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Kompass Test - fĂŒr Ihre Orientierung in der Natur - Vergleich der besten Kompasse 2019

Mit einem guten Kompass ist jeder Wanderer auf dem richtigen Weg.In unserer Bestenliste wurden die besten Modelle und Wertungen zu Nadellagerung, Gewicht, Maßstab und weitere Vorteile vereint, die unser Team nach PrĂŒfung mannigfaltiger Tests im Internet zusammenstellte.

Kompass Bestenliste 2019

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Was ist ein Kompass?

Was genau ist eigentlich ein Kompass. Lesen in unserem Ratgeber mehr darĂŒber.Der Begriff Kompass bezeichnet die Magnetnadel, mit der das GerĂ€t in Richtung des Nordpols zeigt. Das Instrument wird dazu eingesetzt, den Navigationskurs oder die selbst geplante Strecke zu bestimmen. Dies geschieht stets unter BerĂŒcksichtigung der Himmelsrichtung. In frĂŒheren Zeiten wurden Kompasse vor allem in der Schifffahrt verwendet, wo er die Navigation unterstĂŒtzte. In Kombination mit dem Sonnenstand, den Sternen und dem Mond lieferte der Kompass den SchiffskapitĂ€nen stets genaue Daten, in welche Richtung sie fuhren. Als eine der Ă€ltesten Kompass-Modelle wird die Kimme genannt, mit der man frĂŒher den Polarstern anpeilen konnte, wenn der Himmel sternenklar war.

Heute handelt es sich bei den modernen Kompassen um kompakte GerĂ€te, die einerseits sofort anzeigen, wo Norden liegt, und andererseits bei der Bestimmung der eigenen Streckenrichtung helfen. Deshalb sind die Kompasse im Prinzip NavigationsgerĂ€te. Sie bestehen aus einem widerstandsfĂ€higen GehĂ€use, in dem sich die Kompassnadel bewegt. Meistens ist die Nadel in einem Fluid gelagert, welches das Schwingen der Anzeigenadel vermeidet. Um die Nordrichtung anzuzeigen, wird durch die Kompassnadel der Magnetpol gesucht. Das Erdmagnetfeld liefert dem GerĂ€t also die nötigen Informationen. Sobald die magnetische Nordrichtung feststeht, weiß der Nutzer, in welche Richtung er sich bewegt. Mithilfe einer Umgebungskarte fĂ€llt es leicht, sich zu orientieren und den Weg zu finden.

Durch den Kompass findet man nicht nur heraus, wo Norden ist, sondern man weiß auch, wie man ans Ziel gelangt. Wenn mithilfe des GerĂ€ts der aktuelle Standpunkt und das Ziel ermittelt werden konnten, so fĂ€llt es nicht mehr schwer, sich zurechtzufinden. Mit seiner Vielseitigkeit und PrĂ€zision schließt der Kompass die Gefahr aus, dass man sich verlĂ€uft. Allerdings muss man wissen, wie das GerĂ€t zu bedienen und abzulesen ist.

Die modernen Kompasse eignen sich als Begleiter beim Trekking, fĂŒr die Radtour oder auch beim Tauchgang. Wer ganz sicher gehen möchte, kann den Kompass zusammen mit einem Navi oder GPS nutzen. Auch auf die Karte sollte man nicht verzichten. Ob es sich um einen klassischen Kompass handelt oder um einen Bootskompass, die zahlreichen analogen und digitalen Kompasse haben sich in den verschiedenen Bereichen als zuverlĂ€ssige Hilfsmittel bewĂ€hrt.

Wie funktioniert ein Kompass?

Der Kompass bzw. die Kompassnadel reagiert sehr empfindlich auf Magnetfelder. Nur so kann sie auch bei schwierigen Umgebungsbedingungen die Nordrichtung anzeigen. Um fehlerhafte Infos zu verhindern, sollte man den Kompass nicht in der NĂ€he von elektrostatischen GerĂ€ten benutzen. Eine solche Störquelle kann die Richtung der Nadel beeinflussen und so eine verfĂ€lschte Richtung liefern. FĂŒr die genaue Richtungsbestimmung sind die meisten Kompasse absolut plan. Durch verschiedene MaßstĂ€be erlauben die GerĂ€te eine prĂ€zise Abstimmung auf das Kartenmaterial.

Bei den Vergleichs-Testsiegern der Kompasse ist also sehr viel mehr möglich als nur die Anzeige der Nordrichtung.

Die Grundfunktion des Kompasses basiert auf dem Magnetfeld der Erde, das am Nordpol und am SĂŒdpol besonders stark ist. Ebenso wie bei einem einfachen Magneten zieht der Magnet des Nordpols den Minuspol der Kompassnadel an. Wenn man den Kompass an einen anderen Magneten halten wĂŒrde, so zeigt die Nadel dementsprechend auch hier auf den Pluspol. Ohne Störquelle orientiert sich die Kompassnadel wieder am Nordpol und hilft auf diese Weise bei der Orts- und Richtungsbestimmung.

Im Allgemeinen gibt es bei den Kompassrosen eine feste Einteilung. Die klassische Sektor-Einteilung zeigt auf der Kompassrose 360 Grad an. Als weitere Teilungs-Möglichkeiten gibt es 400 Neugrad oder 6400 Strich- oder Mil-Teilbereiche, unter der standardmĂ€ĂŸigen Einzeichnung der Hunderter, die auch als Marschzahl bekannt sind.

Vorteile & Anwendungsbereiche

In welchen Bereichen kann man den Kompass anwenden? Erfahren Sie mehr.Die hauptsĂ€chlichen Einsatzbereiche fĂŒr Kompasse sind Outdoor-AktivitĂ€ten wie Trekking. Auch bei Bootstouren oder beim Tauchen kommen hochklassige Kompasse zum Einsatz. Besonders praktisch ist der Einstieg in die manuelle Navigation mit einem handlichen Kompass und einer kompatiblen Kompasskarte. Ggf. nutzt man noch einen Höhenmesser, der bei der Bestimmung des aktuellen Aufenthaltsortes ebenfalls nĂŒtzlich sein kann.

Ein Kompass lohnt sich, wenn man zu einer langen Wanderung aufbricht oder eine mehrtĂ€gige Radtour plant. Besonders in unbekannten Gebieten hilft das GerĂ€t dabei, den richtigen Kurs beizubehalten. Je nach Wetterlage und individuellem Einsatz kann ein Kompass in wasserfester QualitĂ€t sinnvoll sein. Es gibt auch Spezialmodelle fĂŒr Taucher, die wir in unserem Test der Kompasse berĂŒcksichtigen. Ein kleinformatiger Taschenkompass informiert seinen Besitzer ebenso zuverlĂ€ssig ĂŒber die Nordrichtung wie ein grĂ¶ĂŸeres Outdoor-MultifunktionsgerĂ€t. Welcher Kompass letztendlich die richtige Wahl ist, hĂ€ngt davon ab, ob man nur einen begrenzten Stauraum nutzen kann, ob man lieber eine besonders robuste Variante mitnimmt oder ob eine multifunktionale Ausstattung gewĂŒnscht ist.

Der Vorteil der klassischen Kompasse zeigt sich in ihrer traditionellen Bauart, die keine Energie benötigt. Das GerĂ€t funktioniert ohne Batterie und ist nicht von Satelliten abhĂ€ngig. So lassen sich die Kompasse aus unserem Test jederzeit anwenden. Über die grundlegenden Kenntnisse der Nutzung und der Navigation sollte man sich vor der Wanderung mit dem Kompass jedoch schon einmal informieren. Die ErlĂ€uterungen in den Produkten sowie in unserem Kompass Testvergleich beziehen sich auf der Konstruktion der GerĂ€te sowie auf die Unterschiede der Modelle.

Viele Kompasse haben ein durchsichtiges GehĂ€use, sodass sie den direkten Blick auf die Karte gewĂ€hren. Auf diese Weise lassen sich die Winkel direkt ĂŒbertragen, sodass der Kompass bei der Peilung hilft. Durch einen stabilen Rand kann ein solcher Outdoor-Kompass auch mit Handschuhen bedient werden. Bei einem grĂ¶ĂŸeren Kompass ist eine prĂ€zise Ausrichtung möglich, da die Skala lĂ€nger ist. Wenn die Kompassnadel flĂŒssigkeitsgelagert ist, so profitieren die Nutzer von einer ruhigen Schwingung, und zwar auch dann, wenn der Kompass von der Hand gehalten wird.

Besonders hilfreich sind Kompasse mit leuchtenden Markierungen und einer in der transparenten Platte eingezeichneten Skala. Zum Teil verfĂŒgen die Kompasse zusĂ€tzlich ĂŒber einen aufklappbaren Spiegel, der die Kante zum Ausrichten verlĂ€ngert und so das Anpeilen und die Positionsbestimmung erleichtert.

Durch diese SpiegelflÀche wird einerseits die Magnetnadel eingespiegelt, andererseits der Zielpunkt. Wenn der Spiegel unten liegt, so ist sogar ein seitenrichtiger Blick möglich.

Im Trekking-Umfeld setzen immer mehr Menschen auf moderne Technik und verwenden GPS-GerÀte oder Smartphones, um ihren Weg zu finden. Diese kosten jedoch Energie und sind von dem Satellitenempfang abhÀngig. Im Gegensatz dazu punkten die Kompasse mit ihrer ZuverlÀssigkeit und eigenstÀndigen Funktionen.

Welche Arten von Kompassen gibt es?

Aus welcher Kategorie der Kompass Vergleichs-Testsieger kommt, dafĂŒr gibt es keine pauschale Antwort. Hier möchten wir jedenfalls die wichtigsten Typen vorstellen, sodass sich die KĂ€ufer selbst ein Bild machen und eine Auswahl treffen können.

Der Magnetkompass gilt als Klassiker. Er nutzt das Erdmagnetfeld, um die Nordrichtung bestimmen zu können. Daraus lassen sich die anderen drei Himmelsrichtungen ableiten. Der traditionelle Magnetkompass hat einen Zeiger, der im Zentrum drehbar ist und aus einem eisenmagnetischen Material besteht. Das GehĂ€use und die Lagerung dieses Zeigers sollen fĂŒr eine reibungsarme und störungsfreie Umgebung sorgen. FĂŒr den TrĂ€ger der Nadel kommen beispielsweise Edelsteine infrage, die besonders abriebsicher sind.

Der Zeiger hat oft die Form einer spitz zulaufenden Nadel und das GehĂ€use verfĂŒgt zumeist ĂŒber eine Winkelskala. Einige Kompasse Ă€hneln einer flachen Scheibe, wĂ€hrend andere wie eine Halbkugel geformt sind. Bei einem Blick auf den Magnetkompass richtet sich der Zeiger also sanft schwingend zum nördlichen Magnetpol. Dieser weicht etwas vom eigentlichen Nordpol ab, doch diese Abweichung ist bekannt und kann in die exakte Positionsbestimmung mit einbezogen werden.

Es gibt verschiedenen Arten von Kompassen.Durch die FlĂŒssigkeit, mit der die Magnetkompasse normalerweise gefĂŒllt sind, werden die Bewegungen der Kompassnadel abgedĂ€mpft. ErschĂŒtterungen können der FunktionalitĂ€t also nichts anhaben und das Ablesen fĂ€llt den Nutzern leichter. Bei der FlĂŒssigkeit handelt es sich entweder um ein Lösungsmittel, das die Nadel nicht schĂ€digt und auch nicht fest wird, oder um ein leichtes Öl.

Elektronische Kompasse, die auf die Technologie der Hall-Sensoren setzen oder mit Fluxgate-Magnetometern funktionieren, orientieren sich ebenfalls am Erdmagnetfeld. Hier ist eine extrem hohe PrĂ€zision bei der Nord-SĂŒd-Richtung zu erreichen, mit einem Absolutwert von 1 zu 100.000.

Ein Kreiselkompass ist nicht vom Magnetfeld abhĂ€ngig. Stattdessen erhĂ€lt er seine Informationen durch die Rotation der Erde. Das heißt, dass hier nicht der Magnetpol richtungsbestimmend ist, sondern die geografische Nord-SĂŒd-Linie. Einige Kreiselinstrumente haben keinen festen Richtungsbezug. Hierbei handelt es sich zum Beispiel um Kurskreisel, die hin und wieder eine neue Justierung benötigen. Auch ein Sonnenkompass braucht keinen Magneten, sondern er erhĂ€lt seine Informationen ĂŒber den Stand der Sonne und die aktuelle Uhrzeit.

Im Rahmen der Vermessungstechnik kommen Kompasse mit einer speziellen Peilvorrichtung zum Einsatz. Diese sind auch unter dem Namen Bussole bekannt. In bestimmten Regionen steht dieser Begriff fĂŒr Wanderkompasse, normalerweise bezeichnet die Bussole jedoch einen besonders prĂ€zisen Peilkompass.

Vorteile von Kompassen

  • unanfĂ€llig gegenĂŒber technischen Störungen,
  • ideal zur Richtungs- und Positionsbestimmung in unbekannten Gebieten,
  • Ă€ußerst robust und langlebig,
  • mit normierten KartenmaßstĂ€ben zu nutzen,
  • unabhĂ€ngig von Satellitensignalen,
  • ohne Energie zu betreiben,
  • sehr zĂŒgige und prĂ€zise Richtungsbestimmung.

Nachteile beim Einsatz von Kompassen

  • eine gewisse Vorbereitung ist notwendig, denn ohne Vorkenntnisse lĂ€sst sich der Kompass nicht richtig nutzen,
  • die preiswerten Kompasse sind nicht prĂ€zise,
  • teilweise unhandliches Format.

So haben wir die Kompasse getestet

Bei unserem Kompass Test haben wir viele Details ĂŒberprĂŒft und die Vorteile und Nachteile der verschiedenen Exemplare genau untersucht. In jedem Fall zeigt sich bei den diversen Kompassen, wie die Navigation ohne Elektronik funktioniert. Die mechanische Bauweise macht die GerĂ€te zu widerstandsfĂ€higen, stets einsatzbereiten Systemen, die auch unter Extrembedingungen einwandfrei arbeiten. Unser Test der Kompasse soll darauf hinweisen, welche Kriterien bei der Auswahl eine Rolle spielen können, je nachdem, ob das GerĂ€t in den Bergen, in dichten WĂ€ldern, am Meer oder möglicherweise sogar unter der WasseroberflĂ€che eingesetzt wird.

  • Die Ausstattung des Kompasses
  • Das Material
  • Die Nadellagerung
  • Das Format

Bei der Ausstattung der GerĂ€te zeigt sich, ob es sich um ein gĂŒnstiges No-Name-Produkt handelt oder um einen funktionalen Outdoor-Begleiter. Die hochklassigen Kompasse verfĂŒgen hĂ€ufig ĂŒber eine seitliche Einsicht und funktionieren auch dann, wenn sie nicht waagerecht gehalten werden. Zudem gibt es auch bei den preiswerten Allzweck-GerĂ€ten clevere Befestigungshaken oder Ösen, mit denen der Kompass am GĂŒrtel oder an der Jacke eingehĂ€ngt wird. Wichtig ist, dass das Sichtglas plan ist, um sicherzustellen, dass die durchsichtige Auflage einen guten Blick auf die Kompasskarte gewĂ€hrt. Eventuell ist ein hochwertiger Marsch- oder Wanderkompass eine bessere Wahl als ein gĂŒnstiger, kleiner Handkompass.

Zur Extra-Ausstattung des Kompasses können auch fluoreszierende Nadeln und Indizes gehören, die bei ungĂŒnstigen LichtverhĂ€ltnissen die Lesbarkeit verbessern. Die Kompass Vergleichssieger werden zudem oft mit einer Transporttasche geliefert, die die Ausstattung komplettiert.

Wer einen Kompass fĂŒr Extrembedingungen sucht, benötigt ein robusteres Modell als diejenigen, die lediglich eine kleine Tour durch die Landschaft machen. Die wasserfesten Kompasse aus unserem Test haben hĂ€ufig ein stabiles GehĂ€use aus Kunststoff oder rostfreiem Stahl, das auch bei Feuchtigkeit keine Korrosion zeigt. Ein kleiner Taschenkompass hingegen kann auch aus einem leichteren Material bestehen, denn er muss weniger aushalten. Die nötige Bruchfestigkeit sollten aber auch die einfachen Kompasse besitzen, damit sie bei einem Stoß oder beim Herunterfallen nicht gleich zerstört werden.

Bei den meisten Kompassen ist die Nadel flĂŒssigkeitsgedĂ€mpft. Das bedeutet, dass sie sich in einem Fluid befindet, das die Bewegung dĂ€mpft. Diese Art der Lagerung begĂŒnstigt ein genaues und gleichzeitig schnelles Ergebnis. Die Nadel schlĂ€gt nicht so stark aus und wird auch von ruckartigen Bewegungen kaum beeinflusst. Sinnvoll ist außerdem eine Edelsteinlagerung, wie sie bei den exklusiven Peil- und Orientierungskompassen oft verwendet wird. Diese spezielle Lagerung unterstĂŒtzt die Zielgenauigkeit. Besonders effektiv zeigt sich die Edelsteinlagerung bei einem Kreiselkompass, der freiliegend konstruiert ist. Ein solches Modell kommt vorwiegend im Bereich er Schifffahrt zum Einsatz.

Einige lehnen die Kompasse mit einer flĂŒssigkeitsgelagerten Kompassnadel ab, da sie befĂŒrchten, dass sich BlĂ€schen im Inneren des GehĂ€uses bilden. Dieser Effekt tritt jedoch nur bei den minderwertigen GerĂ€ten auf und ist bei den QualitĂ€tskompassen kaum zu beobachten. Falls trotzdem BlĂ€schen auftauchen, so ist ein Austausch der kompletten Kapsel erforderlich.

Um unseren Kompass Test 2019 zu komplettieren, haben wir uns auch mit den verschiedenen Formaten bzw. GrĂ¶ĂŸen befasst. Es gibt sehr widerstandsfĂ€hige Spiegelkompasse, die nicht grĂ¶ĂŸer als eine Streichholzschachtel sind und dennoch mit allen Extras wie Leuchtmarkierungen und Neigungswinkelmesser ausgerĂŒstet sind. Die kleinen Kompasse, die mit Pins, Ringen oder Haken verbunden sind, gehören zu den Mini-AusfĂŒhrungen. Im Gegensatz dazu ist ein Karten-Kompass deutlich grĂ¶ĂŸer und dennoch nicht zu sperrig. FĂŒr den Einsatz bei einer Wanderung sind die robusten und handlichen Kompasse mit integrierter Skala ideal geeignet. Teilweise lassen sich diese Kompasse aufklappen, um die Kompass-Karte abzulesen und Fehler zu vermeiden. Im zusammengeklappten Zustand benötigen die GerĂ€te jedoch nur wenig Stauraum. Ebenfalls interessant sind die multifunktionalen Outdoor-Uhren mit integriertem Kompass. Diese ersparen den Nutzern das Heraussuchen des GerĂ€ts und verbinden die klassische Richtungsfunktion mit diversen anderen Anzeigeoptionen.

Worauf muss ich beim Kauf eines Kompass achten?

Die Vielzahl der Kompassmodelle macht die Auswahl nicht immer einfach. Mit unserem Kompass Test möchten wir den Interessierten eine Auflistung der wichtigen Kriterien in die Hand geben. Denn nicht jeder Kompass eignet sich fĂŒr jede Umgebung. HĂ€ufig werden die Kompasse im Set mit einer Transporttasche und weiteren Outdoor-Artikeln angeboten, beispielsweise mit einem passenden Armband oder mit weiteren Camping-Utensilien. Zudem gibt es, wie wir bereits beschrieben haben, Unterschiede bei dem verbauten Material, bei der Nadellagerung und bei vielen anderen Details.

Auf was mĂŒssen Sie beim Kauf eines Kompass achten?ZunĂ€chst sollte man beachten, dass der Kompass je nach Einsatzzweck wasserfest oder besonders unempfindlich gegen WitterungseinflĂŒsse ist. Auch die Art der Befestigung kann eine Rolle spielen. WĂ€hrend einige auf die leichten Taschenkompasse vertrauen, die sich mit einem Band oder Ring am Rucksack fixieren lassen, wĂŒnschen sich andere einen kompakten Kompass, der in die Jackentasche passt und griffsicher in der Hand liegt. Die etwas grĂ¶ĂŸeren AusfĂŒhrungen bieten bei der Peilung eine besonders gute PrĂ€zision. Hier kommt es auf eine feine Skalierung an, die auch in schwierigen Situationen eine fehlerfreie Richtungsbestimmung erlaubt.

Zu den Topsellern der Kompasse im Test gehören die GerĂ€te mit FlĂŒssigkeit im GehĂ€use. Hier schwingt die Nadel, ohne sich durch Bewegungen irritieren zu lassen, in Richtung des magnetischen Nordpols. Wenn der Kompass nicht ĂŒber solch eine FlĂŒssigkeitsfĂŒllung verfĂŒgt, so braucht die Nadel lĂ€nger, bis sie stillsteht, da sie stĂ€rker ruckelt. Das Fluid dĂ€mpft hingegen die Bewegung und gleicht die Schwingungen aus.

SelbstverstĂ€ndlich muss der Magnet im Kompass bzw. in der Nadel stark genug sein, denn sonst lĂ€sst die FunktionalitĂ€t schon bald nach. Hinweise zur richtigen Nutzung des Kompasses sind bei den QualitĂ€tsprodukten in der Anleitung nachzulesen. Dies ist bei den renommierten MarkengerĂ€ten der Standard, doch bei den gĂŒnstigen Modellen im Kleinformat muss man die entsprechenden Informationen woanders suchen. Die Gradzahl, die Winkelabweichung und die Skalierung dienen der exakten Bestimmung des Standorts und der Nord-SĂŒd-Linie. Damit muss man umzugehen wissen. Ein robuster Kompass fĂŒr Einsteiger kann dabei ebenso helfen wie ein prĂ€zise arbeitender Marschkompass.

FĂŒr Wanderer, die auch bei Dunkelheit noch unterwegs sind, sind die Modelle mit fluoreszierendem Ziffernblatt eine vorteilhafte Wahl. Durch die Leuchtanzeige lĂ€sst sich die Nordrichtung auch ohne Taschenlampe ablesen. Zudem gibt es Kompasse, die mit einer Lupe ausgerĂŒstet sind. Diese hilft beim Ablesen der detaillierten Angaben wie Höhe, Entfernung usw. Je nachdem, wie groß die AnsprĂŒche sind, kann auch ein GerĂ€t mit Spiegel die optimale Wahl sein. Durch diesen ausklappbaren Spiegel ist die genaue Nadelanzeige besser zu erkennen, sodass das Peilen leichter fĂ€llt. Der Kompass muss nicht unbedingt genau in Waage gehalten werden, dennoch ist eine zuverlĂ€ssige Peilung möglich und die Abweichung lĂ€sst sich exakt einstellen.

FĂŒr die perfekte Funktion des Kompasses muss dieser hin und wieder kalibriert werden. Dies ist abhĂ€ngig vom Modell nach einer gewissen Benutzungsdauer, bei einer starken TemperaturverĂ€nderung oder direkt vor einer Tour sinnvoll. Schon beim Kalibrieren zeigt sich, wie empfindlich die Kompassnadel auf elektromagnetische Felder reagieren kann. Deshalb sollte man sich möglichst fern von Stromleitungen, Fahrzeugen und Computern halten.

Kurzinformation zu fĂŒhrenden Herstellern

Die unterschiedlichen Kompasse von Suunto und Silva ĂŒberzeugen durch ihre zweckmĂ€ĂŸige und prĂ€zise Ausstattung und gehören damit zu den besonders beliebten Modellen. Auch die Marke Garmin, die fĂŒr ihre GPS-GerĂ€te und Navigationssysteme bekannt ist, hat einige Kompasse im Programm, die fĂŒr Bergtouren oder andere AktivitĂ€ten geeignet sind. Die vielfĂ€ltigen Peil- und Marschkompasse von Kasper % Richter, Baladeo und diversen anderen Herstellern haben ebenfalls gute Bewertungen, die wir im Rahmen unseres Kompass Tests nur unterstreichen können. Auch die Unternehmen Recta und Coghlans bieten zuverlĂ€ssige Outdoor-GerĂ€te an, die bei der Bestimmung der Marschrute helfen.

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich meinen Kompass am Besten?

Internet oder SportgeschĂ€ft? Wo sich der Ankauf lohntDas Internet gilt als die ideale Plattform, um sich ĂŒber die Kompasse zu informieren und auch, um diese zu kaufen. Bei der Bestellung erhĂ€lt man zahlreiche Infos zu den verschiedenen Kompassen und erfĂ€hrt alle Daten ĂŒber die GrĂ¶ĂŸe und FunktionalitĂ€t. AussagekrĂ€ftige Fotos und eine Beschreibung liefern den nötigen Input, um sich fĂŒr ein Modell zu entscheiden. Nach der direkten Bestellung im Internet wird der ausgesuchte Kompass nach wenigen Tagen, manchmal sogar schon am nĂ€chsten Tag, geliefert.

Ein kurzer Funktions-Check reicht aus, um sich zu entscheiden. Wenn der Kompass die eigenen AnsprĂŒche rundum erfĂŒllt, wird die Rechnung bezahlt; wenn man nicht zufrieden ist, sendet man ihn einfach zurĂŒck. Bei Fragen zum Kompass oder zur Lieferung wendet man sich per Chat, E-Mail oder Telefon an den VerkĂ€ufer. Ein zusĂ€tzlicher Vorteil bei der Online-Bestellung ist der schnelle und ĂŒbersichtliche Vergleich. Dieser stellt die infrage kommenden Kompasse einander gegenĂŒber, sodass man die Produktdetails und die Preise direkt vergleichen kann.

Auch der Kauf im FachgeschÀft hat seine Vorteile, wobei der persönliche Kontakt mit dem fachkundigen Verkaufspersonal an erster Stelle rangiert. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass die KÀufer den Kompass in die Hand nehmen können und sich direkt in den richtigen Umgang damit einweisen lassen können. Die Outdoor-GeschÀfte haben jedoch oft eine kleinere Produktauswahl als die Online-Shops.

Wissenswertes & Ratgeber

Die zahlreichen verschiedenen KompassgrĂ¶ĂŸen und QualitĂ€tsmerkmale bei den GerĂ€ten machen es manchmal schwierig, das geeignete Modell zu finden. Unter anderem spielt die Klimazone, in der das GerĂ€t benutzt wird, eine Rolle. Nur so kann der Marschkompass auf die entsprechenden Witterungsbedingungen abgestimmt werden. Es gibt Trekking- bzw. Marschkompasse, die das Outdoor-Equipment komplettieren, sowie Kompasse, die sich im Fahrzeug, im Flieger oder im Boot fest installieren lassen. Schon seit langer Zeit setzen die Menschen verschiedene Arten von Kompassen ein, um ihren Weg ĂŒber das Land, das Meer oder durch die Luft zu finden. Unser Test der Kompasse befasst sich auch mit den HintergrĂŒnden, um den Kaufinteressenten wertvolle Informationen zur Seite zu stellen.

Die Geschichte der Kompass

Schon in der Zeit der Antike, um 1000 vor Christus, stellten die Menschen fest, dass sich Eisensteine mit Magnetfeld nach der Himmelsrichtung drehen. Rund zwei Jahrtausende spÀter, im 11. Jahrhundert, setzten chinesische Seefahrer eine schwimmende Magnetnadel ein, um auf See nicht ihren Kurs zu verlieren. Diese GerÀte werden als die VorgÀnger der heutigen Magnetkompasse angesehen.

Die Kompassnadel der Chinesen war unter dem Begriff SĂŒdweiser bekannt, denn sie zeigte nicht in Richtung Nordpol, sondern zum SĂŒdpol. Die Weiterentwicklung dieser Magnetnadel fĂŒhrte zu unterschiedlichen Kompassformen, die eine Skala-Einteilung von mindestens 24 und maximal 64 Strichen hatte.

Shen Kuo, der bis 1095 lebte, gab die Empfehlung ab, mit 24 Richtungen zu arbeiten. Viele damalige Kompasse wurden nach diesem Prinzip gebaut.

Im 12. Jahrhundert erfuhren die Schifffahrer im Mittelmeer von dieser Art des Kompasses und entwickelten ihn weiter. Durch die KreuzzĂŒge verbreitete sich das Wissen, auch wenn dem Magnetkompass magische und damit gefĂ€hrliche KrĂ€fte zugesagt wurden. In England beschrieb Alexander Neckam die magnetisierte Nadel, die schwimmend gelagert war, als Navigationsinstrument fĂŒr Seefahrer. Eine weitere ErwĂ€hnung ist in einer Schrift von einem französischen Mönch zu finden, die aus dem spĂ€ten 12. Jahrhundert stammt. Auch aus dem 13. Jahrhundert stammt ein schriftlicher Beleg fĂŒr eine Magnetnadel, allerdings bezieht sich die Beschreibung in dem Buch „Epistola de magnete“ auf eine trocken gelagerte Kompassnadel.

In der Seefahrt wurde der Kompass zum wichtigen Werkzeug. Um 1400 wurde das GehĂ€use weiterentwickelt, um die GerĂ€te besser nutzen zu können. Zu diesem Zweck installierte man die Kompasse mit Windrose und oft gewölbtem GehĂ€use direkt an Bord der Schiffe. Im 16. Jahrhundert folgte man dem Vorschlag von Leonardo da Vinci, fĂŒr den Bordkompass eine kardanische AufhĂ€ngevorrichtung zu bauen. Diese steigerte die PrĂ€zision noch einmal und konnte sich bald ĂŒberall in Europa durchsetzen. Die Schiffe der europĂ€ischen Staaten verfĂŒgten ĂŒber die innovativste Kompasstechnik der damaligen Zeit und verbreiteten sich bald auch in den asiatischen LĂ€ndern.

Die Kompasse von heute haben an dem Prinzip nichts verĂ€ndert. Allerdings hat sich der Einsatzbereich erweitert. Schon im 18. und 19. Jahrhundert ist das Interesse an Kompassen fĂŒr Wanderer gestiegen. Deshalb werden seit damals handliche Taschenkompasse entwickelt, die zusammen mit den Landkarten genutzt werden. FĂŒr die frĂŒhen Bergbesteigungen und auch fĂŒr die heutigen Trekkingtouren ist diese Art der Positions- und Routenbestimmung noch immer eine zuverlĂ€ssige und exakte Lösung.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Kompass

Erfahren Sie in unserem Ratgeber viel wissenswertes zum Kompass.Unser Kompass Test 2019 zeigt, dass einige Mindestanforderungen von den GerĂ€ten erfĂŒllt werden mĂŒssen. Denn nur dann erhĂ€lt man die exakten Daten zur Ortsbestimmung. FĂŒr die richtige Orientierung benötigt der Kompass eine starke Magnetnadel, die auch nach hĂ€ufiger Nutzung nicht nachlĂ€sst, eine exakte Skalierung und ggf. eine Auslese-Skala sowie ein Lineal. GrundsĂ€tzlich besteht der Kompass aus drei Hauptelementen: der Kompassdose, den Nord-SĂŒd-Linien und der Kompassnadel.

Bei der Kompassdose handelt es sich um einen beweglichen Ring, der es einem erlaubt, die Gradzahl prĂ€zise einzustellen. So erhĂ€lt man die exakte Abweichung in VerhĂ€ltnis zur Nordrichtung. Ein Kompass, der ohne diesen Ring ausgerĂŒstet ist, kann bei der Navigation bzw. bei der Positionsbestimmung nicht eingesetzt werden.

Die Nord-SĂŒd-Linien befinden sich im transparenten Boden vom Kompass. Mit ihrer Hilfe ist es ein Kinderspiel, den Kompass auf der dazugehörigen Karte zu platzieren und ihn einzunorden.

Bei der Nadellagerung sollte nach Möglichkeit eine DĂ€mpfung vorhanden sein. Diese verhindert, dass die Kompassnadel bei jeder ErschĂŒtterung oder Bewegung ins Zittern gerĂ€t. HĂ€ufig ist die Nadel in einer FlĂŒssigkeit gelagert.

Die Hinweise fĂŒr die Konfiguration des Kompasses orientieren sich an der Funktionsweise und Anzeige der GerĂ€te. HĂ€ufig sind die Kompasse mit einer gut verstĂ€ndlichen Richtungsanzeige versehen, die mit den BuchstabenkĂŒrzeln wie „SW“ oder „N“ arbeitet. Als Alternative stehen oft auch Gradzahlen zur VerfĂŒgung, sodass anstelle von „W“ die Zahl 270 angezeigt wird oder anstelle von „S“ 180. Die sogenannte Nordreferenz spielt nur dann eine Rolle, wenn man mit Kompass und Karte navigiert. Ansonsten kann man die Standardeinstellung beibehalten.

Bei der sogenannten Deklination handelt es sich um die Nadelabweichung zwischen dem magnetischen und dem geografischen Nordpol. Sie ist abhĂ€ngig vom Standort und kann sich sogar mit der Zeit geringfĂŒgig verĂ€ndern. Bei uns in Deutschland liegt die Deklination oder Missweisung bei 1 Grad, in anderen Regionen kann sie jedoch höher sein. Die exakten Kompasskarten haben die durchschnittliche Deklination verzeichnet, um auch kleine Fehler zu vermeiden. Zudem gibt es Kompasse, bei denen sich eine Missweisungskorrektur einstellen lĂ€sst.

Die Nadel kann durch MetallgegenstĂ€nde sowie durch elektrische Leitungen von der Nordrichtung abweichen. Deshalb sollte man beim Einsatz des Kompasses genĂŒgend Abstand zu BrĂŒckengelĂ€ndern, Strommasten und Trafo-HĂ€usern halten.

Selbst ein Auto kann die Nadelrichtung beeinflussen. Deshalb haben die Kompasse, die im Fahrzeug verwendet werden, ein spezielles GehÀuse, das auch die Nutzung im Auto erlaubt.

Die hochklassigen Kompasse sind PrĂ€zisionsgerĂ€te, die man vorsichtig behandeln sollte, auch wenn sie als sehr robust gelten. Die kleinen GerĂ€te kann man an einer Schnur tragen, entweder um den Hals oder ums Handgelenk. Etwas grĂ¶ĂŸere Kompasse lassen sich am GĂŒrtel einhaken oder im Rucksack transportieren. Wer seinen Kompass gerne schnell zur Hand hat, sollte ihn griffbereit aufbewahren.

Bei einer fluidgedÀmpften Nadellagerung sollte man darauf achten, dass der Kompass nicht der prallen Sonne ausgesetzt wird. Ansonsten kann es zu der Bildung von LuftblÀschen kommen, die nicht nur unschön aussehen, sondern auch die Bewegung der Nadel behindern können.

FAQ

Weist die Nadel des Kompasses immer in Richtung Norden?

Weist die Nadel des Kompasses immer in Richtung Norden?

Die heutigen Kompasse zeigen zum magnetischen Nordpol. In frĂŒheren Zeiten gab es auch den sogenannten SĂŒdweiser: Die schwimmende Kompassnadel, die im 11. Jahrhundert von den Chinesen entwickelt wurde, deutete nach SĂŒden.

Wie funktioniert ein Online-Kompass?

Wie funktioniert ein Online-Kompass?

Im Allgemeinen handelt es sich bei dem Online-Kompass um eine App, die auf dem Smartphone installiert wird. FĂŒr eine Peilung wird diese Ă€hnlich wie ein richtiger Kompass verwendet. Das Smartphone wird also waagerecht positioniert und in ausreichender Entfernung von eventuellen Störfaktoren eingesetzt. Bei dem Online-Kompass ist die PrĂ€zision nicht so gut wie bei dem herkömmlichen Kompass. Als Alternative fĂŒr die Freizeit ist er dennoch eine praktische Variante.

SchlĂ€gt die Kompassnadel zum magnetischen Nord- oder SĂŒdpol aus?

SchlĂ€gt die Kompassnadel zum magnetischen Nord- oder SĂŒdpol aus?

Auf den ersten Blick scheint der magnetische Nordpol der Erde im Norden zu liegen. Als man jedoch die magnetischen Eigenschaften entdeckte und diese im Zusammenhang mit der Magnetit-Kompassnadel nutzte, wurde jedoch das Nadelende selbst als Nordpol der Magnetnadel bezeichnet. Erst nach einer lĂ€ngeren Zeit erkannte man, dass es gegensĂ€tzliche Pole sind, die einander anziehen. So gesehen befindet sich im Norden der Erde der magnetische SĂŒdpol. Die Benennung der PolaritĂ€t hatte sich bis dahin jedoch etabliert und sollte nicht mehr geĂ€ndert werden. Inzwischen wird oft vom arktischen Magnetpol und vom antarktischen Magnetpol gesprochen, um MissverstĂ€ndnisse auszuschließen.

Welches sind die hÀufigsten Fehlerquellen bei der Kompass-Peilung?

Welches sind die hÀufigsten Fehlerquellen bei der Kompass-Peilung?

Bei der Nutzung des Kompasses kann die Nadel abgelenkt werden und so in eine falsche Richtung zeigen. Anstatt zum arktischen Magnetpol auszuschlagen, wird sie durch elektromagnetische Felder beeinflusst, die beispielsweise durch MetallgegenstÀnde entstehen. Diese Ablenkung oder Deviation kann schon durch eine Armbanduhr oder einen Kugelschreiber ausgelöst werden. Werkzeug aus Eisen oder Fahrzeuge haben einen noch stÀrkeren Einfluss auf den Kompass, daher sollte man etwas Abstand dazu halten.

Die Kippneigung des Magnetkompasses kann ebenfalls zu Ungenauigkeiten fĂŒhren. Das hĂ€ngt damit zusammen, dass das terrestrische Magnetfeld eine gewisse Anziehungskraft hat. In Europa ist dieser Effekt nur gering, vor allem, weil die bei uns hergestellten Kompasse ihn bereits berĂŒcksichtigen. Auf der anderen Seite der Erdkugel herrschen jedoch andere Magnetfelder, die die Nadel ablenken oder kippen. Durch die SchrĂ€gstellung kann es sogar dazu kommen, dass die Nadel die Innenseite der Dose berĂŒhrt und dadurch keine exakte Nord-SĂŒd-Richtung mehr anzeigt.

Die sogenannten Drehfehler entstehen, wenn man sich relativ schnell bewegt. Dies fĂŒhrt dazu, dass QuerbeschleunigungskrĂ€fte entstehen und auf die Magnetnadel wirken. Die Edelsteinlagerung und auch die FlĂŒssigkeit, in der sich die Nadel befindet, können zwar die Einschwingphase reduzieren, aber bei einer schnellen Fahrt ist es der Nadel nicht mehr möglich, dieser Bewegung nachzufolgen.

Was hat es mit der elektrostatischen Aufladung auf sich?

Was hat es mit der elektrostatischen Aufladung auf sich?

Wenn der Kompass bzw. die Kapsel an einer FlĂ€che oder auf einem Stoff gerieben wird, so kann es bei einem minderwertigen GerĂ€t zur elektrostatischen Aufladung kommen. Die hochklassigen Markenkompasse haben jedoch eine antistatische Ausstattung, die dieser Aufladung entgegenwirkt. Wenn sich ein Kompass elektrostatisch aufgeladen hat, so lĂ€sst sich dies schnell wieder beheben, indem man feucht ĂŒber die Kapsel wischt.

NĂŒtzliches Zubehör

Die Kompasse der Markenhersteller dienen dazu, sich auch in einer fremden Umgebung zurechtzufinden. FĂŒr eine perfekte Navigation stellen die Produzenten auch weiteres zuverlĂ€ssiges Zubehör bereit. Die stabilen Instrumente benötigen außer der Kompasskarte nicht unbedingt weiteres Equipment, dennoch kann es sinnvoll sein, sich bei der Outdoor-AusrĂŒstung umzusehen, um gut vorbereitet zu sein.

In der modernen Zeit gibt es einiges an Alternativen zum Kompass.FĂŒr die Richtungsanzeige sind die Kompasse oft mit einem Lineal und einer Lupe ausgestattet. Diese Extras braucht man also nicht separat zu kaufen. Auch ein Instrument fĂŒr die Höhenlinien gehört oft zum Marschkompass dazu. Im Bereich der Bordinstrumente fĂŒr Flugzeuge oder der VermessungsgerĂ€te gibt es dennoch einige Zusatzteile, die bei der prĂ€zisen und zĂŒgigen Positionsbestimmung nĂŒtzlich sind. Im Bootssport sowie im Outdoor-Bereich kann es sich dabei um nautische Messinstrumente oder um FernglĂ€ser handeln. Diese machen die Wanderung oder die Bootsfahrt zu einem spannenden Erlebnis. Auch Navigationsinstrumente wie Zirkel oder ein Kurs-Dreieck können zusĂ€tzlich zum Kompass verwendet werden.

Unverzichtbar sind Befestigungsteile wie Karabinerhaken, eine Kordel oder ein SchlĂŒsselring. Bei einigen Kompassen gehören diese Elemente dazu, bei anderen muss man sie extra kaufen. Weiteres sinnvolles Zubehör sind GummifĂŒĂŸe, die beim Platzieren auf der Karte nicht wegrutschen, und eine spezielle Linse mit integrierter Peilhilfslinie und Marschrichtungspfeil.

Im Rahmen des Outdoor-Zubehörs gibt es viele Instrumente und Extras, auf die man nicht verzichten sollte. So kann man neben dem Kompass auch ein GPS-GerĂ€t nutzen, um bei der Streckenplanung die Sicherheit zu erhöhen. NatĂŒrlich dĂŒrfen auch die Umgebungs- bzw. Wanderkarten nicht fehlen. Sie sind eine wichtige Grundlage fĂŒr die Orientierung mit dem Kompass und ggf. mit dem GPS-System.

Zur praktischen Nutzung und fĂŒr den Transport des Kompasses gibt es außerdem ArmbĂ€nder und Schlaufen, ggf. auch Karabinerhaken. Zudem stehen Ersatzteile fĂŒr den Kompass zur VerfĂŒgung, die bei einer Reparatur erforderlich sind und die FunktionalitĂ€t wiederherstellen. Mithilfe der Einzelteile kann man sich ggf. sogar selbst einen Kompass bauen.

Alternativen zum Kompass

Unser Kompass Test 2019 soll hier auch die Alternativen auffĂŒhren. Die Nutzung von Kompass und Kompasskarte zur Orientierung lĂ€sst sich durch ein modernes GPS-Ortungssystem oder ein NavigationsgerĂ€t ersetzen. HierfĂŒr sowie fĂŒr das Smartphone mit Kompass-App ist jedoch stets ein guter Satellitenempfang nötig. Deshalb kann es sinnvoll sein, eine Landkarte zu verwenden. Diese funktioniert auch ohne ZusatzgerĂ€t, bietet jedoch keine hohe PrĂ€zision und erfordert einen guten Orientierungssinn.

WeiterfĂŒhrende Links und Quellen

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