Beratene Verbraucher:
35890941
Suche
Generic filters
Nur genaue Treffer
Suche im Titel
Suche im Inhalt
Suche in Zusammenfassung
Schachcomputer  im Test auf ExpertenTesten
Getestete Produkte 4
Investierte Stunden 30
Ausgewertete Studien 5
Gelesene Rezensionen 760

Schachcomputer Test - fĂŒr alle, die keinen Schachpartner haben - Vergleich der besten Schachcomputer 2019

Wem der Partner zum Schachspiel fehlt, kann sich praktischerweise einem Schachcomputer bedienen.FĂŒr unsere Bestenliste hat sich unser Team zahlreiche Tests im Internet angesehen und konnte daher Bewertungen zu Sprachen, Displays, SpielstĂ€rken u. v. m. aufnehmen.

Ähnliche Vergleiche anzeigen

Letzte Aktualisierung am:

Was ist ein Schachcomputer?

Millenium Draufsicht SchrĂ€g obenSchachcomputer sind spezialisierte Computer, die speziell fĂŒr das Schachspielen gegen einen menschlichen Gegner (zum Teil auch sich selbst oder andere Schachcomputer) entwickelt wurden. Dabei stehen mittlerweile die verschiedensten Schachcomputer in den unterschiedlichsten SpielstĂ€rken zur VerfĂŒgung. Vom AnfĂ€nger-Schachcomputer bis zum fĂŒr Vereinsspieler und sogar Schachmeister zum Training geeigneten Modellen ist mittlerweile ein ganzes Spektrum von unterschiedlichen Modellen verfĂŒgbar.

Dabei sollte man das gekaufte Modell ruhig an die eigene SpielstĂ€rke anpassen: Gerade Amateure und AnfĂ€nger werden von professionelleren Modellen auf höchster SpielstĂ€rke meist “en passant”, also im Vorbeigehen, geschlagen. In seinem Ă€ußeren Erscheinungsbild Ă€hnelt ein solches GerĂ€t meist einem herkömmlichen Schachbrett, mit dem Unterschied, dass dieses noch mit weiteren elektronischen Elementen wie etwa eingelassenen Knöpfen oder Leuchtdioden bestĂŒckt ist.

Auf Knopfdruck erwacht der elektronische Schach-Gegner dann zum “Leben” und ist allzeit bereit fĂŒr eine königliche Partie. Mitunter spielt er auch wesentlich stĂ€rker, als man es einem solchen GerĂ€t auf den ersten Blick zutrauen wĂŒrde.

Wer also meint, den kleinen Rechner mĂŒhelos schlagen zu können und es mit hinterhĂ€ltigen Manövern oder Tricks versucht, der wird bei vielen Schachcomputern schnell sein blaues Wunder erleben.

So liefert der Rechner gleich eine wichtige Lektion: Oftmals ist eine solide Position im Schach die bessere Wahl als ein tollkĂŒhner Überfall auf das gegnerische Lager – es sei denn, man ist sich seiner Sache wirklich sicher. Denn anders als ein menschlicher Gegner wĂ€hlt ein entsprechend starker bzw. stark eingestellter Schachcomputer so gut wie immer die bestmögliche Verteidigung. So finden viele Spieler schnell zu besseren Gewohnheiten – und lernen, ihren analytischen FĂ€higkeiten mehr zu vertrauen als einem bloßen BauchgefĂŒhl.

Wie funktioniert ein Schachcomputer?

MilleniumSchachcomputerAus der Sicht des Anwenders ist ein Schachcomputer einfach ein Schachbrett, das zusĂ€tzlich noch mit einer Anzeige und einigen Knöpfen (und eventuelle weiteren bzw. anderen Elementen) ausgestattet ist. Nach dem Start des Spiels ĂŒber das Benutzerinterface können also (sofern der Spieler Weiß hat) einfach die Figuren gezogen werden. Die Felder sind meist drucksensibel, so dass die ZĂŒge schon direkt in den Computer eingegeben werden können, indem der jeweilige Zug einfach auf dem Brett ausgefĂŒhrt wird. Somit erspart sich der Anwender die besonders fĂŒr AnfĂ€nger oft ermĂŒdende BeschĂ€ftigung mit der sogenannten algebraischen Notation, in der die SchachzĂŒge im Verein ausgeschrieben werden. Man spricht hier auch vom sogenannten**Sensorbrett**, welches vom Spieler gemachte ZĂŒge automatisch erfassen kann. Bei einigen Ă€lteren und gĂŒnstigeren Modellen mussen die ZĂŒge aber tatsĂ€chlich noch von Hand in den Computer eingegeben werden. Wurde ein Zug ausgefĂŒhrt, so denkt der Schachcomputer eine Weile nach und gibt dann seinen Gegenzug bekannt. Dies kann entweder in Form der algebraischen Notation auf dem LED-Display geschehen oder aber bei vielen moderneren Modellen auch durch in das Brett eingebaute Leuchtdioden. Zur Anzeige eines Zuges blinkt dann zunĂ€chst die Diode auf, auf der die zu ziehende Figur steht, und anschließend die Diode des Feldes, auf welches die Figur gestellt werden soll. Der Anwender fĂŒhrt dann den Zug aus, was vom Schachcomputer (**drucksensitive Sensoren** auf dem Brett sei Dank) registriert wird. Im Anschluss wartet der Rechner auf den nĂ€chsten Zug seines Besitzers. DarĂŒber wird die Spielsituation hĂ€ufig mit Anzeigen auf dem Display kommentiert (z.B. Matt, Rechner gibt auf), einige Modelle spielen auf Wunsch auch passende Soundeffekte oder Sprachausgabe ab. Das HerzstĂŒck des Schachcomputers ist dabei der Prozessor, auf dem unter anderem auch die Software zur Analyse der Stellung und zum Berechnen des in der jeweiligen Situation besten Zuges, die sogenannte Engine, lĂ€uft.

Auch diese Software konnte im Laufe der Zeit stetig verbessert werden. So werden etwa bei der strategischen EinschĂ€tzung der Position durch den Schachcomputer verschiedene AnsĂ€tze verfolgt. FrĂŒhere Engines wiesen dagegen meist charakteristische SchwĂ€chen bei der EinschĂ€tzung bestimmter Positionen auf, welche von findigen Spieler zum Sieg ausgenutzt werden konnten. Dies kann natĂŒrlich auch heute gerade in gĂŒnstigeren Schachcomputern immer noch auftreten, ist gerade fĂŒr den AnfĂ€nger, der nur ab und zu eine Partie gegen das GerĂ€t spielen möchte, meistens aber zu vernachlĂ€ssigen.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Ein Schachcomputer eignet sich ideal, um schnell und unkompliziert eine die eigenen Fertigkeiten** fordernde Partie** gegen einen elektronischen Gegner zu spielen. Voraussetzung hierfĂŒr ist natĂŒrlich eine ausreichende SpielstĂ€rke des GerĂ€tes. Aber auch ErgĂ€nzung der eigenen Schachtrainings kann ein solches GerĂ€t Anwendung finden, sofern es ĂŒber die entsprechenden Trainingsprogramme verfĂŒgt. Ähnlich wie Spielekonsolen, die dem Nutzer mit einer möglichst** einfachen Handhabung** den Start des jeweiligen Spiels im Vergleich zur PC-Software zum Teil sehr stark erleichtern, ist auch der Schachcomputer ein GerĂ€t, welches dem Nutzer in Idealfall zwar im Spiel, nicht aber bei der Konfiguration des GerĂ€tes, der Softwareinstallation etc. besonders fordert. FĂŒr viele Eltern, die ihrem Kind ein solches GerĂ€t schenken, besteht ein deutlicher Vorteil hingegen wohl darin, dass der Filius zur Nutzung nicht am heimischen PC hocken muss und seine Bildschirmzeit beim Schachspielen so minimiert wird. Auf diese Weise ist der Schachcomputer auch in den letzten Jahren fĂŒr Schachspieler verschiedener Altersklassen und SpielstĂ€rken attraktiv geblieben. Besonders beliebt ist es nach wie vor als “Spielzeug” fĂŒr Kinder, die auf diese Weise auch die Schachregeln lernen können, wenn Eltern oder Freunde gerade zum Spielen nicht verfĂŒgbar sind. Auch spielt ein Schachcomputer auf Wunsch weniger nachsichtig als ein erwachsener Gegenspieler und gibt dem Kind so die Möglichkeit, seine Fertigkeiten stĂ€ndig zu verbessern. Im Idealfall ist der Schachcomputer natĂŒrlich nicht der einzige Schachpartner, da dem Kind gerade das Erkunden des Spiels und auch verschiedener “witziger” angriffslustiger Eröffnungen unter elterlicher bzw. sachkundiger Leitung sehr viel mehr Spaß machen wird. Und dies ist das Einzige, um was es in diesem frĂŒhen Alter gehen sollte: Den Spaß an diesem ebenso komplizierten wie hochinteressanten Spiel zu fördern und ein reges Interesse aufzubauen.

SchachfigurenWelche Arten von Schachcomputern gibt es?

Schachcomputer sind im Allgemeinen in vielen verschiedenen Preisklassen zu erhalten. WĂ€hrend gĂŒnstigere Einsteigermodelle fĂŒr den AnfĂ€nger meist genug sind, so benötigt der erfahrene Turnierspieler oder sogar Meisterkandidat meist wesentlich tiefere Stellungsanalysen. Diese lassen sich natĂŒrlich nur mit entsprechend ausgereiften Algorithmen und genĂŒgend Rechenpower realisieren. Daher sollte man fĂŒr solche Zwecke einen entsprechend hochklassigen Schachcomputer wĂ€hlen. Wer darĂŒber hinaus auch einfach so Stellungen physisch auf dem Brett des Schachcomputers aufbauen will, um diese im Anschluss sofort spielen zu können, der muss schon ein wenig tiefer in die Tasche greifen. Hierzu ist nĂ€mlich beim Schachcomputer als Ersatz fĂŒr das menschliche Auge ein eingebautes ausgefeiltes Sensorensystem notwendig, welches die Position der einzelnen Figuren auf dem Brett zweifelsfrei feststellen und daraus die aufgebaute Spielsituation bestimmen kann. Momentan zĂ€hlen die neueren Schachcomputer von DGT zu den wichtigsten GerĂ€te auf dem Markt, die diese Funktion unterstĂŒtzen. Bei gĂŒnstigeren Modellen ist der Stellungsaufbau dagegen mit ein wenig mehr MĂŒhe verbunden, meist aber durchaus auch problemlos möglich.

GerĂ€te, die die Figuren auch selbststĂ€ndig bewegen (etwa in der Art des legendĂ€ren**Phantom Force**) sind heutzutage wenn ĂŒberhaupt nur noch sporadisch erhĂ€ltlich, wohl da der Produktionsaufwand fĂŒr die interne Mechanik das objektive Preis-LeistungsverhĂ€ltnis bei diesen GerĂ€ten oftmals erheblich verschlechtert. Schade, denn viele Liebhaber wĂŒrden sicher auch fĂŒr diese Modelle ein wenig tiefer in die Tasche greifen.

FĂŒr Menschen, die viel unterwegs sind und auch im Zug oder als Beifahrer im Auto nicht auf das königliche Spiel verzichten möchten, kann ein Reiseschachcomputer eine sinnvolle Anschaffung sein. Diese GerĂ€te passen oftmals bequem in eine Jackentasche oder ins Handschuhfach und können so problemlos mitgenommen werden. DarĂŒber hinaus verfĂŒgen sie auch ĂŒber ein fĂŒr das Reisen konzipiertes Brett inklusive passender Spielfiguren, welches nicht so anfĂ€llig fĂŒr das Kippen oder Verschieben von Figuren durch ErschĂŒtterungen ist. So bleibt die Position wĂ€hrend der gesamten Reisedauer erhalten und wird nur durch die SpielzĂŒge des Spielers, aber nicht durch die normalen Ă€ußeren EinflĂŒsse wĂ€hrend einer Reise verĂ€ndert. Einige GerĂ€te verfĂŒgen auch nur ĂŒber einen**Bildschirm** bzw. ein Display, so dass die Gefahr von wĂ€hrend des Spiels herunterfallenden Spielsteinen dann vollkommen eliminiert ist.

Der Nachteil eines solchen GerĂ€tes ist hingegen hĂ€ufig der geringere Bedienkomfort und die vergleichsweise geringe SpielstĂ€rke. Wer den Komfort z.B. eines vollwertigen, ansprechende gestalteten Holzbrettes bei der Nutzung des heimischen Schachcomputers schĂ€tzt, der wird unter UmstĂ€nden mit einem Reiseschachcomputer nicht immer oder nur fĂŒr kurze Zeit glĂŒcklich werden. Allerdings soll dies nicht darĂŒber hinwegtĂ€uschen, dass sich auch gegen diese GerĂ€te die eine oder andere spannende Partie spielen lĂ€sst.

Schachcomputer News

Smarter Schachcomputer Square Off mit automatisch bewegten Figuren

Im MĂ€rz 2019 ist der neue Schachcomputer Square Off auf den Markt gekommen. Das Besondere: durch ein Magnetfeld im Schachbrettboden bewegen sich die Schachfiguren des Gegners automatisch. Der Gegner kann hierbei entweder der Computer sein oder auch ein echter Gegner, welcher sich durch die Smart-Funktion ĂŒberall auf der Welt befinden kann. Dieser kann sich entweder ĂŒber sein Smartphone mit dem Schachcomputer verbinden oder er hat selbst den Schachcomputer Square Off zu Hause. Der Schachcomputer ist auf Amazon erhĂ€ltlich und die ersten Kunden bestĂ€tigen begeistert den Wow-Effekt der sich „magisch“ bewegenden Figuren.

Garry Kasparov in Berlin: „Am Ende gewinnen immer die Maschinen“

Auf dem WeAreDevelopers World Congress 2019 in Berlin trat Schachlegende Garry Kasparov auf und Ă€ußerte sich ĂŒber die Entwicklung von Computern und Robotern. Wie Netzwoche berichtet, sieht er die Computer als neutral. Sie könnten nicht wissen, was die Menschen brauchen, sondern die Menschen mĂŒssten sie so programmieren, dass sie nĂŒtzlich seien.

Kasparov hatte 1985 noch 32 Schachpartien im ersten Schachwettkampf „Mensch gegen Computer“ gewonnen, doch 1996 kam dann die Wende gegen den Schachcomputer Deep Blue, in diesem Jahr konnte er zwar noch 4:2 gewinnen, schon 1997 verlor er aber gegen die verbesserte Version. Dabei sei der Computer etwa nur so intelligent „wie euer Wecker“ gewesen.

Die beliebtesten Schachcomputer auf Amazon

Schachcomputer TestDie Schachcomputer auf Amazon kommen ĂŒberwiegend vom Hersteller Millennium 2000. Es werden Schachbretter in allen Preiskategorien angeboten. Als Einsteigermodell gibt es den Schachcomputer Millennium Europe Chess Master 2 fĂŒr unter 40 Euro. Er ist fĂŒr Einsteiger bis Semi-Profis geeignet und wir auch von den KĂ€ufern als Einsteigermodell empfohlen. Ein Kunde bemerkt allerdings, dass dieser Schachcomputer nicht fĂŒr Ă€ltere Menschen geeignet sei, da die Figuren recht klein seien und schnell umfielen.

Ein grĂ¶ĂŸeres und hochwertigeres Modell ist der Schachcomputer Millennium ChessGenius fĂŒr unter 80 Euro, welches mit Weltmeister-Software einer der „stĂ€rksten Schachcomputer aller Zeiten“ sein soll. Von den KĂ€ufern wird er nicht fĂŒr AnfĂ€nger empfohlen.

Wer fast 600 Euro ausgeben kann, kann auch den Schachcomputer Millennium Chess Genius Exclusive kaufen. Dieser handgefertigte Schachcomputer aus Holz mit LED Licht sieht optisch sehr edel aus. Dies gefĂ€llt auch den KĂ€ufern, doch scheinen der Computer und die Kabeltechnik sehr „altbacken“ zu sein. Dies wurde auch schon beim Schachcomputer Millennium ChessGenius bemĂ€ngelt.

Weitere Schachcomputer die auf Amazon Beachtung finden sind die Schachcomputer Lexibook. Hier gibt es die beiden mittelpreisigen Modelle Schachcomputer Lexibook CG1300 in Schwarz und den Schachcomputer Lexibook LCG3000 ChessLight in Blau. Die Kunden berichten, dass die Schachcomputer auch fĂŒr Kinder sehr gut geeignet seien und bemerken positiv, dass man die Piepstöne auch abschalten kann. Nicht so gut gefallen den KĂ€ufern die billigen Plastikfiguren, doch kann man sie auch durch selbstgekaufte Holzfiguren ersetzen.

Schachfiguren im WohnzimmerSo haben wir die Schachcomputer getestet

Bei unserer Bewertung des Schachcomputer im Schachcomputer Test 2019 fand einerseits natĂŒrlich die SpielstĂ€rke des GerĂ€tes Verwendung. Ein Allround-Schachcomputer sollte im Idealfall bei entsprechend eingestellter Schwierigkeitsstufe sowohl eine Herausforderung fĂŒr stĂ€rkere Spieler sein als auch AnfĂ€nger nicht ĂŒberfordern. War z.B. die schwerste Stufe zu einfach oder die einfachste Stufe unserer EinschĂ€tzung nach zu schwer, so hat sich dies ein wenig negativ auf die Gesamtbewertung ausgewirkt. Positiv bewertet haben wir hingegen in den Rechner eingebaute Trainingsprogramme, mit deren Hilfe auch SchachanfĂ€nger die wichtigsten**taktischen Kniffe**, Eröffnungstricks oder andere Raffinessen des Schachspiels schnell verstehen können. DarĂŒber hinaus soll ein Schachcomputer natĂŒrlich auch optisch etwas hermachen und solide verarbeitet sein. Dieses Kriterium der Verarbeitung haben wir deshalb beim Schachcomputer-Test ebenfalls in ErwĂ€gung gezogen.

Bei der Bedienbarkeit und Handhabung ging es hingegen um den praktischen Einsatz des GerĂ€ts. Lagen die Figuren angenehm in der Hand, war das GerĂ€t leicht zu bedienen? Unnötig verwinkelte MenĂŒs und andere Störfaktoren sorgten in dieser Kategorie schnell fĂŒr einen Punktabzug.

Einen Bonus konnten die GerĂ€te im Endpunktestand hingegen durch ĂŒberzeugendes beiliegendes Zubehör wie zusĂ€tzliche Figuren oder BĂŒcher erhalten, sofern diese ĂŒberzeugend gestaltet und qualitativ hochwertig gestaltet waren und den Wert des Produkts insgesamt merklich erhöhten. DarĂŒber hinaus wurden hier auch weitere positive Produktmerkmale erfasst, falls uns diese besonders aufgefallen sind.

Eine besonders große Rolle spielte bei all diesen Überlegungen natĂŒrlich auch das** Preis-LeistungsverhĂ€ltnis**. Gerade bei GerĂ€ten, die in einer so weiten Preisspanne angeboten werden wie Schachcomputer, ist es fĂŒr den Kunden nicht leicht, immer den Überblick zu behalten. Daher denken wir, dass dem Preis-LeistungsverhĂ€ltnis bei diesen GerĂ€ten eine ganz besondere Bedeutung zukommt und haben auch entsprechend bewertet.

Worauf muss ich beim Kauf eines Schachcomputers achten?

Der Begriff Schachcomputer ist eine Bezeichnung, unter dem heutzutage ein weites Spektrum diverser Angebote existiert. Auf dem Markt sind eine ganze Reihe von GerĂ€ten erhĂ€ltlich. Dementsprechend schwer fĂ€llt dem geneigten Schachfreund hĂ€ufig die Auswahl des richtigen GerĂ€tes. Hier sollte einerseits natĂŒrlich auf eine SpielstĂ€rkegeachtet werden, die einerseits den Besitzer nicht ĂŒberfordert, andererseits aber auch nicht so einfach ist, dass er nichts mehr vom Computer lernen kann. Dieses Kriterium richtet sich also danach, wie weit der schachbegeisterste Nutzer in seinem schachlichen Können bereits fortgeschritten ist. Im Idealfall lĂ€sst sich die SpielstĂ€rke des Computers zwischen diesen beiden Extremen möglichst flexibel einstellen. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn man ernsthaft mit dem GerĂ€t trainieren und regelmĂ€ĂŸig die Grenzen der eigenen SpielstĂ€rke ausloten möchte – in den Augen vieler Spieler ist dies zur erfolgreichen Weiterentwicklung der eigenen strategischen und taktischen FĂ€higkeiten unabdingbar. Besonders fĂŒr AnfĂ€nger sind hĂ€ufig auch eingebaute Trainingsprogramme sinnvoll, die spielerisch die Schachregeln beibringen oder aber bestimmte Typen von Positionen besonders trainieren.

Ebenfalls wichtig ist am Schachcomputer die Verarbeitung. Handelt es sich um ein optisch ansprechendes, hochwertiges Brett? Zwar haben die gĂŒnstigeren Modelle meist kein so liebevoll ausgearbeitetes Brett zu bieten, wie es bei den exklusiveren Modellen der Fall ist. Jedoch sollte auch hier auf ein** geordnetes, ĂŒbersichtliches Design** und eine möglichst komfortable Bedienbarkeit Wert gelegt werden. Viele Spieler legen jedoch auch Wert auf bzw. bevorzugen außerdem gut in der Hand liegende, nicht zu leichte Figuren. Diese können jedoch hĂ€ufig bei Bedarf auch nachgekauft werden – allerdings ist dies natĂŒrlich wiederum ein zusĂ€tzlicher Kostenpunkt. Dies sollte man bedenken, wenn man sich aus PreisgrĂŒnden fĂŒr oder gegen ein bestimmtes Modell entscheidet.

Ein wichtiger Punkt fĂŒr alle, die den Schachcomputer vornehmlich an einem festen Platz Zuhause nutzen möchten, ist hingegen der Batteriebetrieb. LĂ€sst sich das GerĂ€t nur mit eingelegten Batterien betreiben, oder ist auch die Stromversorgung ĂŒber ein Netzteil möglich? Wenn nur der Betrieb ĂŒber Batterien möglich ist, sollte man die Anschaffung aufladbarer Akkus in dem Kostenplan beim Kauf der Schachcomputers berĂŒcksichtigen. Andererseits schafft der Batteriebetrieb natĂŒrlich aber auch grĂ¶ĂŸere Freiheit bei der Wahl des Standorts, an dem gerade gespielt werden soll. FĂŒr alle, die eine flexible Aufstellung des Schachcomputers bevorzugen, kann es somit von Vorteil sein. So lĂ€sst sich mit Batterien eine Partie im Sommer auch schon mal nach draußen (natĂŒrlich möglichst in den Schatten, zum Schutz von Kind und GerĂ€t) in den Garten oder an den Strand verlagern.

Kurzinformation zu fĂŒhrenden HerstellernMobiler Schachcomputer Mephisto

Einer der momentan fĂŒhrenden Hersteller fĂŒr Schachcomputer fĂŒr Enthusiasten und Schachprofis ist DGT. Diese in den Niederlanden ansĂ€ssige Firma hat unter anderem mit dem Revelation II auf sich aufmerksam gemacht, einem absoluten Top-Modell unter den Schachcomputern. Der Revelation II verfĂŒgt dabei nicht nur ĂŒber die FĂ€higkeit, klassische Ă€ltere Schachcomputer zu simulieren, sondern kann darĂŒber hinaus auch eine Vielzahl von modernen Engines zur Analyse von Positionen nutzen. Bei einigem Schachzubehör handelt es sich allerdings meist um professionelle Produkte der höheren Preisklasse, aber auch fĂŒr Einsteiger interessante, gĂŒnstigere Artikel finden sich Im Sortiment. Viele der GerĂ€te sind zur Zeit auf dem deutschen (und zum Teil auch internationalen) Markt fast konkurrenzlos. Neben dem Revelation II gehört auch das sogenannte DGT-Brett zum Sortiment des Herstellers, welche die recht unkomplizierte Digitalisierung von Schachpositionen erlaubt: Hierzu muss die Position lediglich auf dem an den Windows-Rechner angeschlossenen Brett aufgebaut werden, das GerĂ€t ermittelt im Anschluss die Positionen der verschiedenen Figuren automatisch und gibt diese an die entsprechende Software weiter. Gerade fĂŒr MeisterschĂŒler und hochrangige Turnierspieler, die hĂ€ufig viele verschiedene Positionen in schneller Folge analysieren möchten, kann spezialisierte Hardware wie das DGT-Brett daher eine ĂŒberaus lohnenswerte Investition sein. FĂŒr weniger ernsthafte Schachspieler sind dagegen vielleicht preiswertere Modelle besser geeignet. Denn schließlich vertreibt die Firma neben Hardware auch viele interessante weitere Produkte rund um das königliche Spiel, die zum Teil auch hochklassige Namen wie den von Judit Polgar tragen.

Bei den gĂŒnstigeren Modellen fĂŒr Einsteiger ist der Hersteller Millennium oftmals vorne mit dabei. Dieser bietet z.B. in Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Weltmeister**Anatoly Karpov** eine Schachschule fĂŒr AnfĂ€nger an. Hier lernt der AnfĂ€nger den Umgang mit den verschiedenen Figuren im Schachspiel, aber auch Fortgeschrittenen finden einige interessante Ressourcen, um bereits vorhandenes Wissen noch einmal aufzufrischen.

Das Training in Zusammenarbeit mit dem sympathischen Weltmeister macht das Schachspiel gerade fĂŒr Schach-Enthusiasten, die sich schon seit LĂ€ngerem fĂŒr dieses Spiel begeistern können und nun endlich einmal die GrundzĂŒge lernen möchten, natĂŒrlich noch einmal gleich ein wenig interessanter.

Ein weiterer Hersteller, der viele relativ preiswerte Schachcomputer fĂŒr Einsteiger und Kinder produziert, ist Lexibook. Dieser hat sich auf elektronisches Spielzeug aller Art spezialisiert, ist also kein reiner Schachexperte. Allerdings verfĂŒgt Lexibook ĂŒber einige Produkte im Angebot, die besonders fĂŒr AnfĂ€nger und alle, die einfach einmal ausprobieren möchten, ob sie sich fĂŒr das Spiel der Könige ernsthaft begeistern können, geeignet sind. Daher sind auch die Produkte von Lexibook durchaus auch einen zweiten Blick wert.

NatĂŒrlich existiert neben den genannten auch eine große Zahl weiterer Hersteller, die unterschiedliche Produkte in verschiedenen Preisklassen anbieten.

fachhandelInternet vs. Fachhandel: Wo sollte man einen Schachcomputer kaufen?

Der Einkauf eines Schachcomputer will natĂŒrlich gerade dann gut ĂŒberlegt sein, wenn man sich fĂŒr ein exklusiveres Modell interessiert. Viele Menschen vertrauen hier auf die Fachkenntnis eines lokalen HĂ€ndlers und ein BeratungsgesprĂ€ch, welches mit Sachverstand und Augenmaß ĂŒber die Eigenschaften der verschiedenen angebotenen elektronischen Schachgegner aufklĂ€rt.

NatĂŒrlich ist es wichtig, sich vor dem Kauf eines Schachcomputeres vorab möglichst umfassend zu informieren. Allerdings sollte man hierbei auch immer die Option des Kaufs im Internet im Auge behalten.

Denn schließlich kann man sich das entsprechende notwendige Fachwissen einerseits recht einfach selbst aneignen und somit eine emanzipierte Kaufentscheidung treffen – in unserem heutigen Informationszeitalter eine wichtige Voraussetzung, um sich vor eventuellen Fehlinformationen im VerkaufsgesprĂ€ch zu schĂŒtzen. Insbesondere liefert das Internet einen guten Überblick ĂŒber die verschiedenen zur Auswahl stehenden GerĂ€te.

Hier lassen sich problemlos die Preis der verschiedenen Anbieter vergleichen und so sicherstellen, dass man das gewĂŒnschte GerĂ€t zu einem angemessenen Preis erhĂ€lt. Dies sind Faktoren, welche bei einem Kauf beim lokalen FachhĂ€ndler meist nicht erfĂŒllt werden können. DarĂŒber hinaus lassen sich auch leichter Produktberichte und Kundenmeinungen abrufen, um die Erfahrungen anderer Kunden mit dem entsprechenden GerĂ€t in den zu tĂ€tigenden Kauf mit einzubeziehen. In den allermeisten FĂ€llen kann auch der versierteste FachhĂ€ndler dem Kunden nicht sĂ€mtliche GerĂ€te derart ĂŒbersichtlich in einem Vergleich gegenĂŒberstellen, wie dies etwa in den unendlichen Informationsweiten des Internets geschehen kann.

Viele Kunden schĂ€tzen jedoch trotz dieser Kontrapunkte gerade das BeratungsgesprĂ€ch mit dem FachhĂ€ndler vor Ort. Allerdings sollte man dabei natĂŒrlich nicht vergessen, dass der FachhĂ€ndler auch bei sehr großer Expertise meist das entsprechende GerĂ€t zu einem fĂŒr ihn möglichst guten Preis an den Mann bzw. die Frau bringen möchte. Auch wenn es natĂŒrlich nicht nur schwarze Schafe gibt: Meist kann man sich nicht sicher sein, ob der entsprechende Schachcomputer nun tatsĂ€chlich empfohlen wird, weil es sich rein objektiv um das bessere Modell handelt oder weil er 200 Euro mehr kostet als das Konkurrenzprodukt, fĂŒr das man sich eigentlich interessiert hat. Auch ist nicht immer gewĂ€hrleistet, dass ein FachverkĂ€ufer etwa in einem SpielwarengeschĂ€ft sich gerade speziell mit Schachcomputern oder dem recht komplexen Spiel Schach an sich gut auskennt und die didaktischen oder spielerischen AnsprĂŒche der verschiedenen Kunden optimal einschĂ€tzen kann.online einkaufen

Hier bietet das Internet einfach die bessere Möglichkeit, die verschiedenen GerĂ€te unter möglichst objektiven Gesichtspunkten miteinander zu vergleichen. Gerade Schachliebhaber lassen sich ansonsten erfahrungsgemĂ€ĂŸ – auch wenn sie ansonsten oft eher kĂŒhle Logiker sind – im Bereich der Schachartikel auch schon einmal zu einem Spontankauf hinreißen. Der objektive Vergleich im Netz ist also wichtig. Auf diese Weise kann der Kunde einigermaßen sicher sein, fĂŒr den elektronischen Schachgegner wirklich nur soviel auszugeben, wie er auf dem Markt tatsĂ€chlich wert ist. Wenn man das Geld hat spricht aber natĂŒrlich auch nichts dagegen, aus dem Bauch heraus zu kaufen oder sich sogar mehrere GerĂ€te zuzulegen. FĂŒr den kleineren Geldbeutel ist diese Taktik allerdings hingegen eher nicht zu empfehlen.

Daher empfehlen wir Ihnen, Ihren Schachcomputer möglichst nach einem sorgfÀltigen AbwÀgen von Pro und Kontra im Internet zu erwerben.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass sich hier unterm Strich fĂŒr den Kunden das besten Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnis herausholen lĂ€sst. Wenn Sie mit einem Produkt einmal nicht zufrieden sein sollten, dann haben Sie ja bei den meisten FachhĂ€ndlern noch ein vierzehntĂ€giges oder sogar lĂ€ngeres RĂŒckgaberecht, welches Sie effektiv vor FehlkĂ€ufen, Defekten oder anderen unliebsamen Überraschungen schĂŒtzt.

Wissenswertes & Ratgeber

Schachcomputer sind bereits seit einigen Jahrzehnten auf dem Markt. In dieser Zeit hat sich natĂŒrlich einiges auf dem Markt getan, aber es haben sich auch einige interessante Fakten herauskristallisiert. Diese haben wir fĂŒr Sie im Folgenden zusammengestellt.

Schach im MittelalterDie Geschichte der Schachcomputer

Die Idee eines technischen Schachgegners ist nicht neu, konnte aber erst durch das Aufkommen der modernen Computertechnologie tatsĂ€chlich zufriedenstellend realisiert werden. Ein frĂŒhes Beispiel fĂŒr einen solchen mechanischen Gegner scheint Berichten zufolge der sogenannte “Mechanische TĂŒrke” gewesen zu sein, der in der zweiten HĂ€lfte des 18. Jahrhunderts auftauchte und seine Gegner oft mit seiner hohen SpielstĂ€rke ĂŒberraschte. Heutzutage nimmt man jedoch an, dass ein (unter UmstĂ€nden kleinwĂŒchsiger) Schachspieler im Inneren der Maschine Platz genommen hatte, es sich also nicht im eigentlichen Sinne um einen technischen Schachgegner handelte. Dieser benutzte dann die Mechanik der Apparatur, um die Schachfiguren ĂŒber das Brett zu bewegen und seine Gegenspieler zu verblĂŒffen. Dabei zĂ€hlten durchaus auch viele Prominente der Zeit zu den Menschen, die sich in einer Partie gegen “den TĂŒrken” versuchten – ein Zeichen dafĂŒr, dass die Menschen auch in dieser Zeit schon von der Idee einer “denkenden” Maschine fasziniert waren. Letztendlich wurde die Maschine aber als Schwindel entlarvt, und viele Menschen gingen danach sicherlich davon aus, dass das Schachspielen nun einmal dem Menschen und seinem leistungsfĂ€higen Gehirn vorenthalten war. Aber sie sollten sich irren. Der absolute Durchbruch im Bereich der Schachcomputer erfolgte hierbei jedoch erst durch die breite EinfĂŒhrung des Mikrochips auch in GerĂ€te fĂŒr den Endverbraucher.

Computer wurden bereits relativ frĂŒh zur Analyse von Schachpositionen genutzt.

Von vielen Schachfreunden werden auch die GerĂ€te aus der Phantom-Force-Reihe als ein Meilenstein in der Geschichte des Schachcomputers betrachtet. Bei diesen GerĂ€ten konnte der Schachcomputer seiner Figuren selbststĂ€ndig bewegen, ohne dass sein menschlicher Gegner ihm dabei helfen musste. DarĂŒber hinaus konnten die GerĂ€te zum Teil auch die Anfangsposition selbststĂ€ndig aufbauen (was aber zugegebenermaßen manchmal sehr lange dauerte) oder geschlagene Figuren selbststĂ€ndig aus dem Spiel entfernen und ordentlich auf den ihnen zugeordneten “Stammplatz” am Rande des Brettes verbannen. Witziges Feature: Setzte der Spieler eine geschlagene Figur auf eine falsche Position am Rand des Brettes, so korrigierte Phantom Force ihn mithilfe der eingebauten Mechanik selbststĂ€ndig und rigoros. Allerdings war die Mechanik zum Bewegen der Figuren bei vielen GerĂ€ten auf Dauer doch unangenehm laut. Das Konzept des selbststĂ€ndig spielenden Schachcomputers ist jedoch vielen Schachcomputer-Freunden dieser Ära
bis heute im GedÀchtnis geblieben.

Ein weiteres Highlight waren die optisch sehr schön gefertigten und auch spielstarken GerÀte des Herstellers Mephisto etwa ab den 1980er Jahren. Diese bestanden aus einem ansprechenden Holzbrett mit eingelassenen Leuchtdioden, in die die eigentliche Recheneinheit in Form eines Moduls eingesteckt werden konnte. Auf diese Weise konnten der Schachcomputer von seinem Besitzer im Laufe der Zeit immer wieder auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden.

Karprov MilleniumUnvergessen ist natĂŒrlich auch den Wettkampf vom Deep Blue gegen Garry Kasparov im Jahre 1997. Hier kristallisierte sich erstmals heraus, dass der Computer in der Zukunft wohl dem Menschen im Schach ĂŒberlegen sein wĂŒrde: Deep Blue gewann das Turnier und setzte somit einen neuen Meilenstein im Wettkampf Mensch gegen Maschine. Auch wenn Kasparov die Spielweise der Maschine als ĂŒberraschend menschlich beschrieb, wird das Resultat heutzutage als legitim und somit der erste “offizielle” Sieg eines Computers gegen einen Schachweltmeister in einem solchen Wettkampf betrachtet.

 

 

Wenn Sie sich besonders fĂŒr die Software-Seite der Schachcomputergeschichte interessieren: Derzeit zeitgemĂ€ĂŸe Schachcomputer wie der Revelation II von DGT bieten darĂŒber hinaus auch eine Simulation vieler Ă€lterer Schachcomputersoftware an. So kann der geneigte langjĂ€hrige Kenner der Schachcomputer-Szene etwa in Erinnerungen schwelgen, wĂ€hrend er gegen eine Ă€ltere Mephisto-Simulation spielt.

Heutzutage begeistern neben den Schachcomputern auch auf herkömmlichen, modernen Rechnern laufende Engines wie etwa Houdini oder Stockfish die Schachwelt mit oftmals im Mittelspiel sehr waghalsigen, komplexen und spannenden Partien. Mittlerweile haben diese Programme sogar die SpielstĂ€rke der menschlichen Weltmeister hinter sich gelassen. Diese funktionieren auch (wenn auch nicht immer in Computerturnier-Form) auch mit modernen Schachcomputern wie etwa dem Revelation II von DGT. Es bleibt abzuwarten, welche neuen Erkenntnisse ĂŒber dieses uralte königliche Spiel die weitere Entwicklung der modernen Computertechnologie noch zutage fördern wird.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Schachcomputer

Schach ist ein Spiel auf 64 Feldern und mit jeweils 16 schwarzen und sechszehn weißen Figuren auf jeder Seite – daran hat sich im Laufe der Jahrhunderte und durch alle technische Entwicklungauch nichts geĂ€ndert. Anders sieht es bei der intern verbauten Elektronik aus: Mit dem stetigen Fortschritt der Computertechnik hat natĂŒrlich auch die SpielstĂ€rke der Schachcomputer stetig zugenommen. WĂ€hrend die frĂŒhen Modelle der 80er Jahre ĂŒber einen verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig einfachen Prozessor verfĂŒgten, der nur einige tausend ZĂŒge pro Sekunde berechnen konnte, haben moderne Modelle eine wesentlich_höhere Rechentiefe_. Hier sind einige Millionen pro Sekunde berechnete ZĂŒge keine Seltenheit – Werte, von denen man in den Kindertagen des Schachcomputers nur_trĂ€umen_ konnte. DarĂŒber hinaus besteht heute im Bereich des Schachs eine vergleichsweise große Konkurrenz zwischen den verschiedenen Anbietern, welche dem Schachfreund natĂŒrlich in die HĂ€nde spielt und das eine oder andere Produkt deutlich gĂŒnstiger
macht. WĂ€hrend in den Anfangstagen dieser GerĂ€te Schachcomputer meist mehrere hundert DM kosteten, so sind mittlerweile auch schon fĂŒr AnfĂ€nger geeignete GerĂ€te fĂŒr deutlich unter 100 Euro erhĂ€ltlich. Absolute Schachcracks und angehende Schachmeister sollten hingegen natĂŒrlich auch ĂŒber ein entsprechend leistungsfĂ€higes GerĂ€t verfĂŒgen, um die Grenzen ihrer SpielstĂ€rke voll ausreizen und somit vom Training profitieren zu können.

Wussten Sie ĂŒbrigens, dass selbst Mathematiker lange Zeit Schwierigkeiten hatten, die Anzahl der insgesamt möglichen Schachpartien abzuschĂ€tzen? So war fĂŒr viele Jahre unklar, wie viele verschiedene PartieverlĂ€ufe es nach den offiziellen Schachregeln geben kann. Es sind zwar nicht unendlich viele, aber die Zahl ist immerhin so groß, dass sie von Menschen in der Praxis von unendlich vielen Möglichkeiten nicht zu unterscheiden ist.

Draufsicht von oben auf einen Millenium SchachcomputerNĂŒtzliches Zubehör

Oftmals werden gerade gĂŒnstigere Schachcomputer mit nicht besonders hochwertigen Figuren geliefert. Hier bieten** alternative Figurensets** fĂŒr Schachcomputer die Möglichkeit, diese StandardausrĂŒstung gegen besser in der Hand liegende bzw. schwerere Spielfiguren auszutauschen. Hier kann der geneigte Schachfreund sich meist zwischen verschiedenen Materialien wie etwa Mahagoni oder Kirschbaumholz entscheiden.

NatĂŒrlich sollte dabei darauf geachtet werden, dass das gekaufte Set mit der Funktionsweise der Schachcomputers bzw. dem Sensorfeld  kompatibel ist.

Wer z.B. noch einen** Ă€lteren Schachcomputer** der Mephisto-Ära besitzt, der hat darĂŒber hinaus oftmals die Möglichkeit, die** modulare Rechneinheit** gegen ein anderes Modul zu tauschen. Auf diese Weise kann die SpielstĂ€rke oder auch die Spielweise des GerĂ€tes (z.B. eher strategisch-vorsichtig oder aggressiv-leidenschaftlich) schon einmal deutlich verĂ€ndert werden. Auf diese Weise ergibt sich die Möglichkeit, die SpielstĂ€rke des Schachcomputers mit der Zeit an den eigenen Fortschritt anzupassen. FĂŒr den Amateurbereich in der AnfĂ€ngerklasse weisen allerdings die meisten Mephisto-Module eine mehr als ausreichende SpielstĂ€rke (die natĂŒrlich auf Wunsch noch gedrosselt werden kann) auf.

Alternativen zum Schachcomputer

Computertechnik und auch viele Softwarepakete sind allgemein in der heutigen Zeit sehr gĂŒnstig und leistungsfĂ€hig geworden. Daher gibt es bereits fĂŒr relativ kleines Geld eine Vielzahl von Schachprogrammen, die an einem herkömmliche Windows-PC genutzt werden können und es von der SpielstĂ€rke her mit Super-Großmeistern aufnehmen. Insbesondere stehen auch zum Schachtraining (fĂŒr Kinder und Junggebliebene) hochwertige und pĂ€dagogisch wertvolle Produkte wie die Programme aus der „Fritz & Fertig“-Reihe zur VerfĂŒgung. Andererseits ist hier natĂŒrlich auch das zum Vorzeigeprogramm der Firma Chessbase gewordene Schachprogramm “Fritz” zu nennen, das in verschiedenen Modi und SpielstĂ€rken gegen den geneigten Spieler antritt (und auf Wunsch auch Tipps gibt, warum manche ZĂŒge gut sind und andere schlecht – fĂŒr den Neueinsteiger hĂ€ufig eine praktische Hilfe). Speziell fĂŒr Kinder und auch junggebliebene Erwachsene ist zum Training die bereits erwĂ€hnte Lernsoftware “Fritz und Fertig” sehr geeignet.
Hier erleben die Kinder Fritz und Bianca gemeinsam diverse Abenteuer mit Schachbezug und mĂŒssen am Ende den bösen König Schwarz in einer Partie besiegen. Lernen in kleinen, aber umso wirksameren Schritten lautet hier die Devise. Das Spiel mit den verschiedenen Figuren wie Turm, Bauer, LĂ€ufer, Springer, König und Dame wird dem Lernenden in witzigen Zwischenspielen beigebracht, bevor alle Akteure gemeinsam das Schachbrett betreten. Wer auf den Komfort eines hochwertigen Brettes “zum Anfassen” auch am Rechner nicht verzichten möchte, der kann sich bei entsprechend gut gefĂŒlltem Geldbeutel ein sogenanntes DGT-Brett leisten. Dieses erkennt automatisch die auf dem Brett aufgebaute Position und gibt diese an die spezielle Schachsoftware weiter. Wer hingehen in seiner Spielweise schon ein wenig fortgeschritten ist und spezielle Eröffungsvarianten wie etwa Ruy-Lopez, den sizilianischen Drachen oder das (wirklich existierende) Frankenstein-Dracula-Gambit trainieren möchte, fĂŒr den könnten die
computergestĂŒtzten Trainingsvideos eine wertvolle Hilfe sein. Die besten sog. Engines, also Programme, die den besten Zug in einer gegebenen Stellung Errechnung, ĂŒbertreffen dabei heutzutage bereits den menschlichen Schachweltmeister. In der heutigen Zeit sind Schachcomputer also nicht mehr die einzigen elektronischen Hilfsmittel, die der angehende Schachmeister oder Amateur zur persönlichen Weiterentwicklung nutzen kann – nicht geĂ€ndert hat sich jedoch, dass die BeschĂ€ftigung mit Ihnen immer noch eine Menge Spaß macht.

Eine interessante Alternative zum Reiseschachcomputer stellen in der heutigen Zeit natĂŒrlich Apps fĂŒr das eigene Smartphone oder das eigene Tablet dar. Dies gilt insbesondere dann, wenn auch der Reiseschachcomputer nicht ĂŒber echte Spielsteine, sondern nur ĂŒber einen Bildschirm zur Eingabe der ZĂŒge verfĂŒgt. Insbesondere kostenfreie Apps wie z.B. “Play Magnus” oder die handyfizierten Versionen verschiedener sehr erfolgreicher Schachprogramme liefern dem Schachfreund hier die Möglichkeit, auch unterwegs stets einen virtuellen Gegner im Spiel der Könige herauszufordern.

Wer sogar seinen eigenen einfachen Schachcomputer bauen oder aber mehr ĂŒber den Aufbau eines Schachcomputers erfahren möchte, der findet im Netz ebenfalls viele interessante Informationen zu diesem Thema. Allerdings braucht man dafĂŒr dann doch einige Expertise sowohl im Hardware- und Softwarebereich als auch elektronische Grundkenntnisse. Wer weniger konstruieren und mehr spielen möchte, fĂŒr den ist der gekaufte Schachcomputer von einem langjĂ€hrig auf dem Markt aktiven Hersteller dann vielleicht doch die angenehmere und bequemere Alternative – und auch die kostengĂŒnstigere, wenn man die zahlreichen notwendigen Arbeitsstunden mit in die Kalkulation einbezieht.

  • Wissenswertes zu der Schachsoftware Fritz und der „Fritz & Fertig“-Lernsoftware können Sie unter www.chessbase.de erfahren.
  • Mehr Informationen auch zu Ă€lteren Schachcomputer-Modellen erhalten Sie z.B. auf der Seite www.schachcomputer.info.
  • FĂŒr mobile GerĂ€te hat z.B. der Google Play Store fĂŒr Android-fĂ€hige GerĂ€te einiges zu bieten.
  • Sie finden viele kostenfreie und kommerzielle Schach-Apps. Der Apple-Store fĂŒr iPhone und iPad hat ganz Ă€hnliche Apps zu bieten.
  • Ein interessantes Projekt fĂŒr Einsteiger in die Schachcomputer-Konstruktion ist der nicht-kommerzielle Mystikum-Schachcomputer. Mehr hierzu finden Sie auf der Seite. zum Mysticum.
  • Wer hingegen echte, menschliche Gegner dem Schachcomputer vorzieht, der kann diese z.B. auch ĂŒbers Internet auf lichess.org, freechess.org oder chess24.de finden. NatĂŒrlich gibt es auch noch eine Vielzahl weiterer Seiten, auf denen man kostenlos gegen Kontrahenten aus den Weiten des Netzes spielen kann.

WofĂŒr auch immer Sie sich entscheiden: Wir wĂŒnschen Ihnen in jedem Fall viel Spaß und viele interessante Partien mit Ihrem neuen Schachcomputer.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (2.832 Bewertungen. Durchschnitt: 4,79 von 5)
Loading...