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Damastmesser Test 2018 • Die 8 besten Damastmesser im Vergleich

Damastmesser sind spezielle Küchenmesser, die durch exzellente Schärfe und Verarbeitung bestechen.In unserer Bestenliste hat unser Team nach Lesung zahlloser Tests und Vergleiche im Internet auch Bewertungen zu Härtegrad, Griffmaterialien, Klingenlänge und einiges mehr abgegeben.

Damastmesser Bestenliste 2018

Letzte Aktualisierung am: 

  Kai Europe TDM-1702 Tim Mälzer Edition Santoku 18 cm GRÄWE:registered: Damaszener Santokumesser groß 17,5 cm Klinge, mit Hartholzgriff Wakoli 1DM-CHE-MIK Damastmesser Chefmesser, Japanischer Damaststahl VG-10, Mikata ECHTWERK EW-DM-0310 Damastmesser Küchenmesser Kochmesser 18 cm Klinge WAKOLI 1DM-SAN-RO2 Santoku Damastmesser, Japanischer Damaststahl VG-10, Ruos Santokumesser makami Premium Santokumesser aus japanischem Damaststahl VG-10 in Geschenkverpackung - HRC60 - Küchenmesser TokioKitchenWare Damast-Fleischmesser Culinario 050503 Damaszener Chefmesser
  Das optimale KAI Shun Premier Tim Mälzer Santoku Perfekter Schnitt mit dem GRÄWE® Damaszener Santokumesser im Vergleich Das attraktive Wakoli 1DM-CHE-MIK Damastmesser Chef im Vergleich Das EW-DM-0310 Damastmesser von ECHTWERK im Vergleich Das WAKOLI 1DM-SAN-RO2 Santoku Damastmesser im Vergleich Das makami Premium Santokumesser aus Damaststahl im Vergleich Perfekter Schnitt mit dem TokioKitchenWare Damastmesser im Vergleich Das optimale Culinario 050503 Damaszener Chefmesser im Vergleich
ExpertenTesten TÜV-Siegel 1,0 1,1 1,3 1,5 1,6 1,7 1,8 1,9
Hersteller

Kai Europe

GRÄWE

Wakoli

ECHTWERK

Wakoli

makami

TokioKitchenWare

Culinario

Material

32 Lagen Damaszenerstahl

67 Lagen feinster Stahl,außen jeweils 33 Lagen Damaszener-Stahl

67 Lagen Damast-Stahl

67 Lagen Damast-Stahl

67 Schichten

67 Lagen japanischer Stahl,VG-10 Stahlkern und beidseitig je 33 Lagen Damaststahl

67 Lagen ausgewählter Damaszenerstahl

67 Lagen

Oberfläche

handbearbeitete Hammerschlagoberfläche

Damaszener-Maserung durch Ätzung

Damast Zeichnung

Damast Zeichnung

Damast Zeichnung

Damaszener Struktur durch Ätzung

edle Damaszener-Klingen-Maserung

Damast Zeichnung

Klingenlänge

18 cm

17,5 cm

20 cm

18 cm

17 cm

16,5 cm

21,5 cm

17 cm

Verpackungsabmessungen

k. A.

38,8 x 10,8 x 3,8 cm

38,2 x 10,2 x 3,5 cm

k. A.

38 x 9,8 x 4 cm

29 x 1 x 5 cm

k. A.

29 x 5 x 2 cm

Artikelgewicht

399 g

540 g

322 g

k. A.

739 g

399 g

k. A.

381 g

Härtgrad

61±1 HRC

60 HRC

60+-2HRC

60 HRC

60+-2HRC

60 HRC

60 HRC

60 HRC

Griff - Material

Walnussholz

Hartholz mit Edelstahlenden

Mikata (Holverbundstoff, sehr robust)

PAKKA-Holz

Rosaholz

Micarta

Buchenholz

Kunststoff

Zubehör inkl.

nein

Geschenkbox aus Metall

nein

nein

nein

schwarze Geschenkverpackung

edle Verpackung

nein

beidhändig geeignet?

ja

k.A.

ja

ja

k.A.

k.A.

k.A.

ja

Besonderheiten
  • ultimative Schärfe
  • zeitlose Ästhetik
  • präzise Schnittleistungen
  • korrosionsbeständig
  • edler Griff
  • feinster Stahl
  • Kern aus VG-10 Stahl
  • lange Schnitthaltigkeit
  • formschöner Hartholzgriff
  • breite Klingenfläche
  • außergewöhnlich scharf
  • Eis gehärteter Kohlenstoffstahl
  • sehr robuster Griff
  • bestens ausbalanciert
  • vor Bruch und Korrosion geschützt
  • bleibt langanhaltend scharf
  • äußerst korrosionsbeständig
  • extrem hart
  • ergonomischer-Griff
  • einfache Bedienung
  • perfekte Schnitte
  • optimale Schärfe
  • gut ausgewogen
  • breite Klinge
  • gute Qualität
  • vieleseitig
  • hohe Schärfe
  • gut ausbalanciert
  • stilvolle Optik
  • gute Qualität
  • edle Maserung
  • kunstvoll verschmiedet und gehärtet
  • bequemer Griff
  • lang anhaltende Schärfe
  • einfache Handhabung
  • scharfe Klinge
  • Soft-Touch-Griff
  • Preis- / Leistung gut
  • Gute Verarbeitung
  • einfache Handhabung
Verarbeitung
Handhabung
Qualität
Preis- / Leistung
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Was ist ein Damastmesser?

Die Charakteristika eines Damastmessers oder Damaszenermessers sind klar definiert: Diese Art von Messer verfügt über eine Klinge aus mehrlagig gefaltetem Stahl. Durch dieses spezielle Verfahren entsteht ein wellenlinienförmiges Muster auf der Messerklinge, das einen eindeutigen Beweis für die traditionelle Qualität darstellt. Neben der exklusiven Optik beeindrucken die Damastmesser auch durch ihre hervorragende Klingenschärfe.

Der Begriff Damastmesser ist nicht geschützt, es gibt also auch günstige Messer von minderer Qualität, die unter diesem Namen angeboten werden. Für diejenigen, die sich nicht mit der Thematik auskennen, sind daher detaillierte Informationen über die ursprünglichen Damastmesser sehr interessant. Ein Damastmesser Testsieger fällt nicht nur durch sein dekoratives Klingenmuster auf, sondern er überzeugt vor allem durch seine typische Schärfe. Die Grundlage hierfür setzt der speziell verarbeitete Klingenstahl. Die typische Musterung in Wellenlinie ist auf sämtlichen Ausführungen zu sehen, gleichgültig, ob die Messer aus Fernost stammen oder aus Europa.

Typische Eigenschaften für Kochmesser mit Damaszenerklinge sind neben dem festen und beständigen Material die ergonomische Form und die lang anhaltende Klingenschärfe. Diese sorgt für die sprichwörtliche Messerschärfe und setzt nicht nur in der Küche eindeutige Standards.

Wer braucht ein Damastmesser?

In jeder Küche werden die verschiedensten Versionen von Messern verwendet. Dabei ist das traditionelle Damastmesser mit Sicherheit eines der wichtigsten Utensilien in einer Küche. Es handelt sich hierbei um ein japanisches Messer aus Damaststahl. Gefertigt aus 67 Schichten und zumeist mit einem edlen Holz als Griff, überzeugt das Damastmesser mit einer der wohl schärfsten Klingen der Welt. Die Schärfe und die hohe Qualität sollten eigentlich Gründe genug sein, sich für dieses Messer zu entscheiden. Wenn Sie sich nun die Frage stellen, warum ein herkömmliches Messer nicht reicht, sollten Sie sich die diversen Test- und Erfahrungsberichte im Internet durchlesen. Sicherlich waren auch Sie schon einmal in der Situation, dass das herkömmliche Messer nicht die gewünschte und benötigte Schnittleistung zeigt. Genau in solchen Fällen kommt das Damastmesser ins Spiel.

Mit dem japanischen Messer können Sie mühelos Fleisch, Fisch, Obst und Gemüse schneiden. Für jeden Anlass gibt es im Sortiment der verschiedenen Hersteller auch das passende Damastmesser.

Damastmesser – nicht nur für Profiköche geeignet

Fleischmesser Damastmesser - Wakoli MikataDamastmesser kamen vor einigen Jahren noch vorüberwiegend in Gastronomiebetrieben zum Einsatz. Angesichts der immer günstigeren Preise und der unzähligen Vorteile, sind diese speziellen Messer mittlerweile auch in privaten Haushalten zu finden. Die Messer sind robust, flexibel einsetzbar und scharf wie eine Rasierklinge. Nach der Herstellung werden die Messer mit einer ganz speziellen Säure überzogen, sodass das Messer aus einer über 2000-Järhigen Tradition seine bekannte Optik erhält.

Wenn Sie zu Hause leidenschaftlich gerne Kochen und hochwertige Messer benötigen, ist ein Damastmesser eine gute Wahl. Die Messer sind in vielen verschiedenen Ausführungen erhältlich und im Angebot diverser bekannter Hersteller zu finden. Einige Damastmesser sind sogar als praktisches Set im Handel erhältlich. Somit sparen Sie im Vergleich zum Einzelkauf bares Geld. Ob ein konvexer Schliff oder ein Wellenschliff, bei der Auswahl haben Sie die Qual der Wahl. Ein Damastmesser ist also für jeden Koch oder für jede Köchin überaus sinnvoll und praktisch. Schauen Sie sich vor dem Kauf die einzelnen Hersteller und deren Modelle in den ausführlichen Testberichten an. Sie werden von der Schärfe, der Handhabung und der Langlebigkeit der japanischen Messer mehr als begeistert sein. Beachten Sie, dass je höher der Härtegrad ist, desto schärfer ist das jeweilige Messer auch.

Die Robustheit lässt sich eigentlich auf die Dicke zurückzuführen. Besonders bei härteren Zutaten müssen Sie sich keine Gedanken oder Sorgen machen, dass das Messer kaputt geht. Der fließende Übergang zwischen Schneide und Klinge werden Sie zufriedenstellen und die einfache Haptik begeistern. Ärgern Sie sich künftig nicht mehr über stumpfe Messer die unhandlich sind und nicht das gewünschte Ergebnis bringen. Investieren Sie lieber in die etwas teureren Damastmesser und bereiten Sie Ihre Lieblingsspeise künftig ohne viel Kraftaufwand zu.

Ist der Kauf für private Zwecke nun wirklich sinnvoll?

gamsjaga Damastmesser GJ34 PalisanderholzDiese Frage lässt sich eigentlich sehr einfach beantworten, denn ein Damastmesser ist eine Investition auf mehrere Jahre. Bei einer fachgerechten und ordentlichen Pflege, wird Sie das Damastmesser über viele Jahre hinweg begleiten. Die praktischen Küchenhelfer sollten somit in keinem Haushalt fehlen. Vor einigen Jahren waren die japanischen Messer eigentlich noch eher die Seltenheit. Da die Nachfrage jedoch enorm angestiegen ist, haben sich bekannte Hersteller wie etwa WMF, auf die Herstellung der scharfen und traditionellen japanischen Messer spezialisiert.

Damit eine lange Haltbarkeit sichergestellt werden kann, ist eine regelmäßige Pflege überaus wichtig. Für den Geschirrspüler sind die Damastmesser nicht geeignet. Die Reinigung sollte ohne Spülmittel per Hand und mit warmem Wasser erfolgen. Anschließend trocknen Sie das Messer gut ab und bewahren Sie gut und sicher auf. Achten Sie jedoch darauf beim Waschen nicht an die scharfe Klinge zu gelangen, denn es aufgrund der Schärfe, besteht erhöhte Verletzungsgefahr.

Angesichts des sehr guten Preis- und Leistungsverhältnisses, lohnt sich ein Kauf auf alle Fälle. Überzeugen Sie sich selbst und lassen Sie sich von den vielen Vorzügen überraschen. Damit Sie das passende Messer erwerben, können Sie sich auf den Webseiten der einzelnen Hersteller das Angebot genauer ansehen. Ob Sie nun ein Messer speziell für Fleisch, Fisch oder andere Lebensmittel benötigen, für jeden Anlass werden Sie ein Damastmesser finden. Weitaus günstiger sind Sie jedoch, wenn Sie wie bereits erwähnt ein Set-Angebot erwerben. Sehr beliebt in den heimischen Küchen sind die Allzweckmesser.

Dieses Messer sollte somit auf alle Fälle in jeder Grundausstattung in einer Küche zu finden sein. Sollten Sie selbst bereits einmal ein solches Messer in Verwendung gehabt haben, werden Sie die Vorteile genau kennen. Damastmesser eignen sich auch hervorragend als Geschenk an Freunde und Bekannte. Bereiten Sie Ihren Liebsten eine Freude und schenken Sie das wohl schärfste und auch bekannteste Messer der Welt.

Die Testsieger – Damastmesser überzeugen in allen Bereichen

GRÄWE Damastmesser-Set – 2 Damaszener Santokumesser 12 cm – 17 cm und Wetzstein 400-1000GRÄWE Damastmesser-Set - 2 Damaszener Santokumesser 12 cm - 17 cm und Wetzstein 400-1000Mit der Hilfe der Vergleichstests, finden Sie einfach und rasch die aktuell besten Anbieter und Modelle. Ein kostenloser Preisvergleich hilft dass Sie für die Messer nicht zu viel Geld ausgeben. Leider gibt es auch einige Damastmesser auf dem Markt, welche nicht über die übliche Qualität verfügen. Der Begriff bzw. die Bezeichnung Damastmesser ist nicht geschützt und somit gibt es leider auch eine Vielzahl an schlechten Messern auf dem Markt.

Mit den Produkten von bekannten Herstellern, werden Sie jedoch sicherlich sehr zufrieden sein und sich über die gelobte Schärfe der Messer erfreuen können. Damastmesser sind also für jeden sehr zu empfehlen und somit sollten Sie nicht zögern sich ein japanisches Küchenmesser zuzulegen. Schauen Sie sich jedoch in Ruhe die Angebote an und lassen Sie sich positiv überraschen.

Fazit

Zusammengefasst kann gesagt werden, dass die Damastmesser wirklich für jeden bestens geeignet sind. Speziell in den privaten Küchen werden die japanischen Messer immer beliebter. Der Grund hierfür sind bestimmt die sinkenden Preise. Bei den Messern von namhaften Herstellern, müssen Sie sich über die Schärfe und die Qualität der Damastmesser keine Gedanken machen. Schauen Sie sich die Angebote genauer und in Ruhe an und lassen Sie sich eventuell im Fachhandel persönliche beraten. Sie schneiden sehr häufig Fleisch oder Fisch? Dann sind die japanischen Messer sehr empfehlenswert. Schenken auch Sie den scharfen Messern Ihr Vertrauen und bereiten Sie künftig Ihre Lieblingsspeisen innerhalb kürzester Zeit mit den traditionellen Messern aus Japan zu.

Wie funktioniert ein Damastmesser?

Die Funktionsweise eines Damastmessers ist ebenso einfach wie bei einem normalen Küchenmesser. Es gleitet besonders sanft durch das Schneidgut und lässt sich aufgrund der angenehmen Form gut handhaben. Die Grundlage für das präzise Schneiden ohne übermäßigen Druck liegt in der speziellen Art der Herstellung. Diese führt nicht nur zu der außergewöhnlichen Schärfe, sondern sie ist auch die Ursache für die Wellenlinien auf der Klinge. Dieses Muster basiert auf der Kombination von zwei verschiedenen Stahlsorten, die durch das Produktionsverfahren gefaltet werden.

Die harte und die zähe Stahlsorte tragen weitere Elemente in sich, unter anderem Nickel, Kohlenstoff, Mangan und Silizium. Diese sorgen für eine Differenzierung der einzelnen Eigenschaften. Beim Schmieden geht es darum, die beiden Stahlsorten mehrfach zu falten. Dies führt später zu dem charakteristischen Muster, das sich auf der Klinge abzeichnet. Ein weiterer Grund für dieses Klingenmuster ist die spätere Behandlung mit Säure.

In diesem Verfahren reagieren die Schichten unterschiedlich auf die Säure, sodass es in der Folge zu der Wechselwirkung der beiden Stahlfarben kommt. Diese Abweichung in dem Farbton ist somit eine zweite Ursache für das interessante Muster. Für die optimale Stabilität des Messers wird der Damaszenerstahl im Allgemeinen nur auf einer Seite verwendet, während innen ein extrem harter Stahlkern zu finden ist. Dieser bürgt für die absolute Festigkeit des Messers.

So kennzeichnet das Damastmuster lediglich die andere Seite, die Außenseite des Damastmessers. Der Härtegrad dieser Messer liegt standardmäßig bei mehr als 60 HRC. Im Folgenden führen wir eine Liste mit den üblichen Stahlkategorien auf, um einen Überblick über die jeweils spezifischen Merkmale zu geben.

  • 1.2008 bzw. 1.2063 = sehr hart (Härtegrad bis zu etwa 67 HRC)
  • 16MnCr5 = mit hohem Chromanteil
  • 90MnCrV8 = kommt oft bei Werkzeugen zum Einsatz, mit hohem Mangananteil, extrem hart
  • ck45 = extrem zäh und gleichzeitig flexibel
  • C60 = zäh und dabei hervorragend zu härten
  • C10501 = sehr gute Qualität, häufige Nutzung als Hochleistungs-Stahl.

Bei der Ausarbeitung bzw. Steuerung des Musters bildet der Lagendamast die Grundlage für den Damast, der aus dem jeweils verwendeten Muster entsteht. In diesem Verfahren wird zwischen verschiedenen Arten von Mustern unterschieden.

Gestempelte Muster werden in den Lagendamast eingebracht, wenn dieses auf die nötige Schmiedetemperatur erhitzt wurde. Dafür gibt es ein spezielles Gesenk, das direkt in die Oberfläche geschlagen wird. Anschließend erfolgt das Abschleifen der Oberfläche, sodass diese eben wird. In diesem Schritt werden außerdem einzelne Stahllagen angeschnitten und ggf. freigelegt. Durch diese Behandlung erhält das bearbeitete Damastpaket im Anschluss an das Ausschmieden sein charakteristisches Muster. Wenn es die Endform erreicht hat, kommt diese Zeichnung besonders deutlich zur Geltung. Wie tief das Muster tatsächlich in den Stahl gesenkt wird, hängt von der genauen Dicke und Zusammensetzung des Damastpaketes ab sowie von der Beschaffenheit der Gesenke. Bei einer versetzten Anordnung des Stempelmusters wird auch von einem sogenannten kämmenden Gesenk gesprochen. In diesem Fall zieht sich die Musterung durch das ganze Paket, allerdings wird dabei die mittlere Lage am wenigsten verformt. Wenn es sich um ein nicht kämmendes Gesenk handelt, so bleibt das Muster mehr an der Oberfläche, reicht also nicht so viel in das Stahlprofil hinein.

Ein geschnittenes Muster entsteht dadurch, dass eine Materialwegnahme in dem Rohdamast durchgeführt wird. Um diesen Effekt zu erzielen, wird der Damast gefräst, gebohrt oder geschliffen. Im Anschluss daran erhält das Damastpaket durch den folgenden Schmiedeprozess wieder eine plane Oberfläche und wird ebenso wie der gestempelte Damast weiter bearbeitet. Wie das Muster auf dem Damaststahl hergestellt wurde, lässt sich nicht ohne Weiteres feststellen. Für eine genaue Festlegung ist daher ein Schliff möglich. Bei den meisten bekannten Mustern wissen die Spezialisten jedoch über die Herstellung bzw. über das jeweilige Verfahren Bescheid. Beliebte und häufige Varianten von dem mustergesteuerten Damast sind Große und Kleine Rosen, Pyramiden, Banddamast und Wellendamast. Zusätzlich zu diesen eigenständigen Mustertypen gibt es gestempelte Muster, die Torsionsmuster nachahmen. Dazu gehören beispielsweise das Falsche Türkische Damastmuster und das Sterndamastmuster.

Besonders edel wirken die Torsionsmuster auf dem Damaststahl. Hierbei handelt es sich um eine besondere Technik, die in einem außergewöhnlich regelmäßigen Muster resultiert. Das Torsionsmuster reicht vollständig in die Struktur des Stahls hinein und hat eine lange Geschichte. Vor allem die früheren Prunkschwerter tragen solche aufwändigen Verzierungen. Abgesehen von diesen historischen Kostbarkeiten ist diese Spezialtechnik heutzutage kaum noch zu sehen, weder in den Gebrauchswaffen noch in den Küchenmessern aus Damaststahl.

Vorteile und Anwendungsbereiche für Damastmesser

Vorteile und Anwendungsbereiche für Damastmesser

Viele Spitzenköche schwören auf die scharfen und langlebigen Kochmesser mit Damastklinge. Auch Hobbyköche verlassen sich immer öfter auf die herausragenden Messer. Das extrem harte Material sorgt dafür, dass die Messer durch jedes Schneidgut gleiten und auch nach langjähriger Nutzung kaum Verschleißerscheinungen zeigen. Zudem bestechen die Messer durch ihr unverwechselbares Damastmuster, das die Klingen kennzeichnet und für eine edle Note sorgt.

Die Damastmesser sollten ausschließlich zum Schneiden verwendet werden und niemals zum Aufhebeln von Verschlüssen oder zu anderen Zwecken. Auch wenn die extrem harte und scharfe Klinge relativ elastisch ist, kann sie bei falscher Handhabung beschädigt werden. Damit das Messer seine Schärfe nicht verliert, sollte es nicht auf einem harten Untergrund zum Einsatz kommen. Metall, Glas oder Porzellan als Unterlage für die Damastmesser sind also keine gute Wahl.

Stattdessen eignen sich Schneidbretter aus Holz besonders gut. Diese strapazieren die Klinge nicht unnötig, außerdem ist eine Unterlage aus dem Naturmaterial Holz ohnehin der Klassiker in der Küche. Dies hängt unter anderem mit der antibakteriellen Wirkung im Zusammenhang mit Fleisch und weiterem Schneidgut zusammen.

Vorteile von Damastmessern in einem Praxistest:

  • sie sind extrem scharf,
  • durch die Materiallagen haben sie einen hohen Härtegrad,
  • sie eignen sich für mehrere Einsatzzwecke, beispielsweise für die Küche, zum Angeln und für die Jagd,
  • sie stehen häufig als Messerset zur Verfügung,
  • sie sind in zahlreichen Ausführungen erhältlich.

Bei der Nutzung eines hochwertigen Messers kann es im Laufe der Zeit zu Einbußen bei der Schärfe kommen. So robust ein Damastmesser auch ist, hin und wieder ist es nötig, die Klinge zu schärfen. Dies sollte am besten mit einem Wetzstein durchgeführt werden, denn rotierende Maschinen oder ein Wetzstahl können den Stahl zu stark strapazieren. Wer sich beim Umgang mit dem Wetzstein unsicher fühlt, sollte das Messer lieber bei einem Profi schärfen lassen. Unabhängig vom Einsatz des Damastmessers darf es nicht im Geschirrspüler gereinigt werden. Auch wenn der Stahl rostfrei ist, sollte es immer nur von Hand gespült werden, um Beschädigungen zu vermeiden.

Welche Arten von Damastmesser stehen zur Auswahl? Vor- und Nachteile

Welche Arten von Damastmesser stehen zur Auswahl? Vor- und NachteileDie beiden Hauptvarianten von Damastmessern unterscheiden sich in der Art des Stahls. Dabei kann es sich um den sogenannten wilden Damast handeln oder um Kernstahl. Die Damastklinge aus dem traditionsreichen wilden Damast ist kernlos. Bei der Herstellung werden, wie bereits beschrieben, zwei Stahlsorten abwechselnd verschmiedet und gefaltet. Diese beiden Prozesse lassen sich mehrmals wiederholen, bis ein vielschichtiges Klingenmaterial entstanden ist. Dieses vereint die besten Eigenschaften der zwei ursprünglichen Stahlsorten miteinander. Je häufiger der Stahl gefaltet wurde, also je mehr Schichten vorhanden sind, desto wertvoller ist der Damast.

Durch die zahlreichen Übergänge der Materialien, die an der Schneide der Messer sichtbar werden, führen zu einem feinen Säge-Effekt. Dieser macht die Klinge noch leichtgängiger und schärfer. Die Damastmesser, die heute noch in dieser Form hergestellt werden, sind fast nur noch in handgefertigter Qualität erhältlich. Es gibt aber nur wenige Hersteller, die mit der komplizierten Technik arbeiten. Unter anderem bieten Hersteller wie Mazami Azai, Markus Balbach und Uli Hennicke die Messer aus wildem Damast an. Durch die manuelle Produktion sind diese Damastmesser relativ teuer und werden somit zu echten Kunstwerken.

Sehr viel häufiger sind heute Damastmesser mit einer Klinge aus Kernstahl im Einsatz. Hierbei handelt es sich um einen extrem harten Kern, der lediglich eine Ummantelung aus Damast hat. Schon seit mehreren Jahrzehnten hat sich diese Variante bewähren können und wurde stetig perfektioniert. Für den harten Kern kommen üblicherweise VG oder auch AUS Stahlsorten zum Einsatz. Zudem eignet sich pulvermetallurgisch produzierter Stahl für die Herstellung.

Wie viele Schichten Damaststahl bei diesen modernen Messern verwendet werden, spielt keine so große Rolle. Manchmal ist es nur eine einzelne Schicht, dann handelt es sich um einen Dreilagenstahl. Der Effekt der scharfen Klinge ist dennoch kaum zu übertreffen. Ein mehrlagiger Nickeldamast hat eine vergleichbare Schneidkraft, sieht allerdings sehr viel ästhetischer aus: Hier spiegeln sich die Übergänge der Materialien in den feinen Linien, die die Klinge säumen, sodass das Messer auch optisch etwas hermacht.

Damast- bzw. Damaszenermesser haben eindeutige Nutzungsvorteile gegenüber herkömmlichen Küchen- oder Fahrtenmessern. Beim einem Damastmesser Test sollten aber auch die wenigen Nachteile erwähnt werden.

Die positiven Eigenschaften bzw. Vorteile von Damastmessern aus diveren Tests:

  • überzeugende Schärfe,
  • extreme Härte durch die Materiallagen
  • verschiedene Ausführungen und Formen (rostfrei oder nicht rostfrei, Küchenmesser, Jagdmesser usw.)
  • als komplettes Set erhältlich
  • zuverlässige Schneidkraft
  • Beständigkeit und Wertigkeit

Die Nachteile aus diversen Tests:

  • nicht geeignet für den Geschirrspüler
  • hoher Preis
  • eher ungeeignet zum Zerteilen von gefrorenem Schneidgut

Woran erkennt man ein gutes Damastmesser?

Bei einem Damastmesser handelt es sich eigentlich im Prinzip um ein ganz spezielles Messer für die Küche. Sie können damit Fleisch, Fisch und natürlich viele andere Lebensmittel schneiden. Der Preis ergibt sich aufgrund der speziellen Herstellung und der Verwendung von Damaststahl. Diese Küchenmesser sind besonders scharf und langlebig. Wie bei so vielen anderen Produkten auch, so gibt es natürlich auch bei einem Damastmesser erhebliche qualitative Unterschiede. Der Grund warum es eigentlich auch schlechtere Messer gibt ist ganz einfach, denn der Name ist nicht geschützt. Somit kann jeder ein Messer herstellen und dieses vereinfacht gesagt als Damastmesser in den Handel bringen.

In zahlreichen Tests wurden die japanischen Küchenmesser ausführlich unter die Lupe genommen und die Experten sind zu dem Ergebnis gekommen, dass die Damastmesser von bekannten Herstellern allesamt mit guter Qualität und einem angemessenen Preis überzeugen können. Sollten Sie sich für ein solches Messer interessieren wird sich die Frage stellen, an welchen Eigenschaften Sie ein gutes und hochwertiges Damastmesser erkennen?

Der Preis für ein Damastmesser

KAI SHUN PREMIER TIM MÄLZER NAKIRI ultrascharfes Japan Damastmesser 14 cm TDM-1742 + massives Schneidebrett aus Fassholz 30x18 cm (Eiche)Ein sehr guter Anhaltspunkt ist natürlich der Preis. Ein teures und überaus gutes japanisches Messer mit Damaststahl kostet über Euro 1.000,00. Natürlich gönnen oder leisten sich nur sehr wenige ein solch teures Messer. Hierbei handelt es sich jedoch um eine sogenannte Luxusausführung. Für den privaten Gebrauch und einer ansprechenden Qualität, müssen Sie mit Kosten von etwa Euro 150,00 bis Euro 200,00 rechnen. Natürlich kommt es auf die jeweilige Ausführung und den Hersteller an wie hoch die Kosten tatsächlich sind. Tests zeigten jedoch, dass gute und langlebige Damastmesser preisliche bei etwa Euro 120,00 beginnen. Sollten Sie sich für ein Modell für einen günstigeren Preis entschieden haben, ist zur Vorsicht zu raten.

Es kann durchaus sein, dass es sich um ein Billigprodukt von einem unbekannten Hersteller handelt. Wenn Sie unschlüssig sind, werden Sie sicherlich im Internet einige Recherchen anstellen können und eventuell finden Sie über das bevorzugte Küchenmesser sogar einen ausführlichen Testbericht.

Die Preise ergeben sich also aufgrund des Herstellers und der jeweiligen Art des Messers. Weitaus günstiger sind Sie natürlich, wenn Sie sich für ein Set entscheiden. Zwar sind die Anschaffungskosten dann zwar etwas höher einzustufen, doch auf längere Sicht gesehen rentiert sich ein Kauf eines Sets durchaus. Achten Sie zudem auf den Härtegrad, die Klingenlänge und auf das Material des Griffs. Jedoch ist ein hochwertiges Damastmesser nicht nur am Preis erkenntlich. Wenn Sie sich mit dieser speziellen Form von Messern näher beschäftigen werden Sie feststellen, dass das Muster an der Klinge ebenfalls sehr aussagekräftig über die jeweilige Qualität ist. Zudem sollten Sie dem Griff ein besonderes Augenmerk schenken, denn eine fließende Verarbeitung ist bei den meisten hochwertigen Modellen zu finden. Viele Tipps und Tricks finden Sie auch von Profi-Köchen im Internet. Somit stellen Sie sicher, dass Sie sich für ein hochwertiges Damastmesser entschieden haben.

Ebenfalls ein guter Anhaltspunkt ist die Klingenform. Diese sollte bei einem richtigen Damastmesser nach unten hin verjüngt sein. Mit dieser Bauweise ist garantiert, dass ein sehr geringer Schneidwiderstand gegeben ist und das Messer sozusagen schnell und gut durch das Schneidgut gleiten kann. Zumeist können Sie sich auf den ersten Eindruck verlassen und mit etwas Recherche ist es gar nicht so schwierig ein gutes japanisches Küchenmesser zu finden.

Die Besonderheit eines Damastmessers

Koch Damastmesser, 15cm KlingeDie Nachfrage nach einem solchen Messer ist heute sehr groß. Der Grund hierfür ist, dass es sich eigentlich um das erste Werkzeug handelt, welches die Menschheit erfunden hat. Bis heute begeistert dieses Werkzeug mit einer ansprechenden Optik und einer erstklassigen Härte sowie Schärfe. Besonders erfahrene Köche schätzen und lieben dieses japanische Messer. Ein ganz typisches Messer dieser Art hat zwischen 272 und 512 Lagen an Stahl. Mittlerweile gibt es jedoch auch viele einfachere Modelle mit weniger Lagen. Die Exklusivität eines Messers erkennen Sie also auch an dieser Eigenschaft. Der Härtegrad eines solchen Messers liegt zwischen 62 und 76 HRC. Diese und noch viele weitere Angaben geben Aufschluss über die Qualität. Bevor Sie sich im Handel also ein Damastmesser kaufen, sollten Sie sich ein wenig in die Materie einlesen und diese Eigenschaften bei den einzelnen Modellen überprüfen.

Testsieger Damastmesser – Testergebnisse helfen bei der Auswahl

Das Internet ist voll mit diversen Testberichten zu Damastmessern. Schauen Sie sich in Ruhe die Testergebnisse an und treffen Sie anhand der Testurteile Ihre Kaufentscheidung. Ein Vorteil von solchen Recherchen ist, dass Sie relativ einfach Ihre Wünsche und Vorstellungen als Suchhilfe eingeben können und ausschließlich die in Frage kommenden Produkte angezeigt bekommen. Zu den wohl bekanntesten, besten und auch erfolgreichsten Messern gehören die verschiedenen Ausführungen der Hersteller WMF, Gräwe und Wakoli. Im Handel werden Sie natürlich noch viele weitere bekannte Hersteller finden.

Wenn Sie die zuvor genannten Punkte beim Kauf beachten, werden Sie relativ rasch und einfach ein gutes Damastmesser aus dem vielfältigen Angebot herausfiltern können. Verlassen Sie sich also nicht nur auf den Preis sondern schauen Sie sich die Angaben des jeweiligen Herstellers gut und genau an. Für den privaten Gebrauch empfehlen Profi-Köche ein japanisches Damastmesser im Preissegment von bis zu Euro 200,00.

Fazit

Aufgrund des umfangreichen Angebots an Damastmessern, ist es für den Kunden gar nicht so einfach die Spreu vom Weizen zu trennen. Der Preis ist jedoch ein sehr guter Anhaltspunkt und kann bereits viele Angebote ausschließen. Ein weiterer guter Anhaltspunkt ist der Griff und natürlich auch das auffällige Muster an der Klinge. Passen Sie beim testen der einzelnen Messer jedoch gut auf, denn ein Damastmesser ist das schärfste Messer der Welt. Die Langlebigkeit eines japanischen Küchenmessers ist beeindruckend und auf die Verwendung des Damaststahls zurückzuführen. Die Klinge ist zudem auch weitaus breiter als bei einem herkömmlichen Messer.

Mit diesen Hinweisen, Tipps und Ratschlägen, werden Sie sicherlich keinen Fehlkauf tätigen. Weitere gute und nützliche Informationen zu diesem Thema werden Sie in den diversen Testberichten im Internet finden. Gönnen auch Sie sich ein Stück Luxus und lassen Sie sich von der Qualität und der sehr einfachen Handhabung eines japanischen Küchenmessers aus Damaststahl positiv überraschen. Das Schneiden von Fleisch und anderen Lebensmitteln wird mit diesem speziellen Küchemesser künftig zum Kinderspiel. Nicht nur für den Eigengebrauch ist die Anschaffung zu empfehlen, denn ein Damastmesser eignet sich auch bestens als Geschenk für Hobby-Köche.

So wurden die Damastmesser getestet

Ein Damastmesser unterstützt das ermüdungsfreie Schneiden, vor allem, wenn der Griff die richtige Form hat. Das präzise Arbeiten ist sowohl bei den Kochmessern gegeben als auch bei den Taschen-, Angler- und Jagdmessern. Ein Damastmesser Testsieger überzeugt in allen Belangen und wurde nicht nur hinsichtlich der Schärfe überprüft.

Härte und Schärfe

Unübertrefflich scharfe Damastmesser haben beispielsweise 272 oder 512 Lagen Stahl und sind beidseitig angeschliffen. Je nach Stahlqualität und Verarbeitungsart überzeugen sie durch eine außerordentliche Qualität, was sich beim Schneiden durch rohes oder gebratenes Fleisch zeigt.

Damast-Muster

Auf der Klinge gibt das faszinierende Muster Aufschluss über die Fertigungsweise sowie über die Wertigkeit der Messer. In diversen Damastmesser Tests schneiden zahlreiche Ausführungen gut ab, ob es sich um Kernstahl oder um wilden Damast handelte.

Griff

Zu einem schneidstarken Messer gehört auch ein ergonomischer Griff. Ob es sich um ein klassisches Kochmesser handelt, um ein extrascharfes Santokumesser oder um ein Taschenmesser, ein Damastmesser Vergleichs-Testsieger setzt auch auf einen gewissen Komfort. Genau deshalb wurde in Tests auch die Griffigkeit berücksichtigt.

Form der Klinge

Die Klingenform wird von der Art des Messers bestimmt sowie von dem Fertigungsprozess. Im Allgemeinen verjüngen sich geschmiedete Messerklingen nach unten. Hierin unterscheiden sie sich von den weniger guten Messern, denn diese haben unten nur einen Anschliff. Das Ergebnis zeigt sich beim Schneiden: Die verjüngten Klingen gleiten spielend durch das Schneidgut, während die nur angeschliffenen Messerklingen einen spürbaren Widerstand haben.

Worauf muss ich beim Kauf von Damastmessern achten?

Worauf muss ich beim Kauf von Damastmessern achten?Die Entscheidung für ein einzelnes Damastmesser oder ein komplettes Messerset hängt von dem hauptsächlichen Einsatzzweck ab sowie von den individuellen Ansprüchen. Hier punkten die harten und scharfen Messer vor allem durch ihre erstklassige, unzerstörbare Qualität. Damit sind sie im Vergleich zu den herkömmlichen Kochmessern eine hervorragende Wahl.

Es gibt jedoch einige Details zu beachten, um lange Zeit Freude an den Begleitern für die Küche und für unterwegs zu haben. So sollte die Klinge trotz ihrer exzellenten Härte eine gewisse Elastizität haben. Außerdem ist es sinnvoll, sich für eine Schneide zu entscheiden, die ihre Schärfe auch bei hoher Beanspruchung langfristig behält. Informationen bezüglich eines eventuellen Nachschleifens sind hilfreich bei der Auswahl des Messers und geben Aufschluss über den Erhalt der Klinge bzw. der Klingenform.

Ein wichtiges Auswahlkriterium für ein Damastmesser ist neben der Klingenqualität die Form des Griffes. Dieser sagt etwas über die Handhabung aus und sollte den gewünschten Komfort bieten. Wer viel in der Küche steht, freut sich über einen relativ leichten, schmalen Griff, der gut in der Hand liegt.

Ein Taschen– oder Jagdmesser sollte hingegen ein gewisses Gewicht haben, um mehr Sicherheit zu bieten. Wichtig ist, dass der Griff keine scharfen Kanten hat, sondern sich mit abgerundeten Ecken in die Hand schmiegt. So werden die Finger auch bei aufwändigen Schnippelarbeiten nicht müde. Für Menschen mit kleinen Händen sind relativ kurze Griffe von Vorteil, während breite und große Hände besser mit langen Messergriffen zurechtkommen. Falls die Wahl auf ein Messer mit Holzgriff fällt, so sollte besonders darauf achtgegeben werden, dass es nicht zu viel Wasser aufnimmt. Auch der Damaszenerstahl selbst kann abhängig von der Gesamtqualität und von der Verarbeitung empfindlich gegen Feuchtigkeit sein.

Kurzinformation zu führenden Herstellern von hochwertigen Damastmessern

Viele Premiummarken haben wertvolle Damastmesser in ihrem Programm. Dazu gehören vor allem die japanischen Messermarken, die seit jeher auf einen großen Erfahrungsschatz in der Produktion von Stahlwaren zurückgreifen. Zu den führenden Produzenten gehören beispielsweise Kai und Kasumi.

Auch weitere Hersteller wie Yaxell und kleinere Unternehmen wie Sakai Takayuki und Tamahagane sind für perfekt geschmiedete Messerwaren bekannt. Weltweit renommierte Namen wie Kamo Katsuyasu, Kamo Shirou, Uli Hennicke und Markus Balbach dürfen bei der Auflistung der führenden Messer-Hersteller ebenfalls nicht fehlen. Sowohl in Asien als auch in Europa hat die Messerproduktion eine lange Tradition, unabhängig davon, ob es um Küchenmesser oder um Outdoor-Messer für unterwegs geht. Dies zeigen die Sortimente von Unternehmen wie WMF, Chroma und Zwilling.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meine Damastmesser am Besten?

Die europäischen und japanischen Standards bei der Herstellung der Damastmesser lassen sich im Fachhandel sowie im Internet gut vergleichen. Eine persönliche Ansprache im Geschäft bietet die Möglichkeit, direkt Nachfragen zu stellen, sei es hinsichtlich der Fertigungsweise oder in Bezug auf die Pflege der Damastmesser. Doch auch das Internet bietet vielfältige Hinweise zu den Einsatzbereichen für die Damastmesser. Die Nennung der Vorteile von Schweißverbundstahl gehört ebenso zu den Produktdetails wie die Verarbeitung der Werkstoffe.

Im Ladengeschäft können die Kunden das Messer schon testweise in die Hand nehmen und das Gewicht spüren, dennoch fällt die Gegenüberstellung der zahlreichen Damastmesser im Internet sehr viel leichter. Durch den praktischen Vergleich der Produkteigenschaften und der Preise liegt der Online-Kauf eindeutig vorne, wenn es darum geht, ein Damastmesser auszuwählen. Ob es sich um Stahl handelt, der aus Gusseisen gefertigt wurde, um Tiegeldamast oder eine andere Variante, sowohl die Verkäufer im Laden als auch die Online-Shops informieren die Käufer über die jeweiligen Merkmale und Materialien, die bei der Produktion der Messer zum Einsatz kommen.

Die Optik der Damastmesser ist nicht nur in natura gut zu erkennen, sondern auch auf dem Monitor. Selbst auf einem kleinen Display, beispielsweise beim Shoppen mit dem Smartphone, werden die Details präzise dargestellt. Neben der Produktpräsentation selbst liefern die genauen Beschreibungen zudem wertvolle Hinweise zur geeigneten Pflege und zu ggf. praktischen Zubehörteilen. Auch Tipps zum Nachschärfen sind nicht nur im Geschäft, sondern auch im Internethandel erhältlich. Für den alltäglichen Gebrauch oder als ästhetisches Küchenwerkzeug lassen sich die Damastmesser zielsicher aussuchen, wobei der Online-Vergleich durch Damastmesser Tests und ähnliche Entscheidungshilfen eine besonders wertvolle Hilfestellung bietet.

Wissenswertes & Ratgeber zu Damastmessern

Schleifen eines Damastmessers

Küchenmesser aus Damaststahl haben besonders zu Beginn eine sehr hohe Schärfe. Je nach Nutzungseigenschaften, kann auch dieser spezielle Stahl Abnutzungserscheinungen vorweisen. Genau an diesem Zeitpunkt ist es ratsam, das Damastmesser schleifen zu lassen oder diesen Vorgang selbst durchzuführen.

Die Grundausstattung – Damastmesser schleifen

makami Kona Chefmesser - scharfes Kochmesser mit Griff aus Palisanderholz in Geschenkverpackung. Küchenmesser mit 20 cm KlingenlängeFür das Schleifen von einem Damastmesser müssen Sie eine Vielzahl an Dingen beachten und es reicht keinesfalls, sich im Handel einen Wetzstahl zu kaufen. Sie müssen unbedingt auf die Körnung und auch auf das Material achten.

Der Schleifstein

Für das Schleifen benötigen Sie natürlich einen sogenannten Schleifstein. Experten raten bei einem Damastmesser zu einem japanischen Wasserstein zu greifen. Der Vorteil bei diesem Schleifstein besteht darin, dass bereits benutzte Körner rascher gelöst werden. Dieser Vorzug hat jedoch einen Nachteil, denn der Schleifstein wird durch diesen Umstand weitaus schneller abgenutzt.

Die richtige Körnung ist ebenfalls ein wichtiger Punkt. Hier kommt es auf die Abnutzung des Messers an welche Körnung Sie verwenden sollten Wenn das Damastmesser bereits sehr starke Abnutzungserscheinungen zeigt, sollten Sie eine Körnung von maximal 500 (japanische Norm) verwenden. Im Internet finden Sie jedoch eine Vielzahl an wertvollen Informationen zur Thematik Damastmesser schleifen und die richtige Körnung. Sollten Sie noch immer unschlüssig sein, werden Ihnen im Handel die Verkaufsexperten mit Sicherheit mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Sofern die Klinge jedoch nur leicht abgestumpft ist, reicht eine Körnung von etwa 800 bis 1.000 vollkommen aus.

TokioKitchenWare Hackmesser Fleischmesser mit Echtholzgriff, handgefertigt (scharfes Fleischmesser)Nachfolgend ein kurzer Überblick über die Körnung:

  • sehr stumpfe Klinge: Körnung 500
  • leicht stumpfe Klinge: Körnung 800
  • zusätzliche Schärfung der Klinge: Körnung 1000
  • für das Abziehen: Körnung 2000

Die Unterlage

Wakoli 4DM-CHE-ABS 4er Damastmesser Set, Japanischer Damaststahl VG-10, LaguEbenfalls zur Grundausstattung sollte eine rutschfeste Unterlage gehören. Verfügt der Schleifstein jedoch über einen Sockel, so ist eine Unterlage nach Einschätzung der Experten überflüssig. Als Unterlage empfiehlt sich ein herkömmliches Schwammtuch, welches in den meisten Haushalten auf alle Fälle zu finden sein wird.

Das Schleifmittel

Bei einem Wasserschleifstein, ist natürlich das Wasser das Schleifmittel. Vor der Nutzung muss dieser Schleifstein in ein Wasserbad und erst nach dieser Prozedur kann mit dem Schleifvorgang begonnen werden. Haben Sie diese Utensilien alle zu Hause, so kann eigentlich mit dem Schleifen begonnen werden. Hierfür fehlt eigentlich nur noch eine fachgerechte Anleitung.

Damastmesser schleifen – die Anleitung kurz erklärt

WMF Grand Gourmet Allzweck- Damastmesser, Damaststahl 120-lagig, Edelstahlgriff, Performance Cut, in Holzkassette Klinge, 11 cmBei einem japanischen Wasserschleifstein muss der Schleifstein für rund 10 bis 15 Minuten in ein Wasserbad. Hierfür ist es sinnvoll einen Behälter zu wählen, in dem der Schleifstein auch vollständig hineinpasst.

Für das Schleifen von einem Damastmesser ist der richtige Winkel besonders wichtig. Hierfür ist ein gutes Auge und auch etwas Übung und Geschick notwendig. Hiefür empfiehlt sich auf alle Fälle ein Blick in das Internet. Bezüglich des Winkels finden Sie viele Videos und auch gut beschriebene Anleitungen.

Zuerst sollte auf alle Fälle das vordere Drittel des Damastmessers geschliffen werden. Mit etwas Ausübung von Druck auf die Klinge, kann der Schleifvorgang begonnen werden. Diesen Vorgang wiederholen Sie im mittleren und natürlich auch im hinteren Drittel des Messers.

Die Rückseite des Damastmessers wird auf ähnliche Weise geschliffen. Selbstverständlich finden Sie auch hierfür ausführliche Anleitungen und Bildmaterial im Internet.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist nach dem Schleifvorgang die Reinigung. Wie Sie sicherlich wissen, soll oder darf ein Damastmesser keinesfalls in eine Spülmaschine. Die Reinigung von einem japanischen Messer erfolgt per Hand. Hierfür genügen eigentlich ein Tuch und etwas Wasser. Anschließend trocknen Sie das Messer ab und verwahren Sie es sicher auf.

Übung macht den Meister

Zayiko Damastmesser kleines Santokumesser, japan.Damaststahl VG-10, Zayiko Kasshoku Frank Rosin Serie #NISollten Sie mit dem Schleifen eines Damastmessers überfordert sein oder zu unsicher, sollten Sie das Schleifen den Profis überlassen. Sicherlich befindet sich auch in Ihrer Nähe ein erfahrener Schleifmeister für Damastmesser. Die Kosten hierfür sind eigentlich relativ gering und wenn Sie über mehrere Jahre hinweg Freude und Spaß an einem solchen japanischen Messer haben möchte, sollten Sie den Schleifvorgang dann doch lieber den Experten überlassen. Tests haben jedoch ergeben, dass das Schleifen keine große Herausforderung ist und mit etwas Geschick und natürlich auch Übung, werden Sie schon bald selbst das japanische Küchenmesser aus Damaststahl schleifen können.

Damit die Klinge nicht rasch abstumpft, ist ein richtiger Umgang mit einem Damastmesser überaus wichtig. Nach jedem Gebrauch sollten Sie das Messer gründlich reinigen. Wie zuvor angesprochen, sollte der Reinigungsvorgang ausschließlich per Hand erfolgen. Ein Damastmesser überzeugt nicht nur mit seiner Schärfe, denn auch die Handhabung, Wartung und Pflege sind sehr simpel. Weitere Informationen zum Thema Schleifen finden Sie im Internet oder Sie lassen sich im Fachhandel von einem erfahrenen Mitarbeiter persönliche beraten. Damastmesser müssen jedoch nicht so häufig wie herkömmliche Messer geschliffen werden. Damaststahl ist sehr langlebig und robust. Aufgrund der speziellen Klingenform und den hochwertigen Griffen, ist das Schneiden von verschiedenen Lebensmitteln kein Problem.

Wer einmal ein Damastmesser in Händen gehalten hat, wird künftig auf die Verwendung sicherlich nicht mehr verzichten wollen. Das Schleifen ist eigentlich einfach und kann auf alle Fälle erlernt werden.

Fazit

Selbst die japanischen Küchenmesser aus Damaststahl müssen ab und an geschliffen werden. Hierfür benötigen Sie jedoch ein ganz spezielles Werkzeug, welches Sie im Fachhandel oder im Internet kostengünstig erwerben können. Mit den zuvor genannten Tipps und Tricks, sollte das Schleifen von einem Damastmesser keine große Herausforderung sein. Nehmen Sie sich jedoch die Zeit und holen Sie sich auch einige Informationen aus dem Internet. Viele Experten beschäftigen sich mit dem Schleifvorgang von Damastmessern sehr ausführlich. Im Internet und zumeist auf den Seiten der Hersteller, werden Sie noch viele nützliche Infos zu diesem Thema erhalten. Fest steht jedoch, dass das Schleifen etwas Übung und Geschick erfordern.

Wenn Sie über einen längeren Zeitraum Freude an einem Damastmesser haben möchten, sollten Sie dieses Küchenmesser auch regelmäßig schleifen. Die notwendigen Utensilien erhalten Sie direkt beim Hersteller oder in den Online Shops. Vergewissern Sie sich jedoch nach dem Schleifen über die Schärfe und passen Sie bei diesem Arbeitsschritt auf alle Fälle sehr gut auf. Damastmesser sind die schärfsten Messer die es gibt und Schnittverletzungen sollten somit auf alle Fälle vermieden werden. Generell müssen diese Messer jedoch nicht so häufig nachgeschliffen werden wie ein herkömmliches Küchenmesser. Wenn der Schneidevorgang jedoch nicht mehr ordnungsgemäß und einfach funktioniert, handelt es sich um Anzeichen für eine stumpfe Klinge.

Wissenswertes & Ratgeber zu Damastmessern

Ein Damastmesser Testvergleich zeigt, welche Basis die hervorragenden Ergebnisse haben. Zu diesem Zweck arbeiten die Hersteller an detaillierten Studien und Analysen, um die Schneidkraft immer noch zu optimieren. Dies gelingt durch eine bestmögliche Qualität der Werkstoffe und eine präzise Kombination aus Klingengeometrie und Schärfe. Mit den handgefertigten Damastmessern für die Küche lassen sich sogar anspruchsvolle Sterneköche überzeugen, und die robusten Modelle für Jäger und Angler zeichnen sich ebenfalls durch einen erstklassigen Hochleistungsstahl aus. In jedem Fall sollte das Messer vorzugsweise auf einem Brett benutzt werden, damit sich die Klinge nicht vorzeitig abnutzt.

Die Verwendung von Damaststahl für Messer gewährleistet einen hohen Härtegrad und eine entsprechend stabile Festigkeit. Gleichzeitig sind sie extrem scharf. Die Kombination aus diesen Eigenschaften ist nicht einfach zu realisieren, denn ab einem gewissen Härtegrad wird der Klingenstahl spröde und damit auch empfindlicher gegen Bruchstellen. Wenn die Klinge jedoch zu weich ist, fehlt ihr die nötige Schärfe.

Deshalb ist es zu der bewährten Verbindung aus zwei Stahlsorten gekommen, die gleichzeitig die richtige Zähigkeit und Härte mit sich bringt. Durch das Falten und Schmieden entsteht die typische Damast-Geometrie, die mit jeder weiteren Lage noch besser wird. Früher wurde der wiederholte Prozess von Faltung und Schmieden manuell durchgeführt; heute sind es Walzen, die für das traditionelle Verfahren eingesetzt werden.

Im alltäglichen oder sporadischen Gebrauch sollten die Damastmesser sicher aufbewahrt werden. In einem Messerblock kann sich Feuchtigkeit sammeln, daher ist eine extra Schatulle die bessere Wahl. Sie stellt zudem einen Schutz vor möglichen Verletzungen dar. Wenn das Damastmesser für längere Zeit nicht genutzt wurde, kann es nötig sein, die Klinge einzuölen. Auf diese Weise behält sie ihre guten Schneideigenschaften.

Die Geschichte der Damastmesser

Die Geschichte der DamastmesserDer Name des Damastmessers erinnert an die Damaszener sowie an Damaskus. Der Ursprung der Messer liegt zwar nicht in dieser Stadt, aber Damaskus galt als wichtiges Wirtschaftszentrum. Mit dem Begriff des Damaszenerstahls oder Damasts wird der Werkstoff bezeichnet, der aus zwei oder mehr Stahlsorten zusammengefügt wurde.

Durch Polieren oder Ätzung entsteht das typische Strukturmuster, das auf die wechselnden Stahllagen hinweist. Mit dem Damaszenerstahl wird die Zeit des Mittelalters heraufbeschworen: Die legendäre Qualität und Schärfe war den europäischen Waffen von damals stark überlegen. Auch wenn der Orient in der Hinsicht sehr fortschrittlich war, so gab es auch hier deutliche Unterschiede. Inzwischen haben die historischen Schwerter und anderen Waffen vor allem einen künstlerischen und kulturellen Wert. Zudem lässt sich noch immer nachvollziehen, wie bruchfest und schnittstark die Schneiden aus Damaszenerstahl waren.

Bei dem traditionellen Damaszenerstahl handelt es sich typischerweise um Schweißverbundstahl, der schon seit vielen Jahrhunderten in Europa produziert wird. Ein weiterer Ursprung wird in der Region von Persien und Indien vermutet. Hierbei handelt es sich jedoch um ein anderes Produktionsverfahren, das eine schwächere Ausprägung als das Muster im Verbundstahl hat.

Einige Historiker nehmen an, dass der Damaszenerstahl, der in Europa produziert wurde, das orientalische Kunsthandwerk kopierte. Dies ist aber eher unwahrscheinlich, denn schon in der europäischen Eisenzeit gab es ähnliche Stahlklingen. Der Tiegelstahl aus dem Orient errang jedoch erst weitaus später, etwa im 17. Jahrhundert, eine verstärkte Aufmerksamkeit. Dies weist darauf hin, dass nur die Bezeichnung aus dem Orient stammt. Für den Verbundstahl selbst gab es vermutlich keinen speziellen Begriff, sondern er wurde einfach als Gärbstahl bezeichnet. Unter anderem gehören die Schwerter der Kelten zu den bisher ältesten Beweisstücken des Damaszenerstahls. Diese stammen aus dem 3. Jahrhundert vor Christus.

Im Laufe der Zeit hat sich der grundsätzliche Herstellungsprozess kaum verändert. Bei der nicht industriellen Produktion werden jedoch technische Innovationen angewandt, die die einzelnen Verarbeitungsschritte vereinfachen. Zunächst werden drei bis acht Schichten der beiden Ausgangsmaterialien im Wechsel übereinander geschichtet und zusammengeschweißt. Anschließend erfolgt die Erhitzung und Feuerverschweißung. Nach der Trennung des Verbundblocks werden die Elemente übereinandergelegt und neu verschmiedet. Diese Schritte werden mehrere Male wiederholt, sodass eine feine Faltung und ein hoher Härtegrad erreicht werden.

 

Zahlen, Daten, Fakten rund um das Damastmesser

Zahlen, Daten, Fakten rund um das Damastmesser

Bei dem Übereinanderlegen des Verbunds verdoppelt sich jeweils die Anzahl der Stahlschichten, sodass schnell mehrere hundert Schichten entstehen. Bei diesem Prozess des Feuerschweißens geht es darum, die Temperatur korrekt einzuhalten, denn der Kohlenstoff darf nicht verbrennen und das gesamte Material sollte nicht oxidieren. Nur so ist es möglich, den Stahl flexibel zu halten und möglichst dicht zusammenzuschmieden. Um die Oxidation zu vermeiden, kommt zum Ende Borax oder Quarzsand auf die Schweißstelle. Auf diese Weise entsteht eine flüssige Schicht, die vermeidet, dass Sauerstoff auf den Strahl trifft.

Die präzise Bestimmung der Temperatur und des optimalen Zeitpunkts erfordert viel Feingefühl und richtet sich nach dem verwendeten Werkstoff. Sobald die ersten Funken auftauchen, die anzeigen, dass Kohlenstoff verbrennt, entsteht der glasige Schutzschild, der die Teile umhüllt, die verschweißt werden sollen. Hier kommt es auf eine zielgerichtete, reaktionsschnelle Bearbeitung an, für die viel praktische Erfahrung erforderlich ist. In Kursen können Interessierte mehr über die Herstellung von Damaszenerstahl erfahren und spannende Details aus der Geschichte kennenlernen.

Für die dekorativen Muster, die auf der Klingenoberfläche erscheinen, gibt es unterschiedliche Herstellverfahren. Bei dem Torsionsdamaszener wird der Stahl verdreht, während der wilde Damaszenerstahl durch eine asymmetrische Weiterverarbeitung entsteht. Im Anschluss an das Härten und Polieren kommt es zur Ätzung des Damaszenerstahls, die das filigrane Muster zur Geltung bringt. Durch die unterschiedliche Reaktion der Schichten auf die Säure wird die typische Struktur hervorgehoben. Bei den japanischen Damastmessern erfolgt außerdem eine Feinpolierung. Diese dient einerseits als Korrosionsschutz, andererseits unterstreicht sie die elegante und traditionelle Optik der Messer.

Schon in der Römerzeit war es möglich, Stahl mit einem Härtegrad von 66 HRC herzustellen, wie archäologische Funde beweisen. Abhängig von dem jeweiligen Materialquerschnitt gab es in früheren Jahrhunderten zwar eine gewisse Begrenzung, dennoch ist auffällig, wie fortgeschritten die damalige Entwicklung schon war. Bis heute kommt es auf den richtigen Gehalt der Begleitelemente im Damaszenerstahl an. Dies sind vor allem Kohlenstoff, Mangan, Nickel und Silizium.

Hinweise zur Pflege und Reinigung

Damit die Schneidkraft der Damastmesser erhalten bleibt, sind einige Hinweise zu beachten. Die Pflege an sich erfordert nur wenig Aufwand, allerdings sollten gewisse Dinge berücksichtigt werden. Es gibt rostfreie und nicht rostfreie Messer aus Damaszenerstahl, die beide keiner unnötigen Feuchtigkeit ausgesetzt werden sollten.

Auf keinen Fall dürfen die Kochmesser zur Reinigung in die Spülmaschine gegeben werden. Stattdessen werden sie im optimalen Fall mit warmem, klarem Wasser gereinigt, ggf. unter Zugabe von etwas Handspülmittel, und gleich anschließend gründlich abgetrocknet. Die aggressiven Chemikalien von Maschinenspülmitteln können die kristalline Klingenstruktur angreifen und stellen somit eine Gefahr für die ansonsten so stabilen Damastmesser dar.

Die Lagerung an einem trockenen Ort sorgt dafür, dass auch bei längerer Nichtbenutzung kein Rost auftritt. Wenn das Messer über mehrere Wochen nicht verwendet wurde, kann es sinnvoll sein, die Klinge mit Öl zu behandeln. Auf diese Weise wird vermieden, dass sich Rostflecken bilden oder dass der Stahl durch andere Einflüsse angegriffen wird.

Bei einem älteren Damastmesser bzw. nach langer Nutzung kann auch die stärkste Klinge Verschleißerscheinungen zeigen und allmählich stumpf werden. Dann ist es Zeit, die Messerklinge zu schärfen. Zum Schärfen eignet sich ein Wetzstein am besten, denn ein Wetzstahl oder ein rotierendes Schleifgerät kann den Klingenstahl zu stark strapazieren. Wer sich mit dem Schärfen nicht auskennt und befürchtet, die Klinge zu beschädigen, der findet in einer Messerschleiferei professionelle Hilfe.

Ein scharfes Messer wird gerne in einer Schutzhülle aufbewahrt. Dies gilt vor allem für die Fahrten- bzw. Jagdmesser, aber auch Kochmesser sind in einer Hülle sicher vor Beschädigungen. Gleichzeitig bieten die Messerscheiden einen Schutz vor eventuellen Verletzungen. Ein Damastmesser sollte jedoch nicht zu lange in einer Lederscheide aufbewahrt werden, denn jedes Leder sondert im Laufe der Zeit ein bisschen Gerbsäure ab. Diese greift die Klinge an und führt letztendlich zu Roststellen. In der Küche ist ein Messerblock kein guter Platz für das Damastmesser, denn auch hier besteht das Risiko, dass sich an der Messerklinge Rost bildet.

FAQ

Was kostet ein gutes Damastmesser?

Ein teures Damastmesser kann 1000 Euro und mehr kosten. Für Einsteiger in die Kochkunst kommt jedoch eher eine günstigere Variante infrage. Diese stehen einzeln sowie als Set zur Verfügung und sind in Größe und Form auf verschiedenes Schneidgut abgestimmt, beispielsweise auf Fleisch, Fisch und/oder Gemüse. Ein Damastmesser Test zeigt im wahrsten Sinne des Wortes, wie die verschiedenen Produkte abschneiden. Gerade für Personen, die viel und gerne kochen, lohnt es sich, beispielsweise ein erstklassiges Santokumesser auszuwählen.

Woran erkennt man die Messerqualität?

Ein hochklassiges Damastmesser ist nicht nur am Preis zu erkennen. Das Muster auf der Klinge sagt einiges über die Qualität aus, ebenso wie der robuste Griff. Die traditionellen Marken geben eine gewisse Sicherheit bei der Auswahl, zudem gibt es hilfreiche Hinweise von Hobby- und Profi-Köchen, die im Internet Tipps zu den richtigen Küchenmessern geben.

Welche Klingenform ist die richtige?

Bei einem Damastmesser verjüngt sich die Klinge nach unten hin. Dadurch ist der Schneidwiderstand sehr gering und das Messer gleitet schnell durch das Schneidgut.

Was macht das Damastmesser so besonders?

Bei einem Messer handelt es sich um eins der ersten Werkzeuge, die der Mensch erfunden hat. Das Damastmesser stellt sozusagen die Königsdisziplin dar: Hier handelt es sich um ein traditionelles und hochwertiges Werkzeug, das bis heute mit seiner Härte und Eleganz begeistert. Selbst erfahrene Köche sind von der bewährten Qualität überzeugt.

Wie viele Lagen Stahl hat ein Damastmesser?

Typische Damastmesser haben zwischen 272 und 512 Lagen Stahl, es gibt aber auch einfache Varianten mit deutlich weniger Schichten und besonders exklusive Modelle mit über 1000 Stahllagen. Diese sind extrem hart und scharf zugleich.

Wie wird das Damastmesser gereinigt?

Die Langlebigkeit des Messers erfordert das Spülen von Hand. Hier sind die Hitzeunterschiede nicht so groß und die Stahlstruktur wird nicht verändert.

Wie hoch ist der typische Härtegrad?

Im Allgemeinen liegt die Härte zwischen 62 und 67 HRC.

Nützliches Zubehör für Damastmesser

Wenn das Damastmesser nur selten gebraucht wird, sollte es vor dem Einsatz geölt werden. Dafür eignen sich unter anderem Kokosnussöl und Kamelienöl. Diese und anderen Ölsorten sind als Zubehör zu dem Messer erhältlich. Auch ein weicher Lappen für die Reinigung und eine Schutzhülle sollten nicht fehlen, damit das Damastmesser immer sicher aufbewahrt werden kann. Für die Jagdmesser gibt es zusätzlich zur Hülle bzw. Scheide auch Befestigungslaschen, die das Werkzeug am Gürtel oder an der Jacke fixieren. Dies dient einerseits als Schutz vor Verletzungen, andererseits geht das wertvolle Messer auf diese Weise nicht verloren.

Zum Schleifen des Damastmessers ist ein Schleif- oder Wetzstein erforderlich. Dieser Stein eignet sich sehr viel besser als ein Wetzstahl, bei dem die Messerklinge ausfransen könnte. Das Zubehör zum Schärfen kann nicht nur für das Messer aus Damaszenerstahl eingesetzt werden, sondern auch für andere Koch- und Freizeitmesser. Wer bisher noch keine Messerklingen geschliffen hat und unsicher wegen der Anwendung ist, sollte vorsichtshalber auf fachkundige Hilfe setzen. Eine professionelle Messerschleiferei ist hier die richtige Adresse.

Für die Aufbewahrung der Messer gibt es verschiedene Elemente, die entweder in die Schubfächer und Schränke der Küche integriert werden oder die funktionale Optik ergänzen und einen direkten Zugriff erlauben. In einer professionell eingerichteten Küche können sich die Damastmesser mit ihrer eleganten Optik sehen lassen: Sie sind gleichermaßen Werkzeug und Dekoration. Dennoch sollte eine gewisse Vorsicht wegen der scharfen Klingen berücksichtigt werden.

Messer und andere Bestecke, die über der Arbeitsplatte aufgehängt werden, sehen toll aus, allerdings müssen sie weit genug entfernt von Kinderhänden sein. Eine praktische und gleichzeitig stilvolle Vorrichtung zum Aufhängen der Bestecke ist also eine hervorragende Ergänzung zur Kücheneinrichtung. Ebenfalls sinnvoll und zweckmäßig sind Schubladeneinsätze für die Messer. Bei dem täglichen Einsatz sollte ggf. darauf geachtet werden, die Klingen nach hinten zu richten, damit sich niemand beim Hineingreifen in das Schubfach verletzt.

Fragen und Antworten zu Damastmesser

Wo kann ich Damastmesser kaufen?

Nach japanischen und europäischen Standards gefertigte Damastmesser sind sowohl im Fachhandel als auch in Online-Shops führender Hersteller im Internet erhältlich. In Supermärkten und bei Discountern finden Sie Damastmesser als Aktionsware. Im stationären Handel haben Sie die Möglichkeit, das Messer in die Hand zu nehmen und die Verarbeitung zu prüfen. Bei der Online-Bestellung in einem Markenshop genießen Kunden eine 30-tägige Rückgabegarantie und oft kostenlosen Versand.

Welches Schneidebrett benutze ich mit einem Damastmesser?

Das Damastmesser verlangt nach einem nachgebenden Schneidebrett. Ein Kunststoffbrett schont zwar das Messer, doch wird die Oberfläche schnell unansehnlich. Holzbretter eignen sich besser, da die enthaltenen Gerbstoffe antibakteriell wirken. Ein Schneidebrett aus Bambus bleibt ebenfalls hygienisch, da das Naturmaterial ebenfalls antibakterielle Eigenschaften aufweist.

Welcher Stahl wird für Damastmesser verwendet?

Schweißverbunddamast besteht weichen und harten Stahlsorten, die mittels Feuerschweißtechnik verbunden und geschmiedet werden. Pulvermetallurgischer Damast besteht aus Stahlpulver, das zur gewünschten Legierung gemischt und unter Druck durch Sintern verbunden wird. Der ursprüngliche Schmelzdamast “Wootz” wurde aus indischem Erz erschmolzen und geschmiedet. Im Gegensatz Schweißverbunddamast und PM-Damast ist Schmelzdamast ein Monostahl.

Was ist ein Damastmesser?

Ein Messer, dessen geschmiedete Klinge aus Damaszenerstahl besteht, wird Damastmesser genannt. Der hohe Härtegrad von 66 HRC, die besondere Schärfe und vor allem das dekorative Muster unterscheiden Damastmesser von herkömmlichen Messern. Heute ist das Damastmesser vor allem als hochwertiges japanisches Küchenmesser bekannt, doch es gibt auch Jagdmesser, Rasiermesser, Klappmesser und historische Säbel und wertvolle Sammlerstücke aus diesem einzigartigen Stahl.

Wie schärfe oder schleife ich mein Damastmesser?

Zum Schärfen sollten ausschließlich Wassersteine verwendet werden. Beim Vorschleifen reicht eine 400 / 1000er Körnung aus, zum Feinschliff und Polieren kommt 6000 – 8000er Körnung zum Einsatz. Der Schleifwinkel bei japanischen Damastmessern beträgt 15 – 20 Grad. Niemals dürfen ein grober Wetzstahl oder mechanische Messerschleifer angewendet werden.

Was sollte ein gutes Damastmesser kosten?

Günstige Einsteigermodelle beginnen bei 50 Euro. Profimesser bekannter japanischer Hersteller liegen im Bereich von 100 – 200 Euro. Handgeschmiedete Messer der Spitzenklasse kosten um die 1000 Euro, wobei es nach oben kaum Preislimits gibt. Der Preis hängt auch von der Messergröße und den Griffmaterialien ab.

Wie viele Lagen besitzt ein Damastmesser?

Eine gebräuchliche Klinge aus echtem Damaststahl besteht aus 272 bis 512 Stahllagen. Erlesene Stücke sind in 1000 Lagen und mehr gefaltet, woraus extreme Schärfe und Haltbarkeit entsteht. Die momentan populären preiswerten Messer bestehen aus einem gehärteten Stahlkern und Damaststahl-Auflagen mit 32 Lagen pro Seite.

Woher stammt das Damastmesser?

Der Name Damast leitet sich von der syrischen Stadt Damaskus ab, die vom Mittelalter bis ins 18. Jahrhundert hinein ein zentrales Handelszentrum für Klingen aus dem asiatischen Raum war. Wer Damaststahl erfunden hat, ist bis heute unbekannt. Früheste Funde von Schweißverbundstahl werden auf 350 v.Chr. datiert, der persische Wootz aus indischem Stahl wird um das Jahr 100 n.Chr. entdeckt. Bis zum Jahr 1000 beherrschten auch die Wikinger die Damast-Technik. Ab 1750 entstehen Damaststahl-Manufakturen für Blankwaffen in Lüttich und Solingen.

Wie werden Damastmesser geschmiedet?

Zuerst wird nickelhaltiger und dunkler manganhaltiger Stahl zusammengeheftet, erhitzt und durch Hammerschläge verbunden. Danach wird das Schmiedestück zerteilt, erneut verschweißt, erhitzt und geschmiedet. Je öfter dieses “Falten” wiederholt wird, um so bessere Qualität entsteht. Eintausend oder 2000 Lagen sind bei handgeschmiedeten Exemplaren keine Seltenheit.

Warum wird mein Damastmesser schnell stumpf?

Schon einmaliges Schneiden auf Stein, Glas oder Metall kann die Damastklinge stumpf machen. Schneiden Sie niemals gefrorene Lebensmittel, Knochen und Knorpel. Auch die Reinigungsmittel in der Spülmaschine greifen das Material an. Rotierende Schleifgeräte erweichen die Stahlstruktur, deren molekulares Gefüge sich nicht mehr schärfen lässt. Auch unfachmännische Anwendung des Schleifsteins verstärkt Stumpfheit. Minderwertige Qualität mit aufgebrachten Damastmusterungen hält keinesfalls die Schärfe, wie ein hochwertiges Damastmesser.

Alternativen zum Damastmesser

Im Sortiment der Kochmesser bzw. Damastmesser gibt es zahlreiche Modelle, die nicht nur einfach nützliche Messer sind, sondern wahre Schneidkünstler. Es gibt aber auch andere hochwertige Küchenmesser in diversen Größen, die beispielsweise speziell für Fleisch oder Obst geeignet sind. Als ebenfalls beliebte Alternative kommen vor allem rostfreie Edelstahlmesser infrage.

Diese halten auch hohen Beanspruchungen stand und sind im Gegensatz zum Messer aus Damaszenerstahl spülmaschinenfest und resistent gegen Rost. Die Klingenqualität spielt die Hauptrolle bei der Auswahl eines Küchenmessers, aber auch der vorwiegende Verwendungszweck sollte nicht vernachlässigt werden.

Mit Messerklingen aus dreilagigem Stahl treffen Köche ebenfalls eine gute Wahl. Auch diese Spezialklingen überzeugen durch einen guten Härtegrad und eine starke Schneidkraft. Damit bieten sie eine vergleichbare Qualität wie das Damastmesser aus Kernstahl. Viele Qualitätsmarken haben entsprechend hochwertige Produkte in ihrem Programm. In einer gut ausgestatteten Küche werden die verschiedenen Arten von Messern miteinander kombiniert. So gibt es für den jeweiligen Zweck ein ideal geeignetes Damast-, Edelstahl- oder Keramikmesser. Auch die Jagd- und Taschenmesser stehen in verschiedenen Qualitäten bzw. aus diversen Materialien zur Verfügung.

Ein Damastmesser Test 2018 gibt Aufschluss über die besonders gefragten und bewährten Küchenmesser, die auch bei den Kochprofis punkten. Viele erfahrene Sterne-Köche und auch private Nutzer entscheiden sich für diese edle Messervariante, denn das Schneiden ist damit sehr viel schneller erledigt. Zudem überzeugen die Damastmesser durch ihre hohe Beständigkeit, wie ein Damastmesser Test beweist.

Zum Kleinhacken von Kräutern eignet sich der Damaszenerstahl weniger gut. In diesem Fall kommen eher die typischen Hackmesser zum Einsatz. Sie stellen keine echte Alternative dar, sind jedoch eine sinnvolle Ergänzung im Küchenschrank. Ansonsten gibt es eine Vielzahl von Gemüse-, Obst- und weiteren Zubereitungsmessern in den verschiedensten Formen und Größen. Die Küchenmesser mit Damastklinge zeichnen sich jedoch durch eine außerordentlich gute Wertigkeit aus und gelten damit nach wie vor als bewährte und ästhetische Klassiker mit Tradition.

Ratgeber

Weiterführende Links und Quellen