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Motorradhelme im Test auf ExpertenTesten
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Motorradhelm Test - fĂŒr eine sichere Motorradfahrt - Vergleich der besten Motorradhelme 2019

Vor einem billigen Motorradhelm Import ĂŒber Webseiten wie Wish können externe Helm-Tester nur warnen: WĂ€hrend selbst ein 20 Jahre alter Caberg Helm den Crashtest nur mit einem verbogenen Visier verlĂ€sst, zerbrechen die Billighelme schon im ersten Durchlauf – dabei sehen sie teilweise echt gut aus. Unser TÜV-zertifiziertes Verbraucherportal hat sĂ€mtliche externe Tests ausgewertet und nennt Ihnen hier die sichersten Modelle. BezĂŒglich des Tragekomforts haben wir die Kundenzufriedenheit anhand der Rezensionen in unser Testergebnis einfließen lassen.

Motorradhelm Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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So sind die getesteten Integralhelme aufgebaut

Die AußenhĂŒlle des Helms besteht i.A. entweder aus geformten Polycarbonat-Kunststoff oder einem Faserverbundwerkstoff wie Kevlar oder Kohlefaser. Ein Schale aus Polycarbonat ist billiger zu produzieren, so dass diese Konstruktion ist in der Regel am unteren Ende der Preisskala gefunden wird. Ein Motorradhelm aus Fiberglas, Kevlar oder Carbon ist leichter und kommt meistens bei den fĂŒhrenden Marken und Herstellern zum Einsatz.

Im Falle eines Aufpralls absorbiert ein im Integralhelm verbauter Werkstoff, meistens Polystyrol (EPS), die freigesetzte Kraft. Das Material kommt beispielsweise auch bei einem Bier-KĂŒhler zum Einsatz. Dieses Material verformt sich unter der Krafteinwirkung und biegt sich nicht wieder aus. Entsprechend sollte ein beschĂ€digter Motorradhelm nicht weiter verwendet werden, da er bei einem erneuten Unfall vielleicht nicht versagt, aber die ErschĂŒtterung des Aufpralls bei Weitem nicht mehr so optimal aufnehmen kann.

Darauf sollten Sie beim Motorradhelm-Kauf achten

Der Vergleich-Testsieger in unserem Helmtest: N85 aus dem Hause NolanEin Motorradhelm ist kein Museumsobjekt, sondern gerade in den sonnigen Sommermonaten ein Gebrauchsgegenstand. Entsprechend haben wir bei unseren Tests neben der Sicherheit auch großen Wert auf eine möglichst optimale Passform gelegt. Diese ist neben Sicherheitsaspekten – nur ein Helm, der weder zu klein, noch zu groß ist, passt richtig – auch fĂŒr den Fahrkomfort enorm wichtig. Niemand freut sich auf einen entspannten Motorradausflug, wenn ihn der drĂŒckende Helm schon im Traum verfolgt.

Moderne Motorradhelme sollten dazu ĂŒber einen gut sitzenden Kinnriemen mit Zahnriemenverschluss verfĂŒgen, der bequem gepolstert ist. Damit beugt man einem Einschneiden des Helmriemens bei lĂ€ngerer Fahrtzeit vor. ZusĂ€tzlich dazu ist auch ein herausnehmbarer Innenbezug wichtig, wenn man den Helm hĂ€ufiger oder ĂŒber Jahre hinweg nutzen möchte. Produktberichte zeigen, dass durch die Schweißentwicklung am Kopf das Innenfutter sich sonst ohne regelmĂ€ĂŸige Reinigung binnen kĂŒrzester Zeit mit einem unangenehmen Geruch bemerkbar macht.

Die passende BelĂŒftung ist heute fĂŒr viele Motorradfahrer das A und O, wobei sich hier viele Hersteller mehr oder weniger erfolgreich daran versuchen, wie unser Vergleich zeigt. Wer trĂ€umt nicht von dem GefĂŒhl der absoluten Freiheit, das das Fahren ohne Helm fĂŒr so manch eingefleischte Biker bedeutet. Abgesehen davon, dass dies gegen geltende Gesetze verstĂ¶ĂŸt bleibt hier auch die Sicherheit auf der Strecke. Um dieses GefĂŒhl zumindest ein StĂŒck weit in den Helm zu integrieren wurden BelĂŒftungssysteme geschaffen. Die Wirkung der getesteten LufteinlĂ€sse reicht von effektiv bis wirkungslos und sogar störend. WĂ€hrend diese Herausforderung zum Beispiel bei dem Vergleichssieger, dem Integralhelm N85, sehr gut gelöst ist kann eine schlecht konzipierte Luftzirkulation Ă€hnlich wie ein Resonanzkörper wirken und die LautstĂ€rke im Helm durch den Fahrtwind noch zusĂ€tzlich steigern.

Beim Visier ist darauf zu achten, dass das Innenvisier “fog resisitent” ist. Ansonsten werden Fahrten im Morgennebel schnell zur Zitterpartie. Bei den hochwertigen Helmsystemen steigert ein integriertes Sonnenvisier zusĂ€tzlich den Fahrkomfort. Technisch ist gerade fĂŒr PĂ€rchen eine integrierte Sprechanlage ein Muss, um sich ĂŒber die Erlebnisse auf und an der Strecke austauschen zu können und den nĂ€chsten Rast zu diskutieren.

Passt mein Helm? Testen statt raten!

Sobald Sie Ihren neuen Helm in der Hand halten sollten Sie umgehend testen, ob der Helm auch wirklich passt. Setzen Sie den Motorradhelm auf und ĂŒberprĂŒfen Sie im ersten Schritt, ob der Kinnriemen sich eng zuziehen lĂ€sst. Sie sollten dabei einen leichten Druck auf das Kinn spĂŒren.  Anschließend greifen Sie die RĂŒckseite des Helms und versuchen den Helm nach vorne von Ihrem Kopf zu ziehen. Sie sollten dazu nicht nur nicht in der Lage sein, der Helm sollte bei diesem Versuch auch möglichst wenig Spiel auf beiden Seiten aufweisen. Die integrierten Wangenpolster sollten sich nur minimal bewegen, wenn Sie den Kopf mit dem Helm zur Seite drehen.

Viele Motorradfahrer neigen dazu, den Helm zu groß zu kaufen. Durch den zusĂ€tzlichen Raum wirkt der Helm nicht so bedrĂŒckend. Nehmen Sie davon Abstand. Gerade im Fall der FĂ€lle – wenn Sie mit oder ohne Ihrem Motorrad von der Straße abkommen oder in einen Unfall verwickelt sind – schĂŒtzt ein locker sitzender Helm Ihren Kopf deutlich schlechter als die gut sitzende Variante. Und Hand auf's Herz: haben Sie nicht bereits jetzt zu viele graue Zellen?

Alle 5 Jahre einen neuen Helm

Viele Motorradhelm Hersteller empfehlen einen regelmĂ€ĂŸigen Austausch des Helmes (ca. alle 5 Jahre), unabhĂ€ngig davon, ob der Motorradhelm durch einen Unfall oder Verschleiß schon beschĂ€digt wurde und erste Kratzer abbekommen hat. Mit dieser regelmĂ€ĂŸigen Erneuerung wird der aktuelle Helm nicht nur immer wieder regelmĂ€ĂŸig dem aktuellen Stand der Technik angepasst, sondern man beugt gleichzeitig dem schleichenden Verschleiß, dem der Helm im Laufe der Jahre nach Motorradfahrten durch Sonne, Wind und Regen ausgesetzt ist, vor.

Mit unserem Motorradhelm Test sind Sie auf der sicheren Seite – so starten Sie sicher in die Motorradsaison und können die Fahrten entspannt genießen!

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