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NavigationsgerÀte im Test auf ExpertenTesten
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NavigationsgerÀt Test - damit Sie immer den richtigen Weg finden - Vergleich der besten NavigationsgerÀte 2019

Die Stiftung Warentest verglich NavigationsgerĂ€te mit (sowohl kostenpflichtigen als auch kostenlosen) Navi-Apps. Das Ergebnis: Navi Apps sind ebenso gut und können zudem schneller auf Staus reagieren. Trotzdem kann sich ein Navi besonders fĂŒr weite Strecken lohnen, denn fĂŒr die App muss man stĂ€ndig im WLAN sein und dazu sein Smartphone entbehren. Wie die Auswertung der Kundenrezensionen durch unser TÜV-geprĂŒftes Verbraucherportal zeigte, sind Garmin und TomTom nach wie vor am beliebtesten.

NavigationsgerÀt Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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Was ist ein NavigationsgerÀt?

Unter einem NavigationsgerĂ€t wird ein technisches System als mobiles GerĂ€t verstanden, das durch verschiedene Systeme wie Funk, Satellit und Ă€hnliche Varianten die Position bestimmen und ĂŒber im System enthaltende Karten das Ziel eines gewĂ€hlten Ortes planen kann. Das mobile NavigationsgerĂ€t berechnet die Route bzw. stellt eine Auswahl an möglichen Strecken zur VerfĂŒgung.

Garmin-nuevi-57LMTEs wird auf dem Armaturenbrett, am LĂŒftungsschacht oder an der Windschutzscheibe befestigt, so dass der Fahrer die Angaben auf dem Display ĂŒberblicken und ĂŒberprĂŒfen kann. Dabei verfĂŒgt das NavigationsgerĂ€t ĂŒber einen Lautsprecher, ĂŒber den eine gespeicherte Stimme, meistens als Auswahl zwischen einer mĂ€nnlichen und weiblichen Variante, ĂŒber den Streckenverlauf informiert.

SĂ€tze wie „In 50 Metern bitte links abbiegen“ oder „Bitte wenden“ ermöglichen dem Fahrer, dass er auf das GerĂ€t selbst und die dort auf dem Bildschirm gezeigte Route nicht mehr achten muss. Selbst wenn das das Abbiegen durch Unaufmerksamkeit oder andere UmstĂ€nde verfehlt wurde, zeigt das NavigationsgerĂ€t einen alternativen Weg an, der dann wieder zum gewĂŒnschten Ziel fĂŒhrt.

Dies ist ĂŒber das GPS-System – das „Globale Positionsbestimmungssystem“ – möglich, durch das das NavigationsgerĂ€t die eigene Position erfasst und festlegen kann, von der aus ĂŒber ein im Speicher vorhandenes Kartenmaterial die Route berechnet und das Ziel gefunden wird.

Dabei spielen auch die Verkehrsdichte, der Benzinverbrauch oder Geschwindigkeitsbegrenzungen eine entscheidende Rolle, ĂŒber deren Miteinbeziehen das GerĂ€t sowohl die kĂŒrzeste, die schnellste oder auch die in Hinsicht auf den Verbrauch ökonomisch gĂŒnstigste Strecke ermitteln kann.

TomTom Rider EuropeManche NavigationsgerĂ€te enthalten Informationen ĂŒber kulturelle Bedingungen oder Naturvorkommen, so dass sogar die schönste oder optisch angenehmste Strecke gewĂ€hlt werden kann.

Die GerĂ€te verfĂŒgen mittlerweile meistens ĂŒber einen Farbdisplay, der nicht mehr ĂŒber zusĂ€tzliche Knöpfe, sondern zumeist ĂŒber Touch-Screen, also durch BerĂŒhrung bedient werden kann.

Sobald sich das Kraftfahrzeug dann in Bewegung setzt, wird diese ĂŒber eine Verbindung mit dem jeweiligen Satelliten erfasst und ĂŒber das Kartensystem abgeglichen.

Der Fahrer kann dabei genau verfolgen, wo er sich gerade befindet und welche Straße er entlangfĂ€hrt. Ebenfalls kann er sehen, wie weit es noch zum Ziel ist und wie viel Zeit dafĂŒr benötigt wird.

Die Genauigkeit der ĂŒbermittelten Daten sind von dem Signal ĂŒber GPS abhĂ€ngig. Diese Übertragung schwankt beispielsweise, wenn sie durch bestimmte Hindernisse gestört wird, so durch eine Betonwand, durch einen Tunnel oder ein unterirdisches Parkhaus.

Einen Ausgleich schafft ein im GerÀt integrierter Bewegungssensor, der nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch die Bewegungen des Lenkens wahrnimmt. So werden die Angaben wieder genauer, selbst bei eventuellen Unterbrechungen.

Wie funktioniert ein NavigationsgerÀt?

Garmin nĂŒvi:registered: 55 LMTNavigationsgerĂ€te funktionieren wie kleine Computer ĂŒber einen GPS-SatellitennavigationsempfĂ€nger. Dadurch wird die aktuelle Position festgestellt. Enthaltende Karten, die auf dem Bildschirm zu sehen sind, und die in der Anzahl, je nach Hersteller, variieren, greift sich das Navigationssystem ĂŒber einen Speicher bzw. eine dafĂŒr vorgesehene Speicherkarte. Die GerĂ€te sind mit einer Software ausgestattet, die dafĂŒr sorgt, dass die aktuelle Position des Fahrzeugs auf dem Bildschirm in der aktuellen Karte erscheint.

Ein NavigationsgerĂ€t basiert in erster Linie auf Funk und ist so mit einer Empfangseinheit ausgestattet, die den Standort ermittelt. Sobald drei dieser Signale vom GerĂ€t erfasst wurden, kann die Position sicher berechnet werden. Die geographische Position wird in LĂ€ngen– und Breitengraden ermittelt und durch einen elektronischen Kompass ergĂ€nzt, der die Bewegungsrichtung des Fahrzeugs erkennt. Durch die Kombination der Empfangseinheit und des Kompass‘ entsteht ein Doppeleffekt, der so auch die aktuelle Geschwindigkeit berechnet.

Die gesamte Strecke bis zum Ziel ĂŒber das gespeicherte Kartenmaterial ist per Routenplaner gegeben. Das sind Computerprogramme, die den Weg zwischen Start und Ziel finden und dabei auch den Weg oder vorhandene Zwischenpositionen angeben.

Die Routenplanung wird per Geodaten ermittelt. Das sind Straßennetzdaten, Hausnummern und ebenso Metadaten, die die Zeit miteinbeziehen. So kann der Weg ĂŒber die jeweiligen Verkehrswege aus dem Material festgelegt und auch in unbekannten Gebieten das Ziel ermittelt werden.

Garmin nĂŒvi:registered: 55 LMTAll diese Berechnungen der Verkehrswege beziehen etliche Bedingungen mit ein. Nicht nur die Vielzahl aller Straßen, sondern auch VerkehrsfĂŒhrungen und Hindernisse wie Einbahnstraßen, Sackgassen, BrĂŒcken, Tunnel oder FĂ€hrenĂŒberfahrten werden mit berĂŒcksichtigt.

Da dabei auch Begrenzungen der Geschwindigkeit der Fall sind, wird vom GerÀt ein zu erwartender Durchschnitt festgelegt, so dass die Route auch nach der Fahrzeit, der Strecke oder der Umwege berechnet wird, darunter z. B. Abweichungen oder das Vermeiden von Autobahnen.

Vor dem Antritt der Fahrt kann der Fahrer die Daten und das Ziel per BerĂŒhrung des Bildschirms eingeben. Die gesamte Strecke samt vorteilhaften Routen wird dann von der Navigationssoftware berechnet. Hauptstrecke und alternative Routen werden dann zur Auswahl angegeben, der Fahrer entscheidet sich fĂŒr die ihm am gĂŒnstigsten erscheinende Variante der Strecke, und mit Anfahrt und Bewegung des Kraftfahrzeugs werden auf der Karte ĂŒber Pfeile auf den Straßen und gesprochenen Anweisungen die Daten vermittelt, wo z. B. abgebogen werden muss oder sich eine Einbahnstraße befindet.

Den Strom bezieht ein NavigationsgerĂ€t ĂŒber einen Akku oder ein Ladekabel, das am ZigarettenanzĂŒnder angeschlossen wird. Befestigt werden kann der Navi meistens ĂŒber einen Saugnapf direkt an der Frontscheibe oder per Haken am LĂŒftungssystem. Eine andere Variante ist eine Halterung, die dauerhaft im Auto befestigt wird und das Hantieren mit den Kabeln unnötig macht. Das NavigationsgerĂ€t wird dann einfach in diese Halterung eingeklinkt und bleibt dabei portabel, kann also nach der Fahrt wieder mitgenommen werden, was z. B. auch eine gute Möglichkeit ist, sich gegen Diebstahl zu schĂŒtzen.

Informationen ĂŒber eine Auswahl an verschiedenen Halterungen fĂŒr das NavigationsgerĂ€t finden Sie bei uns unter dem Punkt „NĂŒtzliches Zubehör fĂŒr NavigationsgerĂ€te“.

Die Antenne fĂŒr die SatellitenĂŒbertragung oder den Funk ist bei einigen GerĂ€ten separat, bei anderen im Ladekabel selbst integriert. Auch der Empfang von Stau- und Verkehrsmeldungen ist so einfacher.

Das Kartenmaterial

Die Karten fĂŒr das NavigationsgerĂ€t werden von zwei großen Unternehmen hergestellt. (Siehe dazu auch unsere Informationen ĂŒber Hersteller von NavigationsgerĂ€ten). Eine der Firmen ist das hollĂ€ndische Unternehmen Tele Atlas, das mit dem Hersteller TomTom zusammenarbeitet, die andere ist die amerikanische Firma Navteq.

Garmin nĂŒvi 57LMTUm die Karten so genau wie möglich zu machen und auf aktuelle Gegebenheiten anzupassen und immer wieder zu aktualisieren, werden Kartendaten durch Mitarbeiter dieser Firmen gesammelt. DafĂŒr werden Messfahrzeuge benutzt, die mit einem sehr genauen Differenzial-GPS-Sensor ausgestattet sind. Das bedeutet, auch wenige Zentimeter des Straßenverlaufs werden exakt erfasst und gespeichert.

WĂ€hrend das Messfahrzeug unterwegs ist, werden die Positionsdaten als eine Art „Spur“ aufgezeichnet, wĂ€hrend eine hochauflösende Kamera, die auf dem Dach des Fahrzeugs befestigt ist, gleichzeitig pro Positionspunkt ein Bild der Umgebung festhĂ€lt und speichert. Auf diese Weise können etwa 200 Kartenattribute pro Straße erfasst werden, die auch ĂŒber Geschwindigkeitsbegrenzungen, Einbahnstraßen, Tunnel, BrĂŒcken, Ampeln und Umgehungsstraßen informieren.

Die weiteren Informationen fĂŒr das Erstellen der Navi-Karten werden den Unternehmen ĂŒber Behörden und die Polizei vermittelt. Auch werden Daten durch Zeitungen und Internet ausgewertet und ergĂ€nzt.

Garmin nĂŒvi 57LMTSind die Daten und Bilder ausgewertet, werden die Positionspunkte, die das Messfahrzeug erfasst hat, am Computer durch ein Programm mit der Software fĂŒr das NavigationsgerĂ€t und einem speziellen Kartenprogramm zusammengefĂŒgt. Alle Daten gelangen so an die Hauptzentrale und werden per Datenweiterleitung als neue Kartendaten aktualisiert.

Dieses Karten-Rohmaterial wird dann von den Herstellern als Kartenmaterial fĂŒr das NavigationsgerĂ€t erstellt und programmiert. Dabei mĂŒssen z. B. auch all die Daten aus dem Rohmaterial der Angaben entfernt werden, die ein Navi nicht verarbeiten oder verwerten kann, um wiederum genĂŒgend Speicherplatz zur VerfĂŒgung zu haben. Eher unwichtig wĂ€ren z. B. die Angaben ĂŒber BrĂŒckendurchfahrtshöhen oder verschiedene Ampeln.

All das bringt einen großen Aufwand mit sich und immer wieder mĂŒssen die Daten fĂŒr die Karten auch aktualisiert werden, denn neue Sackgassen oder Einbahnstraßen sollten schon bei der Berechnung der Route miteinbezogen werden können und dĂŒrfen somit nicht fehlen.

Solche Fehler sind allerdings kaum zu vermeiden, da die Hersteller ĂŒber eine begrenzte Anzahl an Mitarbeitern und Einsatzmöglichkeiten verfĂŒgen und kaum jede neue Änderung erfassen können. Daher ist es hilfreich, wenn Besitzer von Navi-GerĂ€ten die Fehler, die sie entdecken, weiterleiten und melden. Das ist bei dem Unternehmen Navteq z. B. ĂŒber den „Map-Reporter“, bei Tele Atlas ĂŒber „Map Insight“ möglich.

Das sind Dienste, die genau dafĂŒr geschaffen wurden, um die eingegangenen Meldungen und Fehler zu prĂŒfen, dass so die Karten korrigiert werden können bzw. um die verschiedenen Straßen erweitert.

Die Links zu diesen Diensten, bei denen fehlerhafte Meldungen durchgegeben werden können, sind unter unseren Quellenangaben zu finden.

Durch das aufwendige Kartenmaterial, den Bildschirm, auf dem die Route zu sehen ist, und das Erfassen der aktuellen Position, kann ein NavigationsgerÀt auch weitere Angaben machen, darunter wie weit die Entfernung zum Ziel ist oder um welche Uhrzeit dort voraussichtlich eingetroffen wird und das Ziel erreicht ist.

Vorteile & Anwendungsbereiche fĂŒr ein NavigationsgerĂ€t

Die Vorteile liegen natĂŒrlich klar auf der Hand, geht es um die Orientierung im Straßenverkehr oder auch um die optimale Strecke, die ein Navi sehr schnell ausmachen kann.

Das GerĂ€t erleichtert nicht nur die Fahrt und das Finden der Ziele, sondern sorgt auch dafĂŒr, dass Staus, Baustellen, Einbahnstraßen und andere Hindernisse umfahren werden können.

Das MitfĂŒhren vieler Karten ist damit unnötig geworden. Die ganze Konzentration kann sich, wie es sein soll, auf den Straßenverkehr selbst richten. Ebenfalls ist das Verfahren kein Problem mehr. Ein NavigationsgerĂ€t lenkt den Fahrer selbst unter solchen UmstĂ€nden ĂŒber neue Wege wieder zurĂŒck auf die richtige Strecke, um sein Ziel zu erreichen.

7 Zoll NavigationsgerĂ€t DRIVE-7BTSobald es mit dem eigenen Auto oder einem gemieteten Fahrzeug in den Urlaub geht, erweist sich ein NavigationsgerĂ€t als Ă€ußerst hilfreich. Das eigene Hotel zu finden, verschiedene kulturelle StĂ€tten und ĂŒberhaupt die Orientierung auf fremden Straßen und in einer ungewohnten Verkehrssituation, stellt dann keine Herausforderung mehr dar. Der Urlaub kann so die notwendige Entspannung mit sich bringen.

NavigationsgerĂ€te gibt es nicht nur fĂŒr den durchschnittlichen Pkw, sondern auch speziell fĂŒr Fahrradfahrer oder Lkws. Bei letzteren können dann z. B. bestimmte GewichtsbeschrĂ€nkungen berĂŒcksichtigt werden.

Beliebt ist das NavigationsgerÀt auch im Outdoor-Bereich, bei Wanderungen, beim Bergsteigen oder Geocaching. Gerade letzteres hat sich unter Liebhabern weltweit etabliert.

Hierbei handelt es sich um eine Art elektronische Schnitzeljagd oder Schatzsuche, wobei die geographischen Koordinaten fĂŒr die jeweilige Suche dann per Internet veröffentlicht werden, so dass sich jeder, der einen GPS-EmpfĂ€nger besitzt, auf die Jagd begeben kann.

Auch ist das Navigationssystem mittlerweile offline fĂŒr den Computer oder per Internet ĂŒber „Google Map“ nachvollziehbar, wobei die mobilen GerĂ€te direkt im Auto allerdings wesentlich effektiver sind.

Was beim Nutzen eines NavigationsgerÀts unbedingt beachtet werden sollte

Große Erleichterung durch das NavigationsgerĂ€t ist nur dann möglich, wenn es richtig bedient wird und die gemachten Angaben vom Nutzer auch richtig verstanden werden. DafĂŒr ist der Orientierungssinn jedes Menschen entscheidend, damit auch wirklich das Ziel erreicht werden kann, das eingegeben wurde.

TomTom Rider EuropeWenn das NavigationsgerĂ€t darĂŒber informiert, dass nach 200 Metern rechts abgebogen werden soll, ist natĂŒrlich notwendig, dass der Fahrer in etwa erfasst, wie weit 200 Meter nun tatsĂ€chlich sind, selbst wenn das GerĂ€t auch kurz vor dem Abbiegen noch einmal ĂŒber die nĂ€chste Haltung informiert.

Andere Begriffe wie „Links halten“ oder „Sofort rechts abbiegen“ können daher ebenso verwirrend sein, wenn sie nicht richtig erfasst werden.

Das liegt mitunter daran, dass jeder Fahrer sein eigenes Such-Muster im Kopf hat und seine eigene Wahrnehmung der Bedingungen. DafĂŒr ist notwendig, dass das Navi auch Zwischenziel-Angaben macht, also Positionspunkte und so bezeichnete „Landmarks“, an denen sich der Fahrer durch Vergleich mit der Ă€ußeren Umgebung orientieren kann. Bezugspunkte wie ein GebĂ€ude, eine Tankstelle oder ein Turm erleichtern die Orientierung erheblich in der Information selbst.

Ein Fahrer, der sich zwar auf die Routenplanung verlĂ€sst, orientiert sich dennoch beim Autofahren mit den Augen. Das auf dem Bildschirm zu sehende, zumeist stilisierte Straßensystem ist dabei immer noch eine Art Muster. Ein Ausgleich ist hier ein zweigeteilter Bildschirm, wie bei GerĂ€ten, die in unserem NavigationsgerĂ€te Test vorgestellt werden.

Garmin nĂŒvi 57LMTDas Folgen der Anweisungen sollte demnach verstĂ€ndlich erfolgen, was mitunter mit sich bringt, dass sich der Fahrer vorab informiert, was die Bezeichnungen genau heißen. So kann ein Unfallrisiko vermieden werden oder Verwirrungen, die sich unterwegs einstellen.

Eine weitere Erleichterung ist ein farbiges Display, so dass neben den Sprachanweisungen auch durch eine farbliche Markierung der Streckenverlauf gut zu erkennen und abzulesen ist. Hier muss selbst entschieden werden, ob eine einfache Darstellung der Karte sinnvoller ist als eine detaillierte. Die einfache ist ĂŒbersichtlich und eignet sich besonders gut fĂŒr den schnellen Blick auf den Bildschirm, die detaillierte verwertet zwar mehr Informationen und Details, ist aber bei der Nutzung auch schwieriger in der Ablesbarkeit.

Wichtig bleibt die eigene Aufmerksamkeit. Sklavisch den Angaben des GerĂ€ts folgen, kann diese auch vermindern und das Unfallrisiko so wieder erhöhen. Ein Abgleich der Karte mit der Außenwelt und Umgebung ist dabei unabdingbar.

Hersteller von NavigationsgerĂ€ten arbeiten daher auch an prĂ€ziseren Sprachausgaben, so dass SĂ€tze, wie: „DemnĂ€chst abbiegen“ wegfallen und durch genaue Angaben ersetzt werden, die auch ĂŒber die Meterangaben hinaus erweitert sind. Solche Angaben können z. B. Orientierungspunkte sein, dass die Sprachempfehlung dann lautet: „Bitte biegen Sie an der Kirche rechter Hand rechts ab.“

Kommandos werden natĂŒrlich nur dann erteilt, wenn es wichtig zur Ziel-Erreichung ist und markante Stellen betrifft, die ein Abbiegen, Drehen, Umfahren oder Stoppen notwendig machen.

Welche Arten von NavigationsgerÀten gibt es?

Die gĂŒnstigeren GerĂ€te dienen meistens der reinen Navigation, besitzen eine einfache Karte, einen Bildschirm und die Sprachausgabe. Aufwendigere GerĂ€te weisen mehr Funktionen auf und sind auch durch andere Attribute gekennzeichnet. Solche können so aussehen:

Einfache Bedienung und ein schneller Start:

Bereits nach dem Einschalten sind aufwendige NavigationsgerÀte innerhalb weniger Sekunden startklar und ermitteln die aktuelle Position.

Garmin nĂŒvi 57LMTEine grĂ¶ĂŸere Auswahl an Karten

Das Kartenmaterial spielt fĂŒr den Kauf eine entscheidende Rolle und sollte auf die eigenen BedĂŒrfnisse abgestimmt sein. Viele NavigationsgerĂ€te haben ĂŒber die Inland-Karten hinaus eine Karte von Westeuropa.

Die meisten Navis besitzen eine „DACH“-Karte fĂŒr Deutschland, die Schweiz, Liechtenstein und Österreich wobei die AbkĂŒrzung „DACH“ fĂŒr die LĂ€nderbezeichnungen stehen, D und A fĂŒr Deutschland und „Austria, also Österreich, CH fĂŒr „Confoederatio Helvetica“, also fĂŒr die Schweiz. Liechtenstein wird nicht extra genannt, ist aber in der Straßenkarte dennoch enthalten.

Steuerung durch Touch-Screen und Sprache

Die meisten Navis werden per berĂŒhrungsempfindliches Display bedient, mittlerweile gibt es aber auch neue GerĂ€te, die ĂŒber Sprachbefehle eingestellt werden können. Das ist besonders effektiv, wenn das Display etwas kleiner ist oder wenn VerĂ€nderungen der Route oder Einstellungen unterwegs gemacht werden mĂŒssen. So bleiben die HĂ€nde dennoch am Lenkrad und die Aufmerksamkeit ist gĂŒnstigerweise auf das Straßengeschehen gerichtet.Becker mamba.4 CE LMU Motorrad- NavigationsgerĂ€t

Strecken und Routen-Planung

NavigationsgerĂ€te in höheren Preiskategorien berĂŒcksichtigen bei der Routen-Planung und Berechnung z. B. auch Faktoren wie den Berufsverkehr, so dass automatisch dicht befahrene Straßen gegen weniger befahrene Strecken ausgetauscht werden und der dichte Berufsverkehr somit umgangen werden kann und der Fahrer schneller an sein Ziel gelangt.

Bei gĂŒnstigeren Modellen werden diese Faktoren nicht miteinbezogen. Die Route wird alleine durch die Kartenmaterialangaben berechnet.

Kurze oder schnelle Strecke

Obwohl beide Bezeichnungen Ă€hnlich klingen, sind die Optionen fĂŒr die kurze oder schnelle Route verschieden. Denn die kĂŒrzeste Strecke ist nicht immer die schnellste, sondern fĂŒhrt den Fahrer per Navi-Anweisung auch ĂŒber kleinere Straßen, die aber möglicherweise keine hohe Geschwindigkeit zulassen, so dass fĂŒr die kurze Strecke dennoch mehr Zeit benötigt wird. Der kurze Weg hat also nichts mit Zeitersparnis zu tun.

Becker mamba.4 CE LMU Motorrad- NavigationsgerĂ€tDie kĂŒrzeste Strecke kann demnach durch das GerĂ€t auch durch Wohngebiete oder ĂŒber Berghöhen fĂŒhren, die mehr Zeit in Anspruch nehmen, wird dagegen die schnellste Strecke ermittelt, kalkuliert das GerĂ€t den schnellsten Weg von A nach B und bezieht die Zeit mit ein. Die Berechnung erfolgt also nach der ermittelten Fahrzeit auf den jeweiligen Streckenabschnitten, die das Navi-GerĂ€t ermittelt.

Bedacht werden muss auch, dass z. B. die Standardgeschwindigkeiten noch nichts ĂŒber die Zeitersparnis aussagen. Wenn die Autobahnstrecken mit einer erlaubten Geschwindigkeit von 130 Kilometer pro Stunde erfasst werden, Landstraßen mit z. B. 80 Kilometer pro Stunde, sind damit noch keine Angaben mit einbezogen, dass auf der Autobahn z. B. ein höherer Berufsverkehr und die Möglichkeit von Staus der Fall sind. Diese bremsen die tatsĂ€chlich erreichbare und erlaubte Geschwindigkeit natĂŒrlich erheblich aus.

Bessere NavigationsgerĂ€te sind lernfĂ€hig und greifen unter solchen UmstĂ€nden auf die gespeicherten und bevorzugten Strecken, die hĂ€ufiger gefahren werden, zurĂŒck. Andere Navis berechnen mehr als die Route, so z. B. erstellen sie eine Auswahl von bis zu drei gleichwertig schnellen, optimalen oder kĂŒrzesten Strecken, aus denen wiederum der Fahrer dann selbst die geeignete Route wĂ€hlen kann.

Sympathische Anleitung durch SprachausgabeTomTom Rider Europe

Ein NavigationsgerĂ€t nimmt viel Überlegung und Suche ab, ist auch darum eine Erleichterung, weil der Blick auf der Straße bleiben kann, die Route nicht immer wieder ĂŒberprĂŒft werden muss. Das ist durch die im GerĂ€t verfĂŒgbare Sprachausgabe möglich. Diese ist meistens aus einer Anzahl verschiedener Stimmen auszuwĂ€hlen. Ruhig und angenehm werden die Strecke und die einzelnen Anweisungen vermittelt. GewĂ€hlt wird zwischen weiblicher und mĂ€nnlicher Stimme, einige ganz innovative Hersteller nutzen sogar bekannte Stimmen aus Medien und Business.

Die Funktion der Sprachausgabe nennt sich „TTS“, was die AbkĂŒrzung fĂŒr „Text-to-Speech“ ist. Wert durch Hersteller von Navis wird hauptsĂ€chlich auf eine klare und gut zu hörende Stimmanweisung gelegt. Meistens wird das NavigationsgerĂ€t mit dem im Fahrzeug vorhandenen Autoradio gekoppelt, andere GerĂ€te verfĂŒgen ĂŒber einen eigenen Lautsprecher. Eine besonders effektive Variante an Sprachausgaben ist ein Navi, der auf UmgebungsgerĂ€usche reagiert und seine LautstĂ€rke an diese anpasst.

Routenberechnung und FußgĂ€ngermodus

Ein mobiles NavigationsgerĂ€t muss nicht nur fĂŒr den Pkw geeignet sein, sondern kann auch von Radfahrern, FußgĂ€ngern oder ökologisch bewussten Fahrern genutzt werden, wobei aufwendigere GerĂ€te auch ĂŒber einen „FußgĂ€ngermodus“ verfĂŒgen. Das bedeutet, dass mittels dieses GerĂ€tesystems auch Wege durch z. B. Einbahnstraßen in die andere Richtung, Wege durch Stadtparks oder ĂŒber Straßen möglich sind, auf denen kein Verkehr erlaubt ist.

ZusÀtzliche Funktionen und Hilfen:

Stau und Verkehr:

Sehr sinnvoll ist das integrierte „TMC“ oder „TMC Pro FM“ im NavigationsgerĂ€t. Ohne Verkehrsmeldung und Stauwarnung ist das GerĂ€t nicht effektiv genug und schon gar nicht zeitgemĂ€ĂŸ. Verkehrsmeldungen werden per UKW-Radiowelle an das GerĂ€t ĂŒbermittelt.

Baytter 7 Zoll Navigationssystem AutoDie AbkĂŒrzung steht fĂŒr „Traffic Message Channel“, die ĂŒbermittelten Angaben der Daten und Meldungen stammen von Behörden und der Polizei selbst. Meistens sind sie genau und werden hĂ€ufig aktualisiert. Gerade bei Stadtfahrten und Autobahnen ist der Fahrer hier gut beraten.

Die Alternative „TMC Pro“ ist kostenpflichtig und wird privat betrieben. Hier sind die Angaben noch etwas genauer, stammen von Sensoren, die an AutobahnbrĂŒcken vorhanden sind, und von mobilen Funkdaten. Ist die Funktion bereits beim Kauf auf dem GerĂ€t vorhanden, wird „TMC“ per Radiowelle ĂŒbermittelt.

Internet:

Erweiterungen der Funktionen können u. a. ein durch ein Mobilfunkmodul möglicher Internetzugang sein, so dass auf diese Weise auch Karten immer sofort aktualisiert und erweitert werden können.

Garmin nĂŒvi:registered: 55 LMTSpurenwechsel:

Auch ein Fahrspur-Assistent bei bestimmten NavigationsgerĂ€ten ist sinnvoll. Dieser informiert den Fahrer rechtzeitig ĂŒber einen Wechsel der Fahrspur, wenn es sich um eine mehrspurige Straße handelt. Hier wird dann die freiere und gĂŒnstigere Spur ausgewĂ€hlt.

Zum anderen wird der Fahrer rechtzeitig ĂŒber eine drohende Kollision beim Spurenwechsel gewarnt. Auch bei eher unĂŒbersichtlichen Straßenkreuzungen ist der Spuren-Assistent hilfreich.

Das ist durch Radarsensoren möglich, aber auch durch eine Kamera oder einen Laserscanner, die im Navi integriert sind und so das NÀherkommen von Fahrzeugen auf einer benachbarten Spur erfassen.

Die Warnung wird unterschiedlich ausgegeben und hÀngt z. B. von der BetÀtigung des Blinkers ab. Wird dieser nicht benutzt, gibt es eine optische Warnung, die den Fahrer informiert, wird er benutzt, erhöht sich die Warnstufe und erfolgt eindringlicher durch optisch erfassbare und schnellblinkende Leuchtanzeigen.

Der einfache Fahrspur-Assistent ist auf dem Display als Abbild der aktuellen Autobahnspur oder Straße durch Pfeilsymbole und Kennzeichen zu sehen.

POI

TomTom Rider EuropeUnter dieser AbkĂŒrzung werden Karten verstanden, auf denen bestimmte Orte wie ParkplĂ€tze, Restaurants, Motels, Hotels, Bankautomaten, Tankstellen, RaststĂ€tten, WCs und Ă€hnliche Orte angezeigt werden
können. „POI“ steht fĂŒr „Point of Interest“, die auch genauer definiert werden können, z. B. fĂŒr Strom- oder Erdgastankstellen.

Hier handelt es sich um Geoobjekte, die als vereinfachte Darstellung als Punkte erscheinen und themenbezogen an die BedĂŒrfnisse des Fahrers angepasst sind.

Mittlerweile sind auch Verweise ĂŒber „POI“ möglich, die Aufschluss darĂŒber geben, wo sich Anlaufstellen fĂŒr Notsituationen befinden, darunter z. B. eine Apotheke in der NĂ€he oder das nĂ€chste Krankenhaus.

Besonders aufwendige Programme besitzen dazu noch Angaben zu kulturellen Angeboten und StĂ€tten, darunter, wo sich Museen, Kinos oder SehenswĂŒrdigkeiten anderer Art befinden.

Alles Öko:

Immer mehr Autofahrer sind sich den Belastungen fĂŒr die Umwelt bewusst und legen auch Wert auf ein energie- und spritsparendes Fahren. Einige NavigationsgerĂ€te sind daher mit einem Öko-Modus ausgestattet, der nicht nur die kĂŒrzeste, schnellste und optimale Strecke wĂ€hlt, sondern die Route gerade auch aus ökonomischer Hinsicht plant und festlegt. Das Symbol dafĂŒr ist meistens eine Ampel, die darauf verweist, wie umweltschonend das Fahrzeug im Einsatz ist.

Aktualisierung der Karten

Aufwendigere GerĂ€te der oberen Preisklasse bieten natĂŒrlich auch eine gĂŒnstigere Aktualisierung des Kartenmaterials an. Solche VergĂŒnstigungen gibt es z. B. als Gutscheine oder als Karten-Abo.

Der ultimative NavigationsgerĂ€te Test – diese haben wir fĂŒr Sie getestet:

Becker mamba.4 CE LMU Motorrad- NavigationsgerĂ€tNavigationssystem Vergleichs-Testsieger ist das „mamba.4 CE LMU Motorrad- NavigationsgerĂ€t” von Becker. Es hat einen 10,9 cm (4,3 Zoll) großen Touch-Screen-Bildschirm, der dank IP57-Standard zuverlĂ€ssig vor Außeneinwirkungen mit Wasser und Staub geschĂŒtzt ist. Von erfahrenen Bikern mitentwickelt, enthĂ€lt das Becker mamba.4 CE LMU Motorrad- NavigationsgerĂ€t alle relevanten Funktionen fĂŒr Ihre nĂ€chste Tour bereit: Kurvenreiche RoutenfĂŒhrung, Vorinstallierte Touren & Hotel-POIs, Trackaufzeichnung und Bluetooth-Schnittstelle fĂŒr Headset.

Nach Registrierung online innerhalb der ersten 30 Tage nach Erstinbetriebnahme aktivieren Sie Ihre lebenslangen Kartenupdates, indem Sie das Produkt in den Warenkorb legen und die kostenlose Bestellung abschließen. Systemvoraussetzung fĂŒr die Synchronisation des NavigationsgerĂ€tes mit dem Computer: PC mit Windows 10, 8, 7, Vista oder XP mit USB-Anschluss und Internetverbindung. Dank der großen Bedienknöpfe können Sie die wichtigen Funktionen Ihres Becker mamba NavigationsgerĂ€tes bequem bedienen, ohne Ihre Handschuhe abnehmen zu mĂŒssen. Der Preis liegt bei 325 Euro.

TomTom Rider EuropeAuf dem zweiten Platz ist das MotorradnavigationsgerĂ€t von „TomTom“ „TomTom Rider Europe“ in unserem NavigationsgerĂ€te Test 2019 gelandet. Der wasserdichte Bildschirm ist 4,3 Zoll groß, das Kartenmaterial von ganz Europa, mit der Auswahl von 45 LĂ€ndern und kann kostenlos und lebenslang als Abo immer wieder neu aktualisiert werden, was im Preis und beim Kauf des GerĂ€ts bereits inbegriffen ist.

Die speziellen Sonderziele fĂŒr Motorradfahrer auf dem TomTom Rider Europe fĂŒhren zielgerichtet an den richtigen Ort. Mit Kurvenreiche Strecken genießen Sie den ultimativen Kick. Mit Hilfe der Fahrprotokollierung werden gefahrene Routen gespeichert. Die interaktive Software Tyre Pro unterstĂŒtzt beim Suchen, Erstellen, Adaptieren und Speichern von Routen auf Ihrem Computer. Der Preis ist 299 Euro.

7 Zoll NavigationsgerĂ€t DRIVE-7BTAuch 7 Zoll NavigationsgerĂ€t DRIVE-7BT punktet in unserem Test als Navigationssystem fĂŒr Lkw, Pkw, Bus, Wohnmobil, Camper mit vielen Funktionen: Bluetooth, FM Transmitter, AV-IN (Eingang fĂŒr RĂŒckfahrkamera oder andere AV GerĂ€te), POI, Radarwarne, TTS, 3D Landschaft und 3D GebĂ€uden in Grossen StĂ€dten Europas.

Kostenlos Kartenmaterial Update. Die Bedienung ist sehr einfach und ĂŒbersichtlich. 7 Zoll NavigationsgerĂ€t DRIVE-7BT besitzt LkW spezifische Einstellungen: LĂ€nge, Breite, Höhe, Gewicht, Anzahl der Achsen, mit oder ohne AnhĂ€nger, Ladung wie Gefahrgut in 16 Gefahrgutgruppen und es können auch gleichzeitig mehrere verschiedene GefahrgĂŒter ausgewĂ€hlt werden. Der Preis betrĂ€gt 139 Euro.

Sehr gut abgeschnitten in unserem NavigationsgerĂ€te Test hat auch das Garmin nĂŒvi 57LMT, hat einen 5 Zoll großen TFT Touch-Display und ein Kartenmaterial von Zentraleuropa (22 LĂ€nder mit Vollabdeckung) und kann kostenlos und lebenslang als ABO immer wieder neu aktualisiert werden, was im Preis und beim Kauf des GerĂ€ts bereits inbegriffen ist.Garmin nĂŒvi 57LMT

Ausgestattet ist das GerĂ€t mit „3D Traffic Premium“ fĂŒr die Stau- und Verkehrsmeldungen, einer Bluetooth-Freisprecheinrichtung und kann mittels Sprachsteuerung bedient werden. Funktionen sind u. a. „POI“ und ein Fahrspur-Assistent. Dazu gibt es die Umstellung auf PhotoReal-Ansicht oder „Traffic Split“. Der Preis betrĂ€gt 111 Euro.

Eine der großen Modelle ist das Baytter Navigationssystem mit einem 7 Zoll-Display, der ĂŒber Touch-Screen zu bedienen ist und eine Auflösung von 800 x 480 Pixel hat. Das NavigationsgerĂ€t lĂ€uft ĂŒber einen austauschbaren Akku, besitzt Bluetooth und einen GPS-Bildschirm, kann also auch mit einer RĂŒckfahrkamera gekoppelt werden. Die Karten-Updates fĂŒr das Kartenmaterial, welches wiederum 45 LĂ€nder in Europa umfasst, sind kostenlos, Sprachsteuerung und „POI“ mit zusĂ€tzlicher Auswahl an SehenswĂŒrdigkeiten und kulturellen Orten sind vorhanden. Verkehrsmeldungen können ebenfalls jederzeit abgerufen werden. Der Preis ist 90 Euro.

Eine etwas gĂŒnstigere Variante gibt es von Garmin. Das NavigationsgerĂ€t heißt „Garmin nĂŒvi:registered: 55 LMT“. Es hat einen 5 Zoll-Bildschirm, auf dem eine doppelte Anzeige von der Karten- und Straßenansicht möglich ist. Die Geschwindigkeit ist ebenso zu sehen, wie die berechnete Ankunftszeit. Das Kartenmaterial umfasst 22 LĂ€nder in Europa und kann lebenslang erneuert werden. Ebenso gibt es ein Premium fĂŒr die Verkehrsfunklizenz. Weitere Funktionen sind ein Fahrspur-Assistent, die 3D-Kreuzansicht und die Nutzung von „POI“. Die Auswahl der Routen kann zwischen mehreren getroffen werden, die durch das GerĂ€t vorgeschlagen werden. Das NavigationsgerĂ€t berechnet also auch Alternativstrecken. Das GerĂ€t selbst wird per Saugnapfhalterung an der Fensterscheibe angebracht, ist leicht zu bedienen und kostet im Handel 120 Euro.

Worauf muss ich beim Kauf eines NavigationsgerÀts achten?

Wer sich ein NavigationsgerĂ€t zulegen möchte, sollte zunĂ€chst einige Punkte durchdenken, um die Auswahl der Angebote etwas einzuschrĂ€nken und so das geeignete GerĂ€t fĂŒr den eigenen Gebrauch zu finden. Jeder hat andere AnsprĂŒche und eine andere Verwendung fĂŒr das NavigationsgerĂ€t.

Viele schalten es auch auf bekannten Strecken ein, gerade um Baustellen, Verkehrsdichte oder Stau zu umgehen, andere reisen viel und möchten fĂŒr den Urlaub gerĂŒstet sein. Hier ist eine Auswahl weltweiter Karten sinnvoll, die wiederum fĂŒr den Verkehr innerhalb Deutschlands unnötig sind.

Bedienung

Wichtig ist die einfache Bedienung. Moderne GerĂ€te sind in dieser Hinsicht immer besser auf den Fahrer abgestimmt. Die erste Entscheidung betrifft wohl ein fest integriertes oder mobiles Navi-GerĂ€t, wobei bei den Festeinbauten ab Werk durchaus mit einem Preis von mehr als 2.000 Euro gerechnet werden muss. Wer flexibel sein will, besorgt sich dann eher ein mobiles Navi-GerĂ€t, wobei die Preisklassen sich hier auch unterscheiden. GĂŒnstige GerĂ€te gibt es schon ab 80 Euro.

Baytter 7 Zoll Navigationssystem AutoPreis und Ausstattung

Sicherlich spielt der Preis beim Kauf immer eine entscheidende Rolle. Preisaufwendigere NavigationsgerĂ€te verfĂŒgen ĂŒber die reine Navigation hinaus ĂŒber Stauwarnung durch „TMC“, ĂŒber eine Bluetooth-Freisprechfunktion und ĂŒber ein vielfĂ€ltiges Kartenmaterial, das auch durch Bild und Foto widergegeben werden kann. Solche GerĂ€te sind mit dem Autoradio gekoppelt und ermöglichen eine Ausgabe der Fahranweisungen ĂŒber die Lautsprecher. Ein FM-Transmitter des NavigationsgerĂ€ts wiederum ĂŒbermittelt die Anweisungen zurĂŒck zum Radio.

Ein eingebautes NavigationsgerĂ€t wird meistens ĂŒber einen einzigen Knopf eingestellt, der dann nach links oder rechts, gedrĂŒckt oder gezogen wird. Das bringt einiges an UmstĂ€ndlichkeit mit sich, da immer im MenĂŒ ausgewĂ€hlt werden muss, was genau jetzt gewĂŒnscht ist. Per Pfeiltasten werden die Punkte dann aufgerufen, per „Return“ das gewĂŒnschte Programm bestĂ€tigt.

Mobile Navis sind wesentlich handlicher und in der Bedienung einfacher. Die meisten werden ĂŒber ein berĂŒhrungsempfindliches Display bedient, auf dem das Abbild aller Bedienungsknöpfe zu finden ist, die dann fĂŒr die entsprechenden Einstellungen gedrĂŒckt werden können. Die meisten Knöpfe verweisen als Symbol auf das jeweilige Programm, wodurch die Bedienung noch einfacher wird.

Über eine virtuelle Tastatur kann dann die Zielangabe gemacht werden, so z. B. Straßenname, Hausnummer, Gebiet. Eine Bereicherung ist das automatische Finden der Stadtabschnitte durch das NavigationsgerĂ€t. Wird z. B. nur eine Straße oder nur eine Postleitzahl angegeben, weil die ĂŒbrigen Daten nicht bekannt sind, kann das GerĂ€t diese automatisch ermitteln und gegebenenfalls auch eine Auswahl zur VerfĂŒgung stellen.

Die Erleichterung durch Screen-Touch ist gerade fĂŒr den Bildschirm maßgebend, der im Grunde das zentrale Element des Navis bleibt.Baytter 7 Zoll Navigationssystem Auto

Die GrĂ¶ĂŸe des Bildschirms

FĂŒr die Kaufentscheidung spielt demnach auch die GrĂ¶ĂŸe des Displays eine Rolle. Viele GerĂ€te verfĂŒgen ĂŒber einen mittelgroßen Bildschirm, der 4,3 Zoll groß ist, also 10,9 Zentimeter. Dieser ermöglicht eine gute Übersicht aller Daten und Informationen, nimmt aber gleichzeitig nicht allzu viel Platz im Auto weg.

In grĂ¶ĂŸeren Fahrzeugen lohnt ein breiterer Bildschirm des NavigationsgerĂ€ts durchaus. Sinnvoll ist hier ein 5 Zoll großes Display, was umgerechnet 12,7 Zentimeter sind. Hier kann der Fahrer dann auch ĂŒber eine grĂ¶ĂŸere Tastatur verfĂŒgen und ĂŒbersichtlichere Eingabezeilen.

FĂŒr kleinere Autos ist das natĂŒrlich nicht ratsam, so z. B. fĂŒr den Smart. Das kleinste Format fĂŒr NavigationsgerĂ€te ist ein 3,5 Zoll großer Bildschirm, der dann 8,9 Zentimeter groß ist.

Das Kartenmaterial

Becker mamba.4 CE LMU Motorrad- NavigationsgerĂ€tDie Frage, die vor dem Kauf eines NavigationsgerĂ€ts gestellt wird, betrifft immer auch die Fahrstrecken selbst. Kriterium sind dabei die Ziele und wie groß das Gebiet letztendlich ist, in der das NavigationsgerĂ€t zum Einsatz kommt. Ist das Gebiet eher ĂŒberschaubar und klein, ist auch keine große Auswahl an digitalen Land- und Straßenkarten notwendig. Das GerĂ€t kann demnach auch durchaus in der gĂŒnstigeren Variante erworben werden, das sich zwischen 80 und 120 Euro bewegt.

Diese GerĂ€te verfĂŒgen ĂŒber die einfache, digitale „DACH“-Karte, die Deutschland, aber auch Österreich, Liechtenstein und die Schweiz umfasst.

In den höheren Preisklassen der Navi-GerÀte ist dann auch die Europakarte enthalten, wobei die enthaltenden LÀnder je nach Hersteller variieren. Sehr aufwendiges Kartenmaterial, das noch detaillierter ist, enthÀlt dann z. B. auch Kleinstaaten wie Monaco, Andorra oder sogar den Vatikan.

Dagegen fehlen oftmals LĂ€nder wie der einstige „Ostblock“ und die Angaben in LĂ€ndern wie Griechenland oder die TĂŒrkei sind nicht zu 100 Prozent erfasst.

Das liegt mitunter an der historischen VerspĂ€tung und dementsprechend noch nicht angepasste Gesetze in diesen Gebieten. Nach und nach konnten Tschechien und Polen gut erfasst werden, grundsĂ€tzlich ĂŒberall angegeben sind aber nun auch die wichtigsten Autobahnen.

Bestimmte Hersteller bieten zusĂ€tzlich, und gegen Aufpreis, auch weitere Karten zum Download an, darunter Amerika, Kanada, SĂŒdafrika oder Australien. Hier zeigt sich schon, dass diese Überlegungen ebenfalls vorab stattfinden sollten, welche LĂ€nder erwĂŒnscht sind, da Erweiterungen des Kartenmaterials, die nachtrĂ€glich stattfinden, immer auch weitere Kosten mit sich bringen, dazu auch teurer sind als beim Kauf direkt.

Aktualisierungen der Karten und UpdatesGarmin nĂŒvi:registered: 55 LMT

Wie bereits erwĂ€hnt, wird das Kartenmaterial immer neu aktualisiert und die Vermessungen der Straßen durch die Hersteller Tele Atlas und Navteq zweimal pro Jahr neu vorgenommen. Das gilt fĂŒr alle grĂ¶ĂŸeren Verbindungsstraßen, die kleineren Anliegerstraßen werden alle zwei Jahre ĂŒberprĂŒft und ergĂ€nzt.

Deshalb gibt es keinen Schutz gegen veraltete Karten, allerdings bieten Hersteller grĂ¶ĂŸeren Formats eine Garantie fĂŒr die Aktualisierung ihres Kartenmaterials. Innerhalb einer begrenzten Zeit ab der ersten Inbetriebnahme, die meistens zwischen 30 bis 60 Tagen liegt, ist der Erwerb einer aktuellen Karte kostenlos und kann ĂŒber das Internet heruntergeladen und auf dem eigenen NavigationsgerĂ€t installiert werden.

Nach dieser Frist ist das nĂ€chste Update fĂŒr die Karte kostenpflichtig. Der Zeitraum fĂŒr diese Aktualisierung kann vor dem Kauf oder danach als Abo oder per Gutschein gewĂ€hlt werden, dabei zwischen zwei oder dreißig Jahren liegen, manche Hersteller bieten auch ein lebenslang kostenloses, aktualisierbares Kartenmaterial an.

Die Berechnung der Route

Mobile NavigationsgerĂ€te verfĂŒgen ĂŒber ein digitales Kartenmaterial, das ĂŒber einen Speicher abgerufen wird, z. B. ĂŒber den Flash-Speicher. Dieser Speicher ist entweder fest im GerĂ€t integriert oder per Speicherkarte bzw. Speicherchip vorhanden, die dann auch entnommen oder ausgetauscht werden können. Das ermöglicht einen sehr schnellen Zugriff auf alle Daten und sichert das GerĂ€t gleichzeitig gegen unvorhergesehene UmstĂ€nde wie einen Stromausfall.

Die Schnelligkeit der Berechnung durch das NavigationsgerĂ€t unterscheidet sich. Kurze Strecken sollten innerhalb weniger Sekunden ermittelt werden können, lĂ€ngere in einer halben Minute. Bereits oben wurde von uns die Definition von „kĂŒrzester“ und „schnellster“ Strecke gegeben, die ein NavigationsgerĂ€t berechnet. Bestimmte GerĂ€te beziehen bei der Berechnung auch das Umfahren von Mautstrecken oder FĂ€hrennutzung mit ein.

Stauwarnung

Dass viele NavigationsgerĂ€te ĂŒber Verkehrsmeldung verfĂŒgen, haben wir bereits erwĂ€hnt. Die Auswahl fĂŒr den Kauf betrifft dann nur noch die Form, ob es „TMC“, „Naftec Traffic“, „HD Traffic“ oder „TMC Pro“ sein soll. Staus und alle anderen Formen von Verkehrshindernissen werden von allen Betreibern und Verkehrsinformationsdiensten erfasst.

„TMC“ wird öffentlich-rechtlich betrieben, ist also beim Kauf des NavigationsgerĂ€ts kostenlos samt benötigter Hardware dabei, „TMC Pro“ wird privat betrieben, ist somit kostenpflichtig und nicht ĂŒber ein normales UKW-Signal zu empfangen, so dass eine Antenne benötigt wird. Auch „Navteq Traffic“ ist kostenpflichtig, wobei die anfallenden Kosten fĂŒr Lizenz und andere im GerĂ€tekaufpreis meistens schon enthalten sind. Die Nutzung ist dann auch kostenlos.

TomTom Rider Europe„HD Traffic“ ist ein Dienst von „TomTom“. Dieser ist aktiv und berĂŒcksichtigt auch die RĂŒckmeldungen des NavigationsgerĂ€ts selbst. Das bedeutet, die Position des Fahrzeugs wird alle paar Minuten an den Rechner von „TomTom“ gemeldet, gibt anonym Aufschluss ĂŒber die Position und die Schnelligkeit des Fahrzeugs. Daraus berechnet der Verkehrsrechner jeden sich in der NĂ€he befindenden Stau und die geringste Verkehrsbehinderung, die an den Nutzer weitergesendet werden.

Hier wird fĂŒr den Empfang ein sendefĂ€higer RĂŒckkanal benötigt. „HD Traffic“ funktioniert demnach nur in den NavigationsgerĂ€ten, die dafĂŒr geeignet sind und ĂŒber ein GPRS-DatenĂŒbertragungsmodul verfĂŒgen. Die Meldungen sind ebenfalls kostenpflichtig und werden ĂŒber eine monatliche GebĂŒhr abgezogen. Meistens sind die GebĂŒhren beim Kauf eines solchen GerĂ€ts fĂŒr die ersten drei bis sechs Monate umsonst, also im Kaufpreis enthalten. Danach werden sie berechnet.

Bei allen Verkehrsmeldungen sollte im Hinterkopf behalten werden, dass selbst Umgehungsstraßen, die dann durch das GerĂ€t gemeldet werden, nicht unbedingt immer Zeitersparnis ermöglichen. Auch wenn die dicht befahrene Autobahn oder ein Stau so umfahren werden können, heißt das nicht, dass die Ausweichstraße nicht genauso ĂŒberfĂŒllt ist. DafĂŒr kann dann allerdings das Navi-GerĂ€t nichts.

Absturzgefahr von NavigationsgerÀten

Da jedes NavigationsgerĂ€t ein kleiner Rechner ist, kann es auch hier passieren, dass das GerĂ€t wie ein Computer abstĂŒrzen kann oder sich bestimmte Fehler einschleichen. Die Gefahr eines Absturzes hĂ€ngt nicht immer mit der Leistung, also mit dem eingebauten Prozessor, des Navis zusammen, so dass bestimmte GerĂ€te oft jahrelang ohne das Nutzen der „Reset“-Funktion auskommen.7 Zoll NavigationsgerĂ€t DRIVE-7BT

Vielmehr hĂ€ngen solche Fehlermeldungen und AbstĂŒrze mit der Software zusammen. Unausgeglichene Elemente wie ein schneller Prozessor und eine langsame Software fĂŒhren zu spĂŒrbaren Geschwindigkeitsdifferenzen. Auf die Software sollte daher beim Kauf eines Navis ebenfalls geachtet werden.

Das Innenleben des NavigationsgerÀts

Die Positionsbestimmung empfĂ€ngt das Navi, wie bereits erwĂ€hnt, durch Funk und SignalĂŒbertragung der GPS-Satelliten, die frĂŒher noch einen militĂ€rischen Hintergrund besaßen, mittlerweile aber fĂŒr die Allgemeinnutzung freigegeben wurden.

Das NavigationsgerĂ€t besitzt einen hochempfindlichen EmpfĂ€nger fĂŒr die notwendigen Signale, wobei sowohl der Empfang als auch die Nutzung kostenlos sind. Dabei geschieht auch keine UmkehrĂŒbertragung, noch können die Satelliten den GPS-EmpfĂ€nger den Fahrer selbst orten oder gar ĂŒberwachen.

Kurzinformation zu fĂŒhrenden Herstellern von Navigationssystemen

Navigationssysteme werden nur von wenigen Unternehmen angeboten, darunter die Firmen Tele Atlas, Navteq und PTV, die speziell auch fĂŒr das Kartenmaterial verantwortlich sind.

  • Tele Atlas
  • TomTom
  • Navteq
Tele Atlas ist eine niederlĂ€ndische Firma in Hertogenbosch. Sie vertreibt digitales Kartenmaterial und arbeitet mit dem Unternehmen TomTom zusammen. Die Zusammenarbeit erfolgt dann im Vertrieb mit Firmen wie „BMW“, „Blaupunkt“, „Microsoft“ und anderen.
TomTom wurde 1991 in Amsterdam gegrĂŒndet. Die Unternehmer waren Pieter Geelen und Peter-Frans Paulwels, die Firma hießt zunĂ€chst „Palmtop“. Nach der Entwicklung und dem Vertrieb verschiedener Anwendungen, stieg die Firma auf Navigationssysteme, insbesondere die mobile Version davon, um.

TomTom ist in dieser Hinsicht weiterhin marktfĂŒhrend in Europa.

Navteq war bis 2004 ein amerikanisches Unternehmen fĂŒr NavigationsgerĂ€te und gleichzeitig der Anbieter fĂŒr Geodaten. Mittlerweile ist Navteq von Nokia aufgekauft.

GegrĂŒndet wurde Navteq 1985 in Chicago. Hier ging es hauptsĂ€chlich um elektronische Straßenauskunft in den Gebieten rund um San Francisco. Das Projekt war so vielversprechend und erwies sich als so erfolgreich, dass auf die AuskĂŒnfte Lizenzen ausgestellt wurden und diese als elektronische Karten vertrieben.

Professionell wurde es dann mit der Routenplanung und der aufwendigen Analyse der Straßenbedingungen. Die Kombination mit mobilen NavigationsgerĂ€ten erhöhte dann den Bekanntheitsgrad und bildete zu Tele Atlas eine der grĂ¶ĂŸten Konkurrenzen.Baytter 7 Zoll Navigationssystem Auto

Internet vs. Fachhandel: wo lohnt sich der Kauf eines NavigationsgerÀts mehr?

Verschiedene NavigationsgerÀte mit mehr oder weniger Funktionen sind sowohl im Fachhandel als auch als Online-Bestellung möglich.

Im Fachhandel kann das GerĂ€t vor Ort ĂŒberprĂŒft und getestet werden, aber auch bei einem Kauf im Internet sind alle Angaben ausfĂŒhrlich und verweisen auf Funktionen und Erweiterungen. Die persönliche Beratung fĂ€llt zwar weg, aber die Preise sind durch die Einsparung von Mieten und Personal bei Online-Shops und HĂ€ndlern gĂŒnstiger.

Auch ist die Auswahl der verschiedenen Hersteller und GerĂ€te grĂ¶ĂŸer, da FachgeschĂ€fte meistens nur bestimmte Marken vertreiben. Ein Blick ins Internet lohnt sich auf jeden Fall, um die Angebote und Preise zu vergleichen. Der Versand innerhalb Deutschlands erfolgt meistens kostenlos.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte des NavigationsgerÀts

Das Ă€lteste NavigationsgerĂ€t ist das „Iter Avto“ und wurde 1930 entwickelt. NatĂŒrlich handelt es sich dabei um einen VorlĂ€ufer, denn dieses Modell wurde an das Armaturenbrett gebaut und enthielt ganz einfach eine Karte aus Papier, die beweglich, also austauschbar war.

Karte-KompasAuf dieser Karte wurde die festgelegte Route dann abgebildet, die wiederum auf eine Papierrolle gezogen wurde, vergleichbar mit einem Kassenbon. Die Schnelligkeit des Abrollens dieser Karte hing vom Tempo ab, mit dem sich das Fahrzeug bewegte. Durch ein kleines Guckfenster ließ sich erkennen, wo genau auf dieser Karte sich der Fahrer momentan befand. Sicherlich ist die Genauigkeit ganz ohne Elektronik kaum machbar. Dieses Navigationssystem diente vielmehr als reine Orientierungshilfe mit sehr vagen Angaben. Nur der Ausgangspunkt und das gewĂŒnschte Ziel waren vorgegeben.

WĂ€hrend heutzutage auch ein Abweichen von der festgelegten Route möglich ist, wobei sich das GerĂ€t neu orientiert und die nĂ€chste mögliche Strecke festlegt, waren solche Abweichungen damals natĂŒrlich nicht möglich. Die Karte wurde mit dem angegebenen Ziel weiter abgespult, welche Strecke auch immer gefahren wurde.

Im Zweiten Weltkrieg dann wurde es schon etwas professioneller. Zur Erleichterung fĂŒr Kampfflugzeuge und Schiffe wurden Navigationssysteme entwickelt, die ihre Daten ĂŒber mehrere Sendestationen ĂŒbertrugen, die weltweit verteilt waren. Eine dieser Station bildete den Hauptsender, die anderen waren die Nebensender. Die Signale wurden per Zeitdifferenz ausgewertet und so die Position anhand einer Karte bestimmt.

satelliteImmer noch auf gleichem Gebiet, also fĂŒr den Luft- und Seeverkehr, wurde dann das Satellitennavigationssystem GPS in Amerika entwickelt, das in den Neunzigern auch zum Einsatz in andere Bereiche fand, darunter gut geeignet fĂŒr den Straßenverkehr war.

Das erste einsatzbereite GerĂ€t dieser Art war dennoch sehr aufwendig zu bedienen. Es wurde 1981 von dem Unternehmen Honda entwickelt und trug die Bezeichnung „Electro Gyrocator“. Ein Vakuumtank, der sich im Heck eines Fahrzeugs befand, erfasste ĂŒber einen Drehwinkelsensor jede RichtungsĂ€nderung und lieferte so das benötigte Signal, durch welches das GerĂ€t die zurĂŒckgelegte Fahrstrecke als Linie berechnete. Diese wurde auf dem Monochrommonitor, der sich auf der Mittelkonsole des Fahrzeugs befand, angezeigt. Über den Monitor wiederum wurde eine transparente Karte angebracht, auf der die Wegstrecke mit dem Straßenverlauf ĂŒbereinstimmen musste. Der Standort selbst konnte von dieser ersten Straßennavigationsversion noch nicht erfasst werden. Auch gab es keine alternativen Strecken, auf die ausgewichen werden konnte.

Das nĂ€chste Modell stammte von der deutschen Firma Blaupunkt. Dieses nannte sich „EVA“, das als AbkĂŒrzung fĂŒr „Elektronischer Verkehrslotse fĂŒr Autofahrer“ stand. Im Gegensatz zum VorgĂ€nger war das GerĂ€t bereits mit Sensoren ausgestattet, die ĂŒber Radar die Ortung erfassten. Auch konnte der Fahrer, der dieses NavigationsgerĂ€t nutzte, per Sprachanweisungen geleitet werden. Das „EVA“ war im Grunde das erste NavigationsgerĂ€t, das Ähnlichkeit mit den heutigen Varianten hat.

GPSDie Entwicklung des NavigationsgerĂ€ts ging weiter. Ein neuer Sensor ermöglichte eine genauere Orientierung und vor allen Dingen die Ermittlung der Position des Fahrzeugs. Der Sensor wirkte ĂŒber das Erdmagnetfeld, Ă€hnlich wie einige Tiere das Erdmagnetfeld zur rĂ€umlichen Orientierung nutzen, so z. B. Lachse oder Zugvögel.

Das nĂ€chste Navigationssystem lief unter der Bezeichnung „City-Pilot“ und hatte auf jeder Seite der Karte einen Barcode, ĂŒber den die Koordinaten der Kartenausschnitte ĂŒber ein LesegerĂ€t ermittelt wurden. Auch dieses Modell war noch keinesfalls straßengenau. Lediglich das Gebiet konnte besser eingegrenzt werden, was auch durch Himmelsrichtung und Entfernung ĂŒber Luftlinie möglich wurde.

Schon etwas anspruchsvoller war das Modell aus Amerika von der Firma „Etak“. Auch hier wurden noch keine GPS-Daten genutzt, stattdessen wurde ĂŒber eine digitale Karte, die auf einem grĂŒnfarbigen, kleinen Bildschirm zu sehen war, die Position eingegeben, die dann von Radsensoren und Kompass das Straßennetz im Speicher erfasst wurde. Die KapazitĂ€t dieses Speichers war noch Ă€ußerst gering, immerhin kam dieses Modell 1985 auf den Markt, so dass Daten von einem Kassenrecorder auf das GerĂ€t ĂŒberspielt werden mussten.

Einfacher wurde es dann mit der Erfindung der CD-ROM. Zwei Jahre spĂ€ter zeigte sich auch Japan mit eigenem System, das von Toyota vermarktet wurde. Weitere zwei Jahre spĂ€ter legte Bosch mit dem „Travel Pilot IDS“ nach, ein GerĂ€t das bereits mit Radsensoren und einer digital gespeicherten Straßenkarte arbeitete. Von da war es nicht mehr weit zum NavigationsgerĂ€t, das mittels GPS die Genauigkeit erhöhte.

NaviSolche Modelle wurden zunĂ€chst als Sonderausstattung von Automobilherstellern angeboten und waren fest im Fahrzeug eingebaut. FĂŒr das NavigationsgerĂ€t war eine GPS-Antenne notwendig, die sich auf dem Dach des Autos befand. Das Ziel und die Benutzereingaben wurden ĂŒber ein SteuergerĂ€t einem Massenspeicher eingegeben, der die digitalen Karten enthielt. Über einen Display oder per Sprachausgabe ĂŒber das Autoradio wurden die Streckenempfehlungen dann vermittelt. Der Speicher wiederum befand sich bei dieser Sonderausstattung im Kofferraum.

Die erste serienmĂ€ĂŸige Ausstattung mit einem Navigationssystem brachte BMW auf den Markt. Das GPS-Signal in der Übertragung hatte mit einigen Problemen zu kĂ€mpfen, darunter mit einer gezielten Verschlechterung durch das amerikanische MilitĂ€r. Als diese dann wegfiel, war ein NavigationsgerĂ€t mit GPS dann fĂŒr viele Kraftfahrzeuge erschwinglich und konnte aufgrund der Genauigkeit von etwa 100 Metern auch in vielen Stadtbereichen zum Einsatz kommen.

Dazu waren Hilfsmittel notwendig, darunter Radsensoren oder ein Kreiselkompass, die heutzutage höchstens noch bei Problemzonen wie ein Tunnel oder bei Straßenschluchten nötig sind, um schlechtere Empfangsbedingungen wieder auszugleichen.

Zahlen, Daten, Fakten rund um das NavigationsgerÀt

Garmin nĂŒvi 57LMTErleichterung durch ein NavigationsgerĂ€t und anderen Hilfen fĂŒr Senioren

Eine Studie hat ergeben, dass insbesondere Ă€ltere Menschen von NavigationsgerĂ€ten und der verbesserten Technik profitieren. Gerade, wenn das eigene Auto mit Fahrassistenzsystemen ausgestattet ist, so z. B. eine Einparkhilfe oder den Spurenwechsel-Assistent, fĂ€llt es dem Ă€lteren Fahrer leichter, im Straßenverkehr nichts zu ĂŒbersehen.

Jeder wird Ă€lter und das Älterwerden bedingt nun einmal die SchwĂ€chung verschiedener körperlicher und geistiger Funktionen, darunter auch die geeignete Aufmerksamkeit im Straßenverkehr. Die Frage, ob Ă€ltere Menschen demnach lieber auf den FĂŒhrerschein verzichten sollen, kann so neu gestellt werden.

Wer sein Leben lang Auto gefahren ist, möchte sicherlich, nur weil er ein bestimmtes Alter erreicht hat, nicht auf den FĂŒhrerschein und das Fahren verzichten. Fahren ist allerdings immer mit SelbststĂ€ndigkeit, Routine, einem guten GedĂ€chtnis und der notwendigen Sicherheit und Aufmerksamkeit verbunden. Auch sind dabei nicht nur die Rentner selbst, sondern immer auch andere Personen beteiligt, kommt es zu einem Schaden oder Unfall.

Dabei sind gerade Ă€ltere Menschen auf die Erleichterung eines mobilen Untersatzes angewiesen, und sei es nur, um lĂ€ngere Strecken einfacher zu bewĂ€ltigen oder den Einkauf nicht zu Fuß nach Hause schleppen zu mĂŒssen. Die Studie zeigte dabei auch, dass viele Rentner und Senioren sich ganz einfach weigern, diese Fahr-Freiheit aufgeben zu mĂŒssen, selbst wenn bestimmte EinschrĂ€nkungen in Gesundheit, Wahrnehmung und Denkleistung vorhanden sind. Ebenso bewies die Studie, dass sich ab einem Alter von etwa 65 Jahren die HĂ€ufigkeit von ZusammenstĂ¶ĂŸen mit anderen Autos erhöht. Das kann z. B. beim Einparken, beim Spurenwechsel oder auch beim einfachen Ab- oder Einbiegen in Straßen sein.

Ein Navi ist hier eine gute Alternative. Er ersetzt nicht nur das Lesen der Karte, sondern schafft allgemein mehr Sicherheit.

Ältere Menschen mĂŒssen daher bei unvorhergesehenen Ereignissen nicht mehr nervös werden, sei es durch Falschfahren oder durch die Konfrontation mit einem Stau oder einer Umleitung. Das GerĂ€t ĂŒbernimmt die Neuplanung und vermittelt die Daten ruhig und freundlich. Alles, was getan werden muss, ist, den Anweisungen zu folgen.

Sicherheitsstudien rund um das NavigationsgerÀt

Unbestreitbar hat sich das NavigationsgerÀt gerade beim Fahren und im Sinne der Aufmerksamkeit in Verkehr und Umgebung als sichere Bereicherung bewÀhrt.

In mehreren Studien (z. B. von dem „Allianz Zentrum fĂŒr Technik“, siehe auch unter unseren Quellenangaben) konnte nachgewiesen werden, dass Ablenkungen am Steuer die Ursache fĂŒr jeden zehnten Autounfall sind.

Unter diese Ablenkungen fallen auch GerĂ€tebedienungen wie das Handy, Radio oder das NavigationsgerĂ€t, das wĂ€hrend der Fahrt bedient wird. Daher sollten GesprĂ€che nur ĂŒber eine Freisprechanlage stattfinden oder die Festlegung der Route vor dem Fahren getĂ€tigt werden.

Gerade Unaufmerksamkeit kann im Straßenverkehr lebensgefĂ€hrdend werden, nicht nur fĂŒr den Fahrer selbst, sondern auch fĂŒr alle Mitbeteiligten. Es ist unnötig, das Fahrziel wĂ€hrend der Fahrt immer wieder neu einzustellen. NavigationsgerĂ€te sind gerade dazu da, um diese Bedingungen zu erleichtern und die Unaufmerksamkeit zu reduzieren, da sie nicht umsonst ĂŒber Sprachausgabe die Anweisungen vermitteln, so dass nicht einmal ein Blick auf das GerĂ€t notwendig wĂ€re.

Baytter 7 Zoll Navigationssystem AutoDa sich aber durch die Erleichterung des NavigationsgerĂ€ts viele Autofahrer auch beinahe „blind“ auf die Angaben verlassen und alleine auf die Ansagen reagieren, ohne den Gesamtverkehr im Auge zu behalten, hat eine andere Studie ergeben, dass es dadurch auch zu vermehrten UnfĂ€llen und Verkehrsdelikten gekommen ist.

Grenzsituationen sind dann z. B. die Sprachausgabe „Bitte wenden“, wenn es auf eine Umgehungsstraße geht. Das kann dazu fĂŒhren, dass das Fahrzeug dann schnell auf die falsche Spur oder sogar in die falsche Richtung gefĂŒhrt wird und der Autofahrer zum Geisterfahrer wird, nur weil er dem GerĂ€t hier blind vertraut hat, das wiederum das Auto auf einer Nebenstraße vermutet oder die neue Baustelle nicht richtig berechnet hat.

Ähnlich ist es mit FĂ€hren-Verbindungen. Ab und an kann das NavigationsgerĂ€t die Anlegestelle nicht orten und zeigt die Straße als durchgehende Fahrbahn an, wĂ€hrend sich dort z. B. ein Fluss befindet. Auch hier gab es eine erhöhte Unfallrate.

Daher ist es wichtig, dass das NavigationsgerĂ€t immer als Hilfe genutzt wird, jedoch nicht das Fahren selbst ĂŒbernehmen kann. Aufmerksamkeit im Straßenverkehr und ein Rundumblick auf das Geschehen ist lebensnotwendig.

Das NavigationsgerĂ€t aktualisieren – so funktioniert es:

Da sich der Straßenverlauf hĂ€ufig verĂ€ndert oder erweitert, so dass sich auch die Strecken unterscheiden oder neue Umgehungsstraßen zur VerfĂŒgung stehen, sollte das NavigationsgerĂ€t ab und an aktualisiert werden.

Das ist mit einer Software möglich, ĂŒber die entweder manuelle oder automatische Updates erfolgen, aber auch ĂŒber den Computer.

Wird das GerĂ€t ĂŒber den Computer aktualisiert, muss erst einmal das Zubehör zur Hand genommen werden, darunter ein Kabel mit zwei Steckern, das den USB-Anschluss enthĂ€lt.

Die GerĂ€teinformationen erscheinen ĂŒber die Verbindung auf dem Computer, meistens als aufgehendes Fenster. Hier weisen die Angaben darauf hin, dass das Softwarecenter des Anbieters heruntergeladen und auf dem eigenen Rechner installiert werden soll. Das Programm der Aktualisierung kann dann ausgefĂŒhrt und die Änderungen mĂŒssen nur bestĂ€tigt werden.

Becker mamba.4 CE LMU Motorrad- NavigationsgerÀtHÀufige Fragen zum NavigationsgerÀt

‱ Woran erkenne ich, dass mein NavigationsgerĂ€t defekt ist?

Ein Navi arbeitet mit einer Eingangsspannung von etwa 5 Volt. Das Reduzieren der normal ĂŒblichen 12 Volt aus dem ZigarettenanzĂŒnder im Fahrzeug auf die benötigten 5 Volt erfolgt ĂŒber ein Kabel und einen Stecker, der in den ZigarettenanzĂŒnder gesteckt werden muss. Ohne diese Verbindung und durch Alternativen der Stromversorgung kann es zu einer falschen Auslastung kommen, statt der 5 Volt erhĂ€lt das GerĂ€t die ganzen 12 Volt und geht darĂŒber meistens kaputt. Das liegt daran, dass der Stecker einen Spannungsregler enthĂ€lt.

Da die meisten GerÀte nie zu 100 Prozent ausgeschaltet sind, um z. B. den Akku zu sparen, verpufft der Speicherinhalt des Akkus zwar, das GerÀt wird aber nie ganz entladen. Eine Restenergie ist also immer vorhanden, damit beim Einschalten des NavigationsgerÀts die Position neu ermittelt werden kann. LÀsst sich demnach das GerÀt gar nicht mehr einschalten, bleibt der Bildschirm leer, kann von einem Defekt ausgegangen werden.

Eine weitere Defektursache kann ein Fehler bei der Software sein. Zeichen dafĂŒr sind z. B. das Ausgehen des Bildschirms, Lesefehler, Laufwerkfehler, Pixelfehler auf dem Display oder das Fehlen der SprachĂŒbertragung.

‱ Was ist zu tun, wenn das NavigationsgerĂ€t defekt ist?

Der Defekt eines Navis kann aus verschiedenen GrĂŒnden auftreten. LĂ€sst sich das GerĂ€t z. B. nicht mehr starten, wĂ€re eine erste Alternative, das Navigationssystem zwei Stunden lang aufzuladen und anschließend auf Werk zurĂŒckzusetzen. Die einzige Information, die dabei verloren geht, ist die Zeitzonen-Uhranzeige.Becker mamba.4 CE LMU Motorrad- NavigationsgerĂ€t

Wenn wiederum beim Einschalten des GerĂ€ts ein rotes oder weißes Kreuz angezeigt wird, ist die Anwendung und Software des GerĂ€ts nicht richtig installiert. Diese muss dann noch einmal neu installiert werden.

EmpfÀngt das NavigationsgerÀt kein GPS-Signal, muss das kein Defekt sein, sondern kann auch einfach ein schlechter Empfang sein. Dieser wird meistens als graue Zone angezeigt und bedarf nur etwas Geduld, um wieder zu funktionieren.

Ein defektes GerĂ€t, das auf nichts mehr reagiert, kann ĂŒber den Kundensupport des Herstellers repariert werden. DafĂŒr ist der Kaufnachweis notwendig, um die Garantie prĂŒfen zu lassen. Ist diese bereits abgelaufen, können die Reparaturen kostenpflichtig dennoch gemacht werden. Einige Hersteller schicken dann z. B. eine detaillierte Liste der notwendigen ReparaturvorgĂ€nge per E-Mail durch ihren Support. Wird das GerĂ€t direkt zum Service-Zentrum des Herstellers geschickt, dauert die Reparatur zwischen 10 und 20 Tagen oder wird, falls notwendig, durch den Hersteller durch ein neues GerĂ€t ersetzt.

‱ Wie wird das NavigationsgerĂ€t richtig im Auto montiert?

Das Anbringen eines Navis im Auto hĂ€ngt vom GerĂ€t ab. Einige verfĂŒgen ĂŒber einen Saugnapf, andere können ĂŒber den LĂŒftungsschacht angebracht werden, wiederum andere besitzen eine zusĂ€tzliche Halterung.

‱ Was sind die Vorteile von NavigationsgerĂ€ten gegenĂŒber kostenlosen Karten wie z. B. „Google Map“?

„Google Map“ ist eine offene Straßenkarte, die ĂŒber den Dienst von Freiwilligen erschlossen und verfeinert wird. Die Daten werden auf einer zentralen Datenbank gelagert und sind dann nach Bearbeitung fĂŒr alle Menschen zugĂ€nglich.

Das kartenmaterial kann frei genutzt werden, bringt aber auch Ungenauigkeiten mit sich. Manche Orte sind erschlossen, andere nicht oder nur schlecht, ganz einfach, weil es nicht ĂŒberall freiwillige Datensammler gibt, die die Angaben weitergeben.

Das Kartenmaterial in NavigationsgerĂ€ten dagegen ist sehr aufwendig und durch die Hersteller detailliert selbst erschlossen. Zudem kommen weiterfĂŒhrende Informationen hinzu, die Geschwindigkeit, Verkehr und Ă€hnliche Daten mit einbeziehen, ĂŒber die „Google Map“ und Ă€hnliche Dienste keine Auskunft geben.

Viele GerĂ€te enthalten die Informationen ĂŒber Verkehrgeschehen und Stau mittlerweile kostenlos, da die GebĂŒhren fĂŒr die Lizenz im Kaufpreis enthalten ist.

‱ Gibt es Navigationssysteme als App fĂŒr das Smartphone?

Smartphone mit GPS AppJa. Viele Smartphones und Handys können durch Zusatzprogramme zu einem Navigationssystem umgestaltet werden, wobei das Satellitensignal ĂŒber ein GPS-Modul oder auch ĂŒber einen separaten EmpfĂ€nger auf der Basis von Bluetooth empfangen wird. Die Genauigkeit entspricht dabei nicht ganz den handelsĂŒblichen NavigationsgerĂ€ten, der Vorteil solcher Erweiterungen und Apps liegt im GerĂ€t selbst, denn ein Handy haben die meisten Menschen immer dabei.

Ein mobiles Navi-GerĂ€t dagegen verfĂŒgt ĂŒber einen grĂ¶ĂŸeren Bildschirm, ein Ladekabel und die Halterung fĂŒr das Auto. Stauwarnungen und RoutenĂŒbersicht sind hier wesentlich besser und ĂŒberschaubarer, ebenso die Planung der Route selbst, z. B. in die kĂŒrzeste oder optimalste Strecke.

‱ Was ist „TMC“ und wie funktioniert es?

„TMC“ ist die AbkĂŒrzung fĂŒr „Traffic Message Channel“. VerkehrsbeeintrĂ€chtigungen, die sich außerhalb des UKW-Signals befinden, werden so digital ĂŒbertragen. Dadurch kann das NavigationsgerĂ€t alle Verkehrs- und Staumeldungen empfangen und die Routen gegebenenfalls neu planen oder verĂ€ndern. Verkehrsstaus, Baustellen und andere Behinderungen können so vermieden werden.

Um „TMC“ nutzen zu können, ist immer ein dafĂŒr geeigneter EmpfĂ€nger nötig. Dieser ist direkt im NavigationsgerĂ€t enthalten, kann aber auch durch ein dafĂŒr geeignetes Autoradio genutzt werden. Hier werden die Daten ĂŒber eine Schnittstelle ausgekoppelt, ohne decodiert zu werden. Diese werden an das NavigationsgerĂ€t weitergeleitet und dort verarbeitet.

Garmin nĂŒvi:registered: 55 LMT„TMC“-Empfang ist als „TMC free“ kostenlos, daneben gibt es auch kostenpflichtige Dienste, die unter der Bezeichnung „Pay TMC“ mit verbesserter ÜbertragungsqualitĂ€t werben. Solche Meldungen werden dann verschlĂŒsselt ĂŒbermittelt.

Die Funktionsweise von „TMC“ ist einfach. Jede BeeintrĂ€chtigung des Verkehrs wird als separate Meldung gesendet. Daher gibt es einen Ereignis- und einen Positionscode, manchmal auch mit einer Verfallszeit verbunden. Sobald die Störung auftritt, wird die Meldung herausgegeben, ebenso, wenn die Störung wieder wegfĂ€llt oder aufgehoben ist.

Alle Meldungen ĂŒber „TMC“ sind codiert und basieren auf einer Liste, die etwa 1.000 Ereignisse enthĂ€lt. Durch diese Liste kann eine Meldung dann decodiert werden.

Auch das Erfassen der Position erfolgt ĂŒber eine Liste, die von jedem Land als Positionscode vergeben wird, der wiederum einzelne Straßenabschnitte kennzeichnet. Die Verkehrsinformationen selbst werden dann von Verkehrskameras, Angaben der Polizei, Radar-Sensoren und Ă€hnlichen Quellen bezogen.

‱ Wie genau ist ein NavigationsgerĂ€t?

7 Zoll NavigationsgerĂ€t DRIVE-7BTFast jedes NavigationsgerĂ€t wird mit dem PrĂ€dikat „hausnummergenau“ beworben. Die Genauigkeit der Navigation ist damit zwar gegeben, aber die Streckenplanung kann dennoch Abweichungen bis zu 100 Metern enthalten.

Das liegt nicht am GerĂ€t selbst, sondern daran, dass nicht alle TĂŒren und Hausnummern im Kartenmaterial erfasst werden können, sondern immer nur die Anfangs- und Endhausnummern des jeweiligen HĂ€userblocks von einer EinmĂŒndung zur nĂ€chsten. Eine lange Straße wird vom NavigationsgerĂ€t demnach in den Nummern erfasst, die sich rechts und links der Straße befinden. Es weiß, dass rechts die Nummern 1 bis 121, links die Nummern 2 bis 118 zu finden sind. Sollten sich allerdings Hausnummern dazwischen befinden, die Buchstaben enthalten, so sind diese nicht immer erfasst, da es sich um eine SchĂ€tzung handelt.

Auch unbebaute GrundstĂŒcke oder HĂ€user ohne Hausnummern fĂŒhren zu einer eher ungenauen Bestimmung des Zielortes und der gesuchten Adresse. Die Orientierung kann hier natĂŒrlich auf die Haupthausnummer abgestimmt werden, von der aus dann die Buchstaben A, B, C usw. schnell gefunden werden, da sie sich in unmittelbarer NĂ€he befinden.

‱ Kann ich mein GerĂ€t versichern?

Da fast alle tragbaren GerÀte wie z. B. Smartphones, Laptops, MP3-Player oder eben auch NavigationsgerÀte hÀufig gestohlen werden, haben fast alle Versicherungen, sowohl bei Teil- als auch Vollkasko, diese GerÀte auf die Liste der nicht versicherbaren GerÀte gesetzt. Insofern es sich also um ein mobiles, nicht fest im Fahrzeug integriertes GerÀt handelt, fÀllt der Versicherungsschutz weg.

Eine Alternative wĂ€re eine Zusatzversicherung, die allerdings fast so teuer wie ein neu gekauftes NavigationsgerĂ€t ist. Die Entscheidung bleibt hier wahrscheinlich dann doch einfach und spricht gegen eine solche Maßnahme.

NĂŒtzliches Zubehör fĂŒr NavigationsgerĂ€te

Halterungen fĂŒr mobile NavigationsgerĂ€te gibt es von Herstellern als verschiedene Modelle. Einige sind speziell fĂŒr den LĂŒftungsschlitz gedacht, so wie z. B. der „Start Via XL“ von TomTom, bestehen aus einer Adapterplatte und einer LĂŒftungsgitterbefestigung, andere basieren auf ein Magnet samt Drehgelenk. Eine weitere Halterung kann ĂŒber das Armaturenbrett befestigt werden, ist somit rutschfest und weist Sicherheitshaken auf, in denen das NavigationsgerĂ€t eingeklinkt werden kann. Auch hier ist „TomTom“ fĂŒhrend in den vielseitigen Angeboten.

Als kombinierbares Modell zum NavigationsgerĂ€t ist auch eine Actionkamera hilfreich. Diese ermöglicht Life-Aufnahmen wĂ€hrend der Fahrt und das Verfolgen des aktuellen Geschehens in alle Richtungen auf dem NavigationsgerĂ€t. Sensoren per GPS, ein Gyroskop, ein Beschleunigungssensor und ein Druckmesser vereinfachen die Aufnahmen. Die Kamera ist per Unterwasserlinsen-Abdeckung geschĂŒtzt und kann natĂŒrlich auch im herkömmlichen Sinne verwendet werden, so z. B. zum Festhalten von Bildern.

WeiterfĂŒhrende Links und Quellen

So sah das erste NavigationsgerĂ€t von „Honda“ aus:

https://www.youtube.com/watch?v=hOqig8rixOU

Studie ĂŒber Ursachen fĂŒr AutounfĂ€lle:

http://www.presseportal.ch/de/pm/100008591/100709550Garmin nĂŒvi:registered: 55 LMT

Fehlermeldungen im Kartenmaterial können bei „Map Reporter“ fĂŒr den Hersteller „Navteq“ gemeldet werden. Das ist hier möglich:

https://mapcreator.here.com/mapcreator/31.786427582245,44.322329,3,0,0?site=mapreporter

FĂŒr die Firma „Teleatlas“ ist folgender Dienst fĂŒr Fehlermeldungen vorhanden:

http://www.mapsharetool.com/external-iframe/external.jsp

NavigationsgerĂ€t vs. App fĂŒr das Smartphone:

http://www.pcwelt.de/ratgeber/Handy-Navi-Smarte-Navis-4754872.html

Alles ĂŒber das Navigieren per GPS:

http://www.weltderphysik.de/gebiet/planeten/erde/gps/

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