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Spektiv Test - so erstellen Sie scharfe und klare Bilder - Vergleich der besten Spektive 2019

Das klassische Spektiv ist verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig klein und entsprechend leichtgewichtig, trotzdem braucht man nicht auf ein robustes GehĂ€use zu verzichten. Wer es ganz bequem haben möchte, verwendet sein Spektiv zusammen mit einem Stativ.

Spektiv Bestenliste 2019

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Was ist ein Spektiv?

Was ist ein Spektiv Test und Vergleich?Bei einem Spektiv handelt es sich um eine Kombination aus monokularem Fernrohr und Teleskop. Das optische GerĂ€t vergrĂ¶ĂŸert beim Hindurchschauen das beobachtete Objekt. Hier zeigt sich bereits die Ähnlichkeit mit den beiden anderen vergrĂ¶ĂŸernden GerĂ€ten. Mit ihren Features eignen sich die Spektive aus dem Test beispielsweise fĂŒr Naturbeobachtungen, fĂŒr die Jagd und teilweise auch fĂŒr den militĂ€rischen Einsatz.

Des Weiteren können die Top-Modelle der Spektive auch fĂŒr astronomische Anwendungen benutzt werden. Anders als bei einem astronomischen Fernrohr der klassischen Bauart erhĂ€lt man mit dem Spektiv ein seitenrichtiges und aufrechtes Bild. Anhand der Produktdaten erfahren die Nutzer alle Fakten ĂŒber die visuelle AnnĂ€herung.

Wenn das Spektiv beispielsweise eine zehnfache BildvergrĂ¶ĂŸerung hat, scheint ein Baum, der 150 Meter entfernt steht, nur noch eine Distanz von 15 Metern zu haben.

Wie funktioniert ein Spektiv?

Wie funktioniert ein Spektiv im Test und Vergleich bei Expertentesten?Das Spektiv lĂ€sst sich ebenso wie ein Fernglas gut transportieren und bietet sich damit fĂŒr flexible Anwendungen an. In der Bauart Ă€hnelt das Spektiv eher einem Teleskop und wird oft in Kombination mit einem Stativ verwendet. Dieses Stativ gibt dem GerĂ€t die nötige Standsicherheit, sodass man auch lĂ€ngere Beobachtungen in der Natur damit machen kann.

Die Spektive aus dem Test zeichnen sich durch eine relativ kompakte und leichte Bauweise aus. AbhĂ€ngig von der ObjektivgrĂ¶ĂŸe liegt das Gewicht bei maximal 2 kg. Das GehĂ€use ist zumeist stoßfest und wasserdicht, was gerade bei der Nutzung fĂŒr Naturbeobachtungen ein wichtiges Merkmal ist. Im Test der Spektive wurden Modelle mit Geradeinblick und mit 45-Grad-SchrĂ€geinblick untersucht. Zudem gibt es neben den starren Spektiven auch AusfĂŒhrungen mit Auszug, die sich wie ein Teleskop vergrĂ¶ĂŸern und wieder zusammenschieben lassen. Hier gibt es allerdings gewisse EinschrĂ€nkungen bei der Wasserunempfindlichkeit.

Durch die eingesetzten Objektive stehen den Benutzern der Spektive teilweise mehrere VergrĂ¶ĂŸerungen zur Auswahl. Man kann die Okulare auswechseln, um eine geringere oder stĂ€rkere BildvergrĂ¶ĂŸerung zu erreichen. Wenn sehr starke VergrĂ¶ĂŸerungen gewĂŒnscht sind, sorgen spezielle SpezialglĂ€ser fĂŒr eine bessere BildqualitĂ€t. Ansonsten können durch die VergrĂ¶ĂŸerung FarbsĂ€ume entstehen, doch die Apochromate und/oder SpezialglĂ€ser verhindern dies. Wenn mit atmosphĂ€rischen Schwingungen und TrĂŒbungen zu rechnen ist, dann lassen sich die UnschĂ€rfen jedoch nicht verringern. Flimmern oder TrĂŒbungen fallen bei einer stĂ€rkeren VergrĂ¶ĂŸerung mehr auf, was man bei der Benutzung der Spektive sofort bemerkt.

Bei einem Spektiv mit Festbrennweite ist eine vorgegebene VergrĂ¶ĂŸerung vorhanden, doch es gibt auch Zoomokulare, die mithilfe eines drehbaren Ringelements auf den gewĂŒnschten Zoom einstellen lassen.

Bei den meisten Spektiven aus dem Test 2019 handelt es sich um Fernrohre, doch es gibt auch Spiegelteleskope. Wenn man sein Spektiv mit seiner Kamera verbinden möchte, stehen dafĂŒr die geeigneten Adapter zur VerfĂŒgung.

So lÀsst sich das Spektiv in ein fotografisches Teleobjektiv verwandeln.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Vorteile aus einem Spektiv Test bei ExpertenTestenDie Spektive eignen sich vor allem fĂŒr Naturbeobachtungen, beispielsweise Ornithologen oder fĂŒr JĂ€ger. Teilweise kommen sie auch bei sportlichen AktivitĂ€ten zum Einsatz. Bei der Beobachtung von Zielscheiben lĂ€sst sich sofort erkennen, wo genau die SportschĂŒtzen oder Biathleten getroffen haben.

Eine große Anzahl der Spektive aus dem aktuellen Test wurde vorrangig fĂŒr den Einsatz in der Natur entwickelt. Doch die VergrĂ¶ĂŸerungsgerĂ€te eignen sich auch fĂŒr bestimmte Überwachungsaufgaben im zivilen oder militĂ€rischen Einsatz. Besonders hilfreich sind dabei die stufenlos einstellbaren Modelle mit Stativ. Durch den Aufbau eines Stativs bekommt das Spektiv mehr Standfestigkeit, sodass man beispielsweise lĂ€nger andauernde Naturaufnahmen machen kann. Auch im Zusammenhang mit einer GebĂ€udeĂŒberwachung lohnt sich ein Stativ.

FĂŒr die Astronomie eignen sich die Spektive ebenfalls. Hier zeigt sich die enge Verwandtschaft mit dem klassischen Teleskop. Das Spektiv ist zwar recht klein im Vergleich zum astronomischen Teleskop, doch es holt die Sterne ein gutes StĂŒck nĂ€her heran. Ein wichtiger Vorteil fĂŒr den Laien besteht darin, dass man beim Blick durch das Spektiv alles seitenrichtig sieht.

Das ist beim astronomischen Teleskop nicht der Fall, denn hier ist kein Prisma eingebaut.

Welche Arten von Spektiv gibt es?

Die verschiedenen Anwendungsbereiche aus einem Spektiv Test bei ExpertenTestenDas klassische Spektiv ist verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig klein und entsprechend leichtgewichtig, trotzdem braucht man nicht auf ein robustes GehĂ€use zu verzichten. Wer es ganz bequem haben möchte, verwendet sein Spektiv zusammen mit einem Stativ. So muss man nicht mehrere Minuten lang mit dem Fernglas in der Hand reglos stehen bleiben, wenn man einen seltenen Vogel im Blick hat.

Die meisten Spektive sind mit einem 45-Grad-SchrÀgeinblick ausgestattet, sodass man bequem hineinschauen kann. Im Test der Spektive wurden aber auch einige Modelle mit Geradeinblick untersucht. Diese GerÀte sind gerade in Kombination mit einem Stativ weniger bequem zu bedienen.

Typischerweise haben die Spektive einen starren Korpus. FĂŒr den mobilen Einsatz stehen aber auch GerĂ€te mit Teleskopauszug zur VerfĂŒgung. Diese lassen sich auf ein kleines Format bringen, was den Transport erleichtert. Allerdings muss man damit rechnen, dass die Spektive mit Auszug die NĂ€sse nicht so gut abhalten.

Durch die GrĂ¶ĂŸe und die optischen Eigenschaften können die Spektive auf den aktuellen Einsatzbereich angepasst werden. Oft stehen mehrere Okulare zur Auswahl, die es möglich machen, die VergrĂ¶ĂŸerung oder das Sichtfeld anzupassen. Die Benutzer können sich fĂŒr solche VerĂ€nderungen entweder fĂŒr ein Spektiv mit Wechselokularen entscheiden oder fĂŒr ein Modell mit Zoomokular. Bei Letzteren braucht man nur an dem entsprechenden Ring zu drehen, um das Bild weiter zu vergrĂ¶ĂŸern oder etwas zu verkleinern. Bei einem Weitwinkelokular ist im Allgemeinen eine fixe VergrĂ¶ĂŸerung vorgegeben.

Fast alle Spektive aus dem Test lassen sich mithilfe eines Adapters mit einer digitalen Kamera verbinden. Auf diese Weise verwandelt sich das Fernrohr ein Teleobjektiv fĂŒr vergrĂ¶ĂŸerte Bilder oder Videos. Im Zusammenhang mit dieser Technik spricht man von der Digiskopie oder vom Digiscoping.

Die nun folgenden Vorteile und Nachteile der Spektive beziehen sich vor allem auf den Vergleich mit FernglÀsern und Teleskopen.

Die Vorteile der Spektive aus dem Test 2019:

  • leichtgewichtig und kompakter als Teleskope,
  • vielseitige Anwendungen möglich,
  • stĂ€rkere VergrĂ¶ĂŸerung als ein Fernglas,
  • flexible Möglichkeiten wie Kopplung mit Digitalkamera.

Die Nachteile der Spektive:

  • höherer Preis als FernglĂ€ser,
  • schwierig ohne Stativ zu benutzen.

So werden die Spektive getestet

Nach diesen Testkriterien werden Spektiv bei ExpertenTesten verglichenDie Auswahlkriterien bei der Suche nach einem Spektiv beziehen sich auf die GesamtqualitĂ€t der GerĂ€te sowie auf die detaillierten Produktdaten. Hier sollen nicht nur die Testsieger der Spektive vorgestellt werden, sondern die jeweils geeigneten AusfĂŒhrungen fĂŒr verschiedene Bereiche. Einige der Spektive qualifizieren sich eher fĂŒr den sportlichen Einsatz, wĂ€hrend andere zur JagdausrĂŒstung passen oder sogar die AnsprĂŒche der Hobby-Astronomen erfĂŒllen.

Je nachdem, ob man das Spektiv fĂŒr Amateur-Beobachtungen verwendet oder als professioneller Naturbeobachter unterwegs ist, sollte man mehr auf das Gewicht und das Handling achten oder vorwiegend die VergrĂ¶ĂŸerungswerte im Blick haben. Manchmal sind die Outdoor-Spektive fĂŒr Hobby-Ornithologen nicht ganz so hochwertig wie die Modelle fĂŒr erfahrene JĂ€ger, dafĂŒr erweisen sie sich als robuster und sind außerdem bequemer zu transportieren.

Die hier zusammengefĂŒhrten Kriterien sollen den KĂ€ufern helfen, im Test der Spektive das geeignete Modell zu finden. Einigen Lesern geht es dabei vielleicht mehr um den Komfort, wĂ€hrend andere nach den bestmöglichen VergrĂ¶ĂŸerungen suchen.

Es gibt noch viele weitere Features, die vor dem Kauf eines Spektivs geprĂŒft werden sollten.

Das Blickfeld

Beim Blickfeld oder Sehfeld handelt es sich um die maximale Breite des Bildes, das durch das Fernrohr sichtbar ist. Die Kennzeichnung dieses Blickfelds erfolgt immer auf 1.000 Meter. Bei einem grĂ¶ĂŸeren Blickfeld können entsprechend grĂ¶ĂŸere Objekte im vollen Umfang erkannt werden. Wenn sich die VergrĂ¶ĂŸerung erhöht, verkleinert sich gleichzeitig das Sehfeld, daher ist die Angabe in Spannen ĂŒblich.

Das Objektiv

Beim Objektiv handelt es sich quasi um das Auge des Fernrohrs. AbhĂ€ngig vom Modell liegt die GrĂ¶ĂŸe des Objektivs meistens zwischen 50 und 100 mm. Ein grĂ¶ĂŸeres Objektiv lĂ€sst mehr Licht hinein, wodurch sich die BildqualitĂ€t verbessert. Wenn man großen Wert auf detailreiche Bilder und eine ausreichende Helligkeit hat, sollte man sich deshalb fĂŒr ein Objektiv mit großem Durchmesser entscheiden.

Das Okular

Beim Okular handelt es sich um das Bauteil, in das man hineinschaut. Außerdem ist das Okular fĂŒr das Zoomen zustĂ€ndig. Unter anderem geht es bei den Features des Okulars um den Augenabstand und die Austrittspupille.

Teilweise ist es möglich, das Okular auszuwechseln. So lÀsst sich das Spektiv prÀzise auf die eigenen Anforderungen zuschneiden.

Der Augenabstand

Der Augenabstand bezieht sich auf die maximale Distanz zwischen dem menschlichen Auge und dem Okular. Dabei ist zu berĂŒcksichtigen, dass man noch das komplette Sehfeld sehen muss. Wenn die maximale Entfernung etwas grĂ¶ĂŸer ist, verbessert sich die Bequemlichkeit. Besonders fĂŒr Personen, die eine Brille tragen, spielt der Komfortaspekt eine große Rolle.

Die Austrittspupille

Bei der Austrittspupille handelt es sich um den Durchschnitt des Lichtstrahls, der aus dem Okular austritt. Er ist als heller Punkt mitten im Okular zu sehen. Mit einer grĂ¶ĂŸeren Austrittspupille wird das Bild heller, was bei einem nur geringen Lichteinfall von Vorteil ist. Daher sollte man der Austrittspupille besonders viel Aufmerksamkeit schenken, wenn man öfters in der DĂ€mmerung unterwegs ist.

Die VergrĂ¶ĂŸerung

Anhand der VergrĂ¶ĂŸerungswerte ist zu erkennen, wie stark das Spektiv aus dem Test das Motiv vergrĂ¶ĂŸert. Wenn es sich um Spektive mit einer Zoomfunktion handelt, findet man eine Angabe in Spannen vor, beispielsweise 20-60x. Je weiter die beobachteten Objekte entfernt sind, desto stĂ€rker sollte die VergrĂ¶ĂŸerung sein. Allerdings sollte man daran denken, dass es bei den Spektiven von mittlerer QualitĂ€t gewisse Abstriche bei der SchĂ€rfe geben kann, wenn man eine starke VergrĂ¶ĂŸerung von mindestens 60x einstellt.

Der Einblick

Die Spektive aus dem Test 2019 haben hĂ€ufig einen SchrĂ€geinblick im Winkel von 45 Grad. Damit ist eine komfortable Benutzung möglich. In bestimmten Situationen kann aber auch ein Modell mit Geradeinblick sinnvoll sein. Die meisten Nutzer empfinden diesen geraden Einblick jedoch als weniger bequem, vor allem, wenn das Spektiv fĂŒr lĂ€ngere Zeit genutzt wird und man sich auf dem Hochsitz hĂ€uslich einrichtet.

Die Brennweite

Die Brennweite bezieht sich auf die Distanz zwischen Brennpunkt und Objektiv. Je grĂ¶ĂŸer dieser Wert ist, desto stĂ€rker sind auch die VergrĂ¶ĂŸerungen des Spektivs.

Die DĂ€mmerungszahl

Die DÀmmerungszahl zeigt an, wie gut die Auflösung bei DÀmmerlicht ist. Wenn das Spektiv eine hohe DÀmmerungszahl hat, so kann man auch noch bei schlechteren LichtverhÀltnissen alles deutlich erkennen.

Wer oft schon frĂŒh am Morgen oder noch abends mit seinem Fernrohr unterwegs ist, sollte deshalb ein Spektiv mit entsprechend hoher DĂ€mmerungszahl auswĂ€hlen.

Eignung zum Digiscoping

Der Begriff Digiscoping definiert das Fotografieren mit einem Spektiv. Zu diesem Zweck wird die Kamera mithilfe eines Adapters vor dem Spektiv-Okular montiert. Dadurch lĂ€sst sich die Brennweite der Kamera signifikant erhöhen. Inzwischen eignen sich sehr viele Spektive fĂŒr die Kombination mit der Digitalkamera, sodass tolle Naturaufnahmen möglich sind.

Es lohnt sich also, auf dieses Merkmal zu achten und sich gegebenenfalls ĂŒber die geeigneten Adapter zu informieren.

Die VergĂŒtung

Die VergĂŒtung bezieht sich auf die Beschichtung der LinsenoberflĂ€chen. GrundsĂ€tzlich gilt, dass mehr VergĂŒtungen besser sind, denn sie verhindern Lichtreflexionen und sorgen dafĂŒr, dass das Bild heller und detailreicher wird. Bei der VollvergĂŒtung haben sĂ€mtliche LinsenoberflĂ€chen eine einfache Beschichtung. Bei der MehrschichtvergĂŒtung ist zumindest eine Linse mehrfach beschichtet. Bei der vollen MehrschichtvergĂŒtung sind alle Linsen des Spektivs mit einer mehrfachen Beschichtung versehen. Im Test der Spektive wird empfohlen, mindestens ein VollvergĂŒtung auszuwĂ€hlen. Noch besser ist die volle MehrschichtvergĂŒtung, die dafĂŒr sorgt, dass sich die Reflexionen des einfallenden Lichts so gut wie möglich verringern.

Die Körperarmierung

Bei der Armierung geht es um die sogenannte Schutzhaut des Spektivs. Diese HĂŒlle besteht hĂ€ufig aus einer Gummiarmierung, die das GerĂ€t hervorragend gegen leichte SchlĂ€ge und StĂ¶ĂŸe schĂŒtzt. Gleichzeitig erweist sich das Gummimaterial als griffig. Festere Materialien aus Kunststoff haben möglicherweise Ă€hnliche Schutzeigenschaften, lassen sich jedoch nicht so gut greifen.

Daher entscheiden sich die meisten KĂ€ufer fĂŒr ein Spektiv mit Gummiarmierung.

Die Wasserdichtigkeit

Die Spektive aus dem Test haben im Allgemeinen einen zuverlĂ€ssigen Spritzwasserschutz. Einige GerĂ€te sind auch gegen Druckwasser resistent und werden somit als wasserdicht eingestuft. Ob der Schutz gegen Spritzwasser ausreicht oder ob man die komplette Wasserdichtigkeit braucht, hĂ€ngt von den geplanten EinsĂ€tzen ab. Im leichten Regen sind auch die Standard-Spektive problemlos zu verwenden, doch wenn man auch bei stĂ€rkerem Niederschlag auf die Pirsch geht, sollte man sich lieber fĂŒr ein garantiert wasserdichtes Modell entscheiden.

Worauf muss ich beim Kauf von einem Spektiv achten?

Worauf muss ich beim Kauf eines Spektiv Testsiegers achten?Um sich fĂŒr ein Spektiv aus dem Test 2019 entscheiden zu können, sollte man sich als Erstes ĂŒberlegen, was man mit dem GerĂ€t vorhat. Wenn das Fernrohr mit zur Jagd genommen wird oder zur Vogelbeobachtung dient, dann braucht es eine andere Ausstattung, als wenn es im Schießsport zum Einsatz kommt. Die Spektive fĂŒr astronomische Beobachtungen bringen wieder neue Features ins Spiel, ebenso wie die GerĂ€te, die beim Fotografieren verwendet werden. Dieser Ratgeber zu Spektiven liefert zahlreiche Hinweise und Informationen fĂŒr die Auswahl sowie fĂŒr die Nutzung der Spektive.

Die Unterschiede bei der Bauart und auch bei den optischen Feinheiten weisen darauf hin, ob die Spektive eher fĂŒr den Heimbedarf oder fĂŒr Outdoor-Unternehmungen geeignet sind. FĂŒr AusflĂŒge in die Natur sollte das Spektiv nach Möglichkeit wasserdicht sein, zudem sollte es die nötige VergrĂ¶ĂŸerung bieten. Im Testvergleich der Spektive finden die Leser sĂ€mtliche Details und Besonderheiten, wodurch die Kaufentscheidung leichter fĂ€llt.

Teilweise handelt es sich bei den Ausstattungsmerkmalen der Spektive um Komfort-Features oder um designtechnische Spielereien. Andere Produktdaten kennzeichnen den VergrĂ¶ĂŸerungsfaktor bzw. die einstellbare Spanne und die Lichtempfindlichkeit. Bei der Angabe 6×30 bezieht sich die 6 auf die VergrĂ¶ĂŸerung und die 30 gibt den Durchmesser des Objektivs an. Dieser Durchmesser beeinflusst wiederum die LichtstĂ€rke. Wenn man vorhat, mit dem Spektiv vorwiegend bewegliche Motive zu betrachten, sollte man nach einem Modell mit kleinerem VergrĂ¶ĂŸerungsfaktor greifen, denn hier ist der Bildwinkel grĂ¶ĂŸer. FĂŒr unbewegliche Bilder kommen hingegen die FernglĂ€ser mit stĂ€rkerer VergrĂ¶ĂŸerung infrage.

HĂ€ufig wird das Interesse an FernglĂ€sern und Spektiven in dem Moment geweckt, wenn sich interessante Tiere nicht in der unmittelbaren NĂ€he aufhalten. Schon Kinder staunen ĂŒber die VergrĂ¶ĂŸerung von FernglĂ€sern und probieren diese gerne aus. Das Spektiv schafft noch bessere VergrĂ¶ĂŸerungen und macht es möglich, auch weit entfernte oder kleine Tiere wie Vögel zu erkennen, wenn das bloße Auge nur winzige Punkte sieht.

Bei der Benutzung geht es außerdem um das Gewicht und die Bedienung der Spektive. Im Test ĂŒberprĂŒfte man außerdem die Robustheit und die WasserbestĂ€ndigkeit der GerĂ€te. FĂŒr die Anwender spielen noch weitere Details eine Rolle, beispielsweise, wie gut sich das Spektiv fĂŒr BrillentrĂ€ger eignet und wie griffig das GehĂ€use ist.

Wenn man das Spektiv zusammen mit einem Stativ verwendet, sollte man diese beiden Dinge passgenau aufeinander abstimmen. Die Standard-Spektive lassen sich problemlos auf einem herkömmlichen Dreibein-Stativ fixieren, das sich mit wenigen Handgriffen an der gewĂŒnschten Stelle positionieren lĂ€sst. Nun hat man eine hervorragende Sicht auf die Vögel, die hoch am Himmel fliegen oder sich in den Baumkronen niederlassen.

Die Entscheidung fĂŒr ein bestimmtes Spektiv richtet sich also nicht nur nach den eigentlichen Produktmerkmalen, sondern auch danach, welches Zubehör dazu passt.

Kurzinformation zu fĂŒhrenden 7 Herstellern

Die Spezialisten fĂŒr Spektive sind hĂ€ufig renommierte Traditionsunternehmen. Zum großen Teil stammen sie aus der optischen Industrie. Inzwischen haben sich einige der Hersteller auf den sportlichen Bereich konzentriert und orientieren sich vorwiegend an dem Bedarf von SchĂŒtzen und JĂ€gern. Andere Unternehmen haben ein breiteres Produktspektrum, wie die nachfolgende Liste anzeigt.

  • Carl Zeiss
  • Bresser
  • Leica
  • Pentax
  • Nikon
  • Minox
  • Optolyth

Bei der Carl Zeiss Sports Optics GmbH handelt es sich um ein Tochterunternehmen der Traditionsfirma Carl Zeiss AG. Der Name Zeiss steht seit langer Zeit fĂŒr QualitĂ€tsoptik. Hier erhĂ€lt man diverse FernglĂ€ser und Spektive fĂŒr verschiedene Anwendungsbereiche. Die Spektive begleiten einen auf AusflĂŒgen, Reisen oder Veranstaltungen. Typische Features fĂŒr die Produkte von Zeiss sind die hohe Detailgenauigkeit und das stimmige Design. So punkten die Spektive von Zeiss nicht nur durch ihre erstklassige Technik, sondern auch durch ihre angenehme Optik und die gute Griffigkeit.

Das Unternehmen Bresser, gegrĂŒndet in den 1950er Jahren, hat sich im Bereich der optischen GerĂ€te ebenfalls einen großen Namen gemacht. Der deutsche Hersteller entwickelt diverse Produkte, von Mikroskopen bis zu astronomischen Teleskopen. Kurz vor der Jahrtausendwende verkaufte Rolf Bresser die eigenen Firmenanteile an die Meade Instruments Corporation, den internationalen MarktfĂŒhrer der Branche. Dadurch entstand eine starke Fusion aus beiden Unternehmen. 2009 ging die Meade Instruments Europe GmbH & Co. KG an Bresser zurĂŒck, wobei der Name ebenso wie die Aufgabenteilung erhalten blieb. Seit 2013 wird das Unternehmen als Bresser GmbH gefĂŒhrt. Inzwischen erhĂ€lt man hier neben dem Optik-Programm auch Wetterstationen. Im Jahr 2016 prĂ€sentierte Bresser außerdem eine eigene Action-Cam.

Bei der Leica Camera AG handelt es sich um einen Spezialisten fĂŒr Kameras und Sportoptik. Das international agierende Unternehmen hat sich schon vor langer Zeit auf optische Produkte spezialisiert. Heute steht der Name Leica fĂŒr eine innovative Ausrichtung, ohne dass dabei der traditionsreiche Hintergrund vernachlĂ€ssigt wird. Die Entwicklung ist eindeutig in die Zukunft gerichtet und sorgt fĂŒr ein starkes Kundeninteresse.

Pentax ist eine japanische Marke, die heute zum Konzern Ricoh gehört. Der Fokus bei Pentax liegt auf Kameras, Objektiven und weiteren optischen Artikeln. Seit 2008, als der Konzern Hoya die Pentax Corporation ĂŒbernahm, handelt es sich um kein eigenstĂ€ndiges Unternehmen mehr, auch wenn der Markenname weitergefĂŒhrt wurde. Im Jahr 2011 erfolgte der Verkauf der Fotosparte an den Konzern Ricoh.

Das japanische Unternehmen Nikon hat seinen Ursprung im Jahr 1917. Inzwischen gilt Nikon als der weltweite MarktfĂŒhrer in der Branche der digitalen und PrĂ€zisions-Optik. Die internationale PrĂ€senz und die umfassende Produktpalette sorgen fĂŒr einen hohen Bekanntheitsgrad. Es gibt Spektive, Kameras und andere Produkte fĂŒr Einsteiger sowie fĂŒr professionelle Anwender. Abgesehen von den optischen und fotografischen GerĂ€ten stellt Nikon auch andere Artikel her, beispielsweise IC- und LCD-Stepper. Des Weiteren produziert das Unternehmen Mikroskope und Halbleiter-PrĂŒfgerĂ€te. Wer sich mit der Philosophie und der Arbeitsweise bei Nikon beschĂ€ftigt, wird feststellen, dass hier jeder einzelne Schritt der Produktion innerhalb des Unternehmens durchgefĂŒhrt wird. Zulieferer oder Outsourcing sind also kein Thema. Durch diese eigene Steuerung in der Produktion ist eine hervorragende Überwachung und Feinabstimmung gewĂ€hrleistet, was die Grundlage fĂŒr eine Top-QualitĂ€t der Nikon-Produkte ist.

Bei Minox handelt es sich um ein deutsches Unternehmen, das sich auf die Herstellung von Kameras, von Fotografie- und Filmzubehör sowie von optischen Bauteilen konzentriert hat. In der Produktpalette von Minox findet man außergewöhnliche GerĂ€te wie die Kleinstbildkamera aber auch klassische Spektive. In den 1970er Jahren war das Unternehmen sehr erfolgreich und beschĂ€ftigte ĂŒber 1.000 Mitarbeiter. Heute sind es deutlich weniger Angestellte, die in der Wetzlarer Firma arbeiten. Zu den wichtigen Produkten von Minox gehören vor allem die fernoptischen GerĂ€te, die bei der Jagd oder bei Naturbeobachtungen verwendet werden.

Optolyth ist ein Unternehmen, das schon in der Mitte des 19. Jahrhunderts gegrĂŒndet wurde. Der Fokus der Firma liegt im optischen Bereich. Die Spezialisten stellen Spektive fĂŒr die Naturbeobachtung her und orientieren sich dabei an den speziellen AnsprĂŒchen von Vogel- und Naturkundlern oder auch von JĂ€gern. Bei der Entwicklung und Produktion spielt der Umweltschutz fĂŒr Optolyth eine wichtige Rolle. Das zeigt sich beispielsweise in der ökonomischen Arbeitsweise und in der Schadstofffreiheit der verwendeten Materialien. Inzwischen hat sich Optolyth mit dem Unternehmen Sill Optics zusammengeschlossen, um die Kompetenzen der optischen Branche zu bĂŒndeln. Auf der Basis der qualitativ hochklassigen Herstellung, die zu 100 % in Deutschland durchgefĂŒhrt wird haben die Kunden eine hohe Produktsicherheit.

 

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich mein Spektiv am besten?

Beste Hersteller aus einem Spektiv Test von ExpertenTestenEin Spektiv kann man im Fachhandel fĂŒr Jagdbedarf und Naturfreunde finden oder in einem GeschĂ€ft fĂŒr Fotografie und Zubehör. Die Auswahl ist in diesen GeschĂ€ften jedoch nicht gerade ĂŒppig, deshalb ist es sinnvoller, im Internet zu recherchieren. Wenn man ĂŒber die ĂŒblichen Suchmaschinen geht, landet man entweder auf den Seiten der Spektiv-Hersteller oder bei Online-Shops, die Produkte fĂŒr JĂ€ger, SportschĂŒtzen oder Naturbeobachter anbieten.

Im kleinen FachgeschĂ€ft erhalten die Kunden meistens eine persönliche und recht intensive Beratung. Wenn man online einkauft, braucht man auf die Fachkenntnisse aber nicht zu verzichten, denn viele Online-HĂ€ndler haben einen Kundenservice. Dieser ist telefonisch, per Mail und manchmal auch per Chat erreichbar. Man kann seine Fragen zu den Eigenschaften der Spektive aus dem Test stellen und sich die Antworten und Tipps notieren. Oder man gelangt ĂŒber die freundliche Beratung direkt zu einem bestimmten Spektiv, das die eigenen AnsprĂŒche perfekt erfĂŒllt.

Auch ohne direkte Beratung erhĂ€lt man im Internet viele Informationen. Diese helfen bei der Auswahl und geben außerdem Aufschluss ĂŒber die Einsatzmöglichkeiten und die Extras der Spektive. Sehr nĂŒtzlich sind in diesem Zusammenhang die Tests der Spektive, zu denen man ĂŒber die entsprechenden Links kommt. Oder man liest sich die Kundenbewertungen durch, um sich ein besseres Bild von den verschiedenen Spektiven aus dem Vergleichstest zu machen.

Wenn man in einem Online-Shop stöbert, hilft eventuell die Sortierfunktion, einen guten Überblick zu gewinnen. Je nachdem, was einem wichtig ist, sortiert man die Spektive nach Preis, Neuheit oder Beliebtheit. Des Weiteren stehen hĂ€ufig Filteroptionen bereit, die man durch Anklicken aktivieren oder deaktivieren kann. Hier kann es um die technische Ausstattung der Spektive gehen, um ihre GrĂ¶ĂŸe oder ebenfalls um Beliebtheit und Preis.

Die Online-Bestellung ist unabhĂ€ngig von Ladenöffnungszeiten und man kann bequem zuhause bleiben, um sich zu informieren und um das Spektiv zu kaufen. Der Kauf selbst wird in nur wenigen Schritten durchgefĂŒhrt: Das ausgewĂ€hlte Produkt kommt in den Warenkorb, mit dem man zur virtuellen Kasse geht. Nun wĂ€hlt man eine Bezahlart aus, beispielsweise Rechnung, SofortĂŒberweisung, Kreditkarte oder PayPal, und bestĂ€tigt seine Bestellung noch einmal.

Wer in Eile ist, kann sich fĂŒr den Expressversand entscheiden. Schon vor der endgĂŒltigen Bestellung sollte man sehen, wann mit der Lieferung zu rechnen ist. Möglicherweise reicht der Standardversand aus, denn hier dauert es manchmal nur zwei bis vier Tage. Bei der Expresslieferung sollte das Spektiv schon am folgenden Werktag da sein.

Bei eventuellen Problemen mit der Lieferung oder dem Spektiv selbst nimmt man einfach mit dem HĂ€ndler Kontakt auf und versucht, die Unklarheiten zu beseitigen oder einen Ersatz zu beschaffen. Solche Schwierigkeiten können auch beim Kauf im GeschĂ€ft auftauchen, was bedeutet, dass man diesen Laden erneut aufsuchen muss. Die Online-Reklamation ist jedoch bequemer, denn schlimmstenfalls muss man das nicht funktionierende Spektiv zur Post bringen und zurĂŒcksenden.

Die Kulanz ist bei den Online-HÀndlern meistens recht gut, was sich teilweise in den Kundenbewertungen nachlesen lÀsst. Dennoch sollte man vorsichtshalber nach einem QualitÀtssiegel wie Trusted Shops suchen.

Hier ist die Sicherheit ebenso gut wie beim Kauf im Laden, zudem hat man beim Internet-Kauf eindeutig den besseren Komfort.

Wissenswertes & Ratgeber

Alles wissenswerte aus einem Spektiv TestIm Test der Spektive wurden die allgemein gebrĂ€uchlichen monokularen Modelle untersucht. Der Begriff monokular bezieht sich darauf, dass man nur mit einem Auge durch das Spektiv schaut. Dies ist ein wichtiger Unterschied zu FernglĂ€sern mit binokularem Aufbau. Typischerweise liegt die VergrĂ¶ĂŸerung der getesteten Spektive zwischen 20x und 80x. Bei vielen AusfĂŒhrungen lĂ€sst sich die VergrĂ¶ĂŸerung auf die aktuelle Lage einstellen. Wenn sich die beobachteten Objekte etwas nĂ€her befinden, mĂŒssen sie nicht so sehr vergrĂ¶ĂŸert werden, wĂ€hrend weit entfernte Motive eine deutlich stĂ€rkere VergrĂ¶ĂŸerung benötigen. Selbst astronomische Beobachtungen sind mit den stark vergrĂ¶ĂŸernden Testsiegern der Spektive möglich.

Welcher VergrĂ¶ĂŸerungsbereich fĂŒr das ausgewĂ€hlte Spektiv sinnvoll ist, richtet sich also nach der vorwiegenden Benutzung. Im Ratgeber finden sich GerĂ€te, die eine feste Brennweite mit nicht variabler VergrĂ¶ĂŸerung von 40 oder 50 haben, aber auch Modelle mit einem Zoom-Okular, das sich im Bereich von 20 bis 80 oder mehr einstellen lĂ€sst. Doch nicht fĂŒr jede Anwendung braucht man eine extreme VergrĂ¶ĂŸerung.

Die KĂ€ufer sollten wissen, dass die AtmosphĂ€re das beobachtete Bild beeinflusst. Durch Nebel, Hitzeflimmern oder andere atmosphĂ€rische VerĂ€nderungen wird die Sicht eingeschrĂ€nkt, was bei einer VergrĂ¶ĂŸerung durch das Spektiv besonders stark auffĂ€llt. Gerade in unseren Regionen ist die Luft nur selten richtig klar. Wenn man sich auf der Grundlage der RatschlĂ€ge ein teures Spektiv mit verstellbarer VergrĂ¶ĂŸerung kauft, zeigt diese Anschaffung nicht unbedingt den gewĂŒnschten Erfolg.

Ein Beispiel soll die Unterschiede der VergrĂ¶ĂŸerungsstĂ€rke aufzeigen: Bis zu einer Entfernung von 200 Metern wirken sich die atmosphĂ€rischen Störungen nur geringfĂŒgig auf die Sicht aus, es sei denn, es herrscht starker Nebel. Wenn man nun ein Spektiv auf die 80-fache VergrĂ¶ĂŸerung einstellt, wird das Motiv auf zweieinhalb Meter herangezoomt, sodass man den Eindruck hat, dicht davor zu stehen. Bei einem Spektiv mit der Kennzeichnung 50x scheint sich das Motiv in vier Meter Entfernung zu befinden, wĂ€hrend ein Fernglas mit 20x den Eindruck vermittelt, dass man zehn Meter vor dem Objekt steht. Auch das ist noch eine gute Distanz, um die Details zu erkennen.

Wenn man ein stÀrkeres Spektiv hat und ein Motiv auf 400 Meter Distanz beobachten möchte, wirkt sich das Flirren in der Luft sehr viel stÀrker auf das Bild aus. Das ist beispielsweise beim morgendlichen Bodennebel zu erkennen oder beim typischen Hitzeflimmern im Sommer. Solche atmosphÀrischen VerÀnderungen sind unvermeidbar, sodass man auch mit einem Spektiv 80x keine Chancen auf ein perfektes Bild hat.

Wer sich fĂŒr ein Spektiv aus dem Test 2019 interessiert, der möchte vielleicht auch mehr zu den HintergrĂŒnden wissen.

Details zur richtigen Benutzung und Pflege spielen dabei ebenfalls eine gewisse Rolle und sollen zu einem spÀteren Zeitpunkt nÀher erlÀutert werden.

Die Geschichte des Spektivs

Die besten Ratgeber aus einem Spektiv TestDas Spektiv ist eine Weiterentwicklung des Fernrohrs, daher soll hier zunĂ€chst die Entstehungsgeschichte des klassischen Fernrohrs nachvollzogen werden. Bevor der Mensch das Fernrohr erfand, wurden schon im Altertum Linsen benutzt, um Streulicht auszublenden. Die frĂŒhe Linsenoptik der Griechen machte es möglich, einzelne Objekte am Himmel besser zu erkennen. Erst viel spĂ€ter, etwa im 13. Jahrhundert, begann man die Erkenntnisse der Linsenoptik fĂŒr die Herstellung von BrillenglĂ€sern zu nutzen. Das Prinzip der Lichtbrechung war zwar schon bekannt, doch die GlĂ€ser selbst wiesen viele Ungenauigkeiten auf. Daher war es anfangs noch nicht möglich, mithilfe der Linsen ein zuverlĂ€ssiges Fernrohr zu konstruieren.

Im spĂ€ten 15. Jahrhundert wurden die Linsen als VergrĂ¶ĂŸerungsglĂ€ser interessanter, was mit der aufkommenden Technik des Buchdrucks unmittelbar zusammenhing. Immer mehr Menschen lernten lesen und stellten fest, dass sie dafĂŒr eine Sehhilfe benötigten. Bis dahin hatten die Venezianer eine Art Monopolstellung im Bereich der Linsen- und Brillenfertigung. Nun befassten sich auch andere europĂ€ische Staaten mit dieser Thematik.

Im Jahr 1608 gelang es schließlich, das erste gebrauchsfĂ€hige Fernrohr zu konstruieren. Der Brillenschleifer Hans Lipperhey prĂ€sentierte dieses Fernrohr fĂŒr den militĂ€rischen Einsatz. Der niederlĂ€ndische Generalstatthalter Moritz von Nassau, verantwortlich fĂŒr die Nordprovinzen, nahm zusammen mit einem spanischen Gesandten an der VorfĂŒhrung teil. Die Vorteile des optischen GerĂ€tes bei der KriegsfĂŒhrung waren eindeutig. Die NiederlĂ€nder demonstrierten damit ihre technische Überlegenheit und wollten die Spanier damit beeindrucken.

Innerhalb von wenigen Monaten verbreitete sich das Fernrohr sehr schnell. Unter anderem wurde es in Paris und in einigen italienischen StÀdten hergestellt und verkauft. Bei der Konstruktion von Lipperhey spricht man heute von dem Galilei-Fernrohr.

Galileo Galilei baute das GerĂ€t im Sommer 1609 nach und fĂŒhrte spĂ€ter einige Verbesserungen durch. Der weltbekannte Forscher und Entwickler gilt heute als Wegbereiter der Astronomie. Galilei entdeckte als einer der Ersten die Berglandschaften auf dem Mond und die nach ihm benannten vier grĂ¶ĂŸten Jupitermonde. Doch es waren noch viele andere Gelehrte im 17. Jahrhundert aktiv, die Ă€hnliche Entdeckungen anstellten und weiter an den optischen GerĂ€ten feilten.

ZusÀtzlich zu diesen astronomischen FernglÀsern wurden im 18. und 19. Jahrhundert binokulare TheaterglÀser entwickelt, die auf dem Funktionsprinzip des Galileo-Fernrohrs aufbauten. Doch die Firmen, die im spÀten 19. und im beginnenden 20. Jahrhundert Fernrohre herstellten, versuchten sich an einer neuen Bauart: dem Prismenfernglas. Hierbei handelte es sich vorwiegend um monokulare FernglÀser, doch Zeiss und Leitz entwickelten auch PrismenfernglÀser in binokularer Bauart.

Bis etwa 1950 wurden die PrismenfernglĂ€ser sehr hĂ€ufig fĂŒr den militĂ€rischen Bereich entwickelt, doch es gab auch schon FernglĂ€ser fĂŒr den privaten Gebrauch. Es gab nur eine geringe Produktauswahl und die VergrĂ¶ĂŸerungsgerĂ€te wurden noch nicht auf Komforteigenschaften und Brillentauglichkeit ĂŒberprĂŒft. Bei den meisten Modellen handelte es sich um Porro-Prismen-FernglĂ€ser, die recht gute optische Features hatten. Seit den 1970er Jahren kam es dann zu einer stĂ€rkeren Fokussierung auf die Fertigungstechnik sowie auf die VergĂŒtung der FernglĂ€ser und Spektive.

In den 1980er Jahren gab es fĂŒr die gĂŒnstigeren FernglĂ€ser mit hartem Kunststoffschutz oft zwei zusĂ€tzliche Orange-Filter. Mit diesem Zubehör sollte die Streuung minimiert werden, um die Fernsicht zu verbessern. Dabei wurde das Bild allerdings nahezu monochrom. Des Weiteren kamen Schutzkappen fĂŒr die Okulare zum Einsatz, um den Staub abzuhalten.

Das Spektiv hatte sich allmĂ€hlich als Sonderform des Fernglases herauskristallisiert. Mit seiner kompakten Form und den zuverlĂ€ssigen Refraktoren eignete es sich fĂŒr den Einsatz bei der Jagd oder fĂŒr Naturbeobachtungen. Immer mehr Privatpersonen entdeckten die Möglichkeiten dieser GerĂ€te, ein Trend, der sich im heutigen 21. Jahrhundert fortsetzt. Mittlerweile werden DachkantglĂ€ser mit innovativen Linsensystemen kombiniert, ergĂ€nzt durch PhasenkorrekturbelĂ€ge. Das macht die Spektive aus dem Test zu perfekten VergrĂ¶ĂŸerungsgerĂ€ten. Zudem eignen sich die aktuellen optischen GerĂ€te auch fĂŒr den Nahbereich. Einige bieten fĂŒr BrillentrĂ€ger die Möglichkeit, Dioptrien einzustellen, und passen sich damit genau an die eigene SehfĂ€higkeit an. Im Vergleich zu den Ă€lteren Modellen sind die Spektive heute außerdem ergonomische und leichtgewichtige Begleiter.

ErgĂ€nzt mit Zubehör wie Stativen und anderen stabilisierenden Teilen lassen sie sich fĂŒr vielfĂ€ltige Zwecke einsetzen.

Zahlen, Daten, Fakten rund um das Spektiv

Alle Zahlen und Daten aus einem Spektiv TestDie Zahlenangaben, die man auf einem Spektiv findet, beziehen sich auf die VergrĂ¶ĂŸerungswerte, auf den Objektiv-Durchmesser und das Sehfeld. Wenn es sich um ein GerĂ€t mit starker VergrĂ¶ĂŸerung handelt, ist der Bereich des Sehfelds recht klein. Mit einer geringeren VergrĂ¶ĂŸerung erweitert sich hingegen das Sehfeld. AbhĂ€ngig von dem VergrĂ¶ĂŸerungsgrad ist ĂŒblicherweise ein Sehfeld zu erfassen, das 14 bis 50 Meter breit ist.

Die Zahlen zur VergrĂ¶ĂŸerung und zum Objektiv sind normalerweise an Kennzeichnungen wie “40 x 60” zu erkennen. In diesem Beispiel steht die erste Zahlenangabe fĂŒr den VergrĂ¶ĂŸerungsfaktor und die zweite fĂŒr den Objektiv-Durchmesser in mm. Es handelt sich also um ein Glas mit 40-facher VergrĂ¶ĂŸerung und einem Objektiv mit 60 mm Durchmesser. Wenn man dieses Spektiv auf einen Vogel richtet, der in 60 Meter Entfernung auf einem Baum sitzt, sieht man ihn so genau, als wĂŒrde die Distanz nur 1,5 m betragen.

Teilweise werden die Werte in Spannen angegeben. Hierbei handelt es sich um Spektive mit verstellbarer VergrĂ¶ĂŸerung. Die Zahlenangabe von 20-80 x 100 45° bedeutet zum Beispiel, dass man einen VergrĂ¶ĂŸerungsgrad zwischen 20 und 80 einstellen kann, dass das Objektiv 100 mm misst und dass das Okular im 45-Grad-Winkel angebracht ist.Manche KĂ€ufer erkundigen sich nach der Reichweite eines Spektivs, doch dieser Wert ist nicht von Interesse. In der Theorie kann man mit einem Fernrohr Objekte sehen, die sich in extrem weiter Entfernung befinden. Sogar ohne Fernrohr können wir viele Sterne sehen und in klaren NĂ€chten sogar die verschiedenen FlĂ€chen des Mondes erkennen. Es geht also nicht um die Reichweite, sondern um den VergrĂ¶ĂŸerungsgrad und der gleichzeitigen BildqualitĂ€t. Die Testsieger der Spektive zeichnen sich durch eine besonders gute Optik aus und sorgen stets fĂŒr ausreichend Licht, doch atmosphĂ€rische Störungen können auch durch die Top-Produkte nicht verhindert werden. Das sollte man bei der Suche nach einem Spektiv fĂŒr Naturbeobachtungen oder fĂŒr die Jagd stets beachten.

Im Test der Spektive trifft man wiederholt auf die KĂŒrzel HD und ED. Hierbei handelt es sich um QualitĂ€tskennzeichen der High-End GerĂ€te. Das ED Glas ĂŒberzeugt mit hervorragenden Abbildungseigenschaften. Die AbkĂŒrzung ED bedeutet extra low dispersion, bezieht sich also auf den extrem geringen Brechungsindex. Auch das HD Glas liefert aufgrund seiner optischen Kennzahl ein sehr gutes Bild. Ein 84 HD Glas ist beispielsweise mit Stickstoff gefĂŒllt und punktet durch seine 100%-ige Wasserdichtigkeit. Es kann also in keiner Situation von innen beschlagen.

Die QualitĂ€t der Linsen wird durch ihre prĂ€zise AufhĂ€ngung, die OberflĂ€chenbeschichtung, das GehĂ€usematerial und die Okular-Konstruktion begleitet. Diese Faktoren sorgen fĂŒr eine hohe PrĂ€zision der Spektiv Testsieger. Durch die guten Brechungseigenschaften ist eine optimale Farbkorrektur möglich, sodass man einen deutlichen Unterschied im Vergleich zu den NormalglĂ€sern erkennt. Bei den minderwertigen Spektiven, die ebenfalls im Test untersucht wurden, konnte man ab einer 30-fachen VergrĂ¶ĂŸerung BlausĂ€ume sehen, die jedoch mit den SpezialglĂ€sern vermieden werden.

Diejenigen, die eine farbreine BildqualitĂ€t wĂŒnschen, sollten sich daher fĂŒr SonderglĂ€ser entscheiden.

Spektiv in 7 Schritten richtig benutzen

FĂŒr die richtige Benutzung eines Spektivs aus dem Test sollte man sich an die beiliegende Gebrauchsanweisung halten. Hier wurden ein paar Tipps gesammelt, worauf man bei der Vorbereitung und Bedienung besonders achten sollte. Vor allem sollten schon Kinder darauf hingewiesen werden, dass man mit einem Spektiv niemals direkt in die Sonne hineinschauen darf. Dadurch, dass die GlĂ€ser das Licht sammeln und vergrĂ¶ĂŸern, entsteht eine enorm starke Blendkraft. Bleibende AugenschĂ€den können die Folge sein, und diese Gefahr ist unbedingt zu vermeiden.

Wenn man das bestellte Spektiv vor sich hat, packt man als Erstes alle Teile aus und prĂŒft den Inhalt der Lieferung. Neben dem Spektiv ist typischerweise das Zoom-Okular, eine Tasche, die Gebrauchsanleitung und gegebenenfalls ein Kameraadapter vorhanden, falls es sich um ein Final-Spektiv handelt. Die folgenden Schritte zeigen, wie man nun weiter vorgeht.

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  • Schritt 4
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Die Vorbereitung des Spektivs

Das Spektiv wird vorbereitet, indem man die Schutzkappen vom Okular und vom GerÀt selbst abnimmt. Das sollte mit einem schnellen Handgriff gelingen. Damit die Schutzkappen nicht verloren gehen, sollte man sie sorgsam aufheben.

Gegebenenfalls das Okular sichern

Wenn es sich um ein Okular zum Aufstecken handelt, steckt man es hinten am Spektiv ein und sichert es mit einer Drehbewegung, sodass die Klemmung fixiert ist.

Die Befestigung am Stativ

FĂŒr die lĂ€ngere Benutzung lohnt es sich, das Spektiv auf einem Stativ zu montieren. Die meisten Spektive aus dem Test verfĂŒgen ĂŒber drei Gewindebohrungen, von denen eine sicher auf das Stativ passen sollte.

Das Spektiv ausrichten

Wenn man die Klemmschraube gelöst hat, lĂ€sst sich das Spektiv in die gewĂŒnschte Position drehen. Am besten richtet man es so aus, dass man schrĂ€g von oben oder von der Seite hineinsehen kann. FĂŒr JĂ€ger und SportschĂŒtzen bietet sich der seitliche Einblick an.

Die Gegenlichtblende benutzen

Wenn von der Seite Streulicht einfĂ€llt, hilft die Gegenlichtblende, die man mit einem Handgriff vorzieht. Auch bei DĂ€mmerlicht kann diese Blende nĂŒtzlich sein, da sie die Frontlinse vor Taubeschlag schĂŒtzt.

VergrĂ¶ĂŸerung und Fokus einstellen

Wenn das Spektiv mit einer dualen Fokussierung fĂŒr Grob- und Feinsicht versehen ist, verstellt man mit dem rĂŒckwĂ€rtigen Teil vom Fokusrad die SchĂ€rfe im schnellen Tempo, wĂ€hrend der vordere Teil fĂŒr die behutsame Feineinstellung zustĂ€ndig ist. Der Zoom-Ring befindet sich ĂŒblicherweise am Okular. FĂŒr die erste Voreinstellung wird empfohlen, eine geringe VergrĂ¶ĂŸerung zu wĂ€hlen.

Bei den Testsiegern der Spektive ist eine Höhenverstellung der Gummiaugenmuschel am Okular möglich. Damit kann man die Position so bequem wie möglich justieren und entweder mit Brille oder ohne Brille durch das Spektiv schauen.

Die Transporttasche nutzen

Auf dem Weg zum Beobachtungsposten und zurĂŒck sollte man das Spektiv in der dazugehörigen Bereitschaftstasche transportieren. Diese schĂŒtzt das optische GerĂ€t vor SchlĂ€gen, StĂ¶ĂŸen und Verschmutzungen. Die Bereitschaftstasche verfĂŒgt hĂ€ufig ĂŒber einen Reißverschluss an der Unterseite, sodass man sie vor der Montage auf einem Stativ nicht unbedingt entfernen muss.

 

Auch fĂŒr das Fotografieren mit einem Spektiv aus dem Test 2019 gibt es ein paar hilfreiche Hinweise. Im Allgemeinen lĂ€sst sich das Fernrohr problemlos mit einer DSLR-Kamera kombinieren und wird so zu einem starken Teleobjektiv. Bei diesem Digiscoping kommt ein T2-Ring zum Einsatz, der auf die Kamera abgestimmt werden muss. Nun schiebt man den Adapter fĂŒr die Kamera ĂŒber das Okular des Spektivs und schraubt ihn fest. Daraufhin fixiert man den passenden T2-Ring am Adapter sowie an der Kamera, die fĂŒr diese Verwendung kein Objektiv braucht.

Der Bildausschnitt lĂ€sst sich nun ĂŒber den Zoom-Ring am Okular einstellen und auch das Fokussierrad kommt zum Einsatz. Eventuell muss man bei der DSLR-Kamera einige Einstellungen vornehmen, damit diese einwandfrei funktioniert. AbhĂ€ngig von der Bauart des Kamerasensors ist bei den Digiscoping-Aufnahmen eine dunkle Umrandung zu sehen. Hierbei handelt es sich um ein typisches Merkmal des Digiscoping, das sich bei einigen Aufnahmen nicht vermeiden lĂ€sst.

10 Tipps zur Pflege

Die Spektive aus dem aktuellen Test sind relativ widerstandsfĂ€hig, trotzdem brauchen sie eine gewisse Pflege. Da es sich um optische GerĂ€te handelt, sollte man sie gut vor Feuchtigkeit und Staub schĂŒtzen, sonst wird womöglich die klare Sicht beeintrĂ€chtigt. Die Testsieger der Spektive zeichnen sich durch eine schmutzabweisende Beschichtung aus, trotzdem gibt es einige Tipps, die man auf jeden Fall befolgen sollte. So bleiben die FernglĂ€ser lange Zeit einsatzbereit und zeigen keine MaterialschwĂ€chen.

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  • Tipp 3
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  • Tipp 10
Die meisten Spektive aus dem Test sind wasserdicht. Das heißt jedoch nicht, dass man sie bedenkenlos der Feuchtigkeit aussetzen darf. Man sollte sie also vorzugsweise trocken aufbewahren. Nach einem Einsatz im Regen nimmt man das Spektiv aus der Transporttasche heraus und lĂ€sst es gut durchtrocknen.

Wenn sich am GehÀuse Verschmutzungen sammeln, lassen sich diese mit einem leicht befeuchteten Lappen schnell entfernen. Dabei sollte man darauf achten, die optischen Komponenten .

FĂŒr die Reinigung der optischen OberflĂ€chen gibt es spezielle Produkte. Die Hersteller und HĂ€ndler von Spektiven geben ihre Empfehlungen an die Kunden gerne weiter.

Beim SĂ€ubern der optischen Linse hilft ein sauberes, weiches Mikrofasertuch. Wenn man die Linse leicht anhaucht und anschließend sanft mit dem Tuch darĂŒber wischt, am besten mit kreisenden Bewegungen, sollten sich die Spuren der Finger damit gut entfernen lassen. Trockene PapiertaschentĂŒcher können möglicherweise Kratzer hinterlassen. Auch das feine Pulver, das man teilweise in Form von Optik-Reinigungssets erhĂ€lt, ist keine gute Lösung.

Gegen den Staub kommt man mit einen speziellen Objektivpinsel oder einen kleinen Blasebalg an. Diese Hilfsmittel findet man im FotofachgeschĂ€ft. Sie befreien die optischen GlĂ€ser von feinen Staub- und Sandkörnchen und sorgen so fĂŒr einen klaren Durchblick.

Wenn es sich um ein robustes, wasserdichtes Fernglas oder ein Zielfernrohr handelt, findet man manchmal den Hinweis, das GerĂ€t einfach mit lauwarmem Wasser abzuspĂŒlen. Dieser Kontakt mit recht viel Wasser sollte jedoch die Ausnahme sein. Wenn in der Gebrauchsanweisung nichts davon steht, ist es besser, nur einen feuchten Lappen fĂŒr die Reinigung zu verwenden.

Wenn sich Öl oder Fett auf der VergrĂ¶ĂŸerungslinse befindet, sollte man es so schnell wie möglich beseitigen. Dabei hilft ein klassisches Brillenreinigungsmittel und ein Optik-Putztuch. Auch ein wenig Alkohol entfernt den fetthaltigen Schmutz von den Linsen. Man sollte darauf achten, sie sorgfĂ€ltig und auch am Rand zu reinigen, damit keine Fettspuren zurĂŒckbleiben.

Wenn Regentropfen oder womöglich sogar Salzwasserspritzer auf dem Spektiv landen, können diese Ablagerungen oder RĂ€nder hinterlassen. Hier muss man eine Feuchtreinigung durchfĂŒhren. Bei einem wasserdichten Fernglas ist auch das AbspĂŒlen mit Wasser möglich. Beim Nachwischen mit dem Reinigungstuch verschwinden auch die letzten Spuren.

Bei der Reinigung von mehrschichtvergĂŒteten GlĂ€sern kommt oft reiner Alkohol zum Einsatz. Aceton und Lösungsmittel sind hingegen nicht empfehlenswert, denn dadurch können die Materialien des Spektivs beschĂ€digt werden.

Bei winterlichen Temperaturen sollte man sein Spektiv in einem trockenen Raum lagern, der nicht zu warm ist. Wenn das Fernglas in einem warmen Raum aufbewahrt wird, beschlĂ€gt es von außen.

 

NĂŒtzliches Zubehör

Das beste Zubehör fĂŒr Spektiv im TestFĂŒr die Spektive aus dem Test 2019 steht Einiges an Zubehör zur VerfĂŒgung. Bei den FernglĂ€sern mit bis zu zwölffacher VergrĂ¶ĂŸerung ist es noch kein großes Problem, diese ohne Wackeln festzuhalten. Doch die Spektive mit ihrem stĂ€rkeren VergrĂ¶ĂŸerungsfaktor benötigen eine Stabilisierung. Deshalb sollte man sich vor allem fĂŒr die Outdoor-Benutzung ein geeignetes Stativ zulegen. Dieses bietet die Möglichkeit, das Spektiv fĂŒr lĂ€nger andauernde Beobachtungen oder Kameraaufnahmen zu fixieren. Die meisten Stative haben ein Montagesystem, das die Beweglichkeit des Spektivs unterstĂŒtzt. Den Verbrauchern stehen Stative mit drehbarer Neigekopfhalterung oder mit Kugelkopf-Halterung zur Auswahl.

Diese beiden Halterungen erlauben eine Arretierung des Spektivs, was den Komfort bei Beobachtungen in der Natur erhöht. Man kann beispielsweise die Einstellung sichern, wenn man einen außergewöhnlichen Vogel entdeckt hat und seine Begleitung darauf aufmerksam macht. Durch die Arretierung bleibt das Spektiv in seiner Position, auch wenn eine andere Person hindurchblickt. Mit einem Handgriff lĂ€sst sich diese Arretierung wieder lösen, sodass sich das Spektiv anschließend wieder neigen und schwenken lĂ€sst.

Bei den meisten Stativen handelt es sich um Dreibein-Modelle. Die Stative aus Metall sind recht gĂŒnstig und stabil, unabhĂ€ngig davon, ob sie mit einem Kugel- oder Neigekopf ausgestattet sind. Ein Stativ aus Holz erweist sich als besonders standfest, dafĂŒr bringt es mehr Gewicht mit und ist nicht so flexibel einzusetzen wie die Modelle aus Metall oder Alu. Inzwischen greifen viele Naturfreunde zu den besonders leichtgewichtigen Stativen aus Kohlefaser, fĂŒr die man jedoch etwas mehr bezahlen muss.

Ambitionierte Naturbeobachter nehmen oft nicht nur ein Spektiv mit auf ihre AusflĂŒge, sondern auch ein Fernglas. Das Fernglas hat im Vergleich zum Spektiv aus dem Test ein grĂ¶ĂŸeres Sehfeld und hilft dabei, den Himmel abzusuchen oder eine erste Inspektion des Waldrands oder eines anderen GelĂ€ndes durchzufĂŒhren. Wenn man sich dann orientiert hat und die ersten interessanten Vögel entdeckt, hat das Fernglas erst einmal seinen Dienst getan und wird eingesteckt. Nun baut man das Stativ mit dem Spektiv auf. Dieses optische GerĂ€t holt die verschiedenen Waldbewohner oder Vögel nah heran, sodass man sie hervorragend betrachten kann, ohne die Augen zu sehr anstrengen zu mĂŒssen.

FĂŒr die Benutzung des Spektivs zusammen mit einer Kamera benötigt man noch die geeigneten VerbindungsstĂŒcke.

Des Weiteren stehen noch passende Bereitschaftstaschen und andere Zubehörteile zur Auswahl, die die individuelle AusrĂŒstung komplettieren.

Alternativen zum Spektiv

Die besten Alternativen zu einem Spektiv im Test und VergleichAnstelle des stark vergrĂ¶ĂŸernden Spektivs kann man fĂŒr einige Anwendungen auch einfach ein Fernglas verwenden. Hierbei handelt es sich entweder um ein monokulares Fernrohr oder um ein binokulares GerĂ€t. Beide Varianten stehen in diversen GrĂ¶ĂŸen zur Auswahl. Es gibt platzsparende Mini-FernglĂ€ser fĂŒr einfache Beobachtungen, die teilweise speziell fĂŒr Kinder designt wurden. Andere FernglĂ€ser sind grĂ¶ĂŸer und solider, sodass sie die idealen Begleiter fĂŒr die Jagd oder fĂŒr die zunĂ€chst laienhafte Naturbeobachtung sind. Auch in der Seefahrt können solche FernglĂ€ser zum Einsatz kommen, allerdings ist die VergrĂ¶ĂŸerung nicht so stark wie bei den Spektiven.

Im wissenschaftlichen Bereich werden optische Teleskope eingesetzt. Hierbei handelt es sich vorwiegend um Spiegelteleskope. Ein einfaches Teleskop eignet sich gut fĂŒr die Erdbeobachtung. Anders als bei dem astronomischen Teleskop befindet sich ein Prisma im GerĂ€t, das fĂŒr die Bildaufrichtung zustĂ€ndig ist. Das heißt, dass man beim Blick in das Teleskop ein aufrechtes, seitenrichtiges Bild sieht.

Im Gegensatz dazu haben die Teleskope fĂŒr den Astronomen keine Bildaufrichtung. Wer den Sternenhimmel erforschen möchte, sollte sich ĂŒber die Bauart des Teleskops genau informieren, um sich orientieren zu können.

Das Spektiv ist im Vergleich zum astronomischen Teleskop deutlich kleiner und auch entsprechend handlicher. Ob die VergrĂ¶ĂŸerung ausreicht, erfĂ€hrt man bei einem Blick auf die GerĂ€tedaten.

TatsĂ€chlich können die Spektive aus dem Test teilweise Ă€hnliche VergrĂ¶ĂŸerungen liefern wie die kleineren Teleskope.

WeiterfĂŒhrende Links und Quellen

https://de.wikipedia.org/wiki/Spektiv
https://vegaoptics.de/spektiv-grundwissen
http://www.spektiv.de/
https://www.zeiss.de/sports-optics/de_de/jagd/service—support/anwendung/tipps—tricks/die-pflege-der-optik.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Fernglas#Geschichte_der_Produktvielfalt
https://www.astroshop.de/beratung/spektiv/spektiv-faqs/c,9104
https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/natur-erleben/foto-film-optik/tipps/04869.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Fernrohr#Geschichte

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