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Taschenmesser im Test auf ExpertenTesten
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Taschenmesser Test - fĂŒr den Allroundbedarf im Alltag - Vergleich der besten Taschenmesser 2019

Das Taschenmesser kann in vielerlei Situationen ĂŒberaus nĂŒtzlich sein.Um eine Bestenliste erstellen zu können, hat unser Expertenteam zahlreiche Vergleiche und Tests im Internet kontrolliert und konnte somit Wertungen zu KlingenlĂ€nge, Funktionen, GrĂ¶ĂŸe und vieles mehr angeben.

Taschenmesser Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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Mittlerweile sind die Funktionen so vielfÀltig geworden, die Arten so verschieden, dass das Taschenmesser in seinem Gebrauch fast als universell bezeichnet werden kann. Dabei dient das Taschenmesser nicht alleine nur dem Zweck, bei dem es zum Einsatz kommt, sondern ist oftmals auch ein kleines Kunstwerk.

WÀhrend das klassische Taschenmesser durch eine Fingernagelmulde geöffnet wird, wozu zwei HÀnde notwendig sind, gibt es auch so bezeichnete Einhandmesser, die mit Hilfe eines Mechanismus einhÀndig geöffnet und entriegelt werden. Dadurch bleibt die andere Hand frei, was mitunter wichtig ist, wenn die Person im GelÀnde unterwegs ist.

Allgemein kann ein Taschenmesser auch zum persönlichen Gegenstand werden, wenn es den Besitzer jederzeit begleitet und immer schnell zur Hand ist. Nicht selten erweist sich das MitfĂŒhren eines Taschenmessers als kleine Rettung in der Not, gerade bei AusflĂŒgen, Wanderungen, beim Bergsteigen, Angeln, Pilze sammeln oder sogar beim einfachen Öffnen von Briefen.

Nicht nur die FunktionalitĂ€t ist von Belang, sondern vorerst die ZuverlĂ€ssigkeit. Da das Taschenmesser gerade fĂŒr den tĂ€glichen Gebrauch konzipiert ist, hat es hĂ€ufig eine rostfreie Klinge, hĂ€lt damit ein Leben lang.

Was ist ein Taschenmesser?

Das Taschenmesser hat in verschiedenen LĂ€ndern, aber auch in Deutschland selbst, unterschiedliche Bezeichnungen.

In Österreich sagt man „Veitel“, in der Schweiz ist es das Sackmesser, weil es bequem in den „Hosensack“ passt, was nach Schweizer VerstĂ€ndnis die Hosentasche ist und den Nagel auf den Kopf trifft. Es ist aber auch unter Bezeichnungen wie Schließ-, Fixier- oder Klappmesser bekannt.

Genauer wird unter dem Taschenmesser ein Messer verstanden, das den gefahrlosen Transport ermöglicht. Das ist darum gegeben, weil sich die Klinge einklappen lÀsst und in einer Fuge des Heftes liegt, erst bei Gebrauch herausgeklappt werden kann, wobei das Heft des Messers dann als Griff fungiert.

Die gelÀufigste Form des Taschenmessers ist das Schweizer Taschenmesser, das neben mehreren und unterschiedlichen Klingen auch etliche Werkzeuge aufweist.

Es ist kein Wunder, dass das Taschenmesser von vielen Menschen benutzt wird, sowohl als Teil der der AusrĂŒstung fĂŒr Wanderungen, Bergtouren oder Camping als auch bei handwerklichen AktivitĂ€ten oder beim Schnitzen und Werkeln. Die Eleganz des Taschenmessers hat neben dem Gebrauch auch dazu gefĂŒhrt, dass es zum Schmuck- und SammlerstĂŒck geraten ist.

Dabei wird in der Herstellung besonders viel Augenmaß auf Hochwertigkeit und Ästhetik gelegt, ohne den Zweck zu vernachlĂ€ssigen. Das persönliche Taschenmesser kann dabei mit einer Gravur verschönert und so noch persönlicher gestaltet werden.

Die Auswahl ist enorm und vor dem Kauf spielen nicht nur die ZweckmĂ€ĂŸigkeit, Form und Farbe eine Rolle oder wie viele Messer und Werkzeuge integriert sind, es ist nicht alleine entscheidend, ob nun ein originales Schweizer Messer oder doch besser ein Klappmesser gekauft werden soll, sondern auch die QualitĂ€t und das Gewicht sind ein wesentlicher Aspekt der Überlegung.

Die Ausstattung kann von einfachen bis hin zu sehr extravaganten Versionen reichen. Das originale Schweizer Messer dagegen sieht im Design immer gleich aus und wird auch von den Firmen „Victorinox“ und „Wenger“ vertrieben.

Im Taschenmesser Test wird sichtbar, dass sich die QualitĂ€t der Produkte doch unterscheidet, auch ob ein Messer z. B. rostfrei ist, womit „Victorinox“ ganz besonders wirbt. Andere Unternehmen haben sich ebenfalls einen guten Ruf erworben, so z. B. „Wenger, „Böker“, „Mora“ oder Herbertz“.

Eine Reihe verschiedener Hersteller wird im Taschenmesser Test nĂ€her beleuchtet und unter verschiedenen Kriterien betrachtet, wobei auch der Sammlerwert miteinbezogen werden soll. So lĂ€sst sich daraus ein Taschenmesser Vergleichs-Testsieger kĂŒren, der sich in allen Bedingungen hervortut.

Es gibt viele Menschen, die fĂŒr ihr ganz individuelles Taschenmesser schwĂ€rmen und es in vielen Bereichen anwenden. Bevor man diese Liebe entwickelt, muss der Kauf aber auch gewĂ€hrleisten, dass die Freude anhĂ€lt und das Messer zum wertvollen Begleiter wird.

Was sind die Funktionen eines Taschenmessers?

TaschenmesserDie einfachste Version des Taschenmessers weist meistens zwei unterschiedlich große Klingen, ein Werkzeug und einen Korkenzieher auf. Damit sind die Grundvoraussetzungen erfĂŒllt, um das handliche Messer bestmöglich zu nutzen.

Aber die Funktionen sind je nach Art und Beschaffenheit natĂŒrlich auch als breites Spektrum vorhanden, ebenso unterscheiden sie sich natĂŒrlich im Preis.

Solche Funktionen reichen ĂŒber kleine und große Klingen zum Dosenöffner, Korkenzieher, Schraubendreher, zur HolzsĂ€ge, zum Holzmeißel und Schaber, zur Stech- oder Bohr-NĂ€hahle, zur Pinzette, zum Zahnstocher bis hin zum Ring und Mehrzweckhaken.

Manche Messer weisen eine Kombizange mit Drahtschneider, HĂŒlsenpresser, Kapselheber und Schraubendreher auf. Dazu gibt es einen Drahtabisolierer, eine Schere, eine Nagelfeile mit Metallfeile und Nagelreiniger und einen Metallschneider.

Bei noch grĂ¶ĂŸeren Versionen ist eine Lupe, ein Maßstab und ein Kugelschreiber vorhanden oder auch alles, was zum Angeln notwendig ist, darunter ein Fischentschupper oder Angellöser.

Von der bekanntesten Version des Schweizer Taschenmessers, das neben mehreren Klingen ein großes Sortiment an weiteren Funktionen aufweist, gibt es auch speziell auf den Gebrauch abgestimmte Varianten, so ein Pilz- oder Anglermesser, ein Jagd-, Wurf- oder Damastmesser.

Verzierung-Taschenmesser-LanguioleMit welchen Vorteilen ist der Besitz eines Taschenmessers verbunden?

Die Auswahl heutiger Taschenmesser und ihrer Hersteller ist vielfĂ€ltig. Die Vorteile des Taschenmessers bleiben die Handlichkeit, die GrĂ¶ĂŸe, die MultifunktionalitĂ€t und der einfache Transport. Die Klinge lĂ€sst sich leicht einklappen und das Messer benötigt keine extra Schneide. NatĂŒrlich ist die StabilitĂ€t des Messers im Gelenk nicht immer gegeben, besonders bei hĂ€ufiger Anwendung. Daher sind die vom Hersteller angegebenen QualitĂ€tsmerkmale ein wichtiger Hinweis fĂŒr den Erwerb. Auch kann der Verrieglungsmechanismus irgendwann nicht mehr funktionieren. DarĂŒber nun einige Details:

Welche Arten gibt es?

Die Vielfalt der Taschenmesser macht eine Gliederung des Typs und der Gattung notwendig. Es gibt verschiedene Merkmale, die Taschenmesser unterscheiden, ebenso die Öffnungs- und Verrieglungsmechanismen. Diese sollen hier nun erst einmal als detaillierter Überblick im Taschenmesser Test betrachtet werden.

Verschiedene Formen der Öffnung

Taschenmesser, unabhĂ€ngig von ihrer GrĂ¶ĂŸe und den Funktionen, lassen sich anhand ihrer Öffnungsmechanismen in zwei Varianten einteilen. Der Unterschied liegt darin, ob das Taschenmesser einhĂ€ndig oder zweihĂ€ndig geöffnet wird.

Das Einhandmesser:

Unter diese Rubrik fallen insbesondere Klappmesser. Genauer kann diese Art des Taschenmessers alleine mit einer Hand geöffnet werden, wĂ€hrend die Klinge durch eine mechanische Vorrichtung zum Stillstand gebracht und gesichert wird. Die Klinge kann durch Druck des Daumens in ein Daumenloch, auch in ein Auge oder eine Öse, kurz, in eine dafĂŒr vorgesehene Bohrung, durch einen Flipper oder Hebel oder durch einen Noppen, Daumenstift oder Pin ohne MĂŒhe geöffnet werden.

Alle Taschenmesser, die keine mechanische Sicherheit fĂŒr die Klinge aufweisen, zĂ€hlen nicht unter die Kategorie der Einhandmesser.

Das Zweihandmesser:

Darunter werden Messer verstanden, bei denen zwei HĂ€nde fĂŒr das Öffnen notwendig sind. Dabei hĂ€lt eine Hand das Taschenmesser am Griff und die andere klappt die Klinge aus.

Verschiedene Verriegelungen beim Taschenmesser

Auch die Verriegelung spielt eine wesentliche Rolle fĂŒr das Einteilen der Taschenmesser in verschiedene Rubriken.

Die Mechanismen fĂŒr ein einfaches Taschen- bzw. Klappmesser sind unterschiedlich und ermöglichen, dass ein Messer bei der Nutzung nicht versehentlich wieder zuklappt bzw. schließt. Die verschiedenen Bezeichnungen entsprechen dabei den jeweiligen Mechanismen. Daneben gibt es auch noch Taschenmesser, die keine Verriegelung besitzen und durch andere Techniken den gleichen Zweck erfĂŒllen.

Das Schwenkerlmesser:

Messer-Eka-zugeklapptIm Englischen wird es „Friction folder“ genannt. Es besitzt keinen Verrieglungs- bzw. Öffnungsmechanismus. Alleine die Reibung sorgt dafĂŒr, dass die Klinge geschlossen gehalten wird. Ein so bezeichneter Erl ist im aufgeklappten Zustand auf dem Griff zu sehen, auf den wiederum der Daumen drĂŒckt, so dass sich die Klinge öffnet.

Das Schwenkerlmesser hat eine alte Geschichte und war bereits im Mittelalter das mitgefĂŒhrte Messer der Bauern. Daher hat es natĂŒrlich heute bereits Nostalgie- und Sammlerwert.

Zu erwerben sind moderne Nachbauten, sowohl mit langem oder auch kurzem Erl. Letzteres ist z. B. die japanische Version, die sich „Higonokami“-Messer nennt. Dieses weist eine sehr simple Bauart auf und besitzt keine Klingenbefestigung bzw. Arretierung. Das gefaltete Blech des GriffstĂŒcks hĂ€lt die Klinge durch einen Achsniet. Ein Hebel sorgt fĂŒr das Aufklappen, so Ă€hnlich, wie das auch bei einem Rasiermesser der Fall ist.

Durch den Druck und die Reibung werden das Taschenmesser und die Klinge offengehalten. Die Nachbildungen sind hĂ€ufig von sehr guter QualitĂ€t, unabhĂ€ngig ob kostenaufwendiger oder gĂŒnstig im Kauf, da das Messer immer eine mehrlagige Stahlschicht aufweist und die Schneidlage ein feines GefĂŒge und einen hohen HĂ€rtegrad ermöglicht. Diese Messer mĂŒssen von Jahr zu Jahr geschliffen und geschĂ€rft werden.

In alten Zeiten diente das Higonokami-Messer z. B. Schulkindern in der Schule beim Anspitzen ihrer Bleistifte und war auch zum Schnitzen und fĂŒr Schneidearbeit gut geeignet.

Neben dem Schwenkerlmesser gibt es aber auch das Rutschgelenkmesser. Dieses wird im Englischen „Slip joint knive“ genannt. Auf das Gelenk des Taschenmessers drĂŒckt hier eine kleine Feder. Die Reibung wird durch diese, sowohl im geöffneten als auch geschlossenen Zustand, erhöht und ermöglicht das Halten der Klinge in einer Position.

GegenĂŒber dem Schwenkerlmesser besitzt der Sicherheitsmechanismus, um die Klinge zu halten, nicht so viel Festigkeit. Die Klinge wird alleine durch die Federspannung gehalten und kann daher leicht ĂŒberwunden werden.

Daneben gibt es auch vom Rutschgelenkmesser noch die freigelenkige Variante, die gar keinen Mechanismus besitzt. Im Englischen werden diese „Free joint knives“ genannt.

Der ultimative Taschenmesser Test 2019

Leatherman-Wave-FunktionenLeatherman-Wave-FunktionenBeeindruckend im Design sind die Taschenmesser von „**MCUSTA**“. Sie sind aus traditioneller japanischer Handarbeit, auf höchstem QualitĂ€tsniveau und besitzen innovative Technologien, gehören zu den Sport- und edlen Sammlermessern.

In unserem letztjĂ€hrigen Test fiel besonders das Taschenmessef  „**Fuji**“ auf, welches letztjĂ€hriger Vergleich-Testsieger wurde. Heft und Klinge sind optisch interessant miteinander verschmolzen.

Die Klinge ist rostfrei, aus Hochleistungsstahl und einseitig und glatt geschliffen. Sie wird nach dem Aufklappen durch einen Teil des Edelstahl-Heftes gehalten und festgestellt. Der Griff ist mit floristischen Verzierungen versehen.

Die MesserlÀnge betrÀgt, 6,4 Zentimeter, die KlingenlÀnge 5,5 Zentimeter. Geöffnet ist das Taschenmesser dann 11,9 Zentimeter lang. Das Gewicht weist 55 Gramm auf und der Preis betrÀgt 96,50 Euro.

Sowohl Gewicht, Design und Preis machen einen Taschenmesser Vergleichssieger aus, da das Messer leicht ist und im vernĂŒnftigen Sammlerpreis eine hervorragende und dauerhafte Anschaffung.

Von „Deejo“ gibt es die leichtesten Taschenmesser und erreichen durch Gewicht und QualitĂ€t den zweiten Platz im Taschenmesser Vergleich 2019. Besonders beeindruckend ist das „Deejo Leichtgewichtmesser Colors“ in schwarzem Design.

Das Gewicht betrĂ€gt ganze 27 Gramm, das Taschenmesser sieht auch optisch sehr elegant aus und stammt aus der breiten „COLORS“-Kollektion dieses Anbieters.

Der Griff besitzt eine aufgesetzte Leiste aus schwarzem Polycarbonat. Die Klinge ist 8 Zentimeter lang und aus rostfreiem AISI-Stahl. Sie ist beidseitig geschliffen und ermöglicht so eine gleichmĂ€ĂŸige SchnittfĂŒhrung.

Der Verschlussmechanismus ist ein „Liner Lock“. Zur Ausstattung dazu gehören ein Mikrofaser-Etui und ein GĂŒrtelclip. Auch kann das Messer auf Wunsch graviert werden. Der Preis betrĂ€gt 28,50 Euro.

„Smith & Wesson“ ist in Nordamerika der grĂ¶ĂŸte Hersteller von Handwaffen. Das Angebot an Taschenmessern ist reichhaltig. Die Messer sind Ă€ußerst langlebig und von hoher QualitĂ€t. So z. B. das Einhandmesser „Extreme Ops SWA3“.

Die Griff- und Klingenfarbe ist schwarz. Die Klinge ist beschichtet und aus rostfreiem Stahl. Die gefrÀsten Heftschalen sind dabei aus Aluminium gefertigt.

Das Messer weist einen beidseitigen Klingenknopf auf, ist ein „Liner Lock“ und mit einem Edelstahl-Clip versorgt. All das ermöglicht einen bewĂ€hrten Tragekomfort.

Die HeftlĂ€nge betrĂ€gt 11,5 Zentimeter, die Klinge selbst 7,5 Zentimeter. Durch Aussparungen an Klinge und Heft hat das „Extreme Ops SWA3“ ein Gewicht von 114 Gramm. Der Preis betrĂ€gt 36,50 Euro.

Ein sehr elegantes und schlichtes Taschenmesser ist das Serienmodell „Böker Plus Titan Drop“. Die GesamtlĂ€nge ist 21,2 Zentimeter, die KlingenlĂ€nge betrĂ€gt 9,3 Zentimeter.

Das Gewicht liegt bei 120 Gramm, die KlingenstĂ€rke bei 3 Millimeter. Das Material ist Titan. Der Verschluss ist ein „Back Lock“.

Das „Böker Plus Titan Drop“ ist ein schlankes, etwas grĂ¶ĂŸeres Arbeits- und Alltagsmesser mit sehr flacher Bauweise und Griffdicke, die weniger als 9 Millimeter betrĂ€gt und in engen Hosentaschen getragen werden kann.

Die flach geschliffene Klinge mit „Drop Point“ ist fĂŒr alle Anwendungen geeignet, der Titangriff ermöglicht neben dem leichten Gewicht eine gute StabilitĂ€t. Der Preis betrĂ€gt 65,95 Euro.

Languiole-Taschenmesser von „Fontenille Pataud“ stehen fĂŒr Tradition, Handwerk, Naturprodukte und Stil. Die Messer sind handgefertigt und werden in ihren Originalversionen in der legendĂ€ren Klingenstadt Thiers gefertigt.

Hierbei handelt es sich natĂŒrlich um Sammlermesser, die in der höheren Preiskategorie liegen, nicht selten im Bereich von 500 Euro. Die gĂŒnstigste Version ist das „Fontenille Pataud Le Pocket“-Messer.

Die Griffschalen, ganz Natur, sind aus Ebenholz und machen das Messer zum echten Hingucker. Es ist Ă€ußerst leichtgĂ€ngig und besitzt eine harte Kline aus rostfreiem Stahl.

Der Mechanismus ist ein „Back Lock“, der das Messer sicher in geöffneter Position hĂ€lt. Diese traditionellen Taschenmesser weisen alle typischen Merkmale des Herstellers auf, darunter die Fliege auf der Feder und das SchĂ€ferkreuz auf dem Heft.

Das Gewicht betrÀgt 57 Gramm, die GrifflÀnge ist 10 Zentimeter und die Klinge 8,5 Zentimeter lang. Das Taschenmesser wird im schicken Leder-Etui geliefert, eine Gravur ist möglich. Es kostet 189,10 Euro.

Worauf muss ich beim Kauf eines Taschenmessers achten?

Klappbares-Messer-Wood55Vorab ist natĂŒrlich erst einmal wichtig, wo das Messer zum Einsatz kommen soll. Ebenso spielt natĂŒrlich die Preisfrage eine Rolle. Dieser beginnt bei wenigen Euros, kann aber bis hinauf zu 700 Euro fĂŒhren, je nachdem, um welchen Hersteller es sich handelt.

Da die GrĂ¶ĂŸe fĂŒr das MitfĂŒhren eines Taschenmessers laut Waffengesetz eine Rolle spielt, ist auch diese vorab zu ĂŒberdenken, ebenso, ob eher ein Klappmesser oder eine stehende Klinge gewĂŒnscht wird, der Gebrauch einhĂ€ndig oder zweihĂ€ndig sein soll.

Wichtig bleibt auch die Entscheidung, ob die Klinge aus rostendem oder rostfreiem Stahl ist. RosttrÀge Taschenmesser sind z. B. schnitthaltiger, die Klinge nutzt sich vergleichsweise viel langsamer ab und muss nicht so hÀufig nachgeschliffen werden. Dagegen lÀsst sich eine rostfreie Klinge nicht so gut schleifen wie die rostende Stahl-Variante.

Da das Messer hĂ€ufig mitgefĂŒhrt wird und auch am Körper aufbewahrt wird, sollte das Gewicht vor einem Kauf bedacht werden. Dieses hĂ€ngt immer von der GrĂ¶ĂŸe, dem Material und der Anzahl der Funktionen des Taschenmessers ab.

Beim Kauf sind neben dem Gebrauch und der GrĂ¶ĂŸe auch die verschiedenen Funktionen ein wichtiges Kriterium. Ebenso die Formen der Klinge, das Material und die Art des Griffs.

Funktionen in nÀherer Betrachtung

BG-Ultimate-MesserDie Klinge ist bei jedem Taschenmesser vorhanden, variiert in der Anzahl. Durch diese können Materialien geschnitten und durchtrennt werden. Die Klinge besitzt verschiedene Öffnungs- und Schließmechanismen, ebenso eine Feststellfunktion.

Verschiedene Arten der Klinge

Ein weiteres Kriterium zum Kauf des richtigen Taschenmessers ist der Aufbau der Klinge.

Unterschieden wird auch in der Klingenform, die den Gebrauchsanforderungen entsprechen muss.

Die Klinge ist beim Taschenmesser glatt oder wellig geschliffen und ein- oder zweischneidig.

Der glatte Schliff

Diese Klinge ist der Standard und dient zu allen Zwecken. Sie kann am leichtesten geschĂ€rft und geschliffen werden und ist bei kurzen Klingen ĂŒblich.

Der wellige Schliff:

Dieser ist bei grĂ¶ĂŸeren Klingen sinnvoll und eignet sich hervorragend beim Schneiden von faserigem Holz und Schnittgut, da bei der Bearbeitung die Klinge ĂŒber das Material gezogen wird und die Schnelligkeit StĂ€rke und Kraft verbessert. Das Schleifen von welligen Klingen ist schwieriger und bedarf einer geĂŒbten Hand.

Viele Klingen weisen auch beide Formen auf, sind sowohl glatt als auch gewellt. Daneben gibt es noch die Recurveschneide, die konkav gewölbt ist. Diese kann allerdings nicht nachgeschÀrft bzw. geschliffen werden, da die Form dies bei einem Bankstein nicht erlaubt. So eine Klinge eignet sich beispielsweise gut zum Schneiden, Schnitzen und Bearbeiten von rundem Holz und Schnittgut.

Weiterhin wird die Klinge auch in ihrer Wölbung unterschieden. Es gibt nach außen gewölbte, zur Klingenspitze hingebogene Messerklingen, die als „Drop-Point-Klinge“ bezeichnet werden, und das Messer mit einwĂ€rts gewölbten KlingenrĂŒcken, das die Bezeichnung „Clip-Point“ trĂ€gt.

Der Griff

Victorinox-FeststellklingeDamit der Halt des Taschenmessers optimal gegeben ist, muss der Griff gut geeignet sein und darf nicht zu klein ausfallen. Der Messergriff sollte daher vollstÀndig und bequem von einer Hand umgriffen werden können.

Das Material unterscheidet sich beim Griff je nach Angebot und Hersteller, macht natĂŒrlich auch mit den Kaufpreis aus.

Meistens besteht er aus zwei Platinen, in denen die Klinge oder das Werkzeug eingeklappt und von sogenannten Griffschalen umgeben sind.

Dazu kommen die verschiedenen, bereits genannten Hebel, Noppen, Bohrungen oder Federn, da die Verriegelungsmechanismen am Griff angebracht sind. Der Griff wird durch Nieten bzw. Schrauben zusammenmontiert oder geklebt und kann Verzierungen oder BeschlÀge aufweisen.

Das Material frĂŒherer Messer war meistens Horn, Holz oder Knochen. SpĂ€ter dann, im allgemeinen Gebrauch, wurde es wertvoller. Auch heute sind edle Modelle aus Elfenbein, Perlmutt, Gold und Silber zu finden. Messing, Holz oder Carbon sind sehr hĂ€ufig verwendete Variationen. Die Griffschalen sind meistens aus Silber, Aluminium oder Kunststoff.

Beim Schweizer Messer ist der Griff immer rotfarbig und besteht aus Cellidor.

Weitere Funktionen:

Je nachdem, wie das Messer verwendet wird, sind die Funktionen von Bedeutung. Manche Werkzeug-Tools sind nicht fĂŒr jeden klar verstĂ€ndlich, darum hier ein kleiner Überblick:

 

  • Eine Ahle ist neben der Klinge dazu vorhanden, um in das bearbeitete Material Löcher zu stechen oder diese gegebenenfalls zu erweitern.
  • Ein Schraubendreher fixiert kleinere Schrauben, mit der SĂ€ge lĂ€sst sich sogar Feuerholz zersĂ€gen, da sie scharf und gut verarbeitet ist.
  • Die Schere ist zwar kleiner, erfĂŒllt aber den gleichen Zweck wie eine normal große. Sie dient zum Zerschneiden von Schnur und Faden, zum Aufschneiden von Verpackungen, zum Schneiden der NĂ€gel und Ă€hnlichen Dingen. Meistens ist dazu auch eine Nagelfeile integriert.
  • Ein Mehrzweckhaken ist besonders hilfreich beim Angeln oder Campen. Er ist vielseitig nutzbar, kann z. B. die Heringe, die das Zelt halten, aus dem Boden ziehen.
  • Ein Multi-Tool kann als Dosenöffner verwendet werden, ein Zahnstocher im typischen Gebrauch.

 

FĂŒhrenden Hersteller auf dem Markt – ein kurzer Überblick

Leatherman-WerkzeugarretierungDas bekannteste Unternehmen ist natĂŒrlich „Victorinox“ aus der Schweiz, das die berĂŒhmten Schweizer Taschenmesser herstellt. Es hat seinen Sitz in Ibach und wurde 1884 von Karl Elsener gegrĂŒndet.

Der Name der Firma ist eine Zusammensetzung aus dem Vornahmen der Mutter des GrĂŒnders, die Victoria hieß, und dem Garantie-Stempel des Unternehmens, dem rostfreien Inox-Stahl.

Elsener grĂŒndete seine Firma in einer Zeit, in der die Schweiz industriell noch kaum entwickelt war. Er selbst war Messerschmied und konnte mit seiner FirmengrĂŒndung die Soldatenmesser-Produktion fĂŒr die Schweizer Armee in Gang bringen, die vorher aus Deutschland beliefert wurden. Das Messer war Hilfsmittel fĂŒr die Soldaten, sollte sowohl beim Essen als auch bei der Wartung der Gewehre eingesetzt werden und seine Allround-Funktion erfĂŒllen, was bis heute der Fall ist. Die Verarbeitung aus rostfreiem Stahl war und ist ein wichtiges Kennzeichen fĂŒr die QualitĂ€t der Firma „Victorinox“.

Auch die Firma „Böker“ ist marktfĂŒhrend. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Solingen und wurde 1869 von Heinrich Böker und Hermann Heuser gegrĂŒndet.

Bereits im 17. Jahrhundert betrieb die Familie Böker eine Handwerkzeug-Fabrik, produzierte z. B. SĂ€bel. Die Familie war nicht nur in Deutschland ansĂ€ssig, sondern auch in Kanada, Amerika und Mexiko. Überall grĂŒndeten Mitglieder Unternehmen mit dem Handel und der Produktion von Schneidewaren und haben sich in QualitĂ€t und reichhaltigem Angebot bis heute einen Namen gemacht.

Das Unternehmen „Leatherman“ konnte seinen Firmennamen zum Produktnamen umgestalten, so dass die Bezeichnung „Leatherman“ fĂŒr ein Multifunktionswerkzeug steht, das bei einer zusammenfaltbaren Kombinationszange ein zentrales Element ist. Die Firma ist aber auch bekannt fĂŒr ihre Taschenmesser, wurde von dem Ingenieur Tim S. Leatherman in den USA 1975 gegrĂŒndet.

Das Schweizer Unternehmen „Wenger“ wurde 1893 ins Leben gerufen und ist ebenfalls ein Originalhersteller des Schweizer Taschenmessers. Der GrĂŒnder war Paul BoĂ©chat.

Weitere Markennamen sind „Languiole Fontenille Pataud“, „Deejo“, „Smith & Wesson“ oder „MCUSTA“.

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich mein Taschenmesser?

GegenĂŒber dem Fachhandel bietet das Internet beim Erwerb eines Taschenmessers eine breitere und kostengĂŒnstigere Auswahl. Der KĂ€ufer hat Zeit, sich ausfĂŒhrlich mit dem Angebot der HĂ€ndler auseinanderzusetzen, weil diese verpflichtet sind, die Merkmale und Gebrauchsvarianten, das Material und die Eigenschaften ihrer Angebote nĂ€her zu beschreiben.

Die Beratung in einem FachgeschĂ€ft fordert viel Zeit vor Ort und die Taschenmesser sind meistens auch im Preis etwas höher, da der Personalaufwand und die Miete des GeschĂ€fts in den Preis mit einfließen. HĂ€ndler im Internet können dagegen auf diese Zusatzkosten verzichten. Der Versand ist innerhalb Deutschland meistens kostenlos.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte des Taschenmessers

Eigentlich ist ein Messer ja fĂŒr das Schneiden da, auch fĂŒr das Stechen und Töten konzipiert. So zumindest beginnt die Geschichte des Messers, als Steinklinge, die fĂŒr die Jagd und das Überleben eingesetzt wurde.

Auch wenn zwischen der Urzeit und der heutigen Zeit doch große VerĂ€nderungen stattgefunden haben, sind das Prinzip und die Form gleich geblieben. Eine spitze und keilförmige Klinge ist mit einem Heft kombiniert, das wiederum gut in der Hand liegt.

Messer-Eka-zugeklapptDer Àlteste Fund eines Klappmessers isst auf die Zeit 500 v. Chr. datiert. Dabei handelte es sich um eine keltische Version, das aus einer Eisenklinge und einem Heft bestand, das aus Knochen gemacht war.

Auch die alten Römer haben die besondere Messerform fĂŒr sich entdeckt, fĂŒhrten Taschenmesser aus Bronze mit sich, die allerdings noch keine besonderen Verrieglungsmechanismen aufwiesen, so dass sie offen in der Hand gehalten werden mussten.

Bereits im Mittelalter Ànderte sich das Material, da das Taschenmesser hauptsÀchlich in Gebrauch von Bauern war. Es war aus Eisen und hatte einen Griff aus Holz, wobei die Klinge beweglich und ausklappbar war.

Das französische und bekannte Laguiole-Messer wurde zum traditionellen Taschenmesser Frankreichs, konzipiert in seinem Design durch Pierre-Jean Calmels im 19. Jahrhundert. Die Bezeichnung ist gemeinfrei und die Herstellung hat sich lĂ€ngst ĂŒber die Grenzen Frankreichs hinaus entwickelt.

Auch der Ursprung ist nicht so sehr französisch, sondern vielmehr spanisch und nannte sich „Navaja“.

Ein „Navaja“ besteht aus einer leicht gebogenen oder geraden, einschneidigen Klinge, die glatt ist und Zierschliffe am KlingenrĂŒcken aufweist. Es ist das traditionelle Taschenmesser Spaniens, tauchte zum ersten Mal im 16. Jahrhundert in Andalusien auf.

Das Laguiole-Messer entwickelte sich aus dem „Navaja“ und war in SĂŒdfrankreich als Klappmesser verbreitet.

Ebenfalls im 19. Jahrhundert stattete die Schweizer Armee ihre Soldaten mit Taschenmessern aus. Da es zu dieser Zeit in der Schweiz noch kein Unternehmen gab, das diese hohe ProduktionskapazitĂ€t leisten konnte, wurden die Messer zunĂ€chst aus Deutschland geliefert, genauer von dem Unternehmen „Wester & Co“, das in Solingen ansĂ€ssig war. Bald aber ĂŒbernahm das Unternehmen von Karl Elsener die Produktion, aus der spĂ€ter die Firma „Victorinox“ werden sollte, die Schöpfer des traditionellen Schweizer Taschenmessers.

Die erste Version sah noch etwas anderes aus als die heutige, hatte einen schwarzen Eichenholzgriff.

Messer-Wave-SchereDas TaschenmesserphÀnomen

Das spezielle Aufklappen des Taschenmessers hat auch als Bezeichnung in die Medizin gefunden. Liegt eine spastische LĂ€hmung vor, deren Ursache eine SchĂ€digung in den Bereichen des zentralen Nervensystems ist, die wiederum fĂŒr die Bewegung der Gliedmaßen zustĂ€ndig ist, wird von einem TaschenmesserphĂ€nomen gesprochen.

Spastische LĂ€hmungen sind keine Krankheiten, sondern Symptome fĂŒr eine SchĂ€digung oder Erkrankung am Zentralnervensystem und treten in verschiedenen Formen und IntensitĂ€ten auf. Sie können sowohl leichte BewegungseinschrĂ€nkungen aufweisen, aber auch zu schweren und körperlichen Behinderungen fĂŒhren.

Normalerweise bleibt in einem Skelettmuskel, der intakt versorgt wird, bei einer Entspannung eine Restspannung zurĂŒck, die als physiologischer Muskeltonus bezeichnet wird. Dieser lĂ€sst sich durch den Arzt beim Beugen und Strecken von Armen oder Beinen feststellen.

Wenn fĂŒr diesen Vorgang mehr Kraft benötigt wird und die Gelenke bei mehrfacher und schnellerer Bewegung immer steifer werden, oder das Bein bei einer Beugung diese nicht halten kann, also der Muskeltonus nachgibt, wird von einem TaschenmesserphĂ€nomen gesprochen. Meistens gehen mit dieser SpastizitĂ€t auch pathologische Reflexe einher. Das plötzliche und unbeabsichtigte Vorschnellen der Gliedmaßen beim Test wirkt Ă€hnlich im Effekt wie beim Taschenmesser. Daher die medizinische Bezeichnung.

Gesetzliche Regelungen fĂŒr das Taschenmesser – welche Bedingungen gelten auf FlughĂ€fen und fĂŒr das MitfĂŒhren eines Taschenmessers?

Worauf ist an FlughÀfen zu achten?

Seit sich die Gesetze und Kontrollen an FlughĂ€fen verschĂ€rft haben, gelten auch fĂŒr das Mitnehmen eines Taschenmessers neue Regeln. Laut EU-Verordnung sind Messer oder Scheren

mit einer Klinge ĂŒber 6 cm ab dem Scharnier gemessen

nicht im HandgepĂ€ck erlaubt und mĂŒssen im Koffer mitgefĂŒhrt werden. Messer, die eine Klinge unter 6 cm aufweisen, dĂŒrfen im HandgepĂ€ck zwar mitgefĂŒhrt werden, fĂŒhren allerdings trotzdem zu Schwierigkeiten, da an den meisten FlughĂ€fen die Passagiere durch Schilder darĂŒber informiert werden, dass das MitfĂŒhren spitzer und scharfer GegenstĂ€nde wie Messer, Scheren, Nagelfeilen 
 usw. im HandgepĂ€ck nicht erlaubt ist und auch durch das Personal aussortiert werden.

Obwohl darin ein Widerspruch liegt, ist die offizielle ErklĂ€rung durchaus nachvollziehbar Aufgrund der langen Schlangen vor den Schaltern soll vermieden werden, dass ĂŒber die LĂ€nge der Klinge Diskussionen aufkommen, die den Wartefluss verlĂ€ngern. So soll das Taschenmesser von vorneherein besser im Koffer transportiert werden, wenn nicht gewĂŒnscht wird, dass dieses bei den verschiedenen Regelungen fĂŒr den Transport im HandgepĂ€ck durch das Flughafenpersonal aussortiert wird.

Das Waffengesetz – Welche Regeln gelten fĂŒr das Taschenmesser?

Die gesetzlichen Regelungen sind auch fĂŒr das allgemeine MitfĂŒhren eines Taschenmessers in der Öffentlichkeit festgelegt und verĂ€ndern sich mit neuen Reformen im Waffenrecht. Um Problemen bzw. MissverstĂ€ndnissen vorzubeugen, sind verschiedene Fragen zu erlĂ€utern.

Zum einen die Grundfrage: Was ist eine Waffe?

Sie wirkt natĂŒrlich etwas profan, sollte aber auch in Hinblick der verschiedenen Arten des Taschenmessers geklĂ€rt sein.

Im Gesetzbuch unter § 1 II Nr. 2 WaffG gibt es zwei Definitionen:

1. „Waffen sind tragbare GegenstĂ€nde, die ihrem Wesen nach dazu bestimmt sind, die Angriffs- oder AbwehrfĂ€higkeit von Menschen zu beseitigen oder herabzusetzen, insbesondere Hieb- und Stoßwaffen.“

2. „Waffen sind tragbare GegenstĂ€nde, die ohne dazu bestimmt zu sein, insbesondere wegen ihrer Beschaffenheit, Handhabung oder Wirkungsweise geeignet sind, die Angriffs- oder AbwehrfĂ€higkeit von Menschen zu beseitigen oder herabzusetzen.“

Die zweite Definition wird noch einmal genauer definiert.

Messer sind dann Waffen, wenn:


 deren Klingen auf Knopf- oder Hebeldruck hervorschnellen und hierdurch oder beim Loslassen der Sperrvorrichtung festgestellt werden können. Dazu gehört das Springmesser.


deren Klingen beim Lösen einer Sperrvorrichtung durch ihre Schwerkraft oder durch eine Schleuderbewegung aus dem Griff hervorschnellen und selbsttĂ€tig oder beim Loslassen der Sperrvorrichtung festgestellt werden. Dazu gehört das Fallmesser.


 sie mit einem quer zur feststellbaren Klinge verlaufenden Griff ausgestattet sind, die bestimmungsgemĂ€ĂŸ in der geschlossenen Faust gefĂŒhrt oder eingesetzt werden. Dazu gehört das Faustmesser.

Auch Faltmesser, die einen zweigeteilten und schwenkbaren Griff aufweisen, wie das Butterflymesser, gehören dazu. Alle anderen Messer-Arten, die diesen Definitionen nicht entsprechen, fallen nicht unter das Waffengesetz.

Was heißt das fĂŒr das Taschenmesser? Es bedeutet, dass ein durchschnittliches Taschenmesser, Ă€hnlich wie ein KĂŒchenmesser, primĂ€r als Werkzeug eingestuft wird, ist das MitfĂŒhren eines solchen nicht verboten.

Dennoch muss auf Folgendes geachtet werden, da sich die Gesetze fĂŒr das Trageverbot immer wieder verĂ€ndern. Im Gesetzbuch seit 2008 heißt es, dass es verboten ist, Anscheinwaffen, Hieb- und Stoßwaffen oder Messer mit einhĂ€ndig feststellbarer Klinge mit sich zu fĂŒhren.

Das bedeutet, Einhandmesser sind nicht erlaubt und fallen unter das Waffenschutzgesetz.

Ebenso ist das MitfĂŒhren von Messern, die eine KlingenlĂ€nge von 12 Zentimeter aufweisen, verboten, es sei denn, sie werden in einem dafĂŒr vorgesehenen BehĂ€ltnis transportiert.

Mit dem Verbot fĂŒr Einhandmesser versucht der Gesetzesgeber Gewalttaten mit Messern in der Öffentlichkeit einzudĂ€mmen. Das Einhandmesser ist im Gebrauch zu schnell und gefĂ€hrdet dadurch die Sicherheit in der Öffentlichkeit.

VollstÀndig verboten sind:

Fallmesser, Faustmesser (hier mit Ausnahme, wenn ein jagdrechtlicher Waffenschein vorhanden ist), Butterflymesser, Springmesser (Automatikmesser), deren Klinge ĂŒber 8,5 Zentimeter lang ist, nach vorne herausschnellt oder zweischneidig geschliffen ist. Auch wenn die Klinge keine RĂŒckenschneide aufweist, ist das Messer verboten. Alle anderen Springmesser sind erlaubt.

Die richtige Reinigung und Pflege des Taschenmessers

Damit ein Taschenmesser, insbesondere, wenn der Hersteller lebenslange Garantie verspricht, auch lange hÀlt, muss es richtig gepflegt und gereinigt werden. Es bleibt daher wichtig zu wissen, worauf zu achten ist.

Die Reinigung sollte selbst bei hartnĂ€ckigen RĂŒckstĂ€nden oder Verschmutzungen dennoch schonend erfolgen, dass dabei keine FolgeschĂ€den entstehen.

Die Pflege selbst ist nicht sehr zeitaufwendig und kann mit handelsĂŒblichen Mitteln umgesetzt werden. Trotzdem ist es besser, wenn die Pflege und Reinigung mit den HĂ€nden erfolgt. So kann z. B. das Reinigen des Taschenmessers in einer SpĂŒlmaschine negative Auswirkungen haben, da die Klinge im GeschirrspĂŒler schnell stumpf wird. Sie kann natĂŒrlich nachgeschliffen werden, jedoch nutzt sie sich dabei natĂŒrlich auch immer mehr ab. Die Kunststoffgriffschalen verlieren ebenfalls an Farbe, da der SpĂŒlmaschenvorgang natĂŒrlich etwas aggressiver als die Reinigung von Hand ist.

Verzierung-Taschenmesser-LanguioleJe nachdem, wo das Taschenmesser zum Einsatz kommt, bilden sich leichte bis schwerere Verschmutzungen. Das SchĂ€len von Obst z. B. fĂŒhrt dazu, dass sich FruchtsĂ€ure auf der Klinge und in den Ritzen des Taschenmessers absetzt. Wird dieses danach nicht sofort gereinigt, trocknen diese RestbestĂ€nde ein und beeintrĂ€chtigen die Funktionen und die Mechanismen.

Auch Angler mĂŒssen beim Verwenden ihres Taschenmessers, z. B. beim Entschuppen der Fische, eine schnelle Reinigung vornehmen, um die Langlebigkeit und SchĂ€rfe ihres Messers weiter zu gewĂ€hrleisten.

Leichte Verschmutzungen können natĂŒrlich schnell und einfach unter klarem und heißem Wasser abgespĂŒlt werden. Das Messer wird dabei in der Klinge geöffnet und mehrfach hin und her bewegt, bis sich die Verschmutzung löst. Die LeichtgĂ€ngigkeit ist damit wieder hergestellt, nur muss nach dem Trocknen ein kleiner Tropfen Öl auf die Klinge und die Werkzeuge gegeben werden, ebenso, wenn vorhanden, auf die Feder.

Mittelschwere Verschmutzungen sollten zusĂ€tzlich mit einem Tropfen SpĂŒlmittel gereinigt werden. Ist der Schmutz zu hartnĂ€ckig, kann das Taschenmesser fĂŒr etwa 10 Minuten eingeweicht werden. Es muss dabei allerdings mehrmals hin und her bewegt werden, anschließend grĂŒndlich mit klarem Wasser gespĂŒlt werden. Dabei sollten alle Klingen und Werkzeugs-Tools ĂŒberprĂŒft und geöffnet werden.

HartnĂ€ckige und schwierige Verschmutzungen werden ĂŒber Nacht in einem SpĂŒlmittelwasserbad aufgeweicht. Danach wird das Taschenmesser ebenfalls mit klarem Wasser mehrmals gespĂŒlt, z. B. mit einer Munddusche, durch die die verschiedenen Rillen und Schlitze besser erreicht werden. Auch ein Zahnstocher kann Schmutzreste entfernen.

Sind die Verschmutzungen zu hartnĂ€ckig, wie z. B. durch Harz, Öl oder Ă€hnliche Stoffe, hilft kein Wasser und SpĂŒlmittel. Hersteller bieten dafĂŒr ein Spray an, das diese Verschmutzungen ohne RĂŒckstĂ€nde entfernt. Das Spray wirkt auch besonders an Stellen, die schwer zugĂ€nglich sind.

Bei jeder Reinigung, welchen Verschmutzungsgrad auch immer sie beseitigt, muss das Taschenmesser danach eingeölt werden, damit keine FolgeschĂ€den entstehen. Dadurch bleiben die beweglichen Teile leichtgĂ€ngig und werden beim Öffnen und Schließen nicht beeintrĂ€chtigt. Wichtig ist auch immer ein Tropfen Öl bei Mechanismen, Hebeln, Schneiden und Verbindungsstellen.

Zur Pflege des Taschenmessers gehört natĂŒrlich auch das NachschĂ€rfen und Schleifen der Klinge. Dazu gibt es verschiedene Schleifprodukte, die die Handhabung im Grunde sehr einfach gestalten, z. B. ein MesserschĂ€rfer oder ein Schleifstein.

Beim SchĂ€rfen wird das Taschenmesser dann etwa 10 Mal ĂŒber den Stein, den Wetzstab oder die Schleiffeile gezogen. Danach weist die Klinge wieder die SchĂ€rfe auf, die beim Neuerwerb gegeben war.

FAQ zum Thema Taschenmesser

Welches Produkt gilt allgemein als Taschenmesser Testsieger?

Das Victorinox 16795XLT gilt als allgemeiner Testsieger in Bezug auf unzĂ€hlige Tests im Internet. Das Taschenmesser ist in einem klassischen Rot gehalten und 91 mm groß. Zu den VorzĂŒgen zĂ€hlen neben einer gelungenen Verarbeitung die hervorragende QualitĂ€t sowie 33 Funktionen.

‹Welches ist das beste Taschenmesser?

Das beste Taschenmesser ist zufolge verschiedener Testberichte im Internet das Victorinox 16795XLT. Das Messer besteht aus Celidor / ABS und ist leicht zur reinigen. Mit 185 g Gewicht ist es federleicht und besticht aufgrund herausragender VerarbeitungsqualitÀt.

‹Taschenmesser Bewertung – was sind die wesentlichen Punkte?

Das Taschenmesser gehört zur Familie der Messer, dessen Klinge in eine Heftfuge eingeklappt wird. Das Victorinox 16795XLT gilt als Testsieger laut zahlloser externer Tests im Internet. Das Messer besitzt 33 Funktionen, bietet eine leichte Reinigung, eine KlingenlÀnge von 59 mm und eine herausragende Verarbeitung.

Messer-Wave-SchutzhĂŒlleNĂŒtzliches Zubehör

Fast alle Taschenmesser werden in einem Etui geliefert oder in einer dafĂŒr vorgesehenen HĂŒlle, durch die das Messer bequem getragen werden kann. Auch ein SchlĂŒsselring ist hĂ€ufig am Messer selbst befestigt oder kann gegebenenfalls angebracht werden.

Um das Messer ohne Probleme zu transportieren und BeschĂ€digungen zu vermeiden, lohnt es sich, das dazugehörige Etui oder eine spezielle Ledertasche mit sich zu fĂŒhren. Die meisten sind kaum grĂ¶ĂŸer als das Messer selbst.

WeiterfĂŒhrende Links und Quellen:

Genauere Informationen ĂŒber das Waffengesetz und das MitfĂŒhren eines Taschenmessers finden Sie hier:

http://www.outdoormesser.de/Messerrecht-Trageverbot

http://deutscheswaffenrecht.de/waffenstrafrecht/einhandmesser/

Die Website der bekanntesten Firma „Victorinox“ ist an dieser Stelle erreichbar:

http://www.victorinox.com/de/de/Produkte/Schweizer-Taschenmesser/c/SAK?gclid=CLi2uKKU6sgCFQSVGwodJqUJ8w

Infos ĂŒber das Schweizer Taschenmesser gibt es hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Schweizer_Taschenmesser

Eine Liste der verschiedenen Taschenmesserarten findet sich hier:

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