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Mischpulte im Test auf ExpertenTesten
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Mischpult Test - damit wird jeder zum gefeierten DJ - Vergleich der besten Mischpulte 2019

Erst ein solides Mischpult liefert eine gelungene Mischung an unterschiedlichen KlĂ€ngen, Melodien und Rhythmen.FĂŒr unsere Bestenliste hat unser Team zahlreiche Tests im Internet unter die Lupe genommen und konnte Bewertungen fĂŒr Klangregelung, Kanalanzahl, Typen und einiges mehr erstellen.

Mischpult Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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Was ist ein Mischpult?

Über die Musik-Szene hinaus, hat das Mischpult auch in andere Bereiche gefunden, da die Modelle mittlerweile fĂŒr viele Menschen erschwinglich, sowohl in analoger als auch in digitaler Form zu bekommen sind. Ob auf privaten Partys oder im Gastronomiebereich, die KlangqualitĂ€t der Musik ist wichtig, um die Stimmung zu steigern und den geeigneten Unterhaltungswert zu bieten.Behringer - DJX750 Pro 5-Kanal DJ Mixer

Mit einem Mischpult lassen sich individuelle KlĂ€nge, Rhythmen und Melodien aus verschiedenen Songs miteinander vermischen und aufeinander abstimmen. Das Mischpult ist dabei ganz allgemein formuliert die Steuerzentrale der benötigten Komponenten zur Musikerzeugung fĂŒr einen DJ oder Musiker. Über dieses werden elektrische Tonsignale zusammengefĂŒgt und fĂŒr das Mixen unterschiedliche Quellen genutzt, darunter z. B. ein CD- oder Plattenspieler oder ein Mikrofon.

In der „Hip Hop“-Szene ist der so bezeichnete „Battlemixer“ angesagt, ĂŒber den dann auch das Scratching stattfindet, in der „Club- und House“-Szene kommt der „Installationsmixer“ zum Einsatz.

FĂŒr den Gebrauch im eigenen Keller oder Wohnzimmer sind meistens kleinere Mischpulte gefragt, die ĂŒber einen Anschluss an die Stereoanlage, den CD-Player, Computer oder Flachbildschirm verfĂŒgen und auch einfach zu transportieren und zu bedienen sind.

Heutzutage ist die DJ-Branche natĂŒrlich sehr ĂŒberlaufen, da sich die Möglichkeiten gesteigert haben, die Bedienung vielfĂ€ltiger geworden ist, auch digital erzeugt werden kann. Einfache MischgerĂ€te, die noch die Kunst des Könners erforderten, sind zu aufwendigen Pulten geraten, mit denen der Sound experimentell und vielseitig gestaltet werden kann.

NatĂŒrlich hat sich ĂŒber die Vielfalt der Angebote auch das Interesse erhöht, dass nicht nur bekannte MusikgrĂ¶ĂŸen auf das professionelle Mischpult zurĂŒckgreifen, sondern auch der Privatmensch als DJ sein GlĂŒck versuchen kann.

Letztendlich zÀhlt neben dem Können, der Ideenreichtum in der Musikkreation, und je hochwertiger und funktionsreicher das Mischpult ist, desto mehr kreative Entfaltung ist möglich.

Durch ein Mischpult werden immer zwei bis mehrere Audioquellen miteinander verbunden und die Töne gemischt. Im Grunde werden so verschiedene elektrische Signale zusammengefĂŒhrt und unterschiedliche Quellen aneinander angepasst. Mischpulte gibt es sowohl in analoger als auch digitaler AusfĂŒhrung, als transportables GerĂ€t oder als Festinstallation.

Behringer - DJX750 Pro 5-Kanal DJ MixerEtwas aufwendiger gefertigte GerĂ€te verfĂŒgen ĂŒber einen Crossfader, durch den sich zwei verschiedene Quellen stufenlos vermischen und regeln lassen.

Dadurch sind Rhythmus- und Melodie-ÜbergĂ€nge nahtlos und sauber, was sich fĂŒr das Auflegen von unterschiedlichen Platten besonders hervorragend eignet und letztendlich auch einen guten DJ ausmachen.

Eine weitere Version des Mischpultes ist das „Live-Pult“. Diese weisen keinen Crossfader auf, die EingĂ€nge und KanalzĂŒge sind direkt auf der OberflĂ€che des GerĂ€ts, insofern es sich um ein analoges handelt. Die KanĂ€le verfĂŒgen ĂŒber eine Klangregelung und sehr aufwendige Routingmöglichkeiten. Dadurch lassen sich Hauptsignale mit unabhĂ€ngigen Signalen kombinieren.

Das Live-Pult wiederum teilt sich in drei verschiedene GerÀte, darunter in das Monitor-Pult, dass FOH-Pult und das Recording-Pult, wobei allerdings alle Modelle Àhnliche Funktionen mitbringen und daher auch in gleicher Form zum Einsatz kommen können.

Eine der wichtigsten Eigenschaften, die das Mischpult aufweisen sollte, ist die Fading-Funktion, worunter das langsame Überblenden der Tonsignale verstanden wird.

Die Anforderungen an ein Mischpult sind natĂŒrlich unterschiedlich und musikabhĂ€ngig.

ALTO - ZMX862 Kompakter 6-Kanal MixerÜber den Vorgang des „Vorhörens“ (auch als „Pre-Fader-Listening“, oder kurz: „PFL“ bekannt), wird ein Signal, das durch das Mischpult lĂ€uft, noch vor Erreichen des Reglers auf einen anderen und dafĂŒr konzipierten Abhörweg geleitet. Dadurch können mehrere Signale vor dem Ausstrahlen abgehört und visualisiert werden, wobei wiederum das Signal von allen Störungen befreit wird.

Das wiederum hat Einfluss auf den Equalizer, der z. B. wichtig fĂŒr die Techno-Musik ist und sauber klingen muss, dass auch die Bass-Elemente komplett ausgeblendet werden können. Das einfache Mischpult weist hier meistens einen 3-Band-Equalizer auf, der aus BĂ€ssen, Mitten und Höhen besteht.

Dabei ist auch ein Drehregler sinnvoller als ein Fader bzw. Schieberegler, weil so viel leichter weichere ÜbergĂ€nge geschaffen werden können.

FĂŒr die Richtung „Hip Hop“ muss das Mischpult eher robust sein und wenig Verschleiß mit sich bringen, da es auch anders und sehr vielseitig genutzt wird. Der „Battle-Mixer“ erlaubt die Komponenten des „Turntablism“, darunter das „_Sratchen_“ und „_Jugglen_“. Der Equalizer ist hier nicht so wichtig, es reichen Höhen und BĂ€sse, als ein 2-Band, auch ist der Fader hier besser geeignet, besonders der bei teureren Modellen vorhandene Crossfader.

Die Verwendungsbereiche von Mischpulten

Als Bestandteil der Ton- und Veranstaltungstechnik finden Mischpulte bei Musik- und anderen BĂŒhnenveranstaltungen Verwendung. Somit zĂ€hlen u. a. Klubs fĂŒr Livemusik, Musikproduktionsstudios, Radiostudios, Theater, OpernhĂ€user und KongresssĂ€le zu den Einsatzorten fĂŒr Mischpulte. Sobald also mehr als ein Mikrofon oder ein elektrisch verstĂ€rktes Instrument zum Einsatz kommt, macht die Verwendung eines Mischpults Sinn.

Wie funktioniert ein Mischpult?

Einfache und aufwendigere GerĂ€te addieren zwei oder mehrere Signalquellen, um sie auf einen Kanalausgang zu legen. Das soll ohne RĂŒckwirkung stattfinden, so dass die eine Signalquelle und deren Eigenschaften von der anderen nicht unterbrochen bzw. beeinflusst werden. Was den Preis eines Mischpults letztendlich ausmacht, ist der Umfang der Funktionen und KanĂ€le.

Studio MischpultDie kleine Variante weist 2 KanĂ€le auf, die grĂ¶ĂŸte mehr als 50. Mit zunehmenden KanĂ€len lassen sich dann natĂŒrlich auch mehr GerĂ€te anschließen und können fĂŒr die Klangerzeugung als verschiedene Signale zusammengemischt werden.

Einfache Mischpulte verfĂŒgen meistens ĂŒber zwei Pegelsteller. Einer dient als EingangsverstĂ€rker und soll das ankommende Pegelniveau an den internen Arbeitspegel anpassen. Der andere Pegelsteller ist der Fader, ein Schieberegler, der das MischverhĂ€ltnis einstellt. Dieser erfĂŒllt dabei die wichtigste Funktion fĂŒr die Sounderstellung, da alle Pegelangleichungen ĂŒber den Fader bereits im Eingangskanal gemacht werden. Das verhindert auch eine Übersteuerung der Signale und eine damit ungĂŒnstige Phasen- und Mischkonstellation.

Der Pegelregler sollte daher nicht direkt auf den Summenkanal einwirken, sondern EingangskanĂ€le und Fader-VerstĂ€rker im Pegel reduzieren. Das ist mit „VCA“ möglich.

American Audio - Q-2422 Pro DJ-MixerBei dieser Automation durchlĂ€uft das Audiosignal nicht den Fader, sondern lĂ€uft ĂŒber den spannungsgesteuerten VerstĂ€rker. Der VerstĂ€rkungsfaktor wird demnach ĂŒber eine Steuerspannung gelenkt und bestimmt so insbesondere die LautstĂ€rke.

Die Spannung fĂŒr den VerstĂ€rker wird ĂŒber den Fader gesteuert und in ein digitales oder analoges Signal umgewandelt, kann dann auf diesem Weg gespeichert werden.

Bei der Wiederholung solcher Signalspeicherungen hat der Fader keinen Einfluss auf das Signal selbst, weshalb er in seiner Position auch nicht die tatsĂ€chliche LautstĂ€rkeeinstellung darstellt. GĂŒnstig ist hier dann eine automatische Position des Faders ĂŒber einen Monitor oder eine LED-Anzeige.

Digitale GerĂ€te sind den analogen in der einfacheren Anwendung im Bereich der FlexibilitĂ€t und automatischen Takterkennung ĂŒberlegen, fĂŒr das eigentliche DJ-Equipment allerdings nur eine Vorstufe. Das gute DJ-Handwerk sollte natĂŒrlich nicht unterschĂ€tzt werden, wer es sich erleichtern möchte, greift auf digitale Modelle zurĂŒck, die einige der notwendigen Handgriffe abnehmen.

Die einzelnen Abschnitte des Signalwegs

Die Eingangsbuchsen

Die EingĂ€nge nehmen Mikrofon- oder Instrumentenkabel auf. Hierbei unterscheiden Hersteller zwei unterschiedliche Buchsen. Über diese EingĂ€nge gelangen die Audiosignale in das Mischpult.

Unser Mischpult Test erklĂ€rt die verschiedenen Buchsen und Kabel im Abschnitt NĂŒtzliches Zubehör.

Der Gain-Regler

ZunÀchst gelangt das Signal zum Gain-Regler. Dieser dient zur GrundverstÀrkung und Angleichung der verschiedenen Signale.

Der Abschnitt Ein Mischpult richtig anschließen gibt weitere Information zur Verwendung des Gain-Reglers.

Der Equalizer

Der Equalizer besteht zumeist aus drei Drehknöpfen: Jeweils ein Knopf regelt die BÀsse, Mitten und Höhen des Audiosignals. Somit gibt der Equalizer die Möglichkeit, bestimmte Frequenzen des Signals zu verstÀrken oder abzuschwÀchen.

Die AUX- oder FX-Drehregler

Mithilfe dieses Reglers lÀsst sich ein externes EffektgerÀt einschleifen. Zudem ermöglichen diese AUX-Wege, ein Signal an Monitorlautsprecher zu schicken.

Bei den FAQs gibt unser Mischpult Test 2018 genau Hinweise zur Benutzung dieser Funktion.

Der Panorama-Regler

Wie funktioniert ein Mischpult im Test und Vergleich bei Expertentesten?Der Panorama-Regler passt das Stereobild des Signals an. Somit lÀsst sich das Signal im Stereobild nach rechts oder links verschieben. Diesen Regler bezeichnen Tontechniker auch als Panpot.

Die Mute- und Solo-Tasten

Die Mute-Taste schaltet den jeweiligen Kanal aus. Nach DrĂŒcken der Solo-Taste eines Kanals erklingt nur dieser eine Kanal: Alle anderen KanĂ€le werden automatisch auf stumm geschaltet.

Die PFL-Taste

Die AbkĂŒrzung steht fĂŒr den englischen Ausdruck pre fader listening und bezeichnet das “Abhören vor dem Fader”. Mithilfe dieser Taste lĂ€sst sich der Kanal zum Vorhören auf den Kopfhörerausgang legen, obwohl der Fader fĂŒr die LautstĂ€rke des Kanals geschlossen ist. Dadurch eröffnet sich die Möglichkeit, einen Kanal anzuhören, der nicht Teil des Gesamtsignals ist.

Die Tasten fĂŒr Subgruppen

Bei aufwendigen Mischpulten lassen sich die einzelnen KanÀle verschiedenen Subgruppen zuordnen.

Der Fader

Der Fader (Schieberegler) regelt die LautstĂ€rke des Kanals und bestimmt somit die LautstĂ€rke des jeweiligen Audiosignals im Gesamtsignal. FĂŒr diese Funktion verwenden Hersteller bei Kompaktmixern zum Teil auch Drehregler.

Tasten fĂŒr die Phantomspeisung

Diese Tasten schalten die Phantomspeisung fĂŒr Kondensatormikrofone ein. Bei einigen Mischpulten besteht nur die Möglichkeit, die Phantomspeisung fĂŒr mehrere KanĂ€le gleichzeitig zu aktivieren.

Am Ende jedes Kanals

Die einzelnen KanĂ€le ordnen Hersteller nebeneinander an. Aufgrund der aufgereihten Drehregler ist der Kanalbereich eines Mischpults sofort erkennbar. Bei den meisten Mischpulten befindet sich dieser Bereich auf der linken Seite der BedienflĂ€che. Wenn das Signal eines Kanals den unteren Fader passiert hat gelangt es – zusammen mit den Signalen aus den anderen KanĂ€len – in den Masterbereich.

Der Masterbereich

Wie funktioniert ein Mischpult im Test und Vergleich bei Expertentesten?Diesen Bereich ordnen die Hersteller fast immer auf der rechten Seite des Mischpults an. Hier befindet sich der Masterfader fĂŒr die LautstĂ€rke des Gesamtsignals. Wenn das Mischpult ĂŒber Subgruppen verfĂŒgt, befinden sich die zugehörigen Fader fĂŒr diese Gruppen neben diesem Masterfader. Im oberen Bereich des Masterbereichs positionieren die Hersteller alle AusgĂ€nge.

Dazu zĂ€hlen neben dem Ausgang fĂŒr das Gesamtsignal (Main Out) auch die Buchsen fĂŒr den Kopfhörer, die Monitorbuchsen und die AUX-AusgĂ€nge. Die AUX-EingĂ€nge platzieren Hersteller zumeist neben den zugehörigen EingĂ€ngen an. Zudem gehört zum Masterbereich der Pegelmesser, den viele Hersteller als vertikale Reihe von unterschiedlich farbigen LEDs realisieren. Falls das Mischpult ĂŒber eingebaute Effekte verfĂŒgt, lassen sich diese ebenfalls im Masterbereich auswĂ€hlen und einstellen.

Wir erklÀren die genaue Verkabelung eines Mischpults weiter unten in einem eigenen Kapitel!

Die Besonderheit des DJ-Mischpults

Das DJ-Mischpult besitzt im Gegensatz zu anderen Mischpulten einen Crossfader, der zwischen beiden KanÀlen hin- und herblendet.

Worin bestehen die Vorteile eines Mischpults?

Konzerte:

Vorteile aus einem Mischpult Test bei ExpertenTestenDa bei Konzerten die Lautsprecher Richtung Publikum zeigen und zwischen der Band und dem Publikum stehen, hört die Band den Klang aus diesen Lautsprechern nur als Reflektion aus dem Zuschauerraum. Der Tontechniker am Mischpult schaut – wie das Publikum – in Richtung BĂŒhne und hört somit den direkten Klang aus den Lautsprechern. Also erhĂ€lt der Techniker einen besseren Eindruck des Sounds und kann ĂŒber das Mischpult eventuell VerĂ€nderungen vornehmen. Damit sich die Mitglieder der Band auf der BĂŒhne besser hören können, gibt es kleinere Lautsprecher am Boden der BĂŒhne, die in Richtung der Band zeigen. Diese Lautsprecher heißen Monitorboxen und Tontechniker steuern diese ebenfalls ĂŒber das Mischpult.

Musik- oder Radiostudio

Radiosendungen setzen sich aus unterschiedlichen Bestandteilen zusammen: die Stimme der Moderatorin oder des Moderators, die Stimmen von InterviewgĂ€sten, MusikstĂŒcke, vorproduzierte Einspieler etc. Alle diese Audiosignale stammen aus unterschiedlichen Quellen. Ein Mischpult gibt ĂŒber die Schieberegler direkten Zugriff auf diese Audiosignale. Besonders bei Livesendungen fĂŒhrt kein Weg an dem Mischpult vorbei. Im Musikstudio laufen ebenfalls alle Audiosignale im Mischpult zusammen. Beim Mischen im Musikstudio steht jedoch die Aufnahme der Musik im Mittelpunkt.

DJ-Auftritte

Erst der DJ-Mixer ermöglicht das Mischen der MusikstĂŒcke, sodass ein ununterbrochener Mix entsteht. Ohne diese Art des Mischpults wĂ€re das DJing nicht möglich.

Zusammenfassung der Vorteile

  • Das Mischpult gibt zentrale Kontrolle ĂŒber verschiedene Audiosignale.
  • Zudem verbessert das Mischpult die KlangqualitĂ€t, sodass ein ausgewogener Gesamteindruck entsteht.
  • Die Nutzung eines Mischpults erfordert keine Software und macht somit einen Computer ĂŒberflĂŒssig.

Zusammenfassung der Nachteile

  • Aufgrund der vielen Knöpfe und Regler erfordert ein Mischpult etwas Zeit der Einarbeitung.

Funktionsgruppen eines Mischpults

Angeschlossen werden können an ein Mischpult diverse MediengerĂ€te. DafĂŒr gibt es die Line-EingĂ€nge in Form von Cinch-Buchsen. Alle EingangskanĂ€le sind AudioeingĂ€nge und in Mono oder Stereo gruppiert. Bei grĂ¶ĂŸeren GerĂ€ten gibt es auch mehrere KanĂ€le, ĂŒber die die Eingangssignale gesammelt und zusammengefasst werden können. Dadurch kann der DJ z. B. die LautstĂ€rke gleichzeitig regeln und sie an verschiedene GerĂ€te schicken.

MischpultDafĂŒr geeignet ist der bereits genannte Crossfader, ein Überblendungsregler, der den Widerstand bestimmt. Genauer werden zwei oder mehrere KanĂ€le, auf denen die Musik ertönt, in verschiedene LautstĂ€rken geteilt, also in verschiedene Spannungspegel auf den Lautsprecher ĂŒbertragen und gelegt.

Einfach ausgedrĂŒckt ist dadurch möglich, zwei verschiedene Platten bzw. einzelne Songs ineinander ĂŒberlaufen zu lassen, ohne dass dabei eine Unterbrechung oder Pause entsteht.

Der Widerstand wird dabei verschoben, so dass auf dem Lautsprecher kurzzeitig nur ein Kanal zu hören ist, wÀhrend der andere durch einen Regler ausgeschaltet wird. Auch kann der DJ so z. B. einen leisen und einen lauten Kanal öffnen.

Je nachdem, wo das Mischpult zum Einsatz kommt, ob fĂŒr Technomusik oder beim „Hip Hop“, ĂŒbernimmt der Crossfader eine andere Funktion. Beim „Hip Hop“ dient er z. B. dem „Turntablism“ und wird in Verbindung mit Plattenspielern verwendet, um die MusikstĂŒcke zu variieren und neu zu mischen.Skytec - STM-2300 DJ-Mischpult

Die Könner der Szene verwenden das Mischpult dann wie der Musiker ein Instrument und arbeiten mit einem Zweikanal-Mischpult und zwei Plattenspielern. Die Töne der beiden MusikstĂŒcke werden dabei so gemischt, dass ein völlig neuer Kontext der Klangentfaltung entsteht.

Ein weiterer Kanal ist fĂŒr den Anschluss des Mikrofons vorgesehen und sollte eine XLT-Buchse sein, da hier zwei Audiosignale gegenpolig zueinander verbunden werden können. Das ist vorteilhaft, sobald ein Störsignal auftritt und dieses durch die symmetrische XLT-Buchse wieder ausgeglichen wird.

FĂŒr den Anschluss an einen CD- oder Plattenspieler ist die Phono-Buchse gedacht.

Analog oder digital – wo sind die Unterschiede?

Mischpulte gibt es mittlerweile als analoge und digitale Variante, oder als eine kombinierte Form beider Techniken.

Bei dem analogen Vorgang ist das Signal das elektrische Abbild eines Schalls und wird so auch verarbeitet. Dagegen wandeln Mischpulte auf digitaler Basis den Sound in ein digitales Signal um, das dann von einem Prozessor verarbeitet wird. Bei Mischpulten, die mit analoger und digitaler Technik arbeiten, bleibt die Signalverarbeitung zwar analog, die Steuerung findet allerdings dann digital statt.

Sobald der Schaltungsaufwand durch die Anzahl der KanĂ€le steigt, vereinfacht die Digitaltechnik den Vorgang erheblich. Kleinere Mischpulte sind gĂŒnstig im Preis und benötigen auch nur einen geringen Schaltungsaufwand, der dementsprechend ĂŒberschaubar ist. Daher ist die analoge Version hier ausreichend.

Je mehr Funktionen hinzukommen, umso aufwendiger ist dann natĂŒrlich auch die Schaltung.

Analog oder digital – wo sind die UnterschiedeDie Effekte, die beim analogen Mischpult durch Verzögerungsglieder realisiert werden, verlaufen bei der digitalen Verarbeitung dann ĂŒber einen Wandler, der analoge Frequenzen in digitale umkehrt. Dadurch ist der Signalprozessor leistungsfĂ€higer, kann z. B. alle beliebigen Parameter nachbilden oder den Raumhall verĂ€ndern.

Eine Ă€hnliche VerĂ€nderung von der analogen zur digitalen Form weisen auch die VerstĂ€rker auf, so dass Impulse und Frequenzen besser kontrolliert und lediglich ĂŒber ihre Weite bestimmt und modelliert werden können. Dabei ist der Vorgang weiterhin analog, allerdings findet die Berechnung der Weite dann durch eine digitale Steuerung statt.

Entscheidend fĂŒr die analoge oder digitale Verwendung ist der Einsatz des Mischpults. Wer sich professionell mit dem Mischpult beschĂ€ftigen möchte, sollte das analoge GerĂ€t vorziehen.

Vorteile & Anwendungsbereiche des Mischpults

Mischpult DJEin Mischpult macht den Sound zu einem einmaligen Klangerlebnis und ermöglicht auch den kreativen Spielraum neuer KlĂ€nge, Rhythmen und Melodien. GeĂŒbte Nutzer sind in der Lage, die ÜbergĂ€nge störungsfrei zu gestalten, mit vielen KanĂ€len und Signalen zu arbeiten, mit der LautstĂ€rke und den Rhythmen zu experimentieren.

Mischpulte kommen natĂŒrlich in Clubs und Diskotheken zum Einsatz, sind Bestandteil jeder grĂ¶ĂŸeren BĂŒhnenshow. Der Ton-Techniker ist fĂŒr den gesamten Sound verantwortlich und bestimmt das Erfolgserlebnis eines Konzerts im Wesentlichen mit. Eine noch so gute BĂŒhnenshow, das Beherrschen der Instrumente, die Songs der Band sind abhĂ€ngig von der Sound-Übermittlung. Ein schlechter Sound verringert die QualitĂ€t der Übertragung erheblich, weshalb das Mischpult eines der wichtigsten Elemente der BĂŒhnenshow ist.

Das Mischpult wird in Verbindung mit Boxen, Lautsprecher, Mikrofon, VerstĂ€rker und Stereoanlage genutzt, so dass der Sound auch große RĂ€ume ausfĂŒllt. Privatfeierlichkeiten können so auch zu Familienfesten, Veranstaltungen oder PrĂ€sentationen geraten, ohne an KlangqualitĂ€t einzubĂŒĂŸen. Hier genĂŒgt ein kleines und kompaktes Mischpult vollkommen.

Das Mischpult mit vielen KanĂ€len und Funktionen wiederum ist zum Einsatz großer BĂŒhnenshows gedacht, wobei dann auch Tonquellen ĂŒberblendet werden können und die Sound-Gestaltung natĂŒrlich aufwendiger und professioneller wird.

Welche Arten von Mischpulten gibt es?

  • DJ-Mischpulte
  • Recording-Mischpulte
  • PA-Mischpulte
  • Desktop-Mischpulte
Das handelsĂŒbliche Mischpult fĂŒr den vielseitigen Einsatz ist das DJ-Mischpult. Es ist in kleiner oder aufwendigerer AusfĂŒhrung in der Lage, mindestens zwei KanĂ€le miteinander zu mischen, ist darĂŒber hinaus auch mit einem Mikrofon, Plattenspieler oder Kopfhörer kombinierbar.

Das Mischpult kann zusĂ€tzlich mit anderen EffektgerĂ€ten zum Einsatz kommen und den Sound experimenteller gestalten. Auch die Lichtschaltung ist ĂŒber das DJ-Mischpult machbar.

Die meisten Modelle dieser Art verfĂŒgen zudem ĂŒber einen USB-Anschluss, können also dann auch problemlos digital genutzt und mit dem Computer verbunden werden. Das vereinfacht die Klangerzeugung erheblich und macht auch das Speichern grĂ¶ĂŸerer Daten möglich.

Recording-Mischpulte sind sowohl in analoger als auch digitaler Form zu erhalten, gehören zu den Inline-Mixern und verfĂŒgen wenigstens ĂŒber einen oder mehreren Mikrofon-AnschlĂŒsse. Mit der grĂ¶ĂŸeren Anzahl an Mikrofonen ist auch eine höhere Anzahl Tonspuren vorhanden, die dann ĂŒber das Mikrofon aufgenommen und direkt gemischt werden können.

Dadurch erhöht sich gleichzeitig die Sound- und AufnahmequalitĂ€t. Ein Spiel mit verschiedenen LautstĂ€rken ist ebenso möglich. Meistens weisen Recording-Mischpulte dann mehrere Stereo-EingĂ€nge auf und verfĂŒgen auch ĂŒber einen Kompressor.

Etwas teurere Modelle, zumeist in analoger AusfĂŒhrung, sind mit einer 48-Volt-Phantomspeisung ausgestattet.

Bei diesem Mischpult handelt es sich um ein aufwendigeres Modell, so dass es fĂŒr den Einsatz in einem Wohnzimmer oder fĂŒr den Privatgebrauch eher weniger gedacht ist.

Diese GerĂ€te sind sehr hochwertig, verfĂŒgen ĂŒber viele KanĂ€le und werden mit einer PA-Anlage gekoppelt, so dass auch sehr große RĂ€ume beschallt werden können.

So kommen PA-Mischpulte meistens auf großen Veranstaltungen und Konzerten zum Einsatz, wobei der Sound-Mix von der Mitte der BĂŒhne aus betrieben wird.

Diese Modelle sind ideal, als 2- oder 4-Kanal-Mixer mit einem integrierten USB-Audio-Interface ausgestattet und können so natĂŒrlich optimal an einem Computer angeschlossen und ĂŒber eine dafĂŒr notwendige Software genutzt werden.

Das Desktop-Mischpult ist schon im gĂŒnstigeren Bereich von etwa 70 Euro zu bekommen, kann, wie die grĂ¶ĂŸeren Modelle, StörgerĂ€usche ausblenden oder NebengerĂ€usche einfĂŒgen.

Auch können die meisten dieser Art mit einer E-Gitarre gekoppelt werden und verfĂŒgen ĂŒber eine 48-Volt-Phantomspannung. NatĂŒrlich basieren die Modelle auf digitaler Technik, können dann auch mit einem MP3-Player gekoppelt werden.

Der ultimative Mischpult Test – unter diesen Voraussetzungen haben wir die GerĂ€te ausfĂŒhrlich fĂŒr Sie getestet:

FĂŒr unseren Test waren einige Bedingungen Voraussetzung, um die GerĂ€te zu unterscheiden und in ihrer QualitĂ€t zu bestimmen.

  • Die Anzahl der KanĂ€le
  • Die Funktionen, Handhabung und die Effekte
  • Die AnschlĂŒsse und Buchsen
  • Das Gewicht und die Verarbeitung der Mischpulte
Die Anzahl der Mischpult-KanĂ€le bestimmt die Vielseitigkeit der Funktionen und die Bedienung. FĂŒr unseren Test waren sowohl Mischpulte mit zwei KanĂ€len, als auch Modelle, die ĂŒber mehrere KanĂ€le verfĂŒgten, interessant.

Die Kanalanzahl bestimmt dabei auch den Einsatz des Mischpults, wie wir in der Übersicht unseres Mischpult Tests gezeigt haben. Zwei KanĂ€le sollten mindestens vorhanden sein, da das Mixen von Platten auch zwei Plattenspieler notwendig macht.

Die Tonaufnahme gestaltet sich dann einfach, kann aber in digitaler Form auch mit einem virtuellen Mischpult verbunden werden. All das haben wir ebenso berĂŒcksichtigt.

FĂŒr unseren Test waren aufwendige und zahlreichende Funktionen nicht so entscheidend wie eine gute Übersicht und Handhabung aller Komponenten.

Dennoch haben wir auch einige Modelle aufgelistet, die ĂŒber Effektmöglichkeiten verfĂŒgen und fĂŒr die einzelnen Musikrichtung entscheidend sind, darunter die Klangregelung aller KanĂ€le durch den Equalizer, ein Line- oder Crossfader, eine „Mute“-Funktion, um einzelne Teile ausblenden zu können, die Pan- und Talk-Over-Funktion.

Durch den Pan-Regler werden einzelne Töne von rechts nach links verschoben oder von links nach rechts, wie es von Stereo-Anlagen bekannt ist. Bei der Talk-Over-Funktion kann die AusgangslautstĂ€rke reduziert werden, so dass die Musik leise weiterlĂ€uft, wenn z. B. eine Ansage ĂŒber das Mikrofon erfolgt.

Maßgebend fĂŒr unseren Mischpult Test 2019 waren GerĂ€te, die mindestens ĂŒber einen Mikrofon- und Kopfhörer-Anschluss verfĂŒgten. Auch ein USB-Anschluss wurde von uns als positiv bewertet, da der technische Aufwand dadurch geringer ist und die Möglichkeiten einer Übertragung und Speicherung aller Daten einfacher.

Ein AUX-Kanal war ebenfalls hilfreich, so dass sich ĂŒber diesen verschiedene Formen an Sound und Musik mischen ließen.

Die Verbindung zwischen den GerÀten sollte direkt möglich sein, ohne einen VerstÀrker zu benötigen.

NatĂŒrlich sind fĂŒr unseren Mischpult Test besonders die einfacheren und handlichen GerĂ€te vorrangig gewesen, da unsere getesteten Modelle hauptsĂ€chlich fĂŒr den semi-professionellen Bereich gedacht sind.

Das brachte neben der einfachen Handhabung und Übersichtlichkeit der Dreh- und Schiebeschalter auch eine hochwertige Verarbeitung und ein eher leichtes Gewicht mit sich.

Die von uns getesteten Mischpulte sollten kompakt, handlich und einfach zu transportieren sein. Der Anschluss sollte ebenfalls unkompliziert stattfinden können. Alles, was am Ende schließlich zĂ€hlt, ist die Entfaltung kreativer Soundeffekte.

Worauf muss ich beim Kauf eines Mischpults achten?

Um das Mischpult fĂŒr den geeigneten Einsatz auszuwĂ€hlen, sollten vor dem Kauf einige Punkte beachtet werden, die fĂŒr die QualitĂ€t des GerĂ€ts sprechen.

ALTO - ZMX862 Kompakter 6-Kanal MixerWie in unserem Mischpult Test gezeigt, gibt es unterschiedliche Arten von Mischpulten, die auch verschiedene Möglichkeiten der Sound- und Musikerzeugung mit sich bringen.

Die erste Überlegung bleibt dabei, welche Art der Musik gemischt werden soll. Die Anwendungen fĂŒr „Hip Hop“ oder „House“ unterscheiden sich. Auch spielt eine Rolle, welche Medien genutzt werden sollen, ob z. B. CDs, Vinylplatten oder MP3s zum Einsatz kommen.

Sicherlich spielt auch die Verarbeitung des GerĂ€ts eine wesentliche Rolle. Buttons, Fader, Knöpfe, KanĂ€le, AusgĂ€nge und Drehregler sollten eine hochwertige Verarbeitung mitbringen, die Bedienungselemente dabei von ĂŒbersichtlicher GrĂ¶ĂŸe sein, so z. B. ergonomisch geformt.

Alle AnschlĂŒsse sollten leicht zu erreichen, das Mischpult selbst sauber verarbeitet und stabil sein. Hier muss immer bedacht werden, dass das GerĂ€t hĂ€ufig transportiert wird und so auch eine flexible Handhabung möglich sein sollte.

Ebenso muss das Mischpult einfach zu verstauen sein.

Von Vorteil bei einem Mischpult fĂŒr die GesamtĂŒbersicht ist eine Beleuchtung der Bedienungselemente.

Welches ist die richtige GrĂ¶ĂŸe?

Überlegen Sie, wie viele Mikrofone bzw. Instrumente Sie ĂŒber das Mischpult steuern wollen? WĂ€hlen Sie dann ein Mischpult mit der entsprechend Kanalanzahl. Allerdings erweist sich eine Reserve von zwei bis drei KanĂ€len oft als sinnvoll.

Achtung bei der angegebenen Anzahl der KanÀle!

Bei einigen Herstellern verbirgt sich hinter der Bezeichnung “5-Kanal-Mischpult” ein Pult, das einen Mikrofoneingang und vier MonoeingĂ€nge besitzt. Jeweils zwei MonokanĂ€le lassen sich zumeist als Stereokanal nutzen. Also besitzt das “5-Kanal-Mischpult” neben dem Mikrofoneingang wahlweise zwei StereokanĂ€le oder vier MonokanĂ€le.

Weitere Auswahlkriterien

Bevorzugen Sie im Zweifel Modelle, deren KanĂ€le einen Schieberegler zur Einstellung der LautstĂ€rke besitzen. BezĂŒglich des Pegelmessers achten Sie auf eine möglichst detaillierte Anzeige (Anzahl der LEDs).

Kurzinformation zu fĂŒhrenden Herstellern

Im Bereich der Mischpulte unterscheidet sich der Amateur- vom Profi-Bereich. Bestimmte Firmen wie „Behringer“, „AKG“, „Rotary“, „Yamaha“ oder „Pioneer“ stellen besonders hohe Leistungsanforderungen an ihre GerĂ€te, die dann auch fĂŒr den professionellen Einsatz geeignet sind.

FĂŒr das kleinere Tonstudio oder die private Nutzung des Mischpults ist die Auswahl an Firmen und Marken natĂŒrlich etwas grĂ¶ĂŸer, wobei die Leistung der GerĂ€te ebenfalls hoch ist.

Dazu gehören dann “Digidesign”, „Law”, „Mackie”, „Dynacord”, „Allen&Heath“, „Vestax“, „Ecler“, „HAK“, „X:one“, „Monaccor“, „Pronomic“, „Stagg“ oder „Samson“.

  • Behringer
  • Mackie
  • Yamaha
  • Pronomic
  • resident dj

Der Tontechniker Uli Behringer grĂŒndete das Unternehmen im Jahr 1989. ZunĂ€chst erfolgte die Produktion in Deutschland, bevor das Unternehmen die Fertigung nach China verlagerte. Im Jahr 2002 eröffnete Behringer sogar eine eigene ProduktionsstĂ€tte in China.

Heute gehört Behringer zu den bekanntesten Herstellern von Audiotechnik weltweit und produziert nicht nur diverse Mischpulte und Mixer, sondern auch Mikrofone, Lautsprecher, VerstÀrker unterschiedlicher Art und Signalprozessoren (EffektgerÀte). Behringer hat sich zum Ziel gesetzt, erschwingliche Audiotechnik zu produzieren, sodass alle Musiker ihr eigenes Talent voll ausschöpfen können.

Greg Mackie begann, GitarrenverstĂ€rker in seiner Freizeit zu bauen. Durch die GrĂŒndung der Unternehmen TAPCO und AudioControl in den 1970er-Jahren machte er sein Hobby zum Beruf. Im Jahr 1988 rief Greg Mackie ein weiteres Unternehmen ins Leben.

Unter dem Markenname Mackie brachte das Unternehmen ab 1991 die ersten kompakten Mixer auf den Markt. Mit diesen Produkten bot das Unternehmen eine Alternative zu den billigen Modellen aus Massenproduktion und den teuren Studiomischpulten fĂŒr den professionellen Bereich. Neben Mischpulten und Mixern fertigt das amerikanische Unternehmen auch AufnahmegerĂ€te, VerstĂ€rker, Lautsprecher und PA-Anlagen.

Yamaha begann im Jahr 1887 mit der Reparatur von Harmonien und machte bereits drei Jahre spÀter erste Schritte als Hersteller von Pianos. SpÀter folgten Orgeln, Gitarren und Synthesizer. Im Jahr 1974 bracht das japanische Unternehmen erstmals auch ein Mischpult (PM-1000) auf den Markt.

Heute zĂ€hlt Yamaha zu den bekanntesten Herstellern von akustischen und elektronischen Musikinstrumenten weltweit. Neben der beliebten AG-Serie mit kompakten Mischpulten fĂŒr den Heim- und Hobbybereich produziert das japanische Unternehmen auch große Mischpulte fĂŒr professionelle Musikstudios.

Pronomic stellt eine Eigenmarke des Musikhauses Kirstein dar. Unter diesem Markennamen vertreibt der bekannte deutsche HĂ€ndler fĂŒr Musikinstrumente und -equipment nicht nur Mischpulte, sondern auch PA-Anlagen, Endstufen, Mikrofone und Kabel. Das Sortiment von Pronomic umfasst sowohl kompakte analoge Mischpulte als auch Powermixer.

Diese Eigenmarke des Handelsunternehmens Chal-Tec richtet sich vor allem an Djs. Dabei nutzt der international operierende HĂ€ndler mit Unternehmenssitz in Berlin ausschließlich Online-Vertriebswege.

Mit Dj-Mixern in unterschiedlichen Preissegmenten richtet sich die Marke sowohl an AnfÀnger als auch Fortgeschrittene. Alle Produkte von resident dj zeichnen sich durch frisches und modernes Design aus.

 

Internet vs. Fachhandel: wo lohnt sich der Kauf eines Mischpults eher?

Behringer - XENYX 802Wer sich ein Mischpult zulegen möchte, hat sicherlich bestimmte Absichten fĂŒr den Einsatz und Zweck zur Sounderzeugung.

Das bringt ein gewisses Vorwissen mit, die Notwendigkeit, sich ausreichend zu informieren, um dann das dementsprechende Mischpult auszuwÀhlen.

Die Beratung ist im Fachhandel sicherlich sehr ausfĂŒhrlich, wird aber kaum alle Fragen beantworten können.

Daher ist das Studieren von Fachzeitschriften und Szene-Material ein guter Weg, um Vorkenntnisse zu gewinnen, so dass die Auswahl fĂŒr das Mischpult etwas leichter fĂ€llt.

Wer Musik und Klang mischen möchte, wird diese Materie sicherlich etwas besser studieren wollen.

Daher ist dann der Kauf eines Mischpults auch im Internet optimal, da die Hersteller ihre Angaben und technischen Details ausfĂŒhrlich auflisten, ebenso PreisnachlĂ€sse möglich sind, da Firmen auf dem Online-Weg hier Einsparungen bei Mieten und Personal haben.

Entscheidend fĂŒr die QualitĂ€t ist dann noch die gewĂ€hlte Marke des Produkts, ebenso die gute Verarbeitung.

All das ist im Fachhandel und Internet ĂŒberprĂŒfbar, ebenso besteht ein gewĂ€hrtes RĂŒckgaberecht. Vorteil der Bestellung ĂŒber das Internet ist natĂŒrlich auch der wegfallende Transport.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte des Mischpults

Mit dem Einzug von Radio und Schallplatte wurde die Musik zu einem wichtigen Unterhaltungsfaktor, der schnell und vielseitig vermarktet wurde.

Musik Studio 1960Elektronische Musik, also mit Hilfe von Lautsprechern wiedergegebene Klangerzeugung, setzte sich durch, die spĂ€ter dann auch in den synthetischen Bereich wechselte und einen rasanten Aufschwung erfuhr. Die Club-Szene öffnete ihre Pforten, die Hallen fĂŒr Live-Auftritte wurden grĂ¶ĂŸer, das Interesse ebenso. Neuer Spielraum entstand, was nicht nur Kompositionen, sondern auch andere Experimente im Ton- und Sound-Bereich betraf. Durch Komponisten und KĂŒnstler wie John Cage oder Marcel Duchamp wurde in den Vierzigern der Plattenspieler bald wie ein Musikinstrument verwendet.

Die Vertreter der so bezeichneten „Musique conrĂšte“ experimentierten mit verschiedenen Klangelementen, nutzten auf TontrĂ€ger gespeicherten Sound, um ihn neu zu kombinieren. Solche Aufnahmen enthielten damals nicht nur Instrumentaleinlagen, sondern wurden auch mit AlltagsgerĂ€uschen und anderen Klangerzeugungen vermengt.

Durch Bandschnitt, Montage und VerĂ€nderung von Bandgeschwindigkeit und LautstĂ€rke konnte der Sound so auf neue Art entfremdet werden. NatĂŒrlich waren diese elektronisch erzeugten Musikelemente auch vom Einfluss des Futurismus' geprĂ€gt.

DJ-MischpultEin wichtiger Vertreter dieser Schule war der aus Frankreich stammende Ingenieur Pierre Schaeffer. Durch ihn konnten sich neben der klassischen Musikform bald zwei neue Richtungen bemerkbar machen und waren in die abstrakte und konkrete Form geteilt. Die konkrete Richtung enthielt dabei die Nebeneffekte und AlltagsgerÀusche, die abstrakte arbeitete mit der reinen Klangverfremdung.

Schaeffer war in seinen Experimenten zunÀchst auf Aufnahmen beschrÀnkt, die Schallplattendirektschnitte enthielten, so dass z. B. unterschiedliche Musikelemente mit den GerÀuschen verbunden wurden, die eine Dampflokomotive erzeugte. SpÀter nutzte Schaeffer dann alle GerÀusche, die sich im Alltag ergaben, darunter Stimmen, GesprÀche, VerkehrslÀrm und Àhnliche.

Zu dieser Zeit stieß Schaeffer mit seinen neuen Klangelementen natĂŒrlich auf große Kritik, nicht nur durch Liebhaber der klassischen Form. Schaeffer wollte mit dem „Klang im Ohr“ arbeiten und neue Barrieren der Musikentfaltung öffnen, dabei auch eine Gegenrichtung zur „abstrakten Musik“ gestalten.

Beeindruckend in der Entwicklung blieb, dass Schaeffer als Ingenieur natĂŒrlich kein eigentlicher Musiker war und selbst nicht komponieren konnte. Dennoch schuf er eine neue Ton-Kunst, die allerdings lange brauchte, um anerkannt zu werden.

Zwischen den Zwanzigern und Siebzigern ließ sich ein deutlicher Wandel erkennen. Der Sound-Ingenieur wurde zum Musiker, das Mischpult bildete bald dazu einen musikalischen Kontext. Durch die Digitalisierung der gesamten Audio-Technik wurde das Zusammenmischen einzelner Platten möglich, mittlerweile können Tonaufnahmen durch virtuelle Studios und Software auch komplett ĂŒber den Computer gestaltet werden.

Sound-StudioDie AnfĂ€nge dazu bildete das TonbandgerĂ€t, das ĂŒber ein Mikrofon verbundenen Klang aufzeichnete. Die dazugehörige Performance musste live erfolgen, die Mischung des Sounds wurde durch den Abstand des Mikrofons geregelt.

Instrumente, die einen hohen Frequenzumfang aufwiesen, z. B. die Geige oder Flöte, konnten nur in sehr schlechter QualitĂ€t ĂŒbertragen werden. Bald wurde dann mit mehreren Mikrofonen gearbeitet und dadurch auch mehr Transparenz in der Schallerzeugung gebracht.

Die ersten Mischpulte konnten dann Einzelsignale in Gesamtsignale umwandeln und kamen als MischverstĂ€rker auf den Markt, die mit Klangregler kombiniert waren. Über diese wurden die BĂ€sse und Höhen verstĂ€rkt oder heruntergesetzt. Die GerĂ€te wurden dann um einige KanĂ€le weiterentwickelt, dadurch wurde auch die Bedienung aufwendiger.

Immer noch fand die Aufnahme durch Live-Einspielung statt und wurde in dieser Weise auch gemischt und aufgenommen. Das Tonband konnte dann zerschnitten und neu mit Klebeband zu einem Masterband zusammengesetzt werden. Auch wuchs das BedĂŒrfnis, gleichzeitig mehrere Aufnahmen zu erstellen.

Studio-MusikAls dann die Stereofonie erfunden wurde, konnten statt nur zwei Spuren bald mehrere auf ein Tonband aufgenommen werden, das Band musste dafĂŒr nur breiter sein. Zu diesem Zweck kam dann die Vier-Spur-Bandmaschine auf den Markt, die um etliche Spuren erweitert wurde. Das ermöglichte wiederum Signale zu verschiedenen Zeiten hinzuzufĂŒgen. Die neue VielfĂ€ltigkeit machte neue Programme und Funktionen am Mischpult notwendig, darunter den Fader, der wiederum erlaubte, viele KanĂ€le auf weniger Platz unterzubringen.

Was im Clubbereich dann mit dem einfachen Plattenauflegen begann, wurde schließlich durch Licht- und Soundsysteme erweitert. Die ersten DJs begannen, ihre Soundeffekte durch den Raum wandern zu lassen und mit Lichtspielen zu untermalen. Ganz neue Freiheiten im Zusammenspiel aller Elemente und im Vermischen der KlĂ€nge konnten so erzeugt, mehrere MusikstĂŒcke dabei kombiniert werden.

Statt reiner MelodieĂŒberlagerungen wurden nun auch rhythmische Elemente von Bedeutung, die den Sound um einiges bereicherten. Hier konnte dann mit der LautstĂ€rke, Geschwindigkeit, Klangerzeugung und Vermischung gearbeitet werden, die dann zu Abspaltungen und Weiterentwicklungen fĂŒhrten, die z. B. beim „Hip Hop“ wichtige Erneuerungen wie das „Scratching“ oder den „Backspin“ ermöglichten. Bei letzterem wurde eine einzelne Rhythmus-Passage beliebig hĂ€ufig wiederholt.

Die Musik-Szene dehnte sich bald immer weiter aus und zersplitterte dann auch in einzelne Bereiche. Wichtige Genres wie „House“, „Techno“, Trance“, „Electro“, „Dark Alternative“, Hardcore“, „Jungle“, „Drum & Bass“, Hip Hop“, „Dubstep“, „Progressive“ und „Breakbeat“ sind nur einige davon und werden sicherlich noch um neue Genres erweitert. Basis all dieser Richtungen bleibt das Mischpult.

Mischpult und Toningenieur sind die Stars: Dub

Mischpult und Toningenieur sind die Stars DubDie jamaikanischen Toningenieure King Tubby und Lee “Scratch” Perry gelten als Urheber dieser Produktionsweise fĂŒr Musik. Als Toningenieure fĂŒr Reggae standen ihnen zahlreiche einzeln aufgenommen Spuren zur VerfĂŒgung. Sie begannen Ende der 1960er-Jahre, aus diesen Aufnahmen neue Musik zu kreieren. Dabei nutzen sie das Mischpult als eine Art Instrument.

Sie verwendeten besonders Hall- und Echo-Effekte und erschufen aus wenigen Spuren – meistens aus Schlagzeug- und Bassspur – minimalistische und hypnotische MusikstĂŒcke. An die ursprĂŒnglich intendierten Songs der Bands erinnerten diese Dubs nur entfernt. So erfanden King Tubby und Lee “Scratch” Perry nicht nur eine Produktionstechnik, sondern auch ein neues Musikgenre. Die Produktionsart des Dubs beeinflusst bis zum heutigen Zeitpunkt vor allem Musikproduzenten im Bereich der elektronischen Musik. So steht z. B. das Genre Dub Techno in direkter Tradition der jamaikanischen Dub-Produzenten aus den 1970er-Jahren.

Der Remix

Mischpult und Toningenieur sind die Stars DubDie Produktionsweise des Dubs dient vielen Musikproduzenten als Grundlage fĂŒr den Remix. Bei einem Remix entsteht durch ein neues Mischen der unterschiedlichen Spuren eines Songs oder Tracks eine neue Version des MusikstĂŒck.

Es lassen sich bei Remixen zwei unterschiedliche Tendenzen unterscheiden. Zum einen gibt es Remixe, die das Original nur leicht verĂ€ndern, um ein StĂŒck z. B. fĂŒr die Diskothek zu optimieren. Zum anderen benutzen Remixer nur Teile des originalen Songs: Das neue MusikstĂŒck weist nur noch wenige Parallelen zum Original auf. Diese zweite Herangehensweise erinnert stark an die Technik der Collage. Heute entstehen Remixe fast ausschließlich mit der Hilfe von DAWs.

Ein Mischpult richtig anschließen

Das Anschließen der Mikrofone bzw. Instrumente funktioniert unkompliziert, da sich die AnschlĂŒsse aufgrund der unterschiedlichen Buchsen nicht verwechseln lassen. Jedes Mikrofon und Instrument bekommt einen eigenen Kanal. In die Buchsen fĂŒr das Gesamtsignal (Main Out) kommen die Kabel, die zum VerstĂ€rker fĂŒhren – bei Powermixern verbinden diese Kabel das Mischpult direkt mit den Boxen.

Falls Monitorboxen auf der BĂŒhne stehen, verbindet ein Kabel diese Boxen mit den AusgĂ€ngen Monitor Out. In einem Musikstudio schließen Tontechniker an diese AusgĂ€nge – alternativ bezeichnen Hersteller diese Buchsen auch mit Control Room – die Studiomonitore fĂŒr den Kontrollraum an.

Der Anschluss eines Kopfhörers ist wichtig, um bestimmte KanĂ€le abhören zu können, ohne dass sich das Gesamtsignal Ă€ndert. Nach der Verkabelung erfolgt das Einpegeln: Erst nach dem Einpegeln ist das Mischpult funktionsbereit.Der Abschnitt NĂŒtzliches Zubehör unseres Mischpult Tests geht nĂ€her auf der erforderlichen Kabel ein.

Das Einpegeln der verschiedenen Audiosignale

Das Einpegeln der verschiedenen AudiosignaleDas Einpegeln eines Mischpults verhindert, dass es wĂ€hrend des Mischens zu Übersteuerungen und somit zu einem verzerrten Klang kommt. Beim Einpegeln sollten alle Drehknöpfe des Equalizers auf null stehen, sodass sie das Signal nicht beeinflussen. Zudem sollte die PFL-Taste fĂŒr den Kanal gedrĂŒckt sein – bei Mischpulten ohne diese Taste den Fader des Kanals unbedingt auf neutral stellen. Dadurch besteht spĂ€ter weiterhin die Möglichkeit, den Kanal sowohl leiser als auch etwas lauter zu machen.

Jetzt erfolgt mittels Gain-Regler das Einpegeln des Kanals. Dazu das Instrument spielen bzw. ins Mikrofon sprechen und langsam den Gain-Regler aufdrehen: Das Signal fĂŒhrt zu einem Ausschlag auf dem Pegelmesser. Den Gain-Regler so einstellen, dass spĂ€ter auch das lauteste Signal nicht zu einem Ausschlag des Pegelmessers in den roten Bereich fĂŒhrt.

Ein Beispiel: Beim Einpegeln des Mikrofons fĂŒr eine SĂ€ngerin entscheidet der Part des Songs, in dem die SĂ€ngerin am lautesten singt. Dieses Einpegeln fĂŒr alle KanĂ€le einzeln durchfĂŒhren. Nach dem Einpegeln bleiben die Gain-Regler aller KanĂ€le in der eingestellten Position: Alle weiteren VerĂ€nderungen der LautstĂ€rke im Verlauf des Mischens erfolgen ĂŒber den jeweiligen Fader des Kanals.

Die beste Software rund um das Mischpult

Audacity

Dieses kostenlose Programm dient der einfachen Aufnahme und spĂ€teren Bearbeitung von Audiosignalen am Computer. Somit lĂ€sst sich das im Pult abgemischte Signal mit dem Computer aufnehmen. Da der Computer das Gesamtsignal aufzeichnet, ist eine spĂ€tere Bearbeitung der Einzelsignale nicht mehr möglich. Zur Übertragung des Audiosignals dient ein Kabel, das vom Ausgang des Mischpults (Main Out) in den Eingang der Soundkarte des Computers fĂŒhrt. Aufgrund seiner ĂŒbersichtlichen BenutzeroberflĂ€che erfreut sich dieses einfach zu verstehende Programm großer Beliebtheit. Audacity lĂ€uft unter Windows, OS oder Linux.

Sie finden einen Link zur Homepage von Audacity am Ende des Mischpult Tests.

HĂ€ufige Fragen zum Thema „Mischpult“:

Was ist der Unterschied zwischen einem Mischpult und einem Sequenzer?

ALTO - ZMX862 Kompakter 6-Kanal MixerBeide GerÀte bauen auf einem Àhnlichen Prinzip auf, allerdings ermöglicht der Sequenzer eine zusÀtzliche Speicherung und Aufnahme der Daten. Ebenso kann die Musik wÀhrend des Abspielens direkt bearbeitet werden. Ein Sequenzer ist entweder ein elektronisches GerÀt oder eine Software, die zur Aufnahme, Wiedergabe und Bearbeitung von Daten dient, um Musik zu erstellen.

So kann ĂŒber den Sequenzer z. B. eine Partitur erstellt, gespeichert und an einen Tonerzeuger ĂŒbermittelt werden. Tondauer, Tonhöhe und die abgespielten Noten werden als zeitliche Abfolge an das andere GerĂ€t ĂŒbermittelt, das dann den Sound erzeugt.

GegenĂŒber dem Mischpult, das den fertigen Sound von Platten nutzt, miteinander kombiniert und verschiedene Quellen mischt, um darĂŒber neue Klangerlebnisse zu gestalten oder eine Kombination mehrerer Lieder zu einem Sound zusammenzufĂŒgen, werden beim Sequenzer ĂŒber ein Verfahren einzelne Noten eingegeben, z. B. ĂŒber ein Keyboard oder einen Computer. So entsteht das elektronisch reproduzierte und eigenstĂ€ndige Tonbild.

DJWas macht einen guten DJ aus und was ist dafĂŒr nötig?

NatĂŒrlich muss ein guter DJ mehr können, als einfach nur Platten aufzulegen. Er muss das gesamte Set strukturieren, spontan KlĂ€nge zusammenmischen können und vor allen Dingen die Stimmung gestalten, damit die Leute zu tanzen anfangen. DafĂŒr ist die notwendige AusrĂŒstung wichtig, inklusive eines guten Mischpults.

Wichtig fĂŒr den Auftritt ist im Grunde ein CD- oder Plattenspieler, der zwei Platten abspielen kann, ein 2-Kanal-Mixer, Lautsprecher, ein Mikrofon und Kopfhörer. Mittlerweile gibt es genĂŒgend Software zum Mixen der KlĂ€nge, wobei nur wichtig ist, dass das Format stimmt.

Das Equipment steht, nun fÀllt die Entscheidung, ob das Mischpult auf analogem oder digitalem Weg arbeiten soll. Die Tradition bestimmt sich durch direkt angetriebene Plattenspieler, aber auch die digitalen Sets nehmen zu.

Wir haben in unserem Mischpult Test einige Vergleiche beider Varianten aufgezeigt. Vorteil des digitalen Setups ist die MobilitĂ€t und Vereinfachung der Bedienung. Die Software und der BPM-ZĂ€hler bestimmen dann einen genauen Übergang der Soundeffekte und BĂ€sse.

Bei der Planung des Equipments ist ein gutes Mischpult allerdings eine gute Investition, da viel der SoundqualitÀt von diesem GerÀt abhÀngt.

Sind alle Komponenten beschafft, kann es losgehen. Übung und Probieren machen den Meister. Auch ist es wichtig, Auftritte zu planen und Gelegenheiten zu nutzen, vor einem breiteren Publikum aufzulegen.

Behringer - DJX750 Pro 5-Kanal DJ MixerWichtig ist, sich Zeit zum Lernen der Technik zu nehmen. Dann entsteht ein ganz eigener und individueller Sound und vielleicht ist damit auch der Weg bereitet, ĂŒber den Privatbereich in den öffentlichen zu finden und sich einen Namen zu machen.

Welches GerĂ€t eignet sich fĂŒr AnfĂ€nger optimal?

Schon am Anfang einer möglichen DJ-Karriere sollte langfristig gedacht werden, damit das, was als Hobby beginnt, vielleicht auch fĂŒr den professionelleren Einsatz geeignet ist. FĂŒr die TĂ€tigkeit des DJs mĂŒssen meistens einige Jahre geopfert werden, um alle Techniken und Sound-Veredelungen zu erlernen. Daher sollte auch das Mischpult die eigenen AnsprĂŒche erfĂŒllen und ĂŒber mehrere KanĂ€le verfĂŒgen.

Es gibt kompakte und handliche Einsteiger-Modelle, die dennoch eine hohe Leistung mit sich bringen und auch den Anschluss an einige notwendige GerĂ€te ermöglichen. Wer dennoch erst einmal nur Üben möchte, kann es mit einem digitalen Mischpult versuchen und die Mix-Programme am Computer testen. Bekannte Apps und Programme hierfĂŒr sind z. B. „BPM-Studio“ oder „Ultra-Mixer“.

DJ-MischungWas macht einen guten Sound-Mix aus?

Wichtig fĂŒr den Klangeffekt und das Mischen verschiedener Platten sind harmonische ÜbergĂ€nge zwischen den genutzten Songs. Das bedeutet, dass der Wechsel von Platte zu Platte oder zwischen den einzelnen Songs nicht bemerkbar ist oder aus dem Takt fĂ€llt und so einen unangebrachten Ton- oder Rhythmus-Sprung macht.

Das Können eines DJs liegt besonders darin, die Beats so zu gestalten, dass sie konstant sind und keine Unterbrechung spĂŒrbar ist. Über den Kopfhörer ist z. B. das Intro eines Liedes zu hören und kann dann ĂŒber die Geschwindigkeits- und Lautsprecherregler angepasst werden. Die Abspielgeschwindigkeit des einen Lieds muss dann auf die des anderen gleichgestellt werden, so dass der neue Song gleichmĂ€ĂŸig eingeblendet wird. Gleichzeitig wird der nĂ€chste Song in der LautstĂ€rke angepasst.

Auch ist darauf zu achten, dass die KlĂ€nge aneinander angepasst sind. Gesang ĂŒber Gesang zu mischen, ist ein unangenehmer Effekt. Genauso mĂŒssen die Rhythmen aufeinander eingespielt sein und nicht aus der Reihe kippen. Die NebengerĂ€uschkulisse muss klein gehalten werden. Schön sind dann Effekte, die kunstvoll eingefĂŒgt werden.

Dabei werden z. B. Töne erzeugt, die zur Steuerung der Klangerzeugung dienen und einstellbare Spannungen mit sich bringen. Die Tonhöhe und die Dauer des Liedes können dann individuell abgestimmt und eigenstÀndig programmiert werden.

Was bedeutet Einschleifen?

Wenn Tontechniker im Zusammenhang eines Mischpults von Einschleifen sprechen, beschreiben sie das langsame HinzufĂŒgen eines Effekts in den Signalweg eines Kanals.

Wie funktioniert das Einschleifen?

Jeder einzelne Kanal besitzt einen AUX-Drehregler – einige Hersteller wĂ€hlen die Bezeichnung FX. Mithilfe dieses Reglers schickt der Toningenieur einen Teil des Audiosignals im jeweiligen Kanal an den AUX-Ausgang. Von dort gelangt das Signal per Kabel zu einem externen EffektgerĂ€t und wieder zurĂŒck ins Mischpult.

Einige Mischpulte verfĂŒgen ĂŒber einen speziellen AUX-Eingang fĂŒr das vom EffektgerĂ€t zurĂŒckkehrende Signal. Falls dieser Eingang fehlt, lĂ€sst sich das Signal ĂŒber einen freien Kanal des Mischpults zurĂŒckfĂŒhren. Da jeder Kanal einen eigenen AUX-Regler besitzt, lĂ€sst sich der Effekt fĂŒr jeden Kanal individuell einschleifen.

Wozu dienen Subgruppen?

KanÀle lassen sich individuell einer Subgruppe zuweisen. Somit vereint eine Subgruppe unterschiedliche KanÀle, sodass der Fader der Subgruppe alle zugewiesenen KanÀle steuert.

Ein Beispiel fĂŒr die Verwendung einer Subgruppe: HĂ€ufig stellen Tontechniker mehrere Mikrofone an ein Schlagzeug, sodass Bassdrum, Snare und Becken jeweils einen eigenen Kanal besitzen. Mit dem Equalizer der einzelnen KanĂ€le lĂ€sst sich somit der Klang jeweils einzeln optimieren. Durch die Zusammenfassung dieser KanĂ€le zu einer Subgruppe besteht die Möglichkeit, die LautstĂ€rke des gesamten Schlagzeugs mit dem Fader der Subgruppe zu steuern. Somit dienen die Subgruppen der Strukturierung des Mix in verschiedene Gruppen von KanĂ€len.

NĂŒtzliches Zubehör

FĂŒr das Nutzen eines Mischpults sind weitere Komponenten wichtig, die den Auftritt oder das Mischen von Klang und Sound verfeinern.

Dazu gehört natĂŒrlich der Platten- oder CD-Player genauso wie das Mikrofon, ein VerstĂ€rker, ein Lautsprecher oder Audio-Adapter.

Ein Prodector wiederum schĂŒtzt das Mischpult vor Staubablagerungen und ist daher fĂŒr die Lagerung sinnvoll. Die meisten sind aus Acrylglas und dienen als optimale Abdeckung.

Mikrofone

Das beste Zubehör fĂŒr Mischpult im TestEin Mikrofon wandelt die Stimme oder z. B. den Klang eines Schlagzeugs in ein elektrisches Signal um. Nach dem Anschluss des Mikrofons an das Mischpult lĂ€sst sich dieses Audiosignal mit anderen Signalen mischen. WĂ€hrend dynamische Mikrofone keine Spannungsversorgung benötigen, funktionieren Kondensator-Mikrofone nur mit einer Spannung von 48 Volt.

Daher besitzen Mischpulte spezielle AnschlĂŒsse mit Phantomspeisung, die bei Bedarf auf Knopfdruck fĂŒr die notwendige Spannungsversorgung von Kondensator-Mikrofonen sorgen. Mikrofone besitzen zumeist einen 3-poligen XLR-Anschluss. Zudem unterscheiden Hersteller ihre Mikrofone nach dem Verwendungszweck. Somit bieten sie neben Gesangsmikrofonen auch jeweils spezielle Modelle zum Aufnehmen von Schlagzeug, Akustikgitarre, Streicherinstrumenten usw. an.

Audio-Kabel fĂŒr die EingĂ€nge

Audio-Kabel verbinden Instrumente wie E-Gitarre, Bass oder Synthesizer mit dem Mischpult. Als Anschluss verfĂŒgen diese Kabel ĂŒber einen Klinkenstecker mit einem Durchmesser von 6,35 mm. Diese Kabel lassen sich direkt mit dem Mischpult verbinden. Mithilfe eines einfachen Adapters lassen sich auch kleine 3,5 mm-Klinkenstecker in die großen 6,35 mm-Buchsen des Mischpults stecken.

Dann besteht die Möglichkeit, auch das Audiosignal eines MP3-Player oder eines einfachen Radios auf einen Kanal des Mischpults zu legen. Einige Mischpulte verfĂŒgen zudem ĂŒber separate Cinch-AnschlĂŒsse fĂŒr z. B. einen CD-Player.

Audio-Kabel fĂŒr die AusgĂ€nge

Das gemischte Gesamtsignal des Mischpults (Master Out) gelangt ĂŒber zwei Kabel (rechter und linker Kanal) zu einer Endstufe wie z. B. ein VerstĂ€rker mit Boxen oder eine Stereoanlage. DafĂŒr bieten Mischpulte große Klinkenbuchsen – verschiedene Modelle besitzen zusĂ€tzlich ein Master Out fĂŒr XLR-Kabel. Auch fĂŒr die AusgĂ€nge AUX-Send, Monitor Out und Phono (Kopfhörer) sehen die meisten Hersteller große Klinkenbuchsen vor. Nur fĂŒr den Kopfhörer reicht ein einzelnes Stereokabel: Alle anderen EingĂ€nge besitzen jeweils eine Buchse fĂŒr den rechten und linken Kanal.

Koffer fĂŒr den Transport

Verschiedene Hersteller von Mischpulten bieten Koffer an, die zu den Pulten des eigenen Sortiments passen. In diesen lassen sich die Mischpulte sicher von Veranstaltungsort zu Veranstaltungsort transportieren. DarĂŒber hinaus produzieren Anbieter Universalkoffer: Diese besitzen eine Auskleidung aus Schaumstoff, die sich mithilfe eines Messers anpassen lĂ€sst. Somit eignen sich diese Koffer fĂŒr unterschiedliche Mischpulte verschiedener Marken. FĂŒr Recording-Mischpulte macht unter UmstĂ€nden eine Haube Sinn, um die Schieberegler und AnschlĂŒsse des GerĂ€ts vor Staub zu schĂŒtzen.

Alternativen zu einem Mischpult

Eine gute Alternative zum Mischpult ist der Sequenzer. Dieser ermöglicht das eigene Komponieren, in dem einzelne Noten eingegeben, verarbeitet und an ein anderes GerĂ€t ĂŒbertragen werden.

Über den Computer oder das Smartphone wiederum sind zahlreiche Programme und Apps auf diesen Bereich abgestimmt und ermöglichen eine individuelle Klangerzeugung und Eigenkreation an Sounds und Kompositionen. DafĂŒr notwendig ist dann eine Software, die auch mit digitalen Elementen kombiniert werden kann.

DJ-Software

Die besten Alternativen zu einem Mischpult im Test und VergleichAls Alternative zum DJ-Mixer entwickeln verschiedene Softwareunternehmen DJ-Programme, die das Mischen bzw. Auflegen von Musik im Computer simulieren. So lassen sich Live-Mixe aus digitalen Sounddateien erstellen. Diese Programme bieten wie ein DJ-Mixer einen zentralen Fader zum hin- und herblenden zwischen zwei MusikstĂŒcken und auch fĂŒr beide KanĂ€le einen Equalizer. WĂ€hrend der DJ mit einem klassischen Mixer die Synchronisierung der beiden Tracks selbst ĂŒbernimmt, bieten Programme hierfĂŒr eine Automatik (Beat-Matching). Zu den kostenlosen DJ-Programmen zĂ€hlen Virtual DJ und Zulu DJ.

Digital Audio Workstation (DAW)

Digital Audio Workstations simulieren ein Musikstudio und umfassen neben verschiedenen Instrumenten und Effekten auch ein Mischpult. In Kombination mit einem Audio-Interface besteht die Möglichkeit, verschiedene externe Instrumente wie z. B. eine Gitarre und ein Schlagzeug aufzunehmen. Diese aufgenommenen Spuren lassen sich mithilfe des virtuellen Mischpults abmischen. Bei DAWs steht die Aufnahme und Produktion von Musik im Mittelpunkt. Auch bei den DAWs gibt es verschiedene Softwareentwickler die kostenlose Versionen zur VerfĂŒgung stellen. Zu den bekanntesten zĂ€hlen MU.Lab und Studio One 3 Prime.

Controller

Verschiedene Hersteller bieten Controller an, die sich mit einem Computer verbinden lassen. Den unterschiedlichen Bedienelementen lassen sich bestimmte Funktionen individuell zuweisen. Somit besteht z. B. die Möglichkeit, verschiedene Fader des Mischpults einer DAW per Hand ĂŒber die Fader am Controller zu bedienen.

WeiterfĂŒhrende Links und Quellen:

Die Regler und KanĂ€le bei einem Mischpult – was ist fĂŒr was da:pioneer-Mischpult

https://www.youtube.com/watch?v=2fkvWC6tXCY

Die Funktionen eines Mischpults in der Übersicht:

https://www.youtube.com/watch?v=2nRDtL1yLRs

Aufbau & Funktion von Mischpulten finden Sie an dieser Stelle:

http://www.soundandrecording.de/tutorials/basis-wissen-mischpulte-aufbaufunktionenkonzepte/

Eine Alternative zu einem teuren Mischpult wird in diesem Video vorgestellt:

https://www.youtube.com/watch?v=imNe0-yETzI

Ein informatives Forum fĂŒr DJs und die geeignete Kaufberatung fĂŒr Mischpulte findet sich an dieser Stelle:

http://www.deejayforum.de/threads/68194-4-kanal-mischpult-kaufberatung

ErklÀrung eines Mischpults: https://www.youtube.com/watch?v=2nRDtL1yLRs

Kostenlose Software zur Aufnahme und Bearbeitung: http://www.audacityteam.org/

Eintrag bei Wikipedia zum Mischpult: https://de.wikipedia.org/wiki/Mischpult

Hintergrundinformationen zu Monitorboxen: http://www.beschallungs-tipps.de/html/monitoring.html

Bebilderte Beschreibung der Funktionsweise eines Mischpults in englischer Sprache: http://www.mediacollege.com/audio/mixer/intro.html

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