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Getreidemühle Test 2018 • Die 7 besten Getreidemühlen im Vergleich

Die Getreidemühle verarbeitet verschiedene Getreidesorten von Schrot bis hin zu Mehl.Um Wertungen in unsere Bestenliste zu Mahlwerken, Wattleistungen und Füllmenge einbinden zu können, hat unser Team mannigfaltige Vergleiche und Tests im Internet kontrolliert.

Getreidemühle Bestenliste 2018

Letzte Aktualisierung am: 

  Die Getreidemühle Komo Fidibus Medium ist Testsieger. Die Single ist auf dem 3. Platz im großen Getreidemühlen Test. Die Getreidemühle Fidibus 21 von Komo ist auf dem 2. Platz. KitchenAid 5KGM Getreidemühle für KitchenAid-Mixer Der Kenwood AWSM900001 Getreidemühleaufsatz ist auf dem 5. Platz. Die Kornkraft Mulino Handgetreidemühle ist auf dem 6. Platz im großen Getreidemühlen Test. Die Zassenhaus 42009 Getreidemühle ist auf dem 7. Platz gelandet.
  Komo Getreidemühle Fidibus Medium im Vergleich Osttiroler Getreidemühle Single im Vergleich Komo Getreidemühle Fidibus 21 im Vergleich KitchenAid 5KGM Getreidemühle Kenwood AWSM900001 Getreidemühle im Vergleich Kornkraft Mulino Handgetreidemühle im Vergleich Zassenhaus 42009 Kornmühle im Vergleich
ExpertenTesten TÜV-Siegel 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 1,6 1,7
Marke

Komo

Osttiroler

Komo

KitchenAid

Kenwood

Kornkraft Mulino

Zassenhaus

Abmessungen

30 x 15 x 19 cm

29 x 16 cm

16 x 15.5 x 32 cm

23,4 x 20,6 x 12,4 cm

34 x 26 x 14.5 cm

15.5 x 15.5 x 25 cm

13 x 16.5 x 23 cm

Artikelgewicht

7 kg

7,5 kg

6 kg

1,2 kg

1,4 kg

1,4 kg

1,2 kg

Wattleistung

360 Watt

360 Watt

250 Watt

k.A.

Abhängig von der Leistung der verwendeten Küchenmaschine

Handbetrieb

Handkurbel mit Knauf

Mahlstein Durchmesser

75 mm

90 mm

75 mm

k.A.

k.A.

Kurbelradius 116 mm

k.A.

Mahlwerk

Keramik-Korund-Mahlsteine

Korund-Keramik-Mahlwerk

Keramik-Korund Mahlsteine

k.A.

Steinmahlwerk in Grau

Naxosbasalt-Mahlwerk in Magnesit-Salz-Bindung

Präzisions-Stahlmalwerk

Motor

ja

ja

ja

k.A.

nein

nein

nein

Trichterfüllmenge

850 Gramm

600 Gramm

850 Gramm

ca. 400 g

600 Gramm

200 Gramm

160 Gramm

Gehäusematerial

Buche-Furnierplatten mit natürlichem Pflanzenöl behandelt

Massivholz Erle mit Leinöl oberflächenbehandelt

mit natürlichem Pflanzenöl behandelte Buche-Furnierplatten

Metall

Kunststoff

Buche massiv

massiver Buche

Besonderheiten
  • Pro Minute verwandelt sie 100 g Getreide in feinstes Mehl
  • Unterstellhöhe für Schüssel: 125 mm
  • Mahlsteine: Keramik/Korund
  • Stufenlos verstellbar
  • Mahlfeinheit: 82% unter 0,3 mm (DIN 10765)
  • Ideal für den Singlehaushalt
  • Erle Mahlleistung fein: 120 g/min
  • Bei gröberer Einstellung: die mehrfache Menge
  • Mahlwerk stufenlos verstellbar
  • Mahlt alle Getreidearten, auch Mais
  • Leistungsstärke mit den ganz großen Getreidemühlen
  • 100 g Feinmehl aus z.B. Weizen in der Minute mahlt
  • Klein, aber fein: 32 cm in der Höhe
  • Mahlwerk stufenlos verstellbar
  • Mahlsteine: Keramik/Korund
  • Mahlt alles von feinem Mehl bis zu grob geschrotetem Getreide
  • Einfach zu bedienen
  • Leicht zu reinigen
  • Gehäusematerial aus Metall
  • Stabil
  • Getreidemühle mit Steinmahlwerk
  • Geeignet für: Küchenmaschine
  • Passend für: Kenwood Chef, Kenwood Major
  • System Schnitzer
  • Nicht geeignet für Ölsaaten und Mais
  • Handgetreidemühle
  • Geeignet für: alle Getreidesorten, außer Mais
  • Mit entnehmbarer Schublade für das Mahlgut
  • Mahlleistung fein: 30 g/min
  • Mahlleistung grob: 100 g/min
  • Handgetreidemühle mit Knauf
  • Sehr einfache Handhabung
  • Per Rändelrad leicht einstellbarer Mahlgrad
  • Mit entnehmbarer Schublade für das Mahlgut
  • Gute Qualität
Komfort
Funktionen
Handhabung
Preis- / Leistung
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Besonders Allergiker, die sich glutenfrei ernähren müssen, profitieren von den Mühlen. Da sich das Gesundheitsbewusstsein der Menschen in den letzten Jahren positiv verändert hat, greifen immer mehr Haushalte zu diesen Mühlen. Das Mahlen von Vollkorn mit einer Mühle und dessen Weiterverarbeitung mit dem Mehl oder Schrot bringen dem Körper: Vitamine, Eiweißbausteine, Mineralien, Vitalstoffe, Spurenelemente sowie Fettsäuren.

Alle wichtigen Faktoren zur Erhaltung der Gesundheit. Mit einer Getreidemühle ist man in jedem Fall nicht an das Angebot der käuflichen Mehlsorten aus dem Kaufhaus, Supermarkt oder vom Bio-Handel gebunden. So kann frei geschmacklich und bedarfsgerecht entschieden werden. Besonders Allergiker sehen in den Getreidemühlen den Vorteil, dass sie für kleine Mengen zum Andicken von Soßen und Desserts z. B. Mais oder Reis selber mahlen können.

Der Hersteller des Erst- und Zweitplatzierten

Welche Arten von Getreidemühlen gibt es?

Es gibt Getreidemühlen für den Handbetrieb und elektrisch betriebene Mühlen. Bei den Handgetreidemühlen ist die Form des Aufbaus ähnlich der einer Kaffee- oder Gewürzmühle. Oftmals sind sie mit einem speziellen Mahlwerk auch für andere Mahlvorgänge umrüstbar. Bei den elektrischen Mühlen gibt es differenzierte Formen und welche, die auf die Küchenmaschinen aufgesetzt werden können (Getreidemühlen-Aufsätze).

Die Kornkraft Mulino Getreidemühle ist mit einer Handkurbel zu bedienen.Die Leistung der Handgetreidemühlen ist abhängig vom Nutzer, elektrische Mühlen haben differenzierte Watt-Leistungen und die Getreidemühlen-Aufsätze arbeiten mit der Leistung der Haushaltsmaschine. Welche Getreidemühle in den Haushalten genutzt wird, ist abhängig vom Umfang der Nutzung. Wird nur gelegentlich Getreide für das morgendliche Müsli geschrotet, reicht eine Handgetreidemühle vollkommen aus.

Muss sich jemand glutenfrei ernähren und alle Speisen mit Vollkornprodukten herstellen, ist eine elektrische Getreide- oder Kornmühle besser. Nutzer hochwertiger und meist kostenintensiver Küchenmaschinen haben die Möglichkeit optional einen Getreidemühlen-Aufsatz zur Ergänzung der Küchenmaschine zu erwerben.

Diese Überlegung ist in jedem Fall bei Allergikern angeraten. Nutzer, die nachhaltig ökologisch denken, werden immer wieder zur Handmühle greifen, denn das verwendete Material ist aus nachhaltigen und ressourcenschonenden Rohstoffen gefertigt. Einige wenige elektrische Mühlen werden jedoch ebenfalls aus diesen Rohstoffen gefertigt.

Unterschiedliche Mahlwerke im Vergleich

Das Mahlwerk aus Stahl

Die Getreidemühlen mit Stahlmahlwerk gehören zu den preisgünstigeren Mühlen. Sie haben den Vorteil, dass neben allen Getreidearten auch bedingt Ölsaaten und Gewürze mit ihnen gemahlen werden können. Sie verschmieren durch den Fettgehalt nicht und wenn, dann können sie mit dem Mahlen von trockenem Getreide wieder gereinigt werden.

So können mit ihnen auch Sonnenblumenkerne, Mohn, Sesam und Leinsamen wie gewünscht zerkleinert werden.

Hierbei verfügen die Mahlsteine aus Edelstahl nur über eine mittlere Haltbarkeit. Mahlwerke aus Stahlscheiben oder Stahlkegel halten zwar länger, liefern jedoch kein absolut feines Mahlergebnis. Im Allgemeinen bieten die Mahlwerke nur einen groben bis mittelfeinen Feinheitsgrad für Brot und Kuchen oder Müsli. Stahlmahlwerke verlieren mit der Zeit an Schärfe, können jedoch einfach ausgetauscht werden.

Das Steinmahlwerk aus Keramik-Korund

Moderne Getreidemühlen arbeiten mit diesen Mahlsteinen. Hierbei wird in die Keramik das Mineral Korund eingebracht und bei hoher Temperatur (um die 1.300°) über lange Zeit gebrannt. Im Handel findet man für dieses Material auch die Bezeichnung Edelkorund. Dies robuste Material wird in den modernen elektrischen Getreidemühlen nahezu ausnahmslos eingebaut, da es sehr langlebig ist.

Hat die Mühle dazu noch ausreichend Leistung, können auch harte Getreidearten wie Kichererbsen, Reis und Mais mit ihr gemahlen werden. Zudem liefern sie besonders feines Mehl auf der kleinsten Feinabstimmung. Hiermit können allerdings keine Ölsaaten wie Leinsamen, Sesam oder Gewürze gemahlen werden, da dies das Mahlwerk verkleben würde.

Das Steinmahlwerk aus Magnesitzement

Diese Art Mahlwerke wird hauptsächlich im gewerblichen Bereich oder bei Handgetreidemühlen eingesetzt. Das Material wird als Naxos-Basalt oder Naxos-Korund für Mühlen mit besonders niedriger Drehzahl verwendet. Liegt der Steindurchmesser zwischen 30 und 150 Zentimetern, werden diese Mahlsteine aus Magnesitzement genutzt.

Sie behalten ihren Feinheitsgrad für bis zu 30 Jahre und länger im Handbetrieb bei.

Sind die Mahlsteine klein, können mit ihnen weder Mais noch andere harte Getreidearten gemahlen werden. Hierzu werden mittelgroße oder große Mahlsteine benötigt. Ist die maximale Feinheit des Mahlgutes auch gewährleistet, so setzen Ölsaaten diese Mühlen außer Kraft.

Mit Getreidemühlen eine neue Vielfalt entdecken

Wer nicht nur sein Brot zum Beispiel in ein der modernen Backautomaten selbst backen möchte, sondern sogar sein Mehl selbst herstellen will, der begibt sich auf die Suche nach der für sich geeigneten Getreidemühle. Denn im Gegensatz zu früheren Zeiten, wo das Mehl lediglich von großen industriellen Anlagen gemahlen wurde, hat jeder Privathaushalt heute die Möglichkeit, seine eigene kleine Getreidemühle bei sich zu Hause zu betreiben.

Gesundes und verantwortungsvolles Essen hat in den vergangenen Jahren Hochkonjunktur und dieser Trend hält auch heute noch an. Die Hersteller von Haushaltsgeräten haben hierauf natürlich auch reagiert und bieten verschiedene Modelle dieser Mühlen en mininature auf dem Markt an. Doch wie funktioniert so eine Mühle überhaupt und welche Arbeitsschritte die unsere Vorfahren noch in mühevoller Handarbeit erledigten, nimmt uns das Gerät ab?

Ganz im Allgemeinen wird eine Getreidemühle als ein Gerät zur Produktion von mehlartigen oder nur entspelzten, gequetschten Getreidekörnern bezeichnet. Je nach verfahren bzw. Anzahl der Arbeitsschritte kann man so Mehl, Dunst und Schrot oder auch Grieß aus den Körnern gewinnen. Verarbeitet werden in europäischen Getreidemühlen hauptsächlich einheimische Getreidearten wie Weizen, Roggen oder auch Dinkel.

Bevor das Getreide in den eigentlichen Verarbeitungsprozess eingebracht wird, wird es gereinigt und anschließend mit befeuchtet. So kann das Wasser nach und nach die Schale (Kleie) einsickern. Dadurch lässt sich die Kleie viel einfacher von dem eigentlichen Mehlkörper trennen. In den sogenannten Walzenstühlen werden die bereits von der Schale getrennten Getreidekörper dann gemahlen. Mit Hilfe eines speziellen Siebs wird das bereits gewonnene Mehl dann vom Schrot getrennt. Der Schrot wandert wieder in den Mahlprozess bis alles zu Mehl vermahlen ist.

Was früher in kleinen mit Wind oder auch Wasser betriebenen nostalgischen Mühlen betrieben wurde, nennt man heute Hochmüllerei.

In den modernen Getreidemühlen wird das Getreide in Walzenstühlen gemahlen, deren Metallwalzen Längen von vier bis acht Metern aufweisen können. Dabei unterscheidet man zwischen Walzen mit glatten Walzen sowie geriffelten Walzen mit Drall. Durch Riffelung und unterschiedliche Drehzahlen sind die Walzen in der Lage, die Getreidekörner auf einer großen Fläche aufzubrechen. Dadurch entstehen bei jedem Mahldurchgang viele unterschiedlich große Teile des Mehrkörpers. Diese werden durch viele sogenannte Siebungen im Sichter voneinander getrennt und ebenfalls sortiert. Je nach gewünschten Endprodukt durchlaufen die Getreidekörner zwischen 10–16 Passagen.

Die verschiedenen Passagen, die die einzelnen Produkte durchlaufen müssen, sind international nicht einheitlich festgelegt. Grundsätzlich unterscheidet man drei verschiedene Passagenarten:

Da ist zunächst einmal die sogenannte Schrotpassage. Hierbei werden die die Schrote auf der Riffelwalze nach und nach bis zum gewünschten Grad zermahlen. Die darauf folgenden Passagen werden Auflösungspassagen bezeichnet. Hier wird der bereits gewonnene Schrot mit fein geriffelten Walzen und Glattwalzen zu Mehl oder auch zu Grieß verarbeitet. Zum Schluss folgen die Mahlpassagen, die den Gries und die Dunste zu den typengerechten Mehlsorten verfeinern.

Die Geschichte des Mahlens

Die Technik des Mahlens und somit die Weiterverarbeitung der Getreidekörner ist sehr alt. Bereits in der Steinzeit haben die Menschen die Möglichkeiten der Speisezubereitung mit Mehl erkannt. In Australien hat man so zum Beispiel bereits Reibesteine gefunden, die vor ca. 30.000 Jahren im Einsatz waren.

Bei der Freilegung der römischen Stadt Pompeji, die 79 n. Christus durch einen Ausbruch des Vulkans Vesuv sprichwörtlich unter Schutt und Asche begraben wurde, fand man sogar schon einen sehr weitentwickelten Müllereibetrieb der mit Hilfe einer Kegelmühle betrieben wurde. Aber auch die Völker des Nordens waren in dieser Hinsicht sehr einfallsreich. Sie führten Ihre Mühen sogar auf ihren Eroberungszügen in Form von Schiffsmühlen mit sich. Sie waren so konstruiert, dass Wasserräder der Mühle durch die Strömung des Flusses angetrieben wurden.

Ab dem Mittelalter löste der Mahlgang mit der Kornzerkleinerung die herkömmlichen Verarbeitungsvorgänge ab. Bei diesem Verfahren wurden die Getreidekörner zwischen den Mahlsteinen zunächst zerbrochen und danach zerrieben. Angetrieben wurden die Mahlsteine entweder durch Wind- oder auch durch Wasserenergie. Die Zeit der großen Windmühlen ist zwar schon lange vorbei, allerdings kann man hier und da noch Vertreter dieser Technik sehen und bewundern.

Getreidemühle für den Hausgebrauch

Bei den Getreidemühlen, die man für den privaten Gebrauch im Handel erwerben kann handelt es sich oftmals um sogenannte Handgetreidemühlen. Sie sind relativ klein und handlich. Mit ihnen kann man problemlos Getreidekörner in kleineren Mengen zerkleinern bzw. mahlen.

Generell unterscheidet man zwischen drei verschiedenen Ausführungsformen:

  1. Getreidemühlen. Sie werden manuell mit Hilfe einer Kurbel angetrieben.
  2. Getreidemühlen mit Motor. Diese Mühlen werden in der Regel von einem Motor betrieben. Dabei handelt es sich nahezu bei allen Modellen um einen Elektromotor, der die Antriebsleistung für den Menschen übernimmt. Einfach Stecker in die Dose und schon kann es losgehen. Getreidemühlen mit einer durchschnittlichen Nennleistung sind in der Lage, zwischen 100 g und 300 g Mehl in der Minute zu produzieren.
  3. Dann gibt es noch Getreidemühlen, die als Zubehör zu Multifunktions-Küchenmaschinen verkauft werden.

Dabei werden in den meisten der Haushalts-Getreidemühlen Mahlsteine aus Korund-Keramik eingebaut, Handmühlen dagegen enthalten häufig Mahlsteine aus Naxos-Basalt und die Mahlvorsätze für Küchenmaschinen-Zubehör sind Stahlkegelmahlwerke.

Was kann man mit einer Haushalts-Getreidemühle mahlen?

Die neuen und innovativen Getreidemühlen für den Haushalt sin der Lage, viele verschiedene Arten von Getreide und Saaten zu Mehl zu verarbeiten oder zu zerkleinern. Einzige Voraussetzung ist allerdings, dass die Saaten oder Körner nicht ölhaltig sind. Somit sind Getreidemühlen nicht für die Verarbeitung von Nüssen geeignet.

Wer allerdings mit einer Getreidemühle nicht nur mahlen, sondern auch Körner zu Flocken pressen möchte, muss hier enttäuscht werden. Denn Getreidemühlen verfügen in der Regel lediglich über 2 Mahlsteine, die nur in der Lage sind, das Getreide in verschiedene Feinheitsgrade zu zermahlen.

Mit Hilfe von Produkttest das richtige Gerät finden

Nachdem der Trend zum „Selbstmahlen“ in Europa Fuß gefasst hat, haben viel Hersteller von Haushaltsgeräten Getreidemühlen mit in ihr Programm aufgenommen. Produkttest in diesem Bereich oder auch Kundenrezensionen auf den Online-Portalen vieler Händler geben Kaufinteressenten einen guten Überblick über die Einsatzmöglichkeiten der Geräte, über Testsieger und Preis-Leistung-Sieger.

Kurz: Informationen, die Sie zum Finden Ihrer Getreidemühle nutzen können gibt es in Hülle und Fülle. So finden Sie zum Beispiel auf dem Portal www.vergleich.org 6 Getreidemühlen, die die Betreiber der Plattform nach eigenen Angaben einem Produkt- und Funktionstest unterzogen haben. Produktsieger bei diesem Test ist zum Beispiel das Gerät Caso Coffee & Kitchen Flavour. Preis-Leistungs-Sieger dagegen wurde das Modell UM 620 Universalmühle von Karcher.

Nützliches Zubehör

Das Zubehör, das zu einer Getreidemühle geliefert werden kann, ist begrenzt. Lediglich der Testsieger stellt seiner Kundschaft neben einem Messereinsatz auch einen zusätzlichen Edelstahlbehälter zur Verfügung. Die weiteren Testkandidaten beschränken sich hier auf die zusätzliche Lieferung eines weiteren Auffangbehälters oder weiterer Siebeinsätze.

Kleine Getreidekunde

Jedes Kind lernt in der Grundschule die am häufigsten angebauten Getreidesorten in Europa. Hierzu zählt selbstverständlich der Weizen, der in ganz Europa verbreitet ist. Gefolgt wird der Weizen von Roggen, Gerste und Hafer. Doch auf den anderen Kontinenten haben sich im Laufe der Evolution andersartige Getreidesorten entwickelt, die wir hier einmal genauer betrachten wollen, zumal sie auch in Europa immer mehr Liebhaber finden.

Amaranth

Amaranth ist eine Getreideart, die den in Mittelamerika ansässigen Inkas und Azteken als Hauptnahrungsmittel diente. ist in der Vollkornküche besonders beliebt. Botanisch zählt Amaranth allerdings zu den Fuchsschwanzgewächsen. Damit ist wird es als Pseudo-Getreide bezeichnet. Amaranth ist glutenfrei, reich an unterschiedlichen Mineralstoffen und auch an hochwertigen Eiweiß und anderen Nährstoffe. Sein hoher Kalziumgehalt wird begleitet von ebenfalls hohen Vorkommen an Calcium, Magnesium, Eisen und Zink. Verwendet wird dieses Mehlart sehr gern zur Herstellung von süßen Gebäcken wie zum Beispiel Kuchen, Müsli, Keksen, oder auch Pfannkuchen.

Dinkel

Produkte aus Dinkel werden heute zunehmend bei Bäckern angepriesen. Allerdings ist zu beachten, dass Dinkel ebenfalls zu den Weizenarten zählt. Diese Getreideart enthält hochwertiges Gluten (Klebeeiweiß) mit sehr guten Backeigenschaften. Es wird sehr gern zur Herstellung von Gebäck, Nudeln oder auch für Bratlinge verwendet.

Gerste

Gerste ist eine sehr alte und äußerst robuste Getreideart. Als sehr wertvoll wird die Nacktgerste angesehen. Sie enthält viele Vitamine und viele Spurenelemente und wird für die Herstellung von Getreidebreien, Grützen Puddings und auch für die Produktion von Malzkaffee verwendet. In Mangelzeiten, wie zum Beispiel im Krieg, in dem es nicht möglich war, die beliebten Kaffee-Bohnen aus Mittelamerika oder auch Afrika zu importieren, griff man gern und oft auf diese Variante des „Kaffee-Genusses“ zurück. Auch Kindern wird heute noch Malzkaffee serviert. Außerdem findest Gerste Verwendung in der Bier-Produktion.

Grünkern

Unter Grünkern versteht man Dinkel, der in unreifem Zustand geerntet wurde. Die Körner werden nach der Ernte zunächst getrocknet, wodurch sie ihren sehr würzigen Geschmack bekommen. Grünkern ist sehr gut verdaulich und kann als volles Korn gegessen oder auch weiterverarbeitet werden. Sehr gern wird Grünkern als Zutat für Bratlinge, Müsli oder auch als kernige Beilagen zu Salaten verwendet. Einziger Nachteil: Grünkern eignet sich nicht zum Backen.

Hafer

Auch Hafer zählt zu den Getreidesorten, die nahezu jedes Kind kennt. Als Hauptzutat zu Müsli ist er fast nicht mehr wergzudenken. Dabei unterscheidet man zwischen Spelz- und Nackthafer. Die Kleie des Hafers wirkt sich senkend auf unseren Cholesterinspiegel aus, sie beruhigt den Magen und den Darm. Aus diesem Grund wird Hager auch gern eingesetzt, um Menschen, die an einem verdorbenen Magen leiden oder unter anderen Darmproblemen damit zu ernähren. Hafer ist reich an Fetten, Eiweiß sowie Mineralstoffen. Er wird sehr gern zur Herstellung der berühmten Haferflocken, Müslis und Keksen verwendet.

Hirse

Frei von Gluten, dafür aber reich an Eisen und Fetten ist die Hirse. Sie ist eine einjährige Getreideart und zählt im botanischen Sinn zu der Gattung der Süßgräser. Außerdem enthält Hirse sehr viel besonders viel Silizium (Kieselsäure), Eisen und Vitamin B6. Hirse wird sehr gern für die Zubereitung von Babybreie, Müsli, Fladen und anderem Gebäck verwendet.

Kamut

Kamut ist eine Getreideart, von der höchstwahrscheinlich noch nicht allzu viele Europäer etwas gehört haben. Es zählt zu den Urgetreiden und stammt aus Ägypten. Die Körner von Kamut sind ganz besonders groß. Als ein Vorläufer vom Hartweizen wird es wie Weizen verarbeitet. Kamut ist besonders eiweißreich und eignet sich zum Backen von Brot, Gebäck und zur Herstellung anderer Teigwaren.

Quinoa

Dieses Produkt hat in den vergangenen Jahren seinen Bekanntheitsgrad innerhalb Deutschlands auf atemberaubende Weise erhöht. Bei Quinoa handelt es sich allerdings um ein sehr feinkörniges Pseudo-Getreide, das in Wuchs und Aussehen der Hirse ähnlich ist. Es kann wie Reis verwendet werden, wird aber auch in gepuffter Form in vielen Supermärkten angeboten. So ist es eine leckere Beigabe zu Jogurt, oder auch zu Salaten. Andere Verwendungsmöglichkeiten sind die Herstellung von Pfannkuchen oder auch zum Brotbacken. Hier allerdings nur im Zusammenspiel mit anderen Mehlsorten. Und ganz wichtig für Allergiker: Quinoa ist glutenfrei.

Reis

Auch wenn Europäer Reis nicht unbedingt als Getreide wahrnehmen, zählt dieses Lebensmittel doch zu den Getreidesorten. Gemeinsam mit Weizen ist Reis das meistgenutzte Grundnahrungsmittel weltweit. Reis kann man entweder als Natureis oder als polierten Reis genießen. Ebenso wie bei Obst und Gemüse stecken in der Schale, die die Reiskörner umgibt, die meisten Vitamine und Mineralstoffe. Darum sollte man sich überlegen, ob man zu Hause lieber Naturreis, d.h. ungeschältem Reis oder lieber die polierte Sorte verwendet. Reis wird in den asiatischen Gebieten als Beilage zu würzigen oder auch süßen Gerichten eingesetzt. In Italien bereitet man aus Reis liebend gern ein leckeres Risotto.

Roggen

Der Roggen ist das Getreide des Nordens. Er ist an die kälteren Temperaturen in diesen Bereichen sehr gut angepasst und eignet sich insbesondere zur Herstellung von dunkleren Broten. Diese Getreideart ist sehr nährstoffreich und trotzdem fettarm. Aus Roggen stellt man hauptsächlich Brot und Flocken her, aber die Roggenkörner werden auch gern zu Korn, Wodka und Whiskey verarbeitet.

Weizen

Und zum guten Schluss kommt man bei solch einer Betrachtung nicht um den Weizen herum. Wie bereits gesagt, bildet der Weizen gemeinsam mit dem Reis das Hauptnahrungsmittel der Welt der ganzen Welt dar. Es zeichnet sich durch einen sehr hohen Klebeeiweiß-Anteil aus, enthält viel Vitamin B1 und Magnesium. Mit Weizen kann man nahezu alle Gebäcke und Teigwaren produzieren.

Worin unterscheiden sich die einzelnen Mehltypen?

Glutenfreie Brote

Gluten-Unverträglichkeit ist zwar nicht so weit unter der Bevölkerung verbreitet, wie uns die Medien weiß machen wollen, denn stellt sie für die Betroffenen ein sehr großes Problem dar. Sie Produkte aus Weißmehl weitestgehend meiden.

Und so sind diese Personen tagtäglich auf der Suche nach verträglichen Nahrungsmitteln. Hier kann eine Getreidemühle natürlich eine sehr große Hilfe darstellen, da man das Mehl für seine Lebensmittel selbst herstellt und damit über seine Zusammensetzung ganz genau Bescheid weiß

Unverträglichkeitsformen

In den vergangenen Jahren haben sich drei Unverträglichkeitsbilder, die durch den Genuss von Weizen auftreten können, herauskristallisiert.

So unterscheidet man in die sogenannte Weizen-Allergie, die Weizen-Sensivität und eine Unverträglichkeitsform, die unter dem Begriff Zöliakie bekannt ist.

Zöliakie und Weizen-Sensivität

Menschen mit dem Krankeitsbild Zöliakie sind allergisch gegen einige Stoffe, des Weizens. Insbesondere das weizeneigene Eiweiß ist hier in den Fokus der Ärzte geraten und wird verdächtigt, die allergischen Reaktionen herbeizuführen. Gluten, wie das Klebeeiweiß des Weizengens genannt wird, wird als Hauptauslöser für das Unwohlsein des Verdauungstraktes genannt. Wird Gluten von betroffenen Personen gegessen reagiert der Körper mit der Produktion von Antikörpern. Diese Abwehrmaßnahme soll das vermeintlich problematische Eiweiß vernichten. Durch nicht nur das Eiweiß wird durch diese Abwehrmaßnahme angegriffen. Auch wichtige Darmzellen nehmen bei dieser Attacke Schaden. Oft sind dann Verdauungsbeschwerden die Folge. Ebenso kann es zu einem zunehmenden Mangel an lebensnotwendigen Nährstoffen kommen. Ungefähr 1 Prozent der Weltbevölkerung sind von der Zöliakie betroffen.

Durch die sozialen Medien und das Internet wächst das Wissen über diese Unverträglichkeitsformen Tag für Tag. Selbsthilfegruppen wie die auf www.zoeliaki-austausch.de organisieren einen ständigen Wissenstransfer zwischen Fachleuten und Betroffenen. Hier erhält man erste wichtige Tipps im Umgang mit den verschiedenen Krankheitsformen.

Auch Rezepte für die Herstellung von gut verträglichem Brot sind auf den Seiten zu finden. Hier kann man sich unter anderem auch über Rezepte für glutenfreies Brot informieren.

Aber auch wer keine Unverträglichkeit gegen verschiedene Getreide hat, kann eine Getreidemühle hervorragend dazu einsetzen, um sich und seine Familie gesund und unschlagbar abwechslungsreich zu ernähren. Rezepte für lecker Brote, Bratlinge und Co finden sich natürlich in speziellen Kochbüchern. Diese sind über den stationären Buchhandel zu beziehen oder auch über das Internet. Und im Internet findet man zudem viele Koch- und Backforen, auf den Rezepte vorgestellt, diskutiert und bewertet werden. Eine Rezept- und Ideen-Quelle, die scheinbar nie aufhört zu sprudeln.

Das Mühlenmuseum in Gifhorn

Wer sich nähergehend mit der Geschichte der Müllerei beschäftigen möchte und sich schöne Mühlen aus aller Herrn Länder anschauen möchte, dem ist ein Besuch des internationalen Mühlenmuseums in Gifhorn ans Herz gelegt.

Bereits 1980 begann die Geschichte dieses einzigartigen Museums. Damals öffneten sich die Pforten in der Südheide und die Besucher konnten insgesamt 3 Original-Mühlen besichtigen. Eine Ausstellungshalle vermittelte zudem viel Wissenswertes über die Technik dieses ehrwürdigen Handwerks.

Zu den ersten Windmühlen gehörte damals die Kellerholländer-Mühle „Immanuel“. Sie wurde 1848 im schleswig-holsteinischen Westdorf erbaut und war ein Geschenk des bekannten Zeitungsverleger Axel Springer. Die Bockwindmühle „Viktoria“ hatte nur einen kurzen Weg der Umsiedlung hinter sich zu bringen. Sie stammte ursprünglich aus Osloß, das ebenfalls zum Landkreis Gifhorn gehört. Komplett machte das Trio damals eine ungefähr 300 Jahre alte Wassermühle aus dem schönen Tirol.

Heute, im Jahr 2018 können Mühlen aus allen Regionen Europas im Internationalen Mühlenmuseum bewundert werden, darunter auch spanische, griechische und ungarische Mühlen.

Natürlich haben die Betreiber des Museums auch für das leibliche Wohl ihrer Besucher gesorgt. Auf dem weitläufigen Gelände, das am Gifhorner See gelegen ist, wurden 3 Fachwerkhäuser im niedersächsischen Baustil errichtet. Das Backhaus des Museums ist seit 1983 in Betrieb und bietet mehr als 250 Gästen Platz. Im Brothaus wird auch heute noch im traditionellen Stil Brot aus Natursauerteig und Schrotmehl zubereitet und in zwei mit Holz befeuerten alten Steinbacköfen gebacken. Von dem leckeren Ergebnis kann man sich dann gleich vor Ort überzeugen.

Der Deutsche Mühlentag

Das Mahlen des Getreides zur Brotherstellung war schon immer ein ganz wesentlicher Bestandteil der notwendigen Arbeitsschritte. Heute übernehmen in der Regel Elektromotoren das Antreiben der Mahlsteine. Früher nutzte man dagegen natürliche Energiequellen wie den Wind und die Wasserkraft. Darum baute man zahlreiche Windmühlen auch auf Hügeln, wo der Wind ordentlich in die Flügel pusten konnte. Wassermühlen, die zum Mahlen des Getreides, aber auch zum Fördern von Wasser in höher gelegene Bereiche genutzt wurden, baute man dementsprechend an fließenden Gewässern. Überall auf dem Land ragten die stolzen Mühlen in die Höhe und waren schon von weither sichtbar. So formten diese Bauwerke das Landschaftsbild des frühen Deutschlands.

Heute sind Windmühlen oftmals nicht mehr als eine Erinnerung an längst vergangene Tage, denn viele dieser Flügelbauten sind bereits verfallen und lassen nichts mehr vom Glanz vergangener Tage ahnen.

Aus diesem Grund findet jedes Jahr am Pfingstmontag der nationale deutsche Mühlentag statt. An diesem Tag werden viele der noch vorhandenen Mühlen geputzt und der interessierten Öffentlichkeit geöffnet. Mit dieser Aktion möchte man das Bild der Mühlen im kollektiven Gedächtnis bewahren und ein altehrwürdiges Handwerk, ohne das viele Menschen auf der Welt hungern müssten, ein kleines Denkmal setzen. An diesem Tag öffnen über 1000 erhaltene Mühlen in Deutschland Türe und Tore und vermitteln mit Informationsmaterial und Demonstrationen altes Wissen. Weitere Informationen zum Deutschen Mühlentag findet man im Internet unter www.muehlen-dgm-ev.de.

Europäisches Brotmuseum

Wer noch lange nicht genug über die Geschichte des Mahlens und der Müllerei erfahren hat, der kann sich dann noch das Europäische Brotmuseum in Ebergötzen anschauen. In diesem Brotmuseum hat man die ganze, über 8000jährige Geschichte des Brotes und seiner Geschichte aufgerollt. Ein weiterer Aspekt, den die Ausstellung aufgreift, ist die Bedeutung des Brots und der Brotherstellung in den unterschiedlichen Religionen. Alle notwendigen Informationen wie Adresse, Eintrittspreise und Öffnungszeiten kann unter www.museum-brotkultur.de gefunden werden.

Wie haben wir die Getreidemühlen getestet?

Bei den Testreihen wurden zunächst die Bedienungsanleitung und dessen Verständlichkeit überprüft. Auch die Frage nach dem Kundenservice spielte bei den Vergleichsergebnissen eine entscheidende Rolle. Selbstverständlich wurde zu diesem Thema auch die Garantiezeit der Hersteller mit berücksichtigt. Weitere Kriterien betreffen die Mühlen selbst:

Zum Material, der Ausstattung & Verarbeitung

Schrot ist am gesündesten für den Menschen.Umfangreiche Tests wurden von Probanden über die Qualität der Verarbeitung sowie das verwendete Material angestellt. Wie haltbar sind die Getreidemühlen im Gebrauch? Pflegeleichte Naturmaterialien mit Oberflächenbehandlung werden hierbei in jedem Fall besser bewertet. Hierbei kommt es auch auf eine splitterfreie Verarbeitung an.

Ebenso sollte die Mühle keine scharfen Ecken oder Kanten besitzen. Auch wurden das Material der Mahlkammer sowie die verwendeten Mahlsteine getestet. Besteht das Gehäuse aus hochwertigem Kunststoff mit ebensolcher Mahlkammer, Edelstahl oder aus Naturmaterialien? Sind die Mahlsteine langlebig, selbstschärfend und widerstandsfähig?

Zur Handhabung

Hierbei ist ein vereinfachtes Handling neben dem Platzbedarf der Mühle entscheidend. Gewicht, Abmessung, ein eventueller Transport oder die allgemeine Befestigung beim Mahlen waren wichtige Kriterien. Als Nächstes wurde von den Probanden getestet, wie einfach und wo der Feinheitsgrad zu verstellen ist.

Hierbei ist eine Einhandbedienung von Vorteil. Ebenso wurde das Einfüllen des Getreides von den Testpersonen geprüft. Wie einfach geht das Einfüllen in den Trichter und welche Menge Getreide kann eingefüllt werden. Ebenfalls zum Handling gehört der anschließende Reinigungsaufwand, der besonders beim Mahlen von Ölsaaten anfällt.

Zur Funktionalität

Die Getreidemühle Singel mahlt alle Getreidesorten.Hier spielten bei den Tests die Leistung des Mahlvorganges von fein bis grob sowie die Menge der unterschiedlichen Getreidearten, die in einer Minute gemahlen werden können, eine große Rolle. Das gemahlene Mehl oder Schrot wurde auf den Feinheitsgehalt hin untersucht. Bei dem Funktionalitätstest spielte auch der Wert der Leistung mit in die Beurteilung.

In jedem Fall mit Minuspunkten belegt wurden Mühlen, bei denen es Probleme beim Wiederanlaufen nach einer Unterbrechung oder überhaupt Probleme beim Mahlstart mit gefülltem Trichter gab. In jedem Fall positiv war für die Bewertung das schwierige Mahlen von harten Getreidearten wie Mais, Kichererbsen oder Reis.

Die Geräuschentwicklung & die Sicherheit

Da die Geräte nahezu täglich im Haushalt gehandhabt werden, ist die Geräuschemission sehr wichtig. Zu laute Geräte wurden negativ beurteilt. Dies betraf jedoch nur die elektrischen Geräte und hierbei musste in grober und feiner Stufe unterschieden werden.

Zum Thema Sicherheit ist natürlich das GS-geprüfte Gütesiegel von Vorteil sowie ein eventueller Schutz für die Finger. Auch eine Kindersicherung (kein Start bei geöffnetem Trichter) und ein Überhitzungsschutz sind hier mit Pluspunkten versehen worden.

Worauf muss ich beim Kauf einer Getreidemühle achten?

Wer die Getreidemühle viel nutzen wird, der sollte in jedem Fall zur elektrischen Mühle greifen. Wenignutzer kommen mit einer Handgetreidemühle gut zurecht. Von beiden Mühlenarten gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Modelle und ein Vergleich ist daher ratsam. Wichtig ist in jedem Fall, dass die Mühle zu den Nutzern des Haushaltes passt.

Umweltbewusste Nutzer setzen auf Holz, praktische Nutzer auf Kunststoff.

Bei all der Auswahl ist das Mahlwerk wohl das Wichtigste an der Mühle. Darum sollten sich Käufer zuerst fragen, was sie mahlen möchten? Bei Gewürzen und Ölsaaten haben sich Stahlmahlwerke als beste Möglichkeit erwiesen. Diese liefern jedoch kein wirklich feines Mehl.

Als nächsten Punkt sollte der Kunde den Motor in Augenschein nehmen und die Modelle miteinander vergleichen. Es spielt jedoch kaum eine Rolle, ob nun ein Industrie- oder Universalmotor verbaut ist, denn Industriemotoren laufen nur etwas leiser. Die meisten Getreidemühlen besitzen sowieso diese Art von Motoren.

Lohnt es sich Getreide mit einer Getreidemühle selbst zu mahlen?Eine Geräuschemission von 70 bis 75 Dezibel ist hier normal. Etwas kostenintensivere und hochwertigere Mühlen hingegen sind mit einem wartungsfreien sowie langlebigen Permanentmagnetmotor bestückt. Dieser ist in jedem Fall vorzuziehen. Zudem kommt die Höhe der Leistung des Motors hinzu. Diese entscheidet neben dem Mahlwerk auch, ob hartes Getreide gemahlen werden kann.

Als Letztes sollte der Kunde auf den Preis der Mühle achten, wenn ausreichend Budget zur Verfügung steht. Hier bewahrheitet sich der Spruch: Qualität hat ihren Preis! Sind die Getreidemühlen-Aufsätze zur Küchenmaschine auch recht günstig, so muss man für eine gute Getreidemühle schon tiefer in die Tasche greifen. Hierbei liegen die Preise der elektrischen Mühlen natürlich deutlich über den Preisen der Handgetreidemühlen.

Auch sind für viele Kunden die Serviceleistung, also der Kundendienst und die Garantiezeit, die vom Hersteller vergeben werden, ein wichtiges Auswahlkriterium. Werden anfallende Fragen fachgerecht und schnell beantwortet und vergibt der Hersteller eine lange Garantiezeit, so werden sich viele Kunden eher für dieses Modell entscheiden. Die Differenzierungen der Garantiezeiten werden häufig in Garantie auf das Modell und Garantie auf das Mahlwerk unterschieden und liegen zwischen 2 und 12 Jahren.

Was kostet eine Getreidemühle?

Es ist schwierig über die Kosten einer Getreidemühle eine klare Aussage zu machen. Hierzu müssen die Getreidemühlen in Handbetriebene und Elektrische sowie in Getreidemühlen-Aufsätze unterschieden werden. Kostet z. B. die Karcher Universalmühle zum Handbetrieb UM 620 zum Mahlen von Kaffee, Gewürzen und Getreide um die 20 Euro so liegt die elektrische Mühle Komo Fidibus XL Plus bei 699 Euro.

Allgemein kann man jedoch sagen, dass sich gute handbetriebene Mühlen in der Preisspanne zwischen 70 und 150 Euro, Mühlen-Aufsätze für die Küchenmaschine von 80 bis 150 Euro und gute elektrische Getreidemühlen zwischen 150 und 300 Euro bewegen. Universalmühlen sind entsprechend teurer.

Top 5 Getreidemühlen-Hersteller

  • Waldner Biotech
  • Jupiter
  • Komo
  • Hawos
  • Zassenhaus
Osttiroler Getreidemühlen Waldner Biotech – ästhetische Getreidemühlen – seit 1992 werden Getreidemühlen mit ansprechendem Design, hoher Präzision sowie bestmöglicher Qualität gebaut – elektrisch betrieben – Korund-Keramik-Mahlwerke – aus massivem Holz.
Jupiter Getreidemühlenvielseitige Getreidemühle – seit 1921 – Stahl- sowie Steinmahlwerke – elektrisch betrieben – aus Kunststoff gefertigt.
Komo (Inhaber: Koidl & Mock) – die besondere, elektrische Getreidemühle – seit 1978 von Mock und seit 1985 von Koidl – Gemeinschaftsproduktion seit 2001 aus den Firmen „Wolfgang Mock GmbH“ und „Penningberger Kornmühlen“ – Keramik-Korund-Mahlwerk – aus Naturholz gefertigt.
Hawos Qualitäts-Getreidemühlen – besondere Bedienfreundlichkeit und Mahlleistung – seit 1980 – überwiegend Korund-Keramik-Mahlwerk – elektrisch betriebene Getreidemühlen – aus Naturholz und Kunststoff.
Zassenhaus die Traditionelle – Leidenschaft und handwerkliches Geschick vereint – seit 1867 – handbetriebene Getreidemühlen – Stahlmahlwerke – massive Naturmaterialien.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meine Getreidemühle am Besten?

Mehl ist nicht unbegrenzt haltbar.Kunden, die eine Getreidemühle kaufen möchten, sollten sich vorher darüber im Klaren werden, ob eine elektrische oder handbetriebene Getreidemühle genutzt werden soll. In jedem Fall sind Mahlleistung, Gehäuseart, Bedienfreundlichkeit, Funktionalität, Preis und Motor (bei den Elektrischen) sowie das Mahlwerk zu vergleichen. Dieser Vergleich kann umständlich und mit viel Lauferei in den Fachgeschäften erfolgen oder einfacher mit einem Vergleich im Internet. Hier die Vorteile und Nachteile auf einen Blick:

Kauf der Getreidemühle im Fachgeschäft: Vorteile

  • Test der Getreidemühle durch den Kunden
  • bei Reklamationen während der Garantiezeit kann die Mühle oftmals im Fachgeschäft abgegeben werden
  • fachkundig werden im Fachgeschäft die einzelnen Funktionen der Mühle erklärt.

Kauf der Getreidemühle beim Onlinekauf: Vorteile

  • bei der Kaufentscheidung können unabhängige Produktberichte und Kundenrezensionen eingesehen werden
  • mit nur einem Klick und ohne Laufereien sind Sofortvergleiche möglich
  • große Online-Auswahl unterschiedlicher Hersteller und Modelle
  • schnelle Lieferung, oftmals ohne Lieferkosten
  • Sonderangebote und Rabatte sind beim Vergleich einsichtig und nutzbar
  • Ersatz- oder Zubehörteile sind auch einfach online zu bestellen
  • Online-Aufklärung über Servicehotline und/oder Kundendienst.

Kauf der Mühle im Fachgeschäft: Nachteile

  • viele Händler verfügen nur über eine begrenzte Auswahl an Getreidemühlen
  • umständliche Lauferei ist erforderlich
  • zuerst muss man wissen, wo man Getreidemühlen kauft
  • eine gute Beratung und ein umfassender Kundendienst sind in großen Kaufhäusern sehr selten
  • wenig bis keine Angebote oder Rabattmöglichkeiten.

Onlinekauf einer Mühle: Nachteile

  • eine fachkundige und individuelle Beratung fehlt hier
  • in den meisten Fällen müssen die Getreidemühlen bei einer Beanstandung eingeschickt werden.

Tipps und Tricks für das Mahlen von Getreide

Wenn in der Getreidemühle Ölsaaten wie Sesam oder Leinsamen gemahlen werden, müssen die Fettrückstände aus dem Mahlwerk entfernt werden. Hierzu ist einfach eine kleine Menge trockenes Getreide in der Mühle zu mahlen.

Gewürze und Leinsamen lassen sich ideal als Gemisch vermahlen. Hierbei gilt die Empfehlung: jeweils eine Handvoll pro Trichterfüllung.

Mais, Kichererbsen und Linsen lassen sich je nach Mühle ebenso vermahlen. Grobkörniges oder sehr feines Mahlgut muss nach und nach bei eingeschaltetem Motor in den Trichter eingefüllt werden, damit die Mahlsteine dieses auch erfassen können.

Zur Reinigung der Getreidemühle kann der Staubsauger verwendet werden. Hierzu wird einmal wöchentlich das Staubsaugerrohr bei eingeschaltetem Sauger in die Trichteröffnung und in den Mehlauslauf der Mühle gehalten.

Die Mühle sollte bei dieser Reinigung angeschaltet sein.

Wird die Mühle nicht ständig genutzt, hilft ein Teebeutel, der in den Mehlauslauf gesteckt wird.

Dieser Teebeutel verhindert das Einnisten ungeliebter kleiner Krabbeltiere.

Eine Handgetreidemühle, die normalerweise zwischen den Knien (ähnlich der alten Kaffeemühle) genutzt wird, lässt sich mit Zwingen fest an der Arbeitsplatte anbringen. Dies erleichtert das Mahlen mit der Hand.

In den Rezepten für Speisen mit selbst gemahlenem Getreide stehen nützliche Tipps über die unterschiedlichen Mehl- bzw. Schrotmischungen für Brot, Gebäck, Kuchen, Müsli und zum Andicken von Desserts oder Soßen.

Das Getreide muss vor dem Mahlvorgang leicht gewässert werden, damit sich die Kleie (Schale) besser vom Mehlkörper löst. Allergiker, die sich glutenfrei ernähren müssen, sollten darauf achten, dass die Mühle nicht einfach, sondern glutenfrei eingemahlen ist. Mit einem Wechselmahlwerk können gewisse Getreidemühlen im Handumdrehen als Gewürz- oder Kaffeemühlen sowie zur Universalmühle umfunktioniert werden.

Alternativen zur Getreidemühle

Nicht alle Getreidemühlen sind auch für Ölsaaten und Gewürze geeignet.Der Kauf einer wirklich guten und hochwertigen Getreidemühle kann ganz schön ins Geld gehen. Wer sich davor scheut oder einfach nicht so viel Budget übrig hat, der sucht nach Alternativen für das Mahlen von frischem Getreide.

Eine wirkliche Alternative zur Getreidemühle zu finden, ist etwas schwierig. Zwar können Hausfrauen/-männer, die eine Thermomix-Küchenmaschine besitzen, mit dieser auch Getreide schroten, jedoch feine Mehl-Ergebnisse bekommt man damit nicht hin. Auch eine Anschaffung vom Thermomix, um Getreide zu mahlen, sollte nicht überlegt werden, denn der Thermomix ist zwar für die Zubereitung vieler Speisen gut, jedoch in der Anschaffung zum Mahlen von Getreide viel zu teuer.

Ebenso gibt es Blender, die mit einem Mahleinsatz versehen, Getreide zerkleinern können. Auch diese Ergebnisse lassen jedoch zu wünschen übrig und sind für die Zubereitung vom Müsli ideal, versagen jedoch bei der Herstellung von feinem Mehl für Gebäck. Selbst hochwertige Küchenmaschinen, in die statt eines Getreidemühlen-Aufsatzes ein Mahlwerk eingebaut werden kann, liefern kein wirklich feines Getreidemehl.

Die beste Alternative für eine Getreidemühle, egal ob elektrisch oder manuell betrieben, wäre der Gang in den Bio-Laden. Dort können Roggen, Weizen, Hirse, Dinkel, Hafer und Co. von ganz fein bis grob und in gewünschter Menge gemahlen werden. Dies ist jedoch mit dem dortigen Kauf des Getreides plus zusätzlicher Kosten für das Mahlen sowie mit Lauferei verbunden.

Ideal, um die Kosten für eine sofortige Anschaffung einer Getreidemühle zu reduzieren, ist ein Getreide-Abo. Mit diesem Abo erhält der Kunde monatlich 10 Kilogramm Getreide nach Wahl plus eine Getreidemühle aus dem reichhaltigen Angebot.

So können die Kosten für Getreide plus Mühle auf 24 Monate umgelegt werden und belasten den Geldbeutel nicht zu sehr.

Die Höhe der Raten für die Laufzeit des Abos von 24 Monaten ist abhängig von der Wahl der Getreidemühle, die von der Firma Komo in großer Auswahl angeboten werden.

Ferner ist die Alternative zu einer elektrischen Getreidemühle natürlich eine Handgetreidemühle. Diese sind in der Anschaffung westlich günstiger, benötigen jedoch den Handbetrieb des Nutzers. Wer aber sowieso nur kleine Mengen mahlen möchte, ist mit der Handgetreidemühle bestens ausgestattet.

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