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Campingkocher Test 2018 • Die 8 besten Campingkocher im Vergleich

Wer gerne mit Zelt, Wohnwagen und Wohnmobil auf Reisen geht und wer die Welt mit Trekkingtouren erkundet, der weiß den Vorteil einer warmen Mahlzeit zu schätzen. Schon der warme Kaffee am Morgen ist ein Luxus beim Reisen, auf den viele ungern verzichten wollen.

Campingkocher Bestenliste 2018

Letzte Aktualisierung am: 

 
  Cago Campingkocher Evergreen Campingkocher Camper Campingkocher Campingaz Campingkocher Terra Hiker Campingkocher Gazcamp Campingkocher Zilan Campingkocher Canway Campingkocher
  Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen
ExpertenTesten TÜV-Siegel 1,06
sehr gut
1,57
gut
1,83
gut
2,45
gut
2,61
befriedigend
2,67
befriedigend
2,75
befriedigend
2,88
befriedigend
Kundenbewertungen
auf Amazon

4.6 von 5 Sternen
bei 5 Rezensionen

4.4 von 5 Sternen
bei 473 Rezensionen

4.3 von 5 Sternen
bei 586 Rezensionen

3.7 von 5 Sternen
bei 51 Rezensionen

4.3 von 5 Sternen
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3.7 von 5 Sternen
bei 29 Rezensionen

4 von 5 Sternen
bei 33 Rezensionen

4 von 5 Sternen
bei 27 Rezensionen
Marke Cago Evergreen Camper Campingaz Terra Hiker Gazcamp Zilan Canway
Dimension k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A.
Gewicht

k.A.

2 kg

2 kg

1, 4 kg

300 g

1,9 kg

k. A.

560 g

Material

Stahl

Stahl

Stahl

Stahl

Stahl

Stahl

Stahl

Edelstahl

Farbe

weiss

grau

schwarz

blau

grau

schwarz

schwarz

schwarz

Batterien inbegriffen

k.A.

k.A.

nein

k.A.

nein

k.A.

nein

nein

Brennstoff

Gas

Gas

Gas

Gas

Gas

Gas

Gas

Holz, Blätter, usw.

Modernes Design

nein

nein

nein

nein

ja

nein

nein

ja

Zubehör

Transportkoffer, 12 Gaskartuschen

Tragekoffer, 8 Gaskartuschen

Tragetasche

Gasschlauch,Gasdruckminderer 30mbar,Bedienungsanleitung

Bedienungsanleitung, Netztasche

Kritik
  • keine
  • keine
  • keine
  • keine
  • keine
  • keine
  • keine
  • keine
Besonderheiten
  • 3-flammig
  • Zündsicherung
  • Handlich
  • Emaillierte Brennerdeckel
  • Geprüft durch den TÜV Rheinland
  • Piezo-Zündung
  • Automatische Sicherheitsvorrichtung
  • portativ
  • kompakt
  • mit Transportkoffer und 12 x 227g Gaskartuschen
  • Regelknopf für Flammenstärke
  • Anzündautomatik
  • Qualitätsprodukt
  • Made in Germany
  • inkl. 8 Original Kochmann® Gaskartuschen
  • 2 Brenner
  • Handlich
  • Pflegeleicht
  • Variable Temperatureinstellung
  • Tragbar
  • Kontrollknopf
  • Handlich
  • Stabil
  • Kompakt
  • Portativ
  • Stabil
  • Effizient
  • kompakt
  • leicht in Handhabung
  • portativ
  • Variable Temperatureinstellung
  • Handlich
  • Portativ
  • Kompakt
  • mit Deckel, Bedienungsanleitung
  • 18 Monate Garantie
  • Handlich und klein
  • Schneller Auf-/Abbau
  • Gestaltungsprinzip
  • aus Edelstahl hersgestellt
Komfort
Benutzerfreundlichkeit
Materialbeschaffenheit
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Was ist ein Campingkocher?

Ein Campingkocher gehört in jede Outdoorküche. Einflammig, zweiflammig oder dreiflammig sorgt der transportable Kocher für warmes Wasser, eine warme Suppe oder einen Eintopf.
Ein Campingkocher gehört in jede Outdoorküche. Einflammig, zweiflammig oder dreiflammig sorgt der transportable Kocher für warmes Wasser, eine warme Suppe oder einen Eintopf. Einfach zu handhaben und leicht zu reinigen werden Campingkocher mit unterschiedlichen Brennmaterialien betrieben. Zum Einsatz kommen Gas, Spiritus, Trockenbrennstoff, Petroleum oder Benzin. Einige Campingkocher werden mit Naturmaterialien wie Tannenzapfen oder Holzstückchen und Reisig betrieben. Moderne Modelle erhitzen das Essen mit Hilfe der Sonnenenergie. Für jeden Bedarf gibt es den passenden Campingkocher, je nach Wunsch leicht zu transportieren, mehrflammig und mit festen, gasförmigen und flüssigen Brennstoffen.

Wie funktioniert ein Campingkocher?

Der Brennstoff wird von einer Flamme erhitzt und erzeugt beim Verbrennen Wärme.

Campingkocher verfügen deshalb über eine Kartusche mit Brennstoff, einen kleinen Tank oder eine Zuleitung, mit der der Campingkocher, zum Beispiel mit einer Gasflasche, verbunden wird. Der Topf wird über der Flamme postiert.
Dazu besitzen die Campingkocher ein Gestell, eine Ablage oder der Topf wird auf das Grundgestell des Campingkochers gesetzt. Seit Jahrzehnten ist die verwendete Technik gleich geblieben, denn sie hat sich im Gelände bestens bewährt.

Vorteile und Anwendungsbereiche

Welche Arten von Campingkochern gibt es?

1.1. Gaskocher

Gaskocher sind die am meisten benutzen Campingkocher. Ein bekannter Hersteller hochwertiger Gaskocher ist Campingaz. Sie gelten als sicher und leicht zu handhaben. Die gängigen Modelle werden entweder mit einer Gaskartusche zum Aufstecken oder Aufschrauben betrieben oder sie besitzen einen Anschlussschlauch, über den die Gasflasche mit dem Brenner des Campingkochers verbunden wird. Gaskocher sind so beliebt, weil sie sich von allen Campingkochern am einfachsten anzünden lassen und sehr robust sind. Die Kartuschen können Sie günstig nachkaufen und das komplette System eines Gaskochers ist sehr stabil und leicht zu transportieren. Die Explosionsgefahr ist niedrig. Gasflammen lassen sich gut dosieren, so dass Sie die Hitzentwicklung Ihren Speisen anpassen können. Sie erreichen so hohe Temperaturen, sodass das Braten von Fleischstücken oder das Grillen keine Hürde ist. Weil das Gas in der Flasche oder in der Kartusche extrem komprimiert ist, ist der Verbrauch gering. Der Nachteil: In extremer Höhe und bei Kälte lässt sich Gas schlechter entzünden. Die unterschiedlichen Kartuschen sind nicht in allen Ländern erhältlich. Die Modellvielfalt ist bei Gaskochern immens. Sie reicht vom kleinen einflammigen Campingkocher (Coleman F1 Lite) mit geringem Gewicht bis zum Kochsystemen, die mit passgenauen Töpfen und Pfannen extra für das Camping entwickelt sind.

Mögliche Kartuschen für Gaskocher

Stechkartusche: Der Mantel der Kartusche wird beim Anschließen von einem Dorn durchstochen. Die Verbindung zum Campingkocher ist durch eine Dichtung abgedichtet. Unbeabsichtigt kann kein Gas aus der Kartusche entweichen. Stechkartuschen sind relativ günstig und gut verfügbar. Der Nachteil: Erst wenn die Kartusche vollständig entleert ist, kann sie ausgetauscht werden.

Bajonett-Kartusche: Die Gaskartusche mit Bajonettverschluss besitzt ein Ventil, mit dem der Anschluss zum Campingkocher gewährleistet ist. Durch das Ventil kann die Kartusche jederzeit abgenommen werden.

Schraub-Kartusche: Wie bei der Bajonett-Kartusche kann auch die Schraub-Kartusche wieder gefahrlos vom Campingkocher entfernt werden, auch wenn sie noch nicht leer ist. Das im Schraubgewinde befindliche Ventil dichtet die Schraub-Kartusche ab.

Alle Gaskartuschen enthalten eine Mischung aus Propan und Butan im Verhältnis 30/70.
Bei Reisen in kalte Regionen empfiehlt sich eine Gaskartusche mit einer Füllung aus 100 Prozent Isobutan. Diese brennt bis minus 20 Grad Celsius. Im Wohnwagen können Sie handelsübliche Flaschen mit Propangas für Ihren Gaskocher verwenden.

1.2. Spirituskocher

Entscheiden Sie sich für einen Spirituskocher, dann müssen Sie immer zwei Komponenten beim Camping mitführen: Den Campingkocher und den Spiritus, den es flüssig in Flaschen und Kanistern gibt.

Der Vorteil: Spiritus ist weltweit erhältlich der zum Kochen notwendige Druck aus einer Gasflasche oder mit Benzin entfällt.

Der Nachteil: Spiritus hat einen schlechteren Brennwert als Gas und die erreichte Hitze ist geringer als bei Gas.

Die Handhabung ist einfach. Der Spiritus wird in eine Schale unter dem Kochgeschirr gefüllt und entzündet. Spiritus Campingkocher gelten als sehr effizient, weil die Flamme die Hitze durch den Verteilerring gleichmäßig verteilt. Oft ist ein Spiritus Campingkocher mit einem Windschutz ausgestattet, damit die Flamme nicht ausgeht. Spirituskocher funktionieren bis zu einer Temperatur bis minus 10 Grad Celsius. Bei erprobten Outdoormodellen gibt es Vorglüheinrichtungen, die den Spiritus vor dem Anzünden erwärmen. Durch einen Schiebedeckel regulieren Sie die Hitze der Flamme. Ein Topf oder eine Pfanne (Trangia-Serie) gehört oft zum Lieferumfang dazu. Das ganze Set wird zum Transport platzsparend ineinander verstaut.

Bis das Wasser im Topf kocht, benötigt ein Campingkocher mit Spiritus rund 10 bis 15 Minuten. Viele Spirituskocher lassen sich mit einem passenden Standfuß zum Gaskocher umbauen.

1.3. Benzinkocher

Campingkocher mit Benzin profitieren davon, das Benzin überall auf der Welt erhältlich ist. Sie meistern Kälte und große Höhe und haben deshalb auf der ganzen Welt ihre Fans. Benzin-Campingkocher funktionieren am besten mit reinem Benzin. Es verbrennt besser und geruchsneutraler als das Benzingemisch von der Tankstelle. Sie sind von allen Campingkochern am leistungsfähigsten. Mit einem Mehrstoffkocher können Sie sowohl Benzin, Kerosin, Petroleum, Diesel oder Gas zum Kochen verwenden. Die dazu benötigten unterschiedlichen Düsen liegen dem Campingkocher bei. Ein Liter Wasser kocht auf einem Benzinkocher in zwei bis drei Minuten. Das ist ein Vorteil, wenn es im Urlaub schnell gehen soll. Ein Nachteil ist der Geruch nach Benzin, der besonders am Flughafen zu Problemen führen kann.

1.4. Feststoffkocher

Mit Lagerfeuercharme sind die Trockenbrennstoff-Campingkocher, die mit Reisig oder Tannenzapfen oder Brennstofftabletten (Esbit) betrieben werden, nahezu unterstörbar. Sie bestehen aus einem Windschutz und einem Gitter, auf dem das Brennmaterial geschichtet wird. Die Töpfe mit der Suppe werden auf flexible Verstrebungen gestellt. Die Hitzeentwicklung ist bei diesem Campingkocher schwer zu regulieren. Dafür gibt es das Brennmaterial in der Natur kostenlos und überall. Sogar mit Yak-Dung wurde ein Feststoffkocher schon mal eingeheizt. Eine prima Anzündhilfe sind in Kerzenwachs getauchte Wattekugeln.

Der Vorteil: Der Kocher aus Einzelteilen lässt sich klein zusammenlegen. Eine Tasche mit Isolierung zum Transport gehört in der Regel zum Lieferumfang. Das verwendete Material ist leicht.

Der Nachteil: Zur Versorgung für mehrere Personen ist die Leistung des Campingkochers nicht ausreichend. Als Zweitkocher ist er aber bestens geeignet.

Testkriterien: So wurden Campingkocher von Testpersonen getestet

In einem Test der Campingkocher 2018 werden die Hersteller, das Gewicht, die Handhabung und die Eigenheiten von Testpersonen genau unter die Lupe genommen, damit Sie einen Überblick über das Angebot haben:

  • Wie sind die Brenn- und Heizwerte in einem Test?: Der Wert definiert die Wärmemenge, die ein Gramm Brennstoff erreichen kann. Um die gleiche Menge Wasser zu erwärmen wird zum Beispiel doppelt so viel Spiritus als wie Benzin benötigt. Das schlägt sich auf die Kosten für den Brennstoff nieder, aber auch auf den Vorrat an Brennstoff, der mitgeführt werden muss.
  • Wie lässt sich der Campingkocher im Praxistest handhaben?: Ist der Aufbau leicht zu handhaben, wie erfolgt die Brennstoffzufuhr und gibt es Möglichkeiten, die Wärmezufuhr zu regulieren? Ist das Modell feuersicher
  • Wie hoch sind Gewicht und Packmaß in einem Test?: Das ist vor allem von Bedeutung, wenn der Campingkocher im Rucksack getragen werden muss und jedes Gramm Gewicht zählt. Gibt es einen Packriemen und kann der Campingkocher außen am Rucksack befestigt werden?
  • Wie viele Kochstellen gibt es?: Wenn mehrere Personen zusammen reisen, dann kommt ein Campingkocher mit nur einer Kochstelle schnell an seine Grenzen.
  • Kann der Campingkocher im Test nur Wasser erhitzen oder auch Braten oder Grillen?: Mehrere Zubereitungsarten sorgen im Urlaub für eine abwechslungsreiche Küche.
  • Welche Gaskartuschen werden im Praxistest verwendet?: Ist der Kocher mit Gaskartuschen anderer Hersteller kompatibel und wie viel kostet eine Kartusche?

Worauf muss ich beim Kauf eines Campingkochers achten?

Die Form des Campingurlaubs beeinflusst die Wahl des Campingkochers. Hobbycamper mit Fahrzeug, die länger als eine Woche unterwegs sind, die sich gerne auf Campingplätzen aufhalten und bei denen immer eine Einkaufsmöglichkeit vorhanden ist, die sind mit einem Gaskocher bestens bedient.

Die Kartuschen für das System des Gaskochers können leicht auf Vorrat gekauft werden und die Anschaffungskosten halten sich in Grenzen. Der Nachteil: Durch die leeren Gaskartuschen fällt viel Müll an. Für welches System Sie sich entscheiden, das liegt in Ihrem eigenen Ermessen. Sind Sie Dauercamper oder mit einem Wohnmobil unterwegs und haben Sie ein großes Vorzelt, dann können Sie zu einem zweiflammigen Gaskocher greifen. Sie haben bei der Essenszubereitung mehr Möglichkeiten und die großen Gasflaschen lassen sich gut verstauen. Für Weltreisende und Abenteurer empfiehlt sich eher ein Benzinkocher. Dieser muss nicht größer als ein einflammiger Gaskocher sein. Einzelne Modelle passen sogar passgenau in den Tankrucksack des Motorrades. Benzin ist überall auf der Welt verfügbar. Eine Alternative ist der Spirituskocher mit seiner komplexen Handhabung. Er gilt zudem als unzerstörbar. Mit rund einem Liter Spiritus kommen zwei Personen rund eine Woche aus.

Achten Sie zur Vermeidung von Unfällen auf ein standfestes Modell, denn nichts ist ärgerlicher, als wenn der Campingkocher mit der heißen Suppe umfällt. Die Standfläche für die Töpfe muss an die Größe der Töpfe angepasst sein.
Dazu bieten Hersteller Kocher und Köpfe im Set an, die perfekt zusammen passen.

Achten Sie beim Kauf eines Campingkochers darauf, dass das Brennmaterial in Ihrem Urlaubsland erhältlich ist. Die Kartuschensysteme der Gas-Campingkocher verschiedener Hersteller sind leider nicht untereinander kompatibel. Die meisten Gaskartuschen sind in Nord- und Südamerika, Zentraleuropa, Südostasien, Afrika und Australien verfügbar. Für andere Länder empfehlen sich eher Campingkocher mit Benzin oder Spiritus. Spiritus gibt es überall auf der Welt. Wanderfreude achten vor allem auf das geringe Gewicht des Kochers. Der Esbit Campingkocher wiegt sogar nur 88 Gramm. Er funktioniert mit Festbrennstoff. Der Adoor Mini Camping Gaskocher ist zusammengeklappt so groß wie eine Zigarettenschachtel. Ebenso minimal ist sein Gewicht.

Als besonders praktisch im Campingalltag haben sich Gaskocher mit Piezo-Zündung erwiesen. Die Zündung der Flamme erfolgt auf Knopfdruck. Streichhölzer oder ein Feuerzeug sind nicht nötig. Sie werden nach der EN 417:2012 zertifiziert. So müssen die Steckkartuschen mit einer innenliegenden selbstdichteten Mechanik (Gas-Lok-System) versehen sein. Ein Windschutz sorgt beim Kochen dafür, dass die Flamme nicht ausgeht. In Deutschland erhältliche Gaskartuschen gelten als sicher. Der Transport in andere Länder ist aber im Flugzeug verboten. Gaskartuschen sollten nicht über 50 Grad Celsius und gut belüftet gelagert werden. Berühren Sie austretendes Gas nicht. Es führt zu Erfrierungen. Eine Gaskartusche mit 230 Gramm Gas reicht, um 20 Mal einen Liter Wasser aufzukochen. Die Brenndauer bis zum Kochen liegt bei voller Leistung bei je drei Minuten.

Einflammige Campingkocher sind ideal für Touren mit dem Rucksack oder mit dem Motorrad. Sie kommen besonders dann in Betracht, wenn es auf jedes Gramm Gewicht ankommt. Das schlägt nämlich mit 3 Kilogramm und mehr zu Buche. Mehrflammige Campingkocher eignen sich für den Transport im Auto. Mit einem Gestell ist es möglich, den Kocher extern aufzustellen. Auf den zwei Kochstellen bereiten Sie zwei Gerichte nebeneinander zu.

Der Transport von Kochern auf Flugreisen ist ein Problem. Kocher dürfen nur noch nach den Bestimmungen der IATA (International Transport Association) mitgenommen werden.

Dazu gehört:

  • Der Kocher muss von allen flüssigen Brennstoffen entleert werden. Dazu lassen Sie den Tank mindestens eine Stunde lang auslaufen und sechs Stunden lüften.
  • Alle Brennstoffe sind generell vom Transport ausgeschlossen. Sie müssen im Urlaubsland gekauft werden.

Tipps zur Reining von Campingkochern

Wollen Sie Ihren Kocher im Flugzeug transportieren, dann müssen Sie den Campingkocher penibelst reinigen. Sie können den Tank mit Speiseöl ausspülen, um den Geruch nach Benzin und Gas zu tilgen.

Das Öl hebt zudem den Flammpunkt von Resten von Festbrennstoffen an. Zu Not können Sie bei der Flughafenkontrolle einen Schluck Öl aus dem Brennstofftank trinken, um die Unbedenklichkeit zu beweisen. Benzinkocher dürfen nicht im Entferntesten nach Benzin riechen. Die Leitungen werden einfach frei gebrannt. Dazu drehen Sie, wenn der Kocher noch im Betrieb ist, die halb leere Brennstoffflasche auf den Kopf. Es strömt kein Brennstoff mehr in den Kocher. Packen Sie zum Schluss alles in saubere Papiertücher ein und verpacken Sie den Campingkocher in einem Plastikbeutel, der durch einen elastischen Verschluss dicht verschlossen wird. Dann sollte einem Transport im Flugzeug nichts mehr im Wege stehen. Das letzte Wort liegt allerdings bei der Fluggesellschaft. Bei einem Gaskocher müssen Sie diese Prozedur nicht durchführen. Gaskocher sind davon befreit, denn Gas ist geruchlos.

Experten empfehlen, den Kocher im Handgepäck unterzubringen, sodass er auf Verlangen vorgezeigt werden kann. Ansonsten müssen Sicherheitsbeamte den Koffer, in dem sich der Campingkocher, der vieleicht für eine Bombe gehalten wird, öffnen, was einem Super-GAU gleicht.

Kurzinformation zu führenden 7 Herstellern

  • Campingaz
  • Enders
  • Optimus
  • Primus
  • Trangia
  • Coleman
  • MSR
Campingaz ist in vielen Ländern der führende Hersteller von Campinggrills und Gaskartuschen. Seit über 65 Jahren ist das Unternehmen mit Sitz in Deutschland der Marktführer rund um den Bedarf beim Camping. Campingaz Produkte sollen Naturfreund beim Urlaub in der Natur Komfort und eine einfache Handhabung bieten. Tonangebend sind die Gaskartuschen mit blauem Mantel. Campingaz stellt seit 1949 Produkte für den Campingurlaub her und ist Produzent von Holz- und Gasgrills für Balkon und Garten. Eine Bedienungsanleitung druckt Campingaz gleich auf den Kocher. 
Enders Campingkocher sind seit den 50er Jahren erhältlich. Der Name Enders steht für Perfektion und Sicherheit. Enders Campingkocher kommen in der gehobenen Outdoorküche zum Einsatz. Sie sind zweiflammig und besitzen je nach Wunsch eine Turbozone oder eine Simple Clean Ausstattung. 
Die bekannte Marke Optimus aus Schweden ist seit 1899 im Outdoorgeschäft und hat bereits zum Gelingen vieler Expeditionen beigetragen. Optimus führt Gas- Benzin- und Hybridkocher im Sortiment. Das Modell Svea ist seit 70 Jahren auf dem Markt und damit ein echter Klassiker. Seit 2007 gehört Optimus zur weltweit agierenden schweizerischen Katadyn Group (individuelle Wasserreinigungssysteme). Zu den Kunden zählen die Marine, Militär, Kommunen und Hilfsorganisationen. 
Das Unternehmen Primus stellt Gaskocher für den Campingurlaub her. Es darf sich rühmen, Campingkocher mit einem äußerst geringen Verbrauch und einer hohen Effizienz herzustellen. Primus wurde 1892 in Schweden gegründet. Die Outdoormarke entwickelt jedes Modell selbst, von der Idee, über die Testphase in den hauseigenen Entwicklungsstätten bis zur Produktion. Jeder Campingkocher wird, bevor er das Werk verlässt, auf undichte Stellen geprüft und testweise in Betrieb genommen. Erst dann erhält er den Aufkleber „Exploration Ready“ mit der Unterschrift der Testperson. Benutzungsspuren an neuen Primus Campingkochern sind also kein Manko, sondern nur ein Zeichen der Qualitätsprüfung. Alle Kocher sind Made in Europe. Kochzubehör wird in Asien produziert. Weltweit liefert Primus in über 80 Länder Campingkocher, Geschirr, Gaslaternen und hochwertige LED Stirnlampen. 
Das Unternehmen Trangia ist vor allem durch seine Sturmkocher bekannt. Es wurde 1925 in Schweden gegründet und entwickelte Küchenzubehör und Töpfe für Menschen, die draußen unterwegs sind. Der Trangia Ofen wurde 1960 entwickelt und wird noch heute hergestellt. Auch das Design von Trangia ist ein Schlüssel für den Erfolg. Trangia Öfen sind in drei Größen erhältlich. Nutzer können sich auf die Qualität und das durchdachte Design verlassen, das ein kompaktes Packmaß von Kocher, Windschutz, Töpfen und Pfanne erreicht. Trangia Kocher werden mit Spiritus betrieben. Ein Set zur Umrüstung auf Gas ist enthalten. 
Das amerikanische Unternehmen Coleman stellt seit über 100 Jahren Campingartikel her. Coleman Kocher eignen sich für verschiedenste Brennstoffe. Die einflammigen und mehrflammigen Campingkocher sind einfach zu bedienen, funktionieren zuverlässig und haben Millionen Campern schon eine warme Mahlzeit geschenkt.
MSR (Mountain Saftey Research) wurde 1969 von einem Ingenieur und Bergsteiger zur Verbesserung der Produktsicherheit von Klettergeräten und Kletterseilen in Seattle gegründet. MSR-Campingkocher sind für Anspruchsvolle gedacht. Auf das Konto von MSR gehen Produkte wie der Hybrid Brennstoffkocher Whisperlite, der WindBurner oder Reactor Herdanlagen als weltweit sparsamstes All Condition Herd System.

 

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich meinen Campingkocher am besten?

Der Fachhandel punktet vielleicht mit einer besseren Beratung. Im Internet finden Sie aber eine größere Auswahl an Campingkochern. Während ein Fachhändler einer ganz bestimmten Marke den Vorzug gibt, finden Sie im Internet 20 oder mehr unterschiedliche Hersteller, wenn Sie nach dem Begriff „Campingkocher“ suchen. Von machen Informationsportalen zu Campingkochern werden die gleich auf die entsprechende Seite des Anbieters weitergeleitet, sodass Sie nicht umständlich viele Seiten öffnen müssen. 

Bei den Produkten finden Sie nicht nur alle technischen Informationen, sondern auch positives und negatives Feedback zur Handhabung des Produktes, zur Qualität und zum Verkäufer, sodass Sie Ihre individuelle Auswahl sicher auch ohne Beratung vom Fachhändler treffen können. Nicht unerheblich ist, dass der Preis im Internet oft geringer ist als im Geschäft vor Ort.
Sie finden mehrere Farben eines Produktes und Sie haben die Möglichkeit, mehrere Modelle miteinander zu vergleichen. Der Einkauf erfolgt bequem vom Sofa aus, ohne dass Sie aus dem Haus müssen. Zusätzlich können Sie in Wander- und Bergfreundeforen stöbern, wie sich der Campingkocher Ihrer Wahl bereits beim Einsatz bewährt hat.

Wissenswertes und Ratgeber

1. Die Geschichte der Campingkocher?

Bereits 1892 baute Primus, das heute zu dem schwedischen Unternehmen Fenix Outdoor gehört, den ersten rußfreien Campingkocher.
Zum Einsatz kamen Primus Kocher in Jahr 1897 mit Salomoon August Andree, der den Nordpol erreichen wollte und bei Roald Amundsen und Robert Scott (1911). Ein Primus Kocher war auch bei der Erstbesteigung des Mount Everest mit Edmund Hillary und Tenzing Norgay mit im Tourengepäck. 1996 wurde von Primus ein Kocher erfunden, der neben Gas auch Petroleum und Benzin verbrennt. Dieser Kocher wird als MultiFuel bezeichnet. Die Eta Kochersysteme von Primus wurden 2006 eingeführt. Sie bestehen aus Brenner mit Wärmetauscher, Windschutz und einem Topf mit Wärmetauscher. Die Hitze wird besser absorbiert und das Essen wird schneller warm. In Amerika wird heute jeder Gaskocher als Primus bezeichnet. Dabei erhielt der Gaskocher diesen Namen, weil er der erste innovative Gaskocher war.

Der Esbitkocher wurde erst im Jahr 1936 erfunden. Der Name „Esbit“ steht für Ernst Schumms Brennstoff in Tablettenform“. Der Brennstoff in den Tabletten nennt sich Urotropin (entdeckt 1895 von Alexander Michailowitsch Butlerow). Der Trockenbrennstoff kam bereits bei der Wehrmacht zum Einsatz. Auch heute hat jeder Soldat der Bundeswehr und das österreichische Bundesheer noch einen Esbitkocher mit Einmannpackung im Gepäck. Der Kocher besteht aus einem elektrolytisch verzinkten Blechgestell, das aufgeklappt werden muss. Die Einmannpackung 14 Gramm Esbit wird in das entstandene Gestell gelegt und der Topf auf das Gestell gestellt. Esbitkocher eignen sich hervorragend zum Erwärmen. Richtig kochen kann man damit nicht.

Spirituskocher gelten als die Unverwüstlichsten. Sie wurden bereits vor 1925 hergestellt, als schwedische Unternehmen Trangia die Idee aufgriff. Sie bestechen vor allem durch ihre einfache Handhabung. Vertreter sind das Esbit Kochset CS985HA für Trockenbrennstoff und Spiritus oder auch der Origo 3000, ein zweiflammiger Campingkocher. Besonders innovativ ist der Vago Outdoors Triad Titan. Er wiegt nur ganze 27 Gramm und erhitzt einen halben Liter Wasser in acht Minuten. Leider lässt sich seine Leistung nur mit einem Trick reduzieren, da der Kocher keinen Regler besitzt. Eine Centmünze über dem Loch in der Mitte des Spirituskochers mindert die ausströmende Hitze und wird für das Warmhalten empfohlen. 20 Minuten Dauerbetrieb sind nach Informationen des Herstellers möglich. Nicht verbrannter Spiritus kann zum Schluss über eine der Topfstützen zurück in die Spiritusflasche gegossen werden. Der Brenner ist zudem so konstruiert, dass sich kein Ruß entwickelt.

Zahlen, Daten, Fakten

2.1. Das geniale Prinzip des Sturmkochers

In Verbindung mit dem Windschutz entwickelt der Sturmkocher einen Kaminzugeffekt. Die Hitze wirkt somit nicht nur auf den Topfboden, sondern auch auf die Seitenwände des Kochgeschirrs. Das Kochgut wird schneller erwärmt. Ein Trangia Sturmkocher besitzt keine Verschleißteile. Der Füllstand des Brenners ist optisch zu sehen. Die Flamme wird über einen Sparring reguliert. Über Öffnungen an der Unterseite kann der Brenner bei Kälte auch mit Benzin oder Petroleum betrieben werden. Die Öffnungen sind die Aussparungen für die Zuleitungen. Trangia Sturmkocher erreichen einen Wirkungsgrad bis zu 80 Prozent. Herkömmliche Campingkocher erreichen gerade einmal 40-60 Prozent.

2.2. Der Hobo Kocher

Der Hobo Kocher erhielt seinen Namen von den amerikanischen Wanderarbeitern, die zur Zeit der amerikanischen Wirtschaftskrise durch das Land zogen. Auch ein Hobo Kocher, auch Holz-Kocher genannt, funktioniert durch die Löcher in den Seitenteilen mit Kaminzugeffekt. Ein Hobo Kocher wird mit Naturmaterialen (Holz, Spiritus, Esbit Festbrennstoff)) beheizt. Hobo Kocher sind faltbar und nehmen in der Regel nicht viel Platz weg. Je stabiler der Kocher aber ist, umso mehr Gewicht bringt er auf die Waage. Das Anzünden erleichtern Grillanzünder. Ein Liter Wasser kocht in 10-15 Minuten.

2.4. Gaskocher sind am beliebtesten

Campingkocher mit Gaskartuschen werden am meisten verkauft. Eine normale Gaskartusche reicht für einen Betrieb von 3,5 Stunden, wenn rund 90 Gramm Gas pro Stunde verbraucht werden. Der Campingaz Bleuet 2006 ist so konstruiert, dass er auch für günstige Gaskartuschen anderer Hersteller passt. Die Heizleistung ist so enorm, dass hohe Temperaturen erreicht werden und das Wasser schnell kocht.

Gaskocher von Campingaz zeichnen sich durch das innovative Easy-Click-System aus, mit dem der Kocher mit wenigen Handgriffen mit der Kartusche verbunden wird.
Bauteile aus stabilem Kunststoff machen den Gaskocher sehr leicht. Die Handhabung gilt als sicher. Das einzige Manko ist der Abfallberg aus leeren Gaskartuschen.

Das Gas in den Gaskartuschen ist kein reines Gas. Es ist eine Mischung aus Butangas und Propangas. Der Anteil an Butangas sorgt für die Wärmeentwicklung. Der Anteil an Propangas macht die Gasmischung kälteresistenter. Spiritus und Esbit haben in etwa den gleichen Heizwert. Er liegt bei 31 MJ/kg. Esbit sollte niemals in geschlossenen Räumen verbrannt werden. Beim Verbrennen wird eine geringe Menge Blausäure freigesetzt. Kein Problem mit geschlossenen Räumen haben Spirituskocher. Spiritus verbrennt ohne Rückstände und giftige Gase.

Campingkocher bestechen vor allem durch ihre Einfachheit. Das Prinzip bleibt in der Regel immer gleich. Die Hersteller verbessern die Materialien des Kochgeschirrs, um die Wärme noch besser weiterzuleiten. Bestseller lassen sich noch kleiner zusammenfalten oder besser ineinander stapeln, was unterwegs eine Platzersparnis bringt. High-Tech und Elektronik werden Sie in Campingkochern auch in der Zukunft nicht finden.

2.5 Das gibt's doch gar nicht

Eine neue Innovation gibt es bei den Campingkochern seit 2014 doch. Sie kommt von der amerikanischen Firma Biolite. Biolite aus New York hat sich vor allem dem Umweltschutz verschrieben. Der Camp Stove Campingkocher kommt ganz ohne flüssigen Brennstoff aus. Leere Gaskartuschen, Spiritus- und Petroleumflaschen gehören der Vergangenheit an. Als Brennmaterial werden ausschließlich natürliche nachwachsende Ressourcen (Holz, Blätter, Tannenzapfen) verwendet. Der Brennvorgang reduziert den Ausstoß schädlicher Stoffe in die Luft um 90 Prozent. Zum Kochen von einem Liter Wasser werden nur 46 Gramm Brennmaterial benötigt. Allerdings müssen Sie oft Brennmaterial nachlegen.

Nicht benötigte Heizenergie wandelt der Camp Stove in Strom um. So können Sie unterwegs mit dem integrierten USB-Port Handys, Smartphones und aufladbare Taschenlampen laden.
Der Campingkocher befeuert einen eingebauten thermoelektrischen Wandler (Perlitier-Effekt), über den die mitgeführten elektrischen Gadgets mit USB-Anschluss fernab eines Stromnetzes geladen werden können. Der Strom wird über Temperaturunterschiede erzeugt. Für Gourmets wird der Campingkocher mit einem Grillaufsatz ausgestattet. Ein Ventilator ist integriert. Er führt dem Feuer mehr Sauerstoff zu. Mit einer Größe von 21 x 12,7 cm und einem Gewicht unter einem Kilogramm ist der Kocher sehr handlich. Zum Lieferumfang gehören der Kocher, ein Grillaufsatz, eine Abdeckung, eine Transporttasche, ein USB-Kabel und die Anleitung zum Betrieb. Der Preis für diese Outdoor-Ausrüstung als fortschrittliches Kleinkochgerät liegt bei stolzen 200 Euro.

2.6. Campingkocher anders nutzen

Grillfans nutzen den bewähren Spirituskocher zum Anzünden des Anzündkamins für den Grill. Der Vorteil: Der Anzündkamin brennt dann, anders als mit einem Anzünder, völlig ohne Rauch. Die Rauchentwicklung von Grillanzündern wird im Anzündkamin durch fehlenden Sauerstoff verursacht. Der Spirituskocher aber befeuert die Grillkohle im Anzündkamin, egal ob Sie handelsübliche Grillkohle oder schwer entflammbare Brikettes benutzen. Da freut sich auch der Nachbar, wenn beim Grillen weniger Rauch entsteht. So nutzen Sie Ihren Spirituskocher noch, wenn die Trekkingtour längst vorbei ist.

Campingkocher in wenigen Schritten richtig anmachen

Während beim Spirituskocher einfach Spiritus in den Tank des Kochers gefüllt wird, beim Hobo Kocher einfach nach genügend trockenem Brennmaterial gesucht wird und der Esbit Kocher mit einer Brennstofftablette versorgt wird, ist das Anzünden von Benzin- und Gaskochern etwas umfangreicher.

Benzinkocher anmachen

1. Bauen Sie den Campingkocher auf und verbinden Sie den Kocher und Brennstoffflasche.

2. Prüfen Sie, ob das Ventil am Schlauch und der Regler am Kocher geschlossen sind.

3. Damit das Benzin brennt, müssen Sie mit der Pumpe am Brennstoffbehälter Druck aufbauen. Pumpen Sie ungefähr 10 bis 15 Mal.

4. Bringen Sie nun die Brennstoffflasche nun in die richtige Position, sodass die Aufschrift „On“ oben liegt.

5. Nun müssen Sie das Ventil am Schlauch öffnen.

6. Öffnen Sie den Regler am Brenner ein kleines Stückchen.

7. Warten Sie, bis der Vorwärmefilz mit Brennstoff getränkt ist und schließen Sie dann den Regler wieder.

8. Jetzt dürfen Sie das Vorheizsystem entzünden.

9. Ist der Brenner heiß genug, dann ertönt ein Zischen.

10. Ist die Vorheizflüssigkeit fast verbrannt, dann öffnen Sie den Regler für weiteren Nachschub an Brennstoff.

Wenn Sie alle Schritte eingehalten haben, dann sollte die Flamme jetzt leicht bläulich sein und ohne zu rußen und zu flackern brennen.

Benzinkocher ausmachen

1. Die Brennstoffflasche müssen Sie zuerst so umdrehen, dass die Pumpe nach oben zeigt. Danach strömt Druckluft anstatt Brennstoff zum Kocher.

2. Die Brennstoffleitung könne Sie nun in 30 bis 60 Sekunden von Brennstoffresten reinigen.

3. Nun dürfen Sie den Kocher ausmachen. Die Flamme verlischt durch den Brennstoffmangel von selbst.

4. Zum Schluss schrauben Sie das Ventil an der Leitung zu und stellen Brennerregler auf die Stellung „Aus“.

Gaskocher in Betrieb nehmen

1. Bauen Sie den Gaskocher zusammen.

2. Vergewissern Sie sich, dass der Regler am Gaskocher geschlossen ist.

3. Bei Systemen von Campingaz wird der Easy Click Hebel ohne Kraftaufwand in Pfeilrichtung bis zum Anschlag bewegt.

4. Die Haken der Befestigungsklemme werden in der Wölbung der Gaskartusche platziert. Sie halten die Kartusche sicher an ihrem Platz.

5. Nun bewegen Sie den Easy Click Hebel in die entgegengesetzte Richtung. Er verriegelt die Gaskartusche. Der Gaskocher ist nun einsatzbereit.

10 Tipps zur Pflege

Eine regelmäßige Wartung erhöht die Sicherheit beim Umgang mit dem Campingkocher. Dazu gehört die Überprüfung aller Komponenten, denn wenn der Kocher unterwegs gebraucht wird, sollte er einsatzbereit sein. Eine regelmäßige Überprüfung empfiehlt sich nach jeder Tour.

  • Tipp 1
  • Tipp 2
  • Tipp 3
  • Tipp 4
  • Tipp 5
  • Tipp 6
  • Tipp 7
  • Tipp 8
  • Tipp 9
  • Tipp 10

Der Kocher muss sauber sein und die Teile sollten nicht wackeln.

Prüfen Sie, ob Verbindungen und Dichtungen ihre Funktion erfüllen. Bei MultiFuel-Kochern und bei Benzinkochern befindet sich im Lieferumfang oft ein Pflegemittel mit Silikon für die Dichtungen.

Entfernen Sie Verschmutzungen, Ruß und Ablagerungen, die sich an der Brennstoffdüse bilden. Moderne Kocher lösen das Problem mit einer Schütteldüse. In diese ist eine feine Nadel integriert, die sich beim Transport bewegt und die Düse selbstständig von Ablagerungen säubert.

Werfen Sie einen Blick auf die Dichtungen der Pumpe. Sind die Dichtungen dicht? Können Sie genügend Druck aufbauen?

Informieren Sie sich, ob Sie im Urlaubsland die passenden Gastkartuschen für Ihren Campingkocher bekommen.

Suchen Sie sich Für Fernreisen zum Transport mit dem Flugzeug einen Campingkocher aus, der sich zerlegen und damit richtig reinigen lässt.

Gaskocher sind die pflegeleichtesten Campingkocher, weil das Gas ohne Rückstände verbrennt.

Spirituskocher werden mit einem einfachen Geschirrspülmittel gereinigt. Leichte Verfärbungen, die vom Gebrauch zurückbleiben, beinträchtigen die Funktion des Kochers nicht.

Wollen Sie das Rußen bei einem Benzinkocher vermeiden, dann füllen Sie zum Vorheizen einfach Brennpaste oder Reinigungsbenzin ein.

Wenn Sie planen, Ihren Campingkocher länger zu nutzen, dann lohnt es sich sicher, das Service-Kit des Herstellers zu erwerben. Es enthält alle wichtigen Dichtungen und Ersatzteile für den Kocher, Fett und Einstellschrauben.

 

Nützliches Zubehör

Neben den Gaskartuschen, die in besonderen Mischungen für den Sommerbetrieb und den Winterbetrieb (kälteunempfindlicher)und für ganz besonders viel Leistung erhältlich sind und zu den anderen Brennstoffen für Ihren Campinggrill gibt es eine Menge praktisches Zubehör. Dazu gehört ein faltbarer Windschutz aus Alulamellen. Er erhöht die Effizienz beim Kochen und spart Energie. In einem Packbeutel verstauen Sie den Kocher beim Transport. Auch Gestelle sind einzeln erhältlich, damit der Kocher einen festen Stand hat. Sie finden Trichter für das Einfüllen des Brennstoffes ohne zu kleckern und Vorglühgestelle.

Jeder Hersteller führt Campinggeschirr im Angebot. Die Produkte reichen von faltbaren Schüsseln, ineinanderzustapelnde Teller und Tassen bis zum Geschirrset aus Edelstahl. Kochgeschirr für das Camping verfügt über hitzeabsorbierende Griffe und andere innovative Lösungen die es erlauben, den Topf von der Feuerstelle zu nehmen, ohne sich die Finger zu verbrennen. Beim Zubehör finden Sie Besteck, das praktisch in einer Hülle verpackt ist und Proviantdosen. Klappbar, faltbar und stapelbar ist Minimalismus beim Campingzubehör Trumpf. Ihre Outdoorküche beim Camping können Sie genau so umfangreich wie eine richtige Küche ausstatten. Nur eben in Metall und Kunststoff, anstatt mit Keramik und Glas. Campinggeschirr ist immer leicht, bruchsicher und robust. Kunststoffgeschirr bringt viele Farben in die Outdoorküche. Metall ist entweder silbern poliert oder mit Tönen in der RAL-Farbpalette gestaltet.

Nicht jedes Campinggeschirr und jeder Campingtopf ist spülmaschinenfest, zum Beispiel mit einer wärmeleitenden Beschichtung. Diese müssen Sie mit der Hand spülen.

Natürlich finden Sie unter Zubehör auch Reparatursets für Campingkocher, Anschlussschläuche, Dichtungen und Verbinder, die zum Betrieb des Kochers notwendig sind.

Weiterführende Links zu Campingkocher

https://www.grillfuerst.de/shop/campinggrill/index.php

www.packlisten.org/camping-kochen/

https://www.bergzeit.de › Bergzeit Magazin › Packlisten

www.outdoor-magazin.com › Service › Camp & Equipment

https://www.coolstuff.de/tag/Outdoor

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