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Messerschärfer Test 2018 • Die 10 besten Messerschärfer im Vergleich

Scharfe Messer sind in der Küche unersetzbar, sodass ein Messerschärfer sinnreich ist.Für unsere Bestenliste hat unser Team unzählige Tests sowie Vergleiche im Internet gegenübergestellt, um Bewertungen für Schleifstufen, Motoren, Abmessungen und vieles mehr abgeben zu können.

Messerschärfer Bestenliste 2018

Letzte Aktualisierung am: 

  E-PRANCE-M1-Messerschärfer Anischt Graef CC 150 Diamant-Messerschärfer im Test Anischt Graef CC 150 Diamant-Messerschärfer im Test Work-Sharp-Knife-and-Tool-Sharpener-09DX003 WMF-1874376030-Messerschärfer Handlicher-Messerschärfer-vom-Schärfspezialist-LANSKY DICK-90092000-Rapid-Action-Steel-Set Victorinox-Schärfen-Messerschärfer,-7.8715 Zwilling-Messerschärfer Wüsthof-Messerschärfer
  E-PRANCE M1 Graef CC120 Graef CC 150 Work Sharp Knife and Tool Sharpener WMF 1874376030 Lansky Blademedic DICK Rapid Steel Victorinox Sharpy Klein Zwilling 32601-000 WÜSTHOF 4348
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ExpertenTesten TÜV-Siegel 1,07
sehr gut
1,49
sehr gut
1,60
gut
1,94
gut
2,36
gut
2,37
gut
2,39
gut
2,58
befriedigend
2,69
befriedigend
2,87
befriedigend
Kundenbewertungen
auf Amazon

4.3 von 5 Sternen
bei 398 Rezensionen

4.4 von 5 Sternen
bei 273 Rezensionen

3.7 von 5 Sternen
bei 52 Rezensionen

4.7 von 5 Sternen
bei 202 Rezensionen

3.8 von 5 Sternen
bei 254 Rezensionen

4.4 von 5 Sternen
bei 247 Rezensionen

4.6 von 5 Sternen
bei 27 Rezensionen

4.5 von 5 Sternen
bei 94 Rezensionen

3.3 von 5 Sternen
bei 79 Rezensionen

2.7 von 5 Sternen
bei 27 Rezensionen
Marke E-PRANCE Graef Graef Work Sharp WMF Lansky DICK Victorinox Zwilling WÜSTHOF
Abmessungen

20,5 x 7 x 4,8 cm

25 x 11,2 x 11 cm

11,2 x 25 x 11 cm

24 x 12 x 14 cm

9,8 x 21,5 x 8,3 cm

21,1 x 8,1 x 0,8 cm

19 x 19 x 7,6 cm

22,9 x 11,9 x 3,7 cm

7 x 25 x 5 cm

23 x 7,7 x 4,2 cm

Gewicht

186 g

2045 g

2045 g

1190 g

331 g

118 g

540 g

23 g

340 g

299 g

Typ

Hand-Messerschärfer

elektrischer Messerschärfer

elektrischer Messerschärfer

elektrischer Messerschärfer

Hand-Messerschärfer

Hand-Messerschärfer

Hand-Messerschärfer

Hand-Messerschärfer

Hand-Messerschärfer

Hand-Messerschärfer

Schleifstufen

3

3

2

3

2

3

1

1

2

2

Länge

20,5 cm

30 cm

30 cm

24 cm

9,8 cm

21,1 cm

7,6 cm

22,9 cm

25 cm

23 cm

Material Schärfer

Wolfram, Keramik

Diamant

Diamant Keramik

Korund

Keramik

Diamant, Karbid, Keramik

Edelstahl beschichtet

Keramik

Stahl/Keramik

Diamant, Keramik

Material Gehäuse

Edelstahl, ABS Kunststoff

Kunststoff

Kunststoff

Metall, Kunststoff

Edelstahl Cromargan®

Edelstahl

Kunststoff

Kunststoff

Edelstahl

Edelstahl Bakkelit

Farbe

schwarz-silber

weiss-schwarz

weiß

schwarz

schwarz-silber

anthrazit

anthrazit

schwarz

silber-schwarz

silber-schwarz

elektrisches Gerät

nein

ja

ja

ja

nein

nein

nein

nein

nein

nein

für Scheren geeignet

nein

nein

nein

ja

nein

ja

nein

nein

nein

nein

Garantie

k.A.

k.A.

k.A.

k.A.

2 Jahre

2 Jahre

k.A.

k.A.

2 Jahre

k.A.

Besonderheiten
  • schnelles schleifen
  • ergonomisches Design
  • gute Qualität
  • einfache Bedienung
  • mit Antirutsch-Füßen
  • hohe Leistung
  • 3-Phasen Messerschärfer mit Diamantscheiben
  • minimaler Materialabtrag
  • 20° Schleifwinkel
  • präzise Messerpositionierung
  • Überhitzungsschutz
  • genaue Messerpositionierung
  • präzises Schleifen
  • mit 15° Schleifwinkel
  • schärft gut
  • gute Verarbeitung
  • extreme Schärfe
  • für viele Werkzeuge geeignet
  • Qualitätsgarantie
  • einfache Handhabung
  • gute Verarbeitung
  • zum Vor- und Nachschleifen
  • schnelles schleifen
  • Qualitätsgarantie
  • einfache Anwendung
  • gute Leistung
  • vier Schärfer in einem Gerät
  • gute Verarbeitung
  • schwenkbarer diamantbeschichteter Schärfstab
  • handlich
  • Stäbe mit Spezialbeschichtung
  • geringe Verletzungsgefahr
  • Qualitätsgarantie
  • Schärfstäbe aus Edelstahl
  • schärft gut
  • hohe Präzision
  • einfache Handhabung
  • gute Verarbeitung
  • leicht Anwendung
  • kompakt
  • für Stahl- und Keramikmesser
  • für Links- und Rechtshänder geeignet
  • gute Verarbeitung
  • Qualitätsgarantie
  • aus Edelstahl
  • hohe Qualität
  • zwei Stufen
  • einfache Anwendung
  • gute Verarbeitung
  • auch für Wellenschliffmesser
Preis-Leistungsverhältnis
Benutzerfreundlichkeit
Verarbeitungsqualität
Produktbericht Produktbericht Produktbericht Produktbericht Produktbericht Produktbericht Produktbericht Produktbericht Produktbericht Produktbericht Produktbericht
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Was ist ein Messerschärfer?

Messer schärfenDer Messerschärfer ist ein unentbehrliches Küchenwerkzeug, mit dem sich die stumpf gewordene Klinge eines Messers oder einer Schere wieder schleifen, also schärfen lässt. Er ist kein aufwendiges Konstrukt, sondern besteht in der Regel nur aus einem einfachen**Haltegriff** und dem jeweiligen Schleifmaterial. Dabei kann es sich um Keramik, Stahl oder sogar Diamant handeln – das hängt nicht zuletzt vom Kaufpreis ab, der sich in einer recht breit gefächerten Spanne bewegt.

Schon bei einem kurzen Blick auf die Abbildungen in unserem Messerschärfer Test Vergleich 2018 fällt auf, dass sich die einzelnen Modelle teils deutlich unterscheiden – das liegt ganz einfach an dem Umstand, dass es trotz eines sehr ähnlichen Grundprinzips**voneinander abweichende Typen** gibt.

Im Einzelhandel sind Messerschärfer auch unter verwandten Namen wie Wetzstahl, Schleifstein, Schärfbank oder Schärfhut erhältlich – mehr dazu in einem der folgenden Abschnitte.

Wie funktioniert ein Messerschärfer?

Graef Diamant-Messerschärfer CC 120 DDas einem Messerschärfer zugrunde liegende Prinzip ist denkbar einfach – so einfach, dass es schlichte Modelle für nur wenige Euro zu kaufen gibt. Zwar haben diese Billigvarianten durchaus ihre Schwächen und nicht wirklich eine Chance, von uns zum Messerschärfer Vergleich-Testsieger gekürt zu werden, für rudimentäre Zwecke sind sie aber solide zu gebrauchen. Welches Schleifmaterial auch zum Einsatz kommen mag – der Prozess des Schleifens bleibt im Grunde gleich.

Bei den weitverbreiteten manuell geführten Messerschärfern wird das Schleifmaterial schnell mit der Hand mehrmals von beiden Seiten über die Klinge des stumpf gewordenen Messers gezogen. Dadurch richtet sich der abgebogene Rand der Klinge (der Fachausdruck dafür ist Grat) wieder auf und das Messer erhält seine Schärfe zurück. Damit das auch wirklich klappt, muss das Schleifmaterial härter sein als die zu schärfende Klinge.

Das ist übrigens ein Grund, warum besonders günstige Messerschärfer oft nicht die gewünschte Wirkung entfalten: Sie sind aus zu weichem Stahl gemacht und können nicht genügend Druck erzeugen. Manche Schleifsteine werden vor Beginn des Schleifens**mit Wasser getränkt**. Damit soll gleichzeitig das Material geschont und ein höherer Grad an Schärfe erzielt werden. Auch dazu verraten wir später mehr.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Die Vorteile und die Anwendungsmöglichkeiten sind ziemlich deutlich erkennbar, jedoch gehen wir hierbei dennoch auf die wichtigen Pluspunkte ein. Mit ein wenig Talent ist die Messerpflege einfach durchführbar. Das Schleifen ist keine schwierige Aufgabe und dafür ist auch nicht viel Zeit notwendig. Arger und ein größerer Zeitverlust sind die Nachteile, wenn das Messer bei der Bearbeitung von Genussmitteln nicht richtig schneidet und dadurch der Arbeitsgang längere Zeit in Anspruch nimmt. Hinzu kommen die späteren Ausgaben für einen unumgänglichen Neukauf.

Ansicht des Vulkanus Messerschärfer Professional 09HS001 im TestDer Blick in einen ausführlichen Messerschärfer Test belegt, tatsächlich hochwertige Modelle besitzen auch ihren Preis. Eventuell lässt sich hierfür sogar ein edles neues Messer kaufen. Jedoch sollten Sie berücksichtigen, dass ein Messerschärfer eine komplette Messergarnitur schärfen und erhalten kann. Die meisten routinierten Köche besitzen ihren Messerfavoriten und dieser verfügt über ein gutes Handling. Darauf möchten diese nicht gern verzichten und ein Messerschärfer hält es up to date.

Die unterschiedlichen Messerschärfer behandeln das Thema Schärfen auf ihre individuelle Weise und besitzen persönliche Stärken. Durch einen richtigen Messerschärfer wird nicht nur eine stumpfe Klinge wieder scharf, sondern der Prozess der Abstumpfung wird eine Zeitspanne hinausgezögert. Dies ist ein großer Pluspunkt, denn ein tatsächlicher Schärfungsvorgang trägt zu einer Abtragung des Materials bei

Mit einer gewissen Abnutzung wird das Messer zu irgendeinem Zeitpunkt unbrauchbar und mit rechtzeitiger Pflege wird die Haltbarkeit des Messers signifikant erweitert. Langfristig bedeutet das eine bestimmte Einsparung, denn edle Messer-Sets strapazieren tatsächlich das Budget. Die Messer erhalten eine längere Haltbarkeit und bessere Funktion durch einen Messerschärfer.

Die Pluspunkte eines Messeschärfers

  • Bei Messern wird die Effizienz gesteigert und die Haltbarkeit verlängert
  • Stumpfe Klingen werden wieder scharf
  • Sehr einfaches Handling
  • Langfristig wird das Budget entlastet: Messer werden nicht so oft nachgekauft

Günstige Pflege statt teurem Neukauf

Mit ein bisschen Übung geht die Pflege der Messer recht einfach von der Hand. Das Schleifen ist an sich keine schwere Tätigkeit und nimmt auch nicht allzu viel Zeit in Anspruch. Der geringen Mühe gegenüber stehen Ärger und größerer Zeitverlust, wenn das Messer beim Kochen nicht richtig schneidet und jeder Arbeitsgang länger dauert. Dazu kommen die Kosten für eine früher oder später unumgängliche Neuanschaffung.

Zwar zeigt ein Blick in unseren ausführlichen Messerschärfer Test Vergleich, dass wirklich gute Modelle auch ihren Preis haben, für den man womöglich sogar ein hochwertiges neues Messer bekäme, aber man sollte dabei doch bedenken, dass ein einziger Messerschärfer eine ganze Garnitur Messer pflegen und erhalten kann. Die meisten versierten Köche haben ihr Lieblingsmesser, das besonders gut in der Hand liegt und auf das man nur ungern verzichten möchte – der Messerschärfer hält es frisch.

Vorbeugen ist besser als nachschärfen

Die verschiedenen Messerschärfer arbeiten auf jeweils eigene Weise und verfügen über**individuelle Stärken** (mehr dazu im folgenden Abschnitt). Mit dem richtigen Messerschärfer lässt sich nicht nur eine stumpf gewordene Klinge wieder scharf machen, sondern der Vorgang des Abstumpfens einige Zeit hinauszögern. Das ist ein großer Vorteil, denn beim eigentlichen Schärfungsvorgang wird immer Material abgetragen.

Das bedeutet einen gewissen Verschleiß, der das Messer irgendwann unbrauchbarwerden lässt – mit frühzeitiger Pflege kann die Lebenszeit eines Messers deutlich ausgedehnt werden. Das bedeutet langfristig auch eine gewisse Ersparnis, denn wirklich hochwertige Messer-Sets (ein einziges reicht einem richtigen Koch kaum) kosten eine**schöne Stange Geld**. Mit dem Messerschärfer halten sich Messer also länger und funktionieren besser.

Welche Arten von Messerschärfern gibt es?

Beinahe alle aufgeführten Arten an Messerschärfern sind auch in unserem umfassenden Messerschärfer Test enthalten. Wir haben bereits weiter oben durchblicken lassen, dass es gewisse sinnvolle Unterschiede gibt, auf die wir an dieser Stelle näher eingehen werden. Es kann sich nämlich durchaus lohnen, mehr als einen Messerschärfer im Haus zu haben.

Manuell und elektrisch betriebene Messerschärfer

Der überwiegende Teil der derzeit erhältlichen Messerschärfer ist nach wie vor für den Handbetrieb konzipiert. Ein wenig Übung samt Geschick gehört dazu und erlaubt die präzise Pflege der geschätzten Messer. Nun findet man heute kaum noch ein mechanisches, mit der Hand geführtes Gerät, für das es nicht auch eine komfortable,**elektrisch betriebene Entsprechung** gibt. Auch das Schärfen von Messern kann inzwischen auf Knopfdruck erledigt werden.

Wetzstahl

Der Wetzstahl oder Wetzstab ist der Messerschärfer für den täglichen Gebrauch. Profis wie Metzger oder Berufsköche benutzen ihn sogar gleich mehrmals am Tag. Das ist auch nötig, denn bei hochwertigen Messern ist die Schneide der Klinge nur wenige Millimeter dick und entsprechend empfindlich. Selbst bei sorgfältigster Behandlung lässt es sich unmöglich vermeiden, dass die spitze und hauchdünne Schneidkante sich allmählich verbiegt.

Durch einen rechtzeitigen und regelmäßigen Einsatz eines Wetzstahls kann man diesem sehr unangenehmen Effekt entgegenwirken – zumindest eine Zeit lang. Wenn der Wetzstab wiederholt und beidseitig über die Klinge gezogen wird, richtet sich die verbogene Kante wieder auf und das Messer erhält seine Schneidigkeit zurück. Allerdings lässt sich dieser Effekt nicht beliebig oft erzielen, früher oder später wird der Einsatz stärkerer Mittel nötig sein.

Schleifstein

SchleifsteinEin weit stärkeres Mittel als der Wetzstahl ist der bekannte Schleifstein, mit dessen Hilfe sich auch solche Messer schärfen lassen, bei denen man mit dem Einsatz eines gewöhnlichen Wetzstabes nichts mehr erreichen kann. Dabei ist die sprachliche Unterscheidung im Handel nicht immer so eindeutig, wie wir sie hier treffen: Als Schleifstein kann auch ein Wetzstab dienen, der aus einem anderen Material als Stahl gemacht wurde, wie Keramik oder Diamant.

Im Gegensatz zum einfachen Wetzstahl wird beim Einsatz eines richtigen Schleifsteinsdie umgebogene Spitze nicht nur einfach wieder aufgerichtet, sondern es wird eine feine Schicht Material abgetragen. Dadurch gewinnt das stumpfe Messer ganz neuen Schliff, verliert aber auch ein wenig Substanz. Aus diesem Grund empfiehlt sich der Einsatz eines Schleifsteins erst und ausschließlich bei wirklich stumpf gewordenen Klingen, zur sonstigen Pflege nutzt man vorher besser einen Wetzstahl.

Wasserstein

Der Wasserstein ist eine wirklich exotische Lösung und gilt als Geheimtipp unter Messerliebhabern und allen sonstigen Kennern der Materie. Exotisch ist diese Methode deshalb, weil sie aus dem asiatischen Raum stammt und vor allem für die auch hierzulande beliebten Messer japanischer Provenienz mit viel Nachdruck empfohlen wird. Das Schärfen mithilfe eines Wassersteins ist die zeitraubendste aller Varianten, zeitigt aber hervorragende Ergebnisse.

Genau genommen handelt es sich bei dem Wasserstein ebenfalls um einen Schleifstein, der allerdings nicht trocken zum Einsatz kommt, sondern vor dem Schärfen mit Wasser getränkt wird. Das zu schärfende Messer wird dabei betont langsam, geradezu meditativ, in einem 15-Grad-Winkel über den Stein gezogen. Damit der Schleifprozess gelingt, sind vor allem Ruhe und Geduld vonnöten, die Arbeit kann dafür sehr entspannend wirken. Kleiner Nachteil dieser Steine: Sie sind nicht bruchfest.

Schärfgerät

Work Sharp Schärfgerät Knife and Tool SharpenerSchärfgeräte sind die einzigen Messerschärfer in unserem Messerschärfer Test Vergleich, die es auch in einer elektrisch betriebenen Variante gibt. Trotzdem werden auch Schärfgeräte natürlich in einer handgeführten Ausführung angeboten; beide Systeme haben hochwertige Vertreter hervorgebracht. Ein Schärfgerät kommt alternativ zum Schleifstein zum Einsatz, wenn der Wetzstahl nicht mehr ausreicht.

Die Schleifrollen oder Schleifscheiben des Schleifgeräts fahren wie der Schleifstein schwere Geschütze auf und tragen Material ab. Besonders empfehlenswert sind sensible Keramikrollen, die den Grat so behutsam bearbeiten, dass kein Stück der Klinge ausbricht. Es ist allerdings nicht immer ganz leicht, das Messer gleichmäßig und im richtigen Winkel durch die sich drehenden Rollen zu ziehen – gerade bei elektrischen Geräten können durch falsche Anwendung unschöne Risse und Kerben entstehen.

So haben wir die Messerschärfer getestet

Unser gründlicher Messerschärfer Test Vergleich ist ausgerichtet an klaren Eckpunkten, die im Prinzip für alle zu prüfenden Modelle gelten. Wir stellen hier die Punkte vor, auf die wir bei jedem Messerschärfer besonders achten.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Um diesen Prüfstein kommt auch der härteste Schleifstein nicht herum: Stehen**das Gebotene und das Geforderte** in einem soliden Verhältnis zueinander? Nicht immer ist das günstigste Angebot wirklich ein Schnäppchen, und manchmal kann sich ein höherer Preis wirklich lohnen – wir klären den wahren Sachverhalt im Messerschärfer Test.

Messerschärfer-Typ und verwendetes Schleifmaterial

schaerfenDas sind die wichtigsten Informationen überhaupt: Welche Art Messerschärferwird angeboten? Ist es ein Wetzstab, ein Schleifstein oder ein Schärfgerät? Und**welches Schleifmaterial** kommt dabei zum Einsatz? Wie wir schon erfahren haben, sind die Unterschiede zwischen Stein, Stahl, Keramik oder Diamant erheblich.

Körnung

Die Körnung entscheidet über die grundsätzliche Ausrichtung des Messerschärfers. Eine grobe Körnung ist für besonders stumpfe oder gar**beschädigte Klingen** gedacht, also eine Art Reparaturschliff. Mittels einer feinen Körnung wird hingegen leicht nachgeschärft. Im Handel gibt es Kombinationen aus beiden Typen.

Umfang

Von der Länge des Messerschärfers hängt nicht zuletzt ab, ob und wie gut sich**größere Klingen** schärfen lassen. Es gilt die ganz einfache Faustregel: Je länger der Messerschärfer ist, desto länger darf auch die Klinge sein, die sich mit ihm bearbeiten lässt. Unser Messerschärfer Test gibt die genauen Maße von jedem Modell an.

Besonderheiten

Alles, was sich nicht unter einem einzigen Stichwort zusammenfassen lässt, bleibt von uns trotzdem nicht unberücksichtigt: Besitzt der Messerschärfer einen**speziellen Griff**, ist er spülmaschinengeeignet, einfach zu handhaben, leicht zu reinigen, besonders haltbar – jedes Ruhmesblatt und jedes Schandmalregistrieren und bewerten wir.

Worauf muss ich beim Kauf eines Messerschärfers achten?

Wir haben nun schon ausführlich erklärt, worauf wir unser besonderes Augenmerk beim Testen eines Messerschärfers legen. Nicht immer sind unsere Kriterien aber gleich wichtig für jeden potenziellen Käufer. Ob also ein Messerschärfer die persönlichen Präferenzen erfüllt, erkennt man am besten, indem man sich ein paar Fragenbeantwortet.

Wie viel Geld will ich ausgeben?

Nicht immer steht ein unbegrenztes Budget zur Verfügung, und es schadet sicher nichts, sich im Vorfeld klarzumachen, wie viel Geld der neue Messerschärfer kosten darf. Immer berücksichtigt werden sollte bei solcher Überlegung aber auch, dass gerade die besonders günstigen Modelle oft schlechtes Schleifmaterialmitbringen (zum Beispiel weicher Wetzstahl) und langfristig mehr Kosten verursachen als einsparen.

Wo liegt mein Schwerpunkt? Pflege oder Reparatur?

Wie wir bereits gelernt haben, besitzen Messerschärfer unterschiedliche Stärken und Schwächen. Entscheidend ist die Frage, ob vorrangig ein noch intaktes Messer gepflegt werden soll, oder ob ich lieber ein bereits stumpfes Messer wieder schärfen möchte. Eventuell lohnt sich auch die Anschaffung mehrerer Modelle für alle der möglichen Anwendungsbereiche; manche Messerschärfer unterstützen durch die Kombination unterschiedlicher Körnungsstärken auch beide Zwecke.

Welche Messer möchte ich schärfen?

Von der Auswahl der zu schärfenden Messer hängt auch die Tauglichkeit des gewünschten Messerschärfers ab. Für lange Klingen braucht es natürlich auch einen entsprechend großen Messerschärfer, für sehr scharfe Klingen wird ein**hartes Schleifmaterial** verlangt.

Insbesondere bei den beliebten exotischen Klingen aus Japan ist Vorsicht geboten, da diese viele handelsüblichen Messerschärfer an Härte übertreffen.

Die führenden Hersteller

Es gibt ein breites Angebot an Messerschärfern auf dem Markt, teils von namhaften Herstellern. Die wichtigsten Namen aus unserem großen Messerschärfer Test Vergleich stellen wir hier kurz vor.

  • Graef
  • Gräwe
  • WMF
  • Wüstenhof
  • Zwilling
Bei ihrer Gründung im Jahr 1920, also über 90 Jahre, besteht das Sortiment der deutschen Firma Graef vor allem für Gardinenstangen, Holzspielzeug und Reißbrettstifte. Diese Schwerpunkte haben sich nicht zuletzt durch die Wirren zweier Weltkriege und einer Weltwirtschaftskrise gewandelt; heute steht Graef vor allem für elektrische Haushaltsgeräte und professionelle Schneidetechnik.
Das deutsche Familienunternehmen Gräwe ist seit seiner Gründung 1970 für den Vertrieb hochwertiger Kochutensilien bekannt. Neben Eisenpfannen und -töpfen wie zu Omas Zeiten gehören auch hochwertige Messerblöcke zum Sortiment – und**Messerschärfer**, um diese in Schuss zu halten.
Die Firma WMF begann im ausgehenden 19. Jahrhundert im beschaulichen Württemberg, woher sich auch ihr Name ableitet: WMF steht für Württembergische Metallwaren-**F**abrik.Auf dem Geschäftsfeld der Haushalts- und Hotelwaren gehört WMF zu den wichtigsten Anbietern. Neben WMF selbst gehören noch die weitverbreiteten und bekannten Marken**_Hepp, Kaiser, Schaerer_** und Silit zum deutschen Traditionsunternehmen.
Bei Wüsthof handelt es sich um ein traditionsreiches deutsches Unternehmen, das in siebter Generation von der Gründerfamilie geführt wird. Das ikonische Logo mit dem weißen Dreizack auf rotem Grund ist in über 90 Ländern bekannt und steht für qualitativ hochwertige Schneidwaren.
Zwilling heißt mit vollem Namen Zwilling J. A. Henckels ist weltweit bekannt für die Produktion hochwertiger Kochmesser, Kochgeschirr und Kosmetikartikel. Die Geschichte der deutschen Traditionsmarke geht bis auf das Jahr 1731 zurück, in dem der Solinger Messerschmied Peter Henckels sein Sternzeichen, den Zwilling, als Handwerkszeichen registrieren ließ – damit ist Zwilling ohne Zweifel eine der altehrwürdigsten Markennamen der Welt.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meinen Messerschärfer am besten?

Beim Erwerb von Küchengeräten aller Art, besitzt der stationäre Fachhandel immer noch einen guten Ruf. Die oftmals attraktive Preisgestaltung im Internet wird mit einem minimalen Misstrauen verfolgt. Bei präziser Betrachtungsweise ist hier kein Anlass gegeben. Unbegrenzte Öffnungszeiten herrschen im Internet, da Onlineshops keine Zeitbegrenzung kennen und rund um die Uhr für einen virtuellen Rundgang einladen. Sie können zu Ihren beliebigen Zeiten den Shop aufsuchen, unwichtig ob am Wochenende, Feiertagen oder zu nächtlicher Stunde.

Wo kaufe ich einen Messerschärfer Testsieger von ExpertenTesten am besten?Durch das Smartphone oder das Tablet sind Sie ortsunabhängig und der Einkauf ist von überall realisierbar. Sie können den Messerschärfer während der Kaffeepause im Büro oder aus dem Fitnessstudio bestellen. Nach der Bestellung wird der Messerschärfer bis zu Ihnen nach Hause geliefert. Sind Sie nicht anwesend können Sie die Zustellung an Bekannte oder Nachbarn festlegen. Der Fachhandel bestimmt für Käufer feste Zeiten und Orte. Keinesfalls bereitet es Spaß, nach Beendigung der Arbeitszeit einen Parkplatz in der vollen City zu eruieren und letztlich in der langen Schlange zu warten, um das Produkt zu bezahlen. Das Internet verschont sie von allen diesen Dingen.

Die Zeit der Fachverkäufer ist vorbei und die vorgeschobene bessere Beratung des Einzelhandels ist bereits Nostalgie. Gutes Verkaufspersonal ist kaum noch anzutreffen. Vielerorts wird gespart und dies betrifft ebenfalls qualifizierte Mitarbeiter. Ausführliche Produktseiten und eine bessere Beratung offerieren hier Onlineshops in Verknüpfung mit fachkundigen OnlineRatgebern wie ein voluminöser Messerschärfer-Test Vergleich 2017.

Hin und wieder ist feststellbar, dass Verkäufer oftmals mehr die eigenen Verkaufserlöse fokussieren, als auf die Bedürfnisse des Kunden einzugehen. Dies trifft nicht immer zu und es sind genügend gute und aufrichtig Verkäufer anwesend, aber es ist problematisch, die schwarzen Schafe zu differenzieren. Der Fachhandel nutzt gerne die Argumentation, dass nur vor Ort die Möglichkeit besteht, ein entsprechendes Produkt zu testen. Dies trifft zu, aber es ist auch die Wahrscheinlichkeit groß, nicht einen ganz neuen Artikel zu erhalten. In Geschäften wird oftmals von Kunden ein Messerschärfer einer Prüfung und einem Test unterzogen. Letztlich wird eine andere Offerte bevorzugt. Die Auswahl ist für die Kaufentscheidung ein Kriterium. Der Fachhandel beschränkt sich in den meisten Fällen auf wenige aktuelle Messerschärfer, die sehr gute Verkaufszahlen schreiben.

Das Internet hält für fast jeden Messerschärfer unverzüglich eine passende Offerte und ein Testbericht bereit. Dadurch lässt sich oftmals das Budget entasten. Ebenfalls sind öfters ältere Geräte sehr preiswert erhältlich und die Erfordernisse zahlreicher Nutzer wird in vollem Umfang entsprochen.

Zu ermitteln sind diese Messerschärfer jedoch fast nur im Internet. Falls ein bestimmter Messerschärfer bei einem Händler nicht lieferbar sein sollte, klicken Sie einfach halber auf einen anderen Onlineshop und gelangen dadurch fast immer mit dieser Methode zu Ihrem wunschgemäßen Messerschärfer.

Die Auswahl aus allen bundesdeutschen Shops finden sich im Internet und sind nur durch einen Mausklick distanziert. Bei einem Kauf im Fachhandel sind sie auf einige wenige Geschäfte in direkten Umfeld angewiesen oder Sie müssen lange Anfahrtwege in Kauf nehmen, um eine Alternative zu ermitteln. Trotz der öffentlichen Meinungsauffassung ist der Erwerb eines Messerschärfers im Internet letztlich sogar sicherer als beim örtlichen Händler. Im Internet erhalten die Käufer den gleichen Profit wie bei allen Einzelhändlern. Sie bekommen die komplette gesetzliche Gewährleistung und eine voraussichtliche Garantie des Herstellers.

Weiterhin erlaubt das sogenannte Fernabsatzgesetz die Rückgabe von gekauften Artikeln ohne Angabe von Gründen innerhalb von 14 Tagen. Es muss vom Kunden keinen Grund vorliegen. Entspricht beispielsweise der Messerschärfer nicht den eigenen Anforderungen, schicken Sie ihn einfach wieder zurück. Liegt keine Wertminderung vor, beispielsweise durch Gehäusebeschädigungen oder Ähnliches, wird Ihnen der komplette Kaufpreis zurückerstattet.

Diese Option wird vom Fachhandel im Regelfall nicht angeboten. Einige Geschäfte offerieren einen ähnlichen Service, jedoch ist dies lediglich Kulanz. Im örtlichen Handel besteht niemals ein rechtlicher Anspruch auf eine Rücknahme. Der sicherlich wichtigste Punkt beim Entschluss zwischen Fachhandel und Internet stellt der Preis dar. Der Gewinner ist gänzlich das Internet. Nur sehr wenige Ausnahmen sind Onlineshops immer preiswerter als der örtliche Handel. Versandhändler tragen signifikant niedrige Kosten. Teures Verkaufspersonal ist nicht auffindbar und ein einfaches Lagerhaus ist im Gegensatz zu einem attraktiven Verkaufsraum ausreichend.

Zahlreiche Anbieter können durch die Masse günstigere Preise offerieren. Bei Millionen abgesetzten Artikeln reicht eine niedrige Verkaufsmarge aus. Für den Händler ist es existenzbedrohend, wenn er nur einige Hundert Artikel verkauft. Sämtliche Vorteile werden von Onlineshops oftmals sofort an den Kunden weitergegeben. Sie haben keine andere Option. Nutzer im Internet können unverzüglich mit wenigen Klicks einen Vergleich der aktuellen Preise vollziehen. Nur wenn ein Onlineshop gute Offerten bereitstellt, wird er in den Resultaten der Preismaschinen oben aufgeführt. Dadurch wird das Interesse der Internetnutzer gesichert.

Messerschärfer Testsieger im Internet online bestellen und kaufenDer Preisdruck beim Einzelhändler ist nur gering und daher besitzen Einzelhändler mehr Unabhängigkeit bei der Preisfestsetzung. Für Kunden ist dies in den meisten Fällen mit Nachteilen verbunden. Die Lagerkapazitäten des Einzelhandels sind beschränkt, weil eine ausreichende Präsentation stattfinden muss. Der Onlineshop verfügt über einen virtuellen Verkaufsraum, der nach Belieben erweitert werden kann. Zudem lässt sich im Internet im Regelfall sofort feststellen, ob der gewünschte Artikel lieferbar ist und die Versandzeit ebenfalls angezeigt.

Beim Besuch des Einzelhandels erhalten Sie oftmals ein Ersatzprodukt, weil der bevorzugte Artikel nicht vorrätig war und Sie nicht umsonst den mühevollen Weg antraten. Nach kompletter Überprüfung offeriert das Internet zu viele positive Aspekte, um beim Kauf eines Messerschärfers darauf zu verzichten. Der Fachhandel stellt eine gute Selektion dar, wenn Sie schnellstens einen Messerschärfer benötigen. Besteht eine Zeitspanne von 1-2 Tagen, sollten sie immer das Internet den Vorzug geben. Ein preiswerter, komfortabler und sicherer Kauf ist gewährt.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte des Messerschärfers

Ob als unentbehrliches Tranchierwerkzeug oder als fragwürdiges Mittel zur Konfliktlösung: Die Geschichte des Menschen mit dem Messer ist lang und kaum überschaubar – und ebenso alt ist das Problem der stumpf werdenden Klinge.

Am Anfang war das Messer ein Wegwerfprodukt

Die ersten Schneideversuche unternahm der Mensch mit scharf gezackten Steinen, die einfach weggeworfen und durch neue Steine ersetzt wurden, wenn sie stumpf geworden waren. Schon die ersten Erfahrungen mit dem Messer waren geprägt von dem großen und tiefen Eindruck, den die Wirkung der Schärfe machte.

Das Messer wurde schnell unentbehrlich – als Werkzeug und als Waffe. Dabei begann der Mensch schnell, sich nicht nur mit dem von der Natur geschenkten Gut zufriedenzugeben, er fing vielmehr damit an, ganz im Unterschied zum Affen, sich Werkzeug aus Stein und Stahl zu fertigen. Schon immer war dabei die mit der Zeit verloren gehende Schärfe der kostbaren Klingen ein großes Ärgernis.

Der Messermacher war auch bald der Messerschleifer

schaerfen-2Mit der Entwicklung des Messermachens einher ging auch bald die Kunst der Messerreparatur, die von findigen Köpfen immer weiter verfeinert wurde. Gerade in den Anfangstagen des Messers war diese Kunst hoch angesehen und konnte nur von Menschen mit großem Geschick ausgeübt werden. Scharfe Messer galten als Schatz, den man hüten musste.

Ein eigener Beruf: der Messer- und Scherenschleifer

Die hohe Anerkennung für den Beruf des Messer- und Scherenschleifers hat die Jahrhunderte allerdings nicht überdauert. Stattdessen wurde das Schleifen von stumpfen Klingen zu einer schlecht bezahlten Beschäftigung für das fahrende Volk; ähnlich wie Kesselflicker und Lumpensammler – man nahm ihre Dienste in Anspruch, aber man maß ihnen keine Bedeutung bei.

Selbst schleift der Mann (und die Frau)

Heute ist das Schleifen von Messern und Scheren für viele Hobbyköche Alltag und nichts Besonderes mehr. Weil Messer darüber hinaus inzwischen auch sehr günstig zu bekommen sind – zumindest solche für den einfachen Hausgebrauch – greifen viele Menschen lieber zu einem Neukauf, als sich um die Pflege der stumpfen Klinge zu kümmern.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Messerschärfer

Wir haben im Rahmen unseres großen Messerschärfer Test Vergleichs 2018 schon einiges über den Messerschärfer enthüllt, haben über unsere eigenen Kriterien gesprochen und einen Leitfaden für die Auswahl des richtigen Modells geboten. Ein paar Punkte und hilfreiche Informationen gibt es aber noch nachzutragen.

Auch auf den Benutzer kommt es an

Für alle Messerschärfer gilt eine Regel, von der auch unser Messerschärfer Vergleichssieger keine Ausnahme darstellt: Zuallererst kommt es ganz entscheidend auf den Benutzer an. Wie effektiv ein Messerschärfer arbeitet, hängt in erster Linie vom Geschick des Benutzers ab – und das bedeutet, dass auch hochpreisige Qualitätsmodelle immer ein gewisses Maß an Übung zwingend erforderlich machen.

Scharf ist sicherer als stumpf

messer-1Vorsichtige Naturen neigen zu besonders großer Zurückhaltung beim Schärfen von Messern – schließlich, so glauben sie, erhöhe eine gut geschärfte Klinge ja das Verletzungsrisiko nicht unerheblich. Kurioserweise sind sich die Fachleute hier aber einig, dass das Gegenteil richtig ist: Mit einem scharfen Messer muss beim Schneiden viel weniger Druck ausgeübt werden, es schneidet besser durch sein Ziel und die Abrutschgefahr verringert sich deutlich – auch weil die führende Hand weniger schnell ermüdet.

Die Besonderheiten asiatischer Messer

Liebhaber asiatischer, besonders japanischer Messer sollten bei der Anschaffung und dem Gebrauch eines Messerschärfers sehr vorsichtig sein. Japanische Messer sind für gewöhnlich deutlich härter als ihre westeuropäischen Gegenstücke. Viele Messerschärfer sind schlichtweg nicht hart genug, um diese Klingen zu schärfen, und werden einfach selbst verschnitten.

Handarbeit ist Trumpf

Für wirklich hochwertige Messer aus dem Spitzenfeld sollte das Schärfen mit der Hand betrieben werden. Die besonders teuren Klingen sind oft auch besonders empfindlichund neigen beim Gebrauch einer motorgetriebenen Schleifmaschine zum Ausglühen. Das manuelle Abschleifen mit Gefühl und Geschick ist bei solchen Messern unabdingbar und zeitigt erkennbar bessere Ergebnisse als das schnellere automatische Schleifen – das gilt auch für den Bandschleifer, den wir weiter unten besprechen.

Die Körnung

Die grobe Körnung von 200 bis 400 wird für den Reparaturschliff verwendet. Dies betrifft die Reparatur von minimalen Ausbrüchen, um auch sehr stumpf gewordene Messer auf den tatsächlichen Schliff vorzubereiten. Durch ihre Charakteristiken kommt diese grobe Körnung bei Messern in klassischen Brauch nur selten zum Einsatz. Die mittlere Körnung liegt bei einer stärke zwischen 800 und 1.000. Wassersteine mit dieser Körnung eignen sich perfekt für einen Nachschliff. Bei einer üblichen Nutzung von Messer werden diese sehr oftmals verwendet.

Alle Fakten aus einem Messerschärfer TestFür den Feinschliff wird die filigrane Körnung zwischen 3.000 bis 4.000 genutzt. Diese werden nach dem Schliff mit einer mittleren Körnung verwendet. Dabei wird die dichte an der Messerschneide gesteigert.Dadurch wird nicht nur die Schärfe der Klinge gesteigert, sondern auch die Langlebigkeit des Schliffs.

Für den Polierschliff kommt ein Wasserstein mit sehr filigraner Körnung von 6.000 bis 10.000 zum Einsatz. Die Schärfe und die Haltbarkeit wird durch diese Poliersteine nochmals erhöht. Jedoch können erst nach der Vorarbeit durch den Normal- und Feinschliff verwendet werden. Diese Poliersteine sind für Anfänger mit Wassersteinen nicht zu empfehlen. Für Profis stellen sie eine Herausforderung dar. Mit besonderen Geräten ist es auch möglich, Messer mit Wellenschliff zuschärfen. Das edle Messer aus Japan stellt allerdings eine Ausnahme dar. In den meisten Fällen wurden Sie mit einem einseitigen Schliff hergestellt, der durch die Anwendung von Schleifsteinen oder Wetzstäben zerstört würde. Japanische Messer sollten nur mit ganz besonderen Wasserstein einen Schliff erhalten.

Japanische Schleifsteine besitzen eine niedrige Körnung von 120 bis 400. Sie sind für den Vorschliff notwendig. Bei einer Körnung der Schleifsteine von 1.000, steht einer Nutzung für den Hauptschliff nichts im Wege. Hinsichtlich der Körnung muss beider Einteilung darauf geachtet werden, dass für harte europäische Steine abweichende Kriterien gelten. Für den Feinschliff sollten japanische Schleifsteine eine Körnung von mehr als 6.000 aufweisen.

Messerarten

Bisher haben wir uns größtenteils auf das Schärfen von klassischen Küchenmessern fokussiert und möchten nachfolgend einen Überblick über die bei bevorzugten Messerarten, dem japanischen und dem europäischen Messer die besonderen Differenzierungen aufzeigen:

Japanische Messer

Japanische Messer können auf eine lange Tradition zurückblicken und sind in zahlreichen heimischen Küchen anzutreffen. Traditionell erfolgt die Anfertigung dieses asiatischen Küchenmessers mit einem Schliff. Es existieren auch Modelle mit beidseitigem Schliff. Im Regelfall liegt der Schneidewinkel bei 15 und 18 Grad und damit niedriger als Messer aus Europa.Durch den minimalen Schneidewinkel besitzen japanische Messer eine besonders hohe Schärfe.

Alle Zahlen und Daten aus einem Messerschärfer TestDie Auswahl eines Messerschärfers für japanische Messer ist danach auszurichten, dass tatsächlich in diesem Winkel die schärfe erfolgt und das der Messerschärfer auch nur einseitig schärft. Messerschärfer, die zum gleichen Zeitpunkt schärfen, eignen sich nicht für japanische Messer. Schlimmstenfalls können sie Beschädigungen davontragen!

Außerdem besitzen japanische Küchenmesser einen härteren Stahl als die westlichen Schneidwerke. Dadurch ergeben sich einige Vorteile. Diese Messer behalten länger ihre Schärfe und sind weniger empfänglich für Beulen in der Schneide. Nachteile beim japanischen Messer bestehen darin, dass sich nur sehr schlecht Glas oder Stein als Schneiduntergrund eignet. Zur Verwendung kommen weichere Untergründe, als beim westlichen Pendant. Bei der Selektion eines Messerschäfers für japanische Küchenmesser ist darauf zu achten, dass das bevorzugte Modell einen Winkel von 15 Grad schärfen kann und ob einseitig oder zweiseitig geschärft wird.

Das Europäische Messer

Ebenfalls europäische Messer oder Küchenmesser verfügen über ein langes Brauchtum. Speziell Messer deutscher Hersteller genießen global eine exzellenten Ruf durch das besondere Handling.

Alle Fakten aus einem Messerschärfer TestIm Gegensatz zu japanischen Messer bestehen beutende Unterschiede. Die meisten japanischen Modelle besitzen einen einseitigen Schliff, verfügen europäische Pedanten über einen symmetrischen Schliff. Die Klinge ist beidseitig geschliffen. Der überwiegende Teil der europäischen Schneidewinkel liegt um die 20 Grad. Das Ergebnis, die Schneide muss beidseitig eine Schärfung erhalten und der genutzte Messerschärfer muss einen 20 Grad Schärfwinkel aufweisen oder einzustellen sein.

Der genutzte Stahl ist bei europäischen Messern in den meisten Fällen weicher, als im Vergleich zu japanischen Messern. Bei der Produktion wird mehr Stahl genutzt, um die hohe Stabilität zu erzielen. Europäische Messer genießen den Ruf, dass sie sehr belastbar sind und sich auch für härtere Dinge, wie z. B. die Zertrennung von Knochen eignen. Allerdings sind die Messer aus Europa durch den benutzten weicheren Stahl in Zusammenhang mit den Verwendungsbereichen, anfälliger für Schäden. Dellen oder Beulen entlang der Kantenlänge sind keine Seltenheit und deswegen ist es sehr wichtig, diese Messer in regelmäßigen Abständen zu schärfen.

Bei der Selektion eines Messerschärfers für Messer aus Europa ist zunächst darauf zu achten, ob der Messerschärfer in der Lage ist, im 20 Grad Winkel zu schärfen. Außerdem ist zu beachten, dass zu beiden Seiten geschärft werden muss. Unter Berücksichtigung auf das jeweilige Modell des Messerschärfers werden gleichzeitig beide Seiten geschärft oder alternativ jede einzelne Seite.

Wie bei den bisherigen Ausführungen ist ersichtlich, dass bei der Selektion eines passenden Messerschärfers einige Dinge berücksichtigt werden müssen. Sehr wichtig ist, dass im Voraus Klarheit herrscht, welche Messerarten in Zukunft geschärft werden. Dies trifft besonders auf den erläuterten Schneidewinkel bei den unterschiedlichen Messerarten zu.

Der Victorinox Diamant Messerschärfer im Test

Um die Selektion zu erleichtern, finden Sie in einem Messerschärfer Test selbstverständlich alle notwendigen Spezifikationen sowie die geeigneten Einsatzmöglichkeiten der einzelnen Modelle. Der Wetzstahl eignet sich für den täglichen Einsatz und eignen sich nicht für Scheren, Taschen-, Jagd- und Rasiermesser sowie Wellenschliff. Beim Kauf werden diverse Beschichtungen, z. B. Diamant, Keramik oder der Standardabzug angeboten. Der Abziehstein erlaubt durch diverse Körnungen das Nachschärfen fast jeden Messers. Hervorragend geeignet für Rasiermesser, Kochmesser, Jagdmesser, Taschenmesser etc. Ein Wellenschliff ist nicht durchführbar. Die Schleifmaschine eignet sich für Messer, die von Grund auf geschärft werden müssen. Nicht nutzbar bei Messern mit Wellenschliff und japanischen Messern.

5 Tipps zum richtigen Messerschärfen

Hintergrundinformationen zum Messerschärfen gibt es viele, und die Liste der zugehörigen Ratgeber-Literatur ist lang. Eine Handvoll guter Tipps gerade für Einsteiger haben wir hier zusammengestellt.

  • Tipp 1 
  • Tipp 2 
  • Tipp 3 
  • Tipp 4 
  • Tipp 5 
Wer sich für einen Wetzstahl entscheidet, sollte vor allem auf zwei Dinge achten: Zum einen sollte der Wetzstab mindestens so lang sein wie die längste Klinge der zu schärfenden Messer. Zum anderen muss der Wetzstahl härter sein als alle zu schärfenden Klingen – sonst wird das stumpfe Messer nicht geschärft, sondern schneidet in den Wetzstab.
Wer sich nicht sicher ist, ob ein Messer geschärft werden muss, kann das mithilfe eines ganz simplen Tests überprüfen: Einfach eine reife Tomate durchschneiden. Ein scharfes Messer zerteilt das Gemüse und die Unterlage bleibt trocken, eine stumpfe Klinge drückt die Tomate nur zusammen und presst den Saft heraus. Alternativ gibt es auch den Test mit einem Bogen Schreibpapier – ein scharfes Messer schneidet einfach hindurch, ohne zu reißen.
Nicht für jede Klingenart eignet sich der Einsatz eines Messerschärfers. Besondere Vorsicht geboten ist bei der Nutzung von Messern mit Wellenschliff, wie er in Deutschland entwickelt wurde und darum besonders verbreitet ist. Wellenschliff wird durch gängige Messerschärfer meist stark beschädigt – hier sollte man auf die Dienste eines Fachmanns zurückgreifen.
Die beste Art, ein Messer zu schärfen, ist ein möglichst langes Vermeiden des Stumpfwerdens. Ein wichtiger Tipp dazu ist der Rat, auf die Spülmaschine zu verzichten. Zumindest bei teuren Qualitätsmessern sollte er befolgt werden – auch wenn deren Hersteller ihren Produkten werbewirksam eine Spülmaschinentauglichkeit attestieren, denn der Reinigungsvorgang in der Spülmaschine mit Spülmittel und Reinigungssalzen ist sehr belastend für hochwertige Klingen.
Entscheidend für den erfolgreichen Schliff ist der richtige Winkel. Der muss immer der Schnittkante entsprechen. Allerdings verändert sich der Grundschliff durch fortlaufenden Gebrauch und Nachschärfen. Zwei Dinge lohnen sich: Einmal das Erneuern lassen des Grundschliffs von Zeit zu Zeit durch einen Fachmann, zum andern fleißiges Üben. Beim Messerschärfen gilt vielleicht mehr als bei vielen anderen handwerklichen Tätigkeiten: Übung macht den Meister. Früher oder später entwickelt man ein Gefühl für Schleifwinkel und Geschwindigkeit – eine unerlässliche Eigenschaft für effektives Messerschärfen.

 

Ist ein Bandschleifer als Messerschärfer geeignet?

Es ist ein naheliegender Gedanke: Warum sollte man ein stumpf gewordenes Messer nicht mit einem Bandschleifer auf Vordermann bringen? Insbesondere ambitionierte Heimwerker dürften ein solches Gerät möglicherweise schon in ihrem Werkzeug-Repertoire haben und könnten sich damit die Anschaffung eines zusätzlichen Messerschärfers sparen – oder etwa nicht?

Was ist eigentlich ein Bandschleifer?

Bei einem Bandschleifer handelt es sich um ein elektrisches Gerät, das speziell zum Schleifen für Werkstücke konzipiert wurde. Mit einem Schleifband, das über zwei durch einen Motor bewegte Rollen läuft, kann auch sehr diffiziles Material in kürzester Zeit geschliffen werden. Bandschleifer gibt es als mobile und stationäre Ausführungen.

Im Prinzip ja …

schaerfen-4Was in der Theorie funktioniert, greift im Grundsatz auch in der Praxis: Mithilfe eines Bandschleifers lässt sich ein stumpfes Messer in der Tat wieder schärfen. Je nach Qualität des verwendeten Bandschleifers und dem Geschick seines Anwenders kann sich das Ergebnis von der Güteklasse her sogar mit einem professionellen Messerschärfer vergleichen lassen. Ein weiterer Vorteil ist das hohe Tempo, mit dem der Bandschleifer arbeitet. Trotzdem gibt es bei der Benutzung eines Bandschleifers den einen oder anderen Haken zu berücksichtigen.

… aber nicht ohne gewisse Einschränkungen

Zu bedenken ist vor allem Folgendes: Ein Bandschleifer ist ein mächtiges Werkzeug, aber gerade das ist auch ein großes Problem – ein winziges Abweichen vom optimalen Schleifwinkel kann schon zu erheblichem Materialverschleiß bis hin zur bleibenden Schädigung der Klinge führen. Wird ein Messer nur unter normalen Bedingungen eingesetzt, lohnen sich Risiko und Aufwand kaum – immerhin erfordert ein Bandschleifer deutlich mehr Übung als ein normaler Messerschärfer.

Fazit: Besser nicht

Ob man sich den Einsatz eines Bandschleifers zutraut, ist am Ende von der Einschätzung der persönlichen Fähigkeiten abhängig. Ein gewisses Restrisiko bleibt immer, und vielleicht ist es doch die einfachste und sicherste Lösung, einen dedizierten Messerschärfer zu benutzen – ein Blick in unseren Messerschärfer Test Vergleich 2018 hilft dabei sicher weiter.

Nützliches Zubehör

messerDie tatsächliche und ausgiebige Pflege der Messer ist selten nur mit einem Gerät präzise ausführbar. Bei der Anschaffung teurer luxuriöser Messer sollten Sie sich auch mit dem Kauf des einen oder anderen ergänzenden Produktes auseinandersetzen, um seinen Messern die höchstmögliche Pflege zukommen zu lassen. Die Anwendbarkeit des Zubehörs unterscheidet sich nach dem selektierten Modell des Messerschärfers. Bei uns finden Sie immer die Angaben, für welche Messerschärfer Empfehlungen vorgesehen sind.

Schleifsteinhalter für eine feste Standfestigkeit

 Das beste Zubehör für Messerschärfer im TestDas Schleifen und Schärfen von Messern sind Tätigkeiten, die eine hohe Präzision erfordern. Insbesondere bei dieser Arbeit mit dem Schleifstein sind Stabilität und der perfekte Winkel eine Grundbasis. Einen guten Halt offerieren rutschfeste Unterlagen. Empfehlenswert ist ein ein minimales Stück einer Antirutschmattte, wie sind im Handel für Waschmaschinen erhältlich sind. Die Sicherungsmethode besitzt den Pluspunkt, Schleifsteine sind unverzüglich auswechselbar.

Wird die Arbeit mit einem einzigen Schleifstein verrichtet, ist ein Schraubhalter eine gute Lösung. Er ähnelt einem Schraubstoff aus Gummi und darin wird der Stein eingespannt. In großer Pluspunkt im Vergleich zu den simplen Antirutschunterlagen ist der Tatsache, dass der Stein angehoben wird. Die Sicherheit wird insbesondere für dünne Schleifsteine verbessert und das Schleifen von minimalen Messern oder Messern mit großen Klingen wird vereinfacht.

Schleifwinkelhilfen für den richtigen Winkel

Der richtige Winkel bestimmt beim Schleifen eines Messers das Gelingen oder Versagen. Hierfür ist viel Übung, Talent und Feeling notwendig, um immer diesen Winkel in selbstständig zu treffen.

Eine Schleifwinkelhilfe kann für Anfänger im Messerschärfen eine wertvolle Hilfe darstellen. Der Handel hält unterschiedliche Modelle zum Klemmen und Aufschieben bereit. Alle absolvieren mehr oder weniger präzise ihre Aufgabe.

Fachliteratur zum Thema Messerschliff erhältlich

Der richtige Umgang mit Messern ist eine komplizierte Thematik und es lohnt sich, in diese Materie zu vertiefen. Lesen bildet bekanntlich und der Handel hält dazu die eine andere Literatur bereit, die sich detailliert mit dem Messerschleifen auseinandersetzt. Die Mühe ist lohnenswert, wenn bereits die Basis verstanden wurde, dann geht das Messerschärfen einfacher von der Hand.

Die Investition in einen guten Messerschleifer

Messer im WMF Gourmet Messerschärfer im TestDie Preispanne bei Messeschleifern ist enorm. Sehr einfache Modelle sind bereits für einige wenige Euros erhältlich und allerdings keinen echten Schleiferfolg aufweisen, bis hinzu mehreren hundert Euro für professionelle Geräte ist alles erhältlich.

Gute Messerschärfer starten bereits bei etwa 30 Euro. Für den Privatgebrauch sind insbesondere solide Geräte geeignet, die über eine einfache Bedienung verfügen. Diese Geräte setzen ein Budget von 50 bis 120 Euro voraus. Erscheint dieser Betrag ein wenig zu hoch, ist er jedoch sinnvoll. Je nach Frequenz der Nutzung und Erwartung an das Resultat, kann es sinnvoll sein, ein teures Produkt zu selektieren.

Diese Investition macht sich unverzüglich bezahlt. Jedes stumpfe Messer wird unverzüglich zuverlässig wieder mit einer neuen schärfe versehen. Eine Preisspanne in den oberen Bereich ist offen. Für Profigeräte sind mehrere hundert Euro zu investieren. Ihr Einsatz ist in einem üblichen Haushalt nicht notwendig. Stellen Sie sich die Frage, wie viele Messer im Laufe der Zeit stumpf geworden sind oder sogar durch neue Schneidehilfen ausgetauscht wurden. Der Neukauf der Messer wird über die Jahre zu einem teuren Einkauf, als das Investment in einen soliden Messerschärfer.

Die Anwendung eines Messerschärfers

Der Messerschärfer gehört nicht nur zur heimischen Küche, wenn Messer geschärft werden müssen. Das Gerät ist gut nutzbar für das Schärfen von Taschenmessern und stellt im Hobbybereich, wie beispielsweise beim Camping, Angeln oder bei der Jagd eine große Hilfe dar. Manche Geräte sind für die Schärfung von Sensen, Meißel, Äxte sowie weitere Werkzeuge geeignet.

Die Nutzung elektrischer Messerschärfer

Der Böker Work Sharp Messerschärfer im TestNeben den klassischen Messerschärfern werden im Handel auch elektrische Schleifgeräte angeboten. Der Pluspunkt bei einem elektrischen Messerschleifer liegt in der Zeitersparnis. In der Praxis ist dies jedoch kaum nachzuvollziehen und ein manueller Messerschärfer liefert meistens das gleiche schnelle Resultat. Zudem ist ein Vorteil der manuell betriebenen Schleifer, dass sie von keinem Stromnetz abhängen und können problemlos im Garten oder unterwegs ihre Funktion erfüllen.

Der Mehrpreis im Gegensatz zu manuellen Messerschärfern ist bei elektrischen Geräten oftmals unnötig. Der einzige Pluspunkt bei diesem Gerät besteht darin, dass die Klinge nur noch eingelegt wird und der Messerschärfer sämtliche Arbeiten selbst durchführt. Möchten Sie jedoch das komplette Controlling über den Fortschritt beim Schärfen und das Resultat behalten, sollten Sie die manuelle Version bevorzugen. Diese ist mehr verbreitet und üblicher. Größtenteils werden Messerschärfer in der Küche genutzt und die wenigsten Nutzen möchten sich mit aufwändigen Techniken oder schwer zu handhabenden Geräten beschäftigen. Der eigentliche Arbeitsvorgang sollt höchstens in wenigen Minuten durchgeführt sein.

Schleifphasen

Die grundlegenden Arbeitsschritte sind praktisch identisch und es spielt keine Rolle, ob elektrische oder manuelle Messerschärfer sowie Schleifsteine bevorzugt werden. Im ersten Abschnitt wird das Messer vorgeschärft und damit Beschädigungen oder grobe Mängel beseitigt. Hier werden Steine oder Schleifrollen mit einer groben Körnung verwendet. Einige Messerschärfer verfügen nicht über diesen Bereich und Messer mit üblicher Abnutzung erhalten keine Auswirkungen auf das Endergebnis. Bei beschädigten oder stark abgenutzten Messern führt dies nicht zum gewünschten Resultat.

Hier kommt der Text
Im zweiten Abschnitt wird das Schärfen mit einer Schneide und einer feinkörnigen Schleifrolle oder Stein durchgeführt. Dieser Abschnitt ist direkt empfehlenswert für unbeschädigte Messer.[/box]

Der dritte und letzte Abschnitt wird mit dem Abziehen oder Polieren beendet. Die neue Schneide erhält eine Politur durch eine Keramikscheibe und das Resultat ist eine rasiermesserscharfe und langlebige Schneide.

Auf den richtigen Winkel kommt es beim Schleifen an: Schleifwinkelhilfen

Der richtige Winkel kann beim Schleifen eines Messers entscheidend sein für Gelingen oder Scheitern. Es gehört sehr viel Übung, Geschick und Gefühl dazu, diesen Winkel immer in Eigenregie zu treffen. Als sehr hilfreich kann sich dabei nicht nur für Anfänger im Messerschärfen eine Schleifwinkelhilfe erweisen. Im Handel gibt es verschiedene Modelle zum Klemmen und Aufschieben – alle verrichten mehr oder weniger ordentlich ihren Zweck.

Lesen bildet: Fachliteratur zum Thema Messerschliff

Der richtige Umgang mit Messern ist ein komplexes Thema, in das sich einzuarbeiten lohnt. Im Handel gibt es dazu die ein oder andere Literatur, die tiefer gehend mit den**Feinheiten des Messerschleifens** vertraut macht. Die Mühe lohnt sich, denn wenn erst einmal die Grundlagen verstanden wurden, dann geht das Messerschärfen fast wie von selbst von der Hand.

Fragen und Antworten

Gibt es einen Messerschärfer für Keramikmesser?

Bei Keramikmessern ist das Messer schärfen selbstverständlich möglich. Der Handel hält eigene Messerschärfer für Keramikmesser bereit.

Wie wird der Messeschleifer angewendet?

Die Nutzung eines Messerschleifers ist oftmals intuitiv möglich. Bei den meisten Produkten besteht eine feste Vorgabe des Schleifwinkels und dadurch wird die richtige Nutzung sichergestellt. Übliche Winkel liegen zwischen 30 und 40 Grad, wobei der ideale Winkel 35 Grad darstellt.

Wie findet der Wetzstahl seine Anwendung?

Sie halten den Wetzstahl mit einer Hand und das Messer wird in einem Winkel von nur 20 Grad über die Kante gezogen. Die halbkreisförmige Bewegung wird solange durchgeführt, bis die gewünschte Schärfe erzielt wurde. Wichtig ist, zum richtigen Zeitpunkt einen leichten Druck auf die Klinge auszuüben und die Bewegung ist etwa 6 bis 8 Mal zu wiederholen.

Werden auch Scheren geschärft?

Ohne Probleme ist es mit den meisten Messeschleifern möglich, Scheren wieder mit einer neuen Schärfe auszustatten. Ob dies bei dem entsprechenden Modell möglich ist, erfahren Sie in einem Messerschärfer Test. Vor einem Kauf sollten Sie sicherstellen, dass diese Funktion möglich ist.

Wie oft sind Messer nachzuschleifen?

Die Intervalle sind insbesondere vom Nutzerverhalten abhängig. Werden harte Objekte auf harten Untergründen geschnitten, erhöht sich der Bedarf zum Nachschleifen. Allgemein ist bei einer üblichen Nutzung davon auszugehen, dass die Messer alle 30 bis 60 Tage nachgeschliffen werden sollen.

Wird das Messer nachher abgezogen?

Das Abziehen des Messers richtet sich nicht nach dem Schleifen, sondern dem Umbiegen von bereits verbogenen Messerbestandteilen. Die Vorgehensweise ist sinnvoll, um die Gebrauchsdauer des Messers zu steigern.

Welche Messer sind gut nachzuschleifen?

Das Messer ist besser und öfters nachschleifbar bei steigender Dicke des Materials. Der Kaufpreis ist nicht entscheidend, es können sowohl günstige und edle Messer geschliffen werden. Achten Sie bei der Selektion der Geräte auf die entsprechende Kennzeichnung für den Wellenschliff.

Wie sicher sind Messerschleifer in der Anwendung?

In der Nutzung sind Messerschleifer sehr sicher und sind selbst für ungeübte Schleifer geeignet.

Weshalb sollten Messerschleifer unterschiedliche Seiten besitzen?

Die Messerschleifer sollten über diverse Seiten verfügen,um den Fein- und Grobschliff zu ermöglichen.

Was ist bei einem Messerschleifer zusätzlich zu beachten?

Der Schleifwinkel sollte bei einem Messerschleifer vorgegeben sein. Um gut verstaut werden zu können, sollten die Geräte kompakt sein.

Alternativen zum Messerschärfer

messer-4Wirkliche Alternativen zum Messerschärfer gibt es für den Hausgebrauch kaum, aber es besteht durchaus die Möglichkeit, das Schärfen der entsprechenden Messer außer Haus von qualifizierten Fachleuten besorgen zu lassen.

Selten anzutreffen, aber noch nicht ausgestorben: der Scherenschleifer Der Scherenschleifer übt eines der ältesten Handwerke der Welt aus und ist auch heute noch gelegentlich anzutreffen, trotzdem er inzwischen echten Seltenheitswert hat. Je nach Messer kann es sinnvoll sein, eine Klinge von einem Fachmann behandeln zu lassen, zumindest bei Messern mit Wellenschliff ist das sogar die unbedingte Empfehlung – eigenes Bemühen führt meist zu einer Beschädigung desselben.

Bedingt eine Alternative: der Bandschleifer

Wir sahen weiter oben schon, dass sich auch ein Bandschleifer unter bestimmten Voraussetzungen als Alternative zum Messerschärfer eignet. Genaueres ist im entsprechenden Abschnitt nachzulesen.

Am besten greift man zur richtigen Lösung

Auch wenn der Gang zum professionellen Scherenschleifer manchmal lohnt und auch der Bandschleifer unter Umständen eine Alternative sein kann – es ist auf jeden Fall sinnvoll, einen eigenen Messerschärfer oder gleich ein ganzes Messerpflege-Set im Haus zu haben. Es steht rund um die Uhr zur Verfügung, und durch die entsprechende Pflege kann man den Schleifbedarf einer teuren Klinge stark reduzieren und lange hinauszögern. Unser umfangreicher Messerschärfer Test hilft bei der Auswahl des richtigen Modells.

Weiterführende Links und Quellen

https://de.wikipedia.org/wiki/Scherenschleifer

http://www.faz.net/aktuell/technik-motor/umwelt-technik/so-schleifen-sie-ihr-messer-richtig-13267159.html

http://www.suedkurier.de/region/schwarzwald-baar-heuberg/st-georgen/Scharfe-Messer-sind-seine-Passion;art410944,3576841

http://www.zuhause.de/messer-schaerfen-mit-oder-ohne-wetzstein-tipps/id_52725786/index

http://www.messer-machen.de/startseite.html

http://messer-machen.de/startseite.html
https://www.wallstreet-online.de/ratgeber/haus-und-immobilien/werkzeug-und-material/hobbykoeche-fragen-ist-ein-messerschaerfer-notwendig
https://de.zwilling-shop.com/Kuechenkategorie/Inspiration/messer/schaerfen-und-schleifen.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Scherenschleifer

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