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E-Pianos im Test auf ExpertenTesten
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Gelesene Rezensionen 565

E-Piano Test - fĂŒr den talentierten Mozart in Ihnen - Vergleich der besten E-Pianos 2019

Das E-Piano Ă€hnelt der klassischen Variante, vereint jedoch weitere Komponenten. Das ExpertenTesten Team hat diverse Kundenmeinungen sowie Tests im Internet kontrolliert, um eine Bestenliste konzipieren zu können, die auch Bewertungen fĂŒr AnschlĂŒsse, Polyphonie, Tastenanzahl u.v.m. aufnimmt.

E-Piano Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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ExpertenTesten TÜV-Siegel 1,17
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gut
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2,10
gut
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gut
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gut
2,31
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Kundenbewertungen
auf Amazon

4.5 von 5 Sternen
bei 50 Rezensionen

4.4 von 5 Sternen
bei 99 Rezensionen

4.1 von 5 Sternen
bei 9 Rezensionen

4.7 von 5 Sternen
bei 41 Rezensionen

4.7 von 5 Sternen
bei 6 Rezensionen

3.3 von 5 Sternen
bei 4 Rezensionen

4.2 von 5 Sternen
bei 6 Rezensionen

4.3 von 5 Sternen
bei 7 Rezensionen

4.4 von 5 Sternen
bei 14 Rezensionen

3.9 von 5 Sternen
bei 35 Rezensionen

4.7 von 5 Sternen
bei 14 Rezensionen

4.8 von 5 Sternen
bei 4 Rezensionen

4.5 von 5 Sternen
bei 13 Rezensionen

4.3 von 5 Sternen
bei 7 Rezensionen

3.2 von 5 Sternen
bei 14 Rezensionen

2.5 von 5 Sternen
bei 7 Rezensionen
Marke Classic Cantabile Yamaha Yamaha Gear4music Classic Cantabile Roland Schubert Clifton Alesis Alesis Casio Clifton Gear4music Gear4music Yamaha FunKey VidaXL
Produktabmessungen

85 x 137 x 44 cm

132,6 x 29,5 x 15,4 cm

132,6 x 29,5 x 16,3 cm

133 x 36 x 14 cm

148 x 57 x 52 cm

140,3 x 43,8 x 30,5 cm

135 x 83 x 51 cm

140 x 85 x 46 cm

14 x 35,1 x 131,1 cm

9,1 x 29,3 x 128,3 cm

132,2 x 28,6 x 12,9 cm

130 x 37 x 16 cm

103,6 x 10,5 x 25,9 cm

21,34 x 59,9 x 91,9 cm

106,5 x 41 x 16 cm

97 x 39 x 7,9 cm

132,5 x 39 x 77,5 cm

Gewicht

51 kg

11,5 kg

11,8 kg

49 kg

50,4 kg

18,1 kg

50 kg

51 kg

14,8 kg

7,1 kg

14,3 kg

17,7 kg

14 kg

20 kg

5,8 kg

26 kg

27,2 kg

Keyboard-Typ

Hammermechanik

Graded Hammer Standard (GHS)

Graded Hammer Standard (GHS)

Hammermechanik

Hammermechanik

Graded Hammer Standard (GHS)

Stage Piano / Home PIano

Hammermechanik

Hammermechanik

Anschlagdynamik

Skalierte Hammermechanik

Hammermechanik

Stage Piano / Home PIano

Anschlagdynamik

“Portable Grand” Taste

Standard

Stage Piano / Home PIano

Tastenanzahl

88

88

88

88

88

88

88

88

88

88

88

88

88

61

61

61

88

Polyphonie max.

32 Stimmen

64 Stimmen

192 Stimmen

64 Stimmen

32-fache Stimmen

128 Stimmen

48 Stimmen

64 Stimmen

128 Stimmen

128 Stimmen

48 Stimmen

64 Stimmen

8 Stimmen

8 Stimmen

32 Stimmen

16 Stimmen

128 Stimmen

AnschlĂŒsse

USB-to-Host, 2x Kopfhörer-AnschlĂŒsse

USB-to-Host, KopfhöreranschlĂŒss

USB-to-Host, KopfhöreranschlĂŒss

USB-Ausgang, MIDI In/Out, Kopfhörerausgang, Line-Ausgang

USB Ausgang, Kopfhörerausgang

Pedal, Audio IN/OUT, Kopfhörer, MIDI IN/OUT, USB to Device, USB to Host, USB-MIDI

AUX-Eingang, MIDI-Eingang / Ausgang, Line-Ausgang, Kopfhörer-Ausgang

USB, AUX Out, Kopfhörerausgange, MIDI Out

USB-MIDI Anschluss, Kopfhörer, Stereo Cinch

Stereo RCA-Aux-AusgÀnge, 6,3mm Kopfhörerausgang, USB-MIDI

USB, Kopfhörerausgange

2x Kopfhörer, MIDI Out, USB-Midi, Aux In/Aux Out

USB, Kopfhörerausgange

USB

USB-to-Host-Schnittstelle, Kopfhörer

Line-Out, Kopfhörer

Kopfhörerbuchse

Farbe

Schwarz

Schwarz

Weiß

Schwarz

weiß

Schwarz / Weiß

Schwarz

Schwarz

Schwarz

Schwarz

Schwarz

Schwarz

Schwarz

Weiß

Schwarz

Schwarz

Schwarz

Zubehör inkl.

ja

nein

ja

ja

nein

k.A.

ja

nein

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

Garantie

3 Jahre

5 Jahre

5 Jahre

5 Jahre

3 Jahre

10 Jahre

3 Jahre

3 Jahre

3 Jahre

3 Jahre

3 Jahre

3 Jahre

3 Jahre

3 Jahre

5 Jahre

3 Jahre

1 Jahr

Besonderheiten
  • hohe QualitĂ€t
  • mit 13 Effekte
  • mit Aufnahmefunktion
  • inkl. Zubehör
  • mit 2 KopfhöreranschlĂŒsse
  • hohe QualitĂ€t
  • viele Effekte
  • detaillierte Nachbildung eines FlĂŒgelklanges
  • kompakt
  • pflegeleicht
  • stylisches Digitalpiano
  • echte Klavier-QualitĂ€t
  • mit 14 Demo Songs und 50 Piano Songs Preset
  • mit Rhytm-Funktion
  • inkl. Netzadapter, Notenhalter und Pedal/Footswitch
  • hohe QualitĂ€t
  • mit Klavierhocker
  • vermittelt GefĂŒhl eines echten Klaviers
  • funktioniert einwandfrei
  • einfach zu bedienen
  • sehr gute QualitĂ€t
  • mit Split-Funktion
  • modernes Design
  • mit 13 Effekte
  • mit LED-Display
  • hohe QualitĂ€t
  • platzsparend
  • funktioniert einwandfrei
  • einfach zu bedienen
  • einfach einstellbar
  • mit Split/Duett-Funktion
  • modernes Design
  • mit Dual-/Layer-Funktion
  • intergrierte Lautsprecher
  • gute Anleitung
  • gute QualitĂ€t
  • 131 Sounds
  • 50 interne Demosongs
  • mit Split-Funktion fĂŒr Tastatur
  • ideal fĂŒr AnfĂ€nger
  • eingebaute 20 Watt Lautsprecher
  • kraftvolle Lernfunktionen
  • guter Preis
  • fexible Anschlussoptionen
  • inklusive 3-Monate Skoove Premium
  • ideal zum Lernen
  • exzellentes SpielgefĂŒhl
  • hohe FlexibilitĂ€t
  • mit 5 integrierten Stimmen
  • enthĂ€lt Online-Musiklektionen von Skoove
  • sehr stabil
  • gute Effekte
  • pflegeleicht
  • gutes Lautsprechersystem
  • inkl. SP-3 Haltepedal, Notenbuch, Notenhalter
  • mit Sustainpedal
  • 20 Sounds
  • einfache Bedienung
  • mit Master EQ
  • inkl. Karaoke-CD
  • gute Verarbeitung
  • mit hochwertigem StĂ€nder, Pedal und Kopfhörer
  • 4 integrierte Lautsprecher
  • mit dem SpielgefĂŒhl gewichteter Tasten
  • vielfĂ€ltige Anschlussmöglichkeiten
  • ideal fĂŒr Kinder
  • mit 8 lustigen Stimmen
  • USB-KonnektivitĂ€t fĂŒr Lern-Apps
  • inkl. Haltepedal und passender Bank
  • attraktives weißlackiertes HolzgehĂ€use
  • 385 hochwertige Instrumenten-Voices
  • mit 100 Begleitrhythmen
  • Verbindung zu iPhone, iPad oder iPod
  • mit EQ Settings
  • automatische Ausschaltfunktion
  • 128 verschiedene Sounds
  • umfangreiche Begleitautomatik mit 128 Styles
  • mit Record & Playback Funktion
  • eingebautes Metronom
  • inkl. Sustain-Pedal
  • gute TonqualitĂ€t
  • einfach zu spielen
  • mit 128 verschiedenen Sounds
  • mit 100 unterschiedlichen Rhythmen
  • mit 50 Demosongs
VerarbeitungsqualitÀt
Benutzerfreundlichkeit
Komfort
Produktbericht Produktbericht Produktbericht Produktbericht Produktbericht Produktbericht Produktbericht Produktbericht Produktbericht Produktbericht Produktbericht Produktbericht Produktbericht Produktbericht Produktbericht Produktbericht Produktbericht Produktbericht
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Was ist ein E-Piano?

Die E-Pianos oder Digitalpianos unterscheiden sich vor allem durch die Elektronik von dem herkömmlichen Klavier. Außerdem verfĂŒgen sie ĂŒber keine zusĂ€tzliche VerstĂ€rkung, da es keinen Resonanzkörper gibt. Deshalb brauchen die E-Pianos keinen großen Körper, wie es beispielsweise beim KonzertflĂŒgel der Fall ist. Damit ist das elektronische Klavier deutlich kleiner und kann problemlos transportiert werden.

Dennoch bietet das elektrische bzw. digitale Piano einen authentischen Klang und ein gutes SpielgefĂŒhl. Die StandardausfĂŒhrungen mit 88 Tasten lassen sich also ebenso spielen wie ein normales Klavier. Gleichzeitig bietet das E-Piano mehr Möglichkeiten, sei es durch voreingestellte Programme oder durch die Kopplung mit anderen Audio-GerĂ€ten und einem PC.

Wie funktioniert ein E-Piano?

Die Funktionsweise des E-Pianos basiert auf den Schwingungen, die nach dem Anschlag auf die Tastatur in elektrische Signale verwandelt und anschließend verstĂ€rkt werden. Der Druck auf die Tasten initiiert also einen elektronischen Prozess, der zu dem Klang fĂŒhrt. Durch den VerstĂ€rker und eine eventuelle Drosselung lĂ€sst sich die LautstĂ€rke prĂ€zise einstellen.

Die modernen E-Pianos reagieren mittlerweile sehr sensibel auf den individuellen Tastenanschlag, sodass auch der jeweilige Druck Einfluss auf die LautstĂ€rke hat. Durch eine spezielle Mechanik simulieren viele E-Pianos das gewohnte AnschlagsgefĂŒhl bei einem Klavier. Dadurch werden die Instrumente zwar etwas grĂ¶ĂŸer und schwerer, dennoch schwören viele Musiker auf die bessere Spielbarkeit.

Sowohl Einsteiger als auch Fortgeschrittene sehen die Möglichkeit, die LautstĂ€rke zu reduzieren oder das E-Piano mit Kopfhörern zu verbinden, als großen Vorteil an. Durch diese Kopplung ist praktisch nichts zu hören, wenn der Nachwuchs Tonleitern durchtrainiert oder wenn spritzige StĂŒcke eingeĂŒbt werden.

Zudem erlaubt die Elektronik des E-Pianos eine Verbindung mit dem PC, sodass die gespielten StĂŒcke aufgenommen und spĂ€ter abgehört werden können. Auch die Integration eines elektrischen Metronoms oder die Zusteuerung von anderen KlĂ€ngen ist ĂŒber die dazugehörigen Kabel möglich. Mit diesen Merkmalen eignet sich ein elektrisches Klavier zum Üben von unbekannten MusikstĂŒcken sowie zum Vorspielen des individuellen Repertoires.

Vorteile und Anwendungsbereiche

Ein E-Piano eignet sich fĂŒr die private Nutzung, zum Üben mit einer Band sowie fĂŒr Auftritte vor Publikum. Der große Vorteil dabei ist das relativ kleine Format, mit dem das Instrument im Kofferraum transportiert werden kann. Die Hauptvorteile zeigen sich jedoch in der eigentlichen Anwendung des E-Pianos.

Im Prinzip lassen sich sĂ€mtliche Tonfolgen und KlĂ€nge der digitalen Klaviere aufnehmen und anschließend wiedergeben. Dies erweitert die Einsatzmöglichkeiten des Tasteninstruments und unterstĂŒtzt die Musiker dabei, ihre Übungen abzuhören oder eingespielte StĂŒcke spĂ€ter nachzuvollziehen. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen, akustischen Piano ist das E-Piano eine sinnvolle Alternative, nicht nur wenn es ĂŒber den hochwertigen Hammermechanismus verfĂŒgt.

Ein E-Piano Test 2019 zeigt, wie leistungsstark diese Instrumente inzwischen sind. Als Home-Piano fĂŒr AnfĂ€nger und geĂŒbte Klavierspieler ist eine prĂ€zise Abstimmung auf die persönlichen Vorlieben und FĂ€higkeiten möglich. Zudem gibt ein E-Piano Test von 2019 Hinweise auf die praktische Handhabung, die Variationsmöglichkeiten und die KlangqualitĂ€t.

Erfahrene Pianisten und Hobbymusiker entscheiden sich immer hĂ€ufiger fĂŒr ein E-Piano, da dieses mehr Spielraum bietet als das akustische Klavier. Vor allem, wenn der Klang stimmt, lassen sich auch Profis von der QualitĂ€t der elektronischen Tasteninstrumente ĂŒberzeugen.

Die Vorteile der E-Pianos machen die wenigen Nachteile wieder wett, wie die nachfolgende Auflistung zeigt.

Vorteile

  • Flexibler und platzsparender Aufbau,
  • leichter Transport ohne dass etwas zerlegt werden muss,
  • prĂ€zise Regulierung der LautstĂ€rke,
  • Verbindungsmöglichkeiten mit Kopfhörer und anderen GerĂ€ten,
  • gĂŒnstiger Preis im Vergleich zum akustischen Klavier,
  • Stimmen ist nicht notwendig.

Nachteile

  • Stromversorgung ist erforderlich,
  • bei notwendiger Reparatur fallen hohe Kosten an,
  • bei der Fertigung der E-Pianos kommen oft Weichmacher zum Einsatz.

Welche Arten von E-Pianos sind erhÀltlich? Vor- und Nachteile

Welche Arten von E-Pianos sind erhÀltlich? Vor- und Nachteile

Die E-Pianos stehen in drei verschiedenen Hauptvarianten zur VerfĂŒgung, die jeweils ihre speziellen Eigenschaften und Vorteile haben. Welches E-Piano der Vergleichssieger ist, hĂ€ngt nicht immer nur vom objektiven Ergebnis ab, sondern auch von dem subjektiven Spiel- und HörgefĂŒhl. Auch der hauptsĂ€chliche Einsatz bzw. Verwendungszweck sollte bei der Auswahl berĂŒcksichtigt werden. Die Unterschiede der Tasteninstrumente sind im Folgenden aufgefĂŒhrt.

Das Stage Piano

Das Stage Piano wurde ursprĂŒnglich fĂŒr Live-Musiker entwickelt, doch inzwischen sind sie auch im privaten Bereich sehr gefragt. Unter anderem eignen sich diese Tasteninstrumente fĂŒr kleine Feiern, beispielsweise fĂŒr die musikalische Untermalung eines Straßen- oder Gartenfestes. Typischerweise ist die Bauweise des Stage Pianos sehr robust und mit zehn bis zwölf Kilogramm dennoch relativ leicht. So lĂ€sst sich das E-Piano gut transportieren. Mit einem integrierten VerstĂ€rker oder einem Lautsprecher sorgt das Stage Piano im Bierzelt jederzeit fĂŒr gute Stimmung.

Das Home Piano

Ein Home Piano Ă€hnelt dem akustischen Klavier: Im Allgemeinen hat diese Variante einen Korpus aus Holz und verfĂŒgt ĂŒber ein stabiles Gestell und Pedale. Es gibt sogar Home Pianos, die dem großformatigen FlĂŒgel nachempfunden sind. Die Standard Home Pianos haben ein Gewicht von mindestens 25 und maximal 80 Kilogramm. Falls ein Transport ansteht, mĂŒssen sie daher auseinander gebaut werden.

Das Ensemble Piano / die Piano Workstation

Das Ensemble Piano, auch als Piano Workstation bezeichnet, ist als Home- sowie als Stage-Modell erhĂ€ltlich. Es verfĂŒgt ĂŒber eine eingebaute Begleit-Automatik, sodass verschiedene Instrumente oder ein ganzes Orchester hinzugeschaltet werden kann. Vor allem bei Auftritten lĂ€sst sich damit eine Band simulieren.

Unterschiede zwischen E-Piano und Klavier

Des Deutschen beliebtestes Musikinstrument ist seit ĂŒber 30 Jahren das Klavier. In der Anschaffung ist es aber sehr teuer, weswegen AnfĂ€nger oft lieber zum gĂŒnstigeren E-Piano greifen. Welche Unterschiede es zwischen Klavier und E-Piano gibt, erfahren Sie in unserem Ratgeber.

Klavier, elektrisches Piano und elektronisches Piano

Die Unterschiede zwischen E-Piano und Klavier liegen vor allem in der Technik. Beim Klavier werden ĂŒber den Tastendruck kleine HĂ€mmerchen gegen Saiten geschlagen. Dadurch entstehen die Töne. Beim E-Piano verursacht die ElektrizitĂ€t die Töne. Die KlĂ€nge werden elektrisch erzeugt und verstĂ€rkt. Das digitale Piano soll wie das echte Klavier klingen und viele Produkttests haben bestĂ€tigt, dass dies mittlerweile vielen Digitalpianos gelingt.

Aber auch bei den E-Pianos gibt es noch Unterschiede. Einerseits gibt es das elektrische Piano, anderseits das elektronische Piano. Die elektrischen Àhneln dem Klavier stÀrker. In dem elektrischen ist ein schwingendes Medium eingebaut.

Die Schwingungen werden in ein elektrisches Signal umgewandelt und dann durch einen VerstÀrker verstÀrkt. In den elektronischen Pianos ist kein Medium enthalten. Hier erzeugt der Tastendruck einen elektrischen Vorgang.

Unterschiede beim SpielgefĂŒhl

Auch hinsichtlich des SpielgefĂŒhls gibt es große Unterschiede zwischen E-Piano und Klavier. Um möglichst nah an das SpielgefĂŒhl eines Klaviers heranzureichen, haben Pianos auch eine Klaviertastatur. Der Fokus liegt hier auf der Tastengewichtung, der der eines Klavieres sehr nah kommen soll.

Ein weiterer Punkt ist das Anschlagverhalten. Tests haben gezeigt, sind diese beiden Stellschrauben harmonisch aufeinander abgestimmt, lĂ€sst sich das SpielgefĂŒhl eines richtigen Klaviers erreichen. Hammermechanismen in Miniatur-Format sollen dies ermöglichen. Die HĂ€mmerchen bilden das Anschlagsverhalten der echten Klaviere nach und erlauben so das Erzeugen von leisen und lauten Tönen.

Unterschiedliche KlÀnge bei Klavier und E-Piano

Beim herkömmlichen Klavier bestimmt das Zusammenspiel von Saiten und Resonanzkörper den Klang. Dabei schlÀgt der Hammermechanismus die Saiten an. Dieser Widerrum wird durch das BetÀtigen der Klaviertasten ausgelöst. Die Schwingung der Saiten im Korpus des Klaviers durch den Resonanzraum verstÀrkt.

Das E-Piano hat dazu im Gegensatz keine Saiten. Die KlÀnge werden von spezielleren Pianos aufgezeichnet und in den E-Pianos dann elektronisch erzeugt. Sobald Sie dann die Tasten des elektronischen Pianos bedienen, spielt es die aufgenommenen Töne ab. So werden sie originalgetreu wiedergegeben.

Unterschiede bei der LautstÀrke

Auch hinsichtlich der LautstÀrke unterscheiden sich die zwei Varianten der Tasteninstrumente. Die akustischen Klaviere sind sehr laut, andernfalls könnten sie auch nicht bei Konzerten und Co. zum Einsatz kommen.

Allerdings ist das beim Üben zu Hause in einer Mietwohnung zumeist ein Problem: Die Nachbarn fĂŒhlen sich von der Musik gestört. Das E-Piano ist viel leiser, Sie können es darum zu jeder Tageszeit spielen. Sogar des Nachts, wenn Sie dafĂŒr Kopfhörer anschließen. Dank der LautstĂ€rkenregler lĂ€sst sich jede beliebige LautstĂ€rke einstellen. Allerdings ist das mechanische GerĂ€usch des Hammermechanismus nicht abzustellen.t

Geringerer Platzbedarf beim E-Piano

SDP-2 Stage-Piano von Gear4music mit StĂ€nder Pedal und KopfhörerDer Unterschied hinsichtlich der GrĂ¶ĂŸe zwischen Klavier und Piano sticht sofort ins Auge: Das Klavier benötigt viel mehr Platz, da es viel grĂ¶ĂŸere Ausmaße hat. Durch die kompakte Bauweise sind E-Pianos viel kleiner.

Sie lassen sich daher deutlich leichter hĂ€ndeln und passen in fast jede noch so winzige Wohnung. Klaviere eigenen sich nur fĂŒr große Wohnungen und HĂ€user, wo sie dann aber gleich viel besser zur Geltung kommen.

Auch der Transport von E-Pianos ist viel einfacher, sie lassen sich ganz leicht in die Einzelteile zerlegen. FĂŒr ein Klavier mĂŒssen Sie extra den Möbelspediteur beauftragen, da es schwer zu transportieren ist.

E-Piano: geringeres Gewicht

Einhergehend mit der kleineren GrĂ¶ĂŸe ist das Gewicht des E-Pianos auch viel leichter als das des Klaviers. Das Klavier besteht aus schweren Materialien wie Holz, ein E-Piano nur aus leichtgewichtigen Werkstoffen wie Plastik. Damit ist Letzteres fĂŒr UmzĂŒge aber auch Auftritte von jungen Musikern besser geeignet. Es kann leicht von einem Ort an den anderen transportiert werden, zur Not sogar mit Bus oder Bahn.

Unterschiede bei der StimmstabilitÀt

Da die herkömmlichen Klaviere aus Holz bestehen, mĂŒssen sie regelmĂ€ĂŸig gestimmt werden. Holz ist ein natĂŒrlicher Rohstoff und lĂ€sst sich leicht durch UmwelteinflĂŒsse wie Feuchtigkeit oder Temperaturschwankungen auswirken. Dann verzieht sich das Gehölz, Saitenspannung und Resonanzkörper verĂ€ndern sich.

In Tests wurde bestĂ€tigt, dass dadurch die KlangqualitĂ€t immer schlechter wird. Anschließend muss ein Fachmann das Klavier wieder professionell stimmen. Bei einem E-Piano haben Sie die Probleme nicht. Da es nicht aus Holz besteht, kann sich nichts verziehen oder verĂ€ndern. Demzufolge muss es auch nicht immer wieder gestimmt werden.

Unterschiede beim Zubehör

Classic Cantabile GP-500 DigitalflĂŒgel Schwarz Hochglanz SET inkl. Bank + KopfhörerWenn Sie mit dem Klavierspielen beginnen möchten, sind Sie mit einem E-Piano gut beraten. Tests haben gezeigt, dass AnfĂ€nger gut mit den integrierten Hilfen zurechtkom men. Viele Instrumente sind mit einem Metronom ausgestaltet, das den Spielenden bei Tempo und Takt unterstĂŒtzt.

Eine weitere Hilfe ist die BegleitunterstĂŒtzung mit einer „virtuellen Band“. Dank der Aufnahmefunktion können Sie ihre Musik aufzeichnen und so ihre Fortschritte dokumentieren.

Damit sind die Möglichkeiten viel breiter angelegt als beim Klavier. Dieses hat all diese Funktionen nicht. Mit ihm fÀllt das Spielen lernen also etwas schwerer. AnfÀnger sollten also lieber zum E-Piano greifen.

Stromverbrauch vom E-Piano

E-Pianos sind platzsparend, leicht zu transportieren und erzeugen die KlÀnge elektronisch. Doch wie ist es eigentlich um ihren Stromverbrauch bestellt? In unserem Ratgeber erhalten Sie die Antwort darauf.

Der Stromverbrauch ist von der LautstÀrke abhÀngig

Ein Klavier bietet natĂŒrlich den Vorteil, dass zum Spielen kein Strom benötigt wird. DafĂŒr lĂ€sst es sich aber nicht leicht ĂŒberall hin transportieren.

E-Pianos werden per Stecker an die Steckdose angeschlossen und benötigen Strom, um zu funktionieren. Der Stromverbrauch ist immer abhÀngig vom jeweiligen Modell, pauschale Aussagen lassen sich hier schlecht treffen.

Um mal eine Vorstellung zu bekommen: Das Roland FP-30 verbrauchte in Produkttests auf mittlerer LautstĂ€rke etwa 8 Watt. Umso lauter die Lautsprecher eingestellt sind, desto mehr Strom benötigt das Piano. Am gĂŒnstigen lĂ€sst es sich mit Kopfhörern betreiben. Das Yamaha Avant Grand N1 verbraucht etwa 175 Watt.

Roland FP-30 BK Stage-Piano

Tests haben gezeigt, im Stand-by verbrauchen die E-Pianos noch etwa ein Watt. Wenn Sie also Strom sparen möchten, sollten Sie Ihr Instrument immer vom Strom trennen. Viele Modelle haben darĂŒber hinaus eine „Auto-Off-Funktion“, die das GerĂ€t ausschaltet, wenn es lĂ€ngere Zeit nicht benutzt wird.

E-Pianos ohne Strom betreiben

Bei vielen Modellen gibt es auch die Option, ganz ohne Strom zu spielen. Dies ist mit Batterien möglich. So lÀuft das Yamaha NP31 beispielsweise mit Batterie etwa sechs Stunden lang. Wer also hÀufiger auch mobil unterwegs Musik machen möchte, der sollte nach einem E-Piano Ausschau halten, dass sich auch mit Batterien betreiben lÀsst.

Die besten Hersteller von E Pianos

Auf dem Markt finden sich unzĂ€hlige E-Pianos unterschiedlicher Hersteller in allen erdenklichen Preisklassen. Große Marken wie Yamaha sind vielen Musikern ein Begriff. Aber welche Hersteller von E-Pianos gibt es außerdem und was fĂŒr Instrumente stellen diese her? In unseren Ratgeber finden Sie die Antwort darauf und ein paar Tipps zur Auswahl des richtigen Pianos.

  • Yamaha
  • Kawai
  • Casio
  • Julius BlĂŒthner
  • Hemingway Pianos

Yamaha – modernes japanisches Traditionsunternehmen

Zu den grĂ¶ĂŸten Herstellern von E-Pianos gehört die Firma Yamaha aus Japan. Sie wurde 1897 von Torakusu Yamaha aus der VorgĂ€ngerfirma Nippon Gakki gegrĂŒndet. Yamaha war eigentlich studierter Uhrmacher und verdiente sein Geld zuerst mit dem Reparieren medizinischer Apparate. Als er dann aber eine Orgel wiederherrichtete, kam ihm die Idee, ein Unternehmen mit der Ausrichtung auf Orgelmechanik zu grĂŒnden. Heute hat die Firma weltweit 25.000 Mitarbeiter und 100 Filialen. Seit dem Jahre 1900 baute der Konzern ĂŒber sechs Millionen Klaviere und Pianos. Er hat mehrere Tausend Instrumente patentieren lassen und ein Netzwerk an Yamaha-Musikschulen geschaffen.

Yamaha bietet nicht nur E-Pianos, sondern auch klassische Klaviere an. BlĂ€ser, Streicher, Percussions runden das Sortiment ab. DarĂŒber hinaus werden auch Instrumente fĂŒr die musikalische Erziehung geboten. Bekannt ist die Marke aber auch fĂŒr ihre Audio-, Video- und Hi-Fi-GerĂ€te. Das Unternehmen veranstaltet selbst Konzerte, bildet Musikschullehrer aus und organisiert ein Keyboard-Festival. Ein Stipendium-Programm soll den talentierten Nachwuchs fördern. Wenn Sie auf Know-how und Tradition viel Wert legen, sind die Yamaha-E-Pianos definitiv interessant fĂŒr Sie.

Der Hersteller Kawai – E-Pianos Made in Japan

Wie Yamaha auch ist die Firma Kawai ein japanisches Familienunternehmen. Koichi Kawai grĂŒndete es 1927 und war wie Yamaha ebenfalls in der ersten Zeit mit den Bau von Orgeln beschĂ€ftigt. Heute leitet der Enkel von Koichi Kawai das Unternehmen und seit den 80er Jahren zĂ€hlen auch E-Pianos zum Sortiment. Equalizer, E-Gitarren, Drumcomputer und Mischpulte stellt die japanische Firma außerdem noch her. Synthesizer und Keyboards verkaufte das Unternehmen fĂŒr lange Zeit, die Produktion wurde vor ein paar Jahren allerdings eingestellt. Abseits der Musikbranche kommen auch GerĂ€te fĂŒr die Sport-, Holz- und Metallindustrie aus dem Hause Kawai. Klaviere und FlĂŒgel werden seit den 90er Jahren im Auftrag des amerikanischen Herstellers Steinway and Sons fabriziert. Heute ist die Auswahl an Kawai-E-Pianos ĂŒberwĂ€ltigend groß. Über 20 Modelle stehen zur Wahl, beispielsweise in den Serien „Concert Artist“, „Classic“, „CN“. In der Luxusklasse finden sich Instrumente mit Top-Ausstattung wie Holz-Tastatur und Resonanzboden. Tests haben bestĂ€tigt, dass das E-Piano CA-95 von allen Kawai E-Pianos einem großen Klavier am Ă€hnlichsten kommt. Die „Progressive“- und „Ultra Progressive Harmonic Imaging“-Technologie in den Modellen MP6 und MP10 der Serie „Stage Pianos“ soll die KlĂ€nge von schwingenden Saiten eines akustischen Klaviers ganz realitĂ€tsnah wiedergeben.

Casio – Vom Taschenrechner zum E-Piano

Der dritte große Hersteller von E-Pianos stammt ebenfalls aus Japan – Casio. Ganz im Gegensatz zu Yamaha und Kawai stellte der FirmengrĂŒnder Tadao Kashio zuerst einen Fingerring mit integrierten Zigarettenhalter her. Das war in den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts. SpĂ€ter bot Casio dann Taschenrechner an, vielleicht haben auch Sie einen Casio-Taschenrechner im Matheunterricht benutzt. Sie zĂ€hlen weltweit zu den Spitzenprodukten der Branche. Diese hochwertigen elektronischen GerĂ€te eröffnete Casio den Siegeszug an die Weltspitze. Casio-Digitalkameras, digitale Uhren wie die G-Shock aber auch elektronische Kassensysteme finden heute Abnehmer in allen Teilen der Welt.

Das erfolgreiche Unternehmen ist seit den 80er Jahren aber auch fĂŒr Digitalpianos bekannt. Seit 1984 gilt Casio als MarktfĂŒhrer bei Synthesizern und Keyboards. Im Sortiment befinden sich aber auch drei Serien von E-Pianos: die Privia, Celviano und Compact-Digitalpianos. NatĂŒrlich möchte auch diese Marke möglichst nah an den Klang von Klavieren heranreichen. DafĂŒr entwickelte Casio die AIR-Technologie. Sie soll die Schallerzeugung in Resonanzkörpern sowie das Schwingen akustischer Töne elektronisch detailgenau zum Ausdruck bringen.

Julius BlĂŒthner Pianofortefabrik – ein deutsches Traditionsunternehmen

Dass nicht nur in Japan, sondern auch in Deutschland hochwertige E-Pianos hergestellt werden, zeigt die Firma Julius BlĂŒthner Pianofortefabrik. Der Konzern wurde 1853 in Leipzig gegrĂŒndet, die sĂ€chsische Stadt galt damals als eine der bedeutendsten europĂ€ischen Musikzentren. Familie BlĂŒthner begrĂŒndete den Ruf des Unternehmens als hervorragender Produzent von Musikinstrumenten. Heute verkauft der Hersteller einen Großteil seiner Klaviere und Pianos ins Ausland. Darum finden sich Filialen in unter anderem Wien, London und Tokio. Im 20. Jahrhundert gewann das Familienunternehmen zahlreiche Preise bei Weltausstellungen fĂŒr seine innovativen Musikinstrumente. Viele berĂŒhmte klassische Musiker wie Franz Liszt, Pjotr Tschaikowski und Claude Debussy spielten Konzerte auf den FlĂŒgeln aus dem Hause BlĂŒther. „Let it be“ von den Beatles wurde auf einem BlĂŒthner-FlĂŒgel aufgezeichnet.

Zum Sortiment gehören aber natĂŒrlich ebenso die E-Pianos 1, 2 und 3. Das Pianette ist ein elektronisches Klavier. Es ĂŒberzeugte in Tests mit einer Polyphonie von 128 bis 135 Stimmen und 28 verschiedenen Sounds. Auch wie die japanischen Traditionsunternehmen möchte BlĂŒthner den Klang eines akustischen Klaviers beim E-Piano tĂ€uschend echt wiedergeben. Zwei unterschiedliche Technologien sollen dies bewerkstelligen: die BlĂŒthner APS – Akustische Piano Simulation und der BlĂŒthner Aliquot String Resonance Modeling DĂ€mpfersimulation.

Hemingway Pianos – eine junge deutsche Marke mit Zukunft

Obwohl das Unternehmen Hemingway Pianos erst seit 2003 elektronische Pianos produziert, zĂ€hlt es schon jetzt zu den bedeutendsten Fabrikanten von E-Pianos. Im Produktrepertoire enthalten sind drei Serien von Digitalpianos: die 200er-, 500er- und 700er-Serie. Design und Funktionen der Musikinstrumente werden in Deutschland entwickelt, produziert wird in China. Verkauft wird hauptsĂ€chlich in der BRD und den angrenzenden LĂ€ndern. Wie Produkttests zeigen, eignen sich die E-Pianos dieses Herstellers sowohl fĂŒr AnfĂ€nger, als auch fĂŒr Fortgeschrittene. Die Instrumente verfĂŒgen ĂŒber acht Klangfarben und einer 64-stimmigen Polyphonie. In Kennerkreisen gilt das E-Piano DP 701 als das beste Modell von Hemingways Pianos.

Freihandelsabkommen: Werden E-Pianos aus Japan gĂŒnstiger?

E-Piano TestSeit Januar 2019 besteht zwischen der EU und Japan ein Freihandelsabkommen, dies bedeutet Zölle auf Japanische Importware wie E-Pianos fallen weg. Viele Menschen fragen sich darum, ob E-Pianos aus Japan nun gĂŒnstiger werden könnten? Schließlich sind japanische E-Pianos sehr begehrt.

Als die Stiftung Warentest im Jahr 2017 E-Pianos testete, stammten alle E-Pianos außer einem Modell aus Japan. Nur das E-Piano Gewa UP 280 WK wird in Deutschland hergestellt und konnte die Tester nicht wirklich ĂŒberzeugen.

BezĂŒglich des Klangs gefielen den Testern am besten die Modelle von Yahama, Kawai und Roland, wobei sich jedes E-Piano von Yahama aus dem Test zusĂ€tzlich durch ein „authentisches“ SpielgefĂŒhl mit Tasten und Pedale auszeichnet.

Im E-Piano Test von Stiftung Warentest wurden folgende Modelle getestet:

E-Piano Yahama Clavinov CLP-645 (Japan)

E-Piano Yahama Clavinov CLP-635 (Japan)

E-Piano Yahama Arius YDP-163 (Japan)

E-Piano Kawai Concert Artist CA 67 (Japan)

E-Piano Kawai CN 27 (Japan)

E-Piano Roland DP603CB (Japan)

E-Piano Roland RP501R (Japan)

E-Piano Casio Celviano AP-700 (Japan)

E-Piano Casio Privia PX-860 (Japan)

E-Piano Gewa UP 280 WK (Deutschland)

Generell zeigten sich die Tester der Stiftung Warentest durchaus zufrieden mit dem technischen Können von E-Pianos. In einem Àlteren Test aus dem Jahr 2011 waren sie besonders vom Klang enttÀuscht gewesen, mittlerweile werden die Instrumente immer besser.

Preislich lagen die E-Pianos zum damaligen Zeitpunkt zwischen 925 und 2400 Euro. Wenn man fĂŒr das teuerste Modell von einem Zollsatz von 3.7% ausgeht, sind dies an die 90 Euro die nun an Zollkosten wegfallen. Ob dies nun an die Kunden weitergegeben wird, bleibt noch abzuwarten, bisher ist uns noch keine PreisverĂ€nderung bekannt geworden, doch raten wir Ihnen diesen Punkt einfach bei Ihrem E-Piano HĂ€ndler als Verhandlungsargument anzubringen.

Worauf sollte ich beim Kauf eines E-Pianos achten?

Klavier spielen wollen viele Menschen, da es wohl zu den schönsten Instrumenten gehört und Klaviermusik ĂŒberall gut ankommt. Schnell ist also der Vorsatz geknĂŒpft, ein guter Spieler zu werden. Im nĂ€chsten Schritt gilt es dann, das passende Instrument auszuwĂ€hlen. Erfahren Sie in unseren Ratgeber, auf was es beim Kauf eines E-Pianos ankommt.

Homepiano oder Stagepiano?

Bevor Sie ein Digitalpiano kaufen, mĂŒssen Sie sich natĂŒrlich zuerst als Erstes klar darĂŒber werden, fĂŒr was Sie es benutzen werden. Sind Sie AnfĂ€nger und möchten erst einmal in die Welt des Klavierspielens hereinschnuppern, ist ein gĂŒnstiges Einsteigermodell die richtige Wahl.

Wer aber schon fortgeschritten ist und vielleicht sogar Auftritte plant, der sollte etwas tiefer in die Tasche greifen. Denn falls die QualitÀt des E-Pianos nicht so gut ist, geht auch schnell die Lust am Spiel verloren.

Wichtig ist auch der Unterschied zwischen Home- und Stagepiano. Homepianos sind schwerer und grĂ¶ĂŸer als Stagepianos. Letztere sind besonders gut ihrerseits fĂŒr Auftritte geeignet. Sie sind kleiner und lassen sich dank ihres geringen Gewichtes gut mitnehmen.

Eine der wichtigsten Kriterien: die Tastatur

Beim Kauf eines E-Pianos sollte das Augenmerk vor allem auf der Tastatur liegen. Wie Tests gezeigt haben, sind gewichtete Tasten und ein dynamischer Anschlag absolut nötig, um eine professionelle Spiel-Technik zu erreichen. Ziel ist es, möglichst wie auf einem richtigen Klavier spielen zu können.

Auch die Polyphonie spielt eine große Rolle. Sie legt die Stimmenanzahl fest, welche gleichzeitig abgespielt werden können. Ideal wĂ€ren hier 96 Stimmen. FĂŒr Fortgeschrittene empfehlen sich eine 256-stimmige Polyphonie. Hier gilt das Motto: umso mehr, desto besser.

Das nĂŒtzliche Zubehör

Achten Sie beim Kauf auf das Zubehör. Viele Hersteller bieten Komplett-Sets an mit Hocker, Kopfhörer und Pedalen. AnfĂ€nger sollten hier zugreifen. Wenn Sie diese einzeln dazu kaufen mĂŒssen, wird es deutlich teurer.

Andererseits bieten die Komplett-Sets wenig Auswahl. Fortgeschrittene sind besser damit beraten, sich das Zubehör separat anzuschaffen. So können sie es ganz nach ihren QualitĂ€tsansprĂŒchen und individuellen Vorlieben auswĂ€hlen.

Dank Equalizer BÀsse, Mitten und Höhen individuell einstellen

Ganz nach dem eigenen Hörempfinden ist das E-Piano mal zu dumpf oder zu schrill eingestellt. Um dies zu beheben, haben viele digitale Pianos einen Equalizer eingebaut. Mit ihm lassen sich die Frequenzen innerhalb des Tones bearbeiten und feiner abstufen.

Weit verbreitet sind die 3-Band-Equalizer, mit denen sich BÀsse, Mitten und Höhen abstimmen lassen. Wichtig ist auch die Reverb-Funktion, mit der sich der Halleffekt einstellen lÀsst. So können Sie den Klang Ihres E-Pianos optimal an Ihre rÀumlichen Gegebenheiten anpassen.

E-Pianos aus der Luxusklasse mit Holz-Tasten

Wer Wert auf ein besonders hochwertiges SpielgefĂŒhl legt, der sollte sich die E-Pianos mit Holztasten ansehen. Da sie nicht aus Plastik gefertigt sind, sondern aus Holz, kommen sie dem SpielgefĂŒhl auf FlĂŒgeln auffĂ€llig nahe. Damit erĂŒbrigt sich der Kauf eines Holz-Klaviers, die Haptik ist dem großen Bruder aber fast ebenbĂŒrtig.

FĂŒr wen sind E-Pianos geeignet?

E-Pianos erfreuen sich seit vielen Jahren steigender Beliebtheit, da man mit ihnen schnell Klavier spielen lernen kann. Außerdem sind sie leicht und nehmen wenig Platz weg. Aber fĂŒr wen ist solch ein Instrument wirklich geeignet? In unserem Ratgeber finden Sie Antworten darauf und ein paar weitere Tipps.

AnfÀnger, die Klavier spielen lernen wollen

E-Pianos sind prinzipiell fĂŒr alle AnfĂ€nger geeignet, die Klavier spielen lernen wollen. Diese Pianos bringen von Haus aus viele Funktionen mit, die das Musizieren vereinfachen. Metronome geben Takt und Tempo vor, eine virtuelle Band begleitet das Spiel. So fĂ€llt Ihnen der Start in die Welt des Klaviers besonders leicht.

FĂŒr alle, die sich erst ein Mal im Klavier spielen probieren möchten

Ein weiterer Aspekt ist der gĂŒnstige Preis des E-Pianos. Preiswerte Modelle gibt es bereits ab 300 Euro. Falls Ihnen das Spielen dann doch nicht so zusagt, können Sie das Instrument mit einem kleinen Verlust wieder verkaufen. Ein Klavier wĂŒrde das Vielfache davon kosten und könnte sicher auch nicht wieder so leicht verkauft werden.

FĂŒr alle, die in einer kleinen Mietwohnung leben

Klaviere können es zu einer beachtlichen LautstĂ€rke bringen, was in einem Mietshaus zu Beschwerden der Nachbarn fĂŒhren kann. Die elektronischen Pianos haben einen LautstĂ€rkeregler, mit denen sich das Instrument auch leise betreiben lĂ€sst. Eine andere Möglichkeit sind die Kopfhörer, mit ihnen lĂ€sst sich das GerĂ€t fast völlig gerĂ€uschlos spielen.

Auch der Platzbedarf ist viel geringer als beim Klavier, das kleine E-Piano lĂ€sst sich ĂŒberall leicht aufbauen. Die Abmessungen sind deutlich minimaler als beim Klavier. Falls Sie oft umziehen, ist der kleine Bruder des FlĂŒgels ebenfalls besser geeignet. Es lĂ€sst sich schnell auseinanderbauen und ĂŒberall mit hinnehmen.

Bei den Klavieren, die gern ĂŒber 200 kg wiegen, ist das nicht so einfach möglich.

FĂŒr Menschen mit Klavierlehrer

Bestimmt gibt es einige Vorbehalte bei Ihnen, ob es sich auf dem E-Piano wirklich so gut spielen lĂ€sst, wie auf dem FlĂŒgel. Hier ist es vorteilhaft, wenn Sie Klavierunterricht nehmen. Mit dem Lehrer ĂŒben Sie an einem richtigen Klavier und lernen dessen Haptik und SpielgefĂŒhl kennen.

Zu Hause musizieren Sie an dem kostengĂŒnstigen E-Piano. Beides ergĂ€nzt sich miteinander sehr gut.

FĂŒr Kreative, die selbst MusikstĂŒcke komponieren möchten

Wer von der Karriere als Musiker trĂ€umt, der muss den steinigen Weg von Anfang an gehen. StĂŒcke von Songwritern, die sich selbst zu ihrem Gesang mit dem Klavier begleiten, sind in den letzten Jahren in den Charts sehr erfolgreich.

Wenn Sie also auch davon trĂ€umen, Ihre eigenen MusikstĂŒcke zu komponieren und Sie dann mittels Klavier umsetzen möchten, könnte ein E-Piano das Richtige fĂŒr Sie sein.

Viele Modelle verfĂŒgen ĂŒber eine Aufnahmefunktion, mit denen Sie Ihr Spiel aufzeichen können. Per MIDI- oder USB-Anschluss lassen sich die Aufnahmen dann auf PC oder Tablet ĂŒbertragen. Dort können die MusikstĂŒcke dann mit geeigneter Software bearbeitet werden.

Testkriterien: So wurden die E-Pianos getestet

Um den E-Piano Vergleich-Testsieger zu finden, wurden diverse Tests durchgefĂŒhrt. Auch die RĂŒckmeldungen von Hobby- und Profi-Pianisten spielten eine Rolle in einem E-Piano Test. Vom Anschlag bis zum Sound sind sĂ€mtliche Details zu beachten, um ein gutes Instrument zu finden. Dies stellt eine wichtige Grundlage dar, um das E-Piano zu finden, das am besten zu den eigenen Vorlieben und zum Level passt.

Testkriterium: Tastatur des E-Pianos

Ein E-Piano hat hĂ€ufig 88 Tasten, ebenso wie ein akustisches Klavier, es gibt aber auch AusfĂŒhrungen weniger Tasten. Das Minimum sollte bei 76 Tasten liegen. Bei einem E-Piano Test haben die Tester vor allem das SpielgefĂŒhl im Blick, das nicht zu stark vom akustischen Klavier abweichen sollte.

Vor diesem Hintergrund bietet der E-Piano Vergleichs-Testsieger eine hervorragende Dynamik bei gut gewichteten Tasten. Das bedeutet, dass das Digitalpiano bei einem krĂ€ftigen Anschlag einen Klang erzeugt, der eine deutliche Ähnlichkeit mit dem klassischen Klavier zeigt.

Wenn der Ton hingegen nicht dynamisch klingt und die LautstĂ€rke gleich bleibt, so fehlt etwas. Die gewichteten Tasten, bei denen es sich im Allgemeinen um Hammertasten handelt, verfĂŒgen ĂŒber einen integrierten Widerstand, der den Unterschied zum akustischen Klavier schwinden lĂ€sst. Auch Einsteiger erfahren somit das echte SpielgefĂŒhl und können die ĂŒblichen TechnikĂŒbungen durchfĂŒhren. Einige E-Pianos bieten sogar die Möglichkeit, die AnschlaghĂ€rte anzupassen.

Testkriterium: Lieferumfang

Ein E-Piano wird hĂ€ufig mit Zubehör geliefert, also mit Pedalen, StĂ€ndern und weiteren montierbaren Elementen. Bei anderen ist es nötig, diese Bauteile extra zu bestellen. Zu einem Gesamt-Set gehören auch Kabel, Kopfhörer und ein Klavierhocker. Gerade Einsteiger gehen mit einem solchen Komplettsatz auf Nummer sicher, die einzelnen Teile können aber auch nachgerĂŒstet werden.

Testkriterium: QualitÀt des Sounds

Die KlangqualitĂ€t spielt eine Hauptrolle bei der Auswahl. Deshalb haben Tester beim E-Piano Test einerseits den Ton im Raum kontrolliert, andererseits die Übertragung per Kopfhörer. Beim Klavierspielen kommt es auf einen vollen, satten Klang an, der von keinen StörgerĂ€uschen beeinflusst wird. So ist eindeutig zu hören, ob die Akkorde richtig sitzen und keine falsche Taste angeschlagen wurde.

Testkriterium: Polyphonie

Bei der Polyphonie handelt es sich um die Menge der Stimmen, die auf dem E-Piano gleichzeitig gespielt werden. Im Allgemeinen liegt die MindestgrĂ¶ĂŸe bei 64 Stimmen. Der Standard von 96 wird bei vielen E-Pianos noch ĂŒbertroffen. Fortgeschrittene Musiker spielen auch auf E-Pianos mit einer Polyphonie von 256 Stimmen.

Worauf muss ich beim Kauf eines E-Pianos achten?

Die Verwandtschaft der E-Pianos zu akustischen Klavieren zeigt, dass es auf eine hervorragende GesamtqualitĂ€t ankommt. Diese zeigt sich in der Ähnlichkeit des Tastenanschlags sowie in dem erzeugten Klang. Nur wenn das richtige SpielgefĂŒhl vorhanden ist, bringt das elektrische Piano den gewĂŒnschten Effekt und macht sowohl dem Musiker als auch dem Publikum Freude.

Bei der Auswahl geht es einerseits darum, den passenden Standard zum eigenen musikalischen Level zu finden, andererseits um die Einsatzmöglichkeiten. Das bedeutet, dass der praktische Transport und die Verbindungsmöglichkeiten ebenso zu beachten sind wie die StimmstabilitĂ€t. Außerdem sollte berĂŒcksichtigt werden, dass E-Pianos andere Instrumente als Keyboards oder Synthesizer sind.

Mit einer komfortablen und individuellen Bedienung zeigt sich das E-Piano als anpassungsfĂ€higes Tasteninstrument. In einem E-Piano Test stehen daher auch die Funktionen im Fokus. Es muss nicht unbedingt viele Bedienfunktionen geben, denn auch unkomplizierte E-Pianos bieten eine Menge SpielvergnĂŒgen. Stattdessen sollte auf einen intuitiven Einstieg geachtet werden. Wenn die Musiker hingegen schon etwas Erfahrung haben, helfen die Regler und MenĂŒs bei der individuellen Voreinstellung und eröffnen immer wieder neue interessante Spielmöglichkeiten.

Kurzinformation zu fĂŒhrenden Herstellern von E-Pianos

Zu den großen Herstellern von E-Pianos gehören unter anderem die fĂŒhrenden Elektro- bzw. Audio-Marken. Yamaha, Kawai und Roland bieten ein umfassendes Sortiment an, das fĂŒr musikalische AnfĂ€nger, fĂŒr Fortgeschrittene und auch fĂŒr Profis das richtige E-Piano im Programm hat.

Die Preise fĂŒr die Tasteninstrumente fangen bei ca. 600,- Euro an, wer jedoch eine bessere QualitĂ€t wĂŒnscht, sollte um die 1.500,- Euro investieren. Ein E-Piano Test 2019 zeigt diverse AusfĂŒhrungen, die sich in diesem Preissegment bewegen und durch herausragende Ergebnisse ĂŒberzeugen.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich mein E-Piano am Besten?

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich mein E-Piano am Besten?Ein E-Piano fĂŒr den Einstieg oder fĂŒr Pianisten mit Vorkenntnissen lĂ€sst sich im Fachhandel sowie im Internet finden. Direkt im GeschĂ€ft besteht die Möglichkeit, gleich den Klang und den Anschlag zu testen. Zudem helfen die Berater gerne bei der Auswahl und stellen Fragen zur musikalischen Vorbildung und zum bevorzugten Einsatz.

Der Vergleich der E-Pianos untereinander ist jedoch im Internet sehr viel einfacher. Hier werden diejenigen Instrumente, die infrage kommen, direkt verglichen. So wird ein Überblick ĂŒber die genauen Daten und Funktionen unterstĂŒtzt. Auch der Preisvergleich lĂ€sst sich online bequem durchfĂŒhren, ohne dass man den Weg durch mehrere Musikalienhandlungen machen muss.

Ein E-Piano Test bietet zudem eine Übersicht ĂŒber die Vorteile der Bestseller und liefert zahlreiche Informationen zu den aktuellen Modellen.

Dass die Instrumente online nicht getestet werden können, scheint zunĂ€chst ein Nachteil zu sein. Über YouTube ist es aber möglich, die Tutorials von anderen Nutzern anzusehen und sich auf diese Weise einen Eindruck zu verschaffen. Außerdem gibt es im Internet zahlreiche Tipps, wie der Anschlag variiert werden kann oder welche Klaviernoten und EtĂŒden sich fĂŒr den jeweiligen Grad eignen. Auf diese Weise lassen sich FehlkĂ€ufe vermeiden.

FĂŒr die sichere Entscheidung ist es in jedem Fall hilfreich, eine erfahrene Person zu befragen. Dies gilt sowohl fĂŒr den Gang durch die GeschĂ€fte als auch fĂŒr den Kauf im Internet. Die praktische Auswahl online und die RatschlĂ€ge eines Hobbymusikers sind somit eine ideale UnterstĂŒtzung auf der Suche nach einem E-Piano. Im Zusammenhang mit dem Online-Kauf ist auch die Lieferung ein deutlicher Vorteil, denn auch wenn die Tasteninstrumente relativ leicht zu transportieren sind, so lĂ€sst sich dadurch doch der Aufwand minimieren.

Wissenswertes & Ratgeber zum E-Piano

Ein E-Piano zeichnet sich durch seinen klavierÀhnlichen Klang aus sowie durch besondere Extras, die die Eigenschaften eines Klaviers noch optimieren. So braucht das E-Piano nicht alle paar Wochen gestimmt zu werden, denn der Klang basiert auf elektrotechnischen Funktionen. Mit einem starken Klang muss dennoch nicht auf den charakteristischen Sound verzichtet werden.

Damit die Features des E-Pianos zur Geltung kommen, gilt es, unter anderem die geeigneten Kopfhörer zu finden. Sehr beliebt sind die Over-Ear-Kopfhörer, die zwar ein relativ hohes Gewicht haben, aber gut gepolstert sind und entsprechend komfortabel sitzen. Vor allem Klavierspieler, die viel und lange ĂŒben, entscheiden sich fĂŒr diese weichen Hörer. Wichtig ist, dass diese einen originalgetreuen Sound ĂŒbertragen, sodass die Höhen und Tiefen optimal klingen.

Mit den diversen Schaltern, Knöpfen und Fadern kann ein Digitalpiano auf dem ersten Blick verwirren. Deshalb gibt es vor allem bei den gĂŒnstigen AusfĂŒhrungen nur wenig Funktionen. Teilweise erfolgen die Einstellungen bzw. Sound-VerĂ€nderungen ĂŒber die Tastatur, die in Kombination mit Buttons zum Funktionsschalter wird.

AbhĂ€ngig von den Vorkenntnissen können beschriftete Schalthebel oder Hinweise auf dem GehĂ€use die bessere Alternative sein. Mit einem Display werden die Funktionen noch ĂŒbersichtlicher, denn damit ist eine gute Übersicht ĂŒber die Parameter gewĂ€hrleistet. Je nach GrĂ¶ĂŸe und Art kann ein solches Display auch zur Darstellung von Noten eingesetzt werden.

Das E-Piano muss also nicht unbedingt mit zahlreichen Funktionsschaltern und womöglich unĂŒbersichtlichen Features ausgestattet sein. Hier geht es, wie so oft beim E-Piano Test 2019, um eine bedarfsgerechte Technik und eine QualitĂ€t, die ihren Preis wert ist.

Ein Einsteigermodell mit wenigen Funktionen ist die richtige Wahl fĂŒr Jugendliche oder Erwachsene, die noch einmal ein Instrument lernen möchten, wĂ€hrend die E-Piano Vergleich-Testsieger mit einer Vielfalt von Parametern und Spezialfunktionen fĂŒr erfahrene Pianisten geeignet sind, die gerne experimentieren.

Die Geschichte des E-Pianos

Zum ausgehenden 19. Jahrhundert wurde erstmalig mit elektrischen Tasteninstrumenten experimentiert. So gab es beispielsweise das selbstspielende Klavier, das auch als Pianola bezeichnet wurde. Im Jahr 1886 entwickelte Richard Eisenmann ein elektrophonisches Klavier. Dieses sollte jedoch nicht das Klavier ersetzen, sondern den Klang verlÀngern. Durch eine ErgÀnzung von Elektromagneten und Strom erklang ein angeschlagener Ton weiter, bis die Taste losgelassen wurde. Diese Erfindung aus Berlin hatte bald darauf einen Nachfolger in Paris, wo Eugen Singer im Jahr 1891 das elektromagnetische Sostente Piano erfand.

1904 wurde die Diode erfunden, zwei Jahre spĂ€ter die Triode und 1907 der VerstĂ€rker. Diese Entwicklungen formten die Basis fĂŒr die Erfindung des spĂ€teren E-Pianos. 1928 stellte Joseph BĂ©thenod ein Piano Électrique vor, das mit TonrĂ€dern funktionierte. Von 1928 bis 1930 wurde der Bechstein-Siemens-Nernst FlĂŒgel entworfen, ein Gemeinschaftsprojekt der Firmen Bechstein, Siemens und Walther Nernst.

Hierbei handelte es sich um ein Piano mit elektro-akustischer Funktion, bei dem MikrohĂ€mmer die Saiten anschlugen und Tonabnehmer die Schwingungen induktiv aufnahmen. Die VerstĂ€rkung erfolgte durch einen RöhrenverstĂ€rker und die Wiedergabe ĂŒber einen Lautsprecher. In den Folgejahren wurden Ă€hnliche Tasteninstrumente prĂ€sentiert.

Die Geschichte des E-PianosIn den 1950er Jahren kamen verbesserte Instrumente auf den Markt, unter anderem das Wurlitzer Electric Piano. Hier erzeugten kleine Stahlzungen mit Hammermechanik den Klang, wobei die Schwingung kapazitiv abgenommen wurde. Das Hohner-Clavinet oder Clavichord wurde 1964 prÀsentiert und ein Jahr spÀter das Fender-Rhodes-Piano.

Bei Letzterem kamen eine asymmetrische Stimmgabel und eine Hammermechanik zum Einsatz. Diese drei elektrischen Klaviere waren in vielen MusikstĂŒcken zu hören, die in den 1960er, 1970er und 1980er Jahren erklangen. Auch heute noch sorgen die außergewöhnlichen Töne fĂŒr interessante Effekte. Das Fender-Rhodes-Piano hat einen Glockenklang, wĂ€hrend das Hohner-Clavinet relativ drahtig und perkussiv wirkt. Mit weiteren Sound-Verfremdungen sind immer wieder neue Experimente möglich.

Als in den 1990er Jahren die Sampling-Technik eingefĂŒhrt wurde, hatte dies starken Einfluss auf die naturgetreue Wiedergabe des Klavierklangs. Unter anderem kamen transportable und erschwingliche Sampleplayer auf den Markt.

Das E-Piano setzte von da an verstĂ€rkt auf das physical modelling, ein Verfahren, das physikalische Parameter digital berechnet. Deshalb wird die Erfindung des digitalen Pianos auch in diese Zeit gelegt. Der Vorteil bei dem speziellen Verfahren ist die Schnelligkeit. Auch bei großen Samples ist es nicht nötig, diese erst zu laden; stattdessen entsteht ein hochwertiger und unkomprimierter Klang.

Bis heute hat sich die Weiterentwicklung der digitalen E-Pianos auf eine stetige Optimierung konzentriert. Dabei steht die SoundqualitĂ€t im Vordergrund, aber auch die Optik ist ein wichtiges Element. Durch die Ausstattung der modernen Digital- bzw. E-Pianos ist zudem eine direkte Verbindung ĂŒber MIDI-, USB– und andere Schnittstellen möglich.

Zahlen, Daten, Fakten rund um das E-Piano

Die klassische Klaviertastatur hat 88 Tasten, und das gilt auch fĂŒr das E-Piano. Die Gesamtbreite bei 88 Tasten liegt bei ca. 135 cm. Schmalere Modelle mit weniger Tasten sind aber auch erhĂ€ltlich, es sollten allerdings mindestens 76 sein.

Unter anderem spielt die Gewichtung der Tastatur eine wesentliche Rolle, die den Pianisten ein realistisches AnschlaggefĂŒhl gibt. Dies gelingt mit der Hammermechanik, die bei vielen E-Pianos integriert ist.

Die Bezeichnung der verschiedenen Tastaturen bezieht sich normalerweise auf die Dynamik, allerdings gibt es keine grundlegenden Standards. Die Hersteller haben unterschiedliche Begrifflichkeiten zur ResponsivitÀt sowie zur Graduierung der Tastaturen, sodass es schwierig ist, einen gemeinsamen Nenner zu finden.

Der akustische Klang des E-Pianos lĂ€sst sich besser kategorisieren. So lĂ€sst sich das Tasteninstrument beispielsweise auf FlĂŒgel bzw. Grandpiano einstellen, auf „Mellow“ fĂŒr einen weichen und gedeckten Ton, auf hart fĂŒr Rock oder auf Klavier bzw. Upright.

Die klassischen und seit Jahrzehnten bewĂ€hrten E-Pianos bringen ebenfalls viel Dynamik ins Spiel, sodass beispielsweise das Fender Rhodes Piano bei stĂ€rkerem Anschlag mit einem starken Klang besticht. Welche Samples fĂŒr den jeweiligen Zweck geeignet sind, hĂ€ngt von der Lieblingsmusik ab sowie von den Gewohnheiten beim Klavierspielen. Manche Pianisten benötigen keine zahlreichen Extrafunktionen, wĂ€hrend andere sich ĂŒber mehr Spielraum ohne EinschrĂ€nkungen freuen.

Bei den besonderen Effekten fĂŒr ein E-Piano sind vor allem 3-Band Equalizer zu nennen, die die Höhen, Mitten und BĂ€sse regeln. Auch der Halleffekt, auch Reverb genannt, lĂ€sst sich an die RĂ€umlichkeiten anpassen. FĂŒr einen verbreiterten Sound gibt es zudem Chorus-Effekte. Als ErgĂ€nzung fĂŒr E-Orgeln steht hĂ€ufig ein sogenannter Rotary-Effekt zur VerfĂŒgung. Dieser ahmt einen drehenden Lautsprecher nach und sorgt so fĂŒr eine interessante Raumverteilung.

Bei den E-Pianos gibt es außerdem viele Möglichkeiten fĂŒr SoundverĂ€nderungen, sei es durch Chorus-Ă€hnliche Effekte wie Phaser und WahWah oder durch Amplifier-Funktionen. Vor allem die Digitalpianos im mittleren und höheren Preissegment weisen interessante Features in diesem Bereich auf.

So verschieden die einzelnen E-Pianos in ihren Funktionen sind, so unterschiedlich sind auch die QualitĂ€tsmerkmale. Um den persönlichen E-Piano Vergleichssieger zu finden, lohnt es sich daher, alle Daten genau anzusehen. NatĂŒrlich kommt es letztendlich auf das individuelle SpielgefĂŒhl an, dennoch gibt es einige Grundeigenschaften, die BerĂŒcksichtigung finden sollten.

Dazu gehört vor allem der dynamische Tastenanschlag, der die Spielfreude verstĂ€rkt und ein ebenso natĂŒrliches und klangvolles Ergebnis hat wie das akustische Piano. Ein Tasteninstrument ohne diesen dynamischen Anschlag bringt nicht die nötige Dynamik mit, denn die LautstĂ€rke lĂ€sst sich nicht durch den Tastendruck beeinflussen. Mit der Gewichtung der Tastatur wird zudem sichergestellt, dass das E-Piano den nötigen Widerstand hat, wenn die Akkorde oder Einzeltöne zum Klingen gebracht werden.

Spielen mit dem E-Piano

Spielen mit dem E-Piano

Das Spielen auf dem E-Piano ist im Prinzip nicht viel anders als Klavierspielen. FĂŒr AnfĂ€nger eignen sich Modelle mit relativ wenigen Funktionen, die ĂŒber eine hochwertige Tastatur und einen klaren Sound verfĂŒgen. In Kombination mit einem Klavierhocker und einem NotenstĂ€nder ist das Zubehör komplett. Mit der richtigen Einstellung der Sitzhöhe und dem Einschalten des E-Pianos kann es losgehen: Zum Üben reicht diese Vorbereitung schon aus.

Wenn neue Spielvarianten anstehen, gibt es diverse Einstellmöglichkeiten bei den Digitalpianos. Dies gelingt mit detailreichen Samples, die zumeist ĂŒber die Tastenbereiche oder einzelne Tasten aktiviert werden. Entsprechend lebendig wird der Klang, wenn die verschiedenen StĂŒcke aus der klassischen oder modernen Musik gespielt werden.

Auch einfache KlavierĂŒbungen machen deutlich mehr Spaß, wenn ein dynamischer Sound zu hören ist. So lĂ€sst sich der individuelle Fortschritt hervorragend nachvollziehen, nicht nur vom Klavierlehrer, sondern auch von den Klavierspielern selbst. Mit den Abstufungen der Samples ist eine prĂ€zise LautstĂ€rkeregelung möglich, auch bei der Wiederholung. Dies wird deutlich spĂŒrbar, wenn beim krĂ€ftigen Anschlag auch ein entsprechend lauter, gefĂ€lliger Klang entsteht.

Bei den weniger hochwertigen E-Pianos kann es hingegen vorkommen, dass zwar bei normaler LautstĂ€rke ein angenehmer, akustischer Sound erklingt, dieser sich aber nicht nach Belieben drosseln oder verstĂ€rken lĂ€sst. Zart und leise spielen oder richtig stark anschlagen hat also nur auf einem erstklassigen E-Piano den gewĂŒnschten Erfolg.

Neben der Dynamik bieten die elektronischen Tasteninstrumente ein großes Potential, wenn es um die Kombination mit anderen Einspielungen geht. So lassen sich die E-Pianos ĂŒber USB- oder andere Schnittstellen mit PCs und weiteren Quellen verbinden, um Musikdateien zu laden oder eigene Aufnahmen herzustellen.

Einige Pianos unterstĂŒtzen das Abspielen von orchestralen Arrangements und kombinieren Playback-Dateien mit Live-Musik. DafĂŒr ist der General MIDI Standard erforderlich, der auf einen starken Sound baut. Diese MIDI-Dateien sind eine lohnenswerte UnterstĂŒtzung, um individuelle Anpassungen vorzunehmen, sei es durch eine VerĂ€nderung der Tempi oder eine neue Transponierung, durch Wiederholungen von bestimmten Taktfolgen oder durch die Kopplung mit einem anderen D- bzw. E-Piano.

Die Songplayer und Ă€hnliche Funktionen des E-Pianos eignen sich nicht nur fĂŒr den Einstieg, sondern sie dienen auch als Übungshilfe fĂŒr Fortgeschrittene und liefern interessante Inspirationen fĂŒr erweiterte Musikexperimente.

So helfen beispielsweise Drumpattern dabei, neue Stilrichtungen auszuprobieren. Intros und Endings unterstĂŒtzen die Musiker beim kreativen Spiel und stellen einen spannenden Kontrast zum gleichmĂ€ĂŸigen Metronom her. Viele E-Pianos sind mit einer Begleitautomatik ausgerĂŒstet, sodass schlagzeugĂ€hnliche Rhythmen, Bass und Hintergrund-Tracks passend zur gespielten Musik ertönen. Diese lassen sich ohne viel Aufwand selbst herstellen, sodass eine stimmige Akkordfolge oder dezente Beats fĂŒr eine harmonische Einheit sorgen. Aber auch die vorprogrammierte Begleitung kann zu den KlavierstĂŒcken passen, sodass nicht unbedingt ein eigenes Playback erstellt werden muss.

Wenn das E-Piano ĂŒber keinen integrierten Audio-Player verfĂŒgt, so hat es möglicherweise einen AUX- oder Miniklinken-Anschluss. Über diesen lĂ€sst es sich im Bedarfsfall mit einem MP3-Player verbinden. So ist ein direkter Zugang zum Wiedergabesystem vorhanden, das ggf. mit der Kopfhörerbuchse verbunden wird.

Das E-Piano kann auf laut gestellt werden, wenn die anderen Mitbewohner mithören wollen, oder nur ĂŒber den Kopfhörer abgespielt werden, den der Pianist trĂ€gt: So haben die Klavierspieler jederzeit ein direktes Feedback, ob sie die richtigen Tasten gedrĂŒckt haben bzw. wie die Akkorde und Melodien klingen. Bei VorfĂŒhrungen lĂ€sst sich der Sound ganz nach Bedarf noch intensivieren oder, wenn es lediglich ums Üben geht, drosseln.

FAQ

Ist spezielles Zubehör – z.B. in Form von Adaptern – erforderlich?

Ist spezielles Zubehör – z.B. in Form von Adaptern – erforderlich?

Beim Klavierspielen mit dem E-Piano werden verschiedene Adapter benötigt, um beispielsweise Kopfhörer anzuschließen oder das Instrument mit dem Computer zu koppeln.

Zu diesem Zweck gibt es die entsprechenden Klinken-Adapter, die eine einwandfreie Übertragung gewĂ€hrleisten. Sie unterstĂŒtzen die Pianisten beim Üben, beim Experimentieren sowie beim Musizieren mit Freunden.

Kann man mit dem E-Piano Songs aufnehmen?

Kann man mit dem E-Piano Songs aufnehmen?

Wenn die eingeĂŒbten KlavierstĂŒcke hundertprozentig sitzen, aber niemand zum Zuhören da ist, können die StĂŒcke bequem aufgenommen werden.

Hier zeigt sich der Vorteil gegenĂŒber dem akustischen Klavier. Das E-Piano braucht nur eine Verbindung zum PC, und schon lĂ€sst sich das StĂŒck aufnehmen und speichern. Auch das Teilen via Internet ist auf diese Weise ein Kinderspiel.

Was ist besser: E-Piano oder akustisches Klavier?

Was ist besser: E-Piano oder akustisches Klavier?

Mit der heutigen QualitÀt punkten die E-Pianos vor allem durch ihre FlexibilitÀt. Im Gegensatz zum akustischen Piano sind sie transportabel und lassen sich zudem auf die Umgebung anpassen, sei es durch die reduzierte LautstÀrke oder durch die Verbindung mit einem Kopfhörer.

Der in den letzten Jahren verbesserte Anschlag und der ĂŒberzeugende Klang machen die E-Pianos zur praktischen und gĂŒnstigen Alternative. Welches Instrument tatsĂ€chlich das Bessere ist, hĂ€ngt vom jeweiligen Geschmack ab; in jedem Fall bieten die Digitalpianos viele Vorteile.

Welche Lautsprecher eignen sich fĂŒrs E-Piano?

Welche Lautsprecher eignen sich fĂŒrs E-Piano?

Die KlangqualitĂ€t des E-Pianos zeigt sich nicht nur dann, wenn der Klang den Raum erfĂŒllt. Auch hochwertige Kopfhörer spielen eine wesentliche Rolle, vor allem fĂŒr Pianisten, die gerĂ€uschempfindliche Nachbarn haben.

Die Kopfhörer sollten einen hervorragenden Klang bieten, möglichst komfortabel sein und eine einstellbare LautstĂ€rke haben. So bieten sie auch nach einer Übungszeit von einer Stunde und mehr ein angenehmes GefĂŒhl und schrĂ€nken die Pianisten und KlavierschĂŒler nicht ein.

Können E-Pianos den Einstieg erleichtern?

Können E-Pianos den Einstieg erleichtern?

Im Vergleich zum akustischen Piano haben viele E-Pianos hÀufig einen etwas leichteren Anschlag. Dies wird bei den QualitÀts-E-Pianos jedoch durch die Hammermechanik ausgeglichen.

Damit sind die elektronischen Varianten eine hervorragende Alternative zum akustischen Klavier. Sie lassen sich problemlos leise stellen oder ĂŒber Kopfhörer abhören, sodass die Mitbewohner nicht durch die oft zĂ€hen ÜbungsablĂ€ufe gestört werden. Auch die KlavierschĂŒler selbst fĂŒhlen sich weniger beobachtet und haben weniger Hemmungen zu spielen. Damit erleichtern die E-Pianos eindeutig die Gewöhnung an die Tasteninstrumente.

NĂŒtzliches Zubehör fĂŒr das E-Piano

Um die Funktionen des E-Pianos voll ausnutzen zu können, ist es sinnvoll, ein Komplettset zu kaufen. Das Instrument lÀsst sich ggf. aber auch mit Ersatzteilen erweitern oder durch Ersatzteile wieder einsatzfÀhig machen. Wichtig ist, dass die zusÀtzlichen Komponenten auf das elektronische Klavier abgestimmt sind, damit eine einwandfreie FunktionalitÀt sichergestellt ist.

NĂŒtzliches Zubehör fĂŒr das E-PianoAuch der Komfort sollte gewĂ€hrleistet sein und ggf. durch eine Höheneinstellung des Hockers und Ă€hnliche Anpassungen perfektioniert werden können. Schon von Anfang an ist daher eine spezielle Pianobank von Vorteil, und auch die passenden Ohrhörer sollten nicht fehlen.

Durch die kompatiblen Midi-Kabel, USB-AnschlĂŒsse und ggf. erforderlichen Adapter gibt es perfekte ErgĂ€nzungsmöglichkeiten fĂŒr den Einsatz zuhause oder fĂŒr musikalische Auftritte. Bei Zubehörelementen oder Ersatzteilen wie Fußpedale sollten vorzugsweise Produkte der Originalmarke verwendet werden. Nur so ist die Grundlage fĂŒr einen einwandfreien Sound gegeben.

Viele AnschlĂŒsse unterstĂŒtzen eine flexible Nutzung des E-Pianos. Ein Slot fĂŒr SD-Karten unterstĂŒtzt die Verbindung zum privaten PC, sodass die MusikstĂŒcke problemlos gespeichert und wiedergegeben werden können. Damit wird außerdem der mobile Einsatz des Instruments gefördert. Zudem erlaubt die Speicherung ein erneutes Anhören, sei es am PC oder auf dem Smartphone.

So können Einsteiger ihre eigene Entwicklung chronologisch abspeichern und ggf. bisherige Fehler im Laufe der Zeit beseitigen. Im Vergleich mit anderen musikalischen Aufnahmen fÀllt es leichter, die eigenen FÀhigkeiten zu beurteilen oder die Chancen des Nachwuchses einzuschÀtzen.

Ob es sich um Profi-Instrumente handelt oder um Einsteigermodelle, ein digitales Piano lĂ€sst sich bei Bedarf mit speziellem Zubehör ergĂ€nzen. Ggf. können auch Extrafunktionen oder Demo-Songs nachgerĂŒstet werden. Auch einzelne Komponenten wie ein Metronom, ein Lautsprecher oder ein AufnahmegerĂ€t sind eine sinnvolle Erweiterung.

Zu den wichtigen Zubehörteilen gehört neben dem Kopfhörer auch der StĂ€nder. Sehr handlich und zugleich stabil sind X-StĂ€nder, die ohne großen Aufwand zusammengeklappt oder aufgestellt sind. Sie lassen sich ĂŒblicherweise in der Höhe verstellen und eignen sich damit prima fĂŒr Haushalte, in denen die grĂ¶ĂŸeren sowie die kleineren Familienmitglieder Klavier spielen. Bei einer unverĂ€nderbaren Höhe sollte zumindest der Hocker verstellbar sein.

Der X-StĂ€nder spart einerseits Platz und erleichtert andererseits den Transport. So ausgerĂŒstet kommt das elektrische Klavier auch bei einem Umzug einfach mit. Vor allem fĂŒr Bands, die hĂ€ufig Auftritte haben, ist diese TransportfĂ€higkeit ein wichtiger Vorteil. Ein weiteres wichtiges Feature ist die LautstĂ€rkeregelung. Diese erspart eventuellen Ärger mit den Wohnungsnachbarn und kann bei Bedarf nachtrĂ€glich integriert werden.

Alternative Instrumente zum E-Piano

Es gibt ein paar Alternativen zum E-Piano, die jedoch nicht mit den kombinierten Vorteilen mithalten können. Ein Synthesizer sieht Ă€hnlich aus wie das elektrische Klavier und scheint auch mit dem Keyboard verwandt zu sein, dennoch ist er mit anderen Funktionen bestĂŒckt. Unter anderem kann der Synthesizer neue Sounds erzeugen, was beispielsweise bei den charakteristischen Songs der bekannten britischen Band Depeche Mode zu hören ist: Hier kommen oft mehrere Synthesizer gleichzeitig zum Einsatz.

Bei den sogenannten Hybrid-Pianos handelt es sich um eine Mischung aus elektronischem und akustischem Klavier. Sie stehen in zwei Versionen zur VerfĂŒgung. Bei dem einen Modell werden elektronische Bauteile in ein ursprĂŒngliches akustisches Klavier integriert. Gleichzeitig erfolgt der Einbau einer Stummschaltung. Dies ist unter anderem bei dem Yamaha Silentpiano sowie bei dem Kawai Anytime der Fall. Bei der zweiten Bauform werden zumeist mechanische Komponenten von akustischen Pianos in die elektronischen Tasteninstrumente eingebaut, wie bei der Yamaha AvantGrand. Durch diese hybride Kombination sollen jeweils die Vorteile beider Technologien zum Tragen kommen. Entsprechend gefragt sind die Hybrid-Pianos.

Portable Pianos oder Keyboards werden teilweise auch als Stage Pianos bezeichnet. Sie ĂŒberzeugen mit den praktischen Vorteilen eines Keyboards und haben ĂŒblicherweise zwischen 61 und 76 Tasten. Das GehĂ€usematerial besteht im Allgemeinen aus Kunststoff. So sind sie leicht zu tragen und damit ideal fĂŒr den BĂŒhneneinsatz geeignet.

Typische Ausstattungsmerkmale sind die zweckmĂ€ĂŸigen AnschlĂŒsse, die das Vorspielen zusĂ€tzlich erleichtern und eine wesentliche UnterstĂŒtzung beim Abspeichern darstellen. Zudem verfĂŒgen diese tragbaren Keyboards hĂ€ufig ĂŒber erweiterte Features wie Metronome, Schlagzeug-Pattern und Player-Funktionen. Die exklusiven AusfĂŒhrungen sind mit Masterkeyboard-Extras ausgestattet, teilweise auch mit einer Begleitautomatik. Zudem gibt es Modelle mit einer grĂ¶ĂŸeren Menge von Klangfarben.

Der Nachteil bei diesen Keyboards ist das Fehlen der Hammermechanik. Der klaviertypische Anschlag ist hier also nicht vorhanden. Einige Spezial-Keyboards orientieren sich an dem charakteristischen Sound von bekannten Instrumenten, beispielsweise an dem Fender-Rhodes Piano oder an der Hammond-Orgel. Auch hier wird auf die ansonsten so gefragte Hammermechanik verzichtet.

Modularsysteme sind wiederum eine andere Alternative zum E-Piano. Hierbei handelt es sich ursprĂŒnglich um ein Masterkeyboard, das von möglichst guter QualitĂ€t sein sollte und durch ein Soundmodul und ein VerstĂ€rkersystem ergĂ€nzt wird. Durch diese Zusammenstellung wird ein typischer Klavierklang erreicht.

Der Nachteil bzw. die Schwierigkeit bei der Modularisierung zeigt sich bei der Anpassung zwischen der Tastatur und dem eigentlichen Klangerzeuger. Da die Kurve der Anschlagsdynamik nur schwierig herzustellen ist, lÀsst sich kaum ein perfektes Klangbild erzielen. Dies wirkt sich negativ auf die Dynamik selbst und damit auch auf die AusdrucksfÀhigkeit aus.

Bei der Frage nach Alternativen zum E-Piano darf auch das akustische Klavier nicht außer Acht gelassen werden. Hier ist in jedem Fall der charakteristische Klang vorhanden, auf den nicht nur Freunde der klassischen Musik vertrauen. Die Nachteile zeigen sich in dem hohen Gewicht, mit dem das Instrument ungeeignet fĂŒr den Transport ist, sowie in der Notwendigkeit, das Klavier mit den Saiten in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden stimmen zu lassen. Nicht zuletzt ist der Kaufpreis fĂŒr die akustischen Pianos relativ hoch, was den Nostalgie-Faktor nicht immer aufwiegt. Dennoch entscheiden sich immer noch viele Menschen fĂŒr das bewĂ€hrte „echte“ Klavier oder sogar fĂŒr einen KonzertflĂŒgel, wenn genug Platz in der Wohnung ist.

WeiterfĂŒhrende Links und Quellen

Ratgeber

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