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Softair Test - fĂŒr die spielerische Jagd - Vergleich der besten Softairs 2019

Das Softair ist nicht nur eine Herausforderung fĂŒr den Waffensportler - hier ist auch Taktik gefragt.In unserer Bestenliste hat unser Team die besten Modelle sowie Wertungen zu Kaliber, Gewicht, Energie und weitere Details nach Lesung verschiedener Tests im Internet aufgefĂŒhrt.

Softair Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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Was ist eine Softair-Pistole?

Softairs sind ganz spezielle Druckwaffen, die meistens beim Airsoft, einem taktischen GelĂ€ndespiel, oder beim Sport- und Zielschießen zur Anwendung kommen. Solche Modelle haben eine geringe Energie, bestehen aus unterschiedlichen Materialien und können keinen Menschen ernsthaft verletzen.

Weshalb Softair-Waffen auch von Sammlern begehrt sind, liegt daran, dass sie tĂ€uschend echt nachgebaute Modelle richtiger Schusswaffen sind, ohne den gefĂ€hrlichen Effekt einer solchen Waffe. Bei der Nutzung sind Verletzungen durch Waffengebrauch also weniger möglich, höchstens dann, wenn die AusrĂŒstung nicht ausreichend durchdacht oder das Verletzungsrisiko durch fehlende Maßnahmen wie eine Schutzbrille erhöht ist.

Es gibt unterschiedliche Modelle und Arten von Softair-Waffen, die sich in erster Linie durch die Bedienung unterscheiden. Diese kann durch Federdruck, durch Gas oder durch ein Druckluftsystem stattfinden, das mit Rundkugeln als Munition bedient wird und auf elektromechanischer Basis wirkt.

Das Material von Softair-Waffen unterscheidet sich ebenfalls, kann aus Kunststoff, Holz Stahl oder auch aus Nylonfiber sein. Die meisten Softair-Waffen können in ihre Bestandteile zerlegt und wieder zusammengesetzt werden. Die einzelnen Teile können bei Bedarf auch ausgetauscht werden.

Die Antriebsart ist ebenfalls unterschiedlich. Bei der Softair mit Federdruck wird die Waffe bei jedem Schuss neu repetiert, bei der Softair auf elektronischer Basis oder mit Gas gibt es einen vollautomatischen oder halbautomatischen Modus, um die Waffe abzufeuern. Innerhalb Deutschlands ist der vollautomatische Feuermodus allerdings nicht erlaubt, dementsprechend sind solche Modelle auch nicht im Handel erhÀltlich.

Wie funktioniert eine Softair-Waffe?

Durch Druckluft wird die Softair-Waffe abgefeuert und kann so sehr prĂ€zise genutzt werden. Die Energie der Druckluft, die die Kugel befördert, erfolgt unter verschiedenen Antriebsbedingungen und bestimmt dabei auch die Softair als Modell mit der jeweiligen AltersbeschrĂ€nkung. Der Druck wird dabei entweder ĂŒber die Federkraft, durch Gas oder auf elektrischem Weg aufgebaut.

Der Lademechanismus ist entscheidend fĂŒr das Abfeuern der Waffe. In der Softair Pistole befindet sich eine Feder, Treibgas oder ein mit einer Batterie betriebener Elektromotor, durch die maßgeblich die Geschwindigkeit der Kugel bestimmt und die PrĂ€zision im Umgang mit der Waffe ermöglicht werden.

Die Geschwindigkeit einer Kugel oder eines Projektils wird „V0“ genannt. Diese Angabe steht fĂŒr den Umgang mit scharfer Munition und bestimmt die Schnelligkeit, die die Kugel beim Verlassen des Waffenlaufs erreicht.

Die Standardgeschwindigkeit betrĂ€gt meistens 300 oder 400 Fuß pro Sekunde, bei Einzelladern kann sie sich auf 550 erhöhen. Das zeigt, wie notwendig der richtige Umgang mit der Waffe ist, daneben auch immer ausreichend Schutz fĂŒr Ohren, ZĂ€hne und Augen vorhanden sein sollte. Die Modelle mit einem Energiewert unter 0,5 Joule benötigen kaum einen extra Schutz, höchstens fĂŒr die Augen, um auf der sicheren Seite zu sein.

Wie funktioniert eine Softair-Waffe?Was genau bedeutet die Einheit „Joule“?

Namensgeber war James Prescott Joule, ein Physiker, der den Joule-Effekt entdeckte. „Joule“ ist dabei die Einheit der Energie, die heute fĂŒr sĂ€mtliche Energieformen steht, fĂŒr die WĂ€rmemenge und die Arbeit. Ein Joule ist damit gleich einer Energie, die notwendig ist, um einen Körper mit einer bestimmten Masse in die Höhe zu heben, um eine Sekunde lang die Leistung von einem Watt zu erbringen, ein Gramm Wasser aufzuwĂ€rmen oder, was fĂŒr die Angaben fĂŒr die Softair wichtig ist, um einen Körper mit einem Gewicht von 2 Kilogramm aus dem ruhenden Zustand auf eine Geschwindigkeit von einem Meter pro Sekunde zu beschleunigen.

Der Newtonmeter oder eine Wattsekunde sind ĂŒbrigens identisch mit einem Joule.

Welche Munition eignet sich fĂŒr die Softair-Pistole?

Die gĂ€ngige Bezeichnung fĂŒr die spezielle Munition von Softair-Waffen wird mit „BB“ abgekĂŒrzt. Das steht fĂŒr „Ball Bearing“ und zeigt bereits, dass die Munition fĂŒr diese Waffen aus Kugeln besteht, die nicht aus Blei oder Schrot, sondern zumeist aus Kunststoff, Hartplastik, Aluminium oder Gelatine gefertigt sind. Je nach Energie-Wert der Waffe unterscheidet sich das Kaliber. Standard sind Kunststoffkugeln, die einen Durchmesser von 6 Millimeter haben.

Die Kugeln fĂŒr die Softair unterscheiden sich hauptsĂ€chlich in Farbe und Gewicht. So gibt es leichte, die 0,12 Gramm wiegen, und schwere, die 1 Gramm aufweisen. Letztere sind dann auch nicht mehr aus Kunststoff und mit Vorsicht zu genießen. Das Material besteht aus Stahl oder Aluminium. Diese Kugeln dienen dann mehr fĂŒr das Scheibenschießen.

Daneben gibt es auch biologisch abbaubare Kugeln, die den nachhaltigen und ausgewogenen Umgang mit der Natur verbessern. Die Lagerung solcher Munition kann ein Jahr lang stattfinden, bevor sie in ihrem Material zerfallen. Bei der Nutzung und beim Schießen der biologisch abbaubaren Munition lösen sich die Kugeln innerhalb von zwei Wochen komplett auf.

FĂŒr Airsoft und „Outdoor“ gibt es besondere Kugeln, die unter der Bezeichnung „Leuchtspurmunition“ verkauft werden. Sie sind sowohl farbig, vergleichbar mit einem Paintball, und zudem phosphoreszierend.

Die einzelnen Kugeln sind dabei mit einer speziellen Farbe ĂŒberzogen, die in der Dunkelheit sichtbar ist und leuchtet. Beim Austritt aus dem Waffenlauf oder bei der Verwendung eines Tracers kann diese Munition mit einem UV-Blitz aktiviert werden und erhĂ€lt seine Leuchtenergie. Die Farbe ist einfache Lebensmittelfarbe.

Bei der Farbmunition muss alleine bedacht werden, dass sie nicht fĂŒr alle Modelle geeignet ist, darunter solche, die ein so genanntes „Hop-Up“ besitzen und eine Energie ĂŒber 0,5 Joule aufweisen.

Je nach Joule-Leistung und Energie sollte die Munition gut gewĂ€hlt werden, da fĂŒr Softair-Waffen mit einem höheren Joule-Wert bestimmte Munition nicht taugt, da sie u. a. im Waffenlauf platzen wĂŒrde. Das gilt auch fĂŒr Spezialkaliber von 5,5 Millimeter.

Softair Modelle zwischen 3 und 500 Euro im Praxistest

FĂŒr unseren Softair Test haben wir uns sĂ€mtliche Softair Praxistests und Reviews auf YouTube angesehen, bei denen man die Softair im Einsatz sieht und die Tester ihre SchießkĂŒnste vorfĂŒhren sowie ihre Meinung abgeben und Vergleiche zu anderen Modellen ziehen.

Der Markt ist derart umfangreich, dass wir uns nur auf die aktuellsten Modelle beschrÀnkt haben.

Das gĂŒnstigste Softair Modell ist schon fĂŒr 3 Euro bei TEDI zu kaufen. Die Softair Agentenpistole ist ein Plastik-Spielzeug, welches allerdings durchaus einen Spaßwert hat. Der jugendliche Tester von MeerschweinLisa (sĂŒĂŸ) fĂŒhrt einen gut strukturierten Praxistest durch, bei dem er die Softair TEDI sowohl fĂŒr Nahziele (erfolgreiche Treffer) verwendet, als auch die Entfernung misst. Sie schafft ĂŒber 20 Meter. In den Kommentaren zum Video heißt es, das Modell wĂŒrde 32 Meter weit kommen. Fazit: FĂŒr 3 Euro keine schlechte Leistung.

Die Modelle fĂŒr „große Kinder“ (ab 18 Jahren) sehen natĂŒrlich schon ganz anders aus und spielen preislich auch in einer ganz anderen Liga. Johnny Hand hat auf seinem YouTube-Kanal die neue Softair Desert Eagle WE Cybergun getestet. Im Praxistest schießt er auf Obst, GemĂŒse und eine Cola-Dose. Die Softair ist eine sehr große und laut dem Tester auch recht schwere Pistole, die sehr hochwertig verarbeitet sei und „richtig Spaß“ machen wĂŒrde. Sie sei ideal fĂŒr ZielschĂŒsse vor dem Haus, jedoch wegen der GrĂ¶ĂŸe und des Gewichts nicht so gut fĂŒr das Spiel im freien Feld geeignet.

Der Softair Fan Johnny Hand testet auf seinem Kanal sehr viele Softairs in den unterschiedlichsten Kategorien und Preisklassen, die er von den Herstellern zu Testzwecken zur VerfĂŒgung gestellt bekommt.

Seine Empfehlung fĂŒr ein gĂŒnstiges Modell ist die Softair Walther P99, die es schon fĂŒr um die 20 Euro zu kaufen gibt. Ansonsten testet er ĂŒberwiegend Softairs im mittleren Preissegment (etwa 120 bis 220 Euro), wie auch die Softair Lancer Tactical M4 (Video).

Ein etwa 500-Euro Modell, nĂ€mlich die Softair Fortnite SCAR-H, hat Softair Spieler Dennis Bro 2018 auf YouTube vorgestellt, bzw. wollte sie vorstellen. Etwa eine Viertelmillion Klicks hat das Video bekommen, obwohl sich am Ende nur zeigt: die Softair Fortnite SCAR-H funktioniert gar nicht! Auch nach ausgiebiger Fehlersuche lĂ€sst sich am Ende kein einziger Schuss abfeuern. Zum Trost (oder aus Frust) zerschießt der Tester noch etwas Plexiglas mit seiner Softair Wei-ETech M1911 24k GOLD. Die Softair ist echt vergoldet.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Auch wenn es sich bei der Softair-Waffe nicht um eine vollautomatische Schusswaffe handelt, sollte der Umgang dennoch verantwortlich stattfinden. Dadurch, dass diese Modelle einer echten Schusswaffe tĂ€uschend Ă€hnlich sehen und sich auch vom Gewicht und der Handhabung so anfĂŒhlen, sind sie keine Spielzeugwaffe im eigentlichen Sinn.

Auch tritt aus dem Waffenlauf ein wirkliches Projektil aus, das den Treffer auf Ziele oder Personen mit sich bringt. Die Softair-Waffe sollte demnach mit Vorsicht benutzt werden und auch in der Öffentlichkeit nicht auf ein Spielzeug reduziert werden, gar damit herumgefuchtelt werden, da die Waffe sehr echt aussieht und die Benutzung falsch verstanden werden kann.

Die Munition der Softair-Waffen ist gĂŒnstig im Handel zu bekommen und es gibt auch, wie in unserem Test gezeigt, biologisch abbaubare Rundkugeln, die die Umwelt schonen und sich mit der Zeit auflösen.

Die meisten Softair-Waffen und Pistolen sind fĂŒr GelĂ€ndespiele gedacht und kommen beim Airsoft zum Einsatz. Die Waffen können frei erworben werden, dennoch gelten durch das Waffengesetz in Deutschland Regeln, die das FĂŒhren einer solchen Pistole untersagen.

Die Polizei wird dementsprechend reagieren, wenn jemand mit einer Softair-Waffe erwischt wird, was auch ernste Konsequenzen nach sich ziehen kann, da es sich um einen Verstoß gegen das Gesetz handelt. (Mehr dazu in unserem Test unter dem Punkt „Rechtliche Rahmenbedingungen fĂŒr die Softair-Waffe – was beachtet werden muss:“)

Da die Softair-Waffen, je nach Modell und Energiewert, echte Projektile abschießen, auch wenn es sich nur um Kunststoff-Kugeln oder Farbkugeln handelt, sollten die SchutzausrĂŒstung und die Kleidung immer stimmen, um gefĂ€hrliche Verletzungen auszuschließen. Eine Schutzbrille ist besonders wichtig, da ein Treffer in die Augen zu ernsthaften Verletzungen fĂŒhren kann.

Veranstalter von GelĂ€ndespielen und Airsoft statten die Mitspieler immer mit dem notwendigen Zubehör aus bzw. wird dieses ausdrĂŒcklich verlangt, um mitmachen zu können. Die Schutzbrille gehört dazu und sollte auch als diese genutzt werden. Eine Sonnenbrille ist beispielsweise keine Alternative, zumal das Glas nicht stabil genug ist und die Brillen auch an den Seiten offen sind, wohingegen die Schutzbrille die gesamten Augen umschließt und schĂŒtzt.

Im Zeitalter der Computertechnik und Computerspiele erweisen sich Airsoft-, Rollen- und Jetztzeitspiele dennoch als erfolgreiche und beliebte Alternative. Es ist natĂŒrlich auch etwas anderes, sich in der freien Natur zu bewegen, den Nervenkitzel zu spĂŒren, selbst zu schießen und das taktische Planen der Routen und Umzingelung des „Feindes“ zu organisieren als einfach vor dem Bildschirm zu sitzen und das Ganze nur virtuell zu erleben, so wirklichkeitsnah die heutigen Games auch sind.

Im GelĂ€nde sind die Beteiligten ĂŒber die Gefahren informiert und zeigen hĂ€ufig auch einen verantwortungsvollen Umgang mit der Waffe und der Schutzbekleidung.
Das gut gewĂ€hlte GelĂ€nde spielt dabei ebenfalls eine Rolle, damit die Mitspieler untereinander sind und keine unerwarteten und nicht beteiligten Personen aufkreuzen. Auch muss bedacht werden, dass Airsoft durch die SchĂŒsse zur LĂ€rmbelĂ€stigung fĂŒhren kann, so dass die Gebiete so gewĂ€hlt werden sollten, dass andere Menschen nicht in Mitleidenschaft gezogen werden.

Airsoft macht nur Spaß, wenn alles mit den waffenrechtlichen Bestimmungen ĂŒbereinstimmt und das GelĂ€nde oder die genutzte Location bei der örtlichen Polizei gemeldet ist und die entsprechenden Begrenzungen aufweist.

Was genau ist Airsoft?

In erster Linie geht es beim Airsoft um das taktische Planen und Angreifen im GelĂ€nde. Dabei treten zwei mit Softair-Waffen ausgerĂŒstete Teams gegeneinander an und versuchen durch taktische Planung im GelĂ€nde zu â€žĂŒberleben“, damit nicht auszuscheiden.

Airsoft ist also ein GelÀndespiel und Mannschaftssport, vergleichbar mit Àhnlichen taktisch geplanten Kampfmanövern, wie sie Paintball oder Rollen- oder Laser-Spiele mit sich bringen.

Gleich große Mannschaften beginnen von einem bestimmten Punkt im GelĂ€nde und mĂŒssen beispielsweise eine Flagge erobern oder ein bestimmtes Ziel erreichen, ohne von der Gegenmannschaft getroffen zu werden. Eine andere Variante kann das Erobern des gegnerischen Gebiets sein.

Eine weitere Spielvariante ist das Eliminieren der Teammitglieder. Wer getroffen ist, scheidet aus. Gewonnen hat die Mannschaft, von der noch Spieler ĂŒbrig sind.

Diese Form des Spiels ist meistens bei Einsteigern beliebt, da Taktik eine eher geringfĂŒgigere Bedeutung hat als bei anderen Spielvarianten, bei denen die Angriffe und Eroberungen durchdacht und geplant sein mĂŒssen, die Mannschaft aufeinander reagiert und eingespielt ist.

Beliebt ist auch „VIP“. Hierbei mĂŒssen die Teams nicht gleich stark besetzt sein, sondern jeweils ein Spieler wird pro Mannschaft festgelegt, der die „VIP“-Stellung einnimmt und von den anderen Teammitgliedern beschĂŒtzt werden muss. Dabei muss ein bestimmter Punkt im Spielfeld erreicht werden. Gewonnen hat das Team, dessen „VIP“ ĂŒberlebt bzw. nicht aus dem Spiel ausgeschieden ist.

Was genau ist Airsoft?Bei Airsoft werden immer nur Softair-Waffen benutzt, meistens mit einem Kaliber von 6 Millimetern und Munition aus Plastik, Kunststoff oder biologisch abbaubarem Material. Die Spiele können kurze Teilangriffe oder ein durchgehend langer Kampf sein, der dann einer taktisch durchdachten Operation gleicht.

GegenĂŒber dem Paintball mĂŒssen die Teammitglieder bei einem Treffer „Hit“ sagen, da die Softair-Kugeln in ihren Treffern nicht immer bemerkt werden oder schlecht erkannt werden können. Markierungen, wie beim Paintball, sind also nicht sichtbar vorhanden. Das zeigt, dass auch Ehrlichkeit und Sportgeist Elemente des GelĂ€ndespiels sind.

Die Spiele sind meistens nachempfundene KÀmpfe, z. B. eine Imitation eines Schlachtfelds des Zweiten Weltkriegs. So nÀhert sich der Kampf einer detailgetreuen Nachbildung und Stellung von wirklichen MilitÀreinsÀtzen.

Auch die AusrĂŒstung der Spieler ist dementsprechend aufwendiger. Neben der ĂŒblichen Schutzbrille tragen die Teams z. B. Tarnuniform und Helm.

Das Ziel ist also nicht alleine der Sieg oder die Eroberung, sondern auch die Darstellung der Manöver im Detail, das Anpassen der AusrĂŒstung und die Nachahmung des MilitĂ€rvorbilds. Solche Informationen werden aus Filmen, Dokumentationen und Fotografien gewonnen und dann real nachgestellt.

Das Mitwirken in einem solchen Team kann ein sehr preisaufwendiges Hobby werden, da höhere Kosten fĂŒr die Ausstattung und originalgetreuen AusrĂŒstung entstehen, ohne die das Nachstellen der Kampfszenen und MilitĂ€reinheiten nicht möglich ist.

Flexibler ist da schon dass Airsoft Milsim. Hierbei handelt es sich um freie Interpretationen von KampfeinsĂ€tzen, als eine Kombination aus Airsoft und Milsim, wobei letzteres eine militĂ€rische Simulation ist, die von Zivilisten und Mitspielern nach eigenen Bedingungen ausgefĂŒhrt wird. Auch Milsim ist ein aufwendigeres und ernstes Hobby. Zum Kampfeinsatz gehören dabei beispielsweise die Versorgung der getroffenen Spieler und der Transport dieser in geschĂŒtztere Gebiete.

Welche Arten von Softair Waffen gibt es?

FĂŒr den Einsatz von Softair-Waffen braucht es immer Kenntnis und VerantwortungsgefĂŒhl. Der Lademechanismus spielt eine entscheidende Rolle fĂŒr die Handhabung und bringt verschiedene Arten an Softairs mit sich, die in drei Kategorien fallen:

Softair mit Federdruck

Softair mit Federdruck

Bei diesem Modell liegt die MagazinkapazitÀt meistens zwischen 12 und 24 Schuss. Diese Waffe wird mit Federdruck betrieben, so dass die einzelnen Kugeln durch die Energie einer gespannten Schraubenfeder, die von Hand aufgezogen wird, abgefeuert werden. Dieser Vorgang findet immer manuell statt. Die Beschleunigung der Kugeln erfolgt nicht durch die gespannte Feder selbst, sondern durch den von dieser erzeugten Luftdruck.

FĂŒr jeden Schuss ist das Nachladen bzw. Neuaufziehen der Feder notwendig. DafĂŒr gibt es an der Softair-Pistole einen Ladehebel oder einen Schlitten, der vom SchĂŒtzen nach hinten gezogen wird und die Feder auf diesem Weg spannt. Dann ist die Waffe schussbereit und kann eingesetzt werden.

Auch andere Modelle, die auf elektrischer Basis funktionieren, haben eine Feder. Der Unterschied liegt alleine in der Funktionsweise. Federdruck-Softairs können immer nur manuell bedient werden und sind daher auch nie halb- oder vollautomatisch.

Vorteilhaft an diesem Modell ist der Preis. Federdruck-Softairs sind gĂŒnstiger als die beiden anderen Antriebsarten, mit der Ausnahme von sehr hochwertigen Nachbauten dieser Art, die bestimmte echte Schusswaffen imitieren und durchaus auch in einer höheren Preiskategorie liegen können. Meistens imitieren Federdruck-Softairs Schrotflinten. Die Feder wird dann in einer geĂŒbten Repetierbewegung vor jedem einzelnen Schuss neu gespannt.

Softair mit Gas

Softair mit Gas

Eine andere Antriebsart nutzt die Gas-Softair-Waffe. Hier wird Treibgas unter Druck gesetzt, um die Rundkugeln aus dem Lauf zu feuern. Statt einer einzelnen und manuellen Bedienung, können diese Modelle voll- oder halbautomatisch schießen.

Das Gas ist Propangas, das im Bereich des Airsoft als „Green Gas“ oder in der stĂ€rkeren Variante als „Red Gas“ bezeichnet wird.

Gas erzeugt einen hohen Druck, wobei Druckschwankungen ausgeglichen werden. Selbst die Repetierbewegung echter Waffen kann durch den Treibgasdruck imitiert werden.

In Deutschland sind Gas-Softairs allerdings nur mit einer Modifikation zu bekommen. Vollautomatische Softairs dieser Art sind gar nicht erlaubt.

Softair mit elektrischem Antrieb

Softair mit elektrischem Antrieb

Bei dieser Waffenart sorgt ein batteriebetriebener Elektromotor fĂŒr das Spannen der Feder in der Softair-Waffe. Das erfolgt ĂŒber ein Getriebe und einen Hubkolben.

WĂ€hrend der Abzug betĂ€tigt wird, werden zwei Phasen des Ladens durchlaufen. Die erste spannt die Schraubfeder als mechanischer Vorgang, die zweite gibt die Feder frei, so dass Druck auf den Hubkolben ausgeĂŒbt wird. Dabei wird die vorhandene Luft komprimiert, der eigentliche Druck erzeugt und die Munition aus dem Lauf befördert und beschleunigt. Der Mechanismus kann mit einer Luftpumpe verglichen werden, bei der ebenfalls Luft komprimiert wird.

Trotz dieses Mechanismus können elektrische Softairs auch vollautomatisch schießen und die Feder bis zu 16 Mal pro Sekunde nacheinander spannen. Diese Modelle werden „Automatic Electric Guns“ genannt, kurz „AEG“.

Die MĂŒndungsgeschwindigkeit der elektrischen Softairs ist höher als die der anderen Modelle. Ebenso die Feuerrate, weshalb im Airsoft das Modell besonders beliebt ist. Viele Softairs dieser Art sind auch selten in ihren Imitationen echter Waffen und daher begehrt als SammlerstĂŒcke.

Da der Elektromotor angetrieben werden muss, weisen die meisten elektrischen Softairs einen Akku auf. Die KapazitĂ€t und Spannung kann dabei unterschiedlich sein, je nachdem, welcher Akku vorhanden ist, ob ein „Nickel-Cadmium-Akku“ oder ein „Nickel-Metalhydrid-Akku“. Die Spannung kann dann zwischen 7 und 12 Volt betragen.

Je höher die KapazitĂ€t des Akkus, desto lĂ€nger kann die Softair-Waffe zum Einsatz kommen und abgefeuert werden. Der Akku spielt ebenfalls eine Rolle fĂŒr die Feuerrate selbst.

Der Softair Test 2019 – nach diesen Kriterien haben wir die einzelnen Modelle fĂŒr Sie getestet:

FĂŒr unser Vergleichsergebnis und den von uns vorgestellten Modellen haben wir verschiedene Versuche unternommen, um die Softair-Waffen unter die Lupe zu nehmen. Vorderhand kamen fĂŒr unseren Test 2019 Modelle mit einem Energiewert bis zu 0,5 Joule in Frage, da diese Waffen ĂŒberall erhĂ€ltlich sind und genĂŒgend Hersteller verschiedene Modelle anbieten.

Das Gewicht der einzelnen Softairs, die Handhabung, die PrĂ€zision beim Schießen, die einfache Pflege und Reinigung spielten eine Rolle, aber auch die Munition selbst, ob sie vom Hersteller mitgeliefert oder sogar ein Ersatzmagazin angeboten wurde.

Weiterhin waren auch folgende Punkte wichtig:

Robustheit und Verarbeitung

Wie gut eine Softair-Pistole verarbeitet ist, hat auch Auswirkung auf die Nutzung und das Abfeuern der Waffe. Abgerundete Griffe oder verwendete Materialien, die das Halten und Zielen verbesserten, konnten punkten, ebenfalls das angenehme Liegen in der Hand.

Zielgenauigkeit

Der Softair Test 2019Dieser Punkt ist wohl einer der wichtigsten Aspekte fĂŒr das Nutzen einer Softair, damit auch fĂŒr unseren Softair Test maßgebend. Das Ausrichten der Waffe und das Zielen mussten prĂ€zise stattfinden können. Getestet wurden die Modelle von uns auf Zielscheiben und durch geĂŒbte SchĂŒtzen. Von Vorteil fĂŒr die PrĂ€zision waren auch Modelle, die ĂŒber “Hop Up” verfĂŒgten.

MagazinkapazitÀt

Die verschiedenen Softair-Modelle boten eine KapazitĂ€t der Munition zwischen 12 und 30 Schuss. Einfluss darauf hatte die Art des Antriebs, ob der Lademechanismus vollautomatisch, halbautomatisch oder manuell war. Einige Modelle konnten auch als manuelle Variante eine hohe KapazitĂ€t an SchĂŒssen mitbringen, was wir in unserem Test berĂŒcksichtigt haben, um die Softair-Waffen in ihrer QualitĂ€t auszuwĂ€hlen. Bei Akku-Modellen war die Feuerrate entscheidend.

Handhabung, Laden, Spannen

Munition und Ersatzmagazine mussten leicht austauschbar sein, das Laden und Nachladen einfach funktionieren. Getestet wurden von uns elektrisch betriebene Softairs, Modelle mit Treibgas und Federdruck. Das Material der Modelle, die den echten Schusswaffen nachempfunden sind, war meistens aus Kunststoff und Metall, hatte einen Einfluss auf das Gewicht und die Handhabung. Fast alle Waffen waren mit „Hop Up“ ausgestattet, wodurch die Kugel in gerade Linie prĂ€zise flog. Vorteilhaft waren auch Modelle, bei denen kein Akku notwendig war, damit kein Batterieverbrauch stattfand.

Pflege und Reinigung

Die von uns getesteten Softairs konnten auseinandergebaut und in ihren einzelnen Bestandteilen gereinigt werden. Das Auseinanderbauen sollte leicht sein und wenig Aufwand mitbringen, das Zusammenbauen ebenfalls keine UmstÀnde machen.

Worauf muss ich beim Kauf einer Softair achten?

Da sich Airsoft und Ă€hnliche GelĂ€ndesportarten als beliebtes Hobby weiterhin durchsetzen, ist die Wahl der eigenen Softair-Waffe wichtig, um im GelĂ€nde mithalten zu können und die Grundbedingungen zu erfĂŒllen. Neben der AusrĂŒstung, die am besten immer aus Schutzbrille, Weste und gutem Schuhwerk besteht, kann die Entscheidung fĂŒr den Kauf einer Softair-Pistole von diesen Kriterien beeinflusst werden, da Zielsicherheit, Handhabung und PrĂ€zision von folgenden Punkten abhĂ€ngen:

Gewicht

Worauf muss ich beim Kauf einer Softair achten?Im GelĂ€nde werden beim Airsoft hĂ€ufig echte MilitĂ€reinsĂ€tze und Kampfszenen imitiert, so dass auch die eigene Waffe so echt wie möglich wirken soll. Das Gewicht und die Verarbeitung der Softair-Waffe sind daher maßgebend, um den realen Effekt zu erzielen, die Waffe soll kaum wie ein Spielzeug wirken, was bei sehr leichten aus Kunststoff manchmal der Fall ist.

Material und Gewicht sollten daher durchaus etwas schwerer sein, damit die Waffe gut in der Hand liegt. Das ist auch entscheidend fĂŒr das Nachladen und Zielen.

Das Material bestimmt dabei meistens auch den Preis. Softairs aus reinem Kunststoff sind leichter und preisgĂŒnstiger, Waffen dieser Art aus Metall sind wesentlich teurer. Eine Zwischenlösung bieten Modelle, die eine Kombination aus Kunststoff und Metall aufweisen oder mit einem verstĂ€rkten Gummigriff das Gewicht beschweren.

Antriebsart

Sowohl fĂŒr das Nachladen und Repetieren als auch fĂŒr die Feuerrate ist die Antriebsart der Softair-Waffe fĂŒr die Kaufentscheidung wesentlich. Der Effekt einer echten Schusswaffe wird z. B. beim Spannen der Feder imitiert. Diese ist in Federdruck-Softairs und elektrischen Softairs vorhanden und gerade bei der Wahl eines Softair-Gewehrs interessant.

Federdruck-Softairs sind gĂŒnstig im Handel zu bekommen, mĂŒssen dann manuell bedient werden. Die RealitĂ€tsnĂ€he ist so Ă€hnlich gegeben wie bei der elektrischen Variante, wobei bei letzterer die Feuerrate höher ist.

Wer Wert auf halbautomatisches Schießen legt, ist dagegen mit einer Gas- oder Elektro-Softair-Waffe besser bedient. Diese sind allerdings dann im Preis auch höher.

Energie und Leistung

Die Joule-Zahl aller Softairs bedingt den Energiewert und damit auch die gĂŒltige Altersgrenze. Die Energie ist dabei entscheidend fĂŒr die Schnelligkeit, mit der die Rundkugeln aus dem Waffenlauf treten, bestimmt die Reichweite und Geschwindigkeit.

In Deutschland sind Softair-Modelle mit einem Energiewert von 0,5 Joule erlaubt und damit auch im Waffenshop oder Internetshop erhÀltlich. Die Reichweite betrÀgt dann etwa 30 bis 40 Meter, die PrÀzision und Zielgenauigkeit ist ausreichend gegeben.

KapazitÀt des Magazins

Die Anzahl der abgefeuerten SchĂŒsse ist ein wesentlicher Aspekt fĂŒr eine schnelle Reaktion im GelĂ€nde. Erschwert wird das, wenn fĂŒr das Schießen immer wieder neu nachgeladen werden muss. Der KapazitĂ€t der Munitionsmagazine variiert zwischen 9 und 30 Schuss. Alternativ kann mit einem Ersatzmagazin ein Ausgleich geschaffen werden, wobei einige Hersteller dieses im Angebot beim Kauf einer Softair-Waffe zusĂ€tzlich mitliefern.

Kurzinformation zu fĂŒhrenden Herstellern:

Wichtige Unternehmen im Bereich Airsoft und Softair sind Tokio Marui, Western Arms, ASG, GSG, Tanaka, Cybergun, Taurus oder Umarex.

Internet vs. Fachhandel: wo lohnt sich der Kauf einer Softair mehr?

Da gesetzliche Rahmenbedingungen fĂŒr den Kauf einer Softair-Waffe gelten, sind die Modelle nur unter diesen im Handel erhĂ€ltlich. Der Kauf ist im Waffenfachhandel möglich, kann aber auch ĂŒber das Internet erfolgen, wo die Auswahl der Modelle grĂ¶ĂŸer ist und auch die Preise etwas niedriger sind, da fĂŒr die HĂ€ndler die zusĂ€tzlichen Kosten von Miete und Personal entfallen.

Wer das Hobby von Airsoft und Ă€hnlichen GelĂ€ndesportarten betreibt, wird sich in der Auswahl der Modelle natĂŒrlich ausgiebig informieren und auskennen, so dass der Internetkauf lohnt, dort ausfĂŒhrliche Angaben der Hersteller geboten sind und so den Kauf samt Lieferung erleichtern.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte des GelÀndesports Airsoft

Die Geschichte des GelĂ€ndesports AirsoftDie erste elektrische Softair-Waffe wurde von Japanern konzipiert, so ist es kein Wunder, dass auch Airsoft aus Japan stammt. Die Besetzung Japans durch die Amerikaner und das Ende des Zweiten Weltkriegs brachten mit sich, dass Schusswaffen fĂŒr die Japaner untersagt waren. Daher wurden statt echter Schusswaffen Replikate aus Kunststoff gefertigt, die in ihrer FunktionstĂŒchtigkeit schnell den Spielemarkt eroberten.

Diese Imitationen sollten dann natĂŒrlich auch irgendwo zum Einsatz kommen, so wurden GelĂ€ndespiele entworfen, wo die Besitzer einer solchen Waffe in Mannschaften gegeneinander antraten und taktisches Geschick beweisen mussten. Obwohl Frieden herrschte, wurde das Kriegsgeschehen weiterhin nachgespielt.

Die Begeisterung fĂŒr den echten Effekt solcher Herausforderungen, ohne die Gefahr von Verletzungen, gelangte bald nach Amerika, von dort aus auch in andere LĂ€nder. Auch die Fortentwicklung der Softair-Waffen wurde ausgereifter und eine Vielzahl an Antriebsmechanismen probiert.

In Deutschland wurde diese Sportart sehr skeptisch aufgenommen. Bis 2004 verbot das Waffengesetz den Verkauf von Softair-Waffen, bis das Gesetz dann geĂ€ndert wurde und daneben auch Ă€rgerliche und unkontrollierte ImportgeschĂ€fte aus anderen LĂ€ndern auftraten, die den Sinn des Gesetzes ad absurdum fĂŒhrten. Daher war die legale Freigabe fĂŒr Softair-Waffen mit dem gesetzlich vorgegebenen Energiewert die einzige sinnvolle Entscheidung, so dass auch Airsoft als GelĂ€ndesport und Spiel immer mehr Fans findet, die mit Begeisterung MilitĂ€rĂŒbungen und EinsĂ€tze imitieren und der Computerbranche Konkurrenz machen.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Softair-Waffe

Pflege und Reinigung

Durch das Schießen und hĂ€ufige Bedienen einer Softair kommt es in der Waffe zu Ablagerungen und Verschleißbedingungen, die eine ausgiebige Reinigung und Pflege erfordern, damit die Softair ihre PrĂ€zision bewahrt oder in ihrem Mechanismus nicht klemmt. Die Ablagerungen sind vor allen Dingen im Waffenlauf selbst zu finden, der im Laufdurchmesser dann kleiner und enger wird. Das fĂŒhrt zum Leistungsverlust oder dazu, dass die Munition im Lauf steckenbleibt.

FĂŒr eine komplette Reinigung wird die Softair-Pistole auseinandergeschraubt und in ihren einzelnen Bestandteilen gesĂ€ubert.

Pflege und Reinigung von SoftairsUm die Softair-Waffe zu pflegen und die Lebensdauer zu erhöhen, muss sie eingefettet werden. Dazu gibt es Silikonsprays und Waffenfette, ebenso ein Cleaning-Set, das alle notwendigen Bestandteile enthĂ€lt, um eine professionelle Waffenreinigung zu gewĂ€hrleisten, also neben Spray und Fett auch BĂŒrsten, Ösen Wischlappen und ein Reinigungskabel, mit dem der Lauf gereinigt wird. Alternativ gibt es auch Reinigungsstangen, die den gleichen Nutzen haben.

Um die Waffe auseinanderzunehmen, mĂŒssen die Schrauben geöffnet werden. Auch dafĂŒr ist ein spezieller Schraubendreher im Set enthalten.

Ratsam ist es, die Softair-Waffe hĂ€ufiger mit einem feuchten Lappen abzuwischen. Ist die Waffe stĂ€rker verschmutzt, kann warmes Wasser eine große Wirkung haben, SpĂŒlmittel sollten dagegen nicht zum Einsatz kommen.

Auch fĂŒr das Magazin gibt es einige Punkte zu beachten. Dieses sollte nicht ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum gefĂŒllt herumliegen, da ansonsten die darin vorhandene Feder an Kraft verliert und die Rundkugeln nicht mehr ausreichend nach oben drĂŒcken kann.

Handelt es sich um geschlossene Magazine, ist eine extra Reinigung nicht nötig. Bei offenen Magazinen sollte hÀufiger die Magazinfeder heruntergezogen und mit einem WattestÀbchen gereinigt werden. Dann wird auch das Magazin mit Silikonspray eingefettet.

Rechtliche Rahmenbedingungen fĂŒr die Softair-Waffe – was beachtet werden muss:

Innerhalb Deutschlands mĂŒssen Nutzer einer Softair-Waffe die gesetzlichen Regelungen einhalten, die nicht nur die Waffen, sondern auch die Nutzung dieser und den Ort betreffen, an dem Airsoft als GelĂ€ndespiel stattfindet und betrieben wird. Verantwortung trĂ€gt der Waffenhalter, aber mehr noch der HĂ€ndler, der die Waffen vertreibt.

Die originale Nachahmung einer echten Schusswaffe lĂ€sst die Nutzung einer Softair-Waffe, welcher Art und welchen Antriebs auch immer, dennoch unter das Waffenschutzgesetz fallen. Es handelt sich um eine Handfeuerwaffe, fĂŒr die die Regeln der „Anscheinswaffen“ gelten, da die Nachbildungen sich im Aussehen nicht von den echten Schusswaffen unterscheiden.

Daher darf eine Softair-Waffe nach dem deutschen Waffenrecht nicht in der Öffentlichkeit mitgefĂŒhrt werden. Der Transport der Softairs darf nur in einem dafĂŒr vorgesehenen BehĂ€lter stattfinden.

Auch die Energie der Geschosse und die Art des Schießens spielen eine weitere Rolle, ob die Softair-Waffe erlaubt ist. Vollautomatikwaffen dĂŒrfen nur mit Waffenschein benutzt werden. Vollautomatische Softair-Modelle, die einen Wert ĂŒber 0,5 Joule aufweisen, sind in Deutschland verboten.

Ein Joule-Wert von 0,5 erlaubt den Verkauf ab einem Alter von 14 Jahren, ein höherer Wert ist erst ab 18 Jahren möglich und muss deutlich als dieser gekennzeichnet sein.

Die Munition sollte immer getrennt von der Waffe aufbewahrt werden. Das Schießen oder Herumballern der Kunststoffkugeln kann eine Ordnungswidrigkeit darstellen, selbst dann, wenn im eigenen Garten geschossen wird. Besser ist es, die Softair-Waffe nur dort zu benutzen, wo sie erlaubt ist, im GelĂ€nde der Airsoft-Vereine und VerbĂ€nde.

Auch hier herrschen rechtliche Richtlinien, so dass nur zugelassene Spielfelder erlaubt sind, um dort dem GelÀndesport nachzugehen. Solange die Natur nicht nachhaltig geschÀdigt wird, kann so ein Spielfeld auch auf Privatbesitz ins Leben gerufen werden.

HĂ€ufige Fragen zum Thema „Softair“:

Sind Softair-Waffen gefÀhrlich?

Sind Softair-Waffen gefÀhrlich?

Auch wenn es sich nicht um echte Schusswaffen handelt, verlangt die Handhabung der Softair-Pistole VerantwortungsgefĂŒhl und  der Waffe. GefĂ€hrlich sind Softairs unter diesen Bedingungen nicht.

Die Verletzungsgefahr ist sehr gering und selbst bei einem ungĂŒnstigen Treffer eher oberflĂ€chlich. Wichtig bleibt, dass die Benutzung immer mit angemessener Schutzkleidung und AusrĂŒstung einhergeht. Die Schutzbrille ist wichtig, um die Augen nicht zu verletzen, eine Weste sichert auch den Körper, um empfindliche Stellen nicht angreifbar zu machen. Bei höheren Energiewerten der Softairs sollte die Schutzbekleidung aufwendiger zusammengestellt werden, z. B. kann das Gesicht durch eine Ganzgesichtsmaske geschĂŒtzt werden.

Welche Gattungen an Softair-Waffen gibt es?

Welche Gattungen an Softair-Waffen gibt es?

Neben der Unterscheidung in Leistung und Energie, gibt es die unterschiedlichsten Modelle von Softair-Waffen, da sie in erster Linie echte Schusswaffen imitieren. Das Aussehen und Design ist demnach sehr vielseitig. GĂ€ngig sind Revolver und Pistolen, die mit oder auch ohne Schnellfeuerfunktion konzipiert sind, es gibt Gewehre, z. B. Sniper, Pumpgun, Karabiner oder Schnellfeuer, und auch schwere Waffen, wie einen Raketenwerfer.

Je nach aufwendiger Fertigung arbeiten die Waffen mit Gas- oder Federdruck und können so auch das Repetieren nachahmen.

Welche AusrĂŒstung wird fĂŒr das Airsoft benötigt?

Welche AusrĂŒstung wird fĂŒr das Airsoft benötigt?

Wer die benötigte Softair-Waffe gekauft hat, kann nun die AusrĂŒstung komplett machen, um an den GelĂ€ndesportbedingungen teilnehmen zu können. Airsoft ahmt MilitĂ€reinsĂ€tze nach, daher tragen die Teilnehmer bestimmte Uniformen oder TarnanzĂŒge, um verdeckt im GelĂ€nde agieren zu können.

Weiterhin sind militĂ€rische Westen sinnvoll, Nachtsicht- und FunkgerĂ€te. Neben dem Schutz fĂŒr das Gesicht, die Augen, Ohren und ZĂ€hne, können auch zusĂ€tzlich noch Gelenkschoner verwendet werden, da so auch das Hinwerfen im GelĂ€nde und plötzliche Reagieren keine Verletzungsgefahr mehr mit sich bringt.

Was heißt „Hop Up“ bei der Softair-Waffe?

Was heißt „Hop Up“ bei der Softair-Waffe?

„Hop Up“ dient in Softair-Waffen grob gesagt einer besseren Zielgenauigkeit. Es ist ein System, das durch eine gummierte FlĂ€che im Waffenlauf die beschleunigte Kugel berĂŒhrt und so Reibung erzeugt. Dadurch wird die Kugel gedreht, was bei der Munition einen RĂŒckwĂ€rtsdrall auslöst, so dass die Kugel zu der Seite der Strömung gelenkt wird, mit der sie dreht.

DemgemĂ€ĂŸ wirkt die Druckkraft umgekehrt, sobald die Waffe nach unten gehalten wird, wĂ€hrend sich allgemein der Unterdruck erhöht. Die Kugel dreht sich gegen die Luftströmung und bremst die Luft ab, das wiederum erzeugt einen Überdruck und die Flugbahn erfolgt nach oben gekrĂŒmmt. Auftriebskraft der Rundkugel und die Erdanziehungskraft werden so ausgeglichen, wodurch die Kugel in gerader Flugbahn abgefeuert werden kann.

NĂŒtzliches Zubehör

NatĂŒrlich ist das wichtigste Zubehör zu einer Softair die benötigte Munition. Diese gibt es in verschiedenen KalibergrĂ¶ĂŸen, Gewichtsklassen und AusfĂŒhrungen. Verschiedene Hersteller bieten hochwertige Munition an, die in ihrer QualitĂ€t gewĂ€hrleistet, dass die Softair-Waffe einfach und störungsfrei bedient werden kann und eine hohe PrĂ€zision mitbringt.

Aber auch anderes Zubehör macht die Nutzung einfacher, darunter die richtige Kleidung, wenn es ins Feld oder in den „Outdoor“-Bereich geht, samt Handschuhe, Schutzbrillen, Westen und Helme, eine Fangleine, um die Softair Waffe optimal am Körper zu tragen, verschiedene Protektoren, Karabinerhaken oder, fĂŒr die kĂ€lteren Temperaturen, ein HandwĂ€rmer, um die Softair dennoch gut bedienen zu können, ohne dass die Finger vor KĂ€lte steif werden.

Die Holzgriffschalen an bestimmten Softair-Modellen sind austauschbar und können nachgekauft werden. Auch gibt es Ziel- und Schießscheiben, die das Üben und Treffen mit der Waffe vereinfachen. Einige sind tragbar und können gut transportiert werden, andere machen den Umgang besonders leicht, da sie aus einer Gel-Haftschicht bestehen, auf der die Softair-Kugeln haften bleiben, so dass die Munition immer wieder neu verwendet werden kann.

Mit den Scheiben lĂ€sst sich die eigene SchussprĂ€zision verbessern und hervorragend kontrollieren. Zielscheiben dieser Art eignen sich nur fĂŒr Softairs, die eine maximale Energie bis 0,5 Joule aufweisen, es sei denn, die Zielscheiben sind fĂŒr Luftgewehre und Pistolen konzipiert.

Da die Waffe nicht irgendwo herumliegen soll, gibt es speziell fĂŒr Softair-Pistolen WaffenstĂ€nder, die zwei oder mehr Waffen aufnehmen, daneben auch andere Waffen, wie Schreckschuss- oder Luftpistolen. Die WaffenstĂ€nder weisen einen Standfuß und ein Aufnahmelager auf. So können die Waffen ĂŒbersichtlicher gelagert werden.

WeiterfĂŒhrende Links und Quellen zum Thema „Softair“:

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