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Fischfinder im Test auf ExpertenTesten
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Fischfinder Test - so spĂŒren Angler Fische leichter auf - Vergleich der besten Fischfinder 2019

Mit einem Fischfinder können Angler nicht nur Fische leichter aufsuchen, sondern auch Wassertiefen ermitteln.FĂŒr unsere Bestenliste hat unser ExpertenTesten Team unterschiedliche Tests und Vergleiche im Internet untersucht und Wertungen zu Displays, Sendeleistung, Gewicht und weitere Passagen bedacht.

Fischfinder Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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Was ist ein Fischfinder?

fischen-14Ein Fischfinder soll einem Angler dabei helfen, gute Orte fĂŒr das Fischen zu finden. Das GerĂ€t kann aber nicht die ganze Arbeit ĂŒbernehmen. Denn anders, als es der Name vermuten lĂ€sst, findet der Fischfinder nicht tatsĂ€chlich Fische.

Er gibt lediglich Informationen ĂŒber die Gegebenheiten des Wassers aus, also zum Beispiel die Wassertiefe, die Beschaffenheit des Bodens und darĂŒberliegende UnregelmĂ€ĂŸigkeiten. Es liegt letztlich jedoch immer am Nutzer, diese Informationen auch richtig zu interpretieren.

Wie funktioniert ein Fischfinder?

Der Fischfinder bedient sich der Technologie des Echolots. Diese wurde ursprĂŒnglich im Zweiten Weltkrieg erfunden, um feindliche U-Boote zu finden. Das GerĂ€t sendet dafĂŒr Ultraschallwellen aus, die sich mit mehr als einem Kilometer pro Sekunde durch das Wasser bewegen.

Wann immer sie auf etwas HĂ€rteres als Wasser treffen, werden sie reflektiert und von einem Sender am Echolot wieder empfangen. Anhand der Zeit, die die einzelnen Wellen benötigen, lĂ€sst sich dann die Entfernung sehr genau bestimmen. Auf diese Weise wissen Angler immer, wie tief das Wasser unter ihnen ist. DarĂŒber hinaus können aber auch andere UnregelmĂ€ĂŸigkeiten bestimmt werden.

Der Fischfinder bereitet die Informationen in einer Grafik auf, die meist auf dem integrierten Display angezeigt wird. Diese zeigt jedoch nicht zweifelsfrei, wo genau sich Fische befinden, sondern nur AnnĂ€herungswerte anhand der festgestellten UnregelmĂ€ĂŸigkeiten. GrĂ¶ĂŸere Ansammlungen von dichten Objekten ĂŒber dem Meeresgrund können zum Beispiel ein Hinweis auf einen Fischschwarm sein.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Ein Fischfinder ist prinzipiell fĂŒr jeden Angler sinnvoll, leistet aber auch bei der normalen Schifffahrt gute Dienste. Nahezu jedes Schiff ist heute mit einem Echolot ausgestattet, um permanent die Wassertiefe zu messen. Das sorgt dafĂŒr, dass niemand mehr unbeabsichtigt auf Grund lĂ€uft. Angler wollen aber natĂŒrlich in erster Linie interessante Orte zum Fischen finden.

Wer die Informationen seines Fischfinders richtig einschĂ€tzen kann, hat damit ein mĂ€chtiges Werkzeug in der Hand. Zwar kann das GerĂ€t nicht sagen, wo genau sich Fische befinden, um welche Arten es sich dabei handelt und wie groß einzelne Exemplare sind. Doch es findet je nach Modell sehr zuverlĂ€ssig sogenannte Hot Spots, also Orte, an denen grĂ¶ĂŸere Mengen Fisch vorhanden sind als an anderen Orten in einem See oder im Meer.

Heutige GerĂ€te aus den Fischfinder Tests 2019, ĂŒberzeugen ĂŒbrigens durch ihre recht einfache Bedienung. Sie mĂŒssen nicht zwingend im Wasser hĂ€ngen, sondern können auch vom Boot aus ohne Weiteres bedient werden. Wichtig ist dann nur, das eigene Boot sowie die umgebende Luft aus den Ergebnissen herauszufiltern. Das erledigt mancher Fischfinder automatisch, bei einigen anderen Modellen muss der Nutzer aber selbst die Ergebnisse richtig einschĂ€tzen.

Fischfinder sind ĂŒbrigens nicht nur fĂŒr Angler interessant, sondern auch fĂŒr Taucher. Diese können mit den praktischen GerĂ€ten schon vor einem Tauchgang feststellen, wie tief ein GewĂ€sser ist und ob sich darin etwaige Hindernisse oder gar Gefahren befinden.

Welche Arten von Fischfindern gibt es?

fischen-8Fischfinder gibt es sowohl als mobile als auch stationĂ€re Lösungen. Mobile Fischfinder lassen sich einfach ĂŒberall mit hinnehmen, sodass sie ohne komplizierte Installation sofort einsatzbereit sind. Davon profitieren alle, die auf mehreren unterschiedlichen Booten unterwegs sind. Es muss dann nicht auf jedem Boot ein Fischfinder installiert werden, sondern es reicht das eine mobile GerĂ€t.

NĂŒtzlich ist das natĂŒrlich auch fĂŒr alle, die selbst kein eigenes Boot besitzen und deswegen gar keinen stationĂ€ren Fischfinder anbringen können. Der grĂ¶ĂŸte Nachteil der mobilen Fischfinder ist die geringere PrĂ€zision. Da sie nicht direkt im Wasser operieren, werden die ausgesendeten Schallwellen schon durch die Luft und das Boot gestört. Die Ergebnisse sind zwar immer noch hilfreich, aber eben nicht so genau wie bei einem stationĂ€ren Echolot.

Fest am Boot angebrachte Fischfinder erreichen in der Regel deutlich bessere Ergebnisse. Das liegt auch daran, dass sie meist ĂŒber eine höhere Leistung verfĂŒgen. Sie können mit bis zu 4.000 Watt senden, wohingegen mobile Echoloten nur selten ĂŒber 2.400 Watt kommen. Je stĂ€rker das Signal, desto tiefer kann ein Echolot zuverlĂ€ssige Werte ausgeben. Nur mit stationĂ€ren Lösungen sind daher Messungen bis zu 1.000 Metern oder sogar mehr möglich. Wer also gerne in tieferen GewĂ€ssern angelt, kommt um die Installation eines entsprechend ausgestatteten Fischfinders kaum herum.

Unterschiede zwischen einzelnen Fischfindern gibt es auch bei der Frequenz, mit der Schallwellen ausgesendet werden. Mehr ist hier nicht immer besser. Denn wĂ€hrend hochfrequente Wellen zwar mehr Details liefern, erreichen niedrige Frequenzen tiefere Regionen im Wasser. FĂŒr seichtes Wasser ist eine Frequenz von 200 kHz daher sinnvoll, doch in tieferen GewĂ€ssern liefern GerĂ€te mit 50 kHz deutlich bessere Ergebnisse.

Eine sinnvolle Lösung fĂŒr AllroundgerĂ€te ist aber auch der sogenannte Dual Beam. Dabei kommen zwei verschiedene Frequenzen gleichzeitig zum Einsatz, sodass der Benutzer sowohl die VorzĂŒge hoher Details als auch einer großen Reichweite genießen kann.

Viele moderne Fischfinder nutzen auch GPS, um noch bessere ortsbezogene Messungen durchfĂŒhren zu können. Auf diese Weise lassen sich zum Beispiel Entfernungen sehr genau messen, aber auch der Pegelstand eines GewĂ€ssers sowie einige andere Details. Anwender sind mit GPS aber auch in der Lage, ihre Messungen zu dokumentieren und auf einer Karte zu verzeichnen. Das hat den Vorteil, dass keine Messung zweimal am gleichen Ort vorkommen muss.

Der große Fischfinder Praxistest

Das Angler Magazin Rute & Rolle, Anglerboard.de und das Fischfinder FachgeschĂ€ft Echolotzentrum Schlageter haben 2018 einen großen dreiteiligen Fischfinder Praxistest durchgefĂŒhrt und auf YouTube veröffentlicht.

Getestet wurden 5 Zoll, 7 Zoll und 10/ 12 Zoll Fischfinder am Lippesee in Paderborn. FĂŒr den Fischfinder Test wurden ein Gummifisch und zwei PlastikbĂ€lle beschwert und zu Wasser gelassen. Da die Fischfinder den Lufteinschluss in der Schwimmblase des Fisches anzeigen, werden genauso gut mit Luft gefĂŒllte Plastikfische von den Fischfindern erkannt.

Die Tester fuhren dann mit dem Boot immer wieder auf derselben Route ĂŒber den See und versuchten die Test-„Fische“ mit den verschiedenen Fischfinder Modellen zu finden.

Die Fischfinder wurden dafĂŒr immer auf die Werkseinstellungen zurĂŒckgestellt und der (fachunkundige) Reporter stellte die GerĂ€te jeweils auf die Standarteinstellungen ein. Besonders bei den High-End GerĂ€ten in 10 und 12 Zoll sind laut dem Fischfinder Experten vom Echolotzentrum noch viele weitere Einstellungen möglich, die einem helfen wĂŒrden, das Bild noch weiter zu verbessern doch fĂŒr den ersten Vergleichstest sollten die Standarteinstellungen reichen.

Getestet wurden folgende Fischfinder 5 Zoll (12,7 cm):

Fischfinder Raymarine Dragonfly 5 Pro
Fischfinder Lowrance Hook2 5X GPS
Fischfinder Lowrance Elite 5 TI
Fischfinder Humminbird Helix 5 DI GPS G2
Fischfinder Garmin Striker Plus 5 CV

Fischfinder 7 Zoll (17,78 cm):

Fischfinder Raymarine Dragonfly 7 Pro
Fischfinder Lowrance Elite 7 TI
Fischfinder Simrad GO 7 XSE
Fischfinder Humminbird Helix 7 SI CHIRP G2 GPS
Fischfinder Lowrance Hook2 7 TS „Triple Shot“
Fischfinder Garmin Echomap Plus 72 SV

Bei den Fischfindern 10 und 12 Zoll wurden folgende GerÀte getestet:

Fischfinder Raymarine Axiom Pro 12 RV
Fischfinder Lowrance HDS 12 Carbon
Fischfinder Simrad NSS12 evo3
Fischfinder Humminbird Helix 10 SI G2N CHIRP GPS
Fischfinder Garmin GPS Map 12 22XVS Touch

Im Test zeigte sich, dass alle GerĂ€te in der Lage waren die „Fische“ zu erkennen. Das Bild ist sicherlich etwas gewöhnungsbedĂŒrftig (in etwa vergleichbar mit einem Ultraschallbild). Doch wenn man sich einmal daran gewöhnt hat, erkennt man deutlich, wo man seine Route auswerfen kann.

Ein Testsieger wurde von den Testern nicht gekĂŒrt. Stattdessen wird einfach jedes GerĂ€t kurz vorgestellt und man sieht die Unterschiede in den Details.

So wurden die Fischfinder getestet

Damit Sie leicht den richtigen Fischfinder fĂŒr Ihre ganz persönlichen BedĂŒrfnisse finden, wurde in einem Fischfinder Test auf viele unterschiedliche Punkte RĂŒcksicht genommen. Denn natĂŒrlich gibt es nicht den einen Fischfinder, der fĂŒr alle gleichermaßen empfehlenswert ist. Viel mehr kommt es darauf an, wofĂŒr das GerĂ€t eingesetzt werden soll. Je nach Vorlieben eines Anglers sind manche Kategorien wichtiger und manche unwichtiger. SĂ€mtliche Fischfinder im Test 2019 mussten sich in folgenden Testkategorien beweisen:

Tiefenmessung

fischen-6In dieser Kategorie wurde getestet, wie tief ein Fischfinder tatsĂ€chlich messen kann und bis zu welcher Tiefe die Ergebnisse noch zu gebrauchen sind. Dabei achten Testpersonen besonders darauf, ob ein bestimmtes Modell auch die Versprechen der Hersteller einhalten kann. Denn wenn ein Fischfinder mit einer Messtiefe von 900 Metern beworben wird, sollte er diese Tiefe auch problemlos erreichen und dabei brauchbare Ergebnisse liefern. Versagt ein GerĂ€t in dieser Kategorie, ist es fĂŒr einen Kauf kaum noch interessant, da es sich um einen der wichtigsten Punkte bei jedem Fischfinder handelt.

Winkel

Der Winkel ist bei einem Fischfinder ein wichtiger Eckpunkt, denn er bestimmt auch die Reichweite einer Messung. Eine einzelne Messung mit nur einer Frequenz liefert beispielsweise ein recht genaues Bild, erfasst dabei aber nur einen verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig kleinen Punkt des Wassers. Mit Dual Beam lassen sich schon höhere Winkel erreichen und es lĂ€sst sich ein Bereich von etwa 60° erfassen, was ungefĂ€hr dem dreifachen eines gĂ€ngigen Single Beam entspricht. Die besten Ergebnisse liefert aber das sogenannte SideImaging, welches Bereiche von bis zu 86° abdecken kann.

Über die technischen Details mĂŒssen Sie sich in dieser Testkategorie aber keine allzu großen Gedanken machen. Testpersonen analysieren im Fischfinder Test genau, welchen Bereich ein bestimmtes Modell tatsĂ€chlich einfĂ€ngt und wie gut die Ergebnisse der Messungen dabei ausfallen.

Verarbeitung und StabilitÀt

Da Fischfinder immer im freien zum Einsatz kommen, sind sie hohen Belastungen ausgesetzt. Daher wurde in dieser Testkategorie geprĂŒft, ob das Material problemlos SĂŒĂŸ- sowie Salzwasser widersteht und ob es auch den einen oder anderen Sturz oder extreme Wetterbedingungen ĂŒberlebt. Im besten Fall sollte sich ein Anwender keine Gedanken um den Zustand seines Echoloten machen mĂŒssen und diesen dennoch in jeder Situation nutzen können.

Messgenauigkeit

Auch der beste Fischfinder hilft nicht viel, wenn die Messinstrumente keine genauen Ergebnisse liefern. Deshalb wurde in einem Fischfinder Test getestet, wie zuverlĂ€ssig die Messergebnisse der einzelnen GerĂ€te ausfallen. Hochklassige Fischfinder Testsieger mĂŒssen fĂŒr stets gute Ergebnisse zwischen SĂŒĂŸ- und Salzwasser unterscheiden können. In letzterem besteht ein deutlich grĂ¶ĂŸerer Widerstand durch herumschwimmendes Plankton und andere Faktoren, sodass die Schallwellen lĂ€nger unterwegs sind.

Wenn ein Echolot darauf keine RĂŒcksicht nimmt, entstehen falsche Ergebnisse, die den Anwender im schlimmsten Fall in die Irre fĂŒhren können.

PrÀsentation

fischen-15Bei der PrĂ€sentation wird ĂŒberprĂŒft, in welcher Form die Messungen eines Fischfinders aufbereitet werden. Das ist vor allem fĂŒr Einsteiger interessant, die selbst noch nicht genĂŒgend Erfahrung haben, um die Ergebnisse selbst zu interpretieren. Ein guter Fischfinder liefert so viele selbsterklĂ€rende Bilder wie möglich und zeigt diese sauber und ĂŒbersichtlich an. Gerade in dieser Hinsicht ist weniger manchmal mehr. Wenn ein Fischfinder in der Lage ist, unwichtige Informationen selbstĂ€ndig auszublenden, ist das in jedem Fall ein Pluspunkt. Ebenfalls wichtig ist in dieser Beziehung das verwendete Display. Nur hoch auflösende und kontrastreiche LCDs mit ausreichender Beleuchtung lassen sich auch bei strahlendem Sonnenschein problemlos ablesen.

ZuverlÀssigkeit

In Sachen ZuverlĂ€ssigkeit erwarten alle von einem Fischfinder, dass er auch ĂŒber lĂ€ngere ZeitrĂ€ume funktioniert und einwandfreie Ergebnisse liefert. Ein Verschleiß von einzelnen Bauteilen sollte nicht zu schnell stattfinden, da dies schon fast ein sicheres Indiz fĂŒr minderwertige Materialien ist. Testpersonen simulieren fĂŒr diese Tests enorme AnsprĂŒche und können anhand der ermittelten Werte feststellen, ob ein bestimmtes Echolot sich auch fĂŒr den Einsatz ĂŒber mehrere Jahre eignet.

Preis/Leistung

Bei jedem Fischfinder Test spielt auch der Preis immer eine wichtige Rolle. GĂŒnstige GerĂ€te verfĂŒgen nicht ĂŒber alle erdenklichen Features, können aber trotzdem fĂŒr einige Anwender in Frage kommen, wenn sie qualitativ hochwertig sind und gute Ergebnisse liefern.

Hochpreisige GerĂ€te dĂŒrfen sich hingegen sehr viel weniger Fehler erlauben und sollten ĂŒber zahlreiche nĂŒtzliche Features verfĂŒgen. Testpersonen prĂŒfen in diesem Punkt sehr genau, ob ein bestimmtes GerĂ€t seinen Preis wert ist oder ob der Hersteller zu viel verlangt.

Worauf muss ich beim Kauf eines Fischfinders achten?

Wer den Kauf eines Fischfinders plant, sollte vor allem die eigenen AnsprĂŒche im Hinterkopf behalten. Der Kauf eines Fischfinders fĂŒr tiefe GewĂ€sser ist etwa nur wenig sinnvoll, wenn Sie ohnehin nur in einem örtlichen See mit seichtem GewĂ€sser angeln wollen. DarĂŒber hinaus sollten gerade Einsteiger auch nicht unbedingt gleich viel Geld ausgeben. Wer noch nicht festgestellt hat, ob das Hobby Angeln ihm eigentlich langfristig zusagt, kann sich ohne schlechtes Gewissen zunĂ€chst ein gĂŒnstiges Modell zulegen.

Generell spielt beim Kauf auch die QualitĂ€t eine wichtige Rolle. Ganz gleich, ob gĂŒnstig oder teuer, jeder Fischfinder sollte ĂŒber hochwertige Materialien verfĂŒgen. Nur so ist sichergestellt, dass die Ergebnisse brauchbar sind und das GerĂ€t auch einigen Belastungen standhĂ€lt. Nicht zuletzt sollten Sie auf den Lieferumfang achten. Im besten Fall ist dort alles vorhanden, was fĂŒr den Betrieb und die Installation des Fischfinders notwendig ist.

Gerade bei stationÀren Modellen ist es hilfreich, wenn bereits alle Materialien zur Befestigung mitgeliefert werden. Dadurch ersparen Sie sich lÀstige zusÀtzliche KÀufe von Werkzeug.

Kurzinformation zu fĂŒhrenden Herstellern

Es gibt zahlreiche unterschiedliche Hersteller von Fischfindern und auch No-Name-Produkte sind nicht immer automatisch schlecht. Um einen ersten Eindruck zu bekommen, haben wir fĂŒr Sie die vier grĂ¶ĂŸten und bekanntesten Hersteller etwas genauer angesehen.

  • Signstek
  • Lowrance
  • Deeper
  • Garmin
Signstek ist ein Hersteller, der sich nicht auf Anglerbedarf spezialisiert hat, sondern ĂŒber ein breites Angebot an Produkten aus dem Bereich der Elektronik bietet. Es finden sich im Sortiment unter anderem Kopfhörer, Luftbefeuchter, Lautsprecher und vieles mehr.

Alle GerĂ€te fallen dabei auf den ersten Blick durch ihre niedrigen Preise auf, was auch auf die Fischfinder zutrifft. Dennoch verfĂŒgen die GerĂ€te meist ĂŒber eine hohe QualitĂ€t und sind technisch einwandfrei.

Sie richten sich jedoch klar an Einsteiger und Nutzer mit keinen allzu hohen AnsprĂŒchen. Die Bedienung gelingt ohne nennenswertes Vorwissen und die Ergebnisse werden einwandfrei aufbereitet. Mit der Reichweite oder der PrĂ€zision von Profiequipment können es die Fischfinder von Signstek jedoch in keiner Weise aufnehmen.

Lowrance stellt schon seit ĂŒber 50 Jahren Equipment fĂŒr Angler her. Das amerikanische Unternehmen gilt dabei als Erfinder des Fischfinders und trug in der Vergangenheit zu großen Teilen mit Innovationen und technischen Entwicklungen zur Evolution der Echoloten fĂŒr Privatanwender bei.

Es handelt sich um das weltweit fĂŒhrende Unternehmen im Bereich der Marineelektronik, das laut eigenen Angaben mehr als eine Million GerĂ€te im Jahr verkauft. Im Sortiment von Lowtech gibt es gleich mehrere Fischfinder zu entdecken, die sich sowohl an Einsteiger als auch Experten richten.

Einige der Echoloten zĂ€hlen dabei mit zum Besten, was derzeit auf dem Markt ist. DafĂŒr werden aber zum Teil auch Preise jenseits von 1.000 Euro fĂ€llig. Prinzipiell gilt aber, dass alle Fischfinder von Lowrance in ihrem jeweiligen Einsatzgebiet ĂŒberzeugen können. Wer sich fĂŒr diesen Hersteller entscheidet, kann also nicht viel verkehrt machen.

Das Sonar von Deeper ist eine kleine Besonderheit auf dem Markt. Denn es wird nicht an einem Boot angebracht oder in der Hand gehalten, sondern mit der Angel einfach ausgeworfen. Die gesammelten Informationen gibt das GerÀt dann kabellos an ein Smartphone oder Tablet weiter.

Ein großer Vorteil des Konzepts ist die UpdatefĂ€higkeit. RegelmĂ€ĂŸig liefert der Hersteller neue Software, die noch prĂ€zisere Messungen ermöglicht oder neue Features hinzufĂŒgt. Mit einem vergleichsweise gĂŒnstigen Einstiegspreis richtet sich Deeper gezielt an technikaffine Hobbyangler, die auf die PrĂ€zision und Tiefenmessung von ProfigerĂ€ten bewusst verzichten können.

Qualitativ ĂŒberzeugt Deeper ebenfalls und liefert einwandfreie Produkte mit guter Verarbeitung ab.

Das Unternehmen Garmin wurde vor allem durch die Miniaturisierung von GPS-EmpfĂ€ngern bekannt. Erst dadurch wurde es möglich, NavigationsgerĂ€te wie wir sie heute kennen in einem Auto oder einem Smartphone zu verwenden. Garmin zĂ€hlt bis heute zu den wichtigsten Herstellern von Hard- und Software fĂŒr Navigation und eroberte darĂŒber hinaus auch weitere GeschĂ€ftsfelder.

So sind GerĂ€te von Garmin etwa auch in Sachen Geocaching weit verbreitet. Seit einigen Jahren gehören auch verschiedene Fischfinder zum Sortiment, die sich natĂŒrlich ebenfalls GPS zu Nutze machen. Angler können damit ihre Messungen örtlich genau bestimmen und die Werte fĂŒr zukĂŒnftige AusflĂŒge nutzen.

Es stehen sowohl gĂŒnstige Einstiegsmodelle als auch höherpreisige Profivarianten zur Auswahl, sodass sich prinzipiell fĂŒr jeden Anspruch etwas passendes findet.

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich meinen Fischfinder am Besten?

notizblock-stiftWer sich erst einmal fĂŒr den Kauf eines Fischfinders entschieden hat, steht vor der Frage, wo dieser am besten gekauft werden sollte. Das Internet ist dafĂŒr eine hervorragende Anlaufstelle. Es finden sich hier viele unterschiedliche Shops, die ĂŒber ein breites Sortiment verfĂŒgen. Nahezu alle aktuellen Modelle lassen sich auf diese Weise schnell und bequem bestellen und Sie mĂŒssen das Haus dafĂŒr nicht einmal verlassen.

Ein großer Vorteil sind auch die vergleichsweise geringen Preise. Dank dem starken Konkurrenzkampf unterbieten sich die Anbieter regelmĂ€ĂŸig gegenseitig und Kunden profitieren von unschlagbar gĂŒnstigen Angeboten. Über eine RĂŒcksendung bei Nichtgefallen oder defekter Ware mĂŒssen Sie sich ĂŒbrigens ebenfalls keinerlei Gedanken machen. Auch beim Kauf im Internet genießen Sie die volle gesetzliche GewĂ€hrleistung.

DarĂŒber hinaus haben Sie sogar das Recht, einen Fischfinder innerhalb von 14 Tagen zurĂŒckzuschicken und den vollen Verkaufspreis erstattet zu bekommen. Lediglich das Porto mĂŒssen KĂ€ufer bei einigen Shops dann ĂŒbernehmen.

Der Kauf eines Fischfinders im Einzelhandel gestaltet sich aus mehreren GrĂŒnden schwierig. Zum einen ist es schwierig, ĂŒberhaupt einen Laden zu finden, der die GerĂ€te fĂŒhrt. Die meisten ElektrohĂ€ndler verzichten darauf, sodass eher ein Shop speziell fĂŒr Anglerbedarf aufgesucht werden muss.

Doch selbst wenn ein solcher erstmal gefunden ist, bietet er nur einen Bruchteil der Auswahl des Internets an. Nicht selten finden sich nur ein oder zwei GerÀte, die schon durch Nachfolger abgelöst wurden und auch die Preise können sich mit dem Internet in der Regel nicht messen. Aufgrund der zahlreichen Vorteile ist es daher stark zu empfehlen, einen Fischfinder im Internet zu kaufen.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte des Fischfinders

echolotDie Geschichte des Fischfinders beginnt mit der Geschichte des Echolots. Schon wĂ€hrend des Ersten Weltkriegs forschten daran mehrere Staaten gleichzeitig unabhĂ€ngig voneinander. In Deutschland war zuerst Alexander Behm damit erfolgreich. In den Jahren 1916 und 1920 meldete er dafĂŒr zwei Patente an und grĂŒndete schließlich eine eigene Gesellschaft zur wirtschaftlichen Verwertung seiner Erkenntnisse.

In den folgenden Jahren kam die Technik nahezu ausschließlich im militĂ€rischen Bereich zur Verwendung. Die Forschung befasste sich damit, das Prinzip immer weiter zu verfeinern, um feindliche U-Boote sicher erkennen zu können. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs rĂŒckte die militĂ€rische Bedeutung des Echolots jedoch in den Hintergrund.

Stattdessen machten sich jetzt mehr und mehr wirtschaftliche Unternehmen die GerĂ€te zu nutzen, um die Schifffahrt sicherer zu gestalten. Auch Fischereien entdeckten die Vorteile von Echoloten in dieser Zeit fĂŒr sich.

Fischfinder fĂŒr Privatanwender erblickten erst Ende der fĂŒnfziger Jahre das Licht der Welt. Zu dieser Zeit erkannten Carl Lowrance, der GrĂŒnder von Lowrance, und seine Söhne die Vorteile von Echoloten bei der Fischerei. Bei ihren AusflĂŒgen stellten sie fest, dass die meisten Gebiete eines beliebigen GewĂ€ssers völlig frei von Fischen sind.

Diese sammeln sich viel mehr an bestimmten Punkten. Könnte ein Angler feststellen, wo genau sich diese Hot Spots befinden, so hĂ€tte er logischerweise auch deutlich höhere Erfolgsaussichten. Das Problem fĂŒr die Lowrance Familie war aber nicht die Technik an sich, denn diese war durchaus schon vorhanden.

Die GerĂ€te kosteten aber ungefĂ€hr 2.000 Dollar. Inflationsbereinigt entspricht dies heute knapp 17.000 Dollar. FĂŒr die meisten Angler war das viel zu teuer. Lowrance und seine Söhne schafften es jedoch, ein vollfunktionsfĂ€higes GerĂ€t fĂŒr nur 150 Dollar anzubieten. Das war die Geburtsstunde des ersten kommerziellen Fischfinders.

Heute verzichtet kaum noch ein Angler auf die praktischen GerĂ€te und dank des großen Erfolges fanden immer neue technische Entwicklungen ihren Weg in moderne Fischfinder. Auch die Preise wurden dabei immer gĂŒnstiger, da zahlreiche Unternehmen stĂ€ndig im Konkurrenzkampf stehen.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Fischfinder

Der Fischfinder hat sich heute praktisch zum Standardzubehör fĂŒr jeden Angler entwickelt. Zu verdanken ist das vor allem der Verkleinerung der GerĂ€te. Waren Echolote in den fĂŒnfziger Jahren noch so groß wie ein Schrank und mehrere Kilogramm schwer, so gibt es eben jene Technik heute in handlichen GerĂ€ten mit einem Gewicht von teilweise unter 100 Gramm.

Dank Smartphones lassen sich die GerĂ€te mittlerweile auch beliebig platzieren, da die Daten einfach kabellos ĂŒbertragen werden können und der Angler so stets den Überblick behĂ€lt, ohne den Fischfinder an sich in der Hand halten zu mĂŒssen.

Leider gibt es keine gesicherten Zahlen ĂŒber die VerkĂ€ufe oder die Verbreitung von Fischfindern. Doch alleine die geschichtliche Entwicklung gibt einen guten Eindruck darĂŒber. Die als Familienunternehmen gegrĂŒndete Firma Lowrance beschĂ€ftigt heutzutage beispielsweise mehr als 1.000 Mitarbeiter ĂŒberall auf dem Globus.

navigation-systemDie technische Entwicklung von Fischfindern geht Hand in Hand mit der öffentlichen VerfĂŒgbarkeit von GPS. Seit die USA ihre Navigationssatelliten der Öffentlichkeit zur VerfĂŒgung stellen, machen sich dies die Hersteller von Echoloten zu Nutze. Die Technik hilft teilweise zur genauen Ortung und kann Anglern darĂŒber hinaus verraten, wo sie bereits gesucht haben und welche Orte sie bisher eher vernachlĂ€ssigten.

Es verwundert daher auch kaum, dass Navigationsunternehmen wie Garmin den Markt der Fischfinder fĂŒr sich entdeckt haben. Umgekehrt entwickelte aber auch Lowrance, die eigentlich fĂŒr ihre Fischfinder bekannt waren, ab den 1990er Jahren zahlreiche GPS-GerĂ€te.

Moderne Fischfinder fĂŒr den Privatgebrauch senden meist mit Frequenzen von 50 bis 200 kHz, es gibt aber auch einige Ausnahmen. Interessant sind die GerĂ€te damit fĂŒr Wassertiefen von bis zu 1.000 Metern, was fĂŒr jeden kleinen und grĂ¶ĂŸeren See mehr als ausreichen sollte. Lediglich auf dem offenen Meer geraten die Fischfinder teilweise an ihre Grenzen. Doch hier angeln ohnehin nur echte Experten, da die Anforderungen auch abseits der Ortung deutlich höher sind als in anderen GewĂ€ssern. Insgesamt machen die Fischfinder aber sowohl Einsteigern als auch Profis das Angeln deutlich leichter.

Das Echolot erklÀrt

Die Funktionsweise und der Aufbau eines Echolots sind vergleichsweise einfach. Jedes GerĂ€t verfĂŒgt zunĂ€chst ĂŒber einen sogenannten Geber. Dabei handelt es sich um einen Aufbau aus einem leitfĂ€higen Kristall und einem passenden GehĂ€use. Diese Vorrichtung ist in der Lage Ultraschallwellen zu produzieren und auszusenden. Die Schallwellen breiten sich im Wasser aus und prallen von allem zurĂŒck, was sich ihnen in den Weg stellt. Der Geber dient dabei gleichzeitig als eine Art Mikrofon.

Anhand der Dauer, bis die Schallwellen zurĂŒckkehren, lĂ€sst sich ablesen, wie weit ein Hindernis entfernt ist. Die IntensitĂ€t verrĂ€t wiederum, wobei es sich bei dem Hindernis handeln könnte. Werden nahezu alle Schallwellen reflektiert, so ist meist der Grund eines GewĂ€ssers erreicht. Kommt aber nur ein Teil der Schallwellen zurĂŒck, so könnte es sich auch um Felsformationen, Schiffswracks, Pflanzen oder eben Fische handeln.

Wie prÀzise die Ergebnisse vorliegen, hÀngt vor allem von der Frequenz der Ultraschallwellen ab. Je höher die Frequenz, desto mehr Details lassen sich erfassen, da der Geber mit mehr Schallwellen arbeiten kann. Der Nachteil einer hohen Frequenz ist jedoch die vergleichsweise geringe Reichweite. Denn je niedriger die Frequenz, desto weiter können die Schallwellen sich ausbreiten. Um die Wassertiefe zu bestimmten, sind deshalb niederfrequente Schwingungen empfehlenswert. Viele Fischfinder setzen auch gleich zwei unterschiedliche Frequenzen ein, um die Vorteile aus beiden Varianten miteinander zu vereinen.

fischen-4Bei dem Einsatz eines Echoloten ist in jedem Fall auch Fachwissen des Benutzers gefragt. Denn die Ergebnisse einer Messung mĂŒssen immer richtig interpretiert werden. Zwar gibt es GerĂ€te, die dies zum Teil schon automatisch erledigen, die Vorhersagen sind aber nie zu 100 % zuverlĂ€ssig. Erst die Erfahrung verrĂ€t einem Angler, worauf er bei einer Messung gestoßen ist und was er alles beachten muss. Wichtig ist zum Beispiel die Ermittlung der Schallgeschwindigkeit im Wasser.

Diese ist abhĂ€ngig von mehreren Faktoren, etwa dem Salzgehalt des Wassers, der Temperatur und dem Druck. Nur mit einem brauchbaren Ausgangswert lassen sich letztlich mit dem Echolot auch prĂ€zise Entfernungsangaben berechnen. Auch wenn Fischfinder also einem Angler viele Vorteile verschaffen, so können sie dennoch nicht die ganze Arbeit ĂŒbernehmen.

Beim Blick auf die Technik zeigt sich auch, dass der Name Fischfinder nicht ganz korrekt ist. Denn kein GerÀt ist tatsÀchlich in der Lage, mit Sicherheit Fische zu finden. Die Echoloten geben lediglich Hinweise auf mögliche FischschwÀrme.

10 Tipps und Tricks fĂŒr einen optimalen Einsatz des Fischfinders

FĂŒr alle Neulinge in Sachen Fischfinder haben wir im folgenden 10 Tipps und Tricks zusammengefasst, die den Einstieg in die Materie zum Teil deutlich erleichtern können.

1. Den richtigen Fischfinder wÀhlen

Vor dem Kauf ist auf jeden Fall darauf zu achten, den richtigen Fischfinder zu wĂ€hlen. FĂŒr erste Gehversuche ist es nur wenig sinnvoll, gleich zu teuren Modellen mit großer Ausstattung zu greifen. AnfĂ€nger können mit den meisten zusĂ€tzlichen Features ohnehin nur wenig anfangen. DarĂŒber hinaus muss auch jedem klar sein, in welchem GewĂ€sser der FischfĂ€nger zum Einsatz kommen soll. Wer in flachem GewĂ€sser mit einer Tiefe bis zu 5 Metern angeln oder tauchen möchte, muss nicht zu einem Modell mit großer Reichweite greifen.

2. Mit dem GerÀt vertraut machen

Vor dem ersten Einsatz sollte sich jeder mit seinem Fischfinder vertraut machen. Lernen Sie das GerĂ€t kennen und machen Sie sich ein Bild von allen Funktionen. Das Handbuch ist dabei in jedem Fall ein guter Begleiter. Es beantwortet alle eventuellen Fragen und hilft bei dem Einstieg in die Materie. Gerade bei den ersten AusflĂŒgen ist es daher auch eine gute Idee, das Handbuch einfach mitzunehmen.

3. Mehrere Messungen durchfĂŒhren

fischen-9Um eine möglichst hohe PrĂ€zision zu erreichen ist, ist es empfehlenswert, gleich mehrere Messungen durchzufĂŒhren. Auf diese Weise lassen sich auch etwaige Fehler bei einer einzelnen Messung besser ausschließen. Profis sind zwar oft auch schon mit nur einer Messung gut bedient, doch AnfĂ€nger sollten nicht davor zurĂŒckschrecken, den Fischfinder intensiv einzusetzen.

4. Klein anfangen

Wer noch keine oder wenig Erfahrungen mit einem FischfĂ€nger gesammelt hat, sollte dies zunĂ€chst in flachem GewĂ€sser nachholen. Je flacher das GewĂ€sser, desto genauer sind die Messungen eines Fischmessers. Auch sehr gĂŒnstige Modelle verrichten hier schon gute Dienste. Auf diese Weise können sich Angler an die Funktionsweise ihres Fischfinders gewöhnen. Das dadurch gesammelte Wissen ist spĂ€ter bei AusflĂŒgen in tiefere GewĂ€sser auf jeden Fall hilfreich.

5. Die Ergebnisse des Fischfinders verstehen

Essentiell fĂŒr jeden Angler und Taucher ist es, die Ergebnisse des Fischfinders richtig deuten zu können. Ein Farbdisplay ist dabei sicherlich eine gute Hilfe, aber kein Muss. Gute Fischfinder liefern alle wichtigen Anhaltspunkte im Handbuch, ansonsten ist aber auch das Internet eine hervorragende Anlaufstelle. Übrigens gibt es zwischen einzelnen Fischfindern zum Teil auch Unterschiede hinsichtlich der Art und Weise der Darstellung.

6. Die richtige Pflege

Ein Fischfinder kann nur dann zuverlĂ€ssig funktionieren, wenn er gut gepflegt wird. Dazu gehört vor allem, die Kabel richtig zu verlegen und angemessen vor Ă€ußerlichen EinflĂŒssen zu schĂŒtzen. DarĂŒber hinaus gilt es aber auch, ein GerĂ€t regelmĂ€ĂŸig auf seine FunktionstĂŒchtigkeit zu ĂŒberprĂŒfen, damit es spĂ€ter nicht zu Fehlmessungen kommt.

ÜberprĂŒfen lĂ€sst sich das ganz einfach in flachem GewĂ€sser, bei dem mit dem bloßen Auge schon Hindernisse sichtbar sind. Zeigt der Fischfinder diese nicht richtig an, so ist eventuell eine Reparatur oder ein neues GerĂ€t nötig. Eine solche FunktionsprĂŒfung ist etwa alle 6 bis 12 Monate zu empfehlen. Davon ab sollte das GerĂ€t natĂŒrlich stets sorgsam und gut behandelt werden.

7. Gesundes Misstrauen

Auch Fischfinder können sich irren. Deshalb ist eine gesunde Portion Skepsis bei der Verwendung nicht verkehrt. Wann immer Sie Zweifel an den Messungen haben, ist es sinnvoll, eine erneute Messung durchzufĂŒhren. Nur mit zuverlĂ€ssigen Informationen verhelfen Fischfinder zum Erfolg. Nicht wenige Modelle haben auch eine gewisse FehleranfĂ€lligkeit. Bei sehr gĂŒnstigen Echoloten sollte sich daher niemand zu sehr auf die Ergebnisse verlassen, sondern auch auf die eigene Erfahrung hören.

8. Ruhe bewahren

Fischfinder funktionieren am besten, wenn das Boot sich ruhig auf dem Wasser befindet. Ein sich bewegendes Boot kann hingegen die Ergebnisse verfĂ€lschen. NatĂŒrlich ist es nicht immer möglich, einen kompletten Stillstand zu erreichen. Doch das Boot sollte wĂ€hrend einer Messung so ruhig wie möglich gehalten werden. Es ist nur wenig sinnvoll, mit einem Motorboot ĂŒber einen See zu preschen und dabei stĂ€ndig Messungen durchzufĂŒhren. Die dadurch gewonnen Informationen helfen kaum bei der Suche nach Fischen oder anderen Dingen auf dem Grund des GewĂ€ssers weiter.

9. Die richtige Platzierung

Damit ein Fischfinder richtig funktioniert, muss er natĂŒrlich auch richtig platziert werden. Wo genau die beste Position ist, hĂ€ngt natĂŒrlich immer auch vom Boot ab. In der Regel bietet sich aber ein Platz am Heck an, wo der Fischfinder im besten Fall Kontakt mit dem Wasser hat. Denn nur dann kann er auch Informationen ĂŒber die Wassertemperatur ausgeben. Ist dies nicht möglich, lassen sich die meisten GerĂ€te aber auch innerhalb eines Bootes platzieren.

10. Nichts ersetzt Erfahrung

Letztlich hilft bei einem Fischfinder nichts so gut weiter, wie die eigene Erfahrung. Bleiben Sie deshalb einfach am Ball und lassen Sie sich von etwaigen FehlschlÀgen nicht entmutigen. Bei jedem einzelnen Einsatz Ihres Fischfinders lernen Sie etwas Neues dazu und mit der Zeit werden Sie so ganz von alleine zum Experten.

NĂŒtzliches Zubehör

fischen-1Zubehör fĂŒr Fischfinder gibt es vor allem in Form von Ersatzteilen. Diese eignen sich nicht nur zum Austausch von defekten Teilen, sondern zum Teil auch zum AufrĂŒsten eines vorhandenen GerĂ€ts. Mit einem neuen, hochwertigeren Geber lĂ€sst sich zum Beispiel die PrĂ€zision oder die Reichweite deutlich verbessern. DarĂŒber hinaus können einige Modelle auch mit einem Temperaturmesser nachtrĂ€glich ausgerĂŒstet werden.

FĂŒr jeden Fischmesser unabdingbar ist Silikon, mit dem sich sowohl das GerĂ€t als auch die Kabel hervorragend anbringen lassen. Das Material hat den Vorteil, dass es nicht nur sehr stabil, sondern auch wasserdicht ist. Damit hĂ€lt es das Wasser sicher fern vor den elektronischen Komponenten eines Echolots.

Ein ebenfalls interessantes Zubehör ist ein sogenannter Umschalter. Dabei handelt es sich um Prinzip um ein Kabel, das an einen Geber und zwei EndgerĂ€te angeschlossen werden kann. Dadurch können auch mehr als nur eine Person die Ergebnisse von Messungen gleichzeitig auslesen. FĂŒr AusflĂŒge mit Freunden oder Bekannten ist ein solcher Umschalter besonders nĂŒtzlich.

Durch den einfachen Aufbau von Fischfindern gibt es sonst nicht viel Zubehör. Nennenswert sind noch Geschwindigkeitsmesser, die aber nur fĂŒr spezielle Anforderungen interessant sind. Wer Probleme mit der Montage hat, findet aber nach kurzer Suche auch Hilfen wie MontagebĂŒgel oder Ähnliches. Doch in den meisten FĂ€llen bringen Fischfinder schon im Auslieferungszustand alles mit, was fĂŒr einen reibungslosen Betrieb notwendig ist.

Wer dennoch den Kauf von Zubehör plant, sollte schon beim Kauf des Fischfinders darauf achten, dass dieser damit ĂŒberhaupt kompatibel ist. Das trifft lĂ€ngst nicht auf alle GerĂ€te zu. Vor allem die gĂŒnstigsten AusfĂŒhrungen erlauben nicht selten ĂŒberhaupt keine Anbringung von Zubehör.

Alternativen zum Fischfinder

Richtige Alternativen zu einem Fischfinder gibt es nicht. Zwar gibt es einige Methoden, um die Wassertiefe auch anders zu bestimmen, auf diese Weise erhalten Angler und Taucher aber keinerlei Informationen ĂŒber etwaige Hindernisse oder gar Fische im Wasser. Wer bereits gute Hot Spots kennt oder sich welche empfehlen lassen hat, kann sicherlich auch ohne einen Fischfinder angeln gehen. Doch fĂŒr alle, die dieses Hobby etwas engagierter betreiben möchten, fĂŒhrt kein Weg an einem guten Fischfinder vorbei.

In sehr bekannten GewĂ€ssern wie der Ostsee gibt es auch im Netz viele Informationen ĂŒber die Beschaffenheit des Meeresgrundes sowie einige Tipps ĂŒber Fischvorkommen im Internet. FĂŒr den Anfang ist das sicherlich schon sehr hilfreich, doch ohne einen eigenen Fischfinder mĂŒssen Angler dennoch mit Nachteilen rechnen. Zum einen haben sie zu keinem Zeitpunkt aktuelle Informationen.

FischschwĂ€rme sind keine stationĂ€ren Gebilde, die sich immer am selben Ort finden wĂŒrden. Stattdessen befinden sie sich stĂ€ndig in Bewegung. Eine prĂ€zise Ortung ist deshalb nur in Echtzeit möglich. DarĂŒber hinaus beschrĂ€nken sich alle, die sich auf externe Informationsquellen verlassen, auf eine kleine Auswahl von GewĂ€ssern.

NĂŒtzliche Links:

Im Folgenden prÀsentieren wir Ihnen einige interessante Links, die wertvolle Informationen rund um das Thema Fischfinder liefern. Auf fischfinder.de gibt es zum Beispiel eine riesige Datenbank von Fischen, die beim Bestimmen von Fischarten hilft. Einmal gefunden Fischvorkommen lassen sich anhand der Spezies noch besser kategorisieren.

Im Forum von boote-forum.de gibt es außerdem immer wieder interessante Diskussionen rund um Fischfinder und andere technische HilfsgerĂ€te. Auch Neuentwicklungen behandeln die zahlreichen Nutzer dort regelmĂ€ĂŸig. Nicht zuletzt können sie auch viele Fragen beantworten, die gerade AnfĂ€nger sich immer wieder stellen.

FĂ€llt Ihnen das Lernen mit visuellen Inhalten und anschaulichen Beispielen einfacher, so ist das Fischfinder Tutorial bei YouTube sicherlich interessant. Dort gibt ein erfahrener Angler Tipps fĂŒr das Verwenden der GerĂ€te. Zwar bezieht er sich auf ein bestimmtes Modell, doch die Tipps sind dennoch auch fĂŒr andere Modelle nĂŒtzlich.

Fischarten bestimmen: http://www.fischfinder.de
Technik-Forum: https://www.boote-forum.de/forumdisplay.php?f=26
Fischfinder Tutorial: https://www.youtube.com/watch?v=kTi-ouVo2g4
Ergebnisse richtig auslesen: http://www.anglerboard.de/board/showthread.php?t=5057
Tipps und Tricks: http://echolot-angeln.de/blog/category/echolot-tipps-und-tricks/

Quellen:

Allgemeines:
http://dicht-am-fisch.de/ttk/echolot-fishfinder-angeln-gps-funk
https://de.wikipedia.org/wiki/Echolot#Geschichte

Geschichte von Fischfindern:

http://echolot-angeln.de/blog/lowrance-echolote-fischfinder/

Inflationsrechner: http://www.usinflationcalculator.com

Firmeninfos:

https://buydeeper.com
https://de.wikipedia.org/wiki/Garmin
http://www.garmin.com/de-DE
https://en.wikipedia.org/wiki/Lowrance_Electronics

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