zu einer Kehrtwende kam es schließlich ab den 1950er-Jahren. Es war jene Zeit, in der das Automobil zusehends den Weg auf die Straßen fand.

In der industrialisierten Welt konnte sich schließlich in den 60er-Jahren ein gewisser Wohlstand durchsetzen und schloss die Allgemeinheit ein. Dadurch sank die Bedeutung des Fahrrads kontinuierlich. Abgelöst wurde es zu jeder Zeit vorwiegend von Autos und MotorrĂ€dern, die sehr schnell als die komfortablere Variante galten. Anders war die Entwicklung in den Ă€rmeren LĂ€ndern. Hier gewann das Fahrrad weiter an Bedeutung und nahm schließlich die Stellung ein, die es in Europa schon Anfang des 20. Jahrhunderts genoss. In Europa selbst, insbesondere jedoch in den IndustrielĂ€ndern, kam es erst im Anschluss an die Ölkrisen, die es in den 1970er-Jahren gab, wieder zu einem Umdenken. Zu jener Zeit wuchs auf breiter Ebene das ökologische Bewusstsein.

Damit stiegen auch immer mehr EuropĂ€er in den IndustrielĂ€ndern wieder auf das Fahrrad um. Dies zeigte sich insbesondere im stĂ€dtischen Nahverkehr. Damit stieg aber auch das öffentliche Interesse, das in erster Linie einer Verbesserung der Radfahrinfrastruktur galt. In vielen StĂ€dten wurden zu dieser Zeit Radwege angelegt und es entstanden spezielle StellplĂ€tze fĂŒr FahrrĂ€der. Auch Leihradsysteme wurden in dieser Zeit zusehends in vielen deutschen Orten eingefĂŒhrt. Zu dieser Zeit nahmen StĂ€dte wie Kopenhagen und MĂŒnster in erster Linie eine Vorbildrolle ein. Sie kamen in den 1970er-Jahren bereits zu einem Radverkehrsanteil von mehr als 35 Prozent. Bis heute ist das Fahrrad ein wichtigstes Transportmittel und erntet vor allem im Stadtverkehr sehr viel Beachtung. Es gibt immer mehr Menschen, die bei der Fortbewegung in der Stadt bevorzugt auf das Rad und nicht auf das Auto zurĂŒckgegriffen.

In Deutschland wurde ein Fahrrad Mitte 2013 zum durchschnittlichen Preis von 515 Euro angeboten. In der Schweiz wurden dafĂŒr 600 bis 650 Franken fĂ€llig. Allein in den ersten sechs Monaten des Jahres 2013 wurden in der Bundesrepublik rund 1,65 Millionen FahrrĂ€der in ganz unterschiedlichen Varianten hergestellt. Damit nahm jedoch die Produktionsmenge gegenĂŒber dem Vorjahreszeitraum leicht ab.

Heute stehen im Handel nicht nur FahrrĂ€der in den verschiedensten AusfĂŒhrungen zur VerfĂŒgung. Es gibt auch ein großes Zubehörangebot, zu denen beispielsweise die Kinderfahrradsitze gehören. Sie wurden in den letzten Jahren insbesondere bei der Sicherheitsausstattung weiterentwickelt.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Kinderfahrradsitze

FahrrĂ€der und Kinderfahrradsitze haben eines gemeinsam: Sie können sehr vielseitig genutzt werden. Familien mit Kleinkindern greifen gern fĂŒr kurze Strecken auf das Fahrrad zurĂŒck und nutzen es, um den eigenen Nachwuchs beispielsweise in die KindertagesstĂ€tte zu bringen oder EinkĂ€ufe zu erledigen.

HauptsĂ€chlich werden FahrrĂ€der sowie die Kinderfahrradsitze fĂŒr folgende Einsatzbereiche genutzt:

  • Freizeittouren mit der ganzen Familie
  • BewĂ€ltigung von alltĂ€glichen Wegen
  • Nutzung als SportgerĂ€t

Es gibt auch viele junge Eltern, die durch den Einsatz eines Kinderfahrradsitzes die Freizeitgestaltung des Nachwuchses mit dem tĂ€glichen Workout verbinden. Beim Fahrrad handelt es sich bereits seit Jahren um ein praktisches AllzweckgerĂ€t. In Deutschland haben 2017 25,3 Prozent der Befragten das eigene Fahrrad sowohl fĂŒr den Alltag als auch fĂŒr verschiedene sportliche AktivitĂ€ten genutzt. 18,9 Prozent griffen auf den guten alten Drahtesel zurĂŒck, um tĂ€gliche Wege zu bewĂ€ltigen.

Zwar handelt es sich bei dem Auto auch weiterhin um das beliebteste Fortbewegungsmittel, das der Markt zu bieten hat. Allerdings wird es in Kombination mit dem Fahrrad auch zum hĂ€ufigsten. Fahrrad und Auto werden am hĂ€ufigsten genutzt, um die verschiedenen Wege zu bewĂ€ltigen. Ausschließlich wird das Fahrrad von etwa 9,7 Prozent der Deutschen als Fortbewegungsmittel genutzt.

Das Fahrrad kann auf ganz unterschiedlichen UntergrĂŒnden und Strecken verwendet werden. Die komfortabelste Variante sind sicherlich die Fahrten auf dem Radweg. Radwege sind gerade in Deutschland sehr gut ausgebaut. Daneben kann das Fahrrad aber auch auf der Straße und im freien GelĂ€nde eingesetzt werden. Insgesamt 44 Prozent der Radfahrer nutzen vorwiegend Radwege und weichen nur dann auf die Straße aus, wenn sie keine Alternative haben. GelĂ€ndestrecken gehören dagegen zu den unbeliebtesten Touren. Sie werden nur von rund 17 Prozent der Umfrageteilnehmer verwendet.

In Deutschland gibt es folgende Fahrradtypen:

  • Trekkingrad
  • MTB Hardtail
  • MTB Fullsuspension
  • Cityrad
  • Rennrad
  • E-Bike

Zwar gilt das E-Bike nun schon seit langem als Zukunft schlechthin. Bislang nimmt es allerdings nur einen geringen Anteil ein. Der Anteil der E-Bikes fĂ€llt in Deutschland mit 6,2 Prozent ĂŒberschaubar aus. Deutlich verbreiteter ist dabei das Trekkingrad. Insgesamt 28,9 Prozent aller FahrrĂ€der in Deutschland sind TrekkingrĂ€der. Im Anschluss finden sich die Hardtail Mountainbikes wieder. Sie kommen immerhin noch auf einen Anteil von 24,7 Prozent.

Ähnlich beliebt wie das Fahrrad an sich, ist der Kinderfahrradsitz. Er gilt als zeitlose Lösung, wenn es darum geht, den eigenen Nachwuchs auf dem Rad zu transportieren. Zugleich handelt es sich bei ihm auch um eine der sichersten Varianten. Sicherlich wurden die Kinderfahrradsitze in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert und in entscheidender Form weiterentwickelt. Allerdings blieb das Grundprinzip bis heute erhalten. Technik, Material und Verarbeitung an sich haben sich in den vergangenen Jahren jedoch erheblich verbessert, sodass die Kinderfahrradsitze heute mit einer höheren Belastbarkeit und damit auch mit einer lĂ€ngeren Lebensdauer einhergehen. Auch weiterhin geht bei den Kinderfahrradsitzen Sicherheit ganz klar vor die FunktionalitĂ€t.

In den letzten Jahren haben Kinderfahrradsitze einen erheblichen Konkurrenten bekommen. Hierbei handelt es sich um die KinderfahrradanhÀnger. Sie sind ausgesprochen beliebt, tun dem Erfolg der Sitze an sich jedoch keinen Abbruch. Bei den Kinderfahrradsitzen spielt prinzipiell nicht nur die Verarbeitung eine wichtige Rolle. Von besonderer Bedeutung ist auch die Befestigung. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, wobei die Befestigung hinter dem Sattel auch weiterhin als der Favorit schlechthin gilt.

Die meisten Kinderfahrradsitze sind so aufgebaut, dass sie sich einfach und komfortabel handhaben lassen. So lassen sie sich mit wenigen Handgriffen abnehmen und verstauen. Dies macht sich im Alltag ebenso bewÀhrt wie bei spontanen Touren. So gibt es beispielsweise einige Sitze, die mit einem recht praktischen Stecksystem arbeiten.

Die richtige Montage

Gerade an der Montage wurde bei den Kinderfahrradsitzen in der Vergangenheit zusehends Hand angelegt. So wurden die Sitze so aufgebaut und verbessert, dass sich die Montage immer komfortabler und schneller gestaltet. Sehr einfach zu montieren, sind Sitze, die mit Stecksystemen einhergehen. Hier werden die Sitze bei Bedarf ganz einfach aufgesteckt und können sicher genutzt werden. Auch fĂŒr Laien ist die Montage der Kinderfahrradsitze problemlos machbar. An dieser Stelle ist es jedoch wichtig, einen Blick auf die Hinweise und die Anleitung des Herstellers zu werfen. GrundsĂ€tzlich arbeiten die Hersteller mit ganz unterschiedlichen Konzepten.

Es gibt auch regionale FahrradlĂ€den, die eine Montage des Kinderfahrradsitzes anbieten. Die Kosten hierfĂŒr halten sich in Grenzen und liegen in der Regel nur bei 10 Euro. Nachteil ist dann jedoch, dass dieser Service immer wieder in Anspruch genommen werden muss, nachdem der Sitz abgenommen wurde. Daher ist es durchaus empfehlenswert, sich vom Fachpersonal entsprechend schulen zu lassen.

Kinderfahrradsitze können sowohl vorn als auch hinten befestigt werden. Beide Varianten gehen mit Vorteilen einher. Wichtig ist jedoch zu bedenken, dass hinten eine grĂ¶ĂŸere Belastbarkeit möglich ist. So sind hier durchaus 22 kg Gewicht erlaubt. Wird der Kinderfahrradsitz dagegen zwischen Lenker und Sattel montiert, sieht das anders aus. In diesem Fall liegt das maximal zulĂ€ssige Gewicht nur bei 15 kg und fĂ€llt damit deutlich geringer aus. Dies wirkt sich natĂŒrlich erheblich auf die Nutzungsdauer aus.

FĂŒr die Montage der Kinderfahrradsitze gilt grundsĂ€tzlich: Die Montage an beweglichen Teilen des Fahrrads ist nicht gestattet. Zudem muss darauf geachtet werden, dass neben den Sitzen auch ein Fußteil verwendet wird. Durch dieses ist ein solider Schutz fĂŒr die FĂŒĂŸe gegeben, die sonst zwischen die Speichen geraten könnten.

Bis maximal 15 kg kann ein Kinderfahrradsitz am Steuerrohr befestigt werden. Eine Nutzung ist demnach bis zu einem Alter von etwa 3 Jahren möglich. Es gilt darauf zu achten, dass der Sitz hier prinzipiell direkt am Fahrradrahmen montiert wird. Dies ist aus SicherheitsgrĂŒnden die einzige zulĂ€ssige Lösung. Erfolgt die Montage zwischen Lenker und Fahrer, verĂ€ndert sich beim Radfahren prinzipiell auch der Schwerpunkt. Der Schwerpunkt des Rads an sich wandert damit nach vorn. Hier mĂŒssen die Arme am Kind links und rechts vorbeilaufen, was durchaus ein wenig Übung erforderlich macht. FĂŒr Kinder ist diese Position in der Regel sehr komfortabel, denn sie fĂŒhlen sich damit geborgen und natĂŒrlich auch sicher. WĂ€hrend der Fahrt bietet sich dann außerdem die Option, dass sich der Fahrer mit dem Kind unterhĂ€lt.

Bei den Modellen, die fĂŒr die Montage vorn geeignet sind, gibt es vor allem zwei Nachteile. Hier sind RĂŒckenlehne und NackenstĂŒtze prinzipiell ein wenig kleiner gehalten. DarĂŒber hinaus ist hier fĂŒr den Nachwuchs auch die Sicherheit bei einem Sturz oder Unfall nicht so hoch. Das Kind kann beispielsweise bei einem Frontalaufprall zwischen dem Fahrer und dem Lenker eingeklemmt und damit schwer verletzt werden. Wichtig ist bei den Sitzen, die vorn montiert werden, ein ausreichender Beinschutz gegenĂŒber den Fahrradspeichen.

Kinderfahrradsitze, die sich vorn montieren lassen, bieten sich fĂŒr sehr unterschiedliche FahrrĂ€der an. Absolut ungeeignet ist diese Montageform allerdings fĂŒr die sogenannten RennrĂ€der. HierfĂŒr ist die Bauweise verantwortlich, denn der Radfahrer muss zu weit nach vorn greifen, um ĂŒberhaupt den Lenker erreichen zu können. Damit ist der Platz, der fĂŒr einen Kinderfahrradsitz benötigt wird, einfach nicht ausreichend.

Abzuraten ist von Fahrradsitzen, die vor dem Lenker montiert werden. Die Fahrt erinnert dann an eine Achterbahn und wird von vielen Kindern auch als eher unangenehm wahrgenommen. Auch hier darf eine Belastung von 15 kg nicht ĂŒberschritten werden.

Wiegt das Kind mehr als 15 kg, muss der Fahrradsitz hinter dem Sattel montiert werden. In Deutschland dĂŒrfen Kinder, die mehr als 15 kg wiegen, prinzipiell nur am Fahrradheck ihren Platz finden. Hierzulande handelt es sich bei diesen Sitzen auch um die am meisten verkauften Modelle, die der Markt zu bieten hat. FĂŒr sie spricht natĂŒrlich in erster Linie die lange Nutzung. Bei der
Montage am Heck wird der Sitz prinzipiell am Rahmen montiert. Er schwebt damit quasi ĂŒber dem eigentlich vorhandenen GepĂ€cktrĂ€ger. Diese Montage bietet einen entscheidenden Vorteil, denn die Sitze genießen damit eine zusĂ€tzliche Federung. Da der Fahrer direkt vor dem Kind sitzt, ist hier auch ein gewisser Schutz vor dem Fahrtwind gegeben. Der schwere Körper des Fahrers erhöht außerdem die Sicherheit, denn bei einem Sturz ist damit ein guter Aufprallschutz fĂŒr die Kinder vorhanden.

Bei den Kinderfahrradsitzen zur Heckmontage erwartet Eltern auch ein ausgesprochen umfangreiches Angebot. So können hier einige besonders gute Modelle nach individuellen WĂŒnschen eingestellt werden. Damit ist eine Neigung und Verstellung der RĂŒckenlehne möglich. Die in der Neigung verstellbare RĂŒckenlehne sorgt fĂŒr ideale Schlafvoraussetzungen.

Die Montage an DamenrĂ€dern geht hier jedoch mit einem erheblichen Nachteil einher. Gerade bei den DamenrĂ€dern neigen die Rahmen zum sogenannten Flattern, was wĂ€hrend der Fahrt sehr angenehm ist. Bei HerrenrĂ€dern ist dies nicht ganz so stark vertreten. HerrenrĂ€der haben noch eine Querstrebe, wodurch mehr StabilitĂ€t gegeben ist. Bei kleinen RĂ€dern besteht zudem bei diesen Kinderfahrradsitzen immer das Risiko, dass sie mit der Ferse an dem Sitz anstoßen, was ausgesprochen unangenehm ist. Die Kinder sitzen bei der Heckmontage recht nah am Fahrer. Dadurch kann dieser wĂ€hrend der Fahrt auch keinen Rucksack tragen, da er den Nachwuchs stören wĂŒrde. Allerdings genießen die Kinder hier mehr Bewegungsspielraum, was die Fahrt fĂŒr sie angenehmer macht.

Alle Kinderfahrradsitze, die im Handel angeboten werden, eignen sich fĂŒr die Selbstmontage und sind auch auf diese ausgelegt. In der Regel wird hier am Rahmenrohr eine sogenannte Schelle angebracht. In die Löcher dieser Schelle kann schließlich die Sitzhalterung gesteckt werden. Somit sitzt der Sitz nicht nur bombenfest, sondern lĂ€sst auch den gewĂŒnschten Bewegungsspielraum zu. Passend zum Kinderfahrradsitz gibt es auf dem Markt eine große Auswahl an Kinderfahrradzubehör.

Kinderfahrradsitz vs. FahrradanhÀnger

Viele Eltern, die Ihr Kind mit dem Fahrrad mitnehmen möchten, sind sich unsicher, fĂŒr welche Lösung sie sich tatsĂ€chlich entscheiden sollen. Neben den klassischen Kinderfahrradsitzen, die bereits als zeitloser Favorit gelten, gibt es die FahrradanhĂ€nger. Sie gehen mit erheblichen Vorteilen einher, ziehen aber auch Nachteile nach sich. Doch welches der Systeme hat die Nase vorn?

Kinderfahrradsitze bieten gegenĂŒber den AnhĂ€ngern einen entscheidenden Vorteil. Sie sind in der Regel mit deutlich geringeren Anschaffungskosten verbunden. DarĂŒber hinaus gibt es hier verschiedene Montagevarianten, die eine Anpassung an die eigenen WĂŒnsche möglich machen. Wer jedoch nicht nur ein, sondern zwei Kinder mit dem Rad mitnehmen möchte, kann sich nicht fĂŒr einen Kinderfahrradsitz entscheiden. In diesem Fall sind die AnhĂ€nger die einzige Lösung.

Die FahrradanhĂ€nger werden seit einigen Jahren immer beliebter, denn sie ermöglichen den gemeinsamen Transport von zwei Kindern. DarĂŒber hinaus bieten sie deutlich mehr Sicherheit. Die höhere Sicherheit ihrer Bauweise ist den damit verbundenen Merkmalen geschuldet. KinderfahrradanhĂ€nger haben in der Regel nur eine geringe Höhe. Viele Modelle besitzen außerdem einen verstĂ€rkten Boden. Tests haben gezeigt, dass die HĂ€nger auch bei einem Sturz mit dem Fahrrad in der Regel nicht umkippen, sodass das Risiko fĂŒr den eigenen Nachwuchs recht gering ist. DarĂŒber hinaus ist hier auch der Einfluss des Fahrradsitzes auf das Rad geringer. So wird die StabilitĂ€t des Fahrrads nicht beeinflusst und das Fahrverhalten bleibt darĂŒber hinaus das Gleiche. Zudem können die Fahrer mit dem AnhĂ€nger ganz normal auf das Fahrrad aufsteigen, was natĂŒrlich fĂŒr mehr Komfort sorgt.

Auch wenn es nur darum geht, ein Kind zu transportieren, kann der FahrradanhĂ€nger mit entscheidenden Vorteilen aufwarten, denn er bietet prinzipiell noch genĂŒgend Platz, um darin beispielsweise den Einkauf unterzubringen. Doch gerade beim Verstauen sorgt der AnhĂ€nger in der Regel fĂŒr Herausforderungen, denn er geht natĂŒrlich mit einem deutlich höheren Platzbedarf einher als dies beim Kinderfahrradsitz der Fall ist.

Gerade Familien, die in MehrfamilienhĂ€usern wohnen und nur wenig Stauraum zur VerfĂŒgung haben, mĂŒssen sich hier oftmals auf EinschrĂ€nkungen einstellen. Auch beim Abstellen des Fahrrads auf Radtouren ist der AnhĂ€nger eher hinderlich als vorteilhaft. Gleiches gilt fĂŒr den Stadtverkehr, wo er sich schnell zum Hindernis entwickelt und dem hektischen Ablauf nicht so gut gewachsen ist. Der Einsatz auf vielbefahrenen Straßen sollte möglichst vermieden werden, da die Kinder hier mit erheblichen Abgasmengen belastet werden. Passend zu den KinderfahrradanhĂ€ngern findet sich auf dem Markt ein großes Angebot an praktischem Zubehör, mit dem im Alltag beispielsweise ein effektiver Diebstahlschutz gegeben ist.

Der AnhĂ€nger bietet sich in erster Linie fĂŒr den Einsatz auf langen Touren an. Auch diejenigen, die hĂ€ufiger lange Strecken und Radtouren planen, sind mit dem AnhĂ€nger gut bedient. Geht es dagegen darum, nur kurze Strecken zurĂŒckzulegen, die sich darĂŒber hinaus vorwiegend im urbanen Raum befinden, reichen die Kinderfahrradsitze vollkommen aus. Sie sorgen fĂŒr ausreichend Komfort und sind im Stadtverkehr deutlich praktischer.

Sicherer Transport auf dem Fahrrad

Wer als Familie mit dem Fahrrad mobil sein möchte, muss sich mit dem sicheren Transport des Nachwuchses auseinandersetzen. Hier gibt es nicht nur verschiedene Angebote und Lösungen, sondern auch eine konkrete Vorgabe des Gesetzgebers. Prinzipiell gilt: Die Möglichkeiten fĂŒr einen sicheren Transport auf dem Rad haben sich in den vergangenen Jahren entscheidend verbessert. Viele Radhersteller haben den Trend erkannt und halten entsprechende Angebote fĂŒr Familien bereit.

Das Sortiment umfasst mittlerweile:

  • Kindersitze
  • KinderanhĂ€nger,
  • Tandem
  • Trailerbikes (NachziehrĂ€der)

Daneben haben sich auf dem Markt auch die sogenannten Lasten- und TransportrĂ€der festigen können. Zu ihrer Ausstattung gehören sogenannte Kinderkisten und lange GepĂ€cktrĂ€ger. Die GepĂ€cktrĂ€ger sind hier so großzĂŒgig gestaltet, dass die Montage von zwei Kindersitzen möglich ist. Beim Wochenendeinkauf ist dieses zusĂ€tzliche Platzangebot eine Wohltat und bietet die Möglichkeit, die eigenen EinkĂ€ufe sicher und schnell zu verstauen.

In der StVO ist vorgeschrieben, dass lediglich Personen ab 16 Jahren Kinder auf dem Fahrrad mitnehmen dĂŒrfen. FĂŒr mitgenommene Kinder gilt ein maximales Alter von sieben Jahren. GrundsĂ€tzlich dĂŒrfen Kinder in Deutschland nur in einem dafĂŒr vorgesehenen KinderhĂ€nger oder einem speziellen Kindersitz transportiert werden. Die Altersbegrenzung gilt in Deutschland fĂŒr behinderte Kinder nicht.

Auch Babys können schon in KinderanhĂ€ngern mitgenommen werden. Wichtig ist dann allerdings, dass die AnhĂ€nger möglichst gut gefedert sind. Allerdings sollten auch bei einer guten Federung sowohl Kopfsteinpflaster als auch große Unebenheiten vermieden werden. Die Mitnahme von Babys in RĂŒckentragen und TragetĂŒchern ist jedoch nicht gestattet. Werden sie trotzdem angewandt und kommt es zu einem Sturz, liegt die Haftung komplett bei den Eltern. Bevor ein AnhĂ€nger gekauft wird, sollten Eltern in jedem Fall prĂŒfen, ob das eigene Fahrrad ĂŒberhaupt fĂŒr das Ziehen geeignet ist. In diesem Fall gibt es erhebliche Unterschiede. Ein entscheidendes Kriterium ist hier das zulĂ€ssige Gesamtgewicht. Dieses setzt sich aus Fahrer, Fahrradgewicht und GepĂ€ck zusammen. GrundsĂ€tzlich sollte hier wenigstens noch ein bisschen Luft vorhanden sein. Nur wenn das zulĂ€ssige Gesamtgewicht nicht ĂŒberschritten wird, bieten die Bremsen auch noch die nötige FunktionstĂŒchtigkeit.

Neben den KinderanhÀngern und den Kindersitzen gibt es die sogenannten NachziehrÀder. Hier werden die Kinder quasi an das Fahrrad der Erwachsenen angeleint.

Die NachziehrÀder bieten vor allem folgende Vorteile:

  • BewĂ€ltigung von lĂ€ngeren Strecken ist komfortabler
  • höhere Geschwindigkeiten möglich
  • Kind kann bei unĂŒbersichtlichen VerkehrsverhĂ€ltnissen gefĂŒhrt werden

Bei den NachziehrÀdern muss jedoch immer darauf geachtet werden, dass das Kind wÀhrend der Fahrt nicht einschlÀft. WÀhrend der Fahrt muss bedacht werden, dass Kurven weiter ausgefahren werden. Weiterhin muss auch hier auf das zulÀssige Gesamtgewicht des Zugrads geachtet werden.

FAQ

Was sagt die Stiftung Warentest zu Kinderfahrradsitzen?

Von der Stiftung Warentest wurden Kinderfahrradsitze unter anderem fĂŒr die Ausgabe 04/2007 getestet. Insgesamt 15 Sitze mussten sich dabei den prĂŒfenden Blicken der Experten stellen. Dabei haben zwei Sitze ĂŒberzeugen können. Sie haben mit “gut” abgeschnitten. Am besten fiel das Ergebnis beim Britax Römer Jockey Comfort aus. Er wurde mit der Note 2,2 bewertet. Dahinter befindet sich der Britax Römer Jockey Relax mit der Note 2,3. Der Hamax Kiss konnte immerhin noch die Note 2,6 einfahren.

Gerade die Modelle von Britax Römer können sich den meisten Tests ĂŒberragend durchsetzen. Sie werden nicht nur fĂŒr ihre gute und sichere Ausstattung gelobt, sondern auch fĂŒr die cleveren Details.

Wie lange kann der Kindersitz genutzt werden?

In Deutschland ist es möglich, ein Kind auf dem Kindersitz bis zu einem Alter von sieben Jahren mitzunehmen. Hier muss allerdings immer auf das Gewicht und die gewÀhlte Montage geachtet werden, denn dadurch gibt es erhebliche Unterschiede.

Was heißt Isofix?

Wer sich mit Kindersitzen auseinandersetzt, wird schnell auf die Bezeichnung Isofix stoßen, auch wenn diese bei den Kinderfahrradsitzen keine Bedeutung hat. Bei Isofix handelt es sich um ein spezielles Befestigungssystem. Es hat sich in den letzten Jahren zur Befestigung von Babyschalen und Autokindersitzen in Fahrzeugen durchgesetzt. Isofix wird hohen Sicherheitsanforderungen gerecht. DarĂŒber hinaus zeichnet es sich durch ein Maximum an Bedienbarkeit und KompatibilitĂ€t aus. Die meisten neuen Fahrzeuge sind mittlerweile mit dem Isofixsystem ausgestattet und sorgen fĂŒr eine leichte Installation des Kindersitzes. Auch hier gehören die Modelle von Römer Britax wieder zu den fĂŒhrenden Lösungen. Sie gelten als besonders sicher und eignen sich dank der vielen Einbaumöglichkeiten fĂŒr beinahe alle Fahrzeuge. FĂŒr das Fahrrad gibt es die Isofix-Systeme nicht. Hier kann jedoch auf die speziellen Rahmenhalterungen zurĂŒckgegriffen werden, die von den Premiumherstellern erhĂ€ltlich sind. Sie sind nicht nur robust und ausgesprochen sicher, sondern gehen auch mit einer leichten Handhabung einher, was sich im Alltag bezahlt macht.

Welches Fahrrad eignet sich fĂŒr den Kinderfahrradsitz?

Soll ein Kinderfahrradsitz montiert werden, spielt das Fahrrad an sich kaum eine Rolle. Die meisten Sitze sind so konzipiert, das sie sich problemlos auf den RĂ€dern montieren lassen. Damit eignen sie sich sowohl fĂŒr die Montage am Damenfahrrad als auch am Trekkingbike und am Mountainbike. Selbst Fitnessbikes können ganz einfach mit einem Kinderfahrradsitz ausgestattet werden. Dies gilt vor allem fĂŒr die Sitze, die hinter dem Sattel montiert werden.

Sind FahrradanhÀnger oder Kinderfahrradsitze besser?

Entscheidend ist hier vor allem die eigene Nutzung. Werden ĂŒberwiegend Radtouren geplant, sind KinderanhĂ€nger die richtige Wahl. Hier bieten die AnhĂ€nger wĂ€hrend der Fahrt mehr Komfort. Auch in Kombination mit E-Bikes oder Fitnessbikes sollte auf AnhĂ€nger zurĂŒckgegriffen werden. Kindersitze eignen sich dagegen ĂŒberwiegend fĂŒr Fahrten im Stadtverkehr.

NĂŒtzliches Zubehör

Kinderfahrradsitze sind beliebt, flexibel und vor allem sind sie eine der sichersten Lösungen, um das eigene Kind auf dem Fahrrad mitzunehmen. Um die Sicherheit zu verbessern und den Komfort zu erhöhen, findet sich auf dem Markt ein umfassendes Angebot an Zubehör.

Das Zubehör fĂŒr die Kinderfahrradsitze ist teilweise markenabhĂ€ngig. Das heißt, nicht jedes Zubehör kann fĂŒr jeden Sitz verwendet werden. Einer der Klassiker unter den Zubehörangeboten ist der Regenschutz. FĂŒr beinahe jeden Kinderfahrradsitz gibt es mittlerweile den passenden Regenschutz, sodass Familien fĂŒr jede Wetterlage bestens gerĂŒstet sind. Der Regenschutz lĂ€sst sich einfach handhaben und kann nach der Nutzung schnell und einfach verstaut werden.

Weiterhin findet sich eine große Auswahl an Adaptern, die eine sichere Befestigung ermöglichen. Die Adapter werden fĂŒr verschiedene Fahrradsitzmodelle und Hersteller angeboten. FĂŒr den Kinderfahrradsitz werden außerdem allerhand Einlegeteile angeboten. Sie lassen sich bei verschiedenen Kindersitzen nutzen und bieten den Vorteil, dass sie den Komfort entscheidend erhöhen. Sie schaffen mehr Bequemlichkeit wĂ€hrend der Fahrt.

Alternativ zu den Einlagen stehen auch SitzbezĂŒge zur VerfĂŒgung. Sie stehen in verschiedenen GrĂ¶ĂŸen und Designs bereit. Die SitzbezĂŒge sind teilweise als Wendebezug erhĂ€ltlich. Sie werden einfach in den Sitz integriert und schaffen ein Komfortplus. Weiterhin gehören zusĂ€tzliche Halterungen zum Zubehörangebot. Sie werden vor allem fĂŒr einzelne Modelle angeboten. DarĂŒber hinaus gibt es Vorbauadapter, Montagezubehör fĂŒr die FußstĂŒtzen und KindersitzbĂŒgel.

Auch FußstĂŒtzen werden in verschiedenen GrĂ¶ĂŸen und Designs als Zubehör angeboten und können damit einfach nachgerĂŒstet werden. Gerade im Bereich des Montagezubehörs ist das Angebot besonders umfassend. So kann eine sichere und schnelle GepĂ€cktrĂ€germontage erfolgen. Schnellwechselhalterungen erleichtern darĂŒber hinaus den Wechsel des Kindersitzes.

Eines der wichtigsten Zubehörangebote fĂŒr den Kinderfahrradsitz ist darĂŒber hinaus der Fahrradhelm. Auch im Kinderfahrradsitz sollten Kinder nur mit dem passenden Helm transportiert werden. Hier gibt es verschiedene Modelle, bei denen es jedoch in erster Linie auf die Passgenauigkeit ankommt. So ist es besonders wichtig, dass die Helme sicher und stabil sitzen.

WeiterfĂŒhrende Links und Quellen

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