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VPN Verbindung aufbauen, prüfen und optimieren - 6 Tipps

Eine VPN Verbindung hat viele Vorteile, dann sie ermöglicht ein sicheres Surfen. Voraussetzung dafür ist natürlich auch, dass der VPN Dienstleister sicher ist. Es gibt allerdings einiges an der VPN Verbindung, dass Sie selbst überprüfen und optimieren können. Im Hinblick auf die Stabilität der Verbindung und der Geschwindigkeit können einige Optimierungen vorgenommen werden.

Aufpassen beim Verbindungstyp

Bereits bei der Erstellung der VPN Verbindung kann es Probleme geben, wenn Sie den falschen Verbindungstyp und damit das falsche Protokoll verwenden. Für VPN Verbindungen gibt es mehrere Protokolle wie das PPTP Protokoll. Dabei handelt es sich um ein Point-to-Point-Protokoll, dass für Remote-Access-Verbindungen verwendet wird. Es ist das Protokoll, dass bei VPN Verbindungen am häufigsten zum Einsatz kommt.

Das Problem an dem Protokoll ist, dass es nicht als sehr sicher gilt. Vor allem die Verschlüsselung der Verbindung kann leicht geknackt werden, wodurch die Kommunikation wieder offen gelegt werden kann. Es gibt allerdings einige Alternativen zu PPTP wie IPsec. Dieses Protokoll ist ein spezielles Sicherheitsprotokoll, dass eine Erweiterung des IP Protokolls ist. IPsec ist mit zusätzlichen Sicherheitsfeatures ausgestattet. Dazu gehört beispielsweise der kryptographische Schutz der übertragenen Daten oder eine starke Verschlüsselung.

Daneben gibt es noch weitere verschiedene Protokolle, die für VPN verwendet werden können. Grundsätzlich sollten Sie immer das Protokoll wählen, dass den stärksten Schutz bietet und von Ihrem Dienstleister unterstützt wird. Werden sensible Daten übertragen, lohnt es sich auch gezielt einen Dienstleister zu wählen, der ein sehr sicheres Protokoll unterstützt.

VPN Verbindung online testen

Wer kaum oder keine Erfahrung mit Netzwerken hat, der tut sich oft schwer überhaupt festzustellen, ob der VPN Client aktiviert ist. Nur weil ein VPN Client aktiv ist, muss das nicht zwingend bedeuten, dass die Kommunikation über den Client läuft. Dazu gibt es Webseiten, über die Sie das auch als Laie testen lassen können. Verläuft der Test negativ, dann sollten Sie dem auf den Grund gehen und herausfinden, warum der Client zwar vielleicht läuft, aber die Verbindung nicht darüber abgewickelt wird.

Ein oft trivialer Grund ist, dass vergessen wurde sich über den Client zu verbinden. Daneben kann es auch an den Einstellungen liegen, weil etwa das falsche Protokoll verwendet wurde. Zudem kann es auch vorkommen, das der Dienst nur eingeschränkt arbeitet. Der Datentransfer kann beispielsweise limitiert und das Limit bereits erreicht sein, wodurch zwar trotz aktivem Client, die Kommunikation nicht mehr darüber abgewickelt wird.

Anbieter auf Sicherheit prüfen

Wenn Sie sich von einen VPN Anbieter entschieden haben, dann prüfen Sie in jedem Fall, ob er hält was er verspricht. Nicht jeder Anbieter verschlüsselt tatsächlich die Daten und um das zu überprüfen benötigen Sie beispielsweise unter Windows eine eigene Software, die sich Wireshark nennt. Darüber können Sie VPN Verbindungen überprüfen, ob sie tatsächlich verschlüsselt wurden. Beim Programm müssen Sie lediglich noch die Verbindung auswählen, die Sie testen möchten. Ist das Ergebnis eine kryptische Folge von Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen, dann verläuft die Kommunikation verschlüsselt. Anderenfalls sollten Sie der Ursache auf den Grund gehen. Liegt es tatsächlich am Anbieter, sollten Sie diesen sofort wechseln.

DNS ist meist Schuld

Ein häufiges Problem im Zusammenhang mit einer schlechten bzw. mangelhaften Verschlüsselung ist die DNS. Dies ist ein weitaus größeres Problem als eine unverschlüsselte IP-Adresse. Wir die DNS nicht verschlüsselt, dann kann praktisch jeder Nutzer die Kommunikation sowie sämtliche Schritte, die ein Nutzer im Netz macht, mitverfolgen. Von diesem Problem können Mac Nutzer gleichermaßen wie Windows Nutzer betroffen sein.

Es ist allerdings unumgänglich, dass die DNS verborgen wird. Testen können Sie dies wiederum mit entsprechend Webseiten. DNS Leaks sind jedoch ein sehr großes Problem und sie müssen unbedingt geschlossen werden. DNS Leaks legen oft sogar noch mehr offen, im Vergleich zum Surfen ohne VPN Client.

Verbindung stabilisieren

Ein großes Problem bei der Verwendung eines VPN Clients kann eine instabile Verbindung sein. Das kann unterschiedliche Ursachen haben, wie Software, die bereits auf dem PC installiert ist. Virenscanner und Firewall können sich negativ auf die Verbindung mittels VPN auswirken. Damit Sie jedoch nicht drauf verzichten müssen, sollten Sie Alternativen zu Ihrer bisherigen Software in Erwägung ziehen, da ein Verzicht auf Virenscanner und Firewall ein massives Sicherheitsproblem darstellt.

Daneben kann eine Verbindung, die gelegentlich abbricht auch ein Problem auf Seiten des VPN Anbieters sein. Bei der Auswahl eines VPN Anbieters sollten Sie sich den Hintergrund des Anbieters gut durchleuchten, da nicht nur die Verbindung problematisch sein kann, sondern auch die Sicherheit der Daten nicht zwingend gewährleistet sein muss. Gerade Anbieter die in Ländern sitzen in denen die Internetsicherheit mangelhaft ist, können Probleme bereiten. Bei einem weit entfernten VPN Anbieter ist ebenfalls das Risiko einer instabilen Verbindung größer. Grundsätzlich ist es sinnvoll einen Anbieter zu finden, der möglichst nahe ist, denn dadurch können auch Probleme im Hinblick auf die Geschwindigkeit minimiert werden.

Verbindung optimieren

Neben dem Problem einer instabilen Verbindung, die mit Verbindungsabbrüchen verbunden ist, können die Ursachen, die die Verbindung abreißen lassen, auch dafür verantwortlich sein, dass die Geschwindigkeit zu langsam ist.

Ist die Geschwindigkeit aber permanent sehr langsam, sollten Sie sich die Einstellungen Ihres VPN Clients nochmals ansehen. Nutzt eine Umstellung etwa des verwendeten Protokolles nicht, dann kann es am VPN Anbieter selbst liegen. Viele Anbieter verfügen nicht über die notwendige Bandbreite und speziell zu Stoßzeiten kann es dann zu Engpässen kommen, was sich auf die Geschwindigkeit auswirkt. Viele Anbieter drosseln in diesem Fall sogar selbst die Geschwindigkeit, damit die Nutzer den VPN Tunnel zumindest nutzen können, auch wenn er langsam geht.

Probleme im Zusammenhang mit der Geschwindigkeit können auch Browser oder andere Programme machen, die eine Internetverbindung nutzen. Wer einen VPN Client nutzt, sollte daher genau darauf achten, welche Programme aktuell gerade auf das Internet zugreifen. Viele Nutzer sind sich nicht bewusst, dass im Hintergrund ein Datentransfer abläuft.

Dies kann auch zu einem Problem werden, wenn ein Anbieter gewählt wurde, bei dem nur ein gewisses Guthaben an Datentransfer inkludiert ist. Programme, die dann im Hintergrund laufen und für die nicht zwingend eine aktive Internetverbindung notwendig ist, können beispielsweise mittels Firewall vorübergehend blockiert werden.

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