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Fischfinder im Test auf ExpertenTesten
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Fischfinder Test - so sp├╝ren Angler Fische leichter auf - Vergleich der besten Fischfinder 2019

Mit einem Fischfinder k├Ânnen Angler nicht nur Fische leichter aufsuchen, sondern auch Wassertiefen ermitteln.F├╝r unsere Bestenliste hat unser ExpertenTesten Team unterschiedliche Tests und Vergleiche im Internet untersucht und Wertungen zu Displays, Sendeleistung, Gewicht und weitere Passagen bedacht.

Fischfinder Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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  Preis pr├╝fen Preis pr├╝fen Preis pr├╝fen Preis pr├╝fen Preis pr├╝fen Preis pr├╝fen Preis pr├╝fen Preis pr├╝fen Preis pr├╝fen Preis pr├╝fen Preis pr├╝fen
ExpertenTesten T├ťV-Siegel 1,08
sehr gut
1,52
gut
1,66
gut
1,95
gut
2,13
gut
2,18
gut
2,62
befriedigend
2,75
befriedigend
2,84
befriedigend
2,86
befriedigend
2,86
befriedigend
Kundenbewertungen
auf Amazon

5 von 5 Sternen
bei 1 Rezensionen

4.6 von 5 Sternen
bei 10 Rezensionen

3.9 von 5 Sternen
bei 148 Rezensionen

4.3 von 5 Sternen
bei 23 Rezensionen

5 von 5 Sternen
bei 3 Rezensionen

4.4 von 5 Sternen
bei 13 Rezensionen

3.2 von 5 Sternen
bei 24 Rezensionen

4.2 von 5 Sternen
bei 9 Rezensionen

3.7 von 5 Sternen
bei 19 Rezensionen

3 von 5 Sternen
bei 10 Rezensionen
Marke Deeper LUCKY LUCKY Kupet LUCKY
Hersteller

Garmin

Deeper

Deeper

Lowrance

Deeper

Garmin

Lucky

IBobber

LUCKY

Kupet

LUCKY

max. Wassertiefe

700 Meter (S├╝├čwasser), 335 Meter (Salzwasser)

80 m

max. 80 Meter / min. 0,5 Meter

k.A.

max. 80 Meter / min. 0,5 Meter

k.A.

45 m

40 m

100 m

80 m

45 m

Displaygr├Â├če

3,5 Zoll

k.A.

Smartphone

4,3 Zoll

Smartphone

Farbe 8,9 cm Display

2,2 Zoll

Smartphone

2 Zoll

k.A.

k.A.

Sendeleistung

500 W

k.A.

k.A.

500 Watt

k.A.

k.A.

k.A.

2400 Watt

k.A.

k.A.

k.A.

Abmessungen

7,1 x 10,4 x 14,7 cm

25 x 13 x 6,4 cm

6,5 x 6,5 x 6,5 cm

9,7 x 6,4 x 19 cm

6,5 x 6,5 x 6,5 cm

20 x 10 x 20 cm

12 x 7 x 2,8 cm

7,6 x 7,6 x 7,6 cm

11,5 x 2 x 6 cm

k.A.

7 x 7 x 7 cm

Gewicht

331 g

454 g

100 g

1,4 kg

100 g

100 g

340 g

45 g

381 g

481 g

81,6 g

Einsatz bei See

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

Einsatz bei Meer

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

Einsatz bei Fluss

ja

ja

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ja

ja

ja

ja

ja

ja

Farbdisplay

ja

k.A.

k.A.

ja

k.A.

ja

nein

k.A.

ja

ja

ja

Besonderheiten
  • Premium-Fishfinder mit einem universellen Schwinger
  • Mit 77/200 kHz gescannte HD-ID-Echolotbilder und Garmin DownV├╝-Echolotbilder
  • Die Bilder bieten eine extrem klare Anzeige von Fischb├Âgen und fast fotografische Details
  • Echolot
  • Kartenplotter
  • Dargestellung auf dem Smartphone
  • mit integriertem GPS
  • sehr schnell
  • detaillierte Angaben
  • mit Deeper Nachtdeckel
  • Wiederaufladbare Batterie mit dem ca.6-st├╝ndigen dauernden Gebrauch auf einer einzelnen Anklage
  • Kartografisch darstellender Echtzeitbathymetric
  • Kartografisch darstellender EchtzeitbathymetricOff-Linekarteneigenschaft erleichtert die Unterwassererforschung und gesamte Navigation
  • Deeper Fischfinder PRO+
  • Modernes Design
  • DownScan Overlay Technologie blendet DownScan Imaging ├╝ber CHIRP Sonar ein
  • Sendeleistung 500 Watt
  • Kein GPS und keinen Kartenslot f├╝r digitale Seekarten
  • Robust
  • TrackBack erm├Âglicht, die aufgezeichnete Sonar-Historie, einschlie├člich Umgebungsaufbau
  • Funktioniert in Verbindung mit Smartphones und Tablets (kompatibel mit Apple iOS und Android)
  • Kleines und Extremes Leichtes castable Design
  • Wiederaufladbare Batterie mit dem 6-st├╝ndigen dauernden Gebrauch auf einer einzelnen Anklage
  • Abgeschlossen laden Zeit 2 Stunden
  • Robust
  • Unterst├╝tzt eine gro├če Auswahl an kompatibel Sensoren inkl. 50/200 kHz und 77/200 kHz
  • Modernes Desing
  • Eingebauter hochempfindlicher GPS- und die F├Ąhigkeit zu Mark Waypoints
  • Robust
  • Farbe 8,9 cm Display
  • breites, klares und sichtbares Display
  • drahtlos und tragbar
  • gute Leistung
  • wasserdichtes IPx4 Design
  • gutes Preis-Leistungsverh├Ąltnis
  • Sonar Tiefe bis zu 41 Metern, Fischtiefe
  • Eingebauter Alarm warnt Sie, wenn die Fische bei├čen.
  • Bluetooth Smart-v4.0 verf├╝gt eine starke, niedriger Energie Verbindung mit einem intelligenten Ger├Ąt
  • Mapping von Wasserbett Konturen bis zu 30 Meter entfernt
  • Pflegeleicht
  • mit Anzeige der Fisch- und Bodenkontur
  • 5 Modi Empfindlichkeitsoptionen
  • f├╝r verschiedene Angelgebiete
  • gutes Preis-Leistungsverh├Ąltnis
  • 2 Jahre Garantie
  • super tragbarer Fischfinder und Tiefenfinder
  • gute Leistungsf├Ąhigkeit
  • gute Verarbeitung
  • nachladbarer Sonarsensor
  • super auch f├╝r Eisfischen
  • kompatibel mit Android / iOS-System
  • super Handy APP
  • breiter Strahl
  • detaillierte Tiefeninformationen
  • sehr vielseitig
Verarbeitungsqualit├Ąt
Materialbeschaffenheit
Preis-Leistungsverh├Ąltnis
Preisvergleichsmatrix
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Was ist ein Fischfinder?

fischen-14Ein Fischfinder soll einem Angler dabei helfen, gute Orte f├╝r das Fischen zu finden. Das Ger├Ąt kann aber nicht die ganze Arbeit ├╝bernehmen. Denn anders, als es der Name vermuten l├Ąsst, findet der Fischfinder nicht tats├Ąchlich Fische.

Er gibt lediglich Informationen ├╝ber die Gegebenheiten des Wassers aus, also zum Beispiel die Wassertiefe, die Beschaffenheit des Bodens und dar├╝berliegende Unregelm├Ą├čigkeiten. Es liegt letztlich jedoch immer am Nutzer, diese Informationen auch richtig zu interpretieren.

Wie funktioniert ein Fischfinder?

Der Fischfinder bedient sich der Technologie des Echolots. Diese wurde urspr├╝nglich im Zweiten Weltkrieg erfunden, um feindliche U-Boote zu finden. Das Ger├Ąt sendet daf├╝r Ultraschallwellen aus, die sich mit mehr als einem Kilometer pro Sekunde durch das Wasser bewegen.

Wann immer sie auf etwas H├Ąrteres als Wasser treffen, werden sie reflektiert und von einem Sender am Echolot wieder empfangen. Anhand der Zeit, die die einzelnen Wellen ben├Âtigen, l├Ąsst sich dann die Entfernung sehr genau bestimmen. Auf diese Weise wissen Angler immer, wie tief das Wasser unter ihnen ist. Dar├╝ber hinaus k├Ânnen aber auch andere Unregelm├Ą├čigkeiten bestimmt werden.

Der Fischfinder bereitet die Informationen in einer Grafik auf, die meist auf dem integrierten Display angezeigt wird. Diese zeigt jedoch nicht zweifelsfrei, wo genau sich Fische befinden, sondern nur Ann├Ąherungswerte anhand der festgestellten Unregelm├Ą├čigkeiten. Gr├Â├čere Ansammlungen von dichten Objekten ├╝ber dem Meeresgrund k├Ânnen zum Beispiel ein Hinweis auf einen Fischschwarm sein.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Ein Fischfinder ist prinzipiell f├╝r jeden Angler sinnvoll, leistet aber auch bei der normalen Schifffahrt gute Dienste. Nahezu jedes Schiff ist heute mit einem Echolot ausgestattet, um permanent die Wassertiefe zu messen. Das sorgt daf├╝r, dass niemand mehr unbeabsichtigt auf Grund l├Ąuft. Angler wollen aber nat├╝rlich in erster Linie interessante Orte zum Fischen finden.

Wer die Informationen seines Fischfinders richtig einsch├Ątzen kann, hat damit ein m├Ąchtiges Werkzeug in der Hand. Zwar kann das Ger├Ąt nicht sagen, wo genau sich Fische befinden, um welche Arten es sich dabei handelt und wie gro├č einzelne Exemplare sind. Doch es findet je nach Modell sehr zuverl├Ąssig sogenannte Hot Spots, also Orte, an denen gr├Â├čere Mengen Fisch vorhanden sind als an anderen Orten in einem See oder im Meer.

Heutige Ger├Ąte aus den Fischfinder Tests┬á2019, ├╝berzeugen ├╝brigens durch ihre recht einfache Bedienung. Sie m├╝ssen nicht zwingend im Wasser h├Ąngen, sondern k├Ânnen auch vom Boot aus ohne Weiteres bedient werden. Wichtig ist dann nur, das eigene Boot sowie die umgebende Luft aus den Ergebnissen herauszufiltern. Das erledigt mancher Fischfinder automatisch, bei einigen anderen Modellen muss der Nutzer aber selbst die Ergebnisse richtig einsch├Ątzen.

Fischfinder sind ├╝brigens nicht nur f├╝r Angler interessant, sondern auch f├╝r Taucher. Diese k├Ânnen mit den praktischen Ger├Ąten schon vor einem Tauchgang feststellen, wie tief ein Gew├Ąsser ist und ob sich darin etwaige Hindernisse oder gar Gefahren befinden.

Welche Arten von Fischfindern gibt es?

fischen-8Fischfinder gibt es sowohl als mobile als auch station├Ąre L├Âsungen. Mobile Fischfinder lassen sich einfach ├╝berall mit hinnehmen, sodass sie ohne komplizierte Installation sofort einsatzbereit sind. Davon profitieren alle, die auf mehreren unterschiedlichen Booten unterwegs sind. Es muss dann nicht auf jedem Boot ein Fischfinder installiert werden, sondern es reicht das eine mobile Ger├Ąt.

N├╝tzlich ist das nat├╝rlich auch f├╝r alle, die selbst kein eigenes Boot besitzen und deswegen gar keinen station├Ąren Fischfinder anbringen k├Ânnen. Der gr├Â├čte Nachteil der mobilen Fischfinder ist die geringere Pr├Ązision. Da sie nicht direkt im Wasser operieren, werden die ausgesendeten Schallwellen schon durch die Luft und das Boot gest├Ârt. Die Ergebnisse sind zwar immer noch hilfreich, aber eben nicht so genau wie bei einem station├Ąren Echolot.

Fest am Boot angebrachte Fischfinder erreichen in der Regel deutlich bessere Ergebnisse. Das liegt auch daran, dass sie meist ├╝ber eine h├Âhere Leistung verf├╝gen. Sie k├Ânnen mit bis zu 4.000 Watt senden, wohingegen mobile Echoloten nur selten ├╝ber 2.400 Watt kommen. Je st├Ąrker das Signal, desto tiefer kann ein Echolot zuverl├Ąssige Werte ausgeben. Nur mit station├Ąren L├Âsungen sind daher Messungen bis zu 1.000 Metern oder sogar mehr m├Âglich. Wer also gerne in tieferen Gew├Ąssern angelt, kommt um die Installation eines entsprechend ausgestatteten Fischfinders kaum herum.

Unterschiede zwischen einzelnen Fischfindern gibt es auch bei der Frequenz, mit der Schallwellen ausgesendet werden. Mehr ist hier nicht immer besser. Denn w├Ąhrend hochfrequente Wellen zwar mehr Details liefern, erreichen niedrige Frequenzen tiefere Regionen im Wasser. F├╝r seichtes Wasser ist eine Frequenz von 200 kHz daher sinnvoll, doch in tieferen Gew├Ąssern liefern Ger├Ąte mit 50 kHz deutlich bessere Ergebnisse.

Eine sinnvolle L├Âsung f├╝r Allroundger├Ąte ist aber auch der sogenannte Dual Beam. Dabei kommen zwei verschiedene Frequenzen gleichzeitig zum Einsatz, sodass der Benutzer sowohl die Vorz├╝ge hoher Details als auch einer gro├čen Reichweite genie├čen kann.

Viele moderne Fischfinder nutzen auch GPS, um noch bessere ortsbezogene Messungen durchf├╝hren zu k├Ânnen. Auf diese Weise lassen sich zum Beispiel Entfernungen sehr genau messen, aber auch der Pegelstand eines Gew├Ąssers sowie einige andere Details. Anwender sind mit GPS aber auch in der Lage, ihre Messungen zu dokumentieren und auf einer Karte zu verzeichnen. Das hat den Vorteil, dass keine Messung zweimal am gleichen Ort vorkommen muss.

Der gro├če Fischfinder Praxistest

Das Angler Magazin Rute & Rolle, Anglerboard.de und das Fischfinder Fachgesch├Ąft Echolotzentrum Schlageter haben 2018 einen gro├čen dreiteiligen Fischfinder Praxistest durchgef├╝hrt und auf YouTube ver├Âffentlicht.

Getestet wurden 5 Zoll, 7 Zoll und 10/ 12 Zoll Fischfinder am Lippesee in Paderborn. F├╝r den Fischfinder Test wurden ein Gummifisch und zwei Plastikb├Ąlle beschwert und zu Wasser gelassen. Da die Fischfinder den Lufteinschluss in der Schwimmblase des Fisches anzeigen, werden genauso gut mit Luft gef├╝llte Plastikfische von den Fischfindern erkannt.

Die Tester fuhren dann mit dem Boot immer wieder auf derselben Route ├╝ber den See und versuchten die Test-ÔÇ×FischeÔÇť mit den verschiedenen Fischfinder Modellen zu finden.

Die Fischfinder wurden daf├╝r immer auf die Werkseinstellungen zur├╝ckgestellt und der (fachunkundige) Reporter stellte die Ger├Ąte jeweils auf die Standarteinstellungen ein. Besonders bei den High-End Ger├Ąten in 10 und 12 Zoll sind laut dem Fischfinder Experten vom Echolotzentrum noch viele weitere Einstellungen m├Âglich, die einem helfen w├╝rden, das Bild noch weiter zu verbessern doch f├╝r den ersten Vergleichstest sollten die Standarteinstellungen reichen.

Getestet wurden folgende Fischfinder 5 Zoll (12,7 cm):

Fischfinder Raymarine Dragonfly 5 Pro
Fischfinder Lowrance Hook2 5X GPS
Fischfinder Lowrance Elite 5 TI
Fischfinder Humminbird Helix 5 DI GPS G2
Fischfinder Garmin Striker Plus 5 CV

Fischfinder 7 Zoll (17,78 cm):

Fischfinder Raymarine Dragonfly 7 Pro
Fischfinder Lowrance Elite 7 TI
Fischfinder Simrad GO 7 XSE
Fischfinder Humminbird Helix 7 SI CHIRP G2 GPS
Fischfinder Lowrance Hook2 7 TS ÔÇ×Triple ShotÔÇť
Fischfinder Garmin Echomap Plus 72 SV

Bei den Fischfindern 10 und 12 Zoll wurden folgende Ger├Ąte getestet:

Fischfinder Raymarine Axiom Pro 12 RV
Fischfinder Lowrance HDS 12 Carbon
Fischfinder Simrad NSS12 evo3
Fischfinder Humminbird Helix 10 SI G2N CHIRP GPS
Fischfinder Garmin GPS Map 12 22XVS Touch

Im Test zeigte sich, dass alle Ger├Ąte in der Lage waren die ÔÇ×FischeÔÇť zu erkennen. Das Bild ist sicherlich etwas gew├Âhnungsbed├╝rftig (in etwa vergleichbar mit einem Ultraschallbild). Doch wenn man sich einmal daran gew├Âhnt hat, erkennt man deutlich, wo man seine Route auswerfen kann.

Ein Testsieger wurde von den Testern nicht gek├╝rt. Stattdessen wird einfach jedes Ger├Ąt kurz vorgestellt und man sieht die Unterschiede in den Details.

So wurden die Fischfinder getestet

Damit Sie leicht den richtigen Fischfinder f├╝r Ihre ganz pers├Ânlichen Bed├╝rfnisse finden, wurde in einem Fischfinder Test auf viele unterschiedliche Punkte R├╝cksicht genommen. Denn nat├╝rlich gibt es nicht den einen Fischfinder, der f├╝r alle gleicherma├čen empfehlenswert ist. Viel mehr kommt es darauf an, wof├╝r das Ger├Ąt eingesetzt werden soll. Je nach Vorlieben eines Anglers sind manche Kategorien wichtiger und manche unwichtiger. S├Ąmtliche Fischfinder im Test 2019 mussten sich in folgenden Testkategorien beweisen:

Tiefenmessung

fischen-6In dieser Kategorie wurde getestet, wie tief ein Fischfinder tats├Ąchlich messen kann und bis zu welcher Tiefe die Ergebnisse noch zu gebrauchen sind. Dabei achten Testpersonen besonders darauf, ob ein bestimmtes Modell auch die Versprechen der Hersteller einhalten kann. Denn wenn ein Fischfinder mit einer Messtiefe von 900 Metern beworben wird, sollte er diese Tiefe auch problemlos erreichen und dabei brauchbare Ergebnisse liefern. Versagt ein Ger├Ąt in dieser Kategorie, ist es f├╝r einen Kauf kaum noch interessant, da es sich um einen der wichtigsten Punkte bei jedem Fischfinder handelt.

Winkel

Der Winkel ist bei einem Fischfinder ein wichtiger Eckpunkt, denn er bestimmt auch die Reichweite einer Messung. Eine einzelne Messung mit nur einer Frequenz liefert beispielsweise ein recht genaues Bild, erfasst dabei aber nur einen verh├Ąltnism├Ą├čig kleinen Punkt des Wassers. Mit Dual Beam lassen sich schon h├Âhere Winkel erreichen und es l├Ąsst sich ein Bereich von etwa 60┬░ erfassen, was ungef├Ąhr dem dreifachen eines g├Ąngigen Single Beam entspricht. Die besten Ergebnisse liefert aber das sogenannte SideImaging, welches Bereiche von bis zu 86┬░ abdecken kann.

├ťber die technischen Details m├╝ssen Sie sich in dieser Testkategorie aber keine allzu gro├čen Gedanken machen. Testpersonen analysieren im Fischfinder Test genau, welchen Bereich ein bestimmtes Modell tats├Ąchlich einf├Ąngt und wie gut die Ergebnisse der Messungen dabei ausfallen.

Verarbeitung und Stabilit├Ąt

Da Fischfinder immer im freien zum Einsatz kommen, sind sie hohen Belastungen ausgesetzt. Daher wurde in dieser Testkategorie gepr├╝ft, ob das Material problemlos S├╝├č- sowie Salzwasser widersteht und ob es auch den einen oder anderen Sturz oder extreme Wetterbedingungen ├╝berlebt. Im besten Fall sollte sich ein Anwender keine Gedanken um den Zustand seines Echoloten machen m├╝ssen und diesen dennoch in jeder Situation nutzen k├Ânnen.

Messgenauigkeit

Auch der beste Fischfinder hilft nicht viel, wenn die Messinstrumente keine genauen Ergebnisse liefern. Deshalb┬áwurde in einem Fischfinder Test getestet, wie zuverl├Ąssig die Messergebnisse der einzelnen Ger├Ąte ausfallen. Hochklassige Fischfinder Testsieger m├╝ssen f├╝r stets gute Ergebnisse zwischen S├╝├č- und Salzwasser unterscheiden k├Ânnen. In letzterem besteht ein deutlich gr├Â├čerer Widerstand durch herumschwimmendes Plankton und andere Faktoren, sodass die Schallwellen l├Ąnger unterwegs sind.

Wenn ein Echolot darauf keine R├╝cksicht nimmt, entstehen falsche Ergebnisse, die den Anwender im schlimmsten Fall in die Irre f├╝hren k├Ânnen.

Pr├Ąsentation

fischen-15Bei der Pr├Ąsentation wird ├╝berpr├╝ft, in welcher Form die Messungen eines Fischfinders aufbereitet werden. Das ist vor allem f├╝r Einsteiger interessant, die selbst noch nicht gen├╝gend Erfahrung haben, um die Ergebnisse selbst zu interpretieren. Ein guter Fischfinder liefert so viele selbsterkl├Ąrende Bilder wie m├Âglich und zeigt diese sauber und ├╝bersichtlich an. Gerade in dieser Hinsicht ist weniger manchmal mehr. Wenn ein Fischfinder in der Lage ist, unwichtige Informationen selbst├Ąndig auszublenden, ist das in jedem Fall ein Pluspunkt. Ebenfalls wichtig ist in dieser Beziehung das verwendete Display. Nur hoch aufl├Âsende und kontrastreiche LCDs mit ausreichender Beleuchtung lassen sich auch bei strahlendem Sonnenschein problemlos ablesen.

Zuverl├Ąssigkeit

In Sachen Zuverl├Ąssigkeit erwarten alle von einem Fischfinder, dass er auch ├╝ber l├Ąngere Zeitr├Ąume funktioniert und einwandfreie Ergebnisse liefert. Ein Verschlei├č von einzelnen Bauteilen sollte nicht zu schnell stattfinden, da dies schon fast ein sicheres Indiz f├╝r minderwertige Materialien ist. Testpersonen simulieren f├╝r diese Tests enorme Anspr├╝che und k├Ânnen anhand der ermittelten Werte feststellen, ob ein bestimmtes Echolot sich auch f├╝r den Einsatz ├╝ber mehrere Jahre eignet.

Preis/Leistung

Bei jedem Fischfinder Test spielt auch der Preis immer eine wichtige Rolle. G├╝nstige Ger├Ąte verf├╝gen nicht ├╝ber alle erdenklichen Features, k├Ânnen aber trotzdem f├╝r einige Anwender in Frage kommen, wenn sie qualitativ hochwertig sind und gute Ergebnisse liefern.

Hochpreisige Ger├Ąte d├╝rfen sich hingegen sehr viel weniger Fehler erlauben und sollten ├╝ber zahlreiche n├╝tzliche Features verf├╝gen. Testpersonen pr├╝fen in diesem Punkt sehr genau, ob ein bestimmtes Ger├Ąt seinen Preis wert ist oder ob der Hersteller zu viel verlangt.

Worauf muss ich beim Kauf eines Fischfinders achten?

Wer den Kauf eines Fischfinders plant, sollte vor allem die eigenen Anspr├╝che im Hinterkopf behalten. Der Kauf eines Fischfinders f├╝r tiefe Gew├Ąsser ist etwa nur wenig sinnvoll, wenn Sie ohnehin nur in einem ├Ârtlichen See mit seichtem Gew├Ąsser angeln wollen. Dar├╝ber hinaus sollten gerade Einsteiger auch nicht unbedingt gleich viel Geld ausgeben. Wer noch nicht festgestellt hat, ob das Hobby Angeln ihm eigentlich langfristig zusagt, kann sich ohne schlechtes Gewissen zun├Ąchst ein g├╝nstiges Modell zulegen.

Generell spielt beim Kauf auch die Qualit├Ąt eine wichtige Rolle. Ganz gleich, ob g├╝nstig oder teuer, jeder Fischfinder sollte ├╝ber hochwertige Materialien verf├╝gen. Nur so ist sichergestellt, dass die Ergebnisse brauchbar sind und das Ger├Ąt auch einigen Belastungen standh├Ąlt. Nicht zuletzt sollten Sie auf den Lieferumfang achten. Im besten Fall ist dort alles vorhanden, was f├╝r den Betrieb und die Installation des Fischfinders notwendig ist.

Gerade bei station├Ąren Modellen ist es hilfreich, wenn bereits alle Materialien zur Befestigung mitgeliefert werden. Dadurch ersparen Sie sich l├Ąstige zus├Ątzliche K├Ąufe von Werkzeug.

Kurzinformation zu f├╝hrenden Herstellern

Es gibt zahlreiche unterschiedliche Hersteller von Fischfindern und auch No-Name-Produkte sind nicht immer automatisch schlecht. Um einen ersten Eindruck zu bekommen, haben wir f├╝r Sie die vier gr├Â├čten und bekanntesten Hersteller etwas genauer angesehen.

  • Signstek
  • Lowrance
  • Deeper
  • Garmin
Signstek ist ein Hersteller, der sich nicht auf Anglerbedarf spezialisiert hat, sondern ├╝ber ein breites Angebot an Produkten aus dem Bereich der Elektronik bietet. Es finden sich im Sortiment unter anderem Kopfh├Ârer, Luftbefeuchter, Lautsprecher und vieles mehr.

Alle Ger├Ąte fallen dabei auf den ersten Blick durch ihre niedrigen Preise auf, was auch auf die Fischfinder zutrifft. Dennoch verf├╝gen die Ger├Ąte meist ├╝ber eine hohe Qualit├Ąt und sind technisch einwandfrei.

Sie richten sich jedoch klar an Einsteiger und Nutzer mit keinen allzu hohen Anspr├╝chen. Die Bedienung gelingt ohne nennenswertes Vorwissen und die Ergebnisse werden einwandfrei aufbereitet. Mit der Reichweite oder der Pr├Ązision von Profiequipment k├Ânnen es die Fischfinder von Signstek jedoch in keiner Weise aufnehmen.

Lowrance stellt schon seit ├╝ber 50 Jahren Equipment f├╝r Angler her. Das amerikanische Unternehmen gilt dabei als Erfinder des Fischfinders und trug in der Vergangenheit zu gro├čen Teilen mit Innovationen und technischen Entwicklungen zur Evolution der Echoloten f├╝r Privatanwender bei.

Es handelt sich um das weltweit f├╝hrende Unternehmen im Bereich der Marineelektronik, das laut eigenen Angaben mehr als eine Million Ger├Ąte im Jahr verkauft. Im Sortiment von Lowtech gibt es gleich mehrere Fischfinder zu entdecken, die sich sowohl an Einsteiger als auch Experten richten.

Einige der Echoloten z├Ąhlen dabei mit zum Besten, was derzeit auf dem Markt ist. Daf├╝r werden aber zum Teil auch Preise jenseits von 1.000 Euro f├Ąllig. Prinzipiell gilt aber, dass alle Fischfinder von Lowrance in ihrem jeweiligen Einsatzgebiet ├╝berzeugen k├Ânnen. Wer sich f├╝r diesen Hersteller entscheidet, kann also nicht viel verkehrt machen.

Das Sonar von Deeper ist eine kleine Besonderheit auf dem Markt. Denn es wird nicht an einem Boot angebracht oder in der Hand gehalten, sondern mit der Angel einfach ausgeworfen. Die gesammelten Informationen gibt das Ger├Ąt dann kabellos an ein Smartphone oder Tablet weiter.

Ein gro├čer Vorteil des Konzepts ist die Updatef├Ąhigkeit. Regelm├Ą├čig liefert der Hersteller neue Software, die noch pr├Ązisere Messungen erm├Âglicht oder neue Features hinzuf├╝gt. Mit einem vergleichsweise g├╝nstigen Einstiegspreis richtet sich Deeper gezielt an technikaffine Hobbyangler, die auf die Pr├Ązision und Tiefenmessung von Profiger├Ąten bewusst verzichten k├Ânnen.

Qualitativ ├╝berzeugt Deeper ebenfalls und liefert einwandfreie Produkte mit guter Verarbeitung ab.

Das Unternehmen Garmin wurde vor allem durch die Miniaturisierung von GPS-Empf├Ąngern bekannt. Erst dadurch wurde es m├Âglich, Navigationsger├Ąte wie wir sie heute kennen in einem Auto oder einem Smartphone zu verwenden. Garmin z├Ąhlt bis heute zu den wichtigsten Herstellern von Hard- und Software f├╝r Navigation und eroberte dar├╝ber hinaus auch weitere Gesch├Ąftsfelder.

So sind Ger├Ąte von Garmin etwa auch in Sachen Geocaching weit verbreitet. Seit einigen Jahren geh├Âren auch verschiedene Fischfinder zum Sortiment, die sich nat├╝rlich ebenfalls GPS zu Nutze machen. Angler k├Ânnen damit ihre Messungen ├Ârtlich genau bestimmen und die Werte f├╝r zuk├╝nftige Ausfl├╝ge nutzen.

Es stehen sowohl g├╝nstige Einstiegsmodelle als auch h├Âherpreisige Profivarianten zur Auswahl, sodass sich prinzipiell f├╝r jeden Anspruch etwas passendes findet.

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich meinen Fischfinder am Besten?

notizblock-stiftWer sich erst einmal f├╝r den Kauf eines Fischfinders entschieden hat, steht vor der Frage, wo dieser am besten gekauft werden sollte. Das Internet ist daf├╝r eine hervorragende Anlaufstelle. Es finden sich hier viele unterschiedliche Shops, die ├╝ber ein breites Sortiment verf├╝gen. Nahezu alle aktuellen Modelle lassen sich auf diese Weise schnell und bequem bestellen und Sie m├╝ssen das Haus daf├╝r nicht einmal verlassen.

Ein gro├čer Vorteil sind auch die vergleichsweise geringen Preise. Dank dem starken Konkurrenzkampf unterbieten sich die Anbieter regelm├Ą├čig gegenseitig und Kunden profitieren von unschlagbar g├╝nstigen Angeboten. ├ťber eine R├╝cksendung bei Nichtgefallen oder defekter Ware m├╝ssen Sie sich ├╝brigens ebenfalls keinerlei Gedanken machen. Auch beim Kauf im Internet genie├čen Sie die volle gesetzliche Gew├Ąhrleistung.

Dar├╝ber hinaus haben Sie sogar das Recht, einen Fischfinder innerhalb von 14 Tagen zur├╝ckzuschicken und den vollen Verkaufspreis erstattet zu bekommen. Lediglich das Porto m├╝ssen K├Ąufer bei einigen Shops dann ├╝bernehmen.

Der Kauf eines Fischfinders im Einzelhandel gestaltet sich aus mehreren Gr├╝nden schwierig. Zum einen ist es schwierig, ├╝berhaupt einen Laden zu finden, der die Ger├Ąte f├╝hrt. Die meisten Elektroh├Ąndler verzichten darauf, sodass eher ein Shop speziell f├╝r Anglerbedarf aufgesucht werden muss.

Doch selbst wenn ein solcher erstmal gefunden ist, bietet er nur einen Bruchteil der Auswahl des Internets an. Nicht selten finden sich nur ein oder zwei Ger├Ąte, die schon durch Nachfolger abgel├Âst wurden und auch die Preise k├Ânnen sich mit dem Internet in der Regel nicht messen. Aufgrund der zahlreichen Vorteile ist es daher stark zu empfehlen, einen Fischfinder im Internet zu kaufen.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte des Fischfinders

echolotDie Geschichte des Fischfinders beginnt mit der Geschichte des Echolots. Schon w├Ąhrend des Ersten Weltkriegs forschten daran mehrere Staaten gleichzeitig unabh├Ąngig voneinander. In Deutschland war zuerst Alexander Behm damit erfolgreich. In den Jahren 1916 und 1920 meldete er daf├╝r zwei Patente an und gr├╝ndete schlie├člich eine eigene Gesellschaft zur wirtschaftlichen Verwertung seiner Erkenntnisse.

In den folgenden Jahren kam die Technik nahezu ausschlie├člich im milit├Ąrischen Bereich zur Verwendung. Die Forschung befasste sich damit, das Prinzip immer weiter zu verfeinern, um feindliche U-Boote sicher erkennen zu k├Ânnen. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs r├╝ckte die milit├Ąrische Bedeutung des Echolots jedoch in den Hintergrund.

Stattdessen machten sich jetzt mehr und mehr wirtschaftliche Unternehmen die Ger├Ąte zu nutzen, um die Schifffahrt sicherer zu gestalten. Auch Fischereien entdeckten die Vorteile von Echoloten in dieser Zeit f├╝r sich.

Fischfinder f├╝r Privatanwender erblickten erst Ende der f├╝nfziger Jahre das Licht der Welt. Zu dieser Zeit erkannten Carl Lowrance, der Gr├╝nder von Lowrance, und seine S├Âhne die Vorteile von Echoloten bei der Fischerei. Bei ihren Ausfl├╝gen stellten sie fest, dass die meisten Gebiete eines beliebigen Gew├Ąssers v├Âllig frei von Fischen sind.

Diese sammeln sich viel mehr an bestimmten Punkten. K├Ânnte ein Angler feststellen, wo genau sich diese Hot Spots befinden, so h├Ątte er logischerweise auch deutlich h├Âhere Erfolgsaussichten. Das Problem f├╝r die Lowrance Familie war aber nicht die Technik an sich, denn diese war durchaus schon vorhanden.

Die Ger├Ąte kosteten aber ungef├Ąhr 2.000 Dollar. Inflationsbereinigt entspricht dies heute knapp 17.000 Dollar. F├╝r die meisten Angler war das viel zu teuer. Lowrance und seine S├Âhne schafften es jedoch, ein vollfunktionsf├Ąhiges Ger├Ąt f├╝r nur 150 Dollar anzubieten. Das war die Geburtsstunde des ersten kommerziellen Fischfinders.

Heute verzichtet kaum noch ein Angler auf die praktischen Ger├Ąte und dank des gro├čen Erfolges fanden immer neue technische Entwicklungen ihren Weg in moderne Fischfinder. Auch die Preise wurden dabei immer g├╝nstiger, da zahlreiche Unternehmen st├Ąndig im Konkurrenzkampf stehen.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Fischfinder

Der Fischfinder hat sich heute praktisch zum Standardzubeh├Âr f├╝r jeden Angler entwickelt. Zu verdanken ist das vor allem der Verkleinerung der Ger├Ąte. Waren Echolote in den f├╝nfziger Jahren noch so gro├č wie ein Schrank und mehrere Kilogramm schwer, so gibt es eben jene Technik heute in handlichen Ger├Ąten mit einem Gewicht von teilweise unter 100 Gramm.

Dank Smartphones lassen sich die Ger├Ąte mittlerweile auch beliebig platzieren, da die Daten einfach kabellos ├╝bertragen werden k├Ânnen und der Angler so stets den ├ťberblick beh├Ąlt, ohne den Fischfinder an sich in der Hand halten zu m├╝ssen.

Leider gibt es keine gesicherten Zahlen ├╝ber die Verk├Ąufe oder die Verbreitung von Fischfindern. Doch alleine die geschichtliche Entwicklung gibt einen guten Eindruck dar├╝ber. Die als Familienunternehmen gegr├╝ndete Firma Lowrance besch├Ąftigt heutzutage beispielsweise mehr als 1.000 Mitarbeiter ├╝berall auf dem Globus.

navigation-systemDie technische Entwicklung von Fischfindern geht Hand in Hand mit der ├Âffentlichen Verf├╝gbarkeit von GPS. Seit die USA ihre Navigationssatelliten der ├ľffentlichkeit zur Verf├╝gung stellen, machen sich dies die Hersteller von Echoloten zu Nutze. Die Technik hilft teilweise zur genauen Ortung und kann Anglern dar├╝ber hinaus verraten, wo sie bereits gesucht haben und welche Orte sie bisher eher vernachl├Ąssigten.

Es verwundert daher auch kaum, dass Navigationsunternehmen wie Garmin den Markt der Fischfinder f├╝r sich entdeckt haben. Umgekehrt entwickelte aber auch Lowrance, die eigentlich f├╝r ihre Fischfinder bekannt waren, ab den 1990er Jahren zahlreiche GPS-Ger├Ąte.

Moderne Fischfinder f├╝r den Privatgebrauch senden meist mit Frequenzen von 50 bis 200 kHz, es gibt aber auch einige Ausnahmen. Interessant sind die Ger├Ąte damit f├╝r Wassertiefen von bis zu 1.000 Metern, was f├╝r jeden kleinen und gr├Â├čeren See mehr als ausreichen sollte. Lediglich auf dem offenen Meer geraten die Fischfinder teilweise an ihre Grenzen. Doch hier angeln ohnehin nur echte Experten, da die Anforderungen auch abseits der Ortung deutlich h├Âher sind als in anderen Gew├Ąssern. Insgesamt machen die Fischfinder aber sowohl Einsteigern als auch Profis das Angeln deutlich leichter.

Das Echolot erkl├Ąrt

Die Funktionsweise und der Aufbau eines Echolots sind vergleichsweise einfach. Jedes Ger├Ąt verf├╝gt zun├Ąchst ├╝ber einen sogenannten Geber. Dabei handelt es sich um einen Aufbau aus einem leitf├Ąhigen Kristall und einem passenden Geh├Ąuse. Diese Vorrichtung ist in der Lage Ultraschallwellen zu produzieren und auszusenden. Die Schallwellen breiten sich im Wasser aus und prallen von allem zur├╝ck, was sich ihnen in den Weg stellt. Der Geber dient dabei gleichzeitig als eine Art Mikrofon.

Anhand der Dauer, bis die Schallwellen zur├╝ckkehren, l├Ąsst sich ablesen, wie weit ein Hindernis entfernt ist. Die Intensit├Ąt verr├Ąt wiederum, wobei es sich bei dem Hindernis handeln k├Ânnte. Werden nahezu alle Schallwellen reflektiert, so ist meist der Grund eines Gew├Ąssers erreicht. Kommt aber nur ein Teil der Schallwellen zur├╝ck, so k├Ânnte es sich auch um Felsformationen, Schiffswracks, Pflanzen oder eben Fische handeln.

Wie pr├Ązise die Ergebnisse vorliegen, h├Ąngt vor allem von der Frequenz der Ultraschallwellen ab. Je h├Âher die Frequenz, desto mehr Details lassen sich erfassen, da der Geber mit mehr Schallwellen arbeiten kann. Der Nachteil einer hohen Frequenz ist jedoch die vergleichsweise geringe Reichweite. Denn je niedriger die Frequenz, desto weiter k├Ânnen die Schallwellen sich ausbreiten. Um die Wassertiefe zu bestimmten, sind deshalb niederfrequente Schwingungen empfehlenswert. Viele Fischfinder setzen auch gleich zwei unterschiedliche Frequenzen ein, um die Vorteile aus beiden Varianten miteinander zu vereinen.

fischen-4Bei dem Einsatz eines Echoloten ist in jedem Fall auch Fachwissen des Benutzers gefragt. Denn die Ergebnisse einer Messung m├╝ssen immer richtig interpretiert werden. Zwar gibt es Ger├Ąte, die dies zum Teil schon automatisch erledigen, die Vorhersagen sind aber nie zu 100 % zuverl├Ąssig. Erst die Erfahrung verr├Ąt einem Angler, worauf er bei einer Messung gesto├čen ist und was er alles beachten muss. Wichtig ist zum Beispiel die Ermittlung der Schallgeschwindigkeit im Wasser.

Diese ist abh├Ąngig von mehreren Faktoren, etwa dem Salzgehalt des Wassers, der Temperatur und dem Druck. Nur mit einem brauchbaren Ausgangswert lassen sich letztlich mit dem Echolot auch pr├Ązise Entfernungsangaben berechnen. Auch wenn Fischfinder also einem Angler viele Vorteile verschaffen, so k├Ânnen sie dennoch nicht die ganze Arbeit ├╝bernehmen.

Beim Blick auf die Technik zeigt sich auch, dass der Name Fischfinder nicht ganz korrekt ist. Denn kein Ger├Ąt ist tats├Ąchlich in der Lage, mit Sicherheit Fische zu finden. Die Echoloten geben lediglich Hinweise auf m├Âgliche Fischschw├Ąrme.

10 Tipps und Tricks f├╝r einen optimalen Einsatz des Fischfinders

F├╝r alle Neulinge in Sachen Fischfinder haben wir im folgenden 10 Tipps und Tricks zusammengefasst, die den Einstieg in die Materie zum Teil deutlich erleichtern k├Ânnen.

1. Den richtigen Fischfinder w├Ąhlen

Vor dem Kauf ist auf jeden Fall darauf zu achten, den richtigen Fischfinder zu w├Ąhlen. F├╝r erste Gehversuche ist es nur wenig sinnvoll, gleich zu teuren Modellen mit gro├čer Ausstattung zu greifen. Anf├Ąnger k├Ânnen mit den meisten zus├Ątzlichen Features ohnehin nur wenig anfangen. Dar├╝ber hinaus muss auch jedem klar sein, in welchem Gew├Ąsser der Fischf├Ąnger zum Einsatz kommen soll. Wer in flachem Gew├Ąsser mit einer Tiefe bis zu 5 Metern angeln oder tauchen m├Âchte, muss nicht zu einem Modell mit gro├čer Reichweite greifen.

2. Mit dem Ger├Ąt vertraut machen

Vor dem ersten Einsatz sollte sich jeder mit seinem Fischfinder vertraut machen. Lernen Sie das Ger├Ąt kennen und machen Sie sich ein Bild von allen Funktionen. Das Handbuch ist dabei in jedem Fall ein guter Begleiter. Es beantwortet alle eventuellen Fragen und hilft bei dem Einstieg in die Materie. Gerade bei den ersten Ausfl├╝gen ist es daher auch eine gute Idee, das Handbuch einfach mitzunehmen.

3. Mehrere Messungen durchf├╝hren

fischen-9Um eine m├Âglichst hohe Pr├Ązision zu erreichen ist, ist es empfehlenswert, gleich mehrere Messungen durchzuf├╝hren. Auf diese Weise lassen sich auch etwaige Fehler bei einer einzelnen Messung besser ausschlie├čen. Profis sind zwar oft auch schon mit nur einer Messung gut bedient, doch Anf├Ąnger sollten nicht davor zur├╝ckschrecken, den Fischfinder intensiv einzusetzen.

4. Klein anfangen

Wer noch keine oder wenig Erfahrungen mit einem Fischf├Ąnger gesammelt hat, sollte dies zun├Ąchst in flachem Gew├Ąsser nachholen. Je flacher das Gew├Ąsser, desto genauer sind die Messungen eines Fischmessers. Auch sehr g├╝nstige Modelle verrichten hier schon gute Dienste. Auf diese Weise k├Ânnen sich Angler an die Funktionsweise ihres Fischfinders gew├Âhnen. Das dadurch gesammelte Wissen ist sp├Ąter bei Ausfl├╝gen in tiefere Gew├Ąsser auf jeden Fall hilfreich.

5. Die Ergebnisse des Fischfinders verstehen

Essentiell f├╝r jeden Angler und Taucher ist es, die Ergebnisse des Fischfinders richtig deuten zu k├Ânnen. Ein Farbdisplay ist dabei sicherlich eine gute Hilfe, aber kein Muss. Gute Fischfinder liefern alle wichtigen Anhaltspunkte im Handbuch, ansonsten ist aber auch das Internet eine hervorragende Anlaufstelle. ├ťbrigens gibt es zwischen einzelnen Fischfindern zum Teil auch Unterschiede hinsichtlich der Art und Weise der Darstellung.

6. Die richtige Pflege

Ein Fischfinder kann nur dann zuverl├Ąssig funktionieren, wenn er gut gepflegt wird. Dazu geh├Ârt vor allem, die Kabel richtig zu verlegen und angemessen vor ├Ąu├čerlichen Einfl├╝ssen zu sch├╝tzen. Dar├╝ber hinaus gilt es aber auch, ein Ger├Ąt regelm├Ą├čig auf seine Funktionst├╝chtigkeit zu ├╝berpr├╝fen, damit es sp├Ąter nicht zu Fehlmessungen kommt.

├ťberpr├╝fen l├Ąsst sich das ganz einfach in flachem Gew├Ąsser, bei dem mit dem blo├čen Auge schon Hindernisse sichtbar sind. Zeigt der Fischfinder diese nicht richtig an, so ist eventuell eine Reparatur oder ein neues Ger├Ąt n├Âtig. Eine solche Funktionspr├╝fung ist etwa alle 6 bis 12 Monate zu empfehlen. Davon ab sollte das Ger├Ąt nat├╝rlich stets sorgsam und gut behandelt werden.

7. Gesundes Misstrauen

Auch Fischfinder k├Ânnen sich irren. Deshalb ist eine gesunde Portion Skepsis bei der Verwendung nicht verkehrt. Wann immer Sie Zweifel an den Messungen haben, ist es sinnvoll, eine erneute Messung durchzuf├╝hren. Nur mit zuverl├Ąssigen Informationen verhelfen Fischfinder zum Erfolg. Nicht wenige Modelle haben auch eine gewisse Fehleranf├Ąlligkeit. Bei sehr g├╝nstigen Echoloten sollte sich daher niemand zu sehr auf die Ergebnisse verlassen, sondern auch auf die eigene Erfahrung h├Âren.

8. Ruhe bewahren

Fischfinder funktionieren am besten, wenn das Boot sich ruhig auf dem Wasser befindet. Ein sich bewegendes Boot kann hingegen die Ergebnisse verf├Ąlschen. Nat├╝rlich ist es nicht immer m├Âglich, einen kompletten Stillstand zu erreichen. Doch das Boot sollte w├Ąhrend einer Messung so ruhig wie m├Âglich gehalten werden. Es ist nur wenig sinnvoll, mit einem Motorboot ├╝ber einen See zu preschen und dabei st├Ąndig Messungen durchzuf├╝hren. Die dadurch gewonnen Informationen helfen kaum bei der Suche nach Fischen oder anderen Dingen auf dem Grund des Gew├Ąssers weiter.

9. Die richtige Platzierung

Damit ein Fischfinder richtig funktioniert, muss er nat├╝rlich auch richtig platziert werden. Wo genau die beste Position ist, h├Ąngt nat├╝rlich immer auch vom Boot ab. In der Regel bietet sich aber ein Platz am Heck an, wo der Fischfinder im besten Fall Kontakt mit dem Wasser hat. Denn nur dann kann er auch Informationen ├╝ber die Wassertemperatur ausgeben. Ist dies nicht m├Âglich, lassen sich die meisten Ger├Ąte aber auch innerhalb eines Bootes platzieren.

10. Nichts ersetzt Erfahrung

Letztlich hilft bei einem Fischfinder nichts so gut weiter, wie die eigene Erfahrung. Bleiben Sie deshalb einfach am Ball und lassen Sie sich von etwaigen Fehlschl├Ągen nicht entmutigen. Bei jedem einzelnen Einsatz Ihres Fischfinders lernen Sie etwas Neues dazu und mit der Zeit werden Sie so ganz von alleine zum Experten.

N├╝tzliches Zubeh├Âr

fischen-1Zubeh├Âr f├╝r Fischfinder gibt es vor allem in Form von Ersatzteilen. Diese eignen sich nicht nur zum Austausch von defekten Teilen, sondern zum Teil auch zum Aufr├╝sten eines vorhandenen Ger├Ąts. Mit einem neuen, hochwertigeren Geber l├Ąsst sich zum Beispiel die Pr├Ązision oder die Reichweite deutlich verbessern. Dar├╝ber hinaus k├Ânnen einige Modelle auch mit einem Temperaturmesser nachtr├Ąglich ausger├╝stet werden.

F├╝r jeden Fischmesser unabdingbar ist Silikon, mit dem sich sowohl das Ger├Ąt als auch die Kabel hervorragend anbringen lassen. Das Material hat den Vorteil, dass es nicht nur sehr stabil, sondern auch wasserdicht ist. Damit h├Ąlt es das Wasser sicher fern vor den elektronischen Komponenten eines Echolots.

Ein ebenfalls interessantes Zubeh├Âr ist ein sogenannter Umschalter. Dabei handelt es sich um Prinzip um ein Kabel, das an einen Geber und zwei Endger├Ąte angeschlossen werden kann. Dadurch k├Ânnen auch mehr als nur eine Person die Ergebnisse von Messungen gleichzeitig auslesen. F├╝r Ausfl├╝ge mit Freunden oder Bekannten ist ein solcher Umschalter besonders n├╝tzlich.

Durch den einfachen Aufbau von Fischfindern gibt es sonst nicht viel Zubeh├Âr. Nennenswert sind noch Geschwindigkeitsmesser, die aber nur f├╝r spezielle Anforderungen interessant sind. Wer Probleme mit der Montage hat, findet aber nach kurzer Suche auch Hilfen wie Montageb├╝gel oder ├ähnliches. Doch in den meisten F├Ąllen bringen Fischfinder schon im Auslieferungszustand alles mit, was f├╝r einen reibungslosen Betrieb notwendig ist.

Wer dennoch den Kauf von Zubeh├Âr plant, sollte schon beim Kauf des Fischfinders darauf achten, dass dieser damit ├╝berhaupt kompatibel ist. Das trifft l├Ąngst nicht auf alle Ger├Ąte zu. Vor allem die g├╝nstigsten Ausf├╝hrungen erlauben nicht selten ├╝berhaupt keine Anbringung von Zubeh├Âr.

Alternativen zum Fischfinder

Richtige Alternativen zu einem Fischfinder gibt es nicht. Zwar gibt es einige Methoden, um die Wassertiefe auch anders zu bestimmen, auf diese Weise erhalten Angler und Taucher aber keinerlei Informationen ├╝ber etwaige Hindernisse oder gar Fische im Wasser. Wer bereits gute Hot Spots kennt oder sich welche empfehlen lassen hat, kann sicherlich auch ohne einen Fischfinder angeln gehen. Doch f├╝r alle, die dieses Hobby etwas engagierter betreiben m├Âchten, f├╝hrt kein Weg an einem guten Fischfinder vorbei.

In sehr bekannten Gew├Ąssern wie der Ostsee gibt es auch im Netz viele Informationen ├╝ber die Beschaffenheit des Meeresgrundes sowie einige Tipps ├╝ber Fischvorkommen im Internet. F├╝r den Anfang ist das sicherlich schon sehr hilfreich, doch ohne einen eigenen Fischfinder m├╝ssen Angler dennoch mit Nachteilen rechnen. Zum einen haben sie zu keinem Zeitpunkt aktuelle Informationen.

Fischschw├Ąrme sind keine station├Ąren Gebilde, die sich immer am selben Ort finden w├╝rden. Stattdessen befinden sie sich st├Ąndig in Bewegung. Eine pr├Ązise Ortung ist deshalb nur in Echtzeit m├Âglich. Dar├╝ber hinaus beschr├Ąnken sich alle, die sich auf externe Informationsquellen verlassen, auf eine kleine Auswahl von Gew├Ąssern.

N├╝tzliche Links:

Im Folgenden pr├Ąsentieren wir Ihnen einige interessante Links, die wertvolle Informationen rund um das Thema Fischfinder liefern. Auf fischfinder.de gibt es zum Beispiel eine riesige Datenbank von Fischen, die beim Bestimmen von Fischarten hilft. Einmal gefunden Fischvorkommen lassen sich anhand der Spezies noch besser kategorisieren.

Im Forum von boote-forum.de gibt es au├čerdem immer wieder interessante Diskussionen rund um Fischfinder und andere technische Hilfsger├Ąte. Auch Neuentwicklungen behandeln die zahlreichen Nutzer dort regelm├Ą├čig. Nicht zuletzt k├Ânnen sie auch viele Fragen beantworten, die gerade Anf├Ąnger sich immer wieder stellen.

F├Ąllt Ihnen das Lernen mit visuellen Inhalten und anschaulichen Beispielen einfacher, so ist das Fischfinder Tutorial bei YouTube sicherlich interessant. Dort gibt ein erfahrener Angler Tipps f├╝r das Verwenden der Ger├Ąte. Zwar bezieht er sich auf ein bestimmtes Modell, doch die Tipps sind dennoch auch f├╝r andere Modelle n├╝tzlich.

Fischarten bestimmen: http://www.fischfinder.de
Technik-Forum: https://www.boote-forum.de/forumdisplay.php?f=26
Fischfinder Tutorial: https://www.youtube.com/watch?v=kTi-ouVo2g4
Ergebnisse richtig auslesen: http://www.anglerboard.de/board/showthread.php?t=5057
Tipps und Tricks: http://echolot-angeln.de/blog/category/echolot-tipps-und-tricks/

Quellen:

Allgemeines:
http://dicht-am-fisch.de/ttk/echolot-fishfinder-angeln-gps-funk
https://de.wikipedia.org/wiki/Echolot#Geschichte

Geschichte von Fischfindern:

http://echolot-angeln.de/blog/lowrance-echolote-fischfinder/

Inflationsrechner: http://www.usinflationcalculator.com

Firmeninfos:

https://buydeeper.com
https://de.wikipedia.org/wiki/Garmin
http://www.garmin.com/de-DE
https://en.wikipedia.org/wiki/Lowrance_Electronics

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