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Jagdmesser im Test auf ExpertenTesten
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Jagdmesser Test - fĂŒr das Leben in der Wildnis - Vergleich der besten Jagdmesser 2019

Ein Jagdmesser wurde speziell dafĂŒr entwickelt, die bei einer Jagd anfallenden Aufgaben zu erledigen. Die Allzweckmesser kommen jedoch eher beim Zeltaufbau oder bei der Zubereitung von Mahlzeiten im GrĂŒnen zum Einsatz. ExpertenTesten hat die besten Jagdmesser ermittelt und verglichen.

Jagdmesser Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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Was ist ein Jagdmesser?

Ein Jagdmesser wurde speziell dafĂŒr entwickelt, die bei einer Jagd anfallenden Aufgaben zu erledigen. Dabei handelt es sich unter anderem um das Töten und Ausnehmen der erlegten Wildtiere. Die heutigen Jagdmesser aus dem Test 2019 sind nicht alle fĂŒr die aktive Jagd geeignet, sondern orientieren sich teilweise an anderen Outdoor-Unternehmungen. Deshalb sind die Unterschiede zwischen den klassischen Jagdmessern und den Outdoormessern nicht immer auf Anhieb zu erkennen.

Bei den charakteristischen Jagdmessern im Test fÀllt vor allem die Formgebung auf. Diese hat teilweise einen traditionellen oder regionalen Ursprung, zudem geht es um die besondere FunktionalitÀt der Messer.

Es gibt Klappmesser sowie feststehende Modelle, die man auf die Jagd oder zu anderen Unternehmungen mitnimmt. Die feststehenden Messer sind besonders stabil und haben oft eine kĂŒrzere Klinge als die Klappmesser.

Wer tatsĂ€chlich als JĂ€ger unterwegs ist, trĂ€gt oft mehrere Messer mit sich. FĂŒr dieses Waidbesteck gibt es eine passende Scheide, die fĂŒr die Transportsicherheit sorgt. Typischerweise sind die hochklassigen Outdoormesser mit einem rutschfesten und bestĂ€ndigen Griff ausgerĂŒstet. Bei den Testsiegern der Jagdmesser handelt es sich um einen Griff aus Hirschhorn oder Holz. Doch auch die QualitĂ€tsmesser mit Kunststoffgriff ĂŒberzeugen durch ihre flexible Nutzung und WiderstandsfĂ€higkeit. FĂŒr die klappbaren Messer stehen zum Teil Wechselklingen zur VerfĂŒgung, sodass sich das Jagdmesser bei Bedarf in ein SpezialgerĂ€t verwandeln lĂ€sst.

Wie funktioniert ein Jagdmesser?

Die hauptsĂ€chliche Funktion eines Jagdmessers besteht darin, das erlegte Wild aufzubrechen. Mit dem Aufbrechen wird das Entnehmen der Eingeweide bezeichnet. Viele JĂ€ger haben lediglich ein Messer bei sich, das sich auch fĂŒr andere Aufgaben eignet, beispielsweise zum Abfangen und zum Abnicken von Wild, das zwar angeschossen wurde aber noch lebt. Hier wird das Jagdmesser dazu verwendet, dem Tier ins Herz oder ins RĂŒckenmark zu stechen. FĂŒr das spĂ€tere HĂ€uten und Zerlegen benutzen die JĂ€ger jedoch andere Messer, die dem Schlachterwerkzeug Ă€hneln.

Die verschiedenen Aufgaben, die das Jagdmesser erfĂŒllen muss, erfordern eine bestimmte Form. Zudem mĂŒssen die Jagdmesser aus dem Test 2019 natĂŒrlich robust und schneidstark sein. Die Ergonomie spielt bei der FunktionalitĂ€t ebenfalls eine Rolle, denn fĂŒr die verschiedenen Einsatzzwecke muss das Messer sicher in der Hand liegen.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Im Test der Jagdmesser wurden AusfĂŒhrungen mit klappbarer und feststehender Klinge untersucht. Bei einer Klappklinge profitieren die JĂ€ger, Angler und Outdoor-Freunde von der sicheren Arretierung der professionellen Messer. Die Eignung fĂŒr die Jagd steht bei der Multi-Tool Taschenmesser im Test - Anwendungsbereiche von TaschenmesserHerstellung der Jagdmesser im Vordergrund, doch mittlerweile gibt es auch Messervarianten, die auch fĂŒr andere Bereiche verwendet werden. Sie sind teilweise mit Zusatzfunktionen ausgerĂŒstet und kommen beim Angeln oder beim Camping zum Einsatz. Die Robustheit ist auch bei den anderen Outdoor-Messern gegeben. Des Weiteren bieten diese flexibel einsetzbaren Jagdmesser weitere Vorteile wie den sicheren Halt, der durch das zuverlĂ€ssige Material des GriffstĂŒcks auch bei nassen HĂ€nden gewĂ€hrleistet wird.

Die Klinge eines Jagdmessers ist im Allgemeinen mindestens 8 cm lang und Ă€ußerst belastbar. Damit eignen sich diese Messer zum Vorbereiten des Picknicks, fĂŒr kleine Arbeiten beim Zeltaufbau oder fĂŒr Schnitzereien. Im Test der Jagdmesser stellte man fest, dass sich die Klingen sehr gut schĂ€rfen lassen. Das bedeutet, dass man sein Messer nicht gleich auswechseln muss, wenn es sich mit der Zeit abnutzt.

Die Anwendungsbereiche der Jagdmesser beschrĂ€nken sich jedenfalls nicht nur auf die Jagd. Man kann diese scharfen und widerstandsfĂ€higen Messer auch mit auf die Wanderung nehmen, um die Brotzeit vorzubereiten oder um Äste zu zerschneiden. Das Ausnehmen von Fischen sollte ebenfalls kein Problem sein. Wer sich fĂŒr ein edles Messer mit Klinge aus Damaststahl entscheidet, der prĂ€sentiert dieses Objekt gerne in einer Vitrine. Hier fĂ€llt die besondere Maserung der Metallklinge ins Auge. Ein solches Jagdmesser wird zum schönen SammlerstĂŒck, das man stolz vorzeigen kann. Allerdings ist darauf zu achten, ob es sich tatsĂ€chlich um mehrfach gefalteten Stahl handelt oder um eine billige Nachahmung, die zwar gut aussieht aber in der QualitĂ€t nicht ĂŒberzeugt.

Kleine Reparaturen am Fahrrad, das Öffnen von Flaschen und andere kleine Aufgaben gehören zwar nicht zu den ĂŒblichen Anwendungen, doch auch hier kann das Messer behilflich sein. Einige Multifunktionsmesser sind von den Herstellern so konzipiert worden, dass sie auch fĂŒr weitere Arbeiten verwendet werden können.

Welche Arten von Jagdmessern gibt es?

Bei den Jagdmessern aus dem Test 2019 fĂ€llt der Blick auf mehrere Modelle. Zum Teil sind die Formen etwas veraltet, was damit zusammenhĂ€ngt, dass der ursprĂŒngliche Zweck eher selten gefragt ist. Ein traditioneller HirschfĂ€nger oder das spezielle Waidbesteck wird nur von JĂ€gern benötigt, daher orientieren sich die Produzenten der Jagdmesser verstĂ€rkt an den WĂŒnschen der Outdoor-Freunde. Auch wenn man die Traditionen zu wĂŒrdigen weiß, eignet sich ein klassisches Jagdmesser mit schönem Holzgriff vorwiegend als AusstellungsstĂŒck und kommt eher selten zum praktischen Einsatz. Dennoch gibt es auch jetzt noch die typischen Messer fĂŒr die Jagd, die ĂŒber eine Aufbrechklinge verfĂŒgen. Diese Klinge hat eine spezielle Form, um das Muskelgewebe des erlegten Wilds nicht zu beschĂ€digen.

In vielen FĂ€llen handelt es sich bei den getesteten Jagdmessern jedoch um Allzweckmesser, die sich vielseitig nutzen lassen. Entsprechend breit ist das Angebot an Formen und Abmessungen. Solche Allzweckmesser werden hĂ€ufig unter dem Begriff Jagdmesser verkauft, kommen jedoch eher beim Zeltaufbau oder bei der Zubereitung von Mahlzeiten im GrĂŒnen zum Einsatz.

Es gibt Messer zum Klappen sowie Modelle mit feststehender Klinge. Die Klappmesser lassen sich gut verstauen und sind oft mit mehreren Funktionen ausgerĂŒstet. Als gutes Beispiel ist das Schweizer Armeemesser zu nennen, das es in einer speziellen JagdausfĂŒhrung gibt. Allerdings ist hier die Klinge recht kurz, sodass es bei bestimmten Arbeiten schwierig werden kann.

Die Ritzen eines Klappmessers lassen sich nicht so gut reinigen, was die Hygiene beeintrÀchtigt. Um Verletzungen zu vermeiden, sollte ein klappbares Jagdmesser mit einer Arretierung versehen sein.

Bei den feststehenden Messern sind vergleichsweise wenig Nutzungsmöglichkeiten vorhanden. Im Allgemeinen fehlt hier die Aufbrechklinge. Sie lassen sich nicht in die Tasche stecken, deshalb braucht man eine Scheide, die am GĂŒrtel oder am Rucksack fixiert wird. Als Kombi-Modell stehen einige Messer zur Auswahl, bei denen ein Wechsel von der Messerklinge zur Aufbrechklinge möglich ist.

Die zusammengestellten Vorteile beziehen sich auf alle Jagdmessertypen:

  • VerlĂ€ssliche Begleiter bei diversen Outdoor-Unternehmungen
  • hohe StabilitĂ€t
  • vielseitige Nutzung
  • sichere Transportmöglichkeit durch Klappfunktion oder Messerscheide

Die Nachteile der Jagdmesser:

  • Nicht alle Messer dĂŒrfen öffentlich getragen werden
  • die Testsieger der Jagdmesser kosten viel Geld

So werden die Jagdmesser getestet

Im Test der Jagdmesser ging es um die Funktionen sowie um die QualitÀt von Klinge und Griff. Die einzelnen Kriterien wurden genau untersucht. Damit sollen die Kaufinteressenten alle Informationen erhalten, die bei der Auswahl eine Rolle spielen.

Einhand- oder Zweihandmesser?

Ein Einhandmesser lĂ€sst sich mit einer einzelnen Hand öffnen, wĂ€hrend man fĂŒr das Zweihandmesser beide HĂ€nde braucht, um die Klinge zu öffnen. Das Zweihandmesser ist deshalb nicht so praktisch aber sicherer. Bei der Frage, ob es rechtliche EinschrĂ€nkungen fĂŒr das Jagdmesser gibt, ist diese Unterscheidung ein sehr wichtiger Punkt. FĂŒr das Tragen von Einhandklappmessern gelten strikte Regeln, wĂ€hrend bei den Zweihandmessern normalerweise keine Probleme auftreten.

Die LĂ€nge

FĂŒr die Jagd und auch fĂŒr Outdoor-AktivitĂ€ten eignen sich Jagdmesser mit einer KlingenlĂ€nge von 8 bis 11 cm. Das Messer sollte nicht zu lang sein, damit man sicher damit hantieren kann, ob man einen Fisch ausnimmt oder dĂŒnne Zweige schneidet. Wer auf der Suche nach einem dekorativen EinzelstĂŒck ist, greift gerne zu den Jagdmessern mit großer Klinge, die 20 cm und lĂ€nger sein kann. Hier gestaltet sich der Transport zwar schwieriger, doch als Deko-Objekt an der Wand macht sich ein solches Messer sehr gut.

Der Griff

Bei der sicheren Bedienung des Jagdmessers ist ein stabiler, ergonomischer Griff gefragt. Dieser sollte sich perfekt in die Hand schmiegen und lĂ€sst sich gezielt auf die eigene HandgrĂ¶ĂŸe abstimmen. So hat man eine gute Kontrolle bei der Arbeit und das Messer rutscht nicht weg. Die Jagdmesser aus dem Test können mit verschiedenen Griffmaterialien ĂŒberzeugen, die wir hier etwas nĂ€her erlĂ€utern.

Damast Jagdmesser im Test mit HolzgriffBei Micarta handelt es sich um einen modernen Faser-Kunststoff-Verbund. Dieses Material ist extrem widerstandsfĂ€hig und lĂ€sst sich gut verarbeiten. Der optimale Grip macht die Micarta-Griffe nicht nur bei Jagdmessern beliebt, sondern auch bei Sportbögen. Der klassische Messergriff fĂŒr die Jagd besteht aus Hirschhorn. Diese Griffschalen werden aus dem Hirschgeweih gefertigt und ĂŒberzeugen durch ihre StabilitĂ€t und Sicherheit. Der frĂŒhere Trend hĂ€lt sich deshalb bis in die heutige Zeit.

Kunststoffgriffe haben sich ebenfalls als robust und unempfindlich gegen Feuchtigkeit und andere EinflĂŒsse bewĂ€hrt. Sie sind nicht nur bei Jagdmessern zu finden, sondern auch bei Anglermessern. Im Vergleich zu vielen anderen Griffmaterialien ist Kunststoff relativ preiswert.

Bei den Holzgriffen hat man die Wahl zwischen verschiedenen Harthölzern. Zu den Favoriten gehört Cocobolo, das unter anderem fĂŒr Messergriffe, Möbel und Instrumente eingesetzt wird. Hier hat sich die gute Haptik bewĂ€hrt. Allerdings findet bei diesem Tropenholz vermehrt Raubbau statt, daher geht die Tendenz verstĂ€rkt zu anderen Hölzern.

Pakkaholz ist ein sehr gefragtes Material fĂŒr Messergriffe. Das Multiplex-Holz ĂŒberzeugt durch sein gĂŒnstiges Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnis und wird immer hĂ€ufiger verwendet. Als weitere Holzarten gibt es beispielsweise Walnuss, Amboina und Maserbirke. Um die QualitĂ€t eines Holzgriffes zu prĂŒfen, drĂŒckt man seinen Fingernagel in die OberflĂ€che. Wenn dadurch schon sichtbare Spuren auftreten, sollte man lieber zu einem anderen Holz greifen.

QualitÀt der Klinge

Die QualitĂ€t der Messerklinge ist eng mit dem HĂ€rtegrad verbunden. StandardmĂ€ĂŸig liegt dieser im Bereich zwischen 58 und 64 HRC (HĂ€rtegrad nach Rockwell). Die Jagdmesser aus dem Test verfĂŒgen typischerweise ĂŒber eine Klinge aus langlebigem, rostfreiem Edelstahl oder aus Carbonstahl.

Carbonstahl ist weniger resistent gegen Rost, dafĂŒr lĂ€sst er sich besonders scharf schleifen. Wichtig ist, dass die Klinge des Jagdmessers nicht zu weich und nicht zu spröde ist, damit sie möglichst lange scharf bleibt.

Die Klingenform

Bei der Entscheidung fĂŒr eine Klingenform steht nicht nur der Einsatzzweck auf dem PrĂŒfstand, sondern auch die Ästhetik. Das gilt fĂŒr die klassischen Jagdmesser sowie fĂŒr die modernen Allzweckmesser. Bei der klassischen Form handelt es sich um eine Messerklinge, deren RĂŒckseite gerade ist.

Die Clip-Point-Klinge hat eine Schneide, die zur Spitze hin ein wenig abfĂ€llt. Dadurch verbessern sich die Kontrolleigenschaften des Messers. Als Variante steht die Drop-Point-Klinge zur Auswahl, deren Spitze nicht so scharf ist wie bei anderen Klingenformen. DafĂŒr ist die Drop-Point-Messerklinge relativ robust. Als weiteres Modell gibt es die Spear-Point-Klinge, die sich zur Messerspitze hin symmetrisch verjĂŒngt.

Der Schliff

CampBuddy 5-in-1 Survival Messer im Test mit dem WellenschliffDie Schliffart bezieht sich ebenfalls auf die genaue Beschaffenheit der Klinge. Bei den Jagdmessern gibt es den glatten Schliff, den Wellenschliff sowie eine kombinierte Form mit einem halben Wellenschliff. Mit glatter Klinge lĂ€sst sich das Jagdmesser aus dem Test besonders gut handhaben und leicht nachschĂ€rfen. Vor allem bei einer geraden Schneidbewegung kommt man mit einem solchen Messer gut klar. Wenn das zu bearbeitende Material sehr hart ist oder wenn man SĂ€gebewegungen ausfĂŒhrt, ist die Schneidkraft der glatt geschliffenen Klinge jedoch begrenzt.

Der Wellenschliff hilft dabei, mehr Druck beim Schneiden auszuĂŒben, sodass auch feste Materialien damit bearbeitet werden können. Hier besteht jedoch das Problem, dass sich die Wellenschliffklingen nur schwer nachschleifen lassen. Beim halben Wellenschliff ist nur die untere HĂ€lfte der Schneide gewellt, wĂ€hrend die obere Seite glatt geschliffen ist. Ein solches Messer eignet sich gut zum Durchtrennen von Seilen. Hier treten jedoch erneut die Schwierigkeiten beim Nachschleifen auf.

Mit oder ohne Multifunktion

Ein Jagdmesser kann mit integrierten Multifunktionswerkzeugen zum Multitool werden. Hier spricht man auch vom Taschenmesser oder vom klassischen Schweizer Armeemesser. Solche Allzweckmesser sind die ideale AusrĂŒstung fĂŒr ganz unterschiedliche AktivitĂ€ten. Mit den klappbaren Hilfsmitteln kann man Flaschen öffnen, feilen, Zweige abschneiden oder diverse andere Aufgaben erledigen.

Die Sicherheit

Wenn es sich um ein klappbares Jagdmesser handelt, sollte man ein Modell mit Arretierung wĂ€hlen. Hier wird die aufgeklappte Messerklinge gut gesichert, wodurch sich die Verletzungsgefahr verringert. FĂŒr die Arretierung stehen mehrere Funktionen zur Auswahl, beispielsweise die Lock-Back-Verriegelung, eine Verriegelung ĂŒber die Griffschalen oder ĂŒber eine Seitenfeder.

Auch fĂŒr die feststehenden Jagdmesser sollte man die Sicherheitskriterien berĂŒcksichtigen. Eine passende Scheide sorgt beim Transport fĂŒr einen Verletzungsschutz. Die genaue Formgebung von Griff, Klinge und dem Übergang dazwischen wirkt sich auf die Bediensicherheit des Jagdmessers aus.

Worauf muss ich beim Kauf von Jagdmessern achten?

Wenn man sich bei den Jagdmessern im Testvergleich umsieht, erfĂ€hrt man viel ĂŒber die genauen Abmessungen, die Robustheit und die Klingenformen. FĂŒr welches Messer man sich nach grĂŒndlicher Überlegung entscheidet, hĂ€ngt von der vorwiegenden Nutzung ab sowie vom Ă€sthetischen Empfinden. Wenn das Jagdmesser beispielsweise zum Bearbeiten von Holz verwendet wird, sollte die Klinge stabil und schwer genug sein, damit man die Hebelwirkung nutzen kann. FĂŒr das Ausnehmen von Fisch ist ein Messer mit relativ schmaler Klinge gefragt, wĂ€hrend die typischen Outdoor-Aufgaben oft mit einem breiteren Jagdmesser ausgefĂŒhrt werden.

Es wird auf jeden Fall empfohlen, das Messer in die Hand zu nehmen, um die Ergonomie zu testen. Nur so findet man heraus, wie gut es sich greifen lĂ€sst und ob der Messergriff perfekt zu den eigenen BedĂŒrfnissen passt. HĂ€ufig fĂ€llt die Entscheidung auf ein Jagdmesser mit Glattschliff-Klinge, denn hier gibt es keine Schwierigkeiten beim NachschĂ€rfen.

Wenn man nicht nur ein Messer sucht, sondern ein Multitool, kommen die vielseitigen Taschenmesser in die nĂ€here Auswahl. Der Übergang zwischen den modernen, klappbaren Jagdmessern und den Taschenmessern ist fließend, allerdings sollte man sich bewusst machen, dass die Klinge nicht besonders lang ist. Beim Transport hat das viele Vorteile, doch bei bestimmten Arbeiten könnte die recht kurze Messerklinge nur begrenzt hilfreich sein. Darum lohnt es sich, die Jagdmesser aus dem Test genau anzusehen und zu ĂŒberlegen, was man damit machen möchte. Bei einer mehrtĂ€gigen Wanderung oder auch im alltĂ€glichen Leben muss das Messer alle wichtigen Aufgaben erfĂŒllen können.

Kurzinformation zu fĂŒhrenden 7 Herstellern

Viele große Produzenten der Jagdmesser sind Experten fĂŒr scharfe Klingen, andere Hersteller kommen aus dem Outdoor-Bereich oder haben sich auf Jagdbedarf spezialisiert. Die folgende Auflistung gibt einen guten Überblick ĂŒber die HintergrĂŒnde und QualitĂ€tsversprechen der wichtigsten Unternehmen.

  • Victorinox
  • Walther
  • Böker
  • Puma
  • Linder
  • Herbertz
  • Mora Kniv
ist ein Schweizer Unternehmen, das mit seinen klassischen Taschenmessern seinen internationalen Durchbruch hatte. Die Victorinox AG besteht bereits seit 1884 und hat ihren Sitz in Ibach, Schwyz. Den Namen kennt man einerseits von den ausgefeilten Jagd- und Taschenmessern, andererseits von den hochklassigen KĂŒchenutensilien.
setzt auf zuverlÀssiges Jagdzubehör und orientiert sich an dem QualitÀtsanspruch von Hobby- und Profi-JÀgern. Mit dem Sortiment von Messern, Jagdoptik und anderen Produkten wendet sich Walther vor allem an die erfahrenen JÀger. Doch auch der Laie findet hier hochklassige Artikel, vom klassischen Messer bis hin zum Fernglas.
hat ihren Ursprung im Jahr 1869. Wie viele andere Messerhersteller hat die Heinrich Böker Baumwerk GmbH ihren Stammsitz in der Klingenstadt Solingen. QualitÀt und Sorgfalt sind wichtige Pfeiler des nordrhein-westfÀlischen Unternehmens.
kennt man vor allem durch seine Sportartikel, doch die Marke hat ein breit aufgestelltes Produktsortiment. Das zeigt sich bei einem Blick auf die Outdoor-AusrĂŒstung, die moderne Jagdmesser bietet. Das Unternehmen, das in Herzogenaurach ansĂ€ssig ist, prĂ€sentiert unter anderem Sportbedarf und Textilien, Schuhe und Accessoires.
stammt aus Solingen und hat eine Firmengeschichte, die sich einige Jahrhunderte zurĂŒck verfolgen lĂ€sst. Das geballte Wissen wurde von einer Generation an die andere weitergegeben. Bei der Fertigung der Allzweck- und Jagdmesser achtet Linder nach wie vor auf den Einsatz von hervorragenden Werkstoffen. Zudem bietet die strenge QualitĂ€tskontrolle ein hohes Maß an ZuverlĂ€ssigkeit.
ist Experte auf dem Gebiet von Sport-, Freizeit- und Jagdmessern. Das Unternehmen wurde 1868 in Solingen gegrĂŒndet und hat sich auch auf dem internationalen Markt etabliert. Carl Julius Herbertz prĂ€sentiert hochklassiges Schneidwerkzeug, das nicht nur fĂŒr die verschiedenen ArbeitseinsĂ€tze entwickelt wird, sondern auch in Form von SammlerstĂŒcken sehr beliebt ist.
war frĂŒher als Mora of Sweden bekannt. Die Messer der schwedischen Marke eignen sich fĂŒr den universellen Outdoor-Einsatz. Ob man sie als reine Jagdmesser benutzt, als Allzweckmesser oder als Schnitzmesser, die solide KlingenqualitĂ€t und die gĂŒnstigen Preise sind zwei ĂŒberzeugende Argumente fĂŒr Mora Kniv Messer.

 

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meine Jagdmesser am besten?

FachgeschĂ€fte fĂŒr Jagdbedarf gibt es inzwischen nur noch wenige. Hier erhĂ€lt man eine umfassende Beratung zu den vorhandenen Jagdmessern, allerdings mĂŒssen die Kunden damit rechnen, dass die Auswahl eingeschrĂ€nkt ist. Daher geht die Tendenz beim Kauf von Jagdmessern zum Online-Kauf. Das Internet hĂ€lt eine sehr viel grĂ¶ĂŸere Auswahl bereit, die einen förmlich ĂŒberschwemmt. Um sich von dem Angebot nicht ĂŒberwĂ€ltigen zu lassen, kann man Filter setzen und die Jagdmesser sortieren. Damit wird man dem riesigen Sortiment Herr und braucht nicht Tausende von Artikeln anzuschauen.

Die gute Übersicht bei der Online-Recherche hilft den KĂ€ufern, sich zurechtzufinden und schon nach kurzer Zeit eine Entscheidung zu treffen. Auch die Bestellung selbst ist unproblematisch. Üblicherweise stehen mehrere Bezahlarten zur VerfĂŒgung, von denen man sich eine aussuchen kann.

Anders als im FachgeschĂ€ft lassen sich die Jagdmesser jedoch nicht in die Hand nehmen. Daher ist eventuell ein Umtausch erforderlich, wenn man das falsche Messer bestellt hat. Die meisten Online-Shops reagieren hier sehr kundenfreundlich, was man schon in den Konditionen nachlesen kann. Ein kostenloser Umtausch mit RĂŒcksendung ist schnell in die Wege geleitet, sodass gleich ein anderes Jagdmesser als Ersatz bestellt werden kann.

Bei der Internet-Bestellung steht einem zwar kein VerkĂ€ufer gegenĂŒber, dafĂŒr gibt es einen anderen Pluspunkt: die Meinung anderer Kunden. Mit den Erfahrungsberichten von anderen KĂ€ufern erhĂ€lt man ein ideales Tool, das die Jagdmesser bewertet und teilweise auch Informationen zum Verhalten des HĂ€ndlers enthĂ€lt. Des Weiteren stehen im Internet Tests von Jagdmessern zur VerfĂŒgung, die zusammen mit den Kundenbewertungen sehr nĂŒtzlich sind, um die Favoriten von den weniger beliebten Modellen zu unterscheiden.

Wissenswertes & Ratgeber

Wer viel in der Natur unterwegs ist, der kommt mit einem normalen Messer nicht weit. Bei Wanderungen oder im Survival-Training braucht man ein stabiles Jagdmesser, das nicht gleich schwĂ€chelt, wenn man Holz schnitzt oder andere Arbeiten ausfĂŒhrt. WĂ€hrend das herkömmliche Messer fĂŒr extreme Situationen nicht scharf genug ist oder schnell die ersten SchĂ€den aufweist, hĂ€lt das Outdoor- oder Jagdmesser auch schwierigen Bedingungen stand und erledigt seine Aufgabe ganz zuverlĂ€ssig. Genau dafĂŒr wurden die Jagdmesser aus dem aktuellen Test entwickelt. Mit ihrer ergonomischen Form und dem guten Gewicht bringen die Testsieger dieser Spezialmesser genĂŒgend Kraft mit und sammeln im praktischen Einsatz viele Pluspunkte.

CampBuddy 5-in-1 Survival Messer im Test mit Feuerstein und LichtOb man sich fĂŒr ein feststehendes oder klappbares Messer entscheidet, richtet sich nach den individuellen PlĂ€nen. Beim Klappmesser sollte man bedenken, dass man meistens beide HĂ€nde braucht, um es zu öffnen. Es dauert also etwas lĂ€nger, bis das Messer einsatzbereit ist. Zudem kann sich in den Rillen des klappbaren Messers Schmutz festsetzen, der nicht so einfach zu entfernen ist. Bei einem Jagdmesser, das eine feststehende Klinge hat, lĂ€sst sich also leichter pflegen und ist außerdem stabiler, denn ohne den Klappmechanismus fehlt auch die entsprechende Schwachstelle.

Allerdings braucht man fĂŒr ein feststehendes Outdoor-Messer eine extra Scheide, um es sicher zu transportieren. Diese Scheide wird von vielen JĂ€gern und Outdoor-Fans am GĂŒrtel fixiert. AbhĂ€ngig von der AusfĂŒhrung der Messerscheide ist es möglich, das Messer nur mit einer Hand herauszuziehen. Doch in Notsituationen gerĂ€t man eher selten, sodass es an den einzelnen KĂ€ufern liegt, fĂŒr welches Modell sie sich entscheiden: das Jagdmesser zum Klappen oder das feststehende Messer.

Wer ein Jagdmesser aus dem Test 2019 kaufen möchte, sollte sich ĂŒber das Waffengesetz informieren, denen das Tragen von Messern unterliegt. Schon beim Erwerb eines solchen Messers gelten bestimmte Regelungen. Man darf beispielsweise erst ab einem Alter von 18 Jahren ein Jagdmesser kaufen. Außerdem gibt es ein Trageverbot fĂŒr feststehende Messer, deren Klinge lĂ€nger als 12 cm ist. FĂŒr Klappmesser, die gleichzeitig auch Einhandmesser sind, muss man eine Messerscheide haben. Noch besser sind diese Messer im Rucksack oder in einer dafĂŒr vorgesehenen GĂŒrteltasche aufgehoben.

Laut dem deutschen Waffenrecht dĂŒrfen Faustmesser, Fallmesser und Butterflymesser nicht in der Öffentlichkeit getragen werden. Das gilt ebenfalls fĂŒr Springmesser, die eine Klinge von mehr als 8,5 cm haben oder deren Klinge zweischneidig ist. KĂŒrzere Klappmesser fallen unter das Taschenmesser-Privileg und sind zugelassen. Im Laufe der Jahre wurden die Gesetze verschĂ€rft, um so fĂŒr mehr Sicherheit zu sorgen. Das ist nicht nur fĂŒr die JĂ€ger und Outdoor-Fans wichtig, sondern auch fĂŒr die Jugendlichen, die sich fĂŒr alle möglichen Messertypen begeistern.

Die Geschichte der Jagdmesser

Der Mensch erfand bereits in der FrĂŒhzeit ein Werkzeug zum Schneiden und als Waffe. Anfangs handelte es sich um Klingen aus Stein, spĂ€ter entwickelten sich die ersten Messer, die einen Griff aus Holz oder Knochen bekamen. Als unverzichtbares Universalwerkzeug dienten die frĂŒhen Messer dazu, sich zu verteidigen, Tiere zu erlegen und alle möglichen Dinge zu zerschneiden. SpĂ€ter waren es die Kriege, die das Tragen von Messern nötig machten. Doch die verschiedenen Arten von Messern waren nicht nur Werkzeuge und Waffen, sondern auch zierende GegenstĂ€nde, die auffĂ€llig am GĂŒrtel hingen.

Als der Mensch lernte, Metall zu verarbeiten, wurden die Klingen immer schĂ€rfer. Anfangs waren die Messerklingen aus Bronze, dann wurde Eisen verwendet. Die FunktionalitĂ€t stand dabei zunĂ€chst im Vordergrund, denn im Normalfall war das Messer ein alltĂ€glicher Gebrauchsgegenstand. Erst sehr viel spĂ€ter hatten die Messer auch einen gewissen kĂŒnstlerischen Wert. Das zeigt sich in der schönen Gestaltung der mittelalterlichen Messer, Dolche und Schwerter, deren Griffe mit edlen Metallen wie Gold und Silber sowie mit Edelsteinen besetzt waren. Spezielle Einlegearbeiten, Gravuren und anderer Schmuck verliehen den Schneidwerkzeugen einen besonderen Wert. So bekamen die Messer auch eine mystische Aura.

Lange Zeit wurden die Messerklingen aus Eisen geschmiedet. Noch im 17. Jahrhundert gab es teilweise recht kleine Betriebe, die sich halten konnten, bis die Nachfrage allmĂ€hlich sank. Dieser Prozess hing mit den erneuerten Techniken zusammen, die das Herstellungsverfahren vereinfachten. Die Hochöfen, die sich in Europa verbreiteten, unterstĂŒtzten die effektive Produktion, wodurch die Messer einheitlicher aber auch hochwertiger wurden.

Im Verlauf der Jahrhunderte verbreitete sich das Wissen um die Kunst des Messerschmiedens und es kam zum kulturellen Austausch. Unter anderem zeigt sich dabei die Bedeutung der japanischen Messer. Schon in frĂŒheren Jahrhunderten beeinflusste die besondere Technik des Stahlfaltens die europĂ€ische Messerherstellung. In diesem Zusammenhang spielt das Damaszieren eine wesentliche Rolle, das den Messerklingen nicht nur eine extreme SchĂ€rfe verlieh, sondern auch eine Ă€sthetische Note.

Traditionelle Jagdmesser wie der HirschfĂ€nger haben eine lange Geschichte und gelten heute als folkloristische SammlerstĂŒcke. Hier möchten wir uns auf die Entwicklung der Klapp- und Taschenmesser konzentrieren, um die Entwicklung der Jagdmesser weiter zu beschreiben.

Dokumente weisen darauf hin, dass um 1850 Aufspringmesser in Solingen produziert wurden. Es gab also zu jeder Zeit bereits einhĂ€ndig zu öffnende Messer. Dabei handelte es sich um Springmesser mit einer Klinge, die zum Schneiden verwendet wurde. Bei den Modellen fĂŒr JĂ€ger war zusĂ€tzlich eine Ahle, SĂ€ge und Waidklinge vorhanden. Teilweise kamen noch andere Werkzeuge wie Kapselheber hinzu. Der Griff dieser frĂŒhen Taschenmesser bestand meistens aus Hirschhorn.

Jagdmesser mit Holzgriff und Lederetui im TestIm Jahr 1891 fĂŒhrte die Schweizer Armee ein Taschenmesser ein, das von allen Soldaten getragen werden sollte. Es gab jedoch noch keinen Betrieb, der diese umfangreiche Nachfrage erfĂŒllen konnte. So kam es zu einer Großbestellung bei der deutschen Manufaktur Wester & Co. ĂŒber 15.000 Armeemesser.

1897 wurde ein Patent fĂŒr ein Messer mit Sicherungshebel angemeldet. Hier kam ein Spannstift zum Einsatz, der verhinderte, dass die Klinge versehentlich aufsprang oder sich schloss.

Die grundsĂ€tzliche Form der Jagdmesser blieb erhalten, doch seit dem spĂ€ten 20. Jahrhundert wandelten sich die AnsprĂŒche der Benutzer. Die Anzahl der JĂ€ger ist stark zurĂŒckgegangen, sodass inzwischen eher Outdoor-Messer als Jagdmesser gefragt sind. Zudem gibt es Neuerungen bei den Materialien fĂŒr die Messergriffe, die besonders handlich, extrem robust und außerdem relativ leichtgewichtig geworden sind. Teilweise wird das Griffmaterial der modernen Jagdmesser aus dem Test 2019 durch Glasfaser verstĂ€rkt, in anderen FĂ€llen sind es CNC-gefrĂ€ste Materialien. Individuelle Ergonomie und eine besondere Gestaltung spielen heute eine wichtigere Rolle als frĂŒher. Des Weiteren hat sich bei der Herstellung Einiges geĂ€ndert. So werden die Griffe inzwischen aus zwei Teilen zusammengesetzt und der Springmechanismus bekommt keine Vernietung, sondern wird in dafĂŒr eingearbeitete Aussparungen eingelegt.

Die Vielfalt der heutigen Jagdmesser orientiert sich an den unterschiedlichen EinsÀtzen und Anforderungen. Bei der Feuerwehr sowie bei Rettungsdiensten sind leichte Springmesser im Gebrauch, zudem gibt es immer mehr Outdoor-Messer, die in Kombination mit FreizeitaktivitÀten verwendet werden.

In den spĂ€ten 1960er Jahren gab es erstmals ein Waffengesetz, welches das Tragen von Springmessern beschrĂ€nkte. Es folgten einige Anpassungen dieses Gesetzes, die fĂŒr mehr Sicherheit sorgen sollten. Seit 2009 sind ausschließlich Springmesser erlaubt, die eine seitlich herausspringende Messerklinge von maximal 8,5 cm LĂ€nge haben und nur auf einer Seite geschliffen sind. Das Mindestalter fĂŒr das Tragen eines solchen Messers liegt bei 18 Jahren.

Zahlen, Daten, Fakten rund um das Jagdmesser

Im Vergleich zu dem festen Jagdmesser braucht ein klappbares Messer nicht so viel Platz beim Transportieren in der Tasche. Die Klinge versenkt sich beim Zusammenklappen ganz im Griff, wodurch sich die Sicherheit erhöht. Dieses System schĂŒtzt nicht nur die Finger, sondern auch die Messerklinge. Bei der Mehrzahl der klappbaren Jagdmesser aus dem Test sind allerdings beide HĂ€nde nötig, um eine solche Klinge zu öffnen. Außerdem kann die Klappfunktion zu einer Sollbruchstelle werden, die weniger stabil ist als der Übergang bei einem feststehenden Messer. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, bei der Benutzung des Klappmessers etwas vorsichtiger zu sein. Die Schneidrichtung sollte richtig ausgewĂ€hlt werden, damit es beim versehentlichen Zusammenklappen nicht zu Verletzungen kommt. Viele Jagdmesser mit klappbarer Klinge verfĂŒgen zwar ĂŒber eine Verriegelung, doch ganz ausschließen lĂ€sst sich das Risiko nicht.

CampBuddy Taschenmesser - Multitool mit 12 Outdoor und RettungsfunktionenDie Fakten und Tipps zum Outdoor-Messer beziehen sich unter anderem auf die QualitĂ€tsdaten. Die Testsieger der Jagdmesser haben eine rostfreie Klinge, die bei feuchter Witterung nicht leidet. Bevorzugt werden Messerklingen aus Edelstahl, doch auch Karbon-Klingen mit einer schĂŒtzenden Beschichtung sind gefragt. In den Produktdaten zu den Jagdmessern findet man die genauen Angaben zur KlingenqualitĂ€t. Karbonstahl hat eine schwarze OberflĂ€che, die gegen SĂ€ure resistent ist. Als Ă€sthetische Alternative kommt auch eine Damastklinge infrage. Diese zeichnet sich durch eine geschmackvolle Optik und eine besondere StabilitĂ€t aus, auch wenn man auf rostfreie QualitĂ€t verzichten muss. Damastmesser gelten deshalb als dekorative Wertobjekte und werden teilweise als SammlerstĂŒcke gehandelt.

Die Maße bei den getesteten Jagdmessern beziehen sich auf die gesamte LĂ€nge sowie auf die KlingenlĂ€nge. Wenn es sich um ein klappbares Messer handelt, findet man als weitere Angabe die genaue LĂ€nge des zusammengeklappten Jagdmessers. StandardmĂ€ĂŸig liegt die KlingenlĂ€nge der meisten Outdoor- und Jagdmesser zwischen 9 und 11 cm. Bei den feststehenden Messern sollte man die gesetzliche Begrenzung von maximal 12 cm fĂŒr feste Klingen berĂŒcksichtigen, bei den klappbaren Modellen liegt der Grenzwert bei 8,5 cm.

Die Entscheidung fĂŒr ein Jagdmesser aus dem Vergleichstest richtet sich danach, welche Arbeiten man damit erledigen möchte. Der Klingenquerschnitt weist darauf hin, welche Schneidaufgaben man damit durchfĂŒhren kann. Als zweckmĂ€ĂŸige Klingengeometrie hat sich vor allem der Flachschliff bewĂ€hrt. Dieser ist angenehm schnittfreudig und wird in der StabilitĂ€t als mittel bewertet. Teilweise geht der Flachschliff bis weit an die Oberseite, wodurch sich die Schnittkraft verringert.

Ein konvexer Schliff wird auch als balliger Anschliff bezeichnet. Hier ist der Übergang zwischen Klinge und Schneide bogenförmig. Diese Schliffvariante ist bei vielen Outdoor-Messern sowie bei KĂŒchenmessern zu sehen. Die Vorteile zeigen sich in der besonderen StabilitĂ€t, zudem kann sich eine Messerklinge mit balligem Anschliff nicht so schnell verkanten.

Die Jagd- und Outdoor-Messer, die aus Skandinavien kommen, werden hÀufig vom Scandischliff gekennzeichnet. Dabei handelt es sich um einen Flachschliff mit anfangs rechteckigem Querschnitt, der danach die Form der Messerschneide annimmt. Die VerÀnderung der Geometrie findet in einem recht kurzen Bereich statt.

Jagdmesser in 4 Schritten richtig schÀrfen

Ein Jagdmesser zum Klappen oder mit fester Klinge braucht keine besondere Vorbereitung, wenn man damit auf die Jagd oder zum Angeln geht. Allerdings kann es nötig sein, das Messer nach einer gewissen Zeit zu schĂ€rfen. Beim Camping oder bei anderen AktivitĂ€ten verliert die oft benutzte Messerklinge allmĂ€hlich ihre SchĂ€rfe. Vor allem die Jagdmesser mit Glattschliff lassen sich selbst nachschĂ€rfen, um die gewĂŒnschte Schneidkraft wiederherzustellen. DafĂŒr braucht man nur das geeignete Werkzeug und eine genaue Anleitung.

Die hier beschriebene Vorgehensweise dient als Beispiel und zeigt, wie man grundsĂ€tzlich mit einem Wetzstahl umgeht. Als weiteres Werkzeug zum NachschĂ€rfen eignen sich Wetzstein oder MesserschĂ€rfer. Wichtig ist vor allem, dass man den Winkel beibehĂ€lt und auf eine gleichmĂ€ĂŸige Geschwindigkeit achtet, was in den nachfolgenden Punkten ebenfalls erklĂ€rt wird.

Schritt 1: Den Wetzstahl aufstellen und die Klinge ansetzen

Der Wetzstahl wird mit der spitzen Seite nach unten aufgestellt. Nun legt man die Klinge des Jagdmessers an den Wetzstahl und kontrolliert den Winkel zwischen der Klinge und dem Stahl. Empfohlen wird ein Winkel zwischen 15 und 20 Grad, der unbedingt beibehalten werden sollte.

Schritt 2: Das Messer nach unten ziehen

Das Jagdmesser wird im sanften Bogen entlang des Wetzstahls hinabgezogen. Wie schnell man diese Bewegung ausfĂŒhrt, ist nicht entscheidend. Man sollte jedoch auf eine möglichst gleichmĂ€ĂŸige Geschwindigkeit achten.

Schritt 3: Die RĂŒckseite der Klinge schĂ€rfen

Nach dem SchĂ€rfen der ersten Klingenseite wird auch die zweite Seite so bearbeitet. DafĂŒr wiederholt man die AbwĂ€rtsbewegung auf der rĂŒckwĂ€rtigen Seite des Wetzstahls.

Schritt 4: Wiederholtes SchÀrfen

Auf beiden Seiten des Wetzstahls schĂ€rft man nun im Wechsel die Vorder- und Hinterseite der Messerklinge. Im Allgemeinen sollte es ausreichen, beide Seiten fĂŒnf- bis zehnmal zu wiederholen. Ein kurzer Check der Klinge zeigt an, ob sie scharf genug ist. DafĂŒr braucht man nicht den Finger zu nehmen: Als Test eignet sich ein Haar, das man ĂŒber die Klinge fĂŒhrt. Wird es leicht durchgeschnitten, hat das Messer die richtige SchĂ€rfe.

Anstelle eines Wetzstahls kann man auch einen Wetzstein verwenden, der Ă€hnlich eingesetzt wird. Allerdings braucht man fĂŒr den Einsatz von Wetz- beziehungsweise Schleifsteinen Wasser, das die Reibung verringert. Damit lĂ€sst sich vermeiden, dass zu viel Material beim Schleifstein sowie beim Jagdmesser abgetragen wird.

10 Tipps zur Pflege

Ein schönes Jagdmesser aus dem Test 2019 braucht eine gute Pflege, damit es nicht schon nach wenigen Monaten Verschleißspuren zeigt. Gerade die hochwertigen QualitĂ€tsmesser eignen sich als lebenslange Begleiter, die manchmal sogar von einer Generation an die nĂ€chste vererbt werden. Die sorgfĂ€ltige Behandlung lohnt sich also. Hier wurden einige Tipps zusammengestellt, die den stolzen Besitzern der Jagdmesser zeigen, was man alles fĂŒr die Haltbarkeit und gegen Rost tun kann.

  • Tipp 1
  • Tipp 2
  • Tipp 3
  • Tipp 4
  • Tipp 5
  • Tipp 6
  • Tipp 7
  • Tipp 8
  • Tipp 9
  • Tipp 10
Bei manchen Jagdmessern findet man in den Produktangaben einen Hinweis, dass sie fĂŒr die SpĂŒlmaschine geeignet sind. Doch auch wenn der Messergriff aus Kunststoff gefertigt ist, sollte man sein scharfes Werkzeug nicht in der Maschine reinigen. Durch die aggressiven Reinigungsmittel wird die Klinge schnell stumpf. Deshalb empfehlen die Hersteller und die Messerexperten, nicht nur die Testsieger der Jagdmesser mit der Hand zu sĂ€ubern. Auch die gĂŒnstigeren Standardmesser bleiben lĂ€nger scharf, wenn man sie von Hand spĂŒlt.
Die Jagdmesser, die einen Griff aus Hirschhorn oder Holz haben, dĂŒrfen auf keinen Fall im GeschirrspĂŒler landen. Hier wĂŒrde nicht nur die Klinge leiden, sondern auch der Griff wĂŒrde schnell angegriffen werden.
Beim manuellen AbspĂŒlen und Reinigen eines Jagdmessers muss man vorsichtig sein, um sich nicht zu schneiden. Klinge und Messerspitze sollten vom Körper weg und nicht in Richtung der Finger gehalten werden. Wenn man die Messerklinge mit einem Mikrofasertuch abwischt, darf kein Druck auf die scharfe Schneidkante erfolgen. Am besten geht man dabei ĂŒber den MesserrĂŒcken. Dass man das Jagdmesser nur am Griff festhĂ€lt und keinesfalls an der Klingenseite, ist eine SelbstverstĂ€ndlichkeit.
Im Anschluss an die Feuchtreinigung wird das Jagdmesser gleich abgetrocknet. WasserrĂŒckstĂ€nde dĂŒrfen nicht auf der Klinge bleiben, sonst besteht die Gefahr der Rostbildung. Wenn man das Messer nach der grĂŒndlichen Reinigung verstaut und lĂ€ngere Zeit nicht gebraucht, ist es sinnvoll, die Klinge mit einer feinen Schicht Öl zu versorgen. Dieses Öl darf keine SĂ€ure enthalten. Einige Experten raten zu Kamelienöl, das die Messerklinge perfekt vor Rost schĂŒtzt.
Ein Messer, das öfters benutzt wird, braucht ein regelmĂ€ĂŸiges NachschĂ€rfen. HierfĂŒr stehen mehrere Methoden und Werkzeuge zur Auswahl. Welche Option sich im individuellen Fall am besten eignet, hĂ€ngt von der genauen Beschaffenheit des Jagdmessers ab.
Ein Jagdmesser mit fester Klinge wird in einer passenden Messerscheide verwahrt und transportiert. Auch diese Scheide braucht eine gelegentliche Pflege. Meistens bestehen die Messerscheiden aus organischem Material, beispielsweise aus Leder. Die Behandlung einer solchen Scheide mit Lederfett verhindert, dass die Lederscheide brĂŒchig wird. Gleichzeitig verbessern sich dadurch die wasserabweisenden Eigenschaften der Scheide.
Bei der Pflege der Messerscheide sollte man auch die Nieten nicht ĂŒbersehen. Diese sind fĂŒr den Zusammenhalt der einzelnen Elemente zustĂ€ndig, daher ist es wichtig, Flugrost zu vermeiden. Die sorgfĂ€ltige Reinigung hilft dabei, alle Teile der Messerscheide vor Verschleiß zu schĂŒtzen, sodass sich die Feuchtigkeit oder ein Anflug von Rost nicht auf die Messerklinge ĂŒbertrĂ€gt.
Die Klinge des Jagdmessers sollte immer trocken sein, unabhÀngig davon, ob es sich um eine feststehende oder klappbare Messerklinge handelt. Wer sein Messer oft in Gebrauch hat, gewöhnt sich schnell daran, die Klinge vor dem Einstecken oder Einklappen kurzerhand abzuwischen.
Beim Reinigen und auch bei der Aufbewahrung darf man das Verletzungsrisiko nicht unterschĂ€tzen. Das bedeutet unter anderem, dass man sein Messer nicht offen herumliegen lassen darf. Ein Jagdmesser gehört nicht in KinderhĂ€nde und muss deshalb außer Reichweite gerĂ€umt werden. In einem Futteral ist es sicher aufgehoben.
An einer Damastklinge können Rostflecken entstehen, die sich jedoch mithilfe von Hausmitteln oder professionellen Maßnahmen beseitigen lassen. Als zuverlĂ€ssige Mittel eignen sich Metallpolitur und Rostradierer. Diese entfernen den Flugrost, ohne dass die Metallklinge zu sehr strapaziert wird. Bei einer punktuellen Behandlung können jedoch blanke und matte Stellen auftauchen, darum empfehlen die Experten, die Messerklinge komplett zu polieren.

 

NĂŒtzliches Zubehör

Viele Jagdmesser aus dem neuen Test von 2019 erhĂ€lt man gleich mit Zubehör. Die Hersteller liefern gleich eine maßgeschneiderte Messerscheide aus widerstandsfĂ€higem Kunststoff oder Leder dazu. FĂŒr die Jagdmesser mit fester Klinge braucht man auf jeden Fall eine solche Scheide, die auf die LĂ€nge abgestimmt werden muss. Wenn es sich um ein Klappmesser handelt, geht es jedoch auch ohne Futteral.

Ein Jagdmesser mit Set enthĂ€lt außerdem oft noch Befestigungsclips, die das Fixieren am GĂŒrtel oder an einer Schnalle erlauben. Zudem stehen bei einigen Messern Griffschalen und Schrauben zum Auswechseln zur VerfĂŒgung. Damit können die Benutzer selbst kleine Reparaturen ausfĂŒhren. Wenn man fĂŒr das Jagdmesser nach einer gewissen Zeit Ersatzteile braucht, ist es wichtig, die Originalteile zu bestellen. Nur diese passen perfekt zum Messer, sodass nichts wackelt.

VPower 5-in-1 Multi-Tool Taschenmesser im NylonetuiZum SchĂ€rfen eines Jagdmessers gibt es Spezialzubehör wie Schleifstein und Abziehstahl. Diese Utensilien stehen in mehreren Formen zur Auswahl und helfen dabei, die Klinge sauber zu schleifen. Besonders praktisch sind die modernen MesserschĂ€rfer, die eine automatische Winkeleinstellung haben und dadurch ein besonders prĂ€zises Arbeiten unterstĂŒtzen. So vermeidet man eine zu starke Abnutzung und kann einen perfekten gleichseitigen Schliff vornehmen. Zum Teil eignen sich diese MesserschĂ€rfer nicht nur fĂŒr Messer mit Glattschliff, sondern auch fĂŒr Wellenschliffmesser.

FĂŒr die Jagd findet man noch viel andere Zubehörteile. Bei der Grundausstattung fĂŒr den JĂ€ger darf neben dem Jagdmesser das Fernglas nicht fehlen. Die Suche nach einem Fernglas richtet sich nach den vorwiegenden Umgebungsbedingungen, also nach den ĂŒblichen LichtverhĂ€ltnissen und nach der Entfernung. Die DĂ€mmerungszahl eines Fernglases zeigt an, wie gut man auch noch im DĂ€mmerlicht damit sehen kann. Bei den bewĂ€hrten Marken erhĂ€lt man die geeigneten Optik-Produkte fĂŒr die Jagd oder fĂŒr Naturbeobachtungen.

Weitere nĂŒtzliche GegenstĂ€nde fĂŒr JĂ€ger sind neben den richtigen Jagdwaffen die passende Munition, eine Thermoskanne sowie eine Taschenlampe. Diese GerĂ€tschaften lassen sich gut in einem stabilen Jagdrucksack aufbewahren. So ein Rucksack hat ausreichend Stauraum und lĂ€sst sich ohne GerĂ€usch öffnen und schließen. Zum Teil können die RĂŒcksĂ€cke sogar als Sitz eingesetzt werden oder sogar als eine Art Bergehilfe, um das erlegte Wild zu transportieren.

FĂŒr die Jagd wird außerdem hochwertiges Waffenzubehör angeboten. In dieser Kategorie findet man Schießbrillen, Zielstock und Gewehrriemen. Auch ein Gehörschutz und Tarnung kommen mit auf die Jagd. AbhĂ€ngig davon, was man jagt, können noch Lockinstrumente oder Lockstoffe verwendet werden. Damit holt man die Vögel oder andere Jagdtiere nĂ€her heran und hat eine grĂ¶ĂŸere Chance auf den erhofften Jagderfolg.

Um sich mit anderen JĂ€gern abzustimmen, kommen zuverlĂ€ssige FunkgerĂ€te zum Einsatz. Zudem findet man beim Jagdzubehör spezielle Wildkameras mit Tarnung, die es möglich machen, ein grĂ¶ĂŸeres Revier zu kontrollieren. In der Dunkelheit arbeiten diese Kameras mit fast unsichtbaren Blitzen, sodass das Wild nicht verschreckt wird.

Wenn das Jagdmesser aus dem Test fĂŒr Outdoor-Unternehmungen verwendet wird, gibt es noch viel anderes Zubehör, das die AusrĂŒstung ergĂ€nzt. Hier findet man WanderrucksĂ€cke, Trinkflaschen, Befestigungselemente und Camping-Sets. Ebenso wie bei den typischen Taschenmessern sind auch andere Outdoor-Begleiter multifunktionale Helfer.

10 Fragen zum Jagdmesser

Frage 1: Was sind die typischen Aufgaben eines Jagdmessers?

Das klassische Jagdmesser aus dem Vergleichstest wird fĂŒr das Aufbrechen des Wilds verwendet. Dazu gehört auch das Zerlegen der erlegten Tiere. Die modernen, multifunktionalen Messer eignen sich außerdem fĂŒr die ĂŒblichen Aufgaben im Survival-Bereich, also zum Öffnen von Flaschen und Dosen, zum Zerschneiden von SchnĂŒren, zum Schnitzen und fĂŒr Ă€hnliche Arbeiten.

Frage 2: Welches sind die wichtigsten Eigenschaften eines Jagdmessers?

Die Testsieger der Jagdmesser punkten durch ihre handlichen, schneidstarken und sehr stabilen Eigenschaften. Hier zeigt sich der Unterschied zwischen den hochklassigen Gebrauchsmessern und den dekorativen Schmuckmessern. Typischerweise sind die alltagstauglichen Jagdmesser mit einem soliden Kunststoffgriff ausgerĂŒstet sowie mit einer zusĂ€tzlichen Klinge zum Aufbrechen. Wer eine SchlosssĂ€ge benötigt, sollte diese einzeln kaufen, denn eine integrierte SchlosssĂ€ge funktioniert meistens nicht optimal.

Frage 3: Wie lassen sich die Jagdmesser schÀrfen?

Zum SchĂ€rfen der Jagdmesser aus dem Test 2019 stehen SchnellschĂ€rf-Werkzeuge mit einer einfachen SchĂ€rfeinheit und einer Einrichtung fĂŒr den Keramikabzug zur VerfĂŒgung.

Ein solches Tool passt problemlos in den Rucksack und lĂ€sst sich leicht bedienen. FĂŒr die erfahrenen Profis lohnt sich ein ausgereiftes SchĂ€rfset, doch um sicherzugehen, dass das Messer nicht leidet, sollte man es von einem Fachmann schĂ€rfen lassen, der Mitglied der Deutschen Messermachergilde ist.

Frage 4: Welches Klingenmaterial ist besonders empfehlenswert?

Ein Jagdmesser braucht eine optimale Schnitthaltigkeit und sollte sich gut nachschleifen lassen. Hier ĂŒberzeugt vor allem der 440 C Stahl, der beide AnsprĂŒche erfĂŒllt und ohne besondere Technik zu schĂ€rfen ist.

Frage 5: Was ist das Besondere an Damast-Jagdmessern?

Jagdmesser mit Damastklinge sehen durch die Maserung des gefalteten Klingenstahls toll aus und sind außerdem sehr scharf und schnitthaltig. Allerdings sind sie anfĂ€lliger gegen Rost, sodass sie sich nicht so gut als Gebrauchsmesser eignen, sondern eher als LiebhaberstĂŒcke gelten. Trotzdem gibt es viele JĂ€ger, die zumindest ein dekoratives Damast-Jagdmesser besitzen und damit die Tradition in Ehren halten.

Frage 6: Wie wird das Jagdmesser richtig gepflegt?

Die Pflege des Jagdmessers richtet sich nach dem Material von Klinge und Griff. Hier ist darauf zu achten, dass die Klinge stets scharf ist und dass alle Metallelemente immer grĂŒndlich abgetrocknet werden. Bei lĂ€ngerer Lagerung kann man die Klinge etwas einölen und auch der Klappmechanismus bei den Taschenmessern vertrĂ€gt etwas Öl. Bei Messergriffen aus Holz oder Hirschhorn muss man aufpassen, dass das Material nicht spröde wird.

Frage 7: Welches ist die optimale Klingenform beim Jagdmesser?

Die typische Klingenform bei den Jagdmessern ist die Drop-Point-Klinge, die sich einfach nachschĂ€rfen lĂ€sst und auch in der Schnitthaltigkeit ĂŒberzeugt. Wenn die Spitze nicht zu fein und spitz ist, wirkt sich das positiv auf die Haltbarkeit des Messers aus. Beim Einsatz auf der Jagd ist ein zur Spitze hin abfallender MesserrĂŒcken von Vorteil, denn dadurch kann man das Messer beim Aufbrechen besser abstĂŒtzen.

Frage 8: Wie lang ist die Messerklinge bei den Standard-Jagdmessern?

Im Normalfall haben die Klingen der getesteten Jagdmesser eine LĂ€nge zwischen 12 und 15 cm. LĂ€ngere Messerklingen werden nur fĂŒr den Spezialeinsatz verwendet, kĂŒrzere Klingen eignen sich fĂŒr Rehwild oder fĂŒr den Outdoor-Einsatz. Die klappbaren Taschenmesser haben oft nur eine 6 cm lange Klinge, was fĂŒr viele Arbeiten ausreicht. FĂŒr welche KlingenlĂ€nge man sich entscheidet, hĂ€ngt also von den eigenen Vorhaben ab.

Frage 9: Welche Materialien stehen beim Messergriff zur Auswahl?

Der traditionelle Griff des Jagdmessers besteht aus Hirschhorn, ein Naturmaterial, das optisch und haptisch ĂŒberzeugt. Ein Griff aus Micarta oder einem anderen Kunststoff erweist sich als praktisch und pflegeleicht und punktet ebenfalls durch seine Griffigkeit.

Zudem gibt es verschiedene Hölzer, die fĂŒr den Messergriff verwendet werden, doch ebenso wie Elfenbein und Knochen gehören diese oft eher zu den Schmuckmessern und nicht zu den Gebrauchsmessern.

Frage 10: Welche Schwachstellen können beim Jagdmesser auftauchen?

Die Testsieger der Jagdmesser sollten keine Schwachpunkte haben, doch man sollte auf jeden Fall die StabilitĂ€t der Spitze checken, damit diese nicht abbricht. Des Weiteren muss die Scheide festsitzen und gut verarbeitet sein, sonst zerschneidet die scharfe Klinge die Naht und das Messer geht bald verloren. Bei klappbaren Messern ist der Klappmechanismus zu prĂŒfen: Wenn die Arretierung nicht perfekt funktioniert, sind die Finger in Gefahr.

Alternativen zum Jagdmesser

Das Jagdmesser im Test 2019 kann speziell als Teil der JagdausrĂŒstung zum Einsatz kommen oder als Outdoor-Messer. Im zweiten Fall stehen den KĂ€ufern auch stabile Allzweckmesser zur Auswahl, die eine zweckmĂ€ĂŸige Alternative zum herkömmlichen Jagdmesser sind. Bei einem solchen Outdoor-Messer oder Fahrtenmesser handelt es sich um ein Werkzeug, das auf Wandertouren und beim Camping sehr nĂŒtzlich sein kann. Die feste Klinge eignet sich dazu, Brot und Wurst zu schneiden, des Weiteren kann man damit Fische töten und ausnehmen. Selbst das Zerschneiden von Steaks ist möglich. Hier funktioniert das Outdoor-Messer als perfektes KĂŒchengerĂ€t. Wenn ein Feuerstahl vorhanden ist, eignet sich das Allzweckmesser zum AnzĂŒnden eines Lagerfeuers. Außerdem kann man SchnĂŒre durchtrennen oder Holz zurechtschnitzen.

Victorinox Schweizer Taschenmesser. Verschiedene FunktionenDas Taschenmesser ist zwar kĂŒrzer als das klassische Jagdmesser mit fester oder klappbarer Klinge, doch es ist trotzdem ein praktischer Ersatz. FĂŒr die Jagd selbst eignet es sich weniger, doch bei der Wanderung ist es ein nĂŒtzlicher Begleiter. Abgesehen von der Messerklinge stehen dem Benutzer beim Taschen- oder Armeemesser oft noch viele andere Funktionen bereit. Man kann eine kleine SĂ€ge oder Feile herausklappen, eine Mini-Schere oder Spezialklingen. Teilweise gibt es auch Schraubendreher. FĂŒr das Picknick sollte das Taschenmesser außerdem mit Kapselheber und Korkenzieher ausgestattet sein.

Die Besteck-Messer zum Ausklappen sind eher eine Spielerei und weniger fĂŒr Outdoor-Unternehmungen geeignet. Sie kommen bei der kleinen Wanderung zum Einsatz. Teilweise handelt es sich um ein klappbares Besteck-Set, das sich auseinandernehmen lĂ€sst. So kann man sogar mit Messer und Gabel essen.

Wenn es darum geht, ein geeignetes Messer fĂŒr die Jagd zu finden, sollte man sich auf die professionellen Jagdmesser aus dem Test 2019 konzentrieren. Hier gehen die JĂ€ger auf Nummer sicher, dass die QualitĂ€t stimmt.

WeiterfĂŒhrende Links und Quellen

https://www.messer-portal.com/basiswissen/messerwissen/spezialmesser/jagdmesser
https://de.wikipedia.org/wiki/Jagdmesser
https://de.wikipedia.org/wiki/Messer
https://www.jagdschule-gutgrambow.de/jagdmesser/
https://www.philognosie.net/haushaltstipps/messer-pflegen-9-tipps-zum-gebrauch-und-pflege-von-messern
https://www.messer-portal.com/basiswissen/messerwissen/spezialmesser/jagdmesser
https://www.grube.de/jagd/jagdausruestung/?p=1
http://www.hubertus-solingen.com/entwicklungsgeschichte-springmesser_de.html

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