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Getreidemühle und Schrotmühle - Was ist der Unterschied?

Eine Getreidemühle wird in der Regel dafür verwendet, um die unterschiedlichsten Arten von Mahlgut zu mahlen. Hieraus kann später Schrot oder Mehl entstehen. Derartige Mühlen sind für einen recht günstigen Preis erhältlich. Aber nicht alle Mühlen halten, was der Hersteller verspricht. Somit sind sie nicht für jeden Verwendungszweck geeignet.

Auf dem Markt gibt es die unterschiedlichsten Variationen an Mühlen zu kaufen. Mühlgehäuse stehen aus Edelstahl, Holz oder Kunststoff zur Verfügung. Die Materialien haben keinen Einfluss auf den Mahlgrad oder die Qualität, sondern nur auf die Optik. Einen besonderen Stil haben Modelle, die zum größten Teil aus Holz hergestellt wurden. Etwas schicker sehen Mühlen aus Edelstahl oder Kunststoff aus.

Ein größerer Unterschied ist in der Art der Technik zu finden. Einige Modelle werden elektrisch betrieben, andere Geräte funktionieren manuell. Eine reine Schrotmühle dagegen mahlt wesentlich grober. Wenn in der Regel von einer Mühle gesprochen wird, dann ist meistens die reine Getreidemühle gemeint.

Was ist eine Schrotmühle?

Eine Schrotmühle wird vor allem zum Mahlen von Schrot und Körnern verwendet. Sie werden häufig in Brauereien verwendet, um Malz zu Malzschrot zu zerkleinern. Schrotmühlen werden in unterschiedliche Typen angeboten. Sie unterscheiden sich vor allem in der Anzahl der Walzen, die sich in der Schrotmühle befinden. Einige Modelle haben 2, 4, 5 oder 6 Walzen. Schrotmühlen werden mit und ohne Siebung angeboten.

Je nach Nässe des Malzes kann eine Trocken- oder Nassschrotmühle verwendet werden. Die Getreidekörner fließen aus dem Rumpf direkt in die Mühle. Mit einer Speisewalze wird das Getreide dosiert und gleichzeitig die Beaufschlagung der Mühle geregelt. In der Regel sind Walzen immer paarweise angeordnet. Bei einer klassischen Schrotmühle drehen sie sich mit einer Art Differenzgeschwindigkeit gegeneinander. Das Korn wird dadurch in den Mahlspalt gezogen und danach mit Hilfe der Walzen zermahlen.

Bei einer Schrotmühle inklusive Schrotsichtung ist vor den Mahlgängen ein Siebvorgang über die schräg anliegenden Siebe statt. Hierbei werden die einzelnen Fragmente je nach Partikelgröße aufgesplittet. Die groben Schrotbestandteile werden erneut vermahlen. Sollte Gerstenmalz geschrotet werden, dann hat es den Vorteil, dass die Spelzen optimal gesiebt und anschließend getrennt erfasst werden können.

Elektrische Schrotmühlen

Eine elektrische Schrotmühle wird sehr häufig für die Mehlerzeugung für eine Tierfütterung verwendet. Je nach Art des Modells kann zwischen unterschiedlichen Schnittsystemen ausgewählt werden. Schrotmühlen sind mit Hammer, Schlagmesser oder beidem ausgestattet. Bei derartigen Geräten handelt es sich häufig um eine professionelle Hammermühle.

Viele Modelle bieten den Vorteil, dass der Zerkleinerungsvorgang individuell eingestellt werden kann. Eine klassische Schrotmühle ist mit einem Lockendurchmesser von 2 bis 8 mmausgestattet. Bei dieser Größe ist es einfach, ein feines gemahlenes Mehl zu produzieren. Für intensivere Einsätze sind Schrotmühlen mit einem Einphasenmotor oder Dreiphasenmotor ausgestattet.

Die meisten Geräte können nicht nur in der Brauerei verwendet werden, sondern sind auch zu Hause sehr nützlich. Derartige Geräte sind etwas kleiner und zu einem fairen Preis erhältlich. Getreidemühlen sind mit lebensmittelechten Werkstoffen aufgebaut. Sie sind zusätzlich perfekt dafür geeignet, um Schrot für die Fütterung der unterschiedlichsten Tierarten herzustellen, wie Kaninchen, Schweine, Küken oder Rinder. Diese Art von Schrotmühlen sind sehr benutzerfreundlich. Viele Geräte verfügen über einen Kübel, in dem das Mahlgut direkt gesammelt werden kann.

Verschiedene Mühlenmodelle

Professionelle Hammermühlen dagegen verfügen über eine praktische Auffangwanne. Sie erleichtern die Zerkleinerung der unterschiedlichsten Getreidearten. Ein leistungsfähiges Gerät schafft pro Stunde rund 250 kg Getreide. Hierbei kommt es natürlich auf die Art des Getreides und dem Sieb ab, dass beim Zermahlen der Getreidekörner verwendet wird. Wenn zum Beispiel ein krümeliges Getreide wie Mais zermahlen wird, dann benötigt das Gerät etwas mehr Zeit, als bei einem weicheren Getreide wie Hafer.

Bei der Wahl eines geeigneten Mahlwerks, sollte immer beachtet werden, welche Art von Getreide gemahlen werden soll. Bei Ölsaaten und Gewürzen sind Stahlmahlwerke gut geeignet. Dafür können sie nicht zum Mahlen von feinem Mehl verwendet werden. Wenn eine elektrische Getreidemühe angeschafft werden soll, dann ist auch die Lautstärke ein wichtiges Kaufkriterium. Viele Geräte haben eine Geräuschemission zwischen 70 bis 75 Dezibel. Moderne, hochwertige Geräte sind mit einem Permanentmagnetmotor ausgestattet. Diese Motoren gelten als sehr langlebig und wartungsfrei.

Welche unterschiedlichen Arten von Getreidemühlen gibt es?

Neben unterschiedlichen Schrotmühlen gibt es auch eine Vielzahl an Getreidemühlen auf dem Markt zu kaufen. Viele Getreidemühlen sind für den Handbetrieb geeignet. Sie sind mit einer kleinen Kurbel ausgestattet und zermahlen mit Hilfe eines robusten Mahlwerks die unterschiedlichsten Getreidekörner. Rein optisch erinnern diese Mühlen an eine typische Kaffeemühle. Wesentlich schneller ist die Arbeit mit einer elektrischen Getreidemühle erledigt.

Die eigentliche Leistung einer Handmühle hängt immer vom Nutzer ab. Ein elektrisches Modell dagegen steht in unterschiedlichen Watt Leistungen zur Verfügung.

Mit unterschiedlichen Aufsätzen ist es möglich, die verschiedensten Mehlsorten für den Eigenbedarf frisch herzustellen. Wenn sich jemand glutenfrei ernähren möchte und die unterschiedlichsten Speisen aus Vollkornprodukten hergestellt, dann ist eine elektrische Korn- oder Getreidemühle sehr gut geeignet.

Viele hochwertige Küchenmaschinen bieten die Möglichkeit, dass ein Getreidemühlen Aufsatz schnell und einfach montiert werden kann. Viele Getreidemühlen bieten eine tolle Qualität. Sie werden von namenhaften Herstellern angeboten. Die meisten Geräte nehmen in der Küche nicht viel Platz in Anspruch. Somit müssen sie nicht nach jeder Nutzung von der Arbeitsfläche entfernt werden. Modelle aus Holz oder Edelmetall haben eine tolle Optik. Sie können zusätzlich als Dekoration dienen.

Reinigung von Schrot- und Getreidemühlen

Die meisten Getreidemühlen lassen sich gut reinigen. Eine kleine Reinigung findet bereits während eines Mahlvorgangs statt. Wenn aber in der Regel nur sehr feines Mehl hergestellt wird, dann empfiehlt es sich, dass ab und zu ein grobes Korn gemahlen wird. Dadurch kann sichergestellt werden, dass sich keine Rückstände mehr in der Mühle befinden.

Wer sich sicher sein möchte, dass die Mühle auch von innen sauber ist, der sollte einen Pinsel mit gekürzten Borsten nutzen. Aber auch ein feuchtes Tuch kann helfen, um Getreide- oder Mehlreste zu entfernen. Bei einem Natursteinmahlwerk muss sehr vorsichtig vorgegangen werden. Dieses Material darf nicht feucht gereinigt werden. Ansonsten könnte die Schärfe der Steine darunter leiden. Je nach Häufigkeit der Nutzung sollte eine Mühle alle paar Monate mit Hilfe eines Handsaugers ordentlich ausgesaugt werden. Dadurch ist gewährleistet, dass alle Mahlgutreste komplett entfernt werden.

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