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Kindersitze der Gruppe 1-3 im Test auf ExpertenTesten.de
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Kindersitz Gruppe 1-3 Test - für eine sichere Autofahrt mit Kindern - Vergleich der besten Kindersitze der Gruppe 1-3 2020

Wenn Sie einen Kindersitz für den Nachwuchs kaufen möchten, sollten Sie wichtige Punkte beachten. Unser Team hat diverse Tests und Kundenmeinungen im Internet überprüft und eine Bestenliste zusammengestellt, die Wertungen zu Alter, Gewicht, Abmessungen und vieles mehr aufzeigt.

Kindersitz Gruppe 1-3 Bestenliste  2020 - Die besten Kindersitze der Gruppe 1-3 im Test & Vergleich

Kindersitz Gruppe 1-3 Test

Letzte Aktualisierung am:

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Mitwachsende Kindersitze: worauf muss man achten?

Wer einen Kindersitz Gruppe 1-3 kauft, entscheidet sich für ein Modell, welches vom Kleinkind bis ins Jugendalter das Kind sicher schützen soll und die gesetzlichen Anforderungen der Straßenverkehrsordnung erfüllt. Auf folgende Punkte sollten Sie bei diesen Kindersitz-Modellen achten:

Rückwärts fahren ist Pflicht bis 15 Monate

Die Anforderungen an einen Kindersitz sind für Europa einheitlich in der ECE-Norm, bekannt als i-Size, geregelt. Alle Kindersitze die Sie in unserem ExpertenTesten.de Kindersitz Gruppe 1-3 Test sehen, entsprechen den Anforderungen der Norm. Wenn Ihr Kind unter 15 Monaten alt ist, muss sich der Kindersitz so anbringen lassen, dass das Kind entgegen der Fahrrichtung sitzt. Die rückwärtsgerichtete Sitzposition ist für Babys und Kleinkinder erwiesenermaßen am sichersten.

Wegen den vielen Vorteilen von einem rückwärtsgerichteten Kindersitz Gruppe 1-3, sollten Sie Ihr Kind so lange wie möglich in dieser Position befördern, auch über die 15 Monate hinaus. Erst wenn es nicht mehr passt, weil die Beine des Kindes an die Rückbank stoßen, sollten Sie die nächste Stufe des verstellbaren Kindersitzes wählen.

Isofix für mehr Sicherheit

kindersitz gruppe 1-3 testFast alle Modelle auf den vorderen Plätzen unseres Vergleichs verfügen außerdem über Isofix. Mit dieser statischen Halterung werden die Kindersitze in die Rückbank eingesteckt. Manche Autos bieten auch auf dem Beifahrersitz Isofix an.

Der beste Sitzplatz ist auf der Rückbank in der Mitte

Generell darf ein Kindersitz aus der Gruppe 1-3 auf jedem Platz im Auto mitfahren. Der sicherste Platz ist der Platz auf der Rückbank in der Mitte. Dies ist deshalb der Fall, weil bei einem eventuellen Aufprall dort am wenigsten Gefahr besteht durch die Fensterscheiben, Frontscheibe oder Rückenlehnen der Vordersitze verletzt zu werden. Dies haben viele Crashtests und Studien ergeben. Der zweitbeste Platz ist auf der Rückbank auf der rechten Seite, da dies die Gehwegseite ist. Wenn Ihr Auto über Isofix verfügt, sollten Sie natürlich einen Isofix-Platz wählen.

Rebounder darf nur mit ausgeschaltem Airbag auf den Beifahrersitz

Auch der Beifahrersitz ist erlaubt. Bei sogenannten Reboardern, rückwärtsgerichteten Kindersitzen, muss der Beifahrer-Airbag allerdings ausgeschaltet sein. Ist dies nicht möglich, darf der Kindersitz nur auf die Rückbank.

Bis in welches Alter kann der Kindersitz Gruppe 1-3 genutzt werden?

kindersitz gruppe 1-3 test caprioletLaut dem Gesetz ist ein Kindersitz für Kinder bis 12 Jahren Pflicht, wenn sie bis dahin nicht größer als 150 cm sind. Über das Gewicht sagt der Gesetzgeber nichts, doch sind alle Kindersitze aus unserem Test für ein Gewicht bis maximal 36 kg ausgewiesen. Dies liegt daran, dass die EU Kindersitze nur bis 36 kg lizensiert.

Nun gibt es Kinder, die schon mit jüngeren Jahren schwerer als 36 kg sind. In Österreich wurde darum im März 2019 das Gesetz geändert und Kinder müssen nur noch bis 1,35 Meter groß sein. Dies war für die Österreicher einfacher, als eine Änderung der EU-Norm anzustreben. Trotzdem weisen sie darauf hin, dass Kinder, die für einen Kindersitz der Gruppe 1-3 nicht zu schwer geworden sind, ihn so lange wie möglich nutzen sollen.

Wenn ein Kind in Deutschland oder der Schweiz mit unter 12 Jahren und unter 1,50 Meter über 36 kg wiegt und nicht mehr in einen Kindersitz der Gruppe 1-3 aus dem Test passt, bleibt Ihnen die Sitzerhöhung als Alternative. Diese ist in den meisten Fällen Bestandteil des mitwachsenden Kindersitzes der Gruppe 1-3 aus dem Test. Diese sind zwar auch nur bis 36 kg ausgewiesen, doch dies liegt, wie wir erklärt haben, an der EU-Norm. In der Regel sollte ein robuster Kindersitz auch mehr Gewicht aushalten. Einen besseren Tipp können wir Ihnen leider nicht geben, denn ohne Kindersitz zu fahren ist (aus guten Gründen) verboten.

Wenn der Kopf über die Sitzschale ragt, ist der Kindersitz allerdings definitiv zu klein. Denn dann kann er seine Schutzfunktion für den Kopf nicht mehr erfüllen, wie T-Online berichtet.

 

FAQ

Seit wann gibt es Kindersitze?

Der erste Kindersitz kam 1963 heraus. Die Firma Storchenmühle brachte ihren „Nicki“ auf den Markt, um das Fahren für Kinder sicherer zu machen. 1989 kam der erste Reboarder dazu und seit 2001 gibt es das praktische Isofix-Befestigungssystem.

Wann Kindersitz statt Babyschale?

Wollen neugeborene Babys im Auto transportier werden, benötigt man dafür spezialisierte Kindersitze. Den Anfang machen meist die Babyschalen, die vom ersten Lebensmonat oftmals bis zu 9 Kilogramm reichen. Ein Umstieg empfiehlt sich, sobald man eine aufrechte Sitzposition wünschen. In der ersten Kindersitzgruppe startet man mit 9 Kilogramm, ab ca. 9 bis 10 Monaten. Man sollte sich für einen mitwachsenden Kindersitz entscheiden. Dieser gewährleistet eine hohe Lebensdauer über Jahre hinweg.

Welche Kindersitze und Autositze sind am Besten?

Beim Kauf eines Kindersitzes sollte man zunächst auf die zulässigen Zertifikate, wie zum Beispiel die ECE Prüfnummer achten. Diese beginnt mit ECE R 44/03 oder 04. Diese Prüfnummer sind auf der ECE-Plakette direkt auf dem Kindersitz zu finden.

Kindersitz Kauf: Welche Größe auswählen?

Parallel zur aktuellen R44 Regelung haben sich die i-Size Kindersitze entwickelt auf Grundlage der Verordnung im Sommer 2013. Darunter versteht man eine neue europäische i-Size Verordnung, welche die Sicherung der Kinder im Auto vereinfachen soll. Im Zusammenhang mit der aktuellen i-Size Norm ist das rückwärtsgerichtete Fahren für alle Kinder bis 15 Monaten Pflicht. Auf Grundlage dieser Regelung liegt das Hauptaugenmerk nicht mehr auf dem Gewicht, sondern auf der Größe der Kinder, um den passenden Kindersitz zu finden. Innerhalb dieser Verordnung kommt das ISOFIX-System zum Tragen. Das setzt das Risiko herab, der Kindersitz könne falsch im Fahrzeug eingebaut werden. Kinder können grundsätzlich bis zu einer Körpergröße von 105 cm rückwärts gerichtet transportiert werden. Danach haben die Eltern die Option, den Sitz in die andere Richtung zu verstellen. Voraussetzung dafür ist einer zusätzliche Bezeichnung RF, die stellvertretend für „rearfacing“ steht.

Welche Kindersitze sind erlaubt?

Im Sinne der Verkehrssicherheit sind nur getestete Kindersitze im Straßenverkehr erlaubt. Sie sollen die Kleinsten vor schweren Verletzungen im Bauch und dem Hals sowie im Nackenbereich schützen. Die besten Kindersitze dämpfen plötzliche Energieeinwirkungen und leiten diese über das Material ab.

Gibt es auch einen Kindersitz-Test des ADAC?

Für den ADAC ist die Kindersicherheit ein zentrales Thema, ob im Fahrzeug, auf dem Fahrrad oder auf dem Gehweg. Eine der wichtigsten Experten und Orientierungspunkte bildet der Automobilclub ADAC. Hier bleiben die Verbraucher auf dem neuesten Stand, wenn es um den passenden Kindersitz für die Kleinsten geht. Zudem nehmen die Experten die Vorschriften der Straßenverkehrsordnung auf, um die wichtigsten Anhaltspunkte folgerichtig zusammenzustellen.

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